Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Feuerlöscher für die Werkstatt. Preisunterschiede extrem?


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von Jan (Gast)


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Hallo.

Für meine Werkstatt suche ich einen Feuerlöscher. Nachdem ich mich in 
die Brandklassen und das Löschvermögen eingelesen habe, verstehe ich 
nicht, warum es so krasse Preisunterschiede gibt. Sind die teuren für 
die ganzen Idioten, die nicht wissen, dass sie abgezockt werden? "Sie 
wollen doch nicht an Ihr Leben ein Preisschild hängen?!?!?!?" Oder gibt 
es wirklich ernsthafte Unterschiede?

Hier ein Beispiel mit zwei Feuerlöschern, welche die gleiche Leistung 
haben:

https://www.conrad.ch/de/p/protex-pulverfeurloescher-p-6-budget-1-st-37573.html 
(Witzig ist die Bezeichnung "Budget". Soll wohl Ironie sein.)

https://www.conrad.ch/de/p/adler-pde6-8021011215-pulverfeuerloescher-6-kg-brandklasse-a-b-c-1-st-485103.html

von Minimalist (Gast)


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Wird wohl eher ein Fehler von Conrad sein.

https://www.bueromarkt-ag.de/feuerloescher_protex_pde_6_6_kg,p-22111831,l-google-css,pd-b2c.html?gclid=Cj0KCQjwzN71BRCOARIsAF8pjfgUxZNal-cBaCnT3e2eStyWnYHIY72H6OwdVleuWO2As2zhdXEvKO0aAi1pEALw_wcB

Die Protex sind normalerweise nicht so teuer.

Frag doch mal freundlich bei der freiwilligen Feuerwehr nach. Die helfen 
bestimmt gerne. Als Privatperson, die sich Gedanken um Brandschutz 
macht, rennt man bei denen offene Türen ein.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Jan schrieb:
> Hier ein Beispiel mit zwei Feuerlöschern, welche die gleiche Leistung
> haben:

Wird wohl auch der selbe Hersteller sein wenn man sich den Aufdruck so 
anschaut.
Den einen kannst du voller Stolz an die Wand hängen und der andere steht 
immer versteckt in einer Ecke ... damit die Leute nicht sehen dass man 
sich so ein günstiges Modell holen musste.

Den "Budget" Feuerlöscher sieht man aber auch nur wenn man die .ch 
Webseite aufruft.

Bei den Adler-Feuerlöscher kann man das .ch einfach durch ein .de 
ersetzen und sieht dann den Preis in Euro.

Es macht bestimmt auch ein Unterschied ob ich die Seite von meinem 
"Haipai Noble X720D"-Handy aufrufe oder ob du das aus der Schweiz mit 
einem 1000€ Apple-Handy machst.


Es war ja immer schon ein Unterschied ob man von einer 
Preisvergleichs-Suchmaschine kommt oder ob man das Produkt direkt auf 
der Seite des Händlers sucht. Über die Preissuchmaschine spart man immer 
ein paar Prozent.
Bei meinem letzten PC hatte ich alle Bauteile auf der Händler-Seite 
vorher zusammen gesucht, dann alle Cookies gelöscht und dann noch mal 
jedes einzelne Bauteil über die Preissuchmaschine gesucht, mich auf die 
Händler-Seite leiten lassen und darüber dann die Teile in den Warenkorb 
gelegt.

von Thorsten S. (thosch)


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Vor allem, stellt euch keine Pulverlöscher in die Werkstatt!
Wenn der mal abgefeuert werden muß, ist der Kollateralschaden durch das 
Löschpulver enorm!

Schaumlöscher (auf frostfreie Lagerung achten, bzw. frostsicheres Modell 
nutzen) und CO2-Löscher sind da deutlich bessere Alternativen.

Beitrag #6259400 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Minimalist (Gast)


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Thorsten S. schrieb:
> Vor allem, stellt euch keine Pulverlöscher in die Werkstatt!
> Wenn der mal abgefeuert werden muß, ist der Kollateralschaden durch das
> Löschpulver enorm!
>
> Schaumlöscher (auf frostfreie Lagerung achten, bzw. frostsicheres Modell
> nutzen) und CO2-Löscher sind da deutlich bessere Alternativen.

Jein, bei jemand, der im Mc.net forum fragt, liegt nahe, dass es um eine 
E-Werkstatt geht. Für elektrische Einrichtungen sind Schaulöscher 
suboptimal.

Daher nochmal die Empfehlung: Frag einen  Experten!
Die beraten gerne, Was, Wo und Wieviel an Feuerlöscher ratsam ist.
Eine Kanne Löschsand z. B. kann auch empfehlenswert sein. Kostet fast 
nix, muss nicht geprüft/gewartet werden und ist gegen einen 
durchgehenden LiPo Akku eventuell sogar besser als Pulver.

von Benjamin Blutbad (Gast)


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Da steht "Pulverfeurlöscher" also der Artikelname ist schon mal falsch - 
vielleicht ein Problem von "Mist warum kann ich diesen Datenbankeintrag 
nicht löschen". Was macht also der Mitarbeiter, der den Eintrag nicht 
löschen kann, er setzt  den Preis so hoch, das das Ding keiner kauft.

von Marek N. (bruderm)


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Pulver soll man eh nicht mehr nehmen, sondern Schaum.
Für brennende elektrische Geräte CO2.

von oszi40 (Gast)


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Thorsten S. schrieb:
> keine Pulverlöscher
+10
Pulver lohnt sich eigentlich nur bei Frost, wenn andere Löscher schon 
eingefroren sind. Wer schon mal mit einem hantiert hat, kennt die 
Schweinerei und das Pulver, was in alle Ritzen zieht. Lieber etwas mehr 
Geld für Schaum od. Co2 ausgeben und auf das Manometer achten. Es wäre 
nicht der 1. Löscher, der nach Jahren nur noch einen müden, kleinen 
Strahl ausspuckt wenn man ihn nötig braucht. Eimer mit Sand ist auch 
ganz nützlich und billig.

von Joachim B. (jar)


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Jan schrieb:
> Für meine Werkstatt suche ich einen Feuerlöscher.

ich glaube du willst keinen Pulverlöscher, denn wenn du denn mal 
brauchst dann kannst du deine Werkstatt oder alles total sanieren.
So wurde mal in meiner alten Arbeitsstelle "gespart", die Folge war eine 
totale Instandsetzung der gesamten Werkstatt und Fertigungsstrecke!
Das Pulver war einfach überall und das geht in einer Fertigung nicht.
Das Pulver fand man bis unter die Decke und in jedem Winkel!
(Der Produktionsausfall und die Lieferverzögerungen, über 1 Mio Schaden, 
wurden nur zum Teil von der Versicherung gedeckt.)

von g457 (Gast)


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> Es wäre nicht der 1. Löscher, der nach Jahren nur noch einen müden,
> kleinen Strahl ausspuckt wenn man ihn nötig braucht.

Deswegen gibt man die regelmäßig(tm) zum Prüfen. Oder kauft sich 
stattdessen jeweils einen Neuen.

> [..] Pulverlöscher [..]

Abhängig von den zu erwartenden Bränden sollte man sich Pulver genau 
überlegen - das zieht durchs ganze Haus(!) und verursacht so Schäden, 
die gerne mal um Größenordnungen höher sind als das, was der damit 
gelöschte Brand verursacht hat. Bei mir stehen z.B. statt eines 
Pulverlöschers je ein CO2- und ein Wasserlöscher.

von Udo S. (urschmitt)


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Die Nachteile von Pulver wurden ja schon beredet.

1. Es macht auf jeden Fall Sinn sich mal in die Löschklassen einzulesen:
http://www.sae-srl.com/index.php/de/nutzliche-hinweise/loschklassen/
2. Auch sollte man beachten welches Löschvermögen die unterschiedlichen 
Löschmittel haben: Ein 12kg ABC Pulverlöscher hat z.B. 15 LE 
(Löscheinheiten), ein 9kg Schaumlöscher hat je nach verwendetem Schaum 
9-15 LE. Es gibt auch noch eine genauere Löschleistungsangabe je nach 
Brandklasse.
3. Braucht man einen Instandhaltungsnachweis, muss der Löscher auch 
dafür geeignet sein.
4. Der Löscher sollte wiederbefüllbar und wartbar sein, sonst schmeisst 
man ihn nach 5 Jahren weg. Man sollte die Löscher auch regelmäßig warten 
lassen, was nützt einem ein Löscher der wenn man ihn braucht nicht mehr 
funktioniert.
5. Wie schon oben gesagt für E-Geräte ggf. einen CO2 Löscher. (Achtung 
in geschlossenen Räumen Erstickungsgefahr).
6. Bei Schaumlöschern wird es kompliziert:
6.1 Die normalen Schaumlöscher haben halogenierte Zusatzstoffe, die z.T 
nicht besonders gesund sind. Mit der Folge daß der Kollateralschaden 
ggf. genauso groß wird wie beim Pulverlöscher
6.2 Es gibt sogenannte Bio-Löschschaum, der in der Beziegung deutlich 
unproblematischer ist.
6.3 Der Löschschaum ist nicht unbegrenzt lagerfähig. Er muss von Zeit zu 
Zeit ausgetauscht werden. Bei den sogenannten Dauerdrucklöschern muss 
dann der komplette Inhalt gewechselt werden was samt Entsorgung des 
Schaums fast so viel kostet wie ein neuer Löscher
6.4 Besser sind hier die Kartuschen-Löscher, die erst dann mischen wenn 
man sie auslöst. Die Wartungskosten sind weniger als die Hälfte von 
Dauerdrucklöschern.

Und wie immer: Je besser desto teurer. Ein Bio-Schaumlöscher mit bester 
Löschwirkung und als kartuschen-Löscher ist am teuersten.

Last but not least: Sorry, aber ein Feuerlöscher muss funktionieren wenn 
man ihn braucht, wenn man da das Geiz ist geil Sondermodell aus 
nordkoreanischer Produktion kauft, dann bettelt man gerade drum dass 
einem im Fall der Fälle die Bude abbrennt.

von N. A. (bigeasy)


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Marek N. schrieb:
> Pulver soll man eh nicht mehr nehmen, sondern Schaum.
> Für brennende elektrische Geräte CO2.

Schon mal auf einem Feuerlöscher geschaut?
Bis 1kV, Mindestabstand 1m. Steht auf jedem Wasser- bzw. Schaumlöscher.

von Benjamin Blutbad (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Und wie immer: Je besser desto teurer.

Nein.

von Jan (Gast)


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CO2 geht nicht, da die nur für BC-Brände geeignet sind. Das wichtigste 
ist jedoch Kategorie A. Für kleine Brände hole ich mir eh eine 
Löschdecke. Aber wenn mal eine Holzwand brennt, würde ich Schaum nehmen. 
Pulver fällt raus, habe ich jetzt auch erkannt. Aber ich geb doch nicht 
460 Franken für einen Feuerlöscher aus... Also ich glaube das ist 
einfach nur schweizer Abzocke.

https://www.conrad.ch/de/p/gloria-schaumfeuerloescher-s-6-design-1-st-37575.html

Für Qulität gebe ich Geld aus. Aber nicht für das selbe Produkt drei mal 
mehr als woanders..... Bei conrad.de habe ich den aber leider nicht 
gefunden.

von 2 Cent (Gast)


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Als jemand der recht schon häufig Pulverlöscher (mangels griffbereiter 
Alternative) abgefeuert hat: deren Folgewirkungen -die Schwienerei- 
wurde hier ja schon mehrfach geschrieben, nutze ich einen simplen 
Handsprayer (1 Liter Glasreinigersprüher) refilled mit Leitungswasser 
zum löschen der "einfachen Fälle" in der Werkstatt. Steht sogar 
inzwischen in (besser: knapp daneben) jedem Türrahmen zuhause. WAF ist 
eine Frage der Erziehung, griffbereit (!!!) muss der Wasserlöscher sein.

Für die minimal späteren (ein Brand breitet sich recht schnell mit viel 
Rauch aus) Fälle: da darf es dann auch wieder der 
Standard-ABC-Pulverlöscher sein, ein brachial wirkendes Ersatzsystem 
(Pulver wirkt!) hat noch nie geschadet!
Wurde aber meinerseits seit der Wassersprayerinstallation niemals mehr 
gebraucht. Toi-toi-toi!

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Ich tendiere dazu, mir teure Aufladelöscher umsonst zu besorgen statt 
billige Dauerdrucklöscher zu kaufen.

Wenn man weiß wo, kriegt man die mit knapp abgelaufener Prüfung 
geschenkt, weil sich dann jemand die Entsorgung spart. Und wer in der 
Sendung mit der Maus gesehen hat, wie die funktionieren (es gibt an der 
Druckkartusche keinerlei Ventil, das undicht werden könnte, sondern da 
wird eine Sollbruchstelle im vollen Material abgeschert), weiß, daß sie 
das auch noch nach 10 Jahren tun. Edit: Hihi, den Film gibts sogar auf 
Youtube. Youtube-Video "Sendung mit der Maus - Feuerlöscher" , ungefähr bei 
6:40.

Kennt denn jemand einen Feuerlöscherwartungsdienst, der tatsächlich bei 
der Wartung jemals einen ausgefallenen Feuerlöscher feststellte? 
Erzählung vom Hörensagen reicht. :)

Ich meine jetzt nicht, weil der Stapler drübergefahren ist oder das 
damit unzulässig offengehaltene Brandschutztor dagegendonnerte. Bei mir 
haben selbst 30 Jahre alte Billiglöscher fürs Auto noch funktioniert.

Feuerlöscher sollte man zwar haben, braucht man aber im Allgemeinen 
nicht. (Toitoitoi.)

Als mir neulich bei Bastelarbeiten unter der Lupenleuchte Brandgeruch in 
die Nase stieg und ich feststellte, daß die zur Extra-Beleuchtung 
verwendete 12V/50W-Reflektorlampe brennglasmäßig einen Papierbogen 
außerhalb des Sichtfelds entzündet hatte, habe ich kurzerhand auf den 2 
cm durchmessenden Brandherd draufgespuckt und das Feuer so gelöscht. 
Wäre ich erst losgelaufen, um einen großen Löscher zu holen, hätte ich 
den dann auch gebraucht für den bis dahin entwickelten Brand.

Und ich empfehle dringend, so ein Ding auch mal übungshalber zu 
benutzen, um eine Vorstellung zu entwickeln, was es mit dem Feuer und 
mit der Wohnung anstellt.

ABC-Pulver-Vandalismusschäden habe ich auch schon gesehen. Davon geht 
sogar weit enfernte Elektronik kaputt. Die backpulverähnliche 
Staubschicht ist hygroskopisch, und irgendwann gibts Korrosionsschäden 
auf der betroffenen Platine.

Einmal habe ich einen CO2-Löscher verwendet. Allerdings gegen Wühlmäuse. 
Schneetrichter abgesägt, Schlauch ins Wühlmausloch, kräftig auf den 
Auslöser gehauen. Ich schwöre, daß sich der halbe Stachelbeerbusch samt 
Wurzelballen angehoben hat!

Danach flächendeckend Nebelschwaden aus den Bodenritzen wie in einem 
schlechten Vampirfilm. Und ich bin mir sicher, das Kichern der Wühlmäuse 
aus einem Loch hinter mir gehört zu haben.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Jan schrieb:
> Bei c​onrad.de habe ich den aber leider nicht
> gefunden.

Ich sag mal so: eine Elektronikbauteilapotheke wäre nicht meine erste 
Anlaufstelle beim Kauf eines Feuerlöschers. Ich hab da gestern mal etwas 
geschaut, weil ich auch immer noch ’nen CO₂-Löscher haben wollte, und 
hab dabei gefunden, dass die Teile im einschlägigen Fachhandel teils 
günstiger zu haben sind. Außerdem würde ich dort eher davon ausgehen, 
dass das Teil nicht schon jahrelang im Lager gelegen hat.

von woas i nit (Gast)


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Wollvieh W. schrieb:
> Kennt denn jemand einen Feuerlöscherwartungsdienst, der tatsächlich bei
> der Wartung jemals einen ausgefallenen Feuerlöscher feststellte?

ja, norris hat mir in der alten firma mal drei löscher aus dem verkehr 
gezogen, weil berstscheiben, schlauch und schaummittel zu tauschen waren 
und bei einem sogar die kartusche undicht war.
war aber eine rein wirtschaftliche entscheidung, da neue löscher 
billiger waren als die ersatzteile + arbeit

Wollvieh W. schrieb:
> Und ich empfehle dringend, so ein Ding auch mal übungshalber zu
> benutzen,

vor ein paar jahren hat die örtliche feuerwehr für ein hotel eine 
mitarbeiterschulungbin erster löschhilfe gemacht.
am ende haben sie dann mit dem löschmonitor die bäume in der umgebung 
abgewaschen.

von Mal einwerfen (Gast)


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Ich bin eigentlich mit den Gloria Loeschern zufrieden.
zB 6l Schaum 334Fr
https://www.k-a-b.ch/de/shop/Feuerschutz/Mobile-Loeschgeraetegloria-schaum-feuerloescher-s-6-premium~p853

Der Service kommt alle paar Jahre. Nein hab noch nie einen gebraucht.

von Anja Zoe C. (zoe)


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S6 Premium in der Schweiz für mehr als 330 Franken, S6 Easy in 
Deutschland (Voelkner) für 64 Euro?

Beitrag #6259885 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alex (Gast)


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Moin,

Habe einen großen CO2 Löscher in der Werkstatt - ich glaube von Gloria. 
Kommt vom Ebay Händler für ~180€ glaube ich - gut investiert wie ich 
meine!
Pulver oder Schaum-Löscher kommen mir nicht (oder höchstens zusätzlich) 
in die Werkstatt.
Wenn man Pulver oder Schaum auf die Maschinen sprüht sind die Maschinen 
wahrscheinlich hinüber, auch wenn es gar kein Feuer gab. CO2 ist da 
schonender und es gibt gute Chancen die Maschinen danach noch verwenden 
zu können.

schönen Gruß,
Alex

von Cyblord -. (cyblord)


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Mal einwerfen schrieb:
> zB 6l Schaum 334Fr

Und was kostet nur der Löscher? Was will ich denn mit der ganzen Firma?

Aber das muss wohl der Grund sein warum die ganzen Schweizer in Konstanz 
Fleisch einkaufen müssen. Da ist kein Geld mehr übrig bei solchen 
Preisen im Inland.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Wollvieh W. schrieb:
> habe ich kurzerhand auf den 2
> cm durchmessenden Brandherd draufgespuckt und das Feuer so gelöscht.

Bei 10cm hättest du wahrscheinlich draufgepinkelt.

von Udo S. (urschmitt)


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Jan schrieb:
> Aber ich geb doch nicht
> 460 Franken für einen Feuerlöscher aus...

Ich wusste gar nicht daß in der Schweiz so eine hohe Inflation war.

Gibts hier für unter 100 Euro. Aufladelöscher, hohe Löschleistung und 
mit biologisch abbaubarem Schaum
https://www.bueromarkt-ag.de/feuerloescher_gloria_sk_6_pro_6_liter,p-8016410000.html

von Marek N. (bruderm)


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N. A. schrieb:
> Bis 1kV, Mindestabstand 1m. Steht auf jedem Wasser- bzw. Schaumlöscher.

Es geht um die Sauerei im Gerät, die man bei Pulver oder Schaum hat. 
Egalb ob bei 24 oder 1000 V.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Udo S. schrieb:
> Gibts hier für unter 100 Euro.

Würde sich wirklich jemand den 6kg Feuerlöscher für 92,99€ kaufen wenn 
der 9kg Feuerlöscher nur 7€ mehr  (also 99,99€) kostet?

von Udo S. (urschmitt)


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Mike J. schrieb:
> Würde sich wirklich jemand den 6kg Feuerlöscher für 92,99€ kaufen wenn
> der 9kg Feuerlöscher nur 7€ mehr  (also 99,99€) kostet?

Das war zum einen ein Beispiel mit einem ähnlichen Löscher wie der TO 
ihn sich ausgesucht hatte
Zum anderen ist ein 9l Löscher 4-5kg schwerer als ein 6l Löscher. Die 
muss man auch erst mal (schnell) bewegen können.
je nach Einsatzort und anwesenden Personen auch evt. eine Frau, ein 
Jugendlicher oder ein Rentner.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Marek N. schrieb:

> Für brennende elektrische Geräte CO2.

Den sollte man allerdings nicht unbedingt im Keller benutzen.

von Harald W. (wilhelms)


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Anja Zoe C. schrieb:

> S6 Premium in der Schweiz für mehr als 330 Franken, S6 Easy in
> Deutschland (Voelkner) für 64 Euro?

Ja, eine Reise nach Deutschland lohnt sich immer (ist allerdings
z.Z. recht schwierig).

von Hans im Glück (Gast)


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Alex schrieb:
> Wenn man Pulver oder Schaum auf die Maschinen sprüht sind die Maschinen
> wahrscheinlich hinüber, auch wenn es gar kein Feuer gab. CO2 ist da
> schonender und es gibt gute Chancen die Maschinen danach noch verwenden
> zu können.

Bei Schaum ist wenigstens nur das Gerät versaut. Das Pulver von 
Pulverlöschern verteilt sich im ganzen Haus da helfen auch keine 
geschlossenen Türen. Das Zeug landet in jeder Ritze und sollte 
schnellstmöglich wieder gereinigt werden da das Zeug sehr aggresiv ist 
und viele Oberflächen angreift.

CO2 ist zwar schonender aber Schaum ist effektiver bei der 
Brandbekämpfung.
Außerdem sollte man sich überlegen ob man den Raum mit ca. 5m³ CO2 
fluten will. Unter Umständen könnte das mit dem Atmen schwierig werden.

von oszi40 (Gast)


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Hans im Glück schrieb:
> ob man den Raum mit ca. 5m³ mit CO2 fluten will

Bei der Semperoper gab es einen Todesfall, weil damals etwas undicht 
war.
Seitdem habe Respekt vor den grauen Co2-Flaschenwagen im Rechenzentrum. 
Schaum scheint mir da harmloser zu sein, solange die Feuerwehr nicht das 
ganze Haus damit flutet.

von Marek N. (bruderm)


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oszi40 schrieb:
> Co2-Flaschenwagen im Rechenzentrum

Der Server-Raum, den ich kenne, hat eine Halonen-Löschanlage, also noch 
böser.

Ich war kurz bei einer Firma, dort wurden Schaltschränke für U-Boote mit 
speziellen Ventilen an der Tür nachgerüstet, dass man einen CO2-Löscher 
andocken konnte, um den Schaltschrank von innen damit zu fluten.

von Christian B. (luckyfu)


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Wieso nicht einfach mal über eine Löschdecke nachdenken? ist handlicher 
als ein Eimer Sand und für Kleinstbrände (wie sie in einer kleinen 
Kellerwerkstatt zu erwarten sind) vermutlich ausreichend. Pulver würde 
ich auch nicht nehmen, CO2 ist in geschlossenen - und vor allem 
Kellerräumen auch mit Vorsicht zu genießen. Nützt einem ja nichts, wenn 
das Feuer zwar aus ist, man selbst aber auch nicht mehr aus dem Raum 
kommt.

von Harald W. (wilhelms)


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Christian B. schrieb:

> Nützt einem ja nichts, wenn
> das Feuer zwar aus ist, man selbst aber auch nicht mehr aus dem Raum
> kommt.

Dooch, die Erben freuen sich.

von 2 Cent (Gast)


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Prima Diskussion :D

Wollvieh W. schrieb:
> das Kichern der Wühlmäuse
YMMD. Könnte der Titel meines nächsten Lieblingshorrorfilms werden, des 
nachts träumte ich gestern schon davon!


Marek N. schrieb:
> N. A. schrieb:
>> Bis 1kV, Mindestabstand 1m. Steht auf jedem Wasser- bzw. Schaumlöscher.
>
> Es geht um die Sauerei im Gerät, die man bei Pulver oder Schaum hat.
> Egalb ob bei 24 oder 1000 V.
Wasser- bzw. Schaumlöscher bitte nicht mit Pulver vergleichen. Pulver 
ist richtig gut zum löschen (mit 6kg Pulver kriegste einen schon 
ordentlichen Hausbrand in den Griff), aber nicht nur im Gerät; am Ende 
ist eine ganze Hütte/Halle betroffen. Der Feinstaub zieht überall hin 
und beschichtet alle Oberflächen. Sobald diese warm werden: 
sauerstoffdicht und thermoisolierend. ---> Tage/Wochen später der 
Todesstoss für jeden Kühlkörper; kein HiFi- oder Fernseher, oder Rechner 
oder wasimmer wird die darauf folgenden temperaturen lange überleben. 
Ein oftmals hochpreisiges Folgeproblem, schlimm, aber es geht schlimmer:


Viel heftiger sind Personenschäden:
Christian B. schrieb:
> Wieso nicht einfach mal über eine Löschdecke nachdenken? ist
> handlicher
> als ein Eimer Sand und für Kleinstbrände (wie sie in einer kleinen
> Kellerwerkstatt zu erwarten sind) vermutlich ausreichend.
In der E-Werkstatt selten sinnvoll, aber ein ausgezeichneter Einwand!!!
Löschdecke für Ölbrände auf jeden Fall: Wasser ist dort, wie in der 
Küche auch, absolut Tabu!
Die leider recht häufig tödlichen Unfälle passieren wegen panik: 
Fett/Oel brennt (oftmals in der Pfanne zuhause, weniger oft in der 
Werkstatt): Wasser drauf..Fettexplosion

Der eine oder andere kann vielleicht den Dialekt nicht wörtlich 
verstehen (harrharr das liegt nicht an der Atemmmaske und Corona :D), 
trotzdem halte ich dies für sehenswert (vorallem nachdem ich WASSER 
gepriesen habe, diese Einschränkung sollte man unbedingt kennen)::: 
Bewegte Bilder sagen mehr als Worte, sowas möchte niemand in seiner 
Küche nachturnen:

Youtube-Video "Demonstration einer Fettexplosion"



> Pulver würde
> ich auch nicht nehmen, CO2 ist in geschlossenen - und vor allem
> Kellerräumen auch mit Vorsicht zu genießen. Nützt einem ja nichts, wenn
> das Feuer zwar aus ist, man selbst aber auch nicht mehr aus dem Raum
> kommt.
Mal die Sonderfälle ausgenommen, das sehe ich auch so, neben dem 
brachialem Rückstoss bei CO2 ; in Sonderfällen kannste den Brennling 
auch kaltschlagen:
Youtube-Video "Superhero Movie 2008 Full Movie (Theater Edition)"

von сорок две (Gast)


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Hans im Glück schrieb:
[..]
> CO2 ist zwar schonender aber Schaum ist effektiver bei der
> Brandbekämpfung.
> Außerdem sollte man sich überlegen ob man den Raum mit ca. 5m³ CO2
> fluten will. Unter Umständen könnte das mit dem Atmen schwierig werden.

Du schreibst Unfug. Der CO2 Löscher ist der Einzige mit doppelter 
Löschwirkung, a) durch Unterkühlung der Flamme, b) durch 
Sauerstoffentzug.

Ich war mal ein paar Jahre in der freiwilligen Betriebsfeuerwehr eines 
Chemiebetriebes..obwohl der eher zur Metallurgie gehört: dem einzigen 
Produzenten von Silizium und anderen Halbleiterwerkstoffen in der DDR, 
VEB Spurenmetalle Freiberg. Wir hatten da mehrfach Lehrgänge über 
Löschverfahren inklusive Tests von Löschern bei unterschiedlichen zu 
löschenden Medien.

Bei mir ist CO2 seit dem klar die Nummer 1. Der geht faktisch für Alles.

Für elektrische Anlagen und brennende Flüssigkeiten gab es damals außer 
Pulver noch Halon, das ist mittlerweile wohl verboten (ätzendes 
Klimagas??).

Schaumlöscher gerne für brennende Flüssigkeiten ..bei dreidimensionalen 
Sachen die brennen hast Du Probleme mit dem Schaum abzudecken.

Wasser kühlt nur ab, wenn nur Papier oder Holz brennt..gerne.

E-Anlagen die man mit einem Pulverlöscher löscht, kann man eigentlich 
auch abbrennen lassen, das ist vom Schaden her das Selbe.

Betreffs CO2 im Keller...auch das Feuer klaut Dir den zum Atmen 
notwendigen Sauerstoff und erzeugt CO2, darüber zu philosophieren ob das 
gesund oder ungesund für den Löschenden ist..ist Nonsense. Es ist für 
den egal ob der erstickt oder verbrennt und erstickt. Du mußt halt raus 
wenn Du keine Luft mehr bekommst (weshalb die Feuerwehr die Luft in 
Falschen mit nimmt)..ist bei anderen Löschern aber auch so.

сорок две

von Ansgar K. (malefiz)


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oszi40 schrieb:
> Hans im Glück schrieb:
>> ob man den Raum mit ca. 5m³ mit CO2 fluten will
>
> Bei der Semperoper gab es einen Todesfall, weil damals etwas undicht
> war.
> Seitdem habe Respekt vor den grauen Co2-Flaschenwagen im Rechenzentrum.
> Schaum scheint mir da harmloser zu sein, solange die Feuerwehr nicht das
> ganze Haus damit flutet.

Die CO2 Löschanlage auf der Arbeit ist mit Geruchsstoff versetzt damit 
sowas nicht passiert.

Btw für Küchenfettbrände gibt's die neue Löschklasse. F

von Helmut (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Hans im Glück schrieb:
>> ob man den Raum mit ca. 5m³ mit CO2 fluten will
>
> Bei der Semperoper gab es einen Todesfall, weil damals etwas undicht
> war.
> Seitdem habe Respekt vor den grauen Co2-Flaschenwagen im Rechenzentrum.
> Schaum scheint mir da harmloser zu sein, solange die Feuerwehr nicht das
> ganze Haus damit flutet.

Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching verwendet Argon statt CO2. 
Das erstickt den Brand genauso, ist aber als Edelgas nicht giftig wie 
CO2.

von Jack V. (jackv)


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Helmut schrieb:
> Das erstickt den Brand genauso, ist aber als Edelgas nicht giftig wie
> CO2.

Sorry, aber ob der Sauerstoff vom Argon oder vom Kohlendioxid verdrängt 
wurde, dürfte dem Menschen, der da nicht mehr rauskommt, ziemlich egal 
sein. Bei CO₂ hat man wenigstens noch das Erstickungsgefühl und kann 
reagieren.

von sBronco (Gast)


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Ich habe als letzte Sicherung, einen 6KG Pulverlöscher.
Ich habe vor den nur dann zu benutzen, wenns wirklich nicht anders geht. 
Natürlich bin ich mir im klaren darüber, Pulverlöscher im Keller 
eingesetzt bedeutet, das man Jahre später noch Pulver auf dem Dachboden 
findet.
Scheiß drauf, besser als Hütte abgefackelt.

von Vorsicht mit CO2! (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Sorry, aber ob der Sauerstoff vom Argon oder vom Kohlendioxid verdrängt
> wurde, dürfte dem Menschen, der da nicht mehr rauskommt, ziemlich egal
> sein.

Sorry, aber das ist Unfug. CO2 verdrängt nicht nur die Luft, es ist 
giftig. Ab 8% CO2 in der Luft wird tödlich. Luft mit 80% Argon und 20% 
Sauerstoff kannst du aber noch problemlos atmen, das verdünnt nämlich 
nur.

сорок две schrieb:
> Bei mir ist CO2 seit dem klar die Nummer 1. Der geht faktisch für Alles.

Außer für brennendes Metall (Magnesium, Aluminiumstaub), da wirkt das 
sogar noch brandfördernd.

von Jack V. (jackv)


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Vorsicht mit CO2! schrieb:
> Luft mit 80% Argon und 20%
> Sauerstoff kannst du aber noch problemlos atmen, das verdünnt nämlich
> nur.

Das Problem damit ist: es löscht aber auch nichts.

von Vorsicht mit CO2! (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Vorsicht mit CO2! schrieb:
>> Luft mit 80% Argon und 20%
>> Sauerstoff kannst du aber noch problemlos atmen, das verdünnt nämlich
>> nur.
>
> Das Problem damit ist: es löscht aber auch nichts.

Ja, aber Luft mit 8% CO2 löscht genauso wenig. Das Konzept liegt in 
beiden Fällen darin, dass das Gas schwerer als Luft ist. Nur dass in 
einem Fall die Geschichte eben weit weniger gefährlich ist (Argon) als 
bei einem giftigen Gas wie CO2.

von Jack V. (jackv)


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Vorsicht mit CO2! schrieb:
> Das Konzept liegt in
> beiden Fällen darin, dass das Gas schwerer als Luft ist.

Ja, und deswegen ist’s im Einsatzfall auch ziemlich unerheblich, /was 
genau/ die Luft mit dem Sauerstoff drin letztlich verdrängt hat – es ist 
so oder so kein Sauerstoff mehr da. Abgesehen davon gilt das Ganze auch 
eher bei Entstehungsbränden, weil später die Thermik im Raum schon dafür 
sorgt, dass sich keine Schichten mehr bilden. Dann möchte man so oder so 
nicht mehr ohne Flaschenluft im Raum sein.

Argon mag Vorteile in Löschanlagen haben, die unter Druck stehen, aber 
da’s das nicht mal in Handfeuerlöschern gibt, ist dieser Punkt im 
vorliegenden Kontext auch eher unerheblich: bei Handfeuerlöschern und 
Entstehungsbränden wäre CO₂ meine erste Wahl (zumindest, solange nicht 
das Mg-Lager am Brennen ist – der freiwerdende, feinverteilte 
Kohlenstoff würde die Gardinen versauen).

von Helmut (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Helmut schrieb:
>> Das erstickt den Brand genauso, ist aber als Edelgas nicht giftig wie
>> CO2.
>
> Sorry, aber ob der Sauerstoff vom Argon oder vom Kohlendioxid verdrängt
> wurde, dürfte dem Menschen, der da nicht mehr rauskommt, ziemlich egal
> sein. Bei CO₂ hat man wenigstens noch das Erstickungsgefühl und kann
> reagieren.

Bevor du bei CO2 wegen Sauerstoffmangels Erstickungsgefühl bekommst und 
bewusstlos wirst, wirst du weitaus früher bewusstlos wegen 
CO2-Vergiftung. Bei gleichem Sauerstoffgehalt in der Luft hast du bei 
Argon also mehr Zeit aus dem gefluteten Raum herauszukommen als bei CO2.

von Jack V. (jackv)


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Helmut schrieb:
> Bevor du bei CO2 wegen Sauerstoffmangels Erstickungsgefühl bekommst und
> bewusstlos wirst, wirst du weitaus früher bewusstlos wegen
> CO2-Vergiftung.

Hm. Das „weitaus früher“ entspricht hier aber auch eher Sekunden, oder? 
Nicht viele Menschen können die Luft mehr als zwei Minuten anhalten, 
wenn sie nur ruhig sitzen. Bei dem Stress, dem man bei ’nem Brand 
ausgesetzt ist, wird’s nicht mal so lange dauern, bis man dann am Boden 
liegt – ohne die zusätzliche erstickende Wirkung vom CO₂.

Helmut schrieb:
> Bei gleichem Sauerstoffgehalt in der Luft hast du bei
> Argon also mehr Zeit aus dem gefluteten Raum herauszukommen als bei CO2.

Das Unschöne ist: das Erstickungsgefühl durch CO₂ fehlt weitgehend – man 
hätte möglicherweise theoretisch mehr Zeit, kann sie aber nicht nutzen. 
Es sei denn, es gäbe entsprechende Sensorik, die einen warnt. Auch 
etwas, das man im Umkreis von Handfeuerlöschern, die in diesem Thread 
Thema waren, eher nicht vorfindet.

von Percy N. (vox_bovi)


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сорок две schrieb:
>
> Du schreibst Unfug. Der CO2 Löscher ist der Einzige mit doppelter
> Löschwirkung, a) durch Unterkühlung der Flamme, b) durch
> Sauerstoffentzug.
>
Nö.
CO2 kann Sauerstoff nicht entziehen, sondern höchstens verdrängen.
Wenn Du Sauerstoff entziehen möchtest, solltest Du H2 verwenden ...
;-)

von сорок две (Gast)


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Helmut schrieb:
[..]
> Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching verwendet Argon statt CO2.
> Das erstickt den Brand genauso, ist aber als Edelgas nicht giftig wie
> CO2.

Du hast ein gefährliches Halbwissen. CO2 ist ungiftig. Mach Dir lieber 
Gedanken um CO und warum das kreuzgefährlich ist.

Ich dachte heute morgen auch ich spinne als ich auf einer 
Feuerlöscherseite dümmliches Geschwafel von Kolenmonoxid-Löschern lesen 
mußte...

сорок две

von сорок две (Gast)


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Vorsicht mit CO2! schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Vorsicht mit CO2! schrieb:
>>> Luft mit 80% Argon und 20%
>>> Sauerstoff kannst du aber noch problemlos atmen, das verdünnt nämlich
>>> nur.
>>
>> Das Problem damit ist: es löscht aber auch nichts.
>
> Ja, aber Luft mit 8% CO2 löscht genauso wenig. Das Konzept liegt in
> beiden Fällen darin, dass das Gas schwerer als Luft ist. Nur dass in
> einem Fall die Geschichte eben weit weniger gefährlich ist (Argon) als
> bei einem giftigen Gas wie CO2.

Du vertrittst demzufolge die Ansicht das CO2 gefährlicher sein müsse als 
Vakuum? In Letzterem ist gewiß nichts Giftiges drin und Feuer löscht es 
auch...

Dummfug!

сорок две

von сорок две (Gast)


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Vorsicht mit CO2! schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Vorsicht mit CO2! schrieb:
>>> Luft mit 80% Argon und 20%
>>> Sauerstoff kannst du aber noch problemlos atmen, das verdünnt nämlich
>>> nur.
>>
>> Das Problem damit ist: es löscht aber auch nichts.
>
> Ja, aber Luft mit 8% CO2 löscht genauso wenig. Das Konzept liegt in
> beiden Fällen darin, dass das Gas schwerer als Luft ist. Nur dass in
> einem Fall die Geschichte eben weit weniger gefährlich ist (Argon) als
> bei einem giftigen Gas wie CO2.

Du vertrittst demzufolge die Ansicht das CO2 gefährlicher sein müsse als 
Vakuum? In Letzterem ist gewiß nichts Giftiges drin und Feuer löscht es 
auch...

Dummfug!

сорок две

Percy N. schrieb:
> сорок две schrieb:
>>
>> Du schreibst Unfug. Der CO2 Löscher ist der Einzige mit doppelter
>> Löschwirkung, a) durch Unterkühlung der Flamme, b) durch
>> Sauerstoffentzug.
>>
> Nö.
> CO2 kann Sauerstoff nicht entziehen, sondern höchstens verdrängen.
> Wenn Du Sauerstoff entziehen möchtest, solltest Du H2 verwenden ...
> ;-)

Wenn Du in Reichweite wärst würde ich Dich lieber zur Verdrängung ins 
Feuer werfen als das teure CO2 alle zu machen.

Drei Smileys zu Legitimierung des Posts noch dran: :-) :-) :-)

Nichts das Du Dich etwa auf den Schlips oder die Robe getreten fühlst.


сорок две

von Jack V. (jackv)


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сорок две schrieb:
> Du hast ein gefährliches Halbwissen. CO2 ist ungiftig. Mach Dir lieber
> Gedanken um CO und warum das kreuzgefährlich ist.

Ähm … es stimmt tatsächlich, dass ab ~8% (Volumen) das Ersticken 
eintritt, obwohl genug Sauerstoff vorhanden wäre. Der Hintergrund: 
Mensch nimmt ja nicht nur Sauerstoff auf, sondern atmet CO₂ ab. Das 
funktioniert aber nicht mehr sehr gut, wenn schon recht viel CO₂ im 
eingeatmeten Gas ist. Ob man es „giftig“ nennen mag – Definitionsfrage. 
Tödlich ist’s so oder so.

CO hingegen ist nochmal ’ne andere Hausnummer. Da reichen 1000ppm in der 
Atemluft über einen gewissen Zeitraum. Allerdings wird auch keiner auf 
die Idee kommen, ein brennbares Gas in einen Feuerlöscher zu füllen, so 
dass der Stoff in diesem Thread keine Rolle spielen sollte.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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сорок две schrieb:
>
> Wenn Du in Reichweite wärst würde ich Dich lieber zur Verdrängung ins
> Feuer werfen als das teure CO2 alle zu machen.
>
Dss ist in Deutschland noch nicht wieder erlaubt, hoffe ich ...
> Drei Smileys zu Legitimierung des Posts noch dran: :-) :-) :-)

von Helmut (Gast)


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> Helmut schrieb:
>> Bei gleichem Sauerstoffgehalt in der Luft hast du bei
>> Argon also mehr Zeit aus dem gefluteten Raum herauszukommen als bei CO2.
>
> Das Unschöne ist: das Erstickungsgefühl durch CO₂ fehlt weitgehend – man
> hätte möglicherweise theoretisch mehr Zeit, kann sie aber nicht nutzen.
> Es sei denn, es gäbe entsprechende Sensorik, die einen warnt.

Weiterhin vom Ursprungsthema abschweifend: Wenn in einem Rechenzentrum 
die Löschanlage auslöst, hört man das (es sollen auch schon Festplatten 
aufgrund der Vibration/des Schocks kaputt gegangen sein). Insbesondere 
gilt das für den SuperMUC(-NG), denn wegen Flüssigkühlung gibt es fast 
keine Lüfter (und -geräusche) (mein letzter Stand vor ~1 Jahr: nur 
Netzteile mit Lüfter, die aber zukünftig auch flüssiggekühlt werden 
sollen). Man kann sich dort in normaler Zimmerlaustärke unterhalten. 
Falls nach der Pandemie mal wieder Besucherführungen (z.B. Tag der 
offenen Tür der Campus Garching, normalerweise im Oktober, 
https://www.forschung-garching.tum.de/index.php?id=5) angeboten werden, 
kann ich dir nur wärmstens empfehlen (beim LRZ gibts Wartelisten, man 
sollte schnell sein).

Argon ist natürlich nicht so leicht zu detektieren, als Edelgas 
wechselwirkt es ja nicht besonders. Möglicherweise überwacht man dann 
stattdessen das O2.

von Vorsicht mit CO2! (Gast)


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сорок две schrieb:
> Du vertrittst demzufolge die Ansicht das CO2 gefährlicher sein müsse als
> Vakuum? In Letzterem ist gewiß nichts Giftiges drin und Feuer löscht es
> auch...
>
> Dummfug!

"8% Vakuum", also 8% weniger Luftdruck, würde ich 8% CO2 in der Luft 
jederzeit vorziehen, das stimmt. Und im Vakuum wirst du vermutlich auch 
länger überleben als in reinem CO2, solange der Druckausgleich langsam 
genug erfolgt - denn dann kannst du eben deine 5 Minuten bis zur 
Ohnmacht auskosten. Mit reinem CO2 als Atemluft dürfte das Blut hingegen 
sehr schnell gesättigt sein.

Was soll die Diskussion überhaupt? Argon IST das ungefährlichere 
Löschmittel, auch wenn es ebenso Risiken hat - und eben nicht als 
Handlöscher vorhanden ist, was ja das Thema original mal irgendwann war.

von Guest (Gast)


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Was diskutiert ihr hier eigentlich über Pozentsätze von Löschgasen in 
der Atemluft?
Fakt ist, dass die Brandgase weitaus gefährlicher sind. Ein oder zwei 
Atemzüge der Brandgase besiegeln das Schicksal der Person.
Bei Entstehungsbränden muss noch nicht der ganze Raum mit Löschgas 
geflutet werden. Hier kann also gefahrlos ein CO2 Handlöscher eingesetzt 
werden.
Bei Automatischen Gaslöschanlagen erfolgt ein Voralarm, der nichts 
anderes heisst, als den entsprechenden Bereich zu evakuieren.

von Reinhard S. (rezz)


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Helmut schrieb:
> Möglicherweise überwacht man dann
> stattdessen das O2.

Ganz hardcore ist natürlich, gar nicht erst so viel O2 in der Luft zu 
haben, das etwas brennen kann. Geht natürlich nur in geschlossenen 
Räumen.

von Feuerwache 1/4 vor 3 Uhr (Gast)


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>> Feuerlöscher für die Werkstatt. Preisunterschiede extrem?

Das hängt von der Füllung ab: In dem Einen ist Krimsekt oder Kaviar -im 
Anderen Semmelbrösel.

von сорок две (Gast)


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Guest schrieb:
> Was diskutiert ihr hier eigentlich über Pozentsätze von Löschgasen
> in
> der Atemluft?
> Fakt ist, dass die Brandgase weitaus gefährlicher sind. Ein oder zwei
> Atemzüge der Brandgase besiegeln das Schicksal der Person.
> Bei Entstehungsbränden muss noch nicht der ganze Raum mit Löschgas
> geflutet werden. Hier kann also gefahrlos ein CO2 Handlöscher eingesetzt
> werden.
> Bei Automatischen Gaslöschanlagen erfolgt ein Voralarm, der nichts
> anderes heisst, als den entsprechenden Bereich zu evakuieren.

Genau das ist meine Rede. Es ist scheißegal ob man erstickt oder 
verbrennt,
man ist danach recht gleichmäßig tot.


сорок две

von Cyblord -. (cyblord)


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Helmut schrieb:

> Bevor du bei CO2 wegen Sauerstoffmangels Erstickungsgefühl bekommst und
> bewusstlos wirst, wirst du weitaus früher bewusstlos wegen
> CO2-Vergiftung. Bei gleichem Sauerstoffgehalt in der Luft hast du bei
> Argon also mehr Zeit aus dem gefluteten Raum herauszukommen als bei CO2.

Also hier scheint es Missverständnis zu geben, das Erstickungsgefühl 
kommt nur von CO2, niemals von Sauerstoffmangel. Es existiert im Körper 
leider kein Sensor für Sauerstoff. Deshalb ist CO2 eher harmlos, weil 
schon sehr geringe Konzentration eine heftige Reaktion auslösen, nämlich 
z.B. Atemnot. Gerade weil es schnell giftig wird.

An Edelgasen kann man prima ersticken ohne es zu merken. Das ist eine 
beliebte Methode bei Selbstmördern, einleiten eines Edelgases in einen 
großen Beutel. Dann daraus atmen. Wenn der Beutel groß genug ist, damit 
die CO2 Konzentration in ca 60 Sekunden nicht sehr hoch ansteigt, 
erstickt man ohne irgendwas zu merken. Es geht einfach das Licht aus.

Deshalb hätte ich vor Argon deutlich mehr Angst als vor CO2.

von A. K. (kasmandl)


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2 Cent schrieb:
> Werkstatt. Steht sogar inzwischen in (besser: knapp daneben) jedem
> Türrahmen zuhause.

Ähm
Was treibt Ihr eigentlich so?
Ich meine, wie schafft ihr es euch so oft abzufackeln?

LG

Beitrag #6269213 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:

> An Edelgasen kann man prima ersticken ohne es zu merken. Das ist eine
> beliebte Methode bei Selbstmördern, einleiten eines Edelgases in einen
> großen Beutel. Dann daraus atmen.
Teures Hobby, das muss nicht unbedingt Edelgas sein!
> Wenn der Beutel groß genug ist, damit
> die CO2 Konzentration in ca 60 Sekunden nicht sehr hoch ansteigt,
> erstickt man ohne irgendwas zu merken. Es geht einfach das Licht aus.
>
Das Wichtigste ist, dass der Beutel sich nicht von den Atemwegen trennen 
kann. Dann reichen auch ein paar Sekunden. Mit der Methode haben sich 
schon einige Pattex-Kiddies vèrsehentlich ins Jenseits befördert.
> Deshalb hätte ich vor Argon deutlich mehr Angst als vor CO2.
Da kommt es darauf an, ob Du noch eine Chance hast, den Raum zu 
verlassen. Wenn nicht, stirbst Du mit Argon vermutlich deutlich 
komfortabler.

von 2 Cent (Gast)


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A. K. schrieb:
> 2 Cent schrieb:
>> Werkstatt. Steht sogar inzwischen in (besser: knapp daneben) jedem
>> Türrahmen zuhause.
>
> Ähm
> Was treibt Ihr eigentlich so?
> Ich meine, wie schafft ihr es euch so oft abzufackeln?
>
> LG
Willst du das wirklich wissen? Nun gut. Da gibts viele Erfahrungen, alle 
"typisch" :D
-unachtsam in die trockene Sommerbotanik weggeschnickte Filterkippen
-Elektroschweissarbeiten, oder auch Flexen; glühendes Metall fliegt 
durch irgendwelche Ritzen in die Ölgetränkte Isolierwolle
-Holz/Kohleofen, Ascheentsorung (mit Glutresten) nahe des 
Brennstofflagers bei windigem Wetter
-ein PC, welcher eine wunderschöne Flamme aus seinem Netzteil 
herausblies. Der PC lief sauber weiter, bis der Geruch (auch der 
angekokelten Wand) aufgefallen war.
-jugendlicher Leichtsinn kombiniert mit Unordnung; Experimente beim 
selbstmischen von Schwarzpulver, dabei selbstverständlich jede Menge 
brandfördernder Stoffe direkt daneben auf dem kleinen Tisch. Ausserdem 
dabei selbstverständlich eine selbstgedrehte Kippe im Hals, diese werfen 
gerne mal Glutpartikel ab. Erwischt, das war ich selbst :D
-Kindheitserlebnis Dekoration (da haben meine Eltern das Feuer 
bekämpft): Tannenbaumspitze (Resteverwertung nach Weihnachten) auf einem 
Röhrenfernseher. Ging zwei Tage lang gut, danach sind die 
ausgetrockneten Nadeln in den Fernseher reingefallen. Das war damals 
einer der ersten Farbfernseher am deutschen Markt; nur eine Woche alt 
geworden. Ging damals als Garantiefall durch LOL
-Hausbau: dünnflüssiger Flüssigteer (Wassersperre) in Fässern, welche 
schon am durchrosten waren...es kam wie es kommen musste... riesige 
Lache und Dämpfe im Lagerplatz, Kippe, BUMM-recht harmlos für einen 
Bassfetischisten... brennende Teerlache...PANIK! Wasserlöschversuch 
breitet die brennende Lache schnell weiter aus...
-Als Highlight Schweissarbeiten an grossen, versehentlich ungereinigten 
Mineralöltanks, das rummst jedesmal ganz ordentlich. Schon mehrfach 
passiert in der Chaosindustrie. Hat meinen Musikgeschmack offensichtlich 
nachhaltig beeinflusst :D


Und auch jetzt: mein Schuhkarton grosser (selbstredend schonwieder fast 
voller) Aschenbecher steht direkt neben einer Küchenrolle und einer 
Kunststoffflasche Alkohol zur Brillenreinigung. Keine Panik, alles unter 
Kontrolle; auf der anderen Seite der Tastatur steht ein kühles 
Feierabendbier (95% Wasser, etwa 7 Grad Celsius) zum löschen 
griffbereit.

Prost!

 :D

von Mike J. (linuxmint_user)


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2 Cent schrieb:
> mein Schuhkarton grosser (selbstredend schonwieder fast
> voller) Aschenbecher

Schwenke um auf eZigaretten, da gibt es sehr gute und die sind (mit 
ungepanschtem Liquid) vom Geschmack und der Wirkung mit Sicherheit 
besser als echte Zigaretten. Sind auch viel komfortabler in der Nutzung.

von Jakob (Gast)


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Noch eine mögliche Alternative sind Feuerlöschsprays. Ich habe mir vor 
ein paar Jahren eine Dose Prymos Universal geholt (gibt auch Nachbauten 
von anderen Herstellern). Ist im Prinzip wie ein sehr kleiner 
Schaumlöscher (600ml) im Format einer Spraydose. Habe es zum Glück nicht 
gebraucht aber laut diversen Youtube-Videos ist die Löschleistung 
ziemlich beeindruckend für die Größe.

Gerade wenn man wenig Platz hat und sich niemals einen großen 
Feuerlöscher in die Wohnung stellen würde, ist so etwas wohl eine ganz 
gute Minimallösung. Ist auch für Elektro zugelassen bis 1000V, also auch 
in der Hinsicht kein Problem.

Einziger Nachteil ist die recht kurze Haltbarkeit (3 Jahre), danach soll 
man das Teil ersetzen, Wartung ist natürlich nicht möglich.

von 2 Cent (Gast)


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Mike J. schrieb:
> 2 Cent schrieb:
>> mein Schuhkarton grosser (selbstredend schonwieder fast
>> voller) Aschenbecher
>
> Schwenke um auf eZigaretten, da gibt es sehr gute und die sind (mit
> ungepanschtem Liquid) vom Geschmack und der Wirkung mit Sicherheit
> besser als echte Zigaretten. Sind auch viel komfortabler in der Nutzung.
Danke für den gutgemeinten Tipp!
Mein Fazit: Ein konservatives Nein-Danke, am Ende muss ich mich dann mit 
den am Ladegerät brennenden Lithiumakkus rumärgern; Teufel und 
Beelzebub. Eine Elektrokippe kommt mir nicht ins Maul :L


Jakob schrieb:
> ... Wartung ist natürlich nicht möglich.
Solcher Gedanke war auch bei mir ein K.O.-Kriterium bei der Entscheidung 
gegen handelsübliche Feuerlöscher, selbst wenn Wartung/Überprüfung 
möglich währe: kaum keiner möchte zuhause einen Wartungsplan inklusive 
der Folgekosten haben wollen.

von Jack V. (jackv)


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2 Cent schrieb:
> am Ende muss ich mich dann mit
> den am Ladegerät brennenden Lithiumakkus rumärgern; Teufel und
> Beelzebub. Eine Elektrokippe kommt mir nicht ins Maul :L

Zwar OT, aber bevor sich das Märchen auch hier noch weiter verbreitet: 
in den Dingern sind normale Li-Akkus, wie sie in heutzutage fast jedem 
akkubetriebenen Gerät sind. Genauso verhalten sie sich auch: wenn man 
sie innerhalb der Spezifikationen betreibt, tun sie ihren Job 
unauffällig und lange, wenn man sie arg misshandelt, können sie 
ausgasen. Einem Li-Akku in einer Dampfe andere Eigenschaften 
zuzuschreiben, als dem gleichen Akku in einem Schrauber, Fahrrad, Auto, 
USV, Powerbank, …, zeugt eher von starken, unhinterfragten Vorurteilen, 
und ist gerade auch in diesem Forum eigentlich ziemlich traurig.

von 2 Cent (Gast)


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OT
Jack V. schrieb:
> 2 Cent schrieb:
>> am Ende muss ich mich dann mit
>> den am Ladegerät brennenden Lithiumakkus rumärgern; Teufel und
>> Beelzebub. Eine Elektrokippe kommt mir nicht ins Maul :L
>
> Zwar OT
Okay, OT akzeptiert!


>, aber bevor sich das Märchen auch hier noch weiter verbreitet:
Du verwechselst "Märchen", und  "in den Dingern" mit Dingen welche ich 
heutzutage in meinem Hause weder dulde noch verbaue. Speziell: nicht mit 
Wasser löschbare. Meine Entscheidung, diese möchtest du mir -mit allen 
Konsequenzen- bestimmt nicht abnehmen.


> in den Dingern sind normale Li-Akkus, wie sie in heutzutage fast jedem
> akkubetriebenen Gerät sind.
Ist das so? Aber du unterscheidest in folgendem zwischen: "Lithiumakkus" 
und "normale Li-Akkus". Ok, ich sehe schon worauf das hinausläuft: 
"normale Li-Akkus" brennen nicht. Du hast ja recht! STOPPHALT *Ich soll 
nicht ironisch sein*



Genauso verhalten sie sich auch: wenn man
> sie innerhalb der Spezifikationen betreibt, tun sie ihren Job
> unauffällig und lange
Da wirst du ganz sicher recht haben!

>, wenn man sie arg misshandelt, können sie ausgasen.
Ausgasen? Egal!


>Einem Li-Akku in einer Dampfe andere Eigenschaften
> zuzuschreiben, als dem gleichen Akku in einem Schrauber, Fahrrad, Auto,
> USV, Powerbank, …, zeugt eher von starken, unhinterfragten Vorurteilen,
> und ist gerade auch in diesem Forum eigentlich ziemlich traurig.
Hallo wach? Ja, solche Akkuvergleiche gehören verboten! Wer macht sowas 
eigentlich? Du etwa? STOPPHALT Ich soll nicht ironisch sein
Siehe oben.

Für jemanden wie du -wer sich für diesen Thread offensichtlich in 
keinster Weise interessiert-: mich kannste auch du nicht zur E-Kippe 
"Dampfe" konvertieren.

+++
Und nein; "unhinterfragten Vorurteilen, und ist gerade auch in diesem 
Forum eigentlich ziemlich traurig" trifft weder mich, noch dieses Forum. 
Hast du Vorurteile? Gegen mich? Gegen dieses Forum?  Projizierte 
Vorurteile?

Oder hattest du nur einen schlechten Tag?


Glückwunsch: Schönes, langes Wochenende, wer immer freie Zeit hat! 
Geniesst es!
HTH

von Mike J. (linuxmint_user)


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2 Cent schrieb:
> Danke für den gutgemeinten Tipp!
> Mein Fazit: Ein konservatives Nein-Danke, am Ende muss ich mich dann mit
> den am Ladegerät brennenden Lithiumakkus rumärgern; Teufel und
> Beelzebub. Eine Elektrokippe kommt mir nicht ins Maul :L

Diese Horrormeldungen welche man so hört, die kommen daher dass manche 
Leute billigste Ladegeräte (Diode + 1 Ohm Widerstand an einer "5V" 
Spannungsquelle) haben welche die Akkus überladen.

Manch ein "5V" Netzteil hat z.B. 5,2V und dann fällt an der Diode nur 
noch eine Spannung von 0,7V ab und am Widerstand zum Ende hin keine 
Spannung mehr ... das ergibt dann eine Spannung von 5,2V-0,7V=4,5V am 
Akku.

Bei solchen Beutel-Akkus (prismatische Zellen) führt das zu einem 
aufblähen der Zelle und bei einer Rundzelle führt das dazu dass sich der 
Innendruck so lange erhöht bis sie platzt.

Gute Zellen haben eine Sollbruchstelle welche zerreißt wenn der Druck zu 
hoch wird.
Billige Zellen wie die "Ultrafire" und Co. aus China haben so etwas 
natürlich nicht. Man kauft dann eine auf einem Hinterhof 
zusammengekloppte Altzelle aus weggeworfenem China-Müll die oft nur noch 
1Ah oder weniger aufweist und bei eBay mit einer neuen Hülle, ohne 
Sicherheits-Sollbruchstelle als eine 9Ah-Zelle verkauft wird.

Bei einem Jugendlichen aus Hamburg hat solch eine Zelle man den 
Brustkorb zerrissen und das Herz so weit geschädigt dass er dadurch 
gestorben ist.
Er hatte den Akku mit dem Billigladegerät aber auch auf seinem Brustkorb 
gelegt und dort beim schlafen aufgeladen.

Hätte er kein Billigladegerät und keine billig-China-Zelle gekauft, dann 
wäre das nicht passiert.

Es wäre aber wirklich schön wenn alle Typen von Geräten (Ladegeräten, 
USB-Hubs, LEDs usw.), LiIon-Zellen ein mal von einem Ingenieur getestet 
werden und der sein Okay geben muss damit diese Geräte in die EU 
eingeführt werden dürfen.

Das würde bei Fake-Geräten und auch bei gefährlchem China-Müll einen 
gewissen Druck auf die Produzenten ausüben, so dass sie auf ihren 
Plunder sitzen bleiben.

Momentan gibt es keinerlei Mechanismus durch dessen Hilfe der 
Weiterverkauf von Müll verhindert werden kann. (selbst meine Rezession 
bei eBay wurde nicht akzeptiert und die Leute bleiben uninformiert und 
kaufen dem Müll weiter)

Meine Thread dazu:
Beitrag "Fake - SUNmini UVLED Nail Lamp"
Beitrag "Fake - LED-Baustrahler von eBay"

von Jack V. (jackv)


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2 Cent schrieb:
> Hallo wach? Ja, solche Akkuvergleiche gehören verboten!

Ich nehm’ mal nur diese eine Stelle: es sind einfach die gleichen 
Akkus. In meiner Dampfe hatte (Präteritum, damit bin ich letztlich auch 
ganz vom Nikotin weggekommen) genau die Akkuzellen, welche man auch in 
Powertools von etwa Makita findet. Gleicher Hersteller, gleicher Typ. 
Das war kein Vergleich, Mann.

2 Cent schrieb:
> Für jemanden wie du -wer sich für diesen Thread offensichtlich in
> keinster Weise interessiert-: mich kannste auch du nicht zur E-Kippe
> "Dampfe" konvertieren.

Wie wenig ich mich interessiere, kannst du weiter oben lesen. Brauchst 
auch gar nicht so verkrampft versuchen, witzig zu wirken. Das wirkt 
nämlich eher lächerlich – das ist was anderes.

Und es ist ja überhaupt kein Problem, dem Dampfen nix abgewinnen zu 
können. Aber das dann auf die angebliche Brandgefahr der Akkus zu 
schieben, während man den Beitrag möglicherweise auf ’nem Notebook mit 
genau den gleichen Zellen im Akkupack schreibt, mutet schon seltsam an.

Bei Li-Akku-Bränden brennt kein metallisches Li, btw. – ein Löschmittel 
für Metallbrände ist da also möglicherweise nicht das Optimum (um mal 
zum Threadthema zurückzuschwenken).

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Guest schrieb:
> Was diskutiert ihr hier eigentlich über Pozentsätze von Löschgasen in
> der Atemluft?
> Fakt ist, dass die Brandgase weitaus gefährlicher sind. Ein oder zwei
> Atemzüge der Brandgase besiegeln das Schicksal der Person.

Bringt mich auf den Gedanken, daß man sich weniger Gedanken über den 
Löscher, als vielmehr über eine Fluchthaube etc. machen sollte, um den 
Löscher überhaupt einsetzen zu können, ohne dabei zu sterben.

von 2 Cent (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Brauchst
> auch gar nicht so verkrampft versuchen, witzig zu wirken
Das war wohl nix. Ich bitte um Entschuldigung für mein Geschreibsel an 
der Stelle.


> Bei Li-Akku-Bränden brennt kein metallisches Li, btw. – ein Löschmittel
> für Metallbrände ist da also möglicherweise nicht das Optimum (um mal
> zum Threadthema zurückzuschwenken).
Auch die Feuerwehr gibt dir Recht:
Youtube-Video "Brandbekämpfung bei Lithium-Ionen-Akkus"

von 2 Cent (Gast)


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Noch ein Nachtrag -andere Threads bringen mich dazu hier noch einmal 
-PRO-wassersprayer- nachzulegen: Alkoholbrände, verschüttet wird das 
Zeug schnell.

Ein Beispiel:
Beitrag "Re: Altes Kupferkabel reinigen, aber wie?"

Verschüteter Alkohol brennt gemeinerweise fast unsichtbar. Sichtbar (und 
nur was man sehen kann wird man normalerweise! bekämpfen) wird ein 
solcher Brand erst nachdem andere Oberflächen sichtbar mitbrennen:
Youtube-Video "IndyCar's Scariest Pit Fires"

von Percy N. (vox_bovi)


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2 Cent schrieb:
> Noch ein Nachtrag -andere Threads bringen mich dazu hier noch einmal
> -PRO-wassersprayer- nachzulegen: Alkoholbrände, verschüttet wird das
> Zeug schnell.
>
Deshslb sollte man mit der ersten Zigarette warten, bis das Zittern weg 
ist und vorher aus der Flasche trinken.

von 2 Cent (Gast)


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