Fürchterlicher Gestank neue Weller WE1010 Lötstation

OP Persönliche Seite #6602990
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Guten Mittag,

ist das nur bei meinem Gerät so?

Eine Nagelneue Weller WE1010 hat so einen starken unangenehmen Geruch - 
ich lüfte das Ding schon seit 3 Tagen auf dem Balkon und ich hab nicht 
das Gefühl, es würde besser werden. Funktionieren tut sie allerdings 
einwandfrei.

Hat jemand ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße,
Mampf
OP Persönliche Seite #6603058
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Hardy F. schrieb:
> Mampf F. schrieb:
>> Eine Nagelneue Weller WE1010 hat so einen starken unangenehmen Geruch -
>> ich lüfte das Ding schon seit 3 Tagen auf dem Balkon und ich hab nicht
>> das Gefühl, es würde besser werden.
>
> Daran kannst du messerscharf das Herstellungsland erkennen.

Hmm ja, hab ich schon gelesen, dass man Geräte, die in Mexico produziert 
wurden, vermeiden sollte - falls möglich.

Hab deshalb Weller angeschrieben und bin gespannt, was sie mir 
antworten.
Gast #6603063
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Mampf F. schrieb:
> Hat jemand ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht?

Ich selbst nicht,aber ich weiss das Dell mal ein Lappy-Modell hatte 
welches "stank".War offensichtlich das verwendete Gehaeusematerial aus 
Plastik.
Koennte in deinem Falle aehnlich sein.Moeglich waere auch die 
Trafoimpraegnierung.
Nun - Masken gibt es ja heutzutage in rauhen Mengen.Aufsetzen und 
weiterloeten oder Weller kontaktieren...😉
OP Persönliche Seite #6603082
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Toxic schrieb:
> Koennte in deinem Falle aehnlich sein.Moeglich waere auch die
> Trafoimpraegnierung.

Trafo hab ich schon mehr als einmal bei Google gelesen - das könnte 
schon sein 🤔

Es stinkt stark aus dem Gerät, das Kunststoffgehäuse selbst glaube ich, 
stinkt gar nicht so schlimm.

Kann man da irgendwie nachhelfen, dass das schneller ausstinkt?

Heiße Luft reinblasen? Gerät erwärmen? 🤔
Gast #6603285
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Mampf F. schrieb:
> Kann man da irgendwie nachhelfen, dass das schneller ausstinkt?
> Heiße Luft reinblasen? Gerät erwärmen?
Klingt beides vielversprechend. Womöglich hilft Sonnenlicht (inkl. UV, 
also am besten reflektionsfrei direkt - mit geöffnetem Gehäuse) 
ebenfalls.

Bürovorsteher schrieb:
> Ja. Hättest du mal eine JBC gekauft, da wäre das nicht passiert.
LOL mit dem gespartem Geld könnte Mampf auch anfangen zu rauchen. Dann 
stinkt alles zwar noch viel mehr, das ist einem Raucher aber egal :D
Gast #6603409
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Mampf F. schrieb:
> Heiße Luft reinblasen? Gerät erwärmen?

Freunde hinzuziehen und auch mal schnuppern lassen.Wenn die auch der 
Meinung sind,dass es sich um echten Gestank handelt sollte  aufjedenfall 
Weller darueber informiert werden.Sage denen wie lange du das Geraet 
schon in Betrieb hattest und dass du Willens bist es nochmal fuer ein 
bis zwei Wochen zu tolerieren.Wenn sich danach nichts aendert:Austausch 
oder komplette Rueckgabe!!!
Gestank kann auch giftig sein.(ich verwendete jetzt bewusst nicht das 
Wort "toxic"...😁

Wer weiss ob sich innerhalb des Geraetes nicht auch eine tote Ratte 
befindet - und das ist noch nicht einmal ein Witz.....
OP Persönliche Seite #6603560
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Toxic schrieb:
> Wer weiss ob sich innerhalb des Geraetes nicht auch eine tote Ratte
> befindet - und das ist noch nicht einmal ein Witz.....

Hmm, ja ... vlt mach ich es genau so.

Geb ich zurück und kauf mir das gleiche Modell woanders für das gleiche 
Geld.

Deshalb hatte es mich interessiert, ob andere mit dem Modell auch solche 
Erfahrungen gemacht haben. 🤔
Gast #6603789
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Mampf F. schrieb:
> Geb ich zurück und kauf mir das gleiche Modell woanders für das gleiche
> Geld.

Das kann ein Serienproblem sein oder eine bestimmte Charge ist davon 
betroffen.

Aber wie schon erwaehnt - stinken koennen auch andere Geraete.Wie die 
Loesung fuer den Dell-Lappy aussah weiss ich nicht.

https://www.dell.com/community/Laptops-General-Read-Only/New-6430u-smells-awful/td-p/4134329/page/8
Gast #6604119
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Ben B. schrieb:
> Aber die Finger bleiben kalt?
Die der linken Hand schon. Das Bild ist nämlich seitenverkehrt, der 
PS2-Anschluß am Motherboard müßte nach der Perspektive rechts sein.
Die versucht wohl grade mit dem Lötkolben die Biosbatterie rauszuhebeln. 
Ganz schön clever.
Gast #6604145
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Mampf F. schrieb:

> Geb ich zurück und kauf mir das gleiche Modell woanders für das gleiche
> Geld.


Vorher würd ich aber noch den Versuch mit dem Fön machen oder das Gerät 
tagelang in die Sonne stellen und schauen ob man so das Ausgasen beenden 
kann.

Die drei Februar-Tage auf einem Balkon (womöglich Nordseite) sind 
nasenscheinlich nicht ausreichend.
Beitrag #6604416 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6605217
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Uli S. schrieb:
> Der Kaffee frisst angeblich alle Gerüche.
Soll so sein. Zudem ist der Eigengeruch von Kaffee wohl geeignet, 
Drogengeruch zu übertünchen. Deshalb tut Onkel Escobar seine 
Kokaintütchen auch manchmal in Kaffeepulver, wenn er ausliefert. OMG, 
vielleicht ist der Kaffee aus der Wellerstation rausgerieselt, aber das 
Kokain meuchelt jetzt vor sich hin?!
(Firma: Funkenflug Industries) #6605223
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> Oder eine grosse Tüte nehmen, Station rein und
> ne Schüssel mit Kaffeepulver.
> Das ganze zu machen und paar Tage stehen lassen.
> Der Kaffee frisst angeblich alle Gerüche.
> Ich würde den danach aber nicht mehr trinken.
Einfach den Kaffee gut auskochen, dann ist er wieder sauber. ;)
#6605264
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Mampf F. schrieb:
> Eine Nagelneue Weller WE1010 hat so einen starken unangenehmen Geruch -
> ich lüfte das Ding schon seit 3 Tagen auf dem Balkon und ich hab nicht
> das Gefühl, es würde besser werden. Funktionieren tut sie allerdings
> einwandfrei.



> Hat jemand ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht?

Ich habe mir vor ungefähr 5 Jahren ein Korad 3005p gekauft, dessen Trafo 
bis heute stinkt, sodass ein ernsthafter Betrieb in geschlossenen Räumen 
kaum möglich ist. Am Anfang habe ich es tagelang mit Lastwiderständen 
versucht. Im Garten konnte man das Gerät bei Windstille währenddesen in 
einem Radius von 3 Metern riechen.
Als dass nichts gebracht hat und die Rücksendefrist abgelaufen war 
(leider), habe ich den Trafo mindestens zwei ganze Jahre im 
Geräte-Schuppen gelagert. An warmen Sommertagen sind darin 50-60°C 
möglich. Das Ganze hat kaum zu einer Verbessserung geführt. Jahre später 
(2019) habe ich mir dann die Version mit RND label gekauft. Dessen 
Gestank war genauso bestialisch und ein Tagelanges "Einbrennen" mit 
Widerständen hat auch hier zu keiner Besserung geführt. Das Geld wurde 
mir in diesem Fall anstandslos zurückerstattet. Seitdem steht mein 
ursprüngliches Gerät unbentzt im Keller, wo es nichtmehr riecht... aber 
wehe man schaltet es ein. Nach 2 Minuten im Leerlauf geht es wieder Los.
Gast #6609319
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Mampf F. schrieb:
> Ersatzlötstation hatte den gleichen Gestank - laut Typenschild waren
> beide aus der gleichen Charge (obwohl eine von Amazon, die andere von
> Reichelt)

Hat dir der Liebe Gott aus Versehen eine Hundenase vermacht?
Was willst du erst machen, wenn du lötest?

Normal steht doch die Lötstation fast einen Meter entfernt vom 
Riechkolben.
Schade, dass es noch keine Fernriecherei gibt.
OP Persönliche Seite #6609461
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Bürovorsteher schrieb:
>> kaufe mir jetzt eine JBC
> Brauchst du immer so lange?

Alles eine Frage des Geldes - bin in Sachen Ausgaben für Werkzeug schon 
immer sehr knickrig gewesen. Und Weller war mal eine gute Marke, da 
dachte ich eigentlich, dass ich mit 150€ schon unverhältnismäßig viel - 
und einiges für den Namen - ausgeben würde.

michael_ schrieb:
> Hat dir der Liebe Gott aus Versehen eine Hundenase vermacht?
> Was willst du erst machen, wenn du lötest?

Es mag dir vlt seltsam vorkommen, dass jemand mit über zwei Jahrzehnten 
Lötpraxis und einer Projekt-Erfahrung bis BGA-FPGAs keine Lötstation 
hat.

Gute Fotografen können auch mit Handy-Kameras gute Bilder machen ;-) - 
ich hatte meinen mehr als 25 Jahre alten Ersa Lötkolben, den mir mal 
mein Pappi zu Weihnachten geschenkt hatte als ich hmm 15 war. Die vielen 
Jahre lang hatte ich nur eine 3mm Lötspitze dran und hab damit alles 
gelötet - nur letztens für BGAs musste ich mal auf Heißluft upgraden.

In den ebensovielen Jahren, in denen ich mir schon Elektrogeräte kaufe, 
war niemals eins dabei, das eklig penetrant chemisch aus dem Gehäuse 
gestunken hätte, so dass man sich nicht mal im gleichen Raum aufhalten 
möchte.

Sogar draußen beim Auslüften auf dem Balkon roch man das noch in 2m 
Entfernung.

Da du offenbar mit solchen Elektrogeräten noch keine Erfahrung gemacht 
hast, verzeihe ich dir deine Ungläubigkeit.

Spess53 schrieb:
>>ist das nur bei meinem Gerät so?
>
> Anscheinend ja. An meiner WE1010 recht absolut nichts.

Das ist schade - dann liegt es vielleicht wirklich an der Serie - hatte 
extra woanders bestellt, aber die Serie war laut Aufkleber identisch - 
nur die letzten 3 Ziffen hatten sich unterschieden.
Gast #6610651
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Mampf F. schrieb:
> Eine Nagelneue Weller WE1010 hat so einen starken unangenehmen Geruch

Mich würde ja mal interessieren welche Komponente für diesen Geruch 
verantwortlich ist. Kannst du da nicht mal eine Analyse durchführen und 
mit deiner Schnüffelsonde das Innenleben des Gerätes abrastern?

Vielleicht ist da ja ein bestimmtes Bauteil schuld.
OP Persönliche Seite #6610680
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Schnüffler schrieb:
> Mampf F. schrieb:
>> Eine Nagelneue Weller WE1010 hat so einen starken unangenehmen Geruch
>
> Mich würde ja mal interessieren welche Komponente für diesen Geruch
> verantwortlich ist. Kannst du da nicht mal eine Analyse durchführen und
> mit deiner Schnüffelsonde das Innenleben des Gerätes abrastern?
>
> Vielleicht ist da ja ein bestimmtes Bauteil schuld.

Leider nicht - schon wieder eingepackt^^

Aber jemand meinte hier, dass es die Trafo-Imprägnierung sein könnte.

Hörte sich plausibel an - und das Ding ist auch groß genug, dass es 
soviel Gestank von sich geben könnte 🤔
#6617548
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Weller ist ja nicht schlecht, ich hab auch noch nen alten TCP der 
irgendwas um 40 Jahre alt ist. Der taugte fast bis vor nem Jahr. Auch 
wenn die mittlerweile jede Menga andere Teile verkaufen. bei nahezu 
gleichem Preis fällt die Entscheidung schon recht deutlich gegen Weller 
aus. Auch wenn da eine neue Weller mit ner gebrauchten JBC verglichen 
ist. Der einzige "Nachteil" ist, dass man da bloss 400°C einstellen 
kann. Bei anderen hab ich schon Werte von 500° gesehen. Wobei mir jetzt 
kein Grund einfällt, höhere Temperaturen als 300, eventuell bei Gehäusen 
oder Riesenmasseflächen mal 350° einzustellen.
Gast #6619546
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> Bei dem JBC braucht man keine hohen Temperaturen, da er an der Spitze
> alles sehr gut ausregelt und kräftig nachheizt.

Damit ist die JBC eine der wenigen Stationen*, mit denen man tatsächlich 
bleifrei bei eingestellten 260 °C löten kann. Ich praktiziere das sowohl 
mit SAC305 (217 °C) als auch mit Sn100Ni+ (227 °C). Funktioniert 
entgegen aller früherer Bedenken; guter Lotdurchstieg an den Löchern.

*ich nehme mal an, dass Hakko das auch kann, da dasselbe Prinzip bei den 
Spitzen zur Anwendung kommt.
#6619625
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Ich verwende neben einer AD2200 JBC für weniger anspruchsvolle Arbeiten 
auch regelmässig eine Original Hakko FX-888D mit der ich auch sehr 
zufrieden bin. Außer dem fehlenden Schlafmodus und der etwas 
eigenwilliger Bedienung kann man da auch nicht viel meckern. 
Heizleistung und Reglung sind sehr gut.

Die WE1010 die ich vorher hatte, habe ich hergeschenkt weil sie sich für 
mich einfach zu billig anfühlte und auch hinter der Hakko in Bezug auf 
Heizleistung herhinkte. Auch fühlt sich der Kolben im Vergleich zu den 
anderen klobiger an.

Bei der billigen Gehäusekonstruktion merkt man den modernen Denkprozess 
und dass man auf Billig gesetzt hat. Die früheren Wellergehäuse waren im 
Vergleich wesentlich widerstandsfähiger und durchdachter in der 
Konstruktion. Die WE1010 dürfte bei einen Fall auf den Boden wegen des 
spröden Gehäusematerials in viele Bruchstücke zerschellen. Die beiden 
Schrauben auf der Rückseite, die das Ganze zusammenhalten, sind auch 
nicht gerade übermässig vertrauenserweckend. Auch der Wiederzusammenbau 
nach dem Öffnen ist eine frustrierende, zeitraubende Fummelei. Die 
kleinere Hakko Station dagegen fühlt sich mechanisch sehr solide und 
robust an und dürfte einen Sturz auf den Boden ohne Schaden überleben. 
Auch ist die Kolbenheizleistung recht beachtlich.

Trotz der versatilen LCD Anzeige keine Speicherfunktionen zu haben war 
für mich noch ein zusätzlicher Irritant. Jedenfalls würde ich mir keine 
WE1010 mehr kaufen.

Was die JBC betrifft, hält sie was man darüber spricht und lässt 
qualitätsmässig Langlebigkeit vermuten.

Aber das muß jeder für sich selber herausfinden. Die Hakko oder auch 
Weller ist in Kanada einfach günstiger zu betreiben, da man die Spitzen 
und Zubehör im Fachhandel beziehen kann. Bei der JBC muß ich fast alles 
aus dem Ausland (teuer) importieren. Für JBC scheint der kanadische 
Markt offensichtlich zu klein zu sein.

Mein Rat: JBC oder Original Hakko. Keine billigen Chinafälschungen.
#6619641
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Gerhard O. schrieb:
> Mein Rat: JBC oder Original Hakko. Keine billigen Chinafälschungen.

Und keine Weller-"Fälschungen" aus Mexiko, nehme ich an, weil nix mehr 
Besigheim/Germany.

Hakko verstehen wir in Europa nicht. So ein mega-teurer 
Lego-Weihnachtsbaum sieht nicht professionell aus und ist alles andere 
als vertrauenserweckend. Sollen damit in der Bastelstunde die Kids im 
Kindergarten zum Tiffany-löten herangeführt werden?

Ich verstehe Japs und Amis nicht.
Gast #6619644
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Percy N. schrieb:
> Jürgen S. schrieb:
>> Das Bild ist nämlich seitenverkehrt, der PS2-Anschluß am Motherboard
>> müßte nach der Perspektive rechts sein.
>
> Siehe auch die Knopfleiste der Bluse.

Ob das bei Blusen weltweit so ist?

Aber Hauptplatinen, wo alles auf der "falschen" Seite ist, gibt es.
Medion, Acer/Compaq.
Gast #6619650
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Gerhard O. schrieb:
> Die WE1010 dürfte bei einen Fall auf den Boden wegen des
> spröden Gehäusematerials in viele Bruchstücke zerschellen.

Meißner Porzellan taugt auch nichts.
Wenn es runterfällt auf den Boden zerschellt es in viele Bruchstücke.
Besser sind da die Tassen von Tupper :-)
Gast #6619721
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Rainer Z. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Besser sind da die Tassen von Tupper :-)
>
> Tupper-Tassen kommen aus Kanada? War Deine Anspielung Absicht Gerhard
> gegenüber? Klärt mich auf, ich bin blöd.

Vielleicht.
Ob die aus Kanada kommen, weiß ich nicht.

Aber die Qualität einer Lötstation am Runterschweißen fest zu machen 
geht doch gar nicht.
Ich habe eine Lötstation noch nie runtergeschmissen und werde das auch 
nicht tun.
Vielleicht machen das grobmotorische Choleriker.
Geht dir jetzt ein Lichtlein auf?
#6619734
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michael_ schrieb:
> Aber die Qualität einer Lötstation am Runterschweißen fest zu machen
> geht doch gar nicht.
> Ich habe eine Lötstation noch nie runtergeschmissen und werde das auch
> nicht tun.

So habe ich Dich schon verstanden, deswegen auch den Vergleich mit dem 
Meißner Porzellan. Irritiert hat mich nur das Tupper-Zeugs.

Und die Japaner und Amis sollen auch die blinkenden 
Hakko-Lego-Weihnachtsbäume lieben, ich persönlich finde die Optik 
seltsam, sie sehen aus wie die Artikel aus der 1-Euro-Verramschungstheke 
bei Rossmann (für Gerhard: das ist in Deutschland so ein 
Billig-Drogerie-Discounter).

Vielleicht kann Gerhard mir die Kitsch-Affinität der Amis noch 
näherbringen, die ich hier nicht ganz blicke. Bin nämlich wirklich 
entzückt, dass Hakko Lötstationen mit guter Qualität, aber auch mit 
Puppenstuben-Optik baut. Ich glaube, da fehlt mir der Einblick in die 
infantile Seele der Amis.
#6619761
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Naja, Hakko ist Japanisch und das Design der FX-888D ist von dem in 
Japan sehr berühmten Industrie Designer Kita Toshiyuki der dafür mit 
Auszeichungen beehrt wurde. So gesehen müßte man mit den abwertenden 
Aussagen eher vorsichtig sein und hier ist ein Link über ihn in der 
Wiki:

https://en.wikipedia.org/wiki/Toshiyuki_Kita

Nun, was meine persönliche Auffassung zum FX-888 industriellen Design 
betrifft war meine anfängliche Reaktion auch etwas in der Richtung von 
michael_. Aber mir machte das nichts aus und war eher neugierig und 
beschaffte mir die Station. Was soll man sagen?

Die Bedienung war anhand der guten Doku einfach erlernbar und man 
gewöhnt sich daran. Mit fünf einstellbar, vorprogrammierten 
Temperaturwerten kann man sekundenschnell auf andere Werte umschalten. 
Wegen der ausgezeichnet stabilen Temperaturreglung ist Umschalten 
sowieso nur selten notwendig.

Die Station sieht natürlich etwas ungewöhnlich aus. Aber mir gefällt sie 
mittlerweile sehr gut und ich finde auch, sie hat eigentlich 
künstlerische Qualitäten. Auch die Farbwahl mir anfänglich eher krass. 
Aber jetzt gefällt mir die Farbwahl und Kontrast. Bei Mazda werden ja in 
der Literatur auch künstlerische Qualitäten und Richtungen 
hervorgehoben. Ist einfach eine Japanische Macke. Vielen Leuten gefallen 
die eleganten Linien der Mazda Fahrzeuge. Dann gibt es andere, die klare 
Linien wie man sie bei Deutschen Herstellern kennt, bevorzugen. Diese 
Dinge gehen eher tiefer in die menschliche Psyche und lassen sich schwer 
quantifizieren. Deshalb finde ich es nicht fair die Japanische Kultur 
auf einen gemeinsamen Nenner mit N.A zu bringen. Ich finde an 
japanischer Kunst nichts Verwerfliches und bewundere Vieles Schönes aus 
oder in Japan.

Es ist kein Verbrechen, diese Designrichtungen nicht zu schätzen.

Jedenfalls, funktionell lässt die Hakko wenig zu wünschen übrig und ich 
arbeite mit ihr gerne und sie hat sich in bis jetzt als sehr zuverlässig 
erwiesen. Auch liegt der Kolben genauso gut in der Hand wie der JBC 
Kolben. Auch die solide Kolbenablage ist sehr hochwertig gefertigt und 
funktioniert gut. Der Kolben lässt sich sehr leicht ablegen oder 
herausziehen und sitzt präzise in der Halterung. Das sind halt meine 
Erfahrungen.

Ihr seht, der Zauber der FX-888D hat mich in den Bann geschlagen und bin 
ihm hoffnungslos verfallen;-)

Wir brauchen uns ja nicht zu streiten oder glauben unsere Präferenzen 
verteidigen zu müssen;-)

In dem Sinne,
Grüsse,
Gerhard
#6619769
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michael_ schrieb:
> Aber die Qualität einer Lötstation am Runterschweißen fest zu machen
> geht doch gar nicht.
> Ich habe eine Lötstation noch nie runtergeschmissen und werde das auch
> nicht tun.

Vielleicht wurde das im falschen Kontext kommentiert.

Ich beabsichtigte nur die solide Wellerbauweise von früheren Station mit 
der total modernisierten Bauweise der WE1010 zu vergleichen, die meiner 
mechanischen Meinung und Auffassung nach, sehr schwach konstruiert und 
hergestellt ist. Das Gehäusematerial ist bei älteren Wellerprodukten 
wesentlich widerstandsfähiger wie als bei der WE1010. Bei den alten 
Station sind solide, lange Schrauben um die Gehäusehälften 
zusammenzuhalten. Seht Euch mal im Vergleich die WE Station an. Einzig 
und alleine halten zwei kurze M3 Schrauben die Gehäuselaschen zusammen. 
Ein Sturz auch aus geringer Höhe würde die Konstruktion aus den 
zusammenhaltenden Fugen geraten lassen und zum auseinanderspringen 
bringen. Bei den alten Stationen kann das konstruktionsmässig von 
vornherein nicht passieren.

Man sieht, daß die WE Station in MCAD entwickelt wurde wo alles toll 
aussieht. Strukturell ist die WE ein Fehldesign das nicht viel aushält. 
Seht doch mal für Euch selber. Auch ist der Zusammenbau der Station eine 
einzige Fummelei.

Ich kann nur für mich sprechen und mir hat sie ganz und gar nicht 
gefallen. Auch ist die Regelstabilität und Genauigkeit im Vergleich zur 
JBC oder Hakko grottenschlecht.

Hier noch ein Link:
https://www.hakko.com/english/news/090330.html
https://www.hakko.com/english/products/hakko_fx888d.html

Dazu muß ich noch sagen, daß die Analoge Version wesentlich praktischer 
wäre.
#6619774
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Rainer Z. schrieb:
> Bin nämlich wirklich
> entzückt, dass Hakko Lötstationen mit guter Qualität, aber auch mit
> Puppenstuben-Optik baut.

Ich habe eher den Eindruck, daß Hakko hauptsächlich für den eigenen 
Markt herstellt und Export anteilmässig überhaupt nicht so viel 
ausmacht. Japaner finden solche Designs optisch und formmässig sowieso 
eher ansprechend. Andrerseits sind japanische Wohnungen eher von klaren 
und geraden Linien geprägt.
#6620099
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Die Weller Vorgängerstationen der WES(D) 51 Reihe sind dagegen 
wesentlich besser konstruiert wenn auch nicht so gut wie die Station 
WS81 o.ä. Z.B.  Vor der JBC verwendete ich seit vielen Jahren eine 
WESD51. Mechanisch ist sie "Weller klassisch" konstruiert und hatte mit 
ihr nur insofern ein Netzteil Elko Problem das sich leicht beheben ließ. 
Diese Station hat sich bei mir als robust bewährt. Sogar die FW des PIC 
uC liess sich auslesen. Elektronisch ist die Station leicht reparierbar. 
Ich dokumentierte danals die Station vollständig mit Oszi und Meßwerten. 
Die einzige Kritik wäre der nicht (leicht) reparierbare Kolben der im 
Vergleich zu JBC oder Hakko viel klobiger ist. Aber er liegt angenehm 
und leicht in der Hand. Ersatzkolben für ET-Spitzen sind nicht teuer. 
Auch die Spitzen halten lange und sind billig. Auswahl ist nicht 
schlecht. Mein Kolben funktioniert immer noch wie er soll. Die meisten 
Kolben Beschädigungen rühren meist von Unachtsamkeit her bei der 
Einführung der hohlen Spitze wo man das TE in der Mitte leicht durch 
Hineindrücken beschädigen kann wenn man nicht aufpasst. Hier sind die 
Unterlagen, falls es interessiert:

Beitrag "Re: Weller WESD51 Reparatur Unterlagen"
http://www.rccoh.com/rc.tools/weller.wesd51.html
https://www.eham.net/reviews/view-product?id=5260

Wer mit der WTCP zufrieden war, dürfte auch mit Exemplaren dieser Serie 
sehr zufrieden sein. Eine JBC ist sie natürlich nicht. Für feine, 
filigrane SMD Arbeiten nehme ich lieber die JBC. Für alles Andere reicht 
die Hakko oder WESD51.

Ich kann vergleichen weil mir auch noch einige Metcal und PACE Stationen 
zur Verfügung stehen. In Bezug auf Hitzeleistung ist übrigens die 90W 
PACE Station an der Spitze. Ich machte da vor Jahren eine Messreihe mit 
6cm^2 FR4 wo sich der PACE Lötkolben als der klare Gewinner 
heraustellte.

Die kleine AD2200 Station mit T245er Kolben ist da trotz aller Reklame 
definitiv nicht an der Spitze. Die stärkeren JBC Stationen mit den 
T445er Kolben dürften da allerdings kein Problem haben. Kann es aber 
Mangel Zugangs nicht testen.
#6621483
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Gerhard O. schrieb:
> Naja, Hakko ist Japanisch und das Design der FX-888D ist von dem in
> Japan sehr berühmten Industrie Designer Kita Toshiyuki der dafür mit
> Auszeichungen beehrt wurde. So gesehen müßte man mit den abwertenden
> Aussagen eher vorsichtig sein ...

Hallo Gerhard O.,

ich wollte mich für Deinen ausführlichen Beitrag zur Hakko FX-888D sehr 
bedanken. Sorry, wenn meine Reaktion spät kommt, denn Du hast auf meinen 
Beitrag, worin ich mich über Form und Farbe der Station und über den 
Geschmack der Amerikaner sehr gewundert habe, sofort geantwortet und es 
mit dem Künstler-Design erläutert.

Außerdem habe ich mir die Links in Deinem Beitrag vom 14.03.2021, 01:59 
h angeschaut. In den dort abgebildeten Gehäusefarben sieht die 
Lötstation viel seriöser aus. Ich kannte sie bisher nur gelb/blau. Eben 
das kam mir so Lego-mäßig daher. Na immerhin ging es mir nicht alleine 
so, wenn Du erzählst, dass Dir die Farbwahl anfänglich auch eher krass 
vorkam.

Ich fürchte ja, in Deutschland hätten dieses Design und ein gelb-blaues 
Gehäuse keine Chance in einem Markt für hochpreisige Lötstationen.

Ich sehe die Hakko trotz des Designs nun dank Deines Beitrages 
objektiver und vorurteilsfrei. Die modernen Weller-Stationen sind 
design-mäßig auch nicht der Brüller.
#6621639
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Rainer Z. schrieb:
> Ich sehe die Hakko trotz des Designs nun dank Deines Beitrages
> objektiver und vorurteilsfrei.

Hallo Rainer,

Danke für Deinen Kommentar. Wenn es Dich interessiert, sind hier noch 
über die Hakko ein paar Informationen von mir und anderen 
Forenteilnehmern:

Beitrag "Lötstationen dauerhafter Hitzelieferungs Leistungsvergleich und Hakko FX-888D Kommentar"
Beitrag "Re: Lötstation aktuell"
Beitrag "Re: Wer mag mir für den Kauf von JBC Lötstation(en) Tipps geben?"

https://cse.google.de/cse?cx=partner-pub-1202612203358489%3Ajaffbdxotov&ie=UTF-8&q=Fx-888D


Gruß,
Gerhard
Gast #6621831
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Es gibt eben verschiedene Einstufungen von "Fürchterlichen Gestank".
Der Junge hat noch nie ein verstpftes Klo abgebaut.
Wo man hinterher den Magen mit einem Klaren wieder auf trab bringen muß.

Oder hier, wo hinter einem Holzhaufen beim Nachbar ihre Katze ihr Leben 
ausgehaucht hatte.
Die haben es nicht gerochen, ich aber war näher dran.
Das ist paar Stufen höher als seine arme Lötstation.

Ich hätte es gern mal gerochen. Schade, dass es noch keinen Fern-Geruch 
gibt.
#6621914
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Voila:

Mampf F. schrieb:
> Trafo hab ich schon mehr als einmal bei Google gelesen - das könnte
> schon sein 🤔
>
> Es stinkt stark aus dem Gerät, das Kunststoffgehäuse selbst glaube ich,
> stinkt gar nicht so schlimm.

Wie willst Du es auch genauer beschreiben? Selbst ausgebautes Klo und 
tote Katze wären subjektiv. Ich könnte jetzt nicht den Duft von 
ausgewürgten Tacos mit Tequila beschreiben, der hier noch in Betracht 
käme.
#6622380
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Percy N. schrieb:
> Genauer wäre "fäkal", "faulig", "schweflig" usw ...

Okay. Ich konnte mir bei der Beschreibung den üblichen Geruch 
vorstellen, den  neu gekaufte und frisch ausgepackte 
Elektro-/Elektronikgeräten bisweilen verströmen. Den ich 
zugegebenermaßen selber nicht näher beschreiben könnte. Am ehesten 
riecht es dann nach heißem Mineralöl.

Auch wenn die Ursache des Geruches noch für den einen oder anderen Leser 
und Weller-Konsumenten von Interesse wäre: Für den TE ist es obsolet, er 
hat das zweite Weller-Gerät ebenfalls zurückgeschickt und nun eine 
JBC-Lötstation gekauft.
#6622427
Lesenswert?

Rainer Z. schrieb:
> Ich konnte mir bei der Beschreibung den üblichen Geruch vorstellen, den
> neu gekaufte und frisch ausgepackte Elektro-/Elektronikgeräten bisweilen
> verströmen.

So etwas kenne ich auch, aber ich fand ws niemals unangenehm. Der Geruch 
war typischerweise nur im Betrieb wahrnehmbar und ging alsbald zurück. 
Möglicherweise handelte es sich um Reste von Lösemitteln; ich habe ihn 
nie als unangenehm empfunden.
Es wird wohl irgend eine Art Kohlenwasserstoffe gewesen sein.
#6622572
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Dieter W. schrieb:
> Ich habe eine Rolle Kabel des Herstellers Belden, die ist schon
> mindestens 25 Jahre alt und stinkt immer noch unerträglich.

Na gut, wenn das Kabel meist in der Garage liegt, wäre es auch mir egal.

Gehöre nicht zur Fraktion, die ausgasende Klamotten verbrennt, vor 
Mikrowellen wegläuft und als esoterischer Mitteleuropäer Buddha anbetet.

Habe den Geruch von neuen Elektro- und Elektronikgeräten immer als 
normal empfunden. Muss ich umdenken? Hoffe doch, das muss ich nicht.
Gast #6642397
Lesenswert?

Ganz klar ist es das Gehäuse. Ich hab die Station beim Auspacken 5 
Minuten auf das Sofa gestellt. Das Polster stinkt nach zwei Tagen noch. 
Auch die Finger stinken krass chemisch, wenn man die Station kurz in der 
Hand hatte. Sowas hab ich noch nie erlebt. Klar riechen manchmal 
Kunststoffsachen aus China ein bisschen, aber das ist kein Vergleich!! 
Der ganze Raum stinkt nach kurzer Zeit.
Gast #6642469
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Meine Mutter hat sich von einer Facebook-Werbung eine Küchenreibe 
andrehen lassen. der Shop zum Bestellen sah richtig professionell aus, 
aber nach dem Bestellen sah ich dass es aus China kommt und der Shop 
lauter solchen Müll im Sortiment hat.

Als die Reibe dann kam war in der Ritze vom Griff so ein getrocknetes 
Zeug drin wo ich dachte die haben schonmal an Kartoffeln die 
Reibenfunktion überprüft. Das KO-Kriterium waren aber die Gummifüsse der 
Reibe, die stark nach Gift rochen. Ich hab meiner Mutter von mir das 
Geld zurückgegeben, nur unter der Bedingung dass sie das Ding entsorgt.

Man muss mittlerweile bei jedem Internet-Kauf die Nationalität und 
Seriösität des Shops prüfen, sowie das Versenderland. Ausserdem sollte 
man sich die Bilder genau anschauen, der Shop hatte so eine 
1-Euro-Klemmzangen-Apparatur für Wimpern auftragen für sage und schreibe 
15 Euro im Angebot - dabei kenne ich diese Dinger weil wir eine 
Pizza-Zange in der Art haben (das ist nur ein dicker Draht der am Gelenk 
flach gepresst ist).
OP Persönliche Seite #6642535
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Ui schrieb:
> Man muss mittlerweile bei jedem Internet-Kauf die Nationalität und
> Seriösität des Shops prüfen, sowie das Versenderland.

Naja, ich hatte bei Amazon und Reichelt gekauft.

Christopher schrieb:
> Klar riechen manchmal
> Kunststoffsachen aus China ein bisschen, aber das ist kein Vergleich!!
> Der ganze Raum stinkt nach kurzer Zeit.

Schön - oder unschön - dass jemand meinen Eindruck bestätigen kann 🙈
Gast #6642708
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Ui schrieb:
> Das KO-Kriterium waren aber die Gummifüsse der
> Reibe, die stark nach Gift rochen.

Wie blöd muß man sein, um etwas, was riecht einem Gift zuzuordnen?
Haben neuerdings alle in Chemie nicht aufgepasst? Oder wird das nicht 
mehr gelehrt?
Seife, Kloreiniger, Backaroma, Lampenöl usw. stinken wie die Pest.
Da regt sich keiner auf.
Aber am CO oder Methanol stirbt man, obwohl es nicht riecht.
Perverse Einstellung.
Gast #6677851
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Bei mir genau das gleiche WE 1010 Gestank fürchterlich. Habe auch schon 
zerlegt Gehäuse ins freie und Trafo riecht auch.
Und das ist sehr Intensiv. Habe ebenfalls Weller angeschrieben.
Und Herstellerland "Mexico"

Na dann wollen wir mal abwarten. Muss aber aus dem Haus das Teil.

lg. MS
#6678620
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Ich hatte eine zeitlang eine in Kanada gekaufte WE1010, Made in Mexico.
Die hatte aber absolut keinen Geruch. Nur gefiel mir nicht die 
Gehäusekonstruktion und die thermische Leistung und reichte sie nach ein 
paar Monaten einem Freund von mir weiter. In Bezug auf Hitzeleistung 
kommt sie nicht an die FX-880 oder analoge JBC heran. Die WESD51 mit dem 
50W Lötkolben  hatte trotz der geringeren angegebenen Leistung mehr 
tatsächliche Hitzeleistung wie der WE1010 Lötkolben. Auch war da eine 40 
Grad Offset in der Kalibrierung. Die Regelung der WE1010 ist schlechter 
wie die der WESD51. Auch ist die Anheizzeit viel schlechter. Di FX-888D 
ist in 20s auf Nenntemperatur.

Die Gehäusekonstruktion ist m.M.n. aber ein absolutes Fehldesign und 
schreit "Billig". Da hat das LCD drei Temperaturanzeigen und es wurde 
vom FW-Design nicht berücksichtigt. Das ist armselig. Das LCD sieht aus 
wie das der WD1/2 Stationen.

Aber wie gesagt, gerochen hat da bei meiner Station absolut nichts. Da 
bin ich 100%ig sicher.
#7646539
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Weil ich über Suchmaschinen zuerst hier gelandet bin:

Meine WE1010 stinkt auch fürchterlich. Weller hat das Problem als bekannt erkannt und mir sofort ein Austauschgerät angeboten (außerhalb der Garantiezeit, haben nicht nach der Rechnung gefragt, nur nach der Seriennummer).

#7647722
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Alle die Probleme mit stinkenden Sachen haben sei von mir eine Ozonbegasung empfohlen. In Wohnungen wo verstorbene längere Zeit gelegen haben ist das die Methode um die Wohnung wieder vermietbar zu bekommen. Kleinere Geräte bekommt man in Baumärkten. Aber Achtung ,Ozon ist giftig und darf nicht eingeatmet werden. Werden Räume begast , dann arbeiten diese Dinger mit einer Zeitschalt Uhr. Etwa 2 Stunden nach der Abschaltung ist das Ozon in Sauerstoff zerfallen. In einem größeren Plastiksack kann man auch kleinere Sachen begasen. Danach ist alles Keim und Geruchsfrei!

#7648376
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Herbert Z. schrieb:

Alle die Probleme mit stinkenden Sachen haben sei von mir eine Ozonbegasung empfohlen. In Wohnungen wo verstorbene längere Zeit gelegen haben ist das die Methode um die Wohnung wieder vermietbar zu bekommen. Kleinere Geräte bekommt man in Baumärkten. Aber Achtung ,Ozon ist giftig und darf nicht eingeatmet werden. Werden Räume begast , dann arbeiten diese Dinger mit einer Zeitschalt Uhr. Etwa 2 Stunden nach der Abschaltung ist das Ozon in Sauerstoff zerfallen. In einem größeren Plastiksack kann man auch kleinere Sachen begasen. Danach ist alles Keim und Geruchsfrei!

Grundsätzlich muss man sich so eine Ozon-Begasung gründlich überlegen. Auch bei starker Konzentration und Anwendung über viele Stunden ist die Wirkung weitgehend nur oberflächlich, tieferliegende Problemzonen werden nicht erreicht. Gleichzeitig bedingt die Anwendung eine Schädigung vieler Stoffe/Oberflächen: https://www.rein1.de/materialschaedigung-und-gestank-durch-ozonbehandlung-vermeiden.html

Gegen den Gestank eines über Wochen oder sogar Monate ausgasenden Kunststoffes nutzt das gar nichts, ist in diesem Thread damit ein nutzloser Tipp.

#7648589
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Ralf X. schrieb:

Grundsätzlich muss man sich so eine Ozon-Begasung gründlich überlegen. Auch bei starker Konzentration und Anwendung über viele Stunden ist die Wirkung weitgehend nur oberflächlich, tieferliegende Problemzonen werden nicht erreicht. Gleichzeitig bedingt die Anwendung eine Schädigung vieler Stoffe/Oberflächen:

Die Begasung mit Ozon ist bei den Firmen die sich mit dem säubern nach gewissen Vorfällen gewerblich beschäftigen Vorschrift. In der Regel ist da die Wohnung leer so wie die in unserem Haus wo eine alte Dame längere Zeit tot gelegen hat. In der Regel wird da Grundsaniert, aber ohne Ozon kommt man bei Gerüchen dieser Art nicht rum.

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