Frequenz veraendern

OP Persönliche Seite #5265251
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Hallo,

was sind die Stichworte fuer folgendes?:

Ich moechte eine Frequenz ausgeben, die den Eingangsbereich linear auf 
einen bestimmten Ausgangsbereich abbildet.
Also z.B. so: Fout = Fin - 20kHz
Wenn die Eingangsfrequenz zwischen 20 und 40 kHz liegt, dann soll eine 
Frequenz von 0-20 kHz ausgegeben werden.
20 kHz -> 0
30 kHz -> 10 kHz
40 kHz -> 20 kHz
Das ganze fuer verschiedene Eingangsbereiche, am Besten waehlbar oder 
einstellbar bis 100 kHz.
Mir wuerden aber erstmal auch Stichworte und interessante Links dazu 
reichen.
Meine erste Idee ist es, die Frequenz zu messen, dann die 20kHz zu 
subtrahieren und das Ergebnis wieder auf einem DAC ausgeben.
Verzoegerung sollte gering sein.
Eingangsignal ist sinusfoermig.
Gast #5265311
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Hallo,

wie wäre es mit einem AD633 (preiswerter Analog-Multiplizierer)?

Signal an den einen Eingang, Sinus 20..100kHz an den zweiten,
am Ausgang erhält man Differenz und Summe der beiden Signale, wobei 
letzteres unhörbar ist und per Tiefpass leicht gefiltert werden kann.

Gruß,
Michael
OP Persönliche Seite #5265325
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Harald W. schrieb:
> Mark W. schrieb:
>
>> Wenn die Eingangsfrequenz zwischen 20 und 40 kHz liegt, dann soll eine
>> Frequenz von 0-20 kHz ausgegeben werden.
>
> Aha, Röhrensummer.
Hab mal kurz geschaut. :-)
http://www.roehrensummer.de/roehrensummer/verstaerker_sonderbau.php
Sind ja edel die alten Geraete.
Ich finde das irgenwie toll, so alte Holsgehaeuse. Gab es ja frueher bei 
Messgeraeten sehr haeufig.
#5265519
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Harald W. schrieb:
> Damals machte man das, weil man stabile,
> einstellbare Oszillatoren besser mit hohen als mit niedrigen
> Frequenzen bauen konnte.

Jo, aber auch, damit die Nutzfrequenz (z.B. 20Hz bis 20kHz) in einem 
Rutsch durchwobbelbar war, ohne "unterwegs" die "von - bis" - Frequenz 
umschalten zu müssen.

Schwebungssummer wäre auch so ein Stichwort, mit dem zwecks 
Wissenszuwachs gut rumzugooglen wäre.
Gast #5265535
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Achim B. schrieb:
> Jo, aber auch, damit die Nutzfrequenz (z.B. 20Hz bis 20kHz) in einem
> Rutsch durchwobbelbar war, ohne "unterwegs" die "von - bis" - Frequenz
> umschalten zu müssen.

Man braucht dann aber bei sehr niedrigen Ausgangsfrequenzen sehr stabile 
Oszillatoren, sonst hat die Ausgangsfrequenz starken Jitter.
#5265555
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Hi,
mit S042P ginge das auch.
Filterung ist nicht gezeichnet.
An Eingang 1 die "NF" z.B. Mikrofon, an Eingang 2 ein Sinusgenerator.
Bis 100 kHz müsste das gezeichnete Schaltbild noch gehen.
(Wenn auch der S042P in UKW/FM-Tunern Verwendung fand.
Daher die Schwingneigung durch 100 pF- Konds. (Pin 7 und 8) gegen 
"Masse" verhindern.)

Es gibt aber auch Nachfolgetypen z.B. MC1648.


ciao
gustav
Angehängte Dateien:
#5265584
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Der Andere schrieb:
> Man braucht dann aber bei sehr niedrigen Ausgangsfrequenzen sehr stabile
> Oszillatoren, sonst hat die Ausgangsfrequenz starken Jitter.

Man hat die Oszillatoren tatsächlich vor jeder Messung abgleichen 
müssen, um stabile Verhältnisse zu erhalten. Dabei wurde (üblicherweise) 
der einstellbare Oszillator (bei Null Hz Nutzsignal, also Frequenzkurbel 
linksanschlag) dem Oszillator mit der Festfrequenz angeglichen. 
Angezeigt wurde das Schwebungsnull mittels "magischem Auge".
Gast #5266374
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Mit einem sehr schnellen AD-Wandler die Werte aufzeichnen und 
verlangsamt wiedergeben. Dabei wird alles langsamer. Wenn man das aber 
mit einer FFT als MP3 wandelt, und die MP3 mit einer falschen 
Referenzfrequenz abspielt, dann kann man alles zu niederen Frequenzen 
verschieben.
OP Persönliche Seite #5266559
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Christian S. schrieb:
> " die den Eingangsbereich linear "
>
> Soll das Eingangssignal mehrere Frequenzen gleichzeitig enthalten
> können?
>
Das waere natuerlich optimal wenn der Eingangsfrequenzbereich exact auf 
den Ausgangsfrequenzbereich gemappt wird.

Aber ich bin gerade dabei es erstmal fuer ganz normale sinusfoermige 
Eingangssignale zu machen.

Mit linear meinte ich die Frequenzskala. Etwa so:

Fin - Fout (kHz)
40 - 0
45 - 5
50 - 10
55 - 15
60 - 20
#5266876
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Rote T. schrieb:
> Mischer mit Gilbertzelle.

S042P siehe oben.
Beitrag "Re: Frequenz veraendern"

Ist im Schaltbild auf NF optimiert, kann auch DC gekoppelt werden. Man 
hat dann aber auch den "Offset" auf dem Ausgang.
Man benutzt ihn auch als "Lautstärkesteller".
Nur 'mal in die Spec. reinschauen.

http://www.cbtricks.com/radios/galaxy/datasheets/ic/pdf/s042p.pdf

Es gibt ihn noch zu kaufen, obwohl längst abgekündigt.

https://www.rf-microwave.com/en/siemens/s-042-p/active-mixer-14-pin-dil-package/s042p/

Was mich an dem IC so fasziniert ist das HF-mäßig (doch) gute Pinout.

ciao
gustav
#5266950
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Sieh mal hier:

Beitrag "Re: Mischer MC12002"

Allerdings ist der Eingangsfrequenzbereich nur auf das 
Sprachfrequenzspektrum begrenzt. Geht dafür aber bis auf Null Hertz 
runter.

Achim B. schrieb:
> Man hat die Oszillatoren tatsächlich vor jeder Messung abgleichen
> müssen, um stabile Verhältnisse zu erhalten.

Trotz verwendeter temperaturstabilen Styroflexkondensatoren ist das HIER 
auch der Fall.
Gast #5267049
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Wenn es auf die Qualität des Ausgangssignals nicht so ankommt, könnte 
man auch:

1. 40kHz oszillator erstellen (z.B. mit einem Teil des Hex Inverters, 
siehe 2.)
2. Das Originalsignal durch einen Inverter jagen, also zu einem 
Rechtecksignal machen
3. Beide Signal an ein XOR geben. Das liefert nun die Summe aus 
Differenz und Addition beider Frequenzen
4. Das Signal noch mal invertieren mit einem Inverter
5. Das Ausgangssignal mit einem Tiefpass Filtern, wodurch die 
Frequenzaddition verschwindet.

Fertig ist man und man hat 20kHz vom original Signal abgezogen - jedoch 
hat man nun ein stark verfälschtes Signal, was einem Sinus nur noch 
ähnlich aussieht, es ist eher ein Dreieck. Auf einen Lautsprecher sollte 
man es geben können und ggf. mit zusätzlichen Filtern beschönigen.

Die Lösung ist halt sehr einfach aufzubauen, auch ohne µC.

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