Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 10 cm 7-Segment-Anzeige zu dunkel


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von Christian P. (peterfrosta)


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Hallo Zusammen,

Ich habe so ne alte Tankstellensäule, mit Uhr und Thermometer.
Beides geht schon eine Weile nicht mehr. (Siehe Anhang 1)
Und da die alten "Fallblattanzeigen" sicherlich auch defekt waren UND 
ich diese

http://www.reichelt.de/Siebensegment-Anzeigen/SA-40-19-RT/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=31579;GROUPID=3002;artnr=SA+40-19+RT;SID=10T1Z1TH8AAAIAAD0vgCAb699d75ffcb1481e415d4a0809a70e99

"tollen" , großen 7-Segmentanzeigen gefunden habe, wollte ich das ganze 
selbst bauen. Also zunächst mal die Temperaturanzeige, der Säule.

Anhang2  Zwei zeigt das ganze aufm Schreibtisch.
Ich habe Folie aus dem Autozubehör auf die segmente geklebt, da die 
nackten elemente nicht schön anzuschauen sind und ein geringen Kontrast 
zum hintergrund hatten. Siehe Anhang 3.

Anhang 4 zeigt das ganze eingebaut UND eingeschaltet.
Man sieht  nichts.

Anhang 5 zeigt das ganze Nachts. das wäre in ordnung.

Also das Problem ist sicherlich einerseits, dass die Folie zu stark 
reflektiert.
Aber das hauptproblem ist denek ich die geringe grundhelligkeit der 
LED-Segmente :-/

Pro Segment habe ich einen Treiberbaustein verbaut. und zwar diesen:
http://www.reichelt.de/ICs-C-MOS-DIL/MOS-4543/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=12675;GROUPID=2924;artnr=MOS+4543;SID=10T1Z1TH8AAAIAAD0vgCAb699d75ffcb1481e415d4a0809a70e99

Die Stromaufnahme der Segment-Anzeigen bzw der Segmente selbst, hab ich 
nicht gemessen.
Der Treiber wird jedoch mit 10 Volt betrieben, was auch die max. 
Spannung der 7Segmentanzeige laut Datenblatt, daher geh ich mal davon 
aus, dass die Segmente gennug Strom aufnehmen. Die Spannung kann ich 
nicht erhöhen, da der treiber ab 10 Volt abschaltet.

Hat wer ne Idee? oder noch besser... Sag mir mal einer bitte wo ich 
vernünftige tagtaugliche Led-Elemente herbekommen. Hab bei google alles 
versucht.. find nur Hersteller von ANzeigen,. Die haben aber gesalzene 
Preise. Und die Teile muss es ja geben, schließlich gibts die ja an 
jeder zweiten Apotheke oder Tanke.

So.. ich hoffe dann mal wieder auf sinnvolle Hilfe :)
grüße aus Bochum

von Realist (Gast)


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Die helligkeit einer LED ist faktisch propotional zum Strom... sprich 
strom erhöhen...
Wie kommst du auf den treiber???? kenne ihn nicht und hab gerade keine 
zeit das datenblatt zu lesen, aber ein blick auf die absolut maximum 
ratings zeit das dieser IC nicht in der lage ist die leistung zu 
bringen, die deine anzeige brauchen wird...

von MaWin (Gast)


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Du hast die Datenblattangaben vollkommen fehlverstanden.

Deine Displays wollen mit einem Strom von 20mA versorgt werden,
nicht mit einer Spannung.

Dein MOS 4543 bringt nicht mal ansatzweise diesen Strom, der verhungert 
so um 5mA schon.

> Sag mir mal einer bitte wo ich vernünftige tagtaugliche
> Led-Elemente herbekommen

Das wird das Problem sein. Selbst mit ordetnlichen 20mA
bringen deine Anzeigen gerade mal 52 Millicandela. Auf gut
deutsch: Die sind vollkommen dunkel, nur innerhalb von
Zimmern zu verwenden.

Damit du aber wenigstens mal sehen kannst, was deine
Displays bringen wenn man sie voll ausreizt, hier die
Schaltung:

Ich weiß nicht, welche Betriebsspannung du zur Verfügung hast.
Ich hoffe mal, du hast 12V, das passt ja auch an den CD4543,
der notfalls aber auch mit 5V läuft falls er an einem uC hängt.
Egal ob der CD4543 nun mit 12V oder 5V versorgt wird baust du
PRO SEGMENT (richtig, das sind 28 Transistoren und 56 Dioden)
auf:

               +12V
                |
             Segment (4 LEDs in Reihe, 2 parallel)
                |
            +--|< BC547 (oder BC337)
            |   |E
            |   +--12R--+ Ja, 12 Ohm (0.6W)
            |           |
CD4543--1k--+--|>|--|>|-+-- GND
                1N4148

PH des CD4543 auf Masse

Damit schickst du die absolute Maximum 60mA durch jedes Segment,
stromgeregelt, das Display bringt mit Glück 0.6 Candela.

Deine Autofolie machst du mal bitte weg, die frisst 90%
der Helligkeit. Warum hast du nicht gleich schwarze Pappe
vor die Displays geklebt ?


Wenn das nicht reicht, musst du neue Displays kaufen.
Ich wäre vorschlagen LED-Leuchtstreifen mit 3528 LEDs zu kaufen
und selbst in Form von 7 Segmenten aufzukleben, vielleicht im
inneren von deinen Displays denen du die Rückwand entfernst.

von Frank K. (fchk)


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So mache ich das bei meiner Wanduhr. Ich verwende TI TPIC6B595 
Schieberegister mit integrierten Low-Side Leistungstreibern zur 
Ansteuerung der Segmente. Wenn Du den nicht bekommst, sollte eine 
Kombination aus HC595 und ULN2803 oder so das gleiche machen.

Zur Dimensionierung der Vorwiderstände bei 12V Betriebsspannung:
Segmente: Parallelschaltung zweier Ketten zu je 4 LEDs
-> If=40mA, Vf=7.4V -> R=120Ω
Dezimalpunkt: Zwei LEDs hintereinander
-> If=20mA, Vf=3.7V -> R=470€, ggf musst Du diesen Wert noch etwas 
anpassen, damit der Punkt optisch nicht zu hell gegenüber den Segmenten 
wirkt.

Das sollte schon ganz ordentlich hell werden. Bei mir im Zimmer dimme 
ich die Anzeige per PWM auf !G der TPICs abhängig von der Raumhelligkeit 
(LDR), weil es mir sonst zu hell war.

fchk

PS: Wo hast Du die Folie her? Ich hab bei meiner Uhr nichts passendes 
gefunden gehabt.

von Christian P. (peterfrosta)


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Danke!

Realist schrieb:
> Die helligkeit einer LED ist faktisch propotional zum Strom... sprich
> strom erhöhen...
> Wie kommst du auf den treiber???? kenne ihn nicht und hab gerade keine
> zeit das datenblatt zu lesen, aber ein blick auf die absolut maximum
> ratings zeit das dieser IC nicht in der lage ist die leistung zu
> bringen, die deine anzeige brauchen wird...


ja das mit den Daten hab ich schlicht weg nicht beachtet...
ich bin scheinbar nach der MAX Spannung der Segmentanzeige gegangen und 
habe einen Treibe gesucht der mit 10V betrieben werden kann... das mit 
dem Strom ist natürlich einleuchtent...

5mA ist nicht viel...
aber dann sollt eien andere Treiber ja Besserung versprechen.. Kann mir 
wer einen empfehlen?

Wo hast du MaWin den wert 20mA her? im Datenblatt seh ich :
"pro segment(oder punkt) 60mA(30mA)"

von Achim M. (minifloat)


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Christian Peskov schrieb:
> aber dann sollt eien andere Treiber ja Besserung versprechen.. Kann mir
> wer einen empfehlen?

Logic-Level MOSFETn?

von Christian P. (peterfrosta)


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das sagt mir jetzt nicht viel.. du meinst die treiber stufe über mosfets 
aufbauen?

den aufwand wollte ich mir ja mit einem geeigneten treiber ersparen...

von Frank K. (fchk)


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Christian Peskov schrieb:

> Wo hast du MaWin den wert 20mA her? im Datenblatt seh ich :
> "pro segment(oder punkt) 60mA(30mA)"

Die 30mA sind die Absolute Maximum Rating, d.h. der Wert, bei dem die 
LEDs gerade noch nicht sterben. Das gilt aber nur bei 25°C, bei höheren 
Temperaturen ist es weniger.

Die 20 mA stehen unter dem Abschnitt "Electrical/Optical Characteristics 
at TA=25°C" in der rechten Spalte und beziehen sich auf einen LED-Chip.

fchk

von Achim M. (minifloat)


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Christian Peskov schrieb:
> den aufwand

Nun, wenn es jeweils 8fach-Treiber sind, dann wären das 6 Lötstellen 
mehr pro Segment. Das wäre es mir nicht wert, einen teureren Spezialchip 
zu verbauen...

von Frank K. (fchk)


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von MaWin (Gast)


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> Wo hast du MaWin den wert 20mA her?

> Die 20 mA stehen unter dem Abschnitt "Electrical/Optical Characteristics
> at TA=25°C" in der rechten Spalte und beziehen sich auf einen LED-Chip.

Richtig. Das ist sozusagen der Nennwert, bei dem die Anzeige vermessen 
wird.

> im Datenblatt seh ich : "pro segment(oder punkt) 60mA(30mA)"
> Die 30mA sind die Absolute Maximum Rating,

Nicht ganz, nur vom Dezimalpunkt.
Die Segmente halten 60mA aus.

Da das das absolute Maximum ist, begrenze ich den Strom in der Schaltung 
auch nicht einfach mit einem Vorwiderstand an 12V, sondern mit einer 
Konstantstromquelle, damit er möglichst genau eingehalten wird.

> d.h. der Wert, bei dem die LEDs gerade noch nicht sterben.
> Das gilt aber nur bei 25°C, bei höheren Temperaturen ist es weniger.

von Christian P. (peterfrosta)


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Danke noch mal... durch euch habe ich das Datenblatt genauer beschaut 
und auch leicher durchschaut.

Der Treiber ist natürlich in der Tat schwach.
Habe mir jetzt mal folgenden rausgesucht:

http://such001.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=8752;SEARCH=ICM%207218%20A

Doof nur dass dieser so groß ist. wollte ja um volle helligkeit 
zuerlangen kein multiplexing verwenden. Also Pro 7-segmentanzeige einen 
Treiber benutzen. Dafür ist dieser Treiber a groß und b teuer.

Weiß wer ob ich die menge an Pins von diesem treiber auch dazu brignen 
kann meine 4 digits (anzeigen) parallel zubetreiben, anstelle von 
gemultiplext?


die folie werde ich drauflassen müssen, da es sonst bescheiden aussieht.

mfg und danke
peter

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Christian Peskov schrieb:
> Habe mir jetzt mal folgenden rausgesucht:
>
> http://such001.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ART...

Vergiss die Dinger und sieh dir Franks Vorschlag genauer an!


Frank K. schrieb:
> PPS:
> http://hbe-shop.de/8BIT-SHIFT-REGISTER-PDIP20-Typ-TPIC6B595N

von Timm T. (Gast)


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Christian Peskov schrieb:
> Doof nur dass dieser so groß ist.

Egal, sowieso nicht geeignet. Nimm den ULN2004 mit Vorwiderständen, oder 
als KSQ, oder bau die KSQ diskret auf.

> die folie werde ich drauflassen müssen, da es sonst bescheiden aussieht.

Bist Du allgemein lernresistent? Normalerweise nimmt man da eine rote 
Folie, gleicher Effekt, aber besserer Lichtdurchsatz. Gibts beim 
Bühnentechniker, oder als PC-Platte bei Conrad. Aber ganz bestimmt keine 
Scheibentönfolie von Opa Unger.

von Christian P. (peterfrosta)


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ja ok^^ "opa unger"
guter hinweis mit der roten folie... aber irgendwas muss ich da ja 
machen und auf die idee kam ich nicht, danke!


Also wenn ich das richtig durchschaue, hat Frank und Tim Thaler das 
gleiche Bauteil empfohlen.

Aber bei dem muss ich den Aufbau ja gänlich verändern?! da muss ich doch 
mit Transitoren an jedem einelnem Segment arbeiten oder?
ganzschln umständlich, wenn ich mir das erst selbst zusammenbauen muss 
:/

klar bin ich lernwillig, deshalb schreib ich ja hier und hoffe auf eure 
unterstüzung - wofür ich auh sehr dankbar bin.
aber so transistor schaltungen sind mir a nicht ganz geheuer b) muss man 
da auch mindestens gleichviel löten wie bei nem passenden treiber plus 
verbindungen löten.. auf so ner blöden streifen- oder ochrasterplatine 
ganzschönb arbeit im vergleich zu einem passenden treiber.
oder ist das mit dem ULN2004 garnicht so umständlich wie ich denke?

falls es keinen geeigneten treiber gibt, werde ich natürlich die hier 
angeboten vorschläge versuchen umzusetzen (was dann sicher weiteres 
nachfragen nötig macht)...

gruß peter

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Christian Peskov schrieb:
> Aber bei dem muss ich den Aufbau ja gänlich verändern?! da muss ich doch
> mit Transitoren an jedem einelnem Segment arbeiten oder?

Der TPIC6C595 hat die Transen schon im Gehäuse drin.

von Frank K. (fchk)


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Hast Du Dir meinen Vorschlag überhaupt angeschaut. Auch den Schaltplan? 
Hast Du ihn verstanden? Bist Du in der Lage, abzupinnen?

fchk

von Christian P. (peterfrosta)


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ne den beitrag mit dem schaltplan hab ich garnciht gesehen! ups.. danke 
ich gucke jetzt

von Maddin (Gast)


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UDN2981 mit 74hc595  für Anoden oder
ULN2804 mit 74hc595  für Kathoden....

Gibts alles bei Reichelt...

Platz wirds wohl genug geben, keine 1000 Transistoren, keine spezial IC, 
billig.

M.

von Christian P. (peterfrosta)


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das sieht dem meinen anufbau äüßerst ähnlich, fank^^
cool.
meine freundin will ins bett und daher hab ich das datenblatt jetzt nur 
kurz überflogen.
die anteuerung läuft hier spi-ähnlich ab wenn ich das richtig erkenne.
also muss ich nur die ansteuerung hardware- und softwaremäßig ändern, 
den Treiber kann ich ja dann fast wie die vorherigen verwenden :)
 ich guck mal ob ich diese teile bekomme.

die Folie hatte ich (das liest du ganz oben) bei ATU gekauft.
die für heck und seitencheiben sind vllt etwas besser geeignet.
das wusste ich aber nicht und die sind auch teurer. ich habe mich dann 
im laden für einen sonneschutzstreifen entschieden (12€). Der 
Reflektiert aber scheinbar auch mehr. naja. jedenfalls ist das für dich 
drinne sehr geeignet, wie du oben auf einem bild von mir sehen kannst.
hast du, Frank, denn auch die großen 10cm Anzeignen verbaut?

mfg peter

von Christian P. (peterfrosta)


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Jetzt verwirrt mich nicht^^

mit dem  "UDN2981 mit 74hc595  für Anoden oder" ist es aber doch ein 
andere aufbau als mit dem "TPIC6C595"?!
bei dem UDN2981 seh ich auch nciht das der für common anode ist.
aber ist schon spät.. gute nacht
und danke

von Timm T. (Gast)


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Die Anzeige hat gemeinsame Anode, damit geht ULN2004, ULN2803 oder der 
TPIC6B595 => nett, muss ich mir mal merken.

Der TPI muss halt anders angesteuert werden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kannst Du den 4543 über PH 
umschalten, ob er die Ausgänge high- oder low-aktiv setzt.

Dann kannst Du einfach an jeden 4543 einen ULN2004 schalten (der 4543 
dabei mit 12-15V betrieben). An die Ausgänge der ULN die Vorwiderstände, 
und daran die Segmente. Dürfte am wenigsten Änderungen Deiner Schaltung 
erfordern.

Oder Du nimmst die KSQ von MaWin, braucht halt Einzeltransistoren und 
paar Dioden und Widerstände mehr.

Wie konstant (und wie hoch) ist denn Deine Versorgungsspannung?

von Christian P. (peterfrosta)


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Moin... Also mit dem tpi kapier in es wohl noch am ehesten.
Wo dein Vorschlag hingehen soll hab ich auch halbwegs kapiert. Habe aber 
im Datenblatt nicht gesehen , das der uln aktiv low betrieben werden 
kann, sprich als Drain...
Den tpic find ich bisher leider niergend zum Erwerb.
Meine spannungsversorgung ist im arbeitszimmer eine labornetzteil. Das 
macht alles bis... Kp 24V?! In der sâule ist meine Schaltung mit einen 
netzteil von 9 Volt dc ausgestattet.
12 Volt verträgt die jetzige Schaltung nicht!
Ab ca knapp 10 volt ging die Funktion verloren. Es wurden nur noch zwei 
Striche leicht Frequent beleuchtet. Ob das am treiber, der anzeigen oder 
dem festspannungsregler liegt, weiß ich nicht.
MfG
Peter

von Konrad S. (maybee)


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Christian Peskov schrieb:
> Den tpic find ich bisher leider niergend zum Erwerb.

http://hbe-shop.de/8BIT-SHIFT-REGISTER-PDIP20-Typ-TPIC6B595N

von Maddin (Gast)


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>>mit dem  "UDN2981 mit 74hc595  für Anoden oder" ist es aber doch ein
>>andere aufbau als mit dem "TPIC6C595"?!


Ein Display mit Common Anode hat viele Kathoden, also:

ULN2804 mit 74hc595  für Kathoden

>>Moin... Also mit dem tpi kapier in es wohl noch am ehesten.

wieso, sind beides Schieberegister, nur das der TPIC die Treiber gleich 
mit drin hat und wesentlich schwerer zu bekommen ist (Mouser,Farnell 
etc.. haben ihn meine ich auch, nur Versand teuer etc..)

Wenn man Platz hat ist die Kombi wesentlich günstiger und einfacher.

Gruß,
M.

von Maddin (Gast)


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>>bei dem UDN2981 seh ich auch nciht das der für common anode ist

Wenn du Ihn dazu nutzt die Anoden zu schalten, dann liegst du falsch. 
Macht man z.B. beim Muxing.

>>netzteil von 9 Volt dc ausgestattet.
>>12 Volt verträgt die jetzige Schaltung nicht!

Verstehe ich nicht, ich denke die Displays brauchen schon 10V? 
Vielleicht noch mal dein Konzept überdenken?

Warum verträgt sie keine 12V?

>>Ab ca knapp 10 volt ging die Funktion verloren.

wundert mich nicht, zumla du bedenken solltest das deine Treiber, egal 
welche, auch noch etwas von der Spannung "nehmen".

M.

von Jens B. (nixiefreak)


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Wenn du dich vor einer Lötorgie scheust, kannst du auch ganz einfach mit 
dem LM317 (Wald-und-Wiesen-Spannungsregler) eine Konstantstromquelle 
aufbauen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Grundschaltung_mit_LM317

von Frank K. (fchk)


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Christian Peskov schrieb:

> hast du, Frank, denn auch die großen 10cm Anzeignen verbaut?

Siehe Bilder, oben sind die 10cm Anzeigen, die zweite Reihe mit 5.7cm 
Anzeigen kam später dazu. Dazu musste ich nur weitere TPICs hinten 
anhängen und die Software erweitern. Das Projekt ist schon etwas älter, 
so Anfang des Jahrtausends.

fchk

von MaWin (Gast)


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> Siehe Bilder,

Deutlich erkennbar, auch mit Nennstrom nicht tageslichttauglich.

von Harald W. (wilhelms)


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MaWin schrieb:
>> Siehe Bilder,
>
> Deutlich erkennbar, auch mit Nennstrom nicht tageslichttauglich.

Mit welchen Anzeigen arbeiten denn die LED-Tankstellen-Preis-
anzeigen? Die erscheinen mir selbst bei Tageslicht oft zu hell.
Gruss
Harald

von Maddin (Gast)


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Zusammensetzung aus Einzel LEDn.

M.

von Frank K. (fchk)


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MaWin schrieb:
>> Siehe Bilder,
>
> Deutlich erkennbar, auch mit Nennstrom nicht tageslichttauglich.

Ich dimme die Teile per PWM, weil es mir sonst zu hell ist. Die Fotos 
sagen rein gar nichts über die Helligkeit bei Nennstrom aus. Und das 
mittlere Bild ist in ausgeschaltetem Zustand entstanden, falls Du es 
nicht gemerkt hast.

fchk

von Christian P. (peterfrosta)


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maddin da hast du was miss verstanden bzw ich hab mich nicht klar 
ausgedrückt... ab 7,x volt läuft die schaltung. bis über knapp 10V ( ca. 
10,4).
was du mit "zum anoden schalten" meinst wweiß ich auch nicht... bei 
segmentanzeigen mit gemeinsamer anode wird die anode auf plus gelegt und 
entsprechend der gewünschten Anzeige die entsprechenden Kathoden auf den 
treiber gelegt.
Also muss der treiber zu GND durchschalten. Bei dem von dir empfohlenen 
leistungstreiber  interpretier ich die ausgänge als Stromquellen und 
nicht als stromsenken?!

Danke Konrad ich war wohl blind.


ich werde wohl zunöchst frank seinen vorschlag probieren.
zuvor werde ich wohl aber mal nen netzteil direkt an en segment 
drausssen hängen um zuschauen ob es dann wenigstens hell genug ist, 
sonst kann ich mir das ja auch schenken^^

MaWin rührt deine meinung von erfahrung her oder aufgrund der angaben im 
datenblatt?
wenn ich bisher nur 5mA durchgejagdt habe, und strom und helligkeit 
proportional sind, erwarte ich bei 4fachen strom schon eine ordentlich 
helligkeitssteigerung?!
Was Harald sagt, hat mein ehmaliger prof mir auch zu diesem projekt 
gesagt: "gucken Sie doch noch mal nach anderen LEDs, zaubern können die 
Firmen die sowas bauen ja auch nicht" ich hatte ihm auch nur grob 
erzählt, sonst wäre ihm sicher auch aufgfallen, dass der treiber 
zuschwach ist.
Aber um deiner Frage zu beantworten Haral... soweit ich jetzt drauf 
geachtet habe, sind die meisten Segmentanzeigen bei Tanken und Apotheken 
aus LEDMatrizen aufgebaut.

Frank sieht gut aus! schade das du die Bauteil mit in die Oberfläche 
intergriert hast. aber es scheint ja sehr symetrisch zu sein. Also ab 
nach ATU jung. 13 € für die billigste heckscheibentönfolie ausgeben, auf 
ne plexglasplatte vom bauhaus für 7-12 € drauf kleben und ab auf deine 
Tafel druff ;) aber besinders hell sieht deine anzeige auf den bildern 
so nicht aus. aber du sagtest ja sie wird heller wenn es im zimmer 
heller ist, richtig?
mfg peter

von MaWin (Gast)


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> Mit welchen Anzeigen arbeiten denn die LED-Tankstellen-Preis-
> anzeigen?

Ich nehme an,
die bauen die Anzeigetafelhersteller selbst aus Leuchtdioden zusammen.

von Karl H. (kbuchegg)


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Christian Peskov schrieb:

> Frank sieht gut aus! schade das du die Bauteil mit in die Oberfläche
> intergriert hast. aber es scheint ja sehr symetrisch zu sein. Also ab
> nach ATU jung. 13 € für die billigste heckscheibentönfolie ausgeben,

Schön langsam solltest du eigentlich kapiert haben, dass du mit diesen 
Folien nichts reissen wirst. Im Handel gibt es fertig eingefärbtes 
Plexiglas, welches einigermassen genau auf die Frequenz des Lichtes 
ausgelegt ist, welches die LED abgeben.
Auf Deutsch: Das Licht von den LED geht mehr oder weniger ungehindert 
durch, alles andere wird abgeblockt.

Alles andere kannst du vergessen, wenn es auf Lichtausbeute ankommt.

> Tafel druff ;) aber besinders hell sieht deine anzeige auf den bildern
> so nicht aus.

Kann auch daran liegen, dass die Kamera abgeregelt hat, WEIL die 
Anzeigen zu hell waren. Wenn ich mir die Photos so ansehe, dann ist das 
ganze drumherum im Zimmer ziemlich dunkel. Im Vergleich zum ersten Photo 
von der Rückseite ... yep, würde sagen die Kamera hat die Blende 
zugemacht.

von Jens B. (nixiefreak)


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Christian Peskov schrieb:
> ich werde wohl zunöchst frank seinen vorschlag probieren.

Autsch... ;-)

Nee im Ernst, diese Lösung kannst du doch für draußen vergessen. 
Schonmal draußen diese standard-roten Siebensegmentanzeigen gesehen? 
Nein? Dann überleg dir mal, warum: die sind zu dunkel! Bei direkter 
Sonneneinstrahlung siehst du nienta.

Kauf dir doch lieber einen Haufen superhelle rote 5,8,10mm LEDs bei 
Ebay, ruhig irgendwo aus China, die sind sehr preiswert und bei weitem 
nicht so schlecht wie hier öfter behauptet wird. Daraus baust du dir 
dann deine eigenen Anzeigen, die du problemlos mit Franks Chip ansteuern 
kannst.

Gruß
Jens

von Harald W. (wilhelms)


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Christian Peskov schrieb:

> wenn ich bisher nur 5mA durchgejagdt habe, und strom und helligkeit
> proportional sind, erwarte ich bei 4fachen strom schon eine ordentlich
> helligkeitssteigerung?!

Nun, bei einer Fotokamera sind das 2 Blendenstufen...
Gruss
Harald

von Karl H. (kbuchegg)


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> wenn ich bisher nur 5mA durchgejagdt habe, und strom und
> helligkeit proportional sind, erwarte ich bei 4fachen strom
> schon eine ordentlich helligkeitssteigerung?!

Nur blöd, dass das menschliche Auge eine logarithmische Kennlinie hat.
Bei einer Wald und Wiesen roten LED kannst du den Strom von 20mA auf 
15mA absenken, ohne das es den meisten Menschen auffallen wird. Wenn es 
ihnen auffällt, dann nur weil sie es wissen, dass da keine 20mA 
durchlaufen.

von Christian P. (peterfrosta)


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Jens B. schrieb:
>> ich werde wohl zunöchst frank seinen vorschlag probieren.
>
> Autsch... ;-)
>

^^ok, diesen hinweis werde ich ernst nehmen und überlegen, ob ich 
soviele LEDs löten will, aber verstehe schon was du meisnt! jedoch ist 
die sonne bei dieser säule stehts von hinten.

Harald Wilhelms schrieb:
> Nun, bei einer Fotokamera sind das 2 Blendenstufen...
> Gruss

ich weiß nicht was das jetzt mit belndstufen zutun hat, wenn ich hoffe 
das  meine anzeige draussen, mit 20mA heller leuchtet als bisher mit ca. 
5mA ?^^

mfg peter

von MaWin (Gast)


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> MaWin rührt deine meinung von erfahrung her
> oder aufgrund der angaben im datenblatt?

Erfahrung mit den Angaben aus den Datenblatt ...

Ich hatte vor 20 Jahren mal was mit LED-Videowänden
für draussen zu tun.

> Ich dimme die Teile per PWM, weil es mir sonst zu hell ist.

Das ist schön, dann mach doch noch mal eine Aufnahme
bei voller Helligkeit, wenn draussen die Sonne auf
die Displays scheint.

von Christian P. (peterfrosta)


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ha^^ das wollte ch auch schon vorschlagen :)
Ja wenn du da beruflich schon mal mit zutun hattest, nimm ich deine 
einwände auch ernst! aber die leds haben sich die letzten jahre ja schon 
etwas entwickelt...

von Maddin (Gast)


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---zum dritten und letzten Mal nun der Versuch:

Wenn deine Anzeigen eine gemeinsame Anode haben, dann schaltest du die 
Kathoden, dafür nimmst du die Kombi:

Beitrag "Re: 10 cm 7-Segment-Anzeige zu dunkel"

ULN2804 mit 74hc595  für Kathoden


>>Bei dem von dir empfohlenen
>>leistungstreiber  interpretier ich die ausgänge als Stromquellen und
>>nicht als stromsenken?!

>>maddin da hast du was miss verstanden

Ich habe nichts missverstanden, du ließt nicht richtig. Für deinen Fall 
ist der ULN2804 dein Chip, nicht der UDN2981!

ULN2804! Darlington, 8FACH! Gegen Masse!

Die Anoden schlatet man ZUSÄTZLICH, wenn man mit einem Display mit 
gemeinsamer Anode Muxing ausführen will, oder wenn man ein Display mit 
gemeinsamer Kathote mit der Kathode fest zu GND legt um es Anodenseitig 
anzusteuern.

>>bis über knapp 10V ( ca. 10,4).

Verstehe ich nicht, warum 10,4V? Woher kommt denn nun diese Grenze?

Gruß,
M.

von Timm T. (Gast)


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Was ist jetzt so schwer daran, mal eine Anzeige zu nehmen, auf die 
Segmente über Vorwiderstände kontrolliert Strom zu geben und dann 
draussen zu schauen, ob das ausreicht?

Jetzt betreibst Du die Segmente mit 5mA statt 60mA und hast eine Folie 
mit geschätzt 90% Verlust davor. Damit hast Du nur 1/100stel der 
möglichen Helligkeit. Probiers doch einfach aus, bevor Du hier weiter 
rumraten läßt.

von Christian P. (peterfrosta)


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Maddin schrieb:
> Wenn deine Anzeigen eine gemeinsame Anode haben, dann schaltest du die
> Kathoden, dafür nimmst du die Kombi:

ist ja mein reden. du hast was von anoden schalten gesagt aber gut.

Maddin schrieb:
>>>Ab ca knapp 10 volt ging die Funktion verloren.
>
> wundert mich nicht, zumla du bedenken solltest das deine Treiber, egal
> welche, auch noch etwas von der Spannung "nehmen".

ich keine sorge hatte, dass zuwenig spannung an der anzeige ankommt. Es 
war scheinbar zuviel. diese grenze hab ich an meinem labornetzteil 
abgelsen. warum weiß ich nicht.

Timm Thaler schrieb:
> Was ist jetzt so schwer daran, mal eine Anzeige zu nehmen, auf die
> Segmente über Vorwiderstände kontrolliert Strom zu geben und dann
> draussen zu schauen, ob das ausreicht?

hab ich ja angekündigt und auch eben versucht. ein paar segmente direkt 
an ein  Netzteil, eingestellt auf 7,5 Volt, geklemmt. ist schon deutlich 
heller aber am tage hinter dieser Folie noch zu schwach. da muss ich 
wohl led auf platinen löten oder erst die folie abziehen und schauen wie 
hell es dann ist.

und ja die folien sind nicht optimal, war aber das einzige was mir 
einfiel und auch leicht zu besorgen war.. hatte das internet nach NICHT 
reflektierenden Folien und der art ja abgesucht.

Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Im Handel gibt es fertig eingefärbtes
> Plexiglas, welches einigermassen genau auf die Frequenz des Lichtes
> ausgelegt ist, welches die LED abgeben.

wo im handel?

mfg Peter

von Jens B. (nixiefreak)


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Christian Peskov schrieb:
> wo im handel?

Schau auf Ebay, da gibt es einige Händler, die dir das Plexi (3mm) genau 
nach Maß fräsen.

Wenn du den Darlington-IC nehmen willst, überlege dir bitte zunächst, 
mit welcher Spannung du ihn ansteuerst. Der ULN2804 ist nicht für 5V 
Signale ausgelegt, dafür gibt es den ULN2803. Beachte beim 
Dimensionieren der LED-Vorwiderstände dann auch, dass etwa (je nach 
Strom) 1-2V über die Darligton-Stufe abfallen, und du den Vorwiderstand 
entsprechend geringer wählen kannst.

Gruß
Jens

von Christian P. (peterfrosta)


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Vielen Dank!

von Bildverarbeiter (Gast)


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wie wär's denn damit? (Gefunden im Netz) -
Das gibt ordentlich Helligkeit.
Die kannst du direkt an 220V hängen und mit Relais schalten, der aus 
einem 7-Seg-Treiber kommt.

von Konrad S. (maybee)


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Christian Peskov schrieb:
> Karl Heinz Buchegger schrieb:
>> Im Handel gibt es fertig eingefärbtes
>> Plexiglas, welches einigermassen genau auf die Frequenz des Lichtes
>> ausgelegt ist, welches die LED abgeben.
>
> wo im handel?

http://www.plexiglas-shop.com/DE/de/plexiglas-gs-allround-4aql41br8z4/plexiglas-gs-allround-cherry-3c01-gt-qrfy7h32x9w~p.html

von Falk B. (falk)


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Karl Heinz Buchegger schrieb:

> Folien nichts reissen wirst. Im Handel gibt es fertig eingefärbtes
> Plexiglas, welches einigermassen genau auf die Frequenz des Lichtes
> ausgelegt ist, welches die LED abgeben.

Beitrag "Re: Leckströme beim TLC5922"

von Falk B. (falk)


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Konrad S. schrieb:

> 
http://www.plexiglas-shop.com/DE/de/plexiglas-gs-allround-4aql41br8z4/plexiglas-gs-allround-cherry-3c01-gt-qrfy7h32x9w~p.html

Produkteigenschaften

    * 4.0% Transmission

räusper

Ih hatte mir damale ein paar Probestückchen schicken lasse, das rote war 
glaub ich auch mit dabei. Gewonnen hat aber Braun! Klingt komisch, ist 
aber so.

von Timm T. (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> Produkteigenschaften
>     * 4.0% Transmission

Wenn das über den gesamten VIS Bereich ist, wäre das doch in Ordnung. 
Interessant wäre die Transmission bei der Peakwellenlänge der Anzeigen.

von Konrad S. (maybee)


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Ich habe diese Sorte Plexiglas für eine Uhr mit obengenannten 
7-Segment-Anzeigen verwendet, allerdings nur für Innenraum. Da muss man 
noch ganz schön runterdimmen, damit es sich harmonisch in die 
Umgebungshelligkeit einfügt.
Beim Einsatz mit Tageslicht kann ich mir vorstellen, dass es diese 
Anzeigen nicht so richtig bringen. Da würde ich doch auch erstmal 
empfehlen, einzelne Segmente auf 20/40/60mA einzustellen und 
kontrollieren, ob es tagsüber, bei Sonne, noch gut ablesbar ist. Und das 
ganze auch mal bei Dunkelheit anschauen.

Die Angabe der Transmission bezieht sich doch auf den ganzen 
Wellenbereich (des sichtbaren Lichts), sehe ich das richtig? Und die 
vier Prozent gehen dann überwiegend bei rot durch?

von Jens (Gast)


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von Jens (Gast)


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von Werner (Gast)


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Konrad S. schrieb:
> Die Angabe der Transmission bezieht sich doch auf den ganzen
> Wellenbereich (des sichtbaren Lichts), sehe ich das richtig?

Die Angabe "4.0% Transmission" kannst du in der Pfeife rauchen, solange 
das Spektrum der Lichtquelle nicht genau angegeben ist.
Zu einer vernünftigen Spezifikation für ein Farbfilter gehört eine 
Kurve, die die Transmission (o.ä.) in Abhängigkeit von der Wellenlänge 
darstellt.

von Konrad S. (maybee)


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Hier mal ein Foto bei 50mA im verdunkelten Raum, ohne und mit dem oben 
verlinkten Plexiglas.

Das wird nix mit Außeneinsatz bei Tageslicht, obwohl das Plexiglas nicht 
viel Helligkeit wegnimmt.

von Jens (Gast)


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eindeutig, die glimmt ja nur, ist besonders gut bei dem Licht zu 
erkennen...kannst knicken.

JJ

von Christian P. (peterfrosta)


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Hallo Zusammen,

Also das Plexiglas ist mittlerweile angekommen.
Da ja hier zwei mögliche Mängel an meinem Projekt diskutiert wurden, 
wollte ich den Einfluss der Folie/Plexiglas und des Stromes einmal etwas 
genauer untersuchen.

Zunächst habe ich den Helligkeitsunterschied mit Folie oder mit 
Plexiglass mir angeschaut. Tatsächlich ist es mit Plexiglas deutlich 
heller.
Das hätte ich so deutlich nciht erwartet.
Das stimmte mich auf einmal wieder optimistisch, dass ich mit den 
Anzeigen doch noch "befriedigt" werde.

Dann habe ich einzelne Segmente über einen Widerstand an ein 9V Netzteil 
gehangen.
Anhang1 zeigt die Anzeige und die Stromaufnahme bei einem 470 Ohm R.
Anhang2 mit 100 Ohm und
Anhang3 mit 47 Ohm. Hier flossen 35mA! Laut Datenblatt sind 60mA 
typisch.
Aber Es war schon erfreulich hell.
Anhang4 ist mit den letzten beiden Varianten gleichzeitig. Hier war für 
mich kaum ein Unterschied zuerkennen aber ich habe dann mit dem "Handy" 
direkt auf die LED fokusiert und da sieht man zwischen beiden Segmenten 
deutchlich einen Unterschied.

Also hab ich die Folie gänzlich abgezogen und das Plexiglas montiert.
Und ab nachdraussen.

Das zeigt Anhang5&6.
Und das ist für mich vermutlich ausreichend! hier ist es zwar nciht 
sonnig aber a) ist die Schutzfolie noch auf dem Glas b) würde ich beim 
Neuentwurf der Treiberstufen/der Platine versuchen volle 60mA durch die 
Segmente zu jagen, somit kann es nur besser als "mangelhaft" werden. 
Denke ich^^

aslo werde ich das ganze mal mit dem oben empfohlen ULN versuchen... 
dazu noch mal eine Frage: Verstehe ich das richtig?

Ihe empfehlt ja den ULN2804.
Wenn ich das Datenblatt richtig vestehe, möchte der am Eingang 6-15 Volt 
haben?!
Der ULN2803 hingegen 5 Volt?!

Danke noch mal für die zum Teil sehr gute Hilfe und die vielen 
Anregungen und Anstöße. Im speziellen für den Tip mit dem zu geringen 
Strom, der Plexiglasplatte und dem Treiber :-))

ps: AnhangX zeigt gleiche Widerständ, sprich gleicher Strom wie bei 
Anhang5&6, jedoch bei einem Segment wo noch die Folie aufgeklept ist 
plus Plexiglas. Man(n) sieht nichts!^^

ps2: wer meint das wird nie mal hell genug sein, bitt guck dir das bild 
ganz ganz oben an. die Säule bekommt die Sonne nie von vorne zusehen. 
das ist wohl mein Glück bei dem Ganzen.^^

von Konrad S. (maybee)


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Christian Peskov schrieb:
> hier ist es zwar nciht
> sonnig

Hier hat einer diese Anzeigen ausprobiert: "Die LED´s habe ich 
ausgetestet. Am vorgesehenen Standort im absoluten Schatten ist bei 
Stromaufnahme ca. ab 60 mA alles im grünen/roten Bereich."
Beitrag "Re: Möchtegernelektrniker baut LED-Temperaturanzeige für Schwimmbad"

von Christian P. (peterfrosta)


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Konrad S. schrieb:

> Hier hat einer diese Anzeigen ausprobiert: "Die ......"
Danke dir.. das bestätigt meine Hoffnung.

habe es mittlerweile mal mit der Plexiglasscheibe und der alten 
Treiberplatine im freien versucht...
die Stromaufnahme pro Segment ist hier noch nur 5-10 mA aber die 
Plexiglasscheibe zeigte ja schon "soviel" Besserung ^^

Fertig montiert, bei bestem Sonnenwetter, war es zugleich enttäuschent 
wie auch hoffnungsschaffend. Das es nicht SUPER wird, war ja zu 
erwarten.

Jedoch ist es aus x Meter Entfernung schon "fast" erkennbar ;)

JETZT brauche ich noch mal eure gute Hilfe.
Die ULN 2803A sind mittlerweile angekommen und ich hab mich dem 
Datenblatt gewidmet.... Das reicht mir aber scheinbar nicht aus um zu 
verstehen wie ich die Dinger verwenden soll.

Bisher ist mein Aufbau ja wie folgt:

Mikrocontroller --> 4543 --> 10cm-7-Segment-Anzeige.

Dabei hat jede 7SA einen 4543 als Treiber.
Die Treiber teilen sich alle die selben 4 "Datenleitungen" und werden 
alle mit einem seperaten Portpin vom uC "chipselected".

wie könnte das jetzt mit den ULN 2803ers aussehen?

Danke schonmal!

Gruß Peter

von Falk B. (falk)


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@  Christian Peskov (peterfrosta)

>die Stromaufnahme pro Segment ist hier noch nur 5-10 mA aber die
>Plexiglasscheibe zeigte ja schon "soviel" Besserung ^^

Warum so zaghaft? Die Dinger verkraften laut Datenblatt 60mA oder pro 
Segment.

>Fertig montiert, bei bestem Sonnenwetter, war es zugleich enttäuschent
>wie auch hoffnungsschaffend. Das es nicht SUPER wird, war ja zu
>erwarten.

Hast ja auch Glück, dass die Anzeige im Schatten liegt.

>wie könnte das jetzt mit den ULN 2803ers aussehen?

Die Ausgänge a-g vom 4543 gehen and die Eingänge vom ULN (auch was?) und 
dessen Ausgänge an die Vorwiderstände der Kathoden der Anzeigen. Die 
gemeinsamen Anoden hängen direkt auf 12V oder so.

von Christian P. (peterfrosta)


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Falk Brunner schrieb:
> Warum so zaghaft? Die Dinger verkraften laut Datenblatt 60mA oder pro
> Segment.

ja weil das erst im laufe des threads mir klar wurde ich die mein 4543er 
nicht mehr rausgeben... hatte keine Vorwiderstände verbaut! [steht alles 
oben ;) ]

Falk Brunner schrieb:
> Hast ja auch Glück, dass die Anzeige im Schatten liegt.

deshalb bin ich, mit den Anzeigen, ja auch dran geblieben.

Falk Brunner schrieb:
> Die Ausgänge a-g vom 4543 gehen and die Eingänge vom ULN (auch was?) und
> dessen Ausgänge an die Vorwiderstände der Kathoden der Anzeigen. Die
> gemeinsamen Anoden hängen direkt auf 12V oder so.

Das klingt gut! die Vorwiderstände an den Kathoden werden nun nötig, da 
der ULN sonst zuviel Strom pro Kathoe durchlassen würde?

Danke
mfg
Peter

von Karl H. (kbuchegg)


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Christian Peskov schrieb:

> Das klingt gut! die Vorwiderstände an den Kathoden werden nun nötig, da
> der ULN sonst zuviel Strom pro Kathoe durchlassen würde?


Die ULN siehst du am besten als Transistor (oder Relais) Ersatz an. Der 
macht keine Strombegrenzung. D.h. den Strom stellst du nach wie vor mit 
den Vorwiderständen ein.

Schön, dass das mit dem richtigen Filter schon so gut klappt. Also: Hoch 
mit dem Strom!

von flip (Gast)


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und ein ordentliches netzteil, dass eben 12v auch noch bei mehr als 2A 
liefert.

von flip (Gast)


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besser doch 15v. 1,5v für den uln und 3,5v für den vorwiderstand

von MaWin (Gast)


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> Ihe empfehlt ja den ULN2804.
> Wenn ich das Datenblatt richtig vestehe,
> möchte der am Eingang 6-15 Volt haben?!
> Der ULN2803 hingegen 5 Volt?!

Ja.

Du nimmst also den, zu dem dein Eingangssignal passt,
falls deine CD4543 an 12V hängen also die ULN2804.

Am Ausgang kommen beide mit 12V an den LEDs.

> Jedoch ist es aus x Meter Entfernung schon "fast" erkennbar ;)

Vielleicht mit 60mA, aber nicht mit 5mA.

> Das klingt gut! die Vorwiderstände an den Kathoden werden nun nötig,
> da der ULN sonst zuviel Strom pro Kathoe durchlassen würde?

Ja.
Du brauchst an den LEDs auf jeden Fall Vorwiderstände,
einen pro Segment.
Du brauchst zwischen CD4543 und ULN2804 keine Widerstände,
weil die im ULN2804 schon eingebaut passend sind.
BNur beim ULN2803 hättest du auch am Eingang welche gebraucht
wenn du ihm die 12V aus dem CD4543 vorgesetzt hättest,
statt der 5V für die er vorgesehen ist.

von Christian P. (peterfrosta)


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MaWin schrieb:
> Vielleicht mit 60mA, aber nicht mit 5mA.

nein mit 5mA ist es schon "fast" erkennbar (sprich es ist bei 
sonnenschein bei genauem hingucken erkennbar!)

mit 60mA verspreche ich mir, das es SEHR gut erkennbar ist.

MaWin schrieb:
> Du brauchst zwischen CD4543 und ULN2804 keine Widerstände,

schon klar aber danke!

MaWin schrieb:
> falls deine CD4543 an 12V hängen
nein es hängt bisher alles an 9 Volt, mehr vertragen die 7SA nicht.

Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Die ULN siehst du am besten als Transistor (oder Relais)

Danke dir! das hilft!
//Ab hier wichtig! ^^
ABER:
ich schalte die Ausgänge bei dem 4543 ja nicht 10 V (high) sondern auf 
GND, so das von der Anode der 7SA Strom durch den Treiber zur Masse 
fließen kann.
Wenn ich jetzt hinter dem 4543 einfach den ULN klemme, verhält sich das 
doch nicht genauso oder???
das wäre mit gemeinsamer kathode vermutlich einfacher?!
//bis hier wichtig!! ;)

Was das Netzteil angeht:
mein Labornetzteil bringt das jetzt erstmal allemal, allerdings ist mein 
Steckernetzteil dann in der Tat zu schwach (9V-1A). Das werd ich dann 
noch anschaffen müssen, wenn in keiner Kiste hier mehr ein passendes 
liegt.

von MaWin (Gast)


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> nein es hängt bisher alles an 9 Volt, mehr vertragen die 7SA nicht.

Deine Anzeigen vertragen überhaupt keine Volt, weder 9 noch 12,
sondern nur Strom, nämlich bis 60mA.

Du kannst also problemlos deine Anzeigen an 12V hängen, WENN du
einen passenden Vorwiderstand zum ULN2804 dazwischenschaltest,
der den Strom auf 60mA begrenzt. Das werden irgendwas um 22 Ohm
sein.

> Wenn ich jetzt hinter dem 4543 einfach den ULN klemme, verhält
> sich das doch nicht genauso oder???

Der ULN möchte am Eingang 12V sehen, damit er am Ausgang nach
Masse durchschaltet. Damit dein CD4543 am Ausgang +12V
prodziert, muß sein PH Eingang passend beschaltet sein.

Das wurde in diesem Thread alles schon ein mal gesagt, du bist
nicht sehr aufmerksam.

von Christian P. (peterfrosta)


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MaWin schrieb:
>> nein es hängt bisher alles an 9 Volt, mehr vertragen die 7SA nicht.
>
> Deine Anzeigen vertragen überhaupt keine Volt, weder 9 noch 12,
> sondern nur Strom, nämlich bis 60mA.
>
> Du kannst also problemlos deine Anzeigen an 12V hängen, WENN du
> einen passenden Vorwiderstand zum ULN2804 dazwischenschaltest,
> der den Strom auf 60mA begrenzt. Das werden irgendwas um 22 Ohm
> sein.
>
>> Wenn ich jetzt hinter dem 4543 einfach den ULN klemme, verhält
>> sich das doch nicht genauso oder???
>
> Der ULN möchte am Eingang 12V sehen, damit er am Ausgang nach
> Masse durchschaltet. Damit dein CD4543 am Ausgang +12V
> prodziert, muß sein PH Eingang passend beschaltet sein.
>
> Das wurde in diesem Thread alles schon ein mal gesagt, du bist
> nicht sehr aufmerksam.

Cool danke... also ich hab es vllt in den massen an informationen 
einfach nicht sortieren und verstehen können. Dankenswerterweise bemühen 
sich ja hier sehr viele Leute von euch und dan kommen zwischen meinen 
Posts mehrere verschiedene Antworten.
Womöglich hzabe ich es dann in der Tat nicht mit der nötigen 
Konzentration alles geistig sortiert, sorry!

Aber so wie du es jetzt erklärt hast - kurz und knackig- hab ich es 
gecheckt :-)) danke!

was die maximale Spannung angeht. Mein Fehler.

von Harald W. (wilhelms)


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Christian Peskov schrieb:

> mit 5mA ist es schon "fast" erkennbar (sprich es ist bei
> sonnenschein bei genauem hingucken erkennbar!)
>
> mit 60mA verspreche ich mir, das es SEHR gut erkennbar ist.

Täusch Dich da nicht; das ist gerade mal eine Zehnerpotenz.
Schau mal bei Wikipedia o.ä. nach, wieviele Zehnerpotenzen
der Unterschied zwischen dunklen und hellen Tagen ausmacht.
Gruss
Harald

von Christian P. (peterfrosta)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Täusch Dich da nicht; das ist gerade mal eine Zehnerpotenz.
> Schau mal bei Wikipedia o.ä. nach, wieviele Zehnerpotenzen
> der Unterschied zwischen dunklen und hellen Tagen ausmacht.

Das mag sein.. aber wie du auf dem oberen letzten Bild siehst, ist das 
schon der hellstmögliche Tag (quasi) gewesen. noch mehr sonne wird diese 
säule nicht sehen und zum glück sowieso nicht von vorne... ich werde 
gleich wenn meine arbeit erledigt ist, mich drann setzten. mal abwarten 
^^


MaWin schrieb:
> Der ULN möchte am Eingang 12V sehen, damit er am Ausgang nach
> Masse durchschaltet. Damit dein CD4543 am Ausgang +12V
> prodziert, muß sein PH Eingang passend beschaltet sein.

Woher hast du die Infos? im Datenblatt finde unter "Input Voltage" nur 
Werte von 2,4V bis 3V für den ULN2803?

gruß Peter

von MaWin (Gast)


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> Woher hast du die Infos? im Datenblatt finde unter "Input Voltage" nur
> Werte von 2,4V bis 3V für den ULN2803?

Warum reden wir wohl die ganze Zeit vom ULN2804 für 12 V ?

von Christian P. (peterfrosta)


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so ich habs für die erste 7SA hinbekommen. Danke danke...
jedoch: hab ich nachwievor das Problem, dass ab einer Betriebsspannung 
von um die 9,5 Volt (und höher) die ganze Anzeige spinnt.

Anhang 1a und 1b gehören zusammen. Das selbe gilt für Anhang 2 und 3.

Also irgendwas bekommt scheint ja zuviel Strom oder Spannugn 
abzubekommen?!
Mein Labornetzteil liefert ausreichend Strom, da dessen Max-Strom 
eingestell werden kann und ausreichend hoch ist.
Jetzt wäre vermutlich ein Schaltplan nciht schlecht... schlecht dass ich 
bisher keinen angefertigt habe :-/
Vllt hat ja trotzdem wer ne Idee/Erfahrung warum sich das so verhält.
Gute Nacht
Peter

von Christian P. (peterfrosta)


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MaWin schrieb:
> Warum reden wir wohl die ganze Zeit vom ULN2804 für 12 V ?

ja gute Frage! Aber a) hab ich nun den ULN2803 und b) funktioert dieser 
auch mit 12 Volt!
das Problem mit der "Überspannung" trat auch schon ohne die ULNs auf!
Also ich denke dass ich mit den ULN2803er klar komme aber ich werde die 
Datenblätter später mal vergleichen, Danke!

mfg
Peter

von Sascha W. (sascha-w)


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Christian Peskov schrieb:
> so ich habs für die erste 7SA hinbekommen. Danke danke...
> jedoch: hab ich nachwievor das Problem, dass ab einer Betriebsspannung
> von um die 9,5 Volt (und höher) die ganze Anzeige spinnt.
WAS spinnt WIE ?

Sascha

von Harald W. (wilhelms)


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Christian Peskov schrieb:

> Aber a) hab ich nun den ULN2803 und b) funktioert dieser auch mit 12 Volt!

Hast Du diese Angabe im Datenblatt gelesen?
"the ULN2803A has a 2.7k? input resistor for 5V TTL and CMOS ; the 
ULN2804A has a 10.5k? input resistor for 6-15V CMOS"
Gruss
Harald

von Christian P. (peterfrosta)


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Sascha Weber schrieb:
> WAS spinnt WIE ?

Fehlerort ist mir nicht bekannt, Die Ursache habe ich versucht in dem 
Post direkt darüber mit den Bildern halbwegs eutlich zumachen.. mir ist 
aber klar, dass das nicht superausreichend für eine ferndiagnose ist.

Fehlerbild bei Betriebsspannung <9,5V:
die Funktion bzw die ANzeige stimmt nicht mehr / stürzt ab...  sie ist 
auch nciht mehr von der gemessenen Temperatur abhängig.

Harald Wilhelms schrieb:
> ast Du diese Angabe im Datenblatt gelesen?
> "the ULN2803A has a 2.7k? input resistor for 5V TTL and CMOS ; the
> ULN2804A has a 10.5k? input resistor for 6-15V CMOS"

ich bin mir nicht sicher ob bei bei uns hier ein missverständis 
vorherscht!Ich meinte stets (vllt nicht exakt ausgedrückt) die 
Betriebsspannung und nicht die Eingänge.
wenn das von dir zitierte der maßgebliche Unterschied schwischen den 
beiden ULNs ist, habe ich mich bewusst für den 2803er entschieden. So 
kann ich den 4543er auch mit 5 Volt betreiben.

Das wäre vllt auch eine Lösung.
Auf meiner Platine sind bisher 2 Spannung verfügbar:
Einmal die Spannung vom Netzteil (einstellbar 7-15 Volt)
und daraus geregelte 5 Volt (Festspannungsregler).

Bisher hängt an den 5 Volt nur der uC.
An der "Hochspannung" (im moment 9V) hängt der 4543er und  der ULN.
Das Fehlerbild tritt auf wenn ich jetzt die "Hochspannung" auf über 9,5 
Volt erhöhe.

Jetzt kannst du wider einwenden, dass dann vom 4543er zuhohe Spannungen 
auf DIE ULNeingänge geschaltet werden. Dem würde ich zustimmen (ja ich 
habs wohl gendlich geschnallt ;) ), jeodch war das Fehlerbild schon vor 
dem Einsatz der ULNs das selbe!
Nichts destotrotz wäre es ja vllt ein guter Lösungsansatz:

den 4543er mit 5 Volt betreiben. SOmit kommen auch nur noch 5 Volt an 
den ULNeingängen an und ich kann die Betriebsspannung vom ULN nach 
belieben  (in den Grenzen) einstellen/auswählen.
das klingt doch gut oder? dann dürfte ja die Erhöhung der "Hochspannung" 
nur noch Einfluss auf den ULN haben und dem Festpannungsregler. Aber der 
verträgt laut Datenblatt 35 Volt.

MaWin schrieb:
> Der ULN möchte am Eingang 12V sehen, damit er am Ausgang nach
> Masse durchschaltet. Damit dein CD4543 am Ausgang +12V
> prodziert, muß sein PH Eingang passend beschaltet sein.

Oh man... jetzt merke ich gerade, dasss ich deinen Hinweis total 
missverstanden habe. ich dachte du redest von der Betriebsspannung. 
Sorry!! :-/ War wohl immer zuspät nachts... mein Fehler!
Aber umso sympatischer wird mir der 2803er da ich ja ohne weiteres 5 
Volt als Ausgang vom 4543 und als Eingang vom ULN2803er verwenden kann.

Auch wenn ich hier einwenig verpeilt rüberkomme und manch einer genervt 
sein mag.
Ganz viele Daumen hoch für das Forum und für Euch! Super Hilfen!

von Konrad S. (maybee)


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Jetzt wäre ein sehr guter Zeitpunkt für einen Schaltplan, handgezeichnet 
auf Papier und abfotografiert reicht.

von Sascha W. (sascha-w)


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@Christian

jetzt wird einiges klar, wenn die Betriebsspannung hoch genug ist >9.5V, 
dann wird auch der H-Pegel des µC-Ausgangs (5V) von den 45'ern als Low 
interpretiert!
Also wird es das Beste die 45'er auch an 5V zu klemmen.

Sascha

von MaWin (Gast)


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> Bisher hängt an den 5 Volt nur der uC.
> An der "Hochspannung" (im moment 9V) hängt der 4543er und  der ULN.

Versorge uC und 4543 mit 5V, nur die Displays und der 
Freilaufiodenanschluss des ULN2803 kommen an 12V.

Dann passt auch der ULN2803 ohne zusätzliche Vorwiderstände.

von Christian P. (peterfrosta)


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jau das scheint ne gute lösung zusein!
also zum schaltplan konnt eich mcih noch nicht durchringen - jedoch:

Es funktiert jetzt!

Nach dem Reinbauen der ULNs war zwar das Fehlerbild das selbe, jedoch 
hab ich da einen Fehler mit reingebaut. ich musste ja alles etwas 
umlöten damit das auf die platine passt und da hatte ich die Masse nicht 
an die 4543 angeschlossen! Mein Voltmeter zeigte mir am Groundanschluss 
der 4543er 5V. Das konnte ja nicht richtig sein!
Komisch das es bis x Volt trotzdem funktioerte aber nun ist die Masse 
angelegt und es funktioert! :-))

Hab bisher nur einen Kanal fertig aber ich kann die Spannung nun 
"beliebig" hoch einstellen. :-)
Nun warte ich auf Widerstände und ein stärkeres Netzteil. Ich denke bei 
dem Projekt sollte ich nun keine schwierigkeiten bekommen.

Danke dake noch mal.. sollte einer von euch mal in Bochum sein, ladt ich 
euch auf eine Autowäsche ein ;)

sollte das nun alles glatt gehen, lad ich natürlich nochmal 1-2 Bilder 
hoch.
einen schönen Sonntag

von Christian P. (peterfrosta)


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So...

Also nun läuft die Temperaturanzeige schon ne Woche draussen.
Sie ist "befriedigend" hell. Auch bei strahlenstem Sonnenschein.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Treiber und der 
Festspannungsregler ganzschön warm ist. Mal gucken wie lange das Laufen 
wird ;)
Es fließen 58 mA nun pro Segment. (der DP natürlich die hälfte davon.

ABer sonst bin ich sehr zufrieden.

Danke noch mal an alle für die muntere Diskussion und Hilfsbereitschaft 
:-)

mfg Peter

Ps: bei dem Foto bei Abend sehen die LEDS im Bild viel greller aus als 
in live... ist also auch vollkommen in Ordnung und bedarf keiner 
Dimmung.

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