Cocktailmaschine für Anfänger

OP #1267854
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Hallo,
ich bin ein richtiger Anfänger in Programmierung. Ich will mich aber mal 
damit befassen. Ich möchte mir eine Cocktailmaschine bauen. Jetzt weiß 
ich nur nicht wie ich das Programmieren soll? Mit Visual Basic, 
Microcontroller oder mit Automatisierungssoftware!? Geld spielt erstmal 
keine Große Rolle. Hardware und Software kann ich aus Firmen bekommen 
über Beziehungen. Ich weiß das das eine Nummer zu groß ist für einen 
Anfänger. Aber da ich sowas haben möchte, bleibe ich auch am Ball das zu 
lernen. Es muss auch nicht innerhalb eines Monats fertig entwickelt 
sein. Ich wäre euch dankbar wenn ihr mir paar ordentliche Tipps geben 
könntet womit ihr das machen würdet. Und was am sinnvollsten wäre. Habe 
eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme abgeschlossen. 
Aber das Programmieren kam in der Schule wie auch im Betrieb viel zu 
kurz. Habe vielleicht mal drei einfache Programme programmiert mit µC 
und damals noch Delphi. Quasi ein richtiger Anfänger. Leider finde ich 
auch keine richtigen Bücher die mit einfachen Wörtern eklärt sind.
Gast #1267872
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Wie wär's, wenn Du jetzt noch ein bisschen genauer beschreiben würdest, 
was das Ding überhaupt machen soll?

"Cocktailmaschine" ist da noch nicht sehr spezifisch.

Sicher wird das hier aufgrund des Spaßfaktors wieder so ein 
Mega-Thread...
Gast #1267886
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Ok, ich sehe schon. Wenn man das googelt, wird's schnell klar: 
automatische Cocktail-Mixer. Preise auf den ersten Blick: 6000-13000 
Euro.

Ein Display, Auswahl von Cocktails, werden automatisch gemixt.

Hauptstichwörter:
- Pumpen,
- Hygiene,
- möglichst große, aber dabei dennoch übersichtliche Rezepte-Datenbank,
- Treibstoffdatenbank für Geldverwaltung und Spritlogistik.

Jo, nettes Teil.

Da man doch umfangreichere Datenbanken und ein großes Display braucht, 
kommt man mit einem µController wohl nicht so weit. Da bietet sich eher 
ein Embedded-PC an. Auch für Abrechnung und Auswertung ist das 
wahrscheinlich sinnvoll.
Gast #1267950
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Das geht sicher auch mit einer "richtigen" uC Lösung:

Welche Sensoren braucht man`?

Füllstand der Getränkebehälter
Durchflussmenge der angepumpten Flüssigkeit


Welche Aktoren?
Pumpen für die Getränkebehälter

Anzeige?
Display ...

Steuerung?
Pushbutton, Drehencoder

Rezeptespeicher?
Z.B. EEPROM

Datenverwaltung?
Spezielles Cocktail Dateiformat :) <Getränke ID><Menge><END>

Datenübertragung?
Z.b. RS232... Spezielles Cocktailprotokoll <GetränkeID><Menge><END>
OP #1268153
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Morgen,
also ich habe mir gedacht das ich 15Kanister habe wo die Flüssigkeiten 
drinne sind und das mittels eine Pumpe ins Glas kommt. Die Bedienung 
bzw. Auswahl der Cocktails soll entweder über ein Touchdisplay laufen 
oder über eine Tastatur (Wo nur Zahlen drauf sind, z.B. für Notebooks 
diese). Ich weiß halt nur nicht mit welchem Programm bzw. Hardware ich 
das programmieren soll. Ich habe mal gesehen das jemand mit Visual Basic 
sich ein Programm gemacht hat in Verbindung mit Licht 24 Pro und als 
Hardware hat er eine Relaisplatine benutzt. Aber will ein eigenständiges 
Programm haben.
Gast #1268156
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mhm..

ok, wenn du unbedingt in die Schiene willst..

erkundige dich nach min pcs oder industrie pcs.. meist mit einem PowerPC 
darauf sollte dann ein WindowsEmbedded laufen oder ein WindowsMobile, da 
du ja vermutlich nicht unter Linux programmieren willst..

nächster schritt: Hardwareansteuerung, schnittstelen, wie lässt sich das 
auf dieser plattform realisieren!

dann: nimm bitte kein VB, das ist Murks. Für grafische Oberflächen 
empfehle ich C# mit .NET oder Qt. Für die Hardwareansteuerung musst du 
ohnehin über die WindowsAPI gehen, oder eben du machst das ganze unter 
einem "EmbeddedLinux"...

Als Alternative kannst du deine Sensore/Aktoren an einen uC anschließen 
und mit diesem dann über eine Standardschnittstelle mit dem PC 
kommunizieren lassen: sprich RS232, USB, Parallel.. what ever..

ciao
Gast #1268569
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wurde hier schon öfter diskutiert, z.B.
Beitrag "Pumpe für Flüssigkeitsdosierung"
Beitrag "Cocktail Mixer"
für eine exakte Dosierung braucht man eine gute Schlauchpumpe, und die 
sind leider teuer und rel. schwer zu beschaffen. Die gibts im 
Medizinbereich (Ultrateuer), in Geschirrspülern als Dosierpumpe oder im 
Modellbau, da jeweils ab 50€ aufwärts. Für eine Spassprojekt ein bischen 
teuer... Es gibt wie in den anderen Threads genannt noch mechanische 
Lösungen oder kopfstehende Flaschen mit Ventilen, dann muss für eine 
genaue Dosierung aber gewogen werden und es wird mechanisch wieder 
aufwändiger. Die Software und Ansteuerung von ein paar Relais oder 
Pumpen ist doch eher kinderkram dagegen. Wenn die Pumpen mit der 
richtigen Fördermenge laufen kann man das auch locker mit VB steuern, 
1/10s Intervalle sind für so eine Anwendung locker einzuhalten. Aber 
auch eine low level Steuerung im µC ist Kleinkram gegen den Rest des 
Aufbaus. Ansonsten: ich gucke immer noch ab und zu nach günstigen Pumpen 
:-)
Gast #1268722
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Endlich! Ein hochgeistiges Thema, welches den Anspruch des Forums 
gerecht wird.

Tipp: Es gab vor 25 Jahren (oder so) eine Fachzeitschrift namens MC. In 
der wurde ein Projekt mit einem Whiskeyautomaten vorgestellt. Dieses 
Projekt halte ich für eine gute Ausgangsbasis.

Ein fröhliches "Cheers!" in die Runde.
Persönliche Seite #1268765
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Ich halte die Schlauchpumpe auch für die einzig sinnvolle alternative. 
So was ähnliches müsste doch aber auch in diesen Pad Kaffeemaschinen 
drinn sein.
Meine macht die Füllmenge jedenfalls auch über die Laufzeit der Pumpe.

Mann kann die Tassengröße durch probieren programmieren. Danach ist sie 
immer etwas gleich voll.

Kühlung der Behälter und ein Eiswürfel dossierer könnte noch ein Thema 
sein....
Gast #1268789
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die Pumpen in diesen Kaffeeautomaten sind für Wasser ausgelegt und 
müssen noch hohen Druck erzeugen, das dürften eher so Kolbenpumpen sein. 
Ich glaube nicht das die klebrige oder alkoholische Flüssigkeiten mögen.
Persönliche Seite #1268824
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Genau solch ein Projekt habe ich auch gemacht, das allerdings wegen 
Geldmangel momentan auf Eis liegt.
Es ist nicht das Problem eine Steuerung zu bauen und zu programmieren, 
sondern die Beschaffung der Pumpen.
Von Modellbaupumpen würde ich abraten - sie sind nicht lebensmittelecht 
und erzeugen einen echten derben Nachgeschmack.
Das Öl im Sinterlager sollte man wirklich nicht genießen!
Kleine Pumpen für den Lebensmittelbereich sind so gut wie nicht zu 
bekommen, oder sooo teuer, dass es sich kaum mehr lohnt, diese in 
kleinen Stückzahlen einzukaufen (>150 EUR /Stk.).
Wer mag, kann sich mal meine mein "Project in Progress" angucken.

http://meise-elec.gmxhome.de/Cocktail/Cocktail.htm

Was noch nicht drin steht:
- 6 Flüssigkeitsbehälter für 14 verschiedene "Standardcocktails"

Grüße
Gast #1269742
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ich möchte nochmal auf die Idee mit dem Roboterarm zurückkommen:
Hab zwar keine Ahnung, wo du den Automaten aufstellen möchtest, aber aus 
verschiedenen Gründen halte ich das für die beste Lösung:
z.B.:
-Der "Show"-Faktor ist um einiges höher wenn da ein Roboter den Cocktail 
shaked (oder bei manchen eben rührt).
- Mit einem Automaten wird es schwer werden zu shaken. Und eine Colada 
gehört nunmal geschüttelt und nicht gerührt ;-)
- deutlich hygienischer wenn ihr auf Schläuche und Pumpen verzichten 
könnt (hat schonmal irgendwer von euch einen Barmixer mit dem Messbecher 
gesehen???)

Also.... in der Bucht nen günstigen Arm besorgen uns los gehts ;-)
OP #1269860
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Vielen Dank schonmal für eure doch ordenlichen Beiträge. Habe eher 
gedacht das ich hier nur negatives zu hören bekomme da ich ein Anfänger 
bin. Ich habe leider zu Hause kein Internet mehr (vorübergehend). Mein 
Router hat die Grätsche gemacht. Denke bekomme den nächste Woche wieder. 
Werde mir die Tage mal eine Materialliste erstellen was ich alles 
brauche und was das kostet. Denn das Programm kommt zum Schluss, bzw. 
ich möchte erst halt mal wissen was ich alles brauchen werde dafür.
Gast #1269871
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Willst Du das alles wirklich selbst programmieren? Klar, kann man 
machen. Aber falls es Dir zu viel Mühe ist:

Wenn Du zwei Maschinen baust (oder sogar einen Bausatz vorhättest, das 
wäre ja mal ein richtiger Spaß...) und eine davon (u.U. ein einfacheres 
Modell, das musst Du Dir mal ausrechnen, was es Dich kostet/Dir wert 
ist) einem Entwickler schenkst, damit er darauf die Software entwickelt, 
könnte ich mir vorstellen, dass irgendwer hier so einen Deal akzeptieren 
würde.
#1269886
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Wegen der Hygene:

Ihr kennt doch sicher diese Bretter in der Baar, an denen man die 
Flaschen verkehrtherum befestig und man nur noch von unten dranndrücken 
muss, damit was raus kommt.

Die Menge könnte man per Wage erfassen: Glas drauf: Gewichtsdifferenz 
ist zugegebene Menge.

Die "Ventile" an den Flaschen könnte man mit nem Modellbauservo 
betätigen.

Das Glas, Wage und Servo könnte man entweder per Schlitten unter die 
Flaschen hin und her fahren lassen, oder man befestig die Flaschen auf 
nem Karussell.

Der Rechner sollte (Wie bei den Tintendruckern ;-) buchführen, wieviel 
noch in den einzelnen Flaschen ist und dann eine 20cl Wodkabestellung 
bei nicht ausreichender Menge ablehnen ;-)
Gast #1269899
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> und dann eine 20cl Wodkabestellung bei nicht ausreichender Menge ablehnen

sowie automatisch eine E-Mail-Bestellung für den Spritnachschub beim 
Getränkehändler um die Ecke versenden. (Das kann man natürlich auch zu 
Batches gruppieren.)

> Vielen Dank schonmal für eure doch ordenlichen Beiträge.
> Habe eher gedacht das ich hier nur negatives zu hören bekomme

Doch nicht bei so einem Projekt, das mehr oder weniger alle 
interessiert.

Gab's eigentlich schon mal eine CNC-Kuchenmitsahnebespritzmaschine?

Oder eine CNC-Salzstangenteigalsschriftaufsbackblechspritzmaschine? 
(Könnte auch für eine Bar interessant sein.)
#1269923
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Ich finde den Ansatz mit den Roboterarmen schon sehr interessant. Der 
könnte am Ende auch noch die Flasche auf- undzuschrauben. Und die 
Mechanik könnte übersichtlich bleiben. Zumindest für einen B52. Und in 
Piezotechnik anzünden. Goil! Ich habe gerade das Bild vor mir, wie der 
Robotorarm wild in der Luft herumfuchtelt, weil sein Greifer in Flammen 
steht.
Gast #1269938
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wie wärs mit luftpumpen um die flüssigkeiten aus den 
kanistern/flaschen/was auch immer zu bekommen?
anschließen muss man die behälter sowieso; wenn man dazu einen stopfen 
mit zwei schläuchen baut, von denen einer bis zum boden reicht, der 
andere oben endet, kann man die flüssigkeit aus dem behälter befördern. 
dazu ist man nur mehr auf lebensmittelechte schläuche angewiesen und die 
sollten sich beschaffen lassen. als luftpumpe kann man ja auch was 
ölfreies verwenden...
Gast #1270103
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So Adhoc:

- Eine Ventilbank auf der die Gebinde (Flaschen) überkopf "aufgespießt" 
werden oder mit Spezialverschlüssen aufgesteckt werden.
- Flaschenposition über Höhe des Cocktailshakers, dadurch geringe 
Förderdrücke.
- Flaschenöffnung unter Shakeroberkante (Siphonprinzip)
- Förderung durch Überdruck (nur ein Druckerzeuger nötig)
- Steuerung über pneum. Ventile oder motorisierte Schlauchklemmer
- Dosierung über Waage unter Shaker
- Leererkunnung mittels Drucktest

Salute
OP #1270272
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Weiß denn jemand mit wieviel l/h oder ml/h die Pumpe laufen muss? Bin 
zwar kein richtiger Ebayfreund, aber habe da was gefunden:

Artikelnummer: 190307300615

http://cgi.ebay.de/Schlauchpumpe-Pumpe-Dosierpumpe-Seifenspender_W0QQitemZ190307300615QQcmdZViewItemQQptZPumpen?hash=item190307300615&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318|301%3A0|293%3A1|294%3A50

was haltet Ihr davon? Als 24V Modul kann ich diese doch bestellen oder?
OP #1270374
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Bitte keine Einträge die nicht zum Thema passen. Ich mein das Ernst mit 
dem Projekt.

Hmmm ne das ist zu langsam. Sollte schon schneller sein. Dann muss ich 
mal schauen ob ich was anderes finde. Habe das falsch umgerechnet auf 
die Zeit. Hast du denn was anderes gefunden an Dosierpumpen die du 
empfehlen könntest?
Gast #1270380
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Hi

>was haltet Ihr davon? Als 24V Modul kann ich diese doch bestellen oder?

Der verwendete Werkstoff für den Schlauch (Viton) scheint nicht für 
Lebensmittel gedacht zu sein. Dafür aber gut für Spaceshuttleabstürze.

Grundsätzlich halte ich eine solche Apperatur für Alkoholmissbrauch.

MfG Spess
OP #1270391
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Möchte aber wenig arbeit damit haben. Ich will auf ner Party einfach 
Glas unter den Schlach stellen, Knopf drücken, Glaus raus nehmen und 
meinem Gast in die Hand drücken. Und mit Pumpen wäre es die beste 
Möglichkeit.

Gibt es den Pumpen die zügig sind und für die Hygiene zugelassen sind? 
Bitte jetzt keine Pumpen die über 100Liter die Minute befördern. Wenn 
ja, wo bekomm ich die? Habe jetzt mal einen Katalog angefordert von 
"Verder". Aber ich denke mal, die wollen ein Vermögen haben für eine 
Pumpe.
Persönliche Seite #1270393
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Heinz Bauer schrieb:
> Möchte aber wenig arbeit damit haben. Ich will auf ner Party einfach
> Glas unter den Schlach stellen, Knopf drücken, Glaus raus nehmen und
> meinem Gast in die Hand drücken. Und mit Pumpen wäre es die beste
> Möglichkeit.
>
> Gibt es den Pumpen die zügig sind und für die Hygiene zugelassen sind?
> Bitte jetzt keine Pumpen die über 100Liter die Minute befördern. Wenn
> ja, wo bekomm ich die? Habe jetzt mal einen Katalog angefordert von
> "Verder". Aber ich denke mal, die wollen ein Vermögen haben für eine
> Pumpe.

Natuerlich gibt es diese Pumpen. Dennoch willst du das nicht wirklich, 
denn nach jeder Party musst du alles reinigen. Was spricht dagegen, dass 
die Maschine die Flasche in das auf der Waage stehende Glas bzw 
Mix-Becher kippt?
Gast #1270415
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> Ich will auf ner Party einfach Glas unter den Schlach stellen, Knopf
> drücken, Glaus raus nehmen und meinem Gast in die Hand drücken.

Und wenn da einer aber nun "geschüttelt, nicht gerührt" haben will?

Das ist aber nicht ganz unernst gemeint, dann Cocktails werden ja 
tatsächlich auf unterschiedliche Weise gemischt (Farbverläufe usw., da 
reicht einfach reinpumpen nicht unbedingt, sondern man sollte vielleicht 
noch die Höhe des Auslasses verstellen und/oder die Pumpgeschwindigkeit 
modulieren können).
Außerdem kommt teilweise vorher/hinterher noch Eis rein, Streusel drauf 
usw., auch da braucht man entweder einen Mechanismus oder das Programm 
sollte einen "Stopp" machen und geeignete Anweisungen geben. Da der 
Benutzer das im Eifer des Gefechts und bei steigendem Füllstand des 
Barmans möglicherweise übersieht, würde ich da noch eine große Lampe 
ROT/GRÜN direkt beim Glas vorsehen, damit man da DEUTLICH drauf 
hingewiesen wird, dass man nun noch was tun muss.


Das mit dem Reinigungsprogramm ist gut. Einfach alles in ein letztes 
Glas zum Austrinken, und dann durchspülen. Logisch.

Du kriegst das schon irgendwie hin, so wie sich das anhört.
Persönliche Seite #1270422
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@Heinz
Vorschläge sind doch inzwischen schon genug gekommen.
Je nach dem, wie Kompakt die Anlage werden soll, ist eben die 
entsprechende Technologie zu wählen.
Für Lebensmittel gedachte Pumpen sind nun mal eben sehr teuer. 
Vielleicht bekommst Du entsprechende Pumpen aus dem Aquaristkbereich - 
Frag doch mal nen Fisch, wie ihm das Wasser schmeckt!
Nee, mal im ernst: Pumpen sind vielleicht nicht unbedingt die beste 
Wahl, wenn es um Preis-Leistung geht.
Ich denke, der Vorschlag mit den umgedrehten Flaschen und diese 
einfachen Drück-Verschlüssen ist das Einfachste.
Die würden sich über einfache Hub- bzw. Druckmagnete leicht ansteuern 
lassen. Die Flüssigkeiten könnten dann über Sille-Schläuche über das 
natürliches Gefälle in eine Mischbehälter (+ Drucksensor) laufen und 
nach dem Mischen über das gleiche Pinzip in das Glas.

Grüße

Marc
Gast #1270999
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das richtige Thema für den Vattatach...
nochmal wg. Pumpen: bei meiner Suche habe ich einen spez. Grosshandel 
mit einem herrlichen Katalog gefunden: 
http://gev-group.com/fileadmin/templates_gev/pdf/universal/dosiergeraete_universal.pdf
Verkauf nur an Gewerbe, aber bei einem dutzend Pumpen kommen sicher 
>500€ zusammen.
Wg. Pumpenleistung: gut passen würden 12V Pumpen, da die nicht im 
Dauerbetrieb laufen kann man die auch locker mit 1,5facher Spannung oder 
mehr betreiben, dann geht es zügiger mit dem Wodka pumpen.
Ich hatte auch mal probiert so eine Pumpe selber zu bauen, aber das ist 
gar nicht so einfach, einen ähnlichen Erfahrungsbericht habe ich auch in 
irgendeindem Forum gefunden. Ich habe in einen Kunstoffblock ein Loch 
mit einem 50 mm Topfbohrer gebohrt. In das Loch passt eine 
Plexiglasronde und da sind Aussparungen für zwei Gummirollen drin.  Ich 
habe verschiedene Silikonschläuche ausprobiert, aber die wurden entweder 
nicht genug abgequetscht oder so stark das sich der ganze Schlauch in 
den Pumpenkörper gezogen hat. Also der richtige Schlauch und Rollen mit 
Federandruck sind ganz wichtig. Auch wenn das nur ein Fun-Projekt ist, 
zuverlässig muss das schon sein sonst macht man sich schnell zum Gespött 
der Gäste :-)
OP #1271078
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Hey,
danke für den Link von der GEV Group. Da muss ich mal schauen. Ich habe 
jetzt auch mal das tender-one Projekt geschaut. Da ist es ja so gemacht 
mit dem Flaschenständer. Mittlerweile denke ich, dies ist auch keine 
schlechte Idee. Sorry für die Meinungsänderung. Das wäre zwar die 
einfachste Lösung da ich das einfach nur über ein Qutschventil steuern 
müsste, aber dann hab ich halt auf dem Dresen die Flaschensammlung. Weil 
man brauch schon mit Säften usw. bestimmt 15 Module. Und auf so einen 
Flaschenständer bekommt man Handelsüblich nur 6 Flaschen dran.

Habe von meinem Ortsgetränkepartner einen Mobile Theke geschenkt 
bekommen wo auch eine Zapfgarnitur dran ist. Das Teil ist so gut wie 
neu. Unten rein in die Theke könnte ich dann die Kanister reinstellen 
und die Schläuche dann durch die Zapfgarnitur ziehen. Sieht voll edel 
aus das Teil. Werd jetzt mal schauen welche Pumpen ich holen werde. Weil 
das sieht für mich am feinsten aus. Soll ja auch Partytauglich sein das 
ganze. Also Dauerbetrieb von 6Stunden.
#1271097
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mache es doch einfach wie das Gerät von Tender. Nehme einfach 1 Liter 
Kunststoffbehälter mit Drehverschluss, 2 Löcher rein. Einer für das 
Stickstoff und der zweite für das "entleeren". Ne Stickstoffflasche mit 
in den Kühlschrank, durch das N2 einen gewissen Überdruck erzeugen und 
im Zapfkopf hast du dann ne "Batterie" von Ventilen die je nach 
Cocktail-Art eine gewisse Zeit geöffnet sind. Die Steuerung könnte dann 
ganz einfach von nem AVR gemacht werden in Kombination mit nem 
Touchscreen oder nen Tastenfeld + Display. Die Reinigung wäre so auch 
ziemlich simpel. Einen Behälter mit Wasser schraubste dann einfach an 
den entsprechenden Anschlus und über ein Extramenü kannste jedes Ventil 
dann einzeln steuern und somit reinigen. So haste keine teuren Pumpen 
die unter umständen noch nachlaufen oder irgendwann großartig 
verschleißen, bis auf die Ventile und die Vorrichtung für das N2 ist 
alles simpel gehalten und einfach zu bekommen.

Daniel
Gast #1271239
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mit der Drucklösung freunde ich mich auch gerade an. Die wurde ja auch 
schon am Anfang dieses (und vieler anderer) Threads mit dem 
Beispielprojekt genannt, aber die Lösung mit dicken Magnetventilen aus 
Waschmaschinen und dem Schlauch Wirrwarr sah nicht gerade appetittlich 
aus... Gut, solche Ventile kriegt man von günstig (4,95 bei Pollin) bis 
teuer (Festo verbauen wir in der 4ma), irgendwas dazwischen wäre schön. 
Modellbauservo/Quetsche wurde schon genannt, finde ich aber auch nicht 
so toll. Gibts noch weitere Tipps in Richtung günstige Magnetventile? 
Bitte keine Gardena oder 1/2" Varianten.
Bei den Pumpen und dem einfachen Aufbau einer Schlauchpumpe dachte ich 
anfangs auch soetwas muss es doch reichlichst als China-Ware geben, aber 
dem Tipp von 'Häschen' im Internet zu suchen bin ich schon vor Jahren 
gefolgt und bin nur auf die teueren Ausführungen von Thomas Rietschle & 
Co. gestossen. Gut, gehen wir jetzt also mal von Magnetventilen aus. 
Wieso eigentlich N2 wie beim professionelen Tender-One? In der 
Getränkebranche wird ein anderes Gas oft verwandt: CO2. Das habe ich 
gerade 30cm neben mir, es drückt das Bier aus einem Fass in mein Glas 
:-)) Vermischt sich das CO2 mit den Flüssigkneiten oder kann man das 
genauso gut nehmen? Eine Flaschenfüllung kostet nur ein paar Euro und 
per Druckminderer stellt man den richtige Zapfdruck ein.  Saubere (klar, 
relativ) O2 Druckluft kriegt man auch in jedem Tauchshop.
So, also her mit den Ventilen. Optisch wären die Originalflaschen auch 
nicht schlecht, also noch dichte Verschlüsse basteln?
Gast #1271273
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gut, ich habe in Chemie nicht so aufgepasst, eine Antwort hat mir Wiki 
schon gegeben: 'Das Gas CO2 ist im Vergleich zu O2 und N2 relativ gut 
löslich in Wasser'. Eigentlich logisch warum die N2 nehmen. Und es 
erklärt auch warum die Bier-Zapfanlagen mit Luftkompressor nicht so toll 
sind.
Persönliche Seite #1271276
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JojoS schrieb:
> gut, ich habe in Chemie nicht so aufgepasst, eine Antwort hat mir Wiki
> schon gegeben: 'Das Gas CO2 ist im Vergleich zu O2 und N2 relativ gut
> löslich in Wasser'. Eigentlich logisch warum die N2 nehmen. Und es
> erklärt auch warum die Bier-Zapfanlagen mit Luftkompressor nicht so toll
> sind.

Weisst du was im Mineralwasser so bitzelt? :>
Gast #1271278
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Ob Schläuche, Behälter, Wanne oder Tank. Reinigen muss man das alles.

Außerdem haben Schlauchpumpen Abrieb, das ganze muss also 
lebensmittelecht, hochflexibel, Alkohol- Zucker-, Limonensäurebeständig 
usw. sein. Da wird der Pumpschlauch nicht gerade billig.

Ein Flaschenkarussel umgeht diese Probleme, ist auch ne gute Show und 
man kann die Einzelflasche über dem Shaker kippen wenn man will. Dann 
müssen nur die (Dosier)Verschlüsse in den Geschirrspüler.

Mir wäre ein Limonenschneider übrigens lieber.
OP #1271306
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Schaut euch mal hier das an:

http://www.pecomix.de/

Das Teil sieht sehr gut aus. Und ich glaube ich werde in die Richtung 
gehen da es doch am günstigsten ist und am einfachsten zu realisieren 
sein wird. Nur die Flaschen Anzahl ist mir zu wenig. Aber dann muss ich 
halt Abstriche machen. Werde die Theke trotzdem erstmal behalten. Kann 
man ja auch so gebrauchen ;-) Dann müsste ich mir einen ordentlichen 
Motor raussuchen. Weiß einer wonach ich da am besten suchen muss? Weil 
so ein Grillmotor wird zu langsam sein. Soll ja schon ganz schnell 
gehen. Und muss dann mal schauen wie ich das am besten mache mit dem 
Teil was mir den Dosiererhahn hoch drückt, wo ich sowas her bekomme.
Gast #1271325
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Du kannst auch den Shaker kreisen lassen. Konstruktion ist einfacher, 
leiser weniger Kraftaufwand und mehrere Cocktails "at once". Geschüttelt 
/ gerührt Problematik kann dann über Exzenter /Rührstab gelöst werden.

Scheibenwischermotoren vom Schrott als (Exzenter)Antrieb?

Das eigentliche Problem (Caipirinha Cruncheis und Schnibbellimonen) ist 
aber auch damit ungelöst ;-).
OP #1272287
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Der Qube ist ein sehr Gutes Beispiel. 15Flaschen kann ich rein hängen. 
Optimal. Werde es so machen. Ist die kostengünstigste Lösung. Werde am 
Montag direkt mal einen Bekannten aus der Nachbarfirma fragen ob der mir 
so ein Gestell herstellen kann. Ist eine Blechgehäuse Anfertigungsfirma. 
Freu mich schon wenn ich los legen kann. Jetzt hab ich wenigsten 
schonmal ein Grundkonzept wie es auszusehen hat. Und ich halte die 
Hygienevorschriften ein. So kann mir auch kein Amt was, wenn das Teil 
mal auf einer öffentlichen Party stehen sollte.
OP #1272399
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So habe jetzt mal eine Zusammenstellung gemacht:

Ich werde eine 8fach Relaisplatine einsetzten zur Ansteuerung der 
Komponenten. Die Maschine soll nur anspringen wenn ein Glas sich im 
Ausschank befindet. Dies will ich mit einer Optokopplerschaltung 
realisieren. Die Bedienung der Maschine soll über ein Touschdiplay 
realisiert werden in Verbindung mit einem Mini PC. Als Dosierer möchte 
ich 4cl Dosierer einsetzen. Flaschenhalter sind ja auch klar. Jetzt weiß 
ich nur nicht welchen Motor ich verwenden soll für das Flaschenkarussel. 
Könnte ihr mir eins empfehlen? Und was mir noch fehlt ist eine 
Komponente womit ich den Dosierer hochgedrückt bekomme, das auch was 
raus kommt. Und das Teil soll auch so einstellbar sein, das ich von dem 
4cl Dosierer nur so kurz drauf drücke das ich nur 2cl raus bekomme 
anstatt 4cl. Ich hoffe ihr könnt mit meinem Problem was anfangen. Ich 
denke der Ansatz ist schon mal ganz ok.
Gast #1272754
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Motor z.B. Pollin, suche nach 'Getriebemotor'. Da gibt es einen 
Scheibenwischermotor, der dreht so 30..60 U/min. Eine Umdrehung pro 
Sekunde ist noch zu schnell für so ein Karussel, also muss noch eine 
weitere Untersetzung dran. Z.B. mit Zahnriemen (conrad.de). Es wird aber 
noch einen Tick komplizierter weil man ja die abs. Position ermitteln 
muss, also noch einen abs. Encoder oder Pos.marken und Referenzpos. 
vorsehen. Schätze die Modellbauservos sind kräftig genug für so 
Portionierer, für die Motoransteuerung kann man dann auch gleich einen 
Fahrtenregler aus dem Modellbau nehmen (dann kann das Karussel langsam 
anfahren und abbremsen).
Mir ist so ein Cube etwas zu gross, aber die nötigen Teile hätte ich 
schon fast zusammen.. Bis auf die Portinonierer, da stört mich etwas das 
die immer feste Mengen ausspucken. Gibts da auch andere? Ja und für 
Longdrinks sind ja grössere Mengen Saft/Limo nötig, da wäre die 
Pumpen/Drucklösung wieder besser (oder natürlich eine Kombi mit dem 
Karussel).
OP #1292814
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Hallo,
hat von euch jemand eine Ahnung wie ich Durchflusssensoren ansteuere und 
was ich alles dafür brauche? Weil wenn ich diesen an eine Relaisplatine 
anschließe, kann ich ihm ja nicht sagen das er nach 2cl schließen soll. 
Und habt ihr ne Idee wo ich solche Durchflusssensoren her bekomme die 
schon eine Menge von 1cl messen können?
Gast #1767402
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Hi all I am new here. Im sorry if this
is not the exact category for this post but I was hoping
some one here on www.mikrocontroller.net would be able to assist me 
access
gmail from school as it it is firewalled. Any
help would be greatly appreciated
#5305220
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Marcel H schrieb:
> Ich habe letztes Jahr meine alte Cocktailmaschine im Rahmen einer
> Studienarbeit verbessert. Jetzt habe ich gerade dieses Forum gefunden
> und dachte mir vllt kann jemand was mit den Ergebnissen anfangen. Viel
> Spass beim durchstöbern.

Schöne Sache, sehr schöne Sache! Die Arbeit mit den Stopfen und der 
Lebensmittelechtheit ist schon enorm.

Vielleicht wäre es für dich einfacher gewesen statt auf eine Luftpumpe 
auf eine Peristaltikpumpe zurück zu greifen.

Die Kosten für die Pumpen wären auch nicht all zu hoch gewesen, gibt es 
bereits ab 6€. Aber schön das es auch so zu machen war und funktioniert. 
Jetzt will ich nur mal zu nem Trink eingeladen werden ?
Gast #5305235
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Rene K. schrieb:
> Vielleicht wäre es für dich einfacher gewesen statt auf eine Luftpumpe
> auf eine Peristaltikpumpe zurück zu greifen.

Das war auch mein erster Gedanke, aber die sind leider viel zu langsam. 
Mein Anspruch war es eine Maschine zu bauen die schneller mixt als ich 
;-)

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