Ich habe hier im Forum eine Schaltung für eine Einschaltstrombegrenzung gesehen, finde diese aber nicht mehr.
Im Wesentlichen war das ein Widerstand, der nach einer bestimmten Zeit mit einem Relais überbrückt wird. Das Spezielle an dieser Variante war, dass die Schaltung so konzipiert war, dass bei einem kurzen Spannungausfall das Relais nicht durchgeschaltet blieb.
Leider finde ich den Thread trotz viel Suchen nicht mehr. Vielleicht kann mir jemand da weiterhelfen?
Ich habe hier im Forum eine Schaltung für eine Einschaltstrombegrenzung
gesehen, finde diese aber nicht mehr.
Im Wesentlichen war das ein Widerstand, der nach einer bestimmten Zeit
mit einem Relais überbrückt wird. Das Spezielle an dieser Variante war,
dass die Schaltung so konzipiert war, dass ...
... bei einem kurzen
Spannungsausfall das Relais nicht durchgeschaltet blieb.
Dessen Kapazität müßte man so weit verkleinern, daß
das Relais "gerade noch angezogen bliebe", um hiermit
maximal zügigen Abfall zu ermöglichen... sofern denn
das wirklich "die Lösung" wäre.]
Genauer betrachtet sind immer ZWEI Faktoren im Spiel:
Die Schaltung = best. Verschaltung best. Bauteilarten.
Die Dimensionierung = Wahl der Parameter bzw. Specs
der Bauteile also konkrete (bzw. Unter-)Typenauswahl.
Erst beides zusammen ergibt die Schaltungs-Funktion.
Deshalb kann ein und dieselbe Schaltung bei untersch.
Dimensionierung evtl. durchaus was Anderes leisten also
sogar oft genug für was völlig Anderes dienen.
(Klar: Wenn man z.B. zwei Rs an wichtigen Stellen um
evtl. mehrere Größenordnungen ändert, tut sich was.)
Umgekehrt können recht verschieden wirkende Schaltungen
auch die praktisch gleiche Grundaufgabe erfüllen.
Und somit brauchst Du gar nicht unbedingt "ganz genau
DIE Schaltung, die Du irgendwann mal gefunden hattest".
Du müßtest nur mal das Problem vollst. beschreiben ...
solch simple Schaltungen ("neu-")entwickeln so einige
hier nahezu aufwandslos (mit weniger Mühe, als z.B. nach
vorh. Threads zu suchen), also ginge es sicher schnell.
Kann das sein das, das von Elektor war?
Ich hatte mal hier was reingestellt.
Ich finde das jetzt selber nicht mehr.
....oh, ich hoffe ich habe kein Alzheimer.
Die Heizwiderstände werden nach kurze Zeit mit einem Relais gebrückt.
PS:
Ich kann mal die vegilbten Zeitschriften durchwühlen.
Dauert nur etwas.
PS2
Gibt natürlich viele Varianten.
Die billigste würde ich nicht nehmen.
Da ist Zuverlässigkeit angesagt.
Das Spezielle an dieser Variante war,
dass die Schaltung so konzipiert war, dass bei einem kurzen
Spannungausfall das Relais nicht durchgeschaltet blieb.
... weil es den Kondensator per Ruhekontakt zügig entlädt. Das müsste meine gewesen sein:
Der TO hat ja nichts über die "erlaubte" bauliche Größe und die von ihm akzeptierten Kosten geschrieben.
Aber diese zugegeben wirklich einfach und wenn richtig ausgelegt (wer das wirklich kann, und alles beachtet, fragt aber nicht nach) sichere langlebige klassische Lösung ist halt groß und wird schnell sehr teuer (vor allem, wenn es nicht um "3A" für 3 Hallwellendurchgänge, sondern um einen "50A" für 3 Sekunden -Größenordnungen, die Goldwaage bitte im Schrank lassen-) "Stromstoß" geht.
Darum gibt es ja für den relativen uns schnellen "Kleinkram" z.B. in Schaltnetzteilen der im Consumerbreich üblichen Leistungsklassen all die "modernen" und etwas aufwendigeren Einschaltstrombegrenzungen mit Varistoren und ähnlichen Bauteilen, die aber letztendlich räumlich deutlich kleiner und Preiswerter sind.
Das Spezielle an dieser Variante war,
dass die Schaltung so konzipiert war, dass bei einem kurzen
Spannungausfall das Relais nicht durchgeschaltet blieb.
... weil es den Kondensator per Ruhekontakt zügig entlädt. Das müsste
meine gewesen sein:
Ich habe bei mir noch eine Temperatursicherung 72°C thermisch kontaktiert am Begrenzungswiderstand spendiert, um bei Kontaktproblem des Relais ein Brand zu verhindern. Denn die Leistung des Widerstands will man wohl kaum für Dauerbetrieb auslegen...
Das kostet kaum was und beruhigt.
Ich habe bei mir noch eine Temperatursicherung 72°C thermisch
kontaktiert am Begrenzungswiderstand spendiert, um bei Kontaktproblem
des Relais ein Brand zu verhindern.
Man kann den Widerstand durch einen PTC (nicht NTC) ersetzen. Bei einem Relais-Fehler wird der zwar heiß, aber hochohmig.
Ich habe bei mir noch eine Temperatursicherung 72°C thermisch
kontaktiert am Begrenzungswiderstand spendiert, um bei Kontaktproblem
des Relais ein Brand zu verhindern.
Es gibt Widerstände mit Rücklötauslöser, genau dafür gebaut, wie Krah FTH oder FTX (normales SN99Cu1 Lot), Vitrohm KF oder KT, TOKEN FKU und FRU, Tesla WK 669.
Man kann den Widerstand durch einen PTC (nicht NTC) ersetzen.
Nö, kann man nicht. Denn der Einschaltstrombegrenzer mit NTC Eigenschaften hat auch die Eigenschaft, große Pulsleistungen schlucken zu können. Das können viele Widerstände nicht.
Bei einem
Relais-Fehler wird der zwar heiß, aber hochohmig.
Oder fliegt beim ersten Einschalten schon davon ;-)
... weil es den Kondensator per Ruhekontakt zügig entlädt. Das müsste
meine gewesen sein:
Beitrag "Einschaltstrombegrenzung"
Die Leistung des Widerstandes ist nicht kritisch, böse ist aber, dass
der kurzzeitig den hohen Strom tragen muß - von daher Dein "dicker
Brummer".
Nö. Da nimmt man einen pulsfesten Widerstand, auch bekannt als Kohlemasse oder Keramikmassewiderstand. Die sind deutlich kleiner und vertragen trotzdem deutlich mehr Pulsenergie. Z.B. Ohmite OY Reihe, die haben 2W Nennleistung, verkraften aber 80J Pulsenergie.
Man kann den Widerstand durch einen PTC (nicht NTC) ersetzen.
Nö, kann man nicht. Denn der Einschaltstrombegrenzer mit NTC
Eigenschaften hat auch die Eigenschaft, große Pulsleistungen schlucken
zu können. Das können viele Widerstände nicht.
Ohmite OY Reihe, die
haben 2W Nennleistung, verkraften aber 80J Pulsenergie.
PTC für Einschaltstrombegrenzung können das auch. "Inrush current limiters are not damaged when directly connected to Vmax even without additional current limitation."
PTC für Einschaltstrombegrenzung können das auch. "Inrush current
limiters are not damaged when directly connected to Vmax even without
additional current limitation."
Ich kenne da einen der durchaus seinen "damage" erlitten hat. Wurde gerade im Musikerforum diskutiert. Ist einer im Netzteil des Behringer 32 Pults, wo ein ELKO ausgetrocknet ist, zuviel Strom zieht und den PTC durchbrutzelt!
PTC für Einschaltstrombegrenzung können das auch. "Inrush current
limiters are not damaged when directly connected to Vmax even without
additional current limitation."
Ich kenne da einen der durchaus seinen "damage" erlitten hat. Wurde
gerade im Musikerforum diskutiert. Ist einer im Netzteil des Behringer
32 Pults, wo ein ELKO ausgetrocknet ist, zuviel Strom zieht und den PTC
durchbrutzelt!
Von mir aus könnt Ihr so viele Einschaltstrombegrenzer bauen, wie Ihr wollt. Man sollte nur wissen, dass der überbrückte Vorwiderstand bei Fehlfunktion auch schön glühen kann.
Nicht jedes Schaltnetzteil mag zu langsames Einschalten.
Manche Wasserpumpe kann ohne hohen Strom nicht anlaufen (bei Notstromaggregat zu beachten),
Von mir aus könnt Ihr so viele Einschaltstrombegrenzer bauen, wie Ihr
wollt. Man sollte nur wissen, dass der überbrückte Vorwiderstand bei
Fehlfunktion auch schön glühen kann.
Genau das erklärt Thomas Schaerer in seinen Artikeln auf elektronik-kompendium.de und benutzt keine Festwiderstände.
Ich weiß nicht warum, aber hier wird das jedesmal ignoriert, wenn das Thema aufkommt.
... weil es den Kondensator per Ruhekontakt zügig entlädt. Das müsste
meine gewesen sein:
Selber entwickelt?
Ja, ich habe beruflich diverse Prüfplätze gebaut, für die es keine Bauanleitung gab.
Aufgebaut habe ich meine Strombegrenzungen in Varianten, je nachdem, was gerade in der Schublade war. Das ist auch der Grund, weshalb ich Bauteilwerte eher schwammig beschrieben habe.
Ich habe bei mir noch eine Temperatursicherung 72°C thermisch
kontaktiert am Begrenzungswiderstand spendiert, um bei Kontaktproblem
des Relais ein Brand zu verhindern.
Die Leistung des Widerstandes ist nicht kritisch, böse ist aber, dass
der kurzzeitig den hohen Strom tragen muß - von daher Dein "dicker
Brummer".
Nö. Da nimmt man einen pulsfesten Widerstand, auch bekannt als
Kohlemasse oder Keramikmassewiderstand. Die sind deutlich kleiner und
vertragen trotzdem deutlich mehr Pulsenergie.
Es gibt immer eine andere und angeblich bessere Lösung. Ich sehe kein Problem, Drahtwiderstände zu verwenden.
Das ist ein sehr interessanter Ansatz, sich selbst begrenzen zu lassen, falls das Relais klemmt. Sind leider Exoten, die der Bastelhöker nicht in der Liste hat.
Natürlich auch die "German Angst" - ein defektes Relais ist wenig wahrscheinlich, das hat nur wenig Last zu schalten.
Man kann den Widerstand durch einen PTC (nicht NTC) ersetzen.
Stuss.
Ich habe mir das verlinkte Bauteil nicht angesehen, aber kann mir PTC samt Relais vorstellen: Er begrenzt den Strom und wird vom Relais gebrückt, bevor er nennenswert warm wird. Der muß groß genug sein und eine flache Kennlinie aufweisen.
Sollte das Relais nicht schalten, dient er als Sicherung.
Ob man einen passenden Typ findet?
In dem von dir verlinkten Dokument steht deutlich "NTC thermistors for
inrush current limiting".
Vonwegen PTC.
Das ist eine übliche Sache, die leider dauerhaft Wärme erzeugt. Es gibt Lösungen, auch kommerziell, die NTC und Relais kombinieren.
PTC sind träge selbstrückstellende Sicherungen. Wenn die schon beim
Einschaltstromstoss den Strom begrenzen, bleibt das Gerät aus.
PTCs sind erstmal Widerstände, deren Wert bei Erwärmung steigt, nicht generell eine Sicherung. Die Sicherung ist eine erst später erfundene Sonderform mit steiler Kennlinie.
Man denke an Bildröhren (Farbfenseher, Farbmonitore), wo durch externe Magnetfelder Farbfehler auftreten. Da lag eine Kabelschleife drumherum, die über einen PTC bestromt wurde - Entmagnetisieren und langsam ausklingen.