Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure 2023


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von IGM'ler (Gast)


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```
Studium      : B.Eng. Elektrotechnik
Alter        : 31
Erfahrung    : 4 Jahre
Fachgebiet   : Elektrik / Elektronik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : OEM
Region       : BaWü
Mitarbeiter  : ca. 36k
Erreichbark. : 15 min. mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Ingenieur
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung Steuergeräte
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : abfeiern, auszahlen oder Langzeitkonto
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 94k All-In (mit Reisekosten >100k)
Entwicklung  : 53k€ 2018 (DL)
               58k€ 2019 (DL)
               73k€ 2020 (DL)
               73k€ 2021 (DL)
               80k€ 2022 (OEM-Tochter)
               94k€ 2023 (OEM)
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Leasing 0,5-0,7 LF, Kinderbetreuung, Programme für Kinder 
in den Ferien, zwei Betriebsrenten, Auszahlung Reisekosten, kostenlos 
Bahncard 100 bei Bedarf, Corporate Benefits
```

: Bearbeitet durch Admin
von Dieter (Gast)


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Kann alles die KI guenstiger und besser. :o))

von Senf D. (senfdazugeber)


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IGM'ler schrieb:
> Auszahlung Reisekosten

> Corporate Benefits

Das als Zusatzleistung aufzuführen ist ungefähr auf dem gleichen Niveau 
wie dass es Klopapier und Flüssigseife auf der Firmentoilette gibt.

: Bearbeitet durch User
von DerEinzigeBernd (Gast)


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Ist der Arbeitsplatz beheizt, gibt es Sitzmöbel und elektrisches Licht?

von Chris R. (rcc)


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>                94k€ 2023 (OEM)

100.000 bei 35h sollte das Ziel sein ;)

von #2 (Gast)


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Studium      : Dipl. Ing. (FH)
Alter        : 42
Erfahrung    : 12 Jahre
Fachgebiet   : Elektronik
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Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Region Stuttgart
Mitarbeiter  : >100k
Erreichbark. : 30 min. mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwicklungsingenieur
Führung      : keine
Tätigkeit    : Hardwareentwicklung
Arbeitszeit  : 35h
Homeoffice   : ca. 80%
Ü.-Stunden   : abfeiern
Urlaub       : 38 Tage (TZUG-Umwandlung)
Gehalt       : 95k All-In (2022)
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Konzernübliches...

Chris R. schrieb:
> 100.000 bei 35h sollte das Ziel sein ;)

2024 dürfte es so weit sein.

von Geringverdiener (Gast)


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Studium      : M.Sc. Informatik
Alter        : 27
Erfahrung    : 3 Jahre
Fachgebiet   : Informatik
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Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Auftragsfertiger (Automobilumfeld)
Region       : München Umland
Mitarbeiter  : ca. 600
Erreichbark. : 35 min ÖPNV
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Software "Engineer"
Führung      : keine
Tätigkeit    : Softwarearchitektur + DevOps
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : abfeiern, auszahlen oder Langzeitkonto
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 80k
Entwicklung  : 59k€ Ende 2019
               62k€ Mitte 2020
               67k€ Ende 2020
               71k€ Ende 2021
               80k€ ab sofort

Zusatzleist. : BAV/AVWL, ÖPNV-Ticket, Steuerfreier Warengutschein
44€/Monat
Nachteile    : Kein Obstkorb

von 8auer (Gast)


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Studium      : M.Sc. E-Technik
Erfahrung    : 13 Jahre

Firma        : DAX-Konzern
Region       : Süddeutschland

Funktion     : Entwickler
Führung      : keine
Arbeitszeit  : 35h
Ü.-Stunden   : abfeiern, auszahlen
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 97k

Über Weinachten habe ich mit Kommilitonen gesprochen, mittlerweile alle 
bei DAX Konzernen angestellt. Es scheint in IGM eine „Glasdecke“ bei BY 
EG11/12 und BW EG15/16 zu geben. Darüber zu kommen ist sehr schwer (auch 
als untere Führungskraft).
Nur US FAANG Konzerne scheinen mehr Gehalt zu bieten. Könnt ihr das 
bestätigen?

von IGM Boomer machen sich in die Hose (Gast)


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So viele Infos hier im Forum und sonst wo überall, insbesondere zum 
Thema FAANGMULA in Europa und du hast nichts dazu gefunden?
Bleib beim IGM, da passte hin.

von 8auer (Gast)


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Du bist bestimmt so ein kleiner Wicht, der es nie in ein IGM-Unternehmen 
schaffen wird.
Bitte nur ernsthafte Antworten, danke!

von Noah (Gast)


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Studium      : Technische Informatik
Alter        : 27
Erfahrung    : 2 Jahre
Fachgebiet   : Technische Informatik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : OEM
Region       : BW
Mitarbeiter  : 50k
Erreichbark. : 10 Minuten
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Hardwareentwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung
Arbeitszeit  : 38h
Ü.-Stunden   : -
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 125k
Entwicklung  : 80k 2020
               95k 2021
               120k 2022

von F. B. (finanzberater)


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8auer schrieb:
> Du bist bestimmt so ein kleiner Wicht, der es nie in ein IGM-Unternehmen
> schaffen wird.

Hast du in deinem tollen IGM-Unternehmen auch 5/5 Homeoffice?

von abc (Gast)


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8auer schrieb:
> Es scheint in IGM eine „Glasdecke“ bei BY
> EG11/12 und BW EG15/16 zu geben. Darüber zu kommen ist sehr schwer (auch
> als untere Führungskraft).
> Nur US FAANG Konzerne scheinen mehr Gehalt zu bieten. Könnt ihr das
> bestätigen?

Das ist auch meine Beobachtung. Jedoch ist es keine "Glasdecke" sondern 
eher "Jeder bekommt das Gleiche +-10%" sowie "Wahrung der 
Gehaltsstruktur". In KMU ist die Situation noch etwas lockerer, aber die 
Tendenz ist negativ. Ursachen: "equal pay" sowie Angst vor Klagen wegen 
Ungleichbehandlung mit Forderungen rückwirkend bis BC.

Angenommen, man zahlt Dir leistungsgerecht mehr. Dann kommt der/die 
erstbeste Quoten-xy und klagt das ein. Dann müsste die Firma das höhere 
Gehalt für Dich gerichtsfest rechtfertigen, obwohl Du noch gar keine 100 
Jahre dabei bist.

Ein Richter/Schöffe/Betriebsrat/Gewerkschaft versteht es, wenn Du 100 
Jahre dabei bist, deshalb aufgrund Deiner Erfahrung schwer zu ersetzen 
bist und deshalb mehr Gehalt bekommen musst. Allen anderen Technobabble 
können sie nicht bewerten und davon kann der/die unerfahrene Quoten-xy 
oder low-Performer dann auch genug von abspulen.

Die Verantwortlichen in deutschen Konzernen haben keine Lust auf so 
einen Mist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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8auer schrieb:
> Über Weinachten habe ich mit Kommilitonen gesprochen, mittlerweile alle
> bei DAX Konzernen angestellt. Es scheint in IGM eine „Glasdecke“ bei BY
> EG11/12 und BW EG15/16 zu geben. Darüber zu kommen ist sehr schwer (auch
> als untere Führungskraft).

Nein, das kann ich für meinen Konzernarbeitgeber nicht bestätigen. Genau 
dafür gibt es schließlich AT-Verträge, um die Gehaltsregion oberhalb des 
Tarifs abzudecken. Diese Verträge gibt es sowohl für Fachexperten wie 
auch für Führungskräfte, allerdings nur auf 40h-Basis.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Hast du in deinem tollen IGM-Unternehmen auch 5/5 Homeoffice?

Als Autist magst du das nicht nachvollziehen können, aber die meisten 
Menschen schätzen auch den persönlichen Kontakt mit ihren Freunden und 
Kollegen. Natürlich ist Home Office im Prinzip eine gute Sache, aber es 
ist eben auch sehr angenehm, wenn man sich wenigstens an einem Tag in 
der Woche persönlich im Büro austauschen kann. 100 Prozent Home Office 
ist für normale Menschen auf Dauer gar kein erstrebenswerter Zustand, 
wie Corona gezeigt hat.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> 100 Prozent Home Office ist für normale Menschen auf Dauer gar kein
> erstrebenswerter Zustand, wie Corona gezeigt hat.

War vorhersehbar, dass du dir die Büropflicht in deinem IGM-Konzern 
wieder schönzureden versuchst.

Beitrag #7302802 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> War vorhersehbar, dass du dir die Büropflicht in deinem IGM-Konzern
> wieder schönzureden versuchst.

Warum bist du dir denn eigentlich so sicher, dass 100 Prozent Home 
Office so erstrebenswert sind? Nur weil du als Autist ein ganz 
spezielles Sozialverhalten hast, gilt das noch lange nicht für deine 
Mitmenschen. Ich kenne aus eigener Erfahrung beide Extreme, gar kein 
Home Office und ausschließlich Home Office. Beides ist nicht das Gelbe 
vom Ei, irgendwas dazwischen ist optimal. Ich möchte meine Kollegen und 
meine Chefs auch ab und zu im Real Life sehen und nicht nur virtuell, 
das ist ein riesiger Unterschied.

von Lebensberatung (Gast)


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Senf D. schrieb:
> 100 Prozent Home Office
> ist für normale Menschen auf Dauer gar kein erstrebenswerter Zustand,
> wie Corona gezeigt hat.

LOL. Die Leute hauen sofort ab wenn sie woanders 100% Homeoffice haben 
können, DAS hat die Pandemie gezeigt. Das hat dazu geführt dass 
Unternehmen das zähneknirschend auch angeboten haben dann aber wieder 
veruschten das rückgängig zu machen was wieder dazu führte dass die 
Leute wechseln.

Ausserdem sind die 100% immer optional, wenn du unedingt im Büro 
rumhocken willst kann du das immer noch, nur wirst dort allein sitzen 
weil der Rest der Belegschaft das eben anders sieht als du.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Warum bist du dir denn eigentlich so sicher, dass 100 Prozent Home
> Office so erstrebenswert sind? Nur weil du als Autist ein ganz
> spezielles Sozialverhalten hast, gilt das noch lange nicht für deine
> Mitmenschen. Ich kenne aus eigener Erfahrung beide Extreme, gar kein
> Home Office und ausschließlich Home Office. Beides ist nicht das Gelbe
> vom Ei, irgendwas dazwischen ist optimal.

Dein Selbstbetrug, um dir deinen IGM-Job schönzureden, nimmt langsam 
krankhafte Züge an. Du übersiehst nämlich geflissentlich, dass es meine 
eigene Entscheidung ist, wie oft ich ins Büro gehe. Ich könnte 5/5 Büro 
machen oder 5/5 Homeoffice. Alleine meine Entscheidung. Bei dir 
entscheidet dagegen dein toller IGM-Konzern, wie oft du ins Büro musst.

von Klaus (feelfree)


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F. B. schrieb:
> Ich könnte 5/5 Büro machen oder 5/5 Homeoffice.

Ich auch. Übrigens in einem Betrieb mit IGM Tarif.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Wilma Flicken schrieb im Beitrag #7302802:
> Qwertz ist ein typischer Systembückling.

Und du bist ein typischer Internet-Troll, der sich in seiner 
vermeintlichen Anonymität ganz groß vorkommt. Du bist aber in 
Wirklichkeit nur eine armselige Kreatur, die sich wild etwas 
zusammenfantasiert, um andere Forenteilnehmer zu verleumden.

> Er erwähnt AT ist normal und krieg jeder,

Nein, das habe ich nicht geschrieben. Einen AT-Vertrag bekommt natürlich 
nicht jeder angeboten, man muss dafür schon etwas auf dem Kasten haben, 
aber es gibt eben auch keine gläserne Decke (so war die These).

> aber er selbst hängt im Tarif
> fest.
> Natürlich nur, weil er es so möchte.
> Gutes Geld für gute Arbeit, aber mehr Geld will er nicht.

Der Tarif hat eben auch seine Vorteile gegenüber AT, und es gibt 
erstaunlicherweise nicht einmal mehr Geld, wenn man die höchste 
Entgeltgruppe plus hoher Leistungszulage mit dem ersten AT-Band 
vergleicht. Da versagt das Prinzip mit der Karotte vor der Nase des 
Esels kläglich.

Zudem spielen andere Faktoren eine immer größere Rolle, wenn man bereits 
ein sechsstelliges Gehalt bezieht; da machen ein paar Tausend Euro mehr 
oder weniger im Jahr tatsächlich keinen großen Unterschied mehr, zumal 
auch noch Kapitalerträge aus dem Aktiendepot hinzukommen. Mit "mehr 
Geld" im Job kann man mich also tatsächlich nur noch locken, wenn die 
anderen Bedingungen stimmen und keinerlei Verschlechterung zum Status 
quo mit sich bringen. Ich habe meine Schäfchen mittlerweile im 
Trockenen.

> Er selbst mag kein Home-Office, weil er in einer Gehttobude in Fürth
> wohnt und weder Frau noch Kinder hat.

Klar mag ich Home Office, sogar sehr gerne, die Vorteile wie freie 
Zeiteinteilung und ungestörtes Arbeiten liegen auf der Hand. Aber eben 
nicht zu 100 Prozent, wie bereits weiter oben ausgeführt.

Ich wohne auch nicht in einer "Gehttobude" (nicht mal richtig schreiben 
können die Trolle heutzutage) in Fürth, das hast du dir hübsch 
ausgedacht. Ob ich verheiratet bin oder Kinder habe, tut hier nichts zur 
Sache. Im Übrigen kenne ich Kollegen, die sogar oft noch länger im Büro 
bleiben, um gerade nicht nach Hause zu Frau und Kind zu müssen, ja auch 
das gibt es (auch wenn es irgendwie traurig ist).

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Dein Selbstbetrug, um dir deinen IGM-Job schönzureden, nimmt langsam
> krankhafte Züge an. Du übersiehst nämlich geflissentlich, dass es meine
> eigene Entscheidung ist, wie oft ich ins Büro gehe.

Und du übersiehst geflissentlich, dass Menschen nun einmal verschieden 
sind. Dass du als Autist den direkten Kontakt zu anderen Menschen 
möglichst meidest, ist natürlich nicht sehr überraschend. Zum Glück sind 
aber nicht alle Menschen so wie du. Im Gegensatz zu dir habe ich Freunde 
und liebe Kollegen, die ich auch persönlich treffen möchte und nicht nur 
virtuell. Aber das kannst du freilich nicht verstehen.

Beitrag #7303008 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas K. (thomas2021)


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Troll schrieb im Beitrag #7303008:
> Wieder mal der alljährliche S. Vergleich…
Wunschkonzert
> Langsam wird es langweilig.
In der Tat.

von Dresdner (Gast)


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Studium      : Dipl. Inf. (FH)
Alter        : 39
Erfahrung    : 12 Jahre
Fachgebiet   : Software Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Maschinenbau
Region       : Dresden
Mitarbeiter  : <10 vor Ort, >1000 insgesamt
Erreichbark. : 20 Min mit dem Rad
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Software Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : C++
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Vertrauensarbeitszeit
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : ca. 70-75k
Entwicklung  : 35k 2011
               40-44k 2016
               48-52k 2016 (Wechsel)
               50-55k 2021
               70-75k 2023 (Wechsel)

Beitrag #7303064 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7303071 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dresdner (Gast)


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Da Baby schrieb im Beitrag #7303064:
> Wie sind die Mieten in Dresden

Noch relativ günstig. Die typische 60m² Altbauwohnung kostet bei 
Neuvermietung ca. 700-800€/Monat warm. Neubau auch mal über 1000€, 
Platte weiter draußen mitunter weniger als 600€

von IGM Chiller (Gast)


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Wilma Flicken schrieb im Beitrag #7302802:
> Gutes Geld für gute Arbeit, aber mehr Geld will er nicht.

Wie viel Geld soll er denn noch wollen? Nach der neuesten IGM-Erhöhung 
geht er doch demnächst auf die 130k zu oder ist schon drüber, wenn ich 
das richtig mitgelesen habe. Warum sich da 50h+ in der US-Bude abmühen 
und rausfliegen wenn sich das Management mal wieder verkalkuliert hat 
(siehe Metaverse)?

von Entfrickler (Gast)


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Studium      : M.Eng. Elektrotechnik
Alter        : 36
Erfahrung    : 11 Jahre
Fachgebiet   : Software
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Tier1
Region       : BaWü
Mitarbeiter  : > 100k
Erreichbark. : seit 2 Jahren home Office
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Software Dev embedded und scripting
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung Sw C/C++, python, cmake
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : abfeiern, auszahlen oder Langzeitkonto
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 102k All-In
Entwicklung  : 40k€  2011 (DL)
                     2014 (Mittelstand)
                     2017 (Tier1)
               102k€ 2019-heute (Tier1)

---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Corporate Benefits, kaffee umsonst, 100% home office

von RWTH-Absolvent (Gast)


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Studium      : B.Sc/M.Sc. ET/Informationstechn./Techn. Informatik (RWTH)
Alter        : 35
Erfahrung    : 8 Jahre
Fachgebiet   : Software, Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : OEM
Region       : BY
Mitarbeiter  : 5000
Erreichbark. : 90% Home Office
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Software Engineer
Führung      : keine
Tätigkeit    : SW Entwicklung C++, Matlab/Simulink, Bash
Arbeitszeit  : 38h
Ü.-Stunden   : abfeiern, auszahlen
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 82k All-In
Entwicklung  : 47k€  2015 (DL)
               55k€  2015 (Tier1)
               57k€  2016
               58k€  2017
               65k€  2018 (Abteilungswechsel)
               70k€  2019
               74k€  2020
               77k€  2021
               82k€  2022-heute (OEM)
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Corporate Benefits, Kaffee umsonst, Mitarbeiter 
Fzg-Leasing

von Cayman (Gast)


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Ausbildung: Elektronik
Studium: Fahrzeugtechnik
Alter: 49
Erfahrung: 20 Jahre

Fachgebiet: Beratung/Verifikation
Firma: Industrie/Tier1/Automobil International
Region: Bayern
Mitarbeiter: >15k
Erreichbarkeit: 10km + Parkhaus

Funktion: Beratung/Verifikation, 10% Reisen
Führung: Nein
Arbeitszeit: 40h
Überstunden: 1:1 abbauen
Urlaub: 30 Tage

Gehalt: 101k in 2023, 96k in 2022

Entwicklung: 38k 2002 bis 50k 2008 (Dienstleister) 65k 2009 bis 101k 
aktuell, bis auf 25% Jobwechselgehaltssprung vom Dienstleister weg, ging 
alles ziemlich linear hoch.

Mit fast 50 ist bei mir zukünftig keine merkliche Gehaltssteigerung mehr 
erwartbar. Alle Standardstufenerhöhungen sind durch = 
Besitzstandswahrung steht an.

Extras: Flexible Arbeitszeit, Betriebsrente etwa 15 Euro pro 
Betriebsjahr pro Monat, Kantine, akzeptables/gutes Betriebsklima, 40% 
Homeoffice.

von Versagerle (Gast)


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Studium      : B.Eng. Elektrotechnik
Alter        : 33
Erfahrung    : 10 Jahre
Fachgebiet   : Hardware
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Global Hidden Champion
Region       : BaWü/Stuttgart
Mitarbeiter  : >10k
Erreichbark. : 1/5 Home Office
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Hardware-Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung von Elektroniken
Arbeitszeit  : 35h
Ü.-Stunden   : abfeiern
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 75k
Entwicklung  : 42k€ 2013 (Klitsche/40h+)
               ...
               75k€ 2021-heute

---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Corporate Benefits, kaffee umsonst, 100% home office

von Versagerle (Gast)


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Löschen: "Zusatzleist. : Corporate Benefits, kaffee umsonst, 100% home 
office" Ersetzen durch: "Leitungswasser und Klopapier umsonst"

von Senf D. (senfdazugeber)


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Lebensberatung schrieb:
> LOL. Die Leute hauen sofort ab wenn sie woanders 100% Homeoffice haben
> können, DAS hat die Pandemie gezeigt.

Die irrst dich. Die meisten Mitarbeiter präferieren eine Mischung aus 
Büro und Home Office, also eben nicht 100 % mobiles Arbeiten, genauso 
wenig wie 100 % Büro.

"Fast jeder Zweite (44 Prozent) der deutschen Angestellten im 
Home-Office ist mit dieser Arbeitsform häufig unzufrieden. Engagement 
und Produktivität leiden. Gleichzeitig geben 22 Prozent an, dass sie mit 
der Arbeit von zu Hause aus durchaus zufrieden sind. Dennoch bleibt das 
Büro bleibt weiterhin ein wichtiger Arbeitsort, immerhin möchten 
insgesamt 95 Prozent der Angestellten zumindest ab und zu vom Büro aus 
arbeiten."

Quelle: 
https://blog.wiwo.de/management/2021/02/19/home-office-ist-doch-kein-segen-fast-40-prozent-der-mitarbeiter-nervt-zunehmend-die-isolation/

Aus einem anderen Artikel:

"Grundsätzlich wollen die meisten Büroarbeitenden nicht mehr jeden Tag 
ins Büro. 56 Prozent sprachen sich für eine Mischung aus Büro und 
mobilem Arbeiten aus. Ausschließlich aus dem Büro heraus wollen dagegen 
nur 20 Prozent arbeiten, nur von zu Hause oder unterwegs 18 Prozent."

Quelle: 
https://www.n-tv.de/ratgeber/Beliebtes-Homeoffice-Knapp-ein-Viertel-der-Bueroarbeiter-unzufrieden-wegen-dieser-Kritikpunkte-article23750439.html

von abc (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Lebensberatung schrieb:
>> LOL. Die Leute hauen sofort ab wenn sie woanders 100% Homeoffice haben
>> können, DAS hat die Pandemie gezeigt.
>
> Die irrst dich. Die meisten Mitarbeiter präferieren eine Mischung aus
> Büro und Home Office, also eben nicht 100 % mobiles Arbeiten, genauso
> wenig wie 100 % Büro.

Das kommt drauf an wer überhaupt eingestellt wird. In vielen IGM wird 
nur unter der Bedingung mindestens 2-3 Tage Büro und teilweise sowie 
"Home-Office auf Befehl muss möglich sein" eingestellt. Wenn man die 
dann befragt, kommt genau Dein zitiertes Ergebnis heraus. Ich halte es 
für unwahrscheinlich, dass jemand aus 300km Entfernung unbedingt jede 
Woche ins Büro möchte.
Insbesondere im Konzern sehe ich 100% Home-Office ebenfalls kritisch. Da 
ist schon ohne Home-Office die Effizienz gering. Auch im KMU 
funktioninert es nicht mit jedem. Aber man muss sich nicht wundern, dass 
die Katze bei den Augen zwei Löcher im Fell hat.

von Markus (Gast)


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Bei uns ist jedes Projekt auf ner roten Ampel gerade. Deshalb wird 
gerade ne Revision durchgeführt, ob es an Home Office liegt.

Derzeit haben wir 60 % Home
Office.

Eventuell wird es auf 20 % zurückgesetzt.

von F. B. (finanzberater)


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Markus schrieb:
> Bei uns ist jedes Projekt auf ner roten Ampel gerade. Deshalb wird
> gerade ne Revision durchgeführt, ob es an Home Office liegt.

Wahrscheinlicher ist, dass ihr Low-Performer seid.

"Im Home Office haben sich die Low-Performer geoutet"

https://www.businessinsider.de/karriere/im-home-office-haben-sich-die-low-performer-geoutet-warum-dieser-mittelstaendler-chef-nichts-von-arbeiten-zu-hause-haelt-i/

Im Homeoffice sind die Low-Performer aufgeschmissen, weil sie niemanden 
haben, der ihnen helfen kann. High-Performer dagegen blühen im 
Homeoffice auf, weil sie nicht ständig von Low-Performern von der Arbeit 
abgehalten werden. Leider gibt es noch Teams, über das sie mich nerven 
können.

von abc (Gast)


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F. B. schrieb:
> [Artikel mit Aussagen von Stefan Wüst]

Mit anonymen Nutzernamen wäre meine erste Frage dazu, wer hat die denn 
eingestellt und warum/nach welchen Kriterien? Da hängt es ursächlich.

von Da Baby (Gast)


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Versagerle schrieb:
> Löschen: "Zusatzleist. : Corporate Benefits, kaffee umsonst, 100%
> home
> office" Ersetzen durch: "Leitungswasser und Klopapier umsonst"

Ja die 75k finde ich sehr wenig für 10 Jahre BE.
Welcher Champion zahlt so schlecht?

von Nachtschicht (Gast)


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von Lebensberatung (Gast)


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Nachtschicht schrieb:
> Goil! Da kann man auf Google Maps sogar durch die Firmenräume laufen!
> Was für eine Legebatterie!
„Führung und Anleitung von Mitarbeitern am besten vor Ort persönlich 
funktioniert“.

Was hat denn der für Mitarbeiter, die er ständig führen und anleiten 
muss? Hört sich nach Praktikantenstadl an, erwähnt ja auch Praktikanten 
und Azubis.

"Lockdown und die Arbeit im Home Office hätten in seinem Unternehmen die 
„Low-Performer geoutet, die irgendwo im Team noch mitschwimmen konnten, 
aber deren Leistung zuhause dann praktisch gegen null gegangen ist“."

Na ist doch toll wenn er die Lowperformer jetzt entdeckt hat und sie 
rauswerfen kann. Dann bleiben die homeofficetauglichen übrig und die 
müssen dann nicht in diesem Rattenloch arbeiten, kann er die Büros 
verkleinern, spart Miete. Also nur Vorteile.

von F. B. (finanzberater)


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Lebensberatung schrieb:
> Na ist doch toll wenn er die Lowperformer jetzt entdeckt hat und sie
> rauswerfen kann.

Deswegen wollen manche ja auch unbedingt ins Büro, damit sie nicht als 
Low-Performer geoutet werden.

von Dampfnudel (Gast)


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Beim jetzig kommendem Aufschwung und dem jetzt schon gravierenden 
Fachkräftemangel wird jeder Mann, Frau und Ladyman gebraucht, egal ob 
Überflieger oder Teppichkanten-Stolperer.

von IT G. (it-guy)


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Den IGM Konzern gibt es so eh nicht. Selbst im gleichen Konzern können 
die Regeln anders sein, je nach Chef.
Ich war seit Corona, also Q2/19 vielleicht 40 mal im Büro und das meiste 
davon dieses Jahr, weil ich im Büro was machen musste oder ein Kollege 
Ausstand gegeben hat.
Sonst bin ich daheim im 30qm Heim Büro.
Viele haben aber gar kein Büro daheim und vom Küchentisch arbeitet es 
sich schon schlecht.

von Hospitant (Gast)


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IT G. schrieb:
> Den IGM Konzern gibt es so eh nicht. Selbst im gleichen Konzern
> können
> die Regeln anders sein, je nach Chef.
> Ich war seit Corona, also Q2/19 vielleicht 40 mal im Büro und das meiste
> davon dieses Jahr, weil ich im Büro was machen musste oder ein Kollege
> Ausstand gegeben hat.

Ahja, „seit Corona, also Q2/19“…

von IT G. (it-guy)


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Gefühlt auf jeden Fall, aber ja es war erst Anfang 20 ;-)
Ich war bei drei Jahren also 22-3=19 aber 22 zählt ja mit. Also 22,21 
und der Großteil von 20

: Bearbeitet durch User
von ex Russe (Gast)


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Ausbildung   : keine
Studium      : Dipl.-Ing. , Dipl.-Inf. (FH)
Alter        : 43 Jahre
Erfahrung    : 15 Jahre
Fachgebiet   : Werkzeugmaschinenbau; Roboterbau
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : KMU
Standort     : Auf dem Land
Mitarbeiter  : um 75
Erreichbark. : 25min täglich einfach
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : nein
Tätigkeit    : Mathematik
Arbeitszeit  : 42.5h (Fixum, Rest über Gleitzeit)
Ü.-Stunden   : keine/Gleitzeit
Urlaub       : 20 Tage
Zusatzleist. : keine, der Kaffee kostet 90 Rappen
Start: 2007 : 95kChf
... Inflationsausgleich (2-3 % pro Jahr)
2023         : 162.5k Chf (fix)

von Jimmy (Gast)


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Nachtschicht schrieb:
> F. B. schrieb:
>> "Im Home Office haben sich die Low-Performer geoutet"
>>
> 
https://www.businessinsider.de/karriere/im-home-office-haben-sich-die-low-performer-geoutet-warum-dieser-mittelstaendler-chef-nichts-von-arbeiten-zu-hause-haelt-i/
>
> Goil! Da kann man auf Google Maps sogar durch die Firmenräume laufen!
> Was für eine Legebatterie!
> 
https://www.google.com/maps/@49.8026453,9.1596605,3a,90y,192.51h,56.6t/data=!3m7!1e1!3m5!1sAF1QipPLfLa3oKneOiJwHtZ2f_4-a1oLGGQN-FktE_XJ!2e10!3e11!7i8192!8i4096

Der Herr Wüst bezeichnet seine Mitarbeiter also öffentlich als 
Low-Performer? Na hoffentlich schicken sie ihn und seine Klitsche dafür 
in die Wüste! Welcher Ingenieur tut sich das an? Wahrscheinlich beklagt 
sich dieser Mann demnächst auch über Fachkräftemangel? Auch die 
Kununu-Bewertung von 2,2 spricht Bände... dachte Kununu veröffentlicht 
den Score erst ab einer Mindestzahl Bewertungen? War da etwa der 
Löschanwalt am Werk?

https://www.kununu.com/de/ingenieurbuero-wuest-partner-technische-gebaeudeausruestung/kommentare

von IT G. (it-guy)


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Jetzt wissen wir immerhin in welcher Klitsche FB seinem aufstocker Job 
als Klofrau nachgeht

von Lebensberatung (Gast)


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Lauft da mal im Büro rum: Ausgefranste Pressspantrennwände, keine 
Zwischendecken, Leitungen, Rohre und Isolierungen sehen selber 
rangepfuscht aus. 1000x die gleiche kindergartengelbe 
RegalTrennwandkombi, billigstes Bauschichtholz im Gemeinschaftsraum, 
sieht aus wie im Rohbau. Mussten wohl noch die Angestellten am 
Wochenende zusammennageln.
Es ist ein Gebäudetechnikplaner, aber dann will ich trotzdem nicht im 
Rohbauambiente 10h am Tag rumhocken. Dann hängt da noch ein FC-Bayern 
Schal, das Panorama im Aufenthaltsraum ist wohl Zwietracht Frankfurt 
also der Chef ein Fussballverrückter. Da würde ich gleich wieder 
rückwärts rausgehen wenn ich dort zum VG aufschlagen würde. Das ist ja 
Antiwerbung pur.

von Nachtschicht (Gast)


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Lebensberatung schrieb:
> Mussten wohl noch die Angestellten am
> Wochenende zusammennageln.

Der Kalender deutet in der Tat an, dass dort auch Samstags gearbeitet 
wird:

https://www.google.com/maps/@49.8025766,9.1596342,3a,75y,97.74h,84.21t/data=!3m7!1e1!3m5!1sAF1QipNLovSNvc051yBDjcEtIdKioP52gG6hQ7txWOCR!2e10!3e11!7i8192!8i4096

Bemerkenswert auch der Verhaltenskodex, der einem beim betreten des 
Gebäudes grüßt:

https://www.google.com/maps/@49.8025454,9.1596968,3a,75y,359.57h,84.19t/data=!3m7!1e1!3m5!1sAF1QipNahnK9hMb-5elMBxZSHmFMWEYDAgux2522FPsq!2e10!3e11!7i8192!8i4096

von Fugenspritze (Gast)


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So sieht das Schicksal von FH-Schülern also aus?
Ach du liebes bisschen, da würde ich ja echt lieber hartzen.
Oder selbst eine Sklavenbuden öffnen und FH-Leute im Osten ausbeuten.
BTW, was stimmt denn nun?
Arbeitet F.B. in dieser Absteige oder Qwertz bei den Healthineers?
Es ist ja derselbe Troll.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Fugenspritze schrieb:
> BTW, was stimmt denn nun?
> Arbeitet F.B. in dieser Absteige oder Qwertz bei den Healthineers?
> Es ist ja derselbe Troll.

Nur einer von beiden ist ein Troll, nämlich F.B. Er bezieht entweder 
Bürgergeld oder arbeitet für eine Klitsche (laut seiner Aussage), dann 
aber sehr wahrscheinlich für eine andere als die oben genannte.

Auf jeden Fall handelt es sich bei F.B. und mir nicht um die gleiche 
Person. Da lege ich großen Wert drauf, denn die Beiträge dieses Nutzers 
sprechen für sich selbst. Ich schreibe seit Jahren nur unter diesem 
Account; davor als nicht angemeldeter Nutzer (der Name Qwertz wurde 
irgendwann von einem Troll gekapert).

: Bearbeitet durch User
von LCT (Gast)


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Studium      : Dipl. Winf.
Alter        : 41
Erfahrung    : 18 Jahre
Fachgebiet   : Software
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Region Stuttgart
Mitarbeiter  : >100k
Erreichbark. : 60-90 min. mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Multi Project Manager (Product Owner auf dem Papier)
Führung      : keine
Tätigkeit    : Projektmanagement/Dienstleiter steuern
Arbeitszeit  : 35h lauf Vertrag, tatsächlich aber 40h+ und volles GLZ 
Konto
Homeoffice   : 60-80%
Ü.-Stunden   : abfeiern, ab der 200. wird ausgezahlt
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt         2021: 74k All-In
               2022: 82k All-In
               2023: 86k plus Ergebnisbeteiligung
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Konzernübliches...

von Pleitegeier (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Fugenspritze schrieb:
>> BTW, was stimmt denn nun?
>> Arbeitet F.B. in dieser Absteige oder Qwertz bei den Healthineers?
>> Es ist ja derselbe Troll.
>
> Nur einer von beiden ist ein Troll, nämlich F.B. Er bezieht entweder
> Bürgergeld oder arbeitet für eine Klitsche (laut seiner Aussage), dann
> aber sehr wahrscheinlich für eine andere als die oben genannte.
>
> Auf jeden Fall handelt es sich bei F.B. und mir nicht um die gleiche
> Person. Da lege ich großen Wert drauf, denn die Beiträge dieses Nutzers
> sprechen für sich selbst. Ich schreibe seit Jahren nur unter diesem
> Account; davor als nicht angemeldeter Nutzer (der Name Qwertz wurde
> irgendwann von einem Troll gekapert).

Du hast bestimmt ein "absolut reines Gewissen", ne? ;)

Wenn jemand so viel wert darauf legt, dann riecht es sehr verdächtig.

Lass doch einfach deine Spielchen sein. Deine Selbstgespräche drehen 
sich hier auch dauernd im Kreis. Das nervt doch alle.

von Thomas K. (thomas2021)


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Am besten wäre diese wer verdient was Wunschkonzert bzw 
Schwanzlängenmessung
Müll zu sperren.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Thomas K. schrieb:
> Am besten wäre diese wer verdient was Wunschkonzert bzw
> Schwanzlängenmessung
> Müll zu sperren.

Wenn du ein voellig zugekacktes Bahnhofsklo einfach zusperrst, dann 
verteilt sich halt die Kacke auf alle dunklen Ecken im gesamten Bahnhof. 
Besser du laesst das verkackte Klo offen und kaercherst halt dann und 
wann mal durch.

scnr,
WK

von F. B. (finanzberater)


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IT G. schrieb:
> Gefühlt auf jeden Fall, aber ja es war erst Anfang 20 ;-)
> Ich war bei drei Jahren also 22-3=19 aber 22 zählt ja mit. Also 22,21
> und der Großteil von 20

Musstest du das an den Fingern abzählen? Das hätte jeder Grundschüler 
richtig rechnen können. Aber Fachkenntnisse spielen für die Einstellung 
bei IGM ja keine Rolle, sondern nur Selbstdarstellung und richtiges 
Gendern, wie hier schon mehrfach von Senf bestätigt wurde.

von F. B. (finanzberater)


Angehängte Dateien:

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IT G. schrieb:
> Jetzt wissen wir immerhin in welcher Klitsche FB seinem aufstocker Job
> als Klofrau nachgeht

Ich kenne diese Klitsche nicht, aber man kann davon ausgehen, dass diese 
Bewertung von einem Low-Performer geschrieben wurde, der sich für ein 
verkanntes Genie hält. Ich habe mit solchen Leuten genügend Erfahrung 
gemacht.

von F. B. (finanzberater)


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Lebensberatung schrieb:
> Lauft da mal im Büro rum: Ausgefranste Pressspantrennwände

Solche Trennwände werden leider benötigt, damit die Low-Performer nicht 
ständig am Quatschen sind und uns High-Performer von der Arbeit 
ablenken. Ich musste deswegen bei der Arbeit immer Gehörschutz tragen, 
als ich noch im Büro arbeiten musste.

von IT G. (it-guy)


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F. B. schrieb:
> IT G. schrieb:
>> Jetzt wissen wir immerhin in welcher Klitsche FB seinem aufstocker Job
>> als Klofrau nachgeht
>
> Ich kenne diese Klitsche nicht, aber man kann davon ausgehen, dass diese
> Bewertung von einem Low-Performer geschrieben wurde, der sich für ein
> verkanntes Genie hält. Ich habe mit solchen Leuten genügend Erfahrung
> gemacht.

Ja jeden Tag im Spiegel, was

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Nur einer von beiden ist ein Troll, nämlich F.B. Er bezieht entweder
> Bürgergeld oder arbeitet für eine Klitsche (laut seiner Aussage)

Ja, ich arbeite für eine Klitsche. Aber mit IGM-Gehalt und 5/5 
Homeoffice. Das frustriert hier einige. Laut diesem Gehaltsrechner 
gehöre ich mit meinem Einkommen je nach Vergleichsgruppe zu den oberen 
2-4 %.

https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/HTML/2019/einkommensverteilung/index.html

von IT G. (it-guy)


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Frustriert sind die meisten wohl nur von deinem inhaltsleeren getrolle.
Mach doch mal Butter bei de Fische.
Aber Trolle können das ja nicht.

von Orkan (Gast)


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IT G. schrieb:
> Mach doch mal Butter bei de Fische.

Macht doch niemand hier, auch der Pleitegeier nicht.
In dem Thread sind mal wieder nur die langweiligen IGM-Gehälter zu 
lesen, wie jedes Jahr.
Postet mal interessante Gehälte bitte (US-Buden, Beamte, Unicorns, HFT, 
Startups).

von Senf D. (senfdazugeber)


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Pleitegeier schrieb:
> Du hast bestimmt ein "absolut reines Gewissen", ne? ;)

Ja, das habe ich in der Tat.

> Wenn jemand so viel wert darauf legt, dann riecht es sehr verdächtig.

Ganz nach der Logik der Hexenverbrennung: Wenn die Hexe überlebt, ist es 
der Beweis, dass sie eine Hexe ist. Wenn sie stirbt, war sie unschuldig, 
es nutzt ihr dann nur nichts mehr.

> Lass doch einfach deine Spielchen sein. Deine Selbstgespräche drehen
> sich hier auch dauernd im Kreis. Das nervt doch alle.

Es sind keine Spielchen. Verleumdungen darf man nicht einfach stehen 
lassen, sonst glaubt sie noch jemand.

Ich bin übrigens von dir genervt, weil du immer so oberschlau über die 
Psycho-Schiene daherkommst, dabei solltest du besser selbst mal ein paar 
deiner tollen Ratschläge befolgen.

von Pleitegeier (Gast)


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Orkan schrieb:
> IT G. schrieb:
>> Mach doch mal Butter bei de Fische.
>
> Macht doch niemand hier, auch der Pleitegeier nicht.
> In dem Thread sind mal wieder nur die langweiligen IGM-Gehälter zu
> lesen, wie jedes Jahr.
> Postet mal interessante Gehälte bitte (US-Buden, Beamte, Unicorns, HFT,
> Startups).

Das kannst Du selbst rausfinden, oder bist du so unmündig?

Soll man dir alles auf dem Löffel in den Mund schieben?

Kannst Du denn schon alleine aufs Klo?

von F. B. (Finanzbrater) (Gast)


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Studium      : Dipl. Inf. (FH)
Alter        : 37
Erfahrung    : 13 Jahre
Fachgebiet   : Softwarefrickeln
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : VIECH 4 Automobilzulieferer
Region       : Region Stuttgart
Mitarbeiter  : ca. 100?
Erreichbark. : NIE!11! Homeoffice, ha!
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Projektleiters Liebling, Programmiergott
Führung      : 4-5 Gummienten
Tätigkeit    : Firma retten, Code der unfähigen Kollegen fixen, 
Standortleitung vom Homeoffice!
Arbeitszeit  : 40h
Homeoffice   : 7 von 5
Ü.-Stunden   : inclusive
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 88k All-In!
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Homeoffice! Firmenparkplatz, 300€ Energiepauschale

von F. B. (finanzberater)


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F. B. (Finanzbrater) schrieb:
> Ü.-Stunden   : inclusive
> Gehalt       : 88k All-In!

Sorry, aber da liegst du falsch. Die 90k habe ich schon geknackt, es ist 
nicht all-in und Überstunden sind nicht inklusive, sondern werden 
abgefeiert. Wobei ich als High-Performer im Gegensatz zu den 
schwatzhaften Kollegen sowieso keine Überstunden ansammle, da ich die 
Arbeit in weniger als 40h/Woche erledige. Da den Vorgesetzten nur 
interessiert, ob die Arbeit erledigt wird und die Fristen eingehalten 
werden, kann ich den Rest dann frei machen oder für Weiterbildung 
verwenden. Der Traumjob für jeden High-Performer. Also nichts für die 
Eierschaukler von der IGM.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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F. B. schrieb:
> Wobei ich als High-Performer im Gegensatz zu den
> schwatzhaften Kollegen sowieso keine Überstunden ansammle, da ich die
> Arbeit in weniger als 40h/Woche erledige. Da den Vorgesetzten nur
> interessiert, ob die Arbeit erledigt wird und die Fristen eingehalten
> werden, kann ich den Rest dann frei machen oder für Weiterbildung
> verwenden.

Ein echter Highperformer würde direkt nachfragen, ob es noch mehr zu tun 
gibt und wenn nicht, die Sache mit der Auftragsakquise selbst in die 
Hand nehmen, damit sich das schnellstmöglich ändert.

von Markus (Gast)


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Ich will auch mehr Arbeit, da ich nur Minusstunden habe. Aber Chef und 
Projektleiter denken ich wäre arrogant, wenn ich das anspreche.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Da den Vorgesetzten nur interessiert, ob die Arbeit erledigt wird und
> die Fristen eingehalten werden, kann ich den Rest dann frei machen oder
> für Weiterbildung verwenden. Der Traumjob für jeden High-Performer. Also
> nichts für die Eierschaukler von der IGM.

Deine Versuche, dir deinen Klitschen-Job schönzureden, nehmen langsam 
krankhafte Züge an.

Genau das, was du im ersten Satz beschreibst, ist Eierschaukeln.
Glaubst du wirklich, das würde im Konzern anders laufen?  Wenn die 
eingeplanten Aufgaben erledigt sind und Alles läuft, ist den 
Führungskräften egal, was die Mitarbeiter in der restlichen Zeit machen. 
Ich suche mir dann selber kleine Aufgaben, die mir liegen, oder ich 
mache einfach früher Feierabend.

von IT G. (it-guy)


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Senf D. schrieb:
> Deine Versuche, dir deinen Klitschen-Job schönzureden, nehmen langsam
> krankhafte Züge an.

Er ist doch einfach ein Troll, vielleicht ist er sogar selber 
gelangweilter IGM Eier Schaukler der einfach nix besseres zu tun hat 
oder er ist Harzer oder er ist der Eigentümer vom MC Forum und bekommt 
so seine Klicks, wer weiß das schon.
In jedem ordentlichen Forum wäre der Junge schon 3 mal wegen Trollerei 
gesperrt.

Warum kann man hier eigentlich nicht User auf Ignore setzen?

von Qwerty (Gast)


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IT G. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Deine Versuche, dir deinen Klitschen-Job schönzureden, nehmen langsam
>> krankhafte Züge an.
>
> Er ist doch einfach ein Troll, vielleicht ist er sogar selber
> gelangweilter IGM Eier Schaukler der einfach nix besseres zu tun hat
> oder er ist Harzer oder er ist der Eigentümer vom MC Forum und bekommt
> so seine Klicks, wer weiß das schon.
> In jedem ordentlichen Forum wäre der Junge schon 3 mal wegen Trollerei
> gesperrt.
>
> Warum kann man hier eigentlich nicht User auf Ignore setzen?

Du bist doch ein schlaues Kerlchen und ein Highperformer oder nicht?
Schnell nen Skript für den Browser schreiben und fertig.
Oder bist du etwa auch ein Lowperformer oder schlimmer, ein FHler?

von IT G. (it-guy)


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Noch schlimmer: nur Berufsausbildung.
Aber warum soll ich was ausbügeln was der Forenbetreiber verfehlt hat.

von Olli (Gast)


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Studium      : Dr. Physik
Alter        : 45
Erfahrung    : 15 Jahre
Fachgebiet   : Software/Hardware
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Region Stuttgart
Mitarbeiter  : >30k
Erreichbark. : 30 min Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Vice President/Leiter HA
Führung      : keine
Tätigkeit    : Mitarbeiterführung ~1.200
Arbeitszeit  : ~60h
Homeoffice   : -
Ü.-Stunden   : -
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt         330k + Bonus (>50k)
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Konzernübliches...

Die Weihnachtszeit war mein richtiger Urlaub seit letztes Jahr 
Weihnachten. Schon jetzt klingelt mein Diensthandy, da ab Montag wieder 
das Arbeiten beginnt. Wir aus dem Top-Management haben eigentlich nur 
zwischen 24.12. und 03.01. so bisschen Zeit fürs Abschalten. 2022 war 
ein unglaublich forderndes  Jahr...Ich melde mich wieder im nächsten 
Jahr.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Olli schrieb:
> Führung      : keine
> Tätigkeit    : Mitarbeiterführung ~1.200

Hmmm... bin ich der Einzige, der hier einen Widerspruch erkennt?

von IT G. (it-guy)


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CopyPaste Fehler?
Aber wer führt 1200 Leute? Allein die MA Gespräche jedes Jahr wären ja 
schon  fast ein halbes Jahr Arbeit.
Vielleicht hat die BU 1200 MA oder so aber dann hat man immer noch seine 
Abteilungsleiter und Tesmleiter.
Man führt also als VP wohl kaum den untersten Azubi mit.

von doch (Gast)


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IT G. schrieb:
> Man führt also als VP wohl kaum den untersten Azubi mit.

Auf dem Papier zählt jeder in der jeweiligen Organisationseinheit zum 
Headcount. Dass ein VP nicht den Urlaub von Sachbearbeiter Hans 
genehmigt oder dessen Beurteilung macht, ist doch klar.

Interessanter Einblick jedenfalls und glaubwürdige Zahlen von Olli. 
Hilfreich ist auch der Text, denn diese Belastung wird oft vergessen. Es 
geht ja nicht nur um die reine Erreichbarkeit. Wenn es irgendwo brennt, 
müssen "Abstellmaßnahmen" organisiert werden, auch als Bullshit-Bingo 
bekannt. Dem Vorstand sagst du auch am Samstag Abend nicht: "sorry, hab 
was auf dem Herd und kann erst Montag" ;)

von IT G. (it-guy)


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Headcount vielleicht ja aber (aktive) Mitarbeiter Führung und genau 
darum geht es ja mehr oder weniger in der Abfrage eben wohl kaum.

von Frank (Gast)


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Studium      : Informatik
Alter        : 35
Erfahrung    : 12 Jahre
Fachgebiet   : Software/Hardware
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : BY
Mitarbeiter  : >100k
Erreichbark. : 30 min Bahn
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Staff Engineer
Führung      : keine
Tätigkeit    :
Arbeitszeit  : ~45-50h
Homeoffice   : 1d
Ü.-Stunden   : abgegolten
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 50k (direkt nach dem Studium)
             : 70k (Wechsel IGM Konzern)
             : 90k (Erreichen höchste Stufe ohne AT mit 
Führungsverantwortung zu werden)
             : 160k (Wechsel letztes Jahr zum Ami)
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : so wie IGM übliches

von Mathematiker (Gast)


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---------------------------------------------------
Studium      : Mathematik (sehr gut)
Alter        : 37
Erfahrung    : 12 Jahre
Fachgebiet   : SAP-Entwicklung/Beratung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Dienstleister
Region       : Süden (in der Pampa)
Mitarbeiter  : Mehrere Hundert
Erreichbark. : Nur per Auto erreichbar
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Mädchen für alles
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung, Beratung, Inbetriebnahme, Support, 
Spezifikation, u.v.m.
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Sind mit dem Gehalt abgegolten und werden nicht 
registriert
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 72k (all inclusive)
---------------------------------------------------
Zusatzleist. : Die üblichen "Benefits" von Dienstleistern, etwa 
kostenloses Obst und Getränke; Firmenhandy, damit man im Notfall (also 
immer) erreichbar ist; Firmenauto, sofern man die Konditionen attraktiv 
findet. Weihnachts-/Urlaubsgeld oder Erfolgsprämien gibt es nicht.

Ich bin nach der Finanzkrise nur beim Dienstleister reingekommen, auch 
weil ich keine Beziehungen habe, um einen Posten im Wohlfühl-Konzern zu 
ergattern. Aus beruflicher Sicht war das Studium eine Fehlinvestition 
und ich habe damit einen hohen fünfstelligen Betrag versenkt 
(Gehaltsausfälle, Studiengebühren, Miete, usw.). Den Job hätte ich wohl 
auch mit Realschule bekommen, soviel zum Studium. Ich habe der Lüge, 
Mathematiker wären "händeringend" gesucht, geglaubt und muss nun dafür 
bezahlen. An unserer Uni habe ich die händeringend suchenden Firmen nie 
gesehen. Wenigstens habe ich im Studium viel gelernt und beschäftige 
mich auch noch in meiner knappen Freizeit damit.

Sämtliche Bewerbungsgespräche, die ich seit dem Studium geführt habe, 
liefen ins Leere, insbesondere weil man außerhalb der Konzerne nur mit 
miesen Konditionen abgespeist wird. Ein Umzug lohnt sich kaum, da die 
höheren Lebenshaltungskosten und Steuern das Gehaltsplus auffressen 
würden. Ein Quereinstieg in einer richtigen Firma ist schwierig, da in 
fast allen Stellenanzeigen Expertenkenntnisse vorausgesetzt werden. Vor 
allem Dienstleister stellen Quereinsteiger zwecks Bodyleasing ein. Ich 
habe keine Lust mehr, mich vom Dienstleister, frechen/überbezahlten 
Konzernkunden sowie vom Staat auspressen zu lassen und werde in 2-5 
Jahren - sofern ich nichts Besseres bis dahin gefunden habe 
(wahrscheinlich) - die Arbeit einstellen. Ggf. mache ich mich dann auch 
selbständig, aber die Frage ist, ob das mit meinem Background Sinn 
macht.

von Lebensberatung (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> würden. Ein Quereinstieg in einer richtigen Firma ist schwierig, da in
> fast allen Stellenanzeigen Expertenkenntnisse vorausgesetzt werden. Vor

Du bist doch schon 12 Jahre dabei da sollte doch ein Wechsel problemlos 
sein.

von abc (Gast)


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Lebensberatung schrieb:
> Mathematiker schrieb:
>> würden. Ein Quereinstieg in einer richtigen Firma ist schwierig, da in
>> fast allen Stellenanzeigen Expertenkenntnisse vorausgesetzt werden. Vor
>
> Du bist doch schon 12 Jahre dabei da sollte doch ein Wechsel problemlos
> sein.

Er hat doch geschrieben, dass er in der "Umzugsfalle" sitzt.
Jetzt hat er 72k. Für 80k rechnet sich der Umzug finanziell nicht. 90k 
ist möglich aber nicht so einfach.

@Mathematiker: Was genau hast Du studiert?

von Mathematiker (Gast)


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Fast alle, die ich kenne und gewechselt haben, sind wieder zu einem 
anderen Dienstleister gegangen, der dasselbe Modul anbietet. Keine gute 
Idee, aber vielleicht ist etwas mehr dabei rausgekommen. Die wenigen 
Inhouse-Pöstchen, die es in den normalen Firmen gibt, sind hart umkämpft 
oder noch schlechter bezahlt, da man weniger reisen muss und sich nicht 
ständig in neue Projekte einarbeiten muss. Vor knapp 10 Jahren habe ich 
mich mal bei einem bekannten Automobilzulieferer beworben. Als ich 58k 
gefordert habe (10k zusätzlich zu meinem damaligen Gehalt, quasi als 
"Metropolzulage"), hat man mir geantwortet, dass man nur Dienstleister 
sei und hat mich mit "wir melden uns" verabschiedet. Soviel zum 
Fachkräftemangel! Erschwerend kommt hinzu, dass es dutzende SAP-Module 
gibt. Einen attraktiven Job bekommst du nur dann, wenn du dich exakt in 
dem gesuchten Modul auskennst. Dann kannst du mal raten, wie lange du 
suchen darfst.

von Mathematiker (Gast)


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> @Mathematiker: Was genau hast Du studiert?

Wirtschaftsmathe auf Diplom, Nebenfach BWL und Informatik (jeweils 25%). 
Das Studium habe ich damals als Bester in meinem Semester abgeschlossen. 
Ein Kommilitone, der bei fast jeder Klausur einen zweiten Anlauf 
brauchte, sitzt heute dank Beziehungen bei Audi. Aktuell arbeite ich 
mich wieder in den Stochastik-Stoff ein und ergänze diesen. Vielleicht 
klappt es in den nächsten zwei Jahren mit einem Job im Bereich 
Statistik/Data Science. Wenn nicht, stelle ich eben das Arbeiten ein 
oder versuche es ggf. mit der Selbständigkeit.

von Beziehungsratgeber (Gast)


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Mathematiker schrieb:
>> @Mathematiker: Was genau hast Du studiert?
>
> Ein Kommilitone, der bei fast jeder Klausur einen zweiten Anlauf
> brauchte, sitzt heute dank Beziehungen bei Audi.

Sagt er, oder sagst du?

von Mathematiker (Gast)


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Beziehungsratgeber schrieb:
> Mathematiker schrieb:
>>> @Mathematiker: Was genau hast Du studiert?
>>
>> Ein Kommilitone, der bei fast jeder Klausur einen zweiten Anlauf
>> brauchte, sitzt heute dank Beziehungen bei Audi.
>
> Sagt er, oder sagst du?

Das sind die Fakten, kannst du mir schon glauben. Im Ausland war er auch 
nie, Praktikum hatte er auch problemlos bei Audi bekommen. Mir sind auch 
einige Ex-Kommilitonen bekannt, die bei Audi über eine Kontaktperson 
Praktika bekommen haben, allerdings haben die später dann auch bei einer 
IT-Klitsche angefangen. Wenn du jemanden kennst, hast du die 
Möglichkeit, deine Bewerbung direkt an einen Entscheider weiterzugeben. 
Der Rest wird über das Bewerberportal abgefertigt und hat fast keine 
Chance. Ich selbst habe mich bei einem bestimmten Dax30-Konzern mehrmals 
beworben und wurde nie eingeladen. Das Praktikum dort habe ich damals 
nur über einen Dozenten bekommen, der dort arbeitete. Dafür musste ich 
mich nicht einmal vorstellen und bekam gleich einen Vertrag zugeschickt. 
So läuft es im Konzern und nicht anders!

von Manni (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> So läuft es im Konzern und nicht anders!

Warum sind alle nur so geil auf Konzernjobs? Ich arbeite in einer 
kleinen Med-Tech Klitsche und verdiene gemessen an den Konzern-Leuten 
sicher nicht weniger.

Nachteil: Mehr Arbeit da größerer Zuständigkeitsbereich aber dafür wirst 
du auf Basis deiner Qualifikationen eingestellt und auch entsprechend 
bezahlt...

von Beziehungsratgeber (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> So läuft es im Konzern und nicht anders!

Wenn du das in einem Konzern machst, dann riskierst du, dass dir die 
Complianceabteilung den Arsch wegen gewähter immaterieller Vorteile 
aufreißt.

von Lebensberatung (Gast)


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Beziehungsratgeber schrieb:
> Wenn du das in einem Konzern machst, dann riskierst du, dass dir die
> Complianceabteilung den Arsch wegen gewähter immaterieller Vorteile
> aufreißt.
Bei Audi und anderen grossen Unternehmen stand im Bewerbungsformular ob 
man Verwandte im Konzern hat und wenn ja in welcher Abteilung und 
Position. Das sagt doch schon alles wie es dort läuft.

von abc (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> So läuft es im Konzern und nicht anders!

Ungefähr fast richtig, aber Praktikum ist etwas anderes als eine 
Festanstellung. Letztere hat typischerweise den Prozess durchlaufen (mit 
Vorsortierung).

Am Ende finde ich es gut, wenn jede Firma soweit wie möglich so agiert, 
wie sie möchte. Im KMU wirst Du eventuell auch nach Bekanntschaft 
ausgewählt bzw. abgelehnt. Inwieweit es sinnvoll ist, in der heutigen 
Zeit einen Konzern mit mehreren Marken aus einer Seilschaft von Familien 
aufzubauen, steht auf einem anderen Blatt. Wahrscheinlich war das mal 
eine Errungenschaft im Sinne von "der Konzern gehört den Arbeitern". Das 
ist bis heute tief verwurzelt zusammen mit der falschen Annahme, jeder 
könne alles lernen, wenn nur die (Konzern-)Mentalität passt.

Es genügt nicht nur Leistung, ganz im Gegenteil. Insbesondere bei VW 
musst Du auch Konzernmaterial sein (Schau Dir nur an, was Senf D. hier 
schreibt).
Vielleicht warst Du damals schon nicht Konzernmaterial, heute bist Du es 
noch weniger mit Deinen Gedanken, die Du weiter oben geschrieben hast. 
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du dort auch nicht richtig 
glücklich wirst.

Du willst leistungsgerecht und bezüglich Deiner naturwissenschaftlichen 
Fähigkeiten bezahlt werden? Dann geh nicht zu VW/Audi. Dort wollen alle 
hin, weil man dort auch sehr gut verdienen kann, ohne sich abzurackern. 
Und  dementsprechende Mitarbeite sind dann auch schon alle dort seit 
Jahrzehnten, extremst gut vernetzt in einer riesigen Politmaschine.

Beziehungsratgeber schrieb:
> Mathematiker schrieb:
>> So läuft es im Konzern und nicht anders!
>
> Wenn du das in einem Konzern machst, dann riskierst du, dass dir die
> Complianceabteilung den Arsch wegen gewähter immaterieller Vorteile
> aufreißt.

Es kommt auf den Konzern an.

von Beziehungsratgeber (Gast)


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abc schrieb:
>> Wenn du das in einem Konzern machst, dann riskierst du, dass dir die
>> Complianceabteilung den Arsch wegen gewähter immaterieller Vorteile
>> aufreißt.
>
> Es kommt auf den Konzern an.

Auch bei Audi gibt es mittlerweile ein Compliance Abteilung, mit der 
sogar geworben wird:

https://www.audi.com/de/company/integrity-compliance-and-risk-management/compliance.html

von Beziehungsratgeber (Gast)


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abc schrieb:
> Dann geh nicht zu VW/Audi. Dort wollen alle
> hin, weil man dort auch sehr gut verdienen kann, ohne sich abzurackern.

So ganz nebenbei: Audi ist mittlerweile ein ziemlich woker Laden, das 
ist nicht für alle attraktiv.

von Lebensberatung (Gast)


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Beziehungsratgeber schrieb:
> 
https://www.audi.com/de/company/integrity-compliance-and-risk-management/compliance.html

Nimmst du diesen Quatsch wirklich ernst? Das ist fürs Image und reine 
Show. Wenn du dort jemanden kennst der dich reinbringt geht das immer 
noch, halt nicht mehr so offensichtlich.

von Beziehungsratgeber (Gast)


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Lebensberatung schrieb:
> Beziehungsratgeber schrieb:
>>
> 
https://www.audi.com/de/company/integrity-compliance-and-risk-management/compliance.html
>
> Nimmst du diesen Quatsch wirklich ernst?

Seite 14:

https://www.audi.com/content/dam/gbp2/company/sustainability/downloads/documents-and-policies/2022/Code_of_Conduct_2.10_DE.pdf

Wer immer es riskiert, dich da nicht wasserdicht reinzubringen, kriegt 
Probleme wenn ihm das um die Ohren fliegt.

Die Zeiten haben sich geändert, akzeptiere es!

von abc (Gast)


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Beziehungsratgeber schrieb:
> Wer immer es riskiert, dich da nicht wasserdicht reinzubringen, kriegt
> Probleme wenn ihm das um die Ohren fliegt.

Man kann es ja wasserdicht machen.

> Die Zeiten haben sich geändert, akzeptiere es!

Die Zeiten ja. Viele Leute sind aber dieselben.

Natürlich bekommt man bei VW auch einen Job ohne Beziehungen.

von Mathematiker (Gast)


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abc schrieb:
> Natürlich bekommt man bei VW auch einen Job ohne Beziehungen.

Klar, bekommt man den, aber nur als Experte in einem Gebiet, welches vom 
Konzern nachgefragt wird. Deswegen ist es auch sehr einfach, zwischen 
den Konzernen zu wechseln. Aber vom Dienstleister zum Konzern zu kommen, 
ist
 relativ schwierig. Beim Dienstleister beschäftigt man sich eben sehr 
oft mit Dingen, die vom Konzern ausgelagert werden. Warum sollte der 
Konzern dann Leute einstellen, die Experte in Dingen sind, die man 
ohnehin auslagert? Auch verbieten es viele Dienstleister vertraglich, 
zum Kunden zu wechseln. Genau aus dem Grund, wechselt man in der 
SAP-Branche auch zwischen den Dienstleistern, kein Problem. Aber ich 
muss zugeben, dass viele Konzerne mittlerweile auch mehr oder weniger 
attraktive Tochterfirmen gegründet haben. Dort kann man zwar als 
bewährter DL-Angestellter reinkommen, hat aber natürlich schlechtere 
Konditionen.

von Mathematiker (Gast)


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Manni schrieb:
> Warum sind alle nur so geil auf Konzernjobs? Ich arbeite in einer
> kleinen Med-Tech Klitsche und verdiene gemessen an den Konzern-Leuten
> sicher nicht weniger.

Die Gründe kann ich dir schon nennen, auch wenn sie wohl nicht überall 
im vollen Umfang zutreffend sind:

- Möglichkeit einer 35h Woche
- Die Möglichkeit einer Arbeitszeitreduzierung ist gegeben
- Urlaub ist in der Regel problemlos möglich
- Erfassung von Überstunden (Ausbezahlung oder Abfeiern)
- Keine ständige Rechenschaft über die täglichen Tätigkeiten
- Höheres Gehalt - absurd hohe Gehälter auch bei einfachen 
Führungsfunktionen
- Weihnachts-/Urlaubsgeld, Leistungszulagen, Prämien, usw.
- Ggf. üppige Abfindungen nach langer Zugehörigkeit
- Sehr geringe Fluktuation und vergleichsweise hohe 
Betriebszugehörigkeit
- Hohes Ansehen - man wird immer als besonders kompetent/leistungsbereit 
eingeschätzt und als Experte gehandelt - auch wenn nicht gerechtfertigt
- Am Freitag Nachmittag arbeitet fast keiner mehr
- Man muss sich nicht ständig in neue Prozesse, Projekte und 
Technologien einarbeiten oder Informationen einholen
- Der Job ist vergleichsweise ruhig und angenehm, nicht selten einfache 
und überschaubare Tätigkeiten
- Ein Großteil der Arbeitzeit kann in Meetings vertrödelt werden
- Keine Verletzung der Arbeitszeitgesetze (beim DL arbeitet man schon 
mal 70h pro Woche ohne Ausgleich)
- Üppige betriebliche Altersvorsorge
- Keine flachen Hierarchien mit denen der DL immer wirbt, sondern viel 
mehr Möglichkeiten zur Weiterentwicklung
- Keine ständigen Personalgespräche, in denen man unter Druck gesetzt 
wird
- Das Gehalt wird nicht vom Inhaber diktiert, sondern gewerkschaftlich 
geregelt
- Es gibt einen Betriebsrat
- Man muss keine unfähigen Berufsanfänger betreuen, denn der DL stellt 
jeden ein, um seinen Umsatz zu maximieren
- Wenn die Stelle nicht passt, hat man viel mehr Möglichkeiten für einen 
Wechsel
- Man ist Mitarbeiter erster Klasse, und nicht wie beim DL zweiter oder 
dritter Klasse
- Im Konzern muss man sich nicht ständig von Kunden beleidigen lassen
- Man wird nicht mit ständigen Firmenevents gegängelt
- Im Konzern ist Qualifikation noch etwas wert
- Ein Wechsel in andere Firmen/Konzerne ist deutlich einfacher
- Reisen finden i.d.R. während der Arbeitszeit statt und nicht danach

u.v.m.

Das ALLES gibt es bei meinem Dienstleister nicht. Und jetzt sag du mir 
mal, warum ich das nicht attraktiv finden sollte.

von Beziehungsratgeber (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> Manni schrieb:
>> Warum sind alle nur so geil auf Konzernjobs? Ich arbeite in einer
>> kleinen Med-Tech Klitsche und verdiene gemessen an den Konzern-Leuten
>> sicher nicht weniger.
>
> Die Gründe kann ich dir schon nennen, auch wenn sie wohl nicht überall
> im vollen Umfang zutreffend sind:
> .....

Du musst dringend in einen Konzern wechseln, anders wirst du diese 
Illusionen nicht los.

> - Höheres Gehalt - absurd hohe Gehälter auch bei einfachen
> Führungsfunktionen

Welchen Betrag würdest du in deiner Wahrnemung als "absurd hoch" 
einschätzen?

von LCT (Gast)


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Bei dem Konzern würde ich auch gerne arbeiten. Bei meinem AG, IGM 
Konzern >100k Mitarbeiter, trifft da einiges nicht zu.

Mathematiker schrieb:
> Die Gründe kann ich dir schon nennen, auch wenn sie wohl nicht überall
> im vollen Umfang zutreffend sind:
>
> - Möglichkeit einer 35h Woche
Ist nicht die Möglichkeit, es werden einfach keine 40h Verträge 
rausgerückt.
Kommt ein bisschen darauf an, welchem Bereich man zugeordnet ist, aber 
bei uns wird seit eineinhalb Jahren erzählt man sei dran und es passiert 
nicht.
Bei uns in der Abteilung geht aber niemand mit weniger als 40h die Woche 
raus.

> - Urlaub ist in der Regel problemlos möglich
Bei uns gab es letztes Jahr mehrere Monate Urlaubssperre und da wir 
unterbesetzt sind, muss ich den Urlaub schon ein bisschen planen und mir 
selbst eine Vertretung suchen, was eben nicht immer möglich ist.
> - Erfassung von Überstunden (Ausbezahlung oder Abfeiern)
Bei uns wird erst ab der 200. Stunde und zum normalen Satz ausgezahlt.
Abfeiern geht mit viel Vorlauf, bevorzugt soll man aber Stundenweise 
abbauen. Später anfangen, längere Mittagspause etc.
Aber genehmigte Gleitzeit kann auch viel einfacher wieder zurückgezogen 
werden und bei Krankheit gibt es die Zeit auch mit AU nicht wieder 
gutgeschrieben.

> - Höheres Gehalt - absurd hohe Gehälter auch bei einfachen
> Führungsfunktionen
Bei uns liegen Teamleiter bei 120-140k plus Firmenwagen, dafür aber 
Vertrauensarbeitszeit und abgegoltene Überstunden. Mein Chef hat 
permanent 50h+ und hatte nicht mehr als 3 Wochen Urlaub letztes Jahr, 
natürlich nicht zusammenhängend. Finde ich nicht so absurd hoch und wäre 
es mir auch nicht wert bei den Bedingungen.

> - Weihnachts-/Urlaubsgeld, Leistungszulagen, Prämien, usw.
Ja gibt es, aber wenn dann vergleichen wir eh Gesamtbrutto. Die 
Sonderzahlungen haben auch den Nachteil dass sie nach 
Betriebszugehörigkeit bezahlt werden, es dauert also 2-3 Jahre bis man 
alle in voller Höhe bekommt und sollte man kündigen, verliert man auch 
einige der Sonderzahlungen bzw. muss auch teilweise zurück zahlen.

> - Am Freitag Nachmittag arbeitet fast keiner mehr
Ich habe Freitags um 14 noch Regeltermine und habe oft genug auch noch 
Meetings bis 18 Uhr oder länger. Das geht den meisten so bei mir in der 
Abteilung.
> - Man muss sich nicht ständig in neue Prozesse, Projekte und
> Technologien einarbeiten oder Informationen einholen
Eigentlich mache ich seit eineinhalb Jahren nichts anderes und das ist 
ziemlich anstrengend.

> - Ein Großteil der Arbeitzeit kann in Meetings vertrödelt werden
Mein Job sind überwiegend Meetings und das im Homeoffice, bei uns aber 
mit Kamerapflicht, davon kann leider nichts vertrödelt werden. Ich wäre 
inzwischen froh, wenn ich mal wieder einen Tag Zeit hätte um 
konzentriert an einer Aufgabe zu arbeiten.
> - Keine Verletzung der Arbeitszeitgesetze (beim DL arbeitet man schon
> mal 70h pro Woche ohne Ausgleich)
Also >10h kommen nicht selten vor, klar man bucht das dann auf einen 
anderen Tag und es lässt es nicht verfallen. Samstags darf auch ganz 
regulär gearbeitet werden. Ansonsten hat Abstempeln und Weiter arbeiten 
wohl eine lange Tradition bei uns.
> - Üppige betriebliche Altersvorsorge
Bei mir zahlt der AG 2400€ im Jahr in die bAV, allerdings muss ich auch 
mindestens 3 Jahre dabei bleiben, sonst ist die Kohle futsch. Ich bin 
mir noch nicht sicher ob ich das schaffe.
Und ja, es ist nicht wenig... aber üppig würde ich es noch nicht 
bezeichnen.
> - Keine flachen Hierarchien mit denen der DL immer wirbt, sondern viel
> mehr Möglichkeiten zur Weiterentwicklung
Ich habe über mir einen Teamleiter, Abteilungsleiter, Bereichsleiter, 
Vorstand. So viele Möglichkeiten gibt es nicht.
> - Keine ständigen Personalgespräche, in denen man unter Druck gesetzt
> wird
2 mal im Jahre gibt es Gespräche und die Ziele und der 
Zielerreichungsgrad werden durchgesprochen
> - Wenn die Stelle nicht passt, hat man viel mehr Möglichkeiten für einen
> Wechsel
Bei uns dürfen aus unterbesetzten Abteilungen keine Mitarbeiter 
abgeworben werden, die neue Stelle muss sich zu xx% von der alten 
unterscheiden und man sollte schon 2-3 Jahre auf einer Stelle sein um 
intern zu wechseln.
Ich werde den Konzern wohl verlassen, da ich auf meiner aktuellen 
Stellen absolut unzufrieden bin und ein interner Wechsel derzeit 
unmöglich ist.
Und ein Wechsel darf ich nicht eine niedriger EG erfolgen und die neue 
Stelle darf nicht mehr als zwei EG über der jetzigen EG liegen.
Ich bin in der letzten EG die bei uns vergeben wird und inzwischen 
werden immer mehr Stellen niedriger eingruppiert, selbst wenn ich also 
den Gehaltsverlust in Kauf nehmen würde, geht es nicht.

> - Man wird nicht mit ständigen Firmenevents gegängelt
Geht so, es gibt Abteilungsevents und Teamevents

> - Ein Wechsel in andere Firmen/Konzerne ist deutlich einfacher
Nach knapp 50 Bewerbungen in 2022, überwiegend an andere Konzerne, kann 
ich das nicht behaupten.
> - Reisen finden i.d.R. während der Arbeitszeit statt und nicht danach
Hat mich auch enttäuscht, aber Reisezeit ist bei uns auch nur bezahlt, 
wenn sonst keine 7 Stunden zusammen kommen.
Bin ich also 5 Stunden vor Ort und habe 2 Stunden Reisezeit, wird sie 
mit eingerechnet, bin ich 8 Stunden vor Ort und muss noch zwei Stunden 
fahren, habe ich Pech gehabt.
Kam für letztes Jahr aber vielleicht 4 mal vor, hält sich also in 
Grenzen.

von falsch gewickelt (Gast)


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Beziehungsratgeber schrieb:
> Wer immer es riskiert, dich da nicht wasserdicht reinzubringen, kriegt
> Probleme wenn ihm das um die Ohren fliegt.
>
> Die Zeiten haben sich geändert, akzeptiere es!

Leider falsch. Im Konzern sind Beziehungen immer noch das A und O. 
Abteilungen wie Compliance oder Revision sind nur Show und kümmern sich 
bestenfalls um die großen Betrugsfälle.

Wenn Manager X seinen Schwager reinbringen will, dann geht das. 
Natürlich muss der Schwager gewisse Mindeststandards erfüllen für die 
jeweilige Position, z. B. ein Studium haben. Das Gesamtpaket solcher 
Leute mit Beziehungen ist aber oft schlecht. Es gibt eigentlich immer 
bessere Bewerber, die mangels Beziehungen dann abgelehnt werden.

Es ist eigentlich unfassbar, was in vermeintlich seriösen Konzernen so 
getrieben wird. Dort gibt es oft ganze Familiendynastien, die sich seit 
Jahrzehnten gegenseitig Jobs und Positionen zuschieben.

Die gute Nachricht: Man kann es auch ohne Beziehungen und ohne 
Top-Profil in die Konzerne schaffen. Dafür muss man aber flexibel sein 
und auch mal umziehen oder 2-3 Jahre Pendeln in Kauf nehmen. 
Anschließend lässt es sich leichter wechseln - intern oder zum anderen 
Konzern.

von Pleitegeier (Gast)


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Das ist halt der Unterschied zw. Vorstellung und Erfahrung.

Hier tummeln sich viele User, die den Unterschied nicht kennen. Deren 
Kopfgeburten sind die Bits für die Darstellung nicht wert.

von Beziehungsratgeber (Gast)


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falsch gewickelt schrieb:
> Beziehungsratgeber schrieb:
>> Wer immer es riskiert, dich da nicht wasserdicht reinzubringen, kriegt
>> Probleme wenn ihm das um die Ohren fliegt.
>>
>> Die Zeiten haben sich geändert, akzeptiere es!
>
> Leider falsch. Im Konzern sind Beziehungen immer noch das A und O.
> Abteilungen wie Compliance oder Revision sind nur Show und kümmern sich
> bestenfalls um die großen Betrugsfälle.

Hab da genau das Gegenteil erlebt. Aber vermutlich kennst du die 
Konzerne ja auch nur von der Börse.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Mathematiker schrieb:
> Die Gründe kann ich dir schon nennen, auch wenn sie wohl nicht überall
> im vollen Umfang zutreffend sind:

Eine sehr gute Auflistung an Vorteilen, die einen Job im Konzern so 
attraktiv macht. Ich kann übrigens alle genannten Punkte aus eigener 
Erfahrung bestätigen. Das Gesamtpaket an Leistungen und 
Arbeitsbedingungen im Konzern ist einfach erstklassig. Daher kann ich 
auch gut nachvollziehen, wie unglücklich du bei deinem 
Dienstleister-Arbeitgeber sein musst. Ich hoffe für dich, dass dies nur 
eine berufliche Zwischenstation darstellt, und du möglichst bald den 
Absprung schaffst.

Manni schrieb:
> Warum sind alle nur so geil auf Konzernjobs? Ich arbeite in einer
> kleinen Med-Tech Klitsche und verdiene gemessen an den Konzern-Leuten
> sicher nicht weniger.

Butter bei die Fische, was bekommst du denn bei deiner Klitsche an 
Bruttojahresgehalt für welche Wochenarbeitszeit? Dann lässt sich deine 
Aussage auch mal mit der Realität abgleichen.

von Manni (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Butter bei die Fische, was bekommst du denn bei deiner Klitsche an
> Bruttojahresgehalt für welche Wochenarbeitszeit? Dann lässt sich deine
> Aussage auch mal mit der Realität abgleichen.

Pro:
- Über 135k (all-in)

Contra:
- 40h / Woche
- >10 Jahre BE
- Abteilungsleiter
- Personalverantwortung
- Dienstwagen ist inzwischen 2 Jahre alt
- Kaffee ist so la la
- Aus Kostengründen keine Sekretärin mehr


Ich will nicht behaupten, dass es das Maß aller Dinge ist, in einer 
Klitsche zu arbeiten (<75 MA) aber es ist definitiv nicht so schlecht 
wie sein Ruf...

von IT G. (it-guy)


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In anderen KMU Buden gibt es da mal nur 50-60% vom Gehalt, so ist es 
halt.

von L. Cagarde (Gast)


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IT G. schrieb:
> In anderen KMU Buden gibt es da mal nur 50-60% vom Gehalt

Da verliert man bei 10% Inflation p.a. auch weniger Geld. Ist doch 
klasse!
100*10%=10
50*10%=5
--> KMU ist das überlegene Modell

von F. B. (finanzberater)


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Weich W. schrieb:
> Ein echter Highperformer würde direkt nachfragen, ob es noch mehr zu tun
> gibt und wenn nicht, die Sache mit der Auftragsakquise selbst in die
> Hand nehmen, damit sich das schnellstmöglich ändert.

LOL. Du bist entweder noch jung und naiv oder nicht die hellste Leuchte. 
Früher war ich auch noch so dumm, und habe mehr gearbeitet als nötig. 
Darüber freut sich nur der Geldbeutel des Chefs und die low-performenden 
Kollegen, deren Arbeit man dann mit erledigt.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Deine Versuche, dir deinen Klitschen-Job schönzureden, nehmen langsam
> krankhafte Züge an.

Umgekehrt. Du redest dir den IGM-Job wieder schön. So wie hier:


> Genau das, was du im ersten Satz beschreibst, ist Eierschaukeln.
> Glaubst du wirklich, das würde im Konzern anders laufen?  Wenn die
> eingeplanten Aufgaben erledigt sind und Alles läuft, ist den
> Führungskräften egal, was die Mitarbeiter in der restlichen Zeit machen.
> Ich suche mir dann selber kleine Aufgaben, die mir liegen, oder ich
> mache einfach früher Feierabend.

Dank Bürozwang und Stempelkarte kannst du nämlich NICHT frei nehmen, 
sondern musst Arbeit vortäuschen, um die Zeit totzuschlagen. Sonst 
stempelst du nämlich Minusstunden, die dann nachgearbeitet werden 
dürfen.

von F. B. (finanzberater)


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Mathematiker schrieb:
> Sämtliche Bewerbungsgespräche, die ich seit dem Studium geführt habe,
> liefen ins Leere, insbesondere weil man außerhalb der Konzerne nur mit
> miesen Konditionen abgespeist wird.

Das ist falsch. Es gibt auch Ausnahmen. Ich arbeite in einer Klitsche 
und habe Gehalt auf IGM-Niveau (Grundgehalt + variabler Anteil >= 90k im 
Jahr).


> Ein Umzug lohnt sich kaum, da die höheren Lebenshaltungskosten und
> Steuern das Gehaltsplus auffressen würden.

Das sage ich ja auch immer: IGM lohnt in den meisten Fällen nicht, weil 
das Gehaltsplus durch teurere Lebenshaltungskosten im Ballungszentrum 
aufgefressen wird. Mach es wie ich und such dir einen Job mit 90k und 
5/5 Homeoffice, dann kannst du in der Pampa leben und hast am Ende netto 
mehr in der Tasche als die meisten IGMler. Deswegen sind sie ja so 
frustriert und versuchen sich zwanghaft einzureden, ich würde lügen.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Dank Bürozwang und Stempelkarte kannst du nämlich NICHT frei nehmen,
> sondern musst Arbeit vortäuschen, um die Zeit totzuschlagen. Sonst
> stempelst du nämlich Minusstunden, die dann nachgearbeitet werden
> dürfen.

Die arbeite ich dann eben offiziell im Home Office nach. Wo war jetzt 
noch mal das Problem?

Im Übrigen: Stempelkarte? In welchem Jahrhundert lebst du denn? Einen 
"Bürozwang" gibt es ebenso nicht, sondern nur eine Empfehlung. Je nach 
Chef wird das in jeder Abteilung etwas anders gelebt. Ein Team-Tag pro 
Woche, an dem alle da sind, hat sich in der Praxis bewährt. Es bringt ja 
auch nichts, wenn jemand ganz alleine im Büro hockt, davon hat niemand 
einen Vorteil.

von Da Baby (Gast)


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F. B. schrieb:
> Mach es wie ich und such dir einen Job mit 90k und
> 5/5 Homeoffice, dann kannst du in der Pampa leben und hast am Ende netto
> mehr in der Tasche als die meisten IGMler. Deswegen sind sie ja so
> frustriert und versuchen sich zwanghaft einzureden, ich würde lügen.

Naja, was soll das für ein Leben sein in der Pampa? Soziale Kontakte 
sind das A und O. Das Gehalt ist mir da zweitrangig. Wenn ich mich 
wohlfühle bin ich glücklich, wenn nicht werde ich mit der Zeit 
depressiv.

@Mathematiker Das ist natürlich scheiße gelaufen. Ich denke die 
Finanzkrise hat dir den Berufseinstieg ordentlich versaut. Ich hoffe du 
findest die Kraft und schreibst trotzdem immer wieder ein paar 
Bewerbungen! Mathematiker halte ich für die schlausten Menschen zusammen 
mit Physikern.

von IT G. (it-guy)


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Eben macht es wie FB bleibt im Saarland und knattert eure Schwester.
FB lebt den Traum vieler die dazu in die USA nach Alabama ziehen schon 
heute

von HGH (Gast)


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falsch gewickelt schrieb:
> Es ist eigentlich unfassbar, was in vermeintlich seriösen Konzernen so
> getrieben wird. Dort gibt es oft ganze Familiendynastien, die sich seit
> Jahrzehnten gegenseitig Jobs und Positionen zuschieben.
> Die gute Nachricht: Man kann es auch ohne Beziehungen und ohne
> Top-Profil in die Konzerne schaffen. Dafür muss man aber flexibel sein
> und auch mal umziehen oder 2-3 Jahre Pendeln in Kauf nehmen.
> Anschließend lässt es sich leichter wechseln - intern oder zum anderen
> Konzern.

Dann aber auch nur zum Geldverdienen, wo man dann um auch glücklich zu 
sein, ebenso ein degeneriertes Charakterschwein wie der Rest der 
Konzern-Inzestbande sein muss. Ansonsten geht man trotz gutem Kontostand 
in so einem verkommenen Irrenhaus kaputt. Konzerne erleben Zyklen, 
momentan sind die wieder ganz unten. Fachlich wegen Inkompetenz und 
Geldgeilheit fast alles outgesourced und dort in bester Manier eines 
skrupellosen Landvogts am Knebeln, Knechten und Abkassieren.
Moralisch absolut verkommen, da immer 1. Handlanger von angelsäschischem 
Großkapital und Stastsmafia, die aktuell ebenfalls wieder am 
menschlichen Tiefpunkt angekommen sind.

von FH = KMU = Versager (Gast)


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Meine Güte, ist das hier der Kummerkasten der vielen Geringverdiener aus 
den KMUs oder was?

von ex Russe (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> Erschwerend kommt hinzu, dass es dutzende SAP-Module
> gibt. Einen attraktiven Job bekommst du nur dann, wenn du dich exakt in
> dem gesuchten Modul auskennst. Dann kannst du mal raten, wie lange du
> suchen darfst.

Warum bist du auf SAP so fixiert? Als Mathematiker bist du sehr breit 
aufgestellt. In Optimierung sehe ich grosse Chance, oder auch Diff. 
Geometrie/Topologie (CAD CAM Systeme, Visualisierung), 
Statistik/Stochastik -ML ...

von L. Cagarde (Gast)


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ex Russe schrieb:
> Als Mathematiker bist du sehr breit
> aufgestellt.

Vielleicht nach einigen Bierchen zu breit.

von Entfrickler (Gast)


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Es gibt nichts besseres als ig metall Konzern besonders wenn man eine 
Familie zu ernähren hat. Work life Balance ist super und mit eurer Spaß 
an der Arbeit Mentalität könnt ihr weder essen auf den Tisch zaubern 
noch Rechnungen bezahlen

von IGM Ole Oleee (Gast)


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Entfrickler schrieb:
> Es gibt nichts besseres als ig metall Konzern besonders wenn man eine
> Familie zu ernähren hat

Das Gegenteil ist richtig. Die Familie richtet sich automatisch nach dem 
was da ist an Gehalt. Es wird immer bis Anschlag gefahren, egal auf 
welchem Niveau ;-)
Was der Nettozahler der Familie dafür tun "darf" ist den anderen i.d.R. 
völlig schnuppe, insbesondere pubertierenden Kindern.

von ex Russe (Gast)


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Entfrickler schrieb:
> Es gibt nichts besseres als ig metall Konzern besonders wenn man
> eine
> Familie zu ernähren hat. Work life Balance ist super und mit eurer Spaß
> an der Arbeit Mentalität könnt ihr weder essen auf den Tisch zaubern
> noch Rechnungen bezahlen

Konzernjob ist gut und hat viele Vorteile. Wenn du dich unterordnen 
kannst und die Aufgabe nicht zu öde ist, wirst du damit glücklich. Wenn 
du aber entlassen wirst und ein Spezialist in einem Bereich bist, der 
sehr speziell ist, dann sieht es sehr düster auf dem Markt.

P.S. Habe einige Zeit in 2 IG Konzernen verbracht

von IT G. (it-guy)


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Entlassen werden muss man erstmal hinbekommen.
Also entweder geht der ganze Konzern den Bach runter, dann ist aber 
Deutschland eh schon 3x fertig, oder man hat dem Chef auf den Tisch 
gekackt dann ist man aber selber schuld.
Ansonsten kann man es schwer schaffen entlassen zu werden, außer man ist 
halt die totale Nulpe.
Wenn es mal einem Bereich nicht gut geht, dann wird man woanders schon 
unter gebracht. Gehen tun dann idR nur die Älteren (Altersteilzeit) oder 
wenn man sich ne gute Abfindung geben lässt.

von Lebensberatung (Gast)


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IT G. schrieb:
> Entlassen werden muss man erstmal hinbekommen.

Sparte wird abgetrennt und verkauft und schon biste weg vom Fenster.
Selber erlebt. Das war der "sichere" Job.

Beitrag #7310732 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Flaty schrieb im Beitrag #7310732:
> Jetzt mal abgesehen vom großen Konzern oder KMU - was würdet Ihr Euch
> von den 3.000 Euro Inflationsausgleichsprämie gönnen?

Aktien kaufen.

von ex Russe (Gast)


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IT G. schrieb:
> Entlassen werden muss man erstmal hinbekommen.
> Also entweder geht der ganze Konzern den Bach runter, dann ist aber
> Deutschland eh schon 3x fertig, oder man hat dem Chef auf den Tisch
....
> unter gebracht. Gehen tun dann idR nur die Älteren (Altersteilzeit) oder
> wenn man sich ne gute Abfindung geben lässt.
Ich habe schon mehrmals bei S erlebt. Wir haben einen Mitarbeiter 
Anfang 50. Die Abteilung wird 'restrukturiert' und der Mitarbeiter wird 
mit einer Aufgabe beautragt die er nicht bewältigen kann. Danach wird 
ihm nahgelegt, dass er mit grosse Abfindung uns verlassen kann.

Beitrag #7310788 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Tech (Gast)


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Branche: Software
Firma: US Tech (deutsche Niederlassung)
Stelle: Wissenschaftler
Personalverantwortung: keine
Arbeitszeit: 40h
Gehalt: 188k + Aktien (zweistellig)
10J BE, Promotion

Vorteile: viel Home office, spannende Arbeit, gutes Gehalt
Nachteile: Arbeit oft abends, ständige Umstrukturierungen und 
Zieländerungen sind anstrengend

von Tech (Gast)


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Ach ja, noch vergessen: Zusatzleistungen – keine.

von F. B. (finanzberater)


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ex Russe schrieb:
> Warum bist du auf SAP so fixiert? Als Mathematiker bist du sehr breit
> aufgestellt. In Optimierung sehe ich grosse Chance, oder auch Diff.
> Geometrie/Topologie (CAD CAM Systeme, Visualisierung),
> Statistik/Stochastik -ML ...

Oder Quantum Computing? Der 08/15-Ing oder -Informatiker checkt das 
sowieso nicht.

Volkswagen bringt Quantencomputing vom Labor ins Werk

https://www.volkswagenag.com/de/news/stories/2021/08/volkswagen-takes-quantum-computing-from-the-lab-to-the-factory.html

von F. B. (finanzberater)


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Tech schrieb:
> Branche: Software
> Firma: US Tech (deutsche Niederlassung)
> Gehalt: 188k + Aktien (zweistellig)

Also laut kununu werden bei Facebook, Microsoft und Google Deutschland 
unterdurchschnittliche Klitschengehälter bezahlt.

https://www.kununu.com/de/google-germany1/gehalt/softwareentwickler-in-15019

https://www.kununu.com/de/microsoft-deutschland/gehalt/softwareentwickler-in-15019

https://www.kununu.com/de/facebook-deutschland/gehalt/softwareentwickler-in-15019

von NochmalDenOEMWechseln (Gast)


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Tech schrieb:
> Ach ja, noch vergessen: Zusatzleistungen – keine.

Also Google, Microsoft, VM-Ware, etc. zahlen doch alle BaVs - wo bist du 
da?

von abc (Gast)


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Flaty schrieb im Beitrag #7310788:
> Senf D. schrieb:
>> Aktien kaufen.
>
> Das wäre ja Sparen. Nein, um diesen Unsinn zu würdigen, muss etwas
> Dekadentes her - ein Fahrrad vielleicht?

Der Vorschlag war aber ziemlich gut. Konsum ist das Gegenteil von Deiner 
Zielstellung. Bei arbeitsintensiven Gütern sind schnell 50+x% wieder 
beim Staat. Du könntest davon 10 Cent- oder 20 Cent-Stücke sammeln. Die 
kosten den Staat relativ viel und Du hast lange etwas davon. In 10 Cent 
sind es 123kg, auch gut als Wärmespeicher gebrauchbar.

von Markus (Gast)


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Flaty schrieb im Beitrag #7310732:
> Jetzt mal abgesehen vom großen Konzern oder KMU - was würdet Ihr
> Euch von den 3.000 Euro Inflationsausgleichsprämie gönnen? Ich möchte
> dieses seltsame Geschenk angemessen staatsverachtend vergeuden und nicht
> sparen.

Kreditkarte endlich ausgleichen, weil man im Urlaub 7.000 € ausgegeben 
hat.

von HGH (Gast)


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F. B. schrieb:
> ex Russe schrieb:
>> Warum bist du auf SAP so fixiert? Als Mathematiker bist du sehr breit
>> aufgestellt. In Optimierung sehe ich grosse Chance, oder auch Diff.
>> Geometrie/Topologie (CAD CAM Systeme, Visualisierung),
>> Statistik/Stochastik -ML ...
>
> Oder Quantum Computing? Der 08/15-Ing oder -Informatiker checkt das
> sowieso nicht.
> Volkswagen bringt Quantencomputing vom Labor ins Werk
> 
https://www.volkswagenag.com/de/news/stories/2021/08/volkswagen-takes-quantum-computing-from-the-lab-to-the-factory.html

Vielleicht sollte erstmal VW seinen billigst eingekauften ARM-SoC in 
ihren aktuellen Baureihen, der aus dem Laggen, Ruckeln und sporadischen 
Abstürzen nicht mehr herauskommt, gegen was deutlich schnelleres 
austauschen. Selbst Toyota mit seinen Brot- und Buttermodellen hat das 
jetzt in 2023 geschafft.

von Da Baby (Gast)


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ex Russe schrieb:
> ein Spezialist in einem Bereich bist, der sehr speziell ist

Ein spezialisierter Spezialist?

von Da Baby (Gast)


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Flaty schrieb im Beitrag #7310788:
> Senf D. schrieb:
>> Aktien kaufen.
>
> Das wäre ja Sparen. Nein, um diesen Unsinn zu würdigen, muss etwas
> Dekadentes her - ein Fahrrad vielleicht?

Bosch EBike und dann nach 1000km hier einen Thread eröffnen wie man den 
Motor repariert!

von FakeIngenieur (Gast)


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Studium      : Keins, nur Ausbildung: KFZler
Alter        : 24
Erfahrung    : 4 Jahre
Fachgebiet   : HW-Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Zulieferer Automotive
Region       : Stuttgart Umland
Mitarbeiter  : ca. 4000
Erreichbark. : 10min Fahrrad
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Test "Engineer"
Führung      : keine
Tätigkeit    : Bauteilentwicklung/Testing/Erprobung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : abfeiern, auszahlen oder Langzeitkonto
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 65k
Entwicklung  : 40k€ Ende 2021
               52k€ Ende 2022
               65k€ ab sofort

Zusatzleist. : BAV/AVWL, ÖPNV-Ticket, Jobrad, Steuerfreier 
Warengutschein und firmeneigener Merch ist kostenlos. Ab und zu gibts 
nen Firmenwagen fürs Wochenende

Nachteile    : Obstkorb Montagmorgen direkt leer, Kaffee schmeckt ranzig

von Mao D. (nanovolt)


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FakeIngenieur schrieb:
> Studium      : Keins, nur Ausbildung: KFZler
> Alter        : 24
> Erfahrung    : 4 Jahre
> Fachgebiet   : HW-Entwicklung
> ---------------------------------------------------
> Gehalt       : 65k
> Entwicklung  : 40k€ Ende 2021
>                52k€ Ende 2022
>                65k€ ab sofort

Da wird man als Studierter Ing. ja fast neidisch. Auch wenn mich stark 
interessieren würde wie dein Werdegang mit 24 ist. Das Gehaltsplus 
entspricht ja über 55% innerhalb von zwei Jahren? Obwohl 40k ja schon 
ein normales/gutes Gehalt (je nach Region) für KFZ-Mechatroniker war.

Falls das nicht gemogelt ist: Respekt!

von Troll, M.Sc. (Gast)


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...-
> Funktion     : Software Entwickler
> Führung      : keine
> Tätigkeit    : C++
> Arbeitszeit  : 40h
> Ü.-Stunden   : Vertrauensarbeitszeit
> Urlaub       : 30 Tage
> Gehalt       : ca. 70-75k
> Entwicklung  : 35k 2011
>                40-44k 2016
>                48-52k 2016 (Wechsel)
>                50-55k 2021
>                70-75k 2023 (Wechsel)

Das ist echt verdammt wenig, selbst für Dresden. Wieso tust du dir sowas 
an?

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Mao D. schrieb:
> FakeIngenieur schrieb:
>> Studium      : Keins, nur Ausbildung: KFZler
>> Alter        : 24
>> Erfahrung    : 4 Jahre
>> Fachgebiet   : HW-Entwicklung
>> ---------------------------------------------------
>> Gehalt       : 65k
>> Entwicklung  : 40k€ Ende 2021
>>                52k€ Ende 2022
>>                65k€ ab sofort
>
> Da wird man als Studierter Ing. ja fast neidisch.

Also 1. für einen studierten Ingenieur wäre das Gehalt ein absolutes 
Armutszeugnis und 2. ist sein Werdegang und Verdienst völlig normal. Ich 
kenne Fach-Informatiker (nur Ausbildung, 8Jahre Erfahrung, Berlin) die 
machen active directory für 90k im Jahr. Viele studierte Ingenieure 
verstehen einfach nicht, dass sie brutal über den Tisch gezogen werden, 
weil sie kein entsprechendes Gehalt fordern. Das ist natürlich nur meine 
Beobachtung/Bewertung.

von Mao D. (nanovolt)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> Mao D. schrieb:
>> Da wird man als Studierter Ing. ja fast neidisch.
>
> Also 1. für einen studierten Ingenieur wäre das Gehalt ein absolutes
> Armutszeugnis und 2. ist sein Werdegang und Verdienst völlig normal. Ich
> kenne Fach-Informatiker (nur Ausbildung, 8Jahre Erfahrung, Berlin) die
> machen active directory für 90k im Jahr. Viele studierte Ingenieure
> verstehen einfach nicht, dass sie brutal über den Tisch gezogen werden,
> weil sie kein entsprechendes Gehalt fordern. Das ist natürlich nur meine
> Beobachtung/Bewertung.

Das hat ja nicht lang gedauert. Ich glaub man könnte hier mit 21 200k 
verdienen und es würde mindestens einen geben der sagt, das sei nichts 
Besonderes.
Mit 24 und ohne akademische Ausbildung sticht er aus der Masse raus. Das 
ist Fakt. In dem Alter fangen die meisten nach ihrem Studium gerade mal 
an zu arbeiten. Und das dann wohl eher für 55-60k. Wohlgemerkt liegen 
die Gehälter für Kfz-Mechatroniker laut Kununu bei 27-57k im Raum 
Stuttgart.

Und nein, es gibt einfach genug Leute die ihr Geld nicht wert sind. 
Selbst bei den Ing. Studiengängen kann man danach im Job nur rumpimmeln. 
Sei es jetzt im Projektmanagement oder beim Lastenheft basteln. Oder man 
lässt sich mit einem 3.xx Schnitt beim Dienstleister in drittklassigen 
Mittelständler-Unternehmen verheizen, weil man nicht nur in der Theorie, 
sondern auch in der Praxis nichts kann.

Dass das in dem Forum hier nicht so wirkt, wundert mich nicht. Die 
meisten hier hängen mit einer gewissen Leidenschaft an der Technik bzw. 
tüfteln als Hobby und sind dementsprechend auch oft gut. Das kann man 
sich dann bezahlen lassen.

Zudem ist es in der Informatik aktuell um einiges einfacher als in der 
Automobilbranche. Da vergleichst du Goldgräber- mit Krisenstimmung.

Troll, M.Sc. schrieb:
> ...-
>> Funktion     : Software Entwickler
>>                70-75k 2023 (Wechsel)
>
> Das ist echt verdammt wenig, selbst für Dresden. Wieso tust du dir   > sowas an?

Mal davon abgesehen geb ich dir hier recht, das ist für einen studierten 
SW-Entwickler mit fast 40 nicht viel.

: Bearbeitet durch User
von Troll, M.Sc. (Gast)


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Kununu ist keine seriöse Quelle und oft einfach blanker Quatsch.

von Mao D. (nanovolt)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> Kununu ist keine seriöse Quelle und oft einfach blanker Quatsch.

Joa. Aber das stimmt ganz gut mit dem überein was ich so im Feld 
mitbekomme.
Und die Statistiken sagen das auch. Nimmt man den ganzen Querschnitt von 
Ingenieuren mit über 2 Jahren Berufserfahrung, liegt der bei 65.605€ 
(academcis.de).
Selbst bei >9 Jahren Berufserfahrung steigt der Durchschnitt nur auf 67k 
an (Gehalt.de)

Ich hätte gerne mal ne Statistik die mich vom Gegenteil überzeugt.

Wundert mich aber auch nicht. Die Größten Sprünge macht man bis 
Anfang/Mitte 30. Dann werden die meisten sesshaft oder bequem.

von Elotrans (Gast)


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Mao D. schrieb:
> Dann werden die meisten sesshaft

Der Arbeitgeber weiß das und passt die Gehaltskurve entsprechend an. 
Fortan gibt es meist nur noch 1,5% p.a. und für 10% der Belegschaft 
mehr, quasi als Karotte vor der Nase der restlichen Esel. Wer >5 Jahre 
dabei ist, wechselt eh nicht mehr (laut meiner HR-Gurus)

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Mao D. schrieb:
> Und die Statistiken sagen das auch. Nimmt man den ganzen Querschnitt von
> Ingenieuren mit über 2 Jahren Berufserfahrung, liegt der bei 65.605€

Was ist denn in den 65k alles drin? Werden da auch bezahlte Überstunden 
mit berücksichtigt? Wochenendarbeit etc.?

Ich habe oft den Eindruck, wenn hier die hohen Gehälter >100k gepostet 
werden, dass da viel "unbezahlte" Mehrarbeit, Dienstreisen, Wochenend- 
und Feiertagsarbeit, Boni, Führungsverantwortung, Rufbereitschaft etc. 
mit drin ist, was das Traumgehalt doch wieder relativiert.

von Lebensberatung (Gast)


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> firmeneigener Merch ist kostenlos
Was ist das denn? Merchandising? D.h. kostenlos nen Kuli mit Firmenlogo? 
Das ist ja der Wahnsinn was du da bekommst!!!!

von FakeIngenieur (Gast)


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Lebensberatung schrieb:
>> firmeneigener Merch ist kostenlos
> Was ist das denn? Merchandising? D.h. kostenlos nen Kuli mit Firmenlogo?
> Das ist ja der Wahnsinn was du da bekommst!!!!

Also wenn Kullis für dich was Besonderes ist, solltest du auch über 
einen Wechsel nachdenken. Oder bist genau richtig, je nachdem.
Das heißt Taschen, Rucksäcke, Trinkflaschen, Tassen, Taschenmesser, 
Handtücher... Wobei. Es gibt auch Kullis.
Das meiste Zeug lässt sich echt sehen. Im Gegensatz zu den meisten 
Firmen wo es nur Werbegeschenke gibt.

Mao D. schrieb:
> Auch wenn mich stark
> interessieren würde wie dein Werdegang mit 24 ist.

Naja also ich bin nach der Ausbildung in eine wirtschaftsstarke Region 
gezogen und hab mich ganz bewusst bei einem Dienstleister beworben. Da 
sind die Anforderungen nicht so hoch und sich einzulernen wird nicht 
verteufelt. Bei der Stelle war mir wichtig, dass sie möglichst nah an 
der Entwicklung/den Ingenieuren ist, damit ich viel Wissen mitnehmen und 
Fragen stellen kann (Entwicklungssoftware, Prozessabläufe, etc.). Kann 
man sich ja alles in den Lebenslauf packen.
Anschließend auf eine Technikerstelle beworben und hier das gleiche 
Spiel wie oben. Jetzt ist es halt eine "Junior" Ingenieur-Stelle bei 
einem Zulieferer und daher auch der Gehaltssprung.

von F. B. (finanzberater)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> Kununu ist keine seriöse Quelle und oft einfach blanker Quatsch.

Für meine Klitsche stimmen die Gehaltsangaben.

von Da Baby (Gast)


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Zunächst einmal: Jeder Ingenieur hat studiert. Die Unterscheidung 
studiert/unstudiert macht keinen Sinn. Zumindest sehe ich das so.
Fürs Testing muss man nicht unbedingt studiert haben. Das ist häufig 
auch eine ziemliche Sackgasse aus der man nicht mehr rauskommt. Wer sich 
im Testing verbrennen lässt kommt nicht mehr in die Entwicklung. Da ist 
jetzt ein Stempel drauf der liest sich war zu Inkompetent für 
Entwicklungsaufgaben. Mich wundert es nicht, dass man da ausgbildetete 
ranlässt. Der Ing will es nicht machen, der will entwiggln

von Senf D. (senfdazugeber)


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Stefan H. schrieb:
> Ich habe oft den Eindruck, wenn hier die hohen Gehälter >100k gepostet
> werden, dass da viel "unbezahlte" Mehrarbeit, Dienstreisen, Wochenend-
> und Feiertagsarbeit, Boni, Führungsverantwortung, Rufbereitschaft etc.
> mit drin ist, was das Traumgehalt doch wieder relativiert.

Nein, das ist das alles nicht drin enthalten, das wäre auch nicht seriös 
auf ein festes Jahresgehalt kalkulierbar. Zudem sind etwas über 100k € 
bei einer 40h-Woche heutzutage kein Traumgehalt mehr, sondern 
mittlerweile nur ein relativ normales bis leicht überdurchschnittliches 
Gehalt für berufserfahrene Ingenieure, jedenfalls in meiner Bubble.

: Bearbeitet durch User
von IT G. (it-guy)


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F. B. schrieb:
> Troll, M.Sc. schrieb:
>> Kununu ist keine seriöse Quelle und oft einfach blanker Quatsch.
>
> Für meine Klitsche stimmen die Gehaltsangaben.

Agentur für Arbeit?

von Mao D. (nanovolt)


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Da Baby schrieb:
> Zunächst einmal: Jeder Ingenieur hat studiert. Die Unterscheidung
> studiert/unstudiert macht keinen Sinn. Zumindest sehe ich das so.
> Fürs Testing muss man nicht unbedingt studiert haben. Das ist häufig
> auch eine ziemliche Sackgasse aus der man nicht mehr rauskommt. Wer sich
> im Testing verbrennen lässt kommt nicht mehr in die Entwicklung. Da ist
> jetzt ein Stempel drauf der liest sich war zu Inkompetent für
> Entwicklungsaufgaben.

Also wenn du über die Definition eine Ings. diskutieren willst, such dir 
einen der tausend anderen Threads dafür. Hat auch hier niemand nach 
gefragt. Ich fands einfach erstaunlich was er geschafft hat in seinem 
Alter.

Außerdem hat er geschrieben:

> Tätigkeit: Bauteilentwicklung/Testing/Erprobung

also häng dich nicht daran auf und nerv woanders mit deinen hohlen 
Miesmacherphrasen, die leider typisch fürs µC-Forum sind... Wen juckts 
ob man da bleibt oder nicht? Er hat alles richtig gemacht und verdient 
mehr als ich und die meisten Ingenieure in dem Alter verdient haben. 
Aber gut. Jemanden etwas zu gönnen ist hier ja auch definitiv keine 
Tugend.

> Mich wundert es nicht, dass man da ausgbildetete
> ranlässt. Der Ing will es nicht machen

Das kränkt wohl die Ehre wenn ein "Ausgebildeter" es soweit schafft, hm? 
Na da darfst du dich mal mit den ganzen anderen TestIngenieuren 
unterhalten. Die freuen sich über solche Aussagen.

Einen Job aus Freude zu machen, ohne Karrieregeilheit im Fokus zu haben 
ist ja auch ein Unding

von Ricardo M. (ricardodidneineleven)


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Mao D. schrieb:

> Das kränkt wohl die Ehre wenn ein "Ausgebildeter" es soweit schafft, hm?
> Na da darfst du dich mal mit den ganzen anderen TestIngenieuren
> unterhalten. Die freuen sich über solche Aussagen.
> Einen Job aus Freude zu machen, ohne Karrieregeilheit im Fokus zu haben
> ist ja auch ein Unding

Das wundert dich? Die meisten hier versuchen doch schon sich gegenseitig 
mit Uni vs. FH oder Bachelor vs. Diplom fertig zu machen. Und das sind 
meistens die größten Idioten :D

Beitrag #7314443 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7314446 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7314450 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mao D. (nanovolt)


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The green Reset schrieb im Beitrag #7314450:
> Mao D. schrieb im Beitrag #7314446:
>> Da bleibt ihr
>> wohl auch nur noch Testing übrig :/
>
> Eher Erprobung.

Neeee dazu brauchts n Diplom. Sorry!

Beitrag #7314457 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7314461 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7314467 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dresdner (Gast)


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Mao D. schrieb:
> Mal davon abgesehen geb ich dir hier recht, das ist für einen studierten
> SW-Entwickler mit fast 40 nicht viel.

Du würdest du dich wundern, wie wenig viele hier verdienen. In der 
letzten Firma (automotive OEM) erreichen Entwickler i.d.R. keine 60k.

Ein Ex-Kollege in einer KMU Klitsche hat nach über 10 Jahren und mit 
fast 15 Jahren Erfahrung gerade gekündigt. War Lead Developer mit 50k, 
verdient jetzt 80k auf einer Remote Stelle im Westen.

von Elotrans (Gast)


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Dresdner schrieb:
> Entwickler i.d.R. keine 60k.

Oh Gott, wenn das die Zukunft sein soll, kann man nur jedem abraten zu 
studieren. Evtl. dann lieber Bürgergeld + Nebenerwerb.
Arbeiten sollte sich doch lohnen; war zumindest früher der Ansatz 
gewesen.

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Dresdner schrieb:
> Mao D. schrieb:
>> Mal davon abgesehen geb ich dir hier recht, das ist für einen studierten
>> SW-Entwickler mit fast 40 nicht viel.
>
> Du würdest du dich wundern, wie wenig viele hier verdienen. In der
> letzten Firma (automotive OEM) erreichen Entwickler i.d.R. keine 60k.
>
> Ein Ex-Kollege in einer KMU Klitsche hat nach über 10 Jahren und mit
> fast 15 Jahren Erfahrung gerade gekündigt. War Lead Developer mit 50k,
> verdient jetzt 80k auf einer Remote Stelle im Westen.

Wieso geht man dort arbeiten? Das prellt der Arbeitgeber ja quasi die 
Zeche.
Seid ihr da so ersetzbar? Hier im Westen suchen die Firmen und ihr 
schenkt euren Verdienst dem Arbeitgeber. Verrückt!

von Erich (Gast)


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Wir hatten ja nüscht in der DDR.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> Hier im Westen suchen die Firmen und ihr
> schenkt euren Verdienst dem Arbeitgeber. Verrückt!

Aber was denkt sich der West-Arbeitgeber, wenn sich ein Ossi bewirbt?

von Cyblord -. (cyblord)


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The green Reset schrieb im Beitrag #7314467:
> Mao D. schrieb im Beitrag #7314461:
>> Spannend. Schreib ihr mal einen Fanbrief
>
> Hast wohl ne hohe Meinung von der?

Vielleicht ist er nur schwer beeindruckt?

von Lebensberatung (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Aber was denkt sich der West-Arbeitgeber, wenn sich ein Ossi bewirbt?

Super wieder einer der für ein Butterbrot arbeitet.

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Troll, M.Sc. schrieb:
>> Hier im Westen suchen die Firmen und ihr
>> schenkt euren Verdienst dem Arbeitgeber. Verrückt!
>
> Aber was denkt sich der West-Arbeitgeber, wenn sich ein Ossi bewirbt?

Gar nichts, er muss nur gut sein. Der kann auch sächseln wie Sachsen 
Paule

von Elotrans (Gast)


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Lebensberatung schrieb:
> Super wieder einer der für ein Butterbrot arbeitet.

Warum wurde die Zone wohl in die BRD aufgenommen? Ein schöner Pool mit 
billigen Arbeitskräften.

von Da Baby (Gast)


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Wenn du so wenig verdienst dann weiß ich nicht wofür du Ing studiert 
hast und deine Zeit damit weiter verschwendest. Ing tut man sich an um 
Kohle zu scheffeln.

von Autor (Gast)


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Studium      : B. Eng. Elektrotechnik; M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen
Alter        : 30
Erfahrung    : 8 Jahre
 ---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Automatisierungstechnik / IT
Mitarbeiter  : Konzern
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Produkt Portfolio Management
Führung      : fachlich
Tätigkeit    : Software Produkt und Portfolio Management
Arbeitszeit  : >=40h Vetrauensarbeitszeit
Ü.-Stunden   : Werden nicht erfasst, freie Tage aber ab und zu möglich
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : Seit 2023 120k€ AT
Entwicklung  : 55k€ 2014 zum Einstieg
Zusatzleist. : Aktien, bAV (5k€ p.a.)

Bin insgesamt sehr zufrieden. Top Arbeitgeber mit spannenden Themen und 
sehr guter Bezahlung (Ist mir bewusst). Die unbezahlte Mehrarbeit und 
Leistungsbereitschaft der letzten Jahre wurde gesehen und jetzt mit AT 
honoriert.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Schreibt doch einfach den Namen des Arbeitgebers dazu.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Stefan H. schrieb:
> Schreibt doch einfach den Namen des Arbeitgebers dazu.

Damit wäre die Anonymität der Beiträge allerdings häufig entschwunden.

von F. B. (finanzberater)


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Autor schrieb:
> Bin insgesamt sehr zufrieden. Top Arbeitgeber mit spannenden Themen und
> sehr guter Bezahlung (Ist mir bewusst).

Um beurteilen zu können, ob es sich bei 120k um eine sehr gute Bezahlung 
handelt, müsste man wissen, was "Arbeitszeit: >=40h 
Vetrauensarbeitszeit" und "Ü.-Stunden: Werden nicht erfasst, freie Tage 
aber ab und zu möglich" bedeuten. Das hört sich nicht sehr prickelnd an.

Beitrag #7316988 wurde von einem Moderator gelöscht.
von blubb (Gast)


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F. B. schrieb:
> Das hört sich nicht sehr prickelnd an.

Besser als 40h bei "geknackten" 90k allemal.

von F. B. (finanzberater)


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blubb schrieb:
> Besser als 40h bei "geknackten" 90k allemal.

Nochmal zum Mitschreiben: Offiziell 40h. Als High-Performer schafft man 
die Arbeit in einem Bruchteil der Zeit.

von blubb (Gast)


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F. B. schrieb:
> blubb schrieb:
>> Besser als 40h bei "geknackten" 90k allemal.
>
> Nochmal zum Mitschreiben: Offiziell 40h. Als High-Performer schafft man
> die Arbeit in einem Bruchteil der Zeit.

Wo ist dann dein Problem mit:

F. B. schrieb:
> "Arbeitszeit: >=40h
> Vetrauensarbeitszeit" und "Ü.-Stunden: Werden nicht erfasst, freie Tage
> aber ab und zu möglich"

???

Du als Codegott könntest da ja richtig "performen", hättest sogar 120k, 
statt deiner erbärmlichen 90k.

von Prager (Gast)


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Studium      : M.Sc. Uni in DE
Alter        : 32
Erfahrung    : 3 Jahre
Fachgebiet   : CAE
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : -
Region       : Prag
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : CAE
Führung      : -
Tätigkeit    : CAE
Arbeitszeit  : 40h
Urlaub       : 25 Tage
Gehalt       : 27500 EUR jährlich

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Als High-Performer schafft man die Arbeit in einem Bruchteil der Zeit.

Schade nur, dass du das Gegenteil davon bist, sonst müsstest du nämlich 
auch nicht für eine Klitsche arbeiten. Ein Möchtegern, der sich für den 
Tollsten hält. Merkst du nicht mal mehr, wie abgrundtief peinlich du 
bist?

von blubb (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Merkst du nicht mal mehr, wie abgrundtief peinlich du
> bist?

Du übersiehst wohl, dass er ein Finanzgenie ist!

Ein so großes Finanzgenie, dass er sich als MEGA-Performer für 90k€ 
verkaufen muss und auch noch stolz darauf ist!

von Senf D. (senfdazugeber)


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blubb schrieb:
> Du übersiehst wohl, dass er ein Finanzgenie ist!

LOL, ich erwähne in diesem Zusammenhang nur den Pennystock VSBLTY und 
mehrmals "all-in gehen", weil das ein "Google 2.0" wäre.

von Klaus (feelfree)


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blubb schrieb:
> Du übersiehst wohl, dass er ein

Forentroll ist, und dazu noch ein überdurchschnittlich erfolgreicher.

von Buffet Junior (Gast)


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Senf D. schrieb:
> ich erwähne in diesem Zusammenhang nur den Pennystock VSBLTY und
> mehrmals "all-in gehen"

Es gibt immer Leute, die meinen, sie könnten "den Markt" schlagen. Das 
mag kurzfristig im Sinne einer Wette, die man auch mal gewinnen kann, 
gelingen. Langfristig (>10 Jahre) dürfte das Risiko, zumindest keine 
Überperformance gegenüber dem Markt zu schaffen, aber stark 
(exponentiell?) ansteigen, da es in aller Regel keinen 
Informationsvorsprung gibt. Im Gegenteil, es dürfte durch falsche 
Streuung, hohe Transaktionskosten und Versuche, den Markt zu "timen" 
eher eine Underperformance entstehen. Dazu kommt, dass man eigene 
Verluste schnell übergeht, wenn nicht penibel Buch geführt wird.

von Cyblord -. (cyblord)


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Buffet Junior schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> ich erwähne in diesem Zusammenhang nur den Pennystock VSBLTY und
>> mehrmals "all-in gehen"
>
> Es gibt immer Leute, die meinen, sie könnten "den Markt" schlagen. Das
> mag kurzfristig im Sinne einer Wette, die man auch mal gewinnen kann,
> gelingen. Langfristig (>10 Jahre) dürfte das Risiko, zumindest keine
> Überperformance gegenüber dem Markt zu schaffen, aber stark
> (exponentiell?) ansteigen, da es in aller Regel keinen
> Informationsvorsprung gibt. Im Gegenteil, es dürfte durch falsche
> Streuung, hohe Transaktionskosten und Versuche, den Markt zu "timen"
> eher eine Underperformance entstehen. Dazu kommt, dass man eigene
> Verluste schnell übergeht, wenn nicht penibel Buch geführt wird.

Buffet sagt ja, man solle eben nicht in eine Aktie investieren, sondern 
in ein Unternehmen. Nicht nach Chart. Sondern danach wie man selbst, 
dieses Unternehmen beurteilt. Genau darin liegt natürlich das Talent 
dass man dafür braucht und nicht jeder hat.
Er sagt auch, nur weil man Aktien bequem stündlich Kaufen und Verkaufen 
kann, sollte man das dennoch nicht tun.

von F. B. (finanzberater)


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Cyblord -. schrieb:
> Buffet sagt ja, man solle eben nicht in eine Aktie investieren, sondern
> in ein Unternehmen.

Man sollte nicht Warren Buffett zitieren, wenn man nicht einmal die 
richtige Schreibweise seines Namens kennt.

Die Lehren des Warren Buffett

Ohne Geduld gibt es keine Aktiengewinne. Wer nicht bereit ist, zu seiner 
Geldinvestition eine Geduldinvestition zu leisten, sollte sich vom 
Aktienmarkt fernhalten.

https://www.psfinanz.de/vermoegensberatung/buffett-templeton

von Buffet Junior (Gast)


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Für die Zukunft extrem relevant sind auch drei Risiken von ETFs, da 
viele versuchen, ihr Alterseinkommen über ETFs zu sichern.
1. Was passiert, wenn Black Rock als größter Emittent wie einst Lehman 
pleite geht?
2. Was passiert, wenn die Depotbanken der Emittenten pleite gehen?
3. Was passiert, wenn Swap-Partner und Aktienentleiher in einer 
Finanzkrise reihenweise ausfallen?

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Buffet sagt ja, man solle eben nicht in eine Aktie investieren, sondern
>> in ein Unternehmen.
>
> Man sollte nicht Warren Buffett zitieren, wenn man nicht einmal die
> richtige Schreibweise seines Namens kennt.

Kannst du diesen Zusammenhang evt. ausführen? Man könnte ihn sogar 
korrekt zitieren wenn man seinen Namen gar nicht kennt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Buffet Junior schrieb:
> Für die Zukunft extrem relevant sind auch drei Risiken von ETFs, da
> viele versuchen, ihr Alterseinkommen über ETFs zu sichern.
> 1. Was passiert, wenn Black Rock als größter Emittent wie einst Lehman
> pleite geht?
> 2. Was passiert, wenn die Depotbanken der Emittenten pleite gehen?
> 3. Was passiert, wenn Swap-Partner und Aktienentleiher in einer
> Finanzkrise reihenweise ausfallen?

Was passiert wenn du stirbst? Wie sicherst du dein Vermögen dagegen ab? 
Oftmals verliert man als Toter sein Vermögen und muss es an die Erben 
oder sonst wen abtreten.

von Buffet Junior (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Was passiert wenn du stirbst? Wie sicherst du dein Vermögen dagegen ab?

Das lässt sich über den Erwartungswert der Restlebensspanne gut steuern. 
Diese fließt zusammen mit der jährlichen Entwicklung des Vermögens in 
die Entnahmerate ein.

von Cyblord -. (cyblord)


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Buffet Junior schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Was passiert wenn du stirbst? Wie sicherst du dein Vermögen dagegen ab?
>
> Das lässt sich über den Erwartungswert der Restlebensspanne gut steuern.
> Diese fließt zusammen mit der jährlichen Entwicklung des Vermögens in
> die Entnahmerate ein.

Das sind ja Maßnahmen BIS zum Tod. Ich meine aber danach.

von Buffet Junior (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Das sind ja Maßnahmen BIS zum Tod. Ich meine aber danach.

Für die Vermögenssicherung nach dem Tod empfiehlt sich der Aufbau 
geistiger Vermögenswerte. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Buffet Junior schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Das sind ja Maßnahmen BIS zum Tod. Ich meine aber danach.
>
> Für die Vermögenssicherung nach dem Tod empfiehlt sich der Aufbau
> geistiger Vermögenswerte. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Sagt man so. Aber muss das so sein? Wie wäre ein Letztes Hemd MIT 
Taschen und da so viel Vermögen rein wie geht?

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Cyblord -. schrieb:
> Buffet Junior schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> Das sind ja Maßnahmen BIS zum Tod. Ich meine aber danach.
>>
>> Für die Vermögenssicherung nach dem Tod empfiehlt sich der Aufbau
>> geistiger Vermögenswerte. Das letzte Hemd hat keine Taschen.
>
> Sagt man so. Aber muss das so sein? Wie wäre ein Letztes Hemd MIT
> Taschen und da so viel Vermögen rein wie geht?

Kann man natuerlich auch machen. Wurde in der Vergangenheit ja auch 
schon in den verschiedensten Kulturkreisen so gehandhabt. Hat aber wohl 
auch nix gehelft. Hi is hi.

scnr,
WK

von Cyblord -. (cyblord)


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Dergute W. schrieb:
> Kann man natuerlich auch machen. Wurde in der Vergangenheit ja auch
> schon in den verschiedensten Kulturkreisen so gehandhabt. Hat aber wohl
> auch nix gehelft. Hi is hi.

Das würde zumindest dem fast ausgestorbenen Beruf des Grabräubers wieder 
Aufwind geben.
Aber das hat Zukunft. Immer mehr Milliarde wollen ihren Erben quasi 
nichts hinterlassen. Die sollen das selbst schaffen usw. Das scheint 
schon ein Trend zu sein.

: Bearbeitet durch User
von Buffet Junior (Gast)


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Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, 
die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends.

Das beste Leben hat man wohl in Generation zwei und drei. Wozu gehört 
ihr?

von MarkSalzberg (Gast)


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Studium      : Dr. in Maschinenbau (TU9), Dr. in BWL
Alter        : 31
Erfahrung    : 5 Jahre
Fachgebiet   : Strategie im Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : KMU
Region       : München
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Projektleiter
Führung      : fachlich ca. 20 MA
Tätigkeit    : Strategieentwicklung Akquise
Arbeitszeit  : 40h
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 35.000 EUR brutto p.a., mit Urlaubs-, Weihnachtsgeld und 
Boni sind es all incl. ca. 42.000 EUR brutto p.a.

von Händeringend gesuchter Ingenieur (Gast)


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Buffet Junior schrieb:
> Was passiert, wenn Black Rock als größter Emittent wie einst Lehman
> pleite geht?
> Was passiert, wenn die Depotbanken der Emittenten pleite gehen?
> Was passiert, wenn Swap-Partner und Aktienentleiher in einer Finanzkrise
> reihenweise ausfallen?

Nix, denn man investiert in die Unternehmen im ETF und nicht in "den 
ETF" oder den Emittenten. Die Unternehmen werden schon nicht alle pleite 
gehen und wenn doch haben wir andere Probleme als Geld.

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