Forum: Offtopic Zum Elektronikschrott-der letzte Gang


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Al. K. (alterknacker)


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Hier ein Radio der letzten Stunde der DDR.
Kurz vor der Währungsreform sehr stark gesenkt, für 89 M  erworben.
Hat mich seitdem in verschiedenen Wohnungen begleitet.

Jetzt ist es soweit den Letzten weg zu gehen.
Vorher möchte ich einigen Interessenten dieser Technik nochmals Bilder 
Zeigen.
Es interessieren sich natürlich auch nicht angemeldete Leser.
Nach dem öffnen staunte ich nicht schlecht das alles so gut erhalten 
ist.
Das Teil ist auch funktionstüchtig.
Das Uhren-Modul muss wohl aus den Anfang der 80er sein.
Will es weiter auseinandernehmen, aber das schau ich mir noch ein bissel 
an.
Nur Wenige werden noch so was zu sehen bekommen.

Hallo Mods, verschiebt es ins passende Forum wenn es hier unpassend sein 
sollte

MfG
alterknacker

Beitrag #7326091 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7326178 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hans H. (loetkolben)


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Al. K. schrieb:
> Hallo Mods, verschiebt es ins passende Forum wenn es hier unpassend sein
> sollte

Bilder alter Geräte sind immer gern gesehen auch wenn manche es nicht 
verstehen.

Beitrag #7326235 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7326238 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7326242 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Waren diese Antennenanschlüsse damals dort noch Standard?

Und die Diodenbuchsen?

von Christian M. (likeme)


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ist das ein Aschenbecher oder eine Café Tasse da links ;-)

von Roland E. (roland0815)


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Percy N. schrieb:
> Waren diese Antennenanschlüsse damals dort noch Standard?
>
> Und die Diodenbuchsen?

Nicht nur 'dort'. Diodenbuchsen waren zu der Zeit und darüber hinaus 
auch in der Westzone üblich unter dem Namen 'DIN-Stecker'.

von S. M. (lichtmensch)


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Weil es zu meiner Stimmung grade passt. Ich befürchte wir steuern auf 
eine Zeit zu wo wir uns wünschen würden solch ein Gerät zu besitzen.

Das Uhrmodul wirkt wie aus einer andern zeit.

von Percy N. (vox_bovi)


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Roland E. schrieb:
> Diodenbuchsen waren zu der Zeit und darüber hinaus auch in der Westzone
> üblich unter dem Namen 'DIN-Stecker'.

Nach 1980 eigentlich nur noch in der RPB von Franzis, und selbst dort 
nur bei Nührmann. Ansonsten an PC-Tastaturen.

Allerdings wurden nicht einmal dort Buchsen als "Stecker" bezeichnet.

Von welcher der drei Westzonen redest Du eigentlich?

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (likeme)


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S. M. schrieb:
> Weil es zu meiner Stimmung grade passt. Ich befürchte wir steuern auf
> eine Zeit zu wo wir uns wünschen würden solch ein Gerät zu besitzen.

Das Gerät kann noch Kurzwelle, hebs mal auf :-) Vielleicht kommt bald 
ein ComeBack!

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Christian M. schrieb:
> Ist das ein Aschenbecher oder eine Café Tasse da links?

In diesem Fall wird der gelbe Becher wohl eher ein Behälter mit 
Schrauben sein, damit die nicht wegkullern.

Aber du wirst lachen, bei uns in der Firma haben wir einen Kollegen, bei 
dem sieht die Kaffeetasse tatsächlich so aus. Er spült sie aber immer 
täglich von Hand. Die Tasse sieht also nur optisch eklig aus, ist sie 
aber gar nicht.

Um die braunen Koffein Pigmente aus der Tasse rauszubekommen, könnte er 
sie mindestens 1 mal pro Woche mit der Spülmaschine säubern, wenn er das 
wirklich wollte.

von Peter D. (peda)


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Ich hebe auch nichts veraltetes mehr auf. Was nicht mehr benutzt wird, 
kommt in den Schrott.

von Cyblord -. (cyblord)


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Hans H. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> Hallo Mods, verschiebt es ins passende Forum wenn es hier unpassend sein
>> sollte
>
> Bilder alter Geräte sind immer gern gesehen auch wenn manche es nicht
> verstehen.

Ach dieses DDR Zeug wollte schon damals niemand. Aber heute? Naah.
Das hatten die doch auch nur weil sie an das West-Zeug nicht rankamen 
oder es nicht zahlen konnten.

Christian M. schrieb:
> ist das ein Aschenbecher oder eine Café Tasse da links ;-)

Ich wette: Mal so mal so.

Peter D. schrieb:
> Ich hebe auch nichts veraltetes mehr auf. Was nicht mehr benutzt
> wird,
> kommt in den Schrott.

Sehr weise. Marie Kondo wäre Stolz auf dich.

: Bearbeitet durch User
von S. M. (lichtmensch)


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Cyblord -. schrieb:
> Sehr weise. Marie Kondo wäre Stolz auf dich.

Auch die Hersteller und Verkäufer von Neugeräten, Diverse Politiker und 
alle die damit Geld verdienen.
Ich bin eher zum Messie geworden. Ich glaube in den letzten Monaten habe 
ich mehr Geld für Regale und Stapelboxen ausgegeben als für Essen. Ich 
habe schon immer dinge zerlegt und brauchbares eingelagert aber noch nie 
so sehr wie zurzeit. Und warum Weil ich es kann ;)

von Percy N. (vox_bovi)


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S. M. schrieb:
> Ich glaube in den letzten Monaten habe ich mehr Geld für Regale und
> Stapelboxen ausgegeben als für Essen.

Es gibt auch faltbare Archivboxen, die sich platzsparend vorhalten 
lassen. Vielleicht wären die was für Dich.

von Cyblord -. (cyblord)


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S. M. schrieb:
> Ich
> habe schon immer dinge zerlegt und brauchbares eingelagert aber noch nie
> so sehr wie zurzeit. Und warum Weil ich es kann ;)

Ja als Hobby vielleicht ok. Einen Nutzen hat das aber sicher nicht. 
Solche Einlagerungen holt man niemals mehr raus, schon gar nicht für 
einen produktiven Einsatz.

von Falk B. (falk)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja als Hobby vielleicht ok. Einen Nutzen hat das aber sicher nicht.
> Solche Einlagerungen holt man niemals mehr raus,

Die holen andere raus. Entweder die Erben oder die Beräumungsfirma.
Seine Selbstdiagnose Messi war schon richtig.
Beim Al.K. ist es das Ossi-Syndrom, wo auch jeder Kram aufgehoben wurde, 
weil es ja kaum was gab. Das kriegt man auch nicht mehr aus den Leuten 
raus. Muss man auch nicht, das regelt die Zeit.

von Miles Bennet D. (Firma: Cyberdyne Systems) (milesbennetdyson)


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Donnerstag ist Müllabfuhr. Soll ich dafür auch einen Thread aufmachen 
und zeigen, was ich so wegwerfe?

von Falk B. (falk)


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Miles Bennet D. schrieb:
> Donnerstag ist Müllabfuhr. Soll ich dafür auch einen Thread aufmachen
> und zeigen, was ich so wegwerfe?

UNBEDINGT! Damit kannst du einen neuen Trend setzen! Nach den 
Urlaubsfotos, Essenfotos und Influenzerfotos sind trash pics DER heiße 
SCHEIß!

von Tom K. (ez81)


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Die Glühlampenfassung finde ich interessant gelöst.

Waren die DIP-mit-Kühlkörper Endstufen eigentlich eine DDR-Spezialität 
oder gab es die auch im Westen? Mir sind die bisher nur im 
DDR-Zusammenhang begegnet.

von Michael B. (laberkopp)


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Hier mal ein Blick in ein Gerät aus ähnlicher Zeit aus westlicher 
Schiene, Billigproduktion.

Immerhin TDA2040 für angebliche 25W an 4 Ohm.

Und nicht bloss Radio mit Verstärker, sondern Kassettenlaufwerk und 
Schallplattenspieler, Mikrophon und Equalizer in einem.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Tom K. schrieb:
> Waren die DIP-mit-Kühlkörper Endstufen eigentlich eine DDR-Spezialität
> oder gab es die auch im Westen?

Wahrscheinlich war das HFO die einzige Fab, die für sowas eine 
Montagelinie hatte. Neben A210K (entspricht TBA810) gab's die 
angepressten Kühlkörper auch als Option bei einigen Transistor-Arrays.

Die Bauteile gab's aber jeweils auch mit einfachen Metallfahnen ohne 
angepresste Kühlkörper (A210D). Die Leadframes sind bei diesen Teilen 
auch aus Kupfer, ziemlich weich aber eben gut wärmeleitend.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Toll! Früher gab es an den Empfängern noch frequenzselektiv abgestimmte 
Eingangskreise. Damit war noch Fernempfang möglich, selbst wenn in der 
Nähe ein dicker Sender stand.

von Al. K. (alterknacker)


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Falk B. schrieb:
> Beim Al.K. ist es das Ossi-Syndrom, wo auch jeder Kram aufgehoben wurde,
> weil es ja kaum was gab. Das kriegt man auch nicht mehr aus den Leuten
> raus. Muss man auch nicht, das regelt die Zeit.

Es ist kein Ossi-Syndrom wie du es immer Schimpfwort mäßig gebrauchst.
Mein halbes Leben war die DDR Zeit in Guten und schlechten.

Danach durfte ich AGs leiten was mir vorher verboten war.
Leider wurden Kaum Gelder zur Verfügung gestellt um Neues Zeug zu Kaufen 
, also wurde mit dem Alten Zeug weitergearbeitet und es hat keinen 
geschadet.

Was ist denn von den Basteleien vor 90 in Ost und West noch 
übriggeblieben.

Man kann nicht einfach ein halbes leben wegschmeißen.

Jetzt kommt meine Sortierungs-Endzeit weil ich wieder Platz brauche.

Es gibt dann Platz für ein gutes elektronisches Schlagzeug .
Ehe ich die Teile aber wegschmeiße Schaue ich sie mir gründlich an, und 
Andere Interessiert es auch.

..und hier die aufregende Lösung des heiß diskutierten Objekts.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/585885/Kerze.jpeg

MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer D. schrieb:
> Damit war noch Fernempfang möglich, selbst wenn in der Nähe ein dicker
> Sender stand.

In Grenzen. So großsignalfest war der Tuner im SR24xx nun auch nicht, da 
gab es bessere (mit Dualgate-FET im Eingang).

Die Dämpfung des Vorkreises ist halt auch nur endlich.

: Bearbeitet durch Moderator
von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Gelegentlich demontiere und analysiere ich auch alte Elektronik. Finde 
ich sehr interessant und lehrreich und hat für mich auch weder mit 
Nostalgie noch mit Messitum zu tun. Macht (mir) einfach Spaß.

Letztens hatte ich einen Tuner von 1959/60 am Wickel. Standardschaltung 
mit ECC85. Die Schaltung ist simpel aber der Teufel steckt im Detail. 
Beispielsweise die Temperaturkompensation mittels Kondensatoren 
unterschiedlichen TKs. Der mechanische Aufbau. Würde man das nur nach 
Schaltplan nachbauen, wäre das kaum von Erfolg gekrönt.

Da steckt viel Knowhow drin und die Leute wußten was sie taten. Nicht zu 
vergessen: das war damals absolute Hightech!

Was mir an alter Technik besonders gefällt (und was moderner Technik oft 
abgeht) ist die Qualität der Arbeit und der Bauteile. Und: die Geräte 
waren so konzipiert, daß sie repariert werden konnten.

Nicht zuletzt funktionieren 60 Jahre alte Geräte oft noch. Wer würde das 
von einem Gerät aus 2023 erwarten.

von Peter D. (peda)


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Mohandes H. schrieb:
> Was mir an alter Technik besonders gefällt (und was moderner Technik oft
> abgeht) ist die Qualität der Arbeit und der Bauteile. Und: die Geräte
> waren so konzipiert, daß sie repariert werden konnten.

Kein Wunder, ein wertiges Röhrenradio im Holzgehäuse kostete mehrere 
Monatslöhne (in der DDR).

von Michael B. (laberkopp)


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Mohandes H. schrieb:
> Was mir an alter Technik besonders gefällt (und was moderner Technik oft
> abgeht) ist die Qualität der Arbeit und der Bauteile. Und: die Geräte
> waren so konzipiert, daß sie repariert werden konnten.

Na ja, viele Kisten waren unmöglich zu demontieren und noch unmöglicher 
in zugänglicher Form lauffähig aufzubauen, und in mechanischer Weise 
stolperte man überraschend oft über primitivst verbautes Blech oder 
gleich Pappkarton (die Rückseite von Rohrenradios...)

Da hat mit der Aufbau japanischer HiFi Technik oft besser gefallen, die 
glänzten auch bei Miniaturisierung. Lieber einen Walkman öffnen als ein 
Uher Report.

Nein, keep it simple stammte nicht aus jener Zeit.

Aber das know how nach dem 2WK war erstaunlich, man liess offenbar auch 
bevorzugt Leute mit know how bauen und nicht den billigsten 
Subunternehmer der bei der Ausschreibung meinte er könne alles viel 
besser weil er es sowieso an indische Sklaven outsourct.

die BWL heute ist die grösste Plage.

von Falk B. (falk)


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Mohandes H. schrieb:
> Gelegentlich demontiere und analysiere ich auch alte Elektronik. Finde
> ich sehr interessant und lehrreich und hat für mich auch weder mit
> Nostalgie noch mit Messitum zu tun. Macht (mir) einfach Spaß.

Ist auch OK, aber du LAGERST nicht TONNENWEISE Kram!

> Was mir an alter Technik besonders gefällt (und was moderner Technik oft
> abgeht) ist die Qualität der Arbeit und der Bauteile. Und: die Geräte
> waren so konzipiert, daß sie repariert werden konnten.

Logisch, weil Bauteilkosten hoch, Bauteilverfügbarkeit niedrig und 
Arbeitskosten niedrig waren.

> Nicht zuletzt funktionieren 60 Jahre alte Geräte oft noch. Wer würde das
> von einem Gerät aus 2023 erwarten.

Kaum einer, außer für Sondermaschinen. Wozu auch? Der technologische 
Fortschritt überholt seit mehr als 30 Jahren fast alle Konsumer- und 
IT-Produkte. Da ist eine Lebensdauer >10 Jahre sinnlos!

von Cyblord -. (cyblord)


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Falk B. schrieb:
> Kaum einer, außer für Sondermaschinen. Wozu auch? Der technologische
> Fortschritt überholt seit mehr als 30 Jahren fast alle Konsumer- und
> IT-Produkte. Da ist eine Lebensdauer >10 Jahre sinnlos!

Und es will heute niemand mehr >2 Monatsgehälter für einen TV ausgeben. 
Die Preise für Technik früher waren Übel.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Ist auch OK, aber du LAGERST nicht TONNENWEISE Kram!

Naja, der Alte Knacker verscherbelt grad alles Mögliche und räumt 
folglich auf. Ist vielen hier aber auch nicht recht …

von Cyblord -. (cyblord)


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Jörg W. schrieb:
> Naja, der Alte Knacker verscherbelt grad alles Mögliche und räumt
> folglich auf. Ist vielen hier aber auch nicht recht …

Weil damit nur stänkern und provozieren will. Als ob es ihm ums 
verkaufen geht. Redest du dir das ein? Ja? Ist das so eine 
Ossi-Verbrüderung?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Weil damit nur stänkern und provozieren will.

Da gibt es andere, die das viel besser können und praktizieren.

von Al. K. (alterknacker)



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Hier mal das nächste Teil was demnächst geschlachtet wird.
Aber bildlich kann es gerettet werden.
So kann ich mich würdig verabschieden.

Es könnten auch mal solch ähnliche Teile aus den Alten Bundesländern von 
vor 90 skelettiert werden.
Das würde Verschiedene und Mich natürlich auch interessieren.

MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Al. K. schrieb:
>HSV_921_Innen.jpeg

Da sind sogar noch die berüchtigten Elkos im weißen Polyststyrolbecher 
drin.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ingo W. schrieb:
> Da sind sogar noch die berüchtigten Elkos im weißen Polyststyrolbecher
> drin.

Berüchtigter waren die gelben Tantal-Quader. ;-)

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Berüchtigter waren die gelben Tantal-Quader. ;-)

Die aber hauptsächlich in kommerzieller Funktechnik verbaut waren - 
damit nicht so vielen Gesichtern bekannt - damit genug OT ;-)

von Old (old_newcomer)


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Ingo W. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>>HSV_921_Innen.jpeg
>
> Da sind sogar noch die berüchtigten Elkos im weißen Polyststyrolbecher
> drin.

Die sogenannten „Schneemänner“, die immer ersatzwürdig sind, die 
axialen, blauen Elkos aber auch alle.

von Thomas U. (charley10)


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Old schrieb:
> Ingo W. schrieb:
>> Al. K. schrieb:
>>>HSV_921_Innen.jpeg
>>
>> Da sind sogar noch die berüchtigten Elkos im weißen Polyststyrolbecher
>> drin.
>
> Die sogenannten „Schneemänner“, die immer ersatzwürdig sind, die
> axialen, blauen Elkos aber auch alle.

Wer kennt noch diese gelben, prismatischen? Das ist/war die gleiche 
Liga!

von Jörg H. (zwischenfrequenz)


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Rainer D. schrieb:
> Toll! Früher gab es an den Empfängern noch frequenzselektiv abgestimmte
> Eingangskreise. Damit war noch Fernempfang möglich, selbst wenn in der
> Nähe ein dicker Sender stand.

Auch wegen der Spiegelfrequenzunterdrückung ist mitlaufende Vorselektion 
sinnvoll, bei fester Vorselektion und 10,7 MHz ZF wird 20 MHz 
Eingangsbereich (das Gerät aus dem ersten Beitrag hat nur 16 MHz) schon 
knapp. Hier ein 9-fach Drehko in einem Tuner von 1977: 
https://abload.de/img/kenwoodmodel600taus818ezwt.jpg
Zugehöriger Schaltplanauszug: 
https://www.fmtunerinfo.com/600Tschematic2.png

von Rainer D. (rainer4x4)



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Nun, meinem uralten HIFI Verstärker habe ich den letzten Weg erspart, 
ich konnte mich von meiner teuersten Anschaffung als Heranwachsender 
nicht trennen.
Als ich vor kanpp 40 Jahren in mein Haus zog hatte ich schon einige 
Teile vor dem entgültigen Umzug im Keller geparkt. Dazu gehörte auch 
dieser Verstärker. Und dann wurde unwetterbedingt der Keller geflutet.
So war ein teilweiser Neuaufbau erforderlich.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Cyblord -. schrieb:
> Und es will heute niemand mehr >2 Monatsgehälter für einen TV ausgeben.
> Die Preise für Technik früher waren Übel.

Ja, ein Radio war in den 50ern schon eine Anschaffung. Aber dafür hielt 
es auch ein paar Jahrzehnte.

Nicht zuletzt war ein Radio auch ein Möbelstück mit ästhetischen 
Ansprüchen (auch wenn die sich geändert haben). Meine Tante hatte einen 
Schrank mit Radio & Plattenspieler.

Michael B. schrieb:
> viele Kisten waren unmöglich zu demontieren und noch unmöglicher in
> zugänglicher Form lauffähig aufzubauen, und in mechanischer Weise
> stolperte man überraschend oft über primitivst verbautes Blech oder
> gleich Pappkarton (die Rückseite von Rohrenradios...)

Zumindest die 'Verschleißteile' waren zugänglich. Unten meist eine 
Klappe, damit die Unterseite zugänglich war und man messen konnte. Ein 
Schaltplan im Gerät war Standard, zumindest waren die Röhrentypen auf 
der Rückwand (Preßpappe) aufgedruckt. Radio- & Fernsehtechniker gab es 
genug.

Meinen Walkmann zu reparieren war damals schon eher ein Akt, alles sehr 
verbaut, eine Mechanik die heute keiner mehr bezahlen könnte. Da bin ich 
schon froh über meinen kleinen MP3-Player (vom Bandsalat mal abgesehen).

Naja, die Zeiten ändern sich eben. Hat Vor- und Nachteile. Aber wie 
gesagt: historische Technik finde ich interessant.

Al. K. schrieb:
> Teile aus den Alten Bundesländern

Wieso eigentlich nur Teile aus der SbZ? Mich würde ein Ost- wie auch ein 
Westgerät gleichermaßen interessieren.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Gibt übrigens noch einen Grund warum ich alte Technik mag: es ist alles 
sehr 'übersichtlich'.

Wenn ich mir einen Geradeausempfänger von 1950 anschaue, dann weiß ich 
ziemlich genau die Funktion, kann (fast) jedes Bauteil bestimmen, incl. 
grober Dimensionierung. Bei einem Superhet von 1960 ist es etwas 
komplizierter aber vergleichbar. Ein (analoger) TV ist noch komplexer, 
aber auch da erkennt man auf den 1. oder 2. Blick die Funktionsblöcke.

Wenn ich in ein modernes TV schaue, alles auf einer Platine, dann bin 
ich zunächst verloren. Erst mit Blockschaltbild und Schaltplan 
erschließt sich langsam die Funktion. Dazu die Datenblätter der ICs und 
die Applikationsschriften dazu. Um so ein Gerät im Detail zu verstehen 
braucht es also viel Arbeit (und Erfahrung).

Ohne Wertung alt/neu - The Times they are a-changin'.

von Al. K. (alterknacker)


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Al. K. schrieb:
> Es könnten auch mal solch ähnliche Teile aus den Alten Bundesländern von
> vor 90 skelettiert werden.
> Das würde Verschiedene und Mich natürlich auch interessieren.

Mohandes H. schrieb:
> Wieso eigentlich nur Teile aus der SbZ? Mich würde ein Ost- wie auch ein
> Westgerät gleichermaßen interessieren.

Das ist auch so von mir gemeint.
Die Bastler und Nutzer tun sich aber besonders schwer aus den ABL.

MfG

von Al. K. (alterknacker)



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Hier noch ein recht altes Teil.DDR Stereo Verstärker Hi Fi 50
Habe ich in den 70ern erworben.
Mit 2 Stck recht guten Boxen. Die existieren nicht mehr da die Membrane
regelrecht sich über die Zeit aufgelöst hat.
Leider habe ich kein Bild davon, aber die Boxen haben schöne Wärme 
gebracht.
Keiner wollte die Teile. Diesen Weg sind fast alle gegangen.

Hier habe ich mal versucht mit dem Staubsauger zu reinigen.
Der Staub ist aber damit nicht weg zu bekommen, aber ein Kondensator hat 
sich dadurch gelöst.
Also reinigen ist für mich erledigt, höchsten später die Einzelteile.

Es ist auch erkenn bar wie einfach das Gerät sich öffnen lässt.

Die Relaisleiterplatte hat Demo Wert. Auch das Holzgehäuse ist nicht 
schlecht. Leistungstransen und Trafo wird auch noch gesucht.

Die Rückseite ist diese immer erwähnte bedruckte Presspappe.


MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Al. K. schrieb:
> Hier noch ein recht altes Teil.DDR Stereo Verstärker Hi Fi 50

Lass mich raten: Phono II ist ein gewöhnlicher Hochpegeleingang ohne 
Entzerrung. Richtig?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Phono II ist ein gewöhnlicher Hochpegeleingang ohne Entzerrung.

Wird schon so sein. DDR-Plattenspieler mit dynamischem System hatten 
stets die Entzerrung in den Plattenspieler eingebaut, statt diese vom 
angeschlossenen Gerät zu erwarten.

von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> DDR-Plattenspieler mit dynamischem System hatten stets die Entzerrung in
> den Plattenspieler eingebaut, statt diese vom angeschlossenen Gerät zu
> erwarten.

Was soll dann Phono I?

von Michael B. (laberkopp)


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Percy N. schrieb:
> Was soll dann Phono I?

Für Plattenspieler vom Klassenfeind...

von Al. K. (alterknacker)


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Michael B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Was soll dann Phono I?

Da steht noch Dyn.

MfG

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:

>> DDR-Plattenspieler mit dynamischem System hatten stets die Entzerrung in
>> den Plattenspieler eingebaut, statt diese vom angeschlossenen Gerät zu
>> erwarten.
>
> Was soll dann Phono I?

Einfach nur, dass du weißt, dass du da den Plattenspieler dran gesteckt 
hast. ;-) Ist doch besser, als "Eingang 1", "Eingang 2" und "Eingang 3", 
oder?

Ob du da stattdessen einen Kassettenrecorder dran gesteckt hast, ist die 
Stasi nicht kontrollieren gegangen …

von Percy N. (vox_bovi)


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Al. K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Percy N. schrieb:
>>> Was soll dann Phono I?
>
> Da steht noch Dyn.
> MfG

Richtig. Zusammen mit

Jörg W. schrieb:
> DDR-Plattenspieler mit dynamischem System hatten stets die Entzerrung in
> den Plattenspieler eingebaut, statt diese vom angeschlossenen Gerät zu
> erwarten.

heißt das, dass Phono I und Phono II identisch sind.

Besonders plausibel klingt das nicht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Besonders plausibel klingt das nicht.

Für dich nicht. Wenn man damit aufgewachsen ist, dass die Entzerrung im 
Plattenspieler passiert, war das für jeden komplett plausibel.

Unterschied zu Tonband-Buchsen könnte noch sein, dass letztere 
einerseits ein Ausgangssignal bekamen, andererseits könnten 
Phono-Buchsen zur Kompatibilität mit alten 3poligen DIN-Steckern noch 
Pin 1 auf 5 gebrückt gehabt haben. Müsste man im Schaltplan gucken.

von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> Für dich nicht.
Jedenfalls nicht so, wie Du es darstelkst, für den in Rede stehenden 
Verstärker.
> Wenn man damit aufgewachsen ist, dass die Entzerrung im
> Plattenspieler passiert, war das für jeden komplett plausibel.

Natürlich.  Aber dann wäre Phono I überflüssig. Oder war der für 
Import-Plattenspieler gedacht?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Vielleicht war intern einer hochohmiger als der andere, vermutlich mit 
simplen 1-MΩ-Widerständen. Guck doch selbst in den Schaltplan.

von Stefan K. (stk)


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Auf der Seite 
http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~madaus/sonstigetext/hifi50t.html 
steht:
"Für den Eingang Phono 1 ist zusätzlich ein Entzerrerverstärker für 
magnetische Abtastsysteme vorgesehen."

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Was auch immer das bedeutet. ;-)

Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah:

Beitrag "HiFi50 Tuner50 Schaltplan Schaltung PGH Fernseh Radio Berlin 70er DDR brummt leicht"

von Al. K. (alterknacker)


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Hier nochmals was Moderneres.
..aber was solls..

MfG
alterknacker

von Old (old_newcomer)


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Oha, sieht richtig sauber aus!

von Al. K. (alterknacker)


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Old schrieb:
> Oha, sieht richtig sauber aus!

[war nicht nötig, aber ich nehme dies nicht als Grund;-))

Nun ja,bei solchen relativ neuen Teilen hat sich nur wenig Staub 
gesammelt.
Auch das Demontieren dieser Neuen Teile ist kein Problem.
Habe dazu keinen Bezug, was bei den anderen alten DDR Teilen nicht so 
ist.
Da hebe ich immer einige Ausbauteile auf, welche später den 
Verwertungsschrott Weg gehen oder einen Abnehmer finden.

Hier nochmals einige Reinigungsanwendungen!
Beitrag "Wie wird richtig gereinigt"

Am Aufwand und Sicherheit sehe ich dass ich besser dieses Reinigen den 
Käufer überlasse,
wobei sich noch keiner beschwert hat.
Das reinigen machen Käufer immer Besser und und wahrscheinlich auch 
fachgerechter.

MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (andreas_m62)


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Peter D. schrieb:
> Kein Wunder, ein wertiges Röhrenradio im Holzgehäuse kostete mehrere
> Monatslöhne (in der DDR).

Sowas kauft/bezahlt man ja auch nicht jeden Tag,
wie zum Beispiel Lebensmittel und Dienstleistungen des täglichen 
Bedarfs.

Heute ist der technische Schnulli preiswert
und die Lebenshaltungskosten explodieren.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Andreas M. schrieb:
> Peter D. schrieb:
>> Kein Wunder, ein wertiges Röhrenradio im Holzgehäuse kostete mehrere
>> Monatslöhne (in der DDR).
>
> Sowas kauft/bezahlt man ja auch nicht jeden Tag,
> wie zum Beispiel Lebensmittel und Dienstleistungen des täglichen
> Bedarfs.

Das war im Westen auch nicht anders. Bis fast in die 70er Jahre war es 
auch noch üblich, dass der Fachhändler das Gerät lieferte, aufstellte 
und anschloss; beim TV wurden auch noch die Sender eingestellt. 
Teilweise wurde dieser Service noch bis in die 80er in Anspruch 
genommen.

Die Vorstellung, das gekaufte Gerät gleich mitnehmen zu können und 
selbst anzuschließen war im Westen eine Entwicklung der 60er Jahre durch 
die damals sogenannten cash&carry-Läden, die seinerzeit als Besonderheit 
galten (und Teil der Entwicklung weg von der Preisbindung waren). Vor 
diesem Hintergrund dürfte sich auch die Kritik am Procedere in Läden wie 
Brinkmann, wie kürzlich hier geäußert, relativieren.

von Al. K. (alterknacker)


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Das steht bereit , aber das hat noch Zeit.
Wird noch funktionell genutzt.
Die Boxen dazu existieren nicht mehr, aber einige Neuzeitteile tun auch 
ihre Dienste.
Wird bestimmt irgendwann einen Neuen Besitzer finden.

MfG
alterknacker

von Falk B. (falk)


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Andreas M. schrieb:
>> Kein Wunder, ein wertiges Röhrenradio im Holzgehäuse kostete mehrere
>> Monatslöhne (in der DDR).
>
> Sowas kauft/bezahlt man ja auch nicht jeden Tag,
> wie zum Beispiel Lebensmittel und Dienstleistungen des täglichen
> Bedarfs.

Das war gar nicht das Thema sondern die Frage der Reparierbarkeit!

> Heute ist der technische Schnulli preiswert
> und die Lebenshaltungskosten explodieren.

Stimmt. "Dann sollen sie doch Megabytes essen . . ."

von Al. K. (alterknacker)


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Den DDR HSV 921 habe ich nochmals testen wollen, wenn er schon mal offen 
ist.

Leider fällt löst die Glassicherung aus.
!A scheint ein satter Schluss zu sein, da sogar eine 4 A auslöst,
ohne Wölkchen und Geruch.
Die 16A Si in der Verteilung ist auch mit gefallen.

Schafft das ein defektes Netzteil,   Gleichrichterdioden,Kondensatoren?

Wiegen tut das Teil  ca.6 Kg.

MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Old (old_newcomer)


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Sowas Altes fährt man mit einem (Trenn-)Stell-Trafo langsam hoch.

Erster Verdächtiger ist der 47nF (Entstör-)Kondensator C505 parallel zum 
Primäranschluss des Netztrafos. Die haben meist keinen brauchbaren 
Isolationswiderstand mehr und schlagen mit Kurzschlussbildung dann 
durch. Sind eben (noch) keine (selbstheilende) X2-Kondensatoren, wie man 
sie heute an der Stelle verwenden würde.

von Al. K. (alterknacker)


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Old schrieb:
> Sowas Altes fährt man mit einem (Trenn-)Stell-Trafo langsam hoch.
Bei der Zukunft des Teiles.

Man kann eine Glühlampe/Lötkolben oder Ähnliche Last in Reihe schalten.
Die älteste Methode.;-))

Beim langsamen hochfahren der Spannung kann es auch noch zum 
Knistern,knäckern , sowie starker Rauchentwicklung kommen.

Ich repariere so was nicht mehr!

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Al. K. schrieb:
> Ich repariere so was nicht mehr!

Musst du nicht, pack's ein, ich schau mir den an. ;-)

von Al. K. (alterknacker)


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Passende Verpackung gefunden, wird wohl das letzte Großteil werden.
..bis nächste Woche!

von Al. K. (alterknacker)


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Habe mich entschlossen dieses Teil auch den weg gehen zu lassen.
Nicht gleich, aber sicher
SV9000 HIFI

P.S.
verschiedene Kleinteile werde ich ausbauen;-))

MfG
alterknacker

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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Al. K. schrieb:
> Habe mich entschlossen dieses Teil auch den weg gehen zu lassen.
> Nicht gleich, aber sicher
> SV9000 HIFI
>
> P.S.
> verschiedene Kleinteile werde ich ausbauen;-))

Die roten Russen?  ;-))

>
> MfG
> alterknacker

von Old (old_newcomer)


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Ja, unbedingt die sogenannten „Arbeiterfahnen“ retten.😉

von Falk B. (falk)


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Al. K. schrieb:
> P.S.
> verschiedene Kleinteile werde ich ausbauen;-))

Für deine Bastlerkarriere in den nächsten 20 Jahren?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> SV9000 HIFI

Auf dem Bild ist ein Schnittbandkernnetztrafo zu sehen. Solche sind nur 
noch schwer zu bekommen.
(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Schnittbandkerntrafo-07kva.JPG)

Beitrag #7331226 wurde vom Autor gelöscht.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Al. K. schrieb:
> verschiedene Kleinteile werde ich ausbauen;-))

Es wäre schade um die Kühlkörper, um alles andere eher nicht.
(Ich will sie nicht kaufen.)

Thomas U. schrieb:
>> verschiedene Kleinteile werde ich ausbauen;-))
> Die roten Russen?  ;-))

Was ist das?

Dieter D. schrieb:
> Auf dem Bild ist ein Schnittbandkernnetztrafo zu sehen. Solche sind nur
> noch schwer zu bekommen.

Ist mir auch aufgefallen. Das wäre so ein wertiges Teil, was man nicht 
wegwerfen mag. Man wird ihn vermutlich niemals wieder verwenden, weil 
seine Werte nicht passen - also Augen zu und weg.

von Roland E. (roland0815)


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Manfred P. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>> verschiedene Kleinteile werde ich ausbauen;-))
>
> ...
>> Die roten Russen?  ;-))
>
> Was ist das?
>
Die KerKos...

von Al. K. (alterknacker)


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Roland E. schrieb:
> Die KerKos...
Das wissen Wenige, ich musste auch erst mal überlegen was gemeint war.
;-)))

MfG
alterknacker

von Old (old_newcomer)


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Glaub ich nicht, dass du die Begriffe für die russischen Kerkos nicht 
kennst. Die kennt jeder, der mit der damaligen Technik groß geworden und 
heute alt ist.

von Al. K. (alterknacker)


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Falk B. schrieb:
> Für deine Bastlerkarriere in den nächsten 20 Jahren?

Wenn das eintritt, werde ich 100 Jahre alt.
Muss also vorsorgen.


Den T_Amp werde ich später mal aufschrauben,kommt vielleicht doch in den 
Markt.

MfG

Alterknacker

von Martin M. (wellenkino)


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Arbeiterfahnen und Schneemänner,
es gibt besseres.
Aber die FETs aus Russland find ich teilweise bemerkenswert

von Al. K. (alterknacker)


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Auch diese werden den Weg gehen.
Habe 2 Stck mit 12 V Hologentrafo ausgestattet.

Originaltrafos sind schon ausgewandert.

MfG
alterknacker

von Andrew T. (marsufant)


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Manfred P. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Auf dem Bild ist ein Schnittbandkernnetztrafo zu sehen. Solche sind nur
>> noch schwer zu bekommen.
>
> Ist mir auch aufgefallen. Das wäre so ein wertiges Teil, was man nicht
> wegwerfen mag. Man wird ihn vermutlich niemals wieder verwenden, weil
> seine Werte nicht passen - also Augen zu und weg.

Nein, bitte bloss nicht wegwefen! Das wäre super schade!

Die Werte dieses Trafos passen exakt zu meinem neuen 
Selbstbau-Hobby-Netzgerät.
Und die Cu -Folie drumrum ist super wegen der niedrigen EMV Werte und 
der Schirmung gegen Störung aus dem Stromnetz..
Das erspart mir, einen noch schwerer erhältlichen R-core Trafo zu 
beschaffen.

Also bitte nicht entsorgen!

von Al. K. (alterknacker)


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Andrew T. schrieb:
> Also bitte nicht entsorgen!

..wenn es soweit ist, kommt es erst in die Elektronikschrottsammelkiste.
Das Teil hat Gewicht!

MfG
alterknacker

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