Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Interesse an einfach erweiterbarem Experimentierboard fuer den Xmega128a1?


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von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Moin Leute,

ich beginne gerade mit der Planung einer einfach erweiterbaren 
Experimentierplatine fuer den ATxmega128a, da ich beruflich ein 
entsprechendes Board benoetige.

Vielleicht ist das auch fuer diejenigen interessant, die in Michaels 
Projekt (Beitrag "Besteht Interesse an einfacher Experimentierplatine fuer den Xmega128a1?") nicht mehr zum 
Zuge kamen oder ihre Wuensche dort nicht hinreichend berucksichtigt 
sehen.

Mein grundsaetzliches Anforderungsprofil ist:

- Erweiterbarkeit durch eine Standard-100x75mm-Streifenrasterplatine 
(die weisse Rechteckflaeche)
- Ethernet
- USB, Bus power
- CAN
- SRAM, leicht beschaffbar
- Bluetooth
- SD oder microSD
- evtl. noch ein kleiner CPLD

Derzeit ist ein 512kByte SRAM an zwei der drei EBI-Ports (H und J) ueber 
Latches (74AHC373) eingeplant. Der dritte EBI-Port (K) ist somit weiter 
nutzbar und steht genauso wie die Ports A-D fuer eine Huckepack-Platine 
im Raster 2.54 zur Verfuegung.

Alle Ports sind auch erreichbar, wenn eine Huckepack-Platine aufgesteckt 
ist, ebenso natuerlich PDI und JTAG.

Desweiteren sind derzeit ein serielles Bluetooth-Modul und ein 
SD-Card-Adapter drauf.

Die Spannungsregelung fehlt noch, ebenso jede Menge Huehnerfutter. Die 
Ethernet-Buchse hat die Uebertrager schon eingebaut, es fehlen dort also 
noch das Treiber-IC, ein Quarz und drei Widerstaende.

Ich habe es damit nicht eilig, und es besteht reichlich Zeit und 
Moeglichkeit fuer jeden, sich einzubringen.

Bei einer spaeteren Sammelbestellung eines Boards gibt es eine Rechnung 
mit ausgewiesener MwSt, die kritischen Bauteile (0.5mm pitch) koennte 
ich einloeten (lassen).

Gegebenenfalls kann das Ganze auch vierlagig werden, fuer separate GND- 
und Powerplains. Bei entsprechender Stueckzahl ist der Kostenfaktor da 
nicht mehr so gross.

Auf jeden Fall wird es einen Protoypen geben, es mus dafuer aber keiner 
in Vorleistung treten oder vorher bestellen.

Aber das wichtigste: bitte in Ruhe und ohne Stress. Wer morgen ein Board 
braucht, ist hier falsch.

Viele Gruesse,
Olli

von XMega-Projekt entwöhnter (Gast)


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Noch ein Ankündigungsprojekt?

Einfach Machen! - Wenns fertig ist, anbieten. Alles andere ist Palaver!

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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XMega-Projekt entwöhnter schrieb:
> Noch ein Ankündigungsprojekt?
>
> Einfach Machen! - Wenns fertig ist, anbieten. Alles andere ist Palaver!

Das hat Michael ja im Nachbarthread so versucht, dann kamen die 
Featurisierten und haben ihm keine Ruhe mehr gelassen.

Ich route hier keine einzige Leiterbahn, bevor die "man koennte, man 
sollte, waere schoen"-Phase nicht abgeschlossen ist.

von XMega-Projekt entwöhnter (Gast)


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> ...bevor die "man koennte, man sollte, waere schoen"-Phase nicht >abgeschlossen 
ist.

Du darfs diese Phase erst garnicht zulassen. Du musst ein fertiges 
Produkt präsentieren.

von Sachich N. (dude) Benutzerseite


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Can soll umgesetzt werden wie?

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Sachich Nich schrieb:

> Can soll umgesetzt werden wie?

Mit einem CAN-Controller, z.B. MCP2515.

Ja, der ist noch nicht drauf, es geht mir auch erst einmal um die 
Verteilung der Schnittstellen und die Abmessungen.

von verwunderter_halbgast (Gast)


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> ich beginne gerade mit der Planung einer einfach erweiterbaren
> Experimentierplatine fuer den ATxmega128a, da ich beruflich ein
> entsprechendes Board benoetige.

jetzt sag bloß, das ganze gezeter mit michael bezüglich des anderen 
boards war nur, weil dir aufgefallen ist, dass du etwas für die arbeit 
brauchst. und dir michaels board, so wie es ist, nicht mehr passt. und 
so einen schnellausstieg aus michaels projekt gesucht und gefunden hast.

wenn das so ist, steht dir sicher auch die verwendung von michaels 
schaltplänen und erfahrungen offen, spart ja wertvolle zeit.

wie kann man überhaupt etwas beruflich brauchen, wenn man es in einem 
forum wachsen lässt? entweder baut man das, was man professionell 
braucht, oder man hat am ende wieder etwas, das zwar toll ist, aber 
nicht ganz passt.

traurig traurig

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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verwunderter_halbgast schrieb:

> jetzt sag bloß, das ganze gezeter mit michael bezüglich des anderen
> boards war nur, weil dir aufgefallen ist, dass du etwas für die arbeit
> brauchst. und dir michaels board, so wie es ist, nicht mehr passt. und
> so einen schnellausstieg aus michaels projekt gesucht und gefunden hast.

Nein, das "Gezeter" war, weil ich mit Michaels Hau-Ruck-Arbeitsstil 
nicht mehr klar kam und nicht mehr im Sekundentakt getriggert werden 
moechte. Ausserdem bin ich immer noch Besteller dort.

> wenn das so ist, steht dir sicher auch die verwendung von michaels
> schaltplänen und erfahrungen offen, spart ja wertvolle zeit.

Schau Dir meine Anforderungen an, dann schau Dir Michaels Board an. Was 
soll ich da abkupfern wollen? In den Schaltplaenen und im Layout von 
Michaels Board steckt im uebrigen auch Arbeitsleistung meineserseits.

Ich habe ueber Pfingsten und auch danach naechtelang interaktiv (per 
ICQ) mit ihm entwickelt, und bin mit dem bisherigen Ergebnis auch 
zufrieden.

Womit ich allerdings nicht klarkomme, ist seine Hektik bei Aufbau und 
Inbetriebnahme, als waere ein Mob hinter ihm her.

> wie kann man überhaupt etwas beruflich brauchen, wenn man es in einem
> forum wachsen lässt? entweder baut man das, was man professionell
> braucht, oder man hat am ende wieder etwas, das zwar toll ist, aber
> nicht ganz passt.

Ich brauche es an der Uni fuer Messzwecke. Eigentlich sollte es auch 
"nur" ein Atmega werden und hat per se nichts mit Michaels Board zu tun 
und konkurriert auch nicht damit, seine Bestellung ist ja abgschlossen.

Aber auch gut, dann lasse ich es halt und stelle hier irgendwann nur das 
fertige Board vor.

Ich brauche das hier auch nicht anzubieten. Wohin es aber fuehrt, hier 
ein fertiges Layout nochmals zur Diskussion zu stellen, haben wir ja 
erlebt.

Also gibt es noch die Moeglichkeit, den Interessenten entweder von 
Anfang an ein Mitspracherecht den Funktionsumfang betreffend 
einzuraeumen, oder aber ein fertiges Produkt vorzustellen und "nur" eine 
Sammelbestellung anzubieten.

Aber auch gut, dann lasse ich es halt und stell hier dann nur das 
fertige Board vor.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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..kopfschüttel..

Sagt einer etwas, was nicht in den Kram passt, müssen gleich alle 
"leiden".
Ich finde es zwar auch lächerlich, nun einfach was eigenes zu machen, 
aber egal. Wieso soll aus dieser Ideensammlung und anschließender 
Entwicklung nicht auch was für alle abfallen.

Hier soll doch was anderes drauf, als auf Michaels Board. Also noch mehr 
Spielspass für vor langerweile dahinsiechender Studenten (sagt nichts, 
ich war auch einmal einer), oder für andere Projekte, die nichts mit 
diesen zu tun haben.

Ich krame mir jetzt meine Gartenbank raus und setze mich mit einer Dose 
Popkorn und ein schönes Bier hin und schaue der sich anbahnenden 
Schlammschacht zu. Wer sich dazusetzen will, ist gerne eingeladen.

von Thomas K. (muetze1)


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Moin!

Das ist nun auch wieder zu überzogen - basierend auf einer Meinung. 
Sammle Vorschläge und Ideen und geb gleich eine Deadline an - und bleib 
bei dieser. Dann ist es kein Problem auch sowas umzusetzen mit Umsetzung 
von Wünschen etc. Erst dann anfangen zu routen - so hattest du es 
geplant und bleib dabei. Wenn keine Wünsche kommen, dann ist es halt als 
wenn du es alleine machst - warum nicht. Aber wenn jemand auch Interesse 
hat und nur ein Feature mehr benötigt dem du nicht abgeneigt bist, dann 
habt ihr doch beide mehr von der Sache.

Überleg dir doch einfach eine Deadline (1.7. o.ä.) für Wünsche. Danach 
vielleicht nochmal die Platzierungen abstimmen und dann route. Alles 
weitere ist dann erstmal dein Aufgabenbereich (Prototyp, Test, etc). 
Danach kannst du ja mal eine Aufstellung machen und einen Preis nennen 
und Besteller sammeln. Wenn dort genug zusammen kommen, dann kannst du 
eine Sammelbestellung aufmachen. Warum denn nicht?

Deadlines müssen sein und wenn es diese gibt, gibt es auch kein/deutlich 
weniger Problem(e). Und das ist gut so - und so haben mehr davon.

Und warum sollte es nicht im Forum geschehen? Ich denke mal aus Fehlern 
kann man jederzeit noch lernen - egal ob eigene oder die von anderen.

Vielleicht mal eine Interessenten Mailinglist? Dann kannst du dort 
nochmal verbindlicher nachfragen vor bestimmten Terminen und die 
Interessenten müssen nicht aktiv immer alles verfolgen, wenn sie z.B. 
ein Teilbereich/-schritt nicht so interessiert.

Grüsse,
Thomas

von Jojo S. (Gast)


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Eine Eigenentwicklung ist ja nichts verkehrtes, aber wie das hier 
zustande kommt ist Kinderkacke. Micha hat bzgl. der Features schon eine 
klare Linie gehabt, das was im 1.Post angeboten wurde ist auch drauf und 
es gab zusätzliche Erweiterungen. Eine RGB Led hätte ich auch nicht 
unbedingt gewollt, aber das soll doch egal sein. Es ist ein 
Experimentierboard mit dem man das Neuland XMega betreten kann. An dem 
Board die möglichen Rams testen, Ethernet nach Wahl dran usw. Wenn da 
was zufriedenstellend läuft, der XMega und passende Rams lieferbar sind 
dann man doch angepasste Boards entwerfen für Webserver, Datensammler 
oder was auch immer. Micha hat sicher einige Sprüche zu schnell hier ins 
Forum gesetzt, aber er hat sich ja auch die meiste Arbeit gemacht. Also 
trefft euch auf ein Bier (oder eine Coffeinfreie Cola) und begrabt das 
Kriegsbeil. Hier warten schon viele auf das fast fertige Board und nicht 
auf einen Flamewar.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Christian H. schrieb:

> Ich finde es zwar auch lächerlich, nun einfach was eigenes zu machen,
> aber egal.

Ich mache nicht etwas "eigenes", weil ich beleidigt bin, sondern weil 
Anforderungen fuer ein entsprechendes Projekt bestehen.

> Hier soll doch was anderes drauf, als auf Michaels Board. Also noch mehr
> Spielspass für vor langerweile dahinsiechender Studenten (sagt nichts,
> ich war auch einmal einer)

Nicht jeder, der an der Uni arbeitet, ist Student.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Aber ich sehe schon, das hier geht vollkommen nach hinten los, weil 
einige Leute nicht von ihrem kleinlichen Schubladendenken loskommen.

Admin, Thread bitte loeschen.

von Sachich N. (dude) Benutzerseite


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Dieses Forum ist so nervig -.- Immer dieses klug rumlabern, besser sein 
als andere, die wichtigste Meinung haben...
@ Olli: Was hieltest du von einer 3,3V-Can-Loesung, wenn du 
weitermachtest?

von Daniel (Gast)


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Hm Olli,
ich kann vielleicht verstehen, dass du mit Micha nicht mehr
zusammen arbeiten willst - auch mir wäre ein so hektischer
Arbeiststil nicht gehuer.
Trotzdem hab ich bestellt und fühl mich dabei auch sicher,
Nur weil ich selbst auch nicht mit dem Arbeiststil zurecht komme
heißt es ja nicht ihn zu verteufeln :-)

Sinnvoller fände ich eine Erweiterungsplatine zu EUREM
Board, nicht nur dass sich sicherlich wieder mehr Leute finden
würde (bis dahin kann man ja auch dann ne zweite Runde
der normalen Platine machen) ... es würde auch
für eine einheitlichere Plattform sorgen,
die sicher einige Vorzühe hätte. Angefangen
von Codesammlungen bis zu Anfänger Guides.

 Viele Grüße
Daniel

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Jetzt mal ohne noch einen Kommentar dazu abzugeben (Immerhin hat das 
Board hier ja fast komplett andere Features):

Da kein SDRAM benutzt wird, kann man einen CP2200 Ethernet Controller im 
LowPinCount Multiplexed Modus dranhängen. Sind 11 Leitungen. Das ganze 
ist dann komplett Memory mapped (wie bei der guten alten ISA 
Schnittstelle).

Siehe Anhang diesbezgl. Ist allerdings nicht getestet so, nur 
datenblattmäßig für funktionierend befunden.

ENC28J60 würde ich aus diversen Gründen da nicht drauf basteln (Errata 
Sheet und sowas).

Noch eine Anregung: Wenn man einen externen Übertrager benutzt (gibt es 
neben dem CP2200 auch bei CSD), kann man die Mittelabgriffe auf eine 
Stiftleiste rausführen, wo man nachher eine POE Erweiterung draufstecken 
kann! Habe ich bei dem Schaltplan oben auch gemacht (Ganz rechts).

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Die POE Platine kann dank SI3402 sehr klein ausfallen. Siehe im Anhang 
ein Entwurf (auch nach wie vor ungetestet) von mir.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Nicht jeder, der an der Uni arbeitet, ist Student.
Stimmt. War wohl durch einen anderen Thread vorbelastet. Sorry.

> Aber ich sehe schon, das hier geht vollkommen nach hinten los, weil
> einige Leute nicht von ihrem kleinlichen Schubladendenken loskommen.
>
> Admin, Thread bitte loeschen.
Halt, nein, nicht löschen.

Die Ansätze sind doch schon wieder sehr interessant (CAN, Netzwerk, 
...).

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


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also wirklich, was hat Ollis board mit Michaels board zu tun ?

Ich wollte selber xmega board bauen - mit CAN, Ethernet, SDRAM und SRAM 
(beide vorhanden wahlweise bestückbar), USB ( FX2 oder/und FTDI 
wahlweise bestückbar ), dazu ein erweierungsport - ( Hirose FX2 ? ), 
paar LEDs und klienkram noch dazu.

Gedacht war eine serie von mindestens 500 stk. damit jeder für max. 5 
eur das board bestellen kann - aber gut, Olli ist schneller 'fertig'.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:

> Aber ich sehe schon, das hier geht vollkommen nach hinten los, weil
> einige Leute nicht von ihrem kleinlichen Schubladendenken loskommen.

Mal ganz ehrlich: eingeschnappt sein kannst du genauso prima wie
Michael.

> Admin, Thread bitte loeschen.

Zumindest ich sehe keinen Grund dazu, weiß nicht, ob du Andreas davon
überzeugen kannst.

Der Thread hat doch sachlich genug angefangen, und gegenüber Trollen
hilft nach wie vor nur eins: ignorieren.

Leider habe ich selbst kein Interesse dran, sonst hätte ich angeboten,
das mit dem BAE-Autorouter routen zu lassen.  Das spart dir bei der
Komplexität viele Stunden Arbeit, auf Kosten halt eines nicht ganz so
schick aussehenden Layouts.  Dafür ist es dann nicht mehr schwierig,
,,schnell mal'' alles zur Seite zu schieben, um noch Platz für dieses
und jenes einzuräumen.

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Aber ich sehe schon, das hier geht vollkommen nach hinten los, weil
> einige Leute nicht von ihrem kleinlichen Schubladendenken loskommen.
>
> Admin, Thread bitte loeschen.

Also Olli. Wenn Du mir eines bewiesen hast, dann ist es dass Du Dinge 
schnell aufzugeben scheinst. Was den Rest angeht: Ich finde es kann 
jeder machen was er will. Was ich jedoch scheisse gefunden habe ist dass 
Du nicht einmal mit mir drueber gesprochen hast sondern einfach 
angefangen hast das Zeug auf der Liste in vollendeter Form 
breitzutreten. Das zeigt nicht gerade Charakter.

Michael

von Torsten S. (tse)


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Olli

Du hast erwähnt das Du die kritischen Bauelemente bereits bestücken 
(lassen) könntest. Das finde ich absolute Klasse weil ichs mir selber 
nicht zutraue. Deswegen habe ich großes Interesse und würde gerne mit 
einsteigen.

Olli und Michael
Bitte tragt Eure privaten Sachen alleine aus. Sonst wimmelt es hier nur 
von Trollen.

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:

> Mein grundsaetzliches Anforderungsprofil ist:
>
> - Erweiterbarkeit durch eine Standard-100x75mm-Streifenrasterplatine
> (die weisse Rechteckflaeche)
> - Ethernet
> - USB, Bus power
> - CAN
> - SRAM, leicht beschaffbar
> - Bluetooth
> - SD oder microSD
> - evtl. noch ein kleiner CPLD

Und das alles willst Du auf diese kleine Platine quetschen? Viel Erfolg 
;)

von Sachich N. (dude) Benutzerseite


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Zum Kotzen die Zankereien hier. Naja, ich bin damit raus, bau ich mir 
eben selber meine Platinen.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Sachich Nich schrieb:
> Zum Kotzen die Zankereien hier. Naja, ich bin damit raus, bau ich mir
> eben selber meine Platinen.

Allerdings. Sorry aber solche Geschichten, wie sie hier gerade passieren 
höre ich sonst nur von meiner Schwester von der Arbeit, wo nur Frauen 
arbeiten...

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:
> Und das alles willst Du auf diese kleine Platine quetschen? Viel Erfolg

Wieso? Die Platine hat doch zwei Seiten, die man beide (!) bestücken 
kann.
Sieht für mich (noch) nicht unmöglich aus.

Und nun lasst die gegenseitigen Sticheleien aus dem Forum raus. Es nervt 
langsam.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian H. schrieb:

> Wieso? Die Platine hat doch zwei Seiten, die man beide (!) bestücken
> kann.

Eine industrielle Fertigung würde damit aber teurer werden als bei
nur einseitiger Bestückung.  Außerdem braucht man sowieso auch
einigen Platz, um die vielen Pins aufzufächern, daher kann man die
zweite Seite auch nicht beliebig mit Bauteilen zupflastern.  Sollte
man nicht unterschätzen, gerade bei diesen Vielpinnern mit 0,5-mm-
Raster.  (Je kleiner man die Vias machen darf, um so mehr kann man
an dieser Stelle sparen.)

CPLDs gibt's aber auch schon in der Größe eines halben Fingernagels. ;-)

Wenn das CPLD per JTAG programmiert wird, könnte man es mit dem AVR
in eine JTAG-Kette reinbauen.  Spart einen JTAG-Steckverbinder dann.

von T. H. (pumpkin) Benutzerseite


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Vierlagig sollte eh ins Auge genommen werden, damit wirds etwas 
einfacher beide Seiten zu nutzen. Das ist bei Michaels Design imho eine 
Schwachstelle. Ist aber - wie so oft - eine Preisfrage.

von Steffen (Gast)


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>Die Platine hat doch zwei Seiten, die man beide (!) bestücken
>kann.

Außerdem hat er ja am Anfang auch von möglicherweise 4-Lagen gesprochen. 
Könnte also möglich sein. Aber egal (dann wird die Platine eben ein 
wenig größer oder verliert Funktionen). USB-Buchse kann eine von den 
kleinen sein. Von den zugehörigen Kabeln hab ich in der Zwischenzeit 
mehr rum liegen als von den klassischen.

Zurück zum Thema:
Die Hardwareaustattung schreit ja fast danach, als Datenlogger verwendet 
zu werden (viele AD-Kanäle, CAN-Bus, SD-Card, Bluetooth).
Dafür ist ja oftmals auch ein "auswertiger" Betrieb sinnvoll, also ohne 
feste Stromversorgung. Vielleicht kann in die Anforderungsliste noch mit 
aufgenommen werden, dass das Board auch aus "halbleeren" Batterien noch 
"effizient" stabile 3,3V erzeugen kann (optionaler Step-up oder 
Step-down?).
Weiterhin bietet sich so ein Board ja auch gut an, die PowerDownModi 
etwas näher zu untersuchen. Also könnte in den Versorgungszweig des 
Controllers (des gesamten Boards?) noch 2 Pins (RM2,54) in Reihe 
eingeplant werden, die bei Bedarf den Versorgungsstrom durch ein sehr 
genaues Multimeter führen (sonst einfach einen Jumper stecken oder feste 
Drahtbrücke einlöten).

Weiterhin machen sich 4 Befestigunglöcher am Rand oftmals ganz gut. 
Besonders wenn beide Seiten bestückt sind, dann können Distanzbolzen das 
Board ein wenig anheben/schräg stellen.

Noch eine Anregung. Es sind eine ganze Menge Taster vorhanden. Vier 
davon könnten beispielsweise in Form eines Steuerkreuzes platziert 
werden, dann kann man intuitiver bei der Steuerung eines Cursors oder 
Menüs auf einem Display arbeiten.


Steffen

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Simon K. schrieb:
> Sachich Nich schrieb:
>> Zum Kotzen die Zankereien hier. Naja, ich bin damit raus, bau ich mir
>> eben selber meine Platinen.
>
> Allerdings. Sorry aber solche Geschichten, wie sie hier gerade passieren
> höre ich sonst nur von meiner Schwester von der Arbeit, wo nur Frauen
> arbeiten...

Ich zanke nicht. Ich behaupte nur (zu Recht) dass das auf diese Platine 
nicht drauf passen wird, die ist ja bald noch kleiner als meine.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:

> Christian H. schrieb:
>
>> Wieso? Die Platine hat doch zwei Seiten, die man beide (!) bestücken
>> kann.
>
> Eine industrielle Fertigung würde damit aber teurer werden als bei
> nur einseitiger Bestückung.  Außerdem braucht man sowieso auch
> einigen Platz, um die vielen Pins aufzufächern, daher kann man die
> zweite Seite auch nicht beliebig mit Bauteilen zupflastern.  Sollte
> man nicht unterschätzen, gerade bei diesen Vielpinnern mit 0,5-mm-
> Raster.  (Je kleiner man die Vias machen darf, um so mehr kann man
> an dieser Stelle sparen.)

Das ist richtig. normalerweise kommt mir auch nur mal der eine oder 
andere 0603er oder 0805er auf die Unterseite.

Allerdings schrie der xmega geradezu danach, nach unten gespiegelt zu 
werden, da so die Portleitungen kurz und ueberkreuzungsfrei bleiben. Das 
SRAM kann man schon mit VIAs oben lassen aber schaun wir mal.

Ich habe ja nicht vor, das Board industriell bestuecken zu lassen, ich 
benoetige davon nur 2-3, die dann um die Welt reisen werden.

Aber genau wegen solchen Feedbacks habe ich das ja hier hereingestellt 
und entwickle das nicht nur im stillen Kaemmerlein.

Die Zukunft wird zeigen, wie sinnvoll hier diskutiert werden kann, 
derzeit ist mir das etwas zu anstrengend hier. Es gibt auch eine 
Mailingliste dazu,
atxmega-interessenten@solar-release.de, subscribe an 
atxmega-interessenten-request@solar-release.de.

Vielleicht findet ja der eine oder andere das Board wegen der 
Huckepackmoeglichkeit und dem sparsamen Xmega ja fuer Robotoerbasteleien 
und anderes praktisch. Das Ethernet und das Bluetooth kann man ja 
abschaltbar gestalten, z.B. per FET.

> CPLDs gibt's aber auch schon in der Größe eines halben Fingernagels. ;-)

Swas hatte ich im sinn, ja. Ein Spartan sollte nicht drauf.

> Wenn das CPLD per JTAG programmiert wird, könnte man es mit dem AVR
> in eine JTAG-Kette reinbauen.  Spart einen JTAG-Steckverbinder dann.

:)

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Thomas K. schrieb:

> Das ist nun auch wieder zu überzogen - basierend auf einer Meinung.

ich bin halt etwas genervt und leicht reizbar im Moment, durch den 
Stress in den letzten Tagen. Bin ja auch keine 20 mehr :)

Ich wollte Michael auch nicht in der Form angehen, wie es hier 
vielleicht ruebergekommen ist, ich wollte eigentlich nur, dass er mal 
ein wenig abbremst, aber dann gab ein Wort das andere. Mea culpa.

Olli

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Sachich Nich schrieb:
> Dieses Forum ist so nervig -.- Immer dieses klug rumlabern, besser sein
> als andere, die wichtigste Meinung haben...
> @ Olli: Was hieltest du von einer 3,3V-Can-Loesung, wenn du
> weitermachtest?

Wenn schon 3,3V (wg. xmega, dann alles 3.3V). Wer 5 Volt huckepack 
packen will, kann sich ja die Pegel anpassen :)

Ich habe auch vor, AGND fuer die Ports A und B separat zu routen und und 
neben VCC/GND auch AVCC/AGND und die ungeregelte Spannung ueber die 
Pfostenleiste nach oben zu legen.

Achja: Die Komponenten (Ethernet-Buchse, ...) haben eine nicht 
unerhebliche vertikale Ausdehnung, aber es gibt ja auch etwas laengere 
Stiftleisten fuer  Add-On Boards. Irgendwie muss man das loesen, 
entweder das Board groesser machen und sperrige Teile nicht unter dem 
Add-On-Board plazieren, oder eben letzteres etwas hoeher setzen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Daniel schrieb:

> ich kann vielleicht verstehen, dass du mit Micha nicht mehr
> zusammen arbeiten willst - auch mir wäre ein so hektischer
> Arbeiststil nicht gehuer.
> Trotzdem hab ich bestellt und fühl mich dabei auch sicher,
> Nur weil ich selbst auch nicht mit dem Arbeiststil zurecht komme
> heißt es ja nicht ihn zu verteufeln :-)

Dazu hab eich ja schon was gepostet hier, vom jemanden verteufeln wollen 
bin ich weit entfernt. Nur Ueberuedung und Stress kann bei mitr schon 
mal zu drastischerer Wortwahl fuehren, insbesondere neige ich dann etwas 
zu Sarkasmus - also: sorry Michael, persoenlich haette es nie werden 
duerfen.

> Sinnvoller fände ich eine Erweiterungsplatine zu EUREM
> Board, nicht nur dass sich sicherlich wieder mehr Leute finden

Daran hatte ich schon gedacht, aber ich brauche zwingend Ethernet, und 
ich habe ein wenig Angst vor zu langen SPI-Leitungen dabei.

Daneben ist die Stiftleiste fuer das Huckeack-Board in recht engen 
Grenzen vorgegeben, da das Board fernab der Heimat an fremden Anlagen 
messen soll.

> die sicher einige Vorzühe hätte. Angefangen
> von Codesammlungen bis zu Anfänger Guides.

Daskoennte man ja evtl. gemeinsam machen? Wie gesagt, ich will hier 
keine konkurrenz machen, sondern muss ein derartiges Board entwickeln, 
das weiss Michael uebrigens auch schon ein paar Tage bevor ich mich 
entschiedenhatte, den Protoypen von seinem Projekt nicht aufzubauen, 
weil mir das ZU interaktiv ist. Ich brauch Ruhe beim Entwickeln und 
meinen Schlaf ;)

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:

> Mal ganz ehrlich: eingeschnappt sein kannst du genauso prima wie
> Michael.

Ja, nicht? Einiges haben wir schon gemeinsam, nur der Arbeitsstil ist zu 
unterschiedlich ;)

>> Admin, Thread bitte loeschen.
>
> Zumindest ich sehe keinen Grund dazu, weiß nicht, ob du Andreas davon
> überzeugen kannst.

Nein, lass mal, ich war eben mal an der Luft, geht schon wieder ;)

> Leider habe ich selbst kein Interesse dran, sonst hätte ich angeboten,
> das mit dem BAE-Autorouter routen zu lassen.  Das spart dir bei der
> Komplexität viele Stunden Arbeit, auf Kosten halt eines nicht ganz so
> schick aussehenden Layouts.  Dafür ist es dann nicht mehr schwierig,

Danke. Ich habe da an der Uni auch Hilfe von ein paar Profis, die mal 
draufgucken koennen, wenn ich den Wald vor Airwires nicht sehe. 
Autorouter ma ich ja eigentlich nicht.

Obwohl ich zugeben muss, dass Michael und ich den auch eimal angeworfen 
haben, als naemlich ein GND-Airwire nicht wegzubekommen war. Der 
Eagle-Autorouter hat dann die richtige Stelle fuer das Via gefunden :)

von Dödel (Gast)


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> Ich brauch Ruhe beim Entwickeln und
> meinen Schlaf ;)

> Olli

Olli, da hab ich was für dich, so zur Entspannung ;)

The Mean Kitty Song

http://www.youtube.com/watch?v=Qit3ALTelOo

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:

> Also Olli. Wenn Du mir eines bewiesen hast, dann ist es dass Du Dinge
> schnell aufzugeben scheinst. Was den Rest angeht: Ich finde es kann
> jeder machen was er will. Was ich jedoch scheisse gefunden habe ist dass
> Du nicht einmal mit mir drueber gesprochen hast sondern einfach
> angefangen hast das Zeug auf der Liste in vollendeter Form
> breitzutreten. Das zeigt nicht gerade Charakter.

Du beziehst Dich jetzt aber auf Deine Protoypen-Inbetriebnahme? Ja, 
sorry dafuer, da bin ich ueber das Ziel hinausgeschossen.

Irgendwie fuehlte ich mich zu sehr unter Druck gesetzt durch Deine 
Erwartungen und halt auch durch die Geschwindigkeit, mit dr ich mit 
Mitte 30 nicht mehr so mithalten kann. Also, Entschuldigung.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Torsten S. schrieb:

> Du hast erwähnt das Du die kritischen Bauelemente bereits bestücken
> (lassen) könntest. Das finde ich absolute Klasse weil ichs mir selber
> nicht zutraue. Deswegen habe ich großes Interesse und würde gerne mit
> einsteigen.

Ich habe Zugang (auch fuer eigene Projekte) zu einem Reflow-Ofen und 
kann damit die Xmegas und andere fine pitch ICs bestuecken, ja.

Aber wie gesagt, Bestellungen werden noch nicht angenommen, davor will 
ich einen Protoypenlaufen haben :)

> Olli und Michael
> Bitte tragt Eure privaten Sachen alleine aus. Sonst wimmelt es hier nur
> von Trollen.

Das war wohl im Wesentlichen meine Schuld.

Olli

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Michael G. schrieb:

> Und das alles willst Du auf diese kleine Platine quetschen? Viel Erfolg
> ;)

Hah, DAS sagt der Rein- und Raufquetscher des Monats ;)

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Simon K. schrieb:

> Allerdings. Sorry aber solche Geschichten, wie sie hier gerade passieren
> höre ich sonst nur von meiner Schwester von der Arbeit, wo nur Frauen
> arbeiten...

Zickenkrieg? Naja ;)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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T. H. schrieb:
> Vierlagig sollte eh ins Auge genommen werden, damit wirds etwas
> einfacher beide Seiten zu nutzen. Das ist bei Michaels Design imho eine
> Schwachstelle. Ist aber - wie so oft - eine Preisfrage.

Ja, aber ich moechte mir VCC und GND nicht so zerstueckeln. bei Michaels 
Board war es am Anfang auch OK, durch den Featurezuwachs wurde die 
Versorungsfuhrung dan netwas kritisch, ja.

Von daher ist das schon recht wahrscheinlich, dass es 4 werden. 
100x100mm ist ja auch nicht sooo gross, das hilft auch, die Kosten zu 
begrenzen.

Ich dachte auch, alle VCC&GND-Leitungen der Erweiterungsports jeweis mit 
einer 100n/1u/(evtl. 10u)-Kombi zu puffern.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Steffen schrieb:

>>Die Platine hat doch zwei Seiten, die man beide (!) bestücken
>>kann.

> Außerdem hat er ja am Anfang auch von möglicherweise 4-Lagen gesprochen.
> Könnte also möglich sein. Aber egal (dann wird die Platine eben ein
> wenig größer oder verliert Funktionen). USB-Buchse kann eine von den
> kleinen sein.

miniUSB? Ja, warum nicht.

> Zurück zum Thema:
> Die Hardwareaustattung schreit ja fast danach, als Datenlogger verwendet
> zu werden (viele AD-Kanäle, CAN-Bus, SD-Card, Bluetooth).
> Dafür ist ja oftmals auch ein "auswertiger" Betrieb sinnvoll, also ohne
> feste Stromversorgung. Vielleicht kann in die Anforderungsliste noch mit
> aufgenommen werden, dass das Board auch aus "halbleeren" Batterien noch
> "effizient" stabile 3,3V erzeugen kann (optionaler Step-up oder
> Step-down?).

Das Board soll ja auch per USB versorgt werden koennen. von daher wollte 
ich die 3V3 aus 5V mit einem low drop Linearregler erzeugen (ich habe 
eine vllt. irrationale Angst davor, die 3V3 aus Schaltreglern zu 
erzeugen).

Ich habe an der Uni mal an einer uC-Steuerung fuer ein HV-Schatnetzteil 
mitgearbeitet (-3KV, ein paar mA). Das beinhaltete das Einstellen und 
Auslesen von Soll- und Ist-Werten ueber ADCs und DACs, und die 
Stoerungen durch das Schaltnetzteil haben wir nie ganz herausbekommen.

Aber zuruck zum Thema: 5V laufen ja sowieso herum vom USB, da kann man 
doch im Akku- oder Netzteilbetrieb die 5V aus einem Schaltregler 
gewinnen und daraus dann per Linearregler 3.3V erzeugen.

> Weiterhin bietet sich so ein Board ja auch gut an, die PowerDownModi
> etwas näher zu untersuchen. Also könnte in den Versorgungszweig des
> Controllers (des gesamten Boards?) noch 2 Pins (RM2,54) in Reihe
> eingeplant werden, die bei Bedarf den Versorgungsstrom durch ein sehr
> genaues Multimeter führen (sonst einfach einen Jumper stecken oder feste
> Drahtbrücke einlöten).

OK

> Weiterhin machen sich 4 Befestigunglöcher am Rand oftmals ganz gut.
> Besonders wenn beide Seiten bestückt sind, dann können Distanzbolzen das
> Board ein wenig anheben/schräg stellen.

Die sind zum Teil schon vorgesehen, wenn auch nicht ganz am Rand.

> Noch eine Anregung. Es sind eine ganze Menge Taster vorhanden. Vier
> davon könnten beispielsweise in Form eines Steuerkreuzes platziert
> werden, dann kann man intuitiver bei der Steuerung eines Cursors oder
> Menüs auf einem Display arbeiten.

Es juckt mir ja in den Fingern, ein Display einzubauen, z.B. ein 
Standard 16x2. Auf einem frueheren Entwurf war das auch schon drauf, 
dafuer war das Board nach unten verlaengert. Dann aber auch gleich einen 
Drehencoder :)

Ich habe hier ein Xilinx-Spartan3-Eval-Board, das hat ein 16x2-Display, 
einen Drehencoder und ein Steuerkreuz, wirklich nett.

Olli

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Michael G. schrieb:
>
>> Und das alles willst Du auf diese kleine Platine quetschen? Viel Erfolg
>> ;)
>
> Hah, DAS sagt der Rein- und Raufquetscher des Monats ;)

Genau das sag ich deswegen weil das wahrscheinlich nichtmal ich da drauf 
quetschen koennte *jokingly Aber ich lass mich mal ueberraschen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:

> Ich zanke nicht. Ich behaupte nur (zu Recht) dass das auf diese Platine
> nicht drauf passen wird, die ist ja bald noch kleiner als meine.

Vier Layer :)

Aber die waechst bestimmt noch, bei 100x160 ist aber Schluss :)

100x160, hm, wie waers denn noch mit Platz fuer eine Federleiste hinten 
zum Einschieben in 19"-Gehaeuse?

Das ist doch nett, wir koennen uns jeden Bloedsinn ausdenken, und 
muessen nichts aufrippen *fg

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Und was "Featureritis" angeht bist Du auch bald noch schlimmer als 
ich... jetzt haben wir schon: Ethernet, USB, CAN, Display, Encoder, 
CPLD, SRAM, Bluetooth, SD, (...) auf (100x100)mm. Scheint mir fast so 
als wuerde Dir die Peripherie auf meinem Board bei weitem nicht 
ausreichen und das obwohl Du bemaengelt hast dass ja eigentlich schon zu 
viel drauf ist.

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Michael G. schrieb:
>
>> Ich zanke nicht. Ich behaupte nur (zu Recht) dass das auf diese Platine
>> nicht drauf passen wird, die ist ja bald noch kleiner als meine.
>
> Vier Layer :)

Ich seh jetzt nicht ganz was Dir das in Sachen Platzbedarf bringen 
sollte es sei denn Du nimmst gleich noch 2 Bohrprogramme fuer buried 
Vias dazu. Und das hilft Dir bei den ganzen THT-Stiftleisten usw. auch 
nichts. Und dann wird das mal so richtig teuer, was Du da vor hast.

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Platine(n)  27.24 EUR  272.41 EUR
Netto :  272.41 EUR
MwSt. (19%)* :  51.76 EUR
Brutto :  324.17 EUR

Fuer 10 Platinen 100x100 bei laengst moeglicher Lieferzeit und ohne 
Wunschoberflaeche, kein Loetstop. Und ohne buried vias, die scheint man 
bei Leiton erst ab mehr Lagen zu bekommen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Die Steckerleisten könnte man natürlich auch SMD machen, dann spart
man auf der Rückseite etwas Platz -- allerdings auf Kosten einer
geringeren mechanischen Stabilität.  Die 2,54-mm-Leisten dürften aber
auch in der SMD-Variante nur mit Brachialgewalt zum Abreißen zu
bringen sein.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:

> Und was "Featureritis" angeht bist Du auch bald noch schlimmer als
> ich...

Da hast Du mich wohl angesteckt ;)

> jetzt haben wir schon: Ethernet, USB, CAN, Display, Encoder,
> CPLD, SRAM, Bluetooth, SD, (...) auf (100x100)mm.

Auf 100x1[0-6]0 :)

> Scheint mir fast so
> als wuerde Dir die Peripherie auf meinem Board bei weitem nicht
> ausreichen und das obwohl Du bemaengelt hast dass ja eigentlich schon zu
> viel drauf ist.

Das hat sich bei Deinem ja auch entwickelt. Ich brauche halt Ethernet 
und habe ein Format fuer die Huckepack-Platine inkl Stiftanordnung von 
extern in engen Grenzen vorgegeben.

Olli

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:
> Die Steckerleisten könnte man natürlich auch SMD machen, dann spart
> man auf der Rückseite etwas Platz -- allerdings auf Kosten einer
> geringeren mechanischen Stabilität.  Die 2,54-mm-Leisten dürften aber
> auch in der SMD-Variante nur mit Brachialgewalt zum Abreißen zu
> bringen sein.

Das mag sein aber durch die seitlichen Pads brauchen sie auch mehr Platz 
und sie sind ungemein viel teurer als die normalen. Und mit dem Xmega 
auf der Unterseite wird das dann auch nich so wirklich was ;) Eigentlich 
diskutieren wir jetzt schon das selbe was wir in meinem Fred auch 
(ausfuehrlich) diskutiert haben.

Naja... ich bin mal gespannt.
Geh jetzt erst mal ins Bett, Schule ruft morgen leider ;)

Michael

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:
>
> Platine(n)  27.24 EUR  272.41 EUR
> Netto :  272.41 EUR
> MwSt. (19%)* :  51.76 EUR
> Brutto :  324.17 EUR
> 
>
> Fuer 10 Platinen 100x100 bei laengst moeglicher Lieferzeit und ohne
> Wunschoberflaeche, kein Loetstop. Und ohne buried vias, die scheint man
> bei Leiton erst ab mehr Lagen zu bekommen.

Blind und Buried mache ich sowieso nicht. und 10 Stueck ist schon 
pessimistisch kalkuliert, nicht war?

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Michael G. schrieb:
>>
>> Platine(n)  27.24 EUR  272.41 EUR
>> Netto :  272.41 EUR
>> MwSt. (19%)* :  51.76 EUR
>> Brutto :  324.17 EUR
>> 
>>
>> Fuer 10 Platinen 100x100 bei laengst moeglicher Lieferzeit und ohne
>> Wunschoberflaeche, kein Loetstop. Und ohne buried vias, die scheint man
>> bei Leiton erst ab mehr Lagen zu bekommen.

Fuer 30 Platinen 160x100, chemisch Gold, Loetstopp, Bestueckungsdruck 
beidseitig 625.51 EUR, also EUR 21 pro Platine.

Bei 50 St. nur noch EUR 13, bei 100 St. EUR 8,-, aber wem sag ich das, 
du wolltest am Anfang ja auch nur 20 oder so machen  :)

Ich kann mir ggf. auch ein paar zusaetzlich auf Lagrr hinlegen, um auf 
einen besseren Preis zu kommen.

Aber ganz soweit sind wir ja noch nicht ;)


Olli

von Jojo S. (Gast)


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@Olli: Das Display hattest du mir ja schonmal angeboten, auf der 
Unterseite :-) Na wenigstens herrscht wieder konstruktiver Frieden. Ich 
hätte sonst noch den Griff zum sprechenden Knochen empfohlen statt alles 
übers Forum auszutauschen. Und als Jäger und Sammler und würde ich mich 
auch an diesem Board beteiligen (wenn die Ram Frage geklärt wird :-)).

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Jojo S. schrieb:

> @Olli: Das Display hattest du mir ja schonmal angeboten, auf der
> Unterseite :-)

Na, wenn dann diesmal oben :)

> übers Forum auszutauschen. Und als Jäger und Sammler und würde ich mich
> auch an diesem Board beteiligen (wenn die Ram Frage geklärt wird :-)).

Derzeit favorisiere ich ja SRAM an zwei der drei EBI-Ports, mit Latches.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Die Bootloader-Moeglichkeit sollten wir auch weiter verfolgen, damit 
sich nicht jeder neue Programmier-Tools kaufen muss.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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So, hier mal auf 100x160mm erweitert, mit Display, Drehencoder und 
Cursotasten. Am unteren Rand gibt es auch schon Platz fuer 
3mm-Schrauben. Oben bringe ich die auch noch unter.

Durch den gewonnen Platz kann der obere Bereich auch noch etwas 
entstaucht werden, etwas Platz oberhalb des Displays wird aber noch fuer 
Dipschalter und/oder Jumper benoetigt.

Aus der USB-Buchse wird noch miniUSB.

Die maennliche SUB-D-Buchse ist fuer CAN vorgesehen.

Der weiss schraffierte Bereicht stellt eine Huckepack-Platine dar. z.B. 
Lochraster. Alle Ports werden nach oben gefuehrt, auch Reset, VCC/GND, 
AVCC/AGND und die ungeregelte Spannung.

Es kommt noch ein kleiner CPLD drauf, von dem koennen wir auch noch 
zumindest einen Teil der Pins nach oben fuehren.

Der xmega haengt auf Bottom, weil das fuer die Zuleitungen zu den Ports 
optimal ist.

Die Platine wird vierlagig mit VCC- und GND-Layern.

Gute Nacht,
Olli

von Thomas K. (muetze1)


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Moin!

Kannst du die SUB-D (X4) nicht noch so verschieben, dass diese nicht 
unter der Steckfläche liegt? Das sollte das höchste Teil sein und die 
meisten Probleme machen extra hohe Stiftleisten zu bekommen. Wenn das 
weg ist (zumindest aus dem Bereich), sollten doch normale Stiftleisten 
ihren Dienst hier tun können...

Grüsse,
Thomas

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Thomas K. schrieb:

> Kannst du die SUB-D (X4) nicht noch so verschieben, dass diese nicht
> unter der Steckfläche liegt? Das sollte das höchste Teil sein und die
> meisten Probleme machen extra hohe Stiftleisten zu bekommen. Wenn das
> weg ist (zumindest aus dem Bereich), sollten doch normale Stiftleisten
> ihren Dienst hier tun können...

Mal sehen, danach geh ich aber schlafen :)

von Thomas K. (muetze1)


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Wieso nicht jetzt schlafen gehen? Ich habe Urlaub...

Kannst du auch morgen machen...

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Thomas K. schrieb:
> Wieso nicht jetzt schlafen gehen? Ich habe Urlaub...
>
> Kannst du auch morgen machen...

Ist ja schnell gemacht ;)

von Katherine J. (katherine)


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Moin Olli,

an was für ein CPLD hast du denn gedacht?
Ich mag die MAXII von ALTERA ganz gerne, hier der dickste den es im 
TQFP100 gibt: EPM570T100

Gruß Katherine

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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@Olli: Oben hatte ich noch was bzgl Ethernet geschrieben:
Beitrag "Re: Interesse an einfach erweiterbarem Experimentierboard fuer den Xmega128a1?"

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Katherine J. schrieb:

> an was für ein CPLD hast du denn gedacht?
> Ich mag die MAXII von ALTERA ganz gerne, hier der dickste den es im
> TQFP100 gibt: EPM570T100

Ich bin etwas Xilinx-vorbelastet, und da gibt es die freie 
Design-Software auch fuer Linux, im Gegensatz zu Altera. Daneben sind 
die von Altera schwerer beschaffbar, Xilinx gibt es auch bei Reichelt.

Ich dachte an sowas wie XC9572XL.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Simon K. schrieb:
> @Olli: Oben hatte ich noch was bzgl Ethernet geschrieben:
> Beitrag "Re: Interesse an einfach erweiterbarem Experimentierboard fuer den Xmega128a1?"

Habe ich gerade gelesen und ist interessant, ja. Deshalb ist ja auch 
erst einmal nur die Buchse mit eingebautem Uebertrager drauf und noch 
kein Controller :)

Die Idee mit dem PoE finde ich auch interessant.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Den EBI-Port wuerde ich aber dann fest mit dem SRAM (2/3) und dem 
Ethernet (1/3) verdrahten, d.h. er stuende nicht als Expansionsport zur 
Verfuegung.

Den gewonnen Platz an Stiftleisten kann man dann ja zum herausfuehren 
von CPLD-Ports nutzen.

Ich werde aber die Ports A-F komplett freilassen, die Anbindung der 
einzelnen Funktionen (LEDs, Taster, Display, Speicherkarte, Bluetooth 
etc.) erfolgt dann ueber Jumper, so dass man dort frei konfigurieren 
kann.

Das Power-System wird wohl auch etwas anspruchsvoller, insbesondere 
moechte ich gerne einzelne Stromfresser (BT, Ethernet, Display, 
Hintergrundbeleuchtung per Software und FETs abschalten koennen).

Ich werde nachher mal einen Projekt-Artikel im Wiki hier aufmachen und 
dort jeweils den aktuellen Stand der einzelnen Komponenten 
dokumentieren, damit man sich fuer eine Uebersicht nicht immer durch den 
Thread arbeiten muss.

von Sven K. (Gast)


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Hallo Olli,

wäre es nicht denkbar die Platine in 2 aufzuteilen,

1. Ethernet, SD, Bluetooth, etc, Reset Taster

2. UI (also Display, Taster, etc.)

Dann könnte man die 1. auch universell verwenden unter anderem
mit Modulen für bestimmte Zwecke. Ebenso bleibt die Platine dann
schön handlich, z.B. für mobile Zwecke mit Akku wobei dann Ethernet
ja schaltbar wäre ?

Gruß Sven

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Katherine J. schrieb:
>
>> an was für ein CPLD hast du denn gedacht?
>> Ich mag die MAXII von ALTERA ganz gerne, hier der dickste den es im
>> TQFP100 gibt: EPM570T100
>
> Ich bin etwas Xilinx-vorbelastet, und da gibt es die freie
> Design-Software auch fuer Linux, im Gegensatz zu Altera.

was habt Ihr immer mit dem Linux ? Vor allem dieser spruch 'freie design 
software' ...

> Daneben sind
> die von Altera schwerer beschaffbar, Xilinx gibt es auch bei Reichelt.
>
> Ich dachte an sowas wie XC9572XL.
>
> Olli

9572XL ist Mickey Mouse CPLD, der MAX II ist dagegen sehr gute wahl - 
guck dir beim farnell an, MAX II 240 QFP 100 kostet genau so viel wie 
XC9572XL QFP 100, ist dafür 300%+ grosser.


just my 2 cents

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas R. schrieb:

> was habt Ihr immer mit dem Linux ?

Was habt ihr immer mit dem Windows?

Ich für meinen Teil habe bspw. einfach mal kein Windows, damit
interessieren mich CPLD-Hersteller, die ihre Software nur für
Windows anbieten, von vornherein nicht.  Das erleichtert die
Auswahl dann zwischen ansonsnten oft ziemlich gleichwertigen
Produkten ungemein. ;-)

Ich habe eigentlich auch kein Linux, zumindest nicht privat,
sondern FreeBSD, aber dank der Linux-Emulation genügt es mir in
aller Regel, wenn ein Hersteller denn wenigstens auch Linux mit
unterstützt.

Das Nichtvorhandensein von Windows in meiner privaten Rechnerwelt
spart einfach einen großen Haufen an Kopfschmerzen ein (Viren,
Trojaner, entsprechende Gegensoftware, Servicepacks, etc. pp.).
Ich möchte meine Zeit zu Hause effektiv nutzen können.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Thomas R. schrieb:

> was habt Ihr immer mit dem Linux ?

Ich arbeite eben damit, und will hier nicht das ganze Zeug in einer 
virtuelle Maschine laufen haben.

> Vor allem dieser spruch 'freie design software' ...

Das bezog sich auf die Kosten. Das Xilinx-Webpack ist fuer Windows und 
Linux kostenlos herunterlad- und benutzbar, die Altera-Software gibt es 
kostenfrei nur fuer Windows, fuer Linux muss man kraeftig zahlen.

Wenn es OpenSource-Toolchains fuer FPGAs & Co. gaebe wuerde ich diese 
benutzen, aber so ist man eben an die Toolchain des Herstellers 
gebunden.

Das war der Grund, warum ich mich seinerzeit einmal fuer die 
Xilinx-Plattform entschieden habe, und ich habe dafuer auch ein 
Entwicklungsboard.

> 9572XL ist Mickey Mouse CPLD, der MAX II ist dagegen sehr gute wahl -
> guck dir beim farnell an, MAX II 240 QFP 100 kostet genau so viel wie
> XC9572XL QFP 100, ist dafür 300%+ grosser.

Ich habe mich lange mit dem Vergleich von Xilinx und Altera in bezug auf 
FPGAs beschaeftigt, und bin halt bei Xilinx gelandet.

Ausserdem wird das ein AVR-Board und kein CPLD-Board, der CPLD ist fuer 
mich nur Peripherie.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:

> Windows anbieten, von vornherein nicht.  Das erleichtert die
> Auswahl dann zwischen ansonsnten oft ziemlich gleichwertigen
> Produkten ungemein. ;-)

Eben, und beide Toolchains (Altera und Xilinx) stuerzen ungefaehr gleich 
haeufig ab, die von Xilinx dafuer wenigstens unter Linux :)

> Ich habe eigentlich auch kein Linux, zumindest nicht privat,
> sondern FreeBSD, aber dank der Linux-Emulation genügt es mir in
> aller Regel, wenn ein Hersteller denn wenigstens auch Linux mit
> unterstützt.

Die BSDs verwende ich neben Debian auch viel, ja.

@alle: das wird jetzt hier aber bitte kein 
OS-(OpenSource/Betriebssystem/...)-Thread.

Noch bin ich gewillt, die Eagle-Dateien nach einem Designfreeze 
freizugeben.

Wenn hier noch jemand wegen OpenSource noergelt, setze ich das Projekt 
in gEDA (http://www.gpleda.org/) um. Das speichert seine Files 
wenigstens nicht in irgendwelchen proprietaeren Binaerformaten, sondern 
als ASCII und ist damit wunderbar CVS-faehig ;)


Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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http://www.mikrocontroller.net/articles/Einfach_erweiterbares_ATxmega128A1-Board_mit_Ethernet/USB/Bluetooth/CAN

Ich versuche, das zeitnah zu ergaenzen und auf dem aktuellen Stand zu 
halten.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Sven K. schrieb:

> wäre es nicht denkbar die Platine in 2 aufzuteilen,
> 1. Ethernet, SD, Bluetooth, etc, Reset Taster

> 2. UI (also Display, Taster, etc.)

Hm. Das UI also z.B. vorne andockbar ueber einen Steckverbinder?

> Dann könnte man die 1. auch universell verwenden unter anderem
> mit Modulen für bestimmte Zwecke. Ebenso bleibt die Platine dann
> schön handlich, z.B. für mobile Zwecke mit Akku wobei dann Ethernet
> ja schaltbar wäre ?

Ja, nachdenkenswert. Wuerde auch helfen, die Kosten zu reduzieren, fuer 
eine UI-Platine reicht zweilagig, und der vierlagige Teil wird kleiner.

Olli

von André R. (andrer) Benutzerseite


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ich vote für die lattice plds... MachXO! da kannste zur not noch nen 
8bitter reinklemmen und zb sehr bequem ram aller art dank whishbone dran 
frickeln... ok das geht vllt zu weit, wäre aber möglich. DAFÜR!
so das habt ihr davon.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Sven K. schrieb:

> wäre es nicht denkbar die Platine in 2 aufzuteilen,

> 1. Ethernet, SD, Bluetooth, etc, Reset Taster
> 2. UI (also Display, Taster, etc.)

So in der Art? Ich war erst bei der Art der Konnektoren unschluessig. 
Man koennte einen HD-Stecker dafuer nehmen, aber die Aufteilung auf 
einzelne Wannenstecker finde ich schoener, so bleibt die 
Steckverbinder-Kompatibilitaet zu den anderen Ports gewahrt.

Auf die UI-Platine kaemen dann korrespondierende Buchsenleisten. Das 
kann man dann immer noch frei verkabeln mit Flachbandkabeln, die an der 
einen Seite einen Wannenstecker (WSL 10SK /16SK bei Angelika) und auf 
der anderen Seite einen PFL 10/16 tragen.

Auf den Lattice-Kram im vorherigen Post bitte nicht weiter eingehen. Die 
Lattice-Toolchain gibt es AFAIK nur fuer Windows.

Xilinx, Ende. :)

Olli

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Ich dachte auch, alle VCC&GND-Leitungen der Erweiterungsports jeweis mit
> einer 100n/1u/(evtl. 10u)-Kombi zu puffern.
Gute Idee. Merke ich mir auch mal für eigene Projekte ;-)

von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this


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Wenn so viel Peripherie an einen 8-Bit-Controller drangeklebt wird, noch 
dazu mit Latches und CPLD, dann würde ich mir wirklich mal die Frage 
stellen ob der Xmega hier noch sinnvoll entsprechend seiner Fähigkeiten 
eingesetzt wird. Mit einem anderen Controller, z.B. dem AT91SAM7X512, 
wäre die komplette Featureliste abgehakt. Die Platine würde deutlich 
kleiner, einfacher zu routen, billiger zu bestücken, weniger 
fehleranfällig, die Rechenleistung höher, der Gesamtstromverbrauch 
niedriger, usw.

von Steffen (Gast)


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Wenn die Idee mit zwei Boards weiter verfolgt wird, könnte das 
vielleicht ja noch einfacher gemacht werden. Die UI Platine wird per 
UART angesteuert. Dort sitzt dann ein kleiner/billiger Mega8 (o. ä.) und 
liest die Taster ein, steuert LEDs und Display an ...
So bleiben noch mehr Ports für sonstige Peripherie frei .

Steffen

von Fralla (Gast)


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Also ich hätte daran auch interesse, solang nicht noch mehr an den 
8-Biter geklebt wird. kleiner CPLD ja. Aber zusätzlicher AVR am UI 
Board, oder nen PLD wo wieder ein Prozessor drinn ist geht zu weit. Da 
nehm ich gleich einen anderen µC.

MFG

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Andreas Schwarz schrieb:

> Wenn so viel Peripherie an einen 8-Bit-Controller drangeklebt wird, noch
> dazu mit Latches und CPLD, dann würde ich mir wirklich mal die Frage
> stellen ob der Xmega hier noch sinnvoll entsprechend seiner Fähigkeiten
> eingesetzt wird.

Die Latches zaehlen ja nicht wirklich zur Peripherie, sondern werden zur 
Anbindung des SRAMs an den EBI benoetigt. Ethernet/MMAP geht auch ueber 
EBI.

Dann hat der xmega 8 USARTS und 4 TWIs. Da passen ja wohl ein BT-Modul, 
eine SD-Karte, ein USB_Port und ein CAN-Controller dran.

Und die paar LEDs, Taster und das Display - lass mal die Kirche im Dorf.

Wie man nun das Board zusammenstoepselt ist einem selbst ueberlassen.

Bis auf den EBI-Port, an dem Ethernet und SRAM fest haengen wird nichts 
fest verdrahtet, sondern ist ueber die ueblichen Flachbandkabel 
verbindbar.

So kann jeder das Teil nach dem gerade erforderlichen Profil 
konfigurieren.

> Mit einem anderen Controller, z.B. dem AT91SAM7X512,
> wäre die komplette Featureliste abgehakt.

Ist ja auch super verfuegbar:

Digikey (100-LQFP): 0
Digikey (100-TFBGA): 403
Farnell: Lieferzeit auf Anfrage, 21,87 € / Stueck

Und eine komplett neue Toolchain und Architektur zum Einarbeiten.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Fralla schrieb:

> Also ich hätte daran auch interesse, solang nicht noch mehr an den
> 8-Biter geklebt wird.

Wie gesagt, im Ausgangszustand ist nur der EBI-Port und ein weiterer mit 
SRAM und Ethernet belegt. Alles andere ist frei anbrueckbar.

> kleiner CPLD ja. Aber zusätzlicher AVR am UI

An dem haenge ich auch nicht unbedingt, ich dachte nur, es waere 
praktisch mal ein paar Gatter zu haben, bevor man fuer irgendwas ein 
TTL-Grab anflanscht.

Der Formfaktor wird durch die 100x75-Huckepack-Platine vorgegeben, die 
noch dazu auch 2,54 Lochraster sein duerfen muss.

Olli

von Stefan W. (wswbln)


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Michael G. schrieb:
>
> Platine(n)  27.24 EUR  272.41 EUR
> Netto :  272.41 EUR
> MwSt. (19%)* :  51.76 EUR
> Brutto :  324.17 EUR
> 
>
> Fuer 10 Platinen 100x100 bei laengst moeglicher Lieferzeit und ohne
> Wunschoberflaeche, kein Loetstop.

Hmmm, geht mit Lötstopp woanders aber schneller und günstiger...

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Meine Nerven :)

Besteht denn Interesse, das Board - eben so kompakt wie moeglich - auf 
der Basis eines ARM7 (wie AT91SAM7X512) zu machen?

Ich muss erst mal das Datenblatt lesen.

Olli

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Naja, zumindest einen Vorteil sehe ich bei den ARMs: gerade die
Opensource-Toolchain dafür ist schon ein wenig stabiler.

Die eigentlich netteste Neuerung, die ich beim Xmega sehe, ist
das gesamte Event-Framework.

von Chris (Gast)


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Sam7 hat den Vorteil, daß die Prozessoren austauschbar sind,
da gleiche Pinpelegung.
Müsste es jedoch beim AT91SAM7X512 checken. Interesse besteht.
Solltest du eine Platine bis Sonntag routen können, könnte ich sie bei
der Sammelbestellung mitfertigen lassen.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
 > Und die paar LEDs, Taster und das Display - lass mal die Kirche im 
Dorf.
>
> Wie man nun das Board zusammenstoepselt ist einem selbst ueberlassen.
>
> Bis auf den EBI-Port, an dem Ethernet und SRAM fest haengen wird nichts
> fest verdrahtet, sondern ist ueber die ueblichen Flachbandkabel
> verbindbar.
>
> So kann jeder das Teil nach dem gerade erforderlichen Profil
> konfigurieren.

Muss es denn unbedingt ein Experimentierboard mit allerlei Perepherie 
sein, die nicht jeder braucht? Gut, muß man nicht bestücken. Platz nimmt 
das aber trotzdem weg.

Die Bedienelemente sollten auf einer abgesetzten Platte oder zumindest 
absägbar untergebracht sein. Interfaces auf dem Prozessorboard sind 
sinnvoll. Jedoch kein IR-Empfänger, keine RGB-LEDs, kein Triac, kein 
Lochrasterfeld. Wer das haben will, kann die Huckepackplatine verwenden.

Somit hat man, wenn man nur den Kern verwendet, eine kompakte Lösung für 
fast jedes Projekt. Wenn ich das Teil irgendwo als Steuergerät einbauen 
möchte, brauche ich kein Benutzerinterface.

Also mein Vorschlag:
- Prozessor und die wichtigsten Interfaces (auch SD/miniSD) auf eine 
Platine.
- Bedienelemente auf eine zweite.
- Leistungsstufen und exotischere Interfaces auf die Huckepackplatine.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:
> Naja, zumindest einen Vorteil sehe ich bei den ARMs: gerade die
> Opensource-Toolchain dafür ist schon ein wenig stabiler.
>
> Die eigentlich netteste Neuerung, die ich beim Xmega sehe, ist
> das gesamte Event-Framework.

Ein Totschlagargument waere auch, das dlaut Datenblatt die I/0-Ports des 
ARM 5V-tolerant sind, waehrend das beim Xmega nicht der Fall ist.

Hm, hmm. Ich muss mal schauen, ob es da nicht schon was passendes, 
fertiges gibt.

von Stefan W. (wswbln)


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...aber wenn ARM, dann doch vielleicht etwas 'frischeres' wie STM32 oder 
Luminary (jetzt TI). Besonders die STMs treiben es mit der 
Pinkompatibilität innerhalb der Familien recht weit (und sind auch 
teilweise 5V-tolerant).

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Stefan Wimmer schrieb:
> ...aber wenn ARM, dann doch vielleicht etwas 'frischeres' wie STM32 oder
> Luminary (jetzt TI). Besonders die STMs treiben es mit der
> Pinkompatibilität innerhalb der Familien recht weit (und sind auch
> teilweise 5V-tolerant).

Bei den STM32 habe ich jetzt im comparison chart keinen gefunden, der 
Ethernet kann und vom Marketing Status her active ist, die sind alle 
noch in evaluation.

Olli

von Stefan W. (wswbln)


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Christian H. schrieb:
> Interfaces auf dem Prozessorboard sind sinnvoll. Jedoch kein
> IR-Empfänger...

Gerade der IR-Empfänger ist wichtig!
Die Teile habe ich schon seit Jahren immer auf meinen Boards mir drauf: 
belegt einen einzigen Portpin und eine komplette Tastatur steht zur 
Verfügung (Fernbedienung). Dafür kann man dann getrost das ganze 
"Getastere" auf dem Board weglassen...

Und wenn man den IR-Empfänger nicht braucht, hat man wenigstens nicht 
viel PCB-Platz vergeudet.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Ok, ist ja nicht sooo groß. Der Platz ist sicherlich noch übrig.

von Tobias (Gast)


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Olli, du solltest dir wirklich nochmal die Grundsatzfrage stellen auf
welche Plattform du willst.
Bricht man es mal kurz runter, sprechen jedoch viel Dinge für den
Einsatz eines ARM.

- ARM7 bietet eine etablierte Lösung
- Ethernet, CAN, etc. als SOC Ausführung
- Mehr Performance bei gleichem Preis (oder sogar günstiger)
- Bestehnde Portierungen des Linux Kernels
- Viele Applikationen im www verfügbar und damit
  einfacherer Einstieg in die Programmierung
- etc.
- etc.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tobias schrieb:

> - Bestehnde Portierungen des Linux Kernels

Auf ARM7?  Lass mal die Kirche im Dorf, soll doch ein Controller
bleiben und kein Universalrechner werden.

von Tobias (Gast)


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ARM7 wird dann nicht die erste wahl sein, wohl ehr ARM9

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Tobias schrieb:

> Olli, du solltest dir wirklich nochmal die Grundsatzfrage stellen auf
> welche Plattform du willst.

Die Plattform an sich ist relativ egal, das Ganze muss kompakt, robust, 
ohne bewegliche Teile (Festplatten, Luefter) sein, netzunanhaengig 
laufen koennen, aber ueber CAN und Ethernet verfuegen sowie einen 
Steckplatz fuer eine AddOn-Platine (2.54 Raster) aufweisen.

Die Rechenleistung ist relativ irrelevant, es fallen keine grossen 
Datenmengen an, Knackpunkt ist die Konnektivitaet.

> Bricht man es mal kurz runter, sprechen jedoch viel Dinge für den
> Einsatz eines ARM.

> - ARM7 bietet eine etablierte Lösung
> - Ethernet, CAN, etc. als SOC Ausführung
> - Mehr Performance bei gleichem Preis (oder sogar günstiger)

So sieht es wohl aus, ja. Wenn man versucht, diese Funktionen alle 
diskret zu loesen, wird es mit Sicherheit teurer. Digikey hat den fuer 
EUR 12,- zzgl. E.USt. Vielleicht kommt man da auch zweilagig hin.

Olli

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Das wäre dann etwa in dieser Richtung nur mit mehr 
Perepherie/Interfaces:
http://shop.embedded-projects.net/product_info.php?ref=2&info=p37

von Tobias (Gast)


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Mh, zweilagig. Mhhh PIN-OUT Prüfen :-)

Ich werf hier mal eine MCU von Austria Micro Systems in die Runde,
bei der es mich schon seit mehreren Wochen in den Fingern juckt.

http://www.austriamicrosystems.com/eng/Products/Mobile-Entertainment/High-Performance-Microcontrollers/AS3527

Die On-Chip funktionen passen jetzt zwar nicht in deine
Anforderungsliste, aber interessant ist die Implementierung allemal.

ST bietet derzeit aus meiner Sicht die besten ARM Implementierungen
für den Bereich Automation mit Ethernet, CAN, USB, etc.
Sind allerdings ARM9 Cores

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tobias schrieb:
> ARM7 wird dann nicht die erste wahl sein, wohl ehr ARM9

Und dann nur noch 'ne Festplatte und eine VGA mit dran, oder?

von Tobias (Gast)


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Was bist du so garstig ? Schlecht geschlafen ?

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Tobias schrieb:

> Mh, zweilagig. Mhhh PIN-OUT Prüfen :-)

Darauf kaeme es an, ja, aber nicht um jeden Preis.

> ST bietet derzeit aus meiner Sicht die besten ARM Implementierungen
> für den Bereich Automation mit Ethernet, CAN, USB, etc.
> Sind allerdings ARM9 Cores

Der hier sieht recht interessant aus, ich habe das Datenblatt aber noch 
nicht gelesen: 
http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?Detail&name=497-6284-ND

von Stefan W. (wswbln)


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> Und dann nur noch 'ne Festplatte und eine VGA mit dran, oder?

....au jaaaa! Mit Scaler und Anschluss für TFT-Panels  :-))))

von Tobias (Gast)


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@ Olli, der schaut gut aus.
Ein bekannter Hersteller von SPS der mit P beginnt und mit X endet
setzt die auch in seinen Kleinsteuerungen mit Ethernet+Webserver ein.

von Stefan W. (wswbln)


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Olli R. schrieb:

> Der hier sieht recht interessant aus, ich habe das Datenblatt aber noch
> nicht gelesen:
> http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?Detail&name=497-6284-ND

LOL!!   Da war doch was...

Beitrag "Sammelbestellung STR9-Dongle (STEVAL001)"

von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this


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Christian H. schrieb:
> Das wäre dann etwa in dieser Richtung nur mit mehr
> Perepherie/Interfaces:
> http://shop.embedded-projects.net/product_info.php?ref=2&info=p37

Eher das hier (fehlt nur die SD-Card): 
http://shop.mikrocontroller.net/?product_id=51

Olli:
Ich würde nicht versuchen ein weiteres "universelles" Board zu bauen. 
Universell gibt's nicht, jeder hat andere Anforderungen. Siehe oben der 
IR-Empfänger; den hätte ich für völlig unwichtig gehalten, andere wollen 
nicht darauf verzichten. Wenn du alle Wünsche berücksichtigen willst, 
dann wird es dem Projekt so ergehen wie vielen anderen die die 
eierlegende Wollmilchsau bauen wollten - das Forum ist leider voll von 
solchen Projekten, die nie über die Spezifikationsphase hinausgekommen 
sind.

Mach's lieber so: stell erst mal deine must-have-Anforderungen auf, und 
berücksichtige zusätzliche Features dann nur wenn sie 1) für viele 
interessant sind, 2) sie keinen großen Mehraufwand verursachen, und 3) 
sich nicht einfach extern ranhängen lassen. Ein IR-Empfänger z.B. lässt 
sich auf triviale Weise an ein Portpin hängen -> raus. Das CPLD hat 
sowieso nur zusammen mit externer Hardware einen Sinn -> auch raus. Das 
SRAM macht das Layout zehnmal so komplex -> raus, falls du es nicht 
brauchst. Usw.

Wenn Ethernet und SRAM drin bleiben sollen, und es nicht spezielle 
Gründe für den Xmega gibt, dann würde ich definitiv zu einem ARM 
wechseln der beides intern hat. Parallele Busse muss man sich bei 
Projekten dieser Größenordnung heutzutage nicht mehr antun. Beim ARM 
würde ich jetzt aber auch nicht immer höher greifen, sonst kannst du 
gleich einen embedded PC nehmen.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


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Stefan Wimmer schrieb:
>> Und dann nur noch 'ne Festplatte und eine VGA mit dran, oder?
>
> ....au jaaaa! Mit Scaler und Anschluss für TFT-Panels  :-))))

jetzt mal ernst, sollte es doch nicht xmega board sein mit etwas 
mehr/besseren Perepherie als die auf Michael's board ?

Das war doch die idee, driftest ab , und nur weil jemand Linux ( ha ha ) 
auf dem ARM haben möchte :), oder der meinung ist das da knopf oder LED 
zu viel drauf ist. Ich würde sagen:
peripherie - ja ( USB, ETH, CAN )
schnick schnack - ja ( RGB LEDs, 1602 LCD )
EBI - ja ( SRAM und SDRAM - wahlweise bestückbar )

Mal im ernst, lieber vernünftiges Xmega - vielleich finden sich noch 
'investoren' hier um eine vernünftige serie anfertigen ( boards naked ) 
- ARM7 boards gibts ohne ende, ARM9 auch ( mit Linux :P - dafür nehme 
ich lieber fertige NAS box die 100 eur kostet , oder Kodak bilderrahmen 
- und schon hab gute µC / SOC mit ausreichend pins ).

von Fralla (Gast)


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>ich dachte nur, es waere
>praktisch mal ein paar Gatter zu haben, bevor man fuer irgendwas ein
>TTL-Grab anflanscht.

Dafür bin ich absolut, bisschen Logik kann man immer brauchen.

SRAM und Ethernet fix zu verschalten halte ich auch für sinnvoll.

Nur so aus interesse, hat vielleicht irgenwer mal vor ein board für 
einen der großen dsPIC33 zu entwickeln? So nmit expansionsboard mit 
leistungsteil (Motorregleung, SMPS)?

Mfg

von XMega-Projekt entwöhnter (Gast)


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> Nur so aus interesse, hat vielleicht irgenwer mal vor ein board für
>einen der großen dsPIC33 zu entwickeln?

Mit diesem Thema solltest du unbedingt ein neuen Thread aufmachen. ;-)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Thomas R. schrieb:

> jetzt mal ernst, sollte es doch nicht xmega board sein mit etwas
> mehr/besseren Perepherie als die auf Michael's board ?

Ja, es sollte ein uC-Board sein mit mehr Peripherie (USB, Ethernet, 
CAN). Das ganz urspruengliche Design sah einen FPGA vor, weil ein 
"einfacher" atmega nicht genuegend Power gehabt haette. Mit dem xmega 
ist das schon etwas anderes, allerdings mus man auch dort LAN, USB, ETH 
ueber Zusatzchips machen, und die sind alle nicht so billig und man hat 
jede Menge Mehraufwand.

> Das war doch die idee, driftest ab , und nur weil jemand Linux ( ha ha )
> auf dem ARM haben möchte :)

Linux da drauf zu haben ist und war nie mein Ziel, das ist auf einem 
ARN7 doch albern.

> oder der meinung ist das da knopf oder LED
> zu viel drauf ist. Ich würde sagen:
> peripherie - ja ( USB, ETH, CAN )
> schnick schnack - ja ( RGB LEDs, 1602 LCD )
> EBI - ja ( SRAM und SDRAM - wahlweise bestückbar )

SDRAM braucht dann aber wieder alle drei EBI-Ports, da ist es dann 
wieder Essig mit ETH/MMAP.

> Mal im ernst, lieber vernünftiges Xmega - vielleich finden sich noch
> 'investoren' hier um eine vernünftige serie anfertigen (boards naked)

Ich persoenlich wuerde fuer dieses Projekt den 8bit-Bereich auch nur 
ungern verlassen, da ich mich mit 8bit-Atmels recht wohl fuehle.

Mit ARMen habe ich 0 (in Worten: null) Erfahrung. ich wuesste jetzt auf 
Anhieb nicht einmal, wie man die programmiert. Bootloader ueber USB?

Die Grundidee war ja, einen ziemlich nakten xmega auf ein Board zu 
setzen, drumherum aber eben die Peripherie wie Ethernet, USB, CAN, SD, 
..., aber eben - vom RAM abgesehen - nicht fest verdrahtet, sondern mit 
dem uC ueber Flachbandkabel zu verjumpern. So dass man z.B. die Wahl 
hat, die angebotene Peripherie gar nicht zu nutzen, und saemtliche 
IO-Ports von der Zusatzplatine aus zu nutzen, oder die Peripherie von 
seinem AddOn-Board nutzen zu lassen.

Ich braeuchte im Prinzip CAN, Ethernet, USB und SDRAM fest verdrahtet. 
Das schraenkt aber die Anzahl der freien Ports ein und damit auch die 
Universalitaet des Boards.

Ich erstelle jetzt mal einen Schaltplan, wie ich mir das vorstelle. Die 
bunten Platinenbilder sind vielleicht nicht so aussagefaehig.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Simon K. schrieb:

> Da kein SDRAM benutzt wird, kann man einen CP2200 Ethernet Controller im
> LowPinCount Multiplexed Modus dranhängen. Sind 11 Leitungen. Das ganze
> ist dann komplett Memory mapped (wie bei der guten alten ISA
> Schnittstelle).

Wahrscheinlich bin ich schon betriebsblind, aber in dem Fall kann ich 
doch kein SRAM mehr anschliessen, da die 8 Datenleitungen des EBI (Port 
J) vom Ethernet Controller belegt sind? Von der Adressierung mal 
abgesehen?

Olli

von A. N. (netbandit)


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Du schließt die Datenleitungen und Adressleitungen an den Chip und dem 
SRAM gleichzeitig an. Welcher der beiden ICs nun angesteuert wird, 
entscheidet das CS, welches vom XMega erzeugt wird.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:

>
> SDRAM braucht dann aber wieder alle drei EBI-Ports, da ist es dann
> wieder Essig mit ETH/MMAP.
>

jein, wie gesagt, sram + latch oben, sdram unten ( oder sogar etwas 
versetzt ineinander ) - wahlweise bestückbar falls benötigt, an sonsten 
frei für EBI erweiterungsport ?


> Die Grundidee war ja, einen ziemlich nakten xmega auf ein Board zu
> setzen, drumherum aber eben die Peripherie wie Ethernet, USB, CAN, SD,
> ..., aber eben - vom RAM abgesehen - nicht fest verdrahtet, sondern mit
> dem uC ueber Flachbandkabel zu verjumpern. So dass man z.B. die Wahl
> hat, die angebotene Peripherie gar nicht zu nutzen, und saemtliche
> IO-Ports von der Zusatzplatine aus zu nutzen, oder die Peripherie von
> seinem AddOn-Board nutzen zu lassen.
>
> Ich braeuchte im Prinzip CAN, Ethernet, USB und SDRAM fest verdrahtet.
> Das schraenkt aber die Anzahl der freien Ports ein und damit auch die
> Universalitaet des Boards.
>

Vielleich mit CPLD // µC // SPST oder SP3T ( wie max4612, ist wie 4066 
allerdings 'schneller' ) die peripherie an/abschaltbar machen ? Finde 
besser als 
"freistehende-flachband-kabeln-über-kreutz-nicht-abgeschirrmt".


> Ich erstelle jetzt mal einen Schaltplan, wie ich mir das vorstelle. Die
> bunten Platinenbilder sind vielleicht nicht so aussagefaehig.
>
> Olli

okey, dann mal abwarten.

von André R. (andrer) Benutzerseite


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also mir persönlich wäre arm lieber. gerne ein stm32. ich mag die 
schnuckeligen kleinen tollen cortex m3. lieber als den xmega. zu dem man 
sich ohnehin n teures jtag oder stk600 kaufen muss.
gcc gibbet dafür auch und ist wesentlich reifer als die xmega. oder nen 
sam7. auch schön. hab da eh noch 5 zuhause.

ich muss echt kein xmega haben.

nur meine 2 eurocent.

ps: es spricht nichts gegen nen xilinx cpld.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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André Roth schrieb:
> also mir persönlich wäre arm lieber. gerne ein stm32. ich mag die
> schnuckeligen kleinen tollen cortex m3. lieber als den xmega.

Dann mach.

Olli

von André R. (andrer) Benutzerseite


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öhm. a) ich spiel bereits mit einem stm32 und ebenso mit den sam7. b) is 
dein ding und nur mein senf. wenn ungewünscht, sag das direkt. c) ich 
brauch weder das eine noch das andere board und der xmega haut mich 
überhaupt nicht um.

wenn ich mir so ein board kaufen würde oder 2-3 dann klein mit uC und 
gerne plcd (muss nicht sein) und ethernet und can. den rest muss ich 
dann eh dran frickeln und wenn ich komplett frickeln muss mach ich 
lieber im stillen kämmerlein mein eigenes und lass aufs fertige layout 
die fachleute hier draufgucken um noch kl fehler aufzudecken.

erneut meine 2 eurocent

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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André Roth schrieb:

> öhm. a) ich spiel bereits mit einem stm32 und ebenso mit den sam7. b) is
> dein ding und nur mein senf. wenn ungewünscht, sag das direkt. c) ich
> brauch weder das eine noch das andere board und der xmega haut mich
> überhaupt nicht um.

Was willst Du dann hier?

> erneut meine 2 eurocent

Die spar Dir dann bitte auch.

Danke, Olli

von André R. (andrer) Benutzerseite


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puh. wieder schlecht geschlafen? ich hab hier nicht mit den arm 
angefangen wenn ich dich daran erinnern darf. aber ja, da wurde es 
interessant für mich.

und die 2 cent hab ich grad noch übrig. scheinst sie zu brauchen.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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André Roth schrieb:
> zu dem man
> sich ohnehin n teures jtag oder stk600 kaufen muss.

Nen 40€ AVR ISP tuts auch für den xmega.

von Thomas K. (muetze1)


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Moin!

Gleich mal eine Frage: ISP ist doch beim XMega nicht mehr vorhanden, nur 
noch PDI, so wie ich das bisher verstanden habe. Und PDI ist doch ein 
neues und schnelleres System, wie kann das dann mit dem ISP (MK2 ja 
wohl) noch funktionieren?

Grüße,
Thomas

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Mag mal bitte jemand kompetentes ;) auf meine EBI-Baustelle schauen?

Bei MMap-Ethernet (IC 10, CP2200) bekommt man noch 256kByte SRAM (IC 8, 
eigentlich ein 512er) an den EBI.

Danke, Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Thomas K. schrieb:

> Gleich mal eine Frage: ISP ist doch beim XMega nicht mehr vorhanden, nur
> noch PDI, so wie ich das bisher verstanden habe. Und PDI ist doch ein
> neues und schnelleres System, wie kann das dann mit dem ISP (MK2 ja
> wohl) noch funktionieren?

Der kann dann wohl nach einem Firmware-Update PDI.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Mag mal bitte jemand kompetentes ;) auf meine EBI-Baustelle schauen?
>
> Bei MMap-Ethernet (IC 10, CP2200) bekommt man noch 256kByte SRAM (IC 8,
> eigentlich ein 512er) an den EBI.

Moment, ist ein Fehler drin. Kommt gleich eine korrigierte Version.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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So hier nochmal das EBI, hatte das Latch falsch beschaltet.

von Chris S. (m345)


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Off-topic
Habe einen neuen Thread aufgemacht, für ARM oder sonstige µC.
Beitrag "Interesse für ein arm/ Entwicklungsboard"

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Simon K. schrieb:

> Noch eine Anregung: Wenn man einen externen Übertrager benutzt (gibt es
> neben dem CP2200 auch bei CSD), kann man die Mittelabgriffe auf eine
> Stiftleiste rausführen, wo man nachher eine POE Erweiterung draufstecken
> kann! Habe ich bei dem Schaltplan oben auch gemacht (Ganz rechts).

Hm, ich finde den CP2200 nicht bei CSD, meinst Du evtl. einen anderen 
Shop?

von yalu (Gast)


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> Hm, ich finde den CP2200 nicht bei CSD, meinst Du evtl. einen anderen
> Shop?

/ICs/Schnittstellen/Ethernet/CP2200-GQ

von A. N. (netbandit)


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Es gäbe da noch den DM9000B der ist etwas besser als der CP (100 MBit, 
größerer FiFo). Ich könnte dir auch einen Schaltplan rüber schicken wo 
ich mir auch sicher bin, dass dieser geht :)

Der wird genauso wie der CP Memory Mapped betrieben, hat aber nur zwei 
"Adressen". Der läuft auch mit 64MHz Memory Takt des EBI und unterstützt 
DMA (ich weiß jetzt nicht ob der CP das ebenfalls tut).

Es gibt es offensichtlich nur einen Lieferanten für in Dtl. aber bei 
einer Sammelbestellung sollte das kein Thema sein denke ich.

http://www.dacomwest.de/de/etherics_mac_dm9000b.htm

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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yalu schrieb:
>> Hm, ich finde den CP2200 nicht bei CSD, meinst Du evtl. einen anderen
>> Shop?
>
> /ICs/Schnittstellen/Ethernet/CP2200-GQ

Interessant. Geht man in Deutsch auf die Seite, findet man es und auch 
die Suche funktioniert, in Englisch nicht.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:

> Es gäbe da noch den DM9000B der ist etwas besser als der CP (100 MBit,
> größerer FiFo). Ich könnte dir auch einen Schaltplan rüber schicken wo
> ich mir auch sicher bin, dass dieser geht :)

Immer gerne, omr[@]solar-release.de :)

> Es gibt es offensichtlich nur einen Lieferanten für in Dtl. aber bei
> einer Sammelbestellung sollte das kein Thema sein denke ich.

Ja, das ist kein Problem.

Danke,
Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Steffen schrieb:

> Wenn die Idee mit zwei Boards weiter verfolgt wird, könnte das
> vielleicht ja noch einfacher gemacht werden. Die UI Platine wird per
> UART angesteuert. Dort sitzt dann ein kleiner/billiger Mega8 (o. ä.) und
> liest die Taster ein, steuert LEDs und Display an ...
> So bleiben noch mehr Ports für sonstige Peripherie frei .

Diese Idee gefaellt mir inzwischen richtig gut :)

Olli

von A. N. (netbandit)


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@Olli:

Sie haben Post.

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Also wenn ich mir diese Diskussion anschaue, dann sorry, das geht ja 
noch zwei mal wilder zu als bei mir. Jetzt wird schon ueber die 
Plattform diskutiert. Sorry aber da braucht mir keine vorwerfen ich 
waere inkonsequent gewesen und haette keine Linie gehabt. Ausserdem 
fuehle ich mich in meiner Sache bestaetigt, danke ;)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:
> Also wenn ich mir diese Diskussion anschaue, dann sorry, das geht ja
> noch zwei mal wilder zu als bei mir. Jetzt wird schon ueber die
> Plattform diskutiert.

Damit hat der Plattformbetreiber angefangen, nicht ich. Momentan 
diskutieren wir nur, wie wir das Ethernet anbinden.

Und klar geht das wild zu. "Lies mal The Cathedral and the Bazaar";)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:
> @Olli:
>
> Sie haben Post.

Ja, ist angekommen, danke. Und alle Achtung, nettes Projekt.

von Reinhard S. (rezz)


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Zwecks PoE wäre es ja eine Möglichkeit gleiche eine Buchse mit 
integrierten Dioden & Übertragen zu verwenden, beispielsweise 
Midcom/Würth Elektronik 7499211121. Kann zwar nur 100 MBit/s, sollte 
aber hier egal sein.
Watterott hatte auch mal eine funktionsgleiche Variante von Taimag.

Dazu noch einen PoE-Controller, 1-2 Widerstände & Kondensatoren, Problem 
wird wohl eher wie man die 48V vernünftig runterbekommt.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Reinhard S. schrieb:

> Zwecks PoE wäre es ja eine Möglichkeit gleiche eine Buchse mit
> integrierten Dioden & Übertragen zu verwenden, beispielsweise
> Midcom/Würth Elektronik 7499211121.

Ja, sowas such ich gerade, danke!

> Kann zwar nur 100 MBit/s, sollte aber hier egal sein.

Das reicht mehr als vollkommen, es haengt ja nur ein atxmega dran. 
Obwohl natuerlich eine Applikation auf dem Erweiterungsboard den xmega 
mit seinem MMAP-DMA-IO Als Ethernet-Gateway verwenden kann.

> Watterott hatte auch mal eine funktionsgleiche Variante von Taimag.
> Dazu noch einen PoE-Controller, 1-2 Widerstände & Kondensatoren, Problem
> wird wohl eher wie man die 48V vernünftig runterbekommt.

Schaltregler bzw. DC-DC-Wandler. Kommt sowieso drauf, um aus einer 
Eingangsspannung aus Akkus oder Steckernetzteil 5V zu machen, ein 
Low-Drop-Linearregler soll daraus dran die 3,3V erzeugen.

Olli

von Andreas W. (andreasw) Benutzerseite


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Reinhard S. schrieb:
> Dazu noch einen PoE-Controller, 1-2 Widerstände & Kondensatoren, Problem
> wird wohl eher wie man die 48V vernünftig runterbekommt.

TI TPS2375 + Maxim MAX5035 oder Silabs Si340x.

von Reinhard S. (rezz)


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Andreas Watterott schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Dazu noch einen PoE-Controller, 1-2 Widerstände & Kondensatoren, Problem
>> wird wohl eher wie man die 48V vernünftig runterbekommt.
>
> TI TPS2375 + Maxim MAX5035 oder Silabs Si340x.

Danke, das hilft mir wiederum sehr weiter :)

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Simon K. schrieb:
> Den Silabs Si3402 hatte ich oben schon vorgeschlagen.
> Beitrag "Re: Interesse an einfach erweiterbarem Experimentierboard fuer den Xmega128a1?"

Ja, ich weiss. Wenn ich die Doku schreibe, wird jeder eingeflossen 
Beitrag auch namentlich erwaehnt, wie es sich in einer Veroeffentlichung 
gehoert :)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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So, hier mal die Speicherschnittstelle, frisch aus dem Adler. 
Hinzugekommen ist ein CPLD, inspiriert von  A. N. (netbandit) und den 
Ethernut-Boards.

Am EBI haengen jetzt 512kByte SRAM und ein Ethernet-Controller (rechts 
im Bild).

Das Problem, dass der gcc derzeit nur Speicher bis 64kByte direkt 
adressieren kann wird hier durch Zuhilfenahme eines CPLDs (XC9536XL) 
geloest - das CPLD mappt den Speicher in 16 (15) Seiten von je 32kByte.

Jede einzelne Speicherseite liegt dann wieder im Zugriffsbereich des 
gcc. die Anwahl der Speicherseiten erfolgt ueber die vier Bits des Ports 
Q.

Der Chipselect (cs) wird auch vom CPLD erledigt - er entscheidet anhand 
der angewaehlten Speicherseite, ob das CS an das SRAM oder den 
Ethernet-Controller geht.

Die Adressleitungen A0-A14 am SRAM geben eine Adresse in einem 
32kByte-Speicherbereich an, die Leitungen RA15-RA18 die Speicherseite.

Sollte der gcc irgenwann einmal die direkte Adressierung von mehr als 
64kByte unterstuetzen, so muss man nur das CPLD neu programmieren und 
kann den Speicher so wahlweise linear oder gemappt ansprechen.

Die Adressleitung A19 ist ebenfalls herausgefuehrt, und ich trage mich 
mit dem Gedanken, Platz fuer ein - spaeter mal wahlweise zu 
bestueckendes - 1MByte SRAM vorzusehen (A0-A19). Das waere dann aber nur 
linear adressierbar. Also was fuer spaeter, und das 512ker muesste dann 
per Jumper schlafen gelegt werden.

Jetzt zum "haette und koennte": Ja, man haette auch ein schnelleres, 
groesseres CPLD, z.B. einen CoolRunner-II nehmen koennen und auch das 
Latch darin darstellen koennen - die Anforderungen an die 
Geschwindigkeit sind da aber hoch, und das CoolRunner-II will 
zusaetzlich 1.8V.

Daher bleibe ich erst einmal bei dem externen Latch und einem kleineren 
CPLD.

Gute Nacht,
Olli

EDIT: ich sehe gerade, am SRAM muss CE noch an CS0, WE an WE und OE an 
RE.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Man koennte natuerlich auch auf das CPLD verzichten und mit Hilfe von 
zwei Latches die volle 24bit Adressbreite ueber den Port K herstellen. 
Dann hat man aber kein Paging mehr.

Es sei denn, man greift dann zu einem groesseren CPLD und macht ein 
Paging in 24bit, also 512 Seiten je 32kByte. Ginge auch, braeuchte 9 
Bits zur Seitenverwaltung.

Abgesehen davon, woher 16MByte SRAM nehmen?

So, nun seit ihr gefragt, wie sollen wir es machen?

Ethernet soll auf jeden Fall MMap am EBI betrieben werden, und SDRAM 
scheidet (schon deswegen) aus. Wenn CPLD, dann Xilinx. Der Rest ist 
verhandelbar.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Moin,

hier jetzt mal das EBI mit allen moeglichen 24 Adressleitungen ueber
Latches auf einem etwas groesseren CPLD.

Je nach CPLD-Programmierung laesst sich der 24bit-Adressraum linear
adressieren, aber auch Seitenweise.

Seitenweise heisst, das CPLD verwaltet den Adressraum in max. 2^8=256
Speicherseiten von je 32kByte - jede einzelne Seite ist also auch mit
dem derzeitigen gcc voll adressierbar.

Daneben haengt noch ein MMAP-Ethernet dran, und es stehen weitere 6
CS-Lines fuer zusaezliche MMAP-Devices zur Verfuegung.

Olli

von Steffen H. (Gast)


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warum die beiden Latches nicht in den CPLD ?

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Steffen H. schrieb:
> warum die beiden Latches nicht in den CPLD ?

Habe ich weiter oben geschrieben, weil die einfacheren CPLDs dafue zu 
langsam sind.

von Benedikt K. (benedikt) (Moderator)


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Das bezweifle ich mal. Die XC95xxXL sind verdammt schnell, schneller als 
die normalen 74HC Logik ICs. Ich habe das Timing im Datenblatt des xmega 
mal kurz überflogen, demnach hat das Latch fast einen ganzen Takt Zeit. 
Das sollte bei weitem ausreichen. Da A0-7 erst nach dem Latchzyklus 
ausgegeben werden, spielt das Latch bei der Zugriffszeit auf den 
Speicher keine Rolle.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Benedikt K. schrieb:
> Das bezweifle ich mal. Die XC95xxXL sind verdammt schnell, schneller als
> die normalen 74HC Logik ICs. Ich habe das Timing im Datenblatt des xmega
> mal kurz überflogen, demnach hat das Latch fast einen ganzen Takt Zeit.
> Das sollte bei weitem ausreichen.

Die Latches sind AHCs und werden in der entsprechenden Appnote von Atmel 
auch empfohlen.

Es waere aber schon schoen, wenn man sich die Latches sparen koennte und 
einfach mit A0-A7 und den beiden ALEs in das CPLD gehen kann.

Ich muss das nachher mal im ISE simulieren.

von Benedikt K. (benedikt) (Moderator)


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Olli R. schrieb:

> Die Latches sind AHCs und werden in der entsprechenden Appnote von Atmel
> auch empfohlen.

Atmel empfiehlt die schon seit dem mega8515. Bisher konnte mir noch 
keiner eine sinnvolle Erklärung liefern, wieso normale HC573 nicht 
funktionieren sollen, denn anhand des Timings im Datenblatt ist das 
nicht erklärbar. Ich hatte mit normalen HC573 daher bisher auch noch nie 
Probleme.

Von den AHCs rate ich übrigens ab, die Dinger sind übel: Ohne passende 
Terminierung kann man die meiner Meinung nach komplett vergessen. Die 
Dinger sind derart schnell, dass selbst recht kurze Leiterbahnen starke 
Überschwinger produzieren.

> Es waere aber schon schoen, wenn man sich die Latches sparen koennte und
> einfach mit A0-A7 und den beiden ALEs in das CPLD gehen kann.

Ich würde das so machen. Das spart auch Leiterbahnen und ICs, und man 
ist flexibel. Und weniger ICs auf dem Bus bedeuten weniger kapazitive 
Belastung.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Benedikt K. schrieb:

> Ich würde das so machen. Das spart auch Leiterbahnen und ICs, und man
> ist flexibel. Und weniger ICs auf dem Bus bedeuten weniger kapazitive
> Belastung.

Ich bleibe dann aber fuer die Simulation beim XC9572XL, der 9536 hat 
fuer die Anwendung nicht oder nur knapp ausreichend I/Os:

24  Adressleitungen
8   Page select Leitungen
8+x CS

Sind schon mind. 40. Ausserdem kann man die ueberzaehligen Leitungen des 
CPLDs ja auch noch anderweitig nutzen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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So waers's dann ohne Latches bzw. mit im CPLD nachgebildeten Latches.

Wenn ich herausgefunden habe, warum meine Xilinx ISE heute immer
segfaultet, simulier ich das.

von A. N. (netbandit)


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Ich habe mal mit einem XC95144XL versucht ein Adress-Latch im CPLD zu 
realisieren. Das war damals für den AtMega128. Das hat erst gar 
nichtfunktioniert (wegen der Verletzung der Setup/Holdzeit) und später 
nur nachdem ich die Leiterbahnen radikal gekürzt hatte und auch nur 
dann, wenn im CPLD nicht zu viel Logik drin war. Seither bin ich sehr 
skeptisch, was Adresslatches im CPLD angeht, daher hatte ich in meinem 
letzten Projekt, welches so arbeitet wie Olli es vorschlägt, das Latch 
separat gemacht.

Man muss auch bedenken, dass der Xmega etwas schneller ist (4 mal so 
schnell) was den Speicherzugriff angeht. Eventuell haben sich damit auch 
die Anforderungen an die Setup/Holdzeit verschärft.

Im Grunde ist es kein Hexenwerk: Man muss gucken was das Latch für Setup 
und Holdzeiten hat und dann vergleichen ob der CPLD diese erreichen 
kann. Wenn man es schwarz auf weiß hat kann man das ja dann unbesorgt 
einplanen :)

Aber vielleicht gibt es ja hier einen Experten, was CPLDs angeht, der 
dazu mal was sagen kann.

Ich glaube (ich weiß es nicht genau), dass die Coldrunner II auf jeden 
Fall schneller sind. Ein 1.8V Spannungsregler ist ja heute gerade mal 
doppelt so groß wie zwei 1206 Widerstände. Daher würde sich das schon 
lohnen den mit einzubauen und dafür zwei Latches wegzulassen. Zumal das 
Routing dann auch viel einfacherer wird. Für die Rev. B in meinem 
derzeitigen Projekt habe ich mir auf jeden Fall fest vorgenommen das 
Latch in den CPLD zu legen.

Ich persönlich bin immer leicht verwirrt was die vielen Zeitangeben im 
Xilinx-Datenblatt angeht. Aber vielleicht kann jemand mit mehr 
Erfahrung, der all diese Abkürzungen im Datenblatt versteht, ganz 
definitiv sagen: Ja so ein Latch im CPLD wird auch noch bei -20°C 
ordentlich funktionieren. Denn immerhin ist das hier ja schon fast eine 
Kleinserie da muss man sich schon sehr sicher sein :)

Ein weiterer Vorteil von Latches im CPLD wäre, dass die Art und Weise 
wie der SRAM angesteuert wird in diesem frei definiert werden kann. Also 
man kann später problemlos den SRAM-Mode oder den LPC Mode nutzen, je 
nachdem wie man möchte, je nachdem wie man es programmiert. (Was beim 
Xmega besonders wichtig ist, weil ich irgendwo mal vernommen habe, dass 
der SRAM-Mode noch einen Bug in der aktuellen Revision hat).

Der von mir für meine Projektarbeit verwendete SRAM ist etwas sehr teuer 
finde ich. Ich hab den damals über Farnell gekauft. Kessler hat viel 
billigere SRAMs im Angebot, leider findet man keine Datenblätter dazu.

@Olli:
Ich würde alle 3 EBI Ports vollständig auf das CPLD legen. Die Pins für 
den Datenbus würde ich jedoch nicht über den CPLD schleifen, sondern 
direkt an alle Devices anschließen: CPLD, DM9000B und SRAM. Denn es ist 
sehr schwer einen bidirektionalen asynchronen Datenbus mit einem CPLD zu 
bedienen, dieser soll ja am Ende "nur" die Adressen berechnen und 
braucht die Daten daher auch nur für den Fall, wenn im LPC-Mode das 
untere Adressbyte auf den Datenbus gelegt wird.

von Benedikt K. (benedikt) (Moderator)


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A. N. schrieb:

> Man muss auch bedenken, dass der Xmega etwas schneller ist (4 mal so
> schnell) was den Speicherzugriff angeht. Eventuell haben sich damit auch
> die Anforderungen an die Setup/Holdzeit verschärft.

Laut Datenblatt (XMEGA A Manual, Abschnitt 24.10, Seite 277) ist das 
Timing sogar entschärft:
tALH Address Hold after ALE Low: tCLKPER2
tALS Address Setup before ALE low (read and write): tCLKPER2

CLKPER2 dürfte 64MHz sein wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere, 
tCLKPER2 also 15,625ns. Das sollte selbst der langsamste CPLD schaffen.

von A. N. (netbandit)


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Ah, ok... also wenn das echt so ist, dann ist es tatsächlich unkritisch. 
Beim AtMega128 waren es nicht einmal 5ns wenn ich mich nicht täusche.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:

> Der von mir für meine Projektarbeit verwendete SRAM ist etwas sehr teuer
> finde ich. Ich hab den damals über Farnell gekauft. Kessler hat viel
> billigere SRAMs im Angebot, leider findet man keine Datenblätter dazu.

Ja, ich schaue mal, da sollten sich andere mit 12ns oder schneller 
finden.

> @Olli:
> Ich würde alle 3 EBI Ports vollständig auf das CPLD legen.

Ja, so ist man am flexibelsten,

> Die Pins für
> den Datenbus würde ich jedoch nicht über den CPLD schleifen, sondern
> direkt an alle Devices anschließen: CPLD, DM9000B und SRAM.

Ja, das ist ja auch schon in den letzten Entwuerfen so, einen 
bidirektionalen Bus moechte ich im CPLD nicht bauen, der dient wir Du 
schon sagst ja nur der Adressierung undd der Chipselektion.

Gibt es Preferenzen, welcher xmega-Port mit der page selection (P0-P7) 
belegt werden soll?

Dann noch ein Tipp fuer die potentiellen Mitbesteller des Boards: Ein 
Xilinx-Programmierkabel kann man sich recht einfach selber haekeln, 
siehe http://www.xilinx.com/support/programr/jtag_cable.pdf.

Eventuell besteht auch die Moeglichkeit, den CP9574XL - der dasselbe 
TQFP100-Gehaeuse wie der ATXMEGA128A1 hat - gegen Aufwandsentschaedigung 
;) zusammen mit diesem und einer JTAG-Minimalbestueckung vorzubestuecken 
(Loetpaste per Schablone und Reflow).

Dann koennte ich gleich den xmega mit einem Bootloader versorgen und das 
CPLD z.B. im Paging-Modus vorprogrammieren.

Olli

von A. N. (netbandit)


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Nun ich habe mich damals für Port Q, weil dieser eh nur 4 Pins hat und 
ich dann die Page ohne vorherige Maskierung direkt auf den Port 
schreiben kann.

Aber im Grunde könnte dafür jeder Port herhalten.

Theoretisch kann man ja auch ein internes Register im CPLD einrichten, 
wo man die Page hineinschreibt, welches über eine einfache 
Speicheradresse angesteuert werden kann...

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Bei Reichelt oder Kessler habe ich kein SRAM in der Groesse 512kByte 
und/oder passendem Timing gefunden.

Ein heisser Kandidaten waere CY7C1049DV33 (512kx8 10ns) fuer EUR 4,- bei 
Digikey, knapp 5,- bei Farnell, jeweils zzgl. USt.

Olli

von A. N. (netbandit)


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Ja, der CY hört sich doch gut an :)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Der Wiki-Artikel zum Projekt entsteht hier:

http://www.mikrocontroller.net/articles/XAVRnet

von Stefan W. (wswbln)


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Hmmm in der 4ma setzen wir AVRs zusammen mit MACHXO-Bausteinen von 
Lattice ein. Das ist ganz praktisch, weil die über ganze Familien 
pinkompatibel sind und zur Not auch eine ganze Menge reinpasst (UARTs, 
TFT-Controller etc.) Preislich sind die mit um die 10 Euro (netto) auch 
nicht so dramatisch und die Entwicklungsumgebung (ich arbeite mit VHDL) 
ist frei.
Das sind FPGAs mit Flash, verhalten sich nach aussen also quasi wie 
supergroße CPLDs. Und bei Core-Versorgungsströmen von 20-30mA kann man 
für die 1,2V auch mal schnell eben einen LDO (im SOT23) verwenden.

von A. N. (netbandit)


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Gibt es denn auch welche von denen in einem ähnlich großen Gehäuse wie 
der CPLD von Xilinx?

Grundsätzlich wäre ja nichts dagegen einzuwenden, wenn man einen FPGA 
mit Flash raufmacht. Die zusätzlichen Features sind ja "im Chip" und 
bedeuten keinen Mehraufwand. Ich persönlich kenne aber weder die 
Bautsteine von Lattice noch die Entwicklungsumgebung... aber ich bin 
immer offen, was neues kennen zu lernen :)

von André R. (andrer) Benutzerseite


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reichen 78 - 271 user i/o aus? das sind die werte von meinen 
machxo-lieblingen.

endlich mal jmd der mich versteht. ich bin zu 100% für die machxo reihe 
von lattice und gegen die cplds von xilinx. habe ich aber an anderer 
stelle bereits gesagt und wurde ignoriert.

auf bald... und mit machxo wäre ich mit 1-2 platinen dabei.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Ich schlage vor, wir bleiben jetzt mal bei dem Xilinx CPLD fuer das EBI, 
mit deren Entwicklungsumgebung kenne ich mich einigermassen aus. Das 
Ganze soll ja auch irgendwann fertig werden, und ich nin da auch schon 
ein bischen weiter.

Auf den Erweiterungssteckplatz passt aber sicher auch ein AddOn-Board 
mit einem Lattice :)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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André Roth schrieb:

> endlich mal jmd der mich versteht. ich bin zu 100% für die machxo reihe
> von lattice und gegen die cplds von xilinx. habe ich aber an anderer
> stelle bereits gesagt und wurde ignoriert.

Irgendwo vieeel weiter oben im Thread habe ich dargelegt, warum Xilinx 
und nicht Altera oder Lattice oder, oder...

Eine Plattform, die keine kostenfreie native Toolchain fuer Linux zur 
Verfuegung stellt, scheidet von vornherein aus.

von André R. (andrer) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Irgendwo vieeel weiter oben im Thread habe ich dargelegt, warum Xilinx
> und nicht Altera oder Lattice oder, oder...
>
> Eine Plattform, die keine kostenfreie native Toolchain fuer Linux zur
> Verfuegung stellt, scheidet von vornherein aus.

darauf mag ich auch nicht mehr rumreiten. ich kann sehr gut mit vmware 
und winxp für sowas leben oder nativ windows und der rest sicher auch. 
das sollte in der heutigen zeit auch kein kriterium sein. siehst du 
anders und fertig.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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André Roth schrieb:

>> Eine Plattform, die keine kostenfreie native Toolchain fuer Linux zur
>> Verfuegung stellt, scheidet von vornherein aus.

> darauf mag ich auch nicht mehr rumreiten.

Dann lass es bitte auch. Ich habe mich fuer Xilinx entschieden, damit 
sollte das Thema hier erledigt sein.

Olli

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Michael G. schrieb:
> Olli R. schrieb:

>> Vier Layer :)
>
> Ich seh jetzt nicht ganz was Dir das in Sachen Platzbedarf bringen
> sollte

Der Schritt von zwei- auf vierlagig erfolgt nicht wegen Platzbedarf, 
sondern um dedizierte Supply-Planes zu haben.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Ich arbeite gerade an der Stromversorgung. Ein Step-Down-Regler soll 
direkt 3,3V aus diversen Quellen erzeugen (AVCC muss dann eben 
entsprechend gefiltert werden).

Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir die Selektion der Spannungsquelle, als 
da waeren

- 5V USB
- 40V PoE
- Akku
- Netzteil
- ...

Am Einfachsten wuerde man die Quellen ja alle parallel, d.h. ueber 
Dioden auf den Schaltregler legen. Das scheitert aber zumindest am USB, 
da die ueblichen Schaltregler (National) mind. 4,5V Eingangsspannung 
benoetigen. Ausserdem waere das fuer den Akkubetrieb nachteilig, da ein 
12V-Akku leergelutscht wuerde, wenn z.B. noch USB-Power vorhanden ist.

Schoener waere natuerlich eine gewisse Intelligenz, die eine Reihenfolge 
einhaelt, also z.B. Solar -> Netzteil -> PoE -> USB -> Akku

Beim Referenzdesign fuer USB-Bus-Power mit dem FT232 wird ohnehin ein 
FET zum Schalten verwendet. Das koennte man ja erweitern.

Gibt es Ideen zur Umsetzung?

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Da man sowieso nie alle Spannungsquellen gleichzeitig vorliegen hat, 
wären Jumper sinnvoll.

Die 3,3V könnte man auch mit einem LF33 erzeugen. Denen reichen 4V evtl 
auch weniger) am Eingang aus. Sind aber Linearregler.

Ich weiß ja nicht ob es sinnvoll wäre: Man könnte aber für die anderen 
Eingangsspannungen auch eine Vorreglung mittels Schaltregler (alles auf 
5V herunterregeln) einsetzt. Dabei würden auch gleich 5V für eventuelle 
Perepherie abfallen.

Was für einen Strom erwartest Du im 3,3V-Kreis?

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:
> Ausserdem waere das fuer den Akkubetrieb nachteilig, da ein
> 12V-Akku leergelutscht wuerde, wenn z.B. noch USB-Power vorhanden ist.
Auch hier nochmal der Vorschlag eines Jumpers.
Wenn sowieso ein Akku vorhanden ist, kann man ja den UBS-Power 
abschalten (= self powered device).

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Christian H. schrieb:

> Da man sowieso nie alle Spannungsquellen gleichzeitig vorliegen hat,
> wären Jumper sinnvoll.

> Die 3,3V könnte man auch mit einem LF33 erzeugen. Denen reichen 4V evtl
> auch weniger) am Eingang aus. Sind aber Linearregler.

Ja, das waere eine Moeglichkeit. So haben wir das ja auch mit dem USB 
Bus Power auf Michaels Board geloest.

> Ich weiß ja nicht ob es sinnvoll wäre: Man könnte aber für die anderen
> Eingangsspannungen auch eine Vorreglung mittels Schaltregler (alles auf
> 5V herunterregeln) einsetzt. Dabei würden auch gleich 5V für eventuelle
> Perepherie abfallen.

Ja, und man haette nicht mehr so ein grosses Filterproblem fuer den 
A/D-Teil.

> Was für einen Strom erwartest Du im 3,3V-Kreis?

Um die 500mA, ein LF33 waere da schon gut. Ich wollte aber auch die 
3,3V, 5V und die ungeregelte Spannung (vor Schaltregler) auf die 
Pinleisten fuer das Erweiterungsboard legen.

Wie waers denn, die Spannungsquellen >5V (PoE, Netzteil) doch einfach 
ueber Dioden einem 5V-Schaltregler zuzufuehren, und diese 5V dann 
wiederum ueber eine Diode, parallel dazu USB Power auch ueber Diode auf 
einen LF33 zu legen?

Der Akku soll eher als Backup bei Netzausfall dienen, den koennte man 
dann per FET dem Schaltregler zuschalten, wenn die anderen Versorgungen 
wegbrechen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Es ist auch kein Problem, Platz fuer Jumper vorzusehen und dann 
stattdessen dort Dioden zu verbauen, wenn man mag, oder andersrum :)

"Erst mal alles auf 5V" ist wohl das Einfachste, dann mit LF33 auf 3,3V.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Hier jetzt mal der Schaltplanteil mit uC, CPLD, EBI und SRAM, die Kieler 
Woche hat mich ein bischen von der Arbeit abgehalten :)

Saemtliche 24 Leitungen des EBI gehen in das CPLD. Port F wird zur 
Adressierung der Pages verwendet.

Saemtliche Ausgaenge des CPLD liegen zusaetzlich auf einer Pinleiste.

Als Naechstes gibt es den Ethernet- und den Power-Teil.

Den Power-Teil werde ich recht flexibel gestalten, Kernstueck wird ein 
MAX5035 Schaltregler, der aus einer Eingangsspannung von 7.5V-76V 
5V@1.2A erzeugen kann.

Dessen Eingang kann man per Jumper mit PoE, Netzteil und/oder Akku 
belegen (jeweils ueber eine Diode). USB Bus Power geht parallel zum 
Ausgang des MAX5035 (jeweils ueber eine Diode) in einen LF33 (3,3V).

Saemtliche Spannungen stehen auch fuer AddOn-Erweiterungsboards zur 
Verfuegung.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Hier mal der Supply-Teil

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Leicht erweitert, PoE und USB BUS Power jumperbar

von A. N. (netbandit)


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Sieht sehr gut aus, allerdings habe ich im Moment keine Zeit um mir das 
ganz genau anzusehen, hab nur schnell rüber geguckt (Prüfungen uns so 
stehen an :-( ).

Du verwendest die TQ100 Variante vom CPLD? Gibt es da nicht einen 
gleichgroßen XC95144XL auch mit TQ100? Sind beide vielleicht sogar 
pinkompatibel? Wenn der 144er nicht größer ist, dafür aber doppelt so 
viel Macrocellen hat, dann wäre das ja ne Überlegung wert oder?

Aber im Grunde ist es egal, denn es geht ja schließlich um den XMega und 
nicht um den CPLD :)

von Tobias (Gast)


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Beim Buck fehlt noch ein X7R || ELKO ...

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Tobias schrieb:
> Beim Buck fehlt noch ein X7R || ELKO ...

Hm, wo genau? Habe mich da nach dem MAX5035-Datenblatt gerichtet.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:

> Du verwendest die TQ100 Variante vom CPLD? Gibt es da nicht einen
> gleichgroßen XC95144XL auch mit TQ100? Sind beide vielleicht sogar
> pinkompatibel?

Ja, gibt es. Ich schau mal, ob der pinkompatibel ist.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Ist jemand boese, wenn das CAN rausfliegt? Das kann man ja jederzeit 
huckepack ueber SPI anhaekeln.

Ich mochte naemlich mit dem Board ungern groesser als 100x100mm werden, 
und 100x75mm werden bereits vom AddOn-Platz eingenommen, bleiben noch 
100x25mm am Rand fuer hoehere Bauteile (Buchsen, diverse Jumper).

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Nun, es ist primär Dein Projekt. Du brauchst doch so ein Board.
Wenn Du CAN benötigst ist das Ok, wenn nicht auch.

Ich persönlich, wäre, wie bereits irgendwann geschrieben, eher für's 
weglassen. Wenn mans braucht, gehört das auf das Addon-Board.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Christian H. schrieb:
> Nun, es ist primär Dein Projekt. Du brauchst doch so ein Board.
> Wenn Du CAN benötigst ist das Ok, wenn nicht auch.
>
> Ich persönlich, wäre, wie bereits irgendwann geschrieben, eher für's
> weglassen. Wenn mans braucht, gehört das auf das Addon-Board.

Fuer meine primaere Applikation brauche ich CAN nicht, das war ein 
Wunsch von einem der AG-Techniker, der damit seine Klimakammer steuern 
will. Dann wird's ein AddOn.

von Tobias (Gast)


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Direkt Parallel zum Ausgangselko des Step-Down.
Ist nur um evtl. Oberwellen noch raus zu bekommen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Tobias schrieb:
> Direkt Parallel zum Ausgangselko des Step-Down.
> Ist nur um evtl. Oberwellen noch raus zu bekommen.

Ah, OK, danke.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Hier der vorläufig vollständige Schaltplan. Wenn ich das Hühnerfutter 
sortiert habe, gibt es einen PCB-Entwurf.

von A. N. (netbandit)


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Hey, danke für den XC95144XL :)

JTAG ist doch Standard oder? könnte man nicht beide JTAGs zusammenlegen? 
Habs mir bis jetzt auch nie getraut, aber vielleicht weiß ja jemand 
mehr.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:

> Hey, danke für den XC95144XL :)

Pinkompatibel zum 72er :)

> JTAG ist doch Standard oder? könnte man nicht beide JTAGs zusammenlegen?
> Habs mir bis jetzt auch nie getraut, aber vielleicht weiß ja jemand
> mehr.

Ich trau mich auch nicht, aber mal sehen, ob die Profis ;) was dazu 
sagen koennen.

von Tobias (Gast)


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Dann muss das aber glaube ich in einer Daisy-Chain geschehen

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Tobias schrieb:
> Dann muss das aber glaube ich in einer Daisy-Chain geschehen

Hmja, das habe ich auch schonmal mit zwei AVRs und dem AVR Studio 
gemacht, aber die Kombi AVR+CPLD in einer Chain ist fuer mich Neuland.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Olli R. schrieb:

> Hmja, das habe ich auch schonmal mit zwei AVRs und dem AVR Studio
> gemacht, aber die Kombi AVR+CPLD in einer Chain ist fuer mich Neuland.

Sollte auch gehen, die CPLDs haben ja auch ,,richtiges'' JTAG.
Musst halt nur wissen, wie viele Bits die schieben (der AVR schiebt
4 Bits pro AVR).

Die einzige Kombination, von der ich bislang gehört habe, dass sie
nicht funktioniert, ist irgendwas zusammen mit MSP430, weil dir nur
eine Abrüstvariante von JTAG haben, die nicht daisy-chain-fähig ist.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:

>> gemacht, aber die Kombi AVR+CPLD in einer Chain ist fuer mich Neuland.

> Sollte auch gehen, die CPLDs haben ja auch ,,richtiges'' JTAG.
> Musst halt nur wissen, wie viele Bits die schieben (der AVR schiebt
> 4 Bits pro AVR).

Gut, das kann man ja im Tool entsprechend einstellen. Ich werd' das 
nochmal aus Xilinx-Sicht nachlesen.

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Schau mal im FPGA Board, da gab es vor einiger Zeit einen Thread zum 
Thema FPGA+uC an einem JTAG.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Läubi .. schrieb:
> Schau mal im FPGA Board, da gab es vor einiger Zeit einen Thread zum
> Thema FPGA+uC an einem JTAG.

Ja, da gibt es ein paar, z.B. 
Beitrag "Programmierung von AVR und CPLD in der gleichen JTAG-Kette?".

Die Essenz scheint zu sein, dass es sich im Hobby- bzw. 
nichtkommerziellen Bereich nicht lohnt, wegen eines Steckers weniger die 
Buechse der Pandora ;) zu oeffnen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Ich habe jetzt die SMD-Bauteile (C, R, LED) soweit moeglich (Nennwert, 
Spannungsfestigkeit) auf 0805 vereinheitlicht. Die Kondensatoren hatte 
ich vorher als 0603, aber moechte ja auch zittrigen, hustenden, schlecht 
guckenden Menschen den Nachbau ermoeglichen ;)

Bis auf die Steckverbinder ist alles konsequent in SMD ausgefuehrt, und 
auf Bottom sind keine Bauteile mehr. Wenn ich das alles zurechtgerueckt 
habe (550 Airwires), poste ich das Layout.

Ob das Board evtl. doch zweilagig machbar ist, wird sich beim Routen 
zeigen (selber aetzen ist aber defintiiv nicht moeglich), ich moechte 
aber mit der Spannungsversorgung und Signalfuehrung (insbesondere EBI) 
wegen ein paar Euro Ersparnis gegenueber 4-lagig keine Kompromisse 
eingehen.

von A. N. (netbandit)


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@Olli

Vielleicht ist es doch besser da zwei getrennte Stecker zu lassen. dann 
kann man beide mit jeweils unterschiedlichen Geräten parallel 
programmieren. Also wenn man den CPLD programmiert, kann man danach 
gleich wieder den AVR programmieren ohne was umstecken zu müssen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Hier mal ein erster Eindruck des Boards nach grobem Zurechtruecken der 
Bauteile.

von A. N. (netbandit)


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Ich würde den DM9000B näher an den Speicher packen, sonst musst du mit 
dem Datenbus einmal zum Speicher und dann auf die andere Seite der 
Platine zum DM9000B. Die Leitungslänge muss kurz genug sein, damit der 
RAM es in den 15ns auch schafft die Leitungen auf den richtigen Pegel zu 
treiben.

Beim DM9000B ist zudem die Leitungslänge vom Chip zum 
Übertrager/Ethernet-Buchse kritisch, die darf nur wenige cm lang sein. 
Ich denke jetzt nicht, dass die Leitungslänge bei dir jetzt unbedingt zu 
lang ist, aber ich wollte noch einmal darauf hinweisen. Im Datenblatt zu 
dem Chip gibt es einige guten seiten wo die Layoutregeln erklärt werden. 
Ist halt ne bis zu 100MBit Übertragung.

Ansonsten weiter so! :)

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:
> Ich würde den DM9000B näher an den Speicher packen, sonst musst du mit
> dem Datenbus einmal zum Speicher und dann auf die andere Seite der
> Platine zum DM9000B. Die Leitungslänge muss kurz genug sein, damit der
> RAM es in den 15ns auch schafft die Leitungen auf den richtigen Pegel zu
> treiben.

Da ist was dran. Der Bereich unter dem Erweiterungsboard ist aber eh 
noch Kraut und Rueben, das wird noch optimiert. Ich bin erstmal froh, 
dass ich die hoeheren Bauteile alle am Rand untergebracht, ein 2,54er 
Raster eingehalten fuer die Pinleisten und genug Platz um die 
Portstecker geschaffen habe :)

> Beim DM9000B ist zudem die Leitungslänge vom Chip zum
> Übertrager/Ethernet-Buchse kritisch, die darf nur wenige cm lang sein.
> Ich denke jetzt nicht, dass die Leitungslänge bei dir jetzt unbedingt zu
> lang ist, aber ich wollte noch einmal darauf hinweisen. Im Datenblatt zu
> dem Chip gibt es einige guten seiten wo die Layoutregeln erklärt werden.
> Ist halt ne bis zu 100MBit Übertragung.

Ja, damit habe ich auch noch Bauchschmerzen. Ich denke, ich gehe damit 
etwas vom unteren Rand Weg (Platztausch mit dem Schaltregler (IC7, L4, 
etc), so dass dieser dann unten rechts zu liegen kommt und der 
Ethernet-Teil oberhalb davon).

Dann sollte der Platz auch reichen, um mit dem Ethernet-Controller 
naeher an die Buchse ranzuruecken.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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Das sollte nahe genug sein (die RJ45-Buchse hat einen integrierten
Uebertrager) :)

von A. N. (netbandit)


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Ja, das ist jetzt kein Problem mehr, allerdings ist nun AGND nicht mehr 
ganz perfekt. Im Layout Guide Seite 8 steht, dass die AGND Pins nicht 
direkt miteinander verbunden sein dürfen. Das betrifft die beiden AGND 
in der Mitte der rechten Pinreihe, dort hast du jetzt kaum mehr Platz um 
einen AGND direkt rauszuführen ( der zweite AGND darf/soll unter dem 
Chip langgehen).

Wie gesagt: Ich will dich nicht nerven ;) Das sind halt alles nur die 
Empfehlungen vom Hersteller.

Edit: Zweilagig ist es immer etwas schwer diese Forderungen umzusetzen, 
bei meinem Layout hatte ich jedoch versucht so gut wie alle Forderungen 
des Herstellers zu erfüllen.

von A. N. (netbandit)


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Mensch da fällt mir ein: Du macht ja Vierlagig! Super, dann haste ja ne 
eigene GND Lage (an dieser Stelle halt AGND). Dann kannste das ja recht 
einfach machen: Du zieht den Chip einfach ein 1 mm nach links und dann 
passt zwischen AGND Pin und dem Widerstand (oder Kondensator) noch ein 
Via zu AGND hin und schon ist alles perfekt.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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A. N. schrieb:

> Ja, das ist jetzt kein Problem mehr, allerdings ist nun AGND nicht mehr
> ganz perfekt. Im Layout Guide Seite 8 steht, dass die AGND Pins nicht
> direkt miteinander verbunden sein dürfen. Das betrifft die beiden AGND
> in der Mitte der rechten Pinreihe, dort hast du jetzt kaum mehr Platz um
> einen AGND direkt rauszuführen ( der zweite AGND darf/soll unter dem
> Chip langgehen).

Den Layout Guide kannte ich noch gar nicht, ich hatte nur die 
entsprechenden Seiten im Datenblatt gelesen. Aber das bekomme ich hin.

> Wie gesagt: Ich will dich nicht nerven ;) Das sind halt alles nur die
> Empfehlungen vom Hersteller.

Nein, ich bin fuer Feedback dankbar. Den Lauout Guide kannte ich wie 
gesagt noch gar nicht.

> Edit: Zweilagig ist es immer etwas schwer diese Forderungen umzusetzen,
> bei meinem Layout hatte ich jedoch versucht so gut wie alle Forderungen
> des Herstellers zu erfüllen.

Ob es wirklich vierlagig wird, zeigt sich erst noch. Wenn ich mit zwei 
Lagen gut auskomme, dann nicht. Ich will dafuer aber nicht zuviele 
Kompromisse eingehen.

von Olli R. (omr) Benutzerseite


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So sollte es etwas besser sein (AGND: blau)

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