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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lötstationen


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Autor: A. P. (314159265)
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Hallo,
Ich habe vor mir eine Lötstation zu kaufen - bin jetzt bei der 
Entscheidung zwischen Ersa und Weller.
Bei der Weller we1010 passt meiner Meinung nach alles (weiß jemand von e 
uch ob man da auch andere Löwerkzeuge anschließen kann?)
Bei der Ersa i-CON pico bin ich mir nicht sicher ob die nicht zu fein 
für mich ist - ich löte kein SMD.
Ich weiß, dass es eine Glaubensfrage zwischen Ersa und WEller ist, 
dennoch würde ich um ein paar Erfahrungwerte bitten.
Ich bin natürlich auch für andere Empfehlungen offen (möchte aber ein 
Markenprodukt unter 200€).
Momentan verwende ich eine Parside Station- die Leistung stimmt, 
Kolbengriff wird nicht zu heiß - mein Problem ist aber, dass die Spitzen 
schon nach kurzer ZEit "abbrennen" - bei 400°C - die Ergonomie des 
Griffes ist auch nicht besonders.
Deswegen möchte ich mir endlich eine gute Lötstation mit mindestens 70w 
kaufen.
DAnke
LG

Autor: Kevin S. (hagbart06)
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A. P. schrieb:
> mein Problem ist aber, dass die Spitzen schon nach kurzer ZEit "abbrennen" - bei 
400°C

Wenn das dein einziges Problem mit der Station ist, dann stell die 
Temperatur doch nicht so hoch ein. Welches Lötzinn und welche Bauteile 
erfordern denn so eine hohe Temperatur?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan H. (stefan_h143)
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Zusammenfassung künftiger Antworten, da das Thema ständig kommt:

- Wer billig kauft, kauft doppelt
- Weller ist das einzig wahre
- Kauf dir eine gebrauchte Weller statt einer billig Station (keine 
Magnastat)
- Ersa ist Top
- Kauf dir lieber anständige Spitzen
- Lötstation nicht zu heiß einstellen...

Autor: juergen (Gast)
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Kevin S. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> mein Problem ist aber, dass die Spitzen schon nach kurzer ZEit "abbrennen" - 
bei
> 400°C
>


> Wenn das dein einziges Problem mit der Station ist, dann stell die
> Temperatur doch nicht so hoch ein.




Darüber habe ich mich auch schon geärgert. Hat m. E. mit der Temperatur
nur bedingt zu tun!

Das war auch schon mal anders!

So eine Spitze kostet immerhin etwa 6 Euro.

Autor: A. P. (314159265)
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Hab die Station schon lange, da waren ein paar Spitzen dabei - die 
brennen bei 300°C auch ab, leider - sonst ists doch keine so schlechte 
Station - bis auf die Ergonomie.
Deswegen kauf ich mir auch eine Weller oder Ersa, nehm aber eine neue  - 
weiß nur nicht ob die Ersa nicht zu fein ist, wisst ihr was ?
LG

Autor: knallkopf (Gast)
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Wozu ne neue? Was hat sich an Lötstationen denn großartig geändert.

Deren Aufgabe war vor dreißig Jahren schon: Heize Spitze auf vorgegebene 
Temperatur auf, halte diese Temperatur.

Und heute? Heize Spitze auf vorgegebene Temperatur auf, halte diese 
Temperatur.

Aus... Wüsste nicht, was eine neue Lötstation gegenüber einer alten 
Trafolötstation wie einer Ersa MS 6000 (oder irgendwas entsprechendes 
von Weller) voraushätte...
So ein gebrauchter Eisenklotz kostet um die 50 Euro, dazu einen neuen 
Kolben und eine Handvoll Spitzen, dann ist man bei 150 Euro, also unter 
dem angepeilten Budget mit neuem Kolben, einer Handvoll Spitzen und 
einer quasi unkaputtbaren Station (was soll an einem Trafo kaputt 
gehen?).

Ja mei, ein Display ist halt keins dran. Brauche ich das? Nein. Finde es 
sogar eher unpraktisch, an einem Einstellpoti drehe ich einmal, passt.
Ob die Spitze nun 300 oder 305 Grad hat ist doch Banane.

Kauf dir eine schöne gebrauchte Station, zu der es einen neuen Kolben 
gibt und gut ist.

Autor: Paul B. (paulxx)
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A. P. schrieb:
> Hallo,
> Ich habe vor mir eine Lötstation zu kaufen - bin jetzt bei der
> Entscheidung zwischen Ersa und Weller.
> Bei der Weller we1010 passt meiner Meinung nach alles (weiß jemand von e
> uch ob man da auch andere Löwerkzeuge anschließen kann?)
> Bei der Ersa i-CON pico bin ich mir nicht sicher ob die nicht zu fein
> für mich ist - ich löte kein SMD.
> Ich weiß, dass es eine Glaubensfrage zwischen Ersa und WEller ist,
> dennoch würde ich um ein paar Erfahrungwerte bitten.
> Ich bin natürlich auch für andere Empfehlungen offen (möchte aber ein
> Markenprodukt unter 200€).
> Momentan verwende ich eine Parside Station- die Leistung stimmt,
> Kolbengriff wird nicht zu heiß - mein Problem ist aber, dass die Spitzen
> schon nach kurzer ZEit "abbrennen" - bei 400°C - die Ergonomie des
> Griffes ist auch nicht besonders.
> Deswegen möchte ich mir endlich eine gute Lötstation mit mindestens 70w
> kaufen.
> DAnke
> LG

Hallo,

Ich habe eine Ersa i-CON Pico, meiner Meinung nach ist diese gut für 
"grobe" SMD- Arbeiten geeignet, aber auch (ggf. durch Tausch der 
Lötspitze) für THT.

Der Griff wird etwas warm, ist aber i.O.
Auch das dünne Kabel ist meiner Meinung nach teilweise ein extremer 
Vorteil ggü. den alten Weller Lötstationen (wenn es früher Modelle mit 
dünnem Kabel gab korrigiert mich bitte)

Auch ich habe das "verkokeln" der Lötspitzen beobachtet, und bin 
deswegen mit der Temperatur runtergegangen (bisher 350'C, bleifrei).

Ich hoffe, es hilft dir (mein erster Beitrag dieser Art)

Autor: Manfred (Gast)
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A. P. schrieb:
> ich löte kein SMD.

Auch Du wirst irgendwann mal SMD löten müssen - versuche zumindest, Dich 
drauf vorzubereiten.

knallkopf schrieb:
> Wozu ne neue? Was hat sich an Lötstationen denn großartig geändert.

knallkopf ... Dein Name ist Programm.

Autor: Hardy F. (hardyf)
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A. P. schrieb:
> Ich habe vor mir eine Lötstation zu kaufen - bin jetzt bei der
> Entscheidung zwischen Ersa und Weller.

Von JBC hast du noch nichts gehört ... ?

Dahin solltest du deine Überlegungen lenken.

Ich bin nicht der einzige, der Erfahrungen mit E und W gemacht hat und 
dann bei JBC gelandet ist.

Gibt im Forum viel davon zu lesen.

Die Zeit dazu würde ich raten dir vor einem Kauf zu nehmen.

: Bearbeitet durch User
Autor: U. M. (oeletronika)
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Hallo,
> A. P. schrieb:
> Ich bin natürlich auch für andere Empfehlungen offen (möchte aber ein
> Markenprodukt unter 200€).
wenn du einen Preisrahmen von 50€ nennen würdest, kämen auch nur billige 
Stationen in Betracht

Da du aber doch eine Marke haben willst und bereit bist bis 200€ 
auszugeben, dann ist der Schritt doch nicht so goß und ich würde auch zu 
dem besten raten, was man kaufen kann -> eben JBC!

Schau dir mal diese Threads an:
Beitrag "JBC BT-2BWA oder ERSA i-CON 1"
Beitrag "Welche Weller Station ist mit der Ersa i-con 1 vergleichbar?"
Beitrag "Beratung: Erste eigene Lötstation"
Beitrag "Empfehlung Lötstation"
Gruß Öletronika

Autor: knallkopf (Gast)
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Manfred schrieb:
> knallkopf ... Dein Name ist Programm.

Ein sehr fundiertes Argument. Du amüsierst mich.

Hast du ein ähnlich fundiertes Argument dafür, warum man sich eine neue 
Station kaufen sollte, wenn die Eisenschweine genauso funktionieren und 
billiger/robuster sind?

Man darf auf deinen nächsten geistigen Erguss gespannt sein.

Autor: René H. (Gast)
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ALso, ich kenne ERSA, Weller und JBC (in der Reihenfolge kennengelernt).

Kaufen würde ich:

1. JBC
2. Weller
3. Ersa

Das ABER ist, dass die Lötstationen alle Fortschritte machten und damit 
meine Meinung äußerst subjektiv ist.

Grüsse,
René

Autor: Realist (Gast)
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René H. schrieb:
> Das ABER ist, dass die Lötstationen alle Fortschritte machten und damit
> meine Meinung äußerst subjektiv ist.

Ein Beispiel dafür wäre die Weller WSM 1C

https://www.conrad.de/de/loetstation-digital-50-w-weller-professional-wsm-1c-100-bis-400-c-akkubetrieben-588261.html

Das Ding ist Akku betrieben, kostet eine Stange Geld und das Löterlebnis 
dauert mit etwas Glück eine ganze Stunde.

Wie gut, dass es Fortschritt gibt.

;)

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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knallkopf schrieb:
> wenn die Eisenschweine genauso funktionieren

Sie tun es nicht.

Sie haben weniger Leistung als aktuelle Lötstationen, sie haben eine 
deutlich trägere und ungenauere Temperaturregelung ... und damit ist 
Dein Vergleich hinfällig.

Ich mag meine Magnastat, und ich löte viel damit. Auch SMD-Kram. Aber 
sie kommt bei großen thermischen Lasten sehr schnell an ihre 
Leistungsgrenze. Würde ich bleifrei löten, wäre auch das Regelverhalten 
ein Problem.

Autor: Olaf (Gast)
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> Hast du ein ähnlich fundiertes Argument dafür, warum man sich eine neue
> Station kaufen sollte, wenn die Eisenschweine genauso funktionieren und
> billiger/robuster sind?

Ganz einfach, heute sind eher 80W ueblich, vor 30Jahren waren es 50 oder 
60W.
Ausserdem hat man heute tendenziell eher mehr Lagen als frueher die 
Waerme abziehen, man trifft auch in der Regel auf bleifreies Loetzinn 
und hat oefter mal Bauteile wie SOT223 die aus Kuehlungsgruenden gut an 
Kupfer angebunden sind. Da war der TO3 unserer Grossvaeter einfacher.
Mit einer neuen Loetstation mit 80W ist daher die wahrscheinlichkeit 
deutlich geringer das man seine Platine zum vorwaermen auf eine 
Heizplatte legen muss.

Olaf

Autor: Realist (Gast)
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Olaf schrieb:
> Ganz einfach, heute sind eher 80W ueblich, vor 30Jahren waren es 50 oder
> 60W.

Wobei die alte ERSA Analog auch damals schon in 80 W erhält war. Das 
reicht fürs Löten auch heute noch aus, insofern als Gebrauchtstation 
(wenn man eine preiswert bekommt) auch heute noch zu empfehlen.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Olaf schrieb:
> Ganz einfach, heute sind eher 80W ueblich,

Oder erheblich mehr; es werden auch schon deutlich über 100 Watt 
umgesetzt. Damit, und mit den geringen thermischen Lasten in moderneren 
Lötkolben ist es umsetzbar, daß der Lötkolben binnen weniger Sekunden 
auf Solltemperatur aufgeheizt wird, wenn er aus dem Halter entnommen 
wird, und sofort wieder abgeschaltet bzw. auf eine niedrigere Temperatur 
heruntergefahren wird, wenn er in den Halter zurückgesteckt wird.

Durch direkt beheizte Lötspitzen (d.h. welchen mit direkt eingebautem 
Heizelement) sind sehr steile Temperaturgradienten beim Aufheizen 
möglich, und es gibt weniger Verluste als bei den klassischen in eine 
beheizte Hülse eingespannten Lötspitzen von Weller o.ä., bzw. dem 
konkurrierenden Ansatz hohler Lötspitzen mit eingestecktem Heizelement.

Autor: Olaf (Gast)
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Es gibt noch einen weiteren Grund. :-)

Meine gute alte WTCP wurde letzterdings auch mal wieder unzuverlaessig 
und es haette einmal Schaltertausch oder putzen angestanden. Ich hab mir 
dann aber trotzdem eine WS81 gekauft weil der Loetkolben dort deutlich 
kleiner und eleganter ist. Sicher geht auch alles mit dem fetten Kolben 
der WTCP, hab ich ja vorher auch gemacht, aber mit der neuen Station ist 
es schon schoener.

Vermissen tue ich aber den in der WTCP integrierten EMV-Test. :-D

Olaf

Autor: Realist (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Olaf schrieb:
>> Ganz einfach, heute sind eher 80W ueblich,
>
> Oder erheblich mehr;

Gibt's auch bei den billigeren "Hausmarken"

https://www.conrad.de/de/hochfrequenz-loetstation-digital-150-w-toolcraft-st-150-hf-50-bis-480-c-inkl-loetspitze-1626066.html

Hochfrequenz-Lötstation digital 150 W TOOLCRAFT ST-150

Das Hochfrequenz-Induktionsheizelement bringt es lauft Datenblatt 
immerhin auf eine flotte Aufheizzeit von 18 Sekunden.

Schlägt sich halt auch im Preis nieder.

Autor: Olaf (Gast)
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> Hochfrequenz-Lötstation digital 150 W TOOLCRAFT ST-150

Mich wuerde da mal interessieren wieviel der 150W wirklich im Loetkolben 
ankommen und nicht schon vorher in der Elektronik verheizt werden.

Olaf

Autor: Realist (Gast)
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Olaf schrieb:
> Mich wuerde da mal interessieren wieviel der 150W wirklich im Loetkolben
> ankommen und nicht schon vorher in der Elektronik verheizt werden.

Wahrscheinlich mehr kommt da mehr Heizenergie an als bei passiv 
beheizten Spitzen, siehe im Bild links.

Autor: Realist (Gast)
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Mal was zum schmunzeln:

EDSYN FL 22 :: Flussmittelgel, Flutschi FL 22, No-Clean, 5 ml

https://www.reichelt.de/Flussmittel-Loetpasten/EDSYN-FL-22/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=4132&ARTICLE=32673&START=0&OFFSET=16&;

"Flutschi FL 22"

Herrlich oder?

;-))

Autor: Olaf (Gast)
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> Herrlich oder?

Naja, fuer den halben Preis bekommt man die doppelte Menge in China 
inklusiv Versand. Reichelt ist in den letzten 1-2Jahren ganz schoen 
teuer geworden. Noch ein Jahr und sie sind auf dem Level von Conrad.

Olaf

Autor: knallkopf (Gast)
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Olaf schrieb:
> Naja, fuer den halben Preis bekommt man die doppelte Menge in China
> inklusiv Versand

Vorausgesetzt, du erhältst stattdessen nicht pürierte Nasenrammel mit 
einem Schuss Billigfusel.

Autor: A. P. (314159265)
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@Paul B. Danke für deinen Beitrag, wie gut ist die Ersa für THT geeignet 
?
Zur Not kann man auch mit einer 7 Watt lötnadel THT löten, mich würde 
halt interessieren, ob sie dafür asugelegt ist.
Habe auch zuerst an die Voltcraft gedacht, hier ist meine Befürchtung 
aber, dass die Lötspitzen auch schlecht sind.
Außerdem möchte ich einmal eine Markenlötstation.
Wisst ihr ob es möglich ist, an die Weller ein anderes Lötwerkzeug 
anzuschließen (feinlötkolben, Pinzette usw ) ?
VOn JBC hab ich auch schon gehört, machen raten komplett davon ab, 
manche sind begeistert - keine leichte Entscheidung.
Lg und danke euch allen.
PS : Wenn ich nicht direkt auf eure Beiträge eingehe. heißt das noch 
lange nicht, dass sie mir nicht geholfen haben.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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A. P. schrieb:
> Wisst ihr ob es möglich ist, an die Weller ein anderes Lötwerkzeug
> anzuschließen (feinlötkolben, Pinzette usw ) ?

Wer ist "die Weller"?

Autor: A. P. (314159265)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> Wisst ihr ob es möglich ist, an die Weller ein anderes Lötwerkzeug
>> anzuschließen (feinlötkolben, Pinzette usw ) ?
>
> Wer ist "die Weller"?

We1010
LG

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Wie wärs damit?
Ebay-Artikel Nr. 401543737800

LG

Autor: A. P. (314159265)
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Arno K. schrieb:
> Wie wärs damit?
> 
Ebay-Artikel Nr. 401543737800
>
> LG

sieht interessant aus, danke.
Bevor ich mir so eine kauf, möchte ich noch etwas über die Ersa und die 
WE1010 wissen.
Zur We1010, passen an die auch verschiedene Werkzeuge ? Das wäre nämlich 
ein Vorteil der WT.

LG

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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A. P. schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Wie wärs damit?
>>
> 
Ebay-Artikel Nr. 401543737800
>>
>> LG
>
> sieht interessant aus, danke.
> Bevor ich mir so eine kauf, möchte ich noch etwas über die Ersa und die
> WE1010 wissen.

Wieso?
Solange du kein 0201 an Cubesats lötest ist das ziemlich schnurz

> Zur We1010, passen an die auch verschiedene Werkzeuge ?

Noch gibt es denke ich keine

Das wäre nämlich
> ein Vorteil der WT.
>

Ja...nur....was willst du da großartiges dranhängen?
Deine Anforderungen sind dafür zu gering.

Ich würde mir so eine kaufen....kannste auch andere Werkzeuge 
anschließen....und alles bis 0402 hinunter löten....die 
gebraucht+Spitzen=200€ fertig....warum willst du das unbedingt neu 
kaufen?
Da kann so gut wie nix hin werden...also
> LG

Autor: A. P. (314159265)
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> Ja...nur....was willst du da großartiges dranhängen?
> Deine Anforderungen sind dafür zu gering.
>
> Ich würde mir so eine kaufen....kannste auch andere Werkzeuge
> anschließen....und alles bis 0402 hinunter löten....die
> gebraucht+Spitzen=200€ fertig....warum willst du das unbedingt neu
> kaufen?
> Da kann so gut wie nix hin werden...also
>> LG


Hast recht, ich schau mich nach einer gebracuhten (wenn ich zeitnah 
nichts bekomme, kauf ich die We1010) um, die auf ebay ist schon weg, 
leider.
LG

Autor: Paul B. (paulxx)
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A. P. schrieb:
> @Paul B. Danke für deinen Beitrag, wie gut ist die Ersa für THT
> geeignet

Meiner Meinung nach gut geeignet, gibt ja eine "große" Auswahl an 
Lötspitzen, nicht nur SMD!

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Ich würde kein Ersa kaufen.....nur Weller und eventuell JBC.
LG

Autor: parksideOdr (Gast)
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Arno K. schrieb:
> Ich würde kein Ersa kaufen.....nur Weller und eventuell JBC.

Und was hast du tatsächlich gekauft?

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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parksideOdr schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Ich würde kein Ersa kaufen.....nur Weller und eventuell JBC.
>
> Und was hast du tatsächlich gekauft?

Weller natürlich:)
Lg

Autor: Martin R. (herki)
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Guten Morgen

Ich habe daheim eine alte Ersa mit Poti. Uralt. Mir graust es jedes mal 
wenn ich die einschalten muss.
Bei meinem alten AG hatten wir nur JBC.
Beim aktuellen AG hatten wir eine Weller WXD2020. Die finde ich im 
Vergleich zur JBC furchtbar. Im Moment habe ich eine Ersa i-con V1. JBC 
wird demnächst bestellt.

Die Aufwärmzeit von Weller und Ersa zu JBC ist nicht vergleichbar.
Wenn ich den JBC-Lötkolben aus dem Halter nehme ist die Lötspitze heiß 
bis ich an der Platine angekommen bin.

Bei Weller gibt es keine aktive Erkennung ob der Lötkolben aus dem 
Halter genommen wurde. Hier muss man die Lötspitze an den Halter halten 
(damit sich die Spitze etwas abkühlt, damit er heizt). - Oder zumindest 
habe ich sie nicht richtig bedient.

Die iCon hat in meinen Augen einen enormen Lötspitzenverschleiß. Die 
Spitzen kosten hier auch weniger (7,40€) als bei JBC (ca. 26€). Aber die 
halten ewig und die Heizung ist in der Spitze integriert --> Bessere 
Regelung der Temperatur.


Die JBC kostet halt etwas mehr (Brutto ab 300€). Kann man bei 
weid...er.eu kaufen.

-->
1. JBC
2. JBC
3. JBC
4. Weller
5. Ersa

Gruß

Herki

Autor: A. P. (314159265)
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HAllo,
DAnke für eure Antworten.
Ich denke Weller ist für mich das beste (brauch keine Erkennung ob der 
Kolben im Halter liegt).
Ersa hat halt nur die I-con - die wirds wegen dem Verschleiß nicht.
Und JBC trau ich nicht recht (gibt so viele verschiedene Meinungen).
Es wird wohl eine WE1010, da auf Willhaben (öst. Verkaufsportal) keine 
gebrauchten drin sind. Von Ebay schicken lassen ist mir zu unsicher.
Danke  und LG

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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A. P. schrieb:
> HAllo,
> DAnke für eure Antworten.



> gebrauchten drin sind. Von Ebay schicken lassen ist mir zu unsicher.

Wieso?
Glaubst du es macht einen Unterschied obs dir wer aus Wien oder Hamburg 
oder Bayern schickt?
Da wirst du lang warten....

LG

Autor: A. P. (314159265)
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Arno K. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> HAllo,
>> DAnke für eure Antworten.
>
>
>
>> gebrauchten drin sind. Von Ebay schicken lassen ist mir zu unsicher.
>
> Wieso?
> Glaubst du es macht einen Unterschied obs dir wer aus Wien oder Hamburg
> oder Bayern schickt?
> Da wirst du lang warten....
>
> LG

Natürlich nicht, wenn dann testen und abholen.
Kann ja trotzdem kaputt sein.
Ich bin vielleicht übervorsichtig, aber sicher ist sicher, ist ja nicht 
billig.

LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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A. P. schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> A. P. schrieb:
>>> HAllo,
>>> DAnke für eure Antworten.
>>
>>
>>
>>> gebrauchten drin sind. Von Ebay schicken lassen ist mir zu unsicher.
>>
>> Wieso?
>> Glaubst du es macht einen Unterschied obs dir wer aus Wien oder Hamburg
>> oder Bayern schickt?
>> Da wirst du lang warten....
>>
>> LG
>
> Natürlich nicht, wenn dann testen und abholen.
> Kann ja trotzdem kaputt sein.
> LG

Naja...ein spezielles Modell in deiner Umgebung zu finden halte ich mal 
für unmöglich....oder willst du 15 Jahre warten.Durch Ebay bist du 
eigentlich gut abgesichert....ich hatte jedenfalls noch kein 
Problem....immerhin ist es eine Lötstation und kein 4 Tor VNA um 150k,da 
kann eigentlich nix hin sein.....such dir eine schöne Ebay Auktion,wenn 
sie auf den Bildern läuft fang an zu bieten=Kein Problem

LG

Autor: Manfred (Gast)
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Martin R. schrieb:
> Die Aufwärmzeit von Weller und Ersa zu JBC ist nicht vergleichbar.
> Wenn ich den JBC-Lötkolben aus dem Halter nehme ist die Lötspitze heiß
> bis ich an der Platine angekommen bin.
>
> Bei Weller gibt es keine aktive Erkennung ob der Lötkolben aus dem
> Halter genommen wurde. Hier muss man die Lötspitze an den Halter halten
> (damit sich die Spitze etwas abkühlt, damit er heizt). - Oder zumindest
> habe ich sie nicht richtig bedient.

Äpfel mit Melonen verglichen?

Die Weller-Stationen für RT-Spitzen (die mit dem Klinkenstecker) heizen 
binnen weniger Sekunden auf Endtemperatur und haben selbstverständlich 
eine Erkennung, wenn im Ständer abgelegt.

Dieser Glaubenskrieg W* gegen J* bringt niemanden etwas, bei der 
Angebotsvielfalt muß man aber gucken, vergleichbares zu vergleichen.

Da ich nicht bereit war, eine Weller Station hoch dreistellig zu 
bezahlen, habe ich 2015 einen Eigenbau gemacht. Das hat der Martin Kumm 
in der Zeitschrift Funkamateur detailiert beschrieben, etwas Suche im 
Internet fördert den Artikel zu Tage. Wer will, darf auch stumpf 
nachbauen, er hat Stromlauf und Software offen: 
http://www.martin-kumm.de/wiki/doku.php?id=05Misc:SMD_Loetstation

Autor: A. P. (314159265)
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Manfred schrieb:
> Martin R. schrieb:
>> Die Aufwärmzeit von Weller und Ersa zu JBC ist nicht vergleichbar.
>> Wenn ich den JBC-Lötkolben aus dem Halter nehme ist die Lötspitze heiß
>> bis ich an der Platine angekommen bin.
>>
>> Bei Weller gibt es keine aktive Erkennung ob der Lötkolben aus dem
>> Halter genommen wurde. Hier muss man die Lötspitze an den Halter halten
>> (damit sich die Spitze etwas abkühlt, damit er heizt). - Oder zumindest
>> habe ich sie nicht richtig bedient.
>
> Äpfel mit Melonen verglichen?
>
> Die Weller-Stationen für RT-Spitzen (die mit dem Klinkenstecker) heizen
> binnen weniger Sekunden auf Endtemperatur und haben selbstverständlich
> eine Erkennung, wenn im Ständer abgelegt.
>
> Dieser Glaubenskrieg W* gegen J* bringt niemanden etwas, bei der
> Angebotsvielfalt muß man aber gucken, vergleichbares zu vergleichen.
>
> Da ich nicht bereit war, eine Weller Station hoch dreistellig zu
> bezahlen, habe ich 2015 einen Eigenbau gemacht. Das hat der Martin Kumm
> in der Zeitschrift Funkamateur detailiert beschrieben, etwas Suche im
> Internet fördert den Artikel zu Tage. Wer will, darf auch stumpf
> nachbauen, er hat Stromlauf und Software offen:
> http://www.martin-kumm.de/wiki/doku.php?id=05Misc:SMD_Loetstation


Klingt auch interessant, wie hast du den Griff gemacht ?
Einfach eine Buchse ?
LG

Autor: Jens (Gast)
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Martin R. schrieb:
> Kann man bei
> weid...er.eu kaufen.

Nee, kann man als Privatperson nicht. Neulich erst probiert. Die wollen 
keine Privatkunden. Also habe ich die (alte) WSD81 mit WSP80 bei Völkner 
gekauft. War sogar günstiger.

Autor: U. M. (oeletronika)
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Hallo,
> A. P. schrieb:
> Und JBC trau ich nicht recht (gibt so viele verschiedene Meinungen).
meinst du das wirklich? Ich halte das für eine fragwürdige Wahrnehmung.
Um zu JBC-Lötstationen negative Bewertungen zu bekommen, mußt du dir 
schon viel Mühe geben. Es gibt IMHO nur rel. wenige Produkte, die einen 
so eindeutig guten Ruf haben.

Wenn man 100 eher neutrale Kommentare und Meinungen zu Lötstaionen 
liest, wird sicher zu 70-80% kompromißlos eine JBC empfohlen. Ca. 20% 
der Nutzer halten auch andere Lötstionen für ähnlich gut oder teilweise 
noch etwas besser, lehnen JBC aber auch nicht ab.
Es bleiben aber sicher ca. 1...3% Meckerer, die teilweise noch nicht mal 
eine JBC benutzt haben, aber ganz sicher sind, dass man so´n 
überteuertes Gelump nimmer braucht.

Noch eine Bemerkung zur Beschaffung:
>> Kann man bei
>> weid...er.eu kaufen.
> Nee, kann man als Privatperson nicht. Neulich erst probiert. Die wollen
> keine Privatkunden. Also habe ich die (alte) WSD81 mit WSP80 bei Völkner
> gekauft. War sogar günstiger.
Ja, ist leider so.
Ich habe meine BT-2BWA privat dann hier geordert:
http://www.chiemtronic.de/produkte/jbc-loetstationen-loettechnik/analoge-jbc-loetstation-bt-2bwa/
Geliefert wurde diese dann aber auch mit Aufkleber von "Weidinger".
Aber über Amazon kann man die jetzt auch bestellen.
Gruß Öletronika

: Bearbeitet durch User
Autor: Manfred (Gast)
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A. P. schrieb:
>> Internet fördert den Artikel zu Tage. Wer will, darf auch stumpf
>> nachbauen, er hat Stromlauf und Software offen:
>> http://www.martin-kumm.de/wiki/doku.php?id=05Misc:SMD_Loetstation
>
> Klingt auch interessant, wie hast du den Griff gemacht ?

Ich habe ein originales Griffstück bekommen, in welchem ein Bauteil 
defekt war. Auf Typerkennung und den NTC habe ich verzichtet und das 
Innenleben ausgeräumt.

Im Internet findet man jede Menge ähnlicher Projekte, z.B. unter dem 
dusseligen Namen "Maiskolben" - aber auch viele Leute, die den Kram 
nicht ans Laufen bekommen haben.

Es gibt Berichte, die z.B. eine Klinkenbuchse in ein Rohr eingelötet 
haben oder einfach nur ein simples Audiokabel verwenden - da ist 
Kreativität gefragt.

Autor: A. P. (314159265)
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Hi,
Wie gut eignen sich die RT Spitzen für THT deiner Meinung nach ?
LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Manfred (Gast)
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A. P. schrieb:
> Wie gut eignen sich die RT Spitzen für THT deiner Meinung nach ?

Ich löte überwiegend Draht in Lochraster - geht mit der RT2 bestens, 
meine zwei Magnastaten kommen kaum noch zum Einsatz. Wer mag, nimmt die 
Meißelform, ich eher nicht.

Suchst Du im Internet nach "weller rt", findest Du verschieden geformte 
Spitzen.

Beitrag #5452109 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Manfred (Gast)
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A. P. schrieb im Beitrag #5452109:
> Hast du selbst gebaut

Ja. Es gibt keine nachbaufähigen Unterlagen, ich habe auch nicht vor, 
die zu erstellen.

Als mir 2014 die Idee kam, kannte ich die Internetartikel noch nicht, 
vermutlich war da nur die ursprüngliche Arbeit vom Martin verfügbar. Ich 
empfand seine LED-Anzeigen als nicht zeitgemäß, ich will Drehknopf statt 
Tasten und der UNO mißfällt mir mechanisch.

Ich gebe aber zu, dass ich seinen Meßverstärker im wesentlichen 
übernommen habe. Ebenso wie er, habe auch ich Lehrgeld in Form 
durchgebrannter Heizungen gelassen ...

Autor: A. P. (314159265)
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Schön gemacht.
Gefällt mir - werd mir das einmal genauer anschauen.
Ist eine super Alternative.
LG

Autor: A. P. (314159265)
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Die Weller We1010 mit WEP70 ist gestern angekommen.
Ich kann nur eines Sagen: Nie mehr was anderes.
Der Wep70 liegt super in der hand.
70 watt sind phenomenal !!! :)
Einziger Kritikpunkt : Der kolben wird nach längere Benutzung unangenehm 
warm (mit Handschuhen nicht störend). Aber das auch nur  im vorderen 
Bereich der Gummierung.
LG
und danke für eure tipps.

Autor: knallkopf (Gast)
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A. P. schrieb:
> Einziger Kritikpunkt : Der kolben wird nach längere Benutzung unangenehm
> warm (mit Handschuhen nicht störend).

Das ist nicht ein Kritikpunkt, das ist ein Indiz für konstruktiven Mist.
Einen Lötkolben will ich mit der Hand halten können. Ohne Handschuh. Du 
nicht?

Autor: A. P. (314159265)
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So schlimm ich es auch nicht - wie gesagt, nur ganz Vorne (dort greift 
man in der Regel eh nicht hin)
Man kann auch ohne Handschuhe Problemlos löten (mit Handschuhen spürt 
man halt fast nichts mehr)
Da ich immer Handschuhe anhabe (wegen dem Blei im Lot und spritzenden 
Flussmittel), stört es mich nicht.
LG

Autor: U. M. (oeletronika)
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Hallo,
> A. P. schrieb:
> Da ich immer Handschuhe anhabe (wegen dem Blei im Lot und spritzenden
> Flussmittel),
ist schon eine merkwürdige Gefahrenwahrnehmung.
Das Blei im Lot nimmt man doch nicht durc die Haut auf, eher oral.
Aber man muß ja nicht am Lot lecken.
Gefährlicher sind da schon eher die Lötmitteldämpfe, aber auch da ist 
kein Blei drin. Eine Absaugung veringert die Exposition aber deutlich.

Spitzendes Flußmittel deutet darauf hin, dass viel zu heiß gelötet wird.
Das sollte man eh vermeiden.
Gruß Öletronika

Autor: michael_ (Gast)
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Die 70W müssen doch für etwas gut sein! :-)

A. P. schrieb:
> Da ich immer Handschuhe anhabe (wegen dem Blei im Lot und spritzenden
> Flussmittel), stört es mich nicht.

Aber ehe du an deine zarten Händchen oder Vergiftung denkst, sollest du 
aber an eine (Schutz-) Brille denken.
Ist unerläßlich gegen Zinnspritzer!

Autor: Schutzbrille! (Gast)
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michael_ schrieb:
> sollest du
> aber an eine (Schutz-) Brille denken.

Das ist wahr. Die hilft auch, wenn man bei SMD sehr nah ran geht, weil 
sie die warme Luft an den Augen vorbeileitet - sonst bekommt man schnell 
trockene Augen, wenn man sher feines Hühnerfutter verlötet.

A. P. schrieb:
> Da ich immer Handschuhe anhabe

Da wundert es mich nicht, dass du kein SMD löten willst - das wird mit 
Handschuhen natürlich nichts.

Autor: A. P. (314159265)
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Hallo,
Lötdampfabsauger hab ich natürlich (demnächst kommt eine 
Aktivkohlefilter dazu)
Schutzbrille hab ich mir vorgestern gekauft :) - 0,99€
Das Flussmittel spritz auch manchmal bei 320-350 Grad.
LG

Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Das Flussmittel spritz auch manchmal bei 320-350 Grad.

Was lötest du und was für Gelumpe an Flussmittel hast du da?
Ich löte seit 60 Jahren privat und beruflich.

Aber dass ich die Hände schützen sollte, ist mir neu.

Autor: A. P. (314159265)
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Natürlich spritzt nicht viel, aber hier und da kommt mal was auf die 
Hände (tut nicht wirklich weh, aber man schreckt sich ziemlich).
Wenn man aber mal Bleifrei lötet (400°), dann spritzt schon mehr.
Verwende Kolophonium oder Lötboy Lötfett.
LG

Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Lötboy Lötfett

Hä?
Was ist das? Hoffentlich kein klassisches Lötfett.

Autor: Schutzbrille! (Gast)
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A. P. schrieb:
> Natürlich spritzt nicht viel, aber hier und da kommt mal was auf die
> Hände (tut nicht wirklich weh, aber man schreckt sich ziemlich).

Mir ist in den zehn Jahren, in denen ich löte (Mit einem ungeregelten 
Lötkolben, nix Lötstation) noch nie was auf die Hände gespritzt. Nur 
einmal ist ein Spritzer auf der Schutzbrille gelandet, als ich an einem 
schlecht fixierten Kabel rumgelötet habe. Du solltest ganz dringend mal 
die Wahl deines Lötzinns überprüfen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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A. P. schrieb:
> Und JBC trau ich nicht recht (gibt so viele verschiedene Meinungen).

Ich kann nur sagen, dass JBC das beste ist, was ich je zum Löten in der 
Hand hatte. Und ich hatte so einigens in den Fingern.

Das Schlechte an JBC ist halt der Preis. Vor allem die Lötspitzen sind 
wirklich sehr teuer. Die Auswahl aber unübertroffen.
Aber: Das ganze gibt es auch gebraucht.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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A. P. schrieb:
> oder Lötboy Lötfett

Sag, das das nicht wahr ist. Hast du das Zeug noch aus den 70er Jahren?

Christian H. schrieb:
> Das Schlechte an JBC ist halt der Preis

Ist auch relativ. Meine JBC Ironmatic war zwar damals nicht ganz billig, 
läuft aber nun schon seit 30 Jahren - wenn auch nicht mehr mit dem 
originalen Kolben, der hat nur 20 Jahre gehalten.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Boah...was macht ihr alles extra kompliziert!?
Generell:

Kauft ordentliches Lötzinn wie zB. von Felder oder Kester,da spritzt nix

Lötfett? Warum?
Das Zeug is für Modellbau zB. Bleche verlöten...was soll man damit auf 
ner Leiterplatte?

Warum sollte man beim SMD Löten heiße Luft spüren?

Geht nicht so nahe drann und sitzt halbwegs gerade!

Für SMD sollte man nen Flussmittelstift  oder flüssiges Zeug verwenden 
wie zB. Kester 186

Ich löte verbleibt und das mit 350 Grad...kein Problem

Bei normaler Anwendung braucht man weder Gasmaske noch 
Schutzbrille....mir ist total unklar wie es Leute fertig bekommen,dass 
ihnen Blei ins Gsicht nei Jagt:)


Aja....glaubt Dave und lötet bitte nicht mit 1mm Zinn...das war einmal.. 
ich löte alles außer Blechgehäuse mit Lot unter 0.5mm


LG

: Bearbeitet durch User
Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> Natürlich spritzt nicht viel, aber hier und da kommt mal was auf die
> Hände (tut nicht wirklich weh, aber man schreckt sich ziemlich).
> Wenn man aber mal Bleifrei lötet (400°), dann spritzt schon mehr.
> Verwende Kolophonium oder Lötboy Lötfett.
> LG

Viel zu heiß, 340°C sind mehr als ausreichend auch für bleifrei. Zudem 
würde ich mir bleifrei nicht antun wenn es nicht sein muss, mir sind nur 
wenige bleifreie Lote bekannt welche sich gut löten lassen (Almit SR-LA 
und Felder ISO-Core RA).

Als Flussmittel kann ich SMD291 und CW8400 empfehlen.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Autor: Schutzbrille! (Gast)
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Arno K. schrieb:
> Warum sollte man beim SMD Löten heiße Luft spüren?
Geh mal zehn Zentimeter nah ran, dann spürst du das.

> Geht nicht so nahe drann und sitzt halbwegs gerade!
Es soll Leute geben, die, wenn sie sich auf eine Sache besonders 
konzentrieren, so nebensächlichen Sch*** wie die Sitzposition 
ignorieren.

> Bei normaler Anwendung braucht man weder Gasmaske noch
> Schutzbrille...
Das ist wie ohne Helm Fahrrad fahren - klar passiert da im Normalfall 
nichts. Aber wenn man mal nicht aufpasst, ist man froh drüber. Aber kann 
ja jeder halten wie er will.

> Für SMD sollte man nen Flussmittelstift  oder flüssiges Zeug verwenden
> wie zB. Kester 186
Ich persönlich finde Gel besser, das lässt sich mMn besser dosieren. 
Aber das ist wohl Geschmackssache.

Dem Rest kann ich aber nur zustimmen

> ich löte alles außer Blechgehäuse mit Lot unter 0.5mm

> Kauft ordentliches Lötzinn wie zB. von Felder oder Kester,da spritzt nix

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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Schutzbrille! schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Warum sollte man beim SMD Löten heiße Luft spüren?
> Geh mal zehn Zentimeter nah ran, dann spürst du das.
>

Wüsste nicht warum ich so nah ran geven sollte

>> Geht nicht so nahe drann und sitzt halbwegs gerade!
> Es soll Leute geben, die, wenn sie sich auf eine Sache besonders
> konzentrieren, so nebensächlichen Sch*** wie die Sitzposition
> ignorieren.
>

Ja mei....is eh nicht mein Rücken:)

>> Bei normaler Anwendung braucht man weder Gasmaske noch
>> Schutzbrille...
> Das ist wie ohne Helm Fahrrad fahren - klar passiert da im Normalfall
> nichts. Aber wenn man mal nicht aufpasst, ist man froh drüber. Aber kann
> ja jeder halten wie er will.
>

Ja.. wie jeder will

LG

Autor: michael_ (Gast)
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Arno K. schrieb:
> Bei normaler Anwendung braucht man weder Gasmaske noch
> Schutzbrille....mir ist total unklar wie es Leute fertig bekommen,dass
> ihnen Blei ins Gsicht nei Jagt:)

Schutzbrille ist Arbeitsschutz, zumindest bei Industriearbeitsplätzen.

Beitrag #5463079 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: A. P. (314159265)
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Als Flussmittel für Platinen verwende ich Kolophonium in Isopropanol - 
das Lötfett nur fürs Kabel verzinnen (da muss man nur ganz kurz drauf 
halten).
Als Lot verwende ich mom Stannol 60/40.

@Rene F : Dachte immer, dass man Bleifrei mit 400° löten soll - danke 
für den Hinweis.

Zurt WEller : Ich muss sagen, dass mir der Griff nach ein paar mal 
benutzen gar nicht mehr so warm vorkommt (nicht nur mir) - am Anfang war 
er schon zimelich war - jetzt nicht mehr - wie kann das sein ???

Da mir langsam mein Lot ausgeht, wollte ich mir mal schnell eins vom 
Conrad bestellen - Überraschung kein Blei Lot mehr - dann gings zu 
Pollin - nichts - als nächstes zu Bartronix - nur für Firmen - hab dann 
bei Digikey eines Gefunden : 
https://www.digikey.at/product-detail/de/kester-solder/24-6040-0027/KE1106-ND/265621
Was haltet ihr von dem  - 0,79mm dürfte passen?
Felder konnte ich keines Finden.
Danke für eure Hilfe.
LG

Autor: René H. (Gast)
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Autor: A. P. (314159265)
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Ah danke - Reichelt hab ich ganz vergessen.
Hab gerade gesehen, dass die auch Felder habe.
Was würdet ihr empfehlen - Felder oder Kester ?
Und mit Halogen oder ohne ?
Danke und LG

Autor: Alles Analog (Gast)
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A. P. schrieb:
> Ah danke - Reichelt hab ich ganz vergessen.
> Hab gerade gesehen, dass die auch Felder habe.
> Was würdet ihr empfehlen - Felder oder Kester ?
> Und mit Halogen oder ohne ?
> Danke und LG

Ich habe immer gute Erfahrungen mit Kester gemacht. Früher auch mit 
Ersin multicore.

Autor: A. P. (314159265)
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OK - und mit oder ohne Halogen ?
LG

Autor: Thosch (Gast)
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Autor: A. P. (314159265)
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passt - jetzt noch eine kleine Umfrage :

Felder oder Kester ?

LG

Autor: Manfred (Gast)
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michael_ schrieb:
> Schutzbrille ist Arbeitsschutz, zumindest bei Industriearbeitsplätzen.

Aber ganz sicher nicht bei Handlötarbeiten.

A. P. schrieb:
> Als Flussmittel für Platinen verwende ich Kolophonium in Isopropanol -

Das ist fast immer verzichtbar, die Füllung im Lötdraht genügt, wenn man 
löten kann. Es sind extrem seltene Einzelfälle, wo ich mal zusätzlich 
Flußmittel einsetzen muß.

> das Lötfett nur fürs Kabel verzinnen (da muss man nur ganz kurz drauf halten).

Suche Dir dringend ein anderes Hobby, Lötfett hat in der 
Elektrotechnik / Elektronik absolut gar nichts zu suchen.

Als wir in der Fertigung Verdrahtungen noch selbst konfektioniert haben, 
wurden die Kabelenden mit Kolophonium benetzt, bevor man sie ins Lötbad 
tauchte.

Bei Handlötungen brauche ich kein Flußmittel um ein Kabelende zu 
verzinnen, mein Lot ist mit der Flußmittelseele hinreichend. Ausnahme 
sind nur 30 Jahre alte Litzen, wo das Kupfer schon sichtbar angegammelt 
ist.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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A. P. schrieb:
> passt - jetzt noch eine kleine Umfrage :
>
> Felder oder Kester ?
>
> LG

Kester
Wobei dir das kaum etwas bring...immerhin kostet ne Rolle 40-70 Euro
LG

Autor: René F. (therfd)
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Arno K. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> passt - jetzt noch eine kleine Umfrage :
>>
>> Felder oder Kester ?
>>
>> LG
>
> Kester
> Wobei dir das kaum etwas bring...immerhin kostet ne Rolle 40-70 Euro
> LG

Was hat jetzt das finanzielle mit der Frage zutun? Der TO wird genügend 
Geld dafür haben und das ist ne Investition für einen langen Zeitraum, 
ich hab ne 1kg Rolle die reicht seit vielen Jahren...

Ich würde aufgrund meiner mangelnden Erfahrungen mit Kester ein anderes 
Lötzinn nehmen, Felder oder Stannol. Um Edsyn mache ich einen weiten 
Bogen, die Qualität scheint deutlich abgenommen zu haben.

Autor: Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)
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René F. schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> A. P. schrieb:
>>> passt - jetzt noch eine kleine Umfrage :
>>>
>>> Felder oder Kester ?
>>>
>>> LG
>>
>> Kester
>> Wobei dir das kaum etwas bring...immerhin kostet ne Rolle 40-70 Euro
>> LG
>
> Was hat jetzt das finanzielle mit der Frage zutun? Der TO wird genügend
> Geld dafür haben und das ist ne Investition für einen langen Zeitraum,
> ich hab ne 1kg Rolle die reicht seit vielen Jahren...
>
> Ich würde aufgrund meiner mangelnden Erfahrungen mit Kester ein anderes
> Lötzinn nehmen, Felder oder Stannol. Um Edsyn mache ich einen weiten
> Bogen, die Qualität scheint deutlich abgenommen zu haben.

Naja...für normale Aufgaben ist es ehrlichgesagt vollkommen egal....
LG

Autor: A. P. (314159265)
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gut - dann kauf ich mir 1kg Kester .
Hat Lötzinn ein Ablaufdatum ?
LG

Autor: A. P. (314159265)
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Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Hat Lötzinn ein Ablaufdatum ?

Du tust mir leid.
Hoffentlich hast du bis zur Rente alle theoretischen Fragen geklärt.
Damit du dann eine LED zum leuchten bringst.

Autor: Thosch (Gast)
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Hmm... Kester spezifiziert nur 3 Jahre Lagerbarkeit. Da bleibe ich für 
meinen Hobby-Bedarf bei Felder. Die schreiben in ihrem Datenblatt: "Bei 
sachgemäßer Lagerung mindestens 5 Jahre haltbar."

Ich hab noch Reste aus den 1990er Jahren, das Zeug ist noch einwandfrei 
verwendbar.

Autor: René H. (Gast)
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A. P. schrieb:
> gut - dann kauf ich mir 1kg Kester .
> Hat Lötzinn ein Ablaufdatum ?
> LG

1kg bringst du in drei Jahren wenn nur Hobby kaum durch.

Grüsse,
René

Autor: A. P. (314159265)
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michael_ schrieb:
> A. P. schrieb:
>> Hat Lötzinn ein Ablaufdatum ?
>
> Du tust mir leid.
> Hoffentlich hast du bis zur Rente alle theoretischen Fragen geklärt.
> Damit du dann eine LED zum leuchten bringst.

Lies mal was DigiKey schreibt : Shelf Life : 36Months.
Und nein, du tust mir leid, kannst nichts beitragen,außer Beleidigungen.
Mir ist klar, dass Metall nicht schlecht wird - vielleicht aber das 
Flussmittel ?
PS : Ich glaube du versuchst seit geraumer Zeit den Farbcode vom 
Vorwiderstand der Led zu decodieren :D
Sorry, dass ich mich auf dein Niveau herablasse.
LG

Autor: A. P. (314159265)
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René H. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> gut - dann kauf ich mir 1kg Kester .
>> Hat Lötzinn ein Ablaufdatum ?
>> LG
>
> 1kg bringst du in drei Jahren wenn nur Hobby kaum durch.
>
> Grüsse,
> René

Klar, wenns "ewig" hält ists mir egal - wenn nicht muss ich mir 250g 
kaufen.
Hab auch noch Lot von meinem Vater - sicher 15Jahre alt  - funktioniert 
einwandfrei.
LG

Autor: Nivea (Gast)
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A. P. schrieb:
> Sorry, dass ich mich auf dein Niveau herablasse

Unterhaltung gehoert dazu!
Manche hier (nicht verbesserbar) halten Beleidigung (du bist bestimmt 
nicht gemeint) fuer Unterhaltung. Das ist halt so. Moderation (die Mods 
machen seht gute Arbeit fuer LAU!) muss bezahlbar bleiben, und darf nix 
kosten.

A. P. schrieb:
> Lies mal was DigiKey schreibt : Shelf Life : 36Months.
Grund: Das schreibt DigiKey wegen der statistischen Haltbarkeit zwischen 
den Inventuren; alles andere wird geklaut :D

Autor: A. P. (314159265)
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Nivea schrieb:
> A. P. schrieb:
>> Lies mal was DigiKey schreibt : Shelf Life : 36Months.
> Grund: Das schreibt DigiKey wegen der statistischen Haltbarkeit zwischen
> den Inventuren; alles andere wird geklaut :D

Ah ok- danke, dann nehm ich 1kg.
Danke
https://www.digikey.at/product-detail/de/kester-solder/24-6040-0027/KE1106-ND/265621
Das müsste passen - oder gibts besseres ?
LG

Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Lies mal was DigiKey schreibt : Shelf Life : 36Months.
> Und nein, du tust mir leid, kannst nichts beitragen,außer Beleidigungen.
> Mir ist klar, dass Metall nicht schlecht wird - vielleicht aber das
> Flussmittel ?

Ich habe mich noch zurückgehalten.
Du hast ein fettes Portemonnaie und willst nur mit deiner hochpreisiger 
Ausstattung angeben.
Und dann dein Lötfett??!!

Fang erst mal an mit Löten.
In einer Industriefertigung als Verantwortlicher bist du ja nicht.
Untersuche auch die Bauelemente, damit nicht irgendwelche Bakterien aus 
Fernost dir Schaden zufügen können.

A. P. schrieb:
> Felder oder Kester ?
>

Was ist mit Stannol? Eine uralte Fa. für Lötzinn.

Autor: A. P. (314159265)
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Ich habe mich noch zurückgehalten.
Du hast ein fettes Portemonnaie und willst nur mit deiner hochpreisiger
Ausstattung angeben.
Und dann dein Lötfett??!!

Die We1010 ist die billigste Weller Professional - angeben ??????
Und das Lot : Ich kauf mir Lötzinn um 32,74 und du nicht hahahaha.
Im Ernst, das glaubst du selber nicht.
Das Lötfett hab ich grad aufgegeben- kabel verzinnen geht so auch super.

Du hast das falsch verstanden - ich bin nicht der Typ, der keine Ahnung 
hat und sich das teuerste Equipment kauft.
Ich hab bis jetzt noch nicht groß über Lot nachgedacht - hab einfach 
gelötet.

LG
PS: Stannol verwende ich mom.

Autor: Nivea (Gast)
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A. P. schrieb:
> Momentan verwende ich eine Parside Station

Hat "das Ding" wirklich eine Temperaturregelung?
Afaik nur Leistungsregelung. Kann mich irren!



Brutale Leistung tastergesteuert beherrschen, oder mit konstant 
niedriger Leistung laaangsam Arbeiten, alles eine Frage der Skills. 
Uebung macht den Meister.


Komfortabel ist anders. Tagesform und Layout spielt auch mit rein.



Nach 30 (dreissig) Jahren, inclusive SMD (!), Loetpistole... 
...moechte ich eine echte (!) Temperaturregelung nicht mehr missen. Habe 
jetzt billige geregelte; ganz gut.
Aktuell (aehnlich lang wie deine Threads, ueber Jahre) frickele ich mir 
basierend auf JBC Loetspitzen etwas selbst zusammen.

Autor: Nivea (Gast)
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michael_ schrieb:
> Ich habe mich noch zurückgehalten.
> Du hast ein fettes Portemonnaie und willst nur mit deiner hochpreisiger
> Ausstattung angeben.
> Und dann dein Lötfett??!!
>
> Fang erst mal an mit Löten.
> In einer Industriefertigung als Verantwortlicher bist du ja nicht.

Calm Down!
Auch du hast mal angefangen.


Auf der anderen Seite: macht es Spass einen Fragesteller fertig zu 
machen? Dann lebe dich hier aus. Wir lesen dich lieber hier, als in der 
Tageszeitung :P

Autor: A. P. (314159265)
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Nivea schrieb:
> A. P. schrieb:
>> Momentan verwende ich eine Parside Station
>
> Hat "das Ding" wirklich eine Temperaturregelung?
> Afaik nur Leistungsregelung. Kann mich irren!
>
>
>
> Brutale Leistung tastergesteuert beherrschen, oder mit konstant
> niedriger Leistung laaangsam Arbeiten, alles eine Frage der Skills.
> Uebung macht den Meister.
>
>
> Komfortabel ist anders. Tagesform und Layout spielt auch mit rein.
>
>
>
> Nach 30 (dreissig) Jahren, inclusive SMD (!), Loetpistole...
> ...moechte ich eine echte (!) Temperaturregelung nicht mehr missen. Habe
> jetzt billige geregelte; ganz gut.
> Aktuell (aehnlich lang wie deine Threads, ueber Jahre) frickele ich mir
> basierend auf JBC Loetspitzen etwas selbst zusammen.


Denke schon, dass die Parkside nur Leistungsregelung hat - kam aber auch 
zurecht damit - musste ich.
Die Weller ist Temperaturgereglt (ein Traum).
Wenig Leistung und hohe TEmperatur ist schlecht, viel LEistung wenig 
Temperatur ist gut. Meine Meinung.
LG

Autor: A. P. (314159265)
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Möchte noch eines hinzufügen : Ich bin kein Anfänger - ich hab nur kein 
Lot mehr !!!! Und bis jetzt wars mir egal welches (auch die Station war 
mir egal).
LG

Autor: Nivea (Gast)
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A. P. schrieb:
> Nivea schrieb:
>> A. P. schrieb:
>>> Lies mal was DigiKey schreibt : Shelf Life : 36Months.
>> Grund: Das schreibt DigiKey wegen der statistischen Haltbarkeit zwischen
>> den Inventuren; alles andere wird geklaut :D
>
> Ah ok- danke, dann nehm ich 1kg.
> Danke
> 
https://www.digikey.at/product-detail/de/kester-solder/24-6040-0027/KE1106-ND/265621
> Das müsste passen - oder gibts besseres ?

Ich komm an den Link nicht ran (frag besser nicht, mein Rechner + 
Software = Selbstbau 1982)

Wenn Flussmittelseele drin ist wird es funzen. (Auch) Du wirst nichts 
besseres brauchen.

Autor: Nivea (Gast)
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A. P. schrieb:
> Möchte noch eines hinzufügen : Ich bin kein Anfänger - ich hab nur kein
> Lot mehr !!!! Und bis jetzt wars mir egal welches (auch die Station war
> mir egal).
> LG

Err, dann bist du hier im falschen thread!
:P

Autor: A. P. (314159265)
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Nivea schrieb:
> Err, dann bist du hier im falschen thread!
> :P

Ich kann löten, nur hab ich keine AHnung welches Lot ich nehmen sollte 
(war bei der Station auch so).
Ich hab mich bis jetzt nicht darum gekümmert.
;)
Deswegen frag ich hier
LG

Autor: Nivea (Gast)
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Offtopic Thema Loetzinn:


Ich wills mal anders Formulieren: Mein "Standartloetzinn" von ca 1980 
loetet noch wie am ersten Tag. Nachkauf nur, um "das gute" zu sparen. 
(2%CU sind heute teuer fuer Standzeit Loetpistole-Kupferspitze, und 
hochleitfaehige verbindungen)

Wenn Loetzinn nix taugt: zeigt sich das sofort.

Im LAufe der Jahre: verschieden Durchmesser angesammelt. Loetzinn kann 
man nie genug haben!

Autor: A. P. (314159265)
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ps : Hast du das OS selbst geschrieben ?

Autor: Nivea (Gast)
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A. P. schrieb:
> Deswegen frag ich hier

Hiesiger Topic ist:
"
 Lötstationen

Autor: A. P. (314159265)
Datum: 05.06.2018 08:54
"

Klar klemmst du dich hier an deinen thread an......hat sich wohl so 
ergeben....................ist aber nicht richtig. Aka nicht 
"Regelkonform"
Erwarte bitte keine passende Diskussion; Schon garkeine Aktualisieung 
und aktuelle Erkenntnisse und Angebote in sechs Monaten spaeter ........


Der "Glaubenskrieg" um "Das beste Loetzinn" wird in (mehreren) anderen 
Threads gefuehrt.

Womoeglich diskutieren die dort gerade ueber Loetkolben.....LOL!

Autor: Nivea (Gast)
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A. P. schrieb:
> ps : Hast du das OS selbst geschrieben ?

Nope. Ich neige zum uebertreiben.

Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Möchte noch eines hinzufügen : Ich bin kein Anfänger - ich hab nur kein
> Lot mehr !!!! Und bis jetzt wars mir egal welches (auch die Station war
> mir egal).

Und was hat dich nun zu den Premium Erzeugnissen gebracht?

Nivea schrieb:
> Calm Down!
> Auch du hast mal angefangen.

Klar. Mit 100W den Detektor und 40/60 Zinn gelötet.
Hab dann alles durch, Cu- und vereisente Spitzen in der Fa. und privat.

Und dann die ELV LS-50 von 1999. Konnte alles, was heutige Stationen 
auch können.
Gut, das Kabel war angeschmort und hatte keinen Passwortschutz.
Für privat deshalb unbrauchbar :-(

Kostete glaub ich 60DM.

Aber eine Lötstation, wo man nicht schnell über drei Tasten verschiedene 
programmierte Temperaturen einstellen kann, geht für mich gar nicht.

Zinn legt man sich zu für Anforderungen. Nicht nach dem Preis.

Autor: Nivea (Gast)
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michael_ schrieb:
> Zinn legt man sich zu für Anforderungen. Nicht nach dem Preis.

Danke! Wir kommen sachlich zurueck zum Thema.
100% Ack. Und das Zeug auf Halde! Alles andere wird zum bereuen fuehren.
Kleinmenge testen; wenn gut: fuer die naechtstan 30 Jahre auf Halde 
legen.

Wer "klamm" ist....Armut ist keine Schande!...leidet am meisten.


michael_ schrieb:
> Gut, das Kabel war angeschmort und hatte keinen Passwortschutz.
> Für privat deshalb unbrauchbar :-(

Jetzt muss ich auch mal fett auftrumfen:
Zu meiner Zeit hatten Kabel noch keinen Passwortschutz
:D SCNR :D

Autor: michael_ (Gast)
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Nivea schrieb:
> Danke! Wir kommen sachlich zurueck zum Thema.

Gutes und Schlechtes Zinn/Flussmittel ist keine Momentfrage.

Beschleunigtes FM lötet sich gut. Hat aber Nebenwirkung.
Deshalb gibt es zig verschiedene Sorten.

Ich habe was von einer Wellenlötmaschine.
Ist etwas aggressiver, aber macht keine Probleme auch nicht bei Platinen 
von vor 20 Jahren.
Kolo-Lösung ist mir zu dreckig.

Autor: Nivea (Gast)
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APs Problem: Reizueberflutung.



Scheint so, als will er alles richtig, und es jedem Recht machen. Dabei 
den besten Preis rausholen (geiz ist geil).

Ausserdem: wenn er "zu teuer" kauft bekommt er in diesem Forum einen 
schriftlichen "Arschritt"

Den "Arschritt" bekomt er sowieso- Falsche Marke! LEtzte Woche 
Billiger.....Naechte Woche billiger....
usw!

Das ist halt ein Kommunikationsproblem

Hat nix zu tun mit Forum
Hat nix zu tun mit diesem Forum
Hat nix zu tun mit Schriftform; passiert "Auge in Auge" auch


Iss halt so.

Hier steigt immerhin das kolektive Wissen


EDIT:
..und die Rechtschreibung geht den Bach runter LOL

Autor: A. P. (314159265)
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michael_ schrieb:
> Und was hat dich nun zu den Premium Erzeugnissen gebracht?

Die LEistung und die Haltbarkeit. Ist einfach besser - kann man sagen 
was man will.
Sonst nichts - kein LCD usw.
LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Wie sich die Zeiten ändern:-)

Als ich jung war (1968+), nahm ich das was die "Alten" rieten oder 
herschenkten. Als Lötkolben diente nur ein bescheidener, erschwinglicher 
Ersa 30 der für die damaligen Röhrenprojekte gut genug war und die 
bescheidene Taschengeldkasse nicht zu sehr belastete. Den gab es damals 
dann schon mit einer vernickelten Langlebensspitze. Ich erinnere mich 
nur, daß gewisse Arten von Lot (Ersin) besonders gut rochen (Parfüm?) 
Das SN63Pb37 ist ein gutes generell nützliches Lot.

Später in der Lehre schenkten mir die Elektriker Kollegen in der Firma 
die Teile für eine Weller WTCP Lötkolben. Trafo berechnete und wickelte 
selber (Wir hatten ja eine Trafowickelei in der Firma und man war damals 
sehr großzügig zu den angehenden Lehrlingen:-). So hatte ich bald eine 
super funktionierende Lötstation in 1974 und konnte mein Glück nicht 
fassen. Lot gab es eben das, was alle anderen dort auch verwendeten. Man 
fragte nicht danach. Internet gab es sowieso nicht, Man lernte halt von 
dem was die Kollegen eben so wußten. Irgendwie war alles so 
selbstverständlich und funktionierte. Die Weller Nummer 7 Spitze tat es 
so für ziemlich alles was sich damals präsentierte.

Was ich damit sagen will, tue nicht alles über analysieren. Adoptiere 
was funktioniert und die meisten anderen verwenden und stelle das was 
nicht so gut funktioniert dann eben zur Seite. Man muß auch seine 
Erfahrungen machen. Gute und Schlechte. Ich finde, zu Viele heutzutage 
über-analysieren alles zu Tode anstatt auch mal selber Erfahrungen 
sammeln zu wollen. Das sieht man hier oft im Forum. Anstatt ein paar 
wichtige Fakten zu Gemüte führen und dann auf eigene Faust 
weiterzumachen wird da oft wochenlang "erörtert" und oft kommt am Ende 
auch nicht mehr heraus. Die Leute die da mehr Selbstvertrauen haben, 
machen eben und stellen dann das funktionierende Projekt hier im Forum 
vor ohne viel Worte vorher zu machen. Ich verstehe nicht weil so viele 
heutzutage Angst vor Erfahrung sammeln haben. Wir hatten damals kaum 
eine andere Wahl weil Informationsquellen damals naturgemäß sehr 
bescheiden waren. Schon gar nicht wie in einem kleinen Nest in Tirol. In 
der Großstadt mag das vielleicht ein bischen besser gewesen sein.

Prinzipiell rate ich Dir auch zu einer zeitgemäßen Qualitätslötstation 
wie z.B. die von erwähnte WE1010 wenn es Budget freundlich genug ist. 
Für die heutige Zeit ist sie leistungsmäßig das Äquivalente zum 
Magnastat, nur daß sie eben ein paar Komfortfunktionen hat und natürlich 
keine Spitzen zum Temperaturwechsel ausgewechselt werden müssen. Von den 
Import Sachen würde ich eher die Hände davon lassen. Das ist immer so 
ein "Hit und Miss". Es kann gut gehen, muß aber auch nicht. Qualität hat 
eben seinen Preis relativ zu Importgeräten.

Also: Ran! Entscheiden, Kaufen, und Löten...
(und dann funktionierende Projekte bewundern und im Forum vorstellen)


P.S. Du kannst einem ramponierten alten Fuchs durchaus ein paar Sachen 
glauben:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Die LEistung und die Haltbarkeit. Ist einfach besser - kann man sagen
> was man will.
> Sonst nichts - kein LCD usw.

Leistung?
Willst du Kochtöpfe löten?

Und Haltbarkeit?
Willst du 200Jahre alt werden?

Gerhard O. schrieb:
> Prinzipiell rate ich Dir auch zu einer zeitgemäßen Qualitätslötstation
> wie z.B. die von erwähnte WE1010 wenn es Budget freundlich genug ist.

200EUR für Lötstation und Zinn, und noch keine Lötstelle gemacht?
Was ist da mit der restlichen Ausstattung.
Ich kopmme da noch aus einer anderen Welt.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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michael_ schrieb:
> 200EUR für Lötstation und Zinn, und noch keine Lötstelle gemacht?
Er hat bestimmt schon einige Übung mit den schon vorhandenen Werkzeugen 
seines Vaters gehabt und Erfahrungen gemacht. Daß er Löten kann, glaube 
ich schon. Ich konnte es ja damals in seinem Alter auch schon 
einigermaßen..
> Was ist da mit der restlichen Ausstattung.
> Ich komme da noch aus einer anderen Welt.

Naja. Die Zeiten haben sich geändert. Man darf nicht unbedingt immer 
alte Maßstäbe anlegen. Ich war damals arm wie eine Kirchenmaus und mußte 
mir eben selber alles erarbeiten. Ich weiß von was ich spreche. Wenn das 
anders gewesen wäre, dann wäre vieles bestimmt anders gekommen. Ich 
finde es deshalb nicht ganz fair ihn wegen besserer Umstände zu 
kritisieren und ihm das entgegen zu halten. Wer weiß, vielleicht hat er 
für sein "Hobbygeld" viel Freizeit geopfert...

: Bearbeitet durch User
Autor: Nivea (Gast)
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michael_ schrieb:
> Gutes und Schlechtes Zinn/Flussmittel ist keine Momentfrage.

Wie meinst du das?
Meine Aussage war: Probleme zeigen sich SOFORT. Wenn keine 
SOFORTPROBLEME: auf Halde kaufen sollt du, sagt Yoda!
Bitte kommentieren!


michael_ schrieb:
> Ich habe was von einer Wellenlötmaschine.

Und ich habe was von Albert Einstein, und etwas von Arnold 
Schwarzenegger. Vom einen das Aussehen, vom anderen die Intelligenz.

Du moechtest nicht mit mir tauschen :D



michael_ schrieb:
> Ist etwas aggressiver, aber macht keine Probleme auch nicht bei Platinen
> von vor 20 Jahren.
> Kolo-Lösung ist mir zu dreckig.


Die Wellenlötmaschine "etwas aggressiver" hat mich bis jetzt gemieden.
Dazu kann ich nix sagen; keine Ahnung.
Was meinst du?


Die "Kolo-Lösung":
Damit duerfte Kolophonium gemeint sein.
Sieht n der Tat "dreckig" aus. Aber:




Kolophonium
Extreme Offtopic.
Ca 1980 (1970?) gabaut: Logiktester.
Waass ist ein Logigtester? ; ein "Dingens" welches LOW- unf High-Pegel 
anzeigen kann. Pegeldetails (und Timing- sehr Tricky genial in diesem 
Fall) interessieren hier nicht. Stromverbrauch musste runter; Standart 
C-Mos 4069 (AFAIR) zieht zuviel bei "illegal" Eingangspegel; gepimpt mit 
BJT; Eingangsschutz Netzspannunbgsfest.


!
Kolophonium liegt ca 0,2mm dick auf der Platine/dem fliegendem Aufbau
!

Kein Ausschalter noetig
Stromaufnahme im aABereich (Atto:= 10^-18) bei 25 Celsius


Die drei NC-Akkus (3*1,2V) musste ich dieses Jahr (!) leider Entsorgen: 
2000 einmal geladen, jetzt leer und ausgeblutet :-(((((((

Kolophonium sieht "dreckig" aus, ist aber sehr elektrisch und korrosiv 
gutmuetig bei Zimmrtemperatur.



Und ja, ich weiss: meine Tastatu verliert nicht nur Buchstabn, sondern 
stoppt auch manchmal mitten im

Autor: Nivea (Gast)
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Gerhard O. schrieb:
> Adoptiere
> was funktioniert und die meisten anderen verwenden und stelle das was
> nicht so gut funktioniert dann eben zur Seite. Man muß auch seine
> Erfahrungen machen. Gute und Schlechte. Ich finde, zu Viele heutzutage
> über-analysieren alles zu Tode anstatt auch mal selber Erfahrungen
> sammeln zu wollen. Das sieht man hier oft im Forum. Anstatt ein paar
> wichtige Fakten zu Gemüte führen und dann auf eigene Faust
> weiterzumachen wird da oft wochenlang "erörtert" und oft kommt am Ende
> auch nicht mehr heraus.

Adoptieren moechte hier keiner; falsches Forum.


Adaptieren, hier moechte ich auch mal mit einem Fachbegriff auftrumpfen: 
Annehmen aka Assimilieren;  Wiederstand ist zwecklos (endlich darf ich R 
mal mit "ie" schreiben ohne gehauen zu werden).....Dieses Forum ist 
BORG. Kollektives Wissen. Wir sind Borg.

Ansontsten, Gerhard: 100% Ack.

Aufskaliert: Threadtitel "Loetstation" ...-> "Loetzinn" ....->"Leitwert 
dreckiges Kolophonium"....



Wenn es hier so weiter geht: 2450nChr:
Die (meine) erste Loetstelle ist nicht mehr notwendig, mein Replikator 
kann das replizieren.

Frage: "Welcher Replikator ist der beste?"

To be continued....




@ A.P:
Wenn ich damals deine techn. Fragemoeglichkeiten gehabt 
haette...ehrlich.....haette ichs wohl genauso gehandhabt.
Jetzt ist es aber Zeit fuer ein Fazit.




Du bist Jung. Du hast ein vergleichsweise (sehr) gutes Budget. Fang 
etwas damit an, sammle Erfahrungen. Auch schlechte. Das sind die besten 
(!).

gl!

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Nivea schrieb:
> Adaptieren, hier moechte ich auch mal mit einem Fachbegriff auftrumpfen:
> Annehmen aka Assimilieren;  Wiederstand ist zwecklos (endlich darf ich R
> mal mit "ie" schreiben ohne gehauen zu werden).....Dieses Forum ist
> BORG. Kollektives Wissen. Wir sind Borg.

Schön, daß Dein Humor nicht unterzukriegen ist:-)

Eine gute Nacht an alle Nachteulen hier!

Nachtrag:

> Adoptieren möchte hier keiner; falsches Forum.

Damit meinte ich, gute Ratschläge anzunehmen und in die Praxis umsetzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Nivea schrieb:
> Kolophonium
> Extreme Offtopic.
> Ca 1980 (1970?) gabaut: Logiktester.
> Waass ist ein Logigtester? ; ein "Dingens" welches LOW- unf High-Pegel
> anzeigen kann. Pegeldetails (und Timing- sehr Tricky genial in diesem
> Fall) interessieren hier nicht. Stromverbrauch musste runter; Standart
> C-Mos 4069 (AFAIR) zieht zuviel bei "illegal" Eingangspegel; gepimpt mit
> BJT; Eingangsschutz Netzspannunbgsfest.
>
> !
> Kolophonium liegt ca 0,2mm dick auf der Platine/dem fliegendem Aufbau
> !
>
> Kein Ausschalter noetig
> Stromaufnahme im aABereich (Atto:= 10^-18) bei 25 Celsius

Ist das Dein eigenes Design? Bin beeindruckt von Deinen Ergebnissen.

Ich verwende meine Logikprobe immer noch viel bei MCU Projekten zum 
schnellen verifizieren. Bevor der Oszi hoch bootet habe ich schon erste 
Anhaltspunkte.

Der Oszi kommt erst später für genauere Untersuchungen oder wenn mich 
die LP auf dem Schlauch stehen laesst.

Autor: Nivea (Gast)
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Bilder (ca 30 nichterkennbare schon geschossen) folgen "demnaechst" oder 
nie



Fuer zwischengroesssen ist mein aktueller Park absolut ungeeignet, sory!
Kein einziges Bild ist brauchbar.





Vielleicht (wenn ich kann; auf jeden Fall) liefere ich sinnvollrs nach.


Bitte   nicht warten; kauft euch lieber ein  aktuelles Scope
Viel sinnvoller als mein "sehr guter" Logigtester

Autor: Nivea (Gast)
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Gerhard O. schrieb:
> Ist das Dein eigenes Design? Bin beeindruckt von Deinen Ergebnissen

Gerne Bilder.

Schaltbilder muesste ich mir, und dir, aufgrund der Selbentwicklung 
hinschmeissen koennen


Aber: Wiedererwarten machen Bilder Probleme. Doe grossen zu klein, die 
kleinen zu gross :D:D:D


Hoffentlich kann ich meine Brocken nachliefern.....




Oder ihr haltet mich fuer einen Blender;  nicht richtig,  aber auch kein 
/(nicht mein) beinbruch

Autor: Nivea (Gast)
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Buttr bei da Pfusch:


So gerne ich hier helfe: ich muss jetzt weg.


Moegl: Wochenlang.

Mir ist es sehr recht wenn ich fuer ein abwesendes Faultier gehalten 
werde.

I AHHHHHHHH!


........Trotzdem! Bilder meines Flivatuetz werden folgen! :s


LYA°!°

Autor: U. M. (oeletronika)
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Hallo,
> A. P. schrieb:
> Lies mal was DigiKey schreibt : Shelf Life : 36Months.
Jeder Hersteller legt das für sich fest.
Hersteller, die eher für professionelle Anwendungen anbieten, werden 
eher auf Sicherheit gehen (mit Gürtel und Hosenträger), um ja keine 
Reklamationen zu riskieren. Andere sind da weniger sensibel und 
schreiben längere Zeiten hin, weil das von Laien als mögliches 
Werbeargument gelesen wird. Im professinellen Bereich mit dem ganzen 
QM-Brimborium wird man sich auch strick an solche Vorgaben halten, als 
Bastler muß man es damit aber nicht übertreiben (sollte es aber auch 
nicht komplett ignorieren).

> Und nein, du tust mir leid, kannst nichts beitragen,außer Beleidigungen.
> Mir ist klar, dass Metall nicht schlecht wird - vielleicht aber das
> Flussmittel ?
Genau das denke ich nicht! Das Metall wird schlecht, weil es 
oberflächlich korrodiert. Dem Flussmittel innen drin passiert da wohl 
eher weniger.

Praktisch sehe ich es aber auch so wie bei Mindesthaltbarkeitsdaten von 
anderen Sachen. Wo 3 Jahre drauf stehen, sind in der Regel auch 5 Jahre 
kein Problem und nach 10 Jahren passiert auch noch nix weltbewegendes.
Das kommt dann aber auch auf die Lagerbedingungen an.

Man wird den Lötdraht also auch noch nach 5...10 Jahren gut benutzen 
können, muß aber doch damit rechnen, dass es irgendwann nicht mehr gut 
lötet (egal, ob nun nach 10, 20 oder 50 Jahren.
Gruß Öletronika

Autor: U. M. (oeletronika)
Datum:

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Hallo,
> Nivea schrieb:
> Kein Ausschalter noetig
> Stromaufnahme im aA-Bereich (Atto:= 10^-18) bei 25 Celsius
> Die drei NC-Akkus (3*1,2V) musste ich dieses Jahr (!) leider Entsorgen:
> 2000 einmal geladen, jetzt leer und ausgeblutet :-(((((((
man könnte glauben, wir sind hier in einem Anglerforum ;-)

Bei der genannten Stromaufnahme würde ich dann doch mal wissen wollen, 
wie du diese gemessen hast.

Davon mal abgesehen stellen sich mir Fragen nach der Sinnhaftigkeit des 
Konzeptes, wenn du angeblich eine Stromaufnahem gegen Null hast, dann 
aber "Akkus" mit einer Selbstentladerate einsetzt, die ca. 8...10 
Größenordnungen höher ausfällt als der Stromverbrauch.
Gruß Öletronika

Autor: A. P. (314159265)
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Ich habe diesen Thread eröffnet, damit ich Erfahrungswerte sammeln kann 
(Lötstationen).
Wir hatten 5 verscheidene Lötwerkzeuge :
1. 15 Watt noname Lötkolben - Kabel wie eine Ölpipeline
2. 15 Wattt   -.-
3. 7,5 watt Lötnadel
4. 30 Watt ungereglt Parkside - Spitzen verbrennen
5. Parkside 48Watt geregelt (bis 500°C - bei 300 Warsch eh nur 30Watt)

Ich kam bis jetzt mit dem Arsenal zurecht, aber als ich die Weller zum 
ersten mal einschaltete und ein paar Lötstellen gemacht habe, wusste ich 
eines : Nie mehr noname Dreck (sorry für die Sprache - trifft aber zu)
Und ich glaube eine We1010 ist nicht zum angeben.

Im Anschluss wollte ich kurz nach neuem Lot fragen, (meine 100g Rolle 
ist bald weg)
Ich würde auch lieber selbst ERfahrungen sammeln - geht leider nicht, 
ich kann mir nicht 10kg Lötzinn kaufen und dann sagen ah das ist das 
beste, den rest schenk ich her.
Deswegen frage ich hier (mir ist klar das es eigentlich egal ist- 
trotzdem - wenn ich mir eine größere MEnge kauf, will ich sichergehen)
lg

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Mein Rat: Kauf Marken Sn63/Pb37 0.5mm oder 0.8mm und gut ist. Ich kaufe 
mmeist Kester  weil diese bei uns eben gängig sind.

Für SMD verwende ich 0.25mm mit wasserlöslichen Flussmittel welches man 
dann mit heissen Wasser und Bürste abwäscht.

Autor: A. P. (314159265)
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Gerhard O. schrieb:
> Mein Rat: Kauf Marken Sn63/Pb37 0.5mm oder 0.8mm und gut ist. Ich kaufe
> mmeist Kester  weil diese bei uns eben gängig sind.
>
> Für SMD verwende ich 0.25mm mit wasserlöslichen Flussmittel welches man
> dann mit heissen Wasser und Bürste abwäscht.

Genau so einen Rat wollte ich - danke.
Ist SN63PB37 nicht eutektisch ?
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Mein Rat: Kauf Marken Sn63/Pb37 0.5mm oder 0.8mm und gut ist. Ich kaufe
>> mmeist Kester  weil diese bei uns eben gängig sind.
>>
>> Für SMD verwende ich 0.25mm mit wasserlöslichen Flussmittel welches man
>> dann mit heissen Wasser und Bürste abwäscht.
>
> Genau so einen Rat wollte ich - danke.
> Ist SN63PB37 nicht eutektisch ?
> LG

Das sind alle Lots. Sonst würde die Lötetei eine wahre Landplage sein. 
Das ist ja das Schöne, daß Lot wie bei einem Schalter umlegen erstarrt 
sobald die Temperatur den kritischen Wert unterschreitet.

Siehe auch hier:-)

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eutektikum

Das kann Dir das Internet viel ausführlicher beantworten. Die Wiki gibt 
einen guten Überblick zum Thema.

Autor: A. P. (314159265)
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Jede Legierung ist eutektisch (beim LOt ) ????
Dachte immer , dass nur SN63Pb37 usw eutektisch sind.
LG

Autor: A. P. (314159265)
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Laut der Seite :https://www.loetkolben-vergleich.de/loetzinn/
FLießt SN63PB37 schlechter als SN60PB40
Was sagst du dazu ?
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Jede Legierung ist eutektisch (beim LOt ) ????
> Dachte immer , dass nur SN63Pb37 usw eutektisch sind.
> LG

Als Praktiker braucht man nur zu wissen, daß die gängigen Lot Varietäten 
alle auf diesen Prinzip fundieren. Für tieferes Verständnis, muß man 
eben die Spezial Literatur abklappern.

Für Spezialzwecke ist das natürlich anders und man muß sich dann damit 
befassen.

Z.B. Beim Hartlöten nimmt man oft verschiedene Hartlote her mit 
definiert verschiedenen Schmelzpunkten. Damit lassen sich schwierige 
mechanische Lötoperationen durchführen ohne daß das Teil beim zwischen 
dem Erhitzen auseinander fällt solange man die Temperatur Bereiche 
einhält.

Für den Alltag ist mir eigentlich der tiefere Hintergrund egal:-)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Laut der Seite :https://www.loetkolben-vergleich.de/loetzinn/
> FLießt SN63PB37 schlechter als SN60PB40
> Was sagst du dazu ?
> LG

Das ist mir eigentlich noch nie aufgefallen. Mit einer starken, 
geregelten Lötstation ist es absolut kein Thema. Ich verwende immer das 
63er mit besten Erfolg. Wenn Du hauptsächlich Leiterplatten löten 
willst, dann machst Du nichts damit falsch. Das sind zumindest meine 
langjährigen Erfahrungen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Übrigens, das Mischen von bleifreien und bleihaltigen Lot ist sehr 
schlecht. Das könnte z.B. passieren wenn Du eine bleifrei gelötete LP 
reparieren willst und Du hast nur Bleihaltiges Lot zur Verfügung.

Wenn Du das also versuchst dann ist die Eutektik gründlich im Ar***:-)

Das Lot benimmt sich dann eutektisch gesehen sehr unanständig. Mußt mal 
ausprobieten. Du wirst überrascht sein.

Autor: A. P. (314159265)
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danke für deine ERklärung, welchen Vorteil bietet das Sn63 gegenüber dem 
Sn60 ?
Versteh das bitte nicht falsch, dass ich dir nicht glaube  - ich möchte 
nur alles abwägen.
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> danke für deine ERklärung, welchen Vorteil bietet das Sn63
> gegenüber dem
> Sn60 ?
> Versteh das bitte nicht falsch, dass ich dir nicht glaube  - ich möchte
> nur alles abwägen.
> LG

Das kann ich Dir ohne Recherche auch nicht beantworten. Ich habe damit 
keine eigenen Erfahrungen weil ich noch nie einen Grund hatte damit 
arbeiten zu müssen. Vielleicht kann jemand anders hier darüber 
berichten.

Autor: René H. (Gast)
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Ganz ehrlich Pi, weshalb bestellst Du dir nicht einfach 1 Rolle von 
beiden und machst Deine Erfahrungen selber?
Es muss für Dich stimmen!

Grüsse,
René

Autor: A. P. (314159265)
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OK, danke.
Noch eine Frage an dich : WElche stärke verwendest du ?
1mm ist mir zu dick - was würdest du empfehlen ?
LG

Autor: A. P. (314159265)
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René H. schrieb:
> Ganz ehrlich Pi, weshalb bestellst Du dir nicht einfach 1 Rolle von
> beiden und machst Deine Erfahrungen selber?
> Es muss für Dich stimmen!
>
> Grüsse,
> René

Auch keine schlechte IDee :)
EIn halber Kilo pro rolle ist halt ein bisschen viel.
Ich glaube, dass ich trotrzdem dan SN60PB40 nehm, hatte immer gute 
Erfahrungen damit - Fließverhalten ist mir wichtig.
LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Noch eine alte Tatsache:

Bevors Internet da verwendete man eben die handelsüblichen Varietäten 
und machte sich da wenig Gedanken. Das wird schon stimmen, sagte man 
sich damals. Zugang zu Fabriksunterlagen mußte man sich mit der Post 
bestellen. Und nicht alle Firmen waren da großzügig mit Informationen. 
Das war genauso wie der Spruch "Iß was auf den Tisch kommt!". Oder was 
man eben in der Firma hernahm.

Rückblickend hatte ich damals auch nie irgendwelche Lot Chemie Probleme. 
Es funktionierte immer wie man es erfahrungsgemäß erwartete.

Heute mit dem Internet kann man sein Wissen viel leichter vertiefen wenn 
man sich die Zeit für gezielte Recherchen nimmt. Da hast Du es viel 
leichter wie ich damals in Deinem Alter an hoch qualitative Daten und 
Informationen heranzukommen. Allerdings kommt es auch oft vor, daß man 
wegen Branchen und Wissensfernheit nicht immer alle Daten gleich ohne 
weitere Recherchen vesteht.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Ganz ehrlich Pi, weshalb bestellst Du dir nicht einfach 1 Rolle von
>> beiden und machst Deine Erfahrungen selber?
>> Es muss für Dich stimmen!
>>
>> Grüsse,
>> René
>
> Auch keine schlechte IDee :)
> EIn halber Kilo pro rolle ist halt ein bisschen viel.
> Ich glaube, dass ich trotrzdem dan SN60PB40 nehm, hatte immer gute
> Erfahrungen damit - Fließverhalten ist mir wichtig.
> LG

Mit 0.5mm kannst viel machen. Nur bei feinen SMD (0603) ist das dünnste 
noch am besten. Ich nehme dafür 0.25mm her.

Naja, in der gleichen Link von Dir steht aber, daß für LP löten das 63er 
günstiger ist. Bin aber sicher, daß Du da auch keine Probleme mit dem 
60er haben wirst.

Praktisch wirst Du kaum was merken.

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Autor: A. P. (314159265)
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OK, ich hab mich für 0,5-0,8 (was ich halt krieg) 60/40 etnschieden - 
eine Frage noch - No clean, Kolophonium aktiviert oder mild Kolophonium 
aktiviert ?
LG

Autor: A. P. (314159265)
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hat sich erledigt, ich nehm no clean.
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> OK, ich hab mich für 0,5-0,8 (was ich halt krieg) 60/40
> etnschieden -
> eine Frage noch - No clean, Kolophonium aktiviert oder mild Kolophonium
> aktiviert ?
> LG

No clean mag ich nicht. Die andern beiden Option sind für LP beide gut 
geeignet.

Was willst Du übrigens projektmäßig angehen?

Leiterplatten, Lochraster Aufbauten, altmodische Luftverdrahtung?

Für das Obige ist Dein bevorzugtes 60/40er gleich gut geeignet.

Wenn Du in der Nähe einer Großstadt wohnst, kannst ja die einschlägigen 
Geschäfte abklappern und sehen was die anbieten. Meist kauft man dann 
sowieso was sie dauernd auf Lager haben.

In Städten wie Wien oder München hat man ja einige Auswahl. Ich habe 
früher oft beim Wienschall eingekauft. Leider hat sich da über die Jahre 
viel geändert. Heutzutage gibt es fast nur noch Mail Order.

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Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> OK, ich hab mich für 0,5-0,8 (was ich halt krieg) 60/40 etnschieden -
> eine Frage noch - No clean, Kolophonium aktiviert oder mild Kolophonium
> aktiviert ?
> LG

No Clean bedeutet das man theoretisch die Flussmittelreste nicht 
entfernen muss, im Hobbybereich kann das reinigen in 95% aller Fälle 
egal sein wenn man mit der Optik leben kann, ich habe hier zum Beispiel 
einen Grundig Tongenerator aus den 60ern dort würde die Platine auch 
nicht gewaschen und er läuft bis heute.

Naja mild bedeutet nur das weniger Flussmittel enthalten ist, ich würde 
die nicht-milde Variante nehmen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Ich finde die Dämpfe von no clean unangenehm. Normales Flußmittel ist 
immer noch am besten. Es gibt ja auch noch Flußmittelentferner 
Flüssigkeiten wenn man wirklich saubere LP haben will. Für LP nehme ich 
meist wasserlöslich weil sich das gut entfernen läßt. Nur muß man es 
entfernen weil es sonst Kriechströme geben kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Früher hatte man mir gesagt, daß die Kolophonium Rückstände draufbleiben 
dürfen. In der Firma damals um 1972 überzogen wir alle Labor gefertigten 
LP mit einem Lötschutzlack und tauchversilberten die Leiterbahnen. Aber 
das ist schon lange her.

Und jetzt "QRU und QRT":-)

Muß weg.

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Autor: A. P. (314159265)
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Autor: René H. (Gast)
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A. P. schrieb:
> Auch keine schlechte IDee :)
> EIn halber Kilo pro rolle ist halt ein bisschen viel.
> Ich glaube, dass ich trotrzdem dan SN60PB40 nehm, hatte immer gute
> Erfahrungen damit - Fließverhalten ist mir wichtig.

Dann nimm kleinere Rollen. Ich verwende 0.5 für SMD (0805 anderes Löte 
ich kaum habe aber auch 0.25 hier). 0.8 für THT (würd ich für SMD nicht 
nehmen).

Grüsse,
René

Beitrag #5465603 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: A. P. (314159265)
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gehjt bei digikey lewider nicht -. weiß niocht wo ichs sonst kester 
kriegen soll - hast du eine Ahnung ?
LG

Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> gehjt bei digikey lewider nicht -. weiß niocht wo ichs sonst kester
> kriegen soll - hast du eine Ahnung ?
> LG

Ich würde mich nicht so auf Kester versteifen, Stannol ist zum Beispiel 
auch ein sehr guter Hersteller. Wenn du bei Digi-Key nicht bestellen 
kannst, dann schau mal bei TME.eu, dort gibt es Lötzinn verschiedenster 
Hersteller, und von Stannol alle möglichen Legierungen und Durchmesser.

Sich auf einen Hersteller festzulegen macht in diesem Fall wenig Sinn, 
im Endeffekt verkaufen die Hersteller auch nur das gleiche. Ich löte zum 
Beispiel Sn60Pb40 und Sn60Pb38Cu2. Zwischen den meisten Loten dieser 
Legierung wirst du keinen Unterschied feststellen können. Ich hatte bis 
jetzt nur einmal den Fall das sich solch ein Lötzinn anders verhalten 
hat und das war bei Edsyn, ich vermute aber auch dass das Lötzinn falsch 
etikettiert war, es lies sich richtig schlecht löten und war ziemlich 
hell, deutlich heller als die alte Rolle des gleichen Typs, welche sich 
übrigens hervorragend löten ließ.

Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> OK, ich hab mich für 0,5-0,8 (was ich halt krieg) 60/40 etnschieden -
> eine Frage noch - No clean, Kolophonium aktiviert oder mild Kolophonium
> aktiviert ?
> LG

Ich habe dir ja schon weiter oben gesagt, dass man das Zinn nach seinem 
Zweck auswählt.
Mit deinem 0,5mm kommst du nicht weit, wenn du Kühlkörper, 
Leistungsrelais oder den Kabelbaum in einem PC-NT löten willst.

Mit SW32 machst du erst mal keinen Fehler.
Aktiviertes FM lötet sich besser, hat aber wie genannt Nachteile.
Z.Bsp. wenn es mit Eisen in Berührung kommt.
Und es sollte abgewaschen werden.
Es gibt Widerstände, welche verzinnte Eisendrähte haben.

Also was willst du löten?
Neu oder Reparatur?

Autor: Baum (Gast)
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Thema Lötzinn.
Ich habe hier Rollen mit Lötzinn von Elsold (Typ K und C3p 
https://www.google.com/url?q=http://www.elsold.de/Prospekte/roehrenlot/Jul13/ELSOLD%2520Bleihaltige%2520Roehrenlote_D.pdf&sa=U&ved=0ahUKEwjpp66g1-3bAhXKY1AKHTVqBfIQFggLMAA&usg=AOvVaw3tk2z5SsGe_tGi7zHKyX0d)

Stannol, Vielstädter und zwei bei denen kein Etikett mehr drauf ist, 
dürften aber auch von Elsold sein.

Ich merk da so gut wie keine Unterschiede, gerade zwischen dem Stannol 
und dem Elsold nicht. (Die Rollen von Elsold sind schon ziemlich alt! 
Aber die Lötstellen werden super :) )

René F. schrieb:
> Ich löte zum
> Beispiel Sn60Pb40 und Sn60Pb38Cu2. Zwischen den meisten Loten dieser
> Legierung wirst du keinen Unterschied feststellen können.

^^ genaue so schaut das aus. Ich hab Sn60PbCu2 (Hauptsächlich, der Typ K 
ist ohne cu) in Verwendung, Unterschiede vom C3p zum Typ K kann ich 
keine Feststellen.

Genauso wie zwischen dem Stannol und dem Elsold. Die stehen sich in nix 
nach.

Autor: A. P. (314159265)
Datum:

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michael_ schrieb:
> A. P. schrieb:
>> OK, ich hab mich für 0,5-0,8 (was ich halt krieg) 60/40 etnschieden -
>> eine Frage noch - No clean, Kolophonium aktiviert oder mild Kolophonium
>> aktiviert ?
>> LG
>
> Ich habe dir ja schon weiter oben gesagt, dass man das Zinn nach seinem
> Zweck auswählt.
> Mit deinem 0,5mm kommst du nicht weit, wenn du Kühlkörper,
> Leistungsrelais oder den Kabelbaum in einem PC-NT löten willst.
>
> Mit SW32 machst du erst mal keinen Fehler.
> Aktiviertes FM lötet sich besser, hat aber wie genannt Nachteile.
> Z.Bsp. wenn es mit Eisen in Berührung kommt.
> Und es sollte abgewaschen werden.
> Es gibt Widerstände, welche verzinnte Eisendrähte haben.
>
> Also was willst du löten?
> Neu oder Reparatur?


Naja, hauptsächlich neu - manchmal aber auch Reparaturen.
Mom nur THT kein SMD- PC-NT Kabeln löte ich oft.
Wie wärs mit 0,8mm ?
LG

Autor: A. P. (314159265)
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nach langer Recherche habe ich herausgefunden, dass dieses Lot das beste 
für mich ist : 
https://www.digikey.at/product-detail/de/kester-solder/24-6337-8800/KE1400-ND/61656
Zwei Rollen von dem - später vielleicht noch eine Rolle mit weniger 
Durchmesser (SMD).
Hab mir für SN63Pb37 entschieden, da sehr viele auf diese Legierung 
schwören - SN60PB40 wird für Anfänger empfohlen.
Wenn ich korrodierte Sachen löte, kauf ich mir irgendein starkes 
Flussmittel - das Lot ist No-Clean.
LG

Autor: michael_ (Gast)
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A. P. schrieb:
> Wenn ich korrodierte Sachen löte, kauf ich mir irgendein starkes
> Flussmittel - das Lot ist No-Clean.

Brauchst du nicht kaufen! Da hast du doch dein Lötfett.

Autor: Manfred (Gast)
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michael_ schrieb:
> Mit deinem 0,5mm kommst du nicht weit, wenn du Kühlkörper,
> Leistungsrelais ...

Hier steht auch eine Rolle 1,5mm auf dem Tisch.

> Mit SW32 machst du erst mal keinen Fehler.

Ich habe neben F-SW32 63/37 auch noch F-SW26 Cu2 - das 26er geht 
deutlich besser, wenn die Oberflächen nicht mehr frisch sind. Aus der 
Fertigung wurde SW26 schon vor zweistelligen Jahren verbannt, weil es 
Langzeitausfälle verursachen soll.

Aktuell ist die Angabe F-SWxx nicht mehr zu finden, da greifen wohl 
neuere DIN.

Meine Bestände sind über 20 Jahre alt, ich sehe da keine Einbußen. Oder 
doch: Eine Rolle, die über Jahre bei hoher Luftfeuchte gelagert wurde, 
sieht etwas grau aus und lötet sich nicht mehr so richtig gut.

Die hochwissenschaftliche Ausarbeitung von A.P. nimmt zunehmend trollige 
Züge an, auf diese Weise wäre ich bis heute zu keiner einzigen Lötstelle 
gekommen.

Autor: A. P. (314159265)
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Und noch einmal :)
Ich löte schon seit längerer Zeit - ich will nur neues gutes, besseres 
Lot - mehr nicht !!!!
Ich mir bis jetzt immer irgendwas aus dem Baumarkt gekauft.
LG

Autor: michael_ (Gast)
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Manfred schrieb:
> Ich habe neben F-SW32 63/37 auch noch F-SW26 Cu2 - das 26er geht
> deutlich besser, wenn die Oberflächen nicht mehr frisch sind. Aus der
> Fertigung wurde SW26 schon vor zweistelligen Jahren verbannt, weil es
> Langzeitausfälle verursachen soll.

Kein Wunder.
Das Mindeste bei der Flussmittelauswahl ist doch WIKI.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flussmittel_%28L%C3%B6ten%29#IPC-J-STD-004B,_EN_61190-1-1

Es ist korrosiv und sollte nicht für ungewaschene Elektronik eingesetzt 
werden.

Unter Veraltete Abkürzungen findet man auch die Abkürzungen aus 
USA/Fernost.

Manfred schrieb:
> Die hochwissenschaftliche Ausarbeitung von A.P. nimmt zunehmend trollige
> Züge an, auf diese Weise wäre ich bis heute zu keiner einzigen Lötstelle
> gekommen.

Er auch nicht.

In der Anlage ist das Programm von FELDER.

Autor: A. P. (314159265)
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michael_ schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Die hochwissenschaftliche Ausarbeitung von A.P. nimmt zunehmend trollige
>> Züge an, auf diese Weise wäre ich bis heute zu keiner einzigen Lötstelle
>> gekommen.
>
> Er auch nicht.

Wie kommst du zu dieser Annahme ?
Ich schrieb mehrmals, dass ich einfach nur neues Lot möchte - es ist ein 
bisschen schwer, 10 verschiedene Lote auszuprobieren - die kleinsten 
Mengen sind meistens 100g.
Wenn dich meine Fragen stören, lies sie einfach nicht.
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo, Du junger Quälgeist!

Da machst ja sogar mir Konkurrenz. Man sagte mir damals auch nach ein 
arger Quälgeist mit tausend+ Fragen gewesen zu sein. Ob das stimmt weiß 
ich nicht mehr. Mir kam es nicht so vor...

Trotzdem. In diesen Thread hast Du schon recht gute Ratschläge bekommen. 
Nun ist es Zeit das große Experiment zu wagen und das Lot zu bestellen. 
Welches Lot gut funktioniert ist jetzt bekannt. Solange Du die üblichen 
Markenfabrikate kaufst kann nichts schief gehen. Halte Dich von 
Chinaware zurück. Da ist das Risiko groß.

Meine Ansicht über No Clean ist, daß es unangenehm auf die Lungen geht 
und ich es deshalb nicht mag. Aber das mußt Du selber wissen. Eine gute 
Belüftung ist so oder so nicht verkehrt. Arbeite am besten bei offenem 
Fenster.

BTW. Was sagen den übrigens Deine Eltern dazu, daß Du solange 
aufbleibst? Ich würde Dir was erzählen...
Ich würde Dich morgen gerne in der Schule sehen wollen:-)

OK. Ich höre ja schon auf

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Autor: A. P. (314159265)
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Ja, ich weiß ja, dass ich sehr viel frage - hat mir aber was gebracht - 
sonst hätte ich eine andere Lot Marke, andere Legierung, anderes 
FLussmittel und einen anderen Durchmesser :D
Aber trotzdem muss niemand schreiben, dass ich noch keine einzige 
Lötstelle gemacht habe.
Hab mir schon einen Lötdampfabsauger gebaut - Aktivkohlefilter kommt 
auch bald.

Gerhard O. schrieb:
> BTW. Was sagen den übrigens Deine Eltern dazu, daß Du solange
> aufbleibst? Ich würde Dir was erzählen...
> Ich würde Dich morgen gerne in der Schule sehen wollen:-)

Die letzten zwei Wochen sind sowieso nur mehr Ausflüge - dafür muss man 
nicht allzu wach sein.
Die Noten passen - deswegen auch die Lötstation ;)
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Ja, ich weiß ja, dass ich sehr viel frage - hat mir aber was
> gebracht -
Ich bin der Ansicht, dass solche Themen nicht nur Dir alleine helfen. So 
gesehen sind Deine Fragestellungen endlich doch recht nützlich.
> sonst hätte ich eine andere Lot Marke, andere Legierung, anderes
> FLussmittel und einen anderen Durchmesser :D
M.M. nach waere Rosin Lot angenehmer. Wie schon erwähnt finde ich die 
Abgase von No Clean als unangenehm. Das gilt übrigens auch für das 
wasserlösliche Flussmittel.
> Aber trotzdem muss niemand schreiben, dass ich noch keine einzige
> Lötstelle gemacht habe.
Da wasche ich mich in Unschuld :D ; Naja, im Forum brauchst Du halt ein 
dickes Fell. Da treffen sich manchmal "Hund und Katz":-)
> Hab mir schon einen Lötdampfabsauger gebaut - Aktivkohlefilter kommt
> auch bald.
Ich habe auch einen obwohl ich nicht sicher bin ob es viel bringt 
solange die Luftabsaugung zum Kohlefilter nicht einwandfrei 
funktioniert. Da wäre es gut wenn Du zum Beispiel den 
Reflektor/Lampenschirm einer alte Arm-Schreibtischlampe mit einem 
Schlauch am Lampenfassungsende versiehst und diesen Schlauch mit dem 
Einsauge Port des Kohlefilters verbindest. Diese Anordnung habe ich mal 
bei einen Bekannten in OE gesehen. Hat auch den Vorteil, dass Du gleich 
gute Beleuchtung mit bekommst und den Absaugschirm genau so einstellen 
kannst wie es für das Löten am günstigsten ist.

Frei stehend am Tisch stank es mit dem Kohlefilter im Zimmer immer noch 
merklich. Seitdem habe ich einen Absaugschlauch nach außen und jetzt 
riecht man nichts mehr. Aber das übersteigt möglicherweise Deine 
Möglichkeiten und da haben Deine Eltern wahrscheinlich auch noch was zu 
sagen.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> BTW. Was sagen den übrigens Deine Eltern dazu, daß Du solange
>> aufbleibst? Ich würde Dir was erzählen...
>> Ich würde Dich morgen gerne in der Schule sehen wollen:-)
>
> Die letzten zwei Wochen sind sowieso nur mehr Ausflüge - dafür muss man
> nicht allzu wach sein.
OK. Wenn Du dann am Berg nur nicht schlapp machst;-)
(Oder gibt es bei Dir keine Berge?)
> Die Noten passen - deswegen auch die Lötstation ;)
Ich glaube zu verstehen...
> LG

OK. Muss jetzt weg - Die Arbeit ruft.
Schönen Tag noch.

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Autor: A. P. (314159265)
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Gerhard O. schrieb:
>> Lötstelle gemacht habe.
> Da wasche ich mich in Unschuld :D ; Naja, im Forum brauchst Du halt ein
> dickes Fell. Da treffen sich manchmal "Hund und Katz":-)

Nein, du natürlich nicht.

Mit Kohlefilter meinte ich keinen großen Filterkasten - nur so ein 
kleines Plättchen - mir fällt aber ein, dass wir noch einen großen 
Rohrventilator haben - Kohlefilter oder Fensterkeil und Schläuche kann 
man kaufen. Der ist genau so gut wie ein billiges Absaugsystem.

Gerhard O. schrieb:
> OK. Wenn Du dann am Berg nur nicht schlapp machst;-)
> (Oder gibt es bei Dir keine Berge?)

Schön wärs wenn wir wandern würden.
Berge gibts zur genüge - ich bin in Österreich - Land am Berge, Land am 
Strome...
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>>> Lötstelle gemacht habe.
>> Da wasche ich mich in Unschuld :D ; Naja, im Forum brauchst Du halt ein
>> dickes Fell. Da treffen sich manchmal "Hund und Katz":-)
>
> Nein, du natürlich nicht.
>
> Mit Kohlefilter meinte ich keinen großen Filterkasten - nur so ein
> kleines Plättchen - mir fällt aber ein, dass wir noch einen großen
> Rohrventilator haben - Kohlefilter oder Fensterkeil und Schläuche kann
> man kaufen. Der ist genau so gut wie ein billiges Absaugsystem.
So habe ich mein Absaugsystem ausgeführt. Geht nach außen mit einem 12cm 
Rohrsystem. Eine Klappe schließt die Außenwelt bei Stillstand 
automatisch ab so dass keine ungebetene Gäste Quartier im Haus 
aufschlagen. Ich verwende allerdings kein Kohlefilter. Die Luft verdünnt 
das draußen schon ausreichend. Ich löte ja nicht industriell.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> OK. Wenn Du dann am Berg nur nicht schlapp machst;-)
>> (Oder gibt es bei Dir keine Berge?)
>
> Schön wärs wenn wir wandern würden.
Da hatten es wir besser. Wir machten damals in der Schule viele 
Bergausflüge und Skitouren in Tirol. Aber das ist schon ewig lang her. 
Anstatt der Tiroler Alpen haben wir hier die Rocky Mountains:D
> Berge gibts zur genüge - ich bin in Österreich - Land am Berge, Land am
> Strome...
Habe ich mir schon gedacht wegen Deiner Digikey Länder Kennung. Welches 
Bundesland?
> LG
Bis dann.

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Autor: A. P. (314159265)
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Gerhard O. schrieb:
> So habe ich mein Absaugsystem ausgeführt. Geht nach außen mit einem 12cm
> Rohrsystem. Eine Klappe schließt die Außenwelt bei Stillstand
> automatisch ab so dass keine ungebetene Gäste Quartier im Haus
> aufschlagen. Ich verwende allerdings kein Kohlefilter. Die Luft verdünnt
> das draußen schon ausreichend. Ich löte ja nicht industriell.
>>

Gute Idee mit der Klappe - werd ich übernehmen.
Der Kohlefilter wäre statt einer Ableitung nach Außen.

Gerhard O. schrieb:
> Habe ich mir schon gedacht wegen Deiner Digikey Länder Kennung. Welches
> Bundesland?

Burgenland - wohnst du in Tirol ?
Im Burgenland gibts aber nicht so viele interessante Berge - NÖ ist 
wesentlich besser (hohe Wand, Schneeberg usw)
LG

PS : Auf welcher Unterlage lötest du ?

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Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Gute Idee mit der Klappe - werd ich übernehmen.
> Der Kohlefilter wäre statt einer Ableitung nach Außen.
Ich würde das Kohlefilter nur dann verwenden wenn Du die Abluft nicht 
nach außen abführen kannst. Als Negativpunkt: Im Winter geht natürlich 
auch etwas Wärme verloren. Dann verbraucht sich das Filter mit der Zeit. 
Könnte langfristig teuer sein.

> Gerhard O. schrieb:
>> Habe ich mir schon gedacht wegen Deiner Digikey Länder Kennung. Welches
>> Bundesland?
>
> Burgenland - wohnst du in Tirol ?
In meiner Jugend. Seit 1975 lebe ich in Westkanada, in Alberta. Edmonton 
heißt das "Nest". Stichwort "Edmonton Oilers":D
> Im Burgenland gibts aber nicht so viele interessante Berge - NÖ ist
> wesentlich besser (hohe Wand, Schneeberg usw)
Den Schneeberg kenne ich. Verbrachte viele meiner Schulferien immer in 
Wien bei meinen Großeltern. Auf dem Schneeberg bin ich gewesen als ich 
14 war. Das war ein Abenteuer. Hatten dann auf dem Rückweg eine 
Autopanne...
Ich liebe übrigens eure Gegend und auch Kärnten. Die Bahnfahrt von Wien 
nach Salzburg war immer echt toll. Da gab es entlang des Bahngeleises 
auch viele Burgen.

Gibt es in Graz übrigens Elektronikgeschäfte wie z.B. den Conrad? Oder 
musst Du dafür nach Wien fahren?
> LG
>
> PS : Auf welcher Unterlage lötest du ?
Auf einer uralten weichen Antistatik Matte von 3M. Sie funktioniert aber 
nicht mehr als Antistatik Matte weil der der frühere Widerstand von 
20K/cm  nun praktisch unendlich wurde. Aber dafür schützt sie 
empfindliche Gehäuseteile und verhindert, dass mechanische Kleinteile 
auf der glatten Resopal beschichteten Tischplatte herum springen. Wenn 
ich tatsächlich eine Antistatik-Matte brauche, lege ich eine neue drauf, 
schließe sie an der Schutzerde an und nehme sie danach wieder weg wenn 
sie nicht gebraucht wird weil sie geschont und sauber gehalten werden 
müssen wenn man sich auf sie verlassen möchte. (Bei gebrauchten 
AS-Matten musst Du vorsichtig sein und immer nachprüfen. Die halten 
nämlich nicht ewig.)

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Autor: A. P. (314159265)
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Graz ist für mich weiter weg als Wien (in Wien sind zwei Conrads - in 
Graz einer) - war aber schon länger nicht mehr beim Conrad - ab 50€ 
Versandkostenfrei.
Ja - bei uns ist alles voll mit Burgen :)
Danke für den Hinweis bzgl. Antistatikmatten.
Ich verwende eine 35cmx35cm Niro Platte mit ca 5mm Stärke - daneben 
Glasplatten - am Arbeitstisch nur Glasplatten - zum löten ist Niro 
besser. Drunter hab ich Trittschaldämmung aufgelegt- super Unterlage
Alberta ist mir ein bisschen zu kalt - ich strebe Kalifornien an - am 
liebsten Silicon Valley  - dauert noch bisschen ;)
Du verwendest wahrscheinlich JBC ?
LG

: Bearbeitet durch User
Autor: René F. (therfd)
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Gerhard O. schrieb:
> Wenn
> ich tatsächlich eine Antistatik-Matte brauche, lege ich eine neue drauf,
> schließe sie an der Schutzerde an und nehme sie danach wieder weg wenn
> sie nicht gebraucht wird weil sie geschont und sauber gehalten werden müssen 
wenn man sich auf sie verlassen möchte.

Was gar nicht so einfach geht bei vielen, die Oberfläche ist teilweise 
nicht glatt sondern hat eine Art Muster drin und in diesem Muster 
sammelt sich der Dreck.

Als Azubi damals habe ich meine Matte immer mit nem Reiniger von Würth 
eingesprüht und es hat den Dreck dann an die Oberfläche geschwämmt, 
diese dann abgewischt und das so oft wiederholt bis sie einigermaßen 
sauber war.

Inzwischen tausche ich die Matte an meinem Schreibtisch jedes Jahr und 
meine alte Matte wird weitergereicht an einen Tisch dessen Matte 
schlimmer aussieht. (Ich muss aber auch zugeben das ich da sehr penibel 
bin, ich reinige auch wöchentlich meinen Schreibtisch und „meine“ beiden 
anderen Tische im Labor, der Rest des Labors ist reines Chaos, das ist 
aber die Baustelle meiner Kollegen ;)

So ähnlich schaut’s auch mit dem aufräumen bei mir aus, zumindest im 
Labor, es gibt nichts nervigeres als Werkzeug oder Messequipment suchen 
zu müssen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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René F. schrieb:
> So ähnlich schaut’s auch mit dem aufräumen bei mir aus, zumindest im
> Labor, es gibt nichts nervigeres als Werkzeug oder Messequipment suchen
> zu müssen.

"Wer Ordnung liebt ist nur zu faul zum suchen!" behaupten böswillige 
Zungen...

Also, was mich betrifft ist mein Labor ab und zu chaotisch, aber 
Arbeitstisch und Werkzeuge sind immer sauber aufgeräumt, Lötspitzen 
sauber verzinnt,  fertig für den nächsten "Job".

Ja, ich wische meine auch regelmäßig mit einem feuchten Tuch oder 
Fensterreiniger.

Autor: A. P. (314159265)
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Bei mir am Tisch, müssen alle Unterlagen perfekt nebeneinander liegen 
und sauber sein - Lötschwamm wird jeden Tag gewaschen :)
Was anderes : Zum Kabel Vezinnen/Zusammenlöten sind zwei Wäschekluppen 
auf einem Holzbrett super (außer man hat eine gute dritte Hand.
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Graz ist für mich weiter weg als Wien (in Wien sind zwei Conrads -
> in
> Graz einer) - war aber schon länger nicht mehr beim Conrad - ab 50€
> Versandkostenfrei.
Dann geht es noch. In Wien gab es früher zumindest tolle Geschäfte wie 
der Wienschall, Radio Heitler in der Neubaugasse. Ist wahrscheinlich für 
Dich kein Begriff mehr. So ein Geschäft müsstest Du erlebt haben. Echt 
Originell. Ein richtiges Unikum. Habe keine Ahnung was es da noch gibt 
an alten Geschäften. In den 90er Jahren existierte noch ein tolles 
Elektronikbauteilegeschäft irgendwo entlang der Laxenburgerstrasse (11. 
Bezirk?). Kann mich aber nicht mehr an den Namen erinnern.
> Ja - bei uns ist alles voll mit Burgen :)
> Danke für den Hinweis bzgl. Antistatikmatten.
> Ich verwende eine 35cmx35cm Niro Platte mit ca 5mm Stärke - daneben
> Glasplatten - am Arbeitstisch nur Glasplatten - zum löten ist Niro
> besser. Drunter hab ich Trittschaldämmung aufgelegt- super Unterlage
Niro Platten sind mir kein Begriff.
> Alberta ist mir ein bisschen zu kalt - ich strebe Kalifornien an - am
> liebsten Silicon Valley  - dauert noch bisschen ;)
Naja, das wird sich ja ändern, hoffe ich...
In Kalifornien war ich noch nicht, Kenne aber Montana, Idaho, Washington 
und Oregon durch eigene Fahrausflüge mit dem Auto recht gut. Seit 0911 
bin ich aber nie mehr in den Staaten gewesen. Vor 0911 konnte man nur 
durch einige Fragen beantworten über die Grenze. Damals genuegte fuer 
Kanadier offiziell der Führerschein. Heutzutage brauchen auch wir einen 
Reisepass. So haben sich die Zeiten geändert.
> Du verwendest wahrscheinlich JBC ?
Nein. Ich verwende hauptsächlich die Weller WESD51. Für feine SMD Sachen 
eine alte PACE Lötstation. Bin aber dabei mir für die Weller WMRP und 
WMRT Spitzen eine eigene mit AVR MCU zu bauen.

Was ich so im Internet finde, scheint recht gut für JBC zu sprechen. Da 
macht man bestimmt nichts falsch. Sind aber auch relativ teuer in der 
Beschaffung und die Spitzen sind natuerlich wegen ihrer 
fortgeschrittenen Technologie auch nicht gerade billig. Die JBC 
Lötstationen sind auf alle Fälle "Tempting". Deshalb rate ich Dir vom 
Kostenstandpunkt alleine ab. Da fährst Du mit Deiner WE1010 bestimmt 
besser und die Spitzen für Deinen WE1010 Lötkolben sind bestimmt 
deutlich billiger. Für THT lässt sie sicherlich nicht viele Wünsche 
offen und mit feinen Spitzen schaffst Du auch viele anfallende SMD 
Lötarbeiten wenn Du soweit bist.

Für Allerwelts-Arbeiten bin ich mit der WESD51 sehr zufrieden. Die 
Spitzen halten lange und sind billig und in zahlreicher Ausführung 
erhältlich und die Hitzekapazität ist für ein traditionelles Lötkolben 
Design mindesten so gut wie bei Magnastaten. Auch die 
Temperaturregulierung betrachte ich als sehr gut. Für die feinen 
Arbeiten hat sich die PACE sehr bewährt. Ist an sich auch nichts 
besonderes. Aber für SMD liegt sie gut in der Hand und war die letzten 
25 Jahre sehr zuverlässig.



> LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Bei mir am Tisch, müssen alle Unterlagen perfekt nebeneinander
> liegen
Kann man daraus schließen, dass Dein Zimmer ähnlich ordentlich aussieht?
> und sauber sein - Lötschwamm wird jeden Tag gewaschen :)
Obwohl ich auch einen Lötschwamm benutze, steht man heutzutage lieber 
auf Messingwolle. BTW. Die Hersteller raten übrigens dazu nur 
destilliertes Wasser für den Schwamm zu verwenden um chemische 
Reaktionen an der Lötspitze zu reduzieren oder verhindern.
> Was anderes : Zum Kabel Vezinnen/Zusammenlöten sind zwei Wäschekluppen
> auf einem Holzbrett super (außer man hat eine gute dritte Hand.
> LG
Echt guter Vorschlag. Danke.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. P. (314159265)
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Ich kenn den Lauermann in Baden - ist ein kleine Geschäft - hat aber 
alles. Preise sind bei manchen Teilen sehr hoch - ein Elko zb. 1-2euro.

Niro = Nirosta = Rostfreier Stahl

Die RT Spitzen haben mich auch sehr gereizt - sind mir aber zu fein für 
tht.
Bin super zufrieden mit der We1010 - 70Watt machen einfach nur SPaß.
Messingwolle hab ich mir schon bestellt - Lötschwamm ist halt viel 
einfacher.
Wusste nicht, dass man destiliertes Wasser nehmen soll. Danke.

Gerhard O. schrieb:
>> Was anderes : Zum Kabel Vezinnen/Zusammenlöten sind zwei Wäschekluppen
>> auf einem Holzbrett super (außer man hat eine gute dritte Hand.
>> LG
> Echt guter Vorschlag. Danke.

Am besten die Kluppen vorne abschneiden.

Gerhard O. schrieb:
> Kann man daraus schließen, dass Dein Zimmer ähnlich ordentlich aussieht?

Eigentlich schon - geh aber nur zum Schlafen rein. Deswegen ist nicht 
viel drin.

Die Arbeitstische versuche ich so gut wie möglich sauber zu halten.
LG

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. P. schrieb:
> Ich kenn den Lauermann in Baden - ist ein kleine Geschäft - hat
> aber
> alles. Preise sind bei manchen Teilen sehr hoch - ein Elko zb. 1-2euro.
Ja, das ist schon teuer. Früher gab es noch den Günther Schmidbauer 
Versand. Die waren damals relativ günstig. Ob es die wohl noch gibt?
>
> Niro = Nirosta = Rostfreier Stahl
OK. Danke.
>
> Die RT Spitzen haben mich auch sehr gereizt - sind mir aber zu fein für
> tht.
> Bin super zufrieden mit der We1010 - 70Watt machen einfach nur SPaß.
Das glaube ich Dir. Mein früherer Magnastat mit dem 60W Heizer war 
ähnlich stark. Die reduzierten spaeter die Leistung auf 42W.
> Messingwolle hab ich mir schon bestellt - Lötschwamm ist halt viel
> einfacher.
Es wird auch davon gesprochen, dass Loetschwammbehandlung 
moeglicherweise die Spitzen durch mikroskopische Harrisse vorzeitig 
verschleissen laesst. Ob das wahr ist, kann ich nicht wirklich 
beurteilen. Meine Spitzen halten trotzdem jahrelang.
> Wusste nicht, dass man destilliertes Wasser nehmen soll. Danke.
>
> Gerhard O. schrieb:
>>> Was anderes : Zum Kabel Vezinnen/Zusammenlöten sind zwei Wäschekluppen
>>> auf einem Holzbrett super (außer man hat eine gute dritte Hand.
>>> LG
>> Echt guter Vorschlag. Danke.
>
> Am besten die Kluppen vorne abschneiden.
Werde ich mir merken.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Kann man daraus schließen, dass Dein Zimmer ähnlich ordentlich aussieht?
>
> Eigentlich schon - geh aber nur zum Schlafen rein. Deswegen ist nicht
> viel drin.
Dann ist Dein "Entwicklungslabor" anderswo, Keller, Garage?
>
> Die Arbeitstische versuche ich so gut wie möglich sauber zu halten.
Das lohnt sich bestimmt. Bin eigentlich überrascht das zu hören. Deine 
amerikanischen und kanadischen Altersgenossen tun sich damit sehr viel 
schwerer. Bei denen sehen die Zimmer oft recht chaotisch aus und man 
muss auf Zehenspitzen durchs Zimmer navigieren:D

Wenn ich schnell mal Kurswechsel machen muss, halte ich immer eine 
Plastikaufbewahrungs-Box bereit um ein Projekt kurzfristig aufzubewahren 
bis ich wieder weitermachen kann.
> LG

OK. Muss jetzt weg.

Autor: A. P. (314159265)
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Gerhard O. schrieb:
> Es wird auch davon gesprochen, dass Loetschwammbehandlung
> moeglicherweise die Spitzen durch mikroskopische Harrisse vorzeitig
> verschleissen laesst. Ob das wahr ist, kann ich nicht wirklich
> beurteilen. Meine Spitzen halten trotzdem jahrelang.

WIrd mit dem TEmperaturunterschied begründet - innen heiß außern kalt-> 
Haarrisse.

Gerhard O. schrieb:
> Dann ist Dein "Entwicklungslabor" anderswo, Keller, Garage?

Nein, im Wohnzimmer :D
Bald aber gibts ein eigenes Zimmer dafür.

>Das lohnt sich bestimmt. Bin eigentlich überrascht das zu hören. Deine
>amerikanischen und kanadischen Altersgenossen tun sich damit sehr viel
>schwerer. Bei denen sehen die Zimmer oft recht chaotisch aus und man
>muss auf Zehenspitzen durchs Zimmer navigieren:D

So schlimm ists nicht bei mir.

Gerhard O. schrieb:
> Wenn ich schnell mal Kurswechsel machen muss, halte ich immer eine
> Plastikaufbewahrungs-Box bereit um ein Projekt kurzfristig aufzubewahren
> bis ich wieder weitermachen kann.

Mach ich auch so. Ich versuche immer, ein Projekt fertig zu machen.
LG

Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> Bin super zufrieden mit der We1010 - 70Watt machen einfach nur SPaß.
> Messingwolle hab ich mir schon bestellt - Lötschwamm ist halt viel
> einfacher.
> Wusste nicht, dass man destiliertes Wasser nehmen soll. Danke.

Mich würde interessieren wie groß der Unterschied zwischen den 
Entry-Level Lötstationen und der "professionellen" Variante ist, bzw. 
zwischen dem WEP70 und dem WSP80, ich kann nicht glauben das der Preis 
für die WS81 tatsächlich gerechtfertigt ist, gut meine WS81 hat 
gebraucht auch "nur" 130€ gekostet aber der Neupreis liegt 100€ über der 
WE1010 und wenn ich daran denke was eine JBC kostet dann reden wir von 
ganz anderen Summen.


Ich arbeite im Labor mit JBC und zuhause mit Weller, beide sind extrem 
gute Hersteller aber theoretisch würde mir für das meiste auch eine 
chinesische ZD931 reichen. Mich wundert es auch warum in Deutschland die 
ganzen anderen "top" Hersteller wie Metcal, PACE und Hakko so schwach 
vertreten sind. ERSA soll ja auch nicht schlecht sein, habe aber bis 
jetzt nur mit einer IR Rework Station von denen gearbeitet, überzeugt 
hat diese mich nicht wirklich.


Ich halte es für einen Mythos mit dem destillierten Wasser, gebe aber 
auch zu das ich meistens zu faul bin wenn ich abends nur 2-3 Lötstellen 
mache durch die Wohnung zu rennen und den Schwamm zu befeuchten. Ich 
verwende dann immer ein trockenes Taschentuch, geht hervorragend.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. P. (314159265)
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Hast du den WSP80 ?
Alle sagen, dass diese China Stationen reichen -> reicht vielleicht, ist 
aber nicht ansatzweise so gut zu löten.
Eine Hakko hab ich schon in original gesehen - kabel nicht so flexibel 
wie bei der we1010.
Die gehäuse sind grauenhaft -> FX888d
LG

Autor: Manfred (Gast)
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A. P. schrieb:
> Ich verwende eine 35cmx35cm Niro Platte mit ca 5mm Stärke - daneben
> Glasplatten - am Arbeitstisch nur Glasplatten - zum löten ist Niro
> besser.

Klasse, wie man seine Umgebung auf ESD-Schäden optimieren kann. Auf Glas 
schön aufladen und dann mit der Blechplatte die Ladung bei maximalem 
Strom ableiten.

Gerhard O. schrieb:
> Bin aber dabei mir für die Weller WMRP und WMRT Spitzen eine eigene mit AVR MCU 
zu bauen.

Die Hardware ist relativ simpel, als µC habe ich einen Arduino-Nano 
eingesetzt. Die Herausforderung ist, die Software so sicher zu bekommen, 
dass die Heizung niemals ungewollt eingeschaltet ist. Hier genügten ca. 
5 Sekunden, dass die Spitze nie wieder heizt. Dann will man sich noch 
mit der Regelung hauen, schnell hoch, schnell Wärme nachschieben, aber 
möglichst wenig Überschwingen.

Direkt am Fühler bitte einen Widerstand 1..10 Megohm nach +5V, dann 
sieht die Regelung bei unterbrochenem Fühler Maximaltemperatur.

Was kosten die RT-Spitzen bei Euch?

A. P. schrieb:
> Die RT Spitzen haben mich auch sehr gereizt - sind mir aber zu fein für tht.

Du hast gelesen und geschaut:
Manfred schrieb:
> Wer mag, nimmt die Meißelform, ich eher nicht.
> Suchst Du im Internet nach "weller rt", findest Du verschieden geformte Spitzen.

Offenbar nicht. Meine Kollegen in Reparatur und Fertigung löten 
praktisch alles mit der WMRT, vom kleinen SMD bis zum leichten 
Abschirmdeckel. Natürlich hat jeder ein paar verschiedene Spitzen auf 
dem Tisch und steckt bei Bedarf um.

Autor: Manfred (Gast)
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René F. schrieb:
> Mich wundert es auch warum in Deutschland die
> ganzen anderen "top" Hersteller wie Metcal, PACE und Hakko so schwach
> vertreten sind.

Metcal hatten wir früher in der Fertigung, die Masse der Kollegen war 
begeistert. Ist Vergangenheit, es gibt fast nur noch Weller.

Pace, ich weiß nicht so recht, Begeisterung sieht anders aus.

Autor: A. P. (314159265)
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Manfred schrieb:
> Klasse, wie man seine Umgebung auf ESD-Schäden optimieren kann. Auf Glas
> schön aufladen und dann mit der Blechplatte die Ladung bei maximalem
> Strom ableiten.

Ich hab einmal versucht einen Ram Riegel zu zerstören -> egal was man 
probiert - der geht immer noch. Alles was mit ESD zu tun hat.
Deswegen bin ich bei normaler Elektronik nicht so vorsichtig.

Offenbar nicht. Meine Kollegen in Reparatur und Fertigung löten
praktisch alles mit der WMRT, vom kleinen SMD bis zum leichten
Abschirmdeckel. Natürlich hat jeder ein paar verschiedene Spitzen auf
dem Tisch und steckt bei Bedarf um.

Für normales THT ist sowas kleines unnötig - vorallem kann man die 
Spitzen ohne Handstück schlecht halten - hab relativ große Hände.
LG

Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> Hast du den WSP80 ?
> Alle sagen, dass diese China Stationen reichen -> reicht vielleicht, ist
> aber nicht ansatzweise so gut zu löten.
> Eine Hakko hab ich schon in original gesehen - kabel nicht so flexibel
> wie bei der we1010.
> Die gehäuse sind grauenhaft -> FX888d
> LG

Ja ich habe an meinem Schreibtisch zuhause nen WSP80 (ist der Lötkolben 
der WS81) und einen MLR21.

Naja ich hatte mal ne ZD931, ich fand das Lötverhalten nicht so 
schlecht, beruflich habe ich aber den WSP80 kennengelernt und war so 
begeistert das ich die China Station verschenkt und mir die WS81 
zugelegt habe. Die WS81 hat mit ihren 80 Watt eben mehr "wumms" als die 
48W ZD931. Die ZD931 war vom Lötverhalten her gleichauf mit der alten 
Weller WTCP die ich damals hatte.

Das Gehäuse Design spielt glaube ich im professionellen Bereich nicht so 
eine große Rolle und in anderen Ländern sind sie teilweise genauso 
verbreitet wie hier JBC, ERSA und Weller.

Autor: A. P. (314159265)
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Hakko macht gute stationen - nur die Qualität ist nicht so wie bei 
WEller.
Aussagen eines Bekannten.
LG

Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> Ich hab einmal versucht einen Ram Riegel zu zerstören -> egal was man
> probiert - der geht immer noch. Alles was mit ESD zu tun hat.
> Deswegen bin ich bei normaler Elektronik nicht so vorsichtig.

Das ist ja das schlimme an ESD-Schäden, die Baugruppe kann sich sehr 
lange geschädigt "normal" verhalten und Monate später fällt sie 
plötzlich nicht nachvollziehbar aus.

Ein Test an einem RAM-Baustein ist nicht repräsentativ. Um verlässliche 
Erfahrungen zu machen müsstest du einige mit einer definierten Entladung 
schädigen und dann Langzeittests durchführen mit einer Gruppe von 
ungeschädigten Speichern und einer Gruppe geschädigter.


Es gibt Gründe warum in der Industrie in vielen Firmen es sogar 
elektrische Zugangssysteme mit Drehkreuz gibt die dich nur durchlassen 
wenn du ESD-Schutzkleidung und Schuhe trägst.

In diesem ESD Zonen ist alles ableitend. Boden, Tische, Stühle, 
Werkzeug, sogar Klemmbretter, Computermäuse etc...


Ich zum Beispiel muss im Labor ESD-Schuhe und ein ESD-Hemd tragen.
In unsere Produktion darf ich zum Beispiel trotz dieser Bekleidung nicht 
herein, ich müsste mindestens noch einen ESD-Mantel tragen und darf nur 
gekennzeichnete Wege benutzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. P. (314159265)
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Ja - bei der INdustrie versthe ichs ja schon - zuhause find ich es 
übertrieben.
Der Ram geht immer noch - memtest.
LG

Autor: Manfred (Gast)
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René F. schrieb:
> In diesem ESD Zonen ist alles ableitend.

Aber hochohmig ableitend, Daumenfaktor 2..10 MegOhm nach Erde.

Absolut tödlich ist es, Baugruppen durch die Gegend zu tragen und dann 
auf einem direkt geerdeten Tisch abzulegen.

Autor: René F. (therfd)
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Manfred schrieb:
> René F. schrieb:
>> In diesem ESD Zonen ist alles ableitend.
>
> Aber hochohmig ableitend, Daumenfaktor 2..10 MegOhm nach Erde.
>
> Absolut tödlich ist es, Baugruppen durch die Gegend zu tragen und dann
> auf einem direkt geerdeten Tisch abzulegen.

Vielen Dank für das hinzufügen, hätte ich vielleicht dazu schreiben 
sollen, aus diesem Grund werden sogar Pinzetten aus Metall beschichtet 
damit sie nicht so niederohmig ableiten.

Mein Chef rastet zum Beispiel jedesmal aus wenn er auf dem Flur jemanden 
mit einer Muster-Baugruppe in der Hand begegnet, bei uns nur in 
ESD-Karton, ESD-Eurokiste oder mindestens ESD-Tüte. Wir müssen auch 
regelmäßig neue ESD-Kleidung bestellen weil der Hersteller nur 50 
Waschungen garantiert. Mein Kleiderschrank ist schon voll mit 
ausgedienten ESD-Hemden und ESD-Jacken.

Autor: A. P. (314159265)
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Würde es nicht auch gehen, meine Platte zu erden ?
LG

Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> Würde es nicht auch gehen, meine Platte zu erden ?
> LG

Nein weil deine Platte selbst niederohmig ist. Eine kleine ESD 
Arbeitsmatte kostet aber nicht viel, für 40€ kriegst du ne kleine Matte 
+ Armband + Erdungsbaustein + Anschlusskabel.

Ich gebe dir natürlich recht das im Hobbybereich der Schutz nicht so 
extrem sein muss wie in der Industrie, ich habe zum Beispiel als mein 
damaliger Ausbildungsbetrieb umgezogen ist und einen komplett neu 
eingerichteten Servicebereich bekommen hat von den alten Matten welche 
entsorgt werden sollten die 2 am wenigsten schmutzigen mitgenommen. Im 
Labor in meiner jetzigen Firma hätte ich diese längst entsorgt aber fürs 
Hobby sind sie besser als nichts.


Wichtig ist der ESD Schutz für dich wenn du mit teuren Halbleitern oder 
MOS-Transistoren arbeitest, wenn du zum Beispiel nur ne popelige 
astabile Kippstufe mit billigen Bipolartransistoren aufbaust kannst du 
auf ESD-Schutz nahezu komplett verzichten.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. P. (314159265)
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Autor: René F. (therfd)
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A. P. schrieb:
> 
https://www.reichelt.at/ESD-Erdungsmaterial/ESD-MATTE-1200/3/index.html?ACTION=3&LA=2&ARTICLE=110009&GROUPID=600&artnr=ESD+MATTE+1200&trstct=pol_4
> sowas- das wird einfach an die ERdung angeschlossen ?
> LG

Ja mit einem Erdungsbaustein und einem speziellen Kabel. Mit einem 
weiteren solchen Kabel verbindest du dich auch mit einem speziellen 
Armband.

Ich zum Beispiel habe mir den Erdungsbaustein gespart und gehe mit einem 
Kabel auf die PE Buchse meines Labornetzteils (Gossen LSP 33K). Das 
besondere an den Kabeln ist das diese ebenfalls hochohmig sind, in einem 
der beiden Stecker dieser Kabel befindet sich ein Widerstand (1MΩ).

Autor: A. P. (314159265)
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Warum sind zwei Knöpfe auf der Matte ?
Tut mir leid, dass ich so viel frage/nerve.
LG

Autor: René F. (therfd)
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Mit einem verbindest du die Matte mit dem Erdungsbaustein, mit dem 
anderen kannst du zum Beispiel das Armband verbinden, es gibt aber auch 
diverse andere Geschichten die du dran anschließen kannst, zum Beispiel 
den IC Butler von CAB. Theoretisch könntest du an dieser Stelle auch 
mehrere Matten miteinander verbinden (im Optimalfall geht aber jede 
Matte direkt an einen Erdungsbaustein) die Matten die ich habe haben zum 
Beispiel auf der einen Seite in jeder Ecke 2 Anschlüsse und auf der 
gegenüberliegenden Seite einen je Ecke

Beitrag #5468301 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Manfred (Gast)
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A. P. schrieb:
> Würde es nicht auch gehen, meine Platte zu erden ?

Wieso schreibe ich hier eigentlich, wenn es am Lesen hapert?
Beitrag "Re: Lötstationen"

Das Ziel bei ESD-Schutz ist, ungewollte aufgebaute Ladungen langsam 
und mit nur geringem Strom abzuleiten, deshalb ist direkte Erdung 
kontraproduktiv.

Ach ja, der Arbeitsschutz findet den direkt geerdeten Tiscg auch nicht 
toll, wenn Netzspannung in offenen Geräten vorhanden ist.

Autor: Peter C. (crimson)
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EXPERT LEVEL soldering by Michael Hobson.
Youtube-Video "*EXPERT LEVEL* Soldering Tutorial #1 TTC Avionics"

Autor: Kalle S. (kallebmw)
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habe den Beitrag interessant verfolgt und nun auch mal ein Kommentar 
eines "alt-Gedienten"

Ich habe in den achtziger im Außendienst viele viele tausend Lötstellen 
mit der Weller gelötet, anfangs mit der Magnastat und dann mit der 
WECP20. Hatte mir im Laufe der Zeit auch zwei WECP20 zulegen können. 
Auch privat für mich damals nichts besseres. Eine Station benutzte ich 
immer noch für stärkere Sachen, und diese ist nun schon über 25 Jahre 
alt. Echt top das Teil.

Dann habe ich mir vor ca. 6/7 Jahren eine Kombistation
Aoyue 968A+
zugelegt. Schwerpunkt war hier die Heißluftstation und die 
Lötdampfabsaugung.
An die Leistung der Weller WECP20 kam diese jedoch nicht dran.

Und nun vor einiger Zeit habe ich in Kleinanzeigen eine JBC analog mit 
einigen Lötspitzen für knapp über 200 EUR bekommen können.

Also ich muss sagen, dass in meinen nun über 40 Jahren Löterfahrung dies 
das beste ist, was mir in Sachen Löten begegnet ist. Das schnelle 
Aufheizen und die konstantere Löttemperatur ergeben ein ganz neues 
Lötgefühl. Auch bei größeren Lötstellen bin ich überrascht über die 
Leistungsabgabe. Da kommt die WECP20 nicht ran. Dazu gibt es auch Videos 
im Netz. Einfach mal suchen mit 'power of JBC soldering'.

Ok, ist viel Geld, aber für eine JBC war die für mich relativ günstig 
und ich bereue es auf keinen Fall diese gekauft zu haben.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden. Ich habe nun mehrmals gekauft 
und kann jedem empfehlen der nun was neues kaufen möchte, überlegt euch 
dies gut und investiert in das richtige Handwerkszeug.

Evtl. sollte man vorher mal zur besseren Entscheidungsfindung mal 
irgendwo Probe löten.

Habe aber andere gute Lötstationen Hakko etc. noch nicht probieren 
können.



pers. Fazit:
Also für mich derzeit immer wieder die JBC;
ob analog oder digital muss jeder selbst entscheiden.

Beitrag #5468475 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Manfred schrieb:
> Direkt am Fühler bitte einen Widerstand 1..10 Megohm nach +5V, dann
> sieht die Regelung bei unterbrochenem Fühler Maximaltemperatur.

Hallo Manfred,

danke für Deinen Hinweis. Werde ich wenn es so weit ist umsetzen.

Auch sind gewisse Schutzmaßnahmen in der Leistungselektronik angesagt, 
so dass ein statischer Treiber Ausgang nicht die Leistung zum Element 
voll aufdreht. Auch eine unabhängige sekundäre Abschaltung wäre günstig 
die teuren Spitzen zu schützen. Das würde vor unzulässigen SW 
Einstellungen schützen.

In der WESD51 wird der TRIAC mit einer Kondensator Endladungsschaltung 
impulsartig angesteuert. Ein inaktiver MCU kann da statisch keinen 
Schaden anrichten solange der TRIAC nicht durch legiert. Die haben auch 
den von Dir vorgeschlagenen Schutzwiderstand gegen offenem TC Widerstand 
im TC Verstärker eingebaut. Einige mV Offset im Rückkopplungszweig 
dürfte möglicherweise auch gegen Kurzschluss am Eingang schützen weil 
dann der Ausgang auch auf Null gesteuert wird. Siehe auch hier: 
Beitrag "Re: Weller WESD51 Reparatur Unterlagen" ).
Ob das tatsächlich so ist, müsste man testen. Sieht sich aber plausibel 
an. Zumindest ein direkter Kurzschluss am Stecker. Ein Kurzschluss des 
Type-K TC selber könnte man wahrscheinlich so nicht unbedingt 
zuverlässig detektieren. Bei Raumtemperatur dürfte die OPV 
Ausgangsspannung einige hundert mV groß sein. Bei Kurzschluss wird er 
aber praktisch direkt auf Nahe Null getrieben.

Ich habe letztes Jahr die RT2 Spitze getestet. Bei 3V wird die Spitze 
heiß genug um Lot willig zu schmelzen. Hält es aber unbegrenzt aus. 
Wehrend der Entwicklung empfiehlt es sich also mit so einer niedrigen 
Spannung anfänglich zu arbeiten bis sicher gestellt ist, dass die FW 
ordnungsgemäß und zuverlässig funktioniert. Vielleicht schützen diese 
Vorkehrungen das Lehrgeld zu sparen, dass Du zahlen musstest.


Schönen Tag noch. Die Arbeit ruft...

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Autor: Manfred (Gast)
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Kalle S. schrieb:
> auch mal ein Kommentar eines "alt-Gedienten"

Und noch einer, der aber schon Jahre vom Lötkolben weg ist und sein 
aktives Berufleben bald beenden wird.

> Ich habe in den achtziger im Außendienst viele viele tausend Lötstellen
> mit der Weller gelötet, anfangs mit der Magnastat und dann mit der
> WECP20.

Magnastat kenne ich seit etwa 1973 privat, damals wurde in unserer 
Region eine Elektronikfertigung aufgelöst - war gegen den Ersa 30 ein 
gigantischer Fortschritt. Kurz drauf in der Fertigung war das unser 
Standard. Später hatten wir auch die elektronischen Weller im Einsatz.

Seit etwa 2,5 Jahren habe ich meinen Eigenbau mit der Weller-RT auf dem 
Tisch, seitdem fasse ich die klasssichen Weller kaum noch an! Beruflich 
löte ich schon seit Jahren nicht mehr.

-------------

Gerhard O. schrieb:
> danke für Deinen Hinweis. Werde ich wenn es so weit ist umsetzen.
>
> Auch sind gewisse Schutzmaßnahmen in der Leistungselektronik angesagt,
> so dass ein statischer Treiber Ausgang nicht die Leistung zum Element
> voll aufdreht. Auch eine unabhängige sekundäre Abschaltung wäre günstig
> die teuren Spitzen zu schützen. Das würde vor unzulässigen SW
> Einstellungen schützen.

Ein Kollege aus der Entwicklung berichtete, dass die Regelung mal spinnt 
und die Spitze zerlegt. Mag ein Einzelfall sein, oder auch nicht.

> In der WESD51 wird der TRIAC mit einer Kondensator Endladungsschaltung
> impulsartig angesteuert. Ein inaktiver MCU kann da statisch keinen
> Schaden anrichten solange der TRIAC nicht durch legiert.

Interessanter Trick, schlau gedacht! Ich habe Gleichspannung und einen 
FET eingesetzt. Da könnte ein retriggerbares Monoflop ein Schutzrelais 
halten, die Idee kam mir aber zu spät.

> Die haben auch
> den von Dir vorgeschlagenen Schutzwiderstand gegen offenem TC Widerstand
> im TC Verstärker eingebaut. Einige mV Offset im Rückkopplungszweig
> dürfte möglicherweise auch gegen Kurzschluss am Eingang schützen weil
> dann der Ausgang auch auf Null gesteuert wird. Siehe auch hier:
> Beitrag "Re: Weller WESD51 Reparatur Unterlagen" ).

Müsste man eigentlich per Software erkennen können, wenn nach der 
Heizphase die Temperatur konstant bleibt.

> Ob das tatsächlich so ist, müsste man testen. Sieht sich aber plausibel
> an. Zumindest ein direkter Kurzschluss am Stecker. Ein Kurzschluss des
> Type-K TC selber könnte man wahrscheinlich so nicht unbedingt
> zuverlässig detektieren. Bei Raumtemperatur dürfte die OPV
> Ausgangsspannung einige hundert mV groß sein. Bei Kurzschluss wird er
> aber praktisch direkt auf Nahe Null getrieben.

Ein K-Element hat um 40µV/K, die Weller RT um 15µV/K - keine Ahnung, was 
die da verbaut haben.

Ich habe als Obergrenze 450°C festgelegt, da bekomme ich etwa 7mV aus 
dem Fühler. Den Arduino fahre ich mit der internen Referenz 1,1V, so 
dass ich eine Verstärkung von 150 brauche. Bei Raumtemperatur macht das 
etwa 50mV am Verstärkerausgang.

> Ich habe letztes Jahr die RT2 Spitze getestet. Bei 3V wird die Spitze
> heiß genug um Lot willig zu schmelzen. Hält es aber unbegrenzt aus.

Na ja, gegenüber 12Volt gerade mal ein sechszehntel Leistung.

> Wehrend der Entwicklung empfiehlt es sich also mit so einer niedrigen
> Spannung anfänglich zu arbeiten bis sicher gestellt ist, dass die FW
> ordnungsgemäß und zuverlässig funktioniert. Vielleicht schützen diese
> Vorkehrungen das Lehrgeld zu sparen, dass Du zahlen musstest.

Ich hatte einige verbrauchte Spitzen gesammelt, die elektrisch noch 
funktionierten. Später habe ich dann mit einem Drehpoti gegen meinen 
Pullup den Sensor simuliert. Von daher war das Lehrgeld mehr Ärger als 
Kosten.

Autor: A. P. (314159265)
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René F. schrieb:
> Mit einem verbindest du die Matte mit dem Erdungsbaustein, mit dem
> anderen kannst du zum Beispiel das Armband verbinden, es gibt aber auch
> diverse andere Geschichten die du dran anschließen kannst, zum Beispiel
> den IC Butler von CAB. Theoretisch könntest du an dieser Stelle auch
> mehrere Matten miteinander verbinden (im Optimalfall geht aber jede
> Matte direkt an einen Erdungsbaustein) die Matten die ich habe haben zum
> Beispiel auf der einen Seite in jeder Ecke 2 Anschlüsse und auf der
> gegenüberliegenden Seite einen je Ecke

Eine Frage - Wenn eine Matte zb. 3m lang ist - reicht dann ein Anschluss 
?
LG

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Manfred schrieb:
> Den Arduino fahre ich mit der internen Referenz 1,1V, so
> dass ich eine Verstärkung von 150 brauche.

Ich benutze den Differenzverstärker der Tiny25 - Tiny85 mit 20-facher 
Verstärkung mit 1,1V Ref. und komme dann für J und K Elemente auf recht 
brauchbare Werte in meiner Singlechip Lötstation:
/* values for ADC*/ 
/* Gain is 20, Steps are ~50°C*/
const PROGMEM uint16_t J_Element[10] = {291, 350, 408, 511, 526, 602, 650, 680, 705, 0}; 
const PROGMEM uint16_t K_Element[10] = {215, 258, 301, 344, 387, 430, 480, 520, 560, 0}; 
Hier ist das Element also direkt am MC.

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Autor: Der Lötse (Gast)
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