Forum: Fahrzeugelektronik Bosch E-Bike Antrieb Geschwindigkeitssensor


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von Flo.s (Gast)


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Also muss ich den Innenwiderstand messen/errechnen? Von der grauen oder 
roten Sensorleitung? Ich lese mich da gerade rein...wie gesagt, ich 
lerne noch!

von Florian Seel (Gast)


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Also irgendwie stehe ich nun auf dem Schlauch... was sollte ich nun als 
nächstes tun? Innenwiderstand anhand der GRAUEN Sensorleitung ermitteln? 
Wie gesagt, den Attiny könnt ich ja durch die gelbe 5V Leitung 
versorgen...

von Flo.s (Gast)


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Erklärt ihr mir den Sinn der Messung des Innenwiderstandes?  Spielt das 
für die Signalerkennung oder für die Stromversorgung eine Rolle?
Stromversorgung wäre bei mir ja wie gesagt über die 5V Leitung 
möglich...
Und den Zusammenhang mit dem Motor ...

Walter S. schrieb:
> ich hab jetzt irgendwelche Messungen nicht nachvollzogen,
> aber ich weiß dass der Daum-Motor (Hersteller von Impulse) einen sehr
> viel größeren Pullup hat, Größenordnung 30-50k wenn ich mich recht
> erinnere

...checke ich erstrecht nicht. Es geht doch um das Signal wenn der 
Magnet am Sensor vorbeikommt...dies zu manipulieren und an den 
Controller vom Bike zu übermitteln. Erklärt ihr mir dies?

von Max (Gast)


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Hallo zusammen. Max ist leider immer noch am wuseln...

Nun habe ich es nach einer Woche geschafft den ATtiny13 mit avrdude zu 
beschreiben mit folgendem code:
avrdude -P com3 -b 19200 -c avrisp -p attiny13 -v -e -U 
flash:w:Ebike_ATtiny13A_AlwaysOn.hex
Dann passierte auch was auf dem CMD Fenster
Dachte alles super funzt... endlich Licht am Horizont. Wie naiv von 
mir....

Bike aufgeschraubt (Bosch CX) am Speedsensor gemessen es liegt nur 1,2V 
an. Zusammengelötet nach der Beschreibung und zwischen geschaltet und 
TADA klappt natürlich nicht!!! Zeigt ganz normal km/h an und regelt bei 
25 ab. Was ein Frust sag ich euch.
Frage mich langsam warum ich mir das als Projekt vorgenommen habe hätte 
ja auch Bäume umarmen können in der Zeit.
Aufgeben ist keine Option... Also was habe ich falsch gemacht und wie 
mache ich es richtig wer kann helfen.
Grüße

von H. (Gast)


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Max schrieb:
> Bike aufgeschraubt (Bosch CX) am Speedsensor gemessen es liegt nur 1,2V
> an.

Wo genau misst Du 1,2V? Beim Drehen oder Stillstand?

> Zusammengelötet nach der Beschreibung und zwischen geschaltet und
> TADA klappt natürlich nicht!!! Zeigt ganz normal km/h an und regelt bei
> 25 ab. Was ein Frust sag ich euch.

Wenn es den Impuls durchleitet scheint das Programm ja soweit zu leben. 
Bei keiner oder fehlerhafter Programmierung würde nichts angezeigt 
werden.

Es kann eine ganze Zeit lang dauern, bis man den Bogen raus hat, wie und 
wann man diese Freischaltprozedur starten muss. Es hängt vom Kondensator 
ab, wann dieser entsprechend voll geladen ist und wann die Schaltung 
anfängt zu leben. Erst ab da tickt die Zeit für die 5 Impulse, die oben 
angegeben sind.

von Florian Seel (Gast)


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Er hat doch die always_on-Variante. Da braucht es keine 
Freischaltprozedur. Die Fuses müssen aber ja auch korrekt gesetzt werden 
oder nicht? @Max hast du dies ebenfalls getan?

Hans schrieb:
> Fuses: High byte: 0xFF, Low byte: 0x7B

Und gibts zu meinem Problem noch Ratschläge?? Ich weiß nicht genau was 
ich nun messen soll um ausreichende Informationen zu liefern. Bitte um 
Hilfe. Daran kann’s doch nun nicht komplett scheitern...
Max, alternativ können wir sonst demnächst gemeinsam Bäume umarmen 
gehen...?

von Max (Gast)


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Hallo zusammen.

Wenn ich direkt am Ausgang vom Bike messe liegen 1.2V an wenn der Magnet 
den Sensor passiert liegt 0V an.

Wie kann ich die Fuse ändern? Geht das nachträglich nach dem Beschreiben 
mit avrdude?
Bei mir zeigt die Fuse ja 7A und FB an. Ist ja dann wohl falsch und ein 
Fehler.

Richtig wäre ja wie von Hans vorgegeben:
Fuses: High byte: 0xFF, Low byte: 0x7B

Grüße und Danke

von H. (Gast)


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Habe jetzt keine Lust, die (falschen) Fuses nachzuschauen, aber falls 
der Controller schon auf der niedrigen Taktrate läuft muss man auch mit 
dem Programmiertakt sehr weit runter gehen. Da gibt es ein Limit, siehe 
Datenblatt. Ansonsten einfach neu drüber bügeln

von Flo.s (Gast)


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@Max: AVRdude Befehl: -U lfuse:w:0x7b:m -U hfuse:w:0xff:m ...damit 
sollte es wohl klappen.
Ob das nun zur Funktion des Dongles führt kann ich dir allerding leider 
nicht sagen.
Und ich will nochmal vorsichtig auf mein Problem aufmerksam machen ^^... 
Was braucht ihr für Messungen um mir auf die Sprünge zu helfen?

von Flo.s (Gast)


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Wenn ich das Signal für mein Kalkhoff einfach wieder umwandeln 
möchte...ginge das mit dieser Inverter-Variante? (hab´s nochmal 
angehangen)... Teile hätte ich da. Oder hab ich da nen Denkfehler? Wie 
gesagt, Platzprobleme hab ich in meinem Bike nicht...wenn die Schaltung 
größer wird ist das kein Ding...würd das Projekt nun nuu so gerne noch 
erfolgreich abschließen ;).

von Flo.s (Gast)


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ach mist...hab die Inverter-Schaltung vergessen...hier nochmal.

von H. (Gast)


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Das Problem ist, dass hier keiner mehr den bildlichen Erklärungen folgen 
konnte und wollte (schwarz an blau, grün an rot...). Daher hat Lothar 
als Erster vorgeschlagen, dass du vernünftige Messungen machen sollst. 
Ich habe dann ja auch geschrieben, dass nun wirklich alles durcheinander 
ist.
Walter hat geschrieben, dass nach seiner Kenntnis bei Daum der Pull-up 
sehr viel größer ist. Ein Wert von einigen 100k wird nicht reichen, um 
die Schaltung parasitär zu versorgen.
Da anscheinend keiner hier einen Daum (Impulse) Antrieb hat, wirst du 
die Messungen selber anstoßen müssen. Hilfreich wäre dabei ein Scope. 
Wenn du das nicht hast, könnte man vielleicht auch einiges mit dem 
Multimeter messen. Aus dem Strom beim geschalteten Sensor könnte man auf 
den internen Pull-up oder -down schließen usw.
Wenn du dabei auf Hilfe zählen möchtest geht es wohl kaum ohne Skizzen, 
bitte keine epischen Texterklärungen - das kann und will keiner 
verstehen.

von Philipp G. (geiserp01)


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Der Sensor ist doch eher open drain geschaltet?

von F. F. (foldi)


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Flo.s schrieb:
> hab´s nochmal angehangen)..

Wieso eigentlich so kompliziert auf deiner Zeichnung?
Wenn der "Sensor" definitiv die knapp 5V auf rot schaltet, dann ist das 
einfach nur ein Schalter. Der auf beiden Seiten verschiedene Farben hat. 
Und vermutlich wird das Null Volt Signal ausgewertet.

von Philipp G. (geiserp01)


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null volt? Was soll das sein? open drain?

von F. F. (foldi)


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Klaa.

von Walta S. (walta)


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Hilft dir wahrscheinlich nicht, hab aber trotzdem eine Frage bzw. eine 
Idee: Kann man das Steuergerät austauschen? Bei meinem selbstgebauten 
Bike kann ich unterschiedliche Steuerungen einbauen die verschiedenste 
Modi zulassen. Da gibt es auch Geräte mit umschaltbaren "Off Road Modus" 
- da wird die 25kmh Regelung einfach ausgeschaltet.

walta

von Flo.s (Gast)


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F. F. schrieb:
> Wieso eigentlich so kompliziert auf deiner Zeichnung?

Was ist an meiner Skizze kompliziert? Ihr fordert (berechtigter Weise!) 
Skizzen an...auf der Skizze habe ich absolut vereinfacht den IST-Zustand 
der verfügbaren Leitungen und meines Attiny-Aufbaus aufgezeichnet und 
meine bisherigen Messungen mit angeschrieben.


H. schrieb:
> Wenn du dabei auf Hilfe zählen möchtest geht es wohl kaum ohne Skizzen

Hab ich doch? Was ist an der nicht korrekt?


H. schrieb:
> Aus dem Strom beim geschalteten Sensor könnte man auf
> den internen Pull-up oder -down schließen usw.

Für die geforderte Strommessung bei geschlossenem Reed muss ich mir noch 
ein anderes Messgerät besorgen. Ich kann mit meinem nur Spannung, 
Widerstand etc messen. Folgt also...


F. F. schrieb:
> Wenn der "Sensor" definitiv die knapp 5V auf rot schaltet, dann ist das
> einfach nur ein Schalter. Der auf beiden Seiten verschiedene Farben hat.
> Und vermutlich wird das Null Volt Signal ausgewertet.

Nun, Klar ist ein Reedsensor ein Schalter, bzw. Taster oder nicht? Er 
schaltet durch, wenn der Magnet an ihm vorbeigeführt wird...oder hab ich 
das nun völlig falsch verstanden? Er schaltet aber ja die 5V durch...wie 
kommst du darauf, dass er dann das 0V Signal auswertet?


H. schrieb:
> Walter hat geschrieben, dass nach seiner Kenntnis bei Daum der Pull-up
> sehr viel größer ist. Ein Wert von einigen 100k wird nicht reichen, um
> die Schaltung parasitär zu versorgen.

Wie gesagt, wie in meiner Skizze zu sehen, läuft im Nachbarkabelstrang 
eine dauerhaft bespeiste 5V Leitung (gelb), von der ich anzapfen könnte. 
Die parasitäre Versorgung ist für mich nicht wichtig.


Philipp G. schrieb:
> Der Sensor ist doch eher open drain geschaltet?

Was sagt mir das, wenn es ein Open-drain-Ausgang wäre?

von F. F. (foldi)


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Flo.s schrieb:
> Was sagt mir das, wenn es ein Open-drain-Ausgang wäre?

Deswegen schrieb ich Null-Volt-Signal.
Zu deiner Frage an mich: weil das häufig so gemacht wird. Da wird auf 
fallender Flanke getriggert.

von Philipp G. (geiserp01)


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Flo.s schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> Der Sensor ist doch eher open drain geschaltet?
>
> Was sagt mir das, wenn es ein Open-drain-Ausgang wäre?

Verständlicher ausgedrückt. Stelle Dir eine Lampe vor, welche dauerhaft 
mit Plus der Batterie verbunden ist.

Mit Opendrain unterbrichst Du zyklisch die Masse, so dass die Lampe 
blinkt. Das ist das Signal.

Masse offen - Stromkreis unterbrochen
Schliessen - Lampe leuchtet.

Das hat einen Riesenvorteil. Bei einem 'Kurzschluss' falls das Signal 
mit Masse in Berührung kommt - passiert nix - ausser dass die Lampe 
dauerhaft leuchtet.

Andersrum gäbe es einen Kurzschluss. Deswegen wird das im KFZ oft so 
gelöst (Drehzahlsignal z.B).

: Bearbeitet durch User
von Jochen (Gast)


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@Hans:
Ich habe die Attiny Variante von dir schon seit einiger Zeit im Einsatz 
und bin begeistert von deiner genialen Umsetzung. Das fahren mach damit 
einfach noch mehr Spaß :-)
Nun bin ich natürlich auch an der neuen Variante interessiert und habe 
gleich mal zwei Fragen dazu:
- Warum hast du vom Attiny auf das Pololu Board gewechselt?
- Besteht die Möglichkeit, deine neue Software auf (m)einen bereits 
vorhandenen Attiny zu portieren?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß Jochen

von Hans (Gast)


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Jochen schrieb:
> Warum hast du vom Attiny auf das Pololu Board gewechselt?

Weil für die neue Lösung ein Quarz notwendig ist, damit die erzeugte 
Geschwindigkeit über den kompletten Temperaturbereich auf 0.1km/h genau 
ist.
Außerdem sind die Pololu Boards spottbillig und klein genug.
Und eine Wiederverwendung meiner alten Hardware war mir nicht wichtig, 
denn umprogrammieren ist bei mir nicht möglich, weil ich das Teil 
eingegossen habe, um es vor Feuchtigkeit zu schützen...

Jochen schrieb:
> Besteht die Möglichkeit, deine neue Software auf (m)einen bereits
> vorhandenen Attiny zu portieren?

Könnte man machen, aber ein Quarz müsste man trotzdem dazu bauen. Ich 
werde es jedenfalls nicht tun... Sorry...

Gruß Hans

von Jochen (Gast)


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ok, danke für die Erklärung.. Dann muss wohl doch noch ein Pololu Board 
her.. :-)

von Bolle1201 (Gast)


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Hallo Hans,

du hast geschrieben das der quarz ersetzt werden muss.
hast da ein bild von wie du das gemacht hast.
Änderungen:
  o R4 entfernt (LED aus => Strom sparen)
  o 47uF Elko zwischen GND und VCC
  o Quarz entfernt und mit 32.768kHz Quarz + 2x 12pF Kondensatoren 
ersetzt
    (z.B. diese hier: http://r.ebay.com/ARgxkS)

Danke
bolle1201

von Hans (Gast)


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Bolle1201 schrieb:
> hast da ein bild von wie du das gemacht hast.

Leider nicht. Alles schon vergossen und verbaut.
Aber ich hab's mal aufgemalt (s. Anhang).

Gruß Hans

von Tom (Gast)


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Bolle1201 schrieb:
> Hallo Hans,
>
> du hast geschrieben das der quarz ersetzt werden muss.
> hast da ein bild von wie du das gemacht hast.
> Änderungen:
>   o R4 entfernt (LED aus => Strom sparen)
>   o 47uF Elko zwischen GND und VCC
>   o Quarz entfernt und mit 32.768kHz Quarz + 2x 12pF Kondensatoren
> ersetzt
>     (z.B. diese hier: http://r.ebay.com/ARgxkS)
>
> Danke
> bolle1201

Hi.
Mal ne Frage.
Elko ist ok aber funktioniert die Schaltung auch ohne Umbau von R4 und 
Quarz?
Grüße

von H. (Gast)


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Tom schrieb:
> funktioniert die Schaltung auch ohne Umbau von R4 und
> Quarz?

Der Quarz muss auf 32kHz umgebaut werden, die LEDs dürfen bei der 
parasitären Versorgung nicht aktiv sein.

Also nein.

von Philipp G. (geiserp01)


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H. schrieb:
> Der Quarz muss auf 32kHz umgebaut werden,

Unter die Presse oder wie geht das?

von Bernd K. (prof7bit)


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Warum nimmst Du nicht einfach den internen RC Oszillator wenn er mit dem 
Quarz zu viel Strom verbraucht? Wozu der Aufwand?

Und wieviel Strom ist denn überhaupt zuviel bei einem fetten E-Bike 
Akku? Ist es zuviel wenn der Akku in 10 Jahren leergesaugt wäre und er 
sollte lieber 20 Jahre halten? Wieviel bringt das umgerechnet in 
Reichweite pro Tag? 30cm mehr? Oder doch schon mehr als einen Meter?

von Bernd K. (prof7bit)


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Hans schrieb:
> auf 0.1km/h genau

Warum muss das frisierte Fahrrad auf 0.1km/h genau sein wenn das ganze 
Ding ohnehin illegal ist?

von Volker S. (vloki)


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Bernd K. schrieb:
> Und wieviel Strom ist denn überhaupt zuviel bei einem fetten E-Bike
> Akku? Ist es zuviel wenn der Akku in 10 Jahren leergesaugt wäre und er
> sollte lieber 20 Jahre halten?

Hat nichts mit dem Akku zu tun.
Zu viel Strom ist es dann, wenn "C1" während des "Signals" leergesaugt 
wird.


Hans schrieb:
> .------------------..-------------------------------..----------.
> |             ^    ||                               ||          |
> |     ca. 3V  |    ||                 Pololu board  ||          |
> |            .-.   ||                 .--------.    ||          |
> |            | |   ||          D0(RX) |        | D8 ||          |
> |     ca. 3k | |   || .---------------|PD0  PB0|-----------.   |
> |            '-'   || |               |        |    ||      |   |
> |             |    || |               |        |    ||   \  o   |
> |   Signal <--+-------'           .---oVCC     |    ||    \     |
> |                  ||             |   |        |    ||     \    |
> |                  ||         C1 ---  |  GND   |    ||      o   |
> |                  ||        47u ---  '---o----'    ||      |   |
> |                  ||             |       |         ||      |   |
> |             .-------------------+-------+-----------------'   |
> |         GND |    ||                               ||          |
> |            ---   ||                               ||          |
> '------------------''-------------------------------''----------'
>       E-Bike               Tuning Dongle               Sensor

von Harald (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Hans schrieb:
>> auf 0.1km/h genau
>
> Warum muss das frisierte Fahrrad auf 0.1km/h genau sein wenn das ganze
> Ding ohnehin illegal ist?

Wenn du dir das Datenblatt anschaust, in welchem Bereich der interne RC 
Oszillator des ATtiny über Temperatur, Spannung und Fertigungstoleranz 
streuen kann, dann ist die Erkennung der Aktivierungsgrenze relativ 
unsicher. Daher macht der Quarz schon absolut Sinn.

von F. F. (foldi)


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Harald schrieb:
> Wenn du dir das Datenblatt anschaust,

Sehe ich wie Bernd.
Hast du dir das Datenblatt genau angeschaut?
Man kann auch die interne Frequenz kalibrieren.

von Harald (Gast)


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F. F. schrieb:
> Harald schrieb:
>> Wenn du dir das Datenblatt anschaust,
>
> Sehe ich wie Bernd.
> Hast du dir das Datenblatt genau angeschaut?
> Man kann auch die interne Frequenz kalibrieren.

Hast Du dir das Projekt genau angeschaut?

- die Kalibrierung bezieht sich auf den 4.8/9.6MHz Oszillator, der hier 
nicht verwendet wird. Der 128kHz Quaz ist abhängig von Temperatur und 
Spannung, zusätzlich Fertigungstoleranzen. Die Fertigungstoleranz kann 
man vielleicht kalibrieren (kann man das beim 128kHz(!) Oszillator 
überhaupt?), Temperatur und Betriebsspannung mit normalen Aufwand kaum.

- wo ist überhaupt das Problem, wenn ein Bauteil für 10 Cent zugefügt 
wird.

- Mangels Source hat Hans hier sozusagen die „Projekthoheit“. Ansonsten 
kann das ja jeder so machen, wie er will. So what?

von Bernd K. (prof7bit)


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Harald schrieb:
> - wo ist überhaupt das Problem, wenn ein Bauteil für 10 Cent zugefügt
> wird.

Es ist unelegant einen Quarz zu benötigen (und den auch noch umständlich 
einlöten zu müssen) wenn man auch ganz einfach ohne diesen auskäme und 
die fertige Hardware so nehmen könnte wie sie ist.

Aber unterm Strich stört es mich natürlich nicht wenn sich andere Leute 
mehr Arbeit machen als nötig wäre, ganz im Gegenteil das sorgt sogar 
dafür daß ich statistisch gesehen im Vergleich zu den anderen etwas 
weniger zu tun habe.

von Harald (Gast)


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Die Pfriemelei auf dem Pololu-Board würde mich persönlich auch stören, 
OK!

Ich habe ja weiter oben schon mal eine Platine für die ATTiny Version 
samt Gerberdaten eingestellt. Ich würde das auch für diese Version 
machen, ich frage mich allerdings, welche Controllerversion ich auf dem 
Layout verwenden sollte. QFN ist zwar superklein, im Hobbybereich aber 
durchaus ekelig zu löten. Also die „normale“ LQFP-Version? SMD ist auf 
jeden Fall Pflicht, DIP würde ich auf keinen Fall designen, dass müsste 
ein anderer machen - das ist zu lange her.

von Hans (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Warum muss das frisierte Fahrrad auf 0.1km/h genau sein wenn das ganze
> Ding ohnehin illegal ist?

Weil die Anzeige der "echten" Geschwindigkeit sonst keinen Sinn macht.
0,1 km/h Anzeige = 1km/h Real
So genau sollte es schon sein und zwar bei jeder Außentemperatur...  ;-)

von Bernd K. (prof7bit)


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Hans schrieb:
> Weil die Anzeige der "echten" Geschwindigkeit sonst keinen Sinn macht.

Die echte Geschwindigkeit wird vom echten Tacho angezeigt.

Ich dachte hier gehts darum ein Gerät zu bauen das der Motorsteuerung 
ein falsches Tachosignal vorgaukeln kann und in dem Fall spielt es ja 
wohl keine Rolle welcher absoluten Geschwindigkeit das entspricht, 
hauptsache es erscheint irgendwie langsamer als die erlaubte Vmax.

> 0,1 km/h Anzeige = 1km/h Real

Real/Anzeige = 10

Das verstehe wer will. Ich jedenfalls nicht. Wenn Du nämlich sowas 
erreichen willst machst Du einfach einen Taktteiler 1:10 der braucht 
überhaupt keine Zeitbasis. Und 1:2 oder 1:4 wird dann wohl auch reichen 
denn ich glaube kaum daß Du mit dem Fahrrad auf die Autobahn willst um 
dort reihenweise Teslas und frisierte BMWs von der linken Spur zu 
verdrängen.

: Bearbeitet durch User
von S. R. (svenska)


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Bernd K. schrieb:
> Das verstehe wer will.

Du offensichtlich nicht.

Die Tachoanzeige zeigt offensichtlich auch die geringere, der Steuerung 
vorgegaukelte Geschwindigkeit an. Damit ist ein Teiler von 10 sinnvoll, 
denn mit dem multipliziert es sich im Kopf leichter als mit 2, 4 oder 8.

von Bernd K. (prof7bit)


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S. R. schrieb:
> Damit ist ein Teiler von 10 sinnvoll,
> denn mit dem multipliziert es sich im Kopf leichter als mit 2, 4 oder 8.

Da Du es ja offenbar verstehst und ich nicht dann erklär doch mal wozu 
ein Taktteiler 1:10 eine Zeitbasis mit Uhrenquarz benötigt.

Außerdem ist es doch vollkommener Quatsch den Tacho an das 
heruntergeteilte Tachosignal anzuschließen, den schließt man ja wohl 
sinnvollerweise an das unverfälschte Tachosignal an.

von Mitleser (Gast)


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Es ist kein Taktteiler.
Von der in echt gefahrenen Geschwindigkeit werden 10,0 km/h abgezogen 
und dieses manipulierte Signal ausgegeben.
Somit fährt man z.B. in echt 28,5 km/h und im Tacho steht 18,5 km/h.
So kann man einfach erkennen, wie schnell man wirklich ist.
Und natürlich muss das E-Bike das falsche Signal bekommen, damit es 
nicht bei 25 km/h abschaltet.

von Walter S. (avatar)


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Bernd K. schrieb:
> Außerdem ist es doch vollkommener Quatsch den Tacho an das
> heruntergeteilte Tachosignal anzuschließen, den schließt man ja wohl
> sinnvollerweise an das unverfälschte Tachosignal an.

es gibt halt nur einen Eingang für das Tachosignal.
Du gehst scheinbar davon aus dass es einen Tacho und eine Motorsteuerung 
gibt, das ist aber zusammen in einer Blackbox mit einem Eingang

von Harald (Gast)


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Meiner Meinung nach läuft hier etwas grundsätzlich falsch:
Hans hat ein paar Fragen zum Interface und zu parasitäter Versorgung 
gestellt. Daraufhin hat er einen genialen minimalistischen Ansatz 
gefunden und ihn hier geteilt. Bis auf den Sourcecode, schade - aber so 
spektakulär ist das Programm nun ja auch nicht.
Dann hat er eine Verbesserung vorgestellt, die er für sich so umgesetzt 
hat und ebenfalls hier teilt. Die neue Lösung setzt noch nicht einmal 
Lösung 1 außer Kraft, denn die funktioniert auch weiterhin! Diese neue 
Lösung benötigt einen einfachen Umbau eines handelsüblichen Boards und 
einen Quarz für wenige Cent. Jetzt wird hier gemotzt und belehrt, warum 
das falsch ist. Warum?

von F. F. (foldi)


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Stimmt doch gar nicht.
Es war nur unsere meine, dass das nicht nötig ist, dieser Umbau mit dem 
Quarz.

von Hans (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Da Du es ja offenbar verstehst und ich nicht dann erklär doch mal wozu
> ein Taktteiler 1:10 eine Zeitbasis mit Uhrenquarz benötigt.

Weil es eben kein einfacher Taktteiler ist. Wie mehrfach erklärt...


Mitleser schrieb:
> Von der in echt gefahrenen Geschwindigkeit werden 10,0 km/h abgezogen
> und dieses manipulierte Signal ausgegeben.
> Somit fährt man z.B. in echt 28,5 km/h und im Tacho steht 18,5 km/h.

Nicht ganz. Wie oben beschrieben wird am Tacho
ausgegeben.

D.h. bei 28,5km/h wird 12,9km/h (gerundet) ausgegeben.
Bei 45km/h => 14,5km/h
Bei 10km/h => 11,0km/h usw...

Man kann also die erste '1' immer ignorieren und dahinter steht die 
korrekte Geschwindigkeit.


F. F. schrieb:
> Stimmt doch gar nicht.
> Es war nur unsere meine, dass das nicht nötig ist, dieser Umbau mit dem
> Quarz.

Naja... Stimmt teilweise schon was Harald schreibt.
Der Ton macht die Musik.
Aber ich lasse mich davon nicht stören :-)

von Mitleser (Gast)


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Hans schrieb:
> Nicht ganz.
Dann habe ich es jetzt auch richtig verstanden, danke.


Harald schrieb:
> aber so spektakulär ist das Programm nun ja auch nicht
Aus meiner laienhaften Sicht schon. Meine eigene Variante (in C und 
testweise auf ATTINY85) funktioniert zwar bei 1MHz Takt, bei 128 kHz 
arbeitet es aber nicht mehr korrekt. Und das liegt nicht an der 
Taktungenauigkeit.

von F. F. (foldi)


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F. F. schrieb:
> Es war nur unsere meine, dass das nicht nötig ist, dieser Umbau mit dem
> Quarz.

Sollte übrigens "Meinung" heißen, aber so ein Mobiltelefon hat so seine 
eigenen Vorstellungen, wie es meinen Text schreibt.

von H. (Gast)


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Mitleser schrieb:
> Meine eigene Variante (in C und testweise auf ATTINY85)

Stell doch mal ein hier, dann kann man diskutieren

von Mitleser (Gast)


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Ich glaube, dass es schon genug schlechten Code im Netz gibt.
Vielleicht ist schon mein Ansatz zu takthungrig und nicht hardwarenah 
genug. Ich weiß nicht einmal, ob man das in C überhaupt effizient genug 
programmieren kann.
Ich nutze Timer1 im CTC-Modus zum Messen der Impulsabstände und auch zum 
Ausgeben der Impulse. Dazu wird die ISR 1000-mal pro Sekunde aufgerufen, 
was für meinen Anspruch ausreicht. Für eine Genauigkeit von 0,1 km/h 
reicht das bei höheren Geschwindigkeiten nicht. Meine beiden Testtachos 
zeigen übrigens nur gerade Nachkommastellen an.
Den Reedkontakt frage ich mit PCINT0 ab.

von Harald (Gast)


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Wenn man es gut macht und ein paar Grundregeln beachtet ist C nur ein 
ganz klein wenig „langsamer“ als Assembler. Ich weiß, dass das gerade in 
diesem Forum ein paar „Hartgesottene“ ganz anders sehen, aber egal. Auch 
bei 128kHz sehe ich noch kein Ausschlusskriterium für C.

Aber warum nicht gleich auf die ATMega328 Variante wechseln. 32kHz 
sollte auch kein Problem sein, der Controller muss ja fast nichts tun.

von Dieter F. (Gast)


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Harald schrieb:
> Aber warum nicht gleich auf die ATMega328 Variante wechseln.

Weil ein ATTiny vollkommen ausreicht und auch klein genug ist?

von Harald (Gast)


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Dieter F. schrieb:
> Harald schrieb:
>> Aber warum nicht gleich auf die ATMega328 Variante wechseln.
>
> Weil ein ATTiny vollkommen ausreicht und auch klein genug ist?

Ich hoffe, wir reden hier nicht über DIP...
Beim Tiny und Mega gibt es zwar QFN, finde ich persönlich aber im 
Hobbybereich etwas fummelig. Durchaus machbar, aber nicht wirklich 
schön.

Bleibt LQFP beim Mega und SO8 beim Tiny - die sind beide bequem zu 
verarbeiten ABER auch eben gleich groß. Die Arduino-Fraktion wird es 
vielleicht auch freuen, da ist der 328 ja quasi Standard. Ich weiß, dass 
Arduino auch auf dem Tiny geht, aber Komfort geht anders.

von Dieter F. (Gast)


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Harald schrieb:
> ABER auch eben gleich groß.

Wie kommst Du darauf?

TSSOP8 (z. B. ATTiny45) hat 6,4 x 3 mm und LQFP32 9 x 9 mm - jeweils 
incl. Beinchen. Über Arduino oder nicht diskutiere ich nicht.

von Harald (Gast)


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Dieter F. schrieb:
> Wie kommst Du darauf?
>
> TSSOP8 (z. B. ATTiny45)

Wenn der reicht, OK. Bisher war ja der 85er im Einsatz, vermutlich nur 
Unterschied im Speicher? Habe keine Details analysiert.

Bliebe noch die Frage, wer die Software neu schreibt. Hans hat das ja 
ausgeschlossen. Also du vielleicht?

von E-Bike-Cracker (Gast)


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Harald schrieb:
> Bliebe noch die Frage, wer die Software neu schreibt. Hans hat das ja
> ausgeschlossen. Also du vielleicht?

Attiny85 sollte auch auf dem Attiny45 funktionieren (sofern genug RAM) 
aber bei der bescheidenen Anwendung sollte es funktinieren.

Ich mache das natürlich gerne - gegen Engelt und ohne Gewährleistung - 
und natürlich nur für den Gebrauch auf dem eigenen Grundstück. Auf 
öffentlichen Wegen / Straßen ist die Manipulation verboten - dafür würde 
ich das niemals entwickeln / verkaufen.

von Harald (Gast)


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E-Bike-Cracker schrieb:
> Ich mache das natürlich gerne - gegen Entgelt und ohne Gewährleistung

Ich denke, du hast da was missverstanden. Hans hat das schon alles 
gemacht - und zwar kostenlos. Es gibt hier nur Leute, die das zwecks 
Einsparung von ca. 8,335 mm2 und ungenutztem Silizium unbedingt auf den 
ATTiny umschreiben möchten.

Vielleicht möchte in dieser Fraktion jemand Geld einsammeln? Wohl kaum.

von E-Bike-Cracker (Gast)


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Harald schrieb:
> Wohl kaum.

Ja dann ... - mir doch egal :-)

von Tomas (Gast)


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So wie ich das sehe wird hier der Geschwindichkeits Sensor etwas 
angepasst so das die Schubabschaltung über 25km/h ist.
Das ist mit Sicherheit auch nicht uninteressant mal etwas zügiger zu 
fahren.
Mich würde aber mehr interessieren wie ich aus meinem Bosch classic 
etwas mehr Drehmoment bei leichten treten rausholen kann damit ich mich 
nicht so anstrengen muss. Nicht falsch verstehen ich möchte nicht mehr 
als der Motor abgeben kann weil er misst auch wie arg ich rein trete und 
wenn ich mehr trete gibt ja auch mehr Gas. Ich möchte halt bei leichtem 
treten damit er schon gut nach schiebt.

Ich würde mich gerne auch mal für ein Modul dass die Schubabschaltung 
bei 25 aufhebt zum Testen bereit stellen.

von Harald (Gast)


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Ich habe nochmal eine Platine für die neue Version von Hans gezeichnet - 
für alle, die nicht am Pololu-Board herumbasteln möchten. Die Platine 
ist so gestaltet, dass man die originalen Steckverbindungen nicht 
abschneiden muss. An der Motorseite kommt die originale weibliche 
Buchse, an der anderen Seite einfach zwei Stücke Silberdraht (es gibt 
keinen kabelkonfektionierbaren männlichen Stecker aus der Serie Tyco 
Nano MQS). Silberdraht passt aber super, muss man dann halt nur mit 
Schrumpfschlauch fixieren.

Jedenfalls sind folgende Komponenten bestückt:
1x Quarz Reichelt "32,768 MS1V-10"
1x ATMega328
1x 47µF oder 100µF keramisch in 1206
2x 12pF in 0805

Wer Angst hat, kann noch einen 100nF und einen 4k7 am Reset bestücken - 
ist aber im Regelfall nicht erforderlich.

Falls es keine nennenswerten Verbeserungsvorschläge gibt, würde ich 
wieder die Gerberdaten hier einstellen, die kann man für wenige Euros 
die Platine im 10er Pack beim Chinamann bestellen.

Programmiert wird wieder per 6pol. Standardstecker, den man von der 
Unterseite her beim Programmiervorgang verkantet festhält.

von F. F. (foldi)


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Reicht da nicht auch ein Tiny10?
Für einen Eingang und einen Ausgang. Was für eine Verschwendung.

von Harald (Gast)


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F. F. schrieb:
> Reicht da nicht auch ein Tiny10?
> Für einen Eingang und einen Ausgang. Was für eine Verschwendung.

Siehe Diskussion oben, ein Quarz ist aufgrund des Timings unbedingt 
erforderlich, das schließt den Tiny10 ja schon mal aus - oder? Außerdem 
liegt nur Hans der Sourcecode vor. Ich werde ihn nicht neu schreiben. 
Ist doch jetzt auch echt Wurscht, ob der Controller ein paar Cent mehr 
kostet.

von F. F. (foldi)


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Harald schrieb:
> aufgrund des Timings

Ach ja, ich vergaß diese unsägliche Diskussion darüber.
Will das an dieser Stelle auch nicht wieder aufwärmen.
Sorry!

von Harald (Gast)


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F. F. schrieb:
> nicht wieder aufwärmen

Danke!
Und apropos Verschwendung: Überlege mal, wie viele Zilliarden 
Halbleiterübergänge auf dem Planeten in nicht genutzten 
Peripherieeinheiten und nicht gefüllten Speicherbereichen ein völlig 
tristes und sinnloses Dasein fristen... Da kommt es auf die paar Zellen 
im ATMega328 in diesem Projekt auch nicht mehr an ;-)

von Harald (Gast)


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Habe selber einen Fehler gefunden, die Leiterbahn für das Signal "IN" 
darf nicht unter dem Quarz verlaufen, da hier bei Schäden am 
Lötstopplack Kurzschlüsse mit dem Quarzgehäuse drohen.

Korrigiert.

von Daniel (Gast)


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Hallo zusammen,
ich habe mit dem Projekt von Hans begonnen mit Mikrochips zu arbeiten. 
Bin daher noch Anfänger.

Ich habe es geschafft, den Controller mit dem Hexfile von Hans 
(Ebike_ATtiny13A.hex) zu schreiben. Die Schaltung habe ich ebenfalls 
gemäß dem passenden Schaltplan von Hans aufgebaut. Ich habe lediglich 
einen 100müF Kondensator verwendet.

Leider funktioniert der Nachbau bei mir nicht. Er zeigte im Normalmodus 
die Geschwindigkeit an. In der Beschreibung schreibt Hans "Fuses: High 
byte: 0xFF, Low byte: 0x7B". der 1705 Attiny13A PU hat als Low byte 
allerdings 0x6C. Also änderte ich die Low byte Einstellung, in der 
Hoffnung, dass sich diese Einstellung auf den Output des Chips zum 
Fahrrad auswirkt.

Der Chip ist nicht mehr erreichbar und kann auch nicht mehr beschrieben 
werden. Ich habe von gleichen Typ gleich mehrere Chips bestellt. Möchte 
allerdings nicht einen nach dem anderen zerstören...

Hat irgend jemand eine Idee, wie ich den Nach bau ans Laufen bekomme, 
bzw. wo ich noch suchen kann?

VG und Danke vorab Daniel

von Dieter F. (Gast)


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Daniel schrieb:
> 0x7B

Damit hast Du auf den internen Oszillator mit 128 kHz gefused. Wenn Du 
den Chip noch erreichen willst, musst Du die ISP Clock auf max. 32 kHz 
einstellen.

von Harald A. (embedded)


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Welchen Programmer hast du denn? Dann könnte man dir sagen, welche 
Einstellung den Programmiertakt entsprechend runtersetzt.

Außerdem kann ich dir noch sagen, dass die Schaltung vielleicht läuft. 
Bei den Bekannten, die sich das eingebaut haben, hat es anfangs auch 
recht lange gedauert, bis man den Bogen mit der Aktivierung raus hatte.

von Daniel (Gast)


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Das mit der Taktfrequenz war ein guter Hinweis.

Das erklärt auch, warum ich den Mikrochip nach der Umstellung der Lösung 
Fuses nicht erreichen kann. Ich habe versucht, meinen Programmierbarer 
mit der Taktfrequenz herunter zu setzen, das hat leider nicht 
funktioniert..

Habe einen China USBasp gekauft da ich unsicher war was ich so genau 
brauche und wollte nicht irgend etwas teures kaufen. Bild vom Adapter im 
Anhang.
Installiert habe ich den Adapter mit den Treiber von Fischl.

Ich verwende Burn-O-Mat und somit Avrdude.
Habe bereits versucht mehrere Optionsparameter anzugeben. (B230, etc.)
Bei dem Parameter "7B" sollte der interne Takt des Mikrochips doch 
runter gesetzt werden auf 128kHz und da der Div8 Teiler aktiviert wird 
müsste der Chip doch nun mit 16kHz laufen oder?
Das würde bedeutet, dass der Programmieradapter mit 4kHz takten muss 
oder?

Prinzipiell muss der Chip ja nur einmal programmiert werden. Ich hätte 
anschließend jedoch gerne die Möglichkeit, ihn nochmal umprogrammieren 
zu können.


Habe die Schaltung ans Laufen gebracht. Hatte den Kondensator falsch 
herum...
Also neuen Kondensator richtig herum eingebaut, da sah das Ganze schon 
besser aus.

Der Chip funktioniert jedoch leider nicht immer zuverlässig. Habe Mal 
gemessen, was auf den beiden Adern am Eingang passiert und stellte fest, 
dass der Chip die Spannung nicht  immer zuverlässig auf Masse zieht.
Das sowohl im 1:1 Modus, wie auch im Versuch den Tuning Modus zu 
aktivieren.
Das Fahrrad zeigt dann auch keine Geschwindigkeiten an.

Ich kann allerdings kleine Spannungseinbrüche an der Fahrradseite 
messen... Statt 3,08V liegen dann kurzzeitig nur ca. 2,8 V an. Korrekt 
wäre ja kurz 0V....
Kann die Kurven abfotografieren und online stellen wenn das hilft.

Wenn ich den Chip dann aus dem Sockel ziehe und neu einstecke, startet 
er neu und funktioniert dann auch wieder... Auf unbestimmte Zeit.

Kann das an dem verwendeten 100uF Kondensator statt den 47uF liegen?
Habe die Vermutung, dass die Kapazität vielleicht etwas groß ist.

Vielleicht hätte der Ein oder Andere schon Mal eine solche Beobachtung 
machen können bzw. Kann sich erklären woran es liegen könnte.

Viele Grüße Daniel

von Daniel (Gast)


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Hier die Kurve.
Man sieht die Spannung auf den beiden Adern der am Fahrrad zugewandten 
Seite.

Die Spannung steigt nach dem Einschalten an, bis sie 3,06V erreicht hat. 
Das Hinterrad drehte während des Einschaltens. Man sieht die 2 kleinen 
Spannungseinbrüche direkt nach dem Erreichen der 3,06V wenn der Magnet 
den Sensor passiert.

Anscheinend braucht der Chip eine Zeit, bis er die Signale zuverlässig 
weiterleitet. Bei fast 15 Sekunden gibt er ein gültiges Signal an das 
Fahrrad.

So wie die ersten beiden Spannungseinbrüche auf 3,02V zu sehen sind, 
kann es auch sein, dass der Chip ausschließlich solche ungültigen 
Signale raus gibt

Hat dazu jemand vielleicht eine Erklärung?
Kann das am 100uF Kondensator liegen?

VG und Danke Vorab,

Daniel

von Bernd K. (prof7bit)


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Daniel schrieb:
> Habe einen China USBasp gekauft

Ich hab auch so ein Ding aus China und da war nicht die Orginal 
USBasp-Firmware drauf sondern die Chinesen haben da entweder irgendwas 
modifiziert oder irgendeine uralte Version von Anno-Tobak drauf. Und 
wenn ich mich recht erinnere war es ausgerechnet genau die Einstellung 
der Taktfrequenz die bei dieser Variante nicht funktionierte!

Möglicherweise erklärt das Dein Problem.

Ich hatte allerdings das Glück über noch ein paar andere 
Programmieradapter zu verfügen und flashte dann kurzerhand die 
Orginal-USBasp-Firmware auf den China-Adapter drauf und danach 
funktionierte der USBasp einwandfrei.

Es ist nicht ungewöhnlich daß man bei chinesischem Zeugs noch selbst 
Hand anlegen oder Kompromisse eingehen muß bevor es so funktioniert wie 
man sich das vorgestellt hat, der Kram ist zwar unschlagbar billig und 
kann in gewissem Rahmen oder unter gewissen Bedingungen auch 
nutzbringend verwendet werden aber er ist keineswegs immer idiotensicher 
und man weiß vorher nie so recht ob man wirklich das bekommt was man 
sich gewünscht hat.

: Bearbeitet durch User
von Daniel (Gast)


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Hallo Bernd,
danke für die Rückmeldung. So was ähnliches habe ich auch irgendwo 
gelesen, konnte jedoch nicht einschätzen, ob sich mit dem Update der 
Firmware der Adapter runter takten lässt.
Deine Rückmeldung ist daher sehr interessant, ich habe mir einen 
weiteren Adapter bestellt und werde beide updaten.




Habt ihr vielleicht zum Verhalten des Chips eine Erklärung, warum dieser 
mal funktioniert und mal nicht?

Daniel schrieb:
> Der Chip funktioniert jedoch leider nicht immer zuverlässig. Habe Mal
> gemessen, was auf den beiden Adern am Eingang passiert und stellte fest,
> dass der Chip die Spannung nicht  immer zuverlässig auf Masse zieht.
> Das sowohl im 1:1 Modus, wie auch im Versuch den Tuning Modus zu
> aktivieren.
> Das Fahrrad zeigt dann auch keine Geschwindigkeiten an.
>
> Ich kann allerdings kleine Spannungseinbrüche an der Fahrradseite
> messen... Statt 3,08V liegen dann kurzzeitig nur ca. 2,8 V an. Korrekt
> wäre ja kurz 0V....
> Kann die Kurven abfotografieren und online stellen wenn das hilft.
>
> Wenn ich den Chip dann aus dem Sockel ziehe und neu einstecke, startet
> er neu und funktioniert dann auch wieder... Auf unbestimmte Zeit.
>
> Kann das an dem verwendeten 100uF Kondensator statt den 47uF liegen?
> Habe die Vermutung, dass die Kapazität vielleicht etwas groß ist.
>
> Vielleicht hätte der Ein oder Andere schon Mal eine solche Beobachtung
> machen können bzw. Kann sich erklären woran es liegen könnte.


Daniel schrieb:
> Hier die Kurve.
> Man sieht die Spannung auf den beiden Adern der am Fahrrad zugewandten
> Seite.
>
> Die Spannung steigt nach dem Einschalten an, bis sie 3,06V erreicht hat.
> Das Hinterrad drehte während des Einschaltens. Man sieht die 2 kleinen
> Spannungseinbrüche direkt nach dem Erreichen der 3,06V wenn der Magnet
> den Sensor passiert.
>
> Anscheinend braucht der Chip eine Zeit, bis er die Signale zuverlässig
> weiterleitet. Bei fast 15 Sekunden gibt er ein gültiges Signal an das
> Fahrrad.
>
> So wie die ersten beiden Spannungseinbrüche auf 3,02V zu sehen sind,
> kann es auch sein, dass der Chip ausschließlich solche ungültigen
> Signale raus gibt
>
> Hat dazu jemand vielleicht eine Erklärung?
> Kann das am 100uF Kondensator liegen?
>
> VG und Danke Vorab,
>
> Daniel

Viele Grüße Daniel

von Max (Gast)


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War bei mir auch eine Totgeburt.
Wochenlang habe ich es versucht. Was ein Krampf sage ich euch wenn MANN 
nicht vom Fach ist.  Dachte das kann doch nicht so schwer sein. Von 
wegen... einfach kapituliert.
Das ist das erste Projekt, dass ich aufgegeben habe.
Wäre toll wen sich jemand bereit erklärt mir ein paar Chips zu 
beschreiben. Das wäre super.
Freiwillige unter uns?

von F. F. (foldi)


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Vielleicht sehe ich das zu einfach, aber da ist ein Reedkontakt, der 
Plus oder Minus an den Controller schaltet.
Wenn ich also die doppelte Geschwindigkeit fahren will, nehme ich auf 
der einen Seite das Signal auf und halbiere es.
Ist das zu einfach gedacht? Habe ich einen grundsätzlichen Denkfehler?
Ich will ja gar nicht ins Management eingreifen, sondern nur ein anderes 
Signal vorgaukeln. Vielleicht muss man oben und unten das normale Signal 
weiter geben, aber das wäre es dann schon in meinen Augen.
Bin vor kurzem zum ersten Mal auf so einem Elektrofahrrad gefahren. 
Müsste man einmal da haben, um das zu messen.

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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F. F. schrieb:
> Wenn ich also die doppelte Geschwindigkeit fahren will, nehme ich auf
> der einen Seite das Signal auf und halbiere es.

Das funktioniert bei einigen E-Bikes, aber nicht bei allen.

Wenn du das Trampeln einsparen willst, kannst du entweder eine Spule um 
den Tretkurbelsensor (Reedkontakt) wickelt und diese per Taster mit 
einem Impulsgenerator ansteuern, oder den Tretkurbelsensor gleich an die 
Vorderradgabel montieren und mit dem Magneten vom Fahrradcomputer, der 
ja sowieso schon vorhanden ist, ansteuern. Dann fährt das E-Bike quasi 
ganz von selbst. Zum Anhalten muss das Kabel vom Reedkontakt mit einem 
Schalter unterbrochen werden.

von Mario W. (ergokey)


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Meine eigenen Versionen (ATTINY10 + ATTINY85) funktionieren inzwischen 
zumindest auf dem Schreibtisch. Das Rad habe ich jetzt auch, aber vor 
der ersten Durchsicht (noch über 400km) werde ich daran nicht 
herumschrauben.

Da die Könner es nicht tun, stelle ich hier meine laienhafte Quelltexte 
trotzdem mal ein. Die config.h ist für beide Versionen gleich. 
Vielleicht kann das jemand in echt testen oder mich auf Fehler 
hinweisen, bevor ich es selbst ausprobieren kann.

Ich weiß nicht, ob es stromtechnisch vielleicht ein Problem ist, dass 
der ATTINY10 softwareseiteig auf 128 kHz umgestellt werden muss und 
immer erst mit 1MHz anläuft. Außerdem prellt mein Taktgenerator nicht, 
mit dem ich das Ganze getestet habe.

ergokey (Mitleser)

von egberto (Gast)


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Danke für den Code - hilft mir bestimmt weiter.

Ich habe für die Tests ein Reed-Relays (via Transitor Basiswiderstand 
und Freilaufdiode) am TTL Ausgang meines Generators - das prellt 
ordentlich.

Grüße,

egberto

von egberto (Gast)


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3 Anmerkungen (bei kurzem Durchschauen, ohne Test):

-der Analog Comparator sollte auch ausgeschaltet werden

-die Abweichung von REFERENZ kommt daher , das der Oszillator in 
Wahrheit nur mit 108..105 kHz läuft (Datenblatt)

- die Entprellroutine sieht seltsam aus - was passiert, wenn der Magnet 
vor dem Sensor stehen bleibt (Reedkontakte haben eine kurze Prellzeit - 
bei

_delay_ms(10);
while(!(PINB & REED));

bleibt dann das Programm zumindest hängen)!?

Grüße,

egberto

von Harald (Gast)


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Ich finde das Engagement mit dem Sourceode auf dem ATTiny10 
grundsätzlich sehr gut, aber es wäre von Vorteil, wenn man auf einen 
Controller wechselt, an den man - wenigstens für spätere Versionen - 
einen 32kHz Oszillator anschließen kann.

Hans hat ja in seinen Beiträgen vom 01.06. 23:30 und 21.07. 10:33 
dargelegt, warum ein Quarz notwendig ist. Klar, ein einfacher Taktteiler 
tut es auch erstmal, aber die Fahrer haben erfahrungsgemäß sehr schnell 
den Wunsch nach einer nachvollziehbaren angezeigten Geschwindigkeit. Das 
der Kilometerzähler auch noch korrigiert wird, ist sicherlich 
Königsklasse. All das bekommt man sinnvoll nur mit einem verlässlichen 
Takt (Temperatur, Spannung, ohne Abgleich) hin.

Der interne Oszillator der ATTiny gibt das leider nicht her.

von Harald (Gast)


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Anbei übrigens ein Bild vom Prototyp der oben gezeigten Platine. Das ist 
dann mit dem ATMega328 und Quarz. Mit dem ATTiny im SOT Gehäuse wird es 
bestimmt nochmal etwas kleiner, fragt sich nur wozu. Sparen kann man 
jedenfalls fast nichts.

von Egberto (Gast)


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Na ja, da man (ich) die Dinger ja eigentlich nur für sich baut 
(eventuell noch für einen Kumpel), ist der Abgleich nicht die Hürde. Die 
Spannung ist auch konstant - der Fehler durch den Temperaturgang sollte 
auch nicht so die Rolle spielen (Attiny 10 lt. Datenblatt um 5%).

Ich finde die Attiny10 Variante gut, mit einem 47u C als SMD 0805 wird 
das dann doch schön klein (und außerdem gibt es (im Gegensatz zu den 
anderen Varianten) einen Quelltext (als Arbeitsvariante)).

Dein Modul ist natürlich super - besoners hübsch finde ich auch die Idee 
mit dem „Nachlauf“ in der Software von Hans.

Grüße,

Egberto

von Daniel (Gast)


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Harald schrieb:
> Anbei übrigens ein Bild vom Prototyp der oben gezeigten Platine.
> Das ist
> dann mit dem ATMega328 und Quarz. Mit dem ATTiny im SOT Gehäuse wird es
> bestimmt nochmal etwas kleiner, fragt sich nur wozu. Sparen kann man
> jedenfalls fast nichts.


Hallo Harald,

mir gefällt deine Arbeit sehr. Würde es gerne nachbauen. Kannst du 
vielleicht die eagle.brd Gerbdatei zur Verfügung stellen. Grüße Daniel

von Harald (Gast)


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Ich kann die Gerberdaten gerne zur Verfügung stellen, allerdings ist die 
Platine bisher noch nicht getestet - bisher hat sich kein Testkandidat 
zur Verfügung gestellt, selber habe ich keine Möglichkeit.

Anbei Gerber und Eagledaten, Stückliste samt Reichelt-Bestellnummern als 
TXT.

Ein paar Hinweise noch:
Der 6pol. Programmierstecker wird von der Unterseite verkantet gehalten 
während des Programmiervorganges. Da es keine echte Speisung gibt muss 
man währenddessen 3..5V über den Programmieradapter zuführen.

Bin mir nicht ganz sicher, aber vermutlich muss der Programmiertakt NACH 
erstmaliger Programmierung auf 8kHz heruntergedreht werden, da der 
Controller  auf 32kHz taktet.

NanoMQS-Stecker
Kontakte: Farnell 2751606 oder Mouser 571-1703930-1
Gehäuse:  Farnell 2778339 oder Mouser 571-2141467-2
Aber Achtung: Die Crimpung mit Hausmitteln ohne Spezialzange ist relativ 
schwierig zu machen, wenn es nicht "eng" genug ist, lässt sich der 
Kontakt kaum in das Gehäuse einführen. Ist sehr fummelig, die sind sehr 
klein!
Für die Gegenseite gibt es kein passendes Gehäuse und keine Kontakte, 
hier eignet sich normaler Silberdraht wie im Bild zu sehen. Sichern mit 
Schrumpfschlauch, fertig.

von Harald (Gast)


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Platine möglichst in Standardstärke bestellen, bei dünnen Platinen kann 
man den Stecker nicht verkanten. Dann müsste man mit Federkontakten o.ä. 
arbeiten.

von Daniel (Gast)


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Danke Harald.
Könnte mein Bike zum test anbieten.
Wenn dein Prototyp nicht verbaut ist, kannst es mir gerne zukommen 
lassen und ich teste es an der Hardware.
Bosch CX Motor, ist gerade freigelegt.
Grüße

von Daniel (Gast)


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Danke Harald.
Könnte mein Bike zum test anbieten.
Wenn dein Prototyp nicht verbaut ist, kannst es mir gerne zukommen 
lassen und ich teste es am Bosch CX. Motor ist gerade ehe freigelegt.
Grüße

von Harald (Gast)


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Wie komme ich an deine Adresse? Richtest du eine Trash E-Mail ein?

von Daniel (Gast)


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Harald schrieb:
> Wie komme ich an deine Adresse? Richtest du eine Trash E-Mail ein?

Hallo Harald. Trash lime42 (ät) gmx .de
Meld dich einfach kurz. Grüße

von Thomas S. (thschl)


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von Harald (Gast)


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Anmerkungen zu meiner Platine mit dem ATMega328:

Obwohl die Kapazitäten am Quarz auch unter Berücksichtigung einer 
geschätzten Streukapazität eigentlich richtig dimensioniert sein 
müssten, schwingt es ohne die Kapazitäten besser mit höheren Pegel. Also 
weglassen. Zur Kontrolle habe ich die CLKOUT Fuse mal testhalber 
gesetzt, dann wird der generierte interne Takt an PB0 ausgegeben. Dieser 
Test verlief erfolgreich, der Quarz sollte also passen.

ALLERDINGS gibt es ein Problem. An der Seite des Senors ist 
offensichtlich der interne Pull-Up nicht aktiv. Man kann per Scope 
messen, dass der Pin PB0 (Sensoreingang) völlig hochohmig ist und nicht 
gegen VCC gezogen ist. Demzufolge können auch keine Impulse gebildet 
werden.

Programm und Fuses sind mehrfach verifiziert, das sollte passen. 
Ebenfalls habe ich sicherheitshalber die RESET-Leitung noch mit 4k7 
gegen VCC gezogen.

Hat jemand schon erfolgreich die ATMega328 Version im Einsatz?

von Daniel (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> der hatte nicht soviel Glück beim Tuning
>
> https://www.lokalo24.de/lokales/schwalm-eder-kreis...

Ach und die Beamten hatten sicher ein Durchsuchungsbefehl! Nachweis das 
er gefahren ist??? Oh Junge, die haben dich ganz schön gelinkt.
Da wären die Beamten bei mir an der richtigen Adresse.
Nicht alles gefallen lassen, ob schuld oder nicht schuld.

von Harald (Gast)


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@Hans: Hast du eine Erklärung?

von Hans (Gast)


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Harald schrieb:
> @Hans: Hast du eine Erklärung?

Nein, habe ich nicht.
- Der Quarz funktioniert ausgezeichnet mit den Kondensatoren.
- An PB0 ist selbstverständlich der interne pull-up aktiviert.
- Pull-up an /RESET ist nicht notwendig.

Da muss wohl etwas mit deinem Aufbau nicht stimmen...

von Hans (Gast)


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Hier nochmal ein Update mit ein paar kleinen Verbesserungen:
- Verbesserte Erkennung der Aktivierungs-Sequenz (ist jetzt vom Timing 
nicht mehr so streng und sollte deshalb zuverlässige gelingen)
- Kalibrierung kann nun fein und grob erfolgen (siehe PDF)

von F. F. (foldi)


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Also doch wie ich Eingangs schon meinte.
Tiny10 reicht völlig.

von Jahn (Gast)


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Hallo Hans, eine Frage, 328bp wird mit neuem Quarz programmiert oder ist 
das irrelevant?

von Hans (Gast)


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Jahn schrieb:
> Hallo Hans, eine Frage, 328bp wird mit neuem Quarz programmiert
> oder ist
> das irrelevant?

Im Auslieferungszustand müssten die Fuses auf "Low-Power Crystal 
Oscillator" stehen. Damit müsste sowohl der Original-Quarz (16MHz) 
laufen, als auch der neue 32.768kHz Quarz.
=> D.h. es müsste irrelevant sein. 100% sicher bin ich mir aber nicht.

Sicher funktioniert jedenfalls:
Als erstes mit dem Originalquarz programmieren (inkl. Fuses) => dann 
Quarz wechseln.

von Jahn (Gast)


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Ich hoffe, ich habe alles nach den Anweisungen aus dem pdf gemacht. Wenn 
es funktioniert, haben Sie ein "Niksicko" Bier wenn Sie zu einem urlaub 
in Montenegro kommen. :D

Morgen test und bericht.

Servus!

von Jahn (Gast)


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Ich gehe in die Garage, draußen ist sonnig, ideal für einen Versuch.

von Jahn (Gast)


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WORK PERFECT!
HANS, be blessed healthy and happy!

von Juergen (Gast)


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Hans schrieb:
> Hier nochmal ein Update mit ein paar kleinen Verbesserungen:
> - Verbesserte Erkennung der Aktivierungs-Sequenz (ist jetzt vom Timing
> nicht mehr so streng und sollte deshalb zuverlässige gelingen)
> - Kalibrierung kann nun fein und grob erfolgen (siehe PDF)

könnte ich bitte eine dauer-on variante davon haben? :)

lg

Juergen

von Hans (Gast)


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Juergen schrieb:
>
> könnte ich bitte eine dauer-on variante davon haben? :)
>
> lg
>
> Juergen

Bitte sehr.
Aber ohne Gewähr ("trocken" implementiert)!
Kalibrierungsmodus kann wie gehabt gestartet werden (7 Pulse).
Ansonsten geht's immer in den "Tuning on" Modus.

Gruß Hans

von Daniel B. (skol)


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Hallo Harald,

hat schon wer deine ATMega328 Platine erfolgreich getestet?

Ich würde sonst mit den vorhandenen Daten loslegen..
Wo bestellst du deine Platinen? Ich habe OSHPark als günstigsten 
gefunden (12 Stück, $7,40)
Der verwendete Prozessor ist der ATMega328BP-au?
Zum programmieren wird vermutlich ein einfacher USBASP reichen. Was 
empfiehlt ihr zum flashen des HEX? Khazama AVR Programmer, ..

P.S. Die Gerberdaten von deiner ATiny-Variante sind lt. den 
Platinendiensten nicht vollständig.

Vielen Dank und weiter so!

von F. F. (foldi)


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Hans schrieb:
> Bitte sehr.
> Aber ohne Gewähr ("trocken" implementiert)!
> Kalibrierungsmodus kann wie gehabt gestartet werden (7 Pulse).

Hallo Hans,
hattest du schon deinen Source code gepostet?
Habe das nicht so richtig im Kopf.
Würdest du den sonst hier bitte posten!
Reicht auch nächste Woche.
Bin noch im Urlaub.

von Daniel E. (vecdatra)


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Hi,

können wir mal eben klären welche Stecker für den Geschwindigkeitssensor 
passen.
Ich habe mal gesucuht und denke dass der hier für den Sensor richtig 
ist:
TE 2141467-2 und die Kontakte sind 2-1703930-1 (NanoMQS Series)
Nur jetzt hätte ich gerne noch das passende Gegenstück...
Leider finde ich es nicht, glaube laut Zeichnung sollte es die Nummer 
sein : 214147

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn mir einer einen Shop nennt bei dem ich 
ALLE Teile kaufen kann.

Achja und ich möchte nicht die Stecker der Lampenverbindung kaufen und 
mir die pins zurecht feilen.

DANKE

von Harald (Gast)


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Daniel B. schrieb:
> hat schon wer deine ATMega328 Platine erfolgreich getestet?

Hallo Daniel,
Diese Version bitte nicht bestellen, da ist noch der Wurm drin. Habe 
bisher keine Zeit gehabt, das näher zu untersuchen.

Daniel E. schrieb:
> Nur jetzt hätte ich gerne noch das passende Gegenstück...

Nach meinem Kenntnisstand gibt es kein Gegenstück für Litze, nur für 
Platine.

von Daniel B. (skol)


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Hallo Harald,

vielen dank für deine Rückmeldung. Wäre super wenn du es bald schaffst. 
Die Saison startet und die ganze Familie wartet auf ein 
Geschwindigkeitsupgrade :).

Grüße und weiter so, Daniel!

von Erdbaer86 (Gast)


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Hallo Harald,

wie äußert sich das Verhalten "da ist noch der Wurm drin"?
Ich habe mir die Platine nämlich schon anfertigen lassen und wollte am 
Wochenende ggf. an den Einbau gehen..
Kann ich ggf. irgendwie beim Testen unterstützen?

von Harald (Gast)


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Aus irgendeinem Grund tat die Schaltung nicht was sie soll. Der Quarz 
hat korrekt geschwungen, Programmierung funktionierte einwandfrei. Nur 
der Puls wurde nicht durchgereicht. Ich habe aber auch kein pololu Board 
umgebaut um das zu verifizieren.
Habe gerade sehr wenig Zeit, um mir das näher anzuschauen.
Das ist der Stand.

von Egberto (Gast)


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Die Variante mit Attiny10 hat auch ihre Vorteile (hier mit 47u 6,3V 0805 
Kerko - die 3 Lötpads sind auf der Rückseite) ;-)
Der Code von ergokey (weiter oben) läuft (mit kleinen individuellen 
Anpassungen) blendend!

Vielen Dank!!

Egberto

von F. F. (foldi)


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Na dann hat es ja was gebracht, dass ich den ins Spiel gebracht habe.

von Egberto (Gast)


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Recht du hast - obwohl dein Kommentar nicht der Auslöser war.

Als Anmerkung:

- man muss wirklich pro Chip kalibrieren (Funktion dafür im Code schon 
mit drin), die endgültige Abweichung ist dann allerdings genau genug (+- 
1..2 kmh gegen GPS)

- man muss den Chip vor dem Einlöten kalibriert und programmiert haben 
(billige Adapter gibts beim Chinamann)

- die Rückübertragung der „gesparten“ Kilometer am Schluss ist nicht mit 
dabei, dafür ist das Flash von 1K wirklich zu klein (kann man aber gut 
drauf verzichten)

Grüße,

Egberto

von Mario W. (ergokey)


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Danke nochmal fürs Testen und das niedliche Foto. Da muss ich wohl mein 
geplantes Layout noch einmal überdenken.

Wenn mann über den gesamten Geschwindigkeitsbereich mittels Divisor 
manipuliert, müsste man sich die Kalibrierung eigentlich sparen können.

Ein Nachlauf würde vermutlich auch noch passen, wenn man die Aktivierung 
weglässt.

von Daniel (Gast)



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Hallo nochmal.
Vielleicht kann mir jemand von euch mit der Stecker-Identifizierung von 
Shimano Geschwindigkeitssensoren helfen. Dort funktioniert die Schaltung 
die für Bosch verwendet wird nämlich ebenfalls ;-)
Ich finde diese Stecker allerdings nirgends.
Es gibt sie allerdings scheinbar auf dem freien Markt, da eines der 
käuflich zu erwerbenden Tuning Module solch einen Stecker hat.

Ich würde gerne eine Zwischenstecklösung bauen.

Siehe Bilder von männlicher, sowie weiblicher Seite anbei. Vielleicht 
kennt jemand von euch den Hersteller oder die Stecker-Serie.

Gruß

von Paul (Gast)


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hab die Schaltung von Hans ebenfalls am Shimano laufen :-)
Such mal nach Di2 Kabel und EW-JC200, die Stecker werden nämlich auch 
bei den Schaltwerken verwendet. Glaube die gibt es nur original 
Schimano.
vG Paul

von Daniel (Gast)


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Die bei Shimano zu bestellen wäre das Leichteste.
Das kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass sie auch von Shimano 
hergestellt werden.

Shimano hat die Gegenstecker (mit dem goldenen Ring vorne) nicht im 
Angebot.
Es müsste daher ein anderer großer Hersteller dahinter stecken.

Beitrag #5869646 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5869649 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5869778 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan (Gast)


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Man sollte schon drauf Hinweisen, dass diese Manipulation eine Straftat 
dastellt.
Durch die höhere Geschwindigkeit darf das Gefährt nur noch auf der 
Straße gefahren werden. Aber dafür hat es keine Betriebserlaubnis.
Dazu bist du auch in keinster Weise mehr versichert.

Also fahr das Ding nicht im öffentlichen Straßenverkehr

von sBronco (Gast)


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ich vermute hinter den ( meisten ) Benutzern im Forum Erwachsene, 
Oberlehrer Getue ist also unnötig. Und Freund herbert ist ein ziemlicher 
Fanatiker, im E Motor reparatur Thread hat er sich auch schon, sagen wir 
mal, unangenehm hervorgetan.

von Frank (Gast)


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Egberto schrieb:
> - man muss den Chip vor dem Einlöten kalibriert und programmiert haben
> (billige Adapter gibts beim Chinamann)

Hi.
Gibt es dafür eine Anleitung oder Tutorial? Also mit was und wie es 
klappt.
Weiter oben ist ja schon mal jemand gescheitert oder hat aufgegeben.
Grüße

von Egberto (Gast)


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Ich sag es mal so, hier geht es um den Bastelspaß, Hardware und Software 
sind dokumentiert, bei Problemen hilft das Forum.

Wenn du nur was fertiges suchst, bist du bei den diversen kommerziellen 
Anbietern besser aufgehoben.

Der Einbau ist schon kompliziert genug, z.B. bei meinem Giant musst du 
den ganzen Motor ausbauen.

Grüße,

Egberto

von herbert (Gast)


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S-Pedelec/Schnelles E-Bike

Anders als das normale E-Bike, gilt das S-Pedelec nicht als Fahrrad.
Weil sich der Motor erst bei 45 km/h abschaltet, ist für die Nutzung
dieses Rads mindestens ein Führerschein der Klasse AM notwendig.
Außerdem benötigen Fahrer eine Betriebserlaubnis und ein
Versicherungskennzeichen. Auch ein Mindestalter ist für die Nutzung
vorgeschrieben: Die Fahrer müssen 15 Jahre oder älter sein. Seit 2013
besteht für Fahrer von S-Pedelecs außerdem Helmpflicht.

S-Pedelecs mit einer Leistung von mindestens 500 Watt werden von der
Allianz ab 54 Euro pro Jahr versichert – genau wie ein Moped. Das
Versicherungs-Kennzeichen kostet nicht viel und muss zum 1. März eines
jeden Jahres erneuert werden. Es bestätigt das Bestehen einer
Kfz-Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, die mit dem
versicherten Elektrorad bei anderen zum Beispiel durch einen
verschuldeten Unfall verursacht wurden.

Es ist nicht zu verstehen ,warum jemand wegen 54 Euro im Jahr eine
ausgewiesene "Straftat"begeht. Das Risiko erwischt zu werden steigt
jetzt mit der Zulasung von e-Rollern und e- Longboards. In diesem
Bereich fahren genug Eigenbauten herum die keine Zulassung haben. Da
werden in Zukunft auch mehr Kontrollen sein. Bei einem Unfall hat man
dann sowieso die "Arschkarte" Auch die Normalen Pedelecs welche bei 
25kmh abschalten müssen, haben eine
allgemeine Zulassung, sonst dürfte die kein Hersteller verkaufen. Sie
erlischt wenn das Pedelec verändert wird und außerhalb der EU-
Spezifikation betrieben wird. Nicht umsonst benötig man für Eigenbauten 
ein TÜV Einzelabnahme um damit öffentlich fahren zu dürfen. Das böse 
erwachen wenn man Pedelecs verändert kommt auf alle Fälle am Tag der 
Gerichtsverhandlung.

Beitrag #5875757 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5875768 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5875792 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5875914 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5875921 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5875924 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5875926 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5875935 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876069 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876083 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876146 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Paragraphen Ejakulator (Gast)


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Karl schrieb im Beitrag #5876069:

> Schreibe er doch mal den Paragraphen, gegen den mit einem UMBAU
> verstoßen wird.

StVZO §30a - "Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit". Durch den Umbau 
verliert die Gurke die Zulassung zum Betrieb auf öffentlichen Strassen.

Ob sie die durch einen Rückbau des Umbaus zurückerhält ist fraglich. 
Wenns ein anerkannter Meisterbetrieb ausführt, stehen die Chancen 
womöglich besser.

von Daniel B. (skol)


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Hallo Zusammen,

es wäre schön wenn dieser Thread wieder zur urpsünglichen Diskussion 
zurückkehrt - dieser ist schon ganz schön zerbombt.

Niemand interessiert die kostenlose Rechtsberatung, aber gerade durch 
die vielen Antworten schaukelt sich das Thema auf.
Bitte ignoriert daher die Beiträge von Herbert und seinen Freunden und 
antwortet am besten gar nicht.

Hier sollte es um die Freude am Basteln gehen. Rechtliche Diskussionen 
gerne in einem anderen Thread.

Vielen Dank,
Daniel

Beitrag #5876158 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876168 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876169 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876191 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876244 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876259 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876269 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876287 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876329 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876540 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876571 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876582 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876588 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876589 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876730 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5876751 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan K. (stefan_k586)


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Auch wenn es nur ums Bastel gehen sollte, aber das hier ist Beihilfe zu 
einer Straftat.

von S. R. (svenska)


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Stefan K. schrieb:
> Auch wenn es nur ums Bastel gehen sollte, aber das hier
> ist  Beihilfe zu einer Straftat.

Nein, ist es nicht. Der Umbau eines E-Bikes ist legal.
Die Nutzung außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs ebenfalls.

Wer damit im normalen Straßenverkehr unangemessen unterwegs ist, tut das 
auf eigenes Risiko und gehört dafür zurecht zusammengefaltet. Im 
Zweifelsfall vom eigenen Rechtsanwalt.

Beitrag #5876999 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5877019 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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S. R. schrieb:
> Wer damit im normalen Straßenverkehr unangemessen unterwegs ist
Mein Kollege hat auch ein Pedelec und fährt damit auch unfrisiert 
regelmäßig deutlich schneller als 27km/h. Der kann das. Und das Fahrrad 
gibt es her und hält es aus.

Ich habe übrigens einige Billig-Pedelecs hier in der Gegend schon 
andersrum "getunt": die fahren nur noch 15km/h und schalten dann die 
Unterstützung ab. Warum? Stichwort "Seniorenrennen". Für viele aus 
dieser Liga sind nämlich schon die "erlaubten" 25km/h viel zu schnell.
Und jetzt haben natürlich auch diese Pedelecs die "Zulassung" verloren, 
obwohl das Gesamtpaket aus Fahrer+Fahrzeug garantiert sicherer ist.

Stefan K. schrieb:
> aber das hier ist Beihilfe zu einer Straftat.
Macht bitte im Offtopic einen eigenen Thread auf, um zu diskutieren, was 
wie wo und wann erlaubt ist. Hier im Thread geht es um die Technik dazu.

: Bearbeitet durch Moderator
von Ron L. (flessa)


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Lothar M. schrieb:
> Ich habe übrigens einige Billig-Pedelecs hier in der Gegend schon
> andersrum "getunt": die fahren nur noch 15km/h und schalten dann die
> Unterstützung ab.

Einige Hersteller bieten inzwischen den sogenannten Tempomat serienmäßig 
an. Ezee wäre ein Beispiel dafür, das ausserhalb der Seniorenrennen 
dafür Bedarf besteht (zB am Cargo oder mit Hänger).

> Und jetzt haben natürlich auch diese Pedelecs die "Zulassung" verloren

Nö, die Einstufung des Pedelecs als Fahrrad, das ja perse zulassungsfrei 
ist, macht auch das Pedelec -solange es nur beim Treten unterstützt, 
keine Gasgriffsteuerung hat und über eine progressive Abregelung bei 
25kmh verfügt- zulassungsfrei. Es gelten die verbindlichen Regelungen 
für Fahrräder hinsichtlich Beleuchtung/Bremse/Klingel... :-D

von Daniel T. (d3drturner)


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Tolles Projekt Hans,

Verzeihen Sie mein Deutsch, es ist ein Online-Übersetzer.

Ich habe das attiny13a bereit zu programmieren. Klasse 1 Limiter hier in 
Ohio, USA, ist 32 km / h für die Radwege. Haben Sie eine "Always-On" 
-Software für 32 km / h?

Hier in Ohio ist kein Begrenzer für das Fahren auf der Straße 
erforderlich.

von Johann J. (johannjohanson)


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Daniel T. schrieb:
> Hier in Ohio ist kein Begrenzer für das Fahren auf der Straße
> erforderlich.

Prima - Hans gib Gummi :-)

von Paddy Z. (paddz123)


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Hallo leute,

erstmal vielen Dank die Lösung hat für mein Bosch super funktioniert. 
Ich fahre mit dem Zusatzstecker mit einem Freund bei uns im Taunus auf 
einer Privatstrecke (der Akku hält ja auch wirklich nicht mehr ganz so 
lange xD. jetzt kommt das Problem, er wollte natürlich mithalten können, 
vor allem Berg auf, also haben wir für ihn auch eins gemacht, Ergebnis 
klappt nicht. Ein kurzes nachmessen zeigte dann, das an seinem BROSE 12 
v geschaltet werden und nicht die 3 bis 4 wie bei meinem Bosch.Kann ja 
mit dem Tiny13 gar nicht gehen. Hat jemand einen Vorschlag ? Dachte 
vielleicht an einen LM317 Spannngsregler und dann einen Transistor, der 
vom Attiny angesteuert wird und die 12 v auf ground zieht? Leider bin 
ich im programmieren nicht der Superheld. Vielleicht hat ja jemand eine 
Idee

danke

also es gibt beispielsweise den simplek stick, der verwendet auch 
einfach nur einen attiny25v einen kondensator und eine Diode. Auf der 
Platine verlötet ist das auch recht ähnlich, wie funktioniert das aber? 
Der Attiny25v ist auch nur für max 5 V

http://www.misterebike.com/sIMPLEk-Stick_Bedienungsanleitung_Brose.pdf

: Bearbeitet durch User
von EXistenZ E. (existenz)


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Hans, bitte gib den Quellcode deines Programms für den Mikrocontroller 
an. In der aktuellen Version wird der Fehler des Geschwindigkeitssensors 
503 angezeigt, wenn ich längere Zeit fahre (10 Minuten auf einem nicht 
gesperrten Fahrrad mit einer Geschwindigkeit von mehr als 27 km / h). 
Gleichzeitig stellt der Bosch-Computer fest, dass die Geschwindigkeit 
gleich ist, und schaltet sich aus. Eine ausgezeichnete Option wäre ein 
Programm, das bei einer Geschwindigkeit von mehr als 27 km / h keine 
konstante Geschwindigkeit anzeigt, sondern eine Geschwindigkeit von mehr 
als 22,2 km / h in der ersten Ziffer und nach dem Dezimalpunkt anzeigt. 
Zum Beispiel, wenn die Geschwindigkeit 28 km / h -> 22,8 ist, wenn 35 km 
/ h -> 23,5 km / h und so weiter ... Zur gleichen Zeit wäre es bequem, 
die freie Geschwindigkeit im aktuellen Moment zu sehen. Ist eine solche 
Implementierung möglich?

von EXistenZ E. (existenz)


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Ich meine, bei Geschwindigkeiten bis zu 22,2 km / h zeigt das Verhältnis 
von "realer" Geschwindigkeit und "angezeigt" als 1: 1, und das alles ist 
mehr als 22,2 km / h nach dem obigen Algorithmus. Treffen Sie auf Attiny 
Optionen, bitte.

: Bearbeitet durch User
von Daniel T. (d3drturner)


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Wie wäre es mit Ergokeys Code von

Autor: Mario W. (ergokey)
Datum: 2018-10-03 02:33

In diesem Thread?

Ich habe das in Englisch übersetzt und es auf attiny85 getestet, bin 
aber noch nicht zufrieden mit der Funktion, wahrscheinlich weil ich in 
Meilen von Kilometern umgerechnet habe.

von Lobster N. (lobster)


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Hallo,

ich habe ein Tuningmodul gebaut, habe selber aber kein eBike. Hat jemand 
Lust das zu testen?

Ihr könnt verschiedene Softwarevarianten aussuchen. Unterstützt werden 
eBikes von Bosch sowie Yamaha.

Kostet euch nix, außer vielleicht das Rücksendeporto falls ihr eine 
geänderte Firmware haben wollt.

Das Tuningmodul dürft ihr dann natürlich behalten.

Näheres per PM.

Lobster

von Egbert O. (horace)


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Das ist ja nett von dir, aber deine Lösung hier vorzustellen 
(idealerweise mit Schaltplan + Sourcecode)ist für viele imho 
praktikabler.

Da dein Modul ja ungetestet ist, würde ich erst mal drauf schauen 
wollen, bevor ich das in ein E-Bike einbaue.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5984819 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sebastian S. (amateur)


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Ich denke an dem biblischen:
"Suchet, so werdet Ihr finden",
ist was dran!

Ich glaube einfach nicht, das die Firma Bosch X verschiedene Antriebe 
baut, nur um mit 26er, 27er, 27,5er, 28er und den 29er Radgrößen, der 
Firma Teuer & Co. zurecht zu kommen. Also muss da irgendein "Rädchen" 
sein, an dem kurz vor der Auslieferung, oder sogar beim Radhersteller, 
gefummelt werden kann.
Wird nur etwas schwieriger, wenn es ein gut erreichbarer 
Programmierstecker ist, durch den einem internen EEPROM gesagt wird, was 
Sache ist.

von Daniel E. (vecdatra)


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Na klar gibt es die "Schraube".
Nennt sich Bosch Software und wird nur an Händler rausgegeben.

Auch im Netz habe ich nocht nichts gefunden aber ist auch nur ne Frage 
der Zeit....

Ein kompletter Schaltplan der Bosch Steuerung würde auch schon echt 
hilfreich sein. Aber ob man da dran kommt....

Grüße

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Naja, hier steht zwar Bosch im Titel, aber es geht im Prinzip um 
Mittelmotoren allgemein.
Mittelmotoren können anhand ihrer Drehzahl nicht wissen wie schnell das 
Rad ist, da ja die Gangschaltung dazwischen ist.
Was jetzt wirklich mal spannend wäre wenn die Kommunikation mitgeloggt 
und entschlüsselt wird. Das wäre vor allem auch für nicht 
Geschwindigkeitstuning interessant, sondern auch für diverse 
Anpassungen.
Z.B.:
Anpassung Naben, Kettenschaltung
Fahrstufenanpassung (% Unterstützung)
Licht freischalten
Radgröße anpassen bei Motorwechsel
Fremdakku- / Zweitakku
Eigenbau oder Fremdhersteller Display
Firmware Up- oder Downgrade
....
Leider müsste es dazu zugriff auf die Tools der Hersteller geben und die 
ist nicht einfach zu bekommen.

von Mase R. (inselanlage)


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EXistenZ E. schrieb:
> Hans, bitte gib den Quellcode deines Programms für den Mikrocontroller
> an. In der aktuellen Version wird der Fehler des Geschwindigkeitssensors
> 503 angezeigt, wenn ich längere Zeit fahre (10 Minuten auf einem nicht
> gesperrten Fahrrad mit einer Geschwindigkeit von mehr als 27 km / h).
> Gleichzeitig stellt der Bosch-Computer fest, dass die Geschwindigkeit
> gleich ist, und schaltet sich aus. Eine ausgezeichnete Option wäre ein
> Programm, das bei einer Geschwindigkeit von mehr als 27 km / h keine
> konstante Geschwindigkeit anzeigt, sondern eine Geschwindigkeit von mehr
> als 22,2 km / h in der ersten Ziffer und nach dem Dezimalpunkt anzeigt.
> Zum Beispiel, wenn die Geschwindigkeit 28 km / h -> 22,8 ist, wenn 35 km
> / h -> 23,5 km / h und so weiter ... Zur gleichen Zeit wäre es bequem,
> die freie Geschwindigkeit im aktuellen Moment zu sehen. Ist eine solche
> Implementierung möglich?

Hallo, habe das selbe Problem mit dem Fehler 503 und der Abschaltung. 
Hans hast du dafür eine Lösung?

von F. F. (foldi)


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Gibt es vielleicht noch einen zweiten Sensor bei neueren Fahrzeugen?

von Egbert O. (horace)


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Glaube ich nicht...die schauen einfach nur, ob z.B 5 min lang absolut 
genau die gleiche Geschwindigkeit gemessen wird.
Da so niemand wirklich fahren kann, wird das als Manipulation erkannt.

In der erweiterten Version (wo in den letzen beiden Stellen die 
wirkliche Geschwindigkeit angezeigt wird) ist das für das Steuergerät 
schon schwerer zu  erkennen.

von F. F. (foldi)


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Aber das Umlenken vom Geschwindigkeitssensor über einen Teiler gibt doch 
keine Endgeschwindigkeit an.
Irgendwie habe ich ein Verständnisproblem damit.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Früher gab es bei Bosch den sogenannten 1:1 Fehler, eigentlich sollte so 
unterbunden werden, dass der Magnet an den Pedalarmen statt am Hinterrad 
befestigt wird.
Durch ein Firmwareupdate wurde diese Manipulation verhindert, allerdings 
ergab sich dadurch ein Fehler bei bestimmten Kettenblattkombinationen.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Drehzahl des Motors unter Kenntnis 
der verbauten Ritzel auf Plausibilität geprüft wird.

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Fred F. schrieb:
> Durch ein Firmwareupdate wurde diese Manipulation verhindert

Kann es sein, dass Bosch reagiert hat?

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Das stammt noch aus der Anfangszeit von Bosch, ist also schon lange so 
umgesetzt.
https://www.youtube.com/watch?v=E_ZGWGNzoo0
Hier mal ein Video von 2011, allerdings gibt es halt einen kleinen 
Kollateralschaden, bestimmte Übersetzungen sind nicht fahrbar da der 
Motor dort ein Tuning vermutet. Es gibt wohl etliche Mountainbikefahrer 
die ohne Schummelmodul nur durch die Umrüstung ihres Ritzels davon 
betroffen sind.

von Tim B. (tim_b84)


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Egberto schrieb:
> Die Variante mit Attiny10 hat auch ihre Vorteile (hier mit 47u 6,3V 0805
> Kerko - die 3 Lötpads sind auf der Rückseite) ;-)
> Der Code von ergokey (weiter oben) läuft (mit kleinen individuellen
> Anpassungen) blendend!
>
> Vielen Dank!!
>
> Egberto

Sorry, wenn ich diesen alten Beitrag nochmal aufwärme. Ich möchte 
versuchen die Tuning-Elektronik im originalen Gehäuse des Bosch 
Reed-Schalters unterzubringen. Wenn ich mir den Beitrag von Egberto so 
anschaue, dann scheint das durchaus machbar. Es gibt mittlerweile auch 
sehr kleine Reed-Schalter. Also Kabel von Originalteil abzwacken. 
Vorsichtig aufbohren. Elektronik mit Kabel rein und mit schwarzem 
PU-Kleber verkleben. Ein Versuch ist es zumindest Wert.

Ich habe einige Fragen an Egberto. Ich hoffe, das geht okay:

Frage 1: Du hast etwas über individuelle Code-Anpassungen geschrieben. 
Stellst Du den Quellcode dafür zur Verfügung? Ich habe zwar schon ein 
bisschen mit Mikrocontrollern gespielt aber der große Programmierer bin 
ich offensichtlich nicht.

Frage 2: Auch wenn das jetzt nicht besonders aufwendig aussieht: Stellst 
Du das Leiterplatten-Layout zur Verfügung?

Frage 3: Hast Du die Elektronik schon mit einem E-Bike mit 
Anti-Tuning-Firmware ausprobiert? Funktioniert das noch?

Frage 4: Wie programmierst Du den Attiny10? Vor dem auflöten mit 
Programmiergerät oder über Onewire?

von F. F. (foldi)


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Tim B. schrieb:
> Frage 1: Du hast etwas über individuelle Code-Anpassungen geschrieben.
> Stellst Du den Quellcode dafür zur Verfügung? Ich habe zwar schon ein
> bisschen mit Mikrocontrollern gespielt aber der große Programmierer bin
> ich offensichtlich nicht.

Kann nicht so schwer sein.
Das Signal ist dein Trigger und den teilst du dann halt so, wie schnell 
du sein willst, bzw. multiplizierst die Zeit zwischen zwei Triggern.
Im Grunde muss das Signal ja nur langsamer in der Steuerung ankommen, 
als das original Signal.

von Tim B. (tim_b84)


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F. F. schrieb:
> Tim B. schrieb:
>> Frage 1: Du hast etwas über individuelle Code-Anpassungen geschrieben.
>> Stellst Du den Quellcode dafür zur Verfügung? Ich habe zwar schon ein
>> bisschen mit Mikrocontrollern gespielt aber der große Programmierer bin
>> ich offensichtlich nicht.
>
> Kann nicht so schwer sein.
> Das Signal ist dein Trigger und den teilst du dann halt so, wie schnell
> du sein willst, bzw. multiplizierst die Zeit zwischen zwei Triggern.
> Im Grunde muss das Signal ja nur langsamer in der Steuerung ankommen,
> als das original Signal.

Danke für die Antwort. Es gab ja auch weiter oben einen Quellcode von 
ergokey für den Attiny10, den ich als Grundlage nehmen kann. Schwierig 
werden dann am Ende eben wieder die Details, wie das Entprellen des 
Reed-Schalters oder das Aktivieren und Deaktivieren des Tunings. 
Außerdem weiß ich noch nicht, was genau die Anti-Tuning Firmware von 
Bosch prüft. Ich nehme stark an, dass da ein Zusammenhang zwischen 
Trittfrequenz, Drehmoment und Geschwindigkeit hergestellt wird.
Da ergokey und Egberto offensichtlich schon Versuche mit dem Attiny10 
gemacht haben dachte ich, ich frage mal nach Erfahrungswerten, bevor ich 
loslege.

von F. F. (foldi)


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Massimo Banzi schrieb in seinem Buch zu Arduino eine 10ms lange Pause 
einfügen würde durchaus meisten reichen.
Peter Danegger hatte eine Entprellroutine geschrieben, die hier im Forum 
zu finden ist.
Ich habe gute Erfahrungen mit 3ms Pause gemacht.
Das ist für viele programmiertechnisch sicher der Horror, aber so lange 
alles so funktioniert wie es soll, ist der Zweck erfüllt und von außen 
sieht man dem Controller den Code nicht an.

von Egbert O. (horace)


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Tim B. schrieb:
> Egberto schrieb:
>> Die Variante mit Attiny10 hat auch ihre Vorteile (hier mit 47u 6,3V 0805
>> Kerko - die 3 Lötpads sind auf der Rückseite) ;-)
>> Der Code von ergokey (weiter oben) läuft (mit kleinen individuellen
>> Anpassungen) blendend!
>>
>> Vielen Dank!!
>>
>> Egberto
>
> Sorry, wenn ich diesen alten Beitrag nochmal aufwärme. Ich möchte
> versuchen die Tuning-Elektronik im originalen Gehäuse des Bosch
> Reed-Schalters unterzubringen. Wenn ich mir den Beitrag von Egberto so
> anschaue, dann scheint das durchaus machbar. Es gibt mittlerweile auch
> sehr kleine Reed-Schalter. Also Kabel von Originalteil abzwacken.
> Vorsichtig aufbohren. Elektronik mit Kabel rein und mit schwarzem
> PU-Kleber verkleben. Ein Versuch ist es zumindest Wert.
>
> Ich habe einige Fragen an Egberto. Ich hoffe, das geht okay:
>
> Frage 1: Du hast etwas über individuelle Code-Anpassungen geschrieben.
> Stellst Du den Quellcode dafür zur Verfügung? Ich habe zwar schon ein
> bisschen mit Mikrocontrollern gespielt aber der große Programmierer bin
> ich offensichtlich nicht.
>
> Frage 2: Auch wenn das jetzt nicht besonders aufwendig aussieht: Stellst
> Du das Leiterplatten-Layout zur Verfügung?
>
> Frage 3: Hast Du die Elektronik schon mit einem E-Bike mit
> Anti-Tuning-Firmware ausprobiert? Funktioniert das noch?
>
> Frage 4: Wie programmierst Du den Attiny10? Vor dem auflöten mit
> Programmiergerät oder über Onewire?

Hallo,

die Idee mit dem Sensor hatte ich auch - die Vergussmasse ist allerdings 
dermaßen hart, das ich mit dem Dremel gescheitert bin.
Hast du einen 3D Drucker?

Zu Frage1: nein, den Code gibts nicht, die Einschaltsequenz bleibt mein 
Geheimnis
Was habe ich angepasst: der Code von Ergokey läuft wie er ist, 
allerdings ist die Zeitkonstante bei der Entprellung viel zu hoch, hier 
reichen .5…2ms. Weiterhin habe ich eine Art 1:1 Modus im Falle des 
„normalen“ Betriebs drin, hier wird das Sensorsignal einfach in einer 
Schleife durchgereicht.

2. nein, das Layout ist nicht besonders/nicht wirklich fertig, schick 
eine PN, dann schicke ich dir eine Platine im Umschlag

3. nein, habe Yamaha

4. Habe eine Fassung via Ebay gekauft, damit programmiere ich vor dem 
auflöten

VG Egberto

von Tim B. (tim_b84)


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Hallo Egbert,

vielen Dank für Deine Antwort und die Infos.

Egbert O. schrieb:
> die Idee mit dem Sensor hatte ich auch - die Vergussmasse ist allerdings
> dermaßen hart, das ich mit dem Dremel gescheitert bin.
> Hast du einen 3D Drucker?

Meine Idee war das Kabel abzuschneiden und dann beim Kabeleingang rein 
zu bohren. Hier hat jmd. seinen Sensor auf diese Weise repariert: 
https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/bosch-geschwindigkeitssensor-reparieren.48994/. 
Dann das Anschlusskabel an die Leiterplatte löten und mit PU-Kleber in 
die Öffnung schieben. Hört sich ein bisschen nach MacGyver an :-). Mal 
sehen, ob das klappt.

Ich habe tatsächlich einen 3D-Drucker (Anycubic I3 Mega) aber ohne 
aufwendige Nachbearbeitung sieht man dem Teil deutlich an, dass es 
3D-gedruckt ist. Darum würde ich lieber beim originalen Gehäuse bleiben.

Egbert O. schrieb:
> Zu Frage1: nein, den Code gibts nicht, die Einschaltsequenz bleibt mein
> Geheimnis
> Was habe ich angepasst: der Code von Ergokey läuft wie er ist,
> allerdings ist die Zeitkonstante bei der Entprellung viel zu hoch, hier
> reichen .5…2ms. Weiterhin habe ich eine Art 1:1 Modus im Falle des
> „normalen“ Betriebs drin, hier wird das Sensorsignal einfach in einer
> Schleife durchgereicht.

Okay. Danke.

Egbert O. schrieb:
> 2. nein, das Layout ist nicht besonders/nicht wirklich fertig, schick
> eine PN, dann schicke ich dir eine Platine im Umschlag

Oh. Danke. Das werde ich tun. Ich wollte allerdings noch einen 
Reedschalter mit reinpacken. Sowas in der Art:
https://www.digikey.de/products/de?keywords=MK24%20standex.
Aber vielleicht bekomme ich das auch so hin. Oder wollen wir zusammen 
versuchen das Layout nochmal anzupassen?

Egbert O. schrieb:
> 4. Habe eine Fassung via Ebay gekauft, damit programmiere ich vor dem
> auflöten

Sowas hier?
https://www.ebay.de/itm/261118246629?hash=item3ccbdc3ee5:g:q88AAOxymiVQ-~-U

Wahrscheinlich geht's auch damit:
https://www.ebay.de/itm/254616922495?hash=item3b4859e97f:g:N50AAOSwlZNe2PMF

von St M. (st_m)


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Kann jemand Code für ATTiny13 oder ATTiny10 2:1 schreiben, zwei 
Sensorimpulse in einen umwandeln - einfache Schaltung wie diese

von Marc G. (marcm)


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Ich hatte noch ein paar ATtiny45(V/10pu/20pu) und auch 85 hier liegen. 
Habs nachgebaut und beim flashen die fuses angepasst. Hat aber nicht 
funktioniert, das Tacho Signal wird schon nicht durchgereicht...

Obwohl pinkompatibel und "nur" mehr Speicher dachte ich das hex vom 
attiny13 würde gehen... Sind wohl noch nen paar andere register anders.. 
Oder ich hab Pfusch gelötet...

Muss ich echt nen attiny13 bestellen?

von H. H. (hhinz)


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Marc G. schrieb:
> Muss ich echt nen attiny13 bestellen?

Ja.

von Marc G. (marcm)


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Ja danke... Steht ja auch hier im thread 
Beitrag "Re: Bosch E-Bike Antrieb Geschwindigkeitssensor"

Wer lesen kann... Sorry.. Ja schade.. Hab ein paar 13er bestellt, 
gestern schon da. Eben schnell programmiert und 
umgesteckt,funktioniert... Kurz aufs Rad... Der hört ja garnicht auf :D

Bis 40 km/h nach GPS app aufm Schlaufon kann ich noch treten... Dann 
brauche ich ne andere Übersetzung...

Marc

von Marcel W. (mazzel91)


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Hallo,
ich bin seit Tagen dabei zu versuchen ein Code für ein Wemos D1 mini zu 
schreiben. Es soll das Eingangssignal vom Geschwindigkeitssensor 
eingelesen werden und in km/h umgerechnet werden. Und dann soll die 
Ausgabe bis 11km/h 1:1 ausgegeben werden, über 11km/h durch 10 geteilt 
werden damit die richtige Geschwindigkeit abgelesen werden kann. Also so 
wie der Code von Hans.
Das einlesen versuche ich mit pulseIn() aber ich weis nicht wie ich die 
Ausgabe hinbekomme. Jetzt die Frage ist sowas mit dem D1 Mini möglich?
Das ganze will ich mit einem D1 Mini machen weil ich ihn als Webserver 
nutzen will damit ich die Geschwindigkeitsbegrenzung über Wlan vom 
Smartphone aus ein und ausschalten kann. Und die tatsächlich gefahrenen 
KM auslesen kann.
Gruß Marcel

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