Hallo,
ich habe eine docx-Datei, die Bilder, Schrift und Tabellen enthält. Wenn
ich sie mit Open Office 4.1.5 öffne, kann ich sie ganz normal betrachten
und Änderungen vornehmen. Wenn ich sie dann aber speichere, schließe und
wieder öffne, sind Bilder, Texte und Tabellen wie Kraut und Rüben
verschoben.
Anscheinend gehen beim Speichern als .odt oder .doc wichtige
Informationen verloren. Das Speichern als .docx ist bei Open Office
anscheinend leider nicht möglich.
Was kann ich machen, um docx-Dokumente bearbeiten und als .docx korrekt
speichern zu können? Geht das mit Open Office überhaupt? (Google sagt
leider nicht sehr viel dazu)
Bedankt für die schnelle Antwort!
docx schrieb:> speichern unter und als Endung docx ...
Das funktioniert leider nicht. Die Datei wird zwar als .docx
gespeichert, beim Öffnen hat man aber den gleichen Kraut-Rüben-Salat wie
beim .doc-Format.
Roman schrieb:> Bedankt für die schnelle Antwort!>> docx schrieb:>> speichern unter und als Endung docx ...>> Das funktioniert leider nicht. Die Datei wird zwar als .docx> gespeichert, beim Öffnen hat man aber den gleichen Kraut-Rüben-Salat wie> beim .doc-Format.
Schon mal das gleiche mit LibreOffice ausprobiert?
https://www.chip.de/downloads/LibreOffice-32-Bit_44924284.html
Das scheint mir gegenüber von OO inzwischen etwas weiter in der
Entwicklung zu sein (vergleiche OO letztes Update Dez. 2017 vs.
LibreOffice letztes Update 13.09.2018).
Ansonsten bleibt dir halt nur beim "Original" zu bleiben und sich eine
billige Lizenz zu beschaffen.
;)
Danke für die Tips mit LibreOffice!
https://de.libreoffice.org/download/download/
Was ist denn der Unterschied zwischen V6.1.1 und V6.0.6?
Was ist ein Early Adopter???
;)
Ich teste jetzt mal V6.1.1
Roman schrieb:> Ich teste jetzt mal V6.1.1
Also LibreOffice V6.1.1 kann von Hause aus .docx - habe es noch nicht
komplett durchgetestet, aber es schein alles so zu funktionieren, wie
ich möchte.
Super, noch mal Danke für den Tip mit LibreOffice und Danke an alle
Poster und das Forum!!!
Was sind das für Lösungen, da kann man sich ja gleich Microsoft Office
installieren. Es gibt inzwischen Apps die *.docx voraussetzen, da kann
ich nur sagen gute Nacht OpenOffice. Und in Libre-Office ist die
Cal-Funktionen sowas von schlecht, da sind ständig Fehler drin, wenn man
zum Beispiel mit mehr als 250 Zeilen arbeitet. Ach 'ne dann spiele ich
wieder mit OpenOffice oder wie?
Also Mircosoft-Lizenz und gut ist.
Immer Ich schrieb:> Was sind das für Lösungen, da kann man sich ja gleich Microsoft Office> installieren.
Dann brauchst du aber trotzdem LibreOffice, um korrupte .docx wieder
herzustellen.
Nettes Mann schrieb:>> Was ist ein Early Adopter???>> Das fällt in die Kategorie dieses Threads
Das fällt eher in die Kategorie Internet- und Computeranalphabetismus.
Ist hier im Forum sehr weit verbreitet.
Grundsätzlich kann man für die üblichen Büro-Aufgaben, insbesondere im
privaten Umfeld beide Office-Systeme nutzen, funktionieren tun sie beide
und an die unterschiedlichen Menüs kann man sich auch gewöhnen.
Der Austausch von Dokumenten zwischen den Systemen ist aber immer noch
hakelig, auch wenn die Import- und Export-Filter von LibreOffice über
die Jahre viel besser geworden sind.
Ich hab' hier z.B. einen relativ simplen Briefkopf als
Microsoft-Vorlage, der hat eine Kopf- und eine Fußzeile, zwei verankerte
Textfelder (Adressfeld plus Absenderzeile) mit Umrandung, das war's
eigentlich schon. Ist nicht kompatibel. Die damit erzeugten Briefe sehen
in LibreOffice verhunzt aus - lesen kann man sie natürlich trotzdem.
Matthias L. schrieb:> Der Austausch von Dokumenten zwischen den Systemen ist aber immer noch> hakelig, auch wenn die Import- und Export-Filter von LibreOffice über> die Jahre viel besser geworden sind.
Kann ich unterschreiben. Durch den Umstieg von Win7 auf Linux bin ich
auch bei LibreOffice gelandet statt Office2010. In meinem Fall kann ich
das zwar alles hinbiegen, aber es kostet halt Zeit.
Zwischen den einzelnen MS-Office-Versionen gab es auch Unterschiede.
Reinhard S. schrieb:> LibreOffice gelandet statt Office2010
Das fängt schon an, wenn man andere Schriftarten benutzt. Der Teufel
steckt oft im Detail.
Matthias L. schrieb:
> Der Austausch von Dokumenten zwischen den Systemen ist aber immer noch> hakelig, auch wenn die Import- und Export-Filter von LibreOffice über> die Jahre viel besser geworden sind.
Ach? Das sind ja wirklich neue Erkenntnisse.
Ist doch jedem Kind bekannt.
Was kostet denn heutzutage eine legal lizensierte, aktuelle Office
Lizenz, für zuhause, für 4 Rechner?
100€ / Jahr habe ich gefunden, finde ich jetzt nicht sooo preiswert,
wenn man nur ab und an mal einen Brief schreiben will oder eine Tabelle
über irgendwelche Haushaltsdinge führt.
Und bei Open Source Software kann man auch spenden, kann man dann von
der Steuer absetzen....
Karl schrieb:> Das sind ja wirklich neue Erkenntnisse.> Ist doch jedem Kind bekannt.
Dachte ich bis vor kurzem auch, stimmt aber NICHT. Gerade erst vor
kurzem wurde hier im Forum behauptet, man könne Dokumente völlig
problemlos hin- und her-übernehmen.
Matthias L. schrieb:>> Dachte ich bis vor kurzem auch, stimmt aber NICHT. Gerade erst vor> kurzem wurde hier im Forum behauptet, man könne Dokumente völlig> problemlos hin- und her-übernehmen.
In diesem Forum sollte man sich echt über nix wundern. Im Forum der
Hausfrauen oder Karnickelzüchter findet sich eine höhere technische
Kompetenz als hier in diesem technischen Forum. Hier muss man vielen ja
sogar noch erklären wie man einen Nagel in die Wand schlägt oder sich
den A... abwischt.
Fritz schrieb:> Was kostet denn heutzutage eine legal lizensierte, aktuelle Office> Lizenz, für zuhause, für 4 Rechner?>> 100€ / Jahr habe ich gefunden, finde ich jetzt nicht sooo preiswert,> wenn man nur ab und an mal einen Brief schreiben will oder eine Tabelle> über irgendwelche Haushaltsdinge führt.
Wozu braucht man für den Zweck eine "aktuelle Office Lizenz" für 4
Rechner?
Und dann auch noch die kostenungünstigste Variante rausgesucht!
So wie es W10Prof-Keys für einige wenige € gibt, gibt es auch
Office-Keys.
Für MSO 2016 geht das bei ~10 € los. Und die 2016er Version kann 100 mal
mehr als ein paar Briefe und eine Haushaltstabelle.
Michael B. schrieb:> Für MSO 2016 geht das bei ~10 € los. Und die 2016er Version kann 100 mal> mehr als ein paar Briefe und eine Haushaltstabelle.
Wozu braucht man für den Zweck ein MSO? Dafür tuts Libreoffice genauso
gut.
Arno schrieb:>> Dachte ich bis vor kurzem auch, stimmt aber NICHT. Gerade erst vor>> kurzem wurde hier im Forum behauptet, man könne Dokumente völlig>> problemlos hin- und her-übernehmen.>> In diesem Forum sollte man sich echt über nix wundern. Im Forum der> Hausfrauen oder Karnickelzüchter findet sich eine höhere technische> Kompetenz als hier in diesem technischen Forum.
Nein, das ist natürlich Schmarrn.
Auch diejenigen, die das problemlose Tauschen von Dokumenten behauptet
haben, haben das aus ihrer eigenen Erfahrung heraus getan, durchaus
löblich - nur tauschen diese offenbar nur selten oder nur SEHR einfache
Dokumente.
Da hätten wir z.B. den Uhu:
Beitrag "Re: Win7 Supportende"
und einen gewissen Karl:
Beitrag "Re: Gibt es nennenswerte Unterschiede zwischen MS Word und LibreOffice Writer?" , der obendrein all
das, was er nicht braucht, als "Glitzerpupse" wertschätzt.
Nur weil das auch dort diskreditiert wurde: Auch mit PowerPoint (oder
natürlich auch mit Impress) kann man Präsentationen ohne "Glitzerpupse"
erstellen, die trotzdem nicht austauschbar sind - das fängt bei simplen
(und dezenten!) Farbverläufen schon an. Die ebenfalls schlecht
austauschbaren Animationen sind für Business-Präsentationen IMHO zu
Recht verpönt, da mag ich das auch nur in SEHR kleiner Dosis. Es gibt
aber eine Welt außerhalb von Büros. Und in Lehre und Fortbildung lassen
sich z.B. naturwissenschaftliche Abläufe in einer animierten
Präsentation deutlich anschaulicher vorführen als in trockenen Vorher-
Nachher-Einzelbildern. Man muss ja nicht aus allem, was sich am
Bildschirm bewegt, ein Youtube-Video machen...
Michael B. schrieb:> Wozu braucht man für den Zweck> eine "aktuelle Office Lizenz" für 4 Rechner?
Wenn vier PCs im Haushalt unterwegs sind, weil vier Personen da leben,
dann braucht man auch vier Office-Lizenzen. Gilt natürlich nur, wenn man
tatsächlich eine legale Office-Installation nutzen möchte, aber das
wurde ja vorgeschlagen.
Ich habe tatsächlich keine Ahnung, was MS-Office für Privatpersonen
kostet. Mit Office365 ist das ja nunmehr ein Abo...
Fritz schrieb:> Und bei Open Source Software kann man auch spenden, kann man dann von> der Steuer absetzen....
Das glaube ich nicht. Dafür müsste der Open-Source-Verein in DE
Allgemeinnützig sein, was es wohl eher nicht ist. Eine
Finanzamt-taugliche Spendenquittung bekommt man wohl auch nicht. Also
nichts mit "absetzen".
Matthias L. schrieb:> (...) nur tauschen diese offenbar nur selten oder nur SEHR einfache> Dokumente (...)
Das sage ich schon lange. Umfangreiche Office-Funktionen funktionieren
in LibreOffice trotzdem nicht, z.B. mehr als drei bedingte
Formatierungen in Exceldateien, das ist bis heute eine Spezialität von
Excel 2007-2019 (und Excel 365) und funktioniert in LibreOffice nicht.
Und VBA kann LibreOffice nur sehr wenig (API kann Starbasic garnicht).
Matthias L. schrieb:> Auch diejenigen, die das problemlose Tauschen von Dokumenten> behauptet haben, haben das aus ihrer eigenen Erfahrung heraus> getan, durchaus löblich - nur tauschen diese offenbar nur> selten oder nur SEHR einfache Dokumente.
Es gibt auch sehr komplexe Dokumente, die sich problemlos austauschen
lassen, aber es hängt von den konkreten Funktionalitäten ab.
Excel-Dokumente mit komplexen Formeln laufen z.B. zuverlässig, aber wenn
man da Teilfunktionen mit VBA und OLE direkt gegen die Win32-API
entwickelt hat oder diverse Font-und-Farb-Besonderheiten braucht, dann
sieht das relativ schnell ganz anders aus. Und was beim Parsen
scheitert, ist dann natürlich auch beim Speichern kaputt.
Das einzige, was mir bisher zuverlässig das Genick gebrochen hat, waren
vorgeschriebene, pixelgenau mit einem Kommerzfont gelayoutete
Template-Formulare. Wenn die Engine den Font da drei Pixel daneben
gerendert hat, waren die Eingabefelder weg und das Dokument zerbrach
ganz jämmerlich (dafür war das Hochschullogo dann 50x50cm groß - auf
einer A4-Seite).
S. R. schrieb:> dann braucht man auch vier Office-Lizenzen.
Nein, man holt sich Softmaker Free-Office und ist zufrieden.
SM kann man portable einrichten, also einmal installieren und dann
einfach auf die anderen PCs kopieren. Es startet deutlich schneller als
das Java-Gelumpe von Open-/Libre-Office und braucht weniger Speicher.
Manfred schrieb:> Nein, man holt sich Softmaker Free-Office und ist zufrieden.
Für den Hausgebrauch benutzte ich das auch gerne, aber es funktioniert
nicht alles was MS kann. Shortcuts z.B. nur sehr eingeschränkt.
Manfred schrieb:> Nein, man holt sich Softmaker Free-Office und ist zufrieden.
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das mit komplexen
MS-Office-Dateien besser klarkommt als LibreOffice. Laut Wikipedia kann
es zumindest mit ODS-Dateien (LibreOffice Calc) nicht umgehen.
Der Punkt war: Wenn ich aus Gründen MS-Office (VON MICROSOFT) brauche,
dann ist eine Alternative keine sinnvolle Antwort. Und die Frage
beantwortet hast du auch nicht.
René H. schrieb:> Das glaube ich nicht. Dafür müsste der Open-Source-Verein in DE> Allgemeinnützig sein, was es wohl eher nicht ist. Eine> Finanzamt-taugliche Spendenquittung bekommt man wohl auch nicht. Also> nichts mit "absetzen".
Doch, das geht. Ich mache das jedes Jahr und es wird definitiv vom
Finanzamt anerkannt. Er gibt einige Fördervereine, die gemeinnützig
sind, irgendwas mit Free Software Foundation fürs Debian Projekt und für
KDE gibt's auch einen Verein.
Allerdings weiß ich nicht, wie es für Openoffice aussieht.
Für kleinere Spenden reicht auch der Kontoauszug.
Ergänzung zum Thema Spenden: auf der LibreOffic-Webseite gibt es einen
Link dazu, dort steht die Kontonummer des in DE als gemeinnützig
anerkannten Vereins.