Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bosch Athlet 25,2 V Akku 7 Stück Tauschen


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von Gerald H. (bonita)


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Hallo,
es geht um den Bosch Athlet mit 25,2 Spannung.
Der Akku ist nur zusammen mit der Platine zu hohen Preise bei 232€ 
erhältlich.
Der Bosch hat die e157925 = Platine
Die enthält den Balancer mit 5 Drähten mit dem dicken + und dem dicken 
Masse Kabel sind es dann 7 Kabel.
Es gibt massenhaft Leute die sich die LI Ionen Zellen um die 40€ 
besorgen und die selber wechseln.
Die meisten machen den gleichen Fehler wie ich und dann funktioniert das 
ganze nicht.
Ich habe die Zellen beginnend mit dem dicken + einzeln ausgebaut. Nach 
dem + Zwischen Zelle 7-6 das Balancerkabel. So weiter runter bis auf 
Zelle 1.
Das war so richtig. So kann man die Elektronik überlisten.
Bei der Montage alle Zellen dazwischen miteinander verlötet dann Masse 
dann Balancer Kabel nicht von Zelle 1 zu 2 sondern durcheinander.
Das war ein Fehler.
Nun beim einschalten leuchteten alle 3 Batterie LED Auf einmal für eine 
Sekunde auf und damit wurde die Akkuladung dauerhaft von der Elektronik 
unterbrochen.
Die Schutzschaltung hat die Aufladefunktion deaktiviert.
Da hilft auch nicht alle Akkukabel abtrennen und 24 Std. entladen des 
Elko auf der Platine.
Wie macht man einen Reset der Schutzschaltung?
Auf der Platine sitzt eine 4 Poliger Buchse.
Kann man da ein Programmer anschließen?
Der 4 Polige Buchse hat unten rechts Draufsicht wenn der Chip darunter 
ist, rechts die Masse und oben links 3,3 Volt aber nur wenn das 
Ladegerät eingesteckt ist! Rechts oben liegt auch 3,3 Volt an nur 
schwach belastbar. Steckt man da einen 200 Ohm Widerstand auf den Masse 
Kontakt dannn sind da oben rechts  0,01 Volt.
Ich habe schon Schaltungen gesehen wo von den 3,3 V ein Widerstand auf C 
von einem Transistor geht. Aber das wäre eher ein Datenausgang und kein 
Eingang um die Platine zu Programmieren.
Ich habe schon eine Polnische Webseite in meine Sprache übersetzt.
Keiner weiß wie man die Platine wieder zum Laufen bringt.
Ich bin mir sicher die ist nicht hin, wurde nur aus Sicherheitsgründen 
deaktiviert.
Man findet im Netz gar nichts darüber.
Wenn Akkuplus den Akku pack mit neue Zellen bestückt müssen die doch 
auch den Zähler zurücksetzen.
Die Hersteller bauen einen Zähler ein damit das Gerät meist nach der 
Garantie die Ladung verschlechtert bis der Sauger seinen Dient aufgibt.
Alles so gewollt um die Umwelt noch schneller zu vermüllen.
Wer kann sich denken was das für ein 4 Polige Steckanschluss ist an dem 
nur 3,3V anliegt bei eingesteckten Lade-Stecker?

von Jens G. (jensig)


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>Die enthält den Balancer mit 5 Drähten mit dem dicken + und dem dicken
>Masse Kabel sind es dann 7 Kabel.

Bei 7 Akkus würde ich aber eher 8 Drähte erwarten ...

>Wie macht man einen Reset der Schutzschaltung?
Wenn es der Hersteller richtig gemacht hat, dann gar nicht.

>Ich bin mir sicher die ist nicht hin, wurde nur aus Sicherheitsgründen
>deaktiviert.

Eben deswegen meinen die Hersteller, Elektronikmüll produzieren zu 
müssen.

>Kann man da ein Programmer anschließen?
>Der 4 Polige Buchse hat unten rechts Draufsicht wenn der Chip darunter
>ist, rechts die Masse und oben links 3,3 Volt aber nur wenn das

Wie wäre es, wenn Du mal ein verwertbares Foto von der Platine von oben 
und unten machen würdest. Da muß man sich nicht so einen Knoten in den 
Kopf denken ...

>Wenn Akkuplus den Akku pack mit neue Zellen bestückt müssen die doch
>auch den Zähler zurücksetzen.

Auch solche Akkus? Zu welchem Preis? Vielleicht haben die aber auch eine 
Lizenz zum reparieren ...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bei den Bosch weiß ich es nicht, aber manche Controller kann man dadurch 
zurücksetzen bzw. wieder aktivieren, indem man mit einem niederohmigen 
Widerstand (10 - 47 Ohm) direkt vom Akkupack eine Verbindung zur 
Aussenwelt (also der Anschlussleiste) kurzzeitig herstellt.
Schaltet das Akkupack die Minusleitung ab, brückt man also vom Minuspol 
der Zellen zum Minuspol auf der Kauleiste.
Wird Plus abgeschaltet, dann vom Plus der Zellen zum externen 
Plusanschluss.
Kurzes Antippen sollte reichen.
Wenn die Zellen zu leer sind, schaltet der Controller gleich wieder ab, 
es kann also nötig sein, die Zellen vorzuladen - unter Umgehung der 
Platine.

NB: Den Zykluszähler rücksetzen erfordert oft ein Passwort o.ä. das vom 
Hersteller des Controllers vorgegeben wird, aber vom Adopter geändert 
werden kann. Dabei gibt es öfter mal mehrere Level der Sicherheit, so 
das manche Parameter geändert werden können, andere wieder nicht usw.
Meist kann man die Finger davon lassen.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)

>Bei den Bosch weiß ich es nicht, aber manche Controller kann man dadurch
>zurücksetzen bzw. wieder aktivieren, indem man mit einem niederohmigen
>Widerstand (10 - 47 Ohm) direkt vom Akkupack eine Verbindung zur
>Aussenwelt (also der Anschlussleiste) kurzzeitig herstellt.
>Schaltet das Akkupack die Minusleitung ab, brückt man also vom Minuspol
>der Zellen zum Minuspol auf der Kauleiste.

Naja, das ist eigentlich nur das Simulieren des Anschließens an ein 
Ladegerät, wie bei allen einfachen BMS. Das scheint hier aberbei einem 
gerätespezifischen Akkupack nicht vorzuliegen.

von Gerald H. (bonita)


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Bei 7 Akkus würde ich aber eher 8 Drähte erwarten ...
Es ist richtig es sind auch 8 Drähte.
>Kann man da ein Programmer anschließen?

Der Chip links neben der 4 Poligen Buchse ist ein Atmel 8 Bit 
Microcontroller vom Typ Mega 328P

Ich habe eben mit Akkulux telefoniert die sagen es gibt kein Zähler auf 
der Platine.

Wenn man die Balancer Kabel nicht in der richtigen Reihenfolge wieder 
anlötet dann können die auch nix machen, da wäre dann die Platine 
defekt.

Ich glaube das einfach nicht.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Die beiden Sicherungen wirst du ja überprüft haben, oder?

Übrigens sind da keine Balancer an Bord. Wie meist verlässt sich der 
Hersteller auf die Gleichförmigkeit der Zellen und misst lediglich die 
Zellenspannungen über die Anschlüsse.

Jens G. schrieb:
> Naja, das ist eigentlich nur das Simulieren des Anschließens an ein
> Ladegerät, wie bei allen einfachen BMS.

Ich habe so einige Akkupacks aus Notebooks etc. wieder aktivieren 
können, bei denen der Controller endgültig abgeschaltet hatte. Es 
schadet auf keinen Fall, den abgeschalteten MOSFet so mal zu brücken - 
den Versuch ist es wert.

Natürlich kann es sein, das falscher Anschluss der Zellenabgriffe den 
Batteriecontroller zerstört.

: Bearbeitet durch User
von Gerald H. (bonita)


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Ja beide Sicherungen sind OK.
Die Kleine gilt dem Motor der Bürstenrolle.
Kann jemand schreiben was richtig ist mit der Ablöt und Wiedereinbau 
Folge?
Im Netz gefunden:

Zuerst den Balancer-Stecker abziehen, dann erst B+ vom BMS trennen (B- 
bleibt dran).
Zum Wieder-Anschluß, zuerst B+ wieder ans BMS, dann erst den 
Balancer-Stecker (beginnend mit B0, dann B1,B2, B3 ... Bn, durch leicht 
schräges Ansetzen des Steckers) .
Nichtbeachtung der Reihenfolge kann laut Datenblatt den Chip zerstören!

Ich dachte erst den Dicken Pluspol ab dann Zellenspannung Kabel zwischen 
Zelle 7-6 ab dann den der zwischen Zelle 6-5 ab usw. bis Zelle 2-1

Mein Balancer-Stecker (Zellspannungs Stecker)hat 8 Drähte wobei 2 an 
einen Fühler geht der die Temperatur von Zelle eins misst. Bei 20 Grad 
ca 400 Ohm.

"Zum Wieder-Anschluß, zuerst B+ wieder ans BMS, dann erst den 
Balancer-Stecker (beginnend mit B0"

BO ist bei mir Zelle eins die das Dicke Minus Kabel hat. Die Reihenfolge 
kann doch nicht stimmen. Wenn ich Plus Anlöte dann muss ich den Stecker 
beginnend Zelle 7 leicht schräg einstecken.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Für die Bosch Dinger weiss ich es nicht, aber die bewährte Reihenfolge 
bei Notebook Akkus ist:
* Foto der originalen Verdrahtung machen
* Zuerst B- (Masse)
* Dann die Zellenabgriffe aufsteigend, also bei 3,7V anfangen, dann 
7,4V, 11,1V usw.
* Zum Schluss B+ anschliessen.

NIEMALS Kurzschlüsse produzieren. Chancen stehen dann gut, das alles 
hinüber ist.
Niemals Zellenabgriffe vertauschen, der Controller bekommt Überspannung 
und verabschiedet sich in den Controllerhimmel.

: Bearbeitet durch User
von Gerald H. (bonita)


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Pfeil = Inbetriebnahme mit neuen Zellen leicht schräges ansetzen des 
Steckers an den Controller.
Rechts Blau Rot ist ein Temperaturfühler an Zelle 1 Schwarz ist der 
Mittenanschluss Zelle 1-2 Weiß  Mittenanschluss Zelle 2-3 Grau ganz 
links Mittenanschluss Zelle 6-7.
Den Stecker nach Zellentausch leicht schräg ansetzen so damit Schwarz 
als erstes dann weiß als zweites bis grau Zelle 6-7 an den Controller 
ankommt.
Beim Zellen ausbau Erst das dicke Plus Kabel ablöten. Dann den Stecker 
leicht schräg rausnehmen damit Grau als erstes vom  Controller getrennt 
wird!

An dem 32 Pin Atmel Mega 328 der  8 Bit Microcontroller links neben der 
4 Poligen schwarzen  Buchse auf der Platine. Da ist der Reset Fuß Pin 
29. Hat man alle Zellen voll je mit 4,2 V Aufgeladen müssten alle 
Akkustand Led Blau Aufleuchten. Wenn man den Betriebsschalter am Griff 
z.B. Auf 1 anschaltet Blinkt aber nur Led 1 bedeutet das der Akku 
geladen werden muss. Die Led 1 blinkt wenn man den Betriebsschalter am 
Griff z.B. Auf 1 anschaltet und dann den Controler Stecker abzieht und 
wieder Aufsteckt. Das obwohl der Akku voll ist. Abhilfe schafft man 
indem man Pin 29 kurz auf Masse Legt. So leuchten wieder alle LED auf 
Akku voll.

Das Batterie Management übernimmt der BQ77PL900 Chip
https://www.ti.com/lit/ug/sluu324b/sluu324b.pdf?ts=1613751398805
Da ist alles erklärt.
Nur habe ich die teuere Hardware nicht um den am PC zu Programmieren 
damit er den Akku wieder aufladet. Mist.

von Armin X. (werweiswas)


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Eigentlich fällt dieses weit verbreitete Gebaren doch unter geplante 
Obsoleszens durch Nicht wirtschaschftlich mögliche Reparierbarkeit.
Ist ja mittlerweile, unter dem Deckmäntelchen Sicherheit bei Laptopakkus 
auch "Standard".
Bei Laptopakkus geht das mittlerweile soweit, dass selbst ein Austausch 
schwacher Zellen ohne Unterbrechung der Spannung nicht zum Erfolg führt 
weil es der verbaute Controller nicht zulässt, dass ein Akku der mal nur 
noch 30min Restlaufzeit hatte plötzlich wieder 4 Stunden halten würde.
Da wird dennoch nach 15min vor Akku leer gewarnt und nach einigen 
weiteren Minuten der Laptop heruntergefahren. Nach dem Wiedereinschalten 
kannst Du dann locker über 2h arbeiten. Einmal den Ladestecker dran geht 
die Scheiße von vorne los.

von Gerald H. (bonita)


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Ja,  aber ich bin gerade gegen das wegwerfen!
Der Mensch sollte wieder im Einklang der Natur kommen und nicht immer 
noch mehr und noch mehr Müll erzeugen.
Der Industrie ist das egal.
Wenn die so ein Akku mit Platine für 230€ anbieten, dann kauft jeder 
einen ganz neuen Sauger 300€.
Wenn der Mensch so weiter macht und noch mehr Pestizide und das 
allerletzte das mästen der Gänse.
Um die schnell fett zu machen bekommen die einen Schlauch in den Rachen. 
So müssen die nicht mal mehr Fressen geschweige denn schlucken. Sie 
bekommen den Nahrungsbrei Computergesteuert in den Bauch hinein 
gepresst.
Wenn sich mir jemand anschließt und das Batterie Management überlistet, 
könnten wir einen Anfang machen. Einfach nur denken es lohnt sich nicht, 
verbessert nichts, sondern macht alles noch schlimmer.
Es würde mich nicht wundern, wenn zukünftig wieder ein neues Virus 
entsteht. Der Umgang mit der Erde hat uns mal einen Denker verpasst. 
Darauf wir aber nichts ändern werden. Alles bleibt oder wird alles 
wieder so wie in 2019.
Der 4 Polige Programmierstecker ist mit dem Batterie Management 
verbunden.
Wer kann so eine Schnittstelle bauen um den Programmierstecker mit dem 
PC zu verbinden um den Controller dann zu programmieren?
Akkuplus wechselt auch nur die Zellen und nach dem Laden funktioniert 
das dann wie bei einem neuen Gerät und nicht:
"Einmal den Ladestecker dran geht
die Scheiße von vorne los"

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerald H. schrieb:
> Wer kann so eine Schnittstelle bauen um den Programmierstecker mit dem
> PC zu verbinden um den Controller dann zu programmieren?

Ich habe das gar nicht mit PC gemacht, sondern mir ein kleines Programm 
für einen AVR mit LC Display gemacht. Die Schnittstelle zum 
Batteriecontroller ist langsames I²C (auch SMBus genannt) und man kann 
so die einzelnen Register abfragen.
Ändern der Register ist eine andere Sache, aber auch eigentlich nicht 
nötig. Denn kein Batteriecontroller, der mir bisher untergekommen ist, 
sperrt dauerhaft die Funktion. Allerdings brauchen manche den o.a. 
'Kickstart', um die Zellen wieder freizugeben, nachdem sie wg. 
Unterspannung abgeschaltet wurden.
Zyklenzahl jedenfalls ist kein Kriterium fürs Abschalten, man kann also 
so einen Controller auch mit neuen Zellen bestücken. Wichtig ist die 
Benutzung von gleichförmigen Zellen aus einer Charge und ein 
vorhergehendes Balancing auf exakt gleiche Schlussspannung.
Um es nochmal zu sagen: In keinem Akkupack wird Balancing gemacht. Es 
werden über die Abgriffe lediglich die Spannungen gemessen und zur 
Abfrage des Batteriecontrollers benutzt. Die Spannungen kann man bequem 
über SMBus abfragen. Balancing findet nicht statt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Matthias S. schrieb:
> Wichtig ist die
> Benutzung von gleichförmigen Zellen aus einer Charge und ein
> vorhergehendes Balancing auf exakt gleiche Schlussspannung.
> Um es nochmal zu sagen: In keinem Akkupack wird Balancing gemacht.

Dafür eignet sich nicht jeder Zellentyp zum halbwegs längeren Betrieb 
ohne Balancing. Das sind weiterentwickelte Zellen mit speziellen 
Chemiezusätzen.

von Stefan (Gast)


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Hallo zusammen,
die super Tips hier haben mir schon sehr geholfen. Vielen Dank dafür!!!
Ich habe nun schon mehrfach den Akku bei dem Athlet 25,2v gewechselt, 
aber jetzt komme ich an meine Grenzen.
Ich habe einen Sauger dessen Akku sich nicht laden lässt, obwohl ich ihn 
erneuert habe. Jetzt, wie aber auch schon vor dem Akkuwechsel, zeigt die 
Ladeanzeige keine Reaktion auf das einstecken des Ladekabels. Kein 
Leuchten kein Blinken. Ziehe ich das Ladekabel ab und schalte den Sauger 
ein, leuchten alle drei Akku-LED (mit altem Akku leuchtete nur 
eine)konstant. Die Filter-LED leuchtet auch, aber der Motor läuft nicht 
an.
Einen Reset über den PIN 29, wie oben beschrieben, habe ich schon 
durchgeführt, aber leider hat es nichts gebracht.
Um weitere Defekte auszuschließen, habe ich die Platine mit der eines 
anderen Saugers getauscht. Mit der neuen Platine lief alles. Es liegt 
also definitiv an der alten Platine.
Hat vielleicht jemand eine Idee, wo der Fehler/Defekt sich versteckt 
haben könnte?
Grüße und schöne Ostern,
Stefan

von Uli S. (uli12us)


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Du siehst doch, wie aufwendig das BMS von dem Teil ist. das kann 
prinzipiell überall liegen. Möglicherweise ist das auch noch nicht 
alles. häufig sind solche Teile beidseitig bestückt. Als ersten Versuch 
kannst du mal nach Dioden suchen und die überprüfen. Danach nach nem 
Spannungsregler. Falls du da nichts findest wirds schwierig. Wenigstens 
hast du noch die Möglichkeit, ein funktionierendes Teil als 
Vergleichsobjekt zu haben. Aber nur mit äusserster Vorsicht, nicht dass 
du das auch noch killst.

von Stefan (Gast)



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Das stimmt natürlich. Die Platine ist beidseitig bestückt, wobei auf der 
Unterseite nicht die Welt verbaut ist. Die Sicherungen F1 und F2 habe 
ich kontrolliert. Beide i.O.
Im Moment komme ich nicht weiter...

von Uli S. (uli12us)


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Schau dir mal q8 rechts neben dem grossen DIL und q17 unter dem weissen 
Dingens genauer an.

von Stefan (Gast)



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Optisch ist an beiden keine Auffälligkeit festzustellen. Mir fehlt das 
Know-how um ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen. Vielleicht kannst du mir 
ja sagen was ich tun soll.
Ich muss gestehen, dass ich Maschinenbauer bin. Die Elektronik ist nur 
ein Steckenpferd von mir.

von Uli S. (uli12us)


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7812 ist ein ganz simpler Linearregler. Datenblatt im Netz suchen und 
nachschauen welche Spannung wo anliegen muss und das nachmessen.
Bzw beim funktionierenden Teil einen Vergleichswert messen und sehen was 
das kaputte macht. Aber halt Vorsicht, ein Kurzschluss ist schnell da 
und dann ist
mehr hin.

Dieser andere 5402 C822F sagt mir jetzt auch nix. Ist aber das einzige 
Teil
was man als Spannungsregler wandler ansehen kann. Der Rest scheint 
einfach irgendein Fet zu sein.

von Stefan (Gast)


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Vielleicht schaue ich mal ob ich die Teile bekomme und tausche sie auf 
Verdacht aus. Einen Kurzschluss möchte ich ungern riskieren.

von Stefan (Gast)


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Dieses Teil ist im Netz unter de Bezeichnung nicht auffindbar.

von Armin X. (werweiswas)


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von Stefan (Gast)


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Wenn man weiß was man zur Suche Ausschreiben muß klappt es.
Danke dafür. Die Teile sind bestellt.

von Stefan (Gast)



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Den 7812 habe ich jetzt erst mal provisorisch rein gehängt, da er in der 
richtigen Baugröße noch nicht vorhanden ist.
Leider funktioniert die Platine genauso schlecht wie vorher.
Ich habe allerdings durch Zufall festgestellt, dass wenn ich die 
Beinchen eines anderen Transistors, wie auf dem zweiten Foto markiert 
verbinde, der Motor sofort anläuft.
Hat vielleicht noch jemand einen Tipp, wie ich den Fehler weiter 
eingrenzen kann?
Ein Multimeter ist vorhanden.

von Stefan (Gast)



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So, beide Bauteile sind ersetzt. An der Funktion der Platine hat sich 
nichts geändert. Ich habe jetzt alle vorhandenen Dioden durchgemessen 
und arbeite mich zu den restlichen Transistoren vor.
Ich sehe es einfach nicht ein dass Bosch diesen Kampf gewinnt. Ich habe 
bereits alles versucht um einen einen Schaltplan zu kommen. Keine 
Chance!!!
Ich glaube ich werde mir einen zweiten gebrauchten aber 
funktionstüchtigen Staubsauger zulegen um eine Referenzplatine zu haben. 
Vorerst werde ich mich wahrscheinlich damit begnügen die Vergussmasse 
von der defekten Platine zu pulen.
Sollte ich den Defekt finden, werde ich ihn hier posten, falls Interesse 
besteht.
Für jede weitere Idee oder Anregung bin ich dankbar.

von Stefan (Gast)



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Da ist sie...
Älteres Modell, dafür aber fast ohne Vergussmasse.

von Gerald H. (bonita)


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Hallo Stefan,
den 7812 misst man mit Draufsicht auf das Teil also die Füße nach unten. 
Linkst sollte etwas über 12 Volt anliegen. In der Mitte oder am 
Kühlkörper ist Masse und rechts kommt geregelt +12 Volt raus.
Das auslöten war nicht nötig!

"Ich habe allerdings durch Zufall festgestellt, dass wenn ich die
Beinchen eines anderen Transistors, wie auf dem zweiten Foto markiert
verbinde, der Motor sofort anläuft."

Wenn alle Zellen unter 3,2 Volt haben schützt die Elektronik die vor 
unterladung.
Du kannst alle Zellen 4,1V x 7 = 28,7 Volt an einem geregelten 
Labornetzgerät aufladen. Der Balancerstecker zur Platine muss dabei 
runter.
Geht dann mit vollen Zellen der Motor auch nicht ist die Elektronik auf 
Störung programmiert. Da geht dann kein Laden und auch kein Motor mehr 
an.

Mach es wie im Beitrag vom 20 2 2021:
 von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)2021-02-20 11:27
Zum Programmieren kannst die 4 Polige Buchse auf der Platine nehmen.
Es liegt fast immer nur an dem EEprom!

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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Ich habe inzwischen beide Platinen an den verschiedensten Stelle 
durchgemessen und konnte keine relevanten Abweichungen feststellen. Das 
bringt mich zu der Annahme, dass es genau so ist wie du schon gesagt 
hast. Der EEprom hat auf Störung geschaltet.
Leider bin ich fachlich nicht im Stande Programmierungen vorzunehmen.
Vielleicht kann mir jemand sagen welche Hardware ich benötige und was 
genau ich tun muss (für Laien erklärt).

von Stefan G. (rainer_zufall_1)



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Hat jemand vielleicht eine Ahnung was dies für ein Teilchen ist und was 
es möglicherweise tut?
Ich habe grade feststellen müssen, dass nun auch meine zweite Platine 
den Dienst verweigert. Als ich sie erneut an das intakte Akkupack 
angeschlossen habe, leuchteten die Akku-LED‘s nur noch auf Schalterstufe 
drei dauerhaft und der Moter lief nicht mehr an. Auf Stufe eins und zwei 
regte sich gar nichts mehr. Als ich das Ladegerät ansteckte, blinkten 
alle blauen LED‘s einmal auf, danach kam nichts mehr.

von Norb (Gast)


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Oft liegt es an de Atmega 328P der sperrt den Ladevorgang.
Zuvor müssen aber die Dioden gemessen, vor dem bq 79

sollten die akkus spannung haben und die dioden in ordnung sein, kann 
man mit einem prommer und den richtigen Testpunkten unter der 
Schutzbeschichtung den Atmega mal ansprechen.
Die Firmware für den 25V gibt es auch,....

von J. S. (pbr85)


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Was spricht dagegen den Elektromüll von Bosch komplett zu entsorgen und 
eine eigene Balancerplatine einbzubauen? Dazu einen simplen 
Ein/Aus-Schalter? Platzmangel?

Also wenn ich das schon sehe, dass so ein primitives Gerät wie ein 
Staubsauger, dessen einzige Funktion eigentlich eine mechanische ist, 
einen 32Bit µC braucht ...

Irrsinn.

von Tim F. (borger)


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Hallo zusammen,
ich habe auch gerade einen Bosch Athlet, der ärger macht.
Er lädt nicht, es leuchten auch gar keine LEDs.
Und wenn man ihn zum Saugen einschaltet, fangen die LEDs zwar an zu 
leuchten, aber der Motor läuft nicht los.
Ich wollte euch einmal mitteilen, was ich rausgefunden habe, evtl. 
hilfts.

Zum laden:
Wenn man die 30V an die Ladebuchse anschließt, dann gelangt die Spannung 
nur bis zum Charge P-Mosfet, der vom BQ77pl900 angesteuert werden 
sollte.
Aber der tut es leider nicht. Wie ihr in dem Bild dsc_161.jpg seht, habe 
ich 0V ans Gate über einen 100Ohm widerstand gehängt und schon fangt er 
an zu laden (die LEDs gehen auch immer schön nacheinander an und aus, 
soll heißen, dass der µC auch mitmacht). Allerdings habe ich das wieder 
abgestellt, weil die Akkus sehr "unbalanced" gewesen sind, habe sie dann 
über die abgriffe einzeln geladen.
Übrigens wurde hier vorher erwähnt, dass hier gar kein richtiges 
Akku-Balancing betrieben wird, was ich nicht ganz verstehe, denn wofür 
soll sonst der BQ77pl900 da sein? Laut TI kann der all die tollen 
Sachen, die man braucht.
Naja ich dachte erst, dass evtl. der BQ77pl900 defekt ist, aber dann 
fragte ich mich, warum denn dann der Motor nicht losläuft.
Dazu das andere Bild dsc_177.jpg:
Ich habe den eingezeichneten weg rausgefunden.
Also Start am µC, dann 4,7Kohm widerstand und dann weiter zu einem mir 
noch unbekannten Bauteil, was mit "DD" beschriftet ist und Stefan G. hat 
es oben schon einmal erwähnt. Muss wohl eine Gatetreiber sein. 
Jedenfalls gehts von dem weiter zu den beiden Widerständen mit 22ohm, 
und dann zu den beiden N-Mosfets, die Paralle sind und die eine 
Motorleitung auf Masse ziehen. Der andere Anschluss hängt an 30V (Aber 
das habt ihr euch wohl schon gedacht.)
Ich habe hinter dem µC und 4,7K versucht 3,3V über eine Pull-up 
einzuspeisen um zu testen, ob die Mosfets schalten, aber leider 
funktionierte das nicht, selbst, selbst ein 100Ohm pullup reicht nicht 
um die Spannung anzuheben.
Was für mich bedeutet, dass der µC das mit seinem 4,7k auch nicht 
schafft.
Erst hinter diesem U6 (heisst der mit "DD" markierte IC) könnte ich dann 
aber mit 12V die Mosfets zum einschalten bringen.
Jetzt würde man ja denken, dass dieser U6 Gatetreiber defekt ist, ja,
aber leider kamm aus dem µC auch gar kein PWM signal oder irgendetwas 
heraus. Könnte natürlich der Pin am µC defekt sein, aber warum dann noch 
zusätzlich das Problem beim laden?

Nun ich denke meiner ist wirklich etwas für den Schrott.
Ich warte aber noch kurz, fall hier jemand das Ruder rumreißen kann.

Und vielleicht hilft es ja dem nächsten, der ein Problem hat,
Bis dahin noch ein schönes WE!!!

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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J. S. schrieb:
> Was spricht dagegen den Elektromüll von Bosch komplett zu entsorgen und
> eine eigene Balancerplatine einbzubauen? Dazu einen simplen
> Ein/Aus-Schalter? Platzmangel?
>
> Also wenn ich das schon sehe, dass so ein primitives Gerät wie ein
> Staubsauger, dessen einzige Funktion eigentlich eine mechanische ist,
> einen 32Bit µC braucht ...
>
> Irrsinn.

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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Sehr interessanter Beitrag. Ich habe bei meinen inzwischen drei Platinen 
die Brücke mit dem 100 ohm Widerstand nachgestellt. Meine drei Platinen 
zeigen den gleichen Effekt wie schon oben beschrieben.
In dem ersten Fall fangen die Akkus an zu laden, im zweiten Fall läuft 
leider auch bei mir der Motor nicht an.
Daher halte ich es für unwahrscheinlich dass alle Platinen gleichermaßen 
defekt sind.

von J. S. (pbr85)


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Stefan G. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Was spricht dagegen den Elektromüll von Bosch komplett zu entsorgen und
>> eine eigene Balancerplatine einbzubauen? Dazu einen simplen
>> Ein/Aus-Schalter? Platzmangel?
>>
>> Also wenn ich das schon sehe, dass so ein primitives Gerät wie ein
>> Staubsauger, dessen einzige Funktion eigentlich eine mechanische ist,
>> einen 32Bit µC braucht ...
>>
>> Irrsinn.

Was willst du mir damit sagen?

von S Wein (Gast)


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Hallo! Hänge mit 2 Platinen rum, Akkus falsch getauscht. Nun geht es 
nicht weiter.

Wer weiß wie man die Platine richtig reprogrammiert und wer macht das 
gegen Bezahlung? Ist doch bekloppt den ganzen Müllberg zu akzeptieren!

Vielen Dank für die Rückmeldung!

von Tim F. (borger)


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Hallo zusammen,
Habe oben ein Fehler gemacht. Die Verbindung in Bild dsc-177 zum u6 ist 
falsch.
Das ist der gnd Anschluss den Ic.
Ich habe nun nochmal tiefer die Schaltung des Leistungsteils 
nachvollzogen und angehängt.
Scheint Erstmal einleuchtend zu sein, allerdings verstehe ich den Sinn 
von dem Zweig mit Q8 nicht. Ob das wohl etwas mit dem Laden zu tun hat. 
Und warum ist der gstewiderstand so groß, 20k? Und was u6 für ein 
Bauteil ist, habe ich immernoch nicht raus.

von Stefan G. (rainer_zufall_1)


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Ich freue mich, dass das Thema hier wieder Fahrt aufnimmt. Ich selbst 
komme zwar nicht weiter, kann aber auch nicht akzeptieren, dass es keine 
Lösung geben soll…

von Tim F. (borger)


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Hallo zusammen,
habe gestern nochmal an Pin13 und 14 von µC gemessen, dort kommt kein 
PWM raus. Leider klappt hier auch das 3,3V einprägen nicht so einfach, 
da hier 0Ohm Widerstände benutzt wurden und der µC Ausgang alles auf 0 
zieht.
Naja, und bei weiterem gemesse habe ich dann irgendwie einen Fehler 
gemacht, sodass die 20A Sicherung gekommen ist und nun auch keine 3,3V 
und 12V mehr vorhanden sind.
Und wegen µC neu flashen, wäre hier ein guter Beitrag:
Beitrag "Wie kann man einen ATMEGA328P-PU programmieren?"
Man muss an Miso, mosi, sck, reset und gnd ran.
Wahrscheinlich ist dieser 4polige Steckverbinder dafür zuständig, aber 
ich konnte da nichts dingfest machen, wahrscheinlich fehlt dort eine von 
den genannten Leitungen. Sonst müsste man direkt etas an einen Pin 
löten.

Ich hoffe jemand schafft hier noch den Durchbruch, ich bin erstmal raus.

Gruß Tim

von Praktiker (Gast)


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Hallo

was lehrt "uns" das?

Man ignoriert, zumindest im privaten Umfeld wo man die kosten nicht 
weitergeben kann all diese "hochwertigen" Markenwerkzeuge und kauft sich 
etwas was sich direkt und ohne vorspiegelung falscher Tatsachen als 
China- oder Osteuropa (selten auch mal Türkei) Ware zu erkennen gibt.
Da ist nämlich nicht alles "zur Sicherheit" (fck...) verdongelt bzw. 
kostet ein Vollwertiger Ersatzakku mit aller Elektronik nicht ähnlich 
viel wie das Werzeug selbst.
Und weder Makita, Bosch produziert,also sichert "einfachen" Arbeitern 
und weniger gut ausgebildeten Menschen in Deutschland ein gesichertes 
Einkommen, den Niederlanden, Belgien, frankreich, Schweden...
Was da "Made in Germany, France..." ist sind Büro und Entwicklerjobs - 
also ein Arbeitsplätze für Menschen die sowieso mehr als genug Auswahl 
haben...

Deutsche (West- und Nordeuropäische) Preise - aber keine Produktion und 
schaffung von gesicherten Einkommen in West- und nordeuropa bei denen 
(Menschen - das sind eben nicht irgendwelche Gegenstände) welche bitte 
die überteuerten Produkte kaufen sollen...
Das unterstützt man einfach nicht sondern geht. da es nun mal keine 
Alternativen gibt, halt den ehrlichen und direkten Weg und kauft bei 
denen die offen in Asien Osteuropa, bals Indien Produzieren aber dann 
fairerweise dazu passende Preise aufrufen, bzw. im sinne des Kunden 
(oder sei es wohl eher tatsächlich nur Kostenreduzierung von der der 
bastelnde Kunde aber auch was von hat) handeln.

In anderen Umfeld aber letztendlich sehr ähnlich nennt man das gebaren 
der vorgeblichen  "Made in germany usw." Hersteller "Greenwashing"....

Praktiker

von Tim F. (borger)


Angehängte Dateien:

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Hallo zusammen,
ich musste mein Abenteuer ja abbrechen.
Ich habe bei Ebay einen Staubsauger mit anderem Defekt gefunden und dann 
einfach die Platine getauscht. Nun läuft er wieder und lädt auch.
Auch wenn es eigentlich nur noch ein Häufchen Elend ist, wollte ich euch 
anbieten meine alte Platine als Ersatzteilspender oder sonstiges an 
jemanden zu verschicken, natürlich für Lau, nur die Versandkosten wären 
nicht schlecht.
Bei Interesse gern melden.
Gruß Tim

von Mr W (Gast)



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Guten Abend zusammen !

Ferien, also los und Problem lösen ! Anbei Anleitungen und Dateien, die 
ich im Internet gefunden habe. ABER: bei mir hat das so noch nicht 
funktioniert. Also brauche ich Hilfe von euch Cracks! Bitte Tipps 
hierein, und dann schaffen wir das hier. Um das Ganze besser zu 
verstehen, vielleicht erstmal Video schauen, und dann das unten:
https://yadi.sk/i/SW4APqhLDwz-lw

Schritte:
1.) Man muss erst die BMS outputs (bq77pl900) testen, um herauszufinden, 
ob der Chip noch OK ist.
ZUERST Kabel an der Seite ziehen (siehe Bild 1). Anschließend 
Kondensatoren C1 bis C7 auf der Platine durchmessen (Bild 2).
Das geht wohl mit einem Multimeter
Diodenmodus wäre der richtige Modus. Die Werte sollten ungefähr gleich 
sein. FALLS NICHT, würde Reprogrammierung NICHTS bringen, ATMEGA (Der 
Chip auf der Platine) würde einen Error senden.
Bei mir waren die Werte (C1 286, C2 222, C3 861, C4 860, C5 860, C6 860, 
C7 819). Damit wäre mein Fehler wahrscheinlich schon hier.
Ich schreibe euch trotzdem die Prozedur komplett auf.
2.) DANACH, wenn die Werte OK sind, Dateien für das Flashen des 
Staubsaugers von hier herunterladen: https://yadi.sk/d/GC6NNNHMTdZ0dw
Das ist eine VC.zip-Datei. Die entpacken, da kommen die beiden Dateien 
raus:
Z new.eep
Z nwe.hex
3.) Dann öffnet man das Programm AVRDude (dabei verwendet der Mann die 
Version 3.3). (siehe Bild 3).
4.) Dann braucht man einen Programmierer, ein USBAsp, den man in China 
bestellen kann. Hier gibt es aber verschiedene Varianten leider. Der, 
der vom Mann im Video benutzt wird, ist dieser hier (Bild 4). Meine 
Version hatte am Anfang KEINE PINs auf dem USBAsp, die gab es einfach 
nicht, bei JP1 und JP2 auf dem USBAsp. Die habe ich dann nachträglich 
eingelötet, denn das wäre für die Umstellung von der Geschwindigkeit ? 
der Programmierung notwendig. Naja, leider zu wenig Ahnung davon…Anbei 
das Foto (Bild 5).

5.) NUN wird dieses USBAsp mit den Kontrollpunkten auf dem PCB Board 
(der Staubsaugerplatine) verbunden (siehe Bild 6 und 7).Habe das 
versucht mit verschiedenen Kabeln zu machen, damit man weiß, was mit 
welchem verbunden ist. Habe aber auch nochmal die Belegung beigefügt 
(Bild 8 und 9, im Internet sind die Belegungen der Kabel IMMER 
unterschiedlich).

Verbindungen (fest verlöten):
TP39 (Platine oben links) ist mit dem ISP-Anschluss 1, also MOSI, 
verbunden werden (grünes Kabel).
TP38 (Platine oben links) ist mit ISP-Anschluss 9, also MISO, verbunden 
(1. schwarzes Kabel).
TP41 (Platine oben links) ist mit dem ISP Anschluss 7, also SCK, 
verbunden (weißes Kabel).
TP 37 (auf Platine über dem roten Hochhaus) ist mit dem ISP Anschluss 
10, also GND (Ground) verbunden (2. weißes Kabel). Das spielt ja 
angeblich keine Rolle, welchen Ground man nimmt ?
TP40 (auf Platine rechts oben neben dem roten Hochhaus) ist der ISP 
Anschluss 5, dem RESET, verbunden (2. Schwarzes Kabel).
TP2 (auf der Platine unter dem BMS Chip) ist verbunden mit dem ISP 
Anschluss 2, dem VCC.

Hoffe das kann man einigermaßen verstehen.

6.) DANN sollte man das ganze in den PC einstecken per USB, und 
anschließend das Programm AVRDude starten. Dabei KEINE FUSES verstellen, 
sondern programmieren starten.
Dabei den Prozessor auswählen, der reprogrammiert werden soll 
(Atmega328P), anschließend die beiden VC Dateien hineinladen, HEX und 
EEPROM. Dann den Programmierer wählen, also 1M, wie der Mann das im 
Video (siehe Schritt 7 unten) macht (das war bei mir eben NICHT 
möglich). (siehe Bild 10).

7.) Und DANN sollte die Prozedur schon funktionieren.
Anbei der Link zum Video mit russisch klingender Sprache, das hilft 
nochmal das Ganze zu verstehen:
https://yadi.sk/i/SW4APqhLDwz-lw


Hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter. Wie gesagt, bei mir hat es 
so leider NICHT funktioniert….warum auch immer, vielleicht ist mein BMS 
Chip schon frittiert und ich muss einen neuen einlöten. Das habe ich 
allerdings noch nicht gemacht.

Falls jemand hier einen Fehler findet, bitte Bescheid geben ! Vielen 
Dank !

von Stefan W. (stefan_w555)


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Tim F. schrieb:
> Hallo zusammen,
> ich musste mein Abenteuer ja abbrechen.
> Ich habe bei Ebay einen Staubsauger mit anderem Defekt gefunden und dann
> einfach die Platine getauscht. Nun läuft er wieder und lädt auch.
> Auch wenn es eigentlich nur noch ein Häufchen Elend ist, wollte ich euch
> anbieten meine alte Platine als Ersatzteilspender oder sonstiges an
> jemanden zu verschicken, natürlich für Lau, nur die Versandkosten wären
> nicht schlecht.
> Bei Interesse gern melden.
> Gruß Tim

Hallo Tim, wie hast du die Platine getauscht ? Abgelötet, und wieder 
dran, fertig ? Oder wie oben beschrieben, in der speziellen Reihenfolge 
?

Würde mich mal interessieren....muss ja schon fast in der speziellen 
Reihenfolge sein...

UND die Platine interessiert mich ;-)

Gerne gegen BüWa versenden oder sowas...2 Euro kann man investieren...

von Tim F. (borger)


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Hallo Mr W,
toller Beitrag vielen Dank.

Zu deinem Schritt 1, ich verstehe den Mann ja leider nicht, aber ich 
denke dass er vielleicht eher den Zustand der Outputs des bq77pl900 
untersuchen will. Natürlich könnte auch sein, dass die Kondensatoren 
einen Kurzschluss haben, aber wenn bei der Diodenmessung die Anzeige 
immer ungefähr gleich sein soll, dass hört sich so nach z.b. der 
Bodydiode eines Mosfets am Output an.

Aber wenn du denkst, dass dein Laderegler defekt ist, kannst ja einfach 
einen neuen einbauen:
https://www.digikey.de/product-detail/de/texas-instruments/BQ77PL900DLR/296-23520-1-ND/1880931

Kannst ja auch kontrollieren, ob der Laderegler denn den Ladetransistor 
freigibt, habe ich weiter oben auch schonmal beschrieben. Das wäre auch 
noch ein Indiz für einen defekten Laderegler.

Das mit der µC Programmierung hört sich ganz gut an, nur bin ich leider 
nie so weit gekommen, da meine Platine vorher zerstört wurde.


Hallo Stefan W.
ich habe den Stecker für die Messleitungen zu den Akkus abgezogen, dann 
Plus und Gnd abgelötet. Hier kann man übrigens den dicken Lötkolben 
nehmen und evtl. etwas gutmütig über temperieren ;-)
Neue Platine ran. GND anlöten, dann den Stecker ran und dann Plus 
anlöten.

Die Platine schicke ich dir gern, aber was ist BüWa?
Können  wir auch über PN klären.

Gruß Tim

von Tim F. (borger)


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Achso Mr W.
eine Sache noch, du könntest auch einmal die ganzen Einzelspannungen der 
Akkus Messen, wenn die nicht alle gleich sind, dann wäre das ein Zeichen 
für defekte akkus oder dafür, dass der Laderegler nicht mehr regelt, 
also defekt ist.
Und das kömntest du übrigens auch über die Kondensatoren messen, 
allerdings im Spannungsmessmodus nicht mit der Diodenmessung.

von Daniel F. (per48or)


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Mr W schrieb:
> https://yadi.sk/i/SW4APqhLDwz-lw
>
> Hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter. Wie gesagt, bei mir hat es
> so leider NICHT funktioniert….warum auch immer, vielleicht ist mein BMS
> Chip schon frittiert und ich muss einen neuen einlöten. Das habe ich
> allerdings noch nicht gemacht.
>
> Falls jemand hier einen Fehler findet, bitte Bescheid geben ! Vielen
> Dank !

Hallo Zusammen,
ich hab hier nen Bosch Athlet 32.4 V (BBH73260K) mit dem gleichen 
Problem.
Das Teil ist angeblich umgefallen und seitdem lädt er nicht mehr (keine 
Reaktion) und beim Einschalten blinkt Akku leer.
Da ich auf der Platine an den Bauteilen keinen Fehler gefunden hab hab 
ich als letzten Versuch den ATMEGA328PB wie von "Mr W" beschrieben 
programmiert, die Übertragung hat funktioniert (aber Warnung dass die ID 
nicht stimmt, hab ich mit dem Parameter -F ignoriert). Natürlich war es 
das falsche File für das Gerät, nach dem EEPROM-Programmieren hat gleich 
mal die 30A-Sicherung auf dem Board ausgelöst :-O
Aber immerhin blinkt jetzt die Ladeleuchte wieder, nur der 
Einschaltknopf hat jetzt keine Reaktion mehr.
Ich denke also der Fehler ist wirklich eine Softwaresache.
Hat jemand zufällig passende Files für den Athlet 32.4V?

von Chris O. (lupin_iii)


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Hallo!

Daniel F. schrieb:
> ich hab hier nen Bosch Athlet 32.4 V (BBH73260K) mit dem gleichen
> Problem.

Tja, echt verdächtig. Ich habe zwei Wochen nach dir auch einen Bosch 
Athlet 32.4 V (BBH73260K) vor mir liegen. Selbes Symptom: "Akku leer" 
blinkt. Ich habe die Zellen einzeln gemessen. Alle bis auf eine waren 
bei ca. 3,4V, eine einzige knapp unter 3V (2,98V gemessen). Über das 
Ladegerät lässt er sich nicht laden. Ich habe daher die Zellen direkt 
mit einem Labornetzteil geladen. Zuerst die eine auf auch ungefähr 3,4V, 
dann alle in Serie auf 36V (mit Kontrolle zwischendurch, dass sie alle 
ähnlich bleiben, da bei direkt in die Zellen reinfahren kein Balancing 
stattfindet). Das Verhalten hat sich bisher noch nicht geändert. "Akku 
leer" blinkt immer noch. Ich werde noch bis 37,8V gehen (9 Zellen x 
4,20V, Maximalspannung für die verbauten 18650er Zellen). Bezweifle 
aber, dass das noch was bringt.

Hier dürfte tatsächlich ein Software-Lock implementiert sein, der 
entweder vollkommen unabhängig vom defekten Akku anschlägt (ich habe auf 
meiner Suche jede Menge Berichte von kurz nach zwei Jahren "kaputt" 
gegangenen Bosch Akkusaugern gefunden), oder eine Software, die sich 
merkt, dass der Akku etwas hatte, und damit Akkutausch verhindert. 
Beides Praktiken, die definitiv verboten gehören.

Falls jemand die Hex-Files für den BBH73260K hat, wäre ich aber froh. 
USBasps habe ich in mehrfacher Ausführung herumliegen, weil ich die 
immer wieder für Projekte brauche.

Und um meinen Frust loszuwerden: ich bin von Bosch über die Jahre immer 
mehr enttäuscht worden. Bosch "blau" Werkzeuge gehen grade noch, Bosch 
"grün" ist inzwischen oft wackelig und nur noch Plastik, und bei allem 
Bosch was nicht Werkzeug ist kommt mir oft vor, dass ich nicht viel mehr 
bekomme als wenn es bei Hofer (Aldi für die Deutschen ;) ) oder Lidl 
einen Aktionsartikel gibt.

von Tim F. (borger)


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Hallo Chris O.,
Ich kann dir zwar leider kein hexfile übergeben, aber mein Mitgefühl 
aussprechen. :-)
Also nach deinem und dem vorherigen Beitrag von Daniel F. sieht es ja 
tatsächlich so aus, als würde die Firmware des uC verhindern, dass das 
Gerät wieder läuft.
Einerseits kann ich mir vorstellen, dass sich ein Hersteller denkt, 
lieber alles abschalten, bevor was passiert und Leute verletzt werden...
Hört man ja auch des öfteren von einigen bms, dass die abschalten, 
sobald irgendetwas nicht stimmt.
Andererseits finde ich, dass es echt schlechte Praxis ist, da keinen 
Reset mit einzubauen.

Ich drücke dir die Daumen und falls du Fortschritte machst, würden die 
mich sehr interessieren.

Gruß Tim

von Master K. (masterkey)


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Hallo,

stehe davor bei meinem Athlet 25,2V die Akkus zu tauschen. Es gibt ein 
Video auf Youtube wo einer Sony VTC6 verwendet. Diese sind zur Zeit 
leider sauteuer. Kann ich auch andere Zellen nehmen. Ich könnte 7 
Samsung INR 30Q mit 2900mAh für knapp 50 Euro bekommen. Würden die 
passen oder muss ich noch auf den Entladestrom achten? Was sind denn 
original für Akkus verbaut in den Athleten?

von J. S. (pbr85)


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Master K. schrieb:
> Hallo,
>
> stehe davor bei meinem Athlet 25,2V die Akkus zu tauschen. Es gibt ein
> Video auf Youtube wo einer Sony VTC6 verwendet. Diese sind zur Zeit
> leider sauteuer. Kann ich auch andere Zellen nehmen. Ich könnte 7
> Samsung INR 30Q mit 2900mAh für knapp 50 Euro bekommen. Würden die
> passen oder muss ich noch auf den Entladestrom achten? Was sind denn
> original für Akkus verbaut in den Athleten?

Nimm die Molicel INR18650-P26A, extra für Hochstromanwendungen in 
Werkzeugen gedacht.

Habe sie als Einzelzelle in einem Akkuschrauber, aber erst vor einigen 
Tagen eingebaut und kann daher noch keine Erfahrungswerte liefern.

Soll aber sehr gut sein, schaut man sich die Tests an.

: Bearbeitet durch User
von Armin X. (werweiswas)


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Master K. schrieb:
> Ich könnte 7 Samsung INR 30Q mit 2900mAh für knapp 50 Euro bekommen.

Haben beide etwa dieselben Leistungsdaten, wobei die VTC6 vielleicht 
einen Ticken besser ist.

Bosch will halt wahrscheinlich nicht, dass ihr Name in einem der 
Akku-Feuer- oder -Explosionsthreads auftaucht...

Dazu passt folgendes:
Chris O. schrieb:
> Alle bis auf eine waren bei ca. 3,4V, eine einzige knapp unter 3V (2,98V
> gemessen). Über das Ladegerät lässt er sich nicht laden. Ich habe daher
> die Zellen direkt mit einem Labornetzteil geladen. Zuerst die eine auf
> auch ungefähr 3,4V, dann alle in Serie auf 36V (mit Kontrolle
> zwischendurch, dass sie alle ähnlich bleiben, da bei direkt in die
> Zellen reinfahren kein Balancing stattfindet).

Wenn eine Zelle mal(im Leerlauf) unter 3V runter ist und die Anderen 
noch über 3,4V haben sollten alle neu gemacht werden! Da hilft keinerei 
Ballancen mehr weiter.Na Gut, kurzzeitig vielleicht.

von Tim F. (borger)


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Moin zusammen,
Pass bloß beim Löten auf, die Batterie-interne Verbindung kann dabei 
auch aufgelöst werden.
😁
Viel Erfolg!

von Chris O. (lupin_iii)


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Armin X. schrieb:
> Wenn eine Zelle mal(im Leerlauf) unter 3V runter ist und die Anderen
> noch über 3,4V haben sollten alle neu gemacht werden! Da hilft keinerei
> Ballancen mehr weiter.Na Gut, kurzzeitig vielleicht.

Der Unterschied zwischen 3,4V und 3,0V ist spannungsmäßig vielleicht 
groß, aber wegen der Entladekurve von Li-Ionen-Akkus energiemäßig 
minimal. Der Drop von 3,4 auf unter 3,0 geht extrem schnell. Beschädigt 
sind die Zellen bei 3,0V auch noch nicht. Ich habe schon viele 
Akku-Packs verschiedenster Geräte zerlegt (18650er oder Pouch-Zellen). 
So ziemlich alle Zellen die über 2,5V haben, funktionieren noch 
einwandfrei. Vielleicht nicht wie neu, aber Kapazität und 
Innenwiderstand sind immer noch in der Nähe der Spezifikationen, und die 
Selbstentladung so niedrig, dass sie Monate lang auf Storage-Ladung 
(3,7-3,8V) herumliegen können, ohne geprüft werden zu müssen.

Zur Firmware, für die, die es interssiert:
Ich konnte aus meinem Bosch Athlet 32.4 V (BBH73260K) übrigens Progmem 
und EEPROM des AVR auslesen und disassemblen, könnte es also mit 
Änderungen wieder zurück flashen. Aber ohne Vergleich mit einem nicht 
"ge-brick-ten" Gerät bringt das recht wenig, besonders wenn man hört, 
dass eine falsche Firmware/Einstellung das Gerät zum Abrauchen bringt.
Gibt es jemanden, der seinen (funktionierenden) Sauger nach Auslesen des 
AVRs absichtlich bricken will? For science!

von Bernd K. (bmk)


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Ein Tipp von mir, wie man günstig an Hochstromakkus von Sony kommt:

https://www.nkon.nl/de/rechargeable/li-ion/18650-size/sony-us18650vtc5a-flat-top-reclaimed.html

Meine Erfahrung: Es handelt sich durchweg um neue Akkus, die bereits 
konfentioniert waren und wieder aufgetrennt wurden. Sie haben alle die 
typischen Punkte vom Punktschweissen, sind aber sonst unversehrt.

Jedenfalls hatten alle Zellen, die ich erhalten habe, die volle 
Kapazität und  den angegebenen Innenwiderstand.

von Master K. (masterkey)


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Die Molicel INR18650-P26A sind heute geliefert worden :-) Jetzt kanns 
los gehen. Mir ist nur noch nicht ganz klar in welcher Reihenfolge ich 
die Akkus jetzt tauschen muss. Gibt es irgendwo ein Video oder eine 
andere Anleitung wo das richtig beschrieben ist? Gibt ja schon viele 
Anleitungen, aber die Kommentare darunter tragen eher zur zusätzlichen 
Verwirrung und Verunsicherung bei.

Vielleicht hilft auch schon zu verstehen was genau nicht passieren darf. 
Geht es darum, dass der EEPROM nicht stromlos werden darf?

Und ich lese auch immer wieder, dass man den EEPROM sichern kann und im 
Notfall wieder flasht. Was braucht man denn dafür für Equipment?

von Master K. (masterkey)


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Ich hab jetzt nochmal, bevor ich starte, versucht herauszufinden wie man 
die Akkus richtig tauscht ohne den EEPROM-Fehler zu machen. Leider ist 
es überhaupt nicht klar weil überall etwas anderes geschrieben wird.
Bei Youtube schreibt Gergely Král vor zwei Monaten unter dieses Video 
https://www.youtube.com/watch?v=SwQ_74Rsa5I
"I disconnected the black negative terminal first, then the wide battery 
connector and finally the red positive terminal. After spot welding the 
new cells I reconnected them in the reverse order."
Angeblich hat es funktioniert.

Gerald H. schreibt hier im Forum am 19.02.2021:
> Pfeil = Inbetriebnahme mit neuen Zellen leicht schräges ansetzen des
> Steckers an den Controller.
> Rechts Blau Rot ist ein Temperaturfühler an Zelle 1 Schwarz ist der
> Mittenanschluss Zelle 1-2 Weiß  Mittenanschluss Zelle 2-3 Grau ganz
> links Mittenanschluss Zelle 6-7.
> Den Stecker nach Zellentausch leicht schräg ansetzen so damit Schwarz
> als erstes dann weiß als zweites bis grau Zelle 6-7 an den Controller
> ankommt.
> Beim Zellen ausbau Erst das dicke Plus Kabel ablöten. Dann den Stecker
> leicht schräg rausnehmen damit Grau als erstes vom  Controller getrennt
> wird!

Muss ich die Akkus vorher eigentlich komplett aufladen. Ich habe meine 
mal durchgemessen und sie zeigen alle die gleiche Spannung von 3,67V an. 
Würde sie ungern laden wenn das nicht zwingend notwendig ist weil ich 
nur so ein single-Slot Ladegerät habe.

von J. S. (pbr85)


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Master K. schrieb:

> Muss ich die Akkus vorher eigentlich komplett aufladen. Ich habe meine
> mal durchgemessen und sie zeigen alle die gleiche Spannung von 3,67V an.
> Würde sie ungern laden wenn das nicht zwingend notwendig ist weil ich
> nur so ein single-Slot Ladegerät habe.

Ich würde sie schon so weit angleichen wie möglich. Alle parallel 
zusammenlöten und dann einen fast vollen Zyklus fahren. Entladen bis 
~2,8V und dann aufladen bis 4,1V.

von sit (Gast)


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Hallo zusammen,

bin auf der Suche nach den Hexfiles für den Bosch Athlet 32.4 V 
(BBH73260K).
Hat die jemand bzw. weiß jemand wo ich diese finden kann?

USBasps habe ich.

Zustand der Zellen sieht top aus alle haben ca. 4,00 V. Gerät lädt 
jedoch einfach nicht mehr und schaltet man Ein leuchtet nur jeweils eine 
LED.

Danke Euch!

von Stefan M. (Firma: Moritz Messeorganisation) (messe_event)


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Moin an alle Elektroniker,
bei mir waren die Kabel zur elektrischen Bürste abgeschert - 
Konstruktionsfehler hinter der Manschette, habe die Kabel nach außen 
gelegt.
Gerät lädt und läuft einwandfrei,

aber die Bürste bekommt von der Platine keinen Strom mehr.

Kann es an einer der Sicherungen F1 / F2 liegen?
Wer hat einen Lösungsansatz, weil das ja nur an einem Pfennigartikel 
liegen kann, bzw. wie aktiviere ich die Sicherungen wieder.

Bin leider nur ein doofer Kaufmann mit Basteltalent....

Lieben Dank vorab.
Stefan Moritz

von sit (Gast)


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Hallo zusammen,

hat keiner eine Idee das BMS von der Akkuplatine des Bosch Athlet 32.4 V 
(BBH73260K) zurückzusetzen?

Facelift 9C_30Q BR
H/W: R3.0
S/W: V2

Akkus sind soweit alle ok.

Wäre um jeden Hinweis dankbar...

Grüße sit

von Florian G. (florian_g)


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sit schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> bin auf der Suche nach den Hexfiles für den Bosch Athlet 32.4 V
> (BBH73260K).
> Hat die jemand bzw. weiß jemand wo ich diese finden kann?
>
> USBasps habe ich.
>
> Zustand der Zellen sieht top aus alle haben ca. 4,00 V. Gerät lädt
> jedoch einfach nicht mehr und schaltet man Ein leuchtet nur jeweils eine
> LED.
>
> Danke Euch!

Guten Abend,

stehe genau vor dem gleichen Problem......

Schaltet man EIN leuchtet LED2 und LED5 blinkt :-(

ach ja, der Bosch Athlet 32.4 V hat einen Atmega 328PB.
Vielleicht hilft hier folgender Beitrag:
Beitrag "Atmega328PB benötige flash Hilfe"


Gruß
Florian

: Bearbeitet durch User
von Alex (Gast)


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Kannst du mir bitte einen link senden ?...wo kann ich ein Ersatzakku 
kaufen ?

von Matthias (Gast)


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Ich habe jetzt auch einen "Bosch Zoo'o" hier und der funktioniert zwar, 
aber saugt bei der Turbo Stufe nur etwa eine Minute und dann stellt der 
sich ab und lässt sich auf keiner Stufe wieder anschalten bis der wieder 
geladen wurde, obwohl die Akkus alle noch auf 4,02V bis 28V fürs ganze 
Pack sind.

Ich werde meine Erkenntnisse hier mal nach und nach veröffentlichen:

Erster Schritt:

Die 4-polige Buchse ist mit dem atmega328p verbunden und zwar sind die 
TXD und RXD pins dort ausgeführt. GND gibts dort auch noch und den 
übrigen Pin konnte ich leider nicht zuordnen.

Eine Ausgabe über den TXD pin gibt es leider nicht (ich hoffte auf 
debugging Informationen). Ich habe auch alle möglichen Daten über den 
RXD pin geschickt, habe aber auch keinerlei Reaktion auf irgendwas 
bekommen.

Als nächstes werde ich mich an den I²C Bus hängen und da mal 
mitschneiden.

von Sven (sven_770)


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Hallo zusammen.

Ich lese hier schon eine ganze Weile mit, da ich meine Zellen bei dem 
Athlet25,2 auch tauschen muss. In der letzten Zeit hilt der Sauger ca. 2 
min. und dder Akku war  am Ende. Nun läd er nicht mehr und es tut sich 
auch rein gar nichts.
Zerlegt ist er schon seit Wochen, mehr nicht

Gibt es denn hier schon irgendwelche positiven Ergebnisse?
Ich lese hier  nur, dass der Sauger nach dem Akkuwechsel nicht mehr 
lebt.

Gruß, Sven

von Helmut M. (helmut_m81)


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Hallo Sven,

mein Athlet 25.2V hatte den Umbau überlebt. Zuerst B+ auslöten dann BMS 
Stecker ab und zuletzt B- auslöten. Nach Umbau der Zellen alles in 
umgekehrter Reihenfolge wieder verbinden.
Ich hatte jedoch mit dem Tausch der Zellen nicht gewartet bis gar nichts 
mehr ging.

Gruß
Helmut

von Horstmann (Gast)


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Kann ich dem Thread entnehmen, dass der Bosch Athlet für Otto 
Normalanwender ein Wegwerfprodukt ist? Wie lange hält ein Akkusatz?

von sven_770 (Gast)


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Helmut M. schrieb:
> Hallo Sven,
> mein Athlet 25.2V hatte den Umbau überlebt. Zuerst B+ auslöten dann BMS
> Stecker ab und zuletzt B- auslöten. Nach Umbau der Zellen alles in
> umgekehrter Reihenfolge wieder verbinden.
> Ich hatte jedoch mit dem Tausch der Zellen nicht gewartet bis gar nichts
> mehr ging.
> Gruß
> Helmut

Hallo Helmut,

Dankeschön für deine schnelle Antwort.
Den BMS Stecker habe ich nun schon abgezogen. Die Verdrahtung zu dem 
Akkupack ist komplett noch vorhandenen. So liegt das Gerät nun schon 
einige Tage in der Werkstatt. Denkst Du, es spielt eine entscheidende 
Rolle, dass dieser nach der + Leitung erst gezogen werden darf?
Ich hatte mir auf YouTube ein Video zum Akkuwechsel angesehen und es 
schien so unproblematisch. Natürlich das was ich hier lese, scheint ja 
eine einzigs Dilemma zu sein. :-/

Gruß Sven

von sven_770 (Gast)


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Es scheint wohl so. Ich bekam diesen Staubsauger geschenkt und der 
Vorbesitzer ließ die Akkus schon einmal fachgerecht Taschen. Die Aussage 
von diesem Vorbesitzer lautete,dass die Akkus nicht lange gehalten 
haben. Es sind Samsung Akkus  momentan verbaut mit 2900 mAh.
Ich wollte diesen eigentlich nur für die Werkstatt haben. Im Haus habe 
ich einen Akkusauger von Xiaomi und ich bin von diesem Produkt mehr als 
begeistern was Preis Leistung betrifft.
Liebe Grüße

von Volker Giesing (Gast)


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Hallo Mr W (Beitrag vom 16.07.2021),
wenn ich das richtig sehe, hast Du VCC an TP25 und nicht an TP2 
angelötet.
Das steht auch im Unterschied zur Belegung im Video (an TP2 angelötet).
Grüße V

von Hannes_m (Gast)


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Hallo,

hab jetzt auch so einen Staubsauger vor mir liegen. Scheint ja 
komplizierter zu sein als man glaubt. Hatte die Akkus gewechselt und er 
lässt sich nicht mehr einschalten. Motor läuft kurz an und dann aus. Und 
laden am Ladestecker geht nicht.
Hat jemand eine Idee, wie man das Ding einfach ohne die ganze Platine 
zum laufen kriegen kann, nur ein/aus, ne einfache Schaltung das die 
Akkus nicht in den Spannungsbereich kommen wo sie kaputt gehen?
Wäre irgendwie schade jetzt alles wegwerfen zu müssen.

Gruß
Hannes

von Mia (Gast)


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von Heiner W. (Gast)


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Hannes_m schrieb:
> Wäre irgendwie schade jetzt alles wegwerfen zu müssen.

Genau so ist das gedacht. Ist der Akku platt, kann das Teil in die 
Tonne. Du darfst den Rödel neu kaufen und mit kaufen und wegschmeißen 
den Planeten aktiv vermüllen.

Wer Akku kennt, kauft Kabel. Das hast du jetzt sicherlich gelernt.
Also sehe die Erfahrung positiv!

von Uli S. (uli12us)


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Wenn in so nem Saugstauber hochkapazitive Akkus verbaut sind, wunderts 
nicht, dass die schnell platt sind. Die in solchen Teilen verbauten 
Motoren schlucken viel Strom, das ist weit mehr, als die Akkus 
verkraften. Da ists besser Akkus mit 2 bis maximal 2,5Ah zu nehmen, die 
verkraften normalerweise 20A, manche sogar noch mehr.

Beitrag #7337817 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7337818 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas R. (thomasr)


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NorbertHarris schrieb im Beitrag #7337818:
> Das muss nicht die sony sein, jede china 18650 tuts auch.

NEIN!

Das kann man unmöglich so stehen lassen!

Die Stromaufnahme des Motors liegt je nach Version bei 10 bis 20A. 
Diesen Strom müssen die Zellen DAUERND können sonst leben diese nicht 
sehr lange. Also nicht jede Billigzelle sondern nur hochstromfähige!

Eine gute Quelle für hochstromfähige 18650er sind die Zellen aus Lidl 
oder Aldi Werkzeugakkupacks, 5 Zellen für € 17 ist ok (ohne 
Versandkosten!)

von Hubert (ontracker)


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Hallo, ich bin neu hier und habe versucht, mich über den Akkutausch zu 
informieren. Die beschriebenen Zusammenhänge sind nachvollziehbar und 
doch sind die Informationen meiner Meinung noch nicht ausreichend, um 
bei allen Geräten erfolgreich die Akkus zu tauschen.
Ich habe aus Neugier bei einem noch schwach funktionsfähigen 25,2V 
einfach mit der Prozedur von Gerald alte Akkus gegen neue ersetzt und es 
hat sofort funktioniert, keine Ahnung warum. Ich habe nicht mal auf die 
Zellenspannung aufgepasst, evtl. hats einfach nur gepasst, leider kann 
ich es nicht mehr nachvollziehen.
Das nächste Gerät war ein 32V bei dem nur noch beim einschalten wie bei 
Florian G. LED2 leuchtet und LED5 blinkt. Ich habe dann die 
Zellenspannungen gemessen und eine war 0,3V niedriger als alle anderen 
(3,6 zu 3,9). Das würde evtl. bedeuten, daß tatsächlich kein Balancen 
stattfindet, obwohl der bq77pl900 ja eigtl. genau dazu da ist und das 
laut Beschreibung auch kann hätte ich gemeint.
Im Unterschied zur erfolgreich restaurierten Maschine mit 25V hat die 
32V (Platine: Facelift 9C_30Q BR) zwischen den Zellenanschlüssen und dem 
bq77pl900 einzelne SMD-Dioden.
Kurzerhand habe ich + abgelötet, den Zellenstecker abgezogen und die 
eine Zelle nachgeladen, dann wieder angesteckt und + angelötet. Alles 
war wie vorher, also habe ich gemeint, ich muss Pin 4 am Atmel (PB) 
erden zum zurücksetzen. Hat aber nichts geändert. Also dachte ich ich 
muss das Eeprom bearbeiten. USBAsp und Avrdude besorgt, umgeschrieben 
auf den PB-Atmel und irgendwo habe ich ein 32V-Eeprom gefunden (eeprom 
32V huevii 1.eep). Kabel angelötet und zusammengesteckt. Mr W hat dazu 
ja ausführlich gepostet. Die Kondensatoren habe ich nicht gemessen, 
evtl. war das ein Fehler. Ich habe keine Ahnung wozu das Hex-file gut 
ist aber das habe ich einfach mal ausgelesen und später verwendet. Dann 
habe ich das Eeprom ausgelesen und mit dem "eeprom 32V huevii 1.eep" 
verglichen. Da waren einige Unterschiede. Ich habe dieses geschrieben (5 
Volt), aber bei der Verifizierung waren immer Fehler an verschiedenen 
Stellen, egal, ob ich mit oder ohne + angelötet oder mit oder ohne 
Stecker angesteckt geschrieben habe. Irgendwann wars mir egal und ich 
habe geschrieben, zusammengesteckt und gelötet und dann den Ladestecker 
angesteckt und habe direkt gehört, wie alle oben genannten SMD-Dioden zu 
den Zellen geknackt haben, also game over. Das ist meine Geschichte. 
Vielleicht hilfts jemandem und kann weitere Infos anbieten.
Ich werde mir noch ein paar gebrauchte besorgen zum weiteren 
Erkenntnisgewinn. Schade ist, daß es so viele verschiedene Platinen und 
Stände gibt, z.B. "32.4V_VTC6 BYD BR" und "32.4V_VTC6 BYD BrOFF".
Der Schlüssel zum Zellentausch muss doch eigtl. der 4-plige Stecker sein 
(Matthias), die machen sicher am Fließbandende was damit, sonst wäre der 
nicht drauf. Die TP's sind durch die Lötpunkte meiner Meinung nach nicht 
für Batteriekontakte geeignet.

von Markus (maga1027)


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Hallo,

ich habe auch einen Bosch Athlete mit 32V, der nicht mehr laden will 
(und nur blinkt wenn man ihn versucht anzuschalten).
Ich wäre an dem EEPROM und FLASH files interessiert. Leider konnte ich 
die beschriebene Datei (eeprom 32V huevii 1.eep) nirgends finden ...
Könnte jemand einen Link hier posten?

Besten Dank,
Markus

von Hubert (ontracker)


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Das ist die Datei, nur Eeprom (32V!!!). Ich habe den Verdacht, daß die 
nicht für alle geeignet ist oder evtl. garnicht funktioniert. Sobald ich 
eine habe die geht und auch eindeutig zu einer Zellspannung und Platine 
zuweisbar ist werde ich diese evtl. zur Verfügung stellen.

von Michał (msztula)


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Czy posiada ktoś dobry wsad do wersji 28V bardzo pilnie potrzebuje

Hat jemand einen guten eeprom für die 28V-Version, der wird dringend 
benötigt?

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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Hallo zusammen,

habe auch das Problem, dass der Akku nicht geladen wird nach 
zellentausch. Aber die original zellen waren völlig runter, daher vermtl 
safe mode.

Kam jmd weiter mit dem flashen des eeproms? (die FW zu flashen macht 
imho wenig Sinn...). Oder kennt ne Seite die sich damit "konkreter" 
befasst, also dem Fix diverser Athleten?

Ich habe im Umfeld noch 3 Athleten 25,4V aus denen ich dumps ziehen 
könnte (aber nur wenn das Aussicht auf Erfolg bietet). Toll wäre auch 
nen Attiny oder so den man auf den I2C setzt und dem uC "alles gut" 
vorgaukelt :)

Danke, Klaus.

von Klaus R. (klaus2)


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...nix, niemand weiter gekommen? Na dann will ich mal schauen wann ich 
die Zeit finde, dem Zweitsauger die EEPROM Daten zu entlocken.

Klaus.

von Michał (msztula)


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Ich warte immer noch darauf, dass jemand mein Modell voranbringt, wie 
auf dem Foto, ich warte auf einen Blitz, was ist das U6-System, kein 
Strom am Eingang des 7812-Stabilisators, Q15, Q16 war kurzgeschlossen 
und ich habe ersetzt Q8, es war übrigens gut, ich habe den Atmega 
verbrannt

von Michał (msztula)


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Eeprom wersja 25.2V

von Klaus R. (klaus2)


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Michał schrieb:
> Eeprom wersja 25.2V

Thx a lot. Which model is it exactly? Have you been successful in 
reactivating bricked vacuum cleaners (Led 1 blinking) by reflashing?

Klaus.

von Michał (msztula)


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Ich weiß nicht, warum mein Atmega beschädigt war, ich habe ein neues 
bestellt, aber ich konnte den internen Oszillator nicht einstellen, 
jetzt habe ich es eingeschaltet und es funktioniert 🙂 Soft-Version 25,2 
V, ich habe lange nach einer Soft-Version für 28 V gesucht, weil es so 
auf der Vorderseite steht, Grüße aus Polen

von Klaus R. (klaus2)


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Ok, Danke für deine Antwort & Glückwunsch! Grüsse gen Polen!

Klaus.

von Michał (msztula)


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mein Modell, auf das ich BCH65POWER / 03 hochgeladen habe. Der Autor der 
Software hat das Modell nicht geschrieben

www.elektroda.pl/rtvforum/topic3978791.html

von Michał (msztula)


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Ich habe den Staubsauger geladen, nach dem Starten funktioniert er, zwei 
Ladeleitungen sind sichtbar, ich habe den 1. Gang eingelegt und den 
Staubsauger nach 23 Minuten entladen gelassen

Etwas zu kurz dürften 80 Minuten sein, ich frage mich, ob es an eine 
Batterie oder an der Software liegt

: Bearbeitet durch User
von Lena S. (lena_s)



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Hallöchen allesamt, ich habe bei meinem  Bosch Athlet BCH6L2560 25,2V 
auch die Li-Zellen getauscht, hat alles ohne Probleme geklappt ! Nach 
einiger Zeit, vielleicht 20 Ladezyklen, hat der Sauger die Funktion 
verweigert. Das Laden  ging noch, aber sonst gab es nur das schon viel 
zitierte Blinken der „Low-Batt“ LED. Auch das Flashen des Atmegas und 
dessen EEprom brachte nichts.
Da ich den Fehler nicht lokalisieren konnte, fing ich an den Schaltplan 
den Schaltung rauszufrickeln.
Ich habe dann alles was mir wichtig erschien mit Eagle dokumentiert. So 
hatte ich dann den Schaltplan um die Platine verstehen zu können, nur 
war kein Hardwarefehler für mich zu erkennen und zu messen.
Schritt für Schritt habe ich dann mit der Arduino IDE ein Testcode 
geschrieben und dem Schätzchen wieder Leben eingehaucht.
Der Staubsauger funktioniert wieder, auch der BQ 
Batterieüberqachungschip reagiert  so wie im Datenblatt beschrieben. Die 
aktuellen Spannungen der einzelnen Zellen etc kann ich alle problemlos 
auslesen. Die einzige Funktion die ich nicht zu laufen bekomme, ist die 
Stromabfrage vom BQ, die Werte tanzen unlogisch in der Gegend herum. Ich 
weiß nicht, ob ich da was falsch mache oder falsch verstehe, aber so 
kann ich nicht sicher sagen, ob dies der ursprüngliche Fehler von der 
Hardware ist, oder ob der Hersteller einen „Todestag/Kriterium“ im 
EEprom hinterlegt hat.
Auf jeden Fall funktioniert der Staubsauger wieder, aber OHNE 
Stromüberwachung bei der Entladung. Ich glaube meine Software ist ein 
nützliches Tool, um die Leistungselektronik des Gerätes zu testen. Ihr 
könnt euch den Code AUF EIGENE GEFAHR zu testen herunterladen. 
Vielleicht bekommt ihr noch mehr heraus, oder könnt sogar eine neue 
Software für den Staubsauger schreiben.
Hier habt Ihr auf jeden Fall schon mal wichtige detaillierte Unterlagen 
zur Schaltung … ja ich weiß, schön geht anders ;).
- die Hilfe für den Stromlauf habe ich mit Gimp gezeichnet (beinhaltet 
die Messpunkte zum flashen)
- den weitgehendst fertigen Schaltplan habe ich mit Eagle erstellt.
- geflashed habe ich mit der Arduino IDE und einen USBasp.

von Georg (georgklaus)


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Hallo,

hat es eigentlich schon jemand geschafft eine funktionierende Flash 
Datei aus einem 32,4V Modell zu bekommen?

von Daniel F. (per48or)


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Lena S. schrieb:
> ...
> - die Hilfe für den Stromlauf habe ich mit Gimp gezeichnet (beinhaltet
> die Messpunkte zum flashen)
> - den weitgehendst fertigen Schaltplan habe ich mit Eagle erstellt.

Wow, ich hätte nie gedacht dass sich jemand die Arbeit macht das Ding zu 
debuggen und auch noch sauber dokumentiert und obendrein ne 
Alternativsoftware dafür schreibt. Meinen größten Respekt dafür!

Ich hab zum Öffnen der beiden Files von Lena S. Eagle und GIMP bei mir 
installiert, für alle die das nicht haben hab ich die exportierten PDFs 
hier im Anhang.
Vielleicht macht sich ja jemand die Arbeit und führt das Projekt für die 
32,4V-Version der Sauger weiter ;-)

von Klaus R. (klaus2)


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Daniel F. schrieb:
> Alternativsoftware

Ist die operativ nutzbar für den Saugerbetrieb oder nur IO test?

Klaus.

von Stefan M. (Firma: Moritz Messeorganisation) (messe_event)


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Moin Lena_s,

hast Du vielleicht herausgefunden, welches Teil die Stromversorgung der 
Klopfbürste ansteuert? Die Bürste funktioniert, wenn ich Strom extern 
anlege, aber von der Platine kommt kein Strom.
Bin leider nicht der Elektroniker und kann deshalb nicht nachverfolgen, 
wohin die beiden Drähte der Bürste auf der Platine evtl. ein Problem 
generieren.
Danke für die Hilfe.
LG
Stefan Moritz

von Lena S. (lena_s)


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Hi, ich kenne die 32,4 V Version nicht, aber ich vermute das die Platine 
identisch ist und nur die Werte der PWM-Steuerung in der Software 
angepasst werden. Wenn jemand ein Foto vom 32,4er hochlädt kann ich ja 
mal drauf schauen und meine Einschätzung dazu geben.

von Klaus R. (klaus2)


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Stefan M. schrieb:
> Die Bürste funktioniert, wenn ich Strom extern
> anlege, aber von der Platine kommt kein Strom.

Wo misst du das, AN der Platine? Oft geht das Kabel im flexiblen Fuß 
einfach kaputt.

Klaus.

von Lena S. (lena_s)


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Klaus R. schrieb:
> Daniel F. schrieb:
>> Alternativsoftware
>
> Ist die operativ nutzbar für den Saugerbetrieb oder nur IO test?
>
> Klaus.

Also mit der Software kannst du die FET's des Saugers, den Vakuum- und 
Bürstenmotor, auf Funktion testen. Alle drei Stufen von ECO-TURBO sind 
implementiert. Nur die blauen LEDs werden nicht angesteuert.

!! Ich habe die Software NICHT auf ihr Lade-/Entladeverhalten getestet, 
theoretisch sollte die Batt-Überwachung im Standalone mode sein und 
funktionieren, aber ich habe den Code nur zum Testen geschrieben und 
übernehme keinerlei Sicherheitsgarantien. Erst recht nicht im 
Alltagsgebrauch !!

Ich bin Elektronikerin und nicht so versiert im programmieren, wenn 
jemand von euch Lust hat, an einer neuen Software für Bosch-Sauger zu 
basteln bitte bei mir melden, ich brauche Hilfe bei einem vernünftigen 
Programmablauf. Ich habe soweit die einzelnen Routinen zusammen und 
funktionsfähig, aber zusammen läuft das Programm noch alles andere als 
rund.

von Lena S. (lena_s)


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Hi Stefan Moritz, ich setze mal ein Multimeter/Spannungsmesser voraus. 
Auf Stufe "Turbo" solltest du am Testpunkt TP30 eine DC Spannung von ca 
2,3Veff messen. Nur so kann U6 die Spannung auf 12V verstärken und den 
Feldeffekttransistor Q4 durchschalten und den Bürstenmotor (an X2) mit 
schätzungsweise 15Veff versorgen. Veff steht für Effektivspannung. Die 
zu hohe Batteriespannung wird mittels PWM auf eine niedrigere Spannung 
für die Motoren "gepulst".
Gibt es keine Spannung an TP30, dann schläft die CPU (Atmega), 
vielleicht kaputt, oder bekommt keine 3,3V Versorgungsspannung an TP2.

von Stefan M. (Firma: Moritz Messeorganisation) (messe_event)


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Moin Klaus,
danke für die Antwort.
Die Kabel von der Platine bis zum Motor der Bürste haben Durchgang ohne 
Verluste. Das Problem scheint an der Platine zu liegen - evtl. Sicherung 
F1?

Das Problem mit der Kabelführung habe ich nach Kabelbruch gelöst, indem 
ich die Kabel jetzt außen geführt habe, da schert nix mehr ab.... ;)

Vielleicht hast Du oder jemand hier eine Idee wo der Fehler liegt.
Akkuladung und alles funktioniert nach 4 Jahren immer noch fehlerfrei.

LG
Stefan

von Klaus R. (klaus2)


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Stefan M. schrieb:
> evtl. Sicherung F1?

Was spricht gg messen? 😅

Klaus.

von Daniel F. (per48or)


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Lena S. schrieb:
> Hi, ich kenne die 32,4 V Version nicht, aber ich vermute das die Platine
> identisch ist und nur die Werte der PWM-Steuerung in der Software
> angepasst werden. Wenn jemand ein Foto vom 32,4er hochlädt kann ich ja
> mal drauf schauen und meine Einschätzung dazu geben.

ich hab heut dein Testprogramm mal testweise auf die Platine meines 
kaputten BBH73260K (32,4V-Version) aufgespielt.
Die IOs scheinen identisch zu sein, LEDs, Bürste und Gebläse werden 
schonmal richtig angesteuert :-)
Evtl arbeite ich mal weiter am Programm wenn ich vieeel Zeit hab, die 
Kommunikation mit dem Ladecontroller scheint etwas aufwändiger zu 
sein...

von Klaus R. (klaus2)


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Ich habe so etwas auch mal gemacht für einen AEG rapido jedoch nur den 
Leistungsteil behalten und diesen dann mit einem atmel von außerhalb 
angesteuert
den ganzen ladekontroller Kram habe ich durch ein Aliexpress BMS 
ersetzt. eine überstrommessung gibt es allerdings auch nicht aber das 
war mir egal weil es muss ja nicht idiotensicher sein man weiß ja was 
man tut...

Klaus.

von Thomas W. (ram99)


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Hallo zusammen,

ich hatte an meinem ProAnimal 25,2V Sauger auch das Problem, dass nach 
einem Akkutausch alle LEDs blinkten und nichts mehr ging.
Die kleinen Kondensatoren und der 12V Spannungsregler sind IO. Ich habe 
dann von der Russen-Seite das Programm und EEProm geflasht was 
problemfrei ging.

Jetzt ist es so, dass nachdem die + Leitung vom Akkupack angeschlossen 
wurde ich den Motor auf Stufe 1 starten kann. Eine andere Stufe habe ich 
noch nicht ausprobiert da der Sauger noch nicht wieder zusammengebaut 
ist. Das Problem ist, wenn ich ausschalte blinkt die Akkuanzeige im 
Lauflicht wie während dem Ladevorgang. Ein erneutes Starten vom Motor 
ist jetzt nicht mehr möglich. Das Lauflicht geht auch nicht mehr aus.
Erst wenn ich den Akkupack + kurz trenne hört das Lauflicht an. Stecke 
ich das Ladegerät ein fängt ebenfalls das Lauflicht an zu blinken. 
Geladen wird aber nicht. Ziehe ich das Ladekabel ab bleibt das Lauflicht 
an. Dann muss ich den Akkupack wieder trennen.

Steckt hinter dem Lauflicht ein Fehlercode? Hat diesen Effekt schon 
jemand gehabt?

Viele Grüße
Thomas

von Klaus R. (klaus2)


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...hm, schade - ich hatte große Hoffnung in den eeprom Ansatz gesteckt.

Vll doch besser "alles bis auf die Endstufen rauswerfen" und die 
Eigenbau-Ansteuerung vom Ergorapido hierfür ertüchtigen.

Klaus.

von Daniel F. (per48or)


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Die gleiche Erfahrung mit dem "Lauflicht" hatte ich auch gemacht bei 
meinem 32V-Gerät, nachdem ich den EEPROM-Inhalt von nem funktionierenden 
Sauger auf einen defekten kopiert habe. Auch das Auslesen des EEPROMs 
lieferte jedesmal abweichende Daten in einigen Teilbereichen. Diese 
Kopiermöglichkeit habe ich inzwischen nach einigen Versuchen verworfen.
Aber warte doch noch ein wenig, ich bin zusammen mit LenaS dabei, ne 
DIY-Software für den Sauger auszuarbeiten. Das Projekt ist schon 
ziemlich fortgeschritten und läuft bis auf ein paar kleine Baustellen 
schon recht gut.

von Klaus R. (klaus2)


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Daniel F. schrieb:
> Aber warte doch noch ein wenig, ich bin zusammen mit LenaS dabei, ne
> DIY-Software für den Sauger auszuarbeiten. Das Projekt ist schon
> ziemlich fortgeschritten und läuft bis auf ein paar kleine Baustellen
> schon recht gut.

Das wäre ja mega! Hoffe ihr strukturiert es gut, damit es wie der 
Transistortester (s)ein Eigenleben entwickelt und jeder einbauen / 
anpassen kann, was er für sinnvoll hält :) - aber gibt es nicht einige 
Unterschiede zw den HW Varianten der Sauger?

Gruß, Klaus.

von Thomas W. (ram99)


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Daniel F. schrieb:
> Die gleiche Erfahrung mit dem "Lauflicht" hatte ich auch gemacht bei
> meinem 32V-Gerät, nachdem ich den EEPROM-Inhalt von nem funktionierenden
> Sauger auf einen defekten kopiert habe. Auch das Auslesen des EEPROMs
> lieferte jedesmal abweichende Daten in einigen Teilbereichen. Diese
> Kopiermöglichkeit habe ich inzwischen nach einigen Versuchen verworfen.
> Aber warte doch noch ein wenig, ich bin zusammen mit LenaS dabei, ne
> DIY-Software für den Sauger auszuarbeiten. Das Projekt ist schon
> ziemlich fortgeschritten und läuft bis auf ein paar kleine Baustellen
> schon recht gut.

Das hört sich gut an :)
Dann warte ich mal noch.

von Klaus R. (klaus2)


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...any update / beta? :) Mir zB wäre es auch egal, ob die ganze 
Akkuthematik mit dem BQ chip fkt, WENN man den "auschalten" kann und 
dafür aber die Hauptfunktion (Leistungsstufen + Bürste) gehen.

Mir schwebt das ähnlich modular vor wie beim Transistor-Tester, wo man 
viele Optionen und Parameter über defines schön anpassen kann...vll 
sogar mit nem kleinen OLED über SPI was (optional) Infos über den Akku 
etc anzeigt.

Klaus.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also ich habe die Nummer jetzt vor ein paar Tagen mit einem mechanisch 
gut erhaltenem 25,2V Bosch Athlet aus dem Schrott durch, der ein wenig 
unter Asthma (neudeutsch "Saugkraftverlust") litt... Kumpel hat die 7 
16850 einfach ausgebaut und neue rein, das Ding läuft wieder 
erwartungsgemäß. Aber warum sie das Ding mit seinen lahmen gerade mal 7 
Zellen "Athlet" genannt haben, weiß nur deren BWL-Abteilung - von den 
Maßen des Gehäuses her hätten problemlos 14 oder 21 reingepasst. Da war 
wohl der Wunsch der Vater des Gedankens, mit der Realität hat das eher 
wenig zu tun. Mir tut jeder leid, der so ein Ding erwartungsvoll für 
teuer Geld kauft und dann mit so wenig Akkukapazität abgespeist wird.

von H. H. (Gast)


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Das Ding muss doch schön leicht (Leichtathlet!) sein, da sind mehr 
Zellen einfach nicht drin.

von Klaus R. (klaus2)


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...das Problem ist ausschließlich, dass viele Nutzer den Sauger immer 
auf Turbo laufen lassen - und das killt den Akku natürlich schneller. 
Auf Stufe 2 halten die Zellen eeeeewig, BTDT. Deshalb habe ich Turbo 
auch bei uns und den Schwiegerleuten deaktiviert (und würde das auch in 
der SW konfigurierbar haben wollen mit einer "Stufe 3=2" Option oder 
zeitliche Begrenzung von Stufe 3 auf zB 15s (einstellbar im Code)).

Klaus.

von Uli S. (uli12us)


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Wenn da mehr als nur 1 Zelle parallel reinpassen, warum schliesst ihr 
die nicht einfach mit ein paar Drähten zusätzlich  an. Um die paar 
Ampere zu liefern, reicht doch ein 1² Kabel, das muss auch bloss ganz 
dünn isoliert sein, sind ja schliesslich bloss maximal 30V. Falls 
Balanceranschlüsse dabei sind, reicht dafür sogar ein 0,1² 7 Akkus 
wiegen zusammen irgendwas um 300 Gramm.

von Klaus R. (klaus2)


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Uli S. schrieb:
> Wenn da mehr als nur 1 Zelle parallel reinpassen,

Passen aber nicht, das ist eine Mär...

Klaus.

von H. H. (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Uli S. schrieb:
>> Wenn da mehr als nur 1 Zelle parallel reinpassen,
>
> Passen aber nicht, das ist eine Mär...

Klar passen da mehr rein, muss man eben kleinere nehmen...

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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14 Stücken hätten auf jeden Fall und ohne größere Probleme 
hineingepasst, wenn man sie ab Werk ein wenig besser angeordnet hätte.

Beim Bosch Athlet 25,2V sind die Zellen in einem Ring um den Luftkanal 
nach der Turbine angeordnet, in dem Luftkanal sitzt noch der Motor. 
Übrigens nicht mal ein brushless-Motor, sondern eine einfache Blechdose 
mit Bürsten... eine weitere Sparmaßnahme. Der Kollektor von dem Ding sah 
aus wie neu, also muss wegen der schwachen Akkus auch gar nichts 
besseres rein - denen ist klar, daß die Akkus laaaange vor dem Motor 
verrecken und man den Motor niemals schafft.

Der Träger für die 16850-Zellen hat Platz für 10 Zellen, es gibt wohl 
auch eine 36V-Version oder zumindest war sie während der Entwicklung 
angedacht und wurde dann möglicherweise wegrationalisiert. Bei der 
25,2V-Version sind drei Plätze unbestückt. Man hätte also nur noch 
weitere vier Zellen "irgendwo reinpacken" müssen, aber das ist in einem 
fertigen Gehäuse natürlich deutlich schwerer als wenn man während der 
Entwicklung eine minimale Änderung vornehmen kann.

: Bearbeitet durch User
von Lena S. (lena_s)


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Hi, die alternative Software ist aus dem Betastadium raus !
Dieses Programm ist ein guter Startpunkt, um einen Staubsauger vom Typ 
Bosch Athlet BCH6L2560 und BBH73260K (und wahrscheinlich auch andere 
BOSCH-ATHLET Typen) wieder zum Leben zu erwecken. Vorausgesetzt die 
Hardware ist ok.
Vielen Dank an Daniel F.(per48or), er hat den Code ordentlich in Form 
gebracht, erweitert und auf den BBH73260K angepasst. Ihr seit alle 
eingeladen diesen Code mit euren Ideen mit weiterzuentwickeln.
lG  Elena

von Klaus R. (klaus2)


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Hi Lena & Daniel,

habs mal überflogen - sieht soweit gut aus, alles was man braucht und 
eine sehr gute Basis (auch wenn die Handschriften im Programmieren doch 
wrkl sehr unterschiedlich sein können :) ).

Spannend wäre nun natürlich ein GitHub für Änderungen, Optimierungen, 
neue Features, und BUGFIXES. Aber mal sehen, welche Dynamik sich ergibt.

Ich widme mich dem ganzen mal nach den Weihnachtstagen - Danke & Gruß, 
Klaus.

von Simon F. (simon_f508)


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Hallo, habe auch einen Athlet auseinandergebaut da liegen, und darüber 
auf dieses Forum gestoßen.
Super Sache hier!!!
Könntet ihr evtl. eine kleine Anleitung für den Aus und Einbau der 
Zellen noch posten?
Und für die Software Flaschen auch? Oder muss hier ein anderer Chip 
rein?
Wäre dankbar dafür…
Grüße Simon

von Klaus (feelfree)


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Lena S. schrieb:
> Ihr seit alle eingeladen diesen Code mit euren Ideen mit
> weiterzuentwickeln.

Cool! Pack' den code doch auf github - dann lässt sich viel besser damit 
kollektiv arbeiten.

von Thomas R. (thomasr)


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Bitte unbedingt allgemein zur Verfügung stellen und sehr gerne mit 
Anleitung!

Ich hatte für die „Reparatur“ von Dyson V6/7 Akkus eine ganz tolle 
Anleitung bei YouTube gefunden. Der Kollege hat „einfach“ eine neue FW 
geschrieben und die auf das abgeschaltete BMS geflasht. Sehr gut 
beschrieben und dokumentiert auf GitHub.

Als Reparateur in 6 RCs fluche ich regelmäßig über diese „Segnungen“ der 
Industrie. Gemeinsam können wir da etwas bewegen, DANKE.

von Klaus R. (klaus2)


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Thomas R. schrieb:
> Ich hatte für die „Reparatur“ von Dyson V6/7 Akkus eine ganz tolle
> Anleitung bei YouTube gefunden.

Bitte auch den teilen :)

Hat die SW von Lena schon jmd ausprobiert? Lena, hast du nen hex für 
mich, ich habe keine Arduino Toolchain.

Danke, Gruß & FNJ, Klaus.

von Uli S. (uli12us)


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Bei dem, was diese Akkus kosten bin ich so frei und sage demjenigen, er 
soll sich einen Akku selber kaufen. Selbst das Original ist nicht so 
teuer, dass sich da ne Stunde oder mehr rumspielen lohnt. Erst recht 
dann nicht, wenn das Teil nach Zellentausch klinisch tot ist. Wer 
natürlich aus Spass an der Freud da ne neue SW draufspielen will und 
kann, darf das gerne machen.
Aber für Gotteslohn und vor allem, wenn da noch andere da sind, die auch 
gern ihre Teile repariert haben wollen, ist sowas nicht machbar.

@ Thomas R. lebst du in der Grossstadt, weil 6RC, wenn ich das bei mir 
in der Gegend machen möchte, müsste ich wohl 600km zurücklegen, wenns 
überhaupt möglich wäre, soviele im Umkreis zu finden.

von Klaus R. (klaus2)


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Bei der ersatzsoftware geht es ja um die Reparatur von gebrickten 
Mainboards wo die Akkus bereits so tief entladen waren dass das gesamte 
Gerät seinen Dienst eingestellt hat.

Klaus.

von Thomas W. (ram99)


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Hallo Lena & Daniel,

vielen Dank für eure Software -> Mega das ihr inkl. Schaltplan euch die 
Mühe gemacht habt :)
Ich habe die SW gleich ausprobiert und das flashen hat auch problemfrei 
geklappt. Den Code habe ich mir angeschaut und dieser ist bis auf die 
Kommandos zum BQ gut verständlich.

Bei mir scheint der BQ futsch zu sein. Der Sauger schaltet sich nach 1s 
Laufzeit sofort wieder aus. Ich habe das Programm komplett abgespeckt 
und nur noch die Ansteuerung der Leistungs-Fets belassen. Es kommt aber 
auf das gleiche raus. Das durchtesten der einzelnen LEDs usw. 
funktioniert im Programm. Es scheint das der BQ einen Reset an den Atmel 
sendet sobald Strom fließt.
Beim laden fließt kurz ein Strom und danach nicht mehr. Ändere ich die 
Hysterese das weitergeladen wird trotz Stromgrenze < 0.00 /org. 0.05) 
blinken zwar die LEDs aber Stromfluss ist keiner vorhanden. Der FET zum 
laden wird ja auch vom BQ gesteuert und wahrscheinlich abgeschaltet. Für 
mich scheint der BQ hin zu sein bzw. etwas um den BQ das ich nicht 
verstehe -> Jemand noch ne Idee? Die kleinen Kondensatoren und 2K 
Widerstände sind wieder OK. Einer der 2K Widerstand war futsch und musst 
getaucht werden.

Viele Grüße
Thomas

von Hubert (ontracker)


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Vielen Dank für die Software, ich habe damit meinen Sauger wiederbelebt. 
Nun ist der augenscheinlich baugleiche neuere Sauger meiner Mutter 
defekt und nach dem Zerlegen habe ich festgestellt, daß dieser eine 
gänzlich andere Platine aus 2018 mit einer anderen MCU hat, statt einer 
ATmega328PB eine RL78/G13 (R7F0C901B2). BMS ist auch anders, nämlich 
eine BQ7693003. Dieser ist wesentlich weniger performant, aber daran 
sollte der Fehler nicht liegen. Kennt sich da wer aus? Da scheint mir 
die Sache recht kompliziert.

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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Hubert schrieb:
> Vielen Dank für die Software, ich habe damit meinen Sauger wiederbelebt.

1:1 und Fkt 1a? Kannst DU vll das hex posten?

Klaus.

von Klaus R. (klaus2)


Angehängte Dateien:

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...wer es noch braucht, hier generiert mit der create.arduino online 
IDE. Erstmal testen ob es geht, dann optimieren. Eigentlich wäre das 
Ziel aber auf "normales" C zu portieren und noch einiges zu verbessern, 
aber WENN das auch so läuft, weiß ich schon wie weit ich damit kommen 
werden ;)

Klaus.

von Klaus R. (klaus2)


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...Murphy ist leider ziemlich aktiv :/ Ich hatte im Oktober ja die 
Zellen schonmal getauscht (die vorherigen waren "komplett down, nahe 
0V") und die neuen, die ich nun gerade alle mal mit dem iMax B6 auf 4.2V 
bringen wollte sind...nun auch "down" :(
Sieht also so aus als wenn der BQ die Zellen killt, wenn die einmal 
unter xV sind. Der Witz ist, Zelle 1 (an Minus) ist noch fast so voll 
wie ursrpünglich, daher meine Vermutung, dass die Fehlerströme über den 
BQ fließen und NICHT über + / - .

Das wirft mich wieder etwas zurück UND lässt mich daran zweifeln, ob der 
BQ vll einen Weg hat und ich Gefahr laufe, dass das auch nach erneutem 
Wechsel und flashen des .hex passieren könnte. Vll werfe ich den BQ-Teil 
also (erstmal) raus.

Klaus.

von Harald D. (harald_d640)


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Hi Habe hier 3 Platinen mit unterschiedlichen Verhalten.
Wo gibt's den den AVR Dude

von Harald D. (harald_d640)


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Leider klappt es bei mir nicht mit dem flash.
Was übersehe ich nur?

von Hubert (ontracker)


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Also bei mir hat, wie oben beschrieben, das mit dem Flashen auch nie 
richtig funktioniert. Ist die Platine vollständig abgeklemmt? Fuses 
richtig gesetzt (automatisch bei der Auswahl der richtigen MCU -P oder 
PB)? Wenn ja weiß ichs auch nicht, wenn nicht, dann läuft die MCU ja 
weiter und produziert evtl. andere Schreib- und Lesewerte. Sicherer ist 
die Variante Arduino IDE.

von Harald D. (harald_d640)


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Danke.
Wie geht daß mit Arduino

von Hubert (ontracker)


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Steht alles oben.

von Harald D. (harald_d640)


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Also das von Lena

von Klaus R. (klaus2)


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Geht es um das hex was ich gepostet habe? Das ist - eigentlich - 1:1 aus 
Lenas ino generiert mit Arduino. Konnte es aber nicht testen da meine 
Akkus dann ja leider platt waren und dann hatte ich erstmal wieder die 
Schnauze voll :/

Hätte es da noch ein .eep geben sollen?

Klaus.

von Harald D. (harald_d640)


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Volker Giesing schrieb:
> Hallo Mr W (Beitrag vom 16.07.2021),
> wenn ich das richtig sehe, hast Du VCC an TP25 und nicht an TP2
> angelötet.
> Das steht auch im Unterschied zur Belegung im Video (an TP2 angelötet).
> Grüße V

Gehören jetzt 5 Oder 6 Drähte Ran?

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