Forum: Offtopic Nix mit freiwilliger Kontaktverfolgung


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Stephan H. (stephan-)


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von Claus M. (energy)


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Stephan H. schrieb:
> Tja wer da nix böses denkt...

Ich denke da nichts böses bei. Es hört sich sehr vernünftig an. 
Vielleicht erreicht man so auch den ein oder anderen VTler mit der App, 
der diese sonst nicht installieren würde.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stephan H. schrieb:
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Coronavirus-Kontaktverfolgung-wird-Teil-von-Android-und-iOS-4702166.html
>
> Tja wer da nix böses denkt...

Hast du den Artikel auch vollständig gelesen. Also auch den Absatz 
darüber dass alle Daten verschlüsselt abgelegt sind und der NUTZER 
entscheiden kann ob er die Daten öffentlichen Stellen zugänglich macht?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich bin mir sicher, das Bewegungsdaten von Telefonen schon seit Beginn 
von GSM dauerhaft gespeichert wurden und es auch heute noch werden. Das 
ist einfach viel zu verlockend für alle Betreiber, es zu tun.

Tja, schade, ich habe nur Android 4.4 und lass mein Telefon seit Wochen 
zu Hause :-P

von A. K. (prx)


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Technisch klingt es vernünftig, da die Integration ins System Strom 
spart.

Mit dem Vertrauen ist das nicht so einfach. Eine deinstallierbare App 
wirkt beruhigender.

von Rainer U. (r-u)


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Mal angenommen, die Sache funktioniert, ich würde es benutzen und das 
Bluetooth zieht mir nicht durch ständige Aktualisierungen gleich den 
Akku leer -

Was wären die Folgen für mich?

Wenn ich symptomlos infiziert bin, hab ich in der App nichts einzugeben, 
weil ich nicht davon weiß.

Wenn ich Symptome habe, merke ich das ohnehin.

Wenn ich lt. App einem Infizierten nahe gekommen bin - ja was dann?

Kommt dann jemand zu mir nach Hause, der mich testet und ggf. Quarantäne 
verhängt - ist das so gedacht? Auch wenn ich keine Symptome habe? Das 
hab ich noch nicht verstanden.. Oder steht das im Artikel?

von Claus M. (energy)


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Rainer U. schrieb:
> Kommt dann jemand zu mir nach Hause, der mich testet und ggf. Quarantäne
> verhängt - ist das so gedacht?

Ja, außer dass keiner kommen wird. Du sollst dann verantwortung zeigen 
und freiwillig zwei Wochen zu Hause bleiben.

: Bearbeitet durch User
von Rainer U. (r-u)


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Claus M. schrieb:
> Ja, außer dass keiner kommen wird. Du sollst dann verantwortung zeigen
> und zwei Wochen zu Hause bleiben.

Na so kann es ja nicht sein - dann ist nach kurzer Zeit das ganze Land 
zu Hause (jeder geht mal einkaufen, ..)

von Fred F. (feuerstein7)


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Wir sind hier auf Arbeit zu zweit, ich habe gerade mal den 
Bluetoothscanner angeschmissen. Das Gerät zeigt mir 14 Geräte in 
Reichweite, irgendwie sehe ich die Funktion dieser App nicht gegeben.

von A. K. (prx)


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Die Frage ist doch, ob BT eine Entfernung ganz grob abschätzen kann. Ich 
kriege auch sämtliche Fernseher im Haus ausser meinem angezeigt, drüber 
wir drunter.

von Rainer U. (r-u)


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A. K. schrieb:
> Ich
> kriege auch sämtliche Fernseher im Haus ausser meinem angezeigt, drüber
> wir drunter.

Und mit all diesen Fernsehern hattest Du jetzt Kontakt! :-)

Es gibt dann vor allem in sehr kurzer Zeit keine KassiererInnen mehr.. 
wie soll das gehen?

von Claus M. (energy)


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A. K. schrieb:
> Die Frage ist doch, ob BT eine Entfernung ganz grob abschätzen kann

Kann man. Habe ich mal gemacht als ich mit BT rumgespielt habe, geht 
ganz gut.

von Rainer U. (r-u)


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Claus M. schrieb:
> Kann man. Habe ich mal gemacht als ich mit BT rumgespielt habe, geht
> ganz gut.

Nützt aber nichts. Mein Nachbar sitzt auf seinem Sofa ca. 1m weg von 
mir. Die Wand dazwischen interessiert das BT kaum..

von Claus M. (energy)


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Rainer U. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Ja, außer dass keiner kommen wird. Du sollst dann verantwortung zeigen
>> und zwei Wochen zu Hause bleiben.
>
> Na so kann es ja nicht sein - dann ist nach kurzer Zeit das ganze Land
> zu Hause (jeder geht mal einkaufen, ..)

Doch,  so muss es sein, wenn man den lockdown nicht dauerhaft haben 
will. Dann geht man eben mal nicht einkaufen sondern muss sich das von 
jemandem liefern lassen. Und das ganze Land ist sicher nicht zu Hause.

von Claus M. (energy)


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Rainer U. schrieb:
> Nützt aber nichts. Mein Nachbar sitzt auf seinem Sofa ca. 1m weg von
> mir. Die Wand dazwischen interessiert das BT kaum..

Dann ist die wohl aus Papier? Außerdem, wie hast du das angeblich 
festgestellt? Ich denke das ist ein erunsener  Einwand.

von Fred F. (feuerstein7)


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Und wie sieht es im Auto aus, jedes Auto an der Ampel neben mir ist nah 
dran. Ich finde die Idee ja gut, sehe aber darin auch starke Schwächen.
Aktuell 7mal mehr Kontakte als ich wirklich habe.

Wenn es genug Tests gibt mag der Fehler ja tolerabel sein aber ich 
möchte wenn ich so ein Coronakontakt im Gerät angezeigt bekomme auch die 
Möglichkeit haben zügig wieder rehabilitiert zu werden.


Achso, was ist wenn jetzt hier irgendein Finke auf die Idee kommt ein 
Atmega mit ein  Bluetoothmodul zu verfrickeln, der kann sich natürlich 
schnell mal ein Spass machen und sein Chef in den Coronaurlaub schicken.

von Cyblord -. (cyblord)


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Leute es geht auch darum WIE LANGE man in der Nähe eines Kontaktes ist.

von Claus M. (energy)


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Fred F. schrieb:
> Und wie sieht es im Auto aus, jedes Auto an der Ampel neben mir ist nah
> dran. Ich finde die Idee ja gut, sehe aber darin auch starke Schwächen.

Aber nur kurze Zeit. Und durch die Abschirmung der beiden Autos wird 
wohl auch eine Entfernung höher 2 Meter geschätzt werden.

> Aktuell 7mal mehr Kontakte als ich wirklich habe.

Dabei guckst du wahrscheinlich nur auf die gefundenen Geräte. Es wird 
die Entfernung auf Basis der Empfangsstärke ausgewertet werden.

von Claus M. (energy)


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Cyblord -. schrieb:
> Leute es geht auch darum WIE LANGE man in der Nähe eines Kontaktes ist.

War etwas schneller als ich. Wenn man nur mal an einem infizierten 
vorbeigeht wird das nicht als Kontakt gewertet werden.

von Rainer U. (r-u)


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Claus M. schrieb:
> Dann geht man eben mal nicht einkaufen sondern muss sich das von
> jemandem liefern lassen.

Soweit die Theorie. Ich wohne hier mit Frau und Kind. Dann gehen die 
halt einkaufen - gleiches Thema. Soll ich ausziehen? Wohin?

Claus M. schrieb:
> Außerdem, wie hast du das angeblich
> festgestellt?

Wenn ich im Bluetooth "ManusIPhone" sehe und der Nachbar Manuel heißt.

Claus M. schrieb:
> Aber nur kurze Zeit. Und durch die Abschirmung der beiden Autos wird
> wohl auch eine Entfernung höher 2 Meter geschätzt werden.

So viel Abschirmung durch 2 Autoscheiben?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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woll'n "die" evtl auch testen, wie lange das Volk ruhig stellen kann?

BTW
wo ist eigentlich die Grenze von ca 3200 Verkehrstoten,
all den "normalen" Grippetoten, Alkoholtoten,
Nikotintoten, Arbeitunfalltoten (etcpp)

UND den zusätzlichen Krankheitstoten?

WO ist die Grenze, dass man JETZT die ganze Welt herunterfährt?

hunderttausende Tote sind alleine in D allgemein akzeptiert und KEINER
denkt dabei auch nur Ansatzweise an Schutzmaßnahmen.

Ich sehe z.B. nachwievor, dass man Alkohol an der Tanke kaufen kann.

HEUCHLER!!!

von Fred F. (feuerstein7)


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Mal noch ein paar Gedanken / Fragen:
Warum nicht als App, da kann ich Berechtigungen einstellen, z.B. mobile 
Daten?
Verschwindet diese Funktionalität aus dem OS auch mal wieder oder bleibt 
die ab da an für andere Funktionen erhalten?
Was ist mit alten Geräten, die bekommen kein aktuelles OS mehr, wird da 
jetzt extra eine alte Version mit dieser Funktion erstellt und 
angeboten?
Gibt es Zwangsmassnahmen zu dem Update oder kann ich das Update auch 
verweigern?

Ich bin gerne bereit, meinen Beitrag zu leisten, aber die Integration in 
das OS hinterlässt für mich ein wenig ein "Geschmäckle". Eine App würde 
ich bevorzugen.

von Rainer U. (r-u)


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● J-A V. schrieb:
> BTW
> wo ist eigentlich die Grenze von ca 3200 Verkehrstoten,
> all den "normalen" Grippetoten, Alkoholtoten,
> Nikotintoten, Arbeitunfalltoten (etcpp)

Das hat zwar mit dem Thread hier nichts zu tun, aber ich denke es liegt 
daran, dass die Menschen in ihrer Technikgläubigkeit meinen, dass sie 
daran etwas ändern könnten. Man kann aber tatsächlich nur an den 
Wahrscheinlichkeiten etwas drehen. Du kannst unverschuldet bei einem 
Verkehrsunfall sterben. Niemand wird deswegen Autofahren verbieten.

Es ist den Leuten halt unangenehm, mit der Nase darauf gestoßen zu 
werden, dass sie alle sterben müssen und es keine Handy-App dagegen 
gibt. Jedes Jahr sterben in DE knapp eine Million Menschen!

Ich glaube, Corona in den Griff zu bekommen ist ähnlich aussichtslos, 
wie den Schnupfen auszurotten.

Wenn es eine Brücke in die Freiheit gibt, und Du weißt, 7 von 1000, die 
darüber gehen, stürzten in den Tod - würdest Du gehen oder aus Angst vor 
dem Tod auf die Freiheit verzichten? Die Flüchtenden übers Mittelmeer 
riskieren weit mehr.

Bedenke, Mensch, dass Du sterben musst.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Fred F. schrieb:
> Ich bin gerne bereit, meinen Beitrag zu leisten, aber die Integration in
> das OS hinterlässt für mich ein wenig ein "Geschmäckle". Eine App würde
> ich bevorzugen.

Die "Integration" ins OS ist doch nur eine Freischaltung der eh 
vorhandenen Funktionen. Das Geschmäckle haben Android/IOS, etc. sowieso.

Wie gut diese Apps funktionieren, sieht man in Singapur. Die haben solch 
ein System schon eine ganze Weile, und dort explodieren gerade die 
Infektionszahlen, obwohl dort garantiert jeder ein Smartphone und deren 
App hat.

Oliver

von Claus M. (energy)


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Rainer U. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Dann geht man eben mal nicht einkaufen sondern muss sich das von
>> jemandem liefern lassen.
>
> Soweit die Theorie. Ich wohne hier mit Frau und Kind. Dann gehen die
> halt einkaufen - gleiches Thema. Soll ich ausziehen? Wohin?

Manchen Leuten muss man echt das Schuhe zubinden erklären... Natürlich 
dürfen Frau und Kinder auch nicht raus. Man muss auf Verwandte, 
Bekannte, Nachbarn oder einen professionellen lieferdienst 
zurückgreifen. Abgesehen davon habe ich in diesen Zeiten IMMER so viel 
zu Hause, um 2 Wochen zu überbrücken. Das Problem hast du nämlich jetzt 
schon, wenn du positiv getestet wirst.

Rainer U. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Außerdem, wie hast du das angeblich
>> festgestellt?
>
> Wenn ich im Bluetooth "ManusIPhone" sehe und der Nachbar Manuel heißt.

Hab ich mir gedacht. Thema verfehlt, 6, setzen. Ich schrieb oben schon, 
dass man mit BT auch die Entfernung schätzen kann über die Signalstärke. 
Nur weil du den Nachbarn noch siehst, sagt das nichts über die 
Signalstärke aus.

von Claus M. (energy)


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Oliver S. schrieb:
> Wie gut diese Apps funktionieren, sieht man in Singapur. Die haben solch
> ein System schon eine ganze Weile, und dort explodieren gerade die
> Infektionszahlen, obwohl dort garantiert jeder ein Smartphone und deren
> App hat.

Fake news. Ob sie in Singapur eine App haben weiß ich nicht. Aber in 
Südkorea haben sie eine und damit das Geschehen sehr gut im Griff. Genau 
wie China. Und auch in Singapur explodiert gar nichts in absoluten 
Zahlen.

von A. K. (prx)


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Fred F. schrieb:
> Mal noch ein paar Gedanken / Fragen:

Details seitens Google:
https://9to5google.com/2020/04/13/android-contact-tracing-google-play-services/

von Matthias L. (limbachnet)


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Matthias S. schrieb:
> Ich bin mir sicher, das Bewegungsdaten von Telefonen schon seit Beginn
> von GSM dauerhaft gespeichert wurden und es auch heute noch werden. Das
> ist einfach viel zu verlockend für alle Betreiber, es zu tun.

Es ist absolut NICHT verlockend. Auch wenn Speicherplatz vergleichsweise 
billig ist, kostet das Speichern großer Datenmengen trotzdem ordentlich 
Geld - wenn man das tun wollte, müsste den Kosten auch ein Nutzen 
gegenüberstehen. Wo siehst du diesen Nutzen??

Anonymisiert werden Standortdaten ausgewertet und für die Analyse der 
Netzauslastung (da und dort muss eine zusätzliche Funkzelle hin; hier 
und da kann eine weg) selbst genutzt oder für die Analyse von 
Verkehrsströmen (Nutzung von Straßen, S-Bahnlinien usw.) auch 
weitergegeben. Das ist klar, und das ist (anonymisiert!) auch legal.

Aber die zusätzliche Speicherung der Daten der Nutzer wäre ja genau das, 
was die Vorratsdatenspeicherung erbringen sollte. Und die haben die 
Provider mittlerweile bis zum EuGH getragen - weshalb nur hätten sie 
gegen etwas zu Felde ziehen sollen, was sie ohnehin im Portfolio 
haben??? Da kann ich keine Logik darin entdecken...

Die Integration der Kontaktverfolgung in die Handy-Betriebssysteme 
gefällt mir allerdings auch nicht, auch wenn ich (noch!) kein konkretes 
Missbrauchsszenario sehe. Na, mit einem älteren Samsung passiert da eh 
nix, die bekommen ja nicht so oft ein Android-Update... ;-)

von Claus M. (energy)


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Matthias L. schrieb:
> Na, mit einem älteren Samsung passiert da eh nix, die bekommen ja nicht
> so oft ein Android-Update... ;-)

Es wird ab Android 6.0 hintenrum eingespielt werden, das hat nichts mit 
anderen Updates zu tun.

von Ben S. (bensch123)


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Ab iOS13... sehr gut. Ich mit meiner alten Ipgone 5S Gurke bin dann zum 
Glück nicht betroffen :D.

Aber ich nehme mein Handy sowieso nie mit...

von Rainer U. (r-u)


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Claus M. schrieb:
>> Wenn ich im Bluetooth "ManusIPhone" sehe und der Nachbar Manuel heißt.
>
> Hab ich mir gedacht. Thema verfehlt, 6, setzen. Ich schrieb oben schon,
> dass man mit BT auch die Entfernung schätzen kann über die Signalstärke.
> Nur weil du den Nachbarn noch siehst, sagt das nichts über die
> Signalstärke aus.

Du hattest doch bezweifelt, dass das Signal durch die Wand geht. Das 
bezweifelst Du ja nun offenbar nicht mehr.

Ich weiß, weil ich mal in der Wohnung war, dass die Wohnzimmer 
spiegelbildlich aussehen, also seine Couch steht "Rücken an Rücken" mit 
meiner an der selben Wand. Wenn wir also jeder ne Stunde auf der Couch 
sitzen, waren wir uns lange "nah", ca. 1 Meter.

Wenn er also Infiziert ist, würde ich informiert?

Oder meinst Du, durch die Wand erkennt das Bluetooth 10m statt 1 m 
Abstand, so dass das nicht passiert?

von Oliver S. (oliverso)


Angehängte Dateien:

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Claus M. schrieb:
> Fake news. Ob sie in Singapur eine App haben weiß ich nicht.

Warum schreibst du dann dazu?

Südkorea hat Apps, die einem anzeigen, ob ein eventuell Infizierter in 
der Nähe ist oder war. Damit spüren die primär aber keine potentiellen 
Kontakte von Infizierten auf. Das machen die über Kameraüberwachung, 
Kreditkartenauswertungen, allgemeine Mobilfunkdaten, etc.

Singapur hat eine App mit genau den Funktionen in Betrieb, die hier auch 
kommen soll: (Anonymes) abspeichern von Blutoothkontakten in der Nähe, 
und nachträgliches Informieren der Kontakte im Falle eines Falles. 
Zusätzlich zu der dort vorhandenen lückenlosen Kameraüberwachung.

Die hatten tatsächlich das Virus eine Weile unter Kontrolle. Das deren 
Zahlen inzwischen aber ausser Kontrolle geraten sind, lässt sich einfach 
in den allgemein bekannten Datenquellen nachlesen.

Oliver

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Eine deinstallierbare App
> wirkt beruhigender.

Aber nur wenn man grundsätzlich eher nicht misstrauisch ist, oder 
grundsätzlich über das Risiko im Klaren ist. das beginnt damit dass man 
berücksichtigen muss dass mann über dass was dass gerät tut als user 
eines BS grundsätzlich keine Kontrolle über das Gerät besitzt, solange 
dieses irgend wie vernetzt ist.

Es ist wie mit Bill Gates  Corona-Virus solange die Tracking-Wanze 
vorhanden ist muss man davon ausgehen, das sie aktiv ist.

Beide Systeme arbeiten exakt gleich und unabhängig vom Wirt.

Namaste

von Rainer U. (r-u)


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Claus M. schrieb:
> Manchen Leuten muss man echt das Schuhe zubinden erklären... Natürlich
> dürfen Frau und Kinder auch nicht raus. Man muss auf Verwandte,
> Bekannte, Nachbarn oder einen professionellen lieferdienst
> zurückgreifen.

Da helfe ich doch gerne dabei, damit Du dann auch Deine Schuhe zu 
bekommst:

Nehmen wir den Lieferfahrer aus Deinem Beispiel und seine App - wie 
lange wird es wohl dauern, bis er nicht mehr liefern darf, bei den 
vielen potentielle Infizierten, die er trifft?

von Oliver S. (oliverso)


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Rainer U. schrieb:
> Nehmen wir den Lieferfahrer aus Deinem Beispiel und seine App - wie
> lange wird es wohl dauern, bis er nicht mehr liefern darf, bei den
> vielen potentielle Infizierten, die er trifft?

Daher funktioniert das Verfahren auch nur sinnvoll, wenn die absolute 
Zahl der akut Infizierten klein genug ist. Wenn man eh im Schnitt einmal 
am Tag auf einen Virusträger trifft, braucht es den ganze Aufwand nicht 
mehr.

Oliver

von Claus M. (energy)


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Rainer U. schrieb:
> Nehmen wir den Lieferfahrer aus Deinem Beispiel und seine App - wie
> lange wird es wohl dauern, bis er nicht mehr liefern darf, bei den
> vielen potentielle Infizierten, die er trifft?

Wenn er nicht dämlich ist, dann lange. Er stellt die Lieferung einfach 
vor der Türe ab und klingelt einmal.
Selbst wenn er persönlich übergibt (warum?) steht er sicher nicht 15 
Minuten mit weniger als 2m Abstand zum Kunden.

von Claus M. (energy)


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Rainer U. schrieb:
> Oder meinst Du, durch die Wand erkennt das Bluetooth 10m statt 1 m
> Abstand, so dass das nicht passiert?

Natürlich das.

Rainer U. schrieb:
> Du hattest doch bezweifelt, dass das Signal durch die Wand geht. Das
> bezweifelst Du ja nun offenbar nicht mehr.

Das habe ich nie bezweifelt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Meine Fresse, hier glühen die Alhuhüte schon wieder so stark, daß alle 
davon blind werden.

Denkt doch mal nach: Gerade im innerstädtischen Gebiet sind die 
Handy-Zellen so dicht und engmaschig, daß ich alleine mit den Daten, 
wann das Handy in welcher Zelle eingebucht war, ein sehr genaues 
Bewegungsprofil erstellen kann. Ich habe vor einiger Zeit schon Berichte 
gesehen, wo man das getestet hat. Man konnte dabei den genauen Weg durch 
die Straßen zeichnen, den das Handy genommen hat. Nicht so super genau 
wie mit GPS, aber ich kann Dir ganz genau sagen ob Du zuhause warst oder 
nicht oder mit wem Du Dich getroffen oder wen Du besucht hast (diese 
Handys erscheinen merkwürdigerweise alle immer wieder zur gleichen Zeit 
in der gleichen Zelle).

Oder wo denkt ihr haben die Mobilfunkbetreiber die Bewegungsdaten her, 
die sie den Behörden jetzt bereits zur Verfügung stellen konnten?

Insofern wäre die App sinnlos wenn man sie zur Einschränkung eurer 
Persönlichkeitsrechte oder Überwachung einsetzen wollte - denn dafür 
braucht man sie gar nicht. Das wäre problemlos seit 25 Jahren möglich, 
dafür braucht man nicht mal ein Smartphone.

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Ben B. schrieb:
> Oder wo denkt ihr haben die Mobilfunkbetreiber die Bewegungsdaten her,
> die sie den Behörden jetzt bereits zur Verfügung stellen konnten?

Kramt doch nicht immer wieder den selben Salm heraus... Die 
Bewegungsdaten, die die Provider jetzt schon den Behörden zur Verfügung 
stellen, ermöglichen eben KEINE genauen Bewegungsprofile. Die sind für 
die Abschätzung von Verkehrsströmen aufbereitet, also nur statistisch 
relevant, ohne mögliche Rückschlüsse auf den einzelnen Nutzer. Und 
deshalb für Corona-Prophylaxe weitgehend nutzlos. Das hatten wir aber 
schon mehrmals...

Ben B. schrieb:
> aber ich kann Dir ganz genau sagen ob Du zuhause warst oder
> nicht oder mit wem Du Dich getroffen oder wen Du besucht hast (diese
> Handys erscheinen merkwürdigerweise alle immer wieder zur gleichen Zeit
> in der gleichen Zelle).

Das kannst du abschätzen, wenn du weitere Informationen über die 
Lebensumstände der betrachteten Person hast (also z.B. als 
Kriminal-Ermittler), aber eben nicht GENAU sagen. So eine Funkzelle 
umfasst auch in der Großstadt mehrere Straßen. Das wird mit 5G 
vielleicht anders, aber das ist eben noch nicht so weit. Die Demos, auf 
denen du einen dicken roten Punkt genau auf der Straße entlang wandern 
siehst, sind entweder, naja, Demos halt, da ist die Realität meist ein 
Eckchen schlechter. Oder da läuft so eine ähnliche Optimierung wie in 
jedem GPS-Auto-Navi, das dich beim Befahren des Feldwegs längs der 
Bundesstraße immer wieder mitten auf die Bundesstraße projiziert.

Ben B. schrieb:
> dafür braucht man nicht mal ein Smartphone

WENN das mit den Funkzellendaten ginge, ja, dann bräuchte man auch kein 
Smartphone, stimmt.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Es geht mit den normalen Funkdaten. Die Basisstationen wissen nicht nur 
welche Handys eingebucht sind, sie wissen auch, wie weit sie etwa 
entfernt sind. Es gibt timing-advance Parameter um die Laufzeit der 
Funksignale auszugleichen, über die sich die Entfernung bestimmen lässt. 
Und da Du mit einem Auto eher selten mit Straßen-Geschwindigkeit über 
einen Acker pflügst, brauche ich nur eine einfache Karte um die 
Genauigkeit erheblich zu verbessern. Ich kann Dir recht genau sagen vor 
welchem Wohnblock Du angehalten hast, ich weiß wie lange Du dort warst, 
evtl. kann ich aus der Stärke des empfangenen Signals sogar weitere 
Rückschlüsse ziehen.

Optimalerweise bewegen sich sogar mehrere Handys gleichzeitig durch 
mehrere Funkzellen. Oder Du fährst irgendwo hin, bleibst dann 20 Minuten 
in einer Zelle und dann bewegt sich plötzlich ein zweites Handy genau 
gleich wie Deines. Da brauche ich kein GPS um daraus meine Schlüsse zu 
ziehen.

Das einzige was GPS da besser kann ist neben der höheren Auflösung, daß 
ein einmaliger Kontakt ausreicht um eine Verbindung zwischen bestimmten 
Personen herzustellen. Um das mit Funkzellen-Daten zu schaffen, brauche 
ich einen größeren Datensatz über einen längeren Zeitraum. Aber dazu 
gibt es ja die Vorratsdatenspeicherung. Mit einem genügend großen 
Datensatz brauche ich gar keine Ortsangaben um mit hoher Sicherheit den 
Kontakt nachzuweisen. Der Ort ist dann nur noch ein Bonus.

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Ben B. schrieb:
> Es geht mit den normalen Funkdaten. Die Basisstationen wissen nicht nur
> welche Handys eingebucht sind, sie wissen auch, wie weit sie etwa
> entfernt sind. Es gibt timing-advance Parameter um die Laufzeit der
> Funksignale auszugleichen, über die sich die Entfernung bestimmen lässt.
> Und da Du mit einem Auto eher selten mit Straßen-Geschwindigkeit über
> einen Acker pflügst, brauche ich nur eine einfache Karte um die
> Genauigkeit erheblich zu verbessern. Ich kann Dir recht genau sagen vor
> welchem Wohnblock Du angehalten hast, ich weiß wie lange Du dort warst,
> evtl. kann ich aus der Stärke des empfangenen Signals sogar weitere
> Rückschlüsse ziehen.

Die Basisstationen wissen das, weil sie das für die 
Laufzeit-Ausgleicherei brauchen, richtig. Und auf diese Daten hast du 
Zugriff, ja? Und die werden auch alle gespeichert? Dafür hätte ich dann 
doch gerne mal eine Quelle gesehen...

In dem Moment, in dem die Mobilfunkverbindung beendet ist, braucht 
niemand mehr diese Laufzeit-Daten. Natürlich - wenn der pöhse, pöhse 
Netzbetreiber alle Nutzer ausspionieren und die Daten an die NSA 
weitergeben wollte, ja, dann könnte er...

Ben B. schrieb:
> Aber dazu
> gibt es ja die Vorratsdatenspeicherung.

NEIN! Die gibt es eben NICHT - also, jedenfalls nicht in Deutschland. 
Von welchem Land schreibst du?

Ben B. schrieb:
> Meine Fresse, hier glühen die Alhuhüte schon wieder so stark, daß alle
> davon blind werden.

Yo.

: Bearbeitet durch User
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Gibt es "Smartphones", mit langer Batterielaufzeit, die man an Tauben 
festbinden kann?

von Fred F. (feuerstein7)


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Stefan H. schrieb:
> Gibt es "Smartphones", mit langer Batterielaufzeit, die man an Tauben
> festbinden kann?

Nein, aber Kokosnussnuesse.

von Johannes O. (jojo_2)


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Hab mich da mal ein wenig im Bekanntenkreis umgehört, wie diese Idee so 
ankommt. Relativ schlecht...
Mal ganz davon abgesehen dass viele schon gar keine ordentlichen Updates 
mehr bekommen weil sie nicht alle 1-2 Jahre ihr Telefon wechseln...
Andere wiederum gar kein Smartphone haben (Omas!)....

Vor allem aber aus dem Grund: Handy dabei UND Bluetooth an ist nicht 
immer der Fall.
Es mag zwar Leute geben, bei denen das Ding immer am Mann sein MUSS weil 
man total wichtig ist ;-) , letztendlich bleibt es bei mir und einigen 
Bekannten aber immer irgendwo liegen.

In der Arbeit gern am Schreibtisch oder Labor. Beim Sport ganz zuhause 
oder im Flugmodus/aus in der Tasche. Zuhause dann irgendwo, wo ich es 
das letzte mal benutzt habe. Beim Einkaufen bleibt es oft im Auto weil 
es dort ne schöne Ablagemöglichkeit gibt.

Beim Sport mit der Smart-Watch hat das ganz pragmatische Gründe: 
Bluetooth/Funk aus ist der schnellste Weg, nervige Notifications von der 
Uhr fern zu halten (die dann auch gerne mal crasht und die aktuelle Tour 
verliert wenn zuviel los ist...) und Akku zu sparen. Außerdem hab ich 
keine Lust, im Fall der Fälle dann wegen leerem Akku verloren zu 
gehen...
Sobald das Wetter schlechter aussieht (=es könnte regnen) dann bleibt 
das Handy zuhause und die Tour ist halbwegs in Laufweite.

Zusätzlich wird auch langsam der Akku schwach, d.h. dem Smartphone geht 
öfters mal der Saft aus. Gerne wenn es keinen Empfang hat und 
verzweifelt versucht rauszufunken. Beispielsweise im Spind im 
Schwimmbad/Sauna. Auch alle Kontakte danach sieht es nicht mehr.

Besonders betroffene Gruppen wie Senioren sind auch relativ wenig mit 
Smartphones ausgestattet im Vergleich zur jüngeren Generation. Auch das 
halte ich an dem Ansatz für etwas ungünstig.

Zu den ganzen Privacy-Geschichten ist schon genug gesagt. Ich befürchte, 
es wird hier die Büchse der Pandora geöffnet. Hey, gegen was setzen wir 
diese Technologie denn als nächstes ein? Straftaten sind doch auch 
schlimm? Aber wenigstens doch gegen die Kinderschänder und politisch 
Radikale?

von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> Und wie sieht es im Auto aus, jedes Auto an der Ampel neben mir ist nah
> dran. Ich finde die Idee ja gut, sehe aber darin auch starke Schwächen.
> Aktuell 7mal mehr Kontakte als ich wirklich habe.

Kekulé hält gar nichts davon, weil es viel zu viele falsche Alarme gibt. 
In Taiwan und Singapur hätten sich diese Apps auch nicht bewährt.

von Fred F. (feuerstein7)


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Also beim Iphone ist seit geraumer Zeit Bluetooth permanent 
eingeschaltet. Ausschalten geht nur für kurze Zeit, es schaltet sich 
selbst wieder an.
Nutzt das Programm jetzt eigentlich nur BT oder auch noch mehr (GPS; 
Wlan)?

von Uhu U. (uhu)


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Cyblord -. schrieb:
> Leute es geht auch darum WIE LANGE man in der Nähe eines Kontaktes ist.

Das sagt nur leider gar nichts darüber aus, ob eine Infektion 
stattgefunden haben kann.

Nimm eine Kassiererin im Supermarkt: die sitzt jetzt hinter einer 
Plexiglasscheibe und an ihr kommen täglich hunderte Kunden vorbei.

Was wenn da ein Infizierter dabei ist? Der produziert bei der 
Kassiererin einen Alarm und die wiederum bei allen folgenden Kunden.

Und was hat man von den Daten? Außer einem Haufen Ärger nichts.

von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> Verschwindet diese Funktionalität aus dem OS auch mal wieder oder bleibt
> die ab da an für andere Funktionen erhalten?

Die wird dann verschwinden, wenn noch was effektiveres/perfideres 
entdeckt wurde, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Bis dahin kann die Funktionalität dann ruck-zuck auch für andere Dinge 
benutzt werden, z.B. den KI-assistierten Polizeistaat.

Tolle Aussichten…

von Claus M. (energy)


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Leute, ihr seid sowas von Panne im Kopf. Dann. Lebt halt mit Neverending 
lockdown, aber jammert bitte nicht mehr rum. Intelligente Lösungen wollt 
ihr ja nicht.

von Michael B. (alter_mann)


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Claus M. schrieb:
> Intelligente Lösungen wollt
> ihr ja nicht.

Intelligente Lösung? Laß hören (lesen)!

von Cyblord -. (cyblord)


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Uhu U. schrieb:
> Das sagt nur leider gar nichts darüber aus, ob eine Infektion
> stattgefunden haben kann.

Doch genau das. Je länger Kontakt besteht, desto höher die 
Wahrscheinlichkeit für eine Infektion. Ab 15 min. direktem Kontakt (z.B. 
Gespräch mit normalem Abstand) geht man sicher von einer Übertragung 
aus.


> Nimm eine Kassiererin im Supermarkt: die sitzt jetzt hinter einer
> Plexiglasscheibe und an ihr kommen täglich hunderte Kunden vorbei.
Da wird sich keiner 15 min. in ihrer direkten Nähe aufhalten. Und wenn 
doch: Das ist ja kein Automatismus der dich sofort in ein Gulag steckt. 
Es geht um eine spätere Nachverfolgbarkeit. Man wird dann sehen dass der 
vermeintliche Kontakt die Kassierin hinter der Scheibe war und kann das 
ganze bewerten.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Man wird dann sehen dass der
> vermeintliche Kontakt die Kassierin hinter der Scheibe war und kann das
> ganze bewerten.

Ich werde zukünftig anders bewerten wohin die Wanze mitdarf.
notfalls fährt sie 2 h Aufzug allein.

Namaste

von Cyblord -. (cyblord)


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Winfried J. schrieb:
> Ich werde zukünftig anders bewerten wohin die Wanze mitdarf.
> notfalls fährt sie 2 h Aufzug allein.

Da kann ich echt mit leben.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ich werde zukünftig anders bewerten wohin die Wanze mitdarf.
>> notfalls fährt sie 2 h Aufzug allein.
>
> Da kann ich echt mit leben.

dann nicht

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Ich habe noch ein Lumia mit Windows 10. Wollen die das auch darauf 
spielen oder kann ich das jetzt für gutes Geld verkaufen?

von Claus M. (energy)


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Jörg P. R. schrieb:
> Ich habe noch ein Lumia mit Windows 10. Wollen die das auch darauf
> spielen

Nö, lohnt nicht.

Jörg P. R. schrieb:
> kann ich das jetzt für gutes Geld verkaufen?

Kaum, ein aktuelles Huawei Smartphone wird auch nicht ausgestattet 
werden und ist technisch auf drr Höhe.

von Rainer U. (r-u)


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Claus M. schrieb:
> Leute, ihr seid sowas von Panne im Kopf. Dann. Lebt halt mit Neverending
> lockdown, aber jammert bitte nicht mehr rum. Intelligente Lösungen wollt
> ihr ja nicht.

Ach sooo.. Du hast gehofft, alle installieren die App, und der lockdown 
ist vorbei? Süß!

von Uhu U. (uhu)


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Cyblord -. schrieb:
> Doch genau das. Je länger Kontakt besteht, desto höher die
> Wahrscheinlichkeit für eine Infektion. Ab 15 min.

Nein, es reicht von einem Infektiösen angeniest zu werden, oder sich 
durch dessen Nies-Aerosolfahne zu bewegen.

Die kriegst du mit der famosen App nicht, dafür aber jede Menge 
belangloses Rauschen.

Das Propagieren solcher Funktionen im Smartphone ist bestenfalls blinder 
Aktionismus. Zur Verfolgung von Infektionsketten ist sie unbrauchbar, 
wie sich in Taiwan und Singapur gezeigt hat.

Dafür bietet sie jede Menge Missbrauchspotential – solltest du als 
Informatiker eigentlich wissen, zumindest wenn du etwas mehr, als nur 
ein einfacher Programmierbimbo mit Schmalspurausbildung bist…

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Naja, zahlt sich der Freeze auf die letzte IOS 10 bei allen Geräten im 
Haus dann wohl doppelt aus. Nicht nur das Apple einfach nur noch 
komplett an meinem Bedarf vorbei entwickelt, jetzt auch noch so ein 
Müll. Habe mittlerweile das Gefühl die wollen meine Familie und mich 
unbedingt zu Android treiben...
Bei Android kommt man ja wenigstens noch die Möglichkeit eigene Images 
zu bauen und aufzuspielen, das zusammenstellen ist zwar wieder elende 
Arbeit wo ich keine Lust mehr drauf hatte, aber dann ist es eben so.
Wirklich traurig ist nur das die Schafherde das Ganze wohl auch noch 
bejubeln wird und so gar nichts merkt...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Für eine Ansteckung braucht es eine minimale Viruslast, die man 
abbekommen muß und die individuell verschieden ist. Woher oder wie lange 
ist völlig egal.

Im Übrigen finde ich so eine App gar nicht so schlecht wenn man damit 
die Idioten ausfindig machen und verknacken kann, die denken, daß diese 
Verhaltensregeln für sie nicht gelten. Meine Nachbarn geben da ein gutes 
Beispiel ab: Jeden Tag steht irgend ein Auto auf dem Hof und irgendwer 
ist zu Besuch. Allerdings ist's mir zu doof hier auch noch den Blockwart 
zu machen, reicht schon wenn ich mich um die Haustechnik kümmern darf.

: Bearbeitet durch User
von Fred F. (feuerstein7)


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Naja, Gegenmaßnahmen gibt es ja zur genüge. Ein anderes Phone, Update 
verweigern, altes Gerät, Gerät zu Hause lassen, BT ausschalten,....
Daher sehe ich das immer noch als einen freiwilligen Beitrag, und daher 
wüsste ich gerne was einen da aufgespielt wird.

Weiterhin steht die Frage ob das System überhaupt sinnvoll funktioniert. 
In dem Heise Artikel steht nichts von Kontakt ist erst ab Signalstärke 
12 mit einer Dauer von 15 min. Das ist hier erst aufgetaucht.
Beispiele wo das System versagt lassen sich zur genüge konstruieren, 
z.B. jemand der in Parterre an einer belebten Straße wohnt.

Das ganze hat auch nichts mit Aluhut, VT oder Verweigerungshaltung zu 
tun, aber wenn ich am ende des Tages nach zehn echten Kontakten 200 BT 
Kontakte habe, dann dürfen ja wohl Zweifel und Fragen erlaubt sein.

von Uhu U. (uhu)


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Ein lesenswerter Artikel, der die Gefahren durch eine Trackingfunktion 
sehr plastisch darstellt:

ID2020, Known-Traveller und Google-Apple-App: US-Konzerne werden zur 
Weltpassbehörde
https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/id2020-ktdi-apple-google/

von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> BT ausschalten

Bei neueren Apple-Geräten geht das nur vorübergehend. Nach einiger Zeit 
wird BT wieder automatisch aktiviert.

von Werner P. (werner4096)


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Keine Panik,

das ist und wird eh wieder so ein Schnellschuss der vorne und hinten 
nicht funktionieren wird.

Die werden mit Daten zugemüllt und sind dann zu blöd das in irgendeiner 
Form sinnvoll zu nutzen.

Ich denke da nur an Industrie 4.0 etc. Sowas hat unsere, bzw. egal 
welche Regierung wir haben noch nie hingekriegt.

Wenn das kommt bleibt mein Smartphone einfach zu Hause.

so what.

von Fred F. (feuerstein7)


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Uhu U. schrieb:
> ID2020, Known-Traveller und Google-Apple-App: US-Konzerne werden zur
> Weltpassbehörde
> https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/id2020-ktdi-apple-google/
Aus dem Text:

Vervollkommnet wird diese Überwachung und Kontrolle mit dem, was Apple 
und Google Mitte März angekündigt haben. Auf ihren konkurrierenden 
Betriebssystemen iOS und Android laufen weltweit fast alle Smartphones. 
Nun kooperieren sie, um zunächst ab Mai zu ermöglichen, dass sogenannte 
Contact-Tracing-Apps der Gesundheitsämter über beide Betriebssysteme 
hinweg funktionieren.

Also Bubble Shooter läuft auch auf Android und iOS, ich verstehe immer 
noch nicht warum es eine App nicht tun sollte und warum dafür ein neues 
BS notwendig sein soll. Also BT ist doch bei vielen ohnehin an für 
Musik, Freisprecheinrichtung oder Fitness/Fahrrad-Kommunikation.
Wo ist den da das Hexenwerk welches eine App nicht kann?

von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> Wo ist den da das Hexenwerk welches eine App nicht kann?

Die App kannst du rausschmeißen, den OS-Modul nicht – macht doch Sinn in 
dem Szenario, das Häring da beschreibt?

Für Corona-Tracking ist die ganze Chose sowieso unbrauchbar – das Virus 
dient nur als Vehikel, die Funktion ohne größeren Widerstand zu 
etablieren.

: Bearbeitet durch User
von Rote T. (tomate)


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Bluetooth-Wanzen-Handy irgendwo an belebter 
Bushaltestelle/Ubahn/Steuerbehörde deponieren, ein paar Tage warten und 
Kontakte sammeln lassen und dann auf Coronaalarm stellen ;-D

Uhu U. schrieb:
> Für Corona-Tracking ist die ganze Chose sowieso unbrauchbar – das Virus
> dient nur als Vehikel, die Funktion ohne größeren Widerstand zu
> etablieren.

Genau das denke ich die ganze Zeit auch schon, der Mist wird hochgehypt, 
damit man hier China 2.0 etablieren können.....

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Werner P. schrieb:
> Wenn das kommt bleibt mein Smartphone einfach zu Hause.

Dann wird der Personalausweis ins Smartphone integriert.
Dann hast du das Ding immer dabei.

von Uhu U. (uhu)


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Gustav K. schrieb:
> Dann wird der Personalausweis ins Smartphone integriert.
> Dann hast du das Ding immer dabei.

Den muss man nur besitzen, nicht dabei haben.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Uhu U. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Dann wird der Personalausweis ins Smartphone integriert.
>> Dann hast du das Ding immer dabei.
>
> Den muss man nur besitzen, nicht dabei haben.

Das Schlechte komt erst mit apple Pay u.ä., wenn dann das Bargeld weg 
ist, weils ja niemand braucht. Irgend wann sind die Bargeldzahler in der 
Minderheit und Karten werden mit den Lesegeräten der HYGIENE wegen 
zurückgedrängt.
 Wenn dann alle höchstprivaten Aktionen des täglichen Lebens in einem 
Gerät verwaltet werden, weil es ja so bequem ist, dann ist nicht nur das 
BS weiterhin Eigentum des BS-Distributors, sondern der User selbst, der 
die Datenausbeutung nur unter Nutzungsverzicht meiden kann und sich 
damit selbst auszugrenzen gezwungen ist. So übernehmen diese Konzerne 
die Herrschaft über die gesamte Gesellschaft. besten falls darfst du 
deinen fürst konzern noch wählen aber das erledigt sich dann via Status 
hirarchisch über den Preis.
Die Androiden haben ja schon die passenden Geräte, und die 
Fallobstgemeinde auch. Dazu kam ich per familiärem Sozialverhalten 
(angescheschenkt). dan fehlt nur noch der Mensch neuen Huawai-Typs. und 
was will die Besser Gesellschaft dann eigentlich sich implantieren? Oder 
ist es dann der Luxus das die SlaveGeräte den per Blauzahn dem Androiden 
sagen das der Fürst vor ihnen steht und Gehorsamsgesten verlangt, die 
gleich am Sozialpunkte-Konto....

Mist, ich phantasiere schon wieder.
Namaste

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Das Schlechte komt erst mit apple Pay u.ä., wenn dann das Bargeld weg
> ist, weils ja niemand braucht.

Bezahlverfahren via Phone nutzen ein neues Medium, aber bargeld- und 
kontaktlose Verfahren gibts längst über Kredit- und Girokarte. Die 
Phonevariante setzt sich in D auch deshalb nur zäh durch, weil sie ein 
Problem löst, das keiner hat.

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> das die SlaveGeräte den per Blauzahn dem Androiden
> sagen das der Fürst vor ihnen steht und Gehorsamsgesten verlangt,

Für Blinde wäre das doch ein klarer Vorteil. Von den anderen darf man 
erwarten, dass sie den Bedarf an angemessener Huldigung auch ohne Handy 
bereits am prekären Bekleidungszustand des Fürsten erkennen.

von Claus M. (energy)


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Winfried J. schrieb:
> Mist, ich phantasiere schon wieder. Namaste

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Winfried J. schrieb:
> So übernehmen diese Konzerne die Herrschaft über die gesamte
> Gesellschaft.

Also was denn jetzt, ich dachte die Regierungen wollen den weltweiten 
Sozialismus oder wahlweise Faschismus einführen? Jetzt sind es auf 
einmak die Konzerne, die den Komplott stricken? Einigt euch mal auf eine 
VT.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> das die SlaveGeräte den per Blauzahn dem Androiden
>> sagen das der Fürst vor ihnen steht und Gehorsamsgesten verlangt,
>
> Für Blinde wäre das doch ein klarer Vorteil. Von den anderen darf man
> erwarten, dass sie den Bedarf an angemessener Huldigung auch ohne Handy
> bereits am prekären Bekleidungszustand des Fürsten erkennen.

Der Ansatz wird verschiedentlich gewählt, hat aber einen 
Schönheitsfehler. Niedere Gemüter können so nicht unterscheiden, 
zwischen Fürst, dem zu huldigen und gewöhnlichem Penner, den zu Prügeln 
erste „bürgerliche“Pflicht.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Claus M. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Mist, ich phantasiere schon wieder. Namaste
>
> Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
>
> Winfried J. schrieb:
>> So übernehmen diese Konzerne die Herrschaft über die gesamte
>> Gesellschaft.
>
> Also was denn jetzt, ich dachte die Regierungen wollen den weltweiten
> Sozialismus oder wahlweise Faschismus einführen? Jetzt sind es auf
> einmak die Konzerne, die den Komplott stricken? Einigt euch mal auf eine
> VT.

Was hast du an Verschmelzung von Finanz und Wirtschaftsoligarchie mit 
dem Staat nicht verstanden?

Das sind nur noch noch Klumpen in der Soße. Einmal durchpüriert und die 
Sache wird homogen.

Namaste

von A. K. (prx)


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Claus M. schrieb:
> Also was denn jetzt, ich dachte die Regierungen wollen den weltweiten
> Sozialismus oder wahlweise Faschismus einführen?

Dieses Problem wurde schon früh erkannt und damals mit dem genialen 
Begriff des Nationalsozialismus gelöst. Heute könnte man daraus 
abgeleitet vielleicht Internationalsozialismus machen, dann ist für 
jeden was dabei.

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Das Schlechte komt erst mit apple Pay u.ä., wenn dann das Bargeld weg
>> ist, weils ja niemand braucht.
>
> Bezahlverfahren via Phone nutzen ein neues Medium, aber bargeld- und
> kontaktlose Verfahren gibts längst über Kredit- und Girokarte. Die
> Phonevariante setzt sich in D auch deshalb nur zäh durch, weil sie ein
> Problem löst, das keiner hat.

Du schiffst mal wieder punktgenau am Kern des Problems vorbei…

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ultra-Verschwörungstheoretiker-Experiment:

Hat eigentlich irgendjemand von euch mal kontrolliert, ob so ein 
Smartphone mit deaktiviertem Bluetooth bzw. Flugmodus dauerhaft nicht 
sendet?
Eine App, die einen Bluetooth/WLAN-Haken zum an- und ausmachen anbietet, 
kann sogar ich schreiben... ;)

Und ja, die nächste Generation EC-Karten wird nur noch per NFC gehen, 
damit die ganzen Deaktivierer überredet werden, hygienisch zu bezahlen.
Dann werden noch die "Aus Überfallschutzgründen haben die Kassierer 
keinen Zugang zum Bargeldtresor und der hat ein Zeitschloss, 
ätsch!"-Schilder gegen "Aus Überfallschutzgründen ist in dieser Filiale 
das Bezahlen mit Bargeld nicht möglich." getauscht, und wir sind in 1984 
angekommen.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Jens M. schrieb:
> Ultra-Verschwörungstheoretiker-Experiment:

Wenn DIE das richtig machen, dann wird sich das Gerät in für exakte 
Messungen gerne verwendeten funkdichten Räumen mucksmäuschenstill sein. 
Also wenn die Umgebung auf das Handy nicht natürlich wirkt. Wie VW auf 
dem Prüfstand.

Und eine nicht dauerhaft an jeden sendende Wanze wird eine Aktivierung 
erfordern. Dann merkst du ohne Master-Gerät exakt nichts davon.

Für eine ordentliche Paranoia bitte dran denken, dass so ungefähr alles 
dafür taugt, was ein paar interessante Daten liefern kann und Strom hat. 
Funk-Kopfhörer, Steckdosenleiste, Taschenlampe, Kaffeemaschine, 
Herzschrittmacher, ...

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Der Unterschied ist, das am Handy niemand kontrolliert, ob es wirklich 
nicht sendet, wobei es ja "immer am Mann" ist.

Ich kenne Situationen, wo der Endkunde einen Schalter in der Software 
haben wollte, und der macht genau das: da sein. Eine Funktion ist nicht 
gegeben, aber der "abgeschaltete" Teil schmeißt einfach keinen Fehler 
und das war's.
Kunde zufrieden, Telemetrie doch vorhanden, jedem ist geholfen.

Daher ist eine Integration ins OS ja gewünscht: das kann selber 
bestimmen, ob es das Funkmodul an- oder ausmacht, dein Wunsch mit dem 
Icon wird unter Umständen wohlwollend berücksichtigt.

Wenn ich recht erinnere, passiert das mit den Ortungsdiensten im Android 
jetzt schon: wenn du Ortungsdienste aktivierst, aber der Flugmodus 
verbietet Mobilfunknutzung, so ist ohne GPS trotzdem Bluetooth und WLAN 
auf Empfang um wenigstens indoor und grob bestimmen zu können wo man 
ist.
Icons sind beide aus, ein Datentransfer ist nicht möglich, das Gerät ist 
nicht sichtbar für andere.

Beitrag #6226409 wurde vom Autor gelöscht.
von A. K. (prx)


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Wenn ein Gerät nicht stealthy sein will, dann schnapp dir einen BTLE 
Scanner unter Android und schau nach.

Das OW ist ein OWON Multimeter in 70cm Entfernung.
Die beiden in JWD sind nicht von mir.

: Bearbeitet durch User
von U. B. (pasewalker)


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> ... freiwilliger Kontaktverfolgung

Wieso nicht das angeblich "notwendige" mit dem angeblich "nützlichen"
verbinden?
Ein bundesweit bekannter, aber dennoch weit unterschätzter
rollierender Kofferträger wusste schon viel früher die Lösung!

https://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaff%C3%A4re#Wolfgang_Sch%C3%A4uble

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/krach-ueber-online-durchsuchungen-schaeuble-pressiert-s-spd-bremst-bundes-trojaner-aus-a-503255.html

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Claus M. schrieb:
> Matthias L. schrieb:
>> Na, mit einem älteren Samsung passiert da eh nix, die bekommen ja nicht
>> so oft ein Android-Update... ;-)
>
> Es wird ab Android 6.0 hintenrum eingespielt werden, das hat nichts mit
> anderen Updates zu tun.

Wie verhält sich das bei Smartphones die Modifiziert wurden?
Mit LOS 14.1 oder jedes andere Custom Rom?
Interessant wird es wenn das Smartphone Gerootet oder bei Apple 
Gejailbreakt  ist.

Mit Entsprechenden Apps mit Rootrechte hat man zumindest die Gewalt über 
sein Smartphone.

Um Root zu verbergen gibt es den Magiskmanager, und der funktioniert 
sogar mit Bankingapps!

von Jens M. (schuchkleisser)


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Nach aktuellem Plan (so dumm und nutzlos er auch sein mag) wird der 
Trojaner genau wie ein Playstoreupdate (also nicht einer App via 
Playstore, sondern des Playstores selber) eingespielt: unverhinderbar, 
unsichtbar, unlöschbar.
Die Version den Playstores wird ja gecheckt, frickelst du den zurück, 
funktioniert er nicht mehr weil "ab sofort wird nur noch Version 
21.34.2.8732 und aufwärts unterstützt"...

Hast du keine GApps bzw. keinen Playstore/Appstore, dürftest du 
verschont bleiben.

von Fred F. (feuerstein7)


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Jens M. schrieb:
> Hast du keine GApps bzw. keinen Playstore/Appstore, dürftest du
> verschont bleiben.

Verschont bleiben ist gut, es dauert nicht lange und man muss überall 
sein Telefon vorzeigen um Einlass zu erhalten. Kein grünes Signal, kein 
Zutritt zum Supermarkt. Nutzer von alten Geräten haben da halt Pech.

Gibt es einen technischen Hintergrund, warum es eine App nicht tun 
sollte? Warum muss es eine Integration ins OS sein?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Fred F. schrieb:
> Kein grünes Signal, kein
> Zutritt zum Supermarkt. Nutzer von alten Geräten haben da halt Pech.

Jagutäh, das ist natürlich möglich, aber die bekommen die App eben auch 
nicht, und das war ja gefragt.

Fred F. schrieb:
> Gibt es einen technischen Hintergrund, warum es eine App nicht tun
> sollte? Warum muss es eine Integration ins OS sein?

Weil die Querulanten sie ja sonst nicht installieren würden?
Die "Dir ist also die Gesundheit der anderen völlig egal?"-Karte kann 
man so mit einem Joker vergleichen, denn "och, hab ich noch gar nicht 
dran gedacht" tut nicht, hier musst du schon aktiv Abwehr betrieben 
haben.

von Den O. (denon)


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Letztlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis das so kommt. Das Virus 
hat es nur beschleunigt und jetzt versuchen alle (nicht wir Bürger) den 
besten Gewinn daraus zu schlagen.
In Italien wollen sie Eurobonds, in Deutschland will man die 
Überwachung, die USA nutzen es um fragwürdige Gesetzte durch zu boxen 
usw.

Das Problem mit dem Virus würde sich auch anders lösen lassen und man 
könnte sicher durch die Erfahrungswerte für künftige Fälle besser 
vorbereitet sein.
Und wie immer, wenn das erst mal eingeführt ist wird es nicht mehr 
ausgeführt und eine Möglichkeit die besteht wird auch genutzt.
Prost sag ich da nur, mit Applaus geht die Freiheit unter.

von Εrnst B. (ernst)


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Fred F. schrieb:
> Gibt es einen technischen Hintergrund, warum es eine App nicht tun
> sollte? Warum muss es eine Integration ins OS sein?

Es soll ja eine APP werden.

Google + Apple stellen im OS nur eine neue API bereit, mit der eine APP 
die Bluetooth-Kontakte (Entfernungen?) batteriesparend auslesen kann.

Google + Apple stellen seit Langem auch APIs bereit, um auf GPS 
zuzugreifen und um Daten über das Internet zu versenden.

Insofern ist die neue API da nix weltbewegend schlimm Neues, was 
großartig zusätzliche Bewegungs-Überwachungsoptionen bietet.

Und sie wollen den Zugang zu der API nur speziell zertifizierten 
(staatlichen) Apps erlauben. Kann man sehen wie man mag, aber zumindest 
hat die "Super-Taschenlampe, 10xHeller!!"-App dann keinen Zugang.


Was die Tracing-App dann aus den Daten macht, ob die App freiwillig ist 
oder nicht, ob tatsächlich nur pseudonymisierte Bluetooth-Kontaktdaten 
oder eben auch heimlich GPS u.Ä. versendet werden, das sind dann die 
interessanten Details.

Da seh ich eher schwarz, vor allem nach dem Liebäugeln mancher 
Landesregierungen mit Palantir und dem PEPP-PT / DP-3T "fork".

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Tja, dann braucht die Wanze halt ein Kondom aus Blech
Passende Schachteln fertigen.
Wenn Signal grün dann darf sie an die Frische Luft
Will ich das nicht muss sie in die Box.
Man muss doch wohl Elektronikern nicht erklären wie man einen 
Abschirmenden Behälter baut der zudem unauffällig ist.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Aber wartet nur ab, eure Enkelkinder werden online getriggert direkt am 
Lymbischen System. E.M.s Feuchter Traum ich hoff das schau ich mir von 
woanders an.
Namaste

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Macht euch mal lieber Gedanken über echte Probleme. Erstens habt ihr den 
Schäuble und seine Partei gewählt - wohlwissend, daß der meiner Meinung 
nach ziemliche Begeisterung für Überwachung an den Tag legt - und 
zweitens machen mir beispielsweise Freihandelsabkommen oder 
EU-Geschichten, die vor Abschluss unter Verschluss gehalten werden, so 
daß niemand sie einsehen darf, viel mehr Sorgen.

von Claus M. (energy)


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Winfried J. schrieb:
> Man muss doch wohl Elektronikern nicht erklären wie man einen
> Abschirmenden Behälter baut der zudem unauffällig ist.

Ja, aber nur ein Aluhutträger würde das in diesem Fall als notwendig 
erachten.

von A. K. (prx)


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Zum Problem von BLE mit Abtrennungen ohne nennenswertem Pegelverlust 
(Plexiglasscheiben?) kam auch die Idee, Ultraschall-Pings einzusetzen. 
Lautsprecher und Mikrofon geben das evtl her.

Eine Distanzmessung sollte darüber möglich sein, bei der Fehlerkennung 
über Reflexion ausschliessbar ist.

Heisst dann halt Mikrofonzugriff und von aussen betrachtet das Potential 
zur Wanze. Dauernd eingeschaltet müsste es das Mikro zwar nicht sein, 
weil nur zur Verifikation nötig, aber das Recht dazu ist dann nötig.

: Bearbeitet durch User
von Fred F. (feuerstein7)


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Mikrofon? Bei mir ist das Telefon meist in der Tasche, halte ich für 
nicht praktikabel.

von Johnny B. (johnnyb)


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Matthias S. schrieb:
> Ich bin mir sicher, das Bewegungsdaten von Telefonen schon seit Beginn
> von GSM dauerhaft gespeichert wurden und es auch heute noch werden.

Vorallem können sie das alles in den Basisstationen und benötigen nicht 
mal eine spezielle App oder irgendwas auf dem Endgerät.

von Johnny B. (johnnyb)


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Den O. schrieb:
> Letztlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis das so kommt. Das Virus
> hat es nur beschleunigt und jetzt versuchen alle (nicht wir Bürger) den
> besten Gewinn daraus zu schlagen.

So ist es leider. Mit jeder Krise kommt ein neuer Scheiss und nach der 
Krise ist man nicht mehr gewillt, die während der Krise vielleicht sogar 
sinnvollen Massnahmen, wieder rückgängig zu machen. Ganz schlimm wars ja 
nach 9/11, da wurde bis heute keine der getroffenen Massnahmen mehr 
rückgängig gemacht (z.B. beim fliegen Getränke von zu Hause mitnehmen).

: Bearbeitet durch User
von U. B. (pasewalker)


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> Macht euch mal lieber Gedanken über echte Probleme.

Die 'paar' "echten" Probleme (darunter an erster Stelle die
Überbevölkerung, das weltweite Wirtschafts"system" ) werden nur
noch dank Corona, CO2, Klima u.ä. erfolgreich ausgeblendet.

> Erstens habt ihr
> den Schäuble und seine Partei gewählt - ...

Ich nicht.

von Claus M. (energy)


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Johnny B. schrieb:
> So ist es leider. Mit jeder Krise kommt ein neuer Scheiss und nach der
> Krise ist man nicht mehr gewillt, die während der Krise vielleicht sogar
> sinnvollen Massnahmen, wieder rückgängig zu machen. Ganz schlimm wars ja
> nach 9/11, da wurde bis heute keine der getroffenen Massnahmen mehr
> rückgängig gemacht (z.B. beim fliegen Getränke von zu Hause mitnehmen).

Ah ja, und wo ist jetzt die Krise mit Namen Bedrohung durch 
islamistische Terroristen vorbei? Gibt es die auf einmal nicht mehr?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Claus M. schrieb:
> Ah ja, und wo ist jetzt die Krise mit Namen Bedrohung durch
> islamistische Terroristen vorbei? Gibt es die auf einmal nicht mehr?

Seit Corona gibt es kein ISIS, Terror, Islamisten, Kindesmissbrauch 
mehr.
Zumindest in den Medien.
Ebenso wird gestiegene häusliche Gewalt totgeschwiegen.

von Claus M. (energy)


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Jens M. schrieb:
> Seit Corona gibt es kein ISIS, Terror, Islamisten, Kindesmissbrauch
> mehr.

Na dann kann man ja Getränke im Handgepäck wieder freigeben... Oh, 
wait...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Claus M. schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> Seit Corona gibt es kein ISIS, Terror, Islamisten, Kindesmissbrauch
>> mehr.
>
> Na dann kann man ja Getränke im Handgepäck wieder freigeben... Oh,
> wait...

wie, du merkst noch was? schnell zum total recall.
Namaste

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Mich würde ja einmal interessieren, inwieweit man mit dem Betrieb 
mehrerer Instanzen einer solchen App in Emulatoren plausible Daten 
generieren kann, die den Markt beeinflussen.

Angenommen man würde eine sehr hohe Kontaktrate mit unterschiedlichen 
Personengruppen simulieren, wäre das erkannte Corona-Verbreitungsrisiko 
sehr hoch. Weitere Lockdown-Maßnahmen, Kontrollen, Reisebeschränkungen 
würden entstehen. Der zu erwartende Umsatz der Verkehrsbetriebe ginge 
zurück. Man könnte jetzt die Daten unverändert weiter liefern. Nun 
entsteht der Eindruck, die Lockdown-Maßnahmen würden umgangen. Die 
Überwachung würde verschärft. Der zu erwartende Umsatz der 
Überwachungsfirmen würde steigen. Gleichzeitig nimmt aber die Zahl der 
Infizierten nicht zu. Man könnte daraus schließen, die hohe 
Kontaktanzahl würde nicht zur verstärkten Verbreitung führen. Daraus 
könnte man schließen, dass der Virus weniger ansteckend ist als erwartet 
oder die Menschen bessere Hygiene-Maßnahmen umsetzen. Überwachung und 
Lockdown werden reduziert. Der Fokus wird mehr auf die Erforschung der 
Ansteckungswege und der Hygiene-Maßnahmen gelegt.

Damit könnte man doch sicher gut kleptokratisch Geld "verdienen"?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ebenso wird gestiegene häusliche Gewalt totgeschwiegen.
Stimmt doch gar nicht. Das sehe ich so oft in den "News"tickern, daß es 
fast schon nervt. Es war logisch, daß die ansteigt wenn man so viele 
Menschen zum zuhause bleiben verdammt. Das wusste man von Anfang an.

Was stattdessen wirklich verschwiegen wird:
Die Gewalt auf den Straßen hat deutlich abgenommen...

von Uhu U. (uhu)


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Ben B. schrieb:
> Die Gewalt auf den Straßen hat deutlich abgenommen...

Sieht man mal von der durch die Polizei ab…

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Stimmt, die schlagen sofort jedem mit ihren Migräne-Sticks den Schädel 
ein, der sie nur schief anschaut.

Ey nee...

von Reinhard S. (rezz)


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Ben B. schrieb:
> Stimmt, die schlagen sofort jedem mit ihren Migräne-Sticks den Schädel
> ein, der sie nur schief anschaut.
>
> Ey nee...

Vielleicht liegts an dir? Und zuviel abbekommen? :P

An mir ist die Polizei bisher jedenfalls immer vorbeigefahren, auch wenn 
ich während Corona draußen am arbeiten war.

von Reinhard S. (rezz)


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Was zum Thema:
https://fm4.orf.at/stories/3001705/

> Das am Mittwoch präsentierte Datenschutzaudit der österreichischen
> Coronavirus-App wird in Europa teils mit Verblüffung, teils mit
> Erleichterung aufgenommen. Die App des Roten Kreuzes ist nicht nur
> die allererste nationale Corona-App in Europa, sie wird auch Open Source
> und damit allen interessierten Staaten unter einer freien Lizenz
> zur Verfügung gestellt.

Beitrag #6236001 wurde vom Autor gelöscht.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Vielleicht liegts an dir? Und zuviel abbekommen? :P
Haben sie probiert... aber die Dinger sind abgebrochen und nun überlegen 
sie noch wie man die Reste davon am besten wieder aus dem Hintern der 
sechs Kollegen rausbekommt.

>:-)=)

von U. B. (pasewalker)


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> Die Gewalt auf den Straßen hat deutlich abgenommen...

Wundert keinen.

Nicht nur "Fachkräfte", auch Normalos können ja nicht überall sein:
https://www.sueddeutsche.de/panorama/haeusliche-gewalt-coronavirus-london-grossbritannien-1.4884072?reduced=true

von A. K. (prx)


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Perfektes Timing. Remote Code Execution Bug in Bluetooth von Android 
8-9, möglicherweise auch davor. Ist zwar in den aktuellen Fixes drin, 
aber wer die nicht kriegt...

"Only enable Bluetooth if strictly necessary."

https://techsecurity.news/2020/02/bluefrag-critical-bluetooth-vulnerability-in-android-cve-2020-0022/

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ooch komm, nicht auf Android herumhacken. Die Apple Mail-App verhält 
sich im Moment auch ziemlich hackerfreundlich.

von Percy N. (vox_bovi)


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Winfried J. schrieb:
> Aber wartet nur ab, eure Enkelkinder werden online getriggert direkt am
> Lymbischen System. E.M.s Feuchter Traum ich hoff das schau ich mir von
> woanders an.

Das ist bestimmt gut für Deinen Nymbus.

von Percy N. (vox_bovi)


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Ben B. schrieb:
> Macht euch mal lieber Gedanken über echte Probleme. Erstens habt ihr den
> Schäuble und seine Partei gewählt - wohlwissend, daß der meiner Meinung
> nach ziemliche Begeisterung für Überwachung an den Tag legt

Das ist die Macht der Gewohnheit.
Früher war er Innenminidter und hatte von Amts wege  neugierig zu sein, 
wobei er selbst angeblich nichts zu verbergen hatte.^1
Dann kamm das Zollfahndungsdienstgesetz, und er wurde Finanzminister. Da 
verlor er zwar den Zugriff auf die Leibstandarte Otto Schily aka 
Bundespolizei, wurde aber durch den Zoll mit umfassenden und weitgehend 
unkontrollierten Schnüffelkompetenzen reichlich entschädigt.

Das legt man nicht so leicht ab.

[1] gibt es sonst noch einen Politiker, der sich um die Ehre gestritten 
hat, Schmiergeldkurier gewesen zu sein?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ben B. schrieb:
> Die Apple Mail-App verhält
> sich im Moment auch ziemlich hackerfreundlich.

Schon seit Jahren, wird nur jetzt vermehrt ausgenutzt.

von A. K. (prx)


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Ben B. schrieb:
> Die Apple Mail-App verhält
> sich im Moment auch ziemlich hackerfreundlich.

Bloss braucht man für die Kontakte-App zwar keine Mail-App, dafür aber 
Bluetooth.

von U. B. (pasewalker)


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> Früher war er Innenminidter und hatte von Amts wege
> neugierig zu sein, wobei er selbst angeblich nichts
> zu verbergen hatte.^1

Nicht nur, aber auch ihm, diesem (T)Roll(i), "verdanken" wir den
Bundestrojaner u.a. weitere 'Errungenschaften' des globalisierten
Kapitalismus.

Wie weit das im Sinne des von der Mehrheit des deutschen Volkes
(Entschuldigung: der Ausdruck "Volk" ist ja diskreditiert) ist,
wird eben diese Mehrheit womöglich bald völlig anders bewerten ;-)

Nu' löscht man schön, dalli-dalli ...

von Thomas U. (charley10)


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Ben B. schrieb:
> Stimmt, die schlagen sofort jedem mit ihren Migräne-Sticks den Schädel
> ein, der sie nur schief anschaut.
>
> Ey nee...

Noch nicht. Aber auf die Eis essenden Prolls, die die 50m Abstand zur 
Quelle ignorieren, werden inzwischen alle Augen kostenpflichtig 
'geworfen'. Ordnung muss sein! 200Eus beim Lecken unter 50m...
Enten füttern gilt als Picknick und ist inzwischen auch strafbar!
Den Sinn / Unsinn der Maßnahmen sollte inzwischen Jeder verstanden 
haben. Die klein(st)liche Auslegung macht aber schon Gedanken in eine 
andere Richtung.

von Thomas U. (charley10)


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Mal so als Anregung...

von Thomas U. (charley10)


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U. B. schrieb:
>> Früher war er Innenminidter und hatte von Amts wege
>> neugierig zu sein, wobei er selbst angeblich nichts
>> zu verbergen hatte.^1
>
> Wie weit das im Sinne des von der Mehrheit des deutschen Volkes
> (Entschuldigung: der Ausdruck "Volk" ist ja diskreditiert) ist,
> wird eben diese Mehrheit womöglich bald völlig anders bewerten ;-)
>
> Nu' löscht man schön, dalli-dalli ...

von Berg S. (bergsportler)


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Ich denke Mal, das Bluetooth zu sehr überlastet ist, wenn viele die 
Corona App nutzen das das mit der Kennung nicht zuverlässig 
funktioniert.

Bluetooth ist jetzt schon teils überlastet. Das sieht man daran das bei 
einer Suche nach Geräten wo sich viele Menschen  aufhalten, Geräte 
angezeigt werden die kein Name haben obwohl die Geräte ein Namen haben 
müssten. Man braucht es nur Mal ausprobieren, sie Bluetooth Suche laufen 
zu lassen.

Bei Android ist das so, weiß nicht ob das auch bei Apple Handys 
vorkommt?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Soll man dann übrigens zur Übertragung auch noch zwingend einen Online 
Datentarif haben? So etwas habe ich meinem Telefon z.B. verboten - darf 
nur im WLAN Daten schnurzeln.
Und woher soll das gefährdete Mütterchen bei Edeka so ein Telefon haben? 
Das klingt mir doch sehr nach Aktionismus ohne Sinn.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Matthias S. schrieb:
> Das klingt mir doch sehr nach Aktionismus ohne Sinn.

Es wird i.d.R. eine Quote von 60% genannt, die erreicht werden sollte. 
Das wird zwar schwierig, geht aber notfalls auch ohne Mütterchen.

von A. K. (prx)


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Matthias S. schrieb:
> Soll man dann übrigens zur Übertragung auch noch zwingend einen Online
> Datentarif haben?

Eine Datenverbindung wird m.W. nur benötigt, wenn man sich als 
erkrankt/infiziert meldet. Davor geschieht in der dezentralen Variante 
alles offline.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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A. K. schrieb:
> Davor geschieht in der dezentralen Variante
> alles offline.

Nein. Du musst täglich nachsehen ob einer deiner Kontakte die Seuche 
hat.

von U. B. (pasewalker)


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> Nix mit freiwilliger Kontaktverfolgung

SO ist das.
Schon Lenin sagte sinngemäss:
"Streik im deutschen Bahnhof geht nicht, weil der Automat nicht genug
Bahnsteigkarten ausgeben würde ...

---

Heute morgen im Supermarkt:
Die Kunden hatten bravst, völlig zutiefst unserer mindestens
gottgleichen Kanzlerin und ihren nachgeordneten
Marionetten(innennen) ergeben, die Maske auf.
Die in diesem Supermarkt angestellten Angestellten liefen jedoch
(noch?) völlig frei herum!

(Das beste draus machen: Manche Banken haben ja auch wieder geöffnet,
dann braucht man sich, zum Abheben auch von grösseren Summen ab
ca. 1 Billion €, auch nicht extra umziehen.      ;-)  )

von Jens M. (schuchkleisser)


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U. B. schrieb:
> grösseren Summen ab
> ca. 1 Billion €,

In absehbarer Zeit ist das nur ein Schein.

U. B. schrieb:
> Die in diesem Supermarkt angestellten Angestellten liefen jedoch
> (noch?) völlig frei herum!

Soweit ich weiß, sind Angestellte ausgenommen und müssen keine tragen, 
sofern sie Abstand oder Sicherheitsscheibe haben.

von Fred F. (feuerstein7)


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Ich kapiere immer noch nicht, wozu das Betriebssystem geändert werden 
muss. Ich kann eine Bose Soundlink anschalten, und das Iphone koppelt 
sich automatisch mit der Box. Das funktioniert auch wenn BT angeblich 
abgeschaltet ist. Die Abschaltung funktioniert nur zeitlich begrenzt, 
danach ist BT wieder an, auch wenn es nicht angezeigt wird.
Weiterhin habe ich als App einen Bluetooth Scanner installiert, der 
scannt auch im Hintergrund.
In der Zeitung stand heute was von IOS 13 oder Android 6.XX, genau weiß 
ich das jetzt auch nicht.
Wo ist denn das Problem bei einem alten Gerät eine App mit BT zu starten 
und im Hintergrund laufen zu lassen? Das ist doch auch für 
Freisprecheinrichtung, Musikausgabe, etc. schon lange Stand der Technik.

von A. K. (prx)


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Fred F. schrieb:
> Ich kapiere immer noch nicht, wozu das Betriebssystem geändert werden
> muss.

Weil bei Apple sonst kein BLE.

Bei Google ist es nicht das OS, sondern die Play-Infrastuktur.

von A. K. (prx)


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Jens M. schrieb:
> Nein. Du musst täglich nachsehen ob einer deiner Kontakte die Seuche
> hat.

Stimmt. Aber da reicht täglich WLAN.

von Jens M. (schuchkleisser)


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A. K. schrieb:
> Stimmt. Aber da reicht täglich WLAN.

Technisch gesehen auch für die Infektionsmeldung.
Mobildaten braucht die App eigentlich nicht.

von Fred F. (feuerstein7)


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A. K. schrieb:
> Fred F. schrieb:
>> Ich kapiere immer noch nicht, wozu das Betriebssystem geändert werden
>> muss.
>
> Weil bei Apple sonst kein BLE.
>
> Bei Google ist es nicht das OS, sondern die Play-Infrastruktur

Also ich habe hier ein altes 6s, die App heißt Ble Scanner. Google sagt 
ble gibt es ab Iphone4???

von A. K. (prx)


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Fred F. schrieb:
> Also ich habe hier ein altes 6s, die App heißt Ble Scanner. Google sagt
> ble gibt es ab Iphone4???

BLE haben ist nicht das Problem. Wohl aber, es permanent auch bei 
gesperrtem Phone und im Hintergrund zu nutzen, heisst es. Nützt ja sonst 
nichts.

von Ben S. (bensch123)


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Zum Glück nehm ich mein Smartdinges da fast nie mit....

von Fred F. (feuerstein7)


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A. K. schrieb:
> Fred F. schrieb:
>> Also ich habe hier ein altes 6s, die App heißt Ble Scanner. Google sagt
>> ble gibt es ab Iphone4???
>
> BLE haben ist nicht das Problem. Wohl aber, es permanent auch bei
> gesperrtem Phone und im Hintergrund zu nutzen, heisst es. Nützt ja sonst
> nichts.

Scheinbar scannt das Telefon sowieso permanent die BT Umgebung. 
Ansonsten würde es sich ja nicht ungefragt mit der Soundlinkbox koppeln, 
wenn die Box eingeschaltet wird.

von A. K. (prx)


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Fred F. schrieb:
> Scheinbar scannt das Telefon sowieso permanent die BT Umgebung.

Das System kann und darf es. Aber Fremd-Apps offenbar nicht permanent. 
Das ist doch genau der casus knacktus.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Ben S. schrieb:
> Zum Glück nehm ich mein Smartdinges da fast nie mit....

Bei der Freiwilligkeit kann man natürlich etwas nachhelfen. In der Sache 
mühelos nachvollziehbar wäre, wenn bestimmte derzeit generell 
unzulässige Aktivitäten mit App zulässig werden. Solche nicht 
existentiellen, bei denen einiger Kontakt entsteht und bei denen ein 
Sicherheitsabstand schlecht machbar ist.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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A. K. schrieb:
> Ben S. schrieb:
>> Zum Glück nehm ich mein Smartdinges da fast nie mit....
>
> Bei der Freiwilligkeit kann man natürlich etwas nachhelfen. In der Sache
> mühelos nachvollziehbar wäre, wenn bestimmte Aktivitäten nur mit App
> zulässig sind. Solche nicht existentiellen, bei denen einiger Kontakt
> entsteht und bei denen ein Sicherheitsabstand schlecht machbar ist.

Einkaufen z.B. Wenn dann der kleine Hunger kommt, bringt der ganz 
bestimmt die gewünschte Freiwilligkeit mit....

von A. K. (prx)


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Thomas U. schrieb:
> Einkaufen z.B. Wenn dann der kleine Hunger kommt, bringt der ganz
> bestimmt die gewünschte Freiwilligkeit mit....

Futtern würde ich unter existentiell notwendig verbuchen. Zudem ist es 
bisher zulässig. Weniger anrüchig wäre eine Lockerung unter bestimmten 
Bedingungen - eben der App.

von Cyblord -. (cyblord)


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Diese App Geschichte ist ein echtes Fest für die VTler. Die können sich 
glücklich schätzen dass unsere Regierung so bescheuert und tapsig an die 
Sache ran geht.

von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Diese App Geschichte ist ein echtes Fest für die VTler.

Taugt als Anleitung dafür, wie man etwas bereits im Ansatz vergeigt. Mit 
passender Vorgeschichte.

Bei Gesetzen gibts die Variante mit eingebauter Sollbruchstelle. Man 
baut vor vorneherein etwas ein, das garantiert sauer aufstösst und das 
man dann öffentlichkeitswirksam wieder rausnimmt. Der immer noch 
schlimme Rest kommt dann relativ unauffällig durch.

Das sollte man allerdings nicht so machen, wenn ein gewisses Vertrauen 
in den Staat eine Grundvoraussetzung für den Erfolg ist, und fürs drüber 
Gras wachsen lassen keine Zeit ist. Wenn ein möglicher Rest dieses 
Vertrauens bereits im ersten Schritt abhanden kommt - und dann lange 
genug abhanden bleibt, um den Erfolg zu verhindern.

Weil von diesem Vertrauen schon vorher viel abhanden kam. Beispielsweise 
wenn alle Jahre wieder stinkendes Sumpfgas wie die 
Vorratsdatenspeicherung hochblubbert und auch zwischendrin immer wieder 
mal jemand Ideen entwickelt, wofür man unter strengsten Voraussetzungen 
gesammelte Daten sonst noch überall verwenden könne.

Nun sind Menschen oft fachblind, sehen Dinge nur aus ihrer Rolle heraus. 
Das ist normal. Man sollte aber denken, dass ihnen Leute aus der nicht 
so eingebundenen Umgebung ab und zu mal stecken, was ausserhalb der 
Blase gedacht wird. Und wenn es die private Umgebung ist.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Manche haben bei diesem Thema mehr Erfahrung als andere. Dazu gehören 
hier Apple und Google. Google ist ja zurecht als Datenkrake verschrien, 
ist aber andererseits vielleicht gerade aufgrund dieses Rufes rege beim 
Thema Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit. Google kennt sich auf 
beiden Seiten dieser Themen gut aus. Und Apple hat über die Jahre aktiv 
am Ruf gearbeitet, den Staaten nicht in jeden Arsch zu kriechen - 
zumindest öffentlich, ob zurecht weiss ich nicht.

So darf man deren Ansatz verstehen. Die waren aus alter Erfahrung klug 
genug, von vorneherein auf eine Lösung zu setzen, die nicht sofort jeden 
Skeptiker das Schlimmste befürchten lässt.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
>
> Nun sind Menschen oft fachblind, sehen Dinge nur aus ihrer Rolle heraus.
> Das ist normal. Man sollte aber denken, dass ihnen Leute aus der nicht
> so eingebundenen Umgebung ab und zu mal stecken, was ausserhalb der
> Blase gedacht wird. Und wenn es die private Umgebung ist.

Schön wär's ja vielleicht  nur trifft es auf Politiker eher nicht zu. 
Die haben im Zweifel keine Fachkenntnise, durch die sie geblendet sein 
könnten, sondern stattdessen mehr oder weniger realistische 
Zielvorstellungen. Wenn sie dann von spin doctors und Ohrenbläsern 
umgeben sind, dann wird es eng. Da helfen häufig auch die ohnehin kaum 
vorhandenen privaten Kontakte nicht mehr.

von A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Die haben im Zweifel keine Fachkenntnise,

Missverständnis. Jeder entwickelt aus seiner Tätigkeit heraus 
Perspektiven, die davon und von ihrer Umgebung geprägt sind. Ob 
Techniker, Politiker, Arzt oder Putzfrau. Ich habe das als Fachblindheit 
bezeichnet, du nennst es anders.

Abgesehen davon ist Politiker ein Lernberuf wie viele andere. Viele 
entwickeln Fachkenntnis, jedenfalls die erfolgreichen, nur eher nicht 
technischer Art, sondern vielleicht in Aspekten wie Reden, Machtgewinn 
und -erhalt, Überzeugen, Durchsetzung von Interessen etc. Magst du 
vielleicht nicht, aber das ist auch Fachkenntnis.

: Bearbeitet durch User
von Rene K. (xdraconix)


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Jens M. schrieb:
> Hast du keine GApps bzw. keinen Playstore/Appstore, dürftest du
> verschont bleiben.

Ein Hoch auf Huawei 😅😂 alles richtig gemacht.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Die haben im Zweifel keine Fachkenntnise,
>
> Missverständnis. Jeder entwickelt aus seiner Tätigkeit heraus
> Perspektiven, die davon und von ihrer Umgebung geprägt sind.
> Magst du
> vielleicht nicht, aber das ist auch Fachkenntnis.

Magst Du vielleicht nicht, aber das ist Betriebsblindheit, gern auch 
Scheuklappen genannt.

Wollen wir uns hier wirklich um Bezeichnungen streiten? In der Sache 
scheinen wir einig zu sein ...

von Reinhard S. (rezz)


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Percy N. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>> Die haben im Zweifel keine Fachkenntnise,
>>
>> Missverständnis. Jeder entwickelt aus seiner Tätigkeit heraus
>> Perspektiven, die davon und von ihrer Umgebung geprägt sind.
>> Magst du
>> vielleicht nicht, aber das ist auch Fachkenntnis.
>
> Magst Du vielleicht nicht, aber das ist Betriebsblindheit, gern auch
> Scheuklappen genannt.

Betriebsblindheit ist die negative Formulierung meiner Meinung nach. Das 
man mit dem (Hintergrund-)Wissen aus $Beruf eine Sache anders beurteilt 
als Otto-Normal bzw. ein Fachfremder klingt für mich ziemlich 
nachvollziehbar.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Thomas U. schrieb:
> Enten füttern gilt als Picknick und ist inzwischen auch strafbar!

Da muss Yussuf aber aufpassen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Reinhard S. schrieb:

> Betriebsblindheit ist die negative Formulierung meiner Meinung nach. Das
> man mit dem (Hintergrund-)Wissen aus $Beruf eine Sache anders beurteilt
> als Otto-Normal bzw. ein Fachfremder klingt für mich ziemlich
> nachvollziehbar.

Du meinst, die  hintergründige Expertise eines Dipl-Verwaltungswirtes 
hinsichtlich Epidemiologie sei derjenigen des verwaltungsfrenden 
Virologen zB zwangsläufig überlegen?
Schon wieder eine neue Baustelle, scheint mir.

Das weniger lustige ist, das in dem Moment, in dem ein Pilitiker es 
wagt, zu bekennen, dass er sich in einer Sachfrage auf die überlegene 
Expertise von Fachleuten zu verlassen gedenke, das Geschrei groß ist.
Und zur Zeit wird sogar den Fachwissenschaftlern jede Form von 
Kernfähigkeit verübelt,  von Nichtwissenschaftlern, die offenbar mit der 
überlegdnen Fachkenntnis ausgestattet wissen, dass wissenschafrtliche 
Erkenntnisse per se statisch sind.

Genau wie Herr Meuthen, der so gern ins Parlament wollte, weil alle ihm 
namentlich bekannten Gesetze so bleiben müssen, wie sie sind. Und es 
gibt tatsächlich Wähler, die das gut zu finden scheinen ...

von Reinhard S. (rezz)


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Percy N. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>
>> Betriebsblindheit ist die negative Formulierung meiner Meinung nach. Das
>> man mit dem (Hintergrund-)Wissen aus $Beruf eine Sache anders beurteilt
>> als Otto-Normal bzw. ein Fachfremder klingt für mich ziemlich
>> nachvollziehbar.
>
> Du meinst, die  hintergründige Expertise eines Dipl-Verwaltungswirtes
> hinsichtlich Epidemiologie sei derjenigen des verwaltungsfrenden
> Virologen zB zwangsläufig überlegen?

Nein, eher unwahrscheinlich. Genauso wie der Virologe zwangsläufig nicht 
die Mittel hat, Verwaltungen auf Trab zu bringen.

> Das weniger lustige ist, das in dem Moment, in dem ein Pilitiker es
> wagt, zu bekennen, dass er sich in einer Sachfrage auf die überlegene
> Expertise von Fachleuten zu verlassen gedenke, das Geschrei groß ist.

Hab ich bis jetzt nicht mitbekommen.

> Und zur Zeit wird sogar den Fachwissenschaftlern jede Form von
> Kernfähigkeit verübelt,

Kernfähigkeit?

> von Nichtwissenschaftlern, die offenbar mit der
> überlegdnen Fachkenntnis ausgestattet wissen, dass wissenschafrtliche
> Erkenntnisse per se statisch sind.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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SAP und T-Systems sollen die deutsche Corona App proggen.
Na dann gute Nacht!

von A. K. (prx)


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Mw E. schrieb:
> SAP und T-Systems sollen die deutsche Corona App proggen.
> Na dann gute Nacht!

Selbst da besteht noch Hoffnung, wenngleich nicht unbedingt für den 
Umgang mit dieser Pandemie, sondern der nächsten. So macht jetzt sogar 
der BER wieder Schlagzeilen, und wohl das erste Mal positive. Es geht 
also voran in D, nur eben nicht schnell. ;-)

Um das mal positiv zu sehen: Das wirkt wie eine Garantie, dass man diese 
App mangels Existenz nicht so bald fürchten muss.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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A. K. schrieb:
> Um das mal positiv zu sehen: Das wirkt wie eine Garantie, dass man diese
> App mangels Existenz nicht so bald fürchten muss.

Jetz wo dus sagst.
Das sollte man wohl wirklich in dieser Richtung betrachten.

von Matthias L. (limbachnet)


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Mw E. schrieb:
> SAP und T-Systems sollen die deutsche Corona App proggen.

Wenn alle paar Tage die Basisparameter für die Funktion der App 
umgeschmissen werden, bringt NIEMAND sowas zum Laufen.

Mal sollen die Daten zentral gespeichert werden, mal dezentral; mal soll 
die App per Systemupdate aufgespielt werden, mal aus dem Appstore aktiv 
installiert werden; mal soll sie eine eigens flink hergestellte 
Systemschnittstelle nutzen (die auch noch gar nicht fertig ist), mal 
wieder nicht. Was bringst du denn so unter solchen Voraussetzungen 
zustande?

von Percy N. (vox_bovi)


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Reinhard S. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Reinhard S. schrieb:
>>
>>> Betriebsblindheit ist die negative Formulierung meiner Meinung nach. Das
>>> man mit dem (Hintergrund-)Wissen aus $Beruf eine Sache anders beurteilt
>>> als Otto-Normal bzw. ein Fachfremder klingt für mich ziemlich
>>> nachvollziehbar.
>>
>> Du meinst, die  hintergründige Expertise eines Dipl-Verwaltungswirtes
>> hinsichtlich Epidemiologie sei derjenigen des verwaltungsfrenden
>> Virologen zB zwangsläufig überlegen?
>
> Nein, eher unwahrscheinlich. Genauso wie der Virologe zwangsläufig nicht
> die Mittel hat, Verwaltungen auf Trab zu bringen.
>
Wir sind verloren! Hamburg ist in den Händen eines Molekularbiologen, 
wie soll der den Laden schmeißen? Der hat es ja noch nicht einmal 
geschafft, in der Zeit von 2011 bis 2018 als Finanzsenator das Land zu 
ruinieren, trotz Beust-Bunker aka Elbphilharmonie.

>> Und zur Zeit wird sogar den Fachwissenschaftlern jede Form von
>> Kernfähigkeit verübelt,
>
> Kernfähigkeit?
>
Falls Du herausfinden solltest, was da stehen sollte, hast Du Deine 
eigene entwickelt ...   ;-)

>> von Nichtwissenschaftlern, die offenbar mit der
>> überlegdnen Fachkenntnis ausgestattet wissen, dass wissenschafrtliche
>> Erkenntnisse per se statisch sind.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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SAP? Ständing abstürzende Programme? Schrecken, Angst und Panik?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Mw E. schrieb:
> SAP und T-Systems sollen die deutsche Corona App proggen.
> Na dann gute Nacht!

Da gehört nach nur positives.

wenn sies nicht gebacken bekommen ----> +
wenn sie übers ziel schießen, Rekurs ---> +
win win

Namaste

von U. B. (pasewalker)


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> ... Schrecken, Angst und Panik? ...

Gibt's nicht.

Unsere GgF (Gott-gleiche Führung), in persona GröKaz,
hat alles in Griff.

Und wenn die/der dieser Person nachgeordnet(e), fachlich ebenfalls
hinreichend unbefangene Gesundheitsminister(in) mal befehlen
sollte, zwecks Abwehr all' dieser lästigen Tierchen bzw. Virchen
müssten wir je nach Windrichtung rückwärts laufen, würde die grosse
Mehrheit des Volkes vorauseilend-gehorsam sich auch (dieser Anordnung)
ergeben, ohne zu klagen ...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Matthias L. schrieb:
> Was bringst du denn so unter solchen Voraussetzungen
> zustande?

Nennt sich gleitende Projektierung und ist auf Baustellen der 
Normalzustand.
**************

irgendwann im Sommer 2002

O-Ton dazu:
--> Die Zeichnungen sind noch nicht fertig  aber fahrt schon mal hin und 
fangt an.

Später dann am Freitag:

--> Musst nur hinfahren und fertig machen Dienstag VOB Abnahme.

<-- Kann ich bitte mal die Ausschreibung und das Angebot sehen?

--> Wozu?

<-- Um zu wissen was wir bauen sollten?

--> Warum?

<-- Weil vier Teams bei 7 Liften offensichtlich 4 verschiedenen optische 
und funktionale Designs ins gleiche Haus(Charité Onkologie) gebaut 
haben.
Ich könnte mir vorstellen, der Abnehmer wollte etwas einheitliches.

--> o.k. Was brauchst du?

<-- Die Unterlagen, Zeit  und wenn ich weis was es werden soll das 
passende Material und Zeit alles anzupassen.

--> o.k. wie lange?

<-- 1 Woche.

--> Das Geht nicht. Kannst du das nicht am WE erledigen?

<-- Dann benötige ich zusätzlich noch folgendes für alle Fälle bis 
Montag und die Unterlagen übers WE nach Hause.

--> Gut,  Material bestelle ich gleich.

<--  o.k. dann mach ich mich schlau und mach Montag durch bis alles 
steht.

DI 15:00  <-- VOB bestanden.

--> Danke, gutgemacht
+++++++++++++++++++

Das habe ich in 90ern und 2000ern de facto auf keiner Baustelle anders 
erlebt und seither nur mit veränderter Timeline (gestreckt), wegen "Just 
in time mit rollender Lagerhaltung."

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Ich denke doch, dass eine App, bei der Datensicherheit und Datenschutz 
ohnehin kritisch betrachtet werden (durchaus zu Recht) und von der 
erhofft wird, dass sie in 10.000er-Stückzahlen installiert wird, schon 
etwas aufwendiger zu erstellen, zu dokumentieren und dann auch 
abzunehmen ist als Aufzüge aus Normteilen. Die natürlich auch einige 
Sicherheitsbelange erfüllen müssen.

Ich gebe aber gerne zu, dass ich mich bei Aufzugstechnik nicht auskenne. 
Wenn du auch mal erkennen würdest, dass du dich hie und da auch nicht 
auskennst, würde das deiner Glaubwürdigkeit eher gut tun - als letzter 
Universalgelehrter wird allgemein der Geheimrat Goethe akzeptiert, und 
der hat nun auch wieder keine Aufzüge gebaut...

Soll heißen: Ich halte beide Prozesse schlicht für nicht vergleichbar.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Matthias L. schrieb:
> nicht vergleichbar.

zerbrechlich.
Namaste

von Dirk D. (bizarr)


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Matthias L. schrieb:
> Ich denke doch, dass eine App, bei der Datensicherheit und Datenschutz
> ohnehin kritisch betrachtet werden (durchaus zu Recht) und von der
> erhofft wird, dass sie in 10.000er-Stückzahlen installiert wird, schon
> etwas aufwendiger zu erstellen, zu dokumentieren und dann auch
> abzunehmen ist als Aufzüge aus Normteilen. Die natürlich auch einige
> Sicherheitsbelange erfüllen müssen.

Darum geht es hier nicht. Die Verantwortlichen sind mal wieder mit der 
üblichen Mischung aus Lernresistenz und Unverfrorenheit ans Werk 
gegangen und ernten jetzt die Früchte ihres skandalösen Vorgehens.

Leider scheint man aus dem Desaster bei der Telematik-Infrastruktur 
nichts gelernt zu haben -> epic fail!

von Percy N. (vox_bovi)


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Matthias L. schrieb:
>
> Ich gebe aber gerne zu, dass ich mich bei Aufzugstechnik nicht auskenne.
> Wenn du auch mal erkennen würdest, dass du dich hie und da auch nicht
> auskennst, würde das deiner Glaubwürdigkeit eher gut tun - als letzter
> Universalgelehrter wird allgemein der Geheimrat Goethe akzeptiert, und
> der hat nun auch wieder keine Aufzüge gebaut...
>
Ich hätte da eher an Leibniz gedacht.

Aber diese Farbenlehre ...

von Matthias L. (limbachnet)


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Dirk D. schrieb:
> Darum geht es hier nicht.

Es war eine Antwort auf Winfrieds direkt vorangegangenen Post. Und da 
ging es ganz genau darum - und keinesfalls um das übliche sinnfreie 
Bashing jeglicher nicht näher definierter "Verantwortlicher".

von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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Auch auf die Gefahr hin, daß nach so vielen Einträgen das nicht mehr 
gelesen wird:

Es ist völlig wurscht, wie Daten abgelegt werden, das Ganze scheitert 
schon daran, daß Bluetooth nicht zur Abstandsmessung geeignet ist:

Das Ganze basiert ja am RSSI-Wert, d.h. aus dem Produkt aus 
Sendeleistung und Antennengewinn eines sendenden Geräts, der 
Freiraumdämpfung und dem Antennengewinn und dem Wirkungsgrad der 
Empfangselektronik.
Eigentlich will man ja nur den Faktor Freiraumdämpfung ~ 1/r² eruieren 
und das geht einfach nicht.
Alleine der Antennengewinn jedes der beiden Geräte kann je nach 
Ausrichtung umd 10dB unterschiedlich ausfallen - wir sprechen also von 
einer Empfangsleistung, die bis zu einem Faktor 100 (!) variieren kann, 
d.h. der Abstand kann um den Faktor 10 variieren - 1m oder 10m Abstand 
sind so nicht unterscheidbar.

Wer das mal ausprobieren will: Es gibt einige Apps, die den RSSI-Wert 
darstellen können (Bluetooth Intensity oder NextGen Bluetooth Analyzer) 
und ich hab' mal ein paar Endgeräte (Polar Uhr, BT-Empfänger für 
Audio-Stream auf die Stereoanlage, Notebook) mit meinem Samsung Galayx 
A5 getestet: Je nach Ausrichtung des Smartphones waren schon 10dBm 
Änderung im Empfang - bei nominellen 2m könnten es also aus der Rechnung 
heraus auch 6m gewesen sein.

Ein Zusatzproblem: Sobald ein Gerät mit z.B. drahtlosen Kopfhörern 
gepairt ist, pingt es natürlich nicht mehr und ist für andere Geräte gar 
nicht mehr sichtbar.

Was sagt uns das?
Die App-Entwickler haben vielleicht irgendwann Informatik "studiert", 
aber keinen blassen Dunst von der darunterliegenden Technik. Alleine das 
Thema Antennengewinn versteht (zumindest in Ö) schon ein 15-jähriger 
NT-HTL-Schüler.

Noch viel schlimmer ist allerdings die Haltung von Politikern, die eine 
solche App sogar als Bedingung für die uneingeschränkte 
Bewegungsfreiheit angedacht haben - das auch nur laut auszusprechen ist 
schon mehr als bedenklich.

von Cyblord -. (cyblord)


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Jürgen W. schrieb:

> Die App-Entwickler haben vielleicht irgendwann Informatik "studiert",
> aber keinen blassen Dunst von der darunterliegenden Technik. Alleine das
> Thema Antennengewinn versteht (zumindest in Ö) schon ein 15-jähriger
> NT-HTL-Schüler.

> Was sagt uns das?
Alle Doof ausser du, und HTL-Schüler?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Du implizierst, das der Sinn der App ein anderer als "wir haben was 
gemacht, wählt uns nochmal!!eins!1!!elf" wäre.

von U. B. (pasewalker)


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> Noch viel schlimmer ist allerdings die Haltung von Politikern,
> die eine solche App sogar als Bedingung für die uneingeschränkte
> Bewegungsfreiheit angedacht haben

Auch die meisten (rest-) deutschen Lemminge haben damit kein Problem.
Die machen das alles, und noch viel mehr, ganz freiwillig!

Und wenn ihr 3Jahre altes Handy solch eine Äpp nicht "kann", kaufen
sie halt ein neues, gerne von Hua-Auweiah ...

von Da D. (dieter)


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Jürgen W. schrieb:
> Es ist völlig wurscht, wie Daten abgelegt werden, das Ganze scheitert
> schon daran, daß Bluetooth nicht zur Abstandsmessung geeignet ist:

Bist du echt so arrogant zu glauben, dass du das alles viel besser weißt 
als die Leute, die sich tatsächlich mit der App Entwicklung beschäftig 
haben? Meinst du nicht, die haben das auch mal getestet und sich die 
Ergebnisse angeschaut?

Bzw. bei allen Argumenten, warum diese Abstandsmessung nutzlos sein 
wird immer eins übersehen: Es geht hier gar nicht um eine exakte 
Abstandsbestimmung. Es geht nur darum, mit einer gewissen 
wahrscheinlichkeit die Möglichkeit einer Ansteckung zu bestimen. Und die 
Trefferrate braucht überhaupt nicht 100% zu sein. Noch nichtmal nahe an 
100%. Die Genauigkeit muss nur groß genug sein, damit man genügend 
Kontakte identifiziert um den R-Faktor des Virus unter 1 zu drücken! Nur 
das ist das Ziel der Sache. Nicht eine 100%ig genaue Abstandsvermessung.

von Uhu U. (uhu)


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Jürgen W. schrieb:
> Noch viel schlimmer ist allerdings die Haltung von Politikern, die eine
> solche App sogar als Bedingung für die uneingeschränkte
> Bewegungsfreiheit angedacht haben - das auch nur laut auszusprechen ist
> schon mehr als bedenklich.

Das Beispiel zeigt doch wunderbar deren Haltung: ein Faktor 10 spielt 
einfach keine Rolle, die Herrschaften wollen nur spielen, dafür gelobt, 
wiedergewählt und sehr ordentlich bezahlt werden.

von U. B. (pasewalker)


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Beeindruckend ist jedenfalls, dass diese tolle Äpp problemlos
erkennen kann, ob sich zwischen dem potentiellen Virus-Emittenden
und seinem unschuldigen Gegenüber eine Glas- oder PVC-Scheibe befindet 
...

Suchwort "Glasscheibe" in:
https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2020-04/corona-app-tracking-handydaten-bluetooth-datenschutz

von Fred F. (feuerstein7)


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Solange es seeeehr wenige sind die infiziert sind, dürfte das fast 
vernachlässigbar sein. Hab ich oben schon mal erwähnt, ich habe immer 
wesentlich mehr BT Kontakte als physische Kontakte.
Das Bedeutet ein Infizierter verteilt z.B. per App 3 korrekte Kontakte 
und 27 falsch negative Kontakte.
Resultat: 30 Personen werden getestet und haben vermutlich Hausarrest 
bis zur Auswertung. Eine Person ist evtl. davon Positiv,  29 Negativ. 
Der Schaden wäre im Vergleich zum Nutzen tolerabel.

Die Technik dahinter (Integration ins OS) hat sich ja wohl auch schon 
geändert, eigentlich sollte dafür eine App reichen, die auch auf alten 
Geräten läuft. Es geht ja nicht nur um Datenschutz sondern auch um die 
Chance diese App Personen anzubieten, die die nutzen wollen.

Gerade Kinder und ältere haben oft eher alte Geräte. Die Nutzer von µC 
Net haben ja auch in diversen Threads darauf hingewiesen, dass sie nicht 
alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen und die alten Knochen so lange 
wie möglich nutzen.

Beitrag #6244825 wurde vom Autor gelöscht.
von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> Resultat: 30 Personen werden getestet und haben vermutlich Hausarrest
> bis zur Auswertung.

Nein, die werden für 2 Wochen mit Quarantäne belegt – das ist jedenfalls 
im Moment die Praxis.

> Eine Person ist evtl. davon Positiv,  29 Negativ.
> Der Schaden wäre im Vergleich zum Nutzen tolerabel.

29 x 14 Tage Hausarrest macht insgesamt 406 Tage, die den Leuten 
schlicht gestohlen werden, um einen Infizierten mit der Qualität einer 
mittelschweren Grippe stillzulegen?

Ich halte das nicht für tolerabel

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:

> 29 x 14 Tage Hausarrest macht insgesamt 406 Tage, die den Leuten
> schlicht gestohlen werden, um einen Infizierten mit der Qualität einer
> mittelschweren Grippe stillzulegen?
>
Verkehrsunfall auf der A 1; 12 Kilometer Stau. Mehrere tausend 
Verkehrsteilbehmer sitzen für Stunden fest, können nicht einmal aufs 
Klo. Und das alles nur, um einen Unfallfahrer mit einer unbedenklichen 
Schienbeinfraktur aus seinem zerknüllten Auto zu schneiden.

> Ich halte das nicht für tolerabel

Mag sein.

von A. K. (prx)


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Es geht nicht um Sicherheit, sondern um Wahrscheinlichkeit. Wenn die 
meisten Installationen halbwegs brauchbare Ergebnisse liefern, ist das 
bereits ein Gewinn. Bei positivem Ergebnis niemand aufgehängt, sondern 
getestet. Es ist also nicht erforderlich, dass die Entfernung genau 
stimmt. Und wer eine halbe Stunde bloss durch eine Scheibe vom Kollegen 
getrennt war, der kriegt eben einen negativen Test.

von A. K. (prx)


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Uhu U. schrieb:
> Ich halte das nicht für tolerabel

Wenn die Alternative eine prophylaktische Stillegung aller Betriebe ist, 
die nicht anderweitig abgesichert werden können?

von Matthias L. (limbachnet)


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Uhu U. schrieb:
> Nein, die werden für 2 Wochen mit Quarantäne belegt – das ist jedenfalls
> im Moment die Praxis.

Es gibt im Moment gar keine Praxis im Umgang mit per App festgestellten 
Verdachtsmeldungen.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Wenn die meisten Installationen halbwegs brauchbare Ergebnisse liefern

Nach wissenwasserj 
(Beitrag "Re: Nix mit freiwilliger Kontaktverfolgung") sind die 
Ergebisse mit einem Fehlerfaktor (!) 10 behaftet und Kekulè meint auch 
das brächte nichts, weil viel zu fehleranfällig.

Die Konsequenz wird sein, dass viele ihre Freiwilligkeit bitter bereuen 
werden und das Mistding raus schmeißen. Die behördliche Reaktion wird 
dann der Zwang sein, dieses Mistding auf dem Smarty zu haben, oder 
irgend welche gravierenden Nachteile hinnehmen zu müssen…

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Die frage ist doch nicht was die App bringt, sondern was sie mit und 
nach sich bringt und zieht.
Ein erfüllter Wunsch gebiert 100 Neue.
Namaste

von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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@Cyblord und @Da D.

Ja, ich kenn' mich aus. Ich denke, 5 Jahre HTL für ET, ein Diplom- und 
Doktoratsstudium in Elektrotechnik qualifizieren mich eine Aussage zu 
treffen.
Man braucht dazu nämlich gar nicht zu wissen, wie eine App funktioniert 
oder welches Betriebssystem auf einem Smartphone läuft; die 
Problemstellung fängt bei der Hardware an, und Informatiker und 
App-Bastler lernen nun mal nicht Wellenausbreitung bzw. Antennentheorie.

Auch die österreichische AGES (Agentur für Ernährungssicherheit, sowas 
wie die BfArM) hat genau deshalb von der Weiterverfolgung eines solchen 
Ansatzes vor 3 Wochen abgesehen - die Trefferquote eines korrekten 
Kontaktes liegt bei gerade mal 0,1%.
Wenn man beim ersten Mal kontaktiert und getestet wird und sich bis zum 
Testergebnis für 1-2 Tage bis zum Ergebnis in Selbstquarantäne begeben 
soll, ist das ja noch verkraftbar; meistens wird das Testergebnis 
negativ sein und man quittiert es mit einem Schulterzucken.
Nicht aber beim 2. oder 3. Mal - auch ein noch so gutmütiger Mensch 
schmeißt dann eine solche App wieder weg.

von Thomas U. (charley10)


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Jürgen W. schrieb:
> @Cyblord und @Da D.
>

> Wenn man beim ersten Mal kontaktiert und getestet wird und sich bis zum
> Testergebnis für 1-2 Tage bis zum Ergebnis in Selbstquarantäne begeben
> soll, ist das ja noch verkraftbar; meistens wird das Testergebnis
> negativ sein und man quittiert es mit einem Schulterzucken.
> Nicht aber beim 2. oder 3. Mal - auch ein noch so gutmütiger Mensch
> schmeißt dann eine solche App wieder weg.

Technisch gute Erkärung. Aber: Diese APP MUSS kommen! Auch wenn die 
JETZT nur wenige 'Pseudotreffer' generiert werden. Aber die später 
weitere Verwendung...

von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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Thomas U. schrieb:
> Jürgen W. schrieb:
>> @Cyblord und @Da D.
>>
>
>> Wenn man beim ersten Mal kontaktiert und getestet wird und sich bis zum
>> Testergebnis für 1-2 Tage bis zum Ergebnis in Selbstquarantäne begeben
>> soll, ist das ja noch verkraftbar; meistens wird das Testergebnis
>> negativ sein und man quittiert es mit einem Schulterzucken.
>> Nicht aber beim 2. oder 3. Mal - auch ein noch so gutmütiger Mensch
>> schmeißt dann eine solche App wieder weg.
>
> Technisch gute Erkärung. Aber: Diese APP MUSS kommen! Auch wenn die
> JETZT nur wenige 'Pseudotreffer' generiert werden. Aber die später
> weitere Verwendung...

Du meinst, damit die Stasi 2.0 sich austoben darf?

Tatsächlich habe auch ich die Befürchtung. Bei uns in Ö haben ja sowohl 
der "Kurze" wie auch der 1. Nationalratspräsident mit solchen 
Überwachungsphantasien bzgl. Reisefreiheit herumphantasiert.

Da bin ich ausnahmsweise froh, daß die FPÖ eine lautstarke Opposition 
ist, in dem Fall aber sogar mehr die SPÖ, die sind besser im 
Demo-organisieren.
Noch mehr aber bin ich froh, daß wir ein Tourismus-Land sind, in dem 
jeder Hotelier diesen Spinnern das Messer an die Kehle setzt - das 
funktioniert nur gut mit Reisefreiheit.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ganz ehrlich: Ich verstehe eure Probleme nicht. Solange man mir keinen 
millimetergenauen GPS-Tracker in die Stirn implantieren möchte, der 
direkt vom Herzen angetrieben wird, mache ich mir da keine Sorgen.

Angenommen ich will Scheiße bauen - aus welchen Gründen auch immer - 
bleibt das Handy halt zuhause. Ja so ein Pech aber auch für die 
Überwachung.

Ich kann im Moment auch beim besten Willen noch keine Verpflichtung 
erkennen, so eine App zu benutzen. Evtl. reicht es, wenn ein genügend 
großer Teil der Bevölkerung sie freiwillig nutzt. Dann könnt paar ihr 
Verschwörungstheoretiker euch weiter unter euren Aluhüten verstecken und 
konspirativ "frei unter dem Radar fliegen"...

Vielleicht sollte man sich lieber einmal klarmachen, daß dieses Virus 
ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und auch nur 
gesamtgesellschaftlich gelöst werden kann. Ein paar Idioten, die drauf 
scheißen und das Virus möglicherweise frei weiterverbreiten, aus 
Unwissenheit oder aus Dummheit, werden sonst am Ende noch für eine 
kräftige zweite Welle nach der Urlaubssaison sorgen und dann fängt der 
ganze Spaß von vorne an. Wenn ihr das wirklich wollt... dann genießt 
diesen letzten Urlaub, insofern es diesen Sommer Reisen ins Ausland 
geben wird. Wohin es führt in solchen Krisen z.B. nach Österreich zu 
fahren und mit infizierten Wirten Party zu machen, haben wir gesehen. 
Ich hoffe, daß Deutschland immerhin so schlau ist, die Rückkehrer für 
2..3 Wochen irgendwo einzubunkern, damit die für andere im eigenen Land 
keine Gefahr darstellen. Vom Flieger ab in die Quarantäne-Einrichtung. 
Nicht nach Hause in die Quarantäne, daß sich da nicht alle dran halten 
haben wir auch schon gesehen.

Übrigens können es sich die Ösis im Vergleich zu uns wirklich erlauben, 
über Lockerungen nachzudenken. Die haben nur noch 50 Neuinfektionen 
täglich oder so. Davon sind wir in Deutschland noch Monate entfernt, 
möglicherweise erreichen wir so eine niedrige Zahl dank eurem tollen 
Freiheitsdrang nie.

Aktuell haben wir noch etwa 40.000 Infizierte, die nicht als genesen 
gelten. Würden wir diese extremen Maßnahmen noch 3..4 Wochen 
durchhalten, oder im Extremfall noch zwei Monate, hätten wir das eigene 
Land (was euch ja angeblich immer so heilig ist) mit hoher 
Wahrscheinlichkeit fast CoViD19-frei. Aber nöö, da fährt man lieber 
wieder frei durch die Gegend, schön Party Party, Gottesdienst braucht 
man ja auch voll, das wird das Virus sicherlich schwer beeindrucken wenn 
man es anbetet zu verschwinden, aber immerhin könnt ihr dann auf die 
Trauerfeier wenn doch - ja so ein Pech wenns die eigene ist - Oma an dem 
Virus gestorben ist.

Und dann kommen da noch Politiker und vertreten öffentlich die Meinung, 
daß man sich ja um Leute, die sowieso höchstwahrscheinlich in einem 
halben Jahr sterben, nicht mehr zu kümmern braucht. Hallo, geht's noch? 
Können wir die ja gleich alle erschießen, dann sind wir das "Problem" ja 
los, oder wie hat der sich das vorgestellt? Ich finde wer so eine 
Scheiße zum Besten gibt, sollte noch im selben Atemzug seinen Rücktritt 
erklären, um weiteren Schaden von seinem Amt und seiner Partei 
abzuwenden. Wählen kann man solche "Demokraten" jedenfalls nicht.

Sorry, meine Meinung.

von Percy N. (vox_bovi)


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Jürgen W. schrieb:

> Noch mehr aber bin ich froh, daß wir ein Tourismus-Land sind, in dem
> jeder Hotelier diesen Spinnern das Messer an die Kehle setzt - das
> funktioniert nur gut mit Reisefreiheit.

Das scheint in Ischgl ja auch ganz famos geklappt zu haben.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hehe definitiv. Eigentlich müsste man diese Gebiete dafür verklagen, daß 
sie das Virus zumindest grob fahrlässig in ganz Europa versprüht haben. 
Schade, daß man das nicht genau nachweisen kann.

von Uhu U. (uhu)


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Ben B. schrieb:
> Eigentlich müsste man diese Gebiete dafür verklagen, daß
> sie das Virus zumindest grob fahrlässig in ganz Europa versprüht haben.

Wie verklagt man denn ein Gebiet?

von Fred F. (feuerstein7)


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Ich versuche mal eine Zusammenfassung (inklusive meiner Meinung):

Eine App die ein neues OS inklusive potentieller Hintertüren fordert ist 
bedenklich aus Datenschutzgründen und verwehrt zeitgleich die 
Beteiligung derer die ein etwas älteres Gerät benutzen.

Eine App die installiert und danach wieder gelöscht werden kann, die 
einen vertrauenswürdigen Umgang der Daten gewährleistet. Die auch auf 
alter Hardware läuft wäre akzeptabel. Technische Nachteile wie ein 
höherer Stromverbrauch durch permanentes BT scannen können zur Not auch 
durch zweimaliges laden pro Tag oder durch eine Powerbank kompensiert 
werden.

Die Funktionalität hat eine schlechte Trefferquote, in einem Bundesland 
wie Mec.Pom oder Sachsen Anhalt wo momentan mit sehr wenig infizierten 
unter der Bevölkerung zu rechnen ist wäre das auch akzeptabel. Beispiel 
Sachsen Anhalt. 2 Millionen Einwohner, darunter sind vielleicht noch 
eine zweistellige Zahl unentdeckt infizierter. Selbst bei 20 mal mehr 
falsch positiver Kontakte wäre das für mich tolerabel.

Eine wichtige Frage ist noch offen, "Wozu das ganze, wo soll die Reise 
hingehen?". Wollen wir das Virus ausrotten wie die Pest, leben wir damit 
wie mit der Grippe, können wir es zumindest temporär mit einem Impfstoff 
eindämmen oder halt mit Unterbrechung der Infektionsketten.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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3sat stoppt die Vierenschleuder

 Puffpaffs letze Schicht ist heute gelaufen.
Er hat für eich den O.F. Weidling gemacht,
und hoffentlich nicht Perlen vor die Säue geworfen.

Ich verneige mich vor Dir Sebastian
Dein Sarkasmus gibt mir Kraft.

Namaste

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Ben B. schrieb:
>> Eigentlich müsste man diese Gebiete dafür verklagen, daß
>> sie das Virus zumindest grob fahrlässig in ganz Europa versprüht haben.
>
> Wie verklagt man denn ein Gebiet?

Das ist gar nicht mehr so weit hin. Neuerdings kann man nicht nur 
Mietverträge über Wohneaum kündigen, sondern auch Nebenräume oder Teile 
eines Grundstücks, vgl § 573 a BGB. Wie dieser Unsinn durch die 
Ausschüsse rutschen konnte, ist mir unbegreiflich.

Aber wenn man Grundstücke kündigen kann, dann ist es nur noch ein 
kleiner Schritt bis zur Parteifähigkeit, nicht wahr?

von Dirk D. (bizarr)


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Matthias L. schrieb:
> Es war eine Antwort auf Winfrieds direkt vorangegangenen Post. Und da
> ging es ganz genau darum - und keinesfalls um das übliche sinnfreie
> Bashing jeglicher nicht näher definierter "Verantwortlicher".

Deine Antwort liest sich aber so, als wären die Verzögerungen normal und 
das ist unabhängig von Deinen Motiven falsch. Die „Corona-App“ ist 
hierzulande ein Projekt der Bundesregierung und die Verzögerungen waren 
bei dieser App hausgemacht, weil man den Hals nicht voll genug bekam. 
Die Verantwortlichen träumten trotz der Dringlichkeit mal wieder von 
staatlich kontrollierten BigData-Servern mit erheblichem 
Missbrauchspotential. Details zur Umsetzung hielt man lange unter 
Verschluss und durch die absurde Idee einer fest im Betriebssystem 
eingenisteten App verspielte man den letzten Rest Vertrauen.

Jürgen W. schrieb:
> Auch die österreichische AGES (Agentur für Ernährungssicherheit, sowas
> wie die BfArM) hat genau deshalb von der Weiterverfolgung eines solchen
> Ansatzes vor 3 Wochen abgesehen - die Trefferquote eines korrekten
> Kontaktes liegt bei gerade mal 0,1%.

Hast Du nähere Informationen, wie diese Zahl ermittelt wurde? Dass man 
die exakte Entfernung zwischen zwei Bluetooth-Geräten nicht so einfach 
bestimmen kann, ist für mich technisch nachvollziehbar. Wobei es da 
schon Ansätze zu geben scheint, um die Genauigkeit durch variierende 
Beacon-Parameter, Training und Kalibrierung zu verbessern. Aber das ist 
zeitaufwändig und teuer. Es wäre auch denkbar, dass die Messungen später 
durch Berechnungen auf einem zentralen Server nochmal aggregiert und 
analysiert werden. Das ist datenschutzrechtlich ein Albtraum.
Aber selbst wenn es nicht gelingt, die Genauigkeit ausreichend zu 
optimieren, fallen mir nur sehr wenige Szenarien ein, bei denen andere 
BT LE Geräte über einen längeren Zeitraum sichtbar sind, obwohl sie 
keinerlei räumlichen Bezug zueinander haben. Ohne Details zur Berechnung 
fällt es mir sehr schwer, diese Trefferquote zu glauben.

von A. K. (prx)


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Apropos (berechtigte) Sorge um Privatsphäre ob staatlicher 
Sammelleidenschaft, im Fall von Xiaomi Smartphones:

“It’s a backdoor with phone functionality,”
https://www.forbes.com/sites/thomasbrewster/2020/04/30/exclusive-warning-over-chinese-mobile-giant-xiaomi-recording-millions-of-peoples-private-web-and-phone-use/#24b1b0b1b2a7

"... including search engine queries whether with Google or the 
privacy-focused DuckDuckGo ... even if he used the supposedly private 
“incognito” mode."

Vielleicht braucht man die App bei solchen Geräten überhaupt nicht.

: Bearbeitet durch User
von Der Freundliche Gast X. (Firma: mc.net) (friendly_offtopic)


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Je nach Smartphone sollte das bisschen Bluetooth getracke das geringste 
Problem sein:

https://blog.fefe.de/?ts=a052dc40

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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LOL der alte fefe Blog. Da kann ich auch gleich die Blöd lesen wenn ich 
mich für IT-Security interessiere.

von Matthias L. (limbachnet)


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Dirk D. schrieb:
> Deine Antwort liest sich aber so,

Ich bin aber nur dafür verantwortlich, was ich selbst schreibe und nicht 
dafür, was du da heraus- oder gar hineinlesen möchtest...

Aber wenn das oben missverständlich war, dann hole ich gerne etwas 
weiter aus:

Dirk D. schrieb:
> die Verzögerungen waren
> bei dieser App hausgemacht, weil man den Hals nicht voll genug bekam.
> Die Verantwortlichen träumten trotz der Dringlichkeit mal wieder von
> staatlich kontrollierten BigData-Servern mit erheblichem
> Missbrauchspotential. Details zur Umsetzung hielt man lange unter
> Verschluss und durch die absurde Idee einer fest im Betriebssystem
> eingenisteten App verspielte man den letzten Rest Vertrauen.

Da liegen wir gar nicht weit auseinander, oder hattest du mein "Durchaus 
zu Recht" oben irgendwie überlesen?

Es werden in der Diskussion um die App nur gerne diejenigen, die sie 
haben wollen und diejenigen, die sie bauen sollen, durcheinandergemixt. 
Oben wurde z.B. mit leichter Häme auf SAP und T-Systems geschaut, die 
können aber nix für die häufiger mal wechselnden Vorgaben und 
Rahmenbedingungen. Die Vorgaben müssen aus der Politik kommen, und 
irgendwann müssen sie endlich mal festgeklopft werden, sonst KANN 
niemand die App bauen. Warum die Vorgaben so oft geändert wurden, das 
möchte (und kann) ich nicht beurteilen, ich war ja nicht dabei.

Man hätte es natürlich viel einfacher haben können. Es gibt ja schon 
fertige Apps im Einsatz in Asien - aber deren Datenschutzniveau möchte 
ich hierzulande nicht in Betrieb sehen...

von Matthias L. (limbachnet)


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Ach, noch vergessen: Und Winfried hatte das mit seinen ebenfalls auf der 
Baustelle variierenden Aufzugs-Projekten verglichen - und diesen 
Vergleich halte ich für ein wenig hinkend. Das wiederum hat aber nichts 
mit den Vorgaben für die App zu tun, sondern mit deren Umsetzung - und 
"die Verantwortlichen" für das eine sind nicht identisch mit denen für 
das andere.
So, ausreichend erklärt?

von Dirk S. (scug)


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Ich habe früher oft die Erfahrung gemacht das viele Programme, die 
dauerhaft nach Bluetooth Geräte suchen irgendwann stehen bleiben. Zu 
Zeiten wo es noch ein richtiger Hype war mit einer coolen dauerhaft 
sichtbaren Bluetoothkennung rumzulaufen. Woran das Problem liegt das die 
Suche unerwartet beendet wird, weiß ich nicht. Vielleicht Störender?

Das könnte ja ebenfalls mit der Corona App auch schnell passieren, das 
die App unerwartet die Suche beendet.

von Uhu U. (uhu)


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Dirk S. schrieb:
> früher

Was heißt das in Zahlen?

> viele Programme

Dto. und welche?

War es BT classic, oder BTLE?

von Dirk S. (scug)


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Uhu U. schrieb:
> Was heißt das in Zahlen?

Wenn man so vor 5 Jahren nach Geräten gesucht hat, war noch sehr viel 
los. Vor 10 Jahren war es noch richtig cool. Es hat viel Spaß gemacht an 
Orten nach Bluetooth Geräten zu suchen wo viele Leute unterwegs waren 
wie Innenstadt, Veranstaltungen. Viele waren sehr kreativ, was eine gute 
Kennung anging. Das hat leider in den letzten 2 Jahren stark abgenommen.

Uhu U. schrieb:
> Dto. und welche?
> War es BT classic, oder BTLE?

Das war Bluetooth Classic mit einem Ipaq 3870, den konnte man einstellen 
das er pausenlos sucht. Da man an dem Ipaq noch löten konnte, habe ich 
eine LED am Bluetooth Chip angelötet, die mir angezeigt hat, ob das 
Bluetooth noch läuft. Interessanterweise ist die Suche oft an den 
gleichen Orten stehengeblieben z. B. in München Kaufingerstrasse 
zwischen Kaufhof und Apple Store, oder am Hauptbahnhof beim Yourmas.

Auch bei einem Android 5 oder 6 Smartphone habe ich das festgestellt, 
welches mit Wigle Bluetooth App nach BT Classic und BTLE gesucht hat.

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