Gerne auch schrieb:> stelle ich mir schon die Meldungen vor,
Bei so viel Vorstellungskraft kannst du dich im Lebenslauf auch als
Wahrsager mit Glaskugel bezeichnen. Nacharbeiten muessen neue Modelle
bei vielen OEMs im ersten Jahr, falls die Nachricht ueberhaupt stimmt.
Le X. schrieb:> Gerne auch schrieb:>> Das kling sehr interessant. Jetzt wird da mit heißer Nadel schnell was>> zusammengefrickelt, damit die Kisten erstmal auslieferungsfähig sind.>> Der Rest reift beim Kunden auf der Straße nach.>> Es wird doch immer gelästert die deutschen OEMs wären nicht modern genug> und zu konservativ.> Jetzt nimmt man sich an amerikanischen Softwareriesen ein Vorbild und> liefert Bananensoftware und halbgares Frickelzeugs, und damit ist auch> wieder niemand zufrieden. Manchen kann man's auch garnicht recht machen> oO
Wie so oft ist selbst das bescheiden umgesetzt.
Sowas kann man machen, nachdem OTA funktioniert und nicht davor.
Gruß
Axel
Von aussen laesst sich das natuerlich beurteilen, wenn man nicht dabei
war ironie off Genau wie du habe ich zu dem Thema kein Wissen, aber
ich verbreite darueber auch keine Informationen. Entscheidungen haben
gewoehnlich Gruende.
Tipp schrieb:> Genau wie du habe ich zu dem Thema kein Wissen, aber> ich verbreite darueber auch keine Informationen. Entscheidungen haben> gewoehnlich Gruende.
Würde mich nicht wundern, wenn das mit der folgenschweren Entscheidung
für Produkte der MS-Cloud zusammenhängt. Konnte ja niemand ahnen, daß
es da zu Problemen kommen könnte. ;)
F. B. schrieb:> michael_ schrieb:>> Heute wird der Käfer nur im Zusammenhang mit Porsche genannt.>> Die Panzer von Porsche damals waren ja auch allesamt Fehlkonstruktionen,> weswegen die meisten nicht einmal in Produktion gingen.
Hat nichts mit dem Käfer zu tun.
Ich habe einen Elektrorasierer desingt von Porsche (ca.1995).
Die Form hätte auch von mir kommen können.
Die Traktoren haben die Welt auch nicht erschüttert.
Das war später. Aber eher mittelmäßig.
Danilo H. schrieb:> Nur der Name VW reizt mich schon. Weiß> auch nicht wie die Arbeitsbedingungen bei Vw so sind, ist ja> Riesenladen.
Die Arbeitsbedingungen werden wohl ueberall unterschiedlich sein.
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-27-november-2019-100.html
Wuerde mich mal interessiere wie der Ehren Codex bei VW so ist, der hier
angesprochen wurde. Wusste nicht, dass es sowas ueberhaupt gibt.
Im Internet laesst sich da nix finden, muesste doch oeffentlich
zugaenglich sein?
Le X. schrieb:> Jetzt nimmt man sich an amerikanischen Softwareriesen ein Vorbild und> liefert Bananensoftware und halbgares Frickelzeugs, und damit ist auch> wieder niemand zufrieden.
Also mir war das völlig klar, dass es zu solchen Probleme kommen wird.
Bei einem Betriebssystem fürs Auto kann man sich allerdings keine
Abstürze erlauben wie bei Windows. Man kann also davon ausgehen, dass es
noch Jahre dauern wird, bis das Betriebssystem von VW marktreif sein
wird. Falls sie nicht sowieso vorher das Handtuch werfen, weil es nicht
so einfach wird, wie Diess sich das vorstellt.
F. B. schrieb:> Falls sie nicht sowieso vorher das Handtuch werfen, weil es nicht so> einfach wird, wie Diess sich das vorstellt.
Kannst für eigentlich auch noch etwas Anderes als immer nur gegen die
deutsche Automobilindustrie zu stänkern? Du bist ja schlimmer als jede
Wiederholung im Fernsehen.
Qwertz schrieb:> Kannst für eigentlich auch noch etwas Anderes als immer nur gegen die> deutsche Automobilindustrie zu stänkern?
Scheinbar nicht. Armer Tropf, so zerfressen vom Neid. Oder eine andere,
noch schwerer wiegende Beeinträchtigung. Aber er ist ein äußerst
interessantes Objekt, was die menschliche Psyche angeht! Ich tippe nach
wie vor auf eine Inselbegabung.
Zum Thema:
Habe am Wochenende einen Bekannten getroffen, welcher bei VW arbeitet.
Wir redeten auch über Arbeit und insbesondere das Thema Schulungen. Was
ich daraus schließen konnte: das Budget für Schulungen in dem
Unternehmen ist scheinbar recht ordentlich! So viele externe Schulungen
wie er in einem Jahr bewilligt bekommen hat, habe ich bisher nicht
insgesamt bekommen ;)
Ein dickes Plus also für VW!
Dirk K. schrieb:> Wir redeten auch über Arbeit und insbesondere das Thema Schulungen. Was> ich daraus schließen konnte: das Budget für Schulungen in dem> Unternehmen ist scheinbar recht ordentlich! So viele externe Schulungen> wie er in einem Jahr bewilligt bekommen hat, habe ich bisher nicht> insgesamt bekommen ;)
Nötig ist es ja, wie man sieht. Unfähig, einen funktionierenden Kasten
in einem absehbaren Zeitraum auf 4 Gummireifen zu stellen. Ansteuerung
von Drehstrommotoren und Lademanagement plus bisschen
Mickey-Mouse-Bordentertainment anscheinend für die Staff eine
Herausforderung wie ein Mondfahrtprogramm.
Dirk K. schrieb:> Scheinbar nicht. Armer Tropf, so zerfressen vom Neid.
Du wirst es zwar nicht glauben, aber Januar könnte mein dritter
Rekordmonat in Folge werden. Sei dir sicher, dass ich mehr verdiene als
du.
Keine Lust über 400 Posts zu lesen,
darum auch wenn es schon gesagt wurde:
Die allgemeine Entwicklung geht von der Mechanik zur Elektronik,
alles wird kleiner, einfacher, billiger, aber trotzdem vielseitiger.
Beispiel Videorecorder. Früher VHS, heute Hosentasche.
Ein Elektroauto braucht viel weniger Bauteile als ein Verbrenner.
deshalb können 3.Welt-Länder ihre eigenen Autos bauen
und sie werden so billig sein, dass VW und Co. da nicht mithalten.
Gegenwärtige Probleme wie Akkus, Laden usw.
werden in wenigen Jahren überwunden sein,
aber die Umweltzerstörung wird weiter wachsen.
Dicke Autos werden wir dann nicht mehr brauchen
und die dünnen kaufen wir in Indien, Afrika oder sonstwo,
aber nicht bei VW.
Lachnummer Automotive schrieb:> Dirk K. schrieb:>> Wir redeten auch über Arbeit und insbesondere das Thema Schulungen. Was>> ich daraus schließen konnte: das Budget für Schulungen in dem>> Unternehmen ist scheinbar recht ordentlich! So viele externe Schulungen>> wie er in einem Jahr bewilligt bekommen hat, habe ich bisher nicht>> insgesamt bekommen ;)>> Nötig ist es ja, wie man sieht. Unfähig, einen funktionierenden Kasten> in einem absehbaren Zeitraum auf 4 Gummireifen zu stellen. Ansteuerung> von Drehstrommotoren und Lademanagement plus bisschen> Mickey-Mouse-Bordentertainment anscheinend für die Staff eine> Herausforderung wie ein Mondfahrtprogramm.
Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante
anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen
Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.
DAS hätte ich von VW besser erwartet.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.
Sonst wird über solche Einschränkungen bei E-Autos großzügig hinweg
gesehen. Aber für das Bashen gegen VW ist es dann wieder gut genug.
Axel L. schrieb:> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.
Für Leute bei denen der Usecase "5 Personen befördern" Dauerzustand ist
gibt es Family Vans, Kombis und SUVs.
Die typische Golfkundschaft dürfte meistens eher 1-3 Personen befördern.
Finde ich gut dass VW ihre Fahrzeuge der Realität anpasst.
In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die
Sporttasche.
Cyblord -. schrieb:> Axel L. schrieb:>> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante>> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen>> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.>> Sonst wird über solche Einschränkungen bei E-Autos großzügig hinweg> gesehen. Aber für das Bashen gegen VW ist es dann wieder gut genug.
Ja, und die machen es einem so einfach.
Die Konkurrenten haben 5 Sitzplätze.
Wenn VW konkurrenzfähige Reichweiten tatsächlich nur schafft, indem man
dermaßen an der Zuladung kappt, wäre das schon ein sehr trauriges Bild.
Gruß
Axel
Le X. schrieb:> Axel L. schrieb:>> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante>> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen>> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.>> Für Leute bei denen der Usecase "5 Personen befördern" Dauerzustand ist> gibt es Family Vans, Kombis und SUVs.> Die typische Golfkundschaft dürfte meistens eher 1-3 Personen befördern.> Finde ich gut dass VW ihre Fahrzeuge der Realität anpasst.>> In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die> Sporttasche.
Das ist ein VW. Typische Golfkundschaft hat ein oder zwei Kinder und da
muss dann auch mal die beste Freundin mit rein passen.
Gruß
Axel
Le X. schrieb:> In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die> Sporttasche.
Genauso ist es. Den fünften Sitz im Auto benutzt man eh niemals, der ist
nur für den absoluten Ausnahme- oder Notfall. Der kann gerne entfallen.
Aber Hauptsache wieder gegen VW gemotzt.
Qwertz schrieb:> Genauso ist es. Den fünften Sitz im Auto benutzt man eh niemals, der ist> nur für den absoluten Ausnahme- oder Notfall. Der kann gerne entfallen.> Aber Hauptsache wieder gegen VW gemotzt.
Eben.
Und wer regelmäßig vollbeladen unterwegs ist kauft sich gleich ein
größeres, komfortableres Fahrzeug.
Wahrscheinlich würden 50% der "Polo, Golf, A3"-Klasse-Fahrer nicht mal
merken wenn man ihnen die ganze Rücksitzbank rausbaut.
Gut, andrerseits kann ich jeden verstehen der mit nem 2-Sitzer nicht auf
die Autobahn will, so vernünftig solche Fahrzeuge auch wären.
Lachnummer Automotive schrieb:> Unfähig,
Dunning-Kruger Effekt.
F. B. schrieb:> Du wirst es zwar nicht glauben
Korrekt. Ich und darüber hinaus wohl so ziemlich jeder andere hier im
Forum.
F. B. schrieb:> Sei dir sicher, dass ich mehr verdiene als> du.
Nein. Schon alleine, weil du nicht zwischen verdienen und bekommen
unterscheiden kannst.
Die restliche Postings gehen in Richtung E-Mobility Bashing und haben
wenig mit dem Thema zu tun.
VW ist ein (monetär) lohnenswerter Arbeitgeber in dieser Region. Wer
also die Chance hat zu Wechseln, wird es sicherlich nicht bereuen. Der
TO hat bereits ein hohes Einkommen. Für ihn lohnt es sich aus diesem
Grund zumindest nicht.
Dirk K. schrieb:> F. B. schrieb:>> Du wirst es zwar nicht glauben>> Korrekt. Ich und darüber hinaus wohl so ziemlich jeder andere hier im> Forum.
Du darfst gerne glauben, was du willst. Ich verdiene deswegen keinen
Cent weniger.
Dirk K. schrieb:> Die restliche Postings gehen in Richtung E-Mobility Bashing und haben> wenig mit dem Thema zu tun.
Selbstverständlich bashe ich nicht gegen E-Mobility, da ich ja in diesem
Bereich vielfach investiert bin. Ich poste hier lediglich Fakten über
die technische Rückständigkeit der E-Modelle deutscher Hersteller.
eric schrieb:> Gegenwärtige Probleme wie Akkus, Laden usw.> werden in wenigen Jahren überwunden sein,
Ich erwarte das Gegenteil: VW will eigene Zellen fertigen. Panasonic,
Sanyo und andere haben Jahrzehnte gebraucht, den heutigen
Qualitätsstandard zu erreichen - da will eine deutsche Firma aus dem
Nichts heraus mithalten?
Manfred schrieb:> eric schrieb:>> Gegenwärtige Probleme wie Akkus, Laden usw.>> werden in wenigen Jahren überwunden sein,>> Ich erwarte das Gegenteil: VW will eigene Zellen fertigen. Panasonic,> Sanyo und andere haben Jahrzehnte gebraucht, den heutigen> Qualitätsstandard zu erreichen - da will eine deutsche Firma aus dem> Nichts heraus mithalten?
Und das nicht nur bei der Batteriefertigung, sondern auch noch im
Bereich Softwareentwicklung, dabei bringt man noch nicht einmal den ID.3
zum Laufen. Man scheint bei VW unter völligem Realitätsverlust zu
leiden, obwohl offensichtlich ist, dass auch die Milliardengewinne für
die nötigen Investitionen bald nicht mehr so üppig sprudeln werden.
F. B. schrieb:> unter völligem Realitätsverlust zu leiden
Das ist die korrekte Diagnose für dich selbst. Es wird immer schlimmer
mit dir, geht stetig bergab. Du musst es stoppen, sonst lebst du nur
noch in einer Traumwelt.
Qwertz schrieb:> Le X. schrieb:>> In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die>> Sporttasche.>> Genauso ist es. Den fünften Sitz im Auto benutzt man eh niemals, der ist> nur für den absoluten Ausnahme- oder Notfall. Der kann gerne entfallen.
Jep, deswegen entfällt der auch nur im Top-Modell.
Die mit den kleineren Akkus haben ja 5 Sitzplätze. Auch lustig, für viel
mehr Geld gibt es weniger Leistung. Ist aber vermutlich auch nur ein
genialer Schachzug des VW Marketings.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Auch lustig, für viel mehr Geld gibt es weniger Leistung.
Der fünfte "Notfall"-Sitzplatz ist aber keine Leistung, die irgendwie
jemand (außer dir) vermissen wird. Du willst ja aber auch nur gegen VW
motzen, das ist hiermit klar geworden. Wenn du wirklich fünf Sitzplätze
benötigst, dann ist es halt nicht dieses Modell, so what?
Das Problem von VW ist nicht der 5.Sitz, sondern: Sie liefern nicht. Und
sie wollen keine E-Autos verkaufen.
Ich habe letztes Jahr November ein neues Auto kaufen müssen, und ein
Stromer sollte es sein. Und die erste Anlaufstelle war VW. Gibt ja den
E-Golf, E-Up und angeblich den ID3.
Die böse Überraschung:
Vom ID3 und E-Up wusste der Verkäufer nichts. Da hat er dann
nachgefragt.
Die Lieferzeit für den E-Golf wäre 6 Monate, kann aber mehr sein.
ID3 könne man angeblich noch nicht bestellen. Ab März 2020 können sie
mir ein Datum nennen, wann sie bestellen können.
Der Alte E-Up ist bestellbar, der ist aber Mist, und der Up ist eh zu
klein. Der recht brauchbare neue wäre heuer ab März bestellbar. Genau
weiß man es aber nicht.
Auf das Angebot für den E-Golf warte ich noch heute.
Mit "Vielleicht möglicherweise wissen wir eventuell in ein paar Monaten
mehr..." und "Heuer habe ich keine Lust ein Angebot zu verschicken!"
verkauft man keine Autos. Und das hat sich, soweit ich gehört habe,
nicht geändert.
Mich hat VW so als Kunden verloren.
--> Bisher sind ALLE brauchbaren E-Autos von VW reine Luftnummern, die
man nicht (wirklich) kaufen kann.
--> 1 Jahr auf ein Auto warten will niemand. Wir leben nicht in der DDR.
jemand schrieb:> Und> sie wollen keine E-Autos verkaufen.
Das meistverkaufte E-Auto in Norwegen ist der e-Golf.
VW investiert und stellt komplett auf Elektromobilität um.
Der e-Golf befindet sich seit Monaten im Abverkauf mit entsprechend sehr
guten Angeboten, hohe Nachfrage und auslaufendes Produkt.
Der ID3 ist eine neue Generation und VW hatte schon mit seinen
Verbrennern immer wieder Verzögerungen auf Grund von SW Problemen.
VW will das große E verkaufen, hat aber noch mit (nachvollziehbaren)
Problemen in der Umstellung zu kämpfen.
Kommt Zeit, kommt Massenproduktion, kommen problemfreiere Releases.
Schade nur, wenn sich dann am Ende doch Wasserstof durchsetzen wird.
Realist schrieb:> jemand schrieb:>> Und>> sie wollen keine E-Autos verkaufen.>> Das meistverkaufte E-Auto in Norwegen ist der e-Golf.> VW investiert und stellt komplett auf Elektromobilität um.> Der e-Golf befindet sich seit Monaten im Abverkauf mit entsprechend sehr> guten Angeboten, hohe Nachfrage und auslaufendes Produkt.> Der ID3 ist eine neue Generation und VW hatte schon mit seinen> Verbrennern immer wieder Verzögerungen auf Grund von SW Problemen.>> VW will das große E verkaufen, hat aber noch mit (nachvollziehbaren)> Problemen in der Umstellung zu kämpfen.> Kommt Zeit, kommt Massenproduktion, kommen problemfreiere Releases.>> Schade nur, wenn sich dann am Ende doch Wasserstof durchsetzen wird.
Hast du mal versucht, einen wirklich zu kaufen?
Die geben sich gerade auf grün, aber wirklich geliefert bekommst du da
nichts. Zumindest nicht zeitnahe.
Die Händler geben sich alle Mühe, die E-Autos nicht verkaufen zu müssen.
Das ist mein Eindruck (natürlich Subjektiv) nach einem versuchten
Autokauf bei VW.
Wassestoff:
Bei Wasserstoff gibt es genau eine Tankstelle, die ich kenne. Die ist
>100km weit weg. Geplant sind keine näheren.
Solange das so ist, ist es völlig praxisfern auf irgendetwas zu hoffen.
Qwertz schrieb:> Axel L. schrieb:>> Auch lustig, für viel mehr Geld gibt es weniger Leistung.>> Der fünfte "Notfall"-Sitzplatz ist aber keine Leistung, die irgendwie> jemand (außer dir) vermissen wird. Du willst ja aber auch nur gegen VW> motzen, das ist hiermit klar geworden. Wenn du wirklich fünf Sitzplätze> benötigst, dann ist es halt nicht dieses Modell, so what?
Das mit dem 5. Sitzplatz ist ja nur das Ergebniss der Rückständigkeit
bei den Akkus. Mit vernünftigen Akkus müsste man nicht bei den Sitzen
geizen. Das gleiche Problem hat VW auch bei der AHK, die 50kg Stützlast
sind anscheinend auch nicht drin. Damit kann man keine Fahrradträger
dran machen.
Und ja, ich habe VW das Verhalten der letzten Jahre nicht verziehen. Das
ist für mich immer noch ein Drecksladen, in jedem Sinne des Wortes.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Und ja, ich habe VW das Verhalten der letzten Jahre nicht verziehen. Das> ist für mich immer noch ein Drecksladen, in jedem Sinne des Wortes.
Da steckt also der wahre Grund deiner negativen Äußerungen. Ich musste
VW nichts verzeihen, da ich die Hysterie um den Dieselskandal erst gar
nicht nachvollziehen kann. Es haben doch praktisch alle mehr oder
weniger betrogen, und ich habe mir noch nie ein Auto wegen eines ganz
bestimmten Stickoxid-Ausstoßes laut Datenblatt gekauft.
Qwertz schrieb:> Axel L. schrieb:>> Und ja, ich habe VW das Verhalten der letzten Jahre nicht verziehen. Das>> ist für mich immer noch ein Drecksladen, in jedem Sinne des Wortes.>> Da steckt also der wahre Grund deiner negativen Äußerungen. Ich musste> VW nichts verzeihen, da ich die Hysterie um den Dieselskandal erst gar> nicht nachvollziehen kann. Es haben doch praktisch alle mehr oder> weniger betrogen, und ich habe mir noch nie ein Auto wegen eines ganz> bestimmten Stickoxid-Ausstoßes laut Datenblatt gekauft.
Hatte Dich für intelligenter gehalten. Aber das spielt für die
Diskussion hier keine Rolle. Es ändert nichts daran, dass der VW Konzern
mit seinen E-Autos das angeblich elementare Thema, die Reichweite, nicht
adäquat adressieren kann.
Sowohl E-Tron als auch Taycan sind bei der Effizienz und Reichweite
gnadenlos schlecht. E-Golf verkauft sich nur, weil man auf jedes Auto
mehrere k€ klebt. Und beim ID3 muss VW an der Zuladung knapsen, um die
Akkus reinzubekommen. Welche Reichweite da raus kommt, wenn die
Amerikaner das testen, kann man schon ahnen.
Aber, um aufs Thema zu kommen: Jede Menge Arbeit für gescheite
Ingenieure. Oder aus Sicht von VW: Jede Menge Gründe, die Regierung
anzubetteln.
Gruß
Axel
F. B. schrieb:> jemand schrieb:>> Die Händler geben sich alle Mühe, die E-Autos nicht verkaufen zu müssen.>> Hier steht, die Händler müssen 2020 eine Quote für E-Autos erfüllen,> sonst gibt es keinen Bonus. Selbst wenn die Hersteller gar nicht liefern> können. Also die übliche Masche halt der Autokonzerne, dass alle Risiken> und Kosten auf Zulieferer und Händler abgewälzt werden.>> https://www.spiegel.de/auto/aktuell/autojahr-2020-das-schicksalsjahr-fuer-die-auto-industrie-a-1301640.html
Mich wundert, dass die wegen den bischen Strafzahlungen so einen Aufriss
machen. 95€/Gramm sind doch am Ende pro Auto nur ein paar
Leichtmetallfelgen.
Gruß
Axel
Axel L. schrieb:> Hatte Dich für intelligenter gehalten.
Ich nicht. Allein seine Bemerkungen bezüglich Rente und Armut in
Deutschland, die er hier regelmäßig zum Besten gibt, sind doch sehr
entlarvend. Wenigstens ist er so ehrlich zuzugeben, dass er seinen Job
bei Siemens nicht aufgrund seiner Intelligenz oder Fachwissens bekommen
hat.
> Oder aus Sicht von VW: Jede Menge Gründe, die Regierung anzubetteln.
Ja. Autoindustrie und Gewerkschaften fordern gerade wieder 10-20
Milliarden Steuergelder, während man gleichzeitig Dividenden ausschüttet
und die IGM in der kommenden Tarifverhandlung Gehaltserhöhungen fordern
wird. Der Steuerzahler soll also Dividenden und Gehaltserhöhungen
finanzieren.
Gewerkschaften erwarten Unterstützung: Der Staat soll der Autoindustrie
helfen
https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/autogipfel-gewerkschaften-erwarten-hilfe-beim-umbruch-fuer-konzerne-a-1304135.html
Axel L. schrieb:> Mich wundert, dass die wegen den bischen Strafzahlungen so einen Aufriss> machen. 95€/Gramm sind doch am Ende pro Auto nur ein paar> Leichtmetallfelgen.
Wenn man pro Fahrzeug nur ein paar hundert Euro Gewinn macht, dann ist
das eine Menge.
Den vollständigem Redetext habe ich nicht gefunden, aber was man aus den
verschiedenen Artikeln so rauslesen kann:
- Synergien im Konzernverbund konsequenter nutzen
- Komplexität deutlich reduzieren
- Einsparpotentiale inbesondere an deutschen Standorten besser nutzen
Auf gut deutsch also: Weiterer Arbeitsplatzabbau.
F. B. schrieb:> Auf gut deutsch also: Weiterer Arbeitsplatzabbau
Oder mal ne Nullrunde und mit wachem Auge den Konzern beobachten. Dann
kann man die Schnecken und Trantüten enttarnen und Dampf machen.
Axel L. schrieb:> Es ändert nichts daran, dass der VW Konzern> mit seinen E-Autos das angeblich elementare Thema, die Reichweite,> nicht adäquat adressieren kann.
Ford zieht gerade mit seinem Mustang-E durch die Lande, am Dienstag
konnte ich mir den ansehen. Der Name ist dusselig gewählt, das ist ein
SUV.
Mit dem großen Akku mit nur Heckantrieb wollen die 600km-WLTP können,
mit Allrad etwas weniger. Mit dem kleinen Akku immerhin noch 480km-WLTP,
geht bei knapp 50.000 Euro los.
Schade, dass auch Ford geschlafen hat und das Ding erst Ende 2020
liefern will, das Auto ist eine Kampfansage an die anderen Schnarcher.
Was ich komplett mißraten finde, ist das Cockpit mit dem 15"-Monitor in
der Mitte.
Axel L. schrieb:> Hatte Dich für intelligenter gehalten.
Ich mich auch, aber so kann man sich täuschen. Ich bin so dumm, dass ich
nicht einmal verstehe, was das mit Intelligenz zu tun haben soll, wenn
ich VW nicht verteufele. Das ist meiner Meinung nach ein gutes
Unternehmen mit guten Produkten, was in Deutschland viele Arbeitsplätze
zur Verfügung stellt. Finde ich gut.
F. B. schrieb:> Jedenfalls hat deine Intelligenz nicht ausgereicht, um den Kursanstieg> von BYD vorherzusehen.
Intelligenz bedeutet für dich, Börsenkurse vorherzusehen, ah ja. Das
sagt jetzt aber sehr viel über deine Intelligenz aus. Mal wieder ein
peinliches Eigentor von dir, herzlichen Glückwunsch.
F. B. schrieb:> Das ist ja russisches Roulette, so etwas zu fahren.
Bitte die Quelle aufzeigen, wo die fehlerbehaftete Software direkt
kritisch für das menschliche Leben ist. Infotainment ist meines Wissens
nach nicht sicherheitskritisch.
Was die sicherheitskritischen Systeme angeht: das geht nicht
fehlerbehaftet auf die Straße. Funktionaler Sicherheit sei dank.
Ergo: Panikmache von einem Unwissenden nur um ein Unternehmen zu
diskreditieren.
Mahlzeit!
Dirk K. schrieb:> Bitte die Quelle aufzeigen, wo die fehlerbehaftete Software direkt> kritisch für das menschliche Leben ist.
"Unbrauchbar, unvollständig: Massive Softwareprobleme beim VW ID.3
... laut einem exklusiven Bericht des Manager Magazin noch auf
Hochtouren dabei, an der Software für den ID.3 zu arbeiten. Die
Informationen über massive Software-Probleme hat das Magazin laut dem
Bericht aus Unternehmenskreisen erfahren. Einzelheiten dazu wurden
aber nicht genannt. ... Das ist an sich nicht unüblich bei einer
Neueinführung - dass diese Fahrzeuge allerdings derzeit /so nicht
fahrbereit/ sind, ist schon ein großes Problem. ... Die Bilder der
Parkplätze sollen dabei wie schon beim Multivan T6 aussehen, damals
musste der Autobauer die Auslieferung der Neufahrzeuge stoppen, /da sie
keine Zulassung erhielten/ ."
https://winfuture.mobi/news/113106
Einzelheiten werden eben leider nicht genannt. Der Ursprungsartikel ist
hinter Paywall.
VW hat doch auch die Tage mit einem chin. Batteriehersteller anbandeln
wollen. Damit ist man wieder abhängig von Asien.
Ich vermute ja, daß es so kommen wird wie bei den Landmaschinen:
https://blog.fefe.de/?ts=a0eaa838
Alte, reparierbare, zuverlässige und unverdongelte Autos werden noch
hoch im Kurs stehen :) denn mMn wird das E-Zeugs, zumindest
flächendeckend, eine Luftnummer. Einzelanwendungen sind da ausgenommen.
http://www.startribune.com/for-tech-weary-midwest-farmers-40-year-old-tractors-now-a-hot-commodity/566737082/
"Cost-conscious farmers are looking for bargains, and tractors from that
era are well-built and totally functional, and aren’t as complicated or
expensive to repair as more recent models that run on sophisticated
software. ...
The other big draw of the older tractors is their lack of complex
technology. ...
“The newer machines, any time something breaks, you’ve got to have a
computer to fix it,” ...
“An expensive repair would be $15,000 to $20,000, but you’re still well
below the cost of buying a new tractor that’s $150,000 to $250,000. It’s
still a fraction of the cost,” Folland said. “That’s why these models
are so popular. They’ve stood the test of time, well built, easy to fix,
and it’s easy to get parts.” ...
But tractors from the 1970s and 1980s aren’t so dramatically different
from tractors produced in the 2000s, other than the irksome software,
and at a time when farmers are struggling financially, older tractors
can make a lot of business sense."
Dirk K. schrieb:> Bitte die Quelle aufzeigen, wo die fehlerbehaftete Software direkt> kritisch für das menschliche Leben ist.
Btw: In anderen Quellen ist die Rede von deren 'Betriebssystem für
E-Autos' was Probleme machen soll. Das ist natürlich weit auslegbar,
aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im
Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine
anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht
zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf
Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X
Gerne auch schrieb:> Einzelheiten dazu wurden aber nicht genannt. ... Das ist an sich nicht> unüblich bei einer Neueinführung -
Auf der Basis willst du über das Thema diskutieren? Gab es schon früher
und wird auch dieses Mal gelöst. Geld, Manpower und Knowhow ist da, also
alles nur eine Frage der Zeit.
Gerne auch schrieb:> Alte, reparierbare, zuverlässige und unverdongelte Autos werden noch> hoch im Kurs stehen :) denn mMn wird das E-Zeugs, zumindest> flächendeckend, eine Luftnummer. Einzelanwendungen sind da ausgenommen.
Weil die Oldtimer Ersatzteilversorgung so gut ist:-D Wie alt ist dein
Auto?
Ein Elektromotor ist deutlich günstiger und einfacher zu wechseln als
ein Verbrennungsmotor (egal ob ein heutiger Verbrenner oder 30 Jahre
alt). Eine Batterie geht auch nicht komplett kaputt, sondern besteht
gewöhnlich aus 8-18 Modulen und davon müssen vielleicht ein paar
gewechselt werden. Bei 8 Jahren Garantie ohnehin egal. Es ist
mittlerweile bewiesen, dass besonders die grösseren Batterien eine halbe
Million Kilometer halten, was jedem Mechaniker die Schweissperlen auf
die Stirn treibt.
Gerne auch schrieb:> Btw: In anderen Quellen ist die Rede von deren 'Betriebssystem für> E-Autos' was Probleme machen soll. Das ist natürlich weit auslegbar,> aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im> Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine> anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht> zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf> Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X
Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien
versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen
Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem
mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.
Axel L. schrieb:> Sowohl E-Tron als auch Taycan sind bei der Effizienz und Reichweite> gnadenlos schlecht. E-Golf verkauft sich nur, weil man auf jedes Auto> mehrere k€ klebt. Und beim ID3 muss VW an der Zuladung knapsen, um die> Akkus reinzubekommen.
Welches Elektro-SUV kann in Europa gekauft werden und ist deutlich
besser als der E-Tron? Die Leute vergessen immer, dass das Model X fast
doppelt so teuer wie der e-tron ist. Die Konkurrenz von Jaguar und
Mercedes ist nicht besser. Ein gutes erstes Model von Audi. Die
Verkaufszahlen in Norwegen und Deutschland bestätigen es.
Der Taycan ist ein Porsche. Da sind 325km mit einer Akkuladung völlig
ausreichend. Der Porsche muss Spaß machen und das tut er wie kein
anderes Elektroauto bisher. Selbst ein Verbrenner geschweige denn Tesla
kann nicht so oft 0-200 beschleunigen, ohne wegen Überhitzung die
Leistung zu reduzieren. Tesla war zweimal am Nürburgring und die Porsche
Zeit steht noch. Auch bei der Ladeleistung ist der Taycan der Beste. Das
Ding ist quasi ausverkauft, obwohl die ursprünglich geplante
Produktionsmenge bereits verdoppelt wurde. Sehr guter erster Schritt von
Porsche. Weitere Modelle werden folgen.
Der e-Golf ist ein seit 2013 verkaufter umgebauter Verbrenner, der nur
noch solange verkauft wird bis der ID.3 ihn im Sommer ersetzt. Dafür
verkauft er sich sehr gut. Preislich ist er auf einem Level mit dem
Renault Zoe oder Nissan Leaf. Wer in den Urlaub die Bahn, den Flieger
oder einen Mietwagen nimmt, hat mit dem e-Golf ein gutes Auto um z.B.
sehr günstig 40km zur Arbeit zu pendeln und alle 3 Tage über Nacht, beim
Arbeitgeber oder Einkauf zu laden. Aktuell verdient kein
Fahrzughersteller Geld mit Elektroautos. Wegen den niedrigen Stückzahlen
kann man noch keine Gewinne erzielen. Selbst Tesla hat auf das gesamte
letzte Jahr betrachtet wieder einen Verlust. Gewinne werden vermutlich
noch 2-3 Jahre auf sich warten lassen, aber weil man mehr SUV Verbrenner
verkauft, ist das kein Problem.
Gerne auch schrieb:> dass diese Fahrzeuge allerdings derzeit /so nicht> fahrbereit/ sind
Nicht fahrbereit bedeutet nicht zwangsläufig unsicher.
Realist schrieb:> Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien> versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen> Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem> mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.
+1
Stichwort: Funktionale Sicherheit. Nichts mir Russisches Roulette.
Gerne auch schrieb:> Das ist natürlich weit auslegbar,> aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im> Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine> anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht> zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf> Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X
Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und
Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im
PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der
Bluescreen kommt. Die Anforderungen für die "Akku-Feuervermeidung" aka
ein BMS liegen (teilweise, im Bahnbereich) mit SIL 4 bereits auf dem
höchsten Niveau.
Auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit ist VW als langjähriger
KFZ-Hersteller sehr erfahren. Und für die Methodik dahinter ist es egal,
ob Infotainment, Schiebedach oder Bremse.
An die Arbeit!
Gerne auch schrieb:> Einzelheiten werden eben leider nicht genannt. Der Ursprungsartikel ist> hinter Paywall.> VW hat doch auch die Tage mit einem chin. Batteriehersteller anbandeln> wollen. Damit ist man wieder abhängig von Asien.
Nun ja, "nicht fahrbereit" deutet auf etwas größere Probleme hin als nur
das Entertainmentsystem.
Realist schrieb:> Auf der Basis willst du über das Thema diskutieren? Gab es schon früher> und wird auch dieses Mal gelöst. Geld, Manpower und Knowhow ist da, also> alles nur eine Frage der Zeit.
Diese Zeit und das Geld hat VW aber nicht mehr.
"Der Sturm geht jetzt erst los. Es wird immer kritischer. Wenn wir in
unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sogar sehr eng. 2020 ist
das Jahr der Wahrheit. Der Erfolg der Car.Software Org entscheidet über
unsere Zukunft!"
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-wortlaut-rede-herbert-diess-16-01-2020-radikal-umsteuern-a-1304169.html
Hast du das nicht verstanden, was dein Chef gesagt hat? Genau an Leute
wie dich hat er seinen Appell gerichtet, um ihnen den Ernst der Lage zu
verdeutlichen. Ich denke, man wird dich bei VW demnächst entsorgen.
Realist schrieb:> Es ist mittlerweile bewiesen, dass besonders die grösseren Batterien eine> halbe Million Kilometer halten, was jedem Mechaniker die Schweissperlen> auf die Stirn treibt.
Das sollte auch dir die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Es ist doch
bekannt, dass die Autobauer schon jetzt an den Autos selbst nicht viel
verdienen (VW etwas mehr als 1.000 € pro Auto), dafür an den
überteuerten Ersatzteilen umso mehr.
Realist schrieb:> Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien> versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen> Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem> mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.
Ja, eben. Und du vergißt dabei die Komplexität der ganzen Sache, wenn
das parallel usw. läuft. Haben wir bei so beherrschbaren Sachen wie
Spectre, Meltdown usw. gesehen. Die Strukturen werden einfach
unbeherrschbar, je mehr Komplexität drin steckt. Das ist der eigentliche
Punkt. Und daß es doch nicht ganz so unabhängig vom Entertainment ist,
wie du hier glauben machen willst, wurde schon länger mit dem lustigen
Land Rover OTA Hack gezeigt. Auweia.
Realist schrieb:> Der Taycan ist ein Porsche. Da sind 325km mit einer Akkuladung völlig> ausreichend. Der Porsche muss Spaß machen und das tut er wie kein> anderes Elektroauto bisher.
Was ist denn das wieder für ein Marketingsprech? Man teilt deine Meinung
offensichtlich nicht uneingeschränkt.
The Porsche Taycan is the worst electric car available today
https://evbite.com/the-porsche-taycan-is-the-worst-electric-car-available-today-tesla-vs-porsche/
Realist schrieb:> Gerne auch schrieb:>> Btw: In anderen Quellen ist die Rede von deren 'Betriebssystem für>> E-Autos' was Probleme machen soll. Das ist natürlich weit auslegbar,>> aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im>> Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine>> anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht>> zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf>> Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X>> Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien> versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen> Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem> mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.
Jetzt kann man sich überlegen, was für Softwareprobleme VW im Detail
hat. Aber die Software für ABS, Lenkung kommt von den jeweiligen
Herstellern und funktioniert. Bleibt also die die Software für
Batteriesteuerung und Motor. Wobei ich in dem Umfeld mit der OTA
Software angefangen hätte, dann wäre alles andere wesentlich
entspannter. Aber die läuft ja auch noch nicht.
>> Axel L. schrieb:>> Sowohl E-Tron als auch Taycan sind bei der Effizienz und Reichweite>> gnadenlos schlecht. E-Golf verkauft sich nur, weil man auf jedes Auto>> mehrere k€ klebt. Und beim ID3 muss VW an der Zuladung knapsen, um die>> Akkus reinzubekommen.>> Welches Elektro-SUV kann in Europa gekauft werden und ist deutlich> besser als der E-Tron? Die Leute vergessen immer, dass das Model X fast> doppelt so teuer wie der e-tron ist. Die Konkurrenz von Jaguar und> Mercedes ist nicht besser. Ein gutes erstes Model von Audi. Die> Verkaufszahlen in Norwegen und Deutschland bestätigen es.
Die Referenz ist auch hier das Model 3 und nicht zuletzt der Verbrenner.
Man kann nicht beliebig schlechter werden als die beiden. Dass die
Konkurrenz es nicht besser kann, ist nicht hilfreich, wenn man der 1.
werden will. Und die Verkaufszahlen des E-Tron sind ein Witz. Die stehen
alle auf Autoscout, wo die Händler verzweifelt versuchen, die Dinger
wieder los zu werden.
Und das Versagen bei der Zuladung bleibt. Die kriegen die Kapazität nur
rein, weil sie einen Mitfahrer und den Anhänger zu Hause lassen. Hallo ?
Warten wir mal auf die Reichweite, da hat VW-(Konzern) bisher noch immer
die eigenen Vorgaben gerissen.
>> Der Taycan ist ein Porsche. Da sind 325km mit einer Akkuladung völlig> ausreichend. Der Porsche muss Spaß machen und das tut er wie kein> anderes Elektroauto bisher. Selbst ein Verbrenner geschweige denn Tesla> kann nicht so oft 0-200 beschleunigen, ohne wegen Überhitzung die> Leistung zu reduzieren. Tesla war zweimal am Nürburgring und die Porsche> Zeit steht noch. Auch bei der Ladeleistung ist der Taycan der Beste. Das> Ding ist quasi ausverkauft, obwohl die ursprünglich geplante> Produktionsmenge bereits verdoppelt wurde. Sehr guter erster Schritt von> Porsche. Weitere Modelle werden folgen.>
Das liest sich im PFF aber deutlich anders. Da sind viele, die
stornieren wollen. Ich finde es auch lustig, wie plötzlich die
Anforderungen geändert werden. Plötzlich ist Reichweite egal.
Und dass Porsche sich mal gerade so gegen ein sieben Jahre altes
Fahrzeug behauptet, welches nicht mal als Sportwagen konzipiert wurde,
ist traurig. Dabei ist der Tesla sogar ein 7-Sitzer, im Prinzip ist ein
Soccer-Mum VAN die Referenz, bei der Porsche sich regelmässig eine
blutige Nase holt. Und die letzten Messwerte auf dem Nürburgring sahen
für den Porsche nun nicht so toll aus, die hoffen jetzt den Tesla mit
einem frisierten Panamera zu schlagen, haben sie aber nicht.
Und was nützt die Ladeleistung, wenn man am Charger zwei Stunden auf
einen Nissan Leaf warten muss, wo der Tesla einfach zum übernächsten
Supercharger fährt ?
> Der e-Golf ist ein seit 2013 verkaufter umgebauter Verbrenner, der nur> noch solange verkauft wird bis der ID.3 ihn im Sommer ersetzt. Dafür> verkauft er sich sehr gut. Preislich ist er auf einem Level mit dem> Renault Zoe oder Nissan Leaf.
Ja, wie schon erwähnt, weil VW in jedes Auto ein paar tausend Euro rein
legt , damit der verkauft wird.
> Aktuell verdient kein> Fahrzughersteller Geld mit Elektroautos. Wegen den niedrigen Stückzahlen> kann man noch keine Gewinne erzielen. Selbst Tesla hat auf das gesamte> letzte Jahr betrachtet wieder einen Verlust.
Warten wir mal den 29. ab.
> Gewinne werden vermutlich> noch 2-3 Jahre auf sich warten lassen, aber weil man mehr SUV Verbrenner> verkauft, ist das kein Problem.
Ja, bei VW sicher. Geld mit altem Zeugs verdienen. Hatten wir schon.
Irgendwie hoffe ich ja doch, dass die deutschen Hersteller das
hinbekommen, aber ...
Realist schrieb:> Weil die Oldtimer Ersatzteilversorgung so gut ist:-D Wie alt ist dein> Auto?
Heute >10J und die Lage ist sehr gut. Ich spreche auch nicht direkt von
Oldtimern. Für Kisten aus den 90ern, selbst 80ern ist die Versorgung
immernoch ziemlich gut. Und du kannst fast alles auch selbst machen,
weil es längst nicht so komplex und verdongelt ist wie heutige Karren.
Im ehemaligen Jugoslawien fahren noch sehr viele Golf II herum, aber
auch moderne Modelle. Es gibt ja auch Nachbauten von Teilen. Aus der
Türkei kommen, wenn ich recht weiß, nach- oder in Lizenz(?) gebaute
Ersatzteile von BMW, die im mittelasiatischen Raum gerne verwendet
werden. Die können Originalteile nicht bezahlen und nehmen eben diese.
> Ein Elektromotor ist deutlich günstiger und einfacher zu wechseln als> ein Verbrennungsmotor (egal ob ein heutiger Verbrenner oder 30 Jahre> alt).
Die Werkstätten haben viel Erfahrung, da geht das - je nach Modell -
durchaus auch flott.
> Eine Batterie geht auch nicht komplett kaputt, sondern besteht> gewöhnlich aus 8-18 Modulen und davon müssen vielleicht ein paar> gewechselt werden.
Macht das der Hersteller oder Vertragspartner gerne oder läßt er dich
als Kunde kalt abblitzen?
Dirk K. schrieb:> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen.
Klar, mag sein und ist auch gut so. Trotzdem ist es den Herstellern
gelungen, unentdeckt an der Zertifizierung bzw. amtlichen Zulassung
vorbei komplexe Software zur Verschleierung von Abgaswerten einzubauen.
> Nix mit Kernel wie im> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der> Bluescreen kommt. Die Anforderungen für die "Akku-Feuervermeidung" aka> ein BMS liegen (teilweise, im Bahnbereich) mit SIL 4 bereits auf dem> höchsten Niveau.
Hmm, Boeing Dreamliner? AKW Japan, Schweden, etc.? Alles zertifiziert
und trotzdem gibt es "Verkettungen unglücklicher Umstände", wie es dann
immer heißt. Blinde Technikgläubigkeit kann ein Problem sein.
Leute, die Chancen für VW stehen 50:50. Also langfristig gesehen sind
Roulette spielen und VW das Gleiche.
Gute Vorstandsassistentinnen könne aber jederzeit gerne bei mir
einsteigen.
Grüßle,
Euer Herbert
Gerne auch schrieb:> Hmm, Boeing Dreamliner? AKW Japan, Schweden, etc.? Alles zertifiziert> und trotzdem gibt es "Verkettungen unglücklicher Umstände", wie es dann> immer heißt. Blinde Technikgläubigkeit kann ein Problem sein.
Was soll mir das jetzt sagen, außer dass du scheinbar Funktionale
Sicherheit nicht verstanden hast?
Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle
kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken
auf ein akzeptables Maß reduziert sind. Wenn es keine Toten durch
Flugzeugabstürze geben darf, dann darf kein Flugzeug starten. Ende der
Diskussion. Gleiches gilt für AKWs und Autos.
Insofern ist der Vergleich zum Russischen Roulette nicht ganz verkehrt.
Aber die Wahrscheinlichkeit ist nun nicht 1:6 sondern eher im Bereich
1:10^9 je Betriebsstunden für durch Technik verursachte tödliche
Unfälle. Die Wahrscheinlichkeit durch menschliches Versagen im PKW zu
sterben ist um einige Zehnerpotenzen größer.
F. B. schrieb:> Nun ja, "nicht fahrbereit" deutet auf etwas größere Probleme hin als nur> das Entertainmentsystem.
Nun ja, deine Kommentare deuten auch auf etwas größere Probleme hin...
Du leidest scheinbar unter massiven psychischen Störungen. Diese
Einschätzung ist ebenso gut wie dein Vergleich zum russischen Roulette.
Danilo H. schrieb:> Der ganze Thread wurde von F.B gekapert um seine kruden Theorien> zu verbreiten.
Leider ist das so. Eigentlich jeder Thread, in den er sich einmischt,
driftet dadurch vom Niveau her unweigerlich ins Bodenlose ab. Er kann
nichts außer Herumstänkern an der deutschen Wirtschaft und sich selbst
in den Himmel loben. Eine Plage.
> Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.
Dieser Meinung bin ich ebenfalls.
Wie Hennry Ford schon gesagt hat:
Man kann alles ein bischen billiger und schlechter bauen.
Wir werden auch im neuen Jahrzehnt mit dieser Stradegie erfolgreich
durchstarten.
Danilo H. schrieb:> Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.
Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert
und unbegrenzt vom Staat gerettet.
von Herbert Diess sein Assistentinn schrieb:> Wie Hennry Ford schon gesagt hat:>> Man kann alles ein bischen billiger und schlechter bauen.
Ja das war halt damals. Heute würde er einen Kaufrausch bei Aliexpress
bekommen.
Gerne auch schrieb:> Danilo H. schrieb:>> Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.> Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert> und unbegrenzt vom Staat gerettet.
Bei VW hats wenigstens der Vorstand kapiert.
Ich sehe da passable Chancen für VW. Der ID.3 ist nämlich nicht alles.
Die haben auch noch den E-Lupo.
Und bei dem haben sie keine echte Konkurrenz. Der 2020er E-Lupo ist
nämlich ein recht brauchbares Auto- CCS, 200km echte Reichweite und ein
Preis unter 20k, kein vergleichbarer Tesla in Sicht.
Daimler und Audi sind dagegen eigentlich nur noch so eine Art
Zombie-Firmen ohne Zukunft. Bei BMW gibs noch eine (kleine) Chance, die
sind nicht ganz so verschlafen.
Die Beitraege von F.B. habe ich bewusst gar nicht erst gelesen. Einfach
ignorieren den Spinner.
Axel L. schrieb:> Die Referenz ist auch hier das Model 3 und nicht zuletzt der Verbrenner.> Man kann nicht beliebig schlechter werden als die beiden. Dass die> Konkurrenz es nicht besser kann, ist nicht hilfreich, wenn man der 1.> werden will.
1. Sedan ungleich SUV
2. Nimmt man die Verkaufszahlen von Audi und Volkswagen zusammen (e-Up,
e-Golf und e-tron), dann ist sowohl in Norwegen als auch in Deutschland
kein grosser Unterschied in den Zulassungszahlen erkennbar. In China
startet beide erst dieses Jahr richtig.
Axel L. schrieb:> Jetzt kann man sich überlegen, was für Softwareprobleme VW im Detail> hat.
Wozu? Was bringen Spekulationen?
Axel L. schrieb:> Und die Verkaufszahlen des E-Tron sind ein Witz.
Siehe TOP 10 der zugelassenen Elektro-PKW in Deutschland seit 2017 im
folgenden Link:
https://elektro-kraftfahrzeuge.com/elektrofahrzeuge/zulassungsstatistik/
Norwegen Elektroautos 2019:
2019er NOR Gesamtjahreszahlen dienen:
1. Tesla M3: 15.647
2. eGolf: 9.158
3. Nissan Leaf: 6.131
4. Audi e-tron: 5.351
Es wurden mehr e-tron als Model X und S zusammen verkauft.
Axel L. schrieb:> Das liest sich im PFF aber deutlich anders. Da sind viele, die> stornieren wollen.
Quelle?
Axel L. schrieb:> Ich finde es auch lustig, wie plötzlich die Anforderungen geändert> werden. Plötzlich ist Reichweite egal.
Wann und wo waren die Anforderungen denn jemals anders formuliert,
Quelle?
Axel L. schrieb:> Und dass Porsche sich mal gerade so gegen ein sieben Jahre altes> Fahrzeug behauptet, welches nicht mal als Sportwagen konzipiert wurde,> ist traurig.
Das Model S(port) mit ueber 700 PS ist also kein Sportwagen, du
Scherzkeks xD
3. Die Zeit vom Porsche ist vom Porsche Taycan Turbo, und nicht vom
Taycan Turbo S. Die Zeit waere noch etWas besser.
4. Der Rekord liegt weiterhin bei Porsche. Was irgendein Zuschauer meint
angeblich gemessen zu haben, hat nichts zutun mit einer offiziellen
Rundenzeit.
5. Auch vom Model S gab es diverse Facelifts. Am Nuerburgring war laut
Musk aber ein Prototyp vom Model S, der fruehstens Ende des Jahres auf
den Markt kommt:
"Noch wichtiger aber dürften die Modifikationen am Antrieb gewesen sein.
Wie Tesla-CEO Elon Musk schon bei der ersten Testreihe im September
erklärte, arbeiten in den Prototypen am Ring drei statt zwei
Elektromotoren. Ein Model S mit dieser neuen „plaid“-Antriebsvarante,
die auch für den neuen Roadster von Tesla vorgesehen ist, werde im
Herbst 2020 auf den Markt kommen, später auch ein Model X."
Wer 30 Volllast Beschleunigungen auf 200 ohne Leistungseinbussen
schlecht redet, der macht sich mit seiner befangenen Art laecherlich.
Das kann kein Verbrenner und kein Tesla!
Axel L. schrieb:> Dabei ist der Tesla sogar ein 7-Sitzer, im Prinzip ist ein Soccer-Mum> VAN die Referenz, bei der Porsche sich regelmässig eine blutige Nase> holt. Und die letzten Messwerte auf dem Nürburgring sahen für den> Porsche nun nicht so toll aus, die hoffen jetzt den Tesla mit einem> frisierten Panamera zu schlagen, haben sie aber nicht.
Weisst du nicht mal was ein VAN ist? Model S ungleich VAN. Model 3
ungleich SUV.
Schau dir die Zeit 0-200km/h an. Der Porsche beschleunigt um Welten
schneller.
Axel L. schrieb:> Und was nützt die Ladeleistung, wenn man am Charger zwei Stunden auf> einen Nissan Leaf warten muss, wo der Tesla einfach zum übernächsten> Supercharger fährt ?
Auch in Kalifornien gab und gibt es haeufig lange Schlangen an den
Superchargern. Dann will man trotzdem lieber 15 Minuten frueher fertig
sein.
Reichweite ist alles fuer dich, aber Ladeleistung seltsamerweise gar
nichts. Das wirkt nicht gerade objektiv.
Axel L. schrieb:> Ja, wie schon erwähnt, weil VW in jedes Auto ein paar tausend Euro rein> legt , damit der verkauft wird.
Tesla hat in 15 Jahren noch keinen Jahregewinn und hatte 2019 25 Mrd
Umsatz, waehrend VW grob geschaetzt bei 20 Mrd GEWINN liegen wird. Mach
dich bitte nicht noch laecherlicher.
Gerne auch schrieb:> Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert> und unbegrenzt vom Staat gerettet.
Gerettet, bei 20 Mrd Gewinn oder was? Der Weltmarkt ist 2019
geschrumpft, aber VW ist trotzdem gewachsen. Sehr starke Leistung.
Gerne auch schrieb:> Macht das der Hersteller oder Vertragspartner gerne oder läßt er dich> als Kunde kalt abblitzen?
Warum sollte er dich abblitzen lassen? Aber es gibt ja auch 8 Jahre
Garantie. Meiner Erfahrung nach Halten die Batterien aber deutlich
laenger. Danach wuerde ich Ihnen ein zweites Leben im Keller gewaehren
und mit der Solaranlage speisen.
Gerne auch schrieb:> Die Werkstätten haben viel Erfahrung, da geht das - je nach Modell -> durchaus auch flott.
Eine flotte Person wird den Elektromotor noch schneller wechseln als den
Verbrenner. Das ist jedem klar, der sich ein E-Auto mal naeher
angeschaut hat.
Gerne auch schrieb:> Heute >10J und die Lage ist sehr gut. Ich spreche auch nicht direkt von> Oldtimern. Für Kisten aus den 90ern, selbst 80ern ist die Versorgung> immernoch ziemlich gut.
Es koennen aber nicht alle so alte Kisten fahren. Weder gibt es genug
Autos in gutem Zustand noch ist die Ersatzteilversorgung dafuer
ausgelegt. So hat das niemand in den 90ern geplant. Von den
katastrophalen Crashtestergebnissen ganz zu schweigen.
Mir persönlich als zukünftiger Autokäufer gefällt Tesla überhaupt nicht.
Schlechte Verarbeitung zusammen mit einem Mega Display und keine Knöpfe
mehr. Ein Alptraum ist es.
Ich habe jetzt auch ein Auto als Diesel Kombi und es hat auch Display
und es nervt mich einfach sehr, wie stark Display mich ablenkt. Alles,
was ich im Display bedienen muss, lenkt mich extrem ab. Ich kann nichts
mit dem Finger ertasten bzw. erraten wo es ist. Man muss ständig darauf
gucken um das Richtige auszusuchen.
Aktuell gibt es kein E-Auto was mir passt. Audi E-Tron gefällt mir zwar
sehr gut, aber ist mir einfach zu teuer. Volvo Polestar ist noch nicht
da und wird wohl als Kombi nicht geben. Tesla ist extrem hässlich und im
Innenraum eine Katastrophe. Der Rest ist entweder extrem hässlich oder
zu klein. Die anderen gehyten Hersteller wie Byton usw. müssen erst mal
liefern. Die anderen Chinesen müssen auch erst mal liefern, was auch
sicher ist. Dieser Trend mit Fernseher im Auto ist mir nicht sicher,
sorry.
Das einzige, was ich wirklich in Erwägung ziehe, ist der Corsa-E. Das
Auto macht ordentlich Eindruck und wird für die Eherfrau super passen.
11kw Laden reicht vollkommen aus, sind ja nur 5 Stunden.
Realist schrieb:> Warum sollte er dich abblitzen lassen?
Weil er dir keine Einzelzellen zum billigeren Preis einbauen, sondern
dir gleich einen komplett neuen Gesamtakku verscherbeln will? ISt das so
schwer nachzuvollziehen?
> Es koennen aber nicht alle so alte Kisten fahren.
Wieso nicht? Was spricht dagegen? Es wird sich zeigen, wohin die
unsägliche und überbordende Elektronifizierung führt imd nach was sich
die Kunden umsehen werden.
Als die Abwrackprämie kam wolte ich meinen KFZler bemitleiden, weil
jetzt bestimmt alle neu kaufen. Von wegen: Er konnte sich nicht retten
vor Aufträgen, als alle Leute plötzlich lieber mehr Geld in ihre alten
Kisten investiert haben als neu zu kaufen.
> Weder gibt es genug Autos in gutem Zustand noch ist die> Ersatzteilversorgung dafuer ausgelegt.
Du hast wahrscheinlich selber noch nie eins so richtig repariert, habe
ich recht? Deshalb hast du vom Ersatzteilgeschäft auch wenig Plan. Die
Lage war für diese Art mittelalte KFZ noch nie besser als heute. Die
Lieferanten und Versender sprießen immer neu aus dem Boden und die
Preise sind niedrig.
> Eine flotte Person wird den Elektromotor noch schneller wechseln als den> Verbrenner. Das ist jedem klar, der sich ein E-Auto mal naeher> angeschaut hat.
Und du überblickst auch, daß das massiv, aber wirklich sehr massiv
Arbeitsplätze in den Werkstätten kosten wird? Zuerst bei den VW
Partnern, danach erst bei den billigeren Freien.
> So hat das niemand in den 90ern geplant. Von den> katastrophalen Crashtestergebnissen ganz zu schweigen.
Aha, du redest hier gerade meinen noch sehr ordentlichen VW und deinen
eigenen Brötchengeber schlecht. Vermutlich ist das aber leider mein
letzter VW gewesen.
"... rollten im abgelaufenen Jahr rund um den Globus 10,97 Millionen
Fahrzeuge der verschiedenen Marken zu den Kunden ... Die Wolfsburger
profitierten vor allem von der gestiegenen Nachfrage nach
Stadtgeländewagen. ... Die Zahl der verkauften Elektroautos, wozu VW
Hybridautos und vollelektrische Wagen wie den E-Golf zählt, habe um rund
80 Prozent auf mehr als 140.000 Fahrzeuge zugelegt. ... Im Vorjahr 2018
hatte Volkswagen dank seiner beiden Lkw-Töchter MAN und Scania mit 10,83
Millionen Fahrzeugen einen Wimpernschlag vor dem Markenverbund aus
Renault, Nissan und Mitsubishi gelegen. ... Toyota, 2018 auf Rang drei,
schraubte seine Absatzerwartungen erst im Herbst leicht zurück. Für das
noch bis März laufende Geschäftsjahr 2019/2020 rechnet der Konzern mit
10,7 Millionen Auslieferungen."
https://www.faz.net/-i9d-9vdoe
Naja, ganz so gloriös sieht das damit doch nicht aus, wenn Toyota und
Renault fast ähnlich viel liefern können. Und die Elektrokarren
insgesamt, also alles insgesamt, was auch nur entfernt irgendwas mit
Batterie zu tun hat, macht gerade mal 1,27% weltweit aus. Das ist doch
mal ein starkes Wort für Elektro. Die SUVs haben's am Ende gebracht! :D
Na denn: Happy Zeitenwende! :)
Danilo H. schrieb:> Ich habe jetzt auch ein Auto als Diesel Kombi und es hat auch Display> und es nervt mich einfach sehr, wie stark Display mich ablenkt. Alles,> was ich im Display bedienen muss, lenkt mich extrem ab. Ich kann nichts> mit dem Finger ertasten bzw. erraten wo es ist. Man muss ständig darauf> gucken um das Richtige auszusuchen.
Genau das ist der eigentliche Knackpunkt, den hier niemend der hippen
Alles-App-oder-was und E-Linge verstehen will. Jetzt stell dir mal noch
vor, du bist dann in der zahlungskräftigeren Klientel 60+, zwar noch
sehr fit und verkehrstauglich, aber mit fortschreitender motorischer,
sensorischer und eingeschränker Seh- und Konzentrationsfähigkeit, was
daraus dann wird. Wenn dir das jetzt schon (ich schätze, du bist noch
nicht in diesem Alter) schwerfällt, was dann in ein paar Jahren? Warum
wollen die hippen Verantwortlichen das nicht schnallen, daß das eine
Sackgasse ist?
Gerne auch schrieb:> Weil er dir keine Einzelzellen zum billigeren Preis einbauen, sondern> dir gleich einen komplett neuen Gesamtakku verscherbeln will? ISt das so> schwer nachzuvollziehen?
Dann holt man sich eine zweite Meinung. Der Gesundheitszustand von
Batteriezellen laesst sich problemlos auch von Laien ermitteln
(Reichweite). Fehlermeldungen geben den Hinweis wo es Probleme gibt
(Blootooth Auslesegeraet kostet mit Handy App 15 EUR). Betrueger die wie
ATU zu viel wechseln wollen, wird es immer geben. Aehnlich wie bei
Handwerkern. Da kann der Hersteller nichts fuer.
Gerne auch schrieb:> Wieso nicht? Was spricht dagegen?
Die Autos werden seit den 90ern nicht mehr produziert, Abgasgrenzwerte
sind heutzutage viel strenger und die Nachfrage ist heutzutage groesser
als frueher. Auch die Autos der 90er hatten schon deutlich mehr
Steuergeraete. Was du meinst sind die Autos bis 1985.
Gerne auch schrieb:> Die Lieferanten und Versender sprießen immer neu aus dem Boden und die> Preise sind niedrig.
Kannst du das in Zahlen belegen, oder sind das wieder nur leere
Behauptungen?
Gerne auch schrieb:> Aha, du redest hier gerade meinen noch sehr ordentlichen VW und deinen> eigenen Brötchengeber schlecht. Vermutlich ist das aber leider mein> letzter VW gewesen.
Wieso schlecht reden? Die Teile, die vorgehalten werden muessen, die
kosten Geld was verdient werden muss. Es gibt Statistiken und danach
plant man die Ersatzteilversorgung, wieviel man sich ins Regal stellt
und was evtl spaeter noch produziert werden muss. Die Zulieferer haben
auch keine Lust ihre Linie 30 Jahre stehen zu lassen, weil paar Oldtimer
Fans paar Teile brauchen werden, mit denen man die Linie nicht
ansatzweise auslasten kann. Wuerde man so seltsam planen wie du dir das
hier vorstellst, wuerde man keinen Platz mehr in den Hallen haben und
Autos das Doppelte kosten. Aber Internettrolle sind ja immer Experten.
Gerne auch schrieb:> Naja, ganz so gloriös sieht das damit doch nicht aus, wenn Toyota und> Renault fast ähnlich viel liefern können.
VW ist groesster Hersteller weltweit, konnte 2019 wieder mehr Autos
verkaufen und steuert auf den naechsten Rekordgewinn zu. Was genau
versuchst du daran zu kritisieren? VW ist weiterhin vor Toyota und vor
der Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz (die gerade auseinanderfaellt).
Letztere sind auch gar nicht als ein Unternehmen zu sehen.
Gerne auch schrieb:> Warum wollen die hippen Verantwortlichen das nicht schnallen, daß das> eine Sackgasse ist?
Fuer Leute wie dich bringt VW weiterhin eine Knoepfchen Version.
Gerne auch schrieb:> Und dann noch massenhaft Softwarebugs hinter den Touchscreens und> Softkeys, sofern sie denn überhaupt verbaut sind, nicht zu vergessen.
Quellen? Woher weisst du was verbaut wird und das tatsaechlich Bugs
vorhanden sind? Ohne Quellen ist das keine Grundlage fuer eine
Diskussion. Unterstes Stammtisch-Niveau.
Gerne auch schrieb:> Ach ja: Und dann noch massenhaft Softwarebugs hinter den Touchscreens> und Softkeys, sofern sie denn überhaupt verbaut sind, nicht zu> vergessen.
Jetzt wirds lächerlich. Als wenn genau DAS ein Problem der E-Autos
wäre. Das ist die Inkompetenz der Autohersteller.
Ich darf einen Citroen (Aircross) fahren, und da piept und blinkt es aus
allen Ecken und Enden. Knöpfe gibts keine, alles geht mit dem blöden
Tatsch. Sogar für die Lüftung darf man am blöde Tatsch herumwischen, so
dass man im Endeffekt stehenbleiben muss, um die Klimaanlage
einzuschalten. Um den Radiosender zu wechseln ist der blöde Tatsch
nötig. Sogar wischen muss man dazu am blöden Tatsch. Nur für die
Lautstärke gibts noch einen Knopf.
Und nein, das ist ein Diesel, kein E-Auto.
Mein Leaf hat dafür richtige Knöpfe für alles, keine Softkeys.
Realist schrieb:>> Axel L. schrieb:>> Die Referenz ist auch hier das Model 3 und nicht zuletzt der Verbrenner.>> Man kann nicht beliebig schlechter werden als die beiden. Dass die>> Konkurrenz es nicht besser kann, ist nicht hilfreich, wenn man der 1.>> werden will.>> 1. Sedan ungleich SUV
Ändert aber nichts daran, dass die Reichweite des Model 3 die Referenz
ist. Wenn der 600km kann, kann man nicht mit 300km kommen. Man kann auch
den Model Y nehmen, dann sieht das nicht viel anders aus. Und ich habe
bewusst auch die Verbrenner als Referenz eingeführt, da gilt im Prinzip
das Gleiche.
> 2. Nimmt man die Verkaufszahlen von Audi und Volkswagen zusammen (e-Up,> e-Golf und e-tron), dann ist sowohl in Norwegen als auch in Deutschland> kein grosser Unterschied in den Zulassungszahlen erkennbar. In China> startet beide erst dieses Jahr richtig.
Ich hatte das schon beantwortet, aber weltweit wird es wirklich düster
für VW. Da tauchen die in den ersten fünf gar nicht auf. Aber gut, da
kommt jetzt der ID3, schaun wir mal.
>> Axel L. schrieb:>> Das liest sich im PFF aber deutlich anders. Da sind viele, die>> stornieren wollen.>> Quelle?
Schrieb ich doch: PFF (Porsche Fan Forum. Dort im Taycan Bereich.
>> Axel L. schrieb:>> Ich finde es auch lustig, wie plötzlich die Anforderungen geändert>> werden. Plötzlich ist Reichweite egal.>> Wann und wo waren die Anforderungen denn jemals anders formuliert,> Quelle?
Neeeiiin, Reichweite war bei E-Autos nieeemals nicht ein Thema.
>> Axel L. schrieb:>> Und dass Porsche sich mal gerade so gegen ein sieben Jahre altes>> Fahrzeug behauptet, welches nicht mal als Sportwagen konzipiert wurde,>> ist traurig.>> Das Model S(port) mit ueber 700 PS ist also kein Sportwagen, du> Scherzkeks xD
Nein, siehe weiter unten.
> Wer 30 Volllast Beschleunigungen auf 200 ohne Leistungseinbussen> schlecht redet, der macht sich mit seiner befangenen Art laecherlich.> Das kann kein Verbrenner und kein Tesla!
Wer hat denn diese Anforderung jemals formuliert ?
Ich verstehe ja, dass Porsche das jetzt heraushebt, aber ich habe mit
meinem Porsche noch keine 30 Volllast Beschleunigungen von 0 auf 200
insgesamt gemacht und schon gar nicht hintereinander. Und ich habe den
schon ganz schön lange.
>> Axel L. schrieb:>> Dabei ist der Tesla sogar ein 7-Sitzer, im Prinzip ist ein Soccer-Mum>> VAN die Referenz, bei der Porsche sich regelmässig eine blutige Nase>> holt. Und die letzten Messwerte auf dem Nürburgring sahen für den>> Porsche nun nicht so toll aus, die hoffen jetzt den Tesla mit einem>> frisierten Panamera zu schlagen, haben sie aber nicht.>> Weisst du nicht mal was ein VAN ist? Model S ungleich VAN. Model 3> ungleich SUV.
Ich schrieb Soccer-Mum-Van. Typische Autos, mit denen die Mütter die
Kiddies zum Training fahren und auf dem Rückweg ein paar Nachbarskinder
mitnehmen. Deswegen die 7 Sitze. Sowas hat als VAN in den USA
typischerweise einen V6 mit an die 300 PS. Da ist ein Tesla-S kein
Sportwagen. Der wurde zwar als schnelles Auto konzipiert, aber nicht als
Sportwagen. Das ergab sich eher aus Zufall durch die tiefliegende
Batterie.
>> Schau dir die Zeit 0-200km/h an. Der Porsche beschleunigt um Welten> schneller.
Die ersten Youtube Vergleiche sehen das im Moment anders. Und es bleibt
dabei: Wenn Porsche sich mit seinem 4-Sitzer mit einem 7-Sitzer
ernsthaft balgen muss, hat Porsche was falsch gemacht. Ich stelle mir
gerade vor, wie Porsche bei der Vorstellung des Panameras heraushebt,
dass sie den 300E Kombi in der Beschleunigung schlagen. Das sieht man
schon, wie sich die Welt verändert hat.
>> Axel L. schrieb:>> Und was nützt die Ladeleistung, wenn man am Charger zwei Stunden auf>> einen Nissan Leaf warten muss, wo der Tesla einfach zum übernächsten>> Supercharger fährt ?>> Auch in Kalifornien gab und gibt es haeufig lange Schlangen an den> Superchargern. Dann will man trotzdem lieber 15 Minuten frueher fertig> sein.> Reichweite ist alles fuer dich, aber Ladeleistung seltsamerweise gar> nichts. Das wirkt nicht gerade objektiv.
Es gibt gewisse Mindestanforderungen. Man sollte einen Lader
überspringen können, wenn der voll ist.
>> Axel L. schrieb:>> Ja, wie schon erwähnt, weil VW in jedes Auto ein paar tausend Euro rein>> legt , damit der verkauft wird.>> Tesla hat in 15 Jahren noch keinen Jahregewinn und hatte 2019 25 Mrd> Umsatz, waehrend VW grob geschaetzt bei 20 Mrd GEWINN liegen wird. Mach> dich bitte nicht noch laecherlicher.
Es ging um die subventionierten Verkaufszahlen des E-Golf. Was hat das
mit den Verkaufszahlen der VW SUV zu tun ?
>> Gerne auch schrieb:>> Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert>> und unbegrenzt vom Staat gerettet.>> Gerettet, bei 20 Mrd Gewinn oder was? Der Weltmarkt ist 2019> geschrumpft, aber VW ist trotzdem gewachsen. Sehr starke Leistung.
Yep, muss man zugeben.
Gruß
Axel
Gerne auch schrieb:> Danilo H. schrieb:>> Ich habe jetzt auch ein Auto als Diesel Kombi und es hat auch Display>> und es nervt mich einfach sehr, wie stark Display mich ablenkt. Alles,>> was ich im Display bedienen muss, lenkt mich extrem ab. Ich kann nichts>> mit dem Finger ertasten bzw. erraten wo es ist. Man muss ständig darauf>> gucken um das Richtige auszusuchen.> Genau das ist der eigentliche Knackpunkt, den hier niemend der hippen> Alles-App-oder-was und E-Linge verstehen will. Jetzt stell dir mal noch> vor, du bist dann in der zahlungskräftigeren Klientel 60+, zwar noch> sehr fit und verkehrstauglich, aber mit fortschreitender motorischer,> sensorischer und eingeschränker Seh- und Konzentrationsfähigkeit, was> daraus dann wird. Wenn dir das jetzt schon (ich schätze, du bist noch> nicht in diesem Alter) schwerfällt, was dann in ein paar Jahren? Warum> wollen die hippen Verantwortlichen das nicht schnallen, daß das eine> Sackgasse ist?
Die nutzen nichts davon, egal ob Knopf oder Touch.
Licht auf Automatik, Scheibenwischer auf Normal, Extras wie
Parkassistent werden nicht genutzt.
Die paar Knöpfe im Tesla decken die Funktionen, die z. B. meine Mutter
im Auto auch tatsächlich nutzt, komplett ab.
Realist schrieb:> Dann holt man sich eine zweite Meinung. Der Gesundheitszustand von> Batteriezellen laesst sich problemlos auch von Laien ermitteln> (Reichweite).
Aber die Zellen wirst du nicht bekommen, weil nicht standardisiert,
verdongelt, Patente, etc. Ist das so weit hergeholt?
> Die Autos werden seit den 90ern nicht mehr produziert, Abgasgrenzwerte> sind heutzutage viel strenger und die Nachfrage ist heutzutage groesser> als frueher. Auch die Autos der 90er hatten schon deutlich mehr> Steuergeraete. Was du meinst sind die Autos bis 1985.
Nein, ich meine eben die bis die unsägliche Vernetzung und
Über-Elektronifizierung anfing bis max. 20 Jahre zurück. Deren
Steuerelektronik ist noch vertretbar und in Grenzen reparierbar. Daß die
Politik sich, der Wirtschaft und dem jeweiligen Land mit den
Abgasgrenzwerten keinen Gefallen tut ist ja mittlerweile offensichtlich.
Weil man nicht auf PS verzichten und die Grenzwerte einhalten will (muß)
steigt eben die Komplexität, mit allen dafür in Kauf zu nehmenden
Nachteilen.
> Kannst du das in Zahlen belegen, oder sind das wieder nur leere> Behauptungen?
Nö, ich weiß wo und zu welchen Preisen ich und andere einkaufen. Du hast
selbst offensichtlich keine Ahnung von Ersatzteilen und Autos und redest
einfach nur Marketingsprech nach, weil du als offenbarer Lobbyist noch
kein richtiges Werkzeug in der Hand hattest, womit man sich selbige
schmutzig machen könnte :)
> Wieso schlecht reden? Die Teile, die vorgehalten werden muessen, die> kosten Geld was verdient werden muss. Es gibt Statistiken und danach> plant man die Ersatzteilversorgung, wieviel man sich ins Regal stellt> und was evtl spaeter noch produziert werden muss. Die Zulieferer haben> auch keine Lust ihre Linie 30 Jahre stehen zu lassen, weil paar Oldtimer> Fans paar Teile brauchen werden, mit denen man die Linie nicht> ansatzweise auslasten kann. Wuerde man so seltsam planen wie du dir das> hier vorstellst, wuerde man keinen Platz mehr in den Hallen haben und> Autos das Doppelte kosten. Aber Internettrolle sind ja immer Experten.
Alter, du hast ja wirklich keinen Plan. Ich habe ja schon erwähnt, daß
einiges an Nachbauten z.B. aus der Türkei kommt und durchaus verwendbar
ist. JEdenfalls im mittelasiatischen Raum gerne genommen wird. Sowas
kommt auch durchaus hier zum Verkauf. Einen Scheinwerfer (und nicht nur
den) vom Golf II kannst du original von Hella heute noch haben, das wird
NOS Ware sein. Gibts auch als polnischen Nachbau zum halben Preis. Nicht
so haltbar, aber verwendbar.
> Fuer Leute wie dich bringt VW weiterhin eine Knoepfchen Version.
Mit Softwarebugs dahinter? :) Brauche ich wie schon gesagt nicht mehr,
denn das wird mein letzter neuer von der Firma gewesen sein.
> Quellen? Woher weisst du was verbaut wird und das tatsaechlich Bugs> vorhanden sind? Ohne Quellen ist das keine Grundlage fuer eine> Diskussion. Unterstes Stammtisch-Niveau.
Alter! Was ist daran Stammtisch? Schon mit meinem Aktuellen wurde jeder
Besuch beim Freundlichen mit dem Satz abgeschlossen: "Und übrigens, wir
haben die Firmware aktualisieren müssen." Was da genau aktualisiert
wurde blieb immer ein Geheimnis. Das war bis ca. 2011 und Ablauf der
Garantie ständig so und wir dann beschlossen, künftig andere Werkstätten
für dieses Fahrzeug zu nutzen. Ein Kollege hatte ein unheimliches
Ruckeln und Schütteln beim anfahren an der Ampel mit seinem TDI Golf 6,
weil der sich verschluckt hat, dann wieder losging, wieder verschluckt
usw. im Regelkreis. Und das reproduzierbar. VW wollte ihm
kostenpflichtig neue Einspritzdüsen für 2-3 kEUR verpassen, die aber
überhaupt nicht verschlissen waren. Ein SW Update hat dann etwas
Minderung gebracht, aber keine Lösung des Problems. Bananenware nenne
ich sowas. Wenn das schon mit den alten Modellen so lief und in den
heutigen und elektrischen wesentlich, wesentlich mehr Elektronik und SW
drin steckt, meinst du, daß das nun alles besser läuft? Und noch bei den
Gimmicks im Entertainment in der Karre, wo es nicht so drauf ankommt?
Btw.: Seit heute wissen wir, daß es nicht nur bei den neuen Autos
Probleme mit dem Betriebssystem gibt, sondern auch bei den neuen Bahnen:
"Weiter zitiert die Zeitung interne Bahndokumente, die unter anderem
beschreiben, dass das Betriebssystem des Zuges regelmäßig
zusammenbricht. Lokführer müssten eine Stunde vor Abfahrt am Zug sein,
um das System zu starten."
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/bombardier-transportation-deutsche-bahn-nimmt-ic-2-zuege-nicht-ab-a-1304390.html
Was ist da heute nur los? Ich denke, das wird alles zertifiziert?
jemand schrieb:> Jetzt wirds lächerlich. Als wenn genau DAS ein Problem der E-Autos> wäre.
Nein, ist es nicht, das stimmt.
> Das ist die Inkompetenz der Autohersteller.
Richtig. Aber u.a. dieser Wahnsinn macht diese Technologie auch zum
Lacher und letztlich unattraktiv.
> Ich darf einen Citroen (Aircross) fahren, und da piept und blinkt es aus> allen Ecken und Enden. Knöpfe gibts keine, alles geht mit dem blöden> Tatsch. Sogar für die Lüftung darf man am blöde Tatsch herumwischen, so> dass man im Endeffekt stehenbleiben muss, um die Klimaanlage> einzuschalten. Um den Radiosender zu wechseln ist der blöde Tatsch> nötig. Sogar wischen muss man dazu am blöden Tatsch. Nur für die> Lautstärke gibts noch einen Knopf.> Und nein, das ist ein Diesel, kein E-Auto.
Hatte bis vor 3 Jahren einen Polo 6N aus '97, bei dem die Plastikteile
im Interieur langsam glatt und spröde wurden. Die sind dann auch nach
und nach gebrochen. Was wird dann in ein paar Jahren aus den ganzen
Klavierlackoptiken, Metallimitaten, Soft-Touch-Oberflächen wenn sie
erstmal ein paar 100k km, Jahre Sonne, klirrenden Frost und Putzmittel
gesehen haben? Ganz zu schweigen von den Monitoren und Dial-Keys. Alles
viel zu kurz gedacht und zum Wegwerfen konstruiert. VW ist da einer von
vielen in der Reihe und macht diesen Irrsinn willig mit.
> Mein Leaf hat dafür richtige Knöpfe für alles, keine Softkeys.
Gut so. Dahinter kann allerdings auch SW laufen.
Axel L. schrieb:> Die nutzen nichts davon, egal ob Knopf oder Touch.>> Licht auf Automatik, Scheibenwischer auf Normal, Extras wie> Parkassistent werden nicht genutzt.>> Die paar Knöpfe im Tesla decken die Funktionen, die z. B. meine Mutter> im Auto auch tatsächlich nutzt, komplett ab.
Naja, wenn sich dann aber mal irgendwo was verstellt: Bekommen die das
wieder hin oder bleiben die dann auf der Strecke stehen?
Daß die ganzen Gimmicks und Gizmos die Fahrer ablenken ist ja
hinlänglich bekannt und bewiesen. Mittlerweile auch, daß es sich negativ
auswirkt wenn die Fahrer sich auf die Assistenzsysteme verlassen. Wo
soll das enden? Das Nanny-Auto? Das dir auch die Entscheidung abnimmt,
daß du heute nicht zur Arbeit fahren darfst oder sollst?
Gerne auch schrieb:> Realist schrieb:>> Dann holt man sich eine zweite Meinung. Der Gesundheitszustand von>> Batteriezellen laesst sich problemlos auch von Laien ermitteln>> (Reichweite).> Aber die Zellen wirst du nicht bekommen, weil nicht standardisiert,> verdongelt, Patente, etc. Ist das so weit hergeholt?>
Doch, aus Unfallwagen.
Wird bei den Tesla Roadstern schon gemacht. Da saufen immer mal wieder
welche ab, bei den diversen Stürmen.
Die anderen sind ja noch in der Garantie.
Gruß
Axel
Dirk K. schrieb:> Gerne auch schrieb:>> Hmm, Boeing Dreamliner? AKW Japan, Schweden, etc.? Alles zertifiziert>> und trotzdem gibt es "Verkettungen unglücklicher Umstände", wie es dann>> immer heißt. Blinde Technikgläubigkeit kann ein Problem sein.
...
> Was soll mir das jetzt sagen, außer dass du scheinbar Funktionale> Sicherheit nicht verstanden hast?
...
> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken> auf ein akzeptables Maß reduziert sind. Wenn es keine Toten durch> Flugzeugabstürze geben darf, dann darf kein Flugzeug starten. Ende der> Diskussion. Gleiches gilt für AKWs und Autos.
Irgendwie erscheint das nach der Bahnmeldung von heute auch immer
unglaubwürdiger.
Der Fefe hat das gestern ganz ähnlich für den SW-Bereich beschrieben
(bitte dort nachlesen):
"Wisst ihr, was mir in dunklen Zeiten wie dieser Jahreszeit Erheiterung
ins Leben bringt? Dieser Spirale zuzugucken ...
'Komplexitätsverstärker' ... Das ist genau, was hier passiert. Am Ende
hast du ein Schönwettersystem. Wenn das erste Mal der Wind dreht, dann
hast du einen Scherbenhaufen. Niemand kann diese ganze Komplexität mehr
durchblicken."
https://blog.fefe.de/?ts=a0d07bd8
Das versuche ich hier die ganze Zeit auch nur zu beschreiben.
Gerne auch schrieb:>>>> Die paar Knöpfe im Tesla decken die Funktionen, die z. B. meine Mutter>> im Auto auch tatsächlich nutzt, komplett ab.> Naja, wenn sich dann aber mal irgendwo was verstellt: Bekommen die das> wieder hin oder bleiben die dann auf der Strecke stehen?
Dann ruft die mich an. Dann wäre es übrigens super, wenn ich das Online
korrigieren könnte ;-)
Aber es ging ja eigentlich um die überbordende Schalterflut in den
Autos. Das ist nämlich, was ich feststelle. Ich habe an der Stelle
lieber Ablagen.
Gruß
Axel
Köstlich:
"Interne Bahnvermerke beschreiben groteske Zustände. So "bricht das
Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammen", vor allem beim Wechsel
der Fahrtrichtung. Nur mit einem zweiten Lokführer an Bord gelinge es,
die Probleme überhaupt zu beheben. Oft aber falle der Zug ganz aus. Um
losfahren zu können, müssten Lokführer eine Stunde vor Abfahrt am Zug
sein, um das System zu starten."
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-ic-1.4773380
Axel L. schrieb:> Doch, aus Unfallwagen.>> Wird bei den Tesla Roadstern schon gemacht. Da saufen immer mal wieder> welche ab, bei den diversen Stürmen.>> Die anderen sind ja noch in der Garantie.
Ja, aber weil das mittlerweile in Mode ist machen das einige Leute mehr
und die Preise steigen.
Gerne auch schrieb:> Axel L. schrieb:>> Doch, aus Unfallwagen.>>>> Wird bei den Tesla Roadstern schon gemacht. Da saufen immer mal wieder>> welche ab, bei den diversen Stürmen.>>>> Die anderen sind ja noch in der Garantie.> Ja, aber weil das mittlerweile in Mode ist machen das einige Leute mehr> und die Preise steigen.
Eher das Gegenteil, beim Roadster gibt es nur ganz wenige, da sind schon
die Transportkosten erheblich.
Mit steigender Zahl der Anbieter wird das eher billiger, zumindest
solange genügend Autos geschrottet werden und als Teilespender dienen
können. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Reparateuer in der Nähe
ist, steigt.
Gruß
Axel
Qwertz schrieb:> Gerne auch schrieb:>> Alter! Was ist daran Stammtisch?>> Allein deine Ausdrucksweise. Das ist nicht mein Duktus.
Ohje. Gestelztes Pseudo Überlegenheitsgerede? Und deshalb sind meine
Argumente nichts wert oder was? Jetzt geht's aber los.
Hast du dich übrigens in deiner Nick-Datenbank vertippt oder wie?
Gerne auch schrieb:> Das versuche ich hier die ganze Zeit auch nur zu beschreiben.
"Wer schöne Verschwörungslinks für mich hat:"
Super Einleitung auf dem Blog. Das lässt auf eine sehr seriöse Quelle
schließen.
Thema beendet.
Man muss schon ziemlich daneben sein, um sich basierend auf
Spekulationen ein Urteil zu bilden. Da kann man auch gleich die
Glaskugel rausholen. Der Erfolg gibt VW recht. Aber diskutiert ruhig
weiter ueber irgendwelchen selbstausgedachten Unsinn.
Realist schrieb:> Wieso schlecht reden? Die Teile, die vorgehalten werden muessen, die> kosten Geld was verdient werden muss.
Was habe ich gesagt? Es wird massiv Arbeitsplätze in den Werkstätten
kosten. Und bei den Ersatzteilherstellern und Vertrieblern. Sehr
wahrscheinlich auch bei den Herstellern wie VW selbst.
"Automotive Aftermarket Gewinnmaschine unter Druck: Warum
Auto-Werkstätten sich neu erfinden müssen ... Doch während über
Antriebsarten leidenschaftlich diskutiert wird, während einige
Zulieferer um ihre Zukunft fürchten, rückt ein Bereich der
Automobilwirtschaft in den Hintergrund, der für einen großen Teil der
Gewinne verantwortlich ist. ... Der Aftermarket umfasst alle Geschäfte,
die nach dem Verkauf mit dem Auto gemacht werden. Vom
Ersatzteillieferanten über die Vertragswerkstatt bis zum Nachrüster: Für
die gesamte Dienstleistungskette rund ums Auto verändert sich mit der
neuen Autowelt mittelfristig das Geschäftsmodell. ... Der Anteil des
Aftermarkets am Umsatz der Autohersteller wird dagegen bis 2030 von 25
auf 19 Prozent sinken. ... Das Preisbewusstsein nimmt zu. ... „Kleine
Werkstätten werden es schwerer haben, sich in diesem Markt zu behaupten“
..."
https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/automotive-aftermarket-gewinnmaschine-unter-druck-warum-auto-werkstaetten-sich-neu-erfinden-muessen/25098492.html
Es ist noch gar nicht zu überblicken, welche nicht nur positiven
Umwälzungen das mit sich bringt. Falls sich Elektro durchsetzen sollte.
Realist schrieb:> VW ist groesster Hersteller weltweit, konnte 2019 wieder mehr Autos> verkaufen und steuert auf den naechsten Rekordgewinn zu.
Die sind eben leider so arm mit ihrem Jahresgewinn, daß irgendwo auch
stand, daß der BR nach einem guten Stück vom neuen, großen Kuchen der EU
Klimamilliarden gefragt hat. Ist das schon die Vorbereitung auf
'systemrelevant'?
"VW-Betriebsrat Osterloh unterstützt den Elektrokurs des Konzerns
Der einflussreiche Volkswagen-Betriebsrat sieht keine Alternative dazu,
dass der Wolfsburger Autohersteller weiterhin seine eingeschlagene
Elektrostrategie verfolgt. „Das ist der richtige Weg“, sagte
Betriebsratschef Bernd Osterloh ... Eine Umkehr könne sich der Konzern
nicht mehr erlauben, weil die ersten größeren Milliardenbeträge bereits
in die Elektromobilität investiert worden seien. ... Osterloh äußerte
sich optimistisch, dass Volkswagen in diesem Jahr die verschärften
Emissionsziele innerhalb der Europäischen Union einhalten werde. ...
„Ich glaube, dass wir keine Strafen zahlen werden“, sagte der
Betriebsratschef. /Der Kunde müsse die neuen Elektroautos allerdings
auch kaufen/. ... ID.3 ... Möglicherweise werden sich die ersten
Auslieferungen bis in den Spätsommer hinziehen. Angeblich ist in
Wolfsburg jetzt von August die Rede. ... Car.Software.Org ... /Der
Erfolg der neuen Einheit entscheide über die Zukunft des gesamten
Konzerns/. ... Die Rede von Diess vor dem eigenen Topmanagement war
vielfach als Weckruf für das eigene Unternehmen und die Beschäftigten
verstanden worden. ... "
Und nach den deutschen Steuermilliarden greift nun auch schon der
Betriebsrat:
" ... Von der Politik verlangte der VW-Betriebsratschef eine nachhaltige
Unterstützung beim weiteren Ausbau der Elektromobilität. „Wir brauchen
die Infrastruktur, damit wir unsere Produkte verkaufen können“, sagte
er. Osterloh zielte dabei vor allem auf Lücken beim Ladenetz ab. Der
Staat könne außerdem bei der Umschulung von Mitarbeitern helfen, um sie
auf Digitalisierung und Elektrifizierung vorzubereiten."
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-vw-betriebsratschef-osterloh-unterstuetzt-den-elektrokurs-des-konzerns/25470316.html
Realist schrieb:> Man muss schon ziemlich daneben sein, um sich basierend auf> Spekulationen ein Urteil zu bilden.
Verrate uns doch mal diese als Geschäftsgeheimnis eingestuften Details.
Du sitzt doch an der Quelle.
> Der Erfolg gibt VW recht. Aber diskutiert ruhig> weiter ueber irgendwelchen selbstausgedachten Unsinn.
Es wird sich zeigen, wie die Auslieferungen im voraussichtlich August
vom ID.3 laufen werden. Erfolg oder Debakel.
Muß man dann eine Subscription für die Software abschließen? Wann endet
der Support? Kann man dann ähnlich wie bei M$ für viele $$ eine
zeitliche Supporterweiterung kaufen?
Wenn ich das hier lese wird mir schon schlecht.
"VW macht das Auto zum rollenden App-Store
... „Es gibt künftig nur noch eine Kern-App, mit der der Kunde auf alle
Services zugreifen kann”, erklärt Kernmarken-Vertriebschef Jürgen
Stackmann. Über die Nutzer-ID würden Auto, Händler und Hersteller
zusammengebracht. ... „Aber das "Einkaufszentrum" ist ein modulares
System, wir schalten es Schritt für Schritt frei”, sagte Stackmann -
erst einmal in Europa. ... Beim Ausbau seiner Cloud-Dienste arbeitet VW
auch mit Microsoft zusammen."
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-volkswagen-schickt-autofahrer-ins-digitale-einkaufszentrum/25420166.html
Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.
Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine
hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?
Was ist da mit DSGVO? Bekommt man da immer wieder eine Cookiewarnung auf
den Autobildschirm, ohne deren Bestätigung die Fahrt nicht weitergeht?
Wenn ich mir die Schwachstellen, Anfälligkeiten, Updateorgien und
kurzzeitige Obszoleszenz von Betriebssystemversionen und Hardware
heutiger Smartphones und Tablets vor Augen halte und das dann auf vielen
Autos in freier Wildbahn installiert werden soll, dann gute Nacht. Sind
die Entscheider dort lernresistent? Und wegen sowas hinkt die ganze
Entwicklung?
Einfach nur Overengineering.
Manfred schrieb:> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.
Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
und eingebaut.
Gerne auch schrieb:> Manfred schrieb:> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.>> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand> und eingebaut.
Und wo ist dabei ein Problem?
Das Notebook oder Smartphone, mit dem du den Text oben geschrieben hast,
ist wahrscheinlich ebenfalls "Made in China".
VW hat immerhin noch sehr viele Arbeitsplätze in Deutschland, und
bestimmte Modelle werden hierzulande zusammengebaut.
Manfred schrieb:> "Direkt in Wuhan hat VW keine Niederlassung. In China insgesamt sind es> aber 23 Werke, in denen mehr als 90.000 Menschen arbeiten."> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.
1. VW verkauft auch ca. 40% der Fahrzeuge in China.
2. Die Autos gehen schon deswegen nicht in den Export nach Europa, weil
dort ganz andere Anforderungen gelten.
3. In Osteuropa gibt es teilweise guenstigere Stundensaetze als in
China. Deswegen macht es wegen der EU Importsteuer auf Fahrzeuge und den
Transportkosten keinen Sinn.
Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym
Online Luegen zu verbreiten, wuerdet ihr einfach nachschauen wieviele
Fahrzeuge in welchem Werk produziert werden.
Gerne auch schrieb:> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand> und eingebaut.
Alle Fahrzeughersteller fertigen Teile in China. Generell wird
heutzutage fast alles in China gefertigt. VW ist da eher ein
Musterbeispiel mit einer hohen Fertigungstiefe in Deutschland:
Die VW Komponente ist ein VW interner Zulieferer mit 80k Mitarbeitern in
60 Werken weltweit (auch VW AG, gleicher Tarif etc.). Dort wird nicht
nur produziert, sondern auch entwickelt. Letztes Jahr beispielsweise
über 10 Mio Verbrennungsmotoren in Salzgitter (von Up bis Bugatti) sowie
über 8 Mio Getriebe in Kassel. Beides mit Stahl der Salzgitter AG. Das
nenne ich Made in Germany. Sowas gibt es bei Daimler, BMW und Opel usw
schon lange nicht mehr. In Braunschweig werden die asiatischen
Zellmodule zu einer crashsicheren Batterie zusammengebaut sowie das
Steuergerät entwickelt. Dort werden auch Bremsscheiben, Fahrwerke,
Lenkungen für das autonome Fahren, Sitze und mehr produziert. In
Salzgitter baut man Pilotlinien für Lithium Zellen sowie bereitet ein
Joint venture mit Northvolt vor.
2014 wurde VW dafuer kritisiert viel zu viel selbst zu machen:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2014-08/volkswagen-vw-probleme
5 Jahre spaeter ist genau das ploetzlich richtig, VW steht besser dar
denje, die Rendite ist von 2% auf ca. 7% und ich kriege noch mehr Bonus:
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/autoexperte-ferdinand-dudenhoeffer-volkswagen-ist-gut-aufgestellt-tesla-ist-sexy-20195632.htmlGerne auch schrieb:> Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.> Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine> hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?
Das machen heutzutage ausnahmslos alle Hersteller. Nun hat auch das
digitale Zeitalter bei VW begonnen. VW ist aber noch so freundlich eine
Knoepfchen Version fuer alte Leute zu machen, die mit dem Fortschritt
nicht zurechtkommen. Bei Volvo, Tesla usw gibt es nur noch Touch.
Und entgegen der ganzen verleumderischen Luegen hier kommt der ID.3
puenktlich wie angekuendigt:
VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sieht den Start des neuen
Elektroautos ID.3 im Sommer trotz der Verzögerungen beim Software-System
nicht in Gefahr. "Wir sind uns sicher, dass wir das über den Fahrplan im
Sommer hinbekommen", sagte Stackmann in Wolfsburg.
Realist schrieb:> In Braunschweig werden die asiatischen> Zellmodule zu einer crashsicheren Batterie zusammengebaut sowie das> Steuergerät entwickelt.
Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.
Konzernleistungen, eine attraktive Stadt mit moderaten Mieten - dorthin
zu wechseln scheint doch der perfekte Deal zu sein‽
Realist schrieb:> Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym> Online Luegen zu verbreiten, wuerdet ihr einfach nachschauen wieviele> Fahrzeuge in welchem Werk produziert werden.
Quatschkopf. Ich habe zwei Zahlen kopiert, kannst Du belegen, dass diese
erlogen sind? Für mich ist es anhand der internationalen Preise durchaus
legitim, zu hinterfragen, wo die dort gefertigten Produkte verbleiben.
> Gerne auch schrieb:>> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen>> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand>> und eingebaut.
Danke.
> Alle Fahrzeughersteller fertigen Teile in China. Generell wird> heutzutage fast alles in China gefertigt. VW ist da eher ein> Musterbeispiel mit einer hohen Fertigungstiefe in Deutschland:
Als Musterbeispiel der hohen Deutschen Fertigungstiefe kommen dann
Komponenten und sogar Komplettfahrzeuge aus dem Ausland.
Ich bin durchaus in der Lage, im Internet zu gucken, aus welchem Werk
die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Es ist aber nicht zu finden, von
welchen Zulieferbetrieben die tatsächlich stammen. Halte mal den Ball
schön flach, auch VW ist gierig nach Rendite und lässt dort fertigen, wo
es billig ist.
Deine Einlassung auf die Transportkosten ist einfach albern, da müssten
ja Hyundais unbezahlbar teuer sein. Wo kommt der Opel Agila her, wie
kann Ford den Ka_plus aus Indien rechnen und und und?
Ob der VW-Stahl wirklich komplett aus Salzgitter kommt, kannst Du
vermuten, wissen tun wir es nicht. Was ich aber weiß, dass ein zum
SZ-Konzern gehöriger Maschinenbauer auch Rohteile aus Indien bezieht,
weil sie dort einfach billiger sind und unter der Hand diskutiert, wie
weit man deren Qualität wirklich trauen kann.
Ich warte gespannt auf Meldungen, wo die Sitzgarnituren für den T7
gebaut werden, nachdem die Sitec Hannover den Auftrag nicht bekommen hat
und, laut aktueller Presse, einige hundert Mitarbeter entlassen will.
VW muß man für seine Öffentlichkeitsarbeit bewundern, langweilige Autos
für hohe Preise und der Kunde glaubt, sie seien wirklich deutsch.
Dirk K. schrieb:> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde> ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.
Ich bin in Salzgitter aufgewachsen, Lebensmittelpunkt war aber schon
damals Braunschweig. Ich bin nicht traurig, dass ich aus SZ weg bin.
Im direkten Umfeld des Werks SZ gibt es keine Wohnsiedlung, man wird
fahren müssen. Gucke ich auf die nahe Siedlung Steterburg, die war bis
Anfang der 70er eine problemlose Arbeitersiedlung. Inzwischen ist der
Wohnbestand abgewirtschaftet, es gibt einen hohen Ausländeranteil - dort
will man nicht mehr wohnen. Weiter unten, süd-östlich Thiede gibt es
nette Häuslein mit geordnetem Umfeld, aber die wird man nur schwer
bekommen.
Südlich vom Werk liegt Watenstedt, Industrieschadensgebiet, wird
abgewirtschaftet und ist vom Stadtrat dem Abriss gewidmet.
Was bleibt: Wohnen im Umkreis, Dörfer Richtung Peine oder am Rande von
Braunschweig.
-----
Gucke ich auf VW-Braunschweig, am Schwarzen Berg oder gar in der
Vorwerksiedlung willst Du auch nicht wohnen müssen.
BS ist als Stadt auf jeden Fall attraktiver als SZ, dennoch wirst Du,
egal ob im Werk SZ oder BS, pendeln müssen.
-----
WOB kenne ich nicht so detailliert, aber mit etwas Glück kann man dort
im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen, wo es sich, nahe am Werk,
gut leben lässt.
Dirk K. schrieb:> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde> ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.> Konzernleistungen, eine attraktive Stadt mit moderaten Mieten - dorthin> zu wechseln scheint doch der perfekte Deal zu sein‽
Die Zahl der Entwickler ist dort die letzten Jahre stark gestiegen. Es
werden auch immer noch Leute gesucht.
Manfred schrieb:> Als Musterbeispiel der hohen Deutschen Fertigungstiefe kommen dann> Komponenten und sogar Komplettfahrzeuge aus dem Ausland.
Nenn mir einen deutschen Wettbewerber der mehr vor Ort fertigt. Gibt es
nicht. Darum ist VW ein Musterbeispiel fuer Made in Germany. Entwicklung
fast ausschliesslich hier und selbst Produktion groesstenteils. Von den
11 Mio weltweit verkauften Fahrzeugen kamen 10 Mio Motoren aus
Salzgitter und 8 Mio Getriebe aus Kassel. Allein der Standort Wolfsburg
produziert fast 1 Mio Fahrzeuge jaehrlich.
Realist schrieb:> Nenn mir einen deutschen Wettbewerber der mehr vor Ort fertigt.
Das sagt aber eben nur, daß die Teile dort zusammengeschustert werden,
nicht wo sie herkommen. Bei meinem steht POLAND in den Zylinderblock
eingegossen. Die werben ja nun nicht direkt mit "Made in Germany",
müssen damit dann auch nicht nachweisen wo die Teile letztlich
herkommen.
Noch was nettes:
"Gewerkschaftsfreie Produktion: VW verlagert Herstellung von Autos mit
Verbrennungsmotor ins Ausland. Löhne in Südosteuropa zu hoch – neues
Werk in Türkei (?)
" ... Rumänien, Serbien, Bulgarien und die Türkei wurden für das neue
Werk ins Gespräch gebracht – allesamt Niedriglohnländer mit geringen
gewerkschaftlichen Standards. 300.000 SUVs sollen ab 2022 jährlich vom
Band laufen. ... "
https://www.labournet.de/internationales/bulgarien/gewerkschaftsfreie-produktionvw-verlagert-herstellung-von-autos-mit-verbrennungsmotor-ins-ausland-loehne-suedosteuropa-zu-hoch-neues-werk-tuerkei/
Hat vielleicht zwei Vorteile: 1.) Ist man mit den Verbrennern außerhalb
der EU vielleicht besser beraten wegen Strafzahlungen. Die schleust man
dann wieder hintenrum herein, damit sie nicht dem Konzern selber
angerechnet werden. 2.) Ist man mit der Türkei ziemlich nah am Zielmarkt
für Multifunktionsfahrzeuge, auf die auch mal schnell eine Lafette
installiert werden kann.
Dirk K. schrieb:> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde> ...
Ich warte immernoch auf deine erhellenden Erklärungen bezüglich der
wunderbaren Zertifizierungen, die zu so offensichtlichen Mängeln wie bei
Bahn und Flugzeugen führen.
Manfred schrieb:> BS ist als Stadt auf jeden Fall attraktiver als SZ
Braunschweig hat aber den Nachteil, dass es da - im Gegensatz zu
Salzgitter und Wolfsburg - keine Parkplätze gibt.
> im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen
Da gibts kein einziges Häuschen. Häuschen gibts am Steimbker Berg, aber
die gibts nicht, weil heiß begehrt.
Gerne auch schrieb:> Ich warte immernoch auf deine erhellenden Erklärungen bezüglich der> wunderbaren Zertifizierungen, die zu so offensichtlichen Mängeln wie bei> Bahn und Flugzeugen führen.Dich zu erhellen vermag wohl niemand. Ich vermute, darum wurde auch
dein letzter Post dazu gelöscht.
Davon abgesehen: was haben Bahn und Flugzeuge noch mit VW zu tun? Back
to Topic:
Achim B. schrieb:> Braunschweig hat aber den Nachteil, dass es da - im Gegensatz zu> Salzgitter und Wolfsburg - keine Parkplätze gibt.
Jein. ;) Hängt von dem Ortsteil ab. Ringgebiet oder Innenstadt:
vollkommene Zustimmung! Garagen sind schwer zu finden und mit >= 60€
auch nicht gerade günstig. Im Ortsteil Heidberg habe ich wenig Probleme.
Bezüglich VW: die Straßenbahnlinie 1 fährt direkt vom Heidberg bis zum
VW Werk. Die Öffis in Braunschweig sind ganz in Ordnung. Demzufolge
selten muss man ein Kfz nutzen. Ich kenne ein paar Absolventen der
hiesigen TU (also die Zielgruppe dieses Forums), welche weiterhin ohne
eigenes Kfz hier leben können.
Der Absolvent hingegen, welcher direkt nach seinem Abschluss zu VW nach
WOB ging, braucht seinen Golf ;)
Mahlzeit!
Realist schrieb:> Die Beitraege von F.B. habe ich bewusst gar nicht erst gelesen. Einfach> ignorieren den Spinner.
Dieser Spinner hat im Gegensatz zu euch den Untergang der deutschen
Automobilindustrie schon vor Jahren prophezeit und damit eine Menge Geld
verdient.
Gerne auch schrieb:> Und nach den deutschen Steuermilliarden greift nun auch schon der> Betriebsrat:
Ja, aber bei den Tarifverhandlungen gleichzeitig eine Gehaltserföhung
fordern, weil die Mitarbeiter nicht bereit sind, sich an den
Transformationskosten zu beteiligen. Dafür gibt es ja den Steuerzahler.
Widerliches Gesindel. Aber bald bekommt ihr die Quitting.
Gerne auch schrieb:> Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.> Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine> hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?
Aktien von Cybersecurityfirmen kaufen. Der Kurs von secunet hat sich in
den letzten drei Jahren vervierfacht.
Warum lebt dieser Thread eigentlich immer noch?
Die Frage des Threaderstellers wurde bereits lange geklärt, er wird
nicht für ein paar Euro mehr mit Familie Richtung WOB umziehen. Das ist
auch plausibel nachvollziehbar.
Seitdem geht es hier im Thread anscheinend nur noch darum, die
Volkswagen AG schlechtzureden (neudeutsch: Bashing). Die ganzen Hater
kommen aus ihren Löchern gekrochen und kotzen sich mal so richtig über
VW aus, als wenn ihnen das tiefste innere Befriedigung verschafft, dabei
sind das nur missgünstige und uninformierte Würmer.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier von einem Moderator endlich dicht
gemacht wird.
Dirk K. schrieb:> Dich zu erhellen vermag wohl niemand. Ich vermute, darum wurde auch> dein letzter Post dazu gelöscht.
Dich zu vernünftigem Nachdenken zu bringen leider auch nicht. Autistisch
anmutendes Geradeausdenken ist zwar meist logisch, hilft aber nicht
immer bei der Problemlösung.
> Davon abgesehen: was haben Bahn und Flugzeuge noch mit VW zu tun?
Hallo? Amnesie? Laß dir mit dienen eigenen Worten helfen:
Dirk K. schrieb:> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein> eigenes Steuergerät hat.> ... blabla ...> SIL Level> ... blubb ...>> Auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit ist VW als langjähriger> KFZ-Hersteller sehr erfahren. Und für die Methodik dahinter ist es egal,> ob Infotainment, Schiebedach oder Bremse.
Und der Zusammenhang der nicht einsatzbereiten, neu produzierten
VW-Fahrzeuge mit den abstürzenden Flugzeugen und Bahnbetriebssystemen
ist dir immernoch nicht klar? Alles nicht einsatzfähig - alles auf
höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum
Zwischenfall. Es scheint, daß man an Komplexitätsgrenzen stößt, die man
mit noch mehr Komplexität zu lösen versucht und am Ende blickt keiner
mehr durch und nichts funktioniert. (Das Zusammentreffen von Theorie und
Praxis ;) Deshalb mein Hinweis auf Fefe, der das für die IT-Welt
beschreibt, weil er da ziemlich einschlägig ziemlich lange Erfahrung hat
und das schon lange voraussagte. Aber für dich ist das ja "Thema
beendet". An Arroganz nicht gespart.
Qwertz schrieb:> Seitdem geht es hier im Thread anscheinend nur noch darum, die> Volkswagen AG schlechtzureden (neudeutsch: Bashing).
Probleme darf man nicht mehr ansprechen?
> Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier von einem Moderator endlich dicht> gemacht wird.
Hoffentlich nicht, sonst wäre das der heutigen allgemeinen Doktrin
folgend: 'Wer nicht meiner Meinung ist, darf nicht reden.'
Achim B. schrieb:>> im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen>> Da gibts kein einziges Häuschen.
Weil es niemand verkaufen will.
Schaue Dir den Bereich Königsberger Str. oder Stettiner Ring an, das
kann man angenehm wohnen und fast zu Fuß ins Werk laufen. Dass mein
Bekannter dort in einem EFH wohnte, werde ich nir eingebildet haben, ist
aber schon viele Jahre her.
Gerne auch schrieb:> Es scheint,
… als wenn du es noch immer nicht verstanden hast.
Gerne auch schrieb:> Alles nicht einsatzfähig - alles auf> höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum> Zwischenfall.Dirk K. schrieb:> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken> auf ein akzeptables Maß reduziert sind.Qwertz schrieb:> Warum lebt dieser Thread eigentlich immer noch?
Weil auch für andere diese Entscheidung wichtig sein wird und diese dann
hier das Pro und Contra nachlesen können.
Pro: VW bietet gute Konditionen (für Nds.), bietet eine gute Work-Life
Balance, arbeitet an interessanten Themen (ok, subjektiv) und ist
Krisensicher, wie mehrfach schon geschehen.
Contra: Was sagten meine Kollegen letztens, zehn Jahre bei VW und
niemand anders nimmt dich (erscheint mir möglich) und viel schlimmer aus
meiner Sicht, du musst dir von Unwissenden anhören, wie man richtig
Autos baut und alles was man dort macht sowieso verkehrt ist. Beweis ist
dieser Thread.
So, auf zur Arbeit!
Dirk K. schrieb:> Gerne auch schrieb:>> Es scheint,>> … als wenn du es noch immer nicht verstanden hast.
Ich denke schon.
> Gerne auch schrieb:>> Alles nicht einsatzfähig - alles auf>> höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum>> Zwischenfall.>> Dirk K. schrieb:>> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle>> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken>> auf ein akzeptables Maß reduziert sind.
Den "Nachweis" kannst du aber in der Pfeife rauchen. Das ist dann eben
großer Quatsch, weil sowas in einigermaßen praxisnahen und langen
Testreihen hätte auffallen müssen , bevor solche Gerätschaften auf
Straße, Schiene oder in die Luft gehen. Somit ist es Unsinn, diese Tests
vorzuschreiben, wenn dann schon bei der ersten praktischen
Inbetriebnahme die Gerätschaft fatal versagt (siehe Bahn) oder nach
wenigen Betriebsstunden (Flieger) oder gleich gar nicht einsatzfähig ist
(ID.3). Dann taugen entweder die Tests absolut nichts oder den Testern
ist nicht zu trauen.
"Die Gerätehersteller beurteilen ihre Geräte entsprechend den Normen.
Bis zum Level 2 kann dies der Hersteller in eigener Verantwortung
vornehmen; ab Level 3 wird dies durch einen unabhängigen Dritten
durchgeführt, der nach erfolgreicher Zertifizierung ein entsprechendes
Zertifikat ausstellt. ... Eine Klassifizierung der einzelnen Baugruppen
entsprechend dem Sicherheits-Integritätslevel ist nicht sinnvoll, da
sich die Normenforderungen auf die Sicherheitskreise beziehen. Dies
bedeutet, dass die Festlegung der Stufe erst für die bekannte
Zusammenschaltung der verschiedenen Betriebsmittel wie Sensoren,
Aktoren, Steuerungselemente etc. getroffen werden kann."
https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsanforderungsstufe
"Da in den heutigen Automobilen eine immer größere Anzahl an
elektronischen Bauteilen und Steuergeräten verbaut werden und auch eine
steigende Vernetzung der einzelnen Elektronik-Komponenten untereinander
festzustellen ist, nimmt die Entwicklungskomplexität stetig zu. In
vielen Märkten unterliegt die Zulassung deshalb einer gesetzlichen
Kontrolle, um die funktionalen Sicherheitsvorschriften nach ProdSG
einzuhalten."
https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Sicherheit
Heißt also, man hat hier in allen Fällen irgendwas zusammengeschustert,
was nie richtig in der Gesamtheit in verschiedenen Betriebszuständen
getestet worden ist, sonst wären die fatalen Fehler sehr schnell
aufgetreten und man hätte sie abstellen können. Scheint eben, daß es bei
VW auch so aussieht, warum sie den ID.3 nicht auf die Straße bekommen.
Die Entwicklung läuft noch, während die Hülle schon produziert wird,
obwohl noch nichts abgenommen worden ist.
Wundert mich, denn die Karren werden doch vorher immer in Eis und Wüste
getestet und kurven als Erlkönige über die Autobahnen. Wie kann das
sein?
Gerne auch schrieb:> Ich denke schon.
Womit wir wieder beim Dunning-Kruger Effekt sind. ;)
Dein Wissen stammt aus Wikipedia - das Wissen von VW geht weit darüber
hinaus. Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
Paradebeispiel!
Für dich empfehle ich jedenfalls nicht zu VW zu wechseln.
Mahlzeit!
Dirk K. schrieb:> Dein Wissen stammt aus Wikipedia - das Wissen von VW geht weit darüber> hinaus
Und du stellst dich doch selbst als gebieterisch und wissend über diese
Zertifizierungen hin. Du könntest hier Licht ins Dunkel bringen.
Ansonsten wirkst du hier einfach nur arrogant.
> Für dich empfehle ich jedenfalls nicht zu VW zu wechseln.
Deine allwissenden Empfehlungen. Naja.
Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure Not, kein
Geld mehr da für mechanische Schalter, mittelmäßig funktionierende
kapazitive Flächen, mäßig aufgelöste Displays und clumsy Software. Ford
hat VW in Sachen Interior/Funktionalität/Sachlichkeit überholt. Der
üppige VW-Haustarif fordert anscheinend jetzt seinen Tribut. Dazu das
Irrlichtern mit Fokussieren auf E-Mobilität zu 100 Prozent. Da muss wohl
der Staat bald massiv Geld reinspritzen in den Möchtegern hippy Konzern.
Aber heutiges VW und Regierung passen zusammen wie Arsch auf Eimer.
Screamer schrieb:> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure> Not, kein Geld mehr da für mechanische Schalter
Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,
sondern um ein neues Bedienungskonzept und Design geht.
Qwertz schrieb:> Screamer schrieb:>> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure>> Not, kein Geld mehr da für mechanische Schalter>> Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,> sondern um ein neues Bedienungskonzept und Design geht.
Der Rest
>mittelmäßig funktionierende>kapazitive Flächen, mäßig aufgelöste Displays und clumsy Software.
stimmt aber.
Wenn ich mir die Displays ansehe, kommt mir das immer vor, als wäre das
in den 90ern entwickelt worden und seitdem nicht verändert worden.
Erinnert mich irgendwie an GEM, das war mal so ein Fenstermanager in den
90ern.
Ist für mich ein total Abturner am ID.3.
Gruß
Axel
F. B. schrieb:> Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim> Management an
Und die Currywurst ist in den Werkskantinen auch schon wieder 8 Cent
teurer geworden.
Steht VW kurz vorm Kollaps, oder warum werden die Mitarbeiter bis aufs
Blut ausgesaugt?
Qwertz schrieb:> Screamer schrieb:> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure Not, kein> Geld mehr da für mechanische Schalter>> Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,> sondern um ein neues Bedienungskonzept
Das neue Konzept ist also mehr Ablenkung und mehr Zeit investieren, um
Parameter zu verändern?
Alleine schon bei leichten Unebenheiten ist Bedienung per Touch ein
Grauen.
Ein Wunder, dass es noch einen direkten Taster für die Warnblinkanlage
gibt und der nicht auch wegrationalisiert wurde in einem Touchmenü. Das
KBA hätte dies garantiert auch durchgewunken.
Achim B. schrieb:> F. B. schrieb:>> Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim>> Management an>> Und die Currywurst ist in den Werkskantinen auch schon wieder 8 Cent> teurer geworden.
Gibt's dort wirklich nur sowas Profanes? Können die sich tatsächlich
nicht mehr leisten mit IGM Gehalt? Das ist schon ganz schön hart.
> Steht VW kurz vorm Kollaps, oder warum werden die Mitarbeiter bis aufs> Blut ausgesaugt?
Weil demnächst ein großer Fisch von der Angel geht, der VW sogar im
Crafter-Segment angreift.
"Im September bestellte Amazon eine Riesenflotte von 100.000
Elektro-Lieferwagen bei Rivian. Der E-Transporter soll 2021 auf den
Markt kommen. Es ist der größte Auftrag, den die Elektroautobranche je
gesehen hat. [..] Mit dem reichsten Mann der Welt im Rücken hat Rivian
in der Tat gute Chancen, gegen Tesla zu bestehen. Denn Jeff Bezos dürfte
ein großes persönliches Interesse daran haben, dass sein
Elektroauto-Abenteuer zum Erfolg wird. [..] Ford hingegen will die
Elektroplattform von Rivian nutzen, um damit ein Premium-E-Auto zu
bauen. Auf der Rivian-Technologie sollen der Motor, die Akkus und das
Computersystem basieren. Darauf kann Ford dann den Rest des Fahrzeugs
setzen. [..] Dank seiner vier Motoren – jedes der vier Räder hat einen
eigenen Antrieb – kann er auf der Stelle wenden. Das kennt man bislang
nur von Kettenfahrzeugen. Die Pirouetten [..] sind darüber hinaus aber
natürlich ein absolut imagetaugliches Alleinstellungsmerkmal.
US-Branchenkenner sprechen von einem "killer feature". [..] Mit Rivian
erwächst aber nicht nur Tesla, sondern auch den deutschen Autokonzernen
neue Konkurrenz in Sachen E-Mobilität – ein Trend, den BMW, Mercedes &
Co. bekanntlich "etwas" verschlafen haben. [..] /Mit Blick auf VW ist
die Ford-Allianz mit Rivian allerdings ein echter Schlag ins Kontor/,
hatte Ford doch 2019 angekündigt, /im Rahmen einer Kooperation mit VW
unter anderem den Elektroauto-Baukasten der Wolfsburger nutzen zu
wollen/."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/rivian-tesla-101.html
Was sagt man dazu? Den reichsten Menschen der Welt und den großen
Autobauer im Boot. Wenn die ausliefern hat VW hoffentlich gerade mal den
kleinen ID.3 auf der Straße, falls er die Zulassung erhält :)
Gerne auch schrieb:> Gibt's dort wirklich nur sowas Profanes?
Nein, da gibts alles Mögliche. Sogar Putenschnitzel...
Diese Proletenschwengel namens Currywurst sind aber der Brüller. Gibts
auch außerhalb des Werkes, z.B. bei Edeka. Schmecken genau so beschissen
wie alle anderen Currywürste, sind aber teurer.
Gerne auch schrieb:> Wenn die ausliefern hat VW hoffentlich gerade mal den kleinen ID.3 auf der
Straße, falls er die Zulassung erhält :)
Warum hofft man da eigentlich drauf? Gibt's für euch nix
erstrebenswerteres als dass die deutsche Industrie komplett kaputt geht
und es in Dtl dann so ausschaut wie in Ruanda? Die Pleitehoffnungen
beschränken sich ja nicht auf unsere Automobilindustrie, sondern auf so
ca jedes deutschen Unternehmen. Wie schaut's hierzulande wohl aus, wenn
es von denen keins mehr gibt? Protipp: die ausländischen Unternehmen
gibt's in Dtl dann auch nicht mehr und in anderen Ländern ist man als
deutscher Wirtschaftsflüchtling dann auch nicht beliebt (erst recht
nicht als Ingenieur / Informatiker, davon gibt's nämlich überall weitaus
mehr als benötigt)
Lass die Neidhammel weiterhin dummschwatzen. Die Versager lügen sich die
Welt wie sie ihnen gefällt. Keine Belege, keine Zahlenvergleiche, nur
die Meinung einer weniger Abgehängter.
VW steht vor einem Rekordumsatz und Rekordgewinn. Das ist eine sehr
komfortable Situation, besonders wenn man sieht wie andere Hersteller
wie z.B. Nissan leiden. Selbst der halbe Gewinn wäre da keine schlechte
Leistung, aber VW marschiert Richtung 20 Mrd !!!GEWINN!!! Ich freue mich
jedenfalls auf den erneut steigenden Bonus.
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:> Lass die Neidhammel weiterhin dummschwatzen. Die Versager lügen sich die> Welt wie sie ihnen gefällt.
Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das
ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich
versagt haben.
Screamer schrieb:> Ford hat VW in Sachen Interior/Funktionalität/Sachlichkeit überholt.
Im VOX-Automagazin hat Cyndie erst vor kurzem den 8er-Golf gefahren und
einigens bemeckert.
Sei es so, auch Ford hat sich bei der Bedienung ein paar störende Dinge
erlaubt. Beim Mondeo ab 2014 gibt es keine Taster mehr für Luft auf die
Füße / Luft oben, das darf man im Touchscreen einstellen. Sie haben aber
den Bildschirm für Radio / Navi ... ordentlich in der Mittelkonsole
untergebracht und nicht, wie andere, einfach oben auf's Armaturenbrett
geklatscht.
Ford hat neulich bei einigen Händlern den Mustang-E gezeigt, bei dessen
Instrumentierung neige ich zu Brechreiz: Keinen Geschwindigkeitszeiger
mehr, aber in der Mitte hochkant einen 15"-Schirm, der aussieht, als ob
ich einen Monitor angespaxt hätte - ähnlich Tesla.
Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die
Realität verlassen haben.
Pseudoingenieur schrieb:> Warum hofft man da eigentlich drauf? Gibt's für euch nix> erstrebenswerteres als dass die deutsche Industrie komplett kaputt geht> und es in Dtl dann so ausschaut wie in Ruanda? Die Pleitehoffnungen> beschränken sich ja nicht auf unsere Automobilindustrie, sondern auf so> ca jedes deutschen Unternehmen.
Das verstehe ich auch nicht.
Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
irgendwohin projiziert.
Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist
systemrelevant.
Die werden gerettet werden (müssen).
Die Hater sollten also, in ihrem eigenen Interesse, hoffen dass VW
selber die Kurve kriegt.
Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.
Manfred schrieb:> Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die> Realität verlassen haben.
Du hast keine Ahnung, das merkt man. Du tust so, als ob alle E-Autos so
wären, das ist aber nicht so.
Deinen geheiligten Verbrenner und deinen bequemen IGM-Sessel bei Daimler
(oder wo auch immer du arbeitest) werden deine herbeifantasierten
Probleme auch nicht retten.
Warum die Leute gerade auf VW rumhacken, verstehe ich aber auch nicht.
Wenn eine deutsche Firma den Wandel gut überstehen wird, ist das VW.
Wenn sie den ID3 heuer herausbringen, haben sie ausreichend schnell ein
taugliches Auto parat. Und sie haben momentan den besten Kleinwagen
(E-UP).
Pseudoingenieur schrieb:>Protipp: die ausländischen Unternehmen> gibt's in Dtl dann auch nicht mehr und in anderen Ländern ist man als> deutscher Wirtschaftsflüchtling dann auch nicht beliebt (erst recht> nicht als Ingenieur / Informatiker, davon gibt's nämlich überall weitaus> mehr als benötigt)
Hmm, alle Politiker und Verbände der Welt verkünden stets das Gegenteil
und durch die bald super duper "Industrie 4.0" und IoT soll ja noch mehr
Nachfrage herrschen. Hat die ganze Welt dann, wenn überhaupt
Arbeitskräftenachfrage vorhanden sein sollte, nur noch Bedarf an
Billiglöhnern in Knochenjobs?
Am Ende rettet wohl nur wieder mal ein großer Weltkrieg über 5-7 Jahre
die Vollbeschäftigung. Nach 1 Milliarde Toten und ne ordentlich
verteilte Trümmerlandschaft steigt das alte System wieder auf wie der
Phönix aus der Asche.
Le X. schrieb:> Pseudoingenieur schrieb:>> Das verstehe ich auch nicht.> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl> irgendwohin projiziert.>
Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um
ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.
> Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist> systemrelevant.> Die werden gerettet werden (müssen).> Die Hater sollten also, in ihrem eigenen Interesse, hoffen dass VW> selber die Kurve kriegt.> Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.
Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von
der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der
Mehrheit der Bevölkerung.
Davon abgesehen blechen die Deutschen für diesen Protektionismus schon
heute mit absurd hohen Autopreisen. Schau Dir mal an, wie billig im
Vergleich die deutschen Hersteller z. B. in den USA sind, wo sie nicht
von Zöllen geschützt werden.
Du bist ja richtig salzig.
Wolltest du schon immer beim OEM arbeiten, bist aber nie reingekommen?
Oder wolltest du einen Diesel kaufen kurz vor/verkaufen kurz nach der
öffentlichen Hexenjagd?
Oder triggert dich, dass Powerpoint- und Lasthefteningenieure ein
höheres Gehalt bei niedrigerer Arbeitszeit als du beziehen?
Du magst du einfach den IGM-Sozialismus nicht?
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:> VW steht vor einem Rekordumsatz und Rekordgewinn. Das ist eine sehr> komfortable Situation, besonders wenn man sieht wie andere Hersteller> wie z.B. Nissan leiden. Selbst der halbe Gewinn wäre da keine schlechte> Leistung, aber VW marschiert Richtung 20 Mrd !!!GEWINN!!! Ich freue mich> jedenfalls auf den erneut steigenden Bonus.
Hast du da wirklich schon alles abgezogen? Ganz so üppig sieht es dann
doch nicht aus.
"Alle wichtigen Autohersteller werden 2021 die EU-Vorgaben für ihre
CO2-Emissionen verfehlen, sagt eine Studie voraus. Absolut gesehen wird
dies den Volkswagen-Konzern am stärksten treffen – trotz des
Elektro-Hoffnungsträgers ID.3. [..]
Korrekturfaktor, der abhängig vom durchschnittlichen Gewicht der
verkauften Fahrzeuge eines Herstellers auf zulässige CO2-Höchstwerte von
90 bis 110 Gramm hinausläuft. [..] "Wir gehen jetzt davon aus, dass alle
Hersteller ihre Ziele verfehlen werden und erhebliche Strafen auf sie
zukommen" [..] Mit Hybrid- und ersten reinen Elektro-Modellen versuchten
die Hersteller zwar gegenzusteuern, aber das reicht nicht aus, um eine
Verbrauchs- und damit Emissionszunahme im Kern des Automarktes
auszugleichen: Nach dem Diesel -Skandal nahm der Anteil von Autos mit
dieser relativ sparsamen Treibstoffart ab, stattdessen waren
Benziner wieder stärker gefragt. Außerdem erfreuen sich SUV
zunehmender Beliebtheit bei den Kunden, aber die höhere Bauform und das
tendenziell höhere Gewicht laufen ebenfalls auf mehr CO2 pro Kilometer
hinaus. Diese Entwicklungen hätten die Autohersteller "etwas
unterschätzt" [..] Absolut gesehen am teuersten dürfte die
CO2-Verfehlung aber für den größten Autohersteller Volkswagen werden.
Mit 109,3 Gramm pro Kilometer wird er laut der Studie 2021 ebenfalls
weit über der EU-Vorgabe liegen. Multipliziert mit der Zahl seiner
verkauften Autos ergibt sich für 201 eine Strafe von 4,5 Milliarden
Euro, was immerhin einem Drittel des Jahres-EBIT entspricht. [..] Statt
Strafen zu zahlen, könnten Volkswagen und andere Hersteller auch ihre
Hybrid- und Elektroautos mit Rabatt anbieten, erklärt Schweikl – aber
das könne ebenso auf Kosten des Gewinns gehen wie die EU-Strafen [..]
Genügend Elektroautos, um Strafen zu vermeiden, dürfte Volkswagen
jedenfalls weder 2020 noch 2021 unter das EU-Volk bringen können. [..]
Doch bei Volkswagen-Gesamtverkäufen von rund 3,6 Millionen Fahrzeugen in
der EU wäre selbst das kaum mehr als ein Tropfen auf einen heißen und
teuren Stein."
https://www.heise.de/tr/artikel/CO2-Emissionen-Tropfen-auf-einen-teuren-heissen-Stein-4646627.htmlQwertz schrieb:> Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das> ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich> versagt haben.
Wieso muß immer gleich alles mit 'Hater' betitelt werden, was nicht der
eigenen Meinung entspricht? Das ist wie Sandkasten. Bääh, laß mich in
Ruhe, du bist bl*d!
Qwertz schrieb:> Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das> ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich> versagt haben.
Du, meine Wassserstoff-, Batterie-, Rohstoff- und Ökostromaktien steigen
wie verrückt. Aber das wollt ihr ja nicht wahr haben. Ist ja angeblich
alles gelogen.
Deine Mutterfirma Siemens heute übrigens auch mit Gewinneinbruch. Bonus
fällt dann dieses Jahr wohl etwas dürftiger aus. Genau wie bei VW im
nächsten Jahr, wenn dann die 4,5-Milliarden CO2-Strafzahlung fällig
wird. Nachrichten scheinen manche hier ja nicht zu lesen, sonst könnte
man nicht so einen Mist schreiben, dass IGM-Gehälter und Boni immer
weiter steigen werden.
Dirk K. schrieb:> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der> Bluescreen kommt.
Aha.
"Die IT-Architektur im Auto soll auf wenigen Zentralrechnern mit
einheitlicher Programmiersprache basieren. Damit sollen verteilte
Steuergeräte mit herstellerspezifischer Software ersetzt werden, von
denen bis zu 70 in einem Fahrzeug stecken (Stand 2018).[1] Auch die
softwaretechnische Trennung in Fahrzeuge von Volkswagen, Audi und
Porsche wird aufgehoben, so dass die Automobilelektronik, wie etwa
Tachometer, Motorsteuerung, Fahrerassistenzsysteme und demnächst die
Volkswagen Automotive Cloud miteinander kompatibel wird und Daten
zwischen ihnen ausgetauscht werden können."
https://de.wikipedia.org/wiki/Vw.osDirk K. schrieb:> Dein Wissen stammt aus Wikipedia
Zum Glück, sonst wüßte ich wie du nich, was da zukünftig drin werkeln
und auf den Straßen irrlichtern wird.
> - das Wissen von VW geht weit darüber> hinaus.
Deshalb setzen sie auf - Trommelwirbel :
vom 19.09.19
"Volkswagen arbeitet momentan an einem eigenen OS für die Autos und es
soll in Zukunft ein einheitliches Betriebssystem geben. [..] Nun hat
man verraten, dass man auf Android setzen wird. [..] Es wird aber wohl
noch eine Generation dauern, bis das VW OS kommt, denn man baut gerade
erst das Team auf und will diese Entwicklung bis 2025 komplett
abgeschlossen haben. Neue Autos wie der VW ID.3 kommen also noch mit dem
aktuellen Infotainmentsystem (jedoch in einer neuen Version) auf den
Markt."
https://www.mobiflip.de/shortnews/vw-os-volkswagen-android/
Und das alte BS bekommen sie schon nicht in den Griff. Aber mit Android
wird alles besser. Ganz sicher (Wortspiel :)
vom 21.11.19
"[..] Momentan ist aber noch unklar, wie lange die Arbeiten am vw.os
dauern werden und ab wann man es einsetzen kann. [..]"
https://www.mobiflip.de/shortnews/vw-os-volkswagen-software-marke/
/Tusch - Tadaaa!/
Android. Zentralrechner. Cloud. Microsoft. P-e-r-f-e-k-t!
Nein naeeiin, es wird bestimmt, ganz bestimmt kein Betriebssystem im
üblichen Sinne sein, naaeeiiin. Es ist ein hippes vw.os! Was ganz
anderes.
Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)
Daß Android Probleme mit der Security hat war ja auch noch nie ein
Thema. Also alles bestens. Ob das nun Infotainment heißt oder
Zentraleinheit zur Steuerung durch die Insassen: Wenn das nicht
funktioniert ist die Kiste nicht fahr- und betriebsbereit. Fakt. Wenn es
falsche Werte auf den Bus spuckt sind die dezentralen Einheiten von
wichtigen Daten abgeschnitten. Sicherheitsproblem. Das war eben auch
Teil des Landrover Hack. Und jetzt wird das ganze noch mit den
unsicheren Smartphones der Benutzer und Clouddiensten gekoppelt. Kann
man die Kisten dann rooten oder muß man es sogar, um die eigene
Sicherheit zu gewährleisten? Whatsapp auf dem Auto? Tippen während der
Fahrt? Klasse!
Dann noch Microsoft und Cloud:
"Infrastrukturapokalypse: Microsoft Teams war down, weil ein Zertifikat
abgelaufen war."
https://blog.fefe.de/?ts=a0c78d8f
Das Debakel mit den Root Zertifikat der Gesundheitskarte war ein
Vorgeschmack auf das, was da noch kommt.
Wenn man heute schon Probleme mit unsicherer Software hat - bald werden
dann Scheunenetore in Autos geöffnet. Goldene Zeiten für
Popcornhersteller! :-D
> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein> Paradebeispiel!
Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)
Le X. schrieb:> Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist> systemrelevant.> Die werden gerettet werden (müssen).
Warum soll eine Industrie gerettet werden, die keine Zukunft hat, weil
sie den Anschluss verpasst hat? Der Rückstand ist sowieso nicht mehr
aufzuholen, egal wie viel Steuergeld da reingepumpt wird.
> Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.
Darauf darf man gespannt sein, ob ein grüner Bundeskanzler die deutsche
Autoindustrie mit Steuergeldern retten wird. Ist doch das erklärte Ziel
der Grünen und SPD, die Zahl der Autos zu reduzieren. Daraus folgt dann
zwangsläufig, dass auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie
reduziert werden müssen. Aus welchem Grund sollte man dann noch
versuchen, diese Arbeitsplätze mit Steuergeldern zu retten?
Berliner Verkehrssenatorin: "Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto
abschaffen"
https://www.welt.de/politik/deutschland/article189620623/Berliner-Verkehrssenatorin-Wir-wollen-dass-die-Menschen-ihr-Auto-abschaffen.html
Gerne auch schrieb:>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein>> Paradebeispiel!> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt.
Respekt. Gut recherchiert und Quellen angegeben. Dafür bekommt dein Post
eine positive Bewertung. Was in Zukunft bei VW in die Fahrzeuge kommt
wissen wir jetzt und da hast du mich eines Besseren belehrt. Es freut
mich, hier etwas gelernt zu haben. :)
Gerne auch schrieb:> "Die IT-Architektur im Auto soll auf..."Gerne auch schrieb:> Es wird aber wohl> noch eine Generation dauern, bis das VW OS kommt, denn man baut gerade> erst das Team auf und will diese Entwicklung bis 2025 komplett> abgeschlossen haben. Neue Autos wie der *VW ID.3* kommen also noch mit dem> aktuellen Infotainmentsystem (jedoch in einer neuen Version) auf den> Markt.
Demnach trifft dies beim angesprochenen ID.3, dem "Russischen Roulette"
noch zu:
Gerne auch schrieb:> Dirk K. schrieb:>> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein>> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und>> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im>> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der>> Bluescreen kommt.Gerne auch schrieb:> Und das alte BS bekommen sie schon nicht in den Griff.
Mutmaßung, da dies in der Zukunft liegt. Und dann kommen erst mal nur
noch ganz viele negative Annahmen, in welchen du eben zum Ausdruck
bringst, VW bekommt das nicht hin.
Gerne auch schrieb:> Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)
Definiere du bitte "Sicher"! Und ich sage dir, was Funktionale
Sicherheit dazu sagt :) Einheit ist "Wahrscheinlichkeit eines
gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde".
Gerne auch schrieb:>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein>> Paradebeispiel!> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)
Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,
dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.
Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf
Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar
deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige
wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert
zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten
empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du
hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern. Dafür
braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.
Mahlzeit!
Dirk K. schrieb:> Gerne auch schrieb:>> Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)>> Definiere du bitte "Sicher"! Und ich sage dir, was Funktionale> Sicherheit dazu sagt :) Einheit ist "Wahrscheinlichkeit eines> gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde".>> Gerne auch schrieb:>>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein>>> Paradebeispiel!>> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich>> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz>> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)>> Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,> dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.>> Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf> Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar> deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige> wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert> zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten> empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du> hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern. Dafür> braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.>> Mahlzeit!
Da wird das Problem deutlich. Die beziehen sich alle auf das, was sie
kennen. Aber spätestens, wenn man OTA Updates macht, reicht funktionale
Sicherheit bei weitem nicht mehr aus. VW hat es bisher nicht mal
hinbekommen, die Fahrzeugschlüssel so zu sichern, dass die nicht von
jedem 16-jährigen Rumänen mit einem 100€ Kästchen aus China überwunden
werden können. VW hat von "Sicherheit" in diesem Sinne überhaupt keine
Ahnung. "Sicherheit" ist etwas, was man dem Kunden für ein Schweinegeld
verkaufen kann, wenn der den Schlüssel verloren hat.
Deswegen funktioniert der OTA Update bei den ID3 auch noch nicht. Die
Infrastruktur dafür so aufzubauen, dass man die Autos nicht per Internet
wegfahren kann, ist für VW komplettes Neuland.
Bei VW geht es intern langsam den Bach runter, seit die alte Garde jetzt
langsam in den Ruhestand geht. Alte Tugenden über Bord, immer mehr Inf.
und E-Techniker an Board als Maschinenbauer, immer hippigere Controller
und Mänätscher, die einen auf Tesla und Silicon Valley machen wollen.
Sich auf neue junge Kundschaft fixieren wollen, wobei wissend, dass die
fast alle keine Kohle für Neuwagen hat, deshalb gleich das Privatmieten
und Car Sharing anbieten.
Die Gesantkosten gehen aktuell rasant hoch und wenn die E-Palette ein
Nachfragerohrkrepierer wird, die Software auch im Nochverbrennerprogramm
versagt und für Schadenersatzansprüche und wirklichen Imageschaden
sorgt, dann sind die aktuell noch guten Zahlen schnell Geschichte. Die
bisherigen Kunden von VW haben die Autos wegen Sachlichkeit,
Funktionalität, Leistung, gefälliges Design und Sparsamkeit gekauft. Da
sind sie im Gesamtpaket besser als ihr Hauptkonkurrent Toyota, gerade
was die Palette in Europa angeht.
Paar Fehltritte verzeihen die Kunden, aber dieses sich anbahnende
Waterloo und auch Abkehr der alten Werte, wird auch den treusten
VW-Altkunden vergraulen.
AuWeh schrieb:> immer mehr Inf. und E-Techniker an Board als Maschinenbauer
Ist doch super, finde ich gut. :-)
AuWeh schrieb:> aber dieses sich anbahnende Waterloo und auch Abkehr der alten Werte,> wird auch den treusten VW-Altkunden vergraulen.
Stillstand hilft aber überhaupt nicht weiter, die Zeiten ändern sich,
und jedes Unternehmen muss sich daran anpassen, wenn es langfristig
überleben will.
Gerne auch schrieb:> Hast du da wirklich schon alles abgezogen? Ganz so üppig sieht es dann> doch nicht aus.>> "Alle wichtigen Autohersteller werden 2021 die EU-Vorgaben für ihre> CO2-Emissionen verfehlen, sagt eine Studie voraus.
Ich zweifel dass die Autoren wissen wie viele Elektro und PHEV Fahrzeuge
die Hersteller naechstes Jahr absetzen werden. Aber nehmen wir Worst
case an, dass die Zahlen wirklich stimmen: Dann faellt der Gewinn von 20
Mrd auf 15 Mrd, na und? Das ist immer noch viel mehr als Nissan oder
Ford haben. Das ist immer noch viel mehr als VW in den meisten Jahren
seiner Geschicht hatte.
Dabei hast du nicht beachtet, dass VW viele Massnahmen beschlossen hat,
die erst in den naechsten Jahren greifen und den Gewinn weiter steigern.
Dazu gibt es Zahlen, die hier auch schon gepostet wurden.
Nochmal fuer alle Dummen: Rekordgewinn ungleich Krise. VW geht es sehr
gut. Viel besser als den allermeisten Jahren seiner Geschichte. Viel
besser als in den 80ern und 90ern.
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:> Nochmal fuer alle Dummen: Rekordgewinn ungleich Krise. VW geht es sehr> gut. Viel besser als den allermeisten Jahren seiner Geschichte. Viel> besser als in den 80ern und 90ern.
Gut zusammengefasst, so müsste es vielleicht sogar der etwas langsame
Finanzberater kapieren.
Ich finde es jedenfalls klasse, dass die Volkswagen AG als großes
deutsches Wirtschaftsunternehmen so erfolgreich im Geschäft ist und sehe
auch die Zukunft des Unternehmens sehr positiv, da mittlerweile die
richtigen Weichen gestellt wurden.
Ich bin auf ein seltsames Problem hier in Nürnberg gestossen: immer wenn
ein VW-TDI vor mir fährt muss ich sicherheitshalber die Auto-Belüftung
auf Umluft stellen, da ich sonst Gefahr laufe rgelrecht verpestet zu
werden! Vor allem so ein VW-Transporter (Bulli ?) ist ein Garant für
Atemnot-Anfälle. Da ist mal ein etwas älteres Modell durch den
Supermarkt-Parkplatz durch und man konnte eine Minute nicht mehr
durchatmen! Komischerweise kommt das aber fast ausschliesslich von
VW-TDI, nicht von Audi oder Skoda. Nur selten hat man das Problem bei
alten, totgerittenen Merzedes-Transportern oder Transits.
Kann es sein dass die VW-TDI gerne einen Schaden haben der die Abgase so
stark verschlechtert wie zB. eine verdreckte Einspritzdüse ? Ich haber
auch mal gehört dass die etwas in den Katalysator spritzen um ihn
auszubrennen.
Genau schrieb:> Kann es sein dass die VW-TDI gerne einen Schaden haben der die Abgase so> stark verschlechtert wie zB. eine verdreckte Einspritzdüse ? Ich haber> auch mal gehört dass die etwas in den Katalysator spritzen um ihn> auszubrennen.
Einige "Moderne" Diesel stinken noch mehr, als solche von z.B. 2003. Das
ist mir auch schon aufgefallen. Aber das ist kein reines VW-Problem,
sondern zieht sich durch viele Marken. Das ist speziell im Winter ein
großes Problem.
Vermutlich packt die Betrgssoftware der Hersteller die tiefen
Temperaturen nicht oder es ist dauernd irgendein Sensor kaputt. Auf alle
Fälle funktioniert die Abgasreinigung bei vielen Autos nicht.
Warum manche "ach so moderne" Diesel von 2018 noch mehr stinken müssen
als solche von 1998 muss man jetzt nicht verstehen.
Da brauchen sich die Dieselfans nicht beschweren. Wer stinkt wie eine
brennende Abfallgrube darf sich über Verbote nicht wundern. Die Leute
wollen schließlich atmen.
Name: schrieb:>> Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die>> Realität verlassen haben.>> Du hast keine Ahnung, das merkt man. Du tust so, als ob alle E-Autos so> wären, das ist aber nicht so.> Deinen geheiligten Verbrenner und deinen bequemen IGM-Sessel bei Daimler> (oder wo auch immer du arbeitest) werden deine herbeifantasierten> Probleme auch nicht retten.
Danke für Deinen primitiven Kommentar.
Axel L. schrieb:> Le X. schrieb:>> Pseudoingenieur schrieb:>>>> Das verstehe ich auch nicht.>> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen>> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.>> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl>> irgendwohin projiziert.>>> Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um> ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.
Nein, das sind alle. Jedes Unternehmen scheißt auf die Umwelt um seinen
Gewinn zu steigern, die außerhalb von Deutschland auf Grund lascherer
Umweltbedingungen meistens sogar noch deutlich mehr. Egal welche
Branche!
(mal davon abgesehen, dass OEMs + Tier1 zusammen schon mehr als 3 sind)
Man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich alle bösen
Umweltausnutzer in der deutschen Automobilindustrie versammelt haben
> Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von> der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der> Mehrheit der Bevölkerung.
Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland
keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn
Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
F. B. schrieb:> Industrie gerettet werden, die keine Zukunft hat, weil> sie den Anschluss verpasst hat? Der Rückstand ist sowieso nicht mehr> aufzuholen, egal wie viel Steuergeld da reingepumpt wird.
Was ist denn die Alternative? Als Selbstversorger leben können keine 80
Mio Deutsche und mehr bleibt ja ned übrig, wenn jede hier unerwünschte
Industrie beseitigt wird. Im Software-Bereich wird Deutschland nie
konkurrenzfähig werden
> Ist doch das erklärte Ziel> der Grünen und SPD, die Zahl der Autos zu reduzieren. Daraus folgt dann> zwangsläufig, dass auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie> reduziert werden müssen.
Es ist das erklärte Ziel der Grünen jegliche dt Industrie zu beseitigen,
immerhin sind sie ja gegen alle
Es scheint bei vielen Deutschen ein massives Verständnisproblem zu
herrschen wovon Deutschland insgesamt eigentlich lebt. Das ist nun mal
im wesentlichen die Industrie, da wir auf Grund unseres Mangels an
Bodenschätzen sehr viel importieren müssen. Wenn man die komplett
abschafft, gleichzeitig Dienstleistungen wie Handel und Finanz
attackiert und sonstige Großunternehmen beseitigen will, wovon genau
existiert Deutschland dann in Zukunft noch?
Pseudoingenieur schrieb:> Es ist das erklärte Ziel der Grünen jegliche dt Industrie zu beseitigen,> immerhin sind sie ja gegen alle> Es scheint bei vielen Deutschen ein massives Verständnisproblem zu> herrschen wovon Deutschland insgesamt eigentlich lebt.
Vom stinken halt eben bald nicht, weil die meisten Länder den Verbrenner
aussortieren. Zum Beispiel die Briten.
Gut, dass VW die Zeichen der Zeit erkannt hat, und den Verbrenner
ebenfalls aussortiert. Also kann zumindest ein Teil der Autoindustrie
entspannt in die Zukunft sehen.
Ewiggestrige "Entwickler" die auf überbezahlt auf IGM-Sesseln die "alten
Werte" repräsentieren zwar nicht, aber wenigsens die Leute am Band.
Wichtig ist jetzt, dafür zu kämpfen, dass VW die Fertigung und
Entwicklung in Deutschland behält.
PS:
Von einer grünen "Diktatur" zu fantasieren hat bei einer Groko-Regierung
schon Kabarettartige Züge :-)
Darüber denkt der Finanzanfänger gar nicht nach. Er erkennt ja auch die
offensichtlichste Form von Sarkasmus nicht. Erst alles schlecht reden,
hoffen dass alles den Bach runtergeht und dann wird er seine
Fantasie-Milliönchen trotzdem ohne Gefahren ausgeben konnen. Was wäre
die EU ohne Deutschland, und wer würde stattdessen die chinesischen
Produkte kaufen und US IT Produkte nutzen? Zu viele Gedanken für F.B.
Die Verkettung begreift er nicht.
Pseudoingenieur schrieb:> Axel L. schrieb:>> Le X. schrieb:>>> Pseudoingenieur schrieb:>>>>>> Das verstehe ich auch nicht.>>> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen>>> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.>>> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl>>> irgendwohin projiziert.>>>>> Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um>> ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.>> Nein, das sind alle. Jedes Unternehmen scheißt auf die Umwelt um seinen> Gewinn zu steigern, die außerhalb von Deutschland auf Grund lascherer> Umweltbedingungen meistens sogar noch deutlich mehr. Egal welche> Branche!> (mal davon abgesehen, dass OEMs + Tier1 zusammen schon mehr als 3 sind)>> Man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich alle bösen> Umweltausnutzer in der deutschen Automobilindustrie versammelt haben>
Ich meine das hier:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/abgasreinigung-eu-ermittlungen-bestaetigen-illegale-absprachen-von-bmw-daimler-und-vw/24186534.html?ticket=ST-3145284-a9EeiuRdF5axrDUEaA0S-ap5
Und das waren nur unsere drei Premiumhersteller. Und die haben nicht nur
geschummelt, die haben "Statt nämlich neuen, besseren Abgassystemen zum
Durchbruch zu verhelfen, sollen die Hersteller gerade deren Einführung
verhindert haben."
>> Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von>> der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der>> Mehrheit der Bevölkerung.>> Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland> keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn
Es ist nicht im Interesse der Deutschen saubere Luft zu haben ? Könnte
es sein, dass Du einen leichten Bias hast, was das angeht ?
>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
Schlimm genug.
Axel L. schrieb:>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie>> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug>> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst>> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört> Schlimm genug.
Öhm, ich wüsste eine:
Die Windkraftbranche:
https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/
2016: 160200 Mitarbeiter
2019: 135100 Mitarbeiter (Danke, Herr Altmeier und Seehofer!)
Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
Beim gerade laufenden Windenergieboom (also überall in der Welt außer in
Deutschland) eine Branche mit riesigem Wachstumspotential.
Man würgt die Branche aber (gesteuert von der Kohleindustrie) gerade mit
Gewalt ab, so dass die Chinesen übernehmen können.
Name: schrieb:> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
Davon sollte man aber mittlerweile gehört haben:
"Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als
von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche
Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem
Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
verantwortlich ist.
Dabei dezimieren die Windparks nicht nur die Fluginsekten, sondern durch
den Insektenschlag auf den Rotorblättern kann sich auch der Wirkungsgrad
der Anlagen um bis zu 50 Prozent verschlechtern. Fazit der DLR-Studie
ist deshalb, dass die Analyse der Windenergie seit 1990 „trotz
bestehender Unsicherheiten eine Entwicklung zeigt, die besorgniserregend
ist.“
In der jüngsten Vergangenheit haben zahlreiche Umwelt- und
Bürgerinitiativen fast ausschließlich die moderne „industrielle“
Landwirtschaft für das Insektensterben bzw. den Rückgang der
Insektenpopulation verantwortlich gemacht. Dieser Ansatz muss vor dem
Hintergrund der aktuellen Erkenntnisse der DLR-Studie zumindest
überdacht werden. [..]"
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/windraeder-haben-mitschuld-insektensterben-552452
"Tonnenweise Sondermüll: Alte Windräder werden zum Problem"
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Tonnenweise-Sondermuell-Alte-Windraeder-werden-zum-Problem,windraeder234.html
Dirk K. schrieb:> Respekt. Gut recherchiert und Quellen angegeben.
Hatte ich bisher immer.
> Dafür bekommt dein Post> eine positive Bewertung.
Dankeschön! Ich weiß das zu würdigen.
> Was in Zukunft bei VW in die Fahrzeuge kommt> wissen wir jetzt und da hast du mich eines Besseren belehrt. Es freut> mich, hier etwas gelernt zu haben. :)
Das weiß ich auch zu würdigen. Damit könnten wir ja direkt wieder ins
Gespräch kommen :)
Dirk K. schrieb:> Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,> dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.> ...> Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf> Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar> deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige> wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert> zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten> empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du> hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern.
Ich habe auch eine schlechte Meinung von anderen (Auto)Konzernen. Da
schießt jeder Hersteller seine eigenen Böcke.
Nur mal so am Rande, was gerade gestern wieder bei Android los war:
"Patchday Android: Googles monatlicher Patientenbesuch"
https://heise.de/-4653477
Und das geht mindestens im Monatsrhythmus so. VW will zwar auf
Automotive Android setzen, das Problem wird dadurch aber nicht geringer
sondern größer, weil sie eben noch eigene Cloud-Software usw. dazubauen
wollen.
> Dafür braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.
Hast du mal in Betracht gezogen, daß es einer Firma Kopf und Kragen
kosten kann, der falschen Idee nachzujagen? Nur weil es vielleicht das
Management durchgedrückt hat und man meinte: To big to fail? Und ich bin
keine Experte in Autovermarktung und Entwicklung und trotzdem kommt bei
mir das dumpfe Bauchgefühl auf, daß das der Holzweg ist, auf dem sie
gehen.
Ich sehe das aus Kunden- und Anwendersicht mit mehr Hintergrund zum
Thema Security und "Hands-on" Reparaturerfahrung als der
Durchschnittskunde. Wie schon mehrfach angesprochen bin ich bekanntlich
langjährig und seit etwas mehr als 300k km im Besitz eines Produktes
dieses Hauses von der erweiterten Touran-Plattform und damit überaus
zufrieden. Konstruktionsmäßig und von der Reparaturfreundlichkeit in
dieser Baugröße durchaus gut, hat natürlich hier und da seine Schwächen
und Kanten, aber doch ganz passabel gebaut. Das wird mit kleinerer
Baugröße aber zunehmend schwieriger.
Ich habe auch über die Zeit selber das ein oder andere Modell aus dem
Gesamtkonzern fahren und in Verwanden- und Bekanntenkreis in Augenschein
nehmen und reparieren dürfen und habe auch Kontakt zu KFZlern. Nun, was
soll ich sagen? Die Qualität und Reparaturfreundlichkeit nimmt mit den
neuen Modellen rapide ab, der Preis und die Komplexität erheblich zu.
Schon bei den einfachen Modellen, bei den höherwertigen umso mehr.
Deshalb stütze ich meine Aussagen auf eigene Erfahrungen aus erweiterter
Kundensicht.
Es gibt z.B. in neueren Modellen nichtmal eine einfache
Temperaturanzeige(!) in den Mäusekinos für den Motor, nichtmal zur
Nachrüstung, weil der Konzern der Meinung ist, daß der Kunde das nicht
(mehr) bei 'modernen Motoren' braucht. Eine Frechheit. Und das ist nur
die kleinste Übel von einer sehr langen Liste, die mit immer neuen
Modellen immer länger wird.
Was ich nicht verstehe: Wie kann eine so langjährig erfahrene Firma, die
auch so viel Erfahrung beim Thema Kunden- und KFZ-Handwerk Schelte hat,
so blind vorangehen?
Meiner Meinung nach versuchen sie hier mit ihrem verspielten
Elektronikkonzept dem falschen Phänomen nachzujagen. Man kann ein Auto,
einen solchen Gebrauchs-, Anlage- und Wertgegenstand nicht mit einem
Smartphone vergleichen, das in spätestens zwei Jahren auf dem Schrott
landet. Das sieht im ersten Moment möglicherweise schön aus, wenn die
Neuverkäufe steigen wie beim Apfeltelefon und die Teile schnell
weggeworfen werden, wird sich aber bei dieser Art Produkt und diesem
Preissegment bitter rächen.
Zudem fährt man in sehr sehr schwierige, schier unbeherrschbare Gewässer
mit der Softwarewartung. Denn mit diesem Konzept, also der Kopplung von
Smartphone, Cloud und Apps reißt man Löcher auf wo bisher keine waren.
Jetzt ist nicht mehr nur das Auto vor Ort angreifbar, sondern weltweit.
Es liefert mindestens zusammen mit dem Telefon des Fahrers die
Positionsdaten und der Angreifer weiß, wenn der Fahrer sich entfernt
hat, um es 'abzuholen'. Kann man dann auch 'Carsharing' nennen ;) Einer
sitzt irgendwo auf der Welt und liefert die Daten für den Standort,
koordiniert die 'Abholer' und schließt das Auto remote auf. Oder der
'Abholer' hat gleich die Hijack-App auf seinem Profi-Phone. Man kann das
Konzept aber auch leichter für das 'car lifting', ähnlich dem shop
lifting gebrauchen, also das Auto um seinen hochwertigen Inhalt wie
Handtaschen und Laptops erleichtern.
Weiterhin wird der Datenschutz damit ein riesiges Thema und mglw.
Desaster. Wie wird das dem Kunden bei Benutzung klargemacht? Bei einer
Autovermietung? Daß er ab nun lückenlos getrackt und seine Stimme
permanent Alexa-like in die Cloud geschickt wird? Dann noch die
Absicherung der Systeme. Bisher hatte man nur seine internen Systeme im
Konzern und die Anbindung der Werkstätten etc. zu schützen. Künftig wird
es gewaltig mehr. Dann noch die Zertifikate für die Updates auf Autos
und IT usw. Die Angriffsfläche und Fehleranfälligkeit wird einfach sehr
sehr viel größer. Schon Netzwerktechnik wie von Cisco hat permanent
extreme Lücken und Bugs. Das ist nicht zu überblicken. Ein Schaden hier
kann auf einmal alle Autos an der Cloud unbrauchbar machen.
Ich persönlich würde mir keinerlei Fahrzeug mit permanenter Aufzeichnung
anschaffen, auch nicht mit dem vorgeschriebenen Notrufsystem. (Dann wird
es eben kein neues mehr.) Viele juckt das nicht, aber wenn sie selbst
persönlich und ganz direkt merken, daß es zu ihrem Schaden mißbraucht
wurde, sieht die Welt plötzlich vollkommen anders aus und der
Sinneswandel findet auf der Stelle statt.
Zur Technologie:
VW hatte im Konzern mindestens zwei Modelle, die tatsächlich 3 Liter
Autos waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A2#Technische_Datenhttps://de.wikipedia.org/wiki/VW_Lupo#Lupo_3L_TDI
Mit 81g/km CO2, schon vor 20 Jahren! Zum sehr hohen Preis, weshalb die
Nachfrage ausblieb und alles eingestampft wurde. Wo wäre man heute mit
dieser Technologie? Ein Solarunternehmer verriet mir bei der gemeinsamen
Fahrt in diesem Lupo, daß er gerne noch ein oder zwei davon kaufen
wollte, für damals um 21k EUR mit spartanischer Innenausstattung, aber
es gab sie eben nicht mehr.
Der Konzern pusht viel lieber große, schwere und Leistungsstarke Modelle
wie die Qs, Touaregs, Amaroks und andere SUVs (schon die breiten Räder
allein sind unglaublich schwer) und bekommt nun die Quittung mit den
Strafzahlungen. Dagegen werden jahrzentelange Klassiker und
Erfolgsmodelle mit Nutz- und auch gewissem Prestigewert wie der Passat
sang- und klanglos eingestampft. Nach dem 8er Golf ist auch fraglich,
wie es weitergeht. Was ist das für ein Zeichen an die jahzehntelang
treue Kundschaft? Als 'VolksWagen' (Bitte keine Diskussion um die
Historie!) für die breite z.B. nicht-IGM Arbeiterschaft? Man hascht hier
schnellebigen Effekten hinterher, gibt sich vorne grün um bei der hippen
Generation anzukommen und macht hinten das Gegenteil. (Das paßt sogar im
Bezug auf die Abgase ;) Es war schon immer abzusehen, daß der ständige
Mehrverbrauch an Kraftstoff nicht so weitergehen kann. Und nun versucht
man plötzlich krampfhaft, auf den elektrischen Zug aufzuspringen, um die
vorigen Fehler möglichst im Handstreich zu eliminieren. Dabei reißt man
noch eben jene Löcher mit dem ganzen bunten Lifestyle-Klimbim, die man
so schnell offenbar noch gar nicht unter Kontrolle bringen kann. Was ist
das wieder für ein Zeichen an die langjährige, treue Kundschaft? Wie
sollen die nunmehr auch Älteren Kunden sich mit den ganzen Apps, Clouds
und Käse auseinandersetzen können und wollen?
Was mir dazu übrigens einfällt: Warum bekommt es ein soclhcer Konzern
nicht hin, ein Plug & Play System für die Bedienelemente zu entwickeln?
Ein Modulbaukasten, womit der (junge) Kunde das Auto z.B. nach und nach
(so wie Geld da ist) ausstatten kann? Ganze Bedienplatte mit Knöpfen und
Schaltern raus und Displayeinheit reingesteckt, wer das eben will. Die
künftigen Modelle werden Display-only sein. Was soll das?
Um den Kreis zu schließen: Wer dorthin wechselt sollte sich der
Verantwortung bewußt sein, die er da mit trägt, sei es in IT oder
Entwicklung, und was auf ihn oder sie zukommen kann, wenn das Desaster
eintritt. Man muß das, was man macht, auch vor seinen Mitmenschen und
sich selbst vertreten können. Ich könnte es jedenfalls nicht bei der
IT-Gefahrenlage, der verlogenen und unsicheren Elektrifizierung und der
Richtung, in welche der Konzern läuft. Aber das ist eben nur meine
Meinung.
Gerne auch schrieb:> Dort kommen die Autoren zu dem> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks> verantwortlich ist.
Wie kommen die zu diesem Schluss, wenn vergleichbare Zahlen fehlen?
Zitat aus dem PDF, welches dem Bauerngeschreibsel anhängt:
"Es ist bisher unmöglich, die Auswirkung der
hier geschätzten Verluste auf die Gesamtpopulation
der Fluginsekten zu quantifizieren,
weil die Größe der Gesamtpopulation unbekannt
ist. Da der Einfluss anderer menschlicher
Aktivitäten wie die Ausbringung von
Pestiziden, intensive Landwirtschaft, Verkehrsaufkommen,
Urbanisierung, Klimawandel
u.a. bisher ebenfalls nicht quantifiziert
wurde, ist auch kein Vergleich der hier
geschätzten Verluste mit diesen anderen Auswirkungen
möglich."
Die wissen eigentlich nix, außer, dass sie die Verluste geschätzt
haben...
Achim B. schrieb:> Die wissen eigentlich nix, außer, dass sie die Verluste geschätzt> haben...
Aus der gleichen Quelle:
"Als Folge davon tritt teilweise massiver Insektenschlag an
Rotorblättern auf, der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 %
gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann [9]. Dieses Phänomen,
das die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen stark beeinträchtigen
kann, ist inzwischen theoretisch und praktisch intensiv untersucht
worden und gut modellierbar. Unter anderem führte es weltweit zur
Etablierung einer Reinigungsindustrie für Rotorblätter [10]. Allerdings
wurde bis heute nicht
untersucht und quantifiziert, welche Folgen der Insektenschlag an
Windrotoren für die betroffene Insektenpopulation haben könnte. [..]
Obwohl der Rückgang der Fluginsekten seit den 1990er Jahren sicherlich
viele Gründe hat, ist ein Beitrag zur Minderung der Verluste auch von
Seiten der Windenergienutzung wünschenswert, insbesondere da hier ein
hohes Vermeidungspotential von bis zu 3.600 Tonnen pro Jahr besteht."
Die wissen doch wenigstens etwas.
Gerne auch schrieb:> Name: schrieb:>> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die>> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.> Davon sollte man aber mittlerweile gehört haben:>> "Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als> von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.> Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche> Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks> verantwortlich ist.
Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den
Pestizidverspritzern.
Da versucht jemand, von der wahren Ursache für das Insektensterben
abzulenken (ausgeräumte Landschaften, Pestizide, also die industrielle
Landwirtschaft *1)), da ist natürlich jede noch so zweifelhafte Studie
recht, selbst wenn deren Ergebnisse eigentlich gar nicht passen.
Hauptsache die Schlagzeile stimmt.
*1) Und damit sind nicht pauschel "die Bauern" gemeint!
Dein angeblicher Sondermüll ist auch halb so wild, weil niemand
ausgediente Windräder im Dorfweiher entsorgt. Will heißen: Die werden
alle eingesammelt, von Profis. Es gibt außerdem Recyclingmöglichkeiten:
https://www.neocomp.eu/
Die beiden Argumente hört man immer wieder, was sie nicht stichhaltiger
macht. Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform. Neben
Solar. Alles andere ist viel schlimmer.
Name: schrieb:> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer> Propaganda.
Die Primärquellen sind alle im Artikel genannt (Princeton, Delaware,
...). Aber offensichtlich reicht es dafür bei dir nicht.
Cyblord -. schrieb:> Name: schrieb:>> Genau schrieb:>>> Name: schrieb:>>>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.>>>>>> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:>>>>>>>>> https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html>>>> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.>> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer>> Propaganda.>> Gibt es zu diesem Thema überhaupt noch irgendeine Quelle ohne> politischen Hintergrund?
Bestimmt. Aber nicht die "preussische allgemeine". Schau dir das mal an,
dann reden wir weiter.
Das steht irgendwo zwischen rechtem Rand der AFD hart am Rand der
Legalität. Ich denke, selbst viele AFD-Mitglieder würden das Blatt
ablehnen. Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig, was ich hier verteidige,
denn das hier ist wirklich sehr grenzwertig.
Name: schrieb:> Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig, was ich hier verteidige,> denn das hier ist wirklich sehr grenzwertig.
Ich verteidige gar nichts. Allerdings werden aktuell sämtliche Studien
und Artikel zu diesen Themen aus rein politischen Motiven erstellt.
Neutralität findet man da nur noch sehr schwer.
Name: schrieb:> Axel L. schrieb:>>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie>>> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug>>> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst>>> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört>> Schlimm genug.>> Öhm, ich wüsste eine:> Die Windkraftbranche:> https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/> 2016: 160200 Mitarbeiter> 2019: 135100 Mitarbeiter (Danke, Herr Altmeier und Seehofer!)>> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.> Beim gerade laufenden Windenergieboom (also überall in der Welt außer in> Deutschland) eine Branche mit riesigem Wachstumspotential.>> Man würgt die Branche aber (gesteuert von der Kohleindustrie) gerade mit> Gewalt ab, so dass die Chinesen übernehmen können.
Windräder betreiben ist umweltfreundlich, Windräder bauen nicht.
Windräder aufstellen btw auch nicht. Im Grunde genauso wie "normaler"
Maschinenbau, der aber auch in der Kritik steht, wegen CO2 Ausstoß und
Flächenverbrauch.
Ich bin btw auch dafür, dass Windkraft gefördert wird (mit ner
gescheiten Abstandsregel: Verhinderung von Schattenwürfen, wenn es die
nicht gibt deutlich unter 5km. Lässt sich halt nicht mit Kreisen
aufmalen, aber auf Basis topographischer Daten locker automatisiert
berechnen). Die Dinger sollen dann auch unbedingt in Deutschland gebaut
werden!
Naja und dass das Verfeuern von Ölprodukten nicht zukunftsfähig ist und
der Wandel da her muss, das ist eh klar. Das aber bei dt Unternehmen und
nicht im Ausland
Gerne auch schrieb:> ...der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 %> gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann
Ganz schön schwammig...
"Die Mitglieder in diesem Forum können bis zu 100% Ahnung von Elektronik
haben. (Und außerdem Spuren von Nüssen enthalten.)"
Name: schrieb:> Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den> Pestizidverspritzern.
Und deinen Lebensmittelversorgern.
Achim B. schrieb:> Ganz schön schwammig...
Wenn was zu Solar vom Fraunhofer hier zitiert wird, dann ist das wahr.
Wenn was vom DLR (die sich mit Luftdynamik auskennen) zitiert wird, dann
ist das unwahr.
> "Die Mitglieder in diesem Forum können bis zu 100% Ahnung von Elektronik> haben. (Und außerdem Spuren von Nüssen enthalten.)"
Manchmal frage ich, mich ob die Wahrnehmung mancher Foristen hier und
Google kaputt sind. Kam in vielen Medien, selbst im öffentl. Rundfunk
wie NDR, Tagesschau. Wo wart ihr letztes Jahr?
https://www.google.com/search?q=windräder+insektenhttps://www.google.com/search?q=windräder+sondermüll
Gerne auch schrieb:> "Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als> von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.> Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche> Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks> verantwortlich ist.
So ein Unsinn. Das Zeug was die Bauern verspruehen und wir letztlich zu
fressen bekommen, toetet viel mehr Insekten. Genau wie Kfz wegen ihrer
Scheinwerfer im Sommer.
https://taz.de/Studie-zu-Gefahren-von-Windraedern/!5582675/Name: schrieb:> Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den> Pestizidverspritzern.>> Da versucht jemand, von der wahren Ursache für das Insektensterben> abzulenken (ausgeräumte Landschaften, Pestizide, also die industrielle> Landwirtschaft *1)), da ist natürlich jede noch so zweifelhafte Studie> recht, selbst wenn deren Ergebnisse eigentlich gar nicht passen.> Hauptsache die Schlagzeile stimmt.
Leider wahr.
> Windräder betreiben ist umweltfreundlich
und ergeben ein zuverlässig stabiles Versorgungsnetz.
Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig
verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:> So ein Unsinn. Das Zeug was die Bauern verspruehen und wir letztlich zu> fressen bekommen, toetet viel mehr Insekten. Genau wie Kfz wegen ihrer> Scheinwerfer im Sommer.
Schön daß wir wieder zum Thema kommen. Wegen den Scheinwerfern und
Insekten sind eben alle KFZ schlecht. Vor allem die elektrischen, weil
sie so leise sind und die Insekten sie nicht herannahen hören und daran
zerschellen. Deshalb sind auch die Hersteller der KFZ schlecht, womit du
implizit auch gegen VW wetterst. :) Und du regst dich über andere hier
auf?
Axel L. schrieb:>> Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland>> keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn> Es ist nicht im Interesse der Deutschen saubere Luft zu haben ? Könnte> es sein, dass Du einen leichten Bias hast, was das angeht ?
Nicht wenn man gewisse Zielgruppen (wie arme Strassen-Anwohner) vergasen
möchte. Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?
Erwünscht ist das vermutlich nicht ...
Genau (der echte) schrieb:> Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?
Wenn man dank, aus ideologischen Gründen, zerstörter Industrie mit Hartz
IV zuhause am Fenster sitzt, kann man sich an der nun besseren Luft
erfreuen. Alles gut so, weitermachen.
Genau (der echte) schrieb:> Nicht wenn man gewisse Zielgruppen (wie arme Strassen-Anwohner) vergasen> möchte. Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?
Was machen die Anwohner der Windräder oder der (noch und bald noch
länger) Kohlekraftwerke oder die der französischen AKW, wo der fehlende
Strom womöglich dann herkommen muß, wenn's in grün D nicht reicht?
Wie ist das eigntlich mit der klimaneutralen Stahlherstellung für die
Windradtürme oder dem gebrannten Zement für die mind. 10m tiefen
Fundamentklötze aus Stahlbeton? Und deren Rückbau nach Laufzeitende mit
Hammer und Meißel? Und eben die Rotorblätter? Fragen über Fragen ...
But: We get sidetracked.
Das was ich zur IT-Sicherheit den Autos gesagt habe, scheint mitnichten
zu weit hergeholt zu sein, denn es war schon 2018 Thema.
"Übertragung der Anmeldeinformationen in der URL, also als
GET-Parameter. Wie oft wird dieser Anfängerfehler eigentlich noch
wiederholt? [..] Schwerwiegende Lücken wurden allerdings keine gefunden
oder eventuell übersehen. Abgesehen vom Ergebnis macht mir eher eine
andere Entwicklung sorgen:
Die Schnittstelle des Fahrzeugs, mit der ich via App auf diverse
Funktionen und Informationen zugreifen kann. [..] Anstatt die
Angriffsfläche gering zu
halten, eröffnen diese unnötigen Komfortfunktionen einem Angreifer ganz
neue Möglichkeiten. Vermutlich lässt sich dieser »Service« auch gar
nicht
komplett deaktivieren – geradeso, also ob man auf einem E-Mail-Server
zusätzlich noch einen Webserver laufen hat, den man nicht abstellen
kann."
https://www.kuketz-blog.de/adac-studie-fernsteuer-apps-fuers-auto-2018/
Manfred schrieb:> Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig> verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?
Das ist ein Elektroniker. Ein Kleinspannungstechniker. Das ist außerdem
ein Editoral, und damit eine Meinung. Die darf er haben.
Ich bin im EE-Sektor schon eine Zeit unterwegs, und eure dummen Sprüche
mit dem Stromnetz das zusammenbricht sind schon ein paar Jahre alt. Ich
vergleich das immer mit der Kernfusion.
Die Kernfusion kommmt. In 20 Jahren. Seit 70 Jahren.
Das Stromnetz bricht in 2 Jahren zusammen. Seit 30 Jahren.
Seit ihr es nicht leid, immer unrecht zu haben? In den 90ern wurde
schwadroniert, dass das Stromnetz bei 20% Erneuerbaren zusammenbricht.
Heute haben wir fast 50%, und es läuft immer noch.
Solange die Warnungen von rechten Spinnern und Einzelmeinungen kommen,
interessiert es mich nicht besonders.
Gleiches mit VW. "Diess ist ein Ökospinner und macht VW kaputt" "Niemand
will Elektroauts". Kapiert das endlich mal:
Solar, Elektroauto von VW, Windenergie, alles das schafft hochwertige
Arbeitsplätze in Deutschland. Speziell der EE-Sektor. Aber in Zukunft
auch die E-Mobilität.
Öko hin, öko her, das ist ein Wirtschaftsfaktor, und da stecken mehrere
hunderttausend Arbeitsplätze drin.
Name: schrieb:> Solar, Elektroauto von VW, Windenergie, alles das schafft hochwertige> Arbeitsplätze in Deutschland. Speziell der EE-Sektor. Aber in Zukunft> auch die E-Mobilität.> Öko hin, öko her, das ist ein Wirtschaftsfaktor, und da stecken mehrere> hunderttausend Arbeitsplätze drin.
Guter Beitrag. Leider denken Trolle nicht rational.
Manfred schrieb:>> Windräder betreiben ist umweltfreundlich>> und ergeben ein zuverlässig stabiles Versorgungsnetz.>> Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig> verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?
Sorry, aber wer seine Informationen von Jean Pütz hat...
Wobei er natürlich ein bischen recht hat. Die Bundesregierung tut
wirklich alles Denkbare, um es zu vermasseln.
Das heisst aber nicht, dass der Grundgedanke nicht funktioniert. Das
heisst nur, dass es schlecht umgesetzt wird.
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:> Guter Beitrag. Leider denken Trolle nicht rational.
Trolle wollen immer nur, dass Alles wirtschaftlich den Bach runtergeht,
und warum? Damit es allen erfolgreichen Leuten dann hoffentlich genauso
scheiße geht wie ihnen jetzt schon, denn dann hoffen sie sich besser zu
fühlen.
Weils grad passt:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagen-erhoeht-kapazitaet-fuer-batteriezellfabrik-in-salzgitter-a-dd535feb-9386-4ac5-bc91-a3274fc496b2
Die Batteriezellenproduktion wird aufs doppelte aufgestockt, und die
Arbeiter können von der Verbrennerproduktion am gleichen Standort in die
Batteriezellenproduktion wechseln, und haben damit eine Perspektive.
VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den
Chinesen unabhängig.
Der deutsche Autokäufer bekommt "Made in Germany" auch beim E-Auto, bis
hin zur Batteriezelle.
Das Beste dabei: Der Katzenjammer der Verbrennerfans und VW-Hater.
Name: schrieb:> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den> Chinesen unabhängig.> Der deutsche Autokäufer bekommt "Made in Germany" auch beim E-Auto, bis> hin zur Batteriezelle.
Klingt gut! Ich kann mir durchaus gut vorstellen, dass mein nächster
Neuwagen ein E-Auto aus dem VW-Konzern wird.
Name: schrieb:> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den> Chinesen unabhängig.
Mein Benzin kommt auch aus einer deutschen Raffinerie und bin somit
nicht von irgendwelchen Ölscheichs abhängig.
*Wer Ironie findet, darf sie behalten