hinz schrieb:> christian schrieb:>> Servus leute habe gerade in LT spice eine Hochspannungskaskade>> nach>> Wikipedia simuliert:>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Full_wave_Cockcroft_Walton_Voltage_multiplier.png>> Hast du nicht, da fehlt die Hälfte der Spannungsquelle.
hm wirklich ich hab die bauteile nachgezählt. habe eine stufe mehr also
noch ein paar bauteile mehr. sehe nicht was du meinst
ArnoR schrieb:> christian schrieb:>> was sollte ich noch beachten?>> Beitrag "Re: Die richtige Kapazitätswerte für Spannungsvervielfacher> wählen"
danke !
christian schrieb:> sehe nicht was du meinst
Die Spannungsquelle hat GND als Mittelanzapfung, also zwei um 180°
versetzte Phasen. Du hast einfach beide Zweige phasengleich angeklemmt.
christian schrieb:> Brauche das ding für einen 5 Watt Verbraucher.
Wie wäre es, wenn man einfach den benötigten Strom und Spannung nennt?
Zu einfach? Siehe Netiquette.
Deine Schaltung hat 4 Stufen, macht hier 4 2 325V ~2,5kV
Bei 100k Last fließen ca. 26mA, macht ~65W. Irgendwas paßt da nicht.
> kann das funktionieren ?
Im Prinzip ja, aber.
> was sollte ich noch beachten?
Daß man für lumpige 5W keine Kaskade mit 50 Hz betreibt. Heutzutage
nimmt man dafür einen HF-Wechselrichter mit um die 100kHz. Dadurch
schrumpfen die benötigten Kondensatoren um Größenordnungen und somit
auch die mechanischen Abmessungen. Außerdem braucht man für 5W mal sich
KEINE doppelt gespeiste Kaskade, da reicht eine einfach Gespeiste locker
aus.
Ich würde einen Royer Converter mit ca. 350V Ausgangsspannung bauen
und dahinter mit 1kV Dioden und 1kV Kondensatoren eine Kaskade mit 4
Stufen klemmen, das macht knapp 2,5kV. Been there, done that. BYG23 ist
eine gute, schnelle HV Diode, es gibt aber auch andere. Sie sollte
weniger als trr<100ns haben. UF4007 wäre ein bedrahteter Typ.
Siehe Anhang. Die Kondensatoren wurden mit 1, 2,2, 4,7 und 10nF
simuliert (grün, rot, blau, gelb). Ich würde 4,7nF nehmen und gut. Wenn
der Ripple kleiner werden soll dann 10nF und mehr.
Sven S. schrieb:> hinz schrieb:>> da fehlt die Hälfte der Spannungsquelle.>> Ist doch gehupft wie gesprungen.> Es sind so oder so zwei Kaskaden parallel.
Nein.
hinz schrieb:>> Es sind so oder so zwei Kaskaden parallel.>> Nein.
Klappe mal in Gedanken eine Hälfte auf die Andere.
Zwei identische Hälften = parallel.
Sven S. schrieb:> hinz schrieb:>>> Es sind so oder so zwei Kaskaden parallel.>>>> Nein.>> Klappe mal in Gedanken eine Hälfte auf die Andere.> Zwei identische Hälften = parallel.
Du weißt nicht was ein Trafo mit Mittelanzapfung ist? Oder was 180°
Phasenverschiebung bedeutet?
hallo falk danke für die antwort. ja der schlatplan stimmt so nicht mit
meinen werten überein. war nur zu testzwecken. es soll letzenendes eine
ionisationsröhre die eine leistung von ca. 5 watt hat daran betrieben
werden und ich wollte sehen wie belastbar diese schaltung ist. setzte 1
MEGohm ein und du hast die ca. 5 watt
achso ja also will direkt an netzspannung arbeiten und daher vier stufen
dann hab ich ungefähr 2,5kv
Michael B. schrieb:> christian schrieb:>> was sollte ich noch beachten?>> Du möchtest ernsthaft 12 50uF/450V Kondenstaoren für lumpige 5W bezahlen> und einsetzen ?>> Schau dir an, wie man ca. 2kV gewinnt, wenn man sich mit Elektronik> auskennt:> https://www.pollin.de/p/ccfl-inverter-cotek-124802c-12-v-1-65-kv-121251
oh geil danke. ja hab halt nicht e-technik studiert sondern physik. da
kann man halt die grundlagen....
christian schrieb:> es soll letzenendes eine> ionisationsröhre die eine leistung von ca. 5 watt hat daran betrieben> werden
An 240V Netz nimmt man doch einen Streufeldtransformator,der
gleichzeitig den Strom begrenzt, wenn man eine Gasentladungsröhre hat.
So wie etwa ein Trafo für sog. Neonröhren oder für Mikrowellenmagnetrons
christian schrieb:>> Schau dir an, wie man ca. 2kV gewinnt, wenn man sich mit Elektronik>> auskennt:>> https://www.pollin.de/p/ccfl-inverter-cotek-124802c-12-v-1-65-kv-121251>> oh geil danke. ja hab halt nicht e-technik studiert sondern physik. da> kann man halt die grundlagen....
Naja, ob du mit dem Ding so einfach glücklich wirst? Du brauchst hier
zwar nur eine einzige Kaskadenstufe mit ca. 3kV Spannungsfestigkeit,
aber das Problem ist, daß diese Dinger auf CCFL Betrieb ausgelegt sind.
D.h. die Steuerung und Regelung ist ein wenig schwierig, bzw. man muss
da einiges umbauen. Hmm, aber wenn du Glück hast, ist das so ein Teil
OHNE Intelligent Steuer-IC, dann könnte das einfacher sein. Braucht aber
einiges an KnowHow, das du so erstmal nicht hast.
Versuch lieber gleich ein echtes 2,5kVDC Modul zu finden, die gibt es
bezahlbar im Netz.
https://de.rs-online.com/web/p/konverter-nicht-isolierter-gleichstrom-zu-hochspannungsgleichstrom/1238363/
OK, DER ist schweineteuer und da steck auch nur das drin, was ich oben
beschrieben habe. Außerdem reicht der Strom nicht.
https://iseg-hv.com/de/products/detail/BPS
Was die kosten weiß ich nicht, ich würde mal 50-100 Euro schätzen.
christian schrieb:> ja hab halt nicht e-technik studiert sondern physik.
Ja, und ich hab Klavier studiert, und komme deshalb mit Noten für
Blockflöte nicht klar.
> Naja, ob du mit dem Ding so einfach glücklich wirst? Du brauchst hier> zwar nur eine einzige Kaskadenstufe mit ca. 3kV Spannungsfestigkeit,> aber das Problem ist, daß diese Dinger auf CCFL Betrieb ausgelegt sind.> https://iseg-hv.com/de/products/detail/BPS>> Was die kosten weiß ich nicht, ich würde mal 50-100 Euro schätzen.
dann ist mein weg sogar noch billiger ;D
Wie genau und stabil soll denn die Spannung sein, d.h. wieviel darf
diese einbrechen zwischen Leerlauf und voller Belastung von 5W?
Bauen würde ich das Ding auf jeden Fall mit galvanischer Trennung.
Für etwas weniger Leistung hatte ich einen Printtrafo 230 auf 24V und
zwei 12V auf 230V in Serie geschaltet. Die Kaskade brauchte so weniger
Stufen. Aber der gewünschte Spannungwert ist ggf. zu weit weg von einem
der Stufenwerte des Nx600V-Rasters.
Falk B. schrieb:> Reden wir über diese Schaltung.>> https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Royer_MOSFET.png> Nehmen wir an, beim Einschalten ist Q1 ein klein wenig schneller und> schaltet ein. Dadurch wird Q2 ausgeschaltet, weil dessen Gate über D2
auf GND gezogen wird. Der linke Anschlu0 von L3 (Primärwicklung) liegt
nun auf GND, der rechte ist auf "Tristate", weil Q2 sperrt. Damit wird
die Stromversorgung über L2 kommen an die rechte Seite der
Primärwicklung angelegt und der Strom beginnt zu steigen. L1 ist KEIN
Kurzschluß für die Stromversorgung, aber auch dort steigt der Strom
recht schnell an (Speicherdrossel wie im Step Up Wandler). Auf diesen
Einschaltpuls reagiert der LC-Schwingkreis aus L2//(C2+C3) mit einer
Schwingung, d.h. nach dem Ansteigen der Spannung an der rechten Seite
von L3 sinkt diese wieder und geht bis nahe 0V, die Energie im
Schwingkreis schwingt zurück. Dadurch wird aber auch das Gate von Q1
auf
GND gezogen und der MOSFET dadurch ausgeschaltet. Für kurze Zeit sind
> beide MOSFETs ausgeschaltet. Nun kommt L1 ins Spiel. Die hat sich schon> einige us mit Strom aufgeladen und Q1 unterbricht diesen Stromfluß nun.> Die Reaktion darauf ist klar, die Gegeninduktionsspannung von L1 läßt> die Spannung auf der linken Seite von L3 schnell ansteigen. Das widerum> gibt das Gate von Q2 frei, welches nun über R2 hochgezogen werden kann.> Damit ist nun Q2 am Zug und das Spiel beginnt von vorn, nur> spiegelverkehrt.>> Kann man dem folgen?
hey falk. an einer anderen stelle hast du das geschrieben. mir leuchtet
das nicht ganz ein. und zwar versteh ich die stelle nichtwo der
schwingkreis L2/C2+C3 anschwingt und wieso dann die spannung auf der
rechten seite von L3 wieder sinkt. kannst du das nochmal erklären ? oder
wo finde ich diese schaltung in fachliteratur?
also ich glaube die induktivitäten verstehe ich nicht ganz. kannst du
mir nochmals die genauen vorgänge in den induktivitäten erläutern?
das wäre echt super danke :-)
christian schrieb:> also ich glaube die induktivitäten verstehe ich nicht ganz.
Ist auch nicht ganz so einfach.
> kannst du> mir nochmals die genauen vorgänge in den induktivitäten erläutern?> das wäre echt super danke :-)
Leider nein. Ich hab ja oben schon versucht, das ansatzweise zu
erklären. Viel mehr un viel anders könnte ich es im Moment auch nicht
beschreiben. Für deine Kaskade ist das auch nebensächlich. Die Schaltung
an sich funktioniert ja.
Falk B. schrieb:> christian schrieb:>> also ich glaube die induktivitäten verstehe ich nicht ganz.>> Ist auch nicht ganz so einfach.>>> kannst du>> mir nochmals die genauen vorgänge in den induktivitäten erläutern?>> das wäre echt super danke :-)>> Leider nein. Ich hab ja oben schon versucht, das ansatzweise zu> erklären. Viel mehr un viel anders könnte ich es im Moment auch nicht> beschreiben. Für deine Kaskade ist das auch nebensächlich. Die Schaltung> an sich funktioniert ja.
schade. hm :-( kannst du mir ein gutes buch zu diesen resonanzwandlern
empfehlen? ich hab schon in paar büchern der uni geschaut aber dort wird
das auch nur auf einem hohem niveau beschrieben und garnet die genauen
vorgänge erklärt.
das mag sein ja. aber es wäre schon geiler wenn ich eine hochfrequente
versorgunsspannung für die kaskade hätte, dann würden die kondensatoren
viel viel kleiner ausfallen können.
sehe ich es richtig das die ersten beiden schubkondensatoren der kaskade
bipolar sein müssen und die restlichen unipolar also normale elkos sein
können?
christian schrieb:> schade. hm :-( kannst du mir ein gutes buch zu diesen resonanzwandlern> empfehlen?
Nein.
> das mag sein ja. aber es wäre schon geiler wenn ich eine hochfrequente> versorgunsspannung für die kaskade hätte, dann würden die kondensatoren> viel viel kleiner ausfallen können.
Und was hindert dich, den Royer-COnterter einfach nachzubauen? Ich
meine, es ist zwar immer schön zu hören, wenn Leute die Dinge wirklich
verstehen wollen, aber zum reinen Nachbau braucht man nicht den totalen
Durchblick.
> sehe ich es richtig das die ersten beiden schubkondensatoren der kaskade> bipolar sein müssen
Nein, man könnte alle Kondensatoren unipolar machen, denn die Spannung
kehrt sich NIE um.
> und die restlichen unipolar also normale elkos sein> können?
Bei 10nF braucht man keine Elkos, du wirst auch keine finden ;-)
Achim B. schrieb:> Ja, und ich hab Klavier studiert, und komme deshalb mit Noten für> Blockflöte nicht klar.
Was hat Deine Unfähigkeit, Noten zu lesen, mit einer
Hochspannungskaskade zu tun?
Falk B. schrieb:> Und was hindert dich, den Royer-COnterter einfach nachzubauen? Ich> meine, es ist zwar immer schön zu hören, wenn Leute die Dinge wirklich> verstehen wollen, aber zum reinen Nachbau braucht man nicht den totalen> Durchblick.>
ich verstehe die schaltung nicht also KANN/DARF/WILL ich sie nicht
benutzen. man könnte das eine geisteskrankheit nennen. ich versuch es
mal zu simulieren und vll daran zu verstehen. aber trotzdem schonmal
vielen dank hier für alles :-)
forumsklimawächter schrieb:> Was hat Deine Unfähigkeit, Noten zu lesen, mit einer> Hochspannungskaskade zu tun?
Ich kann durchaus Noten lesen. Du scheinst im Gegensatz dazu garnicht
lesen zu können. Zum lesen können gehört nämlich auch, das Gelesene zu
verstehen. Deshalb hier noch mal der Beitrag, an den du dich aufgichelst
in völliger Gänze:
christian schrieb:
> ja hab halt nicht e-technik studiert sondern physik.> Ja, und ich hab Klavier studiert, und komme deshalb mit Noten für> Blockflöte nicht klar.
Als weiterführende Literatur empfehle ich dir die nachfolgenden Beiträge
des TO.
Welchem Zweck diente Dein "Blockflöten"-Geseiere?
Hatte es irgendwelche hilfreichen Bestandteile?
An wen genau war es hauptsächlich gerichtet - den TO,
oder vielmehr (Beifall heischend) Brüder im Geiste?
Machst Du so etwas täglich / -mehrmals?
(Nicht, daß es keine Trigger dafür gäbe hier...)
Oder hast Du grade schlechte Laune, und es überkam Dich?
Und: Hast Du heuer ein volles Stiefelchen verdient: Ja / Nein?
Bööööser Achim... :)
christian schrieb:> ich verstehe die schaltung nicht also KANN/DARF/WILL ich sie nicht> benutzen. man könnte das eine geisteskrankheit nennen.
Um das alles tatsächlich zu verstehen, braucht man aber Kenntnisse
sowohl über die Eigenschaften der passiven (C, L, R) Bauteile wie auch
über die
verwendeten Halbleiter. Wenn Du diese Elektronik-Grundlagen nicht hast,
mußt Du sie erst erwerben, um den Einstieg zu schaffen. Anders
unmöglich.
christian schrieb:> ich verstehe die schaltung nicht also KANN/DARF/WILL ich sie nicht> benutzen.
Verstehst du alle Details deines Autos? Deines Smartphones?
> man könnte das eine geisteskrankheit nennen.
Naja . . .
Falk B. schrieb:> christian schrieb:>> ich verstehe die schaltung nicht also KANN/DARF/WILL ich sie nicht>> benutzen.>> Verstehst du alle Details deines Autos? Deines Smartphones?>
nein aber fast alle und im grunde weiß ich schon was genau passiert und
kann es mir gut vorstellen. der unterschied ist aber ich kauf mir die
Dinger und bau sie nicht selbst
> Als weiterführende Literatur empfehle ich dir die nachfolgenden Beiträge> des TO.
was zum teufel ist der TO ???? bitte lüftet das geheimniss und
entschlüsselt diese insiderabkürzung damit ich auch genau finden kann
was ihr meint DANKE DANKE DANKE !!!
christian schrieb:> was zum teufel ist der TO ???? bitte lüftet das geheimniss und> entschlüsselt diese insiderabkürzung damit ich auch genau finden kann> was ihr meint DANKE DANKE DANKE !!!
TO = thread opener = der Eröffner der Diskussion (nein, weder der Faden-
noch Strippenzieher)
Dieter schrieb:
Der TO möchte wissen, ob die Kaskade funktionieren kann, kann aber keine
Daten liefern, wie z.B.
> Wie genau und stabil soll denn die Spannung sein, d.h. wieviel darf> diese einbrechen zwischen Leerlauf und voller Belastung von 5W?
Wenn seine Ausgangsspannung um ein Delta von 300V daneben liegen darf,
dann geht das so. Wenn unter Last die Spannung um viele Prozente (bis
10...15%) einknicken darf, geht das mit der Schaltung.
> Bauen würde ich das Ding auf jeden Fall mit galvanischer Trennung.
Beim Wissenstand des TO ist das eher unerläßlich. Chancen sind hoch,
dass der TO sonst nie mehr Fragen stellen können wird.