das Netzteil hatte ich mir mal vor ewig langer Zeit bei Conrad oder Reichelt gekauft. Irgendwann gab es mal einen Kurzschluß und seit dem liegt es rum.
Als Leistungstransistoren waren 2N3055 verbaut.
Das Hauptproblem ist, da ist ein blau-gelbes Kabel abgekniffen, wo sicher mal ein Temperaturfühler dran war. Ich habe keine Ahnung wo der sein kann.
Kennt das Netzteil jemand, oder hat vielleicht sogar einen Schaltplan?
Lies mal deinen Post so, als ob du das Ding nicht vor dir stehen hast. Kannst du dir vorstellen, um welches der hunderte Netzgeräte von Conrad oder Recheilt es sich handeln könnte?
Oder andersrum: steht da nichts drauf und hast du keinen Fotoapparat?
Oder andersrum: steht da nichts drauf und hast du keinen Fotoapparat?
Da er Fotos mitgeliefert hat, dürfte die Frage nach dem Fotoapparat geklärt sein. Wenn man dann noch einen Blick auf die Fotos werfen würde, wäre auch die Frage geklärt, ob da etwas drauf steht.
Das Überschnitten sich mit meinem Post, aber die ersten beiden Bilder waren doch schon im ersten Beitrag dabei? Oder bildet mein mobiles Kommunikationsgerät nun schon Dinge ab, die nicht da sind?
Das Hauptproblem ist, da ist ein blau-gelbes Kabel abgekniffen
Nicht nur das, auch der rückseitige Kuhlkörper mit den 2 Leistungstransistoren fehlt, da wäre der Temperatursensor drauf gewesen.
Blau-gelg verbunden, Netzteil läuft blau-gelb getrennt, Netzteil ist aus, ein Bimetall-Thermoszat mit vielleicht 98 GradC, weil 2N3055 im TO3 immerhin 200 GradC aushalten.
Eigentlich sieht das Netzteil nach Eigenbau aus. Es liefert bipolar 1.5-15V, also plus 1.5-15 und minus 1.5-15 um ein schwarzes 0, und zeigt beide Ströme an, die Spannung aber nur von einem, umschaltbar.
Blau-gelg verbunden, Netzteil läuft blau-gelb getrennt, Netzteil ist
aus, ein Bimetall-Thermoszat mit vielleicht 98 GradC, weil 2N3055 im TO3
immerhin 200 GradC aushalten.
Ich habe einfach keine Ahnung mehr, was da dran war. Vor allem es sind zwei getrennte Kühlkörper und da kann ja nur einer überwacht worden sein.
KTY-81, verbaut thermisch gekoppelt am Kühlkörper der
Endstufentransistoren dieses Doppelnetzgerätes.
Wie ich schon oben geschrieben hatte, ich zeichne diesen Bereich mal nach.
Einer von den MC1723 hat übrigend einen Riss und das ist auch der Kanal wo der 2N3055 defekt war.
Blau-gelg verbunden, Netzteil läuft
blau-gelb getrennt, Netzteil ist aus,
ein Bimetall-Thermoszat
Scheint mir zumindest eine sehr plausible Vermutung. Was spricht also dagegen, es einfach mal zu versuchen, also erstmal noch ohne Bimetall, blau-gelb zu verbinden?
Natürlich könnte theoretisch auch ein beliebiger analoger Temp.sensor (NTC, Pt100, Thermocouple) verbaut gewesen sein, derr aber in jedem Fall eine aufwendigere (und damit fehleranfälligere) Auswertung benötigen würde, ohne dafür einen wirklichen Mehrwert zu generieren.
Das Teil hat ja keinen µC bei dem noch ein ADC-Pin frei gewesen sein könnte, so wie das bei einem modernen NT denkbar wäre; das würde vmtl. einen NTC zur billigeren Variante machen.
Hier handelt es sich wohl um ein AL315P2 (2x 1.? bis 15V, 3A).
Darauf deutet jedenfalls die Beschriftung auf der Frontplatte hin - oder warum sollte da sonst "mod.AL315P2" drauf stehen?
oder warum sollte da sonst "mod.AL315P2" drauf stehen?
Tja, es sieht halt verdammt selbstgemacht aus, Platinen ohne Bestückungsdruck, das zweite Amperemeter tiefer und schräger, output 0 in blau, minus in schwarz, kunterbunte Bauteilhersteller, aber wenn es jemand im Katalog gefunden hat, war wohl die Firma eher eine Bastelstube.
Bestückungsdruck, das zweite Amperemeter tiefer und schräger,
Das ist nur lose.
Die Platine sieht wirklich wie handgemalt aus, drauf steht 28.01.16. Das Datum kanns nicht sein.
Die MC1723 sind scheinbar beide defekt, habe erst mal Neue bestellt.
Was spricht gegen zwei Bimetall-Schalter, einer je KK, in Serie?
Oder einer, der zwischen beiden KK eingeklemmt war?
Die Kühlkörper stoßen ja seitlich gegeneinander und sind da verschraubt. Sicher war dort so ein Schalter verbaut, da wirst du Recht haben. Er ist am Eingang Compensation angeschlossen, der meistens nur mit einem Kondensator beschaltet wird. Der andere Anschluß liegt auf Masse. In Schaltnetzteilen wird dieser Eingang aber zum Schalten verwendet, wäre also plausibel. Auf jeden Fall läuft es auch, wenn da nichts angeschlossen ist.
die mc1723 sind halt durch Überspannung getötet worden,
der Riss zeigt das der "magische Rauch" entwichen ist
(siehe dazu "elektronik funktioniert nur mit Rauch drin"- Beiträge.)
Zwischen einem Schaltnetzteil und einem LM723 ist noch sehr viel Platz. Ist ja nicht so, daß seit 1813 die Entwicklung analoger Halbleiter stehengeblieben ist.
Und, bitte,
warum will man sich noch ein "Labor"netzteil mit LM723 antun?
an. Dabei geht es hier auch ja nur darum ein altes Netzteil, möglichst mit Originalteilen, zu reparieren und die Funktionsweise zu verstehen. Es geht nicht darum ein neues Netzteil zu bauen oder zu kaufen.
Dabei geht es hier auch ja nur darum ein altes Netzteil, möglichst
mit Originalteilen, zu reparieren und die Funktionsweise zu verstehen.
Es geht nicht darum ein neues Netzteil zu bauen oder zu kaufen.
So kann man es ausdrücken. Ich brauche es nicht unbedingt, habe aber gerade Zeit und es interessiert mich einfach.
Ganz original wird es dann aber doch nicht, die Messinstrumente sind Dreheisenmesswerke, ohne die Möglichkeit den Nullpunkt einzustellen. Das Voltmeter tausche ich auf jeden Fall, da habe ich was Schönes was ähnlich alt ist aber eine lineare Skala hat. Dan kann man dann auch 3V noch ablesen.
Früher war zwar manches gut, aber vieles auch schlechter. Und, bitte,
warum will man sich noch ein "Labor"netzteil mit LM723 antun?
Warum soll man so ein Netzteil weg werfen, wenn man es mit wenig Aufwand reparieren kann.
Ich habe immer noch ein altes Statron 3201 im Einsatz. Das kommt sogar ganz ohne IC aus. Wenn das kaputt gehen sollte werde ich auch das reparieren. Das ist für für viele Dinge bei weitem ausreichend. Gerade wenn man viel Analoges macht, weis man die klassischen Netzteile mit Trafo zu schätzen.
Früher war zwar manches gut, aber vieles auch schlechter. Und,
bitte,
warum will man sich noch ein "Labor"netzteil mit LM723 antun?
Z.B. weil mein
Philips PE 1542 / 60 Labornetzgerät
in Regelgeschwindigkeit und Rauschen auch heute noch locker mit meinen wesentlich teuereren u. modernen Agilent/Toellner/Statron7elektroautomatik mithält bzw. sogar besser als diese ist!