Hallo zusammen
Für einen Wetterballon muss ich einen APRS Link für die
Positionsbestimmung haben. Um alles möglichst klein zu bekommen, werde
ich die Erzeugung der Packet-Modulation händisch mit einem kleinen uC
machen.
Jedoch habe ich noch nicht alle Informationen dazu finden können.
Kann mir jemand sagen, wie die Modulation genau aufgebaut ist?
Mein jetziger Kentnisstand beschränkt sich auf das:
* 1200Hz / 2000Hz für 1 und 0
* 1200 Baud / sec
leider reichlich wenig, um so was zu programmieren.
Kann mir jemand helfen?
Gruss
Hallo,
bei solchen Projektes wird oft ein TinyTrak eingesetzt (siehe Link).
Wenn es richtig klein sein muss, gibt es davon auch eine SMD-Version (TT
SMT).
http://www.byonics.com/tinytrak
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil am TinyTrak wäre auch die bereits
vorhandene Software. Damit verhinderst Du auch, dass Du den Zorn aller
APRS-Digipeater-Sysops auf Dich ziehst, wenn Dein Ballon alle 5 Sekunden
halb Deutschland mit Deiner Position flutest.
Gruss
Micha
Hi
Falls du bei deinem Sender die Frequenz über den uC einstellen kannst
(oder falls du einen zweiten Sender hast), kannst du auch alle paar
Minuten ein aprs Paket auf 144.800 absenden und zwischendrin viele
Pakete auf einer anderen Frequenz senden. Hat halt den Nachteil, dass du
einen eigenen Empfänger brauchst, dafür bekommst du aber viel mehr Daten
vom Ballon.
Viele Grüße
Michael
Hallo,
> Falls du bei deinem Sender die Frequenz über den uC einstellen kannst> (oder falls du einen zweiten Sender hast), kannst du auch alle paar> Minuten ein aprs Paket auf 144.800 absenden und zwischendrin viele> Pakete auf einer anderen Frequenz senden. Hat halt den Nachteil, dass du> einen eigenen Empfänger brauchst, dafür bekommst du aber viel mehr Daten> vom Ballon.
ein zweiter Sender ist meines Erachtens nicht unbedingt notwendig.
Eher würde ich zwei verschiedene Baken konfigurieren (sofern dies auf
dem Tinytrak geht).
Die erste Bake wird ohne Pfad sehr häufig ausgestrahlt. Die zweite wird
seltener (z.B. alle 10 Minuten) mit einem kurzem Pfad (WIDE2-2, noch
besser WIDE2-1) abgestrahlt (aber auf keinen Fall WIDE1-1).
Normalerweise hat der Ballon aufgrund der Höhe eine sehr gute Abdeckung,
also wird die erste Bake von vielen IGates gehört und ins Internet
weitergeleitet. Durch den fehlenden Pfad werden die Baken jedoch nicht
durch Digipeater wiederholt und belegen das Funkmedium unnötig.
Die zweite Bake erschlägt den Fall, dass der Ballon bei Start und
Landung eine schlechte Abdeckung hat. Dort dürfen ihm Digipeater bei der
Weiterleitung der Informationen helfen. Zwar wird die zweite Bake auch
während des Fluges gesendet, aufgrund des hohen Intervalls sollte das
aber verkraftbar sein.
Von wo und wie weit soll/wird der Ballon denn so fliegen?
Gruss
Micha
Hallo zusammen
Vielen Dank für die Links. Nach einigem Einlesen funktioniert der
APRS-Link nun! übermittelt werden Koordinaten, Höhe, Geschwindigkeit,
Kurs, Anzahl Sats., Aussen- und Innentemperatur und Batteriespannung.
Was meint ihr, genügt das für einen Wetterballon, oder soll man
zusätzlich noch einen Peilsender einbauen?
Kennt jemand zufälligerweise Bezugsquellen für grosse Wetterballone?
Gruss
yoshi
>Vielen Dank für die Links. Nach einigem Einlesen funktioniert der>APRS-Link nun!
Na schön! Aber so einfach kommst Du uns nicht davon ;)))
Mach für uns bitte ein paar Bilder und erkläre kurz etwas zu Deinem
Projekt, danke.
Interessiert sicher viele hier.
Axelr.
Es geht um einen Wetterballon mit Kamera und Temperatursensoren an
Board. Jegliche GPS-Daten werden ausgewertet und per APRS-Link an die
Bodenstation gesendet. Dazu soll irgend ein Funkmodul im 2m Bereich
(50-200mW) zum Einsatz kommen.
Das momentane Problem ist, dass mein GPS-Modul eine Beschränkung bei
18km Höhe hat. Im Datenblatt ist leider zu wenig spezifiziert, wie sich
das Modul dann verhalten wird - z.B. ob es auf 2D Ortung umschaltet oder
nicht.
Kennt jemand Module, die nicht so eine Beschränkung haben ? (Auch nicht
a und v)
Im Anhang noch ein Bild des Modems. Verwenden tu ich einen Silabs
c8051f34x als uC.
Bei Fragen einfach fragen ;-)
gruss
yoshi
yoshi schrieb:> Das momentane Problem ist, dass mein GPS-Modul eine Beschränkung bei> 18km Höhe hat.
Haben die alle. Warum das so ist, weiß ich allerdings auch nicht.
Bin ich bei der Planung eines ähnlichen Projekts auch schon drauf
gestossen.
Ich vermute, daß einfach nicht spezifiziert ist, was dann passiert.
Oder Du empfängst Signale von 2 Satelliten, die sonst nicht gleichzeitig
empfangbar wären und das bringt das System aus dem Tritt.
Oder: Da die Sendeleistung begrenzt ist und man das Signal auf die Erde
richtet, bekommst Du kein Signal mehr ab. Oder nur von den Satelliten,
die gerade noch so an der Erde vorbei strahlen. Damit wird dann ein
Punkt auf der anderen Seite der Erde ausgerechnet - bei einer Höhe von
-12715km ...
Vermutungen, Spekulationen, nichts genaues weiß man nicht. Probieren
geht über studieren.
Gruß
Jobst
yoshi schrieb:> Es geht um einen Wetterballon mit Kamera und Temperatursensoren an> Board. Jegliche GPS-Daten werden ausgewertet und per APRS-Link an die> Bodenstation gesendet. Dazu soll irgend ein Funkmodul im 2m Bereich> (50-200mW) zum Einsatz kommen.>> Das momentane Problem ist, dass mein GPS-Modul eine Beschränkung bei> 18km Höhe hat.
Hujaaa 18km Höhe =) hmmm mich würde interessieren wie weit ihr im
Endeffekt kommt. Von einem Bekannten der studierter Metreologe ist weiß
ich, dass die Ballons meistens nur bis auf 20km Höhe kommen. Natürlich
gib es da Rekorde in der Kategorie >=30km aber das ist wohl mit einem
normalen Wetterballon nicht zu machen. Man bedenke, dass sich der Ballon
ja immens ausdehnt. In diesen Höhen hat der Wetterballon dann statt 2m
Durchmesser locker mal 14-16m Durchmesser. Bis er dann letztendlich
platzt.
Wenn ich das mal dann ganz kurz überschlage.
AVR+Funkmodul
Batterie
Kamera + Stromversorgung
komme ich auf ein ordentliches Gewicht für einen Wetterballon. Ich
bezweifle daher stark, dass ihr die 18km Marke knacken werdet. Nichts
für ungut.
Erfahrungsgemäß braucht man viel Erfahrung im Umgang mit den
Wetterballons. Mein erster Start hat keine 2km gehalten und kam dann mit
recht unbefriedigendem Ergebnis wieder geradewegs runter. So haben wir
uns Schritt für Schritt nach oben gerarbeitet. Meine Erfahrung reicht
bis auf GPS Höhe 16.831 m. Zur Genauigkeit des GPS in díesen Höhen kann
ich kaum etwas sagen. Die Analogie zum barometrischen Höhenmesser war
durchaus erkennbar aber die Genauigkeit ließ zu wünschen übrig.
Aufzeichnung waren teilweise nicht korrekt (die SD-Karte war wohl das
Wetter zu schlecht).
Zu meinem 16km Versuch muss ich allerdings sagen, dass mein Bekannter
uns freundlicher Weise den Ballon + KnowHow zur Verfügung gestellt hat.
Wir selbst konnten nur die 12km Grenze knacken. Auf die Dauer ist das
allerdings ein teures Hobby - gerade weil gute Wetterballon alles andere
als billig sind und man wirklich Erfahren sein muss. Sonst macht man die
100€ gleich beim Auspacken kaputt (war zum Glück noch eine der
billigeren Sorten von Wetterballons).
Ich wünsch dir viel Erfolg bei deinem Projekt und lass mal hören wie
hoch ihr's geschafft habt. Auf Bilder sind wir gespannt
Gruß
Naja, die Instrumente der Wetterdienste wiegen auch einiges, da kann
eine selbstgebaute Last schon recht leicht gegen ausfallen.
Am Boden wirken die vollen Bälle noch recht schlaff. Wenn Du wirklich
richtig hoch willst, musst Du auch zusehen, daß Du nur hochprozentigen
Wasserstoff im Ballon hast. Also nach Möglichkeit vorher keine Luft
eindringen lassen. Dann musst Du das Ding auch sofort starten lassen, da
der Wasserstoff durch den Ballon hindurch dringt.
Gibt es hier evtl. noch mehr Leute, die schon Erfahrungen oder Interesse
an sowas haben? Ich hätte Interesse an einem Erfahrungsaustausch!
Gruß
Jobst
Ich hab hier noch eine Liste gefunden, wo einige Module aufgelistet
sind, die diese Begrenzung nicht oder nur bedingt haben, welche also für
Ballon-Experimente geeignet wären.
So wie ich das verstanden haben, muss bei diesen die 18km Grenze
überschritten UND zusätzlich noch eine Beschleunigung > ~5G oder
Geschwindigkeit > ~ 500m/s auftreten, dass sie den Dienst "einstellen" -
was immer auch einstellen heisst. Man kann nur hoffen, dass sie
zumindest beim Unterschreiten der 18km wieder den Dienst aufnehmen ;-)
http://showcase.netins.net/web/wallio/GPSrcvrsvs60kft.htm
gruss
yoshi
Schau mal hier: Beitrag "Wetterballon sender" . Auf
detaillierte Fragen wird Dir Jens Mundhenke (DL4AAS) vielleicht
antworten können. Unter www.ballonprojekt.de findest Du auch einige
Anregungen.
Die Wetterdienste verwenden üblicherweise Radiosonden vom Typ Vaisala
RS92 mit einem Gewicht von etwa 250g und erreichen mit ihren Gespannen
regelmäßig Höhen von 28km. Leider ist der GPS-Empfänger der Sonde nur
"ein Halber" und deshalb nicht ohne weiteres für eine genaue Höhen- und
Positionsbestimmung zu gebrauchen. Eine andere gängige Radiosonde ist
die DFM-06 des Herstellers Graw (www.graw.de). Sie ist noch deutlich
leichter als die RS92 und enthält einen kompletten GPS-Empfänger, der
auch oberhalb 18km Höhe funktioniert - das wäre das richtige für Dein
Projekt. In der Bucht taucht dieser Sondentyp leider nur selten auf.
danke glitch, sieht interessant aus der Link.
Jedoch möchte (und habe ich auch schon) das Telemetriemodul selber
bauen, damit ich so flexibel wie möglich bleiben kann und allfällige
Sensorerweiterungen schnell durchzuführen sind. Als 2m Sender habe ich
z.B. ein Modul von radiometrix in Aussicht. Die scheinen kompakt und
leicht zu sein.
http://www.radiometrix.co.uk
oder kennt jemand noch andere Funkmodule, die einen NF-Eingang besitzen
und im 2m Bereich operieren? (wenn möglich natürlich hierzulande
lieferbar..)
Gruss
yoshi
yoshi schrieb:> Ich hab hier noch eine Liste gefunden, wo einige Module aufgelistet> sind, die diese Begrenzung nicht oder nur bedingt haben, welche also für> Ballon-Experimente geeignet wären.> So wie ich das verstanden haben, muss bei diesen die 18km Grenze> überschritten UND zusätzlich noch eine Beschleunigung > ~5G oder> Geschwindigkeit > ~ 500m/s auftreten, dass sie den Dienst "einstellen" -> was immer auch einstellen heisst. Man kann nur hoffen, dass sie> zumindest beim Unterschreiten der 18km wieder den Dienst aufnehmen ;-)>> http://showcase.netins.net/web/wallio/GPSrcvrsvs60kft.htm>
Wer schreibt das mit der Begrenzung eigentlich vor? Ist ja lustig.
Da bekomme ich als Chip-Hersteller also einen Brief einer Behörde, wenn
ich am Markt aktiv werde?
Abdul K. schrieb:> Wer schreibt das mit der Begrenzung eigentlich vor?
Ich denke ehr, daß dies technisch begründet ist und ab 18km mehr Aufwand
betrieben werden muss, den die Meisten einfach nicht brauchen.
Ich hatte oben ja schon Spekulationen angestellt.
Eine weitere wäre, daß dort die Atmosphäre langsam nachläßt und sich
dadurch die Geschwindigkeit der Signale verändert. Diese ist aber zur
Positionsbestimmung mit GPS ein wichtiger Faktor.
Sicherlich kann man das rausrechnen. Aber das ist in den meisten Fällen
einfach nicht notwendig.
Gruß
Jobst
Hi,
Jobst M. schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Wer schreibt das mit der Begrenzung eigentlich vor?>> Ich denke ehr, daß dies technisch begründet ist und ab 18km mehr Aufwand> betrieben werden muss, den die Meisten einfach nicht brauchen.>> Ich hatte oben ja schon Spekulationen angestellt.>> Eine weitere wäre, daß dort die Atmosphäre langsam nachläßt und sich> dadurch die Geschwindigkeit der Signale verändert. Diese ist aber zur> Positionsbestimmung mit GPS ein wichtiger Faktor.> Sicherlich kann man das rausrechnen. Aber das ist in den meisten Fällen> einfach nicht notwendig.>>> Gruß>> Jobst
Nee, ich denke NICHT das es technisch begründet ist das die 18KM eine
Grenze sind. Dagegen spricht ja zum Beispiel das manche Module doch
etwas weiter gehen und zusätzlich noch die Geschwindigkeit oder
Beschleunigung auswerten!
Es ist ja so, das 18KM für den Zivilen Bereich, wenn man von der
Forschung (Wetterbalons zähle ich mal im weitesten Sinne dazu) eine
durchaus Sinnvolle Begrenzung sind. Ziviele Flugobjekte mit ausnahme von
Raumfahrt und Wetterbalons fliegen einfach nicht höher.
Damit soll wohl einfach verhindert werden das jemand sich einfach einen
Handelsüblichen GPS Empfänger nimmt und diesen so ohne weiteres für
Militärische Flugobjekte (Raketen z.b. Verwendet). Denn gerade bei
längeren Reichweiten ist die Zielgenauigkeit doch eines der Größten
Probleme ohne GPS.
Die Auflagen werden wohl von Behördlicher Seite -insbesondere der US
Regierung- kommen. Sie können einmal im Sinne der Lizenznahme bei nicht
US Firmen und dann natürlich sowohl Lizenzrechtlich wie auch durch
direkte REchtsvorschrift für in den USA beheimatete Firmen gelten.
Befreundete Staaten werden die USA dabei ebenfalls unterstützen. (Mal
von Inoffiziellen Druckmethoden ganz abgesehen)
So in etwa ist es ja in den ersten Zeilen des von yoshi geposteten Links
ja auch angegeben.
http://showcase.netins.net/web/wallio/GPSrcvrsvs60kft.htm
Für Militär und (anerkannte) Forschung gibt es ja anscheinend GPS
Systeme die deutlich höher als 18Km weit kommen.
Ausserdem beruht GPS so wie ich es verstanden habe doch auf eine
einfache Dreieckspeilung durch emittlung von Laufzeitdifferenzen.
Solange man also nicht höher als der Orbit der Satelliten ist sollte das
doch Problemlos funktionieren...
Gruß
Carsten
Klar ist das in Richtung Terrorismus gemünzt. Ich dachte, das wäre klar.
GPS funzt sogar oberhalb der GPS-Satelliten. Es wird auch im Weltraum
benutzt! Naja, sagen wir erdnaher Umlaufbahn. Sonst gibts wieder
Diskussionen...
Wer also einen GPS-Empfänger selbst baut, bekommt dann
Schlapphut-Besuch? Cool. Ich fange sofort an. Muß doch in einen PSoC5
reinzukriegen sein.
Hmmm ... habe mir die Seite gerade mal durchgelesen ...
Dazu scheint es aber genug frei für Zivilpersonen verfügbare Empfänger
zu geben, die höher kommen.
Argument dafür, daß es tatsächlich gewollt ist nur bis 18km zu kommen,
ist aber, daß sich einige Module mit entsprechenden Kommandos doch dazu
überreden lassen höher zu gehen.
Laufzeitmessung ist korrekt. Aber auch oberhalb der Atmosphäre können
Signale durch die Atmosphäre kommen. Und dann längere Strecken darin
zurücklegen, als auf der Erdoberfläche möglich ist.
Abgesehen davon, habe ich dazu geschrieben, daß ich mal wieder
spekuliere.
Die Geschichte mit der abschaltbaren Sperre spricht aber tatsächlich
gegen einen technischen Grund.
Wie gut, daß die Bösewichte nur die Geräte kaufen, die bei 18km ihren
Dienst einstellen. Allerdings bevorzugen die ja auch bemannte Bomben ...
:-/
Gruß
Jobst
Abdul K. schrieb:> Klar ist das in Richtung Terrorismus gemünzt. Ich dachte, das wäre klar.>> GPS funzt sogar oberhalb der GPS-Satelliten. Es wird auch im Weltraum> benutzt! Naja, sagen wir erdnaher Umlaufbahn. Sonst gibts wieder> Diskussionen...>
Naja, sicher weniger der H2O2+Aceton Standartterrorrismus der als
Deckmantel für die reichhaltige Beschneidung der bürgelichen REchter
herhalten muss, als der Terrorrismus durch die so genannten
"Schurkenstaaten" bzw. Angriffe durch reguläre Militärische Gruppen.
Terroristen Verfügen eher seltener über Ballistische Trägersysteme
(Flughöhen 200 -1100 KM über Erde)
> Wer also einen GPS-Empfänger selbst baut, bekommt dann> Schlapphut-Besuch? Cool. Ich fange sofort an. Muß doch in einen PSoC5> reinzukriegen sein.
So schlimm wird es wohl nicht werden, wobei ich ehrlich gesagt gar nicht
weiß wie aufwendig es wäre einen GPS Empfänger ohne zugekaufte
Spezial-IC zu realisieren. (Die Begrenzung steckt ja schon da drin).
Also ob das mit den frei Verfügbaren Informationen und gängigen
CPU/CPLDs überhaupt in realistischer Zeit zu schaffen währe.
Aber jetzt wird es OT ;-)
Gruß
Carsten
Verwunderlich ist ja, dass einige Empfänger den Dienst nur einstellen
wenn
h > 18km UND (a > x ODER V > x)
sind. Von da her denke ich, dass es keinen tieferen technischen Grund
hat.
Die Empfänger, welche auf der Seite als funktionsfähig (bei > 18km)
aufgelistet sind, werden sehr wahrscheinlich auch auch nicht mehr
funktionieren, wenn die Beschleunigung oder Geschwindigkeit zu hoch
wird.
Oder denkt ihr, dass es Module gibt, die gar keine Begrenzung haben?
gruss
yoshi
Lehrmann Michael schrieb:> Hujaaa 18km Höhe =) hmmm mich würde interessieren wie weit ihr im> Endeffekt kommt. Von einem Bekannten der studierter Metreologe ist weiß> ich, dass die Ballons meistens nur bis auf 20km Höhe kommen. Natürlich> gib es da Rekorde in der Kategorie >=30km aber das ist wohl mit einem> normalen Wetterballon nicht zu machen. Man bedenke, dass sich der Ballon> ja immens ausdehnt. In diesen Höhen hat der Wetterballon dann statt 2m> Durchmesser locker mal 14-16m Durchmesser. Bis er dann letztendlich> platzt.> Wenn ich das mal dann ganz kurz überschlage.
...schau mal unter www.ov-lennestadt.de (Projekte -> Ballonmission). Die
18km zu übertreffen ist durchaus möglich.
Gruß
Thomas
yoshi schrieb:> Verwunderlich ist ja, dass einige Empfänger den Dienst nur einstellen> wenn> h > 18km UND (a > x ODER V > x)> sind. Von da her denke ich, dass es keinen tieferen technischen Grund> hat.> Die Empfänger, welche auf der Seite als funktionsfähig (bei > 18km)> aufgelistet sind, werden sehr wahrscheinlich auch auch nicht mehr> funktionieren, wenn die Beschleunigung oder Geschwindigkeit zu hoch> wird.> Oder denkt ihr, dass es Module gibt, die gar keine Begrenzung haben?>
Es geht bei der Begrenzung schlicht um die Vermeidung des Einsatzes
solcher Module zur Flugsteuerung von Kurzstreckenraketen. Das das Teil
wirklich da runterkommt, wo es soll, ist das eigentliche Problem!!
Oder wenn du es noch genauer wissen willst: Meiner Meinung nach, da ich
weiß das in Amerika die Juden massiven Einfluß auf den Kongreß haben: Es
soll ein Angriff auf Israel vermieden werden.
Letztendlich ist das aber Quatsch. Vor ca. 20 Jahren hat Matjaz Vidmar
mit für uns heute eher primitiv anmutenden Hardwareaufwand, einen voll
funktionsfähigen GPS-Empfänger gebaut! Von daher sehe ich das als
machbar mit einem PSoC5 und a bisserl HF-Gerödel davor. Ich meinte das
mit der Realisierbarkeit schon ernst!
Militärische GPS-Empfänger spielen in einer ganz anderen Liga. Die sind
vor allem auf Störfestigkeit und Toleranz gegenüber Beschleunigung
getrimmt, weniger auf niedrigsten Stromverbrauch oder gar Kosten.
Und ja, irgendwo las ich auch mal drüber das die Algorithmen bei sehr
hohen Geschwindigkeiten Probleme machen. Vermutlich liegt die Grenze
aber höher als bei der Sperre, die wir wahrnahmen.
Aber das wäre ein anderer Thread...
Hallo Abdul, danke für deine Ausführungen.
Wichtig für das Vorhaben "Wetterballon" ist einfach, dass das GPS Modul
sicher unter 18km wieder zuverlässige Signale sendet (Ortung).
Darüber könnte man die Höhe mit dem barometrischen Druck interpolieren.
..
Hat jemand Erfahrunge mit Kartenprogramme bei denen man mehrere GPS
Positionen parallel anzeigen kann? Ich habe bis jetzt nur Programme
gefunden, die eine Position überwachen konnten.
Ziel wäre ein GPS im Auto zu haben und die zweite Position via Downlink
(APRS) vom Ballon zu kriegen. Praktisch wäre dann natürlich, wenn man
beide Koordinaten in einem Programm anzeigen könnte. Ich befürchte aber,
dass da noch ein bisschen Programmieraufwand von Nöten sein könnte.
gruss
yoshi
yoshi schrieb:> Hat jemand Erfahrunge mit Kartenprogramme bei denen man mehrere GPS> Positionen parallel anzeigen kann?
Meine GPS Software könnte man leicht so modifizieren, daß sie das
könnte. Zeigt Dir dann auf einem kleinen Grafikdisplay Norden und
Richtung zum Ziel inkl. Entfernung. Läuft auf einem 8051.
Allerdings ohne Strassenkarte. :-)
Gruß
Jobst
Kann es sein, dass ich bis heute noch kein Programm gefunden habe,
welches zwei Koordinaten gleichzeitig als Punkt auf einer Karte anzeigen
kann? (offline)
Kenn jemand so ein Tool?
grüsse,
yoshi