Hallo
Im Forum wurde bereits die Geschwindigkeitsmessung mittels
Lichtschranken in diesen Threads behandelt :
Beitrag "Re: dynamisches Taktsignal"Beitrag "Suche programmierten uC für Geschwindigkeitsmessung"
Interessant für mich ist auch die Messung mittels Dopplerradar oder
Laserabtastung.
Bei der Laserabtastung muss das zu messende Objekt nicht vollständig am
Sensor vorbeigeführt werden.
Laser-Doppler basierte Längen- und Geschwindigkeitsmessung
Es kann auch eine vorbeilaufende Folie gemessen werden.
Die Verwendung spezieller Marken oder Maßstäbe auf dem Meßobjekt ist
nicht nötig.
http://www.elovis.de/de/produkte/produkt_2/Messprinzip_Produkt2.html
der Sensor liefert Signale über RS485/ RS422.
Würde mir gerne dann die Geschwindigkeit auf einem Display anzeigen
lassen.
Weiss jemand damit bescheid, wie man so etwas am preiswertesten lösen
kann?
Gruss Daniel
Ich habe mir die Links angesehen: Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Viel "heiße" Luft gab es auch schon hier:
Beitrag "2 Incrementalgeber koppeln"
Entweder hast Du richtiges Geld zu verteilen, oder jeder Spinner
schüttet den Fred zu.
Hi
Nun, berührungslose Geschwindigkeitsmessung von Oberflächen, davon
träumen wir auch schn ein paar Tage. Allerdings, so einfach wie es sich
in der Erklärung von ELOVIS darstellt ist es nicht, denn diese Systeme
liegen nicht ohne Grund allesamt weit oberhab der 5000 €. Da ist auch
BetaLaserMike nicht günstiger. Die Idee eine Laser-Maus zu mißbrauchen
hatten wir aber auch schon (und verworfen...).
Gruß oldmax
Hallo
Wikipedia :
"Entgegen anderslautenden Gerüchten ist die optische Auflösung von
Lasermäusen nicht höher als die von LED-Mäusen. Es wird auch kein
konzentrierter Lichtstrahl verwendet um mikroskopische Strukturen des
Untergrundes aufzulösen. Eine derartige Methode würde zu hohe
Anforderungen an die Fertigungstoleranzen stellen, da dann die Distanz
zwischen Lichtquelle, Untergrund und Sensor genauestens einzuhalten
wäre."
Die Lasermaus hat einen Brennpunkt, sollten aber paralleliesierte
Strahlen sein, welche zusammen mit der Optik ist eben auch zu schwach
sind.
Ich bin auch der Meinung, dass man zumindest, den einfachsten Sensor für
diese Aufgabe günstig erwerben muss.
Den wollte ich nicht unbedingt selber basteln, wegen der Linsen und der
Genaugkeit.
Man findet im Netz zudem nie Preise zu den Sensoren, was die Preisspanne
schon erahnen lässt. Für nix gibts nix.
Die Geschwindigkeitsmessung besteht darin, dass in den Lichtkegeln an
der Oberfläche, Interferenzen gemessen werden.
Je höher die Interferenz, desto schneller die Oberfläche.
Aufwendiger sind die Prozessoreinheiten, die nötig sind, um die
Oberflächenbeschaffenheit zu ermitteln, da sich mit Ihr die
Interferrenzen ändern.
Die Messung auf eine Oberfäche zu eichen, spart viel Rechenleistung,
womit das Gerät, dann aber nicht sehr universell einzusetzen wäre,
insbesondere bei unhomogenen Oberflächen.
Geht man von einer gleichmässigen Fläche aus, müsste die Umrechnung, der
vom Sensor ausgehenden Daten, eher lineal verlaufen.
Benutzt man einen Linienlaser zur Messung, der vom zu messenden Objekt
nicht vollständig durchbrochen wird, darf nur der durchbrochene Teil
berechnet werden, da die Signalstärke für den gesamten Bereich zu klein
wäre.
http://cgi.ebay.de/Keyence-Laser-Wegmessung-Sensor-LB-1201W-%2f-LB-301-ovp_W0QQitemZ360121709286QQcmdZViewItem?rvr_id=193499408324&rvr_id=193499408324&cguid=50747d9d12c0a0aa14c38873ff8ba9b6
Gruss Daniel
Daniel S. schrieb:> Bei der Laserabtastung muss das zu messende Objekt nicht vollständig am> Sensor vorbeigeführt werden.> Laser-Doppler basierte Längen- und Geschwindigkeitsmessung> Es kann auch eine vorbeilaufende Folie gemessen werden.> Die Verwendung spezieller Marken oder Maßstäbe auf dem Meßobjekt ist
Es gibt ja auch die Möglichkeit,nur eine Lichtschranke zu verwenden,
mit einer Laserlichtschranke z.B. Laserpointer und Empfänger ist die
Auflösung in mm ,entsprechend des Laserstrahl's + Verzögerung
Also Start bei Eintritt des Objekt's in die Lichtschranke , Stopp bei
verlassen der Lichtschranke.
Das ganze getaktet mit 10 MHz ergibt dann eine Zeitauflösung von 0,1 us
Materialaufwand 10 - 20 E inkl. Lichtschranke
Mit einer Laserlichtschranke lassen sich auch längere Strecken
überbrücken,
so das auch ein ungeübter Billardspieler ein Tor von ca. 1 Meter trifft.
mfg F.H.
>Also Start bei Eintritt des Objekt's in die Lichtschranke , Stopp bei>verlassen der Lichtschranke.
Am besten geht das mit Billardwürfeln. Die haben unabhängig von der Höhe
der Messvorrichtung immer das gleiche Maß.
Kakadu schrieb:>>Also Start bei Eintritt des Objekt's in die Lichtschranke , Stopp bei>>verlassen der Lichtschranke.>> Am besten geht das mit Billardwürfeln. Die haben unabhängig von der Höhe> der Messvorrichtung immer das gleiche Maß.
Ne Billardkugel sollte auch immer das gleiche Maß haben,aber ein Würfel
würde das kalibrieren der Lichtschranke erleichtern,
mfg F.H.
Daniel S. schrieb:> http://www.elovis.de/de/produkte/produkt_2/Messpri...>> der Sensor liefert Signale über RS485/ RS422.> Würde mir gerne dann die Geschwindigkeit auf einem Display anzeigen> lassen.> Weiss jemand damit bescheid, wie man so etwas am preiswertesten lösen> kann?>> Gruss Daniel
Sei mir nicht böse - man möchte meinen man hat es dir oft genug gesagt:
Eine Lasermessung für den kleinen Geldbeutel gibt es nicht in der
geforderten Auflösung.
Eine Lösung mittels Dopllerradar sollte eher machbar sein. Das bewegt
sich dann auch noch in einem akzeptablen preislichen Rahmen.
>Ne Billardkugel sollte auch immer das gleiche Maß haben, aber ein Würfel>würde das kalibrieren der Lichtschranke erleichtern,
Da ein Würfel so schön rollen kann, dachte ich, hätte jeder meine Ironie
verstanden.
Wenn hier schon von einer Meßauflösung von 0,1µs gefaselt wird, dann
sollte die Kugeln doch schon mit einer Genauigkeit von 1µm gefertig
sein.
Vielleicht wird es jetzt deutlich, welch ein Quatsch die ganze Messerei
ist.
Hallo zusammen
Frank schrieb:> Also Start bei Eintritt des Objekt's in die Lichtschranke , Stopp bei> verlassen der Lichtschranke.
Das Objekt soll eben nicht die Lichtschranke verlassen.
So kann man es sehr viel universeller einstetzen.
Zur einfachen berührungslosen Messung, der Verschiebung zweier Objekte
gegeneinander, ohne Endpunkte oder Markierungen.
Lehrmann Michael schrieb:> Sei mir nicht böse - man möchte meinen man hat es dir oft genug gesagt:> Eine Lasermessung für den kleinen Geldbeutel gibt es nicht in der> geforderten Auflösung.
Und da hast Du wahrscheinlkich sogar Recht.
Kann man nur hoffen, dass diese Wegmesssysteme irgend wann mal
grossindustrieeler hergestellt werden.
Ich glaube, die werden schon nochmal günstiger.
Eben in geringerer Qualität. Muss man den "immmer" gleich tausenstel
Millimeter messen ?
So, wie Laserentfernungsmesser für 80€ auch.
Navis haben auch mal 3000 € gekostet.
Ein Problem werden immer die geringen Verkaufszahlen sein.
Die Reflexlichtschranken, die noch bei uns im Lager lagen und die wir
damals schon massig aus alten Maschinen ausgebaut hatten, gibt es immmer
noch genauso zu kaufen gibt, haben sich preislich auch kaum verändert.
http://www.sysgotec.de/shop/product_info.php?info=p52279&refID=0001
Dafür bekomme ich 5 komplette DVD-Player mit Optolaser :-)
Nichts gegen die Genauigkeit der Hersteller, das Produkt optische
Wegmessung ist für den kommerziellen Markt noch nicht angepasst worden.
Ich werde mir sicher noch Gedanken darüber machen.
Gruss Daniel
Kakadu schrieb:> Da ein Würfel so schön rollen kann, dachte ich, hätte jeder meine Ironie> verstanden.> Wenn hier schon von einer Meßauflösung von 0,1µs gefaselt wird, dann> sollte die Kugeln doch schon mit einer Genauigkeit von 1µm gefertig> sein.> Vielleicht wird es jetzt deutlich, welch ein Quatsch die ganze Messerei> ist.
Die Ironie ist,das Du Messungen anzweifelst,0,1us = 10Mhz , einfache
Cmos Zähler - Gatter schaffen locker 20 Mhz, somit hat man schon eine
hohe Zeitauflösung,einfache Schieblehren schaffen 0,01 mm , dazu eine
Messungenauigkeitsberechnung, dann passt es ungefähr.
In unserem Hobbylabor messen wir mit 6- 10 stelligen Messgeräten.
Einfache Messtore sind auch bei der Geschwindigkeitsmessung von
Projektilen
üblich,selbst eine Softairwaffe macht schon 100m/s (V0), da gibt es
Messgeräte für unter 100 E.
Die hier vorgestellten Lichtschranken erscheinen für diesen Einatz zu
langsam,auch die Streuung müsste berücksichtigt werden.
Du hast Recht,wenn man keine geeigneten Messmittel hat, ist die ganze
Messerei in diesem Bereich Quatsch.
Ich gehe mal davon aus,das die Kugeln im 0,1mm Bereich gefertigt werden,
aber das wissen die Billardexperten wohl besser.
Wenn ich mich nun nicht irre, wären das 0,1mm in 7,2 us (50km/h)
Eine Zeitauflösung von 0,1 us würde die Messungenauigkeit dann
wesentlich verbessern
mfg F.H.
Hi
> Vielleicht wird es jetzt deutlich, welch ein Quatsch die ganze Messerei> ist.
Nicht, das ich da oberschlau sein will, aber schau dich mal auf der
Hannover Industriemesse um. Auflösung ist wohl weniger das Problen, aber
Preis...
Es gibt die Lasermessung wie eingangs die erwähnte Technik von Elovis
mit entsprechender Auflösung, aber da ist auch der Preis bei ca. 15000
€. Und ich bin mir auch sicher, die Nullen richtig gezählt zu haben.
Gruß oldmax
Frank schrieb:> Ich gehe mal davon aus,das die Kugeln im 0,1mm Bereich gefertigt werden,> aber das wissen die Billardexperten wohl besser.
Die sind im Neuzustand immer genau 57.2mm.
Werden also eher 100stel-Bereich gefertigt.
10 Jahre alte Kugeln können auch schonmal einen halben Millimeter
kleiner sein.
Spielt aber keine Rolle, da ich ja auch keine Anfangs und Endmessung
vorhabe, sondern rein nur auf der Fläche selbst messen möchte.
Schon ähnlich, wie bei der Pc-Maus wollte ich den Speckle-Effekt nutzen,
um die Geschwindigkeit zu messen.
Würde man das Messgerät an der Führungshand befestigen, könnte man die
Queuegeschwindigkeit ermitteln.
Richtig ist, dass man erst einmal im Besitz einens geigneten
Sensorkopfes sein aollte, um sich Gedanken über die Auswertung zu
machen.
Gruss Daniel