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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt Bosch Ingenieure


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Autor: Jürgen Schwab (Firma: öffentlicher Dienst) (wolfes)
Datum:

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also ich arbeit als sozialarbeiter im öD, habe ca. 13 Jahre 
berufserfahrung und habe ca. 50 T im Jahr
Mich würde mal intressieren, was ein Bosch-Ingenieur im Raum Ba-Wü. 
verdient.
Ich glaube das doppelte.
Ich kenne da ein paar, die, wenn es ums Gehalt geht recht schweigsam 
sind.
Aber ein Haus, 4 Kinder, 2 autos , 3 urlaube müssen ja irgendwie 
finanziert werden.
Danke für Antworten

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Jürgen Schwab schrieb:

> Mich würde mal intressieren, was ein Bosch-Ingenieur im Raum Ba-Wü.
> verdient.
> Ich glaube das doppelte.

Nicht glauben, nachschauen:

http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/internet/docs_...

Selbst mit EG17 (Baden-Württemberg) und 14 Monatsgehältern pro Jahr käme 
man bei weitem nicht auf 100.000 Euro brutto.

> also ich arbeit als sozialarbeiter im öD, habe ca. 13 Jahre
> berufserfahrung und habe ca. 50 T im Jahr

Aber auch nur, weil Du vermutlich noch einen alten Vertrag hast. Deine 
Kollegen nach TVöD oder TV-L können von 50k wahrscheinlich nur 
träumen... ja, auch dann wenn sie 13 Jahre Berufserfahrung haben werden.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
Datum:

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Mark Brandis schrieb:

>
> http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/internet/docs_...
>
> Selbst mit EG17 (Baden-Württemberg) und 14 Monatsgehältern pro Jahr käme
> man bei weitem nicht auf 100.000 Euro brutto.
>

Ingenieure werden oft aussertariflich bezahlt. In der Regel ist das dann 
deutlich über Tarif. Das Einstiegsgehalt kann bei Bosch schon mal bei 
55k liegen 
(http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/be...).

Autor: tom (Gast)
Datum:

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>Ingenieure werden oft aussertariflich bezahlt. In der Regel ist das dann
>deutlich über Tarif. Das Einstiegsgehalt kann bei Bosch schon mal bei
>55k liegen

Aber bei ERA gebundenen Unternehmen nur in entsprechenden 
Leitungspositionen, ab AL aufwärts.

Autor: inf80 (Gast)
Datum:

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Das ist aber eine Gerechtigkeit, bei einer Firma das was der Einsteiger 
bekommt, bekommt einer bei kleinen Klitschen erst kurz vor der Rente 
(für die gleiche Arbeit). Das ist schon 2 
Klassengesellschaft....traurig, dass die Großen auf kosten der kleinen 
sich bereichern.

Autor: Jupiter (Gast)
Datum:

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warum? Es steht doch jedem frei, sich bei bosch zu bewerben, das finde 
ich schon gerecht

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
Datum:

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inf80 schrieb:
> Das ist aber eine Gerechtigkeit, bei einer Firma das was der Einsteiger
> bekommt, bekommt einer bei kleinen Klitschen erst kurz vor der Rente
> (für die gleiche Arbeit). Das ist schon 2
> Klassengesellschaft....traurig, dass die Großen auf kosten der kleinen
> sich bereichern.

Vielleicht hat es ja mit den Fähigkeiten der Mitarbeiteren zu tun, das 
die kleine Klitsche klein ist und kleine Gehälter zahlt, währenmd das 
große Unternehmen groß geworden ist und dementsprechend zahlt.

Autor: wikki (Gast)
Datum:

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Mark Brandis schrieb:
> Nicht glauben, nachschauen:
>
> http://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/internet/docs_...
>
> Selbst mit EG17 (Baden-Württemberg) und 14 Monatsgehältern pro Jahr käme
> man bei weitem nicht auf 100.000 Euro brutto.

Das Gehalt besteht nicht nur aus dem Grundentgelt. Da gibt es noch die 
Leistungszulage, individuelle Zulage, Sonderzulage und Prämie.
Außerdem steht in der Tabelle das Grundentgelt bei 35h/Woche. Bei 
40h/Woche ist es natürlich entsprechend mehr.

tom schrieb:
> Aber bei ERA gebundenen Unternehmen nur in entsprechenden
> Leitungspositionen, ab AL aufwärts.

Diese Aussage stimmt nicht - zumindest für Bosch.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
Datum:

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tom schrieb:
>>Ingenieure werden oft aussertariflich bezahlt. In der Regel ist das dann
>>deutlich über Tarif. Das Einstiegsgehalt kann bei Bosch schon mal bei
>>55k liegen
>
> Aber bei ERA gebundenen Unternehmen nur in entsprechenden
> Leitungspositionen, ab AL aufwärts.

Kenn ich anders, Ing in Entw.-Abteilungen haben in der Regel keine 
Personalverantwortung und sind trotzdem AT. Aber vielleicht erfasst das 
wirklich nur Era-ungebunden Unternehmen. ...

Autor: lutscher (Gast)
Datum:

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Fpga Kuechle schrieb:
> Vielleicht hat es ja mit den Fähigkeiten der Mitarbeiteren zu tun, das
> die kleine Klitsche klein ist und kleine Gehälter zahlt, währenmd das
> große Unternehmen groß geworden ist und dementsprechend zahlt.

genau, bosch und siemens sind groß weil die heutigen mitarbeiter so 
kompetent sind.
daran dürften eher ihre genialen namensgeber, und häufig leider auch 
ihre unrühmliche geschichte (bosch ist zufällig positivbeispiel!) 
"schuld" sein.
heute gehe ich davon aus, dass konzerngröße und kompetenz nicht 
korrelieren. frag mal die ingenieure der "konzerne" womit sie ihre zeit 
verbingen: 80% dokumentieren und "meeten".

Autor: tom (Gast)
Datum:

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>Kenn ich anders, Ing in Entw.-Abteilungen haben in der Regel keine
>Personalverantwortung und sind trotzdem AT. Aber vielleicht erfasst das
>wirklich nur Era-ungebunden Unternehmen. ...

Man sollte unterscheiden zwischen AT und OT (ohne Tarif). Was soll ein 
Unternehmen mit nem Tarif, wenn die Ingnieure ohne diesen bezahlt 
werden. AT heisst doch, dass der Angestellte die maximale Obergrenze des 
Tarifs (der ja für gewöhnlich bei den Großen der Branche ERA 
Metall/Elektro ist) verlassen hat und vorher auch mal Tarif war.

Ich kenne einige Firmen, die zahlen den Teamleitern die höchste EG Stufe 
in ERA und erst den ALs dann ein AT Gehalt. Dabei geht´s um Global 
Player....mag sein, dass es bei Bosch anders ist, wird aber wohl die 
Ausnahme sein.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
Datum:

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lutscher schrieb:

> heute gehe ich davon aus, dass konzerngröße und kompetenz nicht
> korrelieren. frag mal die ingenieure der "konzerne" womit sie ihre zeit
> verbingen: 80% dokumentieren und "meeten".

Die haben halt die Zeit dafür, während die Ing bei den Kleinen noch am 
Fehler beseitigen und am "Kennenlernen der Tools" sind

SCNR,

Autor: lutscher (Gast)
Datum:

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Fpga Kuechle schrieb:
> Die haben halt die Zeit dafür, während die Ing bei den Kleinen noch am
> Fehler beseitigen und am "Kennenlernen der Tools" sind

soll das spaß sein, oder glaubst du das ernsthaft?
sieht man sich die entscheidungsprozesse bezüglich neubeschaffung von 
menschenmaterial in großkonzernen an, so ist geradezu abwegig zu 
glauben, dort würden die fachlich kompetentesten "gewinnen".

Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

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Man müsste mal gucken, wieviel technische Kleinteile Bosch von Zuliefern 
bezieht. Im Prinzip machen die ihre Gewinne, indem sie diese Teile durch 
Knebelverträge billig bekommen, die ganze Chose noch zu einem Produkt 
zusammenschustern und um Welten teurer verkaufen. Den Gewinn stecken 
sich Aktionäre und Manager zum großen Teil in die Tasche, der Rest 
bekommt die Belegschaft. Opfer sind die mittelständischen Zulieferer und 
deren Angestellte. Es wird ja immer argumentiert, dass halt nur die 
Besten und Leistungsfähigsten zu den Großen kommen und dort ihre Wunder 
vollbringen, deshalb Tarifbezahlung und mehr. Bei den Mittelständlern 
oder Dienstleistern landet die 2. Garde, die nicht so viel kann und 
deshalb zu Recht weniger verdient.
Es wird Zeit, dass diese 2. Garde ihrem Ruf gerecht wird und Mist 
abliefert. Dann würde man sehen, was von den Global Gerippen noch übrig 
bleibt. Gut, die Globalisierung federt viel ab, da findet sich dann 
immer ein Dummer, der für die die Lorbeeren aus dem Feuer holt. Nicht 
umsonst sind Bosch, Siemens, Audi und Co. so um den "Fachkräftemangel" 
besorgt. Der Mittelstand soll auch noch morgen seine 
Ingenieurarbeitstiere für ein relatives Butterbrot auf dem Markt 
abgreifen können. Aktuell ein Paradies auf Erden für die Global Gerippe.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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tom schrieb:
> Aber bei ERA gebundenen Unternehmen nur in entsprechenden
> Leitungspositionen, ab AL aufwärts.

Kommt drauf an, kann auch darunter sein, wenn die Aufgabe vom Umfang und 
der Verantwortung her entsprechend ist.

tom schrieb:
> Ich kenne einige Firmen, die zahlen den Teamleitern die höchste EG Stufe
> in ERA und erst den ALs dann ein AT Gehalt. Dabei geht´s um Global
> Player....mag sein, dass es bei Bosch anders ist, wird aber wohl die
> Ausnahme sein.

 Gibt schon auch noch andere.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Warmweiß schrieb:
> Man müsste mal gucken, wieviel technische Kleinteile Bosch von Zuliefern
> bezieht. Im Prinzip machen die ihre Gewinne, indem sie diese Teile durch
> Knebelverträge billig bekommen, die ganze Chose noch zu einem Produkt
> zusammenschustern und um Welten teurer verkaufen. Den Gewinn stecken
> sich Aktionäre und Manager zum großen Teil in die Tasche
        ^^^^^^
Das dürfte schwierig sein, da Bosch keine Aktiengesellschaft ist.

Autor: JL (Gast)
Datum:

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Jürgen Schwab schrieb:
> Aber ein Haus, 4 Kinder, 2 autos , 3 urlaube müssen ja irgendwie
>
> finanziert werden.

Also alle Bosch Beschäftigten haben 4Kinder - das ist gut so :-)

Also die normalen Angestellten (Werk) haben bestimmt keine 50T so wie du 
mit sozialer Arbeit. Und in der Entwicklung ist auch mit Zulagen bei 
70-75k Schluss. Das sind dann erfahrene Entwickler und Projektleiter. 
Selbst in AT (aussertariflich) Bereich für die altgedienten, als die 
Wirtschaft noch brummte hochgestuften, werden kein 100k bezahlt.

Alles Neid weil man einen anderen Lebensstil hat und sein Geld 
anderweitig ausgibt. Urlaub kann sauteurer Robinson-Club sein oder mal 
für 1Woche lowcost an den Gardasee. Für mich hätte letztere mehr 
Lebensqualität. <Ironie an> Aber sowas kennt ein Sozialarbeiter nicht, 
da wird nur nach mein Haus, mein Auto, mein Geld beurteilt. <Ironie aus>

Aber klar ist das bei Bosch oder Daimler besser gezahlt wird als in 
schwäbischen Klein und Familienbetrieben.

Autor: Luftpumpe (Gast)
Datum:

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Das die großen zum Teil richtig gut bezahlen, sollte eigentlich bekannt 
sein. Ein Studi-Kollege von mir ist bei Bosch mit 52,5 K eingestiegen. 
Jetzt rechne einfach mal die Tariferhöhungen drauf die man in 13 Jahren 
bekommt und schau wo du dann rauskommst. Da braucht man weder Karriere 
machen oder sich sonst besonders anstrengen und richtig gut zu 
verdienen.

Autor: Faktenschreiber (Gast)
Datum:

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Also , ich kenne Bosch und einige Tochterfirmen , Die gute Bezahlung war
einmal und was die Arbeitsbedingungen betrifft ....

Dort werden Arbeitsprozesse derart aufgegliedert ,daß man fast nur
noch den Schraubenzieher ansetzen darf udn ne halbe Umdrehung ,dann
kommt der nächste ....

Ein Bekannter ist deswegen in die CH udn pikanterweise dort deswegen
genommen worden ,weil er wegen der Arbeitsmethodik gekündigt hat .

Achja  B klagte dem hinterher weil die den net ziehen lassen wollten
Also es scheinen freiwillig dort nur ncoh wenige hin zu wollen....

Die Besten der Besten gehen woanders hin und Machern sagt man dort
grundsätzlich ab  - was s.o. auch nur logisch ist .

Größe allein ist nicht alles ....

Autor: Mine Fields (Gast)
Datum:

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Faktenschreiber schrieb:
> Dort werden Arbeitsprozesse derart aufgegliedert ,daß man fast nur
> noch den Schraubenzieher ansetzen darf udn ne halbe Umdrehung ,dann
> kommt der nächste ....

Interessant... so etwas habe ich auch schon gehört. Hast du das auch auf 
die Entwicklung bezogen?

Ansonsten verstehe ich das ganze Gemeckere nicht. Da gibt es noch ein 
paar Firmen, die gut bezahlen, und dann wird wieder rumgejammert. Die 
Knebelverträge gegenüber Zulieferern könnte man auch abschließen, ohne 
seine Leute gut zu bezahlen. Das hat für mich keinen Zusammenhang.

Ansonsten ist Bosch schon eine Ausnahme. Es ist eine GmbH (also schon 
einmal keine Aktionäre) und es gehört einer Stiftung. Es ist also nicht 
dieser extreme Wachstumsdrang vorhanden, auch wenn er vielleicht nicht 
vollständig fehlt. Von betriebbedingten Kündigungen habe ich, ganz in 
Gegensatz zu Siemens, noch nie etwas gehört.

Autor: Richard (Gast)
Datum:

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JL schrieb:
> Aber klar ist das bei Bosch oder Daimler besser gezahlt wird als in
> schwäbischen Klein und Familienbetrieben.

Diese Aussage finde ich höchst interessant. Ich verstehe ja die Aussage, 
das die große Unternehmen wohl ihren Mitarbeitern im Schnitt höhere 
Gehälter zahlen. Aber mir kam es bis jetzt immer so vor, dass man bei 
kleineren Unternehmen in der Entwicklung weit aus mehr verdienen kann.

Wie gesagt, ist es auch meine Erfahrung, dass es meistens in der 
Entwicklung (ohne Personalverantwortung) bei Bosch, Daimler, etc. oft 
bei 75k Schluss ist.

In den kleinen Firmen in denen ich gearbeitet habe, 2 bis jetzt :-), 
waren gerade Angestellte im Bereich der Entwicklung immer sehr gut 
bezahlt. In meiner ersten Firma bezog der "Chef-Entwickler" (57 Jahre, 
15 Jahre in der Firma) ein Gehalt von 95k pro Jahr, und die Firma hatte 
zu der Zeit nur 9-11 Angestellte.

In der Firma in der ich jetzt bin sieht es so Ähnlich aus.

Ich hatte das Gefühl das kleine Firmen gerade ihre 
Entwicklungsabteilungen sehr schätzen. Ich muss dazu sagen, das diese 
Entwickler auch oft als "Feuerwehrmänner für alle Fälle" einspringen 
mussten.

Da ich das jetzt zwei mal so erlebt habe, bin selber erst seit einem 
Jahr im Job (davor nur Werkstudent), habe ich gedacht, dass es bei 
kleinen Unternehmen vielleicht größere Gehälter gibt für Ingenieure als 
bei den großen Firmen.

Hat hier noch jemand ähnliche Erfahrung? Oder lieg ich völlig daneben 
:-)?

P.S. Ich bin nicht in der kleinen Firma weil ich gedacht hab ich könnte 
hier mehr verdienen :-D Nur so als Anmerkung noch.

Autor: Lexi (Gast)
Datum:

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Jürgen Schwab schrieb:
> also ich arbeit als sozialarbeiter im öD, habe ca. 13 Jahre
> berufserfahrung und habe ca. 50 T im Jahr

Das ist schon sehr viel. Viele Ingenieure sind wahrscheinlich drunter 
und das bei mehr Berufserfahrung.

Autor: tesschreiber (Gast)
Datum:

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Wow, mal interessant andere Meinungen zu hören.
Wie würde denn das Fazit lauten? "Lieber in einen kleineren Betrieb, mit 
max. 100 Angestellten, gehen?"
Ich stehe nun auch kurz vor Ende meines Studiums und weiß definitiv 
nicht, wo ich mein Praktikum absolvieren soll?! Ich hätte mich 100% den 
ersten Leuten angeschlossen, die behautet haben, dass man bei größeren 
Firmen (ganz egal ob Bosch oder ähnliches) mehr zu verdienen sei?!

Beitrag #2623171 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623254 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623275 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gehaltssteigerer (Gast)
Datum:

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Richard schrieb:
> Ich hatte das Gefühl das kleine Firmen gerade ihre
> Entwicklungsabteilungen sehr schätzen.

Das Gefühl hatte ich bei meiner ersten Firma (ca. 60 Mitarbeiter) 
allerdings nicht. Vielmehr wurden Vertriebler geschätzt und Entwickler 
oder Projektleiter, die dem Kunden Folgeaufträge verkaufen konnten. 
Dementsprechend war auch die Provisionsregelung ganz auf den 
erfolgreichen Verkäufer zugeschnitten. Was der erfolgreichste 
Vertriebler an Provision bekommen hat, war ungefähr so hoch wie das 
Einstiegsgehalt eines Entwicklers mit Diplom. War auch der Grund, warum 
ich gewechselt bin. Hatte den Eindruck, ich bringe die Leistung und mach 
die Überstunden, aber andere (Vertriebler) kassieren dann die Provision 
dafür. Hatte auch vorgeschlagen, dass ich prozentual am Verkauf 
beteiligt werde, aber keine Chance beim Chef.

Woran liegt das? Vermutlich daran, dass der Chef selbst aus der BWL und 
Beraterecke kommt und von Entwicklung keine Ahnung hat. Meint wohl, man 
könnte die Entwickler einfach austauschen wie eine kaputte Glühbirne. 
Ich prophezeie mal, dass die Firma mit dieser Einstellung an die Wand 
fährt, da es eine hohe Fluktuation gibt und durch die schlechte 
Bezahlung die guten Entwickler die FIrma verlassen und dafür unerfahrene 
Berufseinsteiger nachrücken. Sah schon schlecht aus, als ich die Firma 
verlassen habe.

Bei meiner neuen Firma haben dagegen Dipl-Ings und Dipl-Inf das Sagen. 
Dementsprechend werden gute Entwickler geschätzt und angemessen bezahlt. 
Und der Firma geht es wirtschaftlich sehr gut.

Beitrag #2623381 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623418 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623477 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623710 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
Datum:

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> Bei meiner neuen Firma haben dagegen Dipl-Ings und Dipl-Inf das Sagen.
> Dementsprechend werden gute Entwickler geschätzt und angemessen bezahlt.
> Und der Firma geht es wirtschaftlich sehr gut.

Bei dieser Konstellation vermutlich nicht mehr lange ..

Beitrag #2623717 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623720 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
Datum:

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> Ingenieure werden oft aussertariflich bezahlt. In der Regel ist das dann
> deutlich über Tarif. Das Einstiegsgehalt kann bei Bosch schon mal bei
> 55k liegen

http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/be...

Das ist doch eine Seite die von der VDI & Konsorten verwaltet wird , 
also nur SEHR bedingt aussagekräftig

Beitrag #2623725 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623729 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623760 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623947 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623959 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623975 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623977 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623987 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623988 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623989 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623991 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623992 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623993 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2623998 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2624005 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2624262 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: EinIng (Gast)
Datum:

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Bei Bosch steigt man mit 55 (Dipl.) bis 65K (Dr.Ing) ein (40h/Woche). Im 
Vergleich zu anderen Angeboten (50-52k als Dr.Ing) ist das ganz gut. 
Überstunden werden nicht ausbezahlt, d.h. zu den Verdiensten kommt noch 
eine Erfolgsprämie wenn es gut läuft. Als prom. Ing. hat man aber auch 
5-6 Jahre Berufserfahrungen wenn man die Prom-Zeit anrechnet.
Prinzipiell steht es ja jedem frei zu studieren was man will und sich zu 
bewerben wo man will - wenn man mit 19 Jahren nicht in der Lage ist, 
sich zu informieren, was man z.B. nach einem Journalismusstudium 
verdient (fast nix), ist man selbst Schuld. Ein E-Technik oder 
Physik-Studium ist ja auch mal eben nicht so leicht - im Vergleich zu 
den Soz-Päds hatte ich während meinem Studium deutlich weniger Freizeit.
Man steigt wahrscheinlich mit Dr. bis an die 80k auf wenn man im 
ERA-Bereich bleibt - als Teamleiter mit Personalverantwortung bekommt 
man aussertarifliche Gehälter. Allerdings arbeitet man dann auch im 
Flatrate-Modus (um 23.ooh kommen noch Mails von den Projektis). Die sind 
dann aber erstmal nicht viel höher (im Gegensatz zur Arbeitszeit) - ein 
großer Batzen wird hier als Erfolgsbeteiligung ausgezahlt (wenn es in 
der Abteilung gut läuft).

Autor: simsim (Gast)
Datum:

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In BW steigen Dipl.-Ingenieure bei Bosch mit EG13. Die Ziel-Einstufungen 
für Einsteiger liegen bei EG14 oder EG15. Wobei EG15 sind für ca. 90% 
der Stellen die Regel.

Eine einfache Berechnung anhand des tariflichen Grundgehalts, sowie 
halbjährlicher Hochstufung, Leistungszulage ab 2.Halbjahr, 12,95 
Gehälter im ersten Jahr und einer geringfügigen "Einsteigerzulage" 
ergiebt einen minimalen Jahresgehalt von 55k bei 35h/Woche.

Hinzu kommen noch Betriebsrente, Fortbildungskurse und viele 
Vergünstigungen.

Autor: A. R. (aandi)
Datum:

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@Mine Fields
Bosch bietet grosszüge Abfindungen an, manch einer geht da ohne 
betriebsbedingte Kündigung.

@Jürgen Schwab
Mit diesem Gehalt kann man auch auskommen, die Privilegien die du 
geniessen dürftest, davon kann ein Angestellter in der freien 
Wirtschaft, sei er nun Ing. oder Arbeiter, nur träumen.
Ich weiß wovon ich rede, ich war selber schon im Sozialbereich tätig und 
wenn die Bevölkerung , die sich ihr Brot hart verdienen muss, wüsste,
was für Unsummen für irgendwelche konstruierten Sozialprojekte 
verschleudert werden, dann gute Nacht.

Gruss

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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simsim schrieb:
> In BW steigen Dipl.-Ingenieure bei Bosch mit EG13. Die Ziel-Einstufungen
> für Einsteiger liegen bei EG14 oder EG15. Wobei EG15 sind für ca. 90%
> der Stellen die Regel.
>
> Eine einfache Berechnung anhand des tariflichen Grundgehalts, sowie
> halbjährlicher Hochstufung, Leistungszulage ab 2.Halbjahr, 12,95
> Gehälter im ersten Jahr und einer geringfügigen "Einsteigerzulage"
> ergiebt einen minimalen Jahresgehalt von 55k bei 35h/Woche.

D.h. man erreicht dann relativ schnell EG15. Wie sieht es mit EG16/EG17 
Stellen aus. Gibt es in der Entwicklung viele davon?

Autor: simsim (Gast)
Datum:

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>D.h. man erreicht dann relativ schnell EG15.
Ja. Nach 1-1,5 Jahren hat man EG15-Zieleinstufung erreicht.

>Wie sieht es mit EG16/EG17 Stellen aus. Gibt es in der Entwicklung viele >davon?

Ich habe zwar keine Statistik gesehen, aber anhand der internen 
Stellenausschreibungen sind mindesten 60% aller Stellen in F&E EG16 
eingetuft. EG16 bekommen "erfahrene" Mitarbeiter nachdem sie 3-5 Jahre 
eine EG15-Stelle besetzt haben.
Mit EG17 bist du ein Experte. Dementsprechend sind solche Stellen 
vergleichsweise rar bei ca. 5%. Aber andererseit wird eine 
EG17-Einstufung selten vergeben. Weit aus wahrscheinlicher wird 
Kandidaten ein AT angeboten.

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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simsim schrieb:
> Ich habe zwar keine Statistik gesehen, aber anhand der internen
> Stellenausschreibungen sind mindesten 60% aller Stellen in F&E EG16
> eingetuft. EG16 bekommen "erfahrene" Mitarbeiter nachdem sie 3-5 Jahre
> eine EG15-Stelle besetzt haben.
> Mit EG17 bist du ein Experte. Dementsprechend sind solche Stellen
> vergleichsweise rar bei ca. 5%. Aber andererseit wird eine
> EG17-Einstufung selten vergeben. Weit aus wahrscheinlicher wird
> Kandidaten ein AT angeboten.

D.h. nach etwa 7 Jahren ist man in EG16 eingestuft. Das ist schon sehr 
gut. Wie viele Monatsgehälter zahlt Bosch? SInd eher 35h oder 40h die 
Regel?

Autor: simsim (Gast)
Datum:

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>D.h. nach etwa 7 Jahren ist man in EG16 eingestuft. Das ist schon sehr gut.

Die Einstufung hängt von der Stelle ab, nicht von dem Dienstalter. Man 
muss schon selber aktiv werden und die Stelle wechseln. Normalerweise 
ist es möglich innerhalb von 3-5 Jahren nach dem Einstieg ins 
Unternehmen in EG16 aufzusteigen. Es sei denn, man kann beim Einstieg 
bereits eine entsprechende Berufserfahrung vorweisen und steigt sofort 
mit EG16 oder EG17 ein.

>Wie viele Monatsgehälter zahlt Bosch?

bezahlt wird nach IGM-Tarif mit 13,25 Monatsgehälter. Alles darüber sind 
Extras.

>SInd eher 35h oder 40h die Regel?

Arbeitnehmer können frei wählen zwischen einer 35h, 38h oder 40h Woche. 
Allerdings bleibt die gewählte Arbeitswochenart für mindestens 2 Jahre 
bestehen und kann erst nach 3 Monaten Vorankündigungsfrist wieder 
geändert werden.

Autor: Paulina (Gast)
Datum:

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Hallo
möchte gern wissen wieviele man als Ingenieur bei Infineon verdient?
Vielen Dank
Paulina

Autor: Cheffe (Gast)
Datum:

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ich finde es teilweise lachhaft was Ingenieure für ne schlechte Arbeit 
abliefern und dafür noch hochgepriesen werden
man schaue sich nur die ganzen Bauprojekte an
da werden ständig die Kosten überzogen wegen schlechter Planung
ich kenne meister und auch Gesellen die besser planen als Ingenieure und 
Architekten
genauso ist es doch in der Autoindustrie wieso werden denn ständig 
Fahrzeuge zurückgerufen
Im übrigen ohne Gesellen und Facharbeiter könnt ihr Ingenieure soviel 
forschen und entwickeln wie Ihr wollt, es baut euch keiner zusammen lol

Autor: Sepp (Gast)
Datum:

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>Im übrigen ohne Gesellen und Facharbeiter könnt ihr Ingenieure soviel
>forschen und entwickeln wie Ihr wollt, es baut euch keiner zusammen lol

Kann ich zurückgeben:

Ohne Ingenieure können die Facharbeiter nix zusammenbauen, weils nix 
neues mehr gibt....
Denn ohne neue Produkte verkauft die Firma nix mehr.

Und zusammenauen kann ein Ingenieur auch! (Oder es erlernen, wenn er 
(oder sie) es noch nicht kann)

Schonmal was von Zeitdruck gehört? Ein neues Auto muss oft so schnell 
auf den Markt gebracht werden, dass keine Zeit zum testen bleibt.
DAS ist der Hauptgrund für die Rückrufaktionen.

Natürlich gibt's auch unter Ings. Pfeiffen, das bestreite ich nicht!

Autor: Boschnianer (Gast)
Datum:

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Hi,
ich bin Berufsneueinsteiger und habe mich natürlich bei verschiedenen 
Firmen beworben. Letztendlich habe ich mich für Bosch entschieden, da 
ich dort sofort als Experte, also EG 17, eingestuft werde, das natürlich 
mit entsprechenden Entwicklungsabzügen. Ich komme so auf ein Jahresfixum 
von 65000€. Allerdings habe ich Physik studiert und habe so einen 
leichten Wettbewerbsvorteil. Zudem kommt die arbeitgeberseitige 
Forderung, sich auch in seiner Freizeit in angemessenem Rahmen für das 
Unternehmen weiterzubilden.

Für Ingenieure, die nicht Expertenstellen bekommen, schätze ich mal eine 
EG von 14...16 vor Entwicklungsabzügen und somit nach ca. 3...5 Jahren 
Berufserfahrung.

Alles in allem war das Angebot von Bosch das für mich beste, im 
Besonderen vor dem Hintergrund der beruflichen und technischen 
Möglichkeiten innerhalb und der Sozialpolitik des Unternehmens.

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen Helfen :D

Grüße,
Boschnianer

Autor: Jo Schuster (Gast)
Datum:

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Überblick:

Entgeltgruppen für Ingenieure in der Elektroindustrie Baden-Württemberg

Für Ingenieurtätigkeiten kommt eine Einstufung in die Entgeltgruppen
12 bis 17 in Frage – wenn Sie einer Tätigkeit nachgehen, die in diesen 
Entgeltgruppen beschrieben ist.

http://engineering-igmetall.de/sites/default/files...


Grundgehalt ohne Leistungszulage (LZ):
EG 12   3.756 €
EG 13   4.000 €
EG 14   4.244 €
EG 15   4.488 €
EG 16   4.786 €
EG 17   5.057 €


Entgeltgruppe 15 - EntwicklungsIng. (3 bis 5 Jahre Berufserfahrung)
Dipl.-Ingenieur/in (FH)

EG 15: 4.488 € plus 15% LZ = 5.161 € ---> 68.300 € p.a. bei 35h/W
                             5.900 € ---> 78.000 € p.a. bei 40h/W

Entgeltgruppe 17
EG 17: 5.057 € plus 15% LZ = 5.816 € ---> 77.000 € p.a. bei 35h/W
                             6.650 € ---> 88.000 € p.a. bei 40h/W


Frage an die Boschler: Univ.-Leute starten in der Regel mit EG 13 oder 
14?

Autor: Tormin (Gast)
Datum:

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simsim schrieb:
> Aber andererseit wird eine
> EG17-Einstufung selten vergeben. Weit aus wahrscheinlicher wird
> Kandidaten ein AT angeboten.

Vielen Dank für die Einblicke simsim. Eine Frage stellt sich mir aber, 
wenn ich deine Ausführunge lese: was für Stellen sind denn diese 
AT-Stellen? Wie du sagst sind es keine Expertenstellen (diese wäre 
EG17), also sollten es Führungspositionen sein (Annahme auf meiner 
Seite. Falls falsch, bitte berichtigen!). Allerdings sehe ich in meinem 
Unternehmen nicht, dass es deutlich mehr Führungskräfte als Experten 
gibt.

Könntest du deshalb bitte kurz allgemein schildern, um was für 
Positionen es sich bei den von dir genannten AT-Stellen handeln kann?

Autor: tix (Gast)
Datum:

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AT ist außer Tariflich, falls das noch nicht bekannt ist.

Bei uns in der Firma gibt es diese Verträge nur noch bei Leuten die vor 
der ERA-Einführung dementsprechend verdient haben.

Eine Führungskraft kann durchaus auch zum AT werden, auch heute noch. 
Personalverantwortung wird einfach besser bezahlt.

Autor: info_entwickler (Gast)
Datum:

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Frage: sind die Gehälter für Ingenieure in der Elektroindustrie 
Baden-Württemberg besser als in Bayern?
weil, die Gruppe 12 ist die höchste:
EG 10   3.852 €   4.048 €
EG 11   4.259 €   4.469 €
EG 12   4.670 €   4.869 €

http://www.igmetall-bayern.de/Metall-Elektro.40.0.html

Autor: simsim (Gast)
Datum:

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@Boschnianer:
>Hi,
>ich bin Berufsneueinsteiger und habe mich natürlich bei verschiedenen
>Firmen beworben. Letztendlich habe ich mich für Bosch entschieden, da
>ich dort sofort als Experte, also EG 17, eingestuft werde, das natürlich
>mit entsprechenden Entwicklungsabzügen.

Welche EG-Einstufung hast du zum Einstieg bekommen - EG15 oder EG16?

Welches Spezialwissen/Knowhow bringst du mit? Wie und wo hast du dieses 
Expertenwissen erworben?

Autor: simsim (Gast)
Datum:

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>Tormin schrieb:

>was für Stellen sind denn diese AT-Stellen?

AT = Außertariflich. In IGM-gebundenem Unternehmen fängen AT-Verträge 
bei 30% über der höchsten EG-Tarifstufe-Grundvergütung (ohne LZ) an. In 
BW ist es die EG17.

Die AT-Verträge basieren grundsätzlich auf einer 40h/Woche, haben keine 
LZ, aber es sind Gewinnbeteiligungen bei der Zielerreichung vorgesehen.

>Wie du sagst sind es keine Expertenstellen (diese wäre EG17)

Das habe ich nie so gesagt. Bitte genauer lesen.

>, also sollten es Führungspositionen sein (Annahme auf meiner
>Seite. Falls falsch, bitte berichtigen!). Allerdings sehe ich in meinem
>Unternehmen nicht, dass es deutlich mehr Führungskräfte als Experten
>gibt.

>Könntest du deshalb bitte kurz allgemein schildern, um was für
>Positionen es sich bei den von dir genannten AT-Stellen handeln kann?

AT-Stellen haben 5 Stufen. In etwa entsprechen AT-Stufen folgenen 
Positionen:
1 AT-Stufe ist sowohl für die Mitarbeiter mit dem Expertenwissen 
vorgesehen, als auch für die Gruppenleiter.
2 AT-Stuffe für Abteilungsleiter
usw.

Konditionen müssen individuell ausgehandelt werden, daher streuen die 
AT-Verträge relativ stark.

Autor: Boschnianer (Gast)
Datum:

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@simsim

simsim schrieb:
> Welche EG-Einstufung hast du zum Einstieg bekommen - EG15 oder EG16?
>
> Welches Spezialwissen/Knowhow bringst du mit? Wie und wo hast du dieses
> Expertenwissen erworben?
>
>
>

Eingestuft wurde ich mit EG 15 und bringe neben meinem physikalischen 
Wissen ein sehr breites und tiefgehendes technisches Wissen im 
Maschinenbau/Elektrotechnik/Mechatronik mit, das ich mir durch parallele 
Abschlüsse im Studium und praktische Arbeit in Unternehmen angeeignet 
habe. Diese Verbindung gepaart mit dem Durchhaltevermögen und der 
Auffassungsgabe eines Physikers, macht mich zum "Expertenmaterial". Als 
Berufsneueinsteiger wird man dann von Bosch zum Experten hingefeilt 
durch einen Haufen von Seminaren und weiteren akkreditierten 
Abschlüssen. Also, man muss schon Lernen wollen und einem darf es nichts 
ausmachen hin und wieder Freizeit für den Job zu opfern. Aber wenn der 
Job schön ist und das Unternehmen Top, dann kann man sich damit leicht 
identifizieren und Job und Freizeitinteressen verschmelzen, bis zu einem 
gewissen Grad natürlich, den zuviel ist auch nix ;).
Ein anderer Punkt ist sicher, dass es auch Zufall war, eine Stelle zum 
richtigen Zeitpunkt zu finden, die zudem auf mich wie zugeschnitten 
schien, aus obigen Gründen und weiteren die ich hier aus Datenschutz 
nicht nennen möchte.
Schlußendlich ist wichtig nachweisbare, anerkannte 
Zusatzqualifikationen( spezifisches Parallelstudium, spezifische 
Berufserfahrung, Promotion, Ausbildung...), gutes Studium (mit 
Auszeichnung ist nicht nötig...), nachweisbare Leistungsbereitschaft 
(z.B. Berufstätigkeit während des Studiums, ausgedehnte Praktika...) und 
Zufall (Glück :))

Autor: Boschnianer (Gast)
Datum:

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@simsim

Entschuldigung, ich meinte EG 14 bei 40h/Woche zum Einstieg. Greetings

Autor: Kriese v2 (Gast)
Datum:

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Ist bei Bosch nicht schon wieder Einstellungsstopp wegen der nächsten 
Krise ?

Autor: simsim (Gast)
Datum:

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Kriese v2 schrieb:

>Ist bei Bosch nicht schon wieder Einstellungsstopp wegen der nächsten
>Krise ?

Es gibt bis jetzt keinen Einstellungsstopp. Aber es wird dreifach 
hingeschaut, bevor die Stelle ausgeschrieben wird.

Die Stellen, die jetzt gerade besetzt werden, wurden wahrscheinlich 
bereits Mitte des Jahres veröffentlicht. Der Prozess der 
Stellenbesetzung dauert eben lang.

Autor: hengst (Gast)
Datum:

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ich sollte lieber anschaffen gehen

Autor: Tipp (Gast)
Datum:

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hengst schrieb:
> ich sollte lieber anschaffen gehen

Geh lieber Windows-Lizenzen günstig aus Asien kaufen und hier mit Gewinn 
verkaufen. Nach eingiger Zeit hast du genug Kontakte und Geld, dass du 
im Monat einen Umsatz von ca. 35.000 Euro hast. Kenne einen, der hat 
sich jetzt mit der Kohle einen gebrauchten SL 500 für teuer Geld in bar 
geholt. Der Typ ist gerade 25 und hat noch keinen Berufsabschluss oder 
sonstiges. Es läuft, wenn man weiß wie. Jetzt mit Windows 8 brummts 
wieder wie verrückt nach seinen Angaben. Es gibt genug Dumme, die diese 
Keys kaufen und sich noch glücklich fühlen, weil sie ja immerhin noch 
billiger als hier sind.
Mit ehrlicher Arbeit ist man selten weit gekommen.

Autor: A.S. (Gast)
Datum:

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>ich dort sofort als Experte, also EG 17, eingestuft werde,
EG 17?

Ich denke, die EG 13 ist die höchste(?)

Und wieso wird ein Neuling als EG17 eingestuft?

Autor: genervt (Gast)
Datum:

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A.S. schrieb:
> Ich denke, die EG 13 ist die höchste(?)

In Bayern. Die sind noch nicht soweit! ;)

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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>A.S. schrieb:
>> Ich denke, die EG 13 ist die höchste(?)

>In Bayern. Die sind noch nicht soweit! ;)

Wie wäre es mit gezieltem Nachschlagen statt kompletter Fehlinformation. 
In Bayern gibt es übrigens 12 ERA EG Stufen...

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