Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zu Volkswagen wechseln oder nicht


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von F. B. (finanzberater)


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Rückgang der Verkaufszahlen um 20 Prozent in USA und China kann als 
Depression bezeichnet werden. Kein Ende der Sackgasse in Sicht. 
Dieselskandale werden noch viel Geld kosten.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastkommentar-auto-als-feind-das-oeko-ideologische-deutschland-zerstoert-eine-weitere-industrieperle_id_11141517.html

von F. B. (finanzberater)


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Alter Hase schrieb:
> In dem Fall lohnt es sich auf jeden Fall zu VW zu wechseln. Denn VW wird
> mehr als 1000€ pro Monat mehr zahlen als eine Kleinstfirma,
> vorausgesetzt man ist zumindest im oberen Tarif-Bereich;-)

Warum sollten die 1000 € pro Monat das Ende der Fahnenstange sein? In 3 
Jahren bin ich jetzt von nahe 0 € auf 1000 € pro Monat gestürmt. Das 
wird auch so weiter gehen.

Außerdem sind das nur die Cashflows, Buchgewinne sind darin gar nicht 
berücksichtigt.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> Im ZDF sagte Diess: "Prüfstandserkennung per se braucht man immer, weil
> man natürlich auf dem Prüfstand sicherstellen muss, dass ABS nicht
> regelt zum Beispiel, dass sich das Auto auf dem Prüfstand richtig
> verhält." Die Frage sei aber, ob diese Prüfstandserkennung genutzt
> werde, um im Fahrbetrieb andere Emissionswerte zu erzielen. "Und das ist
> sicherlich nicht der Fall", versicherte der Manager. "Der Motor hat
> keine Abschalteinrichtung." Diess verwies zudem darauf, dass der
> betreffende Motor vom Kraftfahrtbundesamt und auch von externen
> Instituten geprüft worden sei.

Weiter oben schreibst du:

"2. Euro6 temp wird unter realen Straßenbedingungen gemessen. Da gibt es
keinen Rollenprüfstand."

Warum hat Diess das nicht bei Illner erwähnt, dass Abgasmessungen nicht 
mehr auf dem Rollenprüfstand durchgeführt werden? Wer von euch beiden 
ist hier der Lügner?

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> NurMut schrieb:
>> In diesem Leben wirst du wohl kein IGM-Gehalt mehr bekommen, Karma.
>
> Genau das ist es ja, was den "Finanzberater" so wurmt und in den
> Wahnsinn treibt.

Diese Zeiten sind lange vorbei. Vielmehr scheint euch zu wurmen, dass 
ich jetzt bei weniger Arbeit mehr verdiene als ihr.

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Warum hat Diess das nicht bei Illner erwähnt, dass Abgasmessungen nicht
> mehr auf dem Rollenprüfstand durchgeführt werden? Wer von euch beiden
> ist hier der Lügner?

Weil es den Motor bereits einige Jahre gab, bevor reale Fahrten 
gefordert wurden. Kannst du dich nicht einmal informieren, bevor du 
verleumderische Gerüchte streust?

F. B. schrieb:
> Rückgang der Verkaufszahlen um 20 Prozent in USA und China kann als
> Depression bezeichnet werden. Kein Ende der Sackgasse in Sicht.
> Dieselskandale werden noch viel Geld kosten.

Werden wir sehen. Dieses Jahr wurde erst ein neuer zusätzlicher Bonus 
für August eingeführt und die Beiträge zur Betriebsrente verdreifacht 
:-)

von Ben (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> NurMut schrieb:
> In diesem Leben wirst du wohl kein IGM-Gehalt mehr bekommen, Karma.
>
> Genau das ist es ja, was den "Finanzberater" so wurmt und in den
> Wahnsinn treibt.
>
> Diese Zeiten sind lange vorbei. Vielmehr scheint euch zu wurmen, dass
> ich jetzt bei weniger Arbeit mehr verdiene als ihr.

Euch? Was tust du außer diesen Forum mit Focus, Welt oder Bildsprache 
bzw. Koopswissen zu vermüllen. Du bist eine Null aber vorm Komma. Deine 
Quantengedanken interessieren keinen. Warum machst du nicht einen 
eigenen Kanal auf? .GM BYD VW. Langweilig und Überflüssig.

von AVR (Gast)


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So ungern ich das schreibe...aber F.B. hat schon manchmal recht. Dank 
ihm habe ich mich verstärkt mit dem Thema "Finanzen" beschäftigt. Es 
gibt sogar Zeiten, wo ich mich lieber mit Investment beschäftige als mit 
der Arbeit.

von Die Messe ist gelesen (Gast)


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Was hackt ihr so auf VW rum, die sind wenigstens noch flexibel und 
machen ihre Hausaufgaben, im Gegensatz zur Geschäftsführung der BRD 
unter Aufsicht des medikamentös falsch eingestellten Hosensacks. Kein 
Konzept noch Beschaffung der Mittel für die Energie- und Verkehrswende 
am Horizont. Einfach mit zugekniffenen Augen planlos weiterso, nur auf 
die Autoindustrie als Problemlöser deuten und warten, bis es knallt. Der 
mittelbar bevorstehende großflächige Einsatz der forcierten E-Mobilität 
und Aussterben des Verbrenners könnte weltweit demonstrieren, wie es um 
den deutschen Staat wirklich bestellt ist, wenn gute Teile der 
Bevölkerung ohne "eigenes Häuschen" dank unzureichender Strom- und 
Ladeinfrastruktur zwangsweise entschleunigt werden und das Land 
abendlich in regelmäßigen Blackouts versinkt.

von Walter S. (avatar)


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Enrico Eichelhardt schrieb:
> Das ist der erste deutsche Automobilbauer, der zugesichert hat,
> dass er ab 2025 nur noch E-Autos produzieren wird!

naja, VW hat schon viel zugesichert, z.B. das Einhalten der Abgasnorm

von F. B. (finanzberater)


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Polizei erwartet 20.000 Teilnehmer bei Protest gegen Autoindustrie

https://www.welt.de/wirtschaft/article200288736/Automobilmesse-Polizei-erwartet-20-000-Menschen-bei-Anti-IAA-Demo.html

Warum seid ihr nur so unbeliebt?

von F. B. (finanzberater)


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Die Messe ist gelesen schrieb:
> Was hackt ihr so auf VW rum, die sind wenigstens noch flexibel

An geistiger Flexibilität mangelt auch denjenigen, die in der 
Autoindustrie arbeiten oder die laut eigener Aussage "Benzin im Blut 
haben", aber trotzdem Grüne wählen. Die Demonstranten habt ihr euch 
selbst herangezüchtet.


> Der mittelbar bevorstehende großflächige Einsatz der forcierten
> E-Mobilität und Aussterben des Verbrenners

China ist doch hauptverantwortlich, dass der Verbrenner stirbt, weil sie 
selbst in der E-Mobilität Weltmarktführer werden wollen. Und die 
deutschen Autobauer sind so abhängig von China, dass ihnen gar nichts 
anderes übrig bleibt, als auf diesen Zug aufzuspringen. Hier in 
Deutschland verkaufen sie sich dann als die großen Umweltschützer, 
obwohl es ihnen einzig und allein um den Gewinn in China und das eigene 
Überleben geht.

Keine Einsicht bei den Autoherstellern erkennbar

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/buergerforum-zur-zukunft-der-mobilitaet-die-scheinbare-einmischung-16383942.html

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> China ist doch hauptverantwortlich, dass der Verbrenner stirbt, weil sie
> selbst in der E-Mobilität Weltmarktführer werden wollen. Und die
> deutschen Autobauer sind so abhängig von China, dass ihnen gar nichts
> anderes übrig bleibt, als auf diesen Zug aufzuspringen. Hier in
> Deutschland verkaufen sie sich dann als die großen Umweltschützer,
> obwohl es ihnen einzig und allein um den Gewinn in China und das eigene
> Überleben geht.

Warst du überhaupt mal drüben, oder glaubst die nur wieder blind was 
Bild und co. dir erzählen?
Ob China wirklich auf Elektro umschwenkt steht noch gar nicht fest. Die 
Subventionen für BEV wurden nicht verlängert und jetzt sind Wasserstoff 
sowie Range Extender im kommen:

According to data released Wednesday by the China Association of 
Automobile Manufacturers, or CAAM, sales of new-energy vehicles — which 
include plug-in hybrids, battery-only electric vehicles, and hydrogen 
fuel cell cars — declined to 85,000 units in August, or 15.8% year on 
year, following a 4.7% drop in July.

Previously, NEV sales had been a beacon of hope for the country’s 
slowing automobile market, which has declined for 14 consecutive months, 
according to Reuters. Last year, NEV sales in the country rose by 62% 
compared with 2017. NEV sales had never dropped from one month to the 
next until July.

F. B. schrieb:
> Die Messe ist gelesen schrieb:
> Was hackt ihr so auf VW rum, die sind wenigstens noch flexibel
>
> An geistiger Flexibilität mangelt auch denjenigen, die in der
> Autoindustrie arbeiten oder die laut eigener Aussage "Benzin im Blut
> haben", aber trotzdem Grüne wählen. Die Demonstranten habt ihr euch
> selbst herangezüchtet.

Wen meinst du mit "ihr" und woher weißt du wen diese Personen gewählt 
haben?

F. B. schrieb:
> Polizei erwartet 20.000 Teilnehmer bei Protest gegen Autoindustrie
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article200288736/Automobilmesse-Polizei-erwartet-20-000-Menschen-bei-Anti-IAA-Demo.html
>
> Warum seid ihr nur so unbeliebt?

Wer ist deiner Meinung nach unbeliebt? Die gesamte deutsche 
Automobilindustrie? 10 Mrd Halbesjahresgewinn bei VW und 
Marktführerschaft in Europa und Asien sprechen eine andere Sprache.

Walter S. schrieb:
> Enrico Eichelhardt schrieb:
>> Das ist der erste deutsche Automobilbauer, der zugesichert hat,
>> dass er ab 2025 nur noch E-Autos produzieren wird!
>
> naja, VW hat schon viel zugesichert, z.B. das Einhalten der Abgasnorm

Wie weiter oben schon bewiesen, haben fast alle Volumenhersteller die 
Werte nicht eingehalten bzw. z.B. Fiat hält sie bis heute nicht ein, was 
dem italienischen KBA aber egal zu sein scheint. Entweder auf alle 
Eindreschen oder auf gar keinen. Sonst wirkt das einfach nur dämlich.

von Ben (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5972376:
> lieber mit Investment beschäftige als mit der Arbeit.
Genau überall die Nase reinstecken und mit UnwissenheitForen zumüllen 
sog. "Kleinanleger" wie die  die weiße Haar oder Halbglatzen Fraktion 
mit rundem Bäuchlein, welche bei der Telekom bei ihrem Börsengang sein 
gesamtes angespartes Lebenswerk anvertraut haben und fortan als Penner 
unter der Brücke wohnen. Ja, Werbung, Bild, Focus...und ihr beide seid 
schon eine gute Quelle von Wissen das kein Mensch braucht. Zieht euer 
Ding durch aber euer Insiderwissen wird hier nicht benötigt.

von AVR (Gast)


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Ben schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #5972376:
>> lieber mit Investment beschäftige als mit der Arbeit.
> Genau überall die Nase reinstecken und mit UnwissenheitForen zumüllen
> sog. "Kleinanleger" wie die  die weiße Haar oder Halbglatzen Fraktion
> mit rundem Bäuchlein, welche bei der Telekom bei ihrem Börsengang sein
> gesamtes angespartes Lebenswerk anvertraut haben und fortan als Penner
> unter der Brücke wohnen. Ja, Werbung, Bild, Focus...und ihr beide seid
> schon eine gute Quelle von Wissen das kein Mensch braucht. Zieht euer
> Ding durch aber euer Insiderwissen wird hier nicht benötigt.

Was ist mit dir denn los? Ich habe bis jetzt noch niemand gesagt, in was 
er investieren soll. Das werde ich auch in Zukunft nicht tun. Wenn dir 
einer erzählt, in was du investieren sollst, dann kann man dir eh nicht 
mehr helfen, wenn du es wirklich danach tust.

Wir leben in einer bipolaren Welt. Aus dem Gegenstück seines eigenes 
Weltbildes kann man einiges lernen. Irgendwann im Jahr 2016 ist F.B. 
hier aufgetaucht und hat mich zum Thema Investment neugierig gemacht, 
obwohl ich Börsengeschichten skeptisch gegenüber stand. Wenn wir in der 
"freien" westlichen Welt den Zugang zur Börse haben(noch), dann sollte 
man dies auch nutzen und überlegen, ob der Einstieg sinnvoll wäre. Bei 
mir hat es sich bisher gut gelohnt.

MfG

von Ingenieur (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5972593:
> Bei mir hat es sich bisher gut gelohnt.

Das ist nun aber wirklich ein alter Hut! Man musste auch wahrlich kein 
Finanzexperte in den letzten Jahren sein, um Gewinne an der Börse 
mitzunehmen. Dafür bedarf es definitiv keines sogenannten 
"Finanzberaters" (F.B.), im Gegenteil - auf den kann man getrost 
verzichten, der verteilt hier nur ungebeten seine Neid- und 
Hass-Botschaften.

von F. B. (finanzberater)


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Chinesische Hersteller treten auf der IAA extrem selbstbewusst auf. 
Vorboten einer Wachablösung. "Made in China" ist das neue "Made in 
Germany".

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/chinesische-hersteller-drei-marken-trumpfen-auf-der-iaa-auf-a-1286735.html

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Chinesische Hersteller treten auf der IAA extrem selbstbewusst auf.
> Vorboten einer Wachablösung. "Made in China" ist das neue "Made in
> Germany".

Und wo kann ich die chinesischen Modelle in Nordamerika oder der EU 
kaufen? Auf der IAA wurde schon vor über 10 Jahren ausgestellt.

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> Ob China wirklich auf Elektro umschwenkt steht noch gar nicht fest. Die
> Subventionen für BEV wurden nicht verlängert und jetzt sind Wasserstoff
> sowie Range Extender im kommen:

Ist mir doch egal, ob Batterie oder Wasserstoff. Meine Wasserstoffaktien 
gehen nämlich auch durch die Decke.

Du solltest dir da eher Sorgen um VW machen, die ganz auf Batterie 
setzen. Die Milliardeninvestitionen wurden dann in den Sand gesetzt.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Das ist nun aber wirklich ein alter Hut! Man musste auch wahrlich kein
> Finanzexperte in den letzten Jahren sein, um Gewinne an der Börse
> mitzunehmen.

Das sagt einer mit 2 % ETF-Rendite. Meine Norilsk Nickel Rohstoff-Aktien 
bringen mir dieses Jahr 13 % Dividendenrendite auf den Kaufpreis und 
haben um 100 % zugelegt. Rohstoffaktien hatte ich hier auch vor 3 Jahren 
empfohlen wegen des kommenden Batteriebooms.

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Du solltest dir da eher Sorgen um VW machen, die ganz auf Batterie
> setzen. Die Milliardeninvestitionen wurden dann in den Sand gesetzt.

Informier doch wenigstens ein einziges Mal, bevor du Unsinn verbreitest. 
VW ist ein riesiger Konzern. VW Kernmarke, Porsche und Audi entwickeln 
teilweise auch unabhängig in viele Richtungen.

Zitat vom Hyundai Entwicklungschef:
Mit Audi beziehungsweise der Volkswagen-Gruppe, dem größten 
Automobilhersteller der Welt, haben wir - als Nachzügler - nun den 
bestmöglichen Partner gefunden. Das Unternehmen hält einige grundlegende 
Patente in der Wasserstofftechnik, die noch aus der Zeit um 2003 
stammen. Wir wiederum bringen, insbesondere aus den vergangenen Jahren, 
vor allem praktische Erfahrungen und technische Lösungen in die 
Partnerschaft mit ein. Eine ideale Mischung, um möglichst schnell mehr 
Wasserstoffautos zu produzieren.
https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/deshalb-kooperieren-hyundai-und-audi-bei-der-brennstoffzelle/22719860.html

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Das ist nun aber wirklich ein alter Hut! Man musste auch wahrlich kein
>> Finanzexperte in den letzten Jahren sein, um Gewinne an der Börse
>> mitzunehmen.
>
> Das sagt einer mit 2 % ETF-Rendite.

Wie kommst du denn auf diese Fantasiezahl? Du stellst immer irgendwelche 
Behauptungen (oder sagen wir es direkt: Lügen) in den Raum, die 
jeglicher Grundlage entbehren. Ich weiß auch nicht, auf welchen Zeitraum 
du dich beziehst und woher du das angeblich wissen willst? Ich habe so 
einen Stuss jedenfalls nie geschrieben, meine ETFs haben in den letzten 
Jahren sehr viel mehr gebracht, was aber auch kein großes Wunder war, im 
Prinzip ging ja fast alles an der Börse deutlich rauf, Niedrigzins sei 
Dank.

von Danilo (Gast)


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Wie sieht es denn aus mit der Dieselklage?

Ca. 500000 aus der BRD machen ja bei der Sammelklage mit.

Was wird der Kläger denn etwa kriegen?
1.000 Euronen?

Dann wäre VW fein raus.

von Manfred (Gast)


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NurMut schrieb:
> Zitat vom Hyundai Entwicklungschef:
> Mit Audi beziehungsweise der Volkswagen-Gruppe, dem größten
> Automobilhersteller der Welt, haben wir - als Nachzügler - nun den
> bestmöglichen Partner gefunden.

Da warten wir mal ab, wie er sich in einem Jahr äußert. Welche 
"Partnerschaften" mit VW sind langfristig gutgegangen?

von NurMut (Gast)


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Manfred schrieb:
> Da warten wir mal ab, wie er sich in einem Jahr äußert.

Auch wenn es im Interview klar erläutert wurde und ich es zitiert habe, 
versuche ich es erneut:
Audi hält einige GRUNDLEGENDE PATENTE in der Wasserstofftechnik, die 
noch aus der Zeit um 2003 stammen.

Manfred schrieb:
> Welche "Partnerschaften" mit VW sind langfristig gutgegangen?

Von 2006 bis 2016 den VW Crafter bzw Mercedes Sprinter. Von 1991 bis 
1999 mit Ford zusammen Ford Galaxy, Seat Alhambra und VW Sharan. 
Letzteres kann so schlecht nicht gelaufen sein, denn dieses Jahr haben 
VW und Ford weitreichende Kooperationen im Bereich Nutzfahrzeuge, 
autonomes Fahren und Elektromobilität beschlossen. Dann gibt es noch 
Jointventures in China die VW seit den 80ern zum Marktführer gemacht 
haben.

Danilo schrieb:
> Wie sieht es denn aus mit der Dieselklage?
>
> Ca. 500000 aus der BRD machen ja bei der Sammelklage mit.
>
> Was wird der Kläger denn etwa kriegen?
> 1.000 Euronen?
>
> Dann wäre VW fein raus.

Zitat:
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte im November vergangenen 
Jahres die MFK eingereicht. Die Organisation will feststellen lassen, 
dass der Autobauer wegen manipulierter Abgassteuerung für den Schaden 
von VW-Besitzern mit bestimmten Dieselmotoren geradestehen muss. Es ist 
die erste Musterfeststellungsklage überhaupt.

Ob das zuständige Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig der Einschätzung 
der Kläger folgt, ist freilich ungewiss. So hat das OLG bislang als 
einziges Gericht einen grundsätzlichen Schadenersatzanspruch gegenüber 
VW in einer Reihe von Verfahren abgelehnt. Am 30. September soll im Zuge 
des Verfahrens vor dem Braunschweiger Oberlandesgericht die erste 
Verhandlung gegen Volkswagen stattfinden.

 Einzelne Anwälte sehen das Verfahren kritisch. Zum einen weil es nur 
einen Teil der inkriminierten Motoren betrifft. Zum anderen, weil es 
noch sehr lange dauern und vermutlich dann ohnehin vor dem 
Bundesgerichtshof (BGH) landen wird und der Kläger dann - unabhängig vom 
Ausgang der MFK - seine Ansprüche schließlich sowieso in einer 
Einzelklage durchfechten muss.

Bis dahin vergehen Jahre, wird der betroffene Wagen weiter gefahren, 
verliert er weiter an Wert. Der Schadenersatz könnte dann deutlich 
kleiner ausfallen. Prozessfinanzierer gehen davon aus, dass Volkswagen 
auch deshalb das Verfahren so lange wie möglich in die Länge ziehen 
wird. Mit Folgen für die Kläger:

"Wer sein Fahrzeug an Volkswagen zurückgibt, erhält den ursprünglichen 
Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück", sagte unlängst 
Prozessfinanzierungsspezialist Christopher Rother. Letztere bemesse sich 
aus den zurückgelegten Kilometern. Fährt der Kläger sein Auto nun 
notgedrungen weiter, verliert es kontinuierlich an Wert. "Das hat zur 
Folge, dass Verbraucher am Ende der Musterfeststellungsklage deutlich 
weniger oder sogar gar kein Geld mehr zurückbekommen", glaubt Rother.

von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Meine Norilsk Nickel Rohstoff-Aktien
> bringen mir dieses Jahr 13 % Dividendenrendite auf den Kaufpreis und
> haben um 100 % zugelegt. Rohstoffaktien hatte ich hier auch vor 3 Jahren
> empfohlen wegen des kommenden Batteriebooms.

Genial. Woher weiß der Finanzberater dass Nickel durch die Decke geht? 
Man vergleiche die Kurse mit Lithium.

von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Warum sollten die 1000 € pro Monat das Ende der Fahnenstange sein? In 3
> Jahren bin ich jetzt von nahe 0 € auf 1000 € pro Monat gestürmt. Das
> wird auch so weiter gehen.

Das stimmt so oder so.

a) Kann auch passieren dass der Gehaltsunterschied schneller wächst.

b) An der Börse geht es nicht immer so weiter, da können auch schnell
   -1000 € pro Monat rauskommen.

Mit solidem Grundeinkommen spekuliert sich es prinzipiell leichter an 
der Börse, daher schnell zum IGM-Konzern wechseln, F. B.
Dann gibt es statt Obstkörben echte Euronen.

von Manfred (Gast)


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Heute gab es beim NordDeutschenRotfunk in den Nachrichten zu hören, dass 
die Wohnungsmieten in Niedersachen nirgendwo so stark angestiegen seien 
wie in Wolfsburg. Schlecht für Leute, die neu bei VW anfangen wollen.

Den geringsten Anstieg soll es in Salzgitter gegeben haben.

von NurMut (Gast)


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Manfred schrieb:
> Heute gab es beim NordDeutschenRotfunk in den Nachrichten zu hören, dass
> die Wohnungsmieten in Niedersachen nirgendwo so stark angestiegen seien
> wie in Wolfsburg. Schlecht für Leute, die neu bei VW anfangen wollen.

Bei einer 60m²-Wohnung zahlt man derzeit durchschnittlich 8,57 EUR/m² 
Miete. Der durchschnittliche Mietpreis für eine 100m² - Immobilie in 
Wolfsburg liegt zur Zeit bei 11,33 EUR/m².

Das ist zwar nicht billig, aber 1. liegt es daran dass VW 
vergleichsweise gut zahlt und 2. sind andere Städte mit über 100k 
Einwohnern auch nicht viel günstiger. München, Stuttgart und selbst 
Ingolstadt sind deutlich teurer, weshalb die Kaufkraft in Wolfsburg 
größer ist.

Manfred schrieb:
> Den geringsten Anstieg soll es in Salzgitter gegeben haben.

Aber dort gibt es auch VW. Im VW Werk in Salzgitter wurden letztes Jahr 
über 10 Millionen Verbrennungsmotoren mit Stahl der Salzgitter AG 
gefertigt. Darum ist auch Bosch vor Ort. Die durchschnittliche Miete 
liegt bei ca. 5,50€/qm.

In Salzgitter werden aber auch Komponenten für den Elektromotor und ab 
2023/2024 Lithium Zellen mit einem Joint venture mit Northvolt 
gefertigt.

von Danilo (Gast)


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NurMut schrieb:
> Bis dahin vergehen Jahre, wird der betroffene Wagen weiter gefahren,
> verliert er weiter an Wert. Der Schadenersatz könnte dann deutlich
> kleiner ausfallen. Prozessfinanzierer gehen davon aus, dass Volkswagen
> auch deshalb das Verfahren so lange wie möglich in die Länge ziehen
> wird. Mit Folgen für die Kläger:

So ist es.
VW hat die besseren Rechtsverdreher das dürfte Fakt sein.

Es wundert nur dass VW noch immer solch hohe Absatzzahlen hat (und dies 
weltweit). Jeder zockt halt so gut er kann.

von Ingenieur (Gast)


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Danilo schrieb:
> Es wundert nur dass VW noch immer solch hohe Absatzzahlen hat (und dies
> weltweit).

Warum? Mich wundert es nicht.

von NurMut (Gast)


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Danilo schrieb:
> So ist es.
> VW hat die besseren Rechtsverdreher das dürfte Fakt sein.

Wieso Rechtsverdreher? Sie haben ja kein Einfluss darauf wie langsam das 
deutsche Rechtssystem ist.

Dass man nache 8 Jahren bzw. 200 tkm keinen Neukaufpreiserstattung 
erwarten kann, sollte jedem klar sein.

Zur Erinnerung: Fast kein Volumenhersteller hat die Diesel Grenzwerte 
eingehalten. Manche halten die Werte immer noch nicht ein.

von Axel L. (axel_5)


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Danilo schrieb:
> NurMut schrieb:
>> Bis dahin vergehen Jahre, wird der betroffene Wagen weiter gefahren,
>> verliert er weiter an Wert. Der Schadenersatz könnte dann deutlich
>> kleiner ausfallen. Prozessfinanzierer gehen davon aus, dass Volkswagen
>> auch deshalb das Verfahren so lange wie möglich in die Länge ziehen
>> wird. Mit Folgen für die Kläger:
>
> So ist es.
> VW hat die besseren Rechtsverdreher das dürfte Fakt sein.
>
> Es wundert nur dass VW noch immer solch hohe Absatzzahlen hat (und dies
> weltweit). Jeder zockt halt so gut er kann.

Das wundert jetzt nicht. VW verkauft 60% seiner Autos in China, und 
(fast) keines davon ist ein Diesel.

Diese ganze Dieselgeschichte ist ein rein deutsches, allenfalls noch 
europäisches Thema. In den USA haben sie ja mächtig gezahlt, da ist das 
durch. Und die Deutschen lassen es ja mit sich machen.

Gruß
Axel

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> Mit Audi beziehungsweise der Volkswagen-Gruppe, dem größten
> Automobilhersteller der Welt, haben wir - als Nachzügler - nun den
> bestmöglichen Partner gefunden. Das Unternehmen hält einige grundlegende
> Patente in der Wasserstofftechnik, die noch aus der Zeit um 2003
> stammen.

Die Patente stammen aus dem Jahr 2003. Das sagt doch alles.

von F. B. (finanzberater)


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Manfred schrieb:
> Heute gab es beim NordDeutschenRotfunk in den Nachrichten zu hören, dass
> die Wohnungsmieten in Niedersachen nirgendwo so stark angestiegen seien
> wie in Wolfsburg. Schlecht für Leute, die neu bei VW anfangen wollen.

Dann sind sie aber nicht auf dem Laufenden. Die Preise in Wolfsburg 
stagnieren oder fallen sogar schon.

https://atlas.immobilienscout24.de/orte/deutschland/niedersachsen/wolfsburg#/preisentwicklung

von Axel L. (axel_5)


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F. B. schrieb:
> NurMut schrieb:
>> Mit Audi beziehungsweise der Volkswagen-Gruppe, dem größten
>> Automobilhersteller der Welt, haben wir - als Nachzügler - nun den
>> bestmöglichen Partner gefunden. Das Unternehmen hält einige grundlegende
>> Patente in der Wasserstofftechnik, die noch aus der Zeit um 2003
>> stammen.
>
> Die Patente stammen aus dem Jahr 2003. Das sagt doch alles.

Laufen in vier Jahren aus. Nicht so toll.

Gruß
Axel

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> Dass man nache 8 Jahren bzw. 200 tkm keinen Neukaufpreiserstattung
> erwarten kann, sollte jedem klar sein.

Nein, das sollte nicht so klar sein. Die Autos wurde unter Vortäuschung 
falscher Tatsachen verkauft. Mehrere Gerichte haben das schon als 
sittenwidriges Verhalten gewertet und VW auf Erstattung des vollen 
Kaufpreises plus Zinsen verurteilt.

von F. B. (finanzberater)


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Alter Hase schrieb:
> Genial. Woher weiß der Finanzberater dass Nickel durch die Decke geht?
> Man vergleiche die Kurse mit Lithium.

Nicht nur Nickel. Auch BHP Billiton bringt mir eine ähnliche 
Dividendenrendite bei ähnlicher Kurssteigerung. Und meine Seltene 
Erden-Aktien haben sogar um 200 % zugelegt, zahlen allerdings (noch) 
keine Dividende.

von Ben (Gast)


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F. B. schrieb:
> Alter Hase schrieb:
> Genial. Woher weiß der Finanzberater dass Nickel durch die Decke geht?
> Man vergleiche die Kurse mit Lithium.
>
> Nicht nur Nickel. Auch BHP Billiton bringt mir eine ähnliche
> Dividendenrendite bei ähnlicher Kurssteigerung. Und meine Seltene
> Erden-Aktien haben sogar um 200 % zugelegt, zahlen allerdings (noch)
> keine Dividende.

Wie sind deine Blutwerte? Interessieren tut's keinen aber...Du bist auch 
so eine seltene, ähm, korrigiere unwichtige Erde, die eine Einmanshow 
abzieht. Leider falsches Forum. Standfestes Halbwissen und daraus 
abgeleitete, fantasievolle Vorhersagen, sind so etwas von überflüssig! 
Behalte deine Megaerfahrung für dich.

von Le X. (lex_91)


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Ben schrieb:
> Leider falsches Forum.

Finde ich nicht.
Er ist hier gut aufgehoben und neben Holm meine Lieblingsfigur hier.
S.B. ist auch noch gut, aber der gönnt sich so oft Auszeiten.

Irgendwer muss ja die Lücken füllen die Paul, Kurt und die anderen 
Komikerlegenden hinterlassen haben.

von F. B. (finanzberater)


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von F. B. (finanzberater)


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Ben schrieb:
> Du bist auch
> so eine seltene, ähm, korrigiere unwichtige Erde

Du hälst dich anscheinend für wichtig. lach Deswegen wollt ihr auch 
Karriere machen, damit ihr euch wichtig fühlen könnt. Gut so. Solche 
Dummköpfe braucht es, die zur Befriedigung ihrer Geltungssucht meine 
Dividende erwirtschaften.

von F. B. (finanzberater)


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von Ben (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ben schrieb:
> Du bist auch
> so eine seltene, ähm, korrigiere unwichtige Erde
>
> Du hälst dich anscheinend für wichtig. lach Deswegen wollt ihr auch
> Karriere machen, damit ihr euch wichtig fühlen könnt. Gut so. Solche
> Dummköpfe braucht es, die zur Befriedigung ihrer Geltungssucht meine
> Dividende erwirtschaften.

Und warum spamst du dieses Forum mit überflüssigen Sensationsmeldungen, 
die jeder prominente fbler in Klatschblättern vorgelegt bekommt? Das ist 
doch völlig egal was wer beruflich macht oder was wo als Risikokapital 
investiert wird. Zumindestens hier. Und was macht übrigens dein 
Quantenstudium?

von Ben (Gast)


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F. B. schrieb:
> Tesla blamiert Porsche

Man bist du einfach gestrickt. Dummimeldungen hast du auf deinen "Man 
wird ja noch sagen dürfen" Netzwerken zu genüge. Bist du einer dieser 
wohlwollenden Abgesandten, abgestellt für dieses Forum?

von abcd (Gast)


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F. B. schrieb:
> Tesla blamiert Porsche: Model S auf der Nordschleife 20 Sekunden
> schneller als Taycan
>
> 
https://www.focus.de/auto/elektroauto/tempo-kampf-am-nuerburgring-wird-porsche-blamiert-model-s-auf-der-nordschleife-20-sekunden-schneller-als-taycan_id_11160179.html

"davon zwei an der Hinterachse"

Na endlich. Das dauert vielleicht... Wenn schon Computer-gesteuert, dann 
richtig. Raus mit dem Diff.

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> Finde ich nicht.
> Er ist hier gut aufgehoben und neben Holm meine Lieblingsfigur hier.

Meine nicht, sondern schon eher eine Hassfigur, so wie F.B. hier immer 
provoziert und mit seinen immer gleichen Beiträgen ankommt, die entweder 
vor Neid und Missgunst auf Angestellte in IGM-Unternehmen triefen oder 
alternativ davon handeln, wie hoch seine angeblich Rendite heute wieder 
geklettert ist. Das nervt kolossal!

> S.B. ist auch noch gut, aber der gönnt sich so oft Auszeiten.

Mit S.B. lässt sich überhaupt nicht sinnvoll diskutieren. Ich habe es 
versucht, aber es ist komplett sinnlos. Irgendwie denkt und schreibt er 
so verquer, dass er sachlich und ausführlich vorgetragene Argumente 
offenbar nicht einmal versteht. Da kann man auch gleich mit einem 
Kleinkind diskutieren, das bringt in etwa genauso viel.

von Achim B. (bobdylan)


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Ingenieur schrieb:
> wie hoch seine angeblich Rendite heute wieder
> geklettert ist.

Er hat das Pfandflaschen-Sammeln halt professionalisiert.

von Danilo (Gast)


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F. B. schrieb:
> VW treibt einen Zulieferer in die Insolvenz.
>
> 
https://www.automobilwoche.de/article/20190919/NACHRICHTEN/190919896/1280/fehlende-finanzielle-zusagen-avir-guss-droht-die-insolvenz

Können die von VW ja machen.

Was wird denn etwa für die TN der Sammelklage gg. VW etwa rausspringen?

Sagen wir 20 Prozent vom Neupreis falls die Zahlung oder Entscheidung 
noch 2020 erfolgt?

Zwei von uns brauchen Geld um nen  Diesel eines ordentlichen Herstellers 
zu kaufen.

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> VW treibt einen Zulieferer in die Insolvenz.
>
> 
https://www.automobilwoche.de/article/20190919/NACHRICHTEN/190919896/1280/fehlende-finanzielle-zusagen-avir-guss-droht-die-insolvenz

In dem Beitrag geht es darum, dass VW Sicherheiten möchte, bevor es 
FREIWILLIG Gelder zur Rettung zuschießt. VW ist nicht der einzige Kunde, 
zur freiwilligen Zahlung nicht verpflichtet und kann für das Versagen 
dieses Zulieferers nichts. Das sollte man zuerst bei der 
Geschäftsführung, dem Vetrieb und Einkauf des Zulieferers nachfragen. 
Aber Involvenzen gehören zum Kapitalismus genau wie Erfolgsgeschichten. 
Angebot und Nachfrage.

Wenn dir jemand den Laptop oder die Waschmaschine unter Preis verkauft, 
sagst du ja auch nicht nein, sondern freust dich und kaufst das 
Lock-Angebot bei Mediamarkt ja auch. Mediamarkt hingegen hofft, dass du 
noch ein paar der überteuerten Zubehörprodukte mitnimmst. Machen das nur 
wenige Kunden, dann ist das kein tragfähiges Geschäft und war ein Fehler 
der Geschäftsführung, nicht vom Endverbraucher.

von F. B. (finanzberater)


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Schwere Vorwürfe gegen VW: Gusswerke Saarbrücken melden Insolvenz an

SPD-Fraktionschef im saarländischen Landtag, Ulrich Commerçon, macht für 
die Insolvenz insbesondere den Gusswerke-Kunden VW verantwortlich. "Dass 
ein Unternehmen sich so aus der Verantwortung stehlen will, ist ein 
Schlag ins Gesicht der Beschäftigten".

https://www.automobilwoche.de/article/20190922/NACHRICHTEN/190929990/1280/schwere-vorwuerfe-gegen-vw-gusswerke-saarbruecken-melden-insolvenz-an


Ich hoffe, man lässt VW demnächst dann genau so hops gehen, statt ihnen 
weiter Steuersubventionen in den Arsch zu blasen.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Meine nicht, sondern schon eher eine Hassfigur

So, so. Du hast also einen Hass auf mich und meine Rendite. Ich dachte, 
meine Rendite und mein Einkommen wären dir egal.

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> VW ist nicht der einzige Kunde,
> zur freiwilligen Zahlung nicht verpflichtet und kann für das Versagen
> dieses Zulieferers nichts. Das sollte man zuerst bei der
> Geschäftsführung, dem Vetrieb und Einkauf des Zulieferers nachfragen.


Erpressung oder Selbstschutz?

Der Konzern quetsche die Zulieferer aus, er missbraucht dabei seine 
Marktmacht.

"Die Art und Weise, wie VW mit Zulieferern umgeht, ist in keiner Weise 
akzeptabel und kann jeden kleineren Betrieb in den Ruin treiben."

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article157767936/Erpressung-oder-Selbstschutz.html

Wer weiter VW kauft, macht sich mitschuldig.

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Der Konzern quetsche die Zulieferer aus, er missbraucht dabei seine
> Marktmacht.
> "Die Art und Weise, wie VW mit Zulieferern umgeht, ist in keiner Weise
> akzeptabel und kann jeden kleineren Betrieb in den Ruin treiben."

Unsinn. Ein winziger Zulieferer geht nun pleite, während Conti, Bosch 
usw. sehr gut mit VW verdient haben.

Wenn dir jemand den Laptop oder die Waschmaschine unter Preis verkauft, 
sagst du ja auch nicht nein, sondern freust dich und kaufst das 
Lock-Angebot bei Mediamarkt ja auch. Mediamarkt hingegen hofft, dass du 
noch ein paar der überteuerten Zubehörprodukte mitnimmst. Machen das nur 
wenige Kunden, dann ist das kein tragfähiges Geschäft und war ein Fehler 
der Geschäftsführung, nicht vom Endverbraucher. So funktioniert 
Kapitalismus, oder bist du jetzt unter die Kommunisten gegangen? Dann 
gibt es aber auch keine Dividenden mehr für dich.

von F. B. (finanzberater)


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Insolvenz der Gusswerke Saarbrücken: Unrühmliche Rolle von VW

Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke (SPD) bezeichnet VW als 
"Falschspieler".

https://www.pressreader.com/germany/saarbruecker-zeitung/20190921/281745566102584

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Insolvenz der Gusswerke Saarbrücken: Unrühmliche Rolle von VW
>
> Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke (SPD) bezeichnet VW als
> "Falschspieler".

Das VW Sicherheiten verlangt, bevor es eine FREIWILLIGE Rettung 
durchführt ist nicht nur logisch, sondern wichtig und richtig. VW ist 
ein Unternehmen und nicht die Wohlfahrt. Die Lausitz kriegt ja auch 
Geld. VW muss im Sinne der eigenen Mitarbeiter handeln und kann nicht 
irgendwelche nicht konkurrenzfähigen Unternehmen mit Risiko aufnehmen. 
Der von dir verlinkte Artikel weist doch auf viele Managementfehler der 
Gusswerke hin.

Das VW durchaus Verantwortung übernimmt, wenn die Politik dies auch tut, 
zeigt die Geschichte um ein anderes Insolvenz-Unternehmen:

Nachdem Karmann im April 2009 Insolvenz anmelden musste, begannen 
bereits im Sommer die Übernahmegespräche mit Volkswagen.[5] Begleitet 
wurden die Übernahmegespräche von politischem Druck seitens des Landes 
Niedersachsen, das knapp 20 Prozent Anteile an VW hält, und des 
damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff.[6] Im November 2009 wurde 
schließlich die teilweise Übernahme beschlossen und im Dezember die 
Volkswagen Osnabrück GmbH ins Handelsregister eingetragen; im März 2010 
wurden die Flächen, Gebäude und Fertigungseinrichtungen der 
Fahrzeugproduktionssparte übernommen. Im Dezember 2010 übernahm 
Volkswagen die Entwicklungsabteilung und im März 2011 die Metallsparte 
aus der Konkursmasse. Dabei wurde jeweils auch ein Großteil der 
Mitarbeiter übernommen.

von Angeber (Gast)


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Würdet ihr von thyssenkrupp zum VW Infotainment wechseln?

von Achim B. (bobdylan)


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Angeber schrieb:
> Würdet ihr von thyssenkrupp zum VW Infotainment wechseln?

Nö, aber jederzeit zu VW Entertainment.

von Franko S. (frank_s866)


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Diese ganzen Zuliefererklitschen die angeblich jetzt wegen der 
Dieselkrise eingehen sind früher auch schon immer regelmässig den Bach 
runter gegangen weil sie sich auf die Knebelverträge von VW,... 
einliesen, nur hat damals kein Hahn danach gekräht. Erst als mal ein 
Zulieferer der von dubiosen Osteuropäern gekauft wurde das nicht mehr 
mitmachte und VW von diesem völlig abhängig war kam sowas mal 
überregional in der Presse.
Hier in der Peripherie um Stuttgart gibts hunderte solcher Klitschen wo 
alle paar Jahre die Gebäude/Firmengelände neu verpachtet/verkauft wird 
und der nächste Irre anfängt und exklusiv für Daimler,... produziert. 
Wenn dann mal die Wirtschaft ein bischen schwächelt, werden die 
Verbindungen vertragsgemäss von Daimler,... gekappt und die Buden gehen 
den Bach runter.

Das ist wie Gastrobetreiben, da kommt auch alle paar Jahre ein 
Schwachmat der das grosse Geld wittert, sich von den Brauerein 
unrealistische Pacht und Abnahmeverträge aufschwatzen lässt und in 2 
Jahren sind sie dann pleite, da steht schon der nächste Depp in der 
Schlange der den Laden dann übernimmt.

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> Zeig mir einen Pkw von BYD in Europa und wir machen den Vergleich.

BYD steigt mit erstem Auftrag für Elektrobusse in den deutschen Markt 
ein

https://www.it-times.de/news/byd-steigt-mit-erstem-auftrag-fuer-elektrobusse-in-den-deutschen-markt-ein-133101/

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Meine nicht, sondern schon eher eine Hassfigur
>
> So, so. Du hast also einen Hass auf mich und meine Rendite. Ich dachte,
> meine Rendite und mein Einkommen wären dir egal.

Ja, das sind sie auch. Es geht um deinen Duktus, den ich nicht mag, 
voller Missgunst auf andere Menschen, außerdem verbreitest du hier im 
Forum absichtlich Lügen.

Deine Rendite und dein Einkommen sind mir dagegen egal, ist eh nicht 
nachprüfbar - hier kann jeder alles behaupten. Ich halte es daher für 
sehr viel wahrscheinlicher, dass du nur eine verkrachte Existenz bist, 
die Pfandflaschen sammelt, als ein verkanntes Finanzgenie mit 
astronomischen Super-Renditen.

Aber selbst wenn letzteres doch stimmen sollte: schön für dich, back dir 
ein Ei drauf und schreibe bitte weniger darüber im Forum, denn du 
wiederholst dich extrem.

von Ben (Gast)


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F. B. schrieb:
> BYD steigt mit erstem Auftrag für Elektrobusse in den deutschen Markt
> ein

BYD..die Fakten, hoher negativen Cashflow, kaum mehr Erlöse. Durch den 
allg. schwachen Automarkt sind natürlich sehr starke Absatzrückgänge im 
Markt CHN szu verzeichnen. Kaum Erlöse. Ohne noch mehr, große CHN 
staatl. Förderprogramme wird das wohl nichts mit BYD.
Aber dann hier auf europäische, insb. deutsche Hersteller schimpfen, 
wenn der Staat wieder Förderprogramme auflegt. Da merkt man wie die 
garantierte Meinungsfreiheit durch dich "Einseitig - Andersdenkenden - 
Quantenprogrammierstudent", hier im Forum, zum absichtlichen Tatsachen 
verdrehen missbraucht wird und deshalb auch schon fast als Ketzerei 
bezeichnet werden kann.

von Danilo H. (danielohondo)


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Sieht man auch beim Nio. Als großer Teslajäger angekündigt und nun ist 
die Luft raus, die Aktie bricht ein. Laut Handelsblatt reicht das Geld 
nur noch für wenige Wochen. Der Absatz von Elektroautos in China sank 
schon das zweite mal in Folge. Dazu kommen noch Qualitätsprobleme und 
Rückrufe. Es wird befürchtet, dass die Elektroautoblase bald platzt. 
Daher die Aktien von Byd und Baic im minus.
F.B. palavert hier, dass nur in Deutschland es den Autoherstellern 
schlecht geht. Wie man sieht ist es überall so und einige Hersteller 
werden es nicht überleben. IGM hat damit wenig zu tun. Allein schon das 
ständige Gelaber darüber nervt.

: Bearbeitet durch User
von NurMut (Gast)


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VW steigert Gewinn rasant

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-gewinn-steigt-rasant-aber-absatzprognose-gesenkt-a-1294012.html

Hallo F.B.,

ich dachte, die Tage von IGM-Mitarbeitern und der deutschen 
Autoindustrie seien gezählt?

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> VW steigert Gewinn rasant
>
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-gewinn-steigt-rasant-aber-absatzprognose-gesenkt-a-1294012.html
>
> Hallo F.B.,
>
> ich dachte, die Tage von IGM-Mitarbeitern und der deutschen
> Autoindustrie seien gezählt?

Du leidest an selektiver Wahrnehmung.

VW kappt Absatzprognose für 2019

https://www.automobilwoche.de/article/20191030/AGENTURMELDUNGEN/310309985/1276/vw-umsatz-im-dritten-quartal-ueberraschend-gestiegen-aber-absatzprognose-wegen-schwacher-maerkte-gekappt


Kosten für Pensionen: VW sitzt auf einer 33 Milliarden-Bombe

https://www.focus.de/finanzen/boerse/boerse-sitzt-vw-auf-einer-33-milliarden-euro-schweren-zeitbombe_id_11237149.html


Der Gewinnzuwachs bei VW kam durch die SUV-Offensive. Das wird VW bei 
den CO2-Strafzahlungen noch teuer zu stehen kommen.

von Keks (Gast)


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F. B. schrieb:
> Kosten für Pensionen: VW sitzt auf einer 33 Milliarden-Bombe

Wenn es hart auf hart kommt, wird wohl der Steuerzahler dafür aufkommen. 
Die Autobauer tun gut daran, ihre völlig überbezahlten Monteure aus dem 
Nest auszulagern oder wegautomatisieren. Ebenso die Verwaltung.

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Du leidest an selektiver Wahrnehmung.
>
> VW kappt Absatzprognose für 2019
>
> 
https://www.automobilwoche.de/article/20191030/AGENTURMELDUNGEN/310309985/1276/vw-umsatz-im-dritten-quartal-ueberraschend-gestiegen-aber-absatzprognose-wegen-schwacher-maerkte-gekappt
>
> Kosten für Pensionen: VW sitzt auf einer 33 Milliarden-Bombe
>
> 
https://www.focus.de/finanzen/boerse/boerse-sitzt-vw-auf-einer-33-milliarden-euro-schweren-zeitbombe_id_11237149.html
>
> Der Gewinnzuwachs bei VW kam durch die SUV-Offensive. Das wird VW bei
> den CO2-Strafzahlungen noch teuer zu stehen kommen.

1. Haben die ganzen sogenannten City-SUV einen nur unwesentlich höheren 
Verbrauch als der Golf mit dem gleichen Motor. Das sind meist keine 
richtigen Allrad Gelände SUV. Darum steigen die Gewinne, aber nicht die 
Emissionen.

2. Startet passend die VW Elektro-Offensive. Jetzt ist man zwar hier 
auch schon Top3 in Europa, aber dann wird es richtig Stückzahl bei 
Elektro und Hybrid geben.

Wie läuft es eigentlich bei BYD? Wenn du VW für 4,8 Mrs EUR 
QUARTALSgewinn kritisierst, muss es dort ja noch besser als diese 
unglaublichen Zahlen von VW laufen. Ich jedenfalls werden nächstes Jahr 
noch mehr Bonus haben :)

Zitat: BYD gibt Gewinnwarnung heraus: BYD erwartet für das Gesamtjahr 
2019 einen Rückgang seines Gewinns um 43 Prozent, nachdem die gekürzten 
Subventionen der chinesischen Regierung zu einer Verringerung der 
Verkäufe von Elektroautos und Plug-in-Hybriden geführt haben. Im dritten 
Quartal sank der Umsatz von BYD um 9,17 Prozent und der Gewinn um 88,6 
Prozent.

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Kosten für Pensionen: VW sitzt auf einer 33 Milliarden-Bombe
>
> 
https://www.focus.de/finanzen/boerse/boerse-sitzt-vw-auf-einer-33-milliarden-euro-schweren-zeitbombe_id_11237149.html

Weil du scheinbar nicht hochbegabt genug bist, um das dort geschriebene 
zu verstehen, hier ein paar Zitate zur Richtigstellung.

Fazit des Authors:
Auch ich bin der Meinung, dass ein geringerer Betrag an ungedeckten 
Pensionsverpflichtungen grundsätzlich immer besser ist. Eine sehr bald 
schon eintretende Katastrophe sehe ich trotz der horrend hoch klingenden 
Zahl von 33 Mrd. Euro (noch) nicht. Insbesondere aufgrund der Fälligkeit 
eines großen Teils der Verpflichtungen in einer erst weit entfernten 
Zukunft.

Weitere Zitate:
Sollte das Zinsniveau nun wieder steigen – ich persönlich kann und will 
keine Einschätzung darüber abgeben – könnte sich der Barwert der 
Verpflichtung deutlich verringern.

Natürlich wären dann auch die jährlichen Aufwendungen zur Aufzinsung der 
Pensionsrückstellungen deutlich höher. Umgekehrt aber auch die 
Ertragschancen bei den im Planvermögen angelegten Finanzmitteln. Diese 
Perspektive nimmt nun schon etwas Druck aus der Betrachtung – zumindest, 
wenn man an ein wieder steigendes Zinsniveau glaubt.

Freundlicherweise veröffentlicht der VW-Konzern das Fälligkeitsprofil 
der Pensionsverpflichtungen. Ein Großteil der Pensionsverpflichtungen 
muss naturgemäß in einer sehr weit entfernten Zukunft ausbezahlt werden. 
Ganze 85 Prozent der Verpflichtungen werden beispielsweise erst in mehr 
als fünf Jahren fällig. VW hat heute also noch sehr viel Zeit, die noch 
ungedeckten Pensionsrückstellungen zu decken.

von F. B. (finanzberater)


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NurMut schrieb:
> 2. Startet passend die VW Elektro-Offensive.

VW-Vorstandsmitglied Ralf Brandstätter: "Wenn die E-Mobilität keinen 
Ertrag abwirft, wird es eng."

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/mobilitaet/vw-auf-dem-klimatrip-vorstandschef-diess-fordert-die-co2-steuer/


> Wie läuft es eigentlich bei BYD?

Seitwärts. Knapp 3000 € hab ich in BYD investiert. Ist nur ein 
Vogelschiss in meinem Depot. Allein seit Monatsanfang schon wieder über 
2.000 € im Plus. Vielleicht kann ich meinen bisherigen Rekordmonat mit 
11k Nettogewinn nach Abzug aller Ausgaben übertreffen kann.

Nio vermeldet übrigens wieder steigende Verkaufszahlen. Dann wird es bei 
BYD ähnlich aussehen.


> Zitat: BYD gibt Gewinnwarnung heraus: BYD erwartet für das Gesamtjahr
> 2019 einen Rückgang seines Gewinns um 43 Prozent, nachdem die gekürzten
> Subventionen der chinesischen Regierung zu einer Verringerung der
> Verkäufe von Elektroautos und Plug-in-Hybriden geführt haben. Im dritten
> Quartal sank der Umsatz von BYD um 9,17 Prozent und der Gewinn um 88,6
> Prozent.

Informier dich. Das ist von der chinesischen Regierung so gewünscht, um 
dem Wildwuchs bei den chinesischen E-Auto-Herstellern eine Riegel 
vorzuschieben. Es sollen nur einige wenige schlagkräftige Unternehmen 
überleben wie BYD, die die notwendige Größe für die 
Weltmarktführerschaft besitzen.

von 0xAFFE (Gast)


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F. B. schrieb:
> VW-Vorstandsmitglied Ralf Brandstätter: "Wenn die E-Mobilität keinen
> Ertrag abwirft, wird es eng."

Ja WENN, aber das gilt für jedes andere Unternehmen auch, wenn die 
Produkte nicht gekauft werden. So einen Satz für seine Argumentation zu 
benutzen zeigt schon eine gewisse Motivation. Wenn die Kunden die 
Produkte nicht kaufen, passiert nämlich genau das was bei BYD passiert 
ist, der Gewinn ist bei BYD um 88% in Q3 2019 gesunken.

Die Zeitungen nennen VW eine Gewinnmaschine, der Aktienkurs ist auf 
einem Höchststand und steig weiter, aber der von Neid zerfressene und 
überhaupt nicht objektive F.B. wünscht der IGM den Untergang und redet 
das Unternehmen schlecht. Nur ist niemand dumm genug dir das zu glauben, 
solange solche Zahlen kommen:

Auch im laufenden Geschäft verdienten die Wolfsburger insgesamt deutlich 
mehr. Vor Sondereinflüssen stieg der Gewinn im dritten Quartal um 37,2 
Prozent auf etwa 4,8 Milliarden Euro. Im bisherigen Jahresverlauf von 
Januar bis September betrug der Zuwachs hier 11,2 Prozent auf 14,8 
Milliarden Euro.

Volkswagen-Finanzchef Frank Witter erklärte, man behaupte sich „gut in 
einem herausfordernden Marktumfeld“. Gegen den Trend der vielerorts 
kriselnden Auto-Neuzulassungen erhöhte Volkswagen seinen Anteil am 
Pkw-Weltmarkt von 12,2 auf 12,7 Prozent. Der Umsatz im dritten Quartal 
nahm um 11,3 Prozent auf 61,4 Milliarden Euro zu. Zwischen Januar und 
September lag er insgesamt bei 186,6 Milliarden Euro, das entspricht 
einem Plus von 6,9 Prozent.

F. B. schrieb:
> Informier dich. Das ist von der chinesischen Regierung so gewünscht, um
> dem Wildwuchs bei den chinesischen E-Auto-Herstellern eine Riegel
> vorzuschieben. Es sollen nur einige wenige schlagkräftige Unternehmen
> überleben wie BYD, die die notwendige Größe für die
> Weltmarktführerschaft besitzen.

Die Frage ist welche Unternehmen überleben. Ein Gewinneinbruch von 88% 
heißt nicht, dass BYD dazu gehören wird. CATL hat ordentliche Renditen.

von F. B. (finanzberater)


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0xAFFE schrieb:
> So einen Satz für seine Argumentation zu benutzen zeigt schon eine
> gewisse Motivation.

Welche denn? Der Satz stammt von einem deiner Chefs.


>  Wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen, passiert nämlich genau das
> was bei BYD passiert ist, der Gewinn ist bei BYD um 88% in Q3 2019
> gesunken.

Ja und? So ist das halt bei Wachstumsfirmen, die in Wachstum investieren 
müssen. BYDs größter Konkurrent Tesla macht schon seit Jahren Verluste, 
während BYD sogar Dividende zahlt.


> Die Zeitungen nennen VW eine Gewinnmaschine,

Mit einer Technologie aus dem vorigen Jahrhundert.

Details beim E-Golf verraten, wie rückständig VW im China-Vergleich ist

https://www.focus.de/digital/dldaily/kolumne-chinabriefs-was-volkswagens-e-golf-ueber-die-digitalen-schwaechen-deutscher-autohersteller-verraet_id_11309263.html

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:
> Details beim E-Golf verraten, wie rückständig VW im China-Vergleich ist

Nur für irgendwelche weltfremden Hipster. Außerdem ist der eGolf 
Geschichte. Was will man da jetzt mit einem Vergleich anfangen?

Mit dem neuen Golf 8 Hybrid und dem ID3 wird VW auch wieder unanständig 
viel Geld verdienen. Und VW typisch wird das ganze nicht so Sexy und 
Gehypt wie ein Tesla. Dafür rollen da Stückzahlen und Gewinn.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Mit dem neuen Golf 8 Hybrid und dem ID3 wird VW auch wieder unanständig
> viel Geld verdienen.

Ja, davon gehe ich auch aus und finde ich gut, immerhin zahlt Volkswagen 
in Deutschland Steuern und beschäftigt hier viele Angestellte zu gutem 
Gehalt.

> Und VW typisch wird das ganze nicht so Sexy und
> Gehypt wie ein Tesla. Dafür rollen da Stückzahlen und Gewinn.

Das ist mir auch allemal lieber, ich würde ein VW ID3 jederzeit einem 
Tesla vorziehen, wenn ich ein Elektroauto bräuchte.

von Berufsberatung am Wochenende (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Gehypt wie ein Tesla. Dafür rollen da Stückzahlen und Gewinn.
Hint für FB: Und der Aktienkurs nach oben geht!

von Manfred (Gast)


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Erst Leute raus, dann Mehrarbeit:
https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article227565433/VW-Schlechte-Stimmung-am-Band-Das-kann-nicht-endlos-so-weitergehen.html

Eagl wie, der Saftladen scheint gut zu laufen.

von Qwertz (Gast)


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Manfred schrieb:
> Eagl wie, der Saftladen scheint gut zu laufen.

Warum "Saftladen"? VW ist doch ein gutes Unternehmen.

von 0xAFFE (Gast)


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Manfred schrieb:
> Erst Leute raus, dann Mehrarbeit:
> 
https://www.news38.de/wolfsburg/VW/article227565433/VW-Schlechte-Stimmung-am-Band-Das-kann-nicht-endlos-so-weitergehen.html

Es wurden Leiharbeiter in Emden nicht übernommen, weil der Standort zu 
einem Elektro-Werk umgebaut wird und dort also schon bald deutlich 
weniger Arbeiter benötigt werden. Es wurde ihnen aber angeboten in 
anderen Werken von VW oder Porsche zu arbeiten. Kann man alles online 
nachlesen. In der Übergangsphase gibt es KURZFRISTIG auch bei VW mal 
Sonderschichten und Überstunden, was bei vielen Unternehmen normal ist.

Trotzdem wurden bei VW Braunschweig und Wolfsburg erst letztes Jahr 
hunderte Leibarbeiter intern eingestellt. Trotzdem wurden dieses Jahr 
rund 1200 Azubis und duale Studenten (mit Übernahmegarantie) 
eingestellt. Wie auch schon in den Vorjahren. Als es in den 90ern 
weniger zutun gab, hat VW nicht wie die meisten anderen Unternehmen 
einfach viele vor die Tür gesetzt, sondern zeitweise die 30-Stundenwoche 
etabliert (dank Ferdinand Piëch) und damit viele Arbeitsplätze gerettet.

Wer VW deswegen kritisiert, hat andere Unternehmen noch nicht gesehen. 
Es gibt mMn keinen arbeitnehmerfreundlicheren Arbeitgeber, außer 
vielleicht als Beamter beim Staat.

von SEGFAULT (Gast)


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Man muss dann aber auch unter Umständen dann in Wolfsburg oder 
Braunschweig leben müssen - sollte man nicht vergessen.
Ist da nicht auch irgendwo das marode Atommülllager in der Nähe?

von 0xAFFE (Gast)


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SEGFAULT schrieb:
> Ist da nicht auch irgendwo das marode Atommülllager in der Nähe?

Wie weit ist eigentlich München von völlig veralteten tschechischen und 
Stuttgart von französischen AKW entfernt? Braunschweig ist eine schöne 
Stadt.

Btw: Um die Ecke vom Endlager produziert Jägermeister in einem neuen 
riesigen Werk. Prost!

Wie schnell die Leute Fukushima, Tschernobyl und die tausenden von 
Atombomben, die die Franzosen in den Meeren, Amerikaner bei sich und 
Russen in Kazakhstan sowie Sibirien gezündet haben...

von Alter Hase (Gast)


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SEGFAULT schrieb:
> Man muss dann aber auch unter Umständen dann in Wolfsburg oder
> Braunschweig leben müssen

Ich habe in drei Bundesländern gelebt - jahrelang, zum Teil mehrfach. 
BW, BY NDS. Überall nette Mitbürger, schöne Gegend, immer was zu 
erkunden und überall was zu lernen. Müssen muss man nur sterben.

Offen sein für Positives kann helfen ...

Ich bin kein VW Fan aber da kann man schon leben & arbeiten. Viele wären 
froh dort zu sein (auch wenn sie es nicht zugeben werden).

von Achim B. (bobdylan)


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0xAFFE schrieb:
> Braunschweig ist eine schöne Stadt.

Geht so.

Problem: Wenn du in BS einen Parkplatz suchst, wirst du erst in WOB 
einen finden.

von Le X. (lex_91)


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0xAFFE schrieb:
> Wie schnell die Leute Fukushima, Tschernobyl und die tausenden von
> Atombomben, die die Franzosen in den Meeren, Amerikaner bei sich und
> Russen in Kazakhstan sowie Sibirien gezündet haben...

Dieser Satz kein Verb.

von Dirk K. (knobikocher)


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Achim B. schrieb:
> 0xAFFE schrieb:
>> Braunschweig ist eine schöne Stadt.
>
> Geht so.
>
> Problem: Wenn du in BS einen Parkplatz suchst, wirst du erst in WOB
> einen finden.

Schönheit und Parkplatzverfügbarkeit sind doch verschiedene Dinge? Ich 
finde BS jedenfalls deutlich schicker als Hannover und erst recht WOB.

Das Problem mit den Parkplätzen haben doch alle größeren Städte gemein, 
oder? Und natürlich hängt das stark vom Stadtteil ab. Am Heidberg habe 
ich nie Probleme. Oststadt abends 15-20 min suchen und dann mehrere 
hundert Meter gehen. Nächstes mal doch eher das Fahrrad!

Wobei mein AG tatsächlich bereits wirbt: "Und das i-Tüpfelchen: kein 
Stress bei der Parkplatzsuche und in der Mittagspause besteht die 
Möglichkeit am See spazieren zu gehen.".

von OhMan (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Das Problem mit den Parkplätzen haben doch alle größeren Städte gemein,
> oder?

Berlin nicht.

von Dr. rer. nat. Merkel (Gast)


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VW = NDS und NDS = VW.
Bevor VW untergeht, wird es mit allen Mitteln der Politik gerettet.

Merkel verschafft ja auch jedem Bürger bald eine Ladesäule. :)
Nur stellt sich mir die Frage, wieso Altmaier jetzt symbolisch in 
Wasserstoff investieren möchte?
Das spielt doch nur Toyota in die Hände.

von 0xAFFE (Gast)


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Dr. rer. nat. Merkel schrieb:
> VW = NDS und NDS = VW.
> Bevor VW untergeht, wird es mit allen Mitteln der Politik gerettet.

NDS ist schon noch ein bisschen mehr. Zum Beispiel hat Continental als 
einer der größten Zulieferer weltweit seinen Sitz in Hannover. Mit VW 
und Conti ist NDS das größte Auto-Bundesland, und nicht der Süden wie 
häufig angenommen.

Dr. rer. nat. Merkel schrieb:
> Nur stellt sich mir die Frage, wieso Altmaier jetzt symbolisch in
> Wasserstoff investieren möchte?
> Das spielt doch nur Toyota in die Hände.

Für Lkws und die Bahn macht Wasserstoff durchaus Sinn, auch damit wir 
unseren Strom nicht mehr an die Nachbarn verschenken müssen, aber für 
Pkw ist das Wasserstoff einfach unsinn. Wirkungsgrad reines Elektroauto 
ca. 70-80%. Wirkungsgrad Wasserstoffauto (was imgrunde nur ein 
Elektroauto mit kleinerer Batterie und Wasserstofftank ist) ca. 20-30% 
(Elektrolyse). Keine Industrienation kann sich solche Verluste kurz- und 
mittelfristig leisten. Warum machen die Japaner es trotzdem? 1. Sie 
lassen sich Wasserstoff per Schweröl-Tanker anliefern, was mithilfe von 
Kohle und Gas erzeugt wurde. 2. Langfristig macht Wasserstoff schon 
Sinn, wenn wir 100% erneuerbare Energien haben. 3. Wer so viel schon 
investiert hat, dem fällt das loslassen sehr schwer. Das kennen viele 
z.B. vom Poker spielen.

von Axel L. (axel_5)


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0xAFFE schrieb:

> Für Lkws und die Bahn macht Wasserstoff durchaus Sinn, auch damit wir
> unseren Strom nicht mehr an die Nachbarn verschenken müssen, aber für
> Pkw ist das Wasserstoff einfach unsinn.

Naja, ich denke, dass man LKW lieber durch die Bahn ersetzen sollte, da 
sind die Oberleitungen schon dabei. Wozu man dann Wasserstoff bräuchte ?

>2. Langfristig macht Wasserstoff schon
>Sinn, wenn wir 100% erneuerbare Energien haben.

Das ist aber schon seeeehr langfristig. Ich sehe das eher als Ergänzung, 
wenn es im Süden (also Spanien, Afrika) generiert wird und über 
Pipelines nach Norden gepumpt.

Gruß
Axel

von Dirk K. (knobikocher)


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0xAFFE schrieb:
> NDS ist schon noch ein bisschen mehr.

Conti ist genannt. Sennheiser, Rheinmetall, Baker Hughes, TÜV Nord, DLR, 
PTB Braunschweig. Das sind große Unternehmen welche mir spontan 
einfallen und welche andere Leute vielleicht weniger auf dem Schirm 
haben werden. Teilweise mit Tarif, wobei ich da beim DLR nicht 
informiert bin. PTB ist glaube ich öffentlicher Dienst? BS als 
Universitätsstadt beheimatet einige Unternehmen für INF/ING.

Ob da 100k drin sind für einen Entwickler, mag ich bezweifeln. Aber die 
Kosten sind hier überschaubar.

von 0xAFFE (Gast)


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Dirk K. schrieb:
> Conti ist genannt. Sennheiser, Rheinmetall, Baker Hughes, TÜV Nord, DLR,
> PTB Braunschweig.

Salzgitter AG, MTU, TUI, Talanx, Symrise, Johnson Controls, Stiebel 
Eltron, Sartorius, Medizinische Hochschule Hannover (halbe Mrd Umsatz), 
Phoenix Contact (Bad Pyrmont), Bosch (Hildesheim, Salzgitter).

Man muss sich nur die Dimensionen von VW verdeutlichen. Da sind letztes 
Jahr fast 900k Fahrzeuge nur aus Wolfsburg gerollt, ohne Hannover, 
Emden, Osnabrück und den Osten. VW Salzgitter hat über 10 Mio. Motoren 
und VW Kassel hat über 8 Mio Getriebe mit Stahl der Salzgitter AG 
produziert. Das nennt sich Made in Germany, was kein anderer deutscher 
Hersteller auch nur ansatzweise mehr erreicht. Darum wird VW selbst wenn 
nicht so riesige Gewinne gemacht werden würden wie es der Fall ist, 
immer als systemrelevant gerettet werden. Aber bei 14,8 Mrd Gewinn von 
Januar bis September ist VW davon so weit weg wie F.B. von seiner 
finanziellen Unabhängigkeit ;)

von Gottfried (Gast)


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F. B. schrieb:
> Warte mal ab, welche Probleme die E-Autos von VW haben werden. Diess
> will sogar Tesla aufkaufen, um an deren Software Know-how zu kommen,
> weil die Software von VW so scheiße ist

Warum soll Tesla eine scheiße Software kaufen wollen?
Weil ihre Software vermutlich noch beschissener ist!

Sieh dir doch mal diese Tesla-Sekten Fahrzeuge doch an, such mal nach 
Videos "Tesla fire"
Youtube-Video "Tesla fire explosion in moscow Russian Highway, Blows up 2019/08/12, Latest"
Youtube-Video "Are Lithium Batteries Dangerous? Is it safe to drive Tesla Car?"
Youtube-Video "Tesla to investigate apparent Model S explosion in China"
Youtube-Video "A Burning Tesla in Germany"
Youtube-Video "TESLA MODEL S EXPLODES in a parking lot in China and SETS OTHER CARS AROUND ON FIRE *FULL VIDEO*"
Youtube-Video "Tesla Model X Fire (Lake Forest, California)"
Youtube-Video "Another Tesla driver burned to death"
...

Diese Liste wird immer länger.
In Deutschland ist auch schon mal eines Abgebrannt, wobei die 2 Insaßen 
verbrannt sind, das war nur einmal in den Nachrichten, jetzt findet man 
es nicht mal mehr in den Archiven, damit sie die 
Elektrofahrzeugindustrie nicht schlecht machen.

von Keks (Gast)


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Da Deutschland bis 2050 insgesamt betrachtet eh abgefackelt sein wird, 
fügen sich batteriegespeiste E-Autos ins neue Deutschland nur nahtlos 
ein.

von 0xAFFE (Gast)


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Keks schrieb:
> Da Deutschland bis 2050 insgesamt betrachtet eh abgefackelt sein wird,
> fügen sich batteriegespeiste E-Autos ins neue Deutschland nur nahtlos
> ein.

Man nehme Tesla als Beispiel. Die verkaufen dieses Jahr ungefähr 360k 
Fahrzeuge und es sind vielleicht sind geschätzt 10 Fälle bekannt, wo das 
Auto ohne Unfalleinwirkung abgebrannt ist. Beim VW e-Golf oder e-Up oder 
BMW i3 habe ich noch nie gelesen, dass da auch nur ein Fahrzeug 
abgebrannt ist. Bei Verbrennern liesst man selbst in der Regionalzeitung 
ständig das wieder irgendein Fahrzeug wegen Kabelbrand abgefackelt ist.

Zusätzliche Vorteile der e-Fahrzeuge:
- Keine 500 EUR für die Hauptinspektion mehr, keinen Ölwechsel, einfach 
fahren
- Keine Kfz Steuern
- Nur etwa 3-4 EUR pro 100km für 100km
- Kein so hohes Risiko wie Motorschaden oder kaputtes Getriebe (bei den 
Batterien sind mehrere Zellen parallel geschaltet und die Tesla mit 
einer halben Million Kilometer zeigen, dass das beherrschbar ist)

Als Kfz Mechaniker würde ich zeitnah umschulen, als Tankstellenbetreiber 
zumachen und als Händler die Firma verkaufen oder wenigstens an 
sinnvollen Positionen viele Ladesäulen aufstellen. Jedem, der schon 
E-Auto gefahren ist, ist klar, dass das früher oder später wie bei den 
Kutschen oder Öllampen ausgehen wird.

von Berufsberatung am Wochenende (Gast)


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0xAFFE schrieb:
> Zusätzliche Vorteile der e-Fahrzeuge:
Wie alt bist du denn deine Naivität ist ja drollig.


> - Keine 500 EUR für die Hauptinspektion mehr, keinen Ölwechsel, einfach
> fahren
Du Naivling bekommst das anderweitig abgeknöpft.

> - Keine Kfz Steuern
Du Naivling, das wird auf den Strom draufgepackt.

> - Nur etwa 3-4 EUR pro 100km für 100km
Nur wenn Naivlinge rechnen.

> - Kein so hohes Risiko wie Motorschaden oder kaputtes Getriebe (bei den
> Batterien sind mehrere Zellen parallel geschaltet und die Tesla mit
> einer halben Million Kilometer zeigen, dass das beherrschbar
Dann vereckt halt irgendeine Elektronik, keine Softwareupdates mehr,....
Ersatzteile schweineteuer oder gibts kein, das Auto wird noch mehr zum 
Wegwerfartikel degradiert, wie ein Tablett, nur dass es noch 4 Räder 
dran hat.

Glaubst du Vollt äh Naivling ersnthaft dass alles billiger mit einem 
eAuto wird? Das Gegenteil wird der Fall sein.

von 0xCAFE (Gast)


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Rechne doch vor was für Kosten bei Elektrofahrzeugen deiner Meinung nach 
anfallen. Mitterweile fahren in Deutschland 220k Elektrofahrzeuge rum, 
die meine Angaben bestätigen. Bei mobile.de kannst du Tesla-Taxis aus 
Holland mit 450 tkm auf der Uhr für 35k€ kaufen. Ich kenne jemanden mit 
einem Model S und einen anderen mit einem i3, die seit dem Wechsel auf 
Elektro viel seltener in der Werkstatt sind. Die Steuergeräte halten da 
so lange wie bei den Verbrennern auch. Und da es bei Tesla viel weniger 
Steuergeräte gibt, können die auch ruhig viel früher verrecken.

von Keks (Gast)


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Beim hochgepriesenen E-Auto, gerade beim Tesla, verrecken sehr oft der 
E-Motor und das Stromrichter-Containment mehrmals im Autoleben.
Und das ist immer Totalschaden, nix zu reparieren wie beim Verbrenner, 
sonden neu bestellen zu sündhaft teuren Preisen aus der asiatischen 
Leistungselektronik-Halbleiterwelt inkl. sehr aufwändigem Einbau.
Wer 35€ k für nen 450k km gelaufenen Tesla ausgibt, ist einfach nur 
doof. Zumal das gesamte Fahrwerk dort auch nix besonders Haltbares ist, 
gerade dann noch mit dem Gewicht der Batterie. Normalerweise nicht so 
schlimm, aber bei Tesla sorgt das für lange Standzeiten.

von 0xCAFE (Gast)


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Keks schrieb:
> Und das ist immer Totalschaden, nix zu reparieren wie beim Verbrenner,
> sonden neu bestellen zu sündhaft teuren Preisen aus der asiatischen
> Leistungselektronik-Halbleiterwelt inkl. sehr aufwändigem Einbau.

Einen Motorschaden repariert man beim Verbrenner auch nur selten. Da 
geht es selbst bei Mittelklasse Fahrzeugen direkt in die fünfstelligen 
Beträge. Einen E-Motor auszutauschen ist viel weniger Arbeit. Der 
E-Motor selbst hat nur 15% so viele Bauteile wie ein Verbrenner, kann 
also nicht so teuer sein. Wenn das bei Tesla so teuer wäre, dann würden 
die Taxi-Betriebe in Holland keine Tesla kaufen. Dann hätten diese Autos 
auch nicht so viele Kilometer auf der Uhr. Es gibt Online genug Belege 
für die Langlebigkeit von Elektrofahrzeugen.

Jeder Dummkopf versteht, dass ein Verbrennungsmotor bedingt durch 
Reibung und die heutzutage üblichen Leistungen nicht so lange halten 
kann wie ein E-Motor.

von Keks (Gast)


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Tesla übt sich meist noch in Kulanz, sonst hätten die Tesla-Besitzer 
schon häufig große Summen latzen dürfen. Ja, ein E-Motor kann lange 
halten, bei anständiger Auslegung und Kühlung. Er kann aber auch schnell 
kaputt gehen, zwar meist dann nicht völlig, sondern nur Leistungsverlust 
und starke Geräuschentwicklung/Vibration Und dann gibts immer keine 
Reparatur, sondern kompletter Austausch. Ohne Kulanz, volle Kosten für 
den Kunden, noch nicht mal den Wert des Recyclings für den Altmotor 
bekommt man.
Den Chinesen freut das, kurbelt es doch seine Wirtschaft gut an.

von Cyblord -. (cyblord)


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0xCAFE schrieb:
> Einen Motorschaden repariert man beim Verbrenner auch nur selten. Da
> geht es selbst bei Mittelklasse Fahrzeugen direkt in die fünfstelligen
> Beträge.

Ja und wie oft kommt das heute noch bei einem Verbrenner vor?

von 0xCAFE (Gast)


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Keks schrieb:
> Tesla übt sich meist noch in Kulanz, sonst hätten die Tesla-Besitzer
> schon häufig große Summen latzen dürfen.

Alle Premiumhersteller sind da sehr kulant, egal ob Verbrennungsmotor 
oder E-Motor.

Wäre das aber eine nennenswerte Anzahl, dann hätte Tesla mit steigender 
Anzahl verkaufter Fahrzeuge keine Gewinne, sondern Verluste.

Jedem mit auch nur etwas technischem Verständnis muss doch klar sein, 
dass der Verbrennungsmotor mit einem Wirkungsgrad von etwa 20% 
prinzipbedingter VIEL anfälliger und wegen der endlichen Ressourcen 
schwachsinn ist.

Bringt wenigstens Argumente dagegen. Die folgenden Erfahrungen eines 
finnischen Taxifahrers sind nichts besonderes und haben auch nichts mit 
den Panasonic-Lithium-Zellen von Tesla zutun, sondern werden auch von 
anderen Anbietern erreicht. Tesla wäre bei so einer Garantie schon lange 
pleite, wenn es nennenswerte Ausfallraten gäben würde (Verkaufszahl 
dieses Jahr voraussichtlich 360k Fahrzeuge, ohne die Heimspeicher):

Nachdem der finnische Taxifahrer Nyyssönen über 400.000 Kilometer in 
seinem 2014 Modell S mit 85 kWh Akku zurückgelegt hat, hat er den 
Fahrzeugmotor austauschen und den Akku unter Garantie warten lassen. Im 
Rahmen der Wartung hat sich gezeigt, dass das Model S noch rund 93% 
seiner ursprünglichen Leistung hat erbringen können. Dies kann durchaus 
als Beleg für die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der 
Lithium-Ionen-Batteriezellen von Tesla angesehen werden. Zudem spricht 
dies für die Wartungs- und Service-Pläne, die das Unternehmen bietet. So 
kommen alle Tesla Fahrzeuge mit einer achtjährigen Garantie auf 
unbegrenzte zurückgelegte Kilometer daher.

Durch entsprechende Ersatzmodule kann man die Langlebigkeit des Akkus 
verlängern. Tesla setzt dabei bewusst darauf, dass nicht das ganze 
Akkupack getauscht wird, sondern nur einzelne Module, für die zwischen 
5.000 und 7.000 Dollar fällig werden.

von 0xCAFE (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> 0xCAFE schrieb:
> Einen Motorschaden repariert man beim Verbrenner auch nur selten. Da
> geht es selbst bei Mittelklasse Fahrzeugen direkt in die fünfstelligen
> Beträge.
>
> Ja und wie oft kommt das heute noch bei einem Verbrenner vor?

Mein letzter Audi A6 3.0 TDI hatte bei 60 tkm einen Motorschaden. Der 
Junge vom Nachbar hatte einen neuen GTI und nach wenigen tkm einen 
Getriebeschaden. Nicht falsch verstehen, ich finde Volkswagen sehr gut 
und habe großen Respekt vor Erfindungen wie dem DSG, Quattro oder TDI, 
aber es ist langfristig bei einer wachsenden Weltbevölkerung schwachsinn 
auf dieses veraltete Konzept zu setzen.

Einfach den folgenden Artikel lesen und wie VW aufwachen:

https://edison.media/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html

von Axel L. (axel_5)


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Cyblord -. schrieb:
> 0xCAFE schrieb:
>> Einen Motorschaden repariert man beim Verbrenner auch nur selten. Da
>> geht es selbst bei Mittelklasse Fahrzeugen direkt in die fünfstelligen
>> Beträge.
>
> Ja und wie oft kommt das heute noch bei einem Verbrenner vor?

Mein Touran hatte bei 160.000km einen neuen (gebrauchten) Motor 
bekommen. Riss im Zylinderkopf. Gebrauchten Zylinderkopf einzeln git es 
nicht, der Schaden ist relativ häufig. Habe den dann verkauft, weil der 
dauernd kaputt war.

Gruß
Axel

von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> 0xCAFE schrieb:
> Einen Motorschaden repariert man beim Verbrenner auch nur selten. Da
> geht es selbst bei Mittelklasse Fahrzeugen direkt in die fünfstelligen
> Beträge.
>
> Ja und wie oft kommt das heute noch bei einem Verbrenner vor?

Praktisch so gut wie gar nicht, das sind nur wenige Einzelfälle.

von Axel L. (axel_5)


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0xCAFE schrieb:
> Cyblord -. schrieb:

> und habe großen Respekt vor Erfindungen wie dem DSG, Quattro oder TDI,
> aber es ist langfristig bei einer wachsenden Weltbevölkerung schwachsinn
> auf dieses veraltete Konzept zu setzen.


Der ganze Kram ist viel zu Komplex geworden. Es ist zwar eine große 
Leistung, das alles zu entwickeln und zu fertigen, aber es ändert nichts 
daran, dass all das Zeugs nur dafür da ist, die prinzipbedingten 
Nachteile des Verbrenners zu kaschieren.

Spätestens, wenn es in die Werkstatt geht, wird es richtig teuer. Schon, 
weil der durchschnittliche KFZ Meister gar nicht mehr versteht, was da 
passiert.

Gruß
Axel

von Cyblord -. (cyblord)


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Axel L. schrieb:
> Spätestens, wenn es in die Werkstatt geht, wird es richtig teuer. Schon,
> weil der durchschnittliche KFZ Meister gar nicht mehr versteht, was da
> passiert.

Was allerdings mit E-Autos nur schlimmer wird. Die Mechanik mag 
einfacher sein, aber alles worauf es eigentlich ankommt (Akku, 
Power-Management, Steuergeräte, Assistenzsysteme (E-Autos sind voll 
davon) ) entziehen sich noch mehr jeder Art von Reparatur. Es wird noch 
mehr Funktionalität in SW verlagert. Die Hardware wird quasi zur 
Nebensache.

von 0xCAFE (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Was allerdings mit E-Autos nur schlimmer wird.

Den Akkumodule kauft man zu und das Prinzip des E-Motors beherrscht man 
von Industriebetrieb bis zur privaten Waschmaschine schon sehr lange. 
Das zu tauschen erfordert nicht nur weniger Knowhow, sondern auch 
weniger Zeit.

Ich verstehe, dass besonders Leute die beim Kfz-Händler oder an 
Tankstellen arbeiten den Verbrenner verteidigen, aber Lithium-Akkus sind 
die Zukunft. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann. Die Materialien 
können sind wegen Recycling im Gegensatz zum Öl auch nich verloren und 
müssen auch nicht aus Russland oder dem nahen Osten über riesige Pumpen 
her befördert werden. Besonders die graue Energie spricht entschieden 
gegen Verbrenner. Allein mit der in der Raffinerie nötigen Energie zur 
Erzeugung von 10l Benzin kann das Elektroauto bereits 50km fahren. Nur 
Schwachköpfe können das gut finden, wenn Westeuropa unnötig Geld 
wegwirft, obwohl Elektrofahrzeuge bereits 450km Reichweite erreichen.

von Cyblord -. (cyblord)


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0xCAFE schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Was allerdings mit E-Autos nur schlimmer wird.
>
> Den Akkumodule kauft man zu

Klaro. Nur da kann man nichts reparieren. Und es ist das teuerste Teil 
am Auto.
Austauschen geht immer.

> und das Prinzip des E-Motors beherrscht man
Trotzdem wird man da nicht viel reparieren können.

> Ich verstehe, dass besonders Leute die beim Kfz-Händler oder an
> Tankstellen arbeiten den Verbrenner verteidigen

Unsinn. Ich könnte aktuell rein aus Konsumentensicht nichts mit einem 
E-Auto anfangen. Zumindest nicht als Ersatz für den Verbrenner. Als 
zusätzliches Spielzeug natürlich schon.

, aber Lithium-Akkus sind
> die Zukunft. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann.

Pff das kann ich so für fast alles behaupten. Nur Leben wir halt im 
Jetzt und im Jetzt muss sich jemand Entscheiden ob er ein E-Auto kauft 
oder nicht.

> Die Materialien
> können sind wegen Recycling im Gegensatz zum Öl auch nich verloren und
> müssen auch nicht aus Russland oder dem nahen Osten über riesige Pumpen
> her befördert werden.

> Besonders die graue Energie spricht entschieden
> gegen Verbrenner. Allein mit der in der Raffinerie nötigen Energie zur
> Erzeugung von 10l Benzin kann das Elektroauto bereits 50km fahren.

Aber die Erzeugung des Akkus selbst und die nötigen Komponenten zur 
Stromerzeugung (Windräder und Solarzellen von mir aus) lassen wir hier 
außen vor?

> Nur
> Schwachköpfe können das gut finden, wenn Westeuropa unnötig Geld
> wegwirft,

Das Geld ist nicht weg. Rate mal welche Autos die Ölscheichs, die 
reichen Chinesen und die Fracking-Manager aus den USA fahren. Nennt sich 
Wirtschaftskreislauf. DU propagierst Protektionismus.

> obwohl Elektrofahrzeuge bereits 450km Reichweite erreichen.
Die Reichweite ist nicht das Problem. Ein Vebrenner mit 450km Reichweite 
wäre immer noch viel Komfortabler als ein entsprechendes E-Auto.

Und es spielt keine Rolle ob man das gut findet. Ein Großteil der 
Bevölkerung kann aktuell ein E-Auto nicht gebrauchen. Allein schon weil 
viele keinen eigenen Stellplatz mit Strom haben und E-Autos in der 
Anschaffung sauteuer sind. Das ist halt die JETZT Situation. Du kannst 
von der Zukunft träumen und vielleicht wird es ja auch wahr. Aber jetzt 
ist halt jetzt.

: Bearbeitet durch User
von 0xCAFE (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Das Geld ist nicht weg. Rate mal welche Autos die Ölscheichs, die
> reichen Chinesen und die Fracking-Manager aus den USA fahren. Nennt sich
> Wirtschaftskreislauf. DU propagierst Protektionismus.

1. Liefern die Chinesen uns fast alles außer Öl. China würde am 
Elektroauto sogar mehr verdienen als am Verbrenner.

2. So wenige Autos wie die Russen und Araber kaufen, aber so viele Mrd 
wie Europa ihnen überweist, ist schwachwinnig dieses Konzept wegen 
endlicher Ressourcen zu verteidigen.

Cyblord -. schrieb:
> Die Reichweite ist nicht das Problem. Ein Vebrenner mit 450km Reichweite
> wäre immer noch viel Komfortabler als ein entsprechendes E-Auto.

90% der Bevölkerung fährt weniger als 50km täglich. Heutige Reichweiten 
geben das her. Niemand mit Verstand erwartet einen kurzfristigen 100% 
Umstieg. Auch 30% machen schon was aus.

Cyblord -. schrieb:
> Und es spielt keine Rolle ob man das gut findet. Ein Großteil der
> Bevölkerung kann aktuell ein E-Auto nicht gebrauchen. Allein schon weil
> viele keinen eigenen Stellplatz mit Strom haben und E-Autos in der
> Anschaffung sauteuer sind. Das ist halt die JETZT Situation. Du kannst
> von der Zukunft träumen und vielleicht wird es ja auch wahr. Aber jetzt
> ist halt jetzt.

Das ist nicht richtig. Mit den um 6000 EUR reduzierten Kosten ist ein 
e-Golf, e-Up oder ID.3 ähnlich teuer wie vergleichbare Verbrenner. Nimmt 
man das Tesla Model 3 als Beispiel bekommt man für 60.000 EUR Neupreis 
ein Fahrzeug was in 3s von 0-100km/h beschleunigt und pro 100 
durchschnittlich weniger als 4€ Stromkosten verursacht. Das schafft kein 
TDI. Kein neuer A4, 3er und keine C Klasse.

von Cyblord -. (cyblord)


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0xCAFE schrieb:
> Das ist nicht richtig. Mit den um 6000 EUR reduzierten Kosten ist ein
> e-Golf, e-Up oder ID.3 ähnlich teuer wie vergleichbare Verbrenner.

Vergleichbar mit was? Neuwagen mit Vollaustattung. So was kauft fast 
niemand privat.

von 0xCAFE (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Vergleichbar mit was? Neuwagen mit Vollaustattung. So was kauft fast
> niemand privat.

Den Verbrenner Golf bekommt man ab ungefähr 17k €. Der e-Golf kostet 
nach Abzug der 4k € Prämie aktuell ab 21k €. Diese Prämie liegt ab 
Januar bei 6k €. Dann kostet der e-Golf ab 19k €. Das ist kein großer 
Unterschied. Gar keiner mehr wenn man berücksichtigt, dass der e-Golf 
deutlich mehr Basisausstattung mitbringt.

Wie Diess schon sagte: Der ID.3 wird nach Abzug der Umweltprämie so viel 
Kosten wie ein vergleichbarer Diesel mit ähnlicher Ausstattung.

Aber das ist auch egal, denn deutsche Privatkunden kaufen nur sehr 
selten Neuwagen und sind im Gegensatz zu den Flottenkunden nicht 
relevant. Darum drückt VW die Fahrzeuge mit niedrigen Leasingraten 
zwischen 99 und 159€ monatlich in den Markt (siehe Online Werbung wie 
Facebook). Danach werden die Gebrauchtfahrzeuge dann gekauft. Darum gibt 
es auch die reduzierte Besteuerung für Dienstwagen. Ich wiederhole: Die 
Frage ist nicht ob, sondern wann Elektrofahrzeuge sich durcsetzen.

von Cyblord -. (cyblord)


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0xCAFE schrieb:
> Den Verbrenner Golf bekommt man ab ungefähr 17k €. Der e-Golf kostet
> nach Abzug der 4k € Prämie aktuell ab 21k €. Diese Prämie liegt ab
> Januar bei 6k €. Dann kostet der e-Golf ab 19k €. Das ist kein großer
> Unterschied. Gar keiner mehr wenn man berücksichtigt, dass der e-Golf
> deutlich mehr Basisausstattung mitbringt.

Nur gibt es den eGolf schon gar nicht mehr. Und dein Preis war ein 
zeitlich eng begrenztes Sonderangebot.
Der neue ID3 soll 30k Neupreis kosten. Sind immer noch 24k abzüglich 
Prämie. Solche Neuwagenpreise zahlt aber momentan privat fast niemand.

Das ist doch der Betrug bei diesen Vergleichen. Man vergleicht Neupreise 
/ UVP von VW, Audi, BWM oder Daimler. Wohingegen die Mehrheit halt 
gebraucht für 10k-15k einkauft oder nen KIA oder Dacia fährt.

Außerdem bekommst du damit keine 450km, nur mal am Rande.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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0xCAFE schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Die Reichweite ist nicht das Problem. Ein Vebrenner mit 450km Reichweite
>> wäre immer noch viel Komfortabler als ein entsprechendes E-Auto.
>
> 90% der Bevölkerung fährt weniger als 50km täglich

Das ist doch genau Cyblords Punkt.
Die Reichweite ist nicht das (dringendste) Problem der E-Autos.

von 0xCAFE (Gast)


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Le X. schrieb:
> Das ist doch genau Cyblords Punkt.
> Die Reichweite ist nicht das (dringendste) Problem der E-Autos.

Warum wäre ein Verbrenner mit 450km Reichweite viel komfortabler? Weil 
das Tanken 5-10 Minuten dauert anstatt 20-40 Minuten Schnellladen.

Wenn man jetzt aber gar nicht laden muss, weil der e-Golf 230km WLTP 
Reichweite hat, aber ich täglich nur 15km zur Arbeit hin und nochmal 
zurück fahre, also pro Woche 150km, dann ist der Benziner auch nicht 
bequemer.
Dann muss man halt einmal Zuhause oder beim Arbeitgeber oder während der 
Mittagspause oder beim Wocheneinkauf laden.

Jetzt mal ehrlich: Wie oft fahrt ihr mit dem Auto in den Urlaub? Einmal 
im Jahr reicht auch ein Mietwagen.

Nochmal: Es müssen gar nicht alle gleichzeitig umsteigen, sondern es 
reicht völlig, wenn viele als Zweitwagen oder zum Pendeln auf ein 
Elektrofahrzeug setzen. Das wird kommen, weil es deutlich günstiger ist.

Cyblord -. schrieb:
> Nur gibt es den eGolf schon gar nicht mehr. Und dein Preis war ein
> zeitlich eng begrenztes Sonderangebot. Der neue ID3 soll 30k Neupreis
> kosten. Sind immer noch 24k abzüglich Prämie. Solche Neuwagenpreise
> zahlt aber momentan privat fast niemand.

1. Den e-Golf gibt es noch bis der ID.3 mitte nächsten Jahres in Masse 
startet. Bisher hat beim ID.3 nur die begrenzte First Editon mit der 
Produktion begonnen.

2. Der ID.3 ist im Innenraum so groß wie ein Passat und der startet auch 
erst bei 28k €.

Cyblord -. schrieb:
> Das ist doch der Betrug bei diesen Vergleichen. Man vergleicht Neupreise
> / UVP von VW, Audi, BWM oder Daimler. Wohingegen die Mehrheit halt
> gebraucht für 10k-15k einkauft oder nen KIA oder Dacia fährt.
> Außerdem bekommst du damit keine 450km, nur mal am Rande.

Ich habe doch schon geschrieben:

Aber das ist auch egal, ob Privatleute die Neuwagen-Preise zahlen würden 
oder nicht, denn deutsche Privatkunden kaufen nur sehr selten Neuwagen 
und sind im Gegensatz zu den Flottenkunden nicht relevant. Darum drückt 
VW die Fahrzeuge mit niedrigen Leasingraten zwischen 99 und 159€ 
monatlich in den Markt (siehe Online Werbung wie Facebook). Danach 
werden die Gebrauchtfahrzeuge dann von Privatleuten gekauft. Darum gibt 
es auch die reduzierte Besteuerung für Elektro-Dienstwagen. Ich 
wiederhole: Die Frage ist nicht ob, sondern wann Elektrofahrzeuge sich 
durchsetzen.

von Cyblord -. (cyblord)


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0xCAFE schrieb:

> Wenn man jetzt aber gar nicht laden muss, weil der e-Golf 230km WLTP
> Reichweite hat, aber ich täglich nur 15km zur Arbeit hin und nochmal
> zurück fahre, also pro Woche 150km, dann ist der Benziner auch nicht
> bequemer.

1.) Mal wieder dein persönliches Szenario.
2.) Irgendwann musst du Laden und dann stehst du an irgendeiner 
Ladesäule rum. Und Volladen in 20-40 Minuten ist in der Realität 
schwierig. Aber selbst darauf hätte ich 1x die Woche nicht unbedingt 
lust.

> Dann muss man halt einmal Zuhause oder beim Arbeitgeber oder während der
> Mittagspause oder beim Wocheneinkauf laden.

Wie gesagt, zuhause können viele nicht. Und beim AG ist es auch die 
Ausnahme. Vor allem wenn signifikante Mengen an Leuten umsteigen. Selbst 
30% wäre ein großes Problem. Jetzt findet man ja noch verwaiste Säulen. 
Dann aber nicht mehr.

> Jetzt mal ehrlich: Wie oft fahrt ihr mit dem Auto in den Urlaub? Einmal
> im Jahr reicht auch ein Mietwagen.

Auch immer dasselbe Argument. Ich kauf mir doch kein Auto für 20k-40k um 
dann mit dem Mietwagen in Urlaub, in den Freizeitpark und übers 
Wochenende mal Weg und zu den Großeltern zu fahren. Vor allem wenn ein 
Verbrenner alles auf einmal leisten kann.
Genau dieses Weltfremde Gebabbel macht euch E-Auto Spezis so putzig.

> Nochmal: Es müssen gar nicht alle gleichzeitig umsteigen, sondern es
> reicht völlig, wenn viele als Zweitwagen oder zum Pendeln auf ein
> Elektrofahrzeug setzen. Das wird kommen, weil es deutlich günstiger ist.

Die Rechnung würde ich gerne mal sehen. Als Zweitwagen schlägt der 
Anschaffungspreis ja 100% durch. Da hilft dann auch kein Vergleich mit 
anderen Autos mehr.
Und als Erstwagen muss man ja dann anscheinend noch Kosten für den 
Mietwagen einrechnen. Man hört dass E-Auto Besitzer sehr häufig Bahn 
fahren. Wird auf jeden Fall von denen immer empfohlen. Was schon eine 
gewisse Ironie beinhaltet.
Das geht sich selbst heute niemals wirtschaftlich aus. Und wenn 
Fahrstrom erstmal kräftig besteuert wird, schon drei mal nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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0xCAFE schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Das ist doch genau Cyblords Punkt.
>> Die Reichweite ist nicht das (dringendste) Problem der E-Autos.
>
> Warum wäre ein Verbrenner mit 450km Reichweite viel komfortabler? Weil
> das Tanken 5-10 Minuten dauert anstatt 20-40 Minuten Schnellladen.
>
> Wenn man jetzt aber gar nicht laden muss, weil der e-Golf 230km WLTP
> Reichweite hat, aber ich täglich nur 15km zur Arbeit hin und nochmal
> zurück fahre, also pro Woche 150km, dann ist der Benziner auch nicht
> bequemer.
> Dann muss man halt einmal Zuhause oder beim Arbeitgeber oder während der
> Mittagspause oder beim Wocheneinkauf laden.

Jetzt haben dir doch schon mehrmals Leute gesagt dass die Reichweite 
nicht das (größte) Problem ist.
450km sind voll OK.
Da sind wir voll bei dir.
Alles gut.
Die Reichweite ist praktisch der einzige Punkt wo dir niemand 
widerspricht.
Aber jetzt kaust du wieder nur auf der Reichweite herum.
Was ist los mit dir?

: Bearbeitet durch User
von 0xCAFE (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> 1.) Mal wieder dein persönliches Szenario.
> 2.) Irgendwann musst du Laden und dann stehst du an irgendeiner
> Ladesäule rum. Und Volladen in 20-40 Minuten ist in der Realität
> schwierig. Aber selbst darauf hätte ich 1x die Woche nicht unbedingt
> lust.

Das ist nicht mein Szenario, sondern durch Studien bewiesen. Ich kenne 
niemanden der mehr als 40km eine Richtung pendelt.

Du scheinst immer noch nicht zu begreifen, dass du mit einem Elektroauto 
nicht beim Laden wartest, sondern etwas anderes tut.
Merkel bringt jetzt nicht nur massiv mehr Ladesäulen auf den Weg, die 
dann bei an Discountern und bei Arbeitgebern sowie in Tiefgaragen 
stehen, sondern sorgt auch dafür, dass du als Wohnungseigentümer das 
recht bekommst dir eine Ladesäule hinzustellen. Dafür hat die Autolobby 
gekämpft.

Cyblord -. schrieb:
> Auch immer dasselbe Argument. Ich kauf mir doch kein Auto für 20k-40k um
> dann mit dem Mietwagen in Urlaub, in den Freizeitpark und übers
> Wochenende mal Weg und zu den Großeltern zu fahren. Vor allem wenn ein
> Verbrenner alles auf einmal leisten kann.
> Genau dieses Weltfremde Gebabbel macht euch E-Auto Spezis so putzig.

Nur bei der Urlaubsfahrt müsstest du mit dem ID.3 alle 400km ca. 40 
Minuten warten. Ansonsten wartest du nicht. Bei mir steht das Auto zum 
konfigurierten Startzeitpunkt klimatisiert vor dem Haus mit 100% Akku.

Wenn Elektrofahrzeuge nicht praktikabel wären, würden die wohlhabenden 
Norweger nicht ca. 50% Elektrofahrzeuge zulassen.

Der Verbrenner kann das dann übrigens nur noch viel teurer leisten. 
Jetzt kriegt jeder Benziner einen Partikelfilter und das wird nicht 
reichen, um die EU Grenzwerte einzuhalten. Verbrenner werden teurer und 
Stromer günstiger. Egal was ihr drüber denkt.

Cyblord -. schrieb:
> Die Rechnung würde ich gerne mal sehen. Als Zweitwagen schlägt der
> Anschaffungspreis ja 100% durch. Da hilft dann auch kein Vergleich mit
> anderen Autos mehr.

Gerne. Ein Seat Mii electric kostet ab Januar 20650 minus 6000 
Umweltprämie in der Anschaffung. Der Verbrauch liegt bei etwa 12kWh pro 
100km, also ungefähr 3 EUR. Auf 200 tkm sind das also Stromkosten von 
6000 EUR. 14650 + 6000 = 20650.

Der Mii als Verbrenner kostet neu etwa 12000 und verbraucht 5l Benzin 
pro 100km, also ungefähr 7 EUR. Auf 200tkm sind es dann 14000 EUR 
Benzinkosten. 12000 + 14000 = 26000.

Zudem muss der Seat Mii als Verbrenner in der Zeit mindestens 6mal zur 
Hauptinspektion was etwa 2400 sein werden. Dazu noch jährlich über 100 
EUR Kfz Steuern. Das entfällt beim Mii electric. Pollenfilter kannst du 
selbst wechseln. Kein Riemen mit Wasserpumpe wechseln. Kein Ölwechsel.

Mit einer eigenen Solaranlage kostet der Seat Mii Electric dann noch 
nichtmal 3€ pro 100km.

von 0xCAFE (Gast)


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Die Leute haben heutzutage ja ohnehin zwei Fahrzeuge, aber noch sind es 
meist zwei Verbrenner.

Aber wie du an den hohen Spritkosten siehst, sind die Spritkosten 
langfristig viel mehr als der Seat Mii electric in Anschaffung plus 
Stromkosten verursachen würde. Ein Benziner der bspw. 8l auf 100km 
frisst, der verursacht über 200 tkm Benzinkosten in Höhe von 16000 EUR. 
Dazu noch das Risiko von Motorschaden und Wertverlust.

von Le X. (lex_91)


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0xCAFE schrieb:
> Aber wie du an den hohen Spritkosten siehst, sind die Spritkosten
> langfristig viel mehr als der Seat Mii electric in Anschaffung plus
> Stromkosten verursachen würde

Das ist natürlich Kaffeesatzleserei.
Kein Mensch weiß welche Steuern irgendwann mal auf (Auto-)Strom fällig 
werden.
Vermutlich wird die Mineralölsteuer (läuft mittlerweile unter 
"Energiesteuer"), die ja bei E-Autos nicht erhoben wird, irgendwie 
ersetzt werden.

: Bearbeitet durch User
von 0xCAFE (Gast)


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Le X. schrieb:
> Das ist natürlich Kaffeesatzleserei.
> Kein Mensch weiß welche Steuern irgendwann mal auf (Auto-)Strom fällig
> werden.
> Vermutlich wird die Mineralölsteuer (läuft mittlerweile unter
> "Energiesteuer"), die ja bei E-Autos nicht erhoben wird, irgendwie
> ersetzt werden.

Stromer sind bis 2030 steuerfrei und auch dann sind die Steuern nicht 
der Löwenanteil, sondern die hohen Verbrenner-Wartungskosten, 
Spritkosten und der Wertverlust die ausschlaggebenden Punkte.

Noch besser kann man die laufenden Kosten senken, indem das 
Elektrofahrzeug noch mit einer 9,9kWp Solaranlage für 7000 EUR (ohne 
Einbaukosten) kombiniert wird. Die Akkupreise fallen. Aber das ist 
natürlich nur für einen Teil der Bevölkerung eine Möglichkeit. Aber 
niemand hat gesagt, dass direkt 100% umsteigen müssen.

von Le X. (lex_91)


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0xCAFE schrieb:
> Stromer sind bis 2030 steuerfrei und auch dann sind die Steuern nicht
> der Löwenanteil, sondern die hohen Verbrenner-Wartungskosten,
> Spritkosten und der Wertverlust die ausschlaggebenden Punkte.

Wenn die Stromkosten eh egal sind, warum argumentierst du dann pro 
E-Auto mit den niedrigen Stromkosten?

0xCAFE schrieb:
> in Anschaffung plus
> Stromkosten

Außerdem interessiert mich natürlich der langfristige Steuersatz und 
nicht der jetzige.
Oder lässt du dich auch von Vodafone mit Angeboten à la "Nur 9,99€ in 
den ersten 12 Monaten" ködern?

: Bearbeitet durch User
von 0xCAFE (Gast)


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Le X. schrieb:
> Wenn die Stromkosten eh egal sind, warum argumentierst du dann pro
> E-Auto mit den niedrigen Stromkosten?

Die Stromkosten sind nicht egal, aber viel geringer als die 
Benzinkosten. Selbst ohne Solaranlage. Vor allem kann Deutschland die 
Stromkosten vor Ort selbst bestimmen. Letztes Jahr wurden erstmalig 
Windparks ohne Subventionen aufgebaut, weil der Windstrom mittlerweile 
billiger als Kohlestrom ist.

Le X. schrieb:
> Außerdem interessiert mich natürlich der langfristige Steuersatz und
> nicht der jetzige.
> Oder lässt du dich auch von Vodafone mit Angeboten à la "Nur 9,99€ in
> den ersten 12 Monaten" ködern?

Kennst du denn den langfristigen Benzinpreis? Garantiert dir irgendwer 
die aktuellen Verkaufspreise der Benziner? Nein? Warum erwartest du es 
von Elektrofahrzeugen?

Bei den Autos die VW letztes Jahr verkauft hat, würden nach 2020 ca. 75% 
vom Gewinn als Strafe an die EU gehen. Was werden also VW und die 
anderen Hersteller tun? Natürlich versuchen so viele E-Fahrzeuge wie 
möglich zu verkaufen. Das reicht aber nicht. Dann wird die Strafe auf 
Verbrenner umgelegt und deren Verkaufspreis logischerweise steigen. 
Liess mal Interviews von Leuten wie Diess. Benziner werden wegen der EU 
Vorgaben zwangsläufig teurer und Stromer wegen der steigenden 
Stückzahlen günstiger.

von Le X. (lex_91)


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0xCAFE schrieb:
> Kennst du denn den langfristigen Benzinpreis? Garantiert dir irgendwer
> die aktuellen Verkaufspreise der Benziner? Nein? Warum erwartest du es
> von Elektrofahrzeugen?

Natürlich nicht.
Niemand kennt die Entwicklung von Benzin- und (Auto-)Strom.
Das zeigt doch nur wie unsinnig Argumentationen bzgl. "Strom ist pro km 
billiger als Benzin" sind.
Das einzige was wir relativ sicher sagen können ist dass (Auto-)Strom 
irgendwie besteuert wird (bzw. werden muss).

Aber ich bin da eh entspannt.
Mein Verbrenner hält noch 10 Jahre oder mehr, und dann schaun ma weiter.
Bis dahin wird sich das alles irgendwie einpendeln und wir können 
direkte Vergleiche treffen.
Würde ich heute eine Kaufentscheidung treffen müssen wäre das 
problematischer weil die Aktenlage viel zu unklar ist.

von 0xCAFE (Gast)


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Le X. schrieb:
> Das zeigt doch nur wie unsinnig Argumentationen bzgl. "Strom ist pro km
> billiger als Benzin" sind.

Man trifft seine Entscheidungen basierend auf den vorhandenen 
Informationen. Nichts aber auch wirklich gar nichts deutet an, dass der 
Strompreis die nächsten Jahre stark ansteigt.
Im Gegenteil: Akkupreise sinken und die Regierung fördert Solaranlagen 
mit Heimspeichern, womit du dein Auto noch günstiger laden kannst. Nimm 
mal Polen oder Frankreich als Beispiele, wo ohne EEG Umlage mit 
saubilligen Atom- und Kohlestrom 100km nur noch 1€ kosten. Das E-Auto 
kommt, egal ob es dir gefällt oder nicht.

von Bitte was? (Gast)


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0xCAFE schrieb:
> Nichts aber auch wirklich gar nichts deutet an, dass der
> Strompreis die nächsten Jahre stark ansteigt.

Nichts deutet darauf hin, dass es nicht so weitergeht, wie die letzten 
10 Jahre:

https://strom-report.de/strompreise/strompreisentwicklung/#strompreisentwicklung-10-jahre

von 0xCAFE (Gast)


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Bitte was? schrieb:
> Nichts deutet darauf hin, dass es nicht so weitergeht, wie die letzten
> 10 Jahre:
>
> 
https://strom-report.de/strompreise/strompreisentwicklung/#strompreisentwicklung-10-jahre

Und Benzin ist günstiger geworden, oder was? Die Fahrzeughersteller 
haben bereits angekündigt, dass die Verbrenner wegen der neuen 
Grenzwerte teurer werden. Dass der Strompreis sich kurzfristig 
verdoppelt ist nicht zu erwarten und damit bleiben Stromer günstiger. 
Die Regierung will den Anteil an Stromern erhöhen und schon deswegen 
wird es nicht deutlich teurer werden.

von Bitte was? (Gast)


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0xCAFE schrieb:
> Und Benzin ist günstiger geworden, oder was?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/776/umfrage/durchschnittspreis-fuer-superbenzin-seit-dem-jahr-1972/

Also ich würde sagen, seit mind. 2005 scheint mir das recht moderat.

von Le X. (lex_91)


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0xCAFE schrieb:
> Nichts aber auch wirklich gar nichts deutet an, dass der
> Strompreis die nächsten Jahre stark ansteigt.

Das kommt drauf an. Wenn du es als realistisch erachtest dass die 
Regierung auf Milliarden-Einnahmen aus der Energiesteuer (ehemals 
Minerlölsteuer) ersatzlos und dauerhaft verzichtet, ja, dann deutet 
nichts darauf hin.

0xCAFE schrieb:
> Das E-Auto
> kommt, egal ob es dir gefällt oder nicht.

Kind, im Gegensatz zu dir sehe ich die Sache neutral und recht gelassen, 
ohne irgendwelcher Ideologie.
Ich bin weder Freund noch Feind des Verbrenners, genauso wenig wie ich 
Freund oder Feind des E-Autos bin.
Ich bin Pragmatiker.
Wenn, für mich, die Vorteile die Nachteile irgendwann mal überwiegen und 
ich grad ein neues Auto brauch, dann bin ich der erste der sich ein 
E-Auto zulegt.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Wenn, für mich, die Vorteile die Nachteile irgendwann mal überwiegen und
> ich grad ein neues Auto brauch, dann bin ich der erste der sich ein
> E-Auto zulegt.

Und genau so macht das die Mehrzahl der Leute. So wie das am Markt 
üblich sein sollte, wird mit den Füßen abgestimmt. Und da ist es keine 
Überraschung dass eben das E-Auto recht wenig gekauft wird. Nur 
Ideologen wollen das unbedingt ändern. Sei es mit Subventionen oder 
Zwang.
Falls die Technik für die Mehrheit Sinn macht, wird sie auch gekauft. 
Siehe E-Bikes. Die musste niemand anschieben (Wortspiel). Der Markt 
boomt jetzt seit einigen Jahren. E-Mobilität wird also, wo sie Sinn 
macht, auch angenommen.

: Bearbeitet durch User
von 0xCAFE (Gast)


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Le X. schrieb:
> Das kommt drauf an. Wenn du es als realistisch erachtest dass die
> Regierung auf Milliarden-Einnahmen aus der Energiesteuer (ehemals
> Minerlölsteuer) ersatzlos verzichtet, ja, dann deutet nichts darauf hin.

Niemand hat von ersatzlos streichen gesprochen. Während der Staat eine 
Umweltprämie von 3000 beschließt, auf die Kfz-Steuer von Elektroautos 
bis 2030 verzichtet (11 Jahre reicht locker), E-Dienstfahrzeuge weit 
niedriger besteuert, für Verbrenner kaum zu erreichende Grenzwerte 
festlegt, Dieselverbote für manche Innenstädte sowie mögliche 
Sonderabschreibungen für Elektrofahrzeuge beschließt, soll er also 
zeitgleich die Mineralölsteuer auf Elektrofahrzeuge umlegen? Das macht 
gar keinen Sinn, dann hätte man sich alle diese Entscheidungen sparen 
können und dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. Die Mindereinnahmen können 
auch über ganz andere Wege eingenommen werden und darum sind 
Spekulationen Unsinn.

Wir werden es ja sehen, ob ihr beide am Ende Recht behält oder es doch 
Diess samt SPD/CDU/Grüne sein wird.

von Cyblord -. (cyblord)


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0xCAFE schrieb:
> oll er also
> zeitgleich die Mineralölsteuer auf Elektrofahrzeuge umlegen? Das macht
> gar keinen Sinn, dann hätte man sich alle diese Entscheidungen sparen
> können

Wieso denn? Zu diesem Zeitpunkt kann man doch anscheinend gar keinen 
Verbrenner mehr fahren, weil die Gängelung sehr hoch ist. Also kann 
jetzt ordentlich Steuer auf Fahrstrom erhoben werden.
Denkst du die Regierung ist dir in Sachen Klimaschutz und E-Ideologie 
brüderlich verbunden? Da gehts nur um Kohle und Macht. Du hast echt 
Vorstellungen. Und sich gegenseitig widersprechende Subventionen sind 
auch nichts neues.

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Cyblord -. schrieb:
> 0xCAFE schrieb:
>> oll er also
>> zeitgleich die Mineralölsteuer auf Elektrofahrzeuge umlegen? Das macht
>> gar keinen Sinn, dann hätte man sich alle diese Entscheidungen sparen
>> können
>
> Wieso denn? Zu diesem Zeitpunkt kann man doch anscheinend gar keinen
> Verbrenner mehr fahren, weil die Gängelung sehr hoch ist. Also kann
> jetzt ordentlich Steuer auf Fahrstrom erhoben werden.

Das wird natürlich interessant, wenn man den Strom auf dem Hausdach 
selbst erzeugt.

Ich tippe eher auf eine Maut, die dann alle zahlen müssen. Die 
Verbrenner zahlen dann die Mineralölsteuer weiter.

Gruß
Axel

von Cyblord -. (cyblord)


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Axel L. schrieb:
> Das wird natürlich interessant, wenn man den Strom auf dem Hausdach
> selbst erzeugt.

Die Ladeschnittstellen der E-Autos werden dann sowieso verdongelt sein.

von jemand (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Das wird natürlich interessant, wenn man den Strom auf dem Hausdach
> selbst erzeugt.
>
> Ich tippe eher auf eine Maut, die dann alle zahlen müssen. Die
> Verbrenner zahlen dann die Mineralölsteuer weiter.
>
> Gruß
> Axel

Vermute ich auch. Damit ist man dann gefeit gegen alle technischen 
Änderungen.
Muss ja sein, jedes Auto nutzt die Straßen ab, und irgenwie muss das 
bezahlt werden. Fair wäre natürlich, wenn diejenigen, die viel kaputt 
machen (LKW) auch viel zahlen, aber das wird wohl nichts.

Ich befürworte die Maut in der Form aber nicht. Zu aufwändig, und zuviel 
Überwachung.
Man kann das ja wie in Österreich lösen. Da kann man selber entscheiden, 
ob die Maut auf das Kennzeichen läuft, oder ob man einen Aufkleber 
kauft, und es ist streng zweckgebunden. Das merkt man bei jeder 
Autobahnfahrt. Holperpisten-Autobahnen oder Katastrohpen wie die A8 wie 
in Deutschland sucht man dort vergeblich.

Das Hauptproblem ist aber, dass die Mineralölsteuer für den allgemeinen 
Haushalt herangezogen wird, nicht für den Verkehr. Darum ist sie so 
hoch.
Dafür wird man Ersatz benötigen, und das kann keine Maut sein. Ich tippe 
auf ein Mehrwertssteuererhöhung nach der nächsten Wahl. Oder höhere 
Lohnsteuer für Normalverdiener. Kennt man ja.

von F. B. (finanzberater)


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Berufsberatung am Wochenende schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Gehypt wie ein Tesla. Dafür rollen da Stückzahlen und Gewinn.
> Hint für FB: Und der Aktienkurs nach oben geht!

VW heute der größte Verlierer im DAX. Und zwar deswegen:

VW-Konzern senkt Umsatz- und Gewinnziele 2020

https://www.automobilwoche.de/article/20191118/AGENTURMELDUNGEN/311189962/1276/krise-in-der-autobranche-vw-konzern-senkt-umsatz--und-gewinnziele-

Wird wohl nichts mit dem Bonus.

von F. B. (finanzberater)


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Dr. rer. nat. Merkel schrieb:
> VW = NDS und NDS = VW.
> Bevor VW untergeht, wird es mit allen Mitteln der Politik gerettet.
>
> Merkel verschafft ja auch jedem Bürger bald eine Ladesäule. :)
> Nur stellt sich mir die Frage, wieso Altmaier jetzt symbolisch in
> Wasserstoff investieren möchte?
> Das spielt doch nur Toyota in die Hände.

Tesla kriegt 300 Millionen vom Steuerzahler, um VW Konkurrenz zu machen. 
Für maximal 10.000 Arbeitsplätze, d.h. Minimum 30k pro Arbeitsplatz. 
Aber soll mir recht sein. Hab zwar keine Tesla-Aktien, aber einige 
Zulieferer von Tesla. D.h. eure Steuern finanzieren meine Gewinne.

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
>> Nur stellt sich mir die Frage, wieso Altmaier jetzt symbolisch in
>> Wasserstoff investieren möchte?

Meine Wasserstoffaktien gehen jedenfalls dank Altmaier und eurer 
Steuergelder durch die Decke. Ballard Power ist jetzt eine meiner besten 
Aktie im Depot.

von Manfred (Gast)


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F. B. schrieb:
> Meine Wasserstoffaktien gehen jedenfalls dank Altmaier und eurer
> Steuergelder durch die Decke.

Klar, Wasserstoff ist leichter als heiße Luft und hebt damit schneller 
ab.

von 0xCAFE (Gast)


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F. B. schrieb:
> VW heute der größte Verlierer im DAX. Und zwar deswegen:
>
> VW-Konzern senkt Umsatz- und Gewinnziele 2020
>
> 
https://www.automobilwoche.de/article/20191118/AGENTURMELDUNGEN/311189962/1276/krise-in-der-autobranche-vw-konzern-senkt-umsatz--und-gewinnziele-
>
> Wird wohl nichts mit dem Bonus.

Kannst du auch nur einmal die von dir geposteten Artikel lesen, bevor du 
falsche Kommentare schreibst? Dort steht, dass der Gewinn weniger als 
bisher angenommen, aber er steigt. Damit kriegen alle VW Mitarbeiter 
automatisch auch mehr Bonus:

"Da der operative Gewinn infolge der schwächeren Umsatzentwicklung nun 
nur noch um mindestens ein Viertel über dem von 2016 liegen soll, 
rechnet Volkswagen hier mit einem Wert von mindestens 18,2 Milliarden 
Euro. Nach altem Plan hätten es rund 19 Milliarden sein sollen."

Die Aktie ist in den letzten Monaten von 135 auf 183 geklettert. 
Gewinnmitnahmen sind völlig normal.

von F. B. (finanzberater)


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0xCAFE schrieb:
> falsche Kommentare schreibst? Dort steht, dass der Gewinn weniger als
> bisher angenommen, aber er steigt. Damit kriegen alle VW Mitarbeiter
> automatisch auch mehr Bonus:

Dabei handelt es sich um eine Prognose, die intern schon wieder kassiert 
wurde. Nur die Mitarbeiter belässt man in ihrem naiven Glauben an 
steigende Boni, damit sie weiter fleißig für die Dividende schuften.

Wie die Autobauer ihre Prognosen herunterschrauben

Die Chefs der großen Konzerne kassieren intern die Absatzprognosen.

https://www.manager-magazin.de/premium/volkswagen-daimer-bmw-wie-die-autobauer-ihre-prognosen-senken-a-00000000-0002-0001-0000-000167041207


Überhaupt scheint der von dir hier regelmäßig gehypte Fahrdienst Moia 
für VW auch ein Griff ins Klo zu werden.

VW, Daimler und BMW kürzen und streichen: Autobauer verlieren den 
Glauben an ihre Mobilitätsdienste

Autokonzerne schalten bei Mobilitätsdiensten großflächig zurück

https://www.manager-magazin.de/premium/mobilitaet-volkswagen-daimler-bmw-zweifeln-an-moia-und-sharenow-a-00000000-0002-0001-0000-000166559057

von Peter (Gast)


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Mit welcher Tarifstufe (Volkswagen AG Tariftabelle) steigt man als 
Berufserfahrener (5 Jahre) ein?

EG19 oder?

von F. B. (finanzberater)


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Ernüchterung bei VW: Moia-Expansion wegen Verlusten gestoppt. 
Carsharing-Angebote von Daimler und BMW auch nach Jahren noch mit 
tiefroten Zahlen.

https://www.businessinsider.de/wie-vw-daimler-und-bmw-ihre-carsharing-angebote-retten-wollen-2019-11

Carsharing und Moia werden euch also nicht retten. Da kann Realistischer 
alias 0xCAFE hier so viel Forenmarketing für Moia betreiben wie er will.

von 5 vor 12 (Gast)


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Wenn Deutschland durch Schröder und Merkel nicht mehrheitlich so mit 
Billiglöhnen versaut worden wäre, gäbe es keine Absatzprobleme. Jeder 
hätte mind. ein deutsches Auto und würde alle 8 Jahre neu kaufen.
Und ohne Euro hätte jeder rechnerisch durch unsere Volkswirtschaft mit 
nem Porsche zur Arbeit kommen können. So ist das erwirtschaftete 
Vermögen halt im Ausland versenkt worden. Reparationszahlungen deluxe.

von Franko S. (frank_s866)


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5 vor 12 schrieb:
> Wenn Deutschland durch Schröder und Merkel nicht mehrheitlich so mit
> Billiglöhnen versaut worden wäre, gäbe es keine Absatzprobleme.

Wenn die SPD, äh der Bund Personal sucht sieht das so aus:
https://www.service.bund.de/IMPORTE/Stellenangebote/editor/SPD-Bundestagsfraktion/2019/11/3182044.html

* systematisches und analytisches Arbeiten auch unter Termindruck
* Bereitschaft Systemarbeiten auch außerhalb des gültigen
  Gleitzeitrahmens durchzuführen
* Wir erwarten außerdem ein hohes Maß an Übereinstimmung mit den
  Positionen der SPD.

Also ohne das richtige Parteibuch wird das also nix mit dem Job und 
soziale Bedingungen gibts auch nicht eher wie beim Ausbeuter.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Franko S. schrieb:
> Also ohne das richtige Parteibuch wird das also nix mit dem Job

Ja, ein unglaublicher Skandal, dass ein Mitarbeiter der 
SPD-Bundestagsfraktion der Partei nahe stehen sollte.


Aber Hauptsache mal wieder empört rumgepupst.

von 0xCAFE (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ernüchterung bei VW: Moia-Expansion wegen Verlusten gestoppt.
> Carsharing-Angebote von Daimler und BMW auch nach Jahren noch mit
> tiefroten Zahlen.
>
> 
https://www.businessinsider.de/wie-vw-daimler-und-bmw-ihre-carsharing-angebote-retten-wollen-2019-11
>
> Carsharing und Moia werden euch also nicht retten. Da kann Realistischer
> alias 0xCAFE hier so viel Forenmarketing für Moia betreiben wie er will.

So dumm kannst selbst du nicht sein, zu glauben, dass es im ersten Jahr 
bereits Gewinne gibt. Das kommt mit einer bestimmten Größe, ähnlich wie 
bei Amazon. Nicht bei der ersten Stadt. VW macht das schon klug. Erst 
Fehler ausräumen und dann groß ausrollen.

Und warum verbreitest du wieder Lügen? Ich zitiere:

Die wichtigsten Infos: Das E-Carsharing-Angebot WeShare wird ab dem 
Frühjahr 2020 nach Hamburg expandieren, die MOIA-Flotte wächst auf 500 
Fahrzeuge und in Hamburg werden bald einige E-Busse von MAN fahren.

von abcd (Gast)


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0xCAFE schrieb:
> Und warum verbreitest du wieder Lügen?

Das Wort sehe ich inzwischen sehr häufig in den E-Diskussionen. Du 
solltest die Bedeutung einmal nachschlagen. Denn wenn es bereits daran 
mangelt...

von F. B. (finanzberater)


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0xCAFE schrieb:
> in Hamburg werden bald einige E-Busse von MAN fahren.

BYD verzeichnet den ersten Großauftrag über die Lieferung von 
Elektrobussen aus Deutschland.

https://www.eurotransport.de/artikel/erster-auftrag-aus-deutschland-byd-liefert-22-elektrobusse-10906441.html

Warum kaufen die nicht bei MAN? Taugen eure Busse vielleicht nichts?

von 0xCAFE (Gast)


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F. B. schrieb:
> BYD verzeichnet den ersten Großauftrag über die Lieferung von
> Elektrobussen aus Deutschland.

F. B. schrieb:
> Warum kaufen die nicht bei MAN? Taugen eure Busse vielleicht nichts?

Weil es noch ein winziger Markt ist. Wollen und können sind etwas sehr 
verschiedenes.
Ist bei BYD der Gewinn nicht gerade um 88% eingebrochen, während er bei 
VW deutlich gestiegen ist? Bei welchem Aktienkurs hast du die Aktie noch 
gleich gekauft?

von Gerne auch (Gast)


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Franko S. schrieb:
> Also ohne das richtige Parteibuch wird das also nix mit dem Job und
> soziale Bedingungen gibts auch nicht eher wie beim Ausbeuter.
Läuft das nicht in der freien Wirtschaft unter sanktionierbarer 
Diskriminierung, wenn es sich z.B. um Alter, fremdländischen Namen oder 
m/w/d*_X handelt? Sind die (Mit-)Erfinder bzw. politischen Helfer dieser 
Gesetzgebung wieder mal selber da ausgenommen?

von Gerne auch (Gast)


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5 vor 12 schrieb:
> Jeder
> hätte mind. ein deutsches Auto und würde alle 8 Jahre neu kaufen.
Wäre gut möglich.

5 vor 12 schrieb:
> Und ohne Euro hätte jeder rechnerisch durch unsere Volkswirtschaft mit
> nem Porsche zur Arbeit kommen können. So ist das erwirtschaftete
> Vermögen halt im Ausland versenkt worden. Reparationszahlungen deluxe.
Mir bekannte Story: Ein Selbständiger wurde bei seinem Einstieg in den 
90ern zum Abschluß einer Rentenversicherung bei berufständischem 
Versicherer gezwungen. Der versprach mind. 1500,- DM Rentenhöhe mtl. Bei 
Renteneintritt und nach Finanzkrise betrüge der Betrag nunmehr um 600 
EUR. Durch gewählte Gesamtauszahlung (natürlich versteuert) wurde der 
Rentner vom Versicherer letztlich um ca. 50 kEUR betrogen. Nicht 
einklagbar. Ist eben so. Fertig. Man beachte den Kaufkraftverlust 
zwischen damaligen 1500,- DM und heutigen 600 EUR. Alles per 
Zwangsversicherung.

0xCAFE schrieb:
>>
> 
https://www.businessinsider.de/wie-vw-daimler-und-bmw-ihre-carsharing-angebote-retten-wollen-2019-11
>> ...
>
> So dumm kannst selbst du nicht sein, zu glauben, dass es im ersten Jahr
> bereits Gewinne gibt. Das kommt mit einer bestimmten Größe, ähnlich wie
> bei Amazon. Nicht bei der ersten Stadt. VW macht das schon klug. Erst
> Fehler ausräumen und dann groß ausrollen.
Sind da nicht schon welche ein paar Jahre länger auf der Bühne?
Im dort weiterverlinkten Artikel von Mitte Oktober steht auch noch was:

"Im Markt macht sich allerdings langsam Ernüchterung breit, denn so 
vorbildlich das Konzept in der Theorie ist, so wenig scheint sich das 
Geschäftsmodell zu bewähren. ... Erst am Montag kündigte das Berliner 
Startup Clevershuttle an, sich aus drei seiner acht Standorte 
zurückzuziehen. ... Auch bei der Konkurrenz kriselt es. Die 
Volkswagen-Tochter Moia schränkte ihr Angebot in Hannover diese Woche 
mangels Nachfrage ein und gibt die Kooperation mit den örtlichen 
Verkehrsbetrieben auf ... Selbst in der Hauptstadt scheint sich der 
Ride-Pooling-Markt für die Firmen kaum zu lohnen: Der Fahrdienstleister 
Allygator, eine Kooperation zwischen ADAC und Door2door, stellte dort 
den Betrieb bereits im März 2019 ein, rund ein Jahr nach dem Start. ... 
„Im Vergleich zum Privat-PKW sind die Kosten aktuell noch immer nicht 
dramatisch günstiger“, sagt der Berater. Die Entscheidung für oder gegen 
ein Verkehrsmittel hänge zudem stark vom gebotenen Komfort ab — und auch 
hier würden die Anbieter bisher nicht allzu gut abschneiden."
https://www.businessinsider.de/clevershuttle-moia-und-co-ride-pooling-anbieter-haben-es-schwer-2019-10

Interessante Entwicklung. Wenn die "digital natives" oder wie sich die 
hippen Bevölkerungsschichten nennen, später dann den wahren, 
unsubventionierten Fahrpreis bezahlen dürfen, werden vielleicht selbst 
diese auf ihr eigenes Privatauto zurückgreifen. Genauso wie die 
"Klimaaktiven", wenn sie der guten Sache wegen auf all ihren nicht 
selbst erarbeiteten Komfort verzichten müssen. Betrifft es einen selber, 
am härtesten im eigenen Geldbeutel oder am kalten eigenen Hintern, 
wendet sich der eigene Hals ganz plötzlich.
Das dürfte auch auf E-Mobile und deren Forenmarketingteam zutreffen :)

von Gerne auch (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>> Das wird natürlich interessant, wenn man den Strom auf dem Hausdach
>> selbst erzeugt.
>
> Die Ladeschnittstellen der E-Autos werden dann sowieso verdongelt sein.
Man sehe sich mal bei diesem Typen um:
https://www.youtube.com/channel/UCfV0_wbjG8KJADuZT2ct4SA/videos
Die Videos so vom letzten Jahr. Was der für einen Terz mit selber wieder 
aufgebauten Teslas hat. Der hat ein paar Schrott-Teslas gekauft und aus 
den Teilen wieder was Fahrbares gebastelt. Nur: Gehören Chassis und 
Zentralelektronik nicht zusammen, verweigert der Supercharger die 
Schnelladung! Will man diese aber wieder haben muß man seine Karre bei 
denen kostenpflichtig inspizieren und bewerten lassen, ob sie deren 
'Standards' entspricht. Sagen die dann: Nö. Dann ist nichts mehr mit 
Supercharger. Wie war das mit 20-40 Minuten vollgeladen? Eher 10 Stunden 
oder so wenn man auf großer Tour unterwegs ist. Selbst Ersatzteile 
verkaufen sie einem nicht, wenn sie einen nicht registrieren wollen. 
Monopol. Verdongelt. Mit Totalüberwachung.

Axel L. schrieb:
> Der ganze Kram ist viel zu Komplex geworden. Es ist zwar eine große
Das stimmt, kommt aber erst mit den üblen Richtlinien der Gesetzgebung.

> Spätestens, wenn es in die Werkstatt geht, wird es richtig teuer. Schon,
> weil der durchschnittliche KFZ Meister gar nicht mehr versteht, was da
> passiert.
Würde ich so nicht behaupten. Würde sagen, Modelle bis vor 5 Jahren sind 
alles problemlos für eine ordentliche (freie) Werkstatt zu handhaben. 
Erst die ganze unnötige Elektronik macht es kompliziert und teuer.

Als Beispiel für einen mMn guten Asiaten: Suzuki Swift 1.1 GLS 3-Zyl. 
vor ca. 22 Jahren neu gekauft. Dauerhaft ca. 4.0-4,5 Liter Verbrauch 
(schon damals!). Etwas Sonderausstattung für den Komfort. Damals ca. 17k 
DM. Heute ca. 12k EUR (Kaufkraftverlust). Das Ding lebt heute noch, hat 
mangels Pflege aber stark gelitten. Immer zuverlässig, nie stehen 
geblieben.
Auf die Schnelle: VW Up ähnlicher Ausstattung kommt auf den gleichen 
Preis wie heutiger Swift, scheint mir aber kleiner zu sein. Vom 
Interieur her war mir der Up, als ich mal drinsaß, ähnlich schlecht wie 
der Swift damals. Polo kommt auf den gleichen Preis. Was ist das für 
eine Modell-Preis-Politik?

von 0xCAFE (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Interessante Entwicklung. Wenn die "digital natives" oder wie sich die
> hippen Bevölkerungsschichten nennen, später dann den wahren,
> unsubventionierten Fahrpreis bezahlen dürfen, werden vielleicht selbst
> diese auf ihr eigenes Privatauto zurückgreifen. Genauso wie die
> "Klimaaktiven", wenn sie der guten Sache wegen auf all ihren nicht
> selbst erarbeiteten Komfort verzichten müssen. Betrifft es einen selber,
> am härtesten im eigenen Geldbeutel oder am kalten eigenen Hintern,
> wendet sich der eigene Hals ganz plötzlich.
> Das dürfte auch auf E-Mobile und deren Forenmarketingteam zutreffen :)

Was ist denn nicht subventioniert? Ein paar Beispiele für riesige 
Subventionen: Airbus, Bahn, Telekom, Atom- und Kohlekraftwerke, 
Windenergie, Solar, Fahrzeughersteller, Zulieferer uswusf.

Die Chinesen haben bewiesen, dass in Großstädten Sharingdienste sehr 
wohl Sinn machen. Dort ruft sich jeder per Didi kurz ein Taxi oder einen 
privaten Fahrer. Es hängt zwar von der Stadt ab, aber für 10km zahlt man 
ungefähr 4€. Dadurch sind viel weniger Fahrzeuge auf den Straßen als 
wenn alle selbst fahren würden.
VW würde den Dienst WeShare jetzt nicht von Berlin auf Hamburg 
ausweiten, wenn es keine Aussicht auf Profit geben würde. Ich habe 
WeShare in Berlin genutzt und fand es gerade bei Regen viel bequemer als 
die Ubahn oder Busse. Zudem musste ich keinen Parkplatz bezahlen, 
sondern konnte den eGolf auf einem beliebigen Parkplatz abstellen. VW 
bekommt in einer ausgelasteten Stunde 12€, muss neben der Reinigung, 
Abschreibung auf dem Akku und dem Abholen zum Laden nur 15kWh bezahlen. 
Die Energie nehmen sie vermutlich in Großpaketen für unter 2€ ab. Mit VW 
Financial Services hat man Versicherung und Finanzierung aus einer Hand. 
Viel Wartung ist für Elektrofahrzeuge zwar nicht nötig, aber auch dafür 
hat man genug Händler. Zur Erinnerung: VW verkauft den eGolf seit 2013, 
hat also mit Entwicklungszeit wohl ein Jahrzehnt Erfahrung wie lange die 
Lithiumzellen halten. Man würde das nicht machen, wenn es sich nicht 
rentieren würde.

von Gerne auch (Gast)


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Du kannst chinesische Millionenstädte eines sozialistischen Landes mit 
anderer Lohnstruktur, mit einem kulturell völlig anderen Hintergrund, in 
denen der ÖPNV besser als in D organisiert ist, in denen die KFZ 
Zulassungen verlost werden und dann noch teils über 10k USD dafür 
bezahlt werden müssen und in denen die Partei sagt, was Sache ist, 
nicht, aber auch gar nicht mit deutschen Städten vergleichen. Auch wenn 
du hundertmal auf Dienstreise dort warst und zur Arbeistplatzverlagerung 
D -> CN aktiv beigetragen hast. Ebensowenig kannst du den deutschen 
e-Auto Wahnsinn den Bewohnern von z.B. Kathmandu näher bringen. Die 
fahren trotzdem weiter Diesel und Benziner und die Rauchschwaden ziehen 
weiterhin ins Gebirge (kann man wohl richtig gut dort sehen). Während 
wir hier das Klima wirkungsvoll retten. Eine Farce.

von 0xCAFE (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Während wir hier das Klima wirkungsvoll retten.

Zur Erinnerung: Das Klima wird hauptsächlich in Nordamerika, der EU, 
Indien und China geschädigt. Wenn nun die EU und China beschließen auf 
Elektroautos und erneuerbare Energien zu setzen, was bereits geschehen 
ist, dann ist das bereits die halbe Miete und wirksamer als ob in 
Kathmandu begonnen wird. Mittel bis langfristig kommt das dann auch in 
Kathmandu an, denn erste Solar- und Windparks sind bereits heute auch 
ohne Subventionen konkurrenzfähig zu Kohlekraftwerken. Zudem halten 
Elektrofahrzeuge viel länger (siehe Tesla Taxis in Holland) und sind 
über den ganzen Produktlebenszyklus nicht nur erheblich günstiger als 
auch besser im Wirkungsgrad. Mehr als 80% pendeln weniger als 40km zur 
Arbeit. Dafür sind Elektrofahrzeuge perfekt. Plus Wocheneinkauf muss man 
einmal wöchentlich laden. Und Studien der Energieversorger belegen, dass 
die Leute nicht alle gleichzeitig laden. Genau so wenig wie alle 
gleichzeitig die Tankstelle anfahren. Im Gegensatz zum Benzin lässt sich 
die Batterie recyclen. Das Material muss also nicht immer wieder 
vollständig neu abgebaut werden.

Gerne auch schrieb:
> Du kannst chinesische Millionenstädte

Sprit kostet in China etwa 1,10€ pro Liter, Parkplätze sind dort in 
Großstädten ähnlich selten/teuer wie bei uns, die Kfz-Haftpflicht kostet 
dort auch nicht weniger und der Neuwagenpreis bewegt sich bei den 
Marktführern überwiegend auch in einem ähnlichen Bereich. Bei WeShare 
fährt man selbst und zahlt pro Stunde mit 12€ in Berlin ähnlich viel wie 
Didi samt Fahrer in vielen chinesischen Großstädten kostet. Durch beide 
Dienste vermeidet man ein eigenes Fahrzeug in einer Großstadt. Das ist 
also sehr wohl vergleichbar.

von F. B. (finanzberater)


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Es wäre ein Desaster für Volkswagen: China erwägt teilweise Abkehr vom 
Elektroauto

https://www.focus.de/finanzen/boerse/wasserstoff-methanol-und-kuenstliche-kraftstoffe-es-waere-ein-desaster-fuer-volkswagen-china-erwaegt-abkehr-vom-elektroauto_id_11446352.html

Sehr raffiniert gemacht. Erst treibt man die deutschen Autobauer in 
Milliardeninvestitionen in Elektroautos, um dann einen Schwenk um 180 ° 
zu machen und ihre Investitionen in Leere laufen zu lassen. So treibt 
man die deutschen Autobauer endgültig in den Ruin. Ihr werdet gejagt wie 
Hasen und letztlich werden die Chinesen euch zur Strecke bringen, weil 
eure Chefs auf die Gewinne aus China nicht verzichten wollten.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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0xCAFE schrieb:
> Ist bei BYD der Gewinn nicht gerade um 88% eingebrochen, während er bei
> VW deutlich gestiegen ist? Bei welchem Aktienkurs hast du die Aktie noch
> gleich gekauft?

Wer die VW-Aktie im Oktober 2008 gekauft hat, der sitzt jetzt immer noch 
auf einem Verlust von 65 %. Das Geld dürfte er nie wieder sehen. Oder 
gab es seither einen Aktiensplit, der den Kursabsturz erklären würde? 
Googlesuche ergab keinen Treffer.

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:
> 0xCAFE schrieb:
>> Ist bei BYD der Gewinn nicht gerade um 88% eingebrochen, während er bei
>> VW deutlich gestiegen ist? Bei welchem Aktienkurs hast du die Aktie noch
>> gleich gekauft?
>
> Wer die VW-Aktie im Oktober 2008 gekauft hat, der sitzt jetzt immer noch
> auf einem Verlust von 65 %. Das Geld dürfte er nie wieder sehen. Oder
> gab es seither einen Aktiensplit, der den Kursabsturz erklären würde?
> Googlesuche ergab keinen Treffer.

Also ich habe VW VZ-Aktien für unter 100 EUR gekauft, nach dem großen 
Absturz wegen des Abgasskandals. Kann mich nicht beschweren.

Aber du kennst das, ja du kaufst ja Aktien ausschließlich am Minimum um 
sie dann zufällig immer am absoluten Peak zu veräußern.

von F. B. (finanzberater)


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Volkswagen war über die letzten 15 Jahre betrachtet kein gutes Geschäft.

https://boerse.ard.de/bilder/chart/vw-stammaktie-chart-15-jahre100~_pd-1555504526108_v-z-a-par-a-small-xl.jpg

von Franko S. (frank_s866)


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F. B. schrieb:
> Volkswagen war über die letzten 15 Jahre betrachtet kein gutes Geschäft.

Die Dividende war immer noch höher als das Geld das du durch 
Pfandflaschen sammeln, Obst- und Klopapierklauen eingespart hast.

von Käfer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Es wäre ein Desaster für Volkswagen: China erwägt teilweise Abkehr
> vom Elektroauto
>
> 
https://www.focus.de/finanzen/boerse/wasserstoff-methanol-und-kuenstliche-kraftstoffe-es-waere-ein-desaster-fuer-volkswagen-china-erwaegt-abkehr-vom-elektroauto_id_11446352.html
>
> Sehr raffiniert gemacht. Erst treibt man die deutschen Autobauer in
> Milliardeninvestitionen in Elektroautos, um dann einen Schwenk um 180 °
> zu machen und ihre Investitionen in Leere laufen zu lassen. So treibt
> man die deutschen Autobauer endgültig in den Ruin. Ihr werdet gejagt wie
> Hasen und letztlich werden die Chinesen euch zur Strecke bringen, weil
> eure Chefs auf die Gewinne aus China nicht verzichten wollten.

VW hat ja immer noch weiter Verbrenner im Angebot und noch gutes 
Know-how. Die lauthalse Abschwörerei ist ja nur gezielte Imagepflege im 
Sinne des Zeitgeistes, der gerade in wohlstandsverwöhnten Ländern en 
vogue ist.
Ein Erstarken von China ist zu begrüßen, Konkurrenz belebt bekanntlich 
das Geschäft und unsere OEMs brauchen den Tritt ins mittlerweile zu 
einem Brauereigaularsch mutiertem Gesäß dringend. Mit Beamtenmentalität 
kann man nicht langfristig und erfolgreich Technologie entwickeln. Statt 
2-jährlich mit Trillerpfeife, Megaphon und im orangenem Müllsack Banner 
mit Forderung von absurden Gehaltssteigerungen vor sich hertragen, mal 
wieder die Rübe anstrengen und wieder mal was schaffen.

von Qwertz (Gast)


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Käfer schrieb:
> Statt 2-jährlich mit Trillerpfeife, Megaphon und im orangenem Müllsack
> Banner mit Forderung von absurden Gehaltssteigerungen vor sich
> hertragen, mal wieder die Rübe anstrengen und wieder mal was schaffen.

Beides sind keine Gegensätze. Faire Gehaltssteigerungen für gute Arbeit, 
so wird ein Schuh daraus!

von Manfred (Gast)


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Käfer schrieb:
> VW hat ja immer noch weiter Verbrenner im Angebot
> und noch gutes Know-how.

Falls VW wirklich ein "gutes Know-how" haben sollte, verstehen sie, 
dieses extrem geschickt zu verbergen. Ich sehen den Laden als 
erzkonservativ, Neuerungen bringt VW erst dann auf den Markt, wenn der 
Mitbewerb keine andere Wahl mehr lässt.

Ich bewundere den Laden dafür, dass sie mit stinklangweiligen Autos zu 
überzogenen Preisen seit Jahren eine gute Rendite einfahren.

von Tipp (Gast)


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Manfred schrieb:
> Ich sehen den Laden als erzkonservativ, Neuerungen bringt VW erst dann
> auf den Markt, wenn der Mitbewerb keine andere Wahl mehr lässt.

Dann zeig mir einen anderen grossen Hersteller der so konsequent von 
Verbrenner auf Elektro umschwenkt. Ich meine nicht nur die Fahrzeuge, 
sondern auch Batteriezellen, Ladegeraete, Carsharing We und MOIA, sogar 
als Naturstromanbieter.

In Großserie wurde ein Doppelkupplungsgetriebe erstmals unter der 
Bezeichnung Direktschaltgetriebe (DSG) von VW im Jahr 2003 eingeführt.

Der Volkswagen-Konzern war auch der einzige Hersteller, der einen 
direkteinspritzenden Saugdiesel bis September 2010 für PKW im Programm 
hatte. Zuletzt war er nur noch für den VW Caddy bestellbar.

1990 kam mit dem Audi 100 C3 2,5-Liter-TDI der erste Pkw-Diesel eines 
deutschen Herstellers mit Direkteinspritzung auf den Markt. Als 
Fünfzylinder hatte er eine höhere Laufruhe als ein Vierzylinder.
Audi war auch der erste Hersteller der den Allradantrieb in Serie 
brachte.
Porsche hat 1975 den Turbolader im 911 in Serie gebracht.
uswusf.

Nicht ohne Grund ist VW der Weltmarktfuehrer. Mit steigenden 
Marktanteilen. Das war vor 20 oder 30 Jahren noch ganz anders.
Zum Glueck verlernt man in so wenigen Jahren nicht Verbrenner zu 
entwickeln. Und wenn man ehrlich ist, bekommt man aus dem 
Verbrennungsmotor nicht mehr viel raus.

von Siegfried (Gast)


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China erwägt Abkehr von Elektroautos, weil die Subventionen auslaufen.

Armer F.B., möchte nicht in deiner Haut stecken. Der Hass auf IGMler hat 
dich aufgefressen.

von Qwertz (Gast)


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Siegfried schrieb:
> Armer F.B., möchte nicht in deiner Haut stecken.

Wer möchte das schon? Eben, niemand, nicht einmal er selbst.

> Der Hass auf IGMler hat
> dich aufgefressen.

Er ist davon mittlerweile leider völlig verblendet, kann keinen klaren 
Gedanken mehr fassen.

von geber (Gast)


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Tipp schrieb:
> Und wenn man ehrlich ist, bekommt man aus dem
> Verbrennungsmotor nicht mehr viel raus.

Und aus der Lithium-Ionen-Technik auch nicht mehr viel, was spezifische 
Energie angeht. Der große Pferdefuß der E-Autos neben der aktuellen 
Ladeinfrastruktur.
Vor allem, wenn die Batterie wie bis heute nur als ein Block zentral 
eingebaut wird, somit die gewünsche Kapazität die Grundfläche der 
Bodengruppe vorgibt. Bei langen, breiten Autos weniger ein Thema, bei 
Kompakt- und Kleinwagen hingegen schon. Da schmelzen die maximal 
möglichen kWh nur so zusammen.

von Tipp (Gast)


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geber schrieb:
> Und aus der Lithium-Ionen-Technik auch nicht mehr viel, was spezifische
> Energie angeht.

Das weisst du woher? Es geht ja gerade erst los. Ich lese fast monatlich 
von einem neuen Durchbruch durch neues Kathodenmaterial usw.
Selbst beim E-Motor/Leistungselektronik gibt es bald mit SiC eine 
Verbesserung, waehrend der Golf 2 Diesel bereits in den 1980ern unter 5l 
pro 100km brauchte.

geber schrieb:
> Der große Pferdefuß der E-Autos neben der aktuellen Ladeinfrastruktur.

Selbst die aktuelle Reichweite reicht voellig aus. Man muss sich nur von 
dem Gedanken loesen an der Ladesaeule zu warten. Das passiert extrem 
selten. Normalerweise laedt man beim Einkaufen, Arbeitgeber oder 
Zuhause. Dadurch muss man nie wieder eine Tankstelle ansteuern und spart 
sogar Zeit.

2-3mal im Jahr muss man dann an der Raststaette 30 Minuten warten, um 
wieder 400km Reichweite zu haben.

von Dirk K. (knobikocher)


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Tipp schrieb:
> Es geht ja gerade erst los.

Ich würde es sanfter ausdrücken: es geht voran.

https://www.greencarcongress.com/

Einfach regelmäßig dort lesen. VW ist dort regelmäßig zu lesen. Außerdem 
hat VW das Kapital, neues Wissen/neue Technologien einzukaufen. Trotz 
Strafzahlungen.

Tipp schrieb:
> 2-3mal im Jahr muss man dann an der Raststaette 30 Minuten warten, um
> wieder 400km Reichweite zu haben.

Abgesehen, dass dafür wirklich erst noch die Infrastruktur entstehen 
muss, dies ist für die Deutschen undenkbar. Lieber 5-6 Stunden am Stück 
eine Strecke mit wildem Gefluche auf der linken Spur runterbrechen 
anstelle die empfohlenen regelmäßigen Pausen einzulegen und eine 
energiesparende Fahrweise an den Tag zu legen.

Ja, schnell und sportlich fahren macht Spaß. Darum habe ich auch ein 
entsprechendes KFZ. Aber die paar Male, wo ich eine Strecke >100km 
fahre, da bin ich gemütlich unterwegs und mache Pausen. Ein E-Golf würde 
mir da reichen.

von Manuel X. (vophatec)


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Erfolgreicher schrieb:
> Ganz abgesehen davon dass niemand weiß, wo die Reise der
> Automobilindustrie hingehen wird.

Wo die Reise jetzt erstma hin geht ist klar, in Richtung Tal. Wo sie wie 
es die letzten Jahre üblich auch wieder in Richtung Berg geht.

Hier hat jetzt der erste Zulieferer Insolvenz angemeldet. Da freut man 
sich, so kurz vor Weihnachten.

Ein Grund warum ich die Automobilindustrie meide wie der Teufel das 
Weihwasser.
Bis ich meine Stelle beim Staat los bin, sind alle anderen längst 
Arbeitslos oder Dienstleisterknechte ;)

von geber (Gast)


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Tipp schrieb:
> Das weisst du woher? Es geht ja gerade erst los. Ich lese fast monatlich
> von einem neuen Durchbruch durch neues Kathodenmaterial usw

Einfach gucken, was der Verlauf der gängigen Abmessungen von Wh pro kg 
sind, sei es in der Elektronikindustrie und jetzt gute 5 Jahre E-Auto.
Lithium-Ionen-Akku ist ein alter erprobter Hut.
Die heutige Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf Haltbarkeit, 
höhere Toleranz bei Thermik und Stromstärken und Kostenersparnis. Also 
angepasst für's E-Auto.
An der Kapazität lässt sich aber nicht mehr viel bis gar nix beim 
Lithium rausholen, nicht umsonst sucht man nach Alternativen.

von Manfred (Gast)


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> Selbst die aktuelle Reichweite reicht voellig aus.

Die Frage ist nur, ob ich das bezahlen will:

In der Sonntagszeitung die Renault Werbung für den Zoe:
Die staatliche Förderung eingerechnet, kostet der 18.810 Euro oder als 
Leasing 36 Monate = 22.500 km 109 Euro / Monat plus Sonderzahlungen. In 
jedem Fall wollen sie 74 Euro / Monat an Batteriemiete zusätzlich.

Als Verbrauch werden 17,2..17,7 kWh / 100 km angegeben.

Jetzt rechne ich mal 29 cent pro kWh und komme für 7.500 km (Jahr) auf 
380 Euro Stromkosten. 12 Monate mal 74 dazu, bin ich bei 1280 Euro = 17 
Euro pro 100 km.

Jetzt kommen die Ökoterroristen um die Ecke: Mineralkraftstoff ist zu 
billig - anstatt etwas an den Betriebskosten der Elektrokiste ändern zu 
wollen.

von Tipp (Gast)


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Manfred schrieb:
> In jedem Fall wollen sie 74 Euro / Monat an Batteriemiete zusätzlich.

Nicht in jedem Fall. Es gibt den Zoe auch ohne Batteriemiete. Alternativ 
den e-Golf bzw. naechstes Jahr den ID.3.

Manfred schrieb:
> Jetzt rechne ich mal 29 cent pro kWh und komme für 7.500 km (Jahr) auf
> 380 Euro Stromkosten.

Bei einer so niedrigen Kilometerzahl wiegen die Vorteile von Stromern 
natuerlich nicht mehr so stark, weil auch viel weniger getankt wird. Bei 
einem Berufspendler mit 30km eine Richtung und ohne Batteriemiete sieht 
die Welt ganz anders aus.

PS: Wenn du an einer objektiven Betrachtung interessiert gewesen waerst, 
haettest du wenigstens die gesparte Kfz-Steuer und guenstigere Wartung 
gegen die Batteriemiete gerechnet.

von michael_ (Gast)


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Manfred schrieb:
> Als Verbrauch werden 17,2..17,7 kWh / 100 km angegeben.
>
> Jetzt rechne ich mal 29 cent pro kWh und komme für 7.500 km (Jahr) auf
> 380 Euro Stromkosten. 12 Monate mal 74 dazu, bin ich bei 1280 Euro = 17
> Euro pro 100 km.

Warte erst mal ab, bis E-Autos zur Massenware werden.
Dann wird abgezockt und es gibt den Strom nicht mehr kostenlos an der 
Firmentankstelle.

Meinem Gefühl nach stimmt was an der Berechnung nicht.
Um eine Autokarre zu bewegen, braucht man die gleiche Leistung.
Egal ob mit Benzin, Strom, Diesel usw.

von Manfred (Gast)


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michael_ schrieb:
>> = 17 Euro pro 100 km.
> Warte erst mal ab, bis E-Autos zur Massenware werden.
> Dann wird abgezockt und es gibt den Strom nicht
> mehr kostenlos an der Firmentankstelle.

Wieso 'nicht mehr', gibt es doch sowieso nicht. Der Firmeninhaber darf 
es, aber er muß keine Ladeanschlüsse zur Verfügung stellen. In einer mir 
bekannten Firma geht es garnicht, da der Parkplatz nicht direkt auf dem 
eigenen Gelände liegt und der Aufwand gewaltig groß wäre.

> Meinem Gefühl nach stimmt was an der Berechnung nicht.
> Um eine Autokarre zu bewegen, braucht man die gleiche
> Leistung. Egal ob mit Benzin, Strom, Diesel usw.

Das Thema ist streitbar. Der Mineralölgetriebene Motor läuft meistens 
mit einem schlechten Wirkungsgrad, das kann der E-Motor besser. Wenn man 
aber die Gesamtkette anschaut, Wirkungsgrad der Stromerzeugung plus 
Übertragungsverluste plus Ladeverluste, wird der Vorteil dünn.

Also mal wieder: Warum geben mir diese Ökoterroristen keinen günstigen 
Strom zur Heizung meines Hauses, das ersparten Heizöl käme dann ins Auto 
und würde in der Gesamtbillanz deutlich besser aussehen.

von Tipp (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wenn man aber die Gesamtkette anschaut, Wirkungsgrad der Stromerzeugung
> plus Übertragungsverluste plus Ladeverluste, wird der Vorteil dünn.

Leute, ernsthaft?Ich dachte in dem Forum sind Techniker und Ingenieure 
unterwegs. Ich zitiere:

Und das geht noch weiter, denn es braucht viel mehr Strom, um Ihren 
Energieträger (Öl, Gas oder Holz) zu Ihnen nach Hause zu bringen! Häufig 
wird in diesem Zusammenhang von „grauer Energie“ gesprochen. Sie steckt 
bereits im Produkt, bevor Sie dieses überhaupt benutzen.

Warum der Blick auf den Graustrom? Nun, weil wir davon eine Menge sparen 
werden, wenn wir mit E-Autos fahren. Oft hört man: Es gibt nicht genug 
Strom für Elektroautos. Bei flüchtiger Betrachtung logisch: Elektroautos 
verbrauchen im Schnitt zwischen 15 und 20 Kilowattstunden (kWh) Strom 
pro 100 Kilometer (km). Dieses hochgerechnet auf ca. 12.500 km pro Jahr 
und multipliziert mit ca. 41 Millionen Fahrzeugen ergibt die Summe von 
fast 100 Milliarden Kilowattstunden Strom, die benötigt werden.

Laut einer Anfrage des Department of Energy in den USA von 2009 werden 
in einer Raffinerie rund 1,585 Kilowattstunden für die Erzeugung eines 
Liters an Kraftstoff benötigt (wenn auch nicht nur Strom). Sehr genau 
bestätigt wird diese Angabe durch die GEMIS-Datenbank. Für den 
Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an 
dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde 
ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. 
Klingt verrückt, stimmt aber. Alleine der Stromverbrauch zur Herstellung 
der Kraftstoffe entspricht also schon einem nennenswerten Anteil des 
Stromverbrauches eines Elektroautos. Anders formuliert: Die Hälfte des 
Stroms, die ein E-Auto braucht, geht beim Verbrenner in den Treibstoff.

Aber die Raffinerie muss ja irgendwie an den Rohstoff Öl kommen, d.h. 
das Rohöl muss zur Raffinerie transportiert werden und das geht in 
Europa zumeist via Pipeline. Die Total-Raffinerie in Leuna wird zum 
Beispiel mit Rohöl aus Russland versorgt. Ein Beispiel: Die 
südeuropäische Pipeline, die von der Hafenanlage in Marseille in das 
Rhein-Neckar-Gebiet verläuft und div. Raffinerien mit Rohöl versorgt 
(769 km). Um das Rohöl über diese Strecke zu transportieren braucht es 
mächtige Pumpen mit Leistungsaufnahmen zwischen 1600 und 2200 kW sind 
nötig, insgesamt 34 Stück. Der Jahresstromverbrauch soll bei 100 
Gigawattstunden (gWh) liegen.

Beispielrechnung: Der durchschnittliche Stromverbrauch eines 
Elektroautos liegt inklusive Ladeverlusten bei 17,5 kWh pro 100 km; bei 
12.500 km pro Jahr also bei knapp 2200 kWh. 100 GWh entsprechen 
100.000.000 Kilowattstunden. Dieser Stromverbrauch entspricht dem 
Verbrauch von mehr als 45.000 Elektrofahrzeugen. Und das ist nur eine 
Pipeline. Viele weitere durchziehen Europa, Asien, die ganze Welt. Der 
Stromverbrauch ist enorm.

https://edison.media/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html

michael_ schrieb:
> Warte erst mal ab, bis E-Autos zur Massenware werden.
> Dann wird abgezockt und es gibt den Strom nicht mehr kostenlos an der
> Firmentankstelle.

Selbst bei 30 Cent pro kWh kostet ein ueber 2t schweres und sehr 
leistungsstarkes Elektroauto (Porsche Taycan, Model S, Audi e-tron) nur 
6-7 EUR pro 100km. Der e-Up braucht nur 12kWh pro 100km, also 3-4 EUR. 
Wenn du eine Solaranlage auf dem Dach hast, wird es noch viel weniger. 
Eine 9,9kWp Anlage kostet ungefaehr 8000 EUR und produziert jaehrlich 
8300kWh.

Nur kannst du den Strom lokal produzieren, waehrend du das Oel aus 
Russland und dem nahen Osten importieren musst.

von michael_ (Gast)


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Tipp schrieb:
> Selbst bei 30 Cent pro kWh kostet ein ueber 2t schweres und sehr
> leistungsstarkes Elektroauto (Porsche Taycan, Model S, Audi e-tron) nur
> 6-7 EUR pro 100km.

Auf dem Prüfstand bei VW ohne Heizung, Klima usw?
Oder im Winter bei -20°, Schrittempo und 20cm Schnee?
Hast du da bei jetzigen Wetter auch die Heizung eingerechnet, die ja 
beim Verbrenner Abfall ist.

Mit Sicherheit gibt es in 20 Jahren eine Solar-Nutzungssteuer.

von Tipp (Gast)


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michael_ schrieb:
> Auf dem Prüfstand bei VW ohne Heizung, Klima usw?
> Oder im Winter bei -20°, Schrittempo und 20cm Schnee?
> Hast du da bei jetzigen Wetter auch die Heizung eingerechnet, die ja
> beim Verbrenner Abfall ist.

1. Dafuer gibt es die Vorkonditionierung. Du stellst im Auto oder der 
App eine Abfahrtszeit um 7 Uhr in der Woche ein, das Fahrzeug tankt den 
guenstigen Nachtstrom und faengt bspw. eine halbe Stunde vor 7 Uhr neben 
dem Laden auch zu Heizen an. Kein Kratzen, die eingestellte Temperatur 
und 100% Akku. Kein Reichweitenproblem.

2. Mit der Waermepumpe sinkt die Reichweite im Winter selbst bei einem 
kalten Auto nicht mehr so schnell wie bei den ersten 
Elektroauto-Generationen.

3. Die meisten neuen Elektroautos haben Reichweiten 400-600km. 80% der 
Bevoelkerung pendeln aber weniger als 40km eine Richtung. Selbst wenn 
die Batterie sich halbieren wuerde, was mit Waermepumpe nicht der Fall 
ist, aber selbst dann wuerden die meisten mit einer Akku-Ladung auch im 
Winter noch 3 Tage zur Arbeit kommen.

Weitere Irrtuemer:
- Es muessen nicht alle gleichzeitig tanken und auch nicht gleichzeitig 
laden
- Ladesaeulen werden ewig auf dem aktuellen Stand verbleiben. Ab 2020 
wird massiv zugebaut, es laesst sich also auch ohne eigene Einfahrt beim 
Wocheneinkauf oder Arbeitgeber laden.

michael_ schrieb:
> Mit Sicherheit gibt es in 20 Jahren eine Solar-Nutzungssteuer.

Mit Sicherheit? In 20 Jahren? Sorry, aber du scheinst sehr befangen zu 
sein, oder wie kann man so eine Aussage deuten?

von Gerne auch (Gast)


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Nun kommt es so langsam heraus, was tatsächlich hinter den schönen neuen 
Entwicklungen wie Moia usw. steckt. Ich kann es leider nur teilweise aus 
Zweitquelle zitieren, da hinter Paywall.

"Coup, ShareNow, Lime: Das Märchen vom tollen Teilen"
"Der Hype um die Mobilitätsdienste ist vorerst zu Ende. Stattdessen 
macht sich in der Branche Ernüchterung breit. Und das, obwohl immer noch 
fast wöchentlich irgendwo in Deutschland neue Mobilitäts-Start-ups 
gegründet werden, in den Großstädten stapeln sich die Elektro-Tretroller 
auf den Bürgersteigen, und an jeder Ecke steht ein Carsharing-Auto. Die 
Dienste sind nicht lukrativ und die Umwelt wird nicht geschont. Aber es 
gibt versteckte Gründe, warum Anbieter trotzdem weitermachen. ...
Nicht nur Bosch stellt sich die Frage: Lohnt sich das eigentlich? Lässt 
sich mit der geteilten Mobilität Geld verdienen? Kann man für 19 Cent 
pro Minute wirklich ein Auto inklusive Sprit oder geladenem Akku 
vermieten? Und werden die Anbieter jemals Geld verdienen?
So richtig glaubt kaum noch jemand in der Branche daran. Auch wegen der 
ungewissen wirtschaftlichen Perspektive haben BMW und Daimler ihre 
Mobilitätsdienste rund um DriveNow und Car2Go fusioniert. Zahlen zur 
Höhe der Verluste haben die Unternehmen bewusst nie veröffentlicht. ...
„Das Carsharing ist ein extrem wettbewerbsintensiver Markt, der zudem 
auch noch eine begrenzte Größe von insgesamt nur rund 1,5 Milliarden 
Euro gegenüber einem Autovermietungsmarkt von rund 60 Milliarden Euro 
hat“, sagt Sixt. „Das Geschäft ist kapitalintensiv, die Kosten für die 
nötige IT-Infrastruktur sind hoch und der Preisdruck wird hoch bleiben 
oder sogar noch zunehmen.“ Sixt rechnet vor, dass ein Mietwagen pro Tag 
zwischen 60 und 90 Euro koste, das entspreche fünf bis sechs Cent pro 
Minute. „Die Carsharingpreise liegen bereits heute deutlich darüber, es 
ist daher unwahrscheinlich, dass sie demnächst noch weiter steigen 
werden“, sagt er. „Man sollte kein Geschäftsmodell darauf ausrichten, 
dass die Preise schon irgendwann steigen werden.“ ...
Inzwischen gibt man auch in der Autoindustrie zu, dass es sich bei den 
Mobilitätsdiensten eher um Marketingausgaben als um ein echtes Geschäft 
handelt. Das Prinzip: Man lässt die Carsharing-Nutzer die eigenen Autos 
fast kostenlos zur Probe fahren in der Hoffnung, dass sie sich 
irgendwann ein eigenes Fahrzeug kaufen. Es gibt noch einen Vorteil für 
die Hersteller: Sie können so ihre Elektroautos auf die Straße bringen, 
ohne Kunden dafür suchen zu müssen. Dadurch sinkt der durchschnittliche 
CO2-Ausstoß ihrer Gesamtflotte."
https://www.welt.de/wirtschaft/plus204292858/Coup-ShareNow-Lime-Das-Maerchen-vom-tollen-Teilen.html

Und siehe da: Die Erklärung für die schnell hochgepumpte Verbreitung wie 
Moia, DriveNow, usw. War doch klar, daß da etwas nicht stimmt. 
Marketing, Subventionen, Flottentest, etc. Vielleicht ist das 
großangelegte Elektrozeugs auch nur sowas wie eine Täuschung: Wenn die 
Konkurrenz komplett umgestiegen und die Marktakzeptanz zusammengebrochen 
ist, ziehen sie dann schnell neue, heimlich entwickelte Verbrenner aus 
dem Hut und fahren der Konkurrenz davon. Das wäre mal eine Strategie! :)

von Tipp (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> "Der Hype um die Mobilitätsdienste ist vorerst zu Ende.

Sagt wer? VW erweitert WeShare gerade von Berlin auf Hamburg mit Blick 
auf weitere Staedte, sobald die Kinderkrankheiten behoben sind.

Gerne auch schrieb:
> Lässt sich mit der geteilten Mobilität Geld verdienen? Kann man für 19
> Cent pro Minute wirklich ein Auto inklusive Sprit oder geladenem Akku
> vermieten?

Gerne auch schrieb:
> Sixt rechnet vor, dass ein Mietwagen pro Tag zwischen 60 und 90 Euro
> koste, das entspreche fünf bis sechs Cent pro Minute. „Die
> Carsharingpreise liegen bereits heute deutlich darüber,

Die beiden Aussagen passen nicht zueinander. Wie kann Sixt denn mit dem 
Mietwagen Geld verdienen, wenn es guenstiger als Carsharing ist? Warum 
betreibt Sixt nach dem Verkauf seiner DriveNow Anteile nun wieder 
Carsharing, wenn es sich nicht lohnt?

Gerne auch schrieb:
> Man sollte kein Geschäftsmodell darauf ausrichten, dass die Preise schon
> irgendwann steigen werden.“ ...
> Inzwischen gibt man auch in der Autoindustrie zu, dass es sich bei den
> Mobilitätsdiensten eher um Marketingausgaben als um ein echtes Geschäft
> handelt. Das Prinzip: Man lässt die Carsharing-Nutzer die eigenen Autos
> fast kostenlos zur Probe fahren in der Hoffnung, dass sie sich
> irgendwann ein eigenes Fahrzeug kaufen.

Falsch. Beim Carsharing kommt es auf eine bestimmte Groesse an, aehnlich 
wie bei Amazon das vorher auch Verluste gemacht hat. Wozu muessen die 
Preise denn steigen? Ein e-Golf kostet aktuell im Laden 21.000 EUR 
(tendenz fallend) und es wird garantiert das nach 160.000km noch 70% 
Kapazitaet erreicht werden. Auch 60% reicht fuer Fahrten in einer Stadt 
locker und Erfahrungen zeigen jedoch dass der Akku viel laenger haelt. 
Schauen wir uns als Worstcase die 160.000km an. In Berlin faehrt man 
meist um 40km/h Innerorts. Pro Stunde kostet das ca. 12 EUR. Bevor der 
Akku, der neu Pi mal Daumen 8000 EUR kostet, wobei man oft auch viel 
guenstiger nur einige Module im Akku tauschen kann, jedenfalls bevor der 
kaputt ist, kann man also ungefaehr 4000h fahren. Pro Stunde sind das 12 
EUR, macht also 48.000 Umsatz. Die IT Kosten sind irgendwann nicht 
relevant, wenn eine gewisse Groesse erreicht ist. Auch die Reinigung und 
das Laden wird mit groesserer Stueckzahl dann billiger. Und die 
naechsten 160 tkm kosten kein neues Auto, sondern hoechstens eine neue 
Leistungselektronik und Batterie.

Gerne auch schrieb:
> Es gibt noch einen Vorteil für die Hersteller: Sie können so ihre
> Elektroautos auf die Straße bringen, ohne Kunden dafür suchen zu müssen.
> Dadurch sinkt der durchschnittliche CO2-Ausstoß ihrer Gesamtflotte."

Das ist der einzige korrekte Punkt, den ich finden konnte. Das grosse 
Ganze dient aber dazu ein neues Geschaeftsfeld nicht einfach Uber und 
Didi zu ueberlassen. Wer weiss ob noch so viele Leute ein eigenes Auto 
in 10 Jahren zulassen, wenn das autonome Fahren mit hoher Verfuegbarkeit 
da sein sollte. Ich wuerde mir keinen Klotz ans Bein mehr kaufen.

von Qwertz (Gast)


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Tipp schrieb:
> Wer weiss ob noch so viele Leute ein eigenes Auto in 10 Jahren zulassen,
> wenn das autonome Fahren mit hoher Verfuegbarkeit da sein sollte. Ich
> wuerde mir keinen Klotz ans Bein mehr kaufen.

Ich dagegen jederzeit. Ich möchte ein Auto nicht nur mieten, ich möchte, 
dass es mir persönlich gehört und ich die Verfügungsgewalt darüber habe.

von Freie Fahrt für IGMler (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Tipp schrieb:
> Wer weiss ob noch so viele Leute ein eigenes Auto in 10 Jahren zulassen,
> wenn das autonome Fahren mit hoher Verfuegbarkeit da sein sollte. Ich
> wuerde mir keinen Klotz ans Bein mehr kaufen.
>
> Ich dagegen jederzeit. Ich möchte ein Auto nicht nur mieten, ich möchte,
> dass es mir persönlich gehört und ich die Verfügungsgewalt darüber habe.

Als IGMler steht dir das ja auch zu, ihr seid gleich nach den 
Kapitalbesitzern die 2. Herrenmenschen in der Industrie, der Rest hat 
den Dreck und die Exkremente zu fressen.
Wieso soll es auf der Straße anders sein?

von Qwertz (Gast)


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Freie Fahrt für IGMler schrieb:
> Als IGMler steht dir das ja auch zu, ihr seid gleich nach den
> Kapitalbesitzern die 2. Herrenmenschen in der Industrie, der Rest hat
> den Dreck und die Exkremente zu fressen. Wieso soll es auf der Straße
> anders sein?

Das finde ich jetzt ein wenig hart formuliert, und Nazi-Begriffe wie 
Herrenmenschen lehne ich komplett ab.

Aber im Kern stimmt zumindest, dass es vermutlich eine Frage des Geldes 
sein wird, ob man kauft, wenn die Preise für Automobile stark steigen 
sollten.

von BobStong (Gast)


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Um mal wieder auf das eigentliche Thema zurück zu kommen: Der Wechsel zu 
VW (oder einer Tochter) kann (in bestimmten Bereichen) auch langfristig 
die richtige Entscheidung sein. Der Konzern befindet sich aktuell im 
Umbau und richtet sich stark auf die Elektromobilität aus. Ich 
persönlich finde es nicht so toll, alles auf die Karte Elektromobilität 
zu setzen. Aber andere Bereiche, wie beispielsweise die Entwicklung von 
eigener Software, werden stark gepusht. Natürlich werden Stellen 
abgebaut, aber wenn man sich anschaut, was das für Stellen sind, 
relativiert sich das ganze. Es werden ja wieder neue Leute eingestellt, 
nur eben in einem anderen Bereich.
Solange man also in einem Themenbereich angesiedelt ist, der der 
Konzernlinie entspricht, braucht man sich mMn keine Sorgen zu machen. 
Sollte VW dennoch den Bach runter gehen, gibt es noch genug 
alternativen.
Man kann VW mit einem großen Tanker vergleichen, der bei rauer See noch 
ganz gut klar kommt, die kleinen Zulieferer in ihren Nussschalen aber 
schon mal untergehen können. Jetzt kann jeder selbst entscheiden...

von Freie Fahrt für IGMler (Gast)


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BobStong schrieb:
> Man kann VW mit einem großen Tanker vergleichen, der bei rauer See noch
> ganz gut klar kommt, die kleinen Zulieferer in ihren Nussschalen aber
> schon mal untergehen können. Jetzt kann jeder selbst entscheiden.

Vor allem, wenn große Tanker sich in rauher See noch absichtlich vor die 
Nussschalen setzen und die Luftschrauben mit Höchstdrehzahl laufen 
lassen. Oder gleich die Nussschale in bester Eisbrecher-Manier 
überwalzen. Und auf dem Luxusdeck bläst seelenruhig die IGM-Kapelle.
Dass es wieder in der Zulieferindustrie um die Wurst geht, merkt man 
abseits der anschwellenden Insolvenzliste daran, dass in den Büros und 
Versammlungen wieder sehr viel von den cholerischen Geschäftsführern, 
Inhabern und Führungskräften gebrüllt, diffamiert und beschimpft vor 
versammelter Mannschaft wird. Dazu penibelste Kontrollen von allem. 
Treibe einen Menschen in die Ecke und du siehst seinen wahren Charakter. 
Und da der wahre Charakter der meisten Führungskräfte düster ist....

von JJ (Gast)


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VW steht doch als einziger dt. Autobauer ganz gut da, oder nicht?

Würde da sehr gerne anfangen.

von Achim B. (bobdylan)


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JJ schrieb:
> VW steht doch als einziger dt. Autobauer ganz gut da, oder nicht?

Doch doch, steht gut da. Es werden derzeit sogar 3 von 4 Schornsteinen 
von unten rot angestrahlt. Wegen Advent und so.

von JJ (Gast)


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Achim B. schrieb:
> JJ schrieb:
>> VW steht doch als einziger dt. Autobauer ganz gut da, oder nicht?
>
> Doch doch, steht gut da. Es werden derzeit sogar 3 von 4 Schornsteinen
> von unten rot angestrahlt. Wegen Advent und so.

Denke ich mir, es geht wieder aufwärts!

Das wäre noch vor ein paar Monaten undenkbar gewesen.

von Achim B. (bobdylan)


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JJ schrieb:
> Das wäre noch vor ein paar Monaten undenkbar gewesen.

Jetzt völlig OT, aber egal: Als VW das vor zich Jahren zum ersten mal 
gemacht hat, hat man auf die Schornsteine Stahlgerüste montiert, welche 
Kerzenflammen darstellen sollten.

War die Lachnummer schlechthin, denn diese Gerüste sahen exakt so aus, 
wie die Reservoirs von Präservativen.

(Muss man sich mal reinziehen! Da war wahrscheinlich eine Horde 
überbezahlter Designer monatelang damit beschäftigt, sowas zu designen, 
und dann kommt da so eine Scheiße bei raus...)

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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BobStong schrieb:
> Der Konzern befindet sich aktuell im
> Umbau und richtet sich stark auf die Elektromobilität aus.

Das ist konsequent und der Hoffnung geschuldet, sich nicht weiterhin mit 
Verbrennern zu blamieren.

Anders gesagt: Ich mag VW nicht und traue denen nicht zu, dem Mitbewerb 
gleichwertige Verbrennungsmotoren entwickeln zu können.

von Tipp (Gast)


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Manfred schrieb:
> Anders gesagt: Ich mag VW nicht und traue denen nicht zu, dem Mitbewerb
> gleichwertige Verbrennungsmotoren entwickeln zu können.

Der VW Konzern beweist als Weltmarktfuehrer und Sieger diverser 
Rennserien das Gegenteil. Deswegen interessiert deine falsche 
Einschaetzung niemanden.

von Qwertz (Gast)


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Tipp schrieb:
> Der VW Konzern beweist als Weltmarktfuehrer und Sieger diverser
> Rennserien das Gegenteil. Deswegen interessiert deine falsche
> Einschaetzung niemanden.

Dem möchte ich uneingeschränkt zustimmen.
Der Volkswagen Konzern hat schon immer sehr gute Motoren im Programm 
gehabt und genug Auswahl für jeden Zweck.

von Markus (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Dem möchte ich uneingeschränkt zustimmen.
> Der Volkswagen Konzern hat schon immer sehr gute Motoren im Programm
> gehabt und genug Auswahl für jeden Zweck.

Ja ja. Redet euch den Nazi Konzern ruhig weiter schön. Die meisten 
wissen nicht mal, dass der VW Käfer eine jüdische Erfindung war. Dem 
Herrn Josef Ganz haben wir seine Idee geklaut und es als germanische 
Errungenschaft verkauft.

von Tipp (Gast)


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Markus schrieb:
> Redet euch den Nazi Konzern ruhig weiter schön.

Der VW Konzern hat sich oeffentlich klar gegen Nazis positioniert. Wir 
leben nicht im Jahr 1945.

Markus schrieb:
> Die meisten wissen nicht mal, dass der VW Käfer eine jüdische Erfindung
> war. Dem Herrn Josef Ganz haben wir seine Idee geklaut und es als
> germanische Errungenschaft verkauft.

Demnach muesste man die Haelfte vom DAX dicht machen. Von Hugo Boss bis 
Thyssenkrupp waren alle mit dabei.

Die Vergangenheit darf man keinesfalls vergessen, aber ausschlaggebend 
ist doch was in der Gegenwart geschieht. Und da tut VW fuer Umwelt und 
Gesellschaft mehr als andere Konzerne.

von michael_ (Gast)


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Markus schrieb:
> Die meisten
> wissen nicht mal, dass der VW Käfer eine jüdische Erfindung war. Dem
> Herrn Josef Ganz haben wir seine Idee geklaut und es als germanische
> Errungenschaft verkauft.

Du übertreibst etwas.
Aber die TV-Sendung darüber war sehr interessant.
Heute wird der Käfer nur im Zusammenhang mit Porsche genannt.
Ganz wurde nach Amerika verjagt und sein Anteil heruntergespielt.

von Axel L. (axel_5)


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Tipp schrieb:

> Die Vergangenheit darf man keinesfalls vergessen, aber ausschlaggebend
> ist doch was in der Gegenwart geschieht. Und da tut VW fuer Umwelt und
> Gesellschaft mehr als andere Konzerne.

Wo hört denn bei Dir die Vergangenheit auf ? 2025 ?

Die Abgasaffäre ist ja noch nicht mal durch und so richtig 
Umweltfreundlich agieren die da nicht.

Gruß
Axel

von F. B. (finanzberater)


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Hier mal eine realistische Anyalyse  von VW, womit die Schönfärberei des 
Foren-Marketingspezialisten von VW, der hier unter diversen Namen 
postet, ein weiteres Mal ad absurdum geführt wird.

Unvollständige Softwarearchitektu: Volkswagen kämpft mit massiven 
Softwareproblemen beim ID.3

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-ag-elektroauto-id-3-mit-massiven-softwareproblemen-a-1301896.html

Diess träumt davon, ein eigenes Betriebssystem für Autos zu entwickeln 
und zu verkaufen, dabei bringen sie nicht mal den ID 3 zum Laufen. 
Womöglich noch mit umgeschulten Fricklern, die man wegen Jobgarantie 
nicht entlassen kann.

Beitrag #6079412 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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michael_ schrieb:
> Heute wird der Käfer nur im Zusammenhang mit Porsche genannt.

Die Panzer von Porsche damals waren ja auch allesamt Fehlkonstruktionen, 
weswegen die meisten nicht einmal in Produktion gingen.

von Tipp (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Wo hört denn bei Dir die Vergangenheit auf ? 2025 ?
>
> Die Abgasaffäre ist ja noch nicht mal durch und so richtig
> Umweltfreundlich agieren die da nicht.

Ist fuer dich der zweite Weltkrieg noch nicht vorbei, weil Griechenland 
und Polen Entschaedigungen fordern?

Das fast alle Hersteller Gesetzesluecken ausgenutzt haben (Fiat und 
Renault geben es trotz Beweisen nicht zu und Paris ignoriert Anfragen 
aus Berlin, wenigstens Daimler ist fairerweise vor Gericht) und das KBA 
ihren Job nicht gemacht hat, kann man nicht nur VW ankreiden. Die 
gesetzliche Lage in den USA ist eine andere als in der EU.

Als Konsequenz sieht man viele positive Entscheidungen der letzten 
Jahre.

F. B. schrieb:
> Diess träumt davon, ein eigenes Betriebssystem für Autos zu entwickeln
> und zu verkaufen

Nicht 2020. Das Betriebssystem wurde dieses Jahr entschieden. Wie lange 
dauert die Entwicklung wohl? Auch fuer den ID3 ist offizieller SOP erst 
in einem halben Jahr. Bist du ueberhaupt Softwareentwickler, oder Warum 
hast du so naive Vorstellungen und interpretierst Nachrichten so falsch?

F. B. schrieb im Beitrag #6079412:
> VW tut das doch nicht der Umwelt zuliebe, sondern weil China und die EU
> den Verbrenner verbieten wollen.

Nicht nur wegen der Umwelt, aber auch deswegen. Aber selbst wenn es nur 
um Geld ginge, na und? Die anderen machen es auch nicht anders. VW 
entwickelt und produziert hingegen noch viele Komponenten in Deutschland 
und nutzt deutschen Stahl dafuer. Made in Germany, was es bei BMW, 
Daimler und Opel nicht mehr gibt.

von Gerne auch (Gast)


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F. B. schrieb:
> Unvollständige Softwarearchitektu: Volkswagen kämpft mit massiven
> Softwareproblemen beim ID.3
>
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-ag-elektroauto-id-3-mit-massiven-softwareproblemen-a-1301896.html
Dort steht auch:
"Die Autos würden zunächst auf eigens angemieteten Parkplätzen 
abgestellt ... Im Frühling dann sollten Servicetrupps mit mobilen 
Computerstationen ausrücken, sie an die Autos anschließen und so eine 
neue Softwarearchitektur auf die ersten rund 10.000 ID.3 aufspielen. 
Mitte Mai soll die zweite Welle gestartet werden.
Insgesamt würden so mehr als 20.000 ID.3 nachbearbeitet. Erst danach 
soll die Software auch "over the air" aufgespielt werden können, wie 
längst schon bei Mobiltelefonen üblich und auch beim amerikanischen 
Autobauer Tesla."

Das kling sehr interessant. Jetzt wird da mit heißer Nadel schnell was 
zusammengefrickelt, damit die Kisten erstmal auslieferungsfähig sind. 
Der Rest reift beim Kunden auf der Straße nach. Klingt ähnlich wie der 
Spaß, mit dem Daimler gerade zu tun hat.
Bei der zu erwartenden Löchrigkeit stelle ich mir schon die Meldungen 
vor, wenn dann die OTA Updatefähigkeit freigeschaltet wird oder die 
Benutzer ihr Handy mit der Kiste verbinden: "Your car OS is 
(dead)locked. Send XX Bitcoins to unlock or it will be unrecoverable 
destroyed. Best regards from your $MALWARE team." Es sollte leicht sein, 
diverse Endstufen und den Akku zur Überlastung zu bringen. Das dürfte 
als Drohkulisse ausreichen (und spielt den Herstellen in die Hände, die 
dann alle E-Fahrzeugbrände auf Schadcode schieben können).
Interessant wird es, wenn das bei voller Fahrt passiert. Hoch lebe die 
unbeherrschbare Komplexität!

von Axel L. (axel_5)


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Tipp schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Wo hört denn bei Dir die Vergangenheit auf ? 2025 ?
>>
>> Die Abgasaffäre ist ja noch nicht mal durch und so richtig
>> Umweltfreundlich agieren die da nicht.
>
> Ist fuer dich der zweite Weltkrieg noch nicht vorbei, weil Griechenland
> und Polen Entschaedigungen fordern?
>
> Das fast alle Hersteller Gesetzesluecken ausgenutzt haben (Fiat und
> Renault geben es trotz Beweisen nicht zu und Paris ignoriert Anfragen
> aus Berlin, wenigstens Daimler ist fairerweise vor Gericht) und das KBA
> ihren Job nicht gemacht hat, kann man nicht nur VW ankreiden. Die
> gesetzliche Lage in den USA ist eine andere als in der EU.
VW, Mercedes und BMW waren die einzigen, die den Einsatz von 
Abgasreinigungsanlagen und die Größe von AdBlue Tanks abgesprochen 
hatten mit dem Ziel, die Kosten zu reduzieren. Und die waren dabei auch 
noch so dämlich, das so zu machen, dass sie selbst die Gesetze nicht 
mehr einhalten konnten.

>
> Als Konsequenz sieht man viele positive Entscheidungen der letzten
> Jahre.
>
Die meisten wurden schlicht unter massivem juristischem Druck gefällt. 
VW hat bezüglich des Dieselbetrugs nichts getan, wozu sie nicht 
gezwungen wurden. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Gruß
Axel

von Le X. (lex_91)


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Gerne auch schrieb:
> Das kling sehr interessant. Jetzt wird da mit heißer Nadel schnell was
> zusammengefrickelt, damit die Kisten erstmal auslieferungsfähig sind.
> Der Rest reift beim Kunden auf der Straße nach.

Es wird doch immer gelästert die deutschen OEMs wären nicht modern genug 
und zu konservativ.
Jetzt nimmt man sich an amerikanischen Softwareriesen ein Vorbild und 
liefert Bananensoftware und halbgares Frickelzeugs, und damit ist auch 
wieder niemand zufrieden. Manchen kann man's auch garnicht recht machen 
oO

: Bearbeitet durch User

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