Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bosch Athlet 25,2 V Akku 7 Stück Tauschen


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von Gerald H. (bonita)


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Hallo,
es geht um den Bosch Athlet mit 25,2 Spannung.
Der Akku ist nur zusammen mit der Platine zu hohen Preise bei 232€ 
erhältlich.
Der Bosch hat die e157925 = Platine
Die enthält den Balancer mit 5 Drähten mit dem dicken + und dem dicken 
Masse Kabel sind es dann 7 Kabel.
Es gibt massenhaft Leute die sich die LI Ionen Zellen um die 40€ 
besorgen und die selber wechseln.
Die meisten machen den gleichen Fehler wie ich und dann funktioniert das 
ganze nicht.
Ich habe die Zellen beginnend mit dem dicken + einzeln ausgebaut. Nach 
dem + Zwischen Zelle 7-6 das Balancerkabel. So weiter runter bis auf 
Zelle 1.
Das war so richtig. So kann man die Elektronik überlisten.
Bei der Montage alle Zellen dazwischen miteinander verlötet dann Masse 
dann Balancer Kabel nicht von Zelle 1 zu 2 sondern durcheinander.
Das war ein Fehler.
Nun beim einschalten leuchteten alle 3 Batterie LED Auf einmal für eine 
Sekunde auf und damit wurde die Akkuladung dauerhaft von der Elektronik 
unterbrochen.
Die Schutzschaltung hat die Aufladefunktion deaktiviert.
Da hilft auch nicht alle Akkukabel abtrennen und 24 Std. entladen des 
Elko auf der Platine.
Wie macht man einen Reset der Schutzschaltung?
Auf der Platine sitzt eine 4 Poliger Buchse.
Kann man da ein Programmer anschließen?
Der 4 Polige Buchse hat unten rechts Draufsicht wenn der Chip darunter 
ist, rechts die Masse und oben links 3,3 Volt aber nur wenn das 
Ladegerät eingesteckt ist! Rechts oben liegt auch 3,3 Volt an nur 
schwach belastbar. Steckt man da einen 200 Ohm Widerstand auf den Masse 
Kontakt dannn sind da oben rechts  0,01 Volt.
Ich habe schon Schaltungen gesehen wo von den 3,3 V ein Widerstand auf C 
von einem Transistor geht. Aber das wäre eher ein Datenausgang und kein 
Eingang um die Platine zu Programmieren.
Ich habe schon eine Polnische Webseite in meine Sprache übersetzt.
Keiner weiß wie man die Platine wieder zum Laufen bringt.
Ich bin mir sicher die ist nicht hin, wurde nur aus Sicherheitsgründen 
deaktiviert.
Man findet im Netz gar nichts darüber.
Wenn Akkuplus den Akku pack mit neue Zellen bestückt müssen die doch 
auch den Zähler zurücksetzen.
Die Hersteller bauen einen Zähler ein damit das Gerät meist nach der 
Garantie die Ladung verschlechtert bis der Sauger seinen Dient aufgibt.
Alles so gewollt um die Umwelt noch schneller zu vermüllen.
Wer kann sich denken was das für ein 4 Polige Steckanschluss ist an dem 
nur 3,3V anliegt bei eingesteckten Lade-Stecker?

von Jens G. (jensig)


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>Die enthält den Balancer mit 5 Drähten mit dem dicken + und dem dicken
>Masse Kabel sind es dann 7 Kabel.

Bei 7 Akkus würde ich aber eher 8 Drähte erwarten ...

>Wie macht man einen Reset der Schutzschaltung?
Wenn es der Hersteller richtig gemacht hat, dann gar nicht.

>Ich bin mir sicher die ist nicht hin, wurde nur aus Sicherheitsgründen
>deaktiviert.

Eben deswegen meinen die Hersteller, Elektronikmüll produzieren zu 
müssen.

>Kann man da ein Programmer anschließen?
>Der 4 Polige Buchse hat unten rechts Draufsicht wenn der Chip darunter
>ist, rechts die Masse und oben links 3,3 Volt aber nur wenn das

Wie wäre es, wenn Du mal ein verwertbares Foto von der Platine von oben 
und unten machen würdest. Da muß man sich nicht so einen Knoten in den 
Kopf denken ...

>Wenn Akkuplus den Akku pack mit neue Zellen bestückt müssen die doch
>auch den Zähler zurücksetzen.

Auch solche Akkus? Zu welchem Preis? Vielleicht haben die aber auch eine 
Lizenz zum reparieren ...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bei den Bosch weiß ich es nicht, aber manche Controller kann man dadurch 
zurücksetzen bzw. wieder aktivieren, indem man mit einem niederohmigen 
Widerstand (10 - 47 Ohm) direkt vom Akkupack eine Verbindung zur 
Aussenwelt (also der Anschlussleiste) kurzzeitig herstellt.
Schaltet das Akkupack die Minusleitung ab, brückt man also vom Minuspol 
der Zellen zum Minuspol auf der Kauleiste.
Wird Plus abgeschaltet, dann vom Plus der Zellen zum externen 
Plusanschluss.
Kurzes Antippen sollte reichen.
Wenn die Zellen zu leer sind, schaltet der Controller gleich wieder ab, 
es kann also nötig sein, die Zellen vorzuladen - unter Umgehung der 
Platine.

NB: Den Zykluszähler rücksetzen erfordert oft ein Passwort o.ä. das vom 
Hersteller des Controllers vorgegeben wird, aber vom Adopter geändert 
werden kann. Dabei gibt es öfter mal mehrere Level der Sicherheit, so 
das manche Parameter geändert werden können, andere wieder nicht usw.
Meist kann man die Finger davon lassen.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)

>Bei den Bosch weiß ich es nicht, aber manche Controller kann man dadurch
>zurücksetzen bzw. wieder aktivieren, indem man mit einem niederohmigen
>Widerstand (10 - 47 Ohm) direkt vom Akkupack eine Verbindung zur
>Aussenwelt (also der Anschlussleiste) kurzzeitig herstellt.
>Schaltet das Akkupack die Minusleitung ab, brückt man also vom Minuspol
>der Zellen zum Minuspol auf der Kauleiste.

Naja, das ist eigentlich nur das Simulieren des Anschließens an ein 
Ladegerät, wie bei allen einfachen BMS. Das scheint hier aberbei einem 
gerätespezifischen Akkupack nicht vorzuliegen.

von Gerald H. (bonita)


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Bei 7 Akkus würde ich aber eher 8 Drähte erwarten ...
Es ist richtig es sind auch 8 Drähte.
>Kann man da ein Programmer anschließen?

Der Chip links neben der 4 Poligen Buchse ist ein Atmel 8 Bit 
Microcontroller vom Typ Mega 328P

Ich habe eben mit Akkulux telefoniert die sagen es gibt kein Zähler auf 
der Platine.

Wenn man die Balancer Kabel nicht in der richtigen Reihenfolge wieder 
anlötet dann können die auch nix machen, da wäre dann die Platine 
defekt.

Ich glaube das einfach nicht.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Die beiden Sicherungen wirst du ja überprüft haben, oder?

Übrigens sind da keine Balancer an Bord. Wie meist verlässt sich der 
Hersteller auf die Gleichförmigkeit der Zellen und misst lediglich die 
Zellenspannungen über die Anschlüsse.

Jens G. schrieb:
> Naja, das ist eigentlich nur das Simulieren des Anschließens an ein
> Ladegerät, wie bei allen einfachen BMS.

Ich habe so einige Akkupacks aus Notebooks etc. wieder aktivieren 
können, bei denen der Controller endgültig abgeschaltet hatte. Es 
schadet auf keinen Fall, den abgeschalteten MOSFet so mal zu brücken - 
den Versuch ist es wert.

Natürlich kann es sein, das falscher Anschluss der Zellenabgriffe den 
Batteriecontroller zerstört.

: Bearbeitet durch User
von Gerald H. (bonita)


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Ja beide Sicherungen sind OK.
Die Kleine gilt dem Motor der Bürstenrolle.
Kann jemand schreiben was richtig ist mit der Ablöt und Wiedereinbau 
Folge?
Im Netz gefunden:

Zuerst den Balancer-Stecker abziehen, dann erst B+ vom BMS trennen (B- 
bleibt dran).
Zum Wieder-Anschluß, zuerst B+ wieder ans BMS, dann erst den 
Balancer-Stecker (beginnend mit B0, dann B1,B2, B3 ... Bn, durch leicht 
schräges Ansetzen des Steckers) .
Nichtbeachtung der Reihenfolge kann laut Datenblatt den Chip zerstören!

Ich dachte erst den Dicken Pluspol ab dann Zellenspannung Kabel zwischen 
Zelle 7-6 ab dann den der zwischen Zelle 6-5 ab usw. bis Zelle 2-1

Mein Balancer-Stecker (Zellspannungs Stecker)hat 8 Drähte wobei 2 an 
einen Fühler geht der die Temperatur von Zelle eins misst. Bei 20 Grad 
ca 400 Ohm.

"Zum Wieder-Anschluß, zuerst B+ wieder ans BMS, dann erst den 
Balancer-Stecker (beginnend mit B0"

BO ist bei mir Zelle eins die das Dicke Minus Kabel hat. Die Reihenfolge 
kann doch nicht stimmen. Wenn ich Plus Anlöte dann muss ich den Stecker 
beginnend Zelle 7 leicht schräg einstecken.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Für die Bosch Dinger weiss ich es nicht, aber die bewährte Reihenfolge 
bei Notebook Akkus ist:
* Foto der originalen Verdrahtung machen
* Zuerst B- (Masse)
* Dann die Zellenabgriffe aufsteigend, also bei 3,7V anfangen, dann 
7,4V, 11,1V usw.
* Zum Schluss B+ anschliessen.

NIEMALS Kurzschlüsse produzieren. Chancen stehen dann gut, das alles 
hinüber ist.
Niemals Zellenabgriffe vertauschen, der Controller bekommt Überspannung 
und verabschiedet sich in den Controllerhimmel.

: Bearbeitet durch User
von Gerald H. (bonita)


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Pfeil = Inbetriebnahme mit neuen Zellen leicht schräges ansetzen des 
Steckers an den Controller.
Rechts Blau Rot ist ein Temperaturfühler an Zelle 1 Schwarz ist der 
Mittenanschluss Zelle 1-2 Weiß  Mittenanschluss Zelle 2-3 Grau ganz 
links Mittenanschluss Zelle 6-7.
Den Stecker nach Zellentausch leicht schräg ansetzen so damit Schwarz 
als erstes dann weiß als zweites bis grau Zelle 6-7 an den Controller 
ankommt.
Beim Zellen ausbau Erst das dicke Plus Kabel ablöten. Dann den Stecker 
leicht schräg rausnehmen damit Grau als erstes vom  Controller getrennt 
wird!

An dem 32 Pin Atmel Mega 328 der  8 Bit Microcontroller links neben der 
4 Poligen schwarzen  Buchse auf der Platine. Da ist der Reset Fuß Pin 
29. Hat man alle Zellen voll je mit 4,2 V Aufgeladen müssten alle 
Akkustand Led Blau Aufleuchten. Wenn man den Betriebsschalter am Griff 
z.B. Auf 1 anschaltet Blinkt aber nur Led 1 bedeutet das der Akku 
geladen werden muss. Die Led 1 blinkt wenn man den Betriebsschalter am 
Griff z.B. Auf 1 anschaltet und dann den Controler Stecker abzieht und 
wieder Aufsteckt. Das obwohl der Akku voll ist. Abhilfe schafft man 
indem man Pin 29 kurz auf Masse Legt. So leuchten wieder alle LED auf 
Akku voll.

Das Batterie Management übernimmt der BQ77PL900 Chip
https://www.ti.com/lit/ug/sluu324b/sluu324b.pdf?ts=1613751398805
Da ist alles erklärt.
Nur habe ich die teuere Hardware nicht um den am PC zu Programmieren 
damit er den Akku wieder aufladet. Mist.

von Armin X. (werweiswas)


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Eigentlich fällt dieses weit verbreitete Gebaren doch unter geplante 
Obsoleszens durch Nicht wirtschaschftlich mögliche Reparierbarkeit.
Ist ja mittlerweile, unter dem Deckmäntelchen Sicherheit bei Laptopakkus 
auch "Standard".
Bei Laptopakkus geht das mittlerweile soweit, dass selbst ein Austausch 
schwacher Zellen ohne Unterbrechung der Spannung nicht zum Erfolg führt 
weil es der verbaute Controller nicht zulässt, dass ein Akku der mal nur 
noch 30min Restlaufzeit hatte plötzlich wieder 4 Stunden halten würde.
Da wird dennoch nach 15min vor Akku leer gewarnt und nach einigen 
weiteren Minuten der Laptop heruntergefahren. Nach dem Wiedereinschalten 
kannst Du dann locker über 2h arbeiten. Einmal den Ladestecker dran geht 
die Scheiße von vorne los.

von Gerald H. (bonita)


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Ja,  aber ich bin gerade gegen das wegwerfen!
Der Mensch sollte wieder im Einklang der Natur kommen und nicht immer 
noch mehr und noch mehr Müll erzeugen.
Der Industrie ist das egal.
Wenn die so ein Akku mit Platine für 230€ anbieten, dann kauft jeder 
einen ganz neuen Sauger 300€.
Wenn der Mensch so weiter macht und noch mehr Pestizide und das 
allerletzte das mästen der Gänse.
Um die schnell fett zu machen bekommen die einen Schlauch in den Rachen. 
So müssen die nicht mal mehr Fressen geschweige denn schlucken. Sie 
bekommen den Nahrungsbrei Computergesteuert in den Bauch hinein 
gepresst.
Wenn sich mir jemand anschließt und das Batterie Management überlistet, 
könnten wir einen Anfang machen. Einfach nur denken es lohnt sich nicht, 
verbessert nichts, sondern macht alles noch schlimmer.
Es würde mich nicht wundern, wenn zukünftig wieder ein neues Virus 
entsteht. Der Umgang mit der Erde hat uns mal einen Denker verpasst. 
Darauf wir aber nichts ändern werden. Alles bleibt oder wird alles 
wieder so wie in 2019.
Der 4 Polige Programmierstecker ist mit dem Batterie Management 
verbunden.
Wer kann so eine Schnittstelle bauen um den Programmierstecker mit dem 
PC zu verbinden um den Controller dann zu programmieren?
Akkuplus wechselt auch nur die Zellen und nach dem Laden funktioniert 
das dann wie bei einem neuen Gerät und nicht:
"Einmal den Ladestecker dran geht
die Scheiße von vorne los"

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerald H. schrieb:
> Wer kann so eine Schnittstelle bauen um den Programmierstecker mit dem
> PC zu verbinden um den Controller dann zu programmieren?

Ich habe das gar nicht mit PC gemacht, sondern mir ein kleines Programm 
für einen AVR mit LC Display gemacht. Die Schnittstelle zum 
Batteriecontroller ist langsames I²C (auch SMBus genannt) und man kann 
so die einzelnen Register abfragen.
Ändern der Register ist eine andere Sache, aber auch eigentlich nicht 
nötig. Denn kein Batteriecontroller, der mir bisher untergekommen ist, 
sperrt dauerhaft die Funktion. Allerdings brauchen manche den o.a. 
'Kickstart', um die Zellen wieder freizugeben, nachdem sie wg. 
Unterspannung abgeschaltet wurden.
Zyklenzahl jedenfalls ist kein Kriterium fürs Abschalten, man kann also 
so einen Controller auch mit neuen Zellen bestücken. Wichtig ist die 
Benutzung von gleichförmigen Zellen aus einer Charge und ein 
vorhergehendes Balancing auf exakt gleiche Schlussspannung.
Um es nochmal zu sagen: In keinem Akkupack wird Balancing gemacht. Es 
werden über die Abgriffe lediglich die Spannungen gemessen und zur 
Abfrage des Batteriecontrollers benutzt. Die Spannungen kann man bequem 
über SMBus abfragen. Balancing findet nicht statt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Matthias S. schrieb:
> Wichtig ist die
> Benutzung von gleichförmigen Zellen aus einer Charge und ein
> vorhergehendes Balancing auf exakt gleiche Schlussspannung.
> Um es nochmal zu sagen: In keinem Akkupack wird Balancing gemacht.

Dafür eignet sich nicht jeder Zellentyp zum halbwegs längeren Betrieb 
ohne Balancing. Das sind weiterentwickelte Zellen mit speziellen 
Chemiezusätzen.

von Stefan (Gast)



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Hallo zusammen,
die super Tips hier haben mir schon sehr geholfen. Vielen Dank dafür!!!
Ich habe nun schon mehrfach den Akku bei dem Athlet 25,2v gewechselt, 
aber jetzt komme ich an meine Grenzen.
Ich habe einen Sauger dessen Akku sich nicht laden lässt, obwohl ich ihn 
erneuert habe. Jetzt, wie aber auch schon vor dem Akkuwechsel, zeigt die 
Ladeanzeige keine Reaktion auf das einstecken des Ladekabels. Kein 
Leuchten kein Blinken. Ziehe ich das Ladekabel ab und schalte den Sauger 
ein, leuchten alle drei Akku-LED (mit altem Akku leuchtete nur 
eine)konstant. Die Filter-LED leuchtet auch, aber der Motor läuft nicht 
an.
Einen Reset über den PIN 29, wie oben beschrieben, habe ich schon 
durchgeführt, aber leider hat es nichts gebracht.
Um weitere Defekte auszuschließen, habe ich die Platine mit der eines 
anderen Saugers getauscht. Mit der neuen Platine lief alles. Es liegt 
also definitiv an der alten Platine.
Hat vielleicht jemand eine Idee, wo der Fehler/Defekt sich versteckt 
haben könnte?
Grüße und schöne Ostern,
Stefan

von Uli S. (uli12us)


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Du siehst doch, wie aufwendig das BMS von dem Teil ist. das kann 
prinzipiell überall liegen. Möglicherweise ist das auch noch nicht 
alles. häufig sind solche Teile beidseitig bestückt. Als ersten Versuch 
kannst du mal nach Dioden suchen und die überprüfen. Danach nach nem 
Spannungsregler. Falls du da nichts findest wirds schwierig. Wenigstens 
hast du noch die Möglichkeit, ein funktionierendes Teil als 
Vergleichsobjekt zu haben. Aber nur mit äusserster Vorsicht, nicht dass 
du das auch noch killst.

von Stefan (Gast)



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Das stimmt natürlich. Die Platine ist beidseitig bestückt, wobei auf der 
Unterseite nicht die Welt verbaut ist. Die Sicherungen F1 und F2 habe 
ich kontrolliert. Beide i.O.
Im Moment komme ich nicht weiter...

von Uli S. (uli12us)


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Schau dir mal q8 rechts neben dem grossen DIL und q17 unter dem weissen 
Dingens genauer an.

von Stefan (Gast)



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Optisch ist an beiden keine Auffälligkeit festzustellen. Mir fehlt das 
Know-how um ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen. Vielleicht kannst du mir 
ja sagen was ich tun soll.
Ich muss gestehen, dass ich Maschinenbauer bin. Die Elektronik ist nur 
ein Steckenpferd von mir.

von Uli S. (uli12us)


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7812 ist ein ganz simpler Linearregler. Datenblatt im Netz suchen und 
nachschauen welche Spannung wo anliegen muss und das nachmessen.
Bzw beim funktionierenden Teil einen Vergleichswert messen und sehen was 
das kaputte macht. Aber halt Vorsicht, ein Kurzschluss ist schnell da 
und dann ist
mehr hin.

Dieser andere 5402 C822F sagt mir jetzt auch nix. Ist aber das einzige 
Teil
was man als Spannungsregler wandler ansehen kann. Der Rest scheint 
einfach irgendein Fet zu sein.

von Stefan (Gast)


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Vielleicht schaue ich mal ob ich die Teile bekomme und tausche sie auf 
Verdacht aus. Einen Kurzschluss möchte ich ungern riskieren.

von Stefan (Gast)


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Dieses Teil ist im Netz unter de Bezeichnung nicht auffindbar.

von Armin X. (werweiswas)


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von Stefan (Gast)


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Wenn man weiß was man zur Suche Ausschreiben muß klappt es.
Danke dafür. Die Teile sind bestellt.

von Stefan (Gast)



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Den 7812 habe ich jetzt erst mal provisorisch rein gehängt, da er in der 
richtigen Baugröße noch nicht vorhanden ist.
Leider funktioniert die Platine genauso schlecht wie vorher.
Ich habe allerdings durch Zufall festgestellt, dass wenn ich die 
Beinchen eines anderen Transistors, wie auf dem zweiten Foto markiert 
verbinde, der Motor sofort anläuft.
Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, wie ich den Fehler weiter 
eingrenzen kann?
Ein Multimeter ist vorhanden.

von Stefan (Gast)



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So, beide Bauteile sind ersetzt. An der Funktion der Platine hat sich 
nichts geändert. Ich habe jetzt alle vorhandenen Dioden durchgemessen 
und arbeite mich zu den restlichen Transistoren vor.
Ich sehe es einfach nicht ein dass Bosch diesen Kampf gewinnt. Ich habe 
bereits alles versucht um einen einen Schaltplan zu kommen. Keine 
Chance!!!
Ich glaube ich werde mir einen zweiten gebrauchten aber 
funktionstüchtigen Staubsauger zulegen um eine Referenzplatine zu haben. 
Vorerst werde ich mich wahrscheinlich damit begnügen die Vergussmasse 
von der defekten Platine zu pulen.
Sollte ich den Defekt finden, werde ich ihn hier posten, falls Interesse 
besteht.
Für jede weitere Idee oder Anregung bin ich dankbar.

von Stefan (Gast)



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Da ist sie...
Älteres Modell, dafür aber fast ohne Vergussmasse.

von Gerald H. (bonita)


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Hallo Stefan,
den 7812 misst man mit Draufsicht auf das Teil also die Füße nach unten. 
Linkst sollte etwas über 12 Volt anliegen. In der Mitte oder am 
Kühlkörper ist Masse und rechts kommt geregelt +12 Volt raus.
Das auslöten war nicht nötig!

"Ich habe allerdings durch Zufall festgestellt, dass wenn ich die
Beinchen eines anderen Transistors, wie auf dem zweiten Foto markiert
verbinde, der Motor sofort anläuft."

Wenn alle Zellen unter 3,2 Volt haben schützt die Elektronik die vor 
unterladung.
Du kannst alle Zellen 4,1V x 7 = 28,7 Volt an einem geregelten 
Labornetzgerät aufladen. Der Balancerstecker zur Platine muss dabei 
runter.
Geht dann mit vollen Zellen der Motor auch nicht ist die Elektronik auf 
Störung programmiert. Da geht dann kein Laden und auch kein Motor mehr 
an.

Mach es wie im Beitrag vom 20 2 2021:
 von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)2021-02-20 11:27
Zum Programmieren kannst die 4 Polige Buchse auf der Platine nehmen.
Es liegt fast immer nur an dem EEprom!

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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Ich habe inzwischen beide Platinen an den verschiedensten Stelle 
durchgemessen und konnte keine relevanten Abweichungen feststellen. Das 
bringt mich zu der Annahme, dass es genau so ist wie du schon gesagt 
hast. Der EEprom hat auf Störung geschaltet.
Leider bin ich fachlich nicht im Stande Programmierungen vorzunehmen.
Vielleicht kann mir jemand sagen welche Hardware ich benötige und was 
genau ich tun muss (für Laien erklärt).

von Stefan G. (rainer_zufall_1)



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Hat jemand vielleicht eine Ahnung was dies für ein Teilchen ist und was 
es möglicherweise tut?
Ich habe grade feststellen müssen, dass nun auch meine zweite Platine 
den Dienst verweigert. Als ich sie erneut an das intakte Akkupack 
angeschlossen habe, leuchteten die Akku-LED‘s nur noch auf Schalterstufe 
drei dauerhaft und der Moter lief nicht mehr an. Auf Stufe eins und zwei 
regte sich gar nichts mehr. Als ich das Ladegerät ansteckte, blinkten 
alle blauen LED‘s einmal auf, danach kam nichts mehr.

von Norb (Gast)


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Oft liegt es an de Atmega 328P der sperrt den Ladevorgang.
Zuvor müssen aber die Dioden gemessen, vor dem bq 79

sollten die akkus spannung haben und die dioden in ordnung sein, kann 
man mit einem prommer und den richtigen Testpunkten unter der 
Schutzbeschichtung den Atmega mal ansprechen.
Die Firmware für den 25V gibt es auch,....

von J. S. (pbr85)


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Was spricht dagegen den Elektromüll von Bosch komplett zu entsorgen und 
eine eigene Balancerplatine einbzubauen? Dazu einen simplen 
Ein/Aus-Schalter? Platzmangel?

Also wenn ich das schon sehe, dass so ein primitives Gerät wie ein 
Staubsauger, dessen einzige Funktion eigentlich eine mechanische ist, 
einen 32Bit µC braucht ...

Irrsinn.

von Tim F. (borger)


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Hallo zusammen,
ich habe auch gerade einen Bosch Athlet, der ärger macht.
Er lädt nicht, es leuchten auch gar keine LEDs.
Und wenn man ihn zum Saugen einschaltet, fangen die LEDs zwar an zu 
leuchten, aber der Motor läuft nicht los.
Ich wollte euch einmal mitteilen, was ich rausgefunden habe, evtl. 
hilfts.

Zum laden:
Wenn man die 30V an die Ladebuchse anschließt, dann gelangt die Spannung 
nur bis zum Charge P-Mosfet, der vom BQ77pl900 angesteuert werden 
sollte.
Aber der tut es leider nicht. Wie ihr in dem Bild dsc_161.jpg seht, habe 
ich 0V ans Gate über einen 100Ohm widerstand gehängt und schon fangt er 
an zu laden (die LEDs gehen auch immer schön nacheinander an und aus, 
soll heißen, dass der µC auch mitmacht). Allerdings habe ich das wieder 
abgestellt, weil die Akkus sehr "unbalanced" gewesen sind, habe sie dann 
über die abgriffe einzeln geladen.
Übrigens wurde hier vorher erwähnt, dass hier gar kein richtiges 
Akku-Balancing betrieben wird, was ich nicht ganz verstehe, denn wofür 
soll sonst der BQ77pl900 da sein? Laut TI kann der all die tollen 
Sachen, die man braucht.
Naja ich dachte erst, dass evtl. der BQ77pl900 defekt ist, aber dann 
fragte ich mich, warum denn dann der Motor nicht losläuft.
Dazu das andere Bild dsc_177.jpg:
Ich habe den eingezeichneten weg rausgefunden.
Also Start am µC, dann 4,7Kohm widerstand und dann weiter zu einem mir 
noch unbekannten Bauteil, was mit "DD" beschriftet ist und Stefan G. hat 
es oben schon einmal erwähnt. Muss wohl eine Gatetreiber sein. 
Jedenfalls gehts von dem weiter zu den beiden Widerständen mit 22ohm, 
und dann zu den beiden N-Mosfets, die Paralle sind und die eine 
Motorleitung auf Masse ziehen. Der andere Anschluss hängt an 30V (Aber 
das habt ihr euch wohl schon gedacht.)
Ich habe hinter dem µC und 4,7K versucht 3,3V über eine Pull-up 
einzuspeisen um zu testen, ob die Mosfets schalten, aber leider 
funktionierte das nicht, selbst, selbst ein 100Ohm pullup reicht nicht 
um die Spannung anzuheben.
Was für mich bedeutet, dass der µC das mit seinem 4,7k auch nicht 
schafft.
Erst hinter diesem U6 (heisst der mit "DD" markierte IC) könnte ich dann 
aber mit 12V die Mosfets zum einschalten bringen.
Jetzt würde man ja denken, dass dieser U6 Gatetreiber defekt ist, ja,
aber leider kamm aus dem µC auch gar kein PWM signal oder irgendetwas 
heraus. Könnte natürlich der Pin am µC defekt sein, aber warum dann noch 
zusätzlich das Problem beim laden?

Nun ich denke meiner ist wirklich etwas für den Schrott.
Ich warte aber noch kurz, fall hier jemand das Ruder rumreißen kann.

Und vielleicht hilft es ja dem nächsten, der ein Problem hat,
Bis dahin noch ein schönes WE!!!

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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J. S. schrieb:
> Was spricht dagegen den Elektromüll von Bosch komplett zu entsorgen und
> eine eigene Balancerplatine einbzubauen? Dazu einen simplen
> Ein/Aus-Schalter? Platzmangel?
>
> Also wenn ich das schon sehe, dass so ein primitives Gerät wie ein
> Staubsauger, dessen einzige Funktion eigentlich eine mechanische ist,
> einen 32Bit µC braucht ...
>
> Irrsinn.

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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Sehr interessanter Beitrag. Ich habe bei meinen inzwischen drei Platinen 
die Brücke mit dem 100 ohm Widerstand nachgestellt. Meine drei Platinen 
zeigen den gleichen Effekt wie schon oben beschrieben.
In dem ersten Fall fangen die Akkus an zu laden, im zweiten Fall läuft 
leider auch bei mir der Motor nicht an.
Daher halte ich es für unwahrscheinlich dass alle Platinen gleichermaßen 
defekt sind.

von J. S. (pbr85)


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Stefan G. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Was spricht dagegen den Elektromüll von Bosch komplett zu entsorgen und
>> eine eigene Balancerplatine einbzubauen? Dazu einen simplen
>> Ein/Aus-Schalter? Platzmangel?
>>
>> Also wenn ich das schon sehe, dass so ein primitives Gerät wie ein
>> Staubsauger, dessen einzige Funktion eigentlich eine mechanische ist,
>> einen 32Bit µC braucht ...
>>
>> Irrsinn.

Was willst du mir damit sagen?

von S Wein (Gast)


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Hallo! Hänge mit 2 Platinen rum, Akkus falsch getauscht. Nun geht es 
nicht weiter.

Wer weiß wie man die Platine richtig reprogrammiert und wer macht das 
gegen Bezahlung? Ist doch bekloppt den ganzen Müllberg zu akzeptieren!

Vielen Dank für die Rückmeldung!

von Tim F. (borger)


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Hallo zusammen,
Habe oben ein Fehler gemacht. Die Verbindung in Bild dsc-177 zum u6 ist 
falsch.
Das ist der gnd Anschluss den Ic.
Ich habe nun nochmal tiefer die Schaltung des Leistungsteils 
nachvollzogen und angehängt.
Scheint Erstmal einleuchtend zu sein, allerdings verstehe ich den Sinn 
von dem Zweig mit Q8 nicht. Ob das wohl etwas mit dem Laden zu tun hat. 
Und warum ist der gstewiderstand so groß, 20k? Und was u6 für ein 
Bauteil ist, habe ich immernoch nicht raus.

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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Ich freue mich, dass das Thema hier wieder Fahrt aufnimmt. Ich selbst 
komme zwar nicht weiter, kann aber auch nicht akzeptieren, dass es keine 
Lösung geben soll…

von Tim F. (borger)


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Hallo zusammen,
habe gestern nochmal an Pin13 und 14 von µC gemessen, dort kommt kein 
PWM raus. Leider klappt hier auch das 3,3V einprägen nicht so einfach, 
da hier 0Ohm Widerstände benutzt wurden und der µC Ausgang alles auf 0 
zieht.
Naja, und bei weiterem gemesse habe ich dann irgendwie einen Fehler 
gemacht, sodass die 20A Sicherung gekommen ist und nun auch keine 3,3V 
und 12V mehr vorhanden sind.
Und wegen µC neu flashen, wäre hier ein guter Beitrag:
Beitrag "Wie kann man einen ATMEGA328P-PU programmieren?"
Man muss an Miso, mosi, sck, reset und gnd ran.
Wahrscheinlich ist dieser 4polige Steckverbinder dafür zuständig, aber 
ich konnte da nichts dingfest machen, wahrscheinlich fehlt dort eine von 
den genannten Leitungen. Sonst müsste man direkt etas an einen Pin 
löten.

Ich hoffe jemand schafft hier noch den Durchbruch, ich bin erstmal raus.

Gruß Tim

von Praktiker (Gast)


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Hallo

was lehrt "uns" das?

Man ignoriert, zumindest im privaten Umfeld wo man die kosten nicht 
weitergeben kann all diese "hochwertigen" Markenwerkzeuge und kauft sich 
etwas was sich direkt und ohne vorspiegelung falscher Tatsachen als 
China- oder Osteuropa (selten auch mal Türkei) Ware zu erkennen gibt.
Da ist nämlich nicht alles "zur Sicherheit" (fck...) verdongelt bzw. 
kostet ein Vollwertiger Ersatzakku mit aller Elektronik nicht ähnlich 
viel wie das Werzeug selbst.
Und weder Makita, Bosch produziert,also sichert "einfachen" Arbeitern 
und weniger gut ausgebildeten Menschen in Deutschland ein gesichertes 
Einkommen, den Niederlanden, Belgien, frankreich, Schweden...
Was da "Made in Germany, France..." ist sind Büro und Entwicklerjobs - 
also ein Arbeitsplätze für Menschen die sowieso mehr als genug Auswahl 
haben...

Deutsche (West- und Nordeuropäische) Preise - aber keine Produktion und 
schaffung von gesicherten Einkommen in West- und nordeuropa bei denen 
(Menschen - das sind eben nicht irgendwelche Gegenstände) welche bitte 
die überteuerten Produkte kaufen sollen...
Das unterstützt man einfach nicht sondern geht. da es nun mal keine 
Alternativen gibt, halt den ehrlichen und direkten Weg und kauft bei 
denen die offen in Asien Osteuropa, bals Indien Produzieren aber dann 
fairerweise dazu passende Preise aufrufen, bzw. im sinne des Kunden 
(oder sei es wohl eher tatsächlich nur Kostenreduzierung von der der 
bastelnde Kunde aber auch was von hat) handeln.

In anderen Umfeld aber letztendlich sehr ähnlich nennt man das gebaren 
der vorgeblichen  "Made in germany usw." Hersteller "Greenwashing"....

Praktiker

von Tim F. (borger)


Angehängte Dateien:

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Hallo zusammen,
ich musste mein Abenteuer ja abbrechen.
Ich habe bei Ebay einen Staubsauger mit anderem Defekt gefunden und dann 
einfach die Platine getauscht. Nun läuft er wieder und lädt auch.
Auch wenn es eigentlich nur noch ein Häufchen Elend ist, wollte ich euch 
anbieten meine alte Platine als Ersatzteilspender oder sonstiges an 
jemanden zu verschicken, natürlich für Lau, nur die Versandkosten wären 
nicht schlecht.
Bei Interesse gern melden.
Gruß Tim

von Mr W (Gast)



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Guten Abend zusammen !

Ferien, also los und Problem lösen ! Anbei Anleitungen und Dateien, die 
ich im Internet gefunden habe. ABER: bei mir hat das so noch nicht 
funktioniert. Also brauche ich Hilfe von euch Cracks! Bitte Tipps 
hierein, und dann schaffen wir das hier. Um das Ganze besser zu 
verstehen, vielleicht erstmal Video schauen, und dann das unten:
https://yadi.sk/i/SW4APqhLDwz-lw

Schritte:
1.) Man muss erst die BMS outputs (bq77pl900) testen, um herauszufinden, 
ob der Chip noch OK ist.
ZUERST Kabel an der Seite ziehen (siehe Bild 1). Anschließend 
Kondensatoren C1 bis C7 auf der Platine durchmessen (Bild 2).
Das geht wohl mit einem Multimeter
Diodenmodus wäre der richtige Modus. Die Werte sollten ungefähr gleich 
sein. FALLS NICHT, würde Reprogrammierung NICHTS bringen, ATMEGA (Der 
Chip auf der Platine) würde einen Error senden.
Bei mir waren die Werte (C1 286, C2 222, C3 861, C4 860, C5 860, C6 860, 
C7 819). Damit wäre mein Fehler wahrscheinlich schon hier.
Ich schreibe euch trotzdem die Prozedur komplett auf.
2.) DANACH, wenn die Werte OK sind, Dateien für das Flashen des 
Staubsaugers von hier herunterladen: https://yadi.sk/d/GC6NNNHMTdZ0dw
Das ist eine VC.zip-Datei. Die entpacken, da kommen die beiden Dateien 
raus:
Z new.eep
Z nwe.hex
3.) Dann öffnet man das Programm AVRDude (dabei verwendet der Mann die 
Version 3.3). (siehe Bild 3).
4.) Dann braucht man einen Programmierer, ein USBAsp, den man in China 
bestellen kann. Hier gibt es aber verschiedene Varianten leider. Der, 
der vom Mann im Video benutzt wird, ist dieser hier (Bild 4). Meine 
Version hatte am Anfang KEINE PINs auf dem USBAsp, die gab es einfach 
nicht, bei JP1 und JP2 auf dem USBAsp. Die habe ich dann nachträglich 
eingelötet, denn das wäre für die Umstellung von der Geschwindigkeit ? 
der Programmierung notwendig. Naja, leider zu wenig Ahnung davon…Anbei 
das Foto (Bild 5).

5.) NUN wird dieses USBAsp mit den Kontrollpunkten auf dem PCB Board 
(der Staubsaugerplatine) verbunden (siehe Bild 6 und 7).Habe das 
versucht mit verschiedenen Kabeln zu machen, damit man weiß, was mit 
welchem verbunden ist. Habe aber auch nochmal die Belegung beigefügt 
(Bild 8 und 9, im Internet sind die Belegungen der Kabel IMMER 
unterschiedlich).

Verbindungen (fest verlöten):
TP39 (Platine oben links) ist mit dem ISP-Anschluss 1, also MOSI, 
verbunden werden (grünes Kabel).
TP38 (Platine oben links) ist mit ISP-Anschluss 9, also MISO, verbunden 
(1. schwarzes Kabel).
TP41 (Platine oben links) ist mit dem ISP Anschluss 7, also SCK, 
verbunden (weißes Kabel).
TP 37 (auf Platine über dem roten Hochhaus) ist mit dem ISP Anschluss 
10, also GND (Ground) verbunden (2. weißes Kabel). Das spielt ja 
angeblich keine Rolle, welchen Ground man nimmt ?
TP40 (auf Platine rechts oben neben dem roten Hochhaus) ist der ISP 
Anschluss 5, dem RESET, verbunden (2. Schwarzes Kabel).
TP2 (auf der Platine unter dem BMS Chip) ist verbunden mit dem ISP 
Anschluss 2, dem VCC.

Hoffe das kann man einigermaßen verstehen.

6.) DANN sollte man das ganze in den PC einstecken per USB, und 
anschließend das Programm AVRDude starten. Dabei KEINE FUSES verstellen, 
sondern programmieren starten.
Dabei den Prozessor auswählen, der reprogrammiert werden soll 
(Atmega328P), anschließend die beiden VC Dateien hineinladen, HEX und 
EEPROM. Dann den Programmierer wählen, also 1M, wie der Mann das im 
Video (siehe Schritt 7 unten) macht (das war bei mir eben NICHT 
möglich). (siehe Bild 10).

7.) Und DANN sollte die Prozedur schon funktionieren.
Anbei der Link zum Video mit russisch klingender Sprache, das hilft 
nochmal das Ganze zu verstehen:
https://yadi.sk/i/SW4APqhLDwz-lw


Hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter. Wie gesagt, bei mir hat es 
so leider NICHT funktioniert….warum auch immer, vielleicht ist mein BMS 
Chip schon frittiert und ich muss einen neuen einlöten. Das habe ich 
allerdings noch nicht gemacht.

Falls jemand hier einen Fehler findet, bitte Bescheid geben ! Vielen 
Dank !

von Stefan W. (stefan_w555)


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Tim F. schrieb:
> Hallo zusammen,
> ich musste mein Abenteuer ja abbrechen.
> Ich habe bei Ebay einen Staubsauger mit anderem Defekt gefunden und dann
> einfach die Platine getauscht. Nun läuft er wieder und lädt auch.
> Auch wenn es eigentlich nur noch ein Häufchen Elend ist, wollte ich euch
> anbieten meine alte Platine als Ersatzteilspender oder sonstiges an
> jemanden zu verschicken, natürlich für Lau, nur die Versandkosten wären
> nicht schlecht.
> Bei Interesse gern melden.
> Gruß Tim

Hallo Tim, wie hast du die Platine getauscht ? Abgelötet, und wieder 
dran, fertig ? Oder wie oben beschrieben, in der speziellen Reihenfolge 
?

Würde mich mal interessieren....muss ja schon fast in der speziellen 
Reihenfolge sein...

UND die Platine interessiert mich ;-)

Gerne gegen BüWa versenden oder sowas...2 Euro kann man investieren...

von Tim F. (borger)


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Hallo Mr W,
toller Beitrag vielen Dank.

Zu deinem Schritt 1, ich verstehe den Mann ja leider nicht, aber ich 
denke dass er vielleicht eher den Zustand der Outputs des bq77pl900 
untersuchen will. Natürlich könnte auch sein, dass die Kondensatoren 
einen Kurzschluss haben, aber wenn bei der Diodenmessung die Anzeige 
immer ungefähr gleich sein soll, dass hört sich so nach z.b. der 
Bodydiode eines Mosfets am Output an.

Aber wenn du denkst, dass dein Laderegler defekt ist, kannst ja einfach 
einen neuen einbauen:
https://www.digikey.de/product-detail/de/texas-instruments/BQ77PL900DLR/296-23520-1-ND/1880931

Kannst ja auch kontrollieren, ob der Laderegler denn den Ladetransistor 
freigibt, habe ich weiter oben auch schonmal beschrieben. Das wäre auch 
noch ein Indiz für einen defekten Laderegler.

Das mit der µC Programmierung hört sich ganz gut an, nur bin ich leider 
nie so weit gekommen, da meine Platine vorher zerstört wurde.


Hallo Stefan W.
ich habe den Stecker für die Messleitungen zu den Akkus abgezogen, dann 
Plus und Gnd abgelötet. Hier kann man übrigens den dicken Lötkolben 
nehmen und evtl. etwas gutmütig über temperieren ;-)
Neue Platine ran. GND anlöten, dann den Stecker ran und dann Plus 
anlöten.

Die Platine schicke ich dir gern, aber was ist BüWa?
Können  wir auch über PN klären.

Gruß Tim

von Tim F. (borger)


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Achso Mr W.
eine Sache noch, du könntest auch einmal die ganzen Einzelspannungen der 
Akkus Messen, wenn die nicht alle gleich sind, dann wäre das ein Zeichen 
für defekte akkus oder dafür, dass der Laderegler nicht mehr regelt, 
also defekt ist.
Und das kömntest du übrigens auch über die Kondensatoren messen, 
allerdings im Spannungsmessmodus nicht mit der Diodenmessung.

von Daniel F. (per48or)


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Mr W schrieb:
> https://yadi.sk/i/SW4APqhLDwz-lw
>
> Hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter. Wie gesagt, bei mir hat es
> so leider NICHT funktioniert….warum auch immer, vielleicht ist mein BMS
> Chip schon frittiert und ich muss einen neuen einlöten. Das habe ich
> allerdings noch nicht gemacht.
>
> Falls jemand hier einen Fehler findet, bitte Bescheid geben ! Vielen
> Dank !

Hallo Zusammen,
ich hab hier nen Bosch Athlet 32.4 V (BBH73260K) mit dem gleichen 
Problem.
Das Teil ist angeblich umgefallen und seitdem lädt er nicht mehr (keine 
Reaktion) und beim Einschalten blinkt Akku leer.
Da ich auf der Platine an den Bauteilen keinen Fehler gefunden hab hab 
ich als letzten Versuch den ATMEGA328PB wie von "Mr W" beschrieben 
programmiert, die Übertragung hat funktioniert (aber Warnung dass die ID 
nicht stimmt, hab ich mit dem Parameter -F ignoriert). Natürlich war es 
das falsche File für das Gerät, nach dem EEPROM-Programmieren hat gleich 
mal die 30A-Sicherung auf dem Board ausgelöst :-O
Aber immerhin blinkt jetzt die Ladeleuchte wieder, nur der 
Einschaltknopf hat jetzt keine Reaktion mehr.
Ich denke also der Fehler ist wirklich eine Softwaresache.
Hat jemand zufällig passende Files für den Athlet 32.4V?

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