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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 1.8V soll 24 Schalten


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Autor: Gerald M. (gerald_m599)
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Ich habe einen Odroid Xu4 EinplatinenPC der 1.8V Signalspannung für 
GPIOs leistet. Nun muss ich mit einer SPS mehrere Digital Signale 
austauschen.

Was wäre die beste Lösung für das Problem (kaufen ist mir zwar lieber 
als basteln, stellt aber nicht das Problem dar)

Hier noch Daten zu den GPIOs:
http://www.hardkernel.com/main/products/prdt_info.php?g_code=G143452239825&tab_idx=2

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Gerald M. schrieb:

> Was wäre die beste Lösung für das Problem

Transistor als Schalter.

Autor: georg (Gast)
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Gerald M. schrieb:
> der 1.8V Signalspannung für
> GPIOs leistet

Mit 1,8 V kann man schon einen Bipolartransistor schalten lassen. Aber 
wo nimmst du die 24V für die SPS-Eingänge her?

Georg

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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georg schrieb:
> Aber
> wo nimmst du die 24V für die SPS-Eingänge her?
Die wird sicherlich das Netzteil für die SPS bereit stellen.
(wäre üblich so)
Und mit einem Pullup am Schalttransitor, sollte es passen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alexander (Gast)
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Also einen Transistor würde ich bei zwei völlig verschiedenen 
Spannungsquellen und elektrischen Geräten nicht nehmen.
Da ist wohl eher ein Optokoppler das richtige Wahl.

Und fertig gibts sowas auch schon, wenn man nicht "basteln" will.
z.B.
http://www.rls.gmbh/elektronik/relaistechnik/relais-auf-platinentraeger/376/optokopplerplatine

Autor: Falk B. (falk)
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@Alexander (Gast)

>Also einen Transistor würde ich bei zwei völlig verschiedenen
>Spannungsquellen und elektrischen Geräten nicht nehmen.
>Da ist wohl eher ein Optokoppler das richtige Wahl.

Blödsinn. Das ist nur die allgemeine Phobie der Leute, die nicht mal die 
elementaren Grundlagen der E-Technik draufhaben.

>Und fertig gibts sowas auch schon, wenn man nicht "basteln" will.
>z.B.
>http://www.rls.gmbh/elektronik/relaistechnik/relai...

Jaja, die Generation "Maker".

Für so eine Sache braucht man logischerweise einen Pegelwandler. 
Viele Weg führen nach Rom. Aber SPS-Eingänge sind meist relativ 
niederohmig, so im Bereich 5-10k, da braucht man schon einen etwas 
besseren High Side Treiber.

https://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor#Wie_kann_ich_mit_5V_vom_Mikrocontroller_12V_und_mehr_schalten.3F

Die Schaltung ist OK.

Beitrag "Re: Strombegrenzt schalten"

Für die 1,8V Steuerspannung sollte man die Bauteile wie folgt anpassen.

R3= 560Ohm

Wenn man weniger Kurzschlußsstrom braucht, kann man R2 auch vergrößern, 
z.B. auf 120 Ohm, das macht dann ~11mA bzw. bei Kurzschluß ~264mW. Dann 
reicht für Q2 ein normaler BC327.

Autor: Joachim B. (jar)
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Falk B. schrieb:
>>Da ist wohl eher ein Optokoppler das richtige Wahl.
>
> Blödsinn. Das ist nur die allgemeine Phobie der Leute, die nicht mal die
> elementaren Grundlagen der E-Technik draufhaben.

Blödsinn wäre auch ohne Rücksicht und Kenntnis immer alle Signal GND 
(und damit oft NT GND) zusammenzuschalten wie es mit nur einem 
Transistor nötig wäre.
Ein Opto im Zweifel oder um keine GND Verschleifung zu bekommen ist 
pauschal eben nicht Blödsinn.
Blödsinn wäre immer pauschal alle GND zusammenzunageln.

Autor: Peter D. (peda)
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Falk B. schrieb:
> Blödsinn. Das ist nur die allgemeine Phobie der Leute, die nicht mal die
> elementaren Grundlagen der E-Technik draufhaben.

Woher kommen dann bloß die vielen Beiträge, wo Leute Schaltungen 
gehimmelt haben, die von 2 Netzteilen gespeist werden.

Die Industrieschaltungen zeigen deutlich, daß Optokoppler keiner Phobie 
entspringen. Sie verbessern erheblich die Ausfallsicherheit.
Ich führe grundsätzlich keine GPIOs direkt in ein anderes Gerät.

Autor: Falk B. (falk)
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@Joachim B. (jar)

>> Blödsinn. Das ist nur die allgemeine Phobie der Leute, die nicht mal die
>> elementaren Grundlagen der E-Technik draufhaben.

>Blödsinn wäre auch ohne Rücksicht und Kenntnis immer alle Signal GND
>(und damit oft NT GND) zusammenzuschalten wie es mit nur einem
>Transistor nötig wäre.

Jaja, jetzt kommen gleich die Extremisten und Sonderfallversteher.

>Ein Opto im Zweifel oder um keine GND Verschleifung zu bekommen ist
>pauschal eben nicht Blödsinn.

Doch, weil in den meisten Fällen sowas eben NICHT nötig ist!

>Blödsinn wäre immer pauschal alle GND zusammenzunageln.

Dumm nur, daß das bei den allermeisten Schaltungen sowie 
Geräteverbindungen der Fall ist. Warum also vom Sonderfall ausgehen?

Autor: Falk B. (falk)
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@Peter Dannegger (peda)

>> Blödsinn. Das ist nur die allgemeine Phobie der Leute, die nicht mal die
>> elementaren Grundlagen der E-Technik draufhaben.

>Woher kommen dann bloß die vielen Beiträge, wo Leute Schaltungen
>gehimmelt haben, die von 2 Netzteilen gespeist werden.

Weil die Dummheit nicht ausstirbt und manchmal aber auch Fehler 
passieren.
Aber die Lösung des Problem lautet NICHT, alles mit Optokopplern 
vollzustopfen!

>Die Industrieschaltungen zeigen deutlich, daß Optokoppler keiner Phobie
>entspringen. Sie verbessern erheblich die Ausfallsicherheit.

Jaja

>Ich führe grundsätzlich keine GPIOs direkt in ein anderes Gerät.

Davon war nie die Rede! Hier ist ein Pegelwandler dazwischen! Und wie 
haben nur Millionen von RS232 Verbindungen und noch mehr USB-Anschlüsse 
und weiß der Teufel nicht alles in der Praxis überlebt? Ganz ohne 
Optokoppler!

Mann O Mann, diese Paranoia geht mir echt auf den Keks!

https://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst

(vielleicht sollte ich ernsthaft über die Aufgabe meiner deutschen 
Staatsbürgerschft nachdenken, Karl Lagerfeld tut das ja auch ;-) )

Autor: Der Andere (Gast)
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Falk B. schrieb:
> vielleicht sollte ich ernsthaft über die Aufgabe meiner deutschen
> Staatsbürgerschft nachdenken

Welche willst du denn alternativ annehmen? Oder hast du schon mehrere?

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Es kann Gründe für den Einsatz von Optokopplern geben.
Sie wurden ja auch nicht ohne Grund erfunden.

Aber ob diese Gründe hier zutreffen, kann ich nicht sagen.

Autor: Peter D. (peda)
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Falk B. schrieb:
> Und wie
> haben nur Millionen von RS232 Verbindungen und noch mehr USB-Anschlüsse
> und weiß der Teufel nicht alles in der Praxis überlebt?

Ich weiß, du kannst Dich nicht mehr daran erinnern. Aber bei Einführung 
des USB gab es ganz erhebliche Probleme mit ESD. Nicht selten wurde das 
Motherboard zerschossen. Man mußte erstmal Erfahrungen sammeln mit 
ESD-Schutzmaßnahmen und dann wurde es langsam besser. Wir setzen auch 
eine Fremdentwicklung ein, wo es gerne mal den USB-Controller 
zerschießt.

Ich würde aber von einem Anfänger nicht verlangen, ein Erdschleifen- und 
ESD-Profi sein zu müsssen. Da ist die galvanische Trennung der sichere 
Weg und spart Kosten (weniger zerschossene Platinen).

Autor: georg (Gast)
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Alexander schrieb:
> Da ist wohl eher ein Optokoppler das richtige Wahl

Ja, klar, mit 1,8 V betrieben. Natürlich ohne Vorwiderstand.

Georg

Autor: Route 6. (route_66)
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Der Andere schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> vielleicht sollte ich ernsthaft über die Aufgabe meiner deutschen
>> Staatsbürgerschft nachdenken
>
> Welche willst du denn alternativ annehmen? Oder hast du schon mehrere?

Bei seinen "russischen" Lösungen würde ich mal bei Putin fragen.

Optokoppler sind ein bewährtes Mittel, leitungsgeführte Störungen zu 
beherrschen/vermeiden.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Wegen der 1,8V würde ich einen Transistor bevorzugen, sofern nichts 
wichtiges dagegen spricht, die GND Leitungen der beiden Stromkreise zu 
verbinden.

Man sollte je nach Anwendung auch an die Signalfrequenz denken. 
Optokoppler erreichen ihre maximale Frequenz nur mit hohen Strömen und 
geringen Lastwiderständen. Der Mikrocontroller kann sicher nicht direkt 
den optimalen Strom treiben.

Ein gutes Argument für Optokoppler wäre eine GND-Potentialverschiebung 
zwischen den beiden Geräten, insbesondere bei räumlicher Trennung der 
Geräte.

Autor: Der Andere (Gast)
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Route 6. schrieb:
> Bei seinen "russischen" Lösungen würde ich mal bei Putin fragen.

Jepp, da entscheidet dann im Zweifel ein Dekret über die Lösung, statt 
der gesunde Menschenverstand :-)

Autor: m.n. (Gast)
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georg schrieb:
> Ja, klar, mit 1,8 V betrieben. Natürlich ohne Vorwiderstand.

Warum schreibst Du denn so einen Quatsch?
Natürlich wird ein Vorwiderstand verwendet. Bei kleinen Treiberströmen 
kann man Optokoppler mit Darlinton-Ausgang verwenden, sofern die 
Schaltgeschwindigkeit ausreichend ist.

Autor: Clemens L. (c_l)
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georg schrieb:
> Ja, klar, mit 1,8 V betrieben. Natürlich ohne Vorwiderstand.

Wenn man einen gut abgehangenen Optokoppler mit GaAs-LED nimmt (z.B. 
PC817, H11L1), ist die Vorwärtsspannung nur ca. 1,1 V; da bleibt 
genügend für den Vorwiderstand übrig.

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