Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Led Uhr selber machen


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von B. H. (spekulatius)


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Hallo zusammen

Hab viel gelesen darüber bin aber unschlüssig, deshalb wende ich mich an 
Euch.

Sorry falls der Beitrag wo anders hingehört..

Möchte eine Led Uhr machen.
Es sollten 2 Kreise entstehen für Stunden und Minuten...evtl noch ein 
dritter für die Sekunden, vielleicht über einen Schalter zum 
dazuschalten...weiß ich aber noch nicht genau...

Anschluss 230V und da schon die erste Frage: ist es besser das Netzteil 
außerhalb der Uhr zu haben oder kann ich das in der Uhr auf ne Platine 
klatschen...lies da könnten Störungen entstehen bzw was muss ich dabei 
beachten?

Da ich nicht weiß ob ich mit nem DCF ein Signal empfange würd ich das 
Taktsignal aus der 50Hz Frequenz nehmen oder ist da ein Quarz genauer?

Um eine Datumsanzeige zu machen brauch ich aber sowieso den DCF oder?

Möchte das Ganze ohne C-Mos dinger udgl lösen da ich vom Programmieren 
der Dinger noch weit weg bin...
Also mit Gattern,  Registern etc..
Dazu gibst viele Schaltpläne im Web...aber eben bei den oben genannten 
Fragen bin ich unsicher..

Bin Elektriker..Elektronik ist noch eher Neuland für mich..bin aber 
ehrgeizig und wissbegierig

So das wars erstmal

Hoff ihr könnt mir weiterhelfen

Lg

: Verschoben durch Moderator
von Bitschaufel (Gast)


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Hallo,

soll das eine Eigenentwicklung werden oder denkst du auch an die 
Verwendung von Bausätzen?


Frank

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Wird fertig dann etwa so aussehen:
https://techno-logic-art.com/clock.htm

B. H. schrieb:
> Da ich nicht weiß ob ich mit nem DCF ein Signal empfange würd ich das
> Taktsignal aus der 50Hz Frequenz nehmen oder ist da ein Quarz genauer?

Sobald du eine Zeit hast, solltest du sie in einer Real Time Clock (RTC) 
speichern. Die behält die Zeit dank Pufferbatterie auch nach 
Stromausfall.

Ansonsten ist Netzfrequenz so ziemlich das genauste, das man bekommen 
kann. Quarze driften stärker.

B. H. schrieb:
> Um eine Datumsanzeige zu machen brauch ich aber sowieso den DCF oder?

Nö. Kann man ja auch einstellbar machen. Aaaber...

B. H. schrieb:
> Möchte das Ganze ohne C-Mos dinger udgl lösen da ich vom Programmieren
> der Dinger noch weit weg bin...

CMOS-Logikbausteine kann man eh nicht programmieren. Die haben halt eine 
feste Logik.

Du meinst Mikrocontroller. Für einen Anfänger ist das schon ein extrem 
sportlich.

Besonders DCF77 wäre theoretisch diskret dekodierbar, aber das ist 
nichts, das ein normaler Mensch tun sollte. Das erzeugt gerade für 
Anfänger mehr Frust und Fragen als wirklichen Erfolg und Erfahrung.


Was ich für einigermaßen realistisch halte:
- Eine Uhr mit Logikbausteinen und 7-Segmentanzeige. Dazu gibt es 
entsprechende Counter und 7-Segment-Decoder. Man muss sich dann nur ein 
bisschen Gedanken um die Logik machen, wann welcher Counter weiterzählt 
und wie weit er zählt.

- LED-Ringe mit Schieberegistern, wie du es dir vorstellst. Ist 
vielleicht sogar einfacher. Wobei das einfachste wäre, die Zeiger als 
Punkt darzustellen. Als Kreisbogen wird das auch schon wieder etwas 
komplexer.

Von DCF und Datum solltest du erst einmal Abstand nehmen.

von MaWin (Gast)


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B. H. schrieb:
> st es besser das Netzteil außerhalb der Uhr zu haben

Ja. Fertiges Steckernetzteil, betriebssicher.

Frage ist wie viele LEDs zur sdlben Zeit leuchten sollen.

Eigentlich reichen 3 und damit 60mA. Lässt du 61 leuchten, brauchst du 
schon 650mA (bei 10mA).

Man kann durch Charlyplexing 3 von 144 LEDs an einem Mikrocontroller mit 
13 Ausgangs-pins betreiben.

Aber nicht 60 mit guter Helligkeit leuchten lassen.

B. H. schrieb:
> Um eine Datumsanzeige zu machen brauch ich aber sowieso den DCF

Nein, man kann auch stellen und mitzählen, oder aus GPS ermitteln.

B. H. schrieb:
> Möchte das Ganze ohne C-Mos dinger udgl lösen da ich vom Programmieren
> der Dinger noch weit weg bin...
> Also mit Gattern,  Registern etc..
> Dazu gibst viele Schaltpläne im Web.

Na dann, Kuchenbackblech grosse Platine. Für das, was mit einem winzigen 
uC wie Attiny13 geht.

von B. H. (spekulatius)


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Bitschaufel schrieb:
> Hallo,
>
> soll das eine Eigenentwicklung werden oder denkst du auch an die
> Verwendung von Bausätzen?
>
>
> Frank

Sollte eine Eigenentwicklung werden

von Tippgeber (Gast)


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von B. H. (spekulatius)


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Wow danke für eure Antworten...darum hab ich diese Seite gewählt...

Ok das mit dem Datum lass ich erst mal..
Wollte schon das die ganzen Leds bis zum Bereich leuchten...Wollte das 
hinter ner schwarzen Oberfläche zum Darschein bringen...finde sowas Mega 
schön...aber erstmal mal Gedanken drüber machen

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Schritt 1: Herausfinden, was Schieberegister sind und was sie tun.

Dazu dann ggf. mal einen kleinen Versuchsaufbau mit 8 LEDs aufbauen und 
mit Tastern an den Eingängen ausprobieren, was wie passiert.

von B. H. (spekulatius)


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Sebastian R. schrieb:
> Was ich für einigermaßen realistisch halte:
> - Eine Uhr mit Logikbausteinen und 7-Segmentanzeige. Dazu gibt es
> entsprechende Counter und 7-Segment-Decoder. Man muss sich dann nur ein
> bisschen Gedanken um die Logik machen, wann welcher Counter weiterzählt
> und wie weit er zählt.

Ja genau sowas mit Logikbausteinen möcht ich realisieren...wo ich mir 
eigentlich schon ne Menge Ideen angesehen habe und sogar größtenteils 
verstanden habe  :-)

von B. H. (spekulatius)


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Sebastian R. schrieb:
> Schritt 1: Herausfinden, was Schieberegister sind und was sie tun.
>
> Dazu dann ggf. mal einen kleinen Versuchsaufbau mit 8 LEDs aufbauen und
> mit Tastern an den Eingängen ausprobieren, was wie passiert.

Ok super danke dir  :-))
Sind für mich alles so komplexe Sachen...
Ich weiß ' grob ' was Schieberegister und Gatter sind aber das frei 
kombinieren und die richtigen ICS suchen ist ne gewaltige 
Herausforderung für mich....
Und genau das mag ich...nur brauch doch Denkanstöße:-)

von B. H. (spekulatius)


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MaWin schrieb:
> Ja. Fertiges Steckernetzteil, betriebssicher.

Ok gut danke dir  :-))

von Karl B. (gustav)


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Hi,
das wäre doch genau das Richtige für Dich.

https://sophisticatedcircuits.wordpress.com/category/empfangerbasteln-dcf77/

Und da Du einzelne LEDs zum Leuchten bringen willst, nimmt man
Nixie Röhren Ansteuerungen mit 1 aus 10 Decodern davor.

http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/Roehren/nixie.html
ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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MaWin schrieb:
> Ja. Fertiges Steckernetzteil, betriebssicher.

ganz meine Meinung, so mache ich das auch in meinem "Tagesgeschäft".
Die Idee vieler "Kunden" ein open Frame Netzteil in ein Gerät zu bauen 
ist zwar machbar aber realistisch und sicher viel zu aufwändig und damit 
teuer.
Schutzstrecken, Kriechstrechen, Isolierung, Berührungsschutz usw. das 
alles umgeht man mit externen Netzteilen und Kleinspannung im Gerät.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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MaWin schrieb:
> Ja. Fertiges Steckernetzteil, betriebssicher.

Hi,
wenn möglich, kein Schaltnetzteil sondern eines mit Trafo.
Wenn Du doch irgendwann mit DCF77 Empfang arbeiten möchtst, hast Du 
damit eine potenzielle Empfangsstörungsmöglichkeit weniger.
Einige Hersteller verweisen sogar darauf.

Und bei bestimmten Kofferradios ist zwar ein Kompartiment für ein 
Netzteil im Gehäuse vorgesehen, bleibt aber leer, darf aber in EU nicht 
betrieben werden. Dafür wird ein separates Steckernetzteil mitgeliefert.



ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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B. H. schrieb:
> Sind für mich alles so komplexe Sachen...

Auch für andere.

B. H. schrieb:
> Wollte schon das die ganzen Leds bis zum Bereich leuchten.

Der Zusammenbau von 19 (8+8+3) 74HC164 an 144 LEDs an eine 
uhrzeitstabile 1Hz Quelle http://www.hackersbench.com/Projects/1Hz/ ist 
den meisten wohl zu arbeitsaufändig.

Datum mit 7-Segment per TTL mit Schaltjahreskorrektur erfordert dann 
nochmal 
https://elektronik-kompendium.de/public/arnerossius/schaltungen/mitics/ttlcalendar.htm

von Joachim B. (jar)


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B. H. schrieb:
> Möchte eine Led Uhr machen.
> Es sollten 2 Kreise entstehen für Stunden und Minuten...evtl noch ein
> dritter für die Sekunden

LED Ring mit 60 LEDs gibt es fertig mit WS28xx
Jede LED kann einzeln in Farbe und Helligkeit programmiert werden
Stunden Minuten Sekunden (verschiedene Farben)
Du kannst dir natürlich deine eigene PLatine entwerfen mit ws28xx LEDs 
in 3 Ringe.

https://www.google.com/search?q=LED+Ring+60+LEDs

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Joachim B. schrieb:
> LED Ring mit 60 LEDs gibt es fertig mit WS28xx

Das wird lustig ohne µC...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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B. H. schrieb:
> ist es besser das Netzteil außerhalb der Uhr zu haben

ja, vor allem aus Sicherheitsgründen. Aber auch, weil Netzteile 
Tendentiell öfter kaputt gehen, als andere Baugruppen. Steckernetzteile 
sind billig und leicht austauschbar.

> Da ich nicht weiß ob ich mit nem DCF ein Signal empfange würd ich das
> Taktsignal aus der 50Hz Frequenz nehmen oder ist da ein Quarz genauer?

Direkt neben einer Matrixanzeige oder einem Netzteil wirst du mit sehr 
hoher Wahrscheinlichkeit keinen brauchbaren DCF Empfang haben. Ergo: Der 
DCF Empfänger soll über eine lange Leitung abgesetzt werden.

Die Netzfrequenz hast du bei Verwendung eines Steckernetzteils nicht zur 
Verfügung. Trafonetzteile mit 50Hz Ausgang sind nicht mehr 
handelsüblich.

Also ein Quarz. Die üblichen Oszillatoren für Mikrocontroller sind für 
Uhren (ohne Kalibrierung) zu ungenau. Jetzt hast du drei Möglichkeiten:

a) Du kalibriert mittel Trimmer-Kondensator
b) Du verwendest einen Oszillator mit 32,768kHz Uhrenquarz (haben viele 
Mikrocontroller). Die sind schon ohne Kalibrierung besser (typisch 1-4 
Minuten Abweichung pro Monat).
c) Du kalibrierst den Uhren-Oszillator. Das wiederum geht bei vielen 
Mikrocontrollern per Software, der Trimmer-Kondensator kann dann 
entfallen.

Wenn du mindestens einmal am Tag erfolgreich DCF Empfang hast, kannst du 
dir den kalibrier-Kram sparen.

> Um eine Datumsanzeige zu machen brauch ich aber sowieso den DCF oder?

Datum kann man auch manuell eingeben, oder per GPS empfangen oder aus 
dem Internet holen.

> Möchte das Ganze ohne C-Mos dinger udgl lösen da ich vom
> Programmieren der Dinger noch weit weg bin...

Du meinst "ohne Mikrocontroller". Dann musst du "CMOS Dinger" verwenden. 
Eine große Menge Zähler und Logikgatter. Kann man machen, dann aber wohl 
kaum mit DCF Dekodierung und noch unwahrscheinlicher mit 
Datums-Berechnung.

In der Zeit, wo du den Schaltplan entwirfst, kannst du auch 
programmieren lernen.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Sebastian R. schrieb:
> Das wird lustig ohne µC...

was schrieb der TO?

B. H. schrieb:
> ohne C-Mos dinger udgl lösen da ich vom Programmieren
> der Dinger noch weit weg bin...

ok, da hatte ich wohl was nicht verstanden.

aber machbar ist das auch ohne µC besonders mit

B. H. schrieb:
> Also mit Gattern,  Registern etc..

baut man halt den µC nach......

von Karl B. (gustav)


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Joachim B. schrieb:
> baut man halt den µC nach......

Beitrag "Re: Quarz für schmalbandiges DCF77-Filter"

Hi,
mit "einfachen" Monoflops ging's so lange gut, bis das Sommerzeitbit 
eingeführt wurde und die ersten 20 Sekunden ausgeblendet werden mussten.
(Bild 3)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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B. H. schrieb:
> Anschluss 230V und da schon die erste Frage: ist es besser das Netzteil
> außerhalb der Uhr zu haben oder kann ich das in der Uhr auf ne Platine
> klatschen...lies da könnten Störungen entstehen bzw was muss ich dabei
> beachten?

Hallo,
Störungen können genauso gut auch von Trafo mit Dioden kommen, nicht nur 
von Schaltnetzteil. Hier würde ich Anderes berücksichtigen:
Wenn du nur eine Spannung brauchst oder zwei nah liegende Spannungen 
(z.B. 5 Volt und 3,3 Volt), so könntest du das einfach mit ext. 
Schaltnetzteil machen. Wenn aber z.B. Röhren oder VFD (typisch für 
80-er, gewöhnlich grüne Anzeige) benutzt, brauchst du Anodenspannung und 
noch eine Spannung für Glühkathoden. Mit Trafo ist das oft leichter zu 
machen, aber fertige Trafo dafür gibt es nicht: man sollte Trafo selber 
machen. Mit ext. Schaltnetzteil kann man mehrere Spannungen mit 
Impulswandler machen.
Also, das ist eine Sache, zu überlegen.

B. H. schrieb:
> Da ich nicht weiß ob ich mit nem DCF ein Signal empfange würd ich das
> Taktsignal aus der 50Hz Frequenz nehmen oder ist da ein Quarz genauer?

Solltest du die Uhr ohne Mikrocontroller machen, aber mit DCF? Hast du 
diese Idee gut durchgedacht? Ich sage nicht, daß das unmöglich ist, aber 
Schaltschrank für mehrere Platinen für Bauteile solltest du parat 
haben...
Natürlich Quarz.

B. H. schrieb:
> Um eine Datumsanzeige zu machen brauch ich aber sowieso den DCF oder?

Diese Sachen, Anzeige und DCF, sind voneinander unabhängig.

B. H. schrieb:
> Möchte das Ganze ohne C-Mos dinger udgl lösen da ich vom Programmieren
> der Dinger noch weit weg bin...
> Also mit Gattern,  Registern etc..

Mit Logik, aber ohne CMOS? Dann sicher mit TTL-Logik? Erstens, dann 
brauchst du gute 5-Volt-Stromquelle für ein paar Amper. Zweitens, du 
verstehst ja, daß wenn Netz aus wird, so vergießt auch die Uhr die Zeit?
Wenn du mit Mikrocontrollern nicht anfangen willst, dann besser doch mit 
CMOS. Diese Logik kann man von 9 Volt und wenig Strom bequem speisen und 
auch mit einer 9-Volt-Batterie reservieren. In 80-er hat man Uhr so 
gebaut, es gab sogar extra dafür IC, man konnte mit nur 3 IC die Uhr 
machen: erste IC: Quarz + Vorteiler und Synchro, zweite IC eigentliche 
Uhr (Zähler für Stunden, Minuten, Sekunden, Wecker usw.) und dritte IC 
für 7-Seg-Anzeige mit LED oder VFD. Damals haben alle eine Uhr gebaut, 
es sei denn, man war besonders faul.

B. H. schrieb:
> Bin Elektriker..Elektronik ist noch eher Neuland für mich..bin aber
> ehrgeizig und wissbegierig

Du solltest noch überlegen, wie es mit PCB wird. Ohne PCB bekommst du 
entweder gar nichts oder nur etwas kurzlebiges und instabiles.

: Bearbeitet durch User
von Anselm (Gast)


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Ich kann die Scheu vor dem prgrammieren ja verstehen,
jedoch ist gerade die Arduino-Welt so groß, da kann auch ein totaler 
Anfänger zügig zu Erfolgserlebnissen kommen.
Ich würde dir wirklich Arduino empfehlen um rein zu schauen.
Um irgendetwas damit anzusteuern gibt es Unmengen Tutorials und fertige 
Libs.

Gruß
Anselm

von Old P. (old-papa)


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Sebastian R. schrieb:
> Wird fertig dann etwa so aussehen:
> https://techno-logic-art.com/clock.htm

Absoluter Wahnsinn!
danke für diesen Link.

Old-Papa

von Maxim B. (max182)


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Ja, mit Mikrocontroller kann man mit dem alleine die Uhr machen. Besser 
aber dazu noch RTC-IC nehmen. Ich habe gute Erfahrung mit DS3231S (ohne 
'M' !) und DS3234S. Beide sind fast identisch, nur I2C und SPI-Versionen 
(Zweite hat auch 256 bytes RAM). Die haben schon Uhr-Quarz drin, dazu 
temperaturkompensiert! Die sind wirklich sehr genau. Auch Automatik für 
Batterie ist schon fertig drin - wenn man AT Mega alleine nutzt, sollte 
man das alles selber lösen...

Aber für einen Anfänger ist das schon Aufwand: er sollte über ganze 
Anzeige überlegen, Zeitregister lesen und schreiben, Tasten 
entprellen... Somit lernt er viel.

von M.A. S. (mse2)


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Old P. schrieb:
> Sebastian R. schrieb:
>> Wird fertig dann etwa so aussehen:
>> https://techno-logic-art.com/clock.htm
>
> Absoluter Wahnsinn!
> danke für diesen Link.
>
> Old-Papa

Oh ja, das hat was!  :)

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Damit es nicht ganz so kompliziert wird, könnte man eine große 7 
Segmentanzeige mit C-MOS Bausteinen ansteuern und die 60 LED's über ein 
Schieberegister. Das Taktsignal würde ich mit einem 4,194304 MHz Quarz 
und einem CD4060 oder direkt aus der Netzfrequenz generieren.
Der 7 Segmenttreiber CD4511 hat einen Blanking Eingang, damit kann man 
über eine 1kHz PWM die Helligkeit automatisch an die Umgebung anpassen 
lassen, erzeugt aus einem Schmitt-Trigger CD4093 oder CD40106 und einem 
LDR-Widerstand.
Nicht nur wegen den Störungen beim DCF-Empfang, sondern auch aus 
Stilgründen würde ich hier ein Trafonetzteil einsetzen.

von Jörg R. (solar77)


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Die älteren User kennen vermutlich noch die Zeitschrift ELO aus den 
80ern. Da wurde mal eine LED-Uhr vorgestellt mit 300 Leds. Ein TTL-Grab 
aus 74er ICs.

Es gibt sogar einen Thread dazu:

Beitrag "LED Uhr mit analoger Anzeige aus den frühen 1980er, wer kennt das Teil, hat Unterlagen?"

von Harald W. (wilhelms)


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MaWin schrieb:

> Eine uhrzeitstabile 1Hz Quelle http://www.hackersbench.com/Projects/1Hz/
ist den meisten wohl zu arbeitsaufändig.

Eine solche "Quelle" baut man sich auch besser und billiger aus
einem Quarzwecker aus. Da kann man vorm Ausbau sogar prüfen, wie
genau sie arbeitet.

von Jörg R. (solar77)


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Jörg R. schrieb:
> Die älteren User kennen vermutlich noch die Zeitschrift ELO...

Auszug aus dem Schaltplan:

http://www.elektronik-labor.de/Labortagebuch/Tagebuch09/Tagebuch1209.html


Die Uhr hatte quasi 3 Zeiger. Der Stundenzeiger wanderte alle 12 Minuten 
weiter um die Anzeige authentischer aussehen zu lassen.

Über den Stromverbrauch darf man aus heutiger Sicht nachdenken, die 8 
Stück 74154 waren nicht mal "LS".

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Maxim B. schrieb:

> In 80-er hat man Uhr so gebaut, es gab sogar extra dafür IC,
> man konnte mit nur 3 IC die Uhr machen: zweite IC eigentliche
> Uhr (Zähler für Stunden, Minuten, Sekunden, Wecker usw.)

Das eigentliche "Uhr-IC" für die DCF-Uhr war aber auch damals schon
ein Mikroprozessor (8048).

von Jörg R. (solar77)


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Jörg R. schrieb:
> Über den Stromverbrauch darf man aus heutiger Sicht nachdenken, die 8
> Stück 74154 waren nicht mal "LS".

...nicht nachdenken;-)

Der Takt für die Uhr wurde aus der Netzfrequenz abgeleitet.

von Harald W. (wilhelms)


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Jörg R. schrieb:

> Der Takt für die Uhr wurde aus der Netzfrequenz abgeleitet.

Ja, normalerweise funktionieren solche Uhren über Jahre einwandfrei.
Nur die Sommer/Winterzeitumstellung über die Netzfrequenz hat man
noch nicht geschafft. :-)

von Jörg R. (solar77)


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Harald W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>
>> Der Takt für die Uhr wurde aus der Netzfrequenz abgeleitet.
>
> Ja, normalerweise funktionieren solche Uhren über Jahre einwandfrei.
> Nur die Sommer/Winterzeitumstellung über die Netzfrequenz hat man
> noch nicht geschafft. :-)

Hat sich vermutlich auch bald erledigt.

Noch aber wird Bit 17 für die MESZ gesetzt:

https://dcf77logs.de/live

von Maxim B. (max182)


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Harald W. schrieb:
> Das eigentliche "Uhr-IC" für die DCF-Uhr war aber auch damals schon
> ein Mikroprozessor (8048).

Nein, das war 9-Volt CMOS, bzw. 15-Volt-CMOS. Für Kathode brauchte man 
noch ein paas Volt unter Minus-Potential, so daß zwischen V+ und V- ca. 
25-30 Volt bleiben.

: Bearbeitet durch User
von Hubert M. (hm-electric)


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Schau mal bei mir vorbei: http://www.hm-electric.de/Puzzle.html und ein 
bisschen nach unten scrollen...

von Old P. (old-papa)


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Ralf L. schrieb:
> Damit es nicht ganz so kompliziert wird, könnte man eine große 7
> Segmentanzeige mit C-MOS Bausteinen ansteuern und die 60 LED's über ein
> Schieberegister.

Kann man machen, nur der Charme kommt ja gerade aus den Tausenden 
kunstvoll verbauten Teilen.
Mit CMOS und Gedöhns hat doch jeder ;-)

Old-Papa

von Manfred (Gast)


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Karl B. schrieb:
> mit "einfachen" Monoflops ging's so lange gut, bis das Sommerzeitbit
> eingeführt wurde und die ersten 20 Sekunden ausgeblendet werden mussten.

Das ist für mich nicht nachvollziehbar: DCF77 strahlt die aktuelle 
deutsche Uhrzeit aus, egal, ob Sommer oder nicht. Auch vor der 
Sommerzeit hat man die ersten 20 Bits ignoriert, die Stunde steht in 
29..34.

Jörg R. schrieb:
> Noch aber wird Bit 17 für die MESZ gesetzt:

Das ist für die Anzeige der Zeit nicht notwendig. Es ist aber nett, es 
auszuwerten - meine DCF-Uhr von ca. 1990 zeigt "S" wie Sommerzeit an. 
Ich zeige auch die Ankündigung der Umschaltung an und berücksichtige die 
bei meiner mathematischen Plausibilitätsprüfung - auch das ist aber mehr 
"nice to have" als zwingend notwendig.

Mal schnell nach dem Codierschema gegoogelt, im Kopf habe ich das nicht 
mehr präsent, stoße ich auf eine Diplomarbeit, die man zumindest mal 
überfliegen sollte:
https://monami.hs-mittweida.de/frontdoor/deliver/index/docId/4996/file/Diplomarbeit.pdf

Maxim B. schrieb:
> Ich sage nicht, daß das unmöglich ist, aber
> Schaltschrank für mehrere Platinen für Bauteile solltest du parat
> haben...

Nicht übertreiben: Meine erste DCF mit TTL und Minitrons hatte ca. 50 
ICs.

> Mit Logik, aber ohne CMOS? Dann sicher mit TTL-Logik? Erstens, dann
> brauchst du gute 5-Volt-Stromquelle für ein paar Amper . Zweitens, du
> verstehst ja, daß wenn Netz aus wird, so vergießt auch die Uhr die Zeit?

Ja, wenn die Amper sich über die Elektronik ergießt, ist deren Zeit 
abgelaufen.

> Über den Stromverbrauch darf man aus heutiger Sicht nachdenken,

Jou, ich hatte damals einen 5V-Längsregler im TO3 und irgendwas um 4 
Ampere. Inzwischen bedauere ich, dass ich die verschrottet habe.

------

Nach aktuellem Wissensstand würde ich unbedingt einen Prozessor (µC] 
empfehlen: Mit einer klugen Abtastung des DCF-Signals und einer 
mathematischen Plausibilitätskontrolle bekommt man eine ordentliche 
Störsicherheit hin, die konventionell mit Monoflop / Schieberegistern 
unerreichbar ist.

von Maxim B. (max182)


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Manfred schrieb:
> Mit einer klugen Abtastung des DCF-Signals und einer
> mathematischen Plausibilitätskontrolle bekommt man eine ordentliche
> Störsicherheit hin, die konventionell mit Monoflop / Schieberegistern
> unerreichbar ist.

Aber in Urlaub in Ausland wird eine solche Uhr nutzlos...

von Jörg R. (solar77)


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Maxim B. schrieb:
> Aber in Urlaub in Ausland wird eine solche Uhr nutzlos...

Auch in den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Belgien, Luxemburg....?

von Maxim B. (max182)


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In Montenegro kein Empfang.
Nach Luxemburg in Urlaub???

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Maxim B. schrieb:
> In Montenegro kein Empfang.
> Nach Luxemburg in Urlaub???

Klar;-) Was soll ich in Montenegro? Da komme ich zu Spät zur Verabredung 
weil meine Uhr falsch geht...ohne DCF-Empfang;-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Hubert M. schrieb:
> Schau mal bei mir vorbei: http://www.hm-electric.de/Puzzle.html und ein
> bisschen nach unten scrollen...

Sehr cool, mal was anderes. Hast du das gemacht?

von Karl B. (gustav)


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Manfred schrieb:
> Das ist für mich nicht nachvollziehbar: DCF77 strahlt die aktuelle
> deutsche Uhrzeit aus, egal, ob Sommer oder nicht. Auch vor der
> Sommerzeit hat man die ersten 20 Bits ignoriert, die Stunde steht in
> 29..34.

Hi,
das Startbit sitzt auf Bit 20.
Das Sommerzeitbit auf Bit 17.
Vor Einführung der Sommerzeit waren alle Bits nach 60 bzw. 00
logische Nullen. Der alte Decoder hier startet mit der ersten Eins, also
mit Sekunde 20.
Mit Einfügung des Sommerzeitbits startet der alte Decoder auch mit der 
ersten Eins, die dann schon mit Bit 17 kommt.
Also ist die Decodierung systematisch falsch. Diese Uhr läuft also nur 
in den Wintermonaten. ;-)
Von der PTB wurde damals sogar der Einbau eines weiteren Monoflops 
empfohlen, das die ersten Bits bis Bit 20 ausblendet. Das klappte aber 
nicht sauber. Die Temperaturdrift war doch zu groß.
Heute wird auch der unbenutzte Bereich von Meteotime genutzt. Eine 
Ausblendung ist so oder so nötig. Das macht man aber mit Software viel 
eleganter als mit Monoflops.

ciao
gustav

von Hubert M. (hm-electric)


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Stefanus F. schrieb:
> Hubert M. schrieb:
>> Schau mal bei mir vorbei: http://www.hm-electric.de/Puzzle.html und ein
>> bisschen nach unten scrollen...
>
> Sehr cool, mal was anderes. Hast du das gemacht?

Ja

von Manfred (Gast)


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Jörg R. schrieb:
>> Aber in Urlaub in Ausland wird eine solche Uhr nutzlos...
> Auch in den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Belgien, Luxemburg....?

Österreich, Schweiz weiß ich nicht. Am Flughafen London-Heathrow habe 
ich mich mit der Zeitumstellung meiner Armbanduhr verdaddelt und eine 
neue Synchronisation gestartet, hat klaglos funktioniert.

Maxim B. schrieb:
> Nach Luxemburg in Urlaub???

Kleines Land, sehr guten Wein, weniger teuer tanken - was spricht 
dagegen?

von Manfred (Gast)


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Karl B. schrieb:
> das Startbit sitzt auf Bit 20.
> Das Sommerzeitbit auf Bit 17.
> Vor Einführung der Sommerzeit waren alle Bits nach 60 bzw. 00
> logische Nullen. Der alte Decoder hier startet mit der ersten Eins, also
> mit Sekunde 20.
> Mit Einfügung des Sommerzeitbits startet der alte Decoder auch mit der
> ersten Eins, die dann schon mit Bit 17 kommt.

Danke für Deine Erklärung.

Ich werde nicht mehr nachvollziehen können, was meine gemacht hätte - 
aber denke mal, ob fehlerhaft oder nicht hängt davon ab, wie man die 
Decodierung aufgebaut hat.

von Karl B. (gustav)


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Manfred schrieb:
> Am Flughafen London-Heathrow habe
> ich mich mit der Zeitumstellung meiner Armbanduhr verdaddelt und eine
> neue Synchronisation gestartet

Hi,
dafür gibt es den MSF60.
Der hat zwar auch einen "Slow code", aber so praktisch alles verdreht 
gegenüber DCF77 code. MSB->LSB, Reihenfolge, Paritybits,
0,3 sec Austastung etc. etc., Minutenanfangkennung 0,5 sec.

Aber Software macht alles. Gibt sogar Uhren, die schalten sich 
automatisch zwischen DCF77 und MSF60 um.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Manfred schrieb:
> aber denke mal, ob fehlerhaft oder nicht hängt davon ab, wie man die
> Decodierung aufgebaut hat.

Hi,
das war ein Nachbau mit LS TTL- und CMOS-Bausteinen.
Im Prinzip so:

Beitrag "Re: Quarz für schmalbandiges DCF77-Filter"

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Karl B. schrieb:
> ob fehlerhaft oder nicht hängt davon ab, wie man die
>> Decodierung aufgebaut hat.
>
> Hi,
> das war ein Nachbau mit LS TTL- und CMOS-Bausteinen.
> Im Prinzip so:
>
> Beitrag "Re: Quarz für schmalbandiges DCF77-Filter"

Oops, die Funkschaupläne habe ich dort reingestellt. Meine TTL-Uhr hat 
damals auf diese aufgesetzt, also hätte es mich auch erwischt :-(

von Harald W. (wilhelms)


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Karl B. schrieb:

> Aber Software macht alles. Gibt sogar Uhren, die schalten sich
> automatisch zwischen DCF77 und MSF60 um.

Ja, meine Armbanduhr z.B. Obwohl das m.E keinen grossen Sinn macht,
denn bei einigermaßen empfindlichen Empfänger dürfte für den grös-
sten Teil des UK-Gebiets auch DCF77 reichen. Ein Empfänger für den
US-amerikanischen Sender wäre da sicherlich sinnvoller.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>
>> Aber Software macht alles. Gibt sogar Uhren, die schalten sich
>> automatisch zwischen DCF77 und MSF60 um.

Neben Software möchte da wohl auch noch ein Stück Hardware sein, 77,5 zu 
60 kHz ist ein großer Sprung.

> Ja, meine Armbanduhr z.B.

Ich schaue in meine Anleitung, da steht immer DCF, also wird die den 
Briten nicht können.

> Obwohl das m.E keinen grossen Sinn macht,
> denn bei einigermaßen empfindlichen Empfänger dürfte
> für den grössten Teil des UK-Gebiets auch DCF77 reichen.

Davon bin ich ausgegangen.

von Karl B. (gustav)


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von B. H. (spekulatius)


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Hallo zusammen,

Spät aber doch meld ich mich wieder, war leider längere Zeit verhindert.

Erstmals danke für Eure zahlreichen Beiträge!

Aktueller Stand:
hab mich in die Welt der Mikrocontroller gewagt, und ein Lauflicht mit 
nem Atmega32 hinbekommen.

Jetzt steh ich vor weiteren Fragen, bzgl der Anschaffung der nächsten 
Teile um nahestmöglich zu meinem Ziel zu kommen.

z.B.beim Muxen,.. Charlyplexing, Multiplexing, ... I2C ... 
Schieberegister ...div.Treiber...
Weiß nicht was ich da nehmen soll, bzw. brauche, mann kann /soll /muss 
ja was kombinieren, oder? bin da verwirrt^^

Ist es realistisch alle Leds auf einmal anzusteuern, oder besser 
Stunden, Minuten, Sekunden getrennt anzusteuern?

Welche Leds kommen in Frage?
Da ich die hinter einer Schwarzen Platte anbringen möchte,kommen da 
sowieso nur High-Power-Leds, bzw ultrahelle Leds in Frage? Kann man da 
was Pauschal sagen? (Teststreifen für so ne Platte bekomm ich diese 
Woche )

Hat jemand mit LWL erfahrung? Leuchten die genauso hell wie die Leds?

LG und Danke schonmal

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Multiplexing basiert immer darauf, dass jede LED nur einen Bruchteil der 
Zeit leuchtet. Bei 7-Segemnt anzeigen ist 4-Fach Multiplexing (wo jede 
Zuffer 1/4 der Zeit leuchtet) kein Problem. Bei mehr Ziffern sollte man 
ncht vergessen, Anforderungen und Leuchtkraft zu vergleichen.

Charlieplexing ist nur toll, wenn nur eine LED gleichzeitig leuchten 
muss. Ansonsten wird Ergebnis sehr wahrscheinlich zu schwach sein.

Schieberegister sind einfach anzuwenden und billig. Es ist durchaus eine 
Überlegung Wert, mehr Schieberegister zu benutzen und dafür auf 
Multplexing zu verzichten.

Multiplexing neigt dazu, viel Elektromagnetische Störungen zu 
verursachen. Speziell wenn du in der Nähe mit DCF-77 zu tun hast, wird 
das schnell nerven.

Was deine schwarze Platte und die erforderliche Leuchtkraft angeht: 
Probiere es aus. Und zwar am Mittag im Sommer.

LWL sind Lichtwellenleiter, die leuchten gar nicht. Sie leiten Licht 
irgendwohin. Experimentiere damit, dann wirst du schnell merken, dass 
eine korrekte Verbindung mit den Leuchtmitteln aufwändig ist.

: Bearbeitet durch User
von Dirk B. (dirkb2)


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Jörg R. schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>> Aber in Urlaub in Ausland wird eine solche Uhr nutzlos...
>
> Auch in den Niederlanden, ..., Belgien, Luxemburg....?

Mal sehen, wie die sich entscheiden. Rein geographisch hätten sie UTC 
(wie London)

von B. H. (spekulatius)


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Bin grad zufällig auf den MAX7219 gestoßen, ein paar von denen würde 
doch einiges an Bauteilen einsparen, oder seh ich das falsch?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das schon, aber der Chip macht Multiplexing. Wenn du ihn mit der 
maximalen Anzahl LEDs bestückst, wird es ziemlich dunkel. Bei den 
Vorteilen sollte man nie die Nachteile ignorieren.

Ob es hell genug ist, musst du ausprobieren.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Das schon, aber der Chip macht Multiplexing. Wenn du ihn mit der
> maximalen Anzahl LEDs bestückst, wird es ziemlich dunkel.

Da wird nichts dunkler, solange das Netzteil nicht zusammen bricht. Der 
Chip ist für die Ansteuerung von 64 LEDs ausgelegt.
Die Digittreiber können 320mA, das ergibt 5mA effektiv je LED.
Selbst die alten DDR-Anzeigen VQE14/24 leuchten damit hell genung.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Charlieplexing ist nur toll, wenn nur eine LED gleichzeitig leuchten
> muss. Ansonsten wird Ergebnis sehr wahrscheinlich zu schwach sein.

Nö, z.B. der MAX6951 kann auch 64 LEDs gleichzeitig treiben.

von Harald W. (wilhelms)


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Peter D. schrieb:

> Die Digittreiber können 320mA, das ergibt 5mA effektiv je LED.

...und die LEDs vertragen auch diese 320mA?

von B. H. (spekulatius)


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Nicht 320mA sondern 5mA was sich ne LED holen kann,  oder?

von Harald W. (wilhelms)


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B. H. schrieb:

> Nicht 320mA sondern 5mA was sich ne LED holen kann,  oder?

Wenn man ein 64-Fach Multiplexing macht, müssen die LEDs die
320mA vertragen. Laut Datenblatt wollen manche LEDs aber nicht
mehr als den dreifachen Nennstrom als Spitzenstrom.

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Harald W. schrieb:
> Laut Datenblatt wollen manche LEDs aber nicht
> mehr als den dreifachen Nennstrom als Spitzenstrom.

Da wirkt dann die "natürliche Selektion" - Darwin lässt grüßen :-)

von Joachim B. (jar)


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von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Harald W. schrieb:
> Wenn man ein 64-Fach Multiplexing macht, müssen die LEDs die
> 320mA vertragen.

Ganz so schlimm ist es nicht. Ich meine mich zu erinnern, dass der 
MAX7219 bei maximaler Bestückung 8-Fach Multiplext. Um auf 5mA im Mittel 
zu kommen müssten die LEDs dann 40mA vertragen.

von Joachim B. (jar)


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von Peter D. (peda)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich meine mich zu erinnern, dass der
> MAX7219 bei maximaler Bestückung 8-Fach Multiplext. Um auf 5mA im Mittel
> zu kommen müssten die LEDs dann 40mA vertragen.

So ist es. Den Konstantstrom machen die Segmenttreiber. Die Digittreiber 
müssen aber bis zu 8 Segmente parallel treiben können.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ob 5mA (im Mittel) ausreichen, hängt halt stark von den LEDs und den 
Anforderungen bzw. der Betriebsumgebung ab. Bei 4x Multiplexing würde 
ich nicht lange zögern, alles darüber würde ich ausprobieren, bevor ich 
viel Geld/Zeit investiere.

Und immer dran denken: Im Sommer ist die Sonne sehr viel heller, als 
jetzt. Das unterschätzt man schnell.

von MaWin (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Da wird nichts dunkler, solange das Netzteil nicht zusammen bricht. Der
> Chip ist für die Ansteuerung von 64 LEDs ausgelegt.
> Die Digittreiber können 320mA, das ergibt 5mA effektiv je LED.

Tja, nun, die Helligkeit von Einzelleds wird eher bei 20mA, die von 
7-Segment bei 10mA angegeben.

Wer glaubt, diese nur 1/4 bzw. 1/2 so hohe Helligkeit reicht, fand wohl 
auch im Keller um Mitternacht VQE14 hell.

Harald W. schrieb:
> Wenn man ein 64-Fach Multiplexing macht, müssen die LEDs die
> 320mA vertragen.

Der MAX7219 macht aber nur 8-faches Multiplexing und 40mA pro LED, die 
zudem durch einen Widerstand definierbar sind.

von B. H. (spekulatius)


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Ja ich kann ja auch die 64 LEDs in mehrere Matritzen aufteilen, dann 
verringert sich auch der Strom je Led

von Joachim B. (jar)


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B. H. schrieb:
> dann
> verringert sich auch der Strom je Led

oder dem aus dem Weg gehen und gleich den genannten Controller 
einsetzen.
Ein Chip reicht ja für 128 LEDs gäbe 2x 60 für Stunden & Minuten, ein 
weiterer Chip für die Sekunden.

B. H. schrieb:
> Schieberegister ...div.Treiber...

geht auch

> Da ich die hinter einer Schwarzen Platte anbringen möchte,kommen da
> sowieso nur High-Power-Leds, bzw ultrahelle Leds in Frage? Kann man da
> was Pauschal sagen? (Teststreifen für so ne Platte bekomm ich diese
> Woche )

dafür reichen auch WS2812B LEDs wie in der Wordclock, bei voller 
Helligkeit kann die sich auch im Zimmer gegen die helle Sonne die durchs 
Fenster fällt durchsetzen

von W.S. (Gast)


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B. H. schrieb:
> Möchte eine Led Uhr machen.
> Es sollten 2 Kreise entstehen für Stunden und Minuten...evtl noch ein
> dritter für die Sekunden

Also, dein gefaßter Entschluß ist das eine, dein Wille, es diskret tun 
zu wollen ebenfalls, aber: Unsereiner, der die Sache etwas besser 
überschaut, weiß, daß das ein Vorhaben sein wird, was man besser bleiben 
läßt.

Ich selber hatte vor gefühlten 100 Jahren genau so eine Idee, aber sie 
scheiterte daran, daß man diskret in dem Haufen von TTL-Schaltkreisen 
geradezu erstickt, daß die damals bereits existierenden Mikrocontroller 
für privat einfach noch zu teuer waren und daß man für eine LED mehr als 
ne Mark hinlegen mußte.

Immerhin hast du ja 120..180 LED's zu verbauen und anzusteuern. 
Natürlich kannst du dir auch Scheiben machen aus Plexi, innen 
Schleifringe für's Elektrische und außen eine einzige LED jeweils. Macht 
3 LED und einen Motor aus einer Zeitschaltuhr und ein paar 
Plastik-Zahnräder.

Altenativ könntest du - ausreichend Interesse vorausgesetzt - auch 
anfangen, dich über Mikroprozessoren und -controller zu belesen und 
irgendwann damit auch praktisch anzufangen.

Also schlaf nochmal drüber und sprich mit deiner Frau drüber (die sehen 
sowas immer viel realistischer).

W.S.

von B. H. (spekulatius)


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hey zusammen

hab mal nen Code zusammengebracht was für mich schon viel ist..., und 
versteh sogar das Meiste :-)

Bitte um Nachsicht für den Programmstil, ist mein erster C-Code, geht 
sicher einfacher aber er funktionoert soweit was mich sehr freut :-))
besteht aus Copy Paste, learning by doing, und Anpasserungerei

Ein Max7219 wird angesteuert von einem Atmega32, auf Breadboard hab ich 
eine 4x4 Led-Matrix aufgebaut, soweit so gut, habs geschafft das die 
Leds im Sekundentakt so schalten wie gewollt,..immer eine dazu...und 
nach 4 beginnts wieder von vorne..

...ABER leider reagiert immer die gesamte Reihe/Spalte, dh es leuchten 
immer 4 Leds, also erste Sekunde leuchtet erste Reihe 4 Leds, nächste 
Sekunde leuchtet erste Reihe plus die 2te Reihe mit 4 Leds usw...
hoff ich habs verständlich erklärt.

ein Fehler im Aufbau schließ ich ich aus , hab mich nach dem Schema im 
Anhang gehalten und mehrfach kontrolliert..

Schätze es liegt an der Bitmaske, aber ich komm nicht drauf wo der 
Fehler liegt, bitte da um Hilfe

weiters die nächste Frage ,:
macht es einen Unterschied ob ich 3 Max kaskadiere oder die einfach 
einzeln anspreche?

und um mich weiter zu beschäftigen, um die Uhrzeit dann einstellen zu 
können, mach ich das in einer Interrupt Routine, da ja das Programm 
unterbrochen werden muss, seeh ich das richtig? ... das mit den 
Interrupts ist mir noch ein bisschen zu hoch ^^

LG

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Teste deine Anzeige doch einfach mal mit einem kleinen Arduino Sketch. 
Für diesen Chip gibt es ja fertige Bibliotheken.

Wenn das den selben Fehler zeigt, hast du einen Hardwarefehler.

von Schneemann (Gast)


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