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Forum: Offtopic Wann werden deutsche Autohersteller in Deutschland endlich mal "griffig" genommen??


Autor: L. H. (holzkopf)
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Hallo,

wir alle haben die "Zimperlichkeit" mitbekommen, mit der mit deutschen 
Autoherstellern in Deutschland umgegangen wird.

Fakt ist, daß sich die Hersteller ABE von in Umlauf gebrachten KFZ unter 
Vorgaukelung falscher Tatsachen "erschlichen" haben.

Illegal (i.e.S.) haben sie dabei natürlich nicht gehandelt.
Aber sehr wohl wissend, daß außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 
Messungen ihre KFZ NIEMALS die Vorgaben erfüllen konnten.

Und da stellen sich dann Manager von Automobil-Unternehmen auch noch 
hin, entschuldigen sich und behaupten womöglich auch noch, sie hätten 
davon gar nichts gewußt??
So, als ob irgendein Entwicklungs-Ing. in ihren Unternehmen tun und 
lassen könnte, was er will??

Selbstverständlich ist das dann auch noch verbunden damit, daß sie dafür 
die Verantwortung übernehmen.

Welche Verantwortung denn genau??
Etwa die, den von ihnen angerichteten Schaden VOLLUMFÄNGLICH zu 
korrigieren??

Was wir nur erkennen können, sind kostengünstige Software-Updates der 
Hersteller.
Die aber nur stark eingeschränkt dazu geeignet sind, die zugesicherten 
Abgaswerte erreichen zu können, die immerhin die Grundlage für die 
Erreichung der ABE waren.

Es ist ja nun nicht so, daß man diese Abgaswerte nicht erreichen KÖNNTE.
Das erfordert aber eine Hardware-Nachrüstung.
Kosten für die Hersteller:
Ca. 1500 bis ...Euro.

Na und??
Wer hat denn hier was "versaut" und hat dafür auch gerade zu stehen??

Wir haben über 700 Abgeordnete im Bundestag.
Und keiner von denen wagt es, mal die Dinge klipp und klar beim Namen zu 
nennen??

Sehr merkwürdige "Volksvertreter" sind das.
Man könnte fast vermuten:
Fehlbesetzungen. ;)

Grüße

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Lutz H. (luhe)
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Der Automobilindustrie- Ausstieg ist schon vollendet. Jetzt ist der 
Postzustellungs- Ausstieg aktuell.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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Ich finde den Ausstieg doch auch notwendig:

Einfach einen Welt- Beitrag analysiert:


https://www.welt.de/politik/deutschland/article174...


Unser Wissen und Fähigkeiten machen uns erfolgreich. Da müssen wir in 
Zukunft weitaus mehr tun.

„Man könnte Berufe wie Hilfsgärtner schaffen“

Autor: Icke ®. (49636b65)
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L. H. schrieb:
> Wer hat denn hier was "versaut"
Irrelevant.

> und hat dafür auch gerade zu stehen??
Der Verbraucher/Steuerzahler/Pöbel.

> Wir haben über 700 Abgeordnete im Bundestag.
> Und keiner von denen wagt es, mal die Dinge klipp und klar beim Namen zu
> nennen??

Gähn... Spätestens seit der jüngsten Wahl und dem monatelangen 
Postenpoker müßte doch auch der letzte Idealist begriffen haben, daß 
dieser Verein nicht dazu da ist, den Willen des Volkes zu respektieren 
oder gar praktisch umzusetzen. Nach Väterchen Marx liegt die Macht in 
den Händen derjeniger, die die Produktionsinstrumente besitzen. Und wer 
besitzt in Deutschland die meisten davon? Richtig, die 
Automobilindustrie. Ich verwette meinen Hntern, daß ein großer Teil der 
Stammuser dieses Forums direkt oder indirekt für die Automotive 
arbeiten. Frag die mal, ob sie freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und 
die Futterhand beißen würden. Oder frage die Deutschen allgemein, auf 
was sie lieber verzichten würden. Einigkeit und (Ge)Recht(igkeit) und 
Freiheit oder ihren wohlgenährten Lebensstandard...

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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L. H. schrieb:
> Na und??
> Wer hat denn hier was "versaut" und hat dafür auch gerade zu stehen??

Na hier, die schwarze Null der CSU (finde ich köstlich, diese 
Personenbeschreibung)

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-fahrverb...

Autor: A. K. (prx)
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Icke ®. schrieb:
> Frag die mal, ob sie freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und
> die Futterhand beißen würden.

Es werden schon einige darunter politische Grundsätze und 
Lebensanschauungen  weiterhin vertreten. So lange bis sie etwas spät 
merken, dass sie selbst die Konsequenzen tragen werden. Und nicht alle 
werden den Zusammenhang dazwischen erkennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Walter K. (Gast)
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L. H. schrieb:
> Fakt ist, daß sich die Hersteller ABE von in Umlauf gebrachten KFZ unter
> Vorgaukelung falscher Tatsachen "erschlichen" haben.

Nicht DIE Hersteller, sondern die Hersteller im (fast halbstaatlichen) 
VW Konzern!
Also hauptsächlich VW, Skoda, Audi, Seat ... und somit die Marken, die 
so gerne von grün und gutmenschlich angehauchten Menschen gefahren 
werden,
die sich so gerne über andere Menschen empören - und scheinbar nur auf 
der Erde sind um sich und Andere zu reflektieren!

>
> Es ist ja nun nicht so, daß man diese Abgaswerte nicht erreichen KÖNNTE.
> Das erfordert aber eine Hardware-Nachrüstung.
> Kosten für die Hersteller:
> Ca. 1500 bis ...Euro.
>

quod erat demonstrandum!

Autor: Aus der Werkstatt (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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L. H. schrieb:
> unter
> Vorgaukelung falscher Tatsachen

Was die sich für Standorte für Messstationen aussuchen
um ein Fahrverbot durchzusetzen.

Warum sollen Autohersteller für einen Spleen zahlen?

LG
old.

Autor: Jürgen D. (fun_worker)
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VW hat in Amerika bisher 25 Milliarden Euro bezahlt in Deutschland hat 
VW und Co 1 Millarde Euro vom Steuerzahler bekommen, hier sollte wohl 
klar sein wessen Interessen hier von Merkel und Co vertreten werden.

Autor: Felix U. (ubfx)
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Jürgen D. schrieb:
> hier sollte wohl
> klar sein wessen Interessen hier von Merkel und Co vertreten werden.

In erster Linie die von linksgrünen Ökoradikalen, dann die der Industrie 
und die des Volks sind irrelevant.

Es ist doch immer wieder das selbe Lied. Beim Atomausstieg wurden von 
Merkel in einer weiteren großen Umverteilungsaktion die Atomkonzerne 
enteignet, wofür der Steuerzahler mit Milliarden Schadensersatz gerade 
stehen muss. Und schlussendlich stiegen die CO2-Emissionen und 
Strompreise und uns können immer noch die Meiler der Nachbarstaaten um 
die Ohren fliegen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernhard S. (gmb)
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Felix U. schrieb:
> In erster Linie die von linksgrünen Ökoradikalen, dann die der Industrie
> und die des Volks sind irrelevant.

Nachdem der Reaktor in Japan wörtlich in die Luft geflogen ist (sogar 
auf Video dokumentiert) wurde der Atomausstieg bei uns nicht nur von 
linksgrünen Ökoradikalen unterstützt.

Mich persönlich hat überrascht, wie gefährlich so ein Reaktor auch nach 
der Abschaltung ist. Der produziert so viel Nachwärme, dass olympische 
Schwimmbecken voll mit Wasser zur Kühlung nicht ausreichen und komplett 
verdampfen würden, wenn sie nicht zusätzlich gekühlt werden. Das war mir 
vor Fukushima nicht klar.

Autor: Felix U. (ubfx)
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Bernhard S. schrieb:
> Nachdem der Reaktor in Japan wörtlich in die Luft geflogen ist (sogar
> auf Video dokumentiert) wurde der Atomausstieg bei uns nicht nur von
> linksgrünen Ökoradikalen unterstützt.

Dass viele Menschen das unterstützt haben, steht auch für mich außer 
Frage. Ob das wirklich in ihrem Interesse lag, ist aber eine andere 
Frage. Bis heute sind viele Leute felsenfest überzeugt, es habe bei 
Fukushima Strahlentote gegeben, und das ist ein weiteres gutes Beispiel 
dafür, wie die öffentliche Meinung im Interesse gewisser Akteure 
manipuliert wird.

Bernhard S. schrieb:
> Mich persönlich hat überrascht, wie gefährlich so ein Reaktor auch nach
> der Abschaltung ist. Der produziert so viel Nachwärme, dass olympische
> Schwimmbecken voll mit Wasser zur Kühlung nicht ausreichen und komplett
> verdampfen würden, wenn sie nicht zusätzlich gekühlt werden. Das war mir
> vor Fukushima nicht klar.

Naja, so "gefährlich", dass es keinen dokumentierten Todesfall durch die 
Strahlung gab. Selbst durch Tschernobyl gab es "nur" 38 Tote. Ich will 
das nicht gutheißen, mir geht es nur darum, dass diese Risiken eben von 
interessierten Parteien gerne ganz anders dargestellt werden. Dazu auch 
interessant, wenn man 20 min Zeit hat: 
Youtube-Video "Why I changed my mind about nuclear power | Michael Shellenberger | TEDxBerlin"

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Bernhard S. schrieb:
> Nachdem der Reaktor in Japan wörtlich in die Luft geflogen ist (sogar
> auf Video dokumentiert) wurde der Atomausstieg bei uns nicht nur von
> linksgrünen Ökoradikalen unterstützt.

Richtig, ebenso von allen die sich leicht in Hysterie und Panik 
versetzen lassen, wenns die gute Mutti Angie herabbetet. Man kennt ja 
die unzähligen Fälle von Erdbeben und Tsunamis in Deutschland.

Bernhard S. schrieb:
> Mich persönlich hat überrascht, wie gefährlich so ein Reaktor auch nach
> der Abschaltung ist. Der produziert so viel Nachwärme, dass olympische
> Schwimmbecken voll mit Wasser zur Kühlung nicht ausreichen und komplett
> verdampfen würden, wenn sie nicht zusätzlich gekühlt werden. Das war mir
> vor Fukushima nicht klar.

Ist ja nicht so als könne man die Technologie nicht weiterentwickeln, 
nur halt nicht in DE, ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Dual_Fluid_Reaktor

China hat zur Jahreswende sein 38. KKW in Betrieb genommen, soll bis 
Mitte des Jahrhunderts dreistellig werden.

Die VAE lassen sich ein paar neue KKWs hinstellen, Solar scheint da wohl 
nicht en vogue zu sein, so wie hier.

Russland, Indien usw. stellen sich neue Reaktoren hin, aber wir wissen 
es besser, da wir die moralische Überlegenheit der Welt für uns 
gepachtet haben und sowieso die Schlauesten auf der Welt sind.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan M. (derwisch)
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Abradolf L. schrieb:
> und sowieso die Schlauesten auf der Welt sind.

Ja, darin sind wir leider auch Weltmeister.

Die dreisteste Aussage kam ja wohl vom Oberindianer des 
Wirtschafsverbandes der Automobilindustrie ( oder so ).

Der meinte allen Ernstes, dass sich das Diesel-Abgasproblem 
mittelfristig von selbst löst, wenn die Bürger schadstoffarme Neuwagen 
kaufen ( !!!!! ).

Wem die Tausender aus der Hemdtasche hängen hat gut reden.
Gehts noch?
Als ob sich jeder autofahrende Bürger "mittelfristig" mal eben ein 
Neuwagen kaufen könnte.

Da merkt man die Zweiklassengesellschaft.
Viele können sich nichtmal die Nachrüstung für 2000 Euronen leisten.
Warum sonst fahren sie denn mit einem alten Diesel rum... weil sie 
zuviel Geld haben? Eher nicht.
Da ist mit echt der Draht aus der Mütze gesprungen.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Walter K. schrieb:
>
> Nicht DIE Hersteller, sondern die Hersteller im (fast halbstaatlichen)
> VW Konzern!
> Also hauptsächlich VW, Skoda, Audi, Seat ... und somit die Marken, die
> so gerne von grün und gutmenschlich angehauchten Menschen gefahren
> werden,...

Doch DIE Autohersteller! Mercedes ist gerade am Arsch, Fiat wohl auch 
und ich behaupte: Wirklich ALLE Hersteller haben manipuliert und tun es 
noch immer!

Nicht nur mit Schummelsoftware, sondern auch mit schön gerechneten 
Werten beim CW-Wert, beim Verbrauch usw. Meine Karre ist mit 
Normverbrauch (plattes Land) von rund 5 Litern (ja, Diesel und das ist 
gut so!) angegeben, der Bordcomputer sagt aber, rund 7,1 Liter in der 
gesamten Lebensdauer. Obwohl auch dieser wohl noch sehr optimistisch 
rechnet, real kann man das nur mit Statistik aller Tankfüllungen 
errechnen (wer macht das schon?)
Klar würde ich es auch gerne sehen, wenn mein Hersteller mir eine 
Nachrüstung spendiert, doch ich habe Euro-5 gekauft, mit welchem Recht 
bestehe ich nun auf Euro-6? Zu Unrecht!
Anders bei Käufer, die die 6 gekauft haben, aber der Harnstoff nur 
unzureichend zugesetzt wird. Die sind betrogen worden und haben durchaus 
Ansprüche. Das sind aber, verglichen mit der "Dieselhysterie" die 
derzeit herrscht, wenige (bei über 40 Mio. zugelassener Fahrzeuge).
Auchnein Benziener und sogar E-Autos erzeugen Feinstaub und CO2. 
Reifenabrieb, Bremsabrieb, Energieerzeugung, Fahrzeugproduktion, 
Wartung/Reparaturen, Straßenbau....
Wenn man die Umweltbelastungen von Fahrzeugen abschaffen will, dann muss 
man Fahrzeuge generell abschaffen! Wenn man "nur" auf das Mindeste 
reduzieren will, dann geht das auch nur bis zur physikalisch bedingten 
Untergrenze. Wenn dann Politik auf Druck von Umweltverbänden und anderen 
fachfremden Truppen Grenzwerte, jenseitz dieser Untergrenzen vorgibt, 
dann wird haltngeschummelt. Und ja, _von Allen!_

Old-Papa

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Stefan M. schrieb:
> Der meinte allen Ernstes, dass sich das Diesel-Abgasproblem
> mittelfristig von selbst löst, wenn die Bürger schadstoffarme Neuwagen
> kaufen ( !!!!! ).

Damit hat er auch Recht im Wesentlichen. Die Technologie ist da und wird 
verbaut werden und dann sind in 10-15 Jahren die meisten "Stinker" von 
der Straße.

Autor: A. K. (prx)
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Felix U. schrieb:
> Es ist doch immer wieder das selbe Lied. Beim Atomausstieg wurden von
> Merkel in einer weiteren großen Umverteilungsaktion die Atomkonzerne
> enteignet,

... nachdem sie den Stromkonzernen im Form von Laufzeitverlängerung ein 
halbes Jahr vorher Geld zugeworfen hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernhard S. (gmb)
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Felix U. schrieb:
> Naja, so "gefährlich", dass es keinen dokumentierten Todesfall durch die
> Strahlung gab. Selbst durch Tschernobyl gab es "nur" 38 Tote. Ich will
> das nicht gutheißen, mir geht es nur darum, dass diese Risiken eben von
> interessierten Parteien gerne ganz anders dargestellt werden. Dazu auch
> interessant, wenn man 20 min Zeit hat:
> Youtube-Video "Why I changed my mind about nuclear power | Michael
> Shellenberger | TEDxBerlin"

Ich meinte mit Gefährlichkeit die technische Handhabbarkeit... ich würde 
nicht auf die 38 Toten wetten, aber es sind bei weitem nicht so viele 
wie man denkt, das stimmt sicher. Das Video ist sehr interessant.

Old P. schrieb:
> Meine Karre ist mit
> Normverbrauch (plattes Land) von rund 5 Litern (ja, Diesel und das ist
> gut so!) angegeben, der Bordcomputer sagt aber, rund 7,1 Liter in der
> gesamten Lebensdauer. Obwohl auch dieser wohl noch sehr optimistisch
> rechnet, real kann man das nur mit Statistik aller Tankfüllungen
> errechnen (wer macht das schon?)

"wer macht das schon?" Ich! Bei jedem Tanken wird Kilometerstand und 
getankte Liter aufgeschrieben, zuhause dann in eine Excel Tabelle 
eingetragen. Wenn die Excel Tabelle einmal angelegt ist, dann ist der 
Aufwand minimal. Anbei ein Screenshot der Spalte mit dem errechneten 
Verbrauch in Liter auf 100 km. Der Normverbrauch meines Fahrzeuges ist 
mit 7,8 Litern / 100km angegeben. Der Wert ist also absolut nicht 
unrealistisch.

Innerorts sind sogar 10,8 Liter / 100km angegeben, ein Wert den ich nie 
erreiche, selbst bei viel Innenstadtverkehr und Stau.

Bei meinem alten Auto war es ähnlich. Wer weit über dem Normverbrauch 
liegt, sollte auch mal seinen Fahrstil kritisch hinterfragen.

Autor: Matthias Xxx (current_user)
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Ich kann die App bzw. die Internetseite Spritmonitor empfehlen. Die App 
nutze ich um ein Tankfahrtenbuch zu führen - geht super. Die 
Internetseite ist sehr nützlich wenn man sich für ein neues Auto 
entscheiden will. Aufgrund der hohen Nutzerzahl bekommt man schon einen 
realistischen Eindruck wieviel das neue Auto mit der Motorisierung 
schluckt. Oft sieht man eine Art Gaussche Verteilung im Verbrauch

Stefan M. schrieb:
> Die dreisteste Aussage kam ja wohl vom Oberindianer des
> Wirtschafsverbandes der Automobilindustrie ( oder so ).
>
> Der meinte allen Ernstes, dass sich das Diesel-Abgasproblem
> mittelfristig von selbst löst, wenn die Bürger schadstoffarme Neuwagen
> kaufen ( !!!!! ).

Sei froh das der Typ in der Automobilindustrie arbeitet und nicht in der 
Lebensmittelbranche. Stell dir mal vor die hätten durch einen Fehler 
vergiftete Babynahrung hergestellt. Rückruf? Egal. Das Problem löst sich 
von selbst.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Bernhard S. schrieb:
> Reaktor auch nach
> der Abschaltung ist.

Der Reaktor wird wegen der Abschaltung so gefährlich.
Da wird die Kühlung ausgeschaltet, lustige Wölkchen wegen der 
Vorschriften.

Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> Der Reaktor wird wegen der Abschaltung so gefährlich.

Den Reaktor kann man gefahrlos abschalten. Aber nicht die Kühlung. Die 
wird dann normalerweise mit Fremdstrom weiterbetrieben.

Autor: Maik ... (basteling)
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Sollte man die Überschrift nicht insofern ändern, wann die 
verantwortlichen Manager mal "griffig genommen" werden?

Dafür die Gesamtunternehmen "in die Pflicht"zu nehmen oder durch einen 
Entzug der ABE durch Kundenklagen zu ruinieren ist ein meiner Meinung 
nach falscher Ansatz. Die Automobilindustrie ist nunmal ein Grundpfeiler 
unseres Wohlstandes. Und der muß nicht unbedingt über Konsum definiert 
werden, vielmehr aber über unser halbwegs funktionierendes 
Gesundheitssystem und eine recht hohe Lebenserwartung.
Vielleicht müsste man zum persönlichen Bestrafen der VW Übeltäter dafür 
die Gesetze ändern. Angeblich dauert sowas ja lange. Intressant wie 
schnell Gesetze aber zum Aussperren unbeliebter neuer Parteien geändert 
werden können. Es ginge also...

Grenzwerte:
Letztens habe ich einen Vortrag zur Abgasnormung in den vergangene 30 
Jahren gehört. Grob zusammengefasst: die staatlichen / EU Vorgaben 
wurden um den Faktor 10 verschärft, die realen Ausstöße aber nur um den 
Faktor 3 reduziert.

Wie man die Grenzwerte dann vorher Auswürfelt...

Dazu möge man sich mal aunschauen, wie die klageführende "Deutsche 
Umwelthilfe" aus staatlichen Förderprogrammen gefüttert wird.



Zum Feinstaub und Stickoxid:

In Hannover stand(oder steht) die Messtation direkt vor dem Eingangstor 
der alten Hanomag Maschinenfabrik in der stickigsten und 
Straßengrünärmsten Straße, die ich in Hannover kenne. Altes 
Industriegebiet, stark befahren und durch die großen hohen Fabrikmauern 
sicher vor frischem sauberem Westwind aus den Wäldern des Deisters 
geschützt. Da können allein durch die Lage nur schlimme Messwerte bei 
rauskommen. Der Messanlagenstandort wurde bestimmt rein zufällig und 
ganz neutral ausgewählt - und hat bestimmt rein garnichts mit der 
jahrelang in Hannover wirtschaftenden Koalition zu tun. Muß ich noch 
Ergänzen, das in dem Fabrikgebäude gegenüber eine Lohnhärterei 
beheimatet ist, die sogar Metallgußteile herstellt.

vg

Maik

Autor: Lutz H. (luhe)
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A. K. schrieb:
> Den Reaktor kann man gefahrlos abschalten. Aber nicht die Kühlung. Die
> wird dann normalerweise mit Fremdstrom weiterbetrieben.

Wenn der Reaktor abgeschaltet wird, darf er dann Energie für die eigene 
Kühlung produzieren oder muss er Selbstmord begehen?

Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> Wenn der Reaktor abgeschaltet wird, darf er dann Energie für die eigene
> Kühlung produzieren

Kann er nicht, zumindest nicht auf Dauer.

> oder muss er Selbstmord begehen?

Ohne Fremdstrom und ohne funktionierendem Notstrom (Dieselgenerator) bei 
den meisten Typen ja. Es gibt allerdings moderne Designs mit passiv 
arbeitender Notkühlung.

Eine normale Abschaltung beinhaltet jedoch eine Fortsetzung der Kühlung. 
Du meinst also keine Abschaltung, sondern den Katastrophenfall. Bei 
klassischen Designs das, was in den Medien als Super-GAU bezeichnet 
wird.

PS, für den Fall, dass du offene Türen einzurennen versuchst: Ich bin 
kein Befürworter der Kernkraft.

: Bearbeitet durch User
Autor: L. H. (holzkopf)
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Icke ®. schrieb:
> Gähn... Spätestens seit der jüngsten Wahl und dem monatelangen
> Postenpoker müßte doch auch der letzte Idealist begriffen haben, daß
> dieser Verein nicht dazu da ist, den Willen des Volkes zu respektieren
> oder gar praktisch umzusetzen. Nach Väterchen Marx liegt die Macht in
> den Händen derjeniger, die die Produktionsinstrumente besitzen.

Meine Generation durfte miterleben, daß die Geschichte - auch die 
Deutschlands - mehrmals Väterchen Marx widerlegte.

Auch wenn Du das nicht glaubst oder vielleicht längst resigniert hast:
Die Macht liegt beim Volk und der Bundestag HAT das Volk zu vertreten.
Und zwar exakt gegen erneut aufflammenden Raubtierkapitalismus.

Ja, sicher gab es teils erbärmlichen Postenpoker.
Aber im Endergebnis dessen zeichnen sich Veränderungen in die richtige 
Richtung ab.

Kein Mensch kann doch erwarten, daß so komplexe Systeme, wie z.B. die 
BRD, per Revolution verändert werden könnten.

Nun gibt es zwar schon wieder "Rattenfänger" in Deutschland, die uns 
weismachen wollen, wir bräuchten unser "Vaterland" zurück.
Und welches?
Etwa das eines Terrorstaates, in dem andere "gejagt" werden.

Hatten wir schon mal und haben (hoffentlich) daraus gelernt, wie das 
zwangsläufig enden wird und nur kann.

Icke ®. schrieb:
> Ich verwette meinen Hntern, daß ein großer Teil der
> Stammuser dieses Forums direkt oder indirekt für die Automotive
> arbeiten. Frag die mal, ob sie freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und
> die Futterhand beißen würden. Oder frage die Deutschen allgemein, auf
> was sie lieber verzichten würden. Einigkeit und (Ge)Recht(igkeit) und
> Freiheit oder ihren wohlgenährten Lebensstandard...

Was hat das damit zu tun, daß die Mehrheit der Deutschen sehr wohl 
einzuordnen weiß, wo welches Recht gebrochen wurde?

Sowie auch von wem, der dafür gerade zu stehen hat.
Und zwar dahingehend, daß diese Rechtsbrecher VOLLUMFÄNGLICH das 
nachzurüsten HABEN, damit ihre erschlichenen ABE auch tatsächlich so 
erfüllt werden können, wie vorgegaukelt.

Natürlich geht das mit Leistungsminderungen von KFZ einher und natürlich 
kostet das auch jede Menge Euros.

Ja und?
Dann schreiben halt die Rechtsbrecher mehrere Jahre lang rote Zahlen.
Können vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob sie sie die 
Bonuszahlungen an ihre "Spitzen-Manager" derweilen auf NULL setzen.
Oder sie gleich ohne Abfindung "in die Wüste schicken".
Weil sie nämlich genau genommen nichts anderes verdient haben!

Kein vernünftiger Mensch kann etwas gegen Bonuszahlungen haben.
Nur dann, wenn sie auf der Basis von Betrug und Beschiss Anderer 
"erwirtschaftet" wurden!
Um auch hierzu die Dinge mal klipp und klar beim Namen zu nennen.

Die jüngsten Zahlen der deutschen Automobilhersteller habe ich nicht 
mehr so genau in meinem Holzkopf:
Erinnere mich aber, daß Milliarden schwarz geschrieben wurden.

Schwarze Null oder rot, bedingt durch Nachbesserungen ist dann nicht 
zumutbar??
Die Verantwortlichen für das ganze Desaster in Deutschland sollten froh 
darüber sein, daß sie nachbessern dürfen/können und nicht massenhaft 
dafür im Knast landen, wofür "normale" Betrüger normalerweise bestraft 
werden:
Nämlich für vorsätzlich arglistige Täuschung!!

Wir haben doch so unermeßlich viele Juristen im Bundestag.
Und die sind nicht in der Lage dazu, Straf-Tatbestände mal klipp und 
klar "herauszuschälen"?

Um dann Verantwortliche dafür auch dementspr. knallhart in die Pflicht 
nehmen zu können.
Verantwortliche, die:
- den Ruf ihrer Unternehmen schädigten, oder das beim "Auffliegen" ihrer 
Manipulationen "in Kauf nahmen", sowie solche, die gleichzeitig auch
- weltweit den Ruf eines Teiles der deutschen Industrie schädigten

Vielleicht bauten die Verantwortlichen (kalkuliert) darauf, daß man in 
unserer schnelllebigen Zeit das schon auch recht schnell wieder 
vergessen wird.

Wie man so etwas am besten "kundenorientiert" abwickelt, zeigten uns die 
Amis:
Griffen gnadenlos zu Lasten der Hersteller, die so einen Mist in Umlauf 
brachten, durch.
Und sperrten die Verantwortlichen dafür ein.

Zimperlich zu sein bringt nichts, wenn man Mißstände eliminieren will.
Uralt:
Augiasstall ausmisten!
https://de.wikipedia.org/wiki/Augias

Grüße

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Icke ®. schrieb:
> Nach Väterchen Marx liegt die Macht in
> den Händen derjeniger, die die Produktionsinstrumente besitzen.

Also u.A. in den Händen unseres lieben Finanzberaters, der sich nach 
Kräften um den Besitz von Produktionsmitteln bemüht. ;-)

Etwas über die Verhältnisse zu Zeiten von Marx sind wir mittlerweile 
hinaus. Weshalb ich den Marxisten empfehlen würde, zwischen Besitz und 
Kontrolle zu unterscheiden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Walter K. (hunsbuckel)
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Ihr seht das alle viel zu sehr so, wie interessierte Kreise es wollen!

Thema NOx:
- der Grenzwert ist willkürlich festgelegt. In den USA, die hier so 
bejubelt werden, weil sie gegen Autoindustrie vorgehen - gelten bei NOx 
100mikrogramm - ein Wert den selbst die schlimmste BRD Stadt nicht 
erreicht

- CO2
Hier beschönigen alle kfz Hersteller die Zahlen

Dh nach dem Fahrverboten wg NOx kommen dann die verbote wegen CO2

- wenn das dann noch nicht reicht, bliebe dann noch Feinstaub ( 
reifenabrieb, such bei E Autos )

Autor: Lars R. (lrs)
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L. H. schrieb:
> Wir haben über 700 Abgeordnete im Bundestag.
> Und keiner von denen wagt es, mal die Dinge klipp und klar beim Namen zu
> nennen??

Zum wiederholten Veralbern gehören zwei.
In einem Rechtsstaat gehörten die Kisten still gelegt. Problem des 
Halters/Besitzers. Aus. Schluss. Fertig. Aber laut ist wieder mal der 
Ruf nach Regierung und Sozialismus.

Beitrag #5335487 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Icke ®. (49636b65)
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L. H. schrieb:
> Meine Generation durfte miterleben, daß die Geschichte - auch die
> Deutschlands - mehrmals Väterchen Marx widerlegte.

Stimmt nicht ganz. Die Geschichte hat nur gezeigt, daß die Marxsche 
Vision einer klassenlosen, auf Gemeineigentum und Gemeinverantwortung 
basierenden Gesellschaftsordnung nicht so einfach realisierbar ist, wie 
er sich das vorstellte. Seine Analyse des Kapitalismus ist nach wie vor 
gültig.

> Auch wenn Du das nicht glaubst oder vielleicht längst resigniert hast:
> Die Macht liegt beim Volk und der Bundestag HAT das Volk zu vertreten.
> Und zwar exakt gegen erneut aufflammenden Raubtierkapitalismus.

Du scherzt, oder? Welche Macht hat das Volk in Deutschland? Alle paar 
Jahre ein Kreuz zu machen, das wars dann aber auch. Ist/war es des 
Volkes Wille, daß bspw.
- Banken großzügig mit Steuergeldern unterstützt werden
- Milliardenbeträge in Projekte wie BER versenkt werden
- Reiche in Form der Abgeltungssteuer steuerlich bevorteilt werden, wenn 
sie ihr Geld mit Spekulationsgeschäften vermehren, während hart 
arbeitende Mittelständler, die reale Werte produzieren, den 
Spitzensteuersatz bezahlen müssen
- es zugelassen wird, daß Großunternehmen durch ausgeklügelte Tricks 
teilweise keine Steuern zahlen müssen
- deutsche Soldaten zu unnötigen Auslandseinsätzen geschickt werden
- das soziale Gefälle zunehmend steiler wird
- Flüchtlinge in unbegrenzter Zahl und ohne Prüfung der Identität ins 
Land strömen dürfen
- Waffen in großem Stil an Länder geliefert werden, die es mit 
Menschenrechten nicht so genau nehmen

Die Aufzählung läßt sich fortsetzen.

> Nun gibt es zwar schon wieder "Rattenfänger" in Deutschland, die uns
> weismachen wollen, wir bräuchten unser "Vaterland" zurück.

Wenn du so ein Demokrat bist, dann gehe auch demokratisch mit deinen 
Widersachern um. Die AfD wurde demokratisch gewählt, ebenso wie Linke, 
Grüne, SPD, FDP und CDU. Diffamierung ist kein demokratisches Mittel, 
sondern ein Ausdruck der Machtlosigkeit. Und der Wahlerfolg der AfD 
keine Sehnsucht nach Auferstehung des Nationalsozialismus, sondern 
Ausdruck der extremen Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik.

> Ja und?
> Dann schreiben halt die Rechtsbrecher mehrere Jahre lang rote Zahlen.
> Können vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob sie sie die
> Bonuszahlungen an ihre "Spitzen-Manager" derweilen auf NULL setzen.

Gerade da liegt dein Irrtum. Die Welt funktioniert nicht so wie in 
deinen Idealvorstellungen. Selbstverständlich würden die Verluste NICHT 
auf Manager oder Aktionäre umgelegt werden, sondern durch Einsparungen 
beim Personal und den Zulieferern kompensiert. Denkst du ernsthaft, daß 
die deutsche Wirtschaft nicht darunter leiden würde? Denkst du 
ernsthaft, es trifft die Richtigen und nicht den kleinen Mann?

> Wir haben doch so unermeßlich viele Juristen im Bundestag.
> Und die sind nicht in der Lage dazu, Straf-Tatbestände mal klipp und
> klar "herauszuschälen"?

Finde es heraus, indem du zur nächsten Wahl kandidierst. Vielleicht 
kannst du die Mißstände dann aktiv bekämpfen.

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Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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vielleicht sieht ja jetzt auch der letzte endlich,
dass wir in einem korrupten Backschisch-Land leben.

Da können auch Bezeichnungen wie "Lobby"...
etc nicht drüber hinwegtäuschen

Autor: Holm Tiffe (holm)
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A. K. schrieb:
> Lutz H. schrieb:
>> Wenn der Reaktor abgeschaltet wird, darf er dann Energie für die eigene
>> Kühlung produzieren
>
> Kann er nicht, zumindest nicht auf Dauer.
>
>> oder muss er Selbstmord begehen?
>
> Ohne Fremdstrom und ohne funktionierendem Notstrom (Dieselgenerator) bei
> den meisten Typen ja. Es gibt allerdings moderne Designs mit passiv
> arbeitender Notkühlung.

Diese gab es sogar in den Fukushima-Reaktoren und die sind aus der Zeit 
von Freiderich dem Heizbaren.

Dort hätte überhaupt nichts passieren müssen wenn das Personal die 
Anlagen nicht falsch gefahren hätte.
Des Weiteren wurden die AKW in einer bekannten Tsunami-Zone direkt am 
Ufer gebaut, man scheute damals den Aufwand das Kühlwasser nach oben 
pumpen zu müssen.

>
> Eine normale Abschaltung beinhaltet jedoch eine Fortsetzung der Kühlung.
> Du meinst also keine Abschaltung, sondern den Katastrophenfall. Bei
> klassischen Designs das, was in den Medien als Super-GAU bezeichnet
> wird.

..in den Medien. Normalerweise ist das nur ein GAU..das Super soll es 
wohl irgendwie "toll" machen.
>
> PS, für den Fall, dass du offene Türen einzurennen versuchst: Ich bin
> kein Befürworter der Kernkraft.

Ich aber schon. Selbst wenn man Kessel nur mit Grünen heizt die nur 
Bio-Lebensmittel gegessen haben, wird es nicht umweltfreundlicher.

Gruß,

Holm

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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vorschlag für "Wegebezogene Verkehrseinschränkung":

mit betroffenen Fahrzeugen kollektiv hin fahren und
vor dem Schild den Wagen abstellen. Mitten auf der Strasse.

dann ist der betroffene Bereich GANZ ohne Abgase.

Autor: Holm Tiffe (holm)
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L. H. schrieb:
> Icke ®. schrieb:
>> Gähn... Spätestens seit der jüngsten Wahl und dem monatelangen
>> Postenpoker müßte doch auch der letzte Idealist begriffen haben, daß
>> dieser Verein nicht dazu da ist, den Willen des Volkes zu respektieren
>> oder gar praktisch umzusetzen. Nach Väterchen Marx liegt die Macht in
>> den Händen derjeniger, die die Produktionsinstrumente besitzen.
>
> Meine Generation durfte miterleben, daß die Geschichte - auch die
> Deutschlands - mehrmals Väterchen Marx widerlegt

Das ist IMHO nie passiert. Marx war Theoretiker, was sich herausgestellt 
hat ist das es einen Unterschied zwischen der Theorie und dem "real 
existierenden Sozialismus" gibt, Hauptursache Korruption.

>
> Auch wenn Du das nicht glaubst oder vielleicht längst resigniert hast:
> Die Macht liegt beim Volk und der Bundestag HAT das Volk zu vertreten.
> Und zwar exakt gegen erneut aufflammenden Raubtierkapitalismus.

Passiert aber auch nicht. Hauptursache: laß und mal raten..
>
> Ja, sicher gab es teils erbärmlichen Postenpoker.
> Aber im Endergebnis dessen zeichnen sich Veränderungen in die richtige
> Richtung ab.
>
> Kein Mensch kann doch erwarten, daß so komplexe Systeme, wie z.B. die
> BRD, per Revolution verändert werden könnten.

Aber die richtige Richtung der "Veränderungen" ist genau das was wir die 
vorhergehenden Legislaturperioden auch hatten, mit exakt den selben 
Leuten.
Wo erkennst Du da überhaupt eine Veränderung?
>
> Nun gibt es zwar schon wieder "Rattenfänger" in Deutschland, die uns
> weismachen wollen, wir bräuchten unser "Vaterland" zurück.
> Und welches?
> Etwa das eines Terrorstaates, in dem andere "gejagt" werden.

Die EU hat den Kontruktionsfehler das keiner der Partnerstaaten seine 
Währung auf- oder abwerten kann entsprechend seiner Wirtschaftsleistung.
Daraus folgt direkt das was wir jetzt haben, die Alimentierung und 
Haftung für finanzschwache Nationen.
Das geht exakt so lange gut wie Niemand der deutschen Bevölkerung 
erzählt das sie die Ärmste in ganz Europa ist, genau das ist aber 
passiert.

Viele der Argumente Der "Rattenfänger" klingen auf den ersten Blick 
"völkisch"...aber sie wurden gewählt, hier in Sachsen von mehr Leuten 
als
diese "christlichen Demokraten" an deren Politik mir nur die 
Umverteilung in die eigene  Tasche christlich und absolut gar Nichts 
demokratisch vorkommt.

>
> Hatten wir schon mal und haben (hoffentlich) daraus gelernt, wie das
> zwangsläufig enden wird und nur kann.

Nein, haben wir nicht, sonst hätte wir es nicht durch eine blauäugige 
Fehlkonstruktion ersetzt die auf lange Sicht auch zu Kriegen führt.

Deutschland wird bei der Frage ob es einfach immer mehr 
Ausgleichszahlungen an andere Länder vornehmen müsse einfach 
"demokratisch" überstimmt.

>
> Icke ®. schrieb:
>> Ich verwette meinen Hntern, daß ein großer Teil der
>> Stammuser dieses Forums direkt oder indirekt für die Automotive
>> arbeiten. Frag die mal, ob sie freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und
>> die Futterhand beißen würden. Oder frage die Deutschen allgemein, auf
>> was sie lieber verzichten würden. Einigkeit und (Ge)Recht(igkeit) und
>> Freiheit oder ihren wohlgenährten Lebensstandard...
>
> Was hat das damit zu tun, daß die Mehrheit der Deutschen sehr wohl
> einzuordnen weiß, wo welches Recht gebrochen wurde?

Was nützt es Dir das zu wissen wenn das folgenlos bleibt?
Wir leben in einem Rechtsstaat wie wir alle gesagt bekommen haben. Das 
bedeutet das man zu seinem Recht kommen kann wenn man sich dieses auch 
leisten kann, mehr nicht.
So gut wie jede Streiterei zwischen einem Konzern (oder gar dem Staat) 
und einem einzelnen Bürger wird einfach so lange teurer bis der Bürger 
finanziell zusammenklappt. Sammelklagen sind natürlich ausgeschlossen.
Perfide...

>
> Sowie auch von wem, der dafür gerade zu stehen hat.
> Und zwar dahingehend, daß diese Rechtsbrecher VOLLUMFÄNGLICH das
> nachzurüsten HABEN, damit ihre erschlichenen ABE auch tatsächlich so
> erfüllt werden können, wie vorgegaukelt.

It does not happen.
Es wurde kein EU-Recht gebrochen weil die Gesetzgebung (zufällig) Lücken 
hat. Wie willst Du die zu freiwilligen Zahlungen animieren? Wäre doch 
ungesetzlich, oder?

Recht als Solches ist nicht Gerechtigkeit, sondern das was in seit 
Jahrzehnten undurchschaubaren und nicht nachvollziehbaren Büchern steht.

[..]

>
> Wir haben doch so unermeßlich viele Juristen im Bundestag.

Genau das ist das Problem.

> Und die sind nicht in der Lage dazu, Straf-Tatbestände mal klipp und
> klar "herauszuschälen"?
>
Das Volk im Bundestag hat ein Übergewicht hinsichtlich Juristen, Lehrern 
und Beamten..Du darfst nicht erwarten das die die Interessen von 
Arbeitern und Bauern vertreten ..wenn die wenigstens ihre eigenen 
Interessen vertreten und nicht die irgendwelcher Fraktionen...


Gruß,

Holm

Autor: A. K. (prx)
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Walter K. schrieb:
> - der Grenzwert ist willkürlich festgelegt. In den USA, die hier so
> bejubelt werden, weil sie gegen Autoindustrie vorgehen - gelten bei NOx
> 100mikrogramm - ein Wert den selbst die schlimmste BRD Stadt nicht
> erreicht

Falls sich jemand für Details interessiert:

USA Clean Air Act, Stickoxide:
 53 ppb im Jahresmittel (Kalifornien: 30)
100 ppb kurzfristig (Kalifornien: 180)
https://www.epa.gov/criteria-air-pollutants/naaqs-table
https://www.arb.ca.gov/research/aaqs/caaqs/no2-1/no2-1.htm

EU, ebenso WHO:
 40 µg/m³ im Jahresmittel
200 µg/m³ kurzfristig
https://www2.duisburg.de/micro2/umwelt/luft/luftre...

EU:  1 ppb = 1.9125 µg/m³
WHO: 1 ppb = 1.88 µg/m³
https://uk-air.defra.gov.uk/assets/documents/repor...

Stuttgart, B14, im Mittel in 2016: 82 µg/m³, entspricht ca 43 ppb. In 
den USA also noch ok, in Kalifornien nicht.

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Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> WHO

ach...

da kam grad im Radio:

Pinball wizard
The Who

das war viel besser als solche Themen wie hier ;)

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
> das war viel besser als solche Themen wie hier ;)

Alte Ing-Weisheit: Zahlen sind blöd. Bauch muss reichen. ;-)

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Autor: Walter K. (hunsbuckel)
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> Stuttgart, B14, im Mittel in 2016: 82 µg/m³, entspricht ca 43 ppb. In
> den USA also noch ok, in Kalifornien nicht.

Ah ja - dann zieh doch einfach nach Kalifornien, ins Land Deiner Träune 
- zu den Menschen, die mehrheitlich Mr. Trump gewählt haben ... lach

Autor: A. K. (prx)
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Holm T. schrieb:
> Diese gab es sogar in den Fukushima-Reaktoren und die sind aus der Zeit
> von Freiderich dem Heizbaren.
>
> Dort hätte überhaupt nichts passieren müssen wenn das Personal die
> Anlagen nicht falsch gefahren hätte.

Notstrom samt Stromverteiler unter Wasser, komplett von Fremdstrom 
abgeschnitten => Katastrophe unvermeidlich. Da gab es nicht mehr viel 
richtig zu machen. Die einzige wirklich richtige Art, sie so wie dort 
gebaut zu betreiben, wäre gewesen, sie überhaupt nicht zu betreiben.

> ..in den Medien. Normalerweise ist das nur ein GAU..das Super soll es
> wohl irgendwie "toll" machen.

Der GAU ist per Definition beherrschbar, weil Auslegungsstörfall.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Walter K. schrieb:
> zu den Menschen, die mehrheitlich Mr. Trump gewählt haben ... lach

Ich denke Kalifornien wäre der letzte Staat in dem Trump die Mehrheit 
bekommen würde, ...

Autor: Esmeralda Pinto (Firma: privat) (max707)
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L. H. schrieb:
> Hallo,
>
> Wir haben über 700 Abgeordnete im Bundestag.
> Und keiner von denen wagt es, mal die Dinge klipp und klar beim Namen zu
> nennen??
>
> Sehr merkwürdige "Volksvertreter" sind das.
> Man könnte fast vermuten:
> Fehlbesetzungen. ;)
>
> Grüße

Ja, das stimmt und dem nichts hinzu zu fügen!

So lange dort völlig ungebildete Leute tummeln können und den Staat 
abkassieren ändert sich nichts. Ich könnte jetzt Namen nennen, aber man 
kann sich ja informieren...

Kohl hat fertig gemacht, sein Mädel macht so weiter...

Autor: A. K. (prx)
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Abradolf L. schrieb:
> Ich denke Kalifornien wäre der letzte Staat in dem Trump die Mehrheit
> bekommen würde, ...

Der vorletzte. Hawaii war noch deutlicher.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich denke mal, einen Großteil der Luftverschmutzung könnte man 
einsparen, wenn man den Güterverkehr wieder zurück auf die Schiene 
bringen würde.
Die Handelsfirmen und Paketdienste müßte nur ein Logistikzentrum mit 
eigenem Gleisanschluß errichten und dann die Waren und Pakete über 
Elektrofahrzeuge oder Hybrid regional verteilen.
Als staatlichen Anreiz würde ich eine Abgabe ab >100km Verbrennerweg 
vorschlagen, die sich alle weiteren 100km verdoppelt.

Autor: Esmeralda Pinto (Firma: privat) (max707)
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Es würde schon reichen wenn niemand mehr zu seinem Arbeitsplatz so weit 
pendeln müsste. Dieser erhebliche Zeit und Geldaufwand müsste minimiert 
werden.

Beispiel Bochum: Opel, Nokia..
Beispiel Hagen: Zwieback Bäcker Bran...

...

...

fällt euch noch was ein?

Autor: A. K. (prx)
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Esmeralda P. schrieb:
> Es würde schon reichen wenn niemand mehr zu seinem Arbeitsplatz so weit
> pendeln müsste. Dieser erhebliche Zeit und Geldaufwand müsste minimiert
> werden.

Schwierig mit Hauseigentum und gelegentlich wechselndem Arbeitsplatz zu 
vereinbaren. Man könnte natürlich die Orte völlig umbauen und sich in 
Firmenmietwohnungen rund um den Arbeitsplatz ansiedeln. Mit einem 
Arbeitsplatzwechsel stöpselt man sich dann eben um.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Peter D. schrieb:
> Die Handelsfirmen und Paketdienste müßte nur ein Logistikzentrum mit
> eigenem Gleisanschluß errichten und dann die Waren und Pakete über
> Elektrofahrzeuge oder Hybrid regional verteilen.

Das einzige Land, welches in Europa konsequent auf die Bahn setzt, 
bleibt die Schweiz. Hierzulande wurde ja alles abgewickelt, was nicht 
bei drei auf den Bäumen war, so ist der Güterbetrieb der Deutschen Bahn 
ja so gut wie nicht mehr vorhanden. Hier im Westen von Berlin wurden die 
Güterbahnhöfe verkauft(da stehen jetzt die Spandau Arkaden drauf), die 
Anschlüsse der Industrie geschlossen. So, das wir jetzt schöne 30 Tonner 
auf der Strasse haben, wo früher die Bahn hinter den Industriegeländen 
fuhr.

Stattdessen ist die Bahn nur noch ein konkurrenzunfähiges Unternehmen im 
Personenverkehr. Der Drops scheint gelutscht und die DB wird vermutlich 
ein Fossil der Verkehrstechnik bleiben mit nahendem Ende.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Esmeralda P. schrieb:
> Es würde schon reichen wenn niemand mehr zu seinem Arbeitsplatz so weit
> pendeln müsste.

dafür hat man schon in grauer Vorzeit
mit Haus-/Wohnungsbauprämien angefangen zu sorgen.

man hat den Wohnungsbau subventioniert, damit man auf dem Lande,
im Grünen wohnt.
gemeinhin arbeitet man dort aber nicht.
Und so wird man dann ein zweites mal subventioniert in Sachen 
Kilometerpauschale, Kilometergeld (etc),
um zur Arbeit in die Stadt zu fahren.

Nüchtern betrachtet ist das immer wieder gaga.

"Mehr Mobilität" wird dann vom

Deutschen Gemeinschaftsverbund für Wirtschaft und Politik

gefordert.

und nun: Wir SIND mobil und werden gegängelt.

Ich darf garnicht schreiben, was ich davon halte,
sonst würde ich hier jugendgefährdendes Material verbreiten.

Autor: A. K. (prx)
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Matthias S. schrieb:
> so ist der Güterbetrieb der Deutschen Bahn
> ja so gut wie nicht mehr vorhanden.

Oder, mit positivem Spin ausgedrückt: ;-)
"In den Jahren 2003 bis 2011 ist der Schienengüterverkehr stärker 
gewachsen als der Gütertransport auf der Straße."

https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/gueterve...

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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A. K. schrieb:
> Esmeralda P. schrieb:
>> Es würde schon reichen wenn niemand mehr zu seinem Arbeitsplatz so weit
>> pendeln müsste. Dieser erhebliche Zeit und Geldaufwand müsste minimiert
>> werden.
>
> Schwierig mit Hauseigentum und gelegentlich wechselndem Arbeitsplatz zu
> vereinbaren. Man könnte natürlich die Orte völlig umbauen und sich in
> Firmenmietwohnungen rund um den Arbeitsplatz ansiedeln. Mit einem
> Arbeitsplatzwechsel stöpselt man sich dann eben um.

Die Holländer haben dazu ja einen Ansatz gefunden: Jeder hat das Recht 
auf Homeoffice, es sei denn, es geht wirklich nicht. Das nützt natürlich 
nicht allen, aber irgendwo kann man ja mal anfangen.

Gruss
Axel

Autor: A. K. (prx)
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A. K. schrieb:
> Falls sich jemand für Details interessiert:

Ein paar weitere Regionen:
https://www.hs-rottenburg.net/fileadmin/user_uploa...

Die offiziellen Grenzwerte in Indien und China liegen auch nicht weit 
weg von der EU. ;-)

Autor: Lutz H. (luhe)
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● J-A V. schrieb:
> "Mehr Mobilität" wird dann vom
>
> Deutschen Gemeinschaftsverbund für Wirtschaft und Politik
>
> gefordert.

Für einen Liter verheiztes Benzin bekommt der Staat einen Euro, da 
müssen schon ein paar km zusammenkommen, um die Milliarden 
Strafzahlungen an die USA einzunehmen.

Autor: Esmeralda Pinto (Firma: privat) (max707)
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Matthias S. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Die Handelsfirmen und Paketdienste müßte nur ein Logistikzentrum mit
>> eigenem Gleisanschluß errichten und dann die Waren und Pakete über
>> Elektrofahrzeuge oder Hybrid regional verteilen.
>


Das allergrößte Problem ist die überflüssige Produktion von diesen 
Wegwerfprodukten die absichtlich nicht als reparierbar produziert 
wurden.

Mit meinem Käfer damals kam ich schneller von A nach B. Und verbraucht 
hat er auch nicht viel. Reparieren konnte man den auch noch selber. Es 
gab sogar Literatur dazu für wenig Geld.

Man frage sich mal:

Wie viele Rechner inklusive Zubehör hast du besessen?

Wie viele Autos hast du gekauft?

Wie viele Handys hast du besessen?

Wie viel Müll hast du weggeworfen?

Wie lange hast du im Stau gestanden?

Wie viele Ressourcen hast du sinnlos verbraucht?

...

...

...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Esmeralda P. schrieb:
> Mit meinem Käfer damals kam ich schneller von A nach B. Und verbraucht
> hat er auch nicht viel. Reparieren konnte man den auch noch selber.

Den musste man noch selbst reparieren. In einer Garage habe ich eine 
Urkunde Hängen sehen: Käfer: 50 000 km ohne Ölwechsel.
So was muss ein Pendler im halben Jahr fahren und macht dann einen 
Ölwechsel beim bösen Diesel.

Autor: A. K. (prx)
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Esmeralda P. schrieb:
> Mit meinem Käfer damals kam ich schneller von A nach B. Und verbraucht
> hat er auch nicht viel. Reparieren konnte man den auch noch selber. Es
> gab sogar Literatur dazu für wenig Geld.

Die Käfer eines Bekannten genossen den wohlverdienten Ruf von 
Zeitakkumulatoren. Er steckte Reparaturzeit rein und bekam Fahrzeit 
wieder raus.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Esmeralda P. schrieb:
> Matthias S. schrieb:

> Mit meinem Käfer damals kam ich schneller von A nach B. Und verbraucht
> hat er auch nicht viel. Reparieren konnte man den auch noch selber. Es
> gab sogar Literatur dazu für wenig Geld.
>
Die letzten Käfer (1302, etc) waren ziemliche Säufer bei wenig Platz, 
alles andere als schnell und einen Unfall durfte man damit auch nicht 
haben.

Und die Motoren hielten nur angeblich so lange, weil die Karosserie 
vorher wegrottete. Nach 10 Jahren wurde die üblicherweise noch einmal 
rundum geschweißt und dann war beim nächsten TÜV Schluss. Da hatten die 
selten mehr als 150.000km runter.

Gruss
Axel

Autor: Holm Tiffe (holm)
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A. K. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Diese gab es sogar in den Fukushima-Reaktoren und die sind aus der Zeit
>> von Freiderich dem Heizbaren.
>>
>> Dort hätte überhaupt nichts passieren müssen wenn das Personal die
>> Anlagen nicht falsch gefahren hätte.
>
> Notstrom samt Stromverteiler unter Wasser, komplett von Fremdstrom
> abgeschnitten => Katastrophe unvermeidlich. Da gab es nicht mehr viel
> richtig zu machen. Die einzige wirklich richtige Art, sie so wie dort
> gebaut zu betreiben, wäre gewesen, sie überhaupt nicht zu betreiben.
>
>> ..in den Medien. Normalerweise ist das nur ein GAU..das Super soll es
>> wohl irgendwie "toll" machen.
>
> Der GAU ist per Definition beherrschbar, weil Auslegungsstörfall.

...falsch.
Es gibt in diesen Konstrukten einen Notkondensator der die Notkühlung 
rein passiv bewerkstelligt und eine Kernschmelze vermieden hätte...wäre 
er in Betrieb gewesen. die entsprechenden Ventile hätte sofort per Hang 
geöffnet werden können und müssen. In den Reaktordruckbehältern gibt es 
auch eine Strahlpumpe die durch rein thermischen Antrieb das Kühlwasser 
in Bewegung gehalten hätte.

Sei so gut und ziehe Dir die alten Auswertungen dieses Unfalls durch 
internationale Gremien diesbezüglich noch mal rein.
Du bist hier eine Institution von der ich erwartet hätte das sie sich 
entsprechende Unterlagen durchgelesen hätte..


Ich bleibe dabei: Entsprechend ausgebildetes Personal hätte die 
Kernschmelzen verhindern können.
Ich schiebe das Unglück also teilweise "Billigkräften" und andererseits 
der japanischen Art der Obrigkeitshörigkeit in die Schuhe.

Gruß,

Holm

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Autor: Holm Tiffe (holm)
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Matthias S. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Die Handelsfirmen und Paketdienste müßte nur ein Logistikzentrum mit
>> eigenem Gleisanschluß errichten und dann die Waren und Pakete über
>> Elektrofahrzeuge oder Hybrid regional verteilen.
>
> Das einzige Land, welches in Europa konsequent auf die Bahn setzt,
> bleibt die Schweiz. Hierzulande wurde ja alles abgewickelt, was nicht
> bei drei auf den Bäumen war, so ist der Güterbetrieb der Deutschen Bahn
> ja so gut wie nicht mehr vorhanden. Hier im Westen von Berlin wurden die
> Güterbahnhöfe verkauft(da stehen jetzt die Spandau Arkaden drauf), die
> Anschlüsse der Industrie geschlossen. So, das wir jetzt schöne 30 Tonner
> auf der Strasse haben, wo früher die Bahn hinter den Industriegeländen
> fuhr.
>
> Stattdessen ist die Bahn nur noch ein konkurrenzunfähiges Unternehmen im
> Personenverkehr. Der Drops scheint gelutscht und die DB wird vermutlich
> ein Fossil der Verkehrstechnik bleiben mit nahendem Ende.

Das sehe ich exakt genau so!
Traurig, da die Bemühungen der Grünen Verkehr auf die Schiene zu 
verlegen in dem man Benzin und Diesel teurer macht von vornherein zum 
Scheitern verurteilt sind wenn de Grund des Portemonaies der 
allgegenwärtigen alleinstehenden Mutti erreicht ist und nebenan der 20 
bis 40 Tonner trotzdem unverdrossen weiter brummt.

Ich habe einen Tinitus im Auge: Ich kann in der Politik hinsehen wohin 
ich will; nur Pfeifen!

Gruß,

Holm

Autor: A. K. (prx)
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Holm T. schrieb:
> Es gibt in diesen Konstrukten einen Notkondensator der die Notkühlung
> rein passiv bewerkstelligt und eine Kernschmelze vermieden hätte

Falls du den passiv arbeitenden isolation condensor (IC) meinst: Den gab 
es nur bei Block 1, die anderen 3 Blöcke waren anders aufgebaut. Beim IC 
hat es zwar Fehlbedienung gegeben, aber der hätte das Problem auch nur 
etwas hinausgezögert. Denn irgendwann ist auch ein IC leergekocht. 
Während es zwar theoretisch möglich gewesen wäre, ihn behelfsmässig 
nachzufüllen, weil drucklos, war das m.W. faktisch nicht vorgesehen.

Real wars deshalb einfach bloss umgekehrt. Während der IC abgeschaltet 
war und #1 deshalb als erster hochging, liefen die aktiv über den 
Differenzdruck betriebenen Notkühlungen von #2 und #3 noch etliche 
Stunden weiter und führten dazu, dass diese Blöcke erst später in 
Kernschmelze liefen.

> Du bist hier eine Institution von der ich erwartet hätte das sie sich
> entsprechende Unterlagen durchgelesen hätte..

Auf die Situation mit dem IC hatte ich im entsprechenden Thread des 
Forums bereits hingewiesen. Die Ironie, dass ausgerechnet der älteste 
Block eine zeitweise passive Kühlanlage hatte, die späteren aber nicht, 
war mir nicht entgangen.

Der Vorbericht der japanischen Kommission hatte sich recht ausführlich 
mit dem IC befasst. Der spätere Hauptbericht dann nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm Tiffe (holm)
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Ich weiß das es Differenzen zwischen den 3 Blöcken gab, 2 hat auch GE 
gebaut und den 3. wohl Fujitsu.
Auf Isolation Condenser bin ich nicht gekommen (und war zu faul das 
nochmal nach zu schlagen), weiß im unterschied zu Dir aber das der hätte 
leer kochen dürfen und trotzdem noch wärme abgeführt hätte. Die anderen 
beiden Blöcke hatten auch passive Kühlanlagen die aber auch teilweise 
außer Betrieb waren.

Die Hauptursache des Unglücks sehe ich aber nach wie vor im einfach 
nicht Handeln sondern nur abwarten. Man wußte das sich Wasserstoff unter 
der Gebäudedecke sammeln würde ..und was tut man? Nichts.
Ich hätte dafür gesorgt das die Gebäudedecken Löcher haben, notfalls mit 
Einer Spitzhacke.

Gruß,

Holm

Autor: A. K. (prx)
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Holm T. schrieb:
> Ich hätte dafür gesorgt das die Gebäudedecken Löcher haben, notfalls mit
> Einer Spitzhacke.

Von #2 wird berichtet, sie hätten deshalb ein "blowout panel" geöffnet. 
Eine sichtbare Explosion gab es bei diesem Block nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Holm T. schrieb:
> Die anderen
> beiden Blöcke hatten auch passive Kühlanlagen die aber auch teilweise
> außer Betrieb waren.

Dort arbeitete das RCIC System noch einige Zeit weiter. Das ist das von 
mir vorhin als aktiv aufgeführte System, angetrieben über den 
Differenzdruck zwischen Druckbehälter und Wetwell. Aktiv in dem Sinn, 
dass es per Dampfturbine angetrieben wird. Strom braucht es nur für 
Ventile. Aber irgendwann ist die Wetwell am Ende und ohne deren Kühlung 
dann auch das RCIC.

Letztlich ist die Rechnung einfach: Keiner der Blöcke/Gebäude war in der 
Lage, für längere Zeit autark zu bleiben. Ohne Kühlung von aussen 
wurde es drinnen zu warm. Und genau das, Kühlung von aussen, konnte 
nicht erfolgen. Die dafür vorgesehenen Anlagen waren Schrott. 
Behelfsmassnahmen waren weder vorgesehen noch in kurzer Zeit 
realisierbar. Man kam ja kaum anders als zu Fuss ran, ob der Trümmer die 
überall rumlagen.

Und: Behelfsmassnahmen für einen Katastrophenfall, die innerhalb von 
Stunden funktionieren sollen, müssen vorher eingeplant sein. Sonst sind 
sie in einer Katastrophe unrealistisch, erst recht in einer, die nicht 
auf Fukushima begrenzt ist. Fehlende Behelfsmassnahmen sind also eher 
Fehlplanung als Fehlbedienung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Holm T. schrieb:

>
> Die Hauptursache des Unglücks sehe ich aber nach wie vor im einfach
> nicht Handeln sondern nur abwarten. Man wußte das sich Wasserstoff unter
> der Gebäudedecke sammeln würde ..und was tut man? Nichts.
> Ich hätte dafür gesorgt das die Gebäudedecken Löcher haben, notfalls mit
> Einer Spitzhacke.
>
> Gruß,
>
> Holm

Ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass die da noch irgendwas aktiv 
machen konnten. Die Situation im Inneren war vollkommen unklar, die 
Infrastruktur um das AKW herum vollkommen zerstört und Strom gab es auch 
nicht. Es war nicht mal möglich, einen LKW oder KRAN da ran zu bekommen 
und die auf dem Gelände waren alle abgesoffen. Jeder, der sich in der 
Nähe des AKW aufhielt, war potentiell in Lebensgefahr, weil keiner 
wusste, was da gerade drin passierte.

Gruss
Axel

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Holm T. schrieb:
> Traurig, da die Bemühungen der Grünen Verkehr auf die Schiene zu
> verlegen in dem man Benzin und Diesel teurer macht von vornherein zum
> Scheitern verurteilt sind

Ich bin keine Bahnexperte, aber ich vermute, das das gar nicht mehr 
gehen würde, da die ganze Lade- und Entladestruktur und die Anbindung 
grosser Logistik- und Industriezentren nicht (mehr) existiert.
Nur ein Beispiel: Amazon hat auf der grünen Wiese etwa 20km westlich von 
Berlin (Brieselang) entfernt ein riesiges Logistikzentrum 
zusammengespaxt und hat sich dabei einen Teufel um Bahnanbindung oder so 
was geschert. Von vorneherein war also klar und geplant, das das alles 
nur über die Strasse abgewickelt wird. Direkt daneben ist übrigens 
'zufällig' die Zalando Halle.

Neenee, das wars mit der Eisenbahn in DE.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter Dannegger (peda)
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Nach der Wende hat man noch jahrelang tausende Güterwaggons auf 
Nebengleisen vor sich hin rosten sehen. Da wurde Infrastruktur 
absichtlich vernichtet.
Nach der Wende hatten die Usedomer gedacht, daß die Karniner Brücke 
wieder in Betrieb gehen könnte. Solche Flausen wurden ihnen von den 
Wessibeamten aber ganz schnell wieder ausgetrieben. Es war politisch 
nicht erwünscht, das Bahnnadelöhr Wolgast zu entlasten. Urlauber sollen 
gefälligst mit dem PKW anreisen.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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L. H. schrieb:
> wir alle haben die "Zimperlichkeit" mitbekommen, mit der mit deutschen
> Autoherstellern in Deutschland umgegangen wird.
>
> Fakt ist, daß sich die Hersteller ABE von in Umlauf gebrachten KFZ unter
> Vorgaukelung falscher Tatsachen "erschlichen" haben.

Zimperlich...soso. Zimperlich wie z.B. General Motors mit unter 1 
Milliarde Strafzahlung davonkommen lassen, obschon mehr als 100 Menschen 
getötet wurden und GMC das wußte.

Ihr müßt mal wieder richtig im Kopf werden. So eine bescheuerte 
Salbaderei.
Die deutsche Autoindustrie ist international so dominant, innovativ und 
erfolgreich, daß es quasi bei allen Konkurrenten und in allen fremden 
Märkten Begehrlichkeiten weckt.
Wehret den Anfängen. Und die Deutschen sind auch noch so doof und 
unterstützen durch selbstgerechte Insubordination im Namen eines 
abstrakten Kampfbegriffs namens "Umwelt" den Angriff auf die deutsche 
Autoindustrie sowie deren versuchte Zerlegung durch ausländische 
Spieler.

Anstatt die Autoindustrie als solches bestrafen zu wollen, müssen 
INDIVIDUEN zur Verantwortung gezogen werden. Nicht die 
Unternehmenssubstanz und die ausführenden technischen Mitarbeiter 
bestrafen, sondern die Entscheider. Winterkorn beispielsweise.

Das Problem der Autoindustrie ist kein anderes als der Finanzindustrie:
FEHLENDE PERSÖNLICHE HAFTUNG FÜR FEHLSTEUERUNGEN UND FALSCHE 
ENTSCHEIDUNGEN, DIE ZU VERNICHTUNG VON UNTERNEHMENSWERT UND 
VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN WERTEN FÜHRT.

Wir haben kein Autoindustrieproblem. Wir haben ein Managerproblem.
Wir haben ein Vergütungs- und Anreizproblem. Wir haben ein 
Haftungsproblem.

Die Ingenieure haben Winterkorn & Co. nachweislich gewarnt, den alten 
2,0 Liter TDi für die Dieseloffensive zu nutzen und stattdessen 
empfohlen, auf die Fertigstellung eines Euro6-Diesels zu warten.
Mercedes-Benz hat gerade einen fast schon revolutionären Dieselmotor 
vorgestellt. Technisch ist der Diesel nach wie vor die bessere 
Verbrennungskraftmaschine und daß die Feinstaub- und 
Nanopartikelproblematik turboaufgeladener Ottomotoren ignoriert wird, 
ist eine Schande.

Außerdem: Wieso sollte man den großen Hammer auf die Autoindustrie 
niedergehen lassen? Der gesetzgeberische Rahmen war einfach falsch.
Der Gesetzgeber in Deutschland hätte ohne Weiteres die Schlupflöcher 
beim Abgastesten und beim Verbrauchstesten schließen und eine 
international führende Norm umsetzen können.

Das erinnert mich an die Sicherheitsgurtgeschichte.
Mercedes-Benz hatte den Dreipunkt-Sicherheitsgurt quasi im Schubfach, 
sah sich aber nicht vom Gesetzgeber genötigt, die Technologie marktreif 
zu machen und zu veröffentlichen. Dann war Volvo schneller, patentierte 
sich die Technologie und gab (wie es Mercedes-Benz immer tut) das Patent 
für alle frei.

MAN MUSS DIE KONZERNE ZU IHREM GLÜCK ZWINGEN.

Die machen schon ihr Geschäft und verkaufen weiterhin Autos. Wenn die 
Norm einmal steht, passen die Hersteller sich flux an, bis die nächste 
Sau durchs Dorf getrieben werden muß.


Es ist viel wichtiger, die Verwebung der Politik mit der Industrie zu 
reduzieren und dafür zu sorgen, daß der Gesetzgeber Innovationen 
einfordert, in dem die Rahmenbedingungen zu "gutem Handeln" zwingen.

Die Autoindustrie ist wie ein verzogenes Kind; klar möchte man dem Balg 
eine klatschen. Wenn man aber ehrlich ist, sind verzogene Kinder 
Produkte von schlechten Eltern. Was hilft wohl mehr, daß 
Verhaltensproblem des verzogenen Kindes zu beheben und langfristig FÜR 
ALLE IN DER GESELLSCHAFT zu verbessern: dem Kind eine klatschen oder auf 
die Eltern einwirken?


Typisch deutsch, nach oben buckeln, nach unten treten. Die Wut wird 
immer gegen die Falschen gelenkt.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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L. H. schrieb:

> Meine Generation durfte miterleben, daß die Geschichte - auch die
> Deutschlands - mehrmals Väterchen Marx widerlegte.

Marx wurde bis jetzt nichts als bestätigt. Selbst das Problem des 
Derivatenhandels (Finanzkrise 2008) wurde von ihm verbal erörtert
("Wenn Geld vom Tauschmittel selbst zur Ware wird").

Wenn du tatsächich glaubst, Marx wäre - mehrmals sogar - widerlegt 
worden, bist du ungebildet und/oder rechts/rechtskonservativ-bürgerlich 
und schusterst dir wieder deine Weltgeschichte zurecht.

Marx war politischer Ökonom und muß als abstrakte Haßfigur herhalten, 
damit alle möglichen Dummquatscher, die von der Materie keine Ahnung 
haben, eine Projektionsfläche für ihre kruden Thesen haben.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Holm T. schrieb:

>> klassischen Designs das, was in den Medien als Super-GAU bezeichnet
>> wird.
>
> ..in den Medien. Normalerweise ist das nur ein GAU...das Super soll es
> wohl irgendwie "toll" machen.

Ein Wort zum Nuklearingenieur-Sprech:
GAU, der größte anzunehmende Unfall, ist die Grundlage für die Bemessung 
des Systems.

Super-GAU mag kein Begriff von Nuklearingenieuren sein, allerdings 
nennen die das nur anders. Man spricht von AUSLEGUNGSÜBERSCHREITENDEM 
UNFALL.
Oder griffiger: Super-GAU.

Tschernobyl war z.B. ein auslegungsüberschreitender Unfall.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Dipl.- G. schrieb:
> Tschernobyl war z.B. ein auslegungsüberschreitender Unfall.

Ich dachte die Ukrainer hätten nur die Leistung und Regelung des 
Reaktors optimiert.

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Lutz H. schrieb:
> Dipl.- G. schrieb:
>> Tschernobyl war z.B. ein auslegungsüberschreitender Unfall.
>
> Ich dachte die Ukrainer hätten nur die Leistung und Regelung des
> Reaktors optimiert.

Ukrainer gab es damals nicht. Das waren Sowjets.
Und die sowjetischen Ingenieure führten einen Sicherheitstest aus, der 
allerdings falsch vorbereitet worden war (Xenonvergiftung), und 
währenddessen eine falsche Entscheidung zur Notabschaltung eine 
Explosion verursachte.
Wie sich herausstellte, war den Nuklearingenieuren der genaue Aufbau des 
Reaktors unbekannt, insbesondere die Graphitspitzen der 
Moderatorenstäbe, die zu einem exponentiellen Anstieg der 
Reaktorleistung führten, was den Reaktor schlußendlich offenlegte und zu 
einem 3000 Grad heißen, an der frischen Luft kokelnden Graphitfeuer 
führte.

Autor: Thorsten Ostermann (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo Lars,

Lars R. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Wir haben über 700 Abgeordnete im Bundestag.
>> Und keiner von denen wagt es, mal die Dinge klipp und klar beim Namen zu
>> nennen??
>
> Zum wiederholten Veralbern gehören zwei.
> In einem Rechtsstaat gehörten die Kisten still gelegt. Problem des
> Halters/Besitzers. Aus. Schluss. Fertig. Aber laut ist wieder mal der
> Ruf nach Regierung und Sozialismus.

Was hat denn das Verursacherprinzip mit Sozialismus zu tun, das musst du 
mir bitte mal erklären?!

VW hat z.B die Zulassung für viele Dieselfahrzeuge nur mit Betrug 
hinbekommen. Wenn das jetzt die Käufer der Fahrzeuge oder die 
Steuerzahler ausbaden müssen, hältst du das also für gerecht? Ich wäre 
sehr dafür, das zum Problem der Verursacher zu machen, und das sind die 
Hersteller, welche die Zulassung mit Betrug erreicht haben. Und nicht 
die Käufer der Autos, die sind schon genug geschädigt.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: Lars R. (lrs)
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Hallo Thorsten,

Thorsten O. schrieb:
> Hallo Lars,
>
> Lars R. schrieb:
>> L. H. schrieb:
>>> Wir haben über 700 Abgeordnete im Bundestag.
>>> Und keiner von denen wagt es, mal die Dinge klipp und klar beim Namen zu
>>> nennen??
>>
>> Zum wiederholten Veralbern gehören zwei.
>> In einem Rechtsstaat gehörten die Kisten still gelegt. Problem des
>> Halters/Besitzers. Aus. Schluss. Fertig. Aber laut ist wieder mal der
>> Ruf nach Regierung und Sozialismus.
>
> Was hat denn das Verursacherprinzip mit Sozialismus zu tun, das musst du
> mir bitte mal erklären?!

Der TO fordert, man müsse den Autobauern xyz und die 
Bundestagsabgeordneten sollen...


Hängt denn die Politik noch nicht genug drin? Gerade bei VW? Und sonst 
in den Aufsichtsräten? Sollen die OEMs in volkseigene Betriebe überführt 
werden oder was genau SOLLEN sie denn? Einmal sagen "duh duh, böse böse" 
und dann ist der TO glücklich?

Wer too-big-to-fail ist, der darf sich alles erlauben. Mir klingelt es 
noch von 2007 in den Ohren: "Oh, unsere Lebensversicherungen usw in den 
südeuropäischen Anleihen". Da war die Mehrheit froh über die 
Eurorettung. Und dann: "Die bösen Banken und der böse Ackermann".

Und hier: Was ist denn nun die Konsequenz? Weiter VW kaufen. 
Arbeitsplätze. Steuerzahler. Was ist dabei nochmal genau die Motivation 
für VW und andere, dass sie so etwas auch in DE nicht wieder vorkommen 
lassen? Abgesehen von dem "kleinen" Schrecken für die gerade 
Involvierten und die Bauernopfer?


> VW hat z.B die Zulassung für viele Dieselfahrzeuge nur mit Betrug
> hinbekommen. Wenn das jetzt die Käufer der Fahrzeuge oder die
> Steuerzahler ausbaden müssen,

Allein die Idee "Steuerzahler" ist völlig absurd. Das passt also zu 
Absurdistan.


> hältst du das also für gerecht?

Freilich. Der Käufer/Halter. Dann lernt er wenigstens mal was. Und wenn 
genug Leute was gelernt haben, dann bietet zukünftig niemand mehr solche 
Autos an (oder man macht es einmal und ist dann weg). Aber Gott bewahre, 
so etwas müssen wir sozialisieren, unbedingt.

> Ich wäre
> sehr dafür, das zum Problem der Verursacher zu machen, und das sind die
> Hersteller, welche die Zulassung mit Betrug erreicht haben.

Wie denn? Das Amt wollte und will die Karren nicht still zu legen. Und 
Du willst es auch nicht. Also von welchem Betrug und Schaden redest Du? 
Abgesehen von den "Wertschwankungen" sehe nix. Es ist doch von höchster 
Stelle das Gesetz außer Kraft gesetzt und kein Auto still gelegt.


> Und nicht
> die Käufer der Autos, die sind schon genug geschädigt.

Nein, die sind noch nicht geschädigt. Zumindest nicht so, wie Du das 
meinst, sondern allenfalls in der Art, dass sie das gekauft haben UND 
dann auch noch nach dem Staat rufen. Oder auch nicht geschädigt, denn es 
scheint ja zu funktionieren. Ganz nach sozialistischer Manier.


Viele Grüße,
Lars

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg P. R. (jrgp_r)
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Old P. schrieb:
> Doch DIE Autohersteller! Mercedes ist gerade am Arsch, Fiat wohl auch
> und ich behaupte: Wirklich ALLE Hersteller haben manipuliert und tun es
> noch immer!

Warum wohl? Die Grünen Umweltfatzken fordern doch zu 90% unsinniges. Nur 
selbst wollen die kein Fahrrad mehr fahren. Claudia Roth lässt sich zu 
einem Termin bis in eine Seitenstraße mit einem Audi A8 fahren um dann 
dort in ein E-Auto zu steigen um dem Pöbel zu suggerieren, dass sie 
Umweltfreundlich ist. Wenn ich einen Dienstwagen hätte, wo ich weder 
Steuern, Versicherung und Treibstoff bezahlen müsste, könnte ich auch 
laut nach Grenzwerten schreien.

Ich fahre seit 10 Jahren Erdgas. Nicht wegen Öko (ist ein guter 
Nebeneffekt), sondern weil ich halt preiswerter fahre.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Dipl.- G. schrieb:
> L. H. schrieb:
>
>> Meine Generation durfte miterleben, daß die Geschichte - auch die
>> Deutschlands - mehrmals Väterchen Marx widerlegte.
>
> Marx wurde bis jetzt nichts als bestätigt. Selbst das Problem des
> Derivatenhandels (Finanzkrise 2008) wurde von ihm verbal erörtert
> ("Wenn Geld vom Tauschmittel selbst zur Ware wird").
>
> Wenn du tatsächich glaubst, Marx wäre - mehrmals sogar - widerlegt
> worden, bist du ungebildet und/oder rechts/rechtskonservativ-bürgerlich
> und schusterst dir wieder deine Weltgeschichte zurecht.

Bevor Du Dich hier erdreistest, mir sonstwas zu unterstellen, laß Dir 
bitte mal zweierlei gesagt sein:

1) Marx hat sicher und unbestritten sehr viele interessante 
Gedankengänge entwickelt.
Aber:
http://www.dw.com/de/das-kapital-basierte-auf-eine...

2) Es gab ganz andere "Kaliber" von Denkern, die "auf den Punkt 
brachten", wo im Kapitalismus "der Hund begraben ist".
Z.B. Gottfried Feder:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Feder

Vor ca. 100 Jahren veröffentlichte er sein:
"Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes"

Lies das mal aufmerksam und sieh Dir dann mal sehr genau an, ab wann 
eigentlich die Kapitalverzinsung nicht mehr "geächtet" wurde.
Das war sie nämlich lange Zeit in nahezu allen Ländern und Religionen.

Lies das bitte auch mit allen Abstrichen, die dem "Zeitgeist" geschuldet 
sind.
Unschwer wirst Du dann auch feststellen können, daß die Grundgedanken 
Feders nach wie vor aktuell sind.

Womit wir an sich auch wieder zum Thema zurückkommen können:
Das "schaffende" Kapital von deutschen Autoherstellern wurde dazu 
eingesetzt, ABE ihrer KFZ zu erschleichen!
Dieser Sachverhalt liegt zweifelsfrei vor!

Bewußt bzw. ganz genau wissend, daß sie nur mit Software-Manipulationen 
die ABE erreichen konnten, täuschten sie ALLE.
Indem sie genau das taten, wovor sie z.B. Bosch ausdrücklich warnte:
Die Möglichkeiten der Software zu mißbrauchen.

Exakt dieser Mißbrauch wurde jedoch systematisch betrieben!
Um sich kommerzielle Vorteile verschaffen zu können.

Die Schludrigkeit von Kontrollorganen (KBA usw. usw) will ich damit gar 
nicht "schönreden".
Aber immerhin ist es ja noch so, daß man schon danach differenzieren 
sollte, mit welcher hemmungslosen Kaltschnäuzigkeit wer dominant 
agierte.
Und wer sich nun hinzustellen beliebt als sei es nicht seine Sache, 
Nachbesserungen zu leisten.

Grüße

Autor: L. H. (holzkopf)
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Lars R. schrieb:
>>> Zum wiederholten Veralbern gehören zwei.
>>> In einem Rechtsstaat gehörten die Kisten still gelegt. Problem des
>>> Halters/Besitzers. Aus. Schluss. Fertig. Aber laut ist wieder mal der
>>> Ruf nach Regierung und Sozialismus.

Ich hoffe, auszugsweise richtig zitiert zu haben:

Gerade in einem Rechtsstaat haben einmal erteilte ABE Bestandsschutz!

Insoweit ist das mit dem Stilllegen der Kisten nicht ganz so einfach.
Das kann man zwar androhen als Druckmittel, mehr aber (zunächst) auch 
nicht.
Nur wenn es "hart auf hart" gehen sollte, könnten Behörden auch hergehen 
und die ABE für NULL und NICHTIG erklären und dann auch entziehen.

Wie kommst Du darauf, daß es ein Problem des Halters sei?
Der hat sich ein KFZ im guten Glauben gekauft, daß mit dessen ABE alles 
i.O. ist.

Dann stellt sich auf einmal heraus, daß dem nicht so ist.
Und dann soll der Halter "schlucken", wofür er gar nichts kann und das 
auch nicht verursacht hat?

Weißt Du eigentlich, wie ansonsten bei Veränderungen an KFZ mit der ABE 
umgegegangen wird?
Die erlischt sofort, wenn nur das Geringste daran verändert wurde, was 
Grundlage der ABE-Erteilung war.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß die ABE auf Grund von 
Zusicherungen der Hersteller erteilt wurde.
Die aber, wie versichert, gar nicht eingehalten werden können.
Was normalerweise zwangsläufig zum "automatischen" Erlöschen der ABE 
führt.

Und das sollte nun kein geeignetes Mittel dazu sein, Herstellern richtig 
"Feuer unter dem Hintern" machen zu können?

Mit Ruf nach Regierung und Sozialismus hat das herzlich wenig zu tun.

Lars R. schrieb:
>> hältst du das also für gerecht?
>
> Freilich. Der Käufer/Halter. Dann lernt er wenigstens mal was. Und wenn
> genug Leute was gelernt haben, dann bietet zukünftig niemand mehr solche
> Autos an (oder man macht es einmal und ist dann weg). Aber Gott bewahre,
> so etwas müssen wir sozialisieren, unbedingt.
>
>> Ich wäre
>> sehr dafür, das zum Problem der Verursacher zu machen, und das sind die
>> Hersteller, welche die Zulassung mit Betrug erreicht haben.
>
> Wie denn? Das Amt wollte und will die Karren nicht still zu legen. Und
> Du willst es auch nicht. Also von welchem Betrug und Schaden redest Du?
> Abgesehen von den "Wertschwankungen" sehe nix. Es ist doch von höchster
> Stelle das Gesetz außer Kraft gesetzt und kein Auto still gelegt.

Was redest Du denn hier daher?
Wer was zu verantworten hat ist doch an sich sonnenklar.
Oder Dir etwa nicht?

Lars R. schrieb:
>> Und nicht
>> die Käufer der Autos, die sind schon genug geschädigt.
>
> Nein, die sind noch nicht geschädigt. Zumindest nicht so, wie Du das
> meinst, sondern allenfalls in der Art, dass sie das gekauft haben UND
> dann auch noch nach dem Staat rufen. Oder auch nicht geschädigt, denn es
> scheint ja zu funktionieren. Ganz nach sozialistischer Manier.

Mit Verlaub:
Hast Du irgendeinen "Sozialisierungs-Fimmel"?

Geschädigt wurden alle Käufer, die arglistig getäuscht wurden!
Und die sollen das jetzt so einfach zu ihren Lasten hinnehmen und 
"schlucken"?
So mir nichts dir nichts?
Damit das nicht so läuft, kann man Hersteller verklagen, um berechtigte 
Ansprüche auch durchsetzen zu können.
Ist doch an sich eine ganz einfache Kiste.

Grüße

Autor: Lars R. (lrs)
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L. H. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>>>> Zum wiederholten Veralbern gehören zwei.
>>>> In einem Rechtsstaat gehörten die Kisten still gelegt. Problem des
>>>> Halters/Besitzers. Aus. Schluss. Fertig. Aber laut ist wieder mal der
>>>> Ruf nach Regierung und Sozialismus.
>
> Ich hoffe, auszugsweise richtig zitiert zu haben:
>
> Gerade in einem Rechtsstaat haben einmal erteilte ABE Bestandsschutz!

Vorschriften wurden nicht verschärft.

> Wie kommst Du darauf, daß es ein Problem des Halters sei?
> Der hat sich ein KFZ im guten Glauben gekauft, daß mit dessen ABE alles
> i.O. ist.

Wessen Problem soll es denn sonst sein? Wenn Du ein Brötchen beim Bäcker 
kaufst und das Brötchen entspricht nicht den Angaben des Bäckers, rufst 
Du dann auch zum Staat?


> Weißt Du eigentlich, wie ansonsten bei Veränderungen an KFZ mit der ABE
> umgegegangen wird?
> Die erlischt sofort, wenn nur das Geringste daran verändert wurde, was
> Grundlage der ABE-Erteilung war.

Also doch kein Bestandsschutz, wie Du noch ein paar Zeilen weiter oben 
schriebst?


> Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß die ABE auf Grund von
> Zusicherungen der Hersteller erteilt wurde.
> Die aber, wie versichert, gar nicht eingehalten werden können.
> Was normalerweise zwangsläufig zum "automatischen" Erlöschen der ABE
> führt.
>
> Und das sollte nun kein geeignetes Mittel dazu sein, Herstellern richtig
> "Feuer unter dem Hintern" machen zu können?

Freilich. Alle betroffenen Autos still legen, bis nachgerüstet.


> Mit Ruf nach Regierung und Sozialismus hat das herzlich wenig zu tun.

Es wurde und wird ja nicht gemacht.


> Mit Verlaub:
> Hast Du irgendeinen "Sozialisierungs-Fimmel"?

Ja. Ist aber kein Wunder hier.


> Geschädigt wurden alle Käufer, die arglistig getäuscht wurden!

Wie denn getäuscht beim Kaufvertrag? Die Autos haben doch ABE.

> Und die sollen das jetzt so einfach zu ihren Lasten hinnehmen und
> "schlucken"?

Habe ich nicht gesagt/geschrieben.

> Damit das nicht so läuft, kann man Hersteller verklagen, um berechtigte
> Ansprüche auch durchsetzen zu können.
> Ist doch an sich eine ganz einfache Kiste.

Klar.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Lars R. schrieb:
> Vorschriften wurden nicht verschärft.

Abgesehen davon, daß das mit dem Bestandsschutz von ABE nichts zu tun 
hat, wurden die Abgasvorschriften sehr wohl zunehmend verschärft.

Lars R. schrieb:
>> Wie kommst Du darauf, daß es ein Problem des Halters sei?
>> Der hat sich ein KFZ im guten Glauben gekauft, daß mit dessen ABE alles
>> i.O. ist.
>
> Wessen Problem soll es denn sonst sein?

Kannst Du im BGB nachlesen.
Stichworte:
Mängel zugesicherter Eigenschaften.

Lars R. schrieb:
>> Weißt Du eigentlich, wie ansonsten bei Veränderungen an KFZ mit der ABE
>> umgegegangen wird?
>> Die erlischt sofort, wenn nur das Geringste daran verändert wurde, was
>> Grundlage der ABE-Erteilung war.
>
> Also doch kein Bestandsschutz, wie Du noch ein paar Zeilen weiter oben
> schriebst?

Denke, Du hast mich da etwas mißverstanden.
Selbstverständlich kauften sich Kunden der Autohersteller KFZ mit 
gültiger ABE.
Bei (späterem) genaueren Hinsehen stellte sich aber heraus, daß die ABE 
in Wirklichkeit erschlichen war/jeglicher Grundlage entbehrte.

Nicht die Kunden/Käufer handelten wider besseres Wissen, sondern die 
Hersteller, die "vernebelten" daß sie sich die ABE erschlichen hatten.

Wessen Interessen sind hier also schutzwürdig?
Höherrangig ist der Schutz der ABE, obwohl die genau genommen ungültig 
ist.
Vorrangig ist dabei deshalb auch, daß die Hersteller zugesicherte 
Eigenschaften erst mal noch so herstellen müssen, daß die ABE an sich 
wirklich gültig sein kann.

Was ja nun nicht gerade das Problem von Kunden/Käufern ist.

Lars R. schrieb:
> Und das sollte nun kein geeignetes Mittel dazu sein, Herstellern
> richtig
>> "Feuer unter dem Hintern" machen zu können?
>
> Freilich. Alle betroffenen Autos still legen, bis nachgerüstet.

Nein, das meinte ich damit nicht, weil massenhafte Stilllegungen 
unrealistisch sind.

Lars R. schrieb:
>> Mit Verlaub:
>> Hast Du irgendeinen "Sozialisierungs-Fimmel"?
>
> Ja. Ist aber kein Wunder hier.

Wie darf/soll ich das verstehen?

Lars R. schrieb:
>> Geschädigt wurden alle Käufer, die arglistig getäuscht wurden!
>
> Wie denn getäuscht beim Kaufvertrag? Die Autos haben doch ABE.

Sie wurden getäuscht, weil zugesicherte Eigenschaften gar nicht erfüllt 
werden konnten.
Die Hersteller wußten das.
Die Käufer aber nicht.

Sie vertrauten den Angaben der Hersteller.
Auch das wußten die Hersteller und nutzten ihren "Vertrauensbonus" 
schamlos aus, um sich bereichern zu können.

Lars R. schrieb:
>> Und die sollen das jetzt so einfach zu ihren Lasten hinnehmen und
>> "schlucken"?
>
> Habe ich nicht gesagt/geschrieben.

Dann sind wir uns ja einig darin, wer hier nachzubessern und das auch zu 
bezahlen hat. ;)

Grüße

Autor: Lars R. (lrs)
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L. H. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>>> Geschädigt wurden alle Käufer, die arglistig getäuscht wurden!
>>
>> Wie denn getäuscht beim Kaufvertrag? Die Autos haben doch ABE.
>
> Sie wurden getäuscht, weil zugesicherte Eigenschaften gar nicht erfüllt
> werden konnten.
> Die Hersteller wußten das.
> Die Käufer aber nicht.
>
> Sie vertrauten den Angaben der Hersteller.
> Auch das wußten die Hersteller und nutzten ihren "Vertrauensbonus"
> schamlos aus, um sich bereichern zu können.

Solang das Auto ABE hat, brauchst Du Dich nicht darauf berufen, dass das 
Auto keine ABE hat. Und wenn es keine ABE hätte, so wäre es sofort still 
zu legen. Genau das hatte ich ursprünglich geschrieben.

Genau das willst Du? (oder andere?) aber scheinbar nicht? Da war es ok, 
dass der Staat die Autos nicht still gelegt hat, obwohl es nach Gesetz 
erforderlich war. Und nun soll es irgendwie noch mal eine Handlung vom 
Staat geben und man kann nicht mal artikulieren, was genau das sein 
soll. Scheinbar noch mal ein Gesetz (Bundestag?) oder ein Beschluss oder 
eine Regierungshandlung, die VW etwas weg nimmt; aber nicht so viel, 
dass sie daran kaputt gehen (oder dass es Arbeitsplätze kostet). Und 
dann soll das Geld irgendwie...


Was willst Du denn nun überhaupt, wenn es nicht Sozialismus ist? Was 
GENAU forderst Du?

Im Übrigen ist der Verkäufer (der nichts mutwilliges gemacht hat) Dein 
Ansprechpartner und die Gewährleistung beträgt 2 Jahre.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Esmeralda P. schrieb:
> Mit meinem Käfer damals kam ich schneller von A nach B.

und hattest auch 60% weniger Verkehr um Dich herum

Autor: L. H. (holzkopf)
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Lars R. schrieb:
>> Sie vertrauten den Angaben der Hersteller.
>> Auch das wußten die Hersteller und nutzten ihren "Vertrauensbonus"
>> schamlos aus, um sich bereichern zu können.
>
> Solang das Auto ABE hat, brauchst Du Dich nicht darauf berufen, dass das
> Auto keine ABE hat. Und wenn es keine ABE hätte, so wäre es sofort still
> zu legen. Genau das hatte ich ursprünglich geschrieben.

Ja, das hattest Du geschrieben.
Nochmal:
So einfach ist das mit der Stilllegung nicht.
Weil es sich um eine noch nie da gewesene Situation handelt.

Damit meine ich die Ungeheuerlichkeit, daß Hersteller ABE erschlichen 
haben.
Was ein eindeutiger Rechtsbruch ist.
Den aber nicht die Kunden "auszubaden" haben.

Sondern die Hersteller haben die in Umlauf gebrachten KFZ zu ihren 
Lasten so nachzurüsten, daß die ABE hergestellt wird.
Auch wenn das nur mit noch weitergehenden Nachrüstungen (Hardware) 
möglich ist.

Lars R. schrieb:
> Im Übrigen ist der Verkäufer (der nichts mutwilliges gemacht hat) Dein
> Ansprechpartner und die Gewährleistung beträgt 2 Jahre.

Nicht der Verkäufer ist der Ansprechpartner, sondern der Hersteller, der 
den Betrug beging.
Dafür bedarf es auch keiner neuen Gesetze, sondern nur der Anwendung 
bereits bestehender.
Das hat auch nicht mit Gewährleistung zu tun, sondern mit Betrug.
Verjährungsfrist 5 Jahre ab Bekanntwerden des Schadens von Opfern des 
Betruges.

Was ich will/für richtig halte ist der Thematisierung entnehmbar.

Obwohl mich das konkret gar nicht tangiert, weil ich nur Oldtimer fahre, 
halte ich es für unerträglich, mit welcher Laschheit das ganze Thema 
behandelt wird.
Einer der größten Betrugsfälle wird nicht entspr. geahndet und bestraft?
Oder mindestens VERLANGT, daß die Opfer schadlos gehalten werden.

Bananenrepublik Deutschland oder wie oder was?

Grüße

Autor: Gustav K. (hauwech)
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L. H. schrieb:
> Geschädigt wurden alle Käufer, die arglistig getäuscht wurden! [...]
> Damit das nicht so läuft, kann man Hersteller verklagen, um berechtigte
> Ansprüche auch durchsetzen zu können.

Wie man bei Maybrit Illner hören konnte, hat VW dutzende 
Anwaltskanzleien angeheuert, um solche Forderungen abzuwehren. Das wird 
es David schwer gegen Goliath haben.

Von Jürgen Resch war zu hören, dass der Euro 0 (Null) Diesel sauberer 
wäre, als der Euro 5 Diesel. Da in der Runde niemand protestiert hat, 
scheint das zu stimmen. Weiß jemand mehr dazu?

Autor: Walter K. (hunsbuckel)
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Gustav K. schrieb:

> Von Jürgen Resch war zu hören, dass der Euro 0 (Null) Diesel sauberer
> wäre, als der Euro 5 Diesel. Da in der Runde niemand protestiert hat,
> scheint das zu stimmen. Weiß jemand mehr dazu?

Jürgen Resch?
Das ist doch dieser Typ mit abgebrochenem Studium - der vor wenigen 
Jahren noch eine Korrelation zwischen PKW Feinstaub und Grippewelle 
erkannte!

Die DUH die noch nicht mal 400 Mitglieder hat, kassiert Kohle vom Staat, 
lässt sich von der Automobilindustrie bezahlen ( Toyota - bis vor 
einigen Jahren auch Mercedes ) und mahnt den kleinen Autohändler ab, 
wenn der im Verkaufsraum Reifen ohne Energiesufkleber rum liegen hat!

Autor: Lars R. (lrs)
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L. H. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>>> Sie vertrauten den Angaben der Hersteller.
>>> Auch das wußten die Hersteller und nutzten ihren "Vertrauensbonus"
>>> schamlos aus, um sich bereichern zu können.
>>
>> Solang das Auto ABE hat, brauchst Du Dich nicht darauf berufen, dass das
>> Auto keine ABE hat. Und wenn es keine ABE hätte, so wäre es sofort still
>> zu legen. Genau das hatte ich ursprünglich geschrieben.
>
> Ja, das hattest Du geschrieben.
> Nochmal:
> So einfach ist das mit der Stilllegung nicht.
> Weil es sich um eine noch nie da gewesene Situation handelt.

Doch. So einfach ist das. Dafür sind Gesetze gedacht. Dann gibt es auch 
schnell Lösungen und kein jahrelanges Gezerre.

Alles andere weicht eben von Rechtsstaat und Marktwirtschaft ab (vgl. 
Banken/Euro-Rettung).

Angenommen Lotus (oder eine kleine deutsche Manufaktur mit 100 
Fahrzeugen) wäre betroffen: Würde man da auch auf die Stilllegung 
verzichten und sich in jahrelanger Geduld üben?

Gleiches Recht für alle in einer rechtsstaatlich geführten 
Marktwirtschaft oder eben nicht.

> Damit meine ich die Ungeheuerlichkeit, daß Hersteller ABE erschlichen
> haben.
> Was ein eindeutiger Rechtsbruch ist.
> Den aber nicht die Kunden "auszubaden" haben.

zum xten: WER DENN SONST?

Hast Du schon von den Forderungen gehört, dass die Bundesregierung INTEL 
bestrafen soll? Die haben Prozessoren verkauft, die nicht der 
Produktbeschreibung entsprechen. Dabei haben die das bereits eine Zeit 
lang gewusst und die -nun nachgeschobenen Updates sind furchtbar.


VW (als Firma) wurde Pardon gewährt und die Autos haben ABE.

Gib doch endlich Ruhe. Einerseits findest Du es ok, dass das Gesetz 
außer Kraft gesetzt wurde und die Fahrzeuge nicht still gelegt wurden. 
Andererseits forderst Du im gleichen Atemzug, dass aufgrund des für VW 
außer Kraft gesetzten Gesetzes irgendetwas unternommen werden soll 
(faktisch ein weiterer nicht-rechtsstaatlicher, nicht 
marktwirtschaftlicher Eingriff). Erkennst Du da nicht die Unlogik?

> Lars R. schrieb:
>> Im Übrigen ist der Verkäufer (der nichts mutwilliges gemacht hat) Dein
>> Ansprechpartner und die Gewährleistung beträgt 2 Jahre.
>
> Nicht der Verkäufer ist der Ansprechpartner, sondern der Hersteller, der
> den Betrug beging.

Welchen Betrug beging der Hersteller VW bzw die VW AG? Gibt es da schon 
Aktenzeichen? Die Ermittlungen, von denen ich mitbekommen habe, laufen 
letztlich alle auf das Festsetzen von Personen hinaus.

Außerdem hast Du einen Vertrag mit dem Verkäufer und nicht mit dem 
Hersteller.


> Dafür bedarf es auch keiner neuen Gesetze, sondern nur der Anwendung
> bereits bestehender.

Anwendung bestehender Gesetze willst Du ja gerade nicht. Sonst wären die 
Autos still gelegt.

> Das hat auch nicht mit Gewährleistung zu tun, sondern mit Betrug.
> Verjährungsfrist 5 Jahre ab Bekanntwerden des Schadens von Opfern des
> Betruges.

Nochmal: Die Autos werden nicht still gelegt. Die Autos haben ABE. 
"Passt schon. Mal sehen, wie wir das regeln". Und dann redest Du von 
Betrug. WELCHER Betrug bzgl welches Gesetzes? Das von dem Du sagst, 
Schwamm drüber?


> Einer der größten Betrugsfälle wird nicht entspr. geahndet und bestraft?

Richtig. Und AUCH DU möchtest das genau so, wie Du bereits mehrfach zum 
Ausdruck gebracht hast.


> Oder mindestens VERLANGT, daß die Opfer schadlos gehalten werden.

Und genau das ist Sozialismus. Denn in einer rechtsstaatlichen 
Marktwirtschaft sind die Menschen für ihre Käufe selbst verantwortlich. 
Da kommt nicht der Staat und besorgt jedem Bürger eine neue CPU. Da 
müssen die Käufer selbst sehen, wo sie bleiben.


> Bananenrepublik Deutschland oder wie oder was?

Schon lange.

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Walter K. schrieb:
> Jürgen Resch?
> Das ist doch dieser Typ mit abgebrochenem Studium

Die Frage war, ob der Euro 0 (Null) Diesel weniger Dreck macht als ein 
bis 2015 verkaufter Euro 5 Diesel und nicht, auf welche Schule jemand 
gegangen ist.

Autor: Walter K. (hunsbuckel)
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Gustav K. schrieb:
>> Walter K. schrieb:
>> Jürgen Resch?
>> Das ist doch dieser Typ mit abgebrochenem Studium
>
> Die Frage war, ob der Euro 0 (Null) Diesel weniger Dreck macht als ein
> bis 2015 verkaufter Euro 5 Diesel und nicht, auf welche Schule jemand
> gegangen ist.

Die Abtwort ging aus dem nicht zitierten Teil meines Kommentars indirekt 
hervor:

Also, die Automarke mit der größten Spende an die DUH bekommt die 
regenbogenfarbene Euro Null Plakette - persönlich von Herrn Resch 
abgeleckt und geklebt ;-)

Autor: F. B. (finanzberater)
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Icke ®. schrieb:
> ch verwette meinen Hntern, daß ein großer Teil der
> Stammuser dieses Forums direkt oder indirekt für die Automotive
> arbeiten. Frag die mal, ob sie freiwillig ihren Wohlstand aufgeben und
> die Futterhand beißen würden.

Da fällt mir sofort dieser User Qwertz ein, der sich hier immer 
besonders hervortut. Ist der Meinung, sein IGM-Gehalt wäre 
gerechtfertigt und seiner eigenen Leistung zuzuschreiben, will aber 
nicht einsehen, dass sein Gehalt vom Steuerzahler subventioniert ist.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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L. H. schrieb:
> Wann werden deutsche Autohersteller in Deutschland endlich mal "griffig"
> genommen??

Das kann man getrost mit der Schnulze "Wunder gibt es immer wieder..." 
beantworten.

Autor: Felix U. (ubfx)
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Lars R. schrieb:
>> So einfach ist das mit der Stilllegung nicht.
>> Weil es sich um eine noch nie da gewesene Situation handelt.
>
> Doch. So einfach ist das. Dafür sind Gesetze gedacht.

Kannst du mir mal die entsprechenden Gesetze nennen, die hier zur 
Anwendung kommen?

Autor: Lars R. (lrs)
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Felix U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>>> So einfach ist das mit der Stilllegung nicht.
>>> Weil es sich um eine noch nie da gewesene Situation handelt.
>>
>> Doch. So einfach ist das. Dafür sind Gesetze gedacht.
>
> Kannst du mir mal die entsprechenden Gesetze nennen, die hier zur
> Anwendung kommen?

StVZO §19 Abs 2

StVZO §20, insbes. Abs 4 und 5

Edit: ggf. auch §17

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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Es geht nur um: "endlich mal "griffig" nehmen" ( Ausstieg)
Ein Motorenforschungszentrum wurde schon wegen der Umwelt und 
Klimaerwärmung endgelagert.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Lutz H. schrieb:
> Es geht nur um: "endlich mal "griffig" nehmen" ( Ausstieg)

Da hast Du mich vielleicht mißverstanden:
Mit "griffig" nehmen meinte ich, sie in die Pflicht zu nehmen.

Konkret sind sie verpflichtet, nachzubessern!
Und zwar voll zu ihren Lasten.

Und jeder "schleicht" diesbzgl. "wie die Katze um den heißen Brei" 
herum.
Anstatt die Hersteller darauf "festzunageln", ihren verzapften Mist auch 
wieder zu beseitigen.

Grüße

Autor: Lutz H. (luhe)
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L. H. schrieb:
> Konkret sind sie verpflichtet, nachzubessern!
> Und zwar voll zu ihren Lasten.

Genau Ausstieg, mobbt die Industrie aus dem Land.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Lutz H. schrieb:
> Genau Ausstieg, mobbt die Industrie aus dem Land.

Das macht doch Nichts. Solche Lappalien wie eine zerstörte Industrie 
sind z.B. dadurch auszugleichen, daß WIR die weltgrößten Anlagen zur 
Herstellung von Brennnesseltee (in Worten Brenn-nessel-tee) fertigen 
werden. der gewonnene Platz wird mit horizontalen Windrädern 
bepflastert.

Motto wird sein: Macht kaputt, was Euch ernährt hat.

MfG Paul

P.S.

Einigen scheint die Lebenserfahrung zu fehlen: Denkt zurück an die 90er 
Jahre und ruft Euch in Erinnerung, wie die Zerschlagung der Industrie 
eines ganzen Landes bis heute wirkt.

Ach so, geht ja nicht...
Nicht selbst erlebt, verdrängt, verleugnet

Keine Angst: Die Geschichte wiederholt sich, weil die Menschheit NICHTS 
aus Fehlern lernt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Aber Paul,

wer wird denn in der Geschichte rumwühlen?

Da könnte man ja Parallelen, Rekursinonen und womöglich Traditionen 
erkennen, was man unbedingt vermeiden sollte, will man olle Kamellen als 
„neu“ verkaufen. Das gilt für alle von Blockflöte bis Alternative, 
nichts was nicht schon da gewesen wäre.

Innovation Fehlanzeige. Der Leidensdruck ist zu gering für eine 
Krankheitseinsicht.

Man kann halt keine neuen Ergebnisse von alten Methoden erwarten.

Namaste

Autor: Lutz H. (luhe)
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Paul B. schrieb:
> wie die Zerschlagung der Industrie
> eines ganzen Landes bis heute wirkt.

Das ist die Rache, viele Menschen haben gelernt, wie mit der 
Zerschlagung der Industrie viel Geld zu machen ist und investieren das 
Geld jetzt, um mit der Zerschlagung der Industrie viel Geld zu machen.

Die Menschen sind lernfähig.

Autor: Lars R. (lrs)
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Paul B. schrieb:
>
> Einigen scheint die Lebenserfahrung zu fehlen

Selber.

> Denkt zurück an die 90er
> Jahre und ruft Euch in Erinnerung, wie die Zerschlagung der Industrie
> eines ganzen Landes bis heute wirkt.

Es hat häufiger geschneit, weil die Luft so dreckig war 
(Kristallisationskeime). Wäsche draußen getrocknet und sie war dreckig. 
Anstehen nach "überreifen" Bananen. Lauterbacher (alkoholisches Getränk) 
als Währung. Autokauf nach Warteliste. Die Luft hat überall gestunken, 
wie in Tschechien noch bis 2010. Nach der Wende: Ostprodukte wollte 
keiner (Trabi mit VW-Motor). Produkte hoffnungslos zu teuer, da 
veraltete Anlagen, usw.

Zerschlagung der Industrie gab es 40 Jahre vorher, als die ganze Chose 
began.

> Ach so, geht ja nicht...
> Nicht selbst erlebt, verdrängt, verleugnet

Ja, ich glaub's auch Paul, dass Du davon nichts mehr weißt. Kuba öffnet 
sich. Letzte Chance Nordkorea.


> Keine Angst: Die Geschichte wiederholt sich, weil die Menschheit NICHTS
> aus Fehlern lernt.

Was sich in letzter Zeit gehäuft wiederholt, dass ist das Geheul einer 
bestimmten Personengruppe mit verdrängten Erinnerungen nach nunmehr 
30Jahren.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Lars R. schrieb:
> verdrängten Erinnerungen nach nunmehr
> 30Jahren.

Ja, damals gab es noch Industrie in Deutschland. Jetzt sind die 
Energiepreise zu hoch und die Werkstoffe und Materialien wurden 
verboten.

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>...und die Werkstoffe und Materialien wurden verboten.

Meinst du die fehlende Nutzung des radioaktiven Mülls. Oder hast du auch 
konkrete Beispiele?

Autor: Lutz H. (luhe)
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Lötzinn, Wasserstoffperoxid

Leitungswasser darf zur Fußbodenreinigung in Krankenhäusern auch nur 
sparsamst eingesetzt werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Lötzinn, Wasserstoffperoxid

Im Übrigen ist Lötzinn nicht verboten, sondern die Verwendung von 
bleihaltigem Material.

H2O2 ist auch nicht verboten, ich kenne Betriebe, da stehen 30m3 
H2O2-Tanks (30%ig).


Welche verheerenden Wirkungen hat das jetzt auf die Industrie?

Oder wolltest du mal wieder deine nicht vorhandenen 
naturwissenschaftlichen bzw. technischen Kenntnisse zur Schau stellen?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Merkel ist die späte Rache der DDR...

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Lars R. schrieb:
> Paul B. schrieb:
>>
>> Einigen scheint die Lebenserfahrung zu fehlen
>
> Selber.
Was für ein Dummer Kommentar
>
>> Denkt zurück an die 90er
>> Jahre und ruft Euch in Erinnerung, wie die Zerschlagung der Industrie
>> eines ganzen Landes bis heute wirkt.
>
> Es hat häufiger geschneit,...
> ...
> veraltete Anlagen, usw.

richtig

>
> Zerschlagung der Industrie gab es 40 Jahre vorher, als die ganze Chose
> began.
>

ne das begann schon vor mindestens 104 Jahren

>> Ach so, geht ja nicht...
>> Nicht selbst erlebt, verdrängt, verleugnet
>
> Ja, ich glaub's auch Paul, dass Du davon nichts mehr weißt. Kuba öffnet
> sich. Letzte Chance Nordkorea.
>
>> Keine Angst: Die Geschichte wiederholt sich, weil die Menschheit NICHTS
>> aus Fehlern lernt.
>
> Was sich in letzter Zeit gehäuft wiederholt, dass ist das Geheul einer
> bestimmten Personengruppe mit verdrängten Erinnerungen nach nunmehr
> 30Jahren.

Die Polemik ist fehl am Platz nachdem gerade die 75jährigen, die 60 
jährigen und die 25 jährigen Fehler zeitgleich in einer Farce von 
Geschichtsvergessenheit neu angerichtet werden.

Namaste

Namaste

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> späte Rache

Nöh, die Schlaftablette  wurde sofort von Birne adoptiert.
Und wie gewünscht haben sich auch hier genügend sedieren lassen.

Namaste

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Nöh, die Schlaftablette  wurde sofort von Birne adoptiert.
> Und wie gewünscht haben sich auch hier genügend sedieren lassen.

Du unterschätzt die Genialität der Eriche...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Welche verheerenden Wirkungen hat das jetzt auf die Industrie?

In der Industrie werden technische Anlagen Jahrzehnte genutzt.

Dadurch ist das Risiko groß, wegen irgendeiner nicht beachteten 
Vorschrift "griffig" gemacht zu werden, weil die Vorschriften Jahr für 
Jahr verschärft werden und die benötigte Technologie für den Erhalt und 
den Betrieb der Anlage nicht mehr zur Verfügung steht.

So funktioniert der Ausstieg, der ist doch nichts schlechtes. Die 
Ägypter konnten früher Pyramiden bauen und die Deutschen Atomkraftwerke.

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Genialität der Eriche.

Die da wäre?

Namaste

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>und die benötigte Technologie für den Erhalt und
>den Betrieb der Anlage nicht mehr zur Verfügung steht.

Da du dich offenbar so gar nicht auskennst: Für genehmigte Anlagen gilt 
in der Regel der Bestandschutz. Ansonsten gibt es lange Übergansfristen.

Das bleifreie Lötzinn hat jetzt auch keinen wirklich überraschend 
getroffen. Dramatische Auswirkungen auf die Löttechnologie hat es jetzt, 
abgesehen von privaten Amateuren, nicht gegeben.


Welche Materialen waren also jetzt noch mal verboten und haben zum 
Verlust der industriellen Leistungsfähigkeit geführt? Deine Beispiele 
waren ja ein Schuß in den Ofen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Das bleifreie Lötzinn hat jetzt auch keinen wirklich überraschend
> getroffen. Dramatische Auswirkungen auf die Löttechnologie hat es jetzt,
> abgesehen von privaten Amateuren, nicht gegeben.

Ja, nur der Ort an dem gelötet wird hat sich geändert.

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Ja, nur der Ort an dem gelötet wird hat sich geändert.


Welche bekannten Firmen haben den aufgrund der Einführung des bleifreien 
Lötzinns ihren Standort in DE aufgegeben?

Auf die wertvollen Inhaltsstoffe des radioaktiven Mülls in dem anderen 
Thread warte ich übrigens noch.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Welche bekannten Firmen haben den aufgrund der Einführung des bleifreien
> Lötzinns ihren Standort in DE aufgegeben?
"griffig " genommen wurde
Grundig

Kara B. schrieb:
> radioaktiven Mülls

Es ist  kein Müll,  ich verstehe darunter einen hochwertigen 
energiereichen  Rohstoff, der an technologisch hochentwickelte Länder 
verkauft werden könnte.

: Bearbeitet durch User
Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>"griffig " genommen wurde
>Grundig

Als Grundig pleite ging, war vom bleifreies Lötzinn noch gar keine Rede.

>ich verstehe darunter einen hochwertigen
>energiereichen  Rohstoff, der an technologisch hochentwickelte Länder
>verkauft werden könnte.

Dann beschreib doch mal ein konkretes Beispiel. Welche wertvollen 
Substanzen sind in dem radioaktiven Material?

Welche Länder hätten Interesse daran dieses Material zu kaufen? Zu 
welchem Verwendungszweck?

Wenn es eine wirtschaftlich sinnvolle Verwertung gäbe, warum wendet die 
dann keiner an?
Z.B. sind Rußland und China nicht dafür bekannt, beim Umweltschutz zu 
übertreiben. Oder gibt es eine Geheimorganisation der Grünen, die die 
Russen und Chinesen in der Hand haben?

Bin gespannt, ob außer den ewigen Gemeinplätzen mal was Konkretes kommt.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Wenn es eine wirtschaftlich sinnvolle Verwertung gäbe, warum wendet die
> dann keiner an?

Weil mit Gutachten für die "Endlagerung" jetzt Geld gemacht werden kann
und die wertvollen Isotope auch in 5000 Jahren noch genutzt werden 
können?

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Kara B. schrieb:
> Dann beschreib doch mal ein konkretes Beispiel. Welche wertvollen
> Substanzen sind in dem radioaktiven Material?

Plutonium, bei früher Ernte. Im reifen Zustand ist die 
Isotopenverteilung ungünstig.

> Welche Länder hätten Interesse daran dieses Material zu kaufen?

Ein paar Interessenten gäbe es im nahen Osten wohl schon. Dort wird das 
dann extrahiert und zum fertigen Produkt verarbeitet. Und davon kriegen 
wir dann irgendwann auch etwas wieder zurück, wenns dumm kommt.

> Zu welchem Verwendungszweck?

Tja...

: Bearbeitet durch User
Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Weil mit Gutachten für die "Endlagerung" jetzt Geld gemacht werden kann
>und die wertvollen Isotope auch in 5000 Jahren noch genutzt werden
>können?

Das gilt nur für DE und nicht für andere Länder.

Du kannst also trotz mehrfacher Nachfrage keine konkreten Beispiele für 
die Nutzung nennen. Nur heiße Luft ohne jegliche Substanz.

Für Plutonium gibt es übrigens sogar einen Markt: 59€/kg.

https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProdu...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Als Grundig pleite ging, war vom bleifreies Lötzinn noch gar keine Rede.


1.) EU-Richtlinie 2002/95/EG

2.)  Grundig 2003 Insolvenz



Richtig, die Richtlinie war gedruckt.

Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> 1.) EU-Richtlinie 2002/95/EG
> 2.)  Grundig 2003 Insolvenz

Grundig war seit Mitte der 90er in den roten Zahlen. 2003 wollte niemand 
mehr gutes Geld dem schlechten nachwerfen.

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>1.) EU-Richtlinie 2002/95/EG
>2.)  Grundig 2003 Insolvenz
>Richtig, die Richtlinie war gedruckt.

Grundigs Pleite begann in den 80ern:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/insolvenzen-grund...

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundig_(Unternehmen)

Du behauptest also ernsthaft weiter, daß Grundig an der Einführung des 
bleifreien Lötzinns zugrunde gegangen ist???

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Du kannst also trotz mehrfacher Nachfrage keine konkreten Beispiele für
> die Nutzung nennen. Nur heiße Luft ohne jegliche Substanz.

Es gibt tonnenweise radioaktive Stoffe, die nach einer ersten Nutzung 
auf eine Wiederverwendung untersucht werden können. Wecker, radioaktive 
Medikamente, Hüllen von Atomkraftwerken  oder mit Uranerz gebaute 
Häuser.

Es wird eine neue Industrie entstehen können, aber Grundlagenforschung 
in so einem Gebiet ist schwierig und risikoreich. Eine Rakete mit einem 
Auto ins Weltall zu schießen wird eher akzeptiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Kara B. schrieb:
> Du behauptest also ernsthaft weiter, daß Grundig an der Einführung des
> bleifreien Lötzinns zugrunde gegangen ist???

NB: Ich brauchte letzthin einen neuen Fön. Der Mediamarkt hatte deutlich 
was von Retro. Ein Elekronik-Pleitier neben dem anderen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Du behauptest also ernsthaft weiter, daß Grundig an der Einführung des
> bleifreien Lötzinns zugrunde gegangen ist???

Natürlich nicht, es müssen viele Faktoren zusammenspielen.

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Wecker,

Gab es schon.

>radioaktive Medikamente,

So so, radioaktive Medikament z.B. auf Plutoniumbasis: "Plutonium ist 
ein giftiges und radioaktives Schwermetall"

aus https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium

Jetzt kommt bestimmt das Gefasel, daß die Dosis das Gift macht, gelle.

>Hüllen von Atomkraftwerken

Welchen Vorteil hätte radioaktive Strahlung in der Betonhülle? 
Leuchtenin der Nacht als Wegweiser für Flugzeige?

>mit Uranerz gebaute Häuser.

Au ja.

>Es wird eine neue Industrie entstehen können, aber Grundlagenforschung
>in so einem Gebiet ist schwierig.

Also keine konkreten Beispiele.

Was machst du eigentlich beruflich? Ich tippe mal auf "was mit Medien".

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Also keine konkreten Beispiele.

Ein kleines Beispiel für Plutonium:


https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/ener...


Ist leider kein Gutachten für eine "Endlagerung" sondern Stand der 
Technik.

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>...sondern Stand der Technik.

Wir waren aber bei neuen Industrien, die entstehen sollen.

Ein weitere Anwendung des Plutoniums ist übrigens die Kernwaffentechnik. 
Also mehr Umweltschutz durch mehr Kernwaffen.

Was machst du nochmal beruflich?

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Also mehr Umweltschutz durch mehr Kernwaffen.

Steht anders im Beitrag, das  Plutonium aus Kernwaffen wird mit diesen 
Reaktoren vernichtet.

Kara B. schrieb:
> Was machst du nochmal beruflich?

Wäre schön, wenn ich darauf eine Antwort hätte.

Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> Ein kleines Beispiel für Plutonium:

An Brütern wird schon seit Anbeginn des Atomzeitalters rumgebastelt, 
stets als brilliante Idee verkauft. Aber soweit ich weiss ist das bisher 
nirgends wirklich fertig und wirtschaftlich rentabel.

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Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Plutonium aus Kernwaffen wird mit diesen
>Reaktoren vernichtet.

Wir wollen das wertvolle Plutonium doch nicht vernichten, sondern als 
wertvollen Rohstoff mit Mehrwert in Kernwaffen nutzen.

>> Was machst du nochmal beruflich?
>Wäre schön, wenn ich darauf eine Antwort hätte.

Dachte ich mir's doch, noch Schüler.

Oder trotz jahrelanger Meditation im Pune-Ashram noch in der 
Findungsphase?

Autor: Lutz H. (luhe)
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A. K. schrieb:
> Aber soweit ich weiss ist das bisher
> nirgends wirklich fertig und wirtschaftlich rentabel.

In Russland sind die technologischen Möglichkeiten vorhanden,
reden wir lieber vom Feinstaub und blauen Aufklebern.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> das Plutonium aus Kernwaffen wird mit diesen Reaktoren vernichtet.

Haben wir da was, dessen Vernichtung lohnt? Bomben aus Kernwaffenstaaten 
zu importieren, um sie zu ver- statt abzufeuern, ist und wird kein 
lukrativer Wirtschaftszweig, fürchte ich.

Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> In Russland sind die technologischen Möglichkeiten vorhanden,
> reden wir lieber vom Feinstaub und blauen Aufklebern.

Möglichkeiten haben alle, aber nirgends ist es fertig. Bisher ist das 
ein wenig so wie bei der Fusionskonstante, nur in fortgeschrittenem 
Stadium. Man hat seit 50 Jahren stets ein in 10-20 Jahren lohnendes 
Design. Und seither fressen die Anlagen mehr Geld als sie ausspucken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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A. K. schrieb:
> um sie zu ver- statt abzufeuern, ist und wird kein
> lukrativer Wirtschaftszweig, fürchte ich.

Wie schon gesagt wurde, ist Plutonium auf den Frühstücksbrötchen nicht 
sehr gesund. Deshalb könnte das Verfeuern lukrativ sein.

Autor: A. K. (prx)
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Lutz H. schrieb:
> Wie schon gesagt wurde, ist Plutonium auf den Frühstücksbrötchen nicht
> sehr gesund. Deshalb könnte das Verfeuern lukrativ sein.

Da die Natur bereits von 1,5 Mrd Jahren ganz von selbst auf die Idee 
kam, die irdische Produktion von Plutonium einzustellen, und es daher in 
der Natur nicht vorkommt, könnte man auch gleich darauf verzichten, es 
überhaupt herzustellen. Insofern wäre das nur die übergangsweise nötige 
Vernichtung von Überbleibseln früherer Dummheiten. In Form von - wie ich 
befürchte - neuen Dummheiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: L. H. (holzkopf)
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Was haben denn Diskussionen über Lötzinn, Plutonium und Insolvenzen mit 
dem Thema zu tun?
Hört bitte auf damit oder eröffnet ein anderes Thema dazu. :)

Lutz H. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Konkret sind sie verpflichtet, nachzubessern!
>> Und zwar voll zu ihren Lasten.
>
> Genau Ausstieg, mobbt die Industrie aus dem Land.

Was sollte es mit "Ausstieg" der Industrie zu tun haben, wenn 
Autohersteller nachbessern müssen, was sie "verbockt" haben?

Sie verdienten Milliarden mit den "guten Dieseln" aus deutscher 
Fertigung, bis mal jemand (zunächst die Amis) genauer hinschaute, ob die 
wirklich so gut, wie behauptet, sind.

Erst dabei stellte sich dann heraus, daß sie keineswegs so gut 
waren/sind, wie zugesichert.
Jedenfalls nicht, was die Einhaltung von Abgas-Grenzwerten anbelangt.

Fakt ist, daß mit arglistiger Täuschung kommerzielle Vorteile 
"erwirtschaftet" wurden.
Kein deutscher Hersteller wird daran zu Grunde gehen, wenn er nun aus 
diesen "Gewinnen" Nachbesserungen leistet.

Und selbst, wenn die Nachbesserungen diese Gewinne übersteigen sollten, 
wird er das überleben können.
Von Ausstieg kann deshalb gar keine Rede sein!

Grüße

Autor: Lutz H. (luhe)
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L. H. schrieb:
> Von Ausstieg kann deshalb gar keine Rede sein!

Ein wichtiger Meilenstein des Ausstiegs wurde schon realisiert.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fors...

Autor: Joachim B. (jar)
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Kara B. schrieb:
> Als Grundig pleite ging, war vom bleifreies Lötzinn noch gar keine Rede.

und trotzdem in meiner RFS Statistik in kalten Lötstellen führend, kann 
aber an den hohen Stückzahlen gelegen haben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Genialität der Eriche.
>
> Die da wäre?
>
> Namaste

Die Merkel als Strafe für die feindliche Übernahme ;-)

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Die Merkel als Strafe für die feindliche Übernahme ;-)

Das war aber nicht die Genialität irgend eines Erichs, eher noch die 
einer von denen geleugneten und Birnes Consorten missbrauchten "Höhere 
Macht" s.c.n.r.

Namaste

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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Das war aber nicht die Genialität irgend eines Erichs, eher noch die
> einer von denen geleugneten und Birnes Consorten missbrauchten "Höhere
> Macht" s.c.n.r.

Es war die grandiose Weitsicht, so ein Geschöpf groß ziehen zu lassen 
und es dann Birne & Co. unterzujubeln...

Das musst du erst mal nachmachen ;-)

Autor: L. H. (holzkopf)
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Lutz H. schrieb:
> Ein wichtiger Meilenstein des Ausstiegs wurde schon realisiert.

Wo siehst Du da einen Meilenstein des Ausstiegs?

Das Abgaszentrum wurde aus einer gemeinsamen Interessenslage heraus 
gegründet.
Spektakuläre Ergebnisse erbrachte es nicht.
Warum sei dahingestellt.

Die Interessenslage(n) haben sich verändert, weshalb das Zentrum wieder 
geschlossen wird.

Die Stellungnahme von BMW dazu ist doch eindeutig:
Sie machen das zukünftig lieber alleine.
Nicht zuletzt auch, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Man darf dabei auch nicht ganz vergessen, daß nicht alle Hersteller den 
Mißbrauch der Software-Möglichkeiten so arg betrieben, wie VW & Töchter.

Ich sehe darin eher einen Einstieg von Herstellern, die Abgasproblematik 
selbst voranzutreiben, um die Probleme nicht nur in den Griff zu 
bekommen, sondern auch im Wettbewerb bestehen zu können.
Genauer gesagt einen Fortschritt in die richtige Richtung.

Grüße

Autor: L. H. (holzkopf)
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// Hallo jar, uhu und winne,

W.o. hatte ich darum gebeten, Sachfremdes in diesem Thema NICHT 
weiterhin zu erörtern.
Diese Bitte zu ignorieren ist Eure Sache. :)

Und meine ist es, dafür zu sorgen, daß diese Bitte auch respektiert 
wird.
Wundert Euch also nicht, wenn Eure letzten Beiträge gelöscht werden.

Grüße //

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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@ l.h.,
tue ich nicht,keine Bange kenn mich aus mit Holzköppe, bin selber einer.

@Uhu,
conträr, nicht der.

Namaste

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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back to topic,

gar nicht. Die Machtverhältnisse liegen umgekehrt. Die dt. 
Autohersteller haben die dt.Politik und Justiz fest im Griff.

@ l.h. Frag den Ingolstädter wenn dus nicht glaubst.

Namaste

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Autor: Lutz H. (luhe)
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Winfried J. schrieb:
> Autohersteller haben die dt.Politik und Justiz fest im Griff.

Und wenn ich mir einen  kleinen Spaß mache, lasse ich einfach einen 
neuen Grenzwert festlegen, dann müssen sie zahlen. So macht man heute 
Geld.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Winfried J. schrieb:
> gar nicht. Die Machtverhältnisse liegen umgekehrt. Die dt.
> Autohersteller haben die dt.Politik und Justiz fest im Griff.

Das sind landläufige Behauptungen von "Verneblern" der Tatsachen.
Sicher beeinflussen Autohersteller die Politik oder versuchen, das zu 
tun.

Längst ist es aber nicht mehr so, daß sie dies in einzelnen Ländern 
beliebig tun können, weil längst EU-weite Vorgaben zu erfüllen sind:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm

Da magst Du nun einwenden, daß dann halt über Brüssel Einfluß genommen 
wird/wurde.
Sicher ist auch das richtig, aber auch legitim.

Etwas ganz anderes ist es jedoch, daß Hersteller die Vorgaben auch zu 
erfüllen HABEN.
Und wenn sie sich bei Typ-Prüfungen ABE erschlichen haben, ändert das 
auch nichts daran, daß sie GEZWUNGEN werden müssen, zu ihren Lasten 
dafür zu sorgen, daß vorgegaukelte Werte auch tatsächlich erreicht 
werden können.

Vorübergehend vielleicht auch nur angenähert, wozu aber ein 
Software-Update keinesfalls ausreichend ist!

Bzgl. Justiz verkennst Du m.E. den Sachverhalt:
Ausnahmslos jeder kann seine Rechte einklagen.
Die meisten haben allerdings viel zu wenig Mumm dazu, das auch zu tun!
Weil sie fürchten, einen Prozess auch verlieren zu können.

Deshalb aber den Rückschluß zu ziehen, die Judikative sei im "Griff" von 
irgendwem, halte ich für völlig verfehlt.

Schau Dir doch bitte mal die jüngsten Urteile von übergeordneten 
Gerichten an.
Ich vermag dabei nicht zu erkennen, daß da irgendwelchen 
"Strömungen/Einflüssen aller Art" Rechnung getragen wird.
Sondern nur, daß die Verhältnismäßigkeit von Rechten gewahrt bleiben 
soll.

Winfried J. schrieb:
> @ l.h. Frag den Ingolstädter wenn dus nicht glaubst.

Quatsch.
Nicht mal Seehofer kann die Judikative beeinflussen.
Der alte Fuchs würde das wohl auch kaum nur ansatzweise versuchen. ;)
https://www.anwaltsregister.de/Anwaltstipps/VW_Abg...

Lutz H. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Autohersteller haben die dt.Politik und Justiz fest im Griff.
>
> Und wenn ich mir einen  kleinen Spaß mache, lasse ich einfach einen
> neuen Grenzwert festlegen, dann müssen sie zahlen. So macht man heute
> Geld.

Die Grenzwerte sind und waren festgelegt.
Und sie sind einzuhalten.
Und zwar unter allen Betriebsbedingungen!

Die riesengroße Sauerei bei Dieselmotoren war dabei, daß alle Hersteller 
ganz genau wußten, was sie taten!!
Sie brachten damit den besten Verbrennungsmotor in Verruf.

Glaube nur ja keiner, daß deutsche Autohersteller "auf der Brennsuppe 
dahergeschwommen sind"!!
Sie wissen ganz genau, daß nur Dieselmotoren am besten manipulier- und 
"frisierbar" sind.
Und genau das haben sie getan.
Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Damit haben sie weltweit die Konkurrenz "abgehängt" - wenn auch mit 
unlauteren Mitteln.
Es dürfte deshalb nicht zu viel verlangt sein, wenn sie das nun 
korrigieren.
Dahingehend, die Diesel wieder zu "entschärfen" und "verträglich" zu 
machen.

"Kostet" sie zwar Entwicklungsaufwand, aber das Wissen dafür ist längst 
vorhanden.
Es war ein falscher - wenngleich auch der billigste - Weg, den 
Innendruck der Brennkammern bis zu 200 bar anheben zu wollen.
Der "Preis" dafür wurde lange Zeit unbemerkt bezahlt:
Enormer Anstieg der NOx-Werte, weil die direkt von den Spitzen-T 
abhängen.

Grüße

Autor: Lutz H. (luhe)
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L. H. schrieb:
> den
> Innendruck der Brennkammern

Das ist ein guter Ansatz.  Der Innenduck der Brennkammern muss 
vorgeschrieben werden. der maximale und gleichzeitig der NOx.  In 
irgendeinem Betriebspunkt werden die Werte nicht passen und der 
benötigte Sensor muss sehr schnell sein unter rauen Umweltbedingungen. 
Das wird teuer für den Autofahrer, aber der muss fahren.

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Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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L. H. schrieb:
> jeder kann seine Rechte einklagen.

Na dann viel Spaß.

Ich empfehle dir prof. Kant als Anwalt, auf dass er dich aufkläre.

Namaste

p.s. kleiner Tip am Rande. Machtfragen, politisch, wie juristisch,
sind zu allerst Fragen, welche ökonomisch entschieden werden.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Auch beim Richter!

und nochmal zum nachhören

Youtube-Video ""... und die jenigen, die gewählt werden haben nichts zu entscheiden.""

Glaube ihm er weiß was er dain freudscher Manier vertönt.

Namaste

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Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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@ Uhu

eher ein Schalk, sicher kein Erich, noch nicht mal zum abnicken.
Den haben die Schalks damals schon so von der Realität abgeschirmt, wie 
mir heute die Raute vorkommt.

Namaste

p.s. denk an Sakaschwilli, die Russen sind back on party und die amis 
schlagen wild um sich, sehen weder Freund noch Feind.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Winfried J. schrieb:
> und die amis
> schlagen wild um sich, sehen weder Freund noch Feind.

Bei den Schulden stehen sie zerschunden mit dem Rücken zur Wand und 
können sich keine Brille kaufen.

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Abradolf L. schrieb:
> https://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio-642444.html

Na dann, 1 El. Dreck zum Frühstück auf Lunge für den Herren bitte, am 
besten aus den Filtern von Jänschwalde.

Namaste

Autor: Lutz H. (luhe)
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Winfried J. schrieb:
> Na dann,

Einmal die Werte messen, wenn eine Altenpflegerin die Windeln wechselt.
Sorry, ist BIO.
Es geht ja hier um die Erhöhung der Autopreise und der Betriebskosten.

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Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Vorsätzlicher Betrug gehört bestraft !! Aber das geht ja nicht, wegen 
der Arbeitsplätze. Immer wieder nett anzusehen, die Videos von BMW und 
Benz, wo lediglich 5 Arbeiter eine ganze Fabrikhalle mit Robotern 
betreuen.  Für mich gehören die Autos still gelegt bis sie nachgebessert 
wurden, die Manager zur Verantwortung gezogen und die Fahrzeugeigentümer 
ordentlich entschädigt. Ich fahre Benziner.

Wegen Betrug sind schon Leute für viel weniger in den Knast gekommen.

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Autor: A. K. (prx)
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Stephan H. schrieb:
> Vorsätzlicher Betrug gehört bestraft !!

Nulla poena sine lege. Die Kernfrage ist also, ob es im juristischen 
Sinn überhaupt rechtswidrig ist. Ob Betrug (§ 263 StGB, setzt bereits 
Absicht voraus) oder etwas anderes.

Wenn die Gesetze und Vorschriften für die Grenzwerte so formuliert sind, 
dass es rechtlich völlig ausreicht, sie nur auf dem Teststand 
einzuhalten, nicht aber auf der Strasse, dann hat der Richter wenig 
Handhabe. Und jene, die solche Gesetze und Vorschriften erlassen, 
kriegst du nicht vor den Kadi, so gerne du das sehen würdest.

Ob das hier so löchrig ist, weiss ich nicht. Wenn, dann kann man nun 
trefflich darüber streiten, ob das Absicht war, oder aus einen 
Missverhältnis der Qualität der Juristen beruht. Jener, die sie 
schreiben, und jener, die sie umgehen. Auf ins Gefecht. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> eher ein Schalk, sicher kein Erich, noch nicht mal zum abnicken.
> Den haben die Schalks damals schon so von der Realität abgeschirmt, wie
> mir heute die Raute vorkommt.

Ja, die Eriche hatten den Schalk im Nacken ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lutz H. schrieb:
> Bei den Schulden stehen sie zerschunden mit dem Rücken zur Wand und
> können sich keine Brille kaufen.

Kein Problem, wenn man die Weltwährung besitzt... Zumindest so lange, 
wie der Rest der Welt die grünen Papierschnitzel für richtiges Geld 
halten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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A. K. schrieb:
> Und jene, die solche Gesetze und Vorschriften erlassen,
> kriegst du nicht vor den Kadi, so gerne du das sehen würdest.

Das waren "Experten", die von der Autoindustrie bezahlt wurden - das 
Regime glaubt sich keine Beamten mehr leisten zu können, die ordentliche 
Gesetzestexte formulieren können und macht deswegen den Bock zum 
Gärtner...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Uhu U. schrieb:
> Das waren "Experten"

Bisher haben die "Experten " mit den Umweltrichtlinien 80% der Singvögel 
vernichtet. Es muss alles sauber sein, nicht wie im Land der Erichs, wo 
Tiere die benötigten "schmutzigen" Lebensräume fanden.
Damals wäre doch niemand auf die Idee gekommen, einen Fisch aus der Elbe 
oder Donau zu essen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> und macht deswegen den Bock

nö, sondern weil der Bock nur so über den Gärtner zu stellen ist.

Its not a bug, its the feature.

Namaste

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Autor: Lutz H. (luhe)
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Winfried J. schrieb:
> Its not a bug, its the feature.

Genau, es ist in irgendeinem Gesetz oder einer Richtlinie genau so 
vorgeschrieben, nur wer ließt das Zeug?

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Es muss alles sauber sein, nicht wie im Land der Erichs, wo
>Tiere die benötigten "schmutzigen" Lebensräume fanden.

Du meinst also Bitterfeld wäre quasi ein Naturschutzgebiet gewesen.

Glaubst du den Stuss eigentlich selbst?

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Lutz H. schrieb:
> Genau, es ist in irgendeinem Gesetz oder einer Richtlinie genau so
> vorgeschrieben, nur wer ließt das Zeug?

Lesen tun es in erster Linie die es umsetzen, zumindest sollten sie das.

 Die Normen werden durch die Normungsauschüsse der Fachverbände z.B. von 
Industrie, Handel und Landwirtschaft entwickelt und mit denen anderer 
Staaten mehr oder weniger harmonisiert. Der Gesetzgeber verleiht diesen 
Normen mittels Verordnungen Gesetzeskraft. Die Verordnungen werden vom 
Gesetzgeber  normalerweise so allgemein gehalten, dass dies auch 
notwendig ist, so können die Normen leichter angepasst werden als 
Gesetzte entfalten aber die gewünschte Wirkung, ohne dass fachliche 
Laien aus der Politik ihren mehr oder minder qualifizierten Duktus über 
die Interessen der Fachverbände von Industrie, Handel und Landwirtschaft 
stellen können.

Es empfiehlt sich mehr als nur das BGB und das GG zu konsumieren wenn 
man diese Zusammenhänge verstehen will.

Namaste

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
> Du meinst also Bitterfeld wäre quasi ein Naturschutzgebiet gewesen.
>
> Glaubst du den Stuss eigentlich selbst?

Vielleicht hat er nicht recht mit dem was er sagt aber wenigstens 
gebraucht Manieren. Kam von Dir in diesem Thread schon etwas 
Qualifizierteres als Beleidigungen?

Namaste

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Kam von Dir in diesem Thread schon etwas
>Qualifizierteres als Beleidigungen?


Ja, ich stelle seinen Quatsch richtig.

Bleib lieber bei deinem moralinsauren bei deinem DE-Bashing, das hast du 
wenigstens drauf.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Kara B. schrieb:
> Du meinst also Bitterfeld wäre quasi ein Naturschutzgebiet gewesen.
>
> Glaubst du den Stuss eigentlich selbst?

Ja, viele seltene Pflanzen und Tierarten brauchen besondere Lebensräume 
Müllhalden (Asche), Schlammpfützen, ...  und kein 14- tägiges Rasenmähen 
auf 0,5mm oder Betonpflaster.


So etwa sieht für mich eine Wüste aus, in der die Umweltgrenzwerte 
eingehalten werden.
http://c8.alamy.com/compde/bedrbk/solar-dorf-vauba...

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
>>Kam von Dir in diesem Thread schon etwas
>>Qualifizierteres als Beleidigungen?
>
> Ja, ich stelle seinen Quatsch richtig.

Wieder nur Beleidigung


> Bleib lieber bei deinem moralinsauren bei deinem DE-Bashing, das hast du
> wenigstens drauf.

weder moralinsauer noch DE–Bashing

Klar und die Realität beschreibend, so wie ich sie wahrnehme.

Namaste

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Wieder nur Beleidigung

Wie würdest du seine Äußerungen bezeichnen?

Kreativ? Interessant? Fachlich exzellent? Wohldurchdacht?


>Klar und die Realität beschreibend, so wie ich sie wahrnehme.

Daß deine Wahrnehmung der Realität dejustiert sein könnte, ist für dich 
offenbar völlig ausgeschlossen.

Warst du nicht mal Seeoffizier in der NVA?

Autor: Lutz H. (luhe)
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Wie hoch ist das Verhältnis von Schwalbennestern zu 
Feinstaubmessstationen in den vom Dieselfahrverbot bedrohten Städten??

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
>>Wieder nur Beleidigung
>
> Wie würdest du seine Äußerungen bezeichnen?
>
> Kreativ? Interessant? Fachlich exzellent? Wohldurchdacht?

muss ich nichtbewerten und will auch ich nicht.


>>Klar und die Realität beschreibend, so wie ich sie wahrnehme.
>
> Daß deine Wahrnehmung der Realität dejustiert sein könnte, ist für dich
> offenbar völlig ausgeschlossen.
 werden wir wieder persönlich?
> Warst du nicht mal Seeoffizier in der NVA?
fast, dicht vorbei

Namaste

Gute Nacht, entspann dich auch mal.

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Autor: Lutz H. (luhe)
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Lutz H. schrieb:
> eine Wüste

Da habe ich die Nacht wachgelegen und habe über ein besseres Wort 
gegrübelt.
"eine sterile Welt " trifft es besser.

und eine Diesel- freie Straße sieht so aus.
https://www.tagesspiegel.de/images/syrienreu/75178...

Verstehe nicht, warum so etwas in Deutschland gebraucht wird und Firmen, 
die etwas dagegen haben "griffig" gemacht werden.

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Autor: S. B. (mitgelesen)
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> Mich persönlich hat überrascht, wie gefährlich so ein Reaktor auch nach
> der Abschaltung ist. Der produziert so viel Nachwärme, dass olympische
> Schwimmbecken voll mit Wasser zur Kühlung nicht ausreichen und komplett
> verdampfen würden, wenn sie nicht zusätzlich gekühlt werden. Das war mir
> vor Fukushima nicht klar.
mir auch nicht - das wurde auch vorher auch nie publik gemacht.
Die Japaner haben noch wahnsinniges Glück gehabt, daß die Windrichtung 
gestimmt hat und der Fallout nicht über Tokyo niedergegangen ist.

> und eine Diesel- freie Straße sieht so aus.
> https://www.tagesspiegel.de/images/syrienreu/75178...
und so sieht es mit verdieselten Straßen aus:
https://www.mdr.de/wissen/umwelt/diesel-stickoxide...
Die Betroffenen verrecken dann eben nur unsichtbar im Krankenhaus.
Nettes Feldexperiment also - in Deutschland ist die Dieselflotte ja 
größer als in anderen Ländern.
Ein ganz einfacher Vergleich wären Sterberaten bei Ländern mit und ohne 
Diesel - aber der Vergleich ist wohl unter Verschluß.
Toyota und andere Hersteller sind konsequent und geben Diesel komplett 
auf und hier wird weiter experimentiert mit Euro6 & Co. Passt zur 
WeiterSo Regierung.
Na ja, das ist wie bei den Amis&Ihren Waffen - da spielen Tote auch 
keine Rolle (selbst Schuld, wenn man nicht aufpaßt und erschossen wird 
bzw. nicht rechtzeitig zurückfeuert) und in Deutschland ist das genauso 
mit dem Auto (selbst Schuld wenn man dumm auf der Straße spaziert, 
falsch wohnt, etc. und Diesel einatmet):

Autor: L. H. (holzkopf)
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S. B. schrieb:
> Die Betroffenen verrecken dann eben nur unsichtbar im Krankenhaus.

Das ist ja nun bei anderen "technischen Errungenschaften" auch nicht 
recht viel anders. ;)

S. B. schrieb:
> Toyota und andere Hersteller sind konsequent und geben Diesel komplett
> auf und hier wird weiter experimentiert mit Euro6 & Co. Passt zur
> WeiterSo Regierung.

Auch Toyota gibt Diesel nicht komplett auf, sondern differenziert hier 
nur den PKW-Bereich, in dem sie keine Weiterentwicklung von 
Dieselmotoren betreiben wollen.

Was das "Weiter-So" anbelangt, scheint mir (leider) in Deutschland eine 
gewisse Trägheit zu herrschen - sozusagen ein "systemischer Fehler", bei 
dem es an "Vorgaben" mangelt, die (auf Sicht) zu erfüllen sind.

Nicht zuletzt mangelt es auch permanent an Richtlinien seitens der 
Politik, die sich anscheinend davor scheut, auch mal "Pflöcke 
einzuschlagen".

Von Richtlinien-Kompetenz will ich dabei gar nicht erst reden.
Sondern nur davon, daß unsere Politiker anscheinend keine Ahnung davon 
haben, wo das Staatsinteresse liegt bzw. wie es (sinnvoll) weitergehen 
soll.
Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, daß in Deutschland nur noch 
Mißstände "verwaltet" werden.

Man muß sich mal diese Dimension von Inkompetenz vor Augen halten:
Da meldet die deutsche Politik nach Brüssel, daß nun zur 
Schadstoffsenkung in deutschen Städten der Personen-Nahverkehr kostenlos 
sein soll.
Und dann finden die aber niemand, der dabei mitmachen will!

Weil Städte/Kommunen ganz genau wissen, daß sie selbst diese Schnapsidee 
finanzieren müßten.

Ein Blick "über den Gartenzaun" kann sich manchmal lohnen, z.B. nach 
Norwegen:
http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boer...

Oder auch in die weite Welt, in der bereits Brennstoffzellen-Autos 
produziert werden.
Und wie schaut's bei uns in Deutschland aus?
Immer "das alte Lied":
Fördermittel werden "abgeschöpft", und danach werden die Erkenntnisse 
nicht mehr weiter vorangetrieben.

Wozu auch, wenn die Bundesregierung Mittel bereitstellt, damit sich die 
Leute abermals "sauberere" Autos kaufen und am besten ihre alten 
verschrotten.

Grüße

Autor: Holm Tiffe (holm)
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Kara B. schrieb:
>>Wieder nur Beleidigung
>
> Wie würdest du seine Äußerungen bezeichnen?
>
> Kreativ? Interessant? Fachlich exzellent? Wohldurchdacht?
>
>
>>Klar und die Realität beschreibend, so wie ich sie wahrnehme.
>
> Daß deine Wahrnehmung der Realität dejustiert sein könnte, ist für dich
> offenbar völlig ausgeschlossen.
>
> Warst du nicht mal Seeoffizier in der NVA?

Seit unserer letzten Diskussion weiß ich, das Du nicht an sachlichen 
Argumenten interessiert bist. Du bist einer Derjenigen deren Wahrnehmung 
der Realität dejustiert erscheint, Du lebst in einer grünen Filterblase 
und siehst deren Wände von innen schillern.

Ich frage mich auch, wie hier Jemand der als "Kara Benemsi" hier 
auftaucht ernsthaft andere Leute nach Ihrer Vergangenheit befragen und 
aus dieser Rückschlüsse zu Kompetenzen ziehen will. Du bist hier ein 
grün lackierter Niemand mit der Tendenz zum Lautsprecher, ste4hts auf 
der Suche nach verzapfbarem Stunk, es gibt aber nicht einen einzigen 
Grund Dich ernst zu nehmen, dafür hast Du selbst gesorgt.
Leute die begründet öffentlich eine Meinung vertreten sollten mit ihrem 
Namen dazu stehen, Du aber hast keinen Namen, Du hast ein Feigenblatt.

Gruß,

Holm

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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Mensch Holmi,

was war denn blos heute Nacht los, daß dein Lebensfrust
um 6:14 wieder raus muß?

Autor: Holm Tiffe (holm)
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Gut geschlafen Karai Benemsii...

Gruß,

Holm

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Autor: A. K. (prx)
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Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Autor: Lars R. (lrs)
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Abradolf L. schrieb:
> Interview im SWR1
>
> Youtube-Video "Prof. Dieter Köhler: Bestreitet Gesundheitsgefahren durch Stickoxide"

Der Mann hat keine Ahnung. Beweis:
Bei Youtube-Video "Prof. Dieter Köhler: Bestreitet Gesundheitsgefahren durch Stickoxide"

von 15:18 bis 15:33 sagt er, "man müsste das CO2 besteuern".

Sinngemäß: Feinstaub und Stickoxide sind ok, aber auf CO2 braucht's noch 
eine Steuer.

"starke Motoren besteuern"...was für ein Quatsch.

Auf Benzin und Diesel gibt es doch schon Steuern. CO2 entsteht 
äquivalent zur Menge des verbrannten Benzin und Diesel. Wozu braucht es 
da noch eine Steuer auf ausgestoßenes CO2 und "starke Motoren"?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lars R. schrieb:
> Wozu braucht es da noch eine Steuer auf ausgestoßenes CO2 und "starke
> Motoren"?

Damit würde man mit einfachen Mitteln eine progressive Besteuerung 
erreichen. Anders ist das kaum durchführbar.

So daneben, wie du suggerierst, ist er wohl doch nicht...

: Bearbeitet durch User
Autor: Lars R. (lrs)
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Uhu U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Wozu braucht es da noch eine Steuer auf ausgestoßenes CO2 und "starke
>> Motoren"?
>
> Damit würde man mit einfachen Mitteln eine progressive Besteuerung
> erreichen. Anders ist das kaum durchführbar.

Wozu progressiv besteuern?
Angenommen ich habe eine starke Motorisierung, arbeite nahe am Wohnort, 
nehme dafür ein niedrigeres Gehalt in Kauf und fahre wenig.

Warum soll ich mehr Steuern pro CO2 bezahlen als jemand, der mit der 
halben Motorleistung die 4fache Strecke pendelt und auch noch die 
Pendlerpauschale von seinem höheren Gehalt absetzt?

Geht es um den CO2-Ausstoß oder geht es um etwas anderes? Wozu braucht 
es da eine progressive Steuer und auch noch in Abhängigkeit von der 
Motorleistung? Und wird es dann beim Stromverbrauch eine progressive 
Steuer ergeben?

Erzähl mir mehr.

> So daneben, wie du suggerierst, ist er wohl doch nicht...

Doch.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lars R. schrieb:
> Wozu progressiv besteuern?

Wieso wird das Einkommen progressiv besteuert?

Autor: Lars R. (lrs)
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Uhu U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Wozu progressiv besteuern?
>
> Wieso wird das Einkommen progressiv besteuert?

Damit die, die mehr haben, mehr geben. Soziale Gerechtigkeit.

Ich wusste ja nicht, insofern Du das wirklich so implizierst, dass wir 
noch mehr derartige Steuerungsmechanismen brauchen und dass es bei dem 
CO2-Theater gar nicht um die Umwelt geht, sondern um eine weitere 
soziale, Bürokratie-fördernde Umverteilungverteilungsmaßnahme.

Und dabei habe ich schon geschrieben, dass ich aufgrund des nahen 
Arbeitsortes weniger fahre und tendenziell ein niedrigeres Gehalt habe. 
Und trotzdem soll ich noch mehr pro CO2 zahlen. Aber um Gerechtigkeit 
geht's ja bei den Umverteilungsmaßnahmen auch nicht. Insofern nicht 
verwunderlich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Wozu progressiv besteuern?
>
> Wieso wird das Einkommen progressiv besteuert?

Ich würde sagen um Newcomer vom Markt fern zu halten.
Ich weiss das will niemand hören, aber nur in dem man Konkurrenz 
verhindert, sichert man den Markt für bestehende Strukturen gegen 
gravierende Veränderung es geht um die wirtschaftliche Stabilität, denn 
es wird nur bis zur Kappungsgrenze progressiv besteuert. Darüber kann 
man sich dumm und dämlich verdienen. Das gesamte Steuersystem ist so 
aufgebaut, dass man als AN existieren kann, aber als Newcomer nicht den 
Markt gefährdet. Ist man wirtschaftlich etabliert, oberhalb der 
Kappungsgrenzen/Spitzensteuersätze, so fallen alle Expansionshürden.



Lars R. schrieb:
> Damit die, die mehr haben, mehr geben. Soziale Gerechtigkeit.

Dann dürfte es keine Kappungsgrenzen/Spitzensteuersätze geben, sondern 
müsste asymptotisch progressiv besteuert  und das Netto-pro-Kopf 
beschränkt werden.

Man sollte alle relevanten Aspekte des Systems betrachten nicht nur die 
genehmen.

Namaste

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Autor: L. H. (holzkopf)
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Wenigstens mal eine Meldung, die in die richtige Richtung geht:
https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/unter...

Gewinn VW 2016 > 7 Mrd. (vor Steuern); > 5 Mrd. (nach Steuern)
https://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-jahres...

Gewinn VW 2017 dürfte ähnlich hoch bzw. noch höher sein:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...

Es wird sich zeigen, wie das Verursacherprinzip in Deutschland 
gehandhabt wird.

Grüße

Autor: Lars R. (lrs)
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L. H. schrieb:
> Wenigstens mal eine Meldung, die in die richtige Richtung geht:
> 
https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/unter...

Schlimm ist das. Also habe ich wohl doch auch Anspruch auf eine neue, 
kostenlose Intel-CPU?


Sprecht doch die Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge aus (Plaketten). 
Dann kommen die Nachrüstungen von ganz allein. So lacht sich mal wieder 
irgendjemand irgendwo kaputt.



Die Autohersteller verursachen im wesentlichen keinen Schadstoffausstoß. 
Das sind die Fahrer der PKW.
Die Hersteller haben gegen Vorschriften verstoßen oder auch nicht. Dafür 
kann man sie zur Rechenschaft ziehen oder auch nicht.

> Es wird sich zeigen, wie das Verursacherprinzip in Deutschland
> gehandhabt wird.

Ich glaube, viele von denen, die jetzt Verursacherprinzip fordern, 
verstehen den Begriff gar nicht und wollen in Wirklichkeit Sozialismus.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lars R. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Lars R. schrieb:
>>> Wozu progressiv besteuern?
>>
>> Wieso wird das Einkommen progressiv besteuert?
>
> Damit die, die mehr haben, mehr geben. Soziale Gerechtigkeit.

Na, das scheinst du verstanden zu haben...

> soziale, Bürokratie-fördernde Umverteilungverteilungsmaßnahme.

Wieso sozial? Wieso Umverteilungverteilungsmaßnahme?

Progressive Besteuerung ist ein Steuerungsmechanismus, der in allen 
möglichen Kontexten funktioniert.

Wenn man große CO₂-Schleudern verteuern will, dann kann man eine 
progressive Hubraum- oder Leistungsbesteuerung einführen. Wenn man deren 
Verbrauch verteuern will, dann wäre eine progressive CO₂-Steuer eine 
Möglichkeit.

Was man macht, ist eine politische Entscheidung...

Autor: Lars R. (lrs)
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Uhu U. schrieb:
>
> Wieso sozial? Wieso Umverteilungverteilungsmaßnahme?
>
> Progressive Besteuerung ist ein Steuerungsmechanismus, der in allen
> möglichen Kontexten funktioniert.
>
> Wenn man große CO₂-Schleudern verteuern will, dann kann man eine
> progressive Hubraum- oder Leistungsbesteuerung einführen. Wenn man deren
> Verbrauch verteuern will, dann wäre eine progressive CO₂-Steuer eine
> Möglichkeit.


Eine CO2-Steuer besteuert CO2-Ausstoß. Viel CO2-Ausstoß -> viel Steuer.
Das ist eine Umweltsteuer, insofern man CO2 überhaupt für 
umweltschädlich hält. Komisch finde ich, wenn mir jemand die 
Unbedenklichkeit von Feinstaub und Stickoxiden (beides IMHO deutlich und 
unmittelbar spür- und erfahrbar) erklärt und andererseits CO2 zusätzlich 
besteuern will.


Demgegenüber:
Eine Hubraumsteuer besteuert Hubraum und eine Besteuerung der maximalen 
Leistung besteuert die maximale Leistung. Beides hat mit der Umwelt 
NICHTS zu tun und auch nicht mit dem TATSÄCHLICHEN CO2-Ausstoß. Eine 
eventuelle Mehrbelastung der Umwelt bedingt durch einen höheren 
Verbrauch ist genau durch eben diesen bereits abdeckt.
Dies sind Umverteilungsmaßnahmen oder Verhaltens-Disziplinar-Maßnahmen.


Edit: Wir könnten ja mal über eine Besteuerung nach PKW-Gewicht reden. 
Aber da sind die deutschen Hersteller nicht so gut. Dann kommt hier 
lieber der Herr Professor Lobbyist, der nicht müde wird zu betonen, dass 
er kein Lobbyist ist.

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Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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L. H. schrieb:
> Es wird sich zeigen, wie das Verursacherprinzip in Deutschland
> gehandhabt wird.

LOL

Namaste

Autor: Guido B. (guido-b)
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Lars R. schrieb:
> Eine CO2-Steuer besteuert CO2-Ausstoß. Viel CO2-Ausstoß -> viel Steuer.

Ist ja das, was wir als KFZ-Steuer haben.

Lars R. schrieb:
> Eine Hubraumsteuer besteuert Hubraum

Hatte wir davor, hatte aber den Nachteil dass die Hersteller nicht
betrügen konnten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lars R. schrieb:
> Das ist eine Umweltsteuer, insofern man CO2 überhaupt für
> umweltschädlich hält.

Das eine hat mit dem anderen erst mal gar nichts zu tun. Es gibt 
verschiedene Gründe, die dazu führen können, eine CO₂ einzuführen und 
das Ob ist letztlich eine politische Entscheidung.

> Komisch finde ich, wenn mir jemand die
> Unbedenklichkeit von Feinstaub und Stickoxiden (beides IMHO deutlich und
> unmittelbar spür- und erfahrbar) erklärt und andererseits CO2 zusätzlich
> besteuern will.

Die Argumentation von Prof. Köhler i.S. NOx ist jedenfalls völlig 
korrekt. Vielleicht solltest du dir das Interview nochmal mit 
eingeschaltetem Verstand anhören, dann begreifst du vielleicht auch 
noch, wie das mit der Politik und den Grenzwerten ist...

> Eine Hubraumsteuer besteuert Hubraum und eine Besteuerung der maximalen
> Leistung besteuert die maximale Leistung. Beides hat mit der Umwelt
> NICHTS zu tun und auch nicht mit dem TATSÄCHLICHEN CO2-Ausstoß.

Völlig richtig. Aber wenn man große PKWs gegenüber kleinen 
benachteiligen will, dann wären das Steuermodelle, die in die Richtung 
gehen.

> Wir könnten ja mal über eine Besteuerung nach PKW-Gewicht reden.

Das wäre auch eine Möglichkeit. Du siehst, es gibt da eine 
Stellschrauben - aber die ersetzen keine politische Entscheidung.

Autor: Lars R. (lrs)
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Uhu U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Komisch finde ich, wenn mir jemand die
>> Unbedenklichkeit von Feinstaub und Stickoxiden (beides IMHO deutlich und
>> unmittelbar spür- und erfahrbar) erklärt und andererseits CO2 zusätzlich
>> besteuern will.
>
> Die Argumentation von Prof. Köhler i.S. NOx ist jedenfalls völlig
> korrekt. Vielleicht solltest du dir das Interview nochmal mit
> eingeschaltetem Verstand anhören, dann begreifst du vielleicht auch
> noch, wie das mit der Politik und den Grenzwerten ist...

Vielleicht hörst Du Dir das Interview nochmal mit eingeschaltetem 
Verstand an ab 15:18, wie ich schon schrieb 
(Youtube-Video "Prof. Dieter Köhler: Bestreitet Gesundheitsgefahren durch Stickoxide")

und erklärst mir, was er damit meint: "Meiner Meinung nach müsste man 
das CO2 besteuern, also die starken Motoren"

Entweder er weiß nicht, dass KFZ-Steuer bereits CO2-Ausstoß-basiert ist 
oder er möchte auf den tatsächlichen Verbrauch eine Steuer einführen, 
die von der Leistung abhängt, oder xyz?


Weiterhin hat er wohl noch nie einen Verbrenner in der Kaltphase gesehen 
oder einen Diesel in Volllast. Unabhängig von den durchschnittlichen 
Messwerten sind diese Abgase für sich daneben befindliche Personen 
schädlicher als CO2. Es gibt keinen Grund die Schadstoffe schön zu reden 
und gleichzeitig von CO2-Steuern zu fabulieren. Denn das CO2 ist im 
Gegensatz zu den Schadstoffen vollkommen unschädlich.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lars R. schrieb:
> und erklärst mir, was er damit meint: "Meiner Meinung nach müsste man
> das CO2 besteuern, also die starken Motoren"

Was ist an dem Satz so schwer zu verstehen?

Autor: Lars R. (lrs)
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Uhu U. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> und erklärst mir, was er damit meint: "Meiner Meinung nach müsste man
>> das CO2 besteuern, also die starken Motoren"
>
> Was ist an dem Satz so schwer zu verstehen?

Entweder er weiß nicht, dass KFZ-Steuer bereits CO2-Ausstoß-basiert ist
oder er möchte auf den tatsächlichen Verbrauch eine Steuer einführen,
die von der Leistung abhängt, oder xyz?

Autor: L. H. (holzkopf)
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Lars R. schrieb:
> Schlimm ist das. Also habe ich wohl doch auch Anspruch auf eine neue,
> kostenlose Intel-CPU?
...

>> Es wird sich zeigen, wie das Verursacherprinzip in Deutschland
>> gehandhabt wird.
>
> Ich glaube, viele von denen, die jetzt Verursacherprinzip fordern,
> verstehen den Begriff gar nicht und wollen in Wirklichkeit Sozialismus.

Könntest Du bitte endlich mal mit Deinem ganzen Schmarrn bzgl. Intel-CPU 
und Sozialismus aufhören?

Wenn hier jemand das Verursacherprinzip mit Sozialismus verwechselt, so 
scheinst mir eher Du das zu sein. :)

Das Verursacherprinzip bezieht sich darauf, daß man jemand notfalls 
"an's Kreuz nagelt" damit er Schäden, die er (nachweisbar) verursachte, 
auch gefälligst nachzubessern oder so gut wie nur irgend möglich "aus 
der Welt zu schaffen" HAT.
Wobei das "HAT" quasi ein kategorischer Imperativ ist.
http://www.zeit.de/2000/02/NOCH_MAL_VON_VORN_WAS_B...

Falls Du nicht wissen solltest, was Imperativ wirklich bedeutet, kannst 
Du das hier nachlesen:
http://www.bing.com/search?q=imperativ&src=IE-Sear...

Ist eigentlich abgeleitet aus dem Lateinischen imperare:
https://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/imper...

Was zweifellos klar und eindeutig ist:
Hierbei geht es darum, wo eigentlich "der Hammer in unserem Staat 
hängt".
Ganz gewiß NICHT bei Autoherstellern Deutschlands, die glauben, sie 
könnten sich so mir nichts Dir nichts ungestraft dem ganzen Schlamassel 
entziehen, das sie angerichtet haben.

Gewinne auf der Basis von (teilweisem) Betrug??
Wo sind wir denn eigentlich in einem Rechtsstaat, dessen GG an sich 
untadelig ist?
Es gilt dabei nur, Prinzipien (gnadenlos) durchzusetzen, die ca. 2000 
Jahre älter sind als unser GG.
Nämlich die des römischen Rechtes, auf dem letztendlich auch unser GG 
basiert.

Eines der simpelsten Prinzipien lautet:
pacta sunt servanda.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pacta_sunt_servanda

"sunt" ist auch ein Imperativ!
Klar und eindeutig.
Dabei gibt es nebendran gar nichts, das davon abweichen könnte. :)

Und nun erklär mir bitte mal, was Erfüllung von Verträgen mit 
Sozialismus zu tun haben sollte.

Deutsche Autohersteller haben ihren Kunden/Abnehmern Eigenschaften ihrer 
erzeugten Produkte zugesichert, die sich als unzutreffend 
herausstellten.
Nach BGB ist das ein Mangel, der nachzubessern ist.
Und nach StGB (vorsätzlich) versuchter Betrug.

All das wird in sämtlichen Diskussionen darüber "vernebelt"!
Uneingeschränkt HABEN Hersteller dafür zu haften, was sie in Umlauf 
brachten.
Auch das "HABEN" ist dabei ein Imperativ.
Ist völlig kompromißlos durchzusetzen!

Winfried J. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Es wird sich zeigen, wie das Verursacherprinzip in Deutschland
>> gehandhabt wird.
>
> LOL

Du magst das für lächerlich halten - ist Deine Sache.

Ich bin alt und "abgebrüht" genug dazu, um erkennen zu können, wo sich 
Ansatzpunkte zu Verbesserungen andeuten können.
Ganz abgesehen davon bin ich "geborener" Optimist.
Und es "kotzt" mich offengestanden auch permanent "an", welcher 
Pessimismus hier ständig verbreitet wird:
Vorankommen können wir nur, wenn wir Kostruktives dazu diskutieren.
Alles andere ist keinerlei Diskussion wert!

Grüße

Autor: Lars R. (lrs)
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L. H. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Schlimm ist das. Also habe ich wohl doch auch Anspruch auf eine neue,
>> kostenlose Intel-CPU?
> ...
>
>>> Es wird sich zeigen, wie das Verursacherprinzip in Deutschland
>>> gehandhabt wird.
>>
>> Ich glaube, viele von denen, die jetzt Verursacherprinzip fordern,
>> verstehen den Begriff gar nicht und wollen in Wirklichkeit Sozialismus.
>
> Könntest Du bitte endlich mal mit Deinem ganzen Schmarrn bzgl. Intel-CPU
> und Sozialismus aufhören?

Intel hat gewusst, dass die CPUs den Fehler enthalten. Dennoch hat Intel 
die CPUs verkauft als sicher und mit einer bestimmten Leistung. Das 
stimmte so nicht. Man hat ab einem bestimmten Datum gewusst, dass man 
kaputte CPUs verkauft.


> Und nun erklär mir bitte mal, was Erfüllung von Verträgen mit
> Sozialismus zu tun haben sollte.

siehe folgend.

> Gewinne auf der Basis von (teilweisem) Betrug??

Weiter oben bin ich gegenüber jemand anderem bereits darauf eingegangen. 
Den Betrug der OEMs oder eines OEMs gibt es (scheinbar) nicht. "Betrug" 
ist übrigens ein schwerer Vorwurf. Mich stört nicht, das Du und andere 
den Begriff immer wieder verwenden. Aber streng genommen könnte es 
gegenüber den OEMs als Firmen auch üble Nachrede oder ähnliches sein.


> Wo sind wir denn eigentlich in einem Rechtsstaat, dessen GG an sich
> untadelig ist?

Die OEMs/Hersteller haben den Rechtsstaat nicht ausgehebelt. Das war 
vielleicht das KBA. Es hat sich keiner der Autobesitzer beschwert, dass 
die Autos nicht still gelegt wurden.
Die Selben, die die Aushebelung des Rechtsstaates befürwortet haben, 
rufen jetzt nach Rechtsstaat ohne Basis und nach Verursacherprinzip. Nun 
wird sich auch noch beschwert, wenn ich auf diese Absurdität hinweise.


> Wenn hier jemand das Verursacherprinzip mit Sozialismus verwechselt, so
> scheinst mir eher Du das zu sein. :)

Ne, meine Bewertung stimmt schon. Es ist genau das, was manche hier tun: 
Immer wieder nach dem Staat rufen. Der soll erst das Gesetz nicht 
befolgen und dann er in die Firmen eingreifen. So wird es gewollt und in 
der Sache ist das Sozialismus. Nur auf den Bezeichner/das Wort 
"Sozialismus" scheint man noch allergisch zu reagieren.

> Was zweifellos klar und eindeutig ist:
> Hierbei geht es darum, wo eigentlich "der Hammer in unserem Staat
> hängt".
> Ganz gewiß NICHT bei Autoherstellern Deutschlands, die glauben, sie
> könnten sich so mir nichts Dir nichts ungestraft dem ganzen Schlamassel
> entziehen, das sie angerichtet haben.

Viele Menschen aus allen Schichten haben schon vor Jahren gesagt: 
"Eigentlich stimmen ja die Verbrauchswerte nicht. Das weiß doch jeder".

Damit beschäftigt und Autos mit möglichst realistischen 
Verbrauchsangaben gekauft hat kaum jemand. 3-Liter-Motoren sind mangels 
Käufer ausgestorben (Bald 2-Liter). Sauger sind ausgestorben. 
Saugrohreinspritzung ist ausgestorben. (Fast) alle Verbraucher haben 
mitgespielt. Das sind die Verursacher. Im Wesentlichen gab es keine 
Beschwerden und kein großes Geschrei. Einfach immer weiter.

Willst Du mir jetzt sagen, dass Du einer der Wenigen bist, der nicht 
schon vor Jahren gewusst hat, dass die Angaben insgesamt unrealistisch 
waren?


> Deutsche Autohersteller haben ihren Kunden/Abnehmern Eigenschaften ihrer
> erzeugten Produkte zugesichert, die sich als unzutreffend
> herausstellten.
> Nach BGB ist das ein Mangel, der nachzubessern ist.

Und wenn er's nicht macht, dann klagst Du eben oder/und kaufst das nicht 
mehr. Oder Du kaufst weiter und bist endlich ruhig. FERTIG.

Und wenn Intel mir das nicht nachbessert, dann klage ich eben oder/und 
kaufe das nicht mehr. Oder ich kaufe weiter und bin ruhig. Aber ich rufe 
nicht nach der Exekutiven, dass die meine Rechte gegenüber für mich 
durchsetzt.


> Und nach StGB (vorsätzlich) versuchter Betrug.

Dann klag doch darauf, dass Du betrogen wurdest und schau was passiert. 
Wenn Du verlierst, dann schieb es aber nicht auf den OEM. Schieb es auf 
den Rechtsstaat. Schieb es auf die Wähler. Schieb es auf die 
Politiker/Gesetzemacher, die ausgerechnet nun um Hilfe gerufen werden. 
Ausgerechnet. Schieb es auf Dich selbst, denn schließlich hast Du es 
streng genommen bereits gewusst und trotzdem mitgemacht.


> All das wird in sämtlichen Diskussionen darüber "vernebelt"!
> Uneingeschränkt HABEN Hersteller dafür zu haften, was sie in Umlauf
> brachten.

Wo kein Kläger da kein Richter. Das galt schon immer.
Ist hier niemand, der jemals Automobil-freundlich gewählt hat: 
"Nooooooiinn, natürlich nicht". Plötzlich sind es die Bösen.

Wenn ich in einem anderen Thread fordere: "Pendlerpauschale abschaffen", 
dann rufen die Pendler zurück: "Die Pendlerpauschale hat gar keinen 
(negativen) Einfluss, aber abschaffen dürfen wir die keinesfalls".

Ich ich ich. Haben haben haben. Bei Problemen: Staat Staat Staat.

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Noch mal zu Kant bitte schön.
http://www.textlog.de/36182.html

Schon Kant wusste, dass von der Macht Recht nicht zu erwarten sei.
Seinem idealismus folgend lies er aber von der Forderung nicht ab.

Lieber Holzkopf,
 das ist heute nicht anders als vor mehr als 200 Jahren. , die gleiche 
Diskussion wurde auch 1913 geführt.
Namaste

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Autor: Lars R. (lrs)
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Winfried J. schrieb:
> Noch mal zu Kant bitte schön.
> http://www.textlog.de/36182.html
>
> Schon Kant wusste, dass von der Macht Recht nicht zu erwarten sei.
> Seinem idealismus folgend lies er aber von der Forderung nicht ab.
>
> Lieber Holzkopf,
>  das ist heute nicht anders als vor mehr als 200 Jahren. , die gleiche
> Diskussion wurde auch 1913 geführt.
> Namaste

Ne, heute hängt es an einer anderen Stelle. Die Grenze der Demokratie 
sind die Dummheit und die Gier des Volkes.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Lars R. schrieb:
> Dann klag doch darauf, dass Du betrogen wurdest und schau was passiert.

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article210022...

Autor: Lars R. (lrs)
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Abradolf L. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Dann klag doch darauf, dass Du betrogen wurdest und schau was passiert.
>
> 
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article210022...

Sieht nicht wie eine Klage wegen Betruges aus. Ich denke, wir stimmen 
auch überein, dass der Händler niemanden betrogen hat.

So wie ich Segmente der Begründung im Artikel verstehe, war es wohl gut, 
dass der Kunde zeitig geklagt hat.


Edit: Wegen eventuell reduzierter Leistung aufgrund eventueller Updates: 
Ich frage mich schon lange, ob das Auto nicht auch eine Leistungsmessung 
auf dem Prüfstand erkennt (erkennen kann) und dann entsprechend mehr 
Power gibt...

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Lars R. schrieb:
> Edit: Wegen eventuell reduzierter Leistung aufgrund eventueller Updates:
> Ich frage mich schon lange, ob das Auto nicht auch eine Leistungsmessung
> auf dem Prüfstand erkennt (erkennen kann) und dann entsprechend mehr
> Power gibt...

Anders als NOx und CO2 kannst du die aber in gewissem Umfang selber 
testen. Nicht in kW, aber in "reicht, reicht nicht".

Autor: Lars R. (lrs)
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A. K. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Edit: Wegen eventuell reduzierter Leistung aufgrund eventueller Updates:
>> Ich frage mich schon lange, ob das Auto nicht auch eine Leistungsmessung
>> auf dem Prüfstand erkennt (erkennen kann) und dann entsprechend mehr
>> Power gibt...
>
> Anders als NOx und CO2 kannst du die aber in gewissem Umfang selber
> testen. Nicht in kW, aber in "reicht, reicht nicht".

CO2 siehst Du am Verbrauch. Leistung könnte in Regionen 10...20% 
schwanken. Schwierig zu bemerken und nahezu unmöglich zu belegen.


...wir sollten dazu übergehen, die Radleistungen anzugeben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Lars R. schrieb:
> Die Grenze der Demokratie
> sind die Dummheit und die Gier des Volkes.
Das war schon immer der Demokratie Pferdefuß und schon bei den Griechen 
nicht anders. Sokrates wurde gezwungen κώνειον (kōneion) zu trinken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates#Prozess_und_Tod

Namaste

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Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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> Die Grenze der Demokratie
> sind die Dummheit und die Gier des Volkes.

Ich gehe mal davon aus, daß Lars und Winfried sich nicht zum dummen und 
gierigen Volk zählen. Oder sollte ich mich da täuschen?


Welche intelligentere Regierungsform schwebt unseren beiden Experten 
denn alternativ vor?

Autor: S. B. (mitgelesen)
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> Welche intelligentere Regierungsform schwebt unseren beiden Experten
> denn alternativ vor?
Wie wär's denn mit einer Demokratie mit Volksabstimmung .... ohne 
Volksabstimmung über wichtige Fragen kann man nicht mehr von Demokratie 
reden - und 16 Jahre Regierungszeit, na was ist das wohl?

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Wie wär's denn mit einer Demokratie mit Volksabstimmung ....

Ach, ausgerechnet bei der Volksabstimmung ist das Volk also auf einmal 
nicht mehr dumm und gierig?


Wie war das noch, als Stuttgart 21 per Volksabstimmung bestätigt 
wurde...

Autor: Achim Brossinski (bobdylan)
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S. B. schrieb:
> und 16 Jahre Regierungszeit, na was ist das wohl?

Das sind vier Legislaturperioden, wenn ich mich nicht irre. Welches 
Problem hast du damit, das selber auszurechnen? Taschenrechner kaputt?

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
> Welche intelligentere Regierungsform schwebt unseren beiden Experten
> denn alternativ vor?

Das willst du hier nicht wirklich diskutieren und auch niemand anderes 
will das. Aber du willst provozieren  wie ehedem, und loben über den 
Klee deine Ode an die Macht. Sachliche Diskussionen sind dein Ding 
nicht, das habe ich inzwischen gelernt.

 Nur soviel: wer eine Regierung zu benötigen glaubt zeigt damit nur das 
entweder er unfähig oder nicht Willens ist, den Kategorischen Imperativ 
ohne Zwang von außen, selbst zu leben.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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S. B. schrieb:
> Wie wär's denn mit einer Demokratie mit Volksabstimmung

Es wäre ein Anfang, löste aber nicht die grundsätzlichen Probleme und 
schon gar nich solche welche mit Minderheitsrechten verknüpft sind.

Eine vernünftiger Form des Zusammenlebens erfordert den Willen aller 
Beteiligten unter Verzicht auf Macht jedem seine Art zu Leben 
zuzugestehen.

Was bedeutet nur Rechte für sich selbst in Anspruch zunehmen, welche man 
auch jedem Anderen zugestehe.

Namaste

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>und loben über den Klee deine Ode an die Macht.

Ist mal ein Gegensatz zu deiner ewigen Volks- und Politikerbeschimpfung.

>wer eine Regierung zu benötigen glaubt zeigt damit nur das
>entweder er unfähig oder nicht Willens ist, den Kategorischen Imperativ
>ohne Zwang von außen, selbst zu leben.

Bit du auch in der Lage, das ohne Geschwurbel auszudrücken? Oder kommt 
dir das dann zu albern vor?

Autor: S. B. (mitgelesen)
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> Das sind vier Legislaturperioden, wenn ich mich nicht irre. Welches
> Problem hast du damit, das selber auszurechnen? Taschenrechner kaputt?
Du hast nicht verstanden was ich damit sagen wollte - es ging nicht die 
Berechnung der Legislaturperioden.
Sorry, 16 Jahre an der Macht - das hat nichts mehr mit Demokratie zu 
tun.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Kara B. schrieb:
>>und loben über den Klee deine Ode an die Macht.
>
> Ist mal ein Gegensatz zu deiner ewigen Volks- und Politikerbeschimpfung.
>
>>wer eine Regierung zu benötigen glaubt zeigt damit nur das
>>entweder er unfähig oder nicht Willens ist, den Kategorischen Imperativ
>>ohne Zwang von außen, selbst zu leben.
>
> Bit du auch in der Lage, das ohne Geschwurbel auszudrücken? Oder kommt
> dir das dann zu albern vor?

Die Denunziation als Geschwurbel soll doch nur verdecken das du nicht im 
Geringsten bereit bist dich thematisch damit auseinanderzusetzen.

q.e.d.

Wenigsten beherrscht du es alle sachlichen Argumente zu ignorieren und 
immer neue Diffamierungen zu elaborieren.

Namaste

Autor: S. B. (mitgelesen)
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> Ach, ausgerechnet bei der Volksabstimmung ist das Volk also auf einmal
> nicht mehr dumm und gierig?
darum geht es nicht

> Wie war das noch, als Stuttgart 21 per Volksabstimmung bestätigt
> wurde...
dann ist eben so

Autor: Achim Brossinski (bobdylan)
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Kara B. schrieb:
> Bit du auch in der Lage, das ohne Geschwurbel auszudrücken? Oder kommt
> dir das dann zu albern vor?

Stimmt schon... Ohne "Geschwurbel" würdest du vielleicht verstehen, was 
gemeint ist... Oder auch nicht..? Ich fürchte, dass Letzteres...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Kara B. schrieb:
> Bit du auch in der Lage, das ohne Geschwurbel auszudrücken

Aber wenn du es genau wissen willst: Ja bin ich und das deutsche kennt 
ein Sprichwort dazu.

Was du nicht willst dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
das ist die Quintessenz von Kants Kategorischem Imperativ unter Verzicht 
auf jedweden philosophischen Hintergrund. Bist du in der Lage das zu 
erfassen?

Dies ist die einzige aber fundamentale Bedingung für eine bessere 
Gesellschaftsform und diese Bedingung ist seit Jahrtausenden bekannt und 
scheitert ebenso lang an Leuten wie dir, die einfach ihr wohl über das 
Andere stellen. Und dazu die missbrauchen sie die Macht welche sie zuvor 
Anderen abschwatzen mit Gelaber übelster Art, In dem, dass sie Zwist 
sähen und die Machtfrage stellen. Sei es Gottgewollt als Herrscher, als 
Diktator oder " demokratisch gewählter Vertreter des "Volkes".

Youtube-Video "Jochen Malmsheimer - Und Deutsch meint einfach - Antwort"

Namaste

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Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>...und scheitert ebenso lang an Leuten wie dir,

Hast du nicht als angehender Seeoffizier einer totalitären 
Gesellschaftsform gedient?

Und machst jetzt einen auf Gesellschaftsphilosophie.

>und scheitert ebenso lang an Leuten wie dir

Schon mal gedacht, das sinnfreies Gelaber von Leuten wie dir seit 
Jahrtausenden keinen Erfolg hat.

Autor: Lars R. (lrs)
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@Winfried J. schrieb: [...]
ja.

Kara B. schrieb:
>> Die Grenze der Demokratie
>> sind die Dummheit und die Gier des Volkes.
>
> Ich gehe mal davon aus, daß Lars und Winfried sich nicht zum dummen und
> gierigen Volk zählen. Oder sollte ich mich da täuschen?
>
>
> Welche intelligentere Regierungsform schwebt unseren beiden Experten
> denn alternativ vor?

Demokratie passt schon. Wir müssen halt bei der Bildung schauen. Ganz 
schlecht ist es, wenn Gruppen die Kontrolle über die Bildung gewinnen 
und zum Indoktrinieren zweckentfremden.
Die Probleme bei der Bildung sind jedoch gesamtgesellschaftlich 
verursacht. Und da keiner einen Hauch von Schuld (aka Verantwortung) auf 
sich nehmen möchte, gibt es auch keine Lösungen.

Beginnen könnte ich mit Folgendem (um nicht gleich politisch 
einzusteigen): Mobilfunkverträge werden typischerweise erst ab 18 Jahren 
geschlossen. Trotzdem sind wir gesellschaftlich soweit, dass eine große 
Gruppe (eventuell Mehrheit) vorschlägt, dass diejenigen, die die 
Verträge abgeschlossen haben, nicht die Verantwortung zu tragen 
brauchen, wenn ihre Kinder mit den Verträgen irgendetwas anstellen. 
Rechtlich eigentlich Wahnsinn. Aber wenn alle Mauern fallen...

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
> Hast du nicht als angehender Seeoffizier einer totalitären
> Gesellschaftsform gedient?
>
> Und machst jetzt einen auf Gesellschaftsphilosophie.

Eben, gerade darum. Keine negative Erfahrung, aus der man nicht positive 
Lehre ziehen könnte. Es gibt sogar Leute, die behaupten, die negativsten 
Erfahrungen vermitteln die wichtigsten Lehren. Vielleicht war dein Leben 
bis hierher einfach zu easy oder du mochtest schlicht nicht lernen. Aber 
die Motivation Anderer zu beurteilen will ich mir gar nicht anmaßen. Du 
wirst deine Gründe haben warum du tust was du tust.

Kara B. schrieb:
> Schon mal gedacht, das sinnfreies Gelaber von Leuten wie dir seit
> Jahrtausenden keinen Erfolg hat.

Das sehe ich anders, Allein dass wir von Ihnen wissen zeigt deren 
zunehmendes Wirken in all den Zeiten  und irgendwann wird die Menschheit 
auch mit euch Machtgeilen fertig sein wird. Es ist nur eine Frage der 
Zeit, bis eure Macht nicht mehr sein wird als ein feuchter Traum eines 
"Niemand" dem auch niemand Beachtung schenken wird. Euer Stern ist am 
sinken auch wenn ihrs noch nicht wisst.

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Bauer (alter_mann)
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Kara B. schrieb:
> Hast du nicht als angehender Seeoffizier einer totalitären
> Gesellschaftsform gedient?
>
> Und machst jetzt einen auf Gesellschaftsphilosophie.

Persönliche Angriffe aus der untersten Schublade sind doch die 
sachlichste Art der Argumentation. Und zum Thema paßt es auch noch ganz 
ausgezeichnet.

Der große Gelehrte Alf hat mal gesagt: "Sag mir Deine Meinung und ich 
sage Dir, wer für Dich denkt."
Wer das für Dich tut, kann ich mir nun in etwa vorstellen.

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:
> Wer das für Dich tut, kann ich mir nun in etwa vorstellen

rofl ymmd
p.s. Ich bins nicht. wirklich

Namaste

Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
> Hast du nicht als angehender Seeoffizier einer totalitären
> Gesellschaftsform gedient?

Im Übrigen habe ich meine Lehre daraus bereits 1986 gezogen, noch lange 
bevor zu erkenne war, wann dieses Drama durch eine weitere Aufführung 
eines noch älteren Stückes...

Egal ein kleiner Fortschritt ist immer zu verzeichnen.

Namaste

Autor: L. H. (holzkopf)
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Zum Hintergrund nochmal:
http://www.spiegel.de/forum/auto/diesel-fahrverbot...

Und was derzeit läuft, findet mehr Anklang als sich tatsächlich 
umzuorientieren:
Es ist schon einigermaßen heftig, unter dem "Deck-Mäntelchen" 
Umweltprämie saukalt weiterhin Ladenhüter zu verkaufen.
http://www.ardmediathek.de/tv/Kontraste/Die-neuen-...

Eine weitere interessante Meldung aus einem ganz anderen Blickwinkel 
dazu:
Anfang 2018 wurden allein in Bayern 11,5% mehr Oldtimer zugelassen als 
im Vorjahr.

Grüße

Autor: Matthias Xxx (current_user)
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Auf die Unsicherheit durch die Fahrverbote reagieren bereits die 
Hersteller.
Gestern in der Radiowerbung gehört: "Falls es zu einem Fahrverbot in der 
Innenstadt kommt, dann kaufen wir (der Hersteller) Ihr Dieselauto nach 
DAT-Schwacke-Wert zurück".

Super. Nur leider ist es dann bestimmt nicht mehr viel Wert wenn das 
Auto keiner haben will:)

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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jetzt mal blöd gefragt:

entsteht der "Schwacke-Wert" nur durch Kauf oder Nachfrage in D?

Autor: Gustav K. (hauwech)
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L. H. schrieb:
> Es ist schon einigermaßen heftig ...

Da gibts noch ganz andere Sachen: Sah die Tage einen rel. großen 
PKW-Kombi an einer Ladesäule mit eingestecktem Kabel. Da mir kein 
solches E-Auto bekannt ist habe ich mal geschaut und mich über zwei 
mächtige Auspuffrohre gewundert, obwohl das Fahrzeug ein E im 
Kennzeichen hatte.

Also mal nachgelesen: Man muss in eine übliche Verbrennerkiste nur etwas 
E-Motor und Batterie einbauen, so dass sich das Teil gerade mal 40km 
weit elektrisch dahinschleppt und schon geht die Verbrennerkiste als 
Elektrofahrzeug durch. Das nenn ich mal Trick 17.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gustav K. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Es ist schon einigermaßen heftig ...
>
> Da gibts noch ganz andere Sachen: Sah die Tage einen rel. großen
> PKW-Kombi an einer Ladesäule mit eingestecktem Kabel. Da mir kein
> solches E-Auto bekannt ist habe ich mal geschaut und mich über zwei
> mächtige Auspuffrohre gewundert, obwohl das Fahrzeug ein E im
> Kennzeichen hatte.
>
> Also mal nachgelesen: Man muss in eine übliche Verbrennerkiste nur etwas
> E-Motor und Batterie einbauen, so dass sich das Teil gerade mal 40km
> weit elektrisch dahinschleppt und schon geht die Verbrennerkiste als
> Elektrofahrzeug durch. Das nenn ich mal Trick 17.

Finde ich jetzt aber nicht so dramatisch - durch die kleinen Akkus lädt 
man die Hybriden ja auch schnell wieder auf und die Säule ist umso 
schneller wieder verfügbar.

Und dass er lädt, zeigt ja auch, dass er offenbar vorher elektrisch 
gefahren ist.

Im Moment halte ich das auch für eine vernünftige Lösung: außerorts oder 
für größere Lasten mit Verbrenner, in der Stadt dann umschalten auf 
E-Antrieb und alle sind zufrieden.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Für E-Auto Fundamentalisten sind PlugIn Hybride Teufelswerk :)

Autor: Michael Bauer (alter_mann)
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Chris D. schrieb:
> Und dass er lädt, zeigt ja auch, dass er offenbar vorher elektrisch
> gefahren ist.

Nö, der/die will nur kostenfrei parken mit seinem/ihrem City-Panzer!

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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