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Forum: Offtopic Warum wird der Neueinbau einer Ölheizung bald verboten?


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Autor: Martin L. (makersting)
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So richtig verstehen tue ich es nicht. Kann das jemand erklären?

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Autor: Der Freundliche Gast X. (Firma: mc.net) (friendly_offtopic)
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Fossile Energieträger werden nicht mehr als zukunftsfähig angesehen und 
schlecht für die Umwelt, soweit der Stand.
Das Verbot ist aber kaum relevant, da nur noch 0,6% aller neu 
eingebauten Heizungen Ölheizungen sind.
Gasheizungen und Wärmepumpen sind die meisten neuen Modelle.

Autor: Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)
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Jetzt in den Tagesthemen um 22:15 Uhr wird das nochmal erklärt, genau 
wie es bei der Tagesschau um 20:15 Uhr auch schon ausführlich erklärt 
wurde.

Ansonsten die ARD Mediathek nutzen!

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Der Freundliche Gast X. schrieb:
> Fossile Energieträger werden nicht mehr als zukunftsfähig angesehen und
> schlecht für die Umwelt, soweit der Stand.

Bis dahin: Nachvollziehbar.

Der Freundliche Gast X. schrieb:
> Gasheizungen und Wärmepumpen sind die meisten neuen Modelle.

Gasheizungen. Wo kommt das meiste dafür verwendete Gas doch gleich 
nochmal her? Also, nicht geografisch, sondern geologisch? Ist da nicht 
auch so ein bisschen was fossiles mit im Spiel?

Wenn ich hier in der Nachbarschaft so herumhöre, dann gibt es viele 
Gasheizungen, gefolgt von einigen Ölheizungen, dann einer ganzen Weile 
gar nix und dann folgen so 3-4 Wärmepumpen...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Unbekannt U. (unbekannter)
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Martin L. schrieb:
> So richtig verstehen tue ich es nicht. Kann das jemand erklären?

Aus dem gleichen Grund warum es eine Leistungsbegrenzung für 
Haushaltsstaubsauger gibt, und es keine 100 Watt Glühlampen mehr gibt:

  --> Aktionismus.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Carl D. (jcw2)
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Matthias L. schrieb:
> Der Freundliche Gast X. schrieb:
>> Fossile Energieträger werden nicht mehr als zukunftsfähig angesehen und
>> schlecht für die Umwelt, soweit der Stand.
>
> Bis dahin: Nachvollziehbar.
>
> Der Freundliche Gast X. schrieb:
>> Gasheizungen und Wärmepumpen sind die meisten neuen Modelle.
.
> Gasheizungen. Wo kommt das meiste dafür verwendete Gas doch gleich
> nochmal her? Also, nicht geografisch, sondern geologisch? Ist da nicht
> auch so ein bisschen was fossiles mit im Spiel?
>
> Wenn ich hier in der Nachbarschaft so herumhöre, dann gibt es viele
> Gasheizungen, gefolgt von einigen Ölheizungen, dann einer ganzen Weile
> gar nix und dann folgen so 3-4 Wärmepumpen...

Zumindest gibt es für Gas auch alternative "Förder"-Methoden. Noch nicht 
großtechnisch, aber kann ja noch kommen. Und es gibt Speicher, die 
Sonnengas aus dem Sommer bis in den Winter aufbewahren können. Öltanks 
nehmen (mir) nur Platz im Keller weg.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Matthias L. schrieb:
> Gasheizungen. Wo kommt das meiste dafür verwendete Gas doch gleich
> nochmal her? Also, nicht geografisch, sondern geologisch? Ist da nicht
> auch so ein bisschen was fossiles mit im Spiel?

Erdgas erzeugt pro kWh deutlich weniger CO2. Erdgas zur Heizung ist ein 
Kompromiss, weil nicht jede Alternative jedem zumutbar ist.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Matthias L. schrieb:
> Wenn ich hier in der Nachbarschaft so herumhöre, dann gibt es viele
> Gasheizungen, gefolgt von einigen Ölheizungen, dann einer ganzen Weile
> gar nix und dann folgen so 3-4 Wärmepumpen...

Solche Wahrnehmungen können extrem schwanken, nach Alter von Ansiedlung 
und Bewohner, da Altanlagen ohne Besitzerwechsel nicht umgestellt werden 
müssen. Wenn die Generation der Erbauer einer ganz grob gleichzeitig 
errichteten Siedlung allmählich in Altersheim oder Friedhof umsiedelt, 
gibts Arbeit für Heizungsbauer.

Mit etwas Pech gibts weit und breit keine Gasversorgung.

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #6013241 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Matthias L. (limbachnet)
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A. K. schrieb:
> Erdgas erzeugt pro kWh deutlich weniger CO2.

Echt? Laut Wikipedia ist der Heizwert von Heizöl 45,4 MJ/kg, der von 
Erdgas 36…50 MJ/kg - und beides besteht aus Kohlenwasserstoffen. Und die 
werden bei (vollständiger) Verbrennung nun mal zu CO2 und Wasser. Was 
habe ich übersehen?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Unbekannt U. schrieb:
> Aus dem gleichen Grund warum es eine Leistungsbegrenzung für
> Haushaltsstaubsauger gibt, und es keine 100 Watt Glühlampen mehr gibt:

Irgendwann muss man mal anfangen, wenn man was ändern will.

Anders als Glühbirnen halten bestehende Heizungsinstallationen im Kern 
viele Jahrzehnte und für selbst bewohnte Einfamilienhäuser wird wohl wie 
üblich Bestandsschutz bestehen, solange die Leutchen drin wohnen 
bleiben.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Egon D. (egon_d)
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Matthias L. schrieb:

> A. K. schrieb:
>> Erdgas erzeugt pro kWh deutlich weniger CO2.
>
> Echt? Laut Wikipedia ist der Heizwert von
> Heizöl 45,4 MJ/kg, der von Erdgas 36…50 MJ/kg - und
> beides besteht aus Kohlenwasserstoffen. Und die
> werden bei (vollständiger) Verbrennung nun mal zu
> CO2 und Wasser. Was habe ich übersehen?

Vergleiche das C/H-Verhältnis von CH4 (Methan) und
z.B. C10H22 (Dekan).

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Matthias L. schrieb:
> Was habe ich übersehen?

Die Chemie. Erdgas ist hauptsächlich Methan, also CH4. Längerkettige 
Kohlenwasserstoffe nähern sich C(n)H(2n) an, haben also einen höheren 
Anteil an Kohlenstoff, bezogen auf die Energiegewinnung.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Karl K. (karl2go)
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A. K. schrieb:
> Erdgas zur Heizung ist ein
> Kompromiss, weil nicht jede Alternative jedem zumutbar ist.

Und Erdgas kann man nach und nach auf Power2Gas umstellen, indem man 
einfach den Anteil am Gemisch erhöht.

Aber ernsthaft, baut noch jemand Ölheizungen ein? Das wollte doch schon 
vor 15 Jahren keiner mehr, wegens des Gestanks.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Matthias L. (limbachnet)
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A. K. schrieb:
> Die Chemie. Erdgas ist hauptsächlich Methan, also CH4. Längerkettige
> Kohlenwasserstoffe nähern sich C(n)H(2n) an, haben also einen höheren
> Anteil an Kohlenstoff, bezogen auf die Energiegewinnung.

Ah. Dass der Methan-Anteil derart hoch ist, hatte ich irgendwie 
ausgespeichert. Danke!

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Karl K. schrieb:
> Aber ernsthaft, baut noch jemand Ölheizungen ein?

Betrachte den Fall einer neuen Heizung in einem bestehenden Gebäude mit 
Ölheizung. Mit einem Tankraum, der, als Pelletlager genutzt, zu weit vom 
Beladefahrzeug entfernt ist (max 25-30m beim Schlauch), und obendrein 
eigentlich zu klein. In einer Siedlung ohne Gasleitung. Mit Nachbarn, 
die eine lärmende Luft-WP im Garten in die ebendiese Luft jagen werden. 
Mit Besitzern, deren Investitionsfähigkeit überschaubar ist. Da werden 
irgendwann die sinnvollen Alternativen knapp.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Hans H. (loetkolben)
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In Deutschland wird ein Drittel des Co2-Ausstoßes durch Gebäudeheizung 
verursacht.
Mein Vorschlag wäre deshalb Gebäude zu verbieten ;-)
- bestehenden haben bis 2030 Bestandsschutz
- neue dürfen ab sofort nicht mehr gebaut werden

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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A. S. schrieb im Beitrag #6013241:
> Witzig ist die Anmerkung von Hofreiter: Besser jetzt sofort verbieten,
> damit die Bürger Planungssicherheit haben --> in der nächsten (grünen)
> Legislaturperiode wird es auf jeden Fall verboten.

Wer es noch nicht kapiert hat: Wer die Grünen wählt, wählt nicht nur den 
wirtschaftlichen, sondern auch den gesellschaftlichen Untergang 
Deutschlands. Dieser überstürzte Aktionismus mit einer ideologischen 
Politik stürzt uns alle ins Verderben - zumindest die, die sich den SPaß 
nicht leisten können.
Und dabei ist CO² nicht das einzige Thema bei den Grünen.

Aber 30-40% der Wähler wollen es so. Macht es bloß nicht! Bitte...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Stefan M. (derwisch)
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Der Ausbruch des Vulkans Merapi hat mehr CO2 freigesetzt, als die 
Menschheit in 75-100 Jahren "erzeugt".

Wir befinden uns in einer Phase der Wohlstandshysterie.

Wenn der Mensch meint, durch Taten das Klima retten zu können, müsste 
schlichtweg die Anzahl der Menschen auf das Niveau das Mittelalters 
schrumpfen.
Um dann aber festzustellen, dass auch das doch nicht das Klima ändert.

Im Mittelalter gab es bereits eine Klimaphase, bei der in England der 
Weinanbau funktioniert hat...

Genau so, wie es auch ( plötzliche ) Kaltphasen gab.

Jeder der das zum Thema macht ist ja aber nun als "Klimaleugner" 
abgestempelt und wird so mundtot gemacht.

Das gab es schonmal, als manche Menschen behauptet haben die Erde sei 
keine Scheibe.

Viel Hochtechnologie macht den Mensch keinesfalls intelligenter.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Carl D. (jcw2)
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Öl, Kohle und Gas wachsen ja auch wieder nach.
Ich hab nur keine Zeit darauf zu warten.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Carl D. schrieb:
> Öl, Kohle und Gas wachsen ja auch wieder nach.
> Ich hab nur keine Zeit darauf zu warten.

Dann leiste deinen Beitrag. Mach vernünftige Politik oder arbeite in der 
Forschung für Energien, z.B. Kernfusion oder Mikrowellenkraftwerk.

Aber wähle bitte keine Ideologen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Matthias S. (da_user)
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Stefan M. schrieb:
> Im Mittelalter gab es bereits eine Klimaphase, bei der in England der
> Weinanbau funktioniert hat...
>
> Genau so, wie es auch ( plötzliche ) Kaltphasen gab.
>
> Jeder der das zum Thema macht ist ja aber nun als "Klimaleugner"
> abgestempelt und wird so mundtot gemacht.

Ja, es gab unterschiedliche Klimaphasen, aber noch nie(!) so global und 
so schnell.
Nicht dass ich mit allem einverstanden wäre, was die Grünen und FfF so 
fordern, Hände in den Schoß legen weil "war schon immer so" ist aber mit 
Sicherheit katastrophal. Und desto länger dass man wartet und lieber 
darüber zofft, wer jetzt wen mundtot macht, desto einschneidender muss 
man dann reagieren.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Bernhard S. (gmb)
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Stefan M. schrieb:
> Der Ausbruch des Vulkans Merapi hat mehr CO2 freigesetzt, als die
> Menschheit in 75-100 Jahren "erzeugt".

Wann soll das gewesen sein? Das müsste ja als saftiger Peak (ca. 100ppm) 
in der CO2 Konzentration der Atmosphäre sichtbar sein.

>
> Wir befinden uns in einer Phase der Wohlstandshysterie.

Wohlstand ja, Hysterie nein wenn man bedenkt wie lange die Klimawirkung 
von CO2 ignoriert wurde (Jahrzehnte!). Und getan wird momentan noch 
NICHTS, wir fahren weiter Auto und fliegen weiter Flugzeug usw usw

>
> Wenn der Mensch meint, durch Taten das Klima retten zu können,

Zumindest könnte man aufhören dran herumzupfuschen

> müsste
> schlichtweg die Anzahl der Menschen auf das Niveau das Mittelalters
> schrumpfen.
> Um dann aber festzustellen, dass auch das doch nicht das Klima ändert.
>
> Im Mittelalter gab es bereits eine Klimaphase, bei der in England der
> Weinanbau funktioniert hat...
>
> Genau so, wie es auch ( plötzliche ) Kaltphasen gab.

Du scheinst ja alles besser zu wissen.

>
> Jeder der das zum Thema macht ist ja aber nun als "Klimaleugner"
> abgestempelt und wird so mundtot gemacht.
>

Wieso, du kannst deinen Unsinn doch hier schreiben? Wo bist du da 
mundtot gemacht?

> Das gab es schonmal, als manche Menschen behauptet haben die Erde sei
> keine Scheibe.
>
> Viel Hochtechnologie macht den Mensch keinesfalls intelligenter.

Intelligenter nicht, alledings kann man schneller Fakten recherchieren. 
Oder belegen, damit könntest du gleich mal anfangen und die Behauptung 
mit dem Merapi belegen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Hans H. schrieb:
> In Deutschland wird ein Drittel des Co2-Ausstoßes durch Gebäudeheizung
> verursacht. Mein Vorschlag wäre deshalb Gebäude zu verbieten ;-)

So ähnlich, wie die Grünen den Neubau von Strassen verbieten und 
bestehende Strassen rückbauen wollten.

Begründung: Weniger Strassen, weniger Verkehr.

Nun ist in Ballungsräumen täglich Stau, und es gibt keine Parkplätze.

30-70% des innerstädtsichen Verkehrs ist nun Parkplatzsuchverkehr. Und 
der Hauptgrund, warum Leute Auto fahren, ist nicht Spass und Vergnügen, 
sondern Pendeln zur Arbeit, weil Arbeitgeber sich bevorzugt in 
Ballungsräumen ansiedeln (dort, wo Gewerbesteuerhebesätze, 
Grundstückspreise am teuersten sind und der Platz beschränkt ist, also 
betriebswirtschaftlich am blödesten Standort).

Hätte man mal dezentrale Firmenansiedlung gefördert und genug Parkplätze 
gebaut, hätte man heute 80-90% weniger Verkehr, also nur noch 10-20% des 
Verkehrsaufkommens, denn so wenig fahren die Leute zum Einkauen und 
für's Vergnügen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: soul e. (souleye)
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Martin L. schrieb:
> So richtig verstehen tue ich es nicht. Kann das jemand erklären?

Cui bono? Schau Dir an wer mit Erdgas sein Geld verdient und wem die 
Pipelines gehören.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan M. schrieb:
> Der Ausbruch des Vulkans Merapi hat mehr CO2 freigesetzt, als die
> Menschheit in 75-100 Jahren "erzeugt".

Das ist nicht korrekt.

Die gesamten CO2-Emissionen der aktuell aktiven Vulkane liegen selbst 
bei Verwendung der maximal von Vulkanologen genannten Mengen (380 Mio. 
t/Jahr) um den Faktor 100 unter den menschlichen (35 Gt).

Dass die vulkanische Aktivität nicht viel zu den Emissionen beiträgt, 
zeigt auch die praktisch gleichbleibende Konzentration an CO2 über die 
letzten Jahrtausende.

Erst jetzt steigt die Menge deutlich an - und das, obwohl man keine 
außergewöhnlichen vulkanischen Aktivitäten im Vergleich zu den letzten 
Jahrhunderten feststellen kann.

> Im Mittelalter gab es bereits eine Klimaphase, bei der in England der
> Weinanbau funktioniert hat...

Das waren immer lokale Phänomene. Nun haben wir es aber mit einem 
weltweiten Anstieg zu tun.

> Jeder der das zum Thema macht ist ja aber nun als "Klimaleugner"
> abgestempelt und wird so mundtot gemacht.

Nö - aber man sollte sich die Fakten schon genau ansehen.

> Viel Hochtechnologie macht den Mensch keinesfalls intelligenter.

Das hat auch niemand behauptet. Es ist ausschließlich das Wissen, was 
uns vom Steinzeitmenschen unterscheidet.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Super G. (sag)
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Was ich noch nicht rausbekommen habe: Gilt das Neueinbauverbot für den 
"erstmaligen" Einbau einer Ölheizung in ein Gebäude, oder gilt das auch 
wenn eine bestehende Ölheizung ersetzt werden soll und eine modernere 
neu eingebaut werden soll?

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Chris D. schrieb:

> Stefan:
>
>> Viel Hochtechnologie macht den Mensch keinesfalls intelligenter.
>
> Das hat auch niemand behauptet. Es ist ausschließlich das Wissen, was
> uns vom Steinzeitmenschen unterscheidet.

Und dem dürfte immerhin klar gewesen sein, dass das Brennholz, was er 
heute verheizt, morgen nicht mehr zur Verfügung steht, aber bis dahin 
die Höhle ordentlich vollqualmt.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Super G. (sag)
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Matthias S. (da_user) schrieb:
>Ja, es gab unterschiedliche Klimaphasen, aber noch nie(!) so global und
>so schnell.

Da möchte ich wiedersprechen. Vor 65Mio Jahren lag die Temperatur global 
10 Grad höher. Innerhalb von wenigen Wochen sank die Temperatur rapide, 
eine neue Eiszeit bekann und ein Großteil der Lebewesen starb.

Wer was von menschgemachtem Klimawandel fasselt und dabei die 3 
Sonnenzyklen (11, 400, 2100 Jahre), die Pendelbewegung der 
Erd-Rotationsachse (22..24 Grad, Intervall 40.000 Jahre) und die 
Plattentektonik außer acht lässt ist 1. ein Scharlatan und 2. jemand der 
sich bzw. die Menschheit viel zu wichtig nimmt.

How dare you? Wie kannst Du es wagen den Einfluß des Menschen höher als 
den Einfluß der Natur zu bewerten. Wie anmaßend.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Super G. schrieb:
> Matthias S. (da_user) schrieb:
>>Ja, es gab unterschiedliche Klimaphasen, aber noch nie(!) so global und
>>so schnell.
>
> Da möchte ich wiedersprechen. Vor 65Mio Jahren lag die Temperatur global
> 10 Grad höher. Innerhalb von wenigen Wochen sank die Temperatur rapide,
> eine neue Eiszeit bekann und ein Großteil der Lebewesen starb.
>
Hältst Du uns wirklich für so blöd, wie Du Dich hier gibst?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Super G. (sag)
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>Hältst Du uns wirklich für so blöd, wie Du Dich hier gibst?

Ich verstehe die Frage nicht. Habe ich Lügen verbreitet?

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Warum wird der Neueinbau einer Ölheizung bald verboten?
> ... Kann das jemand erklären?

Frag' die beste PhysikerIn, die je KanzlerIn war.
Wenn die nicht Bescheid weiß, dann Greta.
Wenn die zufällig in der Schule ist, bleibt noch Kobold-Baerbock.

Autor: Bernhard S. (gmb)
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Super G. schrieb:
> Habe ich Lügen verbreitet?

Ja. Den menschengemachten Klimawandel zu leugnen und auf die Sonne zu 
schieben - für mich ist das eine glatte Lüge.

Deine "Argumentation", dein eigenes Unwissen, und dann andere als 
Scharlatane zu bezeichnen, das ist direkt böswillig.

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #6013710 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Korax K. (korax)
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Super G. schrieb:

> Da möchte ich wiedersprechen. Vor 65Mio Jahren lag die Temperatur global
> 10 Grad höher. Innerhalb von wenigen Wochen sank die Temperatur rapide,

Wer aus 65Mio Jahren Abstand eine Auflösung von Wochen erkennen will..

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #6013717 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6013725 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Bernhard S. schrieb:
> Super G. schrieb:
>> Habe ich Lügen verbreitet?
>
> Ja. Den menschengemachten Klimawandel zu leugnen und auf die Sonne zu
> schieben - für mich ist das eine glatte Lüge.
>
> Deine "Argumentation", dein eigenes Unwissen, und dann andere als
> Scharlatane zu bezeichnen, das ist direkt böswillig.

Es ist ja noch viel blödsinniger.

Hinsichtlich der Problemlage ist es völlig irrelevant, auf welcher 
Ursache bestimmte klimatische Effekte beruhen; wichtig ist hingegen, wie 
man ihnen erforderlichen Falles entgegenwirken kann. Deshalb ist es auch 
idiotisch, sich wie Gauland auf den Standpunkt zu stellen, wenn man das 
Haus nicht angezündet habe, müsse man es auch nicht löschen.

Kosmische Vorgänge als "Natur" zu bezeichnen, ist zumindest 
eigenwillig, in der einschlägigen neurologischen Literatur finden sich 
möglicherweise differenziertere Bezeichnungen. Nein, nicht für "Natur".

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #6013738 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Super G. (sag)
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@Bernhard S. (gmb)

Darf ich bei Dir Dunning-Krueger vermuten?

Fakt ist:
- Klimawandel gibt es seit etwa 4.6Mrd Jahren auf diesem Planeten.
- Das Klima unterlag immer großen Schwankungen.
- Die letzten 500Mio Jahre lassen sich recht gut rekonstruieren.
- Es gab lange Warmperioden, unterbrochen von kürzeren Eiszeiten.
- Die letzte Warmzeit ging vor 65Mio Jahren zuende.
- Tatsächlich befinden wir uns klimatisch gesehen aktuell in einer 
Eiszeit.
- Es gabe in den letzten (ich glaube) 200.000 Jahren auf der Nordhälfte 
mindestens 2x einen großen Eispanzer der bis Hannover reichte.
- Wir kommen ab ca. 2021 in einen Zyklus verringerter Sonnenaktivität. 
Es ist davon auszugehen, dass es bis ca. 2035 kälter wird.


Den Einfluß von Sonne, der Erdpendelbewegung, der Platentektonik, der 
Verschiebung des magnetischen Nordpoles und der damit einhergehenden 
Veränderung von Meeresströmungen (Golfstrom) vollkommen außer acht zu 
lassen IST Scharlatanerie und vollkommen unwissenschaftlich. Das 
Gesamtsystem Klima ist so komplex, dass der Mensch es nicht einmal 
ansatzweise zu durchdringen vermag. Da kommen natürlich einfache 
Erklärungen für einfache Gemüter genau recht.

Und wenn dann alle noch Hurra schreien wenn der politische Aktionismus 
uns zusätzlich zur Ökosteuer nun auch noch eine CO2-Steuer aufbürdet um 
die massiven Löcher im Sozialsystem zu stopfen, und neue Verbote und 
Vorschriften deren Klimanutzen gegen null tendiert, dann kann ich nur 
konstatieren, dass diese Leute schlicht doof sind.

Wenn Du gerne der aktuellen Klimareligion huldigen möchtest und die 
asperger-behinderte Greta als Deine Erlöserin ansehen möchtest, 
bitteschön nichts dagegen. Aber erzähle mir nicht ich wäre ein Lügner. 
Leute die Statistiken verdrehen indem Sie nur die letzten 1000 Jahre 
Klimageschichte betrachten das sind Lügner.

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #6013758 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Super G. (sag)
Datum:

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>Hinsichtlich der Problemlage ist es völlig irrelevant, auf welcher
>Ursache bestimmte klimatische Effekte beruhen; wichtig ist hingegen, wie
>man ihnen erforderlichen Falles entgegenwirken kann.

Das würde Vorraussetzen das es sowas wie ein "Normklima" gibt. Gibt es 
aber nicht.

Das Einzige was wirklich Sinn macht ist sich Strategie zu überlegen wie 
man mit Klimawandel umgeht. Nicht wie man ihn abwendet, was eh nicht 
funktionieren wird.

Also z.B. schwimmende Städte in Holland, oder Verlagerung der 
Nahrungsmittelproduktion an geeignetere Standorte oder Zucht neuer, ans 
Klima angepassterer Nutzpflanzen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Super G. schrieb:
> Das würde Vorraussetzen das es sowas wie ein "Normklima" gibt. Gibt es
> aber nicht.

Als Normklima würde mal ganz locker Klimabereiche bezeichnen, in denen 
die hier lebende Menschheit gut überlebt. Ist natürlich ein wenig 
anthropozentrisch oder gar egozentrisch gedacht, Küchenschaben könnten 
das anders sehen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Matthias S. (da_user)
Datum:

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Super G. schrieb:
> Wer was von menschgemachtem Klimawandel fasselt und dabei die 3
> Sonnenzyklen (11, 400, 2100 Jahre), die Pendelbewegung der
> Erd-Rotationsachse (22..24 Grad, Intervall 40.000 Jahre) und die
> Plattentektonik außer acht lässt ist 1. ein Scharlatan und 2. jemand der
> sich bzw. die Menschheit viel zu wichtig nimmt.

Und Frequenz der Sonnenzyklen, Rotationsachse und Plattentektonik 
überschneiden sich in wie weit mit der Klimaänderung die wir in den 
letzten wenigen Jahrzehnten hatten?

11 Jahre Sonnezyklus wären da schon zwei bis dreimal durchgelaufen.
400, 2100 und 40.000 Jahre sind dann doch "etwas" zu lang.

Und Plattentektonik?
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube kaum, dass die Plattentektonik 
die beiden Pole in den letzten Jahrzehnten näher an den Äquator 
geschoben hat, so dass die Polkappen abschmelzen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Super G. (sag)
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>Als Normklima würde mal ganz locker Klimabereiche bezeichnen, in denen
>die hier lebende Menschheit gut überlebt. Ist natürlich ein wenig
>anthropozentrisch gedacht, Küchenschaben könnten das anders sehen.

OK. Aber der Mensch kann sich nicht gegen die Natur stellen. Das 
funktioniert nicht. Auch wenn wir global sämtliche klimaschädlichen 
Emissionen auf null setzten wird sich das Klima ändern und vermutlich 
nicht dahin wo wir es gerne hätten.
Der Mensch hat immer nur durch Anpassung überlebt. Insofern sind 
sämtliche bisherigen und geplanten Bemühungen nonsens. Das Geld und die 
Energie sollte man lieber in Anpassung investieren.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Super G. (sag)
Datum:

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>Und Frequenz der Sonnenzyklen, Rotationsachse und Plattentektonik
>überschneiden sich in wie weit mit der Klimaänderung die wir in den
>letzten wenigen Jahrzehnten hatten?

Hatten wir in den letzten Jahrzenten eine nennenswerte Klimaänderung? 
Ich persönlich kann ca. 40 Jahre überblicken. Da hat sich nichts 
geändert.

Beitrag #6013788 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Matthias L. schrieb:
> Der Freundliche Gast X. schrieb:
>> Fossile Energieträger werden nicht mehr als zukunftsfähig angesehen und
>> schlecht für die Umwelt, soweit der Stand.
>
> Bis dahin: Nachvollziehbar.
>
> Gasheizungen. Wo kommt das meiste dafür verwendete Gas doch gleich
> nochmal her?
Hier sind wir ca. 40.000 die zu 80% Gas aus der Vergasung von 
Klärschlamm und aus einer Vergasungsanlage für organische 
Haushaltsabfälle bekommen.
Sozusagen: Das Gas kommt zu 4/5 aus dem Klo und Mülleimer.
Des restliche 1/5 kommt aus der Nordsee.
Die Biogasanlage soll weiter ausgebaut werden.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Karl K. (karl2go)
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Super G. schrieb:
> Ich persönlich kann ca. 40 Jahre überblicken. Da hat sich nichts
> geändert.

Musst halt mal aus deinem Keller rauskommen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Icke ®. (49636b65)
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Super G. schrieb:
> Und wenn dann alle noch Hurra schreien wenn der politische Aktionismus
> uns zusätzlich zur Ökosteuer nun auch noch eine CO2-Steuer aufbürdet um
> die massiven Löcher im Sozialsystem zu stopfen, und neue Verbote und
> Vorschriften deren Klimanutzen gegen null tendiert, dann kann ich nur
> konstatieren, dass diese Leute schlicht doof sind.

Das sind halt die Flagellanten unserer Zeit. Dank des allumfänglichen 
Wohlstandes werden die aktuellen Generationen nicht mehr ausreichend 
gefordert und leiden an einer Art bore out Syndrom. Deswegen zerstören 
sie zwanghaft, was die Alten mühsam aufgebaut haben. Wie ein Kind, das 
eine schöne Sandburg bauen will, den Sandkasten aber schon mit Burgen 
zugepflastert vorfindet. Da muß es erst welche niedertrampeln, um Platz 
zu schaffen.

: Bearbeitet durch Moderator
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Autor: Karl K. (karl2go)
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Super G. schrieb im Beitrag #6013802:
> Oder bösartig verschwiegen?

Informier dich halt mal, bevor du irgendwelchen Scheiss behauptest:

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-wegen-sinkender-sonnenaktivitaet-wird-der-klimawandel-demnaechst-pausieren

"Feulner/Rahmstorf (2010) simulierten im Computer, was bei einer 
Wiederholung des Maunder-Minimums im kommenden Jahrhundert passieren 
würde. Ihr Ergebnis war dasselbe: eine „moderate Temperaturminderung“ 
von „höchstwahrscheinlich 0,1 Grad Celsius“, jedenfalls „nicht mehr als 
0,3 Grad Celsius im Jahr 2100“."

"In den vergangenen Jahren wurden die Ergebnisse von Feulner/Rahmstorf 
(2010) durch eine Reihe von weiteren Studien mit verschiedenen 
Klimamodellen bestätigt (Jones et al. 2012, Meehl et al. 2013, Anet et 
al. 2013), die alle ­– abhänging von Annahmen über die Sonnenleuchtkraft 
im Maunder-Minimum, Abkühlungen von 0,06 bis 0,3 Grad Celsius finden."

Natürlich wird Sonnenaktivität berücksichtigt und natürlich werden die 
Ergebnisse publiziert. Seit Jahren.

Super G. schrieb im Beitrag #6013802:
> Wenn Dir meine Meinung nicht gefällt mußt Du ja nicht gleich beleidigend
> werden.

Das ist keine Meinung. Dumme Sprüche nachplappern ohne sich zu 
informieren ist Dummheit.

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Autor: A. K. (prx)
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Icke ®. schrieb:
> Das sind halt die Flagellanten unserer Zeit.

Das hinkt etwas. Die mittelalterlichen Flagellanten schlugen /sich 
selbst/ blutig, niemanden sonst. Du scheinst indes von den modernen 
Flagellanten den Eindruck zu haben, sie schlügen dich blutig.

> Deswegen zerstören sie zwanghaft, was die Alten mühsam aufgebaut haben.

If you find yourself in a hole, stop digging.

Ein schlechtes Gewissen bekamen schon einige deiner Alten. In den 70ern, 
"Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome.

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Autor: Joachim B. (jar)
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Super G. schrieb:
> Hatten wir in den letzten Jahrzenten eine nennenswerte Klimaänderung?
> Ich persönlich kann ca. 40 Jahre überblicken. Da hat sich nichts
> geändert.

hmmm, vor 30 Jahren gab es -20°C hier im Winter öfter und ohne 
Winterreifenpflicht, nun weiss ich manchmal nicht mehr warum ich 
überhaupt Winterreifen montiere, man sagt doch von O(ktober) bis 
O(stern) nun sind hier immer noch +20°C und meine Winterreifen nicht so 
richtig griffig.

Gefühlt würde ich sagen es wird wärmer, Sommer bis +40°C hatte ich vor 
30 Jahren nicht in Erinnerung.

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Autor: Percy N. (vox_bovi)
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A. K. schrieb:

> Ein schlechtes Gewissen bekamen schon einige deiner Alten. In den 70ern,
> "Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome.

Wer damals den fließenden Übergang von Steinigung zu Autodafé beobachten 
oder erleben wollte, brauchte nur in Hörweite eines deutschen Agrariers 
den Namen "Mansholt" zu flüstern.

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Autor: Super G. (sag)
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>Das ist keine Meinung. Dumme Sprüche nachplappern ohne sich zu
>informieren ist Dummheit.

Und sich auf eine Seite mit Namen klimafakten.de zu beziehen ist schlau?
Wenn ich mir das Team da so anschaue und deren Namen man bei g++gle 
eingebe fördert das nun nicht unbedingt das Vertrauen in die Seite.

Wie gesagt, wer an den menschgemachten Klimawandel glauben möchte soll 
das tun. Wer sein Leben deutlich einschränken möchte und viel Geld für 
einen Klimaschutz der null Veränderungen bringen wird opfern möchte, 
soll das tun. Ich glaube nicht an den menschlichen Einfluss, ich will 
mein Geld nicht opfern und ich will nicht zurück in die Höhle bei 
Lagerfeuer.

Dummerweise haben die Dummen in den letzten Jahren zunehmend an Einfluß 
gewonnen. Eine Physikerin beklatscht eine eingeschränkte 16jährige die 
uns Angst machen will. Angst war noch nie ein guter Berater.

Alle wollen sie weg von Kernkraft und weg von Kohle. Woher aber der 
Strom kommen soll weiß keiner. Annalenchen hat schonmal ein paar Kobolde 
beauftrag, und die Netzte zu Speichern erklärt. Mehr war bislang nicht.
Benzin und Diesel sind auch doof. Wenn kein Strom, dann aber auch kein 
e-Fahrzeug. Ich sehe schon lange Karavanen von Kamelen mit Dingen des 
täglichen Bedarfs die A1 entlang wandern. Fachkräfte dafür haben wir ja 
genug.

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Beitrag #6013858 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Karl K. (karl2go)
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Joachim B. schrieb:
> Gefühlt würde ich sagen es wird wärmer, Sommer bis +40°C hatte ich vor
> 30 Jahren nicht in Erinnerung.

Ende Oktober Tomaten im Freiland ernten, und in Mitteleuropa 
Süßkartoffeln anbauen - das hätte meinem Opa mal jemand erzählen sollen.

Wenn das einmal vorkommt, Ausreißer gibts immer und vielleicht wird der 
nächste Sommer wieder typisch versifft und kalt, wie es sich gehört.

Nur der Trend ist absehbar, und wer nicht nur im Keller hockt beobachtet 
das seit Jahren.

- Verschiebung des phänomenologischen Frühlingsbeginns um mehrere Wochen
- inzwischen 3 statt 2 Bruten im Jahr bei vielen Singvögeln
- Zugvögel beginnen früher mit dem Brüten, der Kuckuck - Zeitzieher - 
kommt zu spät zur Eiablage
- Zunahme der Frosttage um mehrere Wochen. Wie jetzt, es wird wärmer, 
aber die Frosttage nehmen zu? Im gleichen Maße gehen die Eistage zurück. 
Dummerweise heißt das, bisher durch Kälte geregelte Schädlinge nehmen 
zu.
- Unsere nemorale Klimazone ist darauf angewiesen, dass es eine 
Ruhephase im Jahresverlauf gibt. Einige Pflanzen werden ohne diese 
Ruhephase nicht mehr keimen.
- Verschiebung der Klimazonen erfolgt schneller, als Bäume diesen Zonen 
folgen können, da deren Wanderungsgeschwindigkeit sehr gering ist.

Achja, der Flieder fängt gerade wieder an zu blühen.

Joachim B. schrieb:
> vor 30 Jahren gab es -20°C hier im Winter öfter

Vorsicht, -20°C sind hier im Winter immer noch möglich, denn diese 
werden durch Kaltluftströme von Nordosten verursacht. Die Gefahr ist 
dann, wenn aufgrund eines ansonsten warmen Winters kein Schnee liegt 
frieren die tiefer in den Boden rein als bisher üblich.

Beitrag #6013864 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Super G. (sag)
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klimafakten.de ist ja schlimmer als vermutet. Ich finde da nur Grafiken 
die bis maximal 1750 zurückreichen. DAS ist Verdrehung der Tatsachen.
Da ist ja sogar wikipedia besser aufgestellt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

Man beachte die 2te Grafik. Wir sind aktuell in einer Eiszeit. Und 
Schwankungen im Klima gab es immer, auch ohne Einfluß des Menschen.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Super G. schrieb:
>
> Wie gesagt, wer an den menschgemachten Klimawandel glauben möchte soll
> das tun. Wer sein Leben deutlich einschränken möchte und viel Geld für
> einen Klimaschutz der null Veränderungen bringen wird opfern möchte,
> soll das tun.

Was machst Du, wenn Du Nasenbluten hast?
Kopf in den Nacken? Nase tamponieren? Nacken kühlen?

Und, am wichtigsten: kümmerst Du Dich nur dann darum, wenn Du selbst aus 
Versehen gegen die Tür gelaufen bist, oder auch dann, wenn Dir einer 
eine gedrückt hat?

> Ich glaube nicht an den menschlichen Einfluss, ich will
> mein Geld nicht opfern und ich will nicht zurück in die Höhle bei
> Lagerfeuer.
>

Argumentativ bist Du sogar schon deutlich weiter zurück:

> Dummerweise haben die Dummen in den letzten Jahren zunehmend an Einfluß
> gewonnen. Eine Physikerin beklatscht eine eingeschränkte 16jährige die
> uns Angst machen will. Angst war noch nie ein guter Berater.
>
Daher also Deine Angst, Dich einschränken zu müssen?

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Beitrag #6013896 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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A. K. schrieb:
> If you find yourself in a hole, stop digging.

Ich wusst bisher nicht, dass Wikipedia dem Postillion Konkurrenz macht: 
https://en.wikipedia.org/wiki/Law_of_holes#/media/File:Stop_Digging_^_-_geograph.org.uk_-_195319.jpg

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Autor: Super G. (sag)
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@Karl K. (karl2go)

Asperger ist eine Einschränkung.

Weshalb Du mich für die Benennung von Tatsachen nun wieder Beleidigen 
musst erschließt sich mir nicht.

Oder doch vieleicht, Dein naiver Klimaglaube und die dazugehörige 
Götzenverehrung stehen Dir im Weg:

"Jehova Jehova, er hat eine Bemerkung über Greta gemacht die man negativ 
auslegen könnte." "Steinigt Ihn."

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Karl K. schrieb im Beitrag #6013896:
> Super G. schrieb:
>> Eine Physikerin beklatscht eine eingeschränkte 16jährige
>
> Du bist so erbärmlich.

Das trifft sicherlich zu, aber das Problem besteht unabhängig davon, ob 
Gretchen von Thurau die Schule schwänzt oder nicht.
Mädels werden heute gern mal von den unterschiedlichsten Seiten 
gefeiert;  so zB Laura Dekker von der Deutschen Bank für Schule 
schwänzen zwecks Segelurlaub, andererseits Malala Yousafzai für 
Schwänzen schwänzen von der UNO.

Ich sehe nicht, dass das irgend welche Probleme einer Lösung zugeführt 
hätte, wenngleich der Aktienkurs der Deutschen Bank mittlerweile zum 
Niveau der Dekker-Werbung passt. Immerhin ein Anfang ...

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Beitrag #6013928 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Karl K. (karl2go)
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Super G. schrieb:
> Dein naiver Klimaglaube und die dazugehörige
> Götzenverehrung stehen Dir im Weg

Das muss man erstmal bringen: Irgendwelchen Unfug über Vulkane ungeprüft 
nachplappern, aber dann anderen was von "Klimaglaube" erzählen wollen.

Super G. schrieb:
> Asperger ist eine Einschränkung.

Es tut nur überhaupt nichts zur Sache, ob eine Greta Asperger hat, oder 
ob jemand mit 3 Köpfen ein Klimamodell aufstellt, oder ob jemand mit 
grünen Haaren darauf hinweist, dass da jemand mit 3 Köpfen ein 
Klimamodell aufgestellt hat und das wissenschaftlich überprüft wird.

Das ist https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem und wird von 
Leuten verwendet, die sonst keine Argumente haben.

War aber auch vorher schon klar.

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Autor: Super G. (sag)
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Karl K. (karl2go) schrieb:

>Das muss man erstmal bringen: Irgendwelchen Unfug über Vulkane ungeprüft
>nachplappern, aber dann anderen was von "Klimaglaube" erzählen wollen.

Sorry, aber das mit den Vulkanen war nicht von mir. Lerne lesen und 
verstehen.

>> Asperger ist eine Einschränkung.
>
>Es tut nur überhaupt nichts zur Sache, ob eine Greta Asperger hat, oder
>ob jemand mit 3 Köpfen ein Klimamodell aufstellt, oder ob jemand mit
>grünen Haaren darauf hinweist, dass da jemand mit 3 Köpfen ein
>Klimamodell aufgestellt hat und das wissenschaftlich überprüft wird.

Doch es ist erschreckend wie eine alte, erfahrene, studierte Physikerin 
dem Blödsinn einer minderjährigen, ohne nenenswerte Lebenserfahrung die 
zudem mit veränderter Wahrnehmung und Reizverarbeitung "eingeschränkt" 
ist, applaudiert.

Die Welt infantilisiert zunehmend und die Politiker scheinen die 
Anführer dieser Bewegung zu sein.

>Das ist https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem und wird von
>Leuten verwendet, die sonst keine Argumente haben.
>
>War aber auch vorher schon klar.

Der übliche Diss deinerseits.
Der Dude würde sagen: "Also weißt Du, das ist vieleicht Deine Meinung, 
man."

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Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Super G. schrieb:
>>Hinsichtlich der Problemlage ist es völlig irrelevant, auf welcher
>>Ursache bestimmte klimatische Effekte beruhen; wichtig ist hingegen, wie
>>man ihnen erforderlichen Falles entgegenwirken kann.
>
> Das würde Vorraussetzen das es sowas wie ein "Normklima" gibt.

Dafür solltest Du eine Begründung liefern können. Die
> Gibt es
> aber nicht.
>

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Autor: Super G. (sag)
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>>>Hinsichtlich der Problemlage ist es völlig irrelevant, auf welcher
>>>Ursache bestimmte klimatische Effekte beruhen; wichtig ist hingegen, wie
>>>man ihnen erforderlichen Falles entgegenwirken kann.
>>
>> Das würde Vorraussetzen das es sowas wie ein "Normklima" gibt.
>
>Dafür solltest Du eine Begründung liefern können. Die

Wenn Du klimatischen Effekten entgegenwirken willst, willst Du doch 
einen bestimmten Zustand erhalten/wiederherstellen. Also quasi ein 
"Normklima". Das gibt es aber nicht. Wohin willst Du? Das Klima von 
1968nc, von 1850nc, von 200nc, von 100.000vc oder gar 65.000.000vc? Und 
wie willst Du das anstellen?

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Autor: Roland E. (roland0815)
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Solange in Mittelengland kein Weinbau möglich ist, ist es nicht wärmer 
als vor rund 2000 Jahren.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Super G. schrieb:
>>>>Hinsichtlich der Problemlage ist es völlig irrelevant, auf welcher
>>>>Ursache bestimmte klimatische Effekte beruhen; wichtig ist hingegen, wie
>>>>man ihnen erforderlichen Falles entgegenwirken kann.
>>>
>>> Das würde Vorraussetzen das es sowas wie ein "Normklima" gibt.
>>
>>Dafür solltest Du eine Begründung liefern können. Die
>
> Wenn Du klimatischen Effekten entgegenwirken willst, willst Du doch
> einen bestimmten Zustand erhalten/wiederherstellen. Also quasi ein
> "Normklima". Das gibt es aber nicht. Wohin willst Du? Das Klima von
> 1968nc, von 1850nc, von 200nc, von 100.000vc oder gar 65.000.000vc? Und
> wie willst Du das anstellen?

Jeder Dosenbier-Abonnent ist in der Lage, seine heimische "Klimaanlage" 
auf ein Wunschklima einzustellen, aber Du brauchst gleich eine 
Kennfeldsteuerung für die nächsten drei Parallelpolyversen?

Ja, dann kann das mit Dir freilich nicht viel werden ...

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Autor: Super G. (sag)
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>Jeder Dosenbier-Abonnent ist in der Lage, seine heimische "Klimaanlage"
>auf ein Wunschklima einzustellen, aber Du brauchst gleich eine
>Kennfeldsteuerung für die nächsten drei Parallelpolyversen?
>
>Ja, dann kann das mit Dir freilich nicht viel werden ...

Ja wir reden anneinander vorbei. Offensichtlich willst Du nur stänkern. 
Sei es drum. Trolle sind halt omnipräsent.

Autor: Fred R. (fredylich)
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Chris D. schrieb:
> Stefan M. schrieb:
>> Der Ausbruch des Vulkans Merapi hat mehr CO2 freigesetzt, als die
>> Menschheit in 75-100 Jahren "erzeugt".
>
> Das ist nicht korrekt.
>
> Die gesamten CO2-Emissionen der aktuell aktiven Vulkane liegen selbst
> bei Verwendung der maximal von Vulkanologen genannten Mengen (380 Mio.
> t/Jahr) um den Faktor 100 unter den menschlichen (35 Gt).
>
> Dass die vulkanische Aktivität nicht viel zu den Emissionen beiträgt,
> zeigt auch die praktisch gleichbleibende Konzentration an CO2 über die
> letzten Jahrtausende.
>
> Erst jetzt steigt die Menge deutlich an - und das, obwohl man keine
> außergewöhnlichen vulkanischen Aktivitäten im Vergleich zu den letzten
> Jahrhunderten feststellen kann.
>
>> Im Mittelalter gab es bereits eine Klimaphase, bei der in England der
>> Weinanbau funktioniert hat...
>
> Das waren immer lokale Phänomene. Nun haben wir es aber mit einem
> weltweiten Anstieg zu tun.
>
>> Jeder der das zum Thema macht ist ja aber nun als "Klimaleugner"
>> abgestempelt und wird so mundtot gemacht.
>
> Nö - aber man sollte sich die Fakten schon genau ansehen.
>
>> Viel Hochtechnologie macht den Mensch keinesfalls intelligenter.
>
> Das hat auch niemand behauptet. Es ist ausschließlich das Wissen, was
> uns vom Steinzeitmenschen unterscheidet.

Mit was haben wir zu tun? Mit CO² anstieg, der diesmal die Erde 
auslöschen könnte, wenn die kleine Minderheit der Natur (Du und Ich) 
keinen Ablass an regierende Menschen zahlen. Der Mensch muss halt wie 
alles regiert werden. Die Natur vom Klima, dass Klima vom Kosmus und der 
na ja das haben die Großrechner noch nicht ermittelt.
Habe vor kurzen von einem grünen Weibchen gehört „um das Klima besser zu 
verstehen benötigen wir immer leistungsfähige Rechner denn das 
menschliche Gehirn kann alle Zusammenhänge nicht  mehr verstehen“  Na 
gut wenn sie nur mich meinte okay aber bitte nicht Gretchen. Ihr Handy 
benötig bestimmt eine kleine Eiszeit. Die mit dem Industriezeitalter 
zeitnah und nach ihrer Vorstellung leider zu schnell zu Ende geht.
Natürlich möchten alle lange und gut auf diesen Planeten überleben. Seit 
vielen 100 Jahren haben sehr schlaue Menschen dafür gesorgt das ihre 
kleine Spezi im Großen mitregieren kann. Folgen sind unstrittig denn die 
übermächtigen anderen haben das gleiche Ziel.
Was mich sehr verwundert ist die Bereitschaft vieler Mitbürger die die 
nächsten Politfürsten auf den Thron helfen nur weil sie vermitteln es 
geht nicht um unsere Macht und Wohlstand. Nein wir wollen wieder mal die 
Welt retten. Kenne ich als alter Naturfreund und natürlich auch der Wolf 
denn er kommt aus den kalten Osten wieder nach den warmen 
Mitteldeutschland(Klimaerwärmug).Das Tier scheint die Erwärmung zu 
gefallen. Wird wohl auch die wenigen Menschen in Grönland gefallen, wenn 
sie wieder auf die grüne Wiese, wie früher, ihr Vieh füttern könnten. 
Genauso wird es die Fische in den Meeren gehen wenn der Meeresspiegel 
etwas steigt. Natürlich machen sich die Menschen auch im Hochgebirge 
sorgen über den von deutschen Menschen verursachten 
Klimawandel(Hochwasserschutz kostet viel Geld).
Es gab schon immer Klimaverschiebung auf die die Natur reagieren musste 
auch der winzige Teilnehmer Mensch hat es geschafft. Man hat sich 
einfach angepasst und nicht den kleinen Bauer die Schuld gegeben. Früher 
war nicht alles besser aber anders.

Mit meiner Einstellung werde ich wohl in der Hölle schmoren müssen, wie 
es schon früher dem einfachen Volk vermittelt wurde.

Solange diese Zeilen noch lesbar sind. Mein Hinweis an alle im 
Universum. Ich bin nicht Schuld am Untergang der Erde habe nur in den 
letzten Stunden neidisch auf den gigantischen Wohlstand der Politiker 
geschaut und war dankbar nicht schon vorher abgeschlachtet gewurden zu 
sein. War ja schon oft die politische Lösung der Herrscher in einigen 
Hochkulturen.


Einfach mal die Erd- Menschheitsgeschichte  unpolitisch und neutral 
betrachten. Wer war und ist Gewinner.

Autor: A. K. (prx)
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Super G. schrieb:
> Wie kannst Du es wagen den Einfluß des Menschen höher als
> den Einfluß der Natur zu bewerten.

Der Mensch lebt in Wechselwirkung mit der Natur, im Rahmen seiner 
Möglichkeiten in beiden Richtungen. Nur sind die Möglichkeiten 
mittlerweile massiv gestiegen. Die Naturverbundenheit sogenannter 
primitiver Völker ist tatsächlich dem Mangel an Möglichkeit geschuldet, 
eine ggf verbreitete höhere Einsicht ergab sich als religiöse 
Konsequenz. Dort wo die Möglichkeiten bestanden, waren die kein Deut 
besser, bis hin zur Selbstausrottung.

Das Raumklima beeinflusst jeder mit seiner Heizung oder Klimaanlage und 
wundert sich darüber auch kein klitzekleines Bisschen. Dass das 
Binnenklima innerhalb von Städten deutlich von Überbauung und 
technischen Einrichtungen geprägt ist, dürfte ebenfalls jedem 
einleuchten. Auch der Einfluss des Umgangs mit Wäldern auf das Klima 
ganzer Regionen ist für viele noch nachvollziehbar. Weshalb sollte, was 
in solchem Rahmen möglich ist, im grösseren Rahmen völlig unmöglich 
sein? Gibts da einen göttlichen Glasdeckel, eine Schranke, die das 
unmöglich machen?

> Wie anmaßend.

Eine Ausdrucksweise von religiösem Charakter, will mir scheinen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Die Landwirtschaft ist schuld!:-)

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Methane_emissions

Wenn man diesen Angaben trauen darf erzeugt die Natur und Landwirtschaft 
2/3 der Schademmissionen, den Rest kann man dem Transportwesen zubuchen. 
Dann dürfte es also ziemlich unwichtig sein wer was zum Heizen benutzt. 
Global gesehen ist das unter dem Radar.

Vielleicht sollten die Menschen den Verbrauch an Fleisch etwas 
reduzieren. Damit ließen sich große Mengen an Schadstoffen reduzieren. 
Vielleicht auch den Konsum relativ unwichtiger Elektronik und andere 
billig Güter eindämmen. Damit könnte man immense Energien sparen. Die 
Herstellung von Gütern ist ein nicht zu übesehender Faktor. Müssen wir 
den wirklich so im Überfluß leben? Würde unsere Lebensqualität durch 
etwas bescheidernes Leben wirklich leiden?

Den Verbrauch fossiler Energieträger zu dämmen hat nur hinsichtlich 
Konservation eines wichtigen Rohstoffes viel Sinn. Es ist bedauerlich 
dass fossile Rohstoffe vielfach als Kraftstoff für Transportation und 
Stromerzeugung verschwendet wird. Eines Tages wird uns dieser Rohstoff 
für die Erzeugung wichtiger Grundstoffe bitter fehlen. Die 
Landwirtschaft verbraucht ja auch große Mengen an fossilen Grundstoffen.

Der Rohstoffbedarf wird durch zunehmende Weltbevölkerung nur größer 
werden. Augenblicklich werden jedes Jahr nach Wiki Quellen 130 Millionen 
Menschen geboren. Die Sterbequote beläuft sich auf 55 Millionen. Jeden 
Monat werden also 13 Millionen Menschen geboren.

Die totale Biomasse der Menschheit ist minimal, trotzdem beanspruchen 
wir proportional übermäßig viel.

https://www.pnas.org/content/pnas/115/25/6506.full.pdf

Was mich betrifft würde ich einfach Öl vorziehen weil man dadurch
etwas Kontrolle und Unabhängikeit hat. Bei Gas und Strom ist man 
augenblicklich extern abhängig.

In Kanada gibt es in manchen regionalen Gegenden verheerende Unwetter 
die großangelegte Reparatur der Versorgungsinfrastrukturen notwendig 
machen. Da ist ein gewisser Vorrat an Energie und Nahrungsmittel und ein 
Stromgenerator durchaus angebracht um ein paar Wochen Ausfall 
durchstehen zu können. Jeder Mensch sollte meiner Meinung sein Leben so 
einrichten, daß er wenigsten für zwei Wochen auf sich alleine gestellt 
einigermassen komfortabel überstehen kann.

Die totale Service Abhängkeit der modernen Städte ist gefährlich. Früher 
waren die Einwohner viel weniger von der Infrastrukturzuverläßigkeit 
abhängig und konnten Ausfälle eine gewisse Zeit ohne übermäßigen Stress 
durchstehen.

Man darf auch nicht vergessen, daß durch Profitgier der privaten 
Betreiber die Margen vieler Strom und Gas Versorgungen immer knapper 
bemessen werden um Investitionen hinauszögern zu können. Die geringsten 
Abweichungen des Status Quo können zu empfindlichen Ausfällen und 
Störungen führen. Dann kommt noch die immer größere Gefärdung der 
Infrastruktur durch Cyber Attacken hinzu weil sie oft nicht stark genug 
abgesichert sind oder werden können.

Die alternativen Energiegewinnungsinfrastrukturen sind noch nicht 
zuverläßig genug und nicht ausreichend. Ohne Erdgas, Kohle und Erdöl 
wäre man aufgeschmissen. Nukleare Erzeugung ist ja aus bekannten Geünden 
auch sehr unbeliebt.

Nein. Eine Öl Heizung ist meiner Meinung nach in mancher Hinsicht 
vorteilhaft, wenn auch umweltmäßig etwas nachteilig. Kommt eben auf die 
Umstände an. Auch ist die Technik ziemlich einfach. Da kann wenig kaputt 
gegen. Allerdings ist Strom für das Gebläse und Umwälzpumpen notwendig. 
Ich hätte vor proprietären High-Tech Lösungen gewisse Bedenken weil man 
total vom Hersteller abhängig ist und Apothekenpreise zu zahlen 
gezwungen ist. Auch mit der Langlebigkeit ist es immer schlimmer 
bestellt. Viele Anlagen lassen sich wie man hier oft hört schon nach 
über zehn Jahren nicht mehr ökonomisch instandsetzen. Mit Low-Tech 
Lösungen könnte dieses Abhängigkeitsverhältnis zugunsten des Benützers 
verschoben sein.

Es mag ja sexy sein alles über Smartphone überwachen uns kontrollieren 
zu können. Aber man macht sich oft hoffnungslos von Dritten abhängig. 
Resillienz sollte generell bevorzugt werden. Totale Netz- und Smartphone 
Abhängikeit ist nicht sehr resilient. Vielleicht ist zu viel an 
propriatäres "Digital" auch nicht so gut:-)

Wir hatten ganz früher (45+ Jahre her) in Ö einen Ölofen im Wohnzimmer 
den man alle paar Tage auffüllen mußte und ohne Strom auskam. Ein Faß Öl 
im Schuppen reichte für Monate. Irgendwie ist eine solche Unabhängikeit 
wohltuend. Es war im Winter immer angenehm warm im Wohnzimmer. Die 
Geruchsbelästigung war minimal und fast nicht existent.

Ich würde an Deiner Stelle die Möglichkeit einer Heizung immer noch zur 
Evaluierung aller Möglichkeiten in der Liste beibehalten. Die Öl 
Vorratsbehälter müssen nicht unbedingt ein Nachteil sein.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Karl K. (karl2go)
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Roland E. schrieb:
> Solange in Mittelengland kein Weinbau möglich ist, ist es nicht wärmer
> als vor rund 2000 Jahren.

http://leventhorpevineyard.co.uk/

Autor: A. K. (prx)
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Als ein Grund für das Verschwinden des englischen Weinbaus wird genannt, 
dass mit der Reformation die Klöster verschwanden, die diesen 
hauptsächlich betrieben hatten.

Autor: soul e. (souleye)
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A. K. schrieb:

> Als ein Grund für das Verschwinden des englischen Weinbaus wird genannt,
> dass mit der Reformation die Klöster verschwanden, die diesen
> hauptsächlich betrieben hatten.

Also Fachkräftemangel?

Autor: A. K. (prx)
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Gerhard O. schrieb:
> Herstellung von Gütern ist ein nicht zu übesehender Faktor. Müssen wir
> den wirklich so im Überfluß leben? Würde unsere Lebensqualität durch
> etwas bescheidernes Leben wirklich leiden?

Dadurch, dass du überhaupt auf die Idee kommst, diese Frage zu stellen, 
outest du dich als konsumverweigernder Hippie, den Geld nicht 
interessiert. Lies mal ein paar Tage A&B und du merkst, besser als Geld 
ist nur mehr Geld. Verzichten sollen die anderen. ;-)

Ausserdem gibt es Dinge, auf die auch du nicht verzichten willst. Um 
sich den Luxus einer immer teureren Gesundheitsbranche leisten zu 
können, muss man diese finanzieren können. Ich schätze, du kommst bald 
in die Jahre, in denen du das würdigen beginnst. Ohne hohen Umsatz in 
den übrigen Branchen geht das aber nicht.

> Allerdings ist Strom für das Gebläse und Umwälzpumpen notwendig.

Eben. In den Ölkrisen der 70er hatten Ofenbauer Hochkonjunktur. Einige 
jener, die die Zustände aus dem Krieg noch kannten, stellten sich damals 
einen Kachelofen mit Kochfach ins Wohnzimmer. Der tut mit Holz oder 
Kohle, braucht keinerlei Strom und liefert ausserdem eine warme Suppe. 
Die Feinstaubbelastung interessiert beim Stromausfall im Winter 
garantiert niemanden (besonders im kanadischen).

Ein heutiges und modernes Äquivalent wäre vielleicht ein Dachkraftwerk 
mit Wärmepumpe und dickem E-Auto als optional einsetzbarem 
Notfallspeicher - aber anders als üblich inselfähig. Dann friert man nur 
bei schlechtem Wetter. Und das ist dann, anders als der Ofen, nicht 
"zurück zu Uromas Welt".

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (da_user)
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Super G. schrieb:
> Hatten wir in den letzten Jahrzenten eine nennenswerte Klimaänderung?
> Ich persönlich kann ca. 40 Jahre überblicken. Da hat sich nichts
> geändert.

Ich glaube du solltest wirklich aus deinem Keller gehen. Dann kannste 
dich z.B. auch mal mit einem 60 Jahre alten Bauern unterhalten. Die 
haben meist einen ziemlich guten Draht zum Wetter...
Ach, im Keller bleiben?
Dann evtl. dieses Video der NASA: 
Youtube-Video "Earth's Long-Term Warming Trend, 1880-2015"

Das sind Fakten, da kannst du noch so lange wie du willst außenrum 
reden, diese Fakten werden sich nicht ändern.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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A. K. schrieb:
> Dadurch, dass du überhaupt auf die Idee kommst, diese Frage zu stellen,
> outest du dich als konsumverweigernder Hippie, den Geld nicht
> interessiert. Lies mal ein paar Tage A&B und du merkst, besser als Geld
> ist nur mehr Geld. Verzichten sollen die anderen. ;-)

Was bitte ist das für eine eingeschränkte Sichtweise? Ich kaufe vieles 
gebraucht, versuche ausschlielich qualitative Gegenstände zu kaufen die 
lange halten (und mit der Absicht diese Jahrzehnte zu behalten z.B. ein 
Sofa für mehrere Tausend €) und kaufe nicht ständig jeden firelefanz / 
Kleinkram.

Kurz gesagt, ich gebe mein Geld mit Bedacht aus und spare daudrch 
ernorme Summen.

Aber in deinen Augen wäre ich vermutlich auch ein Konsumverweigerer und 
Böse. Weil ich ein Jahreswagen habe, aber fast nur Fahrrad fahre. Weil 
ich grundsätzlich nirgends essen gehe, sondern lieber selber koche. Weil 
ich nie wegfliege und Urlaub lieber in der Nähe mache und keinen 
Tourikram kaufe. Weil ich keinen Technik Schnick Schnack im Haus habe 
(Null Smart Home). Weil ich im Haus alles selber mache, sofern möglich. 
Weil mein derzeitiges (und erstes) Smartphone ein Iphone 5S gebraucht 
für 50€ ist. Weil ich eine Musterküche habe und den unbenutzten Gasherd 
gebraucht sofort weiter verkauft habe. Weil ich sämtliche 
Versandkartons+Verpackungsmaterial aufbewahre und wiederverwende.

Kurz: Wo ich Geld sparen kann mache ich das auch, obwohl ich gut 
verdiene.

Autor: A. K. (prx)
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Curby23523 N. schrieb:
> Ich kaufe vieles gebraucht,
> versuche ausschlielich qualitative Gegenstände zu kaufen die
> lange halten (und mit der Absicht diese Jahrzehnte zu behalten z.B. ein
> Sofa für mehrere Tausend €) und kaufe nicht ständig jeden firelefanz /
> Kleinkram.

Damit reduzierst den Umsatz der Wirtschaft und finanzierst weniger oder 
schlechter bezahlte Arbeitsplätze.

> Aber in deinen Augen wäre ich vermutlich auch ein Konsumverweigerer
> und Böse.

Nicht wirklich, würdest mich näher kennen. Aber in meiner Rolle als 
advocatus diaboli stimmts.

> ich grundsätzlich nirgends essen gehe,

Du gehörst also zur "Ausländer raus" Fraktion?

Nicht gleich explodieren - das meine ich nicht ernst. Aber schau dich 
mal um, wer alles in der Gastronomie arbeitet. Wenn keiner Essen geht, 
stehen ziemlich viele Leute auf der Strasse. Darunter sehr viele 
Immigranten.

> obwohl ich gut verdiene.

Aber nur, weil das nicht jeder so macht.

Das ist ja das Problem. Schon obiger Club of Rome hatte festgestellt, 
dass es so nicht weiter gehen kann, unsere Gesellschaft aber nur 
funktioniert, wenn es so weiter geht wie bisher. Solche Gedanken der 
70ern führten u.A. auch aus dem eher konservativen Milieu heraus zur 
Gründung der Grünen (z.B. Herbert Gruhl, später ÖDP).

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Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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A. K. schrieb:
> Damit reduzierst den Umsatz der Wirtschaft und finanzierst weniger oder
> schlechter bezahlte Arbeitsplätze.

A. K. schrieb:
> Das ist ja das Problem. Schon obiger Club of Rome hatte festgestellt,
> dass es so nicht weiter gehen kann, unsere Gesellschaft aber nur
> funktioniert, wenn es so weiter geht wie bisher.

Du gehörst also zur "ewiges Wachstum" Fraktion?

Nicht gleich explodieren - das meine ich nicht ernst. Obwohl eigentlich 
doch. Aber schau dich mal um, die Märkte des Grundbedarfs sind gesättigt 
und werden von weniger als 10% der arbeitenden Bevölkerung gedeckt.

Der Rest (ok nicht 90%..) arbeitet in sog. Bullshit Jobs - wozu ich auch 
einen Großteil der Softwareentwickler und Informatiker zähle. Wozu 
braucht man schon Smarthome, Cloud und diesen ganzen Unsinn. Hinzu 
kommen Social Media Experten, Immobilienmakler, Versicherungsmakler, 
Genderstudies etc. etc..

Das alles nur, weil die Vermieter weiterhin ihre Kohle haben wollen und 
somit die wegfallenden Arbeitskräfte sich zwangsläufig neue 
Wirtschaftszweige suchen mussten.

Ich plädiere für weniger Arbeit bei vollem Lohnausgleich. Steinige mich.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Curby23523 N. schrieb:
> Du gehörst also zur "ewiges Wachstum" Fraktion?

Das schrieb ich, wie erwähnt, als advocatus diaboli.

> Ich plädiere für weniger Arbeit bei vollem Lohnausgleich. Steinige mich.

Wieso sollte ich dich steinigen? Kann man so machen. Nur das dem 
Lohnausgleich wird allenfalls auf dem Papier funktionieren, wenn alle 
das machen. Denn steigende Preise gleichen das wieder aus.

: Bearbeitet durch User
Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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A. K. schrieb:
> Nur das dem
> Lohnausgleich wird allenfalls auf dem Papier funktionieren, wenn alle
> das machen. Denn steigende Preise gleichen das dann wieder aus.

Ohne es dir beweisen zu können halte ich das für Machbar. Man muss es 
nur wollen bzw. durchsetzen. Aber dafür verdienen manche zu gut daran.

Ein gutes Beispiel welches ich da immer wieder nenne ist Holland. Dort 
arbeiten mehr als 50% der Bevölkerung in Teilzeit (auch Führungskräfte) 
bei besserem Lebensstandard, Gehalt, Infrastruktur etc.

Armut gibt es dort quasi nicht. Die Sozialwohnungen sehen aus wie hier 
ein gutes Wohngebiet.

Autor: A. K. (prx)
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Curby23523 N. schrieb:
> Ohne es dir beweisen zu können halte ich das für Machbar.

Ich auch. Aber es wird eben nicht folgenlos bleiben. Im untersten 
Lohnbereich wird es dazu führen, dass die Leute genauso lange arbeiten, 
ggf mit Zusatzjob. Denn da wird gearbeitet, wie man kann, nicht wie es 
einem gefällt.

> Armut gibt es dort quasi nicht.

EU 22,5%, Deutschland 19%, Niederlande 17%.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10933461-niederlande-menschen-eu-armut-bedroht

Beitrag #6014273 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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Curby23523 N. schrieb im Beitrag #6014273:
> Zahlen sind mir egal.

Mit Gefühlen lässt sich aber schlecht diskutieren.

Ohne das auf die Niederlande zu beziehen: Scheucht man die Leute von der 
Strasse weg, ist die wahrgenommene Armut weg. Lässt man 
Bettelunternehmer aus dem Balkan machen, ist sie wieder da.

> Das was Holland als Armut definiert ist hier fast schon Mittelstand.

Die Zahlen sind auf einheitlicher Grundlage. "Dieser Indikator misst 
nicht den Wohlstand oder die absolute Armut, sondern ein – im Vergleich 
zu anderen Personen im gleichen Land – niedriges Einkommen."
https://europa.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/detail/News/armutszahlen/

: Bearbeitet durch User
Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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A. K. schrieb:
> Mit Gefühlen lässt sich aber schlecht diskutieren.

Das hat nicht mit Gefühlen zu tun. Ich bin jedes mal wieder überrascht 
wie jung, sauber, dynamisch, geordnet es in den Städten zugeht. Wenn ich 
mit Scheuklappen vor den Augen rumlaufen würde und rosaroter Brille, was 
ich aber nicht tue, wäre dies emotional. Deutschland muss hier einfach 
sehr sehr viel nachholen und lernen.

Die Städte und Landschaft in Holland sind belebt, lebendig und 
pulsieren, während hier alles eher trist, traurig und grau ist.

Man sieht dort einfach keine Armut und versucht in der Politik die 
Armutsschere nicht so groß werden zu lassen wie z.B. in Deutschland.

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Autor: Uhu U. (uhu)
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Matthias S. schrieb:
> aber noch nie(!) so global

Globaler als global geht nicht.

Autor: A. K. (prx)
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Curby23523 N. schrieb:
> Die Städte und Landschaft in Holland sind belebt, lebendig und
> pulsieren, während hier alles eher trist, traurig und grau ist.

Hier ist derzeit zwar morgens auch grau, aber das liegt am 
herbsttypischen Bodenseenebel. Ansonsten ist am See viel Leben, 
besonders zu Zeiten, in denen jene kommen, denen es anderswo zu grau 
ist. Die Zeit zwischendrin decken jene ab, denen es zu Hause zu teuer 
ist, weil Löhne zu hoch etc. Also alles paletti.

Ja, Bettler gibts. Hauptsächlich die erwähnten Balkan-Profis. Solange 
sie niemanden ansprechen, nicht aktiv werden, sondern bloss rumsitzen, 
werden sie von Rechts wegen geduldet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Bernhard S. schrieb:
> Ja. Den menschengemachten Klimawandel zu leugnen und auf die Sonne zu
> schieben - für mich ist das eine glatte Lüge.

Da wäre ich vorsichtig. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass 
beides beteiligt ist, Sonne und wir. Unser Pech ist, dass der 
natürliche Trend in die selbe Richtung geht, wie der von uns 
verursachte.

Verdächtig ist jedenfalls, wenn der "Philantrop" George Soros seinen 
vielen Tarnorganisationen daran arbeitet, die Menschheit zu beglücken. 
Es gibt deutliche Hinweise, dass die Grünen-Spitze gute Arbeit in seinem 
Sinn macht.

Was er bewirkt, kann man in der Ukraine sehen – dort hat er sich sehr 
ins Zeug gelegt mit seinen "NGOs"… Und die Grünen sind auch dort mit von 
der Partie, allen voran die unsägliche Marie-Luise Beck.

Autor: A. K. (prx)
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Ohne Verschwörungstheorie geht wohl nicht?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Super G. schrieb:
> Hatten wir in den letzten Jahrzenten eine nennenswerte Klimaänderung?
> Ich persönlich kann ca. 40 Jahre überblicken. Da hat sich nichts
> geändert.

Dann hast du wohl 40 Jahre Winterschlaf gemacht…

Autor: A. K. (prx)
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... und bist jetzt daraus aufgewacht, weil zu warm. ;-)

Autor: Uhu U. (uhu)
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Karl K. schrieb im Beitrag #6013788:
> Super G. schrieb:
>> Wer was von menschgemachtem Klimawandel fasselt und dabei die 3
>> Sonnenzyklen (11, 400, 2100 Jahre), die Pendelbewegung der
>> Erd-Rotationsachse (22..24 Grad, Intervall 40.000 Jahre)
>
> Und das haben natürlich alle Klimamodelle bisher übersehen und nicht mit
> eingerechnet. Da muss erst ein Super-G-Punkt kommen und das feststellen.
>
> Ist das noch Narzissmus oder schon ein ausgewachsener Gottkomplex?

Kannst du nicht endlich mal das Gegeifer lassen?

Du trägst damit inhaltlich zur Debatte absolut nichts bei, außer 
Klimavergiftung, auf die wir verzichten können.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Karl K. schrieb:
> - inzwischen 3 statt 2 Bruten im Jahr bei vielen Singvögeln

Wo hast du das denn her?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Super G. schrieb:
> Doch es ist erschreckend wie eine alte, erfahrene, studierte Physikerin
> dem Blödsinn einer minderjährigen, ohne nenenswerte Lebenserfahrung die
> zudem mit veränderter Wahrnehmung und Reizverarbeitung "eingeschränkt"
> ist, applaudiert.

Du bist naiv. Glaubst du allen Ernstes, das sei auf dem Mist dieser 
Greta gewachsen?

Da stecken hervorragende PR-Experten und eine Menge Geld dahinter. Greta 
ist nur das – äußerst geschickt ausgewählte – Vehikel für die 
Veranstaltung.

Besagte "alte, erfahrene, studierte Physikerin" beklatscht nicht die 
Marionette, sie beklatscht die, die die Fäden ziehen…

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Gerhard O. schrieb:
> Die Landwirtschaft ist schuld!:-)
>
> https://en.m.wikipedia.org/wiki/Methane_emissions
>
> Wenn man diesen Angaben trauen darf erzeugt die Natur und Landwirtschaft
> 2/3 der Schademmissionen, den Rest kann man dem Transportwesen zubuchen.

Du hättest Recht, wenn die Erzeugnisse dieser Landwirtschaft nach der 
Ernte direkt in die Müllverbrennung transportiert würden…

Werden sie aber nicht, viel schlimmer: sie werden zum Großteil von 7,6 
Mrd. Menschen einfach aufgefressen!

Autor: W.P. K. (elektronik24)
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Ich glaube das kann man hier schließen, um Ölheizungen geht es hier 
leider schon lange nicht mehr.

Autor: Peter F. (toto)
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Karl K. schrieb:
> Aber ernsthaft, baut noch jemand Ölheizungen ein? Das wollte doch schon
> vor 15 Jahren keiner mehr, wegens des Gestanks.

Bei Ölheizungen stinkt seit mindestens 20 Jahren nichts mehr. Die 
stinkenden Dinger kenne ich auch noch aus meiner Kindheit(72). Bei 
moderne Blaubrenner kann das kein Argument sein.

Als Kapitalistenschwein bin ich mir aber der Vorteile einer Ölheizung 
bewusst.
Ich habe einen Tank der für mindestens 2 Jahre reicht. Muss man sich 
natürlich ein wenig mit den Charts beschäftigen. Dann kann man aber 
schon günstig einkaufen.

Autor: A. K. (prx)
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Gerhard O. schrieb:
> Wenn man diesen Angaben trauen darf erzeugt die Natur und Landwirtschaft
> 2/3 der Schademmissionen, den Rest kann man dem Transportwesen zubuchen.
> Dann dürfte es also ziemlich unwichtig sein wer was zum Heizen benutzt.

Demzufolge sind es hierzulande 3% der Emissionen, keine 67%:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/mit-kraeutern-gegen-methan-abgase-von-kuehen-ruelpsen-fuer.1001.de.html?dram:article_id=458750

Würde man die Rülpser der Kühe verbrennen, hätte man ein 
Biomassekraftwerk. Das ist CO2-neutral. Da steckt Potential drin. 
Kollidiert allerdings ein wenig mit natürlicher Weidehaltung.

Ausserdem geht Öko auch mit Steak: "Kühe können das Klima schützen"
https://www.badische-zeitung.de/tieraerztin-kuehe-koennen-das-klima-schuetzen--178565307.html

Autor: A. K. (prx)
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Peter F. schrieb:
> Ich habe einen Tank der für mindestens 2 Jahre reicht.

Ja, sowas ist ein Problem. Ich kenne beides. Die 2 Jahre (einfam.) mit 
Öl, aber auch ein Haus (mehrfam.), das nach Umbau zu Pellets mehrmals im 
Jahr Frischfutter braucht. Weil der ehemalige Tankraum für Pellets 
eigentlich zu klein ist. Kann man mit leben, aber anders als beim Öl 
kann man nicht kaufen, wenns (hoffentlich) billig ist, sondern muss 
kaufen, wenn alle anderen es auch tun.

> Bei Ölheizungen stinkt seit mindestens 20 Jahren nichts mehr.

Kannst noch ein paar Jahrzehnte drauflegen. Heizung von 1970, Kessel ist 
Original. Da stank schon damals nichts, sonst hätte es die Wäsche auch 
getan. Allerdings wird die nicht mehr so schnell trocken wie im ersten 
Jahrzehnt, weil dank nachträglicher Dämmung und Niedertemperaturbetrieb 
der Raum kaum noch warm wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl K. (karl2go)
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Peter F. schrieb:
> Bei Ölheizungen stinkt seit mindestens 20 Jahren nichts mehr.

Vielleicht nicht der Brenner, aber die Tanks im Keller. Wohl dem, der 
sie ausser Haus in einen Schuppen verbannen kann.

2002 hats beim Elbehochwasser einigen Leuten das Öl aus den Tanks 
geschwemmt. Das hat sich dann unter anderem in der Mineralwolldämmung 
festgesetzt. Ein Jahr später haben sie das Haus aufgegeben, das Zeug war 
nicht aus den Wänden zu bekommen.

Scheint ein ziemliches Scheisszeug zu sein, was man nicht im Haus haben 
möchte.

Autor: A. K. (prx)
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Gerhard O. schrieb:
> Vielleicht sollten die Menschen den Verbrauch an Fleisch etwas
> reduzieren.

Vergiss die Milchprodukte nicht. Kühe produzieren nicht nur Fleisch. 
Wenn du die ganze Welt mit Soja fütterst, humpelt die halbe Welt mit 
Gicht durch die Landschaft, vom gerodeten Urwald ganz abgesehen.

: Gelöscht durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Ja, sowas ist ein Problem. Ich kenne beides. Die 2 Jahre (einfam.) mit
> Öl, aber auch ein Haus (mehrfam.), das nach Umbau zu Pellets mehrmals im
> Jahr Frischfutter braucht.

Pelletheizungen sind ein ganz großer Unsinn mit der Folge, dass die 
Wälder noch mehr ausgeräumt werden und damit Nährstoffe für die 
Pflanzen, die durch Verrottung wieder freigesetzt werden, durch den 
Kamin gehen. Das ist wirklich Raubbau.

Im Übrigen setzen Holzpellets CO frei, das in schlecht belüfteten 
Pelletbunkern schon zu einigen tödlichen Unfällen geführt hat.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Karl K. schrieb:
> Scheint ein ziemliches Scheisszeug zu sein, was man nicht im Haus haben
> möchte.

Es fällt aber im Erdöl-Raffinationsprozess immer in einem bestimmten 
Masseverhältnis zu den übrigen Fraktionen an.

Wenn das nicht mehr verheizt werden darf, und Dieselmotoren auch des 
Teufels sind: was soll dann mit dem Diesel-/Heizöl passieren?

An solchen Stellen zeigt sich, wie wenig Verstand hinter dieser ganzen 
Hysterie steckt…

Autor: Jörg H. (zwischenfrequenz)
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Curby23523 N. schrieb im Beitrag #6014273:
> Das was Holland als Armut definiert ist hier fast schon Mittelstand.
Ganz so ist es nicht: https://voedselbankennederland.nl/

Curby23523 N. schrieb:
> Die Städte und Landschaft in Holland sind belebt, lebendig und
> pulsieren, während hier alles eher trist, traurig und grau ist.
Insbesondere die Städte die stark wachsen verändern sich ständig, 
deshalb wirkt vieles jung und frisch.

> Man sieht dort einfach keine Armut und versucht in der Politik die
> Armutsschere nicht so groß werden zu lassen wie z.B. in Deutschland.
Es wird vor allem im Mittel von den Menschen mehr zugepackt und weniger 
gejammert als in Deutschland. Und, um den Bogen zum Thema zurück zu 
schlagen: Es gibt fast keine Ölheizungen.

Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Pelletheizungen sind ein ganz großer Unsinn

Leider ist heizen generell ganz grosser Unsinn, wenn man genau hinsieht. 
Frieren ist viel sauberer. Glücklicherweise hat unser Freund 
französischer Kernkraft noch nicht den Braten gerochen ;-), sonst käme 
er bestimmt damit. Wärmepumpen haben auch ihre Probleme, sei es die 
luftigen oder die teuren. Solarthermie passt nicht überall ans Haus. 
Erdgas ist besser, aber nur graduell. Strom ist zu teuer. Etc ppp.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Wenn das nicht mehr verheizt werden darf, und Dieselmotoren auch des
> Teufels sind: was soll dann mit dem Diesel-/Heizöl passieren?

Cracken. Und auf lange Sicht den Rest auch absetzen und das Zeug im 
Boden lassen. Andernfalls ändert sich die Summe der fossilen 
Kohlenstoffverbrennung ja nicht und damit nicht das CO2.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Curby23523 N. schrieb:
> Kurz gesagt, ich gebe mein Geld mit Bedacht aus und spare daudrch
> ernorme Summen.

das wird ja nun mit aller Gewalt versucht zu verhindern!

Mein guter UKW Tuner ist nun unbrauchbar, Abschaltung on AIR und im 
Kabel!
Mein Nachbar sein portabler DVB-T TV nun unbrauchbar wegen DVB-T2.
Früher wurde darauf geachtet das sowas nicht passiert, bei Einführung 
von UKW Stereo, bei Einführung von Farb-TV.
Früher konnte man Leuchtmittel im PKW selber günstig tauschen, heute 
eben nicht mehr!
Funktionierende Leuchtmittel in E27 oder E14 Fassung auch mit Dimmer? 
heute nicht mehr, Filament Leuchten bringen Streifenmuster an die 
Tapete, LED mit E14 passen nicht mehr in die Glockengläser vom 
Durchmesser, ALLES soll möglichst neu gekauft werden!
Die nachlassenden Leuchtstoffteile mit E27 sind Sondermüll, wenn sie so 
zerbrechen sind sie sogar giftig, die Füllmenge kann in der 
Chinaproduktion ja offensichtlich nicht mehr geprüft oder garantiert 
werden.

Autor: Unbekannt U. (unbekannter)
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Hans H. schrieb:
> In Deutschland wird ein Drittel des Co2-Ausstoßes durch Gebäudeheizung
> verursacht.

Ja, und nun muss man mal die ganzen Zahlen in Relation setzen und mal 
etwas rechnen:

Ca. 1/4 der Haushalte heizen mit Öl. Öl hat etwa 20% mehr Co2 
Emissionen. Also 4,2 / 4 = 1,05. D.h. wir hauen beim Heizen 5% unnötiges 
Co2 in Deutschland raus.

Heizung hat 1/3 Anteil am Co2 Ausstoß in Deutschland, d.h. nochmal durch 
drei teilen ergib ca. 1,7% unnötiges Co2 das die deutschen Öl-Heizungen 
produzieren.

Nun sind wir halt nicht alleine auf der Welt. Der Deutsche Anteil am 
weltweiten Co2 betrug 2016 sagenhafte 2,3%. Also 1,7% * 2,3% = 0,04%.

Diese 0,04% Ersparnis an weltweitem Co2 entspricht übrigens etwa 3,5 
Stunden pro Jahr. D.h. wenn wir ab heute 100 Jahre lang in Deutschland 
mit Gas anstatt Öl heizen, verzögern wir die Klimaerwärmung um 2 Wochen!


Und genau hier entsteht ein großes Problem:

Es ist für das Klima völlig unerheblich, ob 1/4 der Haushalte in 
Deutschland mit Öl oder Gas heizen.

Was aber nicht unerheblich ist, sind die wirtschaftlichen Schäden für 
unsere Volkswirtschaft durch diesen Aktionismus. Die Kosten die wir uns 
aufbürden vermindern unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Wenn wir international wirtschaftlich zurückfallen, verlieren wir an 
politischem Einfluss. Dadurch gewinnen andere Länder an Stärke. Und zwar 
genau die wirtschaftlich erfolgreichen Länder die auf das Co2 pfeifen 
und eine Gesellschaftsform pflegen, die nicht unseren freiheitlichen 
Ansichten entspricht.

D.h. wir verlieren gleich zweimal: Wir können international weder unsere 
ökologischen Ideale noch unsere freiheitlich-demokratische Werte 
propagieren.


Der heutigen Generation 40+ kostet diese Klima-Hysterie "nur" ein paar 
Euros. Das Erbe an die nachfolgende Generation wird entsprechend 
kleiner.

Aber richtig eklige Suppe darf die heutige Greta-Generation auslöffeln, 
wenn sie dann 40 bis 50 Jahre alt ist. Die dürfen dann als 
westeuropäische "Raumpfleger" bei chinesischen Mittelstandfamilien die 
Toiletten putzen.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Unbekannt U. schrieb:
> Es ist für das Klima völlig unerheblich, ob 1/4 der Haushalte in
> Deutschland mit Öl oder Gas heizen.

Genau, und weil man mit genügend Rumrechnerei bei allem sagen kann: 
Bringt ja nichts, müssen wir gar nichts ändern und machen weiter wie 
bisher.

Wenn du ins Schwimmbecken pinkelst, sind das auch nur 0.16ppm. Also 
pinkelt mal alle schön weiter ins Schwimmbecken. Wenn nur einer aufhört, 
macht das überhaupt nichts aus. Viel Spass noch.

Autor: A. K. (prx)
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Unbekannt U. schrieb:
> Es ist für das Klima völlig unerheblich, ob 1/4 der Haushalte in
> Deutschland mit Öl oder Gas heizen.

Und da das analog so ziemlich überall gilt, also dass die Emissionen 
eines Staates klein gegenüber des weltweiten Emissionen sind, ist die 
einzig logische Konsequenz jedes Staates: wir tun nichts. Zumindest so 
lange, bis die noch nicht abgesoffenen Flüchtlinge aus den Niederlanden 
eintreffen, um zusammen mit den Hamburgern die Bayern in die Berge zu 
scheuchen.

Mehr noch, da das auch umgekehrt gilt, also eine Erhöhung der Emissionen 
überhaupt nicht ins Gewicht fällt, machen wir die Massnahmen der letzten 
Jahrzehnte rückgängig, zugunsten der Konkurrenzfähigkeit im 
Billigsektor.

Gut, wenn wir Pech haben, dann sind die anderen nicht so logisch und 
sehen eine Chance, selber Autos zu verkaufen, vielleicht sogar ehrliche. 
Und niemand kauft mehr deutsche Benziner und Diesel, weil überall sonst 
verboten. Macht aber nichts, denn mangels Abnehmer wird dann das Öl 
billig und damit auch unsere Ölheizungen und Ölkraftwerke. Ziel 
erreicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Super G. schrieb:

>
> Offensichtlich willst Du nur stänkern.

Das scheint mir auf Dich zuzutreffen.

Deine ohne jeden Sachbezug angeführte eingeschränkte Greta taugte 
keinesfalls als Argument, dafür um so besser aks eristische Provokation.

Doch warum blieb uns eine albern alliterierte "kuhäugige Kanzlerin" 
erspart? Lag's an gemutmaßten Bildungsmängeln?

> Sei es drum. Trolle sind halt omnipräsent.

In Deinem Fall eher präpotent.

Aber sei vorsichtig: Dein uneingeschränktes Ego droht den Hookschen 
Bereich zu verlassen.

Autor: Super G. (sag)
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@Percy N. (vox_bovi)

Hab nicht verstanden was Du sagen willst. Schätze aber Du hast recht.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Super G. schrieb:
> @Percy N. (vox_bovi)
>
> Hab nicht verstanden was Du sagen willst. Schätze aber Du hast recht.

Ach, und deshalb magst Du die Frage nicht beantworten?

Auch das wird seine Gründe haben.

Autor: Super G. (sag)
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>Auch das wird seine Gründe haben.

Sicher.

Autor: Co E. (Firma: keine) (emco)
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Unbekannt U. schrieb:
> Es ist für das Klima völlig unerheblich, ob 1/4 der Haushalte in
> Deutschland mit Öl oder Gas heizen.
>
> Was aber nicht unerheblich ist, sind die wirtschaftlichen Schäden für
> unsere Volkswirtschaft durch diesen Aktionismus. Die Kosten die wir uns
> aufbürden vermindern unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Unbekannt U. schrieb:
> Aber richtig eklige Suppe darf die heutige Greta-Generation auslöffeln,
> wenn sie dann 40 bis 50 Jahre alt ist. Die dürfen dann als
> westeuropäische "Raumpfleger" bei chinesischen Mittelstandfamilien die
> Toiletten putzen.

Die Chinesen investieren mehr (gemessen am BIP) in den Klimaschutz als 
wir in Deutschland.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Wir sind vorbereitet, Verbrauch ca. Steher per anno

Namaste

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Beitrag #6014740 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Icke ®. (49636b65)
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Co E. schrieb:
> Die Chinesen investieren mehr (gemessen am BIP) in den Klimaschutz als
> wir in Deutschland.

Ja, und deswegen planen und bauen sie weltweit 300 neue Kohlekraftwerke:

https://www.thegwpf.com/china-building-300-new-coal-power-plants-around-the-world/

Insgesamt sind sogar 1380 neue Kohlekraftwerke in Planung:

https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/weltweit-sind-1380-neue-kohlekraftwerke-in-planung/

Was im Vergleich dazu die Abschaltung der deutschen Kohlekraftwerke 
bringt, kann man sich an einer Hand abfingern...

Autor: soul e. (souleye)
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Icke ®. schrieb:

> Was im Vergleich dazu die Abschaltung der deutschen Kohlekraftwerke
> bringt, kann man sich an einer Hand abfingern...

Egal. Wir werden die Welt dadurch retten, dass sich jeder von Euch ein 
neues Auto mit Freigabe nach Euro7-Messverfahren holt ("Einhaltung der 
Grenzwerte" schreibe ich extra nicht). Die alten Dreckschleudern fahren 
dann in Osteuropa weiter, da gibt's kein Klima.

Dann kauft sich jeder von Euch noch eine neue Heizung mit russischem Gas 
oder südamerikanischen Holz, und diesen blöden Bestandschutz für 
E-Installationen bekommen wir im EU-Parlament auch noch weg. Wenn alles 
stets dem Stand der Technik folgen muss schützen wir die Umwelt und die 
Handwerksbetriebe.


Ausländische Atom- oder Kohlekraftwerke haben den Vorteil, dass wir 
unsere abschalten und damit die Umwelt schonen können.

Autor: Co E. (Firma: keine) (emco)
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Icke ®. schrieb:
> Co E. schrieb:
>> Die Chinesen investieren mehr (gemessen am BIP) in den Klimaschutz als
>> wir in Deutschland.
>
> Ja, und deswegen planen und bauen sie weltweit 300 neue Kohlekraftwerke:

Nein, eher wegen dem Wirtschaftswachstum. Und außerdem wie viele von den 
300 Kraftwerken dann letztlich ans Netz gehen, steht auf einem ganz 
anderen Blatt. Auch wenn das hart für dich ist, China investiert sogar 
deutlich mehr in den Klimaschutz als wir.

Icke ®. schrieb:
> Co E. schrieb:
>> Die Chinesen investieren mehr (gemessen am BIP) in den Klimaschutz als
>> wir in Deutschland.
>
> Ja, und deswegen planen und bauen sie weltweit 300 neue Kohlekraftwerke:
>
> 
https://www.thegwpf.com/china-building-300-new-coal-power-plants-around-the-world/
>
> Insgesamt sind sogar 1380 neue Kohlekraftwerke in Planung:
>
> 
https://www.energiezukunft.eu/wirtschaft/weltweit-sind-1380-neue-kohlekraftwerke-in-planung/
>
> Was im Vergleich dazu die Abschaltung der deutschen Kohlekraftwerke
> bringt, kann man sich an einer Hand abfingern...

Kippen wir unsern Müll einfach ins Meer. Holzen wir unsere Wälder ab. 
Macht eh "jeder" und was das global für einen Effekt hat kann man sich 
an einer Hand abfingern. Das nächste mal kippe ich mein Altöl auch 
einfach in den Wald. Auf die globale Fläche ist das ja auch eine eher 
homöopathische Dosis

Autor: Le X. (lex_91)
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Icke ®. schrieb:
> Was im Vergleich dazu die Abschaltung der deutschen Kohlekraftwerke
> bringt, kann man sich an einer Hand abfingern...

A.K. hat doch schon gut dargestellt wohin diese Denke führt:

A. K. schrieb:
> Und da das analog so ziemlich überall gilt, also dass die Emissionen
> eines Staates klein gegenüber des weltweiten Emissionen sind, ist die
> einzig logische Konsequenz jedes Staates: wir tun nichts.

Jedes einzelne Land ist für sich genommen ein Fliegenschiss. Sogar 
China.
Also darf jeder erstmal weiter machen wie er will, weil, ist ja eh egal 
was der einzelne macht, richtig?

Oder wir durchbrechen einfach mal diesen Teufelskreis aus 
Starrsinnigkeit, Fingerpointing und Borniertheit und gehen einfach mal 
in Vorleistung und zeigen, wie es gehen könnte.
Nur so ne Idee.

Autor: Matthias S. (da_user)
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soul e. schrieb:
> Die alten Dreckschleudern fahren
> dann in Osteuropa weiter, da gibt's kein Klima.

Unsere alten Dreckschleudern sind sicherlich sauberer, als unsere noch 
älteren Dreckschleudern die da derzeit rumfahren und durch unsere alten 
Dreckschleudern ersetzt werden.
Natürlich gehen unsere noch älteren Dreckschleudern von Osteuropa aus 
noch weiter, werden aber dort wohl auch unsere noch viel älteren 
Dreckschleudern ersetzen.
Natürlich hast du aber auch irgendwo recht, aber ich denke es dürfte 
auch klar sein, was ich meine.

Autor: Uhu U. (uhu)
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● J-A V. schrieb im Beitrag #6014740:
> Der Kleinbauer hingegen darf seine Produkte nicht dorthin verkaufen.
> Weil es ja ein Embargo gibt.

10 Radieschen für den Wochenmarkt in Wladiwostok? Der war gut…

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Jörg H. schrieb:
> Es wird vor allem im Mittel von den Menschen mehr zugepackt und weniger
> gejammert als in Deutschland. Und, um den Bogen zum Thema zurück zu
> schlagen: Es gibt fast keine Ölheizungen.

Und es gibt nur noch Glasfaser. Jeder in Hollad kriegt dort jetzt einen 
Anschluss, ohne wenn und aber und ohne Alternative. Ich glaube der 
muss nicht mal bezahlt werden.

Dafür hast du dann 10mbits hoch und runter..

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6014816 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> ● J-A V. schrieb im Beitrag #6014740:
>> Der Kleinbauer hingegen darf seine Produkte nicht dorthin verkaufen.
>> Weil es ja ein Embargo gibt.
>
> 10 Radieschen für den Wochenmarkt in Wladiwostok? Der war gut…

jaja...

-schon mal was von Kooperativen gehört?
eine hiesige hätte sonst Containerweise Kohl nach RU verkauft.

Verglichen mit den Erdgaskonzernen sind das eben auch noch 
Kleinstbauern.

Autor: Thomas U. (charley10)
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Gedanken, weit ab von Verschwörungstheorien:

Dieser allgegenwärtige Umwelthype wird benutzt, um die private 
Speicherung von Energie zu verhindern. Beispiele gefällig?

Die o.g. Ölheizungen. Der Vorrat an Energie kann bisher u.U. ein ganzes 
Jahr reichen. Gas und Strom kann schnell abgestellt werden.

E-Auto: wenn der Akku leer ist, bleibt das Fahrzeug stehen. Nix mit 
gespeicherter Energie im Reservekanister. Vielleicht noch ein Schritt 
weiter gefällig? Erinnert sich noch jemand an die Aktion von TESLA um 
Betroffenen die Flucht aus dem Orkangebiet zu ermöglichen? Damals wurden 
60Meilen Reserve zur Nutzung 'freigeschalten'. Funktioniert sicher auch 
rückwärts zur Domestizierung umweltrenitender Personen...

Die politische Nutzung dieser Möglichkeiten male sich jeder selbst 
aus...

Schönen Tag noch!

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Tja, dann bin ich ja auf dem richtigen Weg zur Reautarkie.

Namaste

Autor: Uhu U. (uhu)
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Thomas U. schrieb:
> Damals wurden 60Meilen Reserve zur Nutzung 'freigeschalten'.

Das perfekte Gegenmittel: das Internet. Man muss es nur lahmlegen…

Autor: Thomas U. (charley10)
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Ich auch!
Allerdings hat nicht Jeder diese Möglichkeiten. Für mich gibt es auch 
einige Einschränkungen - leider.

Autor: Thomas U. (charley10)
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...und wenn diese Verbindung zur Bedingung der Nutzbarkeit wird?

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Roland E. schrieb:
> Solange in Mittelengland kein Weinbau möglich ist, ist es nicht wärmer
> als vor rund 2000 Jahren.

Die Existenz von
Three Choirs Vineyards, Gloucestershire
Ryedale Vineyards, Yorkshire
sind für dich somit ein Beweis, dass es heute wärmer ist als vor 2000 
Jahren?
Das wäre für mich dann doch eine zu gefühlte Wahrheit.

David Ricardo hat mit On the Principles of Political Economy and 
Taxation (1817),schon erklärt warum es sich nicht lohnt in England Wein 
anzubauen, obschon es möglich ist. Heckscher und Ohlin erklären dir 
warum man es trotzdem tut.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Die o.g. Ölheizungen. Der Vorrat an Energie kann bisher u.U. ein ganzes
> Jahr reichen. Gas und Strom kann schnell abgestellt werden.

Funktioniert deine Ölheizung auch ohne Strom?

> E-Auto: wenn der Akku leer ist, bleibt das Fahrzeug stehen. Nix mit
> gespeicherter Energie im Reservekanister.

Fürs erste Jahr bietet Nissan kostenloses abschleppen an. VW für zwei 
Jahre. Andere ähnlich.

Wenn genug Bedarf dafür besteht, werden mobile Ladegeräte angeritten 
kommen. BMW hatte das beim i3 ursprünglich so getan, aber mangels Bedarf 
wieder eingestellt. Das ist zwar jenseits der Herstellerfrist teurer als 
der (in manchen Ländern verbotene) Reservekanister, aber wer das nicht 
zur Gewohnheit macht, sollte das überstehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas U. (charley10)
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A. K. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Die o.g. Ölheizungen. Der Vorrat an Energie kann bisher u.U. ein ganzes
>> Jahr reichen. Gas und Strom kann schnell abgestellt werden.
>
> Funktioniert deine Ölheizung auch ohne Strom?
>
Natürlich nicht. Die Energie zum Betrieb könnte aber mit einem 
Notstromer mit Öl- oder Gasbetrieb aufrecht erhalten werden.

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Thomas U. schrieb:
> Die Energie zum Betrieb könnte aber mit einem
> Notstromer mit Öl- oder Gasbetrieb aufrecht erhalten werden.

Würde der Notstromer nicht die Reichweite deiner Vorräte reduzieren?
Und deine finsteren Mächte sind natürlich nicht in der Lage, deine 
tollen Ölvorräte zu beschlagnahmen.

Nicht mal in der Lage eine halbwegs konsistente Verschwörungstheorie 
aufzubauen.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Natürlich nicht. Die Energie zum Betrieb könnte aber mit einem
> Notstromer mit Öl- oder Gasbetrieb aufrecht erhalten werden.

Bist du entsprechend vorbereitet?

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Nix mit gespeicherter Energie im Reservekanister.

Bist du schon mal mit deinem Auto in Luxemburg oder Kroatien gewesen?
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/reservekanister/

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas U. (charley10)
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Nein. Und hier geht es mir vorwiegend um DEUTSCHE Politik mit ihren 
Auswirkungen.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Nein. Und hier geht es mir vorwiegend um DEUTSCHE Politik mit ihren
> Auswirkungen.

Und du warst noch nie mit deinem DEUTSCHEN Auto im Ausland?

Apropos Reserve: Auch Reserveräder sind heute keine 
Selbstverständlichkeit mehr. Wenn man die extrem selten oder nie 
benötigt, kann es sinnvoller sein, sie wegzulassen. Spart Gewicht und 
Platz. Einen Reserve-Keilriemen hat man ja auch nicht mit (die lagen in 
den 70ern alle zig km auf britischen Strassen rum).

Autor: Thomas U. (charley10)
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Richtig! Und genau deshalb und auch der finanziellen Auswirkung wegen 
fahre ich seit 18 Jahren mit Autogas. Den Reservekeilriemen habe ich 
noch vom Trabbi in der Garage liegen.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Richtig! Und genau deshalb und auch der finanziellen Auswirkung wegen
> fahre ich seit 18 Jahren mit Autogas.

Mit Resevekanister? Hey, das war dein Argument. ;-)

Autor: Thomas U. (charley10)
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Nö - ich nutze die Reserveradmulde für den Tank. Ball zurück.

Autor: A. K. (prx)
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Wie oft ungeplant als Reserve benötigt?

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Heizöl (Gas)+ DK (Gas-)Jokkel als Kraftwärmekopplung wäre eine autarke 
Option.

Nameste

Autor: A. K. (prx)
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Stefan M. schrieb:
> Um dann aber festzustellen, dass auch das doch nicht das Klima ändert.

Furchtbar. Wirklich schrecklich.
https://www.liveabout.com/thmb/4vc6we6yx1cwMgLEYRUos2ZhJqo=/500x334/filters:fill(auto,1)/What-If-Its-A-Hoax-56a74f4c5f9b58b7d0e8f300.jpg

Gut, das ist eher Wetter als Klima, aber es sieht schon ziemlich bizarr 
aus, wenn der Skirennfahrer am Wanderer in kurzer Hose vorbei brettert:
https://utopia.de/app/uploads/2019/10/weisse-band-resterhoehe-schnee-kitzbuehel-p-anton-vorauer-191023-1280x720.jpg

Autor: Axel L. (axel_5)
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Thomas U. schrieb:
> Gedanken, weit ab von Verschwörungstheorien:
>
> Dieser allgegenwärtige Umwelthype wird benutzt, um die private
> Speicherung von Energie zu verhindern. Beispiele gefällig?
>
> Die o.g. Ölheizungen. Der Vorrat an Energie kann bisher u.U. ein ganzes
> Jahr reichen. Gas und Strom kann schnell abgestellt werden.
>
> E-Auto: wenn der Akku leer ist, bleibt das Fahrzeug stehen. Nix mit
> gespeicherter Energie im Reservekanister. Vielleicht noch ein Schritt
> weiter gefällig? Erinnert sich noch jemand an die Aktion von TESLA um
> Betroffenen die Flucht aus dem Orkangebiet zu ermöglichen? Damals wurden
> 60Meilen Reserve zur Nutzung 'freigeschalten'. Funktioniert sicher auch
> rückwärts zur Domestizierung umweltrenitender Personen...
>
> Die politische Nutzung dieser Möglichkeiten male sich jeder selbst
> aus...
>
> Schönen Tag noch!

Kann mich noch an das Sonntagsfahrverbot in den 70ern erinnern. Da 
brauchte man gar nichts abschalten, verbieten reichte völlig aus.

Gruß
Axel

Autor: Thomas U. (charley10)
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A. K. schrieb:
> Wie oft ungeplant als Reserve benötigt?

Die Reserve liegt bei mir in den 60L, die in den 'normalen' Tank passen. 
Müsste dann eben mal vollgetankt werden, wenn es knapp werden könnte.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Müsste dann eben mal vollgetankt werden, wenn es knapp werden könnte.

Yep. Genauso macht man es bei den Stromern auch.

Autor: Thomas U. (charley10)
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Da passt aber leider kein zweiter Tank rein. Schade....

Autor: A. K. (prx)
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In den 62 kWh Nissan Leaf passen sogar 288 Tanks rein.

Autor: Thomas U. (charley10)
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Und die genügen für ca. 1300km durch die Alpen?

Autor: Karl K. (karl2go)
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Sebastian L. schrieb:
> schon erklärt warum es sich nicht lohnt in England Wein
> anzubauen, obschon es möglich ist.

England ist ja für seine kulinarischen Köstlichkeiten berühmt. Wie gut 
muss dann erst englischer Wein sein.

Hier in der Gegend gabs im Mittelalter viel Weinbau, das zeigen die 
Aufzeichnungen der Klöster.

Nur: Dieser Wein war wohl so sauer, den würde heute keiner mehr trinken 
wollen. Und heute wird in diesen Regionen wieder Wein angebaut. Der ist 
auch sauer, und man muss schon sehr Lokalpatriot sein...

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Und die genügen für ca. 1300km durch die Alpen?

Also wenn du Himalaya geschrieben hättest.... Wir sind unlängst mit dem 
Leaf durch die Alpen gekurvt (und fast durch Winfrieds Garten). Und O 
Wunder, die Ösis haben Strom! Ggf auch Starkstrom für Schnellader.

Einen grosszügigen Reservekanister, oder -tank, braucht man nur, wenn 
man zu blöd für Streckenplanung ist und erst tankt, wenn der Motor 
ausgeht. Die Stromer sind ganz gut darin, die Reststrecke zu berechnen 
und helfen ggf auch bei  der Planung.

Was ist - heutzutage - der Unterschied zwischen einem Reservetank und 
der Anzeige der Restkapazität / Reststrecke des normalen Tanks? Bezogen 
auf Personen, die geistig in der Lage sind, das Dutzend Knöpfe am 
Lenkrad zu bedienen.

Das war anders, als manche Fahrzeuge keine Tankanzeige hatten, und die 
Umschaltung auf Reserve die übliche Prozedur war.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas U. schrieb:
> Und die genügen für ca. 1300km durch die Alpen?

Wenn du vom Pass wieder runter kommst, pumpt dein Fahrzeug dann Autogas 
wieder zurück in den Tank? Das ist eine ziemlich eindrückliche Erfahrung 
bei einem Stromer. Erst rauf, dann etwas weiter runter, und der Akku ist 
so voll wie zu Anfang.

Autor: Thomas U. (charley10)
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Keine Angst - die Streckenplanung nach Tankstellen habe ich in den 
nunmehr 20 Jahren Gasbetrieb gelernt. Anfänglich war es die 
Verfügbarkeit, jetzt der Preis aus 'Sport'. Aber mit ca. 600km 
Reichweite und dem Tank für Luxusbrühe als Reserve ist das trotzdem ganz 
entspannt.

Autor: A. K. (prx)
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Apropos Reserve, der wahre Grund für die Popularität von SUVs:
https://www.cagle.com/cal-grondahl/2006/05/cal-grondahls-cartoon-for-582006

Autor: Thomas U. (charley10)
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Wer spricht hier von SUV? In meinem Alter habe ich keine 
'Potenzverlängerung' mehr nötig. Baumarktkombi ist in.

Autor: Peter F. (toto)
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Eine Interessante Frage, wohin mit dem Diesel, der bei der 
Erdölaufbereitung zwangsläufig entsteht.Ich bin mir aber sicher, dass 
sich da Käufer finden. Ich habe mal gerüchteweise gehört, dass die 
steuerliche Förderung mal diesem Umstand geschuldet war.

A. K. schrieb:
> Cracken

Und das braucht keine Energie? Diesel aka Heizöl vs. Erdgas, Co2 Vorteil 
ca. 20%. Was bleibt davon nach dem "Cracken" übrig? Wer kann es 
berechnen?

Nichts gegen Umweltschutz, aber bitte doch immer die Verhältnismäßigkeit 
waren.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Thomas U. schrieb:
> Wer spricht hier von SUV? In meinem Alter habe ich keine
> 'Potenzverlängerung' mehr nötig.

"Am häufigsten werden SUVs laut den Verivox-Daten von Männern im Alter 
von 60 bis 79 Jahren gefahren."

https://www.focus.de/auto/suvspecial/versicherungsdaten-ausgewertet-suv-fahrer-verursachen-weniger-unfaelle_id_11159591.html

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas U. schrieb:
> Die o.g. Ölheizungen. Der Vorrat an Energie kann bisher u.U. ein ganzes
> Jahr reichen. Gas und Strom kann schnell abgestellt werden.

Flüssiggastanks beliebiger Größe existieren schon viele Jahrzehnte.

Man kann sich also auch nach dem Ende der Ölheizungen mit einer 
Gasheizung problemlos lange versorgen.

Autor: Thomas U. (charley10)
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...wenn das dann noch zulässig sein wird...

Autor: Karl K. (karl2go)
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Chris D. schrieb:
> Flüssiggastanks beliebiger Größe existieren schon viele Jahrzehnte.

Nicht doch, du kannst hier nicht mit Fakten ankommen. Da bleibt von 
seiner schönen Nicht-Verschwörungstheorie doch gar nichts mehr übrig.

Autor: A. K. (prx)
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Peter F. schrieb:
>> Cracken
>
> Und das braucht keine Energie?

Das macht man in Raffinerien schon seit hundert Jahren. Weil der Bedarf 
sich noch nie mit der Stoff-Verteilung im Erdöl deckte.

Aber das eigentliche Ziel muss es sein, das Zeug im Boden zu lassen, 
statt es anderswo zu verheizen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin L. (makersting)
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Ich habe den Thread gestartet. Das hier ist alles interessant zu lesen.

Meine Gedanken dazu:
Ich vermute, dass es auf kurz oder lang darauf hinausläuft, Ökostrom zum 
Teil in Form von Methan zu speichern. Das kommt dann in die Erdgasnetze. 
Voteile liegen auf der Hand: die Energie lässt sich speichern, 
Infrastruktur (Ergasnetz, Heizungen etc.) sind schon vorhanden. Der 
Haken kann sein, dass das was kostet. Dieser Preis wird vermutlich über 
den Erdgaspreis umgelegt. Erdgas wird teurer, damit weniger 
konkurrenzfähig zum Heizöl. Um den Umstieg der Privathaushalte zu 
verhindern, werden Heizölheizungen verboten.

Das ist nur eine Idee, ich könnte daneben liegen oder auch goldrichtig.

Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass seitens der Politik Gründe für 
Entscheidungen (bewusst?) unzureichend erläutert bzw. Auswirkungen von 
Entscheidungen klein geredet werden. Ich bin insbesondere hellhörig 
geworden, wenn Energie betreffende Entscheidungen getroffen werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Chris D. schrieb:
> Flüssiggastanks beliebiger Größe existieren schon viele Jahrzehnte.

Leider ist der Vorteil von Flüssiggas gegenüber Heizöl geringer als der 
von Erdgas, was die CO2 Produktion pro kWh angeht.

https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index.php
(andere Quellen etwas andere Zahlen, aber das Verhältnis bleibt)

: Bearbeitet durch User
Autor: Stephan S. (outsider)
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Was macht man eigentlich mit Resten von Heizöl, wenn die Heizung nicht 
mehr genutzt wird? Ich hätte da einen Vorrat von 8000 Liter im Keller 
der vmtl. nie mehr verbraucht wird. Darf man die nicht sogar im Auto 
verfahren, wenn man die Steuer abführt? Und wenn man das gemacht hat, 
wie will einem dann der Zoll nachweisen, ob man nur das verfahren hat 
was man verzollt hat und nicht weiteres Heizöl gekauft hat was gerade im 
Tankt ist? Wenn der Tank und Filter erst mal mit roter Brühe legal 
versaut sind?

Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Aber das eigentliche Ziel muss es sein, das Zeug im Boden zu lassen,
> statt es anderswo zu verheizen.

Und was spricht dagegen, es als Chemierohstoff zu verwenden?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Martin L. schrieb:
> Auswirkungen von Entscheidungen klein geredet werden.

Dazu brauch man eben nur eine vor allem in Politikerkreisen sehr weit 
verbreitete Qualifikation:

                     Inkompetenz

Autor: Uhu U. (uhu)
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Stephan S. schrieb:
> Ich hätte da einen Vorrat von 8000 Liter im Keller der vmtl. nie mehr
> verbraucht wird.

Ganz einfach: verkaufen.

Autor: A. K. (prx)
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Martin L. schrieb:
> Infrastruktur (Ergasnetz, Heizungen etc.) sind schon vorhanden.

Vielleicht verstehe ich ja die Karte falsch, aber für mich sieht das 
ausserhalb von Friedrichshafen und Überlingen sehr nach toter Hose aus, 
was das Gasnetz angeht:
https://www.stadtwerk-am-see.de/de/netze/gas/netzgebiet/gas-netzgebiet.gif

: Gelöscht durch User
Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Und was spricht dagegen, es als Chemierohstoff zu verwenden?

Es hängt davon ab, was aus dem Kohlenstoff wird. Wenn man die Förderung 
fossilen Kohlenstoffs konstant hält, aber ihn statt in der Hausfeuerung 
in der Müllverbrennungsanlage verheizt, dann ist nichts gewonnen.

Autor: Karl K. (karl2go)
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A. K. schrieb:
> Leider ist der Vorteil von Flüssiggas gegenüber Heizöl geringer als der
> von Erdgas, was die CO2 Produktion pro kWh angeht.

Was schlichtweg daran liegt, das Flüssiggas (LPG) hauptsächlich 
Propan/Butan ist. In seinem Vorschlag wäre es Methan (LNG) mit einem 
besseren H/C Verhältnis.

Methan hat leider den gleichen Nachteil wie Wasserstoff: Flüssig bleibt 
es nur bei sehr niedrigen Temperaturen.

Dazu müsste man eine Stufe weiter gehen: Methanol. Das könnte man dann 
auch gleich als Flugzeugtreibstoff oder für Fahrzeuge mit 
Methanol-Brennstoffzelle verwenden.

Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Es hängt davon ab, was aus dem Kohlenstoff wird.

Eben. Für den Müll zu produzieren ist generell keine gute Idee.

Holz zu Pellets pressen um es dann zu verheizen, übrigens auch nicht.

Autor: Fred P. (pruckelfred)
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Stephan S. schrieb:
> Was macht man eigentlich mit Resten von Heizöl,
> wenn die Heizung nicht mehr genutzt wird?

In Deutschland ist allles gesetzlich reguliert, was nicht ausdrücklich 
erlaubt ist kann ja nur verboten sein. Die Verwaltungen suchen sich 
Beschäftigung, da auch denen der Büroschlaf auf Dauer zu langweilig 
wird. Ich formuliere das deshalb etwas gereizt, weil sie mir 25 Jahre 
nach Inbetriebnahme auf die Pelle gerückt sind und mir die Erneuerung 
der Tankanlage in Summe 6000 Euro Kosten beschert hat.

Für private Öltankanlagen gilt das Wasserhaushaltsgesetz. Anlagen 
oberhalb 1000 Liter sind Meldepflichtig und müssen bei Inbetriebnahme / 
Änderungen durch einen Sachverständigen geprüft werden. Es besteht 
'Fachbetriebspflicht', also nur Firmen mit Zulassung gemäß WHG dürfen da 
herumfingern.

Das heißt auch, dass eine Stillegung der Anlage samt fachgerechter 
Entsorgung durch einen Fachbetrieb nachzuweisen ist.

Du solltest gucken, ob Du den Kram noch selbst verheizt bekommst und den 
Tank kleingeschnitten über den Schrotthändler loswerden kannst. 
Alternativ einen Fachbetrieb suchen, der das Öl abpumpt und die Tanks 
offiziell entsorgt - bei Deiner Menge könnte das noch kostenneutral 
ausgehen.

Ich weiß, dass die unteren Wasserschutzbehörden nicht überall in 
Deutschland den Hausbesitzern auf den Sack gehen, denke aber, dass es 
nur eine Frage der Zeit ist, bis sie es flächendeckend tun.

Uhu U. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Ich hätte da einen Vorrat von 8000 Liter im Keller der vmtl. nie mehr
>> verbraucht wird.
>
> Ganz einfach: verkaufen.

Und wie, soll er die in Flaschen abgefüllt über ebay verticken?

Als mein Nachbar von Öleinzelöfen auf Gaszentralheizung umgebaut hat, 
habe ich im Baumarkt eine Bohrmaschinenpumpe gekauft und das Zeug per 
Gartenschlauch umgepumpt. Machte nur Sinn, da es eine überschaubare 
Entfernung war.

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass mein letztes Heizöl etwa das 
Dreifache von 1995 gekostet hat. Es ist aber noch immer günstiger als 
Erdgas, wo bei meinem relativ geringen Verbrauch die Festkosten unmäßig 
Gewicht bekommen.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Karl K. schrieb:
> In seinem Vorschlag wäre es Methan (LNG) mit einem
> besseren H/C Verhältnis.

Es ging um

>> Gas und Strom kann schnell abgestellt werden.

> Flüssiggastanks beliebiger Größe existieren schon viele Jahrzehnte.

was ich auf LPG bezog, denn für LNG gilt eben

> Methan hat leider den gleichen Nachteil wie Wasserstoff: Flüssig bleibt
> es nur bei sehr niedrigen Temperaturen.

weshalb es im Tank vom Häuschen kaum in Frage kommt. In zentralen 
Speichern für nationale Autarkie sieht es schon besser aus, aber dann 
kann die Versorgung des Häuschens wieder abgestellt werden.

Hinsichtlich individueller Autarkie der Bevorratung ist LNG also kein 
Ersatz für Öl, und das dafür geeignete LPG hat gegenüber LNG die 
schlechtere CO2-Bilanz.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Böse Scherzfrage: Wäre es zulässig, als Prepper zwecks Autarkie von der 
künftig (mit Ausnahmen) verbotenen Ölfeuerung auf Kohle umzusteigen?

Autor: Uhu U. (uhu)
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A. K. schrieb:
> Wäre es zulässig, als Prepper zwecks Autarkie von der
> künftig (mit Ausnahmen) verbotenen Ölfeuerung auf Kohle umzusteigen?

Ja, wenn du einen Prepper-Ausweis vorweisen kannst ;-)

Autor: Thomas U. (charley10)
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Egal, welche Begründungen es gibt, teurer wird die Lebenshaltung schon. 
Die 'schwarze Null' braucht Geld. Wofür auch immer....
Kann sich noch jemand an die Preise der DDR-Farbfernseher erinnern? 
Nein? 4900,--M für den COLORMAT bei Einkommen von ca. 600,--M nach dem 
Studium. Begründung: Kaufkraftabschöpfung. Naja.
Die Plünderung der Altersvorsorge ist abgeschlossen. Da gibt es nicht 
mehr viel zu holen. Wer jetzt noch heizen will oder mobil sein will muss 
eben die letzten Ersparnisse opfern. Die Steuereintreiber freuts. MWSt 
19% auf Arzneimittel und 7% auf Reitpferde.
Findet den Fehler.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Bleib mobil, halte dir ein Pferd.
Unsere Enkel sind 8 Jahre alt und sparen gemeinsam auf einen Bauernhof.
Sie wissen was sie zukünftig brauchen werden.
Namaste

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Autor: Michael B. (laberkopp)
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Super G. schrieb:
> Da möchte ich wiedersprechen. Vor 65Mio Jahren lag die Temperatur global
> 10 Grad höher.

Natürlich.

Damals gab es aber auch keine Menschen.

Wir bewegen uns ja mit Riesenschritten wieder darauf zu.

Dazu zählt nicht nur die verpestete Luft, sondern auch Kriege und 
allgemeine Asozialität der Menschheit.

Autor: H. O. (oster)
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Mal als Hinweis

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20191023-bundeskabinett-hat-den-gesetzentwurf-fuer-das-gebaeudeenergiegesetz-beschlossen.html


dort kann man den Entwurf nachlesen,
unten auf der Seite als PDF

S.50 Par. 72  (4)

Neu zu errichtende Heizkessel die mit Heizöl beschickt werden.
Um den verwendeten Heizstoff geht es, Mineralöl "leichtes Heizöl"

Nichts spricht erstmal gegen "BioÖl" Pflanzenölbrenner nahezu gleiche 
Technik bei einer Neuanschaffung wird der etwas höhere Brennerpreis kaum 
ins Gewicht fallen.

Ob sich das künftig rechnet steht auf einem anderen Blatt.
---

Mich pers. interessiert ertmal nur P73, 2
alles bleibt erstmal wie es ist.

Autor: Uhu U. (uhu)
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H. O. schrieb:
> Nichts spricht erstmal gegen "BioÖl"

Das ist auch wieder so eine Schnapsidee – wovon willst du 10-12 Mrd. 
Menschen ernähren, wenn du Lebensmittel – sprich Speiseöl – verheizt?

Die verfügbaren fruchtbaren Böden werden nicht mehr, sondern weniger 
durch Raubbau und rasende Bodenerosion.

Autor: Fred R. (fredylich)
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Michael B. schrieb:
> Super G. schrieb:
>> Da möchte ich wiedersprechen. Vor 65Mio Jahren lag die Temperatur global
>> 10 Grad höher.
>
> Natürlich.
>
> Damals gab es aber auch keine Menschen.
>
> Wir bewegen uns ja mit Riesenschritten wieder darauf zu.
>
> Dazu zählt nicht nur die verpestete Luft, sondern auch Kriege und
> allgemeine Asozialität der Menschheit.

Aber bestimmt schon deutsche Lebewesen. Woher ist den sonst diese 
Temperatur hergekommen die die Erde grün und Leben möglich machte? Meine 
Frage.Ist es  wirklich der arbeitende Mensch,der seine Hütte mit ein 
paar Liter ÖL beheizt oder der allwissende Politike, der einen warmen 
Palast bekommt(macht er ja nicht selber) Obwohl da es ja wärmer wird hat 
sich die Frage in ein paar Tagen erledigt. Dann ist die Oma schuld die 
im kaltem sitzt und Socken strickt.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Fred R. schrieb:
> Ist es  wirklich der arbeitende Mensch,der seine Hütte mit ein
> paar Liter ÖL beheizt oder der allwissende Politike, der einen warmen
> Palast bekommt(macht er ja nicht selber)

Es ist ersterer, weil der in viel größerer Anzahl existiert, als "der 
allwissende Politike, der einen warmen Palast bekommt".

Wohl dem, der rechnen kann…

Autor: H. O. (oster)
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Uhu U. schrieb:
> H. O. schrieb:
>> Nichts spricht erstmal gegen "BioÖl"
>
> Das ist auch wieder so eine Schnapsidee – wovon willst du 10-12 Mrd.
> Menschen ernähren, wenn du Lebensmittel – sprich Speiseöl – verheizt?
>

Was willst du jetz auch noch die Welt ernährern,
mit Speiseöl aus Deutschland?

Gegenwärtig werden mal gerade ~ 3,4 mio t Rapsöl in DE produziert davon 
gehen etwas unter 50% in die Biodieselproduktion fallend ca 900tsd. 
werden exportiert, Förderungen für den Anbau gibt es keine. Der Preis 
lag zuletzt so um 970Euro incl. ESt vor Mwst. für den 1000l Container ab 
dernächstgelgen Ölmühle. Was die Welt anlangt hat man z.B. bereits '18 
beschlossen den import von Palmöl auf Null zu reduzieren ~bis '23


> Die verfügbaren fruchtbaren Böden werden nicht mehr, sondern weniger
> durch Raubbau und rasende Bodenerosion.

Es geht ums heizen hier im Land und wenn man keine Lebensmittelqualität 
braucht kann man auch anderst wirtschaften, da gehen auch Mischkulturen.
Dort wo früher Raps u. Tabak angebaut wurde gibts heute Schnittblumen 
und Maislabyrinte für Kinder, jdf. bai mir vor der Tür.

Autor: Uhu U. (uhu)
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H. O. schrieb:
> Gegenwärtig werden mal gerade ~ 3,4 mio t Rapsöl in DE produziert davon
> gehen etwas unter 50% in die Biodieselproduktion fallend ca 900tsd.
> werden exportiert, Förderungen für den Anbau gibt es keine.

Dann guck dir doch mal die Raps-Agrarwüsten an… Oder hälst du die etwa 
für die "blühenden Landschaften", die der Dicke seinerzeit vollmundig 
versprochen hatte?

> Es geht ums heizen hier im Land und wenn man keine Lebensmittelqualität
> braucht kann man auch anderst wirtschaften, da gehen auch Mischkulturen.

Was für "Mischkulturen"?

Raps ist eine Ölfrucht. Auf Böden, auf denen Bio-Diesel-Raps angebaut 
werden kann, kann auch solcher in Lebensmittelqualität angebaut werden.

> Dort wo früher Raps u. Tabak angebaut wurde gibts heute Schnittblumen
> und Maislabyrinte für Kinder, jdf. bai mir vor der Tür.

Sag mal, wo lebst du? Hast du überhaupt schon mal einen Acker gesehen, 
außer im Fernsehen?

Du glaubst wohl immer noch, dass die Milch aus dem Kühlschrank kommt und 
die Wahrheit aus dem Fernseher?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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heute konnte man wieder die Vorzüge von Kaminfeuerungen hören.
An allen Ecken und Enden im Dorf kreischen und gröhlen die Sägen.

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
> An allen Ecken und Enden im Dorf kreischen und gröhlen die Sägen.

Jahreszeittypisch sind das die Gärtner, die Bäume und Hecken stutzen. 
Mit Öfen hat das allenfalls sekundär zu tun.

: Bearbeitet durch User
Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Wir könnten alle nach Spanien ziehen. Bekannte dort haben ein Haus und 
es ist dort normal, dass man keine Heizung besitzt. Ist halt immer 
warm...

Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
>> Dort wo früher Raps u. Tabak angebaut wurde gibts heute Schnittblumen
>> und Maislabyrinte für Kinder, jdf. bai mir vor der Tür.
>
> Sag mal, wo lebst du? Hast du überhaupt schon mal einen Acker gesehen,
> außer im Fernsehen?

Oder nur den vor seiner Tür. Aber repräsentativ ist das nicht. Raps 
gibts hier zwar auch keinen, aber regionstypisch viele Äpfel. Und weiter 
östlich ein Hanfgewächs als Würze fürs Bier.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl K. (karl2go)
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A. K. schrieb:
> Jahreszeittypisch sind das die Gärtner, die Bäume und Hecken stutzen.
> Mit Öfen hat das allenfalls sekundär zu tun.

Das sind halt die Nimbys: Was interessiert den, ob in der Lausitz ein 
Dorf für Kohle weggebaggert wird. Oder in Syrien Menschen wegen des Öls 
unter ihren Füßen weggebombt werden. Hauptsache ihn stört keiner in 
seinem Dauerschlaf.

Autor: A. K. (prx)
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Curby23523 N. schrieb:
> Wir könnten alle nach Spanien ziehen. Bekannte dort haben ein Haus und
> es ist dort normal, dass man keine Heizung besitzt. Ist halt immer
> warm...

Und das Wasser holen wir per Entsalzungsanlage aus dem Meer. Dem Wasser 
wegen könnte es nämlich sonst umgekehrt kommen, d.h. die Spanier kommen 
zu uns.

Autor: Fred R. (fredylich)
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Uhu U. schrieb:
> Fred R. schrieb:
>> Ist es  wirklich der arbeitende Mensch,der seine Hütte mit ein
>> paar Liter ÖL beheizt oder der allwissende Politike, der einen warmen
>> Palast bekommt(macht er ja nicht selber)
>
> Es ist ersterer, weil der in viel größerer Anzahl existiert, als "der
> allwissende Politike, der einen warmen Palast bekommt".
>
> Wohl dem, der rechnen kann…

Ich bin nur ein sehr einfacher Naturmensch. Somit ist auch rechnen nicht 
meine Stärke
Versuch es mal.
100 arbeitende Mensch verbrauchen je 1 Liter Öl macht 100 Liter = schuld 
am Klimawandel.
10 allwissende Politike verbrauchen je 10 Liter Öl  macht nur 100 Liter 
= klimafreundlich.
Also schlussfolgere ich, tauschen ich den Multiplikator, ist das Klima 
gerettet und Oma kann aufhören zu stricken.

Frag mal nach wie viel Liter Dieselöl im Kanzleramt verbraucht/gelagert 
ist. Na gut ist nicht alles zum verheizen aber wer rechnen kann weis wie 
viele Hütten wie viele Jahre damit beheizt werden könnten. Es gibt auch 
Landes- Kreisämter, und die vielen Umweltämter nicht vergessen.

Autor: A. K. (prx)
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Karl K. schrieb:
>> Jahreszeittypisch sind das die Gärtner, die Bäume und Hecken stutzen.
>> Mit Öfen hat das allenfalls sekundär zu tun.
>
> Das sind halt die Nimbys: Was interessiert den, ob in der Lausitz ein
> Dorf für Kohle weggebaggert wird.

Hä? Was haben Nimbys, Braunkohle und die Pflege des heimischen Gartens 
miteinander zu tun? Ausser dass Nimbys wahrscheinlicher ein Vorstadthaus 
mit Grün haben, statt einer Betonschublade.

Autor: H. O. (oster)
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Uhu U. schrieb:
> H. O. schrieb:
>> Gegenwärtig werden mal gerade ~ 3,4 mio t Rapsöl in DE produziert davon
>> gehen etwas unter 50% in die Biodieselproduktion fallend ca 900tsd.
>> werden exportiert, Förderungen für den Anbau gibt es keine.
>
> Dann guck dir doch mal die Raps-Agrarwüsten an… Oder hälst du die etwa
> für die "blühenden Landschaften", die der Dicke seinerzeit vollmundig
> versprochen hatte?

Wenn ihr im Osten alles immer übertreiben müßt.
Hier gibt es keine, nicht in Bayern und in BW auch nicht.

>
>> Es geht ums heizen hier im Land und wenn man keine Lebensmittelqualität
>> braucht kann man auch anderst wirtschaften, da gehen auch Mischkulturen.
>
> Was für "Mischkulturen"?
>
> Raps ist eine Ölfrucht. Auf Böden, auf denen Bio-Diesel-Raps angebaut
> werden kann, kann auch solcher in Lebensmittelqualität angebaut werden.
>

Für die direkte und vorzugsweise lokale energetische Verwendung braucht 
das nicht 100% Raps sein um Öl zu pressen und das Stroh lokal zu 
verheizen, da geht auch Raps mit bspw. Linsen waren es so weit ich mich 
errinere dann sinkt auch der Bedarf an Stickstoff.

Das sind aber Dinge die mich nicht sonderlich interessieren frag einen 
Landwirt der auf der Höhe ist.

>> Dort wo früher Raps u. Tabak angebaut wurde gibts heute Schnittblumen
>> und Maislabyrinte für Kinder, jdf. bai mir vor der Tür.
>
> Sag mal, wo lebst du? Hast du überhaupt schon mal einen Acker gesehen,
> außer im Fernsehen?
>
> Du glaubst wohl immer noch, dass die Milch aus dem Kühlschrank kommt und
> die Wahrheit aus dem Fernseher?

Sonst gehts dir gut?


Aus dem Ort raus gibts zwei Spargeläcker, Kartoffeln dann Gladiolen die 
sind schon weg und Sonnenblumen davor steht ein Fass als Kasse. Auf der 
anderen Seite Getreide u. selten Mais,  Raps oder Sonnenblumen sieht man 
wenns hochkommt alle Schaltjahre einmal und nicht wenige Flächen sind 
seit den 90ern augenscheinlich unbewirtschaftet. Das ist kleinteilige 
Wirtschaft.

Autor: A. K. (prx)
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Fred R. schrieb:
> 100 arbeitende Mensch verbrauchen je 1 Liter Öl macht 100 Liter = schuld
> am Klimawandel.
> 10 allwissende Politike verbrauchen je 10 Liter Öl  macht nur 100 Liter
> = klimafreundlich.

Zwecks Vereinfachung beschränke ich mich mal auf Parlamentsabgeordnete, 
Landtag aufwärts, denn den kommunalen Linkspolitiker wirst du vermutlich 
nicht meinen. Das sind in D ca 2600. Um die übrigen Deutschen einzuholen 
müsste jeder einzelne davon 32 m³ Öl pro Tag verbrauchen.

> Somit ist auch rechnen nicht meine Stärke

q.e.d.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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H. O. schrieb:
>> Dann guck dir doch mal die Raps-Agrarwüsten an…
>
> Wenn ihr im Osten alles immer übertreiben müßt.
> Hier gibt es keine, nicht in Bayern und in BW auch nicht.

Dass du im Westen aber auch immer so übertreiben musst! Klar, die 9% in 
Bayern sind weniger als die 17,5% in MacPomm, aber gleichauf mit 
Thüringen und nur knapp hinter Sachsen und Brandenburg - Stand 2014.

: Bearbeitet durch User
Autor: H. O. (oster)
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Your search - "bayern" "raps" "agrarwüste" "9%" - did not match any 
documents. Suggestions: Make sure all words are spelled correctly. Try 
different keywords. Try more general keywords.


Was soll das darstellen, die 9%, Nitratbelasteter Boden allgemein, 
stillgelegte Fläche aufgrund von Belastung, Anteil von Raps an 
landwirtschaftlich genutzter Fläche?

"bayern" "raps" "9%"
.... Diese Woche wurde in Bayern ein Bär von einer Wildkamera 
fotografiert.


;)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> An allen Ecken und Enden im Dorf kreischen und gröhlen die Sägen.
>
> Jahreszeittypisch sind das die Gärtner, die Bäume und Hecken stutzen.
> Mit Öfen hat das allenfalls sekundär zu tun.

ach ja natürlich.
Du weisst es natürlich besser wie es HIER abgeht

Autor: Fred R. (fredylich)
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Da dieses Thema wieder mal unter „Experten“ sehr strittig wird und wohl 
bald wie immer in die Tonne landet, noch eine Frage an euch. Kann mir 
dies einer erklären.

Verstehe es nicht auch mein Enkel der immer Freitags ein Gretafan ist 
kann es nicht.

Zitat aus dem Internet oder wie es richtig heißen muss(wegen 
Datenschutz)

Klimaschutz ist wichtig. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr 
genau benennen: Von 11,6 Tonnen CO2e auf unter 1 Tonne CO2e pro Person 
und Jahr. Das ist die Position des Umweltbundesamtes im Einklang mit der 
internationalen Staatengemeinschaft. Hierzu müssen wir noch viel tun. 
Insbesondere brauchen wir wirksame staatliche Rahmenbedingungen.
Aber schon heute können wir als Einzelne vorausgehen. Wir können nicht 
nur kiloweise, sondern sogar tonnenweise CO2 vermeiden – bei uns und bei 
anderen. Der UBA-CO2-Rechner hilft Ihnen dabei, den Überblick zu 
behalten: Wo stehen Sie heute? Was sind Ihre zentralen Stellschrauben? 
Welchen Beitrag können Sie zukünftig für den Klimaschutz leisten?
Bitte beachten Sie: Gemeinschaftliche Verbräuche wie Heizung und Strom 
werden vom CO2-Rechner automatisch durch die Zahl der 
Haushaltsmitglieder geteilt. Lediglich beim Auto müssen Sie diese 
Zuteilung selbst vornehmen, da nur Sie diese Aufteilung abschätzen 
können.
*********


Nun habe ich den Rechner der staatlichen Behörte bemüht. Also wenn  ich 
in den nächsten 15 Jahren eine Ölheizung betreiben würde(Habe aber eine 
Gasheizung) könnte ich ca. 0,1 Tonne CO2 einsparen, wenn ich die 
Raumtemperatur um 1Grad absenke. Dumm für mich die Gasheizung hat vor 
ca. 30 Jahren die Holzheizung ablösen müssen (wegen der Umwelt zuliebe) 
also keine Einsparung mehr möglich. Es sei denn wie es der Rechner 
errechnet ich baue wieder eine Holzheizung ein.


Richtig einsparen könnte ich, wenn ich nur noch 2x jährlich in Urlaub 
fliege. Auch dumm ich bin noch niemals mit Flugzeug geflogen(anderweitig 
schon). Was mich aber richtig wuschig macht ist einmal die 
persohnenbezogene Berechnung in der Formel. Also, mal so. Schauen viele 
Personen in den Fernseher ist der CO2-Anteil durch Anzahl  derer zu 
teilen wenn weniger schauen weniger Stromverbrauch oder umgegehrt? 
Sitzbelegung im Auto wird auch Abgefragt nicht die Masse die 
transportiert wird u.s.w.

Bitte versucht mich alten  Bauern und Naturfreund in der 
„Baubudensprache“ aufzuklären. Kann immer noch nicht die 
Kostenberechnung für eine Tonne CO2 nachvollziehen die ich persönlich 
verursacht habe und dafür Ablass zahlen muss. Find einfach keinen Faktor 
wieviel meine "private" Naturanlage, die gigantisch zu erwartenten 
Kosten reduzieren könnten.

Möchte nicht weinen. Ja ich gebe zu bin nur ein  Ossi und habe die 
Weltweit beste Demokratie wie es die damaligen Herrscher nicht nur im 
Staatsnamen festlegten haben, von Anfangan überlebt. Aber das letzte 
Hemd lass ich mich nicht von den sogenannten Weltrettern also die zur 
Zeit selbst berufenen Demokraten, anziehen. Würde mich freuen wenn es 
mein Uhrengel machen müsste.
Dann sollte er aber so schnell wie möglich erkennen  „Wer die Menschheit 
regieren will, muss sie auch belügen können“ Ansonsten  muss ich wohl 
nackig abtreten.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Georg A. (georga)
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Fred R. schrieb:
> Dumm für mich die Gasheizung hat vor
> ca. 30 Jahren die Holzheizung ablösen müssen (wegen der Umwelt zuliebe)
> also keine Einsparung mehr möglich.

Wenn der Gasheizkessel wirklich 30 Jahre alt ist, wären mit einem neuen 
Brennwertkessel sicher noch ein paar % Einsparung drin. Lohnt aber erst, 
wenn der alte den Geist aufgibt.

Ausserdem heisst das auch, dass das alte Haus mit ein paar 
überschaubaren Dämmmassnahmen noch etwas weniger Wärme verlieren könnte, 
muss nicht gleich eine Aussendämmung sein.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Fred R. schrieb:
> Richtig einsparen könnte ich, wenn ich nur noch 2x jährlich in Urlaub
> fliege.

vielleicht könnten erstmal so gewisse Leutchen
auf 3-Tage-Trips nach Malle verzichten.

Oder eben zum Shoppen nach London fliegen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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● J-A V. schrieb:
> Fred R. schrieb:
>> Richtig einsparen könnte ich, wenn ich nur noch 2x jährlich in Urlaub
>> fliege.
>
> vielleicht könnten erstmal so gewisse Leutchen
> auf 3-Tage-Trips nach Malle verzichten.
>
> Oder eben zum Shoppen nach London fliegen.

am besten Jene, welche für gewöhnlich Tips zum Sparen für Jene übrig 
haben, die eh nichts zum verschwenden entbehren können.

Namaste

Autor: A. K. (prx)
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So arg viele sind das nicht, die sich Shopping Trips nach London 
leisten. Wenn man reale Resultate betrachtet, geht es um die Masse, 
nicht um einzelne Ausreisser. Ist sowas teuer genug, sind es nur wenig, 
die sich das leisten, und es spielt für die Umwelt keine nennenswerte 
Rolle. Die Wirkung auf die Wahrnehmung, ein Ungerechtigkeitsgefühl, ist 
bei solchen Exzessen weit grösser als die Umweltbilanz. Das mag stören, 
aber so lange man nicht alle Leute auf gleiche Länge kürzt, wird es so 
etwas geben.

Ich würde auch nicht drauf wetten, dass die Hautevolee durchweg mit Öl 
nur so um sich spritzt. Da es schon immer etwas teurer war, einen 
besonderen Geschmack zu haben, muss man sich eine sparsame Heizung erst 
einmal leisten können. Wer kein Geld hat, wohnt in der Mietschublade 
eines billigen schlecht gedämmten Hauses mit alter Heizung und zahlt 
entsprechend Nebenkosten. Nur wer genug Geld für Investitionen hat, kann 
sich eine massiv Energie sparende Hütte bauen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Aber die wenigsten "Aufgestockten" sind mit Sicherheit unter den 
Vielfliegern zu finden, wahrscheinlich noch nichtmal unter Pendlern und 
Vielfahrern. Dafür richten sich Sparempfehlungen gern an die "breite 
Masse", deren nicht unbedeutender Teil sie sind. Was hnen dann 
zwangsläufig wie Hohn erscheinen muß. Ich trau mich zu wetten das mehr 
als 2/3 aller Personenflugmeilen von weniger als 1/12 der 
Weltbevölkerung in Anspruch genommen werden. Ein Großteil der 
Weltbevölkerung wird im Leben kein Flugzeug besteigen können. Denen die 
Fahrt im Eselkarren als Beitrag zum KLimaschutz zu verkaufen ist 
schlicht unlauter um nicht zu sagen obszön und den ÖPNV können sie sich 
oft schlicht nicht Leisten.

Namaste

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Und was willst damit sagen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Zur Zeit stiftet Greta bei uns in Kanada Unruhe:-)

Naja, irgendwie müssen wir uns damit befassen. Klare Lösungen sind 
schwer zu finden.

Ich bin der Ansicht, man hätte schon vor 50 Jahren sich über das 
Wirtschaftswachstum mit den verkoppelten Problemen Gedanken zu machen. 
Vielleicht, viel schlimmer als CO2 Ausstoß durch Heizen, Energie und 
Transport ist die kurzlebige Verwendung so vieler Waren, die Sabotage 
des Reparaturwesens und vielleicht jetzt subjektiv geurteilt, die 
überflüssige Reichhaltigkeit der produzierten Güter. Ich bin immer noch 
der Meinung, daß weniger Waren Reichhaltigkeit in den Verkausfskanälen 
nicht unbedingt so schlimm sein würde.

Als Kind lebten wir damals ziemlich einfach und bescheiden in Ö. Wir 
waren aber zufrieden und vermißten nicht die noch nicht erfundenen Waren 
Surplusse. Plastik war damals auch noch kein grosses Problem. Man kaufte 
keine exotischen Früchte aus aller Welt die mit Flugzeug herbei 
geschafft werden mußten. Man bekam was es gab und man aß was die Saison 
hergab. Die Äpfel wurden im Herbst gekauft und reichten im kühlen 
Schlafzimmer gelagert den ganzen Winter.

Armselig? Vielleicht. Jedenfalls kannten wir es nicht besser. Heute lebt 
die westliche Welt in Saus und Braus und muß global gesehen mehr und 
mehr den planetaren Obulus bezahlen. Könnten wir alle gemeinsam uns 
einigen, daß eine etwas bescheidene Lebensweise kein unverschämter 
Vorschlag wäre, die ökonomische Reparatur der wichtigen Sachen die man 
betreibt eine grundätzliches Menschenrecht sind und kleinere Fahrzeuge 
anstatt SUVs zu betreiben und halt vernünftig leben können. Ist es 
wirklich notwendig immer mehr Milliardäre zu entstehen zu lassen? Muss 
wirklich so viel aus China kommen? Können wir keine neuen Grundigs und 
Telefunken und wie sonst noch hießen wie Phoenix aus der Asche mehr 
hervorzaubern, die einen rein europäisch oder deutschen Charakter haben 
könnten. Muß den alles elektronische vom Ausland kommen?

Irgendwie bin ich der vielleicht der irrtümlichen Ansicht, daß viele 
unserer Umweltprobleme künstlich durch die Macher hervorgerufen wurden 
um nach Möglichkeit zweistellige Wachstumsraten Jahr für Jahr zu 
erzielen. Bin ich deswegen, wie schon hier beschuldigt, ein alter 
Hippie?

Als Elektroniker bricht es mir das Herz wenn ich mir bewusst mache 
wieviel teuerste und gut hergestellte Elektronik Jahr für Jahr 
vernichtet wird. Tollste Komponenten - Vernichtet!  Neuberger 
Instrumente wieder eingeschmolzen oder zeraspelt. Teure Schalter die ein 
Vermögen kosten. Stabile Widerstände und hochwertige Cs. Schade drum. 
Jeder IC verbrauchte bei seiner Herstellung Unmengen an Energie, 
erzeugte signifikante Umweltbelastung und wird heutzutage schon bald 
obsolet und trägt zur Umweltbelastung bei. Wieviele einmalig 
programmierte FLASH uC könnten gerettet und wieder verwendet werden? 
Unsere Abfallprobleme sind zu einem großen Teil philosophisch begründet 
durch eine unhaltbare Wirtschaftspolitik betrieben. Glaubt ihr wirklich 
die Universitäten produzieren weise und vernünftige 
Wirtschaftsfachleute? Ich glaube eher, die werden dort gegroomt um 
maximale Gewinne und Profit als "hired Hand" auf Kosten aller anderen 
und der Umwelt zu erzielen. Das größere Weltbild wird nicht 
miteinbezogen.

Wenn ich daran denke, daß bei uns bald und in N.A. wieder die 
Weihnachtskaufmaschinerie anläuft wird mir schlecht. Das 
Geschäftsgebahren ist alles so erbärmlich primitiv.

Ja. Es ziemt sich und es ist schick auf Greta herumzuhacken. Sie ist ja 
vielleicht noch so naiv und idealistisch. Aber das ist das Privileg der 
Jugend. Aber mir gefällt die Situation in der wir uns alle befinden auch 
nicht wirklich und gebe zu beruflich ein Teil des Problems zu sein weil 
ich ja auch schon jahrelang in der von ihr verurteilten Industrie 
arbeite.

Naja, lassen wir das. Ich bin genauso mitschuldig an diesen Problemen 
wie andere auch. Trotzdem glaube ich, es müßte irgendwie vernünftige 
bessere Alternativen geben. Jetzt könnt ihr auf mich wieder einmal 
herumhacken:-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Gerhard O. schrieb:
> Ich bin der Ansicht, man hätte schon vor 50 Jahren sich über das
> Wirtschaftswachstum mit den verkoppelten Problemen Gedanken zu machen.

Hat man, Ergebnis 1972. Ich habs ja schon gelegentlich erwähnt, das 
schlug damals ziemliche Wellen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich bin der Ansicht, man hätte schon vor 50 Jahren sich über das
>> Wirtschaftswachstum mit den verkoppelten Problemen Gedanken zu machen.
>
> Hat man, Ergebnis 1972. Ich habs ja schon gelegentlich erwähnt, das
> schlug damals ziemliche Wellen:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums

Da lebte ich ja gerade während meiner Lehrzeit. Ich kann mich noch ans 
Sonntagfahrverbot erinnern. Es war Winter und kein Auto fuhr den ganzen 
Tag...

: Bearbeitet durch User
Autor: Einhart P. (einhart)
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Gerhard O. schrieb:
> Jetzt könnt ihr auf mich wieder einmal
> herumhacken:-)
Dafür sehe ich keinerlei Grund. m.E. hast du vollkommen Recht.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Ich bin immer noch
> der Meinung, daß weniger Waren Reichhaltigkeit in den Verkausfskanälen
> nicht unbedingt so schlimm sein würde.

das ist mir neulich bei einem Regal nur für Zahnbürsten bewusst 
geworden.
Das Regal dafür im Supermarkt war 5m breit.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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So etwas zu beklagen ist einfach. Aber wie ändern? Die Anzahl 
Zahnbürsten pro Supermarkt zu regulieren wäre wohl etwas bizarr. 
Abgesehen davon ist es eigentlich egal.

Diese Übervielfalt führt dazu, dass ich die riesigen Läden meist meide. 
Es dauert zu lange bis ich überhaupt den gesuchten Kram gefunden habe, 
sowohl das Regal als auch das Produkt darin.

So ähnlich kann übrigens jeder für sich reagieren, wenn es genehmere 
Alternativen gibt, statt es nur zu beklagen. Man kann nicht nur mit dem 
Stift abstimmen, sondern auch mit den Füssen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Georg A. (georga)
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Gerhard O. schrieb:
> Ja. Es ziemt sich und es ist schick auf Greta herumzuhacken. Sie ist ja
> vielleicht noch so naiv und idealistisch.

Und dann kommt noch dazu, dass sie bislang "ja nichts geleistet hat", 
wie kann sie sich erdreisten, "uns" was zu sagen. Am Ende wird dann mit 
den tollen Sachargumenten "Asperger", "Göre" und "Zöpfchen" gearbeitet.

Aber eigentlich sagt sie nur das, was die meisten eher uncoolen und 
PR-scheuen Wissenschaftler auch sagen und schafft damit soviel 
PR-Aufruhr. Das sollte denen eigentlich zu denken geben...

(Siehe https://www.der-postillon.com/2019/09/gruende-hass-greta.html , 
das triffts eigentlich sehr gut...)

Autor: Karl K. (karl2go)
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A. K. schrieb:
> statt es nur zu beklagen. Man kann nicht nur mit dem
> Stift abstimmen, sondern auch mit den Füssen.

Man kann auch in 5 Läden rennen statt in einen, weils hier das nicht 
gibt und dort das nicht. Oder man verbringt seine Zeit sinnvoll.

● J-A V. schrieb:
> das ist mir neulich bei einem Regal nur für Zahnbürsten bewusst
> geworden.

Ich find das ja witzig, wenn heute der Jugend vorgeworfen wird, sie 
würden so viel konsumieren und man hätte das ja früher auch nicht 
gehabt.

Nur, wer hat den das System aufgebaut, weil er glaubte er braucht 5m 
Zahnbürsten im Regal? Die Jugend von heute wohl kaum.

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
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Gerhard O. schrieb:
> ist die kurzlebige Verwendung so vieler Waren, die Sabotage
> des Reparaturwesens und vielleicht jetzt subjektiv geurteilt, die
> überflüssige Reichhaltigkeit der produzierten Güter. Ich bin immer noch
> der Meinung, daß weniger Waren Reichhaltigkeit in den Verkausfskanälen
> nicht unbedingt so schlimm sein würde.
>
> Als Kind lebten wir damals ziemlich einfach und bescheiden in Ö. Wir
> waren aber zufrieden und vermißten nicht die noch nicht erfundenen Waren.
[...]
> und kleinere Fahrzeuge
> anstatt SUVs zu betreiben und halt vernünftig leben können.
[...]
> Muß den alles elektronische vom Ausland kommen?
>
> Irgendwie bin ich der vielleicht der irrtümlichen Ansicht, daß viele
> unserer Umweltprobleme künstlich durch die Macher hervorgerufen wurden
> um nach Möglichkeit zweistellige Wachstumsraten Jahr für Jahr zu
> erzielen.
Zwischen den Zeilen lese ich, dass du durchaus ein Befuerworter des 
Konsums bist, und nur die Verschwendung auf ein geringeres Mass bringen 
moechtest. Und so geht es doch allen Leuten und das ist m.E. letztlich 
der Grund, dass der Abbau fossiler Energien in den naechsten 200 Jahren 
nicht gestoppt werden wird.

In jedem Euro den ich ausgebe steckt doch Energie. Jetzt kann ich 
sparsam leben, verzichte auf (Fern-) Reisen und hab am Ende des Tages 
mehr Geld uebrig, dass ich dann aber doch wieder ausgebe und damit einen 
Energieverbrauch verursache. Sei es durch eine groessere Wohnung, 
hochwertigere Gebrauchsgegenstaende (nur Profigeraete fuer die heimische 
Hobbywerkstatt) oder selbst indirekt durch Zuwendungen an Dritte. 
Dienstleistungen sind sicherlich meistens weniger Energieintensiv, aber 
auch der Friseur heizt und beleuchtet seinen Laden und schmeisst 
mindestens alle 10 Jahre sein komplettes Inventar raus. Das nennt man 
nicht mal mehr Luxus sondern das ist einfach der heutige Lebensstandard. 
Die Behauptung, dass dieser Standard "emmissionsfrei" moeglich waere, 
ist taeglich in den Medien, ich bezweifel das stark.

Und das hiesse eben fuer deinen reduzierten Konsum, dass du nicht mehr 
die Moeglichkeit fuer mehr haettest, weil dir einfach die Mittel dazu 
fehlen wuerden. Also eine gesellschaftlich verordnete Deckelung des 
Lebensstandards. Ich hoer schon das Geschrei :-)

Oder anders ausgedrueckt, ob ich alle zwei oder alle vier Jahre mein 
Handy wechsel macht doch letztlich keinen qualitativen Unterschied, 
solange die Produktion auf fossilen Rohstoffen basiert. Und so macht es 
auch keinen Unterschied, ob ich im SUV 11Liter durchblase oder mit dem 
Kleinwagen halb so viel, so lange in beiden Faellen Eroel verfeuert 
wird. (Oder in einem Unimog 20L).

Autor: Fred P. (pruckelfred)
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Gerhard O. schrieb:
> Als Kind lebten wir damals ziemlich einfach und bescheiden in Ö. Wir
> waren aber zufrieden und vermißten nicht die noch nicht erfundenen Waren
> Surplusse. Plastik war damals auch noch kein grosses Problem. Man kaufte
> keine exotischen Früchte aus aller Welt die mit Flugzeug herbei
> geschafft werden mußten. Man bekam was es gab und man aß was die Saison
> hergab.

Ich komme aus der Deutschen Westzone, Niedersachsen und kenne es 
ähnlich.

Ausnahme: Im Herbst / Winter gab es Apfelsinen, die hierzulande nicht 
wachsen, aber irgendwie dazu gehörten.

Ich kannte mal eine Ärztin, die sich mit Allergien befasst hat: Ihre 
Theorie war, dass die diversen nicht heimischen Früchte mitschuldig 
sind. Ich mag es nicht widerlegen, aber folge ihrer Theorie und vermeide 
exotischen Kram.

Erst vor kurzem war im Angebot einer Supermarktkette Spargel - wie 
jetzt, im September? Kommt aus Peru, kaufe ich aus Prinzip nicht, in der 
passenden Jahreszeit wächst der in meiner Umgebung (< 30km) in großer 
Menge.

Ich kaufe bei ??? Kartoffeln und sehe auf dem Etikett 'Spanien' - geht's 
noch, Niedersachsen hat riesig große Kartoffeläcker.

Als ich Kind war, gab es 10..50km von mir entfernt diverse Molkereien, 
aktuell habe ich Joghurt aus Bayern, der wird über 500km weit hier 
angefahren. Ich weiß nicht, wo die Milch herkommt, aber z.B. Hochland in 
Bayern holt Milch aus den Niederlanden (ca. 800 km), um dann den daraus 
gefertigten Käse wieder etliche hundert Kilometer zu mir zu fahren.

Eher harmlos ist ja, wenn ich Bier aus Gotha (nur 200 km) trinke anstatt 
aus der Nachbarstadt - da steht mir der Preis im Wege.



Mir fällt gewiss noch mehr ein, aber da läuft irgendwas falsch im 
Wirtschaftssystem.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Fred P. (pruckelfred)
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Georg A. schrieb:
>> Ja. Es ziemt sich und es ist schick auf Greta herumzuhacken. Sie ist ja
>> vielleicht noch so naiv und idealistisch.
>
> Und dann kommt noch dazu, dass sie bislang "ja nichts geleistet hat",
> wie kann sie sich erdreisten, "uns" was zu sagen. Am Ende wird dann mit
> den tollen Sachargumenten "Asperger", "Göre" und "Zöpfchen" gearbeitet.

Was an diesen Aussagen ist denn falsch?

Die Schwedengöre bekommt von ihren Eltern ein warmes Haus, Essen und 
alle üblichen Bequemlichkeiten geliefert, ohne sich Gedanken über deren 
Finanziebarkeit machen zu müssen.

In einem Presseartikel war zu lesen, sie habe sich für ein Jahr von der 
Schule freigestellt - na hallo, gibt es in Schweden keine Schulpflicht, 
die auch für sie gilt?

Zu ihrem Asperger-Syndrom sind mir keine Details bekannt, aber zumindest 
kann ich unterstellen, dass das eine Inselbegabung ist, die einen 
Gesamtüberblick verhindert. Irgendwann wird Grete auf eigenen Füßen 
stehen müssen und sich dann hoffentlich ebenso intensiv beklagen, dass 
sie die ganze Klimahype in finanzielle Probleme führt.

Da wird Ideologie betrieben, die die Wirtschaft umbringt, die USA und 
China freuen sich schon auf den weiteren Niedergang Europas.

Autor: A. K. (prx)
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Fred P. schrieb:
> Mir fällt gewiss noch mehr ein, aber da läuft irgendwas falsch im
> Wirtschaftssystem.

Transport billiger als Arbeit beispielsweise. Also Preise für Mobilität 
drastisch hoch, und schon lohnt der intra-regionale Handel wieder. Hat 
natürlich Nebeneffekte.

Romantisierung der guten alten Zeit heisst auch, genug Rezepte für Kohl 
zur Verfügung zu haben, wenn in der Gegend nichts anderes gedeiht, oder 
die Kartoffeln dieses Jahr im Arsch sind. Nur wer genug Geld hat, 
futtert dann abwechslungsreich, der Rest furzt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl K. (karl2go)
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Fred P. schrieb:
> In einem Presseartikel war zu lesen, sie habe sich für ein Jahr von der
> Schule freigestellt - na hallo, gibt es in Schweden keine Schulpflicht,
> die auch für sie gilt?

Kann man in Dtland auch machen, also reg dich wieder ab, Depp.

Autor: Karl K. (karl2go)
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A. K. schrieb:
> genug Rezepte für Kohl
> zur Verfügung zu haben, wenn in der Gegend nichts anderes gedeiht, oder
> die Kartoffeln dieses Jahr im Arsch sind.

Ich hab heut 3kg Süßkartoffel aus dem Boden geholt, von einer Pflanze. 
Und das in Mitteldeutschland. Klimawandel eben.

Vor 3 Jahren sind die Süßkartoffeln im Boden verfault, weil der ganze 
Herbst verregnet war.

Das kann ich mir nur leisten, weil es den Supermarkt als Backup gibt, wo 
man zur "Not" die Nudeln holen kann. Ein Bauer könnte sich das Risiko 
des totalen Ernteausfalls nicht leisten.

Autor: A. K. (prx)
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Schon die Römer transportierten haltbare Grundnahrungsmittel quer durch 
das Imperium. Getreide aus Nordafrika beispielsweise.

Autor: Egon D. (egon_d)
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Fred P. schrieb:

> Georg A. schrieb:
>>> Ja. Es ziemt sich und es ist schick auf Greta
>>> herumzuhacken. Sie ist ja vielleicht noch so
>>> naiv und idealistisch.
>>
>> Und dann kommt noch dazu, dass sie bislang "ja nichts
>> geleistet hat", wie kann sie sich erdreisten, "uns"
>> was zu sagen. Am Ende wird dann mit den tollen
>> Sachargumenten "Asperger", "Göre" und "Zöpfchen"
>> gearbeitet.
>
> Was an diesen Aussagen ist denn falsch?

Die demagogische Absicht.

Der Wahrheitswert einer Sachaussage hängt nämlich nicht
davon ab, wer die Aussage tätigt.

Autor: Uhu U. (uhu)
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H. O. schrieb:
> Wenn ihr im Osten alles immer übertreiben müßt.
> Hier gibt es keine, nicht in Bayern und in BW auch nicht.

Ich bin aus BW und hier im Oberrheintal ist alles voll mit Raps und 
Mais.

> Für die direkte und vorzugsweise lokale energetische Verwendung braucht
> das nicht 100% Raps sein um Öl zu pressen und das Stroh lokal zu
> verheizen, da geht auch Raps mit bspw. Linsen waren es so weit ich mich
> errinere dann sinkt auch der Bedarf an Stickstoff.

Und dafür braucht man dann kein Land, auf dem Früchte für Lebensmittel 
angebaut werden können?

> Das sind aber Dinge die mich nicht sonderlich interessieren

So einen Schwachsinn kann auch nur einer schreiben, den das alles nicht 
interessiert…

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Super G. (sag)
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>Ich kaufe bei ??? Kartoffeln und sehe auf dem Etikett 'Spanien' - geht's
>noch, Niedersachsen hat riesig große Kartoffeläcker.

Es geht noch besser:

https://www.google.de/maps/@22.504072,28.5146585,72259m/data=!3m1!1e3

Das sind "Plantagen" u.A. auf für Kartoffeln mitten in der Ägyptischen 
Wüste. Dafür wird massiv Wasser aus großen Tiefen geholt.

Autor: A. S. (achs)
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A. K. schrieb:
> Aber wie ändern

Der einzige Weg führt über den Preis. Wir leben im Überfluss, weil 
Energie zu billig ist. Energie aus Kohle etc. macht es möglich, dass
- nicht 90% wie früher auf dem Acker arbeiten müssen
- ein Handy, Flachfernsehen oder 2000km mit dem Auto für 100€ zu haben 
sind.
- ein pfund Fleisch 1€ netto (ohne schale und Knochen) kostet

Als der Benzinpreis vor ein paar Jahren Richtung 2€ marschierte, da 
spielte Verbrauch eine Rolle beim Autokauf. Heute nicht mehr, auf einmal 
waren SUVs in

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Thomas U. (charley10)
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Egal, welche Begründungen es gibt, teurer wird die Lebenshaltung schon.
Die 'schwarze Null' braucht Geld. Wofür auch immer....
Kann sich noch jemand an die Preise der DDR-Farbfernseher erinnern?
Nein? 4900,--M für den COLORMAT bei Einkommen von ca. 600,--M nach dem
Studium. Begründung: Kaufkraftabschöpfung. Naja.
Die Plünderung der Altersvorsorge ist abgeschlossen. Da gibt es nicht
mehr viel zu holen. Wer jetzt noch heizen will oder mobil sein muss, 
muss
eben die letzten Ersparnisse opfern. Die Steuereintreiber freuts. MWSt
19% auf Arzneimittel und 7% auf Reitpferde.
Findet den Fehler.

Autor: A. S. (achs)
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Thomas U. schrieb:
> Egal, welche Begründungen es gibt, teurer wird

Thomas U. schrieb:
> Egal, welche Begründungen es gibt, teurer wird


Dejavu?

Autor: Le X. (lex_91)
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A. S. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
> Egal, welche Begründungen es gibt, teurer wird
>
> Thomas U. schrieb:
> Egal, welche Begründungen es gibt, teurer wird
>
> Dejavu?

Er war wohl etwas traurig dass beim ersten mal niemand auf seinen 
inhaltslosen Rant aufgesprungen ist, also rotzt er ihn nochmal raus.
Ich tu ihm mal den gefallen.

Thomas U. schrieb:
> Wer jetzt noch heizen will oder mobil sein muss, muss eben die letzten
> Ersparnisse opfern.

Falsch. Ich bin mobil und heizen muss ich, zumindest im Winter 
gelegentlich auch.
Aber die Ersparnisse wachsen.
Your argument is invalid.

: Bearbeitet durch User
Autor: H. O. (oster)
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Uhu U. schrieb:
> H. O. schrieb:
>> Wenn ihr im Osten alles immer übertreiben müßt.
>> Hier gibt es keine, nicht in Bayern und in BW auch nicht.
>
> Ich bin aus BW und hier im Oberrheintal ist alles voll mit Raps und
> Mais.



Winterraps im Reg.Bezirk anteilig an genutzer Ackerfläche in 2019

Karlsruhe  5,3%
Freiburg   3,7%

Aha, die müssen sich in den letzten fuffzig Jahren versteckelt haben

Stuttgart  4,7%
Tübingen   5,3%

da gibts auch nicht mehr.

Mais gibts dort wo Viehhaltung betrieben wird, interessiert hier nicht.

>
>> Für die direkte und vorzugsweise lokale energetische Verwendung braucht
>> das nicht 100% Raps sein um Öl zu pressen und das Stroh lokal zu
>> verheizen, da geht auch Raps mit bspw. Linsen waren es so weit ich mich
>> errinere dann sinkt auch der Bedarf an Stickstoff.
>
> Und dafür braucht man dann kein Land, auf dem Früchte für Lebensmittel
> angebaut werden können?
>
Das ist doch Quatsch.

Was willst du mit theoretisch erzeugbaren Lebensmitteln, also solchen 
die zum jetzigen Zeitpunkt niemand produziert und braucht. Für Notlagen 
zum aushelfen ist mehr als gunug vorhanden alles andere führt immer zur 
Abhängigkeit und noch größeren Problemen. Man kann niemanden auf Dauer 
durchfüttern ohne ihn zu ertüchtigen sich selbst zu versorgen.

>> Das sind aber Dinge die mich nicht sonderlich interessieren
>
> So einen Schwachsinn kann auch nur einer schreiben, den das alles nicht
> interessiert…

Du drehst es dir wie es passt und wenn es nicht gefällt wirst du pampig.
Nein Anbaudetails von Feldfüchten interessieren mich gegenwärtig 
wirklich nicht besonders.


Anbaubiomasse wird nunmal nicht gefördert die füllt lgdl. gegenwärtig 
eine Lücke in der Biodieselproduktion weil die Anteile von Abfall, 
Altöl, Tierfett usw. gegenwärtig nicht erreicht werden und würden die 
k.A. vlt~ 2mio t deutsches Speiseöl frei werden hilft das auch niemanden 
auf der Welt.

Autor: Thomas U. (charley10)
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Le X. schrieb:
> A. S. schrieb:

>
> Falsch. Ich bin mobil und heizen muss ich, zumindest im Winter
> gelegentlich auch.
> Aber die Ersparnisse wachsen.
> Your argument is invalid.

Typische, arrogante Reaktion, wenn die Argumente ausgehen...

Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Ich bin aus BW und hier im Oberrheintal ist alles voll mit Raps und
> Mais.

Etwas zugespitzt gibts nur im Schwarzwald noch weniger Raps:
https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/lel/Abteilung_4/Karten/Winterraps.png

Ein blühendes Rapsfeld ist halt ziemlich auffällig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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H. O. schrieb:
> Mais gibts dort wo Viehhaltung betrieben wird, interessiert hier nicht.

Mais wir auch in Biogasanlagen vergoren – interessiert hier als sehr 
wohl. Und Mais ist für die Tierwelt noch viel schlimmer, als Raps: 
Meterhohe Pflanzen und drunter blanker Boden, weil mit Totalherbiziden 
alles totgepritzt ist.

> Was willst du mit theoretisch erzeugbaren Lebensmitteln, also solchen
> die zum jetzigen Zeitpunkt niemand produziert und braucht.

Die Weltbevölkerung wächst, und zwar rasend schnell – wie willst du die 
in ein paar Jahrzehnten ernähren? Wie willst du mit der Bodenerosion und 
den durch massiven Raubbau immer stärker ausgelaugten Böden zurecht 
kommen?

> Für Notlagen zum aushelfen ist mehr als gunug vorhanden alles andere
> führt immer zur Abhängigkeit und noch größeren Problemen.

Es ist jetzt schon nicht genug da, nur die Indiustrieländer prassen.

> Man kann niemanden auf Dauer durchfüttern ohne ihn zu ertüchtigen sich
> selbst zu versorgen.

Notfalls mit "Menschenrechtsinterventionen", nicht wahr? Macht ja nix, 
wenn hinterher alles platt und verseucht ist, Hauptsache, die Guten 
haben wieder gewonnen und du kannst leben, wie die Made im Speck…

So wird das nix, lieber Freund.

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin L. (makersting)
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Karl K. schrieb:
> Ich hab heut 3kg Süßkartoffel aus dem Boden geholt, von einer Pflanze.
> Und das in Mitteldeutschland. Klimawandel eben.


Du schadest deiner Seite.

Autor: Karl K. (karl2go)
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H. O. schrieb:
> Nein Anbaudetails von Feldfüchten interessieren mich gegenwärtig
> wirklich nicht besonders.

Dann halt dich doch raus ausm Funkverkehr, wenn du keine Ahnung hast und 
es dich nicht interessiert.

Linsen in Dtland. Na klar, klappt in den nächsten Jahren bestimmt, 
momentan eher nicht.

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Autor: Achim B. (bobdylan)
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Kara B. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> nur die Indiustrieländer prassen.
>
> Gewagte These:
>
> 
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/indien-laesst-millionen-tonnen-getreide-verrotten-a-832714.html

Glaube nicht, dass Uhu ausgerechnet Indien zu den Industrieländern 
zählt*. Obwohl es ja "iwi" eins ist. Aber Industrie hat ja jedes Land 
"iwi". Sogar der Tschad.

*Zumindest nicht zu den übersatt Vollgefressenen wie USA und 
Mitteleuropa.

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Achim B. schrieb:
> Glaube nicht, dass Uhu ausgerechnet Indien zu den Industrieländern
> zählt*

Der Link sollte verdeutlichen, daß auch in Entwicklungsländern Ernte 
sinnlos vernichtet wird.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Wenn ihr den Artikel kurz überflogen hättet, wüsstet ihr das dort ein 
zusätzlicher Mangel Ursache des unerwarteten Verderbs ist und nicht 
Prasserei.
Aber mehr als Bild und Überschrift braucht e s ja nicht mehr zu 
Meinungsbildung.

Namaste

Autor: Karl K. (karl2go)
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Martin L. schrieb:
> Du schadest deiner Seite.

Weil ich Realitäten anerkenne? Soll ich wie die "Leugner" die Augen 
zumachen und mit "trallala, es gibt keinen Klimawandel" nur Kohl 
anbauen?

Blumenkohl und Brokkoli hatten diesen Sommer so großen Hitzestress, dass 
sie keine erntbaren Blüten ausgebildet haben.
Obstbäume haben hier so zeitig geblüht, dass noch keine Bienen unterwegs 
waren, keine Bestäubung, keine Früchte. Null.
Durch den milden Winter gab es Unmengen an Blattläusen und 
Kartoffelkäfern.
Gerade treibt der Flieder wieder aus und fängt an zu blühen, weil er 
denkt es ist schon wieder Frühling. Die Triebe werden dann also 
demnächst abfrieren.

Und auch wenn der Anbau sonnen- und wärmeaffiner Pflanzen - Auberginen, 
Süßkartoffeln, Butternuß-Kürbis, Popkorn-Mais, Okra - inzwischen möglich 
ist, ist die Ernte keineswegs sicher. Ein verregneter Sommer heisst 
Totalausfall.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Karl K. (karl2go)
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Winfried J. schrieb:
> Wenn ihr den Artikel kurz überflogen hättet, wüsstet ihr das dort ein
> zusätzlicher Mangel Ursache des unerwarteten Verderbs ist und nicht
> Prasserei.

"denn die Lebensmittelpreise sind im vergangenen Jahr um zweistellige 
Prozentzahlen gestiegen"

Haste aber schon gelesen?

Man könnte es als VT abtun, aber zumindest in Indien habe ich des 
öfteren und von durchaus gebildeten Menschen gehört, dass das genau so 
gewollt ist, um die Preise hochzutreiben. Wäre ja noch schöner, wenn man 
die Bevölkerung mit preisgünstigen Lebensmitteln versorgt, wo man doch 
so schön damit spekulieren kann.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Uhu U. (uhu)
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Karl K. schrieb:
> aber zumindest in Indien habe ich des öfteren und von durchaus gebildeten
> Menschen gehört, dass das genau so gewollt ist, um die Preise
> hochzutreiben.

Das halte ich für wenig wahrscheinlich. Die wesentlich einfachere, 
natürliche Erklärung: Schimmelpilze und heißes, feuchtes Klima, die 
zusammen Feldfrüchte teils auf schon auf dem Acker, teils in den 
Lagersilos verderben lassen.

Verhindern des Pilzbefalls und sachgemäße Lagerung sind unter den 
klimatischen Bedingungen in Indien sehr aufwendig und teuer, Nichtstun 
dagegen sehr einfach, "billig" und benötigt keinerlei Qualifikationen…

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Icke ®. (49636b65)
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Karl K. schrieb:
> Weil ich Realitäten anerkenne? Soll ich wie die "Leugner" die Augen
> zumachen und mit "trallala, es gibt keinen Klimawandel" nur Kohl
> anbauen?

Es wäre schon nützlich, wenn du aufhörst, Fakenews zu verbreiten.

Karl K. schrieb:
> Blumenkohl und Brokkoli hatten diesen Sommer so großen Hitzestress, dass
> sie keine erntbaren Blüten ausgebildet haben.

Eine Meldung vom 14.10.2019:

https://www.fruchtportal.de/artikel/angebotspeak-bei-blumenkohl-zum-nahenden-saisonende/040897

Zitat:

"Anfang Oktober hat die Ernte von Blumenkohl noch einmal an Fahrt 
aufgenommen und die Verbraucher können zu niedrigen Preisen aus dem 
Vollen schöpfen, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)."

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Icke ®. (49636b65)
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Karl K. schrieb:
> Obstbäume haben hier so zeitig geblüht, dass noch keine Bienen unterwegs
> waren, keine Bestäubung, keine Früchte. Null.

Die Ernte fällt im Vergleich zu 2018 sehr viel geringer aus, ist aber 
keineswegs Null:

https://www.wunderweib.de/obsternte-2019-dramatische-aussichten-108286.html

Zitate:

"n einer Pressemitteilung führt der VdF Gründe für den Ernteschwund an. 
So habe es Anfang Mai Frost gegeben und kleine Früchte seien erfroren.
Außerdem habe eine unzureichende Wasserversorgung durch fehlende 
Niederschläge dazu geführt, dass die diesjährigen Äpfel kleiner sind."

"Schwankungen im Ernteumfang sind nichts Neues. Vor allem, weil das Jahr 
2018 so ertragreich war, haben Experten mit weniger Ernte 2019 
gerechnet.
"Nach der starken Ernte in 2018 mit 1,1 Millionen Tonnen Äpfeln brauchen 
die Streuobstbäume offensichtlich in diesem Jahr Erholung", sagt 
VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger. "

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Winfried J. schrieb:
> Aber mehr als Bild und Überschrift braucht e s ja nicht mehr zu
> Meinungsbildung.

Sinnlos Lebensmittel verschimmeln zu lassen ist also für dich ganz 
normal.

Ob du das jetzt Prasserei nennst oder nicht ist für das Ergebnis völlig 
belanglos. Da kannst du dein Moral-Gesülze absondern wie du willst.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Karl K. schrieb:
> "denn die Lebensmittelpreise sind im vergangenen Jahr um zweistellige
> Prozentzahlen gestiegen"
>
> Haste aber schon gelesen?

Inwiefern steht deine nicht unrealistische, aber auch nicht zwingende 
These zu meiner im Widerspruch? Eher als die Meine kollidiert sie 
allerdings mit Ockhams Radiermesser, wie Uhu sehr scharf erkannte.

Das Gier und Prasserei zwei ungleiche Schwestern der Macht sind ist aber 
schon noch ersichtlich, ottach?


Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
> Sinnlos Lebensmittel verschimmeln zu lassen ist also für dich ganz
> normal.

Von Normalität schrieb nicht ich. Aber offenbar liest du was du denkst 
und nicht was geschrieben wurde. Vielleicht solltest Du vor der Suche 
nach der Bestätigung für deine Vorurteile, erstmal den Inhalt des 
Geschriebenen zu erfassen versuchen. Aber das hieße ja Realitäten 
anzuerkennen und die stehen jedem Vorurteil im Weg.

Namaste

: Bearbeitet durch User