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Forum: Haus & Smart Home Unerklärlichen stromverbrauch im neuen Haus


Autor: Dennis (Gast)
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Hallo zusammen,

Wir sind seit einigen Tagen stolze Besitzer eines Einfamilienhauses 
(Neubau, Erstbezug). Wir haben meiner Meinung nach einen vergleichsweise 
hohen stromverbrauch den ich nicht identifizieren kann.
Wir heizen mit Luftwärmepumpe welche bis vorgestern einen Defekt in der 
Platine hatte, diese läuft aber über einen extra Zähler, bis vorgestern 
dachte ich mir dass eventuell die Technik der Heizung eventuell normalen 
Strom benötigt, dies verneinte der Heizungsmonteur aber, alles was mit 
der Heizung zu tun hat ist laut ihm am anderen Zähler. Jetzt zum 
Verbrauch, es werden täglich ca. 10-15 kWh am normalen Zähler 
verbraucht, wir haben noch keine Küche, das Einzige das dran hängt ist 
der Router, ein switch, zwei tvs im standby, wir sind so gut wie nicht 
zuhause und in der Wohnung hatte ich voll ausgestattete ca. 3-5 kWh am 
Tag, das wäre jetzt eine Verdopplung ohne das die tatsächlichen Geräte 
überhaupt angeschlossen sind. Woran könnte das denn liegen? Der 
stromverbrauch war schon in der ersten Woche so hoch und da war rein gar 
nichts in der Steckdose (bis auf vereinzelte Bohrmaschinen und ein 
kleines Radio) , ich dachte immer es hätte etwas mit der defekten 
Heizung zu tun aber das stimmt wohl nicht.

Viele Grüße
Dennis

: Verschoben durch Moderator
Autor: pegel (Gast)
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Dennis schrieb:
> täglich ca. 10-15 kWh

Das ist ja Wahnsinn!
Wenn alles neu ist, gibt es doch sicher für jeden Stromkreis eine 
Sicherung.
Also erst mal alles aus und einzeln einschalten und beobachten.

Es müssten ja dauerhaft 500W verbraucht werden. Die sollten sich finden 
lassen.

Autor: pegel (Gast)
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Oder läuft ständig ein Gamer PC mit Monitor?

Autor: pegel (Gast)
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Fussbodenheizung im Bad oder anders wo?

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Der Zähler hat doch ein Rädchen mit einer roten Makierung.
Wenn sich das Rädchen dreht, weißt du daß irgend welche
Verbraucher in Betrieb sind. Nun machst du eine Sicherung
nach der anderen aus, irgend wann bleibt das Rädchen stehen,
und hast damit den Verbraucher.

Autor: Dennis (Gast)
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Wow vielen Dank für die schnellen Reaktionen. Wir haben generell 
Fußboden Heizung, hatten wir davor aber auch. Der PC ist vorher schon 
gelaufen und erst seit gestern hier aufgebaut aber so gut wie immer aus 
mangels Zeit (schließe ich eigentlich auch komplett aus, da ich den PC 
schon seit jahren habe). Das einzige, dass neu und nicht von uns ist, 
ist ein Breitbandverstärker der im Verteilerkasten sitzt (wird wohl für 
Kabel TV und Internet benötigt).

Autor: pegel (Gast)
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Das sind 900€ pro Jahr ohne erkennbare Wirkung.
Da lohnt es sogar jemanden zu holen.

Autor: Dennis (Gast)
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Ja ich glaube das werde ich auch tun, ich hab mal die Schalter runter 
gedrückt bei denen ich mich getraut habe (so ziemlich alle, bis auf das 
was definitiv Heizung war, der Zähler war deutlich ruhiger aber immer 
noch am laufen). Nur bin ich jetzt nicht viel weiter, ich konnte es auf 
speziell einen Schalter fest machen, ausser das elektronische garagentor 
ist aber keine Steckdose im Betrieb. Das kann doch nicht sein oder? Das 
ist ist eine neue hörmann Anlage...

Autor: pegel (Gast)
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http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/66535/Gara...

5 Watt klingt plausibel. Die würden am Zähler nicht auffallen.
Da muss also noch etwas anderes dran hängen, oder das Tor klemmt ;)

Autor: Vka (Gast)
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Dennis schrieb:
> Das kann doch nicht sein oder? Das ist ist eine neue hörmann Anlage...

Und nebenan vielleicht Nachbars Garage? ;)

Ich würde einfach mal den Elektriker holen, der kann die Kreise kurz 
durchmessen und dir sagen was da nicht passt.
Im blöden Fall hast du irgendwo eine defekte Leitung, die z.B. im 
Garten/Erdreich unbemerkt kokelt und den Boden heizt. Das sollte dann 
natürlich repariert werden.

Autor: Dennis (Gast)
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Da wirst noch auf einer halben Baustelle wohnen,  rennen die Elektriker 
hier Tag täglich noch rum die das verkabelt haben, ich werde so schnell 
wie möglich einen rein holen. Ich hoffe die sind morgen noch nicht im 
Urlaub. Vielen Dank schon mal an alle... Hab übrigens nochmal 
nachgerechnet, tatsächlich sind es 22 kWh innerhalb von 24 Stunden...

Autor: pegel (Gast)
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Das geht gar nicht.
Da steht irgend wo noch ein Heizer.

Autor: Dennis (Gast)
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Sehr seltsam das alles... Mir kommt gerade ein ganz blöder Gedanke. 
Unser Haus ist eines von 11 kettenhäuser +22 Wohnungen und unseres war 
bei allem das erste von der chronologie her. Da wir das letzte Haus in 
der Reihe sind, grenzen wir an ca 10 Garagen der Wohnungen, die unser 
Grundstück vom Parkplatz trennt... Die haben alle die gleiche 
garagentore/Technik, ich hab mich schon immer gefragt, wo da der Strom 
her kommt... Das erforsche ich morgen mal.

Autor: pegel (Gast)
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Einfach ausschalten geht auch.
Es wird sich dann schon jemand melden ;)

Autor: Hmmm (Gast)
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Ich nehme mal stark an, dass der Zähler der Wärmepumpe hinter dem 
abrechnungsrelevanten Zähler installiert ist.

In dem Fall musst Du natürlich den Verbrauch der Wärmepumpe abziehen, um 
den des restlichen Hauses zu ermitteln.

Autor: Hartmut     (rio71)
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Dennis schrieb:
> Wir sind seit einigen Tagen stolze Besitzer eines Einfamilienhauses
> (Neubau, Erstbezug).

ein niedrigenergie-haus demnach... :-))
eine mähr meiner meinung nach.. wenn man sieht was all die kleinen, als 
"komfort" beworbenen,  elektrischen und elektronischen "helferlein" so 
verbrauchen.. ist wie im modernen auto.. toll sparsam, aber der 
flottenverbrauch ist seit 30 jahren fast gleich..
mein tipp, es hängt irgendwo ein oder mehrere frostwächter im stromkreis 
(die meist 500w elektrischen heizer, z.b. in garagen, kellern, 
gartenhäuschen, geräteschuppen, dachboden...
über 500w permanent ist ne leistung die man eigentlich sensorisch schon 
sehr einfach entdecken sollte..

Autor: Bopp Sparley (Gast)
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Dennis schrieb:
> Wir heizen mit Luftwärmepumpe welche bis vorgestern einen Defekt in der
> Platine hatte, diese läuft aber über einen extra Zähler

"Extra Zähler"... sichert bis hier hin nur das Vorhandensein eines 
zweiten Zählers zu -."extra" für die Heizung, der "exclusiv" 
(ausschließlich) den Strom für die Heizung zählt (und halt nichts vom 
Rest).

Bedeutet also nicht (!), daß der Umkehrschluß ebenfalls gilt.

Daß also beide Zähler parallel lägen, und der andere Zähler ebenfalls 
"exclusiv" den Strom für alles außer der Heizung zählte, ist in obiger 
Aussage gar nicht enthalten...

Dennis schrieb:
> bis vorgestern dachte ich mir dass eventuell die Technik
> der Heizung eventuell normalen Strom benötigt, dies verneinte
> der Heizungsmonteur aber, alles was mit der Heizung zu tun
> hat ist laut ihm am anderen Zähler.

Diese Aussage bedeutet (anders formuliert) einfach nur:

"Sämtlicher Strom für die Heizung läuft über den Heizungszähler."

Was genaugenommen vorher klar war - wozu sonst überhaupt ein zweiter 
Zähler ("extra für die Heizung"), wenn man sich in keinster Weise darauf 
verlassen könnte...

Hmmm schrieb:
> Ich nehme mal stark an, dass der Zähler der Wärmepumpe hinter dem
> abrechnungsrelevanten Zähler installiert ist.

Und abgerechnet muß freilich insgesamt werden. Ausführlich:

a.) Der "extra Heizungszähler" zählt den Strom der Heizung.

b.) Der "Hauptzähler" dient zur Abrechnung von allem/ beidem.

    (Es gibt Installationen mit mehreren Zählern, bei denen das
    anders ist - und zwar für mehrere Parteien in 1 Haus.)

    [Sollte es aber tatsächlich möglich sein, daß der Heizungs-
    zähler getrennt abgerechnet wird... bitte ich um Verzeihung.
    So etwas ist allerdings mir bisher gänzlich unbekannt.]

c.) Einem Elektriker (als Profi) kommt gar nicht in den Sinn,
    daß jemand das nicht weiß, oder mißverstehen könnte. Der
    dachte bei Deiner Frage, Du würdest mit "normalem Strom"
    z.B. meinen, daß etwas Strom unbemerkt am Heizungszähler
    vorbei in Richtung Heizung gehen könnte ---> also: "Nein."

    (Lies Dir Deine obigen Formulierungen von Frage & Antwort
    erneut durch - IMHO in jeder Weise plausibel, meine Story.)

"Hmmm" war mir allerdings mit der grundsätzlichen Vermutung schon weit 
zuvorgekommen - ich will mich natürlich nicht mit fremden Federn 
schmücken.

Also, Dennis: Du hast mehrere Möglichkeiten, das Ganze endgültig 
abzuklären. Hast Du schon eine Stromrechnung? Wenn ja, suche nach dem 
Posten "Heizungsstrom".

Des weiteren könntest Du freilich auch mal einen völligen Stillstand 
Deiner Heizanlage veranlassen - ob sich da immer noch (merklich/ 
gewaltig) "was dreht" beim Hauptzähler, wenn die aus ist.

Sollte das Rädchen dann immer noch muntere Kreisel herumtanzen, dann 
würde ich tatsächlich mal einen Freund bitten, einen Freund zu fragen, 
ob er sich von einem Freund mal kurz dessen Polizeihund ausleihen 
dürfte.

Denn die Leistung paßt auch gut zu einer kleinen 
Abstellraum-Hanfplantage, in die evtl. ein "unsichtbares" Kabel aus 
Deiner Installation führt... ;-)

Autor: Marvin M (Gast)
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Moin,
bei mir (auch Haus mit Wärmepumpen-Heizung) sind zwei Zähler 
installiert, die nichts miteinander zu tun haben, d.h. die Stromkreise 
werden getrennt gezählt.
Ich fände es ziemlich seltsam, wenn die Heizung über einen Nebenzähler 
liefe,  ich zahle z.B. auch einen anderen Tarif für den Heizstrom und 
bekomme somit auch 2 Rechnungen...

Ich würde tatsächlich alle Stromkreise (auch mal die Heizung) 
abschalten. Bei einem Stromausfall passiert ja auch nix anderes und 
somit muss die Heizung (und andere Verbraucher) das abkönnen.

Autor: Marvin M (Gast)
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Ein Nachtrag zu Hartmut:
Eine Mähr ist ein Niedrigenergiehaus nicht... 450 Euro Heizkosten/a 
inkl. Warmwasser für 125m² finde ich schon niedrig. Und ich gehöre nicht 
zu denen, die die Heizung runter drehen und sich im Wintermantel ins 
Wohnzimmer setzen...

Autor: Robert (Gast)
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Marvin hat völlig recht: mach einfach mal die SLS (selektiven 
Leitungsschutzschalter = große Sicherungen) VOR  den Zählern aus und 
guck ob bei den Nachbarn Panik ausbricht. Da geht nichts kaputt und es 
simuliert nur einen Stromausfall. Das muss funktionieren oder der 
Elektriker hat Scheiße gebaut - dann fällt es besser jetzt auf als in 
den Feiertagen.

Ich heize über 200m² eFH und erzeuge Warmwasser für vier Personen mit 
600€/a - und das nur mit KfW 70 und einer Wärmepumpe, ohne irgendwelche 
Tricks - ja, die neuen Häuser sind gut.

Grüße
Robert

Autor: Robert (Gast)
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Und natürlich zählt mein Wärmepumpen-(Zweitarif-)Zähler komplett 
getrennt, so wie es die TAB aller gängigen Energieversorger vorsehen. 
Der einzige kaskadierte Zähler ist mein Erzeugungszähler  der 
Photovoltaik Anlage - damit Eigenverbrauch möglich ist sitzt der hinter 
dem Zweirichtungszähler für den Haushaltsstrom.

Autor: oszi40 (Gast)
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Bopp Sparley schrieb:
> Sollte das Rädchen dann immer noch muntere Kreisel herumtanzen,

Alle Sicherungen raus und nachsehen ob sich das Rädchen noch dreht. 
Später kontrolliert nacheinander wieder einschalten. Es gibt auch alte 
Kühlschränke, die 1 kW am Tag verschwenden. Eine dicke 100W 
Heizungspumpe *24h wären auch 2,4 kW. Man weiß nicht, welcher "Luxus" 
noch so verbaut wurde. Lüftungsanlage?

Autor: Djiuehehe (Gast)
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Naja klingt nach sehr viel für ein nicht mal.vollausgestattetes Haus. 
Könnte der Zähler einen Defekt haben. Oder lass einen Elektriker einen 
E- Test machen, der kann dir sicher sagen, was falsch läuft. (Hast du 
eine Gartenpumpe?)

Autor: Djiuehehe (Gast)
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Und als "Anlagenbetreiber" musst du eh den E - Test machen. Ist auch zu 
deinem Vorteil, weil du aus dem Schneider bist, wenn was passiert. Das 
mit dem E - Test gilt in österreich

Autor: Y. M. (ysf_eng)
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Dennis schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> Wir sind seit einigen Tagen stolze Besitzer eines Einfamilienhauses
> (Neubau, Erstbezug).............. wir sind so gut wie nicht
> zuhause

nur als Bemerkung!

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Ablesefehler und/oder schlechte Handschrift. Stell doch mal nen scan von 
der messwerttabelle und Fotos von geöffneten Sicherungskasten/Zähler 
hier rein.

Beitrag #5251776 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Bopp Sparley schrieb:
> Denn die Leistung paßt auch gut zu einer kleinen
> Abstellraum-Hanfplantage, in die evtl. ein "unsichtbares" Kabel aus
> Deiner Installation führt... ;-)

Interessant, diese Möglichkeit der Eigenheimfinazierung ist mir noch 
garnicht in den Sinn gekommen ;-)

Autor: Karl (Gast)
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Eigenes Haus und dann ein Reihenhaus? Na das muss man sich schon genauer 
überlegen...


Wie bereits gesagt einen LS nach dem anderen abschalten und Verbrauch 
beobachten, das dürfte man schnell erkennen können was die Energie 
verbraucht.

Autor: Der Andere (Gast)
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Karl schrieb:
> Wie bereits gesagt einen LS nach dem anderen abschalten und Verbrauch
> beobachten, das dürfte man schnell erkennen können was die Energie
> verbraucht.

Und dann mal alle nicht unbedingt notwendigen LS ausgeschaltet lassen 
und schauen wer da auf einmal in der Nachbarschaft den Elektriker kommen 
lässt.
Wäre nicht die erste Fehlverkabelung in Reihenhäusern.

Autor: Herr Barium (herr_barium)
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Der Andere schrieb:
> Wäre nicht die erste Fehlverkabelung in Reihenhäusern.

Auch Reihenhäuser können parallel geschaltet sein...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Der Andere schrieb:
> Und dann mal alle nicht unbedingt notwendigen LS ausgeschaltet lassen
> und schauen wer da auf einmal in der Nachbarschaft den Elektriker kommen
> lässt.
> Wäre nicht die erste Fehlverkabelung in Reihenhäusern.

:-)
Das hatte ich hier in meiner angemieteten Halle. Nach der Übergabe hatte 
ich eine unerklärliche permanente Leistung von vielleicht 30W, obwohl 
ich wirklich alle Maschinen ausgeschaltet hatte.

Also am nächsten Tag alle Sicherungen bis auf die von mir wirklich 
benötigten raus - und siehe da: nach drei Stunden war der Vermieter da, 
weil sein Tor sich nicht mehr öffnen ließ.

Der Elektriker hatte die angrenzenden Mietgaragen und das Tor aus 
Versehen mit auf meinen Zähler gelegt.

Es ist also durchaus eine gute Idee, dahingehend nachzuforschen.

Morgens einfach mal an den Sicherungskasten und alles raushauen. Wenn 
dann der restliche Straßenzug auch im Dunkeln liegt, hast Du den Fehler 
gefunden ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: MaWin (Gast)
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Marvin M schrieb:
> zahle z.B. auch einen anderen Tarif für den Heizstrom

Na super, das ist ja wie Elektrospeicherheizung mit Nachtstrom zur Zeit 
der Atomkraftwerke und eines Tages ist der politisch subventionierte 
Preis weg und du zahlst mehr als du überhaupt verdienst.

Aber Hauptsache die Heizung war als Anlage billigst.

Autor: Route 66 (route_66)
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oszi40 schrieb:
> Es gibt auch alte
> Kühlschränke, die 1 kW am Tag verschwenden. Eine dicke 100W
> Heizungspumpe *24h wären auch 2,4 kW.

Watt oder Kilowatt beschreiben die Leistung eines Gerätes.
Wie hängt das mit irgenwelchen Zeiteinheiten (Tag, Stunden) zusammen?

Autor: Bopp Sparley (Gast)
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Marvin M schrieb:
> Moin,
> bei mir (auch Haus mit Wärmepumpen-Heizung) sind zwei Zähler
> installiert, die nichts miteinander zu tun haben, d.h. die Stromkreise
> werden getrennt gezählt.

Aha... alsdann: Sorry!

Robert schrieb:
> ja, die neuen Häuser sind gut.

Das ist erfreulich. Der Gedanke, es mit wenig Energie-Einsatz mollig 
warm zu haben, sollte - wie ich vermute - nahezu jedem Menschen 
"instinktiv zusagen". Irgendwann evtl. möglich, sich in so etwas 
einzumieten...?  :)

Berufsrevolutionär schrieb:
> Interessant, diese Möglichkeit der Eigenheimfinazierung ist mir noch
> garnicht in den Sinn gekommen ;-)

Moment - eine Verkaufabsicht des Gemüses hatte ich gar nicht automatisch 
unterstellen wollen. Doch so oder so ist es eine zutiefst schurkische 
Tat, den Strom zu klauen, ohne dem "edlen Spender" die 
Mehrheitsbeteiligung zu überlassen...  :)

Der Andere schrieb:
> schauen wer in der Nachbarschaft den Elektriker kommen lässt

...wäre eine kluge Alternative zum Wuffilein. (Und nein, jetzt nicht 
unbedingt, um den PDog vom MJ fernzuhalten.)

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Ich les jetzt nicht alles...

Ist irgendwo eine Zusatzheizpatrone für Warmwasser installiert?

Beitrag #5252286 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Christian R. (supachris)
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Schalte doch einfach mal auch die Heizung aus, die paar Minuten machen 
doch nix, ist doch eh warm draußen. Dann siehst du ob der Zähler still 
steht.
Meist verbauen die Bauträger im Bad noch einen elektrischen Handtuch 
Heizkörper, überprüfe das mal.

Autor: Sa. (Gast)
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Dennis schrieb:
> Wir heizen mit Luftwärmepumpe

Oh Gott! Da gab es vor gut einem Jahr mal einen Fernsehbericht. 
Luftwärmepumpe frisst extrem viel Strom, wenn die Aussenluft kalt ist. 
Darf man also nur bei sehr milder Witterung verwenden, sonst eben 
Holzofen oder was auch immer.

Autor: Christian R. (supachris)
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Sa. schrieb:
> Dennis schrieb:
> Wir heizen mit Luftwärmepumpe
>
> Oh Gott! Da gab es vor gut einem Jahr mal einen Fernsehbericht.
> Luftwärmepumpe frisst extrem viel Strom, wenn die Aussenluft kalt ist.
> Darf man also nur bei sehr milder Witterung verwenden, sonst eben
> Holzofen oder was auch immer.

Für den Bauträger ist das halt die günstigste Variante dem Kunden ein 
KfWxx Haus zu bauen. Durch die Förderung. Auf den Stromkosten bleibt der 
Hausherr ja dann sitzen. Unter 4 Grad oder so heizt man doch komplett 
mit Strom, oder?

Autor: hinz (Gast)
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Christian R. schrieb:
> Unter 4 Grad oder so heizt man doch komplett
> mit Strom, oder?

Nur wenn die Anlage komplett falsch ausgelegt ist.

Normal wäre A2/W35 mit COP von ca. 4.

Autor: Armin X. (werweiswas)
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hinz schrieb:
> Normal wäre A2/W35 mit COP von ca. 4.

Hi
Und was heißt das nun für Laien wie mich?

MfG

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Dennis schrieb:
> Wir heizen mit Luftwärmepumpe

bei einem Defekt der WP schaltet normalerweise die Zusatzheizstäbe ein.

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Armin X. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Normal wäre A2/W35 mit COP von ca. 4.
>
> Hi
> Und was heißt das nun für Laien wie mich?
>
> MfG

1kw Strom macht 4kW Wärme

Autor: Lutz H. (luhe)
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Marc H. schrieb:
> 1kw Strom macht 4kW Wärme

Und die 3kW Differenz entstehen irgendwo?

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Lutz H. schrieb:
> Marc H. schrieb:
>> 1kw Strom macht 4kW Wärme
>
> Und die 3kW Differenz entstehen irgendwo?

Wird der Luft entnommen, welche über 0K hat und dadurch abgekühlt wird. 
Das Prinzip nennt sich Wärmepumpenprinzip.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dennis (Gast)
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Hallo zusammen, vielen Dank für die Rege Teilnahme.    Bei meinem 
letzten Post hab ich mich ziemlich) total  vertan (war schon ziemlich 
spät und ich war sehr aufgebracht). Tatsächlich waren es wie im ersten 
Posting beschrieben ca. 13 kWh pro Tag (Messung Dienstag bis 
Donnerstag). Mittlerweile hatte ich auch den Elektriker da, der mir 
erklärte, dass die pumpen, wohl über normalen Strom laufen, nur das 
aufheizen/umwandeln selbst wird über den heizstrom Zähler abgerechnet. 
Die 13 kWh habe ich heute nicht erreicht, tatsächlich waren es heute 8 
(was ich immer noch als viel empfinde, im Vergleich zu vorher... Und wie 
gesagt, wir haben bisher nur wenige Geräte dran hängen, alles aus dem 
Bestand der alten Wohnung und da hatten wir 3-5 kWh täglich inkl. 
Kühlschrank, Herd und Co, das fehlt uns hier noch völlig). Die 13 kWh 
der vortage erkläre ich mir durch einen Defekt der Heizung (es wurde 2 
Wochen mit heizstab geheizt, da die Platine direkt beim Einzug defekt 
war und keiner wusste woran es lag... Bis der Werkskundendienst endlich 
mal da war sind fast 2 Wochen vergangen....). Dieser wurde zwar bereits 
am Dienstag behoben aber vielleicht hat sich das irgendwie regulieren 
müssen?

Was ich aber definitiv sagen kann, nach meinem letzten Posting (2.30 
Uhr) bin ich ins Bett und um 7.45 klingelte der Wecker, ich hatte dann 2 
kWh mehr. Danach war ich bis ca. 14 Uhr unterwegs und hatte wieder 2 kWh 
mehr... Können das wirklich die pumpen sein? Zu der Zeit war kein Mensch 
im Haus bzw. In der Nacht haben wir natürlich geschlafen. Der Elektriker 
gab mir auch eine weitere interessante Info. Vor der Haustür und der 
Terrassen Tür sind gitter eingelassen die auf ein blech führen, dieses 
ist wohl beheizt um frost zu vermeiden. Angeblich würde das aber kaum 
Strom ziehen...Ich bin fest überzeugt dass es immer noch zu viel ist.

Im übrigen handelt es sich nicht um ein Reihenhaus sondern ein 
kettenhaus. Das mag nicht für jeden was sein aber für uns war es 
wichtig, dass es Schlüsselfertig ist und uns gefällt.

Für die erfahrenen Luft- Wärmepumpen Spezialisten: wir haben ca. 125qm 
beheizte Wohnfläche, die Thermostate stehen bei ca. 20 Grad und das 
warme Wasser beim Standard Wert 55 Grad inkl. Einmal wöchentlich ein 
Programm bei dem alles auf 70 Grad hochgeheizt wird (thermische 
Reinigung). Jetzt hatten wir bei ca 6-9 Grad Außentemperatur ca. 27 kWh 
Verbrauch. Ist das im Rahmen? Ich kann das derzeit absolut nicht 
abschätzen, da ich nicht weiß, wie sich das im Sommer verhält, wo ja nur 
noch das Wasser erhizt wird.

Generell sagt der Energieausweis dass wir im Bereich von effizienzklasse 
A sind.

Vielen Dank und viele Grüße
Dennis

Autor: Dennis (Gast)
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Sorry dass sich der Text etwas blöd liest, solche Texte sollte man 
vielleicht nicht mit einer Hand und dem Handy im bett schreiben... Ich 
hoffe man versteht es trotzdem.

Autor: pegel (Gast)
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Die nächste Strompreis Erhöhung kommt bestimmt.

Na ja, Häuslebauer haben genug Geld....


....jedenfalls vor dem Bau. ;)

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
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Um wieviel geht denn der Heizstromzaehler im gleichen Zeitraum nach 
oben?

Autor: hinz (Gast)
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Marc H. schrieb:
> Armin X. schrieb:
>> hinz schrieb:
>>> Normal wäre A2/W35 mit COP von ca. 4.
>>
>> Hi
>> Und was heißt das nun für Laien wie mich?
>>
>> MfG
>
> 1kw Strom macht 4kW Wärme

Und das bei 2°C Lufttemperatur (A=Air) und 35°C Vorlauftemperatur 
(W=Water).

Autor: MaWin (Gast)
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Dennis schrieb:
> Jetzt hatten wir bei ca 6-9 Grad Außentemperatur ca. 27 kWh Verbrauch.

Ich hoffe mal pro Tag.

Also doppelt so viel wie im Jahresdurchschnitt.

Ein Energieeffizienz A Haus sollte unter 45kWh/m2/a verbrauchen, deins 
brauchg mehr als das doppelte.

Eine Luft-Luft Wärmepumpe wird auch keinen COP von 4 haben wenn sie 
6-9GradC auf 70GradC aufheizen soll, sondern eher 1, also direkt mit 
Strom heizen.

Ich denke, ihr seid beim Hausbau verarscht worden, ihr werdet euch an 
Energiekosten dumm&dämlich zahlen, weil die umgedrehte Klimaanlage nicht 
geeignet ist für Warmwasser und sowieso zu teuer heizt.

Dann aussenliegende Bleche heizen gegen Frost, dann Zirkulationspumoen, 
dann Warmwasserspeicher, dann Lüftungssystemventilatoren, llar haut das 
rein.

Nur mal als Vergleich meines 130m2 Hauses: Aktuell heize ich mit 3.2kW, 
Fernwärme (keine Pumpe nötig), und der Standby-Stromverbrauch schwankt 
zwischen 20W und 110W, je nach dem ob der 90W Kühlschrank läuft oder 
nicht. Es ist kein Licht an und der Klingeltrafo ist ein hocheffizientes 
Schaltnetzteil. Der 20W Stromverbrauch kommt vom DSL Modem und 2 
Funksteckdosen und der Alarmanlage.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Dennis schrieb:
> Vor der Haustür und der
> Terrassen Tür sind gitter eingelassen die auf ein blech führen, dieses
> ist wohl beheizt um frost zu vermeiden. Angeblich würde das aber kaum
> Strom ziehen...

Momentan ist warm, da frostet nix. Also diese Merkwürdige Gitter/Blech 
Konstruktion [*1] abklemmen, und am Haupt-Stromzähler messen.  Oder 
einen kleinen Zwischenzähler (Energie-Messgerät) dazwischen packen. 
Gibts für kleines Geld bei Tschibo, im BAumarkt oder beim Discounter 
deines Vertrauens.

[*1] Ich hab keine Ahnung wozu das gut sein soll und wie das aussieht. 
Kannst du mal ein Foto machen?

Autor: Christian R. (supachris)
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MaWin schrieb:
> Ein Energieeffizienz A Haus sollte unter 45kWh/m2/a verbrauchen, deins
> brauchg mehr als das doppelte.

Naja, wenn man in die Berechnung rein guckt, unter welchen Annahmen 
diese Werte zustande kommen kriegt man ja auch einen Lach- oder 
Weinkrampf. Da sind für alle Räume 19°C angesetzt und auch außen 
ziemlich ideale Bedingungen. April bis Einschließlich Oktober keine 
Heizenergie. Naja. Min. 25% mehr kann man schon rechnen, wenn man es 
normal warm haben will und die Bautrockenphase vorbei ist. Mein haus hat 
laut Berechnung KfW70 (noch mit EnEV 2009) mit 52kWh/m²A, aber im ersten 
Jahr hab ich so knapp 70 jetzt verbraucht (ca. 550€ Gas brutto). Aber 
die Chefin will halt nicht bei 19° im Wohnzimmer sitzen und auch die 
Kinder frieren dann nur noch.

Allerdings traue ich diesen Luftwärmepumpen auch nicht über den Weg. 
Selbst wenn alles ideal läuft, haben sie nur COP 4. OK, wenn kein 
Gasanschluss in der Nähe ist, vielleicht durch die Förderung 
interessant.
Aber eine kWh Strom kostet mindestens das 5-fache einer kWh Gas, selbst 
bei idealem COP hat man da nicht mal Nullsummenspiel. Die höheren 
Investkosten und den niedrigen COP bei kälteren Außentemperaturen mal 
ganz außen vor gelassen. Aber die Förderung macht´s ja, und der Strom 
kommt ja ausschließlich aus Windrädern. So kriegt man als  Bauträger 
halt für extrem wenig Aufwand ein KfWxx Haus hin, die Zeche zahlen dann 
die Bewohner.

Autor: A. K. (prx)
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Bopp Sparley schrieb:
> Denn die Leistung paßt auch gut zu einer kleinen
> Abstellraum-Hanfplantage, in die evtl. ein "unsichtbares" Kabel aus
> Deiner Installation führt... ;-)

Vielleicht sollte man heutzutage auch nach einem vom Elektriker 
versteckt angebrachten Bitcoin-Miner suchen. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Sal. (Gast)
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Den TV-Bericht finde ich gerade nicht wieder, könnte ARD PlusMinus 
gewesen sein, vor ca. 18 Monaten. Aber hier ein Focus-Bericht:

https://www.focus.de/immobilien/energiesparen/rege...

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Jupp, noch einer in die Falle getappt. Diese Luftwärmepumpen sind echte 
Stromfresser.
Wenn man sich wie im Kühlschrank leben will ist der Energieverbrauch 
viel höher als angegeben.
War neulich erst bei einem Freund zu besuch, der auch eine WP hat.
135m² KFW55.
Vorgerechnet wurde ihnen ein Stromverbrauch von 4000kWh/Jahr für die 
Heizung. Insgesamt also so um die 8000kWh für die 4 Köpfige Familie. 
Tatsächlich sind es aber eher 12000kWh, wovon ca 8000 kWh auf die 
Heizung/Warmwasser gehen.
Die Heizkosten sind also ca. 2100€/Jahr!
Wir haben eine Pellet-Heizung und eine kfw70-Wohnung. Unsere beheizte 
Fläche ist genauso groß wie die unserer Freunde(Von den 135m² sind sind 
nur ca. 100m² regelmäßig bewohnt). Unser Heizbedarf sind ca. 1100kg 
Pellets/Jahr, was 5280kWh entspricht. Die t Pellets vom Waldbauern im 
Ort kostetn 245€, also 270€-300€ Jahr.
Ein Pellet-Heizkessel hätte ca. 6000€ mehr gekostet, dafür aber rund 
1800€/jahr gespart. Uns das bei gleichbleibenden Stromkosten.

Auch bei den angekündigten 4000kWh wäre die WP aber rund 750€ teurer 
gewesen. Waum die leute sich das immer wieder ins Haus stellen ist mir 
schleierhaft...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Fabian F. schrieb:
> Vorgerechnet wurde ihnen ein Stromverbrauch von 4000kWh/Jahr für die
> Heizung.

Bei 135m² sind das also 30 kWh/m2/a. Wenn man 30 Cent pro kWh ansetzt, 
sind das etwa 9 EUR/m2/a.

Krass. Ich wohne in einem stinknormalen Mehrfamilien-Gründerzeitaltbau, 
ca. 110 Jahre alt, keine Isolierfenster (sondern die üblichen 
Holz-Kastenfenster), keine plastikverkleidete Fassade, und noch die 
Originial-Gusseisenheizkörper. Nur das Dach ist wärmeisoliert. Heizung 
und Warmwasser  werden mit Gas erzeugt, und wir haben eine 
Warmwasserzirkulationsanlage (die recht gut isoliert ist, die 
Temperaturdifferenz zwischen Kesselentnahme und -Rückführung liegt unter 
3K).

Und meine Heiz- und Warmwasserkosten liegen in einer ähnlichen 
Größenordnung, eher zwischen 7.50 und 8 EUR/m2/a.

Irgendwie scheint meine "zugige energetisch ungünstige" Altbaubutze gar 
nicht so unattraktiv zu sein.

Autor: Sal. (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Irgendwie scheint meine "zugige energetisch ungünstige" Altbaubutze gar
> nicht so unattraktiv zu sein.

Dazu gab es letzte Woche in ZDF Frontal einen Bericht -- da hatten sie 
Mehrfamilienhäuser energetisch saniert. Deutliche Miterhöhung, doch kaum 
Ersparnis in Heizkosten! Und der Wickert macht weiter seine Werbung, 
kurz vor der Tageschau.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Vorgerechnet wurde ihnen ein Stromverbrauch von 4000kWh/Jahr für die
>> Heizung.

> Und meine Heiz- und Warmwasserkosten liegen in einer ähnlichen
> Größenordnung, eher zwischen 7.50 und 8 EUR/m2/a.
Dann lebst du entweder in den Tropen oder heizt die Zimmer auf 10°C im 
Winter.
Mein Bruder hat in der Altbauwohung in Nürnberg (Bj. 1915) rund 
280kWh/m²a. Uns Trotzdem muss man zwei Paar Socken und Jacke in der 
Wohnung anziehen.
Geheizt wird mit Öl, was dann letztlich 11-14€/m² kostet.
Renovieren lohnt sicht aber meiner Meinung nach so gut wie nie. Im 
besten Fall spart man sich vielelicht 800-900€ Heizkosten/Jahr. Über 20 
Jahre also grad mal 16.000€. Allzuviel kann man damit nicht machen. 
Fassadendämmung bringt oft Probleme mit Feuchtigkeit und kostet viel 
Geld.
Sinvoller ist es wohl alte Häuser einfach abzureißen und neu nach KFW60 
aufzubauen (Alles was daüber hinaus geht ist unrentabel).

> Irgendwie scheint meine "zugige energetisch ungünstige" Altbaubutze gar
> nicht so unattraktiv zu sein.

Bringt nur nix wenn man neu baut, nachdem man inzwischen nach KFW70 
bauen MUSS.

Autor: Der Andere (Gast)
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Dennis schrieb:
> Vor der Haustür und der
> Terrassen Tür sind gitter eingelassen die auf ein blech führen, dieses
> ist wohl beheizt um frost zu vermeiden.

Die Frage ist wie das gemacht ist.
Die biligen haben nur selbstbegrenzendes Heizband dran, das ist dann 
ständig 30-50° warm und verbraucht soviel Energie wie an die Umgebung 
abgegeben wird.
Die etwas ckleveren haben einen Sensor und eine aktive Regelung die erst 
bei ca. 10°C einschaltet bzw. anfängt zu regeln.
Als Hausnummer haben die Heizbänder ca. 15 - 60W pro m Länge.

Wir haben so eines an 2-3m Wasserausssenleitung, weil ich sonst zwischen 
Vorder und Hinterhaus eine Betondecke und 2x das Fundamant hätte 
aufstemmen müssen und das Ganze schnell gehen hat müssen weil die alte 
Wasserleitung leck war.
Allerdings ist die Wasserleitung nach aussen mit ca. 8cm Steinwolle in 
Alufolie gedämmt und das GHeizband geregelt.

Die Dinger sind also potentiell ziemliche Stromfresser auch schon bei 
Temperaturen  > 0°C

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Fabian F. schrieb:
> Dann lebst du entweder in den Tropen oder heizt die Zimmer auf 10°C im
> Winter.

"Berlin ist nicht Haiti", und es sind 20°C.

Vergiss' nicht - das ist ein Mehrfamilienhaus, kein freistehendes 
Einfamilienhaus.

Ich habe also nicht nur Außenwände, und keinen kalten Keller unter der 
Wohnung (meine Wohnung befindet sich im 4. OG, unter dem nicht 
ausgebauten, aber mit einer Fußbodendämmung versehenen Dachstuhl).

Fabian F. schrieb:
> Bringt nur nix wenn man neu baut

Mach ich ja nicht. Da die Bausubstanz gut ist, die Raumaufteilung und 
-Höhe mir gefällt, wüsste ich nicht, warum ich was ändern sollte.

Autor: MaWin (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Irgendwie scheint meine "zugige energetisch ungünstige" Altbaubutze gar
> nicht so unattraktiv zu sein.

Die Leute mussten damals das Heizmaterial in die Wohnung schleppen.
Die waren nicht doof. Ein Bauernhaus ist ähnlich gut gedämmt wie ein 
Energiesparhaus. Im Winter 1m Heu auf dem Dachboden, die Fachwerkwände 
mit lehmverputztem Stroh, Fensterrahmen bei denen, wenn sie in Ordung 
sind, Holz press auf press liegt, das gibt Super Dämmwerte, und dann 
noch Kühe im Stall die ihrerseits heizen (im Pansen laufen exotherme 
Gärprozesse).

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Irgendwie scheint meine "zugige energetisch ungünstige" Altbaubutze gar
> nicht so unattraktiv zu sein.

Ich behaupte mal Du wohnst ueber einer Oma, die ihre Wohnung auf 25 Grad 
heizt, und Deine damit gleich mit. Hatte ich auch mal.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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MaWin schrieb:
> Die Leute mussten damals das Heizmaterial in die Wohnung schleppen.

"Mein" Haus wurde mit einer Zentralheizung (damals Koks) gebaut, 
deswegen gibt es auch keine Kaminzüge in den Wänden (außer in den 
Küchen, wo sog. "Kochmaschinen" standen). Auch wurde das Haus von 
vornherein elektrifiziert, wenn auch mit einer gewissen Skepsis 
gegenüber diesem neumodischen Krams: in jedem Raum gab es einen 
(Decken-) Gasanschluss.

Ich hab' mir wegen eines Wohnungsumbaus mal die Bauzeichnungen des 
Hauses besorgt, da ich einen Statiker wegen eines Deckendurchbruchs 
überzeugen musste. Ging, war kein Problem.

Dumdi D. schrieb:
> Ich behaupte mal Du wohnst ueber einer Oma, die ihre Wohnung auf 25 Grad
> heizt

Nö. Das ist ein gut gepflegter Altbau, bei dem halt die Bausubstanz und 
Haustechnik in Schuss gehalten wird. Bei Häusern mit überwiegend 
selbstgenutzten Eigentumswohnungen gibt es so etwas, da wird tatsächlich 
nach Vernunft und Werterhalt bzw. -Steigerung entschieden, statt nach 
der "ökonomischten" Methode, auf Verschleiß zu wirtschaften.

Autor: Joachim B. (jar)
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Dennis schrieb:
> Können das wirklich die pumpen sein?

dann lasse dir doch nur für diese einen Zähler montieren, die Zähler 
gibts ja gebraucht, muss nicht zwingend geeicht sein, für die erste 
Abschätzung hängst du den zwischen einer deiner Steckdosen 1-2 kW Last 
ran alles andere aus und schaust wie weit die Abweichung zum EVU Zähler 
nach einer Stunde ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian R. (supachris)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Bei 135m² sind das also 30 kWh/m2/a. Wenn man 30 Cent pro kWh ansetzt,
> sind das etwa 9 EUR/m2/a.

Wobei man da noch Nutzfläche/Wohnfläche beachten muss. Die Angabe im 
Energiepass wird aus der Nutzfläche berechnet. Bei einer Wohnung ist das 
fast das gleiche, bei einem Haus mehr als die Wohnfläche.
Ich hab hier z.B. 137m² Wohnfläche bei 163m² Nutzfläche. Der daher 
fantasierte Energieverbrauch pro Jahr wird dann durch die Nutzfläche 
geteilt.
Sind beim aktuellen Gaspreis dann irgendwas zwischen 3,50 und 4,00€ pro 
m² Nutzfläche.
Allerdings wurde eben gleich mit Gas erschlossen und der Anschluss kam 
daher "nur" 2000€ Invest-Kosten. Ich hatte vor dem Bau intensive 
Berechnungen angestellt, lediglich die Pelletheizung wäre aus 
derzeitiger Sicht auf 20 Jahre knapp günstiger gekommen, schied aber 
wegen fehlendem Lagerraum aus.

Autor: Matthias H. (matthiash)
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nachdem ich hier den Thread gelesen habe sah ich mich genötigt mal die 
Gasrechnung von diesem Jahr rauszuholen
Abrechungszeitraum: 01.12.2016 bis 24.11.2017 = 359Tage
Haus: MFH, BJ1900, ungedämmt*, 5 Wohnungen 
(38m²,48m²,102m²,103m²,104m²)= 395m²
Verbrauch: 3180m³ Erdgas H, 34855kWh, mit Zählergebühr 2090€
entspricht dann 5,29€/m²
Da sehe ich wenn ich das mit den hier genannten m²-Heizkosten vergleiche
keine Notwendigkeit akut irgenwelche Dämmmaßnahmen einzuleiten.

*die Geschossdecken sind 1980 mit ca.50mm Glaswolle gedämmt worden,
auch die oberste zum ungeheizten Dachboden.

Autor: Georg A. (georga)
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Dennis schrieb:
> Danach war ich bis ca. 14 Uhr unterwegs und hatte wieder 2 kWh
> mehr...

2kWh in 7h sind 280W Dauerlast. Die normale Heizkreispumpe wird bei der 
Grösse so dauerhaft 10-25W ziehen. Die Zulieferkreispumpe der WP könnte 
schon an die 100W rankommen, allerdings wird die auch nicht immer 
laufen.

BTW: Du solltest dich dringend in die WP-Materie einlesen und dann die 
Einstell/Messwerte der WP-Steuerung auf Sinnhaftigkeit kontrollieren. 
Die Erfahrung mehrerer WP-geblagter Bekannter zeigt, dass die 
Heizungsbauer da gern völlig falsch parametrisieren oder auch schon von 
der Planung der nötigen Volumenströme total danebenliegen (zu schwache 
HK/ZLK-Pumpen). Das wird dann für den Bewohner zunächst unsichtbar mit 
zu hoher Vorlauftemperatur und/oder zu grosser Hysterese/Spreizung 
kaschiert, was aber den Wirkungsgrad der WP in den Keller bringt. Fällt 
halt erst bei der Stromrechnung auf...

> Die 13 kWh
> der vortage erkläre ich mir durch einen Defekt der Heizung (es wurde 2
> Wochen mit heizstab geheizt, da die Platine direkt beim Einzug defekt
> war und keiner wusste woran es lag... Bis der Werkskundendienst endlich
> mal da war sind fast 2 Wochen vergangen....). Dieser wurde zwar bereits
> am Dienstag behoben aber vielleicht hat sich das irgendwie regulieren
> müssen?

Was soll sich das regulieren? Und wenn die Heizstäbe am Haushaltsstrom 
und nicht auch am Wärmestrom hängen, hat jemand was falsch gemacht.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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MaWin schrieb:
> und dann
> noch Kühe im Stall die ihrerseits heizen (im Pansen laufen exotherme
> Gärprozesse).

Ja, wer die entstehenden Gase olfaktorisch abkann :-)

Autor: Toxic (Gast)
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Wurde die Ursache mittlerweile gefunden? Der Thread ist schon wieder so 
ewig lang....

Autor: Peter (Gast)
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Nicht wirklich, weil der OP nicht einfach mal die Sicherungen einzeln 
ausknipsen möchte.

Autor: Toxic (Gast)
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Peter schrieb:
> Nicht wirklich, weil der OP nicht einfach mal die Sicherungen einzeln
> ausknipsen möchte.


Dennis schrieb:
> Dennis (Gast)

Also Dennis - wie waere es wenn du dann mal dem einen oder anderen Tip 
Beachtung schenkst und uns mit der Aufloesung deines Raetsels begluecken 
koenntest?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Meine Wohnung wird mit einer Gastherme aus den 70er Jahren beheizt. Mit 
Gas und Frischluft aus einem halb gekippten Fenster wird Wasser erhitzt, 
dass (nur bei Bedarf) von einer Elektropumpe durch massive Gusseiserne 
Heizkörper gepumpt wird.

Ich fragte den Schornsteinfeger, ob er es für Sinnvoll halte, diese 
uralte Anlage im Sinne der Kosteneinsparung zu erneuern.

Er meinte, dass ich hier noch 30 Jahre wohnen müsste, um damit den 
ersten Cent einsparen zu können. Modernere Anlagen dieser und anderer 
Bauart werden praktisch immer mit unrealistischen Verbrauchsangaben 
beworben, meinte er. Ich soll lieber die alte Anlage lassen wie sie ist, 
wenn mir der Komfort-Faktor nicht so wichtig ist.

Scheiß auf die 10-20% Prozent mehr Verbrauch.

Autor: Ivan Schischlick (Gast)
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Da läuft irgendwo ne geheime Bitcoin MinerFarm.

Autor: Peter (Gast)
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Solange man nicht gezwungen ist (z.B. EnEV, AwSV und andere), würde ich 
es auch so lassen, wie es ist. Moderne Brennwertheizungen halten auch 
nicht mehr so lange...
Leider gibt es immer öfter neue Gesetze zu dem Thema, die einen zu 
teuren Modernisierungen zwingen können, selbst wenn man nicht umgezogen 
ist, sondern die Bude jahrelang bewohnt hat. :(

Autor: Lutz H. (luhe)
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Marc H. schrieb:
> Wird der Luft entnommen, welche über 0K hat und dadurch abgekühlt wird.
> Das Prinzip nennt sich Wärmepumpenprinzip.

Dadurch muss der Nachbar mehr Heizen, weil die Umgebungsluft kälter ist.

Autor: C++ (Gast)
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Darf man erfahren welchen Hersteller der Wärmepumpe es ist?

Autor: Christian R. (supachris)
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Vielleicht ist das Beitrag "Heizung gegen Schnee auf der Einfahrt" sein 
Nachbar? Eventuell hat er sein Projekt schon umgesetzt :)

Autor: Komisch (Gast)
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Den Pc musst du mir zeigen der 24 Stunden am Tag mit 5 KW läuft

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Ivan Schischlick schrieb:
> Da läuft irgendwo ne geheime Bitcoin MinerFarm.

Dann wärs aber auch ohne Heizung warm. Zumindest bei dem die Miningfarm 
läuft.

@komisch: Das wird heute nicht mehr mit normalen PCs gemacht. die sind 
dazu viel zu langsam.

Autor: Dennis (Gast)
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Puh ich hab hierzu jetzt auch etwas den Überblick verloren, danke die 
vielen Antworten (das ein oder andere andere blöde Kommentar, hätte man 
sich aber sparen können, wir haben wohl überlegt gebaut und in vielen 
Fällen worst case gerechnet aber wenn der Verbrauch plötzlich so viel 
anders ist als vorher, darf man sich wohl wundern, ich suche hier nur 
nach einer Erklärung. Das wir uns über den Tisch haben ziehen lassen, 
bezweifle ich ebenfalls, aber danke für den Hinweis).

Hersteller der Wärmepumpe ist die Firma Dimplex. Unser Heizstrom hat 
sich jetzt bei ca. 27-30 kWh pro Tag eingependelt (ist das normal, gut 
oder eher schlecht bei ca. 125qm Nutzfläche und Außentemperaturen von 
8-9 Grad?), das kann ich absolut nicht einschätzen.
Den normalen Strom empfinde ich ich immer noch als relativ hoch (der 
Elektriker empfand das nicht so), hatte heute ca. 1 Stunde den PC 
genutzt, das Haus durchgesaugt und ca. 30 Minuten den TV an, ansonsten 
läuft eine Fritzbox, ein switch und ein WLAN repeater (max 5,5 Watt) 
sowie ein v, natürlich hab ich auch immer mal wieder Licht benötigt 
gegen abend, aber wir waren bis vor 30 Minuten auch ca. 3 Stunden außer 
Haus. Verbraucht haben wir ca. 9 kWh heute. Weniger als 8 kWh  scheint 
also nicht drin zu sein. Also eine Verdopplung gegenüber unserer 85qm 
Wohnung, die aber natürlich schon mit Küche, Waschmaschine und Co 
ausgestattet war. Ich werde die Feiertage mal nutzen um das ein oder 
andere auszuprobieren.

Bezüglich der Einstellungen der Anlage könnte ich mal ein paar Fotos 
machen aber unsere örtlicher Heizungsmonteur sowie der werkskundendienst 
haben diese mehrfach begutachtet. Weil wir ja zu Beginn den Defekt in 
der Platine hatten.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
Datum:

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Georg A. schrieb:
> BTW: Du solltest dich dringend in die WP-Materie einlesen und dann die
> Einstell/Messwerte der WP-Steuerung auf Sinnhaftigkeit kontrollieren.
> Die Erfahrung mehrerer WP-geblagter Bekannter zeigt, dass die
> Heizungsbauer da gern völlig falsch parametrisieren oder

Kumpel ist Kaminfegermeister und der kommt täglich an falsch 
parametrierte Heizungen aller Art.

Am Ende ist es halt leider so, das wenn der Heizungsbauer sinnvoll 
parametriert ihm der Kunde ständig in den Ohren liegt weil seiner 
Meinung nach etwas nicht zu stimmen scheint.

Wie oft hört man die Argumentation das es, wenn man auf 5 dreht 
schneller warm wird und wenn es kalt drausen ist, dann müssen der 
Heizungsrohre glühen, damit der Kunde weiß das seine Heizung 
funktioniert.

Da kommt man dann wohl an Anlagen, die bei -5°C Außen mit 70°C Vorlauf 
fahren.

Dann kommen noch Kunden dazu, die selbst irgendwo an der Steuerung rum 
drücken und alles noch schlimmer machen.

Fernadministrierbare Heizungen sind leider noch nicht ganz so weit 
verbreitet und einen Knopf zum zurücksetzen auf vom Fachmann 
paramentierte Werte gibt es auch nicht.

Autor: Alex Ge (dragongamer)
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@Dennis (Gast)

Was spricht jetzt nochmal dagegen mal die Sicherungen alle nacheinander 
zu entfernen - und zwar ALLE (auch alles was irgendwie mit der Heizung 
zutun hat) - und dabei das Zähler-Rädchen zu beobachten?

Das sollte nur ein paar Stunden dauern wenn man geschickt vorgeht und 
immer genau die Hälfte aller Sicherungen rausholt, um einzugrenzen wo 
viel verbraucht wird.
Das Ganze wird sonst hier nämlich wirklich zum Ratespiel.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian R. (supachris)
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Was hast du denn z.B. für Lampen? Noch altes Glühobst oder LED?
Wir haben beim Einzug alle noch verbliebenen Lampen gegen LED Lampen 
getauscht und haben im ersten Jahr jetzt so 2260kWh Strom gebraucht, 
also etwa 6kWh pro Tag. Incl. Umwälzpumpe für die Heizung und noch 
Bautätigkeit im Januar.

30kWh Strom für die Heizung erscheint viel zu viel. Bei einem COP von 4 
wären das ja 120kWh Heizlast.
Ich heize meine 163m2 Nutzfläche bei der aktuellen Witterung mit etwa 
4m3 Gas am Tag, also etwa 43kWh.
Als es letzte Woche -5 Grad hatte, waren es auch mal knapp über 6m3.
Hast du das Protokoll vom hydraulischen Abgleich? Welche Durchfluss 
Mengen sind da so berechnet und welche sind eingestellt? Haben die 
überhaupt was an den Heizkreisverteilern eingestellt? Wieviel Vorlauf 
Temperatur?
Vielleicht ist das Zeitprogramm für Warmwasser auch blöd eingestellt, 
eventuell heizt der den ganzen Tag den Speicher nach? Musste ich bei mir 
auch erst eingrenzen.
Ich tippe immer noch drauf, dass der Badheizkörper für die Handtücher 
eine elektronische Heizpatrone hat, die den ganzen Tag bullert...

Autor: Mike R. (thesealion)
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Wir haben bei uns (140m2) aktuell um die 5qm Gas Verbrauch pro Tag (so 
ca. 50kWh).
Von daher erscheinen mir 30kWh für die Wärmepumpe auch recht viel (oder 
die Technik ist wirklich so mies)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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Dennis schrieb:
> Unser Heizstrom hat
> sich jetzt bei ca. 27-30 kWh pro Tag eingependelt (ist das normal, gut
> oder eher schlecht bei ca. 125qm Nutzfläche und Außentemperaturen von
> 8-9 Grad?), das kann ich absolut nicht einschätzen.

Wie wäre es denn mal mit googlen?

https://www.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/in...

Warum Du dem mehrfach genannten Rat, einfach mal alle Sicherungen raus- 
und dann wieder reinzunehmen um die Verbraucher aufzuspüren, nicht 
nachkommst ist mir ein Rätsel - fast schon trollig.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Dennis schrieb:
> hatte heute ca. 1 Stunde den PC
> genutzt, das Haus durchgesaugt und ca. 30 Minuten den TV an, ansonsten
> läuft eine Fritzbox, ein switch und ein WLAN repeater (max 5,5 Watt)

Vielleicht noch ein kleines Puzzleteilchen - du wirst im Vergleich zur 
alten Wohnung vermutlich auch erheblich mehr FB-Heizkreise haben, mit 
entsprechend mehr thermischen Stellantrieben. Die dind normalerweise ja 
„stromlos geschlossen“, d.h. ziehen in der Heizperiode permanent Strom. 
Könnte sich je nach Anzahl auch was zusammenläppern...

Autor: Christian R. (supachris)
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Jan L. schrieb:
> Dennis schrieb:
> hatte heute ca. 1 Stunde den PC
> genutzt, das Haus durchgesaugt und ca. 30 Minuten den TV an, ansonsten
> läuft eine Fritzbox, ein switch und ein WLAN repeater (max 5,5 Watt)
>
> Vielleicht noch ein kleines Puzzleteilchen - du wirst im Vergleich zur
> alten Wohnung vermutlich auch erheblich mehr FB-Heizkreise haben, mit
> entsprechend mehr thermischen Stellantrieben. Die dind normalerweise ja
> „stromlos geschlossen“, d.h. ziehen in der Heizperiode permanent Strom.
> Könnte sich je nach Anzahl auch was zusammenläppern...

Naja, meine haben 3 Watt im geöffneten Zustand. Beim Öffnen selber bissl 
mehr, dauert ja aber nur 2 Minuten. Bei 10 Heizkreisen sind das im Worst 
Case immer noch"nur" 30 Watt.

Autor: MWS (Gast)
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Dennis schrieb:
> Unser Heizstrom hat
> sich jetzt bei ca. 27-30 kWh pro Tag eingependelt (ist das normal, gut
> oder eher schlecht bei ca. 125qm Nutzfläche und Außentemperaturen von
> 8-9 Grad?), das kann ich absolut nicht einschätzen.

Hiernach:
https://www.effiziento.de/typo3temp/pics/91a12803c6.jpg
liegt die Leistungszahl bei der gegebenen Temperatur bei ca. 4,2.
28kWh x 4,2 = 117,6kWh / 24h = 4,9kw, äquivalent zu ca. 3 Heizlüftern 
auf mittlerer Stufe im Dauerbetrieb. Frag' Dich also ob 3 Heizlüfter im 
Dauerbetrieb die Bude so heizen würden wie jetzt.

An Deiner Stelle würde ich mal den genauen Typ der WP angeben.

Außerdem den Heizanlagentechniker fragen, ob er den Zusatzheizstab 
abklemmen kann, dann würde man sehen, ob die WP die versprochene 
Heizleistung bringt oder nicht. Bei 8-9 Grad sollte die WP-Leistung 
selbst des schwächsten Dimplex-Modells ausreichen.

Evtl. ist was faul und der Heizstab ist in Dauerbetrieb statt der WP. 
Auch könnte die WP-Effizienz/Leistungszahl bei unzureichender 
Gas-Füllung oder schlechter Evakuierung des Systems gegen 1 tendieren. 
In beiden Fällen wäre 28kWh / 24 ~= 1,2kW, ein Heizlüfter im 
Dauerbetrieb auf mittlerer Stufe, eher wenig für ein Haus. Der 
Unterschied zwischen Gut Leistungszahl-4 und Böse Leistungszahl-1 
macht's aus und dazwischen können viele Fehler liegen.

Rechne einfach mal auf der Basis des KfW-Haus-Typs, bei einem KfW70 
sollte der Verbrauch max. 60kWh pro qm und Jahr liegen, also 60 x 125 = 
7500kWh/a, mit 117,6kWh/Tag wäre der Maximalwärmeverbrauch nach 64 
Tagen, also ca. 2 Monaten Außentemperatur 8-9 Grad erreicht, da kommst 
Du nicht weit.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Christian R. schrieb:
> Jan L. schrieb:
>> Dennis schrieb:
>> hatte heute ca. 1 Stunde den PC
>> genutzt, das Haus durchgesaugt und ca. 30 Minuten den TV an, ansonsten
>> läuft eine Fritzbox, ein switch und ein WLAN repeater (max 5,5 Watt)
>>
>> Vielleicht noch ein kleines Puzzleteilchen - du wirst im Vergleich zur
>> alten Wohnung vermutlich auch erheblich mehr FB-Heizkreise haben, mit
>> entsprechend mehr thermischen Stellantrieben. Die dind normalerweise ja
>> „stromlos geschlossen“, d.h. ziehen in der Heizperiode permanent Strom.
>> Könnte sich je nach Anzahl auch was zusammenläppern...
>
> Naja, meine haben 3 Watt im geöffneten Zustand. Beim Öffnen selber bissl
> mehr, dauert ja aber nur 2 Minuten. Bei 10 Heizkreisen sind das im Worst
> Case immer noch"nur" 30 Watt.

Jo, da er aber bereits die 5W der Fritzbox bilanziert, passt's doch 
dazu...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Meine Erfahrung ist: Mit einem Thermostaten an der Heizung ist ein 
normaler Kunde hoffnungslos überfordert. Um das Funktionsprinzip einer 
Reglung zu verstehen erfordert es das Bildungsniveau eines 
Hochschulstudiums.

Thermostat in der Wohnung:

Fenster auf -> Thermostate auf Nacht -> Heizung heiß

Fenster zu  -> Thermostat auf 2  -> Heizung kalt.


Wer soll den Sinn verstehen?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Lutz H. schrieb:
> Wer soll den Sinn verstehen?

Der welcher verstanden hat, dass die Thermostate auf die sie umgebende 
Lufttemperatur - in Relation zur eingestellten Soll-Temperatur - 
"reagieren".

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Matthias H. schrieb:
> nachdem ich hier den Thread gelesen habe sah ich mich genötigt mal die
> Gasrechnung von diesem Jahr rauszuholen
> Abrechungszeitraum: 01.12.2016 bis 24.11.2017 = 359Tage
> Haus: MFH, BJ1900, ungedämmt*, 5 Wohnungen
> (38m²,48m²,102m²,103m²,104m²)= 395m²
> Verbrauch: 3180m³ Erdgas H, 34855kWh, mit Zählergebühr 2090€
> entspricht dann 5,29€/m²
> Da sehe ich wenn ich das mit den hier genannten m²-Heizkosten vergleiche
> keine Notwendigkeit akut irgenwelche Dämmmaßnahmen einzuleiten.
>
> *die Geschossdecken sind 1980 mit ca.50mm Glaswolle gedämmt worden,
> auch die oberste zum ungeheizten Dachboden.

Das kommt bei mir auch so hin: Altbau BJ 1906, EG Wohnung. Allerdings 
Isolierglasfenster und Boden nachträglich gedämmt.(Sanierung vor Einzug) 
Dazu noch Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (hat mich ca. 8k€ 
gekostet). Außenwand Ziegel und nicht so eine Styropor Sch...e. RT 20°C. 
Gas Brennwert. 5-6€/m².a.
Da bau ich mir keine dieser modernen Hütten hin, die in 20 Jahren wieder 
auseinanderfallen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian R. (supachris)
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Andreas B. schrieb:
> Da bau ich mir keine dieser modernen Hütten hin, die in 20 Jahren wieder
> auseinanderfallen.

Das kann man auch richtig machen. Nur dann muss man sich selbst kümmern 
und nicht schlüsselfertig kaufen.
Wir haben wir 36.5cm Poroton von Eder, keine extra Dämmung und keine 
Luftwärmepumpe. Ich denke, das wird etwas länger halten als 20 Jahre. 
Hat aber auch paar Euro und viele Nerven und vor allem Eigeninitiative 
mehr gekostet als ein Vogelhaus vom Bauträger.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Mann kann ja einfach mal überschlagsmäßig selbst rechnen.
Bei Energieeffizienz A (45kWh/m2/a) und 6 Grad Luft- bzw. 70 Grad 
Kesseltemperatur kommst du auf eine elektrische Leistung der WP von ca. 
120W. Bei einer benötigen Heizleistung von 642W ergibt das einen 
(idealen) COP-Faktor von 5,4. Real ist sicher 4.0 oder weniger. Mit dem 
idealen COP müßtest du also 2872 kW/h verbrauchen. Wenn die WP 
allerdings defekt ist und nur elektrisch geheizt wird, verbrauchst du 
15.4 kW/h.

Autor: Sal. (Gast)
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Joe G. schrieb:
> COP-Faktor von 5,4. Real ist sicher 4.0 oder weniger.

Nach Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe

Praktisch werden Wärmepumpengütegrade im Bereich 0,45 bis 0,55 erreicht.

(COP / COPmax)

Wärmepumpe macht eben nur Sinn wenn die Temperaturdifferenz klein ist -- 
etwa warmes Erdreich mit Fußbodenheizung.

Autor: Der Andere (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Um das Funktionsprinzip einer
> Reglung zu verstehen erfordert es das Bildungsniveau eines
> Hochschulstudiums.

Nö nur logisches Denken. Mein Vater mit 8 Jahren Grundschule (im 2. 
Weltkrieg) hat das problemlos verstanden, besser als mancher Akademiker.

Wegen Heizungskosten:
Die Heizungskosten sollte man erst mal mit Vorsicht geniessen. Das ist 
doch ein gerade bezogener Neubau. Das heisst er ist noch massiv feucht 
in der Bausubstanz.
Da wird der erste Winter deutlich teurer, bei eingebauter automatischer 
Lüftung wird die im ersten halben/ganzen Jahr normalerweise auch auf 
einen wesentlich höheren Durchsatz eingestellt um die Restfeuchte 
rauszubekommen.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Sal. schrieb:
> Wärmepumpe macht eben nur Sinn wenn die Temperaturdifferenz klein ist --
> etwa warmes Erdreich mit Fußbodenheizung.

Das war nicht die Aufgaenstellung ;-) Gesucht war die Ursache für den 
hohen Energieverbrauch.

Autor: WaMin (Gast)
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Sal. schrieb:
> Und der Wickert macht weiter seine Werbung, kurz vor der Tageschau.

Verwechselst Du da nicht was? Meines Wissens nach moderiert der Wickert 
die Tagesthemen.

Autor: Peter (Gast)
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Autor: Sal. (Gast)
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WaMin schrieb:
> Verwechselst Du da nicht was? Meines Wissens nach moderiert der Wickert
> die Tagesthemen.

Oh mann, du guckst wohl nur Privat-TV oder Videos?

U. Wickert hat mal die Tagesthemen moderiert, ist aber schon lange u.a. 
durch Tom Buhrow ersetzt.

Und seit ein paar Jahren macht er die Dümmliche Werbung kurz vor 20 Uhr 
auf ARD -- Dämmen lohnt sich oder so. Da war mir Manfred Krug mit 
Telekom schon fast lieber, er hat es zum Schluss immerhin bedauert.

Autor: Dennis (Gast)
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Ich verstehe den negativen Tenor den hier der ein oder andere drauf hat 
nicht so ganz. Dass das momentan eine etwas stressige Zeit für uns ist, 
sollte jeder nachvollziehen können.

Ich habe jetzt definitiv die Sicherung gefunden, welche die 
Geschwindigkeit des Zählers mehr als verzweifacht (eine Umdrehung dauert 
statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden wenn der Schalter unten ist, also 
ca. Faktor 2,23) .

Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage, 
Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG (ausgenommen sind die 
Steckdosen für den Herd, Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine, Trockner, 
welche alle einen separaten Schalter haben). Tatsächlich ist die einzige 
Steckdose die in diesem Bereich genutzt wird unser hörmann garagentor. 
Morgen früh werde ich mir mal eine Leiter schnappen und das Tor 
ausstöpslen und schauen ob die Auswirkungen auf den Zähler die selbe ist 
(ich kann es mir kaum vorstellen).

Autor: chris (Gast)
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Und was ist dieser Unterschied, 1.35kwh bei 375 U/KW oder mehr als 5kw ?
75 oder 96 U/KW im zweiten Falle wenn der Nachtbar sein E-Auto mit 4.5kw 
laded,
oder eine elektrische Heizung irgendwo rumgurkt.

https://www.unserhobby.de/forum/tipps_.php?open=ti...

Autor: ZF (Gast)
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Dennis schrieb:
> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG
Also ein LS für fast alles. :-( German Bautrüger at it's best.

Dennis schrieb:
> Tatsächlich ist die einzige Steckdose die in diesem Bereich genutzt wird
> unser hörmann garagentor.
Kein Licht und keine Geräte im halben Haus? Kein el. Handtuchheizkörper 
im Bad? Keine dieser ominösen Außenheizungen von denen Du schriebst aber 
nichts weißt an diesem Stromkreis?

Dennis schrieb:
> eine Umdrehung dauert statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden
Wie Chris schon schrieb: Um das beurteilen zu können muss man die 
Zählerkonstante kennen (U/kWh), steht auf dem Zähler.

Autor: Joachim B. (jar)
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ZF schrieb:
> Dennis schrieb:
>> eine Umdrehung dauert statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden
> Wie Chris schon schrieb: Um das beurteilen zu können muss man die
> Zählerkonstante kennen (U/kWh)

nicht bei der relativen Messung der Umdrehungen, doppelte Umdrehung/s = 
doppelter Verbrauch bei JEDER Zählerkonstante.

Der TO ist zumindest auf dem richtigen Weg der Ursachenergründung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Greg (Gast)
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Tip, manche haben eine Heitpatrone im Dach für den Dachablauf. Die 
sollten zwar nur bei extremen -Temperaturen angehen, aber wer weiß ob da 
was defekt ist. Das dumme, die Leitungen sieht man nicht direkt. Da mußt 
du versuchen alle Leitungen in der Garage nachzugehen und sehen was am 
Ende dran ist.

Autor: Hubert Mueller (hm-electric)
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Ich tippe auch auf eine Regenrinnenheizung.Dafür sollte auch ein 
Thermostat vorhanden sein, denn sonst heizt das Band immer ,auch im 
Sommer. Ein einfacher Thermostat funktioniert auch nicht, da braucht man 
ein Differenzthermostat: 
http://www.heizung-elektro.de/differenzthermostat/d-70642/

Autor: Baunehmer (Gast)
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Ne Wärmepumpe ist ne Stromheizung. Wenn der Bau noch feucht ist, 
brauchts mehr Energie. Das wird im zweiten Jahr besser.

Autor: Spürhund (Gast)
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Dennis schrieb:
> Ich verstehe den negativen Tenor den hier der ein oder andere drauf hat
> nicht so ganz. Dass das momentan eine etwas stressige Zeit für uns ist,
> sollte jeder nachvollziehen können.
>
> Ich habe jetzt definitiv die Sicherung gefunden, welche die
> Geschwindigkeit des Zählers mehr als verzweifacht

Lieber Dennis, den etwas säuerlichen Ton mancher Personen solltest Du 
aber schon nachvollziehen können. Den Tip, mal alle Sicherungen 
nacheinader auszuschalten und den Zähler beobachten gab es schon ganz am 
Anfang. Und Du brauchst 3 Tage um diesen einfachen Job zu tun. Das ist 
dich wirklich eine Sache von 10 Minuten, um den Stromfresser zu 
lokalisieren. Dass an der "bösen" Sicherung jetzt das halbe Haus hängt, 
ist Schlamperei des Elektrikers (der spart halt, wo er kann). Aber 
immerhin bist Du jetzt auf der richtigen Fährte!

Autor: Jens G. (jensig)
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>lokalisieren. Dass an der "bösen" Sicherung jetzt das halbe Haus hängt,
>ist Schlamperei des Elektrikers (der spart halt, wo er kann). Aber

Nicht der Elektriker, sondern der Hausbesitzer ...

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
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Spürhund schrieb:
> Und Du brauchst 3 Tage um diesen einfachen Job zu tun

Wer kurz vor Weihnachten mit Familie umzieht hat ueblicherweise viel zu 
tun.

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Hallo Dennis,

welche Sicherung(en) waren es jetzt und wie verhält sich nun die 
Heizung?

Wenn du die Heizung abschaltest (momentan hast du es ja schön warm) wie 
lange benötigt es damit die Wohnung kalt wird?

Eventuell hast du eine miese Wärmebrücke irgendwo! Oder die Heizleitung 
führt an einer kalten Stelle vorbei?

Hat dein Elektriker eventuell eine Wärmebildkamera (damit kann er 
Sicherungskästen prüfen ob ein Kontakt schlecht ist)? Lass ihn damit mal 
außen dein Haus absuchen. So findest eventuell eine Wärmebrücke.

Autor: Dennis (Gast)
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Dumdi D. schrieb:
> Spürhund schrieb:
> Und Du brauchst 3 Tage um diesen einfachen Job zu tun
>
> Wer kurz vor Weihnachten mit Familie umzieht hat ueblicherweise viel zu
> tun.

Danke! Ich glaube hier hat keiner eine Vorstellung davon, was die 
letzten Wochen bei uns los war. Nicht umsonst sind so gut wie alle 
Postings mitten aus der Nacht.

Jens G. schrieb:
> lokalisieren. Dass an der "bösen" Sicherung jetzt das halbe Haus
> hängt, >ist Schlamperei des Elektrikers (der spart halt, wo er kann).
> Aber
>
> Nicht der Elektriker, sondern der Hausbesitzer ...

Ja klar, ich kaufe Schlüsselfertig und bin dann dafür verantwortlich, 
dass das in unserer Region bekannteste Elektrounternehmen mist baut? By 
the way: die Dosen für Trockner, Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen, 
Spülmaschine haben eine extra Sicherung obwohl sie in diesen Bereich 
fallen.

ZF schrieb:
> Kein Licht und keine Geräte im halben Haus? Kein el. Handtuchheizkörper
> im Bad? Keine dieser ominösen Außenheizungen von denen Du schriebst aber
> nichts weißt an diesem Stromkreis?

Ja, unsere Küche, der Essbereich und die Couch haben Lieferverzug... 
Scheinbar zum Glück, sonst wäre mir der Verbrauch erst später 
aufgefallen. Wir haben im OG einen badheizkörper der Stecker ist aber 
draußen und er steht auf 0, sprich die normale heizwärme wird derzeit 
auch nicht genutzt. Wie ich an diese seltsamen rinnen komme weiß ich 
noch nicht.


Ich habe in der Anleitung der Heizung aber einen Passus entdeckt, der 
den Tenor anschlägt, dass die Zirkulationspumpe für warmes Wasser im og 
wohl sehr viel Energie frisst. Diese war aber bei meinem test gestern 
Nacht zumindest laut Einstellung eh nicht mehr aktiv.

Autor: Jens G. (jensig)
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Dennis (Gast) schrieb:

>Jens G. schrieb:
>> lokalisieren. Dass an der "bösen" Sicherung jetzt das halbe Haus
>> hängt, >ist Schlamperei des Elektrikers (der spart halt, wo er kann).
>> Aber
>>
>> Nicht der Elektriker, sondern der Hausbesitzer ...

>Ja klar, ich kaufe Schlüsselfertig und bin dann dafür verantwortlich,
>dass das in unserer Region bekannteste Elektrounternehmen mist baut? By

Es ging nicht um möglichen Mist, sondern um die Aussage, der Elektriker 
würde einfach  so mal selbst festlegen, was man so alles an der Elektrik 
einsparen könne. Was da eingebaut wird, und wie verdrahtet wird, wurde 
ja sicherlich schon vorher zum größten Teil festgelegt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dennis (Gast)
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Jens G. schrieb:

> Es ging nicht um möglichen Mist, sondern um die Aussage, der Elektriker
> würde einfach  so mal selbst festlegen, was man so alles an der Elektrik
> einsparen könne. Was da eingebaut wird, und wie verdrahtet wird, wurde
> ja sicherlich schon vorher zum größten Teil festgelegt.

Hier wurden 11 Kettenhäuser gebaut, die Verdrahtung sollte bei allen die 
gleiche sein, ich käme als Laie niemals auf die Idee, anzuzweifeln dass 
da etwas nicht stimmen könnte. Laut Aussage des Elektrikers wäre aber 
wohl bei denen ersten 5 Häusern in der Hinsicht einiges schief gelaufen, 
deswegen ist auch irgendwie das gäste WC an diesem Verteiler gelandet.

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Schalte doch einfach mal die WP direkt aus!
Die hat doch sicher einen Hauptschalter!

Dennis schrieb:
> Ich habe jetzt definitiv die Sicherung gefunden, welche die
> Geschwindigkeit des Zählers mehr als verzweifacht (eine Umdrehung dauert
> statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden wenn der Schalter unten ist, also
> ca. Faktor 2,23) .

Dann mach die Sicherung raus und schau wo überall kein Strom mehr 
vorhanden ist!

Dennis schrieb:
> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG (ausgenommen sind die
> Steckdosen für den Herd, Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine, Trockner,
> welche alle einen separaten Schalter haben).

Auf einer Sicherung kann aber nicht so viel hängen! Bitte prüfe mal die 
Untersicherungen! Eventuell hast du einen Sicherungskasten noch wo 
anders.
Und wie gesagt wäre es interessant zu erfahren was passiert wenn du die 
WP direkt abschaltest.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Marc H. schrieb:
> Auf einer Sicherung kann aber nicht so viel hängen!

10kWh in 24 Stunden sind rund 500 Watt das ist die Größenordnung eines 
Röhrenradios.

Autor: Pumper (Gast)
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Wärmepumpen werden schön gerechnet, weil der Primärenergiebedarf niedrig 
ist,
sprich das Ding benötigt nur "sauberen" Strom und keine 
Primärenergien(Kohle,Öl,Gas).
Das der Strom aber teuer ist, geht in die Bilanz nicht ein.
Das die Wärmepumpe im Winter ne Elektroheizung ist, wurde ja schon 
mehrfach erwähnt.
Wenn dann noch die Hausbaufirma die FHB nicht eng genug gelegt hat, 
musst du eine höhere Vorlauftemperatur fahren wodurch der COP noch mehr 
in den Keller geht.

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Lutz H. schrieb:
> Marc H. schrieb:
>> Auf einer Sicherung kann aber nicht so viel hängen!
>
> 10kWh in 24 Stunden sind rund 500 Watt das ist die Größenordnung eines
> Röhrenradios.

Davon war doch gar nicht die Rede! Lies doch mal meinen kompletten Satz! 
Da stand unter anderem bezogen auf:

Dennis schrieb:
> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG (ausgenommen sind die
> Steckdosen für den Herd, Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine, Trockner,
> welche alle einen separaten Schalter haben).

Alleine schon "Backofen" hat eine eigene Sicherung (meistens zusammen 
mit "Herd").

Da ist es doch wurscht ob 500 Watt verbraucht werden oder gar nichts! 
Sobald Kind im Bad ist, Frau am Herd, die Waschmaschine und Trockner an, 
der Sohn die Garage öffnet und der Hausherr im Wohnzimmer Fernseh schaut 
fliegt diese eine Sicherung! Also muss es noch weitere geben! Eventuell 
ist es auch keine Sicherung sondern ein Hauptschalter!

Autor: Vka (Gast)
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Marc H. schrieb:
> fliegt diese eine Sicherung!

Das ist ein Stromkreis für kaum genutzte Räume, so viel Strom zieht das 
ganze moderene Geraffel nicht.
Es ist nicht gut geplant, zumindest die Garage sollte einzeln 
abgesichert sein. Aber die Sicherung wird trotzdem halten.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Marc H. schrieb:
> Da ist es doch wurscht ob 500 Watt verbraucht werden oder gar nichts!

Welchen Teil von

Dennis schrieb:
> die Dosen für Trockner, Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen,
> Spülmaschine haben eine extra Sicherung

hast Du jetzt gerade richtig verstanden?

Autor: Blackbird (Gast)
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Beleuchtung UND Steckdosen zusammen an nur EINER Sicherung? Und dann 
auch noch alle vom Wohn- und Esszimmer, Diele, Garage, ... ZUSAMMEN mit 
einem Bad?

Die sind niemals alle an einer Sicherung, da muss man Marc recht geben.

Blackbird

Autor: oszi40 (Gast)
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Dennis schrieb:
> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG (ausgenommen sind die
> Steckdosen für den Herd, Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine, Trockner,
> welche alle einen separaten Schalter haben).

Knausrige Installation? Es wird Zeit, daß der Elektriker noch ein paar 
zusätzliche Sicherungen (je 2,15€) einbaut, damit man das Übel einzeln 
abschalten kann!

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
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Poste mal aussagekraeftige Bilder vom Sicherungskasten.

Autor: Niemand (Gast)
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Dennis schrieb:
> Sehr seltsam das alles... Mir kommt gerade ein ganz blöder Gedanke.
> Unser Haus ist eines von 11 kettenhäuser +22 Wohnungen und unseres war
> bei allem das erste von der chronologie her. Da wir das letzte Haus in
> der Reihe sind, grenzen wir an ca 10 Garagen der Wohnungen, die unser
> Grundstück vom Parkplatz trennt... Die haben alle die gleiche
> garagentore/Technik, ich hab mich schon immer gefragt, wo da der Strom
> her kommt... Das erforsche ich morgen mal.

Und hast du dazu schon neue Erkenntnisse? Die ganzen Garagen werden an 
deiner Sicherung mit dran hängen, würde ich mal ganz stark vermuten.
Die Elektrofirma würde ich mal deswegen anfragen, wo die anderen ihren 
Strom her bekommen? Lauter Einzelkabel über/an deinem Grundstück zu 
jeder Garage von jedem Haus eines? Glaubt doch kein Mensch in dem Fall!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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In diesem Forum gibt es ein natürliches wenn auch gemeines Prinzip, an 
dem keine Einzelperson Schuld ist: Wer den Schaden hat, braucht für den 
Spott nicht zu sorgen.

Autor: Horst (Gast)
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Niemand schrieb:
> Und hast du dazu schon neue Erkenntnisse? Die ganzen Garagen werden an
> deiner Sicherung mit dran hängen, würde ich mal ganz stark vermuten.
> Die Elektrofirma würde ich mal deswegen anfragen, wo die anderen ihren
> Strom her bekommen?

Ich würde ihm empfehlen einfach die Sicherung der Garage raus zu machen 
und schauen welcher Nachbar sich aufregt! Einfacher geht es nicht!

Autor: Peter (Gast)
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Das hätte ich alleine für den Spaß längst gemacht.

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, er wohnt in einem "Kettenhaus", wenn man den Begriff bei Google 
eingibt, sieht man dass offenbar zwischen den Häusern immer die Garagen 
sind.
Somit ist es unwahrscheinlich dass alle Garagen an seinem Zähler 
klemmen.
Ich tippe immer noch auf irgend eine Art Zusatzheizung. Manchmal wird ja 
im Gästebad auch eine elektrische FBH eingebaut...

Autor: Feldstecher (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Wer den Schaden hat, braucht für den
> Spott nicht zu sorgen.
Naja, die Leser hier fiebern halt mit. Es gab schon haufenweise 
Spekulationen die nicht validiert oder falsifizierd werden konnten. Und 
dann noch die Feiertage - da liegen die Nerven schnell blank!

Darum eine Bitte an den TE: Lass es am Ende etwas Spektakuläres sein. 
Das mit den 11 Garagen wär schon ganz ok. Oder die Heizung vom Nachbarn 
hängt mit drauf, auf dessen Zähler die Heizung dessen Nachbarn usw., ein 
kleiner Spass des Gesellen:-)
Hanfplantage, Bitcoinfarm... es gab hier im Thread ja schon genug 
Anregungen.

Autor: Peter (Gast)
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Gehwegheizung

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Peter schrieb:
> Gehwegheizung

Zu langweilig, wenn dann die Zufahrt zur Tiefgarage ;)

Autor: Lutz H. (luhe)
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Es ist Weihnachten, eine kleine Weihnachtsbeleuchtung sieht sehr schön 
aus.

Autor: oszi40 (Gast)
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oszi40 schrieb:
> zusätzliche Sicherungen (je 2,15€)

Geiz ist geil? Viele Räume auf NUR eine Sicherung ist immer Mist. Hol 
Dir den Elektriker, solange er noch greifbar ist und der Platz im 
Schrank reicht! Wahrscheinlich waren die so geizig, daß sie auch nur 
einen FI für das GANZE Haus vorgesehen haben? Dann taut der Kühlschrank 
ab wenn mal irgendwo im Garten ein Fehler auftritt. Ein LS16 mit FI kann 
billiger sein als ein Kühlschrank voll vergammeltes Fleisch: 
https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCatego...

Autor: Joachim B. (jar)
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Lutz H. schrieb:
> Es ist Weihnachten, eine kleine Weihnachtsbeleuchtung sieht sehr schön
> aus.

Youtube-Video "Stenkelfeld - Weihnachtsbeleuchtung"

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Peter schrieb:
> Nicht wirklich, weil der OP nicht einfach mal die Sicherungen einzeln
> ausknipsen möchte.

Dann scheint das Problem ja wohl auch nicht weiter dringlich zu sein 
wenn es ihn nicht mal selber interessiert was da los ist.

Autor: chris (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Dennis schrieb:
>> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
>> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG (ausgenommen sind die
>> Steckdosen für den Herd, Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine, Trockner,
>> welche alle einen separaten Schalter haben).
>
Dies klingt nach einer Billigstinstallation, Herd, Kühlschrank .... 
ungesichert
direkt auf dem Hauptzähler welcher die Sicherungsfunktion übernimmt .
Zumindest ist da ein Abschalter vorhanden, habe schon installationen 
gesehen wo dies direkt angebunden wurde.
Achtung, der FerrarisZähler macht es, die neuen Digitalzähler aber nicht 
mehr.
Ansonsten alles auf 10A limitiert, inkl Kabel.
Ist da etwa ein 100A Anschluss auf 6-8 Einheiten aufgeteilt worden
 mit je ca 2Kwh für Wärmepumpe und 2kwh für Rest sowie eventuelle 
Vorrangschaltung für Herd/Backofen/Waschmaschine/.... in kombination mit 
der Wärmepumpe, damit diese dann währenddessen nicht funktioniert.
Dies würde natürlich erklären wieso die Pumpen der Fussbodenheizung an 
einem
anderen Sicherungskreislauf hängen als die Wärmepumpe.

Autor: Niemand (Gast)
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Eine Skizze vom Wohngebiet wgn. Garagenplätzen und ein Foto vom 
Sicherungskasten inkl. Zähler, und wir können weiterraten.

Autor: Christian R. (supachris)
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chris schrieb:
> Dies klingt nach einer Billigstinstallation, Herd, Kühlschrank ....
> ungesichert
> direkt auf dem Hauptzähler welcher die Sicherungsfunktion übernimmt .

Wieso? Er schrieb doch extra, dass WaMa, Trockner, Herd usw. jeweils 
einen exra LS haben.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Dennis schrieb:
> Puh ich hab hierzu jetzt auch etwas den Überblick verloren, danke die
> vielen Antworten (das ein oder andere andere blöde Kommentar, hätte man
> sich aber sparen können, wir haben wohl überlegt gebaut und in vielen
> Fällen worst case gerechnet aber wenn der Verbrauch plötzlich so viel
> anders ist als vorher, darf man sich wohl wundern, ich suche hier nur
> nach einer Erklärung. Das wir uns über den Tisch haben ziehen lassen,
> bezweifle ich ebenfalls, aber danke für den Hinweis).
>
> Hersteller der Wärmepumpe ist die Firma Dimplex. Unser Heizstrom hat
> sich jetzt bei ca. 27-30 kWh pro Tag eingependelt (ist das normal, gut
> oder eher schlecht bei ca. 125qm Nutzfläche und Außentemperaturen von
> 8-9 Grad?), das kann ich absolut nicht einschätzen.
> Den normalen Strom empfinde ich ich immer noch als relativ hoch (der
> Elektriker empfand das nicht so), hatte heute ca. 1 Stunde den PC
> genutzt, das Haus durchgesaugt und ca. 30 Minuten den TV an, ansonsten
> läuft eine Fritzbox, ein switch und ein WLAN repeater (max 5,5 Watt)
> sowie ein v, natürlich hab ich auch immer mal wieder Licht benötigt
> gegen abend, aber wir waren bis vor 30 Minuten auch ca. 3 Stunden außer
> Haus. Verbraucht haben wir ca. 9 kWh heute. Weniger als 8 kWh  scheint
> also nicht drin zu sein. Also eine Verdopplung gegenüber unserer 85qm
> Wohnung, die aber natürlich schon mit Küche, Waschmaschine und Co
> ausgestattet war. Ich werde die Feiertage mal nutzen um das ein oder
> andere auszuprobieren.
>
> Bezüglich der Einstellungen der Anlage könnte ich mal ein paar Fotos
> machen aber unsere örtlicher Heizungsmonteur sowie der werkskundendienst
> haben diese mehrfach begutachtet. Weil wir ja zu Beginn den Defekt in
> der Platine hatten.

das ist miserabel ... zum Vergleich, habe auch ne Dimplex WP, 
on/off-Maschine, derzeit 20kWh/Tag, aber (!) beheizte Fläche 420m², also 
gut das Dreifache an Fläche ... da stimmt was ganz gewaltig nicht.
Hast Du das LAN-Modul zur WP und Zugriff darauf? ...ewn ja, dann zieh 
mal n Logfile runter und stell es wenn möglich ein, wenn nicht, besorg 
Dir das Modul, ist leider nicht billig, aber unterm Strich lohnend.
Was man auf alle Fälle schonmal sagen kann, Du schriebst von 
Raumthermostaten, die eingestellt seien. Das ist ein starkes Indiz, dass 
in Deiner Installation ein gewaltiger Wurm drinnen ist.

Zum Verständnis:
Wärmepumpen laufen effektiv wenn der Temperaturhub minimalst ist.
Das bedeutet, dass die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und 
Senke (Dein Heizkreis Vorlauf) möglichst klein ist.
Daraus ergibt sich, dass deine Heizungsvorlauftemperatur eben nicht 
höher sein darf als Dein Gebäude dass zur erreichen der 
Wohlfühltemperatur dads minimalst braucht.
Wenn Du nun Raumregler verbaut hast bedeutet das, dass deine Heizung auf 
einer höheren Temperatur fährt um überhaupt abregeln zu können, was 
schonmal Mist ist.
Daraus ergibt sich aber auch, dass Deine Regler dann den Volumenstrom 
durch die WP senken, da sie ja regeln, wodurch Deine 
Heizungsvorlauftemperatur steigt (gleiche Wärmemenge in weniger 
Durchfluss gepumpt), wodurch die heizung nochmal uneffektiver wird. Im 
Absolut GAU hängt da dann ein kleiner Pufferbehälter mit Überströmventil 
an Deiner Heizung parallel, durch das Du dann nen Kurzschluss bekommst 
und die Pumpe fängt munter an zu takten.
Takten bedeutet, die Kiste läuft so um die 10 Minuten pro Heiztakt, 
wobei die ersten 5 sowieso keine Umweltenergie entziehen, sondern die 
Wärme aus den Anlagenteilen kommen und 5 Minuten eben dann die Wärme aus 
der Luft ... Das bringt Dir dann
1. Mehr Verschleiß, weil der Kompressor xmal am Tag anläuft
2. Mehr Stromverbrauch und zwar viel mehr, weil Du jedes mal den 
Anlaufstrom hast.

Richtig eingestellt sollte n Heiztakt minimal so um die min 30 Minuten 
dauern. Die Pausen variieren dann je nach Wärmeverlust der Gebäudehülle 
und Außentemperatur.
Also ... als erstes teile mal mit welches Modell die WP genau ist.
Als zweites miss mal z.B. mit Armbanduhr wie lange Dein Heiztakt ist.
Drittens stell mal Dein Leitungsschema Deiner Heizung ein ...

PS: ja im ersten Jahr braucht die Hütte mehr Strom, da ist noch 
Restfeuchte im Mauerwerk, Putz, Estrich, Fliesenkleber etc. aber nicht 
dreimal so viel


Aber

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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PS: Wärmepumpe und Raumregler schließen sich gegenseitig aus. (!)
Das ist als wenn Du mit dem Porsche Vollgas fährst und mit der 
Handbremse die Geschwindigkeit regulierst.

Autor: Pete K. (pete77)
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Weingut P. schrieb:
> PS: Wärmepumpe und Raumregler schließen sich gegenseitig aus. (!)
> Das ist als wenn Du mit dem Porsche Vollgas fährst und mit der
> Handbremse die Geschwindigkeit regulierst.

Blödsinn, es gibt sogar schon modulierende Wärmepumpen.

Aber Pflicht ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Das 
bedeutet, dass die Wärmemenge an den Raum angepasst wird. Wenn das 
korrekt gemacht wurde, dann braucht man in der Tat keine Raumregler mehr 
(die aber nach wie vor vorgeschrieben sind).

In den ersten 1-2 Jahren werdet ihr viel mehr Heizenergie benötigen, da 
der Bau noch nicht "trocken" ist. Erst danach beginnt sich der Verbrauch 
zu stabilisieren.

Wenn Du Glück hast, ist die Fussbodenheizung mit 5cm statt mit 10cm 
Abstand verlegt.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Pete K. schrieb:

> Blödsinn, es gibt sogar schon modulierende Wärmepumpen.
>
> Aber Pflicht ist ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage. Das
> bedeutet, dass die Wärmemenge an den Raum angepasst wird. Wenn das
> korrekt gemacht wurde, dann braucht man in der Tat keine Raumregler mehr
> (die aber nach wie vor vorgeschrieben sind).
>
> In den ersten 1-2 Jahren werdet ihr viel mehr Heizenergie benötigen, da
> der Bau noch nicht "trocken" ist. Erst danach beginnt sich der Verbrauch
> zu stabilisieren.
>
> Wenn Du Glück hast, ist die Fussbodenheizung mit 5cm statt mit 10cm
> Abstand verlegt.

Und die modulieren wie weit???

ERR sind Käse, schon weil Du heut in modernen Bauten kaum mehr als 1° 
Differenz zwischen den Räumen hin bekommst dank der thermisch dichten 
Gebäudehülle.

Autor: Dennis (Gast)
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Huhu,

Leider sind wir gerade nicht zuhause, ich versuche dennoch vorab schon 
ein paar Fragen zu beantworten.

Das ist die lwwp (dimplex LAW 9IMR): 
https://www.dimplex.de/pdf/de/produktattribute/pro...

Das Baugebiet habe ich mal angehängt, es sind aber 8 Garagen an die wir 
Grenzen nicht 11 (Sorry).

Das LAN Modul haben wir leider nicht,kann man das selbst installieren?

Ich glaube eigentlich nicht, dass es sich um eine billiginstallation 
handelt, die Schaltpläne werde ich posten sobald ich wieder Zugriff 
darauf habe.

Verstehe ich das mit dem heiztakt richtig, dass du meinst, wie lange sie 
tatsächlich auf dem Modus "heizen" steht? Falls ja, bin ich mir ziemlich 
sicher dass sie eher viele Stunden (8-10) am Stück heizt als mal nur 30 
Minuten (man kann ablesen wie lange der aktuelle Modus schon läuft).

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wenn die Anlage jetzt schon 8 Stunden am Stück heizt, würde ich mir 
sorgen machen, dass es draußen noch 10 Grad kälter werden könnte.

Autor: Dennis (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Wenn die Anlage jetzt schon 8 Stunden am Stück heizt, würde ich
> mir sorgen machen, dass es draußen noch 10 Grad kälter werden könnte.

Ich habe so langsam immer mehr die Vermutung dass mit der Heizung immer 
noch was nicht stimmt. Zur Vorgeschichte: wir haben das Haus am 8.12. 
Übernommen, die Heizung hatte direkt an diesem Tag Probleme, der 
Heizungsmonteur behob die Fehlermeldung aber richtig warm wurde es den 
ganzen Tag nicht (z. B.  Wasser bei 22 Grad nach 5 Stunden), abends war 
dann schon der notdienst da, der sagte dass er nichts tun kann weil 
keine Fehlermeldung da wäre. Am nächsten Morgen war das Haus immer noch 
kalt, daraufhin stellte der Monteur =notdienst da Samstag) nach einem 
zweistündigen Telefonat mit die Heizpatrone an. Im Laufe der nächsten 
Woche wurde dann vom normalen Monteur nochmals entlüftet etc., leider 
ohne Erfolg, daraufhin wurde dann der Werkskundendienst welcher die 
Anlage auch ursprünglich in Betrieb genommen hat beauftragt (nachdem er 
uns bzw. Unser Heizungsunternehmen mehrmals versetzt hat, da er sich 
sicher war dass nur Luft in der Anlage ist). Lange Rede kurzer Sinn: 
nach 10 Tagen war der gute endlich da und hat nach 3 Stunden 
festgestellt, dass die Hauptplatine auf dem Dach einen Schaden haben 
muss. Da es bereits zu dunkel war, kam der Installateur am nächsten Tag 
wieder und tauschte diese auf dem Dach aus (das war dann der 
19.12.2017). Seit dem läuft die Maschine wie empfohlen im automatik 
Modus.

Autor: Mike (Gast)
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Handelt es sich bei dem Stromzähler noch um einen mechanisches Exemplar 
nach dem Ferraris-Prinzip? Dann kann es durchaus sein, dass der Zähler 
dekalibriert ist. Ich hatte das selbe Problem nach dem Einzug in unser 
Haus, der Zähler drehte verdächtig schnell. Ich habe dann die Probe mit 
einem käuflichen elektronischen Energiezähler (Zwischenstecker) gemacht. 
Alles aus bis auf die Waschmaschine, Waschprogramm durchlaufen lassen 
und die Zähler verglichen. Tatsächlich zeigte der Hauszähler mehr als 
dreimal so viel wie der Zwischenstecker. Ich habe dann den Stromzähler 
von den Stadtwerken überprüfen lassen, Ergebnis +350%. Grund war 
vermutlich ein Manipulationsversuch mittels Permanentmagnet, wodurch die 
Wirbelstrombremse verstellt wurde. Ich bekam dann einen elektronischen 
Zähler und alles war wieder im Lot. Da ich das Problem vor der ersten 
Stromrechnung bemerkt hatte, wurde der Verbrauch dann geschätzt.

Autor: Dennis (Gast)
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Mike schrieb:
> Handelt es sich bei dem Stromzähler noch um einen mechanisches Exemplar
> nach dem Ferraris-Prinzip?

Nein, es ist ein digitaler Zähler...

Autor: Sinnsucher (Gast)
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Dennis schrieb:
> dass die Hauptplatine auf dem Dach einen Schaden haben
> muss.

Hauptplatine auf dem Dach????????????
Wer macht denn sowas und warum?

Sinnsucher

Autor: Sinnsucher (Gast)
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Mike schrieb:
> Grund war
> vermutlich ein Manipulationsversuch mittels Permanentmagnet, wodurch die
> Wirbelstrombremse verstellt wurde.

Sehr unwahrscheinlich. Den hat einer der Deppen fallenlassen und nichts 
gesagt. Mit einem Magneten bekommt man solche Abweichungen nicht hin.

Sinnsucher

Autor: Sinnsucher (Gast)
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Dennis schrieb:
> Das Baugebiet habe ich mal angehängt, es sind aber 8 Garagen an die wir
> Grenzen nicht 11 (Sorry).

Das muss man erstmal hinbekommen, mit einem Lageplan und einem Satz 
seine komplette Adresse offenzulegen. Das Foto solltest Du vielleicht 
entfernen.

Sinnsucher

Autor: Stephan S. (outsider)
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Welcher Garagentorantrieb ist denn verbaut? Ich habe seit diesem Sommer 
einen Hörmann Supramatic E und der zieht 0,5 W im Standby laut 
Bedienungsanleitung. Glaube ich auch. Nachdem ich einen digitalen Zähler 
bekommen habe als meine PV Anlage endlich ans Netz durfte, habe ich den 
mal genutzt um meine Verbraucher zu testen. Der Zähler zeigt die 
Leistung mit 1 W Auflösung an. Ich hatte immer Angst, dass der Herd oder 
die Kochplatte zu viel Standby ziehen, konnte diese aber da 3-phasig nie 
mit meinem Energiekostenzähler messen.

Ergebnis meiner Untersuchung: ohne Kühlschrank habe ich im Haus etwa 20 
Watt Grundlast. Das beinhaltet Herdplatten, Backofen, el. 
Zahnbürstenladestation, Garagentorantrieb, Fritzbox (größter 
Verbraucher!), Klingeltrafo (uralt, aber nur 1,5 W) und eine Uhr mit 230 
V Schaltnetzteil im Badspiegel.

Ein Kollege in einer Mietswohnung hatte das Problem mit dem hohen 
Verbrauch aber auch. Er hat dann alle Geräte ausgesteckt, bzw. 
abgeschaltet als er mal ein Wochenende nicht daheim war und den Zähler 
vor- und hinterher abgelesen weil ihm der Verbrauch immer zu hoch 
vorkam. Nach ner Weile Untersuchungen kam heraus, dass sein Zähler den 
Strom der Omma nebenan gezählt hat und ihr Zähler seinen Strom. Die hat 
immer schön ihre Heizdecke genutzt. Ging wohl schon beim Vormieter so 
und wurde für sie dann eine teure Angelegenheit mit der Nachzahlung.

Autor: oszi40 (Gast)
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Dennis schrieb:
> zweistündigen Telefonat mit die Heizpatrone an. I

Nettigette?https://www.mikrocontroller.net/articles/Netiquett...

Wenn ich den Roman mit der Heizpatrone so lese, der uns Taaage 
vorenthalten wurde, so ist unser Freund Dennis noch in einem "sehr 
frühen Stadium seiner Forschung" und außerdem fehlt ihm noch etwas 
Tatendrang seine wenigen Sicherungen mal testweise einige Stunden zur 
Fehlersuche abzuschalten.
Evtl. hat er am Zähler nur das Aufheizen des Wasserboilers beobachtet?

Autor: Peter (Gast)
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Habe ich hier auch aus der entfernten Nachbarschaft gehört: Wärmepumpe 
war monatelang defekt und heizte rein elektrisch. Die Überraschung kam 
dann mit der Stromrechnung. Scheint ein gängiges Problem zu sein...

Autor: Dennis (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Dennis schrieb:
> zweistündigen Telefonat mit die Heizpatrone an. I
>
> Nettigette?https://www.mikrocontroller.net/articles/Netiquett...
>
> Wenn ich den Roman mit der Heizpatrone so lese, der uns Taaage
> vorenthalten wurde, so ist unser Freund Dennis noch in einem "sehr
> frühen Stadium seiner Forschung" und außerdem fehlt ihm noch etwas
> Tatendrang seine wenigen Sicherungen mal testweise einige Stunden zur
> Fehlersuche abzuschalten.
> Evtl. hat er am Zähler nur das Aufheizen des Wasserboilers beobachtet?

Mit "dem Werkskundendienst"  sollte da stehen. Ich schreibe mit dem 
Handy und die Tastatur hat wohl etwas die zwei Wörter verschuckt. 
Korrigieren konnte ich es leider nicht mehr. Vorenthalten habe ich auch 
nichts, das Problem war für mich behoben, des Weiteren habe ich bereits 
sehr früh von Problemen mit der Heizung berichtet, die aber behoben 
wurden(?). Dass da immer noch was nicht stimmt, ist mit erst bewusst, 
seit dem einer der User  geschrieben hat, dass es auch viel zu viel ist 
(heute 12 kWh in 11 Stunden bei ca 2-5 Grad Außentemperatur). Und wie 
gesagt, die Sicherung die dafür verantwortlich ist, habe ich durchaus 
gefunden, nur hängt daran aktuell lediglich der wlan Router und das 
Garagentor (beides kann ich für den hohen Verbrauch ausschließen, da tut 
sich nach dem ziehen des Steckers so gut wie nichts). Ehrlich gesagt 
habe ich auch Angst damit etwas kaputt zu machen, wenn ich für mehrere 
Stunden ein Gerät (?) deaktiviere, dass ich nicht mal identifizieren 
kann.

Autor: Peter (Gast)
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Aber die elektrische Zusatzheizung wird dann über den normalen Tarif 
abgerechnet und nicht über einen für Heizstrom? Respekt.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Dennis schrieb:
> wenn ich für mehrere
> Stunden ein Gerät (?) deaktiviere, dass ich nicht mal identifizieren
> kann.

In einem langen kalten Winter fallen die Propeller wegen Windstille aus 
und  wenn es danach nass schneit fallen die Überlandleitungen vereist 
von den Masten und er ist drei, vier Wochen Stromausfall.


Ein paar Stunden Stromausfall machen noch nichts.

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

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Dennis schrieb:
> Ehrlich gesagt
> habe ich auch Angst damit etwas kaputt zu machen, wenn ich für mehrere
> Stunden ein Gerät (?) deaktiviere, dass ich nicht mal identifizieren
> kann.

Blödsinn. Abschalten und gucken, was passiert oder weiter im 
Mikrocontroller.net heulen. Du schaffst es offenbar, Dich zu waschen, 
ohne dabei nass zu werden.

Autor: Joe (Gast)
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Wer von den vielen "Elektronikern mit den guten Tipps" fährt denn mal 
bei Dennis vorbei und sucht den Fehler?

Autor: Dennis (Gast)
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Ich wüsste nicht womit ich diese frechen antworten verdient habe, was 
ist das denn für eine umgangsform hier. Ausserdem heule ich hier nicht 
rum, sondern suche nach der Lösung meines Rätsels.

Der heizstab an sich wird nach meinem Verständnis aber über den 
heizstrom Zähler abgewickelt (der ist ja auch explodiert als die 10 Tage 
ausschließlich damit geheizt wurde, ca. 1.000 kWh und mehr in der zeit). 
Dagegen sind die 20-30 kWh am Tag wenig aber scheinbar immer noch zu 
viel!?

Ich habe jetzt einige Bilder angehängt, ist es nicht seltsam dass das 
Gerät bisher 0 kWh heizwärme produziert hat, oder verstehe ich hier 
etwas falsch?

Autor: Sinnsucher (Gast)
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Dennis schrieb:
> Ich habe jetzt einige Bilder angehängt,

Und prompt mit fast 2 MB pro Bild, als Screenshot im Querformat auf 
einem hochformatigen Display.
Ohne weitere Worte.

Sinnsucher

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
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Dennis schrieb:
> Ich habe jetzt definitiv die Sicherung gefunden, welche die
> Geschwindigkeit des Zählers mehr als verzweifacht (eine Umdrehung dauert
> statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden wenn der Schalter unten ist, also
> ca. Faktor 2,23

Dennis schrieb:
> Nein, es ist ein digitaler Zähler...

Das erklaer uns doch mal bitte... beim Trollen nicht aufgepasst?

Autor: Michael S. (e500)
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Dumdi D. schrieb:
> Das erklaer uns doch mal bitte... beim Trollen nicht aufgepasst?

Mensch, das ist so ein neuer Zähler, so ein digitaler Analogzähler, 
alles ist digital nur die Anzeige ist noch analog, also das Rad dreht 
sich durch einen µC gesteuert wenn man ganz genau hinschaut sieht man 
auch, dass sich das Rad digital dreht!

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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ja, das Modul kann man selber einsetzen ... ist etwas fummelig aber ich 
habs auch hin bekommen.
Gerade bei der Fehlersuche und Parametrierung ist das echt viel wert. 
Wenn dann alles läuft wie es soll kann man auch per App (Android) 
gelegentlich nachsehen ob die Betriebsdaten noch stimmen oder sich mal n 
Log ziehen.
Man kann auch alles vom Bedienfeld aus machen, dann sitzt man aber n 
paar Tage im Keller neben der Büchse bewaffnet mit Uhr und Stift, das 
wird dann schnell langweilig.
Platine auf dem Dach? Wie kommt man denn auf sowas??? Solarthermie?

Ja, den Bilder nach hat Deine WP bisher nicht auf Heizung sondern nur 
auf Warmwasser geheizt, Glückwunsch ...

Warm Wasser soll wie hoch sein? 55°? (davin abgesehen, das das zu hoch 
ist) ... da ist was gewaltig faul. Deine WP versucht auf 55° zu heizen, 
aber die Temperatur kommt im WW nicht an, vermutlich / wahrscheinlich 
geht die direkt in die Verteilung. Wenn die Vermutung mit Solarthermie 
stimmt und da n Defekt war / ist könnte es sein, das Du die Paneele auf 
dem Dach heizt.

Da sollte der Heizungsbauer aber umgehend ran und nicht erst in 3 Wochen

Ein IR-Thermometer wäre nicht schlecht, damit kannst Du schauen welchen 
Weg Deine Heizenergie in den Rohren nimmt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Raetsel ueber Raetsel (Gast)
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Dennis schrieb:
> ist es nicht seltsam dass das
> Gerät bisher 0 kWh heizwärme produziert hat

Vielleicht heizt deine Frau mit nem Fön. Das erklärt dann auch den 
Verbrauch.

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

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Weingut P. schrieb:
> WP versucht auf 55° zu heizen,
> aber die Temperatur kommt im WW nicht an, vermutlich / wahrscheinlich
> geht die direkt in die Verteilung. Wenn die Vermutung mit Solarthermie
> stimmt und da n Defekt war / ist könnte es sein, das Du die Paneele auf
> dem Dach heizt.

Bei mir hatte die Fachkraft auch einge Rohre vertauscht. Das sollte man 
aber VOR der Abnahme merken. 
http://www.vpb.de/vpb-einstiegspaket-abnahme.html

Autor: Niemand (Gast)
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5 Tage im Forum Ratselraten und noch kein Stk. weiter?
@ TO was machst du eigentl. beruflich? Nur dass man deine ganzen 
Gedanken- gänge vllt. mal nachvollziehen könnte?

Systematik der Fehlersuche wird ja heute nicht mehr gelehrt, 
Grundlagenwissen kann man dann wohl auch nicht von dir erwarten? Bist ja 
kein Eli?

So einen simplen Mehrverbrauch sollte ein Elektriker in einer Std. 
finden!
Angefangen bei den Zählern, über welchen läuft denn nun die WP 
definitiv?

Das ganze Drumherum mit WP und Heizmenge kommt doch erst ganz am Ende, 
also ist deine ganze Elektrik mit der Heizung ein einziges Chaos?

Na hoffentlich findest du sämtliche Fehler in dem Haus bevor die 
Gewährleistung abgelaufen ist?

Autor: 3162534373 .. (3162534373)
Datum:

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Dennis schrieb:
> Mike schrieb:
>> Handelt es sich bei dem Stromzähler noch um einen mechanisches Exemplar
>> nach dem Ferraris-Prinzip?
>
> Nein, es ist ein digitaler Zähler...

Und wie hast du dann die Umdrehungen gezählt?

Autor: korax (Gast)
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Dennis schrieb:
> das
> Gerät bisher 0 kWh heizwärme produziert hat

Die WP hat also noch kein Joule aus der Luft gesaugt? Dann hat nur der 
Heizstab geheizt.

Lass die Brüder antanzen und erst gehen wenn die Choose läuft! Ich 
hoffe, du hast noch eine Teilrechnung offen, um Druck machen zu können. 
Und den (vergeudeten Strom) würde ich gleich von der Rechnung abziehen.

Autor: korax (Gast)
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Dennis schrieb:
> Ehrlich gesagt
> habe ich auch Angst damit etwas kaputt zu machen, wenn ich für mehrere
> Stunden ein Gerät (?) deaktiviere, dass ich nicht mal identifizieren
> kann.

Solange kein Frost herrscht, kann nix einfrieren. Tierzucht evtl. 
(Aquarium) bedenken. Alles andre kann ganz konkret Stromlos sein.
Ich kenn' kein Gerät, das kaputt geht wenn's aus ist.

Autor: A. K. (prx)
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korax schrieb:
> Solange kein Frost herrscht, kann nix einfrieren.

In der Gefriertruhe allerdings auch nicht. ;-)

Autor: korax (Gast)
Datum:

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Sach isch doch! ;o)

Autor: Horst (Gast)
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Dennis schrieb:
> Und wie
> gesagt, die Sicherung die dafür verantwortlich ist, habe ich durchaus
> gefunden, nur hängt daran aktuell lediglich der wlan Router und das
> Garagentor (beides kann ich für den hohen Verbrauch ausschließen, da tut
> sich nach dem ziehen des Steckers so gut wie nichts). Ehrlich gesagt
> habe ich auch Angst damit etwas kaputt zu machen, wenn ich für mehrere
> Stunden ein Gerät (?) deaktiviere, dass ich nicht mal identifizieren
> kann.

Das Garagentor sollst auch nicht ausstecken sondern die Sicherung raus 
nehmen! Das etwas deshalb kaputt geht ist quatsch! Was passiert denn bei 
einem Stromausfall?

Mach die Sicherung raus und notiere dir den Zählerstand. Nochmal 
notieren nach 2 Stunden!

Ich vermute dass die Heizpatrone auf 50°C eingestellt ist und fröhlich 
heizt während die WP gar nicht anläuft.

Autor: Fra Nk (korax)
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Horst schrieb:
> Ich vermute dass die Heizpatrone auf 50°C eingestellt ist und fröhlich
> heizt während die WP gar nicht anläuft.

Zeigen doch auch des TO's Bilder vom WP-Display. Alles schon x-mal hier 
geschrieben. Sein digitaler Zähler dreht sich, er hat Angst Sicherungen 
auszuschalten und versteht eine Anzeige von 0kWh nicht.

Er schrieb, das sein Problem behoben sei - soll er doch elektrisch 
heizen. Er kann wahrscheinlich genauso gut lesen wie er tippt..

Beitrag #5258788 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: elefix (Gast)
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https://www.hea.de/resources/pdf/projekte/hea-ral-678.pdf

Hier sind die aktuellen Richtlinien für die Ausstattung der E-Anlage 
einer Wohnung/Einfamilienaus.

Wer nur die Grundausstattung 1 kauft, hat dann eben mal das halbe Haus 
plus Nebengelaß auf einer Sicherung.

Bei der heutzutage vorgeschrieben Größe der Zählerschränke sollte es 
eigentlich Usus sein jedes Zimmer mit einer eigenen Sicherung 
abzusichern.

Ich bin im Sanierten Altbauhaus(Bj1960) sogar soweitgegangen, die 
Beleuchtung je Zimmer einzeln abzusichern.
Da hab ich immer noch Licht wenn mal ein Gerät die Sicherung rausfliegen 
lässt. Besonders hilfreich im Technikraum.

P

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Cooles Dokument. Nach einem Eigentümerwechsel wurde unsere Miete 
schlagartig um ca 20% auf den aktuellen Preis des Mietspiegels 
angehoben. Die Ausstattung (nicht nur die elektrische) ist weit unter 
dem niedrigsten Level. Deswegen haben wir z.B. keinen E-Herd (den 
müssten wir mit Akkus oder so betreiben).

Das werde ich dem Vermieter mal bei der nächsten Erhöhung unter die Nase 
halten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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Stefan U. schrieb:
> Die Ausstattung (nicht nur die elektrische) ist weit unter
> dem niedrigsten Level.

Einfach in einen maroden Plattenbau mit der Ausstattung von 1988 ziehen. 
:-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Das Haus hier ist noch maroder und stammt aus dem Jahr 1952

Beitrag #5259384 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259498 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259532 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5259557 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Christian R. (supachris)
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Dennis: Hast du eigentlich inzwischen etwas rausbekommen bzw. haben die 
Heizungsleute das Problem behoben?

Beitrag #5262253 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: J.H. (Gast)
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Christian R. schrieb:
> Dennis: Hast du eigentlich inzwischen etwas rausbekommen bzw. haben die
> Heizungsleute das Problem behoben?

Würde mich auch interessieren. Besonders, weil es ursprünglich ja 
explizit nicht um die Heizung ging. Entweder habe ich etwas überlesen 
oder der Thread hat sich trotzdem in Richtung Heizungskritik 
verselbständigt.

Beitrag #5262399 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dennis (Gast)
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Nein das Thema ist ist noch nicht erledigt. Wir sind weiter dran. Ein 
Troll bin ich auch nicht 🤣. Das Problem ist tatsächlich existent. 
Mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich hier etwas sehr ineffizient 
ist, bei meinem Nachbar rennt der Zählerstand noch schnelleren als bei 
uns. Wärmepumpe hat sich bei ca. 20 kWh/Tag eingependelt, was aber wohl 
normal ist bei einem Neubau im ersten / zweiten Jahr. Bleibt also nur 
das Problem, dass der normale Stromzähler einen Grundverbrauch von ca. 8 
kWh / Tag hat. Nächste Woche kommt auf jeden Fall noch mal der 
Elektriker. Wenn ich den Verbraucher enttarnt habe, werde ich auf jeden 
Fall auflösen, woran es liegt.

Autor: Dumdi Dum (dumdidum)
Datum:

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Dennis schrieb:
> in Troll bin ich auch nicht

Dann mach ein Foto von dem Digitalzaehler bei dem sich was dreht.

Autor: Lutz (Gast)
Datum:

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Dumdi D. schrieb:
> Dennis schrieb:
>> in Troll bin ich auch nicht
>
> Dann mach ein Foto von dem Digitalzaehler bei dem sich was dreht.

Leute: Das Foto mit dem "Digitalzähler" ist von der Steuereinheit der 
Wärmepumpe, nicht sein Gesamtstromzähler. Letzterer soll sich drehen. 
Zumindest an diesem Punkt kann ich nichts 
widersprüchliches/verwerfliches erkennen.

Warum das Problem noch immer nicht zweifelsfrei identifiziert und gelöst 
ist, erschließt sich mir nach diesem ellenlangen Thread allerdings auch 
nicht!

Autor: nur zufällig hier (Gast)
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Das Problem ist, das Systematik bei der Fehlersuche auf den ersten Blick 
aufwendiger aussieht als planloses rumraten :-) Deswegen ist das 
planlose Rumraten so beliebt.

Man sollte eh wissen was an welchen Sicherungen hängt. Also wäre das 
jetzt ein guter Zeitpunkt eine Liste zu erstellen (und diese dann 
einlammeniert in den Sicherungskasten zu hängen).
Und wenn man das tut dann klärt sich das Problem von alleine.

Autor: Joachim B. (jar)
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nur zufällig hier schrieb:
> Das Problem ist, das Systematik bei der Fehlersuche auf den ersten Blick
> aufwendiger aussieht als planloses rumraten :-) Deswegen ist das
> planlose Rumraten so beliebt.

darf ich mir den ausleihen den Spruch?
der gefällt mir!

Autor: Niemand (Gast)
Datum:

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Joachim B. schrieb:
> nur zufällig hier schrieb:
>> Das Problem ist, das Systematik bei der Fehlersuche auf den ersten Blick
>> aufwendiger aussieht als planloses rumraten :-) Deswegen ist das
>> planlose Rumraten so beliebt.
>
> darf ich mir den ausleihen den Spruch?
> der gefällt mir!

Na hoi, der Fakt mit der Systematik der Fehlersuche wurde aber von mir 
hier erstmals eingebracht, also hab ich da wohl die Ur-Heber-Rechte 
dran?

Autor: nur zufällig hier (Gast)
Datum:

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Nicht gelesen, also unabhängig voneinander gefunden :-) Ich erhebe auch 
keine Urheberansprüche auf irgendwelche Weisheiten :-)

Es schmerzt hier vermutlich die meisten diesen Thread zu verfolgen, es 
wäre soooo einfach diese Sache zu klären...

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Bezüglich Haushaltsstromverbrauch hatte ich auch lange Zeit meine 
Bedenken wegen der bei mir vorhandenen 8000 - 8500kWh jährlich. Ich 
wohne mit der Family(5 Pers) alleine im Haus.
Allerdings wurde mir im Kollegenkreis gesagt, dass da teilweise ähnliche 
Verhältnisse herrschen.
Wegen der Unsicherheit hatte ich mir zwischenzeitlich einen zweiten 
Zähler in Serie zum VNB-Zähler installiert. Der misst ungefähr das 
Selbe.
Meine Schwiegereltern brauchen zu Zweit auch 4800kWh. Und die haben 
keinen PC im Haus...

MfG

Autor: Christian R. (supachris)
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Armin X. schrieb:
> Bezüglich Haushaltsstromverbrauch hatte ich auch lange Zeit meine
> Bedenken wegen der bei mir vorhandenen 8000 - 8500kWh jährlich. Ich
> wohne mit der Family(5 Pers) alleine im Haus.

Hm, nur mal aus Interesse, wie kriegt man das denn hin? Was ist denn der 
größte Stromfresser? Kühltruhe und 20 Jahre alter Kühlschrank?

Wie geschrieben, wir haben hier etwa 2200 kWh gehabt, 4 Personen, jeden 
Tag abends kochen, am Wochenende auch Mittags. Kühlschrank ist neu mit 
A+++++++wasweißich, ansonsten alles LED Lampen und die Gasheizung, die 
braucht aber nur so 50...70 Watt je nach Pumpendrehzahl. Fritzbox, 
Glasfasermodem, Switch, Raspberry und Sat>IP Server laufen dauerhaft. 
Waschmaschine 11 Jahre alt und enstprechend zwei Kindern so 6...7 
Ladungen pro Woche, kein Trockner.
Ob sich die LED Lampen amortisieren wird sich zeigen, die waren aber 
nicht allzu teuer und mussten durch den Umzug eh angeschafft werden.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Armin X. schrieb:
> Bezüglich Haushaltsstromverbrauch hatte ich auch lange Zeit meine
> Bedenken wegen der bei mir vorhandenen 8000 - 8500kWh jährlich. Ich
> MfG

8500??  Das ist ja fast 1kW dauerleistung...
Wir brauchen 6900kWH und das ist inkl. zwei Elektroautos.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wir haben mit 4 Personen ebenfalls knapp über 2000kWh pro Jahr. 
Allerdings kochen und heizen wir mit Gas.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christian R. schrieb:
> Hm, nur mal aus Interesse, wie kriegt man das denn hin?

Elektrische Warmwasserbereitung.

Autor: Alex Ge (dragongamer)
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Das ist dann ein Hqushalt wo man wirklich über Sonnenkolektoren 
nachdenken sollte...

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Wir liegen mit 4 Personen auch bei 7000kWh/Jahr.

Heizung mit Öl, Warmwasser und Kochen elektrisch. Aller kleineren 
Anpassungen wie z.B. neue Heizwasserpumpe, Glühlampen überwiegend durch 
LED ersetzt u,d so haben keinen nennenswerten Effekt gehabt.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Elektrische Warmwasserbereitung.

Das halte ich auch für den Bösewicht an der Sache. Aber bequem ist's 
schon...

Autor: Bastler (Gast)
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Naja, was sind die stärksten Verbraucher? WARMWASSER elektrisch zu 
erzeugen ist halt sehr energieintensiv. Kochen ist damit nicht 
gemeint...

Ich brauch alleine statt vorher 1400kWh/a (zentral Warmwasser) jetzt 
2900kWh/a (Durchlauferhitzer in der Wohnung). Das sind 1500kWh/a für das 
Warmwasser einer Person, kommt durchschnittlich auch hin mit dem was ich 
so verglichen habe.

Rechne mal 4x 1000-1500kWh/a für elektrisch Warmwasser runter, dann ist 
die 7000kWh/a schon garnicht mehr viel...

Autor: Arno (Gast)
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Das vermute ich auch: Mit elektrischer Warmwasserbereitung (Boiler) in 
meiner Studentenbude hab ich alleine um 2000kWh Strom/a verbraucht. In 
meiner aktuellen Wohnung mit Warmwasser aus der Gaszentralheizung sind 
es noch 750kWh Strom/a.

MfG, Arno

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Dennis schrieb:
> Zählerstand noch schnelleren als bei
> uns. Wärmepumpe hat sich bei ca. 20 kWh/Tag eingependelt, was aber wohl
> normal ist bei einem Neubau im ersten / zweiten Jahr.

Wenn man mal ne AZ von 3 unterstellt sind das 60kWh thermisch. Finde ich 
viel.
Ich habe hier, auch feuchter Neubau, 60-80kWh/Tag bei Außentemperaturen 
zwischen 0-5°C gemessen. Aber bei 220m² bezeizter Fläche.
Gut, Keller ist nur auf 19°C geheizt, weil nicht genutzt.

Autor: Karl (Gast)
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Matthias L. schrieb:
> Heizung mit Öl, Warmwasser und Kochen elektrisch. Aller kleineren
> Anpassungen wie z.B. neue Heizwasserpumpe, Glühlampen überwiegend durch
> LED ersetzt u,d so haben keinen nennenswerten Effekt gehabt.
>
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Elektrische Warmwasserbereitung.
>
> Das halte ich auch für den Bösewicht an der Sache. Aber bequem ist's
> schon...

Was bitteschön ist bei der Erzeugung von Warmwasser mit der Ölheizung 
unbequemer als mit Strom?

Autor: Christian R. (supachris)
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Bad U. schrieb:
> Dennis schrieb:
>> Zählerstand noch schnelleren als bei
>> uns. Wärmepumpe hat sich bei ca. 20 kWh/Tag eingependelt, was aber wohl
>> normal ist bei einem Neubau im ersten / zweiten Jahr.
>
> Wenn man mal ne AZ von 3 unterstellt sind das 60kWh thermisch. Finde ich
> viel.
> Ich habe hier, auch feuchter Neubau, 60-80kWh/Tag bei Außentemperaturen
> zwischen 0-5°C gemessen. Aber bei 220m² bezeizter Fläche.
> Gut, Keller ist nur auf 19°C geheizt, weil nicht genutzt.

Naja, schlecht eingestellte Heizkurve, permanent Nachladen des WW 
Speichers, weil kein Zeitprogramm, da könnte das schon sein.
Ich brauche für die 163m2 momentan um die 5m3 Gas, also etwas über 50kWh 
am Tag. Siehe Anhang.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Das ist ja so ungefähr mein Verbrauch/m²
Ich habe hier allerdings nur einmal WW-Bereitung am Tag. Gibt da nochn 
Problem mit der Heizung.
Ist aber so im Rahmen der Berechungen und Schätzungen. Nächsten Winter 
wirds dann vielleicht weniger.
EDIT:
Und bei den aktuellen milden Temperaturen sollte seine AZ wohl eher noch 
höher leigen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Karl schrieb:
> Was bitteschön ist bei der Erzeugung von Warmwasser mit der Ölheizung
> unbequemer als mit Strom?

Ich hab' elektrische Durchlauferhitzer mit recht kurzen Rohr-Strecken zu 
den Warmwasser-Zapfstellen. Und die Durchlauferhitzer sind elektronisch 
temperaturgeregelt.

Duschen: 38°C einstellen, in die Dusche steigen, Warwasser aufdrehen, 
duschen. Egal, ob irgendwer sonst im Haus Kalt- oder Warmwasser zieht, 
mein Duschwasser bleibt bei 38°C. Zum Abspülen gibt's 50°C usw.

Bei der Ölheizung bräuchte ich IIRC dafür Thermostatarmaturen und die 
kenne ich nur mit einem kräftigen Überschwinger in der Regelung...

Ölheizung hab' ich zum Heizen, und die ist im Sommer richtig aus.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang (Gast)
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Dennis schrieb:
> Bleibt also nur das Problem, dass der normale Stromzähler einen
> Grundverbrauch von ca. 8 kWh / Tag hat. Nächste Woche kommt auf
> jeden Fall noch mal der Elektriker.

Was ist denn nun mit den Garagen?
Werden die Nachbarn unruhig, wenn du die Sicherung von deiner Garage 
raus nimmst?

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Dennis schrieb:
> Ich habe jetzt definitiv die Sicherung gefunden, welche die
> Geschwindigkeit des Zählers mehr als verzweifacht (eine Umdrehung dauert
> statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden wenn der Schalter unten ist, also
> ca. Faktor 2,23) .
>
> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG..

Wielange das seine Frau wohl mitmacht, wenn er die mal ne Zeit 
rausnimmt...

Autor: Wolfgang (Gast)
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Bad U. schrieb:
> Wielange das seine Frau wohl mitmacht, wenn er die mal ne Zeit
> rausnimmt...

Das kommt wohl drauf an, wer den Strom am Ende bezahlen muss ...

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Wohl beide, schätze ich...
Aber im dunkeln essen, wohnen und Duschen hat nen ganz schlechten WAF, 
schätze ich ;)
Und selbst wenn da 20 Garagen dranhängen würden. Was gibts da schon an 
Verbrauch? Am Tag 5min Licht und zweimal das Tor hoch und runter. Selbst 
das sollten keine 8kWh sein

: Bearbeitet durch User
Autor: Arno (Gast)
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Matthias L. schrieb:
> Ich hab' elektrische Durchlauferhitzer mit recht kurzen Rohr-Strecken zu
> den Warmwasser-Zapfstellen. Und die Durchlauferhitzer sind elektronisch
> temperaturgeregelt.
>
> Duschen: 38°C einstellen, in die Dusche steigen, Warwasser aufdrehen,
> duschen. Egal, ob irgendwer sonst im Haus Kalt- oder Warmwasser zieht,
> mein Duschwasser bleibt bei 38°C. Zum Abspülen gibt's 50°C usw.
>
> Bei der Ölheizung bräuchte ich IIRC dafür Thermostatarmaturen und die
> kenne ich nur mit einem kräftigen Überschwinger in der Regelung...

Das geht aber auch in vernünftig. Zirkulationsleitung + 
Thermostatarmatur, meine hier war in der Wohnung, als ich eingezogen bin 
(=ich kann nicht sagen, ob sie besonders gut oder teuer war), und regelt 
sogar aus, wenn direkt neben der Dusche die Waschmaschine beginnt, 
Wasser zu ziehen.

Ich kenne aber auch Wohnungen/Häuser, in denen die Zentralheizung derart 
viel Druck in der Warmwasserversorgung verliert, dass (wegen der 
Druckdifferenz zwischen Warm- und Kaltwasser) keine Armatur der Welt 
mehr richtig funktioniert (selbst wenn keine anderen Zapfstellen in 
Betrieb sind), und in denen der Hausherr die Zirkulationsleitung 
abgestellt hat, weil das zu viel Energie kostet. Und verkalkte 
Untertischboiler, aus denen nur noch Rinnsale von Warmwasser laufen.

MfG, Arno

Autor: Christian R. (supachris)
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Bad U. schrieb:
> Dennis schrieb:
>> Ich habe jetzt definitiv die Sicherung gefunden, welche die
>> Geschwindigkeit des Zählers mehr als verzweifacht (eine Umdrehung dauert
>> statt 4,7 Sekunden ca. 10,5 Sekunden wenn der Schalter unten ist, also
>> ca. Faktor 2,23) .
>>
>> Betitelt ist das ganze hier mit Beleuchtung und Steckdosen Garage,
>> Technik, Diele, Wohn-und Esszimmer, Bad EG..
>
> Wielange das seine Frau wohl mitmacht, wenn er die mal ne Zeit
> rausnimmt...

Ich kann mir schwer vorstellen dass das alles an einem LS hängt. 
Eventuell ist so nur der vorgeschaltete FI beschriftet, und dahinter 
sind dann die einzelnen LS angeordnet. Aber ohne weitere Infos ist das 
alles nix. Wenn man ihm jetzt mal keine Trollerei unterstellt sondern 
einfach nur gar keine Ahnung, könnte das schon hinkommen. Selbst die 
Elektriker Trolle die mein Haus verkabelt haben, haben nicht so viel 
Unsinn getrieben. Übrigens bezeichnet mein Vater, wohl aus Gewohnheit, 
das Blinken der LED am digitalen Zähler auch als "Umdrehung".

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Was bitteschön ist bei der Erzeugung von Warmwasser mit der
> Ölheizung unbequemer als mit Strom?

Man muss länger warten, bis das warme Wasser am Duschkopf ankommt.

Dagegen gibt es in einigen Häusern Zirkulationsleitungen, die den 
ständigen Energiebedarf erhöhen.

Wenn jemand anderes auch warmes Wasser laufen lässt (z.B. in der Küche) 
muss man die Temperatur an der Armatur neu einstellen.

Dabei helfen natürlich Thermostat geregelte Armaturen. In Düsseldorf bin 
ich damit jedoch nicht glücklich geworden. Ich hab's dreimal versucht, 
sie reagieren zu träge und sind immer schon nach wenigen Jahren kaputt 
gegangen (verklemmt).

Ein Durchlauferhitzer ganz nahe an der Dusche ist schon eine feine 
Sache. In einer Wohnung hatte ich mal eine Kombination aus 
Durchlauferhitzer mit 10l Vorrat. Das was sehr angenehm, aber eben auch 
viel teurer im Verbrauch, als Gas/Öl Anlagen.

> Und verkalkte Untertischboiler, aus denen nur noch Rinnsale
> von Warmwasser laufen.

Zum Glück sind diese Geräte relativ billig und leicht auszutauschen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Oliver S. (oliverso)
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Dennis schrieb:
> Ich habe in der Anleitung der Heizung aber einen Passus entdeckt, der
> den Tenor anschlägt, dass die Zirkulationspumpe für warmes Wasser im og
> wohl sehr viel Energie frisst. Diese war aber bei meinem test gestern
> Nacht zumindest laut Einstellung eh nicht mehr aktiv.

Das bezieht sich aber nicht auf den Stromverbrauch der Pumpe, sondern 
auf den Wärmeverlust des warmen Wassers.

Oliver

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan U. schrieb:
> Ich hab's dreimal versucht, sie reagieren zu träge und sind immer schon
> nach wenigen Jahren kaputt gegangen (verklemmt).

Den Dingern tut es gut, wenn sie gelegentlich mal bewegt werden. Seitdem 
ich das mache, hält meine Thermostatarmatur durch - sie ist jetzt etwa 
zehn Jahre alt, und das Berliner Leitungswasser ist für seinen 
Kalkgehalt berühmt.

Da in meinem (Mehrfamilien-) Haus eine gut funktionierende 
Zirkulationsanlage vorhanden ist, sind Druckschwankungen kein großes 
Problem, die Regelcharakteristik der Thermostatarmatur ist ausreichend 
gut.

Oliver S. schrieb:
> sondern auf den Wärmeverlust des warmen Wassers.

Kann man messen. Temperatur beim Kesselaustritt und im Rücklauf mit 
einem ausreichend präzisen Thermometer messen.

In meinem o.g. Mehrfamilienhaus liegt die Differenz bei knapp 3 °C, was 
für teilweise 50m lange quer durchs Gebäude verlegten Leitungen (hin- 
und Rücklauf) ein ganz anständiger Wert sein dürfte.

In einem Einfamilienhaus allerdings halte ich eine Zirkulation auch für 
potentiell problematisch, bzw. man sollte sehr gutes Zahlenmaterial 
haben, um die Vor- und Nachteile abwägen zu können. Wenn das Warmwasser 
mit Geothermie o.ä. produziert wird, bietet sich eine Zirkulation 
natürlich deutlich eher an als wenn ein elektrisch geheizter Kessel im 
Keller steht.

Letzteren würde ich rausschmeißen und durch mehrere Durchlauferhitzer 
jeweils so nah wie irgend möglich an den Zapfstellen ersetzen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Dagegen gibt es in einigen Häusern Zirkulationsleitungen, die den
> ständigen Energiebedarf erhöhen.

Aber nur im Sommer.

Im Winter tragen sie ganz einfach zur Heizung bei. Dein höherer 
"Energiebedarf" wird also bei der Heizung wieder eingespart, es sei 
denn, du zielst auf den Verbrauch der zusätzlichen Umwälzpumpe ab.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Wolfgang schrieb:
> Aber nur im Sommer.

Immerhin, oder?

Wir haben keine Zirkulationsleitung im Haus, deshalb standen eigentlich 
nur Durchlauferhitzer oder Heißwasserspeicher plus Thermostatarmatur zur 
Auswahl.

Im Sommer ist mit den Durchlauferhitzern nicht nur keine zusätzliche 
Zirkulationspumpe nötig, sondern die Ölheizung ist komplett aus. Auch 
die Heizungs-Pumpe, auch der Brenner.  Passende Zeit für die 
Kesselreinigung...

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Wer Solarthermie auf dem Dach hat, der produziert im Sommer sein 
Warmwasser damit, im Winter halt über die Heizung. Man hat halt so einen 
gewissen Vorrat an Warmwasser.

Der DLE erzeugt bei Bedarf, und da er in der Regel in der Nähe der 
Abnahmestelle installiert wird, sollte sich die Warterei auf Warmwassr 
in Grenzen halten.

Ich habe auch schon von Anlagen gehört bei denen der DLE nur zuheizt um 
das Warmwasser welches von der Heizung kommt bei Bedarf wärmer zu 
bekommen.

Am Ende hängt es wie bei allem von persönlichen Gewohnheiten und 
vorlieben ab, was am Besten geeignet ist.

Mal zurück zum Thema Stromverbrauch:
Man könnte ja mal ein Zangenamperemeter nehmen und damit die einzelnen 
Abgänge messen, dann weiß man schon mal wo mehr oder weniger Strom 
fließt.

Elektronische Zähler zeigen zu dem die momentan abgnommene Leistung an!

Autor: Sinnsucher (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Man könnte ja mal ein Zangenamperemeter nehmen und damit die einzelnen
> Abgänge messen, dann weiß man schon mal wo mehr oder weniger Strom
> fließt.

Witzbold. Der kriegt ja noch nicht mal ein Bild der Verteilung zustande.

>
> Elektronische Zähler zeigen zu dem die momentan abgnommene Leistung an! Oder hab 
ich das verpasst?

Nicht alle.

Sinnsucher

Autor: Billiger Kommentar (Gast)
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Sinnsucher schrieb:
> Nicht alle.

Doch, so ziemlich alle. Ich kenne fast keinen elektronischen Zähler, der 
kein EDL21 oder gar EDL40 Zähler ist. Die einzigen die ich kenne, sind 
die eHz der ersten Bauserie und elektronische Zähler mit mechanischem 
Zählwerk (z.B. Actaris ACE3000).

Man benötigt aber einen PIN zur Abfrage. Den kennt aber meist nur der 
VNB und daher kann ihn dort meist kostenlos erfragen.

Einfach den Zähler mit der Taschenlampe anleuchten, dann sieht man ob im 
Display die PIN-Abfrage kommt...

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> sondern auf den Wärmeverlust des warmen Wassers.
>
> Kann man messen. Temperatur beim Kesselaustritt und im Rücklauf mit
> einem ausreichend präzisen Thermometer messen.

Ähem...

Der kleinen Unterschied zwischen Temperatur und Leistung ist dir aber 
schon bewusst, oder? Temperatur messen reicht nicht aus.

Oliver

Autor: Brummbär (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> Der kleinen Unterschied zwischen Temperatur und Leistung ist dir aber
> schon bewusst, oder? Temperatur messen reicht nicht aus.

Ähh, der Wärmeverlust hat nichts mit Leistung zu tun.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Billiger Kommentar schrieb:
> Doch, so ziemlich alle. Ich kenne fast keinen elektronischen Zähler, der
> kein EDL21 oder gar EDL40 Zähler ist.

Tja, mein EVU war wohl zu geizig: Wo der Taschenlampensensor sein soll, 
ist bei mir eine hohle Einbauposition. Dafür zeigt er dauernd die Watt 
an.

Autor: Billiger Kommentar (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Tja, mein EVU war wohl zu geizig: Wo der Taschenlampensensor sein soll,
> ist bei mir eine hohle Einbauposition. Dafür zeigt er dauernd die Watt
> an.

Okay? Habe ich so auch noch nicht gesehen.

Bei uns im Gebiet wird seit gut 8 Jahren für Neuinstallationen nur noch 
EDL21 eingesetzt. Seit März 2017 sogar nur noch MMEs, aber bei allen 
Einbauten und Wechseln.

Den Ferrariszähler gibt's jetzt nur noch als 5A SLP Messwandlerzähler.

Autor: Murmeltier (Gast)
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Wem "aus dem Boden ragende Gebäude" als Domizil zu energieaufwändig 
sind, der zieht besser, wie auch die Winterschläfer, unter die Erde.

https://www.google.de/search?q=unterirdisch+wohnen...

Autor: Uwe Der B.B. :-) (monkye)
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Wir brauchen knapp 7.000 kWh p.a., mit LWP und 200qm Fläche - inkl. 
Server, Switches, Fritzboxen, RasPi, Gewächshausheizung, 
Außenbeleuchtung etc.pp.

Der Hausstrom ist davon die Hälfte, wir fahren mit 21 Grad Soll und 
selbst Werkstatt & Co. werden beheizt.

Bestimmt Alttechnik und massenhaft Standby von alten Kisten (besonders 
Kühlschrank/-Truhe - Fernseher - Stereoanlage), und „frische Luft“ —-> 
Fenster ankippen und Geld zum Fenster raus...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Oliver S. schrieb:
> Der kleinen Unterschied zwischen Temperatur und Leistung ist dir aber
> schon bewusst, oder?

Mit der Temperaturdifferenz alleine kann man natürlich keine Aussagen 
über die Leistung treffen, aber man kann Aussagen darüber treffen, wie 
gut die Zirkulationsanlage isoliert ist.

Ich kenne einen Fall eines 80er-Jahre-Neubaus, bei dem diese 
Temperaturdifferenz 30 °C beträgt; da hat die Zirkulation einen gewissen 
Anteil an der Heizung übernommen.

Autor: Niemand (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich kenne einen Fall eines 80er-Jahre-Neubaus, bei dem diese
> Temperaturdifferenz 30 °C beträgt; da hat die Zirkulation einen gewissen
> Anteil an der Heizung übernommen.

meinst du mit 30 °C die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf?
Da spart man sich dann wohl die Heizkörper auf dem Strangweg glatt ein. 
Eine Isolierung wird es dann wohl auch nicht wirklich geben?

Wenn man mit einem 4-Personen-Haushalt im Monat aber ca. 1 MWh 
Elektro-Energie verballert, ohne dass die Nachbarn da mit dran hängen, 
wird wohl irgendwer keinen Plan davon haben? Oder es liegt an dem Eli im 
Haus, wenn man alles selber ohne Plan frickelt?

Autor: oszi40 (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Temperaturdifferenz 30 °C beträgt; da hat die Zirkulation einen gewissen
> Anteil an der Heizung übernommen.

Problem Zirkulationsverlust ist bekannt, gute Lösung war bessere 
Isolation, Notlösung war Bewegungsmelder, der Zirkulationspumpe erst 
ansteuerte, WENN jemand den Raum betrat.

Das erklärt aber nicht, warum der TS Dennis bisher nicht in der Lage 
war, einen simplen LS16 auszuknipsen um den "Stromdieb" zu finden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Niemand schrieb:
> meinst du mit 30 °C die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf?

Nicht die der Heizung, sondern eben die der Warmwasserzirkulation.

> Da spart man sich dann wohl die Heizkörper auf dem Strangweg glatt ein.

Sind ja bei Warmwasserinstallationen auch unüblich.

> Eine Isolierung wird es dann wohl auch nicht wirklich geben?

Naja, 80er-Jahre-Neubau. Mehrfamilienhaus mit 12 Wohnungen o.ä. 
Größenordnung. Der Bekannte von mir, der das Pech hat, in dem Ding zu 
wohnen, ist jedenfalls ... begeistert.

> Wenn man mit einem 4-Personen-Haushalt im Monat aber ca. 1 MWh
> Elektro-Energie verballert, ohne dass die Nachbarn da mit dran hängen,
> wird wohl irgendwer keinen Plan davon haben?

Man ist jedenfalls guter Freund des jeweiligen EVU.


oszi40 schrieb:
> Notlösung war Bewegungsmelder, der Zirkulationspumpe erst ansteuerte,
> WENN jemand den Raum betrat.

Das ist in einem Mehrfamilienhaus gar keine Lösung.

In einem Einfamilienhaus ist eine Zirkulationsanlage meistens eine 
problematische Angelegenheit. Ich kann mir Fälle vorstellen, wo sie 
sinnvoll ist (wenn es eben einen zentralen Warmwasserspeicher gibt), 
aber auch Fälle, wo sie nicht sinnvoll ist (wenn der zentrale 
Warmwasserspeicher mit relativ teurer Heizenergie erwärmt werden muss).

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Zirkulation ist halt ne Komfortsache. Und Komfort kostet. Ich will das 
auch auf bedarfsgerecht umbauen. Aber wenn die nicht läuft kanns schon 
lange dauern bis warmes Wasser kommt. Das ist unter der Dusche auch 
nicht schön...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bad U. schrieb:
> Aber wenn die nicht läuft kanns schon lange dauern bis warmes Wasser
> kommt. Das ist unter der Dusche auch nicht schön...

Das bestreite ich ja nicht. Zwischen meiner Dusche und dem 
Warmwasserkessel liegen geschätzte 30..40m Rohrleitung. Und wie es ist, 
ohne funktionierende Zirkulation zu duschen, kenne ich. O ja.

In meiner Küche (wo der Wasserhahn noch etwas näher am Warmwasserstrang 
ist) dauert es sechs Sekunden, bis Solltemperatur erreicht wird. Wenn 
die Zirkulation läuft. Tut sie das nicht, und bin ich morgens der erste, 
der Warmwasser haben will, dauert das mehrere Minuten.

Aber ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit ca. 25 Wohnungen, da sind 
die Verhältnisse anders als im Einfamilienhaus.

Im Einfamilienhaus muss man abwägen, was der thermische Verlust der 
durchlaufenden Zirkulation kostet, und ob einem der Komfort das wert 
ist.

Autor: oszi40 (Gast)
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Bad U. schrieb:
>  kanns schon lange dauern bis warmes Wasser kommt.

Frage ist auch, wieviel kaltes Wasser sinnlos abgelassen wird, BEVOR man 
warmes bekommt. Zentral WW mit Gas aufzuheizen und auch Waschmaschinen 
damit zu befüllen (Miele hat dafür 2 Anschlüsse) kann kostengünstiger 
sein als  elektrisch 30ct pro kWh zu bezahlen.

Eine Zirkulationspumpe sollte von der Heizung gesteuert laufen, damit 
auch die Zirkulation im RECHTEN Moment stattfindet, wenn die 
Temperturerhöhung zur Legionellenbekämpfung läuft.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Im Einfamilienhaus muss man abwägen, was der thermische Verlust der
> durchlaufenden Zirkulation kostet, und ob einem der Komfort das wert
> ist.

Eigentlich nicht. Habs grad hinter mir und auch den Sanitärler drauf 
angesprochen. Braucht man, wird so gemacht, basta.
Ohne Zirku hab ich im Gäste-WC fast sofort warmes Wasser. Steht auch 
direkt über dem Puffer. Im Bad dauerts schon länger. Obwohl das an der 
selben Stelle, aber ein Stockwerk höher ist.

Autor: Arno (Gast)
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Eine "bedarfsgerechte Zirkulation" wäre schon etwas tolles. 
Bewegungsmelder, oder ich würde ja auch einen Knopf drücken, bevor ich 
unter die Dusche springe. Gegen Legionellen kann die Pumpe ja auch 
zweimal am Tag für ein-zwei Minuten laufen, würde immer noch einen 
Haufen Heizenergie sparen. Und zwar auch im Winter, denn häufig ist die 
Zirkulationsleitung nicht gerade dort, wo man es warm haben möchte...

Im Mehrfamilienhaus ist das keine echte Option - ich hab hier (unterm 
Dach) zwei Zirkulationsleitungen ankommen, und beide sorgen dafür, dass 
das Kaltwasser in beiden Steigleitungen lauwarm bis 30°C ist. 
(Passenderweise wird nur Warmwasser auf Legionellen geprüft...)

MfG, Arno

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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oszi40 schrieb:
> Zentral WW mit Gas aufzuheizen und auch Waschmaschinen
> damit zu befüllen (Miele hat dafür 2 Anschlüsse) kann kostengünstiger
> sein als  elektrisch 30ct pro kWh zu bezahlen.

Lohnt nicht. Macht oft auch keinen Sinn. Der Gedanke kam mir auch, weil 
ich noch Solarthermie habe.

oszi40 schrieb:
> Eine Zirkulationspumpe sollte von der Heizung gesteuert laufen, damit
> auch die Zirkulation im RECHTEN Moment stattfindet, wenn die
> Temperturerhöhung zur Legionellenbekämpfung läuft.

Das ist natürlich auch ein Thema. Aber nicht hier. Ich habe ein 
Frischwasserdodul. Da wird kein Brauchwasser bevorratet, sondern 
Heizungswasser.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Arno schrieb:
> Eine "bedarfsgerechte Zirkulation" wäre schon etwas tolles.

Hab ich vor, weil BWM eh geplant sind... Geplant halt... Wird alles noch 
dauern, aber Ideen haben ist schonmal gut ;)

Autor: oszi40 (Gast)
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Arno schrieb:
> zwei Zirkulationsleitungen ankommen, und beide sorgen dafür, dass
> das Kaltwasser in beiden Steigleitungen lauwarm bis 30°C ist.

Der Verband Privater Bauherrn kannte das Problem und hat bei mir für 
fachgerechte Isolation und Verlegung VOR der Abnahme gesorgt. Danke!

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Hallo Dennis,

hat der Elektriker Dir jetzt endlich gesagt, wo der Strom hingegangen 
ist?

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Dennis schrieb:
> Nächste Woche kommt auf jeden Fall noch mal der
> Elektriker.

Heute ist Sonntag....

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Bad U. schrieb:
> Heute ist Sonntag....

Na gut. Dann warte ich eben noch bis ... nächste Woche. Danke.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Bin aber auch gespannt ;)

Autor: Manfred (Gast)
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Bad U. schrieb:
>> durchlaufenden Zirkulation kostet, und ob einem der Komfort das wert
>> ist.
> Eigentlich nicht. Habs grad hinter mir und auch den Sanitärler drauf
> angesprochen. Braucht man, wird so gemacht, basta.

Als ich mein Haus gekauft habe, Altbau ohne Heizung, habe ich Angebote 
eingeholt. Die Heizungskasper haben bei mir direkt verschissen, 
niemand von denen lieferte mir schlüssige Antworten.

Im Endeffekt habe ich die Anlage selbst gebaut, ein Fehler war das 
sicherlich nicht.

Bei mir liegt das Bad fast über dem Heizkessel. Ich habe eine 
Zirkulation angelegt, aber mit Absperrschieber. Nach wenigen Monaten 
habe ich die Zirkulation abgesperrt, die Verluste sind zu hoch. Wenn ich 
in der Dusche 10 Sekunden warte, ist das schon viel. Also: Es hängt von 
den individuellen Gegebenheiten ab, was Sinn macht oder nicht!

Durchlauferhitzer kenne ich aus dem Elternhaus, fand ich doof und habe 
deshalb einen Brauchwasserkessel, der von der Ölanlage geheizt wird.

Autor: Alex W. (Gast)
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lasst euch doch nicht von Dennis so verarschen! Sobald jemand kommt und 
sich beschwert, kommt er und stellt klar das es keine verarsche ist. 
Toll! Nur leider gibt es von ihm nichts brauchbares!

Der Vorschlag die Sicherungen für eine Zeit raus zu nehmen und dann den 
Zählerstand abzulesen, macht er einfach nicht!

Auch Fotos von seiner Installation macht er nicht!

Nur die Fotos von seiner Wärmepumpe, bei der man eindeutig sieht, dass 
er über die Heizstäbe heizt. Juckt ihn anscheinend auch nicht dieses 
Problem anzugehen.

Dann den Vorschlag mit der Sicherung von seiner Garage! Offenbar hat 
seine Frau so starken Einfluss, dass er lieber davon die Finger weg 
lässt. Also lieber per Knopfdruck die Garage auf und zu als Stunk mit 
der Frau.

Auch der Vorschlag nach einer systematischen Fehlersuche hat er 
ignoriert!

Sorry, aber er hat es nicht anders verdient!

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Manfred schrieb:
> aten
> habe ich die Zirkulation abgesperrt, die Verluste sind zu hoch. Wenn ich
> in der Dusche 10 Sekunden warte, ist das schon viel.

Bei mir sinds eher 30 Sekunden. Habs nicht gestoppt, ist aber 
unangenehm.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Alex W. schrieb:
> Sorry, aber er hat es nicht anders verdient!

Da gebe ich Dir soweit recht. Aber wenns wirklich so ist, dass da an der 
Sicherung fast alles im Haus mit dranhängt.. Aber ich kanns mir 
eigentlich nicht vorstellen...

Allerdings.. Mein Bauunternehmer hatte beim Angebot drin, dass die 
Netzwerkkabel im Flur EG enden, und hier ein Switch eingebaut wird. 
Obwohl ich einen Keller mit Technikraum habe. Von daher....

Autor: oszi40 (Gast)
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>> in der Dusche 10 Sekunden warte, ist das schon viel.
> Bei mir sinds eher 30 Sekunden. Habs nicht gestoppt, ist aber
> unangenehm.

Der Rohrdurchmesser kann sehr verschieden sein. Wenn die Rohre zu dünn 
sind, hast Du einen Temperaturschock beim duschen sobald NOCH einer 
Wasser abzapft oder bei zu großem Durchmesser zu viel Wasser bis das 
richtig temperierte kommt. Was richtig war, weiß man oft erst hinterher.

Manfred schrieb:
> habe ich die Zirkulation abgesperrt,

Lange stehendes Wasser ist weniger gesund. Hoffen wir, daß später kein 
Moos aus Deiner Leitung kommt. Die Kunst ist, zur RICHTIGEN Zeit die 
Pumpe zu starten.

Alex W. schrieb:
> lasst euch doch nicht von Dennis so verarschen!

Moment noch! Dennis Elektriker kommt gleich, WENN der BER fertig ist.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich kenne einen Fall eines 80er-Jahre-Neubaus, bei dem diese
> Temperaturdifferenz 30 °C beträgt; da hat die Zirkulation einen gewissen
> Anteil an der Heizung übernommen.

Auch 30 Grad Temperaturdifferenz sagen überhaupt nichts über die 
verballerte Leistung aus. Da kann genausogut die Leitung unterwegs 
irgendwo verstopft/verkalkt/ sonstwie blockiert sein, so da kaum was 
durchfließt. Gibt eine gigantisch Temperaturdifferenz, aber keine 
Leistung.

Oliver

Autor: Fabian (Gast)
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Der Elektriker wird sagen, dass alles in Ordnung so ist. Dem gehört ja 
wahrscheinlich auch die Bitcoin-Mining-Anlage hinter deiner Garage...

Hat der Elektriker sich schon über den Verdienstausfall bei Dir 
beschwert, als Du versucht hast, den Übeltäter zu finden? ;-)

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Was ist denn jetzt los? Wurde das Problem erkannt und behoben? Wieso 
erfahren wir nichts mehr?

Da er weiter oben ja die Daten seines Hauses offengelegt hatte, wäre es 
doch möglich ihn mal zu fragen was da los war ;-)

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Marc H. schrieb:
> Was ist denn jetzt los? Wurde das Problem erkannt und behoben? Wieso
> erfahren wir nichts mehr?

Weil Danke sagen und die Problemlösung mitteilen leider oft vergessen 
wird.

Vielleicht hat er das Haus ja auch nochmal abgerissen und baut es nun 
nochmal neu auf :D

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Sven L. schrieb:
> Vielleicht hat er das Haus ja auch nochmal abgerissen und baut es nun
> nochmal neu auf :D

Trolle haben kein Haus.

https://www.house-of-fantasy.de/fabelwesen-troll.html

http://jensscholz.com/index.php/2013/03/24/fuenf-t...
:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Dennis (Gast)
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Heyho wir haben es tatsächlich geschafft, vielen Dank für die vielen 
Tipps!

Es waren tatsächlich diese Heizungen in den Wasserabläufen, welche dafür 
zuständig sind, dass das Wasser immer ablaufen kann auch wenn es draußen 
sehr (sehr, sehr?)  kalt ist. Mittlerweile ist auch die Küche da und wir 
hatten nach einem testtag nur noch 4-5 kwh Verbrauch. Ich verstehe 
jedoch nicht wieso diese Teile laufen obwohl wir weit weg von 
Temperaturen unter 0 Grad sind.

Achja das drehen von digitalen Stromzählern wird tatsächlich auf dem 
Display visualisiert also bitte, bevor mir hier Lügen oder Trollen 
unterstellt wird ausreichend informieren.

An die anderen freundlichen und verständnisvollen Tippgeber ein 
herzliches Dankeschön!

Viele Grüße
Dennis

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Bad U. schrieb:
>> Zentral WW mit Gas aufzuheizen und auch Waschmaschinen
>> damit zu befüllen (Miele hat dafür 2 Anschlüsse) kann kostengünstiger
>> sein als  elektrisch 30ct pro kWh zu bezahlen.

Antwort:
> Lohnt nicht. Macht oft auch keinen Sinn. Der Gedanke kam mir auch, weil
> ich noch Solarthermie habe.

Ich finde schon das es sich rentiert. Es ist ja nicht nur der 
Stromverbrauch zum Aufheizen des Wassers welcher wegfällt sondern auch 
der Verschleiß des Heizstabes.

Er kommt eben nur noch zum Einsatz wenn es über die gelieferte Ww 
Temperatur hinausgeht. Und weiterhin ist unsere Waschmaschine nun viel 
schneller fertig da diese Aufheizphasen wegfallen, das Programm nun 
einfach schneller weiterschaltet.

Ich habe beim Neubau jeweils eine Warmwasserleitung als auch eine 
Kaltwasser legen lassen, könnte also auch jederzeit wieder umschalten, 
kann ich nur weiterempfehlen.

Autor: kenn ick näd (Gast)
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Dennis schrieb:
> Es waren tatsächlich diese Heizungen in den Wasserabläufen, welche dafür
> zuständig sind, dass das Wasser immer ablaufen kann auch wenn es draußen
> sehr (sehr, sehr?)  kalt ist.

Wie, was für Dinger? Kannste einen Link setzen, wo die Dinger erklärt 
werden. Danke vorab.

Autor: hinz (Gast)
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Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Dennis schrieb:
> Es waren tatsächlich diese Heizungen in den Wasserabläufen, welche dafür
> zuständig sind, dass das Wasser immer ablaufen kann auch wenn es draußen
> sehr (sehr, sehr?)  kalt ist.

Gibts sowas wirklich? In welcher Situation braucht man sowas denn? Ich 
kenne ehrlich gesagt keinen der sowas hat. Welche Abläufe sind denn das? 
Dachrinne?

Thomas O. schrieb:
> Ich finde schon das es sich rentiert. Es ist ja nicht nur der
> Stromverbrauch zum Aufheizen des Wassers welcher wegfällt sondern auch
> der Verschleiß des Heizstabes.

Ich hatte es mal grob überschlagen. Beim Geschirrspüler sparts wohl 
0,5kWh/Waschgang. Also so 50kWh/a. Dafür muss man aber die Armatur erst 
mal kaufen. Ausserdem habe ich gelesen, dass es besser ist, wenn das 
Geschirr erstmal kalt abgespült wird. Da löst sich Eiweiß wohl besser.
Bei der Wama braucht man dann auch ne einstellbare Armatur. Gibt ja 
Wäsche, die recht "kalt" gewaschen wird.
Das hat mich erstmal davon abgehalten. Zudem hätte zur Wama noch eine 
Warmwasserleitung gelegt werden müssen. Das kostet dann auch. Beim GS 
ist die ja vorhanden.

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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hinz schrieb:
> Youtube-Video "Dachrinnenheizung Fallrohrheizung Dachheizung Begleitheizung Weissenfels"

Wozu wird das denn gebraucht? Sorry, hab zwar schon gelesen, dass es 
sowas gibt, aber der Sinn erschließt sich mir noch nicht so ganz....

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Dennis schrieb:
> Es waren tatsächlich diese Heizungen in den Wasserabläufen, welche dafür
> zuständig sind, dass das Wasser immer ablaufen kann auch wenn es draußen
> sehr (sehr, sehr?)  kalt ist.

Ja, Pseudo-Dennis - klar. Hat ja auch jeder in seiner Dachrinne :-)
Du bist und bleibst ein Troll :-) - ich hoffe, es hat Spaß gemacht.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Bad U. schrieb:
> Wozu wird das denn gebraucht? Sorry, hab zwar schon gelesen, dass es
> sowas gibt, aber der Sinn erschließt sich mir noch nicht so ganz....

Das dient hauptsächlich dazu, überschüssige Energie, die von 
Windkraftanlagen geliefert und momentan nicht zum Laden von E-Fahrzeugen 
genutzt wird, in Wärme umzusetzen. Das erfolgt äußerst effektiv, so daß 
in diesem Jahr nicht mehr mit Schneefall gerechnet werden muß.
:)
MfG Paul

Autor: Bad Urban (bad_urban)
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Paul B. schrieb:
> Das dient hauptsächlich dazu, überschüssige Energie, die von
> Windkraftanlagen geliefert und momentan nicht zum Laden von E-Fahrzeugen
> genutzt wird, in Wärme umzusetzen. Das erfolgt äußerst effektiv, so daß
> in diesem Jahr nicht mehr mit Schneefall gerechnet werden muß.
> :)
> MfG Paul

Ja, Paul. Hatte Deinen Thread gelesen ;)

Im Ernst. Ich hab mal gelesen, dass man sowas bei Abwasserleitungen 
macht, die nahe unter der Oberfläche liegen und bei Vereisung die Gefahr 
eines Rückstaus entsteht. Aber bei ner Dachrinne..?

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