hallo Dies soll der Thread werden in dem ich analoge Potentiometer-beschaltungen darstellen möchte. Habe ich alle Typen ? s Anhang. Mehr fallen mir nicht ein. ich plane jeweils die ungekürzten Formeln dazu sowie einen Kurvenverlauf auszugeben, abschließend hoffentlich in einer das Thema erschlagenden pdf.
Carypt C. schrieb: > Habe ich alle Typen ? Sicher nicht. Mir fallen da noch welche ein mit einem Serienwiderstand zum Schleifer. Aber auf jeden Fall sind welche redundant: die Versionen 6 und 7 in der oberen Zeile sind identisch. > in einer das Thema erschlagenden pdf. Welches Thema denn? Das einzige, was du da darstellen kannst ist doch nur der Widerstand bzw. die Ausgangsspannung abhängig vom Drehwinkel.
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Junge Ja, stimmt 6 u 7 und auch 8 sind identisch, Mann, peinlich, danke. Die Variationen mit Serienwiderständen und Extra-Widerständen hier und dort wollte ich später mit einbauen. Gerade jetzt geht es mir um die Grundschaltungsmöglichkeiten. Und ja, da gibt es nicht viel außer Spannung und Widerstand. Obwohl, der letzte der unteren Reihe könnte bei geeignetem Widerstand den Innenwiderstand der Stromspannungsquelle anzeigen, oder so ähnlich.
Hauptzweck: Wenn direkt am Schleifer ein Längswiderstand angeschlossen ist, dient es zum Schutz vor Überstrom am Potentiometer-Ende oder -Anfang. Damit kann man das "Wegbrennen" des Potentiometerendes durch zu großen Strom verhindern. Selten: Einstellbereich begrenzen. Fast nie: Dass man eine bestimmte Kennlinie anstatt der linearen erreichen will ist so selten, dass man dann mehr Zeit braucht, diese Grafik, eine passende Stelle im net oder der Literatur zu finden als die Schaltung per Simulationsprogramm nachzubilden oder ein bisschen zu überlegen.
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8 ist doch anders, omg, Forum-stress. ja, deshalb mache ich es eigentlich, weil ich mir kennlinie nicht vorstellen kann.
So etwas wie oben könnte höchstens als Prüfungsbosheit auftauchen wie: "welche der Schaltungen (a,b,..usw.)haben gleiches Verhalten"
Eine meine Kladden sieht so aus. Auch weil das ziemlich lange Formelterme werden wollte ich das mal für mich klären. Das wird aber kein hohes niveau erreichen.
Carypt C. schrieb: > Habe ich alle Typen ? Nein. Beschaltungen mit Kondensatoren sind auch noch noch weit verbreitet. Du hast Potis mit Mittel-Anzapfung (oder gar mehreren) vergessen. Die werden oft als Lautstärkeregler mit Klang-Anpassung verwendet. Ich habe mal ein Beispiel angehängt (P3 und P4). Es gibt praktisch unendlich viele Möglichkeiten. Was soll das werden?
Carypt C. schrieb: > Eine meiner Kladden sieht so aus Das werde ich mal ausplotten und wie eine Tapetenbahn an die Bürowand heften. Wenn dann der Chef reinkommt, sieht das schon mal nach intensiver Arbeit aus 😅
Jetzt habe ich mal die ersten 2 Seiten meines Monumentalwerkes fertig. Wenn man die letzten Gleichungen in microsoft mathematics eingibt, kann man die die Variablen a b v variieren, also den Kurvenverlauf live zurechtbiegen. Kritik ? gerne.
All das gab es schon mal mit Kennlinien in einer uralten "Elektronik" unter der Rubrik "Elektronische Arbeitsblätter". In Excel/Calc eingehackt kann man das numerisch oder als Kennlinie darstellen lassen.
Das beruhigt mich, daß es das schon gibt. Fotos davon könnten hilfreich sein, dann könnte ich evtl etwas davon abtippen und copy'n'paste-fähig machen. und ich könnte meine Mathekenntnisse daran messen. Aber wenn es zuviel Arbeit macht, braucht's es das nicht. anbei Seite 3
Das wäre vielleicht die Gelegenheit, TeX für die Darstellung der Formeln zu nutzen.
was ich jetzt nicht verstehe, ist, wieso ich in dem letzten pdf die formel-zeilen nicht markieren und copy-pasten kann. oh, sehe gerade , das geht beim ersten auch nicht. die original pdfs aus adobe photshop sind noch markierbar, danach habe ich sie in freepdf/ghostscript in ein kleineres format wandeln lassen. also die formeln aus den formeln wären: u2-3/Ug1-3= y=(((x*Rv*R2)/(x*Rv+R2))/(R1+(1-x)*Rv+((x*Rv*R2)/(x*Rv+R2)))). für Rv=v ; R1=a ; R2=b => y=(((x*v*b)/(x*v+b))/(a+(1-x)*v+((x*v*b)/(x*v+b)))). aus der formel für die doppelpotentiometerschaltung aus der dreieck-stern-umwandlung : Rg1->2 = (1-x)*Rv1+((x*Rv1*(1-x)*Rv2)/(x*Rv1+(1-x)*Rv2+x*Rv2))+(((((x*Rv1*x*Rv2)/ (x*Rv1+(1-x)*Rv2+x*Rv2))+R3)*((((1-x)*Rv2*x*Rv2)/(x*Rv1+(1-x)*Rv2+x*Rv2) )+R4))/ (((x*Rv1*x*Rv2)/(x*Rv1+(1-x)*Rv2+x*Rv2))+R3+(((1-x)*Rv2*x*Rv2)/ (x*Rv1+(1-x)*Rv2+x*Rv2))+R4)) wird durch term-ersetzung : für Rv1=v ; Rv2=w ; R3=a ; R4=b => Rg1->2 = (1-x)*v+((x*v*(1-x)*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+ (((((x*v*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+a)*((((1-x)*w*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+b ))/ (((x*v*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+a+(((1-x)*w*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+b)). jaaa , tex, das ist aber eine menge zum lernen.
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Carypt C. schrieb: > jaaa , tex, das ist aber eine menge zum lernen. Sooo unendlich kompliziert ist das gar nicht. Aus (1-x)*v+((x*v*(1-x)*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+(((((x*v*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w ))+a)*((((1-x)*w*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+b))/(((x*v*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x* w))+a+(((1-x)*w*x*w)/(x*v+(1-x)*w+x*w))+b)) wird dann
Und da du ja die Herleitungen erklären möchtest, ist die TeX-Darstellung sicherlich lehrreicher und besser zu verstehen.
Carypt C. schrieb: > was ich jetzt nicht verstehe, ist, wieso ich in dem letzten pdf die > formel-zeilen nicht markieren und copy-pasten kann. oh, sehe gerade , > das geht beim ersten auch nicht. die original pdfs aus adobe photshop > sind noch markierbar, danach habe ich sie in freepdf/ghostscript in ein > kleineres format wandeln lassen. Du hast die Texte in Vektorgrafiken umwandeln lassen, so dass die eigentliche Textinformation verlorengegangen ist. Deswegen ist Copy/Paste unmöglich, und die Suchfunktion funktioniert auch nicht mehr.
Sebastian R. schrieb: > Sooo unendlich kompliziert ist das gar nicht. Die Formeln interessieren doch heutzutage kaum noch jemanden. Interessant wird es, wenn man die Wunschkennlinie mit Fehlerschlauch vorgeben kann und das Online-Tool dann z.B. per linearer Optimierung die Schaltung mit Werten auswirft. Sonst kann man sich das auch schnell in LTSpice zusammenklicken.
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Yalu X. schrieb: > Du hast die Texte in Vektorgrafiken umwandeln lassen, so dass die > eigentliche Textinformation verlorengegangen ist. Deswegen ist > Copy/Paste unmöglich, und die Suchfunktion funktioniert auch nicht mehr. Danke für den Tip. ich versuche es anders zu machen. Sebastian R. schrieb: > Und da du ja die Herleitungen erklären möchtest, ist die TeX-Darstellung > sicherlich lehrreicher und besser zu verstehen. ich müßte die Schaltung aber sowieso zeichenen und dann male ich die Formel gleich dazu, ich will bloß denn Variationsbereich der Kennlinie kennen. ist wirklich kein Tex-Kopfstand dafür nötig. ich will ja keine Druckerei aufmachen, die Mathe-suite für Tex habe ich schon, bzw ein Mathematik mit Tex Tutorial, und die 4gb für Lyx Latex. ja, irgendwann vielleicht. ich freu mich schon ein paar Kurven erzeugen zu können. ich müßte die Programme Maxima und Reduce noch ausprobieren, ob da eine angenehmere Eingabe möglich ist.
Außerdem hat nicht jedes Plotprogramm eine Latex/Tex Eingabemöglichkeit.
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ich kriegs nicht hin. ich benutze adobe photoshop cs2, die kostenlose offengelegte version mit serial. es ist photoshop 9.0, der text ist kopierbar. die pdf datei, die erzeugt wird ist für die letzte seite 17mb groß (eine seite!). ich lasse mir die datei nochmals ausdrucken, in eine pdf-datei umleiten, in freepdf welches mit ghostscript unterprogramm ist. dann ist die datei nur noch 0,7 mb groß, aber ich kann den text nicht mehr highlighten, copy-paste-n. ich habe einige versuche gemacht dem freepdf/ghostscript beizubringen den text anfassbar zu machen, kein erfolg. im google , finde ich keine information, nur zig online pdf creater oder converter, nur shit. wie geht es ?
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Carypt C. schrieb: > die kostenlose > offengelegte version mit serial. Vorsicht: Adobe hat die Version nicht generell kostenlos gemacht, sondern nur für Altkunden, die in der Vergangenheit Photoshop-Versionen gekauft haben. Dass sie Download-Link und Seriennummer frei einsehbar auf ihrer Webseite hatten, ändert nix an deren Urheberrecht und Lizenzbestimmungen. Für Nicht-Adobe-Altkunden könnte man also statt von einer "kostenlos offengelegten" Version eher von einer "geduldeten Raubkopie" sprechen. Ändert natürlich nix daran, dass Photoshop nicht wirklich das richtige Werkzeug zum Erstellen solcher PDFs ist. Aber: Über den selben Weg wie das PS CS2 kriegst du auch ein "Acrobat Pro" in Version 7 oder 8, incl. Seriennummer.
Hmm, Adobe wieder, voll unter die Gürtellinie. Ja, wie es aussieht können die Pdf-converter nur Bilder erstellen. Und auch Libre-office zaubert mir nur einen schwarzen Balken auf weißem Blatt von den Photoshop-Dateien. Scheint so ein "nag" zu sein. Völlig unbrauchbar. ich werde Adobe vom Rechner verbannen. alles neu.
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Carypt C. schrieb: > hallo > Dies soll der Thread werden in dem ich analoge > Potentiometer-beschaltungen darstellen möchte. tus nicht, das sind uralte nasse Hüte - Die Kennlinienverbiegerei ist sowas von ausgelutscht, daß nicht nochn Opa wirklich sowas machen braucht. Kauf Dir ein gutes Buch, dann brauchste kein schlechtes zu schreiben. Oder geh in ein Gitarristenforum für Linkshänder, die Wissen etwas mehr. Oder frag die Originalhersteller, wie sie es tun. Beitrag "Log. Stereo- bzw. Tandempotentiometer mit 3 Abgriffen" oder bohr ein Loch und vergrabs :(
> ich kriegs nicht hin. Du benutzt nur das "falsche" Werkzeug. Photoshop kann und will nur "Pixel". Er kann also weder mit "Texten" noch mit "Vektorobjekten" wirklich etwas anfangen. Und es gibt (selbstverstaendlich) auch Software bei der bei einem fuer Formelsatz mir Tex und dessen zweifelsfrei sehr maechtigen Paketen, ueberhaupt nicht in Beruehrung kommt. Von so einer Software gibt es sogar eine unter Linux lauffaehige Evalversion. An deren Alter darf man sich nicht stoeren, auch der Formelsatz der aktuellen Version verwendet immer noch den dort benutzten Formeleditor. Die Eingabe derart langer Terme, ist allerdings eine Arbeit die allerhoechste Konzentration erfordert. Etwa so, als wenn man einen solchen Ausdruck mit einem Rechner mit UPN berechnen wollte. @ Carypt C.: Falls du an sowas Interesse haben solltest, muesstest du das hier bekunden. Die Einarbeitung in so eine Software ist allerdings nicht an einem Tag erledigt. > uralte nasse Hüte die so mancher Entwickler heute bereits nicht mehr kennt. Da wird dann ein lineares Poti benutzt, wo eine "feinfuehligere" Einstellbarkeit bei kleineren Werten sehr wuenschenswert waere. Und wo man kein "Spezialpotentiometer" bezahlen will, und es eigentlich auch nicht braucht. Wenn Mann weiss wie :).
ich bin jetzt zu Libreoffice gewechselt, da sind die Pdf-Dateien 10x kleiner. So wird es wohl gehen. ich mach erstmal meine paar Formeln, wenn man sie denn erstmal eingegeben hat, ist das Rechnen und Umformen schon bequemer. ich bin auch dahinter gekommen, daß man in die meisten Programme zwar nicht mittels Rechtsklick die Formeln einfügen kann, sondern nur mit Strg-v. Aber das führt oft auch zu nichts, bis auf Geogebra und Microsoft Mathematics. Dort sind auch Nur-Variablen-Gleichungen sofort parametrisiert, also über Schieberegler veränderbar, nett !
Welchen Zweck bzw funktionsweise/erwartest Du von der Schaltung nr 3 und 9 der oberen Reiheim Startbeitrag?
klar, sind einige Schaltungen recht sinnfrei. Die Nummer 3 vom Anfangsbild ist eine zu beiden Seiten abfallende Widerstandskurve, ein Hügel. Habe ich mit Zusätzen in einem Nähmaschinen-pedal gefunden, ganz unten, Beitrag "Motorsteuerung verbessern bei el. Nähmaschine". Was meinst du, welche funktion es erfüllt ? Und bei 9 denke ich, der Widerstand ist generell weniger, Hügel flacher und einseitig weniger steil. Vermute ich.
Armin X. schrieb: > Schaltung nr 3 Ist die einzige Grundschaltung, also ohne zusätzliche Bauelemente mit nichtmonotoner R-Kennlinie über den Drehwinkel; 0 an den Enden und ein maximum vom halben Potiwert in der Mitte. Carypt C. schrieb: > Habe ich mit Zusätzen in einem Nähmaschinen-pedal gefunden Hat das Pedal vielleicht nur den halben Drehwinkel genutzt?
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Michi S. schrieb: > Ist die einzige Grundschaltung, also ohne zusätzliche Bauelemente mit > nichtmonotoner R-Kennlinie über den Drehwinkel; 0 an den Enden und ein > maximum vom halben Potiwert in der Mitte. Ein Viertel.
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