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Forum: Fahrzeugelektronik Mögliche Ablöse von batteriebetriebenen Fahrzeugen?


Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Mögliche Alternative zu Batterie gespeister elektrischer Fahrzeug 
Technologie?

https://www.voanews.com/a/cars-powered-by-new-fuel...

https://phys.org/news/2014-06-hydrogen-breakthroug...

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/...

https://www.businessinsider.com.au/australian-scie...

Wenn das nicht im Sand verläuft und kein unnötiger Hype ist könnten sich 
damit interessante Zukunftsmöglichkeiten eröffnen.

Edit Mod: Titel korrigiert

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: H-G S. (haenschen)
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Das dauert ewig bis das kommt...wenn überhaupt.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Neu neu neu == Gelder ein sacken, so versickern denke ich, gut 80% der 
Forschungsgelder.
Mich würde mehr die Kraftstoff-Herstellung interessieren.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Komisch, das eine gute Technologie die noch ziemlich in den 
Kinderschuhen steckt und noch nicht 100% des Mobilitätsbedarfs abdeckt 
so polarisiert. Die einen loben sie über den grünen Klee die anderen 
werden zu regelrechten E-Auto Hassern.

Fragende Grüsse
Michael

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Michael O. schrieb:
> Komisch,...

Eher nicht komisch, gerade neue, wenig erprobte Technologien locken 
Risikokapital und damit einher allerlei Abschöpfer von einfachen 
Nutznießern bis Betrüger.

Gerade macht Tesla mit enttäuschten Anlegern negative Erfahrungen, 
gleichwohl die Symbionten ja einander bedingen. ...

Namaste

Autor: Max M. (zbmax)
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Bei so umfassenden Industrien wie der Autoindustrie kann die Idee noch 
so genial sein. Umgesetzt wird das was der Lobby in den Kram passt, 
alles andere hat keine Chance.
Das hat man die letzten 100 Jahre immer wieder beobachten können und 
wird auch weiterhin so sein.

Autor: Carl D. (jcw2)
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Ammoniak im Tank, vermutlich unter Druck flüssig, hat zumindest den 
Vorteil, daß kein Leck ungerochen bleibt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Icke ®. (49636b65)
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Carl D. schrieb:
> Ammoniak im Tank, vermutlich unter Druck flüssig, hat zumindest
> den Vorteil, daß kein Leck ungerochen bleibt.

Verstopfte Nase? Kein Spray dabei? Einfach mal am Tankstutzen 
schnüffeln...

Autor: Max M. (zbmax)
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Bei nem Unfall brauchts dann vielleicht nicht mal mehr den Krankenwagen, 
kann man gleich den Leichenwagen bestellen.
(sorry wenn zu makaber)

Autor: Rainer U. (r-u)
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Ich meine, ich habe so was schon mal gelesen:

https://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteil...

oder ist das ganz was Anderes?

Autor: Route 6. (route_66)
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Carl D. schrieb:
> Ammoniak im Tank, vermutlich unter Druck flüssig, hat zumindest den
> Vorteil, daß kein Leck ungerochen bleibt.

Zitat:
"Ammonia can be stored on-board in vehicles at low pressures in 
conformable plastic tanks. "

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Wikipedia als Maß aller Dinge sagt dazu:
"Für die Ammoniakproduktion werden große Mengen fossiler Energieträger 
benötigt. Der Anteil der Ammoniakproduktion am weltweiten Verbrauch 
fossiler Energieträger beträgt etwa 1,4 %.[21] Pro Tonne produziertem 
Ammoniak werden etwa 1,87 Tonnen Kohlenstoffdioxid freigesetzt".

Wird hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben?
Was ist besser - Pest oder Cholera?

Wieviel Ammoniak braucht man gegenüber Benzin bei gleicher Arbeit?

Autor: Carl D. (jcw2)
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Route 6. schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Ammoniak im Tank, vermutlich unter Druck flüssig, hat zumindest den
>> Vorteil, daß kein Leck ungerochen bleibt.
>
> Zitat:
> "Ammonia can be stored on-board in vehicles at low pressures in
> conformable plastic tanks. "

Ja, im Vergleich zu Hydrogenium schon.
Nur sollte der Tank unter allen Umständen ganz bleiben.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Wie stehts eigentlich um den Wirkungsgrad von Wasserstoff-verbrennenden 
Kolbenmotoren...ist das nicht soeiner ?

Autor: Falk B. (falk)
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@ Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)

>Wikipedia als Maß aller Dinge sagt dazu:
>"Für die Ammoniakproduktion werden große Mengen fossiler Energieträger
>benötigt. Der Anteil der Ammoniakproduktion am weltweiten Verbrauch
>fossiler Energieträger beträgt etwa 1,4 %.[21] Pro Tonne produziertem
>Ammoniak werden etwa 1,87 Tonnen Kohlenstoffdioxid freigesetzt".

>Wird hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben?
>Was ist besser - Pest oder Cholera?

Man will ja die regenerative Energie nutzen, um den Prozess zu befeurn. 
Eben NICHT mit klassischen Primärenergien.

>Wieviel Ammoniak braucht man gegenüber Benzin bei gleicher Arbeit?

Autor: Falk B. (falk)
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Ich behaupte aber mal, daß die Zwischenstufe mit Amoniak nur dann 
sinnvoll und ökonomisch praktikabel ist, wenn sie fast nix kostet. Denn 
sonst kann man ja gleicht statt Amonika Methanol herstellen, denn kann 
man ebenso leicht lagern und transportieren und praktisch als 1:1 
Benzinersatz nutzen.
Power to Liquid, im Prinzip nix Neues, nur halt im Moment zu teuer. Wird 
erst bei 200 Dollar/Barrel Rohöl wieder interessant. ;-)

Autor: Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)
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H-G S. schrieb:
> Wie stehts eigentlich um den Wirkungsgrad von Wasserstoff-verbrennenden
> Kolbenmotoren...ist das nicht soeiner ?

Da ist der Wirkungsgrad auch nicht viel besser. Hubkolbenmotoren gehören 
zu beginn des 3. Jahrtausends eigentlich ins Museum! Hier ist aber die 
Rede von einer Brennstoffzelle (Fuel Cell). Wirkungsgrad je nach Bauart 
ca. 80% bis 90%.

H-G S. schrieb:
> Das dauert ewig bis das kommt...wenn überhaupt.

Das ist schon längst wieder vorbei. Im Jahre 2002 sind sämtliche 
Aktienkurse von Brennstoffzellenfirmen abgestürzt (Ballard-Power-System, 
Fuel-Cell-Energie, Fuel-Cell-Technololgies) um einige zu nennen. Die 
haben sich bis Heute nicht mehr erholt bzw. existieren gar nicht mehr.

Für die Herstellung der Brennstoffzellen benötigt man Platin, also sehr 
teuer und somit unrentabel. Man versuchte Ersatzmaterialien wie Graphit 
dafür einzusetzen, aber der Herstellungsprozess, wie das Fräsen der 
Graphitplatten, ist immer noch zu teuer.

Die preiswerte Lithium-Batterietechnik hat die teure 
Brennstoffzellentechnik bereits vollständig abgelöst. In der Werbung 
versucht man teilweise dem zukünftigen Elektroautofahrer verzweifelt die 
Brennstoffzelle schmackhaft zu machen, damit er unsicher wird und so die 
Produktion des Elektroautos noch künstlich in die Länge gezogen werden 
kann.

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Man will ja die regenerative Energie nutzen, um den Prozess zu befeurn.
> Eben NICHT mit klassischen Primärenergien.

Hmm, bin chemisch leider schlecht bewandert, 50 Jahre nach der Schule 
ist davon nicht mehr viel hängengeblieben.
Also fragen wir wieder Wikipedia:
"Im Solid State Ammonia Synthesis-Verfahren (SSAS-Verfahren) wird 
Ammoniak elektrolytisch direkt aus Wasser, Stickstoff (aus Luft) und 
Strom hergestellt. Diese Methode ist noch in der Erforschung.[2] Mit 
dieser Methode sollen nur noch 8,3 Kilowattstunden Strom pro Kilogramm 
Ammoniak benötigt werden."

Ist das nun gut oder böse? Viel oder wenig? Effektiv oder eine 
Luftnummer?
Wenn die Preise wie die Strompreise für das E-Auto sind, kostet das kg 
NH3 also auch mindestens 2,5 €, da man es ja wohl kaum unter dem Preis 
für den daraus gewinnbaren Strom verkaufen wird.
Meine Voraussage als Schwarzseher: China, Russland, die USA und weitere 
Großhersteller werden riesige Ammoniakmengen aus konventioneller 
Haber-Bosch-Synthese auf den Markt werfen; nix öko.

Der derzeitige Preis für 1 t flüssigen Ammoniaks aus konventioneller 
Synthese liegt unter 200 USD; also wird genau das passieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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@bernd
Wiki ist eine gute Quelle für altes, gängiges Wissen aber nur sehr 
bedingt für moderne Technologien an denen noch geforscht wird.
Lies zum Anfang erstmal den Artikel im Startpost!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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den daraus gewonnenen Wasserstoff
will man also auch im Kolbenmotor verbrennen?

Das NOx-Problem bleibt dabei bestehen.

Max M. schrieb:
> Bei nem Unfall brauchts dann vielleicht nicht mal mehr den Krankenwagen,
> kann man gleich den Leichenwagen bestellen.
> (sorry wenn zu makaber)

da hat man nicht nur "Killer Kältemittel" in der Klimaanlage,
sondern auch noch'n netten Killer im Tank.

Ist schon interessant, was die Klima-Panik so für Blüten treibt.

Autor: Falk B. (falk)
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@J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)

>> Bei nem Unfall brauchts dann vielleicht nicht mal mehr den Krankenwagen,
>> kann man gleich den Leichenwagen bestellen.
>> (sorry wenn zu makaber)

>da hat man nicht nur "Killer Kältemittel" in der Klimaanlage,
>sondern auch noch'n netten Killer im Tank.

Jaja, was wäre die Welt ohne Hysterie. Als ob 50l Benzin leichtes 
Mineralwasser wären.

>Ist schon interessant, was die Klima-Panik so für Blüten treibt.

"Ist schon interessant, was die Amoniak-Panik so für Blüten treibt."

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Wiki ist eine gute Quelle für altes, gängiges Wissen aber nur sehr
> bedingt für moderne Technologien an denen noch geforscht wird.

Nun ja, die Links sind sehr euphorisch und die Wikipedia muss auch nicht 
unbedingt zu 100% stimmen.
Vllt kommt ja der ganz große Durchbruch mit Ammoniak.
Klingt für mich nichtsdestoweniger wie Thermoselect- oder 
Chorenverfahren.
Ist wohl beides irgendwie in die Hose gegangen, wenn ich mich recht 
erinnere.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Gibt leider in der Tat viele Techniken die schön klingen aber auf den 
Durchbruch noch warten...

Li-Ion ist immerhin recht erprobt auch wenn man auch da die Technik 
natürlich noch stetig verbessern muss (wie einst beim Verbrenner auch, 
man erinnere sich nur an die Zeit vor der Bosch Zündung...).

Autor: G. P. (gpnt)
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Mein Senf zu synthetischen Kraftstoffen:
Diese werden sich meines Erachtens niemals in breiter Masse durchsetzen.
Das hat den Grund, dass diese im Gegensatz zu fossilen Kraftstoffen 
lediglich das Umweltproblem lösen.

Trotzdem kutschiert man hoch entzündliche Flüssigkeit mit sich rum,
es macht lärm,
es vibriert,
es ist technologisch aufwendiger,
man benötigt ein Getriebe,
man benötigt ein ausgeklügeltes und leistungsfähiges Kühlsystem,
man muss alle 10tkm Öl wechseln,
man muss regelmäßig teure Verschleißteile wechseln,
man speist keine Energie beim Bremsen zurück,
man kann das Auto nicht einfach über Nacht zuhause wieder voll tanken,
man hat nicht den "Bumms" eines Elektroautos,
man muss immernoch Kraftstoff in rießigen Tanklastern von A nach B 
kutschieren,
man benötigt (wahrscheinlich) sehr viel Energie, um diesen herzustellen, 
so dass es effizienter wär, die Energie direkt in BEVs zu verfahren.
etc.
etc.
Wobei letzteres ja schon bei fossilen Kraftstoffen der Fall ist.

Na gut, man hat innerhalb weniger Minuten wieder die volle Reichweite.
Und es macht weiterhin brumm brumm.
Aber sonst?
Batterieelektrische Fahrzeuge HABEN sich doch schon längst als 
Nachfolger der Verbrenner durchgesetzt.

Die Alteingesessenen wollen das nur nicht begreifen, genau so wie die 
Leute, die auch heute noch bezweifeln, ob sich das Internet jemals 
durchsetzen wird (ok ein wenig übertrieben, aber geht in die 
Richtung...)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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G. P. schrieb:
> Die Alteingesessenen wollen das nur nicht begreifen, genau so wie die
> Leute, die auch heute noch bezweifeln, ob sich das Internet jemals
> durchsetzen wird (ok ein wenig übertrieben, aber geht in die
> Richtung...)

Da gibt es leider einen gewaltigen Unterschied. Das Internet wurde nicht 
politisch und ideologisch "von oben" durchgedrückt. Es sollte nicht eine 
bis dato recht praktische Technologie durch eine unpraktischere, 
teuerere, aber dafür ideologisch korrekte, Technologie ersetzen. Es 
verlangte keine bedeutenden Einschnitte der Bürger im Bezug auf Kosten, 
Alltagstauglichkeit und Praktikabilität.

Der Vergleich hinkt also schon gar nicht mehr, er schleppt sich völlig 
ohne Beine so dahin.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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warum brauchen wir Alternativen in Sachen Treibstoffe?

Autor: Alex G. (dragongamer)
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● J-A V. schrieb:
> warum brauchen wir Alternativen in Sachen Treibstoffe?
Vergößern und bis nach unten scrollen: 
https://www.dropbox.com/s/98u6ulseeeoexta/Earth%20...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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achso ...Erderwärmung...

heisst: der Grund soll der Umweltschutz sein?

Autor: Alex G. (dragongamer)
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● J-A V. schrieb:
> achso ...Erderwärmung...
>
> heisst: der Grund soll der Umweltschutz sein?
Und dass die fossilen Brennstoffe nunmal irgendwann ausgehen werden. 
Besser "zu" früh davon los kommen als zu spät.

Umweltschutz schließt zudem z.B. auch sauberere Städte mit ein, nicht 
nur die globalen Auswirkungen, aber letztere sind es weswegen uns die 
zukünftigen Generationen verfluchen werden.


Davon abgesehen ist Alltagstauglichkeit und Praktikabilität (ist das 
nicht eigentlich das Selbe?) jetzt schon bei der Hauptalternative 
Elektro, für die meisten Menschen gegeben.
Eigentlich nur im Nicht-Alltag wie besonders langen Reisen zeigen sich 
noch Nachteile bei der Nutzung.

Hauptnachteil bleibt wohl vorerst der Preis (insbesondere auch für die 
Lademöglichkeit daheim).

: Bearbeitet durch User
Autor: G. P. (gpnt)
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Cyblord -. schrieb:
> Da gibt es leider einen gewaltigen Unterschied. Das Internet wurde nicht
> politisch und ideologisch "von oben" durchgedrückt.

Das stimmt. Halte ich auch für einen Fehler, dass Elektromobilität 
versucht wird politisch durchzudrücken. So wird der Gegenpol (vor allem 
seitens AfD, für die der Diesel "deutsches Kulturgut" ist, etc.) 
verstärkt.

Meines Erachtens würden sich BEVs auch ohne politischen Druck auf Dauer 
durchsetzen. Siehe die Vorteile, die ich aufgelistet habe.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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G. P. schrieb:
> Meines Erachtens würden sich BEVs auch ohne politischen Druck auf Dauer
> durchsetzen. Siehe die Vorteile, die ich aufgelistet habe.
Finanzielle Subventionen müssen allerdings her.

Blöderweise haben sich die meisten Menschen mit den Nachteilen von 
Verbrennern abgefunden weil sie nie was anderes ausprobiert haben.

: Bearbeitet durch User
Autor: G. P. (gpnt)
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Alex G. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> achso ...Erderwärmung...
>>
>> heisst: der Grund soll der Umweltschutz sein?
> Und dass die fossilen Brennstoffe nunmal irgendwann ausgehen werden.
> Besser "zu" früh davon los kommen als zu spät.
>
> Umweltschutz schließt zudem z.B. auch sauberere Städte mit ein, nicht
> nur die globalen Auswirkungen, aber letztere sind es weswegen uns die
> zukünftigen Generationen verfluchen werden.

Japp. Genau so wie wir heute entsetzt darüber sind, dass die Leute im 
Mittelalter ihre Sch**** einfach auf die Straße gekippt haben oder man 
noch vor ein paar Jahrzehnten im Flugzeug, Büro, Zug und einfach überall 
rauchen durfte, werden unsere Nachkommen darüber entsetzt sein, wie wir 
denn unsere Innenstädte so mit Abgasen verpesten konnten.

> Davon abgesehen ist Alltagstauglichkeit und Praktikabilität (ist das
> nicht eigentlich das Selbe?) jetzt schon bei der Hauptalternative
> Elektro, für die meisten Menschen gegeben.

So siehts aus.
Zudem sieht man in jeder technologischen Weiterentwicklung eine 
Reduktion von mechanischer Komplexität, deren Funktionen in Elektronik 
und Software verlagert und damit dem Anwender abstrahiert werden.
Und genau diese Entwicklung ist auch beim Übergang vom Verbrennungsmotor 
hin zum batterieelektrischen Fahrzeug zu sehen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Alex G. schrieb:
> Blöderweise haben sich die meisten Menschen mit den Nachteilen von
> Verbrennern abgefunden weil sie nie was anderes ausprobiert haben.

Kann natürlich sein, dass du einfach schlauer als die meisten Menschen 
bist. Die haben es einfach noch nicht kapiert. Nur du.

Oder aber, für die Mehrheit der Menschne ist das E-Auto noch keine gute 
Alternative zum Verbrenner. Die Entscheidung dagegen ist also rational.

Übrigens liste doch mal bitte die Nachteile von Verbrennern auf.

> Meines Erachtens würden sich BEVs auch ohne politischen Druck auf Dauer
> durchsetzen.

Darauf scheint sich niemand verlassen zu wollen. Sehr merkwürdig...

> Davon abgesehen ist Alltagstauglichkeit und Praktikabilität (ist das
> nicht eigentlich das Selbe?) jetzt schon bei der Hauptalternative
> Elektro, für die meisten Menschen gegeben.

Träumer...
Aber wir können ja auch einfach per Gesetz festlegen dass das E-Auto für 
90% der Leute eine sehr gute Alternative ist und sie damit glücklich 
sind.
Wie wär das?

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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Cyblord -. schrieb:
> Übrigens liste doch mal bitte die Nachteile von Verbrennern auf.
Das hat gpnt doch schon getan!

G. P. schrieb:
> Trotzdem kutschiert man hoch entzündliche Flüssigkeit mit sich rum,
> es macht lärm,
> es vibriert,
> es ist technologisch aufwendiger,
> man benötigt ein Getriebe,
> man benötigt ein ausgeklügeltes und leistungsfähiges Kühlsystem,
> man muss alle 10tkm Öl wechseln,
> man muss regelmäßig teure Verschleißteile wechseln,
> man speist keine Energie beim Bremsen zurück,
> man kann das Auto nicht einfach über Nacht zuhause wieder voll tanken,
> man hat nicht den "Bumms" eines Elektroautos,
> man muss immernoch Kraftstoff in rießigen Tanklastern von A nach B
> kutschieren,
> man benötigt (wahrscheinlich) sehr viel Energie, um diesen herzustellen,
> so dass es effizienter wär, die Energie direkt in BEVs zu verfahren.
> etc.
> etc.
> Wobei letzteres ja schon bei fossilen Kraftstoffen der Fall ist.
>

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Kappes. Das sind alles keine Nachteile für den Verbraucher.

Und einiges davon trifft auf E-Autos genau so zu.

Allein alle wirtschaftlichen Aspekte ziehen schon deshalb nicht, weil 
heute ein E-Auto insgesamt immer noch viel viel teurer kommt als ein 
Verbrenner. Man spart nichts. Trotz dieser ganzen angeblichen Aufwände 
die man beim Verbrenner hat.

Autor: G. P. (gpnt)
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Cyblord -. schrieb:
> Übrigens liste doch mal bitte die Nachteile von Verbrennern auf.

- macht lärm
- stinkt
- wird heiß (na gut, im Winter von Vorteil)
- hoch entzündliche Flüssigkeit wird rumkutschiert
- 1x im Jahr Wechsel sämtlicher Flüssigkeiten
- Verschleißteile
- Energie verpufft beim Bremsen -> höherer Bremsenverschleiß
- Schmales Drehzahlband -> aufwändiges Getriebe nötig
- lächerlicher Drehmomentverlauf
- sehr viele bewegliche Teile
- hohe Reibungsverluste
- teurer Sprit
- Abhängigkeit einiger weniger Großkonzerne (Shell, BP, ..., bei 
synthetischen Kraftstoffen dann evtl BASF und co?)
- Bei fossilen: Abhängigkeit von Staaten mit denen man eigentlich 
weniger zu tun haben möchte
- man muss extra zur Tankstelle fahren um voll zu tanken

Autor: G. P. (gpnt)
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Cyblord -. schrieb:
> Kappes. Das sind alles keine Nachteile für den Verbraucher.

Öhm doch, find ich als Verbraucher schon.
Wie wär ich denn sonst auf die Liste gekommen?

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Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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G. P. schrieb:
> Japp. Genau so wie wir heute entsetzt darüber sind, dass die Leute im
> Mittelalter ihre Sch**** einfach auf die Straße gekippt haben oder man
> noch vor ein paar Jahrzehnten im Flugzeug, Büro, Zug und einfach überall
> rauchen durfte, werden unsere Nachkommen darüber entsetzt sein, wie wir
> denn unsere Innenstädte so mit Abgasen verpesten konnten.

Nachfolgende Generationen werden sich vor allem fragen, warum wir dem 
Auto so viel Platz in den Innenstädten gewährt haben und warum wir so 
viel Zeit im Stau verschwendeten.

Der drohende Verkehrskollaps und die Versiegelung der Stadtflächen inkl. 
Abriebfeinstaub wird leider auch durch E-Mobile nicht beseitigt. 
Übrigens sind auch E-Mobile nicht wirklich leise - die neuen Postwagen 
fahren hier auch rum und wenn einer mit 50 an mir vorbeifährt, dann ist 
das nicht wesentlich leiser als ein nachfolgender Verbrenner. Das 
Rollgeräusch ist offenbar dominierend. Aber zumindest an Ampeln oder im 
Stau wäre Ruhe :-)

>> Davon abgesehen ist Alltagstauglichkeit und Praktikabilität (ist das
>> nicht eigentlich das Selbe?) jetzt schon bei der Hauptalternative
>> Elektro, für die meisten Menschen gegeben.

Das sehen viele offenbar noch anders.

Der Preis ist mir bspw. im Moment noch viel zu hoch, um mir dafür einige 
Nachteile einzuhandeln.

Nimmt man nämlich den reinen Nutzwert der Fahrzeuge für ihre Besitzer, 
so schneiden Verbrenner einfach noch deutlich besser ab. Das beginnt 
damit, dass ich meine Urlaubsroute nicht anhand der Tankstellen planen 
muss und endet nicht damit, dass ich problemlos einen Transport per 
Anhänger durchführen kann - und zwar auch hier in der bergigen Eifel.

All das kann ich mit einem einzigen (gebraucht gekauften) Verbrenner 
machen, der dann selbst mit Reparaturen noch deutlich weniger kostet.

Wenn, dann wäre ein E-Mobil für uns als Zweitwagen interessant - aber 
dafür sind die Dinger einfach noch viel zu teuer.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Nachfolgende Generationen werden sich vor allem fragen, warum wir dem
> Auto so viel Platz in den Innenstädten gewährt haben

Das ist der eigentliche Knackpunkt. Ich kann das Auto hier in Berlin nur 
deshalb nutzen, weil
- vor meiner Haustür immer noch Parkplätze verfügbar sind,
- ich mir vor meiner Firma eine Parkfläche gemietet habe,
- DPD und Post zum Paketewegschaffen eigene Parkflächen haben,
- dito Selgros und Metro,
- meine Zahnärztin ihre Praxis an der äußersten Peripherie hat,
- einige Einkaufscenter freie Parkhausbenutzung anbieten.
Alles andere wie kleine Läden in Nebenstraßen, Bürgerämter, 
Tierarztpraxis, Innenstadt, ist mit dem Auto fast nicht mehr erreichbar, 
zumal das Radwegenetz ausgebaut wird (Begrenzung auf eine Fahrspur) und 
Nebenstraßen für den Durchgangsverkehr mit diversen Hindernissen 
zugebastelt werden.

In diesem Kontext nützt mir auch das E-Auto egalweg gar nichts.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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G. P. schrieb:
> - macht lärm

Relativ. Es gibt heute sehr leise Autos.

> - wird heiß (na gut, im Winter von Vorteil)

Und wo ist der Nachteil?

> - hoch entzündliche Flüssigkeit wird rumkutschiert

Beim E-Auto wird ne hochentzündliche Batterie kutschiert. Und jetzt?

> - 1x im Jahr Wechsel sämtlicher Flüssigkeiten

Trotzdem noch billiger als ein E-Auto

> - Verschleißteile

Trotzdem noch billiger als ein E-Auto

> - Energie verpufft beim Bremsen -> höherer Bremsenverschleiß

Trotzdem noch billiger als ein E-Auto

> - Schmales Drehzahlband -> aufwändiges Getriebe nötig

Trotzdem noch billiger als ein E-Auto

> - lächerlicher Drehmomentverlauf

Nachteil? Vielleicht für Supersportwagen.

> - sehr viele bewegliche Teile

Trotzdem noch billiger als ein E-Auto

> - hohe Reibungsverluste

Trotzdem kommt man damit 1000km weit mit einem Tank

> - teurer Sprit

Ingesamt trotzdem billiger als ein E-Auto.

> - Abhängigkeit einiger weniger Großkonzerne (Shell, BP, ..., bei

Reine Ideologie.

> synthetischen Kraftstoffen dann evtl BASF und co?)

Spekulation. Und wenn schon?

> - Bei fossilen: Abhängigkeit von Staaten mit denen man eigentlich
> weniger zu tun haben möchte

Ideologie. Woher dein Litium kommt ist dir auch egal.

> - man muss extra zur Tankstelle fahren um voll zu tanken

Müssten sehr sehr viele Menschen mit E-Autos auch, weil zuhause keine 
Lademöglichkeit. Dann brauchts aber min. ne Stunde Zeit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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An den meisten deiner Konter sollte man das "noch" unterstreichen oder 
vorranstellen! ;)

Laden an den richtigen Stationen dauert eigentlich nur ne halbe Stunde 
inzwischen.

Was Lademöglichkeit zuhause angeht muss man die sich eben beschaffen 
(das ist nur NOCH teuer).
Für über Nacht reicht ein 5Kw oder gar ein 3Kw Anschluss locker für 
normalen Arbeitsweg.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel L. (axel_5)
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Chris D. schrieb:

> Nimmt man nämlich den reinen Nutzwert der Fahrzeuge für ihre Besitzer,

Mit dem kleinen Anhang ist das Hauptproblem bei der ganzen Geschichte 
zusammengefasst.

Solange die Besitzer keine Rücksicht auf die anderen nehmen brauchen, 
ist die Entscheidung klar. Eigentlich müsste man Abgase schlicht 
verbieten.

Gruss
Axel

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Axel L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Nimmt man nämlich den reinen Nutzwert der Fahrzeuge für ihre Besitzer,
>
> Mit dem kleinen Anhang ist das Hauptproblem bei der ganzen Geschichte
> zusammengefasst.
>
> Solange die Besitzer keine Rücksicht auf die anderen nehmen brauchen,
> ist die Entscheidung klar. Eigentlich müsste man Abgase schlicht
> verbieten.

Jepp, insbesondere auch verbrennende Heizungen in Großstädten.

Und das Bewegen von 80kg Mensch durch eine Tonne Fahrzeug. Ein völliger 
Wahnsinn.

Und alle Fahrzeuge, die durch massiven Reifenabrieb Feinstaub erzeugen.

Und alle Fahrzeuge, die durch ihren Lärm (Rollgeräusche) die Anwohner 
schädigen.

Mal von der Gefährdung anderer, schwächerer Verkehrsteilnehmer durch 
solche tonnenschweren Fahrzeuge abgesehen.

Vielleicht sollte man einen Quotienten einführen, der nicht 
überschritten werden darf: maximal gleiches Fahrzeuggewicht gegenüber 
der zu transportierenden Ladung, also alles über 1 ist böse :-}

Ich hätte damit kein Problem, mein Quotient hier liegt meist bei 0,15 
:-)

Autor: Hans G. (derboeseausdemfilm)
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G. P. schrieb:
> - macht lärm
> - stinkt
> - wird heiß (na gut, im Winter von Vorteil)
> - hoch entzündliche Flüssigkeit wird rumkutschiert
> - 1x im Jahr Wechsel sämtlicher Flüssigkeiten
> - Verschleißteile
> - Energie verpufft beim Bremsen -> höherer Bremsenverschleiß
> - Schmales Drehzahlband -> aufwändiges Getriebe nötig
> - lächerlicher Drehmomentverlauf
> - sehr viele bewegliche Teile
> - hohe Reibungsverluste
> - teurer Sprit
> - Abhängigkeit einiger weniger Großkonzerne (Shell, BP, ..., bei
> synthetischen Kraftstoffen dann evtl BASF und co?)
> - Bei fossilen: Abhängigkeit von Staaten mit denen man eigentlich
> weniger zu tun haben möchte
> - man muss extra zur Tankstelle fahren um voll zu tanken

Stimmt, aber:

- Die Energiedichte ist unübertroffen.
- Wie von dir geschrieben: Innerhalb weniger Minuten kann man 
weiterfahren. Lange Urlaubsfahrt im Stromer mit Kindern sind ein 
Problem..
- Beim Stromer muss man halt irgendwann (Meine unbegründete Schätzung: 
>=10Jahren) eine neue Batterie kaufen, ob sich das rentiert ist noch 
offen.
- Sämtliche Flüssigkeiten muss man nicht jedes Jahr tauschen (ok, 
Motoröl schon): Kühlflüssigkeit, Getriebeöl und Servoöl sind zum Teil 
Lebensdauerfüllungen. Bremsöl muss man alle X Jahre mal wechseln, dies 
gibt es beim Stromer aber auch..
- Wo kommt der Strom her? In DE momentan zu 70% aus CO2 generierenden 
Quellen.
- Die "hoch entzündliche Flüssigkeit" ist relativ gut kontrollierbar, 
speziell wenn es sich um Diesel handelt. Ok, es gehen Autos in Flammen 
auf. Teslas brennen aber auch aus, laut Hörensagen sind Lithiumbatterien 
noch weniger löschbar als ein Benzinbrand. Die lokale Feuerwehr hier 
löscht die Elektroautos indem die in eine fahrbare Wasserwanne gesteckt 
werden...
- Trotz der vielen beweglichen Teile und anderer Nachteile gibt es einen 
signifikanten Anteil von ~15 Jahren alten Autos. Ohne künstliche 
Einschränkungen (Fahrverbote) ist zu erwarten dass aktuelle Modelle auch 
alt werden

Bei mir steht momentan der Kauf eines Autos an. Wird wahrscheinlich ein 
Diesel werden. Ein Stromer wäre für den täglichen Weg zur Arbeit 
ausreichend, allerdings fallen dann die Urlaubsfahrten aus und die 
Wochenendausflüge muss man einschränken. Wenn ich schon das Geld für 
einen Neuen ausgebe soll er das halt auch können..

Autor: Hans G. (derboeseausdemfilm)
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G. P. schrieb:
> - Abhängigkeit einiger weniger Großkonzerne (Shell, BP, ..., bei
> synthetischen Kraftstoffen dann evtl BASF und co?)
> - Bei fossilen: Abhängigkeit von Staaten mit denen man eigentlich
> weniger zu tun haben möchte

Cyblord -. schrieb:
>> - Bei fossilen: Abhängigkeit von Staaten mit denen man eigentlich
>> weniger zu tun haben möchte
>
> Ideologie. Woher dein Litium kommt ist dir auch egal.

Das Schlüsselmaterial ist weniger das Lithium, eher Cobalt.
Dies kommt meistens aus dem Kongo, verbunden mit allerlei 
Scheußlichkeiten.
https://www.dw.com/de/kinderarbeit-f%C3%BCr-elektr...

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Alex G. schrieb:
> An den meisten deiner Konter sollte man das "noch" unterstreichen oder
> vorranstellen! ;)

Schade dass wir im hier und jetzt leben. Es mag ja sein dass die meisten 
Punkte in 10-20 jahren wegefallen sind (was nicht besonders 
wahrscheinlich ist übrigens). Aber für die Anschaffung eines Fahrzeuges 
HEUTE ist das ziemlich irrelevant.

Das Problem ist ja gar nicht das E-Auto an sich. Das könnte doch schön 
koexistieren und sich weiterentwicklen. Und billiger werden. Und es 
könnten mehr Ladestationen entstehen. Alles schhön.

Das Problem ist die Ideologie welche unbedingt und so schnell wie 
möglich den Verbrenner dadurch ersetzen möchte. Natürlich mit Gewalt und 
Verboten. Denn anders geht das heute nicht. Weil man die Zeit für obiges 
nicht einräumen will. Weil man eben nicht auf die beste Technolgie 
setzten will, sondern weil man mittels Technologie seine Ideologie 
durchsetzen will.

Kostprobe? Gerne:

> Eigentlich müsste man Abgase schlicht verbieten.

> Jepp, insbesondere auch verbrennende Heizungen in Großstädten.

> Und das Bewegen von 80kg Mensch durch eine Tonne Fahrzeug. Ein völliger
> Wahnsinn.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Axel L. schrieb:
> Eigentlich müsste man Abgase schlicht verbieten.

Die armen Kühe…

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Axel L. schrieb:
> Eigentlich müsste man Abgase schlicht verbieten.

eigentlich bräuchten wir eine komplett andere Wirtschaftsform.

Eine, in der es nicht jedes Jahr
immer mehr, immer grösser (weiter, schneller... such Dir was aus)
heisst.

eigentlich sollten die Menschen von EINEM Job leben können,
damit man nicht ständig hierhin dahin dorthin fahren muss

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel L. (axel_5)
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Cyblord -. schrieb:

> Das Problem ist die Ideologie welche unbedingt und so schnell wie
> möglich den Verbrenner dadurch ersetzen möchte. Natürlich mit Gewalt und
> Verboten. Denn anders geht das heute nicht. Weil man die Zeit für obiges
> nicht einräumen will. Weil man eben nicht auf die beste Technolgie
> setzten will, sondern weil man mittels Technologie seine Ideologie
> durchsetzen will.

Woran machst Du das denn fest ?  An den piffeligen Zuschüssen für 
E-Autos ?

Gerade in Deutschland gib es doch nicht den Hauch von Gewalt oder 
Verboten die E-Autos wirksam fördern oder Verbrenner wirksam verbieten.

Wo wird denn ideologisch das E-Auto durchgesetzt ? In Deutschland 
jedenfalls nicht.

Gruss
Axel

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Das Problem ist das Auto an sich.
Die Diskussionen um Verbrenner oder E-Auto oder LNG oder Alk oder 
Ammoniak oder sonstwas oder automnomes Fahren sind nur 
Ablenkungsmannöver von diesem Problem.
Ein Ausweg ist jedoch leider erstmal nicht in Sicht, da der öffentliche 
Verkehr nicht aus der Falte kommt.

Die Planung einer simplen Straßenbahnlinie bzw. Verlängerung dauert hier 
ewig und kostet hunderte Millionen. In fast dreißig (in Zahlen: 30) 
Jahren nach dem Einsturz der Mauer gab es hier drei poplige 
Linienverlängerungen: zum Virchow-Klinikum, vom S-Bf Adlershof auf der 
Rudower Chaussee und von der Invalidenstr. zum Hauptbahnhof. Zusammen 
nicht mal grob geschätzt 10 km.
Die U5 zwischen dem U55-Stummel und Alexanderplatz wird auch schon seit 
gefühlt 20 Jahren gebaut. Von der U10-Planung (und schlimmer noch, dem 
Bau) nach Marzahn wollen wir gar nicht erst reden. Das wird nie was.
BER ist zwar an S- und Fernbahn angeschlossen, was aber bekanntermaßen 
nichts nützt.
Die S-Bahn befährt immer noch nicht wieder das komplette Streckennetz 
wie vor dem Mauerbau.

Wie hat man es zu Kaisers Zeiten geschafft, so viele Straßenbahnlinien 
zu bauen? Wie hat man es Ende der 20er Jahre geschafft, neben der 
S-Bahn-Elektrifizierung auch noch schnell mal 800 S-Bahnzüge bauen zu 
lassen?
Wie konnte man das U-Bahn-Netz bereits zu Wilhelms Zeiten so weit 
ausbauen?
Wie konnte die Reichsbahn Mitte der 30er Jahre mal schnell den 
Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn bauen?

Warum geht heute, da eigentlich Unmassen an Geld verfügbar sind, 
überhaupt nichts mehr vorwärts? Herrschaften, hier klemmt doch was ganz 
gewaltig!
Ich glaube, der Kapitalismus ist am Ende.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bernd G. schrieb:
> Ein Ausweg ist jedoch leider erstmal nicht in Sicht, da der öffentliche
> Verkehr nicht aus der Falte kommt.

Es ist unrealistisch anzunehmen dass es in absehbarer Zukunft möglich 
sein wird, Deutschland wirklich flächendeckend mit ÖPNV zu versorgen. 
Also eine wirklich eng getaktete Bahn, 24/7 bis ins letzte ländliche 
Dorf.

Somit ist eben nicht der ÖPNV das Problem, sondern die Ansicht, der ÖPNV 
müsste oder könnte das Auto ersetzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Somit ist eben nicht der ÖPNV das Problem, sondern die Ansicht, der ÖPNV
> müsste oder könnte das Auto ersetzen.

Das ist völlig klar.

Aber dort, wo es schon mal funktioniert hat, könnte man diesen Zustand 
jedoch wiederherstellen, oder es zumindest versuchen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bernd G. schrieb:
> In fast dreißig (in Zahlen: 30)
> Jahren nach dem Einsturz der Mauer gab es hier drei poplige
> Linienverlängerungen: zum Virchow-Klinikum, vom S-Bf Adlershof auf der
> Rudower Chaussee und von der Invalidenstr. zum Hauptbahnhof. Zusammen
> nicht mal grob geschätzt 10 km.
> Die U5 zwischen dem U55-Stummel und Alexanderplatz wird auch schon seit
> gefühlt 20 Jahren gebaut. Von der U10-Planung (und schlimmer noch, dem
> Bau) nach Marzahn wollen wir gar nicht erst reden. Das wird nie was.
> BER ist zwar an S- und Fernbahn angeschlossen, was aber bekanntermaßen
> nichts nützt.
> Die S-Bahn befährt immer noch nicht wieder das komplette Streckennetz
> wie vor dem Mauerbau.

Du musst jetzt vom völlig maroden Berlin nicht unbedingt auf alles 
andere schließen.
Und wir haben heute viel was es zu Kaisers Zeit eben nicht gab. Die 
ganze Aussage hinkt und ist rein populistisch.

Beitrag #5521499 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Michael M. schrieb im Beitrag #5521499:
> Richtig. Also alle Privatfahrzeuge abschaffen (auch wenn es weh tut),
> aber dafür kann der smarte Smartphonebesitzer per App sofort ein
> autonomes Fahrzeug anfordern, das nur für ihn da ist. Nach Gebrauch
> fährt es zu einem anderen Kunden.

Das ist genau so unrealistisch. Schon mal den Rush Hour Verkehr von und 
zu den ländlichen Gebieten gesehen? z.B. Schwäbische Alb <--> Stuttgart?
Schon mal überlegt wieviele autonome Fahrzeuge man da bräuchte? Genau. 
So viele wie es jetzt Privatwagen gibt. Mindestens.

Und die müssen genauso irgendwo parken, tanken und gewartet werden. Man 
spart da gar nichts und hat am Ende noch oft viele Fahrten doppelt weil 
die Auslastung nicht symmetrisch ist.

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Beitrag #5521525 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: G. P. (gpnt)
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Hans G. schrieb:
> - Wo kommt der Strom her? In DE momentan zu 70% aus CO2 generierenden
> Quellen.
> [...]

Da wo der Strom herkommt, den du zur Herstellung von Benzin & Diesel 
nimmst. Ich meine, es sind um die 1,6kWh pro Liter.
Ein Tesla Model S verbraucht laut ADAC um die 20kWh auf 100km. Das 
reicht gerade mal um 12,5 Liter Sprint herzustellen.

Hans G. schrieb:
> Bei mir steht momentan der Kauf eines Autos an. Wird wahrscheinlich ein
> Diesel werden.

Du hast mit deinen Ausführungen prinzipiell schon recht. In der Praxis 
sind Verbrenner momentan noch die vernünftigere Wahl. Ich persönlich 
würde mir wahrscheinlich nen gebrauchten Diesel (oder Benziner) kaufen, 
wenn ich JETZT ein neues Auto KAUFEN müsste.
Trotzdem denke ich, dass die Preise für E-Autos in Zukunft fallen 
werden, so dass viele "Stadtmenschen" eher zum kleinen, kompakten E-Auto 
greifen werden, welches sie beim Aldi während dem Einkauf aufladen 
können.
Der Knackpunkt ist halt der Preis. Damit sich das E-Auto durchsetzt muss 
es halt einfach billiger sein, als ein mindestens vergleichbarer(!) 
Verbrenner.

> Cyblord -. schrieb:
>> Ideologie. Woher dein Litium kommt ist dir auch egal.
> Das Schlüsselmaterial ist weniger das Lithium, eher Cobalt.
> Dies kommt meistens aus dem Kongo, verbunden mit allerlei
> Scheußlichkeiten.

Die seltenen Erden in den Batterien können theoretisch recycelt werden.
Für den Katalysator werden ebenfalls Stoffe aus Krisenregionen benötigt 
und diese werden halt einfach auf die Straße rausgepustet.
Aber klar - ganz "sauber" sind die Batterien auch (noch) nicht.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Wenn Lithium und die anderen Stoffe wirklich mal wertvoll sind, werden 
sich die produzierenden Länder freuen. Z.B. Saudi Arabien hat definitiv 
Menschenrechtsprobleme, aber das Öl wird nicht von Kindern oder so 
gefördert.
Wenn man es aus ideologischen Gründen nicht grad so dermaßen vermasselt 
wie Venezuela, steht eher positive Entwicklung an.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Michael M. schrieb im Beitrag #5521525:
> Cyblord -. schrieb:
>> Schon mal den Rush Hour Verkehr von und
>> zu den ländlichen Gebieten gesehen? z.B. Schwäbische Alb <--> Stuttgart?
>
> Ja hab ich. Es ist in der Tat unerträglich. Eine Bewusstseinsänderung
> sollte dem vorangestellt sein (Stichwort: Home-Office), damit diese
> (Auto)-Massenbewegung eingedämmt wird. Das wird auch nicht von heute auf
> morgen klappen, es braucht seine Zeit und / oder diverse wirtschaftliche
> Zusammenbrüche als Beschleuniger.

Vielleicht sollten wir einfach das ganze Volk austauschen und eines 
suchen welches E-Auto kompatibel ist. Anscheinend passen wir entweder so 
gar nicht zum E-Auto oder das E-Auto nicht zu uns...

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Cyblord -. schrieb:
> Vielleicht sollten wir einfach das ganze Volk austauschen und eines
> suchen welches E-Auto kompatibel ist. Anscheinend passen wir entweder so
> gar nicht zum E-Auto oder das E-Auto nicht zu uns...
Würde allerdings bedeuten dass wir auch mit der Erde nicht 
zusammenpassen...
Eigentlich bin zumindest ich allerdings kein solcher Zyniker denn die 
letzten 30 Jahre haben durchaus gezeigt dass "wir" zu etwas Vernunft 
fähig sind. Zumindest in ein paar Bereichen.
Die größte Hoffnung ist dass die letzte Generation die ohne das Wissen 
um unsere Umwelt aufgewachsen ist, in wenigen Jahrzehnten ausstirbt.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Bernd G. schrieb:
> Nebenstraßen für den Durchgangsverkehr mit diversen Hindernissen
> zugebastelt werden.
>
> In diesem Kontext nützt mir auch das E-Auto egalweg gar nichts.

Dann steig um auf E-Roller. Schneller als Fahrrad, Innenstadt kein 
Problem, Akku kann man in der Wohnung laden.

Beitrag #5521604 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Dann steig um auf E-Roller. Schneller als Fahrrad, Innenstadt kein
> Problem, Akku kann man in der Wohnung laden.

Ich traue mich nicht, damit zur Arbeit zu fahren, da ich auf der 
benutzen Straße mit regem Schwerlastverkehr nach spätestens sechs Wochen 
plattgefahren worden wäre.
Früher konnte ich laufen, 15 min Fußweg, dann hat jmd ein unbebautes 
Grundstück, an dessen Rande ich eine Trampelpfadabkürzung nehmen konnte, 
gekauft und abgesperrt. Seitdem muss ich einen Riesenumweg über den 
einzigen Zugang zum Gewerbegebiet fahren - 15 min mit dem Auto. Fahrrad 
oder Roller scheiden für mich somit aus Gefahrengründen aus.
Das zuständige Bezirksamt hat sich dazu so geäußert, dass ihm kein 
Grundstück für eine kürzere Zuwegung gehört (man müsste dafür ca 100 m² 
enteignen).
Also fahren hunderte Leute mit ihren Autos kilometerlange Umwege, statt 
200 m von der nächsten Straßenbahnhaltestelle zu laufen.
Vielleicht ist RRG auch keine zukunftsfähige Lösung für 
Verkehrsprobleme?
Allerdings hatte ich auch keine andere Antwort vom Amt erwartet.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Bernd G. schrieb:
> Ich traue mich nicht, damit zur Arbeit zu fahren, da ich auf der
> benutzen Straße mit regem Schwerlastverkehr nach spätestens sechs Wochen
> plattgefahren worden wäre.

Was ist das für eine Straße? Warum sollte Dich jemand plattfahren 
solange Du Dich normal verhältst?

* Du feinjustierst Dein Vmax von 45 auf 50 (ist noch in der Toleranz)
* Du fährst immer in der Mitte deiner Fahrbahn und läßt Dich nicht 
verleiten Dich am Rand rumzudrücken damit die anderen gar nicht erst auf 
die Idee kommen sie könnten Dich innerhalb der Spur überholen.
* Ein E-Roller beschleunigt stärker als ein durchschnittliches Auto, Du 
hast also innerorts immer die Oberhand und kannst souverän und frei 
manövrieren, Angst-Erfahrungen mit Fahrrad oder Benzinroller sind hier 
nicht anzuwenden. Es ist vollkommen anders. Du trittst als vollwertiger 
Verkehrsteilnehmer auf.

: Bearbeitet durch User
Autor: H-G S. (haenschen)
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Die halten die Brennstoffzelle bestimmt warm bis günstige Katalisierer 
entwickelt werden.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Was ist das für eine Straße?
Ostberlin, Rhinstr., eine von eineinhalb Nord-Süd-Querungen durch 
Ostberlin

> * Du feinjustierst Dein Vmax von 45 auf 50 (ist noch in der Toleranz)
geht schlecht, ist eine 60er Strecke, gefahren wird mindestens 70.
Wenn du 50 fährst, winkt dich die Polizei raus.

> Warum sollte Dich jemand plattfahren solange Du Dich normal verhältst?
Warum bin ich auf ebendieser Straße als Fußgänger auf dem Gehweg! von 
einem Mercedes umgefahren worden und warum hat mir der Doktor im 
Krankenhaus dann eine Menge Schrauben und diverse Bleche ins Bein 
eingebaut?

> * Du fährst immer in der Mitte deiner Fahrbahn und läßt Dich nicht
> verleiten Dich am Rand rumzudrücken damit die anderen gar nicht erst auf
> die Idee kommen sie könnten Dich innerhalb der Spur überholen.

Das sollte man dort auf gar keinen Fall tun, das ist lebensgefährlich.
Sogar militante Hardcore-Radfahrer benutzen auf dieser Straße den 
Radweg.

Lass mal stecken, ist nett gemeint, aber leider nicht praktikabel :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: H-G S. (haenschen)
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Die Forschung überschlägt sich förmlich, gerade sah ich eine wo man nur 
das Elektrolyt wie an der Tanke auswechselt.

Doch ich vermute dass die Faulheit siegt und der ideale Energiespeicher 
solide, leicht, sicher, geschlossen und schnellladbar sein muss...

Autor: G. P. (gpnt)
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H-G S. schrieb:
> Die Forschung überschlägt sich förmlich, gerade sah ich eine wo man nur
> das Elektrolyt wie an der Tanke auswechselt.

Du meinst nanoFlowcell? Google mal nach dem Gründer...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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G. P. schrieb:
> H-G S. schrieb:
>> Die Forschung überschlägt sich förmlich, gerade sah ich eine wo man nur
>> das Elektrolyt wie an der Tanke auswechselt.
>
> Du meinst nanoFlowcell? Google mal nach dem Gründer...

Das Problem ist die bisher sehr geringe Energiedichte der Elektrolyte. 
Ob da der Durchbruch geschafft wurde? Auf der Seite findet sich dazu 
wenig.

Eine andere Möglichkeit wären einfache, luftatmende Primärzellen. Auch 
dort müsste man nur den verbrauchten Elektrolyten ersetzen, zusätzlich 
allerdings dann noch einen Leichtmetallblock. Dafür ist die 
Energiedichte auch deutlich höher.

Es gibt also durchaus interessante Batteriekonzepte - ist eben alles 
noch in der Entwicklung.

Aber das ist natürlich für Li-Fahrzeuge problematisch, denn wenn diese 
Typen funktionieren, werden sich Li-Akkus kaum noch (wieder-)verkaufen 
lassen. Die Vorteile bspw. der Magnesium-Luft-Batterie ("Auftanken" 
innerhalb von Minuten, so wie bisher auch, dazu deutlich höhere 
Energiedichten gepaart mit geringeren Kosten) dürften dann zu einem 
großen Wertverlust der Fahrzeuge führen.

Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd G. schrieb:
>> * Du fährst immer in der Mitte deiner Fahrbahn und läßt Dich nicht
>> verleiten Dich am Rand rumzudrücken damit die anderen gar nicht erst auf
>> die Idee kommen sie könnten Dich innerhalb der Spur überholen.

Das ist in der Tat für Radfahrer wichtig, denn im Zweifel ist der Raum 
rechts daneben die eigene Sicherheitszone, wenn es links mal eng wird. 
Mal von parkenden Autos und deren Türen abgesehen.
Es ist in der Stadt absolut regelgerecht, wenn man einen Meter Abstand 
zum Fahrbahnrand hat, ansonsten wohl 80cm. Und das gilt wohlgemerkt für 
das LenkerENDE. Die Reifenspur befindet sich also nochmal 30cm weiter 
links. Das ist in der Stadt sicherlich schon fast die Mitte eines 
Fahrstreifens (130cm vom Rand) und ohne parkende Autos sind das immer 
noch 110cm.

Wir fahren ja nun viel Tandem und das ist wirklich eine goldene Regel 
für uns geworden - die Gefährdung durch andere ist deutlich geringer, 
wenn man sich nicht an den Rand drücken lässt.

Dass der Abstand von Autos trotzdem meist noch zu gering ist, ist leider 
traurige Realität. Schlimmer sind aber die Motorräder, insbesondere 
Motorradgruppen, weil da die letzten immer noch mit "durchflutschen" 
wollen.

> Das sollte man dort auf gar keinen Fall tun, das ist lebensgefährlich.
> Sogar militante Hardcore-Radfahrer benutzen auf dieser Straße den
> Radweg.

Wobei ja nichts dagegen sprechen würde - dort einen Schutzstreifen für 
Zweiräder jeglicher Art einzurichten. Kostet die Stadt nur etwas Farbe.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Gustav K. (hauwech)
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Cyblord -. schrieb:
> Somit ist eben nicht der ÖPNV das Problem, sondern die Ansicht, der ÖPNV
> müsste oder könnte das Auto ersetzen.

Sehe ich ebenso. Man muss sich nur mal eine Landkarte (Straßenkarte) 
anschauen, dann wird klar, dass der Gedanke aberwitzig ist. Selbst in 
der Stadt bzw. dem Umland ist es befremdlich, wenn außerhalb der 
Hauptverkehrszeiten Bahn und Busse nahezu leer durch die Gegend fahren.

Alex G. schrieb:
> Die größte Hoffnung ist dass die letzte Generation die ohne das Wissen
> um unsere Umwelt aufgewachsen ist, in wenigen Jahrzehnten ausstirbt.

Diese Hoffnung ist eher trügerisch: Die jetzt wegsterbende Generation 
hat einen defekten Fahrradschlauch ab Kindertagen selbstverständlich 
geflickt, bei der nachwachsenden Generation kommt der Schlauch in die 
Mülltonne und ein neuer her. Ist ja sooo billig. Kette nach fetten? In 
die Tonne damit, eine neue Kette ist ebenfalls saubillig. Die 
nachwachsende Generation kennt die Zusammenhänge ganz genau, schert sich 
aber einen Dreck darum. Vereinzelte Ausnahmen bestätigen sicher die 
Regel.

G. P. schrieb:
> Die seltenen Erden in den Batterien können theoretisch recycelt werden.

Klar, am Ende wird man den verbrauchten Dreck irgendwo abkippen. 
Kunststoffe können auch recycelt werden, seltsamerweise schwimmt heute 
in den Weltmeeren mehr Kunststoffdreck als Fische.

Bernd K. schrieb:
> * Du fährst immer in der Mitte deiner Fahrbahn ...

Da würde ich aber an jeder Ampel den Rückspiegel im Auge behalten. Das 
Risiko ist groß, dass ein übel gelaunte Fahrer aus seiner Monsterkiste 
aussteigt und dir paar auf die Rübe gibt. Ob dir jemand helfen wird, 
wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Das NanoFlowcell Konzept soll ja eine riesen Reichweite haben pro Tank 
(1000km). Der Entwickler hat da eine geheime, noch nicht patentierte 
Elektrolytmischung gefunden, er hat sogar gesagt dass die am MIT usw. 
auch in die Richtung forschen. Dabei hat er sich selber Chemie 
beigebracht ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gustav K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Somit ist eben nicht der ÖPNV das Problem, sondern die Ansicht, der ÖPNV
>> müsste oder könnte das Auto ersetzen.
>
> Sehe ich ebenso. Man muss sich nur mal eine Landkarte (Straßenkarte)
> anschauen, dann wird klar, dass der Gedanke aberwitzig ist. Selbst in
> der Stadt bzw. dem Umland ist es befremdlich, wenn außerhalb der
> Hauptverkehrszeiten Bahn und Busse nahezu leer durch die Gegend fahren.

Jepp, das ist ein echtes Problem.

Eine mögliche Lösung wäre eine Art Sammeltaxi, das keine feste Route 
fährt, und auch nur bei Bedarf.

> Alex G. schrieb:
>> Die größte Hoffnung ist dass die letzte Generation die ohne das Wissen
>> um unsere Umwelt aufgewachsen ist, in wenigen Jahrzehnten ausstirbt.
>
> Diese Hoffnung ist eher trügerisch: Die jetzt wegsterbende Generation
> hat einen defekten Fahrradschlauch ab Kindertagen selbstverständlich
> geflickt, bei der nachwachsenden Generation kommt der Schlauch in die
> Mülltonne und ein neuer her. Ist ja sooo billig. Kette nach fetten? In
> die Tonne damit, eine neue Kette ist ebenfalls saubillig. Die
> nachwachsende Generation kennt die Zusammenhänge ganz genau, schert sich
> aber einen Dreck darum. Vereinzelte Ausnahmen bestätigen sicher die
> Regel.

Meiner Beobachtung sind es doch schon einige mehr - aber natürlich 
dauert so etwas einfach. Eine Generation wird da nicht reichen.

> G. P. schrieb:
>> Die seltenen Erden in den Batterien können theoretisch recycelt werden.
>
> Klar, am Ende wird man den verbrauchten Dreck irgendwo abkippen.
> Kunststoffe können auch recycelt werden, seltsamerweise schwimmt heute
> in den Weltmeeren mehr Kunststoffdreck als Fische.

Das liegt u.a. daran, dass neues Kunststoffgranulat einfach erschreckend 
billig ist.

> Bernd K. schrieb:
>> * Du fährst immer in der Mitte deiner Fahrbahn ...
>
> Da würde ich aber an jeder Ampel den Rückspiegel im Auge behalten. Das
> Risiko ist groß, dass ein übel gelaunte Fahrer aus seiner Monsterkiste
> aussteigt und dir paar auf die Rübe gibt. Ob dir jemand helfen wird,
> wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Nö, die Leute sind nur in ihren Kisten die Größten. Außerhalb ist da 
schnell die Luft raus ;-) Wir hatten damit noch nie Probleme und fahren 
immer mit ordentlichem Abstand zum Fahrbahnrand.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Gustav K. schrieb:
> Da würde ich aber an jeder Ampel den Rückspiegel im Auge behalten. Das
> Risiko ist groß, dass ein übel gelaunte Fahrer aus seiner Monsterkiste
> aussteigt und dir paar auf die Rübe gibt.

Deshalb wurde die Helmpflicht eingeführt, ich trage einen Helm.

Außerdem geht's um Kleinkraft-Elektroroller, nicht um lahme Benzinmofas, 
Bei E-Rollern mit ihrer brachialen Beschleunigung sind In der Regel die 
lahmen Autos in der Stadt das Hindernis, nicht umgekehrt.

Autor: Hans G. (derboeseausdemfilm)
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G. P. schrieb:
> Da wo der Strom herkommt, den du zur Herstellung von Benzin & Diesel
> nimmst. Ich meine, es sind um die 1,6kWh pro Liter.
> Ein Tesla Model S verbraucht laut ADAC um die 20kWh auf 100km. Das
> reicht gerade mal um 12,5 Liter Sprint herzustellen.

Ich bin mir ziemlich sicher dass der Energieverbrauch der 
Benzin/Dieselherstellung zum größten Teil in der Raffinerie entsteht. 
Dort wiederum wird zum Raffinieren meist Rohöl/Gas verbrannt. Bin mir 
ziemlich sicher dass das mit dem Stromverbrauch nicht stimmt.

https://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-them...

http://www.cbcity.de/ende-des-verbrennungsmotors-m...

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Bin mir ziemlich sicher dass das mit dem Stromverbrauch nicht stimmt.

Warum wird eine Angabe in kWh immer mit Elektrizität gleichgesetzt?
Mein alter Passat hat eine Leistung von 74 kW und fährt trotzdem nicht 
elektrisch.

Autor: Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)
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Angehängte Dateien:

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Bernd G. schrieb:
> Warum wird eine Angabe in kWh immer mit Elektrizität gleichgesetzt?

Weil das in den Gehirnen von Klein auf so verankert wurde kW = Strom und 
PS = Flüssigkraftstoff.

Im fünften Schuljahr standen wir auf dem Schulhof und haben 
Auto-Quartett gespielt. Vielleicht kennt das noch jemand. Es gab 
Spielkarten mit Autos (Motorräder, Schiffe, Panzer, Flugzeuge, Lkw, ...) 
und den dazugehörigen technischen Daten. Das Fahrzeug mit den besten 
Daten hat gewonnen.

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Chris D. schrieb:
> Eine mögliche Lösung wäre eine Art Sammeltaxi ...

Das hört sich gut an, wird aber mit der Auslastung ähnliche Probleme mit 
sich bringen. Erinnert mich an einen Besuch am Münchner Oktoberfest 
(tagsüber): Das Fahrgeschäft hat 100 Sitzplätze und 3 Hansel sitzen seit 
10 Minuten drin und warten. Und nu? Irgendwann startet das Fahrgeschäft 
eben mit 3 Hanseln.

Die einzige brauchbare Lösung ist eben der Individualverkehr - mit all 
seinen unguten und schädlichen Nebenwirkungen. Deswegen gibt es selbigen 
auch seit Jahrzehnten.

Chris D. schrieb:
> Meiner Beobachtung sind es doch schon einige mehr - aber natürlich
> dauert so etwas einfach. Eine Generation wird da nicht reichen.

Ein großes Problem bei "den Jungen" ist, dass man das tun muss/möchte, 
was andere auch tun, machen oder haben. Dann ist es entscheidend, in 
welchem Umfeld man lebt/aufwächst. Darauf hat man als heranwachsender 
aber wenig/keinen Einfluss.

Bernd K. schrieb:
> Deshalb wurde die Helmpflicht eingeführt, ich trage einen Helm.

Dann gibt es eben einen Tritt in den Hintern, hat die gleiche Wirkung.

Chris D. schrieb:
> Nö, die Leute sind nur in ihren Kisten die Größten.

Darauf würde ich mich nicht verlassen: Wurde mal Zeuge einer solchen 
Auseinandersetzung, am Ende musste der Geschädigte seine Fahrt liegend 
im Krankenwagen fortsetzen. Die ringsrum in ihren Kisten sitzenden 
Mitmenschen glänzten durch Glotzen und Geschehen lassen. Ein 
Schlüsselerlebnis erster Klasse!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Michael M. schrieb:
> Im fünften Schuljahr standen wir auf dem Schulhof und haben
> Auto-Quartett gespielt.

und EXAKT so wie auf dem Bild, so müssen Autos aussehen.
vernünftige Stossstange, die der Bezeichnung auch gerecht wird.
auch noch mit Gummi-Puffern dran.

DAS war Nachhaltigkeit.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> Im fünften Schuljahr standen wir auf dem Schulhof und haben
> Auto-Quartett gespielt.
Bei uns im Osten hätte das Quartettspiel maximal acht Karten gehabt :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Gustav K. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Deshalb wurde die Helmpflicht eingeführt, ich trage einen Helm.
>
> Dann gibt es eben einen Tritt in den Hintern, hat die gleiche Wirkung.

Dann gibt es eben eine Anzeige und seinen Lappen ist er dann 
wahrscheinlich auch los. Und was soll der Scheiß eigentlich überhaupt, 
welchen Grund sollte der überhaupt haben, ich habe schließlich nichts 
anderes getan als 50 zu fahren in der Stadt, das ist ja wohl noch 
erlaubt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gustav K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Eine mögliche Lösung wäre eine Art Sammeltaxi ...
>
> Das hört sich gut an, wird aber mit der Auslastung ähnliche Probleme mit
> sich bringen. Erinnert mich an einen Besuch am Münchner Oktoberfest
> (tagsüber): Das Fahrgeschäft hat 100 Sitzplätze und 3 Hansel sitzen seit
> 10 Minuten drin und warten. Und nu? Irgendwann startet das Fahrgeschäft
> eben mit 3 Hanseln.

Das Ganze müsste schon flexibler sein. Eine Möglichkeit wäre zwar eine 
feste Route von A nach B, allerdings wäre der Weg selbst nur grob 
festgelegt, d.h. bei Anforderung wird eben ein kleiner Umweg gefahren. 
Hier in der Eifel gibt es bereits kleine Busse, die das so ähnlich 
durchführen.
Das wird recht gut angenommen. Anfordern kann man das Ding u.a. per App.

> Die einzige brauchbare Lösung ist eben der Individualverkehr - mit all
> seinen unguten und schädlichen Nebenwirkungen. Deswegen gibt es selbigen
> auch seit Jahrzehnten.

Allerdings wurde der zu Zeiten eingeführt, als die Kommunikation noch 
sehr dürftig war.

> Chris D. schrieb:
>> Nö, die Leute sind nur in ihren Kisten die Größten.
>
> Darauf würde ich mich nicht verlassen: Wurde mal Zeuge einer solchen
> Auseinandersetzung, am Ende musste der Geschädigte seine Fahrt liegend
> im Krankenwagen fortsetzen. Die ringsrum in ihren Kisten sitzenden
> Mitmenschen glänzten durch Glotzen und Geschehen lassen. Ein
> Schlüsselerlebnis erster Klasse!

Ja, gibt es immer mal wieder, die Fälle sind aber verschwindend gering. 
Wie gesagt: wir hatten noch keinen einzigen Fall. Es wurde noch nicht 
einmal gehupt. Ob hinter uns jemand ins Lenkrad gebissen hat, wenn er im 
flotten Schritttempo schön hinter uns die kurvigen Steigungen hoch muss, 
weiss ich allerdings nicht ;-)

Autor: Gustav K. (hauwech)
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● J-A V. schrieb:
> vernünftige Stossstange, die der Bezeichnung auch gerecht wird.
> auch noch mit Gummi-Puffern dran.

Die beste Erfindung der Autoindustrie seit geschnitten Brot war die 
Wegoptimierung der Stoßstangen bei den Autos. Ein Auto ohne Stoßstangen 
sieht ja sooo affengeil aus. Dummerweise kostet nun schon die bloße 
Berührung eines anderen Autos beim Ausparken 2.000 Euro (alternativ 
Rückstufung im Schadenfreiheitsrabatt um 6 Jahre, selbst so erlebt).

: Bearbeitet durch User
Autor: Gustav K. (hauwech)
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Chris D. schrieb:
> Ja, gibt es immer mal wieder, die Fälle sind aber verschwindend gering.

Sicher richtig, das hilft dir aber wenig, wenn du zu dem verschwindend 
geringen Teil der Fälle gehörst. Ich habe es hautnah erleben dürfen - 
ich gehe solchen Situationen ganz konsequent aus dem Weg.

Bernd K. schrieb:
> Dann gibt es eben eine Anzeige und seinen Lappen ist er dann
> wahrscheinlich auch los.

Wahrscheinlich, wahrscheinlich, wahrscheinlich ...

Eine Anzeige wird ausgehen wie das Nürnberger Schießen (Verfahren 
eingestellt), weil sich die Zeugen schneller aus dem Staub machen 
werden, wie du schauen kannst. Auf dem Tritt in den Arsch wirst du 
sitzen bleiben.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Gustav K. schrieb:
> Auf dem Tritt in den Arsch wirst du
> sitzen bleiben.

Wie ich schon sagte, warum sollte ein Kraftfahrer aus heiterem Himmel 
ohne die geringste Veranlassung einen anderen Kraftfahrer in den Hintern 
treten, das hast Du noch nicht erklärt.

Ich hab dergleichen auch noch nie live beobachten können, allerdings 
weiß ich nicht in welcher Gegend Du zuhause bist wo sowas vorkommt.

Sollte das aber tatsächlich einer bei mir versuchen dann wird er das 
gründlich bereuen. Und wie der sich aus dem Staub machen sollte bevor 
die Polizei eintrifft ohne daß ich ihm das erlaube hast Du auch noch 
nicht schlüssig dargelegt.

Autor: ja ja (Gast)
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Chris D. schrieb:
>> Chris D. schrieb:
>>> Eine mögliche Lösung wäre eine Art Sammeltaxi ...
>
> Das Ganze müsste schon flexibler sein. Eine Möglichkeit wäre zwar eine
> feste Route von A nach B, allerdings wäre der Weg selbst nur grob
> festgelegt, d.h. bei Anforderung wird eben ein kleiner Umweg gefahren.
> Hier in der Eifel gibt es bereits kleine Busse, die das so ähnlich
> durchführen.
> Das wird recht gut angenommen. Anfordern kann man das Ding u.a. per App.
Gibts bei uns auch. Mit App, telefonischer Anmeldung und am Bahnhof mit 
den Zügen getaktet. Nach einem halben Jahr wurden Zahlen veröffentlicht, 
es wurde als Erfolg verkauft. Wenn man sich die durchschnittlichen 
Passagiere pro Fahrt ausgerechnet hat (musste man natürlich selber 
machen...), dann ist man auf einen sagenhaften Wert von 1,1 gekommen! 
Ein Taxi hat vermutlich einen schlechteren Schnitt, wegen den 
Leerfahrten, weit weg davon ist man aber definitiv nicht, man fährt ja 
auch nicht immer allein Taxi.

Wenn man sichs überlegt, kann das Konzept auch gar nicht im großen Stil 
funktionieren. Wenn ich auf die Bahn will, muss ich wissen wann das 
Fahrzeug kommt und wie schnell es den Bahnhof erreicht. Wenn dann noch 
10 Leute abgeholt werden müssen, ist schnell eine halbe Stunde rum.

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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Die Lösung für Verkehrsprobleme wird es wohl nicht geben. Verkehr ist 
doch etwas extrem individuelles. Die Bedürfnisse, die Gewohnheiten, die 
Vorlieben, die persönlichen Einschränkungen usw. sind doch bei jedem 
anders.
Wenn z.b. über mehr Fahrräder auf den Straßen geredet wird nutzt das 
weder der Großfamilie für den Einkauf etwas noch den Senioren an der 
Gehwagengrenze.
Seit 40 Jahre betreibe ich meinen Individualverkehr Motorisiert. Seit 
mehr als 25 Jahren mit mehreren Fahrzeugen. Selbst mein Bedürfnisse 
wechseln nach Situation.
Bahnfahren lasse ich seit der Technikerschule vor 35Jahren auch eher 
sein. ÖPNV alle paar Jahre mal wenn das wirklich besser geht.
E-Auto, Weils mehr Spaß macht, viel billiger ist, ich in Hamburg umsonst 
Parken kann und dank vieler Ladesäulen an Stellen parken kann wo ich 
sonst nicht parken könnte.

MfG
Michael

Autor: Walter K. (walter_k488)
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1kg Lithium Ionen Akku kann 0,65kWh speichern
1kg Benzin/Diesel hat gut 11kWh Energie
1kg Wasserstoff hat 30kWh Energie

wie kann man dann auf die Idee kommen, Autos mit Akkus zu bestücken?

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Deine Schlussfolgerung aus dem Vergleich ist so doof dass einem die 
Worte fehlen...

: Bearbeitet durch User
Autor: Walter K. (walter_k488)
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Alex G. schrieb:
> Deine Schlussfolgerung aus dem Vergleich ist so doof dass einem
> die
> Worte fehlen...

was genau findest Du an der Fragestellung doof?
Nicht alles was nicht ins eigene -ach so bequeme- Weltbild passt,
muss gleich diskreditiert und diffamiert werden!

Man kann den Gedankengang auch noch fortsetzen:

1 kWh Strom verursacht in der BRD gut 500g CO2!

1 kWh aus Benzin oder Diesel macht 250g CO2 !

Die 500g CO2 beim Strom sind aktuelle Daten, also trotz flächendeckender 
Verunstaltung ganzer Landstriche für Windräder - und trotz der Rodung 
von tausender Hektar Wald für deren Aufstellung und Betrieb

: Bearbeitet durch User
Autor: Erik der Fahrer (Gast)
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Hallo

"E-Auto, Weils mehr Spaß macht, viel billiger ist,..."

Wie bitte?
Viel billiger...?
Nein ganz bestimmt nicht - man bekommt schon für 3000 € und weniger ein 
Gebrauchtfahrzeug (Verbrenner versteht sich und eher Benziner und 
natürlich die entsprechende Klasse) das noch mit ein wenig Glück und 
ohne viel finanziellen Aufwand noch viele Jahre genutzt werden kann 
trotz der immer kleinlicheren Gesetzte und der 2 jährlichen HU.

Gebrauchtautos in dieser Preisklasse bei den E-Autos? - Gibt es das? Ich 
glaube (bin mir fast sicher) Nein ! Zumindest nicht wenn der Akku auch 
noch einige Jahre bei der Nennkapazität (Reichweite) haben sollte.
Und auch die Neuwagen sind rein vom Preis her nicht vergleichbar mit vom 
Komfort und Leistung vergleichbaren Verbrennern .

Irgendwie scheint es der Gesetzgeber und die ganzen "Vereine" die den 
E-Antieb und anderen alternativen Antrieben pushen nicht verstehen zu 
wollen das sich nicht jeder ein neues Auto leisten (mit alternativen 
Antrieb - aber auch den ganz normalen Verbrenner) will oder kann aber 
trotzdem darauf angewiesen ist.

Und gerade bei den schlechter verdienenden bzw. prinzipiell 
Gebrauchtfahrzeug kaufenden gibt es viele die darauf angewiesen sind.


Ansonsten: Die anderen Argumente sind durchaus gut und wenn du Spaß 
daran hast, bzw. es dir ganz persönlich (ja genau nur dir, nicht der 
"Gesellschaft" oder die "Umwelt" denn die geht nicht für -dich- arbeiten 
und nur du ganz persönlich musst Lebenszeit investieren um an -mehr- 
Geld für ein -neues- Auto zu kommen)dann kauf dir und nutze ein neues 
und vergleichbar teures E-Mobil.

Erik der Fahrer

Autor: Marktwächter (Gast)
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Bernd G. schrieb:
> geht schlecht, ist eine 60er Strecke, gefahren wird mindestens 70.
> Wenn du 50 fährst, winkt dich die Polizei raus.

Wo bitte gibts denn in einer geschlossenen Ortschaft eine 
Mindestgeschwindigkeit von 60?

Autor: Öko-Ing. ohne Abschluß (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Laden an den richtigen Stationen dauert eigentlich nur ne halbe Stunde
> inzwischen.

Dass man mit brutalstes Schnellladen jeden Akku ruiniert, weiß 
eigentlich jedes Kind. Seit die lange Ladedauer aber negativ gesehen 
wird, wird diese Tatsache von der Autoindustrie ganz schamlos unter den 
Tisch gefegt.

> Für über Nacht reicht ein 5Kw oder gar ein 3Kw Anschluss locker für
> normalen Arbeitsweg.

Möchte mal sehen, wie viele Alt-Installationen bei 3 oder 5kW Dauer zu 
brennen anfangen. Aber kein Problem, es gibt überall eine Feuerwehr. 
Eine runtergebrannte Hütte kurbelt zudem Konsum und Wirtschaft an.

Chris D. schrieb:
> Und das Bewegen von 80kg Mensch durch eine Tonne Fahrzeug. Ein völliger
> Wahnsinn.

Es gibt noch Fahrzeuge mit einer Tonne Leergewicht?
Unser neuer Kleinwagen hat knapp 1,4 Tonnen in den Papieren stehen.

80kg Mensch benötigt übrigens durchschnittlich wieviel Pferdestärken, um 
den eigenen Hintern fort zu bewegen?

> Vielleicht sollte man einen Quotienten einführen, der nicht
> überschritten werden darf: maximal gleiches Fahrzeuggewicht gegenüber
> der zu transportierenden Ladung, also alles über 1 ist böse :-}

Oder besser einen bestimmten jährlichen kWh-Verbrauch pro Nase. Dann 
kann man ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub jetten, Wohnung heizen 
oder warm duschen ist dann aber in diesem Jahr nicht mehr möglich. Dann 
müsste man sich auch keine blöden Kommentare anhören, wenn man unbedingt 
einen tonnenschweren SUV fahren will. Ganzjährige Hardcore-Radler dürfen 
dann ihr kWh-Guthaben meistbietend an die SUV-Fraktion verkaufen.

G. P. schrieb:
> Meines Erachtens würden sich BEVs auch ohne politischen Druck auf Dauer
> durchsetzen.

Sicher, bis dahin werden aber eine Menge Leute an Sommertemperaturen von 
40-50° krepieren. Dass man diesen Geist niemals mehr in die Flasche 
zurück bekommt, sollte so langsam jedem klar sein. Denn 5 vor 12 ist es 
schon seit über 20 Jahren.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Marktwächter schrieb:
> Wo bitte gibts denn in einer geschlossenen Ortschaft eine
> Mindestgeschwindigkeit von 60?

Auf manchen Hauptstraßen in Hamburg, natürlich offiziell 50km/h, wird 
man sofort angehupt, wenn man "grundlos" langsamer als 60km/h fährt. Und 
eine Freundin meiner Schwester wurde nachts auf einer fast leeren 
Landstraße bei Lübeck angehalten und musste sich gegenüber den 
Polizisten für ihre "auffällige" Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit 
rechtfertigen. Mir selbst ist ähnliches vor wenigen Jahren passiert, als 
ich an der Ausfahrt einer größeren Gaststätte vorschriftsmäßig nach 
links abbog und nicht verkehrswidrig nach rechts. Außerhalb des 
einsehbaren Bereichs fand eine Alkoholkontrolle statt, und ich wurde 
zusätzlich von den Polizisten verhört, warum ich ausgerechnet diese 
Strecke fahren würde. Ich muss denen genau anhand des Straßenverlaufs 
vorrechnen, dass diese Strecke zu meinem Haus kürzer war als wenn ich 
nach rechts abgebogen wäre.

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Das Zauberwort lautet "Redox Flow Battery" und einer der ersten 
(Konzept-) Anwender ist Quant FE.

Der Austausch der Elketrolyte erfolgt an einer (beinahe) "üblichen" 
Tankstelle innerhalb von Minuten. Keine Batterie, die altert ...

https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/na...

Schade nur, dass die Firma unbedingt solche bekloppten Boliden bauen und 
verkaufen will, statt "normaler" PKW.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Öko-Ing. ohne Abschluß schrieb:
> Ganzjährige Hardcore-Radler dürfen
> dann ihr kWh-Guthaben meistbietend an die SUV-Fraktion verkaufen.

Genau so etwas sollte dann nicht möglich sein, da dies Unmengen an 
Betrugsmöglichkeiten böte.

Autor: Sepp (Gast)
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Öko-Ing. ohne Abschluß schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und das Bewegen von 80kg Mensch durch eine Tonne Fahrzeug. Ein völliger
>> Wahnsinn.
>
> Es gibt noch Fahrzeuge mit einer Tonne Leergewicht?
> Unser neuer Kleinwagen hat knapp 1,4 Tonnen in den Papieren stehen.

Die müssen gepanzert sein sonst zermatscht sie der SUV...

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Öko-Ing. ohne Abschluß schrieb:
> Dass man mit brutalstes Schnellladen

2C ist nicht "brutalst" sondern nur zügig.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Andreas S. schrieb:
> Und
> eine Freundin meiner Schwester wurde nachts auf einer fast leeren
> Landstraße bei Lübeck angehalten und musste sich gegenüber den
> Polizisten für ihre "auffällige" Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit
> rechtfertigen.

Cool, dann zieh ich nach Lübeck. Hierzulande wird man nämlich geblitzt 
wenn man schneller als erlaubt fährt.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Andreas S. schrieb:
> Außerhalb des
> einsehbaren Bereichs fand eine Alkoholkontrolle statt,

Warst Du nüchtern? Dann ist alles OK.

> und ich wurde
> zusätzlich von den Polizisten verhört, warum ich ausgerechnet diese
> Strecke fahren würde. Ich muss denen genau anhand des Straßenverlaufs
> vorrechnen, dass diese Strecke zu meinem Haus kürzer war als wenn ich
> nach rechts abgebogen wäre.

Überhaupt nichts mußtest Du vorrechnen. Du fährst wohin Du willst, Ende 
des "Verhörs". Diese elende vorauseilende Obrigkeitshörigkeit bringt uns 
alle noch dorthin wo wir schonmal waren! Das kotzt mich an!

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Cool, dann zieh ich nach Lübeck. Hierzulande wird man nämlich geblitzt
> wenn man schneller als erlaubt fährt.

Das Kontrollieren und Blitzen widerspricht sich nicht. Die einen 
animieren die Fahrer zur Geschwindigkeitsübertretung, und anderen 
kassieren dann ab. So wäscht eine Hand die andere.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Warst Du nüchtern? Dann ist alles OK.

Die Polizistin war selbst erstaunt, als der Alkoholtest natürlich 
negativ ausfiel. Zuvor bezichtigte sie mich nämlich noch der Lüge, als 
ich wahrheitsgemäß den Konsum zweier Gläser Alsterwasser über den ganzen 
Abend verteilt nannte.

> Überhaupt nichts mußtest Du vorrechnen. Du fährst wohin Du willst, Ende
> des "Verhörs". Diese elende vorauseilende Obrigkeitshörigkeit bringt uns
> alle noch dorthin wo wir schonmal waren! Das kotzt mich an!

Es war keine vorauseilende Obrigkeitshörigkeit, sondern ich wurde hierzu 
aufgefordert. Hätte ich es nicht getan, hätten die Polizisten nach 
irgendeinen Grund gesucht, mir etwas anzuhängen. Schließlich müssen sie 
ja auch Erfolge vorweisen, und wenn an der genannten Stelle schon so 
wenige Fahrzeuge entlangfahren, können sie wohl schlecht Dienstschluss 
machen, ohne ihre Quote erfüllt zu haben. Ansonsten sieht es ziemlich 
mau aus mit der nächsten Beförderung.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Andreas S. schrieb:
> hätten die Polizisten nach
> irgendeinen Grund gesucht, mir etwas anzuhängen.

Hätten sie nicht. Die sind viel zu faul um sich unnötige Arbeit zu 
machen wenn sie vorher schon ganz genau wissen daß absolut nichts dabei 
herauskommen wird. Und spätestens sobald der nächste aus der Einfahrt 
der Kneipe rausgefahren kommt bist Du schlagartig uninteressant denn 
dort lauert ein weitaus verlockenderer Fall.

Autor: akkumann (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> 2C ist nicht "brutalst" sondern nur zügig.

2C wären bei einem markenpedelec mal eben schlappe 30A ladestrom.
Das wird einen "zügigen" austausch des akkus zur folge haben.
Aber kein problem, ein neuer akku kostet nur 899 euronen.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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akkumann schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> 2C ist nicht "brutalst" sondern nur zügig.
>
> 2C wären bei einem markenpedelec mal eben schlappe 30A ladestrom.
> Das wird einen "zügigen" austausch des akkus zur folge haben.
> Aber kein problem, ein neuer akku kostet nur 899 euronen.
Sind da keine 18650er Zellen drin (wie in den meisten E-Autos)?
Solche sind in durchaus laut Hersteller auf 2C Ladestrom ausgelegt. Als 
großes Paket wie bei den E-Autos ist aber zugegeben, Kühlung notwendig.

Öko-Ing. ohne Abschluß schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Laden an den richtigen Stationen dauert eigentlich nur ne halbe Stunde
>> inzwischen.
>
> Dass man mit brutalstes Schnellladen jeden Akku ruiniert, weiß
> eigentlich jedes Kind. Seit die lange Ladedauer aber negativ gesehen
> wird, wird diese Tatsache von der Autoindustrie ganz schamlos unter den
> Tisch gefegt.
Du wirst in der Praxis, den Schnellader allerdings maximal 1-2 Dutzend 
mal im Jahr verwenden - für lange Reise in den Urlaub u.ä.
Es geht aber darum was eben in diesen Ausnahmesituationen möglich ist. 
Somit ist der "Tank Zeit" Nachteil des E-Autos minimiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: ACDC (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Sind da keine 18650er Zellen drin (wie in den meisten E-Autos)?

In den meisten E-Cars sind keine 18650 drin.
Nur bei Tesla. Und Smart und Benz, weil das Akkus von Tesla sind.

Autor: test (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Du wirst in der Praxis, den Schnellader allerdings maximal 1-2 Dutzend
> mal im Jahr verwenden - für lange Reise in den Urlaub u.ä.
> Es geht aber darum was eben in diesen Ausnahmesituationen möglich ist.
> Somit ist der "Tank Zeit" Nachteil des E-Autos minimiert.

Stimmt, im Normalbetrieb wirft man abends einfach die Kabeltrommel aus 
dem Küchenfenster und läd langsam über Nacht, darf halt nur kein 
Fußgänger übers Kabel stolpern.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Alex G. schrieb:
> Sind da keine 18650er Zellen drin (wie in den meisten E-Autos)?
> Solche sind in durchaus laut Hersteller auf 2C Ladestrom ausgelegt.

Welches Herstellers? 18650 definiert lediglich die Bauform, nicht die 
Akkutechnologie oder sonstige Parameter. 2C verkraften i.d.R. nur LiFePo 
Zellen ohne Schaden zu nehmen, aber längst nicht alle. Schau dich mal in 
RC-Modellbau Foren um, die können ein Lied von singen.

Autor: ACDC (Gast)
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Icke ®. schrieb:
> Schau dich mal in
> RC-Modellbau Foren um, die können ein Lied von singen.

Im Modellbaubereich gibt es keine Lipos mehr, die nicht ohne Probleme 2C 
schaffen.
LiFePO benutzt im Modellbaubereich keiner mehr. Und wenn doch, dann 
Restbestände von den A123 26650M1A.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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ACDC schrieb:
> Im Modellbaubereich gibt es keine Lipos mehr, die nicht ohne Probleme 2C
> schaffen.

Es geht nicht darum, ob sie grundsätzlich mit 2C oder mehr geladen 
werden können, sondern ob dies ohne nennenswerte Auswirkungen auf die 
Lebensdauer bleibt. RC-Akkus werden eher selten mehr als 100-200 Zyklen 
lang benutzt, dann fliegen sie wegen Leistungsabfall in die Tonne. Bei 
den mittlerweile lächerlichen Preisen ist es kein Verlust. Bei Autos 
kann man sich das aber nicht leisten. Ein mehrere 1000€ teurer Akku 
sollte schon länger halten.

: Bearbeitet durch User
Autor: ACDC (Gast)
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Um was geht es denn?
Das E-Car schlecht zu machen?
Wir fahren 20tkm im Jahr mit dem E-Car und das obwohl der nur 120 bis 
140km Reichweite hat.
Wir laden daheim mit 1/5C und selten Schnell (2,5C).
Klar passt es nicht für alle und auch nicht alle können daheim laden.
Aber gibt es überhaupt etwas, was für alle passt?

Autor: test (Gast)
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akkumann schrieb:
> 2C wären bei einem markenpedelec mal eben schlappe 30A ladestrom.

Wieviele Zellen sind denn im Akkuanhänger dieses Markenpedalec um auf 
15000mAh zu kommen? Müssten dann ja über 40 Zellen sein.

Autor: Sepp (Gast)
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Man braucht übrigens eine Wallbox denn die normalen Steckdosen kokeln 
durch.

Autor: ACDC (Gast)
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test schrieb:
> Wieviele Zellen sind denn im Akkuanhänger dieses Markenpedalec um auf
> 15000mAh zu kommen? Müssten dann ja über 40 Zellen sein.

Ja,
üblich sind 40 bis 50 Zellen 18650er.

Autor: ACDC (Gast)
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Sepp schrieb:
> Man braucht übrigens eine Wallbox denn die normalen Steckdosen kokeln
> durch.

Nein.
An Schuko ist die Ladeleistung begrenzt auf 8 bis 10A.

Autor: cvril (Gast)
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ACDC schrieb:
> Um was geht es denn?
> Das E-Car schlecht zu machen?
> Wir fahren 20tkm im Jahr mit dem E-Car und das obwohl der nur 120 bis
> 140km Reichweite hat.
> Wir laden daheim mit 1/5C und selten Schnell (2,5C).
> Klar passt es nicht für alle und auch nicht alle können daheim laden.
> Aber gibt es überhaupt etwas, was für alle passt?

Und was bringt das?

Wenn Du das E-CAR in der BRD aufladen musst, dann produzierst Du 
ungefähr die doppelte Menge CO2 ( ca. 500g / kWh )- als wenn Du z.B. nen 
sparsamen Diesel oder Verbrenner fahren würdest!

Wenn Du was für die Umwelt tun willst, solltest Du schon nach Frankreich 
zum Laden fahren - denn aufgrund des hohen Kernkraftanteils am 
französischen Strommix, wäre die CO2 Billanz dann wesentlich besser!

Autor: ACDC (Gast)
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cvril schrieb:
> Und was bringt das?

Was ist das für eine Frage?

Ich hab Spaß dran :)

Was bringt es 10 LCD aus dem Schrott zu fischen und tagelang das Forum 
zu nerven (und Strom zu verschwenden) wie man das Display ohne 
Bezeichnung zum laufen bekommt, auch wenn ein neues 4x20 DOTM keine 
2,50€ kostet und selbst für die 10 Stück garkein Einsatzgebiet geplant 
ist?

Autor: Alex G. (dragongamer)
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cvril schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Um was geht es denn?
>> Das E-Car schlecht zu machen?
>> Wir fahren 20tkm im Jahr mit dem E-Car und das obwohl der nur 120 bis
>> 140km Reichweite hat.
>> Wir laden daheim mit 1/5C und selten Schnell (2,5C).
>> Klar passt es nicht für alle und auch nicht alle können daheim laden.
>> Aber gibt es überhaupt etwas, was für alle passt?
>
> Und was bringt das?
>
> Wenn Du das E-CAR in der BRD aufladen musst, dann produzierst Du
> ungefähr die doppelte Menge CO2 ( ca. 500g / kWh )- als wenn Du z.B. nen
> sparsamen Diesel oder Verbrenner fahren würdest!
Du hast das da oben wirklich ernst gemeint? o.O''
Meine Güte wie doof kann man sein...
Selbst ein sparsamer Diesel/Benziner hat nur 20-35% Wirkungsgrad! D.h. 
aus dem Energiegehalt des Treibstoffs kommt nur dieser Teil als 
Antriebsenergie raus!

Beim E-Auto ist der Wirkungsgrad erstens erheblich höher, zweitens hat 
man die Abgase wenigstens nicht in der Stadt wo sie viele einatmen und 
drittens können in Kraftwerken, die ganzen anderen Schadstoffe besser 
gefiltert werden als im Auto.


> Wenn Du was für die Umwelt tun willst, solltest Du schon nach Frankreich
> zum Laden fahren - denn aufgrund des hohen Kernkraftanteils am
> französischen Strommix, wäre die CO2 Billanz dann wesentlich besser!
Dafür mit Risiko...

Autor: ACDC (Gast)
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cvril schrieb:
> Wenn Du das E-CAR in der BRD aufladen musst, dann produzierst Du
> ungefähr die doppelte Menge CO2 ( ca. 500g / kWh )- als wenn Du z.B. nen
> sparsamen Diesel oder Verbrenner fahren würdest!

https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energi...

ca. 500g pro kWh.
Bei 15kWh/100km macht das 75g CO2 pro km.

https://lupo3l.dominikboessl.de/

Lupo 3L hat offiziell 81g/km CO2.
Der 3L ist das sparsamste Auto. Weniger gibt es nicht.

Macht nix. Ich hab nur Strom aus Laufwasserkraftwerken :)

Autor: Mutti (Gast)
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cvril schrieb:
> Wenn Du was für die Umwelt tun willst, solltest Du schon nach Frankreich
> zum Laden fahren - denn aufgrund des hohen Kernkraftanteils am
> französischen Strommix, wäre die CO2 Billanz dann wesentlich besser!

Als ob Umweltschutz allein am CO2 Ausstoß beurteilt werden könnte...

Autor: cvril (Gast)
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ACDC schrieb:
> Bei 15kWh/100km macht das 75g CO2 pro km.

wobei 15kWh pro 100km sehr sportlich sein dürften!

Im Winter, bei -10°C nimmt man dann doch eher den mit Standheizung
veredelten 4x4 SUV heimlich aus der Garage ;-)

Autor: cvril (Gast)
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Mutti schrieb:
> cvril schrieb:
>> Wenn Du was für die Umwelt tun willst, solltest Du schon nach Frankreich
>> zum Laden fahren - denn aufgrund des hohen Kernkraftanteils am
>> französischen Strommix, wäre die CO2 Billanz dann wesentlich besser!
>
> Als ob Umweltschutz allein am CO2 Ausstoß beurteilt werden könnte...

Das stimmt! Man sollte noch die Arbeitsbedingungen und Umweltschäden für 
die zur Akkuproduktion notwendigen Rohstoffe berücksichtigen.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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cvril schrieb:
> Mutti schrieb:
>> cvril schrieb:
>>> Wenn Du was für die Umwelt tun willst, solltest Du schon nach Frankreich
>>> zum Laden fahren - denn aufgrund des hohen Kernkraftanteils am
>>> französischen Strommix, wäre die CO2 Billanz dann wesentlich besser!
>>
>> Als ob Umweltschutz allein am CO2 Ausstoß beurteilt werden könnte...
>
> Das stimmt! Man sollte noch die Arbeitsbedingungen und Umweltschäden für
> die zur Akkuproduktion notwendigen Rohstoffe berücksichtigen.
Du bist allen ernstes nur hier im E-Autos schlecht zu reden?

Bring echte, zuende gedachte Fakten oder troll dich woanders hin...

Autor: cvril (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Bring echte, zuende gedachte Fakten oder troll dich woanders hin...

Du meinst also Fakten, die Dein Weltbild bestätigen?

Autor: ACDC (Gast)
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cvril schrieb:
> Das stimmt! Man sollte noch die Arbeitsbedingungen und Umweltschäden für
> die zur Akkuproduktion notwendigen Rohstoffe berücksichtigen.

Das stimmt! Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden aus Luft und Liebe 
gemacht....

Autor: cvril (Gast)
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ACDC schrieb:
> Das stimmt! Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden aus Luft und Liebe
> gemacht...

ja schon klar - und das e-Autos z.B. in Innenstädten wesentlich 
günstiger sind, als Verbrenner ist unbestritten!
Ich finde es übrigens schade, dass es kaum noch O-Busse ..alsoe Busse 
mit elektrischen Oberleitungen gibt.

Aber für den privaten PKW-Bereich - z.B. in ländlichen Regionen, fände 
ich Wasserstoff genialer als Akkutechnik.

Autor: ACDC (Gast)
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cvril schrieb:
> Aber für den privaten PKW-Bereich - z.B. in ländlichen Regionen, fände
> ich Wasserstoff genialer als Akkutechnik.

Und warum?

Weil es 400 Wasserstofftanktstellen in DE gibt?

Oder weil ich daheim schon Strom aus der Steckdose habe?

Wir sind hier auf dem Land und kommen mit dem E-Car klar.

Autor: cvril (Gast)
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ACDC schrieb:
> Und warum?
>
> Weil es 400 Wasserstofftanktstellen in DE gibt?

was aber daran liegt, dass ne Kanzlerin mal von 1.000.000 Elektroautos 
im Jahr 2020 geträumt hat - und dann die Autoindustrie den Ausbau der 
Wasserstoffinfrastruktur fast gestoppt hat.

Sei froh, dass dieses Ziel nicht erreicht wird, denn wenn in nen guten 
Jahr morgens um 4 Uhr 1000000 E-Autos sich aufwärmen und laden würden, 
müsstest Du zu Fuss gehen - weil auch Deine Steckdose dann 
wahrscheinlich spannungsfrei wäre

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Echt jetzt. Troll dich.
In Norwegen gibt es noch mehr E autos pro Einwohner als es 1 Mio in DE 
wären und es funktioniert.

Wie kommst du auf die Idee man könnte einfacher ein Wasserstoffnetz 
aufbauen als das Stromnetz verstärken?

Wie gesagt, nur undurchdachtes kommt von dir...

: Bearbeitet durch User
Autor: cvril (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Wie kommst du auf die Idee man könnte einfacher ein Wasserstoffnetz
> aufbauen als das Stromnetz verstärken?

Weil man z.B. bei einem Wasserstoffnetz auch endlich einen annähernd 
sinnvollen Speicher für überschüssige elektrische Energie aus 
zehntausenden die Landschaft verschandelnden Windmühlen hätte!

Autor: cvril (Gast)
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Alex G. schrieb:
> In Norwegen gibt es noch mehr E autos pro Einwohner als es 1 Mio in DE
> wären und es funktioniert.

in Norwegen werden über 50% E-Autos (incl. Hybrid) zugelassen - aber es 
sind nur 30.000 pro Jahr!

Merkel wollte 1000000 im Jahr 2020!

Autor: Guido B. (guido-b)
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cvril schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Wie kommst du auf die Idee man könnte einfacher ein Wasserstoffnetz
>> aufbauen als das Stromnetz verstärken?
>
> Weil man z.B. bei einem Wasserstoffnetz auch endlich einen annähernd
> sinnvollen Speicher für überschüssige elektrische Energie aus
> zehntausenden die Landschaft verschandelnden Windmühlen hätte!

Nuja, den überschüssigen Strom könnte man ja auch in Autoakkus
speichern. Dass die ECars nicht für Vielfahrer geeignet sind (noch?)
steht ja außer Frage, das sind aber nur sehr wenige.

Autor: Michael_Ohl (Gast)
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Mein zweites E-Auto ist ein Kangoo ZE von der der französischen Post. 
Hat 60000km runter Akku ist bei 85% und gekostet hat der Spass 3450€. In 
Hamburg kommt man damit super zurecht. Hier haben sich aber auch Leute 
gegen die ganzen Dummschwätzer durchgesetzt und eine vernünftige 
Infrastruktur aufgebaut.

MfG
Michael

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Guido B. schrieb:
> cvril schrieb:
>> Alex G. schrieb:
>>> Wie kommst du auf die Idee man könnte einfacher ein Wasserstoffnetz
>>> aufbauen als das Stromnetz verstärken?
>>
>> Weil man z.B. bei einem Wasserstoffnetz auch endlich einen annähernd
>> sinnvollen Speicher für überschüssige elektrische Energie aus
>> zehntausenden die Landschaft verschandelnden Windmühlen hätte!
>
> Nuja, den überschüssigen Strom könnte man ja auch in Autoakkus
> speichern.
Leider bedarf das wohl einen massiven Eingriff des Staates, denn von 
selbst haben sich keine Kooperationen zwischen den Energieversorgen und 
den E-Auto Herstellern bislang gebildet.
Die Idee ist gut, erfordert aber eine Art Standard.

Wasserstoff ist als Zwischenspeicher eher zu inefizient. Mehr Leitungen 
bauen dürfte erstmal sinnvoller sein und wird ja auch gemacht, auch wenn 
es dauert.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Alex G. schrieb:
> Mehr Leitungen bauen dürfte erstmal sinnvoller sein und wird ja auch
> gemacht, auch wenn es dauert.

Das sehe ich genauso. Auch hier haben wir ein ausgezeichnetes Beispiel 
dafür, dass diejenigen, die sich über den langsamen Ausbau aufregen, 
auch dieselben Leute sind, die den Ausbau blockieren(*). In Deutschland 
gibt es leider viel zu viele derartige Leute, sowohl im kleinen als auch 
großen Maßstab.

Zu (*): z.B. Horst Seehofer

Autor: NoE-Power (Gast)
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Alex G. schrieb:
>> Das stimmt! Man sollte noch die Arbeitsbedingungen und Umweltschäden für
>> die zur Akkuproduktion notwendigen Rohstoffe berücksichtigen.
> Du bist allen ernstes nur hier im E-Autos schlecht zu reden?
>
> Bring echte, zuende gedachte Fakten oder troll dich woanders hin...

https://www.energie-experten.ch/de/mobilitaet/mobi...

Ach ja, wie viel Energie braucht das recyclen der alten Akkus?

Noch Fragen?

Übrigens, das wird mein nächstes Auto:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dodge_Charger_SRT_Hellcat

Der hat alle Vorteile eines anständigen Autos.
es macht lärm, (Sicherheit für Füßgänger)
es vibriert
es ist technologisch aufwendiger (Hitech halt)
man benötigt ein Getriebe
ich brauche es nicht über Nacht volltanken

BTW: Klimatisch sind wir seit ca. 9700 Jahre vor Christus am Anfang 
einer Warmzeit, darum wird es seit dem wärmer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte
https://de.wikipedia.org/wiki/Holoz%C3%A4n

Natürlich sollten wir den einzigen Planeten den wir haben nicht mit 
Gewalt kaputt machen, allerdings finde ich die Erderwärmungshysterie 
ziemlich überzogen.

So, und jetzt dürfen die ganzen Öko-Hysteriker auf mich einschlagen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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NoE-Power schrieb:
> Übrigens, das wird mein nächstes Auto:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Dodge_Charger_SRT_Hellcat

Naja Al Bundy fuhr ja auch immer Dodge...

Autor: Walter K. (walter_k488)
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NoE-Power schrieb:
>
> Natürlich sollten wir den einzigen Planeten den wir haben nicht mit
> Gewalt kaputt machen, allerdings finde ich die Erderwärmungshysterie
> ziemlich überzogen.
>
> So, und jetzt dürfen die ganzen Öko-Hysteriker auf mich einschlagen.

Passt gerade zum Thema:

https://www.eike-klima-energie.eu/2018/09/18/kampf...

Autor: Heribert Senf (Gast)
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Walter K. schrieb:
> 1 kWh Strom verursacht in der BRD gut 500g CO2!
>
> 1 kWh aus Benzin oder Diesel macht 250g CO2 !

Ist das bei "Benzin oder Diesel" 1 kWh Wärmeenergie oder wie beim Strom 
zum weitaus größten Teil in Bewegungsenergie umsetzbare Exergie?

Autor: Heribert Senf (Gast)
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ACDC schrieb:
> Lupo 3L hat offiziell 81g/km CO2.

VW-Angaben

Autor: ACDC (Gast)
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Heribert Senf schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Lupo 3L hat offiziell 81g/km CO2.
>
> VW-Angaben

Ja hast ja Recht. Es sind real 92g

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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NoE-Power schrieb:
> es macht lärm, (Sicherheit für Füßgänger)

Ich würd halt einfach auf der Straße fahren und nicht auf dem Fußweg, 
dann spazieren da auch keine arglosen Fußgänger rum die nicht mit Autos 
rechnen.

Diese alberne "gefährlich weil leise"-Argument ist so dermaßen bekloppt, 
da fällt einem eigentlich echt nichts mehr zu ein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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NoE-Power schrieb:
> es vibriert

Das kannst Du billiger haben, dafür muß man nicht literweise Benzin 
verbrennen, 2 AA-Akkus reichen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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Walter K. schrieb:
> Passt gerade zum Thema:
>
> 
https://www.eike-klima-energie.eu/2018/09/18/kampf...

Denke der Schreiber da hat nicht grade fundiertes Wissen.

"Abgesehen davon, dass keiner weiß, welche Durchschnittstemperatur die 
Erde oder Deutschland in vorindustrieller Zeit hatte."
Ersteres ist jedenfalls nicht richtig: 
https://www.theguardian.com/environment/2012/mar/0...

Autor: Walter K. (walter_k488)
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Heribert Senf schrieb:
> Ist das bei "Benzin oder Diesel" 1 kWh Wärmeenergie oder wie beim Strom
> zum weitaus größten Teil in Bewegungsenergie umsetzbare Exergie?

Es ist der „ Heizwert ” - Also die gespeicherte Arbeit bzw Energie

Autor: Böser Diesel (Gast)
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ACDC schrieb:
> Lupo 3L hat offiziell 81g/km CO2.
> Der 3L ist das sparsamste Auto. Weniger gibt es nicht.

Der Lupo 3L hat gerade mal Euro 4 (die ersten Modelle sogar nur Euro 3), 
der darf nun wohl auch als sparsamstes Auto auf den Müll. Im Bild die 
Anzahl der Diesel-Fahrzeuge, die aktuell durch "Kaufanreize" in die 
Schrottpresse wandern sollen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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wenn Leute nicht mehr die "etablierten" Parteien wählen,
kann ich das mittlerweile bestens verstehen.

Arbeiten diese "etablierten" doch wirklich effektiv dahin.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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● J-A V. schrieb:
> wenn Leute nicht mehr die "etablierten" Parteien wählen,
> kann ich das mittlerweile bestens verstehen.
>
> Arbeiten diese "etablierten" doch wirklich effektiv dahin.
Dass Diesel verboten werden müssen, hat keine Regierung entschieden, 
sondern Gerichte!
Die Regierung hat nur Gesetze erlassen dass unsere Gesundheit geschützt 
werden muss. Das ist auch ihre Aufgabe.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Was kommt bei den Leuten an?
Worauf haben die Leute Einfluss?

Per Wahlen auf eine Regierung.
Auf ein Gericht nicht.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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● J-A V. schrieb:
> Was kommt bei den Leuten an?
> Worauf haben die Leute Einfluss?
>
> Per Wahlen auf eine Regierung.
> Auf ein Gericht nicht.
Ja und?
Du möchtest also dass die Regierung die Gerichte manipuliert? Oder 
besagte Gesetze aufhebt?

Wird hoffentlich beides nicht passieren...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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das ist ein Grossteil der Leute, die so denken.

Und ich kann das nur allzugut verstehen.

Alex G. schrieb:
> Du möchtest also (...)

was ich möchte, war da nie Thema.
Lest doch einfach nur was da steht.

Noch einmal:

Ich verstehe es mittlerweile nur allzugut,
wenn Leute nicht mehr die etablierten Parteien wählen.

Den Menschen gefällt nicht, was ihnen widerfährt.
Worauf hat man dann letztlich Einfluss?

-Nicht etwa auf ein Gericht oder eine Behörde,
sondern auf die zu wählenden Parteien im Land.

Grundregeln der Demokratie, was gibts da nicht zu verstehen?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Alex G. schrieb:
> Dass Diesel verboten werden müssen, hat keine Regierung entschieden,
> sondern Gerichte!

Also wenn Gerichte jetzt schon Urteile im Namen des Volkes gegen das 
Volk sprechen können dann wirds langsam komisch.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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● J-A V. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Du möchtest also (...)
>
> was ich möchte, war da nie Thema.
> Lest doch einfach nur was da steht.
>
> Noch einmal:
>
> Ich verstehe es mittlerweile nur allzugut,
> wenn Leute nicht mehr die etablierten Parteien wählen.
Ach hör mir auf.
Dass du mit deinem "Verständnis" implizierst, ist doch klar wie 
Kloßbrühe.

Übrigens sind die Grünen im Moment ebenfalls auf Höhenflug bei den 
Umfragen.

Bernd K. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Dass Diesel verboten werden müssen, hat keine Regierung entschieden,
>> sondern Gerichte!
>
> Also wenn Gerichte jetzt schon Urteile im Namen des Volkes gegen das
> Volk sprechen können dann wirds langsam komisch.
Du hast offenbar grundsätzlich missverstanden wieso die Urteile gefallen 
sind.

Autor: Der Andere (Gast)
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ACDC schrieb:
> Heribert Senf schrieb:
>> ACDC schrieb:
>>> Lupo 3L hat offiziell 81g/km CO2.
>>
>> VW-Angaben
>
> Ja hast ja Recht. Es sind real 92g

Allerdings sollte in eure Rechnung auch der Punkt, daß in einem E-Auto 
der Strom nicht zu 100% in mechanische Energie umgewandelt wird. 
Wirkungsgrad beim Laden/Entladen durch Chemie und Innenwiderstand der 
Akkus und der Leistungselektronik, Solche Dinge wie Licht, 
Eigenverbraucht der Elektronik, und vor allem Heizung und Klimaanlage.

Autor: Der Andere (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Dass Diesel verboten werden müssen, hat keine Regierung entschieden,
>> sondern Gerichte!
>
> Also wenn Gerichte jetzt schon Urteile im Namen des Volkes gegen das
> Volk sprechen können dann wirds langsam komisch

Komisch ist nur daß die regierung nicht endlich die bestraft die schuld 
sind.  Nämlich die Autokonzerne. Aber wir brauchen hier ja kein 
Unternehmensstrafrecht.
Die Gerichte haben aufgrund der geltenden Gesetzlage für die Menschen 
entschieden, die in den Städten den Abgasen ausgesetzt sind, verdrehe 
hier also nicht die Wahrheit!

Autor: Der Andere (Gast)
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Böser Diesel schrieb:
> Im Bild die
> Anzahl der Diesel-Fahrzeuge, die aktuell durch "Kaufanreize" in die
> Schrottpresse wandern sollen.

Komisch mein Golf 6 2l Diesel (EA189) hat Euro 5, Die erstzulassung ist 
aber 2009, also sind die Zahlen (mal wieder) schlecht recherchiert.

Walter K. schrieb:
> Passt gerade zum Thema:
>
> 
https://www.eike-klima-energie.eu/2018/09/18/kampf...

Ja komm Walter lass deine Alternative Wahrheiten, bitte in deiner 
Schublade.
Das ist ja Trump Niveau, was du da bietest.
Wer mal was über "Eike" wissen will:
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_In...

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

"...ja schon klar - und das e-Autos z.B. in Innenstädten wesentlich
günstiger sind, als Verbrenner ist unbestritten!
Ich finde es übrigens schade, dass es kaum noch O-Busse ..alsoe Busse
mit elektrischen Oberleitungen gibt.

Aber für den privaten PKW-Bereich - z.B. in ländlichen Regionen, fände
ich Wasserstoff genialer als Akkutechnik."


Dazu mein Kommentar, vor allem weil man deine Argument immer wieder so 
ähnlich von allen möglichen Seiten hört:

Günstiger für die direkte Umgebung - ja.

Günstiger für das Klima allgemein - wohl kaum, wie viel MW (die Zahlen 
im kW Bereich würden schon zu unhandlich hoch werden) verbraucht wohl 
die komplette Produktion eines neuen Fahrzeugs, egal ob Verbrenner oder 
Alternativantrieb und wo werden denn viel Komponenten hergestellt bzw. 
die Grundstoffe gewonnen?

Dort wo saubere Energieerzeugung (und die Arbeitnehmerfreundlich 
förderung und verarbeitung der Energieträger und Grundstoffe) noch ein 
Fremdwort ist, also China und zum Teil Osteuropa - auch wenn sich 
langsam da wohl was ändert (zumindest in einigen Regionen von China) - 
aber Indien steht schon in den Startlöchern wenn in  der Werkbank der 
Welt "auf einmal" die tatsächlichen Arbeitermassen und vernünftigen 
echten Umweltschützer (nicht die überdrehten Fundis die wir in Europa, 
USA und Australien haben) sich durchsetzen.

Günstiger für den privaten Nutzer, Betreiber, Eigentümer - nein:

Einen guten und noch langlebigen Gebrauchtwagen als Verbrenner bekommt 
man für  für wenige tausend Euro und wenn man diesen so lange fährt bis 
die Kosten zu hoch werden sind die Wartungskosten auch übersichtlich 
(Kratzer und Rempler kann man da übersehen, Klimaanlage nicht mehr ganz 
i.O. auch egal usw.)
Ein echtes Elektroauto (also kein Hybrid oder besseres e-Bike) das noch 
mehr als 5 Jahre zuverlässig läuft und eine Akkukapazität von mindestens 
90% der Nennkapazität hat wird es auf den Gebrauchtmarkt nicht, oder nur 
zu "fast neu" Preisen geben.

Falls der Staat Zuzahlungen gewährt (gewähren sollte) ist es garantiert 
das es nur Neufahrzeuge betrifft - und falls der E-Fahrzeuganteil 
wirklich mal auf nennenswerte Anteile von >25% kommen sollte wird es 
garantiert "E-Autostrom" bzw. "Autowasserstoff" geben der stark mit 
Steuern belastet sein wird (Ähnlich Heizöl - Diesel die sich ja auch nur 
durch einige billige Zusätze unterschieden ansonsten das Gleiche sind)

So wohl der Staat, als auch die verschiedensten Interessenverbände, 
trauriger Weise auch viele hier gehen wohl davon aus das Neuwagenkauf 
das normalste auf der Welt ist und es sich jeder leisten kann oder auch 
nur will.
Und gerade die Leute für die Neufahrzeugkauf kein Thema ist (sein kann) 
sind überdurchschnittlich auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen (typische 
Schichtarbeiterberufsgruppen, Mittel qualifizierte, Handwerker sowohl 
privat als auch im Beruf, Kleingewerbe...)

Jemand

Autor: Walter K. (walter_k488)
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Der Andere schrieb:
> Ja komm Walter lass deine Alternative Wahrheiten, bitte in deiner
> Schublade.
> Das ist ja Trump Niveau, was du da bietest.

Trump Niveau, alternative Wahrheiten?

Der Andere schrieb:
> Ja komm Walter lass deine Alternative Wahrheiten, bitte in deiner
> Schublade.
> Das ist ja Trump Niveau, was du da bietest.
> Wer mal was über "Eike" wissen will:

Alternative Wahrheiten, Trump Niveau?

Tja ... die ideologiefreie Darstellung von Klima- und Energiefakten ist 
ganz sicher für das eigene Weltbild unbequem, wenn man selbst die Welt 
nur durch die Brille der Ideologie betrachtet und somit seinen eigenen 
Horizont einschränkt!

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Der Andere schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Heribert Senf schrieb:
>>> ACDC schrieb:
>>>> Lupo 3L hat offiziell 81g/km CO2.
>>>
>>> VW-Angaben
>>
>> Ja hast ja Recht. Es sind real 92g
>
> Allerdings sollte in eure Rechnung auch der Punkt, daß in einem E-Auto
> der Strom nicht zu 100% in mechanische Energie umgewandelt wird.
> Wirkungsgrad beim Laden/Entladen durch Chemie und Innenwiderstand der
> Akkus und der Leistungselektronik, Solche Dinge wie Licht,
> Eigenverbraucht der Elektronik, und vor allem Heizung und Klimaanlage.

Wohl wahr. Zur vollständigen Berechnung sollte man allerdings auch die 
Umweltfolgen der Gewinnung (insbesondere Rafinierung) und Transport des 
Benzins/Diesels mit einbeziehen.
Fairerweise auch die der zusätzlich benötigten Stromleitungen im Falle 
der E Autos.

Autor: ert (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Und dass die fossilen Brennstoffe nunmal irgendwann ausgehen werden.
> Besser "zu" früh davon los kommen als zu spät.

Ein Liter Heizöl kostet 75 Cent. 10kg Holz kosten 2EUR.
Eine kWh Sonnenstrom aus der Steckdose (auch verlustbehaftet) kostet 
bereits knapp 30 Cent. Für Dich gibt es kein "zu" früh?


> Umweltschutz schließt zudem z.B. auch sauberere Städte mit ein

Den Weg der Fahrverbote noch etwas weiter gehen erledigt das Problem.
Das kann jede Stadt machen wie sie möchte.


Warum darf das Pedelec nur 25 fahren und nicht 30?
Warum darf das S-Pedelec nur 45 fahren und nicht 50?

Warum gibt es bei der Fahrzeugklasse L strikte Leistungsbegrenzungen für 
4-rädrige Fahrzeuge, aber nicht für Zweirädrige?

usw.

> nur die globalen Auswirkungen, aber letztere sind es weswegen uns die
> zukünftigen Generationen verfluchen werden.

Abholzung der Wälder in Europa und Nordamerika, Reisanbau, 
Flächenversiegelung, erst Temp -> dann CO2, Überbevölkerung, 
Plastik-Kleidung, Abschaffung rechtsstaatlicher Errungenschaften, Fehlen 
von Importzöllen, um Massenproduktion mit schlechten Umweltstandards zu 
verhindern, Beschleunigung der Wegwerfgesellschaft

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Ähm.. was genau ist der Sinn deines Beitrags? Ausser usn beiden 5 
Minuten lebenszeit zu klauen? q_q

ert schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Und dass die fossilen Brennstoffe nunmal irgendwann ausgehen werden.
>> Besser "zu" früh davon los kommen als zu spät.
>
> Ein Liter Heizöl kostet 75 Cent. 10kg Holz kosten 2EUR.
> Eine kWh Sonnenstrom aus der Steckdose (auch verlustbehaftet) kostet
> bereits knapp 30 Cent. Für Dich gibt es kein "zu" früh?
In diesem Zusammenhang nein, denn der Preis ist doch nicht das Argument 
weswegen wir vond en fossilen Brennstoffen loskommen sollen.
Wenn wir weiter machen wie bisher wird es womöglichd as Argument sein 
wieso die meisten Bürger von loskommenw erden müssen. Sollten tun sie 
aber aus anderem Grund.

>> Umweltschutz schließt zudem z.B. auch sauberere Städte mit ein
>
> Den Weg der Fahrverbote noch etwas weiter gehen erledigt das Problem.
> Das kann jede Stadt machen wie sie möchte.
So in der Art...
Wobei ich natürlich zustimme dass man (von den herstellern bezahlte) 
Hardware-Nachrüstung bevorzugen sollte, denn möglich ist es. Jedenfalls 
für die bestehenden Fahrzeuge.
Früher oder später werden Diesel womöglich schlicht unwirtschaftlich 
gegenüebr Benzinern wegen der Maßnahmen die man treffen muss.
Außer die Technologie macht einen Sprung.


> Warum darf das Pedelec nur 25 fahren und nicht 30?
> Warum darf das S-Pedelec nur 45 fahren und nicht 50?
Also das hat ziemlich sicher Sicherheitsgründe. Irgendwo musste man den 
Strich setzen.

> Warum gibt es bei der Fahrzeugklasse L strikte Leistungsbegrenzungen für
> 4-rädrige Fahrzeuge, aber nicht für Zweirädrige?
Womöglich ist die Gesetzgebung da nicht auf dem Stand der Technik?

Verstehe jedenfalls nichtw as das mit der Diskusion zutun hat...


>> nur die globalen Auswirkungen, aber letztere sind es weswegen uns die
>> zukünftigen Generationen verfluchen werden.
>
> Abholzung der Wälder in Europa und Nordamerika, Reisanbau,
> Flächenversiegelung, erst Temp -> dann CO2, Überbevölkerung,
> Plastik-Kleidung, Abschaffung rechtsstaatlicher Errungenschaften, Fehlen
> von Importzöllen, um Massenproduktion mit schlechten Umweltstandards zu
> verhindern, Beschleunigung der Wegwerfgesellschaft
Naja, bis auf CO2 und Überbevölkerung ist das alles relativ gut 
umkehrbar. Co2 ist die globale Auswirkung die auch spätere generationen 
eben zu spüren bekommen könnten.
An sich wie die Gesellschaft oder gar die Politik jetzt ist, wird eher 
irrelevant und nur Teil der Geschtsbücher sein, in 2 oder 3 
Generationen.

Autor: Fachkartoffel (Gast)
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Guido B. schrieb:
>.. den überschüssigen Strom könnte man ja auch in Autoakkus
> speichern. Dass die ECars nicht für Vielfahrer geeignet sind (noch?)
> steht ja außer Frage, das sind aber nur sehr wenige.

Und wo nimmst du die 524 Millionen an notwendigen LiIo-Akkusätze dafür 
her, die den vielen volatilen Überstrom (gemeinhin auch "Zappelstrom" 
genannt) in E-Autos speichern?

Ab Minute 27

Youtube-Video "Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende"

Oder wie im Vortrag angemerkt, wenn alle Deutschen einen dicken Tesla 
führen, wären immer noch 130 Millionen Autos (Modell Tesla) als 
Stromspeicher notwendig.

Darüber denkt das Grün-Lieschen Müller natürlich nicht nach und die 
Vertreter unserer Grünkaste sind physikalisch-technischen Gegebenheiten 
ungefähr genauso aufgeschlossen, wie ein Alkoholiker für den Entzug 
seines Suchtmittels. Letzterer muss erst mal kräftig auf die Schnauze 
fallen, bevor seine Verständnisreife fürs eigentliche Problem so weit 
ist, dass er einer SINNVOLLEN Lösung offen gegenübersteht und keiner 
Scheinlösung anheim fällt.

Autor: Fachkartoffel (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Umweltschutz schließt zudem z.B. auch sauberere Städte mit ein, nicht
> nur die globalen Auswirkungen, aber letztere sind es weswegen uns die
> zukünftigen Generationen verfluchen werden.

Wie gut, dass die Landluft noch so sauber ist oder?

https://www2.lba.de/data/fueldumping/fueldumping.pdf

So mal eben 92 Tonnen hochgiftiges Kerosin über der Südpfalz verklappt 
und kein Grüner schreit auf? Seltsam! Die sind wohl alle gerade mal 
wieder mit anderen Themen abgelenkt ...

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Fachkartoffel schrieb:
> So mal eben 92 Tonnen hochgiftiges Kerosin über der Südpfalz verklappt
> und kein Grüner schreit auf? Seltsam! Die sind wohl alle gerade mal
> wieder mit anderen Themen abgelenkt ...
Was soll der beknackte Seitenhieb?
Schimpf lieber auf die Medien dass die sowas nicht im Fernsehen zeigen!

Allerdings kann man da wohl zumindest meistens von Notwendigkeit 
sprechen. Alles auf einmal kann man nicht verbessern. Die Grünen haben 
in der Tat sehr vieles um abgelenkt zu werden. Das ist ja grad das 
traurige...


Zum Thema Zappelstrom - ja das ist ein potentielles Problem.
Es ist aber ein technisches, lösbares Problem.
Mit der Durchsetzung von Smartmetern wird das bereits jetzt schon 
angegangen.

Im äußersten Notfall baut man eben Drehmasse extra für diesen Zweck auf. 
Also Motoren die sich so reibungsfrei wie möglich drehen, aber nichts 
antreiben.
Das reduzeirt den Wirkungsgrad der Solaranlagen ein wenig (weil eben 
doch etwas Reibung da ist), aber ist jedenfalls nicht schädlich wie ein 
Kohlekraftwerk.

Auf jeden Fall reden wir aber bei den ernstesten Bemühungen, von 10-20 
Jahren für den Wandel. Das ist genug Zeit damit sich auch das Stromnetz 
anpasst.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fachkartoffel (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Fachkartoffel schrieb:
>> So mal eben 92 Tonnen hochgiftiges Kerosin über der Südpfalz verklappt
>> und kein Grüner schreit auf? Seltsam! Die sind wohl alle gerade mal
>> wieder mit anderen Themen abgelenkt ...
> Was soll der beknackte Seitenhieb?
> Schimpf lieber auf die Medien dass die sowas nicht im Fernsehen zeigen!

Da muss ich widersprechen. Der SWR machte mich auf das PDF aufmerksam

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/Rhei...

Unsere Regionalsender informieren schon noch. So was erfährt Lieschen 
Müller halt nur nicht vom Hofberichterstatter Seibert, der dem Zuschauer 
lieber die "Kausa Maaßen" eintrichtert ..

> Allerdings kann man da wohl zumindest meistens von Notwendigkeit
> sprechen. Alles auf einmal kann man nicht verbessern. Die Grünen haben
> in der Tat sehr vieles um abgelenkt zu werden. Das ist ja grad das
> traurige...

Das Traurige an dem Haufen ist, sie versuchen den Eindruck zu erwecken 
man könne durch deutsches Handeln den Klimawandel stoppen. Dazu die 
einleitenden Sätze aus dem Vortrag:

Zitat

"Man kann über den Klimawandel reden. [..] Man kann reden über die 
Frage, was so ein kleines Land wie Deutschland beitragen kann [..] Wir 
tragen nicht nur wenig bei, sondern nichts und zwar deswegen, weil über 
die Mechanismen des europäischen Emissionshandels, das was wie hier 
nicht emittieren an fossilen Brennstoffen, anderswo emittiert wird, denn 
die Rechte gehen eins zu eins in andere Länder, die wir freisetzen und 
selbst Europa insgesamt kann ja gar nix bewirken, denn die fossilen 
Brennstoffe, die wir nicht auf den Weltmärkten kaufen, die kaufen dann 
halt andere und verbrennen sie."

Zitat Ende

>
> Zum Thema Zappelstrom - ja das ist ein potentielles Problem.
> Es ist aber ein technisches, lösbares Problem.
> Mit der Durchsetzung von Smartmetern wird das bereits jetzt schon
> angegangen.

Ja, ja "das wird bereits jetzt schon angegangen". Alles klar, Herr 
Hofreiter.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Wir sind auf jeden Fall schon mal Vorbild bzw. arbeiten darauf hin! Das 
ist auch schon was, denn irgendjemand muss damit anfangen.
Norwegen ist natürlich auch ein top Vorbild, allerdings werden sie wegen 
den eher selten anzutreffenden Bedingungen geringe Bevölkerungsdichte + 
viel Geothermie, weniger zum Vergleich hingezogen.

So, nun aber gute Nacht.

Autor: ert (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Ähm.. was genau ist der Sinn deines Beitrags? Ausser usn beiden 5
> Minuten lebenszeit zu klauen? q_q

E-Auto-Technologie ist nicht zu teuer. Es wurde doch schon x-mal durch- 
und vor-gerechnet, wie viel einfacher ein E-Auto ist. Dh, es müsste 
bereits kleine, günstige E-Autos geben.

Es braucht auch nicht noch einen neuen Treibstoff oder noch einen neuen 
Akku, für den wir ohne fossile Energieträger und ohne Kernfusion ohnehin 
nicht die Energie haben.

Tatsächlich wird das leichte E-Auto von den Vorschriften verhindert und 
wer hat die wohl gemacht?
Streng genommen: Wer E-Autos weiterhin verhindern will, der sollte ein 
E-Auto von einem europäischen Hersteller kaufen.


>> Warum darf das Pedelec nur 25 fahren und nicht 30?
>> Warum darf das S-Pedelec nur 45 fahren und nicht 50?
> Also das hat ziemlich sicher Sicherheitsgründe. Irgendwo musste man den
> Strich setzen.
>
>> Warum gibt es bei der Fahrzeugklasse L strikte Leistungsbegrenzungen für
>> 4-rädrige Fahrzeuge, aber nicht für Zweirädrige?
> Womöglich ist die Gesetzgebung da nicht auf dem Stand der Technik?
>
> Verstehe jedenfalls nichtw as das mit der Diskusion zutun hat...

Das ist das Problem: Verfehlte, ideologisch geleitete Prioritäten, keine 
Verhältnismäßigkeit, kein eigenes Denken.

Es kann keine leichten, kleinen KFZ geben (sei es als Verbrenner oder 
als E-Auto), wenn diese Klasse auf 15kW beschränkt wird, während 
Zweiräder und Dreiräder diese Beschränkung nicht haben. Japan hat für 
eine ähnliche Klasse 49kW.

Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 30kmh und 50kmh, nicht bei 25 
und 45. Es würde passen, wenn wir die Begrenzungen auf 25kmh und 45 kmh 
reduzierten. So aber darf das große KFZ jeweils 5kmh schneller fahren 
als das effizienteste Kleintransportmittel für diesen 
Geschwindigkeitsbereich.


> Co2 ist die globale Auswirkung die auch spätere generationen
> eben zu spüren bekommen könnten.

CO2 ist nicht schädlich. Es war schon viel wärmer. (Mikro)-Plastik ist 
inzwischen überall und auch nicht mehr weg zu bekommen. Die Auswirkungen 
des Plastik auf Hormonhaushalt und wahrscheinlich auch Gene des gesamten 
Planeten sind drastisch.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Walter K. schrieb:
> 1kg Lithium Ionen Akku kann 0,65kWh speichern
> 1kg Benzin/Diesel hat gut 11kWh Energie
> 1kg Wasserstoff hat 30kWh Energie
>
> wie kann man dann auf die Idee kommen, Autos mit Akkus zu bestücken?

Und jetzt zeige dazu noch mal Gewicht und Volumen des Speichers/Tanks, 
um bspw. mit einem Fahrzeug mit 100kW Spitzenleistung auf eine 
Reichweite von 500km zu kommen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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ert schrieb:
> Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 30kmh und 50kmh, nicht bei 25
> und 45. Es würde passen, wenn wir die Begrenzungen auf 25kmh und 45 kmh
> reduzierten. So aber darf das große KFZ jeweils 5kmh schneller fahren
> als das effizienteste Kleintransportmittel für diesen
> Geschwindigkeitsbereich.

Und die Sicherheit leidet enorm. Autos werden zu gefährlichen 
Überholvorgängen innerorts provoziert. Jeder der mal mit einem 45km/h 
Fahrzeug in der Stadt unterwegs war kann das bestätigen.

Die Vermutung mit den "Sicherheitsgründen" die weiter oben ausgesprochen 
wurde ist also ein blanker Hohn.

Der Wahre Grund für die 45km/h ist einer von diesen:

  * Inkompetenz höchsten Grades
  * versuchter Mord

Und obwohl mittlerweile jeder das Problem kennt und es jeden Tag Tote 
oder Verletzte deswegen gibt wird es seit zig Jahren (seit damals Vmax 
für Kleinkrafträder grundlos von 50 auf 45 runtergesetzt wurde) einfach 
ignoriert und nichts daran geändert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fachkartoffel (Gast)
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ert schrieb:
> (Mikro)-Plastik ist
> inzwischen überall und auch nicht mehr weg zu bekommen. Die Auswirkungen
> des Plastik auf Hormonhaushalt und wahrscheinlich auch Gene des gesamten
> Planeten sind drastisch.

Naja, nun wird nach der CO2-Hysterie, die anscheinend emotional nicht 
mehr genug zieht, weil sich der Zuhörer längst daran gewöhnt hat, eine 
neue Sau der Hysterie durchs Dorf getrieben "Causa Mikroplastik". Ein 
typisches "Verbotsforderer Hannes Jaenicke"-Thema, dem ein Ranga 
Yogeshwar sofort gerne beispringt, damit die Angstmache des 
Panikunterhalters Jaenicke auch einen pseudowissenschaftlichen und damit 
unterhaltsam fernsehtauglichen Touch bekommt.

https://www.daserste.de/information/talk/maischber...

Da wird dann auch zielführend mit dem Elementaren herumgeängstelt, wie 
beispielsweise "längst vorhandenem Mikroplastik in unserem 
Mineralwasser". Wir saufen also täglich unser Wasser nicht nur AUS 
Kunststoffflaschen, sondern schlucken gleich den Kunststoff MIT 
herunter, der dann möglicherweise über die Darmwand in unser Blutsystem 
und damit in unsere Organe gelangt. Welche Auswirkungen das 
(möglicherweise) hat, darüber ist bisher überhaupt nix bekannt (noch 
nicht mal ob das überhaupt stattfindet). Aber mal eben als 
Effekthascherei die Plastetüte verbieten (fordert Jaenicke) hilft 
bestimmt, oder?

Doch blöderweise sorgt auch der Reifenabrieb auf unseren Straßen 
offenbar für Plastikeintrag in die Abwässer und das schon seit 
Jahrzehnten. Also zurück zum Holz Rad mit Eisenbeschlag? Oder vielleicht 
das gesamte deutsche Straßennetz links und rechts des Straßenbelags mit 
filternden Auffangrinnen an Bordsteinkanten ausstatten? Da wäre ich mal 
auf eine Kostenprognose gespannt. Oder an der Reifenmischung was ändern, 
um ein paar Prozent weniger Abrieb zu erhalten, dafür aber dann einen 
neuen "Umweltreifen" in den Markt einführen (Industrie jault auf - neue 
Geschäfte winken, gleich nach Brüssel funken, EU-Vorschrift muss her) 
fürs gute grüne Gewissen?

Wie viel würde das wohl statistisch an der Lebenserwartung des 
Bundesdeutschen verändern? Und ist die Lebenserwartung durch 50 Jahre 
(ab Zählung 1970) Reifenabrieb eigentlich gesunken?

Und was ist eigentlich mit dem Ausgedienten (Fahrzeuge, Elektroschrott, 
Abfall etc.) unserer Industriegesellschaft, das per Export z.B. nach 
Afrika geschippert wird und dort emsig weiter emittiert? Kümmert das 
irgend jemand ERNSTHAFT? Während wir hier auf aller höchstem Niveau über 
etwas Mikroplaste im Peeling für Lisa-Marie entsetzt 
aufhyperventilieren, wird andernorts täglich um Nahrung gekämpft und 
jede Umweltsauerei in Kauf genommen, die Menschen halbwegs ihr Überleben 
sichert.

Und nun gönn ich mir ne Nase Plastedämpfe aus dem 3D-Drucker.

;-)

Autor: Carl D. (jcw2)
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Bernd K. schrieb:
> Und obwohl mittlerweile jeder das Problem kennt und es jeden Tag Tote
> oder Verletzte deswegen gibt wird es seit zig Jahren (seit damals Vmax
> für Kleinkrafträder grundlos von 50 auf 45 runtergesetzt wurde) einfach
> ignoriert und nichts daran geändert.

Meine "kleine 50er" durfte nur 40km/h schnell sein. Hab ich nur deshalb 
überlebt, weil sie das auch 2mal konnte?

Als mich die Polizei mal zum TÜV einlud, um die 40 nachzuweisen, war der 
Mann von TÜV sichtlich überrascht, das mir das wirklich gelungen war. 
;-)

Autor: ert (Gast)
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Fachkartoffel schrieb:
> ert schrieb:
>> (Mikro)-Plastik ist
>> inzwischen überall und auch nicht mehr weg zu bekommen. Die Auswirkungen
>> des Plastik auf Hormonhaushalt und wahrscheinlich auch Gene des gesamten
>> Planeten sind drastisch.
>
> (möglicherweise) hat, darüber ist bisher überhaupt nix bekannt (noch
> nicht mal ob das überhaupt stattfindet). Aber mal eben als
> Effekthascherei die Plastetüte verbieten (fordert Jaenicke) hilft
> bestimmt, oder?

Es ist einiges bekannt. Zum Beispiel werden die Frösche gay. Das Plastik 
ist im Fisch. Der Strand besteht aus Plastik.... Nein, das war in den 
70ern nicht so und Plastikkleidung in der heutigen Form gab es in den 
70ern auch nicht. Männliche Fruchtbarkeit geht zurück: 
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/f...
Zusammenhang unklar. Wird auch schwer nachzuweisen, wenn es niemanden 
mehr ohne Plastik gibt. Plastik gehört verbrannt. Dann ist es weg. 
Allerdings erzeugt das CO2...

> Und was ist eigentlich mit dem Ausgedienten (Fahrzeuge, Elektroschrott,
> Abfall etc.) unserer Industriegesellschaft, das per Export z.B. nach
> Afrika geschippert wird und dort emsig weiter emittiert?

Ich habe das nicht beschlossen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> (seit damals Vmax
> für Kleinkrafträder grundlos von 50 auf 45 runtergesetzt wurde)

Wo wurde das gemacht? Maximal im Osten. Im Westen waren Kleinkrafträder 
nur im Hubraum beschränkt. 50ccm. Die hatten bis zu über 7 PS und liefen 
bis über 100km/h.
Mokicks waren auch bei 50ccm auf 40km/h beschränkt. Mofas auf 25.
Der nachfrahre des Kleinkraftrads war dann die 80ger Klasse die 80ccm 
hatte und auf die Höchstgeschwindigkeit 80km/h beschränkt war.

Obwohl ich "ert" in dem Sinn durchaus recht gebe daß 25 und 45km/h 
bescheuerte Grenzen sind. Daß die nicht angepasst wurden zeigt wie sehr 
sich Politik mit sich selbst beschäftigt und wie wenig es leider um sich 
Sache geht.
Aber das wird definitiv nicht besser wenn man statt dessen die wählt die 
a la Trump alternative Wahrheiten in die Welt setzen und Extremismus und 
Hass predigen.
Seht auch die USA an, die schrammt inzwischenan einer Autokratie 
entlang, oder die Türkei, dort es es passiert weil die Wähler dem mit 
der größten Schnauze auf den Leim gekrochen sind.

Autor: Hr. Gutfried (Gast)
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Fachkartoffel schrieb:

> Naja, nun wird nach der CO2-Hysterie, die anscheinend emotional nicht
> mehr genug zieht, weil sich der Zuhörer längst daran gewöhnt hat, eine
> neue Sau der Hysterie durchs Dorf getrieben "Causa Mikroplastik".

Das ist die dumme Meinung eines dummen Menschen. Eines technischen 
Forums unwürdig.

Autor: ert (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Obwohl ich "ert" in dem Sinn durchaus recht gebe daß 25 und 45km/h
> bescheuerte Grenzen sind. Daß die nicht angepasst wurden zeigt wie sehr
> sich Politik mit sich selbst beschäftigt und wie wenig es leider um sich
> Sache geht.

Das ist nicht versehentlich. Nochmal detailiert:

Jeder kann sich heute praktisch von Null weg ein elektrisches RC-Modell 
bauen, sogar Quadcopter. Jeder kann sich ein E-Bike bauen und darf damit 
auf der Straße fahren. Es gibt Zweiräder ohne Leistungsbegrenzung, usw.

Aber dann:
. Außer Solar soll niemand seinen Strom selbst zu Hause erzeugen. Warum?
. Es gibt eine Fahrzeugklasse "Leichte 4rädrige Automobile". Aber diese 
Klasse ist auf 15kW leistungsbeschränkt. Warum? Die Zweiräder sind es 
doch auch nicht. Die Klasse heißt nicht "Leistungsbeschränkte 4-Rädler, 
sondern leichte 4-Rädler. 15kW ist viel zu wenig. Wie soll es da kleine 
leichte Autos geben? Ja es soll natürlich keine attraktiven, kleinen, 
leichten E-Autos geben, die jede Garagenfirma bauen könnte so wie 
bereits Quadcopter und eBike.

Autor: ert (Gast)
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...Dienstfahrzeuge mit Ladestecker bekommen ab 2019 die 0,5 
Prozent-Regelung. Das kommt aber jemandem entgegen. Wieder versehentlich 
("Selbstbeschäftigung")? Warum nicht beschränkt auf reine E-Autos oder 
maximal Autos mit Extender.

Autor: Der Andere (Gast)
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Du mischst hier ine paar Wahrheiten mit vielen falschen Aussagen

ert schrieb:
> Jeder kann sich ein E-Bike bauen und darf damit
> auf der Straße fahren.

Das ist falsch. Wenn du mit dem selbstgebauten E Bike einen Unfall mit 
Personenschaden gibt wird richtig interessant. Und wenn das E Bike 
schneller als 25 fährt ist es illegal

ert schrieb:
> Es gibt Zweiräder ohne Leistungsbegrenzung

Es gibt auch 4 räder ohne Leistungsbegrenzung aber die brauchen alle 
eine Zulassung und einen Versicherungsschutz. und das ist gut so!

ert schrieb:
> Jeder kann sich heute praktisch von Null weg ein elektrisches RC-Modell
> bauen, sogar Quadcopter.

Aber nicht mehr lange und das ist sehr verständlich wenn man sieht wie 
HIRNLOS manche Idioten damit umgehen. Die fliegen mit ihren Quadcoptern 
dann auch in der Nähe von Flugplätzen und wenn dann mal wirklich was 
passiert wills niemand gewesen sein.

Und die Leicht-KFZ sind halt genauso beschränkt wie Mofas, Mopeds Roller 
usw. und zwar aus guten Grund weil sonst viele Idioten mit 100 unterwegs 
wären mit Fahrzeugen die von der Konstruktion und vor allem den Bremsen 
nur bis 50 geeignet sind.

Wie du sagst es gibt viele die Fahrzeuge bauen können die eine bestimmte 
Geschwindigkeit fahren können, aber viel weniger die soe in Fahrzeug 
auch SICHER konstruieren können. Im Falle eines Unfalls bleibt dann der 
Querschnittsgelähmte dann allein. Aber dann rufst du auf einmal nach dem 
Staat der helfen soll!

Autor: ert (Gast)
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Der Andere schrieb:
> ert schrieb:
>> Jeder kann sich ein E-Bike bauen und darf damit
>> auf der Straße fahren.
>
> Das ist falsch. Wenn du mit dem selbstgebauten E Bike einen Unfall mit
> Personenschaden gibt wird richtig interessant. Und wenn das E Bike
> schneller als 25 fährt ist es illegal

Ich darf mein Fahrrad selbst zu einem 25kmh-Pedelec umbauen und damit 
einfach so auf der Straße fahren. Keine TÜV-Abnahme. Richtig oder 
falsch?

> ert schrieb:
>> Es gibt Zweiräder ohne Leistungsbegrenzung
>
> Es gibt auch 4 räder ohne Leistungsbegrenzung aber die brauchen alle
> eine Zulassung und einen Versicherungsschutz. und das ist gut so!

Die Klasse "Leichte 4-Rädler" gibt es eben nicht ohne 
Leistungsbegrenzung. Warum denn nicht? Wollen wir nicht leichte, kleine 
Autos?
Ständig heißt es, so kann es nicht weiter gehen, nur noch SUV, 2 Tonnen 
plus. Ein kleines leichtes Auto kann keine 12 Airbags haben und was 
sonst noch die normale M-Klasse erfordert.

> Und die Leicht-KFZ sind halt genauso beschränkt wie Mofas, Mopeds Roller
> usw. und zwar aus guten Grund weil sonst viele Idioten mit 100 unterwegs
> wären mit Fahrzeugen die von der Konstruktion und vor allem den Bremsen
> nur bis 50 geeignet sind.

Wir können doch mit TÜV-Abnahme machen und auch mit Zulassung. Ist doch 
bei der leichten Klasse jetzt auch der Fall. Aber warum ist L7e auf 15kW 
beschränkt?

> Wie du sagst es gibt viele die Fahrzeuge bauen können die eine bestimmte
> Geschwindigkeit fahren können, aber viel weniger die soe in Fahrzeug
> auch SICHER konstruieren können.

Dann gibt es eben keine kleinen leichten Autos für Deutschland. 
Technisch unmöglich. Soll sich keiner über 2Tonnen-SUVs aufregen.

mit 15kW und 500kg habe ich fast im 25kmh-Pedelec mehr Antritt.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Alex G. schrieb:
> Dass du mit deinem "Verständnis" implizierst, ist doch klar wie
> Kloßbrühe.

kannst du auch ganze Sätze bringen?

Autor: Peter King (Gast)
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Nuklearantrieb wäre cool. Keine Emissionen. Nur ein mal "tenken" - ein 
Würfel (1 x 1 x 1 cm) Uran oder Plutonium reicht, um 300 - 400 tkm damit 
zu fahren. Und wenn das Auto in der Garage vor sich strahlt, kann man 
damit sein Smartphone aufladen.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Peter King schrieb:
> Nuklearantrieb wäre cool. Keine Emissionen. Nur ein mal "tenken" - ein
> Würfel (1 x 1 x 1 cm) Uran oder Plutonium reicht, um 300 - 400 tkm damit
> zu fahren. Und wenn das Auto in der Garage vor sich strahlt, kann man
> damit sein Smartphone aufladen.
Flugzeuge mit Nuklearantrieb hätte es beinahe gegeben :)
https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear-powered_aircraft


@J-A V.
Sorry, das hätte so heissen sollen:
> Was du mit deinem "Verständnis" implizierst, ist doch klar wie
> Kloßbrühe.

: Bearbeitet durch User
Autor: xxx (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Zum Thema Zappelstrom - ja das ist ein potentielles Problem.
> Es ist aber ein technisches, lösbares Problem.
> Mit der Durchsetzung von Smartmetern wird das bereits jetzt schon
> angegangen.

Versteh ich nicht. Wenn man ein analoges Meßinstrument durch ein 
elektronisches Meßinstrument ersetzt, warum soll damit das Problem 
angegangen werden?

Autor: xxx (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Wir sind auf jeden Fall schon mal Vorbild bzw. arbeiten darauf hin!

Keine anderen gescheiten Argumente mehr? m.E. ist das immer das Argument 
derjenigen die nicht mehr wissen was sie sagen sollen (mein Chef sagt 
das dann auch immer...)

> Das
> ist auch schon was, denn irgendjemand muss damit anfangen.
> Norwegen ist natürlich auch ein top Vorbild, allerdings werden sie wegen
> den eher selten anzutreffenden Bedingungen geringe Bevölkerungsdichte +
> viel Geothermie, weniger zum Vergleich hingezogen.


Nicht zu vergessen das doppelte Durchschnittsgehalt in Norwegen 
begünstigt natürlich ebenfalls solche Entwicklungen!

Autor: Alex G. (dragongamer)
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xxx schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Zum Thema Zappelstrom - ja das ist ein potentielles Problem.
>> Es ist aber ein technisches, lösbares Problem.
>> Mit der Durchsetzung von Smartmetern wird das bereits jetzt schon
>> angegangen.
>
> Versteh ich nicht. Wenn man ein analoges Meßinstrument durch ein
> elektronisches Meßinstrument ersetzt, warum soll damit das Problem
> angegangen werden
Der Sinn der Smartmeter ist nicht das Messverfahren.
Diese Geräte senden den Vebrauch an den Stromversorger. Dadurch kann der 
viel exakter bestimmen wieviel verbraucht wird. Im Moment muss er sich 
auf die Anlagen in den Umspannwerken verlassen die jeweils tausende 
Haushalte und gar Industrieanlagen zugleich umfassen.

Des weiteren sind die Geräte auch für Einspeisung vorgesehen. Also für 
Haus-Solaranlagen. Bei zu viel Strom im Netz (laienhaft ausgedrückt) 
können dann automatisch ein paar Anlagen abgeschaltet werden bis trägere 
Energieproduzenten runterregeln können. Der Verlust in den Haushalten 
mit Solaranlage liegt nur bei Sekunden.
Oder auch die Zellen mit 98% betreiben, damit man auch auf "zu wenig 
Strom" blitzschnell reagieren kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: ACDC (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Diese Geräte senden den Vebrauch an den Stromversorger. Dadurch kann der
> viel exakter bestimmen wieviel verbraucht wird. Im Moment muss er sich
> auf die Anlagen in den Umspannwerken verlassen die jeweils tausende
> Haushalte und gar Industrieanlagen zugleich umfassen.

Und die Leitungsverluste?

Also deine Erklärung ist nicht ausreichend.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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ACDC schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Diese Geräte senden den Vebrauch an den Stromversorger. Dadurch kann der
>> viel exakter bestimmen wieviel verbraucht wird. Im Moment muss er sich
>> auf die Anlagen in den Umspannwerken verlassen die jeweils tausende
>> Haushalte und gar Industrieanlagen zugleich umfassen.
>
> Und die Leitungsverluste?
>
> Also deine Erklärung ist nicht ausreichend.
Die sind aber nicht veränderlich (oder maximal sehr träge 
temperaturabhängig) und addieren somit nicht zu den Schwankungen, oder?
Das relevante sind die Änderungen, nicht die absoluten Werte.

Autor: ACDC (Gast)
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Noch immer unklar, warum der Energieversorger die einzelnen Verbraucher 
selbst zusammen rechnen soll, wenn er das einfacher am Trafo machen 
könnte?

Autor: PSblnkd (Gast)
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Mal wieder zurück zum Thema "Batterien für E-Fahrzeuge" ...
Der E-Antrieb steht und fällt mit einem kostengünstigen und schnell zu 
ladenden Speicher für Elektroenergie - und der ist bei weitem noch nicht 
verfügbar. Alle chemischen Speicher haben ihre Grenzen und auch die 
derzeit effektivsten auf Li-Basis haben ihren Preis.
Für PKWs im Stadtverkehr wird es sicherlich gehen, aber was wird mit den 
Tausenden von LKWs jeglicher Größenordnung? Eigenartigerweise werden die 
kaum oder gar nicht in Betracht gezogen, obwohl doch sie einen Großteil 
der CO2-Emissionen verursachen.

Das Problem ist nämlich die Energiedichte, welche mit den derzeit 
verfügbaren Batterien erzielt werden kann. Die kommt bei weitem nicht an 
die von Benzin oder Diesel heran. Also werden vom Volumen und auch Masse 
weit größere benötigt, die dann auch wieder mit umhergefahren werden 
müssen.

Die Sachlage sollte man m.E. etwas anders betrachten.
Fossile Kohlenwasserstoffe zu verbrennen ist natürlich klimaschädlich 
und das haben wir diesen Sommer reichlich zu spüren bekommen. Aber wie 
wäre es, wenn aus dem ausgestoßenen CO2 wieder Energieträger erzeugt 
werden könnten?
So etwas nennt man dann CO2-Kreislaufwirtschaft!
Das geht auf natürlichem Wege z.B. über eine intensivierte 
Forstwirtschaft, oder auch mittels spezieller chemischer Verfahren, die 
schon im 2.WK erfunden worden sind.

Vor Jahren hatte ich bereits in meinem Vortrag "Regenerative 
Energieerzeugung – eine Übersicht" (siehe 
http://www.ps-blnkd.de/Seite3.htm#RegEnergien und in 
http://www.biomasse-nutzung.de/energie-algen/ bzw. dessen Fortführung 
http://www.biomasse-nutzung.de/algenkultivierung-a...) 
u.a. auch dazu berichtet und dort auch weitere Alternativen aufgezeigt. 
Das betrifft insbesondere die so genannte Quantenbatterie, sowie auch 
das Problem der CO2-Kreislaufwirtschaft in Verbindung mit Bioenergie 
inform von Algen.

Vielleicht fühlt sich ja doch noch jemand angesprochen die 
CO2-Kreislaufwirtschaft in Gang zu bringen ...

Grüsse aus Berlin

PSblnkd

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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ACDC schrieb:
> Noch immer unklar, warum der Energieversorger die einzelnen
> Verbraucher
> selbst zusammen rechnen soll, wenn er das einfacher am Trafo machen
> könnte?

Es ist hip und modern und Stromversorgung-4.0 und smart und Internet of 
Things und all das. Das muß man haben weil modern und digital und 
überhaupt, ansonsten ist man veraltet. Und wer will schon veraltet sein. 
Eine rationale Begründung ist nicht erforderlich.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bernd K. schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Noch immer unklar, warum der Energieversorger die einzelnen
>> Verbraucher
>> selbst zusammen rechnen soll, wenn er das einfacher am Trafo machen
>> könnte?
>
> Es ist hip und modern und Stromversorgung-4.0 und smart und Internet of
> Things und all das. Das muß man haben weil modern und digital und
> überhaupt, ansonsten ist man veraltet. Und wer will schon veraltet sein.
> Eine rationale Begründung ist nicht erforderlich.

Ja, mach mal Big-Data wenn du pro Umspannwerk genau eine Date hast.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Cyblord -. schrieb:
> Ja, mach mal Big-Data wenn du pro Umspannwerk genau eine Date hast.

Oh ja, ich vergaß: Big-Data hab ich vergessen zu erwähnen. Braucht man 
heute unbedingt wenn man als Stromversorger auf der Höhe der Zeit sein 
will, ohne gehts definitiv nicht. Wozu das gut ist weiß man zwar zum 
jetzigen Zeitpunkt noch nicht aber ohne gehts jedenfalls heute 
keinesfalls mehr, soviel ist schonmal sicher.

: Bearbeitet durch User
Autor: ert (Gast)
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ACDC schrieb:
> Noch immer unklar, warum der Energieversorger die einzelnen Verbraucher
> selbst zusammen rechnen soll, wenn er das einfacher am Trafo machen
> könnte?

Damit man den Strom-Tarif minutengenau nach oben schrauben kann. Dafür 
bin ich auch. Das ist wenigstens gerecht. Im Winter morgens um sieben 
den Strompreis ordentlich rauf und im Hochsommer um 14:00Uhr schön 
billig.

PSblnkd schrieb:
> Der E-Antrieb steht und fällt mit einem kostengünstigen und schnell zu
> ladenden Speicher für Elektroenergie - und der ist bei weitem noch nicht
> verfügbar. Alle chemischen Speicher haben ihre Grenzen und auch die
> derzeit effektivsten auf Li-Basis haben ihren Preis.

Es gibt keinen Mangel an Energiespeicher. Es gibt einen Mangel an 
Energie. Insbesondere gibt es einen Mangel an Energie, wenn wir die 
Fossilen weg lassen. Gäbe es genügend Energie so würden wir einfach 
synthetische Kraftstoffe fahren UND nirgendwo mehr würde irgendwo (zB 
Heizung!) fossile Energieträger verbraucht.

Und? Laufen schon alle Heizungen mit synthetischem Brennstoff? Warum 
zerbrichst Du Dir dann den Kopf ausgerechnet über das Auto? Lass es doch 
fossil und in der Stadt elektrisch.

Autor: ert (Gast)
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PSblnkd schrieb:
> Das Problem ist nämlich die Energiedichte...

> oder auch mittels spezieller chemischer Verfahren, die
> schon im 2.WK erfunden worden sind.
>
> http://www.biomasse-nutzung.de/algenkultivierung-a...)

Jo. Die hatten damals schon erkannt, dass dafür in Deutschland der Raum 
nicht reicht...

Autor: Nasenverbrenner (Gast)
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ert schrieb:
> Warum zerbrichst Du Dir dann den Kopf ausgerechnet über das Auto?

Weil das gerade hip ist.

1 Euro Steuer auf den Liter Kerosin - und wir wären ruckzuck einen 
riesen Schritt weiter. Aber da halten selbst die Grünen seit Jahrzehnten 
die Füße still, dieses Eisen ist einfach zu heiß, da könnte man sich 
richtig die Nase anbrennen.

Autor: PSblnkd (Gast)
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ert schrieb:
> PSblnkd schrieb:
>> Das Problem ist nämlich die Energiedichte...
>
>> oder auch mittels spezieller chemischer Verfahren, die
>> schon im 2.WK erfunden worden sind.
>>
>> http://www.biomasse-nutzung.de/algenkultivierung-a...)
>
> Jo. Die hatten damals schon erkannt, dass dafür in Deutschland der Raum
> nicht reicht...
Da ist das Verständnis für eine CO2-Kreislaufwirtschaft (noch) nicht 
vorhanden. Es soll eben gerade der Vorteil des neuen Bioreaktors für 
Algen sein, dass dafür nicht so viel Fläche verbraucht wird, wie bei der 
konventionellen Biomasse-Herstellung mit z.B Mais.

Außerdem:
(Zitat) "Es gibt keinen Mangel an Energiespeicher. Es gibt einen Mangel 
an
Energie. Insbesondere gibt es einen Mangel an Energie, wenn wir die
Fossilen weg lassen. Gäbe es genügend Energie so würden wir einfach
synthetische Kraftstoffe fahren UND nirgendwo mehr würde irgendwo (zB
Heizung!) fossile Energieträger verbraucht."
Diese Aussagen treffen m.E. nicht zu. In Deutschland könnte bereits 
jetzt zeitweise erneuerbare Energie im Überfluß erzeugt werden. Aber 
wenn es nicht genügend Abnehmer gibt, ist der Netzbetreiber genötigt 
verschiedene Anlagen vom Netz zu nehmen. Deshalb stehen u.a. manche 
Windräder still, obwohl ein "steife Briese" weht. Es fehlt eben an 
effektiven Energiespeichern größeren Ausmaße. Die Variante dazu die 
Batterien der eMobile nutzen zu wollen ist unrealistisch, weil gerade in 
der Nacht zum Laden keine PV zu Verfügung steht.
Im EEG ist zwar festgelegt, dass die "Erneuerbaren" vorrangig 
eingespeist werden sollen, aber das ist die Theorie. Vertragliche 
Vereinbarungen mit den konventionellen Stromerzeugen verhindern das 
immer noch.

Mit synthetischen Kraftstoffen wird schon lange gefahren - jedenfalls in 
geringen Mengen (E10). Die Mineralölwirtschaft hat es bisher erfolgreich 
geschafft den massenweisen Einsatz zu verhindern ...
Es ist allerdings auch ein wirtschaftliches Problem. Solange fossile 
Energieträger "so billig sind", rechnet sich das mit Biosprit leider 
noch nicht.

Grüsse aus Berlin

PSblnkd

Autor: ert (Gast)
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PSblnkd schrieb:
> [...]

Alle Energie, die in Deutschland von WKA und Solar im ganzen Jahr 
erzeugt wird, deckt im Moment <5% des deutschen Energiebedarfs. Dh, über 
die Speicherung von Sommer auf Winter brauchen wir gar nicht nachdenken.
Auf 1000 Windräder mehr oder weniger kommt es nicht an und für die Algen 
ist auch kein Platz. Es ist ja nicht so, dass wir hier tausend 
Quadratkilometer Flächen dafür hätten. Das ist hier nicht die Mongolei 
und auch nicht die USA. Unter anderem letztere haben die Flächen dafür. 
Wir nicht. Deshalb ist auch der Aufbau derartiger Infrastruktur quatsch. 
Ist wohl noch nicht teuer genug...

Autor: ert (Gast)
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PSblnkd schrieb:
> Diese Aussagen treffen m.E. nicht zu. In Deutschland könnte bereits
> jetzt zeitweise erneuerbare Energie im Überfluß erzeugt werden.

Wenn etwas im Überfluss erzeugt wird, dann wird es billiger und nicht 
teurer. Ansonsten stimmt etwas mit der Begrifflichkeit nicht oder/und 
man sollte die eigene Wahrnehmung nachjustieren.

Autor: PSblnkd (Gast)
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ert schrieb:
> PSblnkd schrieb:
>> [...]
>
> Alle Energie, die in Deutschland von WKA und Solar im ganzen Jahr
> erzeugt wird, deckt im Moment <5% des deutschen Energiebedarfs. Dh, über
> die Speicherung von Sommer auf Winter brauchen wir gar nicht nachdenken.
> Auf 1000 Windräder mehr oder weniger kommt es nicht an und für die Algen
> ist auch kein Platz. Es ist ja nicht so, dass wir hier tausend
> Quadratkilometer Flächen dafür hätten. Das ist hier nicht die Mongolei
> und auch nicht die USA. Unter anderem letztere haben die Flächen dafür.
> Wir nicht. Deshalb ist auch der Aufbau derartiger Infrastruktur quatsch.
> Ist wohl noch nicht teuer genug...
So weit mir bekannt, liegt in D die Rate bei erneuerbaren Energien 
derzeit bei über 20%. Um den am Tage von großen PV-Anlagen (z.B. >1MW) 
produzierten Strom auch nachts nutzen zu können, bedarf es sehr großer 
Speicheranlagen, wie z.B. Pumpspeicherwerke. Aber die sind in D kaum 
noch realisierbar. Alternativen hatte ich in meinem Vortrag aufgezeigt. 
Von Langzeitspeichern war/ist gar nicht die Rede.
Es geht auch nicht um Freiflächenanlagen (Teiche) für die Algenzucht, 
sondern um spezielle Bioreaktoren, in denen mit wesentlich geringerem 
Flächenbedarf bei optimalen Wachstumsbedingungen ein Maximum an Biomasse 
erzeugt werden kann - alles nachzulesen unter den angegebenen Links.

Und dann:
(Zitat) "Wenn etwas im Überfluss erzeugt wird, dann wird es billiger und 
nicht teurer."

Das trifft möglicherweise auf viele Produkte der freien Wirtschaft zu, 
aber nicht auf den regulierten Strommarkt.

Grüsse aus Berlin

PSblnkd

Autor: ert (Gast)
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PSblnkd schrieb:
> ert schrieb:
>> PSblnkd schrieb:
>>> [...]
>>
> So weit mir bekannt, liegt in D die Rate bei erneuerbaren Energien
> derzeit bei über 20%.

Holz und Biogas/Öl/Benzin benötigen die teure Infrastruktur nicht. Die 
teure Infrastruktur wird nur für die 4-5% Solar+PV aufgebaut.

Erneuerbare insgesamt sind es zwischen 15-20%.


> Es geht auch nicht um Freiflächenanlagen (Teiche) für die Algenzucht,

Algen benötigen Licht und auch noch Wärme (Im Gegensatz zum Wald).


Ich verstehe schon den Ansatz nicht. Du kannst doch nicht beim 
Verbrennen von Algen mehr Energie herausbekommen, als Du zuvor für das 
Wachstum in Form von sichtbarem Licht und Wärme sowie für das Trocknen 
hineingesteckt hast. Wo sollte denn die Alge die Energie hernehmen?

Bioreaktor ohne große Fläche? Künstliche Beleuchtung?

Was soll man mit dem Teil? Wir haben nicht genug Energie, wie ich schon 
schrieb. Deshalb benötigen wir auch keine verlustbehaftete Herstellung 
von Synthese-Treibstoff, bei der am Ende weniger Energie herauskommt, 
als am Anfang rein gesteckt wird.

> Und dann:
> (Zitat) "Wenn etwas im Überfluss erzeugt wird, dann wird es billiger und
> nicht teurer."
>
> Das trifft möglicherweise auf viele Produkte der freien Wirtschaft zu,
> aber nicht auf den regulierten Strommarkt.

Eben. Es ist gar kein Überfluss. Es will eben zu dem Preis keiner. Und 
warum sollte man das auch wollen, wenn die Energieträger Holz, Öl, Gas 
viel günstiger sind. Dabei treibt die Kosten nicht einmal der 
Kostenfaktor Solar-Anlage, sondern die Regulierung selbst.

Autor: ert (Gast)
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...wenn diese Energie jetzt schon keiner zu dem Preis will (und lieber 
andere Energie kauft), warum sollte dann jemand die bereits jetzt zu 
teure Energie wollen, nachdem sie aufgrund von Zwischenspeichern oder 
über den zusätzlichen Schritt Alge noch teurer geworden ist?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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ert schrieb:
> ...wenn diese Energie jetzt schon keiner zu dem Preis will (und lieber
> andere Energie kauft), warum sollte dann jemand die bereits jetzt zu
> teure Energie wollen, nachdem sie aufgrund von Zwischenspeichern oder
> über den zusätzlichen Schritt Alge noch teurer geworden ist?

Das hängt alles natürlich auch am Preis für andere Energieträger.

Im Moment steigt der Ölpreis wieder kräftig, so dass andere 
Energieträger interessant werden. Man darf auch nicht vergessen, dass 
viele Kosten, die noch auf uns zukommen werden, in den fossilen 
Energieträgern nicht eingepreist sind - ähnlich wie bei der Kernenergie.

Bei der Berechnung des nötigen Energiebedarfs für DE muss man auch im 
Hinterkopf haben, dass für den Transport/Verkehr) auf der Straße mit 
fossiler Energie erhebliche Abstriche bzgl. Effizienz gemacht werden 
müssen. Bei elektrischen Antrieben würde man also dort also deutlich 
weniger Energie benötigen als zur Zeit. Ähnliches würde für elektrische 
Heizungen gelten. Aber natürlich müsste man dazu die gesamte 
Energieversorgung auf Elektrizität umstellen.

Die Algenzuchten sind in der Tat ein interessanter Ansatz, wenn es um 
Speicherbarkeit geht. Um die Effizienz zu erhöhen, gibt es mittlerweile 
Versuche eines geschlossenen Systems mit CO2-Begasung, das direkt aus 
den Generatoren kommt - also ein geschlossener Kreislauf.

Ein weiterer grundlastfähiger Energielieferant, der Solar- und 
Windenergie ergänzen könnte, wäre Geothermie.

Und letztendlich führt natürlich kein Weg an Energieeinsparung vorbei.

Autor: ert (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Im Moment steigt der Ölpreis wieder kräftig

Prozentual, nicht absolut.

> Bei der Berechnung des nötigen Energiebedarfs für DE muss man auch im
> Hinterkopf haben, dass für den Transport/Verkehr) auf der Straße mit
> fossiler Energie erhebliche Abstriche bzgl. Effizienz gemacht werden
> müssen. Bei elektrischen Antrieben würde man also dort also deutlich
> weniger Energie benötigen als zur Zeit.

Tatsächlich gehen mit dem el. Antrieb Einschränkungen einher, die zu den 
besagten Einsparungen führen und beim Verbrenner ebenso zu Einsparungen 
führen würden:

. Leichtbau um Batteriegewicht zu kompensieren (leichterer Verbrenner 
hätte weniger Verbrauch)
. Dünne Reifen
. Kompromisse an die Optik zwecks cw-Optimierung
. Reduzierte Dauerleistung -> Maximale Geschwindigkeit 130...150kmh
. Reduzierte Wärmeleistung im Winter
. Reduzierte Kühlleistung im Sommer

Würde man das alles auf Verbrenner anwenden, so wären diese erheblich 
sparsamer, wie verschiedene Modelle bereits zeigten. Nur Sparsame 
Verbrenner bekommen keine 4000EUR Förderung, KFZ-Steuerbefreiung, 
Treibstoffsteuerbefreiung.


> Ähnliches würde für elektrische
> Heizungen gelten. Aber natürlich müsste man dazu die gesamte
> Energieversorgung auf Elektrizität umstellen.

Warum?


> Und letztendlich führt natürlich kein Weg an Energieeinsparung vorbei.

Bisher sehe ich keinerlei die Ansätze, die Anzahl Menschen in D zu 
reduzieren sowie gezieltes Management der Folgen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Bei der Berechnung des nötigen Energiebedarfs für DE muss man auch im
> Hinterkopf haben, dass für den Transport/Verkehr) auf der Straße mit
> fossiler Energie erhebliche Abstriche bzgl. Effizienz gemacht werden
> müssen. Bei elektrischen Antrieben würde man also dort also deutlich
> weniger Energie benötigen als zur Zeit.

Aber nur wenn diese Energie nicht in Kraftwerken aus fossilen 
Brennstoffen erzeugt wird.
Die Verluste im Kraftwerk, der Verteilung (Stromnetz) und im Fahrzeug 
selbst (Akkus, Elektronik) fürften auch dafür sorgen, daß der 
Gesamtwirkungsgrad nicht oder unwesentlich > 35% ist.

Chris D. schrieb:
> Ähnliches würde für elektrische
> Heizungen gelten. Aber natürlich müsste man dazu die gesamte
> Energieversorgung auf Elektrizität umstellen.

Auch das nur wenn der Strom aus regenerativen Energien kommt. Ansonsten 
ist der Gas oder Öl Brennwertkessel jeder Stromheizung mit zentraler 
Stromerzeugung um > Faktor 2 überlegen.

Und am sparsamsten ist das Holz zu verbrennen, das ansonsten im Wald 
verrotten würde.

ert schrieb:
> Prozentual, nicht absolut.

Das ist mathematisch unmöglich. Du meinst sicher daß der Maximalwert von 
vor ein paar jahren noch nicht wieder erreicht wurde.

ert schrieb:
> Bisher sehe ich keinerlei die Ansätze, die Anzahl Menschen in D zu
> reduzieren sowie gezieltes Management der Folgen.

Was soll jetzt der doofe Spruch? Es gibt noch viel 
Energieeinsparungspotential jenseits von "weniger Menschen" und deinem 
Superleichten Verbrenner, den sie doch anscheinend nicht bauen lassen.
Du kannst aber immer noch eine Einzelabnahme beim TÜV machen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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ert schrieb:
> Tatsächlich gehen mit dem el. Antrieb Einschränkungen einher, die zu den
> besagten Einsparungen führen und beim Verbrenner ebenso zu Einsparungen
> führen würden:
>
> . Leichtbau um Batteriegewicht zu kompensieren (leichterer Verbrenner
> hätte weniger Verbrauch)
> . Dünne Reifen
> . Kompromisse an die Optik zwecks cw-Optimierung
> . Reduzierte Dauerleistung -> Maximale Geschwindigkeit 130...150kmh
> . Reduzierte Wärmeleistung im Winter
> . Reduzierte Kühlleistung im Sommer
>
> Würde man das alles auf Verbrenner anwenden, so wären diese erheblich
> sparsamer, wie verschiedene Modelle bereits zeigten. Nur Sparsame
> Verbrenner bekommen keine 4000EUR Förderung, KFZ-Steuerbefreiung,
> Treibstoffsteuerbefreiung.

Trotzdem kommen Verbrenner eben nicht ansatzweise an die Effizienz eines 
elektrischen Antriebs heran. Selbst bei hochoptimierten Schiffsdieseln 
kommt man gerade so über 50%.

Verbrenner laufen sehr oft im Teillastbereich, wo sie schlicht 
ineffizient sind. Elektrische Antriebe hingegen kommen problemlos auf 
Wirkungsgrade von über 90%.

>> Ähnliches würde für elektrische
>> Heizungen gelten. Aber natürlich müsste man dazu die gesamte
>> Energieversorgung auf Elektrizität umstellen.
>
> Warum?

Weil elektrische Heizungen einen Wirkungsgrad von 100% haben, Öl- und 
Gasheizungen aber nicht.

Die durch die Schornsteine verlorene Energie könnte man so einsparen.

>> Und letztendlich führt natürlich kein Weg an Energieeinsparung vorbei.
>
> Bisher sehe ich keinerlei die Ansätze, die Anzahl Menschen in D zu
> reduzieren sowie gezieltes Management der Folgen.

Dazu muss man auch nicht die Anzahl der Menschen reduzieren, dazu muss 
man nur deutlich intelligenter mit Energie umgehen als wir es im Moment 
tun.

Aber vielleicht sollten wir einfach mal mit den zur Verfügung stehenden 
Zahlen rechnen, ob eine von fossilen und Kernenergiequellen freie 
komplette Energieversorgung in DE möglich wäre, wenn man denn die 
Energie speichern könnte.

Beim Umweltbundesamt finde ich für 2016 ca. 2500 TWh als 
Endenergieverbrauch.

(https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energ...)

Wir müssten also versuchen, diese 2500 TWh zu substituieren.

Vielleicht erstmal mit reiner Solarzellenfläche. Wo gibt es belastbare 
Zahlen zum durchschnittlichen Ertrag von 1m² Photovoltaik in unseren 
Breiten?

Autor: Der Andere (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Elektrische Antriebe hingegen kommen problemlos auf
> Wirkungsgrade von über 90%.

Nicht wenn man das Laden und Entladen der Akkus mit einberechnet. Und 
schon gar nicht wenn man die Netzverluste mit rechnet.
Dann bist du eher bei 70-80%.

Chris D. schrieb:
> Weil elektrische Heizungen einen Wirkungsgrad von 100% haben, Öl- und
> Gasheizungen aber nicht.

Brennwertgeräte haben sogar >100% weil die Kondensationsenergie des 
Abgases dazukommt.
Auch hier sind elektrische Heizungen schlechter, weil das Stromnetz 
deutliche Verluste hat.
Alles kein Problem sobald der regenerative Anteil an der Stromerzeugung 
bei 100% ist, solange aber Braunkohlemeiler qualmen oder in Frankreich 
kräftig hochradiaktiver Müll erzeugt wird ein sehr großes Problem.

Autor: Der Andere (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Wir müssten also versuchen, diese 2500 TWh zu substituieren.
>
> Vielleicht erstmal mit reiner Solarzellenfläche. Wo gibt es belastbare
> Zahlen zum durchschnittlichen Ertrag von 1m² Photovoltaik in unseren
> Breiten?

Zumindest ein Teil der Lösung wäre Solarenergie dort gewinnen wo es 
nicht stört und die Sonne mehr scheint. Also in den Wüsten der Welt.
Und das wäre gar nicht schlecht, dann könnten die Scheichs synthetisch 
erzeugte Brennstoffe verkaufen statt Erdöl.
Denn für einen effiziente Lagerung und weiten Transport hoher 
Energiemengen kommt man (zumindest in absehbarer Zeit) um chemische 
Speicher in Form von Kohlenwasserstoffen oder Wasserstoff nicht herum.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Der Andere schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Elektrische Antriebe hingegen kommen problemlos auf
>> Wirkungsgrade von über 90%.
>
> Nicht wenn man das Laden und Entladen der Akkus mit einberechnet. Und
> schon gar nicht wenn man die Netzverluste mit rechnet.
> Dann bist du eher bei 70-80%.

Aber auch dann wäre das noch mindestens doppelt so effizient wie übliche 
Verbrenner.

> Chris D. schrieb:
>> Weil elektrische Heizungen einen Wirkungsgrad von 100% haben, Öl- und
>> Gasheizungen aber nicht.
>
> Brennwertgeräte haben sogar >100% weil die Kondensationsenergie des
> Abgases dazukommt.

Mehr als 100%? Wo gibt es dazu Infos?

Dazu käme natürlich noch die Energie, die für die Herstellung der 
Heizung und deren elektrischen Betrieb selbst notwendig ist.

> Auch hier sind elektrische Heizungen schlechter, weil das Stromnetz
> deutliche Verluste hat.

Meines Wissens liegen die Verluste bei etwa 10%. Ist jetzt nicht so 
dramatisch - aber ja, das müsste man mit einrechnen.

Auf der Anderen Seite sind die Verluste für die Verarbeitung/Transport 
des Rohöls etc. zu berücksichtigen.

> Alles kein Problem sobald der regenerative Anteil an der Stromerzeugung
> bei 100% ist, solange aber Braunkohlemeiler qualmen oder in Frankreich
> kräftig hochradiaktiver Müll erzeugt wird ein sehr großes Problem.

Ja, auf jeden Fall. Daher wollte ich das einfach mal durchrechnen für 
die diversen regenerativen Arten.

Autor: ert (Gast)
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Der Andere schrieb:
> ert schrieb:
>> Prozentual, nicht absolut.
>
> Das ist mathematisch unmöglich. Du meinst sicher daß der Maximalwert von
> vor ein paar jahren noch nicht wieder erreicht wurde.

Chris schrieb: "Der Ölpreis steigt gerade stark"
Ich meine: Diese Steigerung ist prozentual stark aber nicht absolut in 
EUR.


> ert schrieb:
>> Bisher sehe ich keinerlei die Ansätze, die Anzahl Menschen in D zu
>> reduzieren sowie gezieltes Management der Folgen.
>
> Was soll jetzt der doofe Spruch? Es gibt noch viel
> Energieeinsparungspotential jenseits von "weniger Menschen" und deinem
> Superleichten Verbrenner, den sie doch anscheinend nicht bauen lassen.

Und warum bist Du getriggert? Effizienzsteigerung ist das eine, aber wir 
sparen schon lang an der Lebensqualität. Wenn die Zahl der Menschen nach 
oben hin beliebig offen ist, dann ist der Verbrauch pro Mensch niemals 
klein genug.

"Reduzierung" klingt schlimm, so planlos war es nicht gemeint und ich 
beziehe mich damit jetzt auch nur auf D. Irgend ein Konzept hat, bei dem 
nicht einfach nur die Lebensqualität immer weiter reduziert wird.


> Zumindest ein Teil der Lösung wäre Solarenergie dort gewinnen wo es
> nicht stört und die Sonne mehr scheint. Also in den Wüsten der Welt.
> Und das wäre gar nicht schlecht, dann könnten die Scheichs synthetisch
> erzeugte Brennstoffe verkaufen statt Erdöl.
> Denn für einen effiziente Lagerung und weiten Transport hoher
> Energiemengen kommt man (zumindest in absehbarer Zeit) um chemische
> Speicher in Form von Kohlenwasserstoffen oder Wasserstoff nicht herum.

Ja. Und warum sollte der deutsche Staat für Solar auch nur irgend etwas 
tun außer Forschung? Das Stromnetz gehört abgebaut und nicht aufgebaut.


Chris D. schrieb:
> Aber vielleicht sollten wir einfach mal mit den zur Verfügung stehenden
> Zahlen rechnen, ob eine von fossilen und Kernenergiequellen freie
> komplette Energieversorgung in DE möglich wäre, wenn man denn die
> Energie speichern könnte.
> 
(https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energ...)
>
> Wir müssten also versuchen, diese 2500 TWh zu substituieren.
>
> Vielleicht erstmal mit reiner Solarzellenfläche. Wo gibt es belastbare
> Zahlen zum durchschnittlichen Ertrag von 1m² Photovoltaik in unseren
> Breiten?

Solar+Wind hat 5%. Viel mehr gibt es IMHO nicht dazu zu sagen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieverbrauch#Ene...

Natürlich rechnet sich Solar für Hausbesitzer und langfristig 
hoffentlich auch ohne Einspeisung. Aber für die Summe der Mieter liefert 
Solar keine nennenswerte Energie.

Die WKA-Erträge können die WKA-Energie-erzeugenden Bundesländer zu jedem 
Zeitpunkt komplett selbst verbrauchen. Falls irgendwann wirklich mal ein 
paar kWh übrig sind: Standortvorteil mittels reduzierter 
Endverbraucherpreis. Keine Förderung und auch sonst nichts braucht es 
dafür.

Autor: ert (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Mehr als 100%? Wo gibt es dazu Infos?

Es gibt einen Heizwert und einen Brennwert. Brennwert>Heizwert.

Ein Brennwertgerät kann mehr als 100% des Heizwertes erzeugen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brennwert

Der Brennwert eines Brennstoffes gibt die chemisch gebundene Energie 
(Reaktionsenthalpie) an, die bei der Verbrennung und anschließender 
Abkühlung der Verbrennungsgase auf 25 °C sowie deren Kondensation 
freigesetzt wird.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Der Andere schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Wir müssten also versuchen, diese 2500 TWh zu substituieren.
>>
>> Vielleicht erstmal mit reiner Solarzellenfläche. Wo gibt es belastbare
>> Zahlen zum durchschnittlichen Ertrag von 1m² Photovoltaik in unseren
>> Breiten?
>
> Zumindest ein Teil der Lösung wäre Solarenergie dort gewinnen wo es
> nicht stört und die Sonne mehr scheint. Also in den Wüsten der Welt.
> Und das wäre gar nicht schlecht, dann könnten die Scheichs synthetisch
> erzeugte Brennstoffe verkaufen statt Erdöl.

Und nicht nur die Scheichs - das wäre eine Möglichkeit für Afrika, 
wirtschaftlich aufzuschließen.

> Denn für einen effiziente Lagerung und weiten Transport hoher
> Energiemengen kommt man (zumindest in absehbarer Zeit) um chemische
> Speicher in Form von Kohlenwasserstoffen oder Wasserstoff nicht herum.

Es gibt durchaus noch andere Möglichkeiten zumindest der Speicherung, 
die auch hierzulande nicht unmöglich erscheint: Lageenergiespeicher

Beim Transport wäre aber in der Tat chemische Energie notwendig.

Ein großer Fehler der begonnen Energiewende ist auf jeden Fall, nicht 
direkt in die Forschung an entsprechenden Speichern 
(Lageenergiespeicher, Batterietypen, Umwandlung in chemische 
Energiespeicher etc.) investiert zu haben.

Dass es nicht immer Wind gibt und es nachts dunkel ist wusste man 
sicherlich auch schon im Jahr 2000.

Autor: Der Andere (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Es gibt durchaus noch andere Möglichkeiten zumindest der Speicherung,
> die auch hierzulande nicht unmöglich erscheint: Lageenergiespeicher

Mir ging es eher um die Speicherung "transportabler" Energie.
Klar gibt es noch Ansätze, aber Lageenergie ist begrenzt nutzbar und hat 
keinen prickelnden Wirkungsgrad (Pumpspeicherkraftwerke).
Die Ansätze wie Druckluftspeicher in unterirdischen Kavernen oder auch 
Pumpspeicher von ebenen Seen in unterirdische Kavernen sind auch nicht 
in so großem Stil mach oder bezahlbar.

ert schrieb:
> Und warum bist Du getriggert? Effizienzsteigerung ist das eine, aber wir
> sparen schon lang an der Lebensqualität.

Verstehe ich nicht

ert schrieb:
> Wenn die Zahl der Menschen nach
> oben hin beliebig offen ist

Was willst du machen? Weltweite Geburtenkontrolle?
In Deutschland sinkt übrigens die Bevölkerungsanzahl.

Autor: ert (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Ein großer Fehler der begonnen Energiewende ist auf jeden Fall, nicht
> direkt in die Forschung an entsprechenden Speichern
> (Lageenergiespeicher, Batterietypen, Umwandlung in chemische
> Energiespeicher etc.) investiert zu haben.


Du kannst anfangen, von den 5%solar+wind (Jahresgesamt inkl. 
Stromexporte) etwas zu speichern, weil diese Energie so teuer ist, dass 
sie möglichst niemand für irgendetwas benutzt. Dabei entstehen 
zusätzliche Verluste bedingt durch Speicherung/Umwandlung

Oder Du sagst: Lass uns diese 5% etwas billiger verkaufen (nur dort 
lokal möglich, wo erzeugt) und dafür etwas weniger fossil verbrennen. 
Aber dann fällt sofort auf, dass es nur 5% sind, denn man kann nicht 
viel fossile Energie damit ersetzen. (Was wiederum den Gedankenansatz 
der Speicherung in großen Dimensionen noch absurder erscheinen lässt.)

Autor: ert (Gast)
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Der Andere schrieb:
> ert schrieb:
>> Wenn die Zahl der Menschen nach
>> oben hin beliebig offen ist
>
> Was willst du machen? Weltweite Geburtenkontrolle?
> In Deutschland sinkt übrigens die Bevölkerungsanzahl.

Keine Mietpreisbremse. Keine Pendlerpauschale.
Koordinierte Besiedlung zwecks ÖPNV-Optimierung. (Keine 
Dorf-individuelle Zersiedelung)
Misbrauch des Stromnetzes als Speicher bestrafen und nicht fördern
Strompreise neben WKA billiger bei Wind.
Stromnetz dezentralisieren.

Bzgl. deutsche Gesellschaft wäre mir recht, wenn wir mehr wie Japan und 
vielleicht bald Südkorea agierten. Dies sind die einzigen westlich 
orientierten Länder, die trotz Ressourcenarmut den Weg erkennbar in 
Richtung Nachhaltigkeit gehen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Chris D. schrieb:
> Trotzdem kommen Verbrenner eben nicht ansatzweise an die Effizienz eines
> elektrischen Antriebs heran. Selbst bei hochoptimierten Schiffsdieseln
> kommt man gerade so über 50%.
>
> Verbrenner laufen sehr oft im Teillastbereich, wo sie schlicht
> ineffizient sind. Elektrische Antriebe hingegen kommen problemlos auf
> Wirkungsgrade von über 90%.

aber nur, wenn Du den "Stromweg" Akku zu Motor siehst.
Mach die Kette mal komplett, vom Energieträger
(auch sowas wie Solarzellen) bis zur Bewegung des Autos.

Der Strom kommt nicht aus dem Akku, auch nicht aus dem Ladegerät,
auch nicht aus der Steckdose.

-was bleibt übrig?

Autor: Arbeitsnomade (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Alles kein Problem sobald der regenerative Anteil an der Stromerzeugung
> bei 100% ist...

Ich sehe das Problem, dass man für den Anteil aus Wind und Sonne eine 
Pufferkapazität vorhalten muss. Wenn nachts neben der Sonne auch noch 
der Wind ausfällt, muss der Anteil anderweitig erzeugt werden.

Der Andere schrieb:
> Was willst du machen? Weltweite Geburtenkontrolle?

Viel zu kompliziert gedacht: Weiterhin nach Abi + Studium nahtlos zum 
Sklavenhändler und sonst nur noch befristete Arbeitsverträge. Die 
künftigen Arbeitsnomaden werden sich den Nachwuchs ganz von selbst 
verkneifen. Durch die Globalisierung wird dieses System sicherlich 
weltweite Verbreitung finden.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Arbeitsnomade schrieb:
> Viel zu kompliziert gedacht: Weiterhin nach Abi + Studium nahtlos zum
> Sklavenhändler und sonst nur noch befristete Arbeitsverträge. Die
> künftigen Arbeitsnomaden werden sich den Nachwuchs ganz von selbst
> verkneifen.

Nein. Das demografisch-ökonomische Paradoxon besagt daß entgegen aller 
anderen Tierpopulationen beim Menschen die Reproduktionsrate steigt 
wenn die Ressourcen zur Neige gehen. Also wird Dein "Nachwuchs 
verkneifen" nicht funktionieren, den Nachwuchs verkneift sich der Mensch 
nur dann wenn es ihm gut geht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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ert schrieb:

> Du kannst anfangen, von den 5%solar+wind (Jahresgesamt inkl.
> Stromexporte) etwas zu speichern, weil diese Energie so teuer ist, dass
> sie möglichst niemand für irgendetwas benutzt. Dabei entstehen
> zusätzliche Verluste bedingt durch Speicherung/Umwandlung

Du ignorierst völlig die Wertigkeit von Energie und Wofür die Energie 
verwendet wird. Ein Großteil der Energie in D wird für Heizung 
verbraucht. Kein Mensch kommt auf die Idee ein Haus mit 300kWh/am² mit 
Solarstrom zu heizen.
Irgendwelche linearen interpolationen von "Wir produzieren 5% für x€, 
daher brauchen wir 20*x€ für 100% regenerative Energien" sind daher 
völlig hirnrissig.

Man kann durch bauliche Maßnahmen problemlos den Heizbedarf auf unter 
40kWh/am² drücken (Ohne Styroporplatten) und mit mäßigen Aufwand auch 
unter 20kWh/am².

Von den 95% Energie die aktuell in D benötigt werden, lässt sich ein 
Großteil komplett vermeiden.
E-Autos die aus lokalen regenerativen Quellen geladen werden sind 
mindestens 3 mal so effektiv wie ein vergleichbarer Verbrenner. Auch 
hier lässt sich also ein Großteil des Energiebedarfs von vornherein 
einsparen.

Wenn alle Gebäude in D Niedrigenergiestandard hätten, könnte man ganz 
Deutschland mit Holz aus heimischen Wäldern beheizen. Nachdem das aber 
wohl noch einige Jahrzehnte auf sich warten lässt, muss man in der 
Zwischenzeit Heizenergie importieren. Das macht man natürlich nicht in 
Form von Strom, sondern als Biogas, Holz und eventuell auch mal 
Algenbrei.

Autor: Arbeitsnomade (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Also wird Dein "Nachwuchs verkneifen" nicht funktionieren...

Interessant, habe mich mal etwas eingelesen:

"Je höher das Pro-Kopf-Einkommen und der Bildungsstand, desto niedriger 
ist die Geburtenrate."

Da das Pro-Kopf-Einkommen unmittelbar vom Bildungsstand abhängt (außer 
man hat einige Immobilien geerbt), scheint mir hier die Bildung eine 
zentrale Rolle zu spielen. Da aktuell immer mehr Leute studieren (Frauen 
überproportional), habe ich so meine Zweifel, ob sich dieses 
demografisch-ökonomische Paradoxon in der Zukunft halten wird.

Autor: Arbeitsnomade (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Von den 95% Energie die aktuell in D benötigt werden, lässt sich ein
> Großteil komplett vermeiden.

5% der Haushalte bekommen keine Energie?

Fabian F. schrieb:
> E-Autos die aus lokalen regenerativen Quellen geladen werden sind
> mindestens 3 mal so effektiv wie ein vergleichbarer Verbrenner.

Sicher richtig, das Ganze (mit den lokalen regenerativen Quellen) wird 
aber auch 5x so teuer wie ein vergleichbarer Verbrenner.

Fabian F. schrieb:
> Wenn alle Gebäude in D Niedrigenergiestandard hätten...

Man könnte eine Art "blaue Plakette" für Immobilien einführen und dann 
eine gigantische Immobilienverschrottung starten. In den neuen 
Niedrigenergie-Immobilien ist das Wohnen dann so teuer, dass für viele 
keine Kohle mehr für Futter bleibt.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Arbeitsnomade schrieb:

> 5% der Haushalte bekommen keine Energie?
5% sind Strom der schon regenerativ erzeugt wird.
> Fabian F. schrieb:
>> E-Autos die aus lokalen regenerativen Quellen geladen werden sind
>> mindestens 3 mal so effektiv wie ein vergleichbarer Verbrenner.
>
> Sicher richtig, das Ganze (mit den lokalen regenerativen Quellen) wird
> aber auch 5x so teuer wie ein vergleichbarer Verbrenner.
Eine Solaranlage in D produziert Strom für ca. 0,05€/kWh. Windräder für 
ca. 0,03€. Wenn man Steuern, Netzentgeld und co. vermeidet indem man 
direkt von der Anlage ins Auto lädt, sind E-Autos unschlagbar billig zu 
fahren.
> Fabian F. schrieb:
>> Wenn alle Gebäude in D Niedrigenergiestandard hätten...
>
> Man könnte eine Art "blaue Plakette" für Immobilien einführen und dann
> eine gigantische Immobilienverschrottung starten. In den neuen
> Niedrigenergie-Immobilien ist das Wohnen dann so teuer, dass für viele
> keine Kohle mehr für Futter bleibt.
Gibt es schon. Neue Häuser dürfen nicht schlechter als 70kWh/am² sein. 
Bals nur noch 50. Das macht ein Haus aber nicht signifikant teurer und 
spart hinterher Heizkosten. Isolation ist allerdings nur bis ca. 
30-40kWh/am² Wirtschaftlich sinnvoll. In unserem Haus mit 60kWh/am² 
kostet das erfassen der Heizkosten schon beinahe so viel wie der 
Brennstoff.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Fabian F. schrieb:
> ert schrieb:
>
>> Du kannst anfangen, von den 5%solar+wind (Jahresgesamt inkl.
>> Stromexporte) etwas zu speichern, weil diese Energie so teuer ist, dass
>> sie möglichst niemand für irgendetwas benutzt. Dabei entstehen
>> zusätzliche Verluste bedingt durch Speicherung/Umwandlung
>
> Du ignorierst völlig die Wertigkeit von Energie und Wofür die Energie
> verwendet wird. Ein Großteil der Energie in D wird für Heizung
> verbraucht. Kein Mensch kommt auf die Idee ein Haus mit 300kWh/am² mit
> Solarstrom zu heizen.
> Irgendwelche linearen interpolationen von "Wir produzieren 5% für x€,
> daher brauchen wir 20*x€ für 100% regenerative Energien" sind daher
> völlig hirnrissig.
>
> Man kann durch bauliche Maßnahmen problemlos den Heizbedarf auf unter
> 40kWh/am² drücken (Ohne Styroporplatten) und mit mäßigen Aufwand auch
> unter 20kWh/am².
>

Viele (die meisten ?)  neuen Einfamilienhäuser werden heute mit 
Wärmepumpen beheizt, da liegt die Stromeffizienz dann schon bei 400%.

Gruß
Axel

Autor: ert (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> ert schrieb:
> Ein Großteil der Energie in D wird für Heizung
> verbraucht.
> Irgendwelche linearen interpolationen von "Wir produzieren 5% für x€,
> daher brauchen wir 20*x€ für 100% regenerative Energien" sind daher
> völlig hirnrissig.
>
> Von den 95% Energie die aktuell in D benötigt werden, lässt sich ein
> Großteil komplett vermeiden.
> E-Autos lässt sich also ein Großteil des Energiebedarfs einsparen.
>
> Wenn alle Gebäude in D Niedrigenergiestandard hätten, könnte man ganz
> Deutschland mit Holz aus heimischen Wäldern beheizen.

Also wie viel Solar und Wind brauchen wir denn noch? Haben wir 
vielleicht sogar schon zu viel für unsere zukünftige Sparsamkeit und 
können aufhören mit dem Ausbau, bevorzugter Einspeisung, der Förderung 
und weiteren Infrastruktur-Maßnahmen?

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Nein, bestimmt nicht.

Das von Fabian skizzierte Szenario ist ein Möglichkeits-, vielleicht 
auch Zukunftsszenario, aber keine aktuelle Realität.

Wenn alle Häuser Niedrigenergie-Standard hätten...
Wenn alle Autos elektrisch betrieben und
wenn sie aus lokalen regenerativen Quellen geladen würden...

dann fehlt noch
wenn die Industrie ihre Energie aus lokalen regenerativen Quellen 
beziehen würde...

Fabian schreibt aber auch selbst, dass Niedrigenergie für alle Häuser 
noch einige Jahrzehnte auf sich warten lassen wird.

Man könnte aus Solar, Wind, Gezeiten, Fließwasser, Biogas deutlich Mehr 
Energie gewinnen, aber eben nicht genau dann, wenn sie gebraucht wird. 
IMHO brauchen wir dringend Speicherkapazitäten. In Deutschland sieht's 
da schlecht aus, aber z.B. in Norwegen wäre Platz für viele große 
Pumpspeicher und ein Nordlink ist auch im Bau, aber das ist alles noch 
im Embryonalstadium und eine gesamteuropäische Einigung zu einem 
sinnvoll aufgebauten Verbundnetz für Verteilung und Speicherung gibt's 
IIRC auch nicht.

Autor: Arbeitsnomade (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Eine Solaranlage in D produziert Strom für ca. 0,05€/kWh. Windräder für
> ca. 0,03€. Wenn man Steuern, Netzentgeld und co. vermeidet...

Das ist aber eine eher theoretische Betrachtung, denn wie will man in D 
Steuern vermeiden? Wenn ich an einer Tankstelle einen Liter Benzin 
tanke, kann ich den einen Euro Steuern auch nicht vermeiden.

> ...indem man direkt von der Anlage ins Auto lädt, sind E-Autos
> unschlagbar billig zu fahren.

Sicherlich, dann benötige ich also für mein Auto noch eine eigene Solar- 
oder Windkraftanlage. Und was mache ich, wenn ich über Nacht mein Auto 
laden will und der Wind incl. der Sonne ist eingeschlafen? Also braucht 
es noch einen eigenen gigantischen Akku (der vor sich altert), damit ich 
meinen Monster E-SUV laden kann. Und das alles für 3-5 Cent/kWh?

Ob es sich so ohne weiteres realisieren lässt, neben jedem EFH ein 
eigenes Windrad aufzustellen, sei mal dahin gestellt. Meines Erachtens 
lässt sich das Laden zuhause nur über das übliche Netz mit den üblichen 
Entnahmemengen realisieren. Dann aber nicht für 3-5 Cent und es fehlt 
noch die Ersatzsteuer für die Mineralölsteuer und auf alles nochmal die 
MwSt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Arbeitsnomade schrieb:
> Das ist aber eine eher theoretische Betrachtung, denn wie will man in D
> Steuern vermeiden? Wenn ich an einer Tankstelle einen Liter Benzin
> tanke, kann ich den einen Euro Steuern auch nicht vermeiden.

Eben. Und wenn das E-Auto so richtig in Fahrt kommt (Wortspiel), dann 
wird der Fahrstrom steuerpflichtig. In gleichen Maße wie die 
Mineralölsteuer wegfällt.
Dann muss JEDER Fahrstrom versteuert werden, egal woher er kommt. Und 
dank kompletter Verdongelung aller Ladebuchsen in den E-Autos, lässt 
sich das ohne technischen Eingriff auch gar nicht mehr umgehen.

Autor: Arbeitsnomade (Gast)
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Fabian F. schrieb:
> Das macht ein Haus aber nicht signifikant teurer...

> ...in unserem Haus mit 60kWh/am² kostet das erfassen der
> Heizkosten schon beinahe so viel wie der Brennstoff.

Genau d