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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Idee für Neonreklame Netzteil gesucht.


Autor: NameVergessen (Gast)
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Als absoluter Egozentriker konnte ich Sonntag auf dem Flohmarkt nicht 
widerstehen - und habe meine Initialien als 1m hohe Neonröhrebuchstaben 
einer alten Kaufhausrrklame erworben.

Jeder Buchstabe besteht aus ca. 4...6 gebogenen Einzelröhren, die 
elektrisch in Serie geschaltet sind.

Fa ich eigentlich keinen sicher tötenden Neontrafo verwenden will, und 
dazu eher weniger Licht - vielleicht sogar nur ein Nixieähnliches 
Glimme.n bevorzugen würde - suche ich nach Inspiration.

Dazu habe ich von dieser Beleuchtungsvariante keinen Schimmer - hat 
jemand von Euch Erfahrungen zu Brenn- und Zünfspannung sowie Strömen? 
Wird dort ein spezielles Zündgerät gebraucht, oder ein besonderer Trafo 
- habe noch einen alten Phywe Labortrafo herumstehen..

Vg Maik

: Verschoben durch Moderator
Autor: Falk Brunner (falk)
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Neoröhren brauchen einen Trafo mit eher hoher Zündspannung (ein paar kV) 
der kurzschlußfest ist. google neon sign transformer.

Wenn man die Buchstaben mit deutlich weniger Strom betreiben will, kann 
man das auch mit einem elektronischen Trafo machen. Aber auch hier wird 
man eine kleine HF-Kaskade + Vorwiderstand brauchen. Als Treiber eignet 
sich ein Royer Converter.

Autor: Guest (Gast)
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Neonröhren brauchen nun mal Hochspannung.
Lass dir die Reklameleuchten von einem Neonfachmann installieren.
Dieser hat auch das richtige Material um das ganze sicher zu verbauen.

In wieweit sich Neonröhren Dimmen lassen weiss ich nicht, kann mir aber 
vorstellen, dass dies nicht so einfach sein wird, ausser es gibt da 
spezielle HV Treiber für die Röhren.

Autor: Joerg L. (Firma: 100nF 0603 X7R) (joergl)
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Nimm die Neon-Buchstaben und klebe LEDs dahinter, so daß die Neon-Röhre 
nur als Licht-Diffusor benutzt wird. Die Idee hört sich erstmal sehr 
uncool an, ist aber technisch sehr viel ungefährlicher.

Autor: NameVergessen (Gast)
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Danke für den Sicherheitshinweis mit dem Fachbetrieb. Habe jedoch selbst 
"Strom studiert" ;) - und bin austherapierter Bastler. Habe grade noch 
einen Thread hier aus 2014 entdeckt, der das ganze mit fertignetzteilen 
erklärt. Das möchte ich jedoch vermeiden - und ggfs. meinen Bastelfundus 
nutzen.
Der Gefahren bin ich mir bewusst - besonders seit mich mal die 
Transistorzündung eines PS! Starken Oldtimers gebissen hat. Dagegen 
waren die üblichen 230V gefühlt harmlos.

Vielleicht kann ich ja einen alten Zeilentrafo zweckentfremden. Aber wie 
kriege ich den elektrisch so weich - ohne den teuren Strom in einer 
Reihe Widerstände zu verheizen. An den Kern werde ich bei neueren 
modellen wohl auch nicht praktikabel rankommen.

Vg

Autor: kkLeuchte (Gast)
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NameVergessen schrieb:
> Dazu habe ich von dieser Beleuchtungsvariante keinen Schimmer - hat
> jemand von Euch Erfahrungen zu Brenn- und Zünfspannung sowie Strömen?

Diesem Kollegen hat mein Tip neulich geholfen:

Beitrag "Vorschaltgerät für Neonröhre"

NameVergessen schrieb:
> Jeder Buchstabe besteht aus ca. 4...6 gebogenen Einzelröhren, die
> elektrisch in Serie geschaltet sind.

Ich würde die Reihenschaltung auftrennen und jeder Röhre einen separaten 
CCFL-Inverter spendieren.

Autor: AHA (Gast)
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"....Transistorzündung eines PS! Starken Oldtimers....."

aha....

Autor: Falk Brunner (falk)
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@NameVergessen (Gast)

>Vielleicht kann ich ja einen alten Zeilentrafo zweckentfremden.

Gute Idee, am besten einen "modernen" Dioden Split Trafo.

>Aber wie
>kriege ich den elektrisch so weich - ohne den teuren Strom in einer
>Reihe Widerstände zu verheizen.

Einfach mit PWM und konstanter Pulsbreite ansteuern. Denn der 
Sperrwandler ist dadurch leistungsbegrenzt.

Leerlauf -> Spannung läuft bis zur Zündung hoch
Betrieb -> Strom/Spannung stellt sich automatisch ein, 
Konstantleistungsbetrieb

siehe auch

https://www.mikrocontroller.net/articles/Transform...

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Falk B. schrieb:
>>Vielleicht kann ich ja einen alten Zeilentrafo zweckentfremden.
>
> Gute Idee, am besten einen "modernen" Dioden Split Trafo.

Leider kommt da gleichgerichtete Hochspannung raus und das ist für Neon 
nicht gut. Meine alten Neontrafos konnten mit ihren 6kV etwa 1 m Neon 
zünden - nur mal als Anhaltspunkt. Diese Trafos lieferten 
Wechselspannung mit etwa 50mA und hiessen bei uns nur 'Tötertrafos'. 
Einstellen konnte man sie mit einem verstellbaren Kern.

Autor: bittere Wahrheit (Gast)
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ickfassesnich schrieb im Beitrag #4677177:
> Die richtige Antwort ist folgende: Verwende einen Mikrocontroller
> und/oder andere Digitaltechnikbauteile. Du hast deine Frage zu einer
> ANALOGEN SCHALTUNG mit Sicherheit nicht aus purer Dummheit oder
> Dreistigkeit im Digitaltechnik/Mikrocontroller Forum gestellt. Oder?

immernoch schrieb im Beitrag #4677272:
> Immernoch der falsche Bereich...

Zwei Deppen die nicht wissen was "& Elektronik" bedeuten könnte.
Die "pure Dummheit" steckt im Spiegelbild.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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bittere Wahrheit schrieb:
> Zwei Deppen die nicht wissen was "& Elektronik" bedeuten könnte.

Nein, ein Depp, der nicht lesen kann:

"Mikrocontroller und Digitale Elektronik"

Autor: bittere Wahrheit (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Nein, ein Depp, der nicht lesen kann:
>
> "Mikrocontroller und Digitale Elektronik"

Wäre es da nicht sinnvoll das "digitale" auch links in der Spalte 
hinzuzufügen, damit das jeder Depp sehen kann ohne erst das Unterforum 
öffnen zu müssen? Die Entscheidung für ein Unterforum bei der Erstellung 
eines neuen threads fällt eher dort.

Autor: NameVergessen (Gast)
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Soo - ich bitte ersteinmal um Abbitte und Sündenerlass - ob des falsch 
gewählten Forums.
Wie von "Bittere Wahrheit" angemerkt - habe ich mich auch von der 
direkten Forumsbenennung in die Irre leiten lassen.

Die Idee mit den separaten CCFL Invertern gefällt mir.

Im Buchstaben "M" sind ca. 7m Röhre in Form von 5 Einzelröhren in Serie 
geschaltet. Das wäre mir als Serienschaltung doch etwas zu gefährlich.

Wie ich nun bei Pollin aufgrund es Links aus dem alten Thread gesehen 
habe, kosten die Inverter als Restposten ja mit unter 2€ pro Stück recht 
wenig.
Aufgrund der Schaltfrequenz deutlich höher als 50Hz - gehe ich auch von 
einer geringeren Gefährdung im Berührungsfall aus (Skineffekt). 
Zumindest im Gegensatz zu dem Neontrafo den ich als Schüler aus 
Selbstschutzgründen damals auf dem Flohmarkt (noch zu DM Zeiten) habe 
stehen lassen. Von dessen sofortiger Tötungswirkung war ich überzeugt - 
mir reichen diverse Fingerklemmaschinen in meiner Hobbywerkstatt - sowas 
brauche ich dann nicht auch noch.

Gute Nacht

Autor: Homo Habilis (Gast)
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NameVergessen schrieb:
> Aufgrund der Schaltfrequenz deutlich höher als 50Hz - gehe ich auch von
> einer geringeren Gefährdung im Berührungsfall aus (Skineffekt).

Äh - wie bitte? ^^ Den Begriff solltest Du dringend "nachgurgeln", denn 
da hat sich ein Stückchen falsch interpretiertes (und in dem Fall 
potentiell gefährliches - man kann auch nach dem Überleben eines 
Multi-kV-Bisses zufällig durch schwächere Bisse immer noch "abtreten") 
Nicht-Wissen festgesetzt.

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