Taste schaltet Relais ein und aus

Gast #5882848
Hallo,
ich möchte mit einem Tastendruck ein Relais einschalten und mit 
einem.weiteren Tastendruck wieder ausschalten, vergleichbare Zustände 
wie beim Drücken eines Kugelschreiber.
Also zwei stabile Zustände.
Habe mir ein bistabiles Relais besorgt. Es funktioniert nicht wie 
geplant.
 Einmal drücken schaltet an .  Nun muss die Spannung umgepolt und erneut 
der Taster gedrückt  werden damit das Relais abschaltet.
Es soll ein Taster und Gleichspannung verwendet werden.
Was kann ich tun?
Vl. Grüsse
Gast
Fange bitte an und nenne das "bistabiles Relais".

Welche Spannungen sind vorhanden, mit µC oder nur Analog?

Was kannst Du selbst?

Stecken, Löten, Platinen entwerfen und Produzieren usw. ?
Gast
Harald W. schrieb:
> solch eine Krücke wie die von Nico.

Der Nico hat mit einem halben 4011 ein Flipflop gebaut. Ein klein wenig 
Außenbeschaltung und einen Ausgangstransistor braucht man sowieso. Also 
keine "Krücke", sondern genau das gleiche, was du auch vorgeschlagen 
hast!
Gast
Hallo Schwachstrom,

sieh dir mal bei dem blauen Claus mit dem großen C den 
Schaltfolgekonverter an, Best.Nr. 701240. Dabei wird auch gleich weiter 
unten ein passendes Relais angeboten. Vergiß aber bitte nicht die 
Schutzdiode am Relais.

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben.
Huh schrieb:

>> solch eine Krücke wie die von Nico.
>
> Der Nico hat mit einem halben 4011 ein Flipflop gebaut. Also keine
> "Krücke", sondern genau das gleiche, was du auch vorgeschlagen hast!

Das ist aber kein "echtes" MS-Flipflop, sondern die Speicherfunktion
wurde mit Kondensatoren nachgebildet. Sowas hat man zu Zeiten gemacht,
in denen echte MS-Flipflops noch deutlich teurer als Gatter waren.
Das muss man nicht ins heute übernehmen.
Gast
Harald W. schrieb:
> Huh schrieb:
>
>>> solch eine Krücke wie die von Nico.
>>
>> Der Nico hat mit einem halben 4011 ein Flipflop gebaut. Also keine
>> "Krücke", sondern genau das gleiche, was du auch vorgeschlagen hast!
>
> Das ist aber kein "echtes" MS-Flipflop, sondern die Speicherfunktion
> wurde mit Kondensatoren nachgebildet. Sowas hat man zu Zeiten gemacht,
> in denen echte MS-Flipflops noch deutlich teurer als Gatter waren.
> Das muss man nicht ins heute übernehmen.

Dann mal eine Frage: Funktioniert es oder funktioniert es nicht?
Und im Gegensatz zu deinem Vorschlag kann der TO sofort anfangen mit dem 
Löten.
Und einen Ausgangstransistor braucht deine Lösung genauso.
Also was ist der "Nachteil" an der Lösung von Nico?
Die zwei Kondensatoren etwa?

Jetzt laß mal die Kirche im Dorf!
Gast
Huh schrieb:
> im Gegensatz zu deinem Vorschlag kann der TO sofort anfangen mit dem
> Löten.

Will er das denn? Oder wäre ihm mit einem handelsüblichen 
Stromstoß-Schalter (für Hutschiene oder Dosen-Einbau) mit Schraubklemmen 
dran besser gedient?

@ Schwachstrom:

Sage doch mal, um welche Spannungen und Ströme es geht und wo das Ding 
eingebaut werden soll.
Huh schrieb:

> Also was ist der "Nachteil" an der Lösung von Nico?

Sie ist störanfälliger und bietet keinerlei Vorteile
gegenüber der Lösung mit MS-Flipflop. Oder sind auch
Es ist störanfälliger und bietet keinerlei Vorteile
auch heute noch die entsprechenden ICs teurer als der
Mehrpreis durch mehr Bauelemente in Deiner Schaltung?
Gast
Harald W. schrieb:
> Huh schrieb:
>
>> Also was ist der "Nachteil" an der Lösung von Nico?
>
> Sie ist störanfälliger und bietet keinerlei Vorteile
> gegenüber der Lösung mit MS-Flipflop. Oder sind auch
> Es ist störanfälliger und bietet keinerlei Vorteile
> auch heute noch die entsprechenden ICs teurer als der
> Mehrpreis durch mehr Bauelemente in Deiner Schaltung?

Erstens solltest du vor dem Absenden nochmal lesen, was du geschrieben 
hast und zweitens ist das nicht "meine" Schaltung :-)
Gast
Hallo,
möchte  mich  nochmal melden.
Danke für die guten Hinweise, die mir schon weiterhelfen.
Nochmals im Detail:
Ich will in einem 12V -Gleichstromnetz über einen Taster ein Relais per 
Taste ein- / ausschalten.
***Wichtig wäre noch (habe ich vergessen), dass das Relais
beim erstmaligen einschalten über einen 12V-  Hauptshalter eine 
definierte Lage (Schaltkontakte offen) hat.
Anwendung am Motorrad. Es soll ein Verstärker eingeschaltet werden.
Mir gefallen die Lösung mit E555, CD4093 oder dem 1- Transistor gut.
Letzteres da schon ein Relais angeschlossen und somit ein 
Treibertransistor hinfällig ist.
Bin auch platzmässig etwas eingeengt.
Danke und einen schönen Sonntag.
Gast
Schwachstrom schrieb:
> Anwendung am Motorrad

Wo bekommst du denn da saubere 12V her ?
Da musst du erst mal für eine Stromversorgung sorgen, die dir deine 
Bauteile nicht grillt.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23

Warum von faulen Fragenden die wesentlichen Informationen immer erst 
salamischeibchenweise zu spät geliefert werden, und sich dutzende Leute 
vorher Mühe geben, die dann pulverisiert werden.

Immerhin taugen die meisten Lösungen noch nach einem passenden 
Spannungsregler.
Gast
Punktesammler schrieb:
> hinz schrieb:
>> Eltako S91-100-12V
>
> Das hat aber keinen definierten Einschaltzustand?

Stimmt.


> Schwachstrom schrieb:
>> Anwendung am Motorrad. Es soll ein Verstärker eingeschaltet werden.
>
> Warum nimmst du nicht einen einfachen ein/aus-Schalter mit nachfolgendem
> Relais?

Bestimmt nicht kompliziert genug.
Ich liebe Salami!
Was mir danach aber immer aufstößt ist, wenn sie bei Anfragen serviert 
wird.

Ein Stromstoßrelais ist eine Sache, eins das nach dem Einschalten einen 
definierten Zustand hat, eine ganz andere.

Also wird wohl eine von Elektronik oder Geld unterstützte Lösung 
herhalten müssen.

Fehlt also nur noch der Nachsatz: ... und soll 200A schalten können.
MaWin schrieb:
> Schwachstrom schrieb:
> Anwendung am Motorrad
>
> Wo bekommst du denn da saubere 12V her ?

> Warum von faulen Fragenden die wesentlichen Informationen immer erst
> salamischeibchenweise zu spät geliefert werden, und sich dutzende Leute
> vorher Mühe geben, die dann pulverisiert werden.
>

Sooo sauber muss die Versorgung für die meist genannten Lösungen auch 
nicht sein, ist ja kein uC. Was stört dich denn, der Ripple vom 
Alternator? Schnuppe bei der Transistor Lösung.

Also mal locker bleiben. Auch der CD401 macht das mit.
@Erwin D.
>Das Motorrad mit einem Verstärker, der 200A zieht, möchte ich sehen.

Gerade bei Verstärkern wird in Sachen Brummfreiheit gerne nach dem 
Motto: "Viel ist Gut" nicht gerade mit Kondensatoren gegeizt.

Also würde es mich nicht wundern, wenn das Teil mal locker 200A zieht.

Latürnich nur beim Einschalten. Aber wenn mich aber nicht alles täucht, 
geht es bei der Belastbarkeit von Schaltern gerade hierum. Noch 
schlimmer ist es nur, wenn Gleichspannung geschaltet werden soll. 
Hoppla, ist ja angeblich sogar der Fall.
Gast
Punktesammler schrieb:
> Warum nimmst du nicht einen einfachen ein/aus-Schalter mit nachfolgendem
> Relais?

Weißt du wie oft diese weise Frage in genau solchen Anwendungsfällen 
schon gestellt wurde? Ich meine, mich an mindestens 3 Fälle in den 
vergangenen 12 Monaten zu erinnern.
Gast
Philipp G. schrieb:
> er will einen Taster. Müssen wir das in Frage stellen?

Ja müssen wir, weil er mit den zahlreichen Lösungsvorschlägen wenig 
anfangen kann. Dann nimmt man eben etwas, was man beherrscht.

Ich ahne schon, was als nächstes kommt: Der "Verstärker" ist eine 
Vorrichtung, die die Leistung des Antriebes erhöht. Und es soll ein 
Taster sein, weil man den mit weiteren Schaltvorrichtungen so 
kombinieren kann, dass der TÜV davon hoffentlich nichts merkt. Es ist 
platzmäßig beengt, weil es nicht auffallen darf.

Ansonsten wüsste ich gerne mal, was da denn sonst verstärkt werden soll. 
Eine Lautsprecheranlage kann es bei Platzmangel ja nicht sein.

So Herr Schwachstrom, jetzt gebe mal Butter bei die Fische. Warum geht 
es wirklich?

Kann das ins KFZ Forum verschoben werden?
Gast
Philipp G. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Wo bekommst du denn da saubere 12V her ?
>
> Sooo sauber muss die Versorgung für die meist genannten Lösungen auch
> nicht sein, ist ja kein uC. Was stört dich denn, der Ripple vom
> Alternator? Schnuppe bei der Transistor Lösung.

Spinner.
Den relevanten Teil hast du natürlich aus dem Zitat rausgeschnitten und 
wohl nicht gelesen.

> Also mal locker bleiben. Auch der CD401 macht das mit

Auch ein CD4xxxx wird ohne Schutz nicht die Testimpulse aus der LV124 
überleben.
Und man testet nicht aus Dummheit mit den Impulsen.
Gast
Schwachstrom, käme für Dich eine Vorrichtung in Frage, die man per 
Taster nur einschalten kann und mit dem Zündschlüssel ausschalten muss?

Falls ja, google nach "Relais Selbsthaltung". Das kannst du mit einem 
handelsüblichen KFZ Relais ohne weitere Bauteile machen.
Gast
npn schrieb:
> Auch mit Vorzugslage beim Einschalten?

Was soll ich darunter verstehen.  Das Relais hat im spannungslosen 
Zustand zwei stabile Lagen, nämlich EIN oder AUS. Ein Stromimpuls über 
einen Taster ändert diesen Zustand.

Sollte aber der Auslieferungszustand gemeint sein, dann nehme ich an, 
dass er  sich im Zustand AUS befindet. Ist der Auslieferungszustand 
wichtig?
Gast
GEKU schrieb:
> npn schrieb:
>> Auch mit Vorzugslage beim Einschalten?
>
> Was soll ich darunter verstehen.  Das Relais hat im spannungslosen
> Zustand zwei stabile Lagen, nämlich EIN oder AUS. Ein Stromimpuls über
> einen Taster ändert diesen Zustand.
>
> Sollte aber der Auslieferungszustand gemeint sein, dann nehme ich an,
> dass er  sich im Zustand AUS befindet. Ist der Auslieferungszustand
> wichtig?

Damit ist der Zustand nach dem Einschalten der Spannung gemeint.
Ist der Zustand zufällig (ein ODER aus), oder behält es den Zustand, den 
es beim Ausschalten der Versorgungsspannung inne hatte.?

Wenn ich den TO richtig verstanden habe, will er den Zustand "aus" beim 
Einschalten, sodaß der erste Stromimpuls ein "ein" zur Folge hat.

Deshalb habe ich nachgefragt.
Gast
npn schrieb:
> Damit ist der Zustand nach dem Einschalten der Spannung gemeint.

Das alleinige Einschalten der Spannung hat keinen Einfluss,  da der 
Kontakt des Tasters offen ist und damit das Stromstoßrelais stromlos 
ist. Erst das Drücken des Taster ändert die Lage.

Schwachstrom schrieb:
> ich möchte mit einem Tastendruck ein Relais einschalten und mit
> einem.weiteren Tastendruck wieder ausschalten

bezieht sich nicht auf die Spule des Stromstoßrelais, sondern auf die 
Kontakt.

So habe ich das zumindest verstanden.
Gast
GEKU schrieb:
> So habe ich das zumindest verstanden.

Ich habe ihn so verstanden, daß das Einschalten der Stromversorgung 
einen "aus"-Zustand bewirkt und dann mit einem Taster abwechselnd ein- 
und wieder ausgeschaltet werden soll.

Schwachstrom schrieb:
> ***Wichtig wäre noch (habe ich vergessen), dass das Relais
> beim erstmaligen einschalten über einen 12V-  Hauptshalter eine
> definierte Lage (Schaltkontakte offen) hat.

Und damit wäre meiner Meinung nach das Stromstoßrelais nicht geeignet, 
oder?

Im von dir verlinkten Datenblatt habe ich gefunden:
1
Bleibt nach Abschalten der Steuerspannung 
2
in der jeweils letzten Schaltstellung

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