Hallo,
ich möchte mein Haus automatisieren. Es handelt sich um eine Altbau
Sanierung.
Alle Leitungen habe ich neu verlegt. Zu jeder Schaltestelle ein NYM-J
5x1,5mm² und ein 6x2x0,8. Alle Leitungen gehen direkt in die
Untervertielung.
Alle Steckdosen und Leuchten sind einzeln verdrahtet zur
Unterverteilung.
Jetzt ist nur noch die Frage wie ich es automatisieren soll?
Meine Ansprüche:
- Licht schalten und dimmen
- Heizkörper über Stellmotoren an den Ventilen regeln
- Rolladen rauf und runter fahren manuell und zu festen Zeiten
Das ganze soll auch übers Handy/Tablet möglich sein.
Ein Kollege sagte mir, ich solle USB PC Karten mit digitael und analogen
Ein- und Ausgängen benutzen. Da halte ich den Programmieraufwand aber
für zu groß. Oder täusche ich mich da?
Bei Wago gibts eine SPS die sich 750er Serie nennt, die sollte das auch
alles hinkriegen und durch die App Wagolink wäre auch die Handysteuerung
gewährleistet. Da ist natürlich der Programmieraufwand geringer.
Wer kennt sich da aus?
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Thomas
Schonmal vielen Dank.
Ich würde mich freuen, wenn du vielleicht etwas detaillierter auf die
Möglichkeiten und der Vor- und Nachteile eingehen könntest.
Gruß
Thomas
Da alle Signalleitungen, Lichter und Steckdosen Zentral zusammenlaufen
würde sich eine SPS anbieten.
D.h. jeder Lichtschalter ist dann ein Taster und geht auf einen DI auf
der SPS. Die SPS schaltet per DO dann Relays für die Lichter, Rolladen
usw.
Ich selber werde eine ILC 150 ETH von Phoenix Contact einsetzen. Die
habe ich mir bei eBay zusammengekauft (~1000,- für 64 DI & 96 DO).
Mit PC Worx Express kann man sie gratis programmieren.
Sie ist über LAN eingebunden. Visualisierung erfolgt über einen
Webserver der auf meinem Router (DD-WRT) läuft. Somit kann jeder Client,
egal ob Android oder Windows, auf die SPS hingreifen.
Ohne Werbung machen zu wollen:
http://www.sps-forum.de/showthread.php/52619-ILC-150-ETH-Webserver?p=412792#post412792
Aber auch Wago und Loxone wird gerne verwendet.
Für SPS gibt es schöne Funktionsbausteine die eigentlich alles fürs Haus
abdecken und auch nichts kosten: www.oscat.de
Vielen Dank Hugo,
nach so einer Antwort habe ich gesucht. Also ähnlich wie die Wago, die
ich mir angesehen habe.
Ein wenig SPS programmieren kann ich au´s der Technikerschule auch noch.
Der Preis stimmt auch.
Gruß
Tommy
Das Basteln mit einer SPS muss man halt aber auch mögen...
(Frei)Zeit geht da einiges drauf!
Wenn man halt einen Bus macht ist es zwar teuerer aber dafür auch nicht
so Arbeitsintensiv.
Aufbau wie bei jeder anderen SPS.
Alle Kabel direkt in den Keller.
Bewegungsmelder auf 24V umgebaut:
Beitrag "Umbau eines Bewegungsmelders für 24VDC"
(Es können auch mehrere BWM auf einen DI geschaltet werden für zb. im
Gang)
Relais im Schaltschrank. Geschaltet das ganze Licht, Raffstore, Rolladen
und vereinzelt Steckdosen.
Bei Terrassentüren mit Raffstore sind Reedschalter eingebaut um ein
runterfahren der Raffstore zu verhindern wenn man im Sommer draussen
ist.
Geschaltete Steckdosen nur vereinzelt um zb. sowas wie
Weihnachtsbeleuchtung und ähnliches umzusetzen. Auch ein NC-Schütz für
den E-Herd ist mit dabei.
Durch die SPS ist es auch möglich einen Taster mit mehr Funktionen zu
belegen. Z.b. braucht man im Schlafzimmer keinen Hauptlichtschalter am
Bett. Man verknüpft einfach den Schalter von der Nachttischlampe mit
kurzer Click = Nachttischlampe, langer Click = Hauptlicht.
Im Wohnzimmer/Essbereich kann man sich da natürlich dann voll austoben
(halt nur soweit ohne dass man den Überblick verliert). Eigentlich
reicht ein Taster für alles. 1, 2 od. 3 Click, kurz oder lang....
Aber das will ich meiner anderen Hälfte nicht erklären müssen ;).
Die SPS selber ist eine ILC 150 ETH mit diesen Modulen:
IB IL CNT: Frequenzeingang für Windsensor (Raffstoreschutz)
2 x IB IL 32 DI: Taster und sonstiges
3 x IB IL 32 DO: Ausgänge für Relais (30 brauche ich schon für die
Beschattung alleine ;))
Die SPS hängt an einer 24V USV mit 12V Akku (Autobatterie):
Beitrag "24V 2A USV mit Single 12V Akku - Eigenbau"
Zusätzlich zu dem ganzen Aufwand habe ich mich noch mit OneWire
beschäftigt. Dafür gibt es viele Sensoren wie Temperatur, Feuchtigkeit,
Helligkeit, Luftdruck,...
Da OneWire nicht so "Super" ist im Haus wegen Störanfälligkeit habe ich
ein "Master-Slave" CAN System gemacht:
Beitrag "CAN Datentransfer auf Basis von kreatives-chaos.com"
Die "" deswegen da es ja eigentlich beim CAN keine Master & Slaves gibt.
Nun kann ich "Slaves" im Haus verteilen. Diese haben dann z.B. eine
OneWire Schnittstelle, einen Anschluss für eine IR Diode für IRMP
(Wohnraum Fernsteuerung mit der Fernsehfernbedienung) oder auch für ein
Codeschloss (Matrix Tastatur).
Auch ist ein "Slave" für die Steuerung des (selberbau) Salzmasters für
den Pool schon in meinen Kopf. Dieser kostet normal ~1000,- mit Chlor
und PH Sonde und automatischer Regelung. Beim Selberbau kostet das ganze
~150,-.
Die "Slaves" senden nun ihre Daten an den "Master". Dieser ist neben der
SPS und übersetzt die Daten auf die RS232 und füttert die SPS damit.
Die SPS macht dann die Auswertung der Daten ob es nun Temperaturdaten,
Pincodes von der Matrix Tastatur oder ähnliches ist.
Die Sensor Daten werden dann zb. jede Stunde auf einen FTP der auch
wieder auf dem Router mit DD-WRT läuft gespeichert.
Die Visualisierung:
Die ILC Reihe macht es einfach, da durch einen XMLHTTPRequest die
Variabeln in der SPS abgefragt und auch gesetzt werden können.
Dadurch reicht ein bisschen Javascript und jQuery aus um die Daten zu
visualisieren (siehe Bilder oben). Und es kostet nicht einmal was
(ausser Arbeit natürlich, aber dafür beliebig erweiterbar). Bei den
Bildern oben ist z.B. auch noch gar nicht die Weihnachtsbeleuchtung mit
drinnen ;).
Der Router:
Ein DD-WRT tauglicher Router. Dies gibt die Möglichkeit eines Webservers
(lighttpd) und FTP Server und vieles mehr...
Somit ist die SPS immer von intern (kein login erforderlich) und extern
im I-Net (login erforderlich) zu erreichen. Da es nur Javascript ist
läuft es eigentlich auf allen Systemen und Handys, der Browser muss es
halt unterstützen.
Alarmierung:
Natürlich kann die SPS auch E-Mails verschicken da sie ja im Netzwerk
hängt. Somit hat man gleich auch eine (stumme) Alarmanlage. Denn wenn
sich im Urlaub etwas im Haus bewegt (Bewegungsmelder) wird mir eine
E-Mail geschickt. Aktuell bin ich auch noch daran das gleiche mit den
Rauchmeldern umzusetzen.
Manche werden sagen: brauche ich alles nicht
Das akzeptiere ich auch. Nur mir sind die extra ~1000,- beim Hausbauen
das Wert und zutrauen tu ich's mir auch. Sicher ist es eine Spielerei
und ein Haufen Arbeit - aber ich bin zuversichtlich. Blöd wirds halt
dann wenn ich nicht zuhause bin und irgendwas nicht geht...
Soweit so gut...
Hei,
die App "Wago-Link" ist glaube ich nur zum einstellen bestimmter
Wagokomponenten gedacht!
Nicht mit einer Visualisierung verwechseln.
Aber Du kannst eine Web-Visualisierung in der Wago SPS hinterlegen und
diese z.B. mit der "Microbrowser" App aufrufen (oder mit jedem
beliebigen PC).
Grüße,
Tom
IP-Symcon zur Steuerung und Visualisierung, dann etwas kompatibles der
verschiedenen Systeme darunter anbinden je nach Geschmack.Das ganze auf
einem Atom-PC. Gut, der muss halt laufen, 20Watt rund um die Uhr. Wenn
sonst nix läuft, ist das auch sehr stabil. Via Kabel an Wlan-Router. Und
vielleicht ein Backup auf dem regulären PC für Notfälle.
Geht prima auch über Smartphone oder ipad o.ä.
Dann ein paar Arduino's per USB dran und via RS232 ansteuern. Die
Programmierung beschränkt sich ja auf allerprimitivstes, ein-aus des
Pins bzw. Einlesen der Werte von Tastern/Schaltern. Da würdest Du hier
sicher Hilfe finden, wenn Du's nicht sogar selbst hinbekommst. Alle
Intelligenz wäre in IP-Symcon.
Danach Relaiskarten vom Chinesen, sind sehr preiswert. Die aber nicht
direkt 230V schalten lassen, sondern damit 24V Koppelrelais im
Schaltschrank. Koppelrelais bei Ebay holen, zu einem Bruchteil des
originalen Preises.
Hi
Ja das klingt nach der Lösung die mir schon jemand empfohlen hat.
Aber scheinbar soll da der Programmieraufwand sehr groß sein.
Außerdem war ich nie der große Programmierer. Eine SPS kriege ich, wenn
ich mich da wieder etwas mit beschäftige schon hin. Aber bei der C-
Programmierung fehlöen mir sogar die einfachsten Grundlagen.
Hallo Thomas,
wenn Du selbst ein bischen was probieren möchtest, guck Dir mal das
HCAN-Projekt an:
http://hcan.grundwerk.info
Da bei Dir alle Leitungen im UV ankommen, wäre das in der jetzigen
Version (Hutschiene) eine spannende Sache. Du würdest mit zwei, drei
Controllern auskommen, 12-24V Verbraucher kannst Du direkt schalten. Für
230V nutze einfach Hutschienenrelais als SSR oder mechanisch.
Platinen und Software sind verfügbar, gern auch mit bereits geflashtem
Controller. Wenn Du magst ach teilbestückt. So kannst Du gleich
loslegen.
Weiteres gern direkt von mir (Kontakt siehe Webseite).
Gruß Uli
wenn du den wert deines hauses nicht senken willst geht eigentlich nur
- KNX
- Funklösung die auf der herkömmlichen Installation aufsetzt und
rückbaubar ist
Bei allen anderen Lösungen - auch SPS - insb aber bastellösungen senkst
du den marktwert der immobilie.
>Bei allen anderen Lösungen - auch SPS - insb aber bastellösungen senkst>du den marktwert der immobilie.
in seinem fall, eher nicht (er hat ja alles schön zentral)
ist auf jeden fall besser, als etwas mit konventioneller verkabelung..
knx lässt sich (vom käufer) ja einbauen
zur not schraubt er alles stromstoßrelais rein, bevor er verkauft..
Tom P. schrieb:> Aber Du kannst eine Web-Visualisierung in der Wago SPS hinterlegen und> diese z.B. mit der "Microbrowser" App aufrufen (oder mit jedem> beliebigen PC).
Der Wago Webserver ist allerdings sehr hakelig und unstabil. Zumal sind
die Darstellungsmöglichkeiten doch eher beschränkt.
Ich habe mal ein Hausautomatisierungsprojekt durchgeführt. Dort habe ich
den Datenaustausch zwischen Wago/Visualisierung via Modbus
implementiert. Läuft stabil und verzögerungsfrei.
Als Visualisierung kam eine selbst geschriebene "fensterlose"
Windowsapplikation zum Einsatz.
So hatte ich auch die Möglichkeit, Webcams, einen kleinen Mailclient,
Mediacenter, Wetterstation ohne Einschränkungen einer Weboberfläche
einzubinden.
Das ganze System bestand aus 2 vernetzten 841 Controllern. Alle Leuchten
mittels DALI, Taster KNX, diverse Anbindungen und Sensoren via RS232,
RS485, Ethernet, DMX ...
Schlussendlich war das System so umfangreich, dass der Hausherr, der
immerzu neue Funktionen Implementiert haben wollte, selbst den Überblick
über sein System verloren hatte.
Ich rate deshalb davon ab, Taster mit Mehrfachfunktionen auszustatten.
Die kann man sich bei seltenem Gebrauch nicht merken. So werden dann
falsche Aktionen gestartet und dann der Techniker gerufen, weil das
System "irgendwie" nicht funktioniert. Jedoch konnte immer alles nach
einem Blick in die Dokumentation auf einen Bedienerfehler zurückgeführt
werden.
KISS: Das System anfangs möglichst schlank halten. Wenn Du dann eine
gewisse Zeit das System benutzt hast, wirst Du schon merken, welche
Funktionen noch fehlen und kannst diese dann nach und nach
programmieren. Ein einheitliches einfaches Bedienungskonzept erhöht den
WAF zusätzlich.
Hallo,
der Marktwert des Hauses spielt für mich keine Rolle. Es ist seid 120
Jahren im Familienbesitz und wird es auch bleiben. Irgendeine Funklösung
kommt mir nicht rein. Habe ja extra 5,5km Kabel ins Haus gelegt.
@Guest
du konntest die KNX Schalter an die SPS anbinden? Das klinght sehr
interessant, wie funktioniert das?
Hei Tommy,
bei den 750ger Komponenten funktioniert das entweder mit einem KNX
Feldbuskoppler (750-849) oder mit einer KNX-Klemme (753-646)
@Guest: Du hast schon Recht, die interne Visualisierung ist optisch
nicht der Hammer, aber für einen Laien wohl doch sehr einfach zu
erstellen.
Modbus nutze ich auch. Z.b. mit Labview zusammen oder um mehrere
Arduino-Boards mit Modbus-Slave drauf an die SPS zu hängen.
Grüße,
Tom
Also wenn Du eh alles zentral haben willst, und wenn Du das per
Webbrowser/Tablet steuern willst, dann ist vielleicht ein Raspberry Pi
nicht uninteressant. Du musst da halt per Pegelwandler die Relays dran
bauen. Der Programmieraufwand ist um Größenordnungen geringer als bei
Windows PC Lösungen.
Hier mal ein Beispiel, das kannst Du in ein CGI-Skript auf einem
Webserver drauf machen. Das ist wirklich trivial. Die Steuerseite hat
dann einfach Links auf die CGI-Skripte.
http://elinux.org/RPi_Low-level_peripherals#GPIO_Driving_Example_.28Bash_shell_script.2C_using_sysfs.2C_part_of_the_raspbian_operating_system.29
# Set up GPIO 4 and set to output
echo "4" > /sys/class/gpio/export
echo "out" > /sys/class/gpio/gpio4/direction
# Set up GPIO 7 and set to input
echo "7" > /sys/class/gpio/export
echo "in" > /sys/class/gpio/gpio7/direction
# Write output
echo "1" > /sys/class/gpio/gpio4/value
# Read from input
cat /sys/class/gpio/gpio7/value
# Clean up
echo "4" > /sys/class/gpio/unexport
echo "7" > /sys/class/gpio/unexport
Ich denke, die Wahl fällt auf eine Wago 750.
Ist wohl der beste Kompromiss aus Preis und aufwand.
Könnte mir vielleicht jemand, der sich gut damit auskent sagen, welche
Ausführung ich brauche?
Gruß
Thomas
Hei,
wenn Du die ins LAN hängen willst, dann ist die 750-880 die Richtige für
Dich.
Es gibt auch Startersets mit nem kleinen Netzteil und Endklemme dazu.
Evtl. ist auch noch irgend eine IO Klemme dabei. Weiß ich aber nicht.
Hab schon lange kein Starterset mehr in der Hand gehalten. ;-)
edit:
http://wago.de/produkte/produktkatalog/automatisierungskomponenten/modulares-io-system-ip20-serie-750-753/sps/ethernet-starterkit.jsp
edit: die 750-881 hat keinen SD-Karten Slot und ist deswegen knappe 50
Euro billiger. Ich würde aber die mit SD Slot nehmen, da kann man dann
zumindest ein funktionierendes Backup ablegen für den Fall, dass man was
total verstellt hat. Evtl. will man auch mal irgendwelche Messdaten
drauf abspeichern...
Grüße,
Tom
Vielen Dank.
Messdaten speichern möchte ich keine. Aber ein SD Kartenslot ist
natürlich ne feine Sache, da kann ich mir ne Sicherheitskopie weglegen
und wenns rummspinnt, erstmal neu aufspielen. Auf die 50€ kommts ja
wirklich nicht an.
Habe jetzt bei ebay sehr günstig eine Wago 750- 841 bekommen. Direkt mit
einigen DI und DO Modulen.
Kann scheinbar alles, ist aber ohne Kartenslot. Damit kann ich leben.
Die Programmierung bleibt ja auf dem Programmierlaptop und ich mache
eine Sicherheitskopie. Jetzt brauche ich noch ein paar zusätzliche Ein-
und ausgänge sowie Software und das Programmierkabel.
http://www.wago.com/wagoweb/documentation/750/ger_dat/d07500841_00000000_0de.pdf
TommyGT schrieb:> Habe jetzt bei ebay sehr günstig eine Wago 750- 841 bekommen. Direkt mit> einigen DI und DO Modulen.>> Kann scheinbar alles, ist aber ohne Kartenslot. Damit kann ich leben.> Die Programmierung bleibt ja auf dem Programmierlaptop und ich mache> eine Sicherheitskopie. Jetzt brauche ich noch ein paar zusätzliche Ein-> und ausgänge sowie Software und das Programmierkabel.>>> http://www.wago.com/wagoweb/documentation/750/ger_...
Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es ist eine 750-843.
Hei,
die 841 wäre besser gewesen. ;-)
Du hast eine 16 bit CPU erwischt.
Aber für das was Du vor hast, sollte es reichen.
Man kann ja später problemlos den Kopf tauschen...
Die vier Pins unter der Serviceklappe sind die erste serielle
Schnittstelle.
Darüber wird die SPS das erste mal eingestellt und man kann die
Schnittstelle auch später im Programm verwenden. Programmieren wirst Du
die SPS dann wohl eher über die Ethernet-Schnittstelle.
Pinbelegung von oben nach unten:
TX
RX
5V
GND
TTL Level und nicht besonders abgesichert, also Vorsicht...
Damit kannst Du Dir auf jeden Fall ein Programmierkabel basteln, wenn Du
keines kaufen willst.
Grüße,
Tom
Tom P. schrieb:> Hei,>> die 841 wäre besser gewesen. ;-)> Du hast eine 16 bit CPU erwischt.> Aber für das was Du vor hast, sollte es reichen.> Man kann ja später problemlos den Kopf tauschen...>>> Die vier Pins unter der Serviceklappe sind die erste serielle> Schnittstelle.> Darüber wird die SPS das erste mal eingestellt und man kann die> Schnittstelle auch später im Programm verwenden. Programmieren wirst Du> die SPS dann wohl eher über die Ethernet-Schnittstelle.>> Pinbelegung von oben nach unten:> TX> RX> 5V> GND>> TTL Level und nicht besonders abgesichert, also Vorsicht...> Damit kannst Du Dir auf jeden Fall ein Programmierkabel basteln, wenn Du> keines kaufen willst.>>> Grüße,>> Tom
Ja, dass die 841 besser gewesen ist weiß ich. Aber habe für 160€ eine
841 mit 3x 8DI und 3x8DO bekommen. und die 100mbit Verbindung brauche
ich für meine Zwecke sowieso nicht.
Ja, mit der Pinbelegung lässt sich was machen. Vielen Dank ;-)
TommyGT schrieb:>>> Ja, dass die 841 besser gewesen ist weiß ich. Aber habe für 160€ eine> 841 mit 3x 8DI und 3x8DO bekommen. und die 100mbit Verbindung brauche> ich für meine Zwecke sowieso nicht.>> Ja, mit der Pinbelegung lässt sich was machen. Vielen Dank ;-)
Schon wieder ein Fehler. Ich habe für 160€ eine 843 gekauft.
Denke der Preis ist mehr als in Ordnng.
Nach einer unfreiwilligen Pause gehts jetzt zur Sache.
Ich habe die 843 durch eine 842 ersetzt.
Eine Ping Verbindung mit der Stuerung klappt.
Der Webserver funktioniert aber nicht. Habe mit der
Konfigurationssoftware schon alles auf Werkseinstellungen zurück
gesetzt, aber das hilft auch nicht.
Kennt jemand das Problem oder hat eine ahnung was man da machen muss?
Vielen Dank im Voraus
Gruß
Tommy
Hei,
ja das Problem kenne ich.
Du musst nun das Dateisystem extrahieren.
Geht mit Wago I/O Check oder evtl. Wago Ethernet Settings.
Danach sollte der Webserver wieder laufen.
Grüße,
Tom
Vielen Dank Tom. Du hattest recht. Der Webserver läuft jetzt.
Allerdings lässt sich jetzt kein Programm mehr laden. Er bleibt immer
bei 80% hängen. Formatieren hat auch nicht geholfen.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Tommy
Kann folgendes sehr empfehlen!
https://code.google.com/p/hap/
Mann muss die Platinen zwar selber bestücken (PCB gibt es zu kaufen aus
einer Sammelorder) aber ansonsten SEHR ausgereift, grad für das was du
machen willst.
Fritz W. schrieb:> dann würde ich dir HomeMatic Komponenten mit FHEM empfehlen.
Da ist ja selbst Kopp FreeControll billiger, vor allem braucht es keine
besondere Kabelverlegung, und hat Schaöter und Relais in viel mehr
Bauformen.
Wenn Du Dich schon auf SPS festgelegt hast, dann bringe ich noch eine
Lösung ins Spiel.
Foxtrot - ist auch eine SPS aber mit speziellen Modulen und Software für
Hausautomation. Visualisierung is durch eingebauten Webserver
inkludiert.
Sehr einfach zu konfigurieren, keine Programmierung notwendig.
Schau mal auf http://controlyourhouse.com
Gruss
Im Moment nicht, da Loxone auf der UDP-Schnittstelle seit der 5er
Version etwas problematisch ist.
Aber warum Kombinieren? Beckhoff Kontroller und darauf eine Certec
WebNI2ADS Visu
http://www.atvise.com/de/brochures?download=26:atvise-webmi2ads-broschuere
, was will man mehr?
Ist vielleicht etwas mehr Arbeit, dafür Industriequalität, offen,
langlebig und flexibel.
Christian_RX7
Hallo,
bei Loxone sind die Erweiterungmodule Relativ Teuer.
Wenn man also einen Loxon Server dazu bringen könnte die I/O von einer
Wago einzulesen dan wäre das Günstiger.
Zusätzlich kann ich bei einer SPS alla WAGO nur die I/O einbauen welche
ich auch wircklich brauch.
Diesen Vorteil hat man bei den Erweiterungsmodulen von Loxone nicht.
Loxone ist aber vom Programmieren, Verbreitung, Unterstützung auf
Smartphones und Support doch einfacher handzuhaben als eine Beckhof oder
Wago...
Gruss
Klar kannst du dir was auf RS232, RS485, UDP, TCP oder Modbus basteln,
aber Loxone ist relativ langsam, was die maximale Datenrate angeht
(Modbus nicht getestet) ein Befehl alle 100ms wenns schneller wird, kann
es sein, dass Befehle verloren gehen. Protokolle mit Empfangsbestätigung
sind am Miniserver nur sehr schwer zu implementieren. Smartphone
Unterstützung ist bei meiner vorgeschlagenen Beckhoff + Atvice Lösung
vollständig und dauerhaft gegeben, da HTML5 und keine Apps.
Christian_RX7
Der Loxone Bus ist CAN, aber keine Infos zum Protokoll.
Ich schreibe, seit der Version 5, mittlerweile regelmäsig mit der
Hotline, wegen diverser Probleme mit der UDP und RS485 Schnittstelle
(für meine Taster), da die Performance richtig schlecht wurde und zum
Teil Telegramme verloren gehen.
Christian_RX7
Hallo Christian_RX7
Danke für deine Info´s!
Habe mir die Atvice Lösung angeschaut.
Es sieht sehr Interessant aus. Nur mit welchen kosten muss man rechnen?
Was kostet die Runtime von Atvice?
Welche SPS braucht man von der Beckhof? Braucht man dort auch eine
Twincat Lizens?
Gruss
Die Atvice Visu ist ziemlich sparsam, was den Ressourcenverbrauch
angeht, hab sie schon auf einem BC9000 laufen gesehen, ich würde für ein
Haus auf den BC9020 setzen, der ist günstig und leistungsfähig genug.
Wenn du auch noch andere Dinge (Telefonanlage, ...) darauf laufen lassen
willst, dann eventuell ein BC5020.
Die Visu Lizenz kostet soweit ich mich erinnern kann etwa 250,-
Christian_RX7
Christian Kreuzer schrieb:> Die Atvice Visu ist ziemlich sparsam, was den Ressourcenverbrauch> angeht, hab sie schon auf einem BC9000 laufen gesehen, ich würde für ein> Haus auf den BC9020 setzen, der ist günstig und leistungsfähig genug.> Wenn du auch noch andere Dinge (Telefonanlage, ...) darauf laufen lassen> willst, dann eventuell ein BC5020.> Die Visu Lizenz kostet soweit ich mich erinnern kann etwa 250,->> Christian_RX7
Danke für die Infos!
Braucht man aber dazu noch Twincat?
Gruss
Ha brauchst du, ist aber kostenlos.
Die Demo-Version reicht, wenn du Beckhoff Hardware hast.
Der einzige Unterschied zur Vollversion ist, dass du bei der Demo nur
für 30 Tage eine Virtuelle SPS auf deinem Rechner hast um dort zu testen
und zu simulieren, danach musst du auf der realen Hardware testen.
Bei den kleinen SPSen ist die Twincat 2.11 die richtige Wahl.
Christian_RX7
Hallo an alle,
möchte hier auch nochmal auf eine Lösung verweisen, die vom Preis her
sicher unschlagbar ist. Es ist eine Eigenentwicklung, die aber bereits
in mehreren Häusern seit einigen Jahren in Betrieb ist. Die gesamte
Software habe ich für die private Nutzung freigegeben. Die Hardware
hatte ich zunächst mit selbst erstellten Platinen entwickelt, bin jetzt
aber auf die extrem kostengünstigen Arduino-Module umgestiegen.
Aus Gründen der Ausfallsicherheit habe ich das System in mehrere Gruppen
aufgeteilt. Je Gruppe gibt es ein Basis-Modul mit einem Mega2560 (10 €)
für bis zu 32 Aktoren und 52 Sensoren. 16 Gruppen sind nebeneinander
Lauffähig.
Die Relais für die Aktoren können direkt an die Basismodule evt in der
Unterverteilung oder auch über ein Remote-Modul in der Schalterdose
angeschlossen werden.
Die Remote-Module sind jetzt Arduino Mini-Pro (2 €). An diesen können
bis zu 8 Taster/Schalter weiterhin bis zu 8 Relais und ein
Temperatursensor angeschlossen werden. 16 Remote-Module sind je
Basismodul anschließbar.
Der Betrieb ist grundsätzlich auch ohne PC möglich. Der PC wird aber für
die Konfiguration der Anlage gebraucht. Auch einige weitere Funktionen
sind mit dem PC möglich. So läuft dort ein Webserver, der die
Fernbedienung über alle PC, Tablets oder Handys im LAN/WLAN ermöglicht.
Die Soundkarte des PC gibt Meldungen oder Klingeltöne aus. Durch eine
Verbindung mit der Fritzbox können Anrufer angesagt und eine Liste der
letzten 8 Anrufer mit Namen auf den Tablets oder Handys angezeigt
werden.
Ich kann hier nicht die gesamte Dokumentation einstellen. Bin aber gerne
bereit, interessierten Leuten das ganze am Telefon oder mit Teamviewer
detailierter zu beschreiben. Würde bei einem Nachbau auch gerne helfen.
Schreibt mir eure Festnetznummer, ich rufe dann auch gerne zurück.
guenter.knoepfel@gmx.de
Christian Kreuzer schrieb:> Der Loxone Bus ist CAN, aber keine Infos zum Protokoll.> Ich schreibe, seit der Version 5, mittlerweile regelmäsig mit der> Hotline, wegen diverser Probleme mit der UDP und RS485 Schnittstelle> (für meine Taster), da die Performance richtig schlecht wurde und zum> Teil Telegramme verloren gehen.> Christian_RX7
Hallo Christian.
Anscheinend kann jetzt Loxone Modbus über Tcp.
Habe es heute mit einer Wago 750-841 probiert.
Hatte aber leider nur einen 8-Fach Ausgang. Dieser lässt sich ohne
probleme vom Loxone Miniserver ansteuern.
Hat jemand eine solche Kombination in Betrieb?
Gruss.
Yes, Loxone mit Pokeys57E über Modbus TCP geht.
Hat super Preis-Vorteile, weil Pokeys56E oder Pokeys57E bis zu 55
Ein/Ausgänge hat.
Dazu bis zu 99 Fühler mit der Firmware von Pokeys57E.
1Wire 18B20, I2C und analoge Fühler, dann gibt es 6xPWM, Counter, Uhr
und und
Und der Hammer: Pokeys5xE hat noch eine graphisch programmierbare SPS
namens PoBlock.
Hallo,
Ich habe einen Test mit einer Wago und dem Loxone Miniserver gemacht.
Der Loxone Miniserver Greift auf einen Merker in der Wago zu. Dieser
schreibt den Negierten Wert auf einen Anderen Merker der Miniserver lest
diesen Merker aus und setzt den ersten. Eine flick flack Schaltung also.
Habe eine Kombination aus 18 Merker setzten und rücksetzen erstellt.
Mit einem Zähler habe ich jeden Statuswechsel bei jeder kombination
erfasst.
Bei den Ersten 10 Kobinationen zählte der Zähler gleichmässig nach oben.
Bei den letzten 8 sah das schon anders aus. Diese zählten im
Durchschnitt nur ein drittel nach oben.
Dieser Test spiegelt aber sich nicht die Praxis im Haus wieder.
Trotzdem gingen signale verloren. Wie sieht die Praxis mit mehreren
Pokeys57E und Loxone Miniserver aus? Läuft diese Kombination "Smart"
Wadd?
Flick Flack negativer Wert....
Ist ein RS-FlipFlop gemeint?
Oder meinst Du so die "Schnelligkeit oder Qualität" der Datenübertragung
ermitteln zu können?
Ist immer die Frage was man damit machen will.... In erster Linie
preiswert I/O's und Fühlerwerte zu bekommen.
Und da ist das Pokeys57E Modul mit seinen Möglichkeiten z.B. in
Kombination mit PoBlocks eine sehr preiswerte Möglichkeit.