Schaltkreis im DIL64

Persönliche Seite #3531801
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ass schrieb:
> Der C64C hatte ein 64poliges ASIC

Ah, I stand corrected. Dachte an die Ur-Version.

> Der Pinabstand war aber nicht der
> normale 100mil sondern kleiner.

Nannte sich "Shrink-Dip", in der Bauform gab es auch mal den HD64180 
(einen aufgemotzen Z80-Clone von Hitachi, der später von Zilog 
aufgekauft und leicht verändert als Z180 vertrieben wurde).

Das Rastermaß war 0.07", etwas unter 1.8mm.
#3531892
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Sorry Axel, das war ein wenig geschummelt.

Mein Wissen habe ich aus dem 1986er IC-Master und mehr steht da leider 
auch nicht drin.

Die volle Bezeichnung ist eigentlich TDC1019 plus Angaben über den speed 
grade (15MS/s oder 18MS/s). Die Leistung ist so hoch weil es ein Wandler 
in Flash-Technik ist, also 512 Analog Komparatoren mit nachgeschaltetem 
512 zu 9 Encoder.

Auch Onkel gockel gibt sich sehr zugeknöpft.

Vielleicht hat Christoph Kessler ein Datenbuch, ich habe von TRW nur was 
(sehr altes) über HF-Transistoren.
Persönliche Seite #3532243
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Thomas der Bastler schrieb:
> Gibt es noch solche schöne antike ICs in noch größere Gehäuse ?

Die ersten Versionen vom DEC Alpha. Keramik, Pin-Grid-Array, runder 
natürlich vergoldeter Metalldeckel oben drauf mit zwei Stehbolzen zur 
Befestigung des Kühlkörpers.

http://cdn.cpu-world.com/CPUs/21064/S_DEC-21-35023-21.jpg

Auch nicht schlecht ist der Pentium Pro, vor allem eines: Groß.

http://img.tomshardware.com/us/2004/12/21/the_mother_of_all_cpu_charts/intel_s8_pentium_pro.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ef/Pentiumpro_moshen.jpg


Der Ur-Pentium geht auch noch, Keramik, Pin-Grid-Array im 0.1"-Raster 
(würde also in Lochrasterkarte passen), Keramik, vergoldete Beinchen und 
Deckel ... aber nicht so groß wie die vorgenannten.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/01/KL_Intel_Pentium_A80501.jpg/600px-KL_Intel_Pentium_A80501.jpg
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3532253
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Thomas der Bastler schrieb:
> Gibt es noch solche schöne antike ICs in noch größere Gehäuse ?

Ja, aus der Zeit stammen auch sehr viele Hybridbausteine in großen 
Gehäusen mit teilweise sehr ausgefallenen Pinanordnungen. Burr-Brown 
hatte damals vielkanalige A/D-Wandler mit eingebauten Multiplexers und 
Instrumentenverstärkern. Und von Sanyo gibt es etliche Audio-Verstärker 
in Hybridtechnik, allerdings mit deutlich weniger Pins.

http://3.bp.blogspot.com/-zCwpZr0vIGk/UoHHIHhmM5I/AAAAAAAAAGw/FOErMzb7g1U/s1600/BurrBrownHybrid.jpg

Zudem erinnere ich mich an ein sehr großes IC in einer (Brother?) 
Schreibmaschine, welches flach herausgeführte und erst in deutlichem 
Abstand vom Gehäuse geknickte Pins hatte. Da das IC sehr flach war, gehe 
ich von einem Einzelchip statt eines Hybrids aus.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3532264
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Die ersten Versionen vom DEC Alpha.

Wer DEC Alpha sagt, muss in demselben Atemzug eigentlich auch DEC Micro 
J11 erwähnen:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:KL_DEC_J11.jpg

Und wie wäre es mit einer ganzen Sammlung solcher Bausteine auf einer 
VAX KA820AA:

https://en.wikipedia.org/wiki/File:DEC-VAX-KA820AA-CPU.jpg

Ich habe übrigens bei der Suche nach einem passablen Bildchen gerade 
gelernt, dass die alten Automatenspiele der Baureihe Atari System 2 auf 
einer PDP-11 basieren. Man lernt eben nie aus...
#3532275
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Hammer Bilder habt Ihr gepostet !
Absolute Faszination für mich diese antike super Sachen, was Ihr noch in 
der Schublade habt.

Mein größtes Schätzchen ist ein UAA-1003-1 und ein AY-3-8500
Was habt Ihr noch an schöne Sachen noch da ?

Apropo UAA-1003-1
Leider gibt mir das datenblatt keinen Auskunft, welche Antike Uhren IC 
zu dem passt.
habt Ihr einen Tipp ?
Hat jemand evtl, dieses alte Heft als PDF:
Funkschau (FS) (Heft 17 August 1981 Seite 63 ff Beitrag: "Sprechende 
Uhr"
das einizige was ich im Netz an Hinweis gefunden habe.
Persönliche Seite #3533756
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Helmut Lenzen schrieb:
> Andreas Schweigstill schrieb:
>> Wer DEC Alpha sagt, muss in demselben Atemzug eigentlich auch DEC Micro
>> J11 erwähnen:
>>
>> https://commons.wikimedia.org/wiki/File:KL_DEC_J11.jpg
>
> Lustig auch der Transistor links, der hat auf den Chips nicht mehr drauf
> gepasst.

Es war noch viel schlimmer: Sie hatten ihn schlicht beim Chipdesign 
vergessen ;-)
#3533852
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Thomas der Bastler schrieb:
> Apropo UAA-1003-1
> Leider gibt mir das Datenblatt keinen Auskunft, welche Antike Uhren IC
> zu dem passt.
> habt Ihr einen Tipp ?
> Hat jemand evtl, dieses alte Heft als PDF:
> Funkschau (FS) (Heft 17 August 1981 Seite 63 ff Beitrag: "Sprechende
> Uhr"
> das einizige was ich im Netz an Hinweis gefunden habe.

Hat jemand was oder das alte Heft ?
Die beiden Threads haben mich nicht wirklich weitergebracht
Beitrag "Applikationsschaltung UAA 1003"

Ist der MM5387 das passende ?

Beitrag "Frage zu Datenblatt Vintage IC MM5316 und UAA1003"
Gast #3535281
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Danke für Deine Mühe!

Wo kann man sich denn noch hinwenden, wenn man (wenigstens) die Belegung 
von den Dingern wissen möchte? Oder doch Tonne oder Krfeidefelsen?
Ich werd sie der Army schenken. Geltow ist ja bei mir um die Ecke. Die 
haben sicher ein Museum für sowas.
Gast #3536622
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Kurzkatalog 1985:
-Video-A/D-Wandler
-9 bit Auflösung
-Wandlungsrate 15 MHz
-Nichtlin. 0,3%
-Eingangssignalbandbreite 5 MHz
-Logik ECL
-Leistungsaufnahme 3,8W
-Temp.bereich 0/70°C
-Gehäuse J1 64pin DIP Keramik mit Kühlkörper (cavity down)
-C ? (C1= Keramic Chip Carrier)

Applikation:
-Videosignalwandlung (3-oder 4-facher Farbträger)
-Standbildspeicherung
-Mustererkennung
-Grafiksysteme
-Ultraschallanwendung zerstörfreie Diagnostik
-Radarsysteme
-Hochgeschwindigkeits-Datenverarbeitung
-Röntgenbildverarb.
-Meßwerterfassung
#3538046
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3,8 Watt damals bei 9 Bit und 18 Megasamples/sec

Heute z.B. für SDR-Empfang gern benutzt LTC2209
http://www.linear.com/product/LTC2209
16 Bit, 160 Megasamples/sec und nur 1,45 Watt im 64poligen quadratischen 
SMD-Gehäuse.

Ein LTC2208 und 2216 in Pieters WebSDR mit Fädeldrahtmontage:
http://wwwhome.cs.utwente.nl/~ptdeboer/ham/sdr/#nov2008
"Note that the wires may look thick, but they are 0.2 mm diameter, 
soldered in a 0.5 mm grid. "

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