Forum: Offtopic Nix mit freiwilliger Kontaktverfolgung


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Gustav K. (hauwech)


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Ben B. schrieb:
> Aktuell haben wir noch etwa 40.000 Infizierte, die nicht als genesen
> gelten. Würden wir diese extremen Maßnahmen noch 3..4 Wochen
> durchhalten, oder im Extremfall noch zwei Monate, hätten wir das eigene
> Land (was euch ja angeblich immer so heilig ist) mit hoher
> Wahrscheinlichkeit fast CoViD19-frei.

Leider nicht ganz zu Ende gedacht: Das eigene Land möglicherweise - und 
was ist mit dem Rest der Welt? Die Touris wollen die Welt bereisen, ohne 
Rücksicht auf Verluste. Also entweder du "trocknest" mit einem 
weltweiten Dauer-Shutdown die Welt aus, oder du impfst die ganze Welt 
durch - falls es denn eine Immunisierung gibt bzw. einen Impfstoff geben 
wird. Dann sollte sich aber der nächste Virus mindestens 20 Jahre Zeit 
lassen, damit wir den von SARS-CoV-2 angerichteten Scherbenhaufen 
beseitigen können.

Oder wir bauen eine chinesische Mauer um Deutschland. Keiner kommt rein, 
keiner kommt raus. Mal abgesehen von den Kosten und dem Unterhalt der 
Mauer wird sich die Begeisterung der Bevölkerung in Grenzen halten.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ihr habt es noch immer nicht begriffen, die Kurve muss flach aber endlos 
prägnant bleiben um jederzeit einen Grund aus dem Hut zaubern zu können 
die Sklaverei aufrecht zu erhalten.

Namaste

von A. K. (prx)


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Mittlerweile haben wohl auch sämtliche Katzen und Hunde begriffen, dass 
du das so siehst. Mehr wird es ohne Argumentationsverstärker nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von A. O. (a-o)


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Da gab es Neuigkeiten bei Fefe:
Ich hatte ja hier mal die These geäußert, dass es sich bei der Corona-App gar nicht um eine App handelt, sondern um eine Strategie zur Vortäuschung von Geschäftigkeit und Aktionismus, zur Ablenkungung davon, dass die Regierung auf ganzer Linie alles verkackt.
...
Auf meine Frage, wer im Kanzleramt die schwierigen u Druck ausübenden Gespräche mit Apple geführt hätte, von denen häufiger die Rede war, kam die überraschende Antwort: niemand. BMG? auch niemand. Nur bei Fraunhofer hätte es Apple Kontakte gegeben.
https://blog.fefe.de/?ts=a054439c

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Mittlerweile haben wohl auch sämtliche Katzen und Hunde begriffen, dass
> du das so siehst. Mehr wird es ohne Argumentationsverstärker nicht mehr.

Langsam aber scheinen bei dir Zweifel daran zu wachsen, dass ich damit 
völlig falsch liege. Ich weiß, ich tu lästig. Das tu ich aber gern. 
Dafür benötige ich keine physische Argumentationshilfe, welche ich ja 
wie du weist ablehne. Aber eine kleine Erinnerung an das Leben vor der 
Labortüre von Zeit zu Zeit sollten auch Technikern nicht dringend 
vorenthalten bleiben. ;)

Übrigens werden auch heute Millionen Kinder in Deutschland an für sie 
Notwendigen Kontakten zu gleichaltrigen und Verwandten gehindert und 
isoliert, was sie massiv belastet und lange nachwirkend traumatisiert, 
mit der Folge, das sie später Schwierigkeiten im direkten sozialen 
Umgang miteinander haben werden und noch mehr Ablenkung in der 
Virtuellen Welt suchen werden.

Wem das wohl wieder gefallen wird? Und zu wessen Lasten?
Und was das Schlimmste ist sie erleben ihre Eltern nicht als Hilfe, denn 
diese selbst sind der staatlichen Willkür schutzlos ausgeliefert ohne 
Aussicht auf Besserung. Im Gegenteil!

Das nämlich erleben wir gerade, die Zerstörung sozialer Strukturen
welche dem Bombenterror gleichkommen aber das materielle  Vermögen 
verschont während alle ideellen Werte zerstört werden.
Besser lässt sich keine Gesellschaft durchökonomisieren.

Was wir erleben ist der Krieg von Ökonomie gegen alle menschlichen 
Ideale. Wobei sich der Aggressor eben dieser bedient um die Solidarität 
zu deren Zerstörung selbst zu missbrauchen.

Die Neue Weltordnung ist eine Faschistische Selbstermächtigung der 
ökonomisch mächtigen dieser Welt.

Namaste

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Bluetooth sendet ausschließlich im 2,4GHz Band.
Da gibt es genug Möglichkeiten Störsender in Betrieb zu nehmen.
Zu einen reicht es ja schon Analoge Videosender in Betrieb zu nehmen.
Bei 2 Sender ist das Band schon fast komplett lahmgelegt.
Zumindest im Nahbereich geht dann kein W-Lan und auch kein Bluetooth 
mehr.
Teilweise reicht sogar schon eine Mikrowelle um einiges Lahmzulegen.
Man merkt das ja oft in der Mittagszeit das man via W-Lan des öfteren 
Netzwerkabbrüche hat oder es nur noch ganz langsam geht.

von Reinhard S. (rezz)


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Deutschland schwenkt auf den datenschutzfreundlichen Kurs von Österreich 
um:
https://fm4.orf.at/stories/3002150/

Auch wenn ich dafür gern noch eine zweite Quelle gefunden hätte.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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https://fm4.orf.at/stories/3001705/

Österreichs Coronavirus-App sorgt für Verblüffung in Europa

Der positiv verlaufene Datenschutzaudit der App des Roten Kreuzes platzt 
mitten in einen erbittert geführten europäischen Richtungsstreit um eine 
zukünftige Corona-App. Nur Österreich verfügt bereits über eine solche 
Applikation.

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Von Erich Moechel

Das am Mittwoch präsentierte Datenschutzaudit der österreichischen 
Coronavirus-App wird in Europa teils mit Verblüffung, teils mit 
Erleichterung aufgenommen. Die App des Roten Kreuzes ist nicht nur die 
allererste nationale Corona-App in Europa, sie wird auch Open Source und 
damit allen interessierten Staaten unter einer freien Lizenz zur 
Verfügung gestellt.

Diese Nachricht kam wie ein Paukenschlag im einigermaßen erbittert 
geführten EU-internen Richtungsstreit um den richtigen Ansatz. Während 
Deutschland & Frankreich ein stark zentralisiertes Modell für 
Datenspeicherung vorantreiben (PEPP-PT), verlangen immer mehr 
akadamische Technikteams aus anderen EU-Staaten einen dezentralen Ansatz 
(DP-3T). Das ist der Ansatz der österreichischen App. Die Schweiz ist 
bereits darauf umgeschwenkt, weitere Staaten werden folgen.

von Reinhard S. (rezz)


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Winfried J. schrieb:
> https://fm4.orf.at/stories/3001705/
>
> Österreichs Coronavirus-App sorgt für Verblüffung in Europa

Du bist veraltet. Siehe auch meinen Beitrag über dem deinen.
Beitrag "Re: Nix mit freiwilliger Kontaktverfolgung"

von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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War das nicht so, dass schon vor Monaten, als es begann, einige gewarnt 
haben, dass die Treiberstruktur  OS-Struktur der Android  Apple diese 
Funktionen gar nicht unterstützen und man dann versuchte, die Hersteller 
ins Boot zu kriegen?

Kann es sein, dass Österreich jetzt langsam innovativer wird als 
Deutschland?

von Claus M. (energy)


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M. W. schrieb:
> Kann es sein, dass Österreich jetzt langsam innovativer wird als
> Deutschland?

Wundert dich das 🙄? Standen SAP und Telekom jemals für Innovation?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Tja, so ist das halt in Deutschland. Aktuell müssen wir erst die 
Infektionszahlen wieder ordentlich in die Höhe treiben bevor das Virus 
hierzulande ausstirbt und niemand mehr die App braucht. Deswegen öffnen 
wir demnächst die tolle Gastronomie wieder und andere Dinge mit hoher 
Durchmischung der kompletten Bevölkerung, während Kontaktsportarten in 
festen Gruppen ohne Durchmischung weiterhin als super böhse gelten 
müssen.

Ansonsten wird das mit der App genau so wie bei unserem tollen 
Hauptstadtflughafen: Wird erst fertig, wenn ihn niemand mehr braucht.

Ist auch lustig wenn man durch das örtliche Kauflauf läuft und sich die 
Masken-Problematik beim Personal anschaut. 50% von denen tragen entweder 
gar keine Maske (nicht man an der Kasse), die Maske bedeckt nur den Hals 
weil man ja telefonieren muß (scheint mit Maske schwer zu gehen) und bei 
vielen schaut oben noch die Knolle drüber. Also ehrlich, verarschen kann 
ich mich auch alleine.

von Fred P. (pruckelfred)


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M. W. schrieb:
> einige gewarnt haben, dass die Treiberstruktur
> OS-Struktur der Android / Apple diese
> Funktionen gar nicht unterstützen

NJein. Ich sehe das extrem kritisch, dass G* und A* Schnittstellen 
einbauen wollen und mir niemand garantieren kann, dass diese nicht 
mißbraucht werden können. G* und A* versichern, dass kein Mißbrauch 
möglich sei, aber die Pferde und die Apotheke ...

Ben B. schrieb:
> Deswegen öffnen wir demnächst die tolle Gastronomie wieder
> und andere Dinge mit hoher Durchmischung der kompletten Bevölkerung, > während 
Kontaktsportarten in  festen Gruppen ohne Durchmischung
> weiterhin als super böhse gelten müssen.

Diese Meinung darfst Du gerne haben, in diesen Thread passt sie nicht 
hinein.

Zur Corona-App hat sich heise in der aktuellen c't ausgelassen. Dass 
diese Idee eine extrem zweifelhafte Zuverlässigkeit hat, erscheint mir 
technisch schlüssig.

Wie geht das weiter, lässt mich Aldi dann demnächst nicht mehr in seinen 
Laden, weil ich kein Smartphone habe?

von A. K. (prx)


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Ben B. schrieb:
> Also ehrlich, verarschen kann ich mich auch alleine.

Ich habs nicht selbst ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass es 
nach einigen Stunden Maske ungemütlich wird und die Disziplin nachlässt.

von A. K. (prx)


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Fred P. schrieb:
> G* und A* versichern, dass kein Mißbrauch
> möglich sei, aber die Pferde und die Apotheke ...

Wenn du die Wahl hast, entweder G&A vertrauen zu müssen, oder Leuten wie 
Axel Voss, vor welcher Apotheke kotzt du lieber?

von A. K. (prx)


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Fred P. schrieb:
> Zur Corona-App hat sich heise in der aktuellen c't ausgelassen. Dass
> diese Idee eine extrem zweifelhafte Zuverlässigkeit hat, erscheint mir
> technisch schlüssig.

Wenn man das nicht mit Diskriminierung und staatlicher 
Schnüffelleidenschaft anreichert, oder der berechtigten Sorge davor, 
kann man es immerhin mal probieren. Negative Prognosen gibts vorher bei 
allem.

: Bearbeitet durch User
von Claus M. (energy)


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In Deutschland machen wir jetzt eine offline Lösung. In den Restaurants 
sollen die Telefonnummern auf ein Blatt Papier geschrieben werden, die 
Restaurants bewahren dieses dann 4 Wochen auf. Danke an alle 
Datenschutzfetischisten.

von A. K. (prx)


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Claus M. schrieb:
> Danke an alle Datenschutzfetischisten.

Die Alternative? Ein Bundeszentralregister für Aufenthalte? Und, um 
orientiert an Leuten wie Axel Voss weiterzudenken, ein EU-weiter 
Datenaustausch davon, damit man über die Grenze ins französische Lokal 
darf?

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Man wen interessiert denn das. Wenn ich davor Angst habe, dann schmeiße 
ich die Telefonnummer nach einem Jahr weg wenn die Sache nicht mehr 
aktuell ist und dann hat sich das.

Es ist auch kein Problem, sich eine vermeintlich anonyme Telefon-SIM zu 
besorgen. Da geb ich irgendeinem Straßenpenner (ohne das abwertend zu 
meinen) 50 Euro wenn er mir eine freigeschaltete SIM besorgt - ich 
wette, der macht das.

von Reinhard S. (rezz)


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Ben B. schrieb:
> während Kontaktsportarten in
> festen Gruppen ohne Durchmischung weiterhin als super böhse gelten
> müssen.

Weil die ja so super unverwundbar sind ist das erste Spiel 
(Hannover-Dresden) bereits abgesagt, weil eine Mannschaft unter 
Quarantäne steht...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Darauf wollte ich gar nicht hinaus, ich meinte mehr die 
Breitensportgruppen, keine Wettkämpfe. Da treffen sich immer die 
gleichen Personengruppen, die auch gar nicht so groß sind. Die Gefahr 
bei ein paar Fußballspielen finde ich ebenfalls sehr gering verglichen 
zu den Risiken, die mit der Öffnung von Ladengeschäften oder Restaurants 
einhergeht. Oder bei wieder erlaubtem Reiseverkehr mit Hotels. Da findet 
überall eine hohe Durchmischung der Gesamtbevölkerung statt, da hab ich 
überall Kontakt mit potentiell Millionen verschiedenen Menschen, die ich 
gar nicht kenne.

Und wer da denkt, 1,5 Meter und ein besseres Fliegengitter vor der 
Fresse helfen da irgendwas ... mal sehen, ich denke mit denen 
diskutieren wir das dann im Herbst aus oder wann wir die nächste Welle 
und den nächsten Lockdown "solidarisch in Kauf nehmen" müssen... nur 
damit jetzt der Tourismus und ein paar Läden wieder Geld verdienen 
können.

Wir haben immer noch viel zu viele Neuinfektionen dafür. Die Zahl der 
Genesenen muß weiter dauerhaft über der Zahl der Neuinfektionen liegen. 
Wenn das nicht klappt wirds auch im nächsten Jahr nichts mit der 
Wirtschaft, weil ob die so schnell einen Impfstoff oder Heilmittel für 
eine aktive Infektion finden... ob man das glauben soll?

von ~Mercedes~  . (lolita)


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Ben meinte:

> LOL der alte fefe Blog. Da kann ich auch gleich die Blöd lesen wenn ich
> mich für IT-Security interessiere.

@Ben!
Lies zwischen den Zeilen!
Bedenke bitte dabei das Felix "nur" die Benutzeroberfläche,
die "Public Schnittstelle" ner kleinen Gemeinschaft von 
Verschwörungspraktikern ist! ;-O

mfg

von Reinhard S. (rezz)


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Ben B. schrieb:
> Und wer da denkt, 1,5 Meter und ein besseres Fliegengitter vor der
> Fresse helfen da irgendwas ... mal sehen, ich denke mit denen
> diskutieren wir das dann im Herbst aus oder wann wir die nächste Welle
> und den nächsten Lockdown "solidarisch in Kauf nehmen" müssen... nur
> damit jetzt der Tourismus und ein paar Läden wieder Geld verdienen
> können.

Schulen durchmischen auch, und Breitensport durchaus auch. Fußball 
jenseits der Bundesligen zähle ich auch dazu.

> Wir haben immer noch viel zu viele Neuinfektionen dafür. Die Zahl der
> Genesenen muß weiter dauerhaft über der Zahl der Neuinfektionen liegen.
> Wenn das nicht klappt wirds auch im nächsten Jahr nichts mit der
> Wirtschaft,

Ach, müssen der Tourismus und ein paar Läden etwa doch wieder Geld 
verdienen? :P

von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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> Wir haben immer noch viel zu viele Neuinfektionen dafür. Die Zahl der
> Genesenen muß weiter dauerhaft über der Zahl der Neuinfektionen liegen.
> Wenn das nicht klappt wirds auch im nächsten Jahr nichts mit der
> Wirtschaft,

Das reicht doch nicht aus! Die Zahlen müssen auch klein sein und das 
sind sie nicht wirklich. Es gibt andauernd einen neuen Ausbruch und 
jetzt bei der Lockerungen wird das steigen. Alle machen wieder auf, 
dabei sind momentan 10x mehr Infizierer unterwegs, als am Anfang!

von Fred F. (feuerstein7)


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Nachdem mein Telefon sehr penetrant mit dem neuen Update genervt hat, 
habe ich heute aufgegeben und das Update installiert. Nun findet sich 
unter Einstellungen, Bluetooth der Punkt Covid-19-Kontaktprotokoll.

von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> Nun findet sich
> unter Einstellungen, Bluetooth der Punkt Covid-19-Kontaktprotokoll.

Und? Bist du jetzt als tot gemeldet?

von Fred F. (feuerstein7)


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Noch nicht, dazu muss ich noch die passende App installieren.

von Uhu U. (uhu)


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Fred F. schrieb:
> Noch nicht, dazu muss ich noch die passende App installieren.

Undertaker, oder wie heißt die?

von Fred F. (feuerstein7)


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Eher Daywalker

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ob diese Äp mit meinem alten Note2-Stein kompatibel ist?

von Jens M. (schuchkleisser)


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Fred F. schrieb:
> Nachdem mein Telefon sehr penetrant mit dem neuen Update genervt hat,
> habe ich heute aufgegeben und das Update installiert. Nun findet sich
> unter Einstellungen, Bluetooth der Punkt Covid-19-Kontaktprotokoll.

Welches Gerät, und welche Betriebssystemversion, bitte?

von Fred F. (feuerstein7)


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Ist ein Iphone 6s mit IOs 13.5.

Beitrag #6274948 wurde vom Autor gelöscht.
von A. K. (prx)


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Google Pixel 3, Play Services datiert auf 1. Mai. Dieser Punkt war aber 
vor ein paar Stunden noch nicht da, obwohl die Play Services schon 
diesen Stand hatten.

Ist auf einem anderen Gerät, einem alten Samsung mit Android 7, in den 
Systemeinstellungen zu Google nun ebenfalls zu finden.

: Bearbeitet durch User
von Claus M. (energy)


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Sehr schön, es tut sich was. Btw. In Leer haben sich mindestens 7 bei 
einem Restaurantbesuch infiziert. Für sowas wird die App sehr sinnvoll 
sein.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Fred F. schrieb:
> Nachdem mein Telefon sehr penetrant mit dem neuen Update genervt hat,
> habe ich heute aufgegeben und das Update installiert. Nun findet sich
> unter Einstellungen, Bluetooth der Punkt Covid-19-Kontaktprotokoll.

Bei mir (Nokia 4.2) nervt es nicht wegen dem Update, sondern macht 
einfach... Heute früh lief da auch eins und jetzt hab ich die "Funktion" 
auch. Allerdings musst ich explizit danach suchen, direkt übers Menü hab 
ich sie nicht gefunden.

Android 10, Sicherheitsupdates vom 5.5.2020, Google-Play-Systemupdate 
2020-05-01

von A. K. (prx)


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Updates der Google Play Services erfolgen automatisch und ungefragt. Die 
App Updates kann man steuern, die Updates der Services selbst m.W. 
nicht.

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Ich habe heute auch ein Update bekommen (Android 8, Samsung A5) und gehe 
mal davon aus, dass da auch die Schnittstelle für eine 
Kontaktvefolgungs-App drin war - aber ich finde das Dings nirgends...

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Samsung Galaxy Tab S2: Einstellungen / Google.
Wer jedoch danach suchet, der findet nicht.

von Matthias L. (limbachnet)


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Ach guck - tatsächlich, da isses. Danke!

von Chris K. (waldmeistereis)


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A. K. schrieb:
> Ist auf einem anderen Gerät, einem alten Samsung mit Android 7, in den
> Systemeinstellungen zu Google nun ebenfalls zu finden.

"Für die sichere Erfassung von Zufalls-IDs und deren Weitergabe an 
andere Smartphones in der Nähe muss auf deinem Smartphone Bluetooth 
aktiviert sein."

(außerdem die Standortermittlung)

weiterhin heißt es in der Hilfe

"Die App der Gesundheitsbehörde darf den Standort ihres Smartphones 
nicht abrufen"

".. möglicherweise werden Sie dann aufgefordert, ihre zufälligen IDs zu 
teilen"

"Damit keine Nachverfolgung stattfindet, wird die zufällige ID Ihres 
Smartphones alle 10 bis 20 Minuten geändert"

"Die App der Gesundheitsbehörde darf weder den Standort ihres 
Smartphones verwenden, noch Ihren Standort im Hintergrund verfolgen"

"Das Benachrichtigungssystem kann nur von offiziellen Apps der 
Gesundheitsbehörden verwendet werden"

---------

Bin mal gespannt wie lange es dauert, bis sich das Kleingedruckte so 
ändert, dass auch die Sicherheitsbehörden zufrieden sind.

https://netzpolitik.org/2020/daten-von-infizierten-polizei-sammelt-in-mehreren-bundeslaendern-coronavirus-listen/

von A. K. (prx)


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Genau deshalb ist das bisher so gebaut, dass Google und Apple selbst 
nichts haben, was sie rausgeben könnten. Daten abzuschöpfen ist für 
einen Staat vergleichsweise wesentlich einfacher, als die Unternehmen 
dazu zu zwingen, eine gewünschte Funktionalität einzubauen.

: Bearbeitet durch User
von Chris K. (waldmeistereis)


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A. K. schrieb:
> Genau deshalb ist das bisher so gebaut,

Wird nur so nix bringen, weil es stark von der Situation abhängt, in der 
ich mich befinde, ob ein virales Risiko besteht oder nicht. Abstände 
allein sind es jedenfalls nicht. Die Fehlalarme sind vorprogrammiert. 
Mein Bluetooth wird jedenfalls aufs erste mal weiter dysfunktional 
bleiben ..

von A. K. (prx)


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Datenschutz und Wirksamkeit für Pandemiebekämpfung sind völlig 
verschiedene Themen.

Wirksamkeit lässt sich nicht über Anpassung des Kleingedruckten 
erzwingen.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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.....

von A. K. (prx)


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Vor diesem Text schützt dich auch die Schweiz nicht. Ein frisches 
Huawei, gezwungenermassen ohne Google verkauft, indes schon. Nur als 
Beispiel.

Wer da sonst noch mitliest, ist freilich eine andere Frage. Es sind 
schon so einige Hersteller mit den Fingern in der Keksdose erwischt 
worden. Und nicht nur Chinesen.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Klar ist das die Wanze nicht mehr dem Willen des Nutzers folgt, falls 
das überhaupt je der Fall war. Das letzte Wort liegt beim Netzbetreiber 
und beim SW-Hersteller. Privat ist nur noch ohne und weit weg von allen 
anderen Personen und IT-Geräten.

Namaste

von Chris K. (waldmeistereis)


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A. K. schrieb:
> Datenschutz und Wirksamkeit für Pandemiebekämpfung sind völlig
> verschiedene Themen.

Für den Nutzer spielt beides eine Rolle. Was ein formal zugesicherter 
Datenschutz in der Praxis wert sein kann, dafür lieferte ich bereits ein 
Beispiel.

> Wirksamkeit lässt sich nicht über Anpassung des Kleingedruckten
> erzwingen.

Aber zugesicherter Datenschutz lässt sich über eine Veränderung im 
Kleingedruckten nachträglich schnell aushebeln, wenn die App erst mal 
Akzeptanz in der Bevölkerung findet.

Die "Wirksamkeit" von bloßen Abstandsdetektoren sind sowieso mehr als 
zweifelhaft. Das weiß ich spätestens aus eigener Erfahrung seit dem 
Auftreten von ein paar Covid-19 Fällen in meiner unmittelbaren Umgebung 
in unserem Unternehmen.

von A. K. (prx)


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@winne: Schreibt einer, der laut eigener Auskunft mit dem Handy am Bett 
pennt, wg möglicher Alarmierung? Oder ist das ein Motorola Knochen aus 
dem vorigen Jahrhundert? ;-)

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Chris K. schrieb:
>> Datenschutz und Wirksamkeit für Pandemiebekämpfung sind völlig
>> verschiedene Themen.
>
> Für den Nutzer spielt beides eine Rolle.

Es vereinfacht eine Diskussion, wenn auf Thema A nicht mit B antwortet.

> Was ein formal zugesicherter
> Datenschutz in der Praxis wert sein kann, dafür lieferte ich bereits ein
> Beispiel.

Und zwar ein hierfür unpassendes. Weder Google noch Apple können Daten 
rausrücken, die sie nicht haben. Weshalb der wichtigste Datenschutz 
darin besteht, keine zu erfassen. Oder, in diesem Fall, sie nicht 
zentral zu erfassen.

> Aber zugesicherter Datenschutz lässt sich über eine Veränderung im
> Kleingedruckten nachträglich schnell aushebeln, wenn die App erst mal
> Akzeptanz in der Bevölkerung findet.

Sowas pflegt sich dann freilich schnell rumzusprechen, zumal wenn offen 
im Kleingedruckten.

> Die "Wirksamkeit" von bloßen Abstandsdetektoren sind sowieso mehr als
> zweifelhaft.

Thema B. Wurde schon früher angesprochen und ich wäre bereit, dem 
dennoch eine Chance zu geben.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> @winne: Schreibt einer, der laut eigener Auskunft mit dem Handy am Bett
> pennt, wg möglicher Alarmierung? Oder ist das ein Motorola Knochen aus
> dem vorigen Jahrhundert? ;-)

Diesbezüglich habe ich mich schon in den Neunzigern keiner Illusion mehr 
hingegeben spätestens mit Einführung des Internets war die Hoheit des 
Users über die Daten „seines Systems“ reine Illusion.

Namaste

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> spätestens mit Einführung des Internets war die Hoheit des
> Users über die Daten „seines Systems“ reine Illusion.

Der Weg von den Anfängen des Internet zum heutigen Datensauger verlief 
recht allmählich über einen langen Zeitraum, mit vielen einzelnen 
Zwischenschritten.

von Thomas U. (charley10)


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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> spätestens mit Einführung des Internets war die Hoheit des
>> Users über die Daten „seines Systems“ reine Illusion.
>
> Der Weg von den Anfängen des Internet zum heutigen Datensauger verlief
> recht allmählich über einen langen Zeitraum, mit vielen einzelnen
> Zwischenschritten.

"Saugen" muss kaum noch wer um an Daten zu gelangen!
Den Anfang mit dem Daten Schleudern macht(e) wie immer die hippe Jugend 
mit ihrem immensen und überwiegend dummen Geltungsbedürfnis. Aber die 
wird auch mal älter ohne ihre Gewohnheiten kritisch zu überdenken. Damit 
sind die feuchten Träume der Überwachungsfetischisten in der 
(zukünftigen) Bevölkerung wie von allein fest verankert. "Ich hab nix zu 
verbergen...". Da reicht einfach Abwarten. Und wer in Zukunft nichts von 
sich preisgibt ist dann automatisch verdächtig.

: Bearbeitet durch User
von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Claus M. schrieb:
> Sehr schön, es tut sich was. Btw. In Leer haben sich mindestens 7 bei
> einem Restaurantbesuch infiziert. Für sowas wird die App sehr sinnvoll
> sein.

Ich glaube, das waren noch deutlich mehr, oder? Singen scheint ein 
Problem. Im März hat es 60 Personen im Berliner Domchor erwischt. Macht 
aber nichts, denn an unseren Rekord der Evangelisten-Baptisten in 
Frankfurt kommt so schnell keiner dran: 107 Personen beim Singen 
infiziert!

In der Wikipedia werden Parallelen zwischen dem Singen und der 
Ultraschallvernebelung gezogen. Kleine Mini-Tropfen strömen aus dem 
Rachen und nebeln die anderen mit Viren ein. Sicher überzeichnet. Oder 
doch nicht?

von Claus M. (energy)


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M. W. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Sehr schön, es tut sich was. Btw. In Leer haben sich mindestens 7 bei
>> einem Restaurantbesuch infiziert. Für sowas wird die App sehr sinnvoll
>> sein.
>
> Ich glaube, das waren noch deutlich mehr, oder?

Inzwischen sind es 27.

von Uhu U. (uhu)


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M. W. schrieb:
> Sicher überzeichnet. Oder doch nicht?

Da reißen 60 Leute die Münder auf und singen aus vollem Hals – dass 
dabei sehr viel mehr Aerosole versprüht werden, als beim Sprechen in 
Zimmerlautstärke, liegt doch eigentlich auf der Hand.

Und dass sie dann auch noch stundenlang im eigenen Dampf stehen und das 
Zeug wieder und wieder tief einatmen, machts auch nicht besser.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ihr seht das viel zu eng. Für solche Leute ist sowas gottgewollt, die 
freuen sich wenn sie dem alten Herrn endlich gegenüberstehen. Für die 
braucht man auch keine Beatmungsgeräte, für die wäre es eine Qual wenn 
sie dem himmlischen Tod entrissen würden.

Tatsache ist, es halten sich eben nicht alle dran. Es ist superschade, 
daß unter solchen Idioten nun wieder alle leiden müssen. Nur weil ein 
paar Baptisten in die Kirche rennen müssen und die Meyer Werft Big Party 
in der alten Scheune macht. Glückwunsch, damit haben alle toll bewiesen, 
daß es noch viel zu früh für Lockerungen ist. Man sollte das alles 
umgehend wieder schließen, um weitere Gefahren von der Allgemeinheit 
abzuwenden. Ansonsten haben wir wirklich bald 'ne zweite Welle, zweiten 
Lockdown und dann möchte ich mal wissen wer das alles bezahlen soll. Ich 
habe jedenfalls keine Lust, für Kirchen und Gastronomie zu bezahlen.

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