Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik drei alte Telefone verbinden


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von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Hallo zusammen,

ich plane für meine Kinder drei alte analoge Wählscheiben-Telefone mit 
einer "Micro-Telefonanlage" zu verbinden. Meine Ausbildung in analoger 
Telefontechnik ist leider schon 30 Jahre her :-)

ich dachte da an ein kleines selbstgebautes Platinchen, Betrieb an 
Steckernetzteil (also ungefähr 12 Volt), Erzeugung der 60Volt mit 
kleinem Step-Up-Wandler, Steuerung mit ATmega328

Zum "Läuten" sind ja 60 Volt Wechselspannung notwendig. Muss das 
wirklich "echte" Wechselspannung sein, oder reicht es die 60V 
Gleichspannung mit 25Hz zu takten?

Das Wählen darf sich auf eine Ziffer (1, 2 oder 3) beschränken. 
Anschluss ans öffentliche Telefonnetz ist nicht notwendig (und nicht 
möglich, ich hab keinen Festnetz-Anschluss)

Das "Zusammenschalten" von zwei Telefonen zu einer Sprechverbindung, 
sollte man das eher über Relais oder mit Halbleitern machen?

idealerweise hat sowas schon mal jemand gemacht, ein Schaltplan wär 
natürlich Gold wert!


Danke, Michi

von Sascha (Gast)


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HI,

warum keine alte Telefonanlage für nen paar Euros bei Ebay ersteigern?

Grüße
Sascha

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Danke, aber ich mag keine "fertige" Telefonanlage haben. Aus neugierde 
und aus Spaß an der Freude mag ich das selbst machen.

von M. K. (sylaina)


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Michael Reinelt schrieb:
> Danke, aber ich mag keine "fertige" Telefonanlage haben. Aus neugierde
> und aus Spaß an der Freude mag ich das selbst machen.

Fändest aber eine fertige Lösung "blöd"? Irgendwie passt das nicht...

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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was passt da nicht? ich verstehs nicht...

von captain_crunch (Gast)


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Eine analoge Telefonanlage ist eine höchst komplexe Sache, die man 
keineswegs mal eben so entwickelt und auf einem "kleinen selbstgebautem 
Platinchen" realisiert.

Bei nur zwei Telefonen gibt es sicherlich einfache Bastlerlösungen. Aber 
bereits bei drei Teilnehmern, die sich gezielt rufen sollen, scheidet 
sowas aus und man benötigt eine richtige Nebenstellenanlage. Deshalb 
finde ich es eine sehr gute Idee, sich für kleines Geld eine gebrauchte 
Telefonanlage zu kaufen, die ja nicht einmal MFV unterstützen muss, 
sondern lediglich das Impulswahlverfahren.


Michael Reinelt schrieb:
> Zum "Läuten" sind ja 60 Volt Wechselspannung notwendig. Muss das
> wirklich "echte" Wechselspannung sein, oder reicht es die 60V
> Gleichspannung mit 25Hz zu takten?

Ersteres klingt "echter", die zweite Lösung geht aber auch.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Michael Reinelt schrieb:
> Erzeugung der 60Volt mit
> kleinem Step-Up-Wandler

Das wird nicht hinhauen, es sei denn, du baust da was richtig kräftiges. 
Der Klingelstrom für ein älteres Wählscheibentelefon ist nicht zu 
unterschätzen. Nicht umsonst haben alle Telefonanlagen dafür eine extra 
Wicklung auf dem Netzteiltrafo.
Wenn du geübter MC Programmierer bist, dich mit der Ansteuerung von 
Relais und der Auswertung von Impulswahl auskennst, kriegst du da sicher 
was gebacken, ehe die Kinder den Schulabschluss haben. Ansonsten ist der 
Aufbau von a/b Ports, Sprechstrommodulation und Ruftonerzeugung nicht 
wirklich trivial und erfordert doch einige Anstrengungen und Hardware.

von Volker S. (sjv)


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Hallo,

wie wärs denn mit sowas:

Ebay-Artikel Nr. 171045652806

Da hast Du noch genügend selber zu tun!

MfG

von Ellen Moore (Gast)


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> Bei nur zwei Telefonen gibt es sicherlich einfache Bastlerlösungen.

Hat jemand Infos zu eine Lösung für zwei Teilnehmer? Ich würde gerne 
zwei Modems miteinander verbinden, um ein serielles Terminal zu 
verbinden. Die Modems haben ja ihre eigene Spannungsversorgung.

von Reinhard Kern (Gast)


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Ellen Moore schrieb:
> Ich würde gerne
> zwei Modems miteinander verbinden, um ein serielles Terminal zu
> verbinden.

Wozu Modems, du kannst das doch einfach als V24 miteinander verbinden?

Gruss Reinhard

von M. K. (sylaina)


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Michael Reinelt schrieb:
> was passt da nicht? ich verstehs nicht...

Na ne fertige Lösung willst du nicht aber wenn jemand nen Schaltplan 
hätte wäre das Gold wert? Willst du löten üben?

Michael Reinelt schrieb:
> ein Schaltplan wär
> natürlich Gold wert!

Nimm ne stink normale Telefonanlage und freu dich, dass es funktioniert. 
Sonst wird das eh nie was ;)

von Michael_ (Gast)


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Ist eine Nachzeichnung aus der Lit.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Michael Köhler schrieb:
> Na ne fertige Lösung willst du nicht aber wenn jemand nen Schaltplan
> hätte wäre das Gold wert? Willst du löten üben?

Weil ich einen Schaltplan auf meine Bedürfnisse anpassen kann.

Und wenn ich löten üben wollte, wär das so schlimm für dich?

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Matthias Sch. schrieb:
> Michael Reinelt schrieb:
>> Erzeugung der 60Volt mit kleinem Step-Up-Wandler
>
> Das wird nicht hinhauen, es sei denn, du baust da was richtig kräftiges.
> Der Klingelstrom für ein älteres Wählscheibentelefon ist nicht zu
> unterschätzen. Nicht umsonst haben alle Telefonanlagen dafür eine extra
> Wicklung auf dem Netzteiltrafo.

Danke für den Hinweis! Ich muss gestehen ich hab noch keine Telefone 
(aber die Flohmarkt-Sensoren sind aktiviert), aber dann muss ich das 
unbedingt nachmessen / austesten!

Das mit der extra Wicklung hab ich eh schon gelesen, wobei sich da das 
Problem auftut, dass die alten "Wecker" für 25Hz ausgelegt waren, und 
mit 50Hz angeblich mehr schnarren als klingeln...

von Jürgen D. (poster)


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Da währe das Ebay Angebot mit der fossilen Anlage und kompletten 
Schaltungsunterlagen eigentlich genau das richtige für dich.
Wenn du noch zusätzlich basteln möchtest kann man ja die Logic durch ein 
Controller ersetzen.
Wobei ich so ein altes Drehrelais hinter einer Glaßplatte eigendlich 
noch stylischer finden würde :)

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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@Jürgen: beobachte ich eh schon, danke!

Nachtrag zu 50Hz/25Hz und Wechselstrom oder zerhacken: Ich hab in der 
Zwischenzeit einige "antike" Schaltungsbeispiele von "echten" 
Vermittlungsanlagen angesehen. Die sprechen dort immer von einer 
Batterie in der Vermittlungsstelle. Nun sind Batterien ja eher ganz 
schlechte Wechselspannungsquellen... Sowas wie einen "Wechselrichter" 
konnte ich noch nciht entdecken. Wie haben die das "damals" gemacht? 
(abgesehen davon, dass damals alles besser war, sogar die Zukunft)

von Peter D. (peda)


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von Gordon Shumway (Gast)


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Bei zwei Telefonen diese einfach miteinander verbinden (2-adrig), 
irgendwo dazwischen in eine Leitung (a oder b) einen 9V-Block mit 
Vorwiderstand (ca. 300 Ohm) in Reihe hängen. Zur Verbesserung der 
Sprachqualität kannst Du noch einen Kondensator parallel zu 9V-Block und 
Vorwiderstand schalten, dadurch wird das Audio-Signal besser 
durchgeschleift und die Lautstärke ist höher.

Müsste eigentlich auch mit 3 Telefonen gehen

von fonsana (Gast)


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Michael Reinelt schrieb:
> Meine Ausbildung in analoger
> Telefontechnik ist leider schon 30 Jahre her :-)

Das glaube ich spaetestens jetzt nicht mehr:

Michael Reinelt schrieb:
> Sowas wie einen "Wechselrichter"
> konnte ich noch nciht entdecken. Wie haben die das "damals" gemacht?
> (abgesehen davon, dass damals alles besser war, sogar die Zukunft)

_Das_ weiss man auch nach 30 Jahren, wenn man jemals eine Ausbildung 
in analoger Telefontechnik auch nur angefangen hat.

fonsana

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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@Peter: Danke! (was weisst du eigentlich nicht?)

@fonsana: Das musst du meiner Schule (HTL Innsbruck, Zweig 
Nachrichtentechnik) ankreiden, nicht mir!

@Gordon: genau so hätt ich mir das gedacht. Sprachübertragung sollte 
nicht das problem sein, weil das die Endgeräte ja schon fast von alleine 
können. Und das bissi wählen, das krieg ich hin :-)

von Jens M. (Gast)


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Michael Reinelt schrieb:
> Danke, aber ich mag keine "fertige" Telefonanlage haben.

Nun, dann empfehle ich das ganze in klassischer Klappertechnik 
aufzubauen und auch die Relais selber zu wickeln. Ne Ruf- und 
Signalmaschine ist auch ein faszinierendes Stück mechalektrischer 
Geschichte, der Selbstbau ein nettes Projekt ;-).

Für den Selbstbau kannst du alte Schaltpläne aus dem Netz ziehen, wenn 
du aber wirklich telefonieren willst wird das ganze aufwändig.

Michael Reinelt schrieb:
> Zum "Läuten" sind ja 60 Volt Wechselspannung notwendig. Muss das
> wirklich "echte" Wechselspannung sein, oder reicht es die 60V
> Gleichspannung mit 25Hz zu takten?

Kommt auf das Telefon an. Den Klingeln alter Telefone ohne Elektronik 
ist das egal. Schlimmstenfalls jagst du das Signal durch einen 1:1 
Übertrager.

>
> Das Wählen darf sich auf eine Ziffer (1, 2 oder 3) beschränken.
> Anschluss ans öffentliche Telefonnetz ist nicht notwendig (und nicht
> möglich, ich hab keinen Festnetz-Anschluss)

IWV oder MFV Verfahren?

>
> Das "Zusammenschalten" von zwei Telefonen zu einer Sprechverbindung,
> sollte man das eher über Relais oder mit Halbleitern machen?

Relais ist einfacher. Das klassische Telefon arbeitet mit Gleichstrom 
für die Fremdspeisung. Darauf wird die Sprechwechselspannung 
aufmoduliert. Zum wählen wird dann noch die Gleichstromschleife 
periodisch unterbrochen (IWV) oder es wird mit 2 Tönen verschiedener 
Frequenz eine "Zahl" übertragen (MFV)

von Jürgen D. (poster)


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Ich hatte mal eine Telefonanage, ist aber auch schon fast 30 Jahre her 
das war ein Baussatz von Völkner. Natürlich nicht für den Netzanschluß 
zugelassen :)
Das wurde da mit den Analogschaltern aus der Cmos Serie gemacht. Da 
waren unter anderem die 4016 verbaut und auch noch Analogmuliplexer aus 
der Serie. Die Klingelspannung waren wohl einfache 12V AC. Da brauchen 
ja keine Kilometer zwischen Anlage und Gerät liegen. Die Wählimpule 
gingen glaube ich über Optokopler auf einen Controller 8048?

von Volker S. (sjv)


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Jürgen D. schrieb:
> Die Klingelspannung waren wohl einfache 12V AC. Da brauchen
> ja keine Kilometer zwischen Anlage und Gerät liegen.

Genau, deswegen braucht man auch keine 60V, muß aber AC sein, damit der 
Koppel-C für den Wecker auch bei negativer Halbwelle umgeladen wird.

Für die Speisung der Apparate nimmt man sinnvoller Weise Relais wie im 
Orginal üblich. Die Induktivität wirkt als Drossel für den 
Sprechwechselstrom. Bei Wahl ziehen die Relais im Takt der Wählimpulse.

MfG

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Volker S. schrieb:
> Für die Speisung der Apparate nimmt man sinnvoller Weise Relais wie im
> Orginal üblich. Die Induktivität wirkt als Drossel für den
> Sprechwechselstrom. Bei Wahl ziehen die Relais im Takt der Wählimpulse.

Ähhh... ich hätt das eher umgekehrt geplant: Per Relais den Apparat auf 
Klingelstrom ziehen bzw. überhaupt "aufschalten". Die Spule des Relais 
also zum uC. Abheben und wählen über Stromfluss / Spannungsabfall 
Widerstand erkennen...

Ich hab soeben die Schaltpläne zu einer kleinen Nebenstellenanlage 
erhalten. Aber da muss ich mich erstmal durchgraben...

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Es tut sich was!

Klingeln ist praktisch gelöst (siehe 
Beitrag "Wechselspannung 25Hz erzeugen"), Sprechen bzw. Entkopplung 
des Sprachsignals auch, Erkennung der Zustände 
(aufgelegt/abgehoben/wählen) werd ich ganz einfach mit dem ADC und 
Messen das Spannungsabfalls über einen 100Ohm-Widerstand machen.

beim Basteln ist mir eine witzige Minimallösung "passiert": 24 Volt 
Versorgung, Primärseite eins 230V-Trafos als Vorwiderstand und Drossel 
(Sekundärseite unbeschaltet), danach beide Telefone parallel gegen 
Masse. Das reicht schon mal zum Sprechen. Aber es wird noch witziger: 
Wenn man auf einer Seite wählt, wird der Stromkreis kurzgeschlossen, 
zusammen mit der Induktivität läutet das zweite telefon, und zwar genau 
im Rhythmus der Wahlscheibe, und genauso oft wie die Ziffer die man 
gewählt hat... ist irgendwie auch cool...

Jetzt gehts ans Schaltplan zeichnen, layouten, ätzen, ...

ich halt euch auf dem laufenden!

lg michi

von Dennis S. (supernova01)


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Hi,

damit solltest du vieles lösen können:

http://www.mikrocontroller.net/attachment/74293/Telefonzentrale_EM_104.pdf

Gruß,
DS

von fredl (Gast)


Angehängte Dateien:

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Moin,
vielleicht hilft es weiter, mal die Innenschaltung eines nostalg. 
Telefons sich mal anzuschauen.
Der nachfolgende Text stammt v. meiner (im Umbau befindlichen) Homepage.

---------------------------------

W48 Schaltbild u. Funktionsweise:

    Alle Schaltkontakte sind im Ruhezustand gezeichnet, der Hörer ist 
aufgelegt. Bei einem Anruf fließt der Rufwechselstrom (ca. 60 V, 25 Hz) 
vom Amt kommend über La, dem Kondensator, durch den Wecker nach Lb.

    Bei Abnahme des Hörers werden alle drei Kontakte des 
Gabelumschalters UI miteinander verbunden. Die Gleichstromschleife zum 
Halten der Amtsleitung erfolgt über La (Minus), den geschlossenen 
Kontakte nsr u. nsr, UI und der Gabelschaltung Anschlüsse 5 ---1 nach 
Lb. Das Amtsfreizeichen ist jetzt zu hören.
    Parallel zur Gabelschaltung fließt ein Teil des Gleichstroms zur 
Speisung des Kohlekörnermikrofons von UI, M, Mikrofon, M´, 
Gabel-Übertragers nach Lb. Die Wicklungen des Gabel-Übertragers sind so 
verschaltet, daß eine Magnetisierung des Trafokerns durch den 
durchfließenden Gleichstrom aufgehoben wird. Der Sprechwechselstrom des 
Mikrofons gelangt ungedämpft auf die Leitung La/Lb, aber stark gedämpft 
an den eigenen Hörer (kein Rückkopplungspfeifen).

    Wählvorgang: Hörer wird abgenommen, Freizeichen ist zu hören, 
Schleifenbildung (wie oben beschrieben), Anlassung des Leitungswählers 
im Amt.
    Nach Aufziehen der Wählscheibe schließt der Kontakt nsa, nsr öffnet. 
Mit Ablauf der Wählscheibe beginnt der Kontakt zu pulsen. Die 
Wählimpulse (Leitungsunterbrechungen) werden erzeugt. Das Puls- 
Pausenverhältnis beträt dabei 60:40 ms.
    Der Kontakt nsa bleibt während der gesamten Laufzeit der Wählscheibe 
geschlossen und verhindert somit durch Überbrücken der Gabelschaltung, 
daß durch Wählimpulse erzeugte Knackgeräusche an den Hörer gelangen.
    Der 100 Ohm-Widerstand dient zur Funkenlöschung am Kontakt nsi.

    Gehörschutz: Die beiden antiparallel geschalteten Dioden GrGs 
parallel zum Hörer dienen zur Spitzenbegrenzung von 
Leitungs-Stöimpulsen.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Habe fertig!

Meine "Micro-Nebenstellenanlage" nimmt heute den Echtbetrieb in den 
Kinderzimmern auf :-)

Features:

- Versorgung nur 5V DC
- Klingelspannung ca. 40 V AC mit "originalen" 25Hz per "verkehrtem" 
Trafo
- Anschluss von bis zu 5 Telefonen
- Erkennung des Telefonzustands (abheben, Wählen) über ADC
- halbwegs originalgetreue Hörtöne (Wählton, Freiton, Besetzt, 
Sonderinformation ("kein Anschluss unter dieser Nummer")
- minimalistischer Bauteil-Aufwand
- jedes Telefon kann beliebig viele dreistellige Nummern kriegen

Ohne die großartige Unterstützung in diesem Forum (in diesem und anderen 
Threads) hätt ich das nicht zusammengebracht! Vielen herzlichen Dank an 
alle!

Bei Interesse stelle ich gerne Schaltplan und Software zur Verfügung!


sonnige Grüße aus der Steiermark!

von Stefan W. (dl6dx)


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Hallo Michael,

gut schaut das aus!

Dokumentation und den Quellen würden mich interessieren.

Grüße

Stefan

PS: Ich könnte dann an die Anlage eine Wahlbewertung (Ziel, Zeitpunkt) 
andocken. Abrechnung z.B. in "Abwascheinheiten"...

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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@Stefan: Schaltplan mal als PNG...

von Chris L. (kingkernel)


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Benötigen die Relais keine Freilaufdioden, wenn sie an einem ULN hängen?

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Christian L. schrieb:
> Benötigen die Relais keine Freilaufdioden, wenn sie an einem ULN hängen?

Soweit ich weiss zeichnet sich der ULN dadurch aus dass er 
Freilaufdioden integriert hat.

von René Z. (dens)


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Michael Reinelt schrieb:
> Soweit ich weiss zeichnet sich der ULN dadurch aus dass er
> Freilaufdioden integriert hat.

Falsch gewusst.
Sie heissen nicht umsonst (übersetzterweise) Kollektor(!)-Schutz-Dioden 
nicht Freilaufdioden.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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René Z. schrieb:
> Michael Reinelt schrieb:
>> Soweit ich weiss zeichnet sich der ULN dadurch aus dass er
>> Freilaufdioden integriert hat.
>
> Falsch gewusst.
> Sie heissen nicht umsonst (übersetzterweise) Kollektor(!)-Schutz-Dioden
> nicht Freilaufdioden.

Du verunsicherst mich.

Der ULN2003 hat die klassische Freilauf-Diode integriert, die man 
normalerweise zwecks Schutz vor der gegeninduktionsspannung einer 
induktiven last einbaut.

Zitat: "... Each consists of seven npn Darlington pairs that feature 
high-voltage outputs with common-cathode clamp diodes for switching 
inductive loads."

Welche Diode fehlt mir dann?

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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schupf

Mag mir jemand sagen ob ich eine Diode vergessen habe, und wenn ja, 
welche und warum?

Danke, Michi

von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Der ULN2003A hat Freilaufdioden integriert. Dazu muss man Pin 9 an VCC 
anschließen, wie es im Schaltplan PBX.png der Fall ist.

von Erich (Gast)


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@Autor: Michael Reinelt (fisa)

Gute Arbeit!
Beitrag "Re: drei alte Telefone verbinden"

Würdest du auch den Sourcecode allgemein zur Verfügung stellen oder soll 
man dir hierzu ein PN schicken?
Kann die SW nur Pulsewahl (=alte Telefone) oder kann man gemischt auch 
Tonwahltelefone daran betreiben (als Angerufener wohl bestimmt, aber als 
Anrufer?)

Gruss

von Wusel D. (stefanfrings_de)


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Ich hatte vor einigen Monaten schonmal sehr ausführlich beschrieben, wie 
analoghe Telefone funktionieren und beschaltet werden, damit sie 
funktionieren.

Beitrag "Analogtelefon - Funktionsweise / Anschluss an Raspberry Pi"

Es geht bei diesem Betrag los: 
Beitrag "Re: Analogtelefon - Funktionsweise / Anschluss an Raspberry Pi"

von Wusel D. (stefanfrings_de)


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Dieser Schaltplan von Micvhael Reinelt hat gravierende Schwachpunkte:

1) Je mehr Telefonhöhrer abgehoben werden, umso geringer ist der 
Speisestrom. Viele Telefone funktionieren dann nicht mehr. Bei der Post 
betrug der Speisestrom 25-35mA. Nun rechne mal mal, wie hoch er bei 2 
abgehobenen Telefonen in dieser Schaltung sein wird.

2) Da alle Telefone parallel geschaltet sind, bekommen sie auch die 
selbe Versorgungsspannung. manche Telefone brauchen aber mehr oder 
weniger, als andere. Wenn Du z.B. ein Telefon abhebst, das die Spannung 
auf 4V runter zieht und dann ein anderes abhebst, das 12V braucht, dann 
wird das nicht funktionieren.

Realisiere die Stromversorgung der Telefone besser über Gyratoren und 
übertrage die Sprache zwischen den Telefonen mit Kondensatoren. So 
bekommt jeden Telefon seinen eigenen konstanten Strom.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Wusel Dusel schrieb:
> Dieser Schaltplan von Micvhael Reinelt hat gravierende Schwachpunkte:

Jetzt lass mal die Kirche im Dorf! Es geht um eine 
Micro-Nebenstellenanlage, um zwei Kinderzimmer und die Eltern 
miteinander zu verbinden, und das mit minimalem Aufwand. Entsprechend 
gering waren die Ansprüche an perfektionismus. Dass es fünf leitungen 
geworden sind, ist dem freien platz auf der Platine zu verdanken. Und - 
es funktioniert!

So nebenbei - keine mir bekannte Nebenstellenanlage versorgt die Wecker 
mit 25 Hz - meine schon. Und wenn du mal ein schönes W48 mit 50Hz und 
mit 25Hz gehört hast, weisst du wo der Unterschied liegt.

Weiters: keine mir bekannte Schaltung kommt mit 5V-Versorgung aus - 
meine schon.

Du hast das zwar wunderbar und großartig beschrieben (Danke dafür!), 
aber eine fertige funktionsfähige Schaltung hast du nicht - ich schon.

ich hab "zufällig" (berufsbedingt) zwei Schaltungen von "echten" 
Nebenstellenanlagen, wie sie in Österreich zehntausendemal verkauft 
wurden - die sind zwar komplexer, funktionieren aber nach einem 
ähnlichen Prinzip (Ich kann die Schaltungen aber nicht rausgeben, NDA 
und so...)


> 1) Je mehr Telefonhöhrer abgehoben werden, umso geringer ist der
> Speisestrom. Viele Telefone funktionieren dann nicht mehr. Bei der Post
> betrug der Speisestrom 25-35mA. Nun rechne mal mal, wie hoch er bei 2
> abgehobenen Telefonen in dieser Schaltung sein wird.

Da meiner Micro-Anlage ein echter Kreuzschienenverteiler fehlt, können 
sowieso nur zwei Telefone sprechen. Alle weiteren kriegen den 
Besetztton. Außerdem hängen die auf einer getrennten Schiene.

also - who cares?


> 2) Da alle Telefone parallel geschaltet sind, bekommen sie auch die
> selbe Versorgungsspannung. manche Telefone brauchen aber mehr oder
> weniger, als andere. Wenn Du z.B. ein Telefon abhebst, das die Spannung
> auf 4V runter zieht und dann ein anderes abhebst, das 12V braucht, dann
> wird das nicht funktionieren.

Siehe oben - es sprechen sowieso maximal zwei.

> Realisiere die Stromversorgung der Telefone besser über Gyratoren und
> übertrage die Sprache zwischen den Telefonen mit Kondensatoren. So
> bekommt jeden Telefon seinen eigenen konstanten Strom.

Über eine fertige Schaltung wäre ich dankbar - man ist ja schließlich 
lernfähig.

lg Michi

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Erich schrieb:
> @Autor: Michael Reinelt (fisa)
>
> Gute Arbeit!
> Beitrag "Re: drei alte Telefone verbinden"
>
> Würdest du auch den Sourcecode allgemein zur Verfügung stellen oder soll
> man dir hierzu ein PN schicken?
Sicherlich, ich stell ihn demnächst hier ein. Momentan ist das 
"bananaware" - reift beim kunden :-) Aber der Kunde ist meine Familie, 
also ist das tragbar...

> Kann die SW nur Pulsewahl (=alte Telefone) oder kann man gemischt auch
> Tonwahltelefone daran betreiben (als Angerufener wohl bestimmt, aber als
> Anrufer?)
Nur Impulswahl, keine Tonwahl.

von michl (Gast)


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Hallo Michael,

kannst du mir mal beim Verständniss deiner Schaltung auf die Sprünge 
helfen.

So wie ich das sehe hängen im "Ruhezustand" alle Telefone über den 1k 
Widerstand an 24V. Sobald ich ein Telefon anrufe wird dessen Relais 
umgeschaltet, sodass es an der Rufwechselspannung hängt. Zu dem 
Zeitpunkt (ich habe abgehoben, anderes Telefon läutet) müssen ja alle 
anderen Telefone (auch meins) noch über 1k an 24V hängen, sonst würden 
sie ja auch läuten. Wenn man nun irgendein unbeteiligtes Telefon, also 
nicht das läutende, abhebt, wäre man ja mit mir (Anrufender) verbunden. 
Man hängt ja noch an der gleichen "Schiene". Sehe ich das so richtig 
oder wo ligt mein Denkfehler?

Wenn den die Verbindung aufgebaut ist, ist wieder alles klar. Nur noch 
mein Telefon und das angerufene hängen über 1k an 24V, alle anderen sind 
an der unteren Schiene und bekommen Besetz-Ton.

Es wär schön, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte. Ist ja auch ein 
schönes Projekt.

michl

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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Hallo michl,

du siehst das richtig, genauso läuft es.  Das ist auch eine 
Einschränkung, die der Einfachheit geschuldet ist: Wenn während des 
Rufaufbaus ein weiteres Telefon abhebt, wird das erkannt, der Ruf wird 
abgebrochen, und die beiden Telefone (der ursprünglich rufende und der 
"Störer") kriegen ein Besetztzeichen.

Nachtrag: nicht ganz richtig: "sprechen" findet auf der Schiene über den 
trafo statt, die Induktivität dient als Filter, damit die 
Sprechwechselspannung nicht über +24 abgeleitet wird.

von Daniel M. (Gast)


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Hallo Michael,

Würde das gerne nachbauen. Gibt es hier mehr Infos ?


Danke und Gruss
Dani

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Daniel M. schrieb:
> Gibt es hier mehr Infos ?
Am Besten indem du dich kostenlos anmeldest und Michael eine PN 
schreibst. Es ist ja nicht gesagt, dass er alle die 5 Jahre alten 
Threads noch durchliest...

von Jan S. (jan_s465)


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Der Schaltplan weiter oben ist schon eine Gute Informationsquelle. Ich 
plane gerade für diverse alte Telefone eine Vermittlung, die 
Escape-Room-tauglich ist also auch so etwas wie Ansagen oder Rückruf 
realisieren kann. Wenn das Gerät fertig ist, stelle ich es in einem 
neuen Beitrag zur Verfügung.

von Daniel M. (Gast)


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Ja, das Schema ist Super. Es sind aber nicht alle Werte zu finden 
(P4KEXX, P6KEXXC). Auf dein Gerät bin ich gespannt. Besten Dank für die 
Arbeit.

von Roland Haas (Gast)


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darf ich die software haben, wuerde es  gerne nachbauen
bin an auch an einer 10 vermittlung interesiert

grusse aus denm Schwarzwald DG1GHR

von Rumms (Gast)


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captain_crunch schrieb:
> Eine analoge Telefonanlage ist eine höchst komplexe Sache, die man
> keineswegs mal eben so entwickelt und auf einem "kleinen selbstgebautem
> Platinchen" realisiert.
>
> Bei nur zwei Telefonen gibt es sicherlich einfache Bastlerlösungen. Aber
> bereits bei drei Teilnehmern, die sich gezielt rufen sollen, scheidet
> sowas aus und man benötigt eine richtige Nebenstellenanlage. Deshalb
> finde ich es eine sehr gute Idee, sich für kleines Geld eine gebrauchte
> Telefonanlage zu kaufen, die ja nicht einmal MFV unterstützen muss,
> sondern lediglich das Impulswahlverfahren.
>
> Michael Reinelt schrieb:
>> Zum "Läuten" sind ja 60 Volt Wechselspannung notwendig.

Stimmt nicht!

>>Muss das
>> wirklich "echte" Wechselspannung sein, oder reicht es die 60V
>> Gleichspannung mit 25Hz zu takten?
>
> Ersteres klingt "echter", die zweite Lösung geht aber auch.

Man benötigt einen Drehwähler der auch die Geräusche dazu parat hat.

von rummsbumms (Gast)


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Rumms schrieb:
> Stimmt nicht!

Ohhhh Määäääään ....

captain_crunch schrieb am 29.05.2013 !

von Rumms (Gast)


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Yes, ohhhh

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Lies mal den Beitrag:
Beitrag "Re: drei alte Telefone verbinden"

Selbst als TO schaue ich mir nach Jahren nicht mehr jeden Tag rein, ob 
jemand noch etwas schreibt.

von Rumms (Gast)


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Drei Daumen hoch für den TO. :)

von Jefe (Gast)


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Als ich beim Gilb in der Ausbildung war, gab es AWADos.

https://de.wikipedia.org/wiki/AWADo

von Gerald K. (geku)


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: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (dbstw)


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Moin, -

da die Leiche jetzt so oder so wieder lebt: Elektor hatte 12/1985 eine 
Telefonanlage veroeffentlicht. 8 Apparate, alles diskret (riesiges 
IC-Grab). Ist schon beeindruckend wie wenig Aufwand heute treiben muss. 
Nur jetzt muss man etwas Software bauen.

Die Elektor-Ausgabe findet man unter 
https://worldradiohistory.com/Elektor.htm

Gruesse

Th.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Jefe schrieb:
> Als ich beim Gilb in der Ausbildung war, gab es AWADos.

DER Gilb, der im Elektronikforum immer so freundlich geholfen hat bei 
den Waschmaschinen? Wenn ja, gibt's ihn noch? Aus dem Forum hat er sich 
zurückgezogen.

von Schwarzer H. (Gast)


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Michael R. schrieb:
> ich dachte da an ein kleines selbstgebautes Platinchen, Betrieb an
> Steckernetzteil (also ungefähr 12 Volt)

Viel zu viel. Ein Kohlemikro kommt mit einer bis zwei Zellen aus, 
erprobt seit 100 Jahren im Feldtelefon.

Michael R. schrieb:
> Zum "Läuten" sind ja 60 Volt Wechselspannung notwendig.

Nein. Montier einfach einen Exzentermotor eines Uralthandys direkt an 
die Glocken. Da brauchste 2-3 Volt

Atmega - Gedöns für Analogfon ist übertrieben.

Und eine einfache Diodenschaltung zum Beklingeln der jeweils zwei 
anderen  Telefone ist mit einer Steinzeitlogik noch machbar.

von Rainer V. (a_zip)


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Thomas W. schrieb:
> 8 Apparate, alles diskret (riesiges
> IC-Grab). Ist schon beeindruckend wie wenig Aufwand heute treiben muss.

Hatte ich, aber von ELV als Fertiggerät (glaube ich). Das war aber ein 
kleines, überschaubares Kästchen. Nix IC-Grab...und hat perfekt 
gearbeitet. War halt vom Preis her eine echte Größenordnung, gemessen an 
den "Profianlagen" :-)
Gruß Rainer

von Manfred (Gast)


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Wer von Euch Klappstühlen kann lesen:

29.05.2013 04:44

Acht Jahre ist der Thread alt.

von ??? (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wer von Euch Klappstühlen kann lesen:
>
> 29.05.2013 04:44
>
> Acht Jahre ist der Thread alt.

Und? Was heißt das?

von icke (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wer von Euch Klappstühlen kann lesen:
>
> 29.05.2013 04:44
>
> Acht Jahre ist der Thread alt.

Du Kasper!

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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In der Jetztzeit könnte man auch eine Fritzbox mit deren drei analogen 
Anschlüssen verwenden. Ne alte rumliegende FB7170 und ich glaub 7050 
können das, möglicherweise weitere Modelle. Die neuen Modelle haben alle 
nur noch 2 analoge Anschlüsse und bräuchten einen ISDN zu Analog 
-Konverter für weitere analoge Anschlüsse.
Der Amtsanschluss ist als analoge Nebenstelle vermutlich nicht 
brauchbar.

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