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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zur BleiAkku-Ladung


Autor: A. B. (sfalbuer)
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Moin!


Ich lade gerade diesen Akku auf:

http://www.sun-battery.eu/datenblatt/SB12-24.pdf

Ich habe ihn mit 14,5V ans Labornetzteil geklemmt und mit 3,2A geladen.
Der Akku blubbert etwas, wird handwarm und - das wundert mich - gönnt 
sich bei einer Akkuspannung von aktuell 14V immer noch 3,2A. Müsste der 
Strom nicht langsam mal runter gehen?

Der Akku war vorher für ganz kurze Zeit etwa auf 9V runter gezogen (zu 
lange rumgefahren) aber habe ihn dann sofort geladen.

Gruss

A.B

: Verschoben durch Moderator
Autor: Michael B. (laberkopp)
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14.4V ist die Spannung bei cycle charge, also kurzfristig darf man mit 
14.4V laden, wenn man den Akku abklemmt ... wenn er blubbert. Strom 
fliesst auch beim Überladen.

Dauerladen darf man nur mit 13.5 bis 13.8V (bei 25 GradC), dann geht der 
Strom auch zurück weil das Netzteil meint, bei mehr Strom würde man die 
13.x Volt überschreiten, nicht weil der Akku nicht mehr will.

A. B. schrieb:
> Der Akku war vorher für ganz kurze Zeit etwa auf 9V runter gezogen

Kann natürlicvh sein, daß nun eine Zelle kurzgeschlossen ist und die 
anderen gnadenlos überladen werden.

Klemme ihn ab, lass ihn 1 Tag stehen, und miss dann die Spannung. Liegt 
sie unter 12V, ist (zumindest) eine Zelle und damit der Akku kaputt.

Autor: A. B. (sfalbuer)
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Danke, werde ich machen!

Autor: A. B. (sfalbuer)
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Moin!

Also ich habe den Akku jetzt mal stehen lassen und mit 20W 
(Halogen-Lampe) entladen und dann auf die Spannung geschaut. Der Akku 
scheint eine recht normale Entladekurve zu haben was gegen eine tote 
Zelle spricht. Beim Aufladen allerdings wieder das gleiche: Der Strom 
ist selbst bei knapp 15V bei über 3A (mehr gibt das Netzteil  nicht her) 
und dieser wird auch nicht weniger. Ist das normal? Oder ist eine Zelle 
defekt?

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Michael B. schrieb:
> Dauerladen darf man nur mit 13.5 bis 13.8V (bei 25 GradC), dann geht der
> Strom auch zurück weil das Netzteil meint, bei mehr Strom würde man die
> 13.x Volt überschreiten, nicht weil der Akku nicht mehr will.

Was hast Du daran nicht verstanden?

Einen Bleiakku lädt man nicht mit Überspannung, wenn man ihn nicht 
kaputt machen will...

Mit 15V lädst du nicht den Akku wenn er schon voll ist, sondern du 
produzierst nur noch Knallgas.

Autor: Der Andere (Gast)
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A. B. schrieb:
> Oder ist eine Zelle defekt?

Wenn du so weiter machst irgendwann ja.

A. B. schrieb:
> Also ich habe den Akku jetzt mal stehen lassen und mit 20W
> (Halogen-Lampe) entladen und dann auf die Spannung geschaut.

Mi8chael hat explizit gesagt "stehen lassen" und nicht "entladen".
Welche Spannungen hast du denn gemessen, nach welcher Zeit.
Wie sollen wir dir helfen wenn du uns nur allgemeinplätze hinwirfst:

A. B. schrieb:
> Der Akku scheint eine recht normale Entladekurve zu haben

A. B. schrieb:
> ist selbst bei knapp 15V bei über 3A

Ein Bleiakku ist NIEDEROHMIG, zumindest solange er nicht am Arsch ist.
natürlich fliesst da solange viel Strom wie du ihn mit Überspannung 
lädst. Die zersetzt Wasser zu Knallgas.
Also gut lüften und dest. Wasser nachfüllen.
Wenn du AGM / "wartungsfreie" Akkus so lädst sind sie schnell kaputt.

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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A. B. schrieb:
> Also ich habe den Akku jetzt mal stehen lassen und mit 20W
> (Halogen-Lampe) entladen und dann auf die Spannung geschaut. Der Akku
> scheint eine recht normale Entladekurve zu haben was gegen eine tote
> Zelle spricht. Beim Aufladen allerdings wieder das gleiche: Der Strom
> ist selbst bei knapp 15V bei über 3A (mehr gibt das Netzteil  nicht her)
> und dieser wird auch nicht weniger.

Wenn du die Spannung einfach rücksichtslos immer weiter hochdrehst, wird 
auch immer weiter Strom in den Akku fließen und er wird immer mehr 
geschädigt durch die Überladung!
Wenn der Akku blubbert, heißt das, dass er die zugeführte Energie nicht 
vollständig speichern kann, er also entweder zu schnell geladen wird 
oder überladen. Ein Teil davon geht dann in Elektrolyse und wandelt das 
Wasser im Akku in Knallgas um. Ich hoffe, der Raum, wo du das tust, ist 
gut belüftet.

Der Andere schrieb:
> Also gut lüften und dest. Wasser nachfüllen.
> Wenn du AGM / "wartungsfreie" Akkus so lädst sind sie schnell kaputt.

Mach mal das Datenblatt auf. Es handelt sich um einen "wartungsfreien" 
Akku.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. B. (sfalbuer)
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Hallo Leute!

Ich habe den Akku an 15V gehangen weil im Datenblatt die Ladespannung 
mit "Constant Voltage Charge - max. 15V" angegeben wird.

Ich habe den Akku erst stehen gelassen. Die Spannung hat sich nach einem 
Tag bei ca. 12.5V eingependelt. Danach habe ich ihn entladen um zu sehen 
ob die Spannung einbricht, das war aber nicht der Fall.

Danach habe ich ein Ladegerät von Conrad (Multilader B5) zum Aufladen 
verwendet. Das Ding scheint nicht besonders toll zu sein, es macht 
nichts anderes als mein Labornetzteil: 15V und dann den Maximalen Strom.

Autor: Der Andere (Gast)
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A. B. schrieb:
> es macht
> nichts anderes als mein Labornetzteil: 15V und dann den Maximalen Strom.

Was erwartest du?
Dein Datenblatt sagt max. mit 7,2A laden. Ein Bleiakku Ladegerät ist ein 
CC/CV Lader, wobei die CV bei einem guten Akku erst ganz zuletzt 
erreicht wird weil der Innenwiderstand eben sehr niedrig ist.
Die 15V erscheinen mir recht hoch, die sollten zumindest nicht dauerhaft 
anliegen.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Constant Voltage Charge - max. 15V

Ist das ein chinesisches Produkt?
Dieser Angabe solltest du besser nicht trauen. Zumindest ist sie nicht 
so gemeint, wie du sie verstandne hast.

Nachtrag: Die Firma hat ihren Sitz in Hong-Kong.

Merke Dir eins: Datenblätter von chinesischen Herstellern sind meistens 
sehr ungenau. Denen kannst du gar nichts glauben.

Datenblätter von außerhalb China sollte man allerdings 99% glauben 
schenken.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. F. (foldi)
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A. B. schrieb:
> Der Strom
> ist selbst bei knapp 15V bei über 3A (mehr gibt das Netzteil  nicht her)
> und dieser wird auch nicht weniger.

Mein Auto habe ich gewaschen, aber jetzt wird es wieder dreckig. Ist das 
normal?

Welche Angaben fehlen wohl in meinem (und deinem) Text?

Nach 30 Sekunden und nach 3 Minuten ist das sicher noch normal.

Übrigens, auch wenn immer etwas anderes da steht. Fast alle Ladegeräte 
für Traktionsbatterien  (Blei) laden die Batteriezelle, bis sich eine 
Spannung von
2,7-2,9V/Zelle einstellt. W0Wa Lader (die sind noch am häufigsten 
vertreten) schalten  bei etwas über 2,4V/Zelle auf die Nachladephase um. 
Aber die messen die Spannungserhöhung im Ladebetrieb, also nicht die 
Leerlaufspannung.
Sollte das die Spannung im Ladebetrieb gewesen sein, dann ist noch alles 
ok.

Allerdings!!!!
Bei deiner Batterie würde ich so langsam wie nur irgend möglich laden, 
denn blubbern heißt auch gasen und was so eine wartungsfreie Batterie 
einmal "vergast" hat, ist da nur sehr schlecht wieder rein zu bekommen. 
Die Überdruckventile sind auch nicht immer so ganz dicht und wenn du nur 
eine Zelle trocken hast, dann hast du ja schon verloren.

Noch eine Anmerkung: Wenn du schon weißt, dass du die Batterie 
tiefentladen hast, wieso lädst du sie nicht erstmal mit einem minimalem 
Strom auf Ladeniveau?

Autor: batman (Gast)
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A. B. schrieb:
> Ich habe ihn mit 14,5V ans Labornetzteil geklemmt und mit 3,2A geladen.
> Der Akku blubbert etwas, wird handwarm und - das wundert mich - gönnt
> sich bei einer Akkuspannung von aktuell 14V immer noch 3,2A. Müsste der
> Strom nicht langsam mal runter gehen?

Ja, wenn er voll ist. Da passen 24Ah rein und das dauert numal ein 
Weilchen. Sonst ist alles richtig. Ladespannung im Cycle Use 14,5-15V. 
Auf ein halbes kommts da nicht an.

Autor: A. B. (sfalbuer)
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Danke schon mal für die Infos!

Allerdings scheint das Laden und der Umgang mit Blei-Akkus eine Sache zu 
sein bei der die Meinungen auseinander gehen.

Der Hinweis, dem Datenblatt eines Herstellers sei nicht zu trauen, ist 
natürlich auch hervorragend. Was anderes als ein Blick in das Datenblatt 
bleibt einem schließlich nicht über?

Dann zum Thema bubbern. Offensichtlich kommt es dabei zu Gasen - ob das 
nun gut oder schlecht ist - darüber streiten sich offenbar auch die 
Geister:

Beitrag "Bleiakkus blubbern beim Aufladen"

Einige sprechen vom "Ausgasen" - in meinem Fall würde das also bedeuten 
dass das Sicherheitsventil öffnet und das Gas entweicht - andere Stimmen 
sagen dass dieser Prozess gut zum "umschichten" der inneren chemischen 
Struktur geeignet ist.

Dann sagen einige: 15V ist zu hoch! Akku Gast aus! Andere sagen (unter 
anderem das Datenblatt) 15V ist OK.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Allerdings scheint das Laden und der Umgang mit Blei-Akkus eine
> Sache zu sein bei der die Meinungen auseinander gehen.

Was sicher auch an unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen liegt, so 
daran, dass es viele unterschiedliche Blei-Akkus gibt.

> Einige sprechen vom "Ausgasen" - in meinem Fall würde das also bedeuten
> dass das Sicherheitsventil öffnet und das Gas entweicht - andere Stimmen
> sagen dass dieser Prozess gut zum "umschichten" der inneren chemischen
> Struktur geeignet ist.

Beides ist richtig. Eineseits ist es gut, andererseits schädlich.


Schlecht ist in deinem fall dabei vor allem, dass du verlorenes Wasser 
nicht merh nachfüllen kannst. Also lasse sie besser nicht ausgasen. 
Gegen Umschichten kannst du auch was andere tun: Die Batterie bewegen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Wenns wirklich blubbert und du kein dest. Wasser nachfüllen kannst, dann 
ists zu viel! Leichte Bläschenbildung ist ok, das kann in geschlossenen 
Akkus normalerweise rekombinieren.
Die tatsächliche max. Spannung hängt von der Temperatur ab.

Autor: Winfried M. (win)
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Lade doch erstmal vorsichtig mit 13,5V und beobachte, ob irgendwann der 
Strom runtergeht. Die 15V erscheinen mir auch sehr hoch.

Autor: Eieiei (Gast)
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Schau mal nach was in den Notstandsgesetzen steht...

Es werden für den Fall Batteriesääle vorgehalten und gewartet.

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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A. B. schrieb:
> Ich habe den Akku an 15V gehangen weil im Datenblatt die Ladespannung
> mit "Constant Voltage Charge - max. 15V" angegeben wird.

Da steht allerdings auch eine maximale Dauer, für die du das machen 
darfst, wobei das sicherlich nur dann gilt, wenn der Akku vorher leer 
war. Steht ja auch dran, dass das für Zyklenbetrieb gilt. Die hohe 
Ladespannung dient nur dazu, dass du einen größerem Strom in den Akku 
"reinpressen" kannst. Das heißt aber nicht, dass du das so lange machen 
darfst, bis bei dieser Spannung der Strom auf 0 geht.
Der untere Teil nennt die Ladespannung, die wirklich dauerhaft (also 
auch als Erhaltungsladung) anliegen darf, und da sind 13,5 bis 13,8 V 
genannt. Da sollte dann auch irgendwann der Strom auf 0 gehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Waldemar Z. (waldemar_z39)
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> Schlecht ist in deinem fall dabei vor allem, dass du verlorenes Wasser nicht 
merh nachfüllen kannst. Also lasse sie besser nicht ausgasen.

Wenn sich Bläschen bilden, heißt es ja nicht gleich, das sie ausgast.
Bis 15V dürfte da nichts ausgasen.

Das Problem ist eher ein anderes. Nämlich, dass die positiven Elektroden 
korrodieren und den Strom mit der Zeit schlecht leiten können. Der Akku 
wird hochohmig.
Man darf nur nicht mit 15V (auch nicht mit 14,4V) dauerladen.
Bei USV sind die Akkus nach zwei Jahren Nutzung im Stand by oft nicht 
mehr zu gebrauchen. Sie werden zwar mit 13,8V geladen, aber das 
dauerhaft. Da tritt das oben beschriebene Problem auch auf.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. F. (foldi)
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A. B. schrieb:
> Einige sprechen vom "Ausgasen" - in meinem Fall würde das also bedeuten
> dass das Sicherheitsventil öffnet und das Gas entweicht - andere Stimmen
> sagen dass dieser Prozess gut zum "umschichten" der inneren chemischen
> Struktur geeignet ist.

Das muss man genauer betrachten. Damals wurde von Varta die 
Elektrolyhtumwälzung erfunden, wodurch die Batterien gleichmäßiger 
geladen wurden und der Ladefaktor von 1,2 auf 1,05 gesenkt werden 
konnte. Heute, da man HF-Lader hat, wird der Strom kurzzeitig so hoch 
gedreht, dass die Batterie blubbert und so die Säurevermischung 
passiert.
Da es nicht "ganz dicht" gibt, entweicht immer etwas (im günstigsten 
Fall sehr, sehr wenig, aber im ungünstigen Fall halt auch mal mehr).

Ja, es wird viel geschrieben und die vorher noch verteufelten Sachen, 
die alles kaputt machen, sind plötzlich die neue Technik. :-)

Wenn ich hier mein (bescheidenes) Wissen preis gebe, dann ist das genau 
das, was ich weiß und was ich selbst erprobt oder im Zusammenhang mit 
meiner Arbeit gemessen oder erlebt habe.
Ich mache jetzt seit fast 30 Jahren in Taktionsbatterien.

Autor: Ronny S. (loetwolf)
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... also wenn der Akku beim Laden gast, ist entweder eine Zelle durch 
Plattenschluss/Schlamm tot, dein Ladegerät taugt nichts (keine 
U/I-Kennlinie) oder du hast einen total sulfatierten Akku erwischt, der 
schon im Regal des Verkäufers stand als das hier noch ein Glescher war 
und Ötzi drübergestiefelt ist.

Und mit einem Labornetzteil lädt man Akkus schon mal gar nicht. Dafür 
sind die Dinger nicht gemacht. Man kann maximal schauen, wie viel Strom 
der Akku saugt beim Laden - so etwa bei 13.8 V - oder auch mal kurz 
sehen, was bei 14,7 V passiert (Ladeleistung der Lichtmaschine).

Wenn der Akku i.O. ist, dann sollte der Strom kontinuierlich sinken je 
länger der Akku befeuert wird. Aber max. einige Minuten testen und dann 
weg mit dem Labornetzteil und ran ans U/I-Ladegerät für Bleiakkus resp. 
Gel- oder AGM.

Und - ! ! !  n i e m a l s  ! ! ! - einen Akku tiefentladen. Dieses 
Vorgehen hält sich so hartnäckig, dass es schon weh tut wenn man es hört 
oder liest.

Und - "constant voltage charging" - meint nur das Verhindern von 
Sulfatierung durch die besagte Spannung - bei der aber ! ! ! K E I N ! ! 
!Strom mehr fließen darf. Es darf nur noch die leere Spannung anliegen, 
damit sich kein Sulfatierungspotential bilden kann. Das Gegenteil von 
"constant voltage charging" wäre "constant current charging" - dann 
fließt eben ein LadeSTROM.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> Das Problem ist eher ein anderes. Nämlich, dass die positiven Elektroden 
korrodieren und den Strom mit der Zeit schlecht leiten können. Der Akku wird 
hochohmig.

Hier noch ein paar Bilder dazu.
Negative Platten i.O.
Positive Platten sind eher Pulver :)

Das ist aus eigener Erfahrung auch übrigens...

P.S. an Mods: Die Bilder habe ich absichtlich nicht verkleinert, damit 
man sich alles im Detail anschauen kann.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> Und - "constant voltage charging" - meint nur das Verhindern von Sulfatierung 
durch die besagte Spannung - bei der aber ! ! ! K E I N ! ! !Strom mehr fließen 
darf. Es darf nur noch die leere Spannung anliegen, damit sich kein 
Sulfatierungspotential bilden kann.

Dann schau dir mal die CCCV-Kurven an und staune...
Solange ein Potentialunterschied gegeben ist, fließt nun mal Strom.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter M. (r2d3)
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A. B. schrieb:
> Ich habe ihn mit 14,5V ans Labornetzteil geklemmt und mit 3,2A geladen.
> Der Akku blubbert etwas, wird handwarm und - das wundert mich - gönnt
> sich bei einer Akkuspannung von aktuell 14V immer noch 3,2A. Müsste der
> Strom nicht langsam mal runter gehen?

Nein.
Die Elektrochemie gibt nicht beliebig hohe Ladestände her.
Der Strom ergibt sich aus der maximalen Batteriespannung, der 
Ladespannung und allen Widerständen im Ladekreis.

Du musst eine Spannung vorgeben, die der Akku auch erreichen kann. Mit 
Annäherung an die eingestellte Spannung fällt dann auch der Ladestrom.

In Deiner Ladekonfiguration übersteigt die Ladespannung die mögliche 
Akkuspannung so sehr, dass die Spannungsdifferenz über allen beteiligten 
Widerständen immer noch 3,2A Strom verursacht.

Stell beim nächsten Mal lieber mal 13,7V ein und guck, was passiert.

Deine 14,5V aus dem Datenblatt beziehen sich auf das Verbrauchsprofil 
"cycle use".

Autor: egal (Gast)
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Waldemar Z. schrieb:
>> Und - "constant voltage charging" - meint nur das Verhindern von Sulfatierung
> durch die besagte Spannung - bei der aber ! ! ! K E I N ! ! !Strom mehr fließen

Und das ist z.b nach einer Volladung aus fast vollständiger Entladung so 
gut wie nie der Fall.Die Zellsapnannungen weichen so gut immmer kleine 
Differenzen auf. Bis die letzte Zelle angeglichen ist werden die andern 
überladen und gasen.

> darf. Es darf nur noch die leere Spannung anliegen, damit sich kein
> Sulfatierungspotential bilden kann.
>

Nö darum gehts dabei nicht. Das ist keine Gesundheitserhaltung sondern 
dient dem Zweck das im Fall des Bedarfs die maximale Ladung bereitsteht.
Und nimmt in kauf das die maximal mögliche Nuzungsdauer geringer 
ausfällt.

> Dann schau dir mal die CCCV-Kurven an und staune...

Das geht bei verschlossenen eine ganze Weile gut und führt eben zu 
-durchschnittlichen- Nutzungsdauern. Wenn man die maximal mögliche 
Nutzungsdauer anstrebt dann sollte man sich das überlegen darauf zu 
verzichten und abschalten.

Die fünf Prozent die ggf. weniger zur Verfügung stehen, wenn man sich 
auf eine Spannungsüberwachung beschränkt und erst bei unterschreiten 
eines bestimmten Ladezustands wieder nachlädt im Vergleich zur 
Konstantspannungerhaltung machen den Kohl nicht fett die Batterie ist 
aber ggf. um Jahre länger zu gebrauchen. Bei verschlossenen VRLA 
Rekombinationsbatterien hält sich der Elektrolytverlust zwar in Grenzen 
aber über Jahre hinweg macht sich das dennoch bemerkbar.

Das anlegen einer konstanten Spannung ist immer entwder ein leichtes 
über- oder unterladen, im letzeren Fall kann man sich das eh schenken.

Offene und geschlossene, -nicht verschlossene, die mit Ventil-, kann man 
einer Ausgleichsladung unterziehen, die hat einzig den Zweck 
Unterschiede zwischen einzelnen Zellen auszugleichen. Dabei wird die 
Batterie absichtlich zum gasen gebracht, bei GEL AGM darf man das nicht.



A. B. schrieb:
> Moin!
>
> Also ich habe den Akku jetzt mal stehen lassen und mit 20W
> (Halogen-Lampe) entladen und dann auf die Spannung geschaut. Der Akku

Wenn du einfach den Ladezustand beurteilen willst darfst du nichts 
anschliessen. Lass ihn mehrere Stunden ruhen messe die die SOC, die 
Klemmspannung offen.

Wenn sich ca 12,8-12,9 @25°C einstellen dann ist er in Bezug auf seine 
derzeitig nutzbare Kapazität voll geladen.
Auf deutsch die derzeit vorhandene Kapazität ist ausgeschöpft.

Zeigt es weniger an, dann kann man noch nachladen.

Das sagt aber nichts über den Zustand des Akkus bzw. die vorhandene 
nutzbare Kapazität und die ggf. entnehmbare Ladungsmenge. Die Kapazität 
steigt erst im zuge  mehrerer Lade und Entladevorgänge.

> Ich habe den Akku erst stehen gelassen. Die Spannung hat sich nach einem
> Tag bei ca. 12.5V eingependelt.

Alla, ca 50% geladen.

Wenn sich an offenen Klemmen obige spannungen ca 12,8-12,9 @25°C 
einstellen dann -nutzt es ertmal nichts weiter zu laden-, auch dieser 
Konstantspannungs Erhaltungsladequatsch @  ca 13,2 -13,5 ist nicht 
hilfreich für die Gesundheit bei -verschlossen Batterien-.
Wenn sie nicht gebraucht wird dann läßt man sie in Ruhe, die 
selbstenladungsraten sind viel geringer als man das z.b. von 
-geschlossen- nassen Starterbatterien aus dem letzten Jahrhundert kennt.


> scheint eine recht normale Entladekurve zu haben was gegen eine tote
> Zelle spricht. Beim Aufladen allerdings wieder das gleiche: Der Strom
> ist selbst bei knapp 15V bei über 3A (mehr gibt das Netzteil  nicht her)
> und dieser wird auch nicht weniger. Ist das normal? Oder ist eine Zelle
> defekt?

Gel-akkus ziehen mehr Strom als Nasse. 15V ist auf Dauer zu viel.
Zu Ladebeginn darf die Spannung kurzeitig sogar höher liegen wenn 
sichergestellt ist das die max. Ladeströme nicht überschritten werden 
das erfordert aber eine Temperaturüberwachung kann man also eher 
vergessen. Wenn der Strom aber abgewürgt bzw. durch deinen Lader zu tief 
begrenzt wird dann dauert der Vorgang zu lange. Also Spannung 
reduzieren.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> In Deiner Ladekonfiguration übersteigt die Ladespannung die mögliche 
Akkuspannung so sehr, dass die Spannungsdifferenz über allen beteiligten 
Widerständen immer noch 3,2A Strom verursacht.

Das ist dennoch zuviel Strom, der würde noch nach bestimmter Zeit auf 
unter 1A absinken, wenn der Akku noch in Ordnung ist.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
Datum:

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> Das geht bei verschlossenen eine ganze Weile gut und führt eben zu 
-durchschnittlichen- Nutzungsdauern. Wenn man die maximal mögliche Nutzungsdauer 
anstrebt dann sollte man sich das überlegen darauf zu verzichten und abschalten.

Wenn man lesen wüde, würde man sehen, dass ich das oben bereits 
geschrieben habe. Nur das ändert nichts da dran, dass in der CV-Phase 
doch Strom fließt.

> Offene und geschlossene, -nicht verschlossene, die mit Ventil-, kann man einer 
Ausgleichsladung unterziehen, die hat einzig den Zweck Unterschiede zwischen 
einzelnen Zellen auszugleichen. Dabei wird die Batterie absichtlich zum gasen 
gebracht, bei GEL AGM darf man das nicht.

Oh doch! Muss man sogar. Sonst wirst du bald merken, wie schnell die 
Spannung bei Belastung zusammenbrechen wird.

> Gel-akkus ziehen mehr Strom als Nasse. 15V ist auf Dauer zu viel.

Das hier ist aber eine AGM-Batterie. Daher passt die Spannung.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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A. B. schrieb:
> wird handwarm und - das wundert mich - gönnt
> sich bei einer Akkuspannung von aktuell 14V immer noch 3,2A.

Überprüf mal dein Voltmeter.
Manche billigst-DMM verwenden die eingebaute 9V-Batterie als 
Referenzspannung, oder sie haben keine Unterspannungswarnung.
Das Resultat dieser grausligen Technik ist, dass sie zuviel anzeigen, 
wenn ihre Batterie schwach wird.

Autor: egal (Gast)
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Waldemar Z. schrieb:

> gebracht, bei GEL AGM darf man das nicht.
>
> Oh doch! Muss man sogar. Sonst wirst du bald merken, wie schnell die
> Spannung bei Belastung zusammenbrechen wird.
>



Ausgleichsladung heist bei verschieden Batterietypen nicht das gleiche.

Bei wartbaren geschlossenen Nassbatterien geht das weit über das normale 
Lade-Spannungsniveau hinaus.

bei den verschlossenen finden sich für das "korrekturladen" so um 
2,4V/Zelle 14,4V also ein Niveau welches dem normalen laden entspricht.
Und das ist abzubrechen wenn sich die Spannung innerhalb zwei Stunden 
nicht mehr ändert. Bei geschlossenen geht das bis 16V und ist kein 
Problem da der elektrolytverlust ausgleichbar ist.

Hier ist das Ausgleichsladen/Korekturladen praktisch ein ganz normales 
laden welchen eben nach z.b mehrmonatigen nichtgebrauch auszuführen ist.

Beispiel siehe,  erster Suchtreffer "ausgleichsladung vrla"
Hoppeke Gebrauchsanleitung für verschlossen ortsfeste  Blei-Säure 
Batterien.

Seite 37

https://www.hoppecke.com/downloads/Montagehandbuch...



Nur ein Beispiel bei anderen ist das ähnlich.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> Bei wartbaren geschlossenen Nassbatterien geht das weit über das normale 
Lade-Spannungsniveau hinaus.

Da verstehst du etwas ganz falsch. Die Ausgleichsphase oder auch 
Ladungserhaltungsphase genannt folgt nach der CV-Phase und wird mit 
niedrigerer Spannung durchgeführt (um 13.8V). In der Gebrauchsanweisung 
heist es 13.5V bzw. 13.62V.

Autor: egal (Gast)
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Waldemar Z. schrieb:
>> Bei wartbaren geschlossenen Nassbatterien geht das weit über das normale
> Lade-Spannungsniveau hinaus.
>
> Da verstehst du etwas ganz falsch. Die Ausgleichsphase oder auch
> Ladungserhaltungsphase genannt

Nö, das sind zwei verschiedene Dinge.

Erhaltungsladen ist per Definition was anderes als Ausgleichsladen.
Das sich während eines Erhaltungsladen Zellspannungen egalisieren ist 
nur ein Nebeneffekt, Ausgleichsladen ist das geziehlte beseitigen von 
Differenzen innerhalb eines begrenzten Zeitraums.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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egal schrieb:
> Waldemar Z. schrieb:
> Nö, das sind zwei verschiedene Dinge.
>
> Erhaltungsladen ist per Definition was anderes als Ausgleichsladen.
> Das sich während eines Erhaltungsladen Zellspannungen egalisieren ist
> nur ein Nebeneffekt, Ausgleichsladen ist das geziehlte beseitigen von
> Differenzen innerhalb eines begrenzten Zeitraums.

Ja, sobald sich die Spannungen der Zellen angeglichen haben, wird aus 
der Ausgleichsladung eine Ladungserhaltung. Aber die Spannung beträgt 
bei beiden um die 13,8V.
Die Solarteure unter uns werden sicher bestätigen, dass das so ziemlich 
das gleiche ist.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Und wieder haben wir einen endlosen Akkuthread wo jeder besser Bescheid 
weiß. Der TO ist längst woanders.

Autor: Pit (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Und wieder haben wir einen endlosen Akkuthread wo jeder besser Bescheid
> weiß. Der TO ist längst woanders.

Ich find´s interessant, ob der TO noch da ist, das ist mir egal und Du 
bist der erste, der hier spammt!

Also ruhig Unnützes ignorieren und konstruktiv weitermachen, das Thema 
ist immer interessant und bisher ist jeder hier angemessen freundlich!
:-)

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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Apropos @Stefan:
> Gegen Umschichten kannst du auch was andere tun: Die Batterie bewegen.

Bei AGM/Gel wird das wohl kaum was bringen :)

> Ist das ein chinesisches Produkt?
Die 15V stehen nicht nur beim Chinesen drin.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Pit schrieb:
> Also ruhig Unnützes ignorieren und konstruktiv weitermachen, das Thema
> ist immer interessant und bisher ist jeder hier angemessen freundlich!
> :-)

Bin jetzt eingeloggt!


A. B. schrieb:
> Danach habe ich ein Ladegerät von Conrad (Multilader B5) zum Aufladen
> verwendet. Das Ding scheint nicht besonders toll zu sein, es macht
> nichts anderes als mein Labornetzteil: 15V und dann den Maximalen Strom

Ist es diese Gerät?
https://www.conrad.de/de/voltcraft-11-18-vdc-ladeg...

Ich hab auch so ein baugleiches und es wäre zu prüfen, ob es nicht 
Konstantstrom liefert bis die zu hoch eingestellten 15V erreicht sind.

Das würde bedeuten, daß die Batterie auf jeden Fall totgekocht wird!
Vertrauenswürdig sind diese China-Ramsch-Teile alle nicht!

A. B. schrieb:
> es macht nichts anderes als mein Labornetzteil

Ich glaub hier ist der Knackpunkt, ein Labornetzteil ist schon etwas 
anders!

Beim Labornetzteil könnte man die Ladeschlusspannung festlegen und den 
"Maximalstrom", wobei der Ladestrom dann tatsächlich bei Annäherung an 
die Lade-Schluss-Spannung weniger wird.

Bei dem Ding ist es aber möglich dauerhaft einen überhöhten 
Konstantstrom reinzupumpen, der bei Überschreitung der Gasungsspannung 
das ganze Wasser "wegkocht"!

Beim einem Labornetzteil könnte man zwar auch bis auf 14,4V laden (mit 
Strombegrenzung!), aber da fehlt es dann an der umgehenden Abschaltung 
nach Erreichen!
Eine Spannung über dem Minimalwert der Gasungsspannung (wo immer der 
genau sein mag, aber >12,7V [!]) sollte nicht zu lange gehalten werden.

Beitrag "Re: Bleiakku richtig lagern"

Autor: F. F. (foldi)
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egal schrieb:
> Hoppeke Gebrauchsanleitung

So ziemlich die schlechtesten Batterien. Wusste gar nicht, dass der noch 
am Markt ist.

Autor: Grüßendes Murmeltier (Gast)
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Und es gibt nicht viel neues auf der Welt.
Schau mal Beitrag "Re: Blei-Gel-Akkus richtig laden"

Lesetipp: https://oparu.uni-ulm.de/xmlui/handle/123456789/406
Kann heruntergeladen werden.

Noch besser fand ich dazu aber die Dissertation von Herrn Dipl. Ing. 
Schöner "Über
die Auswertung des elektrischen Verhaltens von Bleibatterien beim
Entladen und Laden" vom 20. Dezember 1989.
Sie ist zwar nicht ganz so aktuell, behandelt aber noch mehr allgemeine
Grundlagen in der Breite.
Vieleicht kannst Du die Dissertation von der RWTH Aachen über
Fernausleihe bekommen oder aber hier als PDF:
https://www.researchgate.net/publication/34267113_...

Viel Spässkes

Autor: batman (Gast)
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..und das alles nur, um einen Akku zu laden

Autor: A. B. (sfalbuer)
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Ich habe das Ladegerät jetzt einfach mal laden lassen.
Ich denke das Ding ist wirklich eher was für die Tonne. Habe einen 
Ladestrom von 3A eingestellt, bei dem Erreichen von 15V ging der Strom 
dann auf 1,7A runter.. na gut dachte ich, da passiert irgendwas und habe 
dem Ladeprozess einige Zeit aus den Augen gelassen. Letztlich ist der 
Ladestrom wieder auf 3A hochgegangen - der Akku war warm und wieder war 
das leichte Bubbern zu hören.. bei geladenen 31Ah habe ich den 
Ladevorgang dann abgebrochen, ich denke viel passiert wäre da eh nicht 
mehr, das Mistding hätte fröhlich weiter geladen.


Verstehe nicht wer so ein Schrott Herstellt,Programmiert,Verkauft.. was 
weiß ich!

Wie ihr seht verfolge ich den Thread noch.. und der Akku wandert Stück 
für Stück in die Entsorgung :/

Autor: batman (Gast)
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In Stücke schneiden würde ich den nicht, das gibt Schweinerei. 
->Wertstoffhof

Autor: F. F. (foldi)
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A. B. schrieb:
> bei dem Erreichen von 15V ging der Strom
> dann auf 1,7A runter.

Du bist so ein Vogel! Erst entlädst du den total tief und später kaputt 
und wunderst dich, dass er jetzt kaputt ist.
Ganz klasse!

Autor: Wolfgang R. (pit)
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A. B. schrieb:
> Ich denke das Ding ist wirklich eher was für die Tonne.

Nicht vertrauenswürdig sind sie auf jeden Fall, aber abhängig davon wie 
man sie wofür benutzt, kann man sie gebrauchen.

Für Blei-Akkus würde ich immer ein separates, aber ordentliches 
Blei-Akku-Ladegerät kaufen (<20 Euro)

Autor: Bastler (Gast)
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A. B. schrieb:
> Habe einen
> Ladestrom von 3A eingestellt, bei dem Erreichen von 15V ging der Strom
> dann auf 1,7A runter.

Hallo? Schon mal in die Bedienungsanleitung geschaut? Auf das Ladegerät 
schimpfen, aber keine Ahnung von Bleiakkus und auch nicht vom Ladegerät. 
Aber auf die Entwickler schimpfen!

Da steht ausdrücklich drin, dass der Ladestrom nur 1/10C beragen darf 
(bei diesem Ladegerät!). Aber wir stellen munter mal das 4-fache ein. 
Ist doch kein Wunder, wenn das den Lagealgorithmus verwirrt. Und dann 
auch noch bei einem vorher schon misshandelten Akku.

Aus Erfahrung kann ich sagen, der B5 lädt Blaiakkus durchaus korrekt 
auf, wenn man ihn richtig einstellt. Auch ein Labornetzgerät tut das - 
wenn man weiß was man einstellen muss (Spannung auf 13,8V und 
Strombegrenzung je nach Akku, wenn der Strom auf <1/100C gesunken ist 
kann man voll annehmen).

Beides sind keine auf Bleiakkus spezialisierten Geräte und gerade bei 
spezialisierten Geräten sollte man darauf achten worauf die 
Spezialisierung ausgelegt ist (zyklisch&schnell oder dauerhaft puffern 
z.B.). Meistens ist es nämlich nicht die hohe Lebensdauer...

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Bastler schrieb:
> Hallo?

Ich frag mich immer was Personen suchen, wenn sie "Hallo" in sich hinein 
rufen?! Vielleicht suchen diese auch nur das Echo des hohlen Raumes!
:-)

Meldet Euch erstmal an Ihr Emo-Spammer!

Bastler schrieb:
> Aus Erfahrung kann ich sagen, der B5 lädt Blaiakkus durchaus korrekt
> auf, wenn man ihn richtig einstellt.

Es gibt keinen "B5", es gibt viele China-Modelle, die von irgendwelchen 
Firmen mit Ihrem Logo bedruckt werden.

Manche behaupten "Imax" wäre das Original, andere behaupten irgendetwas 
anderes.
Es ist nicht nachvollziehbar!

So ein Gerät kann man kaufen und es durchtesten und dann selber 
entscheiden wofür es taugt, aber sicher nicht pauschal, um "unbesorgt" 
Akkus zu laden (oder ein "Labornetzteil" zu ersetzen!)!

Für die >50 Euro hätte ich aber ein echtes Labornetzteil gekauft, damit 
lässt sich mehr anfangen, so auch (wenn richtig eingesetzt) ein 
Blei-Akku unkompliziert laden.

Schon ab 30-35 Euro ist ein brauchbares zu bekommen.

Im Zweifel sollte aber stets die 1/10C-Regel eingehalten werden, evtl. 
egal was auch der Hersteller anderes schreibt!

Autor: A. B. (sfalbuer)
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Sind 1/10C bei einem 26AH Akku nicht 2,6A? Dann mit 3A zu laden ist 
durchaus  noch im Rahmen der Specs. Die Anleitung des Geräts habe ich 
tatsächlich gelesen um zu schauen welche Lademethode das gerät bei 
PB-Ladung anwendet. Darüber schweigt das Datenblatt allerdings.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zeno (Gast)
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Ein "gesunder" Bleiakku hat 2,4V Zellenspannung. Beim Laden des Akkus 
wird diese Spannung als Referenz benutzt. Ein entladener 12V Akku wird 
deshalb zunächst mit 14,4V geladen. Der Ladestrom stellt sich dabei 
automatisch ein. Sobald die Ladeschlußspannung von 14,4V (Akku 
vollständig geladen) erreicht ist wird auf Erhaltungsladung 
umgeschalten. Hierbei geht man von einer Zellenspannung von 2,35V = 
14,1V (12V-Akku) aus. KFZ-Regler wurden klassisch auf 14,2V eingestellt 
und das hat bestens funktioniert.
Das ein Akku bei Erreichen seiner Ladeschlußspannung gast ist normal und 
war beim klassischen Bleiakku auch kein Problem solange man die fehlende 
Flüssigkeit wieder aufgefüllt hat. Bei heutigen "wartungsfreien" Akkus 
geht das meines Wissens nicht so ohne weiteres.

Dein Akku wird wahrscheinlich nicht mehr in Ordnung sein, da Du ihn 
tiefentladen hast. Zellenspannungen unter 1,8V sollte man tunlichst 
vermeiden. Die 1,8V sind schon der absolute Grenzwert, den der Akku ohne 
Schaden zu nehmen kurzzeitig verträgt. Wenn Du nur 9V hattest, dann 
warst Du bereits bei 1,5V Zellenspannung. Der Akku wird dadurch Schaden 
genommen haben. Massive Tiefentladung ist für den Akku schädlicher als 
Überladung. Ob Dein Akku überhaupt noch zu gebrauchen ist kann man 
eigentlich nur durch eine Säuredichtemessung feststellen, wenn das 
überhaupt möglich ist.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Zeno schrieb:
> Ein "gesunder" Bleiakku hat 2,4V Zellenspannung. Beim Laden des Akkus
> wird diese Spannung als Referenz benutzt. Ein entladener 12V Akku wird
> deshalb zunächst mit 14,4V geladen.

Wow, 100 Beiträge und immer noch Idioten.

egal schrieb:
> Beispiel siehe,  erster Suchtreffer "ausgleichsladung vrla"
> Hoppeke Gebrauchsanleitung

Ja, es gibt halt solche und solche.

Waldemar Z. schrieb:
>> In Deiner Ladekonfiguration übersteigt die Ladespannung die mögliche
> Akkuspannung so sehr, dass die Spannungsdifferenz über allen beteiligten
> Widerständen immer noch 3,2A Strom verursacht.
>
> Das ist dennoch zuviel Strom, der würde noch nach bestimmter Zeit auf
> unter 1A absinken, wenn der Akku noch in Ordnung ist.

Im Gegenteil, gute Akkus gasen selbst mit 10A.

Waldemar Z. schrieb:
> In der Gebrauchsanweisung heist es 13.5V bzw. 13.62V.

Bloss in welcher, von welchem Akku.

Rolf M. schrieb:
> Die hohe
> Ladespannung dient nur dazu, dass du einen größerem Strom in den Akku
> "reinpressen" kannst. Das heißt aber nicht, dass du das so lange machen
> darfst, bis bei dieser Spannung der Strom auf 0 geht.

Richtig.

A. B. schrieb:
> Der Hinweis, dem Datenblatt eines Herstellers sei nicht zu trauen, ist
> natürlich auch hervorragend. Was anderes als ein Blick in das Datenblatt
> bleibt einem schließlich nicht über?
>
> Dann sagen einige: 15V ist zu hoch! Akku Gast aus! Andere sagen (unter
> anderem das Datenblatt) 15V ist OK.

Ja nun, es gibt die Dummen, die seit 30 Jahren nichts hinzugelernt 
haben.

Damals wurden Bleiakkus aus Blei mit Antimon gebaut und hielten 13.8V 
aus und gasten bei 14.4V, sie hatten Stopfen um Wasser zur Säure 
hinzufüllen zu können. Es wurde auch VRLA Gelakkus ohne Stopfen so 
gebaut, die nur 13.8V vertrugen, weil man das bei 14.4V ausgegaste nicht 
mehr nachfüllen konnte.
Dann kam Calcium zum Akku hinzu, das erhöhte die Gasungsspannung, damit 
konnten auch verschlossene (aka wartungsfreie) Akkus im damals üblichen 
Auto verbaut werden, was mit 14.4V lud. Die vertragen nämlich bis zu 
14.55V ohne zu gasen und werden bis zu 16.25V geladen. Heutige Autos 
erfordern gar solche Akkus und laden bis 15V. Dein Akku wird ein Akku 
mit Calcium sein.

http://www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq9.html
(Enthält aber Fehler:  Gel-Blei (Ca/Ca) ist Gel-Blei (Sb/Sb))

A. B. schrieb:
> Also ich habe den Akku jetzt mal stehen lassen und mit 20W
> (Halogen-Lampe) entladen und dann auf die Spannung geschaut. Der Akku
> scheint eine recht normale Entladekurve zu haben was gegen eine tote
> Zelle spricht.

Super, dein Akku ist ok.

> Beim Aufladen allerdings wieder das gleiche: Der Strom
> ist selbst bei knapp 15V bei über 3A (mehr gibt das Netzteil  nicht her)
> und dieser wird auch nicht weniger. Ist das normal? Oder ist eine Zelle
> defekt?

Die 15V sind normal, der hohe Strom zeigt daß der Akku noch in gutem 
Zustand ist. Trau dem richtigen zum Akku passenden Datenblatt, nicht den 
ewiggestrigen Rechthabern mit ihrer veralteten Info.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Michael B. schrieb:
> Wow, 100 Beiträge und immer noch Idioten.

Wow! Noch ein Emo-Spammer!
Wenigstens eingeloggt!
Aber auch nicht klüger!
:-)

Michael B. schrieb:
> Trau dem richtigen zum Akku passenden Datenblatt, nicht den
> ewiggestrigen Rechthabern mit ihrer veralteten Info.

Trau nichts und niemandem, ermittele die Grundlagen und versuche 
herauszufinden welche auf Deine Fragestellung passen!

Es gibt gewisse Randbedingungen, sie sollten nicht überschritten werden, 
sei es beim Laden oder Entladen oder Lagern, aber innerhalb dieser ist 
es fraglich was für ein Ziel genau angestrebt wird und das wäre zunächst 
zu ermitteln.
Ein chemisches System ist recht ungenau, es hat Varianzen, aber auch 
Toleranzen...mit vielen Variablen!

So "einfach" ist das!
:-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wie immer in Akku threads werden die Beiträge zunehmend persönlich 
angreifend, während die Sachlichen Aspekte nur noch weiteren 
Wiederholungen bestehen.

Könnt Ihr das bitte sein lassen? Ich schäme mich für euch. Hab schon 
wieder ganz rote Ohren.

Autor: batman (Gast)
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Ja nur dafür ist das regelmäßige Akkulader-Kaffekränzchen doch da.
Zu Zeiten der billigen Vollautomatisierung gibt es längst keinen anderen 
Sinn mehr.

Wie sagt man? "Wer die Hitze nicht verträgt, muß aus der Küche gehen."
:-P

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Es ist doch schon Auffällig, daß die Themen "Umgang mit Akkus" und "8bit 
versus 32bit" hier in etwa den selben Stellenwert haben, wie Terrorismus 
und KIPO in anderen Medien.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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batman schrieb:
> Ja nur dafür ist das regelmäßige Akkulader-Kaffekränzchen doch da.

Ist das hier keines?

batman schrieb:
> Zu Zeiten der billigen Vollautomatisierung gibt es längst keinen anderen
> Sinn mehr.

???

Vollautomatisierung ist zunächst nur Volksverdummung!

Die Grundlagen müssen verstanden werden, damit die Automatik auch 
verstanden, kontrolliert und beherrscht werden kann.

Bei jedem Verständnis kommt noch die Prämisse hinzu, daß es keine 
Allgemeingültigkeit geben kann, deshalb eben nur die Grundlagen und 
Rahmenbedingungen!

Stefan U. schrieb:
> während die Sachlichen Aspekte nur noch weiteren
> Wiederholungen bestehen.

Wiederholungen sind konstruktiv, wenn sie es dem Individuum ermöglichen 
den Sachverhalt besser zu erkennen.

Viele Köche verderben die Köchin, aber mind. ein guter kann den Gast 
auch satt machen!

:-)

Autor: batman (Gast)
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Wolfgang R. schrieb:
> Vollautomatisierung ist zunächst nur Volksverdummung!

Genau, mit dieser Teufelstechnik wollen die Verschwörer bequem die Macht 
an sich reißen, nachdem sie die Menschenheit ihres sämtlichen Wissens 
berauben. Die GANZE Menschheit? Nein, ein kleines 
Akkulader-Kaffekränzchen, gut versteckt in einem µC-Forum... :)

Autor: A. B. (sfalbuer)
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Update:

Ich habe den Akku mit 4.3A entladen. Der Akku war nach ca 3h leer.
Der Akku hat also noch rund die hälfte seiner Kapazität. Nun könnte man 
sagen er sei Kaputt... oder aber: Seine Energiedichte hat sich lediglich 
etwas verschlechtert, was einer Nutzung nicht weiter im Wege steht ;)

Gruss

A.B

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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A. B. schrieb:
> Update:
>
> Ich habe den Akku mit 4.3A entladen. Der Akku war nach ca 3h leer.
> Der Akku hat also noch rund die hälfte seiner Kapazität. Nun könnte man
> sagen er sei Kaputt... oder aber: Seine Energiedichte hat sich lediglich
> etwas verschlechtert, was einer Nutzung nicht weiter im Wege steht ;)
>
> Gruss
>
> A.B


Die Kapazität ist sehr abhängig vom Entladestrom und der Temperatur, 
deshalb muss das bei so relativ hohem Strom nicht aussagekräftig sein.

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> Die Kapazität ist sehr abhängig vom Entladestrom und der Temperatur, deshalb 
muss das bei so relativ hohem Strom nicht aussagekräftig sein.

Datenblatt sagt:
Rated Capacity @5 hour (4,42A) --> 21,6Ah

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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@Michael Bertrandt (laberkopp) <-- passt schon :)

Liest du eigentlich überhaupt was da steht oder spammst du nur rum?

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Waldemar Z. schrieb:
>> Die Kapazität ist sehr abhängig vom Entladestrom und der Temperatur,
>> deshalb muss das bei so relativ hohem Strom nicht aussagekräftig sein.
>
> Datenblatt sagt:
> Rated Capacity @5 hour (4,42A) --> 21,6Ah

Guter Einwand!

Trotzdem lässt sich vielleicht noch was rausholen.

Als Maßstab wäre hier nach dem Datenblatt eine 1/10 C - Entladung 
interessant.

Fraglich ist auch wie neu das Teil war, oder stand das schon irgendwo.
Einige kontrollierte Zyklen können vielleicht auch noch etwas rausholen.
Und falls er die nicht mehr überstehen sollte, dann war es eh auch egal.

Nachdem der Akku anscheinend schon extrem gefordert wurde, ist auch 
nicht mehr nachvollziehbar, ob er vorher überhaupt oder wie genau die 
Spezifikationen hätte erfüllt haben können (wollen werden möchten tun 
:-P).

Das alles bisher "suboptimal" war ist wohl jedem klar!
:-)

Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
Datum:

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> Trotzdem lässt sich vielleicht noch was rausholen.
> Als Maßstab wäre hier nach dem Datenblatt eine 1/10 C - Entladung interessant.

Ja, stimmt, bei kleinen Strömen kann man ihn bestimmt noch gut für etwas 
verwenden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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A. B. schrieb:
> Der Akku war vorher für ganz kurze Zeit etwa auf 9V runter gezogen (zu
> lange rumgefahren) aber habe ihn dann sofort geladen.

Ist das der Wert der hier kritisierten "Tiefentladung"?

Zeno schrieb:
> Wenn Du nur 9V hattest, dann
> warst Du bereits bei 1,5V Zellenspannung. Der Akku wird dadurch Schaden
> genommen haben. Massive Tiefentladung ist für den Akku schädlicher als
> Überladung.

Wenn ja, dann muss es nicht unbedingt zu einem (großen) Schaden geführt 
haben.

KANN, aber MUSS nicht, das wäre eben zu ermitteln.

Wie alt/gebraucht ist das Teil denn, hab dazu hier jetzt nichts 
gefunden?!

Autor: A. B. (sfalbuer)
Datum:

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Wie alt der Akku ist weiß ich nicht. Ich habe zwei davon in Reihe in 
einem E-Rolli verbaut. Während der eine Akku bei "Akku leer" noch nicht 
tiefentladen war, war der Problemakku schon deutlich tiefer entladen. 
Ein typisches Problem bei Reihenschaltungen von Akkus nehme ich an.

Ich musste das Teil mehrere hundert Kilometer per ÖVPN transportieren. 
Der Akku war dann recht flott leer. Dann habe ich mich nicht mehr 
reingesetzt sondern das Teil mit der Hand am Joystick geführt und dann 
auch noch den Zug verpasst. Mich hat dann spontan ein Flixbus Fahrer 
mitgenommen und das Ding haben wir mit 3 Mann in den Laderaum gehievt.. 
Schieben ging nicht da die Motorbemse sich nicht lösen ließ. (Bowdenzug 
defekt). Also blieb mir nix anderes über als den letzten Kilometer von 
der Bahnstation bis in meine Bude das Teil fahrend zu transportieren. 
(Hinter jeder Tiefenentladung steckt eine Geschichte..und was ein Glück 
dass kein einziger Aufzug defekt war.)

: Bearbeitet durch User
Autor: Waldemar Z. (waldemar_z)
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> Während der eine Akku bei "Akku leer" noch nicht tiefentladen war, war der 
Problemakku schon deutlich tiefer entladen. Ein typisches Problem bei 
Reihenschaltungen von Akkus nehme ich an.

Jep. Bei Blei wird ja selten balanciert. Dann kann soetwas wie bei dir 
schon mal vorkommen.

Aber bei Reihenschaltung am besten beide Akkus gegen zwei gleiche 
austauschen, um Probleme von vornherein zu vermeiden. Und die alten 
kannst du vielleich woanders noch nutzen!?

: Bearbeitet durch User
Autor: egal (Gast)
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A. B. schrieb:

> Ich musste das Teil mehrere hundert Kilometer per ÖVPN transportieren.

:)



Machs halt wie schon weiter oben vorgeschlagen ggf. einige Ladezyklen 
nach deren Strategie website "sun-battery":

Ladeverfahren bei zyklischem Betrieb
http://www.sun-battery.com/ladetechnik.php

was wars 24Ah?

- lege 14,7 -15 V an
- stoppe die Zeit bis strom auf ~1,7A
- falls der Strom mehr als 16Std - 20Std
  über 1,7A bleibt abrechen auf 13,5 - 13,8 umschalten.
- falls er innerhalb der Zeitvorgabe auf ~1,7A abgesunken ist
  um 50% der bis dahin verstrichenen Zeit weiterladen
- dann auf 13,5 - 13,8 umschalten

Das ist simpel und genug und sorgt automatisch dafür das der Kunde in 
nicht allzulanger Zeit wieder einen neuen Akku braucht wenn dann nicht 
irgendwann abschaltet ;)

Weitere dort zu findende Info:
Eine Ergänzungsladung ist dann sinnvoll, wenn die Batterie länger als 6 
Monate gelagert wurde oder die offene Klemmenspannung kleiner als 
2,1V/Zelle liegt. -12,6V-

Was es für Typen sind braucht eigentlich auch nicht lange rätseln,
steht  jedenfalls dort:
99,99% Reinblei für das Aktivmaterial
Gitter aus Blei-Kalk-Zinn-Legierung.
ein Elektrolyt-Suspensionssystem aus einer hochporösen Glasfaser
automatisches Ventilsystem

kurzum: Kalzium, Vlies, VRLA
und diese läuft unter "3-5 Jahresbatterie"


----
Und dann noch was anderes, jdf. alls es jmd. interessieren sollte.


http://www.elektroniknet.de/elektronik/akkus-schne...


Der interessante Abschnitt beginnt etwas weiter unten, so ab:

...steigt bei verschlossenen Blei-Akkus mit zunehmendem Alter der für 
die Vollladung notwendige Ladestrom. Die Ursache für dieses Phänomen ist 
der Sauerstoffkreislauf. Im Laufe des Lebens einer verschlossenen 
Blei-Akku-Zelle bilden sich immer mehr Luftkanäle zwischen den 
Elektroden, in ....

und dann weiter auf Seite zwei


Das ist besser lesbar:

http://www.deutronic.com/fileadmin/images/products...
http://www.deutronic.com/fileadmin/images/products...

Irgendwo gabs noch einen dritten Teil.

Jdf. ist es kein Zufall das immer mehr Ladegeräte Strategien verwenden 
bei denen die "Erhaltungsladung" erst einsetzt wenn die Klemmenspannung 
unter einen Schwellwert fällt. Schon weit bevor der Deckel sich ggf. 
öffnet sorgt das gasen für Probleme. Egal, soll jeder wie er will :)

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