Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MPLAP Snap halb im Nirvana


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von Mein_erstes_Mal (peter_s158)



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Guten Tag,
ich habe mir ein MPLAP Snap besorgt und wollte es das erste mal 
verwenden.
Microchip Studio erkennt das Mplap Snap als programiertool.
Wählt man das Tool aus und öffnet den Flash Dialog dann disconnected 
sich der Usb. Und ein Weiteres Mplap Snap wird eingehängt. Verbindet man 
sich erneut mit dem neuen Device  meldete Microchip Studio das ein 
Firmware Downgrade notwendig ist.
Dieser wird aber nie erfolgreich beendet.
Hat jemand dieselben Probleme?

von Monk (roehrmond)


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1.0a kommt mir verdächtig vor. Kann es sein, dass deine IDE total 
veraltet ist?

von Teo D. (teoderix)


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Steve van de Grens schrieb:
> 1.0a kommt mir verdächtig vor. Kann es sein, dass deine IDE total
> veraltet ist?

Das is die Firmware im Programmier-Tool... Das is HW, die man an USB 
anstöpselt.

von Monk (roehrmond)


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Teo D. schrieb:
> Das is die Firmware im Programmier-Tool

Nein, die ist etwas neuer auf 1.0b. Die IDE will auf 1.0a diwngraden.

von Mein_erstes_Mal (peter_s158)


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Steve van de Grens schrieb:
> 1.0a kommt mir verdächtig vor. Kann es sein, dass deine IDE total
> veraltet ist?

Mein Microchip Studio hat die Version
Microchip Studio 7 (Version: 7.0.2594 - )
© 2020 Microchip Technology, Inc.
All rights reserved.


OS Version: Microsoft Windows NT 6.2.9200.0
Platform: Win32NT


Installed Packages: Shell VSIX manifest - 7.0
Shell VSIX manifest
Version: 7.0
Package GUID: e874ffe4-fbe3-4624-9a17-61014ede02d0
Company: Atmel Corporation


Installed Packages: Configurator Importer - 1.1.291.0
Configurator Importer
Version: 1.1.291.0
Package GUID: F8853255-9C7B-4DC2-8E0F-64D9324AEB0E
Company: Microchip


Installed Packages: LiveWatch - 2.0.66
LiveWatch
Version: 2.0.66
Package GUID: 7DF6DCFD-2BCA-41C7-9C0E-1B7F606B008E
Company: Atmel


Installed Packages: GdbConsole - 7.0.188
GdbConsole
Version: 7.0.188
Package GUID: 49258291-0FED-4501-881B-6BAA91BEBCA8
Company: Atmel


Installed Packages: Atmel Kits - 7.0.132
Atmel Kits
Version: 7.0.132
Package GUID: 6F4B8FE4-C464-4916-8B43-AC92431C1CDF
Company: Atmel


Installed Packages: AtmelToolchainProvider - 7.0.911
AtmelToolchainProvider
Version: 7.0.911
Package GUID: 
AtmelToolchainProvider.Atmel.10EF9C74-D8DA-4872-85F5-D8BB3101E245
Company: Atmel


Installed Packages: Data Visualizer Extension - 2.20.735
Data Visualizer Extension
Version: 2.20.735
Package GUID: 25dc067d-df31-4e22-be7f-cc6a77ccc7f3
Company: Atmel


Installed Packages: XC8ToolchainProvider - 1.0.140
XC8ToolchainProvider
Version: 1.0.140
Package GUID: 37ef5c0a-bc30-4ea7-bff0-9183f7fe45c2
Company: Microchip


Installed Packages: Visual Assist for Atmel Studio - 10.9.2332.3
Visual Assist for Atmel Studio
Version: 10.9.2332.3
Package GUID: 7997A33C-B154-4b75-B2AC658CD58C9510
Company: Whole Tomato Software



Ist laut https://www.mikrocontroller.net/articles/Atmel_Studio die 
aktuelle Version oder?

von Frank K. (fchk)


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Probiere es mal mit MPLABX. Das kann auch AVR und den Snap, und das ist 
das Tool, was Microchip weiterentwickelt. Du brauchst im Prinzip nur die 
IPE (Programmiertool) zu installieren, die IDE nur zum Entwickeln.

fchk

von Monk (roehrmond)


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Ach du nimmst noch das alte Microchip Studio! Das wird schon lange nicht 
mehr gepflegt. Für den MPLAB Snap musst du die MPLAB-X IDE verwenden.

: Bearbeitet durch User
von Mein_erstes_Mal (peter_s158)


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Steve van de Grens schrieb:
> Ach du nimmst noch das alte Microchip Studio! Das wird schon lange
> nicht
> mehr gepflegt. Für den MPLAB Snap musst du die MPLAB-X IDE verwenden.

Kann ich damit die Projekte die mit dem Microchip Studio gemacht sind 
öffnen und bearbeiten?

von Monk (roehrmond)


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Mein_erstes_Mal schrieb:
> Kann ich damit die Projekte die mit dem Microchip Studio gemacht sind
> öffnen und bearbeiten?

Das weiß ich leider nicht.

Ich habe mit Makefiles auf der Kommandozeile angefangen und diese bisher 
stets in wechselnde IDE importiert. Genau das kann MPLAB-X allerdings 
offenbar nicht.

Da ich seit diesem Versuch mehr mit STM32 und ESP Modulen zu tun hatte 
und für AVR eh keinen Debugger habe, ist das MPLAB-X für mich bisher 
weitgehend uninteressant geblieben. Ich finde aber gut, dass die neue 
IDE auch für Linux angeboten wird.

von Georg M. (g_m)


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von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Nicht Joachim B. schrieb:

> ist das MPLAB-X für mich bisher
> weitgehend uninteressant geblieben.

Nunja, das Schlimme ist: MC steht drauf und hat ausreichend deutlich 
gemacht, dass auf lange Sicht kein Weg daran vorbei führt. Jedenfalls 
nicht für AVR8-Targets, die man dann auch noch debuggen und/oder 
simulieren möchte.

> Ich finde aber gut, dass die neue
> IDE auch für Linux angeboten wird.

So what? Eine Scheiß-Anwendung bleibt auch unter Linux eine 
Scheiß-Anwendung.

Ich hätte lieber eine gute. Die dürfte meinetwegen auch gerne unter 
Linux laufen. Ich würde das sogar sehr begrüßen, wenn MC die Resourcen 
investieren würde, wenigstens die "isolated shell"-Variante des 
MS-Studio unter Linux zum Laufen zu bringen. Damit ist aber mit 
absoluter Sicherheit nicht zu rechnen. Das hat MC wohl genau so 
gesehen...

von Harald K. (kirnbichler)


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Nicht Joachim B. schrieb:
> Ach du nimmst noch das alte Microchip Studio! Das wird schon lange nicht
> mehr gepflegt. Für den MPLAB Snap musst du die MPLAB-X IDE verwenden.

Was mache ich nur falsch, daß bei mir Snap mit Microchip Studio 
funktioniert?

von Monk (roehrmond)


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Harald K. schrieb:
> Was mache ich nur falsch, daß bei mir Snap mit Microchip Studio
> funktioniert?

Wenn du es heraus gefunden hast, kannst du dem Peter helfen.

von Frank K. (fchk)


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Mein_erstes_Mal schrieb:
> Steve van de Grens schrieb:
>> Ach du nimmst noch das alte Microchip Studio! Das wird schon lange
>> nicht
>> mehr gepflegt. Für den MPLAB Snap musst du die MPLAB-X IDE verwenden.
>
> Kann ich damit die Projekte die mit dem Microchip Studio gemacht sind
> öffnen und bearbeiten?

Du kannst es importieren. Ist eine Einweg-Operation. Zurück geht dann 
nicht mehr.

https://onlinedocs.microchip.com/pr/GUID-7FEA628B-1FF6-4B3D-BD72-5C82445720D4-en-US-1/index.html?GUID-2FEF5EEC-B12D-447B-AB18-4F613F36FE3B

fchk

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:
> Nicht Joachim B. schrieb:
>> Ach du nimmst noch das alte Microchip Studio! Das wird schon lange nicht
>> mehr gepflegt. Für den MPLAB Snap musst du die MPLAB-X IDE verwenden.
>
> Was mache ich nur falsch, daß bei mir Snap mit Microchip Studio
> funktioniert?

Du hast halt ein Snap, was noch die Firmware hat, die dem Studio bekannt 
ist. Das war jetzt so einfach, dass ich sicher bin, dass du auch alleine 
auf dieses Erklärung hättest kommen können.

von Harald K. (kirnbichler)


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Ob S. schrieb:
> Du hast halt ein Snap, was noch die Firmware hat, die dem Studio bekannt
> ist. Das war jetzt so einfach, dass ich sicher bin, dass du auch alleine
> auf dieses Erklärung hättest kommen können.

Andere Menschen als Du hätten das anders formuliert. Überleg' mal, 
warum.

von Harald K. (kirnbichler)


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Nachtrag

Wenn man eine ausreichend alte Version der MPLAB-X-IDE hat, kann 
möglicherweise das hier bei einem Firmwaredowngrade helfen:

https://onlinedocs.microchip.com/pr/GUID-671CAF55-DB13-4D9A-8881-F58C984111B5-en-US-4/index.html?GUID-23D41E7C-F770-49A0-9365-D13987945F29

Alte Versionen davon finden sich hier:

https://www.microchip.com/en-us/tools-resources/archives/mplab-ecosystem

Auf meinem System, auf dem der Snap mit Firmware 1.0a funktioniert, 
liegt noch eine alte Version davon herum - das ist 5.30, also die hier:

https://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/MPLABX-v5.30-windows-installer.exe

von Monk (roehrmond)


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Harald K. schrieb:
> Auf meinem System, auf dem der Snap mit Firmware 1.0a funktioniert

Damit ist die Antwort auf deine vorherige Frage klar:

Harald K. schrieb:
> Was mache ich nur falsch, daß bei mir Snap mit Microchip Studio
> funktioniert?

Dein Snap hat eine alte Firmware 1.0a, die zu deiner IDE passt.

Der Snap von Peter hat eine zu neuere Firmware 1.0b, die er nicht auf 
1.0a downgraden kann und die seine IDE nicht akzeptiert.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7677305 wurde vom Autor gelöscht.
von Mein_erstes_Mal (peter_s158)


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Guten Tag,
ich habe nun das MPLAB X IPE v5.30 wie empfohlen installiert.
Das Mplap Snap hat nun die Firmware version 1.03.
Das Microchip Studio will immer noch die Version 1.0a.
Jedoch schaffe ich es nach wie vor nicht mit dem Microchip Studio die 
Firmware in das Mplap Snap zu kriegen.
Ich glaube ich bin zu dumm.
Habe das ganze 1-2 Wochen ruhen lassen  jedoch auch das Ruhen hat nichts 
gebracht.
Hat jemand noch einen Tipp wie ich zu einem Programmier und Debug Gerät 
komme das einfach nur mit dem Microchip Studio funktioniert?
Ich möchte einfach meinen alten Projekte weiter warten und debuggen 
können.
Danke für die Hilfe

von Harald K. (kirnbichler)


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Das müsste mit den hier beschriebenen Schritten funktionieren:
Beitrag "Re: Ärgernis MPLAB Snap"

Ich hab's selbst nicht ausprobiert, weil ich den Bedarf nicht habe (mein 
MPLAB Snap funktioniert, da alt genug).

von Mein_erstes_Mal (peter_s158)


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Harald K. schrieb:
> Das müsste mit den hier beschriebenen Schritten funktionieren:
> Beitrag "Re: Ärgernis MPLAB Snap"
>
> Ich hab's selbst nicht ausprobiert, weil ich den Bedarf nicht habe (mein
> MPLAB Snap funktioniert, da alt genug).

Ich habe die Version v5.30  installiert wie in deinem Link beschrieben.
Leider habe ich mit der Version aber die Firmwareversion 1.03.
Ist echt zum Mäuse melken

von Harald K. (kirnbichler)


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Mein_erstes_Mal schrieb:
> Ich habe die Version v5.30  installiert wie in deinem Link beschrieben.
> Leider habe ich mit der Version aber die Firmwareversion 1.03.

Und Du hast auch die "Emergency Boot Firmware Recovery" ausgeführt?

Dann weiß ich auch nicht.

von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


Angehängte Dateien:

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Mein_erstes_Mal schrieb:
> Guten Tag,
> ich habe mir ein MPLAP Snap besorgt und wollte es das erste mal.
> Hat jemand dieselben Probleme?

Ja, hatte ich. Habe vor ein paar Wochen zwei Tage damit verbracht, um 
das zu lösen. Falls Du Atmel-Studio-7.0.2594 verwendest, musst Du MPLAB 
IDE 6.05 installieren (im Archiv von Microchip sind die älteren 
Versionen downloadbar und nach dem Start dieser 6.05-IDE keine Updates 
machen), danach mit dieser MPLAB-IDE den Snap zurücksetzen und 
neuflaschen (Screenshot angehängt). Den Anleitungen dort Folge leisten, 
danach muss man irgendein Projekt erstellen (kann einfach nur aus Main 
bestehen) und versuchen, es dort mit dem Snap aufzuspielen - dieser wird 
dann im Zuge dieser Aktion neugeflascht*. Ich habe mittlerweile zwei 
Snaps - einen neueren mit dem Jumper J5 (Umschaltung PIC/AVR), einen 
ohne diesen. Wenn Du einen Snap ohne diesen Jumper hast, musst Du R48 
herauslöten, ansonsten bei dem Snap mit dem Jumper auf AVR umstecken - 
der schaltet den R48 (Pull-Down/Pull-UP) entweder auf GND oder VCC und 
die AVRs brauchen hier einen Pull-UP auf der Datenleitung.

PS: ich bin jetzt momentan noch mit einem FPGA-Entwurf beschäftigt, aber 
danach wollte ich auch zwei Platinen entwerfen, wo man den Snap 
aufstecken kann und JTAG, ISP, TPI, PDI und UPDI direkt steckbar 
verfügbar sind - eine kleine Platine und eine größere Version mit 
zusätzlichen, nützlichen Dingen zum Prototypen

_______
* Grünes Dreieck zum Programmieren aktivieren -> der Prozess hängt sich 
bei diesem ersten Mal quasi auf (wird nicht beendet), aber man kann nach 
einer Weile (z.B. 1-2 Minuten) einfach die IDE schließen und wieder 
öffnen

- Snap erscheint im Gerätemanager als Virtual-COM-Port (z.B. 12)
- Microchip Studio laden und es ist exakt die Firmware-Version von Snap, 
die das Studio benötigt, d.h. 1.0a

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Dank an Gregor für die detaillierte Bestätigung meiner Vermutung, daß 
man den Kram tatsächlich zum Laufen bekommen kann.

von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Harald K. schrieb:
> Bestätigung meiner Vermutung, daß man den Kram tatsächlich zum Laufen bekommen 
kann.

Ja, es läuft sogar sehr gut mit Atmel Studio (Screenshot im Anhang) und 
ich bin wirklich froh darüber, denn ich programmiere sehr gerne in Atmel 
Studio und mit meinem AVR-ISP-MKII kommt man bei den neueren AVRs (neue 
ATTINY-Familie und die neuen AVR128DB, DA) definitiv nicht weiter und 
der Snap kann dagegen so gut wie alles, was AVR-8-Bit heißt, ansprechen 
– via ISP, TPI, PDI, UPDI und JTAG. Das einzige, was er nicht kann, ist 
die 12V-Programmierung, aber das ist vielleicht auch besser so, denn man 
kann hier – je nachdem wie RESET beschaltet wurde – schnell eine ganze, 
teure Evaluationsplatine plattmachen. HV-Programmierung ist eh eine 
seltene Ausnahme, von der ich bei den vielen AVRs, die ich zum Laufen 
gebracht habe, bis heute zum Glück keinen Gebrauch machen musste.

Ich muss gestehen, dass ich damals kurz davor war, aufzugeben und den 
Snap an Reichelt zurückzuschicken – ich musste nämlich etliche Versionen 
von MPLAB-IDE de- und installieren, um genau die Version zu treffen, wo 
der Snap dann die 1.0a-Version erhält (das war zumindest meine Annahme 
oder Vermutung damals, dass es so eventuell gehen könnte). Dann dachte 
ich anfangs auch, dass ich die Firmware und damit den Snap durch den 
misslungenen Firmware-Update in Atmel Studio kaputtgemacht/unbrauchbar 
gemacht habe – zum Glück kann man den mit der Emergencyfunktion der 
MPLAB-IDE immer wieder zurückholen. Wenn man den Vorgang des 
Firmwareflashens also nicht mutwillig unterbricht, geht er nicht 
'kaputt' – anscheinend wussten die Entwickler von Snap & Co. schon ganz 
genau, was sie da für eine unzumutbare Prozedur, etwas nach dem Kauf 
einfach zum Laufen zu bringen, dem Anwender aufbürden – ohne dieses 
Wissen ist das eine 'Mission Impossible', im Normalfall kommt man nicht 
auf die Lösung des Problems. Atmel Studio kann den Firmwareupdate von 
Snap gar nicht durchführen, da hier wohl irgendein 
Sicherheitsmechanismus in der Snapsoftware eingebaut worden ist, der das 
verhindert – versucht man es trotzdem, ist er danach in einem scheinbar 
unbrauchbaren, schwebenden Zustand, der aber mit dem Emergencytool 
wieder rückgängig gemacht werden kann.

Ich werde wohl später, im Zuge der Platinenentwicklung, auch mal eine 
genauere Beschreibung auf meiner Homepage hochladen, wie man den Snap 
für diese letzte Atmel-Studio-Version flaschen kann und so zum Laufen 
bekommt.

: Bearbeitet durch User
von Mein_erstes_Mal (peter_s158)


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Gregor J. kaum macht man es richtig schon funktioniert es😂.
Ich bin sprachlos welch ein Voudou Zauber nötig ist.
Auf jeden Fall danke für die perfekte Beschreibung. Ohne diese 
Beschreibung ist es unmöglich das ding zum laufen zu bringen.
Gregor wenn du die angesprochene Platine baust kauf ich dir gerne eine 
solche ab.
Danke und schönen Abend.

von Harald K. (kirnbichler)


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Gregor J. schrieb:
> ich musste nämlich etliche Versionen
> von MPLAB-IDE de- und installieren, um genau die Version zu treffen, wo
> der Snap dann die 1.0a-Version erhält

Irgendwo in den Tiefen dieser IDE sollte man dann eigentlich auch die 
eigentliche Firmware finden können, die man, wenn ich das richtig 
verstanden habe, auch mit SAM-BA flashen können sollte.

https://www.microchip.com/en-us/development-tool/sam-ba-in-system-programmer

Damit müsste man ein kleines "Notfallpaket" schnüren können, um sich 
Snaps anpassen zu können, ohne den MPLAB-IDE-Moloch installieren zu 
müssen.

von Harald K. (kirnbichler)


Angehängte Dateien:

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Hmm. Ich habe gerade mal einen Rechner mit dem Kram zugemüllt und nach 
der "blindes-Huhn-Methode" im Installationsverzeichnis gesucht.

Da finden sich unter
1
C:\Program Files\Microchip\MPLABX\v6.05\packs\Microchip\Snap_TP\1.12.889\firmware

zwei potentiell interessante Dateien:

snap_boot.hex
  und
snap_app.hex

In snap_boot.hex
findet man diese Strings "Microchip Technology Incorporated" "MPLAB® 
Snap ICD" -- das scheint wohl tatsächlich die Firmware zu sein. Nur 
bleibt

In snap_app.hex steht hingegen
"Microchip Technology Incorporated" "MPLAB Snap ICD CMSIS-DAP" 
"00.01.0000" "00.01.0000" "Snap Virtual COM Port"

Hmm. Ob man damit was anfangen kann?

Einige dieser Texte tauchen auch in den USB-Descriptoren auf, die man 
z.B. mit dem USB Device Tree Viewer ansehen kann - dort allerdings auf 
16-Bit-Unicode aufgeblasen.
1
             ------ String Descriptor 1 ------
2
bLength                  : 0x44 (68 bytes)
3
bDescriptorType          : 0x03 (String Descriptor)
4
Language 0x0409          : "Microchip Technology Incorporated"
5
Data (HexDump)           : 44 03 4D 00 69 00 63 00 72 00 6F 00 63 00 68 00   D.M.i.c.r.o.c.h.
6
                           69 00 70 00 20 00 54 00 65 00 63 00 68 00 6E 00   i.p. .T.e.c.h.n.
7
                           6F 00 6C 00 6F 00 67 00 79 00 20 00 49 00 6E 00   o.l.o.g.y. .I.n.
8
                           63 00 6F 00 72 00 70 00 6F 00 72 00 61 00 74 00   c.o.r.p.o.r.a.t.
9
                           65 00 64 00                                       e.d.
10
             ------ String Descriptor 2 ------
11
bLength                  : 0x32 (50 bytes)
12
bDescriptorType          : 0x03 (String Descriptor)
13
Language 0x0409          : "MPLAB Snap ICD CMSIS-DAP"
14
Data (HexDump)           : 32 03 4D 00 50 00 4C 00 41 00 42 00 20 00 53 00   2.M.P.L.A.B. .S.
15
                           6E 00 61 00 70 00 20 00 49 00 43 00 44 00 20 00   n.a.p. .I.C.D. .
16
                           43 00 4D 00 53 00 49 00 53 00 2D 00 44 00 41 00   C.M.S.I.S.-.D.A.
17
                           50 00                                             P.

Den Devicedescriptor
1
    ---------------------- Device Descriptor ----------------------
2
bLength                  : 0x12 (18 bytes)
3
bDescriptorType          : 0x01 (Device Descriptor)
4
bcdUSB                   : 0x200 (USB Version 2.00)
5
bDeviceClass             : 0xEF (Miscellaneous)
6
bDeviceSubClass          : 0x02
7
bDeviceProtocol          : 0x01 (IAD - Interface Association Descriptor)
8
bMaxPacketSize0          : 0x40 (64 bytes)
9
idVendor                 : 0x03EB (Atmel Corporation)
10
idProduct                : 0x2180
11
bcdDevice                : 0x0100
12
iManufacturer            : 0x01 (String Descriptor 1)
13
 Language 0x0409         : "Microchip Technology Incorporated"
14
iProduct                 : 0x02 (String Descriptor 2)
15
 Language 0x0409         : "MPLAB Snap ICD CMSIS-DAP"
16
iSerialNumber            : 0x03 (String Descriptor 3)
17
 Language 0x0409         : "zensiert"
18
bNumConfigurations       : 0x01 (1 Configuration)
19
Data (HexDump)           : 12 01 00 02 EF 02 01 40 EB 03 80 21 00 01 01 02   .......@...!....
20
                           03 01                                             ..
findet man in snap_app.hex vollständig (Adresse 0x005221e0)

Keine Ahnung, wo man die Versionsnummer findet ...

--
Nachtrag: Ich hab' die beiden Dateien mal angehängt.

: Bearbeitet durch User
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Mein_erstes_Mal schrieb:
> Gregor, wenn du die angesprochene Platine baust kauf ich dir gerne eine solche 
ab.

Ich habe vor, zwei unterschiedliche Adapterplatinen für diesen Snap zu 
machen – eine kleine, wo nur das Notwendige drauf ist, und eine 
Maxiversion, wo man eine externe Spannungsversorgung an das Target per 
Jumper schicken kann und eine UART-USB-Brücke vorhanden ist, weil ich 
teilweise auch darüber debugge – ich schicke mir ganze 
ASCII-Textpassagen in Echtzeit, nicht nur bei den AVRs, sondern auch bei 
den STM32-µControllern. Darüberhinaus gibt es bei solchen Dingen immer 
dedizierte Schutzbauteile, um nichts bei einem versehentlichen Fehler 
durch falsches Stecken oder durch Injektionsströme bei fehlender 
Stromversorgung auf einer Seite kaputtzumachen. Die kleine Platine habe 
ich jetzt angefangen zu entwerfen, es wird aber sicherlich 2-4 Wochen 
dauern, bis alles griffbereit ist, bei der größeren wahrscheinlich noch 
etwas länger, da sie etwas komplexer ist – da Du Interesse bekundet 
hast, werde ich Dir eine private Nachricht schicken, wenn es mit der 
ersten soweit ist. Bis dahin muss man (oder zumindest ich) erstmal mit 
einer wackeligen Lochrasterlösung auskommen – auf den richtigen Platinen 
wird man den Snap auch optional verlöten können, falls man zu 100% 
irgendwelche Wackelkontakte ausschließen möchte.

----------------
Harald K. schrieb:
> zwei potentiell interessante Dateien: (...)
> Hmm. Ob man damit was anfangen kann?

Ich glaube nicht, dass das so einfach ist – auch wenn man anscheinend 
irgendwo mal einen Klartext erkennen oder ausspähen kann, vermute ich, 
dass das auf irgendeine Weise verschlüsselt wird. Es reicht eigentlich 
aus, die Datei mit 16-Bit zu xoren und man wird es nicht (so schnell) 
herausfinden können bzw. gar nicht so viel Zeit haben, das immer wieder 
testweise zu flaschen, was aber auch gar nicht nötig ist, denn die 
„einfache” – und vor allem legale – Lösung ist bereits vorhanden. Man 
muss das Prozedere ja auch nur einmal machen, denn Atmel Studio wird 
softwaremäßig nicht mehr gepflegt und da wird es wohl keine Updates mehr 
geben. Außerdem sind die ganzen (oder die meisten) neuen µController in 
der letzten Version vorhanden, insofern passt das alles – das reicht für 
die nächsten Jahre. Was die MPLAB-IDE selbst angeht – nach ein paar 
Stunden des Kennenlernens möchte ich sie gar nicht benutzen, denn die 
ist noch mehr mit diversen Modulen und Hintergrunddiensten als die 
STM32CubeIDE überladen – sie lahmt noch mehr als die von STM und je 
höher die Versionsziffer, desto schlimmer ist es. Hier braucht man auf 
jeden Fall einen neuen, schnellen PC. Alle meine Entwicklungen und 
Bibliotheken habe ich unter Atmel Studio geschrieben und hier weiß ich 
auch, dass das alles auch jederzeit neukompilierbar, reproduzierbar 
bleibt und sich in der Hinsicht nichts mehr ändern wird.

: Bearbeitet durch User
von Mein_erstes_Mal (peter_s158)


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Gregor J. schrieb:
> Mein_erstes_Mal schrieb:
>> Gregor, wenn du die angesprochene Platine baust kauf ich dir gerne eine solche
> ab.
>
> Ich habe vor, zwei unterschiedliche Adapterplatinen für diesen Snap zu
> machen – eine kleine, wo nur das Notwendige drauf ist, und eine
> Maxiversion, wo man eine externe Spannungsversorgung an das Target per
> Jumper schicken kann und eine UART-USB-Brücke vorhanden ist, weil ich
> teilweise auch darüber debugge – ich schicke mir ganze
> ASCII-Textpassagen in Echtzeit, nicht nur bei den AVRs, sondern auch bei
> den STM32-µControllern.
Ja das mache ich auch sehr gern. Bei den STM32 nehme ich aber lieber SWO 
als die Uart. Da hat jeder so seine Vorlieben.
Bei den Avr nehme ich auch gern die Softuart mit delay von Peter D. 
Funktioniert ohne Pegelwandler und mit 50000 Baut.

>Darüberhinaus gibt es bei solchen Dingen immer
> dedizierte Schutzbauteile, um nichts bei einem versehentlichen Fehler
> durch falsches Stecken oder durch Injektionsströme bei fehlender
> Stromversorgung auf einer Seite kaputtzumachen.
Auch das macht absolut Sinn.
>Die kleine Platine habe
> ich jetzt angefangen zu entwerfen, es wird aber sicherlich 2-4 Wochen
> dauern, bis alles griffbereit ist, bei der größeren wahrscheinlich noch
> etwas länger, da sie etwas komplexer ist – da Du Interesse bekundet
> hast, werde ich Dir eine private Nachricht schicken, wenn es mit der
> ersten soweit ist.
Sehr gern ich habe mir für den Snap auch nur eine Lochraster als Adapter 
gebastelt.



Nochmal Danke für die Hilfe.

von Harald K. (kirnbichler)


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Gregor J. schrieb:
> Ich glaube nicht, dass das so einfach ist – auch wenn man anscheinend
> irgendwo mal einen Klartext erkennen oder ausspähen kann, vermute ich,
> dass das auf irgendeine Weise verschlüsselt wird. Es reicht eigentlich
> aus, die Datei mit 16-Bit zu xoren und man wird es nicht (so schnell)
> herausfinden können bzw. gar nicht so viel Zeit haben, das immer wieder
> testweise zu flaschen, was aber auch gar nicht nötig ist, denn die
> „einfache” – und vor allem legale – Lösung ist bereits vorhanden.

Es ging nicht darum, irgendwelche Texte "auszuspähen", sondern einfach 
nur darum, zu erkennen, ob eine dieser Dateien die im MPLAB Snap 
verwendete Firmware ist. Da in der Firmware die von mir aufgeführten 
Strings im Klartext drinstehen, auch die Bytefolge, die als 
USB-Device-Descriptor ausgegeben wird, ist offenkundig, daß da nichts 
verschlüsselt ist.

Und wenn das die Firmware ist, die die MBLAB-IDE auf den MPLAB Snap 
flasht, sollte sie sich mit dem SAM-BA-Tool flashen lassen.
Ich wüsste nicht, was daran jetzt "illegal" sein könnte.

Damit kann man sich halt den sonst nutzlosen 1-GByte-Moloch der (mir 
auch überhaupt nicht gefallenden) MPLAB-IDE sparen. Klar, den kann man 
in einer Wegwerf-VM installieren, wenn man sich (aus welchen Gründen 
auch immer) einen neuen MPLAB Snap anschafft, um ihn brauchbar zu 
machen, aber eine kleinere, kompaktere Lösung wäre doch schön.

Das war der Hintergedanke.

von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Harald K. schrieb:
> Und wenn das die Firmware ist, die die MBLAB-IDE auf den MPLAB Snap
> flasht, sollte sie sich mit dem SAM-BA-Tool flashen lassen.

Genau hier habe ich meine Zweifel, dass die Herrschaften dort einfach so 
die pure, unverschlüsselte Firmware des Programmers plaziert haben, wo 
jeder zugreifen kann, aber niemand hindert einen daran, es zu versuchen, 
wenn man davon überzeugt ist, dass sie es ist. Man sollte aber auch 
bedenken, falls man die Firmware so direkt von Hand flasht, dass 
möglicherweise danach der Snap wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist und 
auch das Emergencytool nicht mehr helfen wird, das Ding zurückzuholen. 
Ich glaube auch nicht, dass die MPLAB-IDE alles in dem SAM7 löscht, wenn 
sie vorgibt, seinen Flashinhalt zu löschen, sondern dass dort ein 
gewisser Flashbereich mit wichtigen Programmteilen erhalten bleibt, um 
den USB-Port noch adäquat bedienen und darüber mit der IDE kommunizieren 
zu können. Für mich kommt es jedenfalls nicht in Frage, hier noch mehr 
Zeit zu investieren, da – aus oben schon genannten Gründen – der Anreiz 
nicht mehr gegeben ist, da herumzuwühlen. Wenn aber einer Spaß daran 
hat, darf er das alles gerne durchexerzieren und ausprobieren, auch das 
Risiko, den Snap wirklich unbrauchbar zu machen.

von Harald K. (kirnbichler)


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Wenn Du meinst ... bitte.

von Georg M. (g_m)


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Ich habe den Snap nicht und kann es deswegen nicht prüfen, aber könnte 
vielleicht jemand netterweise bestätigen, dass die Datenübertragung 
problemlos funktioniert?

von Jürgen (derkleinemuck)


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Spoiler: Die Make 4/24 könnte Euch interessieren. Mehr kann ich dazu 
leider nicht verraten.

: Bearbeitet durch User
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Harald K. schrieb:
> Wenn Du meinst ... bitte.

Ja, genau so meine ich es, denn es gibt hier noch ein ganz anderes, 
meiner Meinung nach, wichtigeres Problem – die einzigartige 
Seriennummer, die jedem Snapgerät vergeben wird, bereits vergeben wurde 
oder noch verbegen werden muss. Ich könnte mir vorstellen, dass diese 
von der MPLAB-IDE kurz vor dem Flashen irgendwie aufbereitet in die 
Firmware integriert/gemixt bzw. bytemäßig eingearbeitet wird oder 
generell in die Datenaufbereitung einbezogen werden muss. Sollte es sich 
dort in dem Ordner tatsächlich um die unverschlüsselte Originaldatei der 
Snap-Firmware handeln und man flascht diese einfach so ahnungslos/naiv 
von Hand, also ohne diese vorherige Aufbereitung der Firmware zu kennen 
und zu berücksichtigen, könnte später die Firmwaresoftware des Snaps das 
möglichwerweise erkennen und sich selbst als Gerät unbrauchbar machen 
bzw. das Funktionieren verweigern.

Ich habe mich vor einiger Zeit etwas intensiver mit der Firmware des 
ST-Link-2V1 (auch ein Programmer, aber für STM32) beschäftigt und dort 
war das mit der Seriennummer und dem Schutz diesbezüglich beispielsweise 
in dieser Art konzipiert – bei dem Snap muss es nicht zwingend notwendig 
genauso sein, aber die Herrschaften schauen sich die 
Verschlüsselungsmethoden gerne voneinander ab, weil sie oft faul oder 
einfach unfähig sind, eigene Strategien zu entwickeln; oft ist einfach 
auch nicht die Zeit da, um sich über Monate hinweg etwas Neues ausdenken 
zu können. Na wie auch immer, es reicht aber auch einfach aus, ein paar 
Bytes so einer Roh-Firmware-Datei vor dem Flashen zu verändern, damit 
etwas nicht – oder nicht richtig – funktioniert, aber wie ich bereits 
sagte, jeder darf das gerne selbst ausprobieren, wenn ihm danach ist – 
mir sind die 40-60 Euro pro Snapgerät zu schade für solche Versuche mit 
unbekanntem Ausgang, wenn bereits alles bestens auf legale Weise 
geflascht werden konnte, somit gelöst werden konnte und jetzt tadellos 
funktioniert. Ich bin übrigens auch der Ansicht, dass es nicht notwendig 
ist, gegen eine Tür mit dem Fuß zu treten, wenn diese bereits offensteht 
oder einem die Schlüssel in die Hand gegeben worden sind, aber auch das 
darf jeder anders sehen. Prüfsummen aller Art gibt es übrigens auch 
noch, wovon immer gerne Gebrauch gemacht wird.

: Bearbeitet durch User
von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Zum Abschluss noch ein hochauflösendes Foto der beiden, erwähnten 
Snapversionen, die ich habe, um die besagten Elemente sofort 
lokalisieren und sich das genau anschauen zu können – das Foto wird aber 
auch bei mir online gestellt. Falls jemand noch eine andere, dritte 
Version des Snaps hat – man darf mich kontaktieren.

von Gregor J. (Firma: Jasinski) (gregor_jasinski)


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Vielleicht noch diese Info: falls noch jemand so eine 
Adapterplatine_Mini (unbestückt) für seinen Snap haben möchte, weil er 
sonst nicht weiterkommt, bitte eine private Nachricht an mich schicken. 
Auf dem Foto ist das die grüne Platine, wo mein Name draufsteht, um 
Verwechslungen auzuschließen. Die Maxiversion werde ich noch machen, 
werde aber hier nicht mehr darüber schreiben.

: Bearbeitet durch User
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