Ist jemandem eine einfaches Bargraph IC bekannt. Ich suche quasie eine
Alternative zum abgekündigten und nur noch teuer erhältlichem LM3914.
Da muss es doch was Modernes geben, was auch ohne µC funktioniert.
Lukas schrieb:> Da muss es doch was Modernes geben, was auch ohne µC funktioniert
Warum, jeder Entwickler würde heute einen kleinen Controller nehmen. Es
hat schon was zu sagen wenn Bauteile abgekündigt werden, weil sie nicht
mehr nennenswert zu verkaufen sind.
Ganz sicher fahren die nicht wegen 12 Bastlern die Produktion an.
Georg
Lukas schrieb:> Da muss es doch was Modernes geben, was auch ohne µC funktioniert.
Warum ?
Niemand nutzt noch Spezial-IC, wenn es universelle uC für wenige cent
gibt, wie PMS150C.
Die nicht mur 10 LEDs ansteuern könnten, sonden 5 bis 64 oder Stereo,
peak und rms, selber gleichrichten und Hüllkurve bilden.
Schon zuvor fand man in kommerziellen Geräten eigentlich nur reihenweise
LM339 Komparatoren, weil die billiger und flexibler waren als der immer
schon viel zu teure LM3914.
Bargraphanzeigen sind allesamt out: U237/247/257,
LB1403/13/23/33/43/1426, dabei 1412 5.50 (Peak, 12, Sanyo), LB1494,
LM3914-16/LM4700 (10), U1096 (30), A277 UAA170 UAA180 (12), KAA2281
(2*5) KAA2283 (10), TC826 (40 LCD Microchip), LC7556 (2*12 Peak VFD
Sanyo) TL476/487/489/490/491 (alt), D620 (TFK, 10)
hinz schrieb:> LM3914 ist nicht abgekündigt.
Stimmt. Der wird aber nur noch im PLCC gefertigt. LM3915 und LM3916 sind
komplett abgekündigt.
Ganz so einfach sind die auch nicht durch einen µC zu ersetzen. Die
elegante Möglichkeit, Dot- und Bar-Graphs zu realisieren, die
eingebauten Konstantstromsenken (oder -quellen, je nachdem wie herum man
es sieht), na ja, geht mit µC auch irgendwie. Man muss nur eine ganze
Weile programmieren.
Aber dafür muss man erst einmal Firmware für µCs entwickeln können. Ich
finde es etwas überheblich, wenn so etwas als selbstverständlich hier
vorausgesetzt und der Fragesteller, wenn er das nicht kann oder will,
damit als "dumm" dargestellt wird. Und das nur, weil man es 1. selber
kann und 2. selber keine Antwort die eigentliche Frage weiß - aber
trotzdem seine eigene Überlegenheit darstellen möchte.
Um es klar zu stellen: Keinem derjenigen, die bisher hier geantwortet
haben, unterstelle ich eine solche Überheblichkeit in diesem Thread! Das
war alles ok, Verweise auf µCs waren hier anders gemeint.
Außerdem: Wer professionell entwickelt und sich weder in Software noch
embedded Design auskennt, dem sage ich keine gute Zukunft voraus - außer
vielleicht auf Spezialgebieten. Der sollte mindestens kurz vor der Rente
stehen. Aber hier sind viele Nicht-Profis unterwegs. Und denen zu helfen
statt sie zu demoralisieren ist doch viel besser(?)
Ach so - ja, ich habe auch Dot- und Bar-Displays mit bis zu 2 x 51
zweifarbigen LED-Bargraphs (204 LEDs) auf einem relativ einfachen µC
entwickelt, aber früher auch LM39xx eingesetzt. Deswegen sprach mich die
Frage an. Und eine echte Alternative kenne ich auch nicht :-(
DZDZ
Als die IC's noch zu groß fürs Taschengeld waren, haben wir das ungefähr
so gebaut. Bei Steuerstrom 0 leuchten alle, bei 0,5mA keine. Wurde aus
dem Verstärker mit versorgt. Bei 40V Versorgung gingen auch 16 LED.
Helmut Hungerland schrieb:> Ich hab auch noch einen: U267B>> Man kann zwei von den 8-Füßlern so miteinander verschachteln, dass man> damit 10 LEDs abrupt ansteuern kann.
Wir nähern uns dem 19. Jahrhundert....
Helmut Hungerland schrieb:> Ich hab auch noch einen: U267B>> Man kann zwei von den 8-Füßlern so miteinander verschachteln, dass man> damit 10 LEDs abrupt ansteuern kann.
Kann man davon nicht einen 3D-Scan machen und auf dem 3D-Drucker
vervielfältigen?
(Keine Frage von mir, sondern vom - mit 100%iger Sicherheit - nächsten
US-Präsidenten)
von Helge : Das Schema..
Ich denk nicht, dass das so geht. Bei Null Steuerspannung, ist keiner
der Transistoren geschaltet, die LEDs brennen alle. Aund alle ausser der
untersten Basis ist negativ beaufschlagt. Bei negativer wie -5V oder so
ist eine Basis kaputt.
Pandur S. schrieb:> Ich denk nicht, dass das so geht.
Hatte die Dioden vergessen, das ist >30 Jahre her. Die Stromquelle
Steuerstrom schaltet die LED nacheinander aus, von 0 bis 0,5mA. Hatte
die Dioden vergessen. Die Schaltung war so oder ähnlich im "300
Schaltungen"-Buch. Für die hier eingezeichnete Stromquelle war eine
Stromspiegel-Schaltung drin.
Markus schrieb:> UAA180 ?
Hi,
was mich beim UAA180 ungemein störte, war, dass auch schwach LEDs
durchschimmern, die eigentlich nicht angesteuert sind. Das war Tribut an
die Matrizierung zwecks Pineinsparung.
ciao
gustav
hinz schrieb:> Wir nähern uns dem 19. Jahrhundert....
Naja. Aber immer noch gut im letzten Drittel des 20. Jahrhundert.
Hier kann man sehen, welche Typen wie verschachtelt werden. Für eine
Prozentanzeige in 10% Schritten sind es die Typen U237 und U247. Und für
dB Schritte die Typen U257 und U267.
Vorteil: man kommt von der hohen Versorgungsspannung runter.
Nachteil: es fließt immer ein Strom, auch wenn keine LED leuchtet.
Moin,
Wenns so ums Verrecken garnicht mit µControllern sein darf: mit 2.5 Stk.
LM324, die jeweils als Komparator verschaltet sind, oder irgendwelchen
anderen 4fach OpAmps/Komparatoren und der entsprechenden Menge von
Widerstaenden kann man natuerlich auch 10 LEDs ansteuern...
Gruss
WK
Dergute W. schrieb:> mit 2.5 Stk. LM324, ... kann man natuerlich auch 10 LEDs ansteuern...
Und mit nur 2 Stk. CD40106 kann man sogar 12 LEDs ansteuern. Und man
benötigt noch weniger Versorgungsspannung. Mit etwa 5 Volt ist man schon
dabei.
Nachteil: wenn alle 12 LEDs gleichzeitig leuchten, hat man den 12 fachen
Stromverbrauch.
Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:> Ich finde es etwas überheblich, wenn so etwas als selbstverständlich hier> vorausgesetzt und der Fragesteller, wenn er das nicht kann oder will,> damit als "dumm" dargestellt wird.
Früher musste man mit/wegen eines Schriftstückes zu einem Schreiber
gehen. Die Zeiten ändern sich und die Anwendung eines µC macht da keine
Ausnahme.
Die fertigen Bargraph ICs haben eine Vorteil.
Man braucht keine Programmierkenntnisse.
Denn die hat ja nicht jeder und man wird sich wegen einer benötigten
Bargraph Anzeige nicht ein halbes Jahr hinsetzen, um die Programmierung
zu erlernen.
Stefan M. schrieb:> man wird sich wegen einer benötigten> Bargraph Anzeige nicht ein halbes Jahr hinsetzen
Niemand braucht beruflich eine Bargrafanzeige mit LEDs (warum sind die
wohl völlig ausgestorben), das ist eh nur Spass an der Freud. Also warum
nicht programmieren.
Dazu noch ein Tipp aus der Praxis: man kann auch alles mögliche andere
programmieren, wenn man es mal kann.
Georg
Stefan M. schrieb:> Die fertigen Bargraph ICs haben eine Vorteil.> Man braucht keine Programmierkenntnisse.> Denn die hat ja nicht jeder und man wird sich wegen einer benötigten> Bargraph Anzeige nicht ein halbes Jahr hinsetzen, um die Programmierung> zu erlernen.
Weil das bei mir gerade ganz aktuell ist: Das hätte ich vor einem Jahr
auch noch geschrieben und wenn es wirklich nur um ein Projekt geht,
stimme ich dem noch immer zu. Aber es zu erlernen lohnt vielleicht doch.
Ich habe die Entwicklung damals verpasst und habe mich dann lange
dagegen gesperrt, weil ich dachte lohnt doch nicht wegen dem einen
Projekt und so jung bin ich auch nicht mehr, bis ich das kann, usw....
In den letzten Jahren habe ich dann aber doch wieder mehr gebastelt und
viele CMOS-Gräber geschaffen. Z.B. dieses:
Beitrag "Re: Drehgeberauswertung mit Dezimalzähler funktioniert nicht"
und das ist nur ein Teil der Schaltung. Bekloppt, aber funktioniert :)
In meinem letzten Beitrag dort, hatte ich es sogar noch abgelehnt mich
mit µCs zu befassen.
Als ich jetzt wieder eine Hand voll IC auf eine Platine hauen wollte
(für eine Überwachungsanzeige, die nur blinken soll), dachte ich mir,
warum ich das nicht doch mal mit einem AVR mache. Als einfaches Projekt
ideal für den Anfang. Es hat mich auch sehr motiviert, als ich vor
einigen Wochen ein Projekt
(Beitrag "ATtiny85 benötige Taster und kein freier Port") aus dem Internet
nachbaute und es sogar ohne C-Kenntnisse geschafft habe das Programm zu
modifizieren.
AVR-Buch, Programmer, Devboard, etc. habe ich mir gebraucht
zusammengekauft. Diese Woche ist der ganze Kram gekommen und gestern
Abend habe ich schon damit angefangen. O.k. es dauert jetzt natürlich
ein bisschen, bis dann zu meinem eigentlichen Projekt komme, aber dafür
lohnt es sich bestimmt.
Um wieder zum Topic zu kommen, so eine Bargraph-Anzeige ist sicher ein
einfaches Projekt. Wobei die LM3914 ja immer noch billiger zu bekommen
sind als ein AVR.
Moin,
Stefan M. schrieb:> Die fertigen Bargraph ICs haben eine Vorteil.> Man braucht keine Programmierkenntnisse.
Ja, aber die haben halt auch den entscheidenden Nachteil:
Sie sind grossteils abgekuendigt.
Programmieren muss man auch nicht unbedingt selber koennen. Nicht nur
ich habe doch hier schon so Zeugs "vorprogrammiert". Ich komm' mir ja
hier schon vor wie der olle Lehrer aus der Feuerzangenbowle, der immer
aus seinem Buch (hauptsaechlich den Buchtitel) zitiert...
Es reicht, wenn man von irgendwo (z.b. China, Pollin, etc.) einen
Programmieradapter fuer die entsprechenden Controller herkriegt. Und die
entsprechende Programmieradaptersoftware fuer den PC. Ja, OK - einen PC
braucht man auch.
Dann muss man nicht mal mehr programmieren koennen, sondern das fertige
Programm (z.b. .hex file) nur noch in den Controller stopfen, bevor man
ihn einloetet oder in die Fassung popelt.
Gruss
WK
Stefan M. schrieb:> Die fertigen Bargraph ICs haben eine Vorteil.> Man braucht keine Programmierkenntnisse.
Hi,
man braucht keinen Oszillator als Taktgeber. Manchmal stört
Quarzfrequenz.
Beim Kurzwellenradio zum Beispiel.
Die Oldschool-Radios bevorzugen so wie so S-Meter mit
Drehspul-Zeiger-Instrument.
ciao
gustav
Moin,
Dietmar S. schrieb:> Wobei die LM3914 ja immer noch billiger zu bekommen> sind als ein AVR.
Den Eindruck hab' ich aber ueberhaupt nicht. Wo gibts denn LM3914
guenstiger als attiny13a? Oder gar so'n ollen Padauk?
Gruss
WK
hinz schrieb:> Wieder nur Fälschungen.
Du hast den Durchblick!
Solange die Chips tun was sie sollen, meine tun das, ist es mir egal, ob
Fälschung oder nicht.
Karl B. schrieb:> Die Oldschool-Radios bevorzugen so wie so S-Meter mit> Drehspul-Zeiger-Instrument.
Phhhh - wie neumodisch. Nur magische Augen sind die reine Lehre.
Aber mal abwarten: Taet' mich nicht wundern, wenns beim lustigen
Chinesen ums Eck nicht bald EM84 gaebe, die tatsaechlich nur ein
Glaskolben mit eingebautem Display und entsprechendem Controller sind...
Vielleicht noch einer orangen LED, um das gluehende Kathodenroehrchen im
Hintergrund zu imitiern.
Gruss
WK
Dergute W. schrieb:> Den Eindruck hab' ich aber ueberhaupt nicht. Wo gibts denn LM3914> guenstiger als attiny13a? Oder gar so'n ollen Padauk?
10 LEDs an einem ATtiny13? Da braucht man dann aber doch noch einen
weiteren Mehrbeiner oder so ein Bargraph-Dingens mit Chip. Und in THT
sind die ATtiny auch nicht gerade billig.
Moin,
Dietmar S. schrieb:> Da braucht man dann aber doch noch einen> weiteren Mehrbeiner oder so ein Bargraph-Dingens mit Chip.
In dem von mir verfassten Buche 'Die Gerechtigkeit des Lehrers unter
besonderer Berücksichtigung der höheren Lehranstalten' habe ich
ausgeführt, dass...
Beitrag "VU-Meter mit Attiny13a statt LM3916"> Und in THT sind die ATtiny auch nicht gerade billig.
Wuzz? 76 ct beim Mouser. Und im Gegensatz zum LM3914 brauchste nicht mal
mehr einen Gleichrichter und Logarithmierer. Macht alls die Software.
Gruss
WK
Heutztage scheint es ja eher ärgelich, wenn eine passene "Lib"
'abgekündigt' ist oder eine passende einfach nicht zu finden sein will,
wenn man sich die passenden Kommentare in anderen Threads mal ansieht.
Da besitzt niemand mehr ausreichend Programmierkenntnisse.
Karl B. schrieb:> man braucht keinen Oszillator als Taktgeber.> Manchmal stört Quarzfrequenz.
Man braucht weder Quarz noch Oszillator. Die in Frage kommenden µC haben
praktisch alle einen internen Oszillator. Und der liegt auch weit genug
ab, um nicht einzustreuen.
Bedenklicher ist schon, wenn ein µC die LED im Multiplex ansteuert.
Machen sie meist, spart Pins. Und im Bandbetrieb auch Strom. Die
wenigsten IC haben einen stromsparenden Bandbetrieb. Ich kenne nur den
A277 und UAA180.
Dergute W. schrieb:> In dem von mir verfassten Buche 'Die Gerechtigkeit des Lehrers unter> besonderer Berücksichtigung der höheren Lehranstalten' habe ich> ausgeführt, dass...> Beitrag "VU-Meter mit Attiny13a statt LM3916">>> Und in THT sind die ATtiny auch nicht gerade billig.> Wuzz? 76 ct beim Mouser. Und im Gegensatz zum LM3914 brauchste nicht mal> mehr einen Gleichrichter und Logarithmierer. Macht alls die Software.
O.k. damit hast Du mich vollkommen Überzeugt. Jetzt wo ich die Schaltung
sehe.
Also ich persönlich würde es auch mit einem uC machen (jaja, ich weiß,
der TE möchte ohne uC, schon verstanden). Die Variante von WK ist schön,
mich persönlich würde das LED-Multiplex stören, der Helligkeit wegen.
Man kann heutzutage auch ein Streifen APA102 (oder meinetwegen auch
WS2812) LEDs nehmen, Arduino mit ATTiny85 (Wattuino z.B.) davor und ca.
10..20 Zeilen eigener Code später ist die Bargraph-Anzeige fertig, sogar
mit individueller RGB-Möglichkeit für jede LED und knalliger Helligkeit.
Noch eine Taste daneben und man kann noch verschiedene Anzeigen
umschalten. Ein uC könnte sogar beide Stereo-Kanäle bedienen.
Lukas schrieb:> Da muss es doch was Modernes geben, was auch ohne µC funktioniert.
Das wäre paradox. Keine Firma würde heute so etwas bauen, weil es dafür
absolut keinen Markt gäbe.
Dietmar S. schrieb:> O.k. damit hast Du mich vollkommen Überzeugt. Jetzt wo ich die Schaltung> sehe.
<weitere Kerbe in Loetkolbengriff schnitz>Yay!</weitere Kerbe in
Loetkolbengriff schnitz>
Gruss
WK
Rainer V. schrieb:> MaWin schrieb:>> Beitrag "Padauk MCU für 0.038 USD aus Taiwan">> ...danke...
Der Padauk hat KEIN ADC, zumindest AFAIK. Ich würde einen PIC 16F1503
verwenden. Vielleicht mache ich ein Lehrvideo draus, wenn ich Zeit
finde.
Moin,
Tam H. schrieb:> Der Padauk hat KEIN ADC, zumindest AFAIK.
Grad' sowas macht's doch erst spannend...
Und im uebrigen hat der Geschwister, die einen haben.
> Ich würde einen PIC 16F1503> verwenden.
Spitzenidee! Erlaubt ist, was gefaellt.
> Vielleicht mache ich ein Lehrvideo draus, wenn ich Zeit> finde.
Schaltplan und Software waeren mir persoenlich viel lieber...
Gruss
WK
Tam H. schrieb:> Der Padauk hat KEIN ADC
Ja, der kleine nicht, muss man halt sigma delta machen, schnell ist er
ja und hat sonst nichts zu tun.
Aber interessanter wäre ein uC, der gleich die LED Stromquellen enthält,
und viele Multiplexen kann, wie SH79F3212 o.ä.
Da kann dann ein und derselbe Chip 2 x 10 mit peak und rms anzeigen,
oder 100 LEDs bedienen für hochauflösende Anzeigen.
Tam H. schrieb:> Der Padauk hat KEIN ADC, zumindest AFAIK.
Für so einen bar-graph brauchst du keinen ADC.
Es reicht, wenn du zwischen input und output hin- und herschalten
kannst.
Ein großer R + passender C und du misst einfach wie lange es dauert, bis
der input high geht.
Das ist im Prinzip ein einfacher single-slope wandler... BTDT... aber
auf einem ATTiny
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Hans W. schrieb:> Es reicht, wenn du zwischen input und output hin- und herschalten> kannst.> Ein großer R + passender C und du misst einfach wie lange es dauert, bis> der input high geht.
Hi,
und das nennt man (nicht nur) beim ATiny Analog Digital Comparator nicht
Analog Digital Converter. Sollte man nicht durcheinanderwerfen.
Was in dem Zusammenhang noch empfohlen wird: Eine externe
Spannungsreferenz.
ciao
gustav
Der PADAUK mit ADC ist aber dann schon wieder teurer, als der von dem
zitierten Thread. Und nach wievielen Kilostunden verliert dieser sein
Programm? Da hält die analoge Version aber viel länger durch.
Dieter D. schrieb:> Der PADAUK mit ADC ist aber dann schon wieder teurer, als der von dem> zitierten Thread. Und nach wievielen Kilostunden verliert dieser sein> Programm? Da hält die analoge Version aber viel länger durch.
Sollte für so eine einfache Anwendung nicht selbst der billigst-Padauk
PMS15A (unter 1 Cent) ausreichen? Statt einem Hardware-ADC macht man das
dann halt mit dem Komparator in Software.
Man kann mit dem Komparator das Eingabesignal relativ zu Bruchteilen von
VDD messen. Falls VDD schwankt / nicht bekannt ist, würde man ebenfalls
mit dem Komparator Bruchteile von VDD gegen die interne 1,20
V-Referenzspannung des Padauk messen, um VDD zu bestimmen.
Warum sollte der Padauk sein Programm verlieren? Wie der PROM aufgebaut
ist, weiß ich zwar nicht, würde aber Fuses oder Antifuses vermuten, das
sollte also sehr lange halten.
Philipp Klaus K. schrieb:> Und nach wievielen Kilostunden verliert dieser sein>> Programm?
Warum sollte er das tun? Nur weil das Chip aus Taiwan kommt?
Der groesste Auftragsfertiger TSMC sitzt in Taiwan und beherscht den 5nm
Prozess wo hier Intel das nicht in Griff bekommt.
Man sollte die nicht unterschaetzen sonst hat man schon verloren.
> Die Variante von WK ist schön,> mich persönlich würde das LED-Multiplex stören, der Helligkeit wegen.
Wenn man schon keinen LM3914 mehr nimmt dann muss man auch keine LEDs
mehr von 1985 nehmen. Du kannst das heute so hell machen das du eine
Sonnenbrille beim betrachten brauchst.
Olaf
Habe mir 5x U1096B aus der Bucht geholt.
Test steht noch aus, kann bei diesen Oldies ja auch ein Fake sein...
30 LEDs in Punkt- oder Balkenanzeige anzusteuern fast ohne externe
Bauteile ist schon eine tolle Sache.
Das hat man fertig aufgebaut, bevor man (alternativ) den richtigen µC
für so eine Aufgabe ausgesucht hat.
Die Zeit für die Programmierung mal garnicht betrachtet.
Georg schrieb:> Niemand braucht beruflich eine Bargrafanzeige mit LEDs (warum sind die> wohl völlig ausgestorben), das ist eh nur Spass an der Freud. Also warum> nicht programmieren.
Muss hier leider widersprechen.
Ich musste die Schaltung mit LM3914(DIL) vor kurzem wegen nicht
Verfügbarkeit umbauen.
Es gebe ja den LM3914VX/NOPB im PLCC-Gehäuse ja noch lagernd. Dieser
hatte
aber auf der PCB keinen Platz. Daher der Umbau mit 10 Komparatoren.
Das geht leicht.
Mit dem LM3914 habe ich mal vor 30Jahren ein Oszi gebaut. Mit 10x10
LEDs.
Hm, nja war damals 15Jahre alt. Gut die Auflösung war nicht berauschend.
;-)
mfg
Mike
Habe vor 4 Wochen aus Spass 5 Stk LM3914 bei Aliexpress bestellt. Im
Päckchen waren sogar 10 Stk. zum Preis von 5. Kamen nach 2 Wochen an.
Habe sie getestet. Funktionieren alle wie sie sollten.
Kurt A. schrieb:> Habe vor 4 Wochen aus Spass 5 Stk LM3914 bei Aliexpress bestellt. Im> Päckchen waren sogar 10 Stk. zum Preis von 5. Kamen nach 2 Wochen an.> Habe sie getestet. Funktionieren alle wie sie sollten.
Warum auch nicht. Meine ATtiny13A hätte ich besser auch bei Aliexpress
bestellt. Die Sachen kommen derzeit nämlich echt fix. Schneller als
hierzulande Warensendungen. Ich warte schon ewig auf die AVR.
Kurt A. schrieb:> Habe sie getestet. Funktionieren alle wie sie sollten.
Las das mal den Hinz nicht hoeren, der sagt dir dann wieder das es
Faelschungen sind.
Interesand, das man auf einer analogen Bauteil-Anfrage auf
Digitaltechnik gedrängt wird. Naja....beim Blackout get Analog
sicher...:-?
'Lukas hoffe hast dein Lösung gefunden? Hab verschiede Lösungen mit
einem LM339 sowie UAA180 kascadiert auf 20 und 30 LED´s.
Wegen Stromverbrauch mach dir keine Sorgen!!
Deine Anfrage hat mehr Energie verbraucht als deine Balken-Anzeige je
brauchen wird ;-)))