Verstärker TAS5630

#1465545
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Hallo,

bei TI gibt es schöne Class-D Verstärkerbausteine wie den TAS5630, die 
wollte ich mir mal anschauen.

Jetzt lese ich im Datenblatt etwas von 50V Spannungsversorgung für den 
Audioteil.

Hat hier schon jemand damit gewerkelt?

LG,
Pete
Gast #1682265
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Pete K. schrieb:
> Hallo,
>
> bei TI gibt es schöne Class-D Verstärkerbausteine wie den TAS5630, die
> wollte ich mir mal anschauen.
>
> Jetzt lese ich im Datenblatt etwas von 50V Spannungsversorgung für den
> Audioteil.
>
> Hat hier schon jemand damit gewerkelt?
>
> LG,
> Pete

 Hallo Pete,


hast du schon weitergemacht in sachen TAS5630Suche Dringend ein Layout.

mfg Mario
Gast #1683621
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Als Netzteil nehm ich erstmal ein 300 Watt Schaltnetzteil was ich hier 
rumliegen habe. Das macht 50V, und ist ziemlich stabil. Leider kann ich 
keine weiteren Angaben zu dem Klotz machen, da ich den einfach mal bei 
einer Auktion bei ebay für 1€ gekauft habe. War ein total guter 
"Blindkauf" ;)

N Screenshot vom Layout gibts auch gleich...
Persönliche Seite #1685468
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Mario K. schrieb:
> wieviel hast du den gemacht davon ??? (PCB)

Mario, hast du eigentlich schon ins Datenblatt des TAS5630 geschaut? 
Dort ist ein Layout-Vorschlag. Hier mal ein Link:
http://www.ti.com/lit/gpn/tas5630

Das Layout von crow187 ist stark ans Evaluation Module des TASS5630DKD 
angelehnt. Und noch ein paar Links:
http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/tas5630dkd2evm.html
http://www.ti.com/lit/pdf/slau288
Gast #1685683
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Wie Alex H. schon geschrieben hat ist mein Board stark ans EVM 
angelehnt. Es kann sowohl als Stereo (BTL) als auch im Mono-Betrieb 
(PBTL) laufen. Ich habe mir aber die Schalter gespart und 0R-Lötbrücken 
vorgesehen, ich möchte meinen Verstärker also nicht alle 10 Minuten 
umstellen, sondern eine Platine als Stereo-Amp machen, und eine andere 
vielleicht mal als Mono... Schaus dir in der EVM-Beschreibung an...

Gruß
Gast #1688440
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In welchem Format hättest du denn gern das Layout? ;)

Wegen der Stückliste guck ins pdf des EVM, diese Stückliste ist 
praktisch 1:1 meine Stückliste. Außer den Schaltern und Buchsen die ich 
NICHT verwendet habe, da das PCB für den Einbau in ein Gehäuse gedacht 
ist.

Hier der Link zur besagten PDF:
http://www.ti.com/litv/pdf/slau288

Naja, 25€ find ich für ein doppelseitiges PCB (fast euro-größe) mit 70µ 
Cu, qualitativ hochwertigem Stoplack, UND Bestückungsdruck wirklich 
nicht viel... Bevor ich mir für 5 € weniger ein PCB bestelle was ich 
wegschmeißen kann.... Und so bleibt das Geld in Deutschland und geht 
nicht an dubiose China-Firmen...

Gruß!
#1688496
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Eagle-Format wäre perfekt, wobei Du IMHO nicht Eagle benutzt :-)

Ich habe etwas Bedenken wegen meine Lötkünste und den 0603 Bauteilen. 
Bisher habe ich 1206 verlötet, nun ja, 0805 wird wohl auch gehen.

Meine Idee war, die 0603 Bauteile teilweise durch 1206 zu ersetzen, 
dafür brauche ich ich natürlich ein Layout, welches ich ändern kann.

Ich hatte auch schon einmal ein Schaltplan in Eagle angefangen, aber 
leider aus Zeitmangel und wegen der Worldclock das Thema etwas 
zurückgestellt.
Persönliche Seite #1688621
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Pete K. schrieb:
> Eagle-Format wäre perfekt, wobei Du IMHO nicht Eagle benutzt :-)

Sind das nicht von Eagle generierte Gerber-Daten?


> Meine Idee war, die 0603 Bauteile teilweise durch 1206 zu ersetzen,
> dafür brauche ich ich natürlich ein Layout, welches ich ändern kann.

Bedenke aber, dass dann der Preis wieder höher ist. Die 25 Euro kommen 
zustande, weil mit 10 Platinen kalkuliert wurde.
#1688933
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Ja, die 25€ sind schon ein wirklich guter Preis! =)

Ich würde dir wohl Layoutdaten geben, aber ich habe das Layout in 
Altium-Designer gemacht, fallst du das hast geb ich dir gern das 
Layout...

Gerberdaten helfen auch nur wenig, da man die nicht bzw nicht wirklich 
sinnvoll bearbeiten kann, würd ich dir aber auch wohl exportieren. 
Ansonsten kann ich nur sagen dass das Löten von 0603-Bauteilen auf 
gefertigte PCBs wirklich nicht sooo schwer ist.

Anfang nächsten Monats bestelle ich (jaja, bin auch nur Student und habe 
kein Geld) 10 PCBs, in meinem Freundeskreis werd ich die wohl los, wenn 
jemand eine haben möchte kann er mich gern kontaktieren. Habe mich mal 
angemeldet, hoffe das funktioniert mit PNs...

Nochmal im Bezug auf die Stückliste, ein paar Kondensatoren habe ich als 
low ESR-SMD Kondensatoren ausgewählt, und keine bedrahteten. Ich mache 
mal eine google-Tabelle öffentlich in der eine aktuelle Stückliste 
enthalten ist (gebt mir ein paar Tage!)
#1688943
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Ich wollte die Stückliste nochmal prüfen, vielleicht ist noch der ein 
oder andere Fehler drinne... Hier schonmal der Link, ich war so frei und 
habe auch schon Distributoren, Bestellnummern und Preise rausgesucht.

http://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AreHNoOLcjWBdHQwdnFDR3pTTVZlOFc0TVU0c0NubWc&hl=de

Gruß

edit:

Ich habe die Widerstände jetzt noch nicht mit in die Kalkulation 
aufgenommen, da ich die hier noch alle rumfliegen habe... Kann ich bei 
bedarf aber wohl auch noch hinzufügen!
#1688983
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Wow, da steckt ja schon eine Menge Arbeit drin.

Kannst Du den Schaltplan und das Layout noch einmal als Grafik posten, 
so dass man man drüberschauen kann.

Nicht, dass ich Dir die Kompetenz absprechen will, aber 10 Platinen in 
den Sand setzen ist ja auch teuer :-)

In der Stückliste vermisse ich den Kühlkörper, oder habe ich das 
übersehen?

Also ich würde eine Platine nehmen...
#1688993
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Ja, mit dem Kühlkörper habe ich nichts passendes gefunden (und auch 
nicht wirklich gesucht). Ich habe die Bohrungen und Abstände so gewählt 
dass der "orginale" (sprich einen wie TI) drauf passt. Ich habe aber in 
der Hochschule die Möglichkeit mir selber Kühlkörper zurecht zu fräsen. 
Ich habe mich also nicht auf die Suche begeben, denn ich denke auch der 
Kühlkörper von TI ist eine Maßanfertigung...
Persönliche Seite #1689113
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Alex H. schrieb:
> Pete K. schrieb:
>> Eagle-Format wäre perfekt, wobei Du IMHO nicht Eagle benutzt :-)
> Sind das nicht von Eagle generierte Gerber-Daten?

Lukas L. schrieb:
> Ich würde dir wohl Layoutdaten geben, aber ich habe das Layout in
> Altium-Designer gemacht, fallst du das hast geb ich dir gern das
> Layout...

Ups, voll verhauen :)
Die Schriftart des Textes sah so ähnlich aus.
Gast #1689276
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Gustav schrieb:
> Evtl. hätte ich auch Interesse an einem PCB, ich bin mir allerdings noch
> nicht ganz sicher ob dein PCB meinen audiophilen Ansprüchen gerecht
> wird.^^

Also wenn deine Zweifel nur an meinem Layout liegen kann ich dich 
beruhigen. Wie du vielleicht gelesen hast habe ich mich streng an die 
Empfehlungen vom Evaluation-Board gehalten. Und das wird wohl so 
ausgelegt sein dass es die Daten vom Verstärker-chip ensprechend 
aufgebaut ist. Guck ins Datenblatt, dort ist die Linearität, SNR, THD 
und alles gut beschrieben.

ps: Ja, er wird verdammt gut klingen ;)
#1764226
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Heute bin ich endlich mal dazu gekommen die Platine fertig zu bestücken! 
Dann habe ich erstmal Lastwiderstände genommen, nicht dass doch was 
schief geht ;) Da ich noch keinen Kühlkörper habe erstmal ohne getestet. 
Läuft!

An den Lautsprechern dann erstmal was ruhiges aufgelegt und er klingt 
wirklich gut! Kein hörbarer Unterschied zu meinen anderen class-D amps 
die ich bis jetzt gebaut habe...

Die Spannung hab ich hier 'leider' nur bis 45 Volt hochdrehen können, da 
ich gerade nur ein 32V Labornetzteil und ein 13.8V Festspannungsnetzteil 
mit Schub hier habe. Aber keine Probleme mit den Spannungen, warum 
auch...

Dann hab ich mal aufgedreht, (wie gesagt noch ohne Kühlkörper!) und 
wollte endlich mal ausprobieren ob die OverTemperature Warning auch 
tut.. (Lüfter kann damit von 5V auf 12V Versorgungsspannung angehoben 
werden)

Es ist zwar schwer abzulesen an Digitalanzeigen bei stark wechselnden 
Lasten, aber es dürften etwa 150 Watt RMS gewesen sein, erst dann kam 
die Warning... Bin mal gespannt ob der spätere Kühli überhaupt selbst 
bei Party-Lautstärke wirklich warm wird. ;)

Jede Menge Leistungsreserve!

Sorry für den emotionalen Post ;) Bin nur gerade begeistert.
Gast #1774568
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Ich wollte den gesamtaufbau nochmal gesondert beschreiben, hier also nur 
in Kurzform:

Der gesamte Verstärker wird mit einem µC gesteuert der die Lautstärke 
regelt, RC5 dekodiert, ein Servo-Poti steuert, die Endstufen ein/aus 
schaltet und so weiter...

Die Lautstärkeregelung hab ich mit PGA2311 realisiert, ebenfalls von TI. 
Das Layout für die Lautstärkeregelung habe ich aber nicht fertigen 
lassen, sondern selber gefräst... Könnte ich auch als Gerberdaten 
hergeben falls Interesse besteht ;)

Die Drosseln sehen von den Werten her ja super aus. Ähnliche hatte ich 
auch schonmal verwendet! Kann sein dass die mehr Verluste haben, aber 
gehen dürften die auf jden Fall!
Gast #1893589
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Hi alle miteinander!

Ich habe mein Studium gerade beendet und bin im Bewerbungs(gespräch) 
Stress... Sorry dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.

Ich habe meinen Verstärker nun soweit fertig aufgebaut.

ServoPoti zur Lautstärkeregelung kann nun entweder direkt am Knopf 
eingestellt, oder per IR-Fernbedienung eingestellt werden. 
Ein/Aus-schalten ist ebenfalls über Knopf oder über IR-Fernbedienung 
realisiert.

Anbei eine zip die einige PDFs und auch das PCBdoc enthält 
(Altium-PCB-File)

Viel Spaß beim Basteln der Endstufen! =)

Wenn noch Fragen sind stellt sie gern, ich werde hoffentlich dann etwas 
schneller antworten ;)

Lukas
Angehängte Dateien:
Gast #1895019
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Hallo,

ich hänge mich mal mit dran, da ich mir auch Module mit dem 5630 
aufbauen möchte.
Wie wäre es, wenn wir ein PCB feritgen lassen um die Kosten für jeden im 
erträglichen Bastlerbudget halten zu können?
Der Vorschlag von Crow sieht ja gut aus und lässt Varianten offen. Nur 
leider kann ich das File im Viewer zwar anzeigen lassen aber sonst 
nichts.
Jemand ne Idee?

Gruß
Markus
Gast #1895472
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Hi,

Das PCBDoc File kann einfach zu nem Hersteller hingeschickt werden die 
Altium/Protel können.

Ich habe wie oben bereits einmal geschrieben die PCBs mit 70µ Kupfer 
produzieren lassen. Der günstigste Anbieter war WE Direkt 
(http://www.wedirekt.de/) für 10 Stück, die mittlerweile alle vergeben 
sind/in Betrieb sind.

Einen klitze kleinen Schönheitsfelher hat mein PCB jedoch (noch). Eine 
Bohrung zur Befestigung ist zu nahe an einem Pfostenstecker (Reset) dass 
keine Schraube sinnvoll passt.

Wenn ihr mir noch ~1 Woche Zeit gebt werde ich das korrigieren.

@Markus, möchtest du das Design noch ändern bzw erweitern?

Nochmals zur Funktion: Das Modul ist mittlerweile an 50 Volt (genauer 
sogar 55 Volt) und mit erheblicher Last erfolgreich getestet worden, 
keine Probleme, obwohl ich natürlich strikt davon abrate dem Modul mehr 
als 50 Volt zu verpassen, wie Texas Instruments es empfiehlt.

MfG,
Lukas
#1896760
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Hallo,
ich habe mal L11-L14 mit dem Mini-Ringkern-Rechner geprüft. Ich bin von 
7 uH und 50V ausgegangen.
Beim T94-2 komme ich da auf 440 KHz, darunter geht die Kernsättigung in 
den roten Bereich. Das bedeutet auch das die Unlinearitäten stärker 
ansteigen.
Der nächst grössere Kern wäre der T106-2. Dort kann ich bis 220 KHz 
heruntergehen. Dieser Kern hat einen Aussendurchmesser von 27 mm, ist 
also nur 3 mm breiter.
Gruss Klaus.
Gast #1923456
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Also ich hab schon mal die Drosseln auf die T106-2 Kerne gewickelt. Mit 
21 bis 22 Windungen erhält man 7uH, wenn sie gleichmäßig über den Kern 
verteilt sind. Also ganz easy. Als Kupferlieferant hat ein alter Trafo 
hergehalten. Hab 1mm Cu verwendet.
Wenn jemand die T94-2 kerne gewickelt hat, könte er ja mal die 
Windungszahl verraten. Dann ist Selberwickelt wirklich easy. Am Ende 
noch Schrumpfschlauch oder Heißkleber drauf und fertig.

Gruß
Markus
Gast #1924554
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Hi Klaus!

Also mit dem Layout... Dauert ja nicht lang, aber mir kommt immer was 
dazwischen... Heut ist mir z.B. jemand hinten drauf gefahren, so darf 
ich jetzt erstmal in meiner Freizeit um die Reparatur kümmern... Aber 
wenn wirklich Interesse besteht mach ich das bis zum nächsten Wochenende 
auf jeden Fall fertig, und stelle das Design gern zur Verfügung.

Um eine Bestellung kümmer ich mich allerdings nicht =D, ich hab ja 
bereits alles fertig. Aber vielleicht findet sich ja ein anderer der 
hier eine "Sammelbestellung" organisieren möchte?

Nochmals: Günstigster Anbieter für das PCB war vor geraumer Zeit 
WE-Direkt...

Schönen Abend noch
Gast #1942132
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Hallo,
also wenn der Ersteller des Boards nichts dagegen hat, würde ich das mit 
der Sammelbestellung übernehmen. In Frage kommt das aktuelle Design, es 
läuft ja bereits.
Ich habe mal etwas rumgeschaut. Bei 10  Stück kämen wir bei einem 
vernünftigen Chinamann incl. aller Kosten auf einen Preis von 15.- EUR 
pro Board. Falls keine weiteren Steuern oder Zoll anfällt, auch auf 12 
EUR. Lötstop würde ich gern in matschwarz nehmen.


Mailt mir bitte an

buts@gmx.net

eure Wünsche bez. Stückzahl.
 Ich brauch von euch ne Mailadresse und eure Postanschrift. Daten werden 
natürlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. 
Zahlung entweder per Vorkasse oder per Nn.
Bestellungen werden bis kommenden Donnerstag (25.11.) berücksichtigt.

Gruß
Markus
Gast #1983575
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Das freut mich! Ich hoffe die PCBs sind einwandfrei! Ich würde mich 
freuen zu sehen was ihr so alles mit den Endstufen baut! Ich werde Bei 
Zeiten auch mal meinen Verstärker vorstellen... Also scheut euch nicht 
Bilder zu posten!

Falls übrigens irgendwie doch noch ne Platine über ist würd ich die wohl 
auch noch nehmen... :)
Gast #1985243
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"Was hast Du für die Terminals (Anschlüsse) geplant?"

-> Dicke Kabel... =) Ich hab absichtlich auf Klemmen oder sonstiges 
verzichtet da die bei mir in Geräte (Gehäuse) eingebaut wurden, 
einerseits weils einfacher ist, andererseits ist es auch ein 
Kostenfaktor gewesen, nicht noch extra dicke Terminals kaufen zu müssen.

p.s.: Sehen wirklich ganz gut aus! =) Viel Spaß euch beim Zusammenlöten 
und Musik genießen!!!
Gast #1985395
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@Crow187
schick mir bitte mal ne mail: buts ät gmx nät

Ja, ich werde auch 2,5mm Löcher bohren und Kabel einlöten.
Jetzt erst mal müssen wir irgendwo einen Bestückungsplan erstellen, da 
einige Bezeichnungen nicht so gut lesbar sind, wegen der vielen Vias.

Die Bestückung werde ich Baugruppenweise durchführen. Erst die 
Stromversorgung, wenn die geht die Impedanzwandlerstufe, danach den TAS. 
Zu allerletzt die größeren Elkos und die Spulen.

Ich habe mir 2 preiswerte Schaltnetzteile mit 50V 6,8 und 8 A über ebay 
aus China ersteigert. Sie funktionieren 1A, nur der kleine Lüfter nervt 
wenn er losgeht. Hier müsste man einen größeren leiseren Fan einsetzen.
Also, auf gehts.,

Gruß
Markus
Gast #1985407
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Moin,

Die sehen ja richtig gut aus! Nochmals Vielen Dank für die Organisation 
und Abwicklung des Ganzen.

Alle notwendigen Bauteile liegen schon hier :-)

Das mit den Anschlussterminals ist etwas schade, je nachdem wie das 
Top-Layer aussieht tendiere ich dazu die Lötflächen zu durchbohren und 
M3 Lötösen oder Ringösen mit dem PCB zu verschrauben. Saubere Isolierung 
auf dem Top-Layer natürlich vorrausgesetzt.

Alles Gute,
Christoph
Gast #1985662
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Wegen dem Bestückungsplan schaut mal die letzte PDF an die ich 
hochgeladen habe. Da solltet ihr alles nötige drin finden! Ich bin 
gerade nur mit dem Handy online Und werde wohl vor weihnachten nicht 
mehr dazu kommen was neues hochzuladen... Ich schaue gleich nochmal 
nach, aber ich denke dass in der PDF wirklich alles drin ist. Ich wünsch 
euch Viel Spaß Und alles Gute!
Gast #1985888
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Hallo,
Ich könnte von meinen 4 Platinen ja noch 2 abgeben, nur dann müsste der 
Versandkostenanteil der andere neu berechnet werden....( wenn man mal 
kleinlich wäre)
Falls weiter Interesse an größere Stückzahlen besteht kann ich auch 
welche nachbestellen. Ab 10 Stück lohnt das.
Andere Frage: ist im Design ein Kühlkörper vorgesehen, den man direkt 
ohne zu bohren oder zu feilen montieren kann?
#1987744
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Hallo,
vielen Dank an crow187 und Markus. Die Platinen sind da und wirklich 
toll.
Ich habe mal nach einem passenden Kühlkörper gesucht.
Der geeignetste wäre wohl dieser.
http://www.conrad.de/ce/de/product/188727/
Er ist zwar 100mm lang, passt aber gerade. Die Platine ist 98,5mm breit 
und somit würde er um 0,75mm überstehen. Die Höhe ist um 10mm kürzer als 
bei TI auf dem Eval-Board, dort sind es 44mm. Die Breite ist OK.
Alternativ gibt es bei Reichelt (auch bei Conrad) diesen hier:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=22253;PROVID=2402
Die Kühlrippen sind hierbei aber nicht so optimal für unsere Zwecke.
Conrads Kühlkörper hat einen Steg von 8,0mm. Hier könnte man etwas 
wegfräsen um eine superplane Kontaktfläche zu erhalten.
Dazu mal eine Frage. Ist die Kühlfläche des TAS5630 isoliert oder muss 
man selber noch isolieren mit Glimmer oder Pad?
Sollte man wirklich die Kontaktfläche des Kühlkörpers noch planschleifen 
lassen?
Gruss Klaus.
Gast #1987843
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Da muss man die Post wirklich mal loben!! Habe die Briefe gestern 17.30 
Uhr aufgegeben.
Die Massefläche ist mit den Pins 9 und 10 verbunden. Der Kühler ist laut 
Ti zu grounden.
Der KK sieht ja gut aus. Notfalls muss ein großer leiser Lüfter über das 
gesamte Board.

Es sieht so aus, als ob es eine Nachbestellung geben wird. Wer noch Lust 
bekommen hat meldet sich bitte.

Also viel Spaß beim Bestücken.
Achso, vergesst nicht zu sampeln so lange es noch geht. Und die OPA1632 
und den TL2575HV-15I gleich dazu ;-)

Gruß
Markus
#1988439
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Hallo,
ich bin die Bestellliste von Lukas noch einmal durchgegangen. Ich habe 
sie im ODS-Format von OpenOffice beigefügt.
Der Elko (1000µF, 63V, RM7.5) ist bei Reichelt zur Zeit nicht lieferbar. 
Conrad hat aber genau den Typ den TI vorschlägt.
L15 (1mH / 0.55A 20% (1.68R)) liefert auch Reichelt.
D18 (3A / 60V Shottky) ist gemäss Datenblatt MBRS 360 SMD und auch von 
Reichelt zu haben. Läuft bei mir in einem 1A Schaltnetzgerät seit 
Jahren.
Der TAS5630DKD kostet bei Digi-Key nur 13,81€.
Der TL2575HV-15IKTTR ist bei Farnell nur ab Lager USA mit 20€ 
Bearbeitungsgebühr zu haben. Hier ist Digi-Key wieder aber auch der 
billigere.

Ich wollte für L11, L12, L13, L14 eigentlich den etwas grösseren Kern T 
106-2 einsetzen. Er geht weniger in die Sättigung. Nur jetzt ist der 
Platz auf der Platine doch etwas zu klein für diesen Kern. Die 
benachbarten Bauteile würden sich fast berühren. Ein wenig Abstand 
sollte man hier einhalten. Sonst bekommen die Ekos zu viel Wirbelströme 
in die äussere Hülle induziert und auch die benachbarten Spulen würden 
sich mehr gegenseitig beeinflussen. Bleiben wir also besser beim von TI 
vorgeschlagenen Kern T 94-2.

Bei Farnell habe ich noch nicht bestellt. Ich gehe davon aus das die 
auch an Privatpersonen liefern.

Digi-Key ist auch interessant. Ich habe mal hier und da positives 
gelesen. Hat jemand da Erfahrung? Wie sieht es mit MWST und Zoll aus?

Gruss Klaus.
Angehängte Dateien:
Gast #1988730
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Hallo,


Ja genau diese KK hatte ich mir auch rausgesucht. Im Moment ist 
allerdings erstmal Prototypen-Test bei 25V angesagt - da braucht es 
erstmal keinen KK.

Ich den ganzen Krempel bei Mouser bestellt, da gibts auch den TL2575HV 
;)

Vorsicht! Manche der 0603 Cs und Rs gibt es so nicht bei Reichelt obwohl 
nicht in der Bauteil-Liste erwähnt!

Die 1mH Speicherdrossel hab ich bei Reichelt nicht gefunden, mit 680u 
geht es aber auch ;)

Alles Gute
Christoph
#1988856
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Na da hatte ich ja eben noch Glück gehabt. Gerade hat mir die Post diese 
1000µ/63V Elkos gebracht. Nur ich Depp hab die 2,2µ Kondis vergessen zu 
bestellen. Ich wollte sie irgendwo günstiger finden und nun fehlen sie.
Der Preis bei Farnell beträgt derjeit 2,01€ netto pro Stück. Das tut ja 
fast weh. Wir könnten 100 Stück zum halben Preis nehmen...

Farnell liefert nur an Studenten oder Gewerbetreibende.
Falls noch jemand die TL2575HV-15I bestelle könnte er mir bitte 5 Stück 
mitbestellen. Möchte wegen 5 Teilen nicht bei Digi oder Mouser 
bestellen. Farnell nimmt tatsächlich 20€ netto extra für 
Überseelieferungen.

Ich wünsche allen noch ein frohes Fest und Spaß beim Körnerlöten ;-)

Markus
#1988861
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Hallo,
ich habe die Bauteilliste mal im XLS-Format angehangen. Das ODS-Format 
kann vermutlich nicht jeder lesen.

> Vorsicht! Manche der 0603 Cs und Rs gibt es so nicht bei Reichelt obwohl
> nicht in der Bauteil-Liste erwähnt!
Christoph, kannst genaueres sagen?
Die Speicherdrossel bei Reichelt hat die BestellNr: L-PIS4728 1,0M.
Mouser ist doch auch in den USA ansässig. Wie läuft das denn da mit MWST 
und Zoll?
Gruss Klaus.
Angehängte Dateien:
#1989072
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Hallo,
so, nun die letzte Version der Einkaufsliste.
Ich habe mal für besondere Bauteile Preise bei Mouser eingeholt.

2.2uF, 100V, X7R 1210
Farnell 1,776€, Mindestmenge 10, nur 10erPacks
Mouser  0,924€

WIMA 0.68µF 250V
Farnell hat EPCOS
Mouser hat den empfohlenen WIMA-Typ

TAS5630DKD
OPA1632D
LM317MDCY
TL2575HV-15IKTTR
sind alle bei Mouser zu guten Preisen erhältlich.

Eine Frage speziell an Christoph:
Du hattest ja schon bei Mouser bestellt. Die Preise im Internet-Shop 
sind alle in Euro ausgewiesen. Sind das Netto-Preise? Sowie ich es 
herausgefunden habe hat man ab 70€ kostenlose Lieferung. Zoll würde 
Mouser übernehmen und auch FED-EX Gebühren. Stimmt das?

Schöne Feiertage.
Klaus
Angehängte Dateien:
Gast #1989494
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Hallo,

Ich bin inzwischen ein großer Freund von Mouser. Ab 70 Euro schicken die 
dir das Kostenlos mit FedEx zu. Spitzen Service, und das auch an Privat 
einfach über Kreditkarte.

Preisbeispiel: TL2575HV 2,81 Euro das Stück im Online-Shop -> gezahlt 
habe ich 3,16 Euro (habs extra mal ausgerechnet, wird nicht 
ausgewiesen).

Alles Gute,
Christoph
#1990102
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Hallo Markus,
Bei Versendern wie Farnell und Mouser muss man schon genau hinsehen. Es 
werden zu bestimmten Parametern oft eine ganze Reihe von Produkten 
aufgelistet. Die 2.2uF/100V/1206 gab es bei Mouser aber nur drei Mal. 
Die ersten beiden von TDK zu 10% und 20%, Typ X7S zu jeweils 0,996€. Den 
10%ter haben die sogar mit einem Bestand von 10.000 Stück auf Lager.
Der dritte Anbieter hatte einen X7R zu 1,49€, war aber nicht auf Lager.
Der X7R hat +/- 15% und der X7S hat +/- 22% temperaturabhängige 
Kapazitätsabweichung. Also dürfte dies für unsere Zwecke keinen 
wesentlichen Unterschied machen.

Wikipedia hat eine gute Abhandlung über Kerkos.
http://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator#Keramikvielschicht-Chipkondensatoren_.28MLCC.29
Gruss Klaus.
Gast #2004691
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Hi sehr interessanter Thread, habe aber leider noch eine Newbfrage zu 
dem Verstärker weil ich im Audiobereich leider nicht bewandert bin.
Wie stellt man den Verstärkungsfaktor bei der Platine ein, in der 
Beschreibung zum Evaluation Board von TI finde ich hierfür keinen 
Regler?

Was bekommt man zum Beispiel für eine Ausgangsspannung wenn man am 
Eingang eine 100mV Sinusspannung anlegt?
#2014276
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Bürklin hat auch noch einige im Programm. Allerdings wohl auch nur 
epcos:

https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowArtikel%2837D1836%29&l=d&jump=ArtNr_37D1836

Allerdings ist auf dem Bild des Evaluation Boards (Seite 3, SLAU287A) zu 
erkennen, dass TI selbst Epcos Kondensatoren verbaut hat :-)

Segor in Berlin hat WIMA MKS4 680nF/250V (U68-R15-250/MKS4) für 0,60€ 
als Bestellartikel.
#2014340
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Hallo,
bei Segor hatte ich nicht nachgeschaut. Die haben auch gute Preise. 
Dort hat man nur der Nachteil, dass man keinen Link zu Datenblättern 
bietet um die Qualität beurteilen zu können. Hier bei dem WIMA - 
Kondensator ist das eindeutig. Man kann sich direkt bei WIMA kundig 
machen. Wenn sonst nicht die Herstellerbezeichnung angegeben wird, dann 
wird es abenteuerlich. Gerade bei Elkos.
Gruss Klaus.
#2014996
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Klaus Ra. schrieb:
> Hallo Pete,
> siehe 23.04.10, crow
>> ich habe mir aber die Schalter gespart und 0R-Lötbrücken
>> vorgesehen, ich möchte meinen Verstärker also nicht alle 10 Minuten
>> umstellen, sondern eine Platine als Stereo-Amp machen ..
> 1 Ohm sollte es auch tun.
> Gruss Klaus

Ich habe den Schaltplan jetzt nicht im Kopf, aber müssen dann für BTL/SE 
die 6 Widerstände als 0R (oder 1R) ausgeführt werden?
Gast #2019321
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Geschafft!
Nach nächtelanger Lötarbeit durfte heute nachmittag Stacey Kent mit "So 
Nice" das Konzert eröffnen.
Der Verstärker lief auf anhieb und läuft und läuft...
Gelötet habe ich mit 2 Lötkolben und Lötlack. Das ging am schnellsten, 
besonders vorteilhaft für das Auflöten der Mehrbeiner.
Am meisten Zeit verbraten habe ich beim Auflöten des TAS. Grauselig, wie 
viele Kurzschlüsse es zwischen den Pins gibt. Trotz vorsichtigem lötens 
und reichlich Entlötlitze, Skalpell und Lupe.  Den habe ich übrigens 
zuerste bestückt. Es lohnt sich, erst dann weiterzumachen, wenn das TAS 
100% sitzt.
Mit fehlen noch die 3R3 Widerstände im Ausgangsfilter. Sieht man auch 
deutlich im Oszi.

Da der Kühlkörper noch nicht bearbeitet ist, habe ich vorsichtshalber 
erst einmal nur 25V angelegt.

So, jetzt seid ihr drann.

Gruß
Markus
Angehängte Dateien:
#2019396
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Hallo Markus,
erst einmal herzlichen Glückwunsch.

> Gelötet habe ich mit 2 Lötkolben und Lötlack.
Wozu der Lötlack? Zum fixieren? Ich löte eigentlich zuerst GND und UB an 
und dann ziehe ich das Lötzinn über die Pins. Gut, hierbei würde ich 
auch einzeln vorgehen ohne aber zuerst auf Kurzschlüsse zu achten. Die 
bekommt man mit Lötlitze Flussmittel wieder weg. Hauptsache ist, der 
Kontakt ist in Ordnung.

Was machst Du mit dem Kühlkörper? Setzt Du einen Distanzring ein?

Die ICs löte ich eigentlich erst nach den Widerständen ein. Damit löte 
ich nicht unnötig an offenen Pins herum. Durchgeschossen habe ich zwar 
noch kein IC aber man muss es ja nicht unnötig herausfordern. Das ich 
dabei Lötkolben und mich selber Erde und eine antistatische Unterlage 
für die Platine nutze ist selbst verständlich.

Gruss Klaus.
Gast #2019505
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Hi,
immer frischer Lötlack als Flussmittel. Normalerweise haste ja in einer 
Hand den Kolben, in der anderen das Zinn mit Flusmittelseele.
Hab lange probiert, wie es für mich an besten geht. Daher die Variante 
mit den 2 Lötkolben (je 16W geregelt).
An die Lötspitzen kam eine minimale Zinnmenge, dann das Bauteil entweder 
auf den klebrigen Lötlack platziert, oder direkt mit einer Lötspitze 
fassen und platzieren. Letzteres geht dann sogar ohne zwischen 2 
Bauteilen abzusetzen. Naja, habe eben seit fast 20 Jahren kein SMD mehr 
bestückt.

Gruß
Markus
#2030754
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Nach einem gefühlten Meter Entlötlitze habe ich den TAS5630 endlich 
fertig gelötet. Jetzt kommt der Rest...
Hoffentlich hat der TAS5630 das überlebt :-)

Die Teile habe ich alle bei Segor bestellt, was nicht vorrätig ist kann 
besorgt werden (z.B. MKT4). Die Preise sind jetzt nicht viel teurer, als 
wenn man 2x Versandkosten bezahlt.

Gruss,
Pete
#2043013
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Noch mal ne Frage zur Bestückung:

1) Wie und mit was muss R200 und R201 bestückt werden? Könnten Jumper 
sein...

2) Der Bereich um R48/C54 ist mir nicht klar. Der Bestückungsaufdruck 
ist auch nicht eindeutig. Wäre schön, wenn jemand ein Bild oder eine 
Zeichnung posten könnte.

Das Löten der SMD-Elkos ist ja auch eine Herausforderung :-)

Viele Grüße,
Pete
Gast #2043217
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Hi,
R200 und 201 müssen bei Stereobetrieb frei bleiben. Hab mal ein Foto von 
der Umgebung um R48 angehängt. Bei der Bestückung hatte ich auch 
gelegentlich Schwierigkeiten, die Bauteilpositionen zu finden. Mit einem 
Ohmmeter habe ich dann die richtigen Positionen gefunden. Orientierung 
boten die Anschüsse der Halbleiter.
Viel Spaß noch, und mach(t) mal Fotos.

Gruß
Markus
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Gast #2043235
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Falls du ohne Lüfter arbeiten möchtest, können R47, R48.... und das 
ganze Gefittel um U13 auch unbestückt bleiben.

Bei mir läuft der Verstärker meist stundenlang mit ordentlicher 
Lautstärke an den Kellerboxen. Der Kühler wird nicht mal handwarm. (Ohne 
KK funktioniert er  übrigens auch ganz gut.) An und in einer Bassbox 
könnte das anders aussehen.
Die zweite Fuhre Pleiterlatten ist heute angekommen :-)) und ich werde 
dann mal zur Post gehen.

Gruß
Markus
#2045075
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Hallo Pete,
schau Dir mal die Schaltung an. Wir haben hier einen symmetrischen 
Eingang. Symmetrische Verbindungen nutzt man in hochwertigen Anlagen, 
z.B. in Tonstudios. Auch hochwertige D/A Wandler haben symmetrische 
Ausgänge. Du kannst aber einen der Eingänge einfach auf Masse legen. 
Dabei musst Du Dich auf jeden Fall einheitlich für + oder - entscheiden.
Gruss Klaus.
#2047943
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Im Zuge der Qualitätsverbesserung der Lötstellen habe ich jetzt mal mit 
SMD Lötpaste experimentiert. Muss sagen, dass es sich damit viel 
einfacher und schneller arbeiten lässt. Zum einems fixiert die Paste die 
Bauteile, zweitens spart man sich die dritte Hand für das Zinn. Die 
Lötstellen werden sehr sauber. Nam läuft auch nicht Gefahr, dass R´s und 
C´s nur einseitig Kontakt erlangen. Sonst noch jemand fertig?

Markus
#2047965
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So, ich habe es jetzt mit 30V probiert.

positiv: Es gab keinen Knall :-)

negativ: Es gab keine Musik :-(

Nach dem Anschalten leuchteten D13,14,16 kurz auf, die LED D14 blieb 
dann an (Reset). D11 (Ready) leuchtet nicht auf.

Spannungen am TAS5630 sind soweit vorhanden, das habe ich nachgemessen.

Ich habe jeweils Pin3 der Eingänge auf GND gelegt. Eingang Left ist 
nicht belegt (kein Signal dran).

Was kann ich noch prüfen?
#2048180
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Stimmt, als ich die Fotos gemacht habe, war der KK nur aufgelegt.
Jetzt habe ich  2 2,5mm Durchgangslöcher gebohrt und ihn mit 2 3mm 
Blechschrauben verschraubt. Als Distanzstücke dienen 2 
übereinandergelegte und verlötete Streifen aus durchkontaktieren 
Lochrasterplatten(zusammen 3mm). Hatte grad nichts anderes. Damit der KK 
stabil aufliegt, haben die Streifen die Breite des KK.  Kannst es auch 
feiner machen mit Gewinde und schönen Distanzhülsen. Nur bitte bedenken, 
dass der KK auch genug Auflagefläche hat damit er sich nicht neigt.
Eigentlich soll die Kühlfläche ja mit Masse verbunden werden. Dafür 
müsste man den KK an der Auflagefläche freifräsen und eine dünne 
Kupferplatte zwischen TAS und KK legen. Aber man kann auch 
übertreiben...

Gruß
Markus
#2048467
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Werde mir den KK bei Conrad besorgen, der scheint ja ganz gut zu passen.

Eine andere Frage. Ich habe hier einen Ringkerntrafo mit 40V liegen. 
Wenn ich jetzt 40V * 1,41 - 2,4V (Gleichrichtung) rechne, dann komme ich 
auf 54V.

Der TAS5630 verträgt ja max. 69V, das könnte klappen.

Absichern wollte ich das mit einer TVS Diode 1.5KE62CA, geschaltet gegen 
GND.

Die Diode ist mit Vbr 58,9V-65,1V angegeben (siehe DataSheet). Geht das?
Angehängte Dateien:
#2048601
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Hallo Pete,
vorsicht! TI gibt als ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS 69V an. Als RECOMMENDED 
OPERATING CONDITIONS werden nominell 50,0V und maximal 52,5V angegeben. 
Also, ich würde die 50,0V nicht überschreiten.
In der Tat ist es so, dass unsere Netzspannung mit 230V +/- 10% 
definiert ist. Also bei ungeregelten Netzteilen sollte man auch 
gelegentliche Überspannungen mit berücksichtigen.
Gruss Klaus.
#2049414
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Halli hallo alle miteinander!

Aus unerfindlichen Gründen sind seit geraumer Zeit alle µC-Forum Mails
in meinem Spam-Ordner gelandet, da schau ich halt nicht so oft rein.
Habe also gar nicht mitbekommen dass es hier doch rund geht!

Toll dass jetzt schon ein paar weitere Leute zu dem Genuss guter Musik
mit selbstgebauten Verstärkern gekommen sind! Und super dass alle Fragen
so gut von allen beantwortet werden. =) Habe gerade gelesen dass ich
nicht der Einzige bin der gerade an einem Vorverstärker mit Quellenwahl
und DSP bastelt ;)

Bin immer über Status-Berichte dankbar!

Gutes Basteln noch,
Lukas
#2049544
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@Lukas
Welchen DSP hast du den gewählt? Ich habe mir mal den TAS3103 angeschaut 
und gesampelt, aber das dauert noch ne Weile, bis da mal was wird.

Wollen wir nicht was zum Vorverstärker mit Quellenwahl starten? Gibt 
zwar schon zig solcher Threats, aber einer hat sicherlich noch Platz 
;-). Vielleicht kommt ja ein (offenes) Projekt zustande.


Gruß
Markus
#2051527
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>>Hört sich gut an. Wird wohl mal Zeit, dass der picplayer ein
>>AVR-Äquivalent bekommt :-)
Dann macht ihr mal :) Aber nicht alles bei mir abgucken :)

Der Verstaeker sieht mal echt fein aus. Sind denn noch Platinen 
verfuegbar? Wollte den auch schon immer mal aufbauen und hatte auch 
schon ein Board vorbereitet aber nie herstellen lassen.
Sind denn schon Messungen gemacht worden? Mich wuerde neben Verzerrungen 
etc. auch mal interessieren, wie das mit der Verlustleistung bei 
Volllast aussieht. Denn bei 2x300W und 90%+ an Wirkungsgrad sind das ja 
schon einige Watt, die durch dieses kleine IC muessen. Gibts da bereits 
Erfahrungen?

Grusse,
Stefan mit dem Picplayer :)
#2051693
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Hallo Stefan,
deine Schaltung  ist schon so gut, dass es schwer wird, da noch was zu 
verbessern ;-) Viel Spielraum hat man aber eh nicht, den PGA zu 
verschalten. Auf alle Fälle werde ich den empfohlenen OP als 
Impedanzwandler am Eingang und eine rauscharme Stromversorgung nehmen...

Der eigentliche Hirnschmalz steckt aber in der Software. Mal sehen, was 
da so rauskommt.

So. Mein "Pflichtenheft"

Hardware
- Eingangsstufe mit rauscharmen OPV
- rauscharmes Netzteil
- updatefähig mit internen Bootloader --> USB mit FT232RL
- um eine Pegelanzeigen erweiterbar
- IR Fernbedieung zusätzlich
- Anschlussmöglichkeit für ein Erweiterungsboard mit DAC und 
Digitaleingängen

Software
- Bezeichnung der Eingangsquellen änderbar
- Abspeicherung der letzten Werte für Vol. und Quelle
- Steuerung/Überwachung des TAS / Lüftersteuerung falls notwendig
- Balance
- Updatefähige "Firmware"
- der oberste +dB Verstärkungswert muss sich per Software einstellen 
lassen (limit)

Möchtest du eine vermessen? Ich könnte dir ein Board zum Vermessen zur 
Verfügung stellen. Habe dafür momentan kein Equipment.

Gruß
Markus
#2052563
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Klaus Ra. schrieb:
> Hallo Pete,
> vorsicht! TI gibt als ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS 69V an. Als RECOMMENDED
> OPERATING CONDITIONS werden nominell 50,0V und maximal 52,5V angegeben.
> Also, ich würde die 50,0V nicht überschreiten.

Da der Trafo auch einen 240 Abgriff hat, sollten sich bei 230V ungefähr 
51,7V einstellen (230/240*40-2,4). Das passt dann schon eher (weniger 
geht nicht).

Was für ein Netzteil/SMPS nehmt ihr?

Und wozu benötigt man den Op-Amp vor dem pga2311? Bei TI ist der nicht 
vorgesehen.
#2052691
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Stimmt, ham die vergessen ins Datenblatt zu schreiben ;-}
Liest man aber die Erfahrungsberichte bei diyaudo, so kann man glauben, 
dass sich die Klangqualität mit OPA etwas verbessert.
Schaden kanner ja nicht. Ich wäre dann eher geneigt, den opa1632 vor dem 
TAS wegzulassen und den PGA direkt - ev. über KopplungsC´s mit dem TAS 
zu verbinden. Oder was meint ihr?

Gruß
Markus
#2053022
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Hi Jungs,

>Möchtest du eine vermessen? Ich könnte dir ein Board zum Vermessen zur
>Verfügung stellen. Habe dafür momentan kein Equipment.
Hab leider im Moment keine Moeglichkeit, da ich auch gar nicht in 
Deutschland bin. Die Verzerrungen sind das eine, mich interessiert aber 
vor allem, ob ihr mal an das Mopped 2 Stueck 4 Ohm Widerstaende 
drangehaengt habt und dann mal ueber ne Stunde oder mehr die 2 x 300W 
gefortdert habt. Mich wuerde da mal interessieren, wie sich das ganze 
temperaturmaessig verhaelt (und von der Effizienz).

>Und wozu benötigt man den Op-Amp vor dem pga2311? Bei TI ist der nicht
>vorgesehen.
Nicht direkt: Es steht aber im DB, dass der PGA gerne eine niederohmige 
Quelle am Eingang sieht. Das ist wohl mit dem eingangsseitigen, ohmschen 
Spannungsteiler im PGA zu begruenden. Dazu gibts auch ein Diagramm, aber 
wenn man von 600 Ohm auf 2k Quellinmpedanz geht, verschlechtert sich der 
THD+N nur minimal.

>Ich wäre dann eher geneigt, den opa1632 vor dem
>TAS wegzulassen und den PGA direkt - ev. über KopplungsC´s mit dem TAS
>zu verbinden. Oder was meint ihr?
Du musst doch voll diffentiell in den TAS hinein. Wie soll das ohne OPV 
der dir irgendwie ein symmetrisches Signal liefert gehen?

Zu deinem Pflichtenheft:
>- um eine Pegelanzeigen erweiterbar
Wieder verworfen.
>- Anschlussmöglichkeit für ein Erweiterungsboard mit DAC und
>Digitaleingängen
Bereits in Arbeit.

Gruesse,
Stefan
#2053094
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Moin,

Hans W. schrieb:
>>Ich wäre dann eher geneigt, den opa1632 vor dem
>
>>TAS wegzulassen und den PGA direkt - ev. über KopplungsC´s mit dem TAS
>
>>zu verbinden. Oder was meint ihr?
>
> Du musst doch voll diffentiell in den TAS hinein. Wie soll das ohne OPV

> der dir irgendwie ein symmetrisches Signal liefert gehen?

Damit wollte ich mich noch befassen. Die Frage ist, ob es ein MUSS 
ist, oder ob man den TAS auch unsymmetrisch betreiben kann. Er hat ja 
genug Modi. Sonst bleibt der 1632 halt.

Gruß
Markus
Gast #2062015
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Moin,
ich habe den Widerstand angeschraubt. Er hatte auch genau 4 Ohm und 
bestand aus 4 parallelen 16 Ohm Widerständen. Einer davon hat sogar noch 
geraucht.

Könntet ihr mal bitte bei gesetzter Resetbrücke eure Spannungen am Oszi 
anschauen. Bei mir sieht das alles  sehr wild aus. Massenweise Störungen 
durch die PWM.  Selbst auf der 12V Strecke und den Audio 
Signalleitungen. Müsste man vlt. doch die Kühlfläche sauber auf Masse 
legen? Ich mach heute mal zum Vergleich ein Foto.


Gruß
Markus
Gast #2063493
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Hi,

was genau sind das fuer Widerstaende? Ich habe hier welche zuhause, die 
aus nem aufgewickelten (ich denke mal Konstantan) Draht bestehen. Die 
sind entsprechend induktiv und da haben so manche Amps ihre Probleme. Im 
Vergleich dazu sind Schichtwiderstaende deutlich besser fuer solche 
Tests geeignet, wenn man den Amp nicht gleich grillen will.

Gruss,
Stefan
#2063918
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Hallo,
da habe ich einen Vorschlag. Vor einigen Jahren kam ich auf die Idee 
einen alten Föhn auszuschlachten. Ich habe den Wickelkörper bifilar mit 
Blumendraht bewickelt. Siehe Bilder. Die Spule hat 8 Ohm und dürfte so 
gut wie keine Induktivität aufweisen. Ab 350W fängt der Draht langsam an 
zu glühen. Wenn man noch mehr Leistung verheizen will dann kann man die 
Spule anblasen.

Aber noch einmal zu Markus. Der TAS5630 darf wegen einer Last von 4 Ohm 
oder weniger nicht hochgehen. Ist er nicht auch kurzschlussfest?

Wie sehen die Lötstellen des TAS5630 aus? Hat jeder Pin wirklich 
Kontakt? Am sichersten ist dies mit einem Ohmmeter zu testen. Ich denke 
da aber an die etwas neueren Messgeräte die so 0,6V oder weniger dazu 
benötigen.

Was ist mit der 50V-Versorgung? Kann es eine Überspannung gegeben haben?

Gruss Klaus.
Angehängte Dateien:
#2063925
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Ich habe mal mit einem Konstantan-Draht Widerstand einen Trafo auf 
Belastung getestet (Leistungsangabe fehlte). Der Draht war 
wassergekühlt.
Die Blubberblasen waren schön anzusehen :-)

Das der TAS5630 in die Knie geht stimmt mich auch etwas nachdenklich. 
Sollten denn nicht die LEDs hier eine Überlast bzw. einen Fehlerzustand 
signalisieren?
Persönliche Seite #2063948
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Stampede schrieb:
> Hi,
>
> was genau sind das fuer Widerstaende? Ich habe hier welche zuhause, die
> aus nem aufgewickelten (ich denke mal Konstantan) Draht bestehen. Die
> sind entsprechend induktiv und da haben so manche Amps ihre Probleme. Im
> Vergleich dazu sind Schichtwiderstaende deutlich besser fuer solche
> Tests geeignet, wenn man den Amp nicht gleich grillen will.

Der Verstärker hat Probleme mit induktiver Last? Ja ne is klar!
Gast #2064021
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So,
ich meine doch, dass es egal ist, ob der Widerstand ne Induktivität hat 
oder nicht. Ein Lautsprecher besteht doch auch aus einer Spule mit 
ordentlich Induktivität.....
Die Impedanz ist ja proportional zur Frequenz. Ich hatte ein 1kHz Sinus 
drauf. Die Überlastungs-LED ging sofort an und auch nach Reset und 
abklemmen der Spannung erneut sofort wieder an. Die H-Brücke war damit 
inaktiv.
Ich weiß nicht, ob ich das noch mal testen will. Theoretisch sollte es 
ja funktionieren, das weiß ich auch. Vieleicht mit einem 6-8 Ohm 
Fönwiderstand, gekühlt in Birkenhaarwasser ;-). Der eigentliche Test 
kommt dann später im Doppel-Subwoofer.


Gruß
Markus
#2064058
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Hi,

>Der Verstärker hat Probleme mit induktiver Last? Ja ne is klar!
Jo, ich war gedanklich noch bei den guten AB Stufen, die ich bisher 
immer gebaut hatte. Haben ja hier Class D, mein Fehler.
Trotzdem glaube ich nicht, dass man das Teil beliebig induktiv belasten 
darf. War ja erstmal auch nur eine Vermutung.
Nur die angegebenen 2x 300W sollte der TAS schon bringen, wundert mich 
dass er das nicht mitmacht. Kann mir sonst du Problem mit der Kühlung 
oder einer schlechten Lötverbindung vorstellen. Bin mal gespannt ob 
jemand anders dieses Verhalten bestätigen oder widerlegen kann, wollte 
das Ding vielleicht auch mal aufbauen.

Gruß
Stampede
#2064786
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Ich glaub das war 1Vss.
Habe dann gleich ein neues Board bestückt, weil einen Austausch hätte 
das alte nicht mehr mitgemacht. Bein rausdremeln sind einige Leiterzüge 
abgerissen...  Der neue läuft natürlich. Übrigens ist die Schaltung 
verpolfest ;-))
Wenn die neuen Boards Ende Februar eintreffen mach ich nochmal einen 
Test. Nur bis dahin möchte ich gern Musik hören.

Gruß
Markus
#2070070
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Hier noch ein paar Fotos von meiner Platine. Ich habe auch noch eine 
Siebung auf Lochraster aufgebaut, aber noch nicht getestet.

Leider habe ich die 2,2µ Kondensatoren nur in 50V bekommen. Hat jemand 
eine gute Quelle für 63V?
Segor hatte mir das Stück zu 2€ angeboten, das war mir dann doch etwas 
zu teuer.
Angehängte Dateien:
#2070164
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Hallo Pete,
ich hatte noch etwas zusätzliches zusammenzustellen und fange 
voraussichtlich nächste Woche an zu bestellen. Zuerst bei Reichelt, dann 
bei Conrad und zum Schluss bei Mouser. Dabei wollte ich jeweils den 
Liefereingang abwarten um ggf. beim nächst günstigsten zu ordern.

Mouser
2.2uF, 100V, X7R 1210  80-C1210C225K1R  0,94 €

Die Kerkos sind recht teuer. Aber ich habe nichts günstigeres gefunden. 
Meine SMD Widerstände habe ich bei CSD bestellt. Jeweils 100 Stück für 
1,00€. Weiss jemand wie lang dort die Bearbeitungszeiten sind?

Also wenn Du noch ca. 3 Wochen warten kannst, dann könnte ich Dir etwas 
mitbestellen.

Gruss Klaus.
(Firma: electronick.de) #2082830
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Pete K. schrieb:
> Spaßbremse:
> http://www.aliexpress.com/fm-store/601158/21050288...

Hallo.

Ich bin dabei ein Paar Module bei der "Spassbremse" zu bestellen. Und 
wollte fragen, ob hier noch Jemand keine Lust auf Experimente hat und 
mit mir die Versandkosten teilen will?
Ein Modul "TAS5630 AND SMPS AII IN ONE BOARD" (mit Schaltnetzteil, ohne 
Gehäuse) würde 80 EUR (inkl. Versand, Einfuhr-USt. und evtl. 
Zollgebühren) kosten, Vorkasse an mich.
Bei Interesse, bitte den Thread hier nicht zumüllen, sondern eine 
Nachricht an mich persönlich.

P.S. Die Module haben zwar eine Garantie, aber bei einer Beanstandung 
müsste der Versand hin- und zurück (China) bezahlt werden.
Gast #2098338
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Ein Herzliches Hallo an alle im mikrocontroller-net

Ich habe hier auch massive Probleme mit induktiver Last am TAS5630 DKD.
Der Verstärker funktioniert supper, solange am Ausgang eine Ohmsche Last 
oder ein "normaler" Lautsprecher hängt.

Ich wollte den TAS aber als 100V ( ELA ) Verstärker nutzen.
Daher habe ich an den Ausgang einen Ringkernübertrager für 100V Technik 
gehängt.
Zum Schutz des Verstärkers habe ich einen Eingagsfilter von 70-18kHz 
vorgeschaltet (endspricht der Kennlinie des Übertragers)

Im Sinus Betrieb funktioniert der TAS Herforragend (0-20kHz, Vollast 
Leerlauf alles kein Problem).
Schalte ich aber auf Rechteck um (1kHz) raucht das ding sang und 
klanglos ab (Versorgungspins schmelzen weck)

Überlast oder Sättigung habe ich ausgeschlossen, da es auch passiert 
wenn der 100V Übertrager am Ausgang nicht oder nur mit 50W belastet 
wird.

Auserdem habe ich festgestellt das ich starke Überschwinger (71kHz) im 
Ein- und Ausschaltpunkt des Audio-Rechtecksignals habe. Besonders im 
nicht belasteten Betrieb (Vermutlich durch Rückinduktion).
Diese Überschwinger Sekundärseitig durch einen RC , CL oder RCL Filter 
zu killen war nur bedingt erfolgreich.
- RC-Filtern abgestimmt auf 71kHz Bedämpfung nicht ausrechend.
- RC-Filtern abgestimmt auf 36kHz Bedämpfung ausrechend aber zuviel 
Verlustleistung im Bereich von 6-15kHz (>20W).
- CL-Filter abgestimmt auf 71kHz Überschwinger werden größer
- RCL-Filter abgestimmt auf 33-109kHz Überschwinger werden größer und 
haben eine Frequenz von 33kHz

Über irgendwelche Lösungsvorschläge währe ich sehr dankbar .
mfg
XSper
#2099031
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Hallo XPer,
wenn am ELA-Übertrager eine ohmsche Last hängt, so sieht der speisende 
Verstärker ebenfalls eine ohmsche Last. Aber Du sagst ja selber,

> Im Sinus Betrieb funktioniert der TAS hervorragend
> (0-20kHz, Vollast Leerlauf alles kein Problem).

Du schaltest also dann von Sinus auf Rechteck um. Das dürfte in der 
Regel auch kein Problem sein. Ein Rechteck setzt sich letztlich aus 
Sinusschwingungen zusammen.

Bei welcher Amplitude machst Du das? Bei z.B. 100W Sinus an an einem 
Lautsprecher, wird bei einem Rechteck gleicher Spitzenamplitude daraus 
die doppelte Leistung. Siehe Effektivwert, 
http://de.wikipedia.org/wiki/Formfaktor_(Elektrotechnik)

Gruss Klaus.
Gast #2102093
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Hallo Forum , Hallo Klaus

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit der Leistung habe ich kein Problem.
Wie gesagt passiert es ja auch im Leerlauf (Nur Übertrager 
angeschlossen).
Und die Testübertrager haben eh erst mal nur je 8ohm/50W.
(Waren halt die einzigsten Audioübertrager die ich grade hier hatte)

Mein Problem liegt höchst wahrscheinlich in der Steilflankigkeit.
Steile Flanken an einer Spule = hohe Induktion.
Nur wie bekomme ich diese Induktionsspannung weck ohne das Audiosignal 
noch weiter zu beschneiden ?

mfg
XSper
#2102440
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Hallo XPer,
wenn bei rein ohmscher Last alles bestens ist, so dürfte der Verstärker 
in Ordnung sein. Knackpunkt wären sonst die 7µH Induktivitäten (falscher 
Kern/falsche Windungszahl/zu dünner Draht).

Macht der ELA-Übertrager wirklich 18KHz mit? Jedenfalls sorgt der 
Übertrager, bzw. die Übertrager, für deutliche Phasengänge. Hier müsste 
man sicher kompensieren. Wie sieht es denn aus wenn die obere 
Grenzfrequenz des Eingangsfilter weiter herabgesetzt wird? Bei 
ELA-Anlagen dürfte eine Begrenzung auf 12KHz oder 10KHz kaum ins Gewicht 
fallen.
Gruss Klaus.
Gast #2122122
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LÖSUNG GEFUNDEN !!!!

Für alle die eine ELA Verstärker oder 100V Audioverstärker mit dem TAS 
5630 aufbauen wollen oder Probleme bei nidrigen impedanzen haben.

Nach diversen zerstörten IC´s mit weckgebrannten Beinchen und/oder 
hörbaren Überschlägen habe ich endlich die Lösung gefunden.

Der Tas macht einen Gleichspannungsoffset von bei mir bis 80mV.
Dieser offset ist eingangssignalabhängig.
Je nach Frequenz und Amplitude wechselt das Vorzeichen bzw die Größe.
An Lautsprechern ist dieser Wert völlig unkritisch und auch für den Tas 
ist das kein ding.

Bei meinem 50W Audio-Übertrager mit 0,1ohm DC führt das aber zu einem 
Strom von 800mA.

Das wiederum bringt meinen Ringkernübertrager zeitweise in die 
Sättigung, mit den oben beschribenen Problemen.

Sollte einer von euch also ähnliche Probleme bei nidrigen Impedanzen 
haben hoffe ich das er dieses hier liest.

Meine momentane (gut funktionierende) Lösung ist ein C in Reihe zu jedem 
Ringkernübertrager
VISATON 470µ 63V Bipolar
Der von mir erreichte Frequenzgang liegt dabei bei 70Hz-18kHz (-3dB)

Viel Spass beim Arbeiten
Danke
XSper
Gast #2122175
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Ja, dass der Hochpassfilter am Eingang bis zu sehr niedrigen Frequenzen 
geht (habs nicht mehr im Kopf, aber nach Gefühl -> wenige Hz bis 1 Hz), 
ist das bestimmt des Problems Ursprung. Man könnte also anstatt des 
Kondensators im Ausgang auch den Eingangs-Hochpass modifizieren, dass 
derart tiefe Frequenzen vom Trafo ferngehalten werden!

MfG,
Lukas
Gast #2123260
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>Ja, dass der Hochpassfilter am Eingang bis zu sehr niedrigen Frequenzen
>geht (habs nicht mehr im Kopf, aber nach Gefühl -> wenige Hz bis 1 Hz),
>ist das bestimmt des Problems Ursprung. Man könnte also anstatt des
>Kondensators im Ausgang auch den Eingangs-Hochpass modifizieren, dass
>derart tiefe Frequenzen vom Trafo ferngehalten werden!

Groebster Unfug! Gegen einen systematischen Offset am Ausgang (so wie 
oben beschrieben und mal als gegeben angenommen) hilft die dein HP am 
Eingang mal gar nix! Die AC Kopplung ist da das Mittel der Wahl, wobei 
eine solche LC Kombo auch so ihre Probleme mit sich bringen kann.

Gruss
Stampede
Gast #2123267
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Moin crow,

jaja, keine Panik :)
Der aufmerksame Leser wird im Datenblatt fuendig: Typ. 40mV, max 150mV 
(betragsmaessig) Offset sind da ausgangsseitig angegeben. Dass dann eine 
Spule mir nur 0.1Rdc lustig Saft zieht ist nur allzulogisch.
Ob das ganze noch mit dem Signal am Eingang schwankt oder nicht ist 
jetzt erst mal nicht so wichtig, denn bei 0,1R und auf 50W ausgelegter 
Uebertrager wird wie XSper schon richtig gesagt hat schnell saettigen.
Wie gesagt, AC Coupling sollte das beheben. Eine andere Option waere 
noch ein DC Servo, wobei ich jetzt auf die Schnelle nicht weiss, wie gut 
sich das in einen ClassD Amp einbauen laesst. Fuer Class A/B ist das 
gegen Offsets auf jeden Fall hervorragend geeigenet.
Das Anpassen den HP am Eingang hilft sicher auch, wird aber nicht Grund 
des Problems sein. Das wollte ich damit nur hervorheben. :)

Gruss,
Stampede
Gast #2184030
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N'abend,

PGA Front.
Habe meinen Versuchsaufbau mal fertig bekommen.
Leider ein paar Probleme.
Der PGA brummt bis Volumewerte 190. Zw. 190 und 198 ist absolute Ruhe. 
Kein Rauschen, kein Brummen. Danach gehts munter weiter.
Eigenartig. Der Brumm kommt vom NT, soviel ist klar. Aber dass bei 194 
alles weg ist, irritiert micht.
Ich glaube nicht, dass ich das PGA Zeugs weitervervolge. So toll ist er 
nun auch nicht. Ein Step Attenutor ist sicher die bessere Wahl.

Der TAS dagegen läuft einwandfrei. Mitlerweile habe ich ein weiteres 
Feld erüffnet: einen DAC der keine Wünsche offen lässt. Derzeit im Test: 
WM8741, TDA1541A, AD1865.

Gruß
Markus
#2185749
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Hans W. schrieb:
> Der Schaltplan ist so nahe an meinem das muss ja funktionieren :) Nur
> manche Bauteilewerte sind etwas eigenartig :)
> Hast du da auch diese lustige Ladungspumpe verbaut?

Ja, das ist der Max660. Wobei mir noch nicht so ganz klar ist, ob 
hierdurch nicht viele Störungen kommen können.

Welche eigenartigen Bauteilwerte meinst Du?

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