Jörg W. schrieb:> Oft genug sind sie mittlerweile extern
Auch die basieren auf einer Platine.
Jörg W. schrieb:> Inwiefern das für jemanden wie Aisler wirklich> rentabel wäre,
Rentabel muss ein Angebot immer sein, etwas Profit muss ja drin sein.
Man kalkuliert halt den Preis entsprechend. Aber darauf zu verzichten,
einem Kunden der nur einseitig braucht auch diese Technologie
anzubieten, die sich zu dramatisch weniger Geld realisieren lässt, ist
einfach nur dumm.
Bernd W. schrieb:> Ein anderer Punkt ist "Kantenvergoldung". Hier wäre, wenn die Kanten> nicht für Kontaktierungszwecke genutzt werden, sondern nur weil man es> aus EMV Gründen dort "dicht" haben möchte, eine Kantenverkupferung> ausreichend. Vor einer Kantenvergoldung kommt zuerst einmal eine> Kantenverkupferung, auf die dann Nickel und Gold aufgebracht werden,> aber angeboten wird eine reine Kantenverkupferung kaum.
Kantenmetallisierung bedeutet fräsen im ersten Bohrgang, also da wo auch
die Vias angelegt werden. Die metallisierten Kanten sind quasi Vias als
Langlöcher. Daher haben sie die gleiche Oberfläche wie der Rest des
blanken Metalls: ENIG, HAL, OSP. Reine Kantenverkupferung gäbe es nur,
wenn Du Leiterplatten mit Kupferoberfläche kaufen könntest.
Walter T. schrieb:> Wie gut die Bestellung bearbeitet wird, weiß ich dann nächste Woche.
Doch nicht. Da habe ich mich massiv verschätzt. Daß "vier Werktage", die
irgendwann im Bestellprozeß als Angabe auftauchten, nicht bedeutet, daß
die Leiterplatten nach spätestens 7 Tagen in der Post sind, war mir
nicht bewußt.
"Bestell's in Deutschland, dann kannst Du ein Wochenende früher mit den
Weihnachtssachen anfangen" ist also nur Wunschdenken.
Bernd W. schrieb:> Einseitig NDK wäre schon oft sinnvoll, ja. Auch FR2 oder 3, aber dann> mit dickerem Material wegen Festigkeit. Gerade Wickelgüter und dicke> Kondensatoren haben ja oft viel Masse.....
Man sollte die mechanische Stabilität nicht vergessen, die durch die
Kupferhülsen durchkontaktierter Leiterplatten bewirkt wird. Liegen
nämlich schwere Bauelemente bei NDK-Leiterplatten nämlich nicht flächig
auf, können durch Stöße oder Vibrationen die Leiterbahnen abgehoben
werden oder Lötstellen brechen. Wer hat noch kein defekten Fernsehgerät
gesehen, bei dem sich der Zeilentrafo im Laufe der Zeit mit 15,625 kHz
bzw. 31,25 kHz losgewackelt hat? (Ja, die heutige Jugend hat so etwa
noch nie gesehen...)
> Ein anderer Punkt ist "Kantenvergoldung". Hier wäre, wenn die Kanten> nicht für Kontaktierungszwecke genutzt werden, sondern nur weil man es> aus EMV Gründen dort "dicht" haben möchte, eine Kantenverkupferung> ausreichend. Vor einer Kantenvergoldung kommt zuerst einmal eine> Kantenverkupferung, auf die dann Nickel und Gold aufgebracht werden,> aber angeboten wird eine reine Kantenverkupferung kaum.
Baugruppen, die aus EMV-Gründen von einer Kantenmetallisierung
profitieren, sind aber meist auch mit Feinrasterbauelementen bestückt,
auf Grund derer eine Vergoldung (ENIG, NiPAu) durchgeführt wird. Wollte
man bei diesem Vergoldungsschritt die Kanten aussparen, müsste man sie
vorher abdecken, was vermutlich aufwändiger wäre als das Mitvergolden.
Letztendlich wäre der Herstellungsaufwand höher und der Kunde bekäme
eine Leiterplatte, deren Kupferrand schon nach kürzester Zeit oxidiert
wäre.
Felix P. schrieb:> alle Fragen zu stellen die euch> einfallen
Mit welchem Druck/ welcher Temperatur/Dauer verpresst ihr eure
4Layer-Platinen?
Möchte Multilayer für eigene Projekte herstellen, und bei den drei
Faktoren ungern völlig im Dunkeln stochern...
Walter T. schrieb:> Daß "vier Werktage", die irgendwann im Bestellprozeß als Angabe> auftauchten, nicht bedeutet, daß die Leiterplatten nach spätestens> 7 Tagen in der Post sind
Es hieß ja auch nicht "vier aufeinanderfolgende Werktage..."
Walter T. schrieb:> Walter T. schrieb:>> Wie gut die Bestellung bearbeitet wird, weiß ich dann nächste Woche.>> Doch nicht. Da habe ich mich massiv verschätzt. Daß "vier Werktage", die> irgendwann im Bestellprozeß als Angabe auftauchten, nicht bedeutet, daß> die Leiterplatten nach spätestens 7 Tagen in der Post sind, war mir> nicht bewußt.>> "Bestell's in Deutschland, dann kannst Du ein Wochenende früher mit den> Weihnachtssachen anfangen" ist also nur Wunschdenken.
Das Problem hatte ich auch. Bei mir wurden einige Bestellungen in 2
Werktagen gefertigt, andere nicht.
Nach Rückfrage teile "Felix" per email mit, dass das an Fräsungen lag.
Platinen mit Fräsungen wurden immer im HD-Pool gefertigt und damit in 5
AT.
Inzwischen ist das geändert, man kann bei der Bestellung wählen zwischen
"Beautiful Boards Blitz" mit HASL und 2 AT und "Beautiful Boards HD" mit
ENIG und 5 AT. Der Preis ist gleich, die Parameter sind bei HD etwas
feiner
(https://aisler.net/help/design-rules-and-specifications/specifications).
Günter N. schrieb:> Inzwischen ist das geändert, man kann bei der Bestellung wählen zwischen> "Beautiful Boards Blitz" mit HASL und 2 AT und "Beautiful Boards HD" mit> ENIG und 5 AT.
Ich kann mich nicht an eine Auswahl erinnern, und meine Cutouts sind so
riesig, daß auch ein 4-mm-Fräser keine Probleme gemacht hätte. Ein
Langloch für eine Hohlbuchse kommt allerdings vor. In der Bestellung ist
noch der gelbe Blitz sichtbar - aber in der Bestellung sind auch keine
"Precious Parts" sichtbar, obwohl bestellt und bezahlt. Irgendwie ist
also im Online-Shop (noch ?) der Wurm drin und die angezeigten Daten
nicht ganz glaubwürdig.
Ich bin mal gespannt. ENIG und HASL sollten sich ja problemlos
unterscheiden lassen.
Nachtrag: Mittlerweile habe ich auch eine Versandbestätigung bekommen.
Walter T. schrieb:> Ein Langloch für eine Hohlbuchse kommt allerdings vor.
Wir haben mal vermutet, dass du mit einer Platine, auf der du zwei
Stecker nicht durchstecken kannst nichts anfangen kannst. Sie wurde
daher in HD/ENIG gefertigt. Sie sollte heute in deinem Briefkasten sein.
Kannst ja mal schreiben, ob du zufrieden bist. Von der schlechten
Kommunikation zum Upgrade unsererseits mal abgesehen.
Wir haben die Visualisierung der Projekte um eine Tabelle mit den von
uns erkannten Parametern ergänzt. Dort sieht man auch, ob Langlöcher
erkannt wurden. Zusätzlich ist die Produktauswahl und damit verbundene
Lieferzeit nun transparenter abgebildet. Das war zuvor in der Tat ein
wenig versteckt.
Walter T. schrieb:> Was mit noch auffällt: Bei den "Precious Parts" ist weder in der> Bestellbestätigung noch in der "Sandbox" ersichtlich, welche Teile man> überhaupt mitbestellt hat.
Danke für den Hinweis. Das nehmen wir gleich in die Entwicklung mit auf.
Ich möchte an dieser Stelle auch mal lobende Worte sagen. Ich finde es
gut, dass Ihr versucht, möglichst nah am Kunden zu sein.
Vielen ist das egal - die wundern sich dann nur, warum nix läuft.
Scheinbar ist die Kommunikation noch verbesserungswürdig und die
Erreichbarkeit zu schlecht (ich hab's selbst nicht erfahren).
Entsprechend würde ich Euch anraten, ganz dringend daran zu arbeiten.
Kommunikation ist das a) und o).
Bei PCBPool z.B. ruft man nur kurz durch, hat sofort einen fähigen
Mitarbeiter an der Strippe und bekommt seine Fragen eigentlich sofort
geklärt. Notwendige Änderungen werden dann auf Zuruf gemacht, was den
ganzen Prozess enorm beschleunigt. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen
gemacht. Wie's bei euch ist, weiß ich zugegeben nicht.
Hallo Andreas.
Andreas S. schrieb:> Baugruppen, die aus EMV-Gründen von einer Kantenmetallisierung> profitieren, sind aber meist auch mit Feinrasterbauelementen bestückt,> auf Grund derer eine Vergoldung (ENIG, NiPAu) durchgeführt wird.
Ok, das ist, heutzutage, ein Argument.
> man bei diesem Vergoldungsschritt die Kanten aussparen, müsste man sie> vorher abdecken, was vermutlich aufwändiger wäre als das Mitvergolden.
Man könnte sie mit der Lötstoppmaske abdecken. Keine Ahnung, ob das
einfach machbar ist, weil zu meiner Zeit in der Leiterplattenfabrik war
Kantenvergoldung unüblich.
Abgedeckt werden wärend des Fertigungsprozesses müsten diese Kanten
vermutlich trotzdem....ich erinnere mich an den dünnen dunklen Schleier
auf der Innenseite eines großen 40mm Lochs in einer Platine, die direkt
zu Anfangs mitgefräßt wurde, und somit unbeabsichtigt eine
Kantenverkupferung bekam, die im späteren Fertigungsverlauf
weitestgehend wieder abgeätzt wurde.....trozdem hat der
Schleier zu heftigen Hochspannungsüberschlägen geführt, auch wenn es
keine
"richtige" Kupferauflage mehr war.
Egal, wenn das Kupfer erhalten bleiben soll, muss es jedenfalls
irgendwann wärend der Fertigung auch mal abgedeckt werden.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Torsten D. schrieb:> Hi Felix,>> bei anderen Platinenfertigern kann man üblicherweise auch per> Vorkasse bezahlen. Das hat den Vorteil, dass keinerlei Finanzdaten> der Kunden durchs Internet übertragen werden.
Welche "Finanzdaten" sollen das sein?
1. Preislich bei PCBs unter 10x10cm deutlich teurer als China. Bei
größeren z.B. 30cmx6.3cm und ENIG günstiger als China bzw. etwas teurer
wenn man es mit HASL vergleicht.
2. Warum sind alle Gerber files die man hochlädt automatisch frei im
Internet verfügbar?
3. Sind die PCBs frei von QR-code und Identifier?
4. Wird es in naher Zukunft mehr als eine Silkscreenfarbe und Dicke
geben?
5. Was ist die minmale Größe für V-scoring und outline milling?
N. B. schrieb:> 1. Preislich bei PCBs unter 10x10cm deutlich teurer als China. Bei> größeren z.B. 30cmx6.3cm und ENIG günstiger als China bzw. etwas teurer> wenn man es mit HASL vergleicht.
Bei kleinen Platinen ist immer die Frage ob man Express Versand aus
China mit einbezieht oder nicht.
N. B. schrieb:> 2. Warum sind alle Gerber files die man hochlädt automatisch frei im> Internet verfügbar?
Wenn das so wäre, würden sofort morgen früh Köpfe in unserer
Softwareentwicklung rollen. Kannst du das genauer erklären? Übrigens
gibt es die Möglichkeit bei uns Projekte explizit zu veröffentlichen.
Aber selbst dann lassen wir es nicht zu die Quelldateien runterzuladen.
Die Daten sind auch alle in Europa gehostet, wir legen sehr viel Wert
auf Datenschutz. Auch an die Fertiger werden nur normalisierte Daten
weitergegeben.
N. B. schrieb:> 3. Sind die PCBs frei von QR-code und Identifier?
Yes
N. B. schrieb:> 4. Wird es in naher Zukunft mehr als eine Silkscreenfarbe und Dicke> geben?
Dicke eventuell ja, Silkscreen nein
N. B. schrieb:> 5. Was ist die minmale Größe für V-scoring und outline milling?
Da wir gerade für das Prototyping V-Scores für nicht sinnvoll halten
bzw. Fräsungen universeller sind gibt es bei uns keine V-Scores.
Kleinster Fräsdurchmesser ist 1,6mm.
Kleine Infor für alle, es gibt demnächste eine Deutsche Übersetzung.
Felix P. schrieb:> Da wir gerade für das Prototyping V-Scores für nicht sinnvoll halten> bzw. Fräsungen universeller sind gibt es bei uns keine V-Scores.> Kleinster Fräsdurchmesser ist 1,6mm.
Meine die minimale PCB Größe.
z.B. 400x7mm was dann als Pannel mit v-scorring gemacht wurde da es
denen zuschmal war fürs Fräsen.
Felix P. schrieb:> Kannst du das genauer erklären? Übrigens> gibt es die Möglichkeit bei uns Projekte explizit zu veröffentlichen.
Hab dir der per PM ein Beispiel geschickt. Hier posten wäre nicht
zielführend da es dann jeder verändern könnte.
Weiterhin es steht auf privat und keine Änderungen vorgenommen nur auf
upload geklickt.
N. B. schrieb:> Felix P. schrieb:>> Da wir gerade für das Prototyping V-Scores für nicht sinnvoll halten>> bzw. Fräsungen universeller sind gibt es bei uns keine V-Scores.>> Kleinster Fräsdurchmesser ist 1,6mm.>> Meine die minimale PCB Größe.> z.B. 400x7mm was dann als Pannel mit v-scorring gemacht wurde da es> denen zuschmal war fürs Fräsen.>>> Felix P. schrieb:>> Kannst du das genauer erklären? Übrigens>> gibt es die Möglichkeit bei uns Projekte explizit zu veröffentlichen.>> Hab dir der per PM ein Beispiel geschickt. Hier posten wäre nicht> zielführend da es dann jeder verändern könnte.> Weiterhin es steht auf privat und keine Änderungen vorgenommen nur auf> upload geklickt.
Danke für deine PM. Lass mich hier kurz in aller Öffentlichkeit
erklären, wie das bei uns funktioniert:
1) Projekte, die du als eingeloggter Nutzer hochlädst, sind immer nur
für dich verfügbar (ein Zugriff durch andere Nutzer ist unmöglich).
2) Als anonymer Nutzer lädst du dein Projekt hoch ohne dass wir es
(logischerweise) auf einen direkten Nutzer speichern können. Hierbei
wird ein neues Projekt erstellt und ein Token erzeugt, der in der URL
auch so zu sehen ist. Theoretisch könntest du diese URL teilen und es
kann jeder einsehen. Dieser Zustand ist aber nur so lange möglich, wie
du nicht eingeloggt bist. Dann wird das Projekt automatisch auf dich
eingetragen und im Normalfall in deiner Sandbox abgespeichert. Der
generierte Token ist 8 Zeichen lang und kann aus 21 möglichen Zeichen
auswählen, d.h. er hat eine Komplexität von 21^8 Möglichkeiten. Die
Wahrscheinlichkeit, dass du (auch programmatisch) andere Projekte
erwischst (die nicht schon von einem Nutzer abgespeichert sind) ist sehr
gering. So gehen wir davon aus, dass du diesen Token nur gewillt
verteilst. Auch werden Projekte die nicht einem Nutzer zugeordnet werden
nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht.
3) Es gibt eine Möglichkeit (im eingeloggten Modus) Projekte zu teilen.
Dann wird eine URL erstellt, diese ist dann teilbar, aber auch hier,
wieder nur, wenn du das möchtest. Der Hauptanwendungsfall ist hier
primär ein Entwickler, der seinem Einkauf mitteilt, was dieser zu
bestellen hat oder ein Entwickler, der sein Design anderen zur Verfügung
stellen möchte.
Ich hoffe, das beantwortet deine Frage.
Viele Grüße
Felix
PS.:
Maxe schrieb:> Machts halt unserioes. Das sieht fuer mich dann nach einer> Briefkastenfirma aus, die irgendwo auf der Welt ihren Sitz hat.
Wir haben angefangen über aisler.de eine deutsche Lokalisierung
anzubieten. Wir werden nun Stück für Stück die Webseite übersetzen und
weitere Sprachen hinzufügen.
Schade nur das Privat angezeigt wird aber Link der Fall ist.
Falls wer kein ramsch Gerber zu Hand hat und es sich mal anschauen will:
https://aisler.net/p/AJARRYTYUwe B. schrieb:> Gibt es eine Moeglichkeit Projekte aus dem Playground zu loeschen?
Seh zumindest keinen Button dazu.
N. B. schrieb:> Seh zumindest keinen Button dazu.
"Start over"
> Schade nur das Privat angezeigt wird aber Link der Fall ist.
Du warst nicht eingeloggt, oder?
Ja, korrekterweise sollten sie bei anonymen Nutzern wohl niemals
"Private" anzeigen, sondern nur "Shared privately". (Vielleicht das
"Private" ausgrauen, damit man merkt, dass es das zwar gibt, aber es in
dieser Situation nicht benutzbar ist.)
Ist ja eigentlich logisch, wenn man nicht angemeldet ist, geht's gar
nicht anders.
Ne Frage/Anregung: Gibt es Pläne bei 4-lagigen Designs auch zumindest
35um Kupfer anzubieten außen?
Hier und da wo SMD und etwas mehr Strom zusammenkommen wäre das schon
"nett". Ansonsten bin ich bisher sehr zufrieden.
Wir planen den 4 Lagen Aufbau anzupassen. Wie immer müssen wir dabei
eine Lösung anbieten, welche möglichst viele Fälle bedient. Aktueller
plan ist es die 35 um Lagen nach Außen zu legen.
Welche Wünsche für einen standardisierten 4 Lagen Aufbau habt ihr?
Auch wenn ich sicher nicht repräsentativ bin, am glücklichsten wäre ich
mit 3-4x35um (GND + Powerplane in der Mitte in 35um, eine Seite 35um für
alles mit Leistung/Wärme, eine Seite 35 oder 18um für bisl Logik - aber
denke asymmetrischer Aufbau macht Kopfschmerzen in der Fertigung).
Aber die 35um Außen wären für mich schon "ganz okay".
Zwei Fragen zum 4-Lagen Aufbau
1. Ich nehme an, dass ihr einen Core nehmt für die beiden Innenlagen und
die Außenlagen dann Prepregs haben. Wie dick wird die Prepreg-Lage?
2. Vias und Pins haben im Layout auch Pads in den Innenlagen, selbst
wenn dort gar keine Leitung angeschlossen ist. Dem Boardhersteller ist
es ja lieber, wenn diese Pads weg sind. Allerdings haben viele
kostenlose Layoutprogramme keine Einstellmöglichkeit "Remove unused pads
and|or unused pins in inner layers" in der Gerber-File-Generierung.
Macht ihr das selber an den gelieferten Gerberdaten (auf Wunsch)?
(Für HF-vias und Pins hätte man diese unbenutzen Pads sowieso gerne
weg.)
Felix,
Ich bin auf Eure Seite das erste mal vor ca. einem Jahr gestoßen, im
Rahmen einer größeren Google - Suche nach Leiterplattenlieferenten. Die
erste Reaktion war so was wie "Was soll denn der Quatsch?", die zweite
dass ich in ein paar Minuten nicht zu vernünftigen Informationen und
schon gar nicht zu Preisen kam. Ich hab dann weitergeklickt und Euch
vergessen. Wiedergefunden habe ich Euch heute, da ich wegen einer
leichten Grippe zu rammdösig für irgendwas Produktives war und deshalb
den Tag mit microcontroller.net - Lesen vertrödelt habe.
Ich brauche mit meinen 65 weder einen Playground noch eine Sandbox. Aus
dem Alter bin ich wirklich raus. Ich will aber auf der Webseite eines
potentiellen Lieferanten alle relevanten Informationen finden bezüglich
Produkt, Lieferkonditionen, Preis, etc. etc. pp, und zwar ohne mich
durch 5 Seiten hippen Marketingmülls klicken zu müssen. Ein großer Teil
Eurer Webseite ist einfach weißes Rauschen durch einen kW - Verstärker
gejagt. Viel Krach, Information 0. Also baut die Seite um, für
Erwachsene nutzbar. Zu dieser Bevölkerungsgruppe gehört im Übrigen auch
ein großer Teil der Hobbyelektroniker. Schaut Euch bei den Großen der
Branche an, wie man so was macht. Auch bei unseren Freunden aus dem
Reich der Mitte.
Ich hoffe, Du bist mir wegen der soeben ausgeteilten Watschen nicht
böse, jetzt wird's nämlich freundlich und konstruktiv:
Ich finde es gut , dass Ihr als junges Unternehmen, mit einem neuen
Geschäftsmodell, Eure Marktnische sucht und dazu hier in eine offene
Diskussion mit Euren bestehenden und potentiellen Kunden einsteigt. Wenn
ich Euer Modell richtig verstehe, sammelt Ihr die Aufträge Eurer Kunden,
baut Nutzen zusammen und lasst anschließend ganze Panels bei
verschiedenen Herstellern fertigen. Ihr macht also des Pooling, die
Fertigung ist outgesourced.
Eure Nische liegt irgendwo zwischen "günstiger als die Platzhirsche",
"schneller als China", "gebrauchte Chemie wird aufgearbeitet und nicht
einfach in den Fluss gekippt", "Ansprechpartner in Europa, der Deutsch
oder verständliches Englisch spricht". Der absolute Schnäppchenjäger
gehört nicht in Euer Beuteschema, genau so wenig die Firma, die
Leiterplatten in einem Tag braucht oder einen direkten Ansprechpartner
in der Produktion.
ich finde es gut , dass Ihr Euch weder Mehrfachnutzen noch ENIG
vergolden lasst, wie ein Großteil der Chinesen. Zum Mehrfachnutzen:
Einmal gibt es einfach einige Projekte, die aus mehreren
zusammengehörenden Boards bestehen (s.B. eine Hauptplatine, ein
senkrecht vorne dran gestecktes Board mit Display und ein paaŕ
Bedienelementen, und vielleicht noch einem Platinchen, das an der
Rückwand ein paar Buchsen oder Schalter auf ein Flachkabel bündelt. Zum
zweiten ist das für mich persönlich interessant. ich lebe in Südamerika
und bin ca. 2 mal im Jahr in DL, und kaufe da auf Vorrat ein. Und ENIG -
glänzt schön, und lässt sich auch nach ein paar Jahren noch löten.
Ein paar Gedanken
Ihr müsst nicht gegen die absoluten Billig - Chinesen konkurrieren, die
nur 50*50 oder 100*100mm Boards zum Spottpreis anbieten, sondern gegen
solche, die im Format frei sind. Allerdings wäre etwas Auswahl in den
Specs nicht schlecht. Wie gesagt, schaut Euch anderer Leute Webseiten
an.
Eine Marktnische : bezahlbare Boards auf HF - Material (Rogers,
Taconic, etc.) Es gibt meines Wissens exakt einen Hersteller in
Bulgarien, der RO4003, 0,5mm, bezahlbar anbietet. Das muss dann auch
nicht innerhalb von 3 Tagen sein, da kann's auch ein bisschen länger
dauern, bis Ihr ein Panel voll habt. Gerne mehr per PN oder email. Wenn
Ihr so etwas hinbekommt stehen Funkamateure und andere HF'ler von
Aachen-West bis zum Alpenrand Schlange, um Euch abzuknutschen.
Warum lasst Ihr eigentlich keine Panels in China fertigen? dann nicht
per DHL nach Deutschland, sondern per Luftfracht nach AMS oder DUS, und
hier weiter verschickt? Das Problem in China ist sicher nicht, dass die
keine Qualität könnten.
Staffelpreise Beim Chinesen kosten 20 Boards kaum mehr als 5. Das muss
nicht so extrem sein, aber irgendwie sollte schon erkennbar sein, dass
die Overheadkosten mit dem ersten Schuß erledigt sind, und der
Kostenvorteil bei der Produktion eines größeren Loses zumindest
teilweise auch beim Kunden ankommt.
Informationen Ihr sprecht unter anderem Hobby - Elektroniker,
Studenten, andere "Anfänger" an, die wenig Erfahrung mit Leiterplatten
haben, und ziemlich hilflos vor den ganzen Fachbegriffen stehen und
keine Ahnung haben, auf was sie achten müssen. Erklärt es. Stellt FAQ's,
Tutorials, Beschreibungen auf Eure Webseite. Da gibt es zwar exzellentes
Material im Web, das gehört aber auf Eure Seite, wenn Ihr wollt, dass
diese Leute zu Euren (Stamm) - Kunden werden.
Viele Grüße,
Georg
Georg H. schrieb:> ich finde es gut , dass Ihr Euch weder Mehrfachnutzen noch ENIG> vergolden lasst, wie ein Großteil der Chinesen.
Hihi, das ist ein sehr lustiges Wortspiel!
> Eine Marktnische : bezahlbare Boards auf HF - Material (Rogers,> Taconic, etc.)
Dem schließe ich mich auch an.
Ich habe kürzlich zwei mal bei JLCPCB bestellt, das erste Mal für mich
in China.
Die haben mir quasi minutiös mitgeteilt, welches Prozessschritt die
gerade ausgeführt haben und ich konnte auch noch ein fehlerhaftes Layout
korrigieren, indem ich den falschen Auftrag storieren konnte.
Die Leiterplatten waren dann innerhalb von 2,5 Wochen hier, nachdem ich
den Knopf gedrückt habe - fast genauso schnell wie Aisler. Und das zu
einem unschlagbaren Preis bei einer fünffachen Quantität. Die Qualität
ist in Ordnung, aber diesen umfangreichen Service können sich manche
Hersteller hier in D mal unter die Nase reiben. Ich werde für Hobby
jetzt erstmal bei JLCPCB bleiben.
Die Gestaltung bei Aisler ist wahrlich eine Katastrophe.
Arbeitsloser Arbeitsloser schrieb:> Die Gestaltung bei Aisler ist wahrlich eine Katastrophe.
Das sicherlich nicht. Es gibt Leute, die dort bestellt haben, und mit
dem Ergebnis zufrieden sind. Ich zähle mich dazu.
Georg H. schrieb:> Ich brauche mit meinen 65 weder einen Playground noch eine Sandbox.
Es schadet aber auch nicht. Ich finde die Idee mit der "verbindlichen
Rendervoransicht" ziemlich gut. Hat bei mir auch geholfen, eine
Unschönheit im Bestückungsdruck noch vor der Herstellung zu korrigieren.
Das einzige, was mich an der "Sandbox" stört, ist dass ich mein Projekt
nicht wieder löschen kann, wenn ich die Bestellung abgeschlossen habe.
(Wenn ich die DSGVO richtig verstanden habe, habe ich als Kunde ja das
Recht, meine Daten löschen zu lassen, sobald die Widerspruchsfrist
abgelaufen und die Ware bezahlt ist.) Ich brauche kein externes Backup.
Einen "Playground" habe ich noch nicht gesehen.
Und die Unübersicht... ich hoffe mal, dass sie es irgendwann einmal
ändern, wenn es oft genug wiederholt word.
Walter T. schrieb:> Es schadet aber auch nicht. Ich finde die Idee mit der "verbindlichen> Rendervoransicht" ziemlich gut. Hat bei mir auch geholfen, eine> Unschönheit im Bestückungsdruck noch vor der Herstellung zu korrigieren.
Das bietet JLCPCB und viele andere ebenfalls. Keine Frage, die
Leiterplatten von Aisler fand ich qualitativ immer sehr gut.
Aber bzgl. der Weboberfläche wurden ja schon alle relevanten
Kritikpunkte genannt.
Arbeitsloser Arbeitsloser schrieb:> Das bietet JLCPCB und viele andere ebenfalls.
JLC weist allerdings explizit drauf hin, dass es keine Garantie gibt.
Somit ist die Vorschau recht wertlos. Wenn ich es richtig verstehe
werden die Daten bei Aisler beim Import verarbeitet und so zeigt die
Vorschau die verarbeiteten Daten an. Das ist meines Wissen bei keinem
anderen Fertiger so, dort werden die Daten nach der Bestellung
verarbeitet.
Probant schrieb:> Das ist meines Wissen bei keinem anderen Fertiger so, dort werden die> Daten nach der Bestellung verarbeitet.
Ist z.B. auch bei Eurocircuits so.
@Andreas,
Auf das "vergoldete ENIG" bin ich auch ganz stolz...
und: Du hast ne PN.
Ich weiß, dass viel meiner Kritik an der Webseite von andern im laufe
des Threads bereits geäußert wurde, und dass ich da ziemlich polemisch
werde. Aber vielleicht hilft's ja, oft genug auf die selbe wunde Stelle
zu hauen. Und niemand sagt, dass bei einer Neugestaltung der Webseite
gute Sachen (wie die Vorschau) wegfallen müssen. Ich sagte ja einige
male, schaut Euch die Webseiten der Konkurrenz an und klaut Ideen.
Wo wird's für mich interessant? Preise frei Haus für 3 Stück
vergleichbar mit China 5, bei vergleichbarer Laufzeit, und ohne
nennenswerten Aufschlag für ENIG und / oder Nutzen. Ihr konkurriert also
mit Fertigung in DL Versand per Post gegen China DHL und könnt in
dem Marktsegment brillieren, wo die Chinesen meinen, sich etwas
vergolden lassen zu müssen.
Grüße, Georg
Ich frage mich, warum werden 3 Stück Leiterplatten nicht als Brief
aufgegeben? Die passen locker in den genormten EU Briefkasten. Zumal der
Paketzusteller das Paket in den Briefkasten einwirft.
Gerald K. schrieb:> Ich frage mich, warum werden 3 Stück Leiterplatten nicht als Brief> aufgegeben?
Vermutung: ein gewerblicher Versender trägt generell das Versandrisiko.
Ein Paket hat einen Nachweis, ein Brief nicht. Wäre die Frage, ob ein
Einwurfeinschreiben vielleicht sinnvoll wäre.
Mark S. schrieb:> Weil in Briefumschlägen außer Briefen nichts anderes mehr> versendet werden darf.
Nur grenzüberschreitend. Innerhalb Deutschlands darfst Du reinpacken was
Du willst.
Einwurfeinschreiben wäre tatsächlich eine Option, dürfte aber deutlich
teurer sein als DHL für Gewerbekunden.
Jörg W. schrieb:> Vermutung: ein gewerblicher Versender trägt generell das Versandrisiko.Gerald K. schrieb:> Zumal der Paketzusteller das Paket in den Briefkasten einwirft.
Da hat der Lieferant beziehungsweise der Zusteller auch keine
Empfangsbestätigung in der Hand.
Mark S. schrieb:> Weil in Briefumschlägen außer Briefen nichts anderes mehr versendet> werden darf.
Es werden sogar Kreditkarten versendet. Auch hier keine
Empfangsbestätigung. Auch Bücher werden von der Briefpost zugestellt und
die sind sicher schwerer als drei Leiterplatten.
Gerald K. schrieb:> Ich frage mich, warum werden 3 Stück Leiterplatten nicht als Brief> aufgegeben?
Der kostenfreie Standardversand ist bei uns per Brief. Ist in der Regel
am nächsten Tag da und es wird sogar Samstags zugestellt. Die Annahme
ist auch oft einfacher da es in den Briefkasten geht.
International versenden wir per Warenbrief. Hier ist das schöne, dass
die Zollerklärung mittlerweile elektronisch durchgeführt wird und so die
Briefe super schnell durch den Zoll gehen.
Einzig bei großen Firmen haben wir schlechte Erfahrung mit dem
Briefversand und empfehlen die Zustellung der FedEx. Problem ist hier,
dass im zentralen Posteingang Briefe merkwürdig oft liegenbleiben.
Frage, wird bei einer Bohrung mit Durchkontaktierung in der Fertigung
der Leiterplatte der Bohrdurchmesser um Stärke der Durchkontaktierung
erhöht?
Oder muss ich dies in den Gerberdaten berücksichtigen?
Gerald K. schrieb:> Frage, wird bei einer Bohrung mit Durchkontaktierung in der Fertigung> der Leiterplatte der Bohrdurchmesser um Stärke der Durchkontaktierung> erhöht?>> Oder muss ich dies in den Gerberdaten berücksichtigen?Beitrag "Re: Ask me anything, Fertigung bei AISLER"
Der Thread ist wohl schon bisschen lang. ;-)
Jörg W. schrieb:> Der Thread ist wohl schon bisschen lang. ;-)
Daher wäre es schön, wenn die zuletzt geschrieben Beiträge am Anfang
stehen würden oder per Schaltfläche umsortierbar wären.;-)
Du meinst ernsthaft, das hätte irgendwie in diesem Falle geholfen, die
bereits existierende Antwort zu finden? Da wäre ich sehr skeptisch. ;-)
Ansonsten sowas bitte im Forum "Webseite" diskutieren.
Gerald K. schrieb:> Frage, wird bei einer Bohrung mit Durchkontaktierung in der Fertigung> der Leiterplatte der Bohrdurchmesser um Stärke der Durchkontaktierung> erhöht?>> Oder muss ich dies in den Gerberdaten berücksichtigen?
Helmut S. schrieb:
> Mit welchem Durchmesser bohrt ihr ein Via das im Drill-File 0,3mm hat?>> Hintergrund der Frage ist die ständige Unsicherheit ob der> PCB-Hersteller die Durchmesser im Drill-File als "finished hole size"> oder als "drilled hole size" betrachtet. Zwischen "finished hole size"> und "drilled hole size" ist ja immerhin ein Unterschied von 0,05mm bis> 0,1mm je nach Hersteller und Prozess(einfach/zweifach Lamination).
Die Angaben sind immer die Durchmesser inkl. Kupfer, d.h. bei einem
0,2mm Via wird mit 0,35mm gebohrt.
Helmut S. schrieb:> Hintergrund der Frage ist die ständige Unsicherheit ob der> PCB-Hersteller die Durchmesser im Drill-File als "finished hole size"> oder als "drilled hole size" betrachtet.
Woher kommen eigentlich diese Zweifel? Wie kommt man überhaupt auf die
Idee? Gibt es tatsächlich einen Hersteller, bei dem ich das
berücksichtigen müsste?
Bauform B. schrieb:> Gibt es tatsächlich einen Hersteller, bei dem ich das> berücksichtigen müsste
Seitdem Einpreßbuchsen und kleinere Rasterabstäbde und damit engere
Bohrlochtoleranzen allgemein üblich geworden sind: Meines Wissens nach
nicht mehr.
Meine allererste Leiterplatte (gemalt in Eagle und bestellt bei Pcbpool)
hatte einen 2,0mm-Wannenstecker, bei dem die Bohrlöcher zu wenig Aufmaß
gegenüber der Stiftdiagonale hatten. Der Wannenstecker ließ sich noch
mit viel Gewalt einpressen. Aber das ist jetzt ziemlich genau 20 Jahre
her.
Walter T. schrieb:> Bauform B. schrieb:>> Gibt es tatsächlich einen Hersteller, bei dem ich das>> berücksichtigen müsste>> Seitdem Einpreßbuchsen und kleinere Rasterabstäbde und damit engere> Bohrlochtoleranzen allgemein üblich geworden sind: Meines Wissens nach> nicht mehr.
Jein. Bei einer Leiterplatte mit recht komplexer Fertigungstechnik, d.h.
Dickkupfer und Feinleiter in einem, wies mich der
Leiterplattenhersteller darauf hin, dass die Bohrungen für
Einpressstecker unbedingt im Layout gekennzeichnet werden sollten, damit
diese beim Aufkupfern im Fertigungsprozess als Referenz verwendet
werden.
Und auch bei einfachen Leiterplatten hängt es ganz erheblich von der
vereinbarten Oberflächenbehandlung ab. Bei ENIG/NiPAu oder chemisch Zinn
kann die Einhaltung der Bohrlochdurchmesser für Einpressstecker durchaus
vereinbart werden, bei HAL natürlich nicht.
Allerdings habe ich auch schon solch eine "Kleinserie" von drei
Leiterplatten mit HAL fertigen lassen, wohlwissend, dass ich bei der
Handbestückung ggf. ein paar Bohrlöcher zunächst mit Entlötlitze wieder
öffnen müsste. Wie sich herausstellte, hatte der Hersteller
(Microcirtec) jedoch alle Bohrlöcher hinreichend gleichmäßig
ausgeblasen. Bei einer richtigen Serienfertigung würde ich mich aber
natürlich nicht darauf verlassen.
Bauform B. schrieb:> Helmut S. schrieb:>> Hintergrund der Frage ist die ständige Unsicherheit ob der>> PCB-Hersteller die Durchmesser im Drill-File als "finished hole size">> oder als "drilled hole size" betrachtet.>> Woher kommen eigentlich diese Zweifel? Wie kommt man überhaupt auf die> Idee? Gibt es tatsächlich einen Hersteller, bei dem ich das> berücksichtigen müsste?
1. Es gibt HF-Schaltungen die simuliert werden. Da ist der
Außendurchmesser des Vias wichtig und das ist der tatsächliche
Durchmesser des Bohrers.
2. Bei machen Herstellern habe ich schon sehr geringe Restringbreiten
gelesen die mich zweifeln ließen ob die sich wirklich auf die
FHS(finished hole size) beziehen.
Ich habe heute Leiterplatten von AISLER bekommen.
Im Vergleich dazu ein anderer europäischer Hersteller.
Die linke Leiterplatte kostete 8 € , die rechte 33 €.
Beide inklusive Versandkosten.
Beide brauchten etwa die gleiche Zeit. Bei Aisler funktionierte die
Zustellung in den Briefkasten einwandfrei!
Einzige Verbesserung wäre eine glattere Kontur, aber bei dem
Preisunterschied kann man selber nacharbeiten.
Bin gespannt, ob es beim Löten Unterschiede gibt.
Welche Leiterplatte wurde von Aisler produziert?
Gerald K. schrieb:> Welche Leiterplatte wurde von Aisler produziert?
Die linke! Man sieht deutlich noch Reste von den Stegen.
Bei uns war das auch so, dass die Konturen nachbearbeitet werden
mussten, weil es sonst einen unschönen Versatz beim Bestückungsdruck
gab.
In der Rechnung wird neben dem Bruttopreis der Platinen die Donation an
Kicad extra ausgewiesen, soweit so gut.
Rechnet man aber die ausgewiesene Mwst. zurück, fällt auf, dass auch für
den Donationbetrag Mwst. abgeführt wurde.
Soll das so sein?
Matthias
Mir ist gerade aufgefallen, dass die Preise für 4-lagige Platinen zum
Teil verdoppelt wurden.
Im September 2018 hatte ich 12 kleine 4-lagige Platinen mit der Größe
25x17mm bestellt. Das kostete damals 44,88€.
Dasselbe Board kostet in der gleichen Menge nun 82,40€.
War der damalige Preis nur ein Einstiegspreis, oder hat sich der Preis
aus anderen Gründen verdoppelt?
Ich bin aber froh, dass es mit AISLER auch Alternativen aus Deutschland
gibt, bei denen die Qualität nicht fragwürdig ist und sich bei Problemen
eine gute Lösung findet :-)
EDIT:
Ich habe gerade die E-Mail gefunden, in der die neue Preisstaffelung der
4-lagigen Platinen erläutert wurde.
Bedeutet das, dass es sich bei einer größeren Menge kleiner Platinen
eher lohnt, ein kleines Panel mithilfe von Routing und Mousebites in
Eurocard-Größe zu bauen?
@Felix,
ich wiederhole noch einmal einen Punkt, den ich bereits in meinem langen
Post vor ein paar Wochen angesprochen habe:
> Eine Marktnische : bezahlbare Boards auf HF - Material (Rogers,> Taconic, etc.) Es gibt meines Wissens exakt einen Hersteller in> Bulgarien, der RO4003, 0,5mm, bezahlbar anbietet. Das muss dann auch> nicht innerhalb von 3 Tagen sein, da kann's auch ein bisschen länger> dauern, bis Ihr ein Panel voll habt. Gerne mehr per PN oder email. Wenn> Ihr so etwas hinbekommt stehen Funkamateure und andere HF'ler von> Aachen-West bis zum Alpenrand Schlange, um Euch abzuknutschen.
Das Problem mit HF - Platinen ist, dass die kaum jemand im Pool
herstellt. Die Chinesen können zwar (beinahe) alle Rogers - Materialien,
aber fertigen für jeden Auftrag ein eigenes kleines Panel (wohl 12" *
18"), und das kostet dann irgend was um die 200$, egal wie viel davon
als Leiterplatte beim Kunden ankommt und wieviel in den Müll fliegt.
Mir ist klar, dass Pools nur funktionieren, wenn innerhalb der
versprochenen Lieferzeit (abzüglich der Zeit, die tatsächlich für die
Fertigung gebraucht wird) genug Aufträge reinkommen, um die Panels voll
zu kriegen. Mir ist auch klar, dass für die meisten gewerblichen Kunden
Zeit oft wichtiger ist als Preis. Für Hobbyisten ist es gerade
umgekehrt. Die beiden Gruppen kann man aber z.B. durch hohe "Bummelzug-"
Rabatte unter einen Hut bekommen.
Ich weiß nicht, wie groß das Interesse an einem solchen Produkt wirklich
ist, Ihr wahrscheinlich auch nicht. Ohne einen Versuchsballon werdet Ihr
es wohl auch nie herausbekommen.
Felix, es wäre schön, wenn Du zu meiner Idee kurz etwas sagen könntest,
selbst wenn es ein "Da wird nichts draus, weil..." wäre.
Grüße, Georg
Georg H. schrieb:> Ich weiß nicht, wie groß das Interesse an einem solchen Produkt wirklich> ist, Ihr wahrscheinlich auch nicht.
Ich würde da potenziell die Hand heben. Wird sicher nicht viel, aber
einmal im Jahr könnte ich sowas schon mal gebrauchen. Habe hier noch
Rogers-Material für die Eigenverarbeitung, aber erstens muss ich das
selbst laminieren, zweitens kann ich natürlich keine
Durchkontaktierungen machen.
Wäre die Frage, was man für so einen Pool als Lagenschichtung erwartet:
einfach nur zweiseitig, oder wird sowas vielleicht ohnehin nur dann
richtig interessant, wenn man auf der Unterseite des Rogers eine
durchgehende Massefläche platziert und dann auf der Rückseite zwei
weitere Lagen für DC und Verdrahtung macht?
@Jörg,
Ich denke, dass für die meisten reinen HF - Schaltungen 2-seitig
durchkontaktiert reicht. Unten Masse, drüber Microstrip und Bauteile.
Wichtig sind Vias, schließlich will man Emitter / Source
induktivitätsarm da haben, wo sie hin gehören. 0,5 mm RO4003 ist da
schon mal ziemlich gut. 50 Ohm ist ca. 1mm breit, und zwischen 20 und
140 Ohm realisierbar.
Für gemischte Schaltungen (HF - Teil und Digital / LF Teil) wäre
natürlich ein 4-lagiger gemischter Multilayer (von unten:
Cu-FR4-Cu-FR4-Cu-RO4003-Cu) unschlagbar. Für Bastelprojekte muss das
aber nicht sein. Da wird eben getrennt, Mikrowellenbaugruppe(n) und
sonstiges Geraffel.
Interessant ist HF - Material ohnehin nur für "resonante" Microstrip -
Schaltungen, also Filter, Oszillatoren, schmalbandige Anpassungen,
oberhalb 1 GHz. Um von einer SMA-Buchse mit 50 Ohm in einen MMIC zu
fahren, und dann wieder raus tut's auch bei 13cm immer noch FR4. erst
bei 5 oder erst recht 10 GHz wird's da wirklich eng. Ein extremer LNA,
wo wirklich jedes hundertstel dB Rauschzahl rausgekitzelt werden soll,
ist vielleicht auch noch ein Kandidat.
Georg H. schrieb:> Interessant ist HF - Material ohnehin nur für "resonante" Microstrip -> Schaltungen, also Filter, Oszillatoren, schmalbandige Anpassungen,> oberhalb 1 GHz.
Stimmt auch wieder.
Klar, dann reicht 2lagig aus.
Jörg W. schrieb:> Georg H. schrieb:>> Interessant ist HF - Material ohnehin nur für "resonante" Microstrip ->> Schaltungen, also Filter, Oszillatoren, schmalbandige Anpassungen,>> oberhalb 1 GHz.>> Stimmt auch wieder.>> Klar, dann reicht 2lagig aus.
Das Problem mit zweilagigen Platinen ist aber, dass man bei 1,6mm Dicke
ja 3mm breite Leitungen für 50 Ohm machen muss. Das ist bei
Endverstärkern mit dicken diskreten Transistoren OK, aber bei
QFN-Packages mit vielen Pins sehr unglücklich. Da wäre dann ein dünner
Core mit 8mil(0,2mm) oder 10mil(0,25mm) schon besser. Dabei landet man
dann aber mindestens bei 4- oder 6-lagigen Platinen.
1,6 mm stark ist natürlich Quatsch. Wie schon weiter oben geschrieben,
0,5 oder 0508 ist sinnvoll, da ist eine 50 Ohm - Leitung knapp über 1mm
stark, und mit "machbaren" Leiterbreiten sind zwischen ca. 20 und 140
Ohm machbar.
Für ein QFN ist der mm natürlich immer noch viel zu breit. Andererseits
sind da häufig die zwei dem Signal benachbarten Pins an Masse. Eine nur
0,3mm breite Leiterbahn entspricht zwar ca. 95 Ohm, durch die beiden
Nachbarpads in 0,2mm Abstand wird der Microstrip aber dort zur
coplanaren Leitung mit Zo ca. 66 Ohm. Die kapazität der Vias bringt's
nochmal ein bisschen runter. Außerdem, welche Frequenz? bei 5,5 GHz
beträgt die Wellenlänge auf der Leiterplatte ca. 35 mm. Wenn da auf ca.
1 mm die Leitungsimpedanz nicht ganz stimmt, gehr die Welt nicht unter.
Georg H. schrieb:> Für ein QFN ist der mm natürlich immer noch viel zu breit.
Dann baust du eben ein Dreick, mit dem es vom Pin auf die
impedanzkontrollierte Leitung aufgeweitet wird.
Erstmal sehen, was Felix überhaupt dazu sagt.
Georg H. schrieb:> 1,6 mm stark ist natürlich Quatsch. Wie schon weiter oben geschrieben,> 0,5 oder 0508 ist sinnvoll, da ist eine 50 Ohm - Leitung knapp über 1mm> stark, und mit "machbaren" Leiterbreiten sind zwischen ca. 20 und 140> Ohm machbar.>
Ja die 0,5mm(0,508mm) Dicke wäre ein guter Kompromiss.
Bauform B. schrieb:> Eine Frage am Rande: warum kann man nicht per Vorkasse bezahlen? Ist das> viel aufwendiger zu buchen oder mögen die Kunden das nicht?
Wir haben Vorkasse lange angeboten. Problem ist, dass sich viele Kunden
über die lange Lieferzeit beschwert haben da wir erst nach
Zahlungseingang fertigen (Vorkasse eben). Für Geschäftskunden gibt es
die klassische Rechnung und für Privatkunden den Lastschrifteinzug. So
werde keine sensitiven Zahlungsinformationen and Dritte übergeben. Uns
ist dies sehr wichtig.
Felix
Bauform B. schrieb:> Eine Frage am Rande: warum kann man nicht per Vorkasse bezahlen? Ist das> viel aufwendiger zu buchen oder mögen die Kunden das nicht?
Per Vorkasse? Bevor die Ware kommt? Kommt für mich nicht in Frage. Meine
PCBs bekomme ich per Rechnung geliefert.
Felix P. schrieb:> Problem ist, dass sich viele Kunden über die lange Lieferzeit beschwert> haben da wir erst nach Zahlungseingang fertigen (Vorkasse eben).
Ja toll, weil der eine Tag für Bastler einen Unterschied macht :(
Trotzdem danke, ich hab' wieder was gelernt.
Jochen schrieb:> Per Vorkasse? Bevor die Ware kommt? Kommt für mich nicht in Frage. Meine> PCBs bekomme ich per Rechnung geliefert.
Ich auch, wenn ich als Firma bestelle. Aber für privat finde ich
Vorkasse praktisch und sicherer als alles andere. Hier geht's ja um
Aisler, nicht um irgendwelche Chinesen.
Bauform B. schrieb:> Ja toll, weil der eine Tag für Bastler einen Unterschied macht :(> Trotzdem danke, ich hab' wieder was gelernt.
Die teilweise sehr komische Anspruchshaltung von Privatkunden steht
meist in keiner sinnvollen Relation zum Umsatz. Das ist einer(!) der
Gründe, warum ich nie wieder Geschäfte mit Privatkunden machen werde.
Bauform B. schrieb:> Felix P. schrieb:>> Problem ist, dass sich viele Kunden über die lange Lieferzeit beschwert>> haben da wir erst nach Zahlungseingang fertigen (Vorkasse eben).>> Ja toll, weil der eine Tag für Bastler einen Unterschied macht :(> Trotzdem danke, ich hab' wieder was gelernt.
Der Tag kann, wenn's eilig ist schon einen Unterschied machen. Ich würde
mich aber nicht über Verzögerungen beschweren, wenn ich per Vorkasse
bezahlt habe...
> Jochen schrieb:>> Per Vorkasse? Bevor die Ware kommt? Kommt für mich nicht in Frage. Meine>> PCBs bekomme ich per Rechnung geliefert.>> Ich auch, wenn ich als Firma bestelle. Aber für privat finde ich> Vorkasse praktisch und sicherer als alles andere. Hier geht's ja um> Aisler, nicht um irgendwelche Chinesen.
In welcher Hinsicht ist Vorkasse für den Konsumenten sicherer?
Bauform B. schrieb:> Ich auch, wenn ich als Firma bestelle. Aber für privat finde ich> Vorkasse praktisch und sicherer als alles andere. Hier geht's ja um> Aisler, nicht um irgendwelche Chinesen.
Aus Sicht des Kunden ist Lastschrift ein klarer Vorteil. Man zahlt erst
wenn die Ware da ist, und falls es irgendwelche Probleme geben sollte
lässt sich eine Lastschrift problemlos widerrufen.
Vorkasse bedeutet meist Überweisung, und die ist irreversibel sobald sie
ausgeführt wurde. Was für den Händler natürlich sicherer ist.
soul e. schrieb:> Man zahlt erst> wenn die Ware da ist
Das ist so nicht richtig. ELV heißt nur, dass der Gläubiger das Geld
aktiv vom Schuldner einholt, und nicht passiv auf Bezahlung wartet. Mit
der Fälligkeit der Zahlung hat das Prinzip erstmal nichts zu tun.
Unternehmen wie Amazon oder Paypal ziehen sofort mit dem Kauf per
SEPA-Mandat ein. Letztere immer dann, wenn nicht die "Zahlung nach 14
Tagen" (wozu auch immer man glaubt, dass man das braucht) ausgewählt
ist.
Das lässt sich aber in den AGB nachlesen.
soul e. schrieb:> Vorkasse bedeutet meist Überweisung, und die ist irreversibel sobald sie> ausgeführt wurde. Was für den Händler natürlich sicherer ist.
Nein, das ist sie leider nicht. Zwar kann ein Kunde sie nicht mehr
selbst widerrufen, aber dessen Insolvenzverwalter kann sehr wohl auch
jahrelang zurückliegende Rechnungen einfach zurückbuchen lassen, teils
sogar auf sehr, sehr wackeliger Rechtsgrundlage. Formal darf er es zwar
nur, wenn der begründete Verdacht besteht, dass Überweisungen nur den
Zweck hatten, Geld beiseitezuschaffen, aber in der Praxis missbrauchen
das Insolvenzverwalter auch bei völlig unstrittigen Zahlungen. Ein
befreundeter Unternehmer hatte erst vor einigen Jahren genau das
Problem, dass plötzlich etliche zigtausend Euro auf einem Geschäftskonto
fehlten, obwohl es keine entsprechende Überweisung, Lastschrift o.ä.
gegeben hatten. Es wurde einfach ein etwa fünf Jahre(!) alter
Zahlungseingang widerrufen. Die Leistung (Lieferung eines dicken
Servers) war schon lange erbracht worden und war auch nicht strittig.
Selbst wenn man dann als Gläubiger nachweisen kann, dass die Rückbuchung
nicht rechtmäßig war, darf man sich in die lange Schlange der anderen
Gläubiger einreihen und seine Forderung geltend machen, was in den
meisten Fällen nur eine Auszahlung von 0-10% der eigentlichen Forderung
bedeutet. Der einzige, dessen Forderungen zu 100% bedient werden, ist
der Insolvenzverwalter selbst. Falls die Insolvenzmasse hierfür nicht
ausreichen sollte, werden einfach noch ein paar uralte Zahlungen
zurückgebucht.
Das wirklich perfide an der Masche ist dabei, dass solche Rückbuchungen
vorzugsweise nicht bei sehr großen Lieferanten mit großer eigener
Rechtsabteilung und finanziellem Hintergrund für ein langes
Gerichtsverfahren durchgeführt werden, sondern bei kleinen Lieferanten
mit langjähriger Lieferhistorie, bei denen Hoffnung besteht, auch bei
ihnen eine Insolvenz bewirken zu können. Dann weiß nämlich der
Insolvenzverwalter womöglich sogar noch vor dem Unternehmer selbst, dass
die Insolvenz eingetreten ist, und lässt sich dann auch gleich vom
Gericht als dessen Insolvenzverwalter einsetzen.
Andreas S. schrieb:> Nein, das ist sie leider nicht. Zwar kann ein Kunde sie nicht mehr> selbst widerrufen, aber dessen Insolvenzverwalter kann sehr wohl auch> jahrelang zurückliegende Rechnungen einfach zurückbuchen lassen,
Hab noch nie davon gehört, auf welcher Rechtsgrundlage soll das sein?
> Dann weiß nämlich der> Insolvenzverwalter womöglich sogar noch vor dem Unternehmer selbst, dass> die Insolvenz eingetreten ist, und lässt sich dann auch gleich vom> Gericht als dessen Insolvenzverwalter einsetzen.
Son Quatsch.
Bauform B. schrieb:> Felix P. schrieb:>> Problem ist, dass sich viele Kunden über die lange Lieferzeit beschwert>> haben da wir erst nach Zahlungseingang fertigen (Vorkasse eben).> Ja toll, weil der eine Tag für Bastler einen Unterschied macht :(
Ich bezahle auch bevorzugt auf Vorkasse (Überweisung). Der Vorteil ist,
dass ich nicht die Abbuchungen zu kontrollieren brauch, hab sie ja
selber getätigt. Nach meiner Erfahrung sind Verkäufer bei der Buchung
von Überweisungen aber recht langsam, meist mehrere Tage. Dabei bucht
meine Bank zu den Geschäftszeiten (Mo-Fr. 8:00 bis 17:00 oder so)
innerhalb von ein paar Minuten auf das Empfängerkonto, eher in Echtzeit.
ich vermute, dass auf Verkäuferseite da noch viel händisch gemacht wird
und dadurch die Verzögerungen entstehen.
Maxe schrieb:> Andreas S. schrieb:>> Nein, das ist sie leider nicht. Zwar kann ein Kunde sie nicht mehr>> selbst widerrufen, aber dessen Insolvenzverwalter kann sehr wohl auch>> jahrelang zurückliegende Rechnungen einfach zurückbuchen lassen,> Hab noch nie davon gehört, auf welcher Rechtsgrundlage soll das sein?
Nur weil Du noch nicht davon gehört haben willst, bedeutet das noch
lange nicht, dass so etwas nicht zutrifft. Es handelt sich dabei um sog.
Vorsatzanfechtungen, die eigentlich nur in sehr speziellen Fällen
möglich sein sollen. In der Praxis hat sich das aber umgekehrt, siehe
z.B.:
https://de.schindhelm.com/content/rechtsanwalt/deutschland/news_jusful/news/deutschland_zeitbombe_vorsatzanfechtung_10_jahre_w%C3%A4hrendes_risiko
Das wirklich üble ist dabei, dass dem Gläubiger sein eigentlich
korrektes Verhalten, nämlich zu mahnen, Lieferstopp anzudrohen, usw.,
zum Nachteil ausgelegt wird, d.h. der Bundesgerichtshof hat entschieden,
dass der Gläubiger damit hätte erahnen können, dass eine Insolvenz
drohe. Und damit kann der Insolvenzverwalter munter die Zahlungen der
letzten zehn Jahre zurückfordern. Eigentlich müsste er hierfür den
Gläubiger anschreiben und zur Rückzahlung auffordern, aber in der Praxis
fordert er erst die Bank zur Rückabwicklung auf und erst dann den
Gläubiger.
>> Dann weiß nämlich der>> Insolvenzverwalter womöglich sogar noch vor dem Unternehmer selbst, dass>> die Insolvenz eingetreten ist, und lässt sich dann auch gleich vom>> Gericht als dessen Insolvenzverwalter einsetzen.> Son Quatsch.
Auf die Entscheidung, wer als Insolvenzverwalter eingesetzt wird, hat
das insolvente Unternehmen keinen Einfluss, sondern dies geschieht in
sehr dubiosen Absprachen mit politischen Entscheidungsträgern und dem
Gericht. Man sollte nicht davon ausgehen, dass diese Instanzen auch nur
das geringste Interesse am Wohl von Bürgern und Unternehmen haben. Deren
Gehälter zahlt ja schließlich das Besoldungsamt. Und bei uns kommt ja
der Strom aus der Steckdose.
Andreas S. schrieb:> Ein> befreundeter Unternehmer hatte erst vor einigen Jahren genau das> Problem, dass plötzlich etliche zigtausend Euro auf einem Geschäftskonto
Sorry, aber das ist hier voellig irrelevant. Hier geht es um (meistens)
max. zweistellige EUR-Betraege.
Jochen schrieb:> Bauform B. schrieb:>>> Eine Frage am Rande: warum kann man nicht per Vorkasse bezahlen? Ist das>> viel aufwendiger zu buchen oder mögen die Kunden das nicht?>> Per Vorkasse? Bevor die Ware kommt? Kommt für mich nicht in Frage. Meine> PCBs bekomme ich per Rechnung geliefert.
Dann beauftrage Unternehmen, die das anbieten.
Andreas S. schrieb:> Das wirklich üble ist dabei, dass dem Gläubiger sein eigentlich> korrektes Verhalten, nämlich zu mahnen, Lieferstopp anzudrohen, usw.,> zum Nachteil ausgelegt wird, d.h. der Bundesgerichtshof hat entschieden,> dass der Gläubiger damit hätte erahnen können, dass eine Insolvenz> drohe. Und damit kann der Insolvenzverwalter munter die Zahlungen der> letzten zehn Jahre zurückfordern.
Ganz normales Rechtsverdreherverhalten, deswegen vermeide ich inzwischen
Alles, wo die involviert sein könnten, d.h. ich schreibe einen
zweistelligen Betrag in dem Moment ab, an dem ich den bezahlt habe. Wenn
dann die Lieferung wie vereinbart kommt, freue ich mich. Sehr
entspannend!
Matthias
Ich erinnere mich düster, dass ich diesen Thread mal abonniert habe,
weil es um einen Leiterplattenlieferanten geht, nicht wegen
irgendwelcher Insolvenzgeschichten.
Matthias S. schrieb:> Ganz normales Rechtsverdreherverhalten, deswegen vermeide ich inzwischen> Alles, wo die involviert sein könnten, d.h. ich schreibe einen> zweistelligen Betrag in dem Moment ab, an dem ich den bezahlt habe. Wenn> dann die Lieferung wie vereinbart kommt, freue ich mich. Sehr> entspannend!
Schon ein normaler Kaufvertrag ist mit Unmengen an Rechtsvorschriften
verbunden, und zwar bei Privatkunden sogar mit wesentlich mehr als bei
Geschäftskunden. Der obige Sachverhalt benachteiligt ja vor allem den
Lieferanten, nicht den Verkäufer.
Zurück zur Platinenfertigung:
Hat schon jemand Erfahrungen mit der Serienfertigung von Aisler gemacht?
Man kann angeben, wie viele Einzelplatinen auf einen Fertigungsnutzen
kommen und anschließend wie viele Nutzen man abnehmen möchte. Bei der
Nutzenkonfiguration kann man allerdings unbegrenzt viele Einzelplatinen
eingeben, sodass der Nutzen Kilometer-breit und lang wird (wird auch
brav so angezeigt). Das ist natürlich quatsch. Wie groß darf denn nun
ein Nutzen maximal sein? Und stimmen die angegebenen Preise auch
wirklich? Das wäre dann nämlich sehr günstig! (100 Euro-Platinen 4-lagig
à 160x100mm² sollen nur ca. 5 €/Stück kosten).
Sehr gute Frage, hab von einem Forennutzer (deswegen bin ich auf euch
gestoßen)
Ein Board für einen Pegelsensor bekommen und da ich gerne einheimisch
fertigen lassen möchte.
Die Berechnung sieht an sich nicht schlecht aus, aber mir wird nicht
ganz klar wie
die Aufteilung Platine/Nutzen und dazu Preis ist.
Ich habe 4x bei Aisler Leiterplatten gekauft.
Das vierte Mal ist voll daneben gegangen.
Die Leiterplatten wurden ohneKupfer geliefert (s. TGEN_Oberseite,
TGEN_Unterseite).
Obwohl die Leiterbahnen im Aisler Gerber-Viewer richtig dargestellt
wurden (s. TGEN_Oberseite_Viewer)
Ist das Kupfer im chinesischen Chaos verloren gegangen? Wo bleibt die
Qualitätskontrolle?
Das einmal etwas schief geht kann jedem passieren, aber auf drei Emails
nicht zu reagieren geht gar nicht. Die schlechtere Verarbeitung (rauhe
Leiterplattenkontur, größere Toleranzen zwischen einzelnen Layern) habe
ich wegen des geringeren Preises akzeptiert.
Welche Erfahrungen habt ihr?
Vielleicht Teilauslieferung?
"Kupferfolie wird nachgeliefert" ;-)
Aber ernsthaft: das sollte nicht passieren - vor allem, wenn es im
Viewer zu sehen ist.
Hi Gerald,
das geht natürlich überhaupt nicht. Ich schau jetzt mal wo deine Mails
untergegangen sind und dann fertigen wir ASAP nach oder erstatten
vollständig.
Waren denn die anderen Lieferungen in Ordnung?
Joerg B. schrieb:> E-Test scheint es demnach nicht zu geben...
Wenn ich es gerade richtig erkenne, fehlen uns die Kupferlagen in den
Fertigungsunterlagen. Der E-Tester hatte aus dem Grund recht wenig zu
testen...
Tut uns Leid!
Felix
Felix P. schrieb:> Waren denn die anderen Lieferungen in Ordnung?
Die vorangegangen Lieferungen waren in Ordnung. Waren allerdings andere
Leiterplatten.
Felix P. schrieb:> Wenn ich es gerade richtig erkenne, fehlen uns die Kupferlagen in den> Fertigungsunterlagen.
Die Gerberdateien wurden mehrmals auch mit anderen Gerber-Viewern
überprüft. Auch auf euren Online-Viewern werden die Leiterbahnen
dargestellt.
Felix P. schrieb:> Der E-Tester hatte aus dem Grund recht wenig zu testen...
Werden Leiterplatten ohne Kupfer bzw. Leiterbahnen bestellt? Da müsst
der E-Tester reagieren, oder?
Felix P. schrieb:> Wenn ich es gerade richtig erkenne, fehlen uns die Kupferlagen in den> Fertigungsunterlagen
Die Gerberdateien wurden, wie üblich gezippt übermittelt. Target erzeugt
schon gezippte Gerberdaten.
Felix P. schrieb:> Ich schau jetzt mal wo deine Mails untergegangen sind
Ich kann gerne die Emails nochmals auf eine gewünschte Adresse
verschicken.
Gerald K. schrieb:> Werden Leiterplatten ohne Kupfer bzw. Leiterbahnen bestellt? Da müsst> der E-Tester reagieren, oder?
Die E-Test Daten werden aus den Kupfer und Lötstoplagen erstellt. An
diesem Punkt haben die Kupferlagen schon gefehlt. So wurden auch keine
E-Test Daten erstellt. So weit bin ich aktuell mit den Untersuchungen.
Demnächst wird es die Möglichkeit geben die E-Test Daten sofort zu
importieren, dann wäre es in der QS aufgefallen.
BTW, hast gerade eine Mail bekommen!
Felix
Bei uns wurde mal (von einem großen LP deutschen Hersteller) in einem 8
Lagen Multilayer eine der Innenlagen komplett ohne Kupfer ausgeführt.
Ist natürlich erst nach der Bestückung (> 100 Stück) aufgefallen. Das
war teuer....
Matthias
Gerald K. schrieb:> Das einmal etwas schief geht kann jedem passieren, aber auf drei Emails> nicht zu reagieren geht gar nicht.
Kennst du niemand, der ein Telefon besitzt?
my2ct schrieb:> Kennst du niemand, der ein Telefon besitzt?
Telefonieren ist doch scheiße. Ich versuche es im Allgemeinen auch zu
verhindern. Wenn man mit einem Lieferanten telefonieren muss und das
ganze nicht schriftlich klären kann, ist das für mich ein klares
Ausschlusskriterium.
my2ct schrieb:> Gerald K. schrieb:>> Das einmal etwas schief geht kann jedem passieren, aber auf drei Emails>> nicht zu reagieren geht gar nicht.>> Kennst du niemand, der ein Telefon besitzt?
Huch die Altchen wieder. Warum nicht gleich nen Brief in Sütterlin?
Warum nicht gleich vorbei schauen?
Telefonieren, als erste Wahl, ist nicht mehr zeitgemäß. Kostet Zeit und
Geld. Wohl für Menschen, die mit moderner Kommunikation nicht vertraut
sind.
Schriftliche Kommunikation schafft Verbindlichkeit . Man kann sei
Anliegen vorbringen und gleich die nötige Information z.B. Fotos
beilegen.
Der Empfänger des Emails kann zeitversetzt reagieren und dieses an
die zuständigen Personen weiterleiten.
In der Zwischenzeit hat Aisler zufriedenstellend reagiert. Auch per
Emal.
Hallo Gerald.
Gerald K. schrieb:> Telefonieren, als erste Wahl, ist nicht mehr zeitgemäß. Kostet Zeit und> Geld. Wohl für Menschen, die mit moderner Kommunikation nicht vertraut> sind.
Sehe ich auch so.
> Man kann sei> Anliegen vorbringen und gleich die nötige Information z.B. Fotos> beilegen.
Sehe ich auch so. Scheint aber auch Leute zu geben, für die
"schriftlich" eine erhebliche Hemmschwelle bedeutet.
>> Der Empfänger des Emails kann zeitversetzt reagieren und dieses an> die zuständigen Personen weiterleiten.
Sehe ich auch so. Bzw. der Empfänger sich genau so sorgfältig, wie der
Sender seine Anfrage formuliert hat, eine Antwort überlegen und
dokumentieren.
Es gibt aber Chefs, die auf Fernmündliche Kommunikation bestehen, weil
es schneller geht und "fehlerfreier" , weil wenn man etwas schriftlich
formuliert hat, es meist deutlich schwerer ist, es anderen in die Schuhe
zu schieben.
Im Kommunikationskursen wird auch immer der Geschwindigkeitsvorteil von
mündlicher Kommunikation betont, weil man schneller Fehlentwicklungen im
Gespräch erkennen könnte.....gilt vermutlich nicht für mich als Nerd.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hi Felix,
Ich habe jetzt schon mehrfach versucht, meine IBAN Daten im Kundenportal
zu hinterlegen.
Leider hat das bisher nicht geklappt. Kannst du nachkuggen, woran das
liegt?
Grüße
Andreas
Bernd W. schrieb:> Sehe ich auch so. Bzw. der Empfänger sich genau so sorgfältig, wie der> Sender seine Anfrage formuliert hat, eine Antwort überlegen und> dokumentieren.
Sehe ich genauso. Speziell wenn es um technische Probleme geht. Da haben
Emotionen absolut nichts verloren. Alles, inklusive der Zeit, ist gut
dokumentiert.
Für mich ist die Reaktionszeit und die Art wie reagiert wird, wichtig
für die zukünftige geschäftliche Beziehung.
Bernd W. schrieb:> Es gibt aber Chefs, die auf Fernmündliche Kommunikation bestehen, weil> es schneller geht und "fehlerfreier" , weil wenn man etwas schriftlich> formuliert hat, es meist deutlich schwerer ist, es anderen in die Schuhe> zu schieben.
Mal sehen wie es funktioniert, wenn der Gesprächspartner nicht die
gleiche Muttersprache hat. Missverständnisse sind vorprogrammiert.
Bernd W. schrieb:> Im Kommunikationskursen wird auch immer der Geschwindigkeitsvorteil von> mündlicher Kommunikation betont, weil man schneller Fehlentwicklungen im> Gespräch erkennen könnte
Meist ist der zuständige Mitarbeiter nicht sofort telefonisch
erreichbar. Man wird weitergereicht. Der Mitarbeiter wird aus der Arbeit
heraus gerissen (Ursache für den nächsten Fehler) und ist nicht voll bei
der Sache.
Bild sagen bekanntlich mehr als tausend Worte.
Außerdem halte ich es für fair, dem Vis-à-vis die Möglichkeit zu gegeben
vor einer raschen Antwort gründlich zu recherchieren. Das ist sicher
effizienter. Vielleicht ist dann in der Antwort eine verbindliche
Lösung enthalten. In meinem Fall war es so.
MFG GEKU
Moin Andreas,
hab dir gerade mal auf deine Mail geanwortet, ist vermutlich der bessere
Platz für das Thema.
Prinzipiell sind wir bei der Validierung der IBAN sehr kritisch da
Rücküberweisungen ziemlich teuer sind.
VG
Felix
Felix P. schrieb:> und dann fertigen wir ASAP nach oder erstatten> vollständig.
Geht mich zwar nichts an. Aber als Geschaeftsmann tut man bei solchen
Fauxpas gut daran beides zu tun: Sofort nachliefern und den Kaufpreis
erstatten. Der Kunde verzeiht einem dann eher.
Guten Morgen,
Kann mir mal jemand sagen wie man Kontakt zur Firma Aisler bekommt?
Die Homepage und Aufbereitung der Daten funktioniert gar nicht oder es
fehlt die Hälfte.
Schreibt man Emails, keine Reaktion.
Keine Ahnung ob es die Firma noch gibt...
Ladet man Daten hoch, fehlt das Scoring und man hat keine Möglichkeit
irgendwas zu auszuwählen oder Infos an die Fertigung zu schreiben...
Kennt sich da vielleicht jemand aus?
Viele Grüße
David
Hi David,
kannst du mir mal den Betreff deiner Mail schreiben? Kann gerade mit von
deinem Nutzernamen nichts finden.
Bzgl. Scoring, die Prototypen-Platinen werden bei uns immer gefräst,
dies ist für niedrige Stückzahlen praktikabler.
VG
Felix
4-Lagen Platine, Lage 3 vs 15!
Er waere hilfreich, wenn das Aisler Skipt beim Hochladen von
4-Lagenplatinen das Layersetup prueft. Ich hatte Top,2, 3, Bottom , aber
Aisler erwartet Top, 2, 15, Bottom. Eine irgendgeartete Fehlermeldung
oder Warnung waere hilfreich!
Zum Glueck hatte meine Platine auf L3 nur eine statuische Leitung und
der Rest Masseflaechen, so dass ich sie mit geringer Nacharbei retten
konnte...
Hi Felix,
Felix P. schrieb:> kannst du mir mal den Betreff deiner Mail schreiben? Kann gerade mit von> deinem Nutzernamen nichts finden.
Betreff 1: Probleme mit Gerber Daten vom 07.02.2020
Betreff 2: Anfrage vom 14.02.2020
Betreff 3: Projekt 2 vom 14.02.2020
Felix P. schrieb:> Bzgl. Scoring, die Prototypen-Platinen werden bei uns immer gefräst,> dies ist für niedrige Stückzahlen praktikabler.
Das ist ja alles schön und gut, aber wie bekomme ich denn die Linien für
das Scoring mit in die Daten, so das ich es sehe...
Viele Grüße
David
Hallo Felix,
anscheinend ist der Thread ja noch aktiv, so dass ich nach meiner ersten
Bestellung auch ein paar Anregungen loswerden möchte:
1) Wie oben schon geschrieben können beim E-Test die Netzdaten vom
Kunden vorgegeben werden. In meinem Fall nutze ich KiCAD, lade aber nur
die Gerber-Daten hoch (ich bevorzuge es grundsätzlich, nur die
kompilierten Daten und nicht die Rohdaten preiszugeben). Falls die
hochgeladenen Gerber-Daten keine E-Test-Daten enthalten, wäre ein
entsprechender Hinweis nützlich, dass man diese beilegen kann. Und/oder
eine Zeile in der Board-Spezifikation, auf welcher Basis ein E-Test
durchgeführt werden kann - oder eben auch nicht.
2) Für diejenigen, die den manuellen Gerber-Export aus ihrem
EDA-Programm bevorzugen, wäre eine Kurzanleitung auf der entsprechenden
Hilfe-Seite der Software gut und ggf. ein Screenshot der gängigen
Einstellungen, falls diese von den Voreinstellungen abweichen. Dann
vergisst man nichts - wie in meinem Fall die .d356-Datei.
3) Die Angabe, wo ihr fertigen lasst, solltet ihr vereinheitlichen. Auf
der Startseite steht momentan sowohl "Professionell hergestellt -
Gefertigt in Deutschland bei Fertigern die auch für die Automobil und
Medizintechnik fertigen", als auch "Industriell gefertigte 2- und
4-Lagige Platinen aus Europa ...". In der Hilfe steht "Where are the
boards made? - This depends on where you are! ... We only manufacture in
Europe or in the United States." Anscheinend habt ihr den Kreis der
Fertiger kürzlich erweitert...
4) Wenn man ohne Anmeldung ein Projekt hochlädt, dann ist es m. E.
sinnvoller, die Session zunächst über einen Cookie statt einen
Identifier in der URL zu identifizieren. Ist wohl laut Stand der Technik
etwas sicherer. Siehe das Problem von N. B. vom 12.12. Einen Link zum
Teilen kann man ja immer noch bereitstellen.
5) Der Preis. Wurde ja schon oft angemerkt, dass eine einfache
Abschätzung des Preises auf der Website wünschenswert ist. Auf der einen
Seite habt ihr eure Preiskalkulation frei auf Github verfügbar, auf der
anderen Seite scheint ihr euch gegen einen Fausformelrechner auf der
Website zu sperren. Das passt für mich nicht zusammen. Noch lustiger
wird es bei den Serienpreisen. Entsprechend eurer Berechnungsformel auf
Github ist nur die Fläche der Platine und die bestellte Anzahl Platinen
maßgeblich. Wie die Anzahl auf Zeilen, Spalten und Panels verteilt
werden, ist in der Berechnung irrelevant (wahrscheinlich hängt das
ohnehin vom Fertiger ab). Hier wäre es schon hilfreich, wenn man gleich
am Anfang bei der Einzelbestellung eine Übersicht geboten bekäme, ab
welcher Stückzahl eine Serienbestellung sinnvoll ist und wie der Preis
pro Platine für gängige Staffelgrößen ist (20, 50, 100, ...)
3 1/2 Monate diskutieren sind rum, auf der Homepage steht immer noch der
gleiche Senf (nur neu verpackt).
Für mich ist Aisler jetzt endgültig auf der Ignorier-Liste.
Nick M. schrieb:> 3 1/2 Monate diskutieren sind rum, auf der Homepage steht immer noch der> gleiche Senf (nur neu verpackt).> Für mich ist Aisler jetzt endgültig auf der Ignorier-Liste.
Die Aisler-Vertreter haben eine Menge technischer Fragen und auch
sonstige Fragen beantwortet. Ich sehe das sehr positiv.
Wenn meine Ersatzlieferung jetzt passt, sehe ich das auch sehr positiv.
Preis und Liefermethode (Kostenfrei mit Brief) ist ein Plus. Über die
Qualität kann ich mich erst äußern, wenn die Lieferung angekommen ist.
Hallo zusammen
>> Für mich ist Aisler jetzt endgültig auf der Ignorier-Liste.
Jedem seine Entscheidung....
Ich kann fast nur Positives berichten.
Aus meiner Sicht sind die Preise gut, die Qualität sehr gut und die
Beantwortung von Mails verbesserungsfähig.
Im Zweifelsfall kann Ich auch einfach vorbei fahren :-)
Gruß Klaus
Hi,
Klaus K. schrieb:> Beantwortung von Mails verbesserungsfähig.
Das ist ja Klasse das du Antwort bekommst.
Ich warte jetzt immer noch auch Antwort... wird wohl nichts werden.
Die Homepage mit der automatischen Datenaufbereitung ist der letzte
Käse.
Da geht ja mal gar nichts, und man hat auch keine Möglichkeit manuell
Hand anzulegen!
Gruß David
David schrieb:> Die Homepage mit der automatischen Datenaufbereitung ist der letzte> Käse.> Da geht ja mal gar nichts, und man hat auch keine Möglichkeit manuell> Hand anzulegen!
Das habe ich auch gerade einmal ausprobiert und bin entsetzt. Bei jedem
ordentlichen Kalkulator kann man Parameter variieren und dann schauen,
wie sich das auf den Preis auswirkt. Je nach Anbieter sieht man dann, ob
man den Pool gerade verlassen hat oder noch nicht. Und wenn man schon
einen Individualfertigung hat, dann sind auch andere
Nicht-Standard-Optionen wiederum recht preisgünstig. Bei Aisler jeweils
einen neuen Stand hochzuladen, um die verschiedenen Varianten
auszuprobieren, ist doch ähem suboptimal.
Wenn ich ein Projekt kalkuliere, schätze ich zunächst die benötigten
Technologien ab. Zu dem Zeitpunkt ist aber nicht einmal ein
Stromlaufplan gezeichnet. Will ich mir nun unbedingt er ein Testprojekt
erzeugen? Hmmm.
Wer bezahlt mir den Aufwand? Dann kann ich ggf. auch gleich einen
teureren Leiterplattenhersteller wählen.
Mustergültiger Kalkulator:
https://de.beta-layout.com/leiterplatten/pcb-pool-konfigurator/
Aufgehübscht, aber leider nicht so vollständig wie früher:
https://shop.microcirtec.de/de/kalkulation
Ich habe soeben mal mein aktuelles Projekt exportiert. Wie schon früher
festgestellt, funktioniert der Gerber-X2-Export bei Altium Designer
17.1.9 nicht einwandfrei, aber die Extended-Gerber-Datei wurden korrekt
exportiert und auch von Aisler erkannt. Der Preis für das Board ist
tatsächlich erstaunlich günstig.
Es gibt aber ein Problemchen: im Gerber-Viewer von Aisler wird eine
Plane auf einer Innenlage nicht korrekt dargestellt, d.h. die
Schlitzlöcher werden gar nicht angebunden und die normalen Löcher
hingegen ohne Thermals.
Ist dies nur ein Darstellungsproblem oder ist der Import tatsächlich
nicht korrekt erfolgt?
Ich habe die Daten natürlich auch mit einem anderen Gerber-Viewer
kontrolliert, und dort ist alles in Ordnung.
Moin,
Andreas S. schrieb:> Das habe ich auch gerade einmal ausprobiert und bin entsetzt. Bei jedem> ordentlichen Kalkulator kann man Parameter variieren und dann schauen,> wie sich das auf den Preis auswirkt. Je nach Anbieter sieht man dann, ob> man den Pool gerade verlassen hat oder noch nicht. Und wenn man schon> einen Individualfertigung hat, dann sind auch andere> Nicht-Standard-Optionen wiederum recht preisgünstig. Bei Aisler jeweils> einen neuen Stand hochzuladen, um die verschiedenen Varianten> auszuprobieren, ist doch ähem suboptimal.>> Wenn ich ein Projekt kalkuliere, schätze ich zunächst die benötigten> Technologien ab. Zu dem Zeitpunkt ist aber nicht einmal ein> Stromlaufplan gezeichnet. Will ich mir nun unbedingt er ein Testprojekt> erzeugen? Hmmm.> Wer bezahlt mir den Aufwand? Dann kann ich ggf. auch gleich einen> teureren Leiterplattenhersteller wählen.>> Mustergültiger Kalkulator:>> https://de.beta-layout.com/leiterplatten/pcb-pool-konfigurator/>> Aufgehübscht, aber leider nicht so vollständig wie früher:>> https://shop.microcirtec.de/de/kalkulation
Hier liegt doch schon das Problem, das es nicht mal eine gescheite Doku
gibt, wie man die Lagen benennen sollte das es beim Import sauber
erkannt wird.
Wir haben Gerber Daten, die von jedem anderen schon produziert wurden,
probiert und es kommt immer wieder der selbe Fehler: Import
fehlgeschlagen.
Und auf Emails bekommt man ja, wie schon geschrieben, keine Antwort...
Viele Grüße
David
Hallo,
kürzlich habe ich bei Aisler einen kleinen Auftrag platziert (Ref#
2020-4432).
- Die Qualität passt,
- Mindestmenge von 3 St. ist ärgerlich, ich hätte nur eine Platine
gebraucht,
- eine gleich schnelle Fetigung für einen günstigeren Preis habe ich
nicht gefunden (kennt jemand was?).
ABER #1:
Aisler wirbt damit, dass man bei Designänderung (Fehler) eine neue
Revision vor dem Beginn der Produktion hochladen kann, und diese würde
dann gerertigt.
Habe ich getan. (Rev. 1 um 00:52, Rev. 2 um 02:28, Produktionsstart um
6:00 bzw. 7:00).
Geliefert wurde Rev. 1! Das Werbeversprechen hat also nicht
funktioniert.
ABER #2:
Ich habe diesbezüglich an Aisler 2 E-Mails geschickt (an Felix und an
hello).
Bislang keine Antwort.
Grüße.
Konst C. schrieb:> Das Werbeversprechen hat also nicht funktioniert.
Auf der HP ist auch die "Deathline" innerhalb der ein neues Design
akzeptiert wird. Meist der nächste Tag.
Lange etwas ändern und gleichzeitig rasche Lieferung widersprechen sich
leider.
Meist kommt man unmittelbar nach dem man die Dateien verschickt hat,
drauf das man etwas vergessen oder falsch gemacht. Dafür sollte die Zeit
reichen.
Gerald K. schrieb:> Auf der HP ist auch die "Deathline" innerhalb der ein neues Design> akzeptiert wird. Meist der nächste Tag.
Danke,
Genau darum geht es.
Wie oben beschrieben:
das 1. Design um 0:52 hochgeladen; Deadline angezeigt in ca. 5 oder 6
Std (weiß ich nicht mehr genau);
das 2. Design um 02:28 nachgeladen (also keine 2 Std nach dem 1.
Design).
Von daher waren die Änderungen schon rechtzeitig (nach meinem
Verständnis).
Und trotzdem hat es nicht fuktioniert.
Hi Konst,
es gab vom 11.02 bis 13.02 14:35 einen Fehler, welcher den Update von
bestehenden Bestellungen verhindert hat. Da warst du leider von
betroffen. Ich hab dir den vollen Betrag der Bestellung wieder
gutgeschrieben, wenn du magst kannst du also die neue Revision
bestellen.
Noch zu den zwei anderen Punkten.
Die Mindestmenge von drei ergibt sich daraus, dass die mechanische
Verarbeitung der Platinen in einem Stapel von drei passiert. Abgesehen
vom Material und der Belichtung ergibt sich so der gleiche Preis
verglichen mit der Fertigung einer Platine. Es ist also auf den
Stückpreis gerechnet wesentlich günstiger drei bzw. vielfache davon zu
fertigen als zwei oder nur eins.
Beim Projekt kann der Platinen Service ausgewählt werden. Dort gibt es
bei 2 Lagigen Platinen die Auswahl zwischen Blitz und HD. Wenn ich es
richtig erkenne hast du dich dort explizit für HD entschieden wo die
Lieferzeit entsprechend länger ist.
Noch was Allgemeines zum Thema Support und Mails. Ja, es wird aktuell
langsam reagiert weil natürlich auch hier die Bude am brennen ist. Wir
geben aber unser bestes auf alles zu reagieren.
Schönes Wochenende noch!
Felix
Felix P. schrieb:> Hi Konst...
Hallo Felix,
Alles klar, vielen Dank für die Antwort und die Kulanz!
Das mit dreifach-Fertigung leuchtet ein,
und dass die Gold-beschichtete Variante länger dauert, sehe ich
natürlich auch ein. Diese habe ich bewusst ausgewählt.
Grüße und einen schönen Abend!
Merkwürdigerweise funktioniert das Bestellen der Platinen bei mir nicht.
Habe am Dienstagabend hochgeladen, eine Weile später noch eine Revision
2. Das Fertigungsende war für Freitag geplant, bisher gibt es keinen
Versandstatus. Auf jegliche Emails (hatte bereits am Dienstag eine
bezüglich der Zahlungsweise eine geschickt) erhalte ich keine Antwort.
Schreib mir doch bitte hier übers Forum mal flott eine Mail mit deiner
Bestellnummer ;) Dann machen wir das mal über den kurzen Dienstweg!
Wir versuchen aktuell eher alle Bestellungen zufriedenstellend
auszuliefern, so kommen die Mails leider ein wenig Verzug.
Felix
Andreas S. schrieb:> Ist dies nur ein Darstellungsproblem oder ist der Import tatsächlich> nicht korrekt erfolgt?PUSH
Laut den AISLER-Webseiten soll ja der Online-Gerber-Viewer das Maß aller
Dinge sein. Wie sieht es denn nun aus mit diesem offensichtlichen
Problem?
Felix P. schrieb:> Wir> geben aber unser bestes auf alles zu reagieren.
auf der Seite immer noch das man euch auch in deutsch kontaktieren kann,
aber eine Webseitenumstellung auf deutsch gibt es nicht!
Joachim B. schrieb:> aber eine Webseitenumstellung auf deutsch gibt es nicht!
Seien wir ehrlich: Website-Umstellung auf deutsch ist eine Arbeit mit
viel Aufwand und recht geringen zu erwartenden Mehreinnahmen. Ich würde
das als Betreiber auch recht weit hinten auf meiner Prioritätenliste
ansiedeln.
Felix P. schrieb:> Wir versuchen aktuell eher alle Bestellungen zufriedenstellend> auszuliefern, so kommen die Mails leider ein wenig Verzug.
Tut mir leid, aber schlimmer kann man es doch nicht mehr machen!
Wenn ein Kunde das Gefühl hat, der Lieferant ist unzuverlässig, dann ist
das ein Fiasko. Wenn der Kunde zwei Tage länger wartet, ist das zwar
verdammt ägerlich, aber wenn er dann in Kontakt treten will, und
nichtmal eine Antwort bekommt, dann wird der Lieferant sofort
ausgelistet.
Schnappt euch nen Kumpel, stellt jemanden ein - egal was. Aber seht zu,
dass die Kunden eine Antwort bekommen. Ein halber Tag Antwortzweit ist
akzeptablel. Aber Tage - oder gar keine? Das ist unternehmerischer
Selbstmord!
Hallo Felix,
auch ich versuche schon mehrere Tage erfolglos Kontakt mit euch
aufzunehmen!
Ich bekomm einfach keine Antwort auf meine E-MAils von euch. Das ist
wiklich sehr ärgerlich!
Es geht um Bestellnummer 2020-4619. Leider wurden alle gelieferten
Platinen beim ausfräsen in der Fertigung stark beschädigt und ein
Platinenteil fehlt sogar gänzlich. Ein PDF mit den Abbildungen der
defekten Platinen habe ich euch bereits in meinen Mails beigefügt.
Ich bitte um zeitnahe Rückmeldung, da ich die Platinen dringend
benötige.
Wenn Ihr mir zusagen könntet, dass das Geld wieder gutgeschrieben
wird,würde ich sofort eine neue Bestellung aufgeben. Das wäre vermutlich
schneller, als Tagelang auf eine Antwort zu warten.
VG, Michael
Walter T. schrieb:> Seien wir ehrlich: Website-Umstellung auf deutsch ist eine Arbeit mit> viel Aufwand
ist das so?
Copy von en auf /de und das bissl Text anpassen?
Bilder und Links können ja mitgenommen werden, aber hast ja Recht kann
hinten anstehen nur fällt halt auf.
Aber was haben User sich hier schon gewünscht.....
Felix P. schrieb:> Noch was Allgemeines zum Thema Support und Mails. Ja, es wird aktuell> langsam reagiert weil natürlich auch hier die Bude am brennen ist. Wir> geben aber unser bestes auf alles zu reagieren.>>> Schönes Wochenende noch!> Felix
Das ist aber irgendwie genau der wichtigste Punkt jedenfalls wenn was
schief geht.
z.b. OshPark hat ein Ticket-System und innerhalb von 24h hat man eine
genaue aussage was schiefgelaufen ist warum und bei wem der Fehler lag,
und was als nässtes passiert Geld zurück/Neufertigung/Gutschrift ...,
beim Hobby ist das zwar ärgerlich wenn was nicht Funktioniert aber meist
nicht dramatisch aber zumindest will man nicht noch X Wochen in der
Warteschleife hängen und sich weiter ärgern.
Testen werde ich euch die Tage mal, immerhin schneller und etwas
billiger.
Auf meinen festgestellten Fehler bezüglich des Gerber-Viewers gab es
natürlich auch keine Reaktion, d.h. weder auf den Forenbeitrag noch
meine an Felix gerichtete Nachricht.
Schade, ansonsten würde ich (nach Fertigstellung des Layouts)
tatsächlich die Leiterplatten bei Aisler bestellen. Aber wie soll ich
das dem Kunden erklären, wenn ich ihm keine Auskunft über den Status
seiner Baugruppen geben kann, weil ein Lieferant nicht reagiert.
Moin uC-Community,
hier wird gerade eine Anfrage nach der anderen beantwortet! Bitte
beachtet auch, dass es hier in NRW leider um diese Jahreszeit ein paar
unfreiwilige Feiertage gibt...
Die Sprache der Seite lässt sich übrigens mittlerweile umstellen.
Einfach mal über aisler.de drauf zugreifen oder den Button oben rechts
auf der Startseite verwenden. Die Übersetzung ist zwar noch nicht ganz
vollständig, viele passt aber schon.
Also: Wir sind an dem Thema dran!
Andreas, Antwort an dich ist schon raus. Michael, bin gerade dran.
VG
Felix
Chris D. schrieb:> Vielleicht Teilauslieferung?>> "Kupferfolie wird nachgeliefert" ;-)>> Aber ernsthaft: das sollte nicht passieren - vor allem, wenn es im> Viewer zu sehen ist.
Hat jetzt funktioniert.
Felix P. schrieb:> Andreas, Antwort an dich ist schon raus.
In der Nachricht stand sinngemäß:
1. Aisler unterstützt keine invertiert ausgegebenen Lagen.
Das ist durchaus sehr ungünstig, weil dies die (historisch bedingte)
Defaulteinstellung der meisten Layoutprogramme sein dürfte. Natürlich
bedeutet das für den Leiterplattenhersteller, dass er bei Sammelnutzen
für die Poolfertigung berücksichtigen muss, dass für verschiedene
Kundenprojekte auch unterschiedliche Konfigurationen aus invertiert und
nicht invertiert ausgegebenen Lagen vorliegen können. Sich dann
hinzustellen und zu verkünden: "Da hast Du aber Pech gehabt, wenn Du
Masselagen so ausgibst wie üblich. Natürlich weisen wir in unseren auf
der Webseite veröffentlichten Design Rules auch nicht darauf hin,
sondern liefern im Zweifelsfall lieber Schrott.", ist auch nicht so
prall.
2. Aisler empfiehlt die Verwendung der entsprechenden OutJob-Datei für
Altium Designer.
Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Dies lässt sich aber nicht
umsetzen, da in dieser Datei die Ausgabe im Gerber-X2-Format
voreingestellt ist. Wie mehr oder minder bekannt ist (siehe meine
vorherigen Anmerkungen), ist jedoch der X2-Export bei Altium Designer
bis einschließlich Version 17.1 fehlerhaft. Dies habe ich auch noch
einmal mit der bereitgestellten aisler.OutJob verifiziert.
Andreas S. schrieb:> Felix P. schrieb:>> Andreas, Antwort an dich ist schon raus.>> In der Nachricht stand sinngemäß:>> 1. Aisler unterstützt keine invertiert ausgegebenen Lagen.>> Das ist durchaus sehr ungünstig, weil dies die (historisch bedingte)> Defaulteinstellung der meisten Layoutprogramme sein dürfte.
Wer heutzutage noch negative Lagen benutzt ist selber Schuld. Ich kann
mich noch an die Zeit mit Mentor-Boardstation (bis vor 15 Jahren)
erinnern. Da musste man bei negativen Lagen immer zusätzliche
Einstellungen machen um vernünftige Gerberdaten zu bekommen. Beim
Umstieg auf Mentor-Expedition hat dann keiner mehr negative Lagen
verwendet. Das ist auch gut so. Es gibt heutzutage überhaupt keine
Argumente mehr für negative Lagen. Die sind nur hinderlich beim
Layouten. Das Argument das benötigt ja weniger Rechenleistung zieht
heutzutage nicht mehr.
Helmut S. schrieb:> Es gibt heutzutage überhaupt keine Argumente mehr für negative Lagen.> Die sind nur hinderlich beim Layouten.
Das hängt vom Layoutprogramm ab. Altium Designer macht einen deutlichen
Unterschied zwischen Signallagen und sog. Planes:
1. unterschiedliche Design Rules
2. Impedanzberechnungen beziehen sich immer auf die nächste Plane, nicht
auf Flächen in Signallagen.
3. Beim Wechseln auf die nächste Signallage mittels "*" bzw. Strg-"*"
werden Planes übersprungen, beim Wechsel mit "+" bzw. "-" einbezogen.
4. Beim Wegrechnen nicht angeschlossener Pins gibt es auch Unterschiede.
5. Beim Verschieben von Pins bzw. Vias wird kein DRC-Fehler angezeigt,
ohne eine Neuberechnung der Flächen durchgeführt zu haben.
Folglich vereinfachen Versorgungslagen die Arbeit teils ganz erheblich.
Manche Sachen sind aber auch nur nervig:
6. Teilflächen müssen mit Linienzügen abgegrenzt werden. Wurde
Änderungen solch eine Linie unterbrochen, darf man anschließend ggf.
etliche Teilflächen wieder den richtigen Signalen zuordnen.
7. Es können keine Leiterbahnen verlegt werden. Diese müssen durch
händisch verlegte Flächen nachgeahmt werden.
Letztendlich hängt es bei AD vom konkreten Projekt ab, ob Planes statt
(polygon-)gefüllter Signallagen praktischer sind. Masse lege ich meist
auf eine Plane, andere Versorgungsspannungen auf dicht gefüllte
Signallagen.
Ich sehe bei AD 17.1.9 auch keine Einstellmöglichkeit, d.h. weder für
Extended Gerber noch für Gerber X2, Planes invertiert oder nicht
invertiert auszugeben.
Hallo Andreas.
Andreas S. schrieb:>> Es gibt heutzutage überhaupt keine Argumente mehr für negative Lagen.>> Die sind nur hinderlich beim Layouten.>> Das hängt vom Layoutprogramm ab. Altium Designer macht einen deutlichen> Unterschied zwischen Signallagen und sog. Planes:
~~~
~~
~
> Folglich vereinfachen Versorgungslagen die Arbeit teils ganz erheblich.
Durchaus. Aber darum müssen Sie im Gerberausdruck noch lange nicht als
negative Lagen auftreten.
Ich sehe das so wie Helmut. Zumindest für Kupferlagen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Durchaus. Aber darum müssen Sie im> Gerberausdruck noch lange nicht als> negative Lagen auftreten.
So, dann nenne mir doch bitte ganz konkret die Stelle bei AD 17.x, an
der man diese Invertierung einstellt. Ich habe sie in den letzten 11
Jahren AD-Nutzung noch nicht finden können, habe aber auch nicht extrem
ausgiebig danach gesucht.
Andreas S. schrieb:> So, dann nenne mir doch bitte ganz konkret die Stelle bei AD 17.x, an> der man diese Invertierung einstellt. Ich habe sie in den letzten 11> Jahren AD-Nutzung noch nicht finden können, habe aber auch nicht extrem> ausgiebig danach gesucht.
Ich verwende selbst Altium Circuit Studio. Doch auch mit den ganzen
Limitierungen - vergleichen mit dem Designer - ist es noch nie ein
Problem gewesen, gültige Dateien für AISLER zu erzeugen.
Andreas S. schrieb:> Bernd W. schrieb:>> Durchaus. Aber darum müssen Sie im>> Gerberausdruck noch lange nicht als>> negative Lagen auftreten.>> So, dann nenne mir doch bitte ganz konkret die Stelle bei AD 17.x, an> der man diese Invertierung einstellt. Ich habe sie in den letzten 11> Jahren AD-Nutzung noch nicht finden können, habe aber auch nicht extrem> ausgiebig danach gesucht.
Nachtrag:
Nachträgliches manuelles Herumbasteln an ei zelnen "Filmen" mittels
CAMtastic, wie in manchem Youtube-Video zu sehen, erkenne ich nicht als
brauchbare Lösung an.
Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass man bei AD (<=17) offenbar zu
solchen Krücken greifen muss.
Benedikt M. schrieb:> Ich verwende selbst Altium Circuit Studio. Doch auch mit den ganzen> Limitierungen - vergleichen mit dem Designer - ist es noch nie ein> Problem gewesen, gültige Dateien für AISLER zu erzeugen.
Hast Du damit ganz konkret eine positiv (nicht invertiert) dargestellte
Gerber-Datei einer Plane ausgegeben? Enthielt das Layout dabei an
diese Plane mit Thermals angebundene Langlöcher?
Felix P. schrieb:> Aus diesem Anlass wollen wir euch heute und hier die Möglichkeit geben> uns über den ganzen Tag hinweg alle Fragen zu stellen die euch> einfallen.
kkönnt ihr auch Platinen herstellen die umgekehrt zu einem ESP32 sind?
also statt durchkontaktierte Via aussen halbiert eben durchkontaktierte
Via innen mit einer Ausfräsung in der Platine?
Ziel ist es eine Erweiterungsplatine zu erstellen die auf eine SMD SO16
50mil bestückte Platine zu setzen um an die Pins zu kontaktieren?
Hallo Andreas.
Andreas S. schrieb:>> Durchaus. Aber darum müssen Sie im>> Gerberausdruck noch lange nicht als>> negative Lagen auftreten.>> So, dann nenne mir doch bitte ganz konkret die Stelle bei AD 17.x, an> der man diese Invertierung einstellt. Ich habe sie in den letzten 11> Jahren AD-Nutzung noch nicht finden können, habe aber auch nicht extrem> ausgiebig danach gesucht.
Oh. Ich habe nicht geglaubt, das Altium das nicht kann. Ist aber wohl
tatsächlich so.
Jedenfalls gibt es keinen sinnvollen Grund, diese Option beim CAM-Output
nicht anzubieten. Spiegeln und Dezimalstelleneinstellungen ec. bieten
sie ja auch an.
Zumal es ja eigentlich nur ein Gerber-Kommando im Definitionsbereich des
Files ist.
Ob sie damit OBD Pushen wollen?
Andreas S. schrieb:> Nachtrag:> Nachträgliches manuelles Herumbasteln an ei zelnen "Filmen" mittels> CAMtastic, wie in manchem Youtube-Video zu sehen, erkenne ich nicht als> brauchbare Lösung an.
Das wäre auch sehr aufwändig. Geht ja auch mit einem Text Editor genauso
gut.
>> Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass man bei AD (<=17) offenbar zu> solchen Krücken greifen muss.
Auch teure high end Programme haben also ihre Macken.
Geht es denn mit aktuelleren Altium Versionen?
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Jedenfalls gibt es keinen sinnvollen Grund, diese Option beim CAM-Output> nicht anzubieten. Spiegeln und Dezimalstelleneinstellungen ec. bieten> sie ja auch an.
Doch, Tradition. Die anderen Konfigurationsmöglichkeiten stammen ja aus
einer Zeit, als Leiterplattenfilme noch mit herkömmlichen Fotoplottern
erstellt wurden. Und damals war es auch nicht üblich, die Leiterplatte
mit Unmengen an Kupferflächen zu fluten, weil dies u.a. die
Fotoplotzeiten ins Unermessliche gesteigert hätte. Das ist natürlich zu
heutigen Zeiten alles nicht mehr relevant. Aber man sieht an der
Gerber-Konfiguration von AD, dass Altium diesen Teil schon seit zwanzig
Jahren nicht mehr angefasst hat. Warum auch? Protel/AD sind schon seit
ewiger Zeit sehr weit verbreitet, d.h. jeder Leiterplattenhersteller
sollte mit den Ausgabedateien umgehen können. Speicherplatz für
Gerber-Dateien und Plotdauern sind auch völlig egal, zumal die Dateien
nicht direkt auf dem Belichter landen, sondern ja erst einmal in die
CAM-Software beim Hersteller eingelesen werden. In dieser Software
steckt mit Sicherheit sehr, sehr viel Know-How bezüglich der mehr oder
minder eigenwilligen Interpretation von Dateiformaten. Vor zwanzig
Jahren hätte es sich auch kein Hersteller solch einer CAM-Software
leisten können, den Import negativ dargestellter "Filme" nicht
einzubieten. Und heute ist das eben ein Feature, was einfach schon lange
vorhanden ist.
Ich gehe davon aus, dass Aisler eine eigene Software entwickelt (hat),
mit der die Kundenaufträge mit hohem Automatisierungsgrad(!) eingelesen,
gebündelt und an die eigentlichen Leiterplattenhersteller weitergeleitet
werden. Solch eine Software muss dann auf dem gleichen technischen
Reifegrad wie die CAM-Programme bei den eigentlichen Herstellern sein.
Und an der Stelle hapert es womöglich noch.
> Zumal es ja eigentlich nur ein Gerber-Kommando im Definitionsbereich des> Files ist.> Ob sie damit OBD Pushen wollen?
Wie häufig habe ich auch schon von Kunden "eigentlich nur" gehört, um
den Preis zu drücken.
ODB+++ (nicht OBD, das gibt es nur im Auto...) war ja vor ein paar
Jahren ein ziemlicher Hype, aber insbesondere manche Leiterplatten
jagten einen vom Hof, wenn man mit solchen Dateien bei ihnen ankam.
Letztendlich wollte Valor, seit 2010 Mentor Graphics, aber auch nur ein
proprietäres, mit Unmengen an Patenten usw. belastetes Format und die
zugehörigen Programme in den Markt drücken. Das klappte aber wohl nicht
so gut, weil es sich eben nicht um einen offiziellen IPC-Standard
handelt. Mittlerweile haben sie wohl die Variante ODB++(X) der IPC
"geschenkt".
Mit Gerber X2 gibt es hingegen einen eher pragmatischen Weg zumindest
für die Leiterplattenherstellung, der auch noch teilweise kompatibel zu
klassichem Extended Gerber ist. Und in IPC-2581 sind interessanterweise
Anteile von ODB++(X) eingeflossen.
Fazit: Für die Leiterplattenherstellung ist ODB++ irrelevant geworden.
ODB++ soll ja auch die Bestückung und Logistik vereinfachen,
insbesondere durch vereinheitlichte Koordinatensysteme, usw.. Das setzt
aber voraus, dass sämtliche Footprints hierzu strikt konform angelegt
wurden. Dies ist aber bei den wertvollen, im Laufe der Jahren
gewachsenen Bauelementebibliotheken definitiv nicht der Fall. Daher gehe
ich davon aus, dass Auftragsfertiger auch langfristig fast jedes
Bestückungsprogramm händisch kontrollierten und ggf. korrigieren müssen.
Möglicherweise haben einige größere Unternehmen mit zentralisierter
Bauelementestelle, die auch die Pflege der Bibliotheken durchführt,
konsistente Footprints. In solch einem eher seltenen Fall wird die
hausinterne Leiterplattenbestückung vielleicht tatsächlich an den Punkt
kommen, an dem die händische Korrektur weitegehend entfallen kann.
Die Unternehmensgröße besagt aber noch gar nichts. Ich habe auch Kunden
bei sehr großen Unternehmen, die nicht auf die zentralen Bibliotheken
zurückgreifen, sondern ihre dreißig Jahre alten, niemals an aktuelle
Versionen angepassten Footprints weiterverwenden. Und neulich habe ich
es bei solch einem Kunden selbst gesehen, dass schön perforierte
Leiterplatten geliefert wurden, weil sich bei einigen Footprints der
Bauteileumriss in der mechanischen Lage befand, die neuerdings für
zusätzlichen Fräskonturen verwendet wird. Das sah schon putzig aus, und
der Kunde hatte sehr großes Glück, dass sich in diesen ausgefrästen
Bereichen keine Leiterbahnen auf Innenlagen befanden. Somit konnte ein
Techniker die Bauelemente noch über den Löchern anlöten und zumindest
die Prototypen retten. Und ich selbst gab dem Mitarbeiter, der das
Layout verbrochen hatte, eine kleine Kurzeinweisung in die heute
gebräuchlichen Konventionen.
> Auch teure high end Programme haben also ihre Macken.> Geht es denn mit aktuelleren Altium Versionen?
Bei AD 19.0.15 gibt es keine erweiterten Einstellmöglichkeiten, d.h.
weder für Gerber noch Gerber X2.
Andreas S. schrieb:> Hast Du damit ganz konkret eine positiv (nicht invertiert) dargestellte> Gerber-Datei einer Plane ausgegeben? Enthielt das Layout dabei an> diese Plane mit Thermals angebundene Langlöcher?
Ich hatte eine Signallage verwendet und diese mit einem Copper pour
gefüllt. In diesem Fall haben die Stege mit AISLER immer problemlos
funktioniert. Mir ist bewusst, dass dies nicht deine genaue
Problemstellung löst, aber ein funktionierender Workaround ist.
Hallo Andreas.
Andreas S. schrieb:>> Jedenfalls gibt es keinen sinnvollen Grund, diese Option beim CAM-Output>> nicht anzubieten. Spiegeln und Dezimalstelleneinstellungen ec. bieten>> sie ja auch an.>> Doch, Tradition.
Ich hätte mir mal erlauben sollen, irgendwo mit dem Argument "ist halt
Tradition" zu kommen. ;O)
"Gut erprobt" ist eigentlich die bessere Formulierung....trifft aber
hier nicht wirklich, weil die Alternativen auch "gut erprobt" sind.
> Aber man sieht an der> Gerber-Konfiguration von AD, dass Altium diesen Teil schon seit zwanzig> Jahren nicht mehr angefasst hat. Warum auch? Protel/AD sind schon seit> ewiger Zeit sehr weit verbreitet, d.h. jeder Leiterplattenhersteller> sollte mit den Ausgabedateien umgehen können.
Nun, das mit den negativen Lagen abzuändern sollte kein großes Problem
sein. Jeder, der sich heute einen Neuwagen kauft, würde sich veräppelt
vorkommen, wenn der Wagen keinen Anlasser, sondern eine Kurbel hätte.
;O)
> Speicherplatz für> Gerber-Dateien und Plotdauern sind auch völlig egal, zumal die Dateien> nicht direkt auf dem Belichter landen, sondern ja erst einmal in die> CAM-Software beim Hersteller eingelesen werden. In dieser Software> steckt mit Sicherheit sehr, sehr viel Know-How bezüglich der mehr oder> minder eigenwilligen Interpretation von Dateiformaten.
Oh ja.....
> Ich gehe davon aus, dass Aisler eine eigene Software entwickelt (hat),> mit der die Kundenaufträge mit hohem Automatisierungsgrad(!) eingelesen,> gebündelt und an die eigentlichen Leiterplattenhersteller weitergeleitet> werden. Solch eine Software muss dann auf dem gleichen technischen> Reifegrad wie die CAM-Programme bei den eigentlichen Herstellern sein.> Und an der Stelle hapert es womöglich noch.
....das denke ich auch. Ich habe vor einigen Jahren (wenig Erfolgreich)
im CAM-Input einer Leiterplattenfabrik gearbeitet. Daher ist mir die
Problematik aus beiden Blickwinkeln (Kunde und Leiterplattenfertiger)
bekannt.
Mit der dortigen SW war eine Lage zwar schnell invertiert, aber das ist
eigentlich ein Nebenproblem. Das Hauptproblem ist, dass überhaupt
angepasst werden muss, weil mit Missverständnissen daraus sehr schnell
Fehler entstehen können.
Es ist sinnvoll, dass der Kunde diese Angaben vorher macht, und nicht
Erwartet, das der Leiterplattenhersteller das schon erledigt.Ist
lediglich eine zusätzliche Fehlerquelle.
Vermutlich würdest Du das ja auch so machen, wenn Altium Dir die
Möglichkeit geben würde.
Der Kunde ist der einzige, der wirklich wissen kann was er braucht.
Auch Notizen in einem Begleitdokumen können übersehen werden oder
Missverstanden werden. Besser, es passt von Anfang an....
>>> Zumal es ja eigentlich nur ein Gerber-Kommando im Definitionsbereich des>> Files ist.>> Ob sie damit OBD Pushen wollen?> Wie häufig habe ich auch schon von Kunden "eigentlich nur" gehört, um> den Preis zu drücken.
Genauso oft wie ich von Chefs......;O)
>> ODB+++ (nicht OBD, das gibt es nur im Auto...) war ja vor ein paar> Jahren ein ziemlicher Hype, aber insbesondere manche Leiterplatten> jagten einen vom Hof, wenn man mit solchen Dateien bei ihnen ankam.> Letztendlich wollte Valor, seit 2010 Mentor Graphics, aber auch nur ein> proprietäres, mit Unmengen an Patenten usw. belastetes Format und die> zugehörigen Programme in den Markt drücken. Das klappte aber wohl nicht> so gut, weil es sich eben nicht um einen offiziellen IPC-Standard> handelt. Mittlerweile haben sie wohl die Variante ODB++(X) der IPC> "geschenkt".
Für solche Formate ist es eigentlich immer sinnvoll, wenn sie offen
sind. Aber dann kann man halt kein Geld damit verdienen. Und schon gar
nicht, wenn es gut funktionierende und gut erprobte Alternativen gibt.
>> Mit Gerber X2 gibt es hingegen einen eher pragmatischen Weg zumindest> für die Leiterplattenherstellung, der auch noch teilweise kompatibel zu> klassichem Extended Gerber ist.
Ehm....Gerber X2 enthält Extended Gerber komplett.
> Und in IPC-2581 sind interessanterweise> Anteile von ODB++(X) eingeflossen.>> Fazit: Für die Leiterplattenherstellung ist ODB++ irrelevant geworden.
IPC-2581 ist aus meiner Sicht genau so exotisch wie ODB++
>> Auch teure high end Programme haben also ihre Macken.>> Geht es denn mit aktuelleren Altium Versionen?>> Bei AD 19.0.15 gibt es keine erweiterten Einstellmöglichkeiten, d.h.> weder für Gerber noch Gerber X2.
Gut zu wissen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:>> Doch, Tradition.>> Ich hätte mir mal erlauben sollen, irgendwo mit dem Argument "ist halt> Tradition" zu kommen. ;O)> "Gut erprobt" ist eigentlich die bessere Formulierung....trifft aber> hier nicht wirklich, weil die Alternativen auch "gut erprobt" sind.
Es gibt aus der Sicht von Altium offenbar keine Notwendigkeit, das zu
ändern.
> Nun, das mit den negativen Lagen abzuändern sollte kein großes Problem> sein. Jeder, der sich heute einen Neuwagen kauft, würde sich veräppelt> vorkommen, wenn der Wagen keinen Anlasser, sondern eine Kurbel hätte.> ;O)
Ich bin nicht Altium. Wenn Du eine Änderung durchsetzen willst, dann
wende Dich an Altium. Vermutlich wird es auch schon zig Einträge dazu in
deren Ticketsystem Bugcrunch geben.
> Mit der dortigen SW war eine Lage zwar schnell invertiert, aber das ist> eigentlich ein Nebenproblem.
Somit hat der Kunde gar keinen Grund, bei Altium zu drängeln. Der
Leiterplattenhersteller bügelt es doch aus.
> Das Hauptproblem ist, dass überhaupt> angepasst werden muss, weil mit Missverständnissen daraus sehr schnell> Fehler entstehen können.
Sehe ich es richtig, dass die entsprechende Information wirklich nicht
in der Gerber-Datei in einer Form enthalten ist, mit der solch ein
CAM-Werkzeug den Import automatisch richtig macht? Ein flüchtiger
Vergleich zweier entsprechender Gerber-Dateien ließ keinen
entsprechenden Hinweis erkennen.
Verwendet man die von AD vergebenen Dateinamen, sieht man es zumindest
an diesen: normale Innenlagen haben die Dateiendung .g1, .g2, usw.,
Planes die Dateiendung .gp1, .gp2, usw.. Erstaunlicherweise wird nicht
einmal im entsprechenden Bericht .EXTREP darauf hingewiesen, welche Lage
positiv/negativ dargestellt wird. Krass...
> Es ist sinnvoll, dass der Kunde diese Angaben vorher macht, und nicht> Erwartet, das der Leiterplattenhersteller das schon erledigt.Ist> lediglich eine zusätzliche Fehlerquelle.
Vermutlich erkennen viele aktuelle CAM-Programme schon anhand der
Dateiendungen, welches Layoutprogramm eingesetzt wurde. Dummerweise
haben aber einige Kunden und Leiterplattenhersteller auch eigene
Konventionen für die Dateinamen, so dass eine fehlerträchtige händische
Dateiumbennungsorgie stattfinden muss (, solange man sich dafür kein
Skript gebastelt hat).
> Vermutlich würdest Du das ja auch so machen, wenn Altium Dir die> Möglichkeit geben würde.
Ja. Aber ich war bislang davon ausgegangen, dass in der Gerber-Datei die
Information enthalten wäre.
> Der Kunde ist der einzige, der wirklich wissen kann was er braucht.> Auch Notizen in einem Begleitdokumen können übersehen werden oder> Missverstanden werden. Besser, es passt von Anfang an....
OH JA! Vor einiger Zeit lieferte ich einem Kunden einen Satz an
Fertigungsdaten, der diese wiederum an einen Bestücker weiterleitete. Da
das ganze jedoch beim Kunden über das Versionskontrollsystem lief
(eigentlich eine gute Idee), wurden alte Dateien, die in der neuen
Lieferung nicht enthalten waren, jedoch beibehalten und nicht etwa
gelöscht. Der Leiterplattenhersteller beschwerte sich dann beim
Bestücker über die inkonsistenten Fertigungsdaten, und der Kunde gab
dafür wiederum mir die Schuld. :-/ Und als es ein Problem bei der
Bestückung und Montage der Baugruppen gab, las ich irgendwann dem
zuständigen Mitarbeiter sogar meine Fertigungsanweisung vor. Und siehe
da: wichtige Informationen fehlten, weil der Projektleiter auf die
grandiose Idee kam, meine Fertigungsanleitung zu zerlegen und seinen
Mitarbeitern in der Fertigung nur noch Auszüge daraus weiterzugeben.
Toll. Und wenn dann auf meiner Seite erheblicher Aufwand entsteht, gibt
es immer wieder endlose Diskussionen mit meinem Kunden, weil er die
Auffassung vertritt, diesen Aufwand nicht explizit beauftragt zu haben
und ihn deswegen nicht bezahlen will. Nun ja, nachdem ich solchen Mist
schon mehrmals erlebt habe, werde ich einfach keine Aufträge mehr von
diesem Kunden annehmen.
> Ehm....Gerber X2 enthält Extended Gerber komplett.
Genau. Ein Fertiger, der nicht explizit Gerber X2 unterstützt, kann die
einzelnen Dateien trotzdem als herkömmliche Extended-Gerber-Lieferung
verarbeiten.
> IPC-2581 ist aus meiner Sicht genau so exotisch wie ODB++
Immerhin ist IPC-2581 deutlich offener als ODB++. In spätestens dreißig
Jahren können noch einmal darüber plaudern, ob es sich gegenüber Gerber
X5 durchsetzen wird.
Andreas S. schrieb:> Sehe ich es richtig, dass die entsprechende Information wirklich nicht> in der Gerber-Datei in einer Form enthalten ist, mit der solch ein> CAM-Werkzeug den Import automatisch richtig macht? Ein flüchtiger> Vergleich zweier entsprechender Gerber-Dateien ließ keinen> entsprechenden Hinweis erkennen.
Gerber X2 gibt deiner Layoutsoftware die Möglichkeit die Polarität des
Plots anzugeben. Bei der Lötstoppmaske sollte das auch eigentlich immer
geschehen.
%TF.FilePolarity,Positive*%
%TF.FilePolarity,Negative*%
Karsten B. schrieb:> Gerber X2 gibt deiner Layoutsoftware die Möglichkeit die Polarität des> Plots anzugeben. Bei der Lötstoppmaske sollte das auch eigentlich immer> geschehen.>> %TF.FilePolarity,Positive*%> %TF.FilePolarity,Negative*%
"Meine" Layoutsoftware nutzt diese Möglichkeit aber nicht, zumindest
nicht bei Planes. Und wie oben schon erwähnt, ist der Gerber-X2-Export
bei AD <= 17.1 ohnehin fehlerhaft.
Felix P. schrieb:> Aus diesem Anlass wollen wir euch heute und hier die Möglichkeit geben> uns über den ganzen Tag hinweg alle Fragen zu stellen die euch> einfallen.
ich weiss der Tag ist längst um, aber beantwortest du trotzdem noch
Fragen?
Beitrag "Re: Ask me anything, Fertigung bei AISLER"
Joachim B. schrieb:> ich weiss der Tag ist längst um, aber beantwortest du trotzdem noch> Fragen?
Ausnahmsweise ;)
Wenn ich die Frage richtig verstehe hättest du gerne angefräste Vias
innerhalb der Platine um dann etwas anzulöten. Aus Fertigungsperspektive
sehe ich da kein Problem. Es ist relativ egal ob die Kontur-Fräsung
innerhab oder außerhalb der Platine ist.
Dennis schrieb:> besteht die Möglichkeit bei Aisler auch auf Rechnung zu bestellen?
Konto bei uns anlegen, Mwst Id. hinzufügen und dann kurze Mail an
felix@aisler.net
Wird dann umgehend freigeschaltet.
VG
Felix
Hallo Felix,
unsere VAT ist eingetragen und ich habe dir ebenfalls eine E-Mail
geschrieben. Da ich die LP dringend benötige habe ich sie gestern per
Lastschriftverfahren bestellt, dass die Fertigung angestoßen wird.
Kannst du diese Bestellung auch auf Bezahlung per Rechnung abändern?
Ich habe dir dazu auch schon eine E-Mail geschickt.
MFG
Dennis
Felix P. schrieb:> Joachim B. schrieb:>> ich weiss der Tag ist längst um, aber beantwortest du trotzdem noch>> Fragen?>> Ausnahmsweise ;)> Wenn ich die Frage richtig verstehe hättest du gerne angefräste Vias> innerhalb der Platine um dann etwas anzulöten. Aus Fertigungsperspektive> sehe ich da kein Problem. Es ist relativ egal ob die Kontur-Fräsung> innerhab oder außerhalb der Platine ist.
Die Inner Fräsung, auf Milling oder Dimension?
Joachim B. schrieb:> Die Inner Fräsung, auf Milling oder Dimension?
Ich habe alle inneren Fräsungen immer auf die Board-Outline-Layer
gesetzt.
AISLER gibt auf der Webseite keine Dateinamen für andere mechanische
Layer an.
Wenn es um EAGLE Zeichnungen geht schmeißen wir Dimension und Milling
zusammen um es dann in der Datenaufbereitung wieder zu trennen.
Wieso der Aufwand? Die Lagen haben in EAGLE eigentlich keine
Aussagekraft. Langlöcher lassen sich auf beiden Lagen zeichnen. Umrisse
auch. Und bei Langlöchern gibt es so oder so keine Regel in EAGLE.
Gezeichnet als Kontur? Möglich! Gezeichnet als einzelne Kontur mit
entsprechender Strichtärke? Auch möglich!
Bei uns wird dann entschieden ob es ein Langloch ist, ob genibbelt oder
gefräst wird oder ob es kontaktiert oder nicht kontaktiert ist.
VG
Felix
Hallo Felix,
über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! Egal ob hier oder auf
einer meiner zwei E-Mails!
Ich denke man kann eine Antwort innerhalb von einer Woche durchaus
erwarten.
Grüsse
Dennis
Hallo zusammen!
Ich habe vor Weihnachten das erste Mal bei AISLER bestellt und war ganz
angetan von den gelieferten Platinen.
Leider ist schon die zweite Bestellung dann völlig in die Hosen
gegangen: Nach der Versandmeldung kamen die Platinen nie an, die Fa. war
per Mail nur sehr schlecht zu erreichen, erst nach der Einschaltung von
paypal kam überhaupt eine Antwort. Die versprochene Nachlieferung ist
dann auch nicht angekommen und wieder keine Antwort auf Emails. Auch im
dritten Anlauf kam weider nichts und nur Dank dem Käuferschutz von
paypal habe ich mein Geld zurück bekommen. Das ganze lief übrigen noch
deutlich vor der Korona-Krise...
Meine Frage an das Forum nun: Bin ich der berühmte Einzelfall, oder kann
man sich auf AISLER generell nicht (mehr) verlassen?
Hi Hartmut,
für uns hat die Corona Krise eher im Februar angefangen, zu dem
Zeitpunkt wo viele asiatische Anbieter nicht oder nur langsam geliefert
haben. Für die Fertigung und Versand ist dies kein Problem, für den
Support aber schon. Wie hier auch ausreichend nachzulesen.
Wenn dann, wie in deinem Fall, eine Lieferung auf dem Weg verloren geht,
ist viel Support notwendig. Wir müssen z.B. sicherstellen, dass die
Adresse korrekt ist, sodass eine Nachfertigung nicht wieder ins leere
läuft.
Dies hat zugegeben im Februar und Anfang März nur unbefriedigend
funktioniert.
Wir haben im Support nun Unterstützung aber jeder weis auch, dass die
Einarbeitung ein wenig Zeit benötigt.
Du hast übrigens gerade eine Antwort auf deine Mail bekommen.
Viele Grüße und Gesundheit,
Felix
Generell gefragt:
So stellt ihr her? Habt ihr ausreichend Material noch? Könnt ihr die
Liefertermine aktuell noch einhalten?
Wir haben für die letzte 2 x 4 cm² Leiterplatte knapp 700 Euro bezahlen
müssen (12 AT)!
Wenn die Logistik weiterhin funktioniert sehe ich kein Problem bei der
Fertigung.
Die Platinen werden in NRW gefertigt, Stencils auch. Bauteile kommen
primär bei uns von Digikey, hier sind vermutlich am schnellsten Probleme
zu erwarten. Wir arbeiten dort allerdings schon an Alternativen.
Platinenmaterial ist Isola, kommt auch (zum Teil) aus NRW.
Aus dem Grund sind wir aktuell noch recht entspannt, schauen wir was die
Zukunft bringt!
Felix
Gut zu wissen. Ich werde die nächste Woche wieder eine LP brauchen (3
Stück etwa Euro), aber wenn ich in der Firma hier euch als Lieferant
anrege, dann muss das auch laufen.
Hallo zusammen,
JLCPCB (sorry, dass ich die hier wieder anbringe...) bietet seit einiger
Zeit auch Bestückung von Leiterplatten an.
Es gibt eine recht große Anzahl von Bauteilen verfügbar, viele davon
ohne Rüstkosten. Ich habe das Angebot schon mehrere male getestet und
bin ehrlich gesagt sehr zufgrieden mit Qualität, Lieferzeit und meist
auch Support.
Größter Vorteil ist für mich gar nicht der Preis, sondern die
Geschwindigkeit gegenüber lokalen Bestückern. Der eine hier um die Ecke
braucht erstmal ne Woche um ein Angebot zu erstellen und dann nochmal
paar Wochen für alle Fertigungsschritte. So nicht mein Jung!
Plant ihr, einen ähnlichen Service anzubieten?
Ich bin mir nicht sicher, wie man die Fertigung am besten aufbauen
würde... Viele (langsame und günstige) Bestückungsautomaten
hintereinander um möglichst viele Bauteile gerüstet zu haben?
Eure Pakete mit PCB, Stencil und Parts sind leider bei Boards mit 400
Stück 0402 passives nicht wirklich interessant :D
Freue mich über Rückmeldung,
Ben
Martin S. schrieb:> Wir haben für die letzte 2 x 4 cm² Leiterplatte knapp 700 Euro bezahlen> müssen (12 AT)!
Könnte es sein, dass die euch über'n Tisch gezogen haben?
Ben Dover schrieb:> Der eine hier um die Ecke> braucht erstmal ne Woche um ein Angebot zu erstellen und dann nochmal> paar Wochen für alle Fertigungsschritte. So nicht mein Jung!
Hi Ben, woher kommst du? Wir lassen bei uns in der Gegend (Süden)
bestücken
Felix P. schrieb:> Bei uns wird dann entschieden ob es ein Langloch ist, ob genibbelt oder> gefräst wird oder ob es kontaktiert oder nicht kontaktiert ist.
Wie groß könnt Ihr die Leiterplatten fertigen? Sind 500mm möglich?
Hi Ben,
melde dich zum Thema Bestückung einfach bei meinem Kollegen Jan
(jan@aisler.net). Er ist dafür einzig für Bestückung zuständig und kann
dir schnell ein Angebot liefern. Wichtig ist, dass das Projekt schon bei
uns liegt und alle Bauteile dokumentiert sind. Dann geht es auch mit dem
Angebot zügig.
VG
Felix
Felix P. schrieb:> Hi Ben,>> melde dich zum Thema Bestückung einfach bei meinem Kollegen Jan> (jan@aisler.net). Er ist dafür einzig für Bestückung zuständig und kann> dir schnell ein Angebot liefern. Wichtig ist, dass das Projekt schon bei> uns liegt und alle Bauteile dokumentiert sind. Dann geht es auch mit dem> Angebot zügig.>> VG> Felix
Hi Felix,
was meinst du mit "dokumentiert"?
Laserfreak schrieb:> Felix P. schrieb:>> Hi Ben,>>>> melde dich zum Thema Bestückung einfach bei meinem Kollegen Jan>> (jan@aisler.net). Er ist dafür einzig für Bestückung zuständig und kann>> dir schnell ein Angebot liefern. Wichtig ist, dass das Projekt schon bei>> uns liegt und alle Bauteile dokumentiert sind. Dann geht es auch mit dem>> Angebot zügig.>>>> VG>> Felix>> Hi Felix,>> was meinst du mit "dokumentiert"?
Ne ordentliche BOM und P&P Daten. Wie soll man sonst bestücken?
Cyblord -. schrieb:> Ne ordentliche BOM und P&P Daten. Wie soll man sonst bestücken?
Das ist doch Voraussetzung!
Es gibt aber Bestücker die explizit eine Bezeichnung haben möchten wie
z.B. "R1206_1k5_TF" oder sowas
Wir bieten auf der Website ein Tool an (wir nennen es intern das BOM
Tool) in welchem du die Bauteile mit MPN oder im Fall von "Vogelfutter"
per Spezifikation dokumentierst. So können wir wesentlich schneller
einen Preis berechnen und auch die Komplexität bzw. Risiko besser
bewerten.
Felix
Andreas S. schrieb:> Habt Ihr denn einen Lieferanten für die Produkte von Mini-Circuits an> der Hand? Digi-Key vertreibt die gar nicht und Mouser nur in den USA.
Bei Municom bekommt man die Teile auch in kleineren Mengen.
Im Zweifel bleibt immer noch die Beistellung. Das akzeptieren wir auch.
Primär beziehen wir von Digi-Key, Mouser und TME. Sind aber offen für
Vorschläge.
VG
Felix
Johannes F. schrieb:> 8,4 EUR + 0,084€/cm² für 2 Lagen oder 8,4 + 0,185€/cm² bei 4 Lagen.
Neue, höhere Preise, bislang noch ohne Mitteilung:
> Industry-grade manufactured circuit boards starting at just €10.20https://github.com/AislerHQ/aisler_pricing/commit/4d27669b9617171b8c331cc6a199ff4289d51b7a#diff-02889385ff061ccefc3cc34ba040ff78
- Meine erste Bestellung kürzlich war ok.
- 1 AT Bestellung, 5 AT Fertigung, 1 AT Versandübergabe.
- Es gibt einige Bugs im Interface.
- Antwort auf E-Mail kam nach einem Tag.
- Die Website ist teilweise widersprüchlich (Fertigungsstandort[e]).
- Der Bestückungsdruck ist ziemlich blass.
Sagen wir es mal so:
Die preise sind anders.
Der fix posten von 8.4 scheint rausgeflogen zu sein. Line 34 rot
Die Preise sind nicht mehr je mm^2 sondern vermutlich cm^2 Line 32
Ohne pistole, (ich hab mir das ganze script nicht angeschaut)
für ein und 2 lagig wird es vermutlich ab 1 dm^2 teurer ansonsten
günstiger.
und für 4 lagig müsste das sogar generell erheblich günstiger geworden
sein.
0.185 Euro / mm^2 * area + 8.40/3 > 12.30 Euro / cm^2
0.185 Euro / mm^2 * area + 8.40/3 > 0.123 Euro / mm^2
(je platine )
wobei ich die veröffentlichung der preisegestaltung in solchen scritpen
nicht wirklich transparent finde. (und erst hochladen des projektes um
den preis zu bekommen ich auch nicht toll finde)
gruss
Torsten D. schrieb:> bei anderen Platinenfertigern kann man üblicherweise auch per> Vorkasse bezahlen. Das hat den Vorteil, dass keinerlei Finanzdaten> der Kunden durchs Internet übertragen werden.
Finanzdaten durchs Internet? Was hat das mit Vorkasse zu tun?
123 schrieb:> wobei ich die veröffentlichung der preisegestaltung in solchen scritpen> nicht wirklich transparent finde. (und erst hochladen des projektes um> den preis zu bekommen ich auch nicht toll finde)>
Kann ich mich anschliessen!
Ausserdem sind die Stencils deutlich teuer geworden, fast der doppelte
Preis!
Wir haben die Formel so gestalltet, dass sich der Preis einfach mit
einer kurzen Formel berechnen lässt. So lässt sich auch früh in der
Entwicklung schon mal flott der Preis ausrechnen.
Preis = 10,20€ + (Höhe in cm x Breite in cm x Stückzahl) * 0,084€
Bei 4 Lagen ist der Faktor 0,185€. Einfacher geht es wohl kaum.
VG
Felix
123 schrieb:> Die preise sind anders.
So geht es mir auch. Sie sind gerade für kleine und one-off Platinen
deutlich teurer, aber sobald man mehr als drei bestellt, oder generell
größere Platinen fertigen lässt, sind die neuen Preise signifikant
günstiger.
Benedikt M. schrieb:> So geht es mir auch. Sie sind gerade für kleine und one-off Platinen> deutlich teurer,
Falls es jemand genau wissen will, wir haben den Basispreis um 1,80€
erhöht. Dafür gibt es nun einen Staffelpreis, sodass, wie von Benedikt
schon beschrieben, mehr als drei Platinen günstiger werden.
Felix P. schrieb:> Preis = 10,20€ + (Höhe in cm x Breite in cm x Stückzahl) * 0,084€
Das sollte den Preis ohne USt ergeben. Mit USt sind es dann:
Preis = 12,14€ + (Höhe in cm x Breite in cm x Stückzahl) / 10 (genau: *
0,09996)
Felix P. schrieb:> Falls es jemand genau wissen will, wir haben den Basispreis um 1,80€> erhöht.
Ich finde die Setup-Kosten von 12,14€ vollkommen gerechtfertigt. Für den
Versand + Aufwand für ein Design ist das kein schlechter Betrag, da nun
jede weitere Platine deutlich günstiger als früher ist (und sich der
Betrag nicht mehr multipliziert).
Nach ca. 20 Projekten in den letzten Jahren will ich mich auch mal als
völlig zufrieden outen.
Wir verwenden AISLER gerne für frühe Prototypen (die man sowieso noch
überarbeitet) und dafür ist das Angebot völlig ok. Und dass ein Stencil
in 120µ dabei ist, ist für uns perfekt.
Bei anderen Anbietern hat man für eine Handvoll Prototypen i.d.R. viel
höhere Grundkosten und manchmal kostet der Stencil extra.
Es ging genau einmal etwas schief. Das wurde aber nochmal gefertigt.
Etwas ungeschickt ist dass man den Preis nicht mehr gleich auf der
Overview-Seite sieht, sondern erst wenn man auf Checkout geht. Das habe
ich von früher als besser in Erinnerung.
Nur einen wichtigen Wunsch hätte ich: dass man auch LP auch in 1 mm (2
oder 4-Layer) bekommen kann. Manche Prototypen, die für 1 mm entwickelt
sind, dann erst mal in 1.6 mm ausprobieren zu müssen, kann zu
Montageproblemen und Impedanzabweichungen führen.
Nikolaus S. schrieb:> Impedanzabweichungen
Die Impedanzen hängen primär nicht von der Dicke der Leiterplatte ab,
sondern von den Abständen der betreffenden Leiterbahnen zu den
nächstgelegenen Kupferschichten, d.h. meist zu den jeweils benachbarten.
Sofern man keinen festen Lagenaufbau inklusive Dielektrika definiert
hat, kann es von Fertigung zu Fertigung bzw. von Hersteller zu
Hersteller erhebliche Unterschiede geben. Bei vielen Poolanbietern ist
es so, dass der Lagenaufbau für einen "regulär zahlenden Kunden" genau
festgelegt wird und die restlichen Flächen auf dem Fertigungsnutzen für
Poolaufträge genutzt werden. Laut eigener Aussage lässt Aisler ja bei
möglichst vielen verschiedenen Herstellern fertigen, was die
Reproduzierbarkeit von Auftrag zu Auftrag noch schwieriger macht.
Andreas S. schrieb:> Nikolaus S. schrieb:>> Impedanzabweichungen>> Die Impedanzen hängen primär nicht von der Dicke der Leiterplatte ab,
Ja, das ist richtig, aber ich habe das aus Vereinfachungsgründen
weggelassen. Denn mir geht es hauptsächlich darum überhaupt 1mm in 2
oder 4 Lagen zu bekommen.
> sondern von den Abständen der betreffenden Leiterbahnen zu den> nächstgelegenen Kupferschichten, d.h. meist zu den jeweils benachbarten.> Sofern man keinen festen Lagenaufbau inklusive Dielektrika definiert> hat, kann es von Fertigung zu Fertigung bzw. von Hersteller zu> Hersteller erhebliche Unterschiede geben. Bei vielen Poolanbietern ist> es so, dass der Lagenaufbau für einen "regulär zahlenden Kunden" genau> festgelegt wird und die restlichen Flächen auf dem Fertigungsnutzen für> Poolaufträge genutzt werden. Laut eigener Aussage lässt Aisler ja bei> möglichst vielen verschiedenen Herstellern fertigen, was die> Reproduzierbarkeit von Auftrag zu Auftrag noch schwieriger macht.
Bei 2 Lagen und 1.6 mm vs. 1 mm können das alle Unterauftragnehmer das
nur identisch machen. Sollte also sehr gut reproduzierbar sein ;)
Allerdings bekommt man bei 1.6mm Lagenabstand (und auch bei 1mm) recht
breite Leiterbahnen... Daher macht kaum jemand Striplines in 2 Lagen.
Bei 4 Lagen ist da natürlich mehr Varianz drin. Die einen haben die
Innenlagen bei 1/3 und 2/3 der Gesamtdicke. Das wäre bei 1mm Gesamtdicke
also ca. 330µ. Andere haben die Innenlagen ca. 200µm unter den
Außenlagen und einen dickeren Kern. 100µm macht man bei 4 Lagen eher
nicht.
Bei 6 oder mehr muß man das mit dem Hersteller diskutieren und da
erwarte ich auch keine Lösung von AISLER. Denn 6 Lagen braucht man erst
in Kombination mit anderen Fertigungstechniken (Blind Vias, Fine Pitch,
Micro-Vias) die sowieso ins Geld gehen. Da kostet dann ein klar
definierter Lagenaufbau nichts mehr extra.
Einfache Lösung: dann definiert man das bei AISLER eben auch. bei
MultiCB gibt es z.B. sowas:
https://www.multi-circuit-boards.eu/fileadmin/pdf/leiterplatten_lagenaufbau/Multi-CB_Definierter_Lagenaufbau.pdf
D.h. 4 Lagen in 1mm mit halbwegs nachvollziehbarem Lagenaufbau oder 2
Lagen in 1mm wäre ein großer Wunsch und fürs Prototyping nützlich.
Aber so lange es bei AISLER überhaupt keine 1mm LP gibt, ist es müßig zu
diskutieren, wo die Innenlagen liegen...
Nikolaus S. schrieb:> Denn 6 Lagen braucht man erst> in Kombination mit anderen Fertigungstechniken (Blind Vias, Fine Pitch,> Micro-Vias) die sowieso ins Geld gehen.
Das wäre mir neu. Ich habe gerade erst vor kurzem für einen Kunden eine
Baugruppe mit einer zehnlagigen Leiterplatte ohne Blind Vias, Fine Pitch
oder Microvias entwickelt. Es handelte sich um eine Art Matrix mit 672
Relais, die so viele Lagen benötigte, weil eben die Leiterbahnen
hinreichend breit bleiben und das ganze durch Masselagen einigermaßen
abgeschirmt werden musste.
Andreas S. schrieb:> Nikolaus S. schrieb:>> Denn 6 Lagen braucht man erst>> in Kombination mit anderen Fertigungstechniken (Blind Vias, Fine Pitch,>> Micro-Vias) die sowieso ins Geld gehen.>> Das wäre mir neu. Ich habe gerade erst vor kurzem für einen Kunden eine> Baugruppe mit einer zehnlagigen Leiterplatte ohne Blind Vias, Fine Pitch> oder Microvias entwickelt. Es handelte sich um eine Art Matrix mit 672> Relais, die so viele Lagen benötigte, weil eben die Leiterbahnen> hinreichend breit bleiben und das ganze durch Masselagen einigermaßen> abgeschirmt werden musste.
Interessant. Ich mache halt nur Mikroelektronik :) Meist nur wenige cm
groß. Und da braucht man viele Lagen hauptsächlich um die Fine-Pitch-BGA
angeschlossen zu bekommen. Daher ist mir das neu dass man 10 Lagen auch
für eine Relaismatrix brauchen kann.
Man lernt täglich dazu...
Nikolaus S. schrieb:> Interessant. Ich mache halt nur Mikroelektronik :) Meist nur wenige cm> groß. Und da braucht man viele Lagen hauptsächlich um die Fine-Pitch-BGA> angeschlossen zu bekommen. Daher ist mir das neu dass man 10 Lagen auch> für eine Relaismatrix brauchen kann.
Das widerspricht sich nicht. Irgendwo müssen die ganzen Steuersignale
für die Relais ja auch erzeugt werden. Im genannten Fall reichte aber
ein dicker Xilinx Coolrunner II aus. Bei anderen Anwendungen setzte ich
auch FPGA-Module mit Artix oder Zynq ein, z.B. auch bei
Hochstrombaugruppen. Microvias eignen sich hervorragend, um sowohl
Hochstromkomponenten mit hervorragender thermischer Leitfähigkeit an
innenliegende Dickkupferstrukturen anzubinden als auch hochdichte,
schnelle Digitalsignale auf den Außenlagen zu verbinden. Und dann
fließen mal eben 400 A direkt am FPGA entlang.
Andreas S. schrieb:> Nikolaus S. schrieb:>> Interessant. Ich mache halt nur Mikroelektronik :) Meist nur wenige cm>> groß. Und da braucht man viele Lagen hauptsächlich um die Fine-Pitch-BGA>> angeschlossen zu bekommen. Daher ist mir das neu dass man 10 Lagen auch>> für eine Relaismatrix brauchen kann.>> Das widerspricht sich nicht. Irgendwo müssen die ganzen Steuersignale> für die Relais ja auch erzeugt werden. Im genannten Fall reichte aber> ein dicker Xilinx Coolrunner II aus. Bei anderen Anwendungen setzte ich> auch FPGA-Module mit Artix oder Zynq ein, z.B. auch bei> Hochstrombaugruppen. Microvias eignen sich hervorragend, um sowohl> Hochstromkomponenten mit hervorragender thermischer Leitfähigkeit an> innenliegende Dickkupferstrukturen anzubinden als auch hochdichte,> schnelle Digitalsignale auf den Außenlagen zu verbinden. Und dann> fließen mal eben 400 A direkt am FPGA entlang.
Natürlich sinnvoll, wenn man so einen Anwendungsfall hat. Hinter solchen
Projekten steht dann sicherlich auch ein viel größeres Budget. Nur hatte
ich etwas in dieser Art noch nicht...
Und so eine Hochstromlösung würde ich nicht von AISLER verlangen, sonst
werden sie für meine kleine knopfzellenbetriebene BGA-Mikroelektronik
oder deren anstöpselbare Peripherie zu teuer.
Wie gesagt mir würde reichen wenn sie 3 Stück in 2 bzw 4 Layer auch mit
Dicke 1mm anbieten könnten...
Vielleicht sagt Felix in den nächsten Tagen etwas dazu.
Ich muss jetzt auch Mal etwas lästern...
Ich hatte heute mal probiert einen plated slot zu produzieren und bin
kläglich gescheitert.
Ich benutze Eagle7x und da geht das ja von Haus aus nicht.
Die Hilfe von Aisler war auch nicht hilfreich. Da sind zwar nette Bilder
wie das aussiehen soll und was sie alles können aber keine Silbe zum
Wie. Wie das aussehen soll weiß ich selber da braucht ich keine Bilder.
Probiert habe ich Linien im milling layer und im dimension layer in
Verbindung mit SMD Pads. Die Automatik hat in keinem Fall einen plated
Slot erkannt. Also die Frage wie geht das?
Thomas Z. schrieb:> Da sind zwar nette Bilder> wie das aussiehen soll und was sie alles können aber keine Silbe zum> Wie
Es ist ja auch nicht die Aufgabe von Aisler dir Nachhilfe in Eagle zu
geben.
Noch ein kleines Update von unserer Seite, da hier das Thema elektrische
Prüfung der Leiterplatte schon oft angesprochen wurden. Wir unterstützen
jetzt die Prüfung auf Basis von selbst zur Verfügung gestellten IPC
Netlists. So kann sichergestellt werden, dass die fertige Platte auch
wirklich exakt nach der Netlist funktioniert, d.h. Fehler beim
Datenaustausch und der Fertigung werden so entdeckt.
Mehr dazu gibt es bei uns im Blog unter
https://aisler.net/blog/electrical-testing-on-steroids
VG
Felix
Cyblord -. schrieb:> Thomas Z. schrieb:>> Da sind zwar nette Bilder>> wie das aussiehen soll und was sie alles können aber keine Silbe zum>> Wie>> Es ist ja auch nicht die Aufgabe von Aisler dir Nachhilfe in Eagle zu> geben.
Das sehe ich anders - Aisler sollte schon sagen können, wie das in Eagle
aussehen muss, damit das als plated Slot erkannt wird.
Uwe Bonnes schrieb:> Im blog finde ich aber nicht, wie man die Netzliste hochlaedt. Waere> nicht auch bei Eagle die passende .sch Datei ausreichend?
Die Netzliste steckt auch in der brd-Datei, also braucht man garnichts
besonderes extra.
Hallo Bauform B.
Bauform B. schrieb:>> Im blog finde ich aber nicht, wie man die Netzliste hochlaedt. Waere>> nicht auch bei Eagle die passende .sch Datei ausreichend?> Die Netzliste steckt auch in der brd-Datei, also braucht man garnichts> besonderes extra.
Impizit ist was anderes als explizit. Und Wie Felix schrieb:
Felix P. schrieb:> selbst zur Verfügung gestellten IPC Netlists.
meint er vermutlich eine IPC-365 Netzliste. Im Blogeintrag im erwähnten
Link steht das ausdrücklich so.
Ich vermute mal NICHT das in der Eagle Board Datei eine IPC-365 Datei
direkt enthalten ist......
Links zu IPC-D-365:
http://www.downstreamtech.com/cam-advisories/IPCD356_Simplified.pdfhttps://web.pa.msu.edu/hep/atlas/l1calo/hub/hardware/components/circuit_board/ipc_356a_net_list.pdf
Das original IPC Dokument ist leider kostenpflichtig.
Und im allgemeinen halte ich es auch
NICHT für eine gute Idee , zur Leiterplattenfertigungdie Boarddateien herauszugeben , weil diese
sehr viele Zusatzinformationen enthalten und darum fehlinterpretiert
werden können.
Gib Gerber-, Drill- und auch Netzliste nach Standard, und die
Fehlermöglichkeiten werden reduziert, weil das offizielle
Austauschformate sind.
Stückliste braucht nur der Bestücker, aber der braucht sonst wenig vonm
Rest, mit Ausnahme des Bestückungsplanes bzw. des Silkscreen und ev.
Courtyard.
Mit den Boardfiles zu arbeiten ist eine Unsitte, die von den
Leiterplattenherstellern wohl nur aus Kulanz bei Bastlern aktzeptiert
wird. Es ist Zusatzarbeit und geht sowieso nur bei gängigen Programmen.
Du kannst schlecht von jedem Leiterplattenfertiger verlangen, dass er
alle
Layoutprogramme die existieren und jemals existiert haben installiert
und sich in deren Bedienung einarbeitet und eingearbeitet hält.
Die Qalitätssicherungsmaßnahmen nach ISO9000 existieren im allgemeinen
auch nur für den normalen Wege mit üblichen Austauschformaten,
alles andere ist darum extra fehleranfällig.
Nebenbei bemerkt: Sichere Dir Deine Daten auch zusätzlich in diesen
Formaten. Dann kannst Du die Platinen damit auch
noch bestellen, wenn Du keinen Zugriff mehr auf ein funktionierendes
Originallayoutprogramm haben solltest.
Einige Layoutprogramme bieten auch eine begrenzte Möglichkeit, diese
Daten einzulesen. Mit diesen Programmen könntest Du dann, nach einigen
Handarbeiten, auch weiterarbeiten, wenn es mit dem Originalprogramm
nicht mehr geht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.der