Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zu Volkswagen wechseln oder nicht


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Tipp (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> stelle ich mir schon die Meldungen vor,

Bei so viel Vorstellungskraft kannst du dich im Lebenslauf auch als 
Wahrsager mit Glaskugel bezeichnen. Nacharbeiten muessen neue Modelle 
bei vielen OEMs im ersten Jahr, falls die Nachricht ueberhaupt stimmt.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Das kling sehr interessant. Jetzt wird da mit heißer Nadel schnell was
>> zusammengefrickelt, damit die Kisten erstmal auslieferungsfähig sind.
>> Der Rest reift beim Kunden auf der Straße nach.
>
> Es wird doch immer gelästert die deutschen OEMs wären nicht modern genug
> und zu konservativ.
> Jetzt nimmt man sich an amerikanischen Softwareriesen ein Vorbild und
> liefert Bananensoftware und halbgares Frickelzeugs, und damit ist auch
> wieder niemand zufrieden. Manchen kann man's auch garnicht recht machen
> oO

Wie so oft ist selbst das bescheiden umgesetzt.

Sowas kann man machen, nachdem OTA funktioniert und nicht davor.

Gruß
Axel

von Tipp (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Von aussen laesst sich das natuerlich beurteilen, wenn man nicht dabei 
war ironie  off Genau wie du habe ich zu dem Thema kein Wissen, aber 
ich verbreite darueber auch keine Informationen. Entscheidungen haben 
gewoehnlich Gruende.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tipp schrieb:
> Genau wie du habe ich zu dem Thema kein Wissen, aber
> ich verbreite darueber auch keine Informationen. Entscheidungen haben
> gewoehnlich Gruende.
Würde mich nicht wundern, wenn das mit der folgenschweren Entscheidung 
für Produkte der MS-Cloud zusammenhängt. Konnte ja niemand ahnen, daß 
es da zu Problemen kommen könnte. ;)

von Tipp (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und das ist die Glaskugel wieder. Meinst du ich habe Glueck im naechsten 
Jahr?

von michael_ (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Heute wird der Käfer nur im Zusammenhang mit Porsche genannt.
>
> Die Panzer von Porsche damals waren ja auch allesamt Fehlkonstruktionen,
> weswegen die meisten nicht einmal in Produktion gingen.

Hat nichts mit dem Käfer zu tun.

Ich habe einen Elektrorasierer desingt von Porsche (ca.1995).
Die Form hätte auch von mir kommen können.
Die Traktoren haben die Welt auch nicht erschüttert.
Das war später. Aber eher mittelmäßig.

von Mark W. (kram) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danilo H. schrieb:
> Nur der Name VW reizt mich schon. Weiß
> auch nicht wie die Arbeitsbedingungen bei Vw so sind, ist ja
> Riesenladen.

Die Arbeitsbedingungen werden wohl ueberall unterschiedlich sein.

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-27-november-2019-100.html

Wuerde mich mal interessiere wie der Ehren Codex bei VW so ist, der hier 
angesprochen wurde. Wusste nicht, dass es sowas ueberhaupt gibt.
Im Internet laesst sich da nix finden, muesste doch oeffentlich 
zugaenglich sein?

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wegen Softwareproblemen: Auslieferung des ID.3 erst im August

https://www.focus.de/auto/elektroauto/vw-id3-volkswagens-hoffnungs-stromer-auslieferung-wohl-erst-im-august_id_11533139.html

Das gibt ne fette CO2-Strafzahlung für VW.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Jetzt nimmt man sich an amerikanischen Softwareriesen ein Vorbild und
> liefert Bananensoftware und halbgares Frickelzeugs, und damit ist auch
> wieder niemand zufrieden.

Also mir war das völlig klar, dass es zu solchen Probleme kommen wird. 
Bei einem Betriebssystem fürs Auto kann man sich allerdings keine 
Abstürze erlauben wie bei Windows. Man kann also davon ausgehen, dass es 
noch Jahre dauern wird, bis das Betriebssystem von VW marktreif sein 
wird. Falls sie nicht sowieso vorher das Handtuch werfen, weil es nicht 
so einfach wird, wie Diess sich das vorstellt.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Falls sie nicht sowieso vorher das Handtuch werfen, weil es nicht so
> einfach wird, wie Diess sich das vorstellt.

Kannst für eigentlich auch noch etwas Anderes als immer nur gegen die 
deutsche Automobilindustrie zu stänkern? Du bist ja schlimmer als jede 
Wiederholung im Fernsehen.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Kannst für eigentlich auch noch etwas Anderes als immer nur gegen die
> deutsche Automobilindustrie zu stänkern?

Scheinbar nicht. Armer Tropf, so zerfressen vom Neid. Oder eine andere, 
noch schwerer wiegende Beeinträchtigung. Aber er ist ein äußerst 
interessantes Objekt, was die menschliche Psyche angeht! Ich tippe nach 
wie vor auf eine Inselbegabung.


Zum Thema:
Habe am Wochenende einen Bekannten getroffen, welcher bei VW arbeitet. 
Wir redeten auch über Arbeit und insbesondere das Thema Schulungen. Was 
ich daraus schließen konnte: das Budget für Schulungen in dem 
Unternehmen ist scheinbar recht ordentlich! So viele externe Schulungen 
wie er in einem Jahr bewilligt bekommen hat, habe ich bisher nicht 
insgesamt bekommen ;)

Ein dickes Plus also für VW!

von Lachnummer Automotive (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Wir redeten auch über Arbeit und insbesondere das Thema Schulungen. Was
> ich daraus schließen konnte: das Budget für Schulungen in dem
> Unternehmen ist scheinbar recht ordentlich! So viele externe Schulungen
> wie er in einem Jahr bewilligt bekommen hat, habe ich bisher nicht
> insgesamt bekommen ;)

Nötig ist es ja, wie man sieht. Unfähig, einen funktionierenden Kasten 
in einem absehbaren Zeitraum auf 4 Gummireifen zu stellen. Ansteuerung 
von Drehstrommotoren und Lademanagement plus bisschen 
Mickey-Mouse-Bordentertainment anscheinend für die Staff eine 
Herausforderung wie ein Mondfahrtprogramm.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Scheinbar nicht. Armer Tropf, so zerfressen vom Neid.

Du wirst es zwar nicht glauben, aber Januar könnte mein dritter 
Rekordmonat in Folge werden. Sei dir sicher, dass ich mehr verdiene als 
du.

von eric (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Keine Lust über 400 Posts zu lesen,
darum auch wenn es schon gesagt wurde:


Die allgemeine Entwicklung geht von der Mechanik zur Elektronik,
alles wird kleiner, einfacher, billiger, aber trotzdem vielseitiger.
Beispiel Videorecorder. Früher VHS, heute Hosentasche.

Ein Elektroauto braucht viel weniger Bauteile als ein Verbrenner.
deshalb können 3.Welt-Länder ihre eigenen Autos bauen
und sie werden so billig sein, dass VW und Co. da nicht mithalten.

Gegenwärtige Probleme wie Akkus, Laden usw.
werden in wenigen Jahren überwunden sein,
aber die Umweltzerstörung wird weiter wachsen.

Dicke Autos werden wir dann nicht mehr brauchen
und die dünnen kaufen wir in Indien, Afrika oder sonstwo,
aber nicht bei VW.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lachnummer Automotive schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Wir redeten auch über Arbeit und insbesondere das Thema Schulungen. Was
>> ich daraus schließen konnte: das Budget für Schulungen in dem
>> Unternehmen ist scheinbar recht ordentlich! So viele externe Schulungen
>> wie er in einem Jahr bewilligt bekommen hat, habe ich bisher nicht
>> insgesamt bekommen ;)
>
> Nötig ist es ja, wie man sieht. Unfähig, einen funktionierenden Kasten
> in einem absehbaren Zeitraum auf 4 Gummireifen zu stellen. Ansteuerung
> von Drehstrommotoren und Lademanagement plus bisschen
> Mickey-Mouse-Bordentertainment anscheinend für die Staff eine
> Herausforderung wie ein Mondfahrtprogramm.

Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante 
anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen 
Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.

DAS hätte ich von VW besser erwartet.

Gruß
Axel

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante
> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen
> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.

Sonst wird über solche Einschränkungen bei E-Autos großzügig hinweg 
gesehen. Aber für das Bashen gegen VW ist es dann wieder gut genug.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> DAS hätte ich von VW besser erwartet.

Es ist allgemein bekannt, dass deutsche E-Autos weder preislich noch 
technisch konkurrenzfähig sind.

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/e-mobilitaet-mit-byton-droht-der-deutschen-autobranche-ein-zweiter-tesla/25390732.html

von Le X. (lex_91)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante
> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen
> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.

Für Leute bei denen der Usecase "5 Personen befördern" Dauerzustand ist 
gibt es Family Vans, Kombis und SUVs.
Die typische Golfkundschaft dürfte meistens eher 1-3 Personen befördern.
Finde ich gut dass VW ihre Fahrzeuge der Realität anpasst.

In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die 
Sporttasche.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante
>> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen
>> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.
>
> Sonst wird über solche Einschränkungen bei E-Autos großzügig hinweg
> gesehen. Aber für das Bashen gegen VW ist es dann wieder gut genug.

Ja, und die machen es einem so einfach.

Die Konkurrenten haben 5 Sitzplätze.

Wenn VW konkurrenzfähige Reichweiten tatsächlich nur schafft, indem man 
dermaßen an der Zuladung kappt, wäre das schon ein sehr trauriges Bild.

Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Viel kritischer finde ich schon, dass die Long Range Variante
>> anscheinend nur als 4-Sitzer kommt, weil die Zuladung mit dem großen
>> Akku nicht mehr für den 5. Passagier reicht.
>
> Für Leute bei denen der Usecase "5 Personen befördern" Dauerzustand ist
> gibt es Family Vans, Kombis und SUVs.
> Die typische Golfkundschaft dürfte meistens eher 1-3 Personen befördern.
> Finde ich gut dass VW ihre Fahrzeuge der Realität anpasst.
>
> In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die
> Sporttasche.

Das ist ein VW. Typische Golfkundschaft hat ein oder zwei Kinder und da 
muss dann auch mal die beste Freundin mit rein passen.

Gruß
Axel

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die
> Sporttasche.

Genauso ist es. Den fünften Sitz im Auto benutzt man eh niemals, der ist 
nur für den absoluten Ausnahme- oder Notfall. Der kann gerne entfallen. 
Aber Hauptsache wieder gegen VW gemotzt.

von Sklavenvermittler (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Le X. (lex_91)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Genauso ist es. Den fünften Sitz im Auto benutzt man eh niemals, der ist
> nur für den absoluten Ausnahme- oder Notfall. Der kann gerne entfallen.
> Aber Hauptsache wieder gegen VW gemotzt.

Eben.
Und wer regelmäßig vollbeladen unterwegs ist kauft sich gleich ein 
größeres, komfortableres Fahrzeug.
Wahrscheinlich würden 50% der "Polo, Golf, A3"-Klasse-Fahrer nicht mal 
merken wenn man ihnen die ganze Rücksitzbank rausbaut.

Gut, andrerseits kann ich jeden verstehen der mit nem 2-Sitzer nicht auf 
die Autobahn will, so vernünftig solche Fahrzeuge auch wären.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lachnummer Automotive schrieb:
> Unfähig,

Dunning-Kruger Effekt.

F. B. schrieb:
> Du wirst es zwar nicht glauben

Korrekt. Ich und darüber hinaus wohl so ziemlich jeder andere hier im 
Forum.

F. B. schrieb:
> Sei dir sicher, dass ich mehr verdiene als
> du.

Nein. Schon alleine, weil du nicht zwischen verdienen und bekommen 
unterscheiden kannst.

Die restliche Postings gehen in Richtung E-Mobility Bashing und haben 
wenig mit dem Thema zu tun.

VW ist ein (monetär) lohnenswerter Arbeitgeber in dieser Region. Wer 
also die Chance hat zu Wechseln, wird es sicherlich nicht bereuen. Der 
TO hat bereits ein hohes Einkommen. Für ihn lohnt es sich aus diesem 
Grund zumindest nicht.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Du wirst es zwar nicht glauben
>
> Korrekt. Ich und darüber hinaus wohl so ziemlich jeder andere hier im
> Forum.

Du darfst gerne glauben, was du willst. Ich verdiene deswegen keinen 
Cent weniger.


Dirk K. schrieb:
> Die restliche Postings gehen in Richtung E-Mobility Bashing und haben
> wenig mit dem Thema zu tun.

Selbstverständlich bashe ich nicht gegen E-Mobility, da ich ja in diesem 
Bereich vielfach investiert bin. Ich poste hier lediglich Fakten über 
die technische Rückständigkeit der E-Modelle deutscher Hersteller.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Ich verdiene

Hoffnungslos.

Beitrag #6102283 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
eric schrieb:
> Gegenwärtige Probleme wie Akkus, Laden usw.
> werden in wenigen Jahren überwunden sein,

Ich erwarte das Gegenteil: VW will eigene Zellen fertigen. Panasonic, 
Sanyo und andere haben Jahrzehnte gebraucht, den heutigen 
Qualitätsstandard zu erreichen - da will eine deutsche Firma aus dem 
Nichts heraus mithalten?

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Ich verdiene
>
> Hoffnungslos.

Abgesehen von meinem Gehalt "bekomme" kein Geld. Das Geld "verdiene" ich 
mir selbst.

Im Übrigen pfeifen es inzwischen die Spatzen von den Dächern, dass die 
deutschen Autobauer in Bereich E-Mobilität keine Rolle mehr spielen.

Elektronikmesse CES: Deutsche Autobauer zu schlichten Helfern degradiert

https://www.welt.de/wirtschaft/article204915346/E-Mobilitaet-und-autonomes-Fahren-CES-offenbart-deutschen-Niedergang.html

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> eric schrieb:
>> Gegenwärtige Probleme wie Akkus, Laden usw.
>> werden in wenigen Jahren überwunden sein,
>
> Ich erwarte das Gegenteil: VW will eigene Zellen fertigen. Panasonic,
> Sanyo und andere haben Jahrzehnte gebraucht, den heutigen
> Qualitätsstandard zu erreichen - da will eine deutsche Firma aus dem
> Nichts heraus mithalten?

Und das nicht nur bei der Batteriefertigung, sondern auch noch im 
Bereich Softwareentwicklung, dabei bringt man noch nicht einmal den ID.3 
zum Laufen. Man scheint bei VW unter völligem Realitätsverlust zu 
leiden, obwohl offensichtlich ist, dass auch die Milliardengewinne für 
die nötigen Investitionen bald nicht mehr so üppig sprudeln werden.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> unter völligem Realitätsverlust zu leiden

Das ist die korrekte Diagnose für dich selbst. Es wird immer schlimmer 
mit dir, geht stetig bergab. Du musst es stoppen, sonst lebst du nur 
noch in einer Traumwelt.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Le X. schrieb:
>> In meinem Auto ist der hintere, mittlere Sitz nur Deko bzw. für die
>> Sporttasche.
>
> Genauso ist es. Den fünften Sitz im Auto benutzt man eh niemals, der ist
> nur für den absoluten Ausnahme- oder Notfall. Der kann gerne entfallen.

Jep, deswegen entfällt der auch nur im Top-Modell.
Die mit den kleineren Akkus haben ja 5 Sitzplätze. Auch lustig, für viel 
mehr Geld gibt es weniger Leistung. Ist aber vermutlich auch nur ein 
genialer Schachzug des VW Marketings.

Gruß
Axel

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Auch lustig, für viel mehr Geld gibt es weniger Leistung.

Der fünfte "Notfall"-Sitzplatz ist aber keine Leistung, die irgendwie 
jemand (außer dir) vermissen wird. Du willst ja aber auch nur gegen VW 
motzen, das ist hiermit klar geworden. Wenn du wirklich fünf Sitzplätze 
benötigst, dann ist es halt nicht dieses Modell, so what?

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> F. B. schrieb:
>> unter völligem Realitätsverlust zu leiden
>
> Das ist die korrekte Diagnose für dich selbst. Es wird immer schlimmer
> mit dir, geht stetig bergab. Du musst es stoppen, sonst lebst du nur
> noch in einer Traumwelt.

https://www.onvista.de/aktien/BYD-Aktie-CNE100000296

von jemand (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem von VW ist nicht der 5.Sitz, sondern: Sie liefern nicht. Und 
sie wollen keine E-Autos verkaufen.

Ich habe letztes Jahr November ein neues Auto kaufen müssen, und ein 
Stromer sollte es sein. Und die erste Anlaufstelle war VW. Gibt ja den 
E-Golf, E-Up und angeblich den ID3.

Die böse Überraschung:
Vom ID3 und E-Up wusste der Verkäufer nichts. Da hat er dann 
nachgefragt.
Die Lieferzeit für den E-Golf wäre 6 Monate, kann aber mehr sein.
ID3 könne man angeblich noch nicht bestellen. Ab März 2020 können sie 
mir ein Datum nennen, wann sie bestellen können.
Der Alte E-Up ist bestellbar, der ist aber Mist, und der Up ist eh zu 
klein. Der recht brauchbare neue wäre heuer ab März bestellbar. Genau 
weiß man es aber nicht.
Auf das Angebot für den E-Golf warte ich noch heute.

Mit "Vielleicht möglicherweise wissen wir eventuell in ein paar Monaten 
mehr..." und "Heuer habe ich keine Lust ein Angebot zu verschicken!" 
verkauft man keine Autos. Und das hat sich, soweit ich gehört habe, 
nicht geändert.
Mich hat VW so als Kunden verloren.

--> Bisher sind ALLE brauchbaren E-Autos von VW reine Luftnummern, die 
man nicht (wirklich) kaufen kann.
--> 1 Jahr auf ein Auto warten will niemand. Wir leben nicht in der DDR.

von Realist (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
jemand schrieb:
> Und
> sie wollen keine E-Autos verkaufen.

Das meistverkaufte E-Auto in Norwegen ist der e-Golf.
VW investiert und stellt komplett auf Elektromobilität um.
Der e-Golf befindet sich seit Monaten im Abverkauf mit entsprechend sehr 
guten Angeboten, hohe Nachfrage und auslaufendes Produkt.
Der ID3 ist eine neue Generation und VW hatte schon mit seinen 
Verbrennern immer wieder Verzögerungen auf Grund von SW Problemen.

VW will das große E verkaufen, hat aber noch mit (nachvollziehbaren) 
Problemen in der Umstellung zu kämpfen.
Kommt Zeit, kommt Massenproduktion, kommen problemfreiere Releases.

Schade nur, wenn sich dann am Ende doch Wasserstof durchsetzen wird.

von jemand (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> jemand schrieb:
>> Und
>> sie wollen keine E-Autos verkaufen.
>
> Das meistverkaufte E-Auto in Norwegen ist der e-Golf.
> VW investiert und stellt komplett auf Elektromobilität um.
> Der e-Golf befindet sich seit Monaten im Abverkauf mit entsprechend sehr
> guten Angeboten, hohe Nachfrage und auslaufendes Produkt.
> Der ID3 ist eine neue Generation und VW hatte schon mit seinen
> Verbrennern immer wieder Verzögerungen auf Grund von SW Problemen.
>
> VW will das große E verkaufen, hat aber noch mit (nachvollziehbaren)
> Problemen in der Umstellung zu kämpfen.
> Kommt Zeit, kommt Massenproduktion, kommen problemfreiere Releases.
>
> Schade nur, wenn sich dann am Ende doch Wasserstof durchsetzen wird.

Hast du mal versucht, einen wirklich zu kaufen?
Die geben sich gerade auf grün, aber wirklich geliefert bekommst du da 
nichts. Zumindest nicht zeitnahe.
Die Händler geben sich alle Mühe, die E-Autos nicht verkaufen zu müssen.

Das ist mein Eindruck (natürlich Subjektiv) nach einem versuchten 
Autokauf bei VW.

Wassestoff:
Bei Wasserstoff gibt es genau eine Tankstelle, die ich kenne. Die ist 
>100km weit weg. Geplant sind keine näheren.
Solange das so ist, ist es völlig praxisfern auf irgendetwas zu hoffen.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Auch lustig, für viel mehr Geld gibt es weniger Leistung.
>
> Der fünfte "Notfall"-Sitzplatz ist aber keine Leistung, die irgendwie
> jemand (außer dir) vermissen wird. Du willst ja aber auch nur gegen VW
> motzen, das ist hiermit klar geworden. Wenn du wirklich fünf Sitzplätze
> benötigst, dann ist es halt nicht dieses Modell, so what?

Das mit dem 5. Sitzplatz ist ja nur das Ergebniss der Rückständigkeit 
bei den Akkus. Mit vernünftigen Akkus müsste man nicht bei den Sitzen 
geizen. Das gleiche Problem hat VW auch bei der AHK, die 50kg Stützlast 
sind anscheinend auch nicht drin. Damit kann man keine Fahrradträger 
dran machen.

Und ja, ich habe VW das Verhalten der letzten Jahre nicht verziehen. Das 
ist für  mich immer noch ein Drecksladen, in jedem Sinne des Wortes.

Gruß
Axel

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Und ja, ich habe VW das Verhalten der letzten Jahre nicht verziehen. Das
> ist für  mich immer noch ein Drecksladen, in jedem Sinne des Wortes.

Da steckt also der wahre Grund deiner negativen Äußerungen. Ich musste 
VW nichts verzeihen, da ich die Hysterie um den Dieselskandal erst gar 
nicht nachvollziehen kann. Es haben doch praktisch alle mehr oder 
weniger betrogen, und ich habe mir noch nie ein Auto wegen eines ganz 
bestimmten Stickoxid-Ausstoßes laut Datenblatt gekauft.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
jemand schrieb:
> Die Händler geben sich alle Mühe, die E-Autos nicht verkaufen zu müssen.

Hier steht, die Händler müssen 2020 eine Quote für E-Autos erfüllen, 
sonst gibt es keinen Bonus. Selbst wenn die Hersteller gar nicht liefern 
können. Also die übliche Masche halt der Autokonzerne, dass alle Risiken 
und Kosten auf Zulieferer und Händler abgewälzt werden.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/autojahr-2020-das-schicksalsjahr-fuer-die-auto-industrie-a-1301640.html

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Und ja, ich habe VW das Verhalten der letzten Jahre nicht verziehen. Das
>> ist für  mich immer noch ein Drecksladen, in jedem Sinne des Wortes.
>
> Da steckt also der wahre Grund deiner negativen Äußerungen. Ich musste
> VW nichts verzeihen, da ich die Hysterie um den Dieselskandal erst gar
> nicht nachvollziehen kann. Es haben doch praktisch alle mehr oder
> weniger betrogen, und ich habe mir noch nie ein Auto wegen eines ganz
> bestimmten Stickoxid-Ausstoßes laut Datenblatt gekauft.

Hatte Dich für intelligenter gehalten. Aber das spielt für die 
Diskussion hier keine Rolle. Es ändert nichts daran, dass der VW Konzern 
mit seinen E-Autos das angeblich elementare Thema, die Reichweite, nicht 
adäquat adressieren kann.

Sowohl E-Tron als auch Taycan sind bei der Effizienz und Reichweite 
gnadenlos schlecht. E-Golf verkauft sich nur, weil man auf jedes Auto 
mehrere k€ klebt. Und beim ID3 muss VW an der Zuladung knapsen, um die 
Akkus reinzubekommen. Welche Reichweite da raus kommt, wenn die 
Amerikaner das testen, kann man schon ahnen.

Aber, um aufs Thema zu kommen: Jede Menge Arbeit für gescheite 
Ingenieure. Oder aus Sicht von VW: Jede Menge Gründe, die Regierung 
anzubetteln.

Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> jemand schrieb:
>> Die Händler geben sich alle Mühe, die E-Autos nicht verkaufen zu müssen.
>
> Hier steht, die Händler müssen 2020 eine Quote für E-Autos erfüllen,
> sonst gibt es keinen Bonus. Selbst wenn die Hersteller gar nicht liefern
> können. Also die übliche Masche halt der Autokonzerne, dass alle Risiken
> und Kosten auf Zulieferer und Händler abgewälzt werden.
>
> 
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/autojahr-2020-das-schicksalsjahr-fuer-die-auto-industrie-a-1301640.html

Mich wundert, dass die wegen den bischen Strafzahlungen so einen Aufriss 
machen. 95€/Gramm sind doch am Ende pro Auto nur ein paar 
Leichtmetallfelgen.

Gruß
Axel

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
NurMut schrieb:
> Nochmal: Die meister SUV heutzutage sind bloß hochgebockte Kompaktwagen
> mit optimierter Aerodynamik mit ähnlichem Gewicht und Verbrauch

Milliardenkosten: Hoher SUV-Absatz verdirbt VW-Konzern die CO2-Bilanz 
für 2019

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/milliardenkosten-hoher-suv-absatz-verdirbt-vw-konzern-die-co2-bilanz-fuer-2019-/25440090.html

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Hatte Dich für intelligenter gehalten.

Ich  nicht. Allein seine Bemerkungen bezüglich Rente und Armut in 
Deutschland, die er hier regelmäßig zum Besten gibt, sind doch sehr 
entlarvend. Wenigstens ist er so ehrlich zuzugeben, dass er seinen Job 
bei Siemens nicht aufgrund seiner Intelligenz oder Fachwissens bekommen 
hat.


> Oder aus Sicht von VW: Jede Menge Gründe, die Regierung anzubetteln.

Ja. Autoindustrie und Gewerkschaften fordern gerade wieder 10-20 
Milliarden Steuergelder, während man gleichzeitig Dividenden ausschüttet 
und die IGM in der kommenden Tarifverhandlung Gehaltserhöhungen fordern 
wird. Der Steuerzahler soll also Dividenden und Gehaltserhöhungen 
finanzieren.


Gewerkschaften erwarten Unterstützung: Der Staat soll der Autoindustrie 
helfen

https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/autogipfel-gewerkschaften-erwarten-hilfe-beim-umbruch-fuer-konzerne-a-1304135.html

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Mich wundert, dass die wegen den bischen Strafzahlungen so einen Aufriss
> machen. 95€/Gramm sind doch am Ende pro Auto nur ein paar
> Leichtmetallfelgen.

Wenn man pro Fahrzeug nur ein paar hundert Euro Gewinn macht, dann ist 
das eine Menge.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Diess warnt vor Nokia-Schicksal: "Der Sturm geht jetzt erst los. Wenn 
wir in unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sogar sehr eng."

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-konzerchef-herbert-diess-ruettelt-die-fuehrungskraefte-auf-a-1304153.html

Passt irgendwie nicht mit dem zusammen, was uns der VW-Forenmarketingler 
mit seinen multiplen Accounts hier immer erzählen will.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den vollständigem Redetext habe ich nicht gefunden, aber was man aus den 
verschiedenen Artikeln so rauslesen kann:

- Synergien im Konzernverbund konsequenter nutzen
- Komplexität deutlich reduzieren
- Einsparpotentiale inbesondere an deutschen Standorten besser nutzen

Auf gut deutsch also: Weiterer Arbeitsplatzabbau.

von Lachnummer Automotive (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Auf gut deutsch also: Weiterer Arbeitsplatzabbau

Oder mal ne Nullrunde und mit wachem Auge den Konzern beobachten. Dann 
kann man die Schnecken und Trantüten enttarnen und Dampf machen.

von Manfred (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Es ändert nichts daran, dass der VW Konzern
> mit seinen E-Autos das angeblich elementare Thema, die Reichweite,
> nicht adäquat adressieren kann.

Ford zieht gerade mit seinem Mustang-E durch die Lande, am Dienstag 
konnte ich mir den ansehen. Der Name ist dusselig gewählt, das ist ein 
SUV.

Mit dem großen Akku mit nur Heckantrieb wollen die 600km-WLTP können, 
mit Allrad etwas weniger. Mit dem kleinen Akku immerhin noch 480km-WLTP, 
geht bei knapp 50.000 Euro los.

Schade, dass auch Ford geschlafen hat und das Ding erst Ende 2020 
liefern will, das Auto ist eine Kampfansage an die anderen Schnarcher.

Was ich komplett mißraten finde, ist das Cockpit mit dem 15"-Monitor in 
der Mitte.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Hatte Dich für intelligenter gehalten.

Ich mich auch, aber so kann man sich täuschen. Ich bin so dumm, dass ich 
nicht einmal verstehe, was das mit Intelligenz zu tun haben soll, wenn 
ich VW nicht verteufele. Das ist meiner Meinung nach ein gutes 
Unternehmen mit guten Produkten, was in Deutschland viele Arbeitsplätze 
zur Verfügung stellt. Finde ich gut.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Die Rede von Diess ist online.

"..schonungslos auf den Punkt gebracht: Der ID.3 muss auf die Straße."

Also um jeden Preis auf die Straße, auch wenn die Software nur so von 
Bugs wimmelt. Das ist ja russisches Roulette, so etwas zu fahren.

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-wortlaut-rede-herbert-diess-16-01-2020-radikal-umsteuern-a-1304169.html

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Hatte Dich für intelligenter gehalten.
>
> Ich mich auch, aber so kann man sich täuschen.

Jedenfalls hat deine Intelligenz nicht ausgereicht, um den Kursanstieg 
von BYD vorherzusehen.

https://www.onvista.de/aktien/BYD-Aktie-CNE100000296

von Qwertz (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Jedenfalls hat deine Intelligenz nicht ausgereicht, um den Kursanstieg
> von BYD vorherzusehen.

Intelligenz bedeutet für dich, Börsenkurse vorherzusehen, ah ja. Das 
sagt jetzt aber sehr viel über deine Intelligenz aus. Mal wieder ein 
peinliches Eigentor von dir, herzlichen Glückwunsch.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Das ist ja russisches Roulette, so etwas zu fahren.

Bitte die Quelle aufzeigen, wo die fehlerbehaftete Software direkt 
kritisch für das menschliche Leben ist. Infotainment ist meines Wissens 
nach nicht sicherheitskritisch.
Was die sicherheitskritischen Systeme angeht: das geht nicht 
fehlerbehaftet auf die Straße. Funktionaler Sicherheit sei dank.

Ergo: Panikmache von einem Unwissenden nur um ein Unternehmen zu 
diskreditieren.

Mahlzeit!

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Bitte die Quelle aufzeigen, wo die fehlerbehaftete Software direkt
> kritisch für das menschliche Leben ist.
"Unbrauchbar, unvollständig: Massive Softwareprobleme beim VW ID.3

... laut einem exklusiven Bericht des Manager Magazin noch auf 
Hoch­touren dabei, an der Software für den ID.3 zu arbeiten. Die 
Informationen über massive Soft­ware-Pro­ble­me hat das Magazin laut dem 
Bericht aus Unter­nehmens­kreisen erfahren. Einzel­heiten dazu wurden 
aber nicht genannt. ... Das ist an sich nicht unüblich bei einer 
Neueinführung - dass diese Fahrzeuge allerdings der­zeit /so nicht 
fahrbereit/ sind, ist schon ein großes Problem. ... Die Bilder der 
Parkplätze sollen dabei wie schon beim Multivan T6 aussehen, damals 
musste der Autobauer die Auslieferung der Neufahrzeuge stoppen, /da sie 
keine Zulassung erhielten/ ."
https://winfuture.mobi/news/113106

Einzelheiten werden eben leider nicht genannt. Der Ursprungsartikel ist 
hinter Paywall.
VW hat doch auch die Tage mit einem chin. Batteriehersteller anbandeln 
wollen. Damit ist man wieder abhängig von Asien.

Ich vermute ja, daß es so kommen wird wie bei den Landmaschinen:
https://blog.fefe.de/?ts=a0eaa838

Alte, reparierbare, zuverlässige und unverdongelte Autos werden noch 
hoch im Kurs stehen :) denn mMn wird das E-Zeugs, zumindest 
flächendeckend, eine Luftnummer. Einzelanwendungen sind da ausgenommen.

http://www.startribune.com/for-tech-weary-midwest-farmers-40-year-old-tractors-now-a-hot-commodity/566737082/
"Cost-conscious farmers are looking for bargains, and tractors from that 
era are well-built and totally functional, and aren’t as complicated or 
expensive to repair as more recent models that run on sophisticated 
software. ...
The other big draw of the older tractors is their lack of complex 
technology. ...
“The newer machines, any time something breaks, you’ve got to have a 
computer to fix it,” ...
“An expensive repair would be $15,000 to $20,000, but you’re still well 
below the cost of buying a new tractor that’s $150,000 to $250,000. It’s 
still a fraction of the cost,” Folland said. “That’s why these models 
are so popular. They’ve stood the test of time, well built, easy to fix, 
and it’s easy to get parts.” ...
But tractors from the 1970s and 1980s aren’t so dramatically different 
from tractors produced in the 2000s, other than the irksome software, 
and at a time when farmers are struggling financially, older tractors 
can make a lot of business sense."

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Bitte die Quelle aufzeigen, wo die fehlerbehaftete Software direkt
> kritisch für das menschliche Leben ist.
Btw: In anderen Quellen ist die Rede von deren 'Betriebssystem für 
E-Autos' was Probleme machen soll. Das ist natürlich weit auslegbar, 
aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im 
Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine 
anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht 
zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf 
Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X

von Realist (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Einzel­heiten dazu wurden aber nicht genannt. ... Das ist an sich nicht
> unüblich bei einer Neueinführung -

Auf der Basis willst du über das Thema diskutieren? Gab es schon früher 
und wird auch dieses Mal gelöst. Geld, Manpower und Knowhow ist da, also 
alles nur eine Frage der Zeit.

Gerne auch schrieb:
> Alte, reparierbare, zuverlässige und unverdongelte Autos werden noch
> hoch im Kurs stehen :) denn mMn wird das E-Zeugs, zumindest
> flächendeckend, eine Luftnummer. Einzelanwendungen sind da ausgenommen.

Weil die Oldtimer Ersatzteilversorgung so gut ist:-D Wie alt ist dein 
Auto?

Ein Elektromotor ist deutlich günstiger und einfacher zu wechseln als 
ein Verbrennungsmotor (egal ob ein heutiger Verbrenner oder 30 Jahre 
alt). Eine Batterie geht auch nicht komplett kaputt, sondern besteht 
gewöhnlich aus 8-18 Modulen und davon müssen vielleicht ein paar 
gewechselt werden. Bei 8 Jahren Garantie ohnehin egal. Es ist 
mittlerweile bewiesen, dass besonders die grösseren Batterien eine halbe 
Million Kilometer halten, was jedem Mechaniker die Schweissperlen auf 
die Stirn treibt.

Gerne auch schrieb:
> Btw: In anderen Quellen ist die Rede von deren 'Betriebssystem für
> E-Autos' was Probleme machen soll. Das ist natürlich weit auslegbar,
> aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im
> Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine
> anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht
> zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf
> Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X

Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien 
versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen 
Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem 
mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.

Axel L. schrieb:
> Sowohl E-Tron als auch Taycan sind bei der Effizienz und Reichweite
> gnadenlos schlecht. E-Golf verkauft sich nur, weil man auf jedes Auto
> mehrere k€ klebt. Und beim ID3 muss VW an der Zuladung knapsen, um die
> Akkus reinzubekommen.

Welches Elektro-SUV kann in Europa gekauft werden und ist deutlich 
besser als der E-Tron? Die Leute vergessen immer, dass das Model X fast 
doppelt so teuer wie der e-tron ist. Die Konkurrenz von Jaguar und 
Mercedes ist nicht besser. Ein gutes erstes Model von Audi. Die 
Verkaufszahlen in Norwegen und Deutschland bestätigen es.

Der Taycan ist ein Porsche. Da sind 325km mit einer Akkuladung völlig 
ausreichend. Der Porsche muss Spaß machen und das tut er wie kein 
anderes Elektroauto bisher. Selbst ein Verbrenner geschweige denn Tesla 
kann nicht so oft 0-200 beschleunigen, ohne wegen Überhitzung die 
Leistung zu reduzieren. Tesla war zweimal am Nürburgring und die Porsche 
Zeit steht noch. Auch bei der Ladeleistung ist der Taycan der Beste. Das 
Ding ist quasi ausverkauft, obwohl die ursprünglich geplante 
Produktionsmenge bereits verdoppelt wurde. Sehr guter erster Schritt von 
Porsche. Weitere Modelle werden folgen.

Der e-Golf ist ein seit 2013 verkaufter umgebauter Verbrenner, der nur 
noch solange verkauft wird bis der ID.3 ihn im Sommer ersetzt. Dafür 
verkauft er sich sehr gut. Preislich ist er auf einem Level mit dem 
Renault Zoe oder Nissan Leaf. Wer in den Urlaub die Bahn, den Flieger 
oder einen Mietwagen nimmt, hat mit dem e-Golf ein gutes Auto um z.B. 
sehr günstig 40km zur Arbeit zu pendeln und alle 3 Tage über Nacht, beim 
Arbeitgeber oder Einkauf zu laden. Aktuell verdient kein 
Fahrzughersteller Geld mit Elektroautos. Wegen den niedrigen Stückzahlen 
kann man noch keine Gewinne erzielen. Selbst Tesla hat auf das gesamte 
letzte Jahr betrachtet wieder einen Verlust. Gewinne werden vermutlich 
noch 2-3 Jahre auf sich warten lassen, aber weil man mehr SUV Verbrenner 
verkauft, ist das kein Problem.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> dass diese Fahrzeuge allerdings der­zeit /so nicht
> fahrbereit/ sind

Nicht fahrbereit bedeutet nicht zwangsläufig unsicher.

Realist schrieb:
> Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien
> versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen
> Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem
> mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.

+1
Stichwort: Funktionale Sicherheit. Nichts mir Russisches Roulette.

Gerne auch schrieb:
> Das ist natürlich weit auslegbar,
> aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im
> Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine
> anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht
> zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf
> Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X

Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein 
eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und 
Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im 
PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der 
Bluescreen kommt. Die Anforderungen für die "Akku-Feuervermeidung" aka 
ein BMS liegen (teilweise, im Bahnbereich) mit SIL 4 bereits auf dem 
höchsten Niveau.

Auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit ist VW als langjähriger 
KFZ-Hersteller sehr erfahren. Und für die Methodik dahinter ist es egal, 
ob Infotainment, Schiebedach oder Bremse.

An die Arbeit!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Einzelheiten werden eben leider nicht genannt. Der Ursprungsartikel ist
> hinter Paywall.
> VW hat doch auch die Tage mit einem chin. Batteriehersteller anbandeln
> wollen. Damit ist man wieder abhängig von Asien.

Nun ja, "nicht fahrbereit" deutet auf etwas größere Probleme hin als nur 
das Entertainmentsystem.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Auf der Basis willst du über das Thema diskutieren? Gab es schon früher
> und wird auch dieses Mal gelöst. Geld, Manpower und Knowhow ist da, also
> alles nur eine Frage der Zeit.

Diese Zeit und das Geld hat VW aber nicht mehr.

"Der Sturm geht jetzt erst los. Es wird immer kritischer. Wenn wir in 
unserem jetzigen Tempo weitermachen, wird es sogar sehr eng. 2020 ist 
das Jahr der Wahrheit. Der Erfolg der Car.Software Org entscheidet über 
unsere Zukunft!"

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-wortlaut-rede-herbert-diess-16-01-2020-radikal-umsteuern-a-1304169.html

Hast du das nicht verstanden, was dein Chef gesagt hat? Genau an Leute 
wie dich hat er seinen Appell gerichtet, um ihnen den Ernst der Lage zu 
verdeutlichen. Ich denke, man wird dich bei VW demnächst entsorgen.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Es ist mittlerweile bewiesen, dass besonders die grösseren Batterien eine
> halbe Million Kilometer halten, was jedem Mechaniker die Schweissperlen
> auf die Stirn treibt.

Das sollte auch dir die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Es ist doch 
bekannt, dass die Autobauer schon jetzt an den Autos selbst nicht viel 
verdienen (VW etwas mehr als 1.000 € pro Auto), dafür an den 
überteuerten Ersatzteilen umso mehr.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien
> versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen
> Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem
> mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.
Ja, eben. Und du vergißt dabei die Komplexität der ganzen Sache, wenn 
das parallel usw. läuft. Haben wir bei so beherrschbaren Sachen wie 
Spectre, Meltdown usw. gesehen. Die Strukturen werden einfach 
unbeherrschbar, je mehr Komplexität drin steckt. Das ist der eigentliche 
Punkt. Und daß es doch nicht ganz so unabhängig vom Entertainment ist, 
wie du hier glauben machen willst, wurde schon länger mit dem lustigen 
Land Rover OTA Hack gezeigt. Auweia.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Der Taycan ist ein Porsche. Da sind 325km mit einer Akkuladung völlig
> ausreichend. Der Porsche muss Spaß machen und das tut er wie kein
> anderes Elektroauto bisher.

Was ist denn das wieder für ein Marketingsprech? Man teilt deine Meinung 
offensichtlich nicht uneingeschränkt.

The Porsche Taycan is the worst electric car available today

https://evbite.com/the-porsche-taycan-is-the-worst-electric-car-available-today-tesla-vs-porsche/

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Btw: In anderen Quellen ist die Rede von deren 'Betriebssystem für
>> E-Autos' was Probleme machen soll. Das ist natürlich weit auslegbar,
>> aber wenn der Kernel nicht läuft, was sollen dann die Devicetreiber im
>> Modul Bremse, Lenkungs-Servoantrieb und Akku-Feuervermeidung alleine
>> anfangen können, wenn die interne Versorgung mit Zustandsdaten nicht
>> zuverlässig läuft? Die könnten natürlich Glück haben, wenn sie auf
>> Minix-Kernel setzten :D oder doch besser gleich auf Hurd? :X
>
> Das sind wieder alles unbelegte Vermutungen, aber ich kann dir Laien
> versichern: sicherheitsrelevante Funktionen laufen bei allen
> Fahrzeugherstellern redundant auf hardwarenahen Echtzeit-Betriebssystem
> mit Lockstep-Prozessoren !!!ohne!!! Einfluss vom Infotainment.

Jetzt kann man sich überlegen, was für Softwareprobleme VW im Detail 
hat. Aber die Software für ABS, Lenkung kommt von den jeweiligen 
Herstellern und funktioniert. Bleibt also die die Software für 
Batteriesteuerung und Motor.  Wobei ich in dem Umfeld mit der OTA 
Software angefangen hätte, dann wäre alles andere wesentlich 
entspannter. Aber die läuft ja auch noch nicht.

>
> Axel L. schrieb:
>> Sowohl E-Tron als auch Taycan sind bei der Effizienz und Reichweite
>> gnadenlos schlecht. E-Golf verkauft sich nur, weil man auf jedes Auto
>> mehrere k€ klebt. Und beim ID3 muss VW an der Zuladung knapsen, um die
>> Akkus reinzubekommen.
>
> Welches Elektro-SUV kann in Europa gekauft werden und ist deutlich
> besser als der E-Tron? Die Leute vergessen immer, dass das Model X fast
> doppelt so teuer wie der e-tron ist. Die Konkurrenz von Jaguar und
> Mercedes ist nicht besser. Ein gutes erstes Model von Audi. Die
> Verkaufszahlen in Norwegen und Deutschland bestätigen es.
Die Referenz ist auch hier das Model 3 und nicht zuletzt der Verbrenner. 
Man kann nicht beliebig schlechter werden als die beiden. Dass die 
Konkurrenz es nicht besser kann, ist nicht hilfreich, wenn man der 1. 
werden will. Und die Verkaufszahlen des E-Tron sind ein Witz. Die stehen 
alle auf Autoscout, wo die Händler verzweifelt versuchen, die Dinger 
wieder los zu werden.
Und das Versagen bei der Zuladung bleibt. Die kriegen die Kapazität nur 
rein, weil sie einen Mitfahrer und den Anhänger zu Hause lassen. Hallo ? 
Warten wir mal auf die Reichweite, da hat VW-(Konzern) bisher noch immer 
die eigenen Vorgaben gerissen.

>
> Der Taycan ist ein Porsche. Da sind 325km mit einer Akkuladung völlig
> ausreichend. Der Porsche muss Spaß machen und das tut er wie kein
> anderes Elektroauto bisher. Selbst ein Verbrenner geschweige denn Tesla
> kann nicht so oft 0-200 beschleunigen, ohne wegen Überhitzung die
> Leistung zu reduzieren. Tesla war zweimal am Nürburgring und die Porsche
> Zeit steht noch. Auch bei der Ladeleistung ist der Taycan der Beste. Das
> Ding ist quasi ausverkauft, obwohl die ursprünglich geplante
> Produktionsmenge bereits verdoppelt wurde. Sehr guter erster Schritt von
> Porsche. Weitere Modelle werden folgen.
>
Das liest sich im PFF aber deutlich anders. Da sind viele, die 
stornieren wollen. Ich finde es auch lustig, wie plötzlich die 
Anforderungen geändert werden. Plötzlich ist Reichweite egal.
Und dass Porsche sich mal gerade so gegen ein sieben Jahre altes 
Fahrzeug behauptet, welches nicht mal als Sportwagen konzipiert wurde, 
ist traurig. Dabei ist der Tesla sogar ein 7-Sitzer, im Prinzip ist ein 
Soccer-Mum VAN die Referenz, bei der Porsche sich regelmässig eine 
blutige Nase holt. Und die letzten Messwerte auf dem Nürburgring sahen 
für den Porsche nun nicht so toll aus, die hoffen jetzt den Tesla mit 
einem frisierten Panamera zu schlagen, haben sie aber nicht.
Und was nützt die Ladeleistung, wenn man am Charger zwei Stunden auf 
einen Nissan Leaf warten muss, wo der Tesla einfach zum übernächsten 
Supercharger fährt ?

> Der e-Golf ist ein seit 2013 verkaufter umgebauter Verbrenner, der nur
> noch solange verkauft wird bis der ID.3 ihn im Sommer ersetzt. Dafür
> verkauft er sich sehr gut. Preislich ist er auf einem Level mit dem
> Renault Zoe oder Nissan Leaf.
Ja, wie schon erwähnt, weil VW in jedes Auto ein paar tausend Euro rein 
legt , damit der verkauft wird.

> Aktuell verdient kein
> Fahrzughersteller Geld mit Elektroautos. Wegen den niedrigen Stückzahlen
> kann man noch keine Gewinne erzielen. Selbst Tesla hat auf das gesamte
> letzte Jahr betrachtet wieder einen Verlust.
Warten wir mal den 29. ab.

> Gewinne werden vermutlich
> noch 2-3 Jahre auf sich warten lassen, aber weil man mehr SUV Verbrenner
> verkauft, ist das kein Problem.
Ja, bei VW sicher. Geld mit altem Zeugs verdienen. Hatten wir schon.

Irgendwie hoffe ich ja doch, dass die deutschen Hersteller das 
hinbekommen, aber ...

: Bearbeitet durch User
von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Weil die Oldtimer Ersatzteilversorgung so gut ist:-D Wie alt ist dein
> Auto?
Heute >10J und die Lage ist sehr gut. Ich spreche auch nicht direkt von 
Oldtimern. Für Kisten aus den 90ern, selbst 80ern ist die Versorgung 
immernoch ziemlich gut. Und du kannst fast alles auch selbst machen, 
weil es längst nicht so komplex und verdongelt ist wie heutige Karren. 
Im ehemaligen Jugoslawien fahren noch sehr viele Golf II herum, aber 
auch moderne Modelle. Es gibt ja auch Nachbauten von Teilen. Aus der 
Türkei kommen, wenn ich recht weiß, nach- oder in Lizenz(?) gebaute 
Ersatzteile von BMW, die im mittelasiatischen Raum gerne verwendet 
werden. Die können Originalteile nicht bezahlen und nehmen eben diese.

> Ein Elektromotor ist deutlich günstiger und einfacher zu wechseln als
> ein Verbrennungsmotor (egal ob ein heutiger Verbrenner oder 30 Jahre
> alt).
Die Werkstätten haben viel Erfahrung, da geht das - je nach Modell - 
durchaus auch flott.

> Eine Batterie geht auch nicht komplett kaputt, sondern besteht
> gewöhnlich aus 8-18 Modulen und davon müssen vielleicht ein paar
> gewechselt werden.
Macht das der Hersteller oder Vertragspartner gerne oder läßt er dich 
als Kunde kalt abblitzen?

Dirk K. schrieb:
> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und
> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen.
Klar, mag sein und ist auch gut so. Trotzdem ist es den Herstellern 
gelungen, unentdeckt an der Zertifizierung bzw. amtlichen Zulassung 
vorbei komplexe Software zur Verschleierung von Abgaswerten einzubauen.

> Nix mit Kernel wie im
> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der
> Bluescreen kommt. Die Anforderungen für die "Akku-Feuervermeidung" aka
> ein BMS liegen (teilweise, im Bahnbereich) mit SIL 4 bereits auf dem
> höchsten Niveau.
Hmm, Boeing Dreamliner? AKW Japan, Schweden, etc.? Alles zertifiziert 
und trotzdem gibt es "Verkettungen unglücklicher Umstände", wie es dann 
immer heißt. Blinde Technikgläubigkeit kann ein Problem sein.

Beitrag #6117698 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Herbert Diess (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Leute, die Chancen für VW stehen 50:50. Also langfristig gesehen sind 
Roulette spielen und VW das Gleiche.
Gute Vorstandsassistentinnen könne aber jederzeit gerne bei mir 
einsteigen.
Grüßle,
Euer Herbert

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Hmm, Boeing Dreamliner? AKW Japan, Schweden, etc.? Alles zertifiziert
> und trotzdem gibt es "Verkettungen unglücklicher Umstände", wie es dann
> immer heißt. Blinde Technikgläubigkeit kann ein Problem sein.

Was soll mir das jetzt sagen, außer dass du scheinbar Funktionale 
Sicherheit nicht verstanden hast?

Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle 
kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken 
auf ein akzeptables Maß reduziert sind. Wenn es keine Toten durch 
Flugzeugabstürze geben darf, dann darf kein Flugzeug starten. Ende der 
Diskussion. Gleiches gilt für AKWs und Autos.

Insofern ist der Vergleich zum Russischen Roulette nicht ganz verkehrt. 
Aber die Wahrscheinlichkeit ist nun nicht 1:6 sondern eher im Bereich 
1:10^9 je Betriebsstunden für durch Technik verursachte tödliche 
Unfälle. Die Wahrscheinlichkeit durch menschliches Versagen im PKW zu 
sterben ist um einige Zehnerpotenzen größer.

F. B. schrieb:
> Nun ja, "nicht fahrbereit" deutet auf etwas größere Probleme hin als nur
> das Entertainmentsystem.

Nun ja, deine Kommentare deuten auch auf etwas größere Probleme hin...
Du leidest scheinbar unter massiven psychischen Störungen. Diese 
Einschätzung ist ebenso gut wie dein Vergleich zum russischen Roulette.

von Danilo H. (danielohondo)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Der ganze Thread wurde von F.B gekapert um seine kruden Theorien zu 
verbreiten.
Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Danilo H. schrieb:
> Der ganze Thread wurde von F.B gekapert um seine kruden Theorien
> zu verbreiten.

Leider ist das so. Eigentlich jeder Thread, in den er sich einmischt, 
driftet dadurch vom Niveau her unweigerlich ins Bodenlose ab. Er kann 
nichts außer Herumstänkern an der deutschen Wirtschaft und sich selbst 
in den Himmel loben. Eine Plage.

> Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.

Dieser Meinung bin ich ebenfalls.

von von Herbert Diess sein Assistentinn (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wie Hennry Ford schon gesagt hat:

Man kann alles ein bischen billiger und schlechter bauen.

Wir werden auch im neuen Jahrzehnt mit dieser Stradegie erfolgreich
durchstarten.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danilo H. schrieb:
> Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.
Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert 
und unbegrenzt vom Staat gerettet.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
von Herbert Diess sein Assistentinn schrieb:
> Wie Hennry Ford schon gesagt hat:
>
> Man kann alles ein bischen billiger und schlechter bauen.

Ja das war halt damals. Heute würde er einen Kaufrausch bei Aliexpress 
bekommen.

von ohje (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Danilo H. schrieb:
>> Ich bin mir sicher, dass VW die Kurve kriegt.
> Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert
> und unbegrenzt vom Staat gerettet.

Bei VW hats wenigstens der Vorstand kapiert.

Ich sehe da passable Chancen für VW. Der ID.3 ist nämlich nicht alles. 
Die haben auch noch den E-Lupo.
Und bei dem haben sie keine echte Konkurrenz. Der 2020er E-Lupo ist 
nämlich ein recht brauchbares Auto- CCS, 200km echte Reichweite und ein 
Preis unter 20k, kein vergleichbarer Tesla in Sicht.

Daimler und Audi sind dagegen eigentlich nur noch so eine Art 
Zombie-Firmen ohne Zukunft. Bei BMW gibs noch eine (kleine) Chance, die 
sind nicht ganz so verschlafen.

von Realist (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Die Beitraege von F.B. habe ich bewusst gar nicht erst gelesen. Einfach 
ignorieren den Spinner.

Axel L. schrieb:
> Die Referenz ist auch hier das Model 3 und nicht zuletzt der Verbrenner.
> Man kann nicht beliebig schlechter werden als die beiden. Dass die
> Konkurrenz es nicht besser kann, ist nicht hilfreich, wenn man der 1.
> werden will.

1. Sedan ungleich SUV
2. Nimmt man die Verkaufszahlen von Audi und Volkswagen zusammen (e-Up, 
e-Golf und e-tron), dann ist sowohl in Norwegen als auch in Deutschland 
kein grosser Unterschied in den Zulassungszahlen erkennbar. In China 
startet beide erst dieses Jahr richtig.

Axel L. schrieb:
> Jetzt kann man sich überlegen, was für Softwareprobleme VW im Detail
> hat.

Wozu? Was bringen Spekulationen?

Axel L. schrieb:
> Und die Verkaufszahlen des E-Tron sind ein Witz.

Siehe TOP 10 der zugelassenen Elektro-PKW in Deutschland seit 2017 im 
folgenden Link:
https://elektro-kraftfahrzeuge.com/elektrofahrzeuge/zulassungsstatistik/

Norwegen Elektroautos 2019:

2019er NOR Gesamtjahreszahlen dienen:
1. Tesla M3: 15.647
2. eGolf: 9.158
3. Nissan Leaf: 6.131
4. Audi e-tron: 5.351

Es wurden mehr e-tron als Model X und S zusammen verkauft.

Axel L. schrieb:
> Das liest sich im PFF aber deutlich anders. Da sind viele, die
> stornieren wollen.

Quelle?

Axel L. schrieb:
> Ich finde es auch lustig, wie plötzlich die Anforderungen geändert
> werden. Plötzlich ist Reichweite egal.

Wann und wo waren die Anforderungen denn jemals anders formuliert, 
Quelle?

Axel L. schrieb:
> Und dass Porsche sich mal gerade so gegen ein sieben Jahre altes
> Fahrzeug behauptet, welches nicht mal als Sportwagen konzipiert wurde,
> ist traurig.

Das Model S(port) mit ueber 700 PS ist also kein Sportwagen,  du 
Scherzkeks xD

3. Die Zeit vom Porsche ist vom Porsche Taycan Turbo, und nicht vom 
Taycan Turbo S. Die Zeit waere noch etWas besser.
4. Der Rekord liegt weiterhin bei Porsche. Was irgendein Zuschauer meint 
angeblich gemessen zu haben, hat nichts zutun mit einer offiziellen 
Rundenzeit.
5. Auch vom Model S gab es diverse Facelifts. Am Nuerburgring war laut 
Musk aber ein Prototyp vom Model S, der fruehstens Ende des Jahres auf 
den Markt kommt:

"Noch wichtiger aber dürften die Modifikationen am Antrieb gewesen sein. 
Wie Tesla-CEO Elon Musk schon bei der ersten Testreihe im September 
erklärte, arbeiten in den Prototypen am Ring drei statt zwei 
Elektromotoren. Ein Model S mit dieser neuen „plaid“-Antriebsvarante, 
die auch für den neuen Roadster von Tesla vorgesehen ist, werde im 
Herbst 2020 auf den Markt kommen, später auch ein Model X."

Wer 30 Volllast Beschleunigungen auf 200 ohne Leistungseinbussen 
schlecht redet, der macht sich mit seiner befangenen Art laecherlich. 
Das kann kein Verbrenner und kein Tesla!

Axel L. schrieb:
> Dabei ist der Tesla sogar ein 7-Sitzer, im Prinzip ist ein Soccer-Mum
> VAN die Referenz, bei der Porsche sich regelmässig eine blutige Nase
> holt. Und die letzten Messwerte auf dem Nürburgring sahen für den
> Porsche nun nicht so toll aus, die hoffen jetzt den Tesla mit einem
> frisierten Panamera zu schlagen, haben sie aber nicht.

Weisst du nicht mal was ein VAN ist? Model S ungleich VAN. Model 3 
ungleich SUV.

Schau dir die Zeit 0-200km/h an. Der Porsche beschleunigt um Welten 
schneller.

Axel L. schrieb:
> Und was nützt die Ladeleistung, wenn man am Charger zwei Stunden auf
> einen Nissan Leaf warten muss, wo der Tesla einfach zum übernächsten
> Supercharger fährt ?

Auch in Kalifornien gab und gibt es haeufig lange Schlangen an den 
Superchargern. Dann will man trotzdem lieber 15 Minuten frueher fertig 
sein.
Reichweite ist alles fuer dich, aber Ladeleistung seltsamerweise gar 
nichts. Das wirkt nicht gerade objektiv.

Axel L. schrieb:
> Ja, wie schon erwähnt, weil VW in jedes Auto ein paar tausend Euro rein
> legt , damit der verkauft wird.

Tesla hat in 15 Jahren noch keinen Jahregewinn und hatte 2019 25 Mrd 
Umsatz, waehrend VW grob geschaetzt bei 20 Mrd GEWINN liegen wird. Mach 
dich bitte nicht noch laecherlicher.

Gerne auch schrieb:
> Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert
> und unbegrenzt vom Staat gerettet.

Gerettet, bei 20 Mrd Gewinn oder was? Der Weltmarkt ist 2019 
geschrumpft, aber VW ist trotzdem gewachsen. Sehr starke Leistung.

Gerne auch schrieb:
> Macht das der Hersteller oder Vertragspartner gerne oder läßt er dich
> als Kunde kalt abblitzen?

Warum sollte er dich abblitzen lassen? Aber es gibt ja auch 8 Jahre 
Garantie. Meiner Erfahrung nach Halten die Batterien aber deutlich 
laenger. Danach wuerde ich Ihnen ein zweites Leben im Keller gewaehren 
und mit der Solaranlage speisen.

Gerne auch schrieb:
> Die Werkstätten haben viel Erfahrung, da geht das - je nach Modell -
> durchaus auch flott.

Eine flotte Person wird den Elektromotor noch schneller wechseln als den 
Verbrenner. Das ist jedem klar, der sich ein E-Auto mal naeher 
angeschaut hat.

Gerne auch schrieb:
> Heute >10J und die Lage ist sehr gut. Ich spreche auch nicht direkt von
> Oldtimern. Für Kisten aus den 90ern, selbst 80ern ist die Versorgung
> immernoch ziemlich gut.

Es koennen aber nicht alle so alte Kisten fahren. Weder gibt es genug 
Autos in gutem Zustand noch ist die Ersatzteilversorgung dafuer 
ausgelegt. So hat das niemand in den 90ern geplant. Von den 
katastrophalen Crashtestergebnissen ganz zu schweigen.

von Danilo H. (danielohondo)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mir persönlich als zukünftiger Autokäufer gefällt Tesla überhaupt nicht.
Schlechte Verarbeitung zusammen mit einem Mega Display und keine Knöpfe 
mehr. Ein Alptraum ist es.

Ich habe jetzt auch ein Auto als Diesel Kombi und es hat auch Display 
und es nervt mich einfach sehr, wie stark Display mich ablenkt. Alles, 
was ich im Display bedienen muss, lenkt mich extrem ab. Ich kann nichts 
mit dem Finger ertasten bzw. erraten wo es ist. Man muss ständig darauf 
gucken um das Richtige auszusuchen.

Aktuell gibt es kein E-Auto was mir passt. Audi E-Tron gefällt mir zwar 
sehr gut, aber ist mir einfach zu teuer. Volvo Polestar ist noch nicht 
da und wird wohl als Kombi nicht geben. Tesla ist extrem hässlich und im 
Innenraum eine Katastrophe. Der Rest ist entweder extrem hässlich oder 
zu klein. Die anderen gehyten Hersteller wie Byton usw. müssen erst mal 
liefern. Die anderen Chinesen müssen auch erst mal liefern, was auch 
sicher ist. Dieser Trend mit Fernseher im Auto ist mir nicht sicher, 
sorry.

Das einzige, was ich wirklich in Erwägung ziehe, ist der Corsa-E. Das 
Auto macht ordentlich Eindruck und wird für die Eherfrau super passen. 
11kw Laden reicht vollkommen aus, sind ja nur 5 Stunden.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Warum sollte er dich abblitzen lassen?
Weil er dir keine Einzelzellen zum billigeren Preis einbauen, sondern 
dir gleich einen komplett neuen Gesamtakku verscherbeln will? ISt das so 
schwer nachzuvollziehen?

> Es koennen aber nicht alle so alte Kisten fahren.
Wieso nicht? Was spricht dagegen? Es wird sich zeigen, wohin die 
unsägliche und überbordende Elektronifizierung führt imd nach was sich 
die Kunden umsehen werden.
Als die Abwrackprämie kam wolte ich meinen KFZler bemitleiden, weil 
jetzt bestimmt alle neu kaufen. Von wegen: Er konnte sich nicht retten 
vor Aufträgen, als alle Leute plötzlich lieber mehr Geld in ihre alten 
Kisten investiert haben als neu zu kaufen.

> Weder gibt es genug Autos in gutem Zustand noch ist die
> Ersatzteilversorgung dafuer ausgelegt.
Du hast wahrscheinlich selber noch nie eins so richtig repariert, habe 
ich recht? Deshalb hast du vom Ersatzteilgeschäft auch wenig Plan. Die 
Lage war für diese Art mittelalte KFZ noch nie besser als heute. Die 
Lieferanten und Versender sprießen immer neu aus dem Boden und die 
Preise sind niedrig.

> Eine flotte Person wird den Elektromotor noch schneller wechseln als den
> Verbrenner. Das ist jedem klar, der sich ein E-Auto mal naeher
> angeschaut hat.
Und du überblickst auch, daß das massiv, aber wirklich sehr massiv 
Arbeitsplätze in den Werkstätten kosten wird? Zuerst bei den VW 
Partnern, danach erst bei den billigeren Freien.

> So hat das niemand in den 90ern geplant. Von den
> katastrophalen Crashtestergebnissen ganz zu schweigen.
Aha, du redest hier gerade meinen noch sehr ordentlichen VW und deinen 
eigenen Brötchengeber schlecht. Vermutlich ist das aber leider mein 
letzter VW gewesen.

"... rollten im abgelaufenen Jahr rund um den Globus 10,97 Millionen 
Fahrzeuge der verschiedenen Marken zu den Kunden ... Die Wolfsburger 
profitierten vor allem von der gestiegenen Nachfrage nach 
Stadtgeländewagen. ... Die Zahl der verkauften Elektroautos, wozu VW 
Hybridautos und vollelektrische Wagen wie den E-Golf zählt, habe um rund 
80 Prozent auf mehr als 140.000 Fahrzeuge zugelegt. ... Im Vorjahr 2018 
hatte Volkswagen dank seiner beiden Lkw-Töchter MAN und Scania mit 10,83 
Millionen Fahrzeugen einen Wimpernschlag vor dem Markenverbund aus 
Renault, Nissan und Mitsubishi gelegen. ... Toyota, 2018 auf Rang drei, 
schraubte seine Absatzerwartungen erst im Herbst leicht zurück. Für das 
noch bis März laufende Geschäftsjahr 2019/2020 rechnet der Konzern mit 
10,7 Millionen Auslieferungen."
https://www.faz.net/-i9d-9vdoe

Naja, ganz so gloriös sieht das damit doch nicht aus, wenn Toyota und 
Renault fast ähnlich viel liefern können. Und die Elektrokarren 
insgesamt, also alles insgesamt, was auch nur entfernt irgendwas mit 
Batterie zu tun hat, macht gerade mal 1,27% weltweit aus. Das ist doch 
mal ein starkes Wort für Elektro. Die SUVs haben's am Ende gebracht! :D

Na denn: Happy Zeitenwende! :)

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danilo H. schrieb:
> Ich habe jetzt auch ein Auto als Diesel Kombi und es hat auch Display
> und es nervt mich einfach sehr, wie stark Display mich ablenkt. Alles,
> was ich im Display bedienen muss, lenkt mich extrem ab. Ich kann nichts
> mit dem Finger ertasten bzw. erraten wo es ist. Man muss ständig darauf
> gucken um das Richtige auszusuchen.
Genau das ist der eigentliche Knackpunkt, den hier niemend der hippen 
Alles-App-oder-was und E-Linge verstehen will. Jetzt stell dir mal noch 
vor, du bist dann in der zahlungskräftigeren Klientel 60+, zwar noch 
sehr fit und verkehrstauglich, aber mit fortschreitender motorischer, 
sensorischer und eingeschränker Seh- und Konzentrationsfähigkeit, was 
daraus dann wird. Wenn dir das jetzt schon (ich schätze, du bist noch 
nicht in diesem Alter) schwerfällt, was dann in ein paar Jahren? Warum 
wollen die hippen Verantwortlichen das nicht schnallen, daß das eine 
Sackgasse ist?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ach ja: Und dann noch massenhaft Softwarebugs hinter den Touchscreens 
und Softkeys, sofern sie denn überhaupt verbaut sind, nicht zu 
vergessen.

von Realist (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Weil er dir keine Einzelzellen zum billigeren Preis einbauen, sondern
> dir gleich einen komplett neuen Gesamtakku verscherbeln will? ISt das so
> schwer nachzuvollziehen?

Dann holt man sich eine zweite Meinung. Der Gesundheitszustand von 
Batteriezellen laesst sich problemlos auch von Laien ermitteln 
(Reichweite). Fehlermeldungen geben den Hinweis wo es Probleme gibt 
(Blootooth Auslesegeraet kostet mit Handy App 15 EUR). Betrueger die wie 
ATU zu viel wechseln wollen, wird es immer geben. Aehnlich wie bei 
Handwerkern. Da kann der Hersteller nichts fuer.

Gerne auch schrieb:
> Wieso nicht? Was spricht dagegen?

Die Autos werden seit den 90ern nicht mehr produziert, Abgasgrenzwerte 
sind heutzutage viel strenger und die Nachfrage ist heutzutage groesser 
als frueher. Auch die Autos der 90er hatten schon deutlich mehr 
Steuergeraete. Was du meinst sind die Autos bis 1985.

Gerne auch schrieb:
> Die Lieferanten und Versender sprießen immer neu aus dem Boden und die
> Preise sind niedrig.

Kannst du das in Zahlen belegen, oder sind das wieder nur leere 
Behauptungen?

Gerne auch schrieb:
> Aha, du redest hier gerade meinen noch sehr ordentlichen VW und deinen
> eigenen Brötchengeber schlecht. Vermutlich ist das aber leider mein
> letzter VW gewesen.

Wieso schlecht reden? Die Teile, die vorgehalten werden muessen, die 
kosten Geld was verdient werden muss. Es gibt Statistiken und danach 
plant man die Ersatzteilversorgung, wieviel man sich ins Regal stellt 
und was evtl spaeter noch produziert werden muss. Die Zulieferer haben 
auch keine Lust ihre Linie 30 Jahre stehen zu lassen, weil paar Oldtimer 
Fans paar Teile brauchen werden, mit denen man die Linie nicht 
ansatzweise auslasten kann. Wuerde man so seltsam planen wie du dir das 
hier vorstellst, wuerde man keinen Platz mehr in den Hallen haben und 
Autos das Doppelte kosten. Aber Internettrolle sind ja immer Experten.

Gerne auch schrieb:
> Naja, ganz so gloriös sieht das damit doch nicht aus, wenn Toyota und
> Renault fast ähnlich viel liefern können.

VW ist groesster Hersteller weltweit, konnte 2019 wieder mehr Autos 
verkaufen und steuert auf den naechsten Rekordgewinn zu. Was genau 
versuchst du daran zu kritisieren? VW ist weiterhin vor Toyota und vor 
der Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz (die gerade auseinanderfaellt). 
Letztere sind auch gar nicht als ein Unternehmen zu sehen.

Gerne auch schrieb:
> Warum wollen die hippen Verantwortlichen das nicht schnallen, daß das
> eine Sackgasse ist?

Fuer Leute wie dich bringt VW weiterhin eine Knoepfchen Version.

Gerne auch schrieb:
> Und dann noch massenhaft Softwarebugs hinter den Touchscreens und
> Softkeys, sofern sie denn überhaupt verbaut sind, nicht zu vergessen.

Quellen? Woher weisst du was verbaut wird und das tatsaechlich Bugs 
vorhanden sind? Ohne Quellen ist das keine Grundlage fuer eine 
Diskussion. Unterstes Stammtisch-Niveau.

von 1234 (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:

>
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-wortlaut-rede-herbert-diess-16-01-2020-radikal-umsteuern-a-1304169.html
>


>>Wir verbringen im Automobil der Zukunft mehr Zeit als heute, vielleicht zwei 
Stunden statt einer. Deshalb wird es nicht zur grauen Büchse, sondern noch viel 
komfortabler, wohnlicher und vor allem vernetzter, multifunktionaler als heute.

Stimmt, Dauerstau und kein Zuhause mehr wegen Wohnungsmangel.
Das System zusammen mit der Automobilindustrie im Endspiel und in einer 
tiefen Sinnkrise.

von jemand (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Ach ja: Und dann noch massenhaft Softwarebugs hinter den Touchscreens
> und Softkeys, sofern sie denn überhaupt verbaut sind, nicht zu
> vergessen.

Jetzt wirds lächerlich. Als wenn genau DAS ein Problem der E-Autos 
wäre. Das ist die Inkompetenz der Autohersteller.

Ich darf einen Citroen (Aircross) fahren, und da piept und blinkt es aus 
allen Ecken und Enden. Knöpfe gibts keine, alles  geht mit dem blöden 
Tatsch. Sogar für die Lüftung darf man am blöde Tatsch herumwischen, so 
dass man im Endeffekt stehenbleiben muss, um die Klimaanlage 
einzuschalten. Um den Radiosender zu wechseln ist der blöde Tatsch 
nötig. Sogar wischen muss man dazu am blöden Tatsch. Nur für die 
Lautstärke gibts noch einen Knopf.
Und nein, das ist ein Diesel, kein E-Auto.

Mein Leaf hat dafür richtige Knöpfe für alles, keine Softkeys.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
>
> Axel L. schrieb:
>> Die Referenz ist auch hier das Model 3 und nicht zuletzt der Verbrenner.
>> Man kann nicht beliebig schlechter werden als die beiden. Dass die
>> Konkurrenz es nicht besser kann, ist nicht hilfreich, wenn man der 1.
>> werden will.
>
> 1. Sedan ungleich SUV
Ändert aber nichts daran, dass die Reichweite des Model 3 die Referenz 
ist. Wenn der 600km kann, kann man nicht mit 300km kommen. Man kann auch 
den Model Y nehmen, dann sieht das nicht viel anders aus. Und ich habe 
bewusst auch die Verbrenner als Referenz eingeführt, da gilt im Prinzip 
das Gleiche.


> 2. Nimmt man die Verkaufszahlen von Audi und Volkswagen zusammen (e-Up,
> e-Golf und e-tron), dann ist sowohl in Norwegen als auch in Deutschland
> kein grosser Unterschied in den Zulassungszahlen erkennbar. In China
> startet beide erst dieses Jahr richtig.
Ich hatte das schon beantwortet, aber weltweit wird es wirklich düster 
für VW. Da tauchen die in den ersten fünf gar nicht auf. Aber gut, da 
kommt jetzt der ID3, schaun wir mal.


>
> Axel L. schrieb:
>> Das liest sich im PFF aber deutlich anders. Da sind viele, die
>> stornieren wollen.
>
> Quelle?
Schrieb ich doch: PFF (Porsche Fan Forum.  Dort im Taycan Bereich.

>
> Axel L. schrieb:
>> Ich finde es auch lustig, wie plötzlich die Anforderungen geändert
>> werden. Plötzlich ist Reichweite egal.
>
> Wann und wo waren die Anforderungen denn jemals anders formuliert,
> Quelle?
Neeeiiin, Reichweite war bei E-Autos nieeemals nicht ein Thema.

>
> Axel L. schrieb:
>> Und dass Porsche sich mal gerade so gegen ein sieben Jahre altes
>> Fahrzeug behauptet, welches nicht mal als Sportwagen konzipiert wurde,
>> ist traurig.
>
> Das Model S(port) mit ueber 700 PS ist also kein Sportwagen,  du
> Scherzkeks xD
Nein, siehe weiter unten.

> Wer 30 Volllast Beschleunigungen auf 200 ohne Leistungseinbussen
> schlecht redet, der macht sich mit seiner befangenen Art laecherlich.
> Das kann kein Verbrenner und kein Tesla!
Wer hat denn diese Anforderung jemals formuliert ?
Ich verstehe ja, dass Porsche das jetzt heraushebt, aber ich habe mit 
meinem Porsche noch keine 30 Volllast Beschleunigungen von 0 auf 200 
insgesamt gemacht und schon gar nicht hintereinander. Und ich habe den 
schon ganz schön lange.

>
> Axel L. schrieb:
>> Dabei ist der Tesla sogar ein 7-Sitzer, im Prinzip ist ein Soccer-Mum
>> VAN die Referenz, bei der Porsche sich regelmässig eine blutige Nase
>> holt. Und die letzten Messwerte auf dem Nürburgring sahen für den
>> Porsche nun nicht so toll aus, die hoffen jetzt den Tesla mit einem
>> frisierten Panamera zu schlagen, haben sie aber nicht.
>
> Weisst du nicht mal was ein VAN ist? Model S ungleich VAN. Model 3
> ungleich SUV.
Ich schrieb Soccer-Mum-Van. Typische Autos, mit denen die Mütter die 
Kiddies zum Training fahren und auf dem Rückweg ein paar Nachbarskinder 
mitnehmen. Deswegen die 7 Sitze. Sowas hat als VAN in den USA 
typischerweise einen V6 mit an die 300 PS. Da ist ein Tesla-S kein 
Sportwagen. Der wurde zwar als schnelles Auto konzipiert, aber nicht als 
Sportwagen. Das ergab sich eher aus Zufall durch die tiefliegende 
Batterie.

>
> Schau dir die Zeit 0-200km/h an. Der Porsche beschleunigt um Welten
> schneller.
Die ersten Youtube Vergleiche sehen das im Moment anders. Und es bleibt 
dabei: Wenn Porsche sich mit seinem 4-Sitzer mit einem 7-Sitzer 
ernsthaft balgen muss, hat Porsche was falsch gemacht. Ich stelle mir 
gerade vor, wie Porsche bei der Vorstellung des Panameras heraushebt, 
dass sie den 300E Kombi in der Beschleunigung schlagen. Das sieht man 
schon, wie sich die Welt verändert hat.

>
> Axel L. schrieb:
>> Und was nützt die Ladeleistung, wenn man am Charger zwei Stunden auf
>> einen Nissan Leaf warten muss, wo der Tesla einfach zum übernächsten
>> Supercharger fährt ?
>
> Auch in Kalifornien gab und gibt es haeufig lange Schlangen an den
> Superchargern. Dann will man trotzdem lieber 15 Minuten frueher fertig
> sein.
> Reichweite ist alles fuer dich, aber Ladeleistung seltsamerweise gar
> nichts. Das wirkt nicht gerade objektiv.
Es gibt gewisse Mindestanforderungen. Man sollte einen Lader 
überspringen können, wenn der voll ist.

>
> Axel L. schrieb:
>> Ja, wie schon erwähnt, weil VW in jedes Auto ein paar tausend Euro rein
>> legt , damit der verkauft wird.
>
> Tesla hat in 15 Jahren noch keinen Jahregewinn und hatte 2019 25 Mrd
> Umsatz, waehrend VW grob geschaetzt bei 20 Mrd GEWINN liegen wird. Mach
> dich bitte nicht noch laecherlicher.
Es ging um die subventionierten Verkaufszahlen des E-Golf. Was hat das 
mit den Verkaufszahlen der VW SUV zu tun ?

>
> Gerne auch schrieb:
>> Wäre ja gut. Im Zweifelsfall werden sie als "systemrelevant" definiert
>> und unbegrenzt vom Staat gerettet.
>
> Gerettet, bei 20 Mrd Gewinn oder was? Der Weltmarkt ist 2019
> geschrumpft, aber VW ist trotzdem gewachsen. Sehr starke Leistung.
Yep, muss man zugeben.


Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Danilo H. schrieb:
>> Ich habe jetzt auch ein Auto als Diesel Kombi und es hat auch Display
>> und es nervt mich einfach sehr, wie stark Display mich ablenkt. Alles,
>> was ich im Display bedienen muss, lenkt mich extrem ab. Ich kann nichts
>> mit dem Finger ertasten bzw. erraten wo es ist. Man muss ständig darauf
>> gucken um das Richtige auszusuchen.
> Genau das ist der eigentliche Knackpunkt, den hier niemend der hippen
> Alles-App-oder-was und E-Linge verstehen will. Jetzt stell dir mal noch
> vor, du bist dann in der zahlungskräftigeren Klientel 60+, zwar noch
> sehr fit und verkehrstauglich, aber mit fortschreitender motorischer,
> sensorischer und eingeschränker Seh- und Konzentrationsfähigkeit, was
> daraus dann wird. Wenn dir das jetzt schon (ich schätze, du bist noch
> nicht in diesem Alter) schwerfällt, was dann in ein paar Jahren? Warum
> wollen die hippen Verantwortlichen das nicht schnallen, daß das eine
> Sackgasse ist?

Die nutzen nichts davon, egal ob Knopf oder Touch.

Licht auf Automatik, Scheibenwischer auf Normal, Extras wie 
Parkassistent werden nicht genutzt.

Die paar Knöpfe im Tesla decken die Funktionen, die z. B. meine Mutter 
im Auto auch tatsächlich nutzt, komplett ab.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Dann holt man sich eine zweite Meinung. Der Gesundheitszustand von
> Batteriezellen laesst sich problemlos auch von Laien ermitteln
> (Reichweite).
Aber die Zellen wirst du nicht bekommen, weil nicht standardisiert, 
verdongelt, Patente, etc. Ist das so weit hergeholt?

> Die Autos werden seit den 90ern nicht mehr produziert, Abgasgrenzwerte
> sind heutzutage viel strenger und die Nachfrage ist heutzutage groesser
> als frueher. Auch die Autos der 90er hatten schon deutlich mehr
> Steuergeraete. Was du meinst sind die Autos bis 1985.
Nein, ich meine eben die bis die unsägliche Vernetzung und 
Über-Elektronifizierung anfing bis max. 20 Jahre zurück. Deren 
Steuerelektronik ist noch vertretbar und in Grenzen reparierbar. Daß die 
Politik sich, der Wirtschaft und dem jeweiligen Land mit den 
Abgasgrenzwerten keinen Gefallen tut ist ja mittlerweile offensichtlich. 
Weil man nicht auf PS verzichten und die Grenzwerte einhalten will (muß) 
steigt eben die Komplexität, mit allen dafür in Kauf zu nehmenden 
Nachteilen.

> Kannst du das in Zahlen belegen, oder sind das wieder nur leere
> Behauptungen?
Nö, ich weiß wo und zu welchen Preisen ich und andere einkaufen. Du hast 
selbst offensichtlich keine Ahnung von Ersatzteilen und Autos und redest 
einfach nur Marketingsprech nach, weil du als offenbarer Lobbyist noch 
kein richtiges Werkzeug in der Hand hattest, womit man sich selbige 
schmutzig machen könnte :)

> Wieso schlecht reden? Die Teile, die vorgehalten werden muessen, die
> kosten Geld was verdient werden muss. Es gibt Statistiken und danach
> plant man die Ersatzteilversorgung, wieviel man sich ins Regal stellt
> und was evtl spaeter noch produziert werden muss. Die Zulieferer haben
> auch keine Lust ihre Linie 30 Jahre stehen zu lassen, weil paar Oldtimer
> Fans paar Teile brauchen werden, mit denen man die Linie nicht
> ansatzweise auslasten kann. Wuerde man so seltsam planen wie du dir das
> hier vorstellst, wuerde man keinen Platz mehr in den Hallen haben und
> Autos das Doppelte kosten. Aber Internettrolle sind ja immer Experten.
Alter, du hast ja wirklich keinen Plan. Ich habe ja schon erwähnt, daß 
einiges an Nachbauten z.B. aus der Türkei kommt und durchaus verwendbar 
ist. JEdenfalls im mittelasiatischen Raum gerne genommen wird. Sowas 
kommt auch durchaus hier zum Verkauf. Einen Scheinwerfer (und nicht nur 
den) vom Golf II kannst du original von Hella heute noch haben, das wird 
NOS Ware sein. Gibts auch als polnischen Nachbau zum halben Preis. Nicht 
so haltbar, aber verwendbar.

> Fuer Leute wie dich bringt VW weiterhin eine Knoepfchen Version.
Mit Softwarebugs dahinter? :) Brauche ich wie schon gesagt nicht mehr, 
denn das wird mein letzter neuer von der Firma gewesen sein.

> Quellen? Woher weisst du was verbaut wird und das tatsaechlich Bugs
> vorhanden sind? Ohne Quellen ist das keine Grundlage fuer eine
> Diskussion. Unterstes Stammtisch-Niveau.
Alter! Was ist daran Stammtisch? Schon mit meinem Aktuellen wurde jeder 
Besuch beim Freundlichen mit dem Satz abgeschlossen: "Und übrigens, wir 
haben die Firmware aktualisieren müssen." Was da genau aktualisiert 
wurde blieb immer ein Geheimnis. Das war bis ca. 2011 und Ablauf der 
Garantie ständig so und wir dann beschlossen, künftig andere Werkstätten 
für dieses Fahrzeug zu nutzen. Ein Kollege hatte ein unheimliches 
Ruckeln und Schütteln beim anfahren an der Ampel mit seinem TDI Golf 6, 
weil der sich verschluckt hat, dann wieder losging, wieder verschluckt 
usw. im Regelkreis. Und das reproduzierbar. VW wollte ihm 
kostenpflichtig neue Einspritzdüsen für 2-3 kEUR verpassen, die aber 
überhaupt nicht verschlissen waren. Ein SW Update hat dann etwas 
Minderung gebracht, aber keine Lösung des Problems. Bananenware nenne 
ich sowas. Wenn das schon mit den alten Modellen so lief und in den 
heutigen und elektrischen wesentlich, wesentlich mehr Elektronik und SW 
drin steckt, meinst du, daß das nun alles besser läuft? Und noch bei den 
Gimmicks im Entertainment in der Karre, wo es nicht so drauf ankommt?

Btw.: Seit heute wissen wir, daß es nicht nur bei den neuen Autos 
Probleme mit dem Betriebssystem gibt, sondern auch bei den neuen Bahnen:
"Weiter zitiert die Zeitung interne Bahndokumente, die unter anderem 
beschreiben, dass das Betriebssystem des Zuges regelmäßig 
zusammenbricht. Lokführer müssten eine Stunde vor Abfahrt am Zug sein, 
um das System zu starten."
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/bombardier-transportation-deutsche-bahn-nimmt-ic-2-zuege-nicht-ab-a-1304390.html

Was ist da heute nur los? Ich denke, das wird alles zertifiziert?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
jemand schrieb:
> Jetzt wirds lächerlich. Als wenn genau DAS ein Problem der E-Autos
> wäre.
Nein, ist es nicht, das stimmt.

> Das ist die Inkompetenz der Autohersteller.
Richtig. Aber u.a. dieser Wahnsinn macht diese Technologie auch zum 
Lacher und letztlich unattraktiv.

> Ich darf einen Citroen (Aircross) fahren, und da piept und blinkt es aus
> allen Ecken und Enden. Knöpfe gibts keine, alles  geht mit dem blöden
> Tatsch. Sogar für die Lüftung darf man am blöde Tatsch herumwischen, so
> dass man im Endeffekt stehenbleiben muss, um die Klimaanlage
> einzuschalten. Um den Radiosender zu wechseln ist der blöde Tatsch
> nötig. Sogar wischen muss man dazu am blöden Tatsch. Nur für die
> Lautstärke gibts noch einen Knopf.
> Und nein, das ist ein Diesel, kein E-Auto.
Hatte bis vor 3 Jahren einen Polo 6N aus '97, bei dem die Plastikteile 
im Interieur langsam glatt und spröde wurden. Die sind dann auch nach 
und nach gebrochen. Was wird dann in ein paar Jahren aus den ganzen 
Klavierlackoptiken, Metallimitaten, Soft-Touch-Oberflächen wenn sie 
erstmal ein paar 100k km, Jahre Sonne, klirrenden Frost und Putzmittel 
gesehen haben? Ganz zu schweigen von den Monitoren und Dial-Keys. Alles 
viel zu kurz gedacht und zum Wegwerfen konstruiert. VW ist da einer von 
vielen in der Reihe und macht diesen Irrsinn willig mit.

> Mein Leaf hat dafür richtige Knöpfe für alles, keine Softkeys.
Gut so. Dahinter kann allerdings auch SW laufen.

Axel L. schrieb:
> Die nutzen nichts davon, egal ob Knopf oder Touch.
>
> Licht auf Automatik, Scheibenwischer auf Normal, Extras wie
> Parkassistent werden nicht genutzt.
>
> Die paar Knöpfe im Tesla decken die Funktionen, die z. B. meine Mutter
> im Auto auch tatsächlich nutzt, komplett ab.
Naja, wenn sich dann aber mal irgendwo was verstellt: Bekommen die das 
wieder hin oder bleiben die dann auf der Strecke stehen?
Daß die ganzen Gimmicks und Gizmos die Fahrer ablenken ist ja 
hinlänglich bekannt und bewiesen. Mittlerweile auch, daß es sich negativ 
auswirkt wenn die Fahrer sich auf die Assistenzsysteme verlassen. Wo 
soll das enden? Das Nanny-Auto? Das dir auch die Entscheidung abnimmt, 
daß du heute nicht zur Arbeit fahren darfst oder sollst?

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Realist schrieb:
>> Dann holt man sich eine zweite Meinung. Der Gesundheitszustand von
>> Batteriezellen laesst sich problemlos auch von Laien ermitteln
>> (Reichweite).
> Aber die Zellen wirst du nicht bekommen, weil nicht standardisiert,
> verdongelt, Patente, etc. Ist das so weit hergeholt?
>
Doch, aus Unfallwagen.

Wird bei den Tesla Roadstern schon gemacht. Da saufen immer mal wieder 
welche ab, bei den diversen Stürmen.

Die anderen sind ja noch in der Garantie.

Gruß
Axel

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Hmm, Boeing Dreamliner? AKW Japan, Schweden, etc.? Alles zertifiziert
>> und trotzdem gibt es "Verkettungen unglücklicher Umstände", wie es dann
>> immer heißt. Blinde Technikgläubigkeit kann ein Problem sein.
...
> Was soll mir das jetzt sagen, außer dass du scheinbar Funktionale
> Sicherheit nicht verstanden hast?
...
> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle
> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken
> auf ein akzeptables Maß reduziert sind. Wenn es keine Toten durch
> Flugzeugabstürze geben darf, dann darf kein Flugzeug starten. Ende der
> Diskussion. Gleiches gilt für AKWs und Autos.
Irgendwie erscheint das nach der Bahnmeldung von heute auch immer 
unglaubwürdiger.

Der Fefe hat das gestern ganz ähnlich für den SW-Bereich beschrieben 
(bitte dort nachlesen):
"Wisst ihr, was mir in dunklen Zeiten wie dieser Jahreszeit Erheiterung 
ins Leben bringt? Dieser Spirale zuzugucken ...
'Komplexitätsverstärker' ... Das ist genau, was hier passiert. Am Ende 
hast du ein Schönwettersystem. Wenn das erste Mal der Wind dreht, dann 
hast du einen Scherbenhaufen. Niemand kann diese ganze Komplexität mehr 
durchblicken."
https://blog.fefe.de/?ts=a0d07bd8

Das versuche ich hier die ganze Zeit auch nur zu beschreiben.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:

>>
>> Die paar Knöpfe im Tesla decken die Funktionen, die z. B. meine Mutter
>> im Auto auch tatsächlich nutzt, komplett ab.
> Naja, wenn sich dann aber mal irgendwo was verstellt: Bekommen die das
> wieder hin oder bleiben die dann auf der Strecke stehen?

Dann ruft die mich an. Dann wäre es übrigens super, wenn ich das Online 
korrigieren könnte ;-)

Aber es ging ja eigentlich um die überbordende Schalterflut in den 
Autos. Das ist nämlich, was ich feststelle. Ich habe an der Stelle 
lieber Ablagen.

Gruß
Axel

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Köstlich:
"Interne Bahnvermerke beschreiben groteske Zustände. So "bricht das 
Betriebssystem des Zuges regelmäßig zusammen", vor allem beim Wechsel 
der Fahrtrichtung. Nur mit einem zweiten Lokführer an Bord gelinge es, 
die Probleme überhaupt zu beheben. Oft aber falle der Zug ganz aus. Um 
losfahren zu können, müssten Lokführer eine Stunde vor Abfahrt am Zug 
sein, um das System zu starten."
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-ic-1.4773380

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Doch, aus Unfallwagen.
>
> Wird bei den Tesla Roadstern schon gemacht. Da saufen immer mal wieder
> welche ab, bei den diversen Stürmen.
>
> Die anderen sind ja noch in der Garantie.
Ja, aber weil das mittlerweile in Mode ist machen das einige Leute mehr 
und die Preise steigen.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Alter! Was ist daran Stammtisch?

Allein deine Ausdrucksweise. Das ist nicht mein Duktus.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Doch, aus Unfallwagen.
>>
>> Wird bei den Tesla Roadstern schon gemacht. Da saufen immer mal wieder
>> welche ab, bei den diversen Stürmen.
>>
>> Die anderen sind ja noch in der Garantie.
> Ja, aber weil das mittlerweile in Mode ist machen das einige Leute mehr
> und die Preise steigen.

Eher das Gegenteil, beim Roadster gibt es nur ganz wenige, da sind schon 
die Transportkosten erheblich.

Mit steigender Zahl der Anbieter wird das eher billiger, zumindest 
solange genügend Autos geschrottet werden und als Teilespender dienen 
können. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Reparateuer in der Nähe 
ist, steigt.

Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Alter! Was ist daran Stammtisch?
>
> Allein deine Ausdrucksweise. Das ist nicht mein Duktus.

Köstlich.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Alter! Was ist daran Stammtisch?
>
> Allein deine Ausdrucksweise. Das ist nicht mein Duktus.
Ohje. Gestelztes Pseudo Überlegenheitsgerede? Und deshalb sind meine 
Argumente nichts wert oder was? Jetzt geht's aber los.
Hast du dich übrigens in deiner Nick-Datenbank vertippt oder wie?

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Das versuche ich hier die ganze Zeit auch nur zu beschreiben.

"Wer schöne Verschwörungslinks für mich hat:"

Super Einleitung auf dem Blog. Das lässt auf eine sehr seriöse Quelle 
schließen.

Thema beendet.

Beitrag #6123917 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Realist (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Man muss schon ziemlich daneben sein, um sich basierend auf 
Spekulationen ein Urteil zu bilden. Da kann man auch gleich die 
Glaskugel rausholen. Der Erfolg gibt VW recht. Aber diskutiert ruhig 
weiter ueber irgendwelchen selbstausgedachten Unsinn.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Wieso schlecht reden? Die Teile, die vorgehalten werden muessen, die
> kosten Geld was verdient werden muss.
Was habe ich gesagt? Es wird massiv Arbeitsplätze in den Werkstätten 
kosten. Und bei den Ersatzteilherstellern und Vertrieblern. Sehr 
wahrscheinlich auch bei den Herstellern wie VW selbst.

"Automotive Aftermarket Gewinnmaschine unter Druck: Warum 
Auto-Werkstätten sich neu erfinden müssen ... Doch während über 
Antriebsarten leidenschaftlich diskutiert wird, während einige 
Zulieferer um ihre Zukunft fürchten, rückt ein Bereich der 
Automobilwirtschaft in den Hintergrund, der für einen großen Teil der 
Gewinne verantwortlich ist. ... Der Aftermarket umfasst alle Geschäfte, 
die nach dem Verkauf mit dem Auto gemacht werden. Vom 
Ersatzteillieferanten über die Vertragswerkstatt bis zum Nachrüster: Für 
die gesamte Dienstleistungskette rund ums Auto verändert sich mit der 
neuen Autowelt mittelfristig das Geschäftsmodell. ... Der Anteil des 
Aftermarkets am Umsatz der Autohersteller wird dagegen bis 2030 von 25 
auf 19 Prozent sinken. ... Das Preisbewusstsein nimmt zu. ... „Kleine 
Werkstätten werden es schwerer haben, sich in diesem Markt zu behaupten“ 
..."
https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/automotive-aftermarket-gewinnmaschine-unter-druck-warum-auto-werkstaetten-sich-neu-erfinden-muessen/25098492.html

Es ist noch gar nicht zu überblicken, welche nicht nur positiven 
Umwälzungen das mit sich bringt. Falls sich Elektro durchsetzen sollte.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> VW ist groesster Hersteller weltweit, konnte 2019 wieder mehr Autos
> verkaufen und steuert auf den naechsten Rekordgewinn zu.
Die sind eben leider so arm mit ihrem Jahresgewinn, daß irgendwo auch 
stand, daß der BR nach einem guten Stück vom neuen, großen Kuchen der EU 
Klimamilliarden gefragt hat. Ist das schon die Vorbereitung auf 
'systemrelevant'?

"VW-Betriebsrat Osterloh unterstützt den Elektrokurs des Konzerns
Der einflussreiche Volkswagen-Betriebsrat sieht keine Alternative dazu, 
dass der Wolfsburger Autohersteller weiterhin seine eingeschlagene 
Elektrostrategie verfolgt. „Das ist der richtige Weg“, sagte 
Betriebsratschef Bernd Osterloh ... Eine Umkehr könne sich der Konzern 
nicht mehr erlauben, weil die ersten größeren Milliardenbeträge bereits 
in die Elektromobilität investiert worden seien. ... Osterloh äußerte 
sich optimistisch, dass Volkswagen in diesem Jahr die verschärften 
Emissionsziele innerhalb der Europäischen Union einhalten werde. ... 
„Ich glaube, dass wir keine Strafen zahlen werden“, sagte der 
Betriebsratschef. /Der Kunde müsse die neuen Elektroautos allerdings 
auch kaufen/. ... ID.3 ... Möglicherweise werden sich die ersten 
Auslieferungen bis in den Spätsommer hinziehen. Angeblich ist in 
Wolfsburg jetzt von August die Rede. ... Car.Software.Org ... /Der 
Erfolg der neuen Einheit entscheide über die Zukunft des gesamten 
Konzerns/. ... Die Rede von Diess vor dem eigenen Topmanagement war 
vielfach als Weckruf für das eigene Unternehmen und die Beschäftigten 
verstanden worden. ... "

Und nach den deutschen Steuermilliarden greift nun auch schon der 
Betriebsrat:

" ... Von der Politik verlangte der VW-Betriebsratschef eine nachhaltige 
Unterstützung beim weiteren Ausbau der Elektromobilität. „Wir brauchen 
die Infrastruktur, damit wir unsere Produkte verkaufen können“, sagte 
er. Osterloh zielte dabei vor allem auf Lücken beim Ladenetz ab. Der 
Staat könne außerdem bei der Umschulung von Mitarbeitern helfen, um sie 
auf Digitalisierung und Elektrifizierung vorzubereiten."
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-vw-betriebsratschef-osterloh-unterstuetzt-den-elektrokurs-des-konzerns/25470316.html

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Man muss schon ziemlich daneben sein, um sich basierend auf
> Spekulationen ein Urteil zu bilden.
Verrate uns doch mal diese als Geschäftsgeheimnis eingestuften Details. 
Du sitzt doch an der Quelle.

> Der Erfolg gibt VW recht. Aber diskutiert ruhig
> weiter ueber irgendwelchen selbstausgedachten Unsinn.
Es wird sich zeigen, wie die Auslieferungen im voraussichtlich August 
vom ID.3 laufen werden. Erfolg oder Debakel.
Muß man dann eine Subscription für die Software abschließen? Wann endet 
der Support? Kann man dann ähnlich wie bei M$ für viele $$ eine 
zeitliche Supporterweiterung kaufen?

Wenn ich das hier lese wird mir schon schlecht.

"VW macht das Auto zum rollenden App-Store
 ... „Es gibt künftig nur noch eine Kern-App, mit der der Kunde auf alle 
Services zugreifen kann”, erklärt Kernmarken-Vertriebschef Jürgen 
Stackmann. Über die Nutzer-ID würden Auto, Händler und Hersteller 
zusammengebracht. ... „Aber das "Einkaufszentrum" ist ein modulares 
System, wir schalten es Schritt für Schritt frei”, sagte Stackmann - 
erst einmal in Europa. ... Beim Ausbau seiner Cloud-Dienste arbeitet VW 
auch mit Microsoft zusammen."
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-volkswagen-schickt-autofahrer-ins-digitale-einkaufszentrum/25420166.html

Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden. 
Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine 
hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?
Was ist da mit DSGVO? Bekommt man da immer wieder eine Cookiewarnung auf 
den Autobildschirm, ohne deren Bestätigung die Fahrt nicht weitergeht?
Wenn ich mir die Schwachstellen, Anfälligkeiten, Updateorgien und 
kurzzeitige Obszoleszenz von Betriebssystemversionen und Hardware 
heutiger Smartphones und Tablets vor Augen halte und das dann auf vielen 
Autos in freier Wildbahn installiert werden soll, dann gute Nacht. Sind 
die Entscheider dort lernresistent? Und wegen sowas hinkt die ganze 
Entwicklung?

Einfach nur Overengineering.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal passend dazu VW in China aus einem Presseartikel *):

"Direkt in Wuhan hat VW keine Niederlassung. In China insgesamt sind es 
aber 23 Werke, in denen mehr als 90.000 Menschen arbeiten."

Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder 
welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.

*) 
https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article228264751/Corona-Virus-auf-dem-Vormarsch-VW-warnt-seine-Mitarbeiter.html

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder
> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.
Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen 
zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand 
und eingebaut.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Manfred schrieb:
> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder
> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.
>
> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
> und eingebaut.

Und wo ist dabei ein Problem?
Das Notebook oder Smartphone, mit dem du den Text oben geschrieben hast, 
ist wahrscheinlich ebenfalls "Made in China".
VW hat immerhin noch sehr viele Arbeitsplätze in Deutschland, und 
bestimmte Modelle werden hierzulande zusammengebaut.

Beitrag #6124262 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Realist (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> "Direkt in Wuhan hat VW keine Niederlassung. In China insgesamt sind es
> aber 23 Werke, in denen mehr als 90.000 Menschen arbeiten."
> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder
> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.

1. VW verkauft auch ca. 40% der Fahrzeuge in China.
2. Die Autos gehen schon deswegen nicht in den Export nach Europa, weil 
dort ganz andere Anforderungen gelten.
3. In Osteuropa gibt es teilweise guenstigere Stundensaetze als in 
China. Deswegen macht es wegen der EU Importsteuer auf Fahrzeuge und den 
Transportkosten keinen Sinn.

Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym 
Online Luegen zu verbreiten, wuerdet ihr einfach nachschauen wieviele 
Fahrzeuge in welchem Werk produziert werden.

Gerne auch schrieb:
> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
> und eingebaut.

Alle Fahrzeughersteller fertigen Teile in China. Generell wird 
heutzutage fast alles in China gefertigt. VW ist da eher ein 
Musterbeispiel mit einer hohen Fertigungstiefe in Deutschland:

Die VW Komponente ist ein VW interner Zulieferer mit 80k Mitarbeitern in 
60 Werken weltweit (auch VW AG, gleicher Tarif etc.). Dort wird nicht 
nur produziert, sondern auch entwickelt. Letztes Jahr beispielsweise 
über 10 Mio Verbrennungsmotoren in Salzgitter (von Up bis Bugatti) sowie 
über 8 Mio Getriebe in Kassel. Beides mit Stahl der Salzgitter AG. Das 
nenne ich Made in Germany. Sowas gibt es bei Daimler, BMW und Opel usw 
schon lange nicht mehr. In Braunschweig werden die asiatischen 
Zellmodule zu einer crashsicheren Batterie zusammengebaut sowie das 
Steuergerät entwickelt. Dort werden auch Bremsscheiben, Fahrwerke, 
Lenkungen für das autonome Fahren, Sitze und mehr produziert. In 
Salzgitter baut man Pilotlinien für Lithium Zellen sowie bereitet ein 
Joint venture mit Northvolt vor.

2014 wurde VW dafuer kritisiert viel zu viel selbst zu machen:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2014-08/volkswagen-vw-probleme

5 Jahre spaeter ist genau das ploetzlich richtig, VW steht besser dar 
denje, die Rendite ist von 2% auf ca. 7% und ich kriege noch mehr Bonus:
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/autoexperte-ferdinand-dudenhoeffer-volkswagen-ist-gut-aufgestellt-tesla-ist-sexy-20195632.html

Gerne auch schrieb:
> Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.
> Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine
> hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?

Das machen heutzutage ausnahmslos alle Hersteller. Nun hat auch das 
digitale Zeitalter bei VW begonnen. VW ist aber noch so freundlich eine 
Knoepfchen Version fuer alte Leute zu machen, die mit dem Fortschritt 
nicht zurechtkommen. Bei Volvo, Tesla usw gibt es nur noch Touch.

Und entgegen der ganzen verleumderischen Luegen hier kommt der ID.3 
puenktlich wie angekuendigt:

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sieht den Start des neuen 
Elektroautos ID.3 im Sommer trotz der Verzögerungen beim Software-System 
nicht in Gefahr. "Wir sind uns sicher, dass wir das über den Fahrplan im 
Sommer hinbekommen", sagte Stackmann in Wolfsburg.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> In Braunschweig werden die asiatischen
> Zellmodule zu einer crashsicheren Batterie zusammengebaut sowie das
> Steuergerät entwickelt.

Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde 
ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg. 
Konzernleistungen, eine attraktive Stadt mit moderaten Mieten - dorthin 
zu wechseln scheint doch der perfekte Deal zu sein‽

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym
> Online Luegen zu verbreiten, wuerdet ihr einfach nachschauen wieviele
> Fahrzeuge in welchem Werk produziert werden.

Quatschkopf. Ich habe zwei Zahlen kopiert, kannst Du belegen, dass diese 
erlogen sind? Für mich ist es anhand der internationalen Preise durchaus 
legitim, zu hinterfragen, wo die dort gefertigten Produkte verbleiben.

> Gerne auch schrieb:
>> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
>> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
>> und eingebaut.

Danke.

> Alle Fahrzeughersteller fertigen Teile in China. Generell wird
> heutzutage fast alles in China gefertigt. VW ist da eher ein
> Musterbeispiel mit einer hohen Fertigungstiefe in Deutschland:

Als Musterbeispiel der hohen Deutschen Fertigungstiefe kommen dann 
Komponenten und sogar Komplettfahrzeuge aus dem Ausland.

Ich bin durchaus in der Lage, im Internet zu gucken, aus welchem Werk 
die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Es ist aber nicht zu finden, von 
welchen Zulieferbetrieben die tatsächlich stammen. Halte mal den Ball 
schön flach, auch VW ist gierig nach Rendite und lässt dort fertigen, wo 
es billig ist.

Deine Einlassung auf die Transportkosten ist einfach albern, da müssten 
ja Hyundais unbezahlbar teuer sein. Wo kommt der Opel Agila her, wie 
kann Ford den Ka_plus aus Indien rechnen und und und?

Ob der VW-Stahl wirklich komplett aus Salzgitter kommt, kannst Du 
vermuten, wissen tun wir es nicht. Was ich aber weiß, dass ein zum 
SZ-Konzern gehöriger Maschinenbauer auch Rohteile aus Indien bezieht, 
weil sie dort einfach billiger sind und unter der Hand diskutiert, wie 
weit man deren Qualität wirklich trauen kann.

Ich warte gespannt auf Meldungen, wo die Sitzgarnituren für den T7 
gebaut werden, nachdem die Sitec Hannover den Auftrag nicht bekommen hat 
und, laut aktueller Presse, einige hundert Mitarbeter entlassen will.

VW muß man für seine Öffentlichkeitsarbeit bewundern, langweilige Autos 
für hohe Preise und der Kunde glaubt, sie seien wirklich deutsch.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
> ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.

Ich bin in Salzgitter aufgewachsen, Lebensmittelpunkt war aber schon 
damals Braunschweig. Ich bin nicht traurig, dass ich aus SZ weg bin.

Im direkten Umfeld des Werks SZ gibt es keine Wohnsiedlung, man wird 
fahren müssen. Gucke ich auf die nahe Siedlung Steterburg, die war bis 
Anfang der 70er eine problemlose Arbeitersiedlung. Inzwischen ist der 
Wohnbestand abgewirtschaftet, es gibt einen hohen Ausländeranteil - dort 
will man nicht mehr wohnen. Weiter unten, süd-östlich Thiede gibt es 
nette Häuslein mit geordnetem Umfeld, aber die wird man nur schwer 
bekommen.

Südlich vom Werk liegt Watenstedt, Industrieschadensgebiet, wird 
abgewirtschaftet und ist vom Stadtrat dem Abriss gewidmet.

Was bleibt: Wohnen im Umkreis, Dörfer Richtung Peine oder am Rande von 
Braunschweig.

-----

Gucke ich auf VW-Braunschweig, am Schwarzen Berg oder gar in der 
Vorwerksiedlung willst Du auch nicht wohnen müssen.

BS ist als Stadt auf jeden Fall attraktiver als SZ, dennoch wirst Du, 
egal ob im Werk SZ oder BS, pendeln müssen.

-----

WOB kenne ich nicht so detailliert, aber mit etwas Glück kann man dort 
im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen, wo es sich, nahe am Werk, 
gut leben lässt.

von Realist (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
> ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.
> Konzernleistungen, eine attraktive Stadt mit moderaten Mieten - dorthin
> zu wechseln scheint doch der perfekte Deal zu sein‽

Die Zahl der Entwickler ist dort die letzten Jahre stark gestiegen. Es 
werden auch immer noch Leute gesucht.

Manfred schrieb:
> Als Musterbeispiel der hohen Deutschen Fertigungstiefe kommen dann
> Komponenten und sogar Komplettfahrzeuge aus dem Ausland.

Nenn mir einen deutschen Wettbewerber der mehr vor Ort fertigt. Gibt es 
nicht. Darum ist VW ein Musterbeispiel fuer Made in Germany. Entwicklung 
fast ausschliesslich hier und selbst Produktion groesstenteils. Von den 
11 Mio weltweit verkauften Fahrzeugen kamen 10 Mio Motoren aus 
Salzgitter und 8 Mio Getriebe aus Kassel. Allein der Standort Wolfsburg 
produziert fast 1 Mio Fahrzeuge jaehrlich.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Nenn mir einen deutschen Wettbewerber der mehr vor Ort fertigt.
Das sagt aber eben nur, daß die Teile dort zusammengeschustert werden, 
nicht wo sie herkommen. Bei meinem steht POLAND in den Zylinderblock 
eingegossen. Die werben ja nun nicht direkt mit "Made in Germany", 
müssen damit dann auch nicht nachweisen wo die Teile letztlich 
herkommen.

Noch was nettes:

"Gewerkschaftsfreie Produktion: VW verlagert Herstellung von Autos mit 
Verbrennungsmotor ins Ausland. Löhne in Südosteuropa zu hoch – neues 
Werk in Türkei (?)
" ... Rumänien, Serbien, Bulgarien und die Türkei wurden für das neue 
Werk ins Gespräch gebracht – allesamt Niedriglohnländer mit geringen 
gewerkschaftlichen Standards. 300.000 SUVs sollen ab 2022 jährlich vom 
Band laufen. ... "
https://www.labournet.de/internationales/bulgarien/gewerkschaftsfreie-produktionvw-verlagert-herstellung-von-autos-mit-verbrennungsmotor-ins-ausland-loehne-suedosteuropa-zu-hoch-neues-werk-tuerkei/

Hat vielleicht zwei Vorteile: 1.) Ist man mit den Verbrennern außerhalb 
der EU vielleicht besser beraten wegen Strafzahlungen. Die schleust man 
dann wieder hintenrum herein, damit sie nicht dem Konzern selber 
angerechnet werden. 2.) Ist man mit der Türkei ziemlich nah am Zielmarkt 
für Multifunktionsfahrzeuge, auf die auch mal schnell eine Lafette 
installiert werden kann.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
> ...
Ich warte immernoch auf deine erhellenden Erklärungen bezüglich der 
wunderbaren Zertifizierungen, die zu so offensichtlichen Mängeln wie bei 
Bahn und Flugzeugen führen.

von Ottmahr Zittlau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
folkswagen? wasn das ...
https://www.tesla.com/de_DE/careers

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> BS ist als Stadt auf jeden Fall attraktiver als SZ

Braunschweig hat aber den Nachteil, dass es da - im Gegensatz zu 
Salzgitter und Wolfsburg - keine Parkplätze gibt.

> im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen

Da gibts kein einziges Häuschen. Häuschen gibts am Steimbker Berg, aber 
die gibts nicht, weil heiß begehrt.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Ich warte immernoch auf deine erhellenden Erklärungen bezüglich der
> wunderbaren Zertifizierungen, die zu so offensichtlichen Mängeln wie bei
> Bahn und Flugzeugen führen.

Dich zu erhellen vermag wohl niemand. Ich vermute, darum wurde auch 
dein letzter Post dazu gelöscht.

Davon abgesehen: was haben Bahn und Flugzeuge noch mit VW zu tun? Back 
to Topic:

Achim B. schrieb:
> Braunschweig hat aber den Nachteil, dass es da - im Gegensatz zu
> Salzgitter und Wolfsburg - keine Parkplätze gibt.

Jein. ;) Hängt von dem Ortsteil ab. Ringgebiet oder Innenstadt: 
vollkommene Zustimmung! Garagen sind schwer zu finden und mit >= 60€ 
auch nicht gerade günstig. Im Ortsteil Heidberg habe ich wenig Probleme. 
Bezüglich VW: die Straßenbahnlinie 1 fährt direkt vom Heidberg bis zum 
VW Werk. Die Öffis in Braunschweig sind ganz in Ordnung. Demzufolge 
selten muss man ein Kfz nutzen. Ich kenne ein paar Absolventen der 
hiesigen TU (also die Zielgruppe dieses Forums), welche weiterhin ohne 
eigenes Kfz hier leben können.

Der Absolvent hingegen, welcher direkt nach seinem Abschluss zu VW nach 
WOB ging, braucht seinen Golf ;)

Mahlzeit!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Die Beitraege von F.B. habe ich bewusst gar nicht erst gelesen. Einfach
> ignorieren den Spinner.

Dieser Spinner hat im Gegensatz zu euch den Untergang der deutschen 
Automobilindustrie schon vor Jahren prophezeit und damit eine Menge Geld 
verdient.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Und nach den deutschen Steuermilliarden greift nun auch schon der
> Betriebsrat:

Ja, aber bei den Tarifverhandlungen gleichzeitig eine Gehaltserföhung 
fordern, weil die Mitarbeiter nicht bereit sind, sich an den 
Transformationskosten zu beteiligen. Dafür gibt es ja den Steuerzahler. 
Widerliches Gesindel. Aber bald bekommt ihr die Quitting.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.
> Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine
> hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?

Aktien von Cybersecurityfirmen kaufen. Der Kurs von secunet hat sich in 
den letzten drei Jahren vervierfacht.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym
> Online Luegen zu verbreiten
>
> Und entgegen der ganzen verleumderischen Luegen hier kommt der ID.3
> puenktlich wie angekuendigt:

LOL. Was ist denn mit dem von dir hier vor Kurzem noch groß gehypten 
Moia passiert, das angeblich die Zukunft von VW sein sollte?

Diess: "Auch bei MOIA werden wir den Aufwand deutlich reduzieren. Wir 
wollen unseren Fuß in dem Geschäft behalten."

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-wortlaut-rede-herbert-diess-16-01-2020-radikal-umsteuern-a-1304169-3.html

von Ottmahr Zittlau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> die Zukunft von VW

finde den Fehler

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Warum lebt dieser Thread eigentlich immer noch?

Die Frage des Threaderstellers wurde bereits lange geklärt, er wird 
nicht für ein paar Euro mehr mit Familie Richtung WOB umziehen. Das ist 
auch plausibel nachvollziehbar.

Seitdem geht es hier im Thread anscheinend nur noch darum, die 
Volkswagen AG schlechtzureden (neudeutsch: Bashing). Die ganzen Hater 
kommen aus ihren Löchern gekrochen und kotzen sich mal so richtig über 
VW aus, als wenn ihnen das tiefste innere Befriedigung verschafft, dabei 
sind das nur missgünstige und uninformierte Würmer.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier von einem Moderator endlich dicht 
gemacht wird.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Die ganzen Hater
> kommen aus ihren Löchern gekrochen und kotzen sich mal so richtig über
> VW aus, als wenn ihnen das tiefste innere Befriedigung verschafft, dabei
> sind das nur missgünstige und uninformierte Würmer.

Dann ist Diess also ein VW-Hater und uninformierter Wurm?

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-konzerchef-herbert-diess-ruettelt-die-fuehrungskraefte-auf-a-1304153.html

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Dann ist Diess also ein VW-Hater und uninformierter Wurm?

Ne der macht das für Geld.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Dich zu erhellen vermag wohl niemand. Ich vermute, darum wurde auch
> dein letzter Post dazu gelöscht.
Dich zu vernünftigem Nachdenken zu bringen leider auch nicht. Autistisch 
anmutendes Geradeausdenken ist zwar meist logisch, hilft aber nicht 
immer bei der Problemlösung.
> Davon abgesehen: was haben Bahn und Flugzeuge noch mit VW zu tun?
Hallo? Amnesie? Laß dir mit dienen eigenen Worten helfen:

Dirk K. schrieb:
> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
> eigenes Steuergerät hat.
> ... blabla ...
> SIL Level
> ... blubb ...
>
> Auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit ist VW als langjähriger
> KFZ-Hersteller sehr erfahren. Und für die Methodik dahinter ist es egal,
> ob Infotainment, Schiebedach oder Bremse.

Und der Zusammenhang der nicht einsatzbereiten, neu produzierten 
VW-Fahrzeuge mit den abstürzenden Flugzeugen und Bahnbetriebssystemen 
ist dir immernoch nicht klar? Alles nicht einsatzfähig - alles auf 
höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum 
Zwischenfall. Es scheint, daß man an Komplexitätsgrenzen stößt, die man 
mit noch mehr Komplexität zu lösen versucht und am Ende blickt keiner 
mehr durch und nichts funktioniert. (Das Zusammentreffen von Theorie und 
Praxis ;) Deshalb mein Hinweis auf Fefe, der das für die IT-Welt 
beschreibt, weil er da ziemlich einschlägig ziemlich lange Erfahrung hat 
und das schon lange voraussagte. Aber für dich ist das ja "Thema 
beendet". An Arroganz nicht gespart.

Qwertz schrieb:
> Seitdem geht es hier im Thread anscheinend nur noch darum, die
> Volkswagen AG schlechtzureden (neudeutsch: Bashing).
Probleme darf man nicht mehr ansprechen?

> Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier von einem Moderator endlich dicht
> gemacht wird.
Hoffentlich nicht, sonst wäre das der heutigen allgemeinen Doktrin 
folgend: 'Wer nicht meiner Meinung ist, darf nicht reden.'

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
>> im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen
>
> Da gibts kein einziges Häuschen.

Weil es niemand verkaufen will.

Schaue Dir den Bereich Königsberger Str. oder Stettiner Ring an, das 
kann man angenehm wohnen und fast zu Fuß ins Werk laufen. Dass mein 
Bekannter dort in einem EFH wohnte, werde ich nir eingebildet haben, ist 
aber schon viele Jahre her.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Es scheint,

… als wenn du es noch immer nicht verstanden hast.

Gerne auch schrieb:
> Alles nicht einsatzfähig - alles auf
> höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum
> Zwischenfall.

Dirk K. schrieb:
> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle
> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken
> auf ein akzeptables Maß reduziert sind.

Qwertz schrieb:
> Warum lebt dieser Thread eigentlich immer noch?

Weil auch für andere diese Entscheidung wichtig sein wird und diese dann 
hier das Pro und Contra nachlesen können.

Pro: VW bietet gute Konditionen (für Nds.), bietet eine gute Work-Life 
Balance, arbeitet an interessanten Themen (ok, subjektiv) und ist 
Krisensicher, wie mehrfach schon geschehen.

Contra: Was sagten meine Kollegen letztens, zehn Jahre bei VW und 
niemand anders nimmt dich (erscheint mir möglich) und viel schlimmer aus 
meiner Sicht, du musst dir von Unwissenden anhören, wie man richtig 
Autos baut und alles was man dort macht sowieso verkehrt ist. Beweis ist 
dieser Thread.

So, auf zur Arbeit!

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Es scheint,
>
> … als wenn du es noch immer nicht verstanden hast.
Ich denke schon.

> Gerne auch schrieb:
>> Alles nicht einsatzfähig - alles auf
>> höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum
>> Zwischenfall.
>
> Dirk K. schrieb:
>> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle
>> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken
>> auf ein akzeptables Maß reduziert sind.
Den "Nachweis" kannst du aber in der Pfeife rauchen. Das ist dann eben 
großer Quatsch, weil sowas in einigermaßen praxisnahen und langen 
Testreihen hätte auffallen müssen , bevor solche Gerätschaften auf 
Straße, Schiene oder in die Luft gehen. Somit ist es Unsinn, diese Tests 
vorzuschreiben, wenn dann schon bei der ersten praktischen 
Inbetriebnahme die Gerätschaft fatal versagt (siehe Bahn) oder nach 
wenigen Betriebsstunden (Flieger) oder gleich gar nicht einsatzfähig ist 
(ID.3). Dann taugen entweder die Tests absolut nichts oder den Testern 
ist nicht zu trauen.

"Die Gerätehersteller beurteilen ihre Geräte entsprechend den Normen. 
Bis zum Level 2 kann dies der Hersteller in eigener Verantwortung 
vornehmen; ab Level 3 wird dies durch einen unabhängigen Dritten 
durchgeführt, der nach erfolgreicher Zertifizierung ein entsprechendes 
Zertifikat ausstellt. ... Eine Klassifizierung der einzelnen Baugruppen 
entsprechend dem Sicherheits-Integritätslevel ist nicht sinnvoll, da 
sich die Normenforderungen auf die Sicherheitskreise beziehen. Dies 
bedeutet, dass die Festlegung der Stufe erst für die bekannte 
Zusammenschaltung der verschiedenen Betriebsmittel wie Sensoren, 
Aktoren, Steuerungselemente etc. getroffen werden kann."
https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsanforderungsstufe

"Da in den heutigen Automobilen eine immer größere Anzahl an 
elektronischen Bauteilen und Steuergeräten verbaut werden und auch eine 
steigende Vernetzung der einzelnen Elektronik-Komponenten untereinander 
festzustellen ist, nimmt die Entwicklungskomplexität stetig zu. In 
vielen Märkten unterliegt die Zulassung deshalb einer gesetzlichen 
Kontrolle, um die funktionalen Sicherheitsvorschriften nach ProdSG 
einzuhalten."
https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Sicherheit

Heißt also, man hat hier in allen Fällen irgendwas zusammengeschustert, 
was nie richtig in der Gesamtheit in verschiedenen Betriebszuständen 
getestet worden ist, sonst wären die fatalen Fehler sehr schnell 
aufgetreten und man hätte sie abstellen können. Scheint eben, daß es bei 
VW auch so aussieht, warum sie den ID.3 nicht auf die Straße bekommen. 
Die Entwicklung läuft noch, während die Hülle schon produziert wird, 
obwohl noch nichts abgenommen worden ist.
Wundert mich, denn die Karren werden doch vorher immer in Eis und Wüste 
getestet und kurven als Erlkönige über die Autobahnen. Wie kann das 
sein?

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Ich denke schon.

Womit wir wieder beim Dunning-Kruger Effekt sind. ;)

Dein Wissen stammt aus Wikipedia - das Wissen von VW geht weit darüber 
hinaus. Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein 
Paradebeispiel!

Für dich empfehle ich jedenfalls nicht zu VW zu wechseln.

Mahlzeit!

von Ottmahr Zittlau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wie kann das
> sein?

na die haben doch erst vor kurzem ein küchensieb als DIE lösung für 
manipulierte abgase präsentiert ^^

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Dein Wissen stammt aus Wikipedia - das Wissen von VW geht weit darüber
> hinaus
Und du stellst dich doch selbst als gebieterisch und wissend über diese 
Zertifizierungen hin. Du könntest hier Licht ins Dunkel bringen. 
Ansonsten wirkst du hier einfach nur arrogant.

> Für dich empfehle ich jedenfalls nicht zu VW zu wechseln.
Deine allwissenden Empfehlungen. Naja.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bei VW scheint es langsam ungemütlich zu werden.

Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim 
Management an

https://www.automobilwoche.de/article/20200203/BCONLINE/200139983/1338/exklusiv--schaerfere-regeln-fuer-tank-abrechnungen-vw-zieht-daumenschrauben-beim-management-an

von Screamer (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure Not, kein 
Geld mehr da für mechanische Schalter, mittelmäßig funktionierende 
kapazitive Flächen, mäßig aufgelöste Displays und clumsy Software. Ford 
hat VW in Sachen Interior/Funktionalität/Sachlichkeit überholt. Der 
üppige VW-Haustarif fordert anscheinend jetzt seinen Tribut. Dazu das 
Irrlichtern mit Fokussieren auf E-Mobilität zu 100 Prozent. Da muss wohl 
der Staat bald massiv Geld reinspritzen in den Möchtegern hippy Konzern.
Aber heutiges VW und Regierung passen zusammen wie Arsch auf Eimer.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Screamer schrieb:
> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure
> Not, kein Geld mehr da für mechanische Schalter

Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen, 
sondern um ein neues Bedienungskonzept und Design geht.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Screamer schrieb:
>> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure
>> Not, kein Geld mehr da für mechanische Schalter
>
> Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,
> sondern um ein neues Bedienungskonzept und Design geht.

Der Rest
>mittelmäßig funktionierende
>kapazitive Flächen, mäßig aufgelöste Displays und clumsy Software.
stimmt aber.

Wenn ich mir die Displays ansehe, kommt mir das immer vor, als wäre das 
in den 90ern entwickelt worden und seitdem nicht verändert worden. 
Erinnert mich irgendwie an GEM, das war mal so ein Fenstermanager in den 
90ern.

Ist für mich ein total Abturner am ID.3.

Gruß
Axel

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim
> Management an

Und die Currywurst ist in den Werkskantinen auch schon wieder 8 Cent 
teurer geworden.

Steht VW kurz vorm Kollaps, oder warum werden die Mitarbeiter bis aufs 
Blut ausgesaugt?

von Screamer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Screamer schrieb:
> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure Not, kein
> Geld mehr da für mechanische Schalter
>
> Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,
> sondern um ein neues Bedienungskonzept

Das neue Konzept ist also mehr Ablenkung und mehr Zeit investieren, um 
Parameter zu verändern?
Alleine schon bei leichten Unebenheiten ist Bedienung per Touch ein 
Grauen.
Ein Wunder, dass es noch einen direkten Taster für die Warnblinkanlage 
gibt und der nicht auch wegrationalisiert wurde in einem Touchmenü. Das 
KBA hätte dies garantiert auch durchgewunken.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim
>> Management an
>
> Und die Currywurst ist in den Werkskantinen auch schon wieder 8 Cent
> teurer geworden.
Gibt's dort wirklich nur sowas Profanes? Können die sich tatsächlich 
nicht mehr leisten mit IGM Gehalt? Das ist schon ganz schön hart.

> Steht VW kurz vorm Kollaps, oder warum werden die Mitarbeiter bis aufs
> Blut ausgesaugt?
Weil demnächst ein großer Fisch von der Angel geht, der VW sogar im 
Crafter-Segment angreift.

"Im September bestellte Amazon eine Riesenflotte von 100.000 
Elektro-Lieferwagen bei Rivian. Der E-Transporter soll 2021 auf den 
Markt kommen. Es ist der größte Auftrag, den die Elektroautobranche je 
gesehen hat. [..] Mit dem reichsten Mann der Welt im Rücken hat Rivian 
in der Tat gute Chancen, gegen Tesla zu bestehen. Denn Jeff Bezos dürfte 
ein großes persönliches Interesse daran haben, dass sein 
Elektroauto-Abenteuer zum Erfolg wird. [..] Ford hingegen will die 
Elektroplattform von Rivian nutzen, um damit ein Premium-E-Auto zu 
bauen. Auf der Rivian-Technologie sollen der Motor, die Akkus und das 
Computersystem basieren. Darauf kann Ford dann den Rest des Fahrzeugs 
setzen. [..] Dank seiner vier Motoren – jedes der vier Räder hat einen 
eigenen Antrieb – kann er auf der Stelle wenden. Das kennt man bislang 
nur von Kettenfahrzeugen. Die Pirouetten [..]  sind darüber hinaus aber 
natürlich ein absolut imagetaugliches Alleinstellungsmerkmal. 
US-Branchenkenner sprechen von einem "killer feature". [..] Mit Rivian 
erwächst aber nicht nur Tesla, sondern auch den deutschen Autokonzernen 
neue Konkurrenz in Sachen E-Mobilität – ein Trend, den BMW, Mercedes & 
Co. bekanntlich "etwas" verschlafen haben. [..] /Mit Blick auf VW ist 
die Ford-Allianz mit Rivian allerdings ein echter Schlag ins Kontor/, 
hatte Ford doch 2019 angekündigt, /im Rahmen einer Kooperation mit VW 
unter anderem den Elektroauto-Baukasten der Wolfsburger nutzen zu 
wollen/."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/rivian-tesla-101.html

Was sagt man dazu? Den reichsten Menschen der Welt und den großen 
Autobauer im Boot. Wenn die ausliefern hat VW hoffentlich gerade mal den 
kleinen ID.3 auf der Straße, falls er die Zulassung erhält :)

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm, irgendwie ist die Formatierung hier untauglich. In der Vorschau 
funktioniert die Schrägstellung, nach dem Absenden ist sie dahin.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Gibt's dort wirklich nur sowas Profanes?

Nein, da gibts alles Mögliche. Sogar Putenschnitzel...

Diese Proletenschwengel namens Currywurst sind aber der Brüller. Gibts 
auch außerhalb des Werkes, z.B. bei Edeka. Schmecken genau so beschissen 
wie alle anderen Currywürste, sind aber teurer.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wenn die ausliefern hat VW hoffentlich gerade mal den kleinen ID.3 auf der 
Straße, falls er die Zulassung erhält :)

Warum hofft man da eigentlich drauf? Gibt's für euch nix 
erstrebenswerteres als dass die deutsche Industrie komplett kaputt geht 
und es in Dtl dann so ausschaut wie in Ruanda? Die Pleitehoffnungen 
beschränken sich ja nicht auf unsere Automobilindustrie, sondern auf so 
ca jedes deutschen Unternehmen. Wie schaut's hierzulande wohl aus, wenn 
es von denen keins mehr gibt? Protipp: die ausländischen Unternehmen 
gibt's in Dtl dann auch nicht mehr und in anderen Ländern ist man als 
deutscher Wirtschaftsflüchtling dann auch nicht beliebt (erst recht 
nicht als Ingenieur / Informatiker, davon gibt's nämlich überall weitaus 
mehr als benötigt)

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Lass die Neidhammel weiterhin dummschwatzen. Die Versager lügen sich die 
Welt wie sie ihnen gefällt. Keine Belege, keine Zahlenvergleiche, nur 
die Meinung einer weniger Abgehängter.

VW steht vor einem Rekordumsatz und Rekordgewinn. Das ist eine sehr 
komfortable Situation, besonders wenn man sieht wie andere Hersteller 
wie z.B. Nissan leiden. Selbst der halbe Gewinn wäre da keine schlechte 
Leistung, aber VW marschiert Richtung 20 Mrd !!!GEWINN!!! Ich freue mich 
jedenfalls auf den erneut steigenden Bonus.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Lass die Neidhammel weiterhin dummschwatzen. Die Versager lügen sich die
> Welt wie sie ihnen gefällt.

Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das 
ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich 
versagt haben.

von Manfred (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Screamer schrieb:
> Ford hat VW in Sachen Interior/Funktionalität/Sachlichkeit überholt.

Im VOX-Automagazin hat Cyndie erst vor kurzem den 8er-Golf gefahren und 
einigens bemeckert.

Sei es so, auch Ford hat sich bei der Bedienung ein paar störende Dinge 
erlaubt. Beim Mondeo ab 2014 gibt es keine Taster mehr für Luft auf die 
Füße / Luft oben, das darf man im Touchscreen einstellen. Sie haben aber 
den Bildschirm für Radio / Navi ... ordentlich in der Mittelkonsole 
untergebracht und nicht, wie andere, einfach oben auf's Armaturenbrett 
geklatscht.

Ford hat neulich bei einigen Händlern den Mustang-E gezeigt, bei dessen 
Instrumentierung neige ich zu Brechreiz: Keinen Geschwindigkeitszeiger 
mehr, aber in der Mitte hochkant einen 15"-Schirm, der aussieht, als ob 
ich einen Monitor angespaxt hätte - ähnlich Tesla.

Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die 
Realität verlassen haben.

von Le X. (lex_91)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
> Warum hofft man da eigentlich drauf? Gibt's für euch nix
> erstrebenswerteres als dass die deutsche Industrie komplett kaputt geht
> und es in Dtl dann so ausschaut wie in Ruanda? Die Pleitehoffnungen
> beschränken sich ja nicht auf unsere Automobilindustrie, sondern auf so
> ca jedes deutschen Unternehmen.

Das verstehe ich auch nicht.
Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen 
Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl 
irgendwohin projiziert.

Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist 
systemrelevant.
Die werden gerettet werden (müssen).
Die Hater sollten also, in ihrem eigenen Interesse, hoffen dass VW 
selber die Kurve kriegt.
Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die
> Realität verlassen haben.

Du hast keine Ahnung, das merkt man. Du tust so, als ob alle E-Autos so 
wären, das ist aber nicht so.
Deinen geheiligten Verbrenner und deinen bequemen IGM-Sessel bei Daimler 
(oder wo auch immer du arbeitest) werden deine herbeifantasierten 
Probleme auch nicht retten.

Warum die Leute gerade auf VW rumhacken, verstehe ich aber auch nicht. 
Wenn eine deutsche Firma den Wandel gut überstehen wird, ist das VW. 
Wenn sie den ID3 heuer herausbringen, haben sie ausreichend schnell ein 
taugliches Auto parat. Und sie haben momentan den besten Kleinwagen 
(E-UP).

von Veröffentlichte Meinung (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
>Protipp: die ausländischen Unternehmen
> gibt's in Dtl dann auch nicht mehr und in anderen Ländern ist man als
> deutscher Wirtschaftsflüchtling dann auch nicht beliebt (erst recht
> nicht als Ingenieur / Informatiker, davon gibt's nämlich überall weitaus
> mehr als benötigt)

Hmm, alle Politiker und Verbände der Welt verkünden stets das Gegenteil 
und durch die bald super duper "Industrie 4.0" und IoT soll ja noch mehr 
Nachfrage herrschen. Hat die ganze Welt dann, wenn überhaupt 
Arbeitskräftenachfrage vorhanden sein sollte, nur noch Bedarf an 
Billiglöhnern in Knochenjobs?
Am Ende rettet wohl nur wieder mal ein großer Weltkrieg über 5-7 Jahre 
die Vollbeschäftigung. Nach 1 Milliarde Toten und ne ordentlich 
verteilte Trümmerlandschaft steigt das alte System wieder auf wie der 
Phönix aus der Asche.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Pseudoingenieur schrieb:
>
> Das verstehe ich auch nicht.
> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
> irgendwohin projiziert.
>
Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um 
ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.


> Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist
> systemrelevant.
> Die werden gerettet werden (müssen).
> Die Hater sollten also, in ihrem eigenen Interesse, hoffen dass VW
> selber die Kurve kriegt.
> Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.

Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von 
der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der 
Mehrheit der Bevölkerung.
Davon abgesehen blechen die Deutschen für diesen Protektionismus schon 
heute mit absurd hohen Autopreisen. Schau Dir mal an, wie billig im 
Vergleich die deutschen Hersteller z. B. in den USA sind, wo sie nicht 
von Zöllen geschützt werden.

von Salzstreuer (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Du bist ja richtig salzig.
Wolltest du schon immer beim OEM arbeiten, bist aber nie reingekommen?
Oder wolltest du einen Diesel kaufen kurz vor/verkaufen kurz nach der 
öffentlichen Hexenjagd?
Oder triggert dich, dass Powerpoint- und Lasthefteningenieure ein 
höheres Gehalt bei niedrigerer Arbeitszeit als du beziehen?
Du magst du einfach den IGM-Sozialismus nicht?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> VW steht vor einem Rekordumsatz und Rekordgewinn. Das ist eine sehr
> komfortable Situation, besonders wenn man sieht wie andere Hersteller
> wie z.B. Nissan leiden. Selbst der halbe Gewinn wäre da keine schlechte
> Leistung, aber VW marschiert Richtung 20 Mrd !!!GEWINN!!! Ich freue mich
> jedenfalls auf den erneut steigenden Bonus.
Hast du da wirklich schon alles abgezogen? Ganz so üppig sieht es dann 
doch nicht aus.

"Alle wichtigen Autohersteller werden 2021 die EU-Vorgaben für ihre 
CO2-Emissionen verfehlen, sagt eine Studie voraus. Absolut gesehen wird 
dies den Volkswagen-Konzern am stärksten treffen – trotz des 
Elektro-Hoffnungsträgers ID.3. [..]
Korrekturfaktor, der abhängig vom durchschnittlichen Gewicht der 
verkauften Fahrzeuge eines Herstellers auf zulässige CO2-Höchstwerte von 
90 bis 110 Gramm hinausläuft. [..] "Wir gehen jetzt davon aus, dass alle 
Hersteller ihre Ziele verfehlen werden und erhebliche Strafen auf sie 
zukommen" [..] Mit Hybrid- und ersten reinen Elektro-Modellen versuchten 
die Hersteller zwar gegenzusteuern, aber das reicht nicht aus, um eine 
Verbrauchs- und damit Emissionszunahme im Kern des Automarktes 
auszugleichen: Nach dem Diesel -Skandal nahm der Anteil von Autos mit 
dieser relativ sparsamen Treibstoffart ab, stattdessen waren 
Benziner wieder stärker gefragt. Außerdem erfreuen sich SUV 
zunehmender Beliebtheit bei den Kunden, aber die höhere Bauform und das 
tendenziell höhere Gewicht laufen ebenfalls auf mehr CO2 pro Kilometer 
hinaus. Diese Entwicklungen hätten die Autohersteller "etwas 
unterschätzt" [..] Absolut gesehen am teuersten dürfte die 
CO2-Verfehlung aber für den größten Autohersteller Volkswagen werden. 
Mit 109,3 Gramm pro Kilometer wird er laut der Studie 2021 ebenfalls 
weit über der EU-Vorgabe liegen. Multipliziert mit der Zahl seiner 
verkauften Autos ergibt sich für 201 eine Strafe von 4,5 Milliarden 
Euro, was immerhin einem Drittel des Jahres-EBIT entspricht. [..] Statt 
Strafen zu zahlen, könnten Volkswagen und andere Hersteller auch ihre 
Hybrid- und Elektroautos mit Rabatt anbieten, erklärt Schweikl – aber 
das könne ebenso auf Kosten des Gewinns gehen wie die EU-Strafen [..] 
Genügend Elektroautos, um Strafen zu vermeiden, dürfte Volkswagen 
jedenfalls weder 2020 noch 2021 unter das EU-Volk bringen können. [..] 
Doch bei Volkswagen-Gesamtverkäufen von rund 3,6 Millionen Fahrzeugen in 
der EU wäre selbst das kaum mehr als ein Tropfen auf einen heißen und 
teuren Stein."
https://www.heise.de/tr/artikel/CO2-Emissionen-Tropfen-auf-einen-teuren-heissen-Stein-4646627.html

Qwertz schrieb:
> Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das
> ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich
> versagt haben.
Wieso muß immer gleich alles mit 'Hater' betitelt werden, was nicht der 
eigenen Meinung entspricht? Das ist wie Sandkasten. Bääh, laß mich in 
Ruhe, du bist bl*d!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das
> ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich
> versagt haben.

Du, meine Wassserstoff-, Batterie-, Rohstoff- und Ökostromaktien steigen 
wie verrückt. Aber das wollt ihr ja nicht wahr haben. Ist ja angeblich 
alles gelogen.

Deine Mutterfirma Siemens heute übrigens auch mit Gewinneinbruch. Bonus 
fällt dann dieses Jahr wohl etwas dürftiger aus. Genau wie bei VW im 
nächsten Jahr, wenn dann die 4,5-Milliarden CO2-Strafzahlung fällig 
wird. Nachrichten scheinen manche hier ja nicht zu lesen, sonst könnte 
man nicht so einen Mist schreiben, dass IGM-Gehälter und Boni immer 
weiter steigen werden.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und
> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im
> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der
> Bluescreen kommt.
Aha.

"Die IT-Architektur im Auto soll auf wenigen Zentralrechnern mit 
einheitlicher Programmiersprache basieren. Damit sollen verteilte 
Steuergeräte mit herstellerspezifischer Software ersetzt werden, von 
denen bis zu 70 in einem Fahrzeug stecken (Stand 2018).[1] Auch die 
softwaretechnische Trennung in Fahrzeuge von Volkswagen, Audi und 
Porsche wird aufgehoben, so dass die Automobilelektronik, wie etwa 
Tachometer, Motorsteuerung, Fahrerassistenzsysteme und demnächst die 
Volkswagen Automotive Cloud miteinander kompatibel wird und Daten 
zwischen ihnen ausgetauscht werden können."
https://de.wikipedia.org/wiki/Vw.os

Dirk K. schrieb:
> Dein Wissen stammt aus Wikipedia
Zum Glück, sonst wüßte ich wie du nich, was da zukünftig drin werkeln 
und auf den Straßen irrlichtern wird.

> - das Wissen von VW geht weit darüber
> hinaus.
Deshalb setzen sie auf - Trommelwirbel :

vom 19.09.19
"Volkswagen arbeitet momentan an einem eigenen OS für die Autos und es 
soll in Zukunft ein einheitliches Betriebssystem geben. [..] Nun hat 
man verraten, dass man auf Android setzen wird. [..] Es wird aber wohl 
noch eine Generation dauern, bis das VW OS kommt, denn man baut gerade 
erst das Team auf und will diese Entwicklung bis 2025 komplett 
abgeschlossen haben. Neue Autos wie der VW ID.3 kommen also noch mit dem 
aktuellen Infotainmentsystem (jedoch in einer neuen Version) auf den 
Markt."
https://www.mobiflip.de/shortnews/vw-os-volkswagen-android/

Und das alte BS bekommen sie schon nicht in den Griff. Aber mit Android 
wird alles besser. Ganz sicher (Wortspiel :)

vom 21.11.19
"[..] Momentan ist aber noch unklar, wie lange die Arbeiten am vw.os 
dauern werden und ab wann man es einsetzen kann. [..]"
https://www.mobiflip.de/shortnews/vw-os-volkswagen-software-marke/

/Tusch - Tadaaa!/

Android. Zentralrechner. Cloud. Microsoft. P-e-r-f-e-k-t!

Nein naeeiin, es wird bestimmt, ganz bestimmt kein Betriebssystem im 
üblichen Sinne sein, naaeeiiin. Es ist ein hippes vw.os! Was ganz 
anderes.

Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)
Daß Android Probleme mit der Security hat war ja auch noch nie ein 
Thema. Also alles bestens. Ob das nun Infotainment heißt oder 
Zentraleinheit zur Steuerung durch die Insassen: Wenn das nicht 
funktioniert ist die Kiste nicht fahr- und betriebsbereit. Fakt. Wenn es 
falsche Werte auf den Bus spuckt sind die dezentralen Einheiten von 
wichtigen Daten abgeschnitten. Sicherheitsproblem. Das war eben auch 
Teil des Landrover Hack. Und jetzt wird das ganze noch mit den 
unsicheren Smartphones der Benutzer und Clouddiensten gekoppelt. Kann 
man die Kisten dann rooten oder muß man es sogar, um die eigene 
Sicherheit zu gewährleisten? Whatsapp auf dem Auto? Tippen während der 
Fahrt? Klasse!

Dann noch Microsoft und Cloud:
"Infrastrukturapokalypse: Microsoft Teams war down, weil ein Zertifikat 
abgelaufen war."
https://blog.fefe.de/?ts=a0c78d8f

Das Debakel mit den Root Zertifikat der Gesundheitskarte war ein 
Vorgeschmack auf das, was da noch kommt.
Wenn man heute schon Probleme mit unsicherer Software hat - bald werden 
dann Scheunenetore in Autos geöffnet. Goldene Zeiten für 
Popcornhersteller! :-D

> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
> Paradebeispiel!
Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich 
über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz 
bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist
> systemrelevant.
> Die werden gerettet werden (müssen).

Warum soll eine Industrie gerettet werden, die keine Zukunft hat, weil 
sie den Anschluss verpasst hat? Der Rückstand ist sowieso nicht mehr 
aufzuholen, egal wie viel Steuergeld da reingepumpt wird.


> Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.

Darauf darf man gespannt sein, ob ein grüner Bundeskanzler die deutsche 
Autoindustrie mit Steuergeldern retten wird. Ist doch das erklärte Ziel 
der Grünen und SPD, die Zahl der Autos zu reduzieren. Daraus folgt dann 
zwangsläufig, dass auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie 
reduziert werden müssen. Aus welchem Grund sollte man dann noch 
versuchen, diese Arbeitsplätze mit Steuergeldern zu retten?

Berliner Verkehrssenatorin: "Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto 
abschaffen"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article189620623/Berliner-Verkehrssenatorin-Wir-wollen-dass-die-Menschen-ihr-Auto-abschaffen.html

Beitrag #6132915 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
>> Paradebeispiel!
> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt.

Respekt. Gut recherchiert und Quellen angegeben. Dafür bekommt dein Post 
eine positive Bewertung. Was in Zukunft bei VW in die Fahrzeuge kommt 
wissen wir jetzt und da hast du mich eines Besseren belehrt. Es freut 
mich, hier etwas gelernt zu haben. :)

Gerne auch schrieb:
> "Die IT-Architektur im Auto soll auf..."

Gerne auch schrieb:
> Es wird aber wohl
> noch eine Generation dauern, bis das VW OS kommt, denn man baut gerade
> erst das Team auf und will diese Entwicklung bis 2025 komplett
> abgeschlossen haben. Neue Autos wie der *VW ID.3* kommen also noch mit dem
> aktuellen Infotainmentsystem (jedoch in einer neuen Version) auf den
> Markt.

Demnach trifft dies beim angesprochenen ID.3, dem "Russischen Roulette" 
noch zu:

Gerne auch schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
>> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und
>> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im
>> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der
>> Bluescreen kommt.

Gerne auch schrieb:
> Und das alte BS bekommen sie schon nicht in den Griff.

Mutmaßung, da dies in der Zukunft liegt. Und dann kommen erst mal nur 
noch ganz viele negative Annahmen, in welchen du eben zum Ausdruck 
bringst, VW bekommt das nicht hin.

Gerne auch schrieb:
> Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)

Definiere du bitte "Sicher"! Und ich sage dir, was Funktionale 
Sicherheit dazu sagt :) Einheit ist "Wahrscheinlichkeit eines 
gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde".

Gerne auch schrieb:
>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
>> Paradebeispiel!
> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)

Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an, 
dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.

Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf 
Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar 
deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige 
wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert 
zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten 
empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du 
hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern. Dafür 
braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.

Mahlzeit!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
LOL. Wie hier wieder Beiträge im Akkord gelöscht werden. Da ist wohl 
jemand neidisch auf meine Gewinne.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:

> Gerne auch schrieb:
>> Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)
>
> Definiere du bitte "Sicher"! Und ich sage dir, was Funktionale
> Sicherheit dazu sagt :) Einheit ist "Wahrscheinlichkeit eines
> gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde".
>
> Gerne auch schrieb:
>>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
>>> Paradebeispiel!
>> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
>> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
>> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)
>
> Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,
> dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.
>
> Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf
> Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar
> deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige
> wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert
> zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten
> empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du
> hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern. Dafür
> braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.
>
> Mahlzeit!

Da wird das Problem deutlich. Die beziehen sich alle auf das, was sie 
kennen. Aber spätestens, wenn man OTA Updates macht, reicht funktionale 
Sicherheit bei weitem nicht mehr aus. VW hat es bisher nicht mal 
hinbekommen, die Fahrzeugschlüssel so zu sichern, dass die nicht von 
jedem 16-jährigen Rumänen mit einem 100€ Kästchen aus China überwunden 
werden können. VW hat von "Sicherheit" in diesem Sinne überhaupt keine 
Ahnung. "Sicherheit" ist etwas, was man dem Kunden für ein Schweinegeld 
verkaufen kann, wenn der den Schlüssel verloren hat.

Deswegen funktioniert der OTA Update bei den ID3 auch noch nicht. Die 
Infrastruktur dafür so aufzubauen, dass man die Autos nicht per Internet 
wegfahren kann, ist für VW komplettes Neuland.

: Bearbeitet durch User
von AuWeh (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Bei VW geht es intern langsam den Bach runter, seit die alte Garde jetzt 
langsam in den Ruhestand geht. Alte Tugenden über Bord, immer mehr Inf. 
und E-Techniker an Board als Maschinenbauer, immer hippigere Controller 
und Mänätscher, die einen auf Tesla und Silicon Valley machen wollen. 
Sich auf neue junge Kundschaft fixieren wollen, wobei wissend, dass die 
fast alle keine Kohle für Neuwagen hat, deshalb gleich das Privatmieten 
und Car Sharing anbieten.
Die Gesantkosten gehen aktuell rasant hoch und wenn die E-Palette ein 
Nachfragerohrkrepierer wird, die Software auch im Nochverbrennerprogramm 
versagt und für Schadenersatzansprüche und wirklichen Imageschaden 
sorgt, dann sind die aktuell noch guten Zahlen schnell Geschichte. Die 
bisherigen Kunden von VW haben die Autos wegen Sachlichkeit, 
Funktionalität, Leistung, gefälliges Design und Sparsamkeit gekauft. Da 
sind sie im Gesamtpaket besser als ihr Hauptkonkurrent Toyota, gerade 
was die Palette in Europa angeht.
Paar Fehltritte verzeihen die Kunden, aber dieses sich anbahnende 
Waterloo und auch Abkehr der alten Werte, wird auch den treusten 
VW-Altkunden vergraulen.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
AuWeh schrieb:
> immer mehr Inf. und E-Techniker an Board als Maschinenbauer

Ist doch super, finde ich gut. :-)

AuWeh schrieb:
> aber dieses sich anbahnende Waterloo und auch Abkehr der alten Werte,
> wird auch den treusten VW-Altkunden vergraulen.

Stillstand hilft aber überhaupt nicht weiter, die Zeiten ändern sich, 
und jedes Unternehmen muss sich daran anpassen, wenn es langfristig 
überleben will.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Hast du da wirklich schon alles abgezogen? Ganz so üppig sieht es dann
> doch nicht aus.
>
> "Alle wichtigen Autohersteller werden 2021 die EU-Vorgaben für ihre
> CO2-Emissionen verfehlen, sagt eine Studie voraus.

Ich zweifel dass die Autoren wissen wie viele Elektro und PHEV Fahrzeuge 
die Hersteller naechstes Jahr absetzen werden. Aber nehmen wir Worst 
case an, dass die Zahlen wirklich stimmen: Dann faellt der Gewinn von 20 
Mrd auf 15 Mrd, na und? Das ist immer noch viel mehr als Nissan oder 
Ford haben. Das ist immer noch viel mehr als VW in den meisten Jahren 
seiner Geschicht hatte.

Dabei hast du nicht beachtet, dass VW viele Massnahmen beschlossen hat, 
die erst in den naechsten Jahren greifen und den Gewinn weiter steigern. 
Dazu gibt es Zahlen, die hier auch schon gepostet wurden.

Nochmal fuer alle Dummen: Rekordgewinn ungleich Krise. VW geht es sehr 
gut. Viel besser als den allermeisten Jahren seiner Geschichte. Viel 
besser als in den 80ern und 90ern.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Nochmal fuer alle Dummen: Rekordgewinn ungleich Krise. VW geht es sehr
> gut. Viel besser als den allermeisten Jahren seiner Geschichte. Viel
> besser als in den 80ern und 90ern.

Gut zusammengefasst, so müsste es vielleicht sogar der etwas langsame 
Finanzberater kapieren.

Ich finde es jedenfalls klasse, dass die Volkswagen AG als großes 
deutsches Wirtschaftsunternehmen so erfolgreich im Geschäft ist und sehe 
auch die Zukunft des Unternehmens sehr positiv, da mittlerweile die 
richtigen Weichen gestellt wurden.

von Genau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin auf ein seltsames Problem hier in Nürnberg gestossen: immer wenn 
ein VW-TDI vor mir fährt muss ich sicherheitshalber die Auto-Belüftung 
auf Umluft stellen, da ich sonst Gefahr laufe rgelrecht verpestet zu 
werden! Vor allem so ein VW-Transporter (Bulli ?) ist ein Garant für 
Atemnot-Anfälle. Da ist mal ein etwas älteres Modell durch den 
Supermarkt-Parkplatz durch und man konnte eine Minute nicht mehr 
durchatmen! Komischerweise kommt das aber fast ausschliesslich von 
VW-TDI, nicht von Audi oder Skoda. Nur selten hat man das Problem bei 
alten, totgerittenen Merzedes-Transportern oder Transits.

Kann es sein dass die VW-TDI gerne einen Schaden haben der die Abgase so 
stark verschlechtert wie zB. eine verdreckte Einspritzdüse ? Ich haber 
auch mal gehört dass die etwas in den Katalysator spritzen um ihn 
auszubrennen.

von Name: (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Genau schrieb:
> Kann es sein dass die VW-TDI gerne einen Schaden haben der die Abgase so
> stark verschlechtert wie zB. eine verdreckte Einspritzdüse ? Ich haber
> auch mal gehört dass die etwas in den Katalysator spritzen um ihn
> auszubrennen.

Einige "Moderne" Diesel stinken noch mehr, als solche von z.B. 2003. Das 
ist mir auch schon aufgefallen. Aber das ist kein reines VW-Problem, 
sondern zieht sich durch viele Marken. Das ist speziell im Winter ein 
großes Problem.

Vermutlich packt die Betrgssoftware der Hersteller die tiefen 
Temperaturen nicht oder es ist dauernd irgendein Sensor kaputt. Auf alle 
Fälle funktioniert die Abgasreinigung bei vielen Autos nicht.

Warum manche "ach so moderne" Diesel von 2018 noch mehr stinken müssen 
als solche von 1998 muss man jetzt nicht verstehen.

Da brauchen sich die Dieselfans nicht beschweren. Wer stinkt wie eine 
brennende Abfallgrube darf sich über Verbote nicht wundern. Die Leute 
wollen schließlich atmen.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
>> Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die
>> Realität verlassen haben.
>
> Du hast keine Ahnung, das merkt man. Du tust so, als ob alle E-Autos so
> wären, das ist aber nicht so.
> Deinen geheiligten Verbrenner und deinen bequemen IGM-Sessel bei Daimler
> (oder wo auch immer du arbeitest) werden deine herbeifantasierten
> Probleme auch nicht retten.

Danke für Deinen primitiven Kommentar.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Pseudoingenieur schrieb:
>>
>> Das verstehe ich auch nicht.
>> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
>> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
>> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
>> irgendwohin projiziert.
>>
> Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um
> ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.

Nein, das sind alle. Jedes Unternehmen scheißt auf die Umwelt um seinen 
Gewinn zu steigern, die außerhalb von Deutschland auf Grund lascherer 
Umweltbedingungen meistens sogar noch deutlich mehr. Egal welche 
Branche!
(mal davon abgesehen, dass OEMs + Tier1 zusammen schon mehr als 3 sind)

Man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich alle bösen 
Umweltausnutzer in der deutschen Automobilindustrie versammelt haben

> Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von
> der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der
> Mehrheit der Bevölkerung.

Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland 
keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn

Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie 
gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug 
wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst 
die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Es haben fast ausnahmslos alle großen Hersteller zu schlechte Abgaswerte 
gehabt:

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/abgasskandal-das-diesel-debakel-daimler-steht-vor-unangenehmen-zeiten/25248480.html

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/eklat-in-der-abgasaffaere-fiat-laesst-dobrindt-abblitzen-14242280.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article205209909/Mitsubishi-unter-Manipulationsverdacht-im-Diesel-Skandal.html

Man muss schon sehr einseitig und verblendet, wenn man trotzdessen nur 
gegen VW hetzt.

Nur VW hat es direkt zugegeben, waehrend Daimler sich entschlossen hat 5 
Jahre zu luegen und Fiat, Renault, Mitsubishi usw einfach alle anfragen 
ignorieren, denn sie kriegen ihre Typgenehmigung fuer die EU ja in ihrem 
Land.

Aber der deutsche Michel ist so vom Neid zerfressen, dass er lieber den 
größten privaten Deutschen Arbeitgeber kaputt redet und damit versucht 
den Nachfolgegenerationen gutbezahlte Arbeitsplätze vorzuenthalten, 
anstatt anzuerkennen welchen Kraftakt VW gerade für die Wirtschaft und 
Umwelt der Zukunft hinlegt (insbesondere auch Themen wie Zellfertigung, 
Entwicklung fast ausschliesslich vor Ort, Batterierecycling usw.). 
Glückerlicherweise kann VW egal sein was irgendwelche Internettrolle 
behaupten, solange die Gewinne wie 2018 und 2019 sprudeln.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Industrie gerettet werden, die keine Zukunft hat, weil
> sie den Anschluss verpasst hat? Der Rückstand ist sowieso nicht mehr
> aufzuholen, egal wie viel Steuergeld da reingepumpt wird.

Was ist denn die Alternative? Als Selbstversorger leben können keine 80 
Mio Deutsche und mehr bleibt ja ned übrig, wenn jede hier unerwünschte 
Industrie beseitigt wird. Im Software-Bereich wird Deutschland nie 
konkurrenzfähig werden

> Ist doch das erklärte Ziel
> der Grünen und SPD, die Zahl der Autos zu reduzieren. Daraus folgt dann
> zwangsläufig, dass auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie
> reduziert werden müssen.

Es ist das erklärte Ziel der Grünen jegliche dt Industrie zu beseitigen, 
immerhin sind sie ja gegen alle
Es scheint bei vielen Deutschen ein massives Verständnisproblem zu 
herrschen wovon Deutschland insgesamt eigentlich lebt. Das ist nun mal 
im wesentlichen die Industrie, da wir auf Grund unseres Mangels an 
Bodenschätzen sehr viel importieren müssen. Wenn man die komplett 
abschafft, gleichzeitig Dienstleistungen wie Handel und Finanz 
attackiert und sonstige Großunternehmen beseitigen will, wovon genau 
existiert Deutschland dann in Zukunft noch?

von Name: (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
> Es ist das erklärte Ziel der Grünen jegliche dt Industrie zu beseitigen,
> immerhin sind sie ja gegen alle
> Es scheint bei vielen Deutschen ein massives Verständnisproblem zu
> herrschen wovon Deutschland insgesamt eigentlich lebt.

Vom stinken halt eben bald nicht, weil die meisten Länder den Verbrenner 
aussortieren. Zum Beispiel die Briten.

Gut, dass VW die Zeichen der  Zeit erkannt hat, und den Verbrenner 
ebenfalls aussortiert. Also kann zumindest ein Teil der Autoindustrie 
entspannt in die Zukunft sehen.
Ewiggestrige "Entwickler" die auf überbezahlt auf IGM-Sesseln die "alten 
Werte" repräsentieren zwar nicht, aber wenigsens die Leute am Band.
Wichtig ist jetzt, dafür zu kämpfen, dass VW die Fertigung und 
Entwicklung in Deutschland behält.

PS:
Von einer grünen "Diktatur" zu fantasieren hat bei einer Groko-Regierung 
schon Kabarettartige Züge :-)

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Darüber denkt der Finanzanfänger gar nicht nach. Er erkennt ja auch die 
offensichtlichste Form von Sarkasmus nicht. Erst alles schlecht reden, 
hoffen dass alles den Bach runtergeht und dann wird er seine 
Fantasie-Milliönchen trotzdem ohne Gefahren ausgeben konnen. Was wäre 
die EU ohne Deutschland, und wer würde stattdessen die chinesischen 
Produkte kaufen und US IT Produkte nutzen? Zu viele Gedanken für F.B. 
Die Verkettung begreift er nicht.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Le X. schrieb:
>>> Pseudoingenieur schrieb:
>>>
>>> Das verstehe ich auch nicht.
>>> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
>>> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
>>> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
>>> irgendwohin projiziert.
>>>
>> Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um
>> ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.
>
> Nein, das sind alle. Jedes Unternehmen scheißt auf die Umwelt um seinen
> Gewinn zu steigern, die außerhalb von Deutschland auf Grund lascherer
> Umweltbedingungen meistens sogar noch deutlich mehr. Egal welche
> Branche!
> (mal davon abgesehen, dass OEMs + Tier1 zusammen schon mehr als 3 sind)
>
> Man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich alle bösen
> Umweltausnutzer in der deutschen Automobilindustrie versammelt haben
>
Ich meine das hier:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/abgasreinigung-eu-ermittlungen-bestaetigen-illegale-absprachen-von-bmw-daimler-und-vw/24186534.html?ticket=ST-3145284-a9EeiuRdF5axrDUEaA0S-ap5

Und das waren nur unsere drei Premiumhersteller. Und die haben nicht nur 
geschummelt, die haben "Statt nämlich neuen, besseren Abgassystemen zum 
Durchbruch zu verhelfen, sollen die Hersteller gerade deren Einführung 
verhindert haben."

>> Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von
>> der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der
>> Mehrheit der Bevölkerung.
>
> Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland
> keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn
Es ist nicht im Interesse der Deutschen saubere Luft zu haben ? Könnte 
es sein, dass Du einen leichten Bias hast, was das angeht ?
>
> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
Schlimm genug.

: Bearbeitet durch User
von Name: (Gast)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
>> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
>> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
>> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
> Schlimm genug.

Öhm, ich wüsste eine:
Die Windkraftbranche:
https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/
2016: 160200 Mitarbeiter
2019: 135100 Mitarbeiter (Danke, Herr Altmeier und Seehofer!)

Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die 
Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
Beim gerade laufenden Windenergieboom (also überall in der Welt außer in 
Deutschland) eine Branche mit riesigem Wachstumspotential.

Man würgt die Branche aber (gesteuert von der Kohleindustrie) gerade mit 
Gewalt ab, so dass die Chinesen übernehmen können.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
Davon sollte man aber mittlerweile gehört haben:

"Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als 
von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche 
Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem 
Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population 
von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks 
verantwortlich ist.
Dabei dezimieren die Windparks nicht nur die Fluginsekten, sondern durch 
den Insektenschlag auf den Rotorblättern kann sich auch der Wirkungsgrad 
der Anlagen um bis zu 50 Prozent verschlechtern. Fazit der DLR-Studie 
ist deshalb, dass die Analyse der Windenergie seit 1990 „trotz 
bestehender Unsicherheiten eine Entwicklung zeigt, die besorgniserregend 
ist.“
In der jüngsten Vergangenheit haben zahlreiche Umwelt- und 
Bürgerinitiativen fast ausschließlich die moderne „industrielle“ 
Landwirtschaft für das Insektensterben bzw. den Rückgang der 
Insektenpopulation verantwortlich gemacht. Dieser Ansatz muss vor dem 
Hintergrund der aktuellen Erkenntnisse der DLR-Studie zumindest 
überdacht werden. [..]"
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/windraeder-haben-mitschuld-insektensterben-552452

"Tonnenweise Sondermüll: Alte Windräder werden zum Problem"
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Tonnenweise-Sondermuell-Alte-Windraeder-werden-zum-Problem,windraeder234.html

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Respekt. Gut recherchiert und Quellen angegeben.
Hatte ich bisher immer.

> Dafür bekommt dein Post
> eine positive Bewertung.
Dankeschön! Ich weiß das zu würdigen.

> Was in Zukunft bei VW in die Fahrzeuge kommt
> wissen wir jetzt und da hast du mich eines Besseren belehrt. Es freut
> mich, hier etwas gelernt zu haben. :)
Das weiß ich auch zu würdigen. Damit könnten wir ja direkt wieder ins 
Gespräch kommen :)

Dirk K. schrieb:
> Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,
> dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.
> ...
> Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf
> Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar
> deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige
> wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert
> zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten
> empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du
> hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern.
Ich habe auch eine schlechte Meinung von anderen (Auto)Konzernen. Da 
schießt jeder Hersteller seine eigenen Böcke.

Nur mal so am Rande, was gerade gestern wieder bei Android los war:
"Patchday Android: Googles monatlicher Patientenbesuch"
https://heise.de/-4653477
Und das geht mindestens im Monatsrhythmus so. VW will zwar auf 
Automotive Android setzen, das Problem wird dadurch aber nicht geringer 
sondern größer, weil sie eben noch eigene Cloud-Software usw. dazubauen 
wollen.

> Dafür braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.
Hast du mal in Betracht gezogen, daß es einer Firma Kopf und Kragen 
kosten kann, der falschen Idee nachzujagen? Nur weil es vielleicht das 
Management durchgedrückt hat und man meinte: To big to fail? Und ich bin 
keine Experte in Autovermarktung und Entwicklung und trotzdem kommt bei 
mir das dumpfe Bauchgefühl auf, daß das der Holzweg ist, auf dem sie 
gehen.

Ich sehe das aus Kunden- und Anwendersicht mit mehr Hintergrund zum 
Thema Security und "Hands-on" Reparaturerfahrung als der 
Durchschnittskunde. Wie schon mehrfach angesprochen bin ich bekanntlich 
langjährig und seit etwas mehr als 300k km im Besitz eines Produktes 
dieses Hauses von der erweiterten Touran-Plattform und damit überaus 
zufrieden. Konstruktionsmäßig und von der Reparaturfreundlichkeit in 
dieser Baugröße durchaus gut, hat natürlich hier und da seine Schwächen 
und Kanten, aber doch ganz passabel gebaut. Das wird mit kleinerer 
Baugröße aber zunehmend schwieriger.
Ich habe auch über die Zeit selber das ein oder andere Modell aus dem 
Gesamtkonzern fahren und in Verwanden- und Bekanntenkreis in Augenschein 
nehmen und reparieren dürfen und habe auch Kontakt zu KFZlern. Nun, was 
soll ich sagen? Die Qualität und Reparaturfreundlichkeit nimmt mit den 
neuen Modellen rapide ab, der Preis und die Komplexität erheblich zu. 
Schon bei den einfachen Modellen, bei den höherwertigen umso mehr. 
Deshalb stütze ich meine Aussagen auf eigene Erfahrungen aus erweiterter 
Kundensicht.
Es gibt z.B. in neueren Modellen nichtmal eine einfache 
Temperaturanzeige(!) in den Mäusekinos für den Motor, nichtmal zur 
Nachrüstung, weil der Konzern der Meinung ist, daß der Kunde das nicht 
(mehr) bei 'modernen Motoren' braucht. Eine Frechheit. Und das ist nur 
die kleinste Übel von einer sehr langen Liste, die mit immer neuen 
Modellen immer länger wird.
Was ich nicht verstehe: Wie kann eine so langjährig erfahrene Firma, die 
auch so viel Erfahrung beim Thema Kunden- und KFZ-Handwerk Schelte hat, 
so blind vorangehen?
Meiner Meinung nach versuchen sie hier mit ihrem verspielten 
Elektronikkonzept dem falschen Phänomen nachzujagen. Man kann ein Auto, 
einen solchen Gebrauchs-, Anlage- und Wertgegenstand nicht mit einem 
Smartphone vergleichen, das in spätestens zwei Jahren auf dem Schrott 
landet. Das sieht im ersten Moment möglicherweise schön aus, wenn die 
Neuverkäufe steigen wie beim Apfeltelefon und die Teile schnell 
weggeworfen werden, wird sich aber bei dieser Art Produkt und diesem 
Preissegment bitter rächen.
Zudem fährt man in sehr sehr schwierige, schier unbeherrschbare Gewässer 
mit der Softwarewartung. Denn mit diesem Konzept, also der Kopplung von 
Smartphone, Cloud und Apps reißt man Löcher auf wo bisher keine waren. 
Jetzt ist nicht mehr nur das Auto vor Ort angreifbar, sondern weltweit. 
Es liefert mindestens zusammen mit dem Telefon des Fahrers die 
Positionsdaten und der Angreifer weiß, wenn der Fahrer sich entfernt 
hat, um es 'abzuholen'. Kann man dann auch 'Carsharing' nennen ;) Einer 
sitzt irgendwo auf der Welt und liefert die Daten für den Standort, 
koordiniert die 'Abholer' und schließt das Auto remote auf. Oder der 
'Abholer' hat gleich die Hijack-App auf seinem Profi-Phone. Man kann das 
Konzept aber auch leichter für das 'car lifting', ähnlich dem shop 
lifting gebrauchen, also das Auto um seinen hochwertigen Inhalt wie 
Handtaschen und Laptops erleichtern.
Weiterhin wird der Datenschutz damit ein riesiges Thema und mglw. 
Desaster. Wie wird das dem Kunden bei Benutzung klargemacht? Bei einer 
Autovermietung? Daß er ab nun lückenlos getrackt und seine Stimme 
permanent Alexa-like in die Cloud geschickt wird? Dann noch die 
Absicherung der Systeme. Bisher hatte man nur seine internen Systeme im 
Konzern und die Anbindung der Werkstätten etc. zu schützen. Künftig wird 
es gewaltig mehr. Dann noch die Zertifikate für die Updates auf Autos 
und IT usw. Die Angriffsfläche und Fehleranfälligkeit wird einfach sehr 
sehr viel größer. Schon Netzwerktechnik wie von Cisco hat permanent 
extreme Lücken und Bugs. Das ist nicht zu überblicken. Ein Schaden hier 
kann auf einmal alle Autos an der Cloud unbrauchbar machen.
Ich persönlich würde mir keinerlei Fahrzeug mit permanenter Aufzeichnung 
anschaffen, auch nicht mit dem vorgeschriebenen Notrufsystem. (Dann wird 
es eben kein neues mehr.) Viele juckt das nicht, aber wenn sie selbst 
persönlich und ganz direkt merken, daß es zu ihrem Schaden mißbraucht 
wurde, sieht die Welt plötzlich vollkommen anders aus und der 
Sinneswandel findet auf der Stelle statt.

Zur Technologie:
VW hatte im Konzern mindestens zwei Modelle, die tatsächlich 3 Liter 
Autos waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A2#Technische_Daten
https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Lupo#Lupo_3L_TDI

Mit 81g/km CO2, schon vor 20 Jahren! Zum sehr hohen Preis, weshalb die 
Nachfrage ausblieb und alles eingestampft wurde. Wo wäre man heute mit 
dieser Technologie? Ein Solarunternehmer verriet mir bei der gemeinsamen 
Fahrt in diesem Lupo, daß er gerne noch ein oder zwei davon kaufen 
wollte, für damals um 21k EUR mit spartanischer Innenausstattung, aber 
es gab sie eben nicht mehr.
Der Konzern pusht viel lieber große, schwere und Leistungsstarke Modelle 
wie die Qs, Touaregs, Amaroks und andere SUVs (schon die breiten Räder 
allein sind unglaublich schwer) und bekommt nun die Quittung mit den 
Strafzahlungen. Dagegen werden jahrzentelange Klassiker und 
Erfolgsmodelle mit Nutz- und auch gewissem Prestigewert wie der Passat 
sang- und klanglos eingestampft. Nach dem 8er Golf ist auch fraglich, 
wie es weitergeht. Was ist das für ein Zeichen an die jahzehntelang 
treue Kundschaft? Als 'VolksWagen' (Bitte keine Diskussion um die 
Historie!) für die breite z.B. nicht-IGM Arbeiterschaft? Man hascht hier 
schnellebigen Effekten hinterher, gibt sich vorne grün um bei der hippen 
Generation anzukommen und macht hinten das Gegenteil. (Das paßt sogar im 
Bezug auf die Abgase ;) Es war schon immer abzusehen, daß der ständige 
Mehrverbrauch an Kraftstoff nicht so weitergehen kann. Und nun versucht 
man plötzlich krampfhaft, auf den elektrischen Zug aufzuspringen, um die 
vorigen Fehler möglichst im Handstreich zu eliminieren. Dabei reißt man 
noch eben jene Löcher mit dem ganzen bunten Lifestyle-Klimbim, die man 
so schnell offenbar noch gar nicht unter Kontrolle bringen kann. Was ist 
das wieder für ein Zeichen an die langjährige, treue Kundschaft? Wie 
sollen die nunmehr auch Älteren Kunden sich mit den ganzen Apps, Clouds 
und Käse auseinandersetzen können und wollen?
Was mir dazu übrigens einfällt: Warum bekommt es ein soclhcer Konzern 
nicht hin, ein Plug & Play System für die Bedienelemente zu entwickeln? 
Ein Modulbaukasten, womit der (junge) Kunde das Auto z.B. nach und nach 
(so wie Geld da ist) ausstatten kann? Ganze Bedienplatte mit Knöpfen und 
Schaltern raus und Displayeinheit reingesteckt, wer das eben will. Die 
künftigen Modelle werden Display-only sein. Was soll das?

Um den Kreis zu schließen: Wer dorthin wechselt sollte sich der 
Verantwortung bewußt sein, die er da mit trägt, sei es in IT oder 
Entwicklung, und was auf ihn oder sie zukommen kann, wenn das Desaster 
eintritt. Man muß das, was man macht, auch vor seinen Mitmenschen und 
sich selbst vertreten können. Ich könnte es jedenfalls nicht bei der 
IT-Gefahrenlage, der verlogenen und unsicheren Elektrifizierung und der 
Richtung, in welche der Konzern läuft. Aber das ist eben nur meine 
Meinung.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Dort kommen die Autoren zu dem
> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
> verantwortlich ist.

Wie kommen die zu diesem Schluss, wenn vergleichbare Zahlen fehlen? 
Zitat aus dem PDF, welches dem Bauerngeschreibsel anhängt:

"Es ist bisher unmöglich, die Auswirkung der
hier geschätzten Verluste auf die Gesamtpopulation
der Fluginsekten zu quantifizieren,
weil die Größe der Gesamtpopulation unbekannt
ist. Da der Einfluss anderer menschlicher
Aktivitäten wie die Ausbringung von
Pestiziden, intensive Landwirtschaft, Verkehrsaufkommen,
Urbanisierung, Klimawandel
u.a. bisher ebenfalls nicht quantifiziert
wurde, ist auch kein Vergleich der hier
geschätzten Verluste mit diesen anderen Auswirkungen
möglich."

Die wissen eigentlich nix, außer, dass sie die Verluste geschätzt 
haben...

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> Die wissen eigentlich nix, außer, dass sie die Verluste geschätzt
> haben...
Aus der gleichen Quelle:
"Als Folge davon tritt teilweise massiver Insektenschlag an 
Rotorblättern auf, der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 % 
gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann [9]. Dieses Phänomen, 
das die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen stark beeinträchtigen 
kann, ist inzwischen theoretisch und praktisch intensiv untersucht 
worden und gut modellierbar. Unter anderem führte es weltweit zur 
Etablierung einer  Reinigungsindustrie für Rotorblätter [10]. Allerdings 
wurde bis heute nicht
untersucht und quantifiziert, welche Folgen der Insektenschlag an 
Windrotoren für die betroffene Insektenpopulation haben könnte. [..] 
Obwohl der Rückgang der Fluginsekten seit den 1990er Jahren sicherlich 
viele  Gründe hat, ist ein Beitrag zur Minderung der Verluste auch von 
Seiten der Windenergienutzung wünschenswert, insbesondere da hier ein 
hohes Vermeidungspotential von bis zu 3.600 Tonnen pro Jahr besteht."

Die wissen doch wenigstens etwas.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Name: schrieb:
>> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
>> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
> Davon sollte man aber mittlerweile gehört haben:
>
> "Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als
> von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
> Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche
> Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem
> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
> verantwortlich ist.

Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den 
Pestizidverspritzern.

Da versucht jemand, von der wahren Ursache für das Insektensterben 
abzulenken (ausgeräumte Landschaften, Pestizide, also die industrielle 
Landwirtschaft *1)), da ist natürlich jede noch so zweifelhafte Studie 
recht, selbst wenn deren Ergebnisse eigentlich gar nicht passen. 
Hauptsache die Schlagzeile stimmt.

*1) Und damit sind nicht pauschel "die Bauern" gemeint!

Dein angeblicher Sondermüll ist auch halb so wild, weil niemand 
ausgediente Windräder im Dorfweiher entsorgt. Will heißen: Die werden 
alle eingesammelt, von Profis. Es gibt außerdem Recyclingmöglichkeiten:
https://www.neocomp.eu/

Die beiden Argumente hört man immer wieder, was sie nicht stichhaltiger 
macht. Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform. Neben 
Solar. Alles andere ist viel schlimmer.

von Genau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.

Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:

https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau schrieb:
> Name: schrieb:
>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.
>
> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:
>
> 
https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html

Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer 
Propaganda.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Genau schrieb:
>> Name: schrieb:
>>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.
>>
>> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:
>>
>>
> 
https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html
>
> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer
> Propaganda.

Gibt es zu diesem Thema überhaupt noch irgendeine Quelle ohne 
politischen Hintergrund?

von Genau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer
> Propaganda.

Die Primärquellen sind alle im Artikel genannt (Princeton, Delaware, 
...). Aber offensichtlich reicht es dafür bei dir nicht.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Name: schrieb:
>> Genau schrieb:
>>> Name: schrieb:
>>>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.
>>>
>>> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:
>>>
>>>
>>
> 
https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html
>>
>> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
>> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer
>> Propaganda.
>
> Gibt es zu diesem Thema überhaupt noch irgendeine Quelle ohne
> politischen Hintergrund?

Bestimmt. Aber nicht die "preussische allgemeine". Schau dir das mal an, 
dann reden wir weiter.
Das steht irgendwo zwischen rechtem Rand der AFD hart am Rand der 
Legalität. Ich denke, selbst viele AFD-Mitglieder würden das Blatt 
ablehnen. Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig, was ich hier verteidige, 
denn das hier ist wirklich sehr grenzwertig.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig, was ich hier verteidige,
> denn das hier ist wirklich sehr grenzwertig.

Ich verteidige gar nichts. Allerdings werden aktuell sämtliche Studien 
und Artikel zu diesen Themen aus rein politischen Motiven erstellt. 
Neutralität findet man da nur noch sehr schwer.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Axel L. schrieb:
>>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
>>> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
>>> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
>>> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
>> Schlimm genug.
>
> Öhm, ich wüsste eine:
> Die Windkraftbranche:
> https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/
> 2016: 160200 Mitarbeiter
> 2019: 135100 Mitarbeiter (Danke, Herr Altmeier und Seehofer!)
>
> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
> Beim gerade laufenden Windenergieboom (also überall in der Welt außer in
> Deutschland) eine Branche mit riesigem Wachstumspotential.
>
> Man würgt die Branche aber (gesteuert von der Kohleindustrie) gerade mit
> Gewalt ab, so dass die Chinesen übernehmen können.

Windräder betreiben ist umweltfreundlich, Windräder bauen nicht. 
Windräder aufstellen btw auch nicht. Im Grunde genauso wie "normaler" 
Maschinenbau, der aber auch in der Kritik steht, wegen CO2 Ausstoß und 
Flächenverbrauch.

Ich bin btw auch dafür, dass Windkraft gefördert wird (mit ner 
gescheiten Abstandsregel: Verhinderung von Schattenwürfen, wenn es die 
nicht gibt deutlich unter 5km. Lässt sich halt nicht mit Kreisen 
aufmalen, aber auf Basis topographischer Daten locker automatisiert 
berechnen). Die Dinger sollen dann auch unbedingt in Deutschland gebaut 
werden!
Naja und dass das Verfeuern von Ölprodukten nicht zukunftsfähig ist und 
der Wandel da her muss, das ist eh klar. Das aber bei dt Unternehmen und 
nicht im Ausland

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> ...der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 %
> gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann

Ganz schön schwammig...

"Die Mitglieder in diesem Forum können bis zu 100% Ahnung von Elektronik 
haben. (Und außerdem Spuren von Nüssen enthalten.)"

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den
> Pestizidverspritzern.
Und deinen Lebensmittelversorgern.

Achim B. schrieb:
> Ganz schön schwammig...
Wenn was zu Solar vom Fraunhofer hier zitiert wird, dann ist das wahr. 
Wenn was vom DLR (die sich mit Luftdynamik auskennen) zitiert wird, dann 
ist das unwahr.
> "Die Mitglieder in diesem Forum können bis zu 100% Ahnung von Elektronik
> haben. (Und außerdem Spuren von Nüssen enthalten.)"
Manchmal frage ich, mich ob die Wahrnehmung mancher Foristen hier und 
Google kaputt sind. Kam in vielen Medien, selbst im öffentl. Rundfunk 
wie NDR, Tagesschau. Wo wart ihr letztes Jahr?

https://www.google.com/search?q=windräder+insekten
https://www.google.com/search?q=windräder+sondermüll

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> "Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als
> von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
> Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche
> Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem
> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
> verantwortlich ist.

So ein Unsinn. Das Zeug was die Bauern verspruehen und wir letztlich zu 
fressen bekommen, toetet viel mehr Insekten. Genau wie Kfz wegen ihrer 
Scheinwerfer im Sommer.

https://taz.de/Studie-zu-Gefahren-von-Windraedern/!5582675/

Name: schrieb:
> Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den
> Pestizidverspritzern.
>
> Da versucht jemand, von der wahren Ursache für das Insektensterben
> abzulenken (ausgeräumte Landschaften, Pestizide, also die industrielle
> Landwirtschaft *1)), da ist natürlich jede noch so zweifelhafte Studie
> recht, selbst wenn deren Ergebnisse eigentlich gar nicht passen.
> Hauptsache die Schlagzeile stimmt.

Leider wahr.

von Manfred (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Windräder betreiben ist umweltfreundlich

und ergeben ein zuverlässig stabiles Versorgungsnetz.

Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig 
verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> So ein Unsinn. Das Zeug was die Bauern verspruehen und wir letztlich zu
> fressen bekommen, toetet viel mehr Insekten. Genau wie Kfz wegen ihrer
> Scheinwerfer im Sommer.
Schön daß wir wieder zum Thema kommen. Wegen den Scheinwerfern und 
Insekten sind eben alle KFZ schlecht. Vor allem die elektrischen, weil 
sie so leise sind und die Insekten sie nicht herannahen hören und daran 
zerschellen. Deshalb sind auch die Hersteller der KFZ schlecht, womit du 
implizit auch gegen VW wetterst. :) Und du regst dich über andere hier 
auf?

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Umfrage zu Kfz-Marken, mit eindeutigem Ergebnis für VW:
https://2hmforum.de/studie-fanfocus-beliebt-sind-nur-die-autos-mit-starker-marke/

von Genau (der echte) (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
>> Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland
>> keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn
> Es ist nicht im Interesse der Deutschen saubere Luft zu haben ? Könnte
> es sein, dass Du einen leichten Bias hast, was das angeht ?

Nicht wenn man gewisse Zielgruppen (wie arme Strassen-Anwohner) vergasen 
möchte. Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ? 
Erwünscht ist das vermutlich nicht ...

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau (der echte) schrieb:
> Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?

Wenn man dank, aus ideologischen Gründen, zerstörter Industrie mit Hartz 
IV zuhause am Fenster sitzt, kann man sich an der nun besseren Luft 
erfreuen. Alles gut so, weitermachen.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau (der echte) schrieb:
> Nicht wenn man gewisse Zielgruppen (wie arme Strassen-Anwohner) vergasen
> möchte. Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?
Was machen die Anwohner der Windräder oder der (noch und bald noch 
länger) Kohlekraftwerke oder die der französischen AKW, wo der fehlende 
Strom womöglich dann herkommen muß, wenn's in grün D nicht reicht?

Wie ist das eigntlich mit der klimaneutralen Stahlherstellung für die 
Windradtürme oder dem gebrannten Zement für die mind. 10m tiefen 
Fundamentklötze aus Stahlbeton? Und deren Rückbau nach Laufzeitende mit 
Hammer und Meißel? Und eben die Rotorblätter? Fragen über Fragen ... 
But: We get sidetracked.

Das was ich zur IT-Sicherheit den Autos gesagt habe, scheint mitnichten 
zu weit hergeholt zu sein, denn es war schon 2018 Thema.

"Übertragung der Anmeldeinformationen in der URL, also als 
GET-Parameter. Wie oft wird dieser Anfängerfehler eigentlich noch 
wiederholt? [..] Schwerwiegende Lücken wurden allerdings keine gefunden 
oder eventuell übersehen. Abgesehen vom Ergebnis macht mir eher eine 
andere Entwicklung sorgen:
Die Schnittstelle des Fahrzeugs, mit der ich via App auf diverse 
Funktionen und Informationen zugreifen kann. [..] Anstatt die 
Angriffsfläche gering zu
halten, eröffnen diese unnötigen Komfortfunktionen einem Angreifer ganz 
neue Möglichkeiten. Vermutlich lässt sich dieser »Service« auch gar 
nicht
komplett deaktivieren – geradeso, also ob man auf einem E-Mail-Server 
zusätzlich noch einen Webserver laufen hat, den man nicht abstellen 
kann."
https://www.kuketz-blog.de/adac-studie-fernsteuer-apps-fuers-auto-2018/

von Name: (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig
> verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?

Das ist ein Elektroniker. Ein Kleinspannungstechniker. Das ist außerdem 
ein Editoral, und damit eine Meinung. Die darf er haben.

Ich bin im EE-Sektor schon eine Zeit unterwegs, und eure dummen Sprüche 
mit dem Stromnetz das zusammenbricht sind schon ein paar Jahre alt. Ich 
vergleich das immer mit der Kernfusion.

Die Kernfusion kommmt. In 20 Jahren. Seit 70 Jahren.
Das Stromnetz bricht in 2 Jahren zusammen. Seit 30 Jahren.

Seit ihr es nicht leid, immer unrecht zu haben? In den 90ern wurde 
schwadroniert, dass das Stromnetz bei 20% Erneuerbaren zusammenbricht. 
Heute haben wir fast 50%, und es läuft immer noch.

Solange die Warnungen von rechten Spinnern und Einzelmeinungen kommen, 
interessiert es mich nicht besonders.

Gleiches mit VW. "Diess ist ein Ökospinner und macht VW kaputt" "Niemand 
will Elektroauts". Kapiert das endlich mal:
Solar, Elektroauto von VW, Windenergie, alles das schafft hochwertige 
Arbeitsplätze in Deutschland. Speziell der EE-Sektor. Aber in Zukunft 
auch die E-Mobilität.
Öko hin, öko her, das ist ein Wirtschaftsfaktor, und da stecken mehrere 
hunderttausend Arbeitsplätze drin.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Solar, Elektroauto von VW, Windenergie, alles das schafft hochwertige
> Arbeitsplätze in Deutschland. Speziell der EE-Sektor. Aber in Zukunft
> auch die E-Mobilität.
> Öko hin, öko her, das ist ein Wirtschaftsfaktor, und da stecken mehrere
> hunderttausend Arbeitsplätze drin.

Guter Beitrag. Leider denken Trolle nicht rational.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
>> Windräder betreiben ist umweltfreundlich
>
> und ergeben ein zuverlässig stabiles Versorgungsnetz.
>
> Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig
> verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?

Sorry, aber wer seine Informationen von Jean Pütz hat...

Wobei er natürlich ein bischen recht hat. Die Bundesregierung tut 
wirklich alles Denkbare, um es zu vermasseln.

Das heisst aber nicht, dass der Grundgedanke nicht funktioniert. Das 
heisst nur, dass es schlecht umgesetzt wird.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Guter Beitrag. Leider denken Trolle nicht rational.

Trolle wollen immer nur, dass Alles wirtschaftlich den Bach runtergeht, 
und warum? Damit es allen erfolgreichen Leuten dann hoffentlich genauso 
scheiße geht wie ihnen jetzt schon, denn dann hoffen sie sich besser zu 
fühlen.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Beste an Volkswagen ist Skoda.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weils grad passt:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagen-erhoeht-kapazitaet-fuer-batteriezellfabrik-in-salzgitter-a-dd535feb-9386-4ac5-bc91-a3274fc496b2

Die Batteriezellenproduktion wird aufs doppelte aufgestockt, und die 
Arbeiter können von der Verbrennerproduktion am gleichen Standort in die 
Batteriezellenproduktion wechseln, und haben damit eine Perspektive.
VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den 
Chinesen unabhängig.
Der deutsche Autokäufer bekommt "Made in Germany" auch beim E-Auto, bis 
hin zur Batteriezelle.

Das Beste dabei: Der Katzenjammer der Verbrennerfans und VW-Hater.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den
> Chinesen unabhängig.
> Der deutsche Autokäufer bekommt "Made in Germany" auch beim E-Auto, bis
> hin zur Batteriezelle.

Klingt gut! Ich kann mir durchaus gut vorstellen, dass mein nächster 
Neuwagen ein E-Auto aus dem VW-Konzern wird.

von Felix F. (wiesel8)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den
> Chinesen unabhängig.
Mein Benzin kommt auch aus einer deutschen Raffinerie und bin somit 
nicht von irgendwelchen Ölscheichs abhängig.


*Wer Ironie findet, darf sie behalten

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> Das Beste an Volkswagen ist Skoda.
Stimmt. Da gebe ich dir unumwunden Recht.

Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.