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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik PTB auf der MAKER FAIRE


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Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Hinweis an alle, die in Hannover auf der Maker Faire dieses Wochenende 
sind:

Auf unserem Stand (Make WATT Ihr VOLT) in der Eilenriedenhalle bieten 
wir wieder den Service eure Messgeräte an einen Kalibrator (Fluke 5700) 
zu halten.
Für Referenz-spannungsquellen und -bauteile ist auch wieder Tafelsilber 
dabei.

Gruß Henrik

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Gerd E. (robberknight)
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Danke für den Hinweis.

Ich kann an diesem Wochenende nicht vorbeikommen. Aber mich interessiert 
dennoch wie das abläuft:

Ist da genug Platz mit Steckdosen vorhanden an damit man seine Geräte 
vorher ne Stunde auf Temperatur bringen kann?

Habt Ihr zu dem Kalibrator nen Steuer-PC, der zusätzlich zu dem 
Kalibrator die Kalibrierroutinen gängiger Messgeräte per GPIB oder LXI 
fernsteuern kann? Wenn ich z.B. an die ganzen Messbereiche von meinem 
Keithley 2001 denke, dann dauert es doch ne ganze Weile bis man die alle 
von Hand durch wäre.

Oder ist eine volle Kalibierung zu viel und Ihr macht nur 2-3 einzelne 
Messungen pro Besucher? Ist ja immerhin ein kostenloses Angebot von 
Euch, da kann man nicht kommen und große Forderungen stellen.

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo,

lohnt es sich die private Referenz mal bei euch vermessen zu lassen, 
auch wenn man Zugriff auf ein 3458A (8ppm) hat? Oder sagt ihr wieder 
30ppm Unsicherheit oder was das letztes Mal war?

Viele Grüße
Steffen

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Gerd E. schrieb:
> Ist da genug Platz mit Steckdosen vorhanden an damit man seine Geräte
> vorher ne Stunde auf Temperatur bringen kann?

Für Geräte, bei denen es sich lohnt, haben wir das im letzten Jahr schon 
geschafft. :) Hielt sich in Grenzen. Rechtzeitiges Erscheinen (!) kann 
helfen ;)

Letztes Jahr waren es etwa 60 Kalibrierungen pro Messetag (8h)
mit ca. 5 Kalibrierpunkten.  Viel mehr ist da nur drin, wenn mal weniger 
bis fast nix los ist.

Mit Software ist da nichts, 90% der 'Kunden' kommt mit Handmultimetern 
ohne Schnittstellle. Der Kunde sagt an, welchen Wert U,I (DC,AC/Hz)m R 
er haben möchte, bekommt Strippen in Hand,  Anschluß&Bedienung des 
Gerätes erfolgt durch den Kunden. Wenn er sagt OK wird am Kalibrator 
eingeschaltet. (naja, bei offensichtlichen Fehlern, fragen wird schon 
noch mal nach :D) Und nur ganz wenige wollten 1 kV....

Steffen schrieb:
> lohnt es sich die private Referenz mal bei euch vermessen zu lassen,
> auch wenn man Zugriff auf ein 3458A (8ppm) hat? Oder sagt ihr wieder
> 30ppm Unsicherheit oder was das letztes Mal war?

Ich sag mal, der Kalibrator ist besser 3ppm (1-10V) , das 8,5 Fluke 
nochmal besser.......    im Labor!!!  Nicht in der Messehalle, nicht bei 
den Temperaturen und Teslargeneratoren in 20m Entfernung und in 15min... 
Sorry, wir sind da aus Prinzip eher konservativ. Du darfst Dir aber alle 
angezeigten Stellen abschreiben und daran glauben. o:-)
Der Metrologe wird alle unabhängigen Messungen, die er kriegen kann 
gerne mitnehmen.


Gruß Henrik

Autor: Steffen P. (steffen_angemeldet)
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Henrik V. schrieb:
> Ich sag mal, der Kalibrator ist besser 3ppm (1-10V) , das 8,5 Fluke
> nochmal besser.......    im Labor!!!  Nicht in der Messehalle, nicht bei
> den Temperaturen und Teslargeneratoren in 20m Entfernung und in 15min...
> Sorry, wir sind da aus Prinzip eher konservativ. Du darfst Dir aber alle
> angezeigten Stellen abschreiben und daran glauben. o:-)
> Der Metrologe wird alle unabhängigen Messungen, die er kriegen kann
> gerne mitnehmen.

:) Vielen Dank für diesen Hinweis. Kann ich sehr gut nachvollziehen ist 
aber tatsächlich trotzdem sehr reizvoll..
Außerdem habe ich noch nie ein 8508A angefasst :)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Henrik V. schrieb:

> Auf unserem Stand (Make WATT Ihr VOLT)

Wird der von der PTB betrieben?

Autor: Robert B. (robertb)
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Harald W. schrieb:
> Henrik V. schrieb:
>
>> Auf unserem Stand (Make WATT Ihr VOLT)
>
> Wird der von der PTB betrieben?

Wenn das Leseverständnis nicht reicht, einfach kurz Google benutzen: 
http://maker-faire.de/hannover/maker/m2016/make-watt-ihr-volt/

Autor: Dirk K. (dekoepi)
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Oh das klingt spannend - neben dem Treffen der Ex-Kollegen wären da 
sogar sinnvolle Aktionen möglich. Habe sogar fast sturmfreie Bude und 
könnte die 120km hin und wieder zurück düsen - will nur den Hund nicht 
so lange alleine lassen.
Wäre schon mal spannend, das Multimeter zu prüfen und gegebenenfalls den 
16-Bit-ADC ... Tolle Idee, und Danke für euer Angebot!

Autor: Steffen (Gast)
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Henrik V. schrieb:
> Ich sag mal, der Kalibrator ist besser 3ppm (1-10V) , das 8,5 Fluke
> nochmal besser.......    im Labor!!!  Nicht in der Messehalle

Gibt es da eigentlich Erfahrungswerte wie schlimm das Ganze ist? Also 
ohne Garantien einfach mal das 8508A an den 5700 und geschaut wie 
uneinig die sich dann sind, wenn die Umgebung nicht mehr stimmt? (Ich 
weiß, dass niemand garantiert, dass sie nicht in die gleiche Richtung 
abweichen usw.)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Steffen schrieb:
> einfach mal das 8508A an den 5700 und geschaut wie
> uneinig die sich dann sind

Zu 'Beginn' jedem Messetags. Die Geräte werden abends abgebaut, 
Übernachten in der PTB und werden morgens wieder aufgebaut. Daher müssen 
wir auch früh genug da sein, damit sie schon mal warmlaufen (A2 GRRR). 
Aber die Daten hat wenn mein Kollege.
Du kannst ja nach einem Live-Vergleich am Stand fragen :)
Letztes Jahr hatten wir auch noch ein 3458 (den 
Dualslope_Kompensationsrechner) mit :> )

An das 8508 lässt der Kollege auch nicht jeden ran ;)

Gruß Henrik

Eine Feinwaage bis 200g wird wohl auch noch dabei sein. Aber ohne 
richtiges Fundament/Temperierung/Luft-druck&-feuchte und 
Referenzmassesatz sind das schnell nach der 3 Stelle Hausnummern.  Wir 
hätten ja auch gerne eine Siliziumkugel* mitgebracht, aber die ist 
leider schon unterwegs nach Berlin, da ist bald lange Nacht der 
Wissenschaften.

*) Zwar 'nur' erste Generation (Isotopengemisch) aber für MessGeeks nett 
anzuschauen.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. F. (foldi)
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Henrik V. schrieb:
> Make WATT Ihr VOLT
Sehr schönes Motto.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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F. F. schrieb:
> Henrik V. schrieb:
>> Make WATT Ihr VOLT
> Sehr schönes Motto.

Ist ja auch schon ungefähr so alt wie meinereins.... Kommt eigentlich 
noch ein 'Ihr da OHM ...' davor :)

: Bearbeitet durch User
Autor: eProfi (Gast)
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Hier der Bericht mit tollen Fotos von letztem Jahr:
Beitrag "Einheiten für Maker"
Vielen Dank für die sehr beeindruckende Aktion!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> Für Referenz-spannungsquellen und -bauteile ist auch wieder Tafelsilber
> dabei.

Kann man auch ein Rb-Normal messen lassen?

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Jörg W. schrieb:
> Kann man auch ein Rb-Normal messen lassen?

Nein, leider konnte ich mir keine Cs-Fontaine ausleihen :D :D

Komisch, dass immer die FAler nach Frequenzkalibrierungen fragen :>

Gruß Henrik

PS: Der nächste Tag der offenen Tür findet am 20. August 2016 statt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Staubfänger (Gast)
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@ Henrik V.

Eine Aktion die ich sehr gut finde. Habe hier ein altes analoges I.C.E. 
das ich gerne mal anschauen lassen würde. Allerdings ist Hannover für 
mich etwas weit.

Ich habe versucht festzustellen, ob Ihr auch nach Friedrichshafen zur 
Ham-Radio kommt (oder jemals gekommen seid). Leider vergeblich.

Könntest Du mir da bitte Auskunft geben?


Apropos, Waagen: Ihr habt wohl keine Referenzgewichte dabei. Aber man 
könnte doch einfach die zu prüfende Waage (falls Gewicht und Bauart das 
erlaubt) umgedreht auf Eure Waage legen und die Anzeigen vergleichen. 
(Spiegel) Ist zwar nur eine Messung aber besser als garnix. Nur so eine 
blöde Idee. :-)

Autor: Staubfänger (Gast)
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OK. Unter "P" findet sich im Ausstellerverzeichnis der HAM-Radio 2016 
definitiv nichts. Frage hat sich erledigt.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Kann man auch ein Rb-Normal messen lassen?
>
> Nein, leider konnte ich mir keine Cs-Fontaine ausleihen :D :D

Ich hatte es befürchtet, dass man das als nächstbessere Stufe
braucht …

> Komisch, dass immer die FAler nach Frequenzkalibrierungen fragen :>

Die wollten halt schon immer nicht nur eine genaue Frequenz, sondern
auch 'ne genaue Uhrzeit haben. ;-)  OK, letztere bekommt man ja
heute supereinfach übers Netz.

> PS: Der nächste Tag der offenen Tür findet am 20. August 2016 statt.

Heißt das, dass man da auch mit solchen Extrawürsten aufschlagen
dürfte?

Die anderen Angebote sind natürlich gleichermaßen interessant, nur
ist Hannover von hier aus auch 'n Stück zu fahren.

Autor: F. F. (foldi)
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Jörg W. schrieb:
> nur ist Hannover von hier aus auch 'n Stück zu fahren.

@Jörg
Apropos. Ich bin in der Nähe von Weimar. Das noch eine Weile.
Weit weg von dir?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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F. F. schrieb:
> Das noch eine Weile. Weit weg von dir?

Ja, ist etwa die Hälfte des Wegs bis Hannover.

Autor: Staubfänger (Gast)
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Tja. So ein Kalibrier-Event für die südlichen Waldschrate und 
Essig-an-den-Kartoffelsalat-Geber wäre doch ganz schön. :-)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Staubfänger schrieb:

> Apropos, Waagen: Ihr habt wohl keine Referenzgewichte dabei.

Such Dir doch einfach ein Paar Schrauben, Münzen, o.ä. die
in den Messbereich beider Waagen passen. Die kannst Du dann
abwechselnd auf beide Waagen packen (mit einer Pinzette),
und so eine passende Kalibriertabelle erstellen.

Autor: Steffen P. (steffen_angemeldet)
Datum:

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Henrik V. schrieb:
> ein 3458 (den
> Dualslope_Kompensationsrechner) mit :> )

Das tut mir nun schon weh, wenn du das so sagst und ich nichts besseres 
im Zugriff habe ;(   ;) :P


Henrik V. schrieb:
> An das 8508 lässt der Kollege auch nicht jeden ran ;)

Ich will ja auch gar nicht am 8508A lecken, einfach nur mal in seiner 
Nähe sein ;)


Sind die aufgerufenen Unsicherheiten bei eurem Tag der offenen Tür dann 
eigentlich kleiner oder ist das da auch nicht die richtige Laborumgebung 
in der die Geräte sonst stehen?

Autor: Henrik V. (henrik_v)
Datum:

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Staubfänger schrieb:
> Tja. So ein Kalibrier-Event für die südlichen Waldschrate und
> Essig-an-den-Kartoffelsalat-Geber wäre doch ganz schön. :-)

Schön sicher, aber ich glaube das wird so schnell nix.
Das die PTB in Hannover auf der Maker Fair ist, liegt an drei MA die das 
gerne wollten und ihre Chefs davon überzeugen konnten, dass das eine 
gute Idee ist. Da laufen lauter technikaffinite Jugendliche rum, könnte 
man als Werbung verkaufen. Und die Wahrung und Verbreitung der Einheiten 
ist ja unser gesetzlicher Auftrag. BS ist ja nicht soo weit von H 
entfernt, der Aufwand und die Kosten halten sich im Rahmen. Das Echo vom 
letzten Jahr war auch gut. Nicht vergessen, dass ich da stehe bezahlt 
Ihr!

Gruß Henrik

Autor: Olaf (Gast)
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> Nicht vergessen, dass ich da stehe bezahlt Ihr!

Vor allem, ich kann jetzt alle meine Messungen mit dem PTB-Bleistift 
notieren. Das macht sie gleich doppelt so genau. :-)

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Henrik V. schrieb:
> Eine Feinwaage bis 200g wird wohl auch noch dabei sein. Aber ohne
> richtiges Fundament/Temperierung/Luft-druck&-feuchte und
> Referenzmassesatz sind das schnell nach der 3 Stelle Hausnummern.  Wir
> hätten ja auch gerne eine Siliziumkugel* mitgebracht, aber die ist
> leider schon unterwegs nach Berlin, da ist bald lange Nacht der
> Wissenschaften.

Ihr habt doch den Vorgänger, Kilogrammprototyp Nr. 52, im Tresor. 
Könntet ihr den nicht mitbringen und mal zum Anfassen im Publikum 
rumreichen? :-)))

Autor: Peter M. (r2d3)
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Nachdem von den zwei öffentlichen Tagen (der Freitag war ja nur für 
Schulklassen) einer vorüber ist, möchte ich mal kurz Zwischenbilanz 
ziehen.

Freunde der Präzisionsmesstechnik konnten zufrieden sein:

Wer beruflich nicht im Elektronikbereich tätig ist, hat eher selten die 
Möglichkeit, seine elektronischen Schätzchen mit aktueller 
Referenzmesstechnik zu vergleichen.

Mit Hendrik und seinen Kollegen stand ein Team zur Verfügung, das Licht 
ins elektromesstechnische Dunkel brachte und bei diversen Fragen Rede 
und Antwort stand.

Mit dem Kalibrator Fluke 5700A, dem Referenzmultimeter 8508A, der 
10V-Referenz 732A, einem Präzisionsteiler 752A aus gleichem Hause und 
einem Agilent LCR-Meter konnten zahlreiche Unsicherheiten beseitigt 
werden.

Nebst einer Vielzahl von Handmultimetern durfte ein 8,5-stelliges 
Solartron zu Hochform auflaufen, das als Defektgerät von seinem neuen 
Besitzer aus dem Müll geholt und repariert worden war. Ein uraltes 3456A 
eines messtechnisch affinen ct-Redakteurs zeigte sich in bester Form und 
wurde ob seiner Messwerte vom Kalibrierservice der PTB gelobt. Zwei 
34401A und mindestens zwei Premas wurden auch vermessen.

Vom Ablauf her waren so 7 Messpunkte für jedes Gerät vorgesehen, 
allerdings nahm die Prüfintensität bei den höherwertigeren Geräten eben 
doch zu. Wenn mal keine Schlange zu verzeichnen war, konnte man sich 
einzelnen Geräten auch mal intensiver widmen.

Unbezahlbar war jedoch die Möglichkeit, sich mit einem Experten mit vier 
Jahrzehnten Messpraxis bei der PTB unterhalten zu dürfen.

Leider hatte die Messeleitung für Dipl.-Ing. Roland Zirpel nur eine 
halbe Stunde Vortragszeit von 17:30 bis 18:00 (Messeschluss) zum Thema 
"Wer viel misst Mist" einberaumt, 3/4 Stunde wären besser gewesen.

Morgen Mittag gibt es noch einen weiteren Vortrag zum Thema "Was tun, 
wenn's brummt?".

Meine Erwartungen hat die PTB jedenfalls erfüllt und ich hoffe 
inständig, dass Henrik und Team nebst Messpark auch im nächsten Jahr 
wieder für uns da sein können!

P.S.: Man kann seine Messtechnik auch vor Ort an 230V vorwärmen. Es gibt 
zwar Strom, aber angesichts der Knappheit freier Dosen ist das 
Mitbringen einer Verteilerleiste ratsam.

Rennt morgen der PTB die Bude auf der Messe ein! Ein voller Stand ist 
das beste Argument um die Teilnahme der Braunschweiger Institution im 
nächsten Jahr sicherzustellen!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Peter M. schrieb:
> ich hoffe inständig, dass Henrik und Team nebst Messpark auch im
> nächsten Jahr wieder für uns da sein können!

Ich ebenfalls, würde mich dann mal etwas langfristiger auf eine
Teilnahme vorbereiten.

Autor: F. F. (foldi)
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Jörg W. schrieb:
> ch ebenfalls, würde mich dann mal etwas langfristiger auf eine Teilnahme
> vorbereiten.

Jörg, wenn es dann bei mir passen würde, komme ich auch und wir können 
dann mal einen Kaffee zusammen trinken.
Bin übrigens wieder zu Hause. Habe den Quatsch dort abgebrochen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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F. F. schrieb:
> Jörg, wenn es dann bei mir passen würde, komme ich auch und wir können
> dann mal einen Kaffee zusammen trinken.

Wenn ich auch einen Tee trinken darf, gern. :)  Kaffee trinke ich
schon seit 20 Jahren nicht mehr …

Auch, wenn ich es dieses Jahr dann doch nicht einrichten konnte,
freue ich mich angesichts von Peters Bericht sehr, dass Henrik
und seine Kollegen diese Aktion durchführen.

Autor: F. F. (foldi)
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Klaa.

Autor: David G. (rosco)
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Den Fluke 5700 haben wir auch an der Uni. Ziemlich beeindruckende 
Mschine!^^
Sagt mal kann jemand was zu den Beamex Kalibratoren sagen? 
https://www.beamex.com/de/
Wir bekommen wohl so einen und ich bin gerade auf der Suche nach 
irgendwelchen Erfahrungsberichten.

Wäre für jede Meinung sehr dankbar :)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Jörg W. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> ich hoffe inständig, dass Henrik und Team nebst Messpark auch im
>> nächsten Jahr wieder für uns da sein können!
>
> Ich ebenfalls, würde mich dann mal etwas langfristiger auf eine
> Teilnahme vorbereiten.

Wenn nix schief geht, ist 'die PTB' wieder vom 25. bis 27. August in 
Hannover auf der Maker Faire.

Schnipp:
Wie auch in den vergangenen zwei Jahren präsentiert die 
Physikalisch-Technische Bundesanstalt, kurz PTB, die gesetzlichen 
Einheiten und die Wissenschaft des Messens unter dem Motto “PTB - Die 
Besser-Messer” auf der Maker-Faire. Die PTB macht in Messtechnik, en 
gros und en Detail, mit besonderem Augenmerk auf die Details. Wer den 
PTB-Stand besucht, kann zum Beispiel erfahren, was es mit Quanten auf 
sich hat und dass Quanten-Sprünge zwar nur einen minimalen Betrag, aber 
dennoch riesige Bedeutung haben. Und das auch im täglichen Leben beim 
täglichen Brot, an der Tankstelle und vielen anderen Bereichen.
Als besonderen Service bietet die PTB wieder Einheiten für Maker an. Es 
wird ein “Vor-Ort-Kalibrierlabor” geben, in dem Maker ihre mitgebrachten 
Messsgeräte mit Referenzmesseinrichtungen der PTB vergleichen und so dem 
“deutschen Volt” und anderen Messgrößen ganz nahe kommen können. Das 
Stand-Team wird einen Kalibrator für Spannung, Strom und Widerstand, 
sowie ein LCR-Meter und einige Hands-On-Experimente im Gepäck haben. 
Wünsche bezüglich weiterer Messgrößen können noch geäußert werden, es 
ist noch etwas Platz im Transport-Mess(e)wagen.


Gurß Henrik

PS: Könnte ein MOD so nett sein und das Subject des Fadens einkürzen in 
'PTB auf der MAKER FAIRE'

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Henrik,

vielen Dank für Euren Einsatz an einem schönem Sommerwochenende!
Ich freue mich sehr, dass Ihr das einrichten konntet.

Wenn noch Platz ist, könntet Ihr dann noch ein Präzisionsthermometer 
mitnehmen?
Die Präzisionswaage vom letzten Mal wäre auch nicht schlecht.

Nehmt Ihr auch Euren vortragsstarken Quasi- oder Schon-Pensionär mit? :)

Gruß
Peter

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> PS: Könnte ein MOD so nett sein und das Subject des Fadens einkürzen in
> 'PTB auf der MAKER FAIRE'

Habe ich getan.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Peter M. schrieb:
> Wenn noch Platz ist, könntet Ihr dann noch ein Präzisionsthermometer
> mitnehmen?

Welche Wärmequelle willst Du denn kalibrieren?  :)

Oder möchtest Du ein Thermometer kalibrieren?
(Sowas dauert immer... thermischer Ausgleich.... )


Jörg W. schrieb:
> Habe ich getan.

Danke :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter M. (r2d3)
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Henrik V. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Wenn noch Platz ist, könntet Ihr dann noch ein Präzisionsthermometer
>> mitnehmen?
>
> Welche Wärmequelle willst Du denn kalibrieren?  :)
>
> Oder möchtest Du ein Thermometer kalibrieren?
> (Sowas dauert immer... thermischer Ausgleich.... )

Ich wollte eigentlich damit die Abweichung von ein paar 
Temperatursensoren zur Normkurve feststellen.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Vielleicht gibt es ja sogar ein shake-hands der ppm-Geschädigten :)

Autor: Peter M. (r2d3)
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Philipp C. schrieb:
> Vielleicht gibt es ja sogar ein shake-hands der ppm-Geschädigten
> :)

Wollen wir eine Selbsthilfegruppe gründen? :)

Autor: Dirk B. (dirkb2)
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Peter M. schrieb:
> Wollen wir eine Selbsthilfegruppe gründen? :)

Alle in die Anstalt.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Peter M. schrieb:
> Philipp C. schrieb:
>> Vielleicht gibt es ja sogar ein shake-hands der ppm-Geschädigten
>> :)
>
> Wollen wir eine Selbsthilfegruppe gründen? :)

Gibt es international schon, die "volt-nuts" 
https://www.febo.com/cgi-bin/mailman/listinfo/volt-nuts und "time-nuts" 
http://leapsecond.com/time-nuts.htm.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Dirk B. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Wollen wir eine Selbsthilfegruppe gründen? :)
>
> Alle in die Anstalt.

Ich bin schon in der Bundesanstalt ...und der Zaun neigt sich nach 
Innen!  :D
Und gaaanz viele ppm und ppb Jäger hier :)

Gruß Henrik

Frei nach J. Witt, Der goldene Reiter:

An der Umgehungsstrasse,
dicht vor den Mauern unserer Stadt,
liegt eine Bundesanstalt
wie sie noch keiner gesehen hat..

Sie hat vom Kaiser den Auftrag
zu Messen was noch keiner gemessen hat

Hey,hey,hey ich mess immer weiter..
Hey hey hey der Wert ist schön glatt...
Hey hey hey ich mess immer weiter..
Doch dann viel er ab,
Ja dann viel er ab.

Neueste Messverfahren,
hohe Kunst der Metrologie
geben uns viele Zahlen,
doch den wahren Wert,
den finden wir nie
....
Usw..

(Weitere Textvorschläge erwünscht)

: Bearbeitet durch User
Autor: Anja (Gast)
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Hannes J. schrieb:
>> Wollen wir eine Selbsthilfegruppe gründen? :)
>
> Gibt es international schon, die "volt-nuts"

und hier die verschärfte Form:

http://www.eevblog.com/forum/chat/test-equipment-anonymous-(tea)-group-therapy-thread/msg1114480/#msg1114480

Gruß Anja

Autor: Peter M. (r2d3)
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Henrik V. schrieb:
> Ich bin schon in der Bundesanstalt ...und der Zaun neigt sich nach
> Innen!  :D
> Und gaaanz viele ppm und ppb Jäger hier :)

Ja, das mit dem Zaun ist schon irgendwie komisch. :)
Deine Kollegen sind Schuld daran, dass der Starenkasten auf der 
Bundesstraße an der Tankstelle zugelassen ist und mich geblitzdingst 
hat. :)

Am Tag der offenen Tür bin ich in Eurer Anstalt bis zum Schluss 
geblieben.
Dann wurde es aber überraschend dunkel und ich habe mich auf dem Gelände 
verlaufen und meinen Parkplatz nicht mehr gefunden.

Und wenn sich dann nicht die nette Frau aus dem "technischen 
Apparatebau" oder so ähnlich meiner erbarmt hätte und mich nicht zu 
meinem Parkplatz neben dem Repulsinentestgelände gefahren hätte, würde 
ich heute noch über das Gelände irren.

Autor: Dirk B. (dirkb2)
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Henrik V. schrieb:
> Ich bin schon in der Bundesanstalt ...und der Zaun neigt sich nach
> Innen!  :D
> Und gaaanz viele ppm und ppb Jäger hier :)

Und der Amtsarzt ist auch dreimal in der Woche da :-)

An der Einfahrt fehlt eigentlich ein Zeichen "Vorsicht Wissenschaftler"


Peter M. schrieb:
> Am Tag der offenen Tür bin ich in Eurer Anstalt bis zum Schluss
> geblieben.
> Dann wurde es aber überraschend dunkel und ich habe mich auf dem Gelände
> verlaufen und meinen Parkplatz nicht mehr gefunden.

Dafür wurden doch reichlich Wegweiser aufgestellt.
(Mir ging es vor 30 Jahren aber ähnlich)

Autor: M. W. (rallini94)
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Dirk B. schrieb:
> Henrik V. schrieb:
>> Ich bin schon in der Bundesanstalt ...und der Zaun neigt sich nach
>> Innen!  :D
>> Und gaaanz viele ppm und ppb Jäger hier :)
>
> Und der Amtsarzt ist auch dreimal in der Woche da :-)
>
> An der Einfahrt fehlt eigentlich ein Zeichen "Vorsicht Wissenschaftler"


Das ist doch dank unserem neuen Schrankensystem nicht mehr möglich, 
kommen doch eh nur die Mitarbeiter und Personen, die sich an der Wache 
melden, auf das Gelände. ... oder etwas nicht ?!
Aber an der ein oder anderen Bürotür wäre so ein Schild sicherlich nicht 
fehl am Platz ;D

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Service eure Messgeräte an einen Kalibrator zu halten.

Ich finde toll, dass ihr sowas anbietet.

Autor: Joachim B. (jar)
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Henrik V. schrieb:
> Auf unserem Stand (Make WATT Ihr VOLT) in der Eilenriedenhalle bieten
> wir wieder den Service eure Messgeräte an einen Kalibrator (Fluke 5700)
> zu halten.
> Gruß Henrik

da fehlt was

der Spruch heisst "Ihr da Ohm macht Watt ihr Volt"

viel Spass euch.

Autor: BastelIng (Gast)
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Gibt es für das Schild "Vorsicht Wissenschaftler" oder gern auch 
"Vorsicht Ingenieure" schon irgendwelche "normähnlichen" Vorlagen?

Letztens habe ich eine mit "Technikdenkmal" gesehen. 
Naturschutzgebietähnlich - grüner Rand mit Pleuel und Kolben drin


Ich suche noch eins für meine Werkstatt. In der Mechanik steht bei mir 
über der Deckel - CNC ein offizielles "Kinderspielplatzschild". Ein 
deutscher Behördenklassiker - mit durchgestrichenen Pferde und Rauch und 
Fußballsymbolen.

Zurück zum Thema: wahrscheinlich werd ich mit einem Multimeter 
vorstellig werden.
Postet ihr noch - welche Größen man dann bei Euch alle auf der 
Makerfaire vergleichen kann?

vg

Maik

Autor: Dirk B. (dirkb2)
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BastelIng schrieb:
> Gibt es für das Schild "Vorsicht Wissenschaftler" oder gern auch
> "Vorsicht Ingenieure" schon irgendwelche "normähnlichen" Vorlagen?

Das Logo von Brainiac: 
https://en.wikipedia.org/wiki/Brainiac:_Science_Abuse

Autor: Peter M. (r2d3)
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BastelIng schrieb:
> Postet ihr noch - welche Größen man dann bei Euch alle auf der
> Makerfaire vergleichen kann?

Das hat Henrik weiter oben schon geschrieben.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> Wünsche bezüglich weiterer Messgrößen können noch geäußert werden, es
> ist noch etwas Platz im Transport-Mess(e)wagen

Wird auch wieder ein Fluke 8508A vor Ort sein? Mich würden ein paar 
Widerstandswerte interessieren.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Philipp C. schrieb:
> Wird auch wieder ein Fluke 8508A vor Ort sein? Mich würden ein paar
> Widerstandswerte interessieren.

Derzeit kann ich nur ein 3458 zusagen... 50:50 ...
Bei der vor Ort Temperierung spielt das nur noch wenig Geige... oder 
bringst Du ein temperiertes & gerührtes Ölbad mit :D

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> Derzeit kann ich nur ein 3458 zusagen... 50:50 ...
> Bei der vor Ort Temperierung spielt das nur noch wenig Geige... oder
> bringst Du ein temperiertes & gerührtes Ölbad mit :D

Naja, wenn es an 1Ohm (19ppm vs 65ppm) und darunter geht ist da schon 
ein Unterschied. Genauso bei 1GOhm (280ppm vs 5000ppm).

Aber ok, das Ölbad schwappt im Auto eh immer über ;)


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Bessermesser auf der Machermesse

PTB auf der „Maker Faire Hannover 2017“

Vorab erst einmal ein herzliches Dankeschön an die PTB-Mitarbeiter, die 
bei schönstem Sommerwetter das Wochenende nicht ihren Lieben, sondern 
uns Besuchern widmeten.
Personell hatte die Anstalt mit dem nach innen gerichteten Stacheldraht 
sogar aufgestockt und statt vier wie im letzten Jahr sogar sechs 
Insassen nach Hannover entsandt. Dieses Expeditionskorps, worunter sich 
drei Azubis befanden, war drei Tage damit beschäftigt, die Aufgaben, 
Sinn und Zweck der PTB der Außenwelt zu vermitteln.

Ganz vorne im Gang vor dem Stand war Henrik, der einem Koberer auf der 
Reeperbahn gleich die Leute ansprach. Immer mit einem Lächeln auf dem 
Gesicht und mit expressiver Gestik erklärte er die Exponate der PTB 
alters- und addressatengerecht „... das ist die glatteste und rundeste 
Murmel in ganz Deutschland ...“. Hinter dem Stand war Harald damit 
beschäftigt, den kompletten Überblick über den Gerätepark zu wahren und 
für die Besucher da zu sein. Am Ende eines schmalen Gangs zwischen dem 
PTB-Stand und dem Stand der Oszilloskopsammler („Das Wellenkino“) 
nebenan befanden sich die Objekte der Begierde für die 
Messtechnikfreunde: Ein HP 3458A (8,5-stelliges Referenzmultimeter), ein 
Fluke 5700A (Multifunktionskalibrator), aber auch ein Keysight E4980A 
(LCR-Messgerät). Des Weiteren gab es passende Gegenstücke in Form von 
Widerstands-, Kapazitäts- und Induktivitätsdekaden.

Die Bandbreite der Geräte der Besucher war groß. Vom kleinen 
Billigst-Handmultimeter DT830B über das UT61E, Brymen- und 
Peaktech-Geräte bis hin zum Fluke 87V war alles vertreten. Die Liste der 
Tischgeräte umfasste zwei 34401A-Multimeter, ein Fluke 
5200A-Wechselspannungskalibrator, diverse 6,5-stellige Prema-Multimeter 
und ein paar ältere Keithley-Geräte.

So gegen Mittag war dann plötzlich klassisches Britisch-Englisch zu 
hören: Tom aus England war eingetroffen. Er war eigens eingeflogen, um 
seine Trancell-Referenz zu vermessen und fragte ganz bescheiden und 
höflich, ob er die mal dran halten könne. Er hatte nämlich durch Henriks 
Beitrag im eevblog von den Bessermessern erfahren. Er weiß nun, dass er 
so 43ppm unter den nominalen 10V liegt und konnte heimische Gefilde 
erreichen, ohne bei der Ausreise am Flughafen Hannover die 
Pufferbatterie von seiner Höllenmaschine trennen zu müssen.
Ich zeigte ihm zum Vergleich meine LM399-basierte Selbstbaureferenz, die 
seit Mai letzten Jahres um etwa 3 ppm auf ziemlich genau 10V 
hochgedriftet war. Die 10V mit den vielen Nullen dahinter erregte die 
Neugier von PTB-Azubi Benedikt, der gleich mal hereingucken wollte. 
Daraufhin habe ich die Referenz geöffnet. Gottseidank blieb die Spannung 
auch nach dem Zusammenbau konstant. Jedenfalls kann man beim 
PTB-Nachwuchs schon mal die nötige Entdeckermentalität beobachten.
Die Nachfrage nach Kalibrationen war geringer als im letzten Jahr, was 
dazu führte, dass Dennis, der die Edeltechnik der PTB bediente, mehr 
Zeit für mitgebrachte höherwertige Messtechnik aufwenden konnte und 
nahezu durchgehend am Platz saß. Mitforist Philipp nutzte die 
Gelegenheit, um einen ganzen Satz an Widerständen zu vermessen. Den 
Luxus, genaue 100mA, bzw. 1A auf seine Shunts loszulassen und mit dem 
3458A die Spannung zu messen, wird er sonst nirgendwo finden.
Für kurzzeitige Erheiterung sorgte die Messeleitung, die per Ausruf bat, 
dass ein Herr Müller doch seine Mutter, äh, Freundin am Infostand 
abholen solle.
Greifbarer als die Jagd nach den letzten ppms im Messtechnikbereich war 
aber das Kugelkilogrammnormal.
Eingepackt stand es im Glastransportbehälter in einer weiteren 
Glasvitrine, unter die die PTBisten ein Druck-, Feuchte- und 
Temperaturmessgerät gehängt hatten. Ob dieser nicht ganz isotopenreine 
Beta-Prototyp wohl auch mal an der Gewichts-Schwindsucht des metallenen 
Urkilogramms leiden wird?
Die ausgestellte Siliziumkugel besteht aus einem Isotopengemisch. Ihren 
Beta-Status erlangte sie, als man feststellen musste, dass die Messung 
des Isotopenverhältnis zu viel Unsicherheit barg. Die finalen Kugeln 
müssen daher isotopenrein sein.
Die PTB bildet auch ein paar handverlesene Nachwuchskräfte aus. Drei 
davon waren auf dem Messestand anwesend, dazu gehört auch eine angehende 
System- und Geräteelektronikerin. Am Tag der offenen Tür der PTB hatte 
man vor einem Jahr das Azubi-Labor bewundern können – besenrein, aber 
irreal sauber und leer, von der hochwertigen Löt-, Mess- und 
Netzteiltechnik mal abgesehen. In dem Fachbereich von Harald mussten die 
Azubis eine Flugzeugtankanzeige mit kapazitiven Sensoren bauen, die auch 
bei Schräglage den Füllgrad richtig wiedergibt. Ein Ausprobierexemplar 
dieser Anzeige mit Tank und Nachfüllbehälter befand sich auf den 
Ausstellungstischen, so dass man sich von der korrekten Funktion 
überzeugen konnte.
Am späten Sonntagnachmittag zeigten sich erste Auflösungserscheinungen 
bei Mensch und Material:
Henrik hatte keine Stimme mehr und sprach wie der Pate aus dem Film von 
Francis Ford Coppola.
Bei meinem Versuch, den Stecker des hochwertigen PTB-Kabels in meinen 
Kalibrator zu stecken, war plötzlich das Kabel weg - abgeschert! Nachdem 
ich Dennis die Panne gebeichtet hatte und er das Kabel untersuchte, 
hielt er plötzlich auch nur noch einen Stecker in der Hand und das 
eigentlich fünfadrige Kabel war nunmehr auf drei funktionsfähige Adern 
reduziert. Eine Reparatur war mangels thermospannungsarmen Lots und der 
Gefährdung der Umstehenden nicht vor Ort möglich, herkömmliche Messkabel 
waren aber noch vorhanden.
Hier wurde die PTB Opfer ihres eigenen Qualitätsanspruchs trotz eher 
ungünstiger Messbedingungen im Kongresszentrum: Kalibrator und 
Multimeter waren am Tag vor dem ersten Messetag DC-kalibriert worden und 
selbst das billigste 3,5-stellige Discountmultimeter kam in den Genuss 
einer Verbindung mit hochwertigsten Messkabeln.

Um 18:00 am Sonntag war die Veranstaltung dann zu Ende. Zum dritten und 
letzten Mal musste die edle und schwere Messtechnik abgebaut und in die 
Anstalt zurücktransportiert werden und ihre Bewohner konnten das 
Wochenende genießen, oder das, was noch davon übrig war.

Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr würde ich mich sehr freuen!

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Peter M. schrieb:

> Um 18:00 am Sonntag war die Veranstaltung dann zu Ende. Zum dritten und
> letzten Mal musste die edle und schwere Messtechnik abgebaut und in die
> Anstalt zurücktransportiert werden

Gibts denn eine Möglichkeit, auch am Montag oder Dienstag in BS
nochmal Zugang zu dem "Multimeter-Kalibrator" zu bekommen?

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Harald!

Harald W. schrieb:
> Gibts denn eine Möglichkeit, auch am Montag oder Dienstag in BS
> nochmal Zugang zu dem "Multimeter-Kalibrator" zu bekommen?

Wie Du oben am Datum sehen kannst, war die Maker Fair nicht an diesem 
Wochenende, sondern am 26./27.8.2017.  :)

Es gab noch ein paar Verzögerungen mit meinem Artikel, weil ich noch 
wissen wollte, ob es Einwände bei Namensnennung oder Fotos gab.

Henrik hatte den Termin aber rechtzeitig hier und auf eevblog angesagt.

Am Montag heißt es dann wohl für das PTB-Team wohl eher Kugeln polieren 
als kalibrieren...

Wenn Du eine Messgröße suchst, kann ich Dir vielleicht aushelfen, wenn 
Dein Anspruch an Unsicherheit nicht extrem hoch ist!

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang V. (ef98)
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Hallo Peter,

vielen Dank für den tollen Bericht und den Bildern der dies jährigen 
Maker Fair. Ebenso ein herzliches danke schön an die PTB 
Mitarbeiter/innen für
das Ausrichten der Messe.

mfg
Wolfgang

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Wolfgang V. schrieb:
> Hallo Peter,
>
> vielen Dank für den tollen Bericht und den Bildern der dies jährigen
> Maker Fair. Ebenso ein herzliches danke schön an die PTB
> Mitarbeiter/innen für
> das Ausrichten der Messe.
>
> mfg
> Wolfgang

Die Messe haben wir nicht ausgerichtet :D
Aber auch von mir ein Dank an Peter für Bericht und Bilder.

Gruß Henrik

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Peter M. schrieb:

> Wie Du oben am Datum sehen kannst, war die Maker Fair nicht an diesem
> Wochenende, sondern am 26./27.8.2017.  :)

Das war mir leider entgangen. Mal sehen, vielleicht melde ich
mich später mal per PM übers Forum.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Von mir auch noch einmal vielen Dank an die PTB!

@Harald: Nun wurden Volt und Ohm ja ein wenig verteilt. Es findet sich 
also sicher jemand, der Dir damit aushelfen kann ;)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Philipp C. schrieb:

> @Harald: Nun wurden Volt und Ohm ja ein wenig verteilt. Es findet sich
> also sicher jemand, der Dir damit aushelfen kann ;)

Ich habe ein Agilent 1253, welches ich damals als Vorführgerät recht
günstig kaufen konnte. Da dieses Multimeter ja schon "etwas genauer"
misst, will man schon mal wissen, wie genau es wirklich misst, auch
wenn es nur wenige Anwendungen im Privatbereich gibt, wo man eine
derart hohe Präzision wirklich braucht. Aber da es ja auch noch ein
Leben ausserhalb des µC.net gibt, habe ich dieses Problem nach hinten
verschoben. :-)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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BTW, die 'Raumpatrouillen-Strahlenkanone' ist eine Feldmühle, und konnte 
die Frage beantworten, ob der Ballon positv oder negativ geladen war :)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Philipp C. schrieb:

> Nun wurden Volt und Ohm ja ein wenig verteilt.

...wobei man Volt und Ohm ja recht genau auf Naturkonstanten
zurückführen kann. Beim Ampere gibts damit ja z.Z. noch
einige Probleme. Es ist mir allerdings auch nicht bekannt, ob
man ein Josephson-Normal zur Erzeugung der Einheit "Volt" als
Gerät zum Aufstellen auf den Labortisch fertig kaufen kann.

Autor: Echo (Gast)
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Man kann ein JJA als physikalischen Aufbau fertig kaufen soweit mir 
bekannt. Siehe hier: http://www.supracon.com/de/dc_komponenten.html

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Harald W. schrieb:
> Da dieses Multimeter ja schon "etwas genauer"
> misst

Naja, 250ppm DC Grundgenauigkeit. Sicher sehr genau für ein 
Handmultimeter, aber das zu verifizieren sollte kein Problem sein.

Autor: Denis N. (denis_n)
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Sehr schön zusammengefasst und bebildert @Peter M. (die Bilder mit dem 
Schuh-Maßstab fehlen allerdings noch). Ich bin mal so frei und lade 
einfach ein paar (nicht ernst gemeinte) Bilder nach ;-)

Ganz herzlichen Dank an unser junges PTB-Team: Gerrit, Chantal und Bene! 
War ein sehr langes Wochenende - und alle haben tapfer durchgehalten! 
Bene = angehender M. Sc. in Physik ;-)

Und ohne unsere Masterminds Henrik und Harald wäre das alles nicht 
möglich gewesen. Sie haben die (quanten-)metrologischen Schätze 
ausgegraben und sie begeistert ein ganzes Wochenende lang mit den Makern 
geteilt. Ebenfalls Kudos an unsere Abteilungen/Fachbereiche, die uns 
freundlicherweise das bestmögliche Equipment zur Verfügung gestellt 
haben.

Viele Grüße an alle Forenmitglieder, die dabei waren und unseren 
Kalibrierservice in Anspruch genommen haben - insbesondere Peter M., 
Philipp C., Tom/EEVBlog und das Team vom Wellenkino! Wir sehen uns 
nächstes Jahr wieder!

Beitrag #5148020 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Denis!

Ist das Kabel wieder heile? ;)
Ich musste unbedingt den 10k-Widerstand kurz messen. :)

Gruß
Peter

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Kleiner Hinweis, dieses Wochenende (15.-16.09.2018) sind wir (PTBisten) 
wieder auf der MakerFaire in Hannover (ab wann darf man sagen 
'traditionell'? ) und freuen uns auf Besucher, die ihre Multimeter zum 
Kalibrieren mitbringen.

Bis dann
Henrik

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Hallo Henrik,

wird es auch ein 10k Normal geben, gegen das man vergleichen kann? (Für 
die Leute, die einem 3458A nicht trauen ;) )

Bis dann
Philipp

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Der Fluke 5700 liefert einen 10 kOhm mit 11ppm  (99%, 90 Tage)

Was immer wir dann als Multimeter dabeihaben reicht dann für die 
Differenz..

Viel genauer wird das auf der Messe eh nicht.

(Letzte Woche gerade in einem Vortrag von Herrn Klitzing gehört, das 
eine Brücke aus 4 Quanten-Hall Widerständen auf besser 10e-11 
übereinstimmt. Nur den Absolutwert kennt noch keiner so genau ;) )

Gruß Henrik

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> Der Fluke 5700 liefert einen 10 kOhm mit 11ppm  (99%, 90 Tage)

Das sollte wohl reichen ;)

Gibt es eigentlich einen sauberen Weg von den alten Fluke 99% 
Spezifikationen auf 95% Spezifikationen zu kommen?

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Philipp C. schrieb:
> ibt es eigentlich einen sauberen Weg von den alten Fluke 99%
> Spezifikationen auf 95% Spezifikationen zu kommen?

Das Manual :) (5700A/5720A Series II getting started / Specs)
da stehen auch die 95% Werte drin .. , da noch pdf offen:
10k* 95% 90 DAys : +/- 9.5ppm    +/- 5°C from cal temp (Messe?)

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> Das Manual :) (5700A/5720A Series II getting started / Specs)
> da stehen auch die 95% Werte drin

Ja, beim 5700, aber nicht bei den alten Kisten. Beim 5440B und auch beim 
5450A sind nur 99% Specs vorhanden. Es wäre interessant die auf 95% 
umrechnen zu können.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Der Fluke 5700 liefert ...

Und wo (und womit) wurde der 5700 kalibriert?       ;-)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Elektrofan schrieb:
> Und wo (und womit) wurde der 5700 kalibriert?       ;-)

In den Laboren der PTB :)

Welche Refernzen genau steht im Kalibrierprotokoll, muss ich dann mal 
nachsehen. Die Kollegen sind aber sehr gründlich gewesen, der Kalibrator 
ist für unseren Tag der offenen Tür letzten Samstag extra frisch 
kalibriert worden.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Elektrofan,

Elektrofan schrieb:
> Und wo (und womit) wurde der 5700 kalibriert?

der 5700 wurde mit einem 8508A kalibriert.

Autor: Elektrofan (Gast)
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>> Und wo (und womit) wurde der 5700 kalibriert?       ;-)

> Die Kollegen sind aber sehr gründlich gewesen, ...

Das ist wohl zwingend notwendig! -

Vor etlichen Jahren gab's in unserer Fa. auch so'n Apparat.
Zum Cal. wurde der nach USA geschickt, damals für ca. 20000 DM.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Henrik,

könntest Du das Fluke 742A-10k mitnehmen?
Alles Weitere morgen vor Ort.

Gruß
Peter

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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Vielen Dank an die PTB-Kollegen!
Ich war zum ersten Mal dort. (Bin auch erstmals im Besitz eines Gerätes, 
was der Kalibrierung würdig ist.)

Jörg

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

gibt es keine Bilder?

Gruß Anja

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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Doch, aber meine Handyfotos sind peinlich unscharf. Hier eine Ausnahme. 
Rechts die oberen 3 Keithleys sind meine, das oberste davon wurde 
kalibriert. Darüber bin ich sehr froh. :-)
Links steht wie man sich vorstellen kann das Equipment von der PTB. Von 
unten nach oben ein Fluke 5700A Kalibrator, Agilent 3458A Multimeter, 
zuoberst glaube ich ein Keysight LCR Meter, könnte E4980A sein, das habe 
ich nicht im Einsatz gesehen.

Jörg

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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Was wird denn mit dem Gummihammer so justiert? ;-)

Autor: Jörg H. (idc-dragon)
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Das ist ein Bleihammer, "Widlarizer" betitelt:
https://hackaday.com/2014/04/08/heroes-of-hardware-revolution-bob-widlar/
Auf der Rückseite stand "Out of Spec".

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jörg H. schrieb:
> Das ist ein Bleihammer, "Widlarizer" betitelt:

:-)

Na, dann hoffe ich mal, dass keins der zu testenden Messgeräte 
widlarisiert werden musste. ;-)

Autor: Peter M. (r2d3)
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PTB auf der Maker Fair 2018: Menschen, Messgeräte, Sensationen

Es ist nicht leicht für die Hüterin der Einheiten, bei einer Maker Fair 
die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, wenn ringsherum zahlreiche 
blinkende LEDs und viele andere Attraktionen die Besucher in ihren Bann 
ziehen. Aus gutem Grund aber hatte die PTB im Vergleich zum letzten Jahr 
personell noch aufgestockt.

Vor der Halle nämlich hatten die Braunschweiger einen zweiten Stand 
aufgebaut. Die allseits bekannte Kirmesattraktion „Hau den Lukas“ erfuhr 
durch die Spezialistentruppe eine ganz neue, messtechnische 
Interpretation. Zwei Tage lang rannten die Messebesucher der PTB den 
Stand ein. Noch nie wurde auf der Maker Fair so viel zugeschlagen, ohne 
dass die Polizei eingreifen musste.



Bitte noch nichts posten, Fortsetzung folgt, habe einen extrem langsamen 
Upload!

Autor: Peter M. (r2d3)
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PTB auf der Maker Fair 2018: Menschen, Messgeräte, Sensationen 
(Fortsetzung)

...
Die Freunde der Messtechnik jedoch ließen sich davon nicht ablenken.
Diesmal hatte die PTB einen Stand an der Hallenaußenwand ergattert, 
messtechnisch etwas günstiger gelegen als der zentrale Mittenplatz im 
letzten Jahr.
Zur Linken des PTB-Stands hatten sich wie früher auch die Vertreter von 
www.wellenkino.de eingefunden.
Danke nochmal an Jorgen von wellenkino.de, der freundlicherweise seine 
Kurzschlussbrücke für die Nullpunktkalibrierung zur Verfügung stellte.

Als ich gegen Mittag am Stand eintraf, wärmten sich schon drei Keithleys 
am Netzanschluss auf.
Bei der von der PTB gewohnten Hingabe zum Objekt war mir klar: Die drei 
Kandidaten würden viel Zeit kosten! Aus dem süddeutschen Raum war Frank 
schon eingetroffen, den ich überredet hatte zur Maker Fair 
vorbeizuschauen. Bevor Jörg seinen Messsturm durchkalibrierte, schloss 
Frank drei Exemplare aus seiner Artefaktsammlung an, eine LTZ1000 und 
zwei 10k-Widerstände.
Seine bisherigen Behauptungen über die Genauigkeit seines 
Messgeräteparks (1ppm, aber seit Jahren kein Kalibrierlabor mehr 
gesehen) hatte ich skeptischerweise bis dahin eher als Wunschdenken 
abgetan.
 Dass dann die Beschriftung seines 10kOhm-Widerstands bei der Messung 
nur um 0,8ppm von dem 3458A abwich, das die PTB zwei Wochen vorher 
kalibriert hatte, konnte ich kaum glauben.

Der 10V-Ausgang meiner LM399-basierten Referenz mit einfachen 
Metallfilmwiderständen hatte sich übrigens im Vergleich zum Vorjahr um 
25µV nach oben bewegt.

Zwischendurch schaute c’t-Redakteur Carsten Meyer, Entwickler des 
ct’-lab-Messplatzsystems vorbei, der vor zwei Jahren auch mal sein 3456A 
kalibrieren ließ. Marco Reps (reps.cc) brachte eine LTZ1000 zum 
Kalibrieren vorbei. Der asiatische Verkaufsschlager, die KKMOON-Referenz 
mit den vier Spannungen (2,5V/5V/7,5V/10V) wurde auch von einem 
Messebesucher zum Kalibrieren vorgelegt. Der besondere Witz dieser 
Referenz besteht darin, dass diese zum Teil mit immer gleichen 
Aufklebern mit denselben angeblichen individuellen „Messwerten“ 
ausgeliefert werden.
Lediglich dem Kalibrierwunsch einer Besucherin für ihr 
Blutzuckermessgerät konnte nicht entsprochen werden. („Ihr könnt doch 
alles kalibrieren? Da braucht man so zwei Lösungen für.“). Eine ganze 
Reihe von Messebesuchern und Ausstellern hatten ein Handmultimeter 
dabei, dessen Messgenauigkeit überprüft werden konnte. Und wenn der 
Kalibrator bei der Stromkalibration plötzlich von „excessive voltage“ 
spricht, ja, dann ist nicht er kaputt, sondern die Sicherung des 
Probanden-Multimeters.

Wie genau misst man denn nun auf der Maker Fair?
Die PTB hat sich ja nicht lumpen lassen und dem 3458A und dem 5700A zwei 
Wochen vorher nochmal eine Kalibrierung verpasst und schließt selbst bei 
billigen 2000-Count-Geräten ihre hochwertigen thermospannungsarmen 
Messstrippen an. Nichtsdestotrotz erzählt Henrik immer etwas von „plus 
minus 30 ppm auf der Maker Fair“.
Ein Messtechnikfreund aus dem norddeutschen Raum, dem beruflich 
regelmäßig kalibrierte Messtechnik zur Verfügung steht, hatte mir drei 
hermetisch verschlossene Vishay-VHP-Widerstände zur Messung gegeben. 
Besagte Widerstände sollen langzeitdriftarm sein und über einen 
niedrigen TK verfügen.

Die Abweichung der drei 10k-Widerstände zu ihrem protokollierten 
Messwert betrug –0,13ppm, +0,55ppm und 0,92ppm. Man darf also davon 
ausgehen, dass im Widerstandsbereich die Unsicherheit doch erheblich 
kleiner sein kann, als die genannten 30ppm. J

Am späten Nachmittag des zweiten Tages forderte das permanente Umstecken 
der Kabel seinen Tribut. Obwohl ich diesmal keinen Stecker abriss, wurde 
ein PTB-Messkabel plötzlich, sagen wir, hochohmig.
Ich mutmaßte irrtümlicherweise, das 3458A irgendwie widlarisiert zu 
haben. Gottlob war es nur das Kabel.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Harald, Henrik, Denis, 
Benedikt, Chantal, Gerrit, Marc und Marcel – wen habe ich jetzt noch 
ausgelassen? – für ihre Geduld und ihr Engagement am Wochenende 
bedanken.

Über eine Fortsetzung im nächsten Jahr würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße an die Crew
Peter

P.S.: Tippfehler im Bildnamen: Prema 5017 statt "Prema 507"

: Bearbeitet durch User
Autor: 2 Cent (Gast)
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Da sollte ich auch mal hingehen, vielleicht werden da auch schwere 
Brillen optimiert eingestellt mithilfe des WIDLARizers? SCNR
@Peter M. (r2d3): Danke!

Autor: A. B. (branadic)
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Was hat es denn mit dem auf dem Rücken liegenden Prema 5017 auf sich? 
Ein Defekt? Konntet ihr es vor Ort reparieren? Wie gut hat es bei der 
Kalibrierung bei euch vor Ort abgeschnitten? Und welcher stolzer 
Forenbesitzer verbirgt sich dahinter?

-branadic-

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo branadic,

A. B. schrieb:
> Was hat es denn mit dem auf dem Rücken liegenden Prema 5017 auf sich?
> Ein Defekt?

Ja.

>Konntet ihr es vor Ort reparieren?

Ich nicht. :) Das Prema gehörte irgendjemand vom Wellenkino.

>Wie gut hat es bei der
> Kalibrierung bei euch vor Ort abgeschnitten? Und welcher stolzer

Ich habe es nicht am Kalibrator gesehen.

> Forenbesitzer verbirgt sich dahinter?

Da muss ich leider an das Wellenkino verweisen. Vielleicht weiß Henrik 
mehr?

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

danke für die Bilder

Gruß Anja

Autor: Denis N. (denis_n)
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Vielen Dank für den tollen Bericht @Peter M.! Ebenfalls ein riesiges 
Dankeschön an unser PTB-Team ;-)

Das war wohl die letzte Maker Faire vor der Einführung des neuen 
Einheitensystems... Wir sehen uns wieder in ~2,597*10^17 Periodendauern 
des Übergangs zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des 
Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs (327 Tage)!

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Hier ist Matt mit der doppelte Prema 5017

Den Prema-Paar habe ich auf Maker Faire  bekommen, daher hatte ich 
versucht vor Ort zu reparieren.  Aber mit kaputte Analogboard ist da nix 
mehr drin.
Bei eine kaputte Exemplare ist  Prema  ADC Wandler kaputt,  nicht diese 
Spannungsregler der nur 4,9V liefert.

Kaputte  Prema-ASIC ist eigentlich eine SuperGAU.   Prema liefert noch 
Ersatzteil dafür und ich habe  natürlich neue IC bekommen und es ist 
gleich verbaut.

Intakte Prema hat  bei 10V aus Fluke 5700A Bereich weniger als 1ppm 
Abweichung (10.000,004V , müsste Zettel suchen) Repairerte Prema hat 
vegliechen zu intakte  Prema  in viele Bereich weniger als 100 digit 
Abweichung (7,5 Stelle, 100 NPLC) Somit  schaut  es gut aus. :-)
Ich müsste dank ungeeignete Verkabelung ihm lang in Ruhe lassen.


Grüss
Matt

: Bearbeitet durch User
Autor: M. K. (matthias_k33)
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Hier Bilder von Prema 5017

Ihr sieht  ungeeignete Kabeln an Prema. Ich müsste ihm  lang in Ruhe 
lassen, dann nähert  Messwerte . (Thermospannung nicht zu 
vernachlässigen.)

Grüss
Matt

Autor: Dr. Frank S. (dr_frank)
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Ja, das Treffen am Stand der PTB war wirklich Klasse.

Ein großes Erlebnis war, die volt-nuts persönlich kennen zu lernen, mit 
denen ich sonst nur anonym kommuniziert hatte, oder die ich bis dato 
noch gar nicht kannte.

Ein großes Dankeschön an das PTB Team, so einen interessanten Stand 
aufgebaut zu haben, für die vielen kompetenten Erläuterungen, das Zeigen 
des Avogadro-kilo-Gramms, und natürlich für die Gelegenheit, Volt und 
Ohm zu vergleichen.

Insbesondere einen großen Dank an Henrik, der offenbar einiges auf sich 
genommen hat, und für den 0.001%er VHP202, 1k000000 Widerstand.

Ich hatte in der Tat zwei meiner eigenen VHP202Z, 10k Widerstände 
vermessen, und nach Berücksichtigung deren Temperaturkoeffizienten / 
Rückrechnung auf R(25°C) stimmten beide auf 0.2ppm mit dem 3458A 
überein.

Angesichts der zugigen Halle ist der Grad dieser Übereinstimmung 
sicherlich ein Zufall, aber tendenziell schon erwartet.

Die LTZ1000 Referenz stimmte auf -0.2ppm mit dem 3458A überein.
Das ist eher kein Zufall, da ausgiebig vom ACAL Gebrauch gemacht werden 
konnte, und die PTB das Gerät bestimmt wesentlich besser als 3ppm 
kalibriert hatte, was als Unsicherheit im Kalibrierschein drin stand.

Ich wünsche mir jedenfalls ein Wiedersehen, und weitere volt-nuts 
Treffen.

Frank

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Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Denis, hallo Frank,

inzwischen hat auch Marco Reps ein neues Video online gestellt, bei der 
er auch auf den Stand der

Physikalisch-Technische Badeanstalt

ab Minute 8:34 eingeht. :)

Youtube-Video "Ultra Precision Voltage Reference and Maker Faire Hannover 2018"

Ab 9:38 gibt es dann weiter neues aus der Anstalt.

Autor: Anja (Gast)
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Hmm,

5uV bzw 3uV Standardabweichung ist selbst für eine neue LTZ am 3458A 
relativ viel. Normalerweise müßte sich das nach 1 Monat auf ca 0.2uV 
eingependelt haben.
Entweder die LTZ hat extremes Popcorn-Rauschen oder Marco hat vergessen 
sein Handy während der Messung auszuschalten.

Gruß Anja

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Anja schrieb:
> Normalerweise müßte sich das nach 1 Monat auf ca 0.2uV

Die Messungen die Peter an meiner LTZ1000 dort vor Ort gemacht hat haben 
im Mittel auch eine Standardabweichung von 0,2µV gezeigt.

Von mir auch noch mal herzlichen Dank an alle!

Autor: Dr. Frank S. (dr_frank)
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Hallo,

eine funktionierende und sauber aufgebaute LTZ1000 Referenz zeigt in 
einem  "ruhigen" Labor-Umfeld einen noise level / Standardabweichung von 
100 .. 300nV, bei NPLC 100.

Diese Messung hängt von äußeren Störungen ab; es war dort am Stand ein 
wenig 'noisy', aber ich konnte nach ein paar Anläufen die Messungen mit 
sigma = 400nV realisieren.

Dieser Parameter ist eine grundsätzliche Eigenschaft der Schaltung, 
ändert oder verbessert sich also nicht über die Zeit. Die absolute Drift 
der Referenzspannung hingegen verringert sich üblicherweise über die 
Zeit, von anfangs 1..2ppm / Jahr auf < 0.5ppm/Jahr bei guten Exemplaren.

Schade, daß ich Marco Reps verpaßt habe, ihn hätte ich auch sehr gerne 
kennen gelernt.
Seine LTZ1000 Referenz, also der Aufbau von TiN, hat möglicherweise ein 
systematisches Problem, entweder übermäßiger Popcorn noise des LTZ - 
Chips, oder die übliche hohe Empfindlichkeit der Standardschaltung gegen 
Einstrahlung, die man gezielt durch Abblock - Kondensatoren und 
Abschirmung unterdrücken kann.

Frank

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Autor: M. K. (matthias_k33)
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Aaah,  ich sehe, dass Marco PTB Stand  mit meine Prema gefilmt hat.

 So, ich habe Notiz  gefunden.
Wer mich persönlich kennt, kennt meine Handicap. (keine Gehör)
Daher sollte man nicht wundern, dass ich so viel handgeschriebene Notiz 
habe und ich PTB Blatt  suchen darf.

Also doch habe ich nicht ganz genau erinnert. (ich schrieb von 10V 
Bereich und weniger als 1ppm und auch noch mit falsche Zahl geworfen 
habe.)


100mV Bereich, 35ppm in beide Polarität zuviel (irgendwie enttäuschende 
Werte)
1V Bereich    +0,8ppm  - 0,6ppm (+1,000.0008 ; -0,999.9994,)
10V Bereich   + 1,6ppm -5,1ppm  (+9,999.984  ; -9,999.949)
100V Bereich  +37,8ppm, -39,1ppm (+99,996.22 ; -99,996.09)

5017 hat Spec von 0,0002% bei Endwert (Skala/Messbereich) und 0,0004% 
von Messwert zulässige Fehler.

6mV + 4mV bei 300V Messbereich, in  diese Fall wäre dann bei 100V max 
-+10mV daneben
Damit erfüllt diese Prema also Spezifikation.
Fairweise habe ich mit NLPC auf 1000 getrieben.



Grüss
Matt

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Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Matthias K. schrieb:
> 10V Bereich   + 1,6ppm -5,1ppm  (+9,999.984  ; -9,999.949)

Interessant, dass es so unsymmetrisch ist. Hat das Gerät einen 
Nullpunktfehler oder ist diese Asymmetrie normal?

Wurde nur der Kalibrator umgepolt oder auch umgestöpselt?

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Weiss ich selber nicht 100%, denn  ich habe nicht dauerend vor Prema 
gestanden.
Ich habe Vorgabe an Fluke  getippt und dann ihm in mehre Minute Ruhe 
gelassen und mit  Wellenkino Stand beschäftigt.  Peter ist mit 
Widerstand beschäftigt.


Wenn man  3 Werte angucken,  riecht es nach offsetfehler, die ich  nicht 
gründlich genullt habe. Asche drauf und nächste mal mache ich es besser.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Matthias,

Matthias K. schrieb:
> Weiss ich selber nicht 100%, denn  ich habe nicht dauerend vor Prema
> gestanden.
> Ich habe Vorgabe an Fluke  getippt und dann ihm in mehre Minute Ruhe
> gelassen und mit  Wellenkino Stand beschäftigt.  Peter ist mit
> Widerstand beschäftigt.

Ich erinnere mich. Deine Hand kam plötzlich von hinten. :)

Du hattest irgendetwas umgesteckt: Für die Strommessung oder den 
Polaritätswechsel?

> Wenn man  3 Werte angucken,  riecht es nach offsetfehler, die ich  nicht
> gründlich genullt habe. Asche drauf und nächste mal mache ich es besser.

Es kann auch eine Nichtlinearität des ADCs sein, bei manchen Multimetern 
kann man das kalibrieren.
Dein Vereinskollege Jorgen hatte so eine schicke Nullbrücke von Keitley 
dabei! :(

Bis zum nächsten Jahr, hoffe ich - auch in Richtung der Bewohner der 
Bundesallee 100! ;)

Gruß
Peter

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Autor: M. K. (matthias_k33)
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Das Grund für Unsymmetrie ist  herausgefunden.

Man muss  bei jeder Messbereich immer  Nullen und nicht nur kleinste 
Messbereich!  Alles klar.!


Ich hatte sogenannte "short-bloc" von Keithley  mal benutzt , um  ihm zu 
nullen. Aber nur kleinste Bereich.. Ich habe an Fluke  5700 Polarität 
umgedreht (einfach -10V tippen ;-) )

Wir Wellenkino sorgt dafür, dass PTB auch in nächste Jahr kommen. *g

: Bearbeitet durch User
Autor: A. B. (branadic)
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Wenn du das Prema im Auto-Range Modus betreibst, dann werden beim Nullen 
alle Messbereiche nacheinander genullt.

-branadic-

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Matthias  hast Du die Möglichkeit eine stabile 10V Quelle in beiden 
Polaritäten mal anzuschließen? Der genaue Wert ist ja egal. Interessant 
wäre nur wie gut es reproduzierbar ist.

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Da müsste ich dann   wohl zusammenlöten.  AD680 in Quarzofen oder 
ähnliche Unsinn. AD680 hat 20ppm/K, nicht sonderlich stabil.

als hochstabile  Quelle habe ich nur  gealterte russische Westonelement 
aus DDR-Voltmeter in ESDM31-Famile.


Grüss
Matt

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Matthias,

Matthias K. schrieb:
> Da müsste ich dann   wohl zusammenlöten.  AD680 in Quarzofen oder
> ähnliche Unsinn. AD680 hat 20ppm/K, nicht sonderlich stabil.

Es muss nur kurzeitstabil für den Umpolvorgang mit physischem Umstecken 
sein.

>
> als hochstabile  Quelle habe ich nur  gealterte russische Westonelement
> aus DDR-Voltmeter in ESDM31-Famile.

10V oder irgendetwas in Richtung des Messbereichsende wären gut.

>
> Grüss
> Matt

Du kannst mir eine Privatnachricht schicken, wo Du beheimatet bist.
Ich hätte hier noch eine LT1021-CCN8-10 im kleinen Teko-Gehäuse, 
adjustiert auf ca 10V und ein paar ppm inklusive Schaltznetzteil. Damit 
kannst Du nach der 0V-Justierung Deines Messbereichs die 
Wandler-Linearität durch Verpolung am Referenzausgang überprüfen.

Alternativ empfehlen sich die REF102CP, LT1021 oder der AD5?? für den 
schnellen Aufbau einer ausreichend stabilen Referenz für diesen 
speziellen Zweck.

Autor: Anja (Gast)
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Hallo,

z.B. eine AD587JQ (Keramik-Gehäuse) mit zusätzlicher 
Temperaturkompensation abgeglichen auf unter 0.1 ppm/K z.B. hier:

http://www.eevblog.com/forum/metrology/ad587lw-10v-precision-travel-standard/msg1449494/#msg1449494

Gruß Anja

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Ich habe Platine mit AD680 drauf, mit weitere Operationsverstärker-Grab, 
der auf  +-10V erzeugt. Operationsverstärker ist TL052 und CA3140, dafür 
MiniMELF Widerstand. Bevor ich es zusammenlöten, probiere ich mit diese 
Leiterplatte aus Schrott.

Der +-10V ist gegenüber Masse recht instabil,beide Spannung wandert es 
bei Einschalten stark in eine Richtung. (OPV drift)
Wenn ich 20V per +-10V hole, ist der Spannung überraschend stabil.
20V ist über Nacht ca  0,25µV gedrift. (ich war nur einfach neugierig, 
ich lasse es dauerlaufen)

Ich habe Polarität umgesteckt  und es weicht nur einige Digit bei NLPC 
von 200 (7,5 Digit) ab.
Fehler liegt also an vergessene Nullung in mehre Bereich auf Maker 
Faire,erst recht wenn Prema deaktivierte Automatik hat.

Ich weiss mittweile, warum Peter sagt, dass es schon 10V und mehr 
beträgen sollen (Thermospannung-Problematik)

Ich  verwendete in der Regel nur Zeug, was ich schon habe. Da ist  AD680 
und Quarzofen schon in meine Besitz. Ich habe eine Digitalvoltmeter, der 
Quarzofen für Referenz besitzt (uralte britische Solartron LM1010.2 ) 
Ich glaub, ich kann den Solartron mit DM2001 hinstellen *g

Grüss
Matt

: Bearbeitet durch User
Autor: M. K. (matthias_k33)
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Ups, nicht 0,25µV sondern 0,25mV Drift.

Autor: Martin M. (wellenkino)
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Denis N. schrieb:
> Vielen Dank für den tollen Bericht @Peter M.! Ebenfalls ein riesiges
> Dankeschön an unser PTB-Team ;-)
>
> Das war wohl die letzte Maker Faire vor der Einführung des neuen
> Einheitensystems... Wir sehen uns wieder in ~2,597*10^17 Periodendauern
> des Übergangs zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des
> Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs (327 Tage)!

hallo Denis,

guckst du hier: http://www.wellenkino.de/makerfaire/2018/v12.mp4

lG Martin

Autor: Ronny H. (rhb)
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Wo bekommt man denn einfach so zwei 5017 ohne ein dickes Portemonnaie in 
ein Portemonnaie ohne Inhalt zu verwandeln?
So eine Gelegenheit würde ich auch gern haben...



Matthias K. schrieb:
> Den Prema-Paar habe ich auf Maker Faire  bekommen, ...

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Ich Antworte mal für Matthias:
Durch kontinuierliches Engagement in typischen Foren, unbezahlbarer 
Unterstützung anderer...

Kurz: Gebe und Dir wird gegeben werden.

Beitrag #5733469 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. B. (branadic)
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Ronny H. schrieb:
> Wo bekommt man denn einfach so zwei 5017 ohne ein dickes
> Portemonnaie in
> ein Portemonnaie ohne Inhalt zu verwandeln?
> So eine Gelegenheit würde ich auch gern haben...
>
> Matthias K. schrieb:
>> Den Prema-Paar habe ich auf Maker Faire  bekommen, ...

Und manchmal hat man Glück, macht ein Schnäppchen in der Bucht, 
investiert in Service und Kalibration und hat zwei tadellose Prema 5017 
SC auf dem Tisch, die man dann wiederum verwenden kann, um sich von 2x 
7.5 Digits auf 1x 8.5 Digits zu verbessern. Man braucht, wie bei 
Spannungsreferenzen, Geduld.

-branadic-

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Was hast Du denn feines 8,5 stelliges?

Autor: A. B. (branadic)
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Ein Advantest R6581D ist auf dem Weg.

-branadic-

Autor: A. B. (branadic)
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Save the Date

Ergänzend zu den Möglichkeiten der PTB auf der Maker Fair soll am 
01.06.2019, 9:00 - 17:00Uhr das erste Metrology Meeting in Stuttgart 
stattfinden. Weitere Infos folgen demnächst.

-branadic-

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo branadic,

kommt die PTB nach Stuttgart?

Autor: A. B. (branadic)
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Bisher hatte ich leider noch kein Glück Henrik oder einen Vertreter der 
PTB zu gewinnen. Allerdings wäre das eine echte Bereicherung.

-branadic-

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo branadic,

kannst Du mir die genaue Adresse der Veranstaltung zukommen lassen?

Autor: Stephan C. (stephan_c)
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Auf einem der Bilder ist ein Audio Precision zu sehen. Könnt ihr das 
zufällig auch kalibrieren?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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A. B. schrieb:

> Bisher hatte ich leider noch kein Glück Henrik oder einen Vertreter der
> PTB zu gewinnen.

Du meinst, für eine "MAKER FAIR" bei Dir zu Haus? :-)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Harald W. schrieb:
> A. B. schrieb:
>
>> Bisher hatte ich leider noch kein Glück Henrik oder einen Vertreter der
>> PTB zu gewinnen.
>
> Du meinst, für eine "MAKER FAIR" bei Dir zu Haus? :-)

Sagen wir mal Heimspiel..
Für mich aber nicht an einem Tag zu machen.
Leider keine Chance meinerseits und bei den Kollegen sieht es nicht 
besser aus. Wenn man zwecks 17025 Audits schon durch D reist und noch 
Messe-, Gremien- und Kongresstermine hat, dann fordert die Familie zu 
recht Prio. (Neben den Kosten BS-S-BS für das Privatvergnügen).

Frohe Ostern
Henrik

Autor: A. B. (branadic)
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Für alle die nicht auf eevblog unterwegs sind, aber dennoch am Metrology 
Meeting interessiert sind, anbei das Programm, dem alle Informationen 
inkl. wie man sich zur Veranstaltung anmeldet entnommen werden können.

-branadic-

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Henrik V. schrieb:

>> Du meinst, für eine "MAKER FAIR" bei Dir zu Haus? :-)
>
> Sagen wir mal Heimspiel..

Ist denn für dieses Jahr noch eine Maker Fair im Raum BS/H geplant?

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Harald W. schrieb:
> Ist denn für dieses Jahr noch eine Maker Fair im Raum BS/H geplant?

Die Planungen laufen schon :)
17.-18. August ist in Hannover wieder Maker Faire und die PTB wird (so 
nix schief läuft) wieder dabei sein.
Arbeitstitel: PTB - NATÜRLICH GENAU
Und ein paar Referenzen haben wir auch wieder dabei ;)
Gruß Henrik

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Autor: Harald W. (wilhelms)
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Henrik V. schrieb:

>> Ist denn für dieses Jahr noch eine Maker Fair im Raum BS/H geplant?
>
> Die Planungen laufen schon :)
> 17.-18. August ist in Hannover wieder Maker Faire und die PTB wird (so
> nix schief läuft) wieder dabei sein.
> Arbeitstitel: PTB - NATÜRLICH GENAU
> Und ein paar Referenzen haben wir auch wieder dabei ;)
> Gruß Henrik

Alles klar! :-)

Autor: Manfred (Gast)
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Henrik V. schrieb:
> Arbeitstitel: PTB - NATÜRLICH GENAU
> Und ein paar Referenzen haben wir auch wieder dabei ;)

Eigentlich würde ich gerne direkt in BS messen ... aber seit Herr R.O. 
aus 531-30 in Rente ist, sind meine Kontakte weggebrochen.

Autor: A. B. (branadic)
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Noch eine Woche Zeit sich für die Veranstaltung anzumelden.

-branadic-

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Ich wollte es, aber  ich bin leider am diese Wochenende verplant :-/



Dafür sind Wellenkino wieder in diese Jahr dabei.

Autor: Martin M. (wellenkino)
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Henrik V. schrieb:
> Und ein paar Referenzen haben wir auch wieder dabei ;)
> Gruß Henrik

moin Henrik,
habt ihr eine Kondensatordekade die mitkommen dürfte?
ich hab da ein kleines Problem zu lösen :-)
lG Martin

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Moin Martin,
ich sag Harald bescheid ..
bei den µFs hätt ich noch ein paar Glimmerversionen, die taugen als 
Transfer und ein gutes LCR Meter ist eh dabei.
Soo viele (NIXI :) ) Stellen hat das Ding ja nicht :)

Gruß Henrik

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Autor: Martin M. (wellenkino)
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Henrik V. schrieb:

> Soo viele (NIXI :) ) Stellen hat das Ding ja nicht :)

moin Henrik,
du weist ja wie das ist, vor allem wenn es militärisch akurat gemeint 
ist:
Der Anzeigebereich ist 999 , wir sind bei 0,1% (bei hohen Messwerten, 
bei niedrigen <1%) was für kondensatoren völlig ausreichend ist. Das 
alte Manual schreibt dazu passend vor: General Radio Capacitor Decade 
0,05% (es soll wohl auchnoch korrekt auf- und abrunden). Seh es als 
Herausforderung, es will justiert werden. Die drei Stellen sind für ein 
C Mess genau richtig, mehr braucht man einfach nicht. Die Zutaten in dem 
Oldie sind wirklich fein, das ist der mühe wert. Ich hab sogar ein 
mercury wetted high speed relais gefunden, das war mal richtig teuer.

Ich kämpfe derzeit noch mit dem alten R+S 100MHz Nixiezähler, da stoß 
ich echt an meine Grenzen.. eigentlich simple Transistortechnik, aber 
alles DC gekoppelt, mit Diodensalat garniert. Sollte das klappen, ich 
hab ja noch Zeit, der zählt neunstellig = 1Hz, 3 Stunden Anwärmzeit für 
den Ofen :-)

Der Hingucker wird dieses Jahr wohl das 883A.
Ich habs nach Köln geschickt, es soll zu seinem 50. Geburtstag eine 
gültige Plakette ... laut Bene schafft es die Hürde.

lG Martin

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Martin M. und Henrik V.,

Martin M. schrieb:
> moin Henrik,
> habt ihr eine Kondensatordekade die mitkommen dürfte?
> ich hab da ein kleines Problem zu lösen :-)
> lG Martin

bisher hatte Harald immer eine Kondensatordekade dabei:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/341624/kapazitives_Messwerkzeug_der_Luxusklasse_k.JPG

Beitrag "Bessermesser auf der Machermesse - PTB auf der „Maker Faire Hannover 2017“ - 26./27.8.2017"

Autor: Martin M. (wellenkino)
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Klasse, vielen Dank.
Ich hab das Hickok ja dieses Jahr erst erworben.

Was es noch aufzuschreiben gäbe:
Die Lady mit dem HP Oszi 54601B (Chantal?) ist doch auch wieder dabei,
da wäre ein vier Meter HPIB Kabel nett (falls da kein Interface drin ist 
ich hab eins in Reserve, das kommt mit), wir wollen diesmal ...

http://www.wellenkino.de/video/54601A_7475A.mp4
( !! Großdatei, nicht mit billigen Handy Flats anschauen bitte )

lG Martin

Autor: Manfred (Gast)
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Martin M. schrieb:
> http://www.wellenkino.de/video/54601A_7475A.mp4
> ( !! Großdatei, nicht mit billigen Handy Flats anschauen bitte )

978 Mb für 10 Minuten Film, der nicht mehr zeigt als einen aktiven 
Plotter: Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Ich hoffe, dass es zumindest hilft, Euren Server in die Knie zu zwingen 
- der liefert die Daten nicht zügig aus und ich hatte mehrere Abbrüche.

Autor: A. B. (branadic)
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Herzlichen Dank an alle Teilnehmer des Metrology Meeting 2019, die sich 
nur hier tummeln. Es war ein großartiges Event, dank euch!
Für alle anderen, wir hatten ein frisch kalibriertes 3458A, ein Wavetek 
7000 mit 10,000041 +/-0,25ppm und jede Menge weiteres Equipment im Haus. 
Zusätzlich war auch ein Vertreter von Keysight Technologies Böblingen 
dabei und wir haben Informationen zum neuen 3458A erhalten.
Ich hatte, trotz aller Organisation, jede Menge Spaß.

-branadic-

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo zusammen,

jeder, der mir in Stuttgart etwas zum Kalibrieren gegeben hat, sollte 
eine Email mit allen Messwerten in einer angehängten Exceldatei erhalten 
haben.

Ich freue mich, dass ich Euch alle getroffen habe, es geht halt nix über 
persönliche Kommunikation.
Es hat sich gelohnt, den Tag vorher anzureisen und mit ein paar von Euch 
Abendessen zu gehn.

Besonderer Dank geht an branadic für die Organisation, an 
Hahn-Schickard für die Bereitstellung von klimatisierten 
Räumlichkeiten und Speis und Trank, an Adrian von ab-precision für 
das Mitbringen frisch kalibrierter Referenzen und an Keysight für das 
Einrichten eines Stands.

Darüber hinaus möchte ich noch unterstreichen, dass es mir ohne die 
Unterstützung der PTB-Truppe (Herik, Harald, Dennis und Team), die 
mittlerweile schon einige Jahre lang wertvolle Sommerwochenenden 
geopfert haben um auf der Maker Fair die PTB zu bewerben und 
Kalibrationen anzubieten, nicht gelungen wäre, die Referenzen meiner 
Messtechnikfreunde einigermaßen genau kalibrieren zu können!

Vielen Dank an alle!

Gruß
Peter

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Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Ping! Und schon ist die Maker Faire 2019 ...
Es gilt das im ersten Post geschriebene ..
Gerade die Meldung von dem Kollegen im Spannungslabor bekommen, das 3458 
ist frisch kalibriert. (beim FL 5700 muss die Kalibrierung vom letzten 
Jahr reichen ;)...)

Eine feine Waage (bis 200g WIMRE) ist diesesmal auch wieder dabei.

Bis zum Wochenende Henrik

Autor: Peter M. (r2d3)
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Henrik V. schrieb:
> Ping! Und schon ist die Maker Faire 2019 ...

Das ist ja wie Weihnachten im August!
Ist denn schon wieder Bescherung?
Hannover und Bremen kommen.

Bis Samstag!

Bin gespannt, was Ihr wieder an Höllenmaschinen mitbringt.

Ach, wenn Euch eine von Euren Hochglanzboulekugeln nicht mehr gefällt, 
keine Ursache, nehme ich gleich mit. Es darf auch eine Übekugel sein. :)

Autor: Martin M. (wellenkino)
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Peter M. schrieb:
> bin gespannt, was Ihr wieder an Höllenmaschinen mitbringt.


u.a. das schöne Diff :-)
lG Martin

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Autor: Micha D. (fuchks)
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Ein paar Impressionen

Autor: Martin M. (wellenkino)
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... direkt daneben

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Martin M. schrieb:
> ... direkt daneben

Eine teure Wohnraumheizung? ;-)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Jörg W. schrieb:
> Martin M. schrieb:
>> ... direkt daneben
>
> Eine teure Wohnraumheizung? ;-)

WIMRE nur 700W  ;)  aber der hat dann Gesellschafter die >1kW wollen

Hat wieder Spaß gemacht :D   Vielen Dank für den Besuch.
Ich muss erstmal Stimme und Rücken kurieren ...

Gruß Henrik

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Henrik V. schrieb:

> Hat wieder Spaß gemacht :D   Vielen Dank für den Besuch.
> Ich muss erstmal Stimme und Rücken kurieren ...
>
> Gruß Henrik

Nochmal vielen Dank für die Hilfe auf der Maker Faire.
Harald

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Moin, auch direkt neben. :-)

Autor: Martin M. (wellenkino)
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Matt wir können ja nächstes Jahr mal ein zugestaubtes Nickelchen  mit 
Pressluft ausblasen und kärchern, dann wird auch der Kalibrierplatz 
wieder frei :D

Tek-Waschstraße, sowas hab ich in Hannover eh nochnicht gesehn. 
Makerfaire.

: Bearbeitet durch User
Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Matt, der untere hat die definitv schönste Ziffernanzeige und das auch 
noch in Verbindung mit einer internen Weston-Element-Referenz .. Danke 
für's Mitbringen.

Gruß Henrik

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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M. K. schrieb:
> Moin, auch direkt neben. :-)

So genau bekomme ich mein olles V54x (ich glaube, es ist ein 541) leider 
nicht hin. :/

Autor: M. K. (matthias_k33)
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Henrik V. schrieb:
> Matt, der untere hat die definitv schönste Ziffernanzeige und das auch
> noch in Verbindung mit einer internen Weston-Element-Referenz .. Danke
> für's Mitbringen.
>
> Gruß Henrik

Das Ziffer besitzt auch typische (frühe) britische Schriftzeichen, das 
hat Charakter.  EDIT: Gill Sans

Westonelement ist  zur Vergleich zuschaltbar.  Referenz ist in Quarzofen 
verbaut (irgendwelchere Silizium-Z Diode, ja in so alte Gerät ist es 
verbaut )

Grüss
Matt

: Bearbeitet durch User
Autor: Horst O. (obelix2007)
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Henrik V. schrieb:
> Hat wieder Spaß gemacht :D

... vielen Dank für die Möglichkeit, die mitgebrachten Bauteile auf 
Ihrem Messestand prüfen zu dürfen und Ihre freundliche Unterstützung 
hierbei.

Es war eine tolle Erfahrung für mich, mit den wertvollen Geräten der PTB 
zu messen.

Für Ihr hervorragendes Engagement auf der MakerFaire nochmals meine 
besondere Anerkennung.

Viele Grüße

Horst

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Von mir auch noch mal herzlichen Dank an den PTB Stand und das 
Wellenkino!

Und sorry, dass wir mit unserem Metrologie Gerümpel den halben 
Wellenkinostand "zugemüllt" haben ;)

Autor: Peter M. (r2d3)
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Schreikabine, Hufeisen biegen und ppms suchen -

auch im Jahre 2019 mussten die PTBisten sich wieder etwas einfallen 
lassen, um die SI-Einheiten empfängergerecht unters Volk zu bringen.

Eingefleischte Messtechnikfreunde - auch "Voltnuts" genannt - reichte 
der Hinweis darauf, dass es auch dieses Jahr wieder einen Messplatz für 
elektrische Größen geben würde.

Mit Multifunktionskalibrator 5700A, Labormultimeter 3458A,  LCR-Meter 
E4980A, einer Widerstandsdekade, einer Kapazitätsdekade und einer 
induktiven Dekade war für alle messtechnischen Eventualitäten gesorgt.

Am Messplatz ging es zu wie im Taubenschlag. Immer mehr Gäster der Maker 
Fair haben ein Handmultimeter im Gepäck!
Eine ganze Reihe von Besuchern erschien mit handlichen Normalen, die 
Hälfte davon selbst gebaut. Darüber hinaus waren auch eine Reihe von 
betreuungsintensiven Voltnuts erschienen. Diese Messtechniksüchtigen 
haben meist auch ein Handmultimeter – als Drittgerät. Mitgenommen werden 
dann jedoch eher sperrigere Tischgeräte. So war der Messtechnikplatz 
denn bald gefüllt mit Edelmesstechnik.
Ein Besucher fragte ganz arglos, ob er hier sein Multimeter kalibrieren 
könne. Auf das Ja hin verschwand er und kam Minuten später mit einem 
3458A zurück. Ein anderer Messtechnikfreund brachte ein 732A vorbei, ein 
Gerät, das man aufgrund seines Gewichtes auch im Fitnessstudio einsetzen 
könnte, wenn es denn nicht so sperrig wäre. Ein Spannungsnormal Typ 
Wavetek 7000 gehörte auch zu den Mitbringseln.

Die Konzentration am Messplatz wurde allerdings immer wieder durch laute 
Schreie unterbrochen.
Ein paar Meter weiter hatten die PTB nämlich eine kleine Schreikabine 
aufgebaut, in die man den Kopf stecken konnte, um den Pegel des eigenen 
Brüllorgans zu vermessen. Henrik von der PTB sagte uns voraus, dass der 
lauteste Schreihals eine Frau mit Kindern sein werde.

Man sollte ja nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, aber Gewichte 
bis 200g schon.
Die PTB hatte nämlich auch eine hochpräzise kalibrierte und justierte 
Waage dabei, die gleich neben dem Schreiplatz aufgebaut war. Bei einer 
Auflösung von 10 µg machte sich jede Erschütterung am oder neben dem 
Tisch als Achterbahnfahrt der Digitalanzeige bemerkbar. Um korrekt 
arbeiten zu können, muss sie nivelliert aufgebaut sein. Im Inneren 
verbirgt sich ein Kalibriergewicht, das von einer Mechanik von außen 
unsichtbar  innen aufgelegt wird um den Skalenendwert kalibrieren zu 
können.

Denis von der PTB war ganz froh, den Kalibrator bedienen zu können, weil 
das nicht so auf die Stimme ging. Die Gespräche vor dem Stand forderten 
dank lauter Partymusik eines namhaften Kopfhörerherstellers aus der 
Region vom anderen Ende der Halle aus etwas mehr Stimmpegel ein.

Plötzlich ertönte ein markerschütternder Schrei, der sich auch gegen die 
Musikkulisse gut durchsetzen konnte.
Mit 136,7db bei einem Abstand von ca 50cm hatte sich eine Frau an die 
Spitze der Schreihälse gesetzt. Wie sich herausstellte, hatte sie zwei 
Kinder – wie von Henrik prognostiziert!

Währenddessen wurde munter weitergemessen. Auch das LCR-Meter erfreute 
sich im Gegensatz zum letzten Jahr reger Nutzung, was angesichts der 
Enge am Messplatz zu Knubbeleffekten im Umkreis führte, denn einige 
Besucher wollten bei den Messungen ja auch einfach nur zuschauen.

Zwischen Messplatz und Edelwaage bot sich dem normalen Messebesucher die 
Möglichkeit Millionstel (ppm) zu suchen. Auf einem DIN A3-Blatt wurde 
die Größenordnung des Millionstel anschaulich deutlich.
Das Blatt war gefüllt mit 10x10 Quadraten. Jedes einzelne Quadrat setzte 
sich wieder aus 10x10 Quadraten zusammen. Jedes davon war aus 10x10 
Punkten zusammengesetzt. Einer der ingesamt sichtbaren 1 Million Punkte 
war nicht schwarz, sondern rot eingefärbt. Zur Erleichterung hatte die 
PTB-Mitarbeiter den Besuchern noch eine Auflegelupe mitgebracht.
Alleine konnte ich den roten Punkt nicht finden. Manche mutmaßten, dass 
da gar kein Punkt vorhanden sei. PTB-Mitarbeiter Marc zeigte mir den 
roten Punkt – er war tatsächlich vorhanden, aber auch mit bloßem Auge 
nur schwer auszumachen.

Wieder ertönte ein Schrei. Eine junge Frau (keine Kinder!) hatte die 
bisherige Podestinhaberin vom Spitzenplatz verdrängt. Ihre 137db blieben 
einsame Spitze auf der nach oben offenen Pegelskala.

Wie auch im letzten Jahr, mussten die Auszubildenden wieder ihre 
Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Ein Hufeisen wurde mit einer Analogskala veredelt, die anzeigte, mit 
welcher Kraft die beiden Arme des Eisens auseinandergezogen wurden. Auf 
den Fotos demonstriert ein französischer Blogger „La Grotte Du Barbu“ 
mit den entsprechenden Kraftreserven in den Oberarmen die korrekte 
Anwendung des Trainingsgeräts.

Nebenbei entfernte sich wieder einmal ein thermospannungsarmer Stecker 
des bekannten Schweizer Herstellers mit den vielen Kontakten von dem 
Nobelkabel, mit dem er verbunden war. Gottlob war das nicht mir 
passiert.

Der Messplatz entlarvt Heilsversprechen!
Ein Besucher brachte eine Ende Juli 2019 über Internet gekaufte Referenz 
(kleine schwarze Kunststoffbox) eines Privatanbieters vorbei.
Zu dieser Referenz mit der etwas merkwürdigen Löttechnik, siehe

https://www.eevblog.com/forum/metrology/calibratory-d-105-dc-precision-voltage-reference-standard/?action=dlattach;attach=135515;image

gibt es auf eevblog einen ganzen Diskussionsfaden:
https://www.eevblog.com/forum/metrology/calibratory-d-105-dc-precision-voltage-reference-standard/

Die Referenz, die laut „Kalibrierschein“ ihres Anbieters 10V + 0,11ppm 
ausgeben sollte, wurde mit 10V + +3,8ppm vermessen. (Anzeige 10,000026 + 
Abw. 0,000012 im PTB-Kalibrierschein des 3458A).
Offensichtlich stimmt die Angabe im „Kalibrierschein“ der Referenz nicht 
oder die Referenz ist in fast drei Zeit um 3,7ppm weggedriftet – 
enttäuschend bei einem Anschaffungspreis von EUR 200,-!

Ein anderer Voltnut verbaute einen amerikanischen 
Präzisionsdrahtwiderstand von Edwin Pettis, der mit 1kOhm und 0,01% 
Genauigkeit spezifiziert worden war in einem Metallgehäuse als Ersatz 
für ein Widerstandsnormal. Auf einem der Bilder wurde er mit 1,000 230 
kOhm gemessen, nach Einbeziehung der Kalibrationsdaten des 3458A 1,000 
228 kOhm. Erlaubt wären bei 0,01% maximal 1,000 100 kOhm gewesen.
Ob vielleicht der Einbau des Drahtwiderstands in ein Gehäuse den 
Widerstand so stark (um 0,13 Ohm) verändert hat, ist zweifelhaft. Mit 
Langzeitdrift ist diese Abweichung nicht zu erklären.

Angesichts der zahlreichen Messaufgaben sind die beiden Tage leider ganz 
schnell verstrichen.
Mittlerweile sind Mann und Maus von der PTB wohlbehalten und fast ohne 
Defekte in Braunschweig angekommen, wenn man mal von dem kaputten Kabel 
und dem stimmlosen Henrik absieht.

Für das kommende Wochenende wünsche ich der PTB-Crew mit Henrik, Harald, 
Denis und Team gute Erholung daheim und möchte mich auch im Namen der 
anderen Messtechnikfreunde bedanken, dass Ihr den Aufwand getrieben 
habt, einen Messplatz einzurichten und gleichzeitig noch die Besucher 
der Maker Fair zu bespaßen.

Über ein Wiedersehen im nächsten Jahr würden wir uns sehr freuen!

Autor: Anja (Gast)
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Vielen Dank für die Bilder und den ausführlichen Bericht.

Gruß Anja

Autor: Mimimi (Gast)
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Ja, vielen Dank!

Aber schade, dass es hier fast untergeht. Ich finde, das gehört auf die 
Titelseite als "News".

Autor: Martin M. (wellenkino)
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:-)

Autor: Nicht Besucher (Gast)
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Hallo

interessante Berichte und schöne Fotos.
Was irgendwie komisch aber auch interessant ist: Viele der Fotos zeigen 
altes Zeug was wohl irgendwie begeistert aber eben auch sehr alt ist.
Ist Zeitgemäß wirklich so langweilig?
Schalter "müssen" mechanisch sein und mit mindesten 4 Ebenen und 
vergoldete Kontaktsätze haben, die Isolierung natürlich ein 
Keramikwerkstoff, die Kondensatoren "müssen" bunt sein und die 
Hochspannungsfestigkeit bzw. Toleranzen und TK Werte "müssen" so richtig 
Sichtbar sein - je "keramiger" und mehr Gold auf den Kontakten und 
Russischer (Made in UdSSR) bzw. "Siemensiger" made in West Germany und 
irgendwann mit viel DM bezahlt umso besser... ;-)

Sind FPGA, Multilayerplatinen, Halbleiter die GHz können ohne Keramik 
usw. wirlich so langweilig und nur die Datenblätter und die 
Grafikschnittstelle noch "Geil" und "Elektrinikpohrn" ?
Ist moderne Technik abseits der Datenblätter und Displays (eventuell 
noch auch noch Gehäuse im Bereich der Konsumelektronik) wirklich so 
"langweilig"?

Nicht ganz ernst gemeinte Frage - aber trotzdem...

Nicht Besucher

Autor: Andi (Gast)
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Martin M. schrieb:
> :-)

Matt macht Leute nass?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Nicht Besucher schrieb:
> Nicht ganz ernst gemeinte Frage

Irgendwie auch den Sinn des Threads nicht verstanden.

GHz wurden dort (meines Wissens) nicht vermessen, und was genau willst 
du an einem FPGA oder einer Multilayerplatine vermessen (im Sinne der 
physikalischen Normale) bzw. warum willst du sowas in diesem 
Zusammenhang sehen?

Autor: Manfred (Gast)
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Nicht Besucher schrieb:
> Viele der Fotos zeigen
> altes Zeug was wohl irgendwie begeistert aber eben auch sehr alt ist.

Richtig. Diese unfähigen Leute bei HP, Keithley, Fluke etc. haben in den 
70er-Jahren Meßgeräte entwickelt, die 40 Jahre später noch immer 
innerhalb ihrer Toleranzgrenzen funktionieren, eine Schande.

> Ist Zeitgemäß wirklich so langweilig?

Ja. Bunte Displays, praxisfremde Bedienung, billig und nach 10 Jahren 
keinen Service mehr ist der Trend.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Nicht Besucher schrieb:
> Was irgendwie komisch aber auch interessant ist: Viele der Fotos zeigen
> altes Zeug was wohl irgendwie begeistert aber eben auch sehr alt ist.


Das mag daran liegen, dass unser(PTB) Nachbarstand seit Jahren und nicht 
ganz zufällig das Wellenkino (Heimat überwiegend alter und glühender 
Messtechnik) ist. Bei den Bildern gibt es da schon mal Überschneidungen 
:)

Bzgl. Metrology hat man beides (Oh, we play both kind...) oder sollte 
ich besser sagen alles.. von ganz alt und daher sehr gut bekannt und 
stabil..
und dann echt nette neue Messtechnik .. habe selber frisch eine nette 
PXIe 4 CH, 16bit, 1Gsample Karte im Labor..  mit potentem FPGA drin, die 
Daten wollen ja verarbeitet werden ;).

Das Wind LIDAR, das hier Entwickelt wurde.. voll mit FPGA, netten 
Lasern, goiler Optik usw usw.

Die Kollegen, die an den neuen Uhren forschen (Ziel u<10e-18) oder die 
Bandbreite der xxGHz Scopes vermessen ... ja da gibt es jede Menge HF :D

Die Messtechnik und Kalibratoren, die wir auf der Makerfaire mit hatten 
sind etablierte Technik(OK, Tafelsilber). Verstehe auch nicht warum die 
Voltnuts bei uns am Stand so ausrasten ;)

Und Kugelinterferrometer, Quantenphysik oder Massenspektrometer 
überfordern  die meisten Makerfaire-Besucher eher. Also DVD-Spekky zum 
selberfalten und kleben, Pegel-Messer als Schrei-Wettbewerb, oder 
(letztes Jahr) dynamische Kraftmessung (HaudenLukas) ... wer nachfragt 
bekommt soviel Physik- und Messtechnik-Info bis er satt ist :) (oder 
keiner auf dem Stand mehr weiter weiß, kommt auch vor)

Gruß Henrik

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin M. (wellenkino)
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Die Heißluft aus Matt`s Generator hat bestimmt mit dazu beigetragen das 
es so schön warm war an den Kalibrierplätzen :)
lG Martin

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