Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Welchen Frequenzzähler kaufen?


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von Olli Z. (z80freak)


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Suche sowas fürs Hobby. Frequenzbereich bis 60 MHz wäre ausreichend, 
mehr natürlich besser. Funktional habe ich da nicht viele Anforderungen. 
Er sollte vielleicht noch in der Lage sein Duty-Cycle zu messen und 
vielleicht gleich eine Kombi aus Frequenzzähler und Signalgenerator.

Fürs Hobby sollte es ausreichen um auch mal im +-5Hz Bereich was 
einstellen zu können. Preislich würde ich bis 250,- anlegen wollen für 
ein Kombigerät und bis 150,- für einen reinen Zähler.

Die Verkaufsplattformen sind voll davon, gäbe es Do's und Dont's dabei? 
Fluke spricht ja für sich und auch mit einem HP kann man wohl nicht viel 
falsch machen? Worauf sollte man achten? Teils sind die Geräte 30 Jahre 
und älter. Das Gerät sollte auch nicht den ganzen Tisch einnehmen ;-)


Hier ein paar Marken die ich gefunden hab:

- Peaktech 4080
- Racal Dana 1999
- Philips PM 6673 (gefällt mir ganz gut)
- Philips PM 6667 (Fluke?)
- Philips PM 6666
- Leader LDC-823A
- Leader LDC-822A
- Voltcraft 7023

Oder wäre da ein aktuelles, voll-digitales nicht sinnvoller?
- 
https://de.banggood.com/FY6900-Dual-Channel-DDS-Function-Arbitrary-Waveform-Signal-Generator-Pulse-Signal-Source-Frequency-Counter-Fully-Numerical-Control-20MHZ-or-60MHZ-p-1495502.html
- 
https://de.banggood.com/MDS-3200A-DDS-NC-Dual-Channel-Function-Signal-Generator-Frequency-Meter-TTL-Wave-p-1057641.html
- 
https://www.pollin.de/p/signalgenerator-und-frequenzzaehler-jds6600-joy-it-830841

Gern Eure Empfehlungen und wenn es geht mit Begründung.

: Bearbeitet durch User
von No Y. (noy)


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Rigol DG811 und aufmachen auf DG922..
250MHz Zähler integriert.. aber ist nur ein "nebenprodukt"...

Ansonsten GPSDO von BG7TBL und den FA2 von BG7TBL dabei..

von udok (Gast)


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(fast) keiner kauft noch einen Frequenzzähler.  Kauf dir ein digitales
Osci, da ist der dabei.

von Ralph B. (rberres)


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Der Racal 1999 ist eine andere Liga wie die anderen aufgeführten Zähler.

Er ist mit dem Racal 1992 vergleichbar, was die Auflösung und 
Messgschwindigkeit betrifft. Er zeigt 9 Stellen bei einer Sekunde 
Torzeit an.
Die anderen Zähler sind langsamer.

Es ist aber sinnvoll darauf zu achten, das entweder ein hochstabiler 
Quarzofen eingebaut ist oder man zusätzlich in ein GPS Frequenznormal 
investiert, sonst nützen einen die 9 Stellen nichts. Die letzten Stellen 
könnte man dann ebenso gut zukleben.

Das gilt auch für die anderen hier aufgeführten Zähler welche nur 8 
Stellen oder weniger haben.

Aber alle hier aufgeführten Zähler bekommst du nicht für 150 €

Meine Wahl wäre eindeutig der Racal 1999 oder 1992, aber das muss nicht 
für dich gelten.



Es sei denn die anderen Zähler sind wesentlich preisgünstiger, UND!! ich 
benötige die hohe Auflösung nicht.

Bei deinen geringen Anforderungen würde ich vielleicht tatsächlich 
weniger Geld ausgeben.

DDS Synthesizer ist dann ein anderes Thema. Von Kombigeräten halte ich 
nicht viel.

udok schrieb:
> Kauf dir ein digitales
> Osci, da ist der dabei.

das kann nur einer schreiben, der keine Ahnung hat.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


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Racal Dana sind natürlich High-End-Geräte.

In meinem Bestand befinden sich:
* Philips PM 6670 mit TCXO
* Philips PM 6671 mit OCXO
* ELV FC7008 mit OCXO

Vom FC7008 könnte ich mich trennen.

von Hans-Georg L. (h-g-l)


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Die alten Kisten sind groß und laut, haben Bauteile die im Fehlerfall 
nicht zu beschaffen sind, brauchen ordentlich Strom und haben oft noch 
einen lauten Lüfter. Ein Zähler mit OCXO solltest du vor einer genauen 
Messung mehrere Stunden aufwärmen lassen oder noch besser ihn nie 
abschalten.
Ich habe selbst so ein Monster ;-) (HP4345A), das ich so gut wie nicht 
mehr benutze. Allerdings sind die alten Zähler oft echte 
Universalzähler, die neuen können meist nur Frequenz.

Kombigeräte sind immer ein Kompromiss ...

Kommt halt wie immer darauf an was du willst ...
Angefangen mit den billigsten Zählermodulen aus China über Selbstbau bis 
zum Pendulum CNT-91.

Michael (mino) http://www.mino-elektronik.de/ stellt hier immer wieder 
Selbstbau Zähler vor.

Den vorgeschlagenen China FA2 kannst du auch ohne den GPS Teil betreiben 
wenn du keine langzeit Genauigkeit benötigst. Der eingebaute OCXO ist 
nicht der schlechteste.

Ein anständiger Zähler sollte einen Eingang für eine externe Referenz 
haben und eine Eingangsstufe, die man nicht so leicht killen kann und 
stabil triggert.

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (likeme)


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udok schrieb:
> (fast) keiner kauft noch einen Frequenzzähler.  Kauf dir ein digitales
> Osci, da ist der dabei.

Stimmt! Allerdings gibt das keine 00000000000000 Stellen hinter dem 
Komma her um z.B. eine Uhr abzugleichen. Ich nutze mein Scope dafür.

von m.n. (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Gern Eure Empfehlungen und wenn es geht mit Begründung.

Die von Dir verlinkten Geräte können wohl keine reziproke 
Frequenzmessung, was die zügige Messung niedriger Frequenzen mit 
brauchbarer Stellenanzahl verhindert.

No Y. schrieb:
> Ansonsten GPSDO von BG7TBL und den FA2 von BG7TBL dabei..

Der FA2 ist gut, günstig und genau. Er kann aber keine schnellen 
Messungen und braucht nach jeder Messung eine Pause. Ein 1pps-Signal 
wird nur alle zwei Sekunden gemessen.
Die vielen Stellen beim Ergebnis sind bei RC/Quarzoszillatoren eher 
nervig als nützlich.

Pulseweitenmessung bieten wohl erst bessere Geräte zu höherem Preis. Die 
passen wohl nicht mehr in Dein Budget. Wenn man PWM nur selten messen 
muß, ist ein vorhandenes Oszi vermutlich schon ausreichend.

Als Anregung:
Falls Du eine kostengünstige und flexible Lösung für die Frequenzmessung 
suchst, wäre ein Eigenbau vielleicht überlegenswert: 
http://www.mino-elektronik.de/fmeter/fm_software.htm#bsp_G431
"Nackte" Platinen dafür gibt es zu zwei Euro ggf. aus CN.
Mit LCD, 3 x Taster, Eingangsbuchse, RS232-Buchse und Gehäuse kann man 
sein eigenes Gerät zusammenstricken. Stromversorgung ginge über 
LiIon-Akku oder Powerbank.

von Hans K. (Firma: privat) (sepp222) Flattr this


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Habe mal einen Auerswald FZ-1310 Reziprokzähler max 1,3 Ghz 
gekauft,leider findet man diese Geräte sehr selten in den 
Kleinanzeigen,allerdings sollte man den Oszillator und das Netzteil 
verbessern.Nur gute Ware findet man selten im
verkauf.Mein FZ-1310 hat mich 60 E gekostet.
                             Gruß  Hans

von Olli Z. (z80freak)


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No Y. schrieb:
> Rigol DG811 und aufmachen auf DG922..
> 250MHz Zähler integriert.. aber ist nur ein "nebenprodukt"...
Klingt spannend. Wie macht man das Update? Änhlich wie beim DSO mittels 
Key?

> Ansonsten GPSDO von BG7TBL und den FA2 von BG7TBL dabei..
? Klingt etwas nach Bastelarbeit?

von ... (Gast)


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> was die zügige Messung niedriger Frequenzen mit
> brauchbarer Stellenanzahl verhindert.

Richtige alte Universalzaehler koennen aber auch ueber mehr
als eine Periode messen. Also z.B. ueber 100000 Perioden.
Den (mehrstelligen) Reziprokwert liefert dann der Taschenrechner.
Also z.B. 32768 Hz uener 100000 Perioden gemessen,
braucht etwa 3 Sekunden fuer eine Messung und liefert
dann je nach Aufloesung 3.051757813 s.
Falls man das also nicht gerade taeglich braucht, sollte
es so auch gehen. Einen 32768 Hz (Quarz-)Oszillator kann
man ja auch problemlos auf die obige Zeit abgleichen.

> Von Kombigeräten halte ich nicht viel.

Es kommt auf die Kombination an. Ein Spectrumanalyzer mit
einem automatischen Lock-In-Counter, erlaubt auch die Messung
von Frequenzen mit einer Amplitude von wenigen mV.
Ansonsten muss ich dir natuerlich Recht geben.

Das was manche DSOs als Frequenz ausgeben, wird aus den
dem Grunde nach schlecht aufgeloesten Displaydaten "ausgerechnet".
Das kann man dann hoechstens als Orientierungswert gebrauchen.

Ein TXCO/OCXO ist, wenn nicht schon eingebaut, immer eine
gute Ergaenzung.

Ich habe meine Zaehler bei ebay gekauft, allerdings habe
ich mir dabei Zeit gelassen. Was eine Menge Geld gespart hat.
Insbesondere die Eingangsteile sind fuer Eigenbaugeraete immer
eine recht harte Nuss. Bei dem, was ich fuer meine Geraete
bezahlt habe, waere ein Eigenbau teurer gewesen.

von No Y. (noy)


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Bzgl. DG811 empfehle ich dir das eevblog Forum. Ist sogar noch einfacher 
als Key..

Das mit BG7TBL dingern ist nix gebastel. Die 2 Kisten + ein Kabel 
fertig..


Das GPSDO brauchst du wie schon gesagt nichtmal unbedingt.
Ich habe z.b. kein FA2 aber den GPSDO den nutze ich als Referenz für 
mein DG811 / DG922 und mein SVA1032X als Referenz..

Das DG811 hat halt nicht so viele stellen wie der FA2 aber war halt 
"gratis" beim FG dabei und reicht für mich aus..

von Olli Z. (z80freak)


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Ein Kernproblem ist ja immer der Abgleich und hier sind wohl 
Sat-Gestützte Systeme vorn?

von ... (Gast)


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> Sat-Gestützte Systeme

Wer in seiner Umgebung Zugang zu einem Wasserstoff-Maser hat,
wird sicher den bevorzugen ;-);

Aber ansonsten ist deine Vermutung wohl zutreffend.
Eine Aussenantenne sollte man sich trotzdem leisten.

von No Y. (noy)


Angehängte Dateien:

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Ich hab hier:

https://de.aliexpress.com/item/4001261286246.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4drzSxfK

https://de.aliexpress.com/item/4001315198054.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4doNXCUx

und auf dem GPSDO das GPS Modul mit dem hier ausgetauscht:

Ebay-Artikel Nr. 333865740331

Mit der Config siehe Anhang.

von Experte (Gast)


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Frequenzzähler? Hab ich hier auch noch. Habe ich schon Jahre nicht mehr 
in Betrieb gehabt.

Wie weiter oben schon geschrieben wurde: Lieber das Geld sparen und für 
ein Oszi ausgeben, in Kombination mit einem genauen und stabilen 
Funktionsgenerator.

von W.S. (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Suche sowas fürs Hobby. Frequenzbereich bis 60 MHz wäre ausreichend,
> mehr natürlich besser.

Wenn's für das Hobby ist, dann bau ihn dir selber - das ist nicht schwer 
und macht auch Freude am Selber-Schaffen. Beispiele gibt es genug, der 
m.n. hat ja hier schon seine Werbung gemacht und auch das Forum ist voll 
davon. Siehe auch
Beitrag "Re: Vorverstärker und Vorteiler für Frequenzzähler"

An deiner Stelle würde ich mir zu allererst einen OCXO besorgen, z.B. 
per Ali oder Ebay und den mit Netzteil und Gehäuse versehen. 
Vorzugsweise so einen von Trimble oder Morion, ansonsten Isotemp.

Da hat man erst mal einen Referenzgenerator, den man auch mal woanders 
hintragen und dort kalibrieren kann.

Sowas ist auch sehr nützlich, wenn du dir einen alten gebrauchten Zähler 
kaufst. Aber davon würde ich dir eher abraten. Diese alten Öfen sind 
zumeist groß und schwer und verstaubt/verdreckt oder haben ausgeleierte 
Schalter und Tasten - kurzum sie müssen erstmal generalüberholt werden 
und man kann nur hoffen, daß es dafür noch Ersatzteile gibt.

Für's Hobby sollte dann auch sowas ausreichen:
RFT Frequenz-Zähler G-2001.500, bei Ebay für 50..100€ zu haben. Hat aber 
nur 5 1/2 oder 6 Stellen soweit ich weiß. Da ist mein kleiner PIC-Zähler 
deutlich besser.

Noch ein Wort zu den Auerswald-Zählern, egal ob FZ-1310 oder FZ-2510:
Die haben einen lausigen Referenz-Oszillator (diskret aufgebaut, 
Quarz+Heizwiderstand+Temperaturfühler mit Nylon-Binder 
zusammengestrapst, das alles unter einer Plastik-Haube von einem 
Printtrafo, zwei Enstell-Trimmkondensatoren "grob" und "fein" - wenn man 
den groben mal scharf anguckt, hüpft die Frequenz um 1..2 kHz woanders 
hin). Aber das ist ohne großen Aufwand einigermaßen verbesserbar, aber 
so richtig gut wird das erst mit größerem Aufwand. Habe selber einen 
FZ-2510 und das war auch der Anlaß für mich, mir meine Frequenzzähler 
selber zu bauen.

Also fasse ruhig mal den Eigenbau ins Auge, das ist nicht wirklich 
kompliziert. Nur Mut!

W.S.

von Hans-Georg L. (h-g-l)


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W.S. schrieb:
...
> An deiner Stelle würde ich mir zu allererst einen OCXO besorgen, z.B.
> per Ali oder Ebay und den mit Netzteil und Gehäuse versehen.
> Vorzugsweise so einen von Trimble oder Morion, ansonsten Isotemp.
>

Als OCXO für den Anfang würde ich dir den hier empfehlen.

Ebay-Artikel Nr. 332389156868

Nicht so bekannt aber deshalb auch keine Liebhaberpreise ;-)
Das Datenblatt sieht jedenfalls für den Preis sehr gut aus.

von m.n. (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Ein Kernproblem ist ja immer der Abgleich und hier sind wohl
> Sat-Gestützte Systeme vorn?

Brauchst Du denn auch die hohe Genauigkeit? Geräte, die nur 6 - 7 
brauchbare Stellen messen können, sind mit einem TCXO schon gut bedient. 
Vielleicht ist ja so ein Rigol-Teil für Dich das Richtige.

Die angegebenen Daten finde ich nicht vollständig. Wie lange halten die 
Folientaster? Zur Einstellung von zum Beispiel Frequenz, 
Modulationsgrad, Ausgangsspannung und Offset wären mir Drehgeber lieber. 
Aber solche Geräte kosten wohl deutlich mehr.
Probiere es aus und schicke es bei Nichtgefallen zurück.

von ... (Gast)


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> nur 5 1/2 oder 6 Stellen

Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass man nicht auch mehr
Stellen messen koennte. Klassische Zaehler kann man einfach
"ueberlaufen" lassen. Das MSD wandert dann nach links und
ist nicht mehr ablesbar. Dafuer kommen rechts dann ablesbare
Stellen dazu. Das setzt natuerlich ein hinreichend stabiles
Messsignal voraus.

von ... (Gast)


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> Wie lange halten die Folientaster?

Erfahrungsgemaess von Zwoelf bis Mittag.
Und man kann sie nicht "einfach" wechseln.

von No Y. (noy)


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Das Rigol kann man fast vollständig über den Touch bedienen.

Ich hätte hier ggf. einen Escort EUC-2200 abzugeben oder einen 
gemoddeten (THS3941, aufgeräumt, Lüfter rein, TCXO verbaut) FY6800

von Thomas W. (goaty)


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Philips PM6622 benutze ich oft zum Zählen. Praktisches Gerät.

von m.n. (Gast)


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... schrieb:
> Klassische Zaehler kann man einfach
> "ueberlaufen" lassen.

Thomas W. schrieb:
> Philips PM6622 benutze ich oft zum Zählen.

Klementine würde sagen: "Zählen ja, messen nein."
Wie geschrieben, möchte der TO auch niederfrequente Signale von 5 Hz 
messen. Bis da ein "klassischer" Zähler mal überläuft könnten schon 
Jahre vergehen.

Heutzutage gibt es keinen Grund mehr, noch torzeitgesteuerte 
Frequenzzähler zu verwenden. Das sollte sich doch allmählich mal 
rumgesprochen haben.

von Olli Z. (z80freak)


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Ok, nach einigem hin und her habe ich mir nun beim Reichelt einen Rigol 
DG822 gekauft. Kostet neu knapp 300,- €, scheint aber sein Geld wert zu 
sein. Von den Möglichkeiten und Daten her reicht mir der allemal. Und 
sollte ich mal den Wunsch nach noch mehr Präzision hegen, kann man immer 
noch eine externe Taktquelle anschließen.
Ich denke für den Hobby-Bereich lässt das Gerät kaum Wünsche offen und 
ist auch recht modern (kam wohl 2018 raus?) und wohl sogar irgendwie 
updatebar. Passt dann auch zu meinem Rigol DSO 1054Z :-)

Vielen Dank Euch allen für die tolle Unterstützung! Auch wenn ich jetzt 
nicht in die Profi-Liga einsteige war es doch sehr interessant mal die 
ganzen Infos dazu zu erhalten. Immer wieder erstaunlich das man 
praktisch aus jedem Messgerät eine Wissenschaft für sich entwickeln kann 
:-)
Mein nächstes Thema wird dann ein Bildgenerator und ein Tisch-Multimeter 
sein. Das fehlt mir noch, kommt aber in einen eigenen Thread.

von m.n. (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Ok, nach einigem hin und her habe ich mir nun beim Reichelt einen Rigol
> DG822 gekauft.

Berichte bitte, wie Du mit dem Teil klar kommst und ob Du es ggf. wieder 
zurückgeschickt hast.

von No Y. (noy)


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Du hast da leider viel zu viel bezahlt:

https://www.batronix.com/versand/funktionsgeneratoren/Rigol-DG811.html

236€.. DG811 reicht. Und dann entsprechend EEVBLOG auf DG992 updaten..

von Thomas W. (goaty)


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m.n. schrieb:
> ... schrieb:
>> Klassische Zaehler kann man einfach
>> "ueberlaufen" lassen.
>
> Thomas W. schrieb:
>> Philips PM6622 benutze ich oft zum Zählen.
>
> Klementine würde sagen: "Zählen ja, messen nein."
> Wie geschrieben, möchte der TO auch niederfrequente Signale von 5 Hz
> messen. Bis da ein "klassischer" Zähler mal überläuft könnten schon
> Jahre vergehen.
>
> Heutzutage gibt es keinen Grund mehr, noch torzeitgesteuerte
> Frequenzzähler zu verwenden. Das sollte sich doch allmählich mal
> rumgesprochen haben.

Wenn ich 5Hz messen will, stell ich auf Periodenmessung und hab dann mit 
10MHz internem Takt eine recht genaue Messung nach 200ms.

von m.n. (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> Wenn ich 5Hz messen will, stell ich auf Periodenmessung und hab dann mit
> 10MHz internem Takt eine recht genaue Messung nach 200ms.

Ja klar. Ich lasse immer eine LED blinken und zähle die Zeit für zehn 
Impulse. Auch das ist eine recht genaue Messung.

von Marek N. (bruderm)


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Glückwunsch zur Anschaffung!

Beachte aber bitte stets, dass der Zähler-Eingang nur max. 2,5 V 
verträgt.  Also immer schön mit 10:1-Tastkopf messen.

von Olli Z. (z80freak)


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m.n. schrieb:
> Olli Z. schrieb:
>> Ok, nach einigem hin und her habe ich mir nun beim Reichelt einen Rigol
>> DG822 gekauft.
>
> Berichte bitte, wie Du mit dem Teil klar kommst und ob Du es ggf. wieder
> zurückgeschickt hast.

JA, gern, mach ich. Die Bedienung ist sicher nicht so straight wie bei 
einem Teil mit zig Knöpfchen, aber für den Gelegenheitseinsatz wird es 
wohl tun.

von Olli Z. (z80freak)


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No Y. schrieb:
> Du hast da leider viel zu viel bezahlt:
>
> https://www.batronix.com/versand/funktionsgeneratoren/Rigol-DG811.html
>
> 236€.. DG811 reicht. Und dann entsprechend EEVBLOG auf DG992 updaten..

Naja, ich denke halt das DG811 ist ein 1-Kanal und das DG822 ein 
2-Kanal. Irgendwo muss da doch ein Unterscheid in der Hardware sein? 
Egal, kanns zur Not ja umtauschen.

von No Y. (noy)


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Nein ist kein Unterschied..

DG811 kann man per "offiziellem" Softwarekey auf 2 Kanal aufmachen.

Oder halt mit inoffiziell auch auf DG992..

Es ist auch die selbe Hardware wie in den DG2k Serien. Bzw. leicht 
anders bestückt. Spannungsteiler am Counter und USB + Ethernet bestückt.

Im eevblog Forum sind Bilder.. Interessant ist die Ethernet ist intern 
vorhanden nur keine RJ54 Buchse mit magnetics bestückt..

von W.S. (Gast)


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m.n. schrieb:
> Heutzutage gibt es keinen Grund mehr, noch torzeitgesteuerte
> Frequenzzähler zu verwenden. Das sollte sich doch allmählich mal
> rumgesprochen haben.

He, du hast es ja schon wieder getan!

An alle anderen: Die Frequenz ist definiert als Ereignisse/Zeit. Das 
bedeutet, daß man eine abgezählte Menge an Ereignissen benötigt UND 
den Zeitraum, innerhalb dessen diese abgezählt wurden, um eine Frequenz 
anzeigen zu können.

Nochmal zum Mitschreiben: Anzahl und Zeitspanne dazu, sonst nix mit 
Frequenz.

W.S.

von Volker S. (sjv)


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HP 5315
kompaktes Format, reziproke Frequenzmessung, Universalzähler, Zeitmesser 
mit 2 Eingängen.

Ebay-Artikel Nr. 114650049461

von Thomas W. (goaty)


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Schönes Gerät. Weiß nicht wieso man einen Generator wie den DG811 
empfiehlt. Damit kann man Frequenzen und Perioden messen, aber sonst ?
Oft braucht man bei einem Versuch mal das Verhältnis von Zwei Signalen, 
oder die Zeit von Flanke A zu Flanke B oder man zählt Pulse von einer 
Lichtschranke etc.
So ein Universalteil möchte ich nicht mehr missen.
Obwohl ein gutes Oszi das warscheinlich (bis auf sehr lange 
Langzeitmessung) auch alles kann.

von m.n. (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> Schönes Gerät. Weiß nicht wieso man einen Generator wie den DG811
> empfiehlt.

Ganz einfach: Frequenzzähler != Frequenzgenerator

von Zeno (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Ok, nach einigem hin und her habe ich mir nun beim Reichelt einen Rigol
> DG822 gekauft. Kostet neu knapp 300,- €, scheint aber sein Geld wert zu
> sein.
Deine Kaufentscheidung verstehe ich nicht wirklich. Du wolltest einen 
Frequenzzähler und kaufst einen Funktionsgenerator. Jaja der kann auch 
Frequenzen zählen, aber das ist ja bei dem Gerät nur ein Nebenprodukt 
entsprechend mininimal ist auch das was der Frequenzzähler laut Manual 
kann.
Ein richtiger Frequenzzähler kann deutlich mehr wie schon Thomas hier 
(Beitrag "Re: Welchen Frequenzzähler kaufen?") 
anmerkte. Einfache Ereigniszählung kann das Ding z.B. gar nicht.
Ebenso ist der Eingangsspannungsbereich von +/-2,5V nicht gerade 
berauschend. Ja man kann natürlich 10:1 Tastköpfe benutzen, die Frage 
ist halt was hält der Eingang aus, wenn man da mal versehentlich mehr 
drauf gibt - das kann in der Hitze des Gefechtes sehr schnell passieren.
Das was er DG822 als Frequenzzähler kann, kann Dein DSO1054Z im 
Wesentlichen auch.

Aber wenn es für Dich so passt, dann ist es ja gut.

von No Y. (noy)


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Er hat geschrieben...
Olli Z. schrieb:
> Er sollte vielleicht noch in der Lage sein Duty-Cycle zu messen und
> vielleicht gleich eine Kombi aus Frequenzzähler und Signalgenerator.

Dementsprechend bin ich mit dem Dg811 Vorschlag genau auf seine Frage 
eingegangen..

Und von dem Gerät hat er fürs Hobby mehr als von einem 70er Jahre HP 
Gerät was zwar mehr "zählen" kann aber sonst halt nichts..

Ich kann einen FG öfters gebrauchen als einen reinen Zähler..

von Thomas W. (goaty)


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No Y. schrieb:
> Und von dem Gerät hat er fürs Hobby mehr als von einem 70er Jahre HP
> Gerät was zwar mehr "zählen" kann aber sonst halt nichts..

Sehe ich bei meinen Basteleien so nicht, genau die Sachen die ich oben 
genannt habe, mal eine Zeit messen von Lichtschranke, Impulse von einem 
Encoder zählen und so weiter, mache ich überwiegend.
PM6622 für unter 50€ war für mich ein Glücksgriff.

Zugegeben, ein extra Gerät als Funktionsgenerator ist natürlich 
unpraktisch und braucht Platz und kostet extra.
Schade, daß sie in den Zähler vom DG811 nicht zwei Eingänge und alle 
zusätzlichen Funktionen eingebaut haben...

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> Sehe ich bei meinen Basteleien so nicht, genau die Sachen die ich oben
> genannt habe, mal eine Zeil messen von Lichtschranke, Impulse von einem
> Encoder zählen und so weiter, mache ich überwiegend.
> PM6622 für unter 50€ war für mich ein Glücksgriff.

So sehe ich das auch. Rein von den (Zählerfunktionen) kann da mein 
steinalter G2002.500 mehr. Klar der geht nur bis 100MHz, mehr ging 
damals (1981) mit IC's halt nicht, allerdings ist 250MHz für einen 
modernen Zähler nun auch nicht überragend - die meisten Geräte gehen da 
heute bis in den GHz-Bereich. Allerdings dürften 250MHz für den 
Amateubereich bei weitem ausreichend sein.
Einsatzgebiet meines Zählers ist ähnlich wie bei Thomas. Frequenzen 
messen mache ich fast immer mit dem DSO da fällt das als Nebenprodukt 
mit ab und die Genauigkeit ist für meine Zwecke genau genug.

von Thomas W. (goaty)


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> So sehe ich das auch. Rein von den (Zählerfunktionen) kann da mein
> steinalter G2002.500 mehr.

Na gut der sieht jetzt aber echt eher wie ein Autoradio aus ;-)

von Zeno (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> Na gut der sieht jetzt aber echt eher wie ein Autoradio aus ;-)

Mag sein, aber der hat ja auch schon 40Jahre auf dem Buckel und damals 
war das so schick. So lange er das tut was er soll, darf er auch wie ein 
Autoradio  aussehen.

von Svedisk Ficklampa (Gast)


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A:
"Ich brauche eine Tascbenlampe."

B:
"Kauf dir ein Motorrad.
Dann hast du Licht und kannst sogar damit fahren,"

von Thomas W. (goaty)


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Noch was: Mein SDG2042X hat auch einen "Zähler" eingebaut, vermutlich 
ähnlich wie der DG811. Schöne Sache, nur kann der nur feste Frequenzen 
die mindestens ein paar Sekunden anliegen messen. Für Pulse nicht 
geeignet.

von Olli Z. (z80freak)


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Ich wollte ja auch einen "Frequenzzähler" und keinen "Ereigniszähler". 
Einen Signalgenerator brauchte ich auch, hatte das aber nicht in 
Verbindung gebracht.

von Olli Z. (z80freak)


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Also, der DG822 ging heute zurück. War mit dem Gerät überhaupt nicht 
zufrieden. Mini Display, Bedienung mega umständlich, nä, nix für mich.

Habe jetzt doch eher einen Racal Dana 1991 im Visier. Mit 04T Option 
sollte man nichts falsch machen können und den gibts durchaus für unter 
200€.

von Thomas W. (goaty)


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Hätte mich jetzt auch gewundert wenn du mir der eingebauten 
Frequenzzähler Funktion zufrieden gewesen wärst. Die ist halt recht 
begrenzt von der Funktionalität.

Als Generator hab ich den Siglent SDG2042x. Prima Gerät.

von Ziggi (Gast)


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Thomas W. schrieb:
>> So sehe ich das auch. Rein von den (Zählerfunktionen) kann da mein
>> steinalter
 mehr.
>
> Na gut der sieht jetzt aber echt eher wie ein Autoradio aus ;-)

Aber den kann man im Fall der Fälle auch reparieren, das ganze Gerümpel 
von
HP, TEK oder sonst wem nur wegwerfen.
Der G2002.500 hat weder CPU, GAL, ASIC oder sonst was, nicht mal 
abartige
Anzeigen die nach zwei Jahren Dauereinsatz blind werden.

von René F. (therfd)


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Ziggi schrieb:
> Aber den kann man im Fall der Fälle auch reparieren, das ganze Gerümpel
> von
> HP, TEK oder sonst wem nur wegwerfen.
Naja ganz so schlimm wie du es darstellst ist es auch nicht, wie viele 
Reparaturberichte auf xdevs.com oder in diversen Foren beweisen.

> Der G2002.500 hat weder CPU, GAL, ASIC oder sonst was, nicht mal
> abartige
> Anzeigen die nach zwei Jahren Dauereinsatz blind werden.

Aber nur weil es nichts anderes gab ;) Die Anzeigen sind Geschmacksache, 
ich habe beispielsweise einen Grundig/Digimess UZ2400, das verbaute LCD 
empfinde ich als ziemlich angenehm.

Schade dass das erste bestellte Gerät ein Reinfall war. Das von mir 
erwähnte Gerät kann ich zwar empfehlen, es ist allerdings relativ 
selten, du müsstest also mit Pech einige Monate warten bis du ein 
solches findest.

Von Kontron bzw. Tabor gab es auch einige interessante Geräte, neu 
scheint es aber solche Universalzähler wohl nicht zu geben, zumindest 
nicht in der Hobbyisten-Preisklasse. Ich bin aber ganz ehrlich, ich weiß 
nicht wann ich das letzte mal wirklich Bedarf für einen Frequenzzähler 
hatte, meinen UZ2400 verwende ich überwiegend als Event Counter.

von m.n. (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Also, der DG822 ging heute zurück. War mit dem Gerät überhaupt nicht
> zufrieden. Mini Display, Bedienung mega umständlich, nä, nix für mich.

Gut zu wissen und gut, daß Du es probiert hast.
Das Display ist mit 4,3" eigentlich nicht so klein aber vermutlich 
überladen. Ein "Z80freak" braucht altersbedingt dafür wohl auch noch 
eine spezielle Brille ;-)

von Olli Z. (z80freak)


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m.n. schrieb:
> Gut zu wissen und gut, daß Du es probiert hast.
Ja, es war ein Versuch Wert und wie immer mag es genug Leute geben die 
das Gerät so wie es ist Top finden. Mir taugt es nicht. Auch das man zum 
einstellen zigmal hin und herdrücken und drehen muss fand ich zu 
kompliziert. Dann dieser kleine fummelige Einstellknopf den man auch 
noch drücken muss. Wenn man da keine super-ruhige Hand hat und sich Zeit 
lässt hat man den schon wieder bewegt und den Wert geändert bevor der 
Druck erkannt und der Wert eingestellt wurde. Das hat mit wahnsinnig 
gemacht! Ebenso wie die nicht immer ganz so intuitive Menüführung mit 
rauf/runter rechts/links. Ständig habe ich was anderes ausgelöst als ist 
wollte.

Das man sich mit einem Meßgerät beschäftigen muss ist mir klar und als 
ITler bin ich das auch gewohnt mich in unbekanntem Terrain sicher 
bewegen zu können. Aber hier fand ich die "Lernkurve" zu steil. Zudem 
nutzt man so ein Gerät doch relativ selten und da kommt es mir darauf an 
gleich damit arbeiten zu können und nicht erstmal wieder ne halbe Stunde 
neu zu lernen wie das nun geht...

> Das Display ist mit 4,3" eigentlich nicht so klein aber vermutlich
Naja, aber sehr hochauflösend und wirklich winzig wenn man es hinten am 
Tisch stehen hat. Ich werd damit einfach nicht "warm", tut mir leid. Da 
ist mir doch so eine anarchiche 7-Segment Leuchtanzeige lieber.

> überladen. Ein "Z80freak" braucht altersbedingt dafür wohl auch noch
> eine spezielle Brille ;-)
Ooh, wie Recht Du damit hast! :-)

: Bearbeitet durch User
von No Y. (noy)


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Du weißt aber schon das das ein Touch war und du die Zahlen auch da 
direkt eintippen kannst anstatt ewig an dem Rad zu drehen...?

Gut so super bedienen wie meine Toellner 8704 usw. ist es jetzt nicht 
aber kostet ja auch nur einen Bruchteil neu wie die alten früher. Und 
für viele "Digital Natives" oder halt kurz davor ist es eigentlich sehr 
gut zu bedienen. Gut auf 2m und wenn man dann noch Brille trägt ist es 
ggf etwas klein wenn man die ganze Counter Statistik ausgibt..

Die 2k Serie hat ja auch mehr tasten aber selbes Display und auch sonst 
selbe Hardware kostet aber halt auch mehr..

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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m.n. schrieb:
> Das Display ist mit 4,3" eigentlich nicht so klein aber vermutlich
> überladen.

Überladen ist das Display überhaupt nicht, aber die Fläche wird äußerst
schlecht genutzt. Die Schrift könnte locker 2- bis 3-mal so groß sein.

Zum Vergleich: Der FY6900 hat nur 30% der Displayfläche, zeigt die
Messwerte trotzdem in derselben Schriftgröße an wie der DG822 die Werte
für Period, Duty usw., und es bleibt sogar noch Platz für die
Einstellungen von Torzeit und Kopplung, einen Warnhinweis bzgl. der
zulässigen Sgnalspannung und die Beschriftung der fünf Funktionstasten.

Die beiden Screenshots im Anhang sind im richtigen Größenverhältnis
dargestellt.

Anmerkung: Der Screenshot vom FY6900 ist von schlechter Qualität, da mit
dem Handy aufgenommen. Real ist das Display (TFT) deutlich schärfer und
kontrastreicher.

von m.n. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Überladen ist das Display überhaupt nicht,

Dann sieh Dir bitte "Figure 2-16 Statistics Display Interface" im 
Handbuch an. Unsinnige 12-stellige Frequenzwerte in kleinster 
Schriftgröße, die nicht zum 480x272 Raster des Displays passt, dazu eine 
unskalierte Grafik und Pfeiltasten hoch-runter, die man nur mit einem 
spitzen Stift bedienen kann.
Daher kommt meine Vermutung; das Gerät selber habe ich nicht.

> Die Schrift könnte locker 2- bis 3-mal so groß sein.

Gut, das erreicht man aber entweder durch ein größeres Display oder 
Reduktion der Information auf dem 4,3" Teil, wodurch dann einige 
"Spielereien" verschwinden müßten.

von m.n. (Gast)


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Wenn man selber ein wenig lötet, kann man sich Frequenz- und 
Pulsweiten-Messung selber zusammenstricken: 
Beitrag ""ungenaue" Pulsweiten-Messung"

von Marek N. (bruderm)


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René F. schrieb:
> ich weiß
> nicht wann ich das letzte mal wirklich Bedarf für einen Frequenzzähler
> hatte

Ich hab meinen FC7008 am WE mal wieder angesaftet (stand sogar 
staubgeschützt in der Vitrine), als ich mich gewundert hatte, dass bei 
einem neuen, eingeschweißten Arduino nano schon ein Testprogramm 
aufgespielt war und die LED blinkte. Ergebnis: 5 Hz.

von Zeno (Gast)


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Olli Z. schrieb:
> Also, der DG822 ging heute zurück. War mit dem Gerät überhaupt nicht
> zufrieden. Mini Display, Bedienung mega umständlich, nä, nix für mich.
>
> Habe jetzt doch eher einen Racal Dana 1991 im Visier. Mit 04T Option
> sollte man nichts falsch machen können und den gibts durchaus für unter
> 200€.
Na der Racal sieht aber schon eher wie ein Zähler aus. Denke mal mit dem 
wirst Du Freude haben.

Ziggi schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>>> So sehe ich das auch. Rein von den (Zählerfunktionen) kann da mein
>>> steinalter
>  mehr.
>>
>> Na gut der sieht jetzt aber echt eher wie ein Autoradio aus ;-)
>
> Aber den kann man im Fall der Fälle auch reparieren, das ganze Gerümpel
> von
> HP, TEK oder sonst wem nur wegwerfen.
> Der G2002.500 hat weder CPU, GAL, ASIC oder sonst was, nicht mal
> abartige
> Anzeigen die nach zwei Jahren Dauereinsatz blind werden.
Das stimmt das Ding kann man reparieren, obwohl mache BE nicht ganz 
einfach beschaffbar sind. Bei meinem Zähler war so ein ECL-FF aus 
sowjetischer Produktion defekt, aber den konnte ich aus der Bucht 
beziehen. Nach Tausch des Kameraden lief der Zähler wieder. Habe mir 
aber vorsichtshalber gleich mal ein paar mehr von Dingern hingelegt.

Die ebenfalls verbauten U-IC's (DDR MOS-Hochvolt) sind da schon etwas 
schwieriger zu beschaffen. Die sind mittlerweile recht selten geworden. 
Ich habe noch das dazu passende Multimeter (G1002.500), da war der U126 
defekt.

von Horst S. (petawatt)


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Hab den Racal Dana 1998 und bin damit gut zufrieden. Mit dem bei mir 
eingebauten TCXO kann man die 10 Digit aber nicht ausnutzen. Man kann 
relativ einfach einen selbst gebauten OCXO nachrüsten, oder man hat eine 
externe 10MHz Referenz. Das Gerät hat eine große Anzeige und 
funktioniert ohne einen lauten Lüfter. Mit einem HMC434-Modul 
(Ebay-Artikel Nr. 124388681153) 
für 27 € als Prescaler sind auch 8GHz messbar. Das manual mit Schaltplan 
findet man im Netz.

Wenn überwiegend kleinere Frequenzen gemessen werden sollen, ist der 
1991 sicher besser geeignet. Für Frequenzen bis 2,4 GHz gibt es auch ein 
einfaches Prescaler-Modul mit dem MB506 (10 €). Bei den Racal Danas sind 
gerne die Bedientasten schwergängig und müssen getauscht werden. Bei mir 
war das aber nicht der Fall.

Grüße von petawatt

: Bearbeitet durch User
von Ziggi (Gast)


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Zeno schreibt:

Die ebenfalls verbauten U-IC's (DDR MOS-Hochvolt) sind da schon etwas
schwieriger zu beschaffen.

Zeig doch mal genau die Stelle im Schaltplan wo die verbaut sind?
Bin echt gespannt.
Grüße

von Zeno (Gast)


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http://www.k1520.com/robotron/g1001-sp-fg4.jpg

Ziggi schrieb:
> Zeig doch mal genau die Stelle im Schaltplan wo die verbaut sind?
> Bin echt gespannt.
Die Schaltpläne darfst Du Dir gern selbst raus suchen. Alle IC's mit 
Bezeichnung Uxxx sind MOS_Hochvolt. Ausnahme sind die U125/126 das sind 
n-Kanal MOS-IC und die laufen mit 5V. Allerdings waren die sehr selten 
und im normalen Einzelhandel so gut wie nicht käuflich zu erwerben.
Ansonsten sind U121, U311 und noch ein paar Gatter (U1xx) verbaut - 
alles p-MOS in Hochvolttechnik.
1.Foto ist der Zähler, 2.Foto das Multimeter - die dicken Maikäfer sind 
U125/126

von Ziggi (Gast)


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Nochmal:
Im G-1002 und G-2002 sind keine Hochvolt-MOS ICs verbaut,
Dein Link zeigt Teile der Schaltung vom G-1001 das ca.
10 Jahre zuvor gebaut wurde.
Auch Deine Aussage:
-Ausnahme sind die U125/126 das sind n-Kanal MOS-IC-
ist teilweise falsch, siehe PDF (der U125 ist aber ein nSGT)

Die Schaltungen muss ich nicht suchen, die habe ich im Kopf da
ich ca. 42 Jahre lang diese Geräte als privater Servicepartner
vom FWE repariert habe. Mein Name steht sogar im Manual zum G-1004,
G-1005 und G-1007.

Also alles nicht mal warme Luft was Du hier so abgeliefert hast.

Grüße Ziggi

von Einfallspinsel (Gast)


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Passt zwar nicht ganz hierher, aber ich bin am grübeln mir einen 
Frequenzzähler nach guter alter Art so mit TTL-Zähler, Anzeigedekoder, 
7-Segment-LED-Anzeigen u.s.w. selbst zu bauen. Ganz ohne Mikrocontroller 
und Software. Der Stromverbrauch soll jetzt nicht das Problem sein, es 
ist ein Messgerät und kein Energiesparwunder. Wäre das eine Schnapsidee 
oder eine Überlegung wert?

von m.n. (Gast)


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Einfallspinsel schrieb:
> Passt zwar nicht ganz hierher,

Du könntest Dir auch eine Wäscheleine kaufen und Widerstände dranhängen.

von Ziggi (Gast)


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Du kannst gern einen G-2001.500 von mir haben der mehr als nur F messen 
kann bis ca. 60MHz. Es gibt Bilder im Netz. Für so wenig € baust Du 
nicht mal ein anständiges Gehäuse selber und der hat alles was Du 
willst.
- TTL-Zähler
- Anzeigedekoder
- 7-Segment-LED-Anzeigen
- ohne Mikrocontroller und Software

Dazu ein ordentliches Manual, eine Serviceanleitung und die Wahl ob 
rote,
gelbe oder grüne LED-Anzeige.

Grüße Ziggi

von michael_ (Gast)


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Einfallspinsel schrieb:
> Passt zwar nicht ganz hierher, aber ich bin am grübeln mir einen
> Frequenzzähler nach guter alter Art so mit TTL-Zähler, Anzeigedekoder,
> 7-Segment-LED-Anzeigen u.s.w. selbst zu bauen. Ganz ohne Mikrocontroller
> und Software. Der Stromverbrauch soll jetzt nicht das Problem sein, es
> ist ein Messgerät und kein Energiesparwunder. Wäre das eine Schnapsidee
> oder eine Überlegung wert?

Nein!
Jeder billige Zähler vom Freundlichen Chinesen ist besser und 
umweltschonender.

von Egon D. (egon_d)


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Einfallspinsel schrieb:

> Passt zwar nicht ganz hierher, aber ich bin am grübeln
> mir einen Frequenzzähler nach guter alter Art so mit
> TTL-Zähler, Anzeigedekoder, 7-Segment-LED-Anzeigen
> u.s.w. selbst zu bauen. Ganz ohne Mikrocontroller
> und Software. [...] Wäre das eine Schnapsidee

Ja.
Du könntest wenigstens HC(T)/AC(T) verwenden statt TTL.


> oder eine Überlegung wert?

Mit der genannten Veränderung: Klar, warum nicht.
Beim Selbstbau ist ja häufig der Weg das Ziel...

von Egon D. (egon_d)


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Ziggi schrieb:

> Für so wenig € baust Du nicht mal ein anständiges
> Gehäuse selber und der hat alles was Du willst.

Ich frage mich ernsthaft, welcher Kreuzzug gegen den
Selbstbau hier seit Jahren läuft...

von Horst S. (petawatt)


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Einfallspinsel schrieb:
> Passt zwar nicht ganz hierher, aber ich bin am grübeln mir einen
> Frequenzzähler nach guter alter Art so mit TTL-Zähler, Anzeigedekoder,
> 7-Segment-LED-Anzeigen u.s.w. selbst zu bauen. Ganz ohne Mikrocontroller
> und Software. Der Stromverbrauch soll jetzt nicht das Problem sein, es
> ist ein Messgerät und kein Energiesparwunder. Wäre das eine Schnapsidee
> oder eine Überlegung wert

Sowas hab ich mir vor 47 Jahren als Student gebaut. Die nackten Platinen 
für die 6 Dekaden gab es bei Elektor. Als Einarbeitung in die 
Digitaltechnik war das eine gute Sache. Ablaufsteuerung und Zeitbasis 
wurden selbst entworfen. Neben Frequenz- und Periodendauermessung wurden 
auch Stoppuhrfunktionen realisiert, die mein Racal Dana nicht kann. 
Nebenschauplätze waren ein Vorverstärker und ein ECL-Vorteiler für 
200MHz. Alles zusammen damals nicht ganz billig. Bei den heutigen 
Preisen für fertige Geräte lohnt sich der Eigenbau natürlich nicht mehr. 
Es sei denn man findet noch schnuckelige Nixie-Röhren und ein geräumiges 
Plexiglasgehäuse....

Grüße von petawatt

: Bearbeitet durch User
von Zeno (Gast)


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Ziggi schrieb:
> Im G-1002 und G-2002 sind keine Hochvolt-MOS ICs verbaut,
Den Fehler gebe ich zu weil ich die U125/126 fälschlicherweise im 
Hochvoltbereich eingeordnet habe so wie die U120/121/122.
Ich habe auch noch die älteren Geräte und da habe ich beim 1001 
definitiv einen U121 gewechselt

Ziggi schrieb:
> Dein Link zeigt Teile der Schaltung vom G-1001 das ca.
> 10 Jahre zuvor gebaut wurde.
Auch nicht ganz richtig. Das 1001.500 wurde ab 06/1978 und das 1002.500 
ab 03/1983. Da liegen also noch nicht mal ganz 5 Jahre dazwischen.

Ziggi schrieb:
> Auch Deine Aussage:
> -Ausnahme sind die U125/126 das sind n-Kanal MOS-IC-
> ist teilweise falsch, siehe PDF (der U125 ist aber ein nSGT)
Der U126 ist ein n-Kanal Typ, zumindest nach den Unterlagen die ich habe 
bzw. zur Verfügung hatte 
(https://elektrotanya.com/files/forum/2010/03/Datenblatt_U126D[1].pdf). 
Beim U125 schweigt sich das Datenblatt 
(http://www.blunk-electronic.de/datasheet/GDR/rft_u125.pdf) über die 
Technologie des IC aus.
Beide müßten aber von der Logik her n-Kanaltypen sein, da sie zu TTL 
kompatibel sind. n-Kanal wird üblicherweise mit positiver Spannung 
geschalten, während p-Kanal mit negativer UGS geschalten wird. Somit 
liegt Source beim p-Kanal auf dem positiveren Potential. Da Source in 
aller Regel, da oftmals mit dem Substrat verbunden, auch das 
Bezugspotential darstellt liegt Drain auf negativen Potential. 
Geschalten würde dann in diesem Fall (Source auf Bezugspotential) mit 
negativer UGS. Das passt allerdings nicht TTL.
Man könnte natürlich Source hochlegen und Drain auf Bezugspotential der 
restlichen Schaltung. Hat man bei den Hochvolt MOS auch so gemacht um 
einfacher mit TTL interagieren zu können. Glaube ich aber nicht das man 
das bei besagten Zähler gemacht hat.

Ziggi schrieb:
> Mein Name steht sogar im Manual zum G-1004,
> G-1005 und G-1007.
Das ist ja schön für Dich. Ich habe mir auch gleich mal das Manual und 
die Serviceanleitung zum G-1004 angeschaut, da ich so ein Gerät mal 
dienstlich hatte, habe ich die noch da liegen. Dummerweise stehen da 
überhaupt keine Namen von irgendwelchen Personen drin. War eigentlich 
bei Kunden- und Servicedokumentationen auch so üblich, es wurden immer 
nur der Hersteller und evtl. Serviceparter für den Fall der Reparatur 
aufgeführt.  Als Person aufgeführte Serviceparter gibt es da aber nicht. 
Dann kannst Du nur der Herr Funkwerk Erfurt sein :-)

Ziggi schrieb:
> Die Schaltungen muss ich nicht suchen, die habe ich im Kopf da
> ich ca. 42 Jahre lang diese Geräte als privater Servicepartner
> vom FWE repariert habe.
42 Jahre? Also wenn sich das auf die alte Serie bezieht, dann hast Du 
das bis letztes Jahr gemacht. Bei der neuen Serie würde das Datum in der 
Zukunft liegen. Deshalb glaube ich Dir die 42 Jahre nicht wirklich, 
zumindest nicht bei diesen Geräten.

Ist mir aber im Endeffekt auch Rille. Ich habe bei den besagten U125/126 
einen Fehler gemacht den habe ich eingeräumt und damit ist das Thema für 
mich auch durch.

von Ralph B. (rberres)


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Zeno schrieb:
> Na der Racal sieht aber schon eher wie ein Zähler aus. Denke mal mit dem
> wirst Du Freude haben.

Horst S. schrieb:
> Wenn überwiegend kleinere Frequenzen gemessen werden sollen, ist der
> 1991 sicher besser geeignet.

Ich möchte jetzt mal meinen Senf auch dazu geben.

Bei mir ( und auch bei Freunden von mir ) werkelt ein Racal Dana 1992

Es ist wirklich ein hervorragender Counter , wenn man seine Grenzen 
akzeptiert.

Für die kompletten 10 Stellen zu nutzen reicht die Stabilität des 
internen Quarzofens nicht aus. Ich nutze deswegen eine externe GPS 
geführte Referenzfrequenz von SDR-Kits aus England.

niedrige Frequenzen im NF Bereich wird nie auf 10 Stellen stabil 
angezeigt. Bestenfalls auf 5-6 Stellen. Das liegt einfach daran, das der 
Triggerpunkt nicht so eindeutig ist wie für 10 Stellen erforderlich. 
Zudem kommt da eine gehörige Portion Rauschen vom Signal selber dazu. 
Das Datenblatt in der Bedienungsanleitung gibt über die zu erwartente 
Auflösung Aufschluss.

Das ist aber kein spezielles Problem des Racal Dana, sondern ein 
prinzipielles Problem des Messverfahrens.

Noch etwas sollte man wissen, wenn man sich einen älteren Zähler aus der 
Bucht schießt.

Das Gerät kann auch versteckte Mängel aufweisen. Bei mir waren es eine 
kalte Lötstelle im Referenztakt, weshalb der Zähler sporadisch mit einer 
Errormeldung stehen blieb, und es waren die Reedkontakte im Frontend, 
welche bei mir Ärger machten.

Wenn man in Elektronik Neuling ist und nicht in der Lage ist solche 
Fehler einzukreisen und zu beheben, ( oder jemanden kennt der dazu in 
der Lage und Willens ist ), sollte lieber von solchen Geräten Abstand 
halten und sich ein neues Gerät mit Garantie kaufen.

Ralph Berres

von Zeno (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Für die kompletten 10 Stellen zu nutzen reicht die Stabilität des
> internen Quarzofens nicht aus. Ich nutze deswegen eine externe GPS
> geführte Referenzfrequenz von SDR-Kits aus England.

10 Stellen ist ja auch schon recht heftig. Bedeutet ja im Umkehrschluß 
das er im einstelligen GHz-Bereich noch 1Hz auflösen kann.
Bei diesen Frequenzen brauche ich ja auch noch entsprechendes 
Messequipment, damit die Messung nicht verfälscht wird.

Da frage ich mich ob ich das wirklich brauche und diese Frage kann ich 
für sehr schnell mit nein beantworten. In diesem Frequenzbereich bin ich 
schlichtweg nicht unterwegs.

Dennoch ein schönes Gerät.

von Ziggi (Gast)


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Zeno schrieb:
> Ziggi schrieb:
>> Dein Link zeigt Teile der Schaltung vom G-1001 das ca.
>> 10 Jahre zuvor gebaut wurde.
> Auch nicht ganz richtig. Das 1001.500 wurde ab 06/1978 und das 1002.500
> ab 03/1983. Da liegen also noch nicht mal ganz 5 Jahre dazwischen.

mach doch so:
https://www.elektromuseum.de/wissen-funkwerk-multimeter.html
dann sieht jeder woher Dein spärliches Wissen stammt



> Ziggi schrieb:
>> Mein Name steht sogar im Manual zum G-1004,
>> G-1005 und G-1007.
> Das ist ja schön für Dich. Ich habe mir auch gleich mal das Manual und
> die Serviceanleitung zum G-1004 angeschaut, da ich so ein Gerät mal
> dienstlich hatte, habe ich die noch da liegen. Dummerweise stehen da
> überhaupt keine Namen von irgendwelchen Personen drin. War eigentlich
> bei Kunden- und Servicedokumentationen auch so üblich, es wurden immer
> nur der Hersteller und evtl. Serviceparter für den Fall der Reparatur
> aufgeführt.  Als Person aufgeführte Serviceparter gibt es da aber nicht.
> Dann kannst Du nur der Herr Funkwerk Erfurt sein :-)

Dann hat man Dir sicher ein Exemplar gegeben das nicht alle Seiten hatte 
weil Du offenbar eh nicht alles verstehen würdest.
Siehe Anhang.

> Ziggi schrieb:
>> Die Schaltungen muss ich nicht suchen, die habe ich im Kopf da
>> ich ca. 42 Jahre lang diese Geräte als privater Servicepartner
>> vom FWE repariert habe.
> 42 Jahre? Also wenn sich das auf die alte Serie bezieht, dann hast Du
> das bis letztes Jahr gemacht. Bei der neuen Serie würde das Datum in der
> Zukunft liegen. Deshalb glaube ich Dir die 42 Jahre nicht wirklich,
> zumindest nicht bei diesen Geräten.

Falls Du Google bedienen kannst hier ein paar Suchworte damit Du 
erkennst das es schon zwei digitale Geräteserien vor den kleinen 
Tischgeräten gab
die auch ab und zu an die Boxen wollten.

G-1212.010
G-1212.500
G-1202.010
G-1202.500
G-1210.500
G-1210.010
Universalzähler 3515a
S-2201.000

Grüße Ziggi

von m.n. (Gast)


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Ziggi schrieb:
> weil Du offenbar eh nicht alles verstehen würdest.

Was soll das denn? Was soll daran schwer zu verstehen sein?
Die Technik des Zählers ist von vorgestern. Wenn er irgendwo in einem 
Museum steht, hat er dort seinen Platz gefunden.
Ist doch alles OT.

von Ziggi (Gast)


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m.n. schrieb:
> Ziggi schrieb:
>> weil Du offenbar eh nicht alles verstehen würdest.
>
> Was soll das denn? Was soll daran schwer zu verstehen sein?
> Die Technik des Zählers ist von vorgestern. Wenn er irgendwo in einem
> Museum steht, hat er dort seinen Platz gefunden.
> Ist doch alles OT.

Du bist ja noch dümmer als Russlands Regenwürmer.
Der Zeno redet über Handvoltmeter und deren Service den er nicht 
begriffen hat und über Geräte die lange vor seiner Geburt existierten 
und gewartet wurden.

Grüße Ziggi

von m.n. (Gast)


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Ziggi schrieb:
> Du bist ja noch dümmer als Russlands Regenwürmer.

Als ob Du das beurteilen könntest. MaWins gibt es hier schon genug.

> Der Zeno redet über Handvoltmeter ..

Wie gesagt, alles OT und völlig uninteressant.

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