Danke Argos!
argos schrieb:
> Sowohl Butler als auch Colpitts ist OK. Da die Steilheit des
> Oszillatortransistors im NE602 unbekannt ist, muss für ausreichende
> Schleifenverstärkung die Dimensionierung des Kapazitätsteilers
> experimentell ermittelt werden.
Das kann man ja zur Not testen. Ich denke, die Werte im Datenblatt für
einen 44,545MHz-Quarz sollten in etwa auch für 48MHz passen.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/498744/NE602-Philips.pdf
Welche Anforderungen werden an die Spule gestellt? Im Datenblatt steht
variable von 0,5 bis 1,3uH.
Kann man einen zylindrischen Körper mit KW-Schraubkern so bewickeln,
dass die Werte hinkommen?
Oder bringt so ein Kern zu viel Temperaturdrift oder Dämpfung mit?
(könnte auch einen UKW-Kern nehmen, aber dann wird der abstimmbare
Bereich wahrscheinlich deutlich enger)
argos schrieb:
> Wäre es nicht einfacher und praktischer einen handelsüblichen 48MHz
> Oszillator mit TTL/LVCMOS Pegel zu nehmen?
Darüber hatte ich auch schon nachgedacht, dabei wären aber zwei Fragen
offen, nämlich
-wie findet man den richtigen Pegel (NE602 soll ja nicht vom TTL-LO
übersteuert werden)
-stören die Oberwellen von so einem Rechteckgenerator?
Eventuell störend könnte noch werden, dass beim TTL-Oszi die Frequenz
fix ist. Bei einem Quarz könnte man sie noch ein bisschen über einen
seriellen Trimm-C ziehen (falls das überhaupt nötig ist).