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Forum: Platinen Welche Lupe/Mikroskop verwendet ihr für SMD löten?


Autor: Olli Z. (z80freak)
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Ich habe hier seit Jahr und Tag nur eine einfache LED-Lupen-Tischlampe 
mit Gelenkarm und 3,5 facher Vergrößerung. Da sieht man schon was, aber 
zum beurteilen von Leiterbahnen/Kontakten/Bauteilbestimmung etc. nutze 
ich dann eher ein ebenfalls sehr betagtes 30fach Taschenmikroskop mit 
Glühlampe :-)

Jetzt wollte ich mal etwas aufrüsten, wenns geht für kleines Geld da nur 
Hobby. Was braucht man denn in diesem Bereich?
30fach Vergrößerung fand ich jetzt schon angebracht, oder macht mehr 
sinn? Wie sollte die Beleuchtung sein, damit man nicht nur glänzend und 
kontraststarke Flecken sieht?
Arbeitet ihr eher mit einer Handlupe oder einer Lupenbrille? Letzteres 
find ich als Brillenträger immer etwas unpraktisch, weil man wechseln 
muss und die meist nicht vor der eigenen Brille einsetzbar sind.

Autor: Dr. Google (Gast)
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Bresser Stereo-Mikroskop für 40 Euro.

Vergrösserung mit 20X etwas zu gross, so dass man viel schieben muss.

Autor: il Conte (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> Jetzt wollte ich mal etwas aufrüsten, wenns geht für kleines Geld da nur
> Hobby. Was braucht man denn in diesem Bereich?

Besorg dir bei Gelegenheit beim ALDI 3 Stück Lesebrillen mit 3 Dioptrin
Die schiebst du hintereinander auf fixierst das Ganze mit etwas Tape
und setzt es auf.
Ist billig und funzt ;-)

Autor: Georg (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> Lupenbrille? Letzteres
> find ich als Brillenträger immer etwas unpraktisch, weil man wechseln
> muss und die meist nicht vor der eigenen Brille einsetzbar sind

Stimmt nicht, jedenfalls bei meiner, ich kann gut meine Brille drunter 
tragen - ich klappe einfach die Lupe herunter um SMD zu löten.

Alle indirekten Anzeigen wie etwa USB-Lupe und Bildschirm kann man 
vergessen, man braucht die korrekte optische Rückkopplung, jedenfalls 
wenn man was arbeiten will wie z.B. löten und nicht bloss schauen.

Georg

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Dr. Google schrieb:
> Bresser Stereo-Mikroskop für 40 Euro.

??? Das war aber nicht neu....

Autor: Georg M. (g_m)
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Autor: Cerberus (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> Arbeitet ihr eher mit einer Handlupe oder einer Lupenbrille? L

Handlupe bringt maximal 8 Dioptrien, was Faktor 2x entspricht.
Erforderlich sind aber mindestens 10-fach, bis 20-fach. Größer
wird dann das Sichtfeld so klein, dass man die Orientierung
verliert.
Lupenbrille kann man knicken, weil man mit der Nasenspitze viel
zu nah ran muss, so das man beim Löten u.U. sich die Nase
verbrennt.

Dr. Google schrieb:
> Bresser Stereo-Mikroskop für 40 Euro.

Wenn damit das ... Junior gemeint ist, dann ist es ungeeignet,
weil man dazu stehend gebeugt arbeiten muss, statt bequem sitzend.

Brauchbare Stereomikroskope  müssen so gebaut sein, dass man einerseits
auch große Boards unterschieben kann, anderseits muss der Arbeitsraum
genug Freiraum lassen, um mit einem Lötkolben oder Heißluftpistole
arbeiten zu können ohne anzuecken. Gebraucht was passendes
zu finden ist schwer, weil die Konkurrenz groß ist.

Die geilste Lösung sind Mantis Mikroskope, aber das ist vielen
zu teuer.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Ich habe ein Müller. Kosten/Nutzen ist da recht gut. Soetwas wäre 
natürlich Ideal: 
http://vi.raptor.ebaydesc.com/ws/eBayISAPI.dll?Vie...

Autor: Frank W. (wesoft) Benutzerseite
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Georg M. schrieb:
> http://www.all-electronics.de/wp-content/uploads/m...

Was kostet sowas?
Wo kann man das kaufen?

Autor: Rolle (Gast)
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Ich habe schon alles durch - angefangen von billig bis zu teuer.

Ganz klar, wenn man oft damit arbeitet:
Ein Mantis mit x2, x4 und x6-fach Objektiv (das x6 aber nur als SLWD!, 
da sonst der Arbeitsabstand zu klein wird). Das ist schon genial - 
lieber mal ein Jahr oder zwei auf ein neues Handy verzichten und das 
alte weiternutzen. vom Mantis hat man den Rest des Lebens etwas.

Sonst, wenn zu teuer ein vernünftiges Stereo Mikroskop (Nikon, Olympus 
etc.)
mit 0,7 -3,5 facher Vergrößerung, 10 fach Widefield Okularen UND einem 
x0,5 oder besser x0,3 oder x0,3 Vorsatzobjektiv. Und nur mit Montage mit 
Arm (also nicht die Ständerversion).

Der billige China-Bresser-Schrott fällt schon deutlich! ab, ist fürs 
Hobby aber notfalls noch tragbar, wenn man nur mal 1x pro Woche da dran 
arbeitet.

Aber wie man bei mir sieht: wer billig kauft, kauft immer zweimal. Die 
Billigmikroskope und Brillenlupen und Tischlupen etc. etc. sind schon 
lange verkauft, jetzt habe ich nur noch das Mantis und ein Nikon.

Autor: il Conte (Gast)
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Das wäre hier ein Vorschlag:

Onkel Amazon oder Tante Google danach fragen ->

'BRESSER Biorit ICD CS'

Die werden in dieser Bauform schon lange  hergestellt,
sodass  eventuell auf dem Gebrauchtmarkt was zu finden ist.

Autor: Manfred Scheer (Gast)
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Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Wir haben im Büro so eins stehen. Für arbeiten an 0,7mm Raster reicht 
das völlig.

http://www.optik-pro.de/stereo-sets/bresser-junior...

Autor: Crazy H. (crazy_h)
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Fabian F. schrieb:
> Wir haben im Büro so eins stehen. Für arbeiten an 0,7mm Raster
> reicht das völlig.
> http://www.optik-pro.de/stereo-sets/bresser-junior...

Das 2 Posts vorher hat aber keinen Ständer drunter. Man kann auf dem 
Tisch arbeiten.

Autor: il Conte (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Wir haben im Büro so eins stehen. Für arbeiten an 0,7mm Raster reicht
> das völlig.
>
> 
http://www.optik-pro.de/stereo-sets/bresser-junior...

Zum Nachzählen der Beinchen beim Tausendfüssler mag das passen ;-)

Zum Löten von SMD  wohl eher nicht :-(

Autor: il Conte (Gast)
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Crazy H. schrieb:
> Das 2 Posts vorher hat aber keinen Ständer drunter. Man kann auf dem
> Tisch arbeiten.

Genau das ist entscheident !

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Crazy H. schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Wir haben im Büro so eins stehen. Für arbeiten an 0,7mm Raster
>> reicht das völlig.
>> http://www.optik-pro.de/stereo-sets/bresser-junior...
>
> Das 2 Posts vorher hat aber keinen Ständer drunter. Man kann auf dem
> Tisch arbeiten.

Wir haben den oberen Teil demontiert und um 180° gedreht wieder drauf 
gesetzt.
Kostet nur 1/6 von dem anderen.

Autor: Reinhard #. (gruebler)
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Ich bin Brillenträger (Gleitsichtbrille).
Ich komme mit der EDSYN MA 10 Kopflupe
gut zurecht. Schaue durch den Lesebrillenteil
und dann durch die Kopflupe.

Ist sehr leicht und spürt man kaum. Vor
allem geht die Lupe immer mit der Kopfbewegung.
Mit Lupeneinsatz 5x komme ich gut klar

Gibt sie z.B. bei Reichelt oder Bürklin.

Autor: il Conte (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Wir haben den oberen Teil demontiert und um 180° gedreht wieder drauf
> gesetzt.
> Kostet nur 1/6 von dem anderen.

Mach halt ein paar Bilder wie sowas aussieht,
am besten mit einem Beispiel beim Löten.
Stell sie hier ein, ist bestimmt interessant.

Autor: Olli Z. (z80freak)
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Wie wär denn sowas ?

Ebay-Artikel Nr. 302258865539

Ebay-Artikel Nr. 142440348366

Wie gesagt, ich brauche das wirklich nur fürs Hobby, da ist 1mal pro 
Woche schon Vollnutzung ;-)

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Olli Z. schrieb:
> Wie wär denn sowas ?
>
> 
Ebay-Artikel Nr. 302258865539
>
> 
Ebay-Artikel Nr. 142440348366
>
> Wie gesagt, ich brauche das wirklich nur fürs Hobby, da ist 1mal pro
> Woche schon Vollnutzung ;-)

Wenn Du darunter löten willst, ist das nichts. Du schaust dabei nicht 
auf die Hände. Das irritiert ungemein.

Zur Kontrolle kann man das brauchen.

Grüsse,
René

Autor: il Conte (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> ich brauche das wirklich nur fürs Hobby, da ist 1mal pro
> Woche schon Vollnutzung ;-)

Das hört sich an als ob du wenig Zeit fürs Hobby hast und
stattdessen den 'Laster' nachgehst ;-) :-)

Ich schätze dich mal als Yungster ein.
Wenn du gesunde Augen hast (und nicht schielst ;-)
dann tut es eine Stirnlupe auch.

Wie hier beschrieben:

Beitrag "Re: Welche Lupe/Mikroskop verwendet ihr für SMD löten?"

Autor: Uhu U. (uhu)
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René H. schrieb:
> Wenn Du darunter löten willst, ist das nichts. Du schaust dabei nicht
> auf die Hände. Das irritiert ungemein.

Außerdem gibt es eine sehr deutlich spürbare Zeitverzögerung, bis ein 
geänderter Blickwinkel auf dem Monitor ankommt. Wenn da auch noch ein 
Lötkolben drin rum rührt, wird man verrückt...

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Zum Löten benutze ich eine einfache starke Lesebrille.

Zum Überprüfen habe ich eine billige Lupenbrille, benutze sie allerdings 
nur einäugig, da die Brennweite zu niedrig ist für eine Stereosicht. Aus 
demselben Grund ist auch nur die Linse mit der 10-fachen Vergrößerung 
sinnvoll. Aber man kann schon sehr viel mehr erkennen als mit der 
Lesebrille und die eingebaute LED-Beleuchtung ist auch ganz praktisch.

Autor: Cerberus (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> Wie wär denn sowas ?
>
> Ebay-Artikel Nr. 302258865539
>
> Ebay-Artikel Nr. 142440348366
>
> Wie gesagt, ich brauche das wirklich nur fürs Hobby, da ist 1mal pro
> Woche schon Vollnutzung ;-)

Ohne Tiefenschärfe wird es kaum Erfolgserlebnisse geben.
Kannst ja so ein Teil mal kaufen und wenn es nicht wie
erwartet ist, wieder innerhalb von 14 Tagen zurück geben.

Autor: Olli Z. (z80freak)
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René H. schrieb:
> Wenn Du darunter löten willst, ist das nichts. Du schaust dabei nicht
> auf die Hände. Das irritiert ungemein.
Stimmt! Da braucht man direktes Feedback.

> Zur Kontrolle kann man das brauchen.
Jo, oder um Bauteile zu identifizieren, Fotos zu machen.

Also bleibt doch nur ein "konventionelles" Stereo-Mikroskop mit 
Schwenkarm, wo man im sitzen reinschauen kann. Wobei ich sagen muss das 
zum platzieren und löten die 3,5fach Lupenlampe für mich schon ok war. 
Nur wenn ich mir feinste Details anschauen wollte (Lötbrücken erkennen, 
Leiterbahnen auf Beschädigungen untersuchen) wünschte ich mir mehr. 
Dafür wärs das o.g. ja ok.

Autor: Olli Z. (z80freak)
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il Conte schrieb:
> Olli Z. schrieb:
> Das hört sich an als ob du wenig Zeit fürs Hobby hast und
> stattdessen den 'Laster' nachgehst ;-) :-)
Ersteres ja, letzteres (leider) nein ;-)

> Ich schätze dich mal als Yungster ein.
Da schätzt Du mich aber total falsch ein. Kratze schon an der Fünfzig. 
Aber danke fürs Kompliment!

> Wenn du gesunde Augen hast (und nicht schielst ;-)
Eben nicht so, mit 4,2 und 2 Dioptrin eher mittelprächtig bis schlecht.

Autor: il Conte (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> Also bleibt doch nur ein "konventionelles" Stereo-Mikroskop mit
> Schwenkarm, wo man im sitzen reinschauen kann.

So ist es, man kann es drehen wie man will es läuft auf das 
(Arbeits)Stereomikroskop hinaus. (sieh oben)

Speziell wenn ich mir deinen andern Thread mit der QFP-Auslöterei
so anschaue.

Noch ein Hinweis sei gestattet bei der Benützung eines
Stereomikroskops wie oben beschrieben (BRESSER Biorit ICD CS).

Wenn man den Stuhl(Drehstuhl) bei der Arbeit mit dem Mikroskop soweit
absenkt, sodass die Unterarme waagrecht auf dem Tisch aufliegen und 
darauf achtet das das Handgelenk nicht angewinkelt ist, lässt es sich 
perfekt und ruhig damit arbeiten
Man ist  erstaunt was man unter dem Mikroskop so alles  ohne
Probleme platzieren kann.
(und das auch noch nach 5 Espressos ;-)
Beim 0,5 mm Pitch fühlt man sich in der guten alten DIL Zeit versetzt 
;-)

Im Übrigen machen das Uhrenmacher und Neurochirurgen genauso.

Autor: Funkamateur (Gast)
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Hallo,

sicherlich kann man geteilter Meinung sein, ich habe meine Lösung in 
einer Kopflupe von Zeiss gefunden, siehe 
http://pulchlorenz.de/Lupen/Kopflupen-und-Lupenbri...

Zugegebenermaßen, für die Hobbykasse recht teuer, ich konnte aber einem 
Bekannten (Zahnarzt) eine Kopflupe gebraucht abkaufen. Wie alle Optiken, 
am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Für mich gibt es nichts besseres. 
Auch die guten Gläser von Zeiss sind eine Wohltat für die Augen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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ZEISS Fernrohrlupen-Brillen

Ich hatte so eine Lupe einmal bei einer Messe auf und war begeistert.
Eine Kombination aus Fernrohr und Lupe ermöglichte eine Sehentfernung 
von 30 cm  mit einer tollen Vergrößerung. Welcher Typ das damals war, 
daran kann ich nicht nicht mehr erinnern.
Die Optik war für Sehbehinderte zum Zeitungslesen gedacht.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Zum Arbeiten (Handlöten) reicht es wenn die Sehhilfe dafür sorgt daß bei 
entspannten Augen alles gestochen scharf abgebildet ist, Vergrößerung 
muss gar nicht so extrem sein. Man muss einfach nur sehen wo man ist und 
was man macht, aber man muss es nicht gleich virtuelle 2 Meter breit 
sehen.

Und mann sollte auf den Arbeitsabstand achten, es bringt nichts wenn man 
mit dem Kinn auf der Tischplatte aufsitzt und sich mit dem Lötkolben ein 
drittes Nasenloch brennt. Aus dem Grund ist der Vorschlag des Kollegen 
mit den 3 Lesebrillen und den Klebeband Schwachsinn hoch 3. So kann man 
nicht arbeiten.

Bei ordentlicher Vergrößerung UND gleichzeitig ordentlichem Abstand 
kann nur ein Teleskopsystem in Frage kommen. Also zum Beispiel sowas was 
der Chirurg bei der Arbeit auf der Nase hat.

Weil ich aber keine hohen 3- oder gar 4-stelligen Summen für sowas übrig 
hab habe ich zum preisgünstigsten vernünftigen Teleskop gegriffen das 
ich finden konnte und das nicht nach China-Schrott aussah und hab mir 
(als Brillenträger) den Eschenbach MaxDetail Brillenclip für ~50€ 
geholt, Es ist sehr leicht und zieht die Brille nicht runter, 
Arbeitsabstand im Fokus ist perfekt (ungefähr 30cm vor der Nase), 
Sichtfeld ist ausreichend groß und scharf bis zum Rand, keine 
nennenswerten Abbildungsfehler, optische Achse trifft bei mir perfekt 
den Nahbereich meiner Gleitsichtbrille, man kann auch bequem mit den 
Augen über den oberen Rand schielen um kurz mal zum Bildschirm oder Oszi 
zu blicken und mit einer Handbewegung ist es nach oben geklappt und gibt 
die Sicht komplett  frei. Hab bislang noch keine bessere Lupenbrille für 
erschwingliches Geld gesehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Zeiss ist nicht Zahlbar im Hobbybereich. Ich kann, wenn Bedarf da ist, 
einen Kumpel (Spitaldirektor) fragen, für eine grössere Bestellung. 
Allerdings ohne erst zu fragen, was würde es Kosten, wenn... da müsste 
ich schon konkret Anzahl nennen, er liefert den Preis und wenn zu viele 
nein sagen, wird nichts draus.

Grüsse,
René

Autor: herbert (Gast)
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Ich habe in den siebziger Jahre mal eine Zeit lang Verschleißmessungen 
unter einem teueren Stereomikroskob gemacht. Löten würde ich mit diesem 
edlen Teil nicht wollen. Zu Hause löte ich SMD und feinere Sachen mit 
einer Augenklemmlupe mit X4. Das geht ganz gut,dazu setze ich mir ein 
Baseballkappe auf um nicht versehentlich meine Haare zu verschmelzen. 
Mit dieser Methode arbeiten auch schweizer Uhrmacher recht gut. Wer 
schon eine "Platte"hat ist klar im Vorteil.;-) Diese Lupen gibt es auch 
für die Brille zum hochklappen. Stärkere Vergrößerungen sind zum 
arbeiten sehr unruhig und generieren Parallaxenfehler.

Autor: Olaf (Gast)
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> Zu Hause löte ich SMD und feinere Sachen mit
> einer Augenklemmlupe mit X4.

Das ist aber scheisse weil man kein 3D hat. Vermutlich sind das dann 
dieselben Leute die immer rumjammern wenn sie mal ein DFT mit 0.4er 
pitch loeten sollen.

Das Bresser junior ist fuer gelegentliche Nutzung zuhause schon okay. 
Vor allem fuer 20-30Euro unschlagbar guenstig. Klar, es gibt jede Menge 
Dinge die besser sind und der absolute Spitzenreiter ist ein Mantis mit 
Zoom. Aber sobald es besser wird geht der Preis auch exponentiell nach 
oben. Die naechste Stufe ueber Bresser Junior ist dann was gebrauchtes 
aus dem Mittelalter oder Chinakram fuer 300Euro und wenn einem das nicht 
reicht dann ueberschreitet man schnell die 1000Euro. Und wenn man keine 
Ahnung hat dann kauft man bei gebraucht auch schnell unbrauchbares. 
(Arbeitsabstand, Weitfeldokular, Kaltlichtquelle)

Das Bresser laesst sich hiermit noch verbessern:

Beitrag "LED-Beleuchtung fuer Bresser Stereomikroskop"

Und der ganze USB-Kram zum Anschluss an den Computer kann man auch in 
die Tonne kloppen. Zum einen weil man dann auch kein 3D hat und zum 
zweiten weil die noch eine Zeitverzoegerung haben.

Olaf

Autor: c.m. (Gast)
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ich benutze eine billig-lesebrille aud dem drogeriemarkt - 3 dioptrien 
afair, 5€.
eine stirnlupe hab ich auch, die ist mir aber etwas unangenehm zu 
tragen.

lesebrille funktioniert gut, und das trotz beginnender 
altersweitsichtigkeit.

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Olli Z. schrieb:
> Jetzt wollte ich mal etwas aufrüsten, wenns geht für kleines Geld da nur
> Hobby. Was braucht man denn in diesem Bereich?

Zum Löten verwende ich garkeine Lupe (und verwende derzeit viel in SMD 
bis 0603er Widerstände).

Zur Kontrolle der Lötstellen verwende ich:

http://de.farnell.com/linear-tools/59-605-005/auge...

Ist nur so ein 10x-Monokel :)

Hab ich erst seit ein paar Wochen und ich muss zugeben, dass ich so ein 
Ding jahrelang wirklich vermisst hab :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel R. (Gast)
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Pass auf den Arbeitsabstand auf! das sog. "Langarm" Mikroskop von 
Müller, Bresser (Foto oben im anderen Post)
Beitrag "Re: Welche Lupe/Mikroskop verwendet ihr für SMD löten?"
geht ganz gut. 10x Weitfeld Okluar verwenden, 20x ist zu viel. Lich muss 
man sich was ordentliches basteln. Die Stockbirne da hinten im schwarzen 
Rohr taugt null. Das ist bei den Bresser/Müller/Optronics eher 
bescheiden. Gutes Licht ist total wichtig.
Bei einem Betrachtungsabstand von unter 12cm kann man nicht mehr 
ordentlich löten, sondern nur noch "kontrollieren". Spannend sind 
natürlich einstellbare Zoomstufen. Etweder als Revolver oder (heute oft 
üblich) stufenlos. Ist aber nur nice-to-have.

Ebay-Artikel Nr. 162560694356

Ebay-Artikel Nr. 362047704005

Das Leitz nur mit 6.3er Okularen verwenden, 10x gibt es auch. Wenn 
möglich - gleich in 6.3er umtauschen.

StromTuner

Autor: Matthias D. (marvin42)
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Ich verwende auch eine Zeiss Kopflupe-L-D6 (kostet ca. 85 Euro) gibts 
auch bei zB Pulch+Lorenz 
(http://pulchlorenz.de/Lupen/Kopflupen-und-Lupenbri...), 
angenehm zu tragen.

Autor: il Conte (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Aus dem Grund ist der Vorschlag des Kollegen
> mit den 3 Lesebrillen und den Klebeband Schwachsinn hoch 3. So kann man
> nicht arbeiten.

Du scheinst wohl alles für bare Münze zu nehmen :-((

Der TO fragt in seiner erfrischenden Art (vielleicht auch ein bisschen 
naiv)

nach 'gut' und 'günstig'. Sowas assoziiert man halt mit Aldi :-)

Dann kommen halt solche Vorschläge mit einem ' ;-) ' zustande.

Wenn du weiter gelesen hast, kannst du sehr gut meine Präferenzen
feststellen die haben mit den 3 Brillen nichts zu tun.

Obwohl in einer Situation wo man improvisieren muss, ist  die
'2 Brillen Ausführung' durchaus zu gebrauchen.

Autor: il Conte (Gast)
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Axel R. schrieb:
> Die Stockbirne da hinten im schwarzen
> Rohr taugt null. Das ist bei den Bresser/Müller/Optronics eher
> bescheiden. Gutes Licht ist total wichtig.

Für wahr, das stimmt.

Wir verwenden eine kleine LED Tischlampe (Schirmdurchmesser ca. 40 mm)
mit einen ca. 30 cm langen Schwanenhals.
Mit sowas kann man sich dann das Licht zurechtbiegen wie es einem genehm 
ist.

Autor: herbert (Gast)
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Olaf schrieb:
> Das ist aber scheisse weil man kein 3D hat. Vermutlich sind das dann
> dieselben Leute die immer rumjammern wenn sie mal ein DFT mit 0.4er
> pitch loeten sollen.

Was sollen da die Uhrmacher sagen ,die täglich mit der Augenklemmlupe 
eine Rolex oder Glashütte Uhr zusammenbauen? Das ist schon eine 
anspruchsvolle Tätigkeit für das Auge...

Autor: Georg (Gast)
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herbert schrieb:
> Das ist schon eine
> anspruchsvolle Tätigkeit für das Auge...

Wahrscheinlich schlafen und träumen die auch so...

Georg

Autor: Gogol (Gast)
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> Das ist schon eine
> anspruchsvolle Tätigkeit für das Auge...

> Wahrscheinlich schlafen und träumen die auch so...

Ja, typisches Snipersyndrom.

Autor: Olaf (Gast)
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> Was sollen da die Uhrmacher sagen ,die täglich mit der Augenklemmlupe
> eine Rolex oder Glashütte Uhr zusammenbauen? Das ist schon eine
> anspruchsvolle Tätigkeit für das Auge...

Uhrmacher bauen Teile an vorher definierten Positionen zusammen. Da muss 
die Hand also nur die Schraube zum Gewinde bringen. Ich halte aber in 
einer Hand den Loetkolben und in der anderen das 0.3er Loetzinn oder 
auch mal einen Testdraht. Da ist 3D-sehen sehr von Vorteil.
Klar, wenn ich in einem abstuerzenden Flugzeug bin und auf die schnelle 
die Bordelektronik reparieren muesste wuerde man es wohl auch irgendwie 
mit einer Lupe schaffen. :-) Aber in der Regel will man das nicht und es 
gibt auch keinen Grund sich sowas anzutun wenn man ein Mikroskop fuer 
30Euro kaufen kann das besser ist.

Olaf

Autor: Mmmhm (Gast)
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herbert schrieb:
> Olaf schrieb:
>> Das ist aber scheisse weil man kein 3D hat. Vermutlich sind das dann
>> dieselben Leute die immer rumjammern wenn sie mal ein DFT mit 0.4er
>> pitch loeten sollen.
>
> Was sollen da die Uhrmacher sagen ,die täglich mit der Augenklemmlupe
> eine Rolex oder Glashütte Uhr zusammenbauen? Das ist schon eine
> anspruchsvolle Tätigkeit für das Auge...

Mein Vater ist Uhrmacher und Goldschmied und über 70. Der baut seine 
Uhren größtenteil nicht unter dem Mikroskop zusammen.

Ich löte meine Platinen auch nicht unter dem Mikroskop oder mit Lupe, 
zumindest gilt das für Bauteile >=0603. Und ich bestücke Zuhause viel 
SMD.

Ein Kollege in der Arbeit ist 50, auch der lötet SMD (vorwiegend 0603) 
ohne Lupe. Nur bei 0,5mm Pitch  jammert er manchmal.

Damit will ich nicht sagen, dass ein Mikroskop generell Blödsinn ist.
Aber die Aussage für SMD benötigt man zwingend Lupe oder Mikroskop ist 
nicht richtig. Man sollte es zumindest mal ohne probiert haben.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Olli Z. schrieb:
> aber zum beurteilen von Leiterbahnen/Kontakten/Bauteilbestimmung etc.
> nutze ich dann eher ein ebenfalls sehr betagtes 30fach Taschenmikroskop
> mit Glühlampe :-)
Ich nehme meine Canon SX700 ;-)
Siehe Anhang und im Beitrag "Re: Relais hält sich fest"

Für die Arbeit an Leiterplatten ein Mantis Vision Mikroskop mit 4x 
Vergößerung zum Einsatz. Ok, dafür muss man leider tiefer in die Tasche 
greifen... :-/

Mmmhm schrieb:
> Ein Kollege in der Arbeit ist 50, auch der lötet SMD (vorwiegend 0603)
> ohne Lupe. Nur bei 0,5mm Pitch  jammert er manchmal.
Lass den mal durch so ein Mantis Mikroskop durchschauen: auf dem 
nächsten Budgetplan steht so ein Ding mit drauf...

Autor: Georg (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Lass den mal durch so ein Mantis Mikroskop durchschauen: auf dem
> nächsten Budgetplan steht so ein Ding mit drauf...

Für einen 50-jährigen? Da investiert man doch keinen neuen Sitzplatz 
mehr.

Georg

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Lothar M. schrieb:
> Lass den mal durch so ein Mantis Mikroskop durchschauen:

Oh, ja, die Teile sind geil. Gelegenheit dazu gibts auf so ziemlich 
jeder einschlägigen Fachmesse. Sehr empfehlenswert, eindrucksvolle 
Erfahrung.

> auf dem nächsten Budgetplan steht so ein Ding mit drauf..

Wenn das doch immer so einfach wäre :-/

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
>> auf dem nächsten Budgetplan steht so ein Ding mit drauf..
> Wenn das doch immer so einfach wäre :-/
Wat mutt dat mutt!  ;-)

Autor: il Conte (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Wat mutt dat mutt!  ;-)

Ganz genau !

Das sag ich zu meinem Porsche auch :-))

Autor: Florian K. (ol1cr0n)
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Wir setzen hier auf ein Lynx VS8 ebenfalls von Vision wie die Mantis. 
Was die Kosten kann ich dir leider nicht sagen. Preis auf Anfrage klingt 
ebenfalls erstmal schlecht :(

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Florian K. schrieb:
> Preis auf Anfrage klingt ebenfalls erstmal schlecht :(
Ja gut, auf Ebay gibts die Vorgänger vorrangig aus Dentallaboren ab&an 
für um die 500€. Da ist es dann wichtig, dass die Mädels nicht mit dem 
Bohrer die Linsen der Objektive "zerfräst" haben. Denn die gibts 
wiederum einzeln dann auch fürs selbe Geld... :-o

Autor: Cerberus (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Denn die gibts
> wiederum einzeln dann auch fürs selbe Geld... :-o

Na, so ein pfiffiger Pragmatiker wie du baut die beschädigte
Linse aus und beschafft sich günstigen Ersatz bei einem
Drittanbieter. Oder ist das unrealistisch?

Autor: Georg (Gast)
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Cerberus schrieb:
> beschafft sich günstigen Ersatz bei einem
> Drittanbieter

Die Qualität optischer Geräte steckt in den Linsen. In ein teures, gutes 
Mikroskop eine Billiglinse einzubauen ist albern.

Georg

Autor: Robbeh 8. (robert_h977)
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Hab mir vor kurzem ein umgebautes Stereomikroskop geschossen. Mit 
Granitgrundplatte und LED-Ringlicht. Mit 10x Zeiss-Okularen und 1x 
Objektiv hat man dank 15cm Arbeitsabstand viel Platz zum Arbeiten. Das 
Bild zeigt eine selbstgeätzte Platine mit 0,5 mm Pitch (TDFN-10) durch 
das Okular fotografiert.

Autor: Olaf (Gast)
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> Das Bild zeigt eine selbstgeätzte Platine

Lötstop ist noch nicht ganz perfekt. (aber besser wie bei mir)
Ansonsten: Angeber. :-D

Olaf

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Cerberus schrieb:
> Na, so ein pfiffiger Pragmatiker wie du baut die beschädigte
> Linse aus und beschafft sich günstigen Ersatz bei einem
> Drittanbieter.

Wahrscheinlich gibts keine Drittanbieter für die wahrscheinlich höchst 
speziell geformten und wahrscheinlich ganz und gar nicht 
rotationssymmetrischen Linsen die in diesen Dingern zum Einsatz kommen.

Allein beim Versuch drüber nachzudenken wie man sich wohl den 
Strahlengang in so einem Gerät veranschaulichen kann streikt mein 
Vorstellunsvermögen. Hat das eigentlich schon mal jemand reverse 
engineered und irgendwo öffentlich einsehbar anschaulich beschrieben wie 
man sich das vorzustellen hat?

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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Bernd K. schrieb:
> Allein beim Versuch drüber nachzudenken wie man sich wohl den
> Strahlengang in so einem Gerät veranschaulichen kann streikt mein
> Vorstellunsvermögen

frag nach bildern

http://www.lmscope.com/produkt22/Stereomikroskope_...

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Lutz H. schrieb:
> frag nach bildern
>
> http://www.lmscope.com/produkt22/Stereomikroskope_...

Ich seh da kein Bild von nem Mantis. Das sind nur herkömmliche.

Autor: Louis H. (lulu)
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Hallo ein interessanter Beitrag, danke fuer die vielen Informationen.

Was mich wundert, ist dass die Raspberry pi variante fehlt.
http://www.instructables.com/id/Raspberry-Pi-Zero-...

Diese Methode funktioniert auch mit den neueren modellen, v2 cam und 
v2.1 cam.

Ich habe mir fuer ca 120 euro vom Schlosser eine Halterung machen 
lassen.

Besser als usb billig Kram, und mit etwas aufwand gleichzusetzen mit den 
1000 Euro Mikroskopen. Selbst mit wlan habe ich keine merkliche 
verzoegerung (640x480, wenig kompression, wenn ich gleichzeitig 2 
Kammeras ueber 1 wlan streame.

Man kann fuer die v1 Kammera auch Mikroskop module bestellen. Kosten 20 
Euro.

Ansonsten Loete ich nur mit einer 20 Euro Kopflupe.

Gruß, Louis

: Bearbeitet durch User
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Louis H. schrieb:
> Was mich wundert, ist dass die Raspberry pi variante fehlt.
Weil ein einäugiges "Mikroskop" nicht zum Löten taugt. Probiers einfach 
mal aus: man kann zwar etwas damit betrachten (denn durch die 
Bewegung des Objekts in der Kamera gewinnt das Auge 3D-Informationen), 
aber wenn die Leiterplatte ruhig liegt, dann weißt du nie, wie weit die 
Lötspitze noch von der Lötstelle weg ist.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Louis H. (lulu)
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Lothar M. schrieb:
> Louis H. schrieb:
>> Was mich wundert, ist dass die Raspberry pi variante fehlt.
> Weil ein einäugiges "Mikroskop" nicht zum Löten taugt.
Das ist richtig, ich benutze das Raspberry auch nicht zum Arbeiten, nur 
zur Dokumentation.

Habe vergessen folgenden Link hier einzufuegen
http://www.funsci.com/fun3_en/uzoom/uzoom.htm

Es ist ein Stereomikroskop aus einem Fernglass und einem Zoomobjektiv.
Bekommst du alles auf ebay/amazon fuer unter 100 Euro.
Nur die Halterung habe ich mir bei einem Schlosser machen lassen.

Gruss Louis

Autor: Olli Z. (z80freak)
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Lothar M. schrieb:
> Weil ein einäugiges "Mikroskop" nicht zum Löten taugt. Probiers einfach
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!
Habs probiert, ist aber aussichtslos. Von daher für Lötarbeiten 
ausschließlich Stereomikroskope verwenden und die sind halt nach wie vor 
rein optisch und nicht elektronisch (wer will schon ne VR-Brille beim 
löten aufhaben ;-)

Einzige Alternative sind die "Brillenmikroskope" (naja, eher Lupen). Die 
sind nicht wirklich praktisch und meist recht schwer, aber 
funktionieren.

Bislang mache ich bis 0402 SMD alles mit einer klassischen Lupenlampe 
(4fach Vergrößerung). Beim Heißluftlöten stelle ich diese quer und 
betrachte das von der Seite. Nicht optimal, aber geht. Hier wäre ein 
Mikroskop eh unbrauchbar. Mit einer Lupenbrille wär man vielleicht im 
Vorteil. Am besten eine mit einstellbaren Fokus.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Louis H. schrieb:
> Habe vergessen folgenden Link hier einzufuegen
> http://www.funsci.com/fun3_en/uzoom/uzoom.htm
>
> Es ist ein Stereomikroskop aus einem Fernglass und einem Zoomobjektiv.
> Bekommst du alles auf ebay/amazon fuer unter 100 Euro.

Aber da bekommst Du doch Genickstarre beim senkrecht reinschauen, wie 
soll man da entspannt im Sitzen arbeiten? Bei der Konstruktion müsste 
man noch ein oder zwei zusätzliche Prismen spendieren um das Fernglas 
45° nach vorne zu neigen, wahrscheinlich wird dann auch die Halterung 
ganz anders aussehen müssen. Die Idee an sich find ich ganz witzig aber 
in der Form wie abgebildet bleibt das nur ein proof of concept, nichts 
wirklich benutzbares.

Autor: Knipsi (Gast)
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Verwende einen "alten" Panasonic FullHD Camcorder mit HDMI auf einen 27" 
Monitor. Der Camcorder hat einen 20-Fach optischen Zoom und ein DIY 
Ringlicht ... klappt ganz ordentlich.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Verwende einen "alten" Panasonic FullHD Camcorder mit HDMI auf einen 27"
>Monitor. Der Camcorder hat einen 20-Fach optischen Zoom und ein DIY
>Ringlicht ... klappt ganz ordentlich.

Und der bringt dir ein Stereo-Bild?

MfG Spess

Autor: René F. (therfd)
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Ich bin ebenfalls Mantis-Befürworter, (mache darunter alles was unter 
0402 ist) und auch Sichtprüfungen nach dem bestücken einer Leiterplatte. 
Leider für privat zu teuer

Autor: Olaf (Gast)
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Der Hauptvorteil des Mantis ist aus meiner Sicher das man damit 8h 
arbeiten kann ohne das einem Augen oder Hals weh tun. Das muss ich 
privat aber garnicht.

Hier noch ein interessantes Video zum Thema Mikroskop:

Youtube-Video "A Boy and His Microscope - A Love Story"

Koennte man sich wohl sogar hier kaufen. Hat das hier schon einer 
gemacht und kann was dazu sagen? (z.B Zollprobleme?)

Olaf

Autor: F. F. (foldi)
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Cerberus schrieb:
> Handlupe bringt maximal 8 Dioptrien, was Faktor 2x entspricht.

http://www.lupengigant.de/de/Welche-Vergroesserung

Autor: F. F. (foldi)
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Die Idee mit den 3 Lesebrillen ist etwas übertrieben, aber zum arbeiten 
nehme ich eine 4 Dioptrien Brille. Wenn die Tagesform mal ganz übel ist, 
dann auch meine normale Lesebrille (1dpt) und drüber die 4 Dioptirien.
Egal wie die Lösung aussieht, der Arbeitsraum wird (also der Abstand vom 
Werkstück) immer kleiner, je größer die Vergrößerung.

Zur Kontrolle oder zum lesen von IC Bezeichnungen, die so nicht mehr 
leserlich sind, da benutze ich eine USB Kamera. Das hat dann auch den 
Vorteil, dass man das Bild so bearbeiten kann, dass möglichst nur noch 
die nicht leserliche Schrift über bleibt.

Autor: Olaf (Gast)
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> Egal wie die Lösung aussieht, der Arbeitsraum wird (also der Abstand vom
> Werkstück) immer kleiner, je größer die Vergrößerung.

Um das zu vermeiden gibt es die Maxdetail von Eschenbach. Da hat man 
dann normalen Arbeitsabstand. Aber ehrlich gesagt im SMD-Zeitalter ist 
ein Mikroskop schon angesagt.

Was ich mir noch (beruflich) wuenschen wuerde das waere ein Mikroskop 
das mindestens ein Multimeter, besser noch ein kleines Oszi in das 
Sichtfeld mit einblenden wuerde. Das waere doch geil oder? Man koennte 
an seinen Schaltungen rummessen ohne jedesmal den Kopf zur Seite zu 
drehen. Und nein, ich will keine USB-Kamera weil das einfach Mist ist.
Mich wundert das soetwas noch keiner gebaut hat.

Olaf

Autor: Knipsi (Gast)
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spess53 schrieb:
> Und der bringt dir ein Stereo-Bild?

War das gefordert?

Autor: Olaf (Gast)
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> War das gefordert?

Natuerlich. Es geht im Topic um SMD-Loeten. Das ist in Mono unmoeglich 
bis kacke. Will man nicht. Und als Bastler der aus Spass sowas macht 
schon mal gar nicht. Sonst endet man hinterher als einer von den 
Arduinotypen die ausser in China bestellen nichts mehr koennen.

Olaf

Autor: Louis H. (lulu)
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Olaf schrieb:
> Youtube-Video "A Boy and His Microscope - A Love Story"
>
> Koennte man sich wohl sogar hier kaufen. Hat das hier schon einer
> gemacht und kann was dazu sagen? (z.B Zollprobleme?)

Zollprobleme bekommst du praktisch nie. Ca 1 mal alles 40 Bestellungen. 
Ich bestelle Handyersatzteile in China, wenn diese hier nicht verfuegbar 
sind.

Das große Problem ist nicht der Zoll, sondern der Lieferweg. Da Heute 
meisst alles ueber Luftpost versendet wird, zahlt man Kilogrammpreise. 
Mich wuerde ein Mikroskop aus China 170 Euro kosten. Die Lieferung 
nochmal weitere 180 Euro.

Seit den Gesetzesaenderungen in Amerika lohnt sich das fuer die 
warscheinlich auch nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jack (Gast)
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Olaf schrieb:
> Hier noch ein interessantes Video zum Thema Mikroskop:
>
> Youtube-Video "A Boy and His Microscope - A Love Story"
>
> Koennte man sich wohl sogar hier kaufen.

Wenn du auf ein chinesisches Produkt setzen möchtest, dann schau dir an 
ob du die Ausstattung des Mikroskops aus dem Video wirklich brauchst 
(Kamera). Es gibt haufenweise andere Kombinationen aus dem Land mit der 
größten Elektronikfertiger-Industrie der Welt. Zum Beispiel

https://www.aliexpress.com/item/3-5-9X-Continuous-...

Leider sind die Versandkosten immer sehr hoch, da die Geräte 
entsprechend schwer sind.

> Hat das hier schon einer
> gemacht und kann was dazu sagen? (z.B Zollprobleme?)

CE-Zeichen ist die halbe Miete, egal um was für ein Produkt es sich 
handelt. Ein vernünftiger Nachweis der Kosten ist der Rest. Leider 
stellen chinesische Händler keine vernünftigen Rechnungen aus, aber der 
Zoll akzeptiert meist Screen-Snapshots und Kreditkartenabrechnungen.

Der Rest sind dann keine Zollprobleme, sondern der Zoll macht seine 
normale Arbeit. D.h. er berechnet die Einfuhr-Umsatzsteuer und den Zoll. 
Die Versandkosten werden dabei mit eingerechnet, was das Ganze leider 
schnell teurer als erwartet macht.

Mehr Ärger als der Zoll machen die Paketdienste. Die halten für die 
Abwicklung des Zolls schon mal gewaltig die Hand auf und verpfuschen es 
manchmal.

Autor: Olaf (Gast)
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> Wenn du auf ein chinesisches Produkt setzen möchtest, dann schau dir an
> ob du die Ausstattung des Mikroskops aus dem Video wirklich brauchst
> (Kamera).

Naja, mein Leben haengt da nicht von ab. Aber cool waer es schon und bei 
dem Preis? Ich meine fuer ein Triocular mit Zoom und Kamera ist das doch 
geschenkt.

> Leider sind die Versandkosten immer sehr hoch, da die Geräte
> entsprechend schwer sind.

Kam mir jetzt nicht so hoch vor. (30-40Euro aus dem Gedaechtnis)

> CE-Zeichen ist die halbe Miete, egal um was für ein Produkt es sich
> handelt.

Ich weiss das. Deshalb haette es mich ja interessiert ob das hier schon 
mal einer importiert hat damit man sieht wie die Mutti aus dem Video das 
handhabt. Vielleicht hat die ja schon eine grosse Rolle mit 
CE-Aufklebern. :)

Olaf

Autor: Louis H. (lulu)
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Olaf schrieb:
> Naja, mein Leben haengt da nicht von ab. Aber cool waer es schon und bei
> dem Preis? Ich meine fuer ein Triocular mit Zoom und Kamera ist das doch
> geschenkt.
Plastik- oder Glass-Linsen, genau Beschreibung durchlesen. Hartplastik 
oder hochwertiger Kautschuk/Latex. Bei solchen sachen aus China musst du 
immer erstmal die Haendler anschreiben. Zudem ueber das Geraet 
recherchieren.
>
>> Leider sind die Versandkosten immer sehr hoch, da die Geräte
>> entsprechend schwer sind.
>
> Kam mir jetzt nicht so hoch vor. (30-40Euro aus dem Gedaechtnis)
Das kommt drauf an wie versendet wird. Billig versand ist halt in China 
billig, da faellt dann auchmal was runter.
Den Aufwand nach China zurueckzuschicken willst du nicht haben, glaub 
mir.
Ich kenne Leute welche aus China noch heute auf ihre Paketewarten (8 
Wochen).
Meisst kann man mit den Haendlern ueber private Vereinbarungen auch 
etwas ausmachen. Die Chinesen sind in dem Fall sehr sauber und 
vertrauenswuerdig.
>
>> CE-Zeichen ist die halbe Miete, egal um was für ein Produkt es sich
>> handelt.
Oh ja, nachher loesen sich noch deine Augenbrauen ab...

Man bekommt in China auch gute Ware, versteht mich nicht falsch, aber 
dann kannst du auch gleich auf Ebay gebraucht kaufen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Burkhard K. (buks)
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Olaf schrieb:
> Youtube-Video "A Boy and His Microscope - A Love Story"
>
> Koennte man sich wohl sogar hier kaufen.

Nun, es gibt auch einige in Deutschland/Europa vertretene 
Bino-Hersteller, muss ja nicht gleich Zeiss sein (ich selbst habe ein 
SMZ171 von Motic).

Und - kompetente Beratung ist gerade beim ersten Kauf eines Mikroskops 
nicht zu unterschätzen. Stell Dir vor, Dein Paket aus China ist nach 
Wochen endlich durch den Zoll - und Du merkst, dass ohne Vorsatzlinse 
der Arbeitsabstand zu klein ist!

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