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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Startup Finanzierung einer GmbH durch Kredit


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Autor: Christoph B. (Gast)
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Ich habe mich mal bei einigen Banken ungehört und die wollen für Kredite 
in der Regel eine private Haftung. Es geht sich so um die 350000€. Jetzt 
habe ich zwar einen guten Businessplan aber will beim scheitern nicht 
mit einer so hohen Summe mein leben lang verschuldet sein. Was gibt es 
für Optionen?

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Christoph B. schrieb:
> Was gibt es
> für Optionen?

Einen anderen Dummen suchen der sich für Deinen 'guten Businessplan' ein 
Leben lang verschuldet?

Seed Kapital, Venture Kapital etc.
Gibts halt einen guten Teil 'Deines' Unternehmens ab.
Für 350K reisst Du aber nicht sehr viel.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Privatinsolvenz.
Für die Kreditsumme muss man aber auch Sicherheiten haben, z.B.
ein geerbtes Haus. Bei einer Pleite wäre das wohl auch weg.
Die Haftung wird in der Regel mit einer GmbH begrenzt, ansonsten
haftet man mit seinem GESAMTEN Vermögen, auch mit dem zukünftigen
Einkünften oberhalb der Pfändungsgrenze bis zu dreizig Jahre lang.
Ich würde mal bei der IHK ein Existenzgründungskurs belegen.
Der ich Kompetenter als jedes Forum.

Autor: Christoph B. (Gast)
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Jeder fängt mal klein an. Was ist denn der Unterschied ob sich die Bank 
verschuldet oder ein business Angel. Es geht ja darum, dass ich und mein 
Team nicht persönlich den Rest des Lebens auf Hartz Niveau leben müssen 
nur um das zurück zu zahlen falls das unternehmen doch nicht 
funktioniert.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Christoph B. schrieb:
> Es geht ja darum, dass ich und mein Team nicht persönlich den Rest des
> Lebens auf Hartz Niveau leben müssen nur um das zurück zu zahlen falls
> das unternehmen doch nicht funktioniert.

Warum denn nicht? Es ist deine Geschäftsidee, also auch dein 
Geschäftsrisiko. Wenn es dir zu hoch ist, dann lass es halt. Einen 
risikolosen Weg gibt es nicht, einen Preis musst du schon bezahlen, wenn 
du hoch hinaus willst.

Autor: Christoph B. (Gast)
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Der preis am Ende als armer Schlucker in der gosse zu erfrieren weil man 
aus seiner bude fliegt? OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.

Autor: Axel Zucker (Gast)
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Christoph B. schrieb:
> Was gibt es
> für Optionen?

Ohne Kredit starten, beispielsweise als selbstvermieteter Freiberufler 
im Rahmen einer GbR.

Und sich mal durchlesen, wie das mit einer Entschuldung durch 
(Privat-)Insolvenz so läuft und ob es tatsächlich ein Leben lang 
Schulden sind (wenn das restliche leben länger als 6 Jahre läuft).

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Für eine GmbH muss man, wenn ich mich an meinen Kurs im Rahmen des 
Studiums richtig erinnere, mindestens 30K Eigenkapital ablegen.

Autor: Rainer Z. (mrpeak)
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Christoph B. schrieb:
> Es geht sich so um die 350000€. Jetzt
> habe ich zwar einen guten Businessplan aber will beim scheitern nicht
> mit einer so hohen Summe mein leben lang verschuldet sein.

Hast du denn schonmal Umsatz gemacht, ohne nennenswerten Invest? Das 
wäre m.E. der erste Schritt und das kommt gut bei Risikokapitalgebern 
an.

Autor: Gerald N. (Gast)
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Christoph B. schrieb:
> Jeder fängt mal klein an. Was ist denn der Unterschied ob sich die
> Bank
> verschuldet oder ein business Angel. Es geht ja darum, dass ich und mein
> Team nicht persönlich den Rest des Lebens auf Hartz Niveau leben müssen
> nur um das zurück zu zahlen falls das unternehmen doch nicht
> funktioniert.

Der Unterschied ist, dass der Business Angel das Risiko mit einem 
möglichen hohen Gewinn durch Anteile vergüten lässt. Die Bank tut diese 
nicht.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Rainer Z. schrieb:
> Christoph B. schrieb:
>> Es geht sich so um die 350000€. Jetzt
>> habe ich zwar einen guten Businessplan aber will beim scheitern nicht
>> mit einer so hohen Summe mein leben lang verschuldet sein.
>
> Hast du denn schonmal Umsatz gemacht, ohne nennenswerten Invest? Das
> wäre m.E. der erste Schritt und das kommt gut bei Risikokapitalgebern
> an.
Wobei das wirklich nur in bestimmten Branchen geht (Software z.B.).

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Christoph B. schrieb:
> OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.

Und Du glaubst das wäre irgendwo anderes auf der Welt anders?

Irgendjemand muss mit seinem eigenen Geld ins Risiko gehen. Du brauchst 
jemanden, der Eigenkapital liefert. Das kannst Du sein oder ein VC oder 
Business Angel.

Autor: Axel Zucker (Gast)
Datum:

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Gerald N. schrieb:
> Der Unterschied ist, dass der Business Angel das Risiko mit einem
> möglichen hohen Gewinn durch Anteile vergüten lässt.

So funktioniert StartUp, am anfang biste 100% besitzer von Nichts und 
nach ein paar Investrunden, besitze 5% von einem 
MultiMillionenDollarUnternehmen.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

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Christoph B. schrieb:
> nur um das zurück zu zahlen falls das unternehmen doch nicht
> funktioniert.

Tja. Warum sollte die Bank das für dich übernehmen. Wenn du ganz 
offensichtlich jetzt schon von deinem eigenen Businessplan nicht zu 100% 
überzeugt bist, warum sollte die Bank es sein.
Reich werden ohne Risiko funktioniert weltweit nur durch Vererbung.

Autor: Christoph B. (Gast)
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Ich bin über zeugt aber realistisch und weiß, dass es keine 100% Erfolg 
gibt.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Man, mach bloß erst mal den Kurs bei der IHK.
Ansonsten kannst du bei dem Wissensstand gleich
dein Geld verbrennen. Das Halbwissen hier ist doch
unverwertbar.

Autor: Walter S. (avatar)
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Christoph B. schrieb:
> Ich bin über zeugt aber realistisch und weiß, dass es keine 100% Erfolg
> gibt.

und da die Bank bzw. ein Risikokapitalgeber das genauso sehen wie du, 
lassen sie sich den Kredit eben gut bezahlen.
Das ist doch nachvollziehbar

Autor: Chris M. (chris_appment)
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Alex G. schrieb:
> Für eine GmbH muss man, wenn ich mich an meinen Kurs im Rahmen des
> Studiums richtig erinnere, mindestens 30K Eigenkapital ablegen.

25k Stammkapital - Was nicht Eigenkapital sein muss.

Kleine Randinfo, die viele nicht auf dem Schirm haben.
Auch mit einer GmbH - oder anfangs eventuell UG bist du nicht komplett 
aus der Haftung raus.
Wenn du als Geschäftsführer, der du ja später sein wirst, fahrlässige 
Entscheidungen triffst, kannst du dafür auch privat haftbar gemacht 
werden.
§43 GmbHG

Also wenn du meinst, du bist sobald du in einer GmbH steckst, privat 
nicht mehr angreifbar irrst du dich.

Wenn dir das alles zu unsicher ist für den ersten Wurf ins kalte Wasser, 
fang erstmal klein an.

Dream big, start small, act now :)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5804914 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dreamer (Gast)
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Ich würde nie wieder in Deutschland gründen, die Performance des Staates 
für die geleisteten Steuerzahlungen ist einfach zu schlecht bzw. 
überhaupt nicht vorhanden. Erst wenn sie Steuerverschwendung strafbar 
machen ändere ich vielleicht meine Meinung.

Wenn dann über eine Firma in Fernost, kann nur sagen es ist deutlich 
besser. Als jemand der sehr viel arbeitet wäre ich froh gewesen wenn man 
mir am Anfang meiner Karriere in Deutschland gesagt hätte: Piss off, mit 
Deiner Arbeitseinstellung hast du in Deutschland nichts verloren. In 
Deutschland ist die Bürokratie viel wichtiger als funktionierende 
innovative Produkte zu entwickeln.

Mein Tipp: mach den Fehler nicht und gründe in Deutschland, such dir 
besser einLand in Fernost oder einem anderen europäischen Land welches 
mehr für kleine Unternehmer leistet. Du wirst dir LEBENSJAHRE ersparen!

In Deutschland wird nur Flüchtlingen und Armen geholfen.

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Toni Tester (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Wenn dann über eine Firma in Fernost

Muss nicht unbedingt Fernost sein - gibt auch andere hervorragende bzw. 
hervorragend geeignete Länder. Fernost hat eben die fernöstliche Kultur 
und damit nicht nur Licht, sondern auch Schatten. Aber irgendwas ist ja 
immer.

> Deutschland ist die Bürokratie viel wichtiger

Typisch deutsches Phänomen; war schon immer so und wird sich vermutlich 
auch niemals wirklich ändern.
Wesentlich schwerer wiegt jedoch m. M. n. die seit ca. 20 Jahren 
vollkommen inkompetente politische Führung, die dem Land in dieser Zeit 
durch falsche Entscheidungen massiven Schaden zugefügt hat.

> oder einem anderen europäischen Land

Aber bitte nicht in der EU - mit D als der EU-Lokomotive befindet sich 
die gesamte EU aktuell auf bestem Weg zur EUdSSR (bzw. D auf dem Weg zur 
DDR 2.0).

> In Deutschland wird nur Flüchtlingen und Armen geholfen.

Tja; linksgrüne Politik eben, was will man machen. Und wenn man sich die 
"refugees welcome"-Teddybärwerferbilder in Erinnerung ruft und sich die 
aktuellen Wahlprognosen für die Grünen ansieht, weiß man, wohin die 
Reise geht bzw. dass diese Entwicklung gesellschaftlich gewollt ist.
Nur das Aufwachen in +/- einem Jahrzehnt, wenn jegliche Möglichkeit der 
Umkehr verbaut ist, wird für die meisten böse sein.
Ich hatte auch vor Kurzem mehr oder weniger ernsthaft überlegt, in noch 
eine Immobilie in D zu investieren, aber da es nun offenbar kein Tabu 
mehr darstellt, Enteignungen (in bester DDR-Manier) öffentlich zu 
diskutieren, kaufe ich lieber im Nicht-EU-Ausland - die Zeichen 
hierzulande stehen für mich daher inzwischen auf "hold" mit eventueller 
Tendenz zu "sell". Geht mein Geld eben ins Ausland; mir doch egal.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
Datum:

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Christoph B. schrieb:
> OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.

Das ist Freizügigkeit aus fremden Taschen und typische 
Angestelltenmentalität.
Du willst auf Kosten und Risiko eines anderen hoch hinaus.
Die Millionen Gewinne willst Du schon alleine behalten, aber das Risiko 
eines Verlustes soll ein anderer tragen.
Kaputt ist hier nur Deine Einstellung.
Es ist eine starke Motivation wenn Scheitern keine Alternative ist.
Genau deswegen sollst Du ja mit eigenem Vermögen bzw. eigener Haftung in 
DEIN Geschäft einsteigen.

Teile das Risiko und gebe eines Teil Deines Unternehmens an einen 
Kapitalgeber ab, oder tue das nicht und trage auch das Risiko allein.

Das hat auch alles überhaupt nichts mit deutscher Bürokratie zu tun oder 
das hier alles doof ist.
Das Insolvenzrecht ist da gnadenlos.
Warum sollen Deine Zulieferer, Kreditgeber und Angestellten Deine Zeche 
bezahlen, während Du fröhlich pfeifend einfach schuldenfrei den nächsten 
Laden aufmachst, Dir ein fürstlichen Geschäftsführergehalt bezahlst und 
das ganze nochmal von vorn spielst?

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Chris M. schrieb:
> 25k Stammkapital - Was nicht Eigenkapital sein muss.
>
> Kleine Randinfo, die viele nicht auf dem Schirm haben.
> Auch mit einer GmbH - oder anfangs eventuell UG bist du nicht komplett
> aus der Haftung raus.

Im Gegenteil, mit Gründung einer UG kannst Du schon in der 
Insolvenzverschleppung sein, wenn das eingebrachte Kapital nicht dazu 
ausreicht die fälligen Gebühren und Veröffentlichungspflichten zu 
bezahlen.
Ab da bist Du in der Durchgriffshaftung.

Dreamer schrieb:
> In Deutschland wird nur Flüchtlingen und Armen geholfen.
So eine gequirlte Schei..e und elendes Jammerlappengewäsch!

Ich war 17 Jahre Selbstständig und die Forderungen des FA sind ganz 
simpel und gerecht. Ziehe die Mehrwertsteuer für den Staat ein, die Dich 
als Unternehmen garnichts kostet.
Versteuere Deine Reingewinne nach Abzug aller Ausgaben in einer Höhe die 
lächerlich ist im Vergleich dazu was jedem Angestellten jeden Monat aus 
der Tasche gezogen wird.

Was glaubt Ihr denn?
Ist der Staat dafür zuständig Eure Hausaufgaben zu machen?
Unternehmer sein bedeutet Eigenverantwortung zu übernehmen und neben den 
unternehmerischen Freiheiten eben auch das unternehmerische Risiko zu 
tragen.
Wer viel will muss viel Risiko übernehmen, härter und klüger sein als 
die anderen. Oder bleibt Angestellte und nehmt was man Euch zuteilt.

Autor: MaWin (Gast)
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Christoph B. schrieb:
> Ich habe mich mal bei einigen Banken ungehört und die wollen für
> Kredite in der Regel eine private Haftung. Es geht sich so um die
> 350000€. Jetzt habe ich zwar einen guten Businessplan aber will beim
> scheitern nicht mit einer so hohen Summe mein leben lang verschuldet
> sein. Was gibt es für Optionen?

H4.

Wenn schon du selbst ein Scheitern fürchtest, kannst du es dann der Bank 
vergelten ?

Von 350k lebt ein H4 sein ganzes Leben, und du willst es mal eben zum 
verjubeln bekommen ?

Autor: Dussel (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Das ist Freizügigkeit aus fremden Taschen und typische
> Angestelltenmentalität.
> Du willst auf Kosten und Risiko eines anderen hoch hinaus.
> Die Millionen Gewinne willst Du schon alleine behalten, aber das Risiko
> eines Verlustes soll ein anderer tragen.
> Kaputt ist hier nur Deine Einstellung.
Bis auf das mit der Angestelltenmentalität kann ich dir voll zu stimmen. 
Das habe ich auch gedacht.

Zur Geschäftsidee: Es gibt einen risikolosen Weg. Biete die Idee an. 
Wenn jemand sie umsetzt, trägt er das volle Risiko. Selbstverständlich 
nimmt er dann aber auch den gesamten Gewinn.

Christoph B. schrieb:
> OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.
Dann geh du als gutes Beispiel voran. Gib jemandem für seine Idee 
Kapital und nimm das Risiko auf dich. Wenn du das getan hast, kannst du 
dich über die kaputte Startupkultur ärgern.

Autor: Le X. (lex_91)
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Christoph B. schrieb:
> OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.

Eine Bank ist ja auch nicht dafür da dir Risikokapital zu geben. Dürfen 
sie auch garnicht.
Da ist aber nichts kaputt dran, das passiert dir hüben wie drüben so.

Wenn du Risikokapital brauchst musst du zu anderen Geldgebern gehen, 
z.B. die angesprochenen Business Angels.
Aber die wollen dafür im Erfolgsfall dann auch was vom Kuchen abhaben.

Autor: Sul_Brum (Gast)
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Wenn Deine Geschäftsidee auch von andern für gut befunden wird, dann 
bekommst Du das Startkapital auch mittels Crowdfunding.

Überzeugt Deine Idee nicht, dann bekommst Du auch kein Geld und hast 
zudem einen Hinweis darauf, nicht das Geld von Banken, bzw. Dein eigenes 
Geld dafür zu verbrennen.

Autor: Dreamer (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Chris M. schrieb:
>> 25k Stammkapital - Was nicht Eigenkapital sein muss.
>>
>> Kleine Randinfo, die viele nicht auf dem Schirm haben.
>> Auch mit einer GmbH - oder anfangs eventuell UG bist du nicht komplett
>> aus der Haftung raus.
>
> Im Gegenteil, mit Gründung einer UG kannst Du schon in der
> Insolvenzverschleppung sein, wenn das eingebrachte Kapital nicht dazu
> ausreicht die fälligen Gebühren und Veröffentlichungspflichten zu
> bezahlen.
> Ab da bist Du in der Durchgriffshaftung.
>
> Dreamer schrieb:
>> In Deutschland wird nur Flüchtlingen und Armen geholfen.
> So eine gequirlte Schei..e und elendes Jammerlappengewäsch!
>
> Ich war 17 Jahre Selbstständig und die Forderungen des FA sind ganz
> simpel und gerecht. Ziehe die Mehrwertsteuer für den Staat ein, die Dich
> als Unternehmen garnichts kostet.
> Versteuere Deine Reingewinne nach Abzug aller Ausgaben in einer Höhe die
> lächerlich ist im Vergleich dazu was jedem Angestellten jeden Monat aus
> der Tasche gezogen wird.
>
> Was glaubt Ihr denn?
> Ist der Staat dafür zuständig Eure Hausaufgaben zu machen?
> Unternehmer sein bedeutet Eigenverantwortung zu übernehmen und neben den
> unternehmerischen Freiheiten eben auch das unternehmerische Risiko zu
> tragen.
> Wer viel will muss viel Risiko übernehmen, härter und klüger sein als
> die anderen. Oder bleibt Angestellte und nehmt was man Euch zuteilt.

Die Zeiten aendern sich durch die Globalisierung drastisch.
Ich vergleiche vor allem mit meiner aktuellen Steuerlast und den 
buerokratischen Aufwaenden in Asien.
Ich kann in Fernost alles was du machst deutlich guenstiger realisieren 
und auch ausbauen. Als staatliche Gegenleistung gibt es ebenfalls 
Schulen und eine gute Infrastruktur und eine gute medizinische 
Versorgung.
Da wir jetzt in einer globalisierten Welt leben nicht sonderlich fair 
gegenueber Start-Ups wie zu deiner Zeit.
Das einzige was sich in der Zeit in Deutschland ueberhaupt nicht 
weiterentwickelt hat ist der Staat, heutzutage kommen die Schweinereien 
sogar noch eher raus als damals. BER?

Das Bild vom hart arbeitenden ehrlichen kleinen Unternehmer ist heute 
nicht mehr vergleichbar mit den Erfahrungen zu Deiner Zeit.
Brauchst dir ja nur anschauen wie es heute mit der Mittelschicht 
aussieht, sie broeckelt zunehmend. Ich hab selber genug Unternehmen in 
Deutschland sterben gesehen, da Unternehmen aus Fernost einfach 
konkurrenzlos billig sein konnten. Wobei China da noch nicht mal das 
Ende der billigen Ausbeutung von Arbeitskraft ist, da gibt's noch 
billigere (wir machen alles selber und sind darauf nicht angewiesen, 
aber ich sehe es halt einfach). Ich sehe fuer uns den Vorteil das wir 
Entwicklungen deutlich lockerer durchfuehren koennen da der 
Kostenaufwand deutlich geringer ist (vor allem der steuerliche, Netto 
bleibt jedem der mitmacht auch deutlich mehr uebrig).

Autor: Dreamer (Gast)
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Sul_Brum schrieb:
> Wenn Deine Geschäftsidee auch von andern für gut befunden wird,
> dann
> bekommst Du das Startkapital auch mittels Crowdfunding.
>
> Überzeugt Deine Idee nicht, dann bekommst Du auch kein Geld und hast
> zudem einen Hinweis darauf, nicht das Geld von Banken, bzw. Dein eigenes
> Geld dafür zu verbrennen.

Da wuerde ich das Problem sehen das man seine Idee bereits preisgibt. 
Und im schlechtesten Fall schnappt die Idee dann jemand anderer aus 
einem billigeren Land auf
Siehe Makerbot und billige asiatische Hersteller.

Makerbot 2 2000 EUR, Makerbot Clones 300 EUR (nachbauen ist deutlich 
einfacher als etwas zu entwickeln).
Soweit ich sehe Saleae (Logicanalyzer, wirklich mit ner guten Idee) 
strauchelt da wohl auch mit solchen Problemen, wobei denen auch 
Opensource zum Verhaengnis wird.
Tektronix vs. Rigol (ersterem sind die Einstiegsmodelle schon ziemlich 
egal da die billigsten Rigol die Tektronix Einstiegsmodelle bereits 
deutlich mit Features ueberbieten und preislich unterbieten)
Man sieht der Chinamann gewinnt, und wird von der Masse auch angenommen.
Andere: Huawai vs... Kathrein.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Dreamer schrieb:
> Ich vergleiche vor allem mit meiner aktuellen Steuerlast und den
> buerokratischen Aufwaenden in Asien.
> Ich kann in Fernost alles was du machst deutlich guenstiger realisieren
> und auch ausbauen. Als staatliche Gegenleistung gibt es ebenfalls
> Schulen und eine gute Infrastruktur und eine gute medizinische
> Versorgung.

Ja, und Menschenrechtsverletzungen, Lohndumping, fehlenden Umwelt und 
Arbeitsschutz, Korruption + Verschleppung und Hinrichtungen wenn man 
jemanden wichtigem im Weg ist.

Super Burschi!

Autor: Sul_Brum (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Da wuerde ich das Problem sehen das man seine Idee bereits preisgibt.
> Und im schlechtesten Fall schnappt die Idee dann jemand anderer aus
> einem billigeren Land auf
> Siehe Makerbot und billige asiatische Hersteller.

Ohne vorherige Preisgabe der Idee hast Du nach vielleicht 12 Monaten das 
preiswertere Konkurrenzprodukt aus China auf dem Markt. Damit ist es 
auch keineswegs sichergestellt, dass Du bis dahin Deine Initialkosten 
schon raus hast. Dafür ist die Unsicherheit größer, ob der Markt das 
Produkt überhaupt annimmt.

Autor: Dreamer (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Ich vergleiche vor allem mit meiner aktuellen Steuerlast und den
>> buerokratischen Aufwaenden in Asien.
>> Ich kann in Fernost alles was du machst deutlich guenstiger realisieren
>> und auch ausbauen. Als staatliche Gegenleistung gibt es ebenfalls
>> Schulen und eine gute Infrastruktur und eine gute medizinische
>> Versorgung.
>
> Ja, und Menschenrechtsverletzungen, Lohndumping, fehlenden Umwelt und
> Arbeitsschutz, Korruption + Verschleppung und Hinrichtungen wenn man
> jemanden wichtigem im Weg ist.
>
> Super Burschi!

Du warst noch nicht wirklich im Ausland oder? Wohl zu viel ARD/ZDF 
Propaganda aufgenommen oder?
Ich sehe von all den Anschuldigungen in Ost/NordOst Asien ueberhaupt 
nichts.

Was Du in Deinem Absatz schreibst gilt in Deutschland auch nicht fuer 
Unternehmer.
Insbesondere Lohndumping, Arbeitsschutz, Korruption ist bei so einem 
Staat wie Deutschland nicht notwendig (BER).
Menschenrechtsverletzungen ist ein schwammiger Begriff, aber wenn Du in 
Deutschland nicht ablieferst kommt der Staat und bricht dir im Fall des 
Falles sogar die Tuer zu ner 40m2 Wohnung auf (nein hat er bei mir nicht 
gemacht, aber rechtlich ist das gedeckt).

Ausserdem wer kauft denn Dinge made in [Billiglohnlaendern], man muss ja 
nur die Augen aufmachen in den Supermaerkten, Elektronikstores, etc. 
Dann ist die Antwort wohl gleich JEDER.

Und der kleine Unternehmer der starten moechte steht all dem Gegenueber.
Vor 17 Jahren war es in Deutschland deutlich einfacher als heute, was 
nicht heisst das es heute nicht auch geht - aber einen deutlich hoeheren 
Aufwand als damals benoetigt.

Autor: Bernd (Gast)
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350.000 Euro.

Schon wieder Freitag? Der Troll ist jedenfalls da.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Dreamer schrieb:
> Du warst noch nicht wirklich im Ausland oder?

Im Gegenteil!
Sowohl innereuropäisch als aus USA, China, Afrika.

Deutsche Rechtssicherheit und Lebensstandard haben wollen, aber 
rumjammern wenn man auch seinen Teil dazu beitragen soll.
Wenn da drüben alles so allerbest ist, dann geh. Meinen Segen hast Du.
Ich kanns nicht mehr hören dieses Rumgeheule das woanders doch alles so 
wunderschön sei und einem die gebratenen Tauben in den Hals fliegen.

Ich zahle Steuern in dem Land in dem ich mein Geschäft betreibe.
Ich halte mich an die Gesetze des Landes in dem ich lebe.
Wenn das Gesamtkonzept woanders besser ist, dann gehe ich ohne 
rumzumaulen das die ein oder andere Kirsche im fremden Pudding doch viel 
besser schmeckt.

Dreamer schrieb:
> aber wenn Du in
> Deutschland nicht ablieferst kommt der Staat und bricht dir im Fall des
> Falles sogar die Tuer zu ner 40m2 Wohnung auf
Dazu gehört eine ganze Menge.
So wie Du das erzählst, sitzt man arglos und unbescholten auf seiner 
Couch, als plötzlich das SEK die Wohnung stürmt.
Dann erzähl auch was denn dazu geführt hat das nach einer langen Serie 
an Mahnungen und Androhungen schlussendlich die Wohnung geöffnet wurde.

Dreamer schrieb:
> Vor 17 Jahren war es in Deutschland deutlich einfacher als heute,
Ach, warum war ich denn bis vor einem Jahr Selbstständig?
Das war vor 17 Jahren nicht anders als heute.
Du suchst Dir einen Geschäftszweig von dem Du meinst leben zu können, 
hälst Dich an die gleichen Regeln wie alle anderen auch und passt dich 
an wenn sich die Bedingungen ändern.

Ich habe mich als verscheidenen Gründen dafür entscheiden es etwas 
ruhiger angehen zu lassen und einen ziemlich interessanten 
Angestelltenjob zu machen. Ich sehe aber nicht einen einzigen Grund 
weswegen ich mich nicht Morgen auch wieder anders entscheiden könnte, 
wenn mir danach ist.

Autor: Scheiß auf D (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Deutsche Rechtssicherheit und Lebensstandard haben wollen, aber
> rumjammern wenn man auch seinen Teil dazu beitragen soll.
> Wenn da drüben alles so allerbest ist, dann geh. Meinen Segen hast Du.
> Ich kanns nicht mehr hören dieses Rumgeheule das woanders doch alles so
> wunderschön sei und einem die gebratenen Tauben in den Hals fliegen.

https://www.guidemesingapore.com/why-singapore/germany/doing-business---singapore-vs-germany

Noch Fragen, Kienzle?

Deutschland schafft sich eh ab, kein Mitleid mit den ganzen 
spätrömischen dekadenten Kommunismusutopisten.

Autor: Scheiß auf D (Gast)
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Scheiß auf D schrieb:
> spätrömischen dekadenten Kommunismusutopisten.

Ideologisch auf der gleichen Stufe wie vor 80 Jahren:

https://www.achgut.com/artikel/enteignungen_und_der_wahn_der_gruenen_die_welt_gehoere_ihnen

Autor: Daniel (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Du warst noch nicht wirklich im Ausland oder?
>
> Im Gegenteil!
> Sowohl innereuropäisch als aus USA, China, Afrika.
>

Na das sind ja wirklich die einzigen Länder ausserhalb von Deutschland 
die es gibt.

> Deutsche Rechtssicherheit und Lebensstandard haben wollen, aber
> rumjammern wenn man auch seinen Teil dazu beitragen soll.
> Wenn da drüben alles so allerbest ist, dann geh. Meinen Segen hast Du.
> Ich kanns nicht mehr hören dieses Rumgeheule das woanders doch alles so
> wunderschön sei und einem die gebratenen Tauben in den Hals fliegen.
>

Ich bin schon seit einigen Jahren dort, und mache auch meine 
Steuererklärung dort. In China war ich bis Dato aber noch nicht.

> Ich zahle Steuern in dem Land in dem ich mein Geschäft betreibe.
> Ich halte mich an die Gesetze des Landes in dem ich lebe.
> Wenn das Gesamtkonzept woanders besser ist, dann gehe ich ohne
> rumzumaulen das die ein oder andere Kirsche im fremden Pudding doch viel
> besser schmeckt.
>
> Dreamer schrieb:
>> aber wenn Du in
>> Deutschland nicht ablieferst kommt der Staat und bricht dir im Fall des
>> Falles sogar die Tuer zu ner 40m2 Wohnung auf
> Dazu gehört eine ganze Menge.
> So wie Du das erzählst, sitzt man arglos und unbescholten auf seiner
> Couch, als plötzlich das SEK die Wohnung stürmt.
> Dann erzähl auch was denn dazu geführt hat das nach einer langen Serie
> an Mahnungen und Androhungen schlussendlich die Wohnung geöffnet wurde.
>
> Dreamer schrieb:
>> Vor 17 Jahren war es in Deutschland deutlich einfacher als heute,
> Ach, warum war ich denn bis vor einem Jahr Selbstständig?
> Das war vor 17 Jahren nicht anders als heute.
> Du suchst Dir einen Geschäftszweig von dem Du meinst leben zu können,
> hälst Dich an die gleichen Regeln wie alle anderen auch und passt dich
> an wenn sich die Bedingungen ändern.
>
> Ich habe mich als verscheidenen Gründen dafür entscheiden es etwas
> ruhiger angehen zu lassen und einen ziemlich interessanten
> Angestelltenjob zu machen. Ich sehe aber nicht einen einzigen Grund
> weswegen ich mich nicht Morgen auch wieder anders entscheiden könnte,
> wenn mir danach ist.

Ich habe meine Standpunkte erwähnt, der deutsche Rechtsstaat der nur 
einseitig zum Vorteil des Staates ausgelegt ist interessiert mich nicht. 
Zuerst muss wie erwähnt mal Steuerverschwendung unter Strafe gestellt 
werden.

Aktuell liegen wieder mehr als 17 Millionen EUR Steuergelder auf dem 
Tisch für die Einheitswippe in Berlin, während an anderer Stelle zig 
tausende bezüglich der Wohnungsnot demonstrieren.

Ich habe viel zu hohe Steuern in Deutschland gezahlt (hatte wie 
vielleicht schon mal erwähnt keine Ausbildung in Deutschland genossen). 
Von dem Standpunkt aus gesehen ist der deutsche Staat einfach nicht 
akzeptabel.

Wer anpacken will sollte sich steuerlich ein anderes Land suchen.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Daniel schrieb:
> der deutsche Rechtsstaat der nur
> einseitig zum Vorteil des Staates ausgelegt ist

Aber Dir ist schon klar wer 'der Staat' ist?

Daniel schrieb:
> Wer anpacken will sollte sich steuerlich ein anderes Land suchen.

Nein, nicht nur steuerlich.
Wer hier keine Steuern zahlen will soll sich ein anderes Land zum leben 
UND arbeiten suchen.

Daniel schrieb:
> Na das sind ja wirklich die einzigen Länder ausserhalb von Deutschland
> die es gibt.

Oh, tut mir leid.
Darf ich mir erst eine qualifizierte Meinung erlauben wenn ich in jedem 
Land dieser Erde mal gearbeitet habe?

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Du warst noch nicht wirklich im Ausland oder?
>
> Im Gegenteil!
> Sowohl innereuropäisch als aus USA, China, Afrika.

Als Tourist oder dort gelebt?

> Ich habe mich als verscheidenen Gründen dafür entscheiden es etwas
> ruhiger angehen zu lassen und einen ziemlich interessanten
> Angestelltenjob zu machen. Ich sehe aber nicht einen einzigen Grund
> weswegen ich mich nicht Morgen auch wieder anders entscheiden könnte,
> wenn mir danach ist.

Darf man Fragen was du als Selbstständiger gemacht hast?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Es wäre schön, wenn die hier Schreibenden sich mal für einen Namen pro 
Thread entscheiden würden.

Danke.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Daniel schrieb:
> Wer anpacken will sollte sich steuerlich ein anderes Land suchen.

Das ist sehr allgemein, auch in Old Germany kann man gut leben. Kenne 
einige die hier ihre Firmen hochgezogen und es zu mehrstöckigen 
Zinshäusern gebracht haben.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Hyper Mario schrieb:
> Daniel schrieb:
>> Wer anpacken will sollte sich steuerlich ein anderes Land suchen.
>
> Das ist sehr allgemein, auch in Old Germany kann man gut leben. Kenne
> einige die hier ihre Firmen hochgezogen und es zu mehrstöckigen
> Zinshäusern gebracht haben.

Ja, natürlich kann man das. Auch und gerade als Unternehmer.

Und Rechtssicherheit und eine funktionierende Verwaltung sind für ein 
Unternehmen ein hohes Gut.

Und steuerlich ist es gerade für Unternehmen sehr einfach (meiner 
Meinung nach teilweise zu einfach) Steuern zu vermeiden. Ja, auch als 
Einzelunternehmen.

Dazu kommen noch viele andere Sachen hier im Land, insbesondere 
einfacher Zugang zum weitweit größten Binnenmarkt.

Die Unternehmer, die hier gescheitert sind und mit denen ich sprechen 
durfte (das sind sowieso die interessantesten Gespräche), wären auch 
anderswo gescheitert. Teilweise war das Produkt eben doch nicht so toll 
wie sie dachten oder man lebte über seine Verhältnisse - und fast immer 
waren die kaufmännischen Kenntnisse schlicht mangelhaft wie die Leute 
selbst zugaben.

Zum OP: dabei handelt sich sich offensichtlich um einen Troll. Weitere 
Antworten diesbezüglich sind also unnötig.

Trotzdem ist die Frage allgemein sinnvoll und da sieht es in Kalifornien 
schon anders aus. Dort sitzen einfach viel mehr Riskokapitalgeber mit 
der Einstellung "Neun gehen pleite, einer kommt durch".

Das fehlt hier schon so ein bißchen.

Aber natürlich wollen diese Leute ein ordentliches Stück vom Kuchen und 
man ist nicht mehr Herr im eigenen Haus.

Das war für mich damals ein Grund, nicht zur Bank zu gehen sondern klein 
anzufangen und von Rücklagen zu leben. Ich wollte aber auch nicht 
schnell wachsen und Gewinn steht immer noch nicht an erster Stelle. 
Mittlerweile wäre ein Betrag wie im Eingangspost kein größeres Problem 
mehr aber jetzt ist alles da, was ich benötige und alles Weitere 
finanziere ich selbst :-}

Wachstum erfolgt hier nur noch qualitativ und nicht mehr quantitativ. 
Wer sich besser fühlt, wenn er zehn Leute beschäftigt, kann das gerne 
tun. Für meine Produkte benötige ich das nicht und ich nehme viel lieber 
die Lebenszeit.

Autor: Dreamer (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Oh, tut mir leid.
> Darf ich mir erst eine qualifizierte Meinung erlauben wenn ich in jedem
> Land dieser Erde mal gearbeitet habe?

Na vor allem nicht solche unqualifizierten Aussagen:

> Ja, und Menschenrechtsverletzungen, Lohndumping, fehlenden Umwelt und
> Arbeitsschutz, Korruption + Verschleppung und Hinrichtungen wenn man
> jemanden wichtigem im Weg ist.

Autor: Kastanie (Gast)
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Uiuiui,
hier sind ja wieder Gestalten unterwegs...

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Ja, natürlich kann man das. Auch und gerade als Unternehmer.
>
> Und Rechtssicherheit und eine funktionierende Verwaltung sind für ein
> Unternehmen ein hohes Gut.
>
> Und steuerlich ist es gerade für Unternehmen sehr einfach (meiner
> Meinung nach teilweise zu einfach) Steuern zu vermeiden. Ja, auch als
> Einzelunternehmen.

Da kann ich nur zustimmen.

> Das war für mich damals ein Grund, nicht zur Bank zu gehen sondern klein
> anzufangen und von Rücklagen zu leben. Ich wollte aber auch nicht
> schnell wachsen und Gewinn steht immer noch nicht an erster Stelle.

Wenn ich das richtig verfolge hast du auch die Klippen in Old Germany 
gut oder glücklich umschifft. Nischenprodukte (relativ hochpreisig?) 
keine Mitarbeiter am Anfang (was sehr viele Probleme und Kosten von 
selbst erledigt), eine funktionierende Partnerschaft und sowie ein 
ländliches relativ günstiges Umfeld für Leben und die eigene Produktion.

Dazu noch eine geringe Anspruchshaltung und bescheidene Konsumwünsche.

So ist Unternehmensgründung in Deutschland sehr gut möglich. Mit dem 
Internet hast du auch alle Vorteile die einst nur Städte hatten. Dir 
spielen alle Faktoren in die Hände.

Dasist aber nicht immer so. Sobald du dein Business nicht allein 
hochziehen kannst oder die Umstände andere sind sieht die Nummer ganz 
anders aus.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Das fehlt hier schon so ein bißchen.

Auch in Old Germany gibt es viel Kapital und viele VCs. Der Markt ist 
aber relativ klein und es werden meist nur meetoo Konzepte aus den USA 
gefördert.

Ein Google oder Ebay (die mal eben die Ricardo meetoo Gründer für 30 Mio 
rausgekauft haben) oder eine Tesla Milliardenfinanzierung sind hier aber 
unmöglich. Dafür fehlt wirklich alles. Struktur, Denke Erfahrung usw.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Dreamer schrieb:
> Du warst noch nicht wirklich im Ausland oder? Wohl zu viel ARD/ZDF
> Propaganda aufgenommen oder?

Ah, jetzt gibt sich unser Reichsbürger zu erkennen

Autor: SummSumm (Gast)
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> Singapur


Wenn man das Klima dort mag:
Durchschnitttemperatur 31°C + hohe Luftfeuchtigkeit.
Relativ konstant das ganze Jahr über.
Und drinnen überall kalte Klimaanlagen...


Ja ich war schonmal als Tourist da, wär auf Dauer nix für mich.
Da ist DE schon deutlich angenehmer und Abwechslungsreicher.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Kann es sein daß "Daniel" und "Dreamer" ein und dieselbe Person sind?

Edit Mod: Ja, sind sie.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Hyper Mario schrieb:
> Wenn ich das richtig verfolge hast du auch die Klippen in Old Germany
> gut oder glücklich umschifft. Nischenprodukte (relativ hochpreisig?)

Ja, allerdings auch noch einige Jahre Auftragsarbeiten im 
Elektronikbereich.
Mit wachsendem Produktsortiment konnte ich das aber immer weiter 
zurückfahren und nun gibt es nur noch eigene Produkte. Aufträge nehme 
ich nur noch dann an, wenn sie mich interessieren und/oder fachlich 
weiterbringen, bspw. weil die Einarbeitung in neues Teilgebiet nötig 
ist.
Nur für Geld mache ich das nicht mehr. Ich mag keinen Druck von Kunden - 
das wissen die Auftraggeber aber auch. Ahh, auch wichtig ist natürlich, 
dass mir der Auftraggeber sympathisch ist. Für einen unhöflichen 
Muffkopp, der alles negativ sieht, entwickeln wir nix mehr - die Zeiten 
sind lange vorbei <:-)

> keine Mitarbeiter am Anfang (was sehr viele Probleme und Kosten von
> selbst erledigt)

Anfangs ging es auch noch gut alleine. Irgendwann war dann aber die 
Schwelle überschritten. Und es ist schon gut, wenn jemand erreichbar 
ist, wenn ich mir eine Auszeit nehme. Aber größer muss es auch nicht 
sein. Ich nehme die Arbeitgeberschaft sehr ernst und das würde für mich 
dann Stress bedeuten (Aufträge ranholen, Kunden gewinnen usw.). Will ich 
nicht.

> eine funktionierende Partnerschaft

Die ist sowieso Grundbedingung allen Lebens ;-)
Und die war auch der Grund dafür, dass ich diesen Weg (Lebenszeit 
anstatt Geld) eingeschlagen habe. Das war die zweitbeste Entscheidung 
meines bisherigen Lebens. Die beste war, damals meine Frau im Chat 
anzusprechen (da war das noch unseriös :-D

> und sowie ein
> ländliches relativ günstiges Umfeld für Leben und die eigene Produktion.

Ja, absolut. Das Internet macht's doch möglich. Man kann heute in fast 
jedem Kuhkaff mit DSL ein weltweit handelndes Unternehmen aufbauen, ganz 
ohne Werbung, ohne Hochglanzbüro etc.
Man benötigt nur ein gutes Produkt.

Und hat zusätzlich die entsprechende Lebensqualität: saubere Luft, kein 
Lärm, Wald nach 5 Minuten zu Fuß, preiswertes Wohnen und Arbeiten im 
Haus.

> Dazu noch eine geringe Anspruchshaltung und bescheidene Konsumwünsche.

Das stimmt. Das ist eine Grundvoraussetzung für ein zufriedenes Leben 
ohne großes Einkommen.

Man muss vom Selbstbewusstsein her aber auch in der Lage sein: ich parke 
bei Geburtstagsfeiern etc. selbstverständlich mit unserem ollen Polo 
neben dem Porsche der Freundin meiner Frau. Und ich fahre mit dem Rad 
zur Halle und hab die Ausgangspakete/Post hinten in der Klappkiste.

> So ist Unternehmensgründung in Deutschland sehr gut möglich. Mit dem
> Internet hast du auch alle Vorteile die einst nur Städte hatten.

Genau. Ohne Internet gäbe es mein Unternehmen wohl nicht.

> Dir spielen alle Faktoren in die Hände.

Man muss sich natürlich auch anpassen können. "Was habe ich zur 
Verfügung und wie kann ich das bestmöglich nutzen?". Es gibt viele 
Menschen, die immer nur das Negative sehen, das sprichwörtliche 
halbleere Glas. ich schaue immer: ok, das hat nicht geklappt - was kann 
ich mit dem Rest machen?

> Dasist aber nicht immer so. Sobald du dein Business nicht allein
> hochziehen kannst oder die Umstände andere sind sieht die Nummer ganz
> anders aus.

Eben. Ich beneide keines dieser StartUps mit Geldgeber im Rücken. Den 
Stress würde ich mir nie antun.

Autor: Realo (Gast)
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Der Knoelke ist der Prototyp des Michels, der sich in der guten Zeit 
seine Schäfchen ins Trockene geholt hat, aber die katastrophale 
Entwicklung vehement verleugnet und dadurch auch noch forciert.
Gibt es noch so ein paar dieser Sorte hier, aber der ist die 
Speerspitze.
Anstatt den Dreck vor der eigenen Türe zu kehren wird gern mit Fingern 
auf andere gezeigt. Die Missstände im eigenen Haus will man nicht sehen.

Steuern sind notwendig.
Das deutsche Steuersystem und die Verwendung derselben ist Unrecht!
DAS widert mich an.

Und generell:
Die Tatsache, dass es auf der Welt viel Unrecht gibt, rechtfertigt in 
gar keiner Weise, dass es bei uns auch so ist!

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Kann es sein, daß "Realo" = "Daniel" und "Dreamer" ist?

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Nur für Geld mache ich das nicht mehr. Ich mag keinen Druck von Kunden -
> das wissen die Auftraggeber aber auch. Ahh, auch wichtig ist natürlich,
> dass mir der Auftraggeber sympathisch ist. Für einen unhöflichen
> Muffkopp, der alles negativ sieht, entwickeln wir nix mehr - die Zeiten
> sind lange vorbei <:-)

Bei mir wissen Sie auch alle das Sie lieb sein müssen.
Größere Firmen schicken da ihre freundlichen Mitarbeiter vor ;-).

>
>> keine Mitarbeiter am Anfang (was sehr viele Probleme und Kosten von
>> selbst erledigt)
>
> Anfangs ging es auch noch gut alleine. Irgendwann war dann aber die
> Schwelle überschritten. Und es ist schon gut, wenn jemand erreichbar
> ist, wenn ich mir eine Auszeit nehme. Aber größer muss es auch nicht
> sein. Ich nehme die Arbeitgeberschaft sehr ernst und das würde für mich
> dann Stress bedeuten (Aufträge ranholen, Kunden gewinnen usw.). Will ich
> nicht.

Hatte selber mal 10 Leute, das war gar nichts für mich. Andere holen 
sich daraus ihre Selbstbestätigung, mir war das Gehabe der 
"Lohnempfänger" eher peinlich. Der Aufwand steht auch in keinem 
Verhältnis zum Risiko. So gut ich die Sozialgesetzgebung finde, wenn 
etwas aufgebaut wird kann es dir den Hals brechen.

Ein paar Leute die ich kenne haben Firmen mit vielen Mitarbeitern. Wer 
sich selber bei Sozialversicherung und Finanzamt auf den Radarschirm 
setzt (weil was zu holen ist nicht wg. Verstößen ) hat keine ruhige 
Minute mehr. Das sind aber auch Jungs der Marke "englische Frauen und 
englische Küche, die Grundlagen einer großen Seefahrernation ;-)".

> Man muss sich natürlich auch anpassen können. "Was habe ich zur
> Verfügung und wie kann ich das bestmöglich nutzen?". Es gibt viele
> Menschen, die immer nur das Negative sehen, das sprichwörtliche
> halbleere Glas.

Man muss die Regeln halt erkennen (bzw. sauber definieren) und nutzen 
können. Ideologen bestrafen sich da selbst.

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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Christoph B. schrieb:
> Ich habe mich mal bei einigen Banken ungehört und die wollen für Kredite
> in der Regel eine private Haftung. Es geht sich so um die 350000€. Jetzt
> habe ich zwar einen guten Businessplan aber will beim scheitern nicht
> mit einer so hohen Summe mein leben lang verschuldet sein. Was gibt es
> für Optionen?

Solange du nichts besitzt außer ein Gebrauchtauto und eine 
Gebrauchtehefrau, machst du privatinsolvenz und bist nach 7 Jahren 
clean, also nix mit lebenlang.

Sicherer wäre aber das ganze nicht über eine "normale" Bank abzuwickeln, 
sondern Förderprogramme, Privatinvestoren oder halt die 
Investitionsbank.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Realo schrieb:
> Der Knoelke ist der Prototyp des Michels, der sich in der guten Zeit
> seine Schäfchen ins Trockene geholt hat, aber die katastrophale
> Entwicklung vehement verleugnet

Nee, das ist der Michael der noch nie jammernd in der Ecke gestanden hat 
weil doch früher alles besser war, andere es soooo leicht hatten, er 
selbst aber nun wirklich von der Realitär gef*ckt wurde und so garnichts 
kann dafür das er vollkomen erfolglos ist.
Das ist der Michael der sich pleite aus der Arbeitslosigkeit 
selbstständig gemacht hat, ohne einen Cent Eigenkapital und durch harte 
Arbeit, mutige Entscheidungen, nie zu krank zum arbeiten, sein Stück vom 
Kuchen geholt hat, es durch geschickte Investition, zu einer Zeit als 
niemand mehr investieren wollte, vermehr hat.
Der Michael der nie die fette Karre fahren hat, obwohl er es sich hätte 
leisten können, der sich nur leistet was er wirklich braucht, der seine 
Kosten gering hält und stets Risiko gegen möglichen Gewinn aufwiegt.
Der der Verantwortung übernimmt und versucht Dinge zu verbessern statt 
maulend und Gift spritzend in der Ecke zu stehen und alles doof zu 
finden.

Realo schrieb:
> Anstatt den Dreck vor der eigenen Türe zu kehren wird gern mit Fingern
> auf andere gezeigt. Die Missstände im eigenen Haus will man nicht sehen.
Jetzt redest Du aber gerade von Dir.
Denn wer seinen Laden nicht sauber hält und nur auf andere zeigt, hat 
nix und kommt auch zu nix.
So jemand braucht immer einen Schuldigen.
Staat, Flüchtlinge, Illuminaten, denen ist alles recht um nur nicht 
zugeben zu müssen das sie nicht genug konnten und genug Biss hatten es 
auch zu was zu bringen.

Autor: Bernd (Gast)
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A. F. schrieb:

> Solange du nichts besitzt außer ein Gebrauchtauto und eine
> Gebrauchtehefrau, machst du privatinsolvenz und bist nach 7 Jahren
> clean, also nix mit lebenlang.

Anmerkungn:

- Gebrauchtehefrau ist selbst für das µCNet-Niveau frauenfeindlich.
- Deine Rechtschreibung ist grauenhaft.
- Nach 7 Jahren: wenn die Gläubiger zustimmen, sonst lebenslang.

Antworten brauchst du nicht, da ich hier nicht mehr mitlese.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Nee, das ist der Michael der

Lass dich nicht provozieren, diese Streits im Internet bringen dir 
nichts.
und rechtfertigen? vor wem? Da kenne ich nur zwei, einer davon ist meine 
Wenigkeit.


Ausserdem: Wenn jemand eine katastrophale Entwicklung durchmacht (ob nun 
im Kopf oder drumherum) ist es nicht dein Problem ;-) .

Autor: Clodius (Gast)
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Hyper Mario schrieb:
> Das ist sehr allgemein, auch in Old Germany kann man gut leben. Kenne
> einige die hier ihre Firmen hochgezogen und es zu mehrstöckigen
> Zinshäusern gebracht haben.

Da sind wir wieder beim alten Thema. Ich kenne einige, welche 40-50h die 
Woche arbeiten, teilweise noch einen Nebenjob haben und trotzdem jeden 
Monat kämpfen müssen um über die Runden zu kommen. Urlaub, größere 
Anschaffungen oder die Altersvorsorge sind Fremdworte.
Das Geld in D ist nicht nur total ungerecht verteilt, der "Staat" tut 
auch alles dafür, dass der kleine Mann/Frau nicht aus den Miesen raus 
kommt.

Alle dieser Leute haben übrigens Kinder, kann sich jeder selbst einen 
Reim drauf machen...

Autor: Paul Felz (Gast)
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A. F. schrieb:
> ... machst du privatinsolvenz und bist nach 7 Jahren
> clean, also nix mit lebenlang.

Erstaunlich, mit welchem Selbstverständnis hier dafür geworben wird, 
eine Regelung für in Not geratene Menschen vorsätzlich zu missbrauchen.

Deshalb noch eine Schippe drauf und den ultimativen Tipp an den TO:

Ermorde jemand, der Geld hat. Das Geld gleich gut und sicher vergraben. 
Für Mord gibt es zwar lebenslänglich, bei guter Führung bist du nach 15 
Jahren wieder draußen.

Wenn du die Nummer mit 20 durchziehst, kannst du später am Stammtisch 
rumproleten: Leute, ich bin 35 und war schon lebenslänglich im 
Gefängnis.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bernd schrieb:
> Nach 7 Jahren: wenn die Gläubiger zustimmen, sonst lebenslang.

Unsinn. Die Restschuldbefreiung wird nur verwehrt wenn man sich in der 
"Wohlverhaltensphase" eben nicht wohl verhalten hat. z.B. irgendwo Geld 
oder wertvolle Dinge gebunkert und nicht angegeben hat.
Oder vorsätzlich nichts arbeitet und so nicht versucht die Schulden 
abzutragen.

Darüber entscheidet das Insolvenzgericht.

Autor: Klaus S. (Gast)
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Paul Felz schrieb:
> A. F. schrieb:
> ... machst du privatinsolvenz und bist nach 7 Jahren clean, also nix mit
> lebenlang.
>
> Erstaunlich, mit welchem Selbstverständnis hier dafür geworben wird,
> eine Regelung für in Not geratene Menschen vorsätzlich zu missbrauchen.
>
> Deshalb noch eine Schippe drauf und den ultimativen Tipp an den TO:
>
> Ermorde jemand, der Geld hat. Das Geld gleich gut und sicher vergraben.
> Für Mord gibt es zwar lebenslänglich, bei guter Führung bist du nach 15
> Jahren wieder draußen.
>


Wer hat dir in deinen Kopf geschissen? Der TO möchte sein persönliches 
Risiko minimieren. Machen Banken übrigens auch und dafür zahlt am Ende 
auch der Steuerzahler. Die werden aber in der Regel nicht so angegangen 
wie der TO. Warum soll er nicht auch dürfen was zockende unternehmen 
dürfen? Wenn sein Geschäft läuft zahlt der als Mittelstand auch gut 
steuern.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Paul Felz schrieb:
> Ermorde jemand, der Geld hat. Das Geld gleich gut und sicher vergraben.
> Für Mord gibt es zwar lebenslänglich, bei guter Führung bist du nach 15
> Jahren wieder draußen.

Entlassung nach 15 Jahren ist zwar möglich, aber keineswegs sicher. 
Außerdem gibt es noch "Sicherungsverwahrung". Aber hey, no Risk no Fun.

Beitrag #5805438 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Mir ist nur noch nicht klar, wie ich an Geld komme wenn ich jemanden mit 
viel Geld ermorde. Ein Millionär trägt die Kohle wohl selten in der Aldi 
Tüte spazieren. Und selbst dann müsste ich ihn nicht umlegen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Felz (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> aber wenn Du in
>> Deutschland nicht ablieferst kommt der Staat und bricht dir im Fall des
>> Falles sogar die Tuer zu ner 40m2 Wohnung auf
> So wie Du das erzählst, sitzt man arglos und unbescholten auf seiner
> Couch, als plötzlich das SEK die Wohnung stürmt.

Morgens um 4 Uhr sitzt man kaum auf der Couch, sondern befindet sich 
mitten im Tiefschlaf. Das ist die übliche Zeit, wo die unfreundlichen 
Damen und Herren mit einem Fachmann für Türöffnungen und einem größeren 
Fahrzeug vorfahren und brachial an der Türe hämmern: ÖFFNEN SIE, ODER 
WIR ÖFFNEN ...

Das wurde mir mal gleich von zwei Mitmenschen sehr eindringlich 
geschildert. Beide waren Unternehmer, bei denen der Laden nicht mehr 
richtig lief. Wenn der Staat seine Steuern nicht bekommt, dann holt er 
sie irgendwann mit Gewalt. Selbst von Leuten, die nichts mehr zu fressen 
haben. SOFORT BAR BEZAHLEN oder mitkommen heißt es dann. Bei letzterem 
darf man noch die Zahnbürste und seine Medikamente einpacken, um bereits 
paar Stunden später passend eingekleidet zu werden (Anstaltkleidung).

Bei Cum-Ex bzw. Cum-Cum, wo sich Superreiche zig. Mrd. Euro aus der 
Staatskasse gelangt haben, hält der Staat fein die Füße still. 2012 
wurden die Betrügereien abgestellt, ein Großteil ist mittlerweile 
bereits verjährt, der Rest verjährt in 3 Jahren. Denn die Superreichen 
dürfen nicht verärgert werden.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Paul Felz schrieb:
> Morgens um 4 Uhr

kommt niemand weil das gar nicht legal ist. Legal ist ab 6.

> Das wurde mir mal gleich von zwei Mitmenschen sehr eindringlich
> geschildert.

Ach was hab ich schon alles gehört was einem Bekannten von nem Freund 
dessen Schwager passiert ist.

> Bei Cum-Ex bzw. Cum-Cum,

Meinst du Cum-On-Ex? Das läuft bei Pron-Portalen.

Autor: A. S. (achs)
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Christoph B. schrieb:
> Der preis am Ende als armer Schlucker in der gosse zu erfrieren weil man
> aus seiner bude fliegt? OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.

Was möchtest Du denn jetzt eigentlich?

a) Du hast eine Idee, schon 3 Millionen selber reingesteckt, 1 Million 
an Werten und Dir fehlt noch ein letzter Kredit für die Großserie? Das 
sollte eine Bank finanzieren.

b) Du hast eine Idee, brauchst dafür aber eine werthaltige Investition 
(z.b. eine Kleinwindanlage) und Dir fehlen 20-30% Eigenkapital? 
Vielleicht machbar.

c) Du hast eine reine Software-Idee, brauchst dafür 5 
Programmiermannjahre und ein Geschäftsführergehalt? Dann wird die Bank 
Dich auslachen.

Die Summe ist doch völlig egal, wichtig ist das Risiko. Wenn es klein 
ist, macht es eine Bank, wenn es groß ist, macht es ein Spieler. Es ist 
Deine Aufgabe, Spieler oder Bank davon zu überzeugen, dass das Risiko 
kleiner ist als es dem Erwartungswert entspricht. Bei einer Bank halt 
unter ~1%, beim Spieler gerne auch 90%, dann muss es aber auch 5% 
Potential für 100Mio in den nächsten 5 Jahren haben.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Realo schrieb:
> Der Knoelke ist der Prototyp des Michels, der sich in der guten Zeit
> seine Schäfchen ins Trockene geholt hat, aber die katastrophale
> Entwicklung vehement verleugnet und dadurch auch noch forciert.
> Gibt es noch so ein paar dieser Sorte hier, aber der ist die
> Speerspitze.
> Anstatt den Dreck vor der eigenen Türe zu kehren wird gern mit Fingern
> auf andere gezeigt. Die Missstände im eigenen Haus will man nicht sehen.
>
> Steuern sind notwendig.
> Das deutsche Steuersystem und die Verwendung derselben ist Unrecht!
> DAS widert mich an.
>

Als ich vor 30 Jahren meine Firma gegründet habe, waren auch viele 
genauso am Schimpfen. Da waren es dann die goldenen 50er, als man noch 
eine Firma gründen konnte, aber seitdem war die Entwicklung 
katastrophal, und die Steuern immer schlimmer und die Gesetzgebung und 
der Staat und, und, und. Habe ich die grassierenden Arbeitnehmerrechte 
schon erwähnt ?

Die Leute, die es trotzdem gemacht haben, müssen sich heute vorwerfen 
lassen, wie unglaublich leicht sie es doch hatten.

Erinnert mich an das Thema Hauskauf.

Gruß
Axel

Autor: Paul Felz (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Ein Millionär trägt die Kohle wohl selten in der Aldi
> Tüte spazieren.

Gibt es da nicht solche schicken Schränkchen aus Stahl zum in die Wand 
einmauern? Musst nur die Cloud hacken und dir die Daten holen, wer sich 
in letzter Zeit so ein Schränkchen gekauft hat.

> Und selbst dann müsste ich ihn nicht umlegen.

Tja, manch einer hofft eben, dass dann die Tat nie ans Tageslicht kommt 
und einem die Jahre hinter Gittern erspart bleiben.

Unsicher ist allerdings, ob der Staat in 15 Jahren nicht schon wieder 
neues Geld gedruckt hat, oder ob es überhaupt noch Bargeld gibt. Bargeld 
ist den Leuten heute ja sooo lästig. Dann bliebe einem am Ende nur noch 
die Heizleistung des Papiers im Ofen.

Autor: Paul Felz (Gast)
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Klaus S. schrieb:
> Warum soll er nicht auch dürfen was zockende unternehmen dürfen?

Ok, jeder bescheißt jeden und jeder nutzt jeden aus.
Dann können wir den Laden zu machen. Der letzte macht das Licht aus.

Autor: Paul Felz (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Paul Felz schrieb:
>> Morgens um 4 Uhr
>
> kommt niemand weil das gar nicht legal ist. Legal ist ab 6.

Gut zu wissen. Dann bin ich fein raus, wenn ich als Pendler um halb 6 
das Haus verlasse. Da du dich so gut auskennst, wie sieht es am 
Wochenende aus?

Autor: Np R. (samweis)
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Paul Felz schrieb:
> Das wurde mir mal gleich von zwei Mitmenschen sehr eindringlich
> geschildert.

Jede Märchentante ist auch ein Mitmensch. Und für eindringliche 
Schilderungen bekannt und gelobt.

Paul Felz schrieb:
> Wenn der Staat seine Steuern nicht bekommt, dann holt er
> sie irgendwann mit Gewalt. Selbst von Leuten, die nichts mehr zu fressen
> haben. SOFORT BAR BEZAHLEN oder mitkommen heißt es dann.

Ach du lieber Himmel - woher kommen denn solche Schauergeschichten?

1. Der Staat nimmt denselben Weg wie die anderen Gläubiger.
2. Im Staat gibt es Gewaltenteilung - das Finanzamt macht gar nix mit 
Gewalt.
3. Leute, die nichts mehr zu fressen haben, werden von diesem bösen 
Staat bestens versorgt.
4. "SOFORT BAR BEZAHLEN oder ..." Offenbarungseid heißt es dann bei 
denen, die das Geld, das sie anderen schulden, ganz pfiffig bereits 
ausgegeben haben (d.h. sie haben Geld ausgegeben, das ihnen nicht 
zustand und das sie nicht verdient haben.)
5. "mitkommen" heißt es nur bei denjenigen, die die Vermögensoffenlegung 
verweigern, obwohl sie anderen Menschen einen Haufen Geld schulden.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Paul Felz schrieb:
> Michael K. schrieb:

> Morgens um 4 Uhr sitzt man kaum auf der Couch, sondern befindet sich
> mitten im Tiefschlaf. Das ist die übliche Zeit, wo die unfreundlichen
> Damen und Herren mit einem Fachmann für Türöffnungen und einem größeren
> Fahrzeug vorfahren und brachial an der Türe hämmern: ÖFFNEN SIE, ODER
> WIR ÖFFNEN ...
>
> Das wurde mir mal gleich von zwei Mitmenschen sehr eindringlich
> geschildert. Beide waren Unternehmer, bei denen der Laden nicht mehr
> richtig lief. Wenn der Staat seine Steuern nicht bekommt, dann holt er
> sie irgendwann mit Gewalt. Selbst von Leuten, die nichts mehr zu fressen
> haben. SOFORT BAR BEZAHLEN oder mitkommen heißt es dann. Bei letzterem
> darf man noch die Zahnbürste und seine Medikamente einpacken, um bereits
> paar Stunden später passend eingekleidet zu werden (Anstaltkleidung).
>

Ich kenne das von einem Bekannten ganz anders. Der hatte wegen eines 
krebskranken Kindes einfach nicht die Nerven, sich um die Steuern zu 
kümmern, das Finanzamt hat ohne weitere Diskussionen fast fünf Jahre auf 
die Steuererklärung (und entsprechend die Steuern) verzichtet.

Ist auch meine persönliche Erfahrung, wenn man mit denen redet, sind die 
sehr flexibel. Man muss natürlich in Kontakt bleiben, aber wenn man für 
besondere Situation besondere Hilfe braucht, sind die eigentlich sehr 
hilfsbereit.

Irgendwann muss man die Steuern natürlich zahlen, aber gerade wenn der 
Laden nicht richtig läuft, kann man mit denen reden. Muss man aber auch.

Gruß
Axel

Autor: Kastanie (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Ist auch meine persönliche Erfahrung, wenn man mit denen redet, sind die
> sehr flexibel. Man muss natürlich in Kontakt bleiben, aber wenn man für
> besondere Situation besondere Hilfe braucht, sind die eigentlich sehr
> hilfsbereit.
>
> Irgendwann muss man die Steuern natürlich zahlen, aber gerade wenn der
> Laden nicht richtig läuft, kann man mit denen reden. Muss man aber auch.

Genau so ist es. Da arbeiten immer noch Menschen und wenn man ehrlich 
und freundlich zu denen ist, dann funktioniert die Zusammenarbeit 
reibungslos.

Diese pauschalen Behauptungen von Paul Felz und seinen anderen 
Identitäten lassen auf eine dieser populären Verdumpfbackungen 
schließen.
Ein Virus der rasant um sich greift.
Solch Infizierte sind dann auch die ersten, die duckmäuserisch winseln, 
wenn sie endlich wieder von einer, von ihnen herbeigesehnten "starken 
Hand" regiert werden.

Autor: Dreamer (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Paul Felz schrieb:
>> Michael K. schrieb:
>
>> Morgens um 4 Uhr sitzt man kaum auf der Couch, sondern befindet sich
>> mitten im Tiefschlaf. Das ist die übliche Zeit, wo die unfreundlichen
>> Damen und Herren mit einem Fachmann für Türöffnungen und einem größeren
>> Fahrzeug vorfahren und brachial an der Türe hämmern: ÖFFNEN SIE, ODER
>> WIR ÖFFNEN ...
>>
>> Das wurde mir mal gleich von zwei Mitmenschen sehr eindringlich
>> geschildert. Beide waren Unternehmer, bei denen der Laden nicht mehr
>> richtig lief. Wenn der Staat seine Steuern nicht bekommt, dann holt er
>> sie irgendwann mit Gewalt. Selbst von Leuten, die nichts mehr zu fressen
>> haben. SOFORT BAR BEZAHLEN oder mitkommen heißt es dann. Bei letzterem
>> darf man noch die Zahnbürste und seine Medikamente einpacken, um bereits
>> paar Stunden später passend eingekleidet zu werden (Anstaltkleidung).
>>
>
> Ich kenne das von einem Bekannten ganz anders. Der hatte wegen eines
> krebskranken Kindes einfach nicht die Nerven, sich um die Steuern zu
> kümmern, das Finanzamt hat ohne weitere Diskussionen fast fünf Jahre auf
> die Steuererklärung (und entsprechend die Steuern) verzichtet.
>
> Ist auch meine persönliche Erfahrung, wenn man mit denen redet, sind die
> sehr flexibel. Man muss natürlich in Kontakt bleiben, aber wenn man für
> besondere Situation besondere Hilfe braucht, sind die eigentlich sehr
> hilfsbereit.
>
> Irgendwann muss man die Steuern natürlich zahlen, aber gerade wenn der
> Laden nicht richtig läuft, kann man mit denen reden. Muss man aber auch.
>
> Gruß
> Axel

Es wird immer Lebensumstaende geben die nicht in dieses deutsche 
Staatssystem passen, anderswo aber durchaus fruchten koennen.
Daher sind wir auch abgewandert. Man bedenke, man wandert zu wird nur 
abgestraft - was haelt einen dann in einem Land wo der Staat nur nimmt 
und keinerlei Gegenleistung erbringt? Ja so geht der deutsche Staat mit 
Leistungstraegern um, wie geht der Staat finanziell mit Fluechtlingen 
bzw. illegalen Migranten um? Es passt einfach nicht.

Wenn man bei wirklich keinerlei Gegenleistung angelangt ist die man 
anderswo nicht auch guenstiger bekommt dann gibt es kein Argument fuer 
einen weiteren Aufenthalt.

Nein ich will hier Deutschland nicht schlecht machen (das Land ist nicht 
schlecht), aber man sollte hinterfragen was der Staat so anrichtet.

Und kommt mir nicht mit wir sind der Staat, ihr duerft eure Henker 
waehlen aber keinerlei Entscheidungen treffen. Ein tolles System ist 
das.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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>> OK die startup Kultur hier ist definitiv kaputt.

Aha. Typisches Sozidenken. Ein paar Deppen sollen das Risiko 
uebernehmen, waehrend man dann den Gewinn alleine absahnen will.

Bedenke jeder andere auf diesem Planet weiss weniger von deinem Projekt, 
und kann es weniger einschaetzen. Ausser es hat sich schon von selbst 
schon aufgehypt.

Bedenke jeder vernuenftige Geldgeber will fuer das Risiko, das er 
einzugehen glaubt auch passend entschaedigt werden.

Es wird einfacher Geld zu finden, wenn man schon Resultate vorzeigen 
kann.

Das Standardvorgehen ist eine Lebensversicherung abzuschliessen, und 
diese dann zu belehnen.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Dreamer schrieb:
> was haelt einen dann in einem Land wo der Staat nur nimmt und keinerlei
> Gegenleistung erbringt?

Keinerlei Gegenleistung ist Unsinn.

Dreamer schrieb:
> Wenn man bei wirklich keinerlei Gegenleistung angelangt ist die man
> anderswo nicht auch guenstiger bekommt dann gibt es kein Argument fuer
> einen weiteren Aufenthalt.

Das schon eher. Wenn man's gut erwischt hat im Leben, dann kann man es 
sich in einem Nicht-Sozialstaat natürlich auch schön einrichten. Ich 
habe aber nichts dagegen, meinen Teil beizutragen.

Beitrag #5805755 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5805816 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Np R. (samweis)
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Christoph B. schrieb:
> Jetzt
> habe ich zwar einen guten Businessplan
Dann schau doch einfach da rein. In einem guten Businessplan steht 
auch ein Finanzierungs-Plan und eine Cash-Flow Prognose.

Christoph B. schrieb:
> Was gibt es
> für Optionen?
Kredit oder Risikokapital.
Der Unterschied ist, dass die Bank beim Kredit das Risiko versucht 
auszuschließen. Dafür zahlst Du aber nur einen moderaten, vorher 
definierten Zinssatz und hast einen Tilgungsplan.
Der Risikokapital-Geber schließt (wie der Name schon sagt) das Risiko 
nicht aus. Dafür bezahlst Du mit zukünftigen Gewinnen und 
Eigentumsanteilen, d.h. für das Risiko will der Geldgeber auch "Chance".
Das ist doch fair, oder?

Christoph B. schrieb:
> Was ist denn der Unterschied ob sich die Bank
> verschuldet oder ein business Angel.
Moment mal - da geht Dir gerade etwas durcheinander. Du bist es, der 
sich verschulden will, nicht die Bank und nicht der Business Angel.
Also bist Du es auch, der die Schuld trägt - wer denn sonst?


Christoph B. schrieb:
> Es geht ja darum, dass ich und mein
> Team nicht persönlich den Rest des Lebens auf Hartz Niveau leben müssen
> nur um das zurück zu zahlen
Ähem... was war denn so ungefähr Deine Vorstellung, wer Deine Schulden 
zurück bezahlen soll?

Autor: Chris M. (chris_appment)
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Ist ja schon fast widerlich, wie verbittert hier manche sind.

Während sich hier der ein oder andere Beteiligte in der Ecke selbst 
bemitleidet und alles, was einen umgibt, die Schuld in die Schuhe 
drückt, gibt es in der selben Sekunde, Leute die etwas anpacken.
Das sind dann die Leute, die ja so ein einfaches Leben haben.
Oder was ich ja noch viel lieber höre: Die hatten einfach nur Glück.

An die Heulsusen hier. Erfolgreiche Leute machen da weiter, wo ihr die 
Flinte ins Korn werft.

Außerdem bin ich der Meinung, wer gründet, nur weil er auf die dicke 
Kohle aus ist, fliegt schon früh genug auf die Fre...
Entweder man brennt für sein Unternehmen bzw. Produkt und kann kaum 
schlafen vor lauter Tatendrang oder man sollte es lassen.

Und was soll dieses "mit dem Finger auf den Staat zeigen" - Gemeckere?
Wenn im Ausland alles so einfach ist und man dort eh alles geschenkt 
bekommt - wer zwingt euch hier zu bleiben?

: Bearbeitet durch User
Autor: ZF (Gast)
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Chris M. schrieb:
> Und was soll dieses "mit dem Finger auf den Staat zeigen" - Gemeckere?
Ja, hat schon was Peinliches. Auch andere Länder haben Regeln, nur 
anders kompliziert. Der Vorteil der heimischen Regeln ist aber, dass man 
sie und die Logik dahinter kennt, weil man in dem Land und der 
Landessprache aufgewachsen ist.

> Wenn im Ausland alles so einfach ist und man dort eh alles geschenkt
> bekommt - wer zwingt euch hier zu bleiben?
Mir scheint das Gejammere stammt von Leuten, die vom Ausland nicht mehr 
kennen als Cluburlaub. Weil hier alles so schlimm ist, lohnt es sich für 
sie nicht hier irgendwas in ihrem Leben auf die Reihe zu kriegen, und am 
Weggang hindern sie ihre faulen Ausreden. Sie werden ja hier gebraucht, 
aber wenn das nicht wäre, dann würden sie natürlich sofort los, egal 
wohin, überall ist es besser. Ein Jammerkonstrukt zweiter Ordnung 
sozusagen.

Autor: Paul Felz (Gast)
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Axel L. schrieb:
> Ich kenne das von einem Bekannten ganz anders...

Wer beim Finanzamt 20 Jahre lang pünktlich seine Kohle abgeliefert hat 
und unverschuldet in eine Schieflage gerät, hat sicher einen anderen 
Status als ein Möchtegern-Unternehmer, mit dem man von Anfang an nur 
Theater hat.

Und sicher wurden im Vorfeld eine Menge Mahnungen und Zahlungsbefehle 
zugestellt und den Gerichtsvollzieher hat man ebenfalls abblitzen 
lassen. Irgendwann kommt der Tag X, wo die Damen und Herren in Uniform 
sehr früh und sehr heftig gegen die Eingangstüre treten und sich NICHT 
abwimmeln lassen. Entweder man öffnet, oder der Mann mit der 
Bohrmaschine öffnet.

Wer in dieser Situation den fälligen Betrag nicht zur Hand hat (weil 
zahlungsunfähig), darf die Zahnbürste einpacken. Wer dann in den 
nächsten Stunden niemand auftreiben kann, der kurzfristig den fälligen 
Betrag ranschafft, wird dem Vollzug überstellt.

Ob es eine besonders gute Idee ist, Looser einzusperren, muss jeder mit 
sich selber ausmachen.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Paul Felz schrieb:
> Ob es eine besonders gute Idee ist, Looser einzusperren, muss jeder mit
> sich selber ausmachen.

Also bei Menschen die das so tun wie du das beschreibst belibt ja wohl 
keine andere Wahl, denn irgendwie müssen die wohl wach gerüttelt werden.
Das heisst aber nicht dass der dann sein restliches Leben im Gefängnis 
verbringt. Der gerichtlich angeordnete Anwalt wird dann halt 
nachdrücklich zur Privatinsolvenz raten und damit "hats sich".

"Looser" ist aber sowieso etwas einseitig ausgedrückt. Diejenigen die 
offene Rechnungen von der betreffenden Person haben, "loosen" 
schließlich auch was.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5806229 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5806284 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Np R. (samweis)
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Paul Felz schrieb:
> Wer in dieser Situation den fälligen Betrag nicht zur Hand hat (weil
> zahlungsunfähig), darf die Zahnbürste einpacken. Wer dann in den
> nächsten Stunden niemand auftreiben kann, der kurzfristig den fälligen
> Betrag ranschafft, wird dem Vollzug überstellt.

Du kannst diesen Bullshit so oft wiederholen, wie Du willst. Er wird 
dadurch nicht wahr.

Aus der Europäischen Menschenrechtskonvention:
"Niemandem darf die Freiheit allein deshalb entzogen werden, weil er 
nicht in der Lage ist, eine vertragliche Verpflichtung zu erfüllen."

Was ist also bei Deinem "Freund" tatsächlich passiert?
Er hat fremdes Geld zurück gehalten und sich daran bereichert.
Er hat es auch nach Aufforderung nicht zurück gezahlt.
> und den Gerichtsvollzieher hat man ebenfalls abblitzen lassen.
Er hat also dem Anschein nach über Erspartes und/oder Einkünfte aus 
unbekannter Quelle verfügt und dieses dem Gerichtsvollzieher gegenüber 
nicht offengelegt.
Er hat diese Offenlegung auch nicht als vollständig und wahr beeidet.
Er hat eine schriftliche Terminfestsetzung zur eidesstattlichen 
Versicherung erhalten, in der er darüber aufgeklärt wurde, dass der 
zuständige Richter für den Verweigerungsfall Beugehaft angeordnet hat.
Er hat aber trotzdem gesagt: "Leckt mich, ich sag Euch nicht, wo das 
Geld ist, und schwören tu' ich auch nix. Und an dem Termin bin ich 
sowieso nicht da. Da muss ich mit meinem M5 in die Werkstatt."
Kurz: Er hat ganz einfach sein Leben gelebt, wie es ihm gefiel, und sich 
einen Dreck um das Eigentumsrecht anderer und um gesellschaftliche 
Regeln und Gesetze geschert.

Und dann hat die Judikative die Exekutive beauftragt, die Gesetze dieser 
Gesellschaft durchzusetzen. Beugehaft. Hat ja wohl gewirkt. Dein 
"Freund" ist wieder draußen, oder?

Lieber Paul Felz,
ich muss schon sagen: Du umgibst Dich da mit merkwürdigen asozialen 
Elementen.

Autor: Np R. (samweis)
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Paul Felz schrieb:
> Ob es eine besonders gute Idee ist, Looser einzusperren, muss jeder mit
> sich selber ausmachen.

Jeder Räuber ist natürlich auch ein "Loser", weil er es auf anständigem 
Weg zu nichts gebracht hat.
Tatsächlich verloren hat aber der Beraubte.

Irgendwie ist man aber darauf gekommen, den Räuber einzusperren und 
nicht den Beraubten.

Ob das eine besonders gute Idee ist, brauchst Du glücklicherweise nicht 
mit Dir selber auszumachen, sondern die von Dir gewählten Volksvertreter 
haben das schon getan und in sogenannten "Gesetzen" festgelegt.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Paul Felz schrieb:
> Und sicher wurden im Vorfeld eine Menge Mahnungen und Zahlungsbefehle
> zugestellt und den Gerichtsvollzieher hat man ebenfalls abblitzen
> lassen. Irgendwann kommt der Tag X, wo die Damen und Herren in Uniform
> sehr früh und sehr heftig gegen die Eingangstüre treten und sich NICHT
> abwimmeln lassen. Entweder man öffnet, oder der Mann mit der
> Bohrmaschine öffnet.

Ach, den Gerichtsvollzieher abblitzen lassen?
Ich lach mich wech :-)))

Was hat 'man' denn gedacht was passiert wenn man gegenüber dem 
Gerichtsvollzieher nicht sein Vermögen offenlegt?
Dümmer gehts auch auch wirklich nicht mehr.
Hätte 'man' sich kooperativ verhalten wäre auch keine Erzwingungshaft 
angeordnet worde.
Denn die soll ja genau die Kooperation erzwingen wo sie aus akuter 
Dämlichkeit nicht freiwillig erfolgt.

In Haft geht nur wer zahlen könnte aber es nicht tut und das ist auch 
ganz hervorragend gelöst.
Wer sich weigert seine Zahlungsunfähigkeit zu beweisen wird nunmal wie 
jemand behandelt der in betrügerischer Absicht seine Schulden nicht 
bezahlt, was ebenfalls ganz hervorragend gelöst ist.
Danke, Du hast soeben bestätigt das unser Staat trotz einiger Probleme 
immer noch recht gut funktioniert.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Was ist denn an etwas Haft zu beanstanden. Ein Dach ueber dem Kopf und 
was zu Essen.
Wenn du Schulden bei der Mafia hast ...

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
> Datum: 12.04.2019 12:25

> Was ist denn an etwas Haft zu beanstanden. Ein Dach ueber dem Kopf und
> was zu Essen.

Und du hast gute Referenzen um dich auf der Inbetriebnahme zu bewerben.

> Wenn du Schulden bei der Mafia hast ...

Dann wird es eng !

Beitrag #5806905 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dreamer (Gast)
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Michael K. schrieb:
> In Haft geht nur wer zahlen könnte aber es nicht tut und das ist auch
> ganz hervorragend gelöst.
> Wer sich weigert seine Zahlungsunfähigkeit zu beweisen wird nunmal wie
> jemand behandelt der in betrügerischer Absicht seine Schulden nicht
> bezahlt, was ebenfalls ganz hervorragend gelöst ist.
> Danke, Du hast soeben bestätigt das unser Staat trotz einiger Probleme
> immer noch recht gut funktioniert.

Also so richtig hast Du dir wohl noch nie Gedanken gemacht über Steuern, 
den Staat sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen?
Wahrscheinlich ist bei Dir auch immer alles glatt gelaufen und Du 
hattest nie Probleme mit Kunden oder Zulieferern?
Ich hab alles durchgemacht - mit Kunden und Zulieferern alle Probleme 
gelöst (Zulieferer welche Erpressen wollten wurden mühsam ausgewechselt, 
Zulieferer welche schlechte Qualität geliefert haben ebenfalls).
Ich konnte mich damals mit allen Parteien irgendwie einigen - nur nicht 
mit dem Staat.

Ich denke wenn jemand solche derartigen Probleme belegen kann dann 
sollte es möglich sein das beim Staat mal ein Auge zugedrückt werden 
kann (meine Meinung ist aber mehr als irrelevant). Da ich halt auf der 
Schiene unterwegs bin Probleme zu Lösen zählte für mich halt auch 
irgendwann der deutsche Staat zu den Problemen und das Problem habe ich 
durch eine Abwanderung in den Griff bekommen.

Da wären wir dann auch bei meinen Forderungen angelangt:
a) Steuerverschwendung ausnahmslos unter Strafe zu stellen
b) Direkte Zinszahlungen an die Steuerzahler, direkt aus den Taschen von 
Beamten und Politikern für überfällige Projekte (BER, usw). Könnte man 
ja priorisieren, zuerst die Verantwortlichen und dann die anderen.
Ab einer Schaden-Summe von 100.000 EUR für das Volk - ausnahmslos Knast.

Kein Pardon, dann wär das deutsche System doch mal wirklich gerecht 
unterwegs oder nicht?
Das deutsche System ist einseitig zum Wohle von Beamten und Politikern 
ausgelegt, so wie im Mittelalter halt - gibt überhaupt keinen 
Unterschied. Nur die Kontrollmöglichkeiten haben sich deutlich 
verbessert.

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Ich konnte mich damals mit allen Parteien irgendwie einigen - nur nicht
> mit dem Staat.

OK. Du hast also allen Partnern gegenüber Deine eigenen Interessen 
durchgedrückt, bis sie zu einem Kompromiss bereit waren.
Nur der Staat hat kompromisslos darauf bestanden, dass die Regeln für 
alle gleichermaßen gelten und es für Dich keine Sonderregeln gibt.

Find ich gut.

Dreamer schrieb:
> Das deutsche System ist einseitig zum Wohle von Beamten und Politikern
> ausgelegt, so wie im Mittelalter halt - gibt überhaupt keinen
> Unterschied.
Soso, "das deutsche System" - worunter sich jetzt wieder jeder seine 
eigene verschwurbelte Verschwörungstheorie vorstellen kann.

Und "Beamte und Politiker" im Mittelalter. Aha.
Ich denke, Du hast von gesellschaftlichen Zusammenhängen im Mittelalter 
ungefähr so viel Ahnung wie eine Kuh vom Stricken.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Kein Pardon, dann wär das deutsche System doch mal wirklich gerecht
> unterwegs oder nicht?

Nein, denn dann würde den Job Politiker kein Mensch bei Verstand noch 
ausüben wollen. Er ist auch jetzt schon reichlich unattraktiv.

Autor: Dreamer (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Kein Pardon, dann wär das deutsche System doch mal wirklich gerecht
>> unterwegs oder nicht?
>
> Nein, denn dann würde den Job Politiker kein Mensch bei Verstand noch
> ausüben wollen. Er ist auch jetzt schon reichlich unattraktiv.

Bei mir gab's kein Pardon, obwohl andere für die Probleme verantwortlich 
waren. Gleiche Behandlung für ALLE.
Hätte ich es nicht geschafft wär ich verschuldet gewesen, durch 
Arbeitsleistung Tag und Nacht konnte ich die Probleme in der schwierigen 
Zeit lösen. Eure Politiker und Beamten können auch gerne Tag und Nacht 
arbeiten bis sie ihre gewünschte Leistung erbringen. In der Wirtschaft 
zählt nämlich wirklich nur eine ordentliche Leistung (jedenfalls wenn 
man Elektronikprodukte entwickelt).

Ist eh schon egal, es sollte nur ein Beispiel sein für etwas das in 
Deutschland nicht in Ordnung ist. Schlussendlich wurden halt alle 
Steuerzahlungen eingestellt.

Die Strafe war jetzt nicht übermäßig groß aber es geht mir vor allem 
um's Prinzip, die Möglichkeit der Abwanderung hat sich durch die 
Kontakte und Gespräche ergeben.
Ein toter Bürger ist halt besser für die vom Staat organisierte 
Gesellschaft in Deutschland.

Die Produkte gehen überwiegend in den Nordamerikanischen Raum (hatte 
halt Glück mit den Kontakten, und die final gelieferten Produkte an sich 
waren auch immer in Ordnung - nur bis dahin war es sehr schwer).

Fazit im Allgemeinen: jemand der's drauf hat braucht überhaupt nicht 
nach Deutschland kommen, der kann gleich direkt in Fernost durchstarten 
(ohne nen Rattenschwanz an Bürokraten durchfüttern zu müssen).
Die Gesellschaft im Allgemeinen macht mir auch nicht den Eindruck 
irgendwie eine Neidgesellschaft zu sein.

Autor: Joachim B. (jar)
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Ingenieur schrieb:
> den Job Politiker kein Mensch bei Verstand noch
> ausüben wollen. Er ist auch jetzt schon reichlich unattraktiv.

er ist attraktiver als viele andere, wer Mist baut kann sich danach 
ausruhen und bekommt weiter genügend Geld.

In sehr vielen anderen Jobs gibt es eine Kündigung und irgendwann die 
Pflicht wieder zu arbeiten sonst Sanktionen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Böppele (Gast)
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Np R. schrieb:
> Paul Felz schrieb:
>> Das wurde mir mal gleich von zwei Mitmenschen sehr eindringlich
>> geschildert.
> ...
> Paul Felz schrieb:
>> Wenn der Staat seine Steuern nicht bekommt, dann holt er
>> sie irgendwann mit Gewalt. Selbst von Leuten, die nichts mehr zu fressen
>> haben. SOFORT BAR BEZAHLEN oder mitkommen heißt es dann.
>
> Ach du lieber Himmel - woher kommen denn solche Schauergeschichten?
Dir ist noch nie 'so richtig' was auf die Füße gefallen, oder?
> 1. Der Staat nimmt denselben Weg wie die anderen Gläubiger.
Das ist eher seeehr weit ab von den Verhältnissen. Schulde der 
Krankenkasse mal die Beiträge - entweder die eigenen, wenn du mehr 
Nervenkitzel willst die deiner Angestellten. Gerne werden da die 
Kollegen vom Außendienst der Zollbehörden in voller Montur zur 
Klarstellung vorbeigeschickt. Schon bei bloßem Verdacht auf sowas machen 
die mal einen Tag Übung bei dir in der Bude. Moskau Inkasso würde sich 
über so eine gute Personaldecke und legale Metallausstattung freuen.
> 2. Im Staat gibt es Gewaltenteilung - das Finanzamt macht gar nix mit
> Gewalt.
Amtshilfe? Die haben einen deutlich kürzeren Draht zum Gewaltmonopol als 
ein Bürger, der tätlich angegriffen wurde. Manch Finanzbeamter / 
Steuerfahnder darf bei Verdacht auf Gefahr im Verzug durch Steuerflucht 
mit Sondersignal durch die Stadt brettern. Ist zwar lange noch keine 
Gewalt, aber Sonderrechte. Bei entgehenden Pfründen versteht der Staat 
und angegliederte Institutionen (Krankenkassen, Rundfunkanstalten, etc.) 
überhaupt keinen Spaß.

> 3. Leute, die nichts mehr zu fressen haben, werden von diesem bösen
> Staat bestens versorgt.
Bestens ist ziemliche Auslegungssache.

> 4. "SOFORT BAR BEZAHLEN oder ..." Offenbarungseid heißt es dann bei
> denen, die das Geld, das sie anderen schulden, ganz pfiffig bereits
> ausgegeben haben (d.h. sie haben Geld ausgegeben, das ihnen nicht
> zustand und das sie nicht verdient haben.)
> 5. "mitkommen" heißt es nur bei denjenigen, die die Vermögensoffenlegung
> verweigern, obwohl sie anderen Menschen einen Haufen Geld schulden.
Hier ist wiederum der "Haufen" eine Auslegungssache. Ich weiß recht 
genau von einem Fall mit einer gesetzl. Krankenkasse, die unrechtmäßig 
und beweisbar zu hohe Beiträge (einige 100 EUR) eingefordert und diese 
unrechtmäßig eingeklagt hat. Nach 8 Jahren Rechtsstreit mit unzähligen 
grauen Haaren auf Seiten der 'geforderten' Person haben die 
dilettantischen Rechtsvertreter der KK zu ihren Forderungen keine 
Beweise angeblicher Anrufe und Schriftstücke vorlegen können, was 
letztlich dieses Lügengebäude in Luft aufgehen ließ. Wimre wurden durch 
die KK an die 10 oder 12% Zinsen pro Monat auf den angemahnten Betrag 
berechnet, was den Streitwert zu knapp 20k EUR anwachsen ließ. Ach ja: 
Das Konto haben sie recht schnell gesperrt und gepfändet. Der Score ist 
durch die Esse gegangen. Die Bank weigert sich nach Monaten der 
positiven Entscheidung immer noch das Konto freizugeben und zu verraten, 
was nun mit dem Konto los ist. Wohl gemerkt: Die beklagte Person hatte 
nur sehr geringe Einkünfte.
Da macht Staat so richtig Spaß!

Es hängt auch sehr viel von der jeweiligen Region und den Bediensteten 
in den Ämtern ab, ob diese mit sich reden lassen. Da gibt es 
Bekanntschaften und Verwandtschaften. Ist nur zu erahnen, warum bei 
offensichtlichen und gemeldeten Verstößen bei manchen Personen nicht 
eingeschritten wird während man anderen Personen, die sich strikt an 
Vorgaben halten nachhaltig und immer wieder mit Nachdruck das Fell über 
die Ohren zieht. Kann man nicht beweisen, nur vermuten.

Mancherorts gibt es direkte interne Anforderungen in den FÄ, aus den 
kleinen Unternehmen immer mehr rauszupressen. Da kommt es vor, daß der 
Beamte bei der Außenprüfung angeblich unversteuerte Einnahmen in den 
Untelagen findet, die keinerlei Logik folgen (und tatsächlich schon 
versteuert sind), nur um wenigstens einen Erfolg seiner Aktion vermelden 
zu können. Natürlich möglichst lange zurückliegend, damit die Zinsen 
mitgenommen werden. Des Friedens willen zahlt der Geprüfte und 
Besteuerte dann, nur um sich die Jahre des Rechtsstreits zu ersparen.

Gabs da nicht kürzlich bei Würth sowas ähnliches? Er meinte, wäre er 
jünger würde er klagen, aber nun zahlt er das lieber, um Frieden zu 
haben.

Merke: Dem postitiv über den Staat Redenden ist selbiger noch nie mit 
voller Härte begegnet. Staat ist nur gut wenn er den Menschen dient, 
nicht andersrum.

Autor: Joachim B. (jar)
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Böppele schrieb:
> Gabs da nicht kürzlich bei Würth sowas ähnliches? Er meinte, wäre er
> jünger würde er klagen, aber nun zahlt er das lieber, um Frieden zu
> haben.

er kann sich das ja auch leisten!
Wenn einer mit Schrauben so reich wird ist es schon ein Wunder.
Viele zahlen auch Ungerechtfertigtes weil es oft nicht lohnt gegen 
anzukämpfen.

Ich habe mir mal den "Spass" gegönnt, aber lohnen tat es kaum.
Tatbestand "parken auf dem Bürgersteig mit Behinderung!"

Es war nicht mein Auto VW statt Ford.
Ich war nicht in der Gegend sondern krank mein Auto in der Garage.

Ich legte online Widerspruch ein, das wurde mir am Bildschirm bestätigt 
-> Ausdruck gemacht.

1 Monat später Einstellung.
1 weiterer Monat später Gebührenbescheid 35,-€ weil ich keinen 
Widerspruch eingelegt hatte....???

Ich fahre also zur Bussgeldstelle, ziehe einen Parkschein, warte 2 
Stunden mit Wartemarke bis ich rankomme.

1. Der Strafzettel ist falsch gescannt worden.
2. Der PKW Abgleich VW - Ford ist nicht erfolgt.
3. Mein online Widerspruch landete nicht in der elektronischen Akte, 
deswegen der Gebührenbescheid.

Wieviel Fehler sind denn aus Versehen möglich?

Nach 2 Stunden und Parkgebühr war es geklärt, aber andere hätten 
vermutlich die 35,-€ gezahlt, ist bequemer, eibn Schelm der da an System 
glaubt um Kasse zu machen.

Autor: Böppele (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> ist bequemer, eibn Schelm der da an System
> glaubt um Kasse zu machen.
Kommunen und Kreise sind mittlerweile ziemlich klamm mit ihren 
auferlegten Zahlungsverpflichtungen für die, die noch nicht so lange 
hier leben. Da werden alle Register gezogen, die möglich sind. Grund- 
und Hundesteuern, Parkgebühren, Straßenkehrgebühren, Eintrittsgelder, 
usw.

Autor: Böppele (Gast)
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So manches 'Versehen' ist da natürlich in der nicht existenten 
Handlungsanweisung mit dabei. ;)

Autor: wendelsberg (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> 1. Der Strafzettel ist falsch gescannt worden.
> 2. Der PKW Abgleich VW - Ford ist nicht erfolgt.
> 3. Mein online Widerspruch landete nicht in der elektronischen Akte,
> deswegen der Gebührenbescheid.
>
> Wieviel Fehler sind denn aus Versehen möglich?
>
> Nach 2 Stunden und Parkgebühr war es geklärt, aber andere hätten
> vermutlich die 35,-€ gezahlt, ist bequemer, eibn Schelm der da an System
> glaubt um Kasse zu machen.

Wer sowas eindeutiges nicht dem Anwalt gibt, ist selber schuld.
Unterlagen scannen und per Mail zum Anwalt ist da der ganze Aufwand.

Der Anwalt holt sich dann sein Geld von der fehlerbehafteten Behoerde.

wendelsberg

Autor: A. S. (achs)
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wendelsberg schrieb:
> Wer sowas eindeutiges nicht dem Anwalt gibt, ist selber schuld.

Oder halt mit den Leuten redet, aka telefoniert.

Ein falsches Kennzeichen (roter Ford statt weißes Motorrad, wie bei mir) 
ist ein Fehler eines Menschen, kein täglicher online-usecase einer 
Plansoftware.

Autor: Joachim B. (jar)
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A. S. schrieb:
> Oder halt mit den Leuten redet, aka telefoniert.

nicht mehr möglich bei Bussgeld oder doch?
Wie legt man telefonisch Belege vor das der Widerspruch online 
angenommen wurde aber nicht in der elektronischen Akte gelandet ist?

Autor: wendelsberg (Gast)
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A. S. schrieb:
> Oder halt mit den Leuten redet, aka telefoniert.

Aber nicht mehr danach:
Joachim B. schrieb:
> Ich legte online Widerspruch ein, das wurde mir am Bildschirm bestätigt
> -> Ausdruck gemacht.
>
> 1 Monat später Einstellung.
> 1 weiterer Monat später Gebührenbescheid 35,-€ weil ich keinen
> Widerspruch eingelegt hatte....???

 Das hat auch das Potential, zu enden wie die Suche nach Formular A38, 
das muss ich mir nicht antun.

wendelsberg

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Dir ist noch nie 'so richtig' was auf die Füße gefallen, oder?
Dir offensichtlich schon. Vielleicht auch auf den Kopf.
Daran sind aber nicht immer die Anderen Schuld.

Böppele schrieb:
> Steuerfahnder darf bei Verdacht auf Gefahr im Verzug durch Steuerflucht
> mit Sondersignal durch die Stadt brettern. Ist zwar lange noch keine
> Gewalt, aber Sonderrechte.
Ach so - und die möchtest Du auch gerne, wenn Du dringend unterwegs bist 
um Dein Schwarzgeld zu verstecken?
Oder was ist bitte falsch daran, dass ein Vertreter des Staates die für 
seine Aufgabe nötigen Rechte hat, die Du eben nicht hast und wohl auch 
kaum brauchst?

Böppele schrieb:
> und diese unrechtmäßig eingeklagt hat.
LOL! Jetzt erkläre mir doch mal, wie Du "unrechtmäßig" Klage erhebst.

Böppele schrieb:
> Ach ja:
> Das Konto haben sie recht schnell gesperrt und gepfändet.
"Sie"... Wer kann denn Dein Konto sperren? "Sie", "die da oben" oder 
"die vom Staat"? Wenn ich mit solch kruden Vorstellungen die 
Einlassungen eines gestressten kleinen Krankenkassensachbearbeiters mit 
einem gerichtlichen Mahnbescheid in einen Topf werfe und gegen letzteren 
nicht fristgerecht Widerspruch einlege, dann hat mir meine schlaue 
Verschwörungstheorie einen bösen Streich gespielt.

Böppele schrieb:
> Mancherorts gibt es direkte interne Anforderungen in den FÄ, aus den
> kleinen Unternehmen immer mehr rauszupressen.
Ja, klar. Und diese "direkten internen Anforderungen" liegen Dir 
natürlich vor. Aber Du traust Dich nicht sie zu veröffentlichen, denn 
dann kommt die hochgeheime Einheit der Finanzamts-Terminatoren und Du 
verschwindest einfach. Deshalb - pssst, pssst, - postest Du alle Deine 
Erkenntnisse hier anonym.

Autor: Dreamer (Gast)
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> Np R. (samweis)

köstlich :-)

Leute wie ich kacken auf solche Aussagen und verschieben ihre 
Entwicklungen / Produkte und Fertigung halt in Länder die nicht so 
Weltfremde Einstellungen haben. Ja ich kann auch von Asien nach Amerika 
verschicken. UPS & Co helfen mir dabei.

Das sind dann die Leute die sich jeden Tag über BER Nachrichten freuen 
und wie nützlich das Steuergeld doch angelegt wird.
Oder die 17 Millionen Einheitswippe in Berlin :) Wahrscheinlich sind das 
dann Leute die den ganzen Tag dort rumhüpfen und sich über die Politik 
freuen.

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Ja ich kann auch von Asien nach Amerika
> verschicken.
Ah, Du kannst einen Umschlag frankieren. Ich bin beeindruckt.

Dreamer schrieb:
> UPS & Co helfen mir dabei.
Ach so. Das Zukleben machen die dann doch für Dich?

Dreamer schrieb:
> Leute wie ich kacken
Den Eindruck hatte ich auch.

Dreamer schrieb:
> Das sind dann die Leute
Ja, die müssen das wohl sein.

Autor: Dreamer (Gast)
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Np R. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Ja ich kann auch von Asien nach Amerika
>> verschicken.
> Ah, Du kannst einen Umschlag frankieren. Ich bin beeindruckt.
>
> Dreamer schrieb:
>> UPS & Co helfen mir dabei.
> Ach so. Das Zukleben machen die dann doch für Dich?
>
> Dreamer schrieb:
>> Leute wie ich kacken
> Den Eindruck hatte ich auch.
>
> Dreamer schrieb:
>> Das sind dann die Leute
> Ja, die müssen das wohl sein.

Stellt erst mal Steuerverschwendung unter Strafe, Steuerverschwendung 
gehört mit Steuerhinterziehung auf die gleiche Stufe gestellt.
Ich hab kein Problem sofort mit einem Politiker zu tauschen. Es hält die 
ja nichts davon ab mit dem Volk direkt zu kommunizieren (tun sie aber 
nicht da sie wissen das sie zu nichts zu gebrauchen sind). Da verlässt 
man sich lieber auf die großen bekannten internationalen Beraterfirmen 
welche komischerweise direkt neben dem Bundestag aufgestellt sind.

Einige Dinge werden sich beim nächsten Crash sowieso ändern müssen, bin 
gespannt was das in Deutschland dann sein wird.

Politische Pfeifen gibt's ja zu genüge.

N weiteres Beispiel für deutsche Idiotie:
Wer zu billig vermietet darf unter Umständen nicht alle 
Reparaturleistungen von der Steuer absetzen, der Staat schaut schon das 
er an Geld kommt (auch wenn's zum Nachteil der Mieter ist).

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Was soll die ganze Rumreiterei auf der Steuerverschwendung?
Ja, das ist nicht optimal, aber gibt nun echt schlimmeres. Zudem bleibt 
der Großteil des Geldes im Land weil davon Arbeiter bezahlt werden!

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Ich hab kein Problem sofort mit einem Politiker zu tauschen.
Da müsste Dich aber zunächst einmal jemand wählen.

Dreamer schrieb:
> Politische Pfeifen gibt's ja zu genüge.
Ach so hast Du das gemeint.

Autor: Dreamer (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Was soll die ganze Rumreiterei auf der Steuerverschwendung?
> Ja, das ist nicht optimal, aber gibt nun echt schlimmeres. Zudem bleibt
> der Großteil des Geldes im Land weil davon Arbeiter bezahlt werden!

Weil mit zweierlei Maßen in Deutschland geurteilt wird. Der Bürger ist 
in Vollhaftung, der Staat (dort arbeiten komischerweise auch Menschen, 
genau so sind kleine Unternehmer nur Menschen) kann aber machen was er 
will und das auch deutlich zum Nachteil der Bürger.
Die vergiftete Atmosphäre welche der deutsche Staat gegenüber den 
kleinen Unternehmen aufbaut ist schon ziemlich beispiellos.


Jetzt gehen wir mal dort hin wo der Staat hinwill, ausländische 
Fachkräfte in's Land holen. Denkt ihr denn wirklich das sich diese Leute 
bezüglich dem deutschen Recht auskennen? Klar wer nach Spanien 
auswandert wird auch vorher schon das komplette Rechtssystem dieses 
Landes kennen.

Ich enthalte mich ab jetzt auch diesem Beitrag :) schönes Wochenende 
noch.

Autor: A. S. (achs)
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wendelsberg schrieb:
> Aber nicht mehr danach

Ich dachte, du bezogst Anwalt schon auf den ersten bescheid .

Ich in meinem grenzenlosen Optimismus würde es sogar danach versuchen, 
bisher waren es immer Menschen, wenn der Fehler bei denen lag.

Autor: wendelsberg (Gast)
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A. S. schrieb:
> wendelsberg schrieb:
>> Aber nicht mehr danach
>
> Ich dachte, du bezogst Anwalt schon auf den ersten bescheid .

Nein, das wuerde ich auch erst selbst machen, noch dazu, wenn das online 
geht. Allerdings nur beim ersten Mal mit dieser Behoerde.

wendelsberg

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Dreamer schrieb:
> Der Bürger ist
> in Vollhaftung, der Staat (dort arbeiten komischerweise auch Menschen,
> genau so sind kleine Unternehmer nur Menschen) kann aber machen was er
> will und das auch deutlich zum Nachteil der Bürger.

Da bist du in Fernost natürlich besser aufgehoben ;)

Oliver

Autor: Joachim B. (jar)
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Dreamer schrieb:
> Stellt erst mal Steuerverschwendung unter Strafe

das Geld ist ja nicht weg, es ist nur wo anders :)

wegen 35,-€ zum Anwalt, der lacht dich aus!

Autor: Böppele (Gast)
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Np R. schrieb:
>
> [ Geseier ]
>
> "Sie"... Wer kann denn Dein Konto sperren? "Sie", "die da oben" oder
> "die vom Staat"? Wenn ich mit solch kruden Vorstellungen die
> Einlassungen eines gestressten kleinen Krankenkassensachbearbeiters mit
> einem gerichtlichen Mahnbescheid in einen Topf werfe und gegen letzteren
> nicht fristgerecht Widerspruch einlege, dann hat mir meine schlaue
> Verschwörungstheorie einen bösen Streich gespielt.
Meine Güte, du hast es echt drauf! Ich bin beeindruckt! Und du meinst 
wirklich, daß die betreffende Person, die wahrlich kein juristischer 
Laie ist, und die zwei oder drei Anwälte, die den Fall über die fast 10 
Jahre begleitet und bearbeitet haben, dein Kindergartenwissen nicht 
schon bis zur ersten Frühstückspause durchhatten? Und daß sie allesamt 
über die Jahre des Rechtsstreits nicht auch so manchen juristischen 
Kniff aus dem Koffer gezogen hatten? Meine Güte, wären die nur mal 
gleich bei dir vorstellig geworden, hätten sie sich das alles sparen 
können. Bist schon ein schlaues Kerlchen, muß ich dir lassen.

> Böppele schrieb:
>> Mancherorts gibt es direkte interne Anforderungen in den FÄ, aus den
>> kleinen Unternehmen immer mehr rauszupressen.
> Ja, klar. Und diese "direkten internen Anforderungen" liegen Dir
> natürlich vor.
Habe ich das behauptet? Es gibt aber Zusammenhänge, die können kein 
Zufall sein wenn sie wiederholt auftreten. Ich sage ja: Kann man nicht 
beweisen, nur vermuten. Das mit der geforderten Nachversteuerung ist so 
passiert.

Glaube mir: Im Gegensatz zu dir weiß ich, von was ich hier rede. Ich 
kenne die Personen, ich kenne die Fälle. In echt.

Es wäre zu wünschen, daß du mal so richtig persönlich und ganz direkt 
mitbekommst, was so abgeht wenn dich die einzelnen Staatsstellen und 
Behörden eine nach der anderen ordentlich durchnehmen. Und wenn die dann 
nach vielen Jahren mit dir fertig sind und du dir endlich wieder einen 
Internetzugang leisten können solltest (falls dein Score und Konto das 
dann noch hergeben), darfst du uns hier gerne von deinem persönlichen 
Lernfortschritt berichten. Es wird sich für dich persönlich sehr lohnen.
Ich tippe eben drauf, daß dir tatsächlich noch nie derartiges zugestoßen 
ist. Wäre das nämlich der Fall, würdest du die Sache vollkommen anders 
sehen. So wie die Bürgen der 'Schutzsuchenden', die plötzlich vor den 
Zahlungsaufforderungen der Sozialämter standen. Hatten sich das schön 
ausgemalt mit ihrem Laienwissen, kam aber dann ganz anders.
Bist du selber ganz direkt betroffen, sieht die Welt auf einmal anders 
aus und die großen Töne bleiben dir im Halse stecken. Dann komm mal mit 
deinen Kindergartenweisheiten. Die Leute in den verschiedenen Behörden 
und Stellen, die sich natürlich nicht und keinesfalls persönlich kennen, 
erzählen sich gegenseitig Witze über dich, deinen Fall und deinen 
Kinderquatsch in den Kaffeepausen. Aber naja, du hast es eben drauf.

Du hättest schon vor Jahren große Karriere machen können als lebender 
Beweis für die Beobachtungen von Dunning und Kruger. Dein Fall bedarf 
nämlich keiner großartigen Erklärung, er ist selbsterklärend.

Autor: Böppele (Gast)
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Zur plötzlichen Meinungsänderung bei persönlicher, direkter 
Betroffenheit gibt es nun endlich auch einen tollen Videobeweis der 
gastfreundlichen Schweden:
Youtube-Video "Samnytt TV - Vem vill egentligen ta emot en invandrare? [eng subs!]"
Mit englischen Untertiteln angucken. Als sie ab ca. 1:20 min den echten 
Ali hervorholen ändert sich im gleichen Moment die eben noch 
wohlgesonnene Meinung der Interviewten und es werden allerhand 
Ausflüchte gesucht um nicht das einhalten zu müssen, was man gerade eben 
noch von sich selbst behauptet hat. Sehr schön. Ich weiß eben, von was 
ich rede. Andere schwatzen nur in Selbstüberschätzung.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Joachim B. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Stellt erst mal Steuerverschwendung unter Strafe
>
> das Geld ist ja nicht weg, es ist nur wo anders :)
>
> wegen 35,-€ zum Anwalt, der lacht dich aus!
Naja, nee. Eine Rechtsschutzversicherung ist durchaus genau für sowas 
da.
Die machen solche Dinge aber routiniert bzw. die Versicherung bezahlt 
einen einzigen Anwalt in dem Fachbereich der die Dinge für tausende 
Kunden erledigt.

Autor: Böppele (Gast)
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Um noch was zum Thema beizutragen: Was mich beim deutschen Staat in 
Bezug auf Unternehmensgründung stört ist, daß es keinen zentralen 
Anlaufpunkt für Gründungswillige gibt. Keine Lotsen oder mal eine 
Stelle, die einem den (Ämter-/Anmeldungs-/Abrechnungs-/Buchungs-/)Kram 
in den Anfängen abnimmt, so daß sich die Gründer auf ihre Idee und/oder 
Geschäft konzentrieren können, damit es erstmal in Schwung kommt. Und 
wenn es das geben sollte muß es sofort selbst bezahlt werden. Man muß 
sich das alles selbst zusammensuchen und verballert da schon in den 
Anfängen wertvolle Arbeitskraft und -zeit, überhaupt erstmal an Infos zu 
kommen. Das wäre viel besser in der Sache angelegt.
Ich habe mal so einen IHK Gründerkurs mitgemacht. War zwar ganz nett, 
aus einem ordentlichen kleinen Buch oder Webseite oder Video hätte man 
das aber auch selber lernen können. Eher allgemeines blabla. Waren 
erstmal 60 EUR und zwei Tage weg. Hat wenig gebracht.

Es gibt weder zentrale aktuelle, auf dem Stand gehaltene, verläßliche, 
umfassende Literatur mit Infos vom (Bundes-/Landes-) Wirtschafts- oder 
sonsteinem Ministerium oder Stelle, noch umfassende Checklisten, noch 
einfache Handlungs- oder Entscheidungsleitfäden. Kein Kompendium. Alles 
nur Stückwerk, verteilt über unzählige Broschüren, Webseiten, Bücher, 
die sich im Nachhinein als unbrauchbar erweisen. Alles muß man 
abtelefonieren, bekommt nur mündliche Antworten, vieles ist lokal anders 
geregelt, usw. usf.
Ich habe in der Schweiz mal ein Gründerzentrum gesehen, in dem man ganz 
unkompliziert eines von vielen Minibüros in Containerbauweise billig 
mieten konnte. Wenns da auch einen Lotsen gibt, der einen durch die 
Instanzen begleitet, ist das optimal. Ist mir in Deutschland noch nie 
untergekommen. Alles lokal unterschiedlich, ganz wie es sich Städte, 
Kommunen oder Kreise leisten können. Dann sind sie Mieten noch geheim 
und Verhandlungssache. Kleine Einheten gibts selten. Darf man für die 
Lotsendienste gleich löhnen?

Für vielen Nosense ist beim Staat Geld da, für so relativ kleine Dinge, 
die die Wirtschaft vorwärts bringen aber nicht. Hier baut man gerade für 
viel Geld eine Sozialwissenschaftler-Pseudowirtschaft für betreutes 
Denken auf, die dem Staat kräftig in die Tasche langt:
https://www.achgut.com/artikel/krieg_ist_frieden_und_im_victoria_ist_zusammenhalt
Anschubfinanzierung: 37 Mill. mit nach oben offenem Ausgang. Da ist die 
Einheitswippe noch gering dagegen.

Trotz der vielen Beteuerungen von lokalen und großen Institutionen und 
Ministerien, daß man viel für Gründer machen würde, ist das irgendwie 
der Sache alles sehr hinderlich.

Beitrag #5808394 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Zur plötzlichen Meinungsänderung bei persönlicher, direkter
> Betroffenheit gibt es nun endlich auch einen tollen Videobeweis der
> gastfreundlichen Schweden:
....
> Ich weiß eben, von was
> ich rede. Andere schwatzen nur in Selbstüberschätzung.

Wenn das so die Quellen sind, aus denen Du Dein verschwurbeltes "Wissen" 
beziehst, wundert mich gar nichts mehr.
Das hier schreibt eine seriöse schwedische Zeitung darüber:
https://www.aftonbladet.se/kultur/a/EGK0l/nytt-namn--samma-gamla-propaganda
"Att den högerradikala propagandaasajten Avpixlat i ­helgen döptes om 
till Samhällsnytt speglar rörelsens ambitioner att skapa en mer 
salongsfähig image. " (Aftonbladet, 04.09.2017)

Auf Deutsch:
"Dass die rechtsradikale Propagandaseite Avpixlat am Wochenende 
umgetauft wurde zu Samnytt spiegelt die Ambitionen der Bewegung wieder, 
ein mehr salonfähiges Image zu schaffen."

Und Du weißt, wovon Du redest... Wie ist denn das Wetter so in 
St.Petersburg?

Beitrag #5808412 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: WaSe (Gast)
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Bei meiner Gründung hat die Bank von uns drei Gründern je 100% 
Sicherheit verlangt.
"Wenn Sie von sich überzeugt sind, kann das doch kein Problem sein!"

Es gibt niemanden, der einem das Risiko abnimmt.
Es geht nur, wenn man anfangs kleine Brötchen backt.
Wir haben 500€ im Monat verdient und im Dachzimmer gearbeitet.

Es gab Grüderkredite vom Staat (50T€ pro Person). Aber nichts geschenkt.

Das ist auch verständlich, da viele sich zuerst einen AMG für 100T€ 
kaufen und dann bankrott gehen.

Grüsse

Autor: Ingenieur (Gast)
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WaSe schrieb:
> Es gab Grüderkredite vom Staat (50T€ pro Person). Aber nichts geschenkt.

So muss es sein. Wer kein Risiko haben will, der soll sich eben nicht 
selbständig machen, ganz einfach. Wer sich waschen will, wird auch einen 
nassen Pelz bekommen.

Autor: Dreamer (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> WaSe schrieb:
>> Es gab Grüderkredite vom Staat (50T€ pro Person). Aber nichts geschenkt.
>
> So muss es sein. Wer kein Risiko haben will, der soll sich eben nicht
> selbständig machen, ganz einfach. Wer sich waschen will, wird auch einen
> nassen Pelz bekommen.

Hallo Blinder,

und wie sieht's mit den ganzen "selbstständigen" Landwirten aus die zum 
Teil Jahr für Jahr 30.000 EUR+ bekommen?
Zu Zeiten meiner Großeltern gab's keine Förderungen und die sind auch 
über die Runden gekommen, also irgendetwas muss in der Zwischenzeit 
richtig abgefuckt worden sein.

Wenn das Thema Selbstständigkeit angesprochen wird dann sollte es 
gesamtwirtschaftlich betrachtet werden.

Wenn die Landwirte mit den ausländischen Landwirten nicht konkurrieren 
können dann sollen sie halt eingehen.
Zum Schluss entscheidet immer noch der Käufer ob er inländische oder 
ausländische Produkte haben will.

IST BEI ELEKTRONIK NICHT ANDERS!

In dem Land in dem ich wohne kann ich mir's aussuchen ob ich lokal essen 
möchte oder z.B europäisch oder amerikanisch. Westliches Essen ist 
deutlich teurer als lokales Essen.

Das geschwurbel mit der Eigenversorgung die man haben möchte ist nur 
eine Überdeckung des Faktes das es ohne die Förderungen viele 
Arbeitslose mehr geben würde.

Autor: Mach (Gast)
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Dreamer schrieb:
> In dem Land in dem ich wohne
In Phantasien?
Du hoerst dich echt nicht an, als ob du je selbstaendig gewesen waerest, 
geschweige denn im Ausland.

Merke: Nur weil es hier "schlecht" ist, ist es anderswo noch lange nicht 
besser.

Autor: Dreamer (Gast)
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Mach schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> In dem Land in dem ich wohne
> In Phantasien?
> Du hoerst dich echt nicht an, als ob du je selbstaendig gewesen waerest,
> geschweige denn im Ausland.
>
> Merke: Nur weil es hier "schlecht" ist, ist es anderswo noch lange nicht
> besser.

Ich habe mehrere Jahre an einem Produkt gearbeitet (auf eigene Kosten), 
welches sich zur Zeit gut verkauft.
Software 2 Jahre, Produkt 1 Jahr. Bei der Fertigung gab's dann Probleme, 
und als Zulieferer gesehen haben das es sich verdammt gut verkauft gab's 
weitere Probleme mit Erpressung (man wollte mein Geschäft eingliedern da 
man wusste das ich auf diverse Bauteile angewiesen war - diese Bauteile 
hab ich dann halt ersetzt zum Teil auch durch andere ASIC+FPGA 
Komponenten).

Was die Leute denken ist mir im übrigen ziemlich egal, ich hab meine 
Erfahrungen in DE gemacht und will nichts mehr mit eurem Staat zu tun 
haben. Es gab keine Förderung und keinen Support, auch komme ich nicht 
aus DE also kann mir der Staat noch viel mehr egal sein. Natürlich soll 
ich euer Rechtssystem schon vorher kennen.
Euer Land wird von Taugenichtsen regiert und ihr habt etliche Beispiele 
die sich nicht unter'n Tisch kehren lassen, und eure Gesetze sind nicht 
für die Bürger gemacht sondern für den Staat (Beamte & Politiker).

Aber Geld stinkt nicht das holen sich die Staats-Schergen schon, nein 
sie wollen es automatisch für keine Gegenleistung erbracht sehen (wie im 
Mittelalter halt).

-- Als Angestellter sieht man das alles nicht --

- Holt eure ungebildeten Fachkräfte und füttert sie durch.
- Holt gebildete Fachkräfte und nutzt sie aus, sie werden euch früher 
oder später auf den Kopf scheissen da es so einfach nicht funktioniert.

Meine Passion für Elektronik und Produktentwicklung bleibt aber :-) die 
lebe ich halt jetzt in Fernost. Es macht im übrigen schon richtig Spass 
meine Kinder mehrsprachig aufwachsen zu sehen, auch mit den Familien in 
meiner Umgebung gibt's überhaupt keine Probleme (mit mir als Ausländer). 
Komme gerade zurück aus dem Park, wahrscheinlich ist das aber eher der 
Vorteil da die Gesellschaft einfach homogener ist.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Wenn die Landwirte mit den ausländischen Landwirten nicht konkurrieren
> können dann sollen sie halt eingehen.

Glaubst du ernsthaft das der Staat die Landwirte aus romantischen 
Gründen am leben hält? Eigene Lebensmittelproduktion ist eine 
essentielle Funktion und jeder Staat wird alles tun um mindestens die 
Grundversorgung (hier eine tatsächlich notwendige) zu gewährleisten.

Andernfalls wird er erpressbar, was über kurz oder lang auch passieren 
würde.

Autor: Dreamer (Gast)
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* Youtube-Video "Landwirtschaft in Österreich: Die Sorgen zweier Bauern"

das ist zwar im Nachbarland aber trifft auch auf Deutschland zu.
Wer profitiert von diesen Förderungen? Bzw. wo gehen diese hin.

- Versicherungen (Für Ernteausfall)
- Maschinenbauer
- Landwirte an sich / kleine Familien
- etc.

Wir fordern billige Arbeitskräfte.... da es ansonsten schwierig wird den 
Hof zu führen.
Ja sind wir denn jetzt wieder dort angelangt wo billige Zwangsarbeiter 
benötigt werden.
Sie sprechen von Ausgleichszahlungen für zu billige Lebensmittel.

Wie sieht's denn bei den Elektronikern aus? Wenn die Produkte herstellen 
wollen konkurrieren die wohl nicht mit Herstellern aus Asien?
Wo sind deren Ausgleichszahlungen?

Der Kunde entscheidet was gekauft wird und was nicht - und nicht der 
Staat bzw. die EU durch künstlich geschaffene Subventionen die durch 
nichts zu rechtfertigen sind.

Von Landwirtschaftsförderung in solchen Höhen habe ich in dem 
asiatischen Staat bis jetzt noch nichts gehört, Fleisch wird aus Europa 
und aus Amerika importiert. Wie gesagt die Kunden entscheiden ob sie es 
kaufen.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Dreamer schrieb:
> als Zulieferer gesehen haben das es sich verdammt gut verkauft gab's
> weitere Probleme mit Erpressung
Das übliche, kannst du fast überall haben. Man kann da Spreu erst von 
Weizen trennen wenn das Spreu sich outet.


> Euer Land wird von Taugenichtsen regiert und ihr habt etliche Beispiele
> die sich nicht unter'n Tisch kehren lassen, und eure Gesetze sind nicht
> für die Bürger gemacht sondern für den Staat (Beamte & Politiker).

Kann ich nur zustimmen, schlimmer ist es noch wenn man ein wenig 
Einblick hat. Dann weiß man auch noch wie sehr die Ihre Wähler verachten 
solche Idioten wie Sie selbst zu wählen.

> ich hab meine
> Erfahrungen in DE gemacht und will nichts mehr mit eurem Staat zu tun
> haben. Es gab keine Förderung und keinen Support, auch komme ich nicht
> aus DE also kann mir der Staat noch viel mehr egal sein.

Wenn du hier was neues machen willst bist du auf dich gestellt. Es gibt 
aber eine sehr gute Infrastruktur, vom Platinenfertiger über 
Lohnbestücker, -dreher-fräser CNC usw ist alles da.

> Natürlich soll ich euer Rechtssystem schon vorher kennen.
Da muss ich mal ne Lanze für brechen. Außer in der Schweiz haben ich 
keines mitbekommen das so wenig (direkt) korrupt ist und auch alle 
relativ gleich behandelt.

Wie sieht da bei dir Vor Ort aus?

Gleiche Frage nach staatl. Förderung.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Wer profitiert von diesen Förderungen? Bzw. wo gehen diese hin.

Hauptsächlich in die großen Landwirtschaftsbetriebe. Das ist auch 
gewollt und eh nicht zu verhindern. In kaum einem anderen Bereich sind 
die Skaleneffekte größer. Das System selber ist - wie alles was EU 
betrifft - korrupt bis in die Haarspitzen, teilweise widersinnig und von 
der Größe her voll aus dem Ruder gelaufen. Vom Anteil am BSP aber ein 
Fliegenschiss.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Wir fordern billige Arbeitskräfte.... da es ansonsten schwierig wird den
> Hof zu führen.

Das ist auch ein Problem und die Forderung prinzipiell verständlich. In 
Deutschland sind Löhne mit Abgaben so dermaßen überladen (nach durchaus 
seriösen Berechnungen bis zu 70% in den unteren Lohnbereichen) das sich 
vieles schlicht nicht lohnt. Ein kleiner Landwirtschaftsbetrieb fällt da 
auch drunter.

Autor: Np R. (samweis)
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Soso, nun diskutiert Ihr beide Landwirtschaft unter dem Thema "Startup 
Finanzierung einer GmbH durch Kredit", weil Ihr beide Euch gerade als 
Bauern selbständig machen wollt?

Hyper Mario schrieb:
> - wie alles was EU
> betrifft - korrupt bis in die Haarspitzen,
Und jetzt muss noch einer kommen - natürlich auch anonym - und noch 
einen verschwörungstheoretischen Schwurbel abgeben.

Dreamer, Böppele, Paul Felz - da wurde ja noch dringend Verstärkung 
gebraucht. Und immer nach dem Motto: "Eine ordentliche Meinung ersetzt 
doch jedes Faktum."

@Hyper Mario: Schon mal auf den CPI von Transparency International 
geschaut?

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Dreamer schrieb:
> Bei der Fertigung gab's dann Probleme, und als Zulieferer gesehen haben
> das es sich verdammt gut verkauft gab's weitere Probleme mit Erpressung
> (man wollte mein Geschäft eingliedern da man wusste das ich auf diverse
> Bauteile angewiesen war - diese Bauteile hab ich dann halt ersetzt zum
> Teil auch durch andere ASIC+FPGA Komponenten).

Das ist das tägliche Geschäft. Was der deutsche Staat damit zu tun haben 
soll ist mir schleierhaft. Dass das problematisch war hast du dir auf 
die eigene Kappe zu schreiben, das ist aber auch ein normaler 
Lerneffekt. Da sind nicht alle anderen schuld.

> Was die Leute denken ist mir im übrigen ziemlich egal, ich hab meine
> Erfahrungen in DE gemacht und will nichts mehr mit eurem Staat zu tun
> haben. Es gab keine Förderung und keinen Support, auch komme ich nicht
> aus DE also kann mir der Staat noch viel mehr egal sein. Natürlich soll
> ich euer Rechtssystem schon vorher kennen.

So egal scheint er dir nicht zu sein, deinen Postings nach.

Dreamer schrieb:
> Wenn die Landwirte mit den ausländischen Landwirten nicht konkurrieren
> können dann sollen sie halt eingehen.
> Zum Schluss entscheidet immer noch der Käufer ob er inländische oder
> ausländische Produkte haben will.

Hast du aus deinen eigenen Erfahrungen nichts gelernt? Bei essentiellen 
Dingen, und essen gehört da doch dazu, sollte man sich nicht erpressbar 
machen. Das kostet dann auch etwas. Ideal läuft das nicht, das stimmt 
schon, aber so einfach wie du es dir machst ist es auch nicht.

Und gerade in Asien gibt es genug Förderungen, Protektionismus etc.

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> auch komme ich nicht
> aus DE also kann mir der Staat noch viel mehr egal sein. Natürlich soll
> ich euer Rechtssystem schon vorher kennen.

Da liest man doch immer in der Zeitung von Leuten, die genau diese 
Einstellung haben. Der Staat ist ihnen egal, sie gehören sowieso nicht 
dazu, und das Rechtssystem interessiert sie überhaupt nicht. Die haben 
dann auch immer irgendwelche Probleme mit dem Staat, genau wie Du.
Immerhin haben die sich u.a. im Ruhrgebiet und in Berlin nach Art von 
"Selbsthilfegruppen" organisiert. Vielleicht kannst Du da ja mitmachen?

"Clans" nennt man die...

Dreamer schrieb:
> Meine Passion für Elektronik und Produktentwicklung bleibt aber :-) die
> lebe ich halt jetzt in Fernost.
Ja, ist schon klar.
Und obwohl Dein Laden ja so brummt, treibt Dich doch die Sehnsucht nach 
dem guten alten Deutschland dazu, Dich in Fernost zu nachtschlafender 
Zeit stundenlang an den Rechner zu setzen, damit Du in einem deutschen 
Forum zur Tages- und frühen Abendzeit mit dabei sein kannst.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Np R. schrieb:

> Hyper Mario schrieb:
>> - wie alles was EU
>> betrifft - korrupt bis in die Haarspitzen,
> Und jetzt muss noch einer kommen - natürlich auch anonym - und noch
> einen verschwörungstheoretischen Schwurbel abgeben.

Was ich nicht wahr haben will, ist "verschwörungstheoretischer 
Schwurbel".

Np. R. (anonym)

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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Und da ist auch der andere, forenbekannte Verschwörungstheoretiker 
angekommen ;)

Der Thread muss wohl geschlossen werden.
Es ist sowieso schon so ziemlich alles gesagt worden was gesagt werden 
musste.
Hierzulande wird versagen kaum akzeptiert. Ist leider so, und darum 
kommen die meisten "Einhörner" weiterhin aus den USA (wo Menschen auch 
nach vollen Pleiten noch Chancen gegeben wurden - siehe Musk.).
Dafür hat man hier halt ein Sozialsystem das einen Auffängt, womit das 
Risiko in der Gosse zu landen, durchaus niedriger als in den USA ist.

Beitrag #5808806 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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> Könnten sich hier mal alle aufs Thema besinnen. Nämlich persönliche
Risikominimierung bei der Gründung.

Genau. Risikominimierung. Also keine 350k haben wollen. Sondern erst mal 
einen Prototypen bauen. Damit Erfahrung sammeln. Dann ein paar mehr bis 
er passt. Dann vielleicht ein crowdfunding aufsetzen. Bedeuten etwas in 
die Werbung werfen.
Ich hab kuerlich bei crowdsource etwas gekauft, aber auch schon bei 
kickstarter. Dort muss man die Iteressenten richtig ueberzeugen. Es wird 
ueberall viel Mist angeboten. Die bekommen dann eben wenig bis kein 
Geld.

Autor: Scheiß auf D (Gast)
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Autor: Alex G. (dragongamer)
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Scheiß auf D schrieb:
> 
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/zahl-der-asylantraege-von-nigerianern-steigt-schnell-16140325.html
>
> Ich sehe mein Steuergeld bestens angelegt.
Das Minus von mir gibt es nur für deinen Namen.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
Datum:

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Alex G. schrieb:
> "Verschwörungstheoretiker"

In deiner Argumentation bist du wirklich stark eingeschränkt.

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Np R. schrieb:
> @Hyper Mario: Schon mal auf den CPI von Transparency International
> geschaut?

Interessiert mich nen Sch..dreck, ich hab da gearbeitet und was ich 
mitbekommen habe reicht mir.

Aber das ist off topic und das Thema gehört nicht in ein Forum 
staatsgläubiger naiv Ingenieure.

> Und jetzt muss noch einer kommen - natürlich auch anonym - und noch
> einen verschwörungstheoretischen Schwurbel abgeben.

Bereue ich auch schon überhaupt was dazu geschrieben zu haben, wird auch 
hiermit beendet. Die Form aber geht dich gar nichts an. Du kannst ja 
gern dein Impressum hier reinstellen.

Autor: Np R. (samweis)
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Hyper Mario schrieb:
> Np R. schrieb:
>> @Hyper Mario: Schon mal auf den CPI von Transparency International
>> geschaut?
>
> Interessiert mich nen Sch..dreck, ich hab da gearbeitet und was ich
> mitbekommen habe reicht mir.

Du hast da gearbeitet?
Bei Transparency International?
Oder bei der EU?
Und wie viel an Bestechungsgeldern hast Du da erhalten?

Wenn Du nix bekommen hast, dann beschwer Dich doch nicht über 
Korruption, nur weil Du Dich gerne hättest bestechen lassen.

Autor: Lie Buster (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Meine Passion für Elektronik und Produktentwicklung bleibt aber :-) die
> lebe ich halt jetzt in Fernost. Es macht im übrigen schon richtig Spass
> meine Kinder mehrsprachig aufwachsen zu sehen, auch mit den Familien in
> meiner Umgebung gibt's überhaupt keine Probleme (mit mir als Ausländer).
> Komme gerade zurück aus dem Park, wahrscheinlich

Ne, ist klar. Du hast Kinder, lebst in Asien und treibst dich dann
21:07 deutsche Ortszeit bei Mikrocontroller.net rum?

Tip: Zeitverschiebung nach Ostasien mindestens +6h... Da ist dort 
stockdunkel und alle normalen Menschen sind in der Heia.

> Autor: Dreamer (Gast)
> Datum: 13.04.2019 21:07

Autor: Hyper Mario (Gast)
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Np R. schrieb:
> Wenn Du nix bekommen hast, dann beschwer Dich doch nicht über
> Korruption, nur weil Du Dich gerne hättest bestechen lassen.

Nur miese Säue arbeiten mit beleidigenden Unterstellungen, danke für das 
outing.

Ansonsten geht es Typen wie dich einen Dreck an was und wie ich gemacht 
habe.
Das letzte Wort gehört dem Sch.... .

Autor: Dreamer (Gast)
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Lie Buster schrieb:
> Ne, ist klar. Du hast Kinder, lebst in Asien und treibst dich dann
> 21:07 deutsche Ortszeit bei Mikrocontroller.net rum?
>
> Tip: Zeitverschiebung nach Ostasien mindestens +6h... Da ist dort
> stockdunkel und alle normalen Menschen sind in der Heia.

Und jetzt ist es in Europa stock dunkel und wir sind der Mittagszeit 
nahe so what?

Bezüglich der wirtschaftlichen Infrastruktur, die ist hier (verglichen 
mit Deutschland) im Elektronikbereich (Fertigung) unschlagbar.
Ich hab aber auch schon einige Jahre Erfahrung hier und dementsprechende 
Kontakte (welche ich damals in Deutschland auch schon hatte). Nur jetzt 
bin ich halt selber dabei und kenne die Firmen und einige Leute etwas 
besser.

Die Logistik ist halt deutlich günstiger, da nicht mehr alles nach 
Deutschland geht.

Und das man Entwicklungskosten mehrfach von den Steuern absetzen kann 
ist eine sehr gute Option die wirklich zu Entwicklungen motiviert.

Wenn ich mir hier z.B Bestückungsfirmen ansehe, viele haben damals noch 
mit Drahtbauteilen und viel händischer Arbeit begonnen. Sie haben den 
Gewinn halt in teure Maschinen investiert.
Wenn jemand in diese Märkte vordringen will dann hat er heutzutage 
nahezu keine Chance da das Zeitalter der Drahtbauteile bereits 
Vergangenheit ist, und wie soll sich ein Junger sündhaft teure Maschinen 
leisten können wenn die einfachen Basisarbeiten (=händisch Drahtbauteile 
setzen) nicht mehr vorhanden sind - das geht einfach nicht, dadurch sind 
steuerliche Erleichterungen genau der richtige Weg.

Dann gibt's halt auch noch die Institutionen welche Laborgeräte aus 
Universitäten verteilen (ja auch wir haben hier Geräte erhalten).
In 10 Jahren in Deutschland habe ich zwar versucht hin und wieder 
Kontakte aufzubauen aber es hat genau überhaupt nichts gefruchtet alles 
war einfach nur unglaublich teuer.
Es gibt Leute die beim Staat arbeiten und nachfragen wo es 
Schwierigkeiten gibt und einem wirklich weiterhelfen.
Steuern zahlen wir hier natürlich auch, aber auch da gibt's für kleine 
Unternehmer sehr attraktive Optionen (ohne groß zu tricksen).

In Deutschland habe ich vom Staat überhaupt keine Hilfe als Zugezogener 
Unternehmer bekommen, man hat nur auf die idiotischen und teils wirklich 
nutzlosen Gesetze verwiesen.
Das Resultat war dann eh der Wegzug.

Es wird in den nächsten Jahren so sein das ihr alle auf den Crash hoffen 
dürft damit sich endlich mal was zum Positiven ändert. In Fernost hoffe 
ich erst mal auf keinen Crash da mir die Situation hier wirklich gut 
passt. Wer mehr arbeitet verdient mehr, und das mehr an Steuern fällt 
kaum in's Gewicht - also wirklich motivierend. So stelle ich mir im 
übrigen auch einen Staat und ein Wirtschaftssystem vor.

Aber nicht wer mehr arbeitet wird vom Staat scheisse behandelt und nur 
als Cashcow gesehen (wie in Deutschland).

Der zweite große Fehler von eurem Staat (was nichts mit Wirtschaft zu 
tun hat) war meinem Nachwuchs als erstes im Leben eine Steuernummer 
zuzusenden. Das ist für mich respektlos gegenüber dem Neugeborenem und 
den Eltern.

Der grobe Inhalt: Sehr geehrt.. Herr/Frau ..., bitte bewahren Sie dieses 
Dokument auf da es sehr wichtig ist.
Da ist man noch nicht mal auf der Welt und bekommt schon die Scheisse 
vom deutschen Staat umgehängt, wohl deshalb da die Eltern bereits 
Steuerzahler sind, da wird doch das Kind auch Netto Steuerzahler werden.

Aber ich sage ja in Deutschland ist ein toter Bürger besser als jemand 
der mit eurer Bürokratie nicht klarkommt. Da kann man wirklich sagen ihr 
seid ein verblendetes Volk (da die Bürger das in dieser Form nicht 
hinnehmen sollten).

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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@ Dreamer

Höre doch bitte mal auf zu hetzen und zu lamentieren.
Mir verwelken hier langsam die Ohren.

Dream on, baby.

Beitrag #5809417 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dreamer (Gast)
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Wenn die Argumente für den tollen Staat ausgehen dann kann man ja nur 
noch beleidigend werden.
Als Wirtschaftsstandort für junge Unternehmer hat Deutschland (sofern 
man nicht irgendwo an den Fördertopf rankommt nicht viel zu bieten).
Wenn Deutschland denn so toll ist dann nennt hier doch einfach die 
Vorteile für junge Unternehmer und wie man Produkte billiger hinbekommt 
als in Fernost.
Wenn ich mir diverse Leiterplattenhersteller in Deutschland anschaue 
dann jammern die Angestellten über zu geringe Einkommen und zu viel 
Arbeit (warum wohl).

Gerade die, die hier ziemlich grundlos beleidigen sind um nichts besser.
Sind wahrscheinlich die Leute die dann für billige Wohnungen und 
Enteignung demonstrieren gehen.

Autor: Joachim B. (jar)
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Dreamer schrieb:
> Wenn Deutschland denn so toll ist dann nennt hier doch einfach die
> Vorteile für junge Unternehmer und wie man Produkte billiger hinbekommt
> als in Fernost.

hmmm, eine Kneipe in Thailand aufmachen ist nicht so leicht, Schutz- und 
Bestechungsgelder an diverse Menschen sind die Regel.

> Wenn ich mir diverse Leiterplattenhersteller in Deutschland anschaue
> dann jammern die Angestellten über zu geringe Einkommen und zu viel
> Arbeit (warum wohl).

Oh ja, sie Suppe in die Umwelt kippen mag dort leichter sein, wer will 
das hier?
Das ist ja oft genug vorgekommen, es soll immer noch Menschen geben die 
Gift auf ihrem Grundstück finden. Wenn das in China passiert ist es wohl 
besser deiner Meinung nach?

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Wenn die Argumente für den tollen Staat ausgehen

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Du hast hier bisher nichts anderes als 
pauschales Bashing und nebulöse Märchen abgeliefert. Nichts Konkretes.

Nun mal Butter bei die Fische:
Dreamer schrieb:
> Und das man Entwicklungskosten mehrfach von den Steuern absetzen kann
> ist eine sehr gute Option
Welche_ Regelung _wo erlaubt Dir, Kosten "mehrfach" abzusetzen, wovon 
willst Du sie beim ersten Mal und wovon beim zweiten Mal absetzen, damit 
es "mehrfach" wird - und inwieweit hilft Dir das als Startup, wenn Du 
ohnehin keine Steuern zahlst, weil Du keine Gewinne erwirtschaftest?

Dreamer schrieb:
> So stelle ich mir im
> übrigen auch einen Staat und ein Wirtschaftssystem vor.
So wie in China? So wie in Thailand? So wie in Nepal? Oder doch eher wie 
in Bangladesch?
Hör doch mit dem blödsinnigen "Fernost"-Geschwafel auf, wo Du doch noch 
nicht einmal die Zeitzonen zusammenbringst, wie oben schon mehrfach 
bemerkt wurde. Als ob "Fernost" eine homogene Welt wäre...

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Dreamer schrieb:
> Ich konnte mich damals mit allen Parteien irgendwie einigen - nur nicht
> mit dem Staat.

Das einzige was der Staat, also wir alle hier, von Dir wollte, war das 
Du Deiner Vermögensverhältnisse offenlegst.
Du hattest Schulden bei der Allgemeinheit und hast Dich geweigert zu 
beweisen das Du trotz guten Willens einfach derzeit nicht zahlen kannst.
Ich erwarte in so einem Fall das der Staat sich 'mein' Geld von solchen 
Problemfällen hohlt und das nicht einfach auf sich beruhen lässt.
Der Gerichtsvollzieher droht sehr konkret damit Deine Wohnung öffnen zu 
lassen, wenn Du ihn seinen Job nicht machen lässt.
Was also hast Du denn gedacht was passieren würde?

Ich habe auch schon eine Menge durch und die von Dir beschriebenen 
Probleme sind mir nicht unbekannt.
Das dümmst was man aber tun kann ist sich gegenüber dem Finanzamt bockig 
und unkooperativ zu verhalten.
Die sind durchaus bereit zu stunden, aber eben nur wenn man seine 
Situation vollumfänglich offengelegt hat.
Bei der MwSt. sind die allerdings hart, denn das Geld hat Dir ja nie 
gehört.

Autor: Dreamer (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Ich konnte mich damals mit allen Parteien irgendwie einigen - nur nicht
>> mit dem Staat.
>
> Das einzige was der Staat, also wir alle hier, von Dir wollte, war das
> Du Deiner Vermögensverhältnisse offenlegst.
> Du hattest Schulden bei der Allgemeinheit und hast Dich geweigert zu
> beweisen das Du trotz guten Willens einfach derzeit nicht zahlen kannst.
> Ich erwarte in so einem Fall das der Staat sich 'mein' Geld von solchen
> Problemfällen hohlt und das nicht einfach auf sich beruhen lässt.
> Der Gerichtsvollzieher droht sehr konkret damit Deine Wohnung öffnen zu
> lassen, wenn Du ihn seinen Job nicht machen lässt.
> Was also hast Du denn gedacht was passieren würde?
>
> Ich habe auch schon eine Menge durch und die von Dir beschriebenen
> Probleme sind mir nicht unbekannt.
> Das dümmst was man aber tun kann ist sich gegenüber dem Finanzamt bockig
> und unkooperativ zu verhalten.
> Die sind durchaus bereit zu stunden, aber eben nur wenn man seine
> Situation vollumfänglich offengelegt hat.
> Bei der MwSt. sind die allerdings hart, denn das Geld hat Dir ja nie
> gehört.

Vergiss das, die Situation ist deutlich komplexer. Ohne die genaue 
Situation zu kennen kann man da wohl schwer urteilen.

Fakt ist das Deutschland für Zugezogene nicht attraktiv ist, euer System 
ist defekt.
Wir sind hier genau in der Situation das Land hat nie eine Leistung 
erbracht will aber mit voller härte seine eigenen Interessen 
durchdrücken, dann wird noch gesagt ist ja für alle gleich - nein ist es 
für Zugezogene nun mal nicht (wo der Staat ja so toll im eigenen Land 
dafür wirbt).
Was erwartet ihr da?

Flüchtlinge kennen eure Gesetze wohl sehr gut und halte sich auch daran 
um maximal Netto abzukassieren. Irgendwas passt fundamental nicht. Auch 
mit der Landwirtschaftsförderung wie oben erwähnt, aber der zugewanderte 
soll wie eine Zitrone ausgepresst werden.

Wenn ihr es besser wisst dann macht es doch besser, gebt den 
Zugewanderten doch mehr Informationen aber weder der Staat noch sonst 
wer kümmert sich in Deutschland um soetwas aber abkassieren das ist 
natürlich immer gut.

Zur Neidgesellschaft gehört eben nun auch mal das: Es ist toll wenn 
jemand, der euer System nicht kennen kann, bestraft wird und finanziell 
benachteiligt wird.

Bei mir hat der deutsche Staat halt die Arschkarte gezogen und ich bin 
gegangen, somit gibt's keine Steuern mehr (auch nicht für meine Produkte 
die sowieso nach Amerika gehen). Also nicht mal die Neidgesellschaft 
kann davon mehr profitieren.

halte mich jetzt auch endgültig fern von dem Beitrag da es nur um 
Beleidigungen geht, Informationen für junge Unternehmer sind von den 
Leuten die hier beleidigen sowieso nicht zu erwarten.

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Deutschland für Zugezogene nicht attraktiv ist

Ich bin auch nicht in D geboren. Und nun?
Und alle, die in D geboren wurden, sind auch "zugezogen" - nämlich im 
Alter von 0 Jahren.
Und nun?
Sind die alle mit einem Handbuch "So verhalte ich mich in D" 
ausgeliefert worden? Oder kam die deutsche Steuergesetzgebung mit der 
Nachgeburt und kleinkindgerecht bebildert?
In der Schule war auch nie von Steuergesetzgebung die Rede.

Dreamer schrieb:
> gebt den
> Zugewanderten doch mehr Informationen
Ach so - du erwartest, dass Dir alles vor den Hintern gekarrt wird.
In D wird Dir zwar schon wirklich viel an Eigenverantwortung abgenommen 
und vor den Hintern gekarrt - aber nicht alles.

Aber in "Fernost" wird Dir sicher dreimal täglich die Windel 
gewechselt...

Autor: Joachim B. (jar)
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Dreamer schrieb:
> gebt den
> Zugewanderten doch mehr Informationen aber weder der Staat noch sonst
> wer kümmert sich in Deutschland um soetwas

wieso sollte man?
das ist keine Bringschuld, in jedem Land!
Wer Unternehmer werden will muss schon was unternehmen und sich die 
Infos holen.

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Bei mir hat der deutsche Staat halt die Arschkarte gezogen und ich bin
> gegangen,
= Krachend gescheitert und dann steuerflüchtig geworden.

Und nun musst Du Dich in einem deutschen Forum tummeln, denn zurück 
darfst Du nicht. Mir kommen die Tränen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Np R. schrieb:
> Und nun musst Du Dich in einem deutschen Forum tummeln, denn zurück
> darfst Du nicht. Mir kommen die Tränen.

Und jetzt sitzt er in irgendeinem fernöstlichen Shithole wo natürlich 
alles vieeel besser ist weil der altruistische Staat echte Leistung 
belohnt und wo man für seine Steuern noch echt was geboten bekommt.
Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos usw. sind ja vielleicht für 2 Wochen 
Bums-Urlaub für manchen Zeitgenossen attraktiv, aber da leben zu müssen 
ich ne echte Strafe. Und wenn dann noch nicht mal die Kohle via Rente 
automatisch reinkommt sondern dort auch noch verdient werden muss, dann 
lieber in D im Knast.

Autor: Kastanie (Gast)
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Bisweilen ist die Löschkultur hier wirklich interessant...

Autor: wendelsberg (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Ist leider so, und darum
> kommen die meisten "Einhörner" weiterhin aus den USA (wo Menschen auch
> nach vollen Pleiten noch Chancen gegeben wurden - siehe Musk.).

Das ist aber nicht immer gut - siehe Trump.

wendelsberg

Autor: Böppele (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> gebt den
>> Zugewanderten doch mehr Informationen aber weder der Staat noch sonst
>> wer kümmert sich in Deutschland um soetwas
>
> wieso sollte man?
> das ist keine Bringschuld, in jedem Land!
Das ist zwar soweit richtig, aber in anderm Bezug funktioniert das für 
Zugezogene durchaus bestens in D. Inklusive der guten finanziellen 
Förderung.
> Wer Unternehmer werden will muss schon was unternehmen und sich die
> Infos holen.
Eigenartige Form der Wirtschaftsförderung. Sollen so z.B. die in D 
fremden Studenten zum Bleiben, Ideenverwirklichung und Firmengründungen 
animiert werden? Erschließt sich mir nicht.

Autor: Scheiß auf D (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos usw. sind ja vielleicht für 2 Wochen
> Bums-Urlaub für manchen Zeitgenossen attraktiv, aber da leben zu müssen
> ich ne echte Strafe. Und wenn dann noch nicht mal die Kohle via Rente
> automatisch reinkommt sondern dort auch noch verdient werden muss, dann
> lieber in D im Knast.

Bisschen viel "Villa Germania" geguckt?

Als IT'ler kann man in Thailand und Singapur (und letzteres ist mit 
Sicherheit deutlich weniger Shithole als jede größere Stadt in D) sehr 
gut leben.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Scheiß auf D schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos usw. sind ja vielleicht für 2 Wochen
>> Bums-Urlaub für manchen Zeitgenossen attraktiv, aber da leben zu müssen
>> ich ne echte Strafe. Und wenn dann noch nicht mal die Kohle via Rente
>> automatisch reinkommt sondern dort auch noch verdient werden muss, dann
>> lieber in D im Knast.
>
> Bisschen viel "Villa Germania" geguckt?

Brauch ich nicht. War schon in den Ländern.

> Als IT'ler kann man in Thailand und Singapur (und letzteres ist mit
> Sicherheit deutlich weniger Shithole als jede größere Stadt in D) sehr
> gut leben.

Jaja immer wieder Singapur. Nur weil es da einen gruselig sauberen 
totalitären Vorzeigezwergstaat mit extremer Niedrigsteuerpolitik in 
Asien gibt. DAS Beispiel für ein tolles Land? Sicher nicht! Kann hin wer 
will, ich will nicht.
Und Thailand zum Urlauben super. Aber sorry, wer will da Leben? Im 
Norden ist es schön, aber wirtschaftlich nichts los und alle recht arm. 
Dazu Grenzprobleme mit illegalen Einwanderern. Bangkok ist DAS Shitshole 
schlechthin. Keine Ecke ohne Gestank und Unrat. Und jeder versucht jeden 
abzuzocken.
Im Süden ist alles Touri hoch zehn. Da kannste vielleicht nen 
Fischrestauraunt aufmachen oder ne Tauchschule. Das wars dann aber auch.
Weiter im Süden ist quasi Krieg mit irgendwelchen Extremisten. Da geht 
aber auch keiner hin.
Ganz toll.
Aber dabei gebe ich dir recht, Thailand ist eben noch das entwickeltste 
Land in dem Umkreis. Es gibt immerhin medizinische Versorgung auf West 
Niveau wenn man die dicke Kreditkarte am Mann hat. Daher für Urlaube 
usw. alles schön und gut. Alles andere drum rum ist noch schlimmer.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5809664 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5809674 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ingenieur (Gast)
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Np R. schrieb:
> Dreamer schrieb:
> Bei mir hat der deutsche Staat halt die Arschkarte gezogen und ich bin
> gegangen,
>
> = Krachend gescheitert und dann steuerflüchtig geworden.
>
> Und nun musst Du Dich in einem deutschen Forum tummeln, denn zurück
> darfst Du nicht. Mir kommen die Tränen.

Damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Leute wie Dreamer wollen 
sich ihr eigenes klägliches Versagen aber nicht eingestehen, es ist sehr 
viel einfacher, Anderen die Schuld zu geben. Es war natürlich der böse 
deutsche Staat mit seinen gemeinen Beamten und Politikern, die ihn 
fertig gemacht haben. Das ist ein Verhalten, wie es ein trotziges 
Kleinkind an den Tag legt, aber eines gebildeten Erwachsenen absolut 
unwürdig.

Autor: Dreamer (Gast)
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Also eine Zusammenfassung meiner Situation:
Mein Unternehmen läuft ich hatte nur die Möglichkeit meinen Standort 
auszuwählen.

Warum soll ich mich in Deutschland ausnehmen lassen, ohne eine 
Gegenleistung zu erwarten? Nur weil eure Gesetze das so vorsehen? 
Gesetze werden erstens von Menschen gemacht.

Die Nazis hatten damals auch alle Recht und eure Großeltern haben denen 
auch brav gefolgt ohne nachzudenken. Was rausgekommen ist wisst ihr ja 
alle.
Und bis ca 1990 hattet ihr ein halbes Land im Kommunismus - die Leute 
waren ja auch alle so oberschlau und fanden es wohl so toll nicht?

Anscheinend steckt das Nazi-ich-folge-dem-Staat-ohne-Nachzudenken Gen 
auch noch in einigen Nachfolgern der damaligen Nazis die ja so toll 
waren. Ingenieure waren damals auch fleissig dabei in der 
Rüstungs-Industrie.

Haltet besser euren Mund bevor ihr über mich urteilt und schaut euch 
doch selber im Spiegel an. Es ist Diebstahl wenn man einen zugewanderten 
so derartig ausnimmt, ja in Fernost bin ich mit meiner Familie besser 
dran. Zudem kommen die Haupteinnahmen aus Amerika, ich hätte sogar 
weniger dagegen wenn mich die Amerikaner besteuern würden da ich von 
denen lebe.

Und wer hier über andere Länder als Bums-Land abstempelt (und keines 
dieser Länder ist in Ost/Nord-Ost Asien), mein Gott wie behindert sind 
denn einige von euch? Auch wenn ich euren Staat nicht mag würde ich 
Deutschland nicht als Scheissland titulieren, weil es das nicht ist.
Das ist einfach Respektlosigkeit was hier gezeigt wird.

Ich könnte durchaus in Deutschland weitermachen, aber wozu? Was bietet 
mir euer Land denn effektiv was ich mir nicht selber kaufen kann?

Bildung meiner Kinder? Ich kann meine Kinder auf eine Top Uni in Amerika 
schicken wenn ich will. Ich werde sie maximal 2-3 Jahre in Europa in die 
Schule gehen lassen um Sprachen zu festigen das ist aber das einzige.

Sperrt den Beitrag oder löscht ihn einfach.

Autor: wendelsberg (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Zudem kommen die Haupteinnahmen aus Amerika, ich hätte sogar
> weniger dagegen wenn mich die Amerikaner besteuern würden da ich von
> denen lebe.

Da ist sie wieder, die Ahnungslosigkeit.
Die Steuern in den USA sind vergleichbar - in der Hoehe und in der 
Kompliziertheit, das habe ich selbst testen duerfen.

Allerdings vor Trump - jetzt ist ja alles viiiiiiiiiel besser.

wendelsberg

Autor: Dreamer (Gast)
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wendelsberg schrieb:
> Da ist sie wieder, die Ahnungslosigkeit.
> Die Steuern in den USA sind vergleichbar - in der Hoehe und in der
> Kompliziertheit, das habe ich selbst testen duerfen.
>
> Allerdings vor Trump - jetzt ist ja alles viiiiiiiiiel besser.
>
> wendelsberg

Ja der Punkt ist ich verdiene durch die Amerikaner und nicht durch 
Deutschland, wurde aber von Deutschland abgezockt. Man setzt voraus das 
ich alles in Deutschland wissen soll und selbst alle Fehler von 
Zulieferern hokus pokus aus dem nichts kompensieren soll und vor allem 
sowieso kann.

Es ist eh egal, es ist alles vorbei und ich bin weg.

Noch einmal Gesetze werden von Menschen gemacht, nicht von Gott oder 
einer übernatürlichen Macht. Wenn diese Gesetze nicht akzeptabel sind 
(ich sage nicht das ich keine Steuern verlange, ich verlange für das 
Geld aber eine gewisse Gegenleistung vor allem bei Dingen die ich nicht 
kann oder kenne oder zumindest einen gewissen Spielraum).
Eure Politiker machen auch die ganze Zeit scheisse und werden nicht 
belangt dafür, aber der Bürger soll fliegen können?

Nochmal die Gesetze werden von Menschen gemacht nicht von Gott, ein 
ordentlicher Staat hat dafür zu sorgen das es akzeptabel abläuft und das 
die Bürger passend an die notwendigen Informationen kommen, ein 
Scheiss-Staat zockt ab was nur geht und redet den Bürgern dann auch noch 
ein ja es ist zu 100% eure eigene Pflicht alles rauszufinden wie das 
System funktioniert.
Eure Leute gehen auf die Straße wegen zu hohen Mieten, ignorieren aber 
den Fakt das der Staat bei jedem Wohnungsverkauf die Preise in diversen 
Gegenden um 6% hochzieht.

Als ob ich während der Entwicklungs und Produktionsphase (wer von euch 
hat denn schon mal über 3 Jahre an einem Produkt entwickelt, und das 
selber, und das eigenfinanziert?) Wenn dann nach den Jahren von Kunden 
hohe Vorauszahlungen geleistet werden und es Probleme in der Produktion 
gibt (Zulieferer und Fertiger) dann steht man erst recht da.


Belasst es bitte bei dem aber schimpft nicht über die Leute anderer 
Länder, das zeigt doch nur die eigene Dummheit wenn man ein ganzes Land 
als Bums-Land abstempelt.

Autor: wendelsberg (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Ja der Punkt ist ich verdiene durch die Amerikaner und nicht durch
> Deutschland, wurde aber von Deutschland abgezockt. Man setzt voraus das
> ich alles in Deutschland wissen soll und selbst alle Fehler von
> Zulieferern hokus pokus aus dem nichts kompensieren soll und vor allem
> sowieso kann.
und noch allerlei zusammenhangloses Gefasel.

Sorry, aber entweder Du hast nicht im Ansatz irgendwas begriffen oder Du 
willst nur provozieren.

Schoenen Tag(Nacht?) noch.

wendelsberg

Autor: Ingenieur (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Es ist eh egal, es ist alles vorbei und ich bin weg.

Warum lamentierst du dann hier noch ewig herum? Du bist froh, aus 
Deutschland weg zu sein, und Deutschland ist noch mehr froh, dass du weg 
bist - klassische Win-Win-Situation!
Solche Stänkerer und Quertreiber, die sich als arme, ausgebeutete Opfer 
darstellen, braucht eigentlich kein Staat der Welt.

Autor: Dreamer (Gast)
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wendelsberg schrieb:
> Sorry, aber entweder Du hast nicht im Ansatz irgendwas begriffen oder Du
> willst nur provozieren.
>
> Schoenen Tag(Nacht?) noch.
>
> wendelsberg

Wenn ich in einem Gesellschaftsverbund lebe (und in spätestens 50 Jahren 
bin ich ohnehin tot) dann erwarte ich dass es in dieser Zeit wenigstens 
ordentlich abläuft.
Ich kann auch gerne Staat spielen und meine Umgebung ausrauben und immer 
weniger zurückgeben als ich nehme. Den Großteil verteile ich dann auf 
meine eigenen Leute um die arbeitende Schicht zu unterdrücken.

Schaut euch doch nur eure Vorgänger an und lernt von deren Fehlern, dazu 
scheinen viele aber nicht im Stande zu sein.

Ich muss euer System nicht verstehen, und will es auch gar nicht, da ich 
sehe das es auch besser geht.

Da schaut sie euch an EURE Vorfahren:
https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/arbeitslosenschlange-1930.html

Die meisten haben dem Staat blind vertraut, aber der deutsche Staat [Tm] 
hat immer Recht, und die Leute selbst nach der DDR welche die eigenen 
Leute unterdrückt haben (und Stasi Mitarbeiter) haben sich natürlich 
einfach in nichts aufgelöst - und übrig blieben nur Leute welche das 
Beste für die Bürger wollten.

Mit politischen Kenntnissen ist es bei vielen Ingenieuren heute 
anscheinend so wie zu 1930. Klar wer nur mit Technik zu tun hat und sich 
mit nichts anderes beschäftigt wie soll der dann politische Kenntnisse 
bekommen.

Aber andere Länder (die sie nicht mal kennen, bzw. in denen sie nicht 
mal gelebt haben) beschimpfen, das können Loser-Ingenieure dann (es gibt 
genug welche das nicht tun die sind damit auch nicht gemeint).

Heroin-Abhängige in Deutschland werden wohl auch alles mit anderen Augen 
sehen.

Beschimpft doch euer eigenes Land bevor ihr über andere (die ihr nicht 
mal kennt) urteilt.

Autor: Dreamer (Gast)
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http://www.businesskorea.co.kr/news/articleView.html?idxno=8785

Schimpfen über Vietnam, und dabei selber mit diesen Produkten auf der 
Straße rumlaufen... nein ich wohne auch nicht dort.

https://www.philips.de/a-w/ueber-philips/unternehmensprofil/historie-philips-deutschland.html

Und selbst auf diesen Fotos sah es in Deutschland nicht viel anders aus 
als in Vietnam bei Samsung heutzutage.

Edit Mod: Beleidigung gelöscht

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Dreamer schrieb:
> Ja der Punkt ist ich verdiene durch die Amerikaner und nicht durch
> Deutschland, wurde aber von Deutschland abgezockt. Man setzt voraus das
> ich alles in Deutschland wissen soll und selbst alle Fehler von
> Zulieferern hokus pokus aus dem nichts kompensieren soll und vor allem
> sowieso kann.

Nein, Du wurdest nicht von Deutschland abgezockt, Du wurdest von anderen 
Geschäftspartnern abgezockt, entweder weil sie betrogen haben oder weil 
Du Dich einfach dämlich angestellt hast. kann passieren, ist mir auch 
schon passiert. Dann lernt man daraus und macht es beim nächsten Mal 
besser.

Weshalb sollte der Staat (also wir hier) für Deine Fehler einstehen?

Sorry, aber wenn Du abgezockt wurdest, dann ist das schlimm - aber es 
ist DEIN Problem als Unternehmer.

Ich sehe bisher in keinem Deiner Sätze so etwas wie Selbstreflexion. 
Immer hat jemand anderes Schuld - aber auf gar keinen Fall Du selbst.

Das ist eine denkbar schlechte Eigenschaft, wenn man als Unternehmer 
erfolgreich sein möchte. Denn dazu gehört, dass man sich selbst immer 
wieder überprüft, sich Fehler eingesteht und das abstellt.

Du hättest hier durchaus überall Hilfe erhalten können, aber Du musst 
sie eben auch mal suchen. Wenn Du an die Hand genommen werden möchtest, 
dann musst Du Arbeitnehmer werden.

Warum habe ich mir alle Informationen zusammengesucht und hatte Hilfe 
(IHK, FA, Steuerberater) und Du offenbar nicht?

Hast Du Dich nicht gründlich vorbereitet?

> Es ist eh egal, es ist alles vorbei und ich bin weg.

Das hört sich aber nicht so an - Du beschäftigst Dich offenbar immer 
noch damit und es ist für Dich noch nicht vorbei.

> Noch einmal Gesetze werden von Menschen gemacht, nicht von Gott oder
> einer übernatürlichen Macht. Wenn diese Gesetze nicht akzeptabel sind
> (ich sage nicht das ich keine Steuern verlange, ich verlange für das
> Geld aber eine gewisse Gegenleistung vor allem bei Dingen die ich nicht
> kann oder kenne oder zumindest einen gewissen Spielraum).
> Eure Politiker machen auch die ganze Zeit scheisse und werden nicht
> belangt dafür, aber der Bürger soll fliegen können?

Erzähl doch - endlich - mal, in welchem tollen Land Du nun lebst. Dann 
schauen wir mal, was die Politiker dort so drauf haben und welche 
Vorteile man als Ausländer dort so genießt und man kann sich selbst ein 
Bild von der politischen Lage dort, den äußeren Bedrohungen, 
Infrastruktur, Gesundheits- und Umweltschutz, Klima, Kultur, 
Schuldbildung usw. machen.

> Nochmal die Gesetze werden von Menschen gemacht nicht von Gott, ein
> ordentlicher Staat hat dafür zu sorgen das es akzeptabel abläuft und das
> die Bürger passend an die notwendigen Informationen kommen

Sorry, aber Du bist Unternehmer, SELBSTständiger!

Da darf man erwarten, dass man sich die entsprechenden Anlaufstellen 
sucht und sich zur Not Hilfe einkauft.

Habe ich geschafft und andere auch.

> Als ob ich während der Entwicklungs und Produktionsphase (wer von euch
> hat denn schon mal über 3 Jahre an einem Produkt entwickelt, und das
> selber, und das eigenfinanziert?)

Ich. Sogar noch deutlich länger.

> Wenn dann nach den Jahren von Kunden
> hohe Vorauszahlungen geleistet werden und es Probleme in der Produktion
> gibt (Zulieferer und Fertiger) dann steht man erst recht da.

Dann hast DU schlecht geplant und gewirtschaftet.

Oder Dein Produkt wirft einfach zu wenig Gewinn ab oder es ist einfach 
nicht gut genug. Es gibt viele verschiedene Ursachen, aber:

> Die Logistik ist halt deutlich günstiger, da nicht mehr alles nach
> Deutschland geht.

Werfen Deine Produkte so wenig Gewinn ab, dass Du ernsthaft über 
Versandkosten nachdenken musst? Dann machst Du definitiv etwas falsch.

Wir haben Anfang des Monats wieder nach CHina geliefert. Kunde wollte 
das Ding am besten gestern haben. Ging dann per TNT-Express für 500€ mit 
Kurier
nach Fernost. Die Versandkosten interessieren ihn nicht, das zahlt er 
ohne mit der Wimper zu zucken - natürlich per Vorkasse. So sollte das 
sein.

Du kannst als Einzelkämpfer nicht mit Massenware bestehen, das können 
die Großen deutlich besser.

Für Deine (offenbar nicht gute) Produktwahl können andere aber nichts.

Wie ich schon weiter oben schrieb: solange Du nicht bereit bist, zuerst 
einmal die Fehler bei Dir selbst zu suchen, wirst Du weiterhin Probleme 
als Selbstständiger haben, ganz egal, wo Du lebst.

Dann ist dann eben auch das neue Land irgendwann "böse".

P.S.:
Denkst Du wirklich, dass Du Deinen Kindern eine schöne Kindheit 
ermöglichst, indem Du sie "mal 2-3 Jahre hier", dann wieder dort lernen 
lässt und später in die USA schickst und sie permanent aus ihrem neuen 
Umfeld und von ihren Freunden wegreisst? Deinen Kindern zu Liebe sollst 
Du das lassen. Kinder sind kein Produkt, das man beliebig zur Veredelung 
um die Welt schickt.

Deine Kinder sind hier die eigentlichen Opfer, nicht Du.

Denn die müssen Dir hinterherziehen und Deine Entscheidungen mittragen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Dieter F. (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Sorry, aber Du bist Unternehmer, SELBSTständiger!

Glaubst Du das wirklich? Der ist auf die Nase gefallen und nicht wieder 
hochgekommen. Lebt nach Privatinsolvenz vermutlich hier in DE und 
schiebt Frust. Mehr nicht.

Autor: Np R. (samweis)
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Dreamer schrieb:
> Es ist Diebstahl wenn man einen zugewanderten
> so derartig ausnimmt,

Wie jetzt - Du bist mit Millionen in der Tasche zugewandert, hast Dich 
selbständig gemacht und bist dann vom bösen deutschen Staat enteignet 
worden?

Dreamer schrieb:
> wurde aber von Deutschland abgezockt. Man setzt voraus das
> ich alles in Deutschland wissen soll
Ach so, Du hast nicht gewusst, dass man in Europa Mehrwertsteuer für den 
Fiskus einnimmt und durchzureichen hat oder dass anders als in vielen 
anderen Ländern (Deinem Heimatland?) Steuern nicht nur auf dem Papier 
stehen und anschließend gegen Bakschisch verhandelt werden, sondern dass 
man sie in Deutschland tatsächlich bezahlen muss?

Dreamer schrieb:
> das
> die Bürger passend an die notwendigen Informationen kommen
Merkwürdigerweise gelingt das allen Anderen. Auch Deutsche kommen ohne 
Informationen über die Steuergesetzgebung auf die Welt.
Alle außer Dir sind aber offenbar in der Lage, diese Informationen zu 
finden, zu erfragen und mit der Substanz zwischen ihren Ohren zu 
verarbeiten. Nur bei Dir hat das nicht geklappt.

So wie offenbar auch geographische Informationen von Deinem Gehirn nur 
schlecht verarbeitet werden können:
Dreamer schrieb:
> (und keines dieser Länder ist in Ost/Nord-Ost Asien)
Du hattest von "Fernost" gesprochen. Alle Länder, die oben von anderen 
Teilnehmern angesprochen wurden, sind "Fernost". Keines davon ist "Naher 
Osten" oder auch nur "Zentralasien".

Wovon Du eigentlich sprichst, hältst Du ja geheim. Es würde ja sofort 
auffallen, dass Du davon keine Ahnung hast.
Weder zum bösartigen "Ausnehmen" durch den deutschen Staat noch zum 
"gelobte Land" ist bisher irgendetwas anderes gekommen als leeres 
Gewäsch.

Dreamer schrieb:
> aber der Bürger soll fliegen können?
Ja, ich hab's ja verstanden. Weil Du in Deutschland nicht fliegen 
konntest, bis Du (raus)geflogen.

Autor: Böppele (Gast)
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Interessant was ich in diesem Thread bisher an Psychologiestudium und 
Menschenkenntnis nachholen durfte. Interessant wie über andere Länder 
und Leute aus jenen geurteilt wird. Und dann wähnt sich der eine oder 
die andere auf der 'richtigen Seite'. Falls das wirklich so sein sollte, 
daß er zugewandert ist, die hiesige Wirtschaft bereichern wollte und 
sich nicht in allem auskannte ist das eine sehr interessante Seite der 
Gastfreundschaft der hiesigen Ings und Unternehmer, die ihm hier 
entgegenschlägt. Und wenn jm. hingefallen ist oder sein sollte tritt man 
nochmal ordentlich nach, damit er bloß nicht wieder auf die Beine kommt. 
Ellenbogengesellschaft ist noch geschmeichelt. Wirklich sehr 
interessant. Ich bin erstaunt.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Dreamer schrieb:
> Die Nazis hatten damals

Jup, da haben wir es wieder, das universelle Totschlagargument.
Ist zwar eine Ewigkeit her und selbst mein alter Vater war damals noch 
ein Kind, aber passt schon.

Gesetze sind für Dich also okay, wenn Du säumige Schuldner in DE zur 
Verantwortung ziehen kannst, aber bist Du selbst einer ist das Nazi 
Zeugs.
Ermöglicht Dir das deutsche Rechtssystem einen störungsfreien Betrieb 
Deines Unternehmens, ist das super, kommst Du damit in Konflikt ist das 
purer Ausländerhass.
Bei Bedarf hat das Recht an Dich angepasst zu werden, sonst sind alle 
nur gegen Dich weil Du nicht hier geboren wurdest.

Wenn der deutsche Staat Dir unrecht getan hat, Dich aufgrund Deines 
Ausländerstatuses benachteiligt oder in irgendeiner Form geltendes Recht 
das für JEDEN gilt, verletzt hat, kannst Du vor Gericht ziehen.
Wenn Du pleite bist, sogar auf Kosten des Staates. Ist das nicht toll?
Der Unterschied zu manch 'unternehmerfreundlichen' Ländern, die Dir so 
am Herzen liegen. Da kannst Du auch den Staat verklagen, aber das 
bekommt Dir dann unter Umständen nicht sehr gut.

Ich bin sehr froh das Du gegangen bist, denn offensichtlich willst Du 
Dich nicht an unsere Gesetze halten. Jeder der das tut und am Gemeinwohl 
mitarbeitet ist mir willkommen, egal wo er mal geboren wurde.
Mit Schmarotzern sind wir oft zu nachlässig.
Wer den Staat betrügt, betrügt uns alle und hat keine Schonung verdient.

: Bearbeitet durch User
Autor: wendelsberg (Gast)
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Böppele schrieb:
> Falls das wirklich so sein sollte,
> daß er zugewandert ist, die hiesige Wirtschaft bereichern wollte

Wohl eher sich selbst.

wendelsberg

Autor: Böppele (Gast)
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Np R. schrieb:
> Ach so, Du hast nicht gewusst, dass man in Europa Mehrwertsteuer für den
> Fiskus einnimmt und durchzureichen hat oder dass anders als in vielen
> anderen Ländern (Deinem Heimatland?) Steuern nicht nur auf dem Papier
> stehen und anschließend gegen Bakschisch verhandelt werden, sondern dass
> man sie in Deutschland tatsächlich bezahlen muss?
Klassischer Fall von keine Ahnung und große Klappe:

"Im Regelfall gilt die sog. Sollversteuerung nach vereinbarten 
Entgelten. Das bedeutet, die Umsatzsteuer ist unabhängig vom Geldfluss 
bereits dann anzumelden und abzuführen, sobald sie dem Empfänger einer 
Leistung in Rechnung gestellt wurde. Mit anderen Worten: *es ist 
vollkommen unerheblich*, *ob der Kunde die ausgewiesene Umsatzsteuer 
überhaupt bezahlt hat* ."
https://www.betriebsausgabe.de/wiki/umsatzsteuervorauszahlung/

Hast du mal eine Rechnung von 10k oder noch viel mehr gestellt und der 
Kunde zahlt nicht? Die USt ist dann schon lange beim Staat wenn du dich 
auf eigene Kosten jahrelang durch die Instanzen klagen darfst. Da ist 
noch lange kein Geld in deine Kasse geflossen sondern immer nur 
rauswärts Richtung Staatsinstanzen und Anwälte. Du kennst dich echt gut 
aus, muß man dir schon lassen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Böppele schrieb:
> Interessant was ich in diesem Thread bisher an Psychologiestudium und
> Menschenkenntnis nachholen durfte. Interessant wie über andere Länder
> und Leute aus jenen geurteilt wird. Und dann wähnt sich der eine oder
> die andere auf der 'richtigen Seite'. Falls das wirklich so sein sollte,
> daß er zugewandert ist, die hiesige Wirtschaft bereichern wollte und
> sich nicht in allem auskannte ist das eine sehr interessante Seite der
> Gastfreundschaft der hiesigen Ings und Unternehmer, die ihm hier
> entgegenschlägt. Und wenn jm. hingefallen ist oder sein sollte tritt man
> nochmal ordentlich nach, damit er bloß nicht wieder auf die Beine kommt.
> Ellenbogengesellschaft ist noch geschmeichelt. Wirklich sehr
> interessant. Ich bin erstaunt.

Vermutlich kennst Du die gesamte Vorgeschichte nicht.

Er schreibt schon seit mehreren Jahren diesen Staat schlecht und gibt 
auch schon seit Jahren diesem Staat die alleinige Schuld an seiner hier 
gescheiterten Selbstständigkeit.

In keinem einzigen Beitrag hat er bisher eingeräumt, dass er vielleicht 
selbst eine gewisse Mitschuld haben könnte - immer waren andere Schuld.

Mit so einem Denken wird er es in jedem Land der Welt als Unternehmer 
schwer haben.

Ich finde das sehr schade, weil gerade solche Gespräche über eine 
durchgezogene Pleite etc. immer die ergiebigsten sind.

Seit Jahren wird er gefragt, wo er denn sein neues Domizil befindet - 
seit Jahren haben wir darauf keine Antwort erhalten. Auch das ist 
schade, weil man dann wirklich mal Dinge vergleichen könnte. Es gibt 
sicherlich Dinge, die dort besser laufen als hier. Aber es wird auch 
Dinge geben, die schlechter laufen.

Dazu gibt es dann noch irgendwelche Rundumschläge und 
Verallgemeinerungen (bspw. wird Berlin mit ganz Deutschland 
gleichgesetzt, irgendwelche Flaschensammler, die bildlich für ein 
komplett verarmtes Land stehen sollen, jetzt irgendwelche 
Nazi-Vergleiche usw.)

Auf der einen Seite findet er, dass der deutsche Staat keine 
Gegenleistung bringt, auf der anderen will er seine Kinder für extrem 
viel Geld zum Studium in die USA schicken. Hier ist diese Form der 
Bildung selbstverständlich kostenfrei.

Das passt alles irgendwie nicht zusammen.

Wenn er real immer so von seinem Gastland redet, dann darf er sich nicht 
wundern, wenn die Gastfreundschaft dann rapide nachlässt. Das wird auch 
im neuen Land nicht anders sein.

Die Steuergesetzgebung in DE ist, wenn man als Einzelunternehmer 
anfängt, nun wirklich kein Hexenwerk und beschränkt sich auf wenige 
Dinge. Das kann man sich entweder selbst erarbeiten, oder man lässt es 
sich vorkauen (Steuerberater, IHK, Finanzamt usw.).

Das musste ich als "Einheimischer" ganz genau so - so wie viele andere, 
die hier erfolgreich Unternehmen betreiben, auch. Auch ich hatte keine 
Ahnung davon (obwohl meine Eltern selbstständig waren) - ging aber.

Und nein, es wird einem auch nicht direkt vom Staat der Kopf abgerissen, 
wenn man etwas vergessen hat. Man wird durchaus freundlich erinnert und 
Unklarheiten kann man direkt mit dem FA-Mitarbeiter klären. Ich habe 
dort bisher noch jede Frage freundlich beantwortet bekommen. Irgendetwas 
scheine ich dann ja richtig zu machen, denn aus den Gesprächen hört man 
fast immer: wenn die Selbstständigen nur alle mal so frühzeitig zu uns 
kommen würden, das würde ihnen und uns viel Ärger ersparen. Nein, da 
waren Sachen über Jahre einfach gemacht worden, obwohl man sich nicht 
sicher ist, dass das so korrekt ist.

Offenbar hat er das damals nicht gemacht und Fristen verstreichen 
lassen, Steuern nicht abgeführt, Dinge nicht gezahlt 
(Vogel-Strauss-Taktik) wasweissich.

Aber irgendwann hat es dann eben - verständlicherweise - gerappelt.

Und: es bleibt als Unternehmer mit eigenen Produkten in DE auch nach den 
"unfassbar hohen Steuern" durchaus mehr als genug übrig. Selbst wenn man 
wie ich nicht selbst und ständig arbeitet. Wirklich mehr als genug.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Böppele schrieb:
> "Im Regelfall gilt die sog. Sollversteuerung nach vereinbarten
> Entgelten.

Im Regelfall stellt man das als beginnender Einzelunternehmer auf 
Istversteuerung um und ist dann bis 500k€ Umsatz raus. Das passt dann 
also die ersten Jahre.

> Hast du mal eine Rechnung von 10k oder noch viel mehr gestellt und der
> Kunde zahlt nicht?

Jepp. Dann besteht der schlaue Unternehmer auf Abschlagszahlungen oder 
er lässt die Finger davon, wenn er finanziell dermaßen knapp aufgestellt 
ist.

Es ist immer gefährlich, sich so von Kunden abhängig zu machen, ganz 
unabhänig von der Besteuerungsform. Ein guter Mix aus Klein- und 
Großkunden  ist wichtig.

Offenbar verkauft Dreamer aber eher niedrigpreisige Produkte (vermutlich 
per Vorkasse), so dass die Sollversteuerung hier nicht ausschlaggebend 
gewesen sein dürfte.

> Die USt ist dann schon lange beim Staat wenn du dich
> auf eigene Kosten jahrelang durch die Instanzen klagen darfst. Da ist
> noch lange kein Geld in deine Kasse geflossen sondern immer nur
> rauswärts Richtung Staatsinstanzen und Anwälte.

Andererseits kann er auch noch nicht gezahlte Vorsteuer abholen :-)

Ja, ist nicht schön, musste ich auch schon durchziehen (hab ihn dann 
vorm Koblenzer Landgericht komplett gewonnen). Aber das wurde eben nicht 
existenzbedrohend. Sonst hätte ich auch den Auftrag nicht angenommen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Böppele schrieb:
> Falls das wirklich so sein sollte, daß er zugewandert ist, die hiesige
> Wirtschaft bereichern wollte

Ich lach mich schlapp. Klar wollte er ganz uneigennützig die Wirtschaft 
"bereichern". Das glaubst du doch selbst nicht. Er wollte höchstens 
seinen eigenen Geldbeutel bereichern und ist dabei als Unternehmer 
krachend gescheitert. Die Schuld dafür hat natürlich der deutsche Staat, 
wer auch sonst?! Er selbst natürlich nicht.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kann es sein daß "Daniel" und "Dreamer" ein und dieselbe Person sind?
> Edit Mod: Ja, sind sie.

Wenn das der Fall sein sollte, dann wundert es mich allerdings nicht, 
dass Daniel nichts mit den Herstellern seines Bestückungsautomaten auf 
die Schiene bekommt:

> Beitrag "Mechatronika M80"

Ich habe die Herren Gajda und Pieczerak jedenfalls bisher als sehr 
kooperativ erlebt.

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Hast du mal eine Rechnung von 10k oder noch viel mehr gestellt und der
> Kunde zahlt nicht? Die USt ist dann schon lange beim Staat wenn du dich
> auf eigene Kosten jahrelang durch die Instanzen klagen darfst.

Ja, natürlich ist das so - wie soll es denn auch sonst sein?
Du hattest die Aufgabe, für den Staat die MWSt einzunehmen und hast es 
nicht getan.
Wenn der Kunde Unternehmer ist, hat er ja Deine Rechnung auch sofort 
zum Vorsteuerabzug benutzen können.
Wenn Dir das nicht passt, hättest Du ja auch eine Anzahlungs-Rechnung 
stellen können. Darauf wäre nämlich keine Umsatzsteuer fällig gewesen.
Du hättest also Vorkehrungen treffen können.
Hast Du nicht? Ein schöner Unternehmer bist Du!
Selbständigkeit ist mit Risiko verbunden, darum trau, schau, wem!
Blauäugigkeit wird vom Staat nicht subventioniert.

Und "auf eigene Kosten"?
Dir ist doch der Schaden entstanden und Du hast den Rechnungsbetrag 
vom Kunden nicht bekommen.
Auf wessen Kosten möchtest Du denn gerne klagen, wenn es um Deine 
eigenen Geschäftsbeziehungen geht?
Du brauchst aber nicht zu klagen. Du kannst einfach die Rechnung als 
uneinbringlich abschreiben. Dann bekommst Du auch die Umsatzsteuer 
zurück. ;-)

Autor: Böppele (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Vermutlich kennst Du die gesamte Vorgeschichte nicht.
Okay, muß ich zugeben daß ich da noch nicht so tief drinstand. Danke für 
die gute Zusammenfassung.

> Ich finde das sehr schade, weil gerade solche Gespräche über eine
> durchgezogene Pleite etc. immer die ergiebigsten sind.
Ist mir so vor längerer Zeit ergangen. Vom AAmt eher reingedrängt, in 
Krisenzeiten Pistole auf die Brust und so. Dann stehst du da und weißt 
nicht, wo anfangen. Über Finanzdecke braucht man da überhaupt erstmal 
nicht reden, weil nicht vorhanden. Naja, ist eben vorbei. Würde heute 
vieles anders machen, habe aber erstmal keinerlei Ambitionen in der 
Richtung. Und wenn ich mir vorstelle noch zugezogen zu sein kommen hier 
Leute mit Sprüchen wie "richtig so, selbst und ständig, besser so, mußt 
dir selber helfen, willst ja großer Unternehmer sein (in meinem Fall 
wollte/mußte ich für den Basis-Lebensunterhalt sorgen),  usw." und ohne 
jegliches Wissen wie es ist nachhaltig und für lange Zeit auf der Nase 
zu landen und niemand streckt die Hand aus. Eindrucksvolle 
Mitmenschlichkeit.

Ich schildere staatliche Handlungen von denen ich 100% weiß, daß es so 
gelaufen ist (nicht bei mir selbst) und Leute wie 'Np. R.' schieben 
staatsgläubig dem Abgezockten die Schuld zu. So war es aber nicht, 
sondern wie ich geschildert habe. Und über einfache Rezepte und 
Kindergartenmethoden, selbst anwaltliche Hilfe, haben in fast 10 Jahren 
Rechtsstreit KK und auch Gerichte nur müde gelacht. Daraus kann ich nur 
folgern, daß die jeweiligen Foristen hier absolut ahnungslos mit groß 
aufgerissener Klappe umherlaufen. Die wissen gar nicht, zu was so ein 
Gebilde alles fähig ist und das auch manchmal (vordergründig) grund- und 
meistens rücksichtslos durchzieht.

Daß Staatsinstanzen verfilzt sein können ist nicht erst seit den 
Verfahrensverschleppungen zu Cum-Ex usw. bekannt. Andere Fälle sind:
https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_W%C3%B6rz
Wo Verwandtschaften und Freundschaften in den Behörden erheblich zum 
Schaden des falsch Verurteilten beitrugen, oder

https://de.wikipedia.org/wiki/Gustl_Mollath
Wo Gutachter, Richter und die halbstaatliche Bank mit im Boot saßen.

Wer noch nie in ähnlichen Mühlen steckte und die große Klappe aufreißt 
hat nichts begriffen. Deshalb Dunning-Kruger Effekt, gepaart mit 
Tourett-Syndrom wegen sofortigem "Verschwörungstheorie" -Geschrei und 
hartnäckiger Obstination. Ich könnte noch ganz andere Fälle von st. 
Verhaltensweisen und Willkür schildern, aber das führt hier schon viel 
zu weit.

> Dazu gibt es dann noch irgendwelche Rundumschläge und
> Verallgemeinerungen (bspw. wird Berlin mit ganz Deutschland
> gleichgesetzt, irgendwelche Flaschensammler, die bildlich für ein
> komplett verarmtes Land stehen sollen, jetzt irgendwelche
> Nazi-Vergleiche usw.)
Gut, die N***i Vergleiche schlagen vielleicht etwas hoch, fußen aber 
damals wie heute auf blinder Staatsgläubigkeit. Kann man live täglich 
beobachten. Erste Demokratiepflicht: Traue dem Staat nicht. Wenn selbst 
die Presse-/Medienorgande das mißachten, damit und dadurch auch die 
Bürger, ist bald Feierabend.

> Und nein, es wird einem auch nicht direkt vom Staat der Kopf abgerissen,
> wenn man etwas vergessen hat. Man wird durchaus freundlich erinnert und
> Unklarheiten kann man direkt mit dem FA-Mitarbeiter klären.
Ist mir selbst ähnlich positiv ergangen, aber deshalb sage ich auch: Ist 
stark Regionsabhängig und wer genau da sitzt.

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Leute wie 'Np. R.' schieben
> staatsgläubig dem Abgezockten die Schuld zu.

Du schiebst doch hier dieselbe Nummer wie "Dreamer".
Ein Haufen heiße Luft, nichts Konkretes, und immer sind die Anderen 
Schuld und der böse Staat, der Dich abgezockt hat.
Und natürlich weißt Du alles ganz genau (nur was eigentlich?) und die 
Anderen haben keine Ahnung, weil sie nicht so auf die Schnauze gefallen 
sind wie Du.

Auf die noch nicht einmal übermäßig selbstkritische sondern völlig 
naheliegende Annahme, dass diese Anderen vielleicht etwas mehr wissen 
und besser verstanden haben als Du und deshalb nicht so wie Du eine 
blutige Nase haben, kommst Du einfach nicht.

Bring einen konkreten Fall mit Details und Einzelheiten. Dann kann man 
sich darüber unterhalten, was man hätte anders und besser machen müssen. 
Und nur dann hat es einen Sinn in einem Forum, so dass Andere daraus 
lernen können.

Aber "Ich schildere staatliche Handlungen von denen ich 100% weiß, daß 
es so
gelaufen ist (nicht bei mir selbst)" ist einfach nur Geblähe.

Autor: Böppele (Gast)
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Np. R.: Nicht 'die Anderen' haben keine Ahnung, sondern in erster Linie 
erstmal du, so wie du dich hier ständig aufbaust. Du hast es voll drauf 
und alles gecheckt. Solche Leute braucht das Land, die bringen es 
vorwärts (Richtung Wand). Ganz ehrlich ;) Vor Selbstüberzeugtheit nur so 
strotzend warst du, so wie du dich hier gibst, noch niemals in der 
Situation, dich selbst hinterfragen zu müssen. Naja, sinnlos mit 
speziell dir weiterzureden. Viel Spaß noch in deiner Welt und maximale 
Therapieerfolge!

Autor: Kastanie (Gast)
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Dreamer (alias Daniel) und Böppele haben grundsätzlich recht, 
pauschalisieren nicht und bleiben immer freundlich.

(das ist ein Test; nach der hier ablaufenden Logik müsste nun dieser 
Beitrag stehen bleiben und nicht gelöscht werden).

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Vor Selbstüberzeugtheit nur so
> strotzend warst du, so wie du dich hier gibst, noch niemals in der
> Situation, dich selbst hinterfragen zu müssen.

In der Situation war ich ständig und bin es noch jederzeit, 
wahrscheinlich sogar in einem weit größeren Ausmaß, als Du es Dir für 
Dich selbst überhaupt vorstellen könntest.
Aber der pissing contest, wer jetzt selbstkritischer ist oder 
selbstüberzeugter führt doch zu nichts.

Ganz offensichtlich ist es doch einfach so, dass bei mir die 
Selbsthinterfragung jeweils zum richtigen Zeitpunkt und mit den 
richtigen Fragestellungen stattgefunden und daher zum Erfolg geführt 
hat.
Denn im Gegensatz zu Dir muss ich mich nicht in öffentlichen Foren über 
mein schweres Los, die Ungerechtigkeit der Welt oder den bösen Staat 
ausjammern.


Statt zu jammern könntest Du ja einfach einen inhaltsreicheren Beitrag 
leisten und erklären, was denn konkret bei Dir schief gelaufen ist.
Daraus könnte ja jemand etwas lernen. Vielleicht sogar Du selbst.

Autor: Böppele (Gast)
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Kastanie schrieb:
> Dreamer (alias Daniel) und Böppele haben grundsätzlich recht,
> pauschalisieren nicht und bleiben immer freundlich.
>
> (das ist ein Test; nach der hier ablaufenden Logik müsste nun dieser
> Beitrag stehen bleiben und nicht gelöscht werden).
Ich erlaube mir mal einige Zitate.

Np R. schrieb:
> Lieber Paul Felz,
> ich muss schon sagen: Du umgibst Dich da mit merkwürdigen asozialen
> Elementen.

Np R. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Ja ich kann auch von Asien nach Amerika
>> verschicken.
> Ah, Du kannst einen Umschlag frankieren. Ich bin beeindruckt.
>
> Dreamer schrieb:
>> UPS & Co helfen mir dabei.
> Ach so. Das Zukleben machen die dann doch für Dich?

Np R. schrieb:
> Du hattest die Aufgabe, für den Staat die MWSt einzunehmen und hast es
> nicht getan.
> Wenn der Kunde Unternehmer ist, hat er ja Deine Rechnung auch /sofort/
> zum Vorsteuerabzug benutzen können.
> Wenn Dir das nicht passt, hättest Du ja auch eine Anzahlungs-Rechnung
> stellen können. Darauf wäre nämlich keine Umsatzsteuer fällig gewesen.
> Du hättest also Vorkehrungen treffen können.
> Hast Du nicht? Ein schöner Unternehmer bist Du!
> Selbständigkeit ist mit Risiko verbunden, darum trau, schau, wem!
> Blauäugigkeit wird vom Staat nicht subventioniert.

Kastanie schrieb:
> Diese pauschalen Behauptungen von Paul Felz und seinen anderen
> Identitäten lassen auf eine dieser populären Verdumpfbackungen
> schließen.
> Ein Virus der rasant um sich greift.
> Solch Infizierte sind dann auch die ersten, die duckmäuserisch winseln,
> wenn sie endlich wieder von einer, von ihnen herbeigesehnten "starken
> Hand" regiert werden.

Keine Pauschalierungen, stets mit höchster Freundlichkeit. Soll ich 
weiterzitieren? Nach dieser Logik wäre Np. R. und andere hier schon 
lange geflogen.
Ist natürlich auch nicht pauschal zu sagen: Alles supi, überall 
Menschen, läuft doch bestens, andere sind alle Loser. Wenn es jm. den 
ich persönlich kenne anders erlebt hat und ich das über die Jahre sogar 
mitbekommen habe ist das eben unglaubwürdig. Sehr schön. Überall nur 
Experten.

Naja, ich werde mich dann zurückhalten und nur noch auf andere Leute 
eingehen. Chris D. bin ich dankbar für seine Konstruktivität.

Autor: Böppele (Gast)
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Np R. schrieb:
> Ganz offensichtlich ist es doch einfach so, dass bei mir die
> Selbsthinterfragung jeweils zum richtigen Zeitpunkt und mit den
> richtigen Fragestellungen stattgefunden und daher zum Erfolg geführt
> hat.
Schön, freut mich für dich.
> Denn im Gegensatz zu Dir muss ich mich nicht in öffentlichen Foren über
> mein schweres Los, die Ungerechtigkeit der Welt oder den bösen Staat
> ausjammern.
Er ist dir noch nicht in der besagten Form begegnet.
> Statt zu jammern könntest Du ja einfach einen inhaltsreicheren Beitrag
> leisten und erklären, was denn konkret bei Dir schief gelaufen ist.
> Daraus könnte ja jemand etwas lernen. Vielleicht sogar Du selbst.
Du liest nicht richtig: Es war nicht ich, bei dem das vorgefallen ist. 
Um etwas konkreter zu werden: Jm. hat jahrelang einen nahen Angehörigen 
intensiv gepflegt, es wurde sogar Pflegegeld im Zeitraum gezahlt. 
Arbeitserwerb war teils nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich. Die 
KK wollte den Satz aber nicht anpassen (auch nicht im Nachhinein), 
obwohl ihr sämtliche Nachweise vorlagen. Fristen waren da überhaupt das 
geringste Problem bzw. hat es niemanden in den entsprechenden Stellen 
auch nur den Pfifferling interessiert. Geld weg, Konto weg, Score 
sowieso verpufft, Rechtsstreit jahrelang selber bezahlen. Über das 
engegengekommene überbordende Verständnis der Menschen in Ämtern, 
Gerichten und KK kann die betroffene Person nichtmal mehr reden, so 
warmherzig war das. Aber hey: Alles rechtmäßig. ^thumbs up^

Autor: Ingenieur (Gast)
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Böppele schrieb:
> Die KK wollte den Satz aber nicht anpassen

Was hat denn die Krankenversicherung mit dem deutschen Staat, seinen 
Steuern, Gesetzen und Politikern zu tun? Genau, nicht das Geringste.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Was hat denn die Krankenversicherung mit dem deutschen Staat, seinen
> Steuern, Gesetzen und Politikern zu tun? Genau, nicht das Geringste.

Doch - wieder mal ein H4-Thread :-)

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Böppele schrieb:
> Jm. hat jahrelang einen nahen Angehörigen
> intensiv gepflegt, es wurde sogar Pflegegeld im Zeitraum gezahlt.
> Arbeitserwerb war teils nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich.

D.H. die gepflegte Person hat Bezüge bekommen (AG, H4, Rente), die 
pflegende Person erhielt Pflegegeld.
AG bzw. H4 wurde der pflegenden Person ja sicherlich ebenfalls gezahlt, 
da Broterwerb ja kaum möglich war.
Ein Pflegeplatz kam wohl auch nicht in Betracht.
Also eine Situation wie tausende sie erleben und damit irgendwie zurecht 
kommen.

Aus dem Netz:
Das Wichtigste zu “Pflegegeld und Hartz 4” kurz und knapp 
zusammengefasst:
Generell wird das Pflegegeld nicht auf die ALG-2-Bezüge angerechnet, 
solang es für die häusliche Pflege genutzt wird.
Pflegegeld für Pflegekinder hingegen ist anrechnungsfähig.
Auch beim Wohngeld und der Sozialhilfe bleibt das Pflegegeld 
anrechnungsfrei, sollte aber angegeben werden.

Nun hat aber die pflegende Person über ihre Verhältnisse gelebt. mit 
folgendem Ergebnis:

> Geld weg, Konto weg, Score
> sowieso verpufft, Rechtsstreit jahrelang selber bezahlen.

Und wo genau ist jetzt der Staat daran schuld, das der Verwandte 
gebrechlich wurde und gepflegt werden musste?
Soll ich jetzt für Deine Verwandten die Geldbörse ganz weit aufreissen 
damit es finanziell nicht herausfordernt wird?
Glaubst Du wir haben keine nahen Anverwandten die gepflegt werden 
müssen?

KK sind Versicherungen.
Meinst Du meine Hunde-Haftpflicht zahlt den Schaden für einen gestürzten 
Radfahrer?
Nee, mein Freund, der Rechtsstreit wird Jahre dauern und bis dahin darf 
ich ca. 10.000€ an die KV des Geschädigten bezahlen, obwohl die Sachlage 
vollkommen eindeutig zu meinen Gunsten steht.
Das ist Privatrecht und hat mit dem Staat überhaupt garnichts zu tun.
Versicherungen sind Arschlöcher.
Daher gehört zu jeder Versicherung auch die Rechtsschutzversicherung um 
sich sein Recht auch verschaffen zu können.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Daher gehört zu jeder Versicherung auch die Rechtsschutzversicherung um
> sich sein Recht auch verschaffen zu können

Bis Du mal verloren hast und und "herauskomplimentiert" wirst :-)

Autor: Radio (Gast)
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Wenn in Fernost doch alles so viel besser ist, warum geht ihr denn nicht 
dorthin? Aber die meisten Deutschen jammern lieber anstelle den Arsch zu 
bewegen.

Das musste ich jetzt einmal los werden.

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Um etwas konkreter zu werden:
Na, endlich.

Böppele schrieb:
> Jm. hat jahrelang einen nahen Angehörigen
> intensiv gepflegt
Prima - in der Pflege ist ja alles schon fast tot geregelt. Wer hat also 
welche Regel gebrochen?

Böppele schrieb:
> Die KK wollte den Satz aber nicht anpassen (auch nicht im Nachhinein)
Wieso auch im Nachhinein?
Welchen Satz von wem? Den Pflegesatz? Den Beitragssatz des 
Pflegebedürftigen? Des Pflegenden? Woran anpassen? An nicht gemeldete 
Einkommensveränderungen?

Böppele schrieb:
> obwohl ihr sämtliche Nachweise vorlagen.
Nachweise worüber?

Böppele schrieb:
> Geld weg, Konto weg
Jaja, das hast Du schon einmal geschrieben. So einfach geht es aber 
nicht. Da fehlt also etwas ganz Signifikantes. Ohne dieses fehlende 
Puzzle-Stück wird eben keine Geschichte draus.

Beitrag #5811687 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Böppele (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Böppele schrieb:
>> Die KK wollte den Satz aber nicht anpassen
>
> Was hat denn die Krankenversicherung mit dem deutschen Staat, seinen
> Steuern, Gesetzen und Politikern zu tun? Genau, nicht das Geringste.
Aah ja, genau. Ist nicht dein Ernst, oder? Warum kommt gleich nochmal 
die Sportgruppe mit den geladenen Spielzeugen in voller Montur zu dir 
als AG auf die Baustelle oder als Gaststättenbetreiber oder sonstwas zur 
Kurzübung auf 'nen Kaffee vorbei, nur wenn die Vermutung besteht, daß du 
SV-Beiträge der GKV unterschlagen haben könntest ? Was hat eine 
gesetzliche KV gleich nochmal mit Gesetz und Staat zu tun? Hat alles 
nichts mit gar nichts zu tun.
https://www.sueddeutsche.de/geld/gesetzliche-krankenversicherung-kassen-schicken-den-zoll-zu-saeumigen-zahlern-1.1339246
https://www.deutschlandradio.de/wenn-der-zoll-zum-inkassounternehmen-wird.331.de.html?dram:article_id=211146
https://www.welt.de/wirtschaft/article106217757/Krankenkassen-jagen-Beitragsschuldner-mit-Inkasso.html
Der Zoll macht heute auf Inkassounternehmen für die GKV. Ich sagte doch: 
Moskau Inkasso wäre neidisch darauf.

Absoluter Top-Ingenieur bist du. Hans Dampf in allen Gassen. Alles nur 
Experten hier unterwegs.


Dieter F. schrieb:
> Doch - wieder mal ein H4-Thread :-)
Humbug, es war nie die Rede davon. Pauschalierungen?

Autor: Böppele (Gast)
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War ja auch vollkommen klar. Beschwichtigungen, Relativierungen, 
Schuldzuweisungen, Vorverurteilungen. Wo bleibt die Unschuldsvermutung 
? Was habt ihr für ein verkommenes Menschenbild? Wie sieht es nur in 
eurem Inneren aus? Was ist nur aus D geworden?

Arbeitet euch erstmal an den Fällen ab, die ich weiter oben schon 
gebracht habe. Die beiden sind jahrelang unschuldig in den Knast 
gegangen und Leute wie ihr haben nachgetreten. Jeder an den staatl. 
Stellen hat nur seinen Job gemacht. Alles rechtens. Dann sitzt ihr drin 
und keiner hilft euch. Jahrelang. Leben und Lebensjahre dahin. Schiebt 
ihr den beiden auch die Schuld daran selber zu?

Oder arbeitet euch mal hierdran ab:
https://www.cicero.de/wirtschaft/gesundheit-wie-die-krankenkassen-selbststaendige-betruegen/57489
"Die Kasse hatte ihn trotz seines Widerspruchs pfänden lassen. Sie hatte 
ein Jahr lang nicht auf seine geänderte Einkommenssituation reagiert. 
Stattdessen verlangte sie weiterhin eine monatliche Beitragssumme von 
650 Euro inklusive Pflegeversicherung. Diese Summe errechnete sich 
anhand seines letzten Einkommensteuerbescheids."
"Der Handwerker aber konnte die zu hohe Beitragssumme auf Dauer nicht 
stemmen. Die Kasse schickte den Zoll, der inzwischen als 
Gerichtsvollzieher der gesetzlichen Krankenkassen tätig ist. Elf Monate 
später erhielt er einen fünfseitigen Bescheid der Kasse: „Der 
Widerspruchsausschuss ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Dem 
Widerspruch wird nicht abgeholfen.“ "

So sieht die Sache aus. Geht schneller als gedacht.

Ich glaube - bin mir aber nicht sicher - daß der mir bekannte Fall 
ähnlich abgelaufen ist (schon fast 10 Jahre vergangen). Die GKV hat 
einfach nicht reagiert. Belege und Fristen spieln da gar keine Rolle. 
Seht euch auch die Kommentare unter dem Artikel an. Erleben alle 
Ähnliches.

Oder hier:
https://www.swp.de/politik/inland/beitraege-zahlen-bis-zum-ruin-19524265.html
"Fast ein Jahr benötigte Sippels Kasse, bis sie den Widerspruch 
ablehnte. Nachfragen beschleunigten das Verfahren nicht. Keine Sekunde 
zögerte die Kasse beim Eintreiben. Sie verlangte bevor der Widerspruch 
abgewiesen war, fünf Prozent Säumniszuschlag pro Monat, schickte den 
Gerichtsvollzieher, teilte mit, dass sie außer 
Früherkennungsuntersuchungen und akute Behandlungen bis zum Ausgleich 
der Außenstände keine Kosten mehr übernimmt."

Oder lest euch das hier durch (muß leider zitieren, verlinken geht nicht 
direkt):
https://www.testberichte.de/r/produkt-meinung/techniker-krankenkasse-tk-beratung-und-service-112153-1.html
[Zitat]
Techniker Krankenkasse pfändet rechtswidrig Beiträge
14.01.2019 von Irmaladouce
Die Techniker Krankenkasse fordert RECHTSWIDRIG in 2018 Beiträge eines 
Selbständigen rückwirkend aus 2016. Obwohl Widerspruch über einen Anwalt 
eingelegt wird und bis heute kein Bescheid der Krankenkasse erstellt 
wurde, pfändet das Hauptzollamt Kiel einfach so ohne weitere Ankündigung 
den Betrag mit einem saftigen Aufschlag (über 20 (!) %) vom Konto. Das 
Konto ist trotz eines ausreichenden Guthabens zunächst einmal gesperrt, 
das heißt, die Bonität ist dahin! Obwohl deutlich mehr als ausreichend 
Guthaben vorhanden ist, wäre die Lastschrift für eines unserer Autos 
morgen zurückgegangen, da das Konto gesperrt ist. Unfassbar! Die 
Krankenkasse ignoriert die Briefe des Anwalts einfach und „stellt sich 
tot“.

Wie kann es sein, dass eine Krankenkasse einfach ohne einen 
rechtsfähigen Bescheid, trotz Schreiben meines Anwalts Geld über den 
Zoll pfänden lassen kann? Wie kann es sein, dass der Staat (in Form 
Zoll) OHNE Prüfung diese Pfändung durchführt? Es ist einiges faul im 
Staate Deutschland!
[/Zitat]

Klingt das nicht alles gleich oder ähnlich? Ist das alles nur erlogen? 
Was ist nur los mit euch?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Böppele schrieb:
> Klingt das nicht alles gleich oder ähnlich? Ist das alles nur erlogen?
> Was ist nur los mit euch?

Das sind doch alles nur Einzelfälle, von denen wir die andere Seite gar 
nicht kennen, wer warum etwas falsch gemacht hat. Fehler können auf 
allen Seiten passieren, da arbeiten auch überall nur Menschen. Das 
ändert aber nichts daran, dass der Rechtsstaat in Deutschland sehr gut 
funktioniert. Ausnahmen von der Regel wird es aber immer geben.

Autor: Böppele (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Böppele schrieb:
>> Klingt das nicht alles gleich oder ähnlich? Ist das alles nur erlogen?
>> Was ist nur los mit euch?
>
> Das sind doch alles nur Einzelfälle,
Genau, Anderes ist von dir wieder mal nicht zu erwarten. Runterspielen. 
Schnell sind es immer Einzelfälle. Jahrelang. Bis es dich selber trifft. 
Woher kennt man das mittlerweile auch? Experte.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Die Techniker Krankenkasse fordert RECHTSWIDRIG in 2018 Beiträge eines
> Selbständigen rückwirkend aus 2016. Obwohl Widerspruch über einen Anwalt
> eingelegt wird und bis heute kein Bescheid der Krankenkasse erstellt
> wurde, pfändet das Hauptzollamt Kiel einfach so ohne weitere Ankündigung
> den Betrag mit einem saftigen Aufschlag (über 20 (!) %) vom Konto.

Ich war bei der TK gesetzlich freiwillig versichert, als ich sintemalen 
noch Gesellschafter in einer früheren Firma war. Bei der kleinsten 
Zahlungsunregelmäßigkeit (Zahlung um 10  bzw. 20 Tage verspätet) haben 
die Genossen sofort den Zoll vorbeigeschickt. Bei den 10 Tagen war 
einfach mal nicht genug Geld in der Kasse, bei den 20 Tagen waren 
Zahlungen in Höhe von ca 200 k DM von der Deutschen Bank nachrichtenlos 
zurückgehalten worden, d.h. sie erschienen nicht als Umsätze auf dem 
Kontoauszug. Erst auf eindringliches Insistieren bei der Bank (Kunde: 
"Ja wir haben bereits vor drei Wochen bezahlt") wurde der 
Zahlungseingang vom Kunden bestätigt. Der Grund war angeblich das damals 
gerade neu eingeführte Geldwäschegesetz.
Bei den zweimal 10 Tagen resultierte der Ärger daraus, dass die Deutsche 
Telekom bzw. T-Systems als Kunde wiedermal erst ca. acht Wochen später 
zahlte.

Der Zoll war somit innerhalb eines Jahres dreimal bei uns. Die sind erst 
nach Barzahlung gegangen. Eine Wumme hatten sie allerdings nicht dabei.

Also mal kein Fall vom Hörensagen, wo der Onkel des Bekannten etwas 
gehört hatte, sondern etwas in Echt, das ich direkt erlebt habe. 
Insofern sind die o.g. Beispiele glaubwürdig, zumindest für mich.

Das war übrigens für mich der Anlass zum Wechsel in die PKV. Ich bereue 
es bis zum heutigen Tage nicht.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> gesetzlich freiwillig

Quatsch: muss heißen "freiwillig"

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Rechtsstreit jahrelang selber bezahlen.
Ja so ist das. Seine eigenen Streitereien muss man selber bezahlen. Wer 
sollte das auch sonst für einen machen?
Eine Versicherung vielleicht, aber die muss man auch vorher bezahlt 
haben.

Böppele schrieb:
> Wo bleibt die Unschuldsvermutung

Ja, genau. Wo bleibt eigentlich die Unschuldsvermutung in Bezug auf die 
KK und den KK-Sachbearbeiter?
Du hörst eine Seite und vertraust blind.
Da gibt ein Kunde seine ganz persönliche Version der Geschichte bei 
testberichte.de ab, und Du weißt schon, dass es nichts als die Wahrheit 
ist.

Für die Wahrheitsfindung sind aber die Gerichte da, und die machen ihre 
Arbeit i.A. gut. Ausnahmen gibt es auch hier, da auch hier nur Menschen 
arbeiten. Beides habe ich bereits erlebt.
Aber daraus eine großangelegte Verschwörung zu Lasten des Bürgers 
abzuleiten, ist doch ziemlich abwegig.

Autor: Böppele (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Eine Wumme hatten sie allerdings nicht dabei.
Die Zeiten ändern sich eben auch ;)

Autor: Böppele (Gast)
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Np R. schrieb:
> Ja, genau. Wo bleibt eigentlich die Unschuldsvermutung in Bezug auf die
> KK und den KK-Sachbearbeiter?
Ja genau, stimmt. Weil die so dermaßen überlastet sind können die 
nichtmal zeitnah eine Eingangsbestätigung schicken. Dauert eben manchmal 
ein Jahr oder mehr. Der Hörer mit der kurzen Leitung zum Inkasso ist da 
schneller in der Hand. Kurzwahl, versteht sich. Wirklich hart so ein Job 
bei denen. Kohlekumpel ist Urlaub dagegen.

> Du hörst eine Seite und vertraust blind.
Genau, so blind, daß ich die Person, die mir schon fast mein ganzes 
Leben lang bekannt ist, einfach für unzurechnungsfähig abstemple, weil 
du mir das hier im Forum so nahelegst. Genial! Danke für den Tip.

> Aber daraus eine großangelegte Verschwörung zu Lasten des Bürgers
> abzuleiten, ist doch ziemlich abwegig.
Eine einfache Suche im Thread bringt uns zu der Einsicht, wer dieses 
wunderbare und vielstrapazierte "V"-Wort zuerst und repetitiv in die 
Diskussion gebracht hat. Ich finde fast ausschlielich nur dich (oder 
eben Zitate von dir).

Hier:
Np R. schrieb:
> Soso, "das deutsche System" - worunter sich jetzt wieder jeder seine
> eigene verschwurbelte Verschwörungstheorie vorstellen kann.

Hier:
Np R. schrieb:
> nicht fristgerecht Widerspruch einlege, dann hat mir meine schlaue
> Verschwörungstheorie einen bösen Streich gespielt.

Und hier:
Np R. schrieb:
> Und jetzt muss noch einer kommen - natürlich auch anonym - und noch
> einen verschwörungstheoretischen Schwurbel abgeben.

Ach ja, und dann noch jm. anderes:
Alex G. schrieb:
> Und da ist auch der andere, forenbekannte Verschwörungstheoretiker
> angekommen ;)

Mach dir selber einen Reim drauf.

Autor: Np R. (samweis)
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Böppele schrieb:
> Mach dir selber einen Reim drauf.

Klar.
Du hast hast pauschalisiert und auf der Basis von nebulösen, 
unvollständigen Geschichten über den bösen Staat und "das System" (je 
welches denn?) lamentiert (und das auch noch ohne Bezug zum Thema).
Und Andere (und ich) haben das als das benannt, was es ist. Dafür gibt 
es nämlich einen treffenden Begriff.

Mit Details, handfesten Fakten oder Antworten zu den obigen Fragen 
kommst Du immer noch nicht.
Sich darauf einen Reim zu machen, ist nicht so schwer.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. S. (achs)
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Böppele schrieb:
> So sieht die Sache aus. Geht schneller als gedacht.

Ich hatte das immer so verstanden: wenn man nicht in einer speziellen KK 
ist (z.b. lkk), dann muss ein Unternehmer 15.x % bezahlen, wie andere 
auch, aber mindestens von ich glaube 50% der bbg.

Einfach ein Mindestsatz, damit sich niemand mit seiner Familie arm 
rechnet. Dass eine private KK da für einen jungen Single günstiger sein 
kann, geschenkt.

Vielleicht unterschätzen viele die GKK, weil sie doch ein wenig dümmlich 
daherkommt, mit Dingen, die man nicht braucht und Yoga-Rückenschule auf 
Rezept.

Autor: Böppele (Gast)
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A. S. schrieb:
> Böppele schrieb:
>> So sieht die Sache aus. Geht schneller als gedacht.
>
> Ich hatte das immer so verstanden: wenn man nicht in einer speziellen KK
> ist (z.b. lkk), dann muss ein Unternehmer 15.x % bezahlen, wie andere
> auch, aber mindestens von ich glaube 50% der bbg.
Ja, ich glaube das stimmt, bin da aber lange nicht mehr selber am Ball.

> Einfach ein Mindestsatz, damit sich niemand mit seiner Familie arm
> rechnet.
Wobei überzahlte Beiträge im Folgejahr nicht wieder zurückgegeben, 
Nachforderungen allerdings eingefordert wurden. Soll sich ja 
zwischenzeitlich geändert haben. Wie die o.a. Quellen vermelden, ist dem 
aber wohl immer noch nicht so.

> Vielleicht unterschätzen viele die GKK, weil sie doch ein wenig dümmlich
> daherkommt, mit Dingen, die man nicht braucht
Oder Versicherte sind 50+ und / oder kommen nicht in die PKV bzw. ist 
diese dann zu teuer.

Autor: Böppele (Gast)
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Np R. schrieb:
> Du hast hast pauschalisiert und auf der Basis von nebulösen,
> unvollständigen Geschichten über den bösen Staat und "das System" (je
> welches denn?) lamentiert (und das auch noch ohne Bezug zum Thema).
Vor mir waren da auch schon ein paar andere neben der Kappe, du 
eingeschlossen.

> Mit Details, handfesten Fakten oder Antworten zu den obigen Fragen
> kommst Du immer noch nicht.
Ich verstehe nicht, was du (und andere) hier permanent rumdiskutierst 
und mir den schwarzen Peter zuschiebst mit unvollständigen Angaben usw. 
Fakt ist: Es gab begründeten Widerspruch der versicherten Person gegen 
unverschämt überhöhte (Zwangs-)Versicherungsbeiträge. Darauf wurde 
seitens der KK unangemessen lange Zeit nicht reagiert (bin mir mtw. 
recht sicher, daß es so war), sondern unverzüglich auf das Konto der 
Person zugegriffen und dieses dann auch gesperrt. Ganz so wie im 
zitierten Fall oben. Es folgte ein mind. 8 jähriger Rechtsstreit vor 
Gericht(en), wonach der Klage der versicherten Person vollumfänglich 
stattgegeben wurde (d.h. die "Details" haben alle gestimmt). Wieviel 
Instanzen spielt hier auch keine Rolle. Auch die fiktiven Forderungen 
der KK erreichten währenddessen fast die 20k Marke, was die vers. Person 
hätte zahlen müssen, falls sie nicht den Klageweg bis zum Schluß 
durchgehalten hätte. Wer kommt für den kaputten Score auf? Für den 
unverschuldeten Ärger über die Jahre? Die nicht bezifferbaren, sinnlos 
hervorgerufenen Kosten?

Der Punkt ist nicht, ob die vers. Person letztlich Recht bekam und nach 
deiner Deutung doch nun voll und ganz zufrieden sein kann. Der 
eigentliche Punkt ist vielmehr, daß diese das auf eigene Rechnung mit 
klammer Kasse fast 10 jahre durchzuhalten hatte, denn die KK hat eigene 
Anwälte, Manpower, Zeit und Geld ohne Ende, denn das bezahlen letztlich 
ja alles nur die (Zwangs-)Versicherten. Und die KK sitzt das einfach 
aus, weil sie es eben kann. Auch sämtliche Verfahrenskosten, die der 
unterlegenen KK letztlich auferlegt werden, bezahlen wiederum die 
(Zwangs-)Versicherten mit. Was gibt es daran schönzureden, daß doch 
alles 'im großen und ganzen' so toll läuft? Was gibt es da noch an 
verschwurbelten Details nachzufragen und permanent darauf herumzureiten, 
nur um nicht zugeben zu müssen, daß staatl. Stellen mit aller Härte 
kleine Bürger, die sich oft nicht angemessen wehren können, auspressen, 
wenn sie das wollen? Nur weil es nicht in deinen persönlichen 
Erfahrungshorizont paßt, kann die Sache so überhaupt nicht gelaufen 
sein? Und der Staat verhält sich immer anständig, nur weil du es noch 
nie selber anders erlebt hast?

> Und Andere (und ich) haben das als das benannt, was es ist. Dafür gibt
> es nämlich einen treffenden Begriff.
Nimm doch mal bitte Stellung zu den hinlänglich bekannten Sachverhalten 
der Cum-Ex Geschichten, einem der größten Raubzüge in der Geschichte der 
BRD zum Nachteil des Steuerzahlers (und damit auch dir). Wenn die 
Aufklärung nunmehr in die Verjährung geht und Fälle schon verjährt sind, 
selbst die Medien das vermelden, warum schreitet kein FA, 
Steuerfahndung, Staatsanwaltschaft oder wer da zuständig ist, zur Tat? 
Ach ja, mit Unschuldsvermutung bei den Beamten kommst du bestimmt gleich 
wieder. Wie war das nochmal mit den beiden kaltgestellten 
Steuerfahndern, die an so einer Sache dran waren? Stimmt, da fehlen dir 
wieder Details. Und das Fin.Ministerium wußte das bereits vor Jahren.

Mir fehlt mindestens so sehr die Lust daran mit dir so 
weiterzudiskutieren wie dir die Einsicht dabei.

Autor: Kastanie (Gast)
Datum:

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@Böppele

Es ist immer leicht, "Aufreger" zu finden. Das ist Futter für die Presse 
und wird gerne aufgeschnappt (Klarstellung: Gottseidank wird das 
aufgeschnappt. Ich bin Fan der freien Presse und jede Aufdeckung von 
Ungerechtigkeit, Willkür, Misswirtschaft ist unermesslich wichtig).

Aber du und Dreamer alias Daniel versucht hier Einzelfälle als generelle 
Willkür des ach so bösen Staates breit zu treten.
Es ist doch erstaunlich, wie Millionen von Menschen hierzulande keinen 
Streß mit dem FA und der KK haben? Dazu findet man aber nicht wirklich 
"Erfahrungsberichte", weil das schlichtweg normal ist und nicht des 
Schreibens wert.
Ihr versucht hier das ach so böse Deutschland als puren Bananenstaat 
darzustellen. Das finde ich widerlich und verwerflich.
Wer es hier nicht aushält, der hat, dank der deutschen Verfassung, die 
Möglichkeit, das Land jederzeit zu verlassen (Straftäter ausgenommen).
Böppele, geh einfach fort, mit allen Konsequenzen (!) und hör mit dem 
Gebashe auf!
Oder geh in die Politik und verändere das, was dich stört zum Besseren.

Beide Vorschläge zu anstregend?
Trotz Ostern keine Eier dazu?
Da ist doch so ein Geschreibsel hier um Äonen einfacher zu erledigen...


(Anmerkung:
dieser Post ist leider gegen die Ansichten von Böppele gerichtet und 
läuft daher Gefahr, sofort gelöscht zu werden. Daher muss noch kurz 
angefügt werden: Böppele und Dreamer alias Daniel haben immer Recht)

Beitrag #5812975 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. S. (achs)
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Böppele schrieb:
> Wobei überzahlte Beiträge im Folgejahr nicht wieder zurückgegeben,
> Nachforderungen allerdings eingefordert wurden.

Wobei mir, zumindest bei der Frau, die vors BVG will, nicht klar war, ob 
sie dabei Fälle meint, die unter den Mindestsatz rutschen. Irgendwie 
taucht der gar nicht auf, es wird nebulös unterstellt, man zahle von 
beliebigem Einkommen 15,x%.

Auch die BBG fehlt, glaube ich. Dann wäre aber so ein Artikel, zumal 
Buch und Verein, eher tendenziös als sachlich. Wenn nicht gar fiese 
Werbung in eigener Sache oder (fahrlässige) naive Dummheit.

Autor: Markus H. (mnet_ip)
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Um der Frage des TE mal zu antworten:
- Businessplan ist wichtig und sollte komplett sein
- Dieser sollte auch die benötigten Finanzen etc. für die kommenden 3 
Jahre sowie die zu erwartenden Umsätze und Gewinne beinhalten. 
Zusätzlich sollte der Plan erklären, wie man z.B. welche Kosten 
finanzieren will. Alles auf Pump wird schwierig.
- Man sollte 100%, besser 120%ig hinter der Idee stehen.
- Es gibt einige Förderprogramme für Leute, die sich selbstständig 
machen wollen.KfW, Wi-Bank, Länder-Förderprogramme etc.. Hier kann eine 
gute, vertrauensvolle Bank weiterhelfen.
- Bei der IHK nachfragen. Die unterstützen einen bei der Gründung gern.
- Die Banken werden auch bei einer neu gegründeten GmbH die Hauptkredite 
von Dir persönlich absichern lassen. Das heisst, dass nur die 
Finanzierungen von der Wi-Bank zum Teil vom Land bzw. Bund abgesichert 
werden. Um diese zu bekommen, benötigst Du aber 30-40% Eigenkapital 
(entweder wirklich eigenes, von Freunden oder der Familie oder über 
einen Privatkredit).
- Um 350T€ finanziert zu bekommen, wirst Du viel mit Banken etc. 
sprechen müssen. Rechne mit einer Bewilligungszeit von mehreren Monaten, 
da verschiedene Banken daran beteiligt sind.

Fazit: Du kannst das Risiko für Dich minimieren, ganz auf 0 wirst du es 
nie bekommen. Aber das ist der Unterschied zwischen einen Angestellten 
und einem Selbstständigen. Als Selbstständiger trägst Du das Risiko, 
erhältst aber auch die Gewinne.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. S. (achs)
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Klaus S. schrieb im Beitrag #5812975:
> Jetzt haltet doch mal alle die Schnauze hier. Es gibt nichts mehr
> beizutragen zum eigentlichen Thema.

Bei dem TO, OK. Der will mit mehreren 100k klotzen und schaut nicht auf 
Peanuts.

Es gibt aber genügend, die einfach leben, ein paar k angespart haben und 
es einfach mal probieren, viel Zeit und Herzblut in eine 
Selbstständigkeit stecken. Eine vergessene KK haut die dann völlig um. 
Das ist oft mehr als das, was jemand sich insgesamt zum Leben gönnt.

Autor: Ingenieur (Gast)
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A. S. schrieb:
> Eine vergessene KK haut die dann völlig um.

Wie kann man denn so blöd sein, die Krankenversicherung "vergessen" zu 
bezahlen?

Beitrag #5813309 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5813330 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dieter F. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Wie kann man denn so blöd sein, die Krankenversicherung "vergessen" zu
> bezahlen?

Wenn man das tolle neue (Luxus-) Auto abstottern muss, muss man halt 
Prioritäten setzen.

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

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A. S. schrieb:
> Eine vergessene KK haut die dann völlig um.
> Das ist oft mehr als das, was jemand sich insgesamt zum Leben gönnt.

Jeder Selbständige muss (mit Angestellten - im Zweifel sie/er selbst) 
eine Lohn-/ Gehaltsabrechnung erstellen - es sei denn, er/sie ist 
Freiberufler. Man möge mich korrigieren, falls ich da falsch liege.

In diesem Fall liegt (sofern nicht privat versichert) eine KV-Pflicht 
vor. Dann sollte man auch an der Lohn-/Gehaltsabrechnung erkennen 
(können), dass die KV (neben RV und ALV und ...) auch Geld haben möchte 
(was man ja auch abgerechnet und zum Teil vom Lohn/Gehalt der/des 
Angestellten abgezogen hat).

Das man diesen Betrag nicht für andere Zwecke nutzen kann (da es ja 
anderen Institutionen gehört - analog der Steuern) sollte man wissen / 
wird in jedem IHK-Grundkurs vermittelt.

Daher habe ich ein grundsätzliches Problem mit Deiner Argumentation.

Beitrag #5813434 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5813453 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Schorsch X. (bastelschorsch)
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KV Pflicht besteht immer in Deutschland, aber keine Pflicht in der 
gesetzlichen bei Selbstständigkeit.  RV + ALV nicht unbedingt.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Schorsch X. schrieb:
> KV Pflicht besteht immer in Deutschland, aber keine Pflicht in der
> gesetzlichen bei Selbstständigkeit.  RV + ALV nicht unbedingt.

Informiere Dich mal und berichte dann.

Autor: A. S. (achs)
Datum:

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Dieter F. schrieb:
> Das man diesen Betrag nicht für andere Zwecke nutzen kann

Es geht nicht darum, das Geld nicht zu bezahlen. Sondern um Leute, die 
von 1000€ für sich ausgehen und irgendwie die 15% im Kopf haben, und 
dann von 50% KKB "überrascht" werden. Altersvorsorge wird eh auf später 
verschoben, Lohnsteuer fällt auch weg, aber KK bleibt. Und völlig 
überraschend, wo doch sonst die Nachbarin in Teilzeit für 15%/2 vom 
gleichen geld 3 Kinder und den Mann versichert.

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

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A. S. schrieb:
> Es geht nicht darum, das Geld nicht zu bezahlen. Sondern um Leute, die
> von 1000€ für sich ausgehen und irgendwie die 15% im Kopf haben, und
> dann von 50% KKB "überrascht" werden.

Es gibt keine 50 % KKB!

https://www.aok-business.de/aokplus/tools-service/beitraege-rechengroessen-termine/beitragssaetze/

Autor: Dieter F. (Gast)
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A. S. schrieb:
> Altersvorsorge wird eh auf später
> verschoben, Lohnsteuer fällt auch weg,

Na, da wird es schon klarer. Wieso fällt die Lohn-(Steuer) weg? Die 
nennt sich bei Selbständigen etc. "Einkommensteuer" und fällt auch dort 
an (neben der Umsatzsteuer, die man eingenommen hat und auch weitergeben 
muss).

Wer keine Altersvorsorge (als Selbständiger) betreibt wird (wenn er 
nicht gut verdient und das zurücklegt) später der typische H4-Fall.

Autor: A. S. (achs)
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Dieter F. schrieb:
> . Wieso fällt die Lohn-(Steuer) weg? Die nennt sich bei Selbständigen
> etc. "Einkommensteuer" und fällt auch dort an (

Eben nicht. Bei 1000€. Es geht ja nicht um Leute, bei denen 4k oder mehr 
über bleiben. Zumal nach oben gedeckelt.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Es ist trotzdem irgendwie schwachsinn sich darüber zu beschweren.
Oder fändest du es sinnvoll, wenn das Krankenhaus bei "vergessener KK" 
dann einen Abweisen, oder direkt zur Kasse bitten würde wie in den USA?

Autor: Finanzminister (Gast)
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Die Bemessungsgrundlage für die Krankenkasse lag letztes Jahr noch bei 
über 2000 EUR, wer also weniger verdient hat, hat prozentuell gesehen 
mehr bezahlt.
50% sind bei einem geringen monatlichen Einkommen also nicht utopisch.

Dadurch hat der Staat ja auch viele gering-Verdiener in die privaten 
Krankenkassen gedrängt.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Finanzminister schrieb:
> Die Bemessungsgrundlage für die Krankenkasse lag letztes Jahr noch bei
> über 2000 EUR, wer also weniger verdient hat, hat prozentuell gesehen
> mehr bezahlt.

Zeig mal bitte.

Nur mal so, als Anreiz:

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/beitragsrechner/

Autor: Finanzminister (Gast)
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Autor: Dieter F. (Gast)
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Finanzminister schrieb:
> Es geht hier um Selbstständige

Und - weiter? Mit welchem Monatseinkommen rechnen wir denn? Handelt es 
sich um Kleingewerbe?

Als Kleingewerbe gelten solche Unternehmen, die wegen ihres geringen 
Umfangs keinen kaufmännisch eingerichteten Gewerbebetrieb erfordern. 
Dies wird dann angenommen, wenn

der Umsatz des Vorjahres 17.500 € nicht überschritten hat und
der Umsatz des laufenden Jahres nicht mehr als 50.000 € beträgt.

Gesetzliche Krankenversicherung bei Kleingewerbe
Ein Kleinunternehmer kann in der gesetzlichen Krankenversicherung 
freiwillig versichert sein. Die Höhe der Beiträge, die der 
Selbstständige mit Kleingewerbe zur Krankenversicherung entrichten muss, 
ist bundeseinheitlich geregelt und bemisst sich nach seinem Einkommen. 
Der Bemessungssatz beträgt

für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung ohne Anspruch auf 
Krankengeld 14,9 %,
für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung mit 
Krankengeldanspruch 15,5 %

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier nur Hörensagen eine Rolle 
spielt. Wenn ich einen schlechten Tag hätte würde ich schreiben " hier 
wird nur geistiger Dünnschiss gelabert " - aber ich habe keinen 
schlechten Tag :-) - das hat aber auf die Qualität der Aussagen hier 
keinen Einfluss (leider).

Autor: Finanzminister (Gast)
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Weiß ich doch nicht was der oben erwähnte Fall verdient hat. Die Karten 
wurden 2019 neu gemischt sodass der Betrag halbiert wurde.

Ich habe nur klargestellt das ein Krankenkassenbeitrag von 50% für 
Selbstständige vor 2019 durchaus möglich war. Nicht mehr und nicht 
weniger.

https://www.existenzgruender.de/SharedDocs/BMWi-Expertenforum/Persoenliche-Absicherung/Krankenversicherung/Beitragshoehe/Kleingewerbe-Hoehe-des-Krankenversicherungsbeitrags.html

quote:
Bei einer hauptberuflichen Selbstständigkeit, mit geringen Einkommen aus 
dem Kleingewerbe, wie bei Ihnen mit ca. 500 Euro, wird als 
Mindestbemessungsgrundlage für die Beitragsberechnung von einem Betrag 
von 2073,75 Euro ausgegangen.

Stand 2014, der vom anderen erwähnte Fall muss wohl auch in diesen 
Zeitrahmen fallen (2019 wurden die Karten neu gemischt, die 
Mindestbemessungsgrundlage hat sich so gut wie halbiert).