Forum: Ausbildung, Studium & Beruf In München mit 100.000€ Jahresgehalt wird die Luft dünn


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von Ex-Münchner (Gast)


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https://www.wiwo.de/politik/deutschland/wohnen-in-muenchen-mit-100-000-euro-jahresgehalt-wird-die-luft-extrem-duenn/26742280.html

Ich bin froh, mittlerweile den Absprung geschafft zu haben.

Es gibt so viele schöne Flecken in Deutschland, München und allgemein 
Oberbayern ist der deppertste davon.

: Gesperrt durch Moderator
Beitrag #6527054 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bürovorsteher (Gast)


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> Es gibt so viele schöne Flecken in Deutschland

Ja, z.B. Holzminden.

von AVR (Gast)


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Ex-Münchner schrieb:
> Es gibt so viele schöne Flecken in Deutschland

Das stimmt. Bautzen ist zum Beispiel eine Weltmetropole, wo man gerne 
lebt und arbeitet.

MfG

Beitrag #6527080 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ben S. (bensch123)


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Gäähn....

von Weltenbummler (Gast)


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Feldwebel Alex schrieb im Beitrag #6527080:
> Bautzen überzeugt. Der Ausländeranteil ist praktisch nicht vorhanden.

Götlitz, gleich nebenan, auch superschön. Hat bloss noch
keiner gemerkt.

von 1-2- gsuffa (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6527078:
> Ex-Münchner schrieb:
>> Es gibt so viele schöne Flecken in Deutschland
>
> Das stimmt. Bautzen ist zum Beispiel eine Weltmetropole, wo man gerne
> lebt und arbeitet.

Das kann ich bestätigen. Eine schöne Stadt. Nicht zu klein, nicht zu 
groß.
Ganz anders als Hohenwulsch zum Beispiel.

von Bauer Sepp (Gast)


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Oh, sind in München die Wohnungen etwa teuer? Ganz was neues. Muss man 
unbedingt zum drölfzigsten mal durchkauen! Wenns euch nicht gefällt, 
geht doch in euren Pott oder in euer schönes Holzminden wo ihr bestimmt 
5000€ mehr im Monat übrig habt.

von Martin (Gast)


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Ich sehe es mit gemischten Gefühlen. Ich bin 28 und seit drei Jahren im 
Job.
In München wird entsprechend auch gut bezahlt. Hatte in meiner 
Einkommenssteuererklärung für 2019 jetzt ~73k brutto drauf stehen mit 
gerade mal drei Jahren BE.

Bezahle dafür aber auch 1100€ warm für eine 62qm Wohnung. Aber gut - ist 
immer noch relativ viel übrig.

Wenn ich mir eine potentielle Eigentumswohnung kaufen wollen würde hier 
in München, wäre ich aber auch mit einer siebenstelligen Summe am Start. 
Wüsste nicht, wie ich das von meinem aktuellen Gehalt bezahlen sollte um 
ehrlich zu sein.

von Udo (Gast)


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Martin schrieb:
> Wenn ich mir eine potentielle Eigentumswohnung kaufen wollen würde hier
> in München, wäre ich aber auch mit einer siebenstelligen Summe am Start.
> Wüsste nicht, wie ich das von meinem aktuellen Gehalt bezahlen sollte

Du im Normalfall gar nicht sondern der Mieter.
Man finanziert mit möglichst geringer Tilgung, was zwei Vorteile hat:
a) Der Steuereffekt ist dadurch maximal (Zinsen sind voll abzugsfähig)
b) Der Mieter zahlt den größten Teil der Darlehensrate

Wenn du mit 73k€ nach 3 Jahren im Beruf keine Eigentumswohnung nebenher 
laufen lassen kannst, machst du was falsch, falsches Objekt, falsche 
Bank oder Geld zum Fenster rausgeworfen.

von Stefan Schultz (Gast)


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Es gibt in München auch noch bezahlbare Mieten. Meist Altverträge.

Ich selbst zahle pro m2 nur 14 € warm. Gleichzeitig verdiene ich 
zufriedenstellend, so dass ich in München ganz gut leben kann.

Allerdings sollte man sich von Wohneigentum verabschieden. Der ist 
mittlerweile in München unbezahlbar für die Mittelschicht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Bauer Sepp schrieb:
> Oh, sind in München die Wohnungen etwa teuer? Ganz was neues. Muss man
> unbedingt zum drölfzigsten mal durchkauen! Wenns euch nicht gefällt,
> geht doch in euren Pott oder in euer schönes Holzminden wo ihr bestimmt
> 5000€ mehr im Monat übrig habt.

Man kann aber durchaus im schönsten Bundesland Deutschlands = Bayern 
bleiben, nur um München sollte man einen großen Bogen machen. Denn im 
übrigen Freistaat lebt es sich mindestens genauso gut, aber man zahlt 
nur ein Bruchteil an Lebenshaltungskosten. Der Verdienst dagegen kann 
fast ähnlich hoch wie in München ausfallen. Hohes Einkommen bei 
niedrigen Fixkosten und guter Lebensqualität, das ist das Optimum.

von Bauer Sepp (Gast)


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Udo schrieb:
> Wenn du mit 73k€ nach 3 Jahren im Beruf keine Eigentumswohnung nebenher
> laufen lassen kannst, machst du was falsch, falsches Objekt, falsche
> Bank oder Geld zum Fenster rausgeworfen.

Warum soll er sich so einen Klotz ans Bein binden in jungen Jahren? 
München ist weltweit auf Platz 1 der Blasenkandidaten. Man kann längst 
nicht mehr so hoch vermieten dass eine Whg. in akzeptablem Zustand in 
unter 30 Jahren abbezahlt ist. Was wenn er mal eine Familie will, schwer 
krank wirst oder ein gutes Jobangebot am anderen Ende von Bayern 
bekommt? Dann musst er das Ding mit evtl. Verlust verkaufen oder 
vermieten, aber kein Mensch sagt dir dass man das auch noch in 30 Jahren 
so hoch vermieten kann. Im schlimmsten Fall muss man einen hohen 
dreistelligen Betrag im Monat drauflegen, und das ist Geld was man mit 
Familie dringend benötigt.

von Bodo B. (elektromeister) Benutzerseite


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Udo schrieb:
> Du im Normalfall gar nicht sondern der Mieter.
> Man finanziert mit möglichst geringer Tilgung, was zwei Vorteile hat:
> a) Der Steuereffekt ist dadurch maximal (Zinsen sind voll abzugsfähig)
> b) Der Mieter zahlt den größten Teil der Darlehensrate

Was für eine Sülze. Wer selbst zur Miete wohnt und eine andere Immobilie 
vermietet, verliert doppelt. Auf seine Mieteinnahmen muss er Steuern 
zahlen, seine eigenen Mietausgaben kann er aber nicht steuerlich geltend 
machen.
Dass man durch die Zinslast Steuern spart, gleich diesen immensen 
Nachteil nur anteilig aus.
Und dass der Mieter einen Großteil der Darlehensrate zahlt, stimmt auch 
nur, wenn man in den nächsten 40 Jahren nicht vor hat, seine eigene 
Immobilie zu bewohnen. Ansonsten kann man selbst nur in einem Drecksloch 
hausen, während man eine Luxusimmobilie vermietet. Wo soll der Vorteil 
herkommen, wenn man etwas gleichwertiges mietet, wie man selbst 
vermietet? Da entstehen nichts als Verluste durch die zu versteuernden 
Mieteinnahmen.

von Bauer Sepp (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Man kann aber durchaus im schönsten Bundesland Deutschlands = Bayern
> bleiben, nur um München sollte man einen großen Bogen machen.

Dann braucht man aber eine Stelle mit mindestens 80% Homeoffice, am 
besten 100%, sonst pendelt man sich nen Wolf. Selbst in meinem 
Heimatdorf, eine knappe Autobahnstunde von München entfernt, gehen 
gewöhnliche Einfamilienhäuser mit bisschen Garten inzwischen für 600k 
aufwärts weg.
Nürnberg/Erlangen mag für eine Wohnung noch irgendwie gehen, aber ein 
Haus kannst du dort auch vergessen. Da du keine Kinder willst, kannst du 
das wohl nicht nachvollziehen, aber viele die in Bayern in einem tollen 
Haus mit Garten aufgewachsen sind wollen ihren Kindern dasselbe bieten 
können.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Bauer Sepp schrieb:
> Selbst in meinem Heimatdorf, eine knappe Autobahnstunde von München
> entfernt, gehen gewöhnliche Einfamilienhäuser mit bisschen Garten
> inzwischen für 600k aufwärts weg.

Das klingt für mich sogar noch bezahlbar für ein EFH mit Garten.
Ansonsten schrieb ich ja: einen großen Bogen um München machen.

> Nürnberg/Erlangen mag für eine Wohnung
> noch irgendwie gehen, aber ein Haus kannst du dort auch vergessen. Da du
> keine Kinder willst, kannst du das wohl nicht nachvollziehen, aber viele
> die in Bayern in einem tollen Haus mit Garten aufgewachsen sind wollen
> ihren Kindern dasselbe bieten können.

Ich bin auch in einem Haus, gebaut von meinem Eltern, groß geworden, ich 
kann das daher schon nachvollziehen. Aber ein eigenes Haus ist mir 
tatsächlich zu groß und macht zu viel Arbeit, bringt außerdem nicht 
unerhebliche Fixkosten mit sich. Zudem das Klumpenrisiko, ich müsste 
dafür einen Großteil meiner Investitionen am Aktienmarkt opfern, das ist 
mir ein Eigenheim nicht wert. Aber selbst wenn ich Kinder haben wollte, 
würde ich mich nicht zwangsläufig für ein Haus entscheiden, es gibt auch 
geräumige Wohnungen, wo jedes Kind später sein eigenes Zimmer haben 
kann.

von Udo (Gast)


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Bodo B. schrieb:
> Auf seine Mieteinnahmen muss er Steuern
> zahlen, seine eigenen Mietausgaben kann er aber nicht steuerlich geltend
> machen.
Informier dich mal bitte! Der Trick ist, dass man das Darlehen so 
gestaltet, dass man eben keine Miet-Einnahmen hat und möglichst wenig 
tilgt, sodass man  eben möglichst wenig EK reinsteckt und lange eine 
hohe Zinslast hat! Das wird dir jeder Steuerberater bestätigen.

von Acido Domingo (Gast)


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Udo schrieb:
> Der Trick ist,

Hab mal gehört von einem der bei einem anderen zur Miete wohnte. Der 
dann bei ihm und irgendwann haben die festgestellt das jeder die Wohnung 
des anderen ausgebaut hat und ... Hab ich mal gehört, also von nem 
Freund oder so.

von 外国人 (Gast)


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Udo schrieb:
> Informier dich mal bitte! Der Trick ist, dass man das Darlehen so
> gestaltet, dass man eben keine Miet-Einnahmen hat und möglichst wenig
> tilgt, sodass man  eben möglichst wenig EK reinsteckt und lange eine
> hohe Zinslast hat! Das wird dir jeder Steuerberater bestätigen.

Rechenbeispiel 1:

Mieteinnahmen für eine Wohnung kalt 8400€ p.a.
Anschaffungskosten Wohnung Baujahr ca. 1960 in Stuttgart 350.000€.
Jährliche Abschreibungen 2% also 7000€.

Dann noch Reparaturen, Kosten für Verwalter abgezogen werden, würdest du 
fast gar keine Steuern zahlen und die 8400€ voll einstreichen.

Rechenbeispiel 2:

Mieteinnahmen 7200€.
Anschaffungskosten 250k. Eigentumswohnung. Abschreibungen 2% also 5000€ 
jährlich. 2% Darlehenszinsen, also 5000€ jährlich. Du zahlst auf diese 
Einnahmen zwar gar keine Steuern, weil Abschreibungen plus Zinsen schon 
höher als deine Kalt Mieteinnahmen sind, aber du gibst von 7200€ 
Mieteinnahme auch etwa 5000€ an die Bank weiter. Was soll jetzt der 
riesige Vorteil sein möglichst "lange eine hohe Zinslast" zu haben? 
Außer für die Bank sehe ich keinen großen Vorteil. Um etwas 
Einkommensteuer "zu sparen" gibt es bessere Wege.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Ex-Münchner schrieb:
> 
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/wohnen-in-muenchen-mit-100-000-euro-jahresgehalt-wird-die-luft-extrem-duenn/26742280.html

Naja, ist Anstandslos übertrieben, es gibt tausende Lehrer, 
Krankenschwestern, Einzelhandelangestellte, etc. pp. die in München 
leben, obwohl sie keine 100k heimschleppen.

> Ich bin froh, mittlerweile den Absprung geschafft zu haben.
>
> Es gibt so viele schöne Flecken in Deutschland, München und allgemein
> Oberbayern ist der deppertste davon.

Klar, bist rausgeflogen wegen Minderleistung und jetzt musste dein 
lädiertes Selbstbewusstsein wieder 'gesund' palavern. Wahrscheinlich 
haste in der Schule außer der Fabel vom Fuchs und den Trauben nicht viel 
mitbekommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Trauben

: Bearbeitet durch User
von wendelsberg (Gast)


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1-2- gsuffa schrieb:
> Das kann ich bestätigen. Eine schöne Stadt. Nicht zu klein, nicht zu
> groß.
> Ganz anders als Hohenwulsch zum Beispiel.

Das ist etwas kleiner, richtig klein ist aber erst Butterhorst.

wendelsberg

von Technikk (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
>> Es gibt so viele schöne Flecken in Deutschland
>
> Ja, z.B. Holzminden.

Holzminden... Wenn du nicht gerade bei Symrise oder Stiebel schaffst 
sind die Gehälter naja. Das ist totes Land, hab da 7 Jahre gewohnt.

von Udo (Gast)


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外国人 schrieb:
> Was soll jetzt der
> riesige Vorteil sein möglichst "lange eine hohe Zinslast" zu haben?
Zwei Dinge:
1. lange hohe Zinslast = maximale Ausnutzung des Steuervorteils
2. geringe Tilgung hält den EK-Anteil niedrig. Das optimiert die Rendite

Es geht ja nicht darum möglichst schnell den Kredit abzubezahlen sondern 
darum, dass der Mieter möglichst zu 100% die Annuität bedient und darum, 
dass man selbst so wenig wie möglich reinsteckt, sodass im Verkaufsfall 
eine hohe Rendite rausspringt.

von TheOneAndOnlyHolzmindener (Gast)


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Technikk schrieb:
> Holzminden... Wenn du nicht gerade bei Symrise oder Stiebel schaffst
> sind die Gehälter naja. Das ist totes Land, hab da 7 Jahre gewohnt.

Symrise hat bei einem Umsatz von 3,4 Mrd EUR eine Marge von etwa 22%. 
Beide genannten Firmen haben in den letzten Jahren neue 
Produktionshallen in Holzminden gebaut und planen weitere, obwohl auch 
Standorte in Niedriglohnlaendern vorhanden sind. Das ist heutzutage sehr 
selten. Stiebel will bis 2030 jährlich doppelt so viele Wärmepumpen in 
Deutschland produzieren wie 2020. Das war bevor die neue Regelung zur 
EEG Umlage bekannt wurde, wonach ab 2021 keine EEG Umlage mehr auf 
Eigenverbrauch von Solaranlagen gezahlt werden muss. Flächenheizungen 
mit Wärmepumpe waren vorher schon erheblich günstiger, aber mit dieser 
Regelung sind andere Heizungen erheblich teurer. Das heißt eine 
Verdoppelung in 10 Jahren wird nicht reichen. Besonders sobald die CO2 
Steuer ab 2025 die Ölheizungen noch zusätzlich verteuert, gibt es für 
Wärmepumpen einen Schub.

von 外国人 (Gast)


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Udo schrieb:
> Es geht ja nicht darum möglichst schnell den Kredit abzubezahlen sondern
> darum, dass der Mieter möglichst zu 100% die Annuität bedient und darum,
> dass man selbst so wenig wie möglich reinsteckt, sodass im Verkaufsfall
> eine hohe Rendite rausspringt.

Mein Ziel ist ganz sicher nicht, dass der Mieter so lange und viel an 
die Bank bezahlt. Lieber schnell abbezahlen, dann fliesst fast die volle 
Kaltmiete in meine Tasche, abgesehen von der Bezahlung des 
Hausverwalters und etwas Einkommensteuer.

von Udo (Gast)


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外国人 schrieb:
> Mein Ziel ist ganz sicher nicht, dass der Mieter so lange und viel an
> die Bank bezahlt. Lieber schnell abbezahlen, dann fliesst fast die volle
> Kaltmiete in meine Tasche, abgesehen von der Bezahlung des
> Hausverwalters und etwas Einkommensteuer.

Ja das kann jeder machen wie er will. Aber lass Excel mal ausrechnen, 
wieviel EK du bei deinem Vorgehen zuschießt und wie sich somit die 
Rendite über Laufzeit entwickelt. Da bist du sehr sehr lange im Minus.

...und du wirst mit diesem Vorgehen viel weniger Wohnungen finanzieren 
können, weil du monatlich viel Geld zuschießt, um die Kredite zu 
bedienen.

Anderer Gedanke: Geld wird mit der Zeit weniger Wert. Auch aus dieser 
Sicht macht es Sinn Schulden lange laufen zu lassen.

Der einzige Vorteil: Bei der Anschaffung neuer Wohnungen schaut sich die 
Bank deinen Bestand an und wie hoch die Schuldenlast auf den einzelnen 
Objekten ist. Schuldenarme Objekte werden tendenziell honoriert. Aber 
ich stelle mal in Frage, ob es sich lohnt für einen Zinsvorteil von vllt 
0,01%
hohen negativen monatlichen Cashflow in Kauf zu nehmen ...

von asdfghjkl (Gast)


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Udo schrieb:
> Cashflow in Kauf zu nehmen ...

F.B. schlaeft wohl noch?
So langsam wird es Zeit, das nach Offtopic zu verschieben.

asdfghjkl

von Immobilienhai (Gast)


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外国人 schrieb:
> Lieber schnell abbezahlen, dann fliesst fast die volle
> Kaltmiete in meine Tasche,
Das ist eine Milchmädchenrechnung.
Hohe Rendite erzielt man, indem man wenig bis kein eigenes Geld 
investiert.
Ob der Kredit lange läuft, kann egal sein, weil der Mieter ihn bedient.
Die Kenngröße ist hier nicht die schnelle Abzahlung der Immobilie 
sondern die Rendite - zwei verschiedene Schuhe!

von Ferdls Grossneffe (Gast)


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Haus lohnt sich nur wenn man mehrere Objekte hat, da investiere ich 
lieber in einen Immofond wenn es unbedingt Betongold sein soll und muss 
mich mit dem ganzen Scheissdreck nicht rumärgern den man mit einer 
Immobilie, besonders wenn man sie vermietet, an der Backe hat.

Mal ein paar Negativbeispiele:

Hier gibts mehrere Bunker aus den 60ern die z.g.T. alle 
Eigentumswohnungen enthalten. Die zahlen dort monatlich Hausgeld oder 
wie das heisst wo man anderswo damit alleine schon zur Miete leben kann. 
Jetzt wurden die Bunker mit Styroporplatten zugepappt, Fenster 
erneuert,... weil man ja dadurch Energie spart da ging erst mal das 
Hausgeld nach oben, die Mieter sind schon während der Renovierung 
ausgezogen, andere nach der Sanierung weil in der Bude jetzt ne 
Affenhitze im Sommer ist, trotz oder wegen Dämmung, je nach Lage kaum 
auszuhalten.
Weil dort nun so ein hoher Leerstand war und gleich umme Ecke 
Flüchtlingscontainer rumstehen und dafür sowieso schon kein Platz war 
hat man ein Kontingent Flüchtlinge in die neu sanierten Bunker 
einquartiert, was den Eigentumswohnungsbesitzern nicht passt, die dort 
selber drinn wohnen und den Mietern auch nicht, da sind dann die letzten 
damit verscheucht worden. Seitdem ist dort keine Ruhe, die Treppenhäuser 
verdreckt, mehrere Wasserschäden gabs auch schon. Tolle Wurst wenn du in 
so nem Bau ne Eigentumswohng hast. Trotz Wohnungsmangel und 
Hochpreisgegend zieht dort jetzt keiner mehr ein. Viel Spass mit diesem 
Renditeobjekt.

Ein Verwandter hatte mehrere Mietshäuser gebaut als Geldanlage, der 
hatte nur Ärger damit, da brauchste nen eigenen Anwalt der das ganze 
Geld wegfrisst. Selbst die Kinder wollten die Objkete nicht geschenkt, 
weil sie wissen dass das nur Ärger macht. Die wurden abgestossen und das 
Geld anderweitig investiert. Kein Ärger mehr.

Mein Vermieter zu Studienzeiten: Mehrparteienhaus, die Mehrheit der 
Eigentümer sind verwandt, bei der Eigentümerversammlung wurde nat. immer 
entspr. abgestimmt und oh Wunder einer von denen hatte ne Malerfirma, 
deshalb musste alle zwei Jahre an der Bude innen oder aussen 
rumgepinselt werden auch wenn es nicht notwendig war. So hat man sich 
Aufträge erschaffen.

Oder Studienkollege. Zog damals in ein neue saniertes Objekt ein, 
Besitzer hohes Tier von der der Deutschen Bank, damals war der 
Betongoldboom, wer Kohle hatte hat es gemacht wie er. Haus in Unistadt 
kaufen, teuer an Studenten vermieten. Nach einem Jahr war die Bude so 
abgerockt, das Studentenpack geht mit dem Zeug um da kannste alle paar 
Monate wenn mal wieder eine WG platzt komplett Renovieren und deinem 
Geld hinterherrennen.
Der war einmal da als die Abnahme der Wohnung war, der ist völlig 
ausgetickt weil die 2 Jahre alten Böden völlig kaputt waren, die Fenster 
grob mit Farbe überpinselt wie so Studenten mit zwei Linken Händen halt 
denken wie man ne Wohnung streicht. Da kannste als Vermieter/Eigentümer 
dich dauernd mit so nem Scheiss rumärgern.

Ich könnte noch 2h solche Stories runterschreiben, die meisten sind mit 
ihrem Haus genervt, ausser sie leben noch selber drinn und haben ne 
Familie und selbst bei denen ist nicht alles gold was glänzt. Gerade 
über Weihnachten erfahren: Verwandte hat auch letztes Jahr gebaut bzw. 
da war der Palast fertig. Die wohnt seitdem alleine in der Bude, der 
Alte ist gar nicht mehr mit eingezogen, Scheidung läuft. Jetzt hat die 
die Bude an der Backe die z.g.T. ihre Eltern finanziert habe, die Bude 
wird wohl verkauft werden. Die Alten haben darin noch viel selber 
gemacht sich regelrecht abgebuckelt, der Vater hats eh schon immer in 
den Bandscheiben und hat dort mit Gartenarbeiten den Rücken völlig 
ruiniert, damit es das Kind mal besser hat, jetzt wird die Bude 
verkloppt. Das bescheuertste dabei ist, dass hier im Ort wo die Bude 
gebaut wurde die Ecke eher schlecht zum wohnen ist, man war aber froh, 
dass hier überhaupt mal wieder ein Baugebiet ausgewiesen wurde, die 
Preise für das Bauland waren entspr. teuer trotz eigentlich mieser Lage, 
gab halt nix anderes. Jetzt ist vor kurzem ein weiteres Baugebiet in 
viel besserer Lage ausgewiesen worden, wer neu baut wird das dort 
machen, die Buden im alten Baugebiet verlieren sofort massiv an wert, 
die Bauplätze dort waren auch viel zu klein, das hat man im neuen 
Baugebiet etwas gelockert so dass man nicht so eng beinander hockt.
Wenn die Bude verkauft wird, dann erst mal mit Verlust und das bei einem 
völlig neuen Haus.

Eine Immobilie ist immer auch ein Risiko und wenn sich vorab noch so gut 
informiert, da lauern immer wieder Überraschungen mit denen man sich 
rumärgern kann. Ich habe besseres zu tun als den Hausverwalter zu 
spielen, ne billige kleine Mietbude weit ausserhalb, dank Homeoffice ist 
das heute kein Problem mehr und wenn es mir dort nicht mehr passt ziehe 
ich einfach um, man hat kein Ballast an beiden Beinen.

So ein Bau ist ein Geld- und Zeitgrab. Wer da von Traumrenditen träumt 
hat sie nicht mehr alle.

von ThomasDi (Gast)


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Stimmt, mit 100.000€ kann man sich keine Eigentumswohnung mehr im 
München leisten, von einem Haus braucht man gar nicht erst zu reden.
100k sind in Steuerklasse 1 etwa 55k netto, eine Wohnung mit ca. 70qm 
bekommt man nicht unter 600.000.
Selbst wenn man monatlich 2500€ investiert, bezahlt man die Immobilie 20 
Jahre lang ab.
Einfach Wahnsinn für eine 70qm Wohnung! Ich verstehe nicht, wie sich die 
Leute diese Immobilien leisten können. Mit 100k gehört man ja laut Olaf 
Scholz ja schon zu den reichsten 3,5% und kann ab 2021 den 
Solidaritätszuschlag weiter voll zahlen.

von asdfghjkl (Gast)


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Immobilienhai schrieb:
> Die Kenngröße ist hier nicht die schnelle Abzahlung der Immobilie
> sondern die Rendite - zwei verschiedene Schuhe!

Diese Aussage zeigt sehr schön, wie pervers das ganze System inzwwischen 
verkommen ist.

-->Offtopic

asdfghjkl

von Reinhard S. (rezz)


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Stefan Schultz schrieb:
> Es gibt in München auch noch bezahlbare Mieten. Meist Altverträge.
>
> Ich selbst zahle pro m2 nur 14 € warm.

"Nur"...

von Immobilienhai (Gast)


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asdfghjkl schrieb:
> Diese Aussage zeigt sehr schön, wie pervers das ganze System inzwwischen
> verkommen ist.
Finde ich nicht. Es spricht doch nichts dagegen, Kredite aufzunehmen und 
diese dann durch Mieter bedienen zu lassen. Nach ca. 10-12 Jahren 
verkauft man wieder, zahlt vom Erlös die Restschuld und hat steuerfrei 
einen schönen Gewinn, der sich aus der Steigerung des Immobilienwertes 
und den Mietzahlungen des Mieters ergibt.

Der Aufwand ist auch nicht so hoch. Bei mir ist eine Hausverwaltung 
zwischengeschaltet, die sich auch um Reparaturen, Neuvermietungen, 
Mieterhöhungen kümmert.

Wichtig ist immer: nur gute bis sehr gute Lagen kaufen, Mieter 
sorgfältig aussuchen. Dann sind die größten Risiken schon begrenzt.

von asdfghjkl (Gast)


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Immobilienhai schrieb:
> asdfghjkl schrieb:
>> Diese Aussage zeigt sehr schön, wie pervers das ganze System inzwwischen
>> verkommen ist.
> Finde ich nicht.

Ich schon. Mehr Geld nur durch Geld zu machen, ist schlicht pervers.
Wenn das alle machen würden, hättest Du (niemand) was zu essen.

asdfghjkl

von Top-Ingenieur (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Man kann aber durchaus im schönsten Bundesland Deutschlands = Bayern


Wenn nur diese Bayern mit ihrem skorbutartigen Dialekt nicht wären.

Und noch dazu diese dummderbe Arroganz der Bayern , dabei wurden der 
Bauernstaat vom Rest der Republik in die Moderns gehievt.

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Einfach Wahnsinn für eine 70qm Wohnung! Ich verstehe nicht, wie sich die
> Leute diese Immobilien leisten können.

Ein Arbeitskollege von mir hat sich mit seiner Frau jetzt eine Neubau 
120qm-Wohnung für 950k gekauft. Vermutlich geerbt, anders geht das 
nicht. Zuvor haben sie auch bereits 2200€ Miete bezahlt, zudem sind sie 
ständig interkontinental im Urlaub, mit Sparen war da also nicht viel. 
Ich denke ein Großteil der Immokäufer in Bayern sind heutzutage Erben 
oder zumindest kräftig von den Eltern gesponsort.

von Axel L. (axel_5)


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Immobilienhai schrieb:
> 外国人 schrieb:
>> Lieber schnell abbezahlen, dann fliesst fast die volle
>> Kaltmiete in meine Tasche,
> Das ist eine Milchmädchenrechnung.
> Hohe Rendite erzielt man, indem man wenig bis kein eigenes Geld
> investiert.
> Ob der Kredit lange läuft, kann egal sein, weil der Mieter ihn bedient.
> Die Kenngröße ist hier nicht die schnelle Abzahlung der Immobilie
> sondern die Rendite - zwei verschiedene Schuhe!

Das ist wie immer, steigendes Risiko zahlt sich aus.

Sicher hat man eine höhere Rendite, wenn man 10 Wohnungen mit 90% 
Finanzierung hat, als wenn man eine bezahlte hat. Allerdings erhöht sich 
auch drastisch die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Wohnung 
Ärger macht und man dann die Einnahmen der anderen Wohnungen nutzen 
muss, um das auszugleichen.

Spannend auch der Moment, wenn die Finanzierung ausläuft und man 
nachfinanzieren muss. Wenn dann die Zinsen höher sind, hat man ein 
massives Problem, was sich auch durch Verkauf nicht lösen lässt, weil 
man bei höheren Zinsen weniger Geld bekommt. Und wenn dann der Senat die 
Miete u. U. rückwirkend deckelt, kann man Konkurs anmelden.

Wenn das alles nicht passiert, hat man natürlich ordentlich Geld 
verdient. Aber in dem Fall kann das Eigenkapital auch komplett weg sein, 
bis zu dem Punkt, dass man ordentlich zuschiesst. Der einzige Vorteil 
der Immobilie gegenüber Aktien ist dann auch weg.

von Stefan Schultz (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Stefan Schultz schrieb:
> Es gibt in München auch noch bezahlbare Mieten. Meist Altverträge.
> Ich selbst zahle pro m2 nur 14 € warm.
>
> "Nur"...

Für München sind 14 € pro m2 warm ein recht guter Preis.

Letztlich muss man sich eben damit abfinden, dass München bei den 
Immobilien ziemlich teuer ist.

Wer nicht genug verdient, sollte nicht nach München ziehen!

von Stefan Schultz (Gast)


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Top-Ingenieur schrieb:
> Senf D. schrieb:
> Man kann aber durchaus im schönsten Bundesland Deutschlands = Bayern
>
> Wenn nur diese Bayern mit ihrem skorbutartigen Dialekt nicht wären.
>
> Und noch dazu diese dummderbe Arroganz der Bayern , dabei wurden der
> Bauernstaat vom Rest der Republik in die Moderns gehievt.

Erzählst du wieder Märchengeschichten?

Falls du mit "gehievt" die alte Geschichte vom LFA meinst, sei dir 
gesagt, dass Bayern inflationsbereinigt mittlerweile ein Vielfaches 
dessen bezahlt hat, was es einst erhalten hat.

Außerdem waren die Summen aus dem LFA für Bayern niemals so hoch, dass 
man damit ein Bundesland je irgendwo "hinhieven" hätte können.

Du hast also mal wieder keine Ahnung, reißt dein Maul aber wieder ganz 
weit auf!

von nicht ganz (Gast)


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Ferdls Grossneffe schrieb:
> So ein Bau ist ein Geld- und Zeitgrab. Wer da von Traumrenditen träumt
> hat sie nicht mehr alle.

Das stimmt nicht.

Immobilien sind wegen des Fremdkapitalhebels und der 
Abschreibungsmöglichkeiten hochinteressant. Wer handwerklich was drauf 
hat, hat durch Eigenleistung sogar einen zusätzlichen Renditebooster ☺

Nach 10 Jahren kann man steuerfrei verkaufen. Eine Wertsteigerung ist 
nicht mal erforderlich, da in diesen 10 Jahren Mieter und Inflation 
einen Teil des Darlehens tilgen. Zinsen sind absetzbar.
Die Restschuld zum Verkaufszeitpunkt ist quasi auf den Euro genau 
planbar.

Wem wegen Mietausfall oder Schaden 10.000 EUR entgehen und die 
Finanzierung platzt, ist selbst schuld. So etwas kalkuliert man ein. Das 
zerstört auch nicht die Gesamt- oder Eigenkapitalrendite, das sind 
Peanuts über die Laufzeit.

Wer natürlich handwerklich total unbegabt ist und bloß in seiner 
Mietwohnung mit Minimalkontakt zur Außenwelt hocken will, der lässt von 
Immobilien besser die Finger.

Später (so ab 60) dann aber nicht beschweren und nach Vater Staat 
schreien, weil man die Miete nicht mehr zahlen kann ;)

von Top-Ingenieur (Gast)


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Stefan Schultz schrieb:
> Erzählst du wieder Märchengeschichten?
>
> Falls du mit "gehievt" die alte Geschichte vom LFA meinst, sei dir
> gesagt, dass Bayern inflationsbereinigt mittlerweile ein Vielfaches
> dessen bezahlt hat, was es einst erhalten hat.
>
> Außerdem waren die Summen aus dem LFA für Bayern niemals so hoch, dass
> man damit ein Bundesland je irgendwo "hinhieven" hätte können.
>
> Du hast also mal wieder keine Ahnung, reißt dein Maul aber wieder ganz
> weit auf!

Stefan Schultz , der Name steht doch für die pure Dummheit !?
Anders kann ich mir deine Ausfälle nicht erklären.

Fakt ist wenn der Rest der Republik nichts gemacht hätte wäre Bayern 
immer noch ein Bauerstaat .


Wirtschaftlich bewältigte Bayern nach 1945 den Strukturwandel von einer 
überwiegend landwirtschaftlich geprägten Region zu einem Industrieland. 
Als 1954/55 im Rest der Bundesrepublik Vollbeschäftigung erreicht war, 
siedelten sich viele Betriebe mit modernen Werken in Bayern an. Außerdem 
profitierte das Land davon, dass im Rahmen der Wiederbewaffnung viele 
Standorte der neu aufzubauenden Bundeswehr, aus strategischen Gründen, 
in die strukturschwachen Regionen Nord- und Ostbayerns gelegt wurden. 
Sie zogen oft Infrastrukturmaßnahmen in den bisher schlecht 
erschlossenen Gebieten nach. Auch die Rüstungsindustrie siedelte sich 
überproportional in Bayern an.

von Stefan Schultz (Gast)


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Top-Ingenieur schrieb:
> Stefan Schultz schrieb:
> Erzählst du wieder Märchengeschichten?
> Falls du mit "gehievt" die alte Geschichte vom LFA meinst, sei dir
> gesagt, dass Bayern inflationsbereinigt mittlerweile ein Vielfaches
> dessen bezahlt hat, was es einst erhalten hat.
> Außerdem waren die Summen aus dem LFA für Bayern niemals so hoch, dass
> man damit ein Bundesland je irgendwo "hinhieven" hätte können.
> Du hast also mal wieder keine Ahnung, reißt dein Maul aber wieder ganz
> weit auf!
>
> Stefan Schultz , der Name ...

Wie ich sehe, kannst du kein Argument von mir widerlegen.

Das Bildungssystem hat bei dir offensichtlich komplett versagt!

von Hospitant (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Hohes Einkommen bei niedrigen Fixkosten und guter Lebensqualität, das ist das 
Optimum.

Stimmt, das ist natürlich "das Optimum". Ich ergänze noch: Freibier!
Mal wieder ein typischer Qwertz/Senf D....

von Techboy (Gast)


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Bin seid 15 Jahren in München.

Die Löhne im (bestbezahlten) IGM Sektor sind in dieser Zeit vieleicht um 
40 Prozent gestiegen.
Die Mieten hingegen um über 100 Prozent.
Der Preis für Eigentum (ETW o.ä.) sogar noch weit mehr und eher bei 
150-200 Prozent.

Meine Ü50 Kollegen habe alle noch ETWs etc. In München gekauft. Alle 
Kollegen U40 wohnen in überteuerten, nicht gerade schönen Mietwohnungen 
ohne Aussicht auf Eigentum.

Das wäre als solches erstmal nichts besonderes. Nur kommt jetzt die 
Erwartungshaltung der U40 in Spiel. Die sind selber in den 80ies/90ies 
in Häusern mit Garten grossgeworden und Hausen jetzt in Schuhkartons 
welche vom Lebensstandard als sie jung waren als "armenwohnungen" 
gebrandmarkt waren.

Die trifft es jetzt hart, dass Sie trotz Studium, 100k, DINK, etc. Vom 
Lebensstandard merklich unter dem der Eltern sind (wo der Vater 
alleinverdiener mit Hauptschulabschluss war).

Mit 30-35 tritt typischerweise dieses Umdenken ein... weil man dann 
keinen Bock mehr auf die (recht wenigen) Clubs in München hat und eher 
häuslich wird.
Dann rausziehen bedeutet den Freudeskreis aufgeben (was bei Leuten mit 
Kindern i.d.r. nicht so schwierig ist da die über die Kinder leichter 
neue Leute kennen lernen und eh mehr Zeit im Kreis der Familie 
verbringen) mit dem man sich evtl. Noch 1 mal im Monat trifft.

Daraus folgt dann das welche die ich kenne für 1,2 Mio 4 Zimmer ETWs 
ohne U-Bahn Abschluss kaufen. Mit 700.000 Euro Kredit. Rest zahlen 
Eltern. Finanz Know How oft nur rudimentär vorhanden.

Aus meiner Sicht ist das "Nachlaufen nach dem Lebensstandard der Eltern 
in der Megablase München" ein krasses Problem.

Es hilft nur rausziehen und Home Office.

von Stefan Schultz (Gast)


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Techboy schrieb:
> Bin seid 15 Jahren in München.
>
> Die Löhne im (bestbezahlten) IGM Sektor sind in dieser Zeit vieleicht um
> 40 Prozent gestiegen.
> Die Mieten hingegen um über 100 Prozent.
> Der Preis für Eigentum (ETW o.ä.) sogar noch weit mehr und eher bei
> 150-200 Prozent.
>
> Meine Ü50 Kollegen habe alle noch ETWs etc. In München gekauft. Alle
> Kollegen U40 wohnen in überteuerten, nicht gerade schönen Mietwohnungen
> ohne Aussicht auf Eigentum.
>
>

Jup. Genau so sieht es in meinem Umfeld aus.

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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Techboy schrieb:
> Aus meiner Sicht ist das "Nachlaufen nach dem Lebensstandard der Eltern
> in der Megablase München" ein krasses Problem.

Ein EFH in München war aber auch vor 30 Jahren für den Normalbürger 
nicht machbar ohne Erbe. Wer bis 50 braucht um das zu merken, ist selber 
schuld.

Beitrag #6527734 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6527913 wurde von einem Moderator gelöscht.
von 外国人 (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Immobilienhai schrieb:
>> 外国人 schrieb:
>>> Lieber schnell abbezahlen, dann fliesst fast die volle
>>> Kaltmiete in meine Tasche,
>> Das ist eine Milchmädchenrechnung.
>> Hohe Rendite erzielt man, indem man wenig bis kein eigenes Geld
>> investiert.
>> Ob der Kredit lange läuft, kann egal sein, weil der Mieter ihn bedient.
>> Die Kenngröße ist hier nicht die schnelle Abzahlung der Immobilie
>> sondern die Rendite - zwei verschiedene Schuhe!
>
> Das ist wie immer, steigendes Risiko zahlt sich aus.
> Sicher hat man eine höhere Rendite, wenn man 10 Wohnungen mit 90%
> Finanzierung hat, als wenn man eine bezahlte hat. Allerdings erhöht sich
> auch drastisch die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Wohnung
> Ärger macht und man dann die Einnahmen der anderen Wohnungen nutzen
> muss, um das auszugleichen.
> Spannend auch der Moment, wenn die Finanzierung ausläuft und man
> nachfinanzieren muss. Wenn dann die Zinsen höher sind, hat man ein
> massives Problem, was sich auch durch Verkauf nicht lösen lässt, weil
> man bei höheren Zinsen weniger Geld bekommt. Und wenn dann der Senat die
> Miete u. U. rückwirkend deckelt, kann man Konkurs anmelden.

Natürlich sind 9 Wohnungen auf Pump besser als 1 abbezahlte, aber der 
Bank sind die aufgezählten Risiken bekannt und ohne entsprechendes 
Eigenkapital oder andere Sicherheiten wird die Bank nicht das Geld für 9 
aur Pump finanzierte Eigentumswohnungen rausrücken.

Wenn man etwa 5000€ netto monatlich verdient, aber nur 1500€ ausgibt und 
keine Miete zahlen muss, dann kann man das Geld entweder in Aktien 
buttern oder vor 2017 günstig erworbene Eigentumswohnungen (unter 1000€ 
pro qm Wohnfläche) abbezahlen. Ich fand Immobilien besser. So wie die 
Kaufpreise gestiegen sind, bin ich froh. Aktien sind aber auch gut 
gelaufen.

von 外国人 (Gast)


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Ferdls Grossneffe schrieb:
> Die zahlen dort monatlich Hausgeld oder wie das heisst wo man anderswo
> damit alleine schon zur Miete leben kann. Jetzt wurden die Bunker mit
> Styroporplatten zugepappt, Fenster erneuert,... weil man ja dadurch
> Energie spart da ging erst mal das Hausgeld nach oben, die Mieter sind
> schon während der Renovierung ausgezogen, andere nach der Sanierung weil
> in der Bude jetzt ne Affenhitze im Sommer ist, trotz oder wegen Dämmung,
> je nach Lage kaum auszuhalten.

Im Hausgeld sind der allergrößte Anteil auf den Miete umlegbare 
Nebenkosten. Der Hausverwalter nimmt monatlich noch etwa 15€ pro Wohnung 
für seine Arbeit. Dann gibt es noch Kosten wie Reparaturen und eine 
Instandhaltungsrücklage, aber das macht nicht viel aus. Wenn das 
Hausgeld 300€ ist, sind davon 250€ Kosten die man als Mieter auch hätte.

Ferdls Grossneffe schrieb:
> Ein Verwandter hatte mehrere Mietshäuser gebaut als Geldanlage, der
> hatte nur Ärger damit, da brauchste nen eigenen Anwalt der das ganze
> Geld wegfrisst. Selbst die Kinder wollten die Objkete nicht geschenkt

Nicht geschenkt? Glaube ich nicht. Mehrere Mietshäuser bringen 
entsprechend Kaltmiete monatlich. Wenn er sich selbst nicht kümmern 
will, dann Hausverwalter bezahlen.

von 外国人 (Gast)


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Ferdls Grossneffe schrieb:
> Mein Vermieter zu Studienzeiten: Mehrparteienhaus, die Mehrheit der
> Eigentümer sind verwandt, bei der Eigentümerversammlung wurde nat. immer
> entspr. abgestimmt und oh Wunder einer von denen hatte ne Malerfirma,
> deshalb musste alle zwei Jahre an der Bude innen oder aussen
> rumgepinselt werden auch wenn es nicht notwendig war. So hat man sich
> Aufträge erschaffen.

Es ergibt keinen Sinn sich selbst offiziell zu beauftragen und 
Einkommensteuer sowie Umsatzsteuer dafür zu bezahlen.

Ferdls Grossneffe schrieb:
> Der war einmal da als die Abnahme der Wohnung war, der ist völlig
> ausgetickt weil die 2 Jahre alten Böden völlig kaputt waren, die Fenster
> grob mit Farbe überpinselt wie so Studenten mit zwei Linken Händen halt
> denken wie man ne Wohnung streicht. Da kannste als Vermieter/Eigentümer
> dich dauernd mit so nem Scheiss rumärgern.

1. Dafür nimmt man Kaution und zahlt die dann nur anteilig oder gar 
nicht zurück.
2. Laminat und Farbe kosten nicht die Welt. Vernachlässigbar. Selbst 
wenn man es alle 5 Jahre erneuert. Die meisten Vermieter renovieren 
jedoch weit seltener.

Ferdls Grossneffe schrieb:
> Verwandte hat auch letztes Jahr gebaut bzw. da war der Palast fertig.
> Die wohnt seitdem alleine in der Bude, der Alte ist gar nicht mehr mit
> eingezogen, Scheidung läuft. Jetzt hat die die Bude an der Backe die
> z.g.T. ihre Eltern finanziert habe, die Bude wird wohl verkauft werden.

Das hat nichts mit Vermietung zu tun, sondern liegt an den genannten 
Menschen, die auch bei anderen Themen falsche Entscheidungen treffen, 
nicht nur bei der Ehe und dem Haus.

Ferdls Grossneffe schrieb:
> Eine Immobilie ist immer auch ein Risiko und wenn sich vorab noch so gut
> informiert, da lauern immer wieder Überraschungen mit denen man sich
> rumärgern kann. Ich habe besseres zu tun als den Hausverwalter zu
> spielen

Alles ist ein Risiko. Aktien (siehe kürzlich erst Wirecard), deine 
Tätigkeit als Arbeitnehmer (egal ob IGM siehe Conti oder Klitsche), 
jegliche Teilnahme am Straßenverkehr oder was auch immer.

Ferdls Grossneffe schrieb:
> Jetzt wurden die Bunker mit Styroporplatten zugepappt, Fenster
> erneuert,... weil man ja dadurch Energie spart da ging erst mal das
> Hausgeld nach oben, die Mieter sind schon während der Renovierung
> ausgezogen, andere nach der Sanierung weil in der Bude jetzt ne
> Affenhitze im Sommer ist, trotz oder wegen Dämmung,

Das ergibt keinen Sinn. Wenn die Bude gedämmt ist, bleibt sie im Sommer 
kühl und im Winter warm. Affenhitze hast du nur in ungedämmten Häusern. 
Seit unser Dach 24cm gedämmt ist, bleibt das Haus selbst bei mehreren 
Tagen über 30 Grad Außentemperatur innen angenehm kühl. Fenster sollten 
über Nacht natürlich auf.

von BUMA, die gemeine Bunkermacke (Gast)


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外国人 schrieb:

> Das ergibt keinen Sinn. Wenn die Bude gedämmt ist, bleibt sie im Sommer
> kühl und im Winter warm. Affenhitze hast du nur in ungedämmten Häusern.


Das ist ein Bunker
Da sind etliche Meter Erde drauf und dann noch Styropor. Daß das nicht 
funktioniert, ist doch klar.

Beitrag #6528012 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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Udo schrieb:
> Anderer Gedanke: Geld wird mit der Zeit weniger Wert. Auch aus dieser
> Sicht macht es Sinn Schulden lange laufen zu lassen.

Stimmt nur, wenn auch das Gehalt entsprechend mit steigt. Gerade wenn 
man in der deutschen Autoindustrie arbeitet, würde ich mich darauf nicht 
verlassen.

von F. B. (finanzberater)


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Mein Link auf ein Interview mit einem der angesehensten deutschen 
Ökonomen wurde hier wieder zensiert. Dann bleibt halt arm und dumm. Aber 
wen es interessiert, der kann von Gunther Schnabl einige sehr gute 
Vorträge auf Youtube finden. Verstehen werdet ihr seine Vorträge sowieso 
nicht. Aber gut für diejenigen, die seine Vorträge und die Zusammenhänge 
verstehen und für sich zu nutzen wissen und sich auf Kosten der 
unwissenden Lemminge bereichern können.

Ökonom Gunther Schnabl: Junge Leute können kaum noch Vermögen aufbauen

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/interview-gunther-schnabl-staatsverschuldung-geldpolitik/

von MaWin (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ökonom Gunther Schnabl: Junge Leute können kaum noch Vermögen aufbauen

Na dann.
Wird es also wieder wie fru6her, als man Vermögen in der Familie 
vererbte.
Obwohl: sind nicht fast alle aktuellen Milliardäre aus eigenem Antrieb 
so reich geworden, meistens mit Firma und Aktienbesitz (Bezos, Musk, 
Gates, Elison, Ma, Helú ...) manchmal Firma ohne Aktien (Albrecht, 
Schwarz), und nur selten durch die Eltern ?
Aber dann wäre ja die Quintessenz deines Schnabl völlig falsch, das kann 
nicht sein .

Man muss nichtmal unbedingt was können, sondern nur rechtzeitig das 
Richtige tun.

von Vorsichtiger Anleger (Gast)


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外国人 schrieb:
> Natürlich sind 9 Wohnungen auf Pump besser als 1 abbezahlte, aber der
> Bank sind die aufgezählten Risiken bekannt und ohne entsprechendes
> Eigenkapital oder andere Sicherheiten wird die Bank nicht das Geld für 9
> aur Pump finanzierte Eigentumswohnungen rausrücken.

Richtig, so läuft das. Allerdings ist der springende Punkt die 
Mietrendite und die Vermietbarkeit. Wenn beides gut ist, dann geht die 
Rechnung auf, sonst nicht. Unter 6 oder 5% Bruttomietrendite lohnt sich 
vermieten kaum als Privatvermieter, sehr viele rechnen sich da was 
schön. Bei Großanlegern wie Versicherungen, die kaum wissen wohin mit 
dem Geld, ist es was anderes. Für die können Objekte mit 2% 
Bruttomietrendite teilweise schon rentabel sein.

Das Problem heutzutage ist, dass man kaum noch Wohnungen findet, die 
eine Bruttomietrendite von 5%, 6% oder mehr aufweisen, die in Lagen 
stehen, wo man relativ leicht solvente Mieter findet. Orte wie Chemnitz 
oder Gelsenkirchen haben auf dem Papier Bruttomietrenditenvon 6-7%, aber 
ein hohes Leerstandsrisiko. Wenn man 2010-2015 gekauft hat, als solche 
Bruttomietrenditen auch in gut vermietbaren Gegenden leichter zu 
realsieren waren, dann ist es was anderes. Jetzt noch einzusteigen, ist 
relativ schwierg und/oder riskant. Ausser in bestimmten Lagen und auch 
fast nur noch, wenn man sehr gute Kenntnisse und Connections hat. Wenn 
man "off-market" an ein Objekt heran kommt, bevor der Alteigentümer 
überhaupt daran denkt es einem Makler zu geben oder ins Netz zu stellen. 
Idealerweise wenn es hochbetagte Verkäufer sind, die gar nicht so genau 
wissen,
was man heute verlangen kann.
Kauft man heute noch in den gefragten Regionen, von den gängigen Immo 
Portalen, macht man kaum noch ein gutes Geschäft. Da sind teilweise 
bestimmte Immobilienaktien rentabler und vorallem stressfreier.

von H. B. (communicator9)


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Techboy schrieb:
> Bin seid 15 Jahren in München.
>
> Die Löhne im (bestbezahlten) IGM Sektor sind in dieser Zeit vieleicht um
> 40 Prozent gestiegen.
> Die Mieten hingegen um über 100 Prozent.
> Der Preis für Eigentum (ETW o.ä.) sogar noch weit mehr und eher bei
> 150-200 Prozent.
>
> Meine Ü50 Kollegen habe alle noch ETWs etc. In München gekauft. Alle
> Kollegen U40 wohnen in überteuerten, nicht gerade schönen Mietwohnungen
> ohne Aussicht auf Eigentum.
>
> Das wäre als solches erstmal nichts besonderes. Nur kommt jetzt die
> Erwartungshaltung der U40 in Spiel. Die sind selber in den 80ies/90ies
> in Häusern mit Garten grossgeworden und Hausen jetzt in Schuhkartons
> welche vom Lebensstandard als sie jung waren als "armenwohnungen"
> gebrandmarkt waren.
>
> Die trifft es jetzt hart, dass Sie trotz Studium, 100k, DINK, etc. Vom
> Lebensstandard merklich unter dem der Eltern sind (wo der Vater
> alleinverdiener mit Hauptschulabschluss war).
>
> Mit 30-35 tritt typischerweise dieses Umdenken ein... weil man dann
> keinen Bock mehr auf die (recht wenigen) Clubs in München hat und eher
> häuslich wird.
> Dann rausziehen bedeutet den Freudeskreis aufgeben (was bei Leuten mit
> Kindern i.d.r. nicht so schwierig ist da die über die Kinder leichter
> neue Leute kennen lernen und eh mehr Zeit im Kreis der Familie
> verbringen) mit dem man sich evtl. Noch 1 mal im Monat trifft.
>
> Daraus folgt dann das welche die ich kenne für 1,2 Mio 4 Zimmer ETWs
> ohne U-Bahn Abschluss kaufen. Mit 700.000 Euro Kredit. Rest zahlen
> Eltern. Finanz Know How oft nur rudimentär vorhanden.
>
> Aus meiner Sicht ist das "Nachlaufen nach dem Lebensstandard der Eltern
> in der Megablase München" ein krasses Problem.
>
> Es hilft nur rausziehen und Home Office.

Genauso sehe ich das auch.
Ich wohne ca. 1 Autostunde von München entfernt und pendle nun schon 
seit über 20 Jahren.
Anfangs war es noch eine realistische Option Wohneigentum in München zu 
kaufen, aber mittlerweile ist das Utopie.
Doch auch in meinem kleinen Wohnort südöstlich von München sind die 
Immobilienpreise mittlerweile regelrecht explodiert, dieser 
"Speckgürtel" um München weitet sich immer mehr aus.
Noch weiter rauszuziehen und zu pendeln ist keine Option,
Die Fahrtkosten (auch mit Firmenwagen) sind einfach zu hoch und die 
Einbussen an Freizeit und der Stress im Berufsverkehr inakzeptabel.
Eine Besserung der Situation würde nur eine grössere Flexibilität der 
Arbeitgeber bringen.
Ein Grossteil der Firmen könnte sich auch draussen auf dem Land 
ansiedeln.
Die Bedingungen sind dort auch nicht schlechter, sondern eher besser als 
in München. Ich habe z.B. in meinem kleinen Ort eine 10x schnellere 
Internetvebindung als in der Firma. DHL, UPS, usw. kommen auch täglich. 
Die Gemeinden sind was die Ansiedlung von Unternehmen angeht sehr 
entgegenkommend.
Oder halt wie schon genannt, Homeoffice.
Aber auch hier waren die Firmen bisher recht unflexibel, aber das hat 
sich "Dank" Corona ja mittlerweile deutlich verbessert.

von Techboy (Gast)


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Empfinde die Bedingungen als Bewohner ausserhalb von München seid ca. 5 
Jahren massiv besser. München ist abartig überlaufen und einfach nur 
noch asozial und nervig.

Wohne in München Schwabing West und muss 19 km in die Arbeit.
Mit den allseits gefeierten öffentlichen (man braucht ja kein Auto mehr 
in der Stadt) dauert es 50 - 60 Minuten (no joke). Mit Auto ca. 40 
Minuten im Stau, dafür ist man im Sommer nicht total durchgeschwitzt und 
im Winter total wahlweise verschwitzt oder verkältet.

Bad Tölz, Landsberg, Wolfratshausen, Landshut, .... alles weit mehr 
Lebensqualität als München.

Arzttermine bekommt man in den kleineren Zentren denke ich auch besser 
(nicht bestätigt). In München wartet man ohne Probleme 2 Monate auf 
einen Kardiologen oder Neurologen oder Gastroentrologen Termin als GKV 
Mensch (mal aus meiner naher Wahrnehmung 2020). Arg viel schlimmer gehts 
glaube ich gar nicht.

Bei uns in der Firma wird jetzt nach Corona 2 Tage Home Office Standard 
- IGM, IT.
Bei 3 mal die Woche "reinfahren" nach München, hätte ich keine Probleme 
100km einfach zu pendeln.

Der Speckgürtel ist tatsächlich groß und wird jetzt mit Home Office noch 
größer. Die offizielle "Metropolenregion München" reicht ja heute schon 
bis Kaufbeuren (90km, 1 Stunde mit dem Auto), Ingolstadt (80km, 1 Stunde 
mit dem Auto), Traunstein (108km, 1,25 Stunden mit dem Auto):

https://de.wikipedia.org/wiki/Metropolregion_M%C3%BCnchen

von O. H. (Gast)


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F. B. schrieb:
> 
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/interview-gunther-schnabl-staatsverschuldung-geldpolitik/

F. B. schrieb:
> Mein Link auf ein Interview mit einem der angesehensten deutschen
> Ökonomen wurde hier wieder zensiert. Dann bleibt halt arm und dumm. Aber
> wen es interessiert, der kann von Gunther Schnabl einige sehr gute
> Vorträge auf Youtube finden. Verstehen werdet ihr seine Vorträge sowieso
> nicht. Aber gut für diejenigen, die seine Vorträge und die Zusammenhänge
> verstehen und für sich zu nutzen wissen und sich auf Kosten der
> unwissenden Lemminge bereichern können.
>
> Ökonom Gunther Schnabl: Junge Leute können kaum noch Vermögen aufbauen
>
> 
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/interview-gunther-schnabl-staatsverschuldung-geldpolitik/

Die Jungen sollen besser die Renten der Alten bezahlen damit sie in 
ihrem Schein weiterleben können dass Deutschland doch so gut dasteht.
Ein beträchtlicher Betrag der Renten ist nicht mehr durch die 
Renten-Einnahmen zu finanzieren in Deutschland.

Was der deutsche Staat hier begeht ist Betrug an den Steuerzahlern.

Man suche sich ein Land welches eine ordentliche Industrie für die 
Mehrheit zu bieten hat (also auch für Leute mit niedriger Bildung) und 
lebe dort mal eine Zeit lang und stellt mal Vergleiche an zwischen 
Deutschland und dem jeweiligen Land, dann sieht man das die deutsche 
Regierung / der deutsche Staat sozial aber auch wirtschaftlich komplett 
auf dem Holzweg ist.

Das zweite große Übel ist dass der Staat seine Regulierungen aus der 
Vergangenheit nicht überprüft und korrigiert wenn sie nicht mehr 
zutreffend sind. Ein weiterer Betrug am Bürger bzw. Steuerzahler.

von Udo (Gast)


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F. B. schrieb:
>> Anderer Gedanke: Geld wird mit der Zeit weniger Wert. Auch aus dieser
>> Sicht macht es Sinn Schulden lange laufen zu lassen.
>
> Stimmt nur, wenn auch das Gehalt entsprechend mit steigt. Gerade wenn
> man in der deutschen Autoindustrie arbeitet, würde ich mich darauf nicht
> verlassen.

Also wenn Gehaltssteigerungen im Laufe des Berufslebens nicht gegeben 
sind, hat man ein ganz anderes Problem.
Abgesehen davon - und das ist ja das schöne an Immobilienschulden:
Der springende Punkt ist, dass schon die allg. Inflation die Schulden 
schmelzen lässt, unabhängig von persönlichen Gehaltssteigerungen.
Somit lohnen sich kreditfinanzierte Wohnungen eigentlich immer, wenn es
mind. gute Lagen und gute Objekte sind.

von Anarchist (Gast)


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Wie kommt dann nur die Metzgerei-Fachverkäuferin über die Runden?
Die verdient sicher keine 100K. Bei den Ingenieuren, die immer öfters 
die 300K Marke überschreiten, wie man hier im Forum in den 
Gehaltsthreads sieht, sollte es kein Problem sein, eine Wohnung in Muc 
abzuzahlen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Udo schrieb:
> Somit lohnen sich kreditfinanzierte Wohnungen eigentlich immer, wenn es
> mind. gute Lagen und gute Objekte sind.

Stimmt, der Kaufpreis spielt natürlich keine Rolle. Dann kann man sich 
ja ruhig die 60 qm Eigentumswohnung für 1 Million € auf Kredit leisten.

von René H. (mumpel)


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Martin schrieb:
> Bezahle dafür aber auch 1100€ warm für eine 62qm Wohnung.

Das ist doch günstig.

von Doom (Gast)


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Plus 7,8% in 2020

https://www.heise.de/tp/features/Haus-ohne-Grund-5000517.html

Wo liegt die offizielle Inflation noch mal?

von Percy N. (vox_bovi)


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Jetzt kaufen - so wertvoll werden Immobilien nie wieder!

von 外国人 (Gast)


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Udo schrieb:
> Der springende Punkt ist, dass schon die allg. Inflation die Schulden
> schmelzen lässt, unabhängig von persönlichen Gehaltssteigerungen.
> Somit lohnen sich kreditfinanzierte Wohnungen eigentlich immer, wenn es
> mind. gute Lagen und gute Objekte sind.

Dachten die Leute um die Werke von Mahle, Daimler und Conti auch, wo 
jetzt zehntausende Stellen wegfallen und ohne IGM Gehalt die 
Immobilienpreise auch nachgeben werden. Dann kostet der 1970er Bunker 3 
Zimmer 65qm im Stuttgarter Umland plötzlich keine 300k mehr wie in 
Darlehensvertrag steht, sondern 150k. Das Risiko steigt mit zunehmender 
Zeit.

von Doom (Gast)


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Die Immopreise werden tatsächlich noch steigen.

von Joachim B. (jar)


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Bauer Sepp schrieb:
> Oh, sind in München die Wohnungen etwa teuer? Ganz was neues. Muss man
> unbedingt zum drölfzigsten mal durchkauen!

offensichtlich!
Das Thema hat so einen Bart.

von 21 Uhr ist Zapfenstreich (Gast)


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Erinnert an einen Bruchtest mit zu erwartendem Sprödbruch bei erst 
extrem hoher Last. Man weiß, dass es bricht,  aber nicht genau wann und 
schaut leicht angespannt auf das sich schon biegende Prüfstück, dem 
unnachgiebigen Prüfstempel und der schon jaulenden Hydraulikpumpe. Die 
Pumpe ist hier die EZB.

von MaWin (Gast)


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H. B. schrieb:
> Ein Grossteil der Firmen könnte sich auch draussen auf dem Land
> ansiedeln.
> Die Bedingungen sind dort auch nicht schlechter, sondern eher besser als
> in München.

Natürlich, aber Firmen bzw. deren Chefs, Manager, Vorstände und CEDs 
sind schon immer sehr dumm.

München hat die h8chste Gewerbesteuer, die höchsten Grundstückskosten 
und das höchste Lohnniveau sprich eher knappes Arbeitnehmerangebot, 
trotzdem siedeln viele Firmen, auch grisseFirmen, sich dort an.

Das einzige Argument was man hört wäre, dass dort auch die 
klügeren/besseren Arbeitskräfte wären. Das mag im Vergleich zu 
Restbayern stimmen, denn München gilt als Ort der Zugezogenen, nicht 
Ureinwohner. Aber das heisst auch, dass die Arbeitnehmer von woanders 
her kamen, angelockt vom Überangebot an Arbeitsplätzen dort.

Fast alle Firmen würden besser fahren, wenn sie sich in anderen 
Bundesländern ansiedeln würden, die Münchner Arbeitnehmer würden 
hinterherziehen, denn sie sind ja schon nach München gezogen, also 
prinzipiell reisefreudig. Die geringeren Gewerbesteuern, 
Grundstückspreise und geringere Konkurrenz sollte deutliche Vorteile 
bringen.

Auch in den USA ziehen Firmen vom Hochlohnbundesstaat Kalifornien um in 
preiswertete Orte, Tesla, Hewlett Packard und Oracle nach Texas, 
Palantir nach Colorado. Es lohnt sich einfach nicht, dort zu sein, wo 
Wohnraum das 10-fache kostet.

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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2 Tage Homeoffice pro Woche sind mir noch viel zu wenig um wegzuziehen. 
Mindestens 4, dann würde ich darüber nachdenken.

von 21 Uhr ist Zapfenstreich (Gast)


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MaWin schrieb:
> Natürlich, aber Firmen bzw. deren Chefs, Manager, Vorstände und CEDs
> sind schon immer sehr dumm.

Die mögen die Alpen und das Münchener Nachtleben inkl. Edelpuffs. 
Deshalb siedeln die sich dort an. Kurzsichtigkeit und Narzissmus sind 
Kernkompetenzen von diesen Lenkern und Führern, die sich gegenseitig in 
Inzestmanier die Posten zuschachern.  Wenn die Blasen platzen, steht man 
halt dumm da.

von OldMan (Gast)


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Senf D. schrieb:
> ich müsste dafür einen Großteil meiner Investitionen am Aktienmarkt
> opfern
Dann ziehe Dich für 2021 schon mal warm an.
Aktien sind keine Commodities.
ETFs schon zweimal nicht.
Der nächste Crash steht vor der Tür.
Der künstlich mit FIAT-Währung aufgeblasene Markt
wird voll gegen die Wand fahren.
Rechne mit 80% Verlust.
Spätestens Mitte 2021 geht es dem Euro an den Kragen, denn dann hat die 
EZB ihr Seigniorage Kapital aufgebraucht.
Der Euro wird 2022 Geschichte sein.

von 21 Uhr ist Zapfenstreich (Gast)


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OldMan schrieb:
> Der Euro wird 2022 Geschichte sein.

Je früher, desto besser. Deutschland, konkret seine Bürger, werden zwar 
damit der größte Verlierer sein, aber es ist auch keine gute 
Alternative, gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen, nur um das 
Unvermeidliche noch ein paar Jahre hinauszuzögern. Irgendwann ist jeder 
Krieg mal zu Ende und Deutschland muss sich eingestehen, wieder mal 
verloren zu haben, weil man jahrzehntelang wieder mal treudoof den 
falschen Parteien und Versagerführern hinterhergelaufen ist.

von Techboy (Gast)


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Ist das Thema mit den Immobilien eigentlich irgendwo größeres Thema bei 
den Parteien?
Sehe dazu kaum was (im Vergleich zu anderen Themen).
Die Inflation bei Immos von nahezu 100% innerhalb von 7 Jahren sollte 
eigentlich einen rießigen Aufschrei nach sich ziehen.

von Vorsichtiger Anleger (Gast)


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21 Uhr ist Zapfenstreich schrieb:
> Die mögen die Alpen und das Münchener Nachtleben inkl. Edelpuffs.
> Deshalb siedeln die sich dort an. Kurzsichtigkeit und Narzissmus sind
> Kernkompetenzen von diesen Lenkern und Führern, die sich gegenseitig in
> Inzestmanier die Posten zuschachern.  Wenn die Blasen platzen, steht man
> halt dumm da.

Rein aus rationaler Sicht hat User "MaWin" völlig recht. Woanders sind 
die Standortbedingungen besser und wer sowieso umzugsbereites Personal 
hat, die schon von woanders nach München gezogen sind, wird diese Leute 
auch woanders hin locken können.

Obiger Beitrag von "21 Uhr ist ..." hat einen sehr wahren Kern. Für sehr 
reiche Leute denen es egal ist ob sie 1000 oder 10000 Euro Miete 
bezahlen, ist München eines der besten Städte Deutschlands. Die Vorteile 
für den männlichen Manager wurden schon angesprochen. Oft aber ist es 
die Frau des Unternehmers, die gerne dort lebt, da Shopping in 
Edelboutiquen, Kultur, Austausch mit anderen High Society Ladies, die an 
viel günstigeren Standorten so nicht möglich wären. Das ist der gleiche 
Grund, warum London sogar noch teurer ist als München, ohne das man dort 
als Ingenieur oder Facharbeiter unbedingt wirklich mehr verdienen würde.

Die Scharren von Arbeitern und Ingenieuren haben dann einfach nach zu 
ziehen. Wie früher die Untertanen dem Hof des Königs. Für normale 
Arbeitnehmer ohne grossen Reichtümer oder Unternehmer die auf Münchner 
High Society verzichten können, gibt es bessere Alternativen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Vorsichtiger Anleger schrieb:
> Die Vorteile für den männlichen Manager wurden schon angesprochen. Oft
> aber ist es die Frau des Unternehmers, die gerne dort lebt, da Shopping
> in Edelboutiquen, Kultur, Austausch mit anderen High Society Ladies, die
> an viel günstigeren Standorten so nicht möglich wären.

Ja, das ist schon anstrengend, wenn man zur Verwirklichung der eigenen 
Persönlichkeit auf exzessiven demonstrativen Konsum angewiesen ist. 
Irgendwoher muss das Selbstwertgefühl schon kommen; notfalls kann man es 
ja kaufen ...

von H. B. (communicator9)


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Techboy schrieb:
> Ist das Thema mit den Immobilien eigentlich irgendwo größeres Thema bei
> den Parteien?
> Sehe dazu kaum was (im Vergleich zu anderen Themen).
> Die Inflation bei Immos von nahezu 100% innerhalb von 7 Jahren sollte
> eigentlich einen rießigen Aufschrei nach sich ziehen.

Ne das Thema hat bei den Wahlen noch nie eine Rolle gespielt, weil 
diejenigen die an den Immobilien verdienen auch diejenigen sind die die 
Wahlen der Parteien finanzieren.

Und auch wenn die Immobilienblase mal platzt - was solls, der 
Steuerzahler bezahlt das schon. (siehe USA 2007/2008)

von Doom (Gast)


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Techboy schrieb:
> Ist das Thema mit den Immobilien eigentlich irgendwo größeres Thema bei
> den Parteien?

Warum zur Hölle erwartest du das denn?

von F. B. (finanzberater)


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H. B. schrieb:
> Eine Besserung der Situation würde nur eine grössere Flexibilität der
> Arbeitgeber bringen.
> Ein Grossteil der Firmen könnte sich auch draussen auf dem Land
> ansiedeln.

Warum sollten sie? Für die Firmen ist es natürlich günstiger, alles an 
einem Ort zu haben. Wer dann unbedingt nach München zum IGM-Konzern 
will, um dann in Internetforen mit seinem IGM-Gehalt protzen und sich 
über Klitschengehälter lustig machen zu können, der ist doch selbst 
schuld, wenn er dann im Jahr trotz kleinerer Wohnung 6k mehr Miete 
bezahlen muss als ich. Dafür muss er brutto schon mal 10k mehr 
verdienen, um am Ende dasselbe frei verfügbare Einkommen aus seinem 
Gehalt zu haben wie ich.

von 21 Uhr ist Zapfenstreich (Gast)


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Vorsichtiger Anleger schrieb:
> Oft aber ist es die Frau des Unternehmers, die gerne dort lebt, da
> Shopping in Edelboutiquen, Kultur, Austausch mit anderen High Society
> Ladies, die an viel günstigeren Standorten so nicht möglich wären.

Täglicher Puffbesuch im Edelbordell wäre für den Manager wohl billiger 
und zielführender gewesen. Meistens sind diese stolzierenden 
Möchtegern-High-Society-Stuten auch noch mehr im Monat unpässlich als 
pässlich.

von Percy N. (vox_bovi)


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21 Uhr ist Zapfenstreich schrieb:
> Meistens sind diese stolzierenden Möchtegern-High-Society-Stuten auch
> noch mehr im Monat unpässlich als pässlich.

Da Du ja über weitreichende Erfahrungen insoweit zu verfügen scheinst, 
verrate bitte noch, ob das zwingend ein Nachteil sein muss.

von H. B. (communicator9)


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F. B. schrieb:
> H. B. schrieb:
>> Eine Besserung der Situation würde nur eine grössere Flexibilität der
>> Arbeitgeber bringen.
>> Ein Grossteil der Firmen könnte sich auch draussen auf dem Land
>> ansiedeln.
>
> Warum sollten sie? Für die Firmen ist es natürlich günstiger, alles an
> einem Ort zu haben.

Klar gibt es Firmenstrukturen/Branchen für die es günstiger ist alles an 
einem Ort zu haben.

Deshalb habe ich ja geschrieben, dass dieses "sich aus dem Speckgürtel 
lösen" von den Arbeitgebern eine grössere Felexibilität fordert.
Aber ich finde schon dass besonders kleinere und mittlere Unternehmen 
Vorteile daraus ziehen könnten "aufs Land" zu gehen.

von F. B. (finanzberater)


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Techboy schrieb:
> Ist das Thema mit den Immobilien eigentlich irgendwo größeres Thema bei
> den Parteien?

Ja, schon. Aber man darf darüber hier nicht schreiben, ohne von den 
linken Mods gelöscht und zensiert zu werden, weil es die falsche Partei 
ist, die das Thema und die Ursache anspricht.

von F. B. (finanzberater)


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H. B. schrieb:
> Aber ich finde schon dass besonders kleinere und mittlere Unternehmen
> Vorteile daraus ziehen könnten "aufs Land" zu gehen.

Nur werden sie Probleme haben, dort Mitarbeiter zu finden. In der Pampa 
auf der Schwäbischen Alb sind vielleicht die Grundstücks- und Mietkosten 
billiger, aber dort würde nicht einmal ich hinziehen wollen. Meine erste 
Klitsche war auch in der Pampa. Nur die Einheimischen, die in der Gegend 
aufgewachsen sind, haben sich dort wohl gefühlt. Manche Mitarbeiter sind 
dann auch wieder lieber 50 km einfache Strecke gependelt, um dort nicht 
wohnen zu müssen.

von MaWin (Gast)


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Techboy schrieb:
> Ist das Thema mit den Immobilien eigentlich irgendwo größeres Thema bei
> den Parteien?

Siehe Mietenbremse Berlin.

Techboy schrieb:
> Die Inflation bei Immos von nahezu 100% innerhalb von 7 Jahren sollte
> eigentlich einen rießigen Aufschrei nach sich ziehen

Wo sollten denn die frisch gedruckten Billionen nach der Finanzkrise 
sonst hin ? Spekulation am Aktienmarkt war ja die Ursache der 
Katastrophe, dort wird man sein Geld nur sehr zögerlich erneut 
versenken, eben wie unser FB. Das Geld war ja die Umwandlung der 
Spielschulden der Bankster in echtes Geld, das musste man anlegen in 
echten Werten, naheliegenderweise Betongold.

Was meinst du, was nun mit den frisch gedruckten Billionen im Zuge von 
CoVid19 passiert ? Solide Firmen, die ihre Fabriken besitzen und nicht 
alles Investmentbankermässig auf Pump und Leasing zusammengerafft haben, 
hätten kein Problem während CoVid mal kürzer zu treten. Das Geld wurde 
vom Staat vor allem deswegen gedruckt, um die zuvor mit der äusserst 
ungesunden aber maximal gierigen BWL Mentalität "alles mieten, alles auf 
Kredit, nur per Leasing," spekulativen Firmen über Wasser zu halten.

Also genau die Firmen, die für den schief laufenden Kapitalismus die 
Ursache bilden. An statt dass man eine Marktbereinigung zugelassen 
hätte, in der die übelsten Haie des Kapitalismus endlich 
verdientermassen den Bach runter gehen.

Beitrag #6529177 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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OldMan schrieb:
> Dann ziehe Dich für 2021 schon mal warm an.
> Aktien sind keine Commodities.
> ETFs schon zweimal nicht.
> Der nächste Crash steht vor der Tür.
> Der künstlich mit FIAT-Währung aufgeblasene Markt
> wird voll gegen die Wand fahren.
> Rechne mit 80% Verlust.

Was will die EZB denn machen, um die Luft wieder abzulassen, ohne eine 
Massenpleite von Firmen, Banken und Staaten zu riskieren? Persönlich 
halte ich Hyperinflation und weiteres Gelddrucken und damit weiter 
steigende Vermögenspreise in naher Zukunft für das wahrscheinlichste 
Szenario. Und in der Vergangenheit ist man als Aktienbesitzer bei 
Währungsreformen immer noch besser gefahren wie als Sparer.


> Spätestens Mitte 2021 geht es dem Euro an den Kragen, denn dann hat die
> EZB ihr Seigniorage Kapital aufgebraucht.
> Der Euro wird 2022 Geschichte sein.

Wer weiß schon, was sich die EZB noch alles einfallen lässt, um den Euro 
zu retten. Unsere ideologiegetriebene Regierung wird jedenfalls alles 
tun, um den Euro am Leben zu erhalten. Ob ihr dabei alles verlieren 
werdet, ist ihr egal, solange sie wiedergewählt wird.

Goldbesitz oder Handel mit Bitcoin können auch jederzeit verboten 
werden. Falls Bargeldverbot und Digitaleuro kommen, könnte das Verbot 
auch ganz einfach durchgesetzt werden, indem man die Zahlungen sperrt. 
Ich jedenfalls habe auch ein paar Euro in Fremdwährungen getauscht und 
im Ausland investiert.

von das ist die Wahrheit (Gast)


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Hier einfach mal ein paar Gedanken zur aktuellen Lage:

1. Der EURO ist das Beste, was der Exportnation Deutschland je passiert 
ist!
Die wichtigsten Handelspartner sind EU Länder. Würden unsere 
Nachbarländer nicht von EU Zuschüssen und dem EURO profitieren, würden 
sie sich auch nicht unsere Autos/Maschinen leisten können. Der Rückkehr 
zur DM wäre aufgrund der Aufwertung eine Katastrophe. Zudem ist der EURO 
seit Einführung eine der stabilsten Währungen überhaupt.

2. Die Niedrigzinspolitik der EZB geht noch Jahre weiter. Die Preise für 
Sachwerte (Aktien, Immobilien) werden weiter steigen. Es macht also 
immer noch Sinn, sich für Immobilien zu verschulden. Bei Aktien ist das 
nicht ratsam.

3. Die Eigentümerquote bei Immos in Dtl. ist noch immer die niedrigste 
in Europa und liegt bei ca. 50 %. Hier gibt es einen großen 
Nachholbedarf.
Für 3-4 % Zins + Tilgung bekomme ich derzeit Geld. Bei 500k Darlehen 
sind das gerade mal 1500 EUR/Monat.
Dafür bekommt man - je nach Eigenkapital - ein neues EFH in 
Pendeldistanz zu quasi jeder Großstadt in Dtl. (<100km). Wer sich für 
600-700k eine Whg. in der City kauft, ist einfach bescheuert. Da gibts 
oft nicht mal mehr 100 qm Wfl., keinen Garten und oft auch keinen KfW 55 
Standard wie beim Neubau EFH. Von Mieten brauchen wir gar nicht 
anfangen.

4. Verjüngung des Gebäudebestands
Mehr Neubau ist dringend erforderlich. Nicht umsonst gibt die KfW 18.000 
EUR und mehr pro Wohneinheit dazu (KfW 55 Standard oder besser). Die 
Klimaschutzziele müssen erreicht werden, außerdem sinken die Nebenkosten 
erheblich. Klar, der Flächfras ist eine Begleiterscheiunung, aber 
angesichts der alten Hütten in vielen Ortskernen nicht vermeidbar. Dort 
will keiner wohnen.

Das Thema Wohnen ist inzwischen tatsächlich die größte Baustelle in Dtl. 
Die Politik macht zu wenig, hat aber schon Maßnahmen ergriffen 
(Mietendeckel, Baukindergeld, bessere Absetzbarkeit von neu geschaffenem 
Wohnraum, etc.).

In den meisten anderen Bereichen läuft es hervorragend in Deutschland: 
Gesundheitsversorung, Infrastruktur, Bildung, Förderung der EU, 
Verbraucherrechte, usw.

Schaut euch mal in 99 % der anderen Länder um, dann wisst ihr zu 
schätzen, was ihr an Deutschland/Europa habt.

Beitrag #6529183 wurde von einem Moderator gelöscht.
von O. H. (Gast)


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das ist die Wahrheit schrieb:
> Schaut euch mal in 99 % der anderen Länder um, dann wisst ihr zu
> schätzen, was ihr an Deutschland/Europa habt.

Da hat wohl jemand in Geographie nicht richtig aufgepasst was?

Quote:
Von den Vereinten Nationen wird die volle völkerrechtliche 
Staatsqualität bei 195 Staaten anerkannt, darunter die 193 Mitglieder 
der Vereinten Nationen sowie die Vatikanstadt und Palästina.

Von welchen 99% sprichst Du da? Da es ja 99% sind kannst Du sicherlich 
die Guten benennen (wenn Deutschland da angeblich dabei ist, bleibt noch 
etwas unter einem % für ein anderes Land welches was wäre?).

von H. B. (communicator9)


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F. B. schrieb:
> H. B. schrieb:
>> Aber ich finde schon dass besonders kleinere und mittlere Unternehmen
>> Vorteile daraus ziehen könnten "aufs Land" zu gehen.
>
> Nur werden sie Probleme haben, dort Mitarbeiter zu finden. In der Pampa
> auf der Schwäbischen Alb sind vielleicht die Grundstücks- und Mietkosten
> billiger, aber dort würde nicht einmal ich hinziehen wollen. Meine erste
> Klitsche war auch in der Pampa. Nur die Einheimischen, die in der Gegend
> aufgewachsen sind, haben sich dort wohl gefühlt. Manche Mitarbeiter sind
> dann auch wieder lieber 50 km einfache Strecke gependelt, um dort nicht
> wohnen zu müssen.

Haha ja die Schwäbische Alb ist ja auch ein krasses Beispiel.
Ich war dort mal bei einer Übung zusammen mit der US-Army, ich glaub das 
hiess Stetten am kalten Markt.
Ich war auch froh wieder zuhause zu sein ;)

Ich würde als Beispiel mal den Landkreis Rosenheim nehmen.
Weit genug von München weg mit bezahlbaren Immobilienpreisen.
Schöne Umgebung mit Seen, Bergen, vielen Freizeitmöglichkeiten und hoher 
Lebensqualität.
Trotzdem gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung.
Gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden ist hier kein Problem (allein zu 
meinem Arbeitgeber pendeln 1/3 der Mitarbeiter aus dieser Gegend nach 
München).

von F. B. (finanzberater)


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das ist die Wahrheit schrieb:
> 1. Der EURO ist das Beste, was der Exportnation Deutschland je passiert ist!

Falsch. Vielleicht das Beste, was der deutschen Exportwirtschaft 
passieren konnte.


> Die wichtigsten Handelspartner sind EU Länder. Würden unsere
> Nachbarländer nicht von EU Zuschüssen und dem EURO profitieren, würden
> sie sich auch nicht unsere Autos/Maschinen leisten können.

D.h. die exportierten Autos und Maschinen wurden von unseren EU 
Zuschüssen und somit vom deutschen Steuerzahler bezahlt. Das ganze ist 
eine Umverteilung vom deutschen Steuerzahler zu den Exportkonzernen.


> 2. Die Niedrigzinspolitik der EZB geht noch Jahre weiter. Die Preise für
> Sachwerte (Aktien, Immobilien) werden weiter steigen.

Das ist richtig. Solange es keinen Masseninsolvenz gibt, werden die 
Preise dank des gedruckten Geldes weiter steigen. Auch eine Umverteilung 
von unten nach oben. Ich stehe allerdings auf der Gewinnerseite.


> 3. Die Eigentümerquote bei Immos in Dtl. ist noch immer die niedrigste
> in Europa und liegt bei ca. 50 %. Hier gibt es einen großen
> Nachholbedarf.

Angeblich investiert das EU-Ausland in deutsche Immobilien und treibt 
damit die Preise und Mieten, weil sie bei einem Crash des Euro ihre 
Immobilien lieber in D-Mark verkaufen wollen als in italienischen Lira.


> 4. Verjüngung des Gebäudebestands
> Mehr Neubau ist dringend erforderlich. Nicht umsonst gibt die KfW 18.000
> EUR und mehr pro Wohneinheit dazu (KfW 55 Standard oder besser).

Das wird nicht passieren. Warum sollte jemand bei einer Mietpreisbremse 
neue Wohnungen bauen, wenn er weiß, dass er damit keine Rendite mehr 
erzielen kann?


> Die Klimaschutzziele müssen erreicht werden, außerdem sinken die
> Nebenkosten erheblich.

Hierfür sind erst einmal zusätzliche Investitionen nötig, die die 
Baupreise weiter steigen lassen. Ohne Mietpreisbremse werden diese 
Zusatzkosten auf den Mieter umgelegt und somit auch die Mieten weiter 
steigen lassen. Mit Mietpreisbremse werden diese Zusatzkosten die 
Rendite weiter schmälern, also wird noch weniger gebaut werden.


> Das Thema Wohnen ist inzwischen tatsächlich die größte Baustelle in Dtl.
> Die Politik macht zu wenig, hat aber schon Maßnahmen ergriffen
> (Mietendeckel, Baukindergeld, bessere Absetzbarkeit von neu geschaffenem
> Wohnraum, etc.).

Die Politik holt zusätzliche Flüchtlinge aus dem Ausland und erhöht 
damit die Nachfrage nach Wohnraum und sorgt damit für weiter steigende 
Mieten, die sie dann durch die Mietpreisebremse bekämpfen will, die am 
Ende das Wohnungsproblem noch verschärfen wird, weil nicht mehr gebaut 
wird.

Das ist doch alles so simpel.


> In den meisten anderen Bereichen läuft es hervorragend in Deutschland:
> Gesundheitsversorung, Infrastruktur, Bildung, Förderung der EU,
> Verbraucherrechte, usw.

Man könnte auf die Idee kommen, es handelt sich um einen satirischen 
Beitrag.


> Schaut euch mal in 99 % der anderen Länder um, dann wisst ihr zu
> schätzen, was ihr an Deutschland/Europa habt.

Vermögensschock: Die Deutschen sind die armen Würstchen der EU

https://www.stern.de/wirtschaft/geld/vermoegensschock--die-deutschen-sind-die-armen-wuerstchen-der-eu-7780210.html

von das ist die Wahrheit (Gast)


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O. H. schrieb:
> Von welchen 99% sprichst Du da? Da es ja 99% sind kannst Du sicherlich
> die Guten benennen (wenn Deutschland da angeblich dabei ist, bleibt noch
> etwas unter einem % für ein anderes Land welches was wäre?).

Klar:
Die Liste der Länder umfasst 193 Staaten, die Mitglieder der Vereinten 
Nationen (UNO) sind. Hinzu kommen als Nicht-UN-Mitglieder die 
Vatikanstadt sowie zwölf Staaten, Nationen, Länder oder Territorien, bei 
denen die Staatseigenschaft umstritten ist oder die sich in freier 
Assoziierung zu anderen Staaten befinden.

Wir reden also von 193 + Vatikanstadt + 12 suspekte Staaten = 206 
Staaten/Nationen.

Da ich Dtl. bezüglich des Gesamtpakets zu den besten 3 Staaten weltweit 
zähle, ergibt sich:
3/206 = 98,5 % ~ 99 %!

von Zero Knowledge (Gast)


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das ist die Wahrheit schrieb:
> Da ich Dtl. bezüglich des Gesamtpakets zu den besten 3 Staaten weltweit
> zähle

Naja, das ist wohl Ansichtssache...

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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Also ich wohne gerne in München. Wo außer in Nürnberg bei Siemens gibt 
es in Bayern denn ansonsten ordentliche Jobs für Ingenieure und ITler?

von DasAuto (Gast)


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Erlangen, Würzburg, Augsburg, Ingolstadt, Schweinfurt, Bad Neustadt....

von DasAuto (Gast)


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das ist die Wahrheit schrieb:
> Da ich Dtl. bezüglich des Gesamtpakets zu den besten 3 Staaten weltweit
> zähle, ergibt sich:
> 3/206 = 98,5 % ~ 99 %!

Für den Durchschnittsbürger definitiv. Wenn du jedoch was drauf hast 
sind sehr viele andere Länder die bessere Wahl.

von DasAuto (Gast)


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F. B. schrieb:
> Vermögensschock: Die Deutschen sind die armen Würstchen der EU

Alles eine Frage der Definition. Wenn ich die Kollegen aus Spanien, 
Italien und Portugal frage was sie eigentlich in Deutschland machen, am 
beschissenen Wetter kann es nicht liegen, kommt stets die Antwort: "In 
unserer Heimat verdient ein Ingenieur nur halb so viel Netto wie in 
Deutschland.". Vom "Wert" des Hauses in Familienbesitz können sie sich 
ohne es zu verkaufen nichts leisten. Und dann müssten sie sich vom 
halben deutschen Netto Gehalt noch die Miete leisten.

von Senf D. (senfdazugeber)


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DasAuto schrieb:
> Erlangen, Würzburg, Augsburg, Ingolstadt, Schweinfurt, Bad
> Neustadt....

Vollkommen richtig. In Bayern gibt es viele gute Jobs für Ingenieure und 
Informatiker, ganz anders als zum Beispiel in Hessen.

von Doom (Gast)


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DasAuto schrieb:
> Alles eine Frage der Definition. Wenn ich die Kollegen aus Spanien,
> Italien und Portugal frage was sie eigentlich in Deutschland machen, am
> beschissenen Wetter kann es nicht liegen, kommt stets die Antwort: "In
> unserer Heimat verdient ein Ingenieur nur halb so viel Netto wie in
> Deutschland."

Schön, dass es die EU ermöglicht so die Löhne zu drücken, das währe ohne 
EU nicht so einfach. Wieder ein Punkt, wo der Arbeitnehmer benachteiligt 
ist.

von (prx) A. K. (prx)


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MaWin schrieb:
> trotzdem siedeln viele Firmen, auch grisseFirmen, sich dort an

Bei kleinen Firmen hat das einen natürlichen Grund: Sie entstehen oft im 
Umfeld von Universitäten. Das ändert sich auch nicht unbedingt, wenn sie 
wachsen.

von Vorsichtiger Anleger (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Ja, das ist schon anstrengend, wenn man zur Verwirklichung der eigenen
> Persönlichkeit auf exzessiven demonstrativen Konsum angewiesen ist.
> Irgendwoher muss das Selbstwertgefühl schon kommen; notfalls kann man es
> ja kaufen ...

Bei den Reichen ist es eben so, dass die lieber in München, Paris oder 
London "unter sich" leben wollen, wo sie ihren Reichtum ausleben können. 
Was hätte eine reiches Unternehmerpaar davon, in Pirmasens oder Zwickau 
mit Abstand die Reichsten der Stadt zu sein, wenn sie alleine reich 
sind? keine gesellschaftlichen Anlässe wo die feine Dame ihr extra dafür 
gekauftes Kleid tragen kann, keine Möglichkeit für den Herrn Unternehmer 
ähnlich Reiche in ausgewählten Zirkeln zu treffen, keine Auswahl an 
exklusiven Restaurants, Läden, Golfclubs und sonstige reiche Leute 
Etablisments.

DasAuto schrieb:
> Wetter kann es nicht liegen, kommt stets die Antwort: "In
> unserer Heimat verdient ein Ingenieur nur halb so viel Netto wie in
> Deutschland.". Vom "Wert" des Hauses in Familienbesitz können sie sich
> ohne es zu verkaufen nichts leisten. Und dann müssten sie sich vom
> halben deutschen Netto Gehalt noch die Miete leisten.

Wenn sie in ihrer Heimat überhaupt einen Job als Ingenieur haben. Ja 
selbst dann ist es oft weniger. Da haben sehr viele Immobilienbesitz, 
weil der früher dort sehr günstig war und vieles ist lange in 
Familienbesitz. Nur das bringt einem auch nichts, wenn man vom Haus mit 
großem Grundstück und hohem Renovierungsstau im spanischen Hinterland 
keine Scheibe abschneiden kann und es dort keine Arbeit gibt. Dann 
heisst es selbst in Spanien trotz Haus in einer teuren Stadt wie 
Barcelona oder Madrid eine Zweitwohnung nehmen und das vom mickrigen 
Gehalt bezahlen. Dann kann man sein Glück gleich in Deutschland 
versuchen.

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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DasAuto schrieb:
> Und dann müssten sie sich vom
> halben deutschen Netto Gehalt noch die Miete leisten.

Einkommensteuer Spanien:
€ 0 – € 12.450  19%
€ 12.451 – € 20.200   24%
€ 20.201 – € 35.200  30%
€ 35.201 – € 60.000  37%
ab € 60.000  45%

Es ist nicht überall besser als in Deutschland, seht es endlich ein

von DasAuto (Gast)


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NT-AUTORITÄT\SYSTEM schrieb:
> Es ist nicht überall besser als in Deutschland, seht es endlich ein

Überall hat ja niemand gesagt. Deutschland ist schon nicht schlecht. 
Sonst würden uns Flüchtlinge nicht die Bude einrennen. Trotzdem eine 
Liste von Ländern mit einem aus meiner Sicht (gesunder Elektroingenieur 
ohne Wehwehchen mit hoher Sparrate, Eigentumswohnungen und Aktien) in 
Summe besseren Gesamtpaket:

Norwegen, Schweiz, Niederlande, Irland, Dänemark, Schweden, Canada, USA, 
Australien, Neuseeland, China/Taiwan/Hongkong, Israel.

Nach Rentenbeginn noch Länder wie Panama oder Thailand. Italien und 
Griechenland nehmen Rentnern glaube ich auch relativ wenig Steuern ab.

von Reinhard S. (rezz)


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NT-AUTORITÄT\SYSTEM schrieb:
> DasAuto schrieb:
>> Und dann müssten sie sich vom
>> halben deutschen Netto Gehalt noch die Miete leisten.
>
> Einkommensteuer Spanien:

Wenn du dann noch sowas wie Umsatzsteuer, RV/KV/PV/UV und Steuern auf 
die Gegenstände des täglichen Bedarfs gegenrechnest hätten wir fast 
einen faktenbasierenden Vergleich. Abgesehen davon, das ich die 
genannten Steuersätze nicht soweit weg von den Deutschen finde, aber 
wenigstens klar gegliedert.

> Es ist nicht überall besser als in Deutschland,

Das sowieso nicht, aber das Gras ist ja immer auf der anderen Seite der 
Weide grüner.

von Anarchist (Gast)


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Gerade in der regionalen Presse gelesen:
https://www.swp.de/suedwesten/landespolitik/einwohnerzahl-im-suedwesten-ulm-in-den-vergangenen-50-jahren-landesweit-am-staerksten-gewachsen-54130269.html

In Stuttgart gehts schon abwärts, in Mannheim deutlich stärker.

Beitrag #6529641 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Billiglohnland (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Sie entstehen oft im
> Umfeld von Universitäten. Das ändert sich auch nicht unbedingt, wenn sie
> wachsen.

In München mag das noch stimmen. Aber schau dir die anderen 
Uni-Standorte an. Da wächst nichts. Z.B. in Erlangen gibt es keine 
Start-Ups trotz einer Uni mit fast 40.000 Studenten (mit nicht zu 
verachtenden naturwissenschaftlicher und technischer Fakultät).

von das ist die wahrheit (Gast)


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DasAuto schrieb:
> Norwegen, Schweiz, Niederlande, Irland, Dänemark, Schweden, Canada, USA,
> Australien, Neuseeland, China/Taiwan/Hongkong, Israel.

Haha, das ich nicht lache.

China?

In China kannst du als Ausländer keine Eigentumswohnung erwerben. Selbst 
Einheimische erwerben nur eine Art Nutzungsrecht.

https://www.sueddeutsche.de/geld/wohnserie-kaufen-verboten-1.4701037

USA?
Ja, du sagst es selbst: wenn man gesund ist.
Wenn du ernsthaft krank wirst, kannst du dort innerhalb einiger Wochen 
alles verlieren. Das sind keine Horrorgeschichten.

Von o. g. Staaten sind nur Norwegen und die Schweiz besser als Dtl. 
Womit wir wieder bei meinen Top 3 wären ;)

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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Irland ist super wenn man ausgesorgt oder 100% Homeoffice hat. Häuser 
direkt am Meer kosten dort so viel wie eine Besenkammer in München. 
Natürlich mit schnellem Internet und überall regionale Lebensmittel zu 
kaufen.

von das ist die wahrheit (Gast)


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Wer sich mal etwas umschauen möchte in der Welt:

https://www.numbeo.com/cost-of-living/

von das ist die wahrheit (Gast)


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von DasAuto (Gast)


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das ist die wahrheit schrieb:
> In China kannst du als Ausländer keine Eigentumswohnung erwerben. Selbst
> Einheimische erwerben nur eine Art Nutzungsrecht.
>

Das ist für etwa 50% der Deutschen scheinbar nicht wichtig. Ich muss ja 
nicht überall Eigentumswohnungen haben. Dafür sind Steuern auch für 
Dividenden und Kursgewinne deutlich niedriger. Der Süden mit Städten wie 
Haikou oder Xiamen hat auch keine hohen Mieten, dafür ein mMn sehr 
angenehmes Klima. Man muss da gewesen sein, um es zu verstehen. Sonst 
ist man wie ich damals zu voreingenommen, weil man in Deutschland immer 
nur negatives eingetrichert bekommt. Wie über Russland.

Einfach mal drüber nachdenken warum die USA auch 2020 noch Militärbasen 
in Japan, Südkorea, Deutschland und Italien unterhalten muss. Warum auf 
deutschen Boden das Grundgesetz von Amerikanern verletzt werden darf. 
Wie oft man liesst das Amerika irgendwo einmarschiert und wie oft man 
das über China gelesen hat.

das ist die wahrheit schrieb:
> USA?
> Ja, du sagst es selbst: wenn man gesund ist.
> Wenn du ernsthaft krank wirst, kannst du dort innerhalb einiger Wochen
> alles verlieren. Das sind keine Horrorgeschichten.

Du kannst dich ja maximal versichern, wenn du so eine Angst hast. Ich 
glaube weiterhin an Statistik und komme mit der Basisabsicherung zu 
recht. Das Leben besteht nun mal aus Risiken, die nicht zu vermeiden 
sind.

das ist die wahrheit schrieb:
> Von o. g. Staaten sind nur Norwegen und die Schweiz besser als Dtl.
> Womit wir wieder bei meinen Top 3 wären ;)

Womit begründest du das konkret? Weil du eine andere Meinung als ich 
hast, oder gibt es auch Fakten?

von AVR (Gast)


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Billiglohnland schrieb:
> Z.B. in Erlangen gibt es keine
> Start-Ups trotz einer Uni mit fast 40.000 Studenten (mit nicht zu
> verachtenden naturwissenschaftlicher und technischer Fakultät).

Bestimmt haben die dort eine Mentalität wie ehemals Qwertz, die eher ein 
Konzernleben führen wollen.

von H. B. (communicator9)


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(prx) A. K. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> trotzdem siedeln viele Firmen, auch grisseFirmen, sich dort an
>
> Bei kleinen Firmen hat das einen natürlichen Grund: Sie entstehen oft im
> Umfeld von Universitäten. Das ändert sich auch nicht unbedingt, wenn sie
> wachsen.

Das beste (bzw. schlechteste) Beispiel dafür ist ja das Silicon Valley.
Wenn man die Entwicklung dort beobachtet, sieht man wie es auch in 
ähnlichen Ballungsräumen in Deutschland (wie z.B. München) weitergehen 
wird.
Die Mieten werden selbst für Facharbeiter und Ingenieure immer 
unbezahlbarer, der Wohnraum wird knapp, Menschen die sich früher z.B. in 
San Francisco noch eine Wohnung leisten konnten haben mittlerweile keine 
Chancen mehr. Altbauten werden zu Luxuswohnungen umgebaut, die sich nur 
noch die reichen leisten können. Die Konsequenz daraus ist, dass immer 
mehr Firmen dort weggehen. Was eigentlich der beste Beweis dafür ist, 
dass die meisten Unternehmen in der heutigen Zeit keinen Ballungraum 
mehr brauchen, sondern von überall aus agieren können.

von H. B. (communicator9)


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das ist die wahrheit schrieb:
> DasAuto schrieb:
>> Norwegen, Schweiz, Niederlande, Irland, Dänemark, Schweden, Canada, USA,
>> Australien, Neuseeland, China/Taiwan/Hongkong, Israel.

> Von o. g. Staaten sind nur Norwegen und die Schweiz besser als Dtl.
> Womit wir wieder bei meinen Top 3 wären ;)

In der Schweiz kommt es aber auch drauf an wo du dort arbeitest.

Ballungsräume sind dort auch extrem teuer.

Die Lebenshaltungskosten z.B. im Raum Genfer See sind nochmal höher als 
in München, obwohl die Löhne dort nicht deutlich höher liegen.

von MaWin (Gast)


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DasAuto schrieb:
> besseren Gesamtpaket:
>
> Norwegen, Schweiz, Niederlande, Irland, Dänemark, Schweden, Canada, USA,
> Australien, Neuseeland, China/Taiwan/Hongkong, Israel

Prust.

Eigentum in Schweden und der Schweiz ? Fehlanzeige, für Eigentum darfst 
du da noch virtuelle Miete zahlen

Israel günstig, LOL.

China, klar, dein Einfamilienhaus. Nö, dein Wohnklo im 24 Stock eines 
Arbeiterlagerregals musst du noch mit einem 2. Ingenieur teilen, damit 
du dir vom Lohn die Miete leisten kannst.

Das Gras scheint vor allem dort grün zu sein, wo man noch nie war.


Bist du etwa kein Ossi der schon mal drauf reingefallen war, dass im 
Westen angeblich das Paradies liegt ? Ach nee, da lagst du wohl noch in 
der Wiege.

Beitrag #6529893 wurde von einem Moderator gelöscht.
von DasAuto (Gast)


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MaWin schrieb:
> Eigentum in Schweden und der Schweiz ? Fehlanzeige, für Eigentum darfst
> du da noch virtuelle Miete zahlen

Wie man es auch nennen mag, wenn die Leute in Schweden trotzdem 
Wohnungen oder ein wie auch immer geartetes Recht daran kaufen, scheint 
es sich trotzdem zu lohnen. Ich habe aber auch nicht gesagt, dass ich 
wegen der Immobilien in diese Länder will, sondern weil das Gesamtpaket 
für mich dort noch etwas besser als in Deutschland ist.

MaWin schrieb:
> Israel günstig, LOL.

Günstig hat keiner behauptet. Du solltest schon lesen was geschrieben 
wurde, bevor du etwas antwortest.

MaWin schrieb:
> China, klar, dein Einfamilienhaus. Nö, dein Wohnklo im 24 Stock eines
> Arbeiterlagerregals musst du noch mit einem 2. Ingenieur teilen, damit
> du dir vom Lohn die Miete leisten kannst.

So falsch wie diese Aussage ist, kann ich mir sicher sein, dass du im 
Gegensatz zu mir nie dort warst. Aber leb ruhig weiter mit deiner stark 
eingeschränkten Sicht auf die Welt.

MaWin schrieb:
> Bist du etwa kein Ossi der schon mal drauf reingefallen war, dass im
> Westen angeblich das Paradies liegt ? Ach nee, da lagst du wohl noch in
> der Wiege.

Du musst ziemlich alt sein, wenn du noch in diesen vor 30 Jahren 
gefallenen Grenzen denkst. Ich kann dich beruhigen: Pures westdeutsches 
Blut ;-)

von Vorsichtiger Anleger (Gast)


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Die Immobilienpreise in China sind vorallem im Vergleich zu den Löhnen 
jenseits von Gut und Böse. Hier eine Liste von Immobilienpreisen 
weltweit, in Dollar pro qm, aber auch im Verhältnis zum lokalen 
Durchschnittseinkommen.
Hier schneiden die chinesischen Städte mit Abstand am schlechtesten ab. 
Am Besten sind in Bezug auf Preis/Lohn diverse US-Städte. Man muss dabei 
beachten, dass die Märkte dort oft sehr heterogen sind. Heisst die 
Unterschiede innerhalb der selben Stadt können enorm sein. Im 
Problembezirk mit hoher Kriminalität liegt der Preis vielleicht bei 500 
pro qm als Beispiel, in den guten Vierteln bei 5000 pro qm, so kommt 
dann ein Durchschnitt von zum Beispiel 2500 raus, der wenig aussagt.

Anschliessend kommen viele europäische Städte, wo der Preis bei ca. 10 
Jahresgehältern eines Durchschnittverdieners liegt. München liegt in der 
Tat sehr hoch bei 17 Jahresgehältern. Wer mehr Immobilienkaufkraft 
möchte, braucht gar nicht auszuwandern, es reicht schon innerhalb 
Deuschlands umzuziehen. Von München nach egal welcher Großstadt, laut 
dieser Statistik ist es kaufkraftbereinigt in jeder der Top Städte 
Deutschlands günstiger.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_nach_Immobilienpreisen

von Techboy (Gast)


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Die Liste ist sehr interessant - vielen Dank.

An was man denken sollte:

Ich denke (?) hier wird mit den Brutto Jahresgehältern gerechnet. Da 
sollte man daran denken, dass aus dem Netto (mit dem man die Immos 
bezahlt) bezahlt wird.
Damit hat der in Deutschland Angestellte vermutlich die schlechteste 
Karte weltweit, da (abgesehen von Belgien?) kein Land der Welt soviele 
Abzüge hat wie in Deutschland.

Die genannten qm Preise in der Schweiz z.B. sind niedriger und die 
Nettolöhne durch die Bank höher.

von wendelsberg (Gast)


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DasAuto schrieb:
> Du musst ziemlich alt sein, wenn du noch in diesen vor 30 Jahren
> gefallenen Grenzen denkst. Ich kann dich beruhigen: Pures westdeutsches
> Blut ;-)

Wieder einer, der sich auf die Gnade seiner besseren Geburt was 
einbildet.
Und obendrein noch beweist, dass er aus Geschichte nichts lernen 
kann/will.

wendelsberg

Beitrag #6530013 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Vorsichtiger Anleger schrieb:
> Bei den Reichen ist es eben so, dass die lieber in München, Paris oder
> London "unter sich" leben wollen, wo sie ihren Reichtum ausleben können.
> Was hätte eine reiches Unternehmerpaar davon, in Pirmasens oder Zwickau
> mit Abstand die Reichsten der Stadt zu sein, wenn sie alleine reich
> sind?

Ja, die Abschaffung des Zensuswahlrechtes hat manche schwer getroffen 
;-)

Interessanterweise sind es aber eben gerade nicht die wirklich Reichen, 
die statustechnisch darauf angewiesen sind, die Dame des Hauses 
gelegentlich die Juwelen lüften zu lassen,  sondern eher die dritte 
Garnitur. So erkennt man wundervoll, welche Poser noch auf breit 
aufgetragenes "Renommee" angewiesen sind.

von wendelsberg (Gast)


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M&M (Moslem Murat) schrieb im Beitrag #6530013:
> §1: Es gibt nur einen Gott und der ist Allah.

Selbst der weiss nicht, was das noch im Forum: Ausbildung, Studium & 
Beruf zu suchen hat.

wendelsberg

von DasAuto (Gast)


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Vorsichtiger Anleger schrieb:
> Die Immobilienpreise in China sind vorallem im Vergleich zu den Löhnen
> jenseits von Gut und Böse. Hier eine Liste von Immobilienpreisen
> weltweit, in Dollar pro qm, aber auch im Verhältnis zum lokalen
> Durchschnittseinkommen. Hier schneiden die chinesischen Städte mit
> Abstand am schlechtesten ab.

Das ist so pauschal nicht richtig. Höchstens für die Megastädte wie 
Shanghai, Peking, Shenzhen, Chongqing, Chengdu, Guangzhou usw., aber von 
mir wurden Xiamen und Haikou genannt. Dort sind die Immobilienpreise 
immer noch akzeptabel.

Ich habe meine Immobilien in Deutschland aber auch nicht erst dieses 
Jahr gekauft, sondern vor einigen Jahren. Die Preise sind dort noch viel 
stärker gestiegen als bei uns. Wer vor 10 Jahren in Shanghai was gekauft 
hat, muss den Kredit gar nicht begleichen, sondern verkauft das Ding, 
begleicht davon den Kredit und geht mit dem Rest in Frührente. Ich wäre 
also sehr gerne dort gewesen. Die meisten Chinesen, die ich getroffen 
habe, haben eine ganz andere Sicht auf Immobilien als Deutsche. Seit 40 
Jahren geht es dort nur bergauf, eine halbe Mrd Menschen wurde in die 
Mittelschicht geholt und eine weitere halbe Mrd wartet noch darauf. 
Niemand kauft Immobilien weil er denkt die Preise bleiben stabil, 
sondern in der Annahme dass die Preise weiter steigen, wenn die halbe 
Mrd auch in die Großstädte zieht. Darum ist es fast egal wie lange der 
Kredit getilgt werden muss. Dann gibt es noch die sehr häufig vertretene 
Meinung, dass wer zur Miete wohnt kein Zuhause hat.

Immobilienerwerb im Zielland war aber auch gar keine Bedingung, sondern 
ich habe folgendes geschrieben:

DasAuto schrieb:
> in Summe besseren Gesamtpaket:

DasAuto schrieb:
> Ich habe aber auch nicht gesagt, dass ich wegen der Immobilien in diese
> Länder will, sondern weil das Gesamtpaket für mich dort noch etwas
> besser als in Deutschland ist.

von Festplattenauswuchter (Gast)


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H. B. schrieb:
> Ich würde als Beispiel mal den Landkreis Rosenheim nehmen.
> Weit genug von München weg mit bezahlbaren Immobilienpreisen.

Das war mal vor 30 Jahren so.

von H. B. (communicator9)


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Festplattenauswuchter schrieb:
> H. B. schrieb:
>> Ich würde als Beispiel mal den Landkreis Rosenheim nehmen.
>> Weit genug von München weg mit bezahlbaren Immobilienpreisen.
>
> Das war mal vor 30 Jahren so.

Die Immobilienpreise liegen im Landkreis Rosenheim etwa bei der Hälfte 
der anschliessenden Landkreise Richtung München, und um ein vielfaches 
unter den Preisen in München Stadt.

von Reinhard S. (rezz)


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DasAuto schrieb:
> Warum auf
> deutschen Boden das Grundgesetz von Amerikanern verletzt werden darf.
> Wie oft man liesst das Amerika irgendwo einmarschiert und wie oft man
> das über China gelesen hat.

China sind bei weitem auch nicht die guten. Machen das halt 
landsesintern.
https://fm4.orf.at/stories/2905939/
https://orf.at/stories/3194573/
https://orf.at/stories/3195258/
https://orf.at/stories/3171579/

> Womit begründest du das konkret? Weil du eine andere Meinung als ich
> hast, oder gibt es auch Fakten?

Oh, es wird unangenehm. Da fragen wir lieber mal nach Fakten, die man 
bei der eigenen Meinung nicht anbringt.

von Techboy (Gast)


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Die Immobilienpreise Bayern Landkarte ist vermutlich indikativ immer 
noch richtig (also die Abstufung der Farben). Aber die Werte stimmen 
absolut nicht mehr - scheint eine Karte von vor 10 Jahren zu sein?

In München ist der Preis für jedes Loch aus den 60ern i.d.R. bei 10.000 
Euro / qm (auf der Karte steht da > 4.000, ist zwar richtig aber maximal 
missverständlich).

Mittlerweile sind wir im Allgäu z.B. in den KLeinstädten (Buchloe, 
Mindelheim, etc. 10.000 Einwohner +) regelmäßig bei über 4.000 Euro pro 
qm. (Auf der Karte steht das mit > 2.500 Euro).

In Rosenheim sind es mittlerweile eher 5.500 Euro pro qm.

Der ganze Süden von Bayern ist extrem teuer. Bei 1 Stunde Pendeldistanz 
würde ich den Süden vorziehen statt Richtung Ingolstadt.
Dann aber nicht Richtung Rosenheim sondern Richtung Allgäu (hinter 
Landsberg, damit man einen Preisdrop spürt). Hier gibt es wie gesagt 
Immos mit 1 Stunde Fahrzeit noch für ca. 4.000 pro QM in den 
Kleinstädten (mit Krankenhäusern, Restaurants, Bars, ...)
Wenn man auf die Dörfer zieht wirds etwas billiger.

von Reinhard S. (rezz)


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Techboy schrieb:
> Bei 1 Stunde Pendeldistanz

Aber wer tut sich 1h Pendeldistanz freiwillig an, wenn er schon neu 
baut/kauft? Gerade wo im Münchner Raum da ja auch sehr gerne 1 1/2 bis 
2h im Berufsverkehr draus werden.

von Techboy (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Techboy schrieb:
>> Bei 1 Stunde Pendeldistanz
>
> Aber wer tut sich 1h Pendeldistanz freiwillig an, wenn er schon neu
> baut/kauft? Gerade wo im Münchner Raum da ja auch sehr gerne 1 1/2 bis
> 2h im Berufsverkehr draus werden.

Die Leute die in der Stadt wohnen die ich kenne und Eigentum haben 
brauchen ca. 30-45 mins von Ihren Immos zur Arbeit (Distanzen von 
10-20km).

Kenne auch nur 2 die sich hoch verschuldet haben für eine Immo in 
München (Beisipiel hatte ich glaube oben genannt). Alle anderen die ich 
kenne, mit Immo Wunsch haben das Modell mit der 1 hrs Pendeldistanz.

Vieleicht kenne ich auch die falschen Leute. Untypisch ist es aus meiner 
Sicht nicht.

Mit Home Office, sollte man nicht vergessen, dass es mittlerweile 
Standard und Usus ist die Strecke nur noch maximal 3 mal pro Woche zu 
haben. Früher sind diese Leute noch 5 mal pro Woche gefahren.

von Vorsichtiger Anleger (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Ja, die Abschaffung des Zensuswahlrechtes hat manche schwer getroffen
> ;-)
>
> Interessanterweise sind es aber eben gerade nicht die wirklich Reichen,
> die statustechnisch darauf angewiesen sind, die Dame des Hauses
> gelegentlich die Juwelen lüften zu lassen,  sondern eher die dritte
> Garnitur. So erkennt man wundervoll, welche Poser noch auf breit
> aufgetragenes "Renommee" angewiesen sind.

Solche Leute von so einem Kaliber sind einfach gerne unter sich, da ist 
es egal was das kostet. Die möchten ihre Ruhe und unter ihresgleichen 
sein. Das finden die abseits der teuren Hotspots kaum.

Techboy schrieb:
> In München ist der Preis für jedes Loch aus den 60ern i.d.R. bei 10.000
> Euro / qm (auf der Karte steht da > 4.000, ist zwar richtig aber maximal
> missverständlich).
>
> Mittlerweile sind wir im Allgäu z.B. in den KLeinstädten (Buchloe,
> Mindelheim, etc. 10.000 Einwohner +) regelmäßig bei über 4.000 Euro pro
> qm. (Auf der Karte steht das mit > 2.500 Euro).
>
> In Rosenheim sind es mittlerweile eher 5.500 Euro pro qm.

Siehe die Liste, welche ich weiter oben gepostet habe. Da schneiden 
sämtliche andere Ballungszentren in Deutschland, wo es auch genügend 
Arbeit gibt, aber deutlich besser ab. Selbst das teure Stuttgart und 
Umgebung ist da noch deutlich günstiger und es ist ja nicht so, als 
würde es da keine Jobs für Ingenieure geben. In Stuttgart ist man bei 
ca. 10 durchschnittlichen Jahresgehältern für eine Wohnung die in 
München 17 kostet. Anders gesagt: man braucht in München ca. 1,7 mal 
mehr Gehalt für den selben Wohnraum. Europaweit könnten die Niederlande 
interessant sein. Den Haag und Rotterdam liegen bei nur ca. 6 
Jahresgehältern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_nach_Immobilienpreisen

Ob die hohen Preissteigerungen, sei es in China oder in München immer so 
weiter gehen? ich weiss es nicht. Es ist reine Spekulation und die 
Letzten beissen die Hunde.

Ein Immobilienanleger aus München sagte mir mal, dass ihn die Vermietung 
gar nicht so sehr  interessiert, der einzige Grund für ihn seien die 
Preissteigerungen, zur Not könne man ja leer stehen lassen, die Miete 
sei für ihn nur noch das "Trinkgeld". Blase schlecht hin.

Beitrag #6530597 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6530605 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Vorsichtiger Anleger schrieb:
> Solche Leute von so einem Kaliber sind einfach gerne unter sich, da ist
> es egal was das kostet. Die möchten ihre Ruhe und unter ihresgleichen
> sein. Das finden die abseits der teuren Hotspots kaum.

Die bundesweit höchste Dichte an Einkommensmillionären gibt es in 
Hamburg.
https://amp.welt.de/finanzen/article208452195/Einkommensmillionaere-Sie-sind-fast-immer-Leistungstraeger.html
Hamburg ist zwar auch schön teuer, aber nicht so extrem wie München. 
Allerdings haut man dort auch nicht so auf den Putz ...

von O. H. (Gast)


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https://www.die-mehrwertsteuer.de/de/uebersicht-steuersaetze.html

Gibt viele Länder mit einer Umsatzsteuer unter 10% da sind auch n paar 
ganz gute dabei die steuerlich noch viel mehr (oder halt weniger :-) zu 
bieten haben.
Da lässt's sich entspannt ein Unternehmen gründen, sofern man sich nicht 
ganz dumm anstellt klappt das.
In Deutschland wird nur geredet aber nichts brauchbares gemacht für 
Jungunternehmer. Bis man alles gelernt hat was man braucht ist der Zug 
schon längst abgefahren. In den Niedrigsteuerländern legt man los und 
kümmert sich nebenbei etwas um die Belange und man wird ohne unnötig 
Zeit zu verbrennen schon in die richtige Richtung gelenkt.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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O. H. schrieb:
> https://www.die-mehrwertsteuer.de/de/uebersicht-steuersaetze.html
>
> Gibt viele Länder mit einer Umsatzsteuer unter 10% da sind auch n paar
> ganz gute dabei die steuerlich noch viel mehr (oder halt weniger :-) zu
> bieten haben.

Wenn es schon an solchen Grundlagen hapert, ist eine 
Unternehmensgründung in keinem Land der Welt zu empfehlen: der 
Umsatzsteuersatz ist einem Unternehmen egal, da das nur ein 
durchlaufender Posten ist.

> Da lässt's sich entspannt ein Unternehmen gründen, sofern man sich nicht
> ganz dumm anstellt klappt das.

Klappt auch ganz hervorragend in DE.

> In Deutschland wird nur geredet aber nichts brauchbares gemacht für
> Jungunternehmer.

Sorry, aber selbstständig heisst nun mal auch, sich selbst die nötigen 
Infos und vor allem die Quellen dazu zu beschaffen. Erste Hilfe dazu 
gibt jede örtliche IHK und natürlich auch das Internet.

Ansonsten war der Anfang hier extrem schwierig: zum Gewerbeamt gehen, 
€10,23 (waren 20 DM :-) zahlen, Gewerbeschein nehmen - anfangen! Dauer: 
15 Minuten

> Bis man alles gelernt hat was man braucht ist der Zug
> schon längst abgefahren. In den Niedrigsteuerländern legt man los und
> kümmert sich nebenbei etwas um die Belange und man wird ohne unnötig
> Zeit zu verbrennen schon in die richtige Richtung gelenkt.

Ist hier ganz genau so.

: Bearbeitet durch Moderator
von O. H. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> O. H. schrieb:
>> https://www.die-mehrwertsteuer.de/de/uebersicht-steuersaetze.html
>>
>> Gibt viele Länder mit einer Umsatzsteuer unter 10% da sind auch n paar
>> ganz gute dabei die steuerlich noch viel mehr (oder halt weniger :-) zu
>> bieten haben.
>
> Wenn es schon an solchen Grundlagen hapert, ist eine
> Unternehmensgründung in keinem Land der Welt zu empfehlen: der
> Umsatzsteuersatz ist einem Unternehmen egal, da das nur ein
> durchlaufender Posten ist.
>

Nur solange Du keine Produkte, Waren oder Dienstleistungen an 
Endverbraucher lieferst (direkt sowie indirekt über Distributoren oder 
sonstige Wiederverkäufer).
Ein Friseur oder ein Kellner muss für die Umsatzsteuer auch arbeiten in 
Deutschland, das ist dort nun mal kein durchlaufender Posten.
Ja Nischen halten sich sicherlich eine Zeit lang.

>> Da lässt's sich entspannt ein Unternehmen gründen, sofern man sich nicht
>> ganz dumm anstellt klappt das.
>
> Klappt auch ganz hervorragend in DE.
>
>> In Deutschland wird nur geredet aber nichts brauchbares gemacht für
>> Jungunternehmer.
>
> Sorry, aber selbstständig heisst nun mal auch, sich selbst die nötigen
> Infos und vor allem die Quellen dazu zu beschaffen. Erste Hilfe dazu
> gibt jede örtliche IHK und natürlich auch das Internet.
>
> Ansonsten war der Anfang hier extrem schwierig: zum Gewerbeamt gehen,
> €10,23 (waren 20 DM :-) zahlen, Gewerbeschein nehmen - anfangen! Dauer:
> 15 Minuten
>
>> Bis man alles gelernt hat was man braucht ist der Zug
>> schon längst abgefahren. In den Niedrigsteuerländern legt man los und
>> kümmert sich nebenbei etwas um die Belange und man wird ohne unnötig
>> Zeit zu verbrennen schon in die richtige Richtung gelenkt.
>
> Ist hier ganz genau so.

Kannst Du mir bitte erklären warum der Staat die Rentenkassen über 
andere Steuertöpfe ausgleichen muss?
Passt oder passte da eventuell etwas nicht mit der Abgabenberechnung?

Könnte man das nicht Betrug am Steuerzahler nennen? Warum soll der 
Unternehmer der selber vorsorgt über Steuern andere Steuertöpfe bedienen 
von die er selber nichts haben wird? ... ja warum wird ihm da nicht 
etwas auf dem Rentenkonto gutgeschrieben?
Oh und wenn der Unternehmer selber vorsorgt muss er das Geld ja auch im 
Vorhinein versteuern (und das wohl höher als jemand der in eine 
Rentenkasse zahlt und die Beträge im Nachhinein versteuert). Der der 
wirklich selber vorsorgen will ist in Deutschland der gearschte.

Man könnte das auch als Ungereimtheiten bezeichnen.

Ich unterstütze jedenfalls keinen aktiven Betrug, der auch noch vom 
Staat durchgeführt wird.
Es liegt beim Staat diese Fehler nachzubessern, die Politiker könnten 
dies jederzeit machen, ja warum machen sie es denn dann nicht?

Anscheinend bist Du so sehr Unternehmer dass ab Steuerzahlungen alles 
vergessen und egal ist?

Wie erwähnt als Unternehmer kann man es sich auch einfacher machen, auch 
mit einer eigenen Vorsorge sofern man auch über den Tellerrand blicken 
kann und anderswo nüchtern sein Glück versucht.

von MaWin (Gast)


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Vorsichtiger Anleger schrieb:
> Ein Immobilienanleger aus München sagte mir mal, dass ihn die Vermietung
> gar nicht so sehr  interessiert, der einzige Grund für ihn seien die
> Preissteigerungen, zur Not könne man ja leer stehen lassen

Es wird Zeit, dass die Preise fallen.

90% der Immobilientransfers in Ballungsräumen finden allerdings zwischen 
Unternehmen statt, Privstpersonen habe mit der Preisgestaltung nichts zu 
tun.
Es sind dieselben koksnasigen Turbokapitalisten aus der 
Brokerabteilungen der Ginanzindustrie die uns mit ihrem unbegrenzten 
Luftnummern die Finanzkrise 2008 eingebrockt haben die gerne ein zweites 
oder drittes Mal ihre Renditen aus Steuergeldgeschenken auffüllen lassen 
wollen.

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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MaWin schrieb:
> Es wird Zeit, dass die Preise fallen.

Davon wird es auch nicht mehr Wohnungen geben. Dann hast du eben nicht 
nur 500 sondern 2000 Bewerber auf eine günstige Wohnung.

von Percy N. (vox_bovi)


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O. H. schrieb:
> Ein Friseur oder ein Kellner muss für die Umsatzsteuer auch arbeiten in
> Deutschland, das ist dort nun mal kein durchlaufender Posten.

Echt? Die dürfen tatsächlich die Steuer selbst behalten?
Glaub ich nicht ...

Beitrag #6530970 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Festplattenauswuchter (Gast)


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Techboy schrieb:
> In Rosenheim sind es mittlerweile eher 5.500 Euro pro qm.

Selbst in Niederbayern kurz bevor man in den Wald rauf fährt ist es 
inzw. teuer geworden, der Platz wird halt immer enger, die bäuerlichen 
BMW-Schrauber die in die Werke gekarrt werden geht gerade die erste 
Generation Rente die Kinder bauen jetzt auch schon oder schon wieder. 
Wenn ich da an manche Käffer denke wie die vor 30 Jahren aussahen und 
heute, da ist teilweise die Landschaft völlig zugebaut wo früher Wiesen 
waren und hier und da mal ein Hof. Zudem haben hier früher schon viele 
Berliner sich ein Ferienhaus gekauft, später ganz niedergelassen, da 
gehen automatisch die Preise hoch. Da gibts Häuse nähe Deggendorf für 
800k und mehr, das sind Preis wo in manchen Speckgürtel um 
Metropolregionen.

Beitrag #6531011 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karsten B. (kastenhq2010)


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O. H. schrieb:
> Kannst Du mir bitte erklären warum der Staat die Rentenkassen über
> andere Steuertöpfe ausgleichen muss?
> Passt oder passte da eventuell etwas nicht mit der Abgabenberechnung?
>
> Könnte man das nicht Betrug am Steuerzahler nennen? Warum soll der
> Unternehmer der selber vorsorgt über Steuern andere Steuertöpfe bedienen
> von die er selber nichts haben wird? ... ja warum wird ihm da nicht
> etwas auf dem Rentenkonto gutgeschrieben?

Bekommt er doch. Für Kinder gibt es z.B. drei Rentenpunkte, wohlgemerkt 
mehrheitlich aus Beitrags- und nicht Steuergeldern finanziert.
Die GRV zahlt sehr viele Renten aus, denen keine Beitragszeiten 
gegenüber stehen. Der Bundeszuschuss, der diese Leistung eigentlich 
finanzieren müsste, ist seit jeher zu gering.

von Und wieder (Gast)


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Percy N. schrieb:
> O. H. schrieb:
>> Ein Friseur oder ein Kellner muss für die Umsatzsteuer auch arbeiten in
>> Deutschland, das ist dort nun mal kein durchlaufender Posten.
>
> Echt? Die dürfen tatsächlich die Steuer selbst behalten?
> Glaub ich nicht ...

Zum wiederholten Male:

https://der-faire-salon.de/im-blickpunkt/das-bemaengeln-wir/der-umsatzsteuertrick

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Die bundesweit höchste Dichte an Einkommensmillionären gibt es in
> Hamburg.
> 
https://amp.welt.de/finanzen/article208452195/Einkommensmillionaere-Sie-sind-fast-immer-Leistungstraeger.html
> Hamburg ist zwar auch schön teuer, aber nicht so extrem wie München.
> Allerdings haut man dort auch nicht so auf den Putz ...

Und in München gibt es tatsächlich ein 360° Umland mit 
Alternativangeboten, während in Hamburg wegen der Fluss- und Küstenlage 
nur ein schmaler Flickenteppich an Bauland übrigbleibt. Und das ist 
wegen der Bodenfeuchte oft minderwertig, da kannste den Büchern im 
Kellern beim Wegschimmeln zu sehen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Und wieder schrieb:
> Zum wiederholten Male:
>
> 
https://der-faire-salon.de/im-blickpunkt/das-bemaengeln-wir/der-umsatzsteuertrick

Ach, das ist gemeint ...
Ja, das ist schon ärgerlich, wenn man sich selbst entscheiden muss, ob 
man für oder gegen die USt-Pflicht optiert. Den armen Opfern steht es 
immerhin frei, nach § 19 II UStG zu verfahren. Wo ist also das Problem?

von Und wieder (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Den armen Opfern steht es
> immerhin frei, nach § 19 II UStG zu verfahren. Wo ist also das Problem?

Das Problem besteht darin, daß Du Dich dumm stellst, um danach Deine 
Aussagen ins Gegenteil zu verkehren.

-> Das Problem besteht aus Dir selbst. Nicht nur hier und jetzt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Und wieder schrieb:
> Das Problem besteht darin, daß Du Dich dumm stellst, um danach Deine
> Aussagen ins Gegenteil zu verkehren.

Nicht doch. Ich habe ab ovo bestritten (in Frage gestellt), dass 
Kleinunternehmer vereiinahmte USt einbehalten dürfen. Über gezahlte USt 
habe ich kein Wort verloren.

Das zu begreifen scheint nicht Jedem gegeben zu sein.

von Billiglohnland (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wenn es schon an solchen Grundlagen hapert, ist eine

Ist ja schon interessant, wie immer der gleiche davon getriggert wird.

Vielleicht solltest du dir mal überlegen, warum komischerweise immer 
viele Kritik am Prozess des Unternehmensaufbaus in Deutschland üben aber 
du immer dafür bist.

Kleiner Tipp: Eventuell hat es damit etwas zu tun, dass du noch von DM 
schreibst.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Billiglohnland schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Wenn es schon an solchen Grundlagen hapert, ist eine
>
> Ist ja schon interessant, wie immer der gleiche davon getriggert wird.

Naja, is halt nur noch einer übrig geblieben, Dummheit hatte schon immer 
den Trend zur gemeinschaftlichen Zusamenrottung und zum Vertreiben alles 
'Undummen'.

https://www.youtube.com/watch?v=B7reIMSpBNA

von Reinhard S. (rezz)


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O. H. schrieb:
> Kannst Du mir bitte erklären warum der Staat die Rentenkassen über
> andere Steuertöpfe ausgleichen muss?

Bei einem Thema bloßgestellt, also schnell ein neues Faß aufmachen?

> Warum soll der
> Unternehmer der selber vorsorgt über Steuern andere Steuertöpfe bedienen
> von die er selber nichts haben wird?

Ich als Privater und der Unternehmer versorgt über diverse Steuertöpfe 
Sachen, von denen ich/er nix hat/haben wird.

> Ich unterstütze jedenfalls keinen aktiven Betrug, der auch noch vom
> Staat durchgeführt wird.

Und deshalb bist du angestellt und nicht selbstständig?

> Wie erwähnt als Unternehmer kann man es sich auch einfacher machen, auch
> mit einer eigenen Vorsorge sofern man auch über den Tellerrand blicken
> kann und anderswo nüchtern sein Glück versucht.

Du kannst es dir da aber auch deutlich komplizierter machen.

von O. H. (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Und deshalb bist du angestellt und nicht selbstständig?

Ich enthalte mich nur der weiteren Diskussion, ich habe mein Unternehmen 
schon einige Jahre im Ausland. Wie gesagt es ist für mich, trotz 
Sprachunterschiede, deutlich einfacher als in Deutschland.
Bei Unklarheiten wird mir auch weitergeholfen. Alles was ich in 
Deutschland im Grunde nie erlebt habe (sondern das absolute Gegenteil).

Und ja ich verlange eine offensichtliche Gegenleistung für meine 
Steuern, wenn vor meiner Nase alles nur schlimmer wird über die Jahre 
und ich hohe Steuern zahlen soll dann frag ich mich schon sehr wohl 
warum mein Geld nicht meiner unmittelbaren Umgebung zugute kommt. Und 
damit meine ich:
 - Kinderspielplätze in Ordnung halten
 - Schulen in Ordnung halten
 - Die Leute von der Straße holen.

Diese 3 Bedingungen sind in meiner aktuellen Umgebung gegeben, Armut ist 
bei weitem nicht so offensichtlich da die Hürden für die Beschäftigung 
deutlich geringer sind.
Eventuell waren diese Probleme regional gegeben, aber warum soll ich 
diesen beschissenen Sozialismus unterstützen der erst mal 
Parlamentarier, Lokalpolitiker, diverse unfreundliche Beamte 
durchfüttert bevor man die offensichtliche Armut bekämpft.

Ich hätte bei dem Beitrag nicht teilnehmen sollen...

von NT-AUTORITÄT\SYSTEM (Gast)


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Fpgakuechle K. schrieb:
> Und in München gibt es tatsächlich ein 360° Umland mit
> Alternativangeboten

Leute die unbedingt mitten in München wohnen müssen und sich dann über 
die hohen Mieten beschweren verstehe ich ja schon nicht, aber wen ich 
noch weniger verstehe sind die, die dann auch noch jedes Wochenende nix 
wie weg wollen, 200km rausfahren in die Berge und damit nochmal hunderte 
Euro Sprit im Monat on top haben. Da tut es doch auch das Umland.

von Hauptschüler (Gast)


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Ich wohne in München in einer (fast) 100m² Wohnung und zwar alleine und 
habe nur ca. 49 K€.
Und kann immer noch die Sau rauslassen.

Ihr Flachwichser.

Beitrag #6531922 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Percy N. schrieb:
> Jetzt kaufen - so wertvoll werden Immobilien nie wieder!

Falls das stimmt, dann sollte man natürlich auf dem Höhepunkt der Preise 
verkaufen, nicht kaufen.

von AVR (Gast)


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Hauptschüler schrieb:
> Ich wohne in München in einer (fast) 100m² Wohnung und zwar
> alleine und habe nur ca. 49 K€.
> Und kann immer noch die Sau rauslassen.
>
> Ihr Flachwichser.

Ok Kevin.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Ex-Münchner schrieb:
> 
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/wohnen-in-muenchen-mit-100-000-euro-jahresgehalt-wird-die-luft-extrem-duenn/26742280.html

Hätte nicht gedacht, dass es auf dem Land (München) so teuer wird. Naja, 
in der Stadt (Berlin) ist es ja auch langsam unbezahlbar.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Leider stellt sich in München allmählich das ein, was in Paris, London 
oder Stockholm länger die Norm ist: unbezahlbares Eigentum, welches 
vererbt aber nicht erworben wird, prekäre Wohnverhältnisse für all jene, 
die nicht Akademiker sind.

Nun, zumindest gibt es in Deutschland einige Regionen mehr, wo man Geld 
verdienen kann, da das Land nicht so zentralisiert ist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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David S. schrieb:
> Nun, zumindest gibt es in Deutschland einige Regionen mehr, wo man Geld
> verdienen kann, da das Land nicht so zentralisiert ist.

Dazu kannst du sogar im gleichen Bundesland (Freistaat Bayern) bleiben, 
nur um München musst du einen großen Bogen machen.

von StammtischCrasher (Gast)


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David S. schrieb:
> prekäre Wohnverhältnisse für all jene, die nicht Akademiker sind.

Was prekär bedeutet, müsste man zunächst mal definieren. Das trifft 
vielleicht für viele Bewohner des Balkans zu, aber nicht für die 
Mittelschicht in München. Auch wenn alle immer so zu: Vor 30 oder 60 
Jahren waren NICHT alle Deutschen reich. Sie waren auch nicht 
gebildeter. Die Häuser und Pkw waren auch nicht besser. Alle 8000km 
Ölwechsel, wegen ganz anderer Fertigungsqualität, verdrängt man halt 
gerne.

von John Doe (Gast)


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O. H. schrieb:
> Könnte man das nicht Betrug am Steuerzahler nennen? Warum soll der
> Unternehmer der selber vorsorgt über Steuern andere Steuertöpfe bedienen
> von die er selber nichts haben wird?


Weil die Unternehmer-Bande in der Coronakrise geldgeil nach 
Steuermitteln greift, sonst aber massiv dagegen auf die Barrikanden 
geht, wenn es darum geht, Beitragspflicht zur Arbeitslosenversicherung 
einzuführen.


> Ich unterstütze jedenfalls keinen aktiven Betrug, der auch noch vom
> Staat durchgeführt wird.


Was hast Du denn dagegen unternommen, als Corona-Hilfen für Selbständige 
beschlossen wurden?


> Es liegt beim Staat diese Fehler nachzubessern, die Politiker könnten
> dies jederzeit machen, ja warum machen sie es denn dann nicht?


Richtig, ich hoffe, dass die jetzt daraus schlau werden und die 
Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung kommt, damit der 
Steuerzahler durch diese Abgreifer nicht länger ausgenommen wird.

von ThomasDi (Gast)


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Hier ist ein weiterer Artikel zu dem Thema:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilien-erben-vermoegen-ungleichheit-1.5163078

Es ist einfach frustrierend, dass man in München mit einem Gehalt von 
100.000€ ohne Erbschaft nicht mal Eigentum kaufen kann.

Die Politik sollte bei der Steuerpolitik nicht nur Lohn/Gehalt 
berücksichtigen (Olaf Scholz/SPD und das Thema Solidaritätszuschlag), 
sondern auch andere Aspekte berücksichtigen. Viele die Immobilien erben, 
werden durch Nichtstun reich. Das ist sozialer Sprengstoff. Mich wundert 
nicht, dass sich viele von der etablierten Politik abwenden.

von Stefan Schultz (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Hier ist ein weiterer Artikel zu dem Thema:
> 
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilien-erben-vermoegen-ungleichheit-1.5163078
>
> Es ist einfach frustrierend, dass man in München mit einem Gehalt von
> 100.000€ ohne Erbschaft nicht mal Eigentum kaufen kann.
> Die Politik sollte bei der Steuerpolitik nicht nur Lohn/Gehalt
> berücksichtigen (Olaf Scholz/SPD und das Thema Solidaritätszuschlag),
> sondern auch andere Aspekte berücksichtigen. Viele die Immobilien erben,
> werden durch Nichtstun reich. Das ist sozialer Sprengstoff. Mich wundert
> nicht, dass sich viele von der etablierten Politik abwenden.

Bin gebürtiger Münchner. Kenne genug junge Leute, die geerbt haben.

Alle anderen Jungen, haben hier keine Chance auf Wohneigentum. Auch als 
Doppelverdiener mit gutem Gehalt ist das jetzt unfinanzierbar.

Vor 15-20 Jahren ging es noch einigermaßen. Kenne da auch einige 
Beispiele.

Aber heute... no way!

von Weich W. (hand_werker)


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ThomasDi schrieb:
> Es ist einfach frustrierend, dass man in München mit einem Gehalt von
> 100.000€ ohne Erbschaft nicht mal Eigentum kaufen kann.

Eine Pärchenwohnung in den nicht so angesagten Stadtteilen ist damit 
finanzierbar, wenn du unbedingt willst. Was willst du denn für eine 
Bude? Gleich ein EFH in Bestlage? Mit 100k bist du in München nichts 
Besonderes, da musst du eben besser sein. Wenn das nicht geht, kann der 
Job in München ja nicht so toll sein. 100k kriegst du auch auf dem Land.

von Stefan Schultz (Gast)


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Der Politik ist das alles furzegal. Die besteuert hauptsächlich 
Einkommen und keine Erbschaften.

Und dank der EZB und ihrer Staatsfinanzierung gehen die Immobilienpreise 
durch die Decke!

von Stefan Schultz (Gast)


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Weich W. schrieb:
Wenn das nicht geht, kann der
> Job in München ja nicht so toll sein. 100k kriegst du auch auf dem Land.

Klar! In München verdient jede Putzfrau schon 80k.

Und 100k sind hier das normale Einstiegsgehalt für Fachinformatiker, 
Bürokaufleute und Friseusen.

von Weich W. (hand_werker)


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Stefan Schultz schrieb:
> Klar! In München verdient jede Putzfrau schon 80k.

Die Putzfrauen sind in München oft selbständig und lassen sich fürstlich 
bezahlen. Die wohnen glücklich zur Miete. Nur der deutsche Michel im 
Angestelltenverhältnis denkt wieder, ihm stünde hier ein Eigentumspalast 
zu.

von Nie wieder GKV! (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Viele die Immobilien erben,
> werden durch Nichtstun reich. Das ist sozialer Sprengstoff.

Bitte auch die Lotogewinner abstrafen. Ab in den Sozialismus, volle 
Kraft voraus!

von 21 Uhr ist Zapfenstreich (Gast)


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StammtischCrasher schrieb:

> Vor 30 oder 60
> Jahren waren NICHT alle Deutschen reich. Sie waren auch nicht
> gebildeter. Die Häuser und Pkw waren auch nicht besser. Alle 8000km
> Ölwechsel, wegen ganz anderer Fertigungsqualität, verdrängt man halt
> gerne.

Vor 30 Jahren brauchtest du gar keinen Ölwechsel machen, weil du einfach 
immer deine 2 Liter Baumarktöl auf alle 5000 km reingekippt hast und 
dann war es schon gut. Wer es besonders gut gemeint hatte, konnte auch 
den Ölfilter mal tauschen. War aber kein muss, die nicht überzüchteten 
und nicht von Abgasnormen gegängelten Motoren liefen einfach. Die kurzen 
Intervalle waren da, um die Werkstatt am Leben zu erhalten. Heute man 
hat die Intervalle ausgehnt und kassiert dafür viel, viel kräftiger als 
damals auf einen Schlag ab.

von ThomasDi (Gast)


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Stefan Schultz schrieb:
> Der Politik ist das alles furzegal. Die besteuert hauptsächlich
> Einkommen und keine Erbschaften.
>
> Und dank der EZB und ihrer Staatsfinanzierung gehen die Immobilienpreise
> durch die Decke!

Ja, sehe ich auch so. Und dann schwafelt die Politik von sozialer 
Gerechtigkeit, das ist einfach nur verlogen.
Welche Leistungen haben Erben schon in ihrem Leben erbracht?

Man kann gut oder sehr gut in seinem Job sein, und bei einem 
Jahresgehalt von mehr als 100k kann man das schon zu Recht behaupten, 
aber im Vergleich zu Erben sind das Peanuts. Und für die Preise, die man 
für ETW in München so bezahlt, benötigt man deutlich mehr als 100k, 
damit man nicht nur für die Immobilie arbeitet. Und die Jobs mit diesem 
Gehalt kann man an einer Hand abzählen.

Irgendwann wird München das Schicksal des Silicon Valley ereilen, und 
viele Firmen werden woanders ihren Sitz aufbauen. Für Akademiker mit Top 
Ausbildung und ohne Erbe, macht München einfach keinen Sinn. Und 
hoffentlich spüren die Firmen das auch bald.

von Weich W. (hand_werker)


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ThomasDi schrieb:
> Irgendwann wird München das Schicksal des Silicon Valley ereilen, und
> viele Firmen werden woanders ihren Sitz aufbauen. Für Akademiker mit Top
> Ausbildung und ohne Erbe, macht München einfach keinen Sinn.

Ist ja auch nicht schlimm, wenn Deutschland ein "Isar Valely", d.h. 
einen attraktiven Ort für die Besten der Besten bekommt. Dort können 
exzellente Leute dann Karriere machen und der Ottonormalingenieur kann 
ja woanders sein Häuschen bauen. Als Akademiker gibt es kein Grundrecht 
auf Eigentum in Top-Lagen und das ist auch gut so.

von Keine Alternative (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Es ist einfach frustrierend, dass man in München mit einem Gehalt von
> 100.000€ ohne Erbschaft nicht mal Eigentum kaufen kann.

Dann macht man einfach einen großen Bogen um München, so einfach ist 
das. Verdient woanders einfach etwas weniger und hat am Schluss mehr. 
Für einen jungen Single oder ein DINK Paar die mit wenig Wohnfläche klar 
kommt und nicht kaufen will, kann sich München lohnen. Sonst nicht. 
Selbst ausserhalb, alles was in Pendeldistanz liegt, ist extrem teuer. 
Es gibt andere Regionen, wo man deutlich mehr Immobilienkaufkraft hat. 
Wie schon von anderen angesprochen, selbst in Bayern. Ich kenne einige 
die leben gerne in München und reden sich ein, dass doch Eigentum nix 
sei, was man braucht und sowas doch furchtbar spiessig sei. Die leben 
zur Miete, bezahlen dafür sehr viel Geld, gehen dafür viel in Urlaub und 
geben ihr Geld für Konsum aus, weil Sparen ja nur wenig Sinn macht, da 
man eh nie zu Eigentum kommen kann.

von Stefan Schultz (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Stefan Schultz schrieb:
> Der Politik ist das alles furzegal. Die besteuert hauptsächlich
> Einkommen und keine Erbschaften.
> Und dank der EZB und ihrer Staatsfinanzierung gehen die Immobilienpreise
> durch die Decke!
>
> Ja, sehe ich auch so. Und dann schwafelt die Politik von sozialer
> Gerechtigkeit, das ist einfach nur verlogen. Welche Leistungen haben
> Erben schon in ihrem Leben erbracht?
>

Es ist einfach so, dass in Deutschland die Einkommen extrem früh sehr 
hoch besteuert werden.

Ab 70k zahlt man schon den Spitzensteuersatz und die Abgabenquote liegt 
bei 42 %.

Mit so hohen Abgaben ist es unmöglich Wohneigentum zu finanzieren.

Das liegt daran, dass der Staat nicht an die Reichen rankommt. Also 
erwischt es wieder diejenigen, die sich am schlechtesten wehren können, 
also einfache Angestellte.

1970 lag der Spitzensteuersatz zwar noch höher, aber es zahlten noch 
wenige den Spitzensteuersatz. Heute zahlt das sogar ein Bandarbeiter bei 
Daimler.

Mit so hohen Abgabenlasten ist es auch schwer Vermögen aufzubauen.

von Weich W. (hand_werker)


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Stefan Schultz schrieb:
> Mit so hohen Abgaben ist es unmöglich Wohneigentum zu finanzieren.

In MÜNCHEN und anderen Großstädten ja. Ansonsten kann man einfach nicht 
mit Geld umgehen.

von StammtischCrasher (Gast)


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von Keine Alternative (Gast)


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Stefan Schultz schrieb:
> Mit so hohen Abgabenlasten ist es auch schwer Vermögen aufzubauen.

Stimmt so nicht. Es liegt einfach an den sehr hohen Preisen. Wären die 
Steuern geringer, wären die Preise vermutlich noch höher, weil die 
potentiellen Käufer noch mehr Geld für einen Kauf zur Verfügung hätten. 
Es liegt einfach am Nachfrageüberhang in Regionen wie München. Daher 
einfach irgendwo hin gehen, wo es auch Arbeit gibt, aber man einfacher 
zu Eigentum kommt, wenn man auf Eigentum wert legt. Es gibt auch 
Menschen, die legen darauf keinen Wert, zahlen lieber Miete, geben dafür 
mehr Geld für Reisen und Restaurants aus und sind scheinbar glücklich.

von Stefan Schultz (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Stefan Schultz schrieb:
> Mit so hohen Abgaben ist es unmöglich Wohneigentum zu finanzieren.
>
> In MÜNCHEN und anderen Großstädten ja. Ansonsten kann man einfach nicht
> mit Geld umgehen.

Klar. Wenn man spart, wie ein Weltmeister, bei Aldi das Pfund Fleisch 
für 45 Cent kauft und höchstens 1 Mal pro Jahr Urlaub im Schwarzwald 
macht, dann ist mehr drinnen.

Ansonsten wird als Angestellter in Deutschland niemand mehr reich.

Und die OECD hat das bestätigt. Die Durchlässigkeit zwischen den 
Schichten ist in Deutschland mitunter weltweit am schlechtesten.

Leistung in diesem Land lohnt sich nicht. Es sei denn man ist 
selbstständig.

von Reinhard S. (rezz)


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Stefan Schultz schrieb:
> Es ist einfach so, dass in Deutschland die Einkommen extrem früh sehr
> hoch besteuert werden.
>
> Ab 70k zahlt man schon den Spitzensteuersatz und die Abgabenquote liegt
> bei 42 %.

Liegt aber auch nur daran, das der Spitzensteuersatz halt schon x-mal 
gesenkt wurde.

> Das liegt daran, dass der Staat nicht an die Reichen rankommt. Also
> erwischt es wieder diejenigen, die sich am schlechtesten wehren können,
> also einfache Angestellte.

70k für einfache Angestellte. Klar.

von ThomasDi (Gast)


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Weich W. schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>> Irgendwann wird München das Schicksal des Silicon Valley ereilen, und
>> viele Firmen werden woanders ihren Sitz aufbauen. Für Akademiker mit Top
>> Ausbildung und ohne Erbe, macht München einfach keinen Sinn.
>
> Ist ja auch nicht schlimm, wenn Deutschland ein "Isar Valely", d.h.
> einen attraktiven Ort für die Besten der Besten bekommt. Dort können
> exzellente Leute dann Karriere machen und der Ottonormalingenieur kann
> ja woanders sein Häuschen bauen. Als Akademiker gibt es kein Grundrecht
> auf Eigentum in Top-Lagen und das ist auch gut so.

Das stimmt eben nicht. Ich glaube, du hast es nicht verstanden.
Selbst wenn man bei einem Konzern in München arbeitet und auch zu den 
Besten gehört, wird man als Angestellter ohne Erbe nie zu Wohneigentum 
kommen.
Es sei denn, man verschuldet sich massiv und muss später jeden Euro 
umdrehen.

Das geht nur mit einem Gehalt als erfolgreicher Selbstständiger oder als 
mittlere Führungskraft in einem Konzern. Die überwiegende Mehrheit der 
Immobilienbesitzer in München haben entweder geerbt oder sind 
Finanzinvestoren.

Und das ist der Unterschied zum Silicon Valley. Dort kann man auch als 
Angestellter so viel verdienen, dass man sich Eigentum kaufen kann.

von Reinhard S. (rezz)


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Stefan Schultz schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> Stefan Schultz schrieb:
>> Mit so hohen Abgaben ist es unmöglich Wohneigentum zu finanzieren.
>>
>> In MÜNCHEN und anderen Großstädten ja. Ansonsten kann man einfach nicht
>> mit Geld umgehen.
>
> Klar. Wenn man spart, wie ein Weltmeister, bei Aldi das Pfund Fleisch
> für 45 Cent kauft und höchstens 1 Mal pro Jahr Urlaub im Schwarzwald
> macht, dann ist mehr drinnen.

Also hier auf dem Land haben wurde grad 2x ein neues Haus gebaut. 
Grundstück war aber jeweils schon vorhanden. Einmal ein Alleinstehender, 
einmal ein Paar mit Kind. Und die verdienen zwar gut, aber sicher 
supertoll.

von ThomasDi (Gast)


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Keine Alternative schrieb:
> Stefan Schultz schrieb:
>> Mit so hohen Abgabenlasten ist es auch schwer Vermögen aufzubauen.
>
> Stimmt so nicht. Es liegt einfach an den sehr hohen Preisen. Wären die
> Steuern geringer, wären die Preise vermutlich noch höher, weil die
> potentiellen Käufer noch mehr Geld für einen Kauf zur Verfügung hätten.
> Es liegt einfach am Nachfrageüberhang in Regionen wie München. Daher
> einfach irgendwo hin gehen, wo es auch Arbeit gibt, aber man einfacher
> zu Eigentum kommt, wenn man auf Eigentum wert legt. Es gibt auch
> Menschen, die legen darauf keinen Wert, zahlen lieber Miete, geben dafür
> mehr Geld für Reisen und Restaurants aus und sind scheinbar glücklich.

Die Preise wären schon mal niedriger, wenn man die Hürden für 
Finanzinvestoren höher machen würde. Welcher normale Mensch kauft sich 
denn eine 55qm Wohnung in München für eine Million? Das liegt doch nur 
an der ** Geldpolitik der EZB und an der Tatsache, dass das viele 
Nullzinsgeld irgendwie angelegt werden muss.

Irgendwann wird die Nullzinspolitik der Notenbanken sowas von platzen, 
da ist die Finanzkrise und die Coronakrise nur ein kleiner Sturm 
dagegen.

von Stefan Schultz (Gast)


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ThomasDi schrieb:
>
> Und das ist der Unterschied zum Silicon Valley. Dort kann man auch als
> Angestellter so viel verdienen, dass man sich Eigentum kaufen kann.

Und genau das liegt an den hohen Abgaben in Deutschland!

STK 1 und du darfst quasi jeden 2 verdienten Euro abgeben beim Staat.

von StammtischCrasher (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Das liegt doch nur an der ** Geldpolitik der EZB und an der Tatsache,
> dass das viele Nullzinsgeld irgendwie angelegt werden muss.

München war auch schon vorher vergleichsweise teuer.

ThomasDi schrieb:
> Irgendwann wird die Nullzinspolitik der Notenbanken sowas von platzen,
> da ist die Finanzkrise und die Coronakrise nur ein kleiner Sturm
> dagegen.

Es gibt auch Alternativen. Wenn z.B. durch die gestiegene Geldmenge die 
Inflation stark ansteigt und dadurch die Schulden relativ abnehmen.

von Keine Alternative (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Die Preise wären schon mal niedriger, wenn man die Hürden für
> Finanzinvestoren höher machen würde. Welcher normale Mensch kauft sich
> denn eine 55qm Wohnung in München für eine Million? Das liegt doch nur
> an der ** Geldpolitik der EZB und an der Tatsache, dass das viele
> Nullzinsgeld irgendwie angelegt werden muss.

Dann kauft man halt woanders. Es gibt Gegenden, wo es auch Arbeit gibt, 
aber da kann man für 1 Mio eine Traumvilla kaufen oder bauen.

von StammtischCrasher (Gast)


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Stefan Schultz schrieb:
> Und genau das liegt an den hohen Abgaben in Deutschland!
> STK 1 und du darfst quasi jeden 2 verdienten Euro abgeben beim Staat.

Die Abgaben war schon höher. Und trotz dessen konnten sich die Eltern 
der Erben in München ihre Immobilien dort leisten.

Das ist ein typisches Problem von Leuten ohne Geld: Die Steuerlast 
kritisieren bzw nicht verstehen, dass das etwas sehr Gutes aussagt. Ich 
liebe es viel Steuern zu zahlen. Das ist nämlich gleichbedeutend mit 
noch mehr Geld was in meine Tasche gewandert ist.

von Stefan Schultz (Gast)


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StammtischCrasher schrieb:
> Ich
> liebe es viel Steuern zu zahlen.

Ok. Alles klar!

Es soll auch Leute geben, die es lieben ausgepeitscht zu werden. Jedem 
das Seine.

von ThomasDi (Gast)


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Noch ein Artikel:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/teure-immobilien-fuers-eigenheim-braucht-es-reiche-eltern-16463395.html

So sieht die Realität aus, auch wenn hier manche versuchen, es 
schönzureden.
Aus meiner Sicht führt die Finanzkrise und die Coronakrise zu einer 
massiven Umverteilung der Vermögen von der Mitte nach oben, v.a. dank 
der Nullzinspolitik der Notenbanken.

Und da wundert sich die etablierte Politik, dass ein Donald Trump, die 
AFD und die Konsorten Stimmen gewinnen? Tut doch endlich mal was 
dagegen!

von Techboy (Gast)


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Wir sind WELTWEIT das Land mit den Höchsten abgaben - gilt seid 2020:

https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Abgaben-ist-Deutschland-Spitzenreiter.html

Bei aller Liebe, und ich bin weißtgott auch keiner der immer über die 
Steuern schimpft. Aber als Top Spitzenreiter weltweit bei den Abgaben 
mit dem Argument "mehr abgaben heißen mehr einkommen" zu kommen zieht 
nicht.
Zumal Deutschland vom Lebensstandard der Bevölkerung eben nicht auf 
Platz 1 weltweit ist.

Die Umverteilung ist immens. Und der Mittelstand errodiert - gerade 
wegen der Immobilienblase seid 2012.

Zusätzlich sind die Deutschen in der EU die mit dem wenigsten Vermögen 
sind:
https://www.stern.de/wirtschaft/geld/vermoegensschock--die-deutschen-sind-die-armen-wuerstchen-der-eu-7780210.html

von Stefan Schultz (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> Noch ein Artikel:
> 
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/teure-immobilien-fuers-eigenheim-braucht-es-reiche-eltern-16463395.html
>
> So sieht die Realität aus, auch wenn hier manche versuchen, es
> schönzureden. Aus meiner Sicht führt die Finanzkrise und die Coronakrise
> zu einer massiven Umverteilung der Vermögen von der Mitte nach oben,
> v.a. dank der Nullzinspolitik der Notenbanken.
>
> Und da wundert sich die etablierte Politik, dass ein Donald Trump, die
> AFD und die Konsorten Stimmen gewinnen? Tut doch endlich mal was
> dagegen!

Trump wurde gerade abgewählt und die AfD ist unter 10 % und politisch 
isoliert.

Nullzinspolitik? Uninteressant für 99,9 % der Wähler.

Hauptsache RTL, Bier und Kampf gegen Rechts!

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