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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Maximalstromschaltung


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Autor: Fränki (Gast)
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Hallo

Es existiert eine Sinusspannungsquelle mit einer Frequenz von ca. 22kHz 
und einer Amplitude 5V.
Es geht mir dabei darum, dass die Schaltung beim Spannungsspitzenwert 
einen Maximalstrom von ca. 150mA liefert. Etwaige Temperaturerhöhungen 
sollen keinen Einfluss darauf haben, dass sich der Maximalstrom beim 
Spitzenwert ändern. +/-2mA wären ok.

Gibt es da eine Möglichkeit, das zu realisieren?

Autor: Falk B. (falk)
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Fränki schrieb:
> Hallo
>
> Es existiert eine Sinusspannungsquelle mit einer Frequenz von ca. 22kHz
> und einer Amplitude 5V.
> Es geht mir dabei darum, dass die Schaltung beim Spannungsspitzenwert
> einen Maximalstrom von ca. 150mA liefert.

Dann mußt du gemäß dem ohmschen Gesetz einen

R = U / I = 5V / 150mA = 33Ohm

Widerstand anschließen.

> Etwaige Temperaturerhöhungen
> sollen keinen Einfluss darauf haben, dass sich der Maximalstrom beim
> Spitzenwert ändern. +/-2mA wären ok.

Die meisten Quellen sind temperaturstabil genug, um das zu erreichen. 
Normale Widerstände auch.

> Gibt es da eine Möglichkeit, das zu realisieren?

Jaja, was wäre die Welt ohne unsere Realisatoren . . .

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Fränki schrieb:
> Es existiert eine Sinusspannungsquelle mit einer Frequenz von ca. 22kHz
> und einer Amplitude 5V.

Aha.

> Es geht mir dabei darum, dass die Schaltung beim Spannungsspitzenwert
> einen Maximalstrom von ca. 150mA liefert. Etwaige Temperaturerhöhungen
> sollen keinen Einfluss darauf haben, dass sich der Maximalstrom beim
> Spitzenwert ändern. +/-2mA wären ok.

Dunkel der Sinn deiner Rede ist.

Hast du schon mal vom Ohmschen Gesetz gehört? Strom und Spannung sind 
nicht unabhängig voneinander. So lange du keinen Verbraucher an deine 
"existierende Sinusspannungsquelle" anschließt, fließt schon mal
gar kein Strom.

Ein ohmscher Verbraucher von 33.3Ω würde bei 5V Spitzenspannung gerade 
150mA Spitzenstrom fließen lassen. Hat dein Verbraucher einen höheren 
Widerstand, fließt entsprechend weniger Strom. Hat er einen niedrigeren 
Widerstand, dann halt mehr. Sofern die Quelle überhaupt 150mA oder mehr 
liefern kann. Das sind die physikalischen Zusammenhänge. Begreife sie.

Warum die Temperatur einen Einfluß auf den Strom haben sollte, bleibt 
auch rätselhaft.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian S. (amateur)
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Ziemlich viele wenns!
Wenn Deine Spannungsquelle eine konstante Ausgangsspannung liefert.
Wenn Deine Spannungsquelle temperaturstabil ist.
Wenn die Last mit Temperaturänderungen nichts am Hut hat.
Dann reicht ein Widerstand von 33,3333333333(usw.) Ohm als Last.

Ich schätze aber mal, dass von Deiner Seite her noch ein paar "Abers" 
kommen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fränki (Gast)
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> Ich schätze aber mal, dass von Deiner Seite her noch ein paar "Abers"
> kommen.
Ja Aaaaber :)

Axel S. schrieb:
> Fränki schrieb:
>> Es existiert eine Sinusspannungsquelle mit einer Frequenz von ca. 22kHz
>> und einer Amplitude 5V.
>
> Aha.
>
>> Es geht mir dabei darum, dass die Schaltung beim Spannungsspitzenwert
>> einen Maximalstrom von ca. 150mA liefert. Etwaige Temperaturerhöhungen
>> sollen keinen Einfluss darauf haben, dass sich der Maximalstrom beim
>> Spitzenwert ändern. +/-2mA wären ok.
>
> Dunkel der Sinn deiner Rede ist.

Ich hatte eigentlich noch mehr Text geschrieben, leider habe ich 2 
Fenster offen gehabt und habe das mit dem geringeren Textanteil gepostet 
:(
>
> Hast du schon mal vom Ohmschen Gesetz gehört? Strom und Spannung sind
> nicht unabhängig voneinander. So lange du keinen Verbraucher an deine
> "existierende Sinusspannungsquelle" anschließt, fließt schon mal
> gar kein Strom.
>

Ja.
Eigentlich habe ich eine Schaltung wie oben dargestellt. Sie entspricht 
genau der Applikation auf der Seite 2 im Datenblatt 
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm1875.pdf
Es sind ein paar Werte angepasst worden und ich habe keine Ahnung warum. 
In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und 
driftet meistens so um die 4V. Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi 
messen, verzerrt es das Signal.

Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf 
einen Stromrichter zugeführt wird. Und das Problem dabei ist, dass sich 
die Last von Print zu Print ändert aufgrund der versch. Leistungen der 
Geräte und der Strom aber beim Spitzenwert vom Sinus immer gleich 
bleiben muss.
Unser Ziel ist es nun die obige Schaltung zu ersetzen mit etwas 
zuverlässigerem. Jetzt wäre es naheliegend etwas zu haben, mit dem man 
die Amplitude des Sinussignals immer anpassen kann, damit man bei 
variierender Last immer den gleichen Maximalstrom durch Änderung der 
Amplitude erreicht.

Könnte man das irgendwie rein analog machen?

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Ich habe das Problem irgendwie immer noch nicht kapiert...

Fränki schrieb:
> Es sind ein paar Werte angepasst worden und ich habe keine Ahnung warum.
> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
> driftet meistens so um die 4V. Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi
> messen, verzerrt es das Signal.
Muss das so sein oder ist das ein Problem?

> Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf
> einen Stromrichter zugeführt wird.
Der dann was damit macht?

> Und das Problem dabei ist, dass sich die Last von Print zu Print ändert
> aufgrund der versch. Leistungen der Geräte
Welcher Geräte?

> und der Strom aber beim Spitzenwert vom Sinus immer gleich bleiben muss.
Warum muss der Strom immer gleich bleiben?
(Wobei ein Sinus per Definition nur bestenfalls 2 mal pro Periode einen 
"gleichen Strom" hat...)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: MaWin (Gast)
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Fränki schrieb:
> Und das Problem dabei ist, dass sich die Last von Print zu Print ändert
> aufgrund der versch. Leistungen der Geräte und der Strom aber beim
> Spitzenwert vom Sinus immer gleich bleiben muss

Du hast nicht mal Grundschulkenntnisse über Elektrische Schaltungen, 
stimmt's ?

Autor: Falk B. (falk)
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Fränki schrieb:

> Eigentlich habe ich eine Schaltung wie oben dargestellt. Sie entspricht
> genau der Applikation auf der Seite 2 im Datenblatt
> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm1875.pdf

Das ist ein einfacher Verstärker mit AC-Kopplung, aka Audioverstärker.

> Es sind ein paar Werte angepasst worden und ich habe keine Ahnung warum.

Hmm.

> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und

Was variiert denn da? Die Amplitude? Die Frequenz?

> driftet meistens so um die 4V.

Und warum steht dann dort 10Vpp und 22kHz? Was denn nun?

> Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi
> messen, verzerrt es das Signal.

Ja logisch, denn der Verstärker hat eine Verstärkung von 20 (R3/R4 +1 
nichtinvertierender Verstärker). Wenn der mit +/-15V Versorgt wird, darf 
der am Eingang kaum mehr als 0,7V sehen, damit er nicht übersteuert. 
Eher in Richtung 0,5V, denn der IC ich vermutlich kein Rail 2 Rail Typ.

> Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf
> einen Stromrichter zugeführt wird. Und das Problem dabei ist, dass sich
> die Last von Print zu Print ändert aufgrund der versch. Leistungen der
> Geräte und der Strom aber beim Spitzenwert vom Sinus immer gleich
> bleiben muss.

Du klingt wie ein Bäckerazubi, der sich verlaufen hat. Bist du sicher, 
daß du von E-Technik Ahnung hast?

> Unser Ziel ist es nun die obige Schaltung zu ersetzen mit etwas
> zuverlässigerem.

Ihr (du?) wisst nicht mal was die Schaltung wie macht. 8-0

> Jetzt wäre es naheliegend etwas zu haben, mit dem man
> die Amplitude des Sinussignals immer anpassen kann, damit man bei
> variierender Last immer den gleichen Maximalstrom durch Änderung der
> Amplitude erreicht.

Mann O Mann, mit solchen Sätzen kannst du dich direkt in den Bundestag 
wählen lassen!

> Könnte man das irgendwie rein analog machen?

Ja, indem man sich mal die Grundlagen analoger Verstärker reinzieht.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Fränki schrieb:
> Axel S. schrieb:

>> Dunkel der Sinn deiner Rede ist.

Und dieser Post macht es kaum besser

> Eigentlich habe ich eine Schaltung wie oben dargestellt.

Die Schaltung ergibt - insbesondere mit den angeschriebenen Werten - 
keinen Sinn. Es ist ein Wechselspannungs-Verstärker mit Verstärkung 21. 
Wenn du da einen 10Vpp Sinus vorne reinfütterst, übersteuerst du den 
Verstärker. Denn 210Vpp kann er nicht liefern, wenn er lediglich mit 
30Vpp versorgt wird.

> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
> driftet meistens so um die 4V.

Der Koppelkondensator C1 hält einen DC-Offset vom Verstärker fern.

> Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi
> messen, verzerrt es das Signal.

Wie gesagt: das Ausgangssignal kann nicht anders als verzerrt sein.

> Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf
> einen Stromrichter zugeführt wird.

Was nennst du hier "Stromrichter"?

> Und das Problem dabei ist, dass sich
> die Last von Print zu Print ändert aufgrund der versch. Leistungen der
> Geräte und der Strom aber beim Spitzenwert vom Sinus immer gleich
> bleiben muss.

Das ergibt keinen Sinn. Warum sollte sich die Last ändern? Und warum 
würde es nicht reichen, die Amplitude des Signals respektive die 
Verstärkung der obigen Schaltung für jedes Gerät einmal abzugleichen?

Autor: Klaus R. (klara)
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Fränki schrieb:
> Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf
> einen Stromrichter zugeführt wird. Und das Problem dabei ist, dass sich
> die Last von Print zu Print ändert aufgrund der versch. Leistungen der
> Geräte und der Strom aber beim Spitzenwert vom Sinus immer gleich
> bleiben muss.
> Unser Ziel ist es nun die obige Schaltung zu ersetzen mit etwas
> zuverlässigerem. Jetzt wäre es naheliegend etwas zu haben, mit dem man
> die Amplitude des Sinussignals immer anpassen kann, damit man bei
> variierender Last immer den gleichen Maximalstrom durch Änderung der
> Amplitude erreicht.
>
> Könnte man das irgendwie rein analog machen?

Zeig uns einfach mal die ganze Schaltung. Ich denke, dann kann man Dir 
helfen.
mfg Klaus

Autor: Dieter (Gast)
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Autor: Dieter (Gast)
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Und zusätzlich schaue Dir einmal eine Stromspiegelschaltung an.
https://et-tutorials.de/8951/einfacher-stromspiegel/

Autor: Dieter (Gast)
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Autor: Fränki (Gast)
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Hallo Falk

Falk B. schrieb:
> Fränki schrieb:
>
>> Eigentlich habe ich eine Schaltung wie oben dargestellt. Sie entspricht
>> genau der Applikation auf der Seite 2 im Datenblatt
>> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm1875.pdf
>
> Das ist ein einfacher Verstärker mit AC-Kopplung, aka Audioverstärker.


Wozu sind eigentlich die Kondensatoren C2 und C5 im Datenblatt auf Seite 
2?

>
>> Es sind ein paar Werte angepasst worden und ich habe keine Ahnung warum.
>
> Hmm.
>
>> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
>
> Was variiert denn da? Die Amplitude? Die Frequenz?

Am nicht invert. Eingang des OPs, werden 10Vpp eingespiesen.
Am Ausgang sollten dann mit der Verstärkung 20V herauskommen.
Das messe ich auch, aber nur wenn das Testgerät gute Laune hat, weil 
manchmal sind es auch mal nur 16V Amplitude.
>
>> driftet meistens so um die 4V.
>
> Und warum steht dann dort 10Vpp und 22kHz? Was denn nun?

Ein Sinussignal mit 5V Amplitude (Spitzenspannung) und f=22kHz.
>

>
> Ja logisch, denn der Verstärker hat eine Verstärkung von 20 (R3/R4 +1
> nichtinvertierender Verstärker). Wenn der mit +/-15V Versorgt wird, darf
> der am Eingang kaum mehr als 0,7V sehen, damit er nicht übersteuert.
> Eher in Richtung 0,5V, denn der IC ich vermutlich kein Rail 2 Rail Typ.

Ich habe das jetzt auch mal nachgerechnet, ich habe blind darauf 
vertraut, dass das richtig gemacht worden ist. Die Schaltung ist extern 
entwickelt worden.
Ue = Ua * 20k+1k/1k, ich weiss also nicht mal warum ich überhaupt 20V 
messe. Der Sinus ist mit +-15V Supply total abgeschnitten. Ist ja fast 
ein Rechteck. Ich dürfte ja nicht einmal 15V messen. Was ein der LM1875 
in so einer Anwendung verloren hat, leuchtet mir auch nicht ganz ein. 
Von dem lieferbaren Strom benötige ich auch nur Faktor 20 weniger.

>
>> Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf
>> einen Stromrichter zugeführt wird. Und das Problem dabei ist, dass sich
>> die Last von Print zu Print ändert aufgrund der versch. Leistungen der
>> Geräte und der Strom aber beim Spitzenwert vom Sinus immer gleich
>> bleiben muss.
>
> Du klingt wie ein Bäckerazubi, der sich verlaufen hat. Bist du sicher,
> daß du von E-Technik Ahnung hast?

Was ich meine ist, dass das Eingangssignal nur verstärkt und nicht 
verändert werden darf, weil das verstärkte Signal dann einem 
Stromrichter zugeführt wird. Wenn da ein Gleichspannungssignal kommt 
kommt es bei den magnetischen Bauteilen zu einer Sättigung.

>
>> Unser Ziel ist es nun die obige Schaltung zu ersetzen mit etwas
>> zuverlässigerem.
>
> Ihr (du?) wisst nicht mal was die Schaltung wie macht. 8-0
>
>> Jetzt wäre es naheliegend etwas zu haben, mit dem man
>> die Amplitude des Sinussignals immer anpassen kann, damit man bei
>> variierender Last immer den gleichen Maximalstrom durch Änderung der
>> Amplitude erreicht.
>
> Mann O Mann, mit solchen Sätzen kannst du dich direkt in den Bundestag
> wählen lassen!

Richtig, ich habe leider immer wenig Zeit, weil andere Messungen auch 
noch parallel laufen und ich nur ab und zu reinschauen kann.
>
>> Könnte man das irgendwie rein analog machen?
>
> Ja, indem man sich mal die Grundlagen analoger Verstärker reinzieht.

Das habe ich, aber mir fehlt irgendwie der richtige Ansatz.

Hallo Lothar

Lothar M. schrieb:
> Ich habe das Problem irgendwie immer noch nicht kapiert...
>
> Fränki schrieb:
>> Es sind ein paar Werte angepasst worden und ich habe keine Ahnung warum.
>> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
>> driftet meistens so um die 4V. Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi
>> messen, verzerrt es das Signal.
> Muss das so sein oder ist das ein Problem?

Nein muss auf keinen Fall so sein, ich bin für Vorschläge offen.

>
>> Der Ausgang vom OP muss ebenfalls ein Sinus sein, welcher direkt auf
>> einen Stromrichter zugeführt wird.
> Der dann was damit macht?

Das Signal wir einfach einem Stromrichter zugeführt. Wichtig ist dabei, 
dass der Strom stets konstant ist. Es gibt nämlich Heizgeräte, die mit 
unterschiedlichen Leistungen laufen. Je nach Gerät haben die das so 
gelöst, dass sie Platzhalter für Widerstände auf dem Print geschaffen 
haben, damit sie die Last anpassen können, indem sie Widerstände 
hinlöten oder entfernen. So können Sie für unterschiedliche Geräte 
gleiche Prints verwenden und müssen nur Widerstandswerte anpassen. Die 
genauen Details kenne ich leider selbst nicht.


Hallo Axel

Axel S. schrieb:
> Fränki schrieb:
>> Axel S. schrieb:
>
>>> Dunkel der Sinn deiner Rede ist.
>
> Und dieser Post macht es kaum besser
>
>> Eigentlich habe ich eine Schaltung wie oben dargestellt.
>
> Die Schaltung ergibt - insbesondere mit den angeschriebenen Werten -
> keinen Sinn. Es ist ein Wechselspannungs-Verstärker mit Verstärkung 21.
> Wenn du da einen 10Vpp Sinus vorne reinfütterst, übersteuerst du den
> Verstärker. Denn 210Vpp kann er nicht liefern, wenn er lediglich mit
> 30Vpp versorgt wird.

Ja das wundert mich jetzt auch, warum sie überhaupt tut..
>
>> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
>> driftet meistens so um die 4V.
>
> Der Koppelkondensator C1 hält einen DC-Offset vom Verstärker fern.
>
>> Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi
>> messen, verzerrt es das Signal.
>
> Wie gesagt: das Ausgangssignal kann nicht anders als verzerrt sein.

Wieso verzerrt, meinst du nicht abgeschnitten, weil er voll in der 
Begrenzung ist?


>
> Das ergibt keinen Sinn. Warum sollte sich die Last ändern? Und warum
> würde es nicht reichen, die Amplitude des Signals respektive die
> Verstärkung der obigen Schaltung für jedes Gerät einmal abzugleichen?

Siehe oben

Hallo Dieter

Dieter schrieb:
> Franki seine Frage zielt auf eine spannungsgesteuerte Stromquelle.
>
> Beitrag "Spannungsgesteuerte Stromquelle mit op amp"
> Beitrag "Bipolare Spannungsgesteuerte Stromquelle +-50mA"
> https://david-th.de/?site=p_018

Das habe ich mir angesehen.
Das was ich vorhabe, müsste ja mit der Schaltung 1.2 hier
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currmr.htm
funktionieren.
Ich hänge mein Eingangssignal 10Vpp, f=22kHz an den nicht invert. 
Eingang des OPVs. dadurch fliesst ein Strom Ie, den ich mit dem R1 
einstellen kann.
Auf der anderen Seite, hätte ich aufgrund der Verluste an einen Mosfet 
gedacht und könnte statt dem Bipolartransistor den Mosfet verwenden.
Über dem Verbraucher R2 fällt dann ja auch Ue ab, weil der OPV immer so 
lange verstärkt bis die Differenzspannung 0 ist. Also erhöht er die 
Spannung am Ausgang so lange, bis der notwendige Strom erreicht ist, 
sodass genau Ue über R2 abfällt. Ich müsste damit eigentlich nur darauf 
achten, dass der OP Dual-supply fähig ist.
Habe ich etwas nicht beachtet?

Autor: Falk B. (falk)
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Fränki schrieb:
>>> http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm1875.pdf
>>
>> Das ist ein einfacher Verstärker mit AC-Kopplung, aka Audioverstärker.
>
> Wozu sind eigentlich die Kondensatoren C2 und C5 im Datenblatt auf Seite
> 2?

C2 macht ein AC-Kopplung in die Rückkopplung, damit werden sehr 
niederfrequente Signale NICHT verstärkt. Die Grenzfrquenz liegt bei ca. 
1/(2*Pi*R3*C2) ~7Hz. D.h. darunter wird dann mit sinkender Frequenz nix 
mehr verstärkt.

>>> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
>>
>> Was variiert denn da? Die Amplitude? Die Frequenz?
>
> Am nicht invert. Eingang des OPs, werden 10Vpp eingespiesen.

Eingespeist.

> Am Ausgang sollten dann mit der Verstärkung 20V herauskommen.
Was denn 20V? 20Vpp oder 20Vp?

Nö, denn dann müßt er die Verstärlung 2 haben. Dazu müßte R4=1k sein.

> Das messe ich auch, aber nur wenn das Testgerät gute Laune hat, weil
> manchmal sind es auch mal nur 16V Amplitude.

Da gibt es mehrere Unklarheiten. Erstens stimmt die VErstärkung nicht, 
bei 10Vpp am Eingang übersteuert das Ding gnadenlos.

> Ein Sinussignal mit 5V Amplitude (Spitzenspannung) und f=22kHz.

Schön.

> Ich habe das jetzt auch mal nachgerechnet, ich habe blind darauf
> vertraut, dass das richtig gemacht worden ist. Die Schaltung ist extern
> entwickelt worden.
> Ue = Ua * 20k+1k/1k, ich weiss also nicht mal warum ich überhaupt 20V
> messe.

Meßfehler? Falsche Oszieinstellung? Falscher Meßbereich?

> Der Sinus ist mit +-15V Supply total abgeschnitten. Ist ja fast
> ein Rechteck.

Logisch.

> Ich dürfte ja nicht einmal 15V messen.

Wie mißt du denn? Mit einem Multimeter oder Oszi?

> Was ein der LM1875
> in so einer Anwendung verloren hat, leuchtet mir auch nicht ganz ein.

Es ist ein vollintegrierter Verstärker, der mit sehr wenig Beschaltung 
auskommt. Warum sollte man es komplizierter machen?

> Was ich meine ist, dass das Eingangssignal nur verstärkt und nicht
> verändert werden darf,

Das macht ein gescheiter Verstärker mit gescheitem EIngangssignal ;-)

> Richtig, ich habe leider immer wenig Zeit, weil andere Messungen auch
> noch parallel laufen und ich nur ab und zu reinschauen kann.

Du hast auch keinen Plan . . . Dir fehlen versammt viele Grundlagen. 
Sowohl was E-Technik als auch gescheite Kommunikation angeht.

> Das habe ich, aber mir fehlt irgendwie der richtige Ansatz.

Ja, die bösen Grundlagen. Die kann man auch nicht einfach mal googeln. 
;-)
Denn Google-Informationen sind was GANZ ANDERES als anwendungsbereites 
Wissen und Können im Kopf.

> Das Signal wir einfach einem Stromrichter zugeführt. Wichtig ist dabei,
> dass der Strom stets konstant ist.

Du faselst. Kein Mensch kenn deinen "Stromrichter" und das sonst noch in 
deiner Schaltung ist. Also kannst du alles mögicher erzählen, es kann 
aber keine ztuordnen.

> Es gibt nämlich Heizgeräte, die mit
> unterschiedlichen Leistungen laufen. Je nach Gerät haben die das so
> gelöst, dass sie Platzhalter für Widerstände auf dem Print geschaffen
> haben, damit sie die Last anpassen können, indem sie Widerstände
> hinlöten oder entfernen.

Klingt nach planlosem Murks^3.

> So können Sie für unterschiedliche Geräte
> gleiche Prints verwenden und müssen nur Widerstandswerte anpassen. Die
> genauen Details kenne ich leider selbst nicht.

Das kommt dem Problem schon näher.

>> Wie gesagt: das Ausgangssignal kann nicht anders als verzerrt sein.
>
> Wieso verzerrt, meinst du nicht abgeschnitten, weil er voll in der
> Begrenzung ist?

Ja.

> Das was ich vorhabe,

Das hast du immer noch nicht wirklich verständlich ausgedrückt. Wenn du 
nur ein Sinussignal mit 5V Amplitude und 22kHz auf 10V Amplitude 
verstärken willst, reich die Schaltung mit R4=1k. Alles andere ist wirr.

> müsste ja mit der Schaltung 1.2 hier
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currmr.htm
> funktionieren.

Nein, wird sie vermutlich nicht, denn eine unipolare Konstantstromquelle 
ist was ganz anderes als ein normaler Linearverstärker. Was du brauchst, 
ist immer noch vollkommen unklar.

> Auf der anderen Seite, hätte ich aufgrund der Verluste an einen Mosfet
> gedacht und könnte statt dem Bipolartransistor den Mosfet verwenden.

Planloses Geplapper.

> Habe ich etwas nicht beachtet?

Ja, daß man dir auf grund deiner äußerst nebulösen Beschreibung der 
Anwendung nicht wirklich helfen kann.

Wie heißt dein Stromrichter GENAU? Bild? Link? Datenblatt?

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Fränki schrieb:
> In der Schaltung variiert das Eingangssignal von Zeit zu Zeit und
> driftet meistens so um die 4V. Wenn mir am Ausgang des OP mit dem Oszi
> messen, verzerrt es das Signal.

Blind geraten:

Klingt irgendwie als wären da verschiedene Stromkreise und die Massen 
nicht verbunden.

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