mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zu Volkswagen wechseln oder nicht


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Man muss schon ziemlich daneben sein, um sich basierend auf
> Spekulationen ein Urteil zu bilden.
Verrate uns doch mal diese als Geschäftsgeheimnis eingestuften Details. 
Du sitzt doch an der Quelle.

> Der Erfolg gibt VW recht. Aber diskutiert ruhig
> weiter ueber irgendwelchen selbstausgedachten Unsinn.
Es wird sich zeigen, wie die Auslieferungen im voraussichtlich August 
vom ID.3 laufen werden. Erfolg oder Debakel.
Muß man dann eine Subscription für die Software abschließen? Wann endet 
der Support? Kann man dann ähnlich wie bei M$ für viele $$ eine 
zeitliche Supporterweiterung kaufen?

Wenn ich das hier lese wird mir schon schlecht.

"VW macht das Auto zum rollenden App-Store
 ... „Es gibt künftig nur noch eine Kern-App, mit der der Kunde auf alle 
Services zugreifen kann”, erklärt Kernmarken-Vertriebschef Jürgen 
Stackmann. Über die Nutzer-ID würden Auto, Händler und Hersteller 
zusammengebracht. ... „Aber das "Einkaufszentrum" ist ein modulares 
System, wir schalten es Schritt für Schritt frei”, sagte Stackmann - 
erst einmal in Europa. ... Beim Ausbau seiner Cloud-Dienste arbeitet VW 
auch mit Microsoft zusammen."
https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-volkswagen-schickt-autofahrer-ins-digitale-einkaufszentrum/25420166.html

Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden. 
Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine 
hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?
Was ist da mit DSGVO? Bekommt man da immer wieder eine Cookiewarnung auf 
den Autobildschirm, ohne deren Bestätigung die Fahrt nicht weitergeht?
Wenn ich mir die Schwachstellen, Anfälligkeiten, Updateorgien und 
kurzzeitige Obszoleszenz von Betriebssystemversionen und Hardware 
heutiger Smartphones und Tablets vor Augen halte und das dann auf vielen 
Autos in freier Wildbahn installiert werden soll, dann gute Nacht. Sind 
die Entscheider dort lernresistent? Und wegen sowas hinkt die ganze 
Entwicklung?

Einfach nur Overengineering.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal passend dazu VW in China aus einem Presseartikel *):

"Direkt in Wuhan hat VW keine Niederlassung. In China insgesamt sind es 
aber 23 Werke, in denen mehr als 90.000 Menschen arbeiten."

Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder 
welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.

*) 
https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article228264751/Corona-Virus-auf-dem-Vormarsch-VW-warnt-seine-Mitarbeiter.html

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder
> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.
Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen 
zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand 
und eingebaut.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Manfred schrieb:
> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder
> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.
>
> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
> und eingebaut.

Und wo ist dabei ein Problem?
Das Notebook oder Smartphone, mit dem du den Text oben geschrieben hast, 
ist wahrscheinlich ebenfalls "Made in China".
VW hat immerhin noch sehr viele Arbeitsplätze in Deutschland, und 
bestimmte Modelle werden hierzulande zusammengebaut.

Beitrag #6124262 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Realist (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> "Direkt in Wuhan hat VW keine Niederlassung. In China insgesamt sind es
> aber 23 Werke, in denen mehr als 90.000 Menschen arbeiten."
> Da frage ich mich doch, ob die ausschließlich für Fernost fertigen oder
> welche Mengen die auch billig nach Europa liefern.

1. VW verkauft auch ca. 40% der Fahrzeuge in China.
2. Die Autos gehen schon deswegen nicht in den Export nach Europa, weil 
dort ganz andere Anforderungen gelten.
3. In Osteuropa gibt es teilweise guenstigere Stundensaetze als in 
China. Deswegen macht es wegen der EU Importsteuer auf Fahrzeuge und den 
Transportkosten keinen Sinn.

Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym 
Online Luegen zu verbreiten, wuerdet ihr einfach nachschauen wieviele 
Fahrzeuge in welchem Werk produziert werden.

Gerne auch schrieb:
> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
> und eingebaut.

Alle Fahrzeughersteller fertigen Teile in China. Generell wird 
heutzutage fast alles in China gefertigt. VW ist da eher ein 
Musterbeispiel mit einer hohen Fertigungstiefe in Deutschland:

Die VW Komponente ist ein VW interner Zulieferer mit 80k Mitarbeitern in 
60 Werken weltweit (auch VW AG, gleicher Tarif etc.). Dort wird nicht 
nur produziert, sondern auch entwickelt. Letztes Jahr beispielsweise 
über 10 Mio Verbrennungsmotoren in Salzgitter (von Up bis Bugatti) sowie 
über 8 Mio Getriebe in Kassel. Beides mit Stahl der Salzgitter AG. Das 
nenne ich Made in Germany. Sowas gibt es bei Daimler, BMW und Opel usw 
schon lange nicht mehr. In Braunschweig werden die asiatischen 
Zellmodule zu einer crashsicheren Batterie zusammengebaut sowie das 
Steuergerät entwickelt. Dort werden auch Bremsscheiben, Fahrwerke, 
Lenkungen für das autonome Fahren, Sitze und mehr produziert. In 
Salzgitter baut man Pilotlinien für Lithium Zellen sowie bereitet ein 
Joint venture mit Northvolt vor.

2014 wurde VW dafuer kritisiert viel zu viel selbst zu machen:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2014-08/volkswagen-vw-probleme

5 Jahre spaeter ist genau das ploetzlich richtig, VW steht besser dar 
denje, die Rendite ist von 2% auf ca. 7% und ich kriege noch mehr Bonus:
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/autoexperte-ferdinand-dudenhoeffer-volkswagen-ist-gut-aufgestellt-tesla-ist-sexy-20195632.html

Gerne auch schrieb:
> Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.
> Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine
> hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?

Das machen heutzutage ausnahmslos alle Hersteller. Nun hat auch das 
digitale Zeitalter bei VW begonnen. VW ist aber noch so freundlich eine 
Knoepfchen Version fuer alte Leute zu machen, die mit dem Fortschritt 
nicht zurechtkommen. Bei Volvo, Tesla usw gibt es nur noch Touch.

Und entgegen der ganzen verleumderischen Luegen hier kommt der ID.3 
puenktlich wie angekuendigt:

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann sieht den Start des neuen 
Elektroautos ID.3 im Sommer trotz der Verzögerungen beim Software-System 
nicht in Gefahr. "Wir sind uns sicher, dass wir das über den Fahrplan im 
Sommer hinbekommen", sagte Stackmann in Wolfsburg.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> In Braunschweig werden die asiatischen
> Zellmodule zu einer crashsicheren Batterie zusammengebaut sowie das
> Steuergerät entwickelt.

Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde 
ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg. 
Konzernleistungen, eine attraktive Stadt mit moderaten Mieten - dorthin 
zu wechseln scheint doch der perfekte Deal zu sein‽

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym
> Online Luegen zu verbreiten, wuerdet ihr einfach nachschauen wieviele
> Fahrzeuge in welchem Werk produziert werden.

Quatschkopf. Ich habe zwei Zahlen kopiert, kannst Du belegen, dass diese 
erlogen sind? Für mich ist es anhand der internationalen Preise durchaus 
legitim, zu hinterfragen, wo die dort gefertigten Produkte verbleiben.

> Gerne auch schrieb:
>> Keine Frage: In der Familie hatten wir schon originale, vom Freundlichen
>> zum Standardpreis gekaufte VW-Ersatzteile "Made in China" in der Hand
>> und eingebaut.

Danke.

> Alle Fahrzeughersteller fertigen Teile in China. Generell wird
> heutzutage fast alles in China gefertigt. VW ist da eher ein
> Musterbeispiel mit einer hohen Fertigungstiefe in Deutschland:

Als Musterbeispiel der hohen Deutschen Fertigungstiefe kommen dann 
Komponenten und sogar Komplettfahrzeuge aus dem Ausland.

Ich bin durchaus in der Lage, im Internet zu gucken, aus welchem Werk 
die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Es ist aber nicht zu finden, von 
welchen Zulieferbetrieben die tatsächlich stammen. Halte mal den Ball 
schön flach, auch VW ist gierig nach Rendite und lässt dort fertigen, wo 
es billig ist.

Deine Einlassung auf die Transportkosten ist einfach albern, da müssten 
ja Hyundais unbezahlbar teuer sein. Wo kommt der Opel Agila her, wie 
kann Ford den Ka_plus aus Indien rechnen und und und?

Ob der VW-Stahl wirklich komplett aus Salzgitter kommt, kannst Du 
vermuten, wissen tun wir es nicht. Was ich aber weiß, dass ein zum 
SZ-Konzern gehöriger Maschinenbauer auch Rohteile aus Indien bezieht, 
weil sie dort einfach billiger sind und unter der Hand diskutiert, wie 
weit man deren Qualität wirklich trauen kann.

Ich warte gespannt auf Meldungen, wo die Sitzgarnituren für den T7 
gebaut werden, nachdem die Sitec Hannover den Auftrag nicht bekommen hat 
und, laut aktueller Presse, einige hundert Mitarbeter entlassen will.

VW muß man für seine Öffentlichkeitsarbeit bewundern, langweilige Autos 
für hohe Preise und der Kunde glaubt, sie seien wirklich deutsch.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
> ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.

Ich bin in Salzgitter aufgewachsen, Lebensmittelpunkt war aber schon 
damals Braunschweig. Ich bin nicht traurig, dass ich aus SZ weg bin.

Im direkten Umfeld des Werks SZ gibt es keine Wohnsiedlung, man wird 
fahren müssen. Gucke ich auf die nahe Siedlung Steterburg, die war bis 
Anfang der 70er eine problemlose Arbeitersiedlung. Inzwischen ist der 
Wohnbestand abgewirtschaftet, es gibt einen hohen Ausländeranteil - dort 
will man nicht mehr wohnen. Weiter unten, süd-östlich Thiede gibt es 
nette Häuslein mit geordnetem Umfeld, aber die wird man nur schwer 
bekommen.

Südlich vom Werk liegt Watenstedt, Industrieschadensgebiet, wird 
abgewirtschaftet und ist vom Stadtrat dem Abriss gewidmet.

Was bleibt: Wohnen im Umkreis, Dörfer Richtung Peine oder am Rande von 
Braunschweig.

-----

Gucke ich auf VW-Braunschweig, am Schwarzen Berg oder gar in der 
Vorwerksiedlung willst Du auch nicht wohnen müssen.

BS ist als Stadt auf jeden Fall attraktiver als SZ, dennoch wirst Du, 
egal ob im Werk SZ oder BS, pendeln müssen.

-----

WOB kenne ich nicht so detailliert, aber mit etwas Glück kann man dort 
im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen, wo es sich, nahe am Werk, 
gut leben lässt.

von Realist (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
> ich deutlich attraktiver als Salzgitter und Wolfsburg.
> Konzernleistungen, eine attraktive Stadt mit moderaten Mieten - dorthin
> zu wechseln scheint doch der perfekte Deal zu sein‽

Die Zahl der Entwickler ist dort die letzten Jahre stark gestiegen. Es 
werden auch immer noch Leute gesucht.

Manfred schrieb:
> Als Musterbeispiel der hohen Deutschen Fertigungstiefe kommen dann
> Komponenten und sogar Komplettfahrzeuge aus dem Ausland.

Nenn mir einen deutschen Wettbewerber der mehr vor Ort fertigt. Gibt es 
nicht. Darum ist VW ein Musterbeispiel fuer Made in Germany. Entwicklung 
fast ausschliesslich hier und selbst Produktion groesstenteils. Von den 
11 Mio weltweit verkauften Fahrzeugen kamen 10 Mio Motoren aus 
Salzgitter und 8 Mio Getriebe aus Kassel. Allein der Standort Wolfsburg 
produziert fast 1 Mio Fahrzeuge jaehrlich.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Nenn mir einen deutschen Wettbewerber der mehr vor Ort fertigt.
Das sagt aber eben nur, daß die Teile dort zusammengeschustert werden, 
nicht wo sie herkommen. Bei meinem steht POLAND in den Zylinderblock 
eingegossen. Die werben ja nun nicht direkt mit "Made in Germany", 
müssen damit dann auch nicht nachweisen wo die Teile letztlich 
herkommen.

Noch was nettes:

"Gewerkschaftsfreie Produktion: VW verlagert Herstellung von Autos mit 
Verbrennungsmotor ins Ausland. Löhne in Südosteuropa zu hoch – neues 
Werk in Türkei (?)
" ... Rumänien, Serbien, Bulgarien und die Türkei wurden für das neue 
Werk ins Gespräch gebracht – allesamt Niedriglohnländer mit geringen 
gewerkschaftlichen Standards. 300.000 SUVs sollen ab 2022 jährlich vom 
Band laufen. ... "
https://www.labournet.de/internationales/bulgarien/gewerkschaftsfreie-produktionvw-verlagert-herstellung-von-autos-mit-verbrennungsmotor-ins-ausland-loehne-suedosteuropa-zu-hoch-neues-werk-tuerkei/

Hat vielleicht zwei Vorteile: 1.) Ist man mit den Verbrennern außerhalb 
der EU vielleicht besser beraten wegen Strafzahlungen. Die schleust man 
dann wieder hintenrum herein, damit sie nicht dem Konzern selber 
angerechnet werden. 2.) Ist man mit der Türkei ziemlich nah am Zielmarkt 
für Multifunktionsfahrzeuge, auf die auch mal schnell eine Lafette 
installiert werden kann.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Diesen Standort erachte ich als sehr erstrebenswert. Braunschweig finde
> ...
Ich warte immernoch auf deine erhellenden Erklärungen bezüglich der 
wunderbaren Zertifizierungen, die zu so offensichtlichen Mängeln wie bei 
Bahn und Flugzeugen führen.

von Ottmahr Zittlau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
folkswagen? wasn das ...
https://www.tesla.com/de_DE/careers

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> BS ist als Stadt auf jeden Fall attraktiver als SZ

Braunschweig hat aber den Nachteil, dass es da - im Gegensatz zu 
Salzgitter und Wolfsburg - keine Parkplätze gibt.

> im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen

Da gibts kein einziges Häuschen. Häuschen gibts am Steimbker Berg, aber 
die gibts nicht, weil heiß begehrt.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Ich warte immernoch auf deine erhellenden Erklärungen bezüglich der
> wunderbaren Zertifizierungen, die zu so offensichtlichen Mängeln wie bei
> Bahn und Flugzeugen führen.

Dich zu erhellen vermag wohl niemand. Ich vermute, darum wurde auch 
dein letzter Post dazu gelöscht.

Davon abgesehen: was haben Bahn und Flugzeuge noch mit VW zu tun? Back 
to Topic:

Achim B. schrieb:
> Braunschweig hat aber den Nachteil, dass es da - im Gegensatz zu
> Salzgitter und Wolfsburg - keine Parkplätze gibt.

Jein. ;) Hängt von dem Ortsteil ab. Ringgebiet oder Innenstadt: 
vollkommene Zustimmung! Garagen sind schwer zu finden und mit >= 60€ 
auch nicht gerade günstig. Im Ortsteil Heidberg habe ich wenig Probleme. 
Bezüglich VW: die Straßenbahnlinie 1 fährt direkt vom Heidberg bis zum 
VW Werk. Die Öffis in Braunschweig sind ganz in Ordnung. Demzufolge 
selten muss man ein Kfz nutzen. Ich kenne ein paar Absolventen der 
hiesigen TU (also die Zielgruppe dieses Forums), welche weiterhin ohne 
eigenes Kfz hier leben können.

Der Absolvent hingegen, welcher direkt nach seinem Abschluss zu VW nach 
WOB ging, braucht seinen Golf ;)

Mahlzeit!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Die Beitraege von F.B. habe ich bewusst gar nicht erst gelesen. Einfach
> ignorieren den Spinner.

Dieser Spinner hat im Gegensatz zu euch den Untergang der deutschen 
Automobilindustrie schon vor Jahren prophezeit und damit eine Menge Geld 
verdient.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Und nach den deutschen Steuermilliarden greift nun auch schon der
> Betriebsrat:

Ja, aber bei den Tarifverhandlungen gleichzeitig eine Gehaltserföhung 
fordern, weil die Mitarbeiter nicht bereit sind, sich an den 
Transformationskosten zu beteiligen. Dafür gibt es ja den Steuerzahler. 
Widerliches Gesindel. Aber bald bekommt ihr die Quitting.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Unglaublich. Das schreit förmlich danach, massenhaft gehackt zu werden.
> Absolut nicht mehr mein Fall. Wer, der noch alle Tassen in der Vitrine
> hat, tut sich sowas freiwillig für viel Geld an?

Aktien von Cybersecurityfirmen kaufen. Der Kurs von secunet hat sich in 
den letzten drei Jahren vervierfacht.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Realist schrieb:
> Wenn ihr mal Bock haettet euch zu informieren und nicht nur anonym
> Online Luegen zu verbreiten
>
> Und entgegen der ganzen verleumderischen Luegen hier kommt der ID.3
> puenktlich wie angekuendigt:

LOL. Was ist denn mit dem von dir hier vor Kurzem noch groß gehypten 
Moia passiert, das angeblich die Zukunft von VW sein sollte?

Diess: "Auch bei MOIA werden wir den Aufwand deutlich reduzieren. Wir 
wollen unseren Fuß in dem Geschäft behalten."

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-wortlaut-rede-herbert-diess-16-01-2020-radikal-umsteuern-a-1304169-3.html

von Ottmahr Zittlau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> die Zukunft von VW

finde den Fehler

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Warum lebt dieser Thread eigentlich immer noch?

Die Frage des Threaderstellers wurde bereits lange geklärt, er wird 
nicht für ein paar Euro mehr mit Familie Richtung WOB umziehen. Das ist 
auch plausibel nachvollziehbar.

Seitdem geht es hier im Thread anscheinend nur noch darum, die 
Volkswagen AG schlechtzureden (neudeutsch: Bashing). Die ganzen Hater 
kommen aus ihren Löchern gekrochen und kotzen sich mal so richtig über 
VW aus, als wenn ihnen das tiefste innere Befriedigung verschafft, dabei 
sind das nur missgünstige und uninformierte Würmer.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier von einem Moderator endlich dicht 
gemacht wird.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Die ganzen Hater
> kommen aus ihren Löchern gekrochen und kotzen sich mal so richtig über
> VW aus, als wenn ihnen das tiefste innere Befriedigung verschafft, dabei
> sind das nur missgünstige und uninformierte Würmer.

Dann ist Diess also ein VW-Hater und uninformierter Wurm?

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-konzerchef-herbert-diess-ruettelt-die-fuehrungskraefte-auf-a-1304153.html

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Dann ist Diess also ein VW-Hater und uninformierter Wurm?

Ne der macht das für Geld.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Dich zu erhellen vermag wohl niemand. Ich vermute, darum wurde auch
> dein letzter Post dazu gelöscht.
Dich zu vernünftigem Nachdenken zu bringen leider auch nicht. Autistisch 
anmutendes Geradeausdenken ist zwar meist logisch, hilft aber nicht 
immer bei der Problemlösung.
> Davon abgesehen: was haben Bahn und Flugzeuge noch mit VW zu tun?
Hallo? Amnesie? Laß dir mit dienen eigenen Worten helfen:

Dirk K. schrieb:
> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
> eigenes Steuergerät hat.
> ... blabla ...
> SIL Level
> ... blubb ...
>
> Auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit ist VW als langjähriger
> KFZ-Hersteller sehr erfahren. Und für die Methodik dahinter ist es egal,
> ob Infotainment, Schiebedach oder Bremse.

Und der Zusammenhang der nicht einsatzbereiten, neu produzierten 
VW-Fahrzeuge mit den abstürzenden Flugzeugen und Bahnbetriebssystemen 
ist dir immernoch nicht klar? Alles nicht einsatzfähig - alles auf 
höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum 
Zwischenfall. Es scheint, daß man an Komplexitätsgrenzen stößt, die man 
mit noch mehr Komplexität zu lösen versucht und am Ende blickt keiner 
mehr durch und nichts funktioniert. (Das Zusammentreffen von Theorie und 
Praxis ;) Deshalb mein Hinweis auf Fefe, der das für die IT-Welt 
beschreibt, weil er da ziemlich einschlägig ziemlich lange Erfahrung hat 
und das schon lange voraussagte. Aber für dich ist das ja "Thema 
beendet". An Arroganz nicht gespart.

Qwertz schrieb:
> Seitdem geht es hier im Thread anscheinend nur noch darum, die
> Volkswagen AG schlechtzureden (neudeutsch: Bashing).
Probleme darf man nicht mehr ansprechen?

> Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier von einem Moderator endlich dicht
> gemacht wird.
Hoffentlich nicht, sonst wäre das der heutigen allgemeinen Doktrin 
folgend: 'Wer nicht meiner Meinung ist, darf nicht reden.'

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
>> im Bereich Wohltberg ein Häuschen bekommen
>
> Da gibts kein einziges Häuschen.

Weil es niemand verkaufen will.

Schaue Dir den Bereich Königsberger Str. oder Stettiner Ring an, das 
kann man angenehm wohnen und fast zu Fuß ins Werk laufen. Dass mein 
Bekannter dort in einem EFH wohnte, werde ich nir eingebildet haben, ist 
aber schon viele Jahre her.

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Es scheint,

… als wenn du es noch immer nicht verstanden hast.

Gerne auch schrieb:
> Alles nicht einsatzfähig - alles auf
> höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum
> Zwischenfall.

Dirk K. schrieb:
> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle
> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken
> auf ein akzeptables Maß reduziert sind.

Qwertz schrieb:
> Warum lebt dieser Thread eigentlich immer noch?

Weil auch für andere diese Entscheidung wichtig sein wird und diese dann 
hier das Pro und Contra nachlesen können.

Pro: VW bietet gute Konditionen (für Nds.), bietet eine gute Work-Life 
Balance, arbeitet an interessanten Themen (ok, subjektiv) und ist 
Krisensicher, wie mehrfach schon geschehen.

Contra: Was sagten meine Kollegen letztens, zehn Jahre bei VW und 
niemand anders nimmt dich (erscheint mir möglich) und viel schlimmer aus 
meiner Sicht, du musst dir von Unwissenden anhören, wie man richtig 
Autos baut und alles was man dort macht sowieso verkehrt ist. Beweis ist 
dieser Thread.

So, auf zur Arbeit!

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Es scheint,
>
> … als wenn du es noch immer nicht verstanden hast.
Ich denke schon.

> Gerne auch schrieb:
>> Alles nicht einsatzfähig - alles auf
>> höchstem Niveaiu zertifiziert und für verkehrsfähig befunden - bis zum
>> Zwischenfall.
>
> Dirk K. schrieb:
>> Funktionale Sicherheit ist grob umrissen der Nachweis, das alle
>> kalkulierbaren Vorkommnisse beachten worden sind und entstehende Risiken
>> auf ein akzeptables Maß reduziert sind.
Den "Nachweis" kannst du aber in der Pfeife rauchen. Das ist dann eben 
großer Quatsch, weil sowas in einigermaßen praxisnahen und langen 
Testreihen hätte auffallen müssen , bevor solche Gerätschaften auf 
Straße, Schiene oder in die Luft gehen. Somit ist es Unsinn, diese Tests 
vorzuschreiben, wenn dann schon bei der ersten praktischen 
Inbetriebnahme die Gerätschaft fatal versagt (siehe Bahn) oder nach 
wenigen Betriebsstunden (Flieger) oder gleich gar nicht einsatzfähig ist 
(ID.3). Dann taugen entweder die Tests absolut nichts oder den Testern 
ist nicht zu trauen.

"Die Gerätehersteller beurteilen ihre Geräte entsprechend den Normen. 
Bis zum Level 2 kann dies der Hersteller in eigener Verantwortung 
vornehmen; ab Level 3 wird dies durch einen unabhängigen Dritten 
durchgeführt, der nach erfolgreicher Zertifizierung ein entsprechendes 
Zertifikat ausstellt. ... Eine Klassifizierung der einzelnen Baugruppen 
entsprechend dem Sicherheits-Integritätslevel ist nicht sinnvoll, da 
sich die Normenforderungen auf die Sicherheitskreise beziehen. Dies 
bedeutet, dass die Festlegung der Stufe erst für die bekannte 
Zusammenschaltung der verschiedenen Betriebsmittel wie Sensoren, 
Aktoren, Steuerungselemente etc. getroffen werden kann."
https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsanforderungsstufe

"Da in den heutigen Automobilen eine immer größere Anzahl an 
elektronischen Bauteilen und Steuergeräten verbaut werden und auch eine 
steigende Vernetzung der einzelnen Elektronik-Komponenten untereinander 
festzustellen ist, nimmt die Entwicklungskomplexität stetig zu. In 
vielen Märkten unterliegt die Zulassung deshalb einer gesetzlichen 
Kontrolle, um die funktionalen Sicherheitsvorschriften nach ProdSG 
einzuhalten."
https://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Sicherheit

Heißt also, man hat hier in allen Fällen irgendwas zusammengeschustert, 
was nie richtig in der Gesamtheit in verschiedenen Betriebszuständen 
getestet worden ist, sonst wären die fatalen Fehler sehr schnell 
aufgetreten und man hätte sie abstellen können. Scheint eben, daß es bei 
VW auch so aussieht, warum sie den ID.3 nicht auf die Straße bekommen. 
Die Entwicklung läuft noch, während die Hülle schon produziert wird, 
obwohl noch nichts abgenommen worden ist.
Wundert mich, denn die Karren werden doch vorher immer in Eis und Wüste 
getestet und kurven als Erlkönige über die Autobahnen. Wie kann das 
sein?

von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Ich denke schon.

Womit wir wieder beim Dunning-Kruger Effekt sind. ;)

Dein Wissen stammt aus Wikipedia - das Wissen von VW geht weit darüber 
hinaus. Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein 
Paradebeispiel!

Für dich empfehle ich jedenfalls nicht zu VW zu wechseln.

Mahlzeit!

von Ottmahr Zittlau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wie kann das
> sein?

na die haben doch erst vor kurzem ein küchensieb als DIE lösung für 
manipulierte abgase präsentiert ^^

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Dein Wissen stammt aus Wikipedia - das Wissen von VW geht weit darüber
> hinaus
Und du stellst dich doch selbst als gebieterisch und wissend über diese 
Zertifizierungen hin. Du könntest hier Licht ins Dunkel bringen. 
Ansonsten wirkst du hier einfach nur arrogant.

> Für dich empfehle ich jedenfalls nicht zu VW zu wechseln.
Deine allwissenden Empfehlungen. Naja.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bei VW scheint es langsam ungemütlich zu werden.

Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim 
Management an

https://www.automobilwoche.de/article/20200203/BCONLINE/200139983/1338/exklusiv--schaerfere-regeln-fuer-tank-abrechnungen-vw-zieht-daumenschrauben-beim-management-an

von Screamer (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure Not, kein 
Geld mehr da für mechanische Schalter, mittelmäßig funktionierende 
kapazitive Flächen, mäßig aufgelöste Displays und clumsy Software. Ford 
hat VW in Sachen Interior/Funktionalität/Sachlichkeit überholt. Der 
üppige VW-Haustarif fordert anscheinend jetzt seinen Tribut. Dazu das 
Irrlichtern mit Fokussieren auf E-Mobilität zu 100 Prozent. Da muss wohl 
der Staat bald massiv Geld reinspritzen in den Möchtegern hippy Konzern.
Aber heutiges VW und Regierung passen zusammen wie Arsch auf Eimer.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Screamer schrieb:
> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure
> Not, kein Geld mehr da für mechanische Schalter

Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen, 
sondern um ein neues Bedienungskonzept und Design geht.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Screamer schrieb:
>> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure
>> Not, kein Geld mehr da für mechanische Schalter
>
> Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,
> sondern um ein neues Bedienungskonzept und Design geht.

Der Rest
>mittelmäßig funktionierende
>kapazitive Flächen, mäßig aufgelöste Displays und clumsy Software.
stimmt aber.

Wenn ich mir die Displays ansehe, kommt mir das immer vor, als wäre das 
in den 90ern entwickelt worden und seitdem nicht verändert worden. 
Erinnert mich irgendwie an GEM, das war mal so ein Fenstermanager in den 
90ern.

Ist für mich ein total Abturner am ID.3.

Gruß
Axel

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim
> Management an

Und die Currywurst ist in den Werkskantinen auch schon wieder 8 Cent 
teurer geworden.

Steht VW kurz vorm Kollaps, oder warum werden die Mitarbeiter bis aufs 
Blut ausgesaugt?

von Screamer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Screamer schrieb:
> Bei der zukünftigen Modellpalette sieht man ebenfalls die pure Not, kein
> Geld mehr da für mechanische Schalter
>
> Du hast offenbar nicht verstanden, dass es hier nicht ums Sparen,
> sondern um ein neues Bedienungskonzept

Das neue Konzept ist also mehr Ablenkung und mehr Zeit investieren, um 
Parameter zu verändern?
Alleine schon bei leichten Unebenheiten ist Bedienung per Touch ein 
Grauen.
Ein Wunder, dass es noch einen direkten Taster für die Warnblinkanlage 
gibt und der nicht auch wegrationalisiert wurde in einem Touchmenü. Das 
KBA hätte dies garantiert auch durchgewunken.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Schärfere Regeln für Tank-Abrechnungen: VW zieht Daumenschrauben beim
>> Management an
>
> Und die Currywurst ist in den Werkskantinen auch schon wieder 8 Cent
> teurer geworden.
Gibt's dort wirklich nur sowas Profanes? Können die sich tatsächlich 
nicht mehr leisten mit IGM Gehalt? Das ist schon ganz schön hart.

> Steht VW kurz vorm Kollaps, oder warum werden die Mitarbeiter bis aufs
> Blut ausgesaugt?
Weil demnächst ein großer Fisch von der Angel geht, der VW sogar im 
Crafter-Segment angreift.

"Im September bestellte Amazon eine Riesenflotte von 100.000 
Elektro-Lieferwagen bei Rivian. Der E-Transporter soll 2021 auf den 
Markt kommen. Es ist der größte Auftrag, den die Elektroautobranche je 
gesehen hat. [..] Mit dem reichsten Mann der Welt im Rücken hat Rivian 
in der Tat gute Chancen, gegen Tesla zu bestehen. Denn Jeff Bezos dürfte 
ein großes persönliches Interesse daran haben, dass sein 
Elektroauto-Abenteuer zum Erfolg wird. [..] Ford hingegen will die 
Elektroplattform von Rivian nutzen, um damit ein Premium-E-Auto zu 
bauen. Auf der Rivian-Technologie sollen der Motor, die Akkus und das 
Computersystem basieren. Darauf kann Ford dann den Rest des Fahrzeugs 
setzen. [..] Dank seiner vier Motoren – jedes der vier Räder hat einen 
eigenen Antrieb – kann er auf der Stelle wenden. Das kennt man bislang 
nur von Kettenfahrzeugen. Die Pirouetten [..]  sind darüber hinaus aber 
natürlich ein absolut imagetaugliches Alleinstellungsmerkmal. 
US-Branchenkenner sprechen von einem "killer feature". [..] Mit Rivian 
erwächst aber nicht nur Tesla, sondern auch den deutschen Autokonzernen 
neue Konkurrenz in Sachen E-Mobilität – ein Trend, den BMW, Mercedes & 
Co. bekanntlich "etwas" verschlafen haben. [..] /Mit Blick auf VW ist 
die Ford-Allianz mit Rivian allerdings ein echter Schlag ins Kontor/, 
hatte Ford doch 2019 angekündigt, /im Rahmen einer Kooperation mit VW 
unter anderem den Elektroauto-Baukasten der Wolfsburger nutzen zu 
wollen/."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/rivian-tesla-101.html

Was sagt man dazu? Den reichsten Menschen der Welt und den großen 
Autobauer im Boot. Wenn die ausliefern hat VW hoffentlich gerade mal den 
kleinen ID.3 auf der Straße, falls er die Zulassung erhält :)

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm, irgendwie ist die Formatierung hier untauglich. In der Vorschau 
funktioniert die Schrägstellung, nach dem Absenden ist sie dahin.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Gibt's dort wirklich nur sowas Profanes?

Nein, da gibts alles Mögliche. Sogar Putenschnitzel...

Diese Proletenschwengel namens Currywurst sind aber der Brüller. Gibts 
auch außerhalb des Werkes, z.B. bei Edeka. Schmecken genau so beschissen 
wie alle anderen Currywürste, sind aber teurer.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wenn die ausliefern hat VW hoffentlich gerade mal den kleinen ID.3 auf der 
Straße, falls er die Zulassung erhält :)

Warum hofft man da eigentlich drauf? Gibt's für euch nix 
erstrebenswerteres als dass die deutsche Industrie komplett kaputt geht 
und es in Dtl dann so ausschaut wie in Ruanda? Die Pleitehoffnungen 
beschränken sich ja nicht auf unsere Automobilindustrie, sondern auf so 
ca jedes deutschen Unternehmen. Wie schaut's hierzulande wohl aus, wenn 
es von denen keins mehr gibt? Protipp: die ausländischen Unternehmen 
gibt's in Dtl dann auch nicht mehr und in anderen Ländern ist man als 
deutscher Wirtschaftsflüchtling dann auch nicht beliebt (erst recht 
nicht als Ingenieur / Informatiker, davon gibt's nämlich überall weitaus 
mehr als benötigt)

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Lass die Neidhammel weiterhin dummschwatzen. Die Versager lügen sich die 
Welt wie sie ihnen gefällt. Keine Belege, keine Zahlenvergleiche, nur 
die Meinung einer weniger Abgehängter.

VW steht vor einem Rekordumsatz und Rekordgewinn. Das ist eine sehr 
komfortable Situation, besonders wenn man sieht wie andere Hersteller 
wie z.B. Nissan leiden. Selbst der halbe Gewinn wäre da keine schlechte 
Leistung, aber VW marschiert Richtung 20 Mrd !!!GEWINN!!! Ich freue mich 
jedenfalls auf den erneut steigenden Bonus.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Lass die Neidhammel weiterhin dummschwatzen. Die Versager lügen sich die
> Welt wie sie ihnen gefällt.

Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das 
ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich 
versagt haben.

von Manfred (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Screamer schrieb:
> Ford hat VW in Sachen Interior/Funktionalität/Sachlichkeit überholt.

Im VOX-Automagazin hat Cyndie erst vor kurzem den 8er-Golf gefahren und 
einigens bemeckert.

Sei es so, auch Ford hat sich bei der Bedienung ein paar störende Dinge 
erlaubt. Beim Mondeo ab 2014 gibt es keine Taster mehr für Luft auf die 
Füße / Luft oben, das darf man im Touchscreen einstellen. Sie haben aber 
den Bildschirm für Radio / Navi ... ordentlich in der Mittelkonsole 
untergebracht und nicht, wie andere, einfach oben auf's Armaturenbrett 
geklatscht.

Ford hat neulich bei einigen Händlern den Mustang-E gezeigt, bei dessen 
Instrumentierung neige ich zu Brechreiz: Keinen Geschwindigkeitszeiger 
mehr, aber in der Mitte hochkant einen 15"-Schirm, der aussieht, als ob 
ich einen Monitor angespaxt hätte - ähnlich Tesla.

Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die 
Realität verlassen haben.

von Le X. (lex_91)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
> Warum hofft man da eigentlich drauf? Gibt's für euch nix
> erstrebenswerteres als dass die deutsche Industrie komplett kaputt geht
> und es in Dtl dann so ausschaut wie in Ruanda? Die Pleitehoffnungen
> beschränken sich ja nicht auf unsere Automobilindustrie, sondern auf so
> ca jedes deutschen Unternehmen.

Das verstehe ich auch nicht.
Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen 
Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl 
irgendwohin projiziert.

Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist 
systemrelevant.
Die werden gerettet werden (müssen).
Die Hater sollten also, in ihrem eigenen Interesse, hoffen dass VW 
selber die Kurve kriegt.
Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die
> Realität verlassen haben.

Du hast keine Ahnung, das merkt man. Du tust so, als ob alle E-Autos so 
wären, das ist aber nicht so.
Deinen geheiligten Verbrenner und deinen bequemen IGM-Sessel bei Daimler 
(oder wo auch immer du arbeitest) werden deine herbeifantasierten 
Probleme auch nicht retten.

Warum die Leute gerade auf VW rumhacken, verstehe ich aber auch nicht. 
Wenn eine deutsche Firma den Wandel gut überstehen wird, ist das VW. 
Wenn sie den ID3 heuer herausbringen, haben sie ausreichend schnell ein 
taugliches Auto parat. Und sie haben momentan den besten Kleinwagen 
(E-UP).

von Veröffentlichte Meinung (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
>Protipp: die ausländischen Unternehmen
> gibt's in Dtl dann auch nicht mehr und in anderen Ländern ist man als
> deutscher Wirtschaftsflüchtling dann auch nicht beliebt (erst recht
> nicht als Ingenieur / Informatiker, davon gibt's nämlich überall weitaus
> mehr als benötigt)

Hmm, alle Politiker und Verbände der Welt verkünden stets das Gegenteil 
und durch die bald super duper "Industrie 4.0" und IoT soll ja noch mehr 
Nachfrage herrschen. Hat die ganze Welt dann, wenn überhaupt 
Arbeitskräftenachfrage vorhanden sein sollte, nur noch Bedarf an 
Billiglöhnern in Knochenjobs?
Am Ende rettet wohl nur wieder mal ein großer Weltkrieg über 5-7 Jahre 
die Vollbeschäftigung. Nach 1 Milliarde Toten und ne ordentlich 
verteilte Trümmerlandschaft steigt das alte System wieder auf wie der 
Phönix aus der Asche.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Pseudoingenieur schrieb:
>
> Das verstehe ich auch nicht.
> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
> irgendwohin projiziert.
>
Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um 
ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.


> Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist
> systemrelevant.
> Die werden gerettet werden (müssen).
> Die Hater sollten also, in ihrem eigenen Interesse, hoffen dass VW
> selber die Kurve kriegt.
> Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.

Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von 
der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der 
Mehrheit der Bevölkerung.
Davon abgesehen blechen die Deutschen für diesen Protektionismus schon 
heute mit absurd hohen Autopreisen. Schau Dir mal an, wie billig im 
Vergleich die deutschen Hersteller z. B. in den USA sind, wo sie nicht 
von Zöllen geschützt werden.

von Salzstreuer (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Du bist ja richtig salzig.
Wolltest du schon immer beim OEM arbeiten, bist aber nie reingekommen?
Oder wolltest du einen Diesel kaufen kurz vor/verkaufen kurz nach der 
öffentlichen Hexenjagd?
Oder triggert dich, dass Powerpoint- und Lasthefteningenieure ein 
höheres Gehalt bei niedrigerer Arbeitszeit als du beziehen?
Du magst du einfach den IGM-Sozialismus nicht?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> VW steht vor einem Rekordumsatz und Rekordgewinn. Das ist eine sehr
> komfortable Situation, besonders wenn man sieht wie andere Hersteller
> wie z.B. Nissan leiden. Selbst der halbe Gewinn wäre da keine schlechte
> Leistung, aber VW marschiert Richtung 20 Mrd !!!GEWINN!!! Ich freue mich
> jedenfalls auf den erneut steigenden Bonus.
Hast du da wirklich schon alles abgezogen? Ganz so üppig sieht es dann 
doch nicht aus.

"Alle wichtigen Autohersteller werden 2021 die EU-Vorgaben für ihre 
CO2-Emissionen verfehlen, sagt eine Studie voraus. Absolut gesehen wird 
dies den Volkswagen-Konzern am stärksten treffen – trotz des 
Elektro-Hoffnungsträgers ID.3. [..]
Korrekturfaktor, der abhängig vom durchschnittlichen Gewicht der 
verkauften Fahrzeuge eines Herstellers auf zulässige CO2-Höchstwerte von 
90 bis 110 Gramm hinausläuft. [..] "Wir gehen jetzt davon aus, dass alle 
Hersteller ihre Ziele verfehlen werden und erhebliche Strafen auf sie 
zukommen" [..] Mit Hybrid- und ersten reinen Elektro-Modellen versuchten 
die Hersteller zwar gegenzusteuern, aber das reicht nicht aus, um eine 
Verbrauchs- und damit Emissionszunahme im Kern des Automarktes 
auszugleichen: Nach dem Diesel -Skandal nahm der Anteil von Autos mit 
dieser relativ sparsamen Treibstoffart ab, stattdessen waren 
Benziner wieder stärker gefragt. Außerdem erfreuen sich SUV 
zunehmender Beliebtheit bei den Kunden, aber die höhere Bauform und das 
tendenziell höhere Gewicht laufen ebenfalls auf mehr CO2 pro Kilometer 
hinaus. Diese Entwicklungen hätten die Autohersteller "etwas 
unterschätzt" [..] Absolut gesehen am teuersten dürfte die 
CO2-Verfehlung aber für den größten Autohersteller Volkswagen werden. 
Mit 109,3 Gramm pro Kilometer wird er laut der Studie 2021 ebenfalls 
weit über der EU-Vorgabe liegen. Multipliziert mit der Zahl seiner 
verkauften Autos ergibt sich für 201 eine Strafe von 4,5 Milliarden 
Euro, was immerhin einem Drittel des Jahres-EBIT entspricht. [..] Statt 
Strafen zu zahlen, könnten Volkswagen und andere Hersteller auch ihre 
Hybrid- und Elektroautos mit Rabatt anbieten, erklärt Schweikl – aber 
das könne ebenso auf Kosten des Gewinns gehen wie die EU-Strafen [..] 
Genügend Elektroautos, um Strafen zu vermeiden, dürfte Volkswagen 
jedenfalls weder 2020 noch 2021 unter das EU-Volk bringen können. [..] 
Doch bei Volkswagen-Gesamtverkäufen von rund 3,6 Millionen Fahrzeugen in 
der EU wäre selbst das kaum mehr als ein Tropfen auf einen heißen und 
teuren Stein."
https://www.heise.de/tr/artikel/CO2-Emissionen-Tropfen-auf-einen-teuren-heissen-Stein-4646627.html

Qwertz schrieb:
> Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das
> ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich
> versagt haben.
Wieso muß immer gleich alles mit 'Hater' betitelt werden, was nicht der 
eigenen Meinung entspricht? Das ist wie Sandkasten. Bääh, laß mich in 
Ruhe, du bist bl*d!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Genauso ist es, Hauptsache von Neid zerfressen alles schlecht reden, das
> ist das Einzige, was diese Hater können, nur weil sie selbst jämmerlich
> versagt haben.

Du, meine Wassserstoff-, Batterie-, Rohstoff- und Ökostromaktien steigen 
wie verrückt. Aber das wollt ihr ja nicht wahr haben. Ist ja angeblich 
alles gelogen.

Deine Mutterfirma Siemens heute übrigens auch mit Gewinneinbruch. Bonus 
fällt dann dieses Jahr wohl etwas dürftiger aus. Genau wie bei VW im 
nächsten Jahr, wenn dann die 4,5-Milliarden CO2-Strafzahlung fällig 
wird. Nachrichten scheinen manche hier ja nicht zu lesen, sonst könnte 
man nicht so einen Mist schreiben, dass IGM-Gehälter und Boni immer 
weiter steigen werden.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und
> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im
> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der
> Bluescreen kommt.
Aha.

"Die IT-Architektur im Auto soll auf wenigen Zentralrechnern mit 
einheitlicher Programmiersprache basieren. Damit sollen verteilte 
Steuergeräte mit herstellerspezifischer Software ersetzt werden, von 
denen bis zu 70 in einem Fahrzeug stecken (Stand 2018).[1] Auch die 
softwaretechnische Trennung in Fahrzeuge von Volkswagen, Audi und 
Porsche wird aufgehoben, so dass die Automobilelektronik, wie etwa 
Tachometer, Motorsteuerung, Fahrerassistenzsysteme und demnächst die 
Volkswagen Automotive Cloud miteinander kompatibel wird und Daten 
zwischen ihnen ausgetauscht werden können."
https://de.wikipedia.org/wiki/Vw.os

Dirk K. schrieb:
> Dein Wissen stammt aus Wikipedia
Zum Glück, sonst wüßte ich wie du nich, was da zukünftig drin werkeln 
und auf den Straßen irrlichtern wird.

> - das Wissen von VW geht weit darüber
> hinaus.
Deshalb setzen sie auf - Trommelwirbel :

vom 19.09.19
"Volkswagen arbeitet momentan an einem eigenen OS für die Autos und es 
soll in Zukunft ein einheitliches Betriebssystem geben. [..] Nun hat 
man verraten, dass man auf Android setzen wird. [..] Es wird aber wohl 
noch eine Generation dauern, bis das VW OS kommt, denn man baut gerade 
erst das Team auf und will diese Entwicklung bis 2025 komplett 
abgeschlossen haben. Neue Autos wie der VW ID.3 kommen also noch mit dem 
aktuellen Infotainmentsystem (jedoch in einer neuen Version) auf den 
Markt."
https://www.mobiflip.de/shortnews/vw-os-volkswagen-android/

Und das alte BS bekommen sie schon nicht in den Griff. Aber mit Android 
wird alles besser. Ganz sicher (Wortspiel :)

vom 21.11.19
"[..] Momentan ist aber noch unklar, wie lange die Arbeiten am vw.os 
dauern werden und ab wann man es einsetzen kann. [..]"
https://www.mobiflip.de/shortnews/vw-os-volkswagen-software-marke/

/Tusch - Tadaaa!/

Android. Zentralrechner. Cloud. Microsoft. P-e-r-f-e-k-t!

Nein naeeiin, es wird bestimmt, ganz bestimmt kein Betriebssystem im 
üblichen Sinne sein, naaeeiiin. Es ist ein hippes vw.os! Was ganz 
anderes.

Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)
Daß Android Probleme mit der Security hat war ja auch noch nie ein 
Thema. Also alles bestens. Ob das nun Infotainment heißt oder 
Zentraleinheit zur Steuerung durch die Insassen: Wenn das nicht 
funktioniert ist die Kiste nicht fahr- und betriebsbereit. Fakt. Wenn es 
falsche Werte auf den Bus spuckt sind die dezentralen Einheiten von 
wichtigen Daten abgeschnitten. Sicherheitsproblem. Das war eben auch 
Teil des Landrover Hack. Und jetzt wird das ganze noch mit den 
unsicheren Smartphones der Benutzer und Clouddiensten gekoppelt. Kann 
man die Kisten dann rooten oder muß man es sogar, um die eigene 
Sicherheit zu gewährleisten? Whatsapp auf dem Auto? Tippen während der 
Fahrt? Klasse!

Dann noch Microsoft und Cloud:
"Infrastrukturapokalypse: Microsoft Teams war down, weil ein Zertifikat 
abgelaufen war."
https://blog.fefe.de/?ts=a0c78d8f

Das Debakel mit den Root Zertifikat der Gesundheitskarte war ein 
Vorgeschmack auf das, was da noch kommt.
Wenn man heute schon Probleme mit unsicherer Software hat - bald werden 
dann Scheunenetore in Autos geöffnet. Goldene Zeiten für 
Popcornhersteller! :-D

> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
> Paradebeispiel!
Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich 
über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz 
bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Aber der eigentliche Witz ist ja: VW und alles was dranhängt ist
> systemrelevant.
> Die werden gerettet werden (müssen).

Warum soll eine Industrie gerettet werden, die keine Zukunft hat, weil 
sie den Anschluss verpasst hat? Der Rückstand ist sowieso nicht mehr 
aufzuholen, egal wie viel Steuergeld da reingepumpt wird.


> Ansonsten dürfen sie halt mit ihren Steuergeldern blechen.

Darauf darf man gespannt sein, ob ein grüner Bundeskanzler die deutsche 
Autoindustrie mit Steuergeldern retten wird. Ist doch das erklärte Ziel 
der Grünen und SPD, die Zahl der Autos zu reduzieren. Daraus folgt dann 
zwangsläufig, dass auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie 
reduziert werden müssen. Aus welchem Grund sollte man dann noch 
versuchen, diese Arbeitsplätze mit Steuergeldern zu retten?

Berliner Verkehrssenatorin: "Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto 
abschaffen"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article189620623/Berliner-Verkehrssenatorin-Wir-wollen-dass-die-Menschen-ihr-Auto-abschaffen.html

Beitrag #6132915 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk K. (knobikocher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
>> Paradebeispiel!
> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt.

Respekt. Gut recherchiert und Quellen angegeben. Dafür bekommt dein Post 
eine positive Bewertung. Was in Zukunft bei VW in die Fahrzeuge kommt 
wissen wir jetzt und da hast du mich eines Besseren belehrt. Es freut 
mich, hier etwas gelernt zu haben. :)

Gerne auch schrieb:
> "Die IT-Architektur im Auto soll auf..."

Gerne auch schrieb:
> Es wird aber wohl
> noch eine Generation dauern, bis das VW OS kommt, denn man baut gerade
> erst das Team auf und will diese Entwicklung bis 2025 komplett
> abgeschlossen haben. Neue Autos wie der *VW ID.3* kommen also noch mit dem
> aktuellen Infotainmentsystem (jedoch in einer neuen Version) auf den
> Markt.

Demnach trifft dies beim angesprochenen ID.3, dem "Russischen Roulette" 
noch zu:

Gerne auch schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Warum dürfen bisherige Autos fahren? Weil jede dieser Komponenten sein
>> eigenes Steuergerät hat. Jede Komponente hat seine Unabhängigkeit und
>> Sicherheit anhand eines SIL Levels nachgewiesen. Nix mit Kernel wie im
>> PC welche alle Komponenten steuert und wenn ein Programm zickt, der
>> Bluescreen kommt.

Gerne auch schrieb:
> Und das alte BS bekommen sie schon nicht in den Griff.

Mutmaßung, da dies in der Zukunft liegt. Und dann kommen erst mal nur 
noch ganz viele negative Annahmen, in welchen du eben zum Ausdruck 
bringst, VW bekommt das nicht hin.

Gerne auch schrieb:
> Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)

Definiere du bitte "Sicher"! Und ich sage dir, was Funktionale 
Sicherheit dazu sagt :) Einheit ist "Wahrscheinlichkeit eines 
gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde".

Gerne auch schrieb:
>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
>> Paradebeispiel!
> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)

Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an, 
dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.

Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf 
Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar 
deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige 
wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert 
zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten 
empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du 
hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern. Dafür 
braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.

Mahlzeit!

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
LOL. Wie hier wieder Beiträge im Akkord gelöscht werden. Da ist wohl 
jemand neidisch auf meine Gewinne.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:

> Gerne auch schrieb:
>> Und sicher ist ein dehnbarer, zertifizierter Begriff :)
>
> Definiere du bitte "Sicher"! Und ich sage dir, was Funktionale
> Sicherheit dazu sagt :) Einheit ist "Wahrscheinlichkeit eines
> gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde".
>
> Gerne auch schrieb:
>>> Trotzdem weißt du es besser und VW ist eben unfähig. Ein
>>> Paradebeispiel!
>> Wir lernen also: Wer hier im Forum expertig rüberkommen will und sich
>> über andere aufregt, daß sie überhaupt nichts wüßten, der ist gaaanz
>> bestimmt ein suuuper Experte. In allem. Bestimmt. :)
>
> Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,
> dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.
>
> Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf
> Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar
> deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige
> wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert
> zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten
> empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du
> hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern. Dafür
> braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.
>
> Mahlzeit!

Da wird das Problem deutlich. Die beziehen sich alle auf das, was sie 
kennen. Aber spätestens, wenn man OTA Updates macht, reicht funktionale 
Sicherheit bei weitem nicht mehr aus. VW hat es bisher nicht mal 
hinbekommen, die Fahrzeugschlüssel so zu sichern, dass die nicht von 
jedem 16-jährigen Rumänen mit einem 100€ Kästchen aus China überwunden 
werden können. VW hat von "Sicherheit" in diesem Sinne überhaupt keine 
Ahnung. "Sicherheit" ist etwas, was man dem Kunden für ein Schweinegeld 
verkaufen kann, wenn der den Schlüssel verloren hat.

Deswegen funktioniert der OTA Update bei den ID3 auch noch nicht. Die 
Infrastruktur dafür so aufzubauen, dass man die Autos nicht per Internet 
wegfahren kann, ist für VW komplettes Neuland.

: Bearbeitet durch User
von AuWeh (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bei VW geht es intern langsam den Bach runter, seit die alte Garde jetzt 
langsam in den Ruhestand geht. Alte Tugenden über Bord, immer mehr Inf. 
und E-Techniker an Board als Maschinenbauer, immer hippigere Controller 
und Mänätscher, die einen auf Tesla und Silicon Valley machen wollen. 
Sich auf neue junge Kundschaft fixieren wollen, wobei wissend, dass die 
fast alle keine Kohle für Neuwagen hat, deshalb gleich das Privatmieten 
und Car Sharing anbieten.
Die Gesantkosten gehen aktuell rasant hoch und wenn die E-Palette ein 
Nachfragerohrkrepierer wird, die Software auch im Nochverbrennerprogramm 
versagt und für Schadenersatzansprüche und wirklichen Imageschaden 
sorgt, dann sind die aktuell noch guten Zahlen schnell Geschichte. Die 
bisherigen Kunden von VW haben die Autos wegen Sachlichkeit, 
Funktionalität, Leistung, gefälliges Design und Sparsamkeit gekauft. Da 
sind sie im Gesamtpaket besser als ihr Hauptkonkurrent Toyota, gerade 
was die Palette in Europa angeht.
Paar Fehltritte verzeihen die Kunden, aber dieses sich anbahnende 
Waterloo und auch Abkehr der alten Werte, wird auch den treusten 
VW-Altkunden vergraulen.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
AuWeh schrieb:
> immer mehr Inf. und E-Techniker an Board als Maschinenbauer

Ist doch super, finde ich gut. :-)

AuWeh schrieb:
> aber dieses sich anbahnende Waterloo und auch Abkehr der alten Werte,
> wird auch den treusten VW-Altkunden vergraulen.

Stillstand hilft aber überhaupt nicht weiter, die Zeiten ändern sich, 
und jedes Unternehmen muss sich daran anpassen, wenn es langfristig 
überleben will.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Hast du da wirklich schon alles abgezogen? Ganz so üppig sieht es dann
> doch nicht aus.
>
> "Alle wichtigen Autohersteller werden 2021 die EU-Vorgaben für ihre
> CO2-Emissionen verfehlen, sagt eine Studie voraus.

Ich zweifel dass die Autoren wissen wie viele Elektro und PHEV Fahrzeuge 
die Hersteller naechstes Jahr absetzen werden. Aber nehmen wir Worst 
case an, dass die Zahlen wirklich stimmen: Dann faellt der Gewinn von 20 
Mrd auf 15 Mrd, na und? Das ist immer noch viel mehr als Nissan oder 
Ford haben. Das ist immer noch viel mehr als VW in den meisten Jahren 
seiner Geschicht hatte.

Dabei hast du nicht beachtet, dass VW viele Massnahmen beschlossen hat, 
die erst in den naechsten Jahren greifen und den Gewinn weiter steigern. 
Dazu gibt es Zahlen, die hier auch schon gepostet wurden.

Nochmal fuer alle Dummen: Rekordgewinn ungleich Krise. VW geht es sehr 
gut. Viel besser als den allermeisten Jahren seiner Geschichte. Viel 
besser als in den 80ern und 90ern.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Nochmal fuer alle Dummen: Rekordgewinn ungleich Krise. VW geht es sehr
> gut. Viel besser als den allermeisten Jahren seiner Geschichte. Viel
> besser als in den 80ern und 90ern.

Gut zusammengefasst, so müsste es vielleicht sogar der etwas langsame 
Finanzberater kapieren.

Ich finde es jedenfalls klasse, dass die Volkswagen AG als großes 
deutsches Wirtschaftsunternehmen so erfolgreich im Geschäft ist und sehe 
auch die Zukunft des Unternehmens sehr positiv, da mittlerweile die 
richtigen Weichen gestellt wurden.

von Genau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin auf ein seltsames Problem hier in Nürnberg gestossen: immer wenn 
ein VW-TDI vor mir fährt muss ich sicherheitshalber die Auto-Belüftung 
auf Umluft stellen, da ich sonst Gefahr laufe rgelrecht verpestet zu 
werden! Vor allem so ein VW-Transporter (Bulli ?) ist ein Garant für 
Atemnot-Anfälle. Da ist mal ein etwas älteres Modell durch den 
Supermarkt-Parkplatz durch und man konnte eine Minute nicht mehr 
durchatmen! Komischerweise kommt das aber fast ausschliesslich von 
VW-TDI, nicht von Audi oder Skoda. Nur selten hat man das Problem bei 
alten, totgerittenen Merzedes-Transportern oder Transits.

Kann es sein dass die VW-TDI gerne einen Schaden haben der die Abgase so 
stark verschlechtert wie zB. eine verdreckte Einspritzdüse ? Ich haber 
auch mal gehört dass die etwas in den Katalysator spritzen um ihn 
auszubrennen.

von Name: (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Genau schrieb:
> Kann es sein dass die VW-TDI gerne einen Schaden haben der die Abgase so
> stark verschlechtert wie zB. eine verdreckte Einspritzdüse ? Ich haber
> auch mal gehört dass die etwas in den Katalysator spritzen um ihn
> auszubrennen.

Einige "Moderne" Diesel stinken noch mehr, als solche von z.B. 2003. Das 
ist mir auch schon aufgefallen. Aber das ist kein reines VW-Problem, 
sondern zieht sich durch viele Marken. Das ist speziell im Winter ein 
großes Problem.

Vermutlich packt die Betrgssoftware der Hersteller die tiefen 
Temperaturen nicht oder es ist dauernd irgendein Sensor kaputt. Auf alle 
Fälle funktioniert die Abgasreinigung bei vielen Autos nicht.

Warum manche "ach so moderne" Diesel von 2018 noch mehr stinken müssen 
als solche von 1998 muss man jetzt nicht verstehen.

Da brauchen sich die Dieselfans nicht beschweren. Wer stinkt wie eine 
brennende Abfallgrube darf sich über Verbote nicht wundern. Die Leute 
wollen schließlich atmen.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
>> Mir scheint, dass bei den Elektrokisten alle Designer komplett die
>> Realität verlassen haben.
>
> Du hast keine Ahnung, das merkt man. Du tust so, als ob alle E-Autos so
> wären, das ist aber nicht so.
> Deinen geheiligten Verbrenner und deinen bequemen IGM-Sessel bei Daimler
> (oder wo auch immer du arbeitest) werden deine herbeifantasierten
> Probleme auch nicht retten.

Danke für Deinen primitiven Kommentar.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Pseudoingenieur schrieb:
>>
>> Das verstehe ich auch nicht.
>> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
>> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
>> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
>> irgendwohin projiziert.
>>
> Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um
> ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.

Nein, das sind alle. Jedes Unternehmen scheißt auf die Umwelt um seinen 
Gewinn zu steigern, die außerhalb von Deutschland auf Grund lascherer 
Umweltbedingungen meistens sogar noch deutlich mehr. Egal welche 
Branche!
(mal davon abgesehen, dass OEMs + Tier1 zusammen schon mehr als 3 sind)

Man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich alle bösen 
Umweltausnutzer in der deutschen Automobilindustrie versammelt haben

> Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von
> der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der
> Mehrheit der Bevölkerung.

Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland 
keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn

Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie 
gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug 
wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst 
die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Es haben fast ausnahmslos alle großen Hersteller zu schlechte Abgaswerte 
gehabt:

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/abgasskandal-das-diesel-debakel-daimler-steht-vor-unangenehmen-zeiten/25248480.html

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/eklat-in-der-abgasaffaere-fiat-laesst-dobrindt-abblitzen-14242280.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article205209909/Mitsubishi-unter-Manipulationsverdacht-im-Diesel-Skandal.html

Man muss schon sehr einseitig und verblendet, wenn man trotzdessen nur 
gegen VW hetzt.

Nur VW hat es direkt zugegeben, waehrend Daimler sich entschlossen hat 5 
Jahre zu luegen und Fiat, Renault, Mitsubishi usw einfach alle anfragen 
ignorieren, denn sie kriegen ihre Typgenehmigung fuer die EU ja in ihrem 
Land.

Aber der deutsche Michel ist so vom Neid zerfressen, dass er lieber den 
größten privaten Deutschen Arbeitgeber kaputt redet und damit versucht 
den Nachfolgegenerationen gutbezahlte Arbeitsplätze vorzuenthalten, 
anstatt anzuerkennen welchen Kraftakt VW gerade für die Wirtschaft und 
Umwelt der Zukunft hinlegt (insbesondere auch Themen wie Zellfertigung, 
Entwicklung fast ausschliesslich vor Ort, Batterierecycling usw.). 
Glückerlicherweise kann VW egal sein was irgendwelche Internettrolle 
behaupten, solange die Gewinne wie 2018 und 2019 sprudeln.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Industrie gerettet werden, die keine Zukunft hat, weil
> sie den Anschluss verpasst hat? Der Rückstand ist sowieso nicht mehr
> aufzuholen, egal wie viel Steuergeld da reingepumpt wird.

Was ist denn die Alternative? Als Selbstversorger leben können keine 80 
Mio Deutsche und mehr bleibt ja ned übrig, wenn jede hier unerwünschte 
Industrie beseitigt wird. Im Software-Bereich wird Deutschland nie 
konkurrenzfähig werden

> Ist doch das erklärte Ziel
> der Grünen und SPD, die Zahl der Autos zu reduzieren. Daraus folgt dann
> zwangsläufig, dass auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie
> reduziert werden müssen.

Es ist das erklärte Ziel der Grünen jegliche dt Industrie zu beseitigen, 
immerhin sind sie ja gegen alle
Es scheint bei vielen Deutschen ein massives Verständnisproblem zu 
herrschen wovon Deutschland insgesamt eigentlich lebt. Das ist nun mal 
im wesentlichen die Industrie, da wir auf Grund unseres Mangels an 
Bodenschätzen sehr viel importieren müssen. Wenn man die komplett 
abschafft, gleichzeitig Dienstleistungen wie Handel und Finanz 
attackiert und sonstige Großunternehmen beseitigen will, wovon genau 
existiert Deutschland dann in Zukunft noch?

von Name: (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
> Es ist das erklärte Ziel der Grünen jegliche dt Industrie zu beseitigen,
> immerhin sind sie ja gegen alle
> Es scheint bei vielen Deutschen ein massives Verständnisproblem zu
> herrschen wovon Deutschland insgesamt eigentlich lebt.

Vom stinken halt eben bald nicht, weil die meisten Länder den Verbrenner 
aussortieren. Zum Beispiel die Briten.

Gut, dass VW die Zeichen der  Zeit erkannt hat, und den Verbrenner 
ebenfalls aussortiert. Also kann zumindest ein Teil der Autoindustrie 
entspannt in die Zukunft sehen.
Ewiggestrige "Entwickler" die auf überbezahlt auf IGM-Sesseln die "alten 
Werte" repräsentieren zwar nicht, aber wenigsens die Leute am Band.
Wichtig ist jetzt, dafür zu kämpfen, dass VW die Fertigung und 
Entwicklung in Deutschland behält.

PS:
Von einer grünen "Diktatur" zu fantasieren hat bei einer Groko-Regierung 
schon Kabarettartige Züge :-)

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Darüber denkt der Finanzanfänger gar nicht nach. Er erkennt ja auch die 
offensichtlichste Form von Sarkasmus nicht. Erst alles schlecht reden, 
hoffen dass alles den Bach runtergeht und dann wird er seine 
Fantasie-Milliönchen trotzdem ohne Gefahren ausgeben konnen. Was wäre 
die EU ohne Deutschland, und wer würde stattdessen die chinesischen 
Produkte kaufen und US IT Produkte nutzen? Zu viele Gedanken für F.B. 
Die Verkettung begreift er nicht.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pseudoingenieur schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Le X. schrieb:
>>> Pseudoingenieur schrieb:
>>>
>>> Das verstehe ich auch nicht.
>>> Mir ist aber auch schon aufgefallen dass man praktisch jedem deutschen
>>> Unternehmen hier mit einer derartigen Gehässigkeit gegenübertritt.
>>> Keine Ahnung was das soll. Da wird der eigene Selbsthass wohl
>>> irgendwohin projiziert.
>>>
>> Nur denen, die sich verabredet hatten, die Luft maximal zu verpesten, um
>> ihren Gewinn zu steigern. Ups, das sind ja alle drei.
>
> Nein, das sind alle. Jedes Unternehmen scheißt auf die Umwelt um seinen
> Gewinn zu steigern, die außerhalb von Deutschland auf Grund lascherer
> Umweltbedingungen meistens sogar noch deutlich mehr. Egal welche
> Branche!
> (mal davon abgesehen, dass OEMs + Tier1 zusammen schon mehr als 3 sind)
>
> Man muss schon ziemlich naiv sein um zu glauben, dass sich alle bösen
> Umweltausnutzer in der deutschen Automobilindustrie versammelt haben
>
Ich meine das hier:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/abgasreinigung-eu-ermittlungen-bestaetigen-illegale-absprachen-von-bmw-daimler-und-vw/24186534.html?ticket=ST-3145284-a9EeiuRdF5axrDUEaA0S-ap5

Und das waren nur unsere drei Premiumhersteller. Und die haben nicht nur 
geschummelt, die haben "Statt nämlich neuen, besseren Abgassystemen zum 
Durchbruch zu verhelfen, sollen die Hersteller gerade deren Einführung 
verhindert haben."

>> Ein weiterer Grund, die zum Teufel zu wünschen. Dass die permanent von
>> der Politik geschützt und gefördert werden, gegen die Interessen der
>> Mehrheit der Bevölkerung.
>
> Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland
> keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn
Es ist nicht im Interesse der Deutschen saubere Luft zu haben ? Könnte 
es sein, dass Du einen leichten Bias hast, was das angeht ?
>
> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
Schlimm genug.

: Bearbeitet durch User
von Name: (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
>> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
>> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
>> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
> Schlimm genug.

Öhm, ich wüsste eine:
Die Windkraftbranche:
https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/
2016: 160200 Mitarbeiter
2019: 135100 Mitarbeiter (Danke, Herr Altmeier und Seehofer!)

Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die 
Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
Beim gerade laufenden Windenergieboom (also überall in der Welt außer in 
Deutschland) eine Branche mit riesigem Wachstumspotential.

Man würgt die Branche aber (gesteuert von der Kohleindustrie) gerade mit 
Gewalt ab, so dass die Chinesen übernehmen können.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
Davon sollte man aber mittlerweile gehört haben:

"Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als 
von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche 
Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem 
Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population 
von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks 
verantwortlich ist.
Dabei dezimieren die Windparks nicht nur die Fluginsekten, sondern durch 
den Insektenschlag auf den Rotorblättern kann sich auch der Wirkungsgrad 
der Anlagen um bis zu 50 Prozent verschlechtern. Fazit der DLR-Studie 
ist deshalb, dass die Analyse der Windenergie seit 1990 „trotz 
bestehender Unsicherheiten eine Entwicklung zeigt, die besorgniserregend 
ist.“
In der jüngsten Vergangenheit haben zahlreiche Umwelt- und 
Bürgerinitiativen fast ausschließlich die moderne „industrielle“ 
Landwirtschaft für das Insektensterben bzw. den Rückgang der 
Insektenpopulation verantwortlich gemacht. Dieser Ansatz muss vor dem 
Hintergrund der aktuellen Erkenntnisse der DLR-Studie zumindest 
überdacht werden. [..]"
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/windraeder-haben-mitschuld-insektensterben-552452

"Tonnenweise Sondermüll: Alte Windräder werden zum Problem"
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Tonnenweise-Sondermuell-Alte-Windraeder-werden-zum-Problem,windraeder234.html

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk K. schrieb:
> Respekt. Gut recherchiert und Quellen angegeben.
Hatte ich bisher immer.

> Dafür bekommt dein Post
> eine positive Bewertung.
Dankeschön! Ich weiß das zu würdigen.

> Was in Zukunft bei VW in die Fahrzeuge kommt
> wissen wir jetzt und da hast du mich eines Besseren belehrt. Es freut
> mich, hier etwas gelernt zu haben. :)
Das weiß ich auch zu würdigen. Damit könnten wir ja direkt wieder ins 
Gespräch kommen :)

Dirk K. schrieb:
> Dein Text bekräftigt es: Du weißt alles besser als VW. Du mutest dir an,
> dich besser auszukennen als ein ganzer Konzern. Respekt.
> ...
> Ich beziehe mich seit dem Post mit dem "Russischen Roulette" nur auf
> Funktionale Sicherheit. Experte bin ich darin nicht, aber scheinbar
> deutlich mehr im Bilde als du. Und VW hat zu diesem Thema einige
> wirkliche Experten. Darum traue ich es VW auch zu, dies alles gemeistert
> zu bekommen. Deswegen würde ich auch weiterhin den meisten Leuten
> empfehlen dort hin zu wechseln, wenn möglich. Dir hingegen nicht, du
> hast offensichtlich eine schlechte Meinung von diesem Konzern.
Ich habe auch eine schlechte Meinung von anderen (Auto)Konzernen. Da 
schießt jeder Hersteller seine eigenen Böcke.

Nur mal so am Rande, was gerade gestern wieder bei Android los war:
"Patchday Android: Googles monatlicher Patientenbesuch"
https://heise.de/-4653477
Und das geht mindestens im Monatsrhythmus so. VW will zwar auf 
Automotive Android setzen, das Problem wird dadurch aber nicht geringer 
sondern größer, weil sie eben noch eigene Cloud-Software usw. dazubauen 
wollen.

> Dafür braucht mein nicht ein Experte "In allem" sein.
Hast du mal in Betracht gezogen, daß es einer Firma Kopf und Kragen 
kosten kann, der falschen Idee nachzujagen? Nur weil es vielleicht das 
Management durchgedrückt hat und man meinte: To big to fail? Und ich bin 
keine Experte in Autovermarktung und Entwicklung und trotzdem kommt bei 
mir das dumpfe Bauchgefühl auf, daß das der Holzweg ist, auf dem sie 
gehen.

Ich sehe das aus Kunden- und Anwendersicht mit mehr Hintergrund zum 
Thema Security und "Hands-on" Reparaturerfahrung als der 
Durchschnittskunde. Wie schon mehrfach angesprochen bin ich bekanntlich 
langjährig und seit etwas mehr als 300k km im Besitz eines Produktes 
dieses Hauses von der erweiterten Touran-Plattform und damit überaus 
zufrieden. Konstruktionsmäßig und von der Reparaturfreundlichkeit in 
dieser Baugröße durchaus gut, hat natürlich hier und da seine Schwächen 
und Kanten, aber doch ganz passabel gebaut. Das wird mit kleinerer 
Baugröße aber zunehmend schwieriger.
Ich habe auch über die Zeit selber das ein oder andere Modell aus dem 
Gesamtkonzern fahren und in Verwanden- und Bekanntenkreis in Augenschein 
nehmen und reparieren dürfen und habe auch Kontakt zu KFZlern. Nun, was 
soll ich sagen? Die Qualität und Reparaturfreundlichkeit nimmt mit den 
neuen Modellen rapide ab, der Preis und die Komplexität erheblich zu. 
Schon bei den einfachen Modellen, bei den höherwertigen umso mehr. 
Deshalb stütze ich meine Aussagen auf eigene Erfahrungen aus erweiterter 
Kundensicht.
Es gibt z.B. in neueren Modellen nichtmal eine einfache 
Temperaturanzeige(!) in den Mäusekinos für den Motor, nichtmal zur 
Nachrüstung, weil der Konzern der Meinung ist, daß der Kunde das nicht 
(mehr) bei 'modernen Motoren' braucht. Eine Frechheit. Und das ist nur 
die kleinste Übel von einer sehr langen Liste, die mit immer neuen 
Modellen immer länger wird.
Was ich nicht verstehe: Wie kann eine so langjährig erfahrene Firma, die 
auch so viel Erfahrung beim Thema Kunden- und KFZ-Handwerk Schelte hat, 
so blind vorangehen?
Meiner Meinung nach versuchen sie hier mit ihrem verspielten 
Elektronikkonzept dem falschen Phänomen nachzujagen. Man kann ein Auto, 
einen solchen Gebrauchs-, Anlage- und Wertgegenstand nicht mit einem 
Smartphone vergleichen, das in spätestens zwei Jahren auf dem Schrott 
landet. Das sieht im ersten Moment möglicherweise schön aus, wenn die 
Neuverkäufe steigen wie beim Apfeltelefon und die Teile schnell 
weggeworfen werden, wird sich aber bei dieser Art Produkt und diesem 
Preissegment bitter rächen.
Zudem fährt man in sehr sehr schwierige, schier unbeherrschbare Gewässer 
mit der Softwarewartung. Denn mit diesem Konzept, also der Kopplung von 
Smartphone, Cloud und Apps reißt man Löcher auf wo bisher keine waren. 
Jetzt ist nicht mehr nur das Auto vor Ort angreifbar, sondern weltweit. 
Es liefert mindestens zusammen mit dem Telefon des Fahrers die 
Positionsdaten und der Angreifer weiß, wenn der Fahrer sich entfernt 
hat, um es 'abzuholen'. Kann man dann auch 'Carsharing' nennen ;) Einer 
sitzt irgendwo auf der Welt und liefert die Daten für den Standort, 
koordiniert die 'Abholer' und schließt das Auto remote auf. Oder der 
'Abholer' hat gleich die Hijack-App auf seinem Profi-Phone. Man kann das 
Konzept aber auch leichter für das 'car lifting', ähnlich dem shop 
lifting gebrauchen, also das Auto um seinen hochwertigen Inhalt wie 
Handtaschen und Laptops erleichtern.
Weiterhin wird der Datenschutz damit ein riesiges Thema und mglw. 
Desaster. Wie wird das dem Kunden bei Benutzung klargemacht? Bei einer 
Autovermietung? Daß er ab nun lückenlos getrackt und seine Stimme 
permanent Alexa-like in die Cloud geschickt wird? Dann noch die 
Absicherung der Systeme. Bisher hatte man nur seine internen Systeme im 
Konzern und die Anbindung der Werkstätten etc. zu schützen. Künftig wird 
es gewaltig mehr. Dann noch die Zertifikate für die Updates auf Autos 
und IT usw. Die Angriffsfläche und Fehleranfälligkeit wird einfach sehr 
sehr viel größer. Schon Netzwerktechnik wie von Cisco hat permanent 
extreme Lücken und Bugs. Das ist nicht zu überblicken. Ein Schaden hier 
kann auf einmal alle Autos an der Cloud unbrauchbar machen.
Ich persönlich würde mir keinerlei Fahrzeug mit permanenter Aufzeichnung 
anschaffen, auch nicht mit dem vorgeschriebenen Notrufsystem. (Dann wird 
es eben kein neues mehr.) Viele juckt das nicht, aber wenn sie selbst 
persönlich und ganz direkt merken, daß es zu ihrem Schaden mißbraucht 
wurde, sieht die Welt plötzlich vollkommen anders aus und der 
Sinneswandel findet auf der Stelle statt.

Zur Technologie:
VW hatte im Konzern mindestens zwei Modelle, die tatsächlich 3 Liter 
Autos waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A2#Technische_Daten
https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Lupo#Lupo_3L_TDI

Mit 81g/km CO2, schon vor 20 Jahren! Zum sehr hohen Preis, weshalb die 
Nachfrage ausblieb und alles eingestampft wurde. Wo wäre man heute mit 
dieser Technologie? Ein Solarunternehmer verriet mir bei der gemeinsamen 
Fahrt in diesem Lupo, daß er gerne noch ein oder zwei davon kaufen 
wollte, für damals um 21k EUR mit spartanischer Innenausstattung, aber 
es gab sie eben nicht mehr.
Der Konzern pusht viel lieber große, schwere und Leistungsstarke Modelle 
wie die Qs, Touaregs, Amaroks und andere SUVs (schon die breiten Räder 
allein sind unglaublich schwer) und bekommt nun die Quittung mit den 
Strafzahlungen. Dagegen werden jahrzentelange Klassiker und 
Erfolgsmodelle mit Nutz- und auch gewissem Prestigewert wie der Passat 
sang- und klanglos eingestampft. Nach dem 8er Golf ist auch fraglich, 
wie es weitergeht. Was ist das für ein Zeichen an die jahzehntelang 
treue Kundschaft? Als 'VolksWagen' (Bitte keine Diskussion um die 
Historie!) für die breite z.B. nicht-IGM Arbeiterschaft? Man hascht hier 
schnellebigen Effekten hinterher, gibt sich vorne grün um bei der hippen 
Generation anzukommen und macht hinten das Gegenteil. (Das paßt sogar im 
Bezug auf die Abgase ;) Es war schon immer abzusehen, daß der ständige 
Mehrverbrauch an Kraftstoff nicht so weitergehen kann. Und nun versucht 
man plötzlich krampfhaft, auf den elektrischen Zug aufzuspringen, um die 
vorigen Fehler möglichst im Handstreich zu eliminieren. Dabei reißt man 
noch eben jene Löcher mit dem ganzen bunten Lifestyle-Klimbim, die man 
so schnell offenbar noch gar nicht unter Kontrolle bringen kann. Was ist 
das wieder für ein Zeichen an die langjährige, treue Kundschaft? Wie 
sollen die nunmehr auch Älteren Kunden sich mit den ganzen Apps, Clouds 
und Käse auseinandersetzen können und wollen?
Was mir dazu übrigens einfällt: Warum bekommt es ein soclhcer Konzern 
nicht hin, ein Plug & Play System für die Bedienelemente zu entwickeln? 
Ein Modulbaukasten, womit der (junge) Kunde das Auto z.B. nach und nach 
(so wie Geld da ist) ausstatten kann? Ganze Bedienplatte mit Knöpfen und 
Schaltern raus und Displayeinheit reingesteckt, wer das eben will. Die 
künftigen Modelle werden Display-only sein. Was soll das?

Um den Kreis zu schließen: Wer dorthin wechselt sollte sich der 
Verantwortung bewußt sein, die er da mit trägt, sei es in IT oder 
Entwicklung, und was auf ihn oder sie zukommen kann, wenn das Desaster 
eintritt. Man muß das, was man macht, auch vor seinen Mitmenschen und 
sich selbst vertreten können. Ich könnte es jedenfalls nicht bei der 
IT-Gefahrenlage, der verlogenen und unsicheren Elektrifizierung und der 
Richtung, in welche der Konzern läuft. Aber das ist eben nur meine 
Meinung.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Dort kommen die Autoren zu dem
> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
> verantwortlich ist.

Wie kommen die zu diesem Schluss, wenn vergleichbare Zahlen fehlen? 
Zitat aus dem PDF, welches dem Bauerngeschreibsel anhängt:

"Es ist bisher unmöglich, die Auswirkung der
hier geschätzten Verluste auf die Gesamtpopulation
der Fluginsekten zu quantifizieren,
weil die Größe der Gesamtpopulation unbekannt
ist. Da der Einfluss anderer menschlicher
Aktivitäten wie die Ausbringung von
Pestiziden, intensive Landwirtschaft, Verkehrsaufkommen,
Urbanisierung, Klimawandel
u.a. bisher ebenfalls nicht quantifiziert
wurde, ist auch kein Vergleich der hier
geschätzten Verluste mit diesen anderen Auswirkungen
möglich."

Die wissen eigentlich nix, außer, dass sie die Verluste geschätzt 
haben...

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> Die wissen eigentlich nix, außer, dass sie die Verluste geschätzt
> haben...
Aus der gleichen Quelle:
"Als Folge davon tritt teilweise massiver Insektenschlag an 
Rotorblättern auf, der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 % 
gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann [9]. Dieses Phänomen, 
das die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen stark beeinträchtigen 
kann, ist inzwischen theoretisch und praktisch intensiv untersucht 
worden und gut modellierbar. Unter anderem führte es weltweit zur 
Etablierung einer  Reinigungsindustrie für Rotorblätter [10]. Allerdings 
wurde bis heute nicht
untersucht und quantifiziert, welche Folgen der Insektenschlag an 
Windrotoren für die betroffene Insektenpopulation haben könnte. [..] 
Obwohl der Rückgang der Fluginsekten seit den 1990er Jahren sicherlich 
viele  Gründe hat, ist ein Beitrag zur Minderung der Verluste auch von 
Seiten der Windenergienutzung wünschenswert, insbesondere da hier ein 
hohes Vermeidungspotential von bis zu 3.600 Tonnen pro Jahr besteht."

Die wissen doch wenigstens etwas.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Name: schrieb:
>> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
>> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
> Davon sollte man aber mittlerweile gehört haben:
>
> "Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als
> von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
> Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche
> Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem
> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
> verantwortlich ist.

Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den 
Pestizidverspritzern.

Da versucht jemand, von der wahren Ursache für das Insektensterben 
abzulenken (ausgeräumte Landschaften, Pestizide, also die industrielle 
Landwirtschaft *1)), da ist natürlich jede noch so zweifelhafte Studie 
recht, selbst wenn deren Ergebnisse eigentlich gar nicht passen. 
Hauptsache die Schlagzeile stimmt.

*1) Und damit sind nicht pauschel "die Bauern" gemeint!

Dein angeblicher Sondermüll ist auch halb so wild, weil niemand 
ausgediente Windräder im Dorfweiher entsorgt. Will heißen: Die werden 
alle eingesammelt, von Profis. Es gibt außerdem Recyclingmöglichkeiten:
https://www.neocomp.eu/

Die beiden Argumente hört man immer wieder, was sie nicht stichhaltiger 
macht. Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform. Neben 
Solar. Alles andere ist viel schlimmer.

von Genau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.

Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:

https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau schrieb:
> Name: schrieb:
>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.
>
> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:
>
> 
https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html

Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer 
Propaganda.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Genau schrieb:
>> Name: schrieb:
>>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.
>>
>> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:
>>
>>
> 
https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html
>
> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer
> Propaganda.

Gibt es zu diesem Thema überhaupt noch irgendeine Quelle ohne 
politischen Hintergrund?

von Genau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer
> Propaganda.

Die Primärquellen sind alle im Artikel genannt (Princeton, Delaware, 
...). Aber offensichtlich reicht es dafür bei dir nicht.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Name: schrieb:
>> Genau schrieb:
>>> Name: schrieb:
>>>> Die Windkraft ist unbestritten die sauberste Energieform.
>>>
>>> Jo, wen stört auch schon so ein bisschen Dürre:
>>>
>>>
>>
> 
https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird.html
>>
>> Dein AFD-Kamfblatt ist keine Quelle.
>> Wenn du diskutieren willst, komm mit Fakten, nicht politischer
>> Propaganda.
>
> Gibt es zu diesem Thema überhaupt noch irgendeine Quelle ohne
> politischen Hintergrund?

Bestimmt. Aber nicht die "preussische allgemeine". Schau dir das mal an, 
dann reden wir weiter.
Das steht irgendwo zwischen rechtem Rand der AFD hart am Rand der 
Legalität. Ich denke, selbst viele AFD-Mitglieder würden das Blatt 
ablehnen. Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig, was ich hier verteidige, 
denn das hier ist wirklich sehr grenzwertig.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig, was ich hier verteidige,
> denn das hier ist wirklich sehr grenzwertig.

Ich verteidige gar nichts. Allerdings werden aktuell sämtliche Studien 
und Artikel zu diesen Themen aus rein politischen Motiven erstellt. 
Neutralität findet man da nur noch sehr schwer.

von Pseudoingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Axel L. schrieb:
>>> Du kannst ja gerne ne Branche nennen, die statt der Automobilindustrie
>>> gefördert werden sollte und in der Deutschland konkurrenzfähig genug
>>> wäre / sein könnte. Ich bezweifle allerdings, dass du eine finden wirst
>>> die nicht betrügt oder die Umwelt zerstört
>> Schlimm genug.
>
> Öhm, ich wüsste eine:
> Die Windkraftbranche:
> https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/
> 2016: 160200 Mitarbeiter
> 2019: 135100 Mitarbeiter (Danke, Herr Altmeier und Seehofer!)
>
> Das wäre eine Branche mit Zukunft, die viele Leute beschäftigt, die
> Umwelt nicht zerstört, und weltweit konkurrenzfähig ist.
> Beim gerade laufenden Windenergieboom (also überall in der Welt außer in
> Deutschland) eine Branche mit riesigem Wachstumspotential.
>
> Man würgt die Branche aber (gesteuert von der Kohleindustrie) gerade mit
> Gewalt ab, so dass die Chinesen übernehmen können.

Windräder betreiben ist umweltfreundlich, Windräder bauen nicht. 
Windräder aufstellen btw auch nicht. Im Grunde genauso wie "normaler" 
Maschinenbau, der aber auch in der Kritik steht, wegen CO2 Ausstoß und 
Flächenverbrauch.

Ich bin btw auch dafür, dass Windkraft gefördert wird (mit ner 
gescheiten Abstandsregel: Verhinderung von Schattenwürfen, wenn es die 
nicht gibt deutlich unter 5km. Lässt sich halt nicht mit Kreisen 
aufmalen, aber auf Basis topographischer Daten locker automatisiert 
berechnen). Die Dinger sollen dann auch unbedingt in Deutschland gebaut 
werden!
Naja und dass das Verfeuern von Ölprodukten nicht zukunftsfähig ist und 
der Wandel da her muss, das ist eh klar. Das aber bei dt Unternehmen und 
nicht im Ausland

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> ...der die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 %
> gegenüber ihrem erwarteten Wert verringern kann

Ganz schön schwammig...

"Die Mitglieder in diesem Forum können bis zu 100% Ahnung von Elektronik 
haben. (Und außerdem Spuren von Nüssen enthalten.)"

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den
> Pestizidverspritzern.
Und deinen Lebensmittelversorgern.

Achim B. schrieb:
> Ganz schön schwammig...
Wenn was zu Solar vom Fraunhofer hier zitiert wird, dann ist das wahr. 
Wenn was vom DLR (die sich mit Luftdynamik auskennen) zitiert wird, dann 
ist das unwahr.
> "Die Mitglieder in diesem Forum können bis zu 100% Ahnung von Elektronik
> haben. (Und außerdem Spuren von Nüssen enthalten.)"
Manchmal frage ich, mich ob die Wahrnehmung mancher Foristen hier und 
Google kaputt sind. Kam in vielen Medien, selbst im öffentl. Rundfunk 
wie NDR, Tagesschau. Wo wart ihr letztes Jahr?

https://www.google.com/search?q=windräder+insekten
https://www.google.com/search?q=windräder+sondermüll

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> "Die Ursachen für das Insektensterben sind offenbar viel komplexer als
> von vielen Verbrauchern und Umweltverbänden angenommen.
> Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts für Deutsche
> Luft- und Raumfahrtforschung (DLR). Dort kommen die Autoren zu dem
> Ergebnis, dass für einen erheblichen Teil der Dezimierung der Population
> von Fluginsekten seit 1990 der massive Ausbau von Windparks
> verantwortlich ist.

So ein Unsinn. Das Zeug was die Bauern verspruehen und wir letztlich zu 
fressen bekommen, toetet viel mehr Insekten. Genau wie Kfz wegen ihrer 
Scheinwerfer im Sommer.

https://taz.de/Studie-zu-Gefahren-von-Windraedern/!5582675/

Name: schrieb:
> Die Quelle ist ja sehr "neutral": Agrarheute. Direkt von den
> Pestizidverspritzern.
>
> Da versucht jemand, von der wahren Ursache für das Insektensterben
> abzulenken (ausgeräumte Landschaften, Pestizide, also die industrielle
> Landwirtschaft *1)), da ist natürlich jede noch so zweifelhafte Studie
> recht, selbst wenn deren Ergebnisse eigentlich gar nicht passen.
> Hauptsache die Schlagzeile stimmt.

Leider wahr.

von Manfred (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Windräder betreiben ist umweltfreundlich

und ergeben ein zuverlässig stabiles Versorgungsnetz.

Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig 
verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> So ein Unsinn. Das Zeug was die Bauern verspruehen und wir letztlich zu
> fressen bekommen, toetet viel mehr Insekten. Genau wie Kfz wegen ihrer
> Scheinwerfer im Sommer.
Schön daß wir wieder zum Thema kommen. Wegen den Scheinwerfern und 
Insekten sind eben alle KFZ schlecht. Vor allem die elektrischen, weil 
sie so leise sind und die Insekten sie nicht herannahen hören und daran 
zerschellen. Deshalb sind auch die Hersteller der KFZ schlecht, womit du 
implizit auch gegen VW wetterst. :) Und du regst dich über andere hier 
auf?

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Umfrage zu Kfz-Marken, mit eindeutigem Ergebnis für VW:
https://2hmforum.de/studie-fanfocus-beliebt-sind-nur-die-autos-mit-starker-marke/

von Genau (der echte) (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
>> Es ist im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung, dass es in Deutschland
>> keine Industrie mehr gibt? Das ist ja völliger Schwachsinn
> Es ist nicht im Interesse der Deutschen saubere Luft zu haben ? Könnte
> es sein, dass Du einen leichten Bias hast, was das angeht ?

Nicht wenn man gewisse Zielgruppen (wie arme Strassen-Anwohner) vergasen 
möchte. Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ? 
Erwünscht ist das vermutlich nicht ...

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau (der echte) schrieb:
> Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?

Wenn man dank, aus ideologischen Gründen, zerstörter Industrie mit Hartz 
IV zuhause am Fenster sitzt, kann man sich an der nun besseren Luft 
erfreuen. Alles gut so, weitermachen.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau (der echte) schrieb:
> Nicht wenn man gewisse Zielgruppen (wie arme Strassen-Anwohner) vergasen
> möchte. Wird es denen beim Umstieg auf Elektro-Autos besser gehen ?
Was machen die Anwohner der Windräder oder der (noch und bald noch 
länger) Kohlekraftwerke oder die der französischen AKW, wo der fehlende 
Strom womöglich dann herkommen muß, wenn's in grün D nicht reicht?

Wie ist das eigntlich mit der klimaneutralen Stahlherstellung für die 
Windradtürme oder dem gebrannten Zement für die mind. 10m tiefen 
Fundamentklötze aus Stahlbeton? Und deren Rückbau nach Laufzeitende mit 
Hammer und Meißel? Und eben die Rotorblätter? Fragen über Fragen ... 
But: We get sidetracked.

Das was ich zur IT-Sicherheit den Autos gesagt habe, scheint mitnichten 
zu weit hergeholt zu sein, denn es war schon 2018 Thema.

"Übertragung der Anmeldeinformationen in der URL, also als 
GET-Parameter. Wie oft wird dieser Anfängerfehler eigentlich noch 
wiederholt? [..] Schwerwiegende Lücken wurden allerdings keine gefunden 
oder eventuell übersehen. Abgesehen vom Ergebnis macht mir eher eine 
andere Entwicklung sorgen:
Die Schnittstelle des Fahrzeugs, mit der ich via App auf diverse 
Funktionen und Informationen zugreifen kann. [..] Anstatt die 
Angriffsfläche gering zu
halten, eröffnen diese unnötigen Komfortfunktionen einem Angreifer ganz 
neue Möglichkeiten. Vermutlich lässt sich dieser »Service« auch gar 
nicht
komplett deaktivieren – geradeso, also ob man auf einem E-Mail-Server 
zusätzlich noch einen Webserver laufen hat, den man nicht abstellen 
kann."
https://www.kuketz-blog.de/adac-studie-fernsteuer-apps-fuers-auto-2018/

von Name: (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig
> verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?

Das ist ein Elektroniker. Ein Kleinspannungstechniker. Das ist außerdem 
ein Editoral, und damit eine Meinung. Die darf er haben.

Ich bin im EE-Sektor schon eine Zeit unterwegs, und eure dummen Sprüche 
mit dem Stromnetz das zusammenbricht sind schon ein paar Jahre alt. Ich 
vergleich das immer mit der Kernfusion.

Die Kernfusion kommmt. In 20 Jahren. Seit 70 Jahren.
Das Stromnetz bricht in 2 Jahren zusammen. Seit 30 Jahren.

Seit ihr es nicht leid, immer unrecht zu haben? In den 90ern wurde 
schwadroniert, dass das Stromnetz bei 20% Erneuerbaren zusammenbricht. 
Heute haben wir fast 50%, und es läuft immer noch.

Solange die Warnungen von rechten Spinnern und Einzelmeinungen kommen, 
interessiert es mich nicht besonders.

Gleiches mit VW. "Diess ist ein Ökospinner und macht VW kaputt" "Niemand 
will Elektroauts". Kapiert das endlich mal:
Solar, Elektroauto von VW, Windenergie, alles das schafft hochwertige 
Arbeitsplätze in Deutschland. Speziell der EE-Sektor. Aber in Zukunft 
auch die E-Mobilität.
Öko hin, öko her, das ist ein Wirtschaftsfaktor, und da stecken mehrere 
hunderttausend Arbeitsplätze drin.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> Solar, Elektroauto von VW, Windenergie, alles das schafft hochwertige
> Arbeitsplätze in Deutschland. Speziell der EE-Sektor. Aber in Zukunft
> auch die E-Mobilität.
> Öko hin, öko her, das ist ein Wirtschaftsfaktor, und da stecken mehrere
> hunderttausend Arbeitsplätze drin.

Guter Beitrag. Leider denken Trolle nicht rational.

von Axel L. (axel_5)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
>> Windräder betreiben ist umweltfreundlich
>
> und ergeben ein zuverlässig stabiles Versorgungsnetz.
>
> Werft Ihr dem Redakteur der Elektronikpraxis vor, dass er uneinsichtig
> verblendet ist oder könnte er mit seinem Editorial richtig liegen?

Sorry, aber wer seine Informationen von Jean Pütz hat...

Wobei er natürlich ein bischen recht hat. Die Bundesregierung tut 
wirklich alles Denkbare, um es zu vermasseln.

Das heisst aber nicht, dass der Grundgedanke nicht funktioniert. Das 
heisst nur, dass es schlecht umgesetzt wird.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Guter Beitrag. Leider denken Trolle nicht rational.

Trolle wollen immer nur, dass Alles wirtschaftlich den Bach runtergeht, 
und warum? Damit es allen erfolgreichen Leuten dann hoffentlich genauso 
scheiße geht wie ihnen jetzt schon, denn dann hoffen sie sich besser zu 
fühlen.

von Achim B. (bobdylan)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Beste an Volkswagen ist Skoda.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weils grad passt:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/volkswagen-erhoeht-kapazitaet-fuer-batteriezellfabrik-in-salzgitter-a-dd535feb-9386-4ac5-bc91-a3274fc496b2

Die Batteriezellenproduktion wird aufs doppelte aufgestockt, und die 
Arbeiter können von der Verbrennerproduktion am gleichen Standort in die 
Batteriezellenproduktion wechseln, und haben damit eine Perspektive.
VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den 
Chinesen unabhängig.
Der deutsche Autokäufer bekommt "Made in Germany" auch beim E-Auto, bis 
hin zur Batteriezelle.

Das Beste dabei: Der Katzenjammer der Verbrennerfans und VW-Hater.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den
> Chinesen unabhängig.
> Der deutsche Autokäufer bekommt "Made in Germany" auch beim E-Auto, bis
> hin zur Batteriezelle.

Klingt gut! Ich kann mir durchaus gut vorstellen, dass mein nächster 
Neuwagen ein E-Auto aus dem VW-Konzern wird.

von Felix F. (wiesel8)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Name: schrieb:
> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den
> Chinesen unabhängig.
Mein Benzin kommt auch aus einer deutschen Raffinerie und bin somit 
nicht von irgendwelchen Ölscheichs abhängig.


*Wer Ironie findet, darf sie behalten

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Achim B. schrieb:
> Das Beste an Volkswagen ist Skoda.
Stimmt. Da gebe ich dir unumwunden Recht.

von Name: (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Felix F. schrieb:
> Name: schrieb:
>> VW hat Batteriezellen aus eigener Produktion, und ist damit von den
>> Chinesen unabhängig.
> Mein Benzin kommt auch aus einer deutschen Raffinerie und bin somit
> nicht von irgendwelchen Ölscheichs abhängig.
>
> *Wer Ironie findet, darf sie behalten

Ohje, so einer schon wieder :-(

Nein, Batterien sind kein Verbrauchsartikel bei E-Autos. Die fahren mit 
Strom, nicht mit Batterien. Da gibts keinen Einfüllstutzen, wo man 
Lithium einfüllt. Das wird nicht verbraucht.
Wenn die Batterie kaputt ist, kann man eine neue draus machen. Ja, 
wirklich.

Lithium kommt auch nicht aus China.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thema OTA und Software:

"Tesla remotely disables Autopilot on used Model S after it was sold
Tesla has remotely disabled driver assistance features on a used Model S 
after it was sold to a customer, Jalopnik reports. The company now 
claims that the owner of the car, who purchased it from a third-party 
dealer — a dealer who bought it at an auction held by Tesla itself — 
“did not pay” for the features and therefore is not eligible to use 
them.

The features were enabled when the dealer bought the car, and they were 
advertised as part of the package when the car was sold to its owner. 
It’s a peculiar situation that raises hard questions about the nature of 
over-the-air software updates as they relate to vehicles.

Cars sold with hardware-based upgrades, [..] do not lose those features 
when they are resold on the used car market. But because Tesla can 
update its vehicles remotely, the Model S and other Tesla vehicles can 
apparently lose key features. [..]"
https://www.theverge.com/2020/2/6/21127243/tesla-model-s-autopilot-disabled-remotely-used-car-update

Tja, wird das dann auch bei VW Standard?

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nochwas dazu:

"Tesla has shipped OTA updates to its cars for years now that have 
changed everything from its Autopilot driver assistance system to the 
layout and look of its touchscreen interfaces. At one point last year, 
it even used an update to extend the range of some cars to help 
customers evacuate the path of Hurricane Irma.

This week was different, though, because it showed just how far the 
company can go with those updates. /With a swift change in the 
software/, /the company showed it can reach as deep as the systems that 
control the brakes/ . It creates the feeling that you could get out of 
your car one night, and by the time you get back in the next morning, 
the car could do some things — maybe everything — in a totally different 
way."
https://www.theverge.com/2018/6/2/17413732/tesla-over-the-air-software-updates-brakes

von Le X. (lex_91)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Tja, wird das dann auch bei VW Standard?

Tja, wer soll das hier beantworten können? Gibts hier Hellseher?

Aber, tja, bisher ist nur Tesla mit derartigen Praktiken aufgefallen.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Aber, tja, bisher ist nur Tesla mit derartigen Praktiken aufgefallen.

So ist es, und seltsamerweise gilt es bei Tesla als innovativ und cool. 
Wenn aber nur der Gedanke aufkommt, dass VW das in Zukunft auch so 
machen könnte, jaulen alle auf, dass es viel zu gefährlich wäre.

von Gerne auch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Aber, tja, bisher ist nur Tesla mit derartigen Praktiken aufgefallen.
>
> So ist es, und seltsamerweise gilt es bei Tesla als innovativ und cool.
> Wenn aber nur der Gedanke aufkommt, dass VW das in Zukunft auch so
> machen könnte, jaulen alle auf, dass es viel zu gefährlich wäre.
Ich habe ja geschrieben, was da so alles an zusätzlichen Gefahrenquellen 
aufgerissen wird. Aber man kann sich da sicher sein, daß es noch viel 
mehr geben wird. Wenn VW (und andere) erstmal mit seiner Marktmacht das 
Zeug unter die Menschheit drückt, vorausgesetzt es wird gekauft, dann 
fängt der Spaß erst richtig an. Tesla ist ja eher eine Randerscheinung 
in puncto Massenmark. Beim Hadmut, der hier ungerne verlinkt gesehen 
wird, steht gerade ein Eintrag dazu, was alles so möglich sein wird, 
wenn das Fahrzeug erstmal durch den Hersteller fernsteuerbar ist. Mir 
fielen da noch Sachen ein wie: Beweislastumkehr bei:

- Straftaten, wenn das Auto irgendwo seine Datenspuren hinterläßt
- Tempolimit
- Maut

Datenabo nicht bezahlt? Kein Problem: Tür bleibt zu oder Auto bleibt 
stehen.
Irgendeine Steuer nicht bezahlt, und sein es nur ein Irrtum im 
Datensatz? Auto bleibt stehen oder fährt per Autopilot zum behördlichen 
Verwahrungsplatz, wartend auf Auslösung.
Oder wenn alle Autos in der Gegend koordiniert die Fahrbahn für 
Rettungs- oder Behördenfahrzuge blockieren, wenn vllt. ein Bankraub oder 
sonstwas stattfindet. Alles nicht mehr allzu weit entfernt, wenn das 
erstmal ein Massenmarkt ist. Die Verantwortung eines so großen 
Herstellers und des dort angestellten Mitarbeiters an entsprechender 
Stelle möchte ich nicht haben.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier geht es um VW und nicht Tesla. Dass es schwachsinnig ist VW etwas 
vorzuwerfen, was noch gar nicht geschehen ist, braucht man eigentlich 
nicht erwaehnen.

Name: schrieb:
> Nein, Batterien sind kein Verbrauchsartikel bei E-Autos. Die fahren mit
> Strom, nicht mit Batterien. Da gibts keinen Einfüllstutzen, wo man
> Lithium einfüllt. Das wird nicht verbraucht.
> Wenn die Batterie kaputt ist, kann man eine neue draus machen. Ja,
> wirklich.

Richtig.

von Le X. (lex_91)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Dass es schwachsinnig ist VW etwas vorzuwerfen, was noch gar nicht
> geschehen ist, braucht man eigentlich nicht erwaehnen.

Es ist aber viel schöner sich schon mal vorrausschauend so richtig zu 
empören.

von Dann halt mitem Fahrrad (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> wenn das Fahrzeug erstmal durch den Hersteller fernsteuerbar ist. Mir
> fielen da noch Sachen ein wie: Beweislastumkehr bei:
>
> - Straftaten, wenn das Auto irgendwo seine Datenspuren hinterläßt
> - Tempolimit
> - Maut

Mir fallen da noch ganz andere Dinge ein.

Genau das ist der Punkt weil ich mir kein neuens Auto kaufen kann.
Ich geb doch nicht 25k EUR aus für etwas wo ich nicht 100% die Kontrolle 
drüber hab. Online nein danke.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.