Forum: Offtopic Alte_Elektronik_Basteleien


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Holm T. (Gast)


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G. O. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich habe zusammen mit einem
>> Bekannten einen Programmer gebaut bei dem in einem RAM von 1KB mittels
>> 1,2,4,8 Schaltern das Bitmuster gespeichert werden konnte,
>
> Diese Verfahrensweise ist mir bekannt. Tatsächlich geht die vorgestellte
> Programmiereinrichtung auf einen Schaltungsvorschlag zurück, der von TI
> im TTL-Kochbuch 1972 veröffentlich wurde. Da ich allerdings keine Eproms
> sondern besagtes PROM programmieren wollte, habe ich mir diese
> "Luxusversion" ausgedacht. Sie sollte die Fehleranfälligkeit, die der
> Interpretation von DIP-Schalterstellungen innewohnt, durch deutliches
> Anzeigen von Daten und Adressen einen Riegel vorschieben, denn ein
> fehlprogrammiertes Eprom kann man löschen und erneut beschreiben, ein
> PROM ist nach falscher Programmierung einfach nur Schrott.

Das waren keine Dip-Schalter bei mir, das waren Tastenschalter wie die 
Wellenschalter an einem Radio und sowohl die Adresse als auch die Daten 
wurden hexadezimal auf der 9-stelligen VQD30 angezeigt.

Gruß,

Holm

von Al. K. (alterknacker)


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Ehe die Teile sich auflösen will ich es mal hier sichern.
Dürfte ca.2000 entstanden sein.
War ein Testgerät für DMX 8 Kanal Dimmersteuerung.
per Jumper wurde die 4 Kanal Block ADR gesetzt.

Das Teil steuerte dann die Dimmerendstufen.

von Al. K. (alterknacker)



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Hallo,Hallo;
Hier noch mal eine Stromversorgung 5V,12V mit normal Analogregler.
Steuerbare Spannung von 0-13V mit Transistor mit Strombegrenzung bis 
300mA
Mit Steuereingang! für PWM

Aufgebaut  ca 1995-Mein Enkel schaut sich die Teile im Netz gerne an.
Vielleicht kommt er wieder zur Elektronikbastelei.

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (Gast)


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Nichts großes…

Als ich 1994 meinen Ford Escort kaufte, störte mich als erstes, dass 
beim Ausmachen der Zündung die Kassette mit angedrückter Andruckrolle im 
Autoradio blieb. Wirklich unschön.

Da hab ich mir kurzerhand eine Autoejekt-Schaltung ins Radio eingebaut.

Ich komme gerade drauf weil ich beim Aufräumen den Schaltplan wiederfand 
und ich noch immer fassungslos davor sitze, was für einen Blödsinn ich 
da zusammen konstruiert hab.

Der Witz an der Sache ist, dass das Ding tatsächlich mehr als 16 Jahre 
lang tadellos - bis zur Verschrottung der Karre -  seinen Dienst 
verrichtete :)

von Dietmar S. (Gast)


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Schade, das meiste habe ich schon vor über 10 Jahren in der Bucht 
verkauft oder in Einzelteile zerlegt. Irgendwann bereut man es wieder. 
In den 90ern habe ich gebastelt was das Zeug hielt.

Dokumentiert habe ich früher fast nichts, das Keyboard-Interface für den 
Elektor Formant-Synthesizer (vorletztes Foto), habe ich aus dem Kopf auf 
die Platine geroutet. Ich hatte nur eine Skizze (letztes Foto) mit einer 
wirklich sehr ungefähren Vorstellung. Hat auf Anhieb funktioniert, 
obwohl ich da vom Design her einen echten Knaller eingebaut habe, der 
sich nur wegen der Trägheit der Relais nicht auswirkte. Sie werden jetzt 
halt nicht mit Gleichstrom sondern mit 200Hz angesteuert. Und dies ist 
mir erst vor etwa einem Jahr aufgefallen, also über 20 Jahre später...

Wie man an den Relais erkennt, war ich damals einer der Abnehmer für 
DDR-Restbestände bei Pollin. Hab heute noch welche davon.

Ansonsten habe ich leider nur noch ein paar Leichenteile und Platinen 
von Testaufbauten gefunden.

Vom TV-Testbildgenerator ist nur sehr wenig übrig
- Horizontal- und Vertikal-Sync
- Steuerung komplett ausgeschlachtet
- Winziges Bruchstück vom Kreisgenerator
- Testaufbau vom Farbbalkengenerator, der sogar noch funktioniert

DCF77-Uhr
Da ist nur ein Teil des Testaufbaus übrig

DNR-Rauschunterdrückung
Auch hier leider nur noch zwei Platinen vom Testaufbau.
Realisiert mit LM1894, hat super funktioniert. Zum Testen habe ich 
Atlantis von Donovan genommen, total verrauscht und perfekt um die 
Verzögerung einzustellen. Gut dafür war auch die Dire Straits CD 
Communicate, ebenfalls total verrauscht. Erst vor einigen Tagen habe ich 
überlegt das System noch einmal aufzubauen, mit einigen Verbesserungen.

von Peter B. (olduri)


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So, da möchte ich auch mal eine alte Bastelei vorstellen. Sinus- und 
Rechteckgenerator, Wien-Brücke mit nachschaltbarem Schmitt-Trigger.
Das Gerätchen hat mir lange Zeit gute Dienste geleistet.

Gut, ich hätte es jetzt vor dem Fotografieren putzen können, aber 
vermutlich wäre dann auch "der Lack ab" gegangen.

Das Gehäusematerial fand ich auf einem Schrottplatz, als ich nach Teilen 
suchte, meinen 400-Mark-Käfer am Laufen zu halten. Tut mir heute noch 
leid, dass ich damals nicht den ganzen Posten dieser RAL-Plastikplatten 
mitgenommen habe, lässt sich hervorragend bearbeiten, das Zeug.

Die Skalenscheibe wurde mittels einer Bohrmaschine rund geschliffen und 
bei einem Kumpel, der einen F-Zähler hatte, mit Frequenzmarken versehen.

Ansonsten sind die Bildchen wohl selbsterkärend; man beachte vor allem 
die hervorragend durchdachte und ausgeklügelte Leitungsführung. 
Vermutlich dachte ich damals: Das Ding soll doch eh' schwingen. Die 
Amplitudenregelung geschieht mit einem FET, ansonsten hat das Dingens 
ein paar BC107 / 177 kompatible Transistoren, das Netzteil mit kleinem 
Printtrafo läuft über eine Vorwiderstand, der im Netzstecker 
untergebracht ist; Stabilisierung mit 10-er Diode und 2N1613-ähnlichem 
Si-Töpfchen als Emitterfolger. Dem Netzteil habe ich damals sogar eine 
selbstgätzte Platine und etwas Iso-Band spendiert ...

Zwar kann mein altes O'scope 2-Strahl, nicht aber das Generatorchen zwei 
Signale auf einmal, deshalb eine Bildmontage. Den Trimmer für den 
Arbeitspunkt des Schmitt-Triggers hätte ich wohl auch ein wenig 
nachstellen können, um ein schöneres Tastverhältnis zu bekommen.

Insgesamt lief das Teil nach XX-Jahren der Untätigkeit wieder prima, 
nachdem sich die Elkos nach 10 oder 20 Min. wieder ein wenig formiert 
hatten, ich Stufenschalter und Potis ein paar mal bewegt und den Trimmer 
für die Verstärkung ein wenig nachgestellt hatte.

Die Kurvenform sieht doch noch recht sinusmäßig aus, hört sich auch so 
an, und solange man nicht auf die Idee kommt, mal per Audacity oder so 
ein Spektrum zu ermitteln, ist auch alles gut.

Viel Spaß beim Angucken - OldUri

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich baute mir um Mitte der 70er Jahre einen ähnlichen FuG mit dem 
XR2206. Leider zerrupfte ich ihn nach Jahrzehnten da ich etwas besseres 
hatte.

Woher kamen eigentlich die schönen Linsenkopfschrauben her? Kriegt man 
die überhaupt als Privatabnehmer? Das meiste Halbzeug in der Richtung 
heutzutage sieht immer nach liebloser Massenfertigung aus. Die alten S&H 
Meßgeräte hatten immer das schön bearbeitete Präzision und vernickelte 
Halbzeug, Schrauben, Muttern Beilagenscheiben und waren mechanische 
Wunder in Konstruktionsdetail und eine wahre Augenweide. An solche 
Qualität kommt man wahrscheinlich heute nicht mehr ran, fürchte ich, 
weil man in den meisten neuzeitlichen Konstruktionen keinen Wert mehr 
legt das "zusammenhaltende Gesindel" in den Geräten zu sehen.

: Bearbeitet durch User
von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Dietmar S. schrieb:
> und ich noch immer fassungslos davor sitze, was für einen Blödsinn ich
> da zusammen konstruiert hab.
>
> Der Witz an der Sache ist, dass das Ding tatsächlich mehr als 16 Jahre
> lang tadellos - bis zur Verschrottung der Karre -  seinen Dienst
> verrichtete :)

Wem geht es nicht so?

von Peter B. (olduri)


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Gerhard O. schrieb:
> Woher kamen eigentlich die schönen Linsenkopfschrauben her?

Damals gab's noch richtig schöne Metallwarenläden. Mit ganz vielen 
vollen Regalen und Holzschubladen.
Da konnte man glanzvernickelte Messingschrauben sich einzeln oder in 
ganzen Schächtelchen von einem Verkäufer geben lassen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Peter B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Woher kamen eigentlich die schönen Linsenkopfschrauben her?
>
> Damals gab's noch richtig schöne Metallwarenläden. Mit ganz vielen
> vollen Regalen und Holzschubladen.
> Da konnte man glanzvernickelte Messingschrauben sich einzeln oder in
> ganzen Schächtelchen von einem Verkäufer geben lassen.

Danke für die Info. Bevor plastikverpackter Aldi und Co. Massen Ware. 
Für Frontplatten sehen Linsenkopfschrauben immer sehr gut aus.

von Al. K. (alterknacker)


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Gerhard O. schrieb:
>> Gerhard O. schrieb:
>>> Woher kamen eigentlich die schönen Linsenkopfschrauben her?

Habe Solche und Andere Anfang der 60er im ELMO Wernigerode
verarbeitet dürfen.
Müsste tatsächlich mal schauen ob noch einige in der 
Sammelsuriumschraubenkiste liegen.;-))


Hurra, eine gefunden!

In der Kiste sind auch Schrauben und Muttern unter 1mm!
Habe damit in den letzten 50 Jahren schon etliche Brillen repariert.

: Bearbeitet durch User
von Arno H. (arno_h)


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Wofür ist denn die Spezialschraube mit dem Abstandsröllchen in dem Fach 
unten links? ;)

Arno

von Jens M. (schuchkleisser)


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Für schief gebohrte Löcher, damit wenigstens der Kopf gerade bleibt.

von Helmut K. (hk_book)


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Gerhard O. schrieb:
> Woher kamen eigentlich die schönen Linsenkopfschrauben her? Kriegt man
> die überhaupt als Privatabnehmer?

https://www.buerklin.com/de/search/?text=linsensenkkopf

von Mani W. (e-doc)


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Hier mal mein Frequenzzähler mit 7216, gebaut so 1985 herum...

Schaltplan und diverse Unterlagen habe ich noch...


Das Abstauben habe ich mir jetzt mal erspart!

Und er funktioniert immer noch!

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Und funktioniert noch nach gut 15 Jahren im Tiefschlaf...

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Viele von uns haben noch mit Edding, Tuschestiften, Pergamentpapier,
Letraset und später mit Stoffbändern auf Folie 
Leiterplattenvorlagenerstellt, und das in sehr großem Ausmaß, 
doppelseitig oder auch mehr Lagen...

Viele hier im Forum haben eine Ausbildung in der Industrie der 70/80er,
schätze ich mal, und damit auch eine Ausbildung auf Drehbank, Fräse, 
etc...

Alufrontplatten habe ich hunderte erstellt, mit Spiritus als Bohr- und
Fräsmittel, oft sogar mit Laubsäge und Schlichtfeile, manche wurden
auch graviert und mit Farbe eingelegt, Leiterplatten mit Fädeltechnik
auf Laborplatten gebaut etc...


Frontplatten wurden gebürstet mit Messingbürsten oder auch Sandpapier
in einem Schliff, das ganze noch mit viel Spiritus...


Man machte sich Gedanken, wie man ein Gerät möglichst gut aussehen ließ
als Prototype und man hatte auch handwerkliche Fähigkeiten, ohne die das
ganze nichts wurde...


Heute ist das eben anders geworden, die handwerklichen Fähigkeiten
werden ersetzt durch Computerprogramme und Simulationen...

Die Zeit hat sich ganz schwer geändert und hat Vor- und Nachteile...

Wie seht Ihr das?

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


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Mani W. schrieb:
> Wie seht Ihr das?

Sehr kritisch.
Es sieht zwar manches heute noch schicker aus als "damals", aber die 
handwerklichen Fähigkeiten und das Vermögen einmal selbst ( ohne Google 
) eine Lösung zu erdenken gehen flöten ( sind schon flöten gegangen ).

Heute können viele mit erstaunlichem Geschick einen 3D Drucker bedienen, 
aber an welcher Seite man eine Feile festhält... da wirds schon 
schwierig.
Das wäre noch als technischer Fortschritt argumentierbar, aber wo es 
mich gruselt ist folgender der Gedanke:

Handwerkliche Fähigkeiten und die weitergabe ( Lehre ) sterben damit 
aus.
Das Internet und alles was damit zusammenhängt ( Daten ) sind aber n.m.M 
sehr fragil und schnell weg vom Fenster ( Naturkatastrophe, Krieg... ).
Das erste was in so einem Fall versagt ist das WWW.

Und dann stehen viele junge Leute im Regen mit blassen, dünnen 
Computerfingern und wissen nicht, wie man eine wasserdichte Hütte 
baut...

Nicht dass es so kommen soll, aber das ist meine worst case Vision :-(

von Le X. (lex_91)


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Stefan M. schrieb:
> aber die
> handwerklichen Fähigkeiten und das Vermögen einmal selbst ( ohne Google
> ) eine Lösung zu erdenken gehen flöten

Unbelegte Behauptung.

von Walta S. (walta)


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Endlich kommen wir vom eigentlichem Thema weg. Wird ja auch Zeit. Sind 
schon zu viele schöne alte Sachen gezeigt worden.

walta

von Peter B. (olduri)


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Na denn will ich mal auch mit einem F-Zähler weitermachen, angeregt 
durch den gut ausgebauten Counter von Mani W. (e-doc), am 18.11 
vorgestellt.

Meiner ist der damalige "Funkschau-Mini-Zähler" mit ICM 7207, 7208 u. 
7209. Datum 7/1976. Er geht aber nicht mehr richtig.

Erweitert hatte ich das Ding um die Eigenkonstrukion von drei 
Zehner-Zählern sowie einen abschaltbaren Vorverstärker. (Da habe ich 
einfach die Torzeit vergrößert, und mit 10 sec. Torzeit ist die Messerei 
dann schon ganz schön langweilig) Die Umschaltung auf "Ereignismessung" 
war glaube ich auch nicht Standard.

Außerdem gab es dann noch ein Vorschaltgerät mit einem weiteren Teiler 
und Vorverstärker in gut abgeschirmter Teedose, der eigentlich bis 50 
MHz gehen sollte, aber bereits mit 27 Mhz so seine Schwierigkeiten 
hatte.

Und weil das Gerätchen so schön, obwohl nicht selbstgebaut ist, kommt 
jetzt noch als 4. Bild das 1. Teil meines damaligen Messgeräte-Parks, 
nämlich ein analoges Schätzeisen vom Feinsten.

So, nun habt Ihr wieder was zu gucken!

Aber hierzu möchte ich doch noch meinen Senf dazugeben:

"Die Zeit hat sich ganz schwer geändert und hat Vor- und Nachteile...
Wie seht Ihr das?"
Kann ich im Grunde nur zustimmen, und wenn ich mal ans Erzählen komme, 
jammere ich auch gerne mal: "Damals, ja damals konnte ich jedes Gerät, 
was irgendwo im Haus kaputt gehen kann reparieren, egal ob 
Waschmaschine, Fernseher oder Bügeleisen, heute kriege ich nicht mal so 
ein Plastik-Snap-In-verzahntes Minigerätchen auf, geschweige denn 
repariert."

Hat mal einer geantwortet: "Tja, die gute alte Zeit. Kaum einer kann 
heute noch richtig Kutsche fahren, und weiß schon gar nicht, wie man ein 
Wagenrad repariert, wenn es mitten in der Pampa zerspringt. Fahren alle 
nur noch mit den langweiligen Autos durch die Gegend."

Stimmt ja auch.

MfG, OldUri

Beitrag #6052118 wurde vom Autor gelöscht.
von Mani W. (e-doc)


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Ich befürchte, dass meine Nachricht an Raimund nicht angekommen ist...

Deshalb hier nochmal die Unterlagen vom 7216B...

von Ralph S. (jjflash)


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Hach, jetzt wollte ich einen neuen Thread aufmachen mit dem Titel. 
Nostalgische Elektronikbasteleien und wollte wissen was ihr so getrieben 
habt und stelle fest: einen solchen Thread gibt es hier schon.

Also kopiere ich einfach meinen Text hier hinein (nachdem ich hier die 
Beiträge gelesen habe):

------------------------------------------------------

Anekdoten von früher hätte ich viele und eine davon ist, dass ich das 
Autoradio (mit Kassette) lauter haben wollte und die gängigen Verstärker 
(das waren Teile, die man an den Lautsprecheranschluss angeschlossen hat 
- manchmal wurden die auch Nachbrenner / Booster bezeichnet - und dann 
war es lauter, aber meistens mies).

Damals wußte ich nicht wirklich wie das funktioniert (meistens waren da 
TDA2003 in Brücke drin wie ich heute weiß, aber damals nicht) und ich 
dachte mir, so als Lehrling im 2. Lehrjahr: selber bauen).

Als wurde mein erstes Auto (hätte ich heute super gerne wieder, nur im 
Vergleich zu damals nicht zu bezahlen: BMW 1602) um einen Eigenbau 
erweitert. Ich baute mir einen Brückenverstärker aus LM741 und BD245/246 
Transistoren.

Die Verstärkerschaltung reichte ich sogar bei meinem Meister als 
Fachbericht ein und er wurde böse, weil er meinte ich könne das nicht 
wissen, das Ding wäre abgeschrieben und ich mußte einen neuen Bericht 
schreiben.

Der Verstärker selbst war fürchterlich, er hatte keine zuerst keine 
thermische Stabilisierung und die Endtransistoren (damals teuer) sind 
mir ab und an abgeraucht, bis ich dahinter kam, woran das lag.

Zuvorderst hatte ich auch so etwas wie einen "akkustischen 
Drehzahlmesser" weil man die Zündimpulse mehr als nur deutlich hören 
konnte (aber lauter war es).

Es hatte ewig gedauert, bis ich das Prinzip von Drosselspule und 
nachgeschalteten Kondensatoren als passiven Tiefpass verstand und bis 
die Impulse weg waren (zumindest nicht zu hören).

Nur um dann wieder von vorne anzufangen und (weil noch nicht laut genug) 
ich die Versorgungsspannung erhöhen wollte und einen Zerhacker an die 
12V angeschlossen hab, damit die Endstufe mit ca. 30V lief (mehr wollte 
ich den OP's nicht zumuten). Natürlich habe ich mir auch Lautsprecher 
Chasis zerstört.

Das ganze muß 1982 gewesen sein (wegen erstem Auto).

Die Geschichte, ein Jahr zuvor (als Gemeinschaftsprojekt mit meinem 
Kumpel, der Automechaniker lernte) und etwas entstehen sollte, was man 
heute E-Bike nennt, ist eigentlich fatal, weil wir vom Schrott einen 
Anlasser eines NSU Prinz an ein Klapprad geschweißt hatten (die Nähte 
haben natürlich nicht gehalten und die Leistung des Anlassers war viel 
zu groß) und sollte also nicht erzählt werden.

JJ

PS: ein weiteres Klapprad führ mit einem umgebauten Scheibenwischermotor 
eines NSU Prinz ... nur war das irgendwie nicht schnell genug, Motor 
hatte wenn ich es richtig weiß so in etwa 80 bis 100W. Eigentlich ist es 
ein wunder dass ich noch lebe ... und ein Wunder, dass mein erstes Auto 
nicht in Flammen aufgegangen ist.

von Cyblord -. (cyblord)


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Die Geschichte bestätigt ein wenig die hier herrschenden Vorurteile 
gegenüber "Auto-Hifi-Schraubern".

von Dietmar S. (Gast)


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Nette Erinnerungen!

Ralph S. schrieb:
> PS: ein weiteres Klapprad führ mit einem umgebauten Scheibenwischermotor
> eines NSU Prinz ... nur war das irgendwie nicht schnell genug

Wieso, fuhr es immer vor und zurück? Sorry, das konnte ich mir jetzt 
nicht verkneifen ;-)

Ralph S. schrieb:
> ... und ein Wunder, dass mein erstes Auto
> nicht in Flammen aufgegangen ist.

Erinnert mich stark an meine Basteleien damals. War in der Zeit zwischen 
1987 und 1990. Dass das Licht im Takt vom Bass dunkel wurde, war ja noch 
harmlos. Ich hatte alle möglichen Spielereien à la James Bond eingebaut. 
Sogar eine LED-Schaltuhr in der Armlehne auf der Fahrerseite. Vor allem 
zwischen der Mitte des Armaturenbretts und des Sicherungskasten verlief 
ein ziemlich dicker Kabelstrang. Der Gesamtruhestrom sog öfter mal die 
Autobatterie leer. Alarmanlage (unheimlich wichtig für eine alte 
Rostlaube ;-)), 12V-Bordbuchsen, besagte Schaltuhr mit einem Heizlüfter 
und einem dicken NiCad-Akkupack als "Standheizung", diverse beleuchtete 
Rafi-Druckschalter für diverse Spielereien, 12V-Spannunsganzeige mit 
Digitaluhr. ATL-Hifiboxen liegend im Kofferraum, angeschlossen an eine 
Endstufe eines koreanischen Herstellers mit 2x 75W Sinus (selber 
nachgemessen, die Autoendstufe war damals ein Geheimtipp). Das alles in 
einen Fiat Ritmo eingebaut. Ich hatte Angst dass das Ganze mal durch das 
rostige Bodenblech kracht. Passiert ist aber nur dass ich mit dem 
Fahrersitz nach vorne kippte, als das rostige Blech eines Tages nachgab. 
Das war dann leider auch das Ende kurz vorm TÜV.

Hab gerade mal gestöbert und noch unvollständige Versuchsaufbauten der 
Digitaluhr gefunden (Foto). Erst habe ich es mit einem MM5314 versucht 
(rechts unten), aber da fehlte mir ja noch der Taktgenerator. Also habe 
ich die Original-Fiat-Uhr zerlegt (rechts oben) und mit einer Rohm 
LED-Anzeige aus einem Yamaha-CD-Spieler verbunden. Die Original hatte 
gemeinsame Anode, die Rohm-Anzeige gemeinsame Kathode, deswegen die 
Transistorversammlung auf der Lochrasterplatine. Hab sogar noch etliche 
Ersatz-IC aus der Fiat-Uhr, die hab ich damals bei Strixner und 
Holzinger gefunden. Die hatten irgendwie immer was ich brauchte, so 
lange es nur selten genug war.

von Ralph S. (jjflash)


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Cyblord -. schrieb:
> Die Geschichte bestätigt ein wenig die hier herrschenden Vorurteile
> gegenüber "Auto-Hifi-Schraubern".

Smile, ich war jung und wollte den Lärm, heute habe ich normales 
Autoradio und das ist zudem auch noch meistens aus (aus heutiger Sicht 
betrachtet hast du vollkommen recht) ! : - )

Aaaaaaaber: ich habe damals viel über "Problematiken mit 
Versorgungsspannungen gelernt" (und warum sich heute ein Mikrocontroller 
am Bordnetz eines Autos gerne selbst resetet oder sich aufhängt).

Dietmar S. schrieb:
> Wieso, fuhr es immer vor und zurück? Sorry, das konnte ich mir jetzt
> nicht verkneifen ;-)

Heeeeeey; sooooo doof waren mein Kumpel und ich nun auch nicht, das 
Getriebe wurde entfernt !

Dietmar S. schrieb:
> LED-Anzeige aus

... die gezeigte LED-Anzeige würde mir heute gefallen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Komödie = Tragödie + Zeit

Namaste

von Dietmar S. (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> ... die gezeigte LED-Anzeige würde mir heute gefallen.

Davon habe ich noch zwei Stück, die dritte wurde mit dem Auto 
verschrottet. Mir hat sie damals wegen den geraden Kanten der einzelnen 
Segmente gefallen, so dass ich gleich noch zwei bei Yamaha als 
Ersatzteil bestellte. An den Preis will ich heute lieber nicht mehr 
denken... Sollte ich sie mal hergeben, kannst Du sie gerne haben. Aber 
eigentlich will ich noch was damit machen.

Die Anzeige rechts ist aus einer schon damals uralten 
Nordmende-Fernbedienung. Die hatten eine Uhr eingebaut. In den 1970ern 
eine tolle Sache. Davon habe ich während meiner Ausbildung ein halbes 
Dutzend zusammengesammelt.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Ralph S. schrieb:
> Die Geschichte, ein Jahr zuvor (als Gemeinschaftsprojekt mit meinem
> Kumpel, der Automechaniker lernte) und etwas entstehen sollte, was man
> heute E-Bike nennt, ist eigentlich fatal, weil wir vom Schrott einen
> Anlasser eines NSU Prinz an ein Klapprad geschweißt hatten (die Nähte
> haben natürlich nicht gehalten und die Leistung des Anlassers war viel
> zu groß) und sollte also nicht erzählt werden.

Ich hätte gerne diesen Part gelesen. Das ist genau nach meinem 
Geschmack.
Bitte lass mich Teilhaben, gerne auch per PN.

von Dietmar S. (Gast)


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Peter B. schrieb:
> So, da möchte ich auch mal eine alte Bastelei vorstellen. Sinus- und
> Rechteckgenerator, Wien-Brücke mit nachschaltbarem Schmitt-Trigger.
> Das Gerätchen hat mir lange Zeit gute Dienste geleistet.
>... //...
> Viel Spaß beim Angucken - OldUri

Mag vielleicht bekloppt klingen, aber diese alten Bauteile finde ich 
eine Augenweide. Besonders die rot lackierten Widerstände.

Ich habe so einen kleinen Schaukasten mit alten Bauelementen. Dafür 
suche ich schon länger nach 2-3 von diesen beigen 
Polyester-Kondensatoren (Synonym "Mustard"). Das kann man völlig 
vergessen. Die werden mittlerweile von den Hifi-Nerds gehandelt wie 
Diamanten.

Hab jetzt selbst mal ein paar bei Ebay reingesetzt, die ich aus einer 
Wersi-Orgel ausgelötet habe. Mal schauen was die so bringen. Ich suche 
allerdings größere, so ab 100nF (bzw. 100000pF, wie das oft so schön 
aufgedruckt war).

von Ralph S. (jjflash)


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Jörg P. R. schrieb:
> Ich hätte gerne diesen Part gelesen. Das ist genau nach meinem
> Geschmack.
> Bitte lass mich Teilhaben, gerne auch per PN.

Da gibts leider keine Bilder dazu, das einzige was ich dazu sagen kann 
ist das was aus meiner Erinnerung noch da ist:

Auf den Anlasser hatten wir einen Metallblock gesetzt, der eine 
selbstgemachte "Verbundachse" hatte auf der das Gegenstück des 
Anlasserzahnrads und eine Keilriemenscheibe saß.

Das Kettenblatt vom Innenlager des Fahrrads haben wir gelöst und da auch 
eine Keilriemenschreibe aufgeschweißt.

Hach, wie fühlten wir uns schlau, weil wie die "Verbundachse" in den 
Gefrierschrank gelegt hatten und das Zahnrad und die Riemenscheibe mit 
dem Bunsenbrenner erhitzt um beide auf eine Achse zu bekommen.

Letztlich hat es die Wicklungen des Anlassers zerstört.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Ralph S. schrieb:
> Eigentlich ist es
> ein wunder dass ich noch lebe ... und ein Wunder, dass mein erstes Auto
> nicht in Flammen aufgegangen ist.

Naja, das können hier viele sagen; wenn ich mir überlege was wir damals 
alles angestellt hatten... Abgesehen von den etwas wilden Basteleien. 
Mit dem Fahrrad (mit Gepäck natürlich) den Großglockner raufgekeucht und 
dann mit Schnitt 60 runtergesaust.....

Autoverstärker hatte ich damals schön nach einem Elektorbausatz 
aufgebaut, im schönen Metallgehäuse mit passendem Kühlkörper auf der 
Rückseite. Dsa hat ganz gut funktioniert (Blaupunkt Autoradio mit diesem 
hübschen Doppelequalizer). In meinem Escort II hat der 
Selbstbauverstärker die Lautsprecher vorne angetrieben, hinten saßen die 
guten Canton Aktivboxen. Ich glaube, die hab ich noch, sollte ich mal 
wieder aktivieren.

Ich sollte mir jetzt mal ein paar Tage freinehmen; ich hab mir zu 
Weihnachten den C64 Maxi geschenkt (nachdem mein eigener C64 im 19" Rack 
ein neues Zuhause gefunden hat), der wartet jetzt auf viele 
Spielstunden.

von Dietmar S. (Gast)


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Dietmar S. schrieb:
> Dokumentiert habe ich früher fast nichts, das Keyboard-Interface für den
> Elektor Formant-Synthesizer (vorletztes Foto), habe ich aus dem Kopf auf
> die Platine geroutet. Ich hatte nur eine Skizze (letztes Foto) mit einer
> wirklich sehr ungefähren Vorstellung. Hat auf Anhieb funktioniert,
> obwohl ich da vom Design her einen echten Knaller eingebaut habe, der
> sich nur wegen der Trägheit der Relais nicht auswirkte. Sie werden jetzt
> halt nicht mit Gleichstrom sondern mit 200Hz angesteuert. Und dies ist
> mir erst vor etwa einem Jahr aufgefallen, also über 20 Jahre später...

Fast 1 Jahr nach meinem Beitrag macht sich der Fehler plötzlich auch in 
der Praxis bemerkbar und manche von den 37 Relais flattern. Eine 
Katastrophe.

Jetzt versuche ich mich gerade an einer Modifikation in Form einer Hand 
voll Dioden auf die Rückseite gelötet und ICs Huckepack mit Widerständen 
dazwischen. Was ein Pfusch... Im Grunde müsste ich die Schaltung neu 
aufbauen.

von Dietmar S. (Gast)


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Welch Glück, es war nur eine Leiterbahn unterbrochen, jetzt funktioniert 
es wieder! Die vermeintlich fehlende Modifikation hatte ich doch beim 
Design berücksichtigt. Das kommt davon, wenn man keinen Schaltplan 
zeichnet.

Offenbar ein Fehler auf dem Film, da die Unterbrechung auch auf den noch 
unbestückten Platinen vorhanden ist. Warum der Fehler erst nach 22 
Jahren auftritt, ist mir ein Rätsel, da die Lücke ja recht groß ist.

von Dietmar S. (Gast)


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Heute habe ich mich dem alten Kram mal wieder angenommen und etwas 
"Reverse engineering" betrieben. Das heißt endlich mal die Schaltpläne 
zu den Platinen gezeichnet. Man kann seine Zeit sicher sinnvoller 
verbringen, aber es kam plötzlich so über mich...

Immer noch ist mir ein Rätsel, wie ich das Ganze damals aus dem Kopf auf 
die Platine bekommen habe. Ich hatte nur eine halbe Skizze als 
Gedankenstütze (letztes Foto). Ein "kleiner" Unterschied zu den 
Schaltplänen. Für die Schaltpläne habe ich heute länger gebraucht, als 
damals für das Layout. Ich habe noch die alten Dateien auf dem PC und 
vorhin festgestellt, dass ich das Layout für beide Platinen an einem 
Freitag Vormittag gebastelt hab.

von Oliver S. (phetty)


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Anfang der 90er ist dieses frühe Werk enstanden von dem ich neulich auf 
dem Dachboden die Zeichnung gefunden habe. Überlege grad noch mit 
welcher professionellen Software die entstanden ist...

Problem: Verstärker hat nur einen Eingang, in der modernen Welt gab es 
aber plötzlich Satreceiver, Computer, moderne CD-Spieler usw.
Lösung: DER Multiplexer

Hat sogar ganz gut funktioniert.

Nun meckert nicht wie stümperhaft das ist, meine Kenntnisse stammen aus 
einem Kosmos-Kasten, der Einsatz eines ICs war schon hohe Kunst!

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (Gast)


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Schöne klassische Symbole. Dein Plan enthält immerhin mehr als meine 
Handskizze.

Den richtigen Schaltplan habe ich mit HobbyCi erstellt und mir erst mal 
einen "gescheiten" Elko gebastelt ;) Für komplexere Schaltpläne ist das 
Programm aber nichts. Eigentlich ist es toll, aber bei der Menge an 
Verbindungen wurde es am Ende so langsam, dass es nach jeder Änderung 
über 10 Sekunden brauchte um das Bild aufzubauen. Ich dachte ich werd 
nicht mehr fertig... Beim nächsten Mal nehme ich wieder KICad.

Mist ich hab die Werte für die Vorwiderstände vergessen. R19-R34 auf PCB 
1 und R21-41 auf PCB 2 sind 100k.

von Oliver S. (phetty)


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Vermutlich habe ich es dann mit Fädeldraht aufgebaut, das war ja mal der 
letzte Schrei!

Zapperment! Ich habe damals 30 DM für ein paar Rollen Draht 
ausgegeben???

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Aber da waren noch vier Farben drin. Heute gibt es nur noch gelb und 
rot.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Oliver S. schrieb:
> Zapperment! Ich habe damals 30 DM für ein paar Rollen Draht
> ausgegeben???

Conrad war schon damals eine Apotheke!

von Dietmar S. (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Zapperment! Ich habe damals 30 DM für ein paar Rollen Draht
>> ausgegeben???
>
> Conrad war schon damals eine Apotheke!

Wenn Du erst mal bei ASWO bestellt hattest, kam Dir Conrad wie ein 
Discounter vor. Aber stimmt schon, auch ich habe Ende der 1980er viel 
Geld bei Conrad gelassen.

So eine völlig unnötige Ausgabe in Form eines Digi-Scope-Converter 500 
(die Zahl stand auch für den Preis), staubte lange im Regal vor sich 
hin, bis ich das Teil dann endlich verkaufte.

Ein paar Dinge habe ich aber noch, eine kleines Digitalthermometer, das 
bis heute auf meinem Schreibtisch tadellos seinen Dienst verrichtet. Und 
letztens erst beim Aufräumen wiederentdeckt, Infrarotindikator IR-A2, 
eine Checkkarte um IR-Fernbedienungen zu testen. Ach ja und das 
Voltcraft 5050E Fet-Multimeter. Das Ding funktioniert seit 28 Jahren, 
obwohl ich es in den 1990ern tagtäglich extrem beansprucht habe.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Naja Anfang der 80er war nicht meine Zeit. Ich glaube meinen ersten 
Conrad Katalog habe ich zwischen 95 und 98 geschenkt bekommen und hab 
den wie viele unterm Kopfkissen liegen haben. Irgendwie gab es alle, 
aber nichts war erschwinglich.

Irgendwann hab es dann ein Elektronikereinstiegsset mit Netzgerät, 
Lötkolben, 2 Bausätzen und ein Multimeter war glaube ich auch dabei.

Ansonsten war die Bauteilequelle meistens der Sperrmüll.

von Dietmar S. (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Naja Anfang der 80er war nicht meine Zeit.

Ab Ende der 1980er, vorher hätte mein Taschengeld nicht gereicht. Das 
habe ich immer bei Dahms in Mannheim ausgegeben. Einmal sind mein Kumpel 
und ich in der Pause von der Berufsschule zu einer Telefonzelle gefahren 
um unsere Bestellung bei Conrad aufzugeben. Das war natürlich unheimlich 
wichtig und vorrangig ;)

von Sven L. (sven_rvbg)


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Wenn man das so liest, dann kommen die Gefühle an die gute alte Zeit 
wieder hoch... War nicht alles schlecht früher! Auf jedenfall hat man 
auf den Kram für den man gespart hat aufgepasst!

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Sven L. schrieb:
> Conrad war schon damals eine Apotheke!

Selbiger hatte damals einen Antennenrotor zum unschlagbaren Preis von 
knapp über 100DM vertrieben.
Einen solchen habe ich hier und infolge der Weichmacher-Ausgasung bei 
den Plastik-Zahnrädern im Anzeigeteil, musste ich diese ersetzen und 
habe eine komplett neue Steuerung mit Anzeige gebaut, ist heute noch in 
Betrieb.

Der Rotor selbst hat Metall-Zahnräder, nur der Bedien/Anzeigeteil war 
hinfällig.

von Thomas R. (sunnyingtom)


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Mani W. schrieb:
> Ralf L. schrieb:
>> Die
>> Schaltung ist aus den Minispionebüchern von Günter Wahl.
>
> Das abgebildete Exemplar habe ich noch immer...
>
> 8.Auflage 1976, 1969 erstmalig...
>
>
> Und die Bauteile habe ich sicher noch

Sowas ist was für die Ewigkeit.
Ich war wohl reich, weil ich mir die Luxusversion gönnte.
Die habe ich auch heute noch ... mit über 940 Seiten auf vielen hundert 
unterschiedlichsten Minispionen!

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Antennenrotor

Das Steuergerät bei meinem war auch defekt, hat gerasselt wie bekloppt. 
Ich wollte mir auch eine elektronische Steuerung bauen. Hab mir für die 
Richtungsanzeige 100 LEDs gekauft (damals ziemlich teuer). Letztendlich 
wurde es dann aber nur ein Gehäuse mit zwei Tastern für links und rechts 
und einer LED. Die grünen 3mm LEDs liegen noch immer in meiner 
Bastelkiste.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Dietmar S. schrieb:
> habe ich immer bei Dahms in Mannheim ausgegeben.

Dahms kenne ich nur als Versandhändler. War damals, müsste 70er Jahre 
gewesen sein, ein sehr preisgünstiger Lieferant für Transistoren.

Schade, dass er nicht überlebt hat.

von Dietmar S. (Gast)


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Fred P. schrieb:
> Dietmar S. schrieb:
>> habe ich immer bei Dahms in Mannheim ausgegeben.
>
> Dahms kenne ich nur als Versandhändler. War damals, müsste 70er Jahre
> gewesen sein, ein sehr preisgünstiger Lieferant für Transistoren.
>
> Schade, dass er nicht überlebt hat.

Ja, das ist wirklich schade. Ich war oft dort, eines Tages war der Laden 
zu. Mein Onkel, der gleich um die Ecke wohnte, hat mir damals erzählt, 
dass der Chef mehr Zeit in Spanien verbracht hätte, als sich um den 
Laden zu kümmern. Ob's stimmt weiß ich nicht.

Die hatten einen riesigen Taschenrechner im Schaufenster, den man durch 
die Scheibe bedienen konnte. Das fand ich damals echt toll. In meiner 
Erinnerung bestimmt 80cm hoch und 60cm breit mit großen roten 
LED-Anzeigen (oder roten LEDs). Wie die "Tasten" funktionierten hätte 
mich eigentlich noch interessiert.

Ein Bauteil habe ich immer noch, einen 4k7 NTC. Ich erinnere mich noch 
wie so ein Typ mit langen Haaren mir mürrisch das Datenbuch auf den 
Tisch gedonnert hat und ich mir den NTC anhand einer Tabelle aussuchte.

von Dietmar S. (Gast)


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von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Dietmar S. schrieb:
> Das Steuergerät bei meinem war auch defekt, hat gerasselt wie bekloppt.
> Ich wollte mir auch eine elektronische Steuerung bauen. Hab mir für die
> Richtungsanzeige 100 LEDs gekauft (damals ziemlich teuer).

Mir haben 30LEDS gereicht.

Die LEDs werden von einem Bargraph-Chip angesteuert.
Sowohl im Rotorgehäuse, alsauch im Steuergerät zur Richtungsvorgabe, 
habe ich mittels ausgeschlachteter Zahnräder aus einem alten 
Oki-Drucker, jeweils ein Poti angetrieben, welche an ihrem Schleifer 
eine Spannung ausgeben, welche wiederum über einen OPV verglichen 
werden.

Bei Spannungsdifferenz schaltet ein SSR so lange durch, bis keine 
Differenz mehr ist.

von Dietmar S. (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Mir haben 30LEDS gereicht.

64 wollte ich einbauen, aber die waren unterschiedlich hell, so dass ich 
eine Reserve gekauft habe.

> Die LEDs werden von einem Bargraph-Chip angesteuert.
> Sowohl im Rotorgehäuse, alsauch im Steuergerät zur Richtungsvorgabe,
> habe ich mittels ausgeschlachteter Zahnräder aus einem alten
> Oki-Drucker, jeweils ein Poti angetrieben, welche an ihrem Schleifer
> eine Spannung ausgeben, welche wiederum über einen OPV verglichen
> werden.

Ich komm beim besten Willen nicht mehr darauf, wie ich die LEDs 
ansteuern wollte. Aber so aufwendig hätte ich das damals nicht 
hinbekommen. Mit Mechanik hatte ich es noch nie, daran sind überhaupt 
die meisten Projekte gescheitert. Elektronik fertig, aber kein Gehäuse. 
Von beweglicher Mechanik ganz zu schweigen.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Dietmar S. schrieb:
> Mit Mechanik hatte ich es noch nie, daran sind überhaupt
> die meisten Projekte gescheitert. Elektronik fertig, aber kein Gehäuse.
> Von beweglicher Mechanik ganz zu schweigen.

Yep, ganz meinerseits.

Angesichts einiger grossartiger Projekte, die hier schon gezeigt wurden, 
traue ich mich fast nicht, meinen Müll hier zu zeigen.
Einen Schönheitspreis bekomme ich ganz sicher nicht, aber es 
funktioniert.
Deshalb zeige ich es hier.

Im Rotorgehäuse habe ich das 360°-Poti mittels Epoxy-Knetmasse 
festgeklebt. Hält bombensicher.
Die beiden weissen Zahnräder stammen aus dem Oki-Drucker.

Von dem Bargraph-Chip wurden 3 Stck. in Serie geschaltet.

von Dietmar S. (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Angesichts einiger grossartiger Projekte, die hier schon gezeigt wurden,
> traue ich mich fast nicht, meinen Müll hier zu zeigen.

Ist doch super geworden. Auch das mit den Zahnrädern, das hätte ich mir 
damals nicht zugetraut.

Das einzig tolle Gehäuse, das ich jemals hinbekommen habe, ist von einer 
Box mit Leistungswiederständen. Die habe ich mir gebaut um die 
Sinusleistung von Verstärkern zu messen. Schön mit Abreibebuchstaben und 
Auto-Klarlack drüber. Die LED-Bar ist von Conrad und die Wattangaben 
stimmen sogar. Nur die BNC-Buchsen haben keine Funktion. Ich hatte keine 
isolierten zur Hand und sie dann nie angeschlossen, weil ich so die 
Massen überbrückt hätte. Die Erdungsbuchse ist auch Unsinn. Aber 
ansonsten hat mir das Teil echt super Dienste geleistet. Die Widerstände 
können 50 Watt, ohne Kühlung halt nur kurzzeitig. Aber ich habe sie auch 
schon einige Minuten mit 75 Watt Sinus belastet, ohne dass sie geglüht 
haben.


> Im Rotorgehäuse habe ich das 360°-Poti mittels Epoxy-Knetmasse
> festgeklebt. Hält bombensicher.

Epoxy-Kleber ist schon eine tolle Sache. Ich habe eine Metallbuchse mit 
Uhu Endfest 600 in ein Metallgehäuse geklebt, das auf dem Dachboden 
jahrelang im Winter Minusgraden und im Sommer hohen Temperaturen 
ausgesetzt war. Als ich das später wieder zerlegte, konnte ich die 
Buchse nicht zurückgewinnen. Der Kleber war einfach nicht abzubekommen. 
Beim Versuch mit roher Gewalt schälte sich das Blech um den Kleber herum 
ab und der Rest Blech verblieb mit dem Kleber an der Buchse. Das hält 
also.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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So Leute, hier mal was um bei den VDE-Jüngern Schnappatmung einsetzen zu 
lassen ;-)

Treppenhauslicht über Schall (Geräusche) gesteuert.
Gebaut etwa Anfang der 80er Jahre, später das Relais durch Triac 
ersetzt.
Die Schaltunterlagen sind nie wieder aufgetaucht ;-)

Das Ding hatte nie einen Ausfall, schaltet täglich bestimmt einige 
Dutzend mal ein und reagiert auch Nachts auf Züge (Bahnstrecken etwa 2km 
Luftlinie), auf Luftverkehr (hier haben die schon die Räder raus) und 
vor allem auch, wenn die "Billigeinkäufer" sich an Türen und Fenster zu 
schaffen machen.
Am Tage ist das Teil durch Lichtsensor aus (außer bei dunklem Wetter).

Inzwischen pfeife ich (und Frau und Kinder) schon in fremden Fluren zum 
Licht, so ist das bei uns ins Blut übergegangen ;-)

Und NEIN! Das Ding wird nie ersetzt, auch wenn es wild aussieht. Es 
befindet sich unter der Decke, da kommt man kaum ran. Einen Deckel hatte 
ich mal, der ist seit Jahrzehnten verschütt gegangen.

So, nun könnt ihr mich verhauen....

Old-Papa
(ja, ich kann auch besser)

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (Gast)


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Und ich fragte mich gerade was das Mikro da macht, bevor ich den zweiten 
Satz las ;)

Bei dem Teil fällt mir gerade ein, dass bei meinem Vater im Haus noch 
ein elektronischer Starter für Leuchtstoffröhren seinen Dienst 
verrichtet. Den habe ich aus der Elektor nachgebaut, da muss ich so 14 
gewesen sein. Das Teil hätte ich völlig vergessen, wenn ich nicht in 
diesem Thread heute gelesen hätte.

von Volker P. (_volker)


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Hallo,

es muss so um 1982/83 gewesen sein als die originale ZX-81 
Folientastatur nach exzessiver Nutzung ihren Geist aufgeben hatte. 
Reparaturversuche mit Silberleitlack brachte aber auf die Dauer nicht 
viel. Mein Onkel hatte damals einen Elektronikladen, daher kam ich auf 
die Idee eine neue Tastatur für den Zeddi zu bauen. Wenn mich meine 
Erinnerung nicht täuscht, kostete 1983 ein ITT Shadow Digitast um die 
4DM. Das wären knapp 160DM gewesen, aber dank Onkelchen ging es etwas 
günstiger. Die Beschriftung der Digitaster besteht aus der alten 
Folientastatur, Überzug mit Nagellack transparent und hat bis zum 
heutigen Tage gut gehalten.

von Fredl H. (fredl)


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moin wertes Forum!
Man kann nur staunen, was die Leute in früheren Jahren so 
zusammengebastelt haben!
Werde mal in Kisten u. Kästen suchen, ob ich auch noch zu diesem Thema 
etwas beitragen kann.
Neulich habe ich mein altes Röhrenvoltmeter aus der intersten Ecke 
hervorgeholt...Eingeschaltet...natürlich defekt.
Repariert, spielt wieder!
Als Bausatz natürlich kein 100 % Eigenbau...aber quasi der Startschuß 
für viele weitere Bauprojekte.
War mein selbstausgesuchtes Weihnachtsgeschenk 1965!
4 Tage nach Weihnachten wars fertig.
Endlich ein eigenes Meßgerät.
Vorher mußte ich mir ab u. zu  vom Vater eines Klassenkameraden ein 
"Feldmeßkästchen" leihen.
333 Ohm/Volt, dementsprechend falsch waren auch die Meßergebnisse in 
rel. hochohmigen Röhrenschaltungen :-(

von Dietmar S. (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> Die habe ich auch heute noch ... mit über 940 Seiten auf vielen hundert
> unterschiedlichsten Minispionen!

Kurz nach Deinem Beitrag hatte ich nach dem Buch Ausschau gehalten. Die 
Preise sind ja irre. Das Einzige mit annehmbarem Preis hat mir dann 
jemand in der Bucht weggeschnappt. Dann hab ich es aber doch noch durch 
Zufall auf den Fotos einer Büchertante entdeckt, die einen ganzen Karton 
Bücher anbot, den ich zu einem guten Preis kaufte.

von Peter W. (pe_wi)


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Hallo

Die Binäruhr habe ich ca. 1984 gebaut. Ich habe sie dieses Jahr wieder 
hervor gekramt. Beim herum spielen gab es leider einen Kurzschluß und 
ein D100 war defekt. Die Unterlagen hab ich noch alle, so war die 
Reparatur kein Problem. Das Gehäuse war mein Standard Gehäuse, und mit 
diesem habe ich einige Geräte gebaut. Problematisch waren zu DDR Zeiten 
die großen mechanischen Bauteile. So wurde es in den Gehäusen immer so 
richtig eng! Die Uhr ist mit D100 und D140 aufgebaut, insgesamt 15 IC. 
Den 1s Takt macht ein Uhr IC-U114. Zum stellen der Uhr wird sie mit 
einem Schalter auf 20.00 Uhr voreingestellt und dann zum richtigen 
Zeitpunkt gestartet. Man kann einen Verbraucher zu einer vorgegebenen 
Zeit ein und wieder ausschalten. Damit wollte ich damals mit meinem 
Tonbandgerät Radio-Sendungen aufzeichnen (dazu ist es aber nie 
gekommen). Das beste an der Uhr ist das Zeitzeichen, welches jede Stunde 
ertönt. Man, wie schnell die Zeit vergeht...Heute steht die Uhr in der 
Küche und ich freue mich jede Stunde!

Mit freundlichen Grüße
Peter

von Stefan M. (derwisch)


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Thomas R. schrieb:
> Ich war wohl reich, weil ich mir die Luxusversion gönnte.
> Die habe ich auch heute noch ... mit über 940 Seiten auf vielen hundert
> unterschiedlichsten Minispionen!

Das Buch ist ja ein Hammer.
Ich wusste nicht, dass es so eine Version gibt.
Meine Günter Wahl Sammlung besteht aus den dünnen Einzelheften.
Aber die habe ich auch richtig verschlissen.
Da das Ganze noch vor der SMD Ära war, war ich immer sehr fasziniert von 
den Miniaturbauteilen, deren Beschaffung mir aber zu kompliziert 
erschien.
Obwohl ja immer ein Bezugsquellenverzeichnis dabei war.
Eine Perle der Elektronikliteratur sind die Bücher allemal.
Hast Du jemals Schaltungen mit diesen Spezialbauteilen gebaut und zum 
rennen gebracht?

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (Gast)


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Stefan M. schrieb:

Ich war zwar nicht angesprochen, aber...

> Das Buch ist ja ein Hammer.
> Ich wusste nicht, dass es so eine Version gibt.

Bisher kannte ich auch nur die Top-Buch-Reihe. Darum habe ich mir das 
dicke Buch auch gleich in der Bucht ersteigert. Nachbauen kann ich 
daraus mangels Amateurfunklizenz zwar eh nichts, aber schon um nur darin 
zu stöbern lohnt es sich.

In der Top-Buchreihe haben mich besonders diese mit feinster Technik 
bestückten "James-Bond-Köfferchen" fasziniert.

> Hast Du jemals Schaltungen mit diesen Spezialbauteilen gebaut und zum
> rennen gebracht?

Aus Minispione V habe ich damals den 40,68 MHz Fernsteuerempfänger 
nachgebaut, auf eine Lochrasterplatine von ca. 2cm x 5cm. Alle Bauteile 
standen hochkant, dicht an dicht gedrängt. Vor ein paar Jahren habe ich 
das Teil wiederentdeckt und die Bauteile gewonnen. Schade, dass ich 
vorher kein Foto gemacht habe. Die winzigen 1/16W Widerstände hatte ich 
aus einem Sortiment und sonst halt kleine Tantals.

von Franziska N. (bastler2004)


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Oliver S. schrieb:
> Vermutlich habe ich es dann mit Fädeldraht aufgebaut, das war ja mal der
> letzte Schrei!
>
> Zapperment! Ich habe damals 30 DM für ein paar Rollen Draht
> ausgegeben???

Heute kostet dasselbe sagenhafte 47,56 €, gut das du einen Vorrat 
angelegt hast...

www.conrad.de/de/p/pb-fastener-079-019038g-drahtspulen-set-1-set-532665. 
html

: Bearbeitet durch User
von Dieter P. (low_pow)


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So in den 80ern ist hier ein einfacher Spektrumanalysator entstanden,
Frequenzbereich bis etwa 150 MHz, die UKW-Sender waren damit schön
sichtbar.Aufgeteilt in Baugruppen, Ringmischer, die 1.ZF um 170 MHz,
die 2.ZF 10,7 MHz.Das fertige 10,7 MHz ZF-Teil mit IC, wo die Spannung
der Feldstärkeanzeige dann zweckentfremdet wurde, ergänzt noch am
ZF-Eingang ein 2.tes Keramikfilter.Der Wobbeloszillator mit 
Diodenabstimmung,
die Abstimmspannung wurde mit einem fertigen kleinem DC/DC-Wandler 
erzeugt,
der es aber in sich hat.
Der Aufbau ging anfangs nicht richtig, bis ich nach langer Suche 
bemerkte,
dass der verbaute DC/DC-Wandler lichtempfindlich ! ist.Er vertrug
schlicht kein nahes Glühlampenlicht.Am Bildausschnitt Links Oben
erkennbar mit einem kleinen weißen Aufkleber abgedeckt.
Sägezahngenerator und 12V-Versorgung fehlen im Bild.
Das ganze könnte ich mir also fast einrahmen und als Mini-Kunstwerk
an die Wand hängen.

von Michael D. (sirs)


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Ausgabegerät war dann ein Oszi?

von Dieter P. (low_pow)


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>Ausgabegerät war dann ein Oszi?
Ausgabegerät war ein Oszi, ein einfacherer Hameg, 2 kanalig
und geeignet für XY-Betrieb.
Der Sägezahn zum Wobbeln des VCOs wurde gleichzeitig am Oszi
anstelle der eingebauten Zeitbasis für die X-Achse verwendet,
damit sich ein stehendes Bild ergab.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Dieses Selbstbaumetronom war 1991 ein Weihnachtsgeschenk für meine 
damalige Freundin.

Taktgeber ist natürlich ein NE555, mit nachgeschalteten 
Hochpass/Verstärker.
Es sind zwei Frequenzbereiche umschaltbar. Die Skala wurde mit einer 
Stoppuhr erstellt.

Zusammengelötet wurde das Ganze an einem Wochenende während meiner 
Bundeswehrzeit. Die Teile stammen aus verschiedenen Philips 
Experimentierkästen und was sonst so zur Hand war. Die Holzschachtel 
stammt aus einem Bastelladen. Nach dem Lasieren wurden die Schalllöcher 
gebohrt.

Das Kästchen funktioniert immer noch, selbst die Lochrasterplatine 
riecht wie am ersten Tag.

von Dietmar S. (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Dieses Selbstbaumetronom war 1991 ein Weihnachtsgeschenk für meine
> damalige Freundin.

Hast Du die Platine mit einer Stecknadel befestigt?

Bei dem Aufkleber auf Deinem Drehknopf ist mir gerade (über mehrere 
Assoziationen) noch ein Selbstbauprojekt eingefallen. Und zwar meine 
Kojak-Sirene.

Die Fotos entstanden schon vor vielen Jahren, als ich einen Schalter 
entnahm um ebenfalls ein Geschenk für meine Freundin zu basteln. Eine 
Umschaltbox für den PC, mit der sie Micro und Line, sowie Headset und 
Lautsprecher umschalten konnte. Leider taugt das Ding nichts, weil die 
3,5mm Klinkenbuchsen von Reichelt eine Katastrophe hoch 10 sind. Sie 
benutzt die Box aber noch immer :)

Zur Sirene, die Schaltung ist aus der ELO (oder Elektor?). Zur 
Frequenzabstimmung habe ich einen Drehko eingebaut. Dann konnte ich noch 
Wechsel- und Schwellton umschalten. Den Druckkammerlautsprecher hatte 
ich mal beim örtlichen CB-Funk-Händler gekauft und noch herumliegen. Die 
"eloxierten" Seitenteile habe ich aus einer Kabadose herausgeschnitten, 
wie auf dem zweiten Foto unschwer zu erkennen ist. Das Ding hatte sogar 
einen 12V Akku, den ich meiner CB-Funk-Handgurke entnommen hatte.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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"Nicht zu sehen ist die Halterung für den Fahrradlenker..."
;-)

von Dietmar S. (Gast)


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Soul E. schrieb:
> "Nicht zu sehen ist die Halterung für den Fahrradlenker..."
> ;-)

Der Lautsprecher war tatsächlich mal am Fahrrad. Aber nicht als Sirene, 
sondern samt CB-Funkgerät am Lenker. Der Lautsprecher am PA-Ausgang 
angeschlossen. Die altbewährte DV-27 auf dem Gepäckträger. Als 
Versorgung hatte ich NiCads, die natürlich nicht lange hielten, 
vielleicht 30 Minuten, dann war Ende. Ich weiß nicht, ob es davon ein 
Foto gibt. Wenn ich eins finde, scanne ich es mal ein. Herrje, das hatte 
ich schon ganz vergessen...

Später hatte ich noch eine Spielerei als Gag am Rahmen angebracht. Einen 
Lautsprecher in eine Konservendose montiert und über einen Kondensator 
an den Dynamo angeschlossen. Das Gejaule kam cool :)

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Dietmar S. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Dieses Selbstbaumetronom war 1991 ein Weihnachtsgeschenk für meine
>> damalige Freundin.
>
> Hast Du die Platine mit einer Stecknadel befestigt?

Ertappt. :D
Ich habe vorhin auf Wunsch der Besitzerin die Batterie gewechselt.
Bei der Gelegenheit habe ich die Platine mal rausgenommen und die 
Lötstellen angeschaut und die Leistungsaufnahme gemessen - 9V, 3mA.
Dann ist mir dieser Thread eingefallen.

- - -

Deine Schaltung ist auch schon eine Weile im Umlauf, gelle?
Kaba hat zwischenzeitlich das Packungsdesign geändert und Batterieclips 
in dieser grauen Ausführung sind selten geworden...

von Dietmar S. (Gast)


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Marcus H. schrieb:

> Deine Schaltung ist auch schon eine Weile im Umlauf, gelle?
> Kaba hat zwischenzeitlich das Packungsdesign geändert und Batterieclips
> in dieser grauen Ausführung sind selten geworden...

Das Ding habe ich 1982 gebastelt, da war ich 14. Die Fotos sind schon 
von 2009, wie ich gerade feststelle. Inzwischen gibt es die Sirene nicht 
mehr. Den Lautsprecher hab ich in der Bucht zu Geld gemacht. Den Clip 
hab ich noch. Das wollt ich dann genau wissen, deswegen liegt er jetzt 
gerade vor mir :)

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Dietmar S. schrieb:
...
> Den Clip
> hab ich noch. Das wollt ich dann genau wissen, deswegen liegt er jetzt
> gerade vor mir :)

Es gehört einfach zu diesem Hobby, dass man bestimmte Teile ewig 
aufhebt.
9V-Clips mit immer kürzer werdenden Drähten habe ich auch noch ein paar.
Bei der von mir oben gezeigten Bastelei wundere ich mich, dass die Elkos 
von ca. 1985 noch recht gut in Schuss sind. Die Taktrate liegt in der 
Nähe der damals gemessenen Frequenzen.

von Dietmar S. (Gast)


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Marcus H. schrieb:

> Bei der von mir oben gezeigten Bastelei wundere ich mich, dass die Elkos
> von ca. 1985 noch recht gut in Schuss sind. Die Taktrate liegt in der
> Nähe der damals gemessenen Frequenzen.

Sind das schon die Philips oder noch die Valvo? Letztere machten bei mir 
reihenweise Kurzschluss, wenn sie schon älter waren. Die Philips machten 
dagegen keine Probleme.

Also ungefähr zur selben Zeit, als ich die Sirene gebaut habe, habe ich 
meinen Eltern eine Zusatzklingel gebastelt. Einfach nur ein astabiler 
Multivibrator und ein Elko am Eingang, damit es sich anhört wie eine 
Sirene, wenn man den Klingelknopf loslässt. Die Spannung vom 
Klingeltrafo gleichgerichtet mit nur einer Diode. Vor 3 oder 4 Jahren 
war war das Ding mal kaputt, aber nur ein Transistor, der Elko hatte 
weiterhin seine Kapazität. Bei der Reparatur fiel mir dann auf, dass ich 
parallel(!) zum Elko eine 5,6V Z-Diode eingebaut hatte. Warum ist mir 
ein Rätsel, auch wenn ich erst 14 war, hatte ich ja doch schon etwas 
Ahnung. Ich hab sie bei der Reparatur dann raus geknipst und weil es 
mich interessiert hat, sie anschließend noch getestet. Die Diode hatte 
das über 30 Jahre lang ausgehalten.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Dietmar S. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>
>> Bei der von mir oben gezeigten Bastelei wundere ich mich, dass die Elkos
>> von ca. 1985 noch recht gut in Schuss sind. Die Taktrate liegt in der
>> Nähe der damals gemessenen Frequenzen.
>
> Sind das schon die Philips oder noch die Valvo? Letztere machten bei mir
> reihenweise Kurzschluss, wenn sie schon älter waren. Die Philips machten
> dagegen keine Probleme.
Die Experimentierkästen hatten Philips Bauteile. Die Elkos tragen das 
Philips Logo.

...
> Bei der Reparatur fiel mir dann auf, dass ich
> parallel(!) zum Elko eine 5,6V Z-Diode eingebaut hatte. Warum ist mir
> ein Rätsel, auch wenn ich erst 14 war, hatte ich ja doch schon etwas
> Ahnung. Ich hab sie bei der Reparatur dann raus geknipst und weil es
> mich interessiert hat, sie anschließend noch getestet. Die Diode hatte
> das über 30 Jahre lang ausgehalten.
Tja, wenn die Quelle weich genug ist...
Ich bin jetzt kein Elektriker, aber was reicht denn der Klingeltrafo so 
raus?

von Dietmar S. (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Ich bin jetzt kein Elektriker, aber was reicht denn der Klingeltrafo so
> raus?

Wahrscheinlich wird die Trafospannung zusammen gebrochen sein und die 
Z-Diode hat das kurze Betätigen der Klingel ausgehalten

Ich weiß die Werte des Trafos nicht mehr genau, da ich ihn kürzlich erst 
tauschen musste, weil mein Vater nach dem Tapezieren die Schalterwippe 
für den Türöffner falsch herum drauf gesteckt hat und der Trafo etwa 
eine Woche lang vor sich hin brummte. Der Trafo war jedenfalls glühend 
heiß und das Gehäuse schon oben eingeschmolzen. Ich glaube es waren 9V 
und 800mA, noch aus den 1970ern. Der Neue hat 8V 1A.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Ich erwarte jetzt nicht, dass Du das Datenblatt der Z-Diode zur Hand 
hast - aber was für eine Bauform hat das gute Stück denn?

Wie auch immer - mit solchen Schaltungen schaffst Du nie die Aufnahme in 
die "Society for the Prevention of Cruelty to Semiconductors" -> 
http://harerod.de/pics/SPCS.gif
:P

von Dietmar S. (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Ich erwarte jetzt nicht, dass Du das Datenblatt der Z-Diode zur Hand
> hast - aber was für eine Bauform hat das gute Stück denn?

Ich dachte Du meinst den Trafo...

ITT ZPD5,6 0,5W DO-35 bedrahtet

Wie gut dass ich alles aufbewahre, auf dem Foto die Original-Diode, die 
ich jetzt allerdings mal weggeworfen habe.

> Wie auch immer - mit solchen Schaltungen schaffst Du nie die Aufnahme in
> die "Society for the Prevention of Cruelty to Semiconductors" ->
> http://harerod.de/pics/SPCS.gif
> :P

Naja, ich war erst 14... Das Ding hat immerhin über 30 Jahre lang 
funktioniert und das in der Küche, wo es dem Kochdampf und Fett 
ausgesetzt war.

von Reinhard R. (reirawb)


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Hallo,

na dann ich auch mal... :-)
Eine Weckuhr mit 2 Weckzeiten auf Basis eines U125D von Mitte der 80er 
Jahre. Ich habe noch nicht probiert, ob sie noch funktioniert. Gehäuse 
ist aus Platinenmaterial zusammengelötet und mit Schultafellack 
(mattschwarz) gestrichen. Der Wecksummer wurde über die Diodenbuchse 
extern angeschlossen.

Reinhard

von Reinhard R. (reirawb)


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Hallo,

ich bins nur nochmal...
Gerade noch gefunden: Die allseits beliebte*) Melodietürklingel auf 
Basis U880 (Z80) aus dem "Funkamateur", erweitert auf 40 Melodien.

*) Besonders beliebt bei den Freundinnen meiner Töchter. Wenn da mal 
eine zu Besuch war, stand man erst mal vor der Wohnungstür und klingelte 
alle 40 Melodien durch.

Reinhard

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Heutzutage würde man denen RFID-Chips injizieren und dann jeweils eine 
feste Melodie zuweisen :-)

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Hi Didi,
mir ging es erst um die Leistung vom Trafo, dann um die zulässige 
Verlustleistung der Diode. Erstaunlich, was so eine bedrahtete Bauform 
kurzfristig wegpacken kann...

> Naja, ich war erst 14...
"Ich war jung und brauchte das Geld..."
Den Smiley mit der rausgestreckten Zunge hattest Du gesehen, gelle? :P

So, Bahn frei für weitere Basteleien...

marcus

von Thomas U. (charley10)


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Erinnerung.
Mein Nachwuchs hatte mal Mäuse. Und die ein Laufrad zur Bespassung.
Nachdem mir ein CD-Laufwerk gestorben war, kam die Idee, dass die Mäuse 
ihre Beleuchtung selbst produzieren sollten. Im Laufwerk fand ich einen 
Motor für 12V und einen für 5V und einige Zahnräder. Heissklebepistole 
angeheizt, das Getriebe und den Motor am Gestell angeklebt und die LED 
hat geleuchtet!
Allerdings musste ich die Konstruktion wieder entfernen, nachdem aus dem 
Käfig schräge Töne kamen: Die Biester hatten ihre Schwänze zwischen die 
(natürlich ungeschützten) Zahnräder eingeklemmt und das lautstark 
geäussert!
Fotos gibt es leider nicht. Digital war Mitte der 80er noch nicht 
greifbar und für analog wurde jedes Bild überlegt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ist eine Jugendsünde aus 1977:

Die Bilder zeigen meinen digitalen Wecker mit irgendeinen MOSTEK Uhren 
IC. Das besondere an der Uhr war, dass sie über ein Kabel den Remote 
Stereo Einschalterknopf über einen Opto Isolator meiner SONY Stereo 
Fernsteuerung betätigte um mit Musik aufgeweckt zu werden.

Gehäuse wurde aus mit Kunstleder überzogene Aluminiumschalen gefertigt.

Die Konstruktion ist leider nicht sehr zum her zeigen.

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Hier ist eine Jugendsünde aus 1977:
>
> Die Bilder zeigen meinen digitalen Wecker mit irgendeinen MOSTEK Uhren
> IC. Das besondere an der Uhr war, dass sie über ein Kabel den Remote
> Stereo Einschalterknopf über einen Opto Isolator meiner SONY Stereo
> Fernsteuerung betätigte um mit Musik aufgeweckt zu werden.
>
> Gehäuse wurde aus mit Kunstleder überzogene Aluminiumschalen gefertigt.
>
> Die Konstruktion ist leider nicht sehr zum her zeigen.

Für die 70er doch top! Sogar mit LDR.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
...
> Gehäuse wurde aus mit Kunstleder überzogene Aluminiumschalen gefertigt.
...
Kunstleder - genial. Bei altem Kunstleder muss ich immer an "meine" alte 
C172F aus den späten 1960ern denken. Die Aschenbecher in den Türen waren 
ab Werk enthalten, das Funkgerät wurde nachgerüstet.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Hier ist eine Jugendsünde aus 1977:
> ... digitalen Wecker ...

Seit den 1980ern durften die Azubis in der Medizintechnikfirma, in der 
ich bis zur Gründung meines Ingenieurbüros gearbeitet habe, digitale 
Uhren aus TTL-Gattern zusammenlöten. Das hat mich dazu angespornt, die 
Aufgabe mit einem Mikrocontroller zu lösen und das Ergebnis über meinen 
Schreibtisch zu hängen. Die Schaltung wurde recht oft nachgebaut, 
natürlich von Hand gefädelt. Wenn ich mich recht erinnere, ersetzen 
AT90S2313 und Treiber insgesamt 17 TTL-ICs.

Anfang 2002 hat mein Großvater nach einer "nicht-tickenden Funkuhr mit 
großen Ziffern" gesucht. Daraus entstand diese Arbeit, die leider 
mittlerweile ihren Weg in unser Wohnzimmer gefunden hat. Ich habe gerade 
nachgeschaut - Start der Sommerzeit 2002 in Deutschland war der 
31.03.2002.

Erstaunlich, was man an so einem Projekt an Kenntnissen vermitteln kann:
Grundlegende Schaltungstechnik, Mikrocontrollertechnik, Multiplexen, 
DCF77-Protokoll, 7-Segment-Multiplexen um Pins zu sparen, 
Kontrastverbesserung durch Filterscheibe. Mehrere von unseren Azubis 
habe dadurch Spaß am Programmieren bekommen.

Ich habe lange überlegt, ob ich Euch auch noch den Schaltplan und das 
Programm zeigen soll, aber ich denke zum damaligen Zeitpunkt war das 
nicht so schlecht. Die Stände sind leicht unterschiedlich, aber das 
Grundgerüst hat sich nicht verändert.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Marcus H. schrieb:
> Ich habe lange überlegt, ob ich Euch auch noch den Schaltplan und das
> Programm zeigen soll, aber ich denke zum damaligen Zeitpunkt war das
> nicht so schlecht. Die Stände sind leicht unterschiedlich, aber das
> Grundgerüst hat sich nicht verändert.

Moin,

Danke fürs Vorzeigen. Die Uhren sehen bischen ähnlich aus obgleich Deine 
viel schöner aufgebaut wurde. Hmmmm; hätte ich vielleicht doch nicht 
vorzeigen sollen;-) Von welcher Firma wurde eigentlich das Gehäuse 
hergestellt?

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Marcus H. schrieb:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/477527/DSCF1252_C172F.jpg

Lass mich raten: Das Headset ist ein HMD-25?


Marcus H. schrieb:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/477534/IMG_7616.jpg

Ich habe ernsthaft drei Anläufe gebraucht um etwas Anderes als "Nicht 
fickende DCF77-Funkuhr" zu lesen...

:D

: Bearbeitet durch User
von Reinhard R. (reirawb)


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Magnus M. schrieb:
> Ich habe ernsthaft drei Anläufe gebraucht um etwas Anderes als "Nicht
> fickende DCF77-Funkuhr" zu lesen...
>
> :D
Ging mir ähnlich... ;-)

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Magnus M. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/477527/DSCF1252_C172F.jpg
> Lass mich raten: Das Headset ist ein HMD-25?
Könnte sein. Das gehört dem Besitzer der Maschine. Ich selber bin mit 
passiven HME-100 geflogen.


> Marcus H. schrieb:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/477534/IMG_7616.jpg
>
> Ich habe ernsthaft drei Anläufe gebraucht um etwas Anderes als "Nicht
> fickende DCF77-Funkuhr" zu lesen...
Magnus und Reinhard -> ab in die Ecke, zum Schämen! ;)
Leider ist meine Handschrift nicht besser geworden.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
...
> Danke fürs Vorzeigen. Die Uhren sehen bischen ähnlich aus
...
Das hatte mich veranlasst, das Teil kurz zu zerlegen. Wahnsinn, wie die 
Zeit weitergegangen ist. Heute würde ich die Leiterplatten extern 
fertigen lassen. Wobei SMD 0603 auch sehr schön auf Lochraster zu 
verarbeiten ist.
...
> Von welcher Firma wurde eigentlich das Gehäuse
> hergestellt?
TEKO oder BOPLA, würde ich sagen. Die Filterscheibe wurde passend 
gefräst, Handbetrieb, keine CNC. Dieses Prinzip der Halbschalengehäuse 
mit wechselbarer Frontplatte ist sehr praktisch, da man die Frontplatten 
zum Bearbeiten rausnehmen kann. Für Musteraufbauten und Kleinstserien 
verwende ich das Konzept heute noch gerne.
Wir haben damals viel Kleinmaterial bei Reichelt bestellt. Ich habe grad 
den Katalog durchgewälzt, aber genau dieses Gehäuse nicht auf die 
Schnelle gefunden. Es gibt aber ähnliche, teilweise sogar mit 
Filterscheibe.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Magnus M. schrieb:
>
> Ich habe ernsthaft drei Anläufe gebraucht um etwas Anderes als "Nicht
> fickende DCF77-Funkuhr" zu lesen...

Ich auch! Was alte Männer immer gleich im Koppe haben ;-)

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Hardy F. (hardyf)


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Ich hatte das auch falsch gelesen.... :)

Habe aber meine Bemerkung dazu gleich unter dem Beitrag dann doch nicht 
abgeschickt.

"Was sollen die denn denken von mir... "

Manchmal macht man sich zusehr einen 'Kopp'...

von Matthias S. (da_user)


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Das ist eindeutig(!) ein kleines 'f' und niemals, auf keinen Fall ein 
't'.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ist ein zweites jugendliches Werk von mir. Ich baute damals für 
Papa eine Zeituhr gesteuerte Aquariumslichtsteuerung. Der Zweck dieser 
Steuerung war mit der vorhandenen Glühlampen- und Leuchstoffröhrenanlage 
(LSR) Tagesanbruch und Nacht zu emulieren.

Wenn die Zeituhr am Abend ausschaltete schaltete die im Anhang gezeigte 
Schaltung zusätzlich zu den LSRs die Glühlampen dazu. Ein paar Sekunden 
später wurden die LSRs abgeschaltet und ein langsamer, über 20 Minuten 
andauernden DIM Vorgang begann, der die Glühlampen bis zum endgültig 
Ausgehen immer dunkler gesteuert hat.

Am nächsten Morgen, nach Einschalten der Zeituhr, wiederholte sich das 
Spiel in der umgekehrten Reihenfolge. Zuerst wurden die Glühlampen 
langsam über 20 Minuten hoch gefahren, dann am Ende des 
Hochsteuerungsvorgang die LSRs eingeschaltet und ein paar Sekunden 
später das Glühobst abgeschaltet.

Diese Anlage war zuverlässig dreißig Jahre bis zu seinen Tode in 
Betrieb. Nur die Schaltuhr musste eines Tages wegen Verschleiß bzw wegen 
zu viel Räder Geräusch ausgewechselt werden. Leider ist sie mir damals 
verloren gegangen und habe nur noch das gezeigte Schaltbild. War halt 
gestrige Technik ohne uC die meiner damaligen Elektronikkenntnis 
entsprang.

Die langsame Lampen Steuerung bestand aus einer linearen Konstantstrom 
C-Lade- Entladeschaltung die über einen NPN ein kleines Lämpchen, das 
mit einem LDR zusammen in ein kleines Plastikröhrchen montiert war, 
verbunden. Der LDR steuerte dann eine einfache TRIAC/DIAC 
Phasenanschnittsteuerung um die Helligkeit der Lampen zu beeinflussen. 
Die LSRs wurden mit einem Relais geschaltet.

von Dietmar S. (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Hier ist ein zweites jugendliches Werk von mir. Ich baute damals für
> Papa eine Zeituhr gesteuerte Aquariumslichtsteuerung. Der Zweck dieser
> Steuerung war mit der vorhandenen Glühlampen- und Leuchstoffröhrenanlage
> (LSR) Tagesanbruch und Nacht zu emulieren.

Erinnert mich an meine Schaltpläne aus den 1990ern. Vielleicht krame ich 
auch mal einen hervor.

von Asko B. (dg2brs)


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Marcus H. schrieb:
> Magnus und Reinhard -> ab in die Ecke, zum Schämen! ;)

Ich reihe mich mal mit ein.    ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Asko B. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Magnus und Reinhard -> ab in die Ecke, zum Schämen! ;)
>
> Ich reihe mich mal mit ein.    ;-)

Aus photographisch-technischen Gründen war der Unterschied zwischen "f" 
und "t" eben etwas schwer zum erkennen. Kann passieren;-)

von Dietmar S. (Gast)


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Von einem Freund bekam ich mal so ein Ding geschenkt, das sah aus wie 
ein Tischtennisball und hatte zwei Kontakte. Wenn man beide berührte, 
leuchtete das Ding auf und machte dass einen wimmernden Wechselton.

Eines Abends will ich im Dunkeln etwas aus dem Schrank holen, komme mit 
den Fingern ans das Ding und bin voll erschrocken. Das brachte mich 
später auf die Idee meines Projekts.

Ich konstruierte einen Würfel, etwas größer als ein Zauberwürfel. Wenn 
das Teil auf dem Tisch stand, passierte nichts. Hob man es hoch und 
bewegte es, gab es zufällige angenehm klingende Töne ab.

Neugierige Gäste nahmen das natürlich als erstes in die Hand und 
spielten damit herum. Sie hatten aber nicht damit gerechnet, dass ich 
noch ein kleine Überraschung eingebaut hatte. Nach einer Weile machte 
der Würfel nämlich einen Mordslärm, den man nicht abstellen konnte!

Den Würfel nannte ich "Magic Box". Wie früher fast immer, habe ich alles 
nur unvollständig dokumentiert und das meiste später aus dem Kopf 
zusammengenagelt.

Der erste Plan ist die Tonerzeugung, auf dem zweiten der 
Zufallsgenerator, beim dritten die Spannungsversorgung sowie die 
Abschaltautomatik für das Lärmspektakel und beim vierten Plan hatte ich 
das Ganze nochmal modifiziert (den Teil unten Links verstehe ich heute 
gar nicht mehr genau, das war auch schon 1992/93, dass ich das 
konstruiert habe).

Ja und eine ordentliche Endstufe, sollte ja schließlich Lärm machen 
können. Natürlich kamen da mit 2 9V-Blocks keine 20Vss raus. Wenn ich 
mich erinnere habe ich die BD135/136 Schaltung aus dem ELV 
Frequenzgenerator abgekupfert, der konnte nämlich 20Vss, kann aber auch 
woanders her sein.

Die 14,4 Volt Betriebsspannung kamen zustande, weil ich zwei 7,2V 
NiCad-Akkus nehmen wollte. Am Ende waren es einfach zwei 9V-Blocks.

Für die Impulse (oh, das Wort darf man hier ja nicht benutzen…), die die 
Töne steuerten, hatte ich mir was besonderes einfallen lassen. Von 
meinem Kumpel ließ ich mir Metallkugeln besorgen. Ich öffnete einen 
Tischtennisball, brachte innen verteilt Kontakte an und legte eine Kugel 
hinein. So dass bei Bewegung immer ein Impuls entstand. Na ja, anfangs 
funktionierte es halbwegs, später gab es immer seltener Kontakt. 
Außerdem rollte die Kugel durch die hervorstehenden Kontakte nicht so 
richtig.

Auf dem letzten Foto ist eine Skizze für einen digitalen Autoequalizer, 
den ich nie verwirklicht habe. Damals wäre das ein echter Hingucker 
gewesen. Mit nur 4 Tasten zu bedienen und 7-Segment-LED-Anzeigen. Den 
einfachen Equalizerbooster den ich dafür zweckentfremden wollte, hatte 
ich noch beim letzten Umzug mitgenommen, obwohl eigentlich klar war, 
dass ich das schon seit 20 Jahren in keines meiner Autos mehr eingebaut 
hätte. Erst vor einiger Zeit habe ich den Booster endlich weggeworfen. 
Wenn man es nicht mehr sieht, tut es auch nicht mehr weh.

Am durchscheinenden Papier kann man noch erkennen wo ich mal Zivildienst 
geleistet hab. Von den grünen Blättern habe ich noch immer welche im 
Schrank. Die wurden dort damals weggeworfen und sie scheinen nie alle zu 
werden.

von Joachim M. (jmlaser)


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Existiert leider nur noch auf alten Fotos und als Bauunterlagen:
Ein 6-Kanal Dimmer für Lampen bis je 500W, bei welchem die 
Helligkeitswerte abgespeichert und wieder abgerufen werden können. 40 
Speicherplätze standen zur Verfügung. Damit sollten verschiedene 
Beleuchtungsstimmungen reproduzierbar abrufbar sein.
Das ganze wurde mit einem 8749-Kontroller (8048) gesteuert.
Da der Mikrokontroller keinen A/D-Wandler hatte, erfolgte die Abfrage 
der Potistellungen durch Frequenzmessung. Die Spannungen der 6 Potis 
werden mittels einem Analogmultiplexer 4051 nacheinander auf einen VCO 
4046 geschaltet und dessen Frequenz mittels dem einzig existierenden 
Timer im 8749 gemessen. Mit 2 Spindelpotis wurden die gemeinsamen 
Minimal- und Maximalspannungen der Potis abgeglichen.
Vom Netzteil wurden 100Hz-Netzimpulse an den Interrupteingang des 
Kontrollers gegeben, aus denen dann die 6 Phasenanschnittsignale für die 
Triacs erzeugt wurden.
Der Speicher von 2 KBytes war batteriegepuffert. Der Kontroller konnte 
aber nur 256 Bytes davon adressieren, deshalb nur 40 Speicherstellen x 6 
Kanäle = 240 Bytes.
Die Tastatur und das Display hingen an einem 
8243-Porterweiterungsbaustein.
Da der Mikrokontroller ja nur über 1 Timer mit 8 Bit verfügt, welcher 
fürs Auswerten der Potistellungen herhalten musste, mussten alle 
Phasenanschnittsignale durch genaue Zählabläufe in Assembler erzeugt 
werden.
Damit die Lampen nicht flackern, sind alle Zykluszeiten sämtlicher 
Assemblerbefehle gezählt und je nach Verzweigungen mit NOPs 
ausgeglichen. Damit werden unabhängig aller anderen Funktion, wie 
Tastenabfragen usw. die Ports zum Phasenanschnitt immer in exakt der 
gleichen eingestellten Zeit gesetzt. Es darf keinen Jitter im Timing 
geben.
Das ganze Programm wurde ohne PC händisch auf Papier geschrieben und 
Befehl für Befehl in HEX-Code übersetzt, weil ich damals noch kein 
Assemblerprogramm für den 8048 hatte.
Die Platinen waren noch selbstgeätzt.

Das Gerät hatte ich 1989 auf Wunsch eines Bekannten entwickelt, der 
davon einige Dutzend verkaufen wollte. Aber es ist dann bei 2 oder 3 
Stück geblieben. Geschäftsunfähige Deppen halt ;-)

Die schlimmste Schinderei an dem Gerät war die Bearbeitung dieser 
hässlichen Stahlblechgehäuse mit heimischen Werkstattmitteln, ohne den 
Lack zu versauen.

Gruß

Joachim

von Dietmar S. (Gast)


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Joachim M. schrieb:
> Die schlimmste Schinderei an dem Gerät war die Bearbeitung dieser
> hässlichen Stahlblechgehäuse mit heimischen Werkstattmitteln, ohne den
> Lack zu versauen.

Wie hast Du die runden Löcher in das Stahlblech bekommen? Ich stehe 
gerade vor diesem Problem. Ich dachte ich bastle mal schnell eine 
elektronische Last zusammen, aus Komponenten die ich hier noch 
herumliegen habe. In das Stahlblechgehäuse von einem alten Netzteil 
(siehe Foto) soll hinten ein Lüfter rein. Da es ja wenig Sinn macht, 
dafür extra einen teuren Kreisschneider zu kaufen, wurde bisher aus 
"schnell" nichts. Die üblichen HSS-Bohrer werden da auch gleich stumpf.

von Ralf X. (ralf0815)


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Dietmar S. schrieb:
> Joachim M. schrieb:
>> Die schlimmste Schinderei an dem Gerät war die Bearbeitung dieser
>> hässlichen Stahlblechgehäuse mit heimischen Werkstattmitteln, ohne den
>> Lack zu versauen.
>
> Wie hast Du die runden Löcher in das Stahlblech bekommen? Ich stehe
> gerade vor diesem Problem. Ich dachte ich bastle mal schnell eine
> elektronische Last zusammen, aus Komponenten die ich hier noch
> herumliegen habe. In das Stahlblechgehäuse von einem alten Netzteil
> (siehe Foto) soll hinten ein Lüfter rein. Da es ja wenig Sinn macht,
> dafür extra einen teuren Kreisschneider zu kaufen, wurde bisher aus
> "schnell" nichts. Die üblichen HSS-Bohrer werden da auch gleich stumpf.

Sorry, aber wenn Deine HSS-Bohrer da "gleich" stumpf werden, hast Su 
Schrott gekauft oder versuchst, diese als Fräser zu missbrauchen.
Wenn Du eine grosse runde Öffnung schaffen willst und Kreisschneider, 
Fräser und Stanzwerkzeug vermeiden wills, greife zur Stichsäge mit 
ordentlichen Blatt.

von Matthias L. (limbachnet)


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Oberfläche vorher mit Kreppband abkleben!

Alternativ zur Stichsäge auch die gute alte Bügellaubsäge, da wird der 
Schnitt sauberer - allerdings wird dabei auch Repertoire an saftigen 
Flüchen mal wieder abgestaubt und geübt... Hinterher mit der 
Halbrund-Feile nachbearbeiten und dann sieht's auch ordentlich aus.

von Ralf X. (ralf0815)


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Matthias L. schrieb:
> Oberfläche vorher mit Kreppband abkleben!

Ist nie verkehrt, Folie ist aber oft besser.

> Alternativ zur Stichsäge auch die gute alte Bügellaubsäge, da wird der
> Schnitt sauberer - allerdings wird dabei auch Repertoire an saftigen
> Flüchen mal wieder abgestaubt und geübt... Hinterher mit der
> Halbrund-Feile nachbearbeiten und dann sieht's auch ordentlich aus.

Hihi, erinnert mich an 1960..
Meinen Sohnemann konnte konnte ich nur mit el. Dekupiersäge dazu 
bringen, sich an Balsaholz zu versuchen.
Bei Eisen-/Stahl-Blech hätte der mir auch damit berechtigt einen Vogel 
gezeigt.

Entgraten ist angesagt, aber eher mit stabiler Ziehklinge, in Sekunden 
erledigt.

Aber wie immer kommt es auch darauf an, was der User hat, was er möchte, 
was er kann, was er ausgeben möchte, Letzteres ggf. auch als 
Zukunftsinvestition.
Die Bohrer schein schon einmal ein Fehlschlag gewesen zu sein, wobei man 
Bohrer (je nach Art) auch schärfen kann..
Ohne zu wissen, ob es am Bohrer oder seinem Bediener lag.

von Joachim M. (jmlaser)


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Dietmar S. schrieb:
> Wie hast Du die runden Löcher in das Stahlblech bekommen?

Der erste Versuch war glaube ich mit einer Lochsäge.
Nachdem man diese aber nach 6 Löcher wegschmeissen konnte, habe ich 
einen Kreisschneider mit einer gehärteten Schneide selbstgemacht.
Schlimmer waren die eckigen Ausschnitte.

Gruß

Joachim

von Dietmar S. (Gast)


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Entweder ich opfere meine Holz-Lochsäge. Das 50mm-Blatt habe ich eh für 
Holz noch nie benötigt und ein Loch quält die ja wohl irgendwie rein.

Wenn das nicht geht, besorge ich mir Sägeblätter und versuche es mit der 
Stichsäge. Der Durchmesser ist aber nur 50mm, da komme ich sicher nicht 
ohne ständig neu anzusetzen herum.

Beim rechteckigen Ausschnitt, den ich vorne benötige, kann ich die 
langen Seiten gut mit dem Winkelschleifer heraus bekommen.

Ich berichte dann. Momentan bin ich leider aus gesundheitlichen Gründen 
körperlich außer Gefecht gesetzt.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Dietmar S. schrieb:
> Entweder ich opfere meine Holz-Lochsäge. Das 50mm-Blatt habe ich eh für
> Holz noch nie benötigt und ein Loch quält die ja wohl irgendwie rein.

Dieses Ding mit den konzentrisch angeordneten herausnehmbaren 
Sägeblättern? Vergiss es, das gibt schon auf wenn man beim Lochsägen in 
Holz auf einen Eisennagel trifft.

Für große Löcher in Blech haben wir früher einen Haufen 5 mm-Löcher 
nebeneinandergesetzt und den Rest mit der Feile erledigt. Für Lüfter und 
Displays nimmt man idealerweise von aussen zu montierende Blenden, dann 
sieht man leichte Unebenheiten später nicht mehr.

von Oliver S. (phetty)


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Gerhard O. schrieb:
> Gehäuse wurde aus mit Kunstleder überzogene Aluminiumschalen gefertigt.

Wo hat man den so'n P0rnzeug herbekommen?

von Achim B. (bobdylan)


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Oliver S. schrieb:
> Wo hat man den so'n P0rnzeug herbekommen?

Nennt sich Tolex, gibts bei Tube Town und/oder Tube Amp Doctor.

von Joachim M. (jmlaser)



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Da ich gerade meine "Museumsteile" sichte:
Für unsere damalige mobile Disko baute ich 1985-1987 mehrere 
Lichtsteuerpulte basierend auf dem 8048-Mikrocontroller.
Zunächst ein kleines, welches aber nur feste Ablaufmuster mit 8 Kanälen 
ermöglichte (damals "Idiotenpult" genannt) und dann ein 
freiprogrammierbares mit mehr Möglichkeiten und 12 Kanälen.

Die Teile waren jahrelang im Einsatz und das größere habe ich heute 
noch.
Technische Daten des großen:
- 12 Ausgänge steuerbar mit Ausgängen 0-10V für damalige Dimmerpacks.
- 10 festprogrammierte Abläufe (Lauflichter etc.) im EPROM
- 2 freiprogrammierbare Abläufe mit bis zu jeweils 99 Schritten im RAM
- 12 freiprogrammierbare "Presets" (Muster), abrufbar über die 
Flashtasten.
- Ablauftakt wahlweise manuell, über Audioeingang oder über 2 
einstellbare Taktgeber (Chaser), wobei 1 Chaser den festen oder einen 
frei programmierbaren Ablauf steuert (Memory) und der andere den zweiten 
programmierbaren Ablauf (Sub).
Damit konnte man zur Musik von der einen zu einer anderen Sequenz mit 
anderer Laufgeschwindigkeit wechseln, solange man die "Sub"-Taste 
gedrückt hielt.
Desweiteren konnten die Ausgaben invertiert geschaltet werden sowie die 
Flashtasten auf "Flash" (tastend) oder "Latch" (rastend) geschaltet 
werden.
Und natürlich gab es noch das Automatikprogramm, wo alle 10 
Festprogramme nacheinander durchlaufen.

Weil es doch ein etwas größeres Projekt war, baute ich den Prototypen 
zunächst als Experimentierboard auf einer Doppel-Eurokarte auf.
Dananch kam die Version für den mobilen Diskoeinsatz.
Das Programm besteht aus 23 Seiten handgeschriebenem und handübersetztem 
Assembler.
Alle Platinen sind auf Lochraster gefädelt, außer der Platine für die 
Schieberegler.
Die Frontplatte habe ich mit Rallyspray schwarz lackiert und dann per 
Siebdruck mit der Beschriftung bedruckt, damit es professionell 
aussieht.
Ins Innere hat ja keiner reingesehen :-)
Das Ding ist nie kaputtgegangen. Nur die Backupbatterie für den Speicher 
musste alle paar Jahre mal ersetz werden.

Dazu baute ich natürlich auch die passenden Dimmerpacks umd die 
PAR64-"Kannen" zu speisen.
Das erste hier abgebildete mit 8 Kanälen und maximal je 2KW bestand noch 
aus einzelnen Einschüben, später trieb ich den Aufwand nicht mehr.
Nach und nach kamen noch ein Schaltpack mit 6 Kanälen und zwei 
Dimmerpacks mit je 6 Kanälen und jeweils 12KW dazu. Je nach 
Veranstaltung stellten wir zwischen 12 und 36KW Licht auf, nebst 
Strobos, Laser und anderem Kram.

Achja - "PDT" steht für "Power Disco Team". So nannten wir uns damals.

Gruß

Joachim

von Jens M. (schuchkleisser)


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Joachim M. schrieb:
> Das Programm besteht aus 23 Seiten handgeschriebenem und handübersetztem
> Assembler.

Das Bild der einen Seite ist 64x so groß wie das komplette Programm, 
wahnsinn!

Das hat doch sicher nicht im ersten Versuch geklappt?
Wie debugt man sowas? Tippex? Zerschnippeln und wieder zusammen-Tesa-n?
Oder ein jmp/call einbauen und am Ende halt noch eine Funktion 
dranbasteln?

von Joachim M. (jmlaser)


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Jens M. schrieb:
> Das hat doch sicher nicht im ersten Versuch geklappt?

Nee

> Wie debugt man sowas? Tippex? Zerschnippeln und wieder zusammen-Tesa-n?

Genau: man kann einige tipp-geexten Stellen sehen. Und manchmal habe ich 
auch Seiteteile drübergeklebt.
Und wenns zu chaotisch wurde, die Seite neu geschrieben.
Debugging in dem Sinne gabs nicht. Allerdings war es kein trial and 
error, sondern ich habe alle Funktionsmodule penibel getestet.
Zuvor natürlich die meisten Funktionen auf Papier skizziert und falls 
nötig schon in einer Art "Pseudocode" aufgeschlüsselt.
Sagen wir mal 70% der Zeit geplant und den Programmablauf konstruiert 
und die restlichen 30% dann Assembler kodiert und debuggt.
Wenn es zu Programmabstürzen kam, wurde durch Setzen oder Löschen von 
LEDs die kritische Stelle eingekreist. Meistens waren es keine 
Denkfehler sondern nur falsche Codeübersetzung, z.B. mal die Bankadresse 
bei einem Jump falsch übersetzt.
Kam aber relativ selten vor. Zu der Zeit konnte ich die Assemblerbefehle 
im Schlaf.
Am meisten musste man mit dem Stack aufpassen, der ja nur 8 Einträge 
tief ist. Man musste mit den Calls etwas sparsam umgehen. Wenn man 
außerdem noch mit einem oder zwei Interrupts rechnen musste, durfte man 
maximal 6 Calls tief gehen, sonst gehts ab ins Nirvana. Und die Fehler 
waren dann richtig Kacke zu finden, weil nichts im Code darauf hinweist. 
Sind sie auch heute bei einem Cortex-M7 noch.
Also eher Jump anstatt Call.

> Oder ein jmp/call einbauen und am Ende halt noch eine Funktion
> dranbasteln?

Ja, einige kleine Programmschnipsel sind am Ende drangekommen.
Der 8048 hatte den Vorteil, dass Sprungziele direkt codiert sind und 
nicht relativ zu einer Adresse des aktuellen Befehls, wie später beim 
8051. Da hätte man sich ja totgerechnet. So aber war das relativ 
einfach.
Ich habe zwischen grundlegenden Programmfunktionen auch immer etwas 
Leerraum gelassen, um unvorhergesehene Änderungen noch reinzubekommen.
Und wenn der Platz nicht mehr gereicht hat, dann eben "call/jmp".

Gruß

Joachim

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Jens M. schrieb:
> Wie debugt man sowas?

Wenn du mein Intel Microcontroller Handbook von 1982 sehen würdest, wäre 
dir das klar :-) Das ist dermassen zerfleddert, das man genau sieht, 
welche Maschinenbefehle die waren, die man sich regelmässig nicht merken 
konnte (Spaß mit Flags, jemand?). Daneben dann eine Tabelle für die 
Hexcodes der Mnemonics zum Einnageln.

Aber den 8048 habe ich nie geliebt und die MC-Manie hat bei mir erst mit 
dem 8051 abgehoben. Ab 1986 dann auch mit dem TASM Assembler auf PC.

@Joachim M. : Super Projekt!

: Bearbeitet durch User
von Asko B. (dg2brs)


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Dietmar S. schrieb:
> Entweder ich opfere meine Holz-Lochsäge. Das 50mm-Blatt habe ich eh für
> Holz noch nie benötigt und ein Loch quält die ja wohl irgendwie rein.

Wenn Du öfter sowas zu "Loch-zu-sägen" hast, die hellblauen
Lochkreissägen von Bosch haben eine enorme Standzeit.
Wenn man nicht zu große Drehzahl wählt und leicht ölt.
Wir haben mit den Dingern beruflich zu tun gehabt.
(So 5-10 Löcher pro Tag hält so´n Ding nen Monat lang aus)

von Jens M. (schuchkleisser)


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Matthias S. schrieb:
> Wenn du mein Intel Microcontroller Handbook von 1982 sehen würdest, wäre
> dir das klar

Ich habe in den 90ern auf meinem Amiga in GWBasic einen Assembler mit 
Makros für den PIC16F84 geschrieben.
10 Minuten Compile für knapp 1kWords Programm, brennen, kucken, von 
vorne.
Debugger gabs ja nicht, und der Chip hat ja nichts außer einem 8bit 
Timer und etwas EEPROM.
Da das RISC ist, reicht effektiv eine A4-Seite mit allen Befehlen, 
Flags, und Besonderheiten.
Da wurden einige Geräte mit gebaut: Autozentralverriegelungssteuerung 
mit Fensterschließer, Modellbahnblinker/Lichter, diverse 
"Smarthome"-geschichten (Zeitschaltuhren mit Ablaufsteuerung zum 
Gartengießen usw.)...

Aber so bekloppt war ich dann doch nicht, das ich 22 Seiten 
Papierassembly gemacht hätte, für einen CISC mit 10x so vielen 
Befehlen...
Absoluten Respekt!

von Dietmar S. (Gast)


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Asko B. schrieb:
> Wenn Du öfter sowas zu "Loch-zu-sägen" hast, die hellblauen
> Lochkreissägen von Bosch haben eine enorme Standzeit.
> Wenn man nicht zu große Drehzahl wählt und leicht ölt.
> Wir haben mit den Dingern beruflich zu tun gehabt.
> (So 5-10 Löcher pro Tag hält so´n Ding nen Monat lang aus)

Eigentlich brauche ich das nur 1x. Aber gut zu wissen, danke für den 
Tipp!

von Dietmar S. (Gast)


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5 Monate später...

Hab mir eine Hartmetallsäge aus China bestellt. Sie ist schon vor ein 
paar Wochen gekommen, aber ausprobiert habe ich sie noch nicht. Soll 5mm 
Edelstahl sägen können. Die Zähne sind alle unterschiedlich hoch, was 
will man erwarten. Ja Geiz ist geil, aber wozu für ein Loch mehr 
ausgeben. 12 Euro sind ja schon verdammt viel für ein einziges Loch in 
einem Blech.

Zuvor habe ich versucht die Holzkreissäge durchzuquälen. Da ich die 
Größe eh nie für Holz brauchte, war ja nichts zu verlieren. Ich dachte 
dass sie ein einziges Loch schon irgendwie durchquälen wird, aber 
lediglich der Lack am Gehäuse war weg, das Stahlblech war völlig 
unbeeindruckt und hatte nicht mal Kratzer.

von Dietmar S. (Gast)


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Dietmar S. schrieb:
> ATL-Hifiboxen liegend im Kofferraum, angeschlossen an eine
> Endstufe eines koreanischen Herstellers mit 2x 75W Sinus (selber
> nachgemessen, die Autoendstufe war damals ein Geheimtipp). Das alles in
> einen Fiat Ritmo eingebaut.

Ich wollte ja noch was schreiben. Die in meinem zitierten Beitrag 
erwähnte Endstufe habe ich mir aufgrund meiner nostalgieliebenden 
Veranlagung jetzt in der Bucht wieder ersteigert. Bekloppt, ich weiß...

Das war die meinem Empfinden nach damals beste Car-Hifi-Endstufe. Mein 
Kumpel und ich haben sie damals in einem Car-Hifi-Studion mit den bis zu 
1000 DM teuren Endstufen der etablierten Marken verglichen. Die Sams 
klang glasklar und hatte einen sauberen Tiefbass. Entsprechend hat sie 
aber auch Strom gezogen und zwar ordentlich. Wenn ich aufgedreht habe, 
hat das Abblendlicht meines Fiat Ritmo geflackert wie eine Lichtorgel :)

So eine ist das:
https://amp-performance.de/904-SAMS-150-WATTSx4CH.html

Die Firma hatte auf der Hifi Video Düsseldorf 1988 einen winzigen Stand. 
Die Endstufe gab's auch noch unter anderen Namen, auch Conrad hatte sie 
im Katalog. Optik und Technik war übrigens die gleiche wie bei den 
Kenwood-Endstufen, nur dass es bei Kenwood speziell diese Ausführung 
(das war die größte aus der Reihe) nicht gab. Ich hatte auch den 
Schaltplan dazu, der lässt sich wohl nicht so einfach wiederbeschaffen. 
Aber sicher käme ich, wenn's drauf ankommt, auch mit den 
Kenwood-Schaltplänen weiter.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Dietmar S. schrieb:
> Entsprechend hat sie
> aber auch Strom gezogen und zwar ordentlich. Wenn ich aufgedreht habe,
> hat das Abblendlicht meines Fiat Ritmo geflackert wie eine Lichtorgel :)

Ah, du hattest dir eine Boom-Box aus deinem Auto gebaut.
Wozu braucht man nur so viel Leitung?

Eigentlich hättet ihr die Lautsprecher doch gleich außen anbringen 
können, dazu waren sie ja eigentlich auch gedacht ... um aufzufallen. 
Wäre so jedenfalls besser als sich das Gehör damit kaputt zu machen.

von Christian M. (likeme)


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Schade an den ganzen schönen Basteleien ist, dass sie irgendwann einmal 
unbemerkt dessen, wer sie gebaut hat im Müll wandern. Oft stecken da 
Wochen an Arbeit dahinter, manchmal schlampig, manchmal schön gemacht.

Meine Kinder und meine Frau haben/hat keine Ahnung von den Dingen die 
ich gebaut habe. Ein schönes Bild behält man gern, technische 
Basteleien, auch irgendwie Kunst, wirft man weg :-(

von Ben S. (bensch123)


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Gitarreneffekte damals alle selber gebaut. Jetzt wo ich Geld verdiene 
habe ich die quasi alle weiter verschenkt und habe jetzt die originalen 
😁. Es lohnt einfach nicht ...

von Dietmar S. (Gast)


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Mike J. schrieb:
> Eigentlich hättet ihr die Lautsprecher doch gleich außen anbringen
> können, dazu waren sie ja eigentlich auch gedacht ... um aufzufallen.
> Wäre so jedenfalls besser als sich das Gehör damit kaputt zu machen.

Also ich hatte "nur" zwei richtige Hifi-Boxen im Kofferraum ;)


Ben S. schrieb:
> Gitarreneffekte damals alle selber gebaut. Jetzt wo ich Geld verdiene
> habe ich die quasi alle weiter verschenkt und habe jetzt die originalen
> 😁. Es lohnt einfach nicht ...

Aber der Spaßfaktor :) Nur je älter man wird, desto knapper wird die 
Zeit (leider).

von Ben S. (bensch123)


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Dietmar S. schrieb:
> Nur je älter man wird, desto knapper wird die Zeit (leider).

Das stimmt so nicht. Ich habe massig Zeit 😁. Aber ich spiele inzwischen 
lieber, als rumzubasteln - denn darum gehts doch eigentlich.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Dietmar S. schrieb:
> Also ich hatte "nur" zwei richtige Hifi-Boxen im Kofferraum ;)

Wer richtig Stil hatte, der hat damals die beiden prolligen Lautsprecher 
aus der Hundablage im Käfer entfernt und durch Blumentöpfe ersetzt.

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von Thomas N. (tonevi)


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Anbei 2 Fotos meines Universalzählers mit MOSTEK MK50395 auf 
Rasterplatinen, Baujahr 1981. Das Gerät misst Frequenzen bis 250MHz, 
Periodendauern und hat einen reinen Impuls Zählmodus. Über die Daumenrad 
Schalter lässt sich ein beliebiger Offset einstellen, bzw. ein Grenzwert 
vorgeben, bei dessen Erreichen der Zähler stoppt und ein Ausgangssignal 
setzt. Funktioniert heute wie vor 40 Jahren.

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