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Angehängte Dateien:Habe leztens mal die Wurzelfunktion aus der Codesammlung ausprobiert und war etwas "geschockt", bei großen Werten braucht die doch seeeeeeehr lange (über 850.000 clocks! ~ 100ms je nach Operandengröße). Habe mich dann etwas nach Alternativen umgesehen und eine Implementierung gefunden die mit einer konstanten Zeit auskommt und habe das ganze mal in ASM umgesezt. *Ergebnis*: unabhängig vom Operanden etwa 1300 Takte Im Anhang befindet sich die ASM Datei + eine geschwindigkeitsoptimierte Variante welche nur 600 Takte braucht für beliebig große 32bit Operanden (verbraucht dann allerdings etwa 1300bytes an code gegenüber 150byte der nicht optimierten Variante) Im Source kann ausgewählt werden ob Platz/Speed optimierte Variante Verwendung finden soll, und ob das Device den movw Befehl unterstüzt. Hier mal der Code der platzoptimierten Version, im ASM-File ist das vieleicht für den nicht so geübten ASM/AVR Studio Programmierer etwas unübersichtlich da ich viel mit den Assemblerdirektiven rumgespielt habe :)
wurzel32fast: /* ####################################################################### Based on an Algorithm by Jim Ulery http://www.azillionmonkeys.com/qed/ulerysqroot.pdf Ported to ASM by Läubi, 2008 Input r5:r4:r3:r2 Output r1:r0 ! Achtung! Die Eingabe wird hierbei zerstört! ! Wenn diese noch benötigt wird vorher sichern! C-Version: static unsigned julery_isqrt(unsigned long val) { unsigned long temp, g=0, b = 0x8000, bshft = 15; do { if ( val >= ( temp = (((g << 1) + b)<<bshft--) ) ) { g += b; val -= temp; } } while (b >>= 1); return g; } ####################################################################### */ //Register sichern push XL push XH push r17 push r16 push r6 push r7 push r8 push r9 push r10 //X = b ldi XL, LOW(0x8000) ldi XH, HIGH(0x8000) //r1:r0 = g = 0 clr r0 clr r1 //temp = bshft ldi r17, 15 clr r16 wurzel32_2_wloop: //temp = g clr r9 clr r8 mov r7, r1 mov r6, r0 //g << 1 lsl r6 rol r7 rol r8 //leztes rol kann ausgelassen werden da g maximal 16 bit breit //und r9 = 0 //+b add r6, XL adc r7, XH adc r8, r16 adc r9, r16 // << bshft mov r10, r17 wurzel32_2_wl: lsl r6 rol r7 rol r8 rol r9 dec r17 brne wurzel32_2_wl //bshft-- mov r17, r10 dec r17 //val >= temp cp r2, r6 cpc r3, r7 cpc r4, r8 cpc r5, r9 brlo wurzel32_2_wd //g + = b add r0, XL adc r1, XH //val -=temp sub r2, r6 sbc r3, r7 sbc r4, r8 sbc r5, r9 //b >> 1 != 0? wurzel32_2_wd: lsr XH ror XL cpi XL, 1 cpc XH, r16 brne wurzel32_2_wloop //Register wieder herstellen pop r10 pop r9 pop r8 pop r7 pop r6 pop r16 pop r17 pop XH pop XL ret |
Hinweise sind gerne willkommen, ich möchte aber gleich darauf hinweisen das ich NICHT bis auf den lezten Takt optimiert habe (es ist also noch Potential drin wenn jemand spaß daran hat das noch weiter zu führen)
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Angehängte Dateien:Und hier nochmal die "C-Variante" in einer compilierbaren Version welche ich zum testen verwendet habe.
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Hi Läubi, sehr schick. Hast du mal verglichen, was der C-Compiler daraus macht? Grüesse, sum
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Die hier ist schneller und kleiner: http://elm-chan.org/docs/avrlib/sqrt32.txt http://elm-chan.org/docs/avrlib/sqrt16.txt
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Habe gerade nochmal nachgeschaut, bei mir macht der Compiler 140 Byte draus. Wieviele Takte das braucht, weiss ich natürlich nicht. sum
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sum wrote: > Hi Läubi, > > sehr schick. Hast du mal verglichen, was der C-Compiler daraus macht? > > Grüesse, > sum nein, ich hab kein gcc oder ähnliches bei mir installiert. Vieleicht kanns ja mal jemand probieren :) Benedikt K. wrote: > Die hier ist schneller und kleiner Kannte ich nicht und hab ich jezt auch nicht getestet, kleiner ja auf jedenfall, aber es werden keine Register gerettet wenn du das bei mir noch abziehst kommt man auf den selben "speed". Und ich fands auch mal interesannt sowas selbst zu machen und die Lösung aus der Codesammlung scheint mir nicht sehr brauchbar für 32bit (es sei den man hat vieeeel Zeit)
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Angehängte Dateien:Läubi Mail@laeubi.de wrote: > Benedikt K. wrote: >> Die hier ist schneller und kleiner > Kannte ich nicht und hab ich jezt auch nicht getestet, kleiner ja auf > jedenfall, aber es werden keine Register gerettet wenn du das bei mir > noch abziehst kommt man auf den selben "speed". Retten braucht man nichts. Ich hab die Wurzelroutine von ELM Chan etwas angepasst, so dass man ihn direkt in den Compiler einbinden kann. Man muss nur 1 Register sichern. Macht 55 Words... Nutzen lässt sich das ganze dann so: unsigned int sqrt32(unsigned long);
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> var[12:02] = <broken>
hab ich jezt so interpretiert das die Arbeitsregister 12 bis 2 zerstört
werden.
Gibts eigentlich ne Erklärung WARUM die Routine funktioniert? Stehen ja
leider keien Kommentare drann oder so :(
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Angehängte Dateien:Läubi Mail@laeubi.de wrote: >> var[12:02] = <broken> > hab ich jezt so interpretiert das die Arbeitsregister 12 bis 2 zerstört > werden. Ja, dürfte so sein. Aber das interessiert im Normalfall ja nicht weiter, da der Compiler davon ausgeht, dass diese Register überschrieben werden. > Gibts eigentlich ne Erklärung WARUM die Routine funktioniert? Stehen ja > leider keien Kommentare drann oder so :( Ich habe es auch schon aufgegeben die Programme von dem zu verstehen. Mir reicht es, wenn ich diese nutze kann. Ich habe noch die 16bit Wurzelfunktion angehängt: unsigned char sqrt16(unsigned int); Die Multiplikatikations und Divisionsroutinen von dem sind auch nett: Hier die komplette Seite von dem: http://elm-chan.org/cc_e.html
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Angehängte Dateien:So, ich hab jezt doch nochmal etwas dran rumgebastelt. Als erstes hab ich etwas mit der Mathematik drauf eingeschlagen :P
unsigned int julery_isqrt2(unsigned int val) { unsigned int temp, g, b, bshft; g=0; b = 0x8000; bshft = 15; int i; for (i = 0; i < 15; i++) { temp = g; temp = temp + (b >> 1); temp = temp <<(bshft+1); if ( val >= temp) { g += b; val -= temp; } bshft--; b = b >> 1; } temp = (g<<1); temp = temp|1; if ( val >= temp) { g += b; val -= temp; } return g; } |
Man spart sich hier etwas das rumschieben von g, b und bshft können konstant angenommen werden wenn man die schleife ausrollt. Der C-Compiler sollte es auch etwas einfacher haben das zu optimieren. Wenn man eine Architektur mit barrelshifter hat ist der Algorithmus auch noch etwas effizienter zu implementieren. Ergebnis: Schnelle Variante 300-400 Takte, 810bytes code. Sehr viel Code im vergleich zu gerademal etwa 100 Takten ersparnis im Vergleich zu Elm-Chans Version aber fals jemand es besonders eilig hat und etwas Codespace übrig ist es vieleicht ne Alternative, und ansonsten hat das rumbasteln auch Spaß gemacht :) Der Code enthält jezt alle Optiemierungen für das schieben die mir eingefallen sind (0, 8, 16) der rest wird dann per links/rechts nachgeholt. da geht auch die meiste Zeit für drauf.
Datum:
Was macht ihr da eigentlich :) schmunzel Wurzel in 800 Takten?? uiuiui Warum nicht so? (x ist anfang der Wert, und am schluss seine wurzel) int a,b; b = x; a = x = 0x3f; x = b/x; a = x = (x+a)>>1; x = b/x; a = x = (x+a)>>1; x = b/x; x = (x+a)>>1; diese annäherung ist doch ne gute obere schranke für die echte wurzel, und sogut wie identisch! Beschrieben in diesem Paper: http://supp.iar.com/FilesPublic/SUPPORT/000419/AN-G-002.pdf
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Zu faul zum Lesen - Daniel? Elm Chan braucht max. 185 Takte (16-Bit) und das Ergebnis ist genau.
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Läubi .. schrieb: >> var[12:02] = <broken> > hab ich jezt so interpretiert das die Arbeitsregister 12 bis 2 zerstört > werden. > > Gibts eigentlich ne Erklärung WARUM die Routine funktioniert? Stehen ja > leider keien Kommentare drann oder so :( Es wird ein Verfahren zum schriftlichen Wurzelziehen verwendet (ähnlich wie schriftlich dividieren): http://de.wikipedia.org/wiki/Schriftliches_Wurzelziehen hier ist das ganze für Binär-Zahlen noch verständlicher dargestellt: http://www.onlinemathe.de/forum/Binaersystem-Zahlentheorie Elm-Chan hat das Verfahren sehr trickreich umgesetzt. Ein Tip für Interessierte (16bit squareroot): Das Bit2 in seinem Register var4 entspricht bei den 8 Durchläufen dem jeweiligen 'Lösungs-Bit'.
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Läubi .. schrieb: > Im Anhang befindet sich die ASM Datei + eine > geschwindigkeitsoptimierte Variante welche nur 600 Takte braucht für > beliebig große 32bit Operanden (verbraucht dann allerdings etwa > 1300bytes an code gegenüber 150byte der nicht optimierten Variante) > > Hinweise sind gerne willkommen, ich möchte aber gleich darauf hinweisen > das ich NICHT bis auf den lezten Takt optimiert habe (es ist also noch > Potential drin wenn jemand spaß daran hat das noch weiter zu führen) Hi, im Wiki gibt's jetzt eine Version die nur noch 315 Ticks braucht und zusammen mit avr-gcc läuft: http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Arithm...
Datum:
Sieht schon verdammt brauchbar aus! Könnte noch jemand die 16 Bit variante implementieren und ins Wiki schreiben?
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Michael H. schrieb: > Sieht schon verdammt brauchbar aus! > Könnte noch jemand die 16 Bit variante implementieren und ins Wiki > schreiben? Das hat eigentlich alles schon Ruud v Gessel gemacht. Den Link zu den Implementierungen hab ich im Wiki zugefügt. Müsste also nur jemand wikitizieren und am besten umstellen auf avr-gcc ABI-konforme Registerbelegung. Und noch nen C-Header analog zur 32-Bit Wurzel. Johann







