Forum: Fahrzeugelektronik autonomes fahren tesla vs andere


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von smergol (Gast)


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Hallo guten Tag,

der Autopilot von Tesla scheint ja bereits in der Lage zu sein das 
Fahrzeug alleine zu steuern.
Bei Daimler ist echtes SAE level 3 im begrenzten Rahmen möglich.
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/mercedes-startet-mit-drive-pilot-die-alternative-zu-teslas-autopilot-a-8031ec5c-4856-4000-8df2-1bd026e7b8f2

Teslas Software ist bestimmt nicht sicher.
https://www.stern.de/auto/e-mobilitaet/tesla--kraftfahrtbundesamt-zweifelt-an-sicherheitskonzept----die-strasse-ist-kein-experimentierfeld--31725178.html

Wieso darf Tesla überhaupt dieses System zur Verfügung stellen?
Es ist doch lebensgefährlich, wenn unvorherbares Fehler eintreten.
Wurde es überhaupt jemals richtig getestet?
Bei Daimler hingegen ist das System so beschränkt, dass man es erstmal 
kaum nutzen will.

Vielleicht kann mir jemand dazu irgendwas sagen :D

von H. H. (hhinz)


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smergol schrieb:
> Es ist doch lebensgefährlich, wenn unvorherbares Fehler eintreten.

Das Leben ist lebensgefährlich, es endet stets tödlich.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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smergol schrieb:
> Wurde es überhaupt jemals richtig getestet?
> Bei Daimler hingegen ist das System so beschränkt, dass man es erstmal
> kaum nutzen will.

Die KI muss in jeder Hinsicht so klug sein, wie ein 12 jähriges Kind, 
sonst hat das autonome Fahren keinen Sinn!

von Der andere Opa aus der Muppets Show (Gast)


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smergol schrieb:
> Wieso darf Tesla überhaupt dieses System zur Verfügung stellen?
> Wurde es überhaupt jemals richtig getestet?

Wie finden Trolle wie Du immer zielsicher dieses Forum? Weshalb stellst 
Du diese Fragen nicht in einem Autoforum, einem Juraforum oder dem 
Bundesverkehrsministerium?

von Εrnst B. (ernst)


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Michael M. schrieb:
> Die KI muss in jeder Hinsicht so klug sein, wie ein 12 jähriges Kind

Wie ein Pferd würde schon reichen :)

https://xkcd.com/1720/

von Alexander (alecxs)


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Tesla waren das nicht die mit Klebeband und Holz befestigen 
Wärmetauscher im Motorraum? Die Firma die eine Fabrik ohne 
Baugenehmigung hingestellt und so vollendete Tatsachen geschaffen hat?

Aber der Autopilot verursacht gar keine Unfälle selbst! Er schaltet 
nämlich eine Sekunde vor dem Aufprall auf manuellen Fahrbetrieb...

Wenn die nicht mal einen simplen Einklemmschutz hinkriegen ist das nicht 
gerade vertrauenserweckend (1 Mio Rückrufe aktuell)

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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H. H. schrieb:
> Das Leben ist lebensgefährlich, es endet stets tödlich.

Oder wie es Erich Kästner in Gedichtsform ausdrückte:

"Wird's besser? Wird's schlimmer?" fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.

von Michael O. (michael_o)


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Nur haben noch keine Autos außer Tesla so viele ihrer Fahrer tot 
gefahren wie Tesla es geschafft haben.
Bei 40 Toten die es bis jetzt sind würde ich sagen das Elon unter 
extremer selbstüberschätzung leidet. Die Tennjng von Mobile Eye war dann 
der Todesstoß ihres "Autopilot" der Mercedes hat zumindest eine 
Zulassung für Autonomes fahren bis 3x km/h für mehr wollte wohl noch 
keine Versicherung gerade stehen. Aber damit sind sie Jahre weiter als 
Tesla.

MfG
Michael

von Manfred (Gast)


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Wenn ich sehe, was die (nicht autonomen) Fahrspurassistenten so 
aufführen, sind die noch weit weg von einem zuverlässigen Betrieb.

Neulich hatte der Elektroautofreak Alex bei RTL2_GRIP ein Auto mit 
selbsttätigem Spurwechsel - ohne Eingriff hätte ihn die Karre in die 
linke Leitplanke gesetzt. Tesla war es nicht, aber ich habe den Typ 
vergessen, autonomes Fahren halte ich für eine dumme Idee.

von Dieter (Gast)


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Εrnst B. schrieb:
> Michael M. schrieb:
>> Die KI muss in jeder Hinsicht so klug sein, wie ein 12 jähriges Kind
>
> Wie ein Pferd würde schon reichen :)

Mehr KI darf es nie werden, weil sonst antwortet das Auto auf die Order 
zum Drive in zu fahren, die (übergewichtige) Person möge gefälligst die 
eigene Wampe ansehen, zu Fuß laufen und an alle anderen Fahrzeugen wurde 
schon alles verpetzt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Dieter schrieb:
> Mehr KI darf es nie werden, weil sonst antwortet das Auto auf die Order
> zum Drive in zu fahren, die (übergewichtige) Person möge gefälligst die
> eigene Wampe ansehen, zu Fuß laufen und an alle anderen Fahrzeugen wurde
> schon alles verpetzt.

DAS wäre in der Tat der wahre Fortschritt.

von loeti2 (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
>> Mehr KI darf es nie werden, weil sonst antwortet das Auto auf die Order
>> zum Drive in zu fahren, die (übergewichtige) Person möge gefälligst die
>> eigene Wampe ansehen, zu Fuß laufen und an alle anderen Fahrzeugen wurde
>> schon alles verpetzt.
>
> DAS wäre in der Tat der wahre Fortschritt.

Das wäre etwas wogegen die Grünen Sturm laufen würden :)

von Blackoutgroßaktionär (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wenn ich sehe, was die (nicht autonomen) Fahrspurassistenten so
> aufführen, sind die noch weit weg von einem zuverlässigen Betrieb.
>
> Neulich hatte der Elektroautofreak Alex bei RTL2_GRIP ein Auto mit
> selbsttätigem Spurwechsel - ohne Eingriff hätte ihn die Karre in die
> linke Leitplanke gesetzt. Tesla war es nicht, aber ich habe den Typ
> vergessen, autonomes Fahren halte ich für eine dumme Idee.

Ich gehe einen Schritt weiter. Machine Learning halte ich in 
Sicherheitskritischen Anwendungen für eine extrem dumme Idee. Mit 
Sicherheitsrichtlinien ist das gar nicht vereinbar oder anders gesagt: 
Wir nehmen hin, dass immer wieder ein Auto crasht, ein Flugzeug 
abstürzt.

von Michael Ohlhorst (Gast)


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Wo ist denn jetzt der Unterschied zum übermüdeten LKW Fahrer dem 
Volltrunkenen Idioten oder dem Jugendlichen der hormongesteuert ist und 
das Hirn dauerhaft auf der Masseschiene liegen hat?
Hier nehmen wir es doch jeden Tag billigend in Kauf.
Und schlechter als die meisten anderen Verkehrsteilnehmer wird wohl 
keine KI je fahren können.

mfG
Michael

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Michael Ohlhorst schrieb:
> Wo ist denn jetzt der Unterschied zum übermüdeten LKW Fahrer dem
> Volltrunkenen Idioten oder dem Jugendlichen der hormongesteuert ist und
> das Hirn dauerhaft auf der Masseschiene liegen hat?
> Hier nehmen wir es doch jeden Tag billigend in Kauf.

Ich nicht. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, meide ich die Straße 
mit den Autos.

In der Sache gebe ich Dir trotzdem Recht.

von K. H. (hegy)


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smergol schrieb:
> der Autopilot von Tesla scheint ja bereits in der Lage zu sein das
> Fahrzeug alleine zu steuern.

Genau das: ... scheint ja bereits in der Lage zu sein....
Ist es aber nicht.

> Wieso darf Tesla überhaupt dieses System zur Verfügung stellen?

Weil sie dafür gesorgt haben, dass im Falle eines Unfalls der Fahrer 
Schuld ist und der hätte eingreifen müssen. Das muss juristisch aber 
schon wasserdicht sein und das scheint es zu sein. Demnach könnten alle 
Hersteller das machen, aber sie tun es nicht. Warum wohl?

> Es ist doch lebensgefährlich, wenn unvorherbares Fehler eintreten.

Deswegen muss der Fahrer eingreifen und ständig aufpassen und darf eben 
nicht einschlafen oder nur äppen.

> Wurde es überhaupt jemals richtig getestet?

Sicher, sonst wüsste man über die Unzulänglichkeiten sicher nichts.

> Bei Daimler hingegen ist das System so beschränkt, dass man es erstmal
> kaum nutzen will.

Die wollen bestimmt keine "Bastellösung" auf den Markt bringen, das ist 
denen zu unprofessionell.

Alexander schrieb:
> Tesla waren das nicht die mit Klebeband und Holz befestigen
> Wärmetauscher im Motorraum? Die Firma die eine Fabrik ohne
> Baugenehmigung hingestellt und so vollendete Tatsachen geschaffen hat?

Tesla hat für den Fall, dass sie alles wieder zurückbauen müssen = keine 
Baugenehmigung erhalten, 120 Mio. Euro/Dollar(??) zur Seite gelegt.

Das reine selbstfahrende Auto wird es mit unserer Infrastruktur nicht 
geben, denn der Mensch ist nicht berechenbar weil der immer wieder 
Fehler macht, bewusst oder unbewusst. Wir müssten die Wege zwischen 
selbstfahrenden Autos und Radfahrer, Fußgänger usw. baulich trennen. Das 
ist in Innenstädten wohl kaum möglich.

von Maxe (Gast)


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smergol schrieb:
> Wieso darf Tesla überhaupt dieses System zur Verfügung stellen?

Das hat politische Gruende, das  h i e r zu Diskutieren ist also 
unerwuenscht. Nur so viel, kaeme der Tesla von Changcheng, Tata oder 
Lada, haette er nie eine Zulassung bekommen. Kaeme er von Daimler, 
waeren schon laengst Rueckrufaktionen und Regressforderungen in 
Milliardenhoehe zumindest durch amerikanische Gerichte verhaengt worden.

von Alexander (alecxs)


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Solange Algorithmen das Trolley-Dilemma nur per Zufallsgenerator lösen 
können, darf es aus ethischen Gründen kein autonomes Fahren im zivilen 
Straßenverkehr geben.

Wo Moral keine Rolle spielt sind die Einsatzmöglichkeiten von KI aber 
unbegrenzt. Bewaffnete Militärdrohnen jagen ohne Anweisung eigenständig 
Soldaten. Die autonome Auswahl von Zielen und der Angriff sind längst 
kein Science Fiction mehr.

von Jemand (Gast)


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Hallo

K. H. schrieb:
> Das reine selbstfahrende Auto wird es mit unserer Infrastruktur nicht
> geben, denn der Mensch ist nicht berechenbar weil der immer wieder
> Fehler macht, bewusst oder unbewusst. Wir müssten die Wege zwischen
> selbstfahrenden Autos und Radfahrer, Fußgänger usw. baulich trennen. Das
> ist in Innenstädten wohl kaum möglich.

Zumindest nicht in ernsthaft überschaubaren Zeitrahmen.
Da wo das selbstfahrende Auto schon jetzt ansatzweise funktionieren 
könnte braucht es eigentlich ernsthaft kaum einer (insbesondere bei den 
derzeitigen Vorgaben - alle Verantwortung bleibt beim "Fahrer")- auf der 
Autobahn und den meisten Schnellstraßen ist es außerhalb von Deutschland 
(nirgendwo wird so unverschämt überholt, der Blinker ignoriert, so wenig 
Platz zum überholen für den anderen -nicht Raser jemanden  den LKW halt 
mit 105 km/h überholen will-  Platz gelassen, noch kurz vor der 
Geschwindigkeitsbeschränkung Gas gegeben, bei der Auffahrt direkt auf 
die linke Spur gewechselt und gleichzeitig so extrem über die 
Kraftstoffpreise gejammert wie bei uns - und das muss ich als Deutscher 
der in Deutschland lebt und ein Autofahrer ist sagen...) kann nämlich 
fast jeder Fahranfänger nach der zweiten Fahrstunde vernünftig Fahren 
und macht das Fahren außerhalb von Baustellen und der Rushhour durchaus 
auch mal Spaß.
Da wo es interessant werden würde und auch so mancher seid Jahrzehnten 
ein KFZ führender die Arbeit (und Verantwortung gegenüber ignoranten 
weiteren Verkehrsteilnehmern als Führer eines KFZ hat man leider immer 
eine Teilschuld "Gefährdungshaftung...")abgeben würde und das Fahren 
eigentlich immer Stress ist, ja da wird es mit den selbstfahrenden Auto 
(und in diesen Zusammenhang dann sinnvollen Gesetzen, was denn anderes 
als eine Private "Transortkugel" mit automatischen Chauffeur der auch 
die Verantwortung übernimmt wäre den der Sinn eines autonomen Fahrzeugs? 
Für ein unter den heutigen gesetzlichen Vorgaben sinnloses 
Technospielzeug wäre in autonomes Auto auf jeden Fall zu teuer) noch 
einige Jahrzehnte hin sein.

von Alexander (alecxs)


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Piet Klocke philosophiert

von Blackoutgroßaktionär (Gast)


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K. H. schrieb:
> Das reine selbstfahrende Auto wird es mit unserer Infrastruktur nicht
> geben, denn der Mensch ist nicht berechenbar weil der immer wieder
> Fehler macht, bewusst oder unbewusst. Wir müssten die Wege zwischen
> selbstfahrenden Autos und Radfahrer, Fußgänger usw. baulich trennen. Das
> ist in Innenstädten wohl kaum möglich.

Stimmt. Die Ansätze gibt es ja bereits mit Parkplätzen für autonome 
Fahrzeuge und dann können die in Kolonnen hintereinander herfahren 
(Platooning). Ich denke man muss der KI auch noch gewisse Signale 
(Schilder) zur Orientierung geben. Nur dann kann man natürlich die Frage 
aufwerfen, warum investieren wir nicht in den autonomen Schienenverkehr. 
(Ich weiß die Antwort ist: wir sind autoland)

von K. H. (hegy)


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Alexander schrieb:
> Solange Algorithmen das Trolley-Dilemma nur per Zufallsgenerator lösen
> können, darf es aus ethischen Gründen kein autonomes Fahren im zivilen
> Straßenverkehr geben.

Das ist das Totschlagargument um sich nicht weiter mit dem Thema 
befassen zu müssen, denn dazu gibt es (bisher) keine Lösung. Daher wird 
dieses Argument dann wohl über die Jahre irgendwie umschifft, klein 
geredet oder sonst was.

Aber vllt. brauchen wir da auch keine Lösung zu, denn generell wird zu 
viel gefahren (Umweltaspekt).

Jemand schrieb:
> Hallo

Du hast deinen Text selber nochmal gelesen? Wer soll das verstehen? 
Verschachtelte und eingeklammerte Sätze über mehrere Zeilen ... das will 
sich keiner antun. Bitte wiederholen!

Alexander schrieb:
> Wo Moral keine Rolle spielt sind die Einsatzmöglichkeiten von KI aber
> unbegrenzt. Bewaffnete Militärdrohnen jagen ohne Anweisung eigenständig
> Soldaten. Die autonome Auswahl von Zielen und der Angriff sind längst
> kein Science Fiction mehr.

Komplett OT, aber "interessant", eigentlich beklemmend wie ich finde:
Slaughterbots, ein Film über bewaffnete Micro-Drohnen.
https://www.youtube.com/watch?v=O-2tpwW0kmU
Mehr zum Thema: https://autonomousweapons.org/​

von Jemand (Gast)


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Jemand

K. H. schrieb:
> Du hast deinen Text selber nochmal gelesen? Wer soll das verstehen?
> Verschachtelte und eingeklammerte Sätze über mehrere Zeilen ... das will
> sich keiner antun. Bitte wiederholen!

Ja habe ich, aber für dich:

Selbfahrendes Auto?

Da wo eventuell in absehbarer Zeit realisierbar:
Langweilig, braucht (kaum) einer...
In Deutschland dank seiner "Autobahnraserkultur" auch auf der Autobahn 
=> Nicht in ansatzweise überschaubarer Zeit machbar.

Da wo es interessant werden würde (Stadtverkehr)=>
Vieleicht irgendwann in vielen Jahrzehnten und selbst wenn es heute 
möglich wäre:
Unter den gegeben Gestzen sinnlos weil kein Vorteil für den "Autofahrer" 
er darf leider (!)nicht zum von der Verantwortung befreiten "Fahrgast" 
in einer privaten Tür zu Tür Transporteinheit werden - wozu dann so ein 
fahrzeug überhaupt?

So das mal in ganz einfachen Worten für Leute die Bücher mit mehreren 
Handlungsträngen und verschachtelten Sätzen (wo man halt mitdenken 
muss...) noch nie in der Hand hatten, und wohl schon bei Filmen die sich 
an über  sechs jährige wenden nicht mehr durchblicken...

von K. H. (hegy)


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Jemand schrieb:
> So das mal in ganz einfachen Worten für Leute die Bücher mit mehreren
> Handlungsträngen und verschachtelten Sätzen (wo man halt mitdenken
> muss...) noch nie in der Hand hatten, und wohl schon bei Filmen die sich
> an über  sechs jährige wenden nicht mehr durchblicken...

Es ging darum, dass dein Zeug schlichtweg nicht leserlich vom 
Zusammenhang her war und zudem die Kommasetzung auch nicht passt und 
andere Dinge. Deswegen schrieb jemand anderes auch schon dazu:
> Piet Klocke philosophiert

Und jetzt bemühe dich mit schreiben von Sätzen, die andere ohne 
mehrfaches lesen verstehen können und ohne eingeworfene andere Themen 
usw. Kann so schwer nicht sein. Und achte dabei vllt. mal auf die 
Rechtschreibung. In den vier Zeilen oben sehe ich so grob 5 Fehler.

Beitrag #7209044 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alexander (alecxs)


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von Manfred (Gast)


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K. H. schrieb:
>> Es ist doch lebensgefährlich, wenn unvorherbares Fehler eintreten.
>
> Deswegen muss der Fahrer eingreifen und ständig aufpassen und darf eben
> nicht einschlafen oder nur äppen.

Das ist eine realitätsfremde Forderung von Leuten, die einen Chauffeur 
haben.

Wenn der Automat mich eine Stunde fehlerfrei gefahren hat, wird meine 
Aufmerksamkeit gegen Null tendieren und meine Reaktionszeit auf Fehler 
eher in Richtung Minute denn Sekunden gehen. Die Anforderung der 
permanenten Überwachung ist konträr zur Funktion eines Menschen.

von Manfred (Gast)


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Jemand schrieb:
> (nirgendwo wird so unverschämt überholt, der Blinker ignoriert, so wenig
> Platz zum überholen für den anderen -nicht Raser jemanden  den LKW halt
> mit 105 km/h überholen will-  Platz gelassen,

Du hast offensichtlich massive Probleme, nicht nur, ordentliche Texte zu 
schreiben.

Der Blinker gibt Dir keinerlei Rechte, die Straßenverkehrsordnung ist 
bzgl. Ausscheren zum Überholen recht eindeutig. Mit Deiner Einstellung 
solltest Du ausschließlich Kreis- und Landesstraßen befahren, 
Schnellstraßen überfordern Dich.

Dort würde ein Automat vermutlich besser als Du fahren: Er kennt die 
Regeln und kann messen, ob er einen Spurwechsel zustande bekommt, ohne 
den nachfolgenden Verkehr zu gefährden oder eben bremsen muß.

Beitrag #7209087 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kolja L. (kolja82)


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Wenn auf der Autobahn nur noch autonome Fahrzeuge unterwegs wären, 
sollte es machbar sein und für den Weg von der Ausfahrt bis nach Hause 
finde ich den XKCD ganz praktikabel 😃

von K. H. (hegy)


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Manfred schrieb:
> Wenn der Automat mich eine Stunde fehlerfrei gefahren hat, wird meine
> Aufmerksamkeit gegen Null tendieren und meine Reaktionszeit auf Fehler
> eher in Richtung Minute denn Sekunden gehen. Die Anforderung der
> permanenten Überwachung ist konträr zur Funktion eines Menschen.

Das ist ein generelles Problem heutiger Autos. Die sind sehr bequem, man 
braucht nichts mehr zu machen, angenehme Geräuschkulisse .... und man 
geht in den Dämmerzustand über. Gleichzeitig steigt die Reaktionszeit 
erheblich an. Jetzt kommt noch evtl. das selbstfahrende Auto dazu.

Was wir bräuchten sind Autos, die klappern und quietschen, wo man jeden 
Killefit mit Hand einstellen und kontrollieren muss, und wo das Geräusch 
innen durchaus nerven kann, dann müssten man aufpassen, alles im Blick 
haben und man dämmert nicht weg. Dafür ist man vllt. eher übermüdet, was 
wiederum zur Folge hat, dass die gefahrenen Strecken möglicherweise 
kürzer werden würden.

Kolja L. schrieb:
> Wenn auf der Autobahn nur noch autonome Fahrzeuge unterwegs wären,
> sollte es machbar sein und für den Weg von der Ausfahrt bis nach Hause
> finde ich den XKCD ganz praktikabel 😃

Das setzt aber voraus, dass alle Fahrzeuge annähernd gleich schnell 
fahren, dass also der relative Geschwindigkeitsunterschied bei vllt. 
max. 40-50 km/h liegt. Das geht auf Deutsch Autobahn nicht, da ist die 
viel höher, schlimmstenfalls sind bisher 350 km/h möglich (= knappe 100 
m/s, 417 km/h der Raser aus dem Bugatti (YT) - LKW mit Anhänger von 65 
km/h).

von Oszi Osborn (Gast)


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Gestern war wirklich ein Sauwetter, aber mein autonomes Fahrzeug wollte 
unbedingt einen Ausflug machen. So habe ich es eben allein fahren 
lassen.
Das ist der Vorteil: Man muß nicht dabei sein und kann trotzdem Einen 
fahren lassen!

Das Auto hat einen Ausflug zum Brocken gemacht und wurde dann vom ADAC 
zurückgebracht, weil der Brocken nun aussieht wie ein Igel und das Auto 
nicht mehr wußte, wie es dort wieder runter kommen sollte. Die 
Brockenbahn wollte es nicht mitnehmen, weil es keine Fahrradkarte bei 
sich hatte.

von Εrnst B. (ernst)


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Oszi Osborn schrieb:
> So habe ich es eben allein fahren
> lassen.

Solange du es selber warst...

https://xkcd.com/1559/

von Thomas R. (thomasr)


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Kolja L. schrieb:
> Wenn auf der Autobahn nur noch autonome Fahrzeuge unterwegs wären,
> sollte es machbar sein und für den Weg von der Ausfahrt bis nach Hause
> finde ich den XKCD ganz praktikabel 😃

Das wäre auch der einzig richtige Einsatz für die Systeme der ersten 
Stufen. Schließlich ging das Kolonnefahren auf Abstand schon mit der 
Simpeltechnik von Anno 1986 im Rahmen von PROMETHEUS. Leider setzt das 
aber eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen voraus 
und das wird in Deutschland noch dauern....

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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smergol schrieb:
> der Autopilot von Tesla scheint ja bereits in der Lage zu sein das
> Fahrzeug alleine zu steuern.
Das scheint er schon lange, wenn man den Werbeprospekten glaubt.

smergol schrieb:
> Vielleicht kann mir jemand dazu irgendwas sagen :D
Je nachdem, wen du fragst, ist das Zeug heute schon fertig oder es 
dauert noch 15 Jahre. Hier mal eine Prognose aus 2017:
Beitrag "Re: Alle Teslas sollen per Software-Update zu vollautonomen Fahrzeugen werden können - realistisch?"

Fazit: da wird alle paar Jahre die selbe Sau durchs Dorf getrieben. 
Bestenfalls wird mal der Treiber ausgetauscht...

von Manfred (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> smergol schrieb:
>> der Autopilot von Tesla scheint ja bereits in der Lage zu sein das
>> Fahrzeug alleine zu steuern.
> Das scheint er schon lange, wenn man den Werbeprospekten glaubt.

Kann er im Prinzip ja auch. Leider hat er dabei eine Fehlerrate, die 
noch erheblich zu hoch ist.

> smergol schrieb:
> Hier mal eine Prognose aus 2017:
> Beitrag "Re: Alle Teslas sollen per Software-Update zu vollautonomen
> Fahrzeugen werden können - realistisch?"
>
> Fazit: da wird alle paar Jahre die selbe Sau durchs Dorf getrieben.
> Bestenfalls wird mal der Treiber ausgetauscht...

Dumm nur, dass die Sau dann ersäuft, weil der Treiber noch nie einen 
Teich gesehen hat.

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