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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verstärker TAS5630


Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo,

bei TI gibt es schöne Class-D Verstärkerbausteine wie den TAS5630, die 
wollte ich mir mal anschauen.

Jetzt lese ich im Datenblatt etwas von 50V Spannungsversorgung für den 
Audioteil.

Hat hier schon jemand damit gewerkelt?

LG,
Pete

Autor: Gast (Gast)
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>Jetzt lese ich im Datenblatt etwas von 50V Spannungsversorgung für den
>Audioteil.
passt doch alles

Autor: Pete K. (pete77)
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Wie kann man die 50V denn günstig "herstellen"? Ringkerntrafos kosten ja 
gerne mal 60-80€ oder mehr in der Leistungsklasse.

Autor: Gast (Gast)
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Umsonst nicht. PC-Netzteil + Großer (mehrphasiger) Stepupregler?

Autor: Mario K. (Gast)
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Pete K. schrieb:
> Hallo,
>
> bei TI gibt es schöne Class-D Verstärkerbausteine wie den TAS5630, die
> wollte ich mir mal anschauen.
>
> Jetzt lese ich im Datenblatt etwas von 50V Spannungsversorgung für den
> Audioteil.
>
> Hat hier schon jemand damit gewerkelt?
>
> LG,
> Pete

 Hallo Pete,


hast du schon weitergemacht in sachen TAS5630Suche Dringend ein Layout.

mfg Mario

Autor: crow187 (Gast)
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Ich habe das EVM für den TAS5630 nachgebaut, und möchte demnächst 
bestellen. Falls du interesse hast, ein PCB wird um die 40€ kosten, da 
ich nur eine Hand voll bestellen werde... Ich kann dir auch später wenn 
ich zu Hause bin das Layout mal zeigen.

Autor: Mario K. (Gast)
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Das wäre Super


mfg Mario

Autor: Pete K. (pete77)
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Hier ist auch ein interessanter Thread zu dem TAS5630:
http://www.diyaudio.com/forums/class-d/147772-tas5...

In dem Forum sind noch weitere Threads zum TAS5630.

Autor: Pete K. (pete77)
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crow187 schrieb:
> Ich habe das EVM für den TAS5630 nachgebaut, und möchte demnächst
> bestellen. Falls du interesse hast, ein PCB wird um die 40€ kosten, da
> ich nur eine Hand voll bestellen werde... Ich kann dir auch später wenn
> ich zu Hause bin das Layout mal zeigen.

Was für ein Netzteil verwendest Du?

Autor: crow187 (Gast)
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Als Netzteil nehm ich erstmal ein 300 Watt Schaltnetzteil was ich hier 
rumliegen habe. Das macht 50V, und ist ziemlich stabil. Leider kann ich 
keine weiteren Angaben zu dem Klotz machen, da ich den einfach mal bei 
einer Auktion bei ebay für 1€ gekauft habe. War ein total guter 
"Blindkauf" ;)

N Screenshot vom Layout gibts auch gleich...

Autor: Mario K. (Gast)
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> Was für ein Netzteil verwendest Du?

Ich habe mein Trafo in einen Anderen Theade schonmal vorgestellt und auf 
der Basis wollte ich ein Verstärker aufbauen. Kein Hight End Teil 
einfach nur solide mit Bums. Der Trafo hat 46VAC Leerlaufspannung und 
1500W.

Autor: crow187 (Gast)
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Ich habe mal eine grobe Kalkulation gemacht. Die PCBs werden wie oben 
schon geschrieben etwa 40€ kosten, die Bauteile nochmal etwa 25€. NICHT 
darin sind ein paar Bauteile von TI. (Opamp, DC/DC, und TAS5630...)

Layout poste ich heute abend, gestern hatte ich doch keine Zeit mehr ;)

Autor: crow187 (Gast)
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Hier eine PDF als Export von meinem Design...

Das PCB ist doch noch günsiger geworden und wird ca. 25€ kosten...

Autor: Mario K. (Gast)
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wieviel hast du den gemacht davon ??? (PCB)

Autor: crow187 (Gast)
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Bestellt habe ich noch nicht.

Ich werde wohl 10 Stueck bestellen, dann gilt der oben genannte Preis ;)

100x140mm, 70µ CU, und kein China-Hersteller, sonst wäre es noch 
guenstiger..

Autor: Mario K. (Gast)
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Blöde Frage ist das Stereo oder als Mono aufgebaut?

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Mario K. schrieb:
> wieviel hast du den gemacht davon ??? (PCB)

Mario, hast du eigentlich schon ins Datenblatt des TAS5630 geschaut? 
Dort ist ein Layout-Vorschlag. Hier mal ein Link:
http://www.ti.com/lit/gpn/tas5630

Das Layout von crow187 ist stark ans Evaluation Module des TASS5630DKD 
angelehnt. Und noch ein paar Links:
http://focus.ti.com/docs/toolsw/folders/print/tas5...
http://www.ti.com/lit/pdf/slau288

Autor: crow187 (Gast)
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Wie Alex H. schon geschrieben hat ist mein Board stark ans EVM 
angelehnt. Es kann sowohl als Stereo (BTL) als auch im Mono-Betrieb 
(PBTL) laufen. Ich habe mir aber die Schalter gespart und 0R-Lötbrücken 
vorgesehen, ich möchte meinen Verstärker also nicht alle 10 Minuten 
umstellen, sondern eine Platine als Stereo-Amp machen, und eine andere 
vielleicht mal als Mono... Schaus dir in der EVM-Beschreibung an...

Gruß

Autor: Pete K. (pete77)
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Also ich hätte Interesse an einem PCB (Stereo). Wenn der Preis noch 
etwas runter geht, dann wäre das auch nicht schlecht (hab keine 
Abneigung gegen China :-).

Könntest Du das Bottom- und Top-Layer Layout posten und eine Stückliste?

Dann kann man abschätzen, was man in seiner Grabbelkiste noch hat bzw. 
neu bestellen muss.

Autor: Crow187 (Gast)
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In welchem Format hättest du denn gern das Layout? ;)

Wegen der Stückliste guck ins pdf des EVM, diese Stückliste ist 
praktisch 1:1 meine Stückliste. Außer den Schaltern und Buchsen die ich 
NICHT verwendet habe, da das PCB für den Einbau in ein Gehäuse gedacht 
ist.

Hier der Link zur besagten PDF:
http://www.ti.com/litv/pdf/slau288

Naja, 25€ find ich für ein doppelseitiges PCB (fast euro-größe) mit 70µ 
Cu, qualitativ hochwertigem Stoplack, UND Bestückungsdruck wirklich 
nicht viel... Bevor ich mir für 5 € weniger ein PCB bestelle was ich 
wegschmeißen kann.... Und so bleibt das Geld in Deutschland und geht 
nicht an dubiose China-Firmen...

Gruß!

Autor: Pete K. (pete77)
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Eagle-Format wäre perfekt, wobei Du IMHO nicht Eagle benutzt :-)

Ich habe etwas Bedenken wegen meine Lötkünste und den 0603 Bauteilen. 
Bisher habe ich 1206 verlötet, nun ja, 0805 wird wohl auch gehen.

Meine Idee war, die 0603 Bauteile teilweise durch 1206 zu ersetzen, 
dafür brauche ich ich natürlich ein Layout, welches ich ändern kann.

Ich hatte auch schon einmal ein Schaltplan in Eagle angefangen, aber 
leider aus Zeitmangel und wegen der Worldclock das Thema etwas 
zurückgestellt.

Autor: Pete K. (pete77)
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Habe gerade mal zwei LP-Hersteller gerechnet. Die 25€ sind scheinbar 
schon günstig :-)

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Pete K. schrieb:
> Eagle-Format wäre perfekt, wobei Du IMHO nicht Eagle benutzt :-)

Sind das nicht von Eagle generierte Gerber-Daten?


> Meine Idee war, die 0603 Bauteile teilweise durch 1206 zu ersetzen,
> dafür brauche ich ich natürlich ein Layout, welches ich ändern kann.

Bedenke aber, dass dann der Preis wieder höher ist. Die 25 Euro kommen 
zustande, weil mit 10 Platinen kalkuliert wurde.

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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Ja, die 25€ sind schon ein wirklich guter Preis! =)

Ich würde dir wohl Layoutdaten geben, aber ich habe das Layout in 
Altium-Designer gemacht, fallst du das hast geb ich dir gern das 
Layout...

Gerberdaten helfen auch nur wenig, da man die nicht bzw nicht wirklich 
sinnvoll bearbeiten kann, würd ich dir aber auch wohl exportieren. 
Ansonsten kann ich nur sagen dass das Löten von 0603-Bauteilen auf 
gefertigte PCBs wirklich nicht sooo schwer ist.

Anfang nächsten Monats bestelle ich (jaja, bin auch nur Student und habe 
kein Geld) 10 PCBs, in meinem Freundeskreis werd ich die wohl los, wenn 
jemand eine haben möchte kann er mich gern kontaktieren. Habe mich mal 
angemeldet, hoffe das funktioniert mit PNs...

Nochmal im Bezug auf die Stückliste, ein paar Kondensatoren habe ich als 
low ESR-SMD Kondensatoren ausgewählt, und keine bedrahteten. Ich mache 
mal eine google-Tabelle öffentlich in der eine aktuelle Stückliste 
enthalten ist (gebt mir ein paar Tage!)

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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Ich wollte die Stückliste nochmal prüfen, vielleicht ist noch der ein 
oder andere Fehler drinne... Hier schonmal der Link, ich war so frei und 
habe auch schon Distributoren, Bestellnummern und Preise rausgesucht.

http://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AreHNoOLcj...

Gruß

edit:

Ich habe die Widerstände jetzt noch nicht mit in die Kalkulation 
aufgenommen, da ich die hier noch alle rumfliegen habe... Kann ich bei 
bedarf aber wohl auch noch hinzufügen!

Autor: Pete K. (pete77)
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Wow, da steckt ja schon eine Menge Arbeit drin.

Kannst Du den Schaltplan und das Layout noch einmal als Grafik posten, 
so dass man man drüberschauen kann.

Nicht, dass ich Dir die Kompetenz absprechen will, aber 10 Platinen in 
den Sand setzen ist ja auch teuer :-)

In der Stückliste vermisse ich den Kühlkörper, oder habe ich das 
übersehen?

Also ich würde eine Platine nehmen...

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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Ja, mit dem Kühlkörper habe ich nichts passendes gefunden (und auch 
nicht wirklich gesucht). Ich habe die Bohrungen und Abstände so gewählt 
dass der "orginale" (sprich einen wie TI) drauf passt. Ich habe aber in 
der Hochschule die Möglichkeit mir selber Kühlkörper zurecht zu fräsen. 
Ich habe mich also nicht auf die Suche begeben, denn ich denke auch der 
Kühlkörper von TI ist eine Maßanfertigung...

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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Sorry für den x-fach Post, hier die Scematic, nicht schön, sondern 
schnell gemacht ;)

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Alex H. schrieb:
> Pete K. schrieb:
>> Eagle-Format wäre perfekt, wobei Du IMHO nicht Eagle benutzt :-)
> Sind das nicht von Eagle generierte Gerber-Daten?

Lukas L. schrieb:
> Ich würde dir wohl Layoutdaten geben, aber ich habe das Layout in
> Altium-Designer gemacht, fallst du das hast geb ich dir gern das
> Layout...

Ups, voll verhauen :)
Die Schriftart des Textes sah so ähnlich aus.

Autor: Gustav (Gast)
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Evtl. hätte ich auch Interesse an einem PCB, ich bin mir allerdings noch 
nicht ganz sicher ob dein PCB meinen audiophilen Ansprüchen gerecht 
wird.^^

Autor: crow187 (Gast)
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Gustav schrieb:
> Evtl. hätte ich auch Interesse an einem PCB, ich bin mir allerdings noch
> nicht ganz sicher ob dein PCB meinen audiophilen Ansprüchen gerecht
> wird.^^

Also wenn deine Zweifel nur an meinem Layout liegen kann ich dich 
beruhigen. Wie du vielleicht gelesen hast habe ich mich streng an die 
Empfehlungen vom Evaluation-Board gehalten. Und das wird wohl so 
ausgelegt sein dass es die Daten vom Verstärker-chip ensprechend 
aufgebaut ist. Guck ins Datenblatt, dort ist die Linearität, SNR, THD 
und alles gut beschrieben.

ps: Ja, er wird verdammt gut klingen ;)

Autor: Pete K. (pete77)
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Wäre es möglich, Schaltplan und Board etwas größer hochzuladen? Auf den 
PDFs kann ich selbst bei Vergrößerung nicht viel erkennen...

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Pete K. schrieb:
> Wäre es möglich, Schaltplan und Board etwas größer hochzuladen? Auf den
> PDFs kann ich selbst bei Vergrößerung nicht viel erkennen...

Klick mal nicht auf das Vorschaubild, sondern auf den Dateinamen der 
PDF.
Da bin ich auch schon drauf reingefallen.

Autor: Pete K. (pete77)
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Alex H. schrieb:

> Klick mal nicht auf das Vorschaubild, sondern auf den Dateinamen der
> PDF.
> Da bin ich auch schon drauf reingefallen.

Danke für den Hinweis, ja das geht besser :-)

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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So, endlich kommt mal neuer Wind in die Sache hier... PCBs sind da, ich 
habe auch schon eins Bestückt. Leider noch keine Fotos von der 
bestückten Variante, hier aber nochmal nähere Infos:

http://crow187.no-ip.com/AMPV2

MfG

Autor: Pete K. (pete77)
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Schöne Platinen. Da bin ich ja mal gespannt, ob die auch funktionieren. 
In den diyaudio Threads wurde davon gewarnt, die vollen 50V anzulegen.

Halt uns mal weiter auf dem Laufenden.

... und ich habe noch nicht einmal meinen Schaltlan fertig ...

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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Heute bin ich endlich mal dazu gekommen die Platine fertig zu bestücken! 
Dann habe ich erstmal Lastwiderstände genommen, nicht dass doch was 
schief geht ;) Da ich noch keinen Kühlkörper habe erstmal ohne getestet. 
Läuft!

An den Lautsprechern dann erstmal was ruhiges aufgelegt und er klingt 
wirklich gut! Kein hörbarer Unterschied zu meinen anderen class-D amps 
die ich bis jetzt gebaut habe...

Die Spannung hab ich hier 'leider' nur bis 45 Volt hochdrehen können, da 
ich gerade nur ein 32V Labornetzteil und ein 13.8V Festspannungsnetzteil 
mit Schub hier habe. Aber keine Probleme mit den Spannungen, warum 
auch...

Dann hab ich mal aufgedreht, (wie gesagt noch ohne Kühlkörper!) und 
wollte endlich mal ausprobieren ob die OverTemperature Warning auch 
tut.. (Lüfter kann damit von 5V auf 12V Versorgungsspannung angehoben 
werden)

Es ist zwar schwer abzulesen an Digitalanzeigen bei stark wechselnden 
Lasten, aber es dürften etwa 150 Watt RMS gewesen sein, erst dann kam 
die Warning... Bin mal gespannt ob der spätere Kühli überhaupt selbst 
bei Party-Lautstärke wirklich warm wird. ;)

Jede Menge Leistungsreserve!

Sorry für den emotionalen Post ;) Bin nur gerade begeistert.

Autor: Pete K. (pete77)
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Wie hast Du die Eingänge bestückt? Direkt einen CD-Player rangehängt?

Und wie die Lautstärkeregelung?

Autor: Pete K. (pete77)
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Hast Du die Drosseln (L11-L14) selbst gewickelt?

Ich habe die hier bei Reichelt gefunden:
    MESC 7µ :: Medium Funkentstördrossel, 7µ
meinst Du, die kann man auch verwenden?

Autor: crow187 (Gast)
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Ich wollte den gesamtaufbau nochmal gesondert beschreiben, hier also nur 
in Kurzform:

Der gesamte Verstärker wird mit einem µC gesteuert der die Lautstärke 
regelt, RC5 dekodiert, ein Servo-Poti steuert, die Endstufen ein/aus 
schaltet und so weiter...

Die Lautstärkeregelung hab ich mit PGA2311 realisiert, ebenfalls von TI. 
Das Layout für die Lautstärkeregelung habe ich aber nicht fertigen 
lassen, sondern selber gefräst... Könnte ich auch als Gerberdaten 
hergeben falls Interesse besteht ;)

Die Drosseln sehen von den Werten her ja super aus. Ähnliche hatte ich 
auch schonmal verwendet! Kann sein dass die mehr Verluste haben, aber 
gehen dürften die auf jden Fall!

Autor: Pete K. (pete77)
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Ja, das Layout für den PGA2311 würde mich interessieren. Kannst Du das 
hier hochladen oder als Bild einfügen?

Autor: Philipp H. (quecksilber)
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Hallo!

ich habe dem Macher von den Altium-Files schon ne PN geschrieben, aber 
da kam leider noch nichts zurück: deshalb hier nochmal:

kann mir jemand, der die Pläne hat, diese schicken oder hier im board 
hochladen?

ich wäre wirklich dankbar!


<<Philipp>>

Autor: Nikola Tesla (nikolatesla)
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Ich hätte auch gerne die Pläne der bewährten TAS5630-Platine als Vorlage 
:)
Kann mir die wer zusenden?
Format ist mir relativ egal, Eagle aber bevorzugt.

Danke :)

Autor: Nikola Tesla (nikolatesla)
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Philipp H. schrieb:
> Hallo!
>
> ich habe dem Macher von den Altium-Files schon ne PN geschrieben, aber
> da kam leider noch nichts zurück: deshalb hier nochmal:

push

Hat bitte irgendjemand die Pläne zur Verfügung?

Bitte lasst uns hier nicht hängen!

Autor: Crow187 (Gast)
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Hi alle miteinander!

Ich habe mein Studium gerade beendet und bin im Bewerbungs(gespräch) 
Stress... Sorry dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.

Ich habe meinen Verstärker nun soweit fertig aufgebaut.

ServoPoti zur Lautstärkeregelung kann nun entweder direkt am Knopf 
eingestellt, oder per IR-Fernbedienung eingestellt werden. 
Ein/Aus-schalten ist ebenfalls über Knopf oder über IR-Fernbedienung 
realisiert.

Anbei eine zip die einige PDFs und auch das PCBdoc enthält 
(Altium-PCB-File)

Viel Spaß beim Basteln der Endstufen! =)

Wenn noch Fragen sind stellt sie gern, ich werde hoffentlich dann etwas 
schneller antworten ;)

Lukas

Autor: Soarmaster (Gast)
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Hallo,

ich hänge mich mal mit dran, da ich mir auch Module mit dem 5630 
aufbauen möchte.
Wie wäre es, wenn wir ein PCB feritgen lassen um die Kosten für jeden im 
erträglichen Bastlerbudget halten zu können?
Der Vorschlag von Crow sieht ja gut aus und lässt Varianten offen. Nur 
leider kann ich das File im Viewer zwar anzeigen lassen aber sonst 
nichts.
Jemand ne Idee?

Gruß
Markus

Autor: crow187 (Gast)
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Hi,

Das PCBDoc File kann einfach zu nem Hersteller hingeschickt werden die 
Altium/Protel können.

Ich habe wie oben bereits einmal geschrieben die PCBs mit 70µ Kupfer 
produzieren lassen. Der günstigste Anbieter war WE Direkt 
(http://www.wedirekt.de/) für 10 Stück, die mittlerweile alle vergeben 
sind/in Betrieb sind.

Einen klitze kleinen Schönheitsfelher hat mein PCB jedoch (noch). Eine 
Bohrung zur Befestigung ist zu nahe an einem Pfostenstecker (Reset) dass 
keine Schraube sinnvoll passt.

Wenn ihr mir noch ~1 Woche Zeit gebt werde ich das korrigieren.

@Markus, möchtest du das Design noch ändern bzw erweitern?

Nochmals zur Funktion: Das Modul ist mittlerweile an 50 Volt (genauer 
sogar 55 Volt) und mit erheblicher Last erfolgreich getestet worden, 
keine Probleme, obwohl ich natürlich strikt davon abrate dem Modul mehr 
als 50 Volt zu verpassen, wie Texas Instruments es empfiehlt.

MfG,
Lukas

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
ich wäre auch an ein paar Platinen interessiert.
Ich bin über Mail erreichbar.
Gruss Klaus.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
ich habe mal L11-L14 mit dem Mini-Ringkern-Rechner geprüft. Ich bin von 
7 uH und 50V ausgegangen.
Beim T94-2 komme ich da auf 440 KHz, darunter geht die Kernsättigung in 
den roten Bereich. Das bedeutet auch das die Unlinearitäten stärker 
ansteigen.
Der nächst grössere Kern wäre der T106-2. Dort kann ich bis 220 KHz 
heruntergehen. Dieser Kern hat einen Aussendurchmesser von 27 mm, ist 
also nur 3 mm breiter.
Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,

dann könnte man ja mehr Platz für die größeren Kerne schaffen und es 
jeden freistellen, welche er nutzen will.
Ansonsten finde ich nichts, was ich jetzt ändern würde.
Also, ich würde schon mal 6 Stück nehmen.

Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
um mich mal anzumelden, 5 Stück würde ich nehmen.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Also ich würde auch 2 Platinen nehmen. Das Löten muss ich dann noch 
etwas üben :-)
Wäre schön, wenn die Drosseln dabei sind, oder man die von Reichelt 
(s.o.) verwenden kann.

Autor: Markus (Gast)
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Also ich hab schon mal die Drosseln auf die T106-2 Kerne gewickelt. Mit 
21 bis 22 Windungen erhält man 7uH, wenn sie gleichmäßig über den Kern 
verteilt sind. Also ganz easy. Als Kupferlieferant hat ein alter Trafo 
hergehalten. Hab 1mm Cu verwendet.
Wenn jemand die T94-2 kerne gewickelt hat, könte er ja mal die 
Windungszahl verraten. Dann ist Selberwickelt wirklich easy. Am Ende 
noch Schrumpfschlauch oder Heißkleber drauf und fertig.

Gruß
Markus

Autor: crow187 (Gast)
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Gibt's doch alles online:

10 Sekunden google bringen hervor:
http://e2e.ti.com/cfs-file.ashx/__key/CommunitySer...

Laut TI weren also empfohlen 29 Turns aufzubringen!

bye,
Crow187

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo crow187,
auf dem etwas kleineren 94-2er Kern sind es auch laut 
Mini-Ringkern-Rechner 29 Wdg für 7uH. Der 106-2er Kern benötigt nur 23 
Wdg.

106-2 -> AL=13,5 nH/N²
 94-2 -> AL= 8,4 nH/N²

Eine Frage: wie sieht es mit dem geänderten Platinenentwurf aus? Ist 
eine Sammelbestellung möglich?

Gruss Klaus.

Autor: crow187 (Gast)
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Hi Klaus!

Also mit dem Layout... Dauert ja nicht lang, aber mir kommt immer was 
dazwischen... Heut ist mir z.B. jemand hinten drauf gefahren, so darf 
ich jetzt erstmal in meiner Freizeit um die Reparatur kümmern... Aber 
wenn wirklich Interesse besteht mach ich das bis zum nächsten Wochenende 
auf jeden Fall fertig, und stelle das Design gern zur Verfügung.

Um eine Bestellung kümmer ich mich allerdings nicht =D, ich hab ja 
bereits alles fertig. Aber vielleicht findet sich ja ein anderer der 
hier eine "Sammelbestellung" organisieren möchte?

Nochmals: Günstigster Anbieter für das PCB war vor geraumer Zeit 
WE-Direkt...

Schönen Abend noch

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo crow187,
ich wollte Dich nicht drängeln.
Gruss Klaus.

Autor: crow187 (Gast)
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Passt, ich mach ja auch nix wenn ich nicht getreten werde....

Wenn ich denke, dass nur so sporadisches Interesse besteht, dauerts bei 
mir auf jeden Fall länger als wenn ich weiß, da wartet jemand ;)

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,
also wenn der Ersteller des Boards nichts dagegen hat, würde ich das mit 
der Sammelbestellung übernehmen. In Frage kommt das aktuelle Design, es 
läuft ja bereits.
Ich habe mal etwas rumgeschaut. Bei 10  Stück kämen wir bei einem 
vernünftigen Chinamann incl. aller Kosten auf einen Preis von 15.- EUR 
pro Board. Falls keine weiteren Steuern oder Zoll anfällt, auch auf 12 
EUR. Lötstop würde ich gern in matschwarz nehmen.


Mailt mir bitte an

buts@gmx.net

eure Wünsche bez. Stückzahl.
 Ich brauch von euch ne Mailadresse und eure Postanschrift. Daten werden 
natürlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. 
Zahlung entweder per Vorkasse oder per Nn.
Bestellungen werden bis kommenden Donnerstag (25.11.) berücksichtigt.

Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
wie ich schon sagte, ich bin mit 5 Stück dabei.

crow187 wollte aber noch eine kleine Verbesserung des Layouts 
durchführen. Diese Zeit sollten wir uns noch nehmen. Ich werde Dir meine 
Angaben zusenden.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Und jetzt habe ich gerade mein Schemtic in Eagle fertig :-)

Autor: Crow187 (Gast)
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Jao, auf sowas hab ich gewartet! =) Morgen änder ich das Layout!

Schönen Abend euch allen!

p.s.: Ich glaub ich würd dann vielleicht sogar auch noch eine nehmen, 
überlegs mir nochmal... Wäre vielleicht mal interessant zu sehen wie 
groß/gering die Unterschiede sind. Und nen schwarzes PCB macht auch was 
her ;)

Autor: Pete K. (pete77)
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Wollte noch die Bilder anfügen, Layout fehlt aber noch.
Dafür habe ich 1206 Hühnerfutter berücksichtigt.

Mir gefällt das PHD Package besser.

Autor: Crow187 (Gast)
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Hier das leicht überarbeitete Design. Nun könnten auch alle Löcher zum 
festschrauben ohne Probleme genutzt werden! ;)

@Pete: Wie groß ist dein Design geworden? Wäre interessant wenn dein 
1206 Design bestellt werden sollte...

Autor: Pete K. (pete77)
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Das Design fehlt ja noch :-)

Das PcbDoc kann ich nicht öffnen. Kannst Du ein PDF oder png hochladen? 
(Jeweils top u. bottom).

Autor: Crow187 (Gast)
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Ich denke das sollte reichen ;)

Seiten 1-3 sind Top, Bot, und Bestückung...

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Pete K. schrieb:
> Wollte noch die Bilder anfügen, Layout fehlt aber noch.
> Dafür habe ich 1206 Hühnerfutter berücksichtigt.

Hey Pete, würdest du auch die SCH-Datei hier reinstellen? Das wäre eine 
gute Vorlage für eigene Layouts.

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich bin mal nicht so :-)

Bitte noch Korrekturlesen, da sind vielleicht noch ein paar Macken drin.

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,

Danke Crow für deine Arbeit.

Also, ran an den Speck! Wir sind jetzt bei 12 Stück.

Gruß
Markus

Autor: hallo (Gast)
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Wie teuer wird eine Platine denn ungefähr werden??

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,

da ich nicht genau weiß, wie viel öffentliche Abgaben auf die Sendung 
kommen, sag ich mal als Richtwert max. 15€ pro Platine. Es könnten aber 
auch nur 12? werden.

Gruß
Markus

Autor: SymbianKl (Gast)
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Was uns jetzt noch fehlt ist ein kompaktes 50V / 10A Schaltnetzteil 
((zur Stromversorgung natürlich, der 5630 ist ja nichts anderes als ein 
moduliertes schmelles schaltnetzteil))
Klaus

Autor: Christoph (Gast)
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Hallo Markus!

Sag mal hast Du meine Mail bekommen? Vielleicht ist sie ja im Spamfilter 
gelandet?

Ich wäre mit 2 Platinen dabei!

Alles Gute und vielen Dank für Euer Engagement!

Christoph
bc547c[schnörkel]web.de

Autor: Markus (Gast)
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@Christoph,

ja, dein Wunsch ist registriert.

Gruß
Markus

Autor: Christoph (Gast)
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Hallo Markus

Vielen Dank für die Rückmeldung!

Cheers,
Christoph

Autor: Markus (Gast)
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Zwischenstand: 14 Platinen.

Wer will noch?

Gruß
Markus

Autor: Markus (Gast)
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Zwischenstand:
15 Platinen bei pcbcart.com bestellt, Bestellung hat Status 
"Warteschlange"

Gruß
Markus

Autor: Markus (Gast)
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"processed"

Autor: Markus (Gast)
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Die Auslieferung ist für den 16.12. vorgesehen.
Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
meine TI Samples sind auch schon da.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich hatte ja oben das Eagle *.sch File hochgeladen. Hat sich das jemand 
mal angeschaut oder sogar ein Layout angefangen?

Autor: Markus (Gast)
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Neuer Status "delivery" ;-))

Autor: Markus (Gast)
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So, die Pleiterlatten sind da. Werde sie nach der Arbeit mal 
untersuchen.
Ging eigentlich recht schnell. Bin echt gespannt...

Autor: Crow187 (Gast)
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Das freut mich! Ich hoffe die PCBs sind einwandfrei! Ich würde mich 
freuen zu sehen was ihr so alles mit den Endstufen baut! Ich werde Bei 
Zeiten auch mal meinen Verstärker vorstellen... Also scheut euch nicht 
Bilder zu posten!

Falls übrigens irgendwie doch noch ne Platine über ist würd ich die wohl 
auch noch nehmen... :)

Autor: Pete K. (pete77)
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Stell mal bitte Bilder von den PCBs rein.

Autor: Markus (Gast)
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Auf die schnelle mal ein Scan. Auf den ersten Blick sind die Boards 
recht ordentlich. Keine Mängel.
Kosten liegen bei knap 10€ pro Stück.

Autor: Pete K. (pete77)
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Was hast Du für die Terminals (Anschlüsse) geplant?

Autor: Crow187 (Gast)
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"Was hast Du für die Terminals (Anschlüsse) geplant?"

-> Dicke Kabel... =) Ich hab absichtlich auf Klemmen oder sonstiges 
verzichtet da die bei mir in Geräte (Gehäuse) eingebaut wurden, 
einerseits weils einfacher ist, andererseits ist es auch ein 
Kostenfaktor gewesen, nicht noch extra dicke Terminals kaufen zu müssen.

p.s.: Sehen wirklich ganz gut aus! =) Viel Spaß euch beim Zusammenlöten 
und Musik genießen!!!

Autor: Markus (Gast)
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@Crow187
schick mir bitte mal ne mail: buts ät gmx nät

Ja, ich werde auch 2,5mm Löcher bohren und Kabel einlöten.
Jetzt erst mal müssen wir irgendwo einen Bestückungsplan erstellen, da 
einige Bezeichnungen nicht so gut lesbar sind, wegen der vielen Vias.

Die Bestückung werde ich Baugruppenweise durchführen. Erst die 
Stromversorgung, wenn die geht die Impedanzwandlerstufe, danach den TAS. 
Zu allerletzt die größeren Elkos und die Spulen.

Ich habe mir 2 preiswerte Schaltnetzteile mit 50V 6,8 und 8 A über ebay 
aus China ersteigert. Sie funktionieren 1A, nur der kleine Lüfter nervt 
wenn er losgeht. Hier müsste man einen größeren leiseren Fan einsetzen.
Also, auf gehts.,

Gruß
Markus

Autor: Christoph (Gast)
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Moin,

Die sehen ja richtig gut aus! Nochmals Vielen Dank für die Organisation 
und Abwicklung des Ganzen.

Alle notwendigen Bauteile liegen schon hier :-)

Das mit den Anschlussterminals ist etwas schade, je nachdem wie das 
Top-Layer aussieht tendiere ich dazu die Lötflächen zu durchbohren und 
M3 Lötösen oder Ringösen mit dem PCB zu verschrauben. Saubere Isolierung 
auf dem Top-Layer natürlich vorrausgesetzt.

Alles Gute,
Christoph

Autor: crow187 (Gast)
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Wegen dem Bestückungsplan schaut mal die letzte PDF an die ich 
hochgeladen habe. Da solltet ihr alles nötige drin finden! Ich bin 
gerade nur mit dem Handy online Und werde wohl vor weihnachten nicht 
mehr dazu kommen was neues hochzuladen... Ich schaue gleich nochmal 
nach, aber ich denke dass in der PDF wirklich alles drin ist. Ich wünsch 
euch Viel Spaß Und alles Gute!

Autor: Pete K. (pete77)
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@Markus: Ist noch eine Platine übrig?

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,
Ich könnte von meinen 4 Platinen ja noch 2 abgeben, nur dann müsste der 
Versandkostenanteil der andere neu berechnet werden....( wenn man mal 
kleinlich wäre)
Falls weiter Interesse an größere Stückzahlen besteht kann ich auch 
welche nachbestellen. Ab 10 Stück lohnt das.
Andere Frage: ist im Design ein Kühlkörper vorgesehen, den man direkt 
ohne zu bohren oder zu feilen montieren kann?

Autor: Pete K. (pete77)
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@Markus: Bitte schicke mir eine PM oder melde Dich an.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
vielen Dank an crow187 und Markus. Die Platinen sind da und wirklich 
toll.
Ich habe mal nach einem passenden Kühlkörper gesucht.
Der geeignetste wäre wohl dieser.
http://www.conrad.de/ce/de/product/188727/
Er ist zwar 100mm lang, passt aber gerade. Die Platine ist 98,5mm breit 
und somit würde er um 0,75mm überstehen. Die Höhe ist um 10mm kürzer als 
bei TI auf dem Eval-Board, dort sind es 44mm. Die Breite ist OK.
Alternativ gibt es bei Reichelt (auch bei Conrad) diesen hier:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=22253;PROVID=2402
Die Kühlrippen sind hierbei aber nicht so optimal für unsere Zwecke.
Conrads Kühlkörper hat einen Steg von 8,0mm. Hier könnte man etwas 
wegfräsen um eine superplane Kontaktfläche zu erhalten.
Dazu mal eine Frage. Ist die Kühlfläche des TAS5630 isoliert oder muss 
man selber noch isolieren mit Glimmer oder Pad?
Sollte man wirklich die Kontaktfläche des Kühlkörpers noch planschleifen 
lassen?
Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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Da muss man die Post wirklich mal loben!! Habe die Briefe gestern 17.30 
Uhr aufgegeben.
Die Massefläche ist mit den Pins 9 und 10 verbunden. Der Kühler ist laut 
Ti zu grounden.
Der KK sieht ja gut aus. Notfalls muss ein großer leiser Lüfter über das 
gesamte Board.

Es sieht so aus, als ob es eine Nachbestellung geben wird. Wer noch Lust 
bekommen hat meldet sich bitte.

Also viel Spaß beim Bestücken.
Achso, vergesst nicht zu sampeln so lange es noch geht. Und die OPA1632 
und den TL2575HV-15I gleich dazu ;-)

Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
ich bin die Bestellliste von Lukas noch einmal durchgegangen. Ich habe 
sie im ODS-Format von OpenOffice beigefügt.
Der Elko (1000µF, 63V, RM7.5) ist bei Reichelt zur Zeit nicht lieferbar. 
Conrad hat aber genau den Typ den TI vorschlägt.
L15 (1mH / 0.55A 20% (1.68R)) liefert auch Reichelt.
D18 (3A / 60V Shottky) ist gemäss Datenblatt MBRS 360 SMD und auch von 
Reichelt zu haben. Läuft bei mir in einem 1A Schaltnetzgerät seit 
Jahren.
Der TAS5630DKD kostet bei Digi-Key nur 13,81€.
Der TL2575HV-15IKTTR ist bei Farnell nur ab Lager USA mit 20€ 
Bearbeitungsgebühr zu haben. Hier ist Digi-Key wieder aber auch der 
billigere.

Ich wollte für L11, L12, L13, L14 eigentlich den etwas grösseren Kern T 
106-2 einsetzen. Er geht weniger in die Sättigung. Nur jetzt ist der 
Platz auf der Platine doch etwas zu klein für diesen Kern. Die 
benachbarten Bauteile würden sich fast berühren. Ein wenig Abstand 
sollte man hier einhalten. Sonst bekommen die Ekos zu viel Wirbelströme 
in die äussere Hülle induziert und auch die benachbarten Spulen würden 
sich mehr gegenseitig beeinflussen. Bleiben wir also besser beim von TI 
vorgeschlagenen Kern T 94-2.

Bei Farnell habe ich noch nicht bestellt. Ich gehe davon aus das die 
auch an Privatpersonen liefern.

Digi-Key ist auch interessant. Ich habe mal hier und da positives 
gelesen. Hat jemand da Erfahrung? Wie sieht es mit MWST und Zoll aus?

Gruss Klaus.

Autor: Christoph (Gast)
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Hallo,


Ja genau diese KK hatte ich mir auch rausgesucht. Im Moment ist 
allerdings erstmal Prototypen-Test bei 25V angesagt - da braucht es 
erstmal keinen KK.

Ich den ganzen Krempel bei Mouser bestellt, da gibts auch den TL2575HV 
;)

Vorsicht! Manche der 0603 Cs und Rs gibt es so nicht bei Reichelt obwohl 
nicht in der Bauteil-Liste erwähnt!

Die 1mH Speicherdrossel hab ich bei Reichelt nicht gefunden, mit 680u 
geht es aber auch ;)

Alles Gute
Christoph

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Na da hatte ich ja eben noch Glück gehabt. Gerade hat mir die Post diese 
1000µ/63V Elkos gebracht. Nur ich Depp hab die 2,2µ Kondis vergessen zu 
bestellen. Ich wollte sie irgendwo günstiger finden und nun fehlen sie.
Der Preis bei Farnell beträgt derjeit 2,01€ netto pro Stück. Das tut ja 
fast weh. Wir könnten 100 Stück zum halben Preis nehmen...

Farnell liefert nur an Studenten oder Gewerbetreibende.
Falls noch jemand die TL2575HV-15I bestelle könnte er mir bitte 5 Stück 
mitbestellen. Möchte wegen 5 Teilen nicht bei Digi oder Mouser 
bestellen. Farnell nimmt tatsächlich 20€ netto extra für 
Überseelieferungen.

Ich wünsche allen noch ein frohes Fest und Spaß beim Körnerlöten ;-)

Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
ich habe die Bauteilliste mal im XLS-Format angehangen. Das ODS-Format 
kann vermutlich nicht jeder lesen.

> Vorsicht! Manche der 0603 Cs und Rs gibt es so nicht bei Reichelt obwohl
> nicht in der Bauteil-Liste erwähnt!
Christoph, kannst genaueres sagen?
Die Speicherdrossel bei Reichelt hat die BestellNr: L-PIS4728 1,0M.
Mouser ist doch auch in den USA ansässig. Wie läuft das denn da mit MWST 
und Zoll?
Gruss Klaus.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
so, nun die letzte Version der Einkaufsliste.
Ich habe mal für besondere Bauteile Preise bei Mouser eingeholt.

2.2uF, 100V, X7R 1210
Farnell 1,776€, Mindestmenge 10, nur 10erPacks
Mouser  0,924€

WIMA 0.68µF 250V
Farnell hat EPCOS
Mouser hat den empfohlenen WIMA-Typ

TAS5630DKD
OPA1632D
LM317MDCY
TL2575HV-15IKTTR
sind alle bei Mouser zu guten Preisen erhältlich.

Eine Frage speziell an Christoph:
Du hattest ja schon bei Mouser bestellt. Die Preise im Internet-Shop 
sind alle in Euro ausgewiesen. Sind das Netto-Preise? Sowie ich es 
herausgefunden habe hat man ab 70€ kostenlose Lieferung. Zoll würde 
Mouser übernehmen und auch FED-EX Gebühren. Stimmt das?

Schöne Feiertage.
Klaus

Autor: Christoph (Gast)
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Hallo,

Ich bin inzwischen ein großer Freund von Mouser. Ab 70 Euro schicken die 
dir das Kostenlos mit FedEx zu. Spitzen Service, und das auch an Privat 
einfach über Kreditkarte.

Preisbeispiel: TL2575HV 2,81 Euro das Stück im Online-Shop -> gezahlt 
habe ich 3,16 Euro (habs extra mal ausgerechnet, wird nicht 
ausgewiesen).

Alles Gute,
Christoph

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Ok, es gibt bei den 2,2u 100v doch extreme Preisunterschiede und ich hab 
die "edeltypen" gekauft :-(
Kennt jemand die Unterschiede zwischen einem 70ct kondi und einen für 
3Euro?
Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
Bei Versendern wie Farnell und Mouser muss man schon genau hinsehen. Es 
werden zu bestimmten Parametern oft eine ganze Reihe von Produkten 
aufgelistet. Die 2.2uF/100V/1206 gab es bei Mouser aber nur drei Mal. 
Die ersten beiden von TDK zu 10% und 20%, Typ X7S zu jeweils 0,996€. Den 
10%ter haben die sogar mit einem Bestand von 10.000 Stück auf Lager.
Der dritte Anbieter hatte einen X7R zu 1,49€, war aber nicht auf Lager.
Der X7R hat +/- 15% und der X7S hat +/- 22% temperaturabhängige 
Kapazitätsabweichung. Also dürfte dies für unsere Zwecke keinen 
wesentlichen Unterschied machen.

Wikipedia hat eine gute Abhandlung über Kerkos.
http://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator#Ke...
Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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0603 zu löten ist ja ne echte Strafarbeit.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
ich mach das mit einer Lupe und flexiblen Schwanenhals. Wo ist das 
Problem?
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Und? Läuft der Verstärker schon?

Autor: Stephan (Gast)
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Hi sehr interessanter Thread, habe aber leider noch eine Newbfrage zu 
dem Verstärker weil ich im Audiobereich leider nicht bewandert bin.
Wie stellt man den Verstärkungsfaktor bei der Platine ein, in der 
Beschreibung zum Evaluation Board von TI finde ich hierfür keinen 
Regler?

Was bekommt man zum Beispiel für eine Ausgangsspannung wenn man am 
Eingang eine 100mV Sinusspannung anlegt?

Autor: Horst (Gast)
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Die Tas5630 ics machen wenn ich mich recht erinnere +23dB, d.h. ca 
faktor 14.

Autor: Pete K. (pete77)
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Bestellt ihr den MKT-4 680nF/250V 15mm bei mouser oder hat jemand schon 
eine andere Quelle gefunden?

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
ich habe den WIMA-Typ auch nur bei Mouser gefunden. Farnell hat zwar den 
"EPCOS - B32652A3684J - KONDENSATOR, 0.68UF, 250V", ist aber eben nicht 
WIMA. Der Kondensator wird in der Schaltung stark gefordert und sollte 
deshalb unbedingt von hoher Qualität sein. Vielleicht kann ja jemand 
etwas zum EPCOS-Typ sagen.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Bürklin hat auch noch einige im Programm. Allerdings wohl auch nur 
epcos:

https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowArt...

Allerdings ist auf dem Bild des Evaluation Boards (Seite 3, SLAU287A) zu 
erkennen, dass TI selbst Epcos Kondensatoren verbaut hat :-)

Segor in Berlin hat WIMA MKS4 680nF/250V (U68-R15-250/MKS4) für 0,60€ 
als Bestellartikel.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
bei Segor hatte ich nicht nachgeschaut. Die haben auch gute Preise. 
Dort hat man nur der Nachteil, dass man keinen Link zu Datenblättern 
bietet um die Qualität beurteilen zu können. Hier bei dem WIMA - 
Kondensator ist das eindeutig. Man kann sich direkt bei WIMA kundig 
machen. Wenn sonst nicht die Herstellerbezeichnung angegeben wird, dann 
wird es abenteuerlich. Gerade bei Elkos.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo Klaus,

schon fertig bestückt?

Viele Grüße,
Pete

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
das dauert noch. Ich muss noch ein paar Teile bestellen.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Mal eine Frage zur Bauteileliste (V3). Was ist mit R102-R104 und 
R202-204?

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
siehe 23.04.10, crow
> ich habe mir aber die Schalter gespart und 0R-Lötbrücken
> vorgesehen, ich möchte meinen Verstärker also nicht alle 10 Minuten
> umstellen, sondern eine Platine als Stereo-Amp machen ..
1 Ohm sollte es auch tun.
Gruss Klaus

Autor: Pete K. (pete77)
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Klaus Ra. schrieb:
> Hallo Pete,
> siehe 23.04.10, crow
>> ich habe mir aber die Schalter gespart und 0R-Lötbrücken
>> vorgesehen, ich möchte meinen Verstärker also nicht alle 10 Minuten
>> umstellen, sondern eine Platine als Stereo-Amp machen ..
> 1 Ohm sollte es auch tun.
> Gruss Klaus

Ich habe den Schaltplan jetzt nicht im Kopf, aber müssen dann für BTL/SE 
die 6 Widerstände als 0R (oder 1R) ausgeführt werden?

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
die 6 Widerstände setzen die MODE SELECTION PINS. Also reiner 
Logikpegel.
Vermutlich genügen hier auch 10k. Nimm einfach etwas niederohmiges. O 
Ohm müssen es bestimmt nicht sein.
Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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Geschafft!
Nach nächtelanger Lötarbeit durfte heute nachmittag Stacey Kent mit "So 
Nice" das Konzert eröffnen.
Der Verstärker lief auf anhieb und läuft und läuft...
Gelötet habe ich mit 2 Lötkolben und Lötlack. Das ging am schnellsten, 
besonders vorteilhaft für das Auflöten der Mehrbeiner.
Am meisten Zeit verbraten habe ich beim Auflöten des TAS. Grauselig, wie 
viele Kurzschlüsse es zwischen den Pins gibt. Trotz vorsichtigem lötens 
und reichlich Entlötlitze, Skalpell und Lupe.  Den habe ich übrigens 
zuerste bestückt. Es lohnt sich, erst dann weiterzumachen, wenn das TAS 
100% sitzt.
Mit fehlen noch die 3R3 Widerstände im Ausgangsfilter. Sieht man auch 
deutlich im Oszi.

Da der Kühlkörper noch nicht bearbeitet ist, habe ich vorsichtshalber 
erst einmal nur 25V angelegt.

So, jetzt seid ihr drann.

Gruß
Markus

Autor: Markus (Gast)
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Für Steroebetrieb müssen nur 3 Brücken gesetzt werden. M1 und M3 auf 
Masse, M2 auf Vreg. Auf der LP ist dafür alles vorbereitet. Die 
Beschaltung der anderen Modi stehen im Datenblatt.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
erst einmal herzlichen Glückwunsch.

> Gelötet habe ich mit 2 Lötkolben und Lötlack.
Wozu der Lötlack? Zum fixieren? Ich löte eigentlich zuerst GND und UB an 
und dann ziehe ich das Lötzinn über die Pins. Gut, hierbei würde ich 
auch einzeln vorgehen ohne aber zuerst auf Kurzschlüsse zu achten. Die 
bekommt man mit Lötlitze Flussmittel wieder weg. Hauptsache ist, der 
Kontakt ist in Ordnung.

Was machst Du mit dem Kühlkörper? Setzt Du einen Distanzring ein?

Die ICs löte ich eigentlich erst nach den Widerständen ein. Damit löte 
ich nicht unnötig an offenen Pins herum. Durchgeschossen habe ich zwar 
noch kein IC aber man muss es ja nicht unnötig herausfordern. Das ich 
dabei Lötkolben und mich selber Erde und eine antistatische Unterlage 
für die Platine nutze ist selbst verständlich.

Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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Hi,
immer frischer Lötlack als Flussmittel. Normalerweise haste ja in einer 
Hand den Kolben, in der anderen das Zinn mit Flusmittelseele.
Hab lange probiert, wie es für mich an besten geht. Daher die Variante 
mit den 2 Lötkolben (je 16W geregelt).
An die Lötspitzen kam eine minimale Zinnmenge, dann das Bauteil entweder 
auf den klebrigen Lötlack platziert, oder direkt mit einer Lötspitze 
fassen und platzieren. Letzteres geht dann sogar ohne zwischen 2 
Bauteilen abzusetzen. Naja, habe eben seit fast 20 Jahren kein SMD mehr 
bestückt.

Gruß
Markus

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Ich habe noch einmal 10 Platinen geordert. 3 sind noch zu haben. Es 
bleibt bei 10€ da der Zoll noch 19%EUSt verlangt.


Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Nach einem gefühlten Meter Entlötlitze habe ich den TAS5630 endlich 
fertig gelötet. Jetzt kommt der Rest...
Hoffentlich hat der TAS5630 das überlebt :-)

Die Teile habe ich alle bei Segor bestellt, was nicht vorrätig ist kann 
besorgt werden (z.B. MKT4). Die Preise sind jetzt nicht viel teurer, als 
wenn man 2x Versandkosten bezahlt.

Gruss,
Pete

Autor: Pete K. (pete77)
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Noch mal ne Frage zur Bestückung:

1) Wie und mit was muss R200 und R201 bestückt werden? Könnten Jumper 
sein...

2) Der Bereich um R48/C54 ist mir nicht klar. Der Bestückungsaufdruck 
ist auch nicht eindeutig. Wäre schön, wenn jemand ein Bild oder eine 
Zeichnung posten könnte.

Das Löten der SMD-Elkos ist ja auch eine Herausforderung :-)

Viele Grüße,
Pete

Autor: Markus (Gast)
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Hi,
R200 und 201 müssen bei Stereobetrieb frei bleiben. Hab mal ein Foto von 
der Umgebung um R48 angehängt. Bei der Bestückung hatte ich auch 
gelegentlich Schwierigkeiten, die Bauteilpositionen zu finden. Mit einem 
Ohmmeter habe ich dann die richtigen Positionen gefunden. Orientierung 
boten die Anschüsse der Halbleiter.
Viel Spaß noch, und mach(t) mal Fotos.

Gruß
Markus

Autor: Markus (Gast)
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Falls du ohne Lüfter arbeiten möchtest, können R47, R48.... und das 
ganze Gefittel um U13 auch unbestückt bleiben.

Bei mir läuft der Verstärker meist stundenlang mit ordentlicher 
Lautstärke an den Kellerboxen. Der Kühler wird nicht mal handwarm. (Ohne 
KK funktioniert er  übrigens auch ganz gut.) An und in einer Bassbox 
könnte das anders aussehen.
Die zweite Fuhre Pleiterlatten ist heute angekommen :-)) und ich werde 
dann mal zur Post gehen.

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Danke für das Bild, habe jetzt die fehlenden Teile bestückt.

Autor: Pete K. (pete77)
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Gibt es eigentlich auch einen Schaltplan von der Platine im pdf-Format? 
In obigem pdf sind ja nur die Layout-Daten enthalten.

Autor: Pete K. (pete77)
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Die Pads für die SMD Elkos sind definitiv zu kurz.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
Welche? Hast Du die vorgegebenen Abmessungen?
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich meine die 10µF/16V. Bei einem 4,3x4,3cm Gehäuse (müsste 10/16 sein, 
siehe Reichelt) passen die Anschlussbeinchen gerade auf die Pads, nur 
das Löten wird dann schwierig, weil das Pad nicht mehr sichtbar ist.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
laut Datenblatt sollten die Pads am Elko max. 5,5 mm äusseren Abstand 
haben. Die Pads auf der Platine haben so ungefähr den selben Abstand. 
Das ist etwas ungünstig. Ich glaube Mark hatte ähnliche Probleme. Siehe 
Bild. Wenn die Anschlüsse und die Pads vorher verzinnt werden sollte es 
aber gehen.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Und wieder eine Frage: Wie schließe ich ein Audio Signal an? Auf dem 
Board sind 3 Pins zu sehen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass 
das einer zu viel ist :-)

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
schau Dir mal die Schaltung an. Wir haben hier einen symmetrischen 
Eingang. Symmetrische Verbindungen nutzt man in hochwertigen Anlagen, 
z.B. in Tonstudios. Auch hochwertige D/A Wandler haben symmetrische 
Ausgänge. Du kannst aber einen der Eingänge einfach auf Masse legen. 
Dabei musst Du Dich auf jeden Fall einheitlich für + oder - entscheiden.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Danke, jetzt habe ich auch den Schaltplan oben gefunden. Das macht die 
Sache etwas einfacher und ich muss nicht so dumme Fragen stellen :-)

Autor: Luke (Gast)
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Hallo,
ist noch eine Platine über?
Gruß Lukas

Autor: Markus M. (soarmaster)
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@Luke
Ja. PM an mich.

Markus

Autor: Gustav (Gast)
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Hallo,
ist noch eine Platine über?
Gruß Gustav

Autor: Pete K. (pete77)
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So, meine Platine ist fertig. Kann ich die irgendwie gefahrlos testen?

Ich wollte die Platine über ein Labornetzgerät mit ca. 24V max. 1,5A 
ansteuern und über einen geregelten Kopfhörerausgang meiner 
Computerboxen Musik draufgeben.
Lautsprecher sind 2 kleine Hochtöner aus einem 5.1 Set.

Ist das so ok?

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
im Datenblatt geben die 25V als Mindestspannung an. Ich würde es aber 
mal so versuchen. Ich hatte sonst immer beim ersten Mal einen Widerstand 
in die Stromzuführung eingefügt, so dass gerade für den Ruhestrom 
genügend Spannung da war. Also nur um zu Testen ob es nicht gleich 
knallt.
Gruss Klaus.

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Im Zuge der Qualitätsverbesserung der Lötstellen habe ich jetzt mal mit 
SMD Lötpaste experimentiert. Muss sagen, dass es sich damit viel 
einfacher und schneller arbeiten lässt. Zum einems fixiert die Paste die 
Bauteile, zweitens spart man sich die dritte Hand für das Zinn. Die 
Lötstellen werden sehr sauber. Nam läuft auch nicht Gefahr, dass R´s und 
C´s nur einseitig Kontakt erlangen. Sonst noch jemand fertig?

Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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So, ich habe es jetzt mit 30V probiert.

positiv: Es gab keinen Knall :-)

negativ: Es gab keine Musik :-(

Nach dem Anschalten leuchteten D13,14,16 kurz auf, die LED D14 blieb 
dann an (Reset). D11 (Ready) leuchtet nicht auf.

Spannungen am TAS5630 sind soweit vorhanden, das habe ich nachgemessen.

Ich habe jeweils Pin3 der Eingänge auf GND gelegt. Eingang Left ist 
nicht belegt (kein Signal dran).

Was kann ich noch prüfen?

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Den Jumper bei Reset gesetzt? Wenn der fehlt ist der TAS im 
Reset-Zustand und die H-Brücke inaktiv. Nachdem der Jumper aufgesteckt 
wurde, muss die grüne LED leuchten.
Sonst die Signalpfade bis zum Tas mit einem Oszi oder Lautsprecher 
prüfen.

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Juhuuu... Kaum macht man's richtig schon geht's :-)

Danke für den Hinweis, es war der Reset. Jetzt höre ich Musik!

Das Ploppen der LS kann man verhindern, wenn man erst Power on gibt und 
dann den Reset.

Alles bestens, jetzt kann ich mich ja an den Vorverstärker und die SPMS 
machen.

(freu)

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Gratuliere Dir zu deinem Erfolg!

Ich bastel auch grad an einerm Vorverstärker/Eingangswahl/+DAC mit dem 
PGA2311 rum. Das "Resetfeature" werde ich dabei nutzen und vom µC aus 
steuern.

Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Markus, wie hast Du auf obigem Bild den Kühlkörper befestigt? Man sieht 
keine Schrauben...

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Stimmt, als ich die Fotos gemacht habe, war der KK nur aufgelegt.
Jetzt habe ich  2 2,5mm Durchgangslöcher gebohrt und ihn mit 2 3mm 
Blechschrauben verschraubt. Als Distanzstücke dienen 2 
übereinandergelegte und verlötete Streifen aus durchkontaktieren 
Lochrasterplatten(zusammen 3mm). Hatte grad nichts anderes. Damit der KK 
stabil aufliegt, haben die Streifen die Breite des KK.  Kannst es auch 
feiner machen mit Gewinde und schönen Distanzhülsen. Nur bitte bedenken, 
dass der KK auch genug Auflagefläche hat damit er sich nicht neigt.
Eigentlich soll die Kühlfläche ja mit Masse verbunden werden. Dafür 
müsste man den KK an der Auflagefläche freifräsen und eine dünne 
Kupferplatte zwischen TAS und KK legen. Aber man kann auch 
übertreiben...

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Werde mir den KK bei Conrad besorgen, der scheint ja ganz gut zu passen.

Eine andere Frage. Ich habe hier einen Ringkerntrafo mit 40V liegen. 
Wenn ich jetzt 40V * 1,41 - 2,4V (Gleichrichtung) rechne, dann komme ich 
auf 54V.

Der TAS5630 verträgt ja max. 69V, das könnte klappen.

Absichern wollte ich das mit einer TVS Diode 1.5KE62CA, geschaltet gegen 
GND.

Die Diode ist mit Vbr 58,9V-65,1V angegeben (siehe DataSheet). Geht das?

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
vorsicht! TI gibt als ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS 69V an. Als RECOMMENDED 
OPERATING CONDITIONS werden nominell 50,0V und maximal 52,5V angegeben. 
Also, ich würde die 50,0V nicht überschreiten.
In der Tat ist es so, dass unsere Netzspannung mit 230V +/- 10% 
definiert ist. Also bei ungeregelten Netzteilen sollte man auch 
gelegentliche Überspannungen mit berücksichtigen.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Deswegen auch die 54V. Ich dachte, dass dies noch im Rahmen liegt als 
Dauerlast.
Absichern gegen Netzschwankungen etc. sollte dann die TVS.

Auf 50V komme ich leider nicht runter.

Autor: Lukas L. (lukas_l)
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Halli hallo alle miteinander!

Aus unerfindlichen Gründen sind seit geraumer Zeit alle µC-Forum Mails
in meinem Spam-Ordner gelandet, da schau ich halt nicht so oft rein.
Habe also gar nicht mitbekommen dass es hier doch rund geht!

Toll dass jetzt schon ein paar weitere Leute zu dem Genuss guter Musik
mit selbstgebauten Verstärkern gekommen sind! Und super dass alle Fragen
so gut von allen beantwortet werden. =) Habe gerade gelesen dass ich
nicht der Einzige bin der gerade an einem Vorverstärker mit Quellenwahl
und DSP bastelt ;)

Bin immer über Status-Berichte dankbar!

Gutes Basteln noch,
Lukas

Autor: Markus M. (soarmaster)
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@Lukas
Welchen DSP hast du den gewählt? Ich habe mir mal den TAS3103 angeschaut 
und gesampelt, aber das dauert noch ne Weile, bis da mal was wird.

Wollen wir nicht was zum Vorverstärker mit Quellenwahl starten? Gibt 
zwar schon zig solcher Threats, aber einer hat sicherlich noch Platz 
;-). Vielleicht kommt ja ein (offenes) Projekt zustande.


Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Hört sich gut an. Wird wohl mal Zeit, dass der picplayer ein 
AVR-Äquivalent bekommt :-)

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Das ist auch meine Motivation ;-). Friemel das grad in Eagle hin.

Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich werfe mal das hier in den Ring. Ist noch nicht ganz fertig und 
Layout fehlt auch noch...

Autor: Hans W. (stampede)
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>>Hört sich gut an. Wird wohl mal Zeit, dass der picplayer ein
>>AVR-Äquivalent bekommt :-)
Dann macht ihr mal :) Aber nicht alles bei mir abgucken :)

Der Verstaeker sieht mal echt fein aus. Sind denn noch Platinen 
verfuegbar? Wollte den auch schon immer mal aufbauen und hatte auch 
schon ein Board vorbereitet aber nie herstellen lassen.
Sind denn schon Messungen gemacht worden? Mich wuerde neben Verzerrungen 
etc. auch mal interessieren, wie das mit der Verlustleistung bei 
Volllast aussieht. Denn bei 2x300W und 90%+ an Wirkungsgrad sind das ja 
schon einige Watt, die durch dieses kleine IC muessen. Gibts da bereits 
Erfahrungen?

Grusse,
Stefan mit dem Picplayer :)

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Hallo Stefan,
deine Schaltung  ist schon so gut, dass es schwer wird, da noch was zu 
verbessern ;-) Viel Spielraum hat man aber eh nicht, den PGA zu 
verschalten. Auf alle Fälle werde ich den empfohlenen OP als 
Impedanzwandler am Eingang und eine rauscharme Stromversorgung nehmen...

Der eigentliche Hirnschmalz steckt aber in der Software. Mal sehen, was 
da so rauskommt.

So. Mein "Pflichtenheft"

Hardware
- Eingangsstufe mit rauscharmen OPV
- rauscharmes Netzteil
- updatefähig mit internen Bootloader --> USB mit FT232RL
- um eine Pegelanzeigen erweiterbar
- IR Fernbedieung zusätzlich
- Anschlussmöglichkeit für ein Erweiterungsboard mit DAC und 
Digitaleingängen

Software
- Bezeichnung der Eingangsquellen änderbar
- Abspeicherung der letzten Werte für Vol. und Quelle
- Steuerung/Überwachung des TAS / Lüftersteuerung falls notwendig
- Balance
- Updatefähige "Firmware"
- der oberste +dB Verstärkungswert muss sich per Software einstellen 
lassen (limit)

Möchtest du eine vermessen? Ich könnte dir ein Board zum Vermessen zur 
Verfügung stellen. Habe dafür momentan kein Equipment.

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Autor: Pete K. (pete77)
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Klaus Ra. schrieb:
> Hallo Pete,
> vorsicht! TI gibt als ABSOLUTE MAXIMUM RATINGS 69V an. Als RECOMMENDED
> OPERATING CONDITIONS werden nominell 50,0V und maximal 52,5V angegeben.
> Also, ich würde die 50,0V nicht überschreiten.

Da der Trafo auch einen 240 Abgriff hat, sollten sich bei 230V ungefähr 
51,7V einstellen (230/240*40-2,4). Das passt dann schon eher (weniger 
geht nicht).

Was für ein Netzteil/SMPS nehmt ihr?

Und wozu benötigt man den Op-Amp vor dem pga2311? Bei TI ist der nicht 
vorgesehen.

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Stimmt, ham die vergessen ins Datenblatt zu schreiben ;-}
Liest man aber die Erfahrungsberichte bei diyaudo, so kann man glauben, 
dass sich die Klangqualität mit OPA etwas verbessert.
Schaden kanner ja nicht. Ich wäre dann eher geneigt, den opa1632 vor dem 
TAS wegzulassen und den PGA direkt - ev. über KopplungsC´s mit dem TAS 
zu verbinden. Oder was meint ihr?

Gruß
Markus

Autor: Hans W. (stampede)
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Hi Jungs,

>Möchtest du eine vermessen? Ich könnte dir ein Board zum Vermessen zur
>Verfügung stellen. Habe dafür momentan kein Equipment.
Hab leider im Moment keine Moeglichkeit, da ich auch gar nicht in 
Deutschland bin. Die Verzerrungen sind das eine, mich interessiert aber 
vor allem, ob ihr mal an das Mopped 2 Stueck 4 Ohm Widerstaende 
drangehaengt habt und dann mal ueber ne Stunde oder mehr die 2 x 300W 
gefortdert habt. Mich wuerde da mal interessieren, wie sich das ganze 
temperaturmaessig verhaelt (und von der Effizienz).

>Und wozu benötigt man den Op-Amp vor dem pga2311? Bei TI ist der nicht
>vorgesehen.
Nicht direkt: Es steht aber im DB, dass der PGA gerne eine niederohmige 
Quelle am Eingang sieht. Das ist wohl mit dem eingangsseitigen, ohmschen 
Spannungsteiler im PGA zu begruenden. Dazu gibts auch ein Diagramm, aber 
wenn man von 600 Ohm auf 2k Quellinmpedanz geht, verschlechtert sich der 
THD+N nur minimal.

>Ich wäre dann eher geneigt, den opa1632 vor dem
>TAS wegzulassen und den PGA direkt - ev. über KopplungsC´s mit dem TAS
>zu verbinden. Oder was meint ihr?
Du musst doch voll diffentiell in den TAS hinein. Wie soll das ohne OPV 
der dir irgendwie ein symmetrisches Signal liefert gehen?

Zu deinem Pflichtenheft:
>- um eine Pegelanzeigen erweiterbar
Wieder verworfen.
>- Anschlussmöglichkeit für ein Erweiterungsboard mit DAC und
>Digitaleingängen
Bereits in Arbeit.

Gruesse,
Stefan

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Moin,

Hans W. schrieb:
>>Ich wäre dann eher geneigt, den opa1632 vor dem
>
>>TAS wegzulassen und den PGA direkt - ev. über KopplungsC´s mit dem TAS
>
>>zu verbinden. Oder was meint ihr?
>
> Du musst doch voll diffentiell in den TAS hinein. Wie soll das ohne OPV

> der dir irgendwie ein symmetrisches Signal liefert gehen?

Damit wollte ich mich noch befassen. Die Frage ist, ob es ein MUSS 
ist, oder ob man den TAS auch unsymmetrisch betreiben kann. Er hat ja 
genug Modi. Sonst bleibt der 1632 halt.

Gruß
Markus

Autor: Markus (Gast)
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Gerade wollte ich mal die Leistung an einem 4 Ohm Widerstand messen. Der 
Test dauerte genau eine halbe Sekunde.
Nun leuchtet nur noch die Error LED und ich kann den TAS auslöten.
Also bitte nicht nachmachen ;-((
Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
was ist schief gelaufen? An den 4 Ohm kann es nicht gelegen haben. War 
der Potentialausgleich Lötkolben/TAS5630 nicht ausreichend?
Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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Moin,
ich habe den Widerstand angeschraubt. Er hatte auch genau 4 Ohm und 
bestand aus 4 parallelen 16 Ohm Widerständen. Einer davon hat sogar noch 
geraucht.

Könntet ihr mal bitte bei gesetzter Resetbrücke eure Spannungen am Oszi 
anschauen. Bei mir sieht das alles  sehr wild aus. Massenweise Störungen 
durch die PWM.  Selbst auf der 12V Strecke und den Audio 
Signalleitungen. Müsste man vlt. doch die Kühlfläche sauber auf Masse 
legen? Ich mach heute mal zum Vergleich ein Foto.


Gruß
Markus

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Einen symmetrischen Verstärker kann man auch mit unsymmetrischer 
Signalquelle treiben. Eine Leitung muss dann auf ein festes Potential 
gelegt werden (am besten (-) auf die Masse direkt an der Signalquelle).

Autor: Pete K. (pete77)
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Markus M. schrieb:
> Eigentlich soll die Kühlfläche ja mit Masse verbunden werden.

Im Datenblatt steht, dass der Kühlkörper mit Masse verbunden werden soll 
(über die Schraubenlöcher). Die obige Aussage habe ich nicht gefunden.

Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo Markus,

wie hast Du diesen Test gefahren? Falls die 16 Ohm Widerstände 5W Teile 
sind, dann ist wohl irgendwo bei 20-25W Schluss.

VG,
Pete77

Autor: Stampede (Gast)
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Hi,

was genau sind das fuer Widerstaende? Ich habe hier welche zuhause, die 
aus nem aufgewickelten (ich denke mal Konstantan) Draht bestehen. Die 
sind entsprechend induktiv und da haben so manche Amps ihre Probleme. Im 
Vergleich dazu sind Schichtwiderstaende deutlich besser fuer solche 
Tests geeignet, wenn man den Amp nicht gleich grillen will.

Gruss,
Stefan

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo,
da habe ich einen Vorschlag. Vor einigen Jahren kam ich auf die Idee 
einen alten Föhn auszuschlachten. Ich habe den Wickelkörper bifilar mit 
Blumendraht bewickelt. Siehe Bilder. Die Spule hat 8 Ohm und dürfte so 
gut wie keine Induktivität aufweisen. Ab 350W fängt der Draht langsam an 
zu glühen. Wenn man noch mehr Leistung verheizen will dann kann man die 
Spule anblasen.

Aber noch einmal zu Markus. Der TAS5630 darf wegen einer Last von 4 Ohm 
oder weniger nicht hochgehen. Ist er nicht auch kurzschlussfest?

Wie sehen die Lötstellen des TAS5630 aus? Hat jeder Pin wirklich 
Kontakt? Am sichersten ist dies mit einem Ohmmeter zu testen. Ich denke 
da aber an die etwas neueren Messgeräte die so 0,6V oder weniger dazu 
benötigen.

Was ist mit der 50V-Versorgung? Kann es eine Überspannung gegeben haben?

Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich habe mal mit einem Konstantan-Draht Widerstand einen Trafo auf 
Belastung getestet (Leistungsangabe fehlte). Der Draht war 
wassergekühlt.
Die Blubberblasen waren schön anzusehen :-)

Das der TAS5630 in die Knie geht stimmt mich auch etwas nachdenklich. 
Sollten denn nicht die LEDs hier eine Überlast bzw. einen Fehlerzustand 
signalisieren?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Stampede schrieb:
> Hi,
>
> was genau sind das fuer Widerstaende? Ich habe hier welche zuhause, die
> aus nem aufgewickelten (ich denke mal Konstantan) Draht bestehen. Die
> sind entsprechend induktiv und da haben so manche Amps ihre Probleme. Im
> Vergleich dazu sind Schichtwiderstaende deutlich besser fuer solche
> Tests geeignet, wenn man den Amp nicht gleich grillen will.

Der Verstärker hat Probleme mit induktiver Last? Ja ne is klar!

Autor: Markus (Gast)
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So,
ich meine doch, dass es egal ist, ob der Widerstand ne Induktivität hat 
oder nicht. Ein Lautsprecher besteht doch auch aus einer Spule mit 
ordentlich Induktivität.....
Die Impedanz ist ja proportional zur Frequenz. Ich hatte ein 1kHz Sinus 
drauf. Die Überlastungs-LED ging sofort an und auch nach Reset und 
abklemmen der Spannung erneut sofort wieder an. Die H-Brücke war damit 
inaktiv.
Ich weiß nicht, ob ich das noch mal testen will. Theoretisch sollte es 
ja funktionieren, das weiß ich auch. Vieleicht mit einem 6-8 Ohm 
Fönwiderstand, gekühlt in Birkenhaarwasser ;-). Der eigentliche Test 
kommt dann später im Doppel-Subwoofer.


Gruß
Markus

Autor: Hans W. (stampede)
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Hi,

>Der Verstärker hat Probleme mit induktiver Last? Ja ne is klar!
Jo, ich war gedanklich noch bei den guten AB Stufen, die ich bisher 
immer gebaut hatte. Haben ja hier Class D, mein Fehler.
Trotzdem glaube ich nicht, dass man das Teil beliebig induktiv belasten 
darf. War ja erstmal auch nur eine Vermutung.
Nur die angegebenen 2x 300W sollte der TAS schon bringen, wundert mich 
dass er das nicht mitmacht. Kann mir sonst du Problem mit der Kühlung 
oder einer schlechten Lötverbindung vorstellen. Bin mal gespannt ob 
jemand anders dieses Verhalten bestätigen oder widerlegen kann, wollte 
das Ding vielleicht auch mal aufbauen.

Gruß
Stampede

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
welche Spannung hatte denn das 1KHz-Signal?

>Der eigentliche Test kommt dann später im Doppel-Subwoofer.
Läuft der Verstärker denn jetzt noch?

Gruss Klaus.

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Ich glaub das war 1Vss.
Habe dann gleich ein neues Board bestückt, weil einen Austausch hätte 
das alte nicht mehr mitgemacht. Bein rausdremeln sind einige Leiterzüge 
abgerissen...  Der neue läuft natürlich. Übrigens ist die Schaltung 
verpolfest ;-))
Wenn die neuen Boards Ende Februar eintreffen mach ich nochmal einen 
Test. Nur bis dahin möchte ich gern Musik hören.

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Hier noch ein paar Fotos von meiner Platine. Ich habe auch noch eine 
Siebung auf Lochraster aufgebaut, aber noch nicht getestet.

Leider habe ich die 2,2µ Kondensatoren nur in 50V bekommen. Hat jemand 
eine gute Quelle für 63V?
Segor hatte mir das Stück zu 2€ angeboten, das war mir dann doch etwas 
zu teuer.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
ich hatte noch etwas zusätzliches zusammenzustellen und fange 
voraussichtlich nächste Woche an zu bestellen. Zuerst bei Reichelt, dann 
bei Conrad und zum Schluss bei Mouser. Dabei wollte ich jeweils den 
Liefereingang abwarten um ggf. beim nächst günstigsten zu ordern.

Mouser
2.2uF, 100V, X7R 1210  80-C1210C225K1R  0,94 €

Die Kerkos sind recht teuer. Aber ich habe nichts günstigeres gefunden. 
Meine SMD Widerstände habe ich bei CSD bestellt. Jeweils 100 Stück für 
1,00€. Weiss jemand wie lang dort die Bearbeitungszeiten sind?

Also wenn Du noch ca. 3 Wochen warten kannst, dann könnte ich Dir etwas 
mitbestellen.

Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Da ich mit 54V Spannungsversorgung arbeite(n muss), nehme ich das 
Angebot gerne an. Da sind meine 50V glaube ich etwas schwach.

Die Rabatte sind ja gewaltig. Der Preis für 65 entspricht dem für 100 
Stück.

Autor: Wladimir Nickel (Firma: electronick.de) (wnickel)
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Pete K. schrieb:
> Spaßbremse:
> http://www.aliexpress.com/fm-store/601158/21050288...

Hallo.

Ich bin dabei ein Paar Module bei der "Spassbremse" zu bestellen. Und 
wollte fragen, ob hier noch Jemand keine Lust auf Experimente hat und 
mit mir die Versandkosten teilen will?
Ein Modul "TAS5630 AND SMPS AII IN ONE BOARD" (mit Schaltnetzteil, ohne 
Gehäuse) würde 80 EUR (inkl. Versand, Einfuhr-USt. und evtl. 
Zollgebühren) kosten, Vorkasse an mich.
Bei Interesse, bitte den Thread hier nicht zumüllen, sondern eine 
Nachricht an mich persönlich.

P.S. Die Module haben zwar eine Garantie, aber bei einer Beanstandung 
müsste der Versand hin- und zurück (China) bezahlt werden.

Autor: Pete K. (pete77)
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Für die Stromversorgung habe ich meinem 500W/40V Ringkern eine Glättung 
mit 12*2200µF spendiert.

Nach der Formel (Strom * 10.000) / Kapazität (µF) ergibt das eine 
Brummspannung von ca. 10A * 10.000 /12 /2.200 = 3.79V

Ich könnte noch auf 36.300µF aufrüsten, das sind dann 2.75V 
Brummspannung.

Ist das zuviel Brummspannungsanteil?

Autor: Pete K. (pete77)
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Bei 1A (50W) sind es natürlich nur noch: 1A * 10.000 /12 /2.200 = 0,38V 
bzw. 0,275V.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
wenn die Brummspannung auf 3,79V angestiegen ist wirst Du vermutlich 
nicht mehr in der Lage sein einen Brummton heraus zu hören.
Gruss Klaus.

Autor: XSper (Gast)
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Ein Herzliches Hallo an alle im mikrocontroller-net

Ich habe hier auch massive Probleme mit induktiver Last am TAS5630 DKD.
Der Verstärker funktioniert supper, solange am Ausgang eine Ohmsche Last 
oder ein "normaler" Lautsprecher hängt.

Ich wollte den TAS aber als 100V ( ELA ) Verstärker nutzen.
Daher habe ich an den Ausgang einen Ringkernübertrager für 100V Technik 
gehängt.
Zum Schutz des Verstärkers habe ich einen Eingagsfilter von 70-18kHz 
vorgeschaltet (endspricht der Kennlinie des Übertragers)

Im Sinus Betrieb funktioniert der TAS Herforragend (0-20kHz, Vollast 
Leerlauf alles kein Problem).
Schalte ich aber auf Rechteck um (1kHz) raucht das ding sang und 
klanglos ab (Versorgungspins schmelzen weck)

Überlast oder Sättigung habe ich ausgeschlossen, da es auch passiert 
wenn der 100V Übertrager am Ausgang nicht oder nur mit 50W belastet 
wird.

Auserdem habe ich festgestellt das ich starke Überschwinger (71kHz) im 
Ein- und Ausschaltpunkt des Audio-Rechtecksignals habe. Besonders im 
nicht belasteten Betrieb (Vermutlich durch Rückinduktion).
Diese Überschwinger Sekundärseitig durch einen RC , CL oder RCL Filter 
zu killen war nur bedingt erfolgreich.
- RC-Filtern abgestimmt auf 71kHz Bedämpfung nicht ausrechend.
- RC-Filtern abgestimmt auf 36kHz Bedämpfung ausrechend aber zuviel 
Verlustleistung im Bereich von 6-15kHz (>20W).
- CL-Filter abgestimmt auf 71kHz Überschwinger werden größer
- RCL-Filter abgestimmt auf 33-109kHz Überschwinger werden größer und 
haben eine Frequenz von 33kHz

Über irgendwelche Lösungsvorschläge währe ich sehr dankbar .
mfg
XSper

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo XPer,
wenn am ELA-Übertrager eine ohmsche Last hängt, so sieht der speisende 
Verstärker ebenfalls eine ohmsche Last. Aber Du sagst ja selber,

> Im Sinus Betrieb funktioniert der TAS hervorragend
> (0-20kHz, Vollast Leerlauf alles kein Problem).

Du schaltest also dann von Sinus auf Rechteck um. Das dürfte in der 
Regel auch kein Problem sein. Ein Rechteck setzt sich letztlich aus 
Sinusschwingungen zusammen.

Bei welcher Amplitude machst Du das? Bei z.B. 100W Sinus an an einem 
Lautsprecher, wird bei einem Rechteck gleicher Spitzenamplitude daraus 
die doppelte Leistung. Siehe Effektivwert, 
http://de.wikipedia.org/wiki/Formfaktor_(Elektrotechnik)

Gruss Klaus.

Autor: XSper (Gast)
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Hallo Forum , Hallo Klaus

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit der Leistung habe ich kein Problem.
Wie gesagt passiert es ja auch im Leerlauf (Nur Übertrager 
angeschlossen).
Und die Testübertrager haben eh erst mal nur je 8ohm/50W.
(Waren halt die einzigsten Audioübertrager die ich grade hier hatte)

Mein Problem liegt höchst wahrscheinlich in der Steilflankigkeit.
Steile Flanken an einer Spule = hohe Induktion.
Nur wie bekomme ich diese Induktionsspannung weck ohne das Audiosignal 
noch weiter zu beschneiden ?

mfg
XSper

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo XPer,
wenn bei rein ohmscher Last alles bestens ist, so dürfte der Verstärker 
in Ordnung sein. Knackpunkt wären sonst die 7µH Induktivitäten (falscher 
Kern/falsche Windungszahl/zu dünner Draht).

Macht der ELA-Übertrager wirklich 18KHz mit? Jedenfalls sorgt der 
Übertrager, bzw. die Übertrager, für deutliche Phasengänge. Hier müsste 
man sicher kompensieren. Wie sieht es denn aus wenn die obere 
Grenzfrequenz des Eingangsfilter weiter herabgesetzt wird? Bei 
ELA-Anlagen dürfte eine Begrenzung auf 12KHz oder 10KHz kaum ins Gewicht 
fallen.
Gruss Klaus.

Autor: XSper (Gast)
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LÖSUNG GEFUNDEN !!!!

Für alle die eine ELA Verstärker oder 100V Audioverstärker mit dem TAS 
5630 aufbauen wollen oder Probleme bei nidrigen impedanzen haben.

Nach diversen zerstörten IC´s mit weckgebrannten Beinchen und/oder 
hörbaren Überschlägen habe ich endlich die Lösung gefunden.

Der Tas macht einen Gleichspannungsoffset von bei mir bis 80mV.
Dieser offset ist eingangssignalabhängig.
Je nach Frequenz und Amplitude wechselt das Vorzeichen bzw die Größe.
An Lautsprechern ist dieser Wert völlig unkritisch und auch für den Tas 
ist das kein ding.

Bei meinem 50W Audio-Übertrager mit 0,1ohm DC führt das aber zu einem 
Strom von 800mA.

Das wiederum bringt meinen Ringkernübertrager zeitweise in die 
Sättigung, mit den oben beschribenen Problemen.

Sollte einer von euch also ähnliche Probleme bei nidrigen Impedanzen 
haben hoffe ich das er dieses hier liest.

Meine momentane (gut funktionierende) Lösung ist ein C in Reihe zu jedem 
Ringkernübertrager
VISATON 470µ 63V Bipolar
Der von mir erreichte Frequenzgang liegt dabei bei 70Hz-18kHz (-3dB)

Viel Spass beim Arbeiten
Danke
XSper

Autor: Crow187 (Gast)
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Ja, dass der Hochpassfilter am Eingang bis zu sehr niedrigen Frequenzen 
geht (habs nicht mehr im Kopf, aber nach Gefühl -> wenige Hz bis 1 Hz), 
ist das bestimmt des Problems Ursprung. Man könnte also anstatt des 
Kondensators im Ausgang auch den Eingangs-Hochpass modifizieren, dass 
derart tiefe Frequenzen vom Trafo ferngehalten werden!

MfG,
Lukas

Autor: Stampede (Gast)
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>Ja, dass der Hochpassfilter am Eingang bis zu sehr niedrigen Frequenzen
>geht (habs nicht mehr im Kopf, aber nach Gefühl -> wenige Hz bis 1 Hz),
>ist das bestimmt des Problems Ursprung. Man könnte also anstatt des
>Kondensators im Ausgang auch den Eingangs-Hochpass modifizieren, dass
>derart tiefe Frequenzen vom Trafo ferngehalten werden!

Groebster Unfug! Gegen einen systematischen Offset am Ausgang (so wie 
oben beschrieben und mal als gegeben angenommen) hilft die dein HP am 
Eingang mal gar nix! Die AC Kopplung ist da das Mittel der Wahl, wobei 
eine solche LC Kombo auch so ihre Probleme mit sich bringen kann.

Gruss
Stampede

Autor: crow187 (Gast)
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Stampede beruhige dich! Natürlich hilft der HP am Eingang nur wenn es 
nicht vom Chip einfach so gemacht wird. Wie geschrieben wurde hängt der 
offset aber vom eingangssignal ab. Wer kann garantieren dass der Eingang 
ohne jeden Offset war? Ich denke das sollte man erstmal untersuchen.
Gruß

Autor: Stampede (Gast)
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Moin crow,

jaja, keine Panik :)
Der aufmerksame Leser wird im Datenblatt fuendig: Typ. 40mV, max 150mV 
(betragsmaessig) Offset sind da ausgangsseitig angegeben. Dass dann eine 
Spule mir nur 0.1Rdc lustig Saft zieht ist nur allzulogisch.
Ob das ganze noch mit dem Signal am Eingang schwankt oder nicht ist 
jetzt erst mal nicht so wichtig, denn bei 0,1R und auf 50W ausgelegter 
Uebertrager wird wie XSper schon richtig gesagt hat schnell saettigen.
Wie gesagt, AC Coupling sollte das beheben. Eine andere Option waere 
noch ein DC Servo, wobei ich jetzt auf die Schnelle nicht weiss, wie gut 
sich das in einen ClassD Amp einbauen laesst. Fuer Class A/B ist das 
gegen Offsets auf jeden Fall hervorragend geeigenet.
Das Anpassen den HP am Eingang hilft sicher auch, wird aber nicht Grund 
des Problems sein. Das wollte ich damit nur hervorheben. :)

Gruss,
Stampede

Autor: Pete K. (pete77)
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Gibt es etwas Neues von der "PGA3211 Front"?

Anbei mein Schaltplan, der immernoch auf sein Layout wartet. Habe leider 
wenig Zeit im Moment...

Wäre schön, wenn jemand mal drüber schauen könnte, ob hier noch Fehler 
schlummern.

VG,
Pete77

Autor: Markus (Gast)
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N'abend,

PGA Front.
Habe meinen Versuchsaufbau mal fertig bekommen.
Leider ein paar Probleme.
Der PGA brummt bis Volumewerte 190. Zw. 190 und 198 ist absolute Ruhe. 
Kein Rauschen, kein Brummen. Danach gehts munter weiter.
Eigenartig. Der Brumm kommt vom NT, soviel ist klar. Aber dass bei 194 
alles weg ist, irritiert micht.
Ich glaube nicht, dass ich das PGA Zeugs weitervervolge. So toll ist er 
nun auch nicht. Ein Step Attenutor ist sicher die bessere Wahl.

Der TAS dagegen läuft einwandfrei. Mitlerweile habe ich ein weiteres 
Feld erüffnet: einen DAC der keine Wünsche offen lässt. Derzeit im Test: 
WM8741, TDA1541A, AD1865.

Gruß
Markus

Autor: Markus (Gast)
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Mein gott, meine Räschtschreibung: Seit 8 Wochen läuft mein gewohntes 
altes Microsoft Natural Keyboard (das ganz große) nicht mehr mit 
Windoof7 am PS/2 Anschlus und ich musste auf ein anderes Keyboard 
umsteigen. Kennt jemand  ne Lösung..?

Gruß
Markus

Autor: Hans W. (stampede)
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Der Schaltplan ist so nahe an meinem das muss ja funktionieren :) Nur 
manche Bauteilewerte sind etwas eigenartig :)
Hast du da auch diese lustige Ladungspumpe verbaut?

Autor: Pete K. (pete77)
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Hans W. schrieb:
> Der Schaltplan ist so nahe an meinem das muss ja funktionieren :) Nur
> manche Bauteilewerte sind etwas eigenartig :)
> Hast du da auch diese lustige Ladungspumpe verbaut?

Ja, das ist der Max660. Wobei mir noch nicht so ganz klar ist, ob 
hierdurch nicht viele Störungen kommen können.

Welche eigenartigen Bauteilwerte meinst Du?

Autor: Hans W. (stampede)
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Obwohl der PGA sicher eine ganz gute PSRR hat, ist die Ladungspumpe 
sicher nicht die beste Wahl. Aber das ist eine andere Geschichte.
Bei den Bauteilen denke ich kontrekt an R15, R11, C15, und vor allem an 
C18 und C19.

Autor: Pete K. (pete77)
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Danke für die Hilfe, da hat wohl vor dem OpAmp der Copy-Teufel 
zugeschlagen.
R15 habe ich auf 100k hochgesetzt, R11 auf 4k7, C15 4µ7 statt 4k7.

Anbei Schaltplan und Image.

Eine Alternative zum MAX660 habe ich noch nicht gefunden, bin für jeden 
Tipp oder Hinweis dankbar.

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,

gibt es denn Neuigkeiten von den vielen Interessenten?
Erfolge? Niederlagen? Fotos?
Is zwar Sommer, aber trotzdem trau ich mich mal, hier nachzufragen.

Derzeit teste ich den "Lightspeed Attenuator", also einen 
Laustärkesteller mit Optokopplern. Er klingt hervorragend, wirklich 
besser als der PGA2311, aber die einzelnen Optokoppler haben so viel 
Toleranz, das ich mich hierbei eher an die DDR Zeiten erinnert fühle ;-) 
KATASTROPHE!!!

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich werde versuchen, bis Ende Juni meinen Verstärker fertig zu bauen. Es 
fehlt noch die Einschaltverzögerung und der PGA2311 mit 
AVR-Controlleransteuerung. Und dann muss das alles noch in ein 
Gehäuse...

Autor: Pete K. (pete77)
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Was haltet ihr denn von dem OPA1602 von TI als OPAmp?
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/opa1602.html

Ansonsten habe ich gesehen, dass es auch einen Single-Supply OpAmp für 
5V gibt, also ohne 15V+-. Damit könnte die Ladungspumpe entfallen:
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/lm124-...

Allerding habe ich von letzterem noch keinen 2-Channel Typ gefunden.

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich habe für C26,28,30,32 jetzt die 1µF/100V eingelötet. Leider bekomme 
ich die zweite Reihe nicht Huckepack mehr drauf (für 2µF), denn der 
Aufbau wird für den Kühlkörper zu hoch.

Hat das große Auswirkungen, wenn statt 2,2µF nur 1µF vorhanden sind?

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
die Kerkos sind parallel zu den 1000uF Elkos geschaltet. Sie sollen die 
Schwächen der Elkos vermindern. Ich würde sagen, ob 1uF oder 2,2uF, da 
wirst Du wohl kaum einen Unterschied bemerken. Wie schaut es aus wenn Du 
die gestapelten Kerkos um 90° drehst? Dann geht der Stapel nicht in die 
Höhe sondern in die Breite.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Klaus Ra. schrieb:
> Wie schaut es aus wenn Du
> die gestapelten Kerkos um 90° drehst? Dann geht der Stapel nicht in die
> Höhe sondern in die Breite.

Ja, das wäre eine Möglichkeit, allerdings sind da ein paar Vias im Weg, 
die sich über etwas Lötzinn bestimmt freuen würden :-)

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
meine letzte Antwort ist wohl nicht angekommen.
Ich habe mal die Kerkos getestet. Die Kerkos haben eine Abmessung von 
1,5mm x 1,7mm. Zwei Kerkos können hochkant untergebracht werden. Beide 
passen so gerade auf das Pad.
Gruss Klaus.

Autor: Markus (Gast)
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Und wenn du den Kühlkörper an den entsprechenden Stellen etwas ausfräst? 
Passt es dann?

Gruß
Markus

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Markus,
an fräsen dachte ich auch schon. Ich glaube, der von TI eingesetzte 
Kühlkörper ist auch gefräst. Also die Kerkos lassen sich in der Tat 
nicht gestapelt unterbringen. Daran hatte ich zuvor auch nicht gedacht. 
Aber glücklicher Weise haben die Pads so um die 3mm Breite und bieten 
Platz für zwei Kerkos hochkant nebeneinander. Jedenfalls bleibt noch 
ausreichend Platz zu den besagten Vias. Das man hier präzise löten muss 
ist klar.
Ich selber muss hier gestehen, dass mir einiges dazwischen kam und ich 
noch mit den Schaltnetzgeräten zu tun habe. Deshalb bin noch nicht 
selber auf das Problem gestossen.
Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Hat schon jemand ein schönes Gehäuse gefunden?

Autor: Markus (Gast)
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Wegen Gehüuse habe ich auch schon geschaut.
Hier http://www.modushop.biz/ecommerce/cat072.php?n=1

gibt es sehr schöne Gehäuse. Selber eins bauen wäre auch noch ne 
Möglichkeit.
Kann hier jemand 10mm Alu  Wasserstrahlschneiden oder sauber fräsen?`

Gruß
Markus

Autor: Pete K. (pete77)
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Wie sollte man den RESET Pin des Verstärkers beschalten? Da ich den 
Vorverstärker separat, also nicht in dem gleichen Gehäuse bauen wollte, 
habe ich keinen µC in dem Verstärker greifbar, der diesen Pin steuern 
könnte.

Kann man das mit einem RC-Glied machen? Was ist mit der OTE Protection?

Jemand eine Idee?

Autor: Markus M. (soarmaster)
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Hallo,
ich mach noch mal ne Bestellung Platinen fertig. Wer noch welche braucht 
bitte bis zum 15.12.2011 melden. (PM)
Gruß
Markus

Autor: Christoph (Gast)
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Hallo Miteinander,

Nach einem Jahr habe ich leider immer noch keine Zeit gefunden die PCBs 
zu bestücken. Deswegen möcht ich Sie nun günstig abgeben!

Viel Erfolg bei Euren Bauten!
Christoph

Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo Markus,

ich hätte noch an einer Platine interesse.

Allerdings habe ich ein paar Verbesserungsvorschläge:
- Lötpads der Kondensatoren etwas größer/länger machen
- Anschlussmöglichkeit von externen LEDs parallel zu den vorhandenen 
vorsehen (z.B. Durchkontaktierungen in den Signalpfad einfügen, dort 
kann man dann ein Kabel anlöten)
- Anschluss für Stromversorgung nur einlagig, so dass man die 
Kupferfläche auch durchbohren kann zum Einbau von Schraub-/Klemmbuchsen
- Befestigungslöcher isolieren und nicht auf GND legen. Das ist besser 
für einen Einbau in ein Metallgehäuse mit nicht isolierten (normalen) 
stand-offs.
- Reset-Pin mit RC-Glied versehen, damit man alternativ auf eine 
Beschaltung mit Mikrocontroller verzichten kann (z.B. Aufbau als 
Mono-Block mit separatem Vorverstärker)

Viele Grüße,
Pete

Autor: Pete K. (pete77)
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Gibt es schon ein PGA2311 Projekt auf AVR-Basis?

Autor: Markus (Gast)
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Hallo.
Die Änderung des Designs käme einer Neubestellung gleich bei der die 
Erstellungskosten (ca. 60€) zusätzlich anfallen würden.
Außerdem wurde das Board mit Altium designt. Ich kann es nicht ändern.


Gruß
Markus

Autor: Timo H. (timo_h)
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Christoph schrieb:
> Hallo Miteinander,
> [...]
> Deswegen möcht ich Sie nun günstig abgeben!

Hallo Christoph,

sind die Platinen noch zu haben?

Gruß
Timo

Autor: Pete K. (pete77)
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Ich habe jetzt meinen Verstärker mit Einschaltverzögerung und Siebung in 
Betrieb genommen. Funktioniert soweit fast alles bis auf zwei Dinge:

1) Da ich den Reset gesteckt lasse höre ich ein hässliche Ploppen beim 
Einschalten
2) Nachdem ich den Stecker gezogen habe, sorgt die Kondensatorbank 
(12x2200uF) für weitere 10 Sekunden Musikgenuss. Das will man aber nicht 
immer haben :-)

Kennt jemand eine Lösung für die Probleme?

Viele Grüße
Pete

Autor: W.Nickel (Gast)
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Wie sieht denn die Einschaltverzögerung aus, wenn nicht mit Reset?
Du könntest eine Spannungsüberwachung einbauen und an Reset anschließen.
Z.B. einen Spannungsteiler berechnen, bei dem sich mit Uv-20% am Eingang 
ca. 0,7V am Ausgang ergeben und den Ausgang an die Basis eines kleinen 
NPN Transistors hängen. Der Kollektor kommt an den Reset-Eingang und 
über Pull-up an Uv.
Somit ist das Reset immer aktiv, wenn die Spannungsversorgung unter 20% 
des Normalwertes ist, also auch beim Ein- und Auschalten.

Autor: Pete K. (pete77)
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Die Einschaltverzögerung ist eher eine Strombegrenzung für den 
Ringkerntrafo.

Der Verstärker hat einen Reset# Pin, der auf Masse gezogen werden muss, 
wenn er durchsteuern soll (siehe Bild).

Autor: W.Nickel (Gast)
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Versuch es mal so.

Autor: Pete K. (pete77)
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Vielen Dank, aber das ergibt noch keine Verzögerung, oder?

Autor: W.Nickel (Gast)
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Nein, aber da die Spannung schon anliegt wenn Reset inaktiv wird, gibt 
es kein Ploppen.

Du kannst auch parallel zu R2 einen Kondensator anschließen, dann hast 
du die Verzögerung. Mach sie aber nicht zu lang, sonst hast du am Ende 
wieder 10s Musik.

Autor: Peter (Gast)
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-
Parallel zu R2 einen kleinen Elko
Parallel zu R1 eine Diode. A an +, K an Basis.
Darüber entläd sich der Kondi beim Ausschalten sehr schnell.

Dann geht die Musi auch gleich aus.

Peter

Autor: Peter (Gast)
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Peter schrieb:
> -
> Parallel zu R2 einen kleinen Elko
> Parallel zu R1 eine Diode. A an +, K an Basis.
> Darüber entläd sich der Kondi beim Ausschalten sehr schnell.
>
> Dann geht die Musi auch gleich aus.
>
> Peter

Die Diodenatürlich andersherum-

Kathode oben an plus, Annode am Kondi.

Peter

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo zusammen,

hat eigentlich schonmal jemand hier das von TI vorgeschlagene Netzteil 
aufgebaut? Ich sehe mir gerade die Beschreibung zu dem Teil an und finde 
es ziemlich interessant. Es scheint platzsparend und leistungsstark zu 
sein und dabei trotzdem noch relativ günstig. Layout, etc. ist bei TI 
erhältlich, daher wäre das Herstellen von Platinen unproblematisch.

Für mich sind dafür die Trafos ein Problem. Ich habe bisher noch keinen 
Trafo selbst gewickelt und das müsste man hier wohl machen. Das 
Schaubild zum LLC Trafo erschließt sich mir nicht wirklich und zu den 
anderen beiden Trafos gibt es auch keine Informationen, die mir helfen. 
Weiß jemand, wie diese Trafos aufgebaut sind?
Welche Kerne verwendet werden, lässt sich - glaube ich - aus den Ole 
Wolff Bestellnummern unter Punkt 7.1 ableiten. Da hört es aber dann auch 
auf.

Gruß
Timo

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,
es war mir nicht bekannt das TI ein Netzteil vorschlägt. Das würde ich 
gerne mal sehen. Hast Du ein Link?
Gruss Klaus.

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo Klaus,

ja, ich habe einen Link: http://www.ti.com/lit/ug/slou293a/slou293a.pdf

Gruß,
Timo

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,
das Netzteil ist ja ziemlich wild. Es werden allerdings halbwegs gut 
erhältliche Komponenten verwendet. Zumindest bei Mouser ist alles, 
ausser den Trafos erhältlich. Ich selber habe mir einen 
Halbbrückengegentaktwandler gebaut. Beim LLC blicke ich auf Anhieb erst 
einmal nicht durch. Die Kopplung zwischen Primär- und Sekundärwicklung 
ist da bewusst ziemlich "lose". Dies bewirkt der Spacer. Gewöhnlich will 
man eigentlich eine möglichst feste Kopplung erzielen. Man würde die 
Wicklung so aufbauen das die Sekundärwicklung zwischen den beiden 
Primärlagen liegt. Jegliche Streuung bereitet da nur Probleme.
Ich würde mal dieses Thema extra einstellen mit einem Titel wie 
"Schaltnetzteil mit LLC-Trafo". Wir haben hier im Forum ein paar echte 
Experten.

Gruss Klaus.

Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo Klaus,

Dein Netzteil würde mich interessieren. Kannst Du mehr Infos und evtl. 
ein Bild posten?

Ich quäle mich mit meinem RKT, funktioniert zwar, aber macht die Sache 
doch recht "schwer" :-)

VG,
Pete

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
ich muss gestehen das ich erst die PFC am laufen habe. Mit dem SNT bin 
ich auf der Zielgeraden. Es ist etwas merkwürdig das TI das PFC und das 
SNT auf eine Platine etwas kleiner dem Europaformat bekommen hat. Ich 
habe es nicht geschafft. Der Trafo hat als Kern ein ETD39. Für 600W und 
Spitze 1000W ist er meines Erachtens etwas zu klein. Wie die da die 
Wicklungen mit dem nötigen Querschnitt unterbringen ist mir erst recht 
schleierhaft. Der ETD39 wird gerade für 50V 6A, also 300W empfohlen.
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/smps.html
Für 50V 10A, als 500W, wird als Querschnitt 3,33m² empfohlen. Danach 
hatte ich mich gerichtet. Ein ETD44 hätte es getan. Als Schaltfrequenz 
habe ich zuerst 200KHz angesetzt. Volldraht ist hier nicht sinnvoll. Die 
nötige HF-Litze gibt es im Spulenshop nicht, 2,21 mm² ist der grösste 
hier erhältlich Querschnitt. Ich wickle hier eine Litze mit 1,178 mm² 
dazu parallel.
http://www.spulen.com/shop/
Wenn man sich allerdings vor Augen hält was für 10A an Leiterquerschnitt 
auf der Platine empfohlen wird, so muss ich jetzt sagen, 2,21 mm² 
müssten ausreichend sein. Jedenfalls, für diesen Querschnitt kommt man 
nur auf dem ETD49 mit einer Lage aus (15 Wdg). Und dies ist für den 
Aufbau des Trafos wichtig.
Ich möchte mal zu gerne Wissen was TI da macht. Jedenfalls habe ich auf 
der Herstellerseite gesehen das die einen ETD39 bei 150KHz für < 200W 
einsetzen.
Wie ich gerade feststellen muss ist das hochgeladene Bild mit 5MByte 
etwas zu gross.
Gruss Klaus.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Pete,
hier die BOT-Seite der Platine. Dort ist die Ansteuerung des PFC.

Gruss Klaus.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus Ra. schrieb:
> Wie ich gerade feststellen muss ist das hochgeladene Bild mit 5MByte
> etwas zu gross.

Dann hättest du gleich mal noch auf "Beitrag melden" drücken können.

Hab's verkleinert.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Jörg,
auf diese Idee bin ich nicht gekommen. Vielen Dank für die Hilfe.
Gruss Klaus

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo zusammen,

ich habe meine Verstärker mittlerweile auch fertig. Generell 
funktioniert auch alles, aber in einigen Situationen verhält sich der 
TAS in meinen Augen merkwürdig.

Ich habe einen der Verstärker auf 1xBTL + 2xSE Konfiguration umgebaut, 
weil ich damit ein 2.1 System betreiben möchte. Dazu habe ich eine 
kleine Zusatzplatine gebaut um die Schaltung dem Datenblatt entsprechend 
zu erweitern. Von der Eingangsbeschaltung sind nur die Teile bestückt, 
die hinter dem OPA1632 liegen, sowie die beiden 10µ Elkos vor dem OPA. 
Zum Puffern des Eingangssignals sitzt noch ein OPA2134 dazwischen.

Am BTL Kanal lief alles wie gewohnt. Dann kamen die SE Kanäle dran.

Der erste Test (mit Musik) hat dann gezeigt, dass das Ganze zwar 
prinzipiell funktioniert, aber klanglich noch nicht das Wahre ist. Den 
nächsten Test habe ich mit einem Sinussignal durchgeführt. Klang nach 
Clipping, trat aber bereits bei geringster Lautstärke auf. Ich habe das 
Problem beim OPA vermutet, weil ich ihm keine symmetrische 
Spannungsversorgung gegönnt habe.

Um das zu kompensieren, habe ich daraufhin eine Offsetspannung an die 
Eingänge angelegt. Vom Ergebnis her hat dies allerdings nichts bewirkt, 
weder im Positiven, noch im Negativen.

Natürlich wollte ich dann genauer wissen was los ist, und habe das Oszi 
rausgekramt. Das hat dem TAS offensichtlich nicht sonderlich gefallen... 
Ich habe das Oszi parallel zum Lautsprecher an den Ausgang gehängt. Als 
ich das Sinussignal dann eingeschaltet habe und das Oszi einstellen 
wollte, wurde der Lautsprecher immer leiser, bis er schließlich ganz 
verstummte. Dafür hat er einen ziemlich penetranten Gestank produziert 
=> Kernschrott. War zum Glück ein Wegwerflautsprecher extra für solche 
Tests. Das ganze hat mich ziemlich erstaunt, daher habe ich einen neuen 
Lautsprecher angeklemmt und das ganze nochmal probiert. Gleiches 
Ergebnis.

Den TAS hat das Ganze nicht sonderlich beeindruckt, es ist nichtmal eine 
Warnlampe angegangen.

Die nächsten Tests habe ich dann lieber ohne Lautsprecher durchgeführt. 
Die Ausbeute an Erkenntnissen blieb aber dennoch eher mager. Die 400kHz 
Oszillatorfrequenz lässt sich sehr gut nachvollziehen, sie liegt noch 
mit einer Amplitude von etwa 350mV am Ausgang an. Dem Lautsprecher 
dürfte das allerdings nichts ausgemacht haben, die Schwingspule dürfte 
davon ja praktisch nichts annehmen.
Das kam mir trotzdem seltsam vor (hätte deutlich weniger erwartet), 
darum wollte ich mal nachsehen, was am BTL Kanal los ist.

Hier war bis auf ein leichtes Hintergrundrauschen zunächst fast nichts 
zu sehen. Habe vermutet, dass die 400k Schwingung an beiden Kanälen 
symmetrisch anliegt. Zum Test wollte ich dann gegen Ground messen, aber 
noch bevor ich irgendetwas am Versuchsaufbau geändert hatte, waren auf 
einmal ganz wirre Signale zu sehen (Oszi hing mittlerweile knapp 5-10 
sek an diesem Kanal). Nach einer halben Sekunde ging dann die OTW LED an 
und ich habe Sicherheitshalber den Stecker gezogen. Das hat mich dann 
doch ziemlich überrascht.

Nach ein paar Sekunden abkühlen habe ich die Spannungsversorgung dann 
wieder angeschaltet und der TAS hat auch direkt seine Bereitschaft 
signalisiert.
Eine Messung gegen Ground war nicht möglich, da ist der TAS direkt in 
den Shutdown gegangen. Nach einem Reset war er aber wieder bereit. Ich 
habe die Messung am Ausgang des BTL Kanals dann wiederholt und wieder 
hat der TAS sich nach einer Weile aufgeschwungen.


Hat irgendjemand eine Erklärung für dieses Verhalten? Warum kommt der 
TAS mit 1 nF zwischen Ausgängen und GND klar, steigt aber aus, wenn ein 
paar pF vom Tastkopf dazukommen? Ich vermute mal, das gleiche Phänomen 
hat auch die beiden Lautsprecher getoastet. Ich werde gleich nochmal 
einen Test starten, ob der TAS überhaupt noch Töne von sich gibt, oder 
ob er zerschossen ist, aber so langsam muss ich mit meinen 
Wegwerflautsprechern haushalten, wenn das so weitergeht.

Viele Grüße
Timo

Autor: Timo H. (timo_h)
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Nachtrag: Verstärker funktioniert noch, aber verzerrt noch immer...

Dafür habe ich den Grund für die Zerstörung gefunden: Ich habe als 
Signalquelle meinen Laptop verwendet. Ich wusste nicht, dass bei 
eingestecktem Ladekabel eine Verbindung von der Signalmasse zum 
Schutzleiter besteht. Das hat natürlich lustige Nebenwirkungen, wenn ich 
- im Glauben, einen ungeerdeten Aufbau vor mir zu haben  - die 
Masseklemme des Oszis irgendwo dranklemme... Der Lautsprecher hat 
diesmal allerdings überlebt, da ich ihn durch Kondensatoren vor DC 
geschützt habe. Bleibt also 'nur' noch das Problem mit dem mäßigen 
Sound.

Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo Timo,

also eigentlich sollte der Verstärker auch bei Verbindung von GND und 
Schutzleiter (PE) funktionieren. Das wird bei käuflichen Geräten häufig 
auch so gemacht.

Hast Du auch die Jumper R100/200 entsprechend SE/BTL umkonfiguriert?

Gruss,
Peter

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo Peter,

ja, der Amp funktioniert auch problemlos, wenn GND auf PE liegt. Meine 
Probleme traten ja erst auf, als ich eine zweite Verbindung zu PE 
hergestellt habe, ohne von der ersten zu wissen. Als ich das 
Ausgangssignal mit dem Oszi betrachten wollte, habe ich dadurch 
versehentlich den Ausgang gegen GND kurzgeschlossen (Lautsprecherausgang 
=> Masseklemme Oszi => PE => Laptop GND => Eingangssignalleitung => GND) 
Glücklicherweise habe ich nur winzige Brüllwürfel zum Testen 
angeschlossen und keinen Kühlkörper auf den TAS gesetzt, sonst wäre 
wahrscheinlich eher im Laptop was verschmirt.

Die Jumper sind auf 2.1 Betrieb gesetzt. Das funktioniert ja prinzipiell 
auch, allerdings ist der Klang noch nicht akzeptabel. Leider ist es 
schwierig, das Ausgangssignal vernünftig zu analysieren, da durch die 
400kHz Schaltfrequenz kaum etwas anderes zu erkennen ist. Habe es mit 
dem FFT Modus des Oszis versucht, der ist allerdings mehr was zum groben 
Abschätzen, als zum Messen. Es scheint kein Anti-Aliasfilter vorhanden 
zu sein, daher taucht in praktisch jeder Einstellung irgendwo ein Echo 
der Schaltfrequenz auf.

Ich konnte jedenfalls bei reinen Sinustönen am Eingang recht deutlich 
den 1., 2. und 3. Oberton am Ausgang erkennen. Der 3. Oberton scheint 
dabei am stärksten vertreten zu sein, was ich allerdings eher als 
Messfehler einschätze.

Ich schiebe einen Großteil der Verzerrungen auf die Eingangsbeschaltung 
der SE-Kanäle. Meine Lösung (Spannungsfolger) ist da ganz offensichtlich 
Murks. Das Teil scheint jede Menge an Nebengeräuschen aufzuschnappen und 
mit an den TAS zu leiten. Selbst wenn auf dem BTL Kanal am 
Eingangssignal etwas verändert wird, ist das auf den anderen beiden 
Kanälen hörbar. Ich brauche da also etwas robusteres.

Meine Idee ist es jetzt, den Eingangs-Op direkt an die 
(Gehäuse)-Eingangsbuchsen zu verlagern und mit geschirmten Kabeln bis 
auf die Ausgangspads des OPA1632 zu gehen. Würde es Sinn machen, das 
Signal an den Eingangsbuchsen zu Verstärken und erst an der Stelle, wo 
es durch die Eingangselkos C16/C17 des TAS ausgekoppelt wird per 
Spannungsteiler wieder zu reduzieren? Bei relativ niederohmigem 
Abschluss nach GND sollten Eingekoppelte Störgeräuche dann doch einen 
deutlich geringeren Einfluss haben, oder?
Mein nächster Gedanke wäre noch, anstatt der 10µ Elkos 10µ 
Chipkondensatoren in 0603 Bauform zu verwenden und diese sehr dicht am 
TAS zu platzieren (entweder auf freigekratzter Leiterbahn oder durch 
dünnen Lackdraht direkt auf das Beinchen vom TAS).

Ich werde versuchen, diese Ideen über das Wochenende mal umzusetzen.

Gruß
Timo

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,

> Leider ist es schwierig, das Ausgangssignal vernünftig zu analysieren,
> da durch die 400kHz Schaltfrequenz kaum etwas anderes zu erkennen ist.

Hast Du am Ausgang auch eine Last angeschlossen gehabt? Am besten wären 
rein ohmsche Widerstände. Ich hatte mir mal selber einen 8 Ohm 
Widerstand mit Blumenbindedraht erstellt den ich bifilar auf einem 
Wickelkörper eines Föhns gewickelt hatte. Bei 300W fängt er leicht zu 
leuchten an. Ich glaube, ich habe hier im Thread davon ein Bild 
eingestellt.

> Ich schiebe einen Großteil der Verzerrungen auf die Eingangsbeschaltung
> der SE-Kanäle. Meine Lösung (Spannungsfolger) ist da ganz offensichtlich
> Murks.

Kannst Du mal einen Auszug aus dem Schaltplan Deiner Erweiterung zum 
TAS5630 hier hineinstellen? So kann ich nichts dazu sagen.

> Würde es Sinn machen, das Signal an den Eingangsbuchsen zu Verstärken
> und erst an der Stelle, wo es durch die Eingangselkos C16/C17 des TAS
> ausgekoppelt wird per Spannungsteiler wieder zu reduzieren?

Im Prinzip ja. Aber Dein Problem liegt da wohl eher bei der 
Signalquelle. Die wird wohl relativ hochohmig sein. Die paar Zentimeter 
im Verstärker dürften nichts machen. Klar, man sollte hier auch eine 
geschirmte Leitung verwenden.

Bei langen Zuleitungen sind symmetrische Übertragungen besser.

Gruss Klaus.

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo Klaus,

bei den Messungen hatte ich am Ausgang meistens einen kleinen 
Lautsprecher angeschlossen, teilweise habe ich auch ganz ohne Last 
gemessen. Nach deinem Post habe ich gestern mal 4 10W Drahtwiderstände 
zu einem 6,8 Ohm Widerstand zusammengeschaltet und damit getestet. Den 
Eingang des BTL Kanals habe ich auf GND gelegt und in die anderen beiden 
Kanäle Sinussignale eingespeist. DieLeitungen für das Eingangssignal 
habe ich von den anderen Leitungen so weit es ging ferngehalten.

Am 400 kHz Signal hat sich nicht viel geändert, aber interessanterweise 
konnte ich am Widerstand in der FFT keine Oberwellen des Eingangssignals 
mehr erkennen. Am kleinen Lautsprecher klang das Signal aber unverändert 
(schlecht). Ich habe dann mal einen richtigen Lautsprecher 
angeschlossen. Damit klang die Sache deutlich besser, ich könnte nicht 
objektiv sagen, ob Verzerrungen hörbar waren. Muss ich im 
Direktvergleich mit einem klassischen Verstärker noch genauer 
überprüfen. Ich werde gleich auch noch testen, ob das Problem mit dem 
Übersprechen durch die geänderte Kabelführung behoben ist.

Meine Erweiterungen habe ich angehängt. Von den Komponenten vor C16/C17 
sind nur C70/C71 bestückt. Das OPA2134 Board ist an die Pads für den 
OPA1632 angeschlossen. Die Eingangssignale kommen von den Pads für 
R67/R70. Die Anschlussleitungen sind alle etwa 15 mm lang, allerdings 
ungeschirmt. Das Board ist mit doppelseitigem Klebeband auf den 4 Elkos 
befestigt.
An J25 habe ich die Eingangssignale über 10k mit GND verbunden. Das ist 
aber auch schon alles.

Gruß
Timo

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,
wenn Du sonst nichts vor dem OPA1632 machst ist der OPA2134 eigentlich 
überflüssig. Der Spannungsfolger ist so auch OK. Den Eingang sollte man 
aber mit einem Kondensator abblocken. Je nach Signalquelle könnte sie da 
Dir doch UB/2 herunterziehen. Das bedeutet in der Regel, das Signal wird 
verzerrt.
Was ist denn mit der Schaltung in Ausgang.gif?
Gruss klaus.

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo Klaus,

den 2134 wollte ich eigentlich nur zur Impedanzwandlung benutzen. Ich 
habe jetzt aber einen (hoffentlich) effektiveren Schaltplan erstellt, 
wodurch die zickigen SE Eingänge vielleicht noch besser gebändigt werden 
können.
In der Simu schlägt sich die Schaltung ganz gut, bis auf eine leichte 
Phasenverschiebung im Bassbereich. Bild der Schaltung ist angehängt. Ich 
versuche, morgen ein Layout zu erstellen und ein Board anzufertigen. 
Aber Sonntags kommt ja leider immer so viel dazwischen...

Die Schaltung in Ausgang.gif entspricht der Ausgangsbeschaltung der SE 
Kanäle im Datenblatt des TAS5630. Von R5 / R7(anderer Kanal 
entsprechend)  ist nur einer bestückt, ich habe hier auf dem Board eine 
0805 und eine bedrahtete Variante vorgesehen. Im Nachhinein nützlich, da 
ich statt des Widerstands einen zusätzlichen 100n Kondensator einlöten 
konnte. Die GND / VDD Versorgung ist für beide Kanäle getrennt 
ausgeführt. Die Elkos sind aus der FR Serie von Panasonic.

Gruß
Timo

Autor: Timo H. (timo_h)
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IHallo zusammen,

ich melde mich mal wieder mit dem aktuellen Stand der Entwicklung. Ich 
habe die vorab gepostete Schaltung nochmal überarbeitet (vernünftige 
Spannungsreferenz) und aufgebaut. Funktioniert ziemlich gut, also in dem 
Bereich ist erstmal alles in Ordnung.

Dafür habe ich ein neues Problem ausgemacht: Die SE Kanäle rauschen 
relativ stark. Der Grund dafür ist die Versorgungsspannung (Mean well 
Schaltnetzteil, 27 (25)V / 100 W), die ordentlich herumzappelt, sobalt 
der Verstärker dran hängt. Am Labornetzteil rauscht es deutlich weniger, 
aber das ist ja keine Lösung für den Dauerbetrieb. Das SNT möchte ich 
weiter benutzen, der ganze mechanische Aufbau ist schon fertig und auf 
dessen Maße abgestimmt. Ich will daher versuchen, die Störungen 
herauszusieben. Das ganze Board zu entstören, halte ich für schwierig 
(und eigentlich auch unnötig), daher hatte ich mir überlegt, eine CRC 
Siebung hinter die Abgriffpunkte von UB für die SE-Extension zu setzen. 
Ich will zunächst mal 4000µF (die 4 Elkos auf dem Board) - 0R5 - 20mF || 
2.2µF || 100 nF testen. Die dicken Elkos werde ich dabei besser erstmal 
über einen größeren Vorwiderstand aufladen, damit der Einschaltstrom im 
Rahmen bleibt. Für die Lautsprecher ist sowieso eine 
Einschaltverzögerung nötig, um ein Ploppen zu vermeiden, die kann ich 
dann dafür mitbenutzen.

Falls irgendjemand plant, den TAS für 4-Kanal oder 2.1 Betrieb zu 
nutzen: lasst es lieber sein! Da kann man besser zwei Boards aufbauen 
und eins im BTL, eins im PBTL Modus betreiben. Mehrkosten sind ggü. 
Mehraufwand vernachlässigbar! Aber bei mir ist das Kind jetzt schon in 
den Brunnen gefallen, da muss ich das jetzt durchziehen...

Grüße
Timo

Autor: Pete K. (pete77)
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Timo H. schrieb:
> Der Grund dafür ist die Versorgungsspannung (Mean well
> Schaltnetzteil, 27 (25)V / 100 W),

Die unterste Grenze für die Spannungsversorgung ist mit 25V angegeben 
(PVDD). Vielleicht ist die Spannung des Schaltnettzteils zu klein, 
gerade wenn noch Schwankungen zu erwarten sind.

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,
leider hatte ich die Benachrichtigung nicht mehr aktiv, deshalb meine 
verspätete Antwort.
Du hast einen kleinen Fehler in der Schaltung vom 25.03.2012. R9 und R10 
sollen einen virtuellen Massepunkt darstellen. Gleichstrommässig ist das 
OK. Wechselstrommässig muss Du noch einen Kondensator gegen 0V schalten. 
Ansonsten liegt R9//R10 in Reihe mit R8 und vermindert die Verstärkung. 
Oder war das so gewollt? Jedenfalls ginge dann ein Rauschen der 12V - 
Spannungsquelle anteilig mit in das Signal ein.
Gruss Klaus.

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo Pete,

die 25 V sind ja die Untergrenze des empfohlenen 
Betriesspannungsbereichs, daher gehe ich eigentlich davon aus, dass der 
Chip mit dieser Spannung auch schon vernünftig arbeitet. Bei mir sind 
derzeit 27V eingestellt, was zwar nicht besonders viel Reserve ist, aber 
immerhin schon etwas über dem absoluten Minimum liegt. Ich habe leider 
gerade kein SNT mit höherer Ausgangsspannung zum überprüfen da, daher 
kann ich dazu erstmal nicts weiter sagen.


Hallo Klaus,

die Schaltung habe ich vor der Platinenherstellung noch etwas angepasst. 
Die virtuelle Masse über zwei Widerstände war mir zu unsicher, daher 
habe ich sie über Z-Diode + Spannungsfolger realisiert. Zudem musste ich 
die Versorgungsspannung des Boards per LC Glied Glätten, da die 12V 
vonder TAS Platine nicht besonders sauber sind. Die Vorstufe 
funktioniert jetzt allerdings gut, die übrigen Störgeräusche kommen also 
von anderer Stelle.
Den zweiten Kanal des Op-Amps zum Puffern der virtuellen Masse nutze ich 
für ein Signal zum Schalten der Relais für die Einschaltverzögerung der 
Lautsprecher. Es reicht übrigens nicht, die Lautsprecher einfach nach 
einer gewissen Zeit zuzuschalten, dadurch ändert sich am 
Einschaltgeräusch nichts. Ich schalte die Ausgänge daher zunächst auf 
einen 3,3 Ohm Widerstand und etwa 2 Sekunden nach dem Ready-Signal wird 
auf die Lautsprecher umgeschaltet.
Die Versorgungsspannung für die virtuelle Masse der SE Zweige dürfte 
mittlerweile auch ausreichend gut geglättet sein (wie oben beschrieben, 
nur noch mit 100µH Drossel davor). Das hat das Rauschen auch deutlich 
reduziert, aber ich bin immer noch der Meinung, dass das besser geht. 
Mir ist gerade beim Testbetrieb am PC aufgefallen, dass ich diesen 
teilweise im Hintergrund 'heraushören' kann. Eine aus dem Ruhemodus 
aufwachende Festplatte erzeugt beispielsweise ein leises Ticken. Dies 
ist allerdings nicht der Fall, wenn ich mir die Versorgungsspannung des 
Schaltnetzteils von einer weiter vom PC entfernten Steckdose hole oder 
das Signalkabel nicht anschließe. Mein Fazit ist, dass ich mir über die 
Masseleitung etwas einschleppe, bzw. über den Schutzleiter. Die Platine 
ist auf einem geerdeten Metallrahmen montiert und von diesem nicht 
isoliert. Als nächstes werde ich daher die Platine im Gehäuse gegen PE 
isolieren. Wenn das nicht weiterhilft, gehen mir aber so langsam die 
Ideen aus.

Als letztes Mittel könnte ich natürlich noch Pfuschen: Tiefpass an den 
Ausgang und in der Vorstufe die Höhen entsprechend anheben. Aber schön 
ist das nicht! ;)

Gruß
Timo

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,
Du solltest aber unbedingt den Kondensator gegen 0V schalten.
Achte auch auf die Grenzfrequenz.

>>  Eine aus dem Ruhemodus
aufwachende Festplatte erzeugt beispielsweise ein leises Ticken.

Irgendwie kommt da noch etwas an Störstrahlung herein.
Hasst Du den OP abgeblockt? 100nF von +UB gegen (virtuelle) Masse und 
100nF von -UB (0V) gegen (virtuelle) Masse? Das ist aber nur eine 
Möglichkeit.

Gruss Klaus.

Autor: Timo H. (timo_h)
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Hallo Klaus,

die virtuelle Masse ist sowohl vor als auch nach dem Spanungsfolger mit 
100nF gegen 0V geschaltet. Welche Grenzfrequenz meinst du denn?

Der OP ist nur von +UB nach GND abgeblockt. Gegen die virtuelle Masse 
kann ich leider keine Kondensatoren in der direkten Umgebung des OPs 
unterbringen, dazu ist einfach kein Platz vorhanden. Aber wie zuvor 
schon gesagt, die Vorverstärkerplatine funktioniert sehr gut, daher 
vermute ich die Probleme woanders.

Der Ground-Lift war halb-erfolgreich. Die Rückwirkungen vom PC waren 
weg, dafür wurde nach einigen Sekunden ein relativ lauten Fiepen hörbar. 
Durch Kondensatoren von GND und UB gegen PE konnte ich das aber 
beseitigen. Ich habe außerdem sämtliche ungeschirmten Leitungen, über 
die nennenswert Strom geht (230V zum NT, Versorgung vom NT zum 
TAS-Board, Lautsprecherleitungen) abgeschirmt.

Morgen mache ich nochmal einen Vergleichstest mit dem Labornetzteil. Vom 
Gefühl her würde ich sagen, das Rauschen dürfte mittlerweile in etwa 
gleich laut sein. Wenn sich die Vermutung bestätigt, werden weitere 
Verbesserungen wahrscheinlich ziemlich schwierig. Eine Möglichkeit sehe 
ich noch darin, an den PVDD Kondensatoren zu schrauben. Zusätzlich zu 
den vorhandenen Kondensatoren könnte ich z. B. noch je 100n in 
unmittelbarer Nähe zum TAS einbauen (=> direkt auf die Pins gelötet).
Wäre leider mit erheblichem Aufwand verbunden, daher würde ich das nur 
machen, wenn das wirklich Aussicht auf Erfolg hätte.


Ich habe übrigens auch ein kleines Add-on gebaut, dass evtl auch für 
andere Interessant sein könnte. Ich habe den Amp im Subwoofergehäuse 
untergebracht und kann daher die Statusleuchten nicht sehen. Zumindest 
die OTW Leuchte wollte ich aber shcon gerne im Blick haben, um ggf. 
rechtzeitig noch auf eine Störung reagieren zu können (die anderen 
erkenne ich ja ohnehin schon passiv.. => Reset ist gebrückt, Ready über 
Rauschen der Lautsprecher, SD über fehlendes Rauschen). Ich habe mir 
daher die Lüfterspannung auf eine Buchse nach aussen geführt. Daran 
hängt eine grüne LED mit 1k Vorwiderstand, sowie eine sehr helle rote 
LED mit 5,1V Zenerdiode und 220 Ohm Vorwiderstand. Die Schaltung ist im 
Gehäuse einer 2,1mm DC Kabelbuchse untergebracht. Im Normalbetrieb 
leuchtet nur die grüne LED, wird aufgrund von Übertemperatur die 
Spannung erhöht, leuchtet auch die rote LED.

Gruß
Timo

Autor: Klaus Ra. (klara)
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Hallo Timo,
der OPV UA1 hat gewöhnlich folgende Verstärkung:
V = (R7/R8) + 1 = (47K/10K) + 1 = 5,7

Das gilt aber nur dafür, wenn R8 wechselstrommässig gegen Masse ist. In 
Deiner Schaltung sieht der R8 einen 33K Widerstand gegen +UB und einen 
33K Widerstand gegen 0V. Sie liegen für die OPV-Schaltung beide 
parallelgeschaltet in Reihe zu R8.
V = (R7/(R8 + (R9//R10))) + 1 = (47K/(10K + 16,7K)) + 1 = 2,76

Gut, etwas weniger Verstärkung. Aber dann sollte +UB zu 0V direkt an den 
33K Widerständen gut geblockt sein. Sonst gehen Störungen der 
Versorgungsspannungen zu Hälfte zuzüglich dem Verstärkungsfaktor mit in 
das Ausgangssignal ein.

Oder, Du schaltest von R8 einen Kondensator gegen 0V. Damit schliesst Du 
R9//R10 wechselstrommässig kurz. Allerdings bilden (R9//R10)//C einen 
Hochpass für diese OPV-Schaltung.

Xc = 1/(2*3,14*C*F); Grenzfreuenz Xc = R9//R10

C =  1/(2*3,14*Xc*F)

C =  1/(2*3,14*16,7K*10)

C = 0,95 µF für fg = 10 Hz

Gruss Klaus.

Autor: John H. (karabka)
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Hi,

auch wenn hier jetzt schon länger nichts mehr geschrieben wurde - hat 
jemand noch ein Platine übrig?

LG,
John

Autor: Pete K. (pete77)
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Timo H. schrieb:
> Ich habe übrigens auch ein kleines Add-on gebaut, dass evtl auch für
> andere Interessant sein könnte. Ich habe den Amp im Subwoofergehäuse
> untergebracht und kann daher die Statusleuchten nicht sehen. Zumindest
> die OTW Leuchte wollte ich aber shcon gerne im Blick haben, um ggf.
> rechtzeitig noch auf eine Störung reagieren zu können (die anderen
> erkenne ich ja ohnehin schon passiv.. => Reset ist gebrückt, Ready über
> Rauschen der Lautsprecher, SD über fehlendes Rauschen).

Hallo Timo,
kannst Du davon ein Schaltbild zeichnen? Wie hast Du das mit dem RESET 
ploppen gelöst (was heisst: Ready über Rauschen der Lautsprecher) ?

Autor: Borsty Bürste (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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Hi,

laufen die Amps noch? Was gibt es für Erfahrungen darüber zu berichten?

Wurde bei dem Platinenlayout 35 oder 70µm Kupfer verwendet? Im 
Datenblatt hab ich was davon gelesen dass 70µm empfohlen werden.

Gruß
Bernhard

Autor: Pete K. (pete77)
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70µm ist Minimum, weil doch teilweise hohe Ströme fließen können/sollen.

Autor: Borsty Bürste (Firma: www.waechter-bernhard.de) (mantabernd)
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Hallo zusammen!

Kurze Info: Es gibt eine Sammelbestellung für eine TAS5630b Platine.

Beitrag "Re: Biete Mitbestellmöglichkeit Platine TAS5630B Class D Amp"

Würde mich freuen wenn ein paar zusammen kommen würden.

Vielen Dank!

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